Albis Leasing AG

Hamburg

Halbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.01.2022 bis zum 30.06.2022

2022 HALBJAHRESBERICHT

INNOVATIVE LEASING-LÖSUNGEN FÜR DEN MITTELSTAND

Kennzahlen 30. Juni 2022 ALBIS Leasing Konzern (IFRS)

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30.06.2022 31.12.2021 30.06.2021
Gesamtergebnisrechnung
Operatives Ergebnis (1) Mio. € 0,2 1,4 2,0
EBIT Mio. € 0,4 1,5 1,9
Ergebnis vor Steuern Mio. € 0,1 1,0 1,6
Bilanz
Bilanzsumme Mio. € 251,1 239,6 231,7
Eigenkapitalquote % 10,5 10,5 11,5
Aktie
Ergebnis je Aktie Cent pro Aktie 0,5 6,1 6,6
Mitarbeiter
Mitarbeiter durchschnittliche Anzahl 120 122 128
Operatives Geschäft der ALBIS Leasing Gruppe
Neugeschäft
Neugeschäft Mio. € 53,0 100,8 47,1
Neuverträge Stück 11.246 16.307 7.154
Durchschnittlicher Anschaffungswert 4.716 6.181 6.584
Vertriebspartner Anzahl 1.220 1.157 1.188
Leasingportfolio
Anteil Geschäftskunden am Leasingportfolio % 100 100 100
Durchschnittliche Vertragslaufzeit Monate 44 45 46
Kunden Anzahl 30.005 30.229 30.372
Laufende Verträge Stück 57.191 51.512 47.114

(1) Ergebnis vor Bewertung von Finanzinstrumenten zum beizulegenden Wert, vor Zinsergebnis und vor Steuern

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,

2022 ist ein bedeutendes Jahr für die ALBIS Leasing Gruppe: Wir haben mit unserer ,Zukunftsoffensive 2023+' den Grundstein für unser langfristiges unternehmerisches Handeln gelegt und dabei den Fokus konsequent auf unsere Partner und Kunden gerichtet. Gleichzeitig machen wir unser Geschäftsmodell wetterfest für ein volatiles und von Unsicherheiten geprägtes Umfeld; so hat sich die konjunkturelle Lage in den vergangenen Monaten weiter eingetrübt, und die Auswirkungen aus dem Krieg Russlands in der Ukraine, der unklaren Energieversorgung in Deutschland und gestörter Lieferketten führen zu zunehmend unsicheren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen.

Ungeachtet dessen haben wir es geschafft, im ersten Halbjahr 2022 eine Geschäftsentwicklung auf Planniveau zu erreichen. Wir freuen uns, dass wir sowohl mit diesem Verlauf als auch mit unseren strategischen Vorhaben ordentlich unterwegs sind. So ist die Neugeschäftsentwicklung von Januar bis Juni dieses Jahres mit € 53 Mio. intakt - auf Jahressicht erwarten wir ein stabiles Neugeschäft auf Vorjahresniveau zwischen € 95 und 105 Mio. Gleichlaufend erwirtschaftete die ALBIS ein planmäßiges Halbjahresergebnis.

Wir gehen davon aus, dass sich die hohe Inflation in diesem Jahr auf die Personal- und Sachkosten und langfristig weiter auf alle Kostenarten auswirken wird. Um dem Kostenauftrieb zu begegnen, haben wir ein Kosten- und Ressourcenmanagement in der ALBIS Leasing Gruppe implementiert und Kosteneinsparpotenziale geprüft. Einige Maßnahmen haben wir bereits zur Umsetzung gebracht, z. B. die Auflösung unseres bisherigen Standorts in Köln, und die Neugestaltung der Büroflächen in Hamburg für eine Stärkung des kollaborativen Arbeitens geht gleichzeitig mit einer Kostenreduktion einher.

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Andreas Arndt Sascha Lerchl

Ebenso wichtig war es für uns in den letzten Monaten, unsere ,Zukunftsoffensive 2023+' konsequent voranzutreiben. Ziel der ALBIS ist, mit ihrem qualitativ überzeugenden Leistungsangebot den Händler- und Kundennutzen gleichermaßen zu steigern. Mit einfachen und transparenten Produkten und einer schnellen Abwicklung richten wir unser Handeln ganzheitlich auf eine nachhaltige Beziehung aus.

Die erforderliche Neuausrichtung der Ablauf- und Aufbauorganisation im Zuge des Transformationsprozesses basiert in hohem Maße auf einer qualitativ und quantitativ adäquaten Personalausstattung. Während auf der einen Seite die natürliche Fluktuation zu einer Reduktion der Mitarbeiterzahl führt, prüfen und bewerten wir individuell eine jeweilige Nachbesetzung und zusätzlich benötigte Ressourcen, um für die vielfältigen aktuellen und zukünftigen Aufgaben optimal aufgestellt zu sein. Wir freuen uns sehr, dass wir unser Team in den vergangenen Monaten bereits durch versierte Fachkräfte verstärken konnten.

Wir sind davon überzeugt, dass wir mit dem Aufsatz unseres Transformationsprojekts ,Zukunftsoffensive 2023+' zur strategischen Neuausrichtung der ALBIS Leasing Gruppe die Weichen für ihre nachhaltige Zukunftsfähigkeit gestellt haben. An ihrem Erfolg werden wir gemeinsam mit voller Kraft jeden Tag arbeiten. Für das Erreichte bedanken wir uns sehr bei unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wir sind davon überzeugt, dass wir im Team erfolgreich sind und die Herausforderungen weiterhin meistern werden. Auch unseren Partnern danken wir herzlich für die Zusammenarbeit. Und nicht zuletzt gilt unser Dank Ihnen, liebe Aktionärinnen und Aktionäre, für Ihr Vertrauen in Ihre ALBIS und uns.

