Krones AGNeutraublingHalbjahresbericht 2021Q2
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| ― |
Der Aufwärtstrend beim Auftragseingang von Krones setzt sich im zweiten Quartal fort. Insgesamt erhöhte sich von Januar bis Juni 2021 das Ordervolumen um 40,3 % auf 2.044,3 Mio. €. |
| ― |
Den Umsatz steigerte Krones im ersten Halbjahr 2021 um 1,3 % auf 1.720,1 Mio. €. Im zweiten Quartal zog der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 11,7 % auf 845,5 Mio. € an. |
| ― |
Die Ertragskraft konnte Krones von Januar bis Juni 2021 deutlich verbessern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 16,2 % auf 137,7 Mio. €. Die EBITDA-Marge lag im Berichtszeitraum bei 8,0 % (Vorjahr: 7,0 %). |
| ― |
Aufgrund der positiven Entwicklung im ersten Halbjahr hebt Krones die Prognosen für das Gesamtjahr 2021 an. Das Unternehmen erwartet nunmehr ein Umsatzwachstum von 7 % bis 9 % (bisher: 2,5 % bis 3,5 %) sowie eine EBITDA-Marge von 7 % bis 8 % (bisher: 6,5 % bis 7,5 %). |
| 01.01.- 30.06.
2021 |
01.01.- 30.06.
2020 |
Veränderung | ||
| Umsatz | Mio. € | 1.720,1 | 1.698,6 | + 1,3 % |
| Auftragseingang | Mio. € | 2.044,3 | 1.457,3 | + 40,3 % |
| Auftragsbestand zum 30.06. | Mio. € | 1.535,5 | 1.133,4 | + 35,5 % |
| EBITDA | Mio. € | 137,7 | 118,5 | + 16,2 % |
| EBITDA-Marge | % | 8,0 | 7,0 | + 1,0 PP* |
| EBIT | Mio. € | 71,6 | 33,2 | + 115,7 % |
| EBT | Mio. € | 75,7 | 31,8 | + 138,1 % |
| EBT-Marge | % | 4,4 | 1,9 | + 2,5 PP* |
| Konzernergebnis | Mio. € | 56,9 | 21,5 | + 164,7 % |
| Ergebnis je Aktie | € | 1,80 | 0,68 | - |
| Investitionen in
Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte |
Mio. € | 45,1 | 55,2 | - 10,1 Mio. € |
| Free Cashflow | Mio. € | 35,4 | - 64,8 | + 100,2 Mio. € |
| Nettoliquidität zum 30.06. ** | Mio. € | 203,7 | - 77,9 | + 281,6 Mio. € |
| Working Capital/Umsatz *** | % | 28,1 | 27,6 | + 0,5 PP * |
| Beschäftigte am 30.06. | ||||
| Weltweit | 16.232 | 16.906 | - 674 | |
| Inland | 9.900 | 10.422 | - 522 | |
| Ausland | 6.332 | 6.484 | - 152 |
| 01.04.-30.06.
2021 |
01.04.-30.06.
2020 |
Veränderung | ||
| Umsatz | Mio. € | 845,5 | 756,6 | + 11,7 % |
| Auftragseingang | Mio. € | 975,5 | 616,2 | + 58,3 % |
| EBITDA | Mio. € | 61,2 | 29,0 | + 111,0 % |
| EBITDA-Marge | % | 7,2 | 3,8 | + 3,4 PP * |
| EBIT | Mio. € | 28,6 | - 20,5 | - |
| EBT | Mio. € | 31,1 | - 21,2 | - |
| EBT-Marge | % | 3,7 | - 2,8 | + 6,5 PP * |
| Konzernergebnis | Mio. € | 24,1 | - 17,6 | - |
| Ergebnis je Aktie | € | 0,76 | - 0,56 | - |
* Prozentpunkte
** liquide Mittel abzüglich Bankschulden
*** Durchschnitt der vergangenen 4 Quartale
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
die wirtschaftliche Erholung hat sich im zweiten Quartal
2021 fortgesetzt. Eine Entspannung der Corona-Pandemie in
den Industrieländern hat hierzu ebenso beigetragen wie
große staatliche Stützungsprogramme in den USA,
Europa und Asien. Der Internationale Währungsfonds
(IWF) prognostiziert für 2021 ein Plus für die
globale Konjunktur von 6,0 %. Zu Jahresbeginn lag die
Schätzung noch bei 5,5 %. Der Verband Deutscher
Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) erhöhte im Juni seine
Prognose für den Gesamtwert der 2021 produzierten
Maschinen und Anlagen. Dieser soll gegenüber dem
Vorjahr nicht um 7 %, sondern um 10 % steigen.
Auch in der Getränke- und Nahrungsmittelbranche hat
die Investitionsbereitschaft der Kunden wieder zugenommen.
Dies zeigt sich am stark steigenden Auftragseingang von
Krones. Er lag im ersten Halbjahr mit 2,04 Mrd. € um
rund 40 % über dem Vorjahreswert. Bei der
Umsatzentwicklung ist zu berücksichtigen, dass das
erste Quartal 2020 noch kaum von Covid-19 betroffen war.
Deshalb stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2021 im
Vergleich zum Vorjahr nur leicht um 1,3 % auf 1,72 Mrd.
Euro. Im zweiten Quartal 2021 stieg der Umsatz
gegenüber dem Vorjahresquartal um knapp 12 % auf 846
Mio. €. Weil die Maßnahmen zur Kostensenkung
weiterhin greifen, verbesserte Krones von Januar bis Juni
auch die Ertragskraft. So stieg die EBITDA-Marge im ersten
Halbjahr 2021 von 7,0 % im Vorjahr auf 8,0 %.
Krones rechnet für das zweite Halbjahr ebenfalls
mit einer hohen Nachfrage und stabilen Auslastung der
Produktionskapazitäten. Daher erhöhen wir die
Prognose für das Gesamtjahr 2021. Der Vorstand
erwartet nach aktueller Einschätzung für den
Krones Konzern im Gesamtjahr 2021 ein Umsatzwachstum von 7
% bis 9 % (bislang: 2,5 % bis 3,5 %). Bei der EBITDA-Marge
rechnet Krones mit einem Wert von 7 % bis 8 % (bislang: 6,5
% bis 7,5 %).
Trotz der insgesamt positiven Aussichten wird das
gesamte Krones Team die eingeleiteten Maßnahmen
konsequent weiterverfolgen, um die anstehenden
Herausforderungen zu bewältigen. Kurzfristig gilt es
vor allem, den hohen Auftragseingang pünktlich und zur
Zufriedenheit unserer Kunden abzuarbeiten. Zudem ist Krones
auch von den internationalen Engpässen in den
Lieferketten betroffen. Dies spiegelt sich in steigenden
Material- und Frachtkosten wider. Als international
tätiges Unternehmen ist Krones von der globalen
Entwicklung der Covid-19-Pandemie abhängig. Hierbei
ist zu beachten, dass es Regionen gibt, in denen die
Covid-Situation weiterhin angespannt ist.
Um die positiven Effekte, die wir durch die
Maßnahmen zur Kostensenkung erzielt haben, nicht zu
gefährden, wird Krones zum 1. August 2021 die Preise
für alle Maschinen der Abfüll- und
Verpackungstechnik sowie der Prozesstechnik um 6 %
erhöhen.
Der Vorstand ist zuversichtlich, dass Krones mit den
eingeleiteten Maßnahmen seine führende
Marktposition in der Abfüll- und Verpackungsbranche
stärkt. Das ist die Basis, um die Wachstumschancen,
die unser Markt nach der Covid-Ära bietet, zu nutzen.
Christoph Klenk
CEO
| Krones Aktie: | + 14,2 % |
| SDAX: | + 8,5 % |
Die wichtigsten internationalen Aktienmärkte
strebten im ersten Halbjahr 2021 weiter nach oben.
Unterstützt wurde die Hausse von der weiterhin
expansiven Geld- und Zinspolitik der Notenbanken. Leicht
steigende Kapitalmarktzinsen in den USA, Meldungen zu
Lieferkettenproblemen und das mutierende Coronavirus
führten nur zu vorübergehenden Kursschwankungen.
Im Wesentlichen richteten die Investoren ihren Fokus auf
die starke Konjunkturerholung und steigende
Unternehmensgewinne. Insgesamt erreichten viele wichtige
Aktienindizes von Januar bis Juni 2021 neue Allzeithochs.
In Deutschland markierte der DAX, der bekannteste
inländische Index, am 14. Juni bei rund 15.800 Punkten
seinen bisherigen Rekordstand. Ende Juni stand der DAX mit
15.531 Punkten um 13,2 % höher als zu Jahresanfang.
Nicht ganz so stark stieg der MDAX. Der Index der
mittelgroßen Werte legte von Januar bis Juni 2021 um
10,6 % zu.
| in Mio. € | 1. Halbjahr
2021 |
1. Halbjahr
2020 |
| Ergebnis je Aktie in € | 1,80 | 0,68 |
| Höchstkurs in € | 79,95 | 75,50 |
| Tiefstkurs in € | 64,30 | 41,92 |
| Kurs am 30.06. in € | 75,35 | 57,10 |
| Marktkapitalisierung 30.06. in Mrd. € | 2,38 | 1,80 |
Im zweiten Quartal 2021 stieg der Kurs der Krones Aktie
deutlich stärker als der SDAX. Von April bis Juni
betrug das Kursplus von Krones 8,9 %, beim SDAX 3,7 %,.
