![]() Krones AGNeutraublingBericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2020 Q2
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Der Umsatz geht von April bis Juni im Vergleich zum Vorjahr um 16,5 % zurück. Im ersten Halbjahr 2020 sinken die Erlöse um 10,1 % auf 1.698,6 Mio. €. |
| ― |
Extreme Unsicherheit wegen der Corona-Situation lastet auf der Investitionsbereitschaft der Kunden. Der Auftragseingang verringert sich im zweiten Quartal um 38,2 %. Im ersten Halbjahr fällt der Wert der Bestellungen um 28,5 % auf 1.457,3 Mio. €. |
| ― |
Kostensenkungen aufgrund struktureller Maßnahmen mildern negative Ergebnisauswirkungen aus dem rückläufigen Umsatz ab. Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) bleibt stabil bei 118,5 Mio. € nach 116,9 Mio. € im Vorjahr. Das EBT nach sechs Monaten mit 31,8 Mio. € beinhaltet einen Verlust im zweiten Quartal von 21,2 Mio. €. |
| ― |
Kurzfristig ist die wirtschaftliche Entwicklung weiter von großen Unsicherheiten gekennzeichnet. Daher bleibt es schwierig, das Ausmaß der nachteiligen Auswirkungen auf die Nachfrage und Investitionsbereitschaft unserer Kunden abzuschätzen. Der KRONES Vorstand sieht deshalb weiterhin davon ab, einen Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 zu geben. |
| Kennzahlen 1. Halbjahr | 01.01.- 30.06.2020 | 01.01.- 30.06.2019 | Veränderung | |
| Umsatz | Mio. € | 1.698,6 | 1.889,3 | - 10,1 % |
| Auftragseingang | Mio. € | 1.457,3 | 2.038,6 | - 28,5 % |
| Auftragsbestand zum 30.06. | Mio. € | 1.133,4 | 1.410,4 | - 19,6 % |
| EBITDA | Mio. € | 118,5 | 116,9 | + 1,4 % |
| EBITDA-Marge | % | 7,0 | 6,2 | + 0,8 PP* |
| EBIT | Mio. € | 33,2 | 47,5 | - 30,1% |
| EBT | Mio. € | 31,8 | 47,9 | - 33,6 % |
| EBT-Marge | % | 1,9 | 2,5 | - 0,6 PP* |
| Konzernergebnis | Mio. € | 21,5 | 33,3 | - 35,4 % |
| Ergebnis je Aktie | € | 0,68 | 1,06 | - 35,8 % |
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | Mio. € | 55,2 | 91,4 | - 36,2 Mio. € |
| Free Cashflow | Mio. € | - 64,8 | - 259,4 | + 194,6 Mio. € |
| Nettoliquidität zum 30.06.** | Mio. € | - 77,9 | - 108,7 | + 30,8 Mio. € |
| Working Capital/Umsatz*** | % | 27,6 | 26,0 | + 1,6 PP* |
| ROCE | % | 3,8 | 5,5 | - 1,7 PP* |
| Beschäftigte am 30.06. | ||||
| Weltweit | 16.906 | 17.128 | - 222 | |
| Inland | 10.422 | 10.764 | - 342 | |
| Ausland | 6.484 | 6.364 | + 120 |
| Kennzahlen 2. Quartal | 01.04.-30.06.2020 | 01.04.-30.06.2019 | Veränderung | |
| Umsatz | Mio. € | 756,6 | 905,8 | - 16,5 % |
| Auftragseingang | Mio. € | 616,2 | 997,0 | - 38,2 % |
| EBITDA | Mio. € | 29,0 | 30,9 | - 6,1 % |
| EBITDA-Marge | % | 3,8 | 3,4 | + 0,4 PP* |
| EBIT | Mio. € | - 20,5 | -4,3 | - |
| EBT | Mio. € | - 21,2 | - 3,6 | - |
| EBT-Marge | % | - 2,8 | - 0,4 | - 2,4 PP* |
| Konzernergebnis | Mio. € | - 17,6 | - 3,0 | - |
| Ergebnis je Aktie | € | - 0,56 | - 0,09 | - |
*
Prozentpunkte
**
liquide Mittel abzüglich Bankschulden
***
Durchschnitt der vergangenen 4 Quartale
das Coronavirus hat das Weltgeschehen weiterhin fest im Griff. Auch wenn wir in Deutschland
und Westeuropa Corona nach der ersten Welle derzeit relativ gut beherrschen, hat die
Pandemie weltweit noch nicht ihren Höhepunkt erreicht. In den USA, Südamerika, Afrika
und Indien wütet das Virus weiterhin heftig. Parallel zur Gesundheitskrise hat Covid-19
eine weltweite Wirtschaftskrise verursacht. Viele Ökonomen stufen sie als gravierender
und langwieriger ein als die Finanzkrise 2008/09. Der Internationale Währungsfonds
rechnet für das laufende Jahr mit einem Einbruch der Weltwirtschaft um 4,9 %. Und
die Folgen von Covid-19 werden die Weltwirtschaft noch mehrere Jahre belasten.
Auch KRONES spürt die allgemeine Verunsicherung bei den Kunden. Investitionen werden
zurückgestellt, bis wieder mehr Klarheit und Zuversicht herrscht. In den Zahlen für
das zweite Quartal hat sich die Corona-Krise, wie erwartet, massiv niedergeschlagen,
vor allem im Auftragseingang, der von April bis Juni um 38,2 % zurückging. Der Umsatz
fiel um 16,5 % gegenüber dem Vorjahr. Wegen des vergleichsweisen guten ersten Quartals
sehen die Rückgänge in den Halbjahreszahlen beim Auftragseingang (minus 28,5 %) und
Umsatz (minus 10,1 %) nicht ganz so drastisch aus, wenngleich die Auswirkungen in
den folgenden Quartalen erheblich sein werden.
Es gibt aber auch Positives zu vermelden. Die im zweiten Halbjahr 2019 eingeleiteten
strukturellen Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität beginnen zu greifen. Trotz
des Umsatzrückgangs haben sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA) von Januar bis Juni um 1,4 % auf 118,5 Mio. € und die EBITDA-Marge von 6,2
% auf 7,0 % verbessert. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung ist aber das relativ
gute erste Quartal, das kaum von Corona beeinflusst war. Im zweiten Quartal 2020 verzeichnete
KRONES ein Ergebnis vor Steuern von minus 21,2 Mio. €.
Obwohl die Folgen des Wirtschaftseinbruchs sicherlich noch lange spürbar bleiben,
wird KRONES diese schwierige Situation meistern. Gemeinsam werden wir in der Krise
die Marktposition von KRONES weiter stärken. Wichtige Eckpunkte sind dabei ein guter
Service und die termingerechte Abwicklung der Aufträge, insbesondere unter den aktuellen
weltweiten Reisebeschränkungen auf Grund von Corona. Darüber hinaus erhöhen wir den
Fokus auf Innovationen. So werden wir nachhaltig von der mittelfristigen Erholung
unserer Märkte profitieren. Und dass unser Markt mittel- und langfristig wächst, steht
außer Frage. Zudem ist KRONES strukturell und finanziell sehr gut aufgestellt, um
gestärkt aus der Krise hervorzugehen.
Christoph Klenk
CEO
Das erste Halbjahr 2020 stand an den Aktienmärkten rund um den Globus ganz im Zeichen
des Coronavirus. Nachdem die Börsen im März wegen der schnellen Ausbreitung der Covid-19-Pandemie
und der weltweiten Lockdowns rasant auf Talfahrt gingen, entspannte sich ab April
die Lage an den Märkten kontinuierlich. Initiiert wurde der Umschwung von den massiven
und schnellen Liquiditätshilfen der Notenbanken sowie den umfangreichen Konjunkturprogrammen
der Regierungen. Zudem haben rückläufige Corona-Infektionszahlen in einigen Regionen
für positive Stimmung bei den Aktieninvestoren gesorgt. Die starke Erholung im zweiten
Quartal konnte allerdings die herben Verluste zu Jahresbeginn nicht wettmachen, so
dass alle wichtigen Aktienindizes seit Jahresbeginn noch Minus-Zeichen vorweisen.
Der deutsche Aktienindex DAX fiel von Januar bis Juni 2020 um 7,1 % auf 12.300 Punkte.
Damit war der Rückgang des DAX gegenüber anderen wichtigen internationalen Aktienindizes
relativ gering. Der Euro Stoxx 50, der Index der 50 größten Unternehmen aus der Eurozone,
verlor 13,7 %. Auch der Dow-Jones-Index musste im ersten Halbjahr 2020 deutlich Federn
lassen. Das bekannteste US-Börsenbarometer büßte 9,3 % ein. Verhältnismäßig gut hat
sich der japanische Aktienmarkt in den ersten sechs Monaten 2020 geschlagen. Der Nikkei-Index
ging nur um 5,8 % zurück.
Die hohe Volatilität an den Aktienmärkten spiegelt sich auch im Kursverlauf der KRONES
Aktie wider, die im ersten Halbjahr 2020 ebenfalls kräftig schwankte. Nach einem guten
Start in das Börsenjahr 2020 markierte unser Titel am 24. Januar mit 75,50 € bereits
den Höchstkurs im ersten Halbjahr.
Gegenüber dem Jahresanfangsstand war dies ein Zuwachs von 12 %. Ab Ende Februar geriet
das Papier in den allgemeinen Corona-bedingten Abwärtsstrudel der Märkte und fiel
am 23. März auf den Halbjahres-Tiefstkurs von 41,92 €. Getragen von der weltweiten
Erholung der Aktienmärkte, konnte auch das KRONES Papier im zweiten Quartal wieder
deutlich zulegen. Die Aktie stieg von April bis Juni 2020 um 17,1 % auf 57,10 €. Zusätzlich
erhielten die Aktionäre im Mai eine Dividende von 0,75 € je Aktie. Dennoch verzeichnete
die KRONES Aktie seit Jahresbeginn einen Kursrückgang von 15,4 %. Inklusive der Dividende
ergibt sich für das erste Halbjahr 2020 ein Minus von 14,3 %. Der SDAX, dem KRONES
seit 2018 angehört, fiel im gleichen Zeitraum um 7,8 %.