Hamburg, im August 2022

ALBIS Leasing AG

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Sascha Lerchl Andreas Arndt
Sprecher des Vorstands Vorstand

Zwischenlagebericht für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2022

Allgemeine Lage

Gesamtwirtschaft und Branche

Im Vorjahresvergleich lag das Bruttoinlandsprodukt im zweiten Quartal 2022 preis- und kalenderbereinigt um 1,4 Prozent höher als im zweiten Quartal 2021, in dem die deutsche Wirtschaft von den Auswirkungen der dritten Corona-Welle deutlich betroffen war. Im Vergleich zum vierten Quartal 2019, dem Quartal vor Beginn der Corona-Krise, lag das BIP im zweiten Quartal 2022 noch um 0,2 Prozent niedriger (preis-, saison- und kalenderbereinigt). Aufgrund der anhaltenden Corona-Krise und des Kriegs in der Ukraine seien diese Ergebnisse - so das Statistische Bundesamt - allerdings mit größeren Unsicherheiten behaftet als sonst üblich. 1

Laut Deutscher Bundesbank ist die deutsche Wirtschaftsleistung im Frühjahr 2022 stagniert. Das weitgehende Entfallen der Pandemie-Schutzvorkehrungen gab den zuvor eingeschränkten Dienstleistern und den auf sie entfallenden Konsumausgaben einen kräftigen Schub. Die starke Teuerung belastete jedoch die Kaufkraft der privaten Haushalte, deren Konsumlaune zudem unter der Unsicherheit hinsichtlich der zukünftigen Energieversorgung litt. Der vom Marktforschungsinstitut GfK ermittelte Konsumklimaindex fiel auf ein Rekordtief. Die schlechte Stimmung der Konsumenten machte sich in kräftig gesunkenen Umsätzen im Einzel- und Kfz-Handel bemerkbar. Im Baugewerbe belasteten gemäß Umfragen des ifo Instituts fehlende Materialien und ein Mangel an Arbeitskräften die Aktivität. Die Industrie wurde weiterhin durch Lieferengpässe beeinträchtigt. Außerdem litt sie unter der hohen Unsicherheit über die weitere wirtschaftliche Entwicklung sowie unter einer - wenn auch von hohem Niveau aus - schwächeren Nachfrage. Eine wesentliche Belastung für Unternehmen und private Haushalte stellen die seit Mitte Juni erheblich gekürzten russischen Gaslieferungen dar. Dadurch stiegen die Gaspreise drastisch. Dies belastet auch die Aussichten. Im laufenden Quartal dürfte der BIP-Zuwachs aus heutiger Sicht wohl etwas schwächer ausfallen als von der Bundesbank noch im Juni 2022 erwartet. 2 Zu diesem Zeitpunkt prognostizierte die Bundesbank der deutschen Wirtschaft noch ein Jahreswachstum 2022 von 1,9 Prozent. 3

Der Bundesverband Deutscher Leasing-Unternehmen e. V. (BDL) meldete für das erste Quartal 2022 einen Anstieg des Neugeschäfts der Leasingwirtschaft um 1,1 Prozent und für das zweite Quartal einen Rückgang von 8,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahresquartal. 4

Der ifo Geschäftsklimaindex für die Gesamtwirtschaft in Deutschland sank aufgrund der Erwartungskomponente deutlich von 92,2 auf 88,6 Punkte. Beim ifo Geschäftsklima für die Leasingbranche ging die Erwartungskomponente im Juli 2022 von -17,9 auf -18,5 Punkte zurück. Die Herausforderungen durch die Verknappung von Vorprodukten und den drohenden Gasausfall belasten unverändert die Erwartungen. Die aktuelle Lage schätzten die Leasinggesellschaften mit41,7 nach 40,0 Punkten leicht besser ein. Den kurzfristigen Eintrübungen stünden langfristig jedoch hohe Investitionsbedarfe gegenüber, die der Transformation der deutschen Wirtschaft dienen, um nachhaltiger und unabhängiger von fossilen Energieträgern zu werden. 5

1 Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 322 vom 29. Juli 2022
2 Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Juli 2022
3 Deutsche Bundesbank, Monatsbericht Juni 2022

4 BDL, https:/​/​bdl.leasingverband.de/​leasing/​marktzahlen/​ leasing-markt Trendmeldung Juli 2022
5 BDL, Newsroom vom 26. Juli 2022

Wesentliche Entwicklungen seit dem 31. Dezember 2021

Corona-Pandemie

Bislang ist nicht absehbar, welche Folgen sich aus dem weiteren Verlauf der Corona-Pandemie, den Maßnahmen zu ihrer Eindämmung wie erneute Lockdowns, dem Fortschreiten der Impfkampagne und der Dynamik der Pandemie (etwa infolge von Virusmutationen) ergeben werden. Die Politik bereitet für den kommenden Herbst einschneidende Maßnahmen vor. Die bisher besonders von der Pandemie betroffenen Branchen und Produktgruppen - so unsere Beobachtungen - halten sich mit Investitionen noch zurück.

Die ALBIS Leasing AG nimmt die aktuelle Risikolage sehr ernst und analysiert diese laufend hinsichtlich der Auswirkungen auf den Geschäftsbetrieb der Gruppe.

Ukraine-Krieg

Seit dem Frühjahr 2022 führt Russland einen Krieg gegen die Ukraine. Sollte dieser länger anhalten und die umfangreichen Sanktionsmaßnahmen gegen Russland aufrecht erhalten bleiben, werden sich dauerhaft massiv erhöhte Energiepreise durchsetzen, mit negativen Auswirkungen auf die konjunkturelle Entwicklung. Die Inflation befindet sich gegenwärtig auf einem historisch hohen Niveau und dämpfte die Konjunkturentwicklung. Negative Auswirkungen auf die Ertrags-, Kosten- und Risikolage der Gesellschaft sind bereits spürbar. Das operative Leasinggeschäft der ALBIS Leasing Gruppe hat jedoch keine direkten Beziehungen zu Russland oder der Ukraine. Es werden keine Leasing- oder Mietkaufgüter aus den unmittelbar betroffenen Regionen beschafft. Dennoch hat der Krieg Einfluss auf die bereits gestörten Lieferketten der von uns finanzierten Güter.