Nach dem von Corona geprägten Jahr 2020 blicken die
Investoren im laufenden Jahr wieder stärker auf die
Fundamentaldaten der Unternehmen. Davon profitierte die
Aktie von Krones im Berichtszeitraum. Nach einem
verhaltenen Jahresauftakt startete unser Kurs Ende Januar
eine kräftige Aufwärtsbewegung. Am 25. Februar
veröffentlichte das Unternehmen die Vorabzahlen
für 2020 sowie den Ausblick auf das Geschäftsjahr
2021. Obwohl danach die meisten Analysten ihr Kursziel
für die Krones Aktie erhöhten, kam es im Zuge der
Korrektur am Gesamtmarkt zu Gewinnmitnahmen in unserem
Titel. Ende März zog die Notiz wieder kräftig an.
Im zweiten Quartal beschleunigte sich die
Aufwärtsbewegung des Krones Kurses. Einen wesentlichen
Beitrag hierzu leistete, dass sich die Geschäfte des
Unternehmens weiter vom Corona-Einbruch erholten. Am 7. Mai
veröffentlichten wir die Zahlen zum ersten Quartal
2021. Im Anschluss daran kam es zu vielen positiven
Analystenkommentaren und Kurszielerhöhungen. Nach
einer kurzen Korrekturphase legte die Krones Aktie Ende Mai
deutlich zu. Den Höchstkurs des ersten Halbjahres 2021
erreichte die Aktie am 2. Juni bei 79,95 €. Ende Juni
stand der Kurs bei 75,35 € und damit um 14,1 %
höher als zu Jahresbeginn. Der SDAX, dem auch Krones
angehört, stieg im gleichen Zeitraum nur um 8,5 %.
Der durchschnittliche Tagesumsatz in unserer Aktie lag
im ersten Halbjahr 2021 bei rund 38.000 Stück (Xetra
und Frankfurt). Im Vorjahr war der Umsatz mit knapp 60.000
Stück wegen der starken Kursausschläge im Zuge
der Covid-19-Pandemie deutlich höher.
Am 17. Mai 2021 fand die Hauptversammlung des
Unternehmens statt. Aufgrund der Covid-19-Situation wurde
sie virtuell abgehalten. Wegen des Verlustes im Corona-Jahr
2020 erhielten die Aktionäre nur die gesetzliche
Mindestdividende von 0,06 € je Aktie. Inklusive der
Dividende lag die Performance der Krones Aktie im ersten
Halbjahr 2021 bei 14,2 %.
Ausführliche Informationen zur Krones Aktie finden
Sie im Internet unter:
www.krones.com/de/unternehmen/investor-relations/aktie.php
| Aktienanzahl | 31.593.072 |
| Wertpapierkennnummer | 633500 |
| ISIN | DE 0006335003 |
| XETRA-Kürzel | KRN |
Die globale Konjunktur erholt sich im laufenden Jahr
kräftig vom massiven Einbruch wegen der
Covid-19-Pandemie im Vorjahr. Gemäß der Prognose
des Internationalen Währungsfonds dürfte die
Weltwirtschaft 2021 um 6,0 % zulegen.
Die Weltwirtschaft dürfte sich nach
Einschätzung des Internationalen Währungsfonds
(IWF) 2021 deutlich von dem Einbruch im Vorjahr erholen.
Der IWF geht davon aus, dass die globale Konjunktur 2021 um
6,0 % zulegen wird. Zum Jahresanfang lag die Prognose noch
bei 5,5 %. Ein Grund für das starke Wachstum der
Weltwirtschaft ist das Abklingen der Covid-19-Pandemie
durch den vermehrten Einsatz von Impfstoffen. Zudem
unterstützen die in den großen Volks
wirtschaften eingeleiteten Investitionsprogramme den
Aufschwung. Der IWF erwartet, dass sich diese positiven
Faktoren vor allem im zweiten Halbjahr 2021 positiv
niederschlagen werden. Als Risikofaktoren gelten weiterhin
die weltweit noch keineswegs überstandene
Covid-19-Pandemie sowie die Wirksamkeit der staatlichen
Hilfsprogramme.
In den Schwellen- und Entwicklungsländern
dürfte die Wachstumsdynamik 2021 mit 6,3 % im
Vergleich zum schwachen Vorjahr deutlich zunehmen.
Wachstumstreiber ist, wie im Vorjahr, China. Für die
Volkswirtschaft im Reich der Mitte prognostiziert der IWF
2021 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 8,1
%. Nach dem starken Einbruch im Jahr 2020, soll in Indien
die Wirtschaftsleistung 2021 sogar um 9,5 % steigen.
Weniger Dynamik erwartet der IWF für die Region Naher
Osten/Zentralasien. Dort rechnen die Experten mit einem
Anstieg des BIP um 4,0 %. In Lateinamerika soll die
Wirtschaft 2021 um 5,8 % zulegen.
| Welt | + 6,0 % |
| Emerging Markets | + 6,3 % |
| Industrieländer | + 5,6 % |
| Deutschland | + 3,6 % |
Für die Industriestaaten rechnet der IWF 2021
aufgrund der schnelleren Impfung der Bevölkerung und
der weiterhin niedrigen Zinsen mit einem BiP-Wachstum von
5,6 %. Für die Euro-Zone rechnet der IWF insgesamt mit
einem Wachstum von 4,6 %. In Deutschland erwarten die
Experten eine weniger starke Erholung und prognostizieren
für 2021 eine Zunahme des BIP um 3,6 %. Wegen der
hohen fiskalischen Anreize in den USA, dürfte das BIP
in der weltweit größten Volkswirtschaft 2021 um
7,0 % steigen, das stärkste Wachstum seit 1984. Auch
Japan sollte von staatlichen Unterstützungsprogrammen
profitieren. Für dieses Land liegt die
Wachstumsprognose des IWF bei 2,8 %.
Eine sehr niedrige Vorjahresbasis sowie die weltweit
kraftvolle Erholung der Industriekonjunktur sorgen bei den
inländischen Maschinen- und Anlagenbauern für
hohe Wachstumsraten. Gemäß des Verbands
Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) stieg der
Auftragseingang der Branche im Dreimonatszeitraum März
bis Mai 2021 im Vergleich zum Vorjahr um 47 %. Aus dem
Inland kamen 36 % mehr Orders, die Auslandsaufträge
legten um 52 % zu. Aufgrund der starken Nachfrage, die
durch umfangreiche Konjunkturpakete in wichtigen
Absatzmärkten gestützt wird, erhöhte der
VDMA im Juni seine Produktionsprognose für 2021 von
bisher plus 7 % auf plus 10 %. Sorgen bereiten lediglich
die angespannten Lieferketten sowie die neuerliche
Diskussion um Grenzschließungen in der EU.
Im zweiten Quartal 2021 konnte Krones den
Umsatzrückstand aus dem ersten Quartal (minus 7,2 %)
aufholen. Insgesamt stieg der Umsatz im ersten Halbjahr
2021 im Vergleich zum Vorjahr um 1,3 % auf 1.720,1 Mio.
€.
Wegen der guten Marktposition und der starken
internationalen Präsenz konnte Krones im ersten
Halbjahr 2021 von der Erholung der weltweiten Abfüll-
und Verpackungsindustrie profitieren. Von Januar bis Juni
2021 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr zwar nur
leicht um 1,3 % von 1.698,6 Mio. € auf 1.720,1 Mio.
€. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass das
erste Quartal 2021 um 7,2 % unter dem noch kaum von Corona
betroffenen Vorjahresquartal lag. Im zweiten Quartal 2021
zog der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr dagegen stark an
und lag mit 845,5 Mio. € um 11,7 % höher.
Sowohl das Neumaschinen- als auch das
Servicegeschäft waren im ersten Halbjahr 2021 noch von
Reise- und Logistikeinschränkungen beeinflusst.
Aufgrund unseres globalen Servicenetzwerks und mit Hilfe
digitaler Dienstleistungen konnten wir die Kunden aber
jederzeit gut unterstützen.
* Anteil am Konzernumsatz von 1.720,1 Mio.
€
* Anteil am Konzernumsatz von 1.698,6 Mio.
€
Grundsätzlich ist die Aussagekraft der Umsatzzahlen
einzelner Quartale für die verschiedenen Regionen
beschränkt, weil es quartalsweise zu starken Auftrags-
und Umsatzverschiebungen kommen kann.
Nach einem schwachen Jahresstart zogen die
Inlandserlöse von Krones im zweiten Quartal 2021 an.
Von Januar bis Juni 2021 lag der Umsatz mit 196,9 Mio.
€ um 4,2 % höher als im Vorjahr. Der Anteil am
Gesamtumsatz des ersten Halbjahres stieg auf 11,4 %
(Vorjahr: 11,1 %).
In Europa (ohne Deutschland) war der Umsatz von Krones
im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt
noch rückläufig. Ein wesentlicher Grund
hierfür ist, dass sich dort die Konjunktur langsamer
von der Corona-Krise erholt als in anderen Regionen. In der
großen Absatzregion Westeuropa verringerten sich die
Erlöse in den ersten sechs Monaten 2021 im Vergleich
zum Vorjahr um 5,4 % auf 232,2 Mio. €. Mit minus 20,2
% auf 74,0 Mio. € war der Erlösrückgang in
Osteuropa überproportional. Aufgrund eines sehr
starken zweiten Quartals stieg der Umsatz in der Region
Russland/GUS im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum
Vorjahr um 27,4 % auf 50,7 Mio. €. In Mitteleuropa
(Österreich, Schweiz, Niederlande) verringerten sich
die Erlöse im Berichtszeitraum um 20,9 % auf 83,6 Mio.
