![]() Krones AGNeutraublingHalbjahresfinanzberichtQ2Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2017Highlights und KennzahlenKRONES setzt im ersten Halbjahr 2017 stabiles Wachstum fort
Kennzahlen 1. Halbjahr 2017scroll
*
liquide Mittel abzüglich Bankschulden Kennzahlen 2. Quartal 2017scroll
Brief des VorstandsSehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,im ersten Halbjahr 2017 war KRONES insgesamt erfolgreich. Umsatz und Ergebnis legten
im Vergleich zum Vorjahr weiter zu. Wir sind zuversichtlich, die Ziele für das Gesamtjahr
zu erreichen. In wenigen Wochen steht ein Großereignis vor der Tür, das zum profitablen
Wachstum von KRONES weit über das laufende Jahr hinaus beitragen soll. Von 11. bis 15. September findet in München die »drinktec« statt. Auf der weltgrößten
Fachmesse für die internationale Verpackungsindustrie trifft sich im vierjährlichen
Rhythmus alles, was in unserer Branche Rang und Namen hat. Kunden aus der gesamten
Welt informieren sich über Trends sowie Neuheiten und entscheiden über künftige Investitionen.
KRONES wird auf der »drinktec« eine Reihe innovativer Maschinen und Anlagen aus verschiedenen
Bereichen des Produktportfolios vorstellen. Selbstverständlich wird auch das Thema Digitalisierung eine wesentliche Rolle auf
dem KRONES Messestand spielen. Die Kombination von Maschinenbau und Prozesstechnik
mit Clouds und Daten verzahnt alle Prozesse entlang der gesamten Wertschöpfungskette
noch enger miteinander. Aus Fabriken werden intelligente Produktionsstätten. Wir wollen
auch in diesem Bereich Vorreiter in der Branche sein. KRONES wird auf der »drinktec«
Lösungen für die Getränkefabrik der Zukunft präsentieren. Ziel ist es, der Effizienz
der Kundenfabriken einen neuen Schub zu verleihen. Ich bin mir sicher, dass wir mit
unseren Innovationen in der Anlagentechnik sowie auf dem IT-Sektor die Messebesucher
begeistern und auf der »drinktec« wichtige Schritte in eine weiterhin erfolgreiche
KRONES Zukunft machen.
Die KRONES AktiePositives Umfeld für AktienmärkteAn den internationalen Aktienmärkten ging es von Januar bis Juni 2017 überwiegend
aufwärts. Optimistische Konjunkturaussichten sowie weiterhin niedrige Zinsen regten
die Investoren zu Aktienkäufen an. Der bekannteste deutsche Aktienindex DAX legte
im ersten Halbjahr 2017 um 7,4 % auf 12.325 Punkte zu. Sein Rekordhoch markierte der
DAX am 20. Juni bei rund 12.950 Punkten. Ein Grund für die Kursverluste Ende Juni
war eine Rede von EZB-Chef Mario Draghi, in der er vorsichtig andeutete, dass sich
die Zeit extrem niedriger Zinsen dem Ende neigt. Obwohl die Hoffnungen auf zusätzliche Konjunkturimpulse der Trump-Regierung schwinden,
legte der führende US-Index Dow Jones mit plus 8,0 % stärker zu als der DAX. Besonders
gefragt waren Technologiewerte. Aufgrund hoher Kursverluste bei Ölwerten kam der Euro
Stoxx 50, der Index der 50 größten Unternehmen aus der Eurozone, mit plus 4,6 % nicht
ganz so stark voran wie DAX und Dow. Der japanische Nikkei-Index schaffte nach Minuszeichen
in den ersten drei Monaten im zweiten Quartal den Sprung ins positive Terrain. Ende
Juni 2017 stand der Nikkei um 4,8 % höher als zu Jahresbeginn. Die KRONES Aktie 01.01. bis 30.06.2017Der Kurs der KRONES Aktie hat sich im ersten Halbjahr gut entwickelt und deutlich stärker zugelegt als der MDAX.![]() Kurs der KRONES Aktie steigt stärker als der MDAXDer KRONES Aktienkurs profitierte im ersten Halbjahr 2017 vom allgemein freundlichen
Börsenklima, den guten Geschäftszahlen und dem positiven Ausblick des Unternehmens
für 2017. Von Januar bis Juni stieg der Wert unserer Aktie um 16,7 % von 86,90 € auf
101,40 €. Unter Hinzurechnung der Dividende von 1,55 € je Aktie beträgt die Performance
des ersten Halbjahres 18,5 %. Damit legte die KRONES Aktie deutlich stärker zu als
der mdax. Der Index der mittelgroßen Werte kam im ersten Halbjahr 2017 um 10,2 % voran.
Den höchsten Kurs während des Berichtszeitraums erreichte unsere Aktie am 6. Juni
bei 114,50 €. Danach verschlechterte sich die Stimmung an den deutschen Aktienbörsen.