Zukunftsoffensive 2023+

Im Januar 2022 hat die ALBIS Leasing Gruppe einen umfassenden Transformationsprozess zur strategischen Neuausrichtung und eine damit einhergehende strukturelle Anpassung der Geschäftsaktivitäten und Prozesse aufgesetzt, die ,Zukunftsoffensive 2023+'. Dabei stellt die ALBIS ihre Partner und Kunden in den Fokus der unternehmerischen Wertschöpfung und richtet ihr Handeln ganzheitlich auf eine nachhaltige Beziehung aus. Mit ihrer konsequenten Partner- und Kundenzentrierung strebt die ALBIS eine Rolle als präferierter Finanzpartner ihrer Partner und Kunden an. Zu Beginn der ,Zukunftsoffensive 2023+' hat die ALBIS drei übergeordnete Ziele determiniert, die entlang der strategischen Neuausrichtung erreicht werden sollen:

1. Rückkehr auf einen nachhaltigen Wachstumspfad

2. Digitalisierung des Geschäftsmodells

3. Stärkung der Partizipation der Aktionärinnen und Aktionäre durch eine positive Wertentwicklung und ein attraktives Ergebnis

Mit Blick auf diese Ziele wurden Themenfelder und Maßnahmen identifiziert und erste bereits angestoßen - mit unterschiedlichem Reifegrad in der Umsetzung. Bereits abgeschlossen haben wir die Festlegung wichtiger strategischer Determinanten: u. a. die Fokussierung des deutschen Marktes mit Kleinst-, Kleinunternehmern sowie mittelgroßen Unternehmer als Zielkunden - dieser Zielmarkt umfasst rund drei Millionen Unternehmen -, die Stärkung und den Ausbau des Kerngeschäfts mit Händlern und den hohen qualitativen Leistungsanspruch, durch einfache und schnelle Lösungen zu überzeugen und den Partner- und Kundennutzen gleichermaßen zu steigern.

Wir befinden uns derzeit auf Kurs hinsichtlich der Erreichung unserer gesetzten Meilensteine beziehungsweise Ziele und verfolgen diese weiterhin konsequent.

Hauptversammlung 2022 /​ Gewinnverwendung

Die 40. ordentliche Hauptversammlung wurde am 2. Juli 2022 in Form einer virtuellen Hauptversammlung durchgeführt, ohne physische Präsenz der Aktionäre oder ihrer Bevollmächtigten. Aktionäre und ihre Vertreter konnten die Hauptversammlung live über das Internet verfolgen und ihre Stimmrechte ausschließlich im Wege der elektronischen Briefwahl oder durch Vollmachtserteilung an die Stimmrechtsvertreter der Gesellschaft ausüben.

Vorstand und Aufsichtsrat schlugen der Hauptversammlung vor, für das Geschäftsjahr 2021 keine Dividende auszuschütten und den Bilanzgewinn in Höhe von T€ 654 zur Stärkung des Eigenkapitals vollständig in die Gewinnrücklage einzustellen. Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat wurde mit der erforderlichen Mehrheit der Stimmrechte angenommen.

Geschäftsverlauf

Die ALBIS Leasing Gruppe ist gut ins Geschäftsjahr 2022 gestartet. Im ersten Halbjahr konnten wir das Neugeschäft um 13 Prozent auf € 53 Mio. (Vorjahr € 47 Mio.) steigern. Gleichzeitig konnte sie die absolute Marge des Neugeschäfts im Vergleich zum ersten Halbjahr des Vorjahres aber nur unterproportional um 5 Prozent erhöhen. Diese Entwicklung ist auf eine veränderte Zusammensetzung des Neugeschäfts zurückzuführen. Im Wesentlichen führte der hohe Anteil des niedrigmargigen E-Bike-Geschäfts am Neugeschäft zu dem unterproportionalen Anstieg der Marge.

Gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres ist das E-Bike-Neugeschäft um € 10,5 Mio. beziehungsweise 84 Prozent gestiegen.

Das Händlergeschäft legte um € 1,5 Mio. beziehungsweise 7 Prozent im Vergleich zum Vorjahr zu. Damit hat sich das Händlergeschäft im ersten Halbjahr positiv zum Vorjahr entwickelt, es bleibt aber noch gegenüber der Planung 2022 zurück.

Das Neugeschäft der LGH Leasinggesellschaft für den Handel mbH, die im Geschäft mit EDEKA-Einzelhändlern tätig ist, ging gegenüber dem Vergleichszeitraum um € 6,1 Mio. zurück. Wegen der im Vorjahr in Kooperation mit der EDEKABANK AG durchgeführten Mietkauffinanzierung - wir berichteten -, war das Neugeschäft im Vergleichszeitraum allerdings besonders stark ausgefallen.

Die Anzahl der Kunden beträgt 30.005 (Vorjahr 30.372) und ist damit um 367 Kunden (1,2 Prozent) gesunken.

Die Zahlungsmoral unserer Kunden ist derzeit gut. Die Risikolage aus der Corona-Pandemie und der Ukraine-Krise nehmen wir ernst. Unser Leasingportfolio unterliegt laufendem Monitoring, insbesondere hinsichtlich der Entwicklung der Risikoindikatoren. Die infolge des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes zu erwartende Verschlechterung der Kundenbonität sehen wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht. An unserer vorsichtigen Beurteilung der weiteren Entwicklung im zweiten Halbjahr halten wir fest.

Das Konzernhalbjahresergebnis vor Steuern (IFRS) 2022 liegt mit T€ 119 wie geplant unter dem des Halbjahres 2021 (T€ 1.646).

Der Vorstand geht angesichts der derzeitigen Entwicklung davon aus, dass das geplante Konzernergebnis vor Steuern 2022 (IFRS) von € -0,5 bis +0,5 Mio. erreicht wird.

Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage für den Zwischenabschluss 2022

Ertragslage für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2022

Das Konzernhalbjahresergebnis vor Steuern beträgt € 0,1 Mio., nach € 1,6 Mio. im Vorjahr.

Das Zinsergebnis aus Finance Leasing vor Risikovorsorge beläuft sich auf € 4,8 Mio. (Vorjahr € 5,0 Mio.) und gab damit um € 0,2 Mio. nach. Diese Veränderung ist unter anderem auf den Zuwachs des Anteils des E-Bike-Geschäfts zurückzuführen. Den um € 0,4 Mio. gestiegenen Zinserträgen aus Finance Leasing in Höhe von insgesamt € 8,0 Mio. (Vorjahr € 7,6 Mio.) stehen um € 0,6 Mio. gestiegene Zinsaufwendungen aus der Refinanzierung in Höhe von insgesamt € 3,1 Mio. (Vorjahr € 2,5 Mio.) gegenüber.

Die Risikovorsorge beträgt € 0,8 Mio. (Vorjahr € 0,5 Mio.) und ist damit um € 0,3 Mio. gestiegen. Dies beruht vornehmlich auf der zum 1. Juli 2021 geänderten Erfassung von Schadenabrechnungen und der gleichzeitigen vollständigen Wertberichtigung. Forderungen aus Schadenabrechnungen umfassen sämtliche noch zukünftige vertraglich vereinbarten Leasingraten (barwertig), den Wertersatz sowie die Kosten abzüglich der Kaution und des Verkaufserlöses des Leasingobjektes.