€. Insgesamt erzielte Krones in Europa (ohne
Deutschland) von Januar bis Juni 2021 einen im Vergleich
zum Vorjahr um 8,9 % niedrigeren Umsatz von 440,5 Mio.
€. Der Anteil am Konzernumsatz des ersten Halbjahres
verringerte sich von 28,5 % im Vorjahr auf 25,6 %.
Auf den außereuropäischen Märkten von
Krones zeigte sich im ersten Halbjahr 2021 ein gemischtes
Bild. Während die Geschäfte in einigen Regionen
im Vergleich zum Vorjahr deutlich anzogen, waren die
Erlöse auf einzelnen internationalen Märkten
rückläufig. In China lag der Umsatz mit 124,0
Mio. € um 26,5 % höher als im von Corona
beeinflusstem Vorjahrszeitraum. Im übrigen asiatisch/
pazifischen Raum fielen die Erlöse hingegen um 25,4 %
auf 149,1 Mio. €. Auf hohem Niveau stabil entwickelte
sich der Umsatz in der mittel- und langfristig wichtigen
Absatzregion Mittlerer Osten/Afrika. Im ersten Halbjahr
ging er im Vergleich zum Vorjahr leicht um 2,5 % auf 233,5
Mio. € zurück.
Auf Wachstumskurs blieb Krones im Berichtszeitraum in
der Region Nord- und Mittelamerika. Der Umsatz verbesserte
sich im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem hohen
Vorjahresniveau um 16,4 % auf 346,2 Mio. €. In
Südamerika/Mexiko konnte Krones im zweiten Quartal
2021 den hohen Umsatzrückstand aus dem ersten Quartal
(minus 27,0 %) mehr als wettmachen. Insgesamt kletterten
dort die Erlöse im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich
zum Vorjahr um 20,1 % auf 229,9 Mio. €.
Die Umsatzverteilung von Krones zwischen den
aufstrebenden und reifen Märkten hat sich im ersten
Halbjahr 2021 im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert.
Auf den Emerging Markets erwirtschaftete das Unternehmen
50,1 % (Vorjahr: 50,7 %) des Konzernumsatzes. In den reifen
Industriestaaten erzielte Krones 49,9 % (Vorjahr: 49,3 %)
der Erlöse. Damit ist die Umsatzverteilung weiterhin
sehr ausgewogen.
| Anteil am Konzernumsatz | 01.01. bis
30.06.2021 |
01.01. bis
30.06.2020 |
Veränderung | ||
| in Mio. € | % | in Mio. € | % | % | |
| Deutschland | 196,9 | 11,4 | 188,9 | 11,1 | + 4,2 |
| Mitteleuropa
(ohne Deutschland) |
83,6 | 4,9 | 105,8 | 6,2 | - 20,9 |
| Westeuropa | 232,2 | 13,5 | 245,4 | 14,4 | - 5,4 |
| Osteuropa | 74,0 | 4,3 | 92,7 | 5,5 | - 20,2 |
| Russland, Zentralasien (GUS) | 50,7 | 2,9 | 39,8 | 2,3 | + 27,4 |
| Mittlerer Osten/Afrika | 233,5 | 13,6 | 239,4 | 14,1 | - 2,5 |
| Asien/Pazifik | 149,1 | 8,7 | 199,9 | 11,8 | - 25,4 |
| China | 124,0 | 7,2 | 98,0 | 5,8 | + 26,5 |
| Südamerika/Mexiko | 229,9 | 13,4 | 191,4 | 11,3 | + 20,1 |
| Nord- und Mittelamerika | 346,2 | 20,1 | 297,3 | 17,5 | + 16,4 |
| Gesamt | 1.720,1 | 100,0 | 1.698,6 | 100,0 | + 1,3 |
Im zweiten Quartal 2021 erhöhte sich der
Auftragseingang von Krones im Vergleich zum Vorjahr um fast
60 % auf 975,5 Mio. €. Von Januar bis Juni lag der
Wert der Bestellungen bei insgesamt 2,04 Mrd. € und
damit um rund 40 % höher als im Vorjahr.
Die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen
von Krones entwickelte sich nach einem starken ersten
Quartal 2021 im zweiten Quartal weiter dynamisch. Von April
bis Juni 2021 stieg der Auftragseingang im Vergleich zum
Vorjahr um 58,3 % von 616,2 Mio. € auf 975,5 Mio.
€. Im ersten Halbjahr 2021 lag der Wert der
Bestellungen mit insgesamt 2.044,3 Mio. € um 40,3 %
höher als im Vorjahr (1.457,3 Mio. €). Bei den
hohen Steigerungsraten ist zwar zu berücksichtigen,
dass die Vergleichswerte des Vorjahres von Corona
beeinflusst wurden. Insgesamt hat der Auftragseingang im
ersten Halbjahr 2021 von Krones aber wieder das
Vorkrisen-Niveau erreicht.
Weder im ersten noch im zweiten Quartal 2021 wurde der
Auftragseingang von einzelnen Großorders wesentlich
beeinflusst. Zudem erstreckten sich die Zuwächse bei
den Bestellungen über breite Teile des Produkt- und
Dienstleistungsangebots von Krones.
Der Auftragseingang lag im ersten Halbjahr 2021 in allen
Regionen höher als im Vorjahr. Im Mittleren
Osten/Afrika, in Asien/Pazifik sowie in Nord- und
Mittelamerika stieg der Wert der Bestellungen nicht so
stark wie im Gesamtkonzern. Überproportional
verbesserte sich der Auftragseingang in Europa, China und
Südamerika.
Die gute Nachfrage der Kunden spiegelt sich auch im
Auftragsbestand von Krones wider. Zum 30. Juni 2021 hatte
das Unternehmen Aufträge im Wert von 1.535,5 Mio.
€ in den Büchern. Damit ist der Auftragsbestand
sowohl gegenüber dem Jahresanfang (+ 26,8 %) als auch
dem Vorjahr (+ 35,5 %) deutlich gestiegen. Der hohe
Auftragsbestand wirkt sich positiv auf die Auslastung der
Produktionskapazitäten von Krones in den kommenden
Monaten aus.
Krones erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2021 eine
EBITDA-Marge von 8,0 %. Dies liegt über dem bisherigen
Ziel von 6,5 % bis 7,5 % für das Gesamtjahr 2021. Die
neue Prognose für die EBITDA-Marge liegt bei 7 % bis 8
%.
Krones hat die Flexibilität des Unternehmens mit
umfangreichen strukturellen Maßnahmen erhöht.
Deshalb verbesserte sich die Ertragskraft des Unternehmens
im ersten Halbjahr 2021 trotz steigender Kosten, vor allem
für Material und Fracht, deutlich. Das Ergebnis vor
Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte von 118,5
Mio. € im Vorjahr auf 137,7 Mio. € zu. Die
EBITDA-Marge stieg auf 8,0 % (Vorjahr: 7,0 %). Kräftig
von 31,8 Mio. € im Vorjahr auf 75,7 Mio. €
kletterte das Ergebnis vor Steuern (EBT) in den ersten
sechs Monaten 2021. Dabei ist zu berücksichtigen, dass
das EBT des Vorjahrs durch Goodwill-Abschreibungen mit 13,6
Mio. € belastet wurde. Die EBT-Marge lag im ersten
Halbjahr 2021 bei 4,4 % (Vorjahr: 1,9 %). Unterm Strich
erwirtschafte Krones von Januar bis Juni 2021 ein
Konzernergebnis von 56,9 Mio. € (Vorjahr: 21,5 Mio.
€). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 1,80
€ (Vorjahr: 0,68 €).
Im zweiten Quartal 2021 waren die
Materialkostenbelastungen überproportional hoch.
Darüber hinaus zahlte das Unternehmen in diesem
Zeitraum einen einmaligen Corona-Bonus in Höhe von
rund 5 Mio. € an die Mitarbeiter. Mit 61,2 Mio. €
lag das EBITDA dennoch deutlich über Vorjahr (29,0
Mio. €). Die EBITDA-Marge betrug im zweiten Quartal
7,2 % (Vorjahr: 3,8 %). Das EBT verbesserte sich von minus
21,2 Mio. € im Vorjahr auf 31,1 Mio. €. Dies
entspricht einer EBT-Marge von 3,7 % (Vorjahr: minus 2,8
%). Das Konzernergebnis lag im zweiten Quartal 2021 bei
24,1 Mio. € (Vorjahr: minus 17,6 Mio. €). Von
minus 0,56 € im Vorjahr auf 0,76 € verbesserte
sich das Ergebnis je Aktie.