Die Weltwirtschaft dürfte nach Einschätzung des Internationalen Währungsfonds (IWF)
2020 stark schrumpfen. Grund hierfür sind die Folgen der Covid-19-Pandemie. Die IWF-Experten
gehen davon aus, dass sich die Corona-Krise gravierender als zunächst erwartet auf
die globale Konjunktur auswirkt. Zudem dürfte sich die Weltwirtschaft langsamer erholen
als erhofft.
Deshalb revidierte der IWF im Juni seine 2020er Wachstumsprognose für die weltweite
Wirtschaft auf minus 4,9 %. Im April lag die Prognose noch bei minus 3,0 %. Der IWF
betont, dass auch die aktuelle Schätzung mit großen Unsicherheiten behaftet ist.
In den reifen Industriestaaten dürfte die Wirtschaftstätigkeit 2020 besonders stark
einbrechen. In den USA soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) gemäß IWF-Prognose 2020
im Vergleich zum Vorjahr um 8,0 % sinken. Einen noch stärkeren Rückgang erwarten die
Experten für die Euro-Zone. Das BIP des gemeinsamen Währungsraums dürfte sich 2020
um 10,2 % verringern. Überproportionale Einbrüche prognostiziert der IWF dabei den
Volkswirtschaften Italiens (minus 12,8 %), Spaniens (minus 12,8 %) und Frankreichs
(minus 12,5 %). Für Deutschland rechnen die Konjunkturexperten mit einem BIP-Rückgang
von 7,8 %. Mit Japan schlittert 2020 eine weitere große Volkswirtschaft in die Rezession.
Der IWF prognostiziert für Japan ein Minus beim BIP von 5,8 %. Insgesamt erwartet
der IWF, dass die Wirtschaft in den reifen Industriestaaten 2020 im Vergleich zum
Vorjahr um 8,0 % schrumpft.
Weniger stark soll sich die Wirtschaftsleistung in den Schwellen- und Entwicklungsländern
verringern. Als Stütze wirkt China, das als erstes Land von der Pandemie betroffen
war. Die chinesische Wirtschaft erholt sich bereits langsam und dürfte gemäß IWF-Prognose
im laufenden Jahr um 1,0 % wachsen. In den Emerging Markets gibt es aber auch Regionen,
die sehr stark unter der Corona-Krise leiden. Hierzu zählen Indien und Lateinamerika.
In Indien dürfte sich das BIP 2020 um 4,5 % verringern, in Lateinamerika sogar um
9,4 %. In der Region Naher Osten/Zentralasien (minus 4,7 %) sowie Russland (minus
6,6 %) zieht der Ölpreisabsturz die Wirtschaft mit nach unten. Insgesamt dürfte das
BIP in den Schwellen- und Entwicklungsländern gemäß IWF 2020 um 3,0 % zurückgehen.
Die Folgen der Corona-Krise treffen den deutschen Maschinen- und Anlagenbau mit voller
Wucht. Seit März 2020 sind die Auftragseingänge der Branche stark rückläufig. Gemäß
des Verbandes deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) ist der Auftragseingang der
Branche im Dreimonatszeitraum März bis Mai 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 22 % eingebrochen.
Die Aussichten für das Gesamtjahr bleiben aufgrund der schwachen Weltwirtschaft düster.
Deshalb hat der VDMA Anfang Mai seine bisherige Produktionsprognose von minus 5 %
für 2020 zurückgezogen. Eine neue Prognose veröffentlichte der Branchenverband wegen
der hohen gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten nicht.
Wie erwartet, wirkten sich die wirtschaftlichen Folgen der Covid-19-Pandemie im zweiten
Quartal 2020 deutlich stärker auf den Umsatz von KRONES aus als in den ersten drei
Monaten des laufenden Geschäftsjahres. Von April bis Juni 2020 verringerten sich die
Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 16,5 % von 905,8 Mio. € auf 756,6 Mio. €. Im ersten
Quartal ging der Umsatz nur um 4,2 % zurück. Damit fiel der Umsatz in den ersten sechs
Monaten 2020 um insgesamt 10,1 % von 1.889,3 Mio. € im Vorjahr auf 1.698,6 Mio. €.

Das Neumaschinengeschäft war im ersten Halbjahr 2020 stärker rückläufig als die Service-Erlöse.
Durch das weltweite Servicenetzwerk konnte KRONES die Auswirkungen der globalen Reisebeschränkungen
abmildern. Aber auch das Servicegeschäft und seine künftige Entwicklung werden von
den gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten beeinflusst.

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Anteil am Konzernumsatz von 1.698,6 Mio. €

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Anteil am Konzernumsatz von 1.889,3 Mio. €
Die Inlandserlöse von KRONES verringerten sich im ersten Halbjahr 2020 wegen der
schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage um 26,8 % auf 188,9 Mio. €. Dabei ist auch
das relativ hohe Vorjahresniveau zu beachten. Der Anteil am Konzernumsatz der ersten
sechs Monate ging von 13,7 % im Vorjahr auf 11,1 % zurück.
Auch im übrigen Europa (ohne Deutschland) waren die Erlöse im Berichtszeitraum aufgrund
der Corona-Krise überwiegend rückläufig. In der großen Absatzregion Westeuropa hielt
sich das Umsatzminus in Grenzen. Die Erlöse gingen im ersten Halbjahr 2020 im Vergleich
zum Vorjahr um 1,6 % von 249,4 Mio. € auf 245,4 Mio. € zurück. Deutlich stärker verringerte
sich der Umsatz in Mitteleuropa (Österreich, Schweiz, Niederlande). Er sank von 155,0
Mio. € auf 105,8 Mio. €. In Osteuropa beschleunigte sich der Umsatzrückgang nach einem
relativ stabilen ersten Quartal von April bis Juni 2020. Insgesamt fielen die Erlöse
im ersten Halbjahr um 18,1 % auf 92,7 Mio. €. Die Umsätze in Russland/GUS bewegen
sich aufgrund der schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen in der Region seit längerem
auf niedrigem Niveau. Im ersten Halbjahr legten die Erlöse von 34,7 Mio. € auf 39,8
Mio. € zu. Insgesamt erzielte KRONES im ersten Halbjahr 2020 in Europa (ohne Deutschland)
einen Umsatz von 483,7 Mio. €. Dies sind 12,4 % weniger als im Vorjahr (552,3 Mio.
€). Der Anteil am Konzernumsatz der ersten sechs Monate 2020 betrug 28,5 % (Vorjahr:
29,2 %).
Zugelegt hat der Umsatz von KRONES in der Region Mittlerer Osten/Afrika.
Von Januar bis Juni 2020 verbesserte er sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 % auf
239,4 Mio. €. Nach dem coronabedingten Umsatzeinbruch (minus 50 %) im ersten Quartal
hat sich das China-Geschäft im zweiten Quartal 2020 stabilisiert. Zum 30. Juni lag
der Umsatz mit 98,0 Mio. € noch um 37,1 % unter Vorjahr. Im übrigen asiatisch/pazifischen
Raum gingen die Erlöse in den ersten beiden Quartalen 2020 im Vergleich zum Vorjahr
um 13,8 % auf 199,9 Mio. € zurück.
Nach kräftigen Umsatzzuwächsen in den ersten drei Monaten 2020 bremste die Corona-Krise
im zweiten Quartal die Geschäfte von KRONES in Nord- und Mittelamerika. Zum Halbjahr
2020 legte der Umsatz um insgesamt 5,8 % auf 297,3 Mio. € zu. Auch in Südamerika/Mexiko
war der Umsatz nach einem guten ersten Quartal im zweiten Quartal rückläufig. Grund
hierfür ist, dass Teile der Region stark vom Coronavirus betroffen sind. Von Januar
bis Juni 2020 blieben die Erlöse mit 191,4 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr nahezu
unverändert.
Insgesamt hat sich die Umsatzverteilung von KRONES in den ersten sechs Monaten 2020
im Vergleich zum Vorjahr nur wenig verändert. Der Anteil der Erlöse, den das Unternehmen
auf den Emerging Markets erwirtschaftete, lag im Berichtszeitraum bei 50,7 % (Vorjahr:
50,1 %). In den reifen Industriestaaten erzielte KRONES 49,3 % (Vorjahr: 49,9 %) der
Umsätze.
| Anteil am Konzernumsatz | 01.01. bis 30.06.2020 | 01.01. bis 30.06.2019 | Veränderung | ||
| in Mio. € | % | in Mio. € | % | % | |
| Deutschland | 188,9 | 11,1 | 258,0 | 13,7 | - 26,8 |
| Mitteleuropa (ohne Deutschland) | 105,8 | 6,2 | 155,0 | 8,2 | - 31,8 |
| Westeuropa | 245,4 | 14,4 | 249,4 | 13,2 | - 1,6 |
| Osteuropa | 92,7 | 5,5 | 113,2 | 6,0 | - 18,1 |
| Russland, Zentralasien (GUS) | 39,8 | 2,3 | 34,7 | 1,8 | + 14,7 |
| Mittlerer Osten/Afrika | 239,4 | 14,1 | 219,0 | 11,6 | + 9,3 |
| Asien/Pazifik | 199,9 | 11,8 | 231,9 | 12,3 | - 13,8 |
| China | 98,0 | 5,8 | 155,8 | 8,2 | - 37,1 |
| Südamerika/Mexiko | 191,4 | 11,3 | 191,2 | 10,1 | + 0,1 |
| Nord- und Mittelamerika | 297,3 | 17,5 | 281,1 | 14,9 | + 5,8 |
| Gesamt | 1.698,6 | 100,0 | 1.889,3 | 100,0 | - 10,1 |
Die weltweiten Lockdowns beeinflussten im ersten Halbjahr 2020 auch die Geschäfte
der internationalen Getränkeindustrie erheblich. Darüber hinaus bestehen infolge der
Corona-Krise viele gesamtwirtschaftliche Unwägbarkeiten. Dies lastet auf der Investitionsbereitschaft
der Kunden von KRONES. Von Januar bis Juni 2020 ging der Auftragseingang im Vergleich
zum Vorjahr um 28,5 % von 2.038,6 Mio. € auf 1.457,3 Mio. € zurück.
Im zweiten Quartal verringerte sich der Wert der Bestellungen um 38,2 % auf 616,2
Mio. €. Kurzfristig erwartet KRONES keine Trendwende bei den Bestellungen.
Vom sinkenden Auftragseingang war von Januar bis Juni 2020 insbesondere das Neumaschinengeschäft
stark betroffen. Im Servicegeschäft verringerten sich die Bestellungen mit Beginn
des zweiten Quartals spürbar. Der Auftragseingang von KRONES war insgesamt in allen
Regionen rückläufig. Noch relativ stabil entwickelten sich die Bestellungen in der
Region Mittlerer Osten/Afrika. In Asien/Pazifik und den USA ging der Auftragseingang
weniger stark zurück als im Konzern. In den übrigen Absatzregionen von KRONES fielen
die Bestellungen überproportional.