Das Leasing-/​Vermietergebnis aus Finance Leasing bewegt sich mit € 2,7 Mio. auf dem Niveau des Vorjahres (€ 2,7 Mio.). Insbesondere die Erträge aus Service, Versicherung und Schadenersatz nahmen im Vorjahresvergleich mit € 2,1 Mio. (Vorjahr € 2,2 Mio.) um € 0,1 Mio. ab.

Die Sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf € 0,8 Mio. (Vorjahr € 0,9 Mio.). Die Veränderung um € 0,1 Mio. resultiert aus geringeren Erlösen aus Mahn- und Kündigungsgebühren in Höhe von € 0,3 Mio. (Vorjahr 0,4 Mio.), welche im Vorjahr aufgrund der Corona-Pandemie höher ausgefallen waren. Der Personalaufwand ist mit € 4,7 Mio. gegenüber dem Vorjahr (€ 4,4 Mio.) um € 0,3 Mio. erhöht. Ursächlich hierfür sind neben der Berücksichtigung von anteilig ausstehenden Resturlauben insbesondere projektbedingte Verschiebungen der Urlaubsinanspruchnahmen durch die Mitarbeiter in das zweite Halbjahr 2022 (€ 0,2 Mio.), auch Zuführungen zu Tantiemerückstellungen sowie Rückstellungen für Abfindungen an einzelne Mitarbeiter (€ 0,1 Mio.). Der insoweit bereinigte Personalaufwand blieb unverändert.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen € 3,8 Mio., nach € 3,1 Mio. im Vorjahr. Die Veränderung resultiert im Wesentlichen aus Transformationskosten in Höhe von € 0,4 Mio. im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung der ALBIS Leasing Gruppe im Rahmen des Projekts ,Zukunftsoffensive 2023+' sowie den Rückstellungen zugeführte Bonifikationen für E-Bike-Händler (€ 0,3 Mio.).

Die Abschreibungen beliefen sich auf € 0,9 Mio. (Vorjahr € 0,8 Mio.).

Die Erträge und Aufwendungen aus Zinsen liegen mit € -0,2 Mio. etwa auf dem Niveau des Vorjahres. Hier ausgewiesen sind Darlehenszinsen, welche nicht mit dem Leasinggeschäft im Zusammenhang stehen sowie Zinsen, die unter den abgeschlossenen Zinssicherungsgeschäften (Swaps) zu leisten sind.

Das Ergebnis aus der Bewertung von Finanzinstrumenten, die zur Sicherung von Beständen und Rahmen abgeschlossen wurden, betrifft Sicherungsgeschäfte (Swaps) der Hanse Finance S. A. und beträgt € 0,2 Mio., nach € -0,1 Mio. im Vorjahr. Soweit diese Sicherungsgeschäfte nicht als Hedge Accounting im sonstigen Ergebnis bilanziert werden dürfen, erfolgt der Ausweis von Wertänderungen weiter in den Aufwendungen oder Erträgen.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag in Höhe von € -0,1 Mio. (Vorjahr € -0,3 Mio.) betreffen im ersten Halbjahr 2022 die erwartete tatsächliche Steuerbelastung, während im Vorjahr vor allem Latente Steuern ausgewiesen wurden.

Infolge der deutlichen Erhöhungen des Marktzinsniveaus im ersten Halbjahr 2022 hat sich der Marktwert der abgeschlossenen Zinssicherungsgeschäfte in Form von Swaps und Caps deutlich erhöht. Bei Effektivität der Sicherungsbeziehung und Erfüllung der Voraussetzungen für das Hedge Accounting nach IFRS werden diese Cashflow Hedges seit dem Geschäftsjahr 2022 erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis ausgewiesen. Dies führt im ersten Halbjahr 2022 zum Ausweis einer positiven Zeitwertveränderung von € 1,4 Mio. im sonstigen Ergebnis, der Latente Steuern von € 0,4 Mio. gegenüberstehen.

Vermögenslage und Kapitalstruktur 6 zum 30. Juni 2022

Der Bestand an langfristigen Vermögenswerten liegt bei € 157,7 Mio. (Vorjahr € 155,8 Mio.) und macht 62,8 Prozent (Vorjahr 65,0 Prozent) der Konzernbilanzsumme aus. Dies resultiert aus der Zunahme des E-Bike-Leasinggeschäfts und des Händlergeschäfts bei einem Rückgang des Kooperationsgeschäfts mit der EDEKABANK AG.

Von den langfristigen Vermögenswerten entfallen auf langfristige Leasingforderungen € 125,3 Mio. (Vorjahr € 124,2 Mio.), auf Geschäfts- oder Firmenwerte unverändert € 13,6 Mio. (Vorjahr € 13,6 Mio.), auf zur Vermietung bestimmte Vermögenswerte € 8,1 Mio. (Vorjahr € 7,2 Mio.), auf latente Steuerforderungen € 5,1 Mio. (Vorjahr € 5,4 Mio.), auf Nutzungsrechte aus Leasing € 4,3 Mio. (Vorjahr € 5,1 Mio.) und auf derivative Finanzinstrumente € 1,0 Mio. (Vorjahr € 0,1 Mio.).

Der Bestand an Leasingforderungen ist, bedingt durch das stark gewachsene E-Bike-Neugeschäft (€ 23 Mio.; Vorjahr € 12 Mio.), im kurzfristigen Bereich um insgesamt € 3,7 Mio. und im langfristigen Bereich um € 1,1 Mio. gestiegen. Er wuchs somit insgesamt um € 4,8 Mio.

Die kurzfristigen Vermögenswerte machen 37,2 Prozent (Vorjahr 35,0 Prozent) der Konzernbilanzsumme aus. Die ausgewiesenen Zahlungsmittel betragen € 14,6 Mio., nach € 11,0 Mio. im Vorjahr. Der Zahlungsmittelbestand beruht im Umfang von € 7,5 Mio. auf Zahlungsmitteln, die der Refinanzierungsplattform Hanse Finance S. A. zuzurechnen sind. Auf die ALBIS Leasing AG entfallen Zahlungsmittel in Höhe von € 0,9 Mio.