Krones konnte aufgrund der umfangreichen strukturellen
Maßnahmen die Ertragskraft im ersten Halbjahr 2021
deutlich steigern.
| in Mio. € | 2021 | 2020 | Veränderung |
| 01.01.-30.06. | 01.01.-30.06. | % | |
| Umsatzerlöse | 1.720,1 | 1.698,6 | + 1,3 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 48,7 | 6,7 | - |
| Gesamtleistung | 1.768,8 | 1.705,3 | + 3,7 |
| Materialaufwand | - 870,3 | - 813,4 | + 7,0 |
| Personalaufwand | - 597,4 | - 594,9 | + 0,4 |
| Saldo aus sonstigen
betrieblichen
Erträgen/ Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen |
- 163,4 | - 178,5 | - 8,5 |
| EBITDA | 137,7 | 118,5 | + 16,2 |
| Abschreibungen | - 66,1 | - 85,3 | - 22,5 |
| EBIT | 71,6 | 33,2 | + 115,7 |
| Finanzergebnis und Ergebnis aus at equity | 4,1 | - 1,4 | - |
| EBT | 75,7 | 31,8 | + 138,1 |
| Ertragssteuern | - 18,8 | - 10,3 | + 82,5 |
| Konzernergebnis | 56,9 | 21,5 | +164,7 |
Krones hat beim Umsatz und der Gesamtleistung im ersten
Halbjahr 2021 wieder Zuwächse verzeichnet, nachdem im
ersten Quartal beide Kennzahlen im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum noch rückläufig waren. Der
Umsatz war mit 1.720,1 Mio. € um 1,3 % höher als
im Vorjahreszeitraum. Mit einem Plus von 3,7 % auf 1.768,8
Mio. € legte die Gesamtleistung stärker zu, weil
Krones im Berichtszeitraum den Bestand an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen um 48,7 Mio. € aufbaute,
während dieser im Vorjahr nur um 6,7 Mio. €
aufgestockt wurde.
Trotz des nur leicht höheren Geschäftsvolumens
und der teilweise stark steigenden Material- und
Frachtkosten konnte Krones die Ertragskraft im ersten
Halbjahr verbessern. Dies zeigt, dass die 2020
eingeleiteten strukturellen Maßnahmen wirken und
Erfolge zeigen. Diese spiegeln sich vor allem im
Personalaufwand wider, der im ersten Halbjahr lediglich um
0,4 % auf 597,4 Mio. € anstieg. Ohne den Corona-Bonus
von rund 5 Mio. €, den Krones im Berichtszeitraum an
seine Mitarbeiter ausschüttete, wäre der
Personalaufwand rückläufig gewesen. Die
Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im
Verhältnis zur Gesamtleistung, fiel von 34,9 % im
Vorjahr auf 33,8 %.
| Materialaufwands-
Quote: |
49,2 % |
| Personalaufwands
Quote: |
33,8 % |
Im Materialaufwand schlagen sich Lieferengpässe und
Preissteigerungen bei der Materialbeschaffung nieder, vor
allem für Stahl und Elektrokomponenten. So stieg der
Materialaufwand überproportional zur Gesamtleistung um
7,0 % auf 870,3 Mio. €. Die Materialaufwandsquote,
also der Materialaufwand im Verhältnis zur
Gesamtleistung, erhöhte sich im Berichtszeitraum
gegenüber dem sehr niedrigen Vorjahreswert von 47,7 %
auf 49,2 %.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen senkte Krones
von Januar bis Juni 2021 trotz höherer Frachtkosten um
5,9 % auf 239,2 Mio. €. Ebenfalls rückläufig
waren die sonstigen betrieblichen Erträge von 55,4
Mio. € auf 50,0 Mio. €, während die
aktivierten Eigenleistungen von 20,2 Mio. € auf 25,8
Mio. € kletterten. Insgesamt veränderte sich der
Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und
Aufwendungen und den aktivierten Eigenleistungen im
Berichtszeitraum von minus 178,5 Mio. € im Vorjahr auf
minus 163,4 Mio. €. Im Verhältnis zur
Gesamtleistung fiel der Saldo von 10,5 % auf 9,2 %.
Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen) verbesserte Krones im Berichtszeitraum um
16,2 % auf 137,7 Mio. €. Dadurch stieg die
EBITDA-Marge von 7,0 % auf 8,0 %. Deutlich verringert haben
sich die Abschreibungen. Sie lagen mit 66,1 Mio. € um
22,5 % unter dem Vorjahreswert von 85,3 Mio. €, der
durch Goodwill-Abschreibungen in Höhe von 13,6 Mio.
€ beeinflusst war. Wegen der niedrigeren
Abschreibungen stieg im ersten Halbjahr 2021 das Ergebnis
vor Zinsen und Steuern (EBIT) deutlich von 33,2 Mio. €
auf 71,6 Mio. €.
Das Finanzergebnis lag aufgrund eines deutlich positiven
Zinsergebnisses bei plus 4,1 Mio. € nach minus 1,4
Mio. € im Vorjahr. Dadurch kletterte das Ergebnis vor
Steuern (EBT) im ersten Halbjahr 2021 noch stärker als
das EBIT, von 31,8 Mio. € auf 75,7 Mio. €.
Hieraus errechnet sich eine EBT-Marge von 4,4 % (Vorjahr:
1,9 %). Die Steuerquote fiel im Vergleich zum Vorjahr von
32,4 % auf 24,8 %. Unterm Strich steigerte Krones das
Konzernergebnis im Berichtszeitraum um 164,7 % auf 56,9
Mio. € (Vorjahr: 21,5 Mio. €).
| in Mio. € | 2021 | 2020 |
| 01.01.-30.06. | 01.01.-30.06. | |
| Ergebnis vor Steuern | 75,7 | 31,8 |
| zahlungsunwirksame
Veränderungen |
+ 156,0 | + 95,7 |
| Veränderung Working Capital | - 43,6 | - 84,1 |
| Veränderung
sonstige Aktiva
und Passiva |
- 116,1 | - 56,4 |
| Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit |
+ 72,0 | - 13,0 |
| Investitionen in
immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen |
- 45,1 | - 55,2 |
| M&A Aktivitäten | - 0,0 | - 0,0 |
| Sonstiges | + 8,5 | + 3,4 |
| Free Cashflow | + 35,4 | - 64,8 |
| Mittelveränderung
aus der
Finanzierungstätigkeit |
- 33,9 | + 151,6 |
| Gesamte Änderung der Liquidität | + 1,5 | + 86,8 |
| Liquidität am Ende des Berichtszeitraums | 218,5 | 197,2 |
Krones verbesserte im ersten Halbjahr 2021 den Cashflow
aus laufender Geschäftstätigkeit (operativer
Cashflow) um 85,0 Mio. € auf 72,0 Mio. €
(Vorjahr: minus 13,0 Mio. €). Hierzu beigetragen haben
neben dem höheren Ergebnis vor Steuern vor allem die
zahlungsunwirksamen Veränderungen. Sie trugen mit
einem Plus von 156,0 Mio. € (Vorjahr: plus 95,7 Mio.
€) ebenso zum höheren operativen Cashflow bei wie
der im Vergleich zum Vorjahr geringere Aufbau des Working
Capitals um 43,6 Mio. € (Vorjahr: 84,1 Mio. €).
Der Anstieg der sonstigen Aktiva und Passiva hingegen
belastete im Berichtszeitraum den Cashflow mit 116,1 Mio.
€ gegenüber 56,4 Mio. € im Vorjahr.
Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen
vier Quartale hat sich im ersten Halbjahr von 27,6 % auf
28,1 % erhöht.
Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen
vier Quartale in Relation zum Umsatz stieg im
Berichtszeitraum leicht auf 28,1 % gegenüber dem
Vorjahreswert von 27,6 %. Zum Stichtag betrug das Working
Capital im Verhältnis zum Umsatz 26,9 % (Vorjahr:
29,3%).
Im ersten Halbjahr 2021 verbesserte Krones den
operativen Cashflow um 85,0 Mio. € und den Free
Cashflow um 100,2 Mio. € gegenüber dem Vorjahr.
Krones investierte im Berichtszeitraum 45,1 Mio. €
in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte und
liegt damit planmäßig unter dem Vorjahreswert
von 55,2 Mio. €. Den Free Cashflow, also der aus der
Geschäftstätigkeit erzielte Nettozufluss an
liquiden Mitteln, steigerte das Unternehmen von Januar bis
Juni 2021 gegenüber dem Vorjahr um 100,2 Mio. €
auf 35,4 Mio. € (Vorjahr: minus 64,8 Mio. €).
Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit
lag im ersten Halbjahr 2021 bei 33,9 Mio. €, nachdem
Krones im Vorjahr noch Mittel von 151,6 Mio. € aus der
Finanzierung zugeflossen waren. Diese Position erfasst in
der Berichtsperiode neben dem Mittelabfluss durch die
Dividendenausschüttung von 1,9 Mio. € (Vorjahr:
23,7 Mio. €) auch den Mittelabfluss aus der
Rückzahlung von Finanz- und Leasingverbindlichkeiten
in Höhe von 32,0 Mio. € (Vorjahr: Zufluss 175,3
Mio. €). Unterm Strich verfügte Krones zum 30.
Juni 2021 über liquide Mittel von 218,5 Mio. €
(Vorjahr: 197,2 Mio. €).
Wegen des anziehenden Geschäftsvolumens hat sich
die Bilanzsumme von Krones im ersten Halbjahr um 8,0 %
ausgeweitet.
| in Mio. € | 30.06.2021 | 31.12.2020 | 30.06.2020 | 31.12.2019 |
| Langfristige Vermögenswerte | 1.113 | 1.093 | 1.125 | 1.154 |
| davon Anlagevermögen | 983 | 990 | 1.016 | 1.070 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.181 | 1.957 | 2.119 | 2.165 |
| davon flüssige Mittel | 219 | 217 | 197 | 110 |
| Eigenkapital | 1.274 | 1.200 | 1.335 | 1.370 |
| Fremdkapital | 2.020 | 1.850 | 1.909 | 1.949 |
| langfristige Verpflichtungen | 473 | 476 | 438 | 452 |
| kurzfristige Verpflichtungen | 1.547 | 1.374 | 1.471 | 1.497 |
| Bilanzsumme | 3.294 | 3.050 | 3.244 | 3.319 |
Die Bilanzsumme von Krones stieg im ersten Halbjahr um
8,0 % und damit stärker als die Gesamtleistung, die um
3,7 % zulegte. Hauptverantwortlich für den
überproportionalen Anstieg war der mit der
Geschäftsbelebung einhergehende Aufbau kurzfristiger
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Zum 30. Juni
2021 betrug die Bilanzsumme 3.294,3 Mio. € (31.