Der rückläufige Bestelleingang in den ersten sechs Monaten 2020 macht sich auch im
Auftragsbestand von KRONES bemerkbar. Mit 1.133,4 Mio. € lag er zum 30. Juni 2020
um 19,6 % niedriger als im Vorjahr (1.410,4 Mio. €). Zu beachten ist, dass ein Teil
der Aufträge auf Kundenwunsch erst mit Zeitverzögerung in Produktion geht und 2020
nicht mehr umsatzwirksam wird.

Im zweiten Quartal 2020 ging das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA), im Vergleich zum von außerordentlichen Effekten belasteten und deshalb schwachem
zweiten Quartal des Vorjahrs, von 30,9 Mio. € auf 29,0 Mio. € zurück. Im abgelaufenen
Quartal sind auch Effekte aus einer Erhöhung der Kreditrisikovorsorge in Höhe von
3,2 Mio. € enthalten. Das negative Ergebnis vor Steuern (EBT) im zweiten Quartal 2020
von minus 21,2 Mio. € beinhaltet Abschreibungen aufgrund von Impairment-Tests des
Goodwills in Höhe von 13,6 Mio. €. Von minus 3,0 Mio. € im Vorjahr auf minus 17,6
Mio. € ging das Konzernergebnis im zweiten Quartal 2020 zurück. Das Ergebnis je Aktie
sank von minus 0,09 € auf minus 0,56 €.

KRONES hat im zweiten Halbjahr 2019 umfangreiche strukturelle Maßnahmen zur Steigerung
der Ertragskraft eingeleitet. Hierzu zählen Einsparungen bei den Material- und Personalkosten.
Mit der Umsetzung kommt das Unternehmen teilweise gut voran. Darüber hinaus war das
erste Quartal 2020 noch nicht wesentlich von Corona betroffen. Deshalb legte das Ergebnis
vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von Januar bis Juni 2020 trotz deutlich
niedrigerer Umsätze leicht um 1,4 % von 116,9 Mio. € im Vorjahr auf 118,5 Mio. € zu.
Auch aufgrund der Goodwill-Abschreibungen verringerte sich das Ergebnis vor Steuern
(EBT) im ersten Halbjahr 2020 auf 31,8 Mio. € (Vorjahr: 47,9 Mio. €). Die EBT-Marge
lag bei 1,9 % (Vorjahr: 2,5 %). Das Konzernergebnis der ersten sechs Monate 2020 beträgt
21,5 Mio. € (Vorjahr: 33,3 Mio. €). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,68
€ (Vorjahr: 1,06 €).

| in Mio. € | 2020 01.01.-30.06. | 2019 01.01.-30.06. | Veränderung % |
| Umsatzerlöse | 1.698,6 | 1.889,3 | - 10,1 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 6,7 | 20,0 | - |
| Gesamtleistung | 1.705,3 | 1.909,3 | - 10,7 |
| Materialaufwand | - 813,4 | - 974,4 | - 16,5 |
| Personalaufwand | - 594,9 | - 641,7 | - 7,3 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/ Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen | - 178,5 | - 176,3 | + 1,2 |
| EBITDA | 118,5 | 116,9 | + 1,4 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | - 85,3 | - 69,4 | + 22,9 |
| EBIT | 33,2 | 47,5 | - 30,1 |
| Finanzergebnis und Ergebnis aus at equity | - 1,4 | 0,4 | - |
| EBT | 31,8 | 47,9 | - 33,6 |
| Ertragssteuern | - 10,3 | - 14,6 | - 29,5 |
| Konzernergebnis | 21,5 | 33,3 | - 35,4 |
KRONES hat beim Umsatz und der Gesamtleistung im ersten Halbjahr 2020 coronabedingt
deutliche Rückgänge zu verzeichnen. Der Umsatz war mit 1.698,6 Mio. € um 10,1 % niedriger
als im Vorjahreszeitraum. Leicht stärker fiel die Gesamtleistung. Sie verringerte
sich um 10,7 % auf 1.705,3 Mio. €. Der Grund hierfür ist, dass KRONES im Berichtszeitraum
den Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen nur um 6,7 Mio. € erhöhte, während
dieser im Vorjahr um 20,0 Mio. € aufgestockt wurde.
Der Materialaufwand sank überproportional zur Gesamtleistung um 16,5 % auf 813,4
Mio. €. Der im Vergleich zum Vorjahr höhere Anteil des Servicegeschäfts schlägt sich
positiv im Materialaufwand nieder. Auch der Rückgang der bezogenen Leistungen durch
den Abbau von Zeitarbeitnehmern wirkte sich positiv auf den Materialaufwand aus. Die
Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung,
ging im Berichtszeitraum deutlich von 51,0 % im Vorjahr auf 47,7 % zurück.



Im Personalaufwand sind ebenfalls erste Erfolge der eingeleiteten Maßnahmen sichtbar.
Er fiel im ersten Halbjahr 2020 um 7,3 % von 641,7 Mio. € auf 594,9 Mio. €. Hier spiegeln
sich neben dem Personalabbau im In- und Ausland auch die Maßnahmen zur Optimierung
der Auslastung der Personalkapazitäten wie Kurzarbeit und der Abbau von Überstunden
wider. Die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung,
stieg dennoch leicht von 33,6 % im Vorjahr auf 34,9 %.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen legten von Januar bis Juni 2020 um 2,7 %
auf 254,1 Mio. € zu. Ebenfalls erhöht haben sich die sonstigen betrieblichen Erträge
von 46,2 Mio. € auf 55,4 Mio. €, während die aktivierten Eigenleistungen von 25,0
Mio. € auf 20,2 Mio. € rückläufig waren. Insgesamt veränderte sich der Saldo aus den
sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und den aktivierten Eigenleistungen
im Berichtszeitraum leicht von minus 176,3 Mio. € im Vorjahr auf minus 178,5 Mio.
€. Im Verhältnis zur Gesamtleistung kletterte der Saldo von 9,2 % auf 10,5 %.

Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) konnte KRONES im Berichtszeitraum
trotz rückläufigen Umsatzes von 116,9 Mio. € auf 118,5 Mio. € steigern, so dass sich
die EBITDA-Marge von 6,2 % auf 7,0 % verbesserte. Stark erhöht haben sich die Abschreibungen
auf das Anlagevermögen. Sie lagen mit 85,3 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert
von 69,4 Mio. €. Hauptverantwortlich hierfür waren Goodwill-Abschreibungen im zweiten
Quartal in Höhe von 13,6 Mio. €. Wegen der höheren Abschreibungen ging im ersten Halbjahr
2020 das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 47,5 Mio. € auf 33,2 Mio. € zurück.
Das Finanzergebnis und das Ergebnis aus at equity lagen bei minus 1,4 Mio. € nach
einem Plus von 0,4 Mio. € im Vorjahr. Dadurch verringerte sich das Ergebnis vor Steuern
(EBT) im ersten Halbjahr 2020 von 47,9 Mio. € 31,8 Mio. €. Hieraus errechnet sich
eine EBT-Marge von 1,9 % (Vorjahr: 2,5 %). Die Steuerquote erhöhte sich im Vergleich
zum Vorjahr von 30,5 % auf 32,4 %. Unterm Strich verbleibt ein Konzernergebnis für
den Berichtszeitraum von 21,5 Mio. € (Vorjahr: 33,3 Mio. €).

Im Vergleich zum 31. Dezember 2019 (17.353) verringerte KRONES die Mitarbeiterzahl
im Berichtszeitraum um 447 auf 16.906. Im Inland sank die Mitarbeiterzahl um 311 auf
10.422 (31. Dezember 2019: 10.733). Der Ausbau des Global Footprint und damit die
Aufstockung der internationalen Belegschaft wird durch das Coronavirus vorübergehend
gebremst. So sank die Zahl der im Ausland beschäftigten Mitarbeiter leicht auf 6.484
(31. Dezember 2019: 6.620).
Zum 30. Juni absolvierten 567 junge Leute eine Ausbildung im KRONES Konzern.
| in Mio. € | 2020 01.01.-30.06. | 2019 01.01.-30.06. |
| Ergebnis vor Steuern | 31,8 | 47,9 |
| zahlungsunwirksame Veränderungen | + 95,7 | + 102,0 |
| Veränderung Working Capital | - 84,1 | - 270,3 |
| Veränderung sonstige Aktiva und Passiva | - 56,4 | - 17,2 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | - 13,0 | - 137,6 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | - 55,2 | - 91,4 |
| M&A Aktivitäten | 0,0 | - 29,3 |
| Sonstiges | + 3,4 | - 1,1 |
| Free Cashflow | - 64,8 | - 259,4 |
| Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | + 151,6 | + 181,1 |
| Sonstiges | + 0,0 | + 3,8 |
| Gesamte Änderung der Liquidität | + 86,8 | - 74,5 |
| Liquidität am Ende des Berichtszeitraums | 197,2 | 144,3 |
KRONES verbesserte im ersten Halbjahr 2020 den operativen Cashflow (Mittelveränderung
aus laufender Geschäftstätigkeit) um 124,6 Mio. € auf minus 13,0 Mio. € (Vorjahr:
minus 137,6 Mio. €). Hierzu beigetragen hat vor allem der im Vergleich zum Vorjahr
deutlich geringere Aufbau des Working Capitals um 84,1 Mio. € (Vorjahr: 270,3 Mio.
€). Die zahlungsunwirksamen Veränderungen beinhalten neben der Erhöhung von Rückstellungen
insbesondere Abschreibungen in Höhe von 85,3 Mio. €. Der Anstieg der sonstigen Aktiva
und Passiva hingegen belastete im Berichtszeitraum den Cashflow mit 56,4 Mio. € gegenüber
17,2 Mio. € im Vorjahr.

Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum
Umsatz stieg im Berichtszeitraum auf 27,6 % gegenüber dem Vorjahreswert von 26,0 %.
Zum Stichtag betrug das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz 29,3 % (Vorjahr:
27,5 %). Der Anstieg dieser Kennzahl ist im Wesentlichen auf die gesunkenen Umsätze
zurückzuführen.
KRONES investierte im Berichtszeitraum 55,2 Mio. € in Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte. Diese Summe liegt planmäßig deutlich unter dem Vorjahreswert von 91,4
Mio. €, der wegen der Investitionen in den Standort Ungarn außerordentlich hoch war.
Den Free Cashflow, also der aus der Geschäftstätigkeit erzielte Nettozufluss an liquiden
Mitteln, verbesserte KRONES von Januar bis Juni 2020 gegenüber dem Vorjahr um 194,6
Mio. € auf minus 64,8 Mio. €.

Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit lag bei 151,6 Mio. € (Vorjahr: 181,1
Mio. €). Diese Position erfasst in der Berichtsperiode im Wesentlichen neben dem Mittelabfluss
durch die Dividendenausschüttung von 23,7 Mio. € (Vorjahr: 53,7 Mio. €) auch den Mittelzufluss
aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 202,9 Mio. € (Vorjahr: 249,3
Mio. €). Unterm Strich verfügte KRONES zum 30. Juni 2020 über liquide Mittel von 197,2
Mio. € (Vorjahr: 144,3 Mio. €).

| in Mio. € | 30.06.2020 | 31.12.2019 | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Langfristige Vermögenswerte | 1.125 | 1.154 | 1.144 | 1.010 |
| davon Anlagevermögen | 1.016 | 1.070 | 1.059 | 936 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.119 | 2.165 | 2.266 | 2.312 |
| davon flüssige Mittel | 197 | 110 | 144 | 219 |
| Eigenkapital | 1.335 | 1.370 | 1.423 | 1.433 |
| Fremdkapital | 1.909 | 1.949 | 1.987 | 1.888 |
| langfristige Verpflichtungen | 438 | 452 | 417 | 359 |
| kurzfristige Verpflichtungen | 1.471 | 1.497 | 1.570 | 1.529 |
| Bilanzsumme | 3.244 | 3.319 | 3.410 | 3.321 |
Wegen des niedrigeren Geschäftsvolumens ging die Bilanzsumme von KRONES im ersten
Halbjahr 2020 um 2,3 % zurück, allerdings weniger stark als die Gesamtleistung (minus
10,7 %). Zum 30. Juni 2020 lag die Bilanzsumme bei 3,24 Mrd. € (31. Dezember 2019:
3,32 Mrd. €).
Mit 2,5 % gingen die langfristigen Vermögenswerte im ersten Halbjahr nahezu proportional
zur Bilanzsumme zurück. Sie lagen bei 1.124,8 Mio. € (31. Dezember 2019: 1.154,0 Mio.
€). Das geringere Anlagevermögen von 1.015,7 Mio. € (31. Dezember 2019: 1.069,8 Mio.
€) resultiert überwiegend aus niedrigeren immateriellen Vermögenswerten. Sie fielen
vor allem wegen der außerplanmäßigen Abschreibungen auf Firmenwerte (Goodwill) in
Höhe von 13,6 Mio. € auf 328,6 Mio. € (31. Dezember 2019: 345,2 Mio. €). Auch die
Sachanlagen standen mit 653,3 Mio. € (31. Dezember 2019: 693,2 Mio. €) aufgrund der
gesunkenen Investitionen niedriger in der Bilanz.

Ebenfalls rückläufig waren die kurzfristigen Vermögenswerte. Sie lagen am Ende des
Berichtszeitraums mit 2.118,8 Mio. € um 46,6 Mio. € unter dem Wert vom 31. Dezember
2019. Verantwortlich für den Rückgang waren vor allem die stark gesunkenen Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen. Diese baute KRONES im ersten Halbjahr 2020 um 182,0
Mio. € auf 750,9 Mio. € ab. Erhöht haben sich hingegen die Vorräte auf 402,0 Mio.
€ (31. Dezember 2019: 382,5 Mio. €) sowie die Vertragsvermögenswerte auf 590,5 Mio.
€ (31. Dezember 2019: 571,3 Mio. €). Die liquiden Mittel stiegen, vor allem wegen
der teilweisen Ausnutzung bestehender Kreditlinien, von 110,4 Mio. € auf 197,2 Mio.
€.
Auf der Passivseite verringerten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten leicht
gegenüber dem Jahresende 2019. Sie fielen um 1,7 % auf 1.471,2 Mio. €. Die Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen baute KRONES im Berichtszeitraum um 198,5 Mio. € auf
265,2 Mio. € ab. Zudem reduzierten sich die Vertragsverbindlichkeiten auf 403,1 Mio.
€ (31. Dezember 2019: 442,9 Mio. €). Aufgestockt hat das Unternehmen hingegen die
kurzfristigen Bankschulden. Sie lagen zum 30. Juni 2020 bei 275,0 Mio. € (31. Dezember
2019: 72,2 Mio. €).
Die langfristigen Verpflichtungen von KRONES haben sich zum 30. Juni 2020 auf 437,4
Mio. € (31. Dezember 2019: 452,0 Mio. €) verringert. Das lag hauptsächlich an den
niedrigeren »Sonstigen Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing«, die
von 104,9 Mio. € auf 87,2 Mio. € fielen. Per 30. Juni 2020 hatte das Unternehmen 0,1
Mio. € langfristige Bankschulden (31. Dezember 2019: 0,0 Mio. €).

Das Eigenkapital war mit 1.335,0 Mio. € gegenüber dem Bilanzstichtag 2019 (1.370,0
Mio. €) rückläufig. Die Eigenkapitalquote lag mit 41,2 % nahezu auf dem Niveau zum
31. Dezember 2019 (41,3 %). Die Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden)
lag zum 30. Juni 2020 bei minus 77,9 Mio. € (31. Dezember 2019: plus 38,1 Mio. €).
KRONES verfügte zum 30. Juni 2020 über nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von 250,3
Mio. € sowie über eine Reservelinie (Back-up-Fazilität) in Höhe von 500 Mio. €.
Der Return on Capital Employed (ROCE), also das EBIT im Verhältnis zum durchschnittlich
gebundenen Nettokapital, fiel aufgrund des niedrigeren Ergebnisses im ersten Halbjahr
2020 auf 3,8 % (Vorjahr: 5,5 %).

Im Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« verringerte
sich der Umsatz von Januar bis Juni 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 7,0 % von 1.581,5
Mio. € auf 1.470,3 Mio. €. Besonders im zweiten Quartal bremsten die Folgen der Corona-Krise
die Geschäfte des Segments. Von April bis Juni 2020 ging der Umsatz gegenüber dem
Vorjahr um 12,4 % zurück. Die Erlöse aus dem Neumaschinengeschäft fielen in den ersten
sechs Monaten stärker als die Serviceumsätze. Der Anteil des Kernsegments am Konzernumsatz
des ersten Halbjahrs 2020 betrug 86,6 % (Vorjahr: 83,7 %).

Trotz rückläufiger Umsätze verbesserte sich die Ertragskraft des Kernsegments im
ersten Halbjahr 2020. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)
legte von 121,8 Mio. € im Vorjahr auf 143,7 Mio. € zu. Damit verbesserte sich die
EBITDA-Marge von 7,7 % auf 9,8 %. Das Ergebnis vor Steuern kletterte auf 76,8 Mio.
€ (Vorjahr: 57,0 Mio. €). Im Ergebnisanstieg des Kernsegments spiegeln sich erste
Erfolge der strukturellen Maßnahmen zur Steigerung der Ertragskraft wider. Es ist
aber auch zu berücksichtigen, dass das Segmentergebnis im ersten Halbjahr 2019 stark
von der vorübergehenden Unterauslastung im Bereich Kunststofftechnik negativ beeinflusst
wurde.

Das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« litt im
ersten Halbjahr 2020 stärker unter der Corona-Krise als das Kernsegment. Dies ist
größtenteils der schwierigen Situation der internationalen Brauereien geschuldet.
Der Segmentumsatz fiel von Januar bis Juni 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 25,8 %
von 307,8 Mio. € auf 228,3 Mio. €. Die Erlöse im Intralogistikgeschäft, das Teil des
Segments ist, gingen weniger stark zurück als im Bereich Getränkeproduktion. Zum Konzernumsatz
des ersten Halbjahrs trug das gesamte Segment 13,4 % (Vorjahr: 16,3 %) bei.

Die deutlich geringeren Erlöse wirkten sich auf das Ergebnis des Segments »Maschinen
und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« aus. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern
und Abschreibungen (EBITDA) ging in den ersten sechs Monaten 2020 von minus 4,9 Mio.
€ im Vorjahr auf minus 25,2 Mio. € zurück. Die Prozesstechnik litt stark unter der
coronabedingt schwierigen Situation der Brauereien. Im Bereich Intralogistik belastete
der Lockdown in Italien das Ergebnis unserer Tochter SYSTEM LOGISTICS. Im Segmentergebnis
spiegeln sich auch die Anlaufverluste des Digitalisierungsgeschäfts wider. Die EBITDA
Marge des Segments lag im ersten Halbjahr 2020 bei minus 11,0 % (Vorjahr: minus 1,6
%). Im Segment fielen im zweiten Quartal Goodwill-Abschreibungen von 10,5 Mio. € an.
Das Ergebnis vor Steuern verringerte sich auf minus 45,0 Mio. € (Vorjahr: minus 9,1
Mio. €).