Die übrigen kurzfristigen Vermögenswerte bestehen in Leasingforderungen € 73,3 Mio. (Vorjahr € 69,5 Mio.), Forderungen aus Lieferungen und Leistungen € 2,3 Mio. (Vorjahr € 0,5 Mio.), aus derivativen Finanzinstrumente € 0,7 Mio. (Vorjahr € 0,0 Mio.) sowie sonstigen Vermögenswerten € 2,7 Mio. (Vorjahr € 2,7 Mio.).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich mit € 202,4 Mio. (Vorjahr € 192,6 Mio.) um € 9,8 Mio. erhöht, was unter anderem mit der Refinanzierung des Neugeschäftswachstums zusammenhängt.

Die Verbindlichkeiten aus Leasing in Höhe von € 4,4 Mio. (Vorjahr € 5,1 Mio.) stehen im Zusammenhang mit den nach IFRS 16 auszuweisenden Nutzungsrechten aus Leasing. Die Verringerung um € 0,7 Mio. resultiert vor allem aus dem Ablauf der Restlaufzeit des Mietvertrags für das Bürogebäude Ifflandstraße 4.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen € 3,3 Mio., nach € 2,3 Mio. im Vorjahr.

Die Sonstigen Verbindlichkeiten betragen € 5,6 Mio., nach € 5,4 Mio. im Vorjahr, und betreffen abgegrenzte Refinanzierungsverpflichtungen in Höhe von € 2,1 Mio. (Vorjahr € 2,0 Mio.), erhaltene Kundenkautionen in Höhe von € 1,8 Mio. (Vorjahr € 1,8 Mio.) sowie kreditorische Debitoren in Höhe von 1,0 Mio. (Vorjahr € 1,0 Mio.).

Die Sonstigen Rückstellungen, Steuerrückstellungen und die Rückstellungen für Pensionen sind mit € 5,7 Mio. (Vorjahr € 5,6 Mio.) auf Vorjahresniveau. Die latenten Steuerschulden betragen € 3,5 Mio., nach € 3,4 Mio. im Vorjahr.

Das Konzerneigenkapital erhöhte sich im Berichtszeitraum von € 25,2 Mio. auf € 26,3 Mio. und finanzierte das Konzernvermögen mit 10,4 Prozent (Vorjahr 10,5 Prozent).

Ursachen des Eigenkapitalanstiegs sind die Zuführung zur Rücklage für Sicherungsgeschäfte infolge der erfolgsneutralen Bilanzierung der Cashflow Hedges zur Zinssicherung in Höhe von € 1,0 Mio. (Vorjahr € 0,0 Mio.) sowie das Konzernhalbjahresergebnis 2022 in Höhe von € 0,1 Mio.

6 Vergleichsstichtag ist gemäß IFRS der 31. Dezember 2021

Finanz- und Liquiditätslage zum 30. Juni 2022

Die Zahlungsfähigkeit der Konzernunternehmen war im Geschäftsjahr stets gegeben.

Die liquiden Mittel erhöhten sich im Vergleich zum 31. Dezember 2021 von € 11,0 Mio. stichtagsbezogen auf € 14,6 Mio. Die im Konzern-Halbjahresabschluss ausgewiesene Liquidität ist im Wesentlichen den Tochtergesellschaften zuzuordnen. Insoweit bestehen Verfügungs- beziehungsweise Transferbeschränkungen in Höhe von € 13,7 Mio. (31. Dezember 2021 € 10,1 Mio.).

Die Refinanzierung der Gesellschaften des Konzerns ist für das bereits abgeschlossene Geschäft sichergestellt.

Bericht zu Prognosen und sonstige Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung

Die ALBIS Leasing AG prognostiziert für das Geschäftsjahr 2022 trotz anspruchsvoller gesamtwirtschaftlicher Rahmenbedingungen weiterhin ein IFRS-Ergebnis vor Steuern in Höhe von € -0,5 bis +0,5 Mio. Das Ergebnis des ersten Halbjahres 2022 vor Steuern in Höhe von T€ 119 liegt damit im Prognoserahmen.

Die ALBIS Leasing AG erwartet für das Jahr 2022 ein handelsrechtliches Ergebnis vor Steuern in einer Bandbreite von € -0,5 bis +0,5 Mio. Das HGB-Halbjahresergebnis der ALBIS Leasing AG liegt zum 30. Juni 2022 mit € +0,2 Mio. auf Planniveau.

Der Vorstand geht trotz der anhaltenden Inflation, Rezessionserwartungen, Ukraine-Krise und der noch nicht abzusehenden Folgen der Energiekrise weiterhin davon aus, dass die für 2022 geplanten Ergebnisse nach IFRS und HGB vor Steuern erreicht werden.

Für das Jahr 2022 wurde ein Neugeschäft in Höhe von € 95 bis 105 Mio. prognostiziert. Die Neugeschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2022 wurde im Abschnitt "Geschäftsverlauf" erläutert. Das Neugeschäft im Berichtszeitraum übertraf in fünf von sechs Monaten die Vorjahreswerte. In den Monaten März bis Juni wurden auch die Planwerte übertroffen. Zum 30. Juni 2022 liegt das Neugeschäft 6 Prozent über Plan. Der Vorstand geht unverändert davon aus, dass das für 2022 geplanten Neugeschäftsvolumen von € 95 bis 105 Mio. erreicht wird.

Die Konzern-Eigenkapitalquote zum 30. Juni 2022 lag bei 10,5 Prozent (zum 31. Dezember 2021 bei 10,5 Prozent). Für das Jahr 2022 rechnen wir mit einem ausgeglichenen Ergebnis vor Steuern, Die Mittel aus dem Ergebnis des Vorjahres wurden zur Stärkung der Bilanz eingesetzt. Im Halbjahresabschluss ist durch die positive Marktwertentwicklung der abgeschlossenen Zinssicherungsderivate eine Erhöhung des Eigenkapitals eingetreten. Zudem rechnen wir mit einem guten Neugeschäftsvolumen im Verhältnis zu dem gleichzeitig auslaufenden Altgeschäft. Die Bilanzsumme steigt infolge dieser Effekte. Im Ergebnis ist eine leicht sinkende Eigenkapitalquote zu erwarten. Hiervon geht der Vorstand unverändert aus.

Die ALBIS Leasing AG rechnet für 2022 mit einem moderaten Anstieg der Personalaufwendungen. Während sich auf der einen Seite die natürliche Fluktuation aufwandsmindernd auswirkte, werden auf der anderen Seite gezielt Positionen nachbesetzt und zusätzlich benötigte Ressourcen akquiriert, um für die zukünftigen, im Rahmen des Transformationsprojektes identifizierten Herausforderungen adäquat aufgestellt zu sein. Gleichzeitig wirkten sich Anpassungen im Gehaltsgefüge an das Marktniveau aus. Ziel ist es, die Personalaufwendungen langfristig stabil zu halten.