Dezember 2020: 3.049,5 Mio. €).
Nur leicht erhöht haben sich im ersten Halbjahr die
langfristigen Vermögenswerte mit 1.112,6 Mio. €
(31. Dezember 2020: 1.092,5 Mio. €). Das
Anlagevermögen stand zum 30. Juni 2021 mit 983,2 Mio.
€ (31. Dezember 2020: 990,0 Mio. €) in der
Bilanz. Verantwortlich für den leichten Rückgang
des Anlagevermögens sind Sachanlagen und
Nutzungsrechte. Sie gingen von 656,1 Mio. € Ende 2020
auf 646,9 Mio. € zurück. Die immateriellen
Vermögenswerte hingegen haben sich geringfügig
erhöht und wurden zum Ende des ersten Halbjahrs mit
303,8 Mio. € (31. Dezember 2020: 300,6 Mio. €)
ausgewiesen.
Vor allem wegen der Erhöhung des
Geschäftsvolumens sind die kurzfristigen
Vermögenswerte von Krones deutlich gestiegen. Sie
lagen am Ende des Berichtszeitraums mit 2.181,7 Mio. €
um 11,5 % oder 224,7 Mio. € über dem Wert vom 31.
Dezember 2020. Um jeweils 58,3 Mio. € kletterten die
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die
Vorräte. Die Vertragsvermögenswerte (+ 54,9 Mio.
€) und die sonstigen Vermögenswerte (+ 54,3 Mio.
€) erhöhten sich ebenfalls. Nur wenig
verändert haben sich im Berichtszeitraum die liquiden
Mittel. Sie stiegen von 217,0 Mio. € auf 218,5 Mio.
€.
Stark zugelegt haben von Januar bis Juni 2021 die
kurzfristigen Verbindlichkeiten. Sie kletterten um 12,6 %
oder 173,4 Mio. € auf 1.547,5 Mio. €.
Ausschlaggebend hierfür waren vor allem die um 151,3
Mio. € angestiegenen Vertragsverbindlichkeiten von
556,4 Mio. € (31. Dezember 2020: 405,1 Mio. €).
Diese resultierten überwiegend aus erhöhten
Vorauszahlungen von Kunden. Auch die sonstigen
Verpflichtungen und Rückstellungen mit
Verbindlichkeitscharakter legten aufgrund der gestiegenen
Geschäftstätigkeit deutlich auf 392,5 Mio. €
zu (31. Dezember 2020: 300,0 Mio. €). Reduziert hat
Krones hingegen im Berichtszeitraum die Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen um 42,5 Mio. € auf
327,8 Mio. €.
Nahezu unverändert waren zum 30. Juni 2021 die
langfristigen Verbindlichkeiten. Sie standen insgesamt mit
473,2 Mio. € (31. Dezember 2020: 475,5 Mio. €) in
den Büchern. Innerhalb dieser Bilanzposition kam es
ebenfalls nur zu geringfügigen Abweichungen
gegenüber dem Jahresende 2020. So verringerte sich die
größte Position, Rückstellungen für
Pensionen, leicht auf 280,1 Mio. € (31. Dezember 2020:
281,4 Mio. €). Zum Halbjahrsende hatte das Unternehmen
5,3 Mio. € langfristige Bankschulden (31. Dezember
2020: 5,1 Mio. €).
Aufgrund des positiven Halbjahresergebnisses
erhöhte sich das Eigenkapital gegenüber dem
Bilanzstichtag 2020 auf 1.273,6 Mio. € (31. Dezember
2020: 1.199,9 Mio. €). Die Eigenkapitalquote ging
wegen der überproportional gestiegenen Bilanzsumme
zurück und lag am 30. Juni 2021 bei 38,7 % (31.
Dezember 2020: 39,4 %). Gemeinsam mit einer
Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich
Bankschulden) von 203,7 Mio. € zum Ende des
Berichtszeitraums (31. Dezember 2020: 184,9 Mio. €)
besitzt Krones weiterhin eine stabile und solide Finanz-
und Kapitalstruktur. Zusätzlich standen Krones zum 30.
Juni 2021 nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von 1,05
Mrd. € zur Verfügung.
| Netto-
Liquidität: |
203,7 Mio. € |
| Eigenkapitalquote: | 38,7 % |
Im zweiten Quartal 2021 zog der Umsatz des Kernsegments
im Vergleich zum Vorjahr an. Nach dem ersten Halbjahr war
der Segmentumsatz mit 1.443,1 Mio. € nur noch um 1,8 %
niedriger als im Vorjahr.
Das Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur
Produktabfüllung und -ausstattung« konnte die
guten Marktbedingungen nutzen und von April bis Juni 2021
einen Teil des Umsatzrückstands aus dem ersten Quartal
(minus 10,5 %) aufholen. Im zweiten Quartal stiegen die
Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 8,9 %. Damit war
der Umsatz im ersten Halbjahr 2021 mit 1.443,1 Mio. €
nur noch um 1,8 % niedriger als im Vorjahr (1.470,3 Mio.
€). Von Januar bis Juni trug das Kernsegment 83,9 %
zum Konzernumsatz bei (Vorjahr: 86,6 %).
Das EBITDA des Kernsegments von Krones lag im ersten
Halbjahr 2021 leicht unter Vorjahr. Insgesamt entwickelte
sich die Ertragskraft aber ein wenig besser als erwartet.
Aufgrund der Erfolge der strukturellen Maßnahmen
von Krones hat sich die Ertragskraft des Kernsegments im
ersten Halbjahr 2021 insgesamt ein wenig besser entwickelt
als erwartet. Trotz deutlich steigender Materialkosten und
eines leicht rückläufigen Umsatzes,
erwirtschaftete das Segment von Januar bis Juni 2021 ein
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA)
von 134,2 Mio. € (Vorjahr: 143,7 Mio. €). Die
EBITDA-Marge verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr von
9,8 % auf 9,3 %.
Das Segment »Maschinen und Anlagen zur
Getränkeproduktion/Prozesstechnik« war 2020
stark von Corona betroffen. Im ersten Halbjahr 2021 stieg
der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 21,3 %.
Nach einem guten ersten Quartal hat sich das Wachstum
des Segments »Maschinen und Anlagen zur
Getränkeproduktion/Prozesstechnik« im zweiten
Quartal 2021 stark beschleunigt. Insgesamt stieg der Umsatz
von Januar bis Juni im Vergleich zum Vorjahr um 21,3 % von
228,3 Mio. € auf 277,0 Mio. €.
Überproportional legte der Bereich Intralogistik zu,
der sich weiter vom Corona-Einbruch des Vorjahres erholte.
Der Umsatz der Getränkeproduktion, des zweiten Teils
des Segments, entwickelte sich nahezu unverändert. Der
Anteil des gesamten Segments am Konzernumsatz des ersten
Halbjahres erhöhte sich auf 16,1 % (Vorjahr: 13,4 %).
Die Ertragskraft des Segments »Maschinen und
Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik«
verbesserte sich im ersten Halbjahr 2021 im Vergleich zum
Vorjahr deutlich.
Die Ertragskraft des Segments »Maschinen und
Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik«
profitierte im ersten Halbjahr 2021 zum einen von dem in
der Intralogistik steigenden Umsatz und der dadurch
deutlich verbesserten Ergebnissituation. Darüber
hinaus wirkten sich die strukturellen Maß nahmen
positiv aus. Wie bereits im ersten Quartal erzielte das
Segment auch von April bis Juni 2021 ein positives Ergebnis
vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). Im ersten
Halbjahr 2021 verbesserte sich das EBITDA um 28,7 Mio.
€ von minus 25,2 Mio. € im Vorjahr auf plus 3,5
Mio. €. Die EBITDA-Marge des Segments lag im ersten
Halbjahr 2021 bei 1,3 % (Vorjahr: minus 11,0 %).
| Mitarbeiter Inland: | 9.900 |
| Mitarbeiter Ausland: | 6.332 |
| Frauenquote: | 17,2 % |
| Auszubildende: | 427 |
Wegen der strukturellen Anpassungen verringerte sich im
ersten Halbjahr 2021 die Mitarbeiterzahl im Krones Konzern
um 504 auf 16.232. Gegenüber dem Vorjahr sank die
Belegschaft um 674 Mitarbeiter.
Die Mitarbeiterzahl von Krones ist zum 30. Juni 2021
gegenüber dem Vorjahr um 674 auf 16.232
zurückgegangen. Im Vergleich zum 31. Dezember 2020
fiel die Zahl der Beschäftigten um 504.
Aufgrund der strukturellen Anpassungen an die kurz- und
mittelfristig niedrigere Nachfrage sank die Mitarbeiterzahl
hauptsächlich im Inland. Sie fiel im ersten Halbjahr
um 464 auf 9.900. Da durch die Covid-19-Pandemie der Ausbau
des Global Footprint vorübergehend gebremst wird, war
die Zahl der im Ausland beschäftigten Mitarbeiter
ebenfalls rückläufig. Die internationale
Belegschaft verringerte sich im Laufe der ersten sechs
Monate 2021 leicht auf 6.332 (31. Dezember 2020: 6.372). Um
langfristig über genügend qualifizierte
Mitarbeiter zu verfügen, investieren wir weiterhin
stark in die Aus- und Weiterbildung. Zum 30. Juni 2021
absolvierten im Krones Konzern 427 (Vorjahr: 567) junge
Menschen eine Ausbildung.