Um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen,
überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Im Rahmen unserer Unternehmensstrategie
identifizieren, analysieren und erschließen wir auch Chancen. Im Gegensatz zu den
Risiken erfassen wir die unternehmerischen Chancen aber nicht im Risikomanagementsystem.
Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung
sowie Risikoplanung und -steuerung.
Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich alle
Geschäftsaktivitäten. Wesentliche projektbezogene Risiken werden vor Auftragsannahme
verringert bzw. vermieden. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge
eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken,
technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst
und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen wird.
Jeweils einmal im Jahr führen wir für die AG und alle wesentlichen Gesellschaften
des Konzerns eine umfangreiche Risikoinventur durch. Die Ergebnisse der Risikoinventur
sowie Maßnahmen zur Risikoreduzierung fließen in die jährliche Unternehmensplanung
ein.
Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die
Risiken im KRONES Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen
Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über
alle eventuellen Risiken und Planabweichungen sowie über den Status der Maßnahmen
zur Risikominimierung informiert.
Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente,
mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern.
| ― |
Jahresplanung |
| ― |
Mittelfristplanung |
| ― |
Strategische Planung |
| ― |
Rollierende Prognoserechnung |
| ― |
Monats- und Quartalsreports |
| ― |
Investitionsplanung |
| ― |
Produktionsplanung |
| ― |
Kapazitätsplanung |
| ― |
Projektcontrolling |
| ― |
Debitorenmanagement |
| ― |
Wechselkursabsicherungsgeschäfte |
| ― |
Versicherungen |
Aus heutiger Sicht sind für KRONES keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand
des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des
Unternehmens sowie eine ausführliche Beschreibung unseres Risikomanagements sind im
Lagebericht des Konzernabschlusses 2019 auf den Seiten 92 bis 102 zu finden.
Die Einschätzung der Risiken und Chancen für das Geschäftsjahr 2020 hat sich seit
der Vorlage des Lageberichts 2019 insbesondere vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie
wie folgt geändert.
Risiken ergeben sich aus einem möglicherweise noch gravierenderen Verlauf der Corona-Krise,
insbesondere im Falle einer massiven zweiten weltweiten Infektionswelle, die zu neuerlichen
weitreichenden Lockdown-Maßnahmen führen würde. Ein noch tieferer Einbruch der Weltwirtschaft
als im Prognosebericht erläutert, wäre die Folge. Die Auswirkungen auf das Orderverhalten
der Kunden von KRONES wären in diesem Fall noch schwerwiegender als aktuell angenommen.
Zudem führen Lockdown-Maßnahmen in einzelnen Ländern dazu, dass Installationen von
Maschinen und Anlagen dort nicht mehr stattfinden können. Auf das Servicegeschäft
wirkten sich weltweite Reisebeschränkungen ebenfalls negativ aus. Für den Fall eines
deutlich früheren Endes der Corona-Krise und einer schnelleren und kräftigeren wirtschaftlichen
Belebung, ergeben sich hingegen Chancen für KRONES.
Unter den beschriebenen Rahmenbedingungen, die derzeit wesentlich von der Covid-19-Pandemie
bestimmt sind, besteht weiterhin eine extrem hohe Unsicherheit über die künftige geschäftliche
Entwicklung von KRONES. Es lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt nicht abschätzen, welchen
weiteren Verlauf die Covid-19-Pandemie in den für uns wichtigen Absatz- und Beschaffungsmärkten
nimmt. Auch die damit verbundene Volatilität der Finanzmärkte kann derzeit nicht verlässlich
abgeschätzt werden, so dass wir derzeit von höheren finanzwirtschaftlichen Risiken
ausgehen
Nach dem Halbjahresstichtag kam es zu keinen Ereignissen, die bilanziell zu berücksichtigen
wären.
Die gesamtwirtschaftlichen Aussichten haben sich im zweiten Quartal 2020 weltweit
weiter eingetrübt. Im Juni prognostizierte der Internationale Währungsfonds (IWF),
dass die Corona-Krise die Weltwirtschaft stärker bremst als erwartet und die Erholung
langsamer verläuft als erhofft. Für 2020 rechnet der IWF mit einem starken Rückgang
der Weltwirtschaft von 4,9 %. Die weitere Entwicklung ist aufgrund der Covid-19-Pandemie
mit großen Unsicherheiten behaftet. Von diesen gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten
ist auch das Orderverhalten der Kunden von KRONES betroffen.
KRONES rechnet insgesamt damit, dass der Weltmarkt für Abfüll- und Verpackungstechnik
zurückgeht. Die mittel- und langfristigen Aussichten bleiben jedoch unverändert positiv.
Denn die Nachfrage der Konsumenten nach abgepackten Getränken und flüssigen Lebensmitteln
wird mittel- und langfristig weltweit weiter steigen.
Kurzfristig bleibt es schwierig, das Ausmaß der nachteiligen Auswirkungen auf die
Nachfrage und Investitionsbereitschaft unserer Kunden abzuschätzen. Die aktuelle Marktentwicklung
wird den Umsatz und das Ergebnis von KRONES im Gesamtjahr 2020 negativ beeinflussen.
Der KRONES Vorstand sieht aufgrund der großen Unsicherheiten weiterhin davon ab, einen
konkreten Ausblick auf das Geschäftsjahr 2020 zu geben. Die vom Vorstand im Geschäftsbericht
2019 aufgestellten Aussagen im Prognosebericht (Stand: Anfang März 2020) für das laufende
Jahr sind wegen der seither negativen Corona-Dynamik hinfällig.
Das Ergebnis des ersten Halbjahres 2020 zeigt, dass das Unternehmen mit der Umsetzung
der strukturellen Maßnahmen gut vorankommt.
| Mio. € | 2020 | 2019 | Veränderung |
| 01.01.- 30.06. | 01.01.- 30.06. | % | |
| Umsatzerlöse | 1.698,6 | 1.889,3 | - 10,1 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 6,7 | 20,0 | |
| Gesamtleistung | 1.705,3 | 1.909,3 | - 10,7 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 20,2 | 25,0 | - 19,2 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 55,4 | 46,2 | + 19,9 |
| Materialaufwand | - 813,4 | - 974,4 | - 16,5 |
| Personalaufwand | - 594,9 | - 641,7 | - 7,3 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -254,1 | 247,5 | + 2,7 |
| EBITDA | 118,5 | 116,9 | + 1,4 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | - 85,3 | - 69,4 | + 22,9 |
| EBIT | 33,2 | 47,5 | - 30,1 |
| Finanzergebnis | - 1,4 | 1,0 | |
| Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
0,0 | - 0,6 | |
| EBT | 31,8 | 47,9 | - 33,6 |
| Ertragsteuern | - 10,3 | - 14,6 | - 29,5 |
| Konzernergebnis | 21,5 | 33,3 | - 35,4 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0,1 | - 0,2 | |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern | 21,4 | 33,5 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 0,68 | 1,06 |
| Mio. € | 2020 | 2019 | Veränderung |
| 01.04.- 30.06. | 01.04.- 30.06. | % | |
| Umsatzerlöse | 756,6 | 905,8 | - 16,5 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | - 2,8 | 14,4 | |
| Gesamtleistung | 753,8 | 920,2 | - 18,1 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 8,6 | 12,4 | - 30,6 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 18,8 | 22,4 | - 16,1 |
| Materialaufwand | - 374,9 | - 482,8 | - 22,3 |
| Personalaufwand | - 273,3 | - 318,4 | - 14,2 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 104,0 | - 122,9 | - 15,4 |
| EBITDA | 29,0 | 30,9 | - 6,1 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | - 49,5 | - 35,2 | + 40,6 |
| EBIT | - 20,5 | - 4,3 | - |
| Finanzergebnis | - 0,7 | 0,9 | |
| Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden | 0,0 | - 0,2 | |
| EBT | - 21,2 | - 3,6 | - |
| Ertragsteuern | 3,6 | 0,6 | - |
| Konzernergebnis | - 17,6 | - 3,0 | - |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0,2 | - 0,1 | |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern | - 17,8 | - 2,9 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | - 0,56 | - 0,09 |
| Mio. € | 30.06.2020 | 31.12.2019 | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 328,6 | 345,2 | ||
| Sachanlagen | 653,3 | 693,2 | ||
| Finanzanlagen | 30,3 | 28,1 | ||
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 3,5 | 3,3 | ||
| Anlagevermögen | 1.015,7 | 1.069,8 | ||
| Aktive latente Steuern | 51,2 | 41,6 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 37,8 | 28,9 | ||
| Steuerforderungen | 4,5 | 0,3 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 15,6 | 13,4 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 1.124,8 | 1.154,0 | ||
| Vorräte | 402,0 | 382,5 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 750,9 | 932,9 | ||
| Vertragsvermögenswerte | 590,5 | 571,3 | ||
| Steuerforderungen | 18,3 | 16,4 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 159,9 | 151,9 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 197,2 | 110,4 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.118,8 | 2.165,4 | ||
| Bilanzsumme | 3.243,6 | 3.319,4 | ||
| Mio. € | 30.06.2020 | 31.12.2019 | ||
| Eigenkapital | 1.335,0 | 1.370,0 | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 261,1 | 260,2 | ||
| Passive latente Steuern | 3,5 | 3,7 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 78,6 | 75,2 | ||
| Steuerverbindlichkeiten | 4,6 | 5,4 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,1 | 0,0 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0,1 | 0,0 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing | 87,2 | 104,9 | ||
| Sonstige Verpflichtungen | 2,2 | 2,6 | ||
| Langfristige Schulden | 437,4 | 452,0 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 158,7 | 141,0 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 275,0 | 72,2 | ||
| Vertragsverbindlichkeiten | 403,1 | 442,9 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 265,2 | 463,7 | ||
| Steuerverbindlichkeiten | 26,7 | 16,9 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing | 30,0 | 34,9 | ||
| Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 312,5 | 325,8 | ||
| Kurzfristige Schulden | 1.471,2 | 1.497,4 | ||
| Bilanzsumme | 3.243,6 | 3.319,4 | ||
| Mio. € | 2020 | 2019 |
| 01.01.-30.06. | 01.01.-30.06. | |
| Ergebnis vor Steuern | 31,8 | 47,9 |
| Abschreibungen und Zuschreibungen | 85,3 | 69,4 |
| Erhöhung der Rückstellungen und abgegrenzte Schulden | 5,6 | 30,8 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen und Erträge | 1,4 | 0,6 |
| Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | - 0,6 | - 1,0 |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 4,0 | 0,9 |