Davon blieb auch der Kurs der KRONES Aktie nicht verschont. KonzernzwischenlageberichtWirtschaftliches UmfeldWachstumsaussichten für die Weltwirtschaft haben sich leicht gebessertDie Weltwirtschaft ist gut in Fahrt. Aufgrund der positiven Entwicklung in den Industrieländern
rechnet der Internationale Währungsfonds mit einem Wachstum von 3,5 %. Die globale Wirtschaft dürfte sich 2017 ein wenig stärker entwickeln als zu Jahres-
Die anfang erwartet. Ende April erhöhten die Experten des Internationalen Währungsfonds
(IWF) die Prognose für das globale Wirtschaftswachstum auf 3,5 %. Im Januar 2017 sagte
der IWF ein globales Wachstum von 3,4 % voraus, nach 3,1 % im Jahr 2016.e
-n
Obwohl der IWF durchaus Chancen sieht, dass das Wachstum kurzfristig über den Prognosen
liegen könnte, bremsen einige Risiken die mittelfristigen Aussichten. Hierzu zählen
der zunehmende Protektionismus sowie schneller als erwartet steigende Zinsen in den
USA. Ausschlaggebend für die leichte Erhöhung der Prognose war eine stärkere Wachstumserwartung
für die Industrieländer. In den reifen Industriestaaten soll das BIP 2017 laut IWF
insgesamt um 2,0 % steigen. Im Januar erwarteten die Experten 1,9 % nach 1,7 % im
Vorjahr. Relativ stark dürfte die Wirtschaft in den USA, der weltweit größten Volkswirtschaft,
zulegen. Mit einer erwarteten BIP-Steigerung von 2,3 % ist die USA der Wachstumsmotor
unter den Industrieländern. Für Japan wurde das prognostizierte BIP-Plus im Frühjahr
um 0,4 % auf 1,2 % wegen der guten Exportgeschäfte nach oben korrigiert. Leicht angehoben
(+ 0,1 %) wurde auch die Prognose für den Euro-Raum. Die Wirtschaft soll in der Euro-Zone
2017 wie im Vorjahr um 1,7 % zulegen. Die Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft
erhöhte der IWF im April um 0,1 % und Anfang Juli um weitere 0,2 % auf nunmehr 1,8
% (Vorjahr: 1,8 %). Für die Emerging Markets beließ der IWF seine Prognose für das Wirtschaftswachstum
bei 4,5 %. Sie leisten damit auch 2017 einen überproportionalen Beitrag zum Wachstum
der Weltwirtschaft. Dies liegt hauptsächlich an den asiatischen Staaten, allen voran
China (+ 6,6 %) und Indien (+ 7,2 %). Rohstoffexportierende Länder wie Russland (+
1,4 %) und Brasilien (+ 0,2 %) sollten sich auf niedrigem Niveau stabilisieren. Für
die Region Mittlerer Osten/Nordafrika rechnet der IWF aufgrund der politischen Unsicherheiten
nur mit einem BIP-Wachstum von 2,6 % nach 3,9 % im Vorjahr. Deutscher Maschinen- und Anlagenbau erhöht Produktionsprogose für 2017Nachdem die Ordereingänge im Mai um 17 % angestiegen sind, erhöhte der Verband deutscher
Maschinen- und Anlagenbau (vdma) seine Jahresprognose für die reale Maschinenproduktion
in Deutschland von bisher plus 1 % auf plus 3 %. Weitere Gründe für die Erhöhung der
Prognose sind berechtigte Hoffnungen, dass die Bestellungen aus dem Inland sowie aus
China stärker zulegen als erwartet. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich März
bis Mai 2017 erhöhte sich der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau
im Vergleich zum Vorjahr um 4 %. Die Bestellungen aus dem Ausland zogen ebenfalls
um 4 % an, wobei die Euro-Partnerländer ein plus von 23 % verbuchten, während für
die Nicht-Euro-Länder noch ein Minus von 1 % zu Buche schlug. Die Orders aus dem Inland
legten um 2 % zu. Der für KRONES relevante Teilbereich Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen soll
sich auch im Jahr 2017 besser entwickeln als die Gesamtbranche. UmsatzWachstum von KRONES hält anKRONES ist in den ersten beiden Quartalen 2017 solide gewachsen.Obwohl einige Projekte, die plangemäß im zweiten Quartal 2017 abgerechnet werden sollten,
bereits im ersten Quartal erlöswirksam wurden, stieg der Umsatz von KRONES von April
bis Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 11,1 % auf 875,8 Mio. €. Hierzu trugen solide
Zuwächse im Neumaschinen- und Servicegeschäft sowie Akquisitionen bei. Bereinigt um
den Umsatzbeitrag der Zukäufe system logistics und TRANS-MARKET von rund 30 Mio. €
beträgt das Unternehmenswachstum des zweiten Quartals 7,3 %. Umsatz 01.01. bis 30.06. in Mio. €![]() Umsatz 2. Quartal in Mio. €![]() In den ersten sechs Monaten 2017 legte der Konzernumsatz im Vergleich zum Vorjahr
um insgesamt 13,8 % von 1.560,3 Mio. € auf 1.775,2 Mio. € zu. Rund 55 Mio. € steuerten
die Akquisitionen zu den Erlösen bei. Bereinigt um Zukäufe verbesserte sich der Umsatz
von KRONES im ersten Halbjahr 2017 auch aufgrund des relativ niedrigen Vorjahreswertes
um 10,2 %. Trotz des zum Teil basisbedingten hohen Umsatzanstiegs im ersten Halbjahr
rechnet KRONES für das Gesamtjahr 2017 weiterhin mit einem Wachstum - ohne Akquisitionen
- von 4 %. Das Unternehmen profitierte im Berichtszeitraum von der breiten internationalen
Aufstellung und dem kompletten Produkt- und Dienstleistungsangebot. Segmentumsatz 01.01. bis 30.06.2017![]() *
Anteil am Konzernumsatz von 1.775,2 Mio. € Segmentumsatz 01.01. bis 30.06.2016![]() *
Anteil am Konzernumsatz von 1.560,3 Mio. € Umsatz nach RegionenGrundsätzlich ist die Aussagekraft der Umsatzzahlen einzelner Quartale für die verschiedenen Regionen beschränkt, weil es quartalsweise zu starken Auftrags- und Umsatzverschiebungen kommen kann.Nach einem etwas ruhigeren ersten Quartal 2017 belebte sich das Inlandsgeschäft im
zweiten Quartal wieder. Insgesamt verbesserte sich der Umsatz, den KRONES in den ersten
sechs Monaten 2017 in Deutschland erzielte, im Vergleich zum Vorjahr um 14,7 % auf
206,4 Mio. €. Der Inlandsanteil am Konzernumsatz erhöhte sich leicht auf 11,6 % (Vorjahr:
11,5 %). Gut entwickelte sich das Europa-Geschäft (ohne Deutschland) von KRONES im ersten Halbjahr
2017. In der großen Absatzregion Westeuropa legte der Umsatz von Januar bis Juni 2017
im Vergleich zum Vorjahr um 22,6 % auf 306,1 Mio. € zu. Der hohe Anstieg ist basis-
und abrechnungsbedingt. In Mitteleuropa reichte der Umsatz mit 89,8 Mio. € im ersten
Halbjahr 2017 nicht ganz an das hohe Vorjahresniveau heran (minus 6,4 %). Unser Osteuropa-Umsatz
(+ 22,6 %) profitierte von der allgemein besseren gesamtwirtschaftlichen Lage in der
Region. In Russland/GUS hat sich das Geschäft auf niedriger Basis stabilisiert. Der
Umsatz des ersten Halbjahres 2017 verringerte sich um 6,3 % auf 37,5 Mio. €. Insgesamt
verbesserte sich der Umsatz von KRONES in Europa (ohne Deutschland) von Januar bis
Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 13,7 % von 442,5 Mio. € auf 503,3 Mio. €. Der
Anteil, den das Europa-Geschäft (ohne Deutschland) zum Konzernumsatz beitrug, blieb
unverändert bei 28,4 %. Auf hohem Niveau stabil entwickelten sich die Erlöse in der Region Mittlerer Osten/Afrika.
Der Umsatz verringerte sich im ersten Halbjahr 2017 gegenüber dem Vorjahr nur leicht
um 3,7 % auf 252,3 Mio. €. Im zweiten Quartal waren die Erlöse in China wie erwartet
niedrig. Deshalb ging dort der Umsatz von Januar bis Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr
um insgesamt 7,7 % auf 112,0 Mio. € zurück. Deutlich aufwärts ging es mit dem Umsatz
im übrigen asiatisch/pazifischen Raum. Mit 234,7 Mio. € übertraf er den Vorjahreswert
um 22,2 %. Der kräftige Aufwärtstrend in der Region Nord- und Mittelamerika setzte sich im Berichtszeitraum
fort. Von Januar bis Juni 2017 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 28,8 %
auf 269,9 Mio. €. Fast genauso kräftig kletterten die Erlöse in der Region Südamerika/Mexiko.