Im Rahmen seiner internationalen
Geschäftstätigkeit ist Krones einer Vielzahl von
Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem
unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese
möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen
aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir
alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Im Rahmen
unserer Unternehmensstrategie identifizieren, analysieren
und erschließen wir auch Chancen. Im Gegensatz zu den
Risiken erfassen wir die unternehmerischen Chancen nicht im
Risikomanagementsystem.
Unser Risikomanagementsystem, das wir anhand praktischer
Erfahrungen permanent verbessern, besteht aus den Modulen
Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung
und -steuerung.
Um mögliche Risiken frühzeitig zu
identifizieren, beobachten wir kontinuierlich
sämtliche Geschäftsaktivitäten. Wesentliche
projektbezogene Risiken werden vor Annahme eines Auftrags
verringert bzw. vermieden. Deshalb prüfen wir die
Rentabilität aller Angebote vor der Auftragsannahme.
Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen
die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale
Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei
Finanzierungsrisiken, technologische Risiken und
steuerliche sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken
einzeln erfasst und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen
wird.
Risiken, die sich für unser Unternehmen aus der
Änderung von Markt- oder Wettbewerbsverhältnissen
ergeben, begegnen wir, indem wir über alle Segmente
und Bereiche hinweg regelmäßig detaillierte
Markt- und Wettbewerbsanalysen erstellen.
Darüber hinaus führen wir jährlich einmal
für die AG und alle wesentlichen Gesellschaften des
Konzerns eine umfangreiche Risikoinventur durch. Die
Ergebnisse der Risikoinventur sowie Maßnahmen zur
Risikoreduzierung fließen in die jährliche
Unternehmensplanung ein. Grundprinzipien sowie der
Ablaufprozess sind in einer Risikorichtlinie dokumentiert.
Das Risikomanagementsystem dient nicht nur dem gesetzlich
vorgegebenen Zweck, existenzgefährdende Risiken
frühzeitig zu erkennen, sondern erfasst darüber
hinaus auch alle Risiken, die die Ertragslage des
Unternehmens wesentlich beeinträchtigen können.
Durch verschiedene, miteinander verzahnte
Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im
Krones Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden
Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden
der Vorstand und andere Entscheidungsträger
frühzeitig über alle eventuellen Risiken und
Planabweichungen sowie über den Status der
Maßnahmen zur Risikominimierung informiert. Bei
Projekten mit hohem Auftragswert werden Risikopotenziale in
regelmäßigen Treffen untersucht und bewertet.
Mitarbeiter, die Risiken identifizieren, geben ihre
Informationen unverzüglich über das
unternehmensinterne Meldewesen weiter.
Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir
im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere
Geschäfte planen und Risiken steuern.
| ― |
Jahresplanung |
| ― |
Mittelfristplanung |
| ― |
Strategische Planung |
| ― |
Rollierende Prognoserechnung |
| ― |
Monats- und Quartalsreports |
| ― |
Investitionsplanung |
| ― |
Produktionsplanung |
| ― |
Kapazitätsplanung |
| ― |
Projektcontrolling |
| ― |
Debitorenmanagement |
| ― |
Wechselkursabsicherungsgeschäfte |
| ― |
Versicherungen |
Aus heutiger Sicht sind für Krones keine Risiken
ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens
gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung
der Risiken des Unternehmens sowie eine ausführliche
Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht
des Konzernabschlusses 2020 auf den Seiten 86 bis 96 zu
finden.
Die Einschätzung der Risiken und Chancen hat sich
seit Vorlage des Lageberichts 2020 nicht grundlegend
verändert.
Ein Unsicherheitsfaktor bleibt der weitere Verlauf der
Covid-19-Pandemie. Es ist nicht vorhersehbar, ob und in
welchem Ausmaß weitere Infektionswellen den
gesamtwirtschaftlichen Verlauf beeinflussen.
Gesamtwirtschaftliche Risiken bestehen für Krones
darin, dass neuerliche weitreichende
Lockdown-Maßnahmen die weltweite Konjunktur belasten.
Dies hätte negativen Einfluss auf die
Investitionsbereitschaft unserer Kunden und somit auf die
Ertragslage des Unternehmens.
Die Beschaffungsmärkte haben sich im ersten
Halbjahr 2021 für Krones nachteilig entwickelt.
Beschaffungsrisiken bestehen für Krones darin, dass
die Preise für wichtige Komponenten weiter deutlich
steigen. Darüber hinaus besteht das Risiko, dass durch
regionale Beschränkungen aufgrund der
Covid-19-Pandemie Lieferketten unterbrochen werden.
Nach dem Halbjahresstichtag kam es zu keinen
Ereignissen, die bilanziell zu berücksichtigen
wären.
Insgesamt haben sich die Märkte von Krones bislang
schneller vom corona-bedingten Einbruch erholt als
erwartet. Das Unternehmen rechnet auch für das zweite
Halbjahr mit einer hohen Nachfrage und einer stabilen
Auslastung der Produktionskapazitäten. Aufgrund der
Zahlen für das erste Halbjahr und der guten Aussichten
für das dritte und vierte Quartal 2021 erhöht
Krones die Prognose für das Gesamtjahr 2021.
Der Vorstand erwartet für den Krones Konzern im
Gesamtjahr 2021 nunmehr ein Umsatzwachstum von 7 % bis 9 %
(bislang: 2,5 % bis 3,5 %). Bei der EBITDA-Marge rechnet
Krones mit einem Wert von 7 % bis 8 % (bislang: 6,5 % bis
7,5 %). Der Ausblick auf die dritte Zielgröße,
dem Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, bleibt
unverändert bei 26 % bis 27 %.
Als international tätiges Unternehmen ist Krones
von der globalen Entwicklung der Covid-19-Pandemie
abhängig. Hierbei ist zu beachten, dass es Regionen
gibt, in denen die Covid-Situation weiterhin angespannt
ist.
Die Prognose 2021 steht unter dem Vorbehalt, dass es zu
keinen gravierenden Belastungen durch die
Covid-19-Pandemie, Probleme in den Lieferketten oder
sonstigen gesamtwirtschaftlichen Einflüssen kommt.
| Prognose für
2021 von Februar 2021 |
aktualisierte
Prognose für 2021 |
Ist-Wert
1. Halbjahr 2021 |
|
| Umsatzwachstum | 2,5 - 3,5 % | 7 - 9 % | 1,3 % |
| EBITDA-Marge | 6,5- 7,5 % | 7 - 8 % | 8,0 % |
| Working Capital/Umsatz | 26 - 27 % | 26 - 27 % | 28,1 % |
| Mio. € | 2021 | 2020 | Veränderung |
| 01.01.- 30.06. | 01.01.- 30.06. | % | |
| Umsatzerlöse | 1.720,1 | 1.698,6 | + 1,3 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 48,7 | 6,7 | |
| Gesamtleistung | 1.768,8 | 1.705,3 | + 3,7 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 25,8 | 20,2 | + 27,7 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 50,0 | 55,4 | - 9,7 |
| Materialaufwand | - 870,3 | - 813,4 | + 7,0 |
| Personalaufwand | - 597,4 | - 594,9 | + 0,4 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 239,2 | - 254,1 | - 5,9 |
| EBITDA | 137,7 | 118,5 | +16,2 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | - 66,1 | - 85,3 | - 22,5 |
| EBIT | 71,6 | 33,2 | +115,7 |
| Finanzergebnis | 4,1 | - 1,4 | |
| Gewinn- und
Verlustanteile von
assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
0,0 | 0,0 | |
| Ergebnis vor Steuern | 75,7 | 31,8 | +138,1 |
| Ertragsteuern | - 18,8 | - 10,3 | + 82,5 |
| Konzernergebnis | 56,9 | 21,5 | +164,7 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0,1 | 0,1 | |
| Ergebnisanteil Krones Konzern | 56,8 | 21,4 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 1,80 | 0,68 |
| Mio. € | 2021 | 2020 | Veränderung |
| 01.04.- 30.06. | 01.04.- 30.06. | % | |
| Umsatzerlöse | 845,5 | 756,6 | + 11,7 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 29,6 | - 2,8 | |