| Verminderung ( Vj. Erhöhung) der Vorräte, der Forderungen aus L+L, Vertragsvermögenswerten und sonstigen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
112,3 | - 35,3 |
| Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L, Vertragsverbindlichkeiten und sonstigen Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | - 232,8 | - 233,0 |
| aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | 7,0 | - 119,7 |
| gezahlte Zinsen | - 3,7 | - 3,2 |
| gezahlte und erhaltene Ertragsteuern | - 16,3 | - 14,7 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | - 13,0 | - 137,6 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | - 20,9 | - 26,2 |
| Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten | 0,0 | 0,2 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | - 34,3 | - 65,2 |
| Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen | 3,4 | 1,9 |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | - 2,8 | - 5,1 |
| Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen | 1,2 | 0,0 |
| Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis | 0,0 | - 29,3 |
| erhaltene Zinsen | 1,6 | 0,6 |
| erhaltene Dividenden | 0,0 | 1,3 |
| Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit | - 51,8 | - 121,8 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner | - 23,7 | - 53,7 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 202,9 | 249,3 |
| Auszahlungen aus der Rückzahlung von Finanz- und Leasingverbindlichkeiten | - 27,6 | - 14,5 |
| Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit | 151,6 | 181,1 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 86,8 | - 78,3 |
| konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 0,0 | 3,8 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | 110,4 | 218,8 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 197,2 | 144,3 |
| Mutterunternehmen | ||||||
| Mio. € | Gezeichn. Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Sonstige Rücklagen | Konzernbilanzgewinn | |
| Währungs- differenzen des Eigenkapitals |
Sonstige übrige Rücklagen |
|||||
| Stand 31. Dezember 2018 | 40,0 | 141,7 | 369,7 | - 38,1 | - 89,2 | 1.009,2 |
| Dividendenzahlung (1,70 € je Aktie) | - 53,7 | |||||
| Konzernergebnis 1. Halbjahr 2019 | 33,5 | |||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 0,0 | |||||
| Änderung im Konsolidierungskreis | 1,8 | -0,8 | ||||
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | 7,8 | 1,3 | ||||
| Stand 30. Juni 2019 | 40,0 | 141,7 | 371,5 | - 30,3 | - 87,9 | 988,2 |
| Dividendenzahlung (1,70 € je Aktie) | 0,0 | |||||
| Konzernergebnis 2. Halbjahr 2019 | - 24,0 | |||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 0,0 | |||||
| Änderung im Konsolidierungskreis | - 0,9 | 0,8 | ||||
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | 0,0 | - 28,4 | ||||
| Stand 31. Dezember 2019 | 40,0 | 141,7 | 370,6 | - 30,3 | - 116,3 | 965,0 |
| Dividendenzahlung (0,75 € je Aktie) | - 23,7 | |||||
| Konzernergebnis 1. Halbjahr 2020 | 21,4 | |||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | ||||||
| Änderung im Konsolidierungskreis | ||||||
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | - 34,7 | 1,9 | ||||
| Stand 30. Juni 2020 | 40,0 | 141,7 | 370,6 | - 65,0 | - 114,4 | 962,7 |
| Mutterunternehmen | Anteile anderer Gesellschafter | Konzerneigenkapital | |
| Mio. € | Eigenkapital | Eigenkapital | |
| Stand 31. Dezember 2018 | 1.433,3 | - 0,1 | 1.433,2 |
| Dividendenzahlung (1,70 € je Aktie) | - 53,7 | - 53,7 | |
| Konzernergebnis 1. Halbjahr 2019 | 33,5 | - 0,2 | 33,3 |
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 0,0 | 0,0 | |
| Änderung im Konsolidierungskreis | 1,0 | - 0,2 | 0,8 |
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | 9,1 | 9,1 | |
| Stand 30. Juni 2019 | 1.423,2 | - 0,5 | 1.422,7 |
| Dividendenzahlung (1,70 € je Aktie) | 0,0 | 0,0 | |
| Konzernergebnis 2. Halbjahr 2019 | - 24,0 | - 0,1 | - 24,1 |
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 0,0 | 0,0 | |
| Änderung im Konsolidierungskreis | - 0,1 | - 0,1 | - 0,2 |
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | - 28,4 | - 28,4 | |
| Stand 31. Dezember 2019 | 1.370,7 | - 0,7 | 1.370,0 |
| Dividendenzahlung (0,75 € je Aktie) | - 23,7 | - 23,7 | |
| Konzernergebnis 1. Halbjahr 2020 | 21,4 | 0,1 | 21,5 |
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 0,0 | 0,0 | |
| Änderung im Konsolidierungskreis | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge | - 32,8 | - 32,8 | |
| Stand 30. Juni 2020 | 1.335,6 | - 0,6 | 1.335,0 |
| Mio. € | 2020 | 2019 |
| 01.01.- 30.06. | 01.01.- 30.06. | |
| Konzernergebnis | 21,5 | 33,3 |
| Posten, die nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | ||
| Neubewertung von leistungsorientierten Versorgungsplänen | - 0,5 | 1,1 |
| - 0,5 | 1,1 | |
| Posten, die anschließend möglicherweise in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | ||
| Unterschied aus Währungsumrechnung | - 34,7 | 7,7 |
| Cashflow Hedges | 2,4 | 0,2 |
| - 32,3 | 7,9 | |
| Erfolgsneutrale Aufwendungen und Erträge nach Ertragssteuern | - 32,8 | 9,0 |
| Gesamte Aufwendungen und Erträge | - 11,3 | 42,3 |
| davon Anteile anderer Gesellschafter | - 0,1 | - 0,2 |
| davon Anteile KRONES Konzern | - 11,2 | 42,5 |
| 01.01. - 30.06.2020 Mio. € | Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung |
Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik |
KRONES Konzern | |||
| 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | |
| 01.01.-30.06. | 01.01.-30.06. | 01.01.-30.06. | 01.01.-30.06. | 01.01.-30.06. | 01.01.-30.06. | |
| Umsatzerlöse | 1.470,3 | 1.581,5 | 228,3 | 307,8 | 1.698,6 | 1.889,3 |
| EBITDA | 143,7 | 121,8 | - 25,2 | -4,9 | 118,5 | 116,9 |
| EBITDA-Marge | 9,8 % | 7,7 % | - 11,0 % | - 1,6 % | 7,0 % | 6,2 % |
*
(Bestandteil des Konzernanhangs zum Zwischenabschluss)
| 01.04. - 30.06.2020 Mio. € | Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung |
Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik |
KRONES Konzern | |||
| 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | |
| 01.04.-30.06. | 01.04.-30.06. | 01.04.-30.06. | 01.04.-30.06. | 01.04.-30.06. | 01.04.-30.06. | |
| Umsatzerlöse | 654,1 | 747,1 | 102,5 | 158,7 | 756,6 | 905,8 |
| EBITDA | 46,7 | 28,3 | - 17,7 | 2,6 | 29,0 | 30,9 |
| EBITDA-Marge | 7,1 % | 3,8 % | - 17,2 % | 1,6 % | 3,8 % | 3,4 % |
*
(Bestandteil des Konzernanhangs zum Zwischenabschluss)
| ― |
Gesetzliche Grundlagen |
Der Konzernzwischenabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 30. Juni 2020 ist
in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting
Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter
Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation
Committee (IFRIC) - wie von der Europäischen Union verabschiedet - erstellt. Der Konzernzwischenabschluss
wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt und enthält einen gegenüber dem Konzernabschluss
verkürzten Umfang. Seit dem 1. Januar 2020 wendet KRONES erstmalig folgende vom IASB
neu herausgegebene und verpflichtend in der EU anzuwendende Änderungen an bestehenden
Standards an, die keinen wesentlichen Einfluss auf die Darstellung des Abschlusses
haben:
| ― |
|
Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen
sowie eine prüferische Durchsicht des Konzernzwischenabschlusses zum 30. Juni 2020
wurde nicht durchgeführt.
Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden gegebenenfalls
in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der
Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter
gegebenenfalls Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses
auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird
gegebenenfalls gesondert dargestellt.
Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist gegebenenfalls um die Minderheitsanteile
erweitert. Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach
den IFRS neben der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Konzernergebnisrechnung,
der Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals und der Konzern-Kapitalflussrechnung als
Konzernanhang in den Konzernzwischenabschluss aufzunehmen sind.
Für die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet.
Die Konzernwährung ist der Euro.
| ― |
Konsolidierungskreis |
In den Konzernzwischenabschluss der KRONES AG zum 30. Juni 2020 sind neben der KRONES
AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, welche durch
die KRONES AG unmittelbar und mittelbar beherrscht werden.
| ― |
Konsolidierungsgrundsätze |
Die Einzelabschlüsse der in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen
werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.
Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernzwischenabschlusses aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«),
wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»acquisition
method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden
zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.
Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben
mit den Rücklagen verrechnet.
Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft
werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.
Unternehmen, bei denen KRONES die Möglichkeit hat, maßgeblichen Einfluss auf die
Geschäfts- und Finanzpolitik auszuüben (in der Regel durch mittel- oder unmittelbare
Stimmrechtsanteile von 20 % bis 50 %), werden im Konzernzwischenabschluss nach der
Equity-Methode bilanziert und erstmalig mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die
den Anteil am Reinvermögen des assoziierten Unternehmens übersteigenden Anschaffungskosten
werden bestimmten am beizulegenden Zeitwert ausgerichteten Anpassungen unterworfen
und der verbleibende Betrag als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst. Der Geschäfts-
oder Firmenwert, der aus der Anschaffung eines assoziierten Unternehmens resultiert,
ist im Buchwert des assoziierten Unternehmens enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben,
sondern als Bestandteil der gesamten Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen auf
Wertminderung überprüft. Der Anteil von KRONES am Ergebnis des assoziierten Unternehmens
nach Erwerb wird in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Die kumulierten
Veränderungen nach dem Erwerbszeitpunkt erhöhen beziehungsweise vermindern den Beteiligungsbuchwert
des assoziierten Unternehmens. Ergebnisse aus Geschäftsvorfällen zwischen KRONES und
seinen assoziierten Unternehmen werden gemäß dem Anteil von KRONES an dem assoziierten