Die Prognose ist gegenüber dem 31. Dezember 2021 unverändert.

Chancen und Risiken der zukünftigen Geschäftsentwicklung

Wesentliche Veränderungen der zuletzt im Geschäftsbericht 2021 dargestellten Chancen und Risiken sind im Berichtszeitraum nicht eingetreten. Hinsichtlich der künftigen Entwicklung von Konzern und Gesellschaft sowie ihrer Tochtergesellschaften sind - mit Ausnahme der ungewissen Auswirkungen der Corona-Pandemie und der Ukraine-Krise - über das normale Maß hinausgehende und mit dem Geschäft verbundene Risiken nicht zu erkennen.

Hamburg, den 29. August 2022

ALBIS Leasing AG

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Sascha Lerchl Andreas Arndt
Sprecher des Vorstands Vorstand

Konzernbilanz

zum 30. Juni 2022 (IFRS)

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in T€ 30.06.2022 31.12.2021
Vermögenswerte
Kurzfristige Vermögenswerte
1. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 14.575 10.974
2. Forderungen aus Leasingverhältnissen 73.250 69.523
3. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.263 506
4. Derivative Finanzinstrumente mit positivem Marktwert 661 38
5. Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 2.718 2.715
Summe der kurzfristigen Vermögenswerte 93.468 83.755
Langfristige Vermögenswerte
1. Forderungen aus Leasingverhältnissen 125.296 124.188
2. Zur Vermietung bestimmte Vermögenswerte 8.146 7.198
3. Sachanlagen 168 221
4. Nutzungsrechte aus Leasing 4.347 5.064
5. Geschäfts- oder Firmenwerte 13.560 13.560
6. Sonstige Immaterielle Vermögenswerte 84 117
7. Derivative Finanzinstrumente mit positivem Marktwert 1.004 69
8. Latente Steueransprüche 5.074 5.425
Summe der langfristigen Vermögenswerte 157.678 155.844
Summe der Vermögenswerte 251.146 239.599
Schulden und Eigenkapital
Kurzfristige Schulden
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 89.053 77.757
2. Verbindlichkeiten aus Leasing 2.222 1.463
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.309 2.341
4. Sonstige Verbindlichkeiten 5.565 4.434
5. Steuerschulden 101 288
6. Sonstige Rückstellungen 2.713 2.284
Summe der kurzfristigen Schulden 102.963 88.567
Langfristige Schulden
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 113.370 114.840
2. Verbindlichkeiten aus Leasing 2.145 3.617
3. Sonstige Verbindlichkeiten 1 986
4. Pensionen 2.926 3.001
5. Latente Steuerschulden 3.470 3.403
Summe der langfristigen Schulden 121.912 125.846
Eigenkapital
1. Grundkapital 21.195 21.195
2. Kapitalrücklage 5.724 5.724
3. Gewinnrücklagen/​Konzernergebnis -1.407 -1.515
4. Eigenkapitalposten des sonstigen Gesamtergebnisses 729 -248
5. Nicht beherrschende Anteile 30 30
Summe Eigenkapital 26.271 25.186
Summe Schulden und Eigenkapital 251.146 239.599

Konzern-Gesamtergebnisrechnung zum 30. Juni 2022

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in T€ 01.01.2022 bis
30.06.2022
01.01.2021 bis
30.06.2021
Zinsertrag Finance Leasing 7.946 7.560
Zinsaufwand Finance Leasing -3.120 -2.568
Zinsergebnis aus Finance Leasing vor Risikovorsorge 4.826 4.992
Risikovorsorge -771 -490
Zinsergebnis aus Finance Leasing nach Risikovorsorge 4.055 4.502
Leasing-/​Vermietergebnis aus Finance Leasing 2.651 2.730
Ergebnis aus Service, Versicherung und Schadenersatz 2.104 2.205
Ergebnis aus dem Leasinggeschäft 8.810 9.437
Sonstige betriebliche Erträge 754 917
Personalaufwand -4.741 -4.407
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.759 -3.121
Abschreibungen auf Immaterielle Vermögenswerte und auf Sachanlagen -872 -787
Operatives Ergebnis 192 2.039
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 92 145
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen -332 -414
Ergebnis aus der Bewertung von Finanzinstrumenten zum beizulegenden Wert 167 -124
Ergebnis vor Steuern 119 1.646
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -27 -255
Sonstige Steuern 16 3
Konzernhalbjahresüberschuss 108 1.394
Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) in Cent 0,5 6,6
durchschnittlich in Umlauf befindliche Aktien (verwässert und unverwässert) 21.195.430 21.195.430
Sonstiges Ergebnis
Posten, die ggf. in künftigen Perioden in die
Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
Veränderung Zeitwert der Sicherungsgeschäfte 1.442 0
darauf Latente Steuern -465 0
Einstellung in die Rücklage für Sicherungsgeschäfte 977 0
Gesamtergebnis 1.085 1.394

Eigenkapitalveränderungsrechnung (IFRS) des Konzerns Januar-Juni 2022

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in T€ Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen/​ Konzernergebnis Rücklage für versicherungsmathematische Gewinne/​Verluste
Stand 1. Januar 2022 21.195 5.724 -1.515 -248
Konzernhalbjahresüberschuss 108
Sonstiges Ergebnis
Gesamtergebnis 30. Juni 2022
Stand 30. Juni 2022 21.195 5.724 -1.407 -248
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in T€ Rücklage für Sicherungsgeschäfte Summe
Eigenkapital der Aktionäre der ALBIS Leasing AG
Nicht beherrschende Anteile Gesamtsumme
Stand 1. Januar 2022 0 25.156 30 25.186
Konzernhalbjahresüberschuss 108 108
Sonstiges Ergebnis 977 977 977
Gesamtergebnis 30. Juni 2022 1.085 1.085
Stand 30. Juni 2022 977 26.241 30 26.271