| Gesamtleistung | 875,1 | 753,8 | + 16,1 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 14,7 | 8,6 | + 70,9 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 24,0 | 18,8 | + 27,7 |
| Materialaufwand | -439,6 | - 374,9 | + 17,3 |
| Personalaufwand | - 294,2 | - 273,3 | + 7,6 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | - 118,8 | - 104,0 | + 14,2 |
| EBITDA | 61,2 | 29,0 | + 111,0 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | - 32,6 | - 49,5 | - 34,1 |
| EBIT | 28,6 | - 20,5 | - |
| Finanzergebnis | 2,5 | - 0,7 | |
| Gewinn- und
Verlustanteile von
assoziierten Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden |
0,0 | 0,0 | |
| Ergebnis vor Steuern | 31,1 | - 21,2 | - |
| Ertragsteuern | - 7,0 | 3,6 | - |
| Konzernergebnis | 24,1 | - 17,6 | - |
| Ergebnisanteil anderer
Gesellschafter |
0,1 | 0,2 | |
| Ergebnisanteil Krones Konzern | 24,0 | - 17,8 | |
| Ergebnis je Aktie
(verwässert/unverwässert) in € |
0,76 | - 0,56 |
| Mio. € | 30.06.2021 | 31.12.2020 | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 303,8 | 300,6 | ||
| Sachanlagen | 646,9 | 656,1 | ||
| Finanzanlagen | 30,1 | 29,9 | ||
| Nach der Equity-Methode
bilanzierte Finanzanlagen |
2,4 | 3,4 | ||
| Anlagevermögen | 983,2 | 990,0 | ||
| Aktive latente Steuern | 64,8 | 54,4 | ||
| Forderungen aus
Lieferungen
und Leistungen |
50,0 | 36,2 | ||
| Steuerforderungen | 1,2 | 0,2 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 13,4 | 11,7 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 1.112,6 | 1.092,5 | ||
| Vorräte | 413,4 | 355,1 | ||
| Forderungen aus
Lieferungen
und Leistungen |
762,4 | 704,1 | ||
| Vertragsvermögenswerte | 573,7 | 518,8 | ||
| Steuerforderungen | 14,2 | 16,8 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 199,5 | 145,2 | ||
| Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente |
218,5 | 217,0 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.181,7 | 1.957,0 | ||
| Bilanzsumme | 3.294,3 | 3.049,5 | ||
| Mio. € | 30.06.2021 | 31.12.2020 | ||
| Eigenkapital | 1.273,6 | 1.199,9 | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 280,1 | 281,4 | ||
| Passive latente Steuern | 2,8 | 3,0 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 80,7 | 79,4 | ||
| Steuerverbindlichkeiten | 4,8 | 4,1 | ||
| Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten |
5,3 | 5,1 | ||
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
0,0 | 0,0 | ||
| Sonstige
Finanzverpflichtungen
und Verbindlichkeiten aus Leasing |
73,6 | 78,4 | ||
| Sonstige Verpflichtungen | 25,9 | 24,1 | ||
| Langfristige Schulden | 473,2 | 475,5 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 181,7 | 198,0 | ||
| Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten |
9,5 | 27,0 | ||
| Vertragsverbindlichkeiten | 556,4 | 405,1 | ||
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
327,8 | 370,3 | ||
| Steuerverbindlichkeiten | 25,0 | 26,6 | ||
| Sonstige
Finanzverpflichtungen
und Verbindlichkeiten aus Leasing |
54,6 | 47,1 | ||
| Sonstige Verpflichtungen
und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter |
392,5 | 300,0 | ||
| Kurzfristige Schulden | 1.547,5 | 1.374,1 | ||
| Bilanzsumme | 3.294,3 | 3.049,5 | ||
| Mio. € | 2021 | 2020 |
| 01.01.-30.06. | 01.01.-30.06. | |
| Ergebnis vor Steuern | 75,7 | 31,8 |
| Abschreibungen | 66,1 | 85,3 |
| Erhöhung der
Rückstellungen und
abgegrenzte Schulden |
89,7 | 5,6 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen und Erträge | - 2,1 | 1,4 |
| Gewinne und Verluste aus
dem
Abgang von Anlagevermögen |
- 0,1 | - 0,6 |
| sonstige
zahlungsunwirksame
Aufwendungen und Erträge |
2,4 | 4,0 |
| Erhöhung (Vj.
Verminderung) der Vorräte,
der Forderungen aus L+L, Vertragsvermögenswerten und sonstigen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
- 212,7 | 112,3 |
| Erhöhung (Vj.
Verminderung) der
Verbindlichkeiten aus L+L, Vertragsverbindlichkeiten und sonstigen Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
80,5 | - 232,8 |
| aus laufender
Geschäftstätigkeit
erwirtschaftete Zahlungsmittel |
99,5 | 7,0 |
| gezahlte Zinsen | - 1,7 | - 3,7 |
| gezahlte und erhaltene Ertragsteuern | - 25,8 | - 16,3 |
| Mittelveränderung
aus laufender
Geschäftstätigkeit |
72,0 | - 13,0 |
| Auszahlungen für
Investitionen in
immaterielle Vermögenswerte |
- 23,0 | - 20,9 |
| Einzahlungen aus Abgang
von
immateriellen Vermögenswerten |
0,0 | 0,0 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | - 22,1 | - 34,3 |
| Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen | 1,9 | 3,4 |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | - 0,2 | - 2,8 |
| Einzahlungen aus Abgang
von Finanzanlagen
und at equity Beteiligungen |
1,6 | 1,2 |
| Auszahlungen für
Zugänge
zum Konsolidierungskreis |
0,0 | 0,0 |
| Aufgeschobene
Kaufpreiszahlung für
Unternehmenserwerbe aus Vorperioden |
- 0,2 | 0,0 |
| erhaltene Zinsen | 3,5 | 1,6 |
| erhaltene Dividenden | 1,9 | 0,0 |
| Mittelveränderung
aus
der Investitionstätigkeit |
- 36,6 | - 51,8 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner | - 1,9 | - 23,7 |
| Einzahlungen aus der
Aufnahme von
Finanzverbindlichkeiten |
9,8 | 202,9 |
| Auszahlungen aus der
Rückzahlung
von Leasingverbindlichkeiten |
- 14,7 | - 27,6 |
| Auszahlungen aus der
Rückzahlung
von erhaltenen Finanzverbindlichkeiten |
- 27,1 | 0,0 |
| Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit | - 33,9 | 151,6 |
| zahlungswirksame
Veränderung
des Finanzmittelfonds |
1,5 | 86,8 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | 217,0 | 110,4 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 218,5 | 197,2 |
| Mutterunternehmen | ||||||
| Mio. € | Gezeichn.
Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Sonstige
Rücklagen |
Konzernbilanzgewinn | |
|
Währungsdifferenzen
des Eigenkapitals |
Sonstige
übrige Rücklagen |
|||||
| Stand 31.
Dezember 2019 |
40,0 | 141,7 | 370,6 | - 30,3 | - 116,3 | 965,0 |
| Dividendenzahlung
(0,75 € je Aktie) |
- 23,7 | |||||
| Konzernergebnis
1. Halbjahr 2020 |
21,4 | |||||
| Einstellung in
Gewinnrücklagen |
0,0 | 0,0 | ||||
| Änderung im
Konsolidierungskreis |
0,0 | 0,0 | ||||
| Erfolgsneutrale
Aufwendungen und Erträge |
- 34,7 | 1,9 | ||||
| Stand 30.
Juni 2020 |
40,0 | 141,7 | 370,6 | - 65,0 | - 114,4 | 962,7 |
| Konzernergebnis
2. Halbjahr 2020 |
- 101,1 | |||||
| Einstellung in
Gewinnrücklagen |
0,1 | - 0,1 | ||||
| Änderung im
Konsolidierungskreis |
0,0 | 0,0 | ||||
| Erfolgsneutrale
Aufwendungen und Erträge |
- 22,0 | - 12,0 | ||||
| Stand 31.
Dezember 2020 |
40,0 | 141,7 | 370,7 | - 87,0 | - 126,4 | 861,5 |
| Dividendenzahlung
(0,06 € je Aktie) |
- 1,9 | |||||
| Konzernergebnis
1. Halbjahr 2021 |
56,8 | |||||
| Einstellung in
Gewinnrücklagen |
0,1 | - 0,1 | ||||
| Änderung im
Konsolidierungskreis |
2,6 | |||||
| Erfolgsneutrale
Aufwendungen und Erträge |
22,1 | - 6,0 | ||||
| Stand 30. Juni 2021 | 40,0 | 141,7 | 373,4 | - 64,9 | - 132,4 | 916,3 |
| Mutterunternehmen | Anteile anderer
Gesellschafter |
Konzerneigenkapital | |
| Mio. € | Eigenkapital | Eigenkapital | |
| Stand 31.
Dezember 2019 |
1.370,7 | - 0,7 | 1.370,0 |
| Dividendenzahlung
(0,75 € je Aktie) |
- 23,7 | - 23,7 | |
| Konzernergebnis
1. Halbjahr 2020 |
21,4 | 0,1 | 21,5 |
| Einstellung in
Gewinnrücklagen |
0,0 | 0,0 | |
| Änderung im
Konsolidierungskreis |
0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Erfolgsneutrale
Aufwendungen und Erträge |
- 32,8 | - 32,8 | |
| Stand 30.
Juni 2020 |
1.335,6 | - 0,6 | 1.335,0 |
| Konzernergebnis
2. Halbjahr 2020 |
- 101,1 | 0,0 | - 101,1 |
| Einstellung in
Gewinnrücklagen |
0,0 | 0,0 | |
| Änderung im
Konsolidierungskreis |
0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Erfolgsneutrale
Aufwendungen und Erträge |
- 34,0 | - 34,0 | |
| Stand 31.