Mit 196,6 Mio. € übertraf der Umsatz im Berichtszeitraum den Vorjahreswert um 28,7
%. Regionale Umsatzverteilung des KRONES KonzernsKRONES verfügt weiterhin über eine international ausgewogene Umsatzverteilung in den etablierten und aufstrebenden Märkten. Auf den Emerging Markets erwirtschaftete das Unternehmen im ersten Halbjahr 2017 insgesamt 50,8 % (Vorjahr: 53,0 %) des Konzernumsatzes.scroll
Auftragseingang und -bestandNachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von KRONES steigtBereinigt um Akquisitionen verbesserte sich der Auftragseingang im ersten Halbjahr
2017 um 4,7 %. Im zweiten Quartal 2017 war die Investitionsbereitschaft unserer Kunden insgesamt
zufriedenstellend. Von April bis Juni legte der Auftragseingang von KRONES im Vergleich
zum Vorjahr um 15,8 % auf 903,8 Mio. € zu. Bereinigt um Akquisitionen wuchs der Wert
der Bestellungen um 6,0 %. Im ersten Halbjahr 2017 erhöhte sich der Auftragseingang
im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 11,0 % von 1.602,4 Mio. € auf 1.779,3 Mio. €.
Hiervon stammen rund 100 Mio. € von Zukäufen. Um diesen Effekt bereinigt erhöhte sich
der Auftragseingang von Januar bis Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 4,7 %. Überproportional legte der Wert der Bestellungen in Westeuropa und Lateinamerika zu.
Rückläufig war der Auftragseingang in China. In den Regionen Asien/Pazifik, Nordamerika
und Mittlerer Osten/Afrika entwickelten sich die Auftragseingänge stabil. Auftragseingang 01.01. bis 30.06. in Mio. €![]() Auftragseingang 2. Quartal in Mio. €![]() Auftragsbestand leicht über VorjahrEnde Juni 2017 lag der Auftragsbestand von KRONES mit 1.148,8 Mio. € um 1,1 % höher
als im Vorjahr (1.136,7 Mio. €). Damit verfügt das Unternehmen über eine solide Basis,
um die Fertigungskapazitäten im weiteren Jahresverlauf gleichmäßig auszulasten und
das geplante Umsatzwachstum 2017 zu erreichen. Auftragsbestand zum 30.06. in Mio. €![]() ErtragslageKRONES steigert Ergebnis vor Steuern im ersten Halbjahr um 12,8 %Ergebnis je Aktie 01.01. bis 30.06. in €![]() Auf insgesamt wettbewerbsintensiven Märkten konnte KRONES das Ergebnis vor Steuern
(EBT) im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr um 12,8 % von 107,3 Mio. €
auf 121,0 Mio. € verbessern. Von den Marktpreisen kam wie erwartet keine Unterstützung.
Positiv wirkte sich das Strategieprogramm Value aus, mit dem KRONES die Effizienz
des Unternehmens steigert. Die EBT-Marge blieb in den ersten sechs Monaten 2017 mit
6,8 % im Vergleich zum Vorjahr (6,9 %) nahezu stabil. Für das Gesamtjahr rechnen wir
unverändert mit einer EBT-Marge von 7,0 %. Das Ergebnis nach Steuern stieg um 10,8
% auf 82,4 Mio. €. Auf 2,64 € (Vorjahr: 2,37 €) legte das Ergebnis je Aktie zu. Ergebnis je Aktie 2. Quartal in €![]() Von April bis Juni 2017 erwirtschaftete KRONES ein im Vergleich zum Vorjahr um 5,4
% höheres Ergebnis vor Steuern (EBT) von 55,0 Mio. €. Die EBT-Marge verringerte sich
von 6,6 % im Vorjahr auf 6,3 %, weil die Zukäufe auch im zweiten Quartal saisonbedingt
noch keinen Ergebnisbeitrag leisteten. Unter Herausrechnung des Umsatzbeitrags der
Akquisitionen erwirtschaftete KRONES im zweiten Quartal eine in etwa gleich hohe EBT-Marge
wie im Vorjahr. Das Ergebnis nach Steuern kletterte im zweiten Quartal 2017 im Vergleich zum Vorjahr
um 7,5 % auf 38,7 Mio. €. Von 1,15 € im Vorjahr auf 1,24 € verbesserte sich das Ergebnis
je Aktie. Im ersten Halbjahr erwirtschaftete KRONES eine EBT-Marge von 6,8 %. Die Prognose für das Gesamtjahr 2017 bleibt bei 7,0 %.Ergebnis vor Steuern (EBT) 01.01. bis 30.06. in Mio. €![]() Ergebnis vor Steuern (EBT) 2. Quartal in Mio. €![]() Konzernergebnis 01.01. bis 30.06. in Mio. €![]() Konzernergebnis 2. Quartal in Mio. €![]() Ertragsstruktur KRONES Konzern in Mio. €Die größten Aufwandsposten, also der Material- und der Personalaufwand, entwickelten sich im ersten Halbjahr 2017 plangemäß.scroll
Der Umsatz stieg von Januar bis Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr mit plus 13,8 %
auf 1.775,2 Mio. € stärker als die Gesamtleistung, die um 9,9 % auf 1.715,9 Mio. €
zulegte. Grund hierfür ist, dass KRONES im Berichtszeitraum den Bestand an fertigen
und unfertigen Erzeugnissen um 59,3 Mio. € verminderte. Während der Materialaufwand im ersten Quartal 2017 noch weit überproportional zur
Gesamtleistung zulegte, stieg er von April bis Juni geringer als die Leistung. Insgesamt
stieg der Materialaufwand in den ersten sechs Monaten 2017 um 10,2 % auf 826,6 Mio.
€. Damit legte die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur
Gesamtleistung, im Berichtszeitraum nur leicht von 48,0 % im Vorjahr auf 48,2 % zu. Unterproportional zur Gesamtleistung erhöhte sich der Personalaufwand im ersten Halbjahr
2017. Er lag mit 540,1 Mio. € um 8,9 % höher als im Vorjahr. Die Personalaufwandsquote,
also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, verringerte sich jedoch
nur leicht von 31,8 % im Vorjahr auf 31,5 %. Von minus 168,2 Mio. € im Vorjahr auf minus 185,2 Mio. € veränderte sich der Saldo
aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen
im Berichtszeitraum. Im Verhältnis zur Gesamtleistung ging der Saldo gegenüber dem
Vorjahr leicht von 10,8 % auf 10,7 % zurück. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen
nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 7,7 % auf 47,3 Mio. € zu. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte KRONES im ersten Halbjahr 2017
um 13,4 % auf 117,1 Mio. €. Beim Finanzergebnis standen 4,3 Mio. € (Vorjahr: 4,0 Mio.