Unternehmen eliminiert.
Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen
einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.
Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen,
sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns
sind.
| ― |
Währungsumrechnung |
Dieser Konzernzwischenabschluss wird in Euro, der funktionale Währung der KRONES
AG dargestellt.
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen
erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach
der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte
im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale
Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft.
Im Konzernzwischenabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs,
die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs
umgerechnet.
Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und
Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen
aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls
erfolgsneutral verrechnet.
Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich
erfolgsneutral mit den sonstigen Rücklagen verrechnet.
In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen
und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls
umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam
erfasst. Nichtmonetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten
angesetzt.
Die Wechselkurse funktionaler Währungen der Tochtergesellschaften betragen zum Euro:
| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | ||||
| 30.06.2020 | 31.12.2019 | H1 2020 | H1 2019 | ||
| US-Dollar | USD | 1,121 | 1,123 | 1,102 | 1,130 |
| Britisches Pfund | GBP | 0,914 | 0,850 | 0,874 | 0,873 |
| Schweizer Franken | CHF | 1,066 | 1,086 | 1,064 | 1,130 |
| Dänische Kronen | DKK | 7,453 | 7,471 | 7,465 | 7,465 |
| Kanadischer Dollar | CAD | 1,534 | 1,462 | 1,503 | 1,507 |
| Japanischer Yen | JPY | 120,760 | 121,930 | 119,223 | 124,350 |
| Brasilianischer Real | BRL | 6,057 | 4,513 | 5,399 | 4,340 |
| Chinesischer Renminbi Yuan | CNY | 7,936 | 7,833 | 7,738 | 7,657 |
| Mexikanischer Peso | MXN | 25,959 | 21,239 | 23,831 | 21,666 |
| Ukrainischer Griwna | UAH | 29,905 | 26,610 | 28,635 | 30,427 |
| Südafrikanischer Rand | ZAR | 19,441 | 15,765 | 18,305 | 16,041 |
| Kenianischer Schilling | KES | 119,459 | 113,794 | 114,746 | 114,134 |
| Nigerianischer Naira | NGN | 433,050 | 408,970 | 414,019 | 408,175 |
| Russischer Rubel | RUB | 79,565 | 69,844 | 76,665 | 73,780 |
| Thailändischer Baht | THB | 34,643 | 33,445 | 34,825 | 35,728 |
| Indonesische Rupiah | IDR | 15.979,100 | 15.587,100 | 16.036,427 | 16.036,420 |
| Angolanischer Kwanza | AOA | 649,488 | 537,803 | 585,090 | 360,817 |
| Türkische Lira | TRY | 7,683 | 6,680 | 7,141 | 6,351 |
| Kasachische Tenge | KZT | 455,050 | 429,940 | 446,275 | 428,627 |
| Australischer Dollar | AUD | 1,637 | 1,601 | 1,679 | 1,600 |
| Neuseeländischer Dollar | NZD | 1,750 | 1,666 | 1,760 | 1,681 |
| Schwedische Krone | SEK | 10,502 | 10,445 | 10,666 | 10,515 |
| Vietnamesischer Dong | VND | 26.012,000 | 26.018,000 | 25.667,336 | 26.273,828 |
| Philippinischer Peso | PHP | 55,931 | 56,869 | 55,807 | 59,002 |
| Bangladeschischer Taka | BDT | 95,163 | 95,319 | 93,534 | 95,148 |
| Singapurischer Dollar | SGD | 1,566 | 1,511 | 1,541 | 1,536 |
| Myanmarischer Kyat | MMK | 1.536,820 | 1.657,230 | 1.566,990 | 1.724,880 |
| Vereinigte Arabische Emirate Dirham | AED | 4,117 | 4,124 | 4,046 | 4,151 |
| Ungarischer Forint | HUF | 356,280 | 330,610 | 345,337 | 320,419 |
| Malaysischer Ringgit | MYR | 4,804 | 4,593 | 4,681 | 4,655 |
| Pakistanische Rupie | PKR | 187,870 | 173,880 | 175,870 | 161,971 |
| Polnischer Zloty | PLN | 4,462 | 4,260 | 4,412 | 4,293 |
| Norwegische Krone | NOK | 10,912 | 9,866 | 10,737 | 9,732 |
| Indische Rupie | INR | 84,721 | 80,150 | 81,590 | 79,107 |
| Guatemaltekischer Quetzal | GTQ | 8,631 | 8,651 | 8,471 | 8,699 |
| Kambodschanischer Riel | KHR | 4.618,300 | 4.575,300 | 4.499,031 | 4.559,215 |
| Bulgarischer Lew | BGN | 1,956 | 1,956 | 1,956 | 1,956 |
| ― |
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden |
Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen
werden gemäß IFRS 10 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.
Die im Konzernzwischenabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
entsprechen grundsätzlich denen, die zum 31. Dezember 2019 zur Anwendung kamen.
| ― |
Einschätzungen und Ermessensentscheidungen aufgrund der Covid-19-Pandemie |
Bei der Erstellung des Konzernzwischenabschlusses werden vom Management Ermessensentscheidungen,
Schätzungen und Annahmen getroffen, die sich auf die Höhe der zum Stichtag ausgewiesenen
Vermögenswerte, Schulden und die Angabe von Eventualverpflichtungen sowie auf die
Aufwendungen und Erträge auswirken. Aufgrund der derzeit unabsehbaren weltweiten Folgen
der Covid-19-Pandemie unterliegen diese Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen
einer erhöhten Unsicherheit. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von
den Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen abweichen; Veränderungen können
einen wesentlichen Einfluss auf den Zwischenabschluss des Konzerns haben.
Bei der Aktualisierung der Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen wurden
sämtliche verfügbare Informationen über die voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung
sowie staatliche Maßnahmen berücksichtigt.
Diese Informationen wurden bei der Untersuchung der Werthaltigkeit finanzieller Vermögenswerte,
insbesondere der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerte
einbezogen. Dabei wurde eine Erhöhung der Kreditrisikovorsorge von 3,2 Mio. € ergebniswirksam
erfasst.
Mit Hinblick auf die Werthaltigkeit der Geschäfts- und Firmenwerte wurden zum 30.
Juni 2020 vor dem Hintergrund der Covid-19-Pandemie Überprüfungen der letztjährigen
Werthaltigkeitstests durchgeführt. Dabei wurde die Werthaltigkeit der den zahlungsmittelgenerierenden
Einheiten SPRINKMAN, S.P.S. und TRANSMARKET zugeordneten Geschäfts- oder Firmenwerte
aufgrund materieller Abweichungen infolge verminderter Ertragsaussichten als kritisch
eingestuft und für diese CGUs daher per 30. Juni 2020 in einem zweiten Schritt ein
erneuter Werthaltigkeitstest durchgeführt. Aufgrund der durchgeführten Werthaltigkeitstests
wurden Wertminderungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte von 13,6 Mio. € in den
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte erfasst. Der erzielbare Betrag der
zahlungsmittelgenerierenden Einheiten wurde im Einklang mit den zum 31. Dezember 2019
verwendeten Methoden durch Nutzungswertberechnungen bestimmt. Zu den Einzelheiten
verweisen wir auf den KRONES Konzernabschluss 2019.
| ― |
Sonstige Angaben zu Finanzinstrumenten |
In den nachfolgenden Tabellen sind die Finanzinstrumente nach Bewertungskategorien
und Klassen dargestellt und Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet
werden in die Bewertungshierarchie eingeordnet.
| 30.06.2020 | Bewertung nach IFRS 9 | |||||
| in Mio. € | Buchwert 30.06.2020 | Davon im Anwendungsbereich des IFRS 7 | Zu fortgeführten Anschaffungskosten (AC) | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL) | Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVTOCI) | Bewertung nach IFRS 16 |
| Vermögenswerte | ||||||
| Finanzanlagen | 30,3 | 4,0 | 4,0 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 788,7 | 788,7 | 788,7 | |||
| Vertragsvermögenswerte | 590,5 | 590,5 | 590,5 | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 175,5 | 49,3 | 47,7 | 0,1 | 1,5 | |
| davon Derivate | 1,6 | 1,6 | 0,1 | 1,5 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 197,2 | 197,2 | 197,2 | |||
| Schulden | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 275,1 | 275,1 | 275,1 | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 265,3 | 265,3 | 265,3 | |||
| Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing | 117,2 | 117,2 | 0,0 | 42,0 | 75,2 | |
| Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 314,7 | 81,2 | 80,4 | 0,0 | 0,8 | |
| davon Derivate | 0,8 | 0,8 | 0,0 | 0,8 | ||
| 30.06.2020 | Bewertungshierarchie | ||
| in Mio. € | Level 1 | Level 2 | Level 3 |
| Vermögenswerte | |||
| Finanzanlagen | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | |||
| Vertragsvermögenswerte | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 1,6 | ||
| davon Derivate | 1,6 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | |||
| Schulden | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | |||
| Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing | 42,0 | ||
| Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 0,8 | ||
| davon Derivate | 0,8 | ||
| 31.12.2019 | Bewertung nach IFRS 9 | |||||
| in Mio. € | Buchwert 31.12.2019 | Davon im Anwendungsbereich des IFRS 7 | Zu fortgeführten Anschaffungskosten (AC) | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL) | Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert (FVTOCI) | Bewertung nach IFRS 16 |
| Vermögenswerte | ||||||
| Finanzanlagen | 28,1 | 3,3 | 3,3 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 961,8 | 961,8 | 961,8 | |||
| Vertragsvermögenswerte | 571,3 | 571,3 | 571,3 | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 165,4 | 41,7 | 40,8 | 0,0 | 0,9 | |
| davon Derivate | 0,9 | 0,9 | 0,0 | 0,9 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 110,4 | 110,4 | 110,4 | |||
| Schulden | ||||||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 72,2 | 72,2 | 72,2 | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 463,7 | 463,7 | 463,7 | |||
| Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing | 139,8 | 139,8 | 50,8 | 89,0 | ||
| Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 328,4 | 98,7 | 95,3 | 0,9 | 2,5 | |
| davon Derivate | 3,4 | 3,4 | 0,9 | 2,5 | ||
| 31.12.2019 | Bewertungshierarchie | ||
| in Mio. € | Level 1 | Level 2 | Level 3 |
| Vermögenswerte | |||
| Finanzanlagen | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | |||
| Vertragsvermögenswerte | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 0,9 | ||
| davon Derivate | 0,9 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | |||
| Schulden | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | |||
| Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing | 50,8 | ||
| Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 3,4 | ||
| davon Derivate | 3,4 | ||