Eigenkapitalveränderungsrechnung (IFRS) des Konzerns Januar - Juni 2021

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in T€ Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen/​ Konzernergebnis Rücklage für versicherungsmathematische Gewinne/​Verluste
Stand 1. Januar 2021 21.195 5.724 -1.171 -578
Gesamtergebnis 30. Juni 2021 1.393
Stand 30. Juni 2021 21.195 5.724 222 -578
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in T€ Rücklage für Sicherungsgeschäfte Summe
Eigenkapital der Aktionäre der ALBIS Leasing AG
Nicht beherrschende Anteile Gesamtsumme
Stand 1. Januar 2021 0 25.171 30 25.201
Gesamtergebnis 30. Juni 2021 1.393 1.393
Stand 30. Juni 2021 0 26.564 30 26.594

Kapitalflussrechnung des Konzerns

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in T€ 01.01.2022 bis
30.06.2022
01.01.2021 bis
30.06.2021
Konzern halbjahresüberschuss 108 1.394
+/​- Abschreibungen/​Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 872 787
-/​+ Abnahme/​Zunahme der Rückstellungen 142 -202
+/​- Abnahme/​Zunahme der Vorräte, der Forderungen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -2.463 -2.408
-/​+ Zunahme/​Abnahme der Forderungen aus Leasingverhältnissen -4.728 -106
-/​+ Abnahme/​Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.181 -182
+/​- Zinsaufwendungen/​Zinserträge 240 269
+/​- Nicht zahlungswirksame Aufwendungen/​Erträge -1.544 -121
-/​+ Ertragsteuerertrag/​-aufwand 11 252
-/​+ Gezahlte Ertragsteuern/​erhaltene Ertragsteuern gemäß IAS 7.35 0 -65
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -6.180 -382
+/​- Einzahlungen/​Auszahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Immateriellen Anlagevermögens 0 -11
+/​- Einzahlungen/​Auszahlungen für Investitionen in das Immaterielle Anlagevermögen -56 -356
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -12 0
+ Erhaltene Zinsen 92 145
Cashflow aus der Investitionstätigkeit 24 -222
+ /​- Einzahlungen aus der Begebung/​Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten 10.089 -451
- Gezahlte Zinsen -332 -414
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 9.758 -865
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands 3.602 -1.469
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 10.974 10.223
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 14.575 8.754

Ausgewählte Anhangangaben für den Zischenabschluss vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2022

Informationen zu Gesellschaft und Konzern

Die ALBIS Leasing AG ist eine Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg, Ifflandstraße 4, 22087 Hamburg.

Die Gesellschaft ist beim Amtsgericht Hamburg, Abteilung B, unter der Nr. 73071 eingetragen. Gegenstand der Gesellschaft ist der Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen, insbesondere an Unternehmen, die ihrerseits im Bereich des Leasinggeschäfts tätig sind, sowie von Grundstücken und Gebäuden im In- und Ausland.

Die ALBIS Leasing AG (ISIN DE0006569403 /​/​ WKN 656940) ist im Regulierten Markt an den Börsen Frankfurt/​XETRA (General Standard) und München notiert. Zudem ist sie in den Freiverkehr der Börsen Hamburg, Berlin und Stuttgart und anderer deutscher Börsen einbezogen.

Grundlagen der Erstellung des Abschlusses

Dieser Zwischenbericht entspricht den Anforderungen des IAS 34. Für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2022 wurde ein verkürzter Konzernzwischenabschluss aufgestellt. Der Konzernzwischenabschluss sollte im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021 gelesen werden.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für diesen Zwischenbericht wurden die Werte unter Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, und den nach § 315a Abs. 1 HGB ergänzend zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften ermittelt.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, die im Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2022 angewendet wurden, entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewendeten Methoden mit folgenden Ausnahmen. Bei Effektivität der Sicherungsbeziehung und Erfüllung der Voraussetzungen für das Hedge Accounting nach IFRS werden die zur Zinssicherung geschlossenen derivativen Finanzinstrumente (Swaps und Caps) seit dem Geschäftsjahr 2022 als Cashflow Hedges erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis ausgewiesen. Im Hinblick auf die Nachgeschäftserlöse aus Leasingverträgen ohne einzelvertragliche Vereinbarungen hat die ALBIS Leasing Gruppe ihre Erwartung weiter von 13 auf 10 Prozent zurückgenommen, was zu einer Reduzierung des Leasing-/​Vermietergebnisses aus Finance Leasing um € 0,6 Mio. im ersten Halbjahr 2022 führte. Die im ersten Halbjahr 2022 erstmals verpflichtend anzuwendenden neuen und geänderten IFRS hatten keinen wesentlichen Einfluss auf die Bilanzierung und Berichterstattung im Konzernabschluss der ALBIS Leasing Gruppe.

Konsolidierungskreis

Der Konsolidierungskreis hat sich im Jahr 2022 nicht verändert.

Segmentberichterstattung

Die LGH Leasinggesellschaft für den Handel mbH weicht mit ihrer Konzentration auf die Lebensmitteleinzelhändler der EDEKA-Gruppe deutlich von der Risikostruktur der anderen operativen Tochtergesellschaften ab, sodass ein separates Reporting für diese Gesellschaft sachgerecht erscheint.

Für Zwecke der Segmentberichterstattung wurden ab dem Jahr 2021 gemäß IFRS 8.12 zwei Segmente identifiziert.

Das Segment ,Absatzfinanzierung' umfasst die ALBIS HiTec Leasing GmbH und die ALBIS Fullservice Leasing GmbH. Die Produktgruppen des Segments sind E-Bikes & Fahrräder, Forst-, Park- & Gartentechnik, Gastronomiebedarf, Geschäftsausstattung, IT & Büromaschinen, Lagerlogistik, Maschinen & Technik sowie Werkstattausrüstung. Die Gesellschaften sind im Bereich des Leasing- und Mietkaufgeschäfts für branchenübergreifende Investitionsobjekte tätig. Die Investitionsobjekte sind grundsätzlich für die gewerbliche Verwendung bestimmt. Die Leasing- und Mietkaufkunden haben ihren Sitz regelmäßig in Deutschland.

Das Neugeschäft im Berichtsjahr betrug € 45 Mio., nach € 33 Mio. im Vorjahr, und liegt über dem Planwertvon €41 Mio. Die Steigerung des Neugeschäfts im Segment ist im Wesentlichen auf die positive Entwicklung in der Produktgruppe E-Bike zurückzuführen.

Aus dem Neugeschäft resultieren 11.027 Neuverträge (Vorjahr 6.923). Dies entspricht einem durchschnittlichen Vertragsvolumen von € 4.081 (Vorjahr € 4.756). Das durchschnittliche Vertragsvolumen sinkt aufgrund der erfreulichen Entwicklung in der Produktgruppe E-Bike.