€) zu Buche. Beteiligungen, die wir nach der Equity-Methode bilanzieren, belasteten
das Ergebnis mit minus o,4 Mio. €. Daraus ergibt sich für das erste Halbjahr 2017
ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 121,0 Mio. € (+12,8 %). Da sich die Steuerquote
im ersten Halbjahr von 30,7 auf 31,9 % erhöhte, kam das Konzernergebnis mit plus 10,8
% auf 82,4 Mio. € nicht ganz so stark voran wie das EBT. KapitalflussrechnungKapitalflussrechnung KRONES Konzern in Mio. €scroll
KRONES verbesserte im ersten Halbjahr 2017 den operativen Cashflow (Mittelveränderung
aus laufender Geschäftstätigkeit) um 37,5 Mio. € von minus 122,4 Mio. € im Vorjahr
auf minus 84,9 Mio. €. Mitverantwortlich für die Verbesserung war der im Vergleich
zum Vorjahr um 50,0 Mio. € geringere Aufbau von Working Capital (betriebsnotwendiges
Kapital). Im Berichtszeitraum erhöhte KRONES das Working Capital um 151,9 Mio. € und
damit deutlich weniger stark als im Vorjahr (plus 201,9 Mio. €). Das durchschnittliche
Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz lag mit 26,3
% zwar über dem Vorjahreswert von 25,5 %. Es hat sich allerdings gegenüber dem Wert
des ersten Quartals 2017 von 26,8 % in die richtige Richtung entwickelt. Working Capital zu Umsatz KRONES Konzern in Prozent 01.01. bis 30.06. (12-Monats-Durchschnitt)Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale lag im Verhältnis zum Umsatz bei 26,3 %. Wir sind damit auf gutem Weg, unser Ziel für das Gesamtjahr von 27 % zu erreichen.![]() KRONES investierte im Berichtszeitraum 46,1 Mio. € (Vorjahr: 34,1 Mio. €) in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte. Der Free Cashflow, also der aus der Geschäftstätigkeit
erzielte Nettozufluss an liquiden Mitteln, verbesserte sich von Januar bis Juni 2017
auf minus 159,5 Mio. € (Vorjahr: minus 169,2 Mio. €). Der um Akquisitionen bereinigte
operative Free Cashflow verbesserte sich von minus 155,5 Mio. € im Vorjahr auf minus
126,7 Mio. €. Es ist für unser Geschäft nicht ungewöhnlich, dass der Free Cashflow
unterjährig negativ ist. Im ersten Halbjahr 2017 hat KRONES den Free Cashflow leicht verbessert. Dass er zur Jahresmitte im Minus lag, ist saisonal bedingt.Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit lag bei minus 19,0 Mio. € (Vorjahr:
plus 19,2 Mio. €). Diese Position erfasst in der Berichtsperiode neben dem Mittelabfluss
durch die Dividendenausschüttung von 49,0 Mio. € (Vorjahr: 45,8 Mio. €) auch den Mittelzufluss
aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 30,0 Mio. € (Vorjahr: 65,0
Mio. €). Unterm Strich verfügte KRONES zum 30. Juni 2017 über liquide Mittel von 190,4
Mio. € (Vorjahr: 214,6 Mio. €). Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Mio. €, 01.01. bis 30.06.![]() MitarbeiterMitarbeiterentwicklung zum 30.06.![]() KRONES hat weltweit 14.794 MitarbeiterUm noch näher an unsere internationalen Kunden heranzurücken, stocken wir die Mitarbeiterzahl vor allem im Ausland weiter auf.Die Mitarbeiterzahl von KRONES erhöhte sich per Ende Juni 2017 im Vergleich zum Vorjahr
um 1.052 oder 7,7 % auf 14.794. Ein Großteil des Zuwachses entfällt auf die internationale
Belegschaft. Darin spiegelt sich die Strategie wider, in den Regionen vor Ort noch
stärker präsent zu sein. Ende Juni 2017 lag die Zahl der im Ausland beschäftigen Mitarbeiter
mit 4.688 um 680 höher als im Vorjahr. 132 der neuen Kollegen im Ausland kamen durch
die Akquisitionen von TRANS-MARKET, process and data automation sowie JAVLYN process
SYSTEMS hinzu. Im Inland stieg die Zahl der Beschäftigten im Berichtszeitraum um 372
auf 10.106. BilanzstrukturVermögens- und Kapitalstruktur KRONES Konzern in Mio. €scroll
Trotz deutlich größerem Geschäftsvolumen verringerte KRONES die Bilanzsumme per 30.
Juni 2017 im Vergleich zum 31. Dezember 2016 um 4,9 % von 3.070,8 Mio. € auf 2.920,8
Mio. €. Grund hierfür war die Entwicklung bei den kurzfristigen Vermögenswerten. Sie waren
am Ende des Berichtszeitraums mit 2.077,3 Mio. € um 8,6 % niedriger als am 31. Dezember
2016. Für den Rückgang waren vor allem die liquiden Mittel verantwortlich. Diese gingen
im Berichtszeitraum wegen der Dividendenzahlung im Juni und des negativen Free-Cashflows
von 368,9 Mio. € auf 190,4 Mio. € zurück. Während die Vorräte im ersten Halbjahr um
55,7 Mio. € auf 672,7 Mio. € verringert werden konnten, erhöhten sich die Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen im Berichtszeitraum um 39,5 Mio. € auf 1.076,4 Mio.
€. Die langfristigen Vermögenswerte legten im ersten Halbjahr um 45,0 Mio. € auf 843,5
Mio. € (31. Dezember 2016: 798,5 Mio. €) zu. Der Anstieg des Anlagevermögens auf 757,3
Mio. € (31. Dezember 2016: 725,5 Mio. €) resultiert vor allem daraus, dass KRONES
im Berichtszeitraum erstmalig »Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen«
von 28,2 Mio. € auswies. Während sich die Sachanlagen mit 472,3 Mio. € (31. Dezember
2016: 481,3 Mio. €) leicht verringerten, kletterten die immateriellen Vermögenswerte
des Unternehmens, bei denen es sich überwiegend um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen
handelt, zum 30. Juni auf 250,9 Mio. € (31. Dezember 2016: 238,3 Mio. €). Finanzmittelbestand zum 30.06., in Mio. €KRONES hat die Bilanzsumme trotz höherer Gesamtleistung verringert. Vor allem die liquiden Mittel waren saisonal bedingt zur Jahresmitte rückläufig. Diese liegen allerdings noch bei komfortablen 190,4 Mio. €.![]() Auf der Passivseite verringerten sich die langfristigen Verpflichtungen von KRONES,
die größtenteils aus Rückstellungen für Pensionen und sonstige Personalrückstellungen
bestehen, zum 30. Juni 2017 marginal auf 307,2 Mio. € (31. Dezember 2016: 308,0 Mio.