| ― |
Segmentberichterstattung |
KRONES berichtet über zwei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten
darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund
der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger
steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.
Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung.
Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik.
Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand
vor allem durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment EBITDA gemessen.
Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre
Umsätze sind nicht nennenswert.
| ― |
Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen |
Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen haben keinen wesentlichen
Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzernzwischenabschlusses.
| ― |
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag |
Für KRONES sind nach Ende der Berichtsperiode zum 30. Juni 2020 keine Ereignisse
von besonderer Bedeutung eingetreten.
»Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind.«
Neutraubling, im Juli 2020
| Christoph Klenk | Norbert Broger | |
| CEO | CEO | |
| Thomas Ricker | Markus Tischer | Ralf Goldbrunner |
| CSO |
Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden acht Mitglieder des Aufsichtsrats von den Aktionären
nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Acht Mitglieder sind nach
§ 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
Aufsichtsratsvorsitzender
* UNIVERSITÄTSKLINIKUM
REGENSBURG
* WIRTSCHAFTSBEIRAT
BAYERISCHE LANDESBANK
Stv. Aufsichtsratsvorsitzender Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsratsvorsitzender
(bis 30.06.2020)
* Verwaltungsrat der BAYERISCHEN BETRIEBSKRANKENKASSEN
Stv. Aufsichtsratsvorsitzender Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsratsvorsitzender
Betriebsratsvorsitzender
Neutraubling
* SPARKASSE REGENSBURG
Stv. Vorsitzende des DGB BAYERN
Robert Friedmann
Sprecher der Konzernführung der WÜRTH-GRUPPE
* ZF FRIEDRICHSHAFEN AG
Head of Central International
Operations and Services
Betriebsratsvorsitzender
Werk Rosenheim
Betriebsratsvorsitzender
Werk Nittenau
Stv. Konzernbetriebsratsvorsitzender
Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender
Stv. Betriebsratsvorsitzender
Neutraubling
(seit 01.07.2020)
Land- und Forstwirt
* BAYERISCHE FUTTERSAATBAU
GMBH
Professorin an der OTH Regensburg
Freigestellte Betriebsrätin
Geschäftsführer
SAMHAMMER HOLDING GMBH
*SAMHAMMER AG
Geschäftsführende Gesellschafterin
KROMBACHER BRAUEREI
BERNHARD SCHADEBERG GMBH & CO. KG,
KROMBACHER FINANCE GMBH,
SCHAWEI GMBH, DIVERSUM HOLDING GMBH & CO. KG
1. Bevollmächtigter IG Metall Geschäftsstelle Regensburg
* INFINEON TECHNOLOGIES AG
* MASCHINENFABRIK REINHAUSEN
GMBH
Geschäftsführender Gesellschafter der WW + KN STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT MBH
CEO
Intralogistik
Prozesstechnik
CFO (seit 01.01.2020)
CSO
International Operations and Services
Digitalisierung
Abfüll- und Verpackungstechnik
Compact Class
*
Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG
**
Von der Belegschaft gewählt
Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei
Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
| Name und Sitz der Gesellschaft | Höhe der Beteiligung der KRONES AG in %* |
| DEKRON GMBH, Kelkheim | 100,00 |
| ECOMAC GEBRAUCHTMASCHINEN GMBH, Neutraubling | 100,00 |
| EVOGUARD GMBH, Nittenau | 100,00 |
| GERNEP GMBH ETIKETTIERTECHNIK, Barbing | 100,00 |
| HST MASCHINENBAU GMBH, Dassow | 100,00 |
| KIC KRONES INTERNATIONALE COOPERATIONS-GESELLSCHAFT MBH, Neutraubling | 100,00 |
| KRONES BETEILIGUNGSGESELLSCHAFT MBH, Neutraubling | 100,00 |
| KRONES SERVICE EUROPE GMBH, Collenberg/Main | 100,00 |
| MHT Holding AG, Hochheim am Main | 100,00 |
| MHT Mold & Hotrunner Technology AG, Hochheim am Main | 100,00 |
| MILKRON GMBH, Laatzen | 100,00 |
| PMR GMBH, Wackersdorf | 100,00 |
| SYSKRON GMBH, Wackersdorf | 100,00 |
| SYSKRON Holding GMBH, Wackersdorf | 100,00 |
| SYSKRON X GMBH, Wackersdorf | 100,00 |
| SYSTEM LOGISTICS GMBH, Wackersdorf | 100,00 |
| TECHNOLOGISCHES INSTITUT FÜR ANGEWANDTE KÜNSTLICHE INTELLIGENZ GMBH, Weiden i.d.Opf. | 44,00 |
| Triacos Consulting & Engineering GMBH, Altenstadt an der Waldnaab | 100,00 |
| KOSME FBA SA, Charleroi, Belgien | 100,00 |
| S.A. KRONES N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien | 100,00 |
| MAINTEC SERVICE EUROPE EOOD, Sofia, Bulgarien | 100,00 |
| KRONES NORDIC APS, Holte, Dänemark | 100,00 |
| KOSME FBA SAS, Lyon, Frankreich | 100,00 |
| KRONES S.A.R.L., Viviers-du-Lac, Frankreich | 100,00 |
| KRONES UK LTD., Bolton, Großbritannien | 100,00 |
| System LTD., London, Großbritannien | 60,00 |
| KOSME S.R.L., Roverbella (MN), Italien | 100,00 |
| KRONES S.R.L., Garda (VR), Italien | 100,00 |
| SYSTEM LOGISTICS S.P.A., Fiorano Modenese (MD), Italien | 60,00 |
| KRONES Kazakhstan too, Almaty, Kasachstan | 100,00 |
| IPS INTEGRATED PACKAGING SYSTEMS MALTA LTD., Naxxar, Malta | 100,00 |
| KRONES Nederland B.V., Bodegraven, Niederlande | 100,00 |
| KOSME Gesellschaft MBH, Sollenau, Österreich | 100,00 |
| KRONES SPólKA Z.O.O., Warschau, Polen | 100,00 |
| KRONES Portugal Equipamentos Industriais lda., Barcarena, Portugal | 100,00 |
| KRONES Romania prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien | 100,00 |
| KRONES SERVICE EUROPE SRL, Bukarest, Rumänien | 100,00 |
| KRONES O.O.O., Moskau, Russische Föderation | 100,00 |
| System Northern EUROPE AB, Malmö, Schweden | 60,00 |
| Integrated Plastics Systems AG, Baar, Schweiz | 70,00 |
| KRONES AG, Buttwil, Schweiz | 100,00 |
| KRONES Iberica, S.A.U., Barcelona, Spanien | 100,00 |
| SYSTEM LOGISTICS Spain SL, Castellon, Spanien | 60,00 |
| KONPLAN S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik | 100,00 |
| KRONES S.R.O., Prag, Tschechische Republik | 100,00 |
| KRONES Makina Sanayi VE Tikaret LTD. Sirketi, Istanbul, Türkei | 100,00 |
| KRONES Ukraine LLC, Kiew, Ukraine | 100,00 |
| KRONES Hungary KFT., Debrecen, Ungarn | 100,00 |
| KRONES SERVICE EUROPE KFT., Budapest, Ungarn | 100,00 |
| INTEGRATED PACKAGING SYSTEMS - IPS, Kairo, Ägypten | 100,00 |
| KRONES Angola - Representacoes, Comercio e Industria, lda., Luanda, Angola | 100,00 |
| KRONES Surlatina S.A., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 |
| KRONES Pacific PTY Limited, Sydney, Australien | 100,00 |
| KRONES Bangladesh Limited, Dhaka, Bangladesch | 100,00 |
| KRONES do Brazil LTDA., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| KRONES S.A., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| KRONES CHILE SPA., Santiago de Chile, Chile | 100,00 |
| KRONES Asia LTD., Hongkong, VR China | 100,00 |
| KRONES Machinery (Taicang) CO. LTD., Taicang, VR China | 100,00 |
| KRONES Rrading (Taicang) CO. LTD., Taicang, VR China | 100,00 |
| KRONES Processing (Shanghai) CO. LTD., Shanghai, China | 100,00 |
| KRONES SALES (BEIJING) CO. LTD., Beijing, VR China | 100,00 |
| AUTOMATA S.A., Guatemala-Stadt, Guatemala | 100,00 |
| KRONES INDIA PVT. LTD., Bangalore, Indien | 100,00 |
| UNICORN INDUSTRIES LTD., Secunderabad, Indien | 60,00 |
| PT. KRONES Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien | 100,00 |
| IPS Japan CO. LTD., Tokio, Japan | 100,00 |
| KRONES Japan CO. LTD., Tokio, Japan | 100,00 |
| KRONES (Cambodia) CO. LTD., Phnom Penh, Kambodscha | 100,00 |
| INTEGRATED PACKAGING SYSTEMS Inc., Montréal, Québec, Kanada | 100,00 |
| KRONES Machinery CO. LTD., Mississauga, Ontario, Kanada | 100,00 |
| KRONES LCS CENTER EAST Africa Limited, Nairobi, Kenia | 100,00 |
| KRONES Andina LTDA., Bogotá, Kolumbien | 100,00 |
| KRONES KOREA LTD., Seoul, Korea | 100,00 |
| KRONES Machinery Malaysia SDN. BHD., Kuala Lumpur, Malaysia | 100,00 |
| KRONES MEX S.A. de C.V., Mexiko-Stadt, Mexiko | 100,00 |
| Systemlog de Mexico S.A. de C.V., Santa Caterina, Nuevo Leon, Mexiko | 60,00 |
| KRONES Myanmar LTD., Sanchaung Township, Republik der Union Myanmar | 100,00 |
| KRONES New Zealand Limited, Auckland, Neuseeland | 100,00 |
| KRONES LCS CENTER WEST Africa Limited, Lagos, Nigeria | 100,00 |
| KRONES Pakistan (Private) Limited, Lahore, Pakistan | 100,00 |
| KRONES Filipinas Inc., Taguig City, Philippinen | 100,00 |
| KRONES-IZUMI Processing PTE LTD., Singapur, Republik Singapur | 73,00 |
| KRONES Singapore LTD., Singapur, Republik Singapur | 100,00 |
| INTEGRATED PACKAGING SYSTEMS SOUTH Africa (PTY) Limited, Kapstadt, Südafrika | 100,00 |
| KRONES Southern Africa (prop.) LTD., Johannesburg, Südafrika | 100,00 |
| KRONES (Thailand) CO. LTD., Bangkok, Thailand | 100,00 |
| SYSTEM LOGISTICS Asia CO. LTD., Bangkok, Thailand | 60,00 |
| INTEGRATED PACKAGING SYSTEMS - IPS Tunisia, Tunis, Tunesien | 100,00 |
| JAVLYN PROCESS SYSTEMS LLC, ROCHESTER, New York, USA | 100,00 |
| KRONES Inc., Franklin, Wisconsin, USA | 100,00 |
| MHT USA LLC., Peachtree City, Georgia, USA | 100,00 |
| Process and Data Automation LLC, Erie, Pennsylvania, USA | 100,00 |
| SYSTEM LOGISTICS Corporation, Arden, North Carolina, USA | 60,00 |
| Trans-Market LLC, Tampa, Florida, USA | 100,00 |
| W.M. SPRINKMAN LLC, Waukesha, Wisconsin, USA | 100,00 |
| Maquinarias KRONES de Venezuela S.A., Caracas, Venezuela | 100,00 |
| INTEGRATED PACKAGING SYSTEMS (IPS) FZCO, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate | 100,00 |
| KRONES Middle East Africa FZCO, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate | 100,00 |
| KRONES Vietnam CO. LTD., Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam | 100,00 |
*
unmittelbare und mittelbare Beteiligung
Die KRONES AG, Neutraubling als Mutterunternehmen ist im Handelsregister B des Amtsgerichts
Regensburg unter der Nummer HRB 2344 eingetragen.
KRONES AG
Böhmerwaldstraße 5
93073 Neutraubling
Roland Pokorny,
Leiter Unternehmenskommunikation
Büro Benseler
KRONES AG,
InvestorPress GmbH
KRONES AG
Zum Zweck der besseren Lesbarkeit haben wir in diesem Geschäftsbericht vereinfachend
die männliche Form verwendet.
Der Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2020 liegt auch in englischer
Sprache vor. Sie finden ihn auf unserer Website unter der Rubrik Investor Relations.
www.KRONES.com/de/unternehmen/investor-relations/finanz-berichte.php
12.11.2020 Quartalsmitteilung zum 30. September 2020
KRONES AG
Investor Relations
Olaf Scholz
Telefon +49 9401 70-1169
E-Mail olaf.scholz@KRONES.com
Böhmerwaldstraße 5
93073 Neutraubling
Deutschland