Die Anzahl der Kunden des Segments ,Absatzfinanzierung' beträgt 29.009 (Vorjahr 29.282) und ist damit um 273 Kunden (0,7 Prozent) gesunken.

Im Übrigen erfolgt eine Aufteilung auf die Sparten Handel (26.007 Kunden; Vorjahr 26.930 Kunden) und E-Bike-Geschäft (3.002 Kunden; Vorjahr 2.352 Kunden).

Das Segment ,Kooperationsgeschäft mit der EDEKABANK AG' umfasst die LGH Leasinggesellschaft für den Handel mbH.

Das Neugeschäft im Berichtsjahr betrug € 8 Mio., nach € 15 Mio. im Vorjahr, und liegt leicht unter dem Planwert von € 9 Mio. Der Vorjahresvergleichswert ist aufgrund einer in Kooperation mit der EDEKABANK AG - wir berichteten - durchgeführten Mietkauffinanzierung besonders positiv ausgefallen.

Aus dem Neugeschäft resultieren 219 Neuverträge (Vorjahr 231). Dies entspricht einem durchschnittlichen Vertragsvolumen von € 36.530 (Vorjahr € 64.935). Die hohen durchschnittlichen Vertragsvolumina im Vorjahr ergaben sich aus dem Sondergeschäft mit der EDEKABANK AG.

Die Anzahl der Kunden des Segments ,Kooperationsgeschäft mit der EDEKABANK AG' beträgt 996 (Vorjahr 1.090) und ist damit um 94 Kunden (8,6 Prozent) gesunken.

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2022 in T€ Absatzfinanzierung Kooperation EDEKABANK
AG
Summe
Segmente
Überleitung Konzern IFRS
Erträge 53.186 11.393 64.579 -55.015 9.564
Leasing-, Zins- und Provisionsaufwendungen -10.828 -2.917 -13.745 13.745
Personalaufwendungen -2.743 0 -2.743 -1.998 -4.741
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen -3.526 -72 -3.598 3.598
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Sachanlagen und Forderungen -31.773 -8.024 -39.797 38.925 -872
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.120 -30 -3.150 -682 -3.832
Ergebnis vor Steuern 1.196 350 1.546 -1.427 119
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2021 in T€
Erträge 48.755 14.556 63.311 -52.957 10.354
Leasing-, Zins- und Provisionsaufwendungen -9.658 -5.947 -15.605 15.605
Personalaufwendungen -2.443 0 -2.443 -1.964 -4.407
Allgemeine Verwaltungsaufwendungen -3.724 -96 -3.820 3.820
Abschreibungen und Wertberichtigungen auf Sachanlagen und Forderungen -28.263 -8.220 -36.483 35.696 -787
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.047 -12 -3.059 -455 -3.514
Operatives Ergebnis 1.620 281 1.901 -255 1.646

Die vorstehende Tabelle zeigt die Überleitung der wesentlichen Erträge und Aufwendungen der Segmente auf die Konzern-Gesamtergebnisrechnung mit separater Angabe der den Segmenten nicht zuzuordnenden Aufwendungen der ALBIS Leasing AG, der Hanse Finance S. A. und der ALBIS Service GmbH, einschließlich der Konsolidierungseffekte und der Effekte aus der Überleitung von HGB auf IFRS in der Spalte "Überleitung". Aufgrund der handelsrechtlichen Basis der Segmentberichterstattung mit einer überwiegenden Bilanzierung des Leasinggeschäfts als Operate Leasing unterscheiden sich die Segmenterträge und -aufwendungen in der obigen Darstellung deutlich von den Posten der Konzern-Gesamtergebnisrechnung nach IFRS.

Das Segment ,Kooperationsgeschäft mit der EDEKABANK AG' ist vollständig von dem Kooperationspartner abhängig. Auf einen einzelnen Vermittler im E-Bike-Geschäft entfallen mehr als 10 Prozent des gesamten Neugeschäftsvolumens.

Der Segmentbericht beruht auf den Meldungen der im Leasing- und Mietkaufgeschäft tätigen Gesellschaften der Gruppe.

Sonstige Angaben

Vorstand und Aufsichtsrat schlugen der Hauptversammlung vor, für das Geschäftsjahr 2021 keine Dividende auszuschütten und den Bilanzgewinn in Höhe von T€ 654 zur Stärkung des Eigenkapitals vollständig in die Gewinnrücklagen einzustellen. Der Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat wurde mit der erforderlichen Mehrheit der Stimmrechte angenommen.

Das Ergebnis je Aktie betrug 0,5 Cent im ersten Halbjahr 2022, nach 6,6 Cent im Vorjahreshalbjahr.

Die Erlöse aus Verträgen mit Kunden (IFRS 15) ergaben sich aus Erlösen aus der Verzinsung von Leasingforderungen in Höhe von € 8,0 Mio. (Vorjahr € 7,6 Mio.), Verwertungserlösen aus Finance Leasing in Höhe von € 10,3 Mio. (Vorjahr € 9,4 Mio.), Erlösen aus Wartung und Versicherung in Höhe von € 1,9 Mio. (€ 1,8 Mio.), Erlösen aus Schadenersatz in Höhe von € 0,9 Mio. (Vorjahr € 0,9 Mio.), Mieterlösen aus Operate Leasing € 0,3 Mio. (Vorjahr € 0,3 Mio.) und Erlösen aus Antragskosten, Mahn- und Kündigungsgebühren sowie Übrigen in Höhe von € 0,3 Mio. (Vorjahr € 0,2 Mio.).

Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Bezüglich der Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2021. Im ersten Halbjahr 2022 ergaben sich keine wesentlichen Änderungen.

Corporate Governance

Die nach § 161 AktG i. V. m. § 289a HGB vorgeschriebene Erklärung zu den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex wurde von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und den Aktionären dauerhaft auf der Internetseite der ALBIS Leasing AG (www.albis-leasing.de) zugänglich gemacht.

Ereignisse nach dem 30. Juni 2022

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem 30. Juni 2022 liegen nicht vor.

Versicherung des Vorstands

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlaufeinschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Hamburg, den 29. August 2022

ALBIS Leasing AG

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Sascha Lerchl Andreas Arndt
Sprecher des Vorstands Vorstand

ALBIS Leasing AG

Ifflandstraße 4 | 22087 Hamburg

T +49 (0) 40-808 100-100

F +49 (0) 40-808 100-109

info@albis-leasing.de

www.albis-leasing.de