€). Das Unternehmen hatte per 30. Juni 2017 keine langfristigen Bankschulden. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich gegenüber dem Jahresende 2016
deutlich um 164,5 Mio. € auf 1.372,8 Mio. €. Hierfür waren vor allem rückläufige Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen verantwortlich. Sie schrumpften von 323,8 Mio. € auf
211,4 Mio. €. Per 30. Juni 2017 wies KRONES kurzfristige Bankschulden von 30,0 Mio.
€ aus. Das Eigenkapital verbesserte sich von 1.225,5 Mio. € zum Bilanzstichtag 2016 auf 1.240,8
Mio. €. Damit stieg die Eigenkapitalquote zum 30. Juni auf 42,5 % (31. Dezember 2016:
39,9 %). Zusammen mit einer Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden)
von 160,4 Mio. € verfügt KRONES weiterhin über eine solide Finanz- und Kapitalstruktur. ROCE steigt von 15,6 % auf 16,3 %KRONES verbesserte im ersten Halbjahr 2017 aufgrund des höheren Ergebnisses den Return
on Capital Employed (ROCE), also das EBIT im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen
Nettokapital, auf 16,3 % (Vorjahr: 15,6 %). ROCE KRONES Konzern in Prozent 01.01. bis 30.06.Der ROCE ist im ersten Halbjahr 2017 wieder deutlich über 16 % gestiegen.![]() Bericht aus den SegmentenSegmentumsatz 01.01. bis 30.06.2017![]() *
Anteil am Konzernumsatz von 1.775,2 Mio. € Segmentumsatz 01.01. bis 30.06.2016![]() *
Anteil am Konzernumsatz von 1.560,3 Mio. € SegmentumsatzSolide gestiegen ist der Umsatz des Kernsegments von KRONES im Berichtszeitraum. Das Segment »Prozesstechnik« ist hauptsächlich aufgrund von Zukäufen stark gewachsen. Der Umsatz der »Compact Class« reichte nicht ganz an das Vorjahresniveau heran.Das KRONES Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung«
ist im ersten Halbjahr 2017 - teilweise abrechnungsbedingt - stärker gewachsen als
erwartet. Von Januar bis Juni legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7,7 % von
1.335,1 Mio. € auf 1.437,5 Mio. € zu. Das Neumaschinen- und Servicegeschäft trugen
in etwa gleich stark zum Wachstum bei. Der Anteil des Kernsegments am Konzernumsatz
des ersten Halbjahres ging von 85,6 % im Vorjahr auf 81,0 % zurück. Weit überproportional zum Konzernumsatz stiegen die Erlöse des Segments »Maschinen
und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« im Berichtszeitraum. Mit 276,0
Mio. € lag der Segmentumsatz nach den ersten beiden Quartalen 2017 um 73,5 % höher
als im Vorjahr. Ein Grund für die hohe Steigerungsrate ist der Umsatzbeitrag der Zukäufe
system logistics und TRANS-MARKET. Bereinigt um die Akquisitionen beträgt das Wachstum
38,9 %. Zum Konzernumsatz des ersten Halbjahres steuerte das Segment 15,5 % (Vorjahr:
10,2 %) bei. Nach einem schwachen ersten Quartal 2017 (Umsatz: minus 21,9 %) kam von April bis
Juni wieder Schwung in unser kleinstes Segment »Maschinen und Anlagen für die Compact
Class«. In den ersten sechs Monaten 2017 lag der Umsatz mit 61,7 Mio. € nur noch um
6,7 % unter dem Vorjahreswert von 66,1 Mio. €. Um das angestrebte Wachstum von etwa
5 % für das Gesamtjahr 2017 zu erreichen, müssen wir uns kräftig anstrengen. Der Anteil
des Segments am Konzernumsatz verringerte sich von 4,2 % im Vorjahr auf 3,5 %. SegmentergebnisKRONES verbesserte im 1. Halbjahr 2017 die Ertragskraft im umsatzstarken Kernsegment.Die Ertragskraft des Segments "Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung"
stieg im ersten Halbjahr 2017, obwohl sich die Marktpreise nicht verbesserten. Aufgrund
der insgesamt hohen Auslastung und Kosteneinsparungen kam das Ergebnis vor Steuern
(EBT) im Vergleich zum Vorjahr um 12,0 % von 105,4 Mio. € auf 118,1 Mio. € voran.
Die EBT-Marge des Segments legte von 7,9 % im Vorjahr auf 8,2 % zu. Für das Gesamtjahr
2017 rechnen wir unverändert mit einer im Vergleich zu 2016 stabilen Marge von etwa
8 %. Nach einem positiven Ergebnis im ersten Quartal schrieb das Segment »Maschinen und
Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« im zweiten Quartal 2017 rote Zahlen.
Verantwortlich hierfür ist hauptsächlich der Produktmix. Von Januar bis Juni 2017
erwirtschaftete die »Prozesstechnik« insgesamt ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von
minus 0,1 Mio. € (Vorjahr: minus 1,4 Mio. €). Für das 2017 prognostizieren wir unverändert
eine EBT-Marge von 2 % bis 3 %. Mit dem anziehenden Umsatz im zweiten Quartal verbesserte sich auch die Ertragslage
des Segments »Maschinen und Anlagen für die Compact Class« gegenüber dem Jahresanfangsquartal.
Den hohen Rückstand aus dem ersten Quartal konnte das Segment aber nicht ganz aufholen.
Von Januar bis Juni 2017 ging das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Vergleich zum Vorjahr
um 9,1 % von 3,3 Mio. € auf 3,0 Mio. € zurück. Die EBT-Marge verringerte sich leicht
von 5,0 % auf 4,9 %. Im Gesamtjahr sollte die EBT-Marge des Segments wieder bei etwa
5 % liegen. Segment Produktabfüllung und -ausstattungscroll
Segment Prozesstechnikscroll
Segment Compact Classscroll
Risiko- und Chancenbericht | Nach Ablauf des HalbjahresstichtagesDas Risikomanagementsystem von KRONESUm mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen,
überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Im Rahmen unserer Unternehmensstrategie
identifizieren, analysieren und erschließen wir auch Chancen. Im Gegensatz zu den
Risiken erfassen wir die unternehmerischen Chancen aber nicht im Risikomanagementsystem.
Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung
sowie Risikoplanung und -steuerung. RisikoanalyseUm mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich alle
Geschäftsaktivitäten. Wesentliche projektbezogene Risiken werden vor Auftragsannahme
verringert bzw. vermieden. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge
eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken,
technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst
und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen wird. Jeweils einmal im Jahr führen wir für die AG und alle wesentlichen Gesellschaften
des Konzerns eine umfangreiche Risikoinventur durch. Die Ergebnisse der Risikoinventur
sowie Maßnahmen zur Risikoreduzierung fließen in die jährliche Unternehmensplanung
ein. RisikoüberwachungDurch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken
im KRONES Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten
werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuellen
Risiken und Planabweichungen sowie über den Status der Maßnahmen zur Risikominimierung
informiert. Risikoplanung und -steuerungFür unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente,
mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern. scroll
RisikenAus heutiger Sicht sind für KRONES keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand
des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des
Unternehmens sowie eine ausführliche Beschreibung unseres Risikomanagements sind im
Lagebericht des Konzernabschlusses 2016 auf den Seiten 118 bis 129 zu finden. Bei
den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich vom 01.01. bis 30.06.2017 keine
wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben. Nach Ablauf des HalbjahresstichtagesNach dem Halbjahresstichtag kam es zu keinen Ereignissen, die bilanziell zu berücksichtigen
gewesen wären. PrognoseberichtFür das Gesamtjahr 2017 ist KRONES weiterhin zuversichtlichTrotz vieler politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten bleibt KRONES für das
Geschäftsjahr 2017 optimistisch. Der Markt für Verpackungsmaschinen wächst relativ
stabil. Wachstumstreiber sind Megatrends, wie die stetig wachsenden Mittelschichten
in den aufstrebenden Volkswirtschaften und die zunehmende Abwanderung der Menschen
in den Emerging Markets vom Land in die Stadt. Zudem müssen sich die Lebensmittel-
und Getränkehersteller verstärkt über innovative Verpackungslösungen von den Wettbewerbern
differenzieren. KRONES will in allen drei Segmenten Umsatz und Ergebnis verbessernAufgrund des wettbewerbsintensiven Marktes erwartet KRONES im laufenden Jahr für die
Absatzpreise keine Besserung. Neue Produkte und Services sowie weitere Kostensenkungen
bleiben wichtige Themen, um 2017 in allen drei Segmenten weiter zu wachsen und das
Ergebnis vor Steuern zu steigern. Außerdem will KRONES die weltweite Präsenz deutlich
ausbauen und noch näher an die Kunden rücken. Im Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« wird
KRONES 2017 die Kosten senken. Um weiter zu wachsen, werden wir zudem unsere internationalen
Servicestrukturen und lcs Center ausbauen. Außerdem stärken wir das Mid-Range-Geschäft,
also weniger komplexe Anlagen mit hoher Leistung. Hierfür gibt es in den Schwellenländern
starke Nachfrage. KRONES erwartet für das Kernsegment 2017 einen leicht unterdurchschnittlichen
Umsatzanstieg von 3 %, da wir bewusst auf margenschwache Aufträge verzichten. Die
EBT-Marge sollte wie im Vorjahr bei etwa 8 % liegen. Im Segment »Prozesstechnik« werden wir das Ende 2015 beschlossene Maßnahmenpaket weiter
umsetzen. Im Bereich Intralogistik, der auch im Segment Prozesstechnik angesiedelt
ist, wollen wir im laufenden Geschäftsjahr die hohen Wachstumschancen nutzen. Insgesamt
erwarten wir für das Segment Prozesstechnik im laufenden Jahr einen um rund 10 % höheren
Umsatz bei einer EBT-Marge von 2 % bis 3 %. Für das Segment »Maschinen und Anlagen für die Compact Class« prognostizieren wir
für 2017 ein Umsatzwachstum von etwa 5 % bei einer EBT-Marge von mindestens 5 %. Ausblick für Gesamtjahr 2017 bestätigtKRONES ist nach dem ersten Halbjahr zuversichtlich, die Ziele für 2017 zu erreichen.Aufgrund der soliden Zahlen für das erste Halbjahr hält KRONES an den Prognosen für
das Gesamtjahr 2017 fest. Auf Basis der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Aussichten
und der Entwicklung der für KRONES relevanten Märkte streben wir für 2017 im Konzern
weiterhin ein Umsatzwachstum - ohne Akquisitionen - von 4 % an. Die Ertragskraft des
Unternehmens soll im laufenden Jahr stabil bleiben. KRONES prognostiziert, dass 2017
die EBT-Marge bei 7,0 % liegen wird. Unsere Prognose für die dritte Zielgröße, das
Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, beträgt für das laufende Jahr 27 %. scroll
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnungscroll
scroll
KonzernbilanzAktivascroll
Passivascroll
Konzern-Kapitalflussrechnungscroll
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitalsscroll
scroll
Konzernzwischenergebnisrechnungscroll
Konzernanhang zum ZwischenabschlussKonzern-Segmentberichterstattungscroll
scroll
Allgemeine AngabenGesetzliche GrundlagenDer Konzernzwischenabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 30. Juni 2017 ist
in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting
Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter
Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation
Committee (IFRIC) -wie von der Europäischen Union verabschiedet - erstellt. Der Konzernzwischenabschluss
wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt und enthält einen gegenüber dem Konzernabschluss
verkürzten Umfang. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS
oder deren Interpretationen sowie eine prüferische Durchsicht des Konzernzwischenabschlusses
zum 30. Juni 2017 wurde nicht durchgeführt. Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden gegebenenfalls
in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der
Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter
gegebenenfalls Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses
auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird
gegebenenfalls gesondert dargestellt. Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist gegebenenfalls um die Minderheitsanteile
erweitert. Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach
den IFRS neben der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Konzernergebnisrechnung,
der Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals und der Konzern-Kapitalflussrechnung als
Konzernanhang in den Konzernzwischenabschluss aufzunehmen sind. Für die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.
Die Konzernwährung ist der Euro. KonsolidierungskreisIn den Konzernzwischenabschluss der KRONES AG zum 30. Juni 2017 sind neben der KRONES
AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, welche durch
die KRONES AG unmittelbar und mittelbar beherrscht werden. Im Geschäftsjahr 2017 wurden mittel- und unmittelbar 40% der Anteile an der Integrated
Packaging Systems, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate erworben. Die Gesellschaft
wird at-equity konsolidiert. Ebenso wurde die asia food and beverage consulting group,
pte. ltd, und die KRONES-izumi processing, pte. ltd., Singapur, Republik von Singapur
zu 100 % erworben. Des Weiteren wurde die Process and Data Automation llc, Erie, USA, die javlyn process
systems llc, Rochester, New York, USA, die KRONES MYANMAR LTD., sanchaung, Republik
der Union Myanmar und die KRONES Bangladesh limited, dhaka, Bangladesch gegründet
und in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Im Geschäftsjahr 2017 hat KRONES im Rahmen
eines Asset Deals jeweils 100 % des Geschäfts an der Process and Data Automation Inc.,
Erie, USA und an der javlyn process systems inc., Rochester, New York, USA erworben.
Die Erstkonsolidierung der erworbenen Anteile wurde auf den Erwerbszeitpunkt vorgenommen. Die Erstkonsolidierung wurde auf den Erwerbszeitpunkt vorgenommen. KonsolidierungsgrundsätzeDie Einzelabschlüsse der in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen
werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.
Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernzwischenabschlusses aufgestellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«),
wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»acquisition
method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden
zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen. Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit
den Rücklagen verrechnet. Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft
werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen. Unternehmen, bei denen KRONES die Möglichkeit hat, maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts-
und Finanzpolitik auszuüben (in der Regel durch mittel- oder unmittelbare Stimmrechtsanteile
von 20 % bis 50 %), werden im Konzernzwischenabschluss nach der Equity-Methode bilanziert
und erstmalig mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die den Anteil am Reinvermögen
des assoziierten Unternehmens übersteigenden Anschaffungskosten werden bestimmten
am beizulegenden Zeitwert ausgerichteten Anpassungen unterworfen und der verbleibende
Betrag als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst. Der Geschäfts- oder Firmenwert, der
aus der Anschaffung eines assoziierten Unternehmens resultiert, ist im Buchwert des
assoziierten Unternehmens enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben, sondern
als Bestandteil der gesamten Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen auf Wertminderung
überprüft. Der Anteil von KRONES am Ergebnis des assoziierten Unternehmens nach Erwerb
wird in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Die kumulierten Veränderungen
nach dem Erwerbszeitpunkt erhöhen beziehungsweise vermindern den Beteiligungsbuchwert
des assoziierten Unternehmens. Ergebnisse aus Geschäftsvorfällen zwischen KRONES und
seinen assoziierten Unternehmen werden gemäß dem Anteil von KRONES an dem assoziierten
Unternehmen eliminiert. Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen
einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert. Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen,
sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns
sind. WährungsumrechnungDie funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro. Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen
erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach
der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte
im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale
Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft.
Im Konzernzwischenabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs,
die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs
umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und
Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen
aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls
erfolgsneutral verrechnet. In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen
und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls
umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam
erfasst. Nichtmonetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten
angesetzt. Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich
erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet. Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro: scroll
Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen
werden gemäß IFRS 10 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.
Die im Konzernzwischenabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
entsprechen denen, die zum 31. Dezember 2016 zur Anwendung kamen. Der Konzernzwischenabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich
der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen
und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen
sind. Immaterielle VermögenswerteErworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts-
oder Firmenwerten, werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich
ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen
verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes
zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten
angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die
Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer
zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen. Forschungs- und EntwicklungskostenEntwicklungskosten des KRONES Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert,
sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit
durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten
sind entsprechend IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als
Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Fremdkapitalkosten werden als
Anschaffungs- oder Herstellungskosten mit einem Fremdkapitalkostensatz in Höhe von
0,35 % aktiviert. Geschäfts- oder FirmenwerteGeschäfts- oder Firmenwerte unterliegen keiner planmäßigen Abschreibung, sondern werden
einmal jährlich auf Wertminderung überprüft. Eine Überprüfung erfolgt auch, wenn Ereignisse
oder Umstände eintreten, die darauf hindeuten, dass der Buchwert möglicherweise nicht
wiedererlangt werden kann. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden zu Anschaffungskosten,
abzüglich kumulierter Abschreibungen aus Wertminderungen, angesetzt. Die Überprüfung auf Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt auf der
Ebene einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder einer Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden
Einheiten, die durch eine Division (oder entsprechende Einheit) repräsentiert wird.
Die zahlungsmittelgenerierende Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden
Einheiten stellt die unterste Ebene dar, auf der Geschäfts- oder Firmenwerte für interne
Zwecke der Unternehmensleitung überwacht werden. Für die Überprüfung auf Wertminderung wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses
erworbene Geschäfts- oder Firmenwert jener zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder
jener Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet, die erwartungsgemäß
Nutzen aus den Synergien des Unternehmenszusammenschlusses ziehen soll. Übersteigt
der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden
Einheiten, der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde, deren erzielbaren
Betrag, wird ein Wertminderungsaufwand für den Geschäfts- oder Firmenwert erfasst,
der dieser zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden
Einheiten zugeordnet ist. Der erzielbare Betrag ist der höhere Wert aus beizulegendem
Zeitwert, abzüglich Veräußerungskosten, und dem Nutzungswert der zahlungsmittelgenerierenden
Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Übersteigt einer dieser
Beträge den Buchwert, ist es nicht immer notwendig, beide Werte zu ermitteln. Diese
Werte beruhen grundsätzlich auf der Ermittlung abgezinster Zahlungsströme (Discounted-Cashflow-Bewertungen). Auch wenn der erzielbare Betrag den Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit
oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, der der Geschäfts- oder Firmenwert
zugeordnet ist, in künftigen Perioden übersteigt, werden keine Wertaufholungen auf
abgeschriebene Geschäfts- oder Firmenwerte vorgenommen. SachanlagenSachanlagen des KRONES Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert
um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten
der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige
Gemeinkosten einbezogen. Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach IAS 16 erfolgte nicht. Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde: scroll
Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes
mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt. Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit
dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen
gewährt werden. Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten
des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst. LeasingLeasingverträge, bei denen der KRONES Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die
Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind,
werden nach IAS 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt.
Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert
oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen
werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder
»Nutzungsdauer« des Leasingobjekts vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden
Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert. Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber
zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen. FinanzinstrumenteDie Finanzinstrumente nach IAS 39, die bei KRONES eingesetzt werden, setzen sich aus
zusammen. Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten,
die von den jeweiligen Kreditinstituten zum Bilanzstichtag bereitgestellt werden. Die Finanzanlagen beinhalten im Wesentlichen Ausleihungen; diese werden zu fortgeführten
Anschaffungskosten bilanziert. Die Werthaltigkeit wird jährlich beurteilt. Der beizulegende Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten und Schulden basiert auf
finanzmathematischen Berechnungsmodellen mit zum Bilanzstichtag am Markt beobachtbaren
Inputfaktoren (Stufe 2 i. S. d. IFRS 13.72). Vermögenswerte und Schulden der Stufe
2 sind im Wesentlichen Derivate mit und ohne bilanziellen Sicherungszusammenhang. Der beizulegende Zeitwert von finanziellen Vermögenswerten und Schulden der Stufe
1 basiert auf auf aktiven Märkten gehandelten Finanzinstrumenten, deren Preise unverändert
für die Bewertung übernommen wurden. Bei finanziellen Vermögenswerten der Stufe 3
i. S. d. IFRS 13.72 entspricht der Buchwert jeweils dem Zeitwert. Die Bewertung basiert
auf Schätzungen der Prognosen der künftigen Entwicklung. Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente
zum Handelstag. Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen
bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien
zu entnehmen. Die Klassen nach IFRS 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien
nach IAS 39 aus Zahlungsmitteln, Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sowie
Fertigungsaufträgen mit aktivischem Saldo und Derivaten im Hedge Accounting zusammen. Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach IFRS 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht
zu entnehmen. FinanzanlagenFinanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten, vermindert
um Wertberichtigungen, angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur
Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine
Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt. Darüber hinaus wird im KRONES Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option«
nach IAS 39 angewendet. Derivative FinanzinstrumenteDie im KRONES Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung
von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt. Die Kategorien des Währungsrisikos bei KRONES bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken,
die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon
betroffen sind im Wesentlichen die Währungen US-Dollar, kanadischer Dollar, japanischer
Yen, britisches Pfund sowie Euro. Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100 % der Fremdwährungspositionen
abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt
Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet. Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als
hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung
als auch Planungssicherheit erreicht werden. Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den
beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i. S.
d. IFRS 13.72. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der
Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst; es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting
sind erfüllt. Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen
sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung
entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim
Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften
die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung
des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die
Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse
der jeweiligen Geschäftsbank. Sie werden ausgebucht/reklassifiziert, wenn die entsprechenden Grundgeschäfte bilanzwirksam
eingebucht werden. Forderungen und sonstige VermögenswerteBei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente,
handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie
werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig
verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen
erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten
Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation
der Kunden. VorräteDie Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter
Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die
direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable
Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung
ermittelt. Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für
Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit
ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die
FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet. Kundenspezifische FertigungsaufträgeKundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß IAS 11 nach dem Fertigungsfortschritt
(»Percentage-of-Completion-Method«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse für den
Anlagen- und Maschinenteil, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und
Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil
und von Software-Projekten entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen
auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Montageanteils bzw.
des Software-Projekts. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge
erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. ErtragsteuernDie tatsächlichen Steuerforderungen und -verbindlichkeiten resultieren ausschließlich
aus Ertragsteuern nach IAS 12. Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß
dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt
und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen
Wertansätzen nach IFRS und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet. Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt
geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt,
sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche
Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert. Rückstellungen für PensionenDie Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected
Unit Credit Method«) gemäß IAS 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den
am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende
Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten
Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen
Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen. Die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste wirken sich unmittelbar in der
Konzernbilanz aus und führen zu einer Erhöhung bzw. Verminderung der Rückstellungen
für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sowie zu einer Verringerung bzw. Erhöhung
des Konzern-Eigenkapitals. Die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung bleibt frei von
Effekten aus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, da diese im sonstigen
Ergebnis zu erfassen sind. Zudem wird der Nettozinsansatz eingeführt. Damit wird die
Nettopensionsverpflichtung mit dem Diskontierungszinssatz verzinst, der der Bewertung
der Bruttopensionsverpflichtung zugrunde liegt. Da die Nettopensionsverpflichtung
um etwaiges Planvermögen gekürzt ist, wird durch diese Berechnung für das Planvermögen
eine Verzinsung in Höhe des Diskontierungszinssatzes angenommen. Verpflichtungen aus AltersteilzeitNach der Definition in IAS 19 für Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses
stellen die im Rahmen von Altersteilzeitvereinbarungen zugesagten Aufstockungsbeträge
andere langfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer dar. Aufstockungsbeträge sind
damit nicht vollständig mit ihrem Barwert zu passivieren, sondern es erfolgt eine
ratierliche Ansammlung der Aufstockungsbeträge über die betreffenden aktiven Dienstjahre
der altersteilzeitbegünstigten Arbeitnehmer. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen
Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme
wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags
zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu
Vollkosten bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit. Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden
mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt. Finanzielle VerbindlichkeitenDie finanziellen Verbindlichkeiten werden nach IAS 39 bei der erstmaligen Erfassung
mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen
Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten
sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen
Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. UmsatzerlöseUmsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des IAS 18, mit Ausnahme von den nach
IAS 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken
realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher
Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist. Die Umsatzerlöse werden vermindert um Erlösschmälerungen ausgewiesen. SegmentberichterstattungKRONES berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten
darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund
der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger
steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen. Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung.
Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik
und Segment 3 Maschinen und Anlagen für die Compact Class. Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter
den »Allgemeinen Angaben« beschrieben. Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand
vor allem durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen. Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre
Umsätze sind nicht nennenswert. Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und PersonenTransaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen haben keinen wesentlichen
Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzernzwischenabschlusses. Versicherung der gesetzlichen Vertreter»Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind.«
scroll
Anteilsbesitzscroll
*
unmittelbare und mittelbare Beteiligung. Aufsichtsrat und VorstandGemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder des Aufsichtsrats von den Aktionären
nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach
§ 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen. AufsichtsratVolker KronsederAufsichtsratsvorsitzender Volker KronsederAufsichtsratsvorsitzender UNIVERSITÄTSKLINIKUM REGENSBURG *
WIRTSCHAFTSBEIRAT BAYERISCHE LANDESBANK Werner Schrödl**Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Aufsichtsratsvorsitzender *
VERWALTUNGSRAT DER BAYERISCHEN BETRIEBSKRANKENKASSEN Klaus Gerlach**Head of Central International Operationsand Services Norman KronsederLand- und Forstwirt * BAYERISCHEFUTTERSAATBAU GmbH Philipp Graf von und zu Lerchenfeld
MdB, Dipl.-Ing. agr., WP/StB Professor Dr. jur. Susanne NonnastProfessorin an der OTH Regensburg Dr. Verena Di Pasquale**Stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern Beate Eva Maria Pöpperl**Betriebsrätin seit 20.06.2017 Johann Robold**Betriebsrat bis 20.06.2017 Petra Schadeberg-HerrmannGeschäftsführende Gesellschafterin der KROMBACHER FINANCE GMBH, SCHAWEI GMBH, DIVERSUM HOLDINC GMBH & CO. KG * CHOCOLADEFABRIKEN LINDT & SPRÜNGLI AG Jürgen Scholz**1. Bevollmächtigter IG metall Geschäftsstelle Regensburg * INFINEON TECHNOLOGiES AG Hans-Jürgen Thaus* HAWE HYDRAULIK SE * MASCHINENFABRiK REINHAUSEN GMBH * KURTZ HOLDiNG GMBH & BETEILIGUNGS KG Josef Weitzer**Stellv. Konzernbetriebsratsvorsitzender Stellv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Betriebsratsvorsitzender Neutraubling * SPARKASSE REGENSBURG VorstandChristoph KlenkCEO Personal, Kommunikation, Qualität, Informationsmanagement Michael AndersenCFO Finanzen, Controlling, Strategischer Einkauf Rainulf DiepoldVertrieb und Marketing Thomas RickerAbfüll- und Verpackungstechnik Markus TischerInternational Operations and Services Ralf GoldbrunnerAnlagen und Komponenten *
Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei
Vorstandsmitgliedern zugeordnet. Glossarscroll
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Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein
die männliche Form gewählt. Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem
Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen. Bitte haben Sie hierfür Verständnis. KRONES AG |
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