Dezember 2020 |
1.200,5 | - 0,6 | 1.199,9 |
| Dividendenzahlung
(0,06 € je Aktie) |
- 1,9 | - 1,9 | |
| Konzernergebnis
1. Halbjahr 2021 |
56,8 | 0,1 | 56,9 |
| Einstellung in
Gewinnrücklagen |
0,0 | 0,0 | |
| Änderung im
Konsolidierungskreis |
2,6 | 2,6 | |
| Erfolgsneutrale
Aufwendungen und Erträge |
16,1 | 16,1 | |
| Stand 30. Juni 2021 | 1.274,1 | - 0,5 | 1.273,6 |
| Mio. € | 2021 | 2020 |
| 01.01.- 30.06. | 01.01.- 30.06. | |
| Konzernergebnis | 56,9 | 21,5 |
| Posten, die nicht in die
Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden |
||
| Neubewertung von
leistungsorientierten Versorgungsplänen |
0,5 | - 0,5 |
| 0,5 | - 0,5 | |
| Posten, die
anschließend
möglicherweise in die Gewinn-und-Verlust- Rechnung umgegliedert werden |
||
| Unterschied aus Währungsumrechnung | 22,1 | - 34,7 |
| Cashflow Hedges | - 6,5 | 2,4 |
| 15,6 | - 32,3 | |
| Erfolgsneutrale
Aufwendungen und
Erträge nach Ertragssteuern |
16,1 | - 32,8 |
| Gesamte Aufwendungen und Erträge | 73,0 | - 11,3 |
| davon Anteile anderer Gesellschafter | 0,1 | - 0,1 |
| davon Anteile Krones Konzern | 72,9 | - 11,2 |
| Mio. € | Maschinen
und
Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung |
Maschinen
und
Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik |
Krones
Konzern |
|||
| 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | |
| 01.01.-30.06. | 01.01.-30.06. | 01.01.-30.06. | 01.01.-30.06. | 01.01.-30.06. | 01.01.-30.06. | |
| Umsatzerlöse | 1.443,1 | 1.470,3 | 277,0 | 228,3 | 1.720,1 | 1.698,6 |
| EBITDA | 134,2 | 143,7 | 3,5 | - 25,2 | 137,7 | 118,5 |
| EBITDA-Marge | 9,3 % | 9,8 % | 1,3 % | - 11,0 % | 8,0 % | 7,0 % |
* (Bestandteil des Konzernanhangs zum
Zwischenabschluss)
| Mio. € | Maschinen
und
Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung |
Maschinen
und
Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik |
Krones
Konzern |
|||
| 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | |
| 01.04.-30.06. | 01.04.-30.06. | 01.04.-30.06. | 01.04.-30.06. | 01.04.-30.06. | 01.04.-30.06. | |
| Umsatzerlöse | 712,6 | 654,1 | 132,9 | 102,5 | 845,5 | 756,6 |
| EBITDA | 59,2 | 46,7 | 2,0 | - 17,7 | 61,2 | 29,0 |
| EBITDA-Marge | 8,3 % | 7,1 % | 1,5 % | - 17,2 % | 7,2 % | 3,8 % |
* (Bestandteil des Konzernanhangs zum
Zwischenabschluss)
Der Konzernzwischenabschluss der Krones AG
(»Krones Konzern«) zum 30. Juni 2021 ist in
Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag
gültigen International Financial Reporting Standards
(IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB),
London, unter Beachtung der Interpretationen des
International Financial Reporting Interpretation Committee
(IFRIC) - wie von der Europäischen Union verabschiedet
- erstellt. Der Konzernzwischenabschluss wurde in
Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt und enthält
einen gegenüber dem Konzernabschluss verkürzten
Umfang. Seit dem 1. Januar 2021 wendet Krones erstmalig
folgende vom IASB neu herausgegebene und verpflichtend in
der EU anzuwendende Änderungen an bestehenden
Standards an, die keinen wesentlichen Einfluss auf die
Darstellung des Abschlusses haben:
| ― |
Änderungen an IFRS 4: Aufschub von IFRS 9 |
| ― |
Änderungen an IFRS 16: Befreiung von Beurteilung des Leasingnehmers, ob eine auf die Coronavirus-Pandemie bezogene Mietkonzession eine Leasingmodifikation ist |
| ― |
Änderungen an IFRS 9, IAS 39, IFRS 4, IFRS 7 und IFRS 16: Zinssatz Benchmark-Reform - Phase 2 |
Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft
getretener IFRS oder deren Interpretationen sowie eine
prüferische Durchsicht des Konzernzwischenabschlusses
zum 30. Juni 2021 wurde nicht durchgeführt.
Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am
Konzerneigenkapital werden gegebenenfalls in der Bilanz als
gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen.
In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und
Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter gegebenenfalls
Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des
Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des
Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird
gegebenenfalls gesondert dargestellt.
Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals
ist gegebenenfalls um die Minderheitsanteile erweitert. Die
folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und
Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Konzernbilanz, der
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der
Konzernergebnisrechnung, der Entwicklung des
Konzern-Eigenkapitals und der Konzern-Kapitalflussrechnung
als Konzernanhang in den Konzernzwischenabschluss
aufzunehmen sind.
Für die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde
das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die
Konzernwährung ist der Euro.
In den Konzernzwischenabschluss der Krones AG zum 30.
Juni 2021 sind neben der Krones AG alle wesentlichen in-
und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen,
welche durch die Krones AG unmittelbar und mittelbar
beherrscht werden.
Die Gesellschaften Krones Meatech FZCO, Dubai,
Vereinigte Arabische Emirate, Krones North West Africa
(SARL), Casablanca, Marokko, Krones Middle East
Maintenance, Riyadh, Saudi Arabien und Krones Italia
S.R.L., Garda (VR), Italien wurden im Geschäftsjahr
gegründet und mit der Krones Korea Limited, Seoul,
Korea in den Konsolidierungskreis aufgenommen.
Die Erstkonsolidierungen wurden auf den Erwerbszeitpunkt
bzw. den Gründungszeitpunkt vorgenommen.
Die Einzelabschlüsse der in den
Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen werden
grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den
Stichtag des Konzernzwischenabschlusses aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen
nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach
sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der
Erwerbsmethode (»acquisition method«) zu
bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen
Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert
(»fair value«) anzusetzen.
Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar
2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen
verrechnet.
Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am
Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als
»Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.
Unternehmen, bei denen Krones die Möglichkeit hat,
maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und
Finanzpolitik auszuüben (in der Regel durch mittel-
oder unmittelbare Stimmrechtsanteile von 20 % bis 50 %),
werden im Konzernzwischenabschluss nach der Equity-Methode
bilanziert und erstmalig mit den Anschaffungskosten
angesetzt. Die den Anteil am Reinvermögen des
assoziierten Unternehmens übersteigenden
Anschaffungskosten werden bestimmten am beizulegenden
Zeitwert ausgerichteten Anpassungen unterworfen und der
verbleibende Betrag als Geschäfts- oder Firmenwert
erfasst. Der Geschäfts- oder Firmenwert, der aus der
Anschaffung eines assoziierten Unternehmens resultiert, ist
im Buchwert des assoziierten Unternehmens enthalten und
wird nicht planmäßig abgeschrieben, sondern als
Bestandteil der gesamten Beteiligung an dem assoziierten
Unternehmen auf Wertminderung überprüft. Der
Anteil von Krones am Ergebnis des assoziierten Unternehmens
nach Erwerb wird in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung
erfasst. Die kumulierten Veränderungen nach dem
Erwerbszeitpunkt erhöhen beziehungsweise vermindern
den Beteiligungsbuchwert des assoziierten Unternehmens.
Ergebnisse aus Geschäftsvorfällen zwischen Krones
und seinen assoziierten Unternehmen werden gemäß
dem Anteil von Krones an dem assoziierten Unternehmen
eliminiert.
Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen,
Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen
Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.
Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus
konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die
Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im
Bestand des Konzerns sind.
Dieser Konzernzwischenabschluss wird in Euro, der
funktionalen Währung der Krones AG, dargestellt.
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten
Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt
auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen
Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten
Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften
primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres
jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die
funktionale Währung grundsätzlich identisch mit
der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im
Konzernzwischenabschluss werden folglich
Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die
Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von
Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.
Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden
Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung
resultieren, werden erfolgsneutral behandelt.
Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit
historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral
verrechnet.
Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der
Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich
erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen
verrechnet.
In den Jahresabschlüssen der Krones AG und der
Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und
-verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt
des Geschäftsvorfalls umgerechnet und
Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag
erfolgswirksam erfasst. Nichtmonetäre Posten in
fremder Währung sind mit den historischen Werten
angesetzt.
| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | ||||
| 30.06.2021 | 31.12.2020 | H1 2021 | H1 2020 | ||
| US-Dollar | USD | 1,189 | 1,228 | 1,205 | 1,102 |
| Britisches Pfund | GBP | 0,858 | 0,900 | 0,868 | 0,874 |
| Schweizer Franken | CHF | 1,097 | 1,081 | 1,095 | 1,064 |
| Dänische Kronen | DKK | 7,436 | 7,440 | 7,437 | 7,465 |
| Kanadischer Dollar | CAD | 1,474 | 1,563 | 1,503 | 1,503 |
| Japanischer Yen | JPY | 131,370 | 126,500 | 129,817 | 119,223 |
| Brasilianischer Real | BRL | 5,893 | 6,376 | 6,491 | 5,399 |
| Chinesischer
Renminbi Yuan |
CNY | 7,681 | 8,009 | 7,796 | 7,738 |
| Mexikanischer
Peso |
MXN | 23,590 | 24,409 | 24,330 | 23,831 |
| Ukrainischer Griwna | UAH | 32,413 | 34,781 | 33,445 | 28,635 |
| Südafrikanischer
Rand |
ZAR | 17,020 | 18,014 | 17,534 | 18,305 |
| Kenianischer
Schilling |
KES | 128,288 | 134,043 | 131,027 | 114,746 |
| Nigerianischer Naira | NGN | 487,470 | 484,550 | 490,453 | 414,019 |
| Russischer Rubel | RUB | 86,980 | 91,758 | 89,545 | 76,665 |
| Thailändischer Baht | THB | 38,127 | 36,733 | 37,134 | 34,825 |
| Indonesische
Rupiah |
IDR | 17.239,800 | 17.246,300 | 17.198,287 | 16.036,427 |
| Angolanischer
Kwanza |
AOA | 776,723 | 803,900 | 778,672 | 585,090 |
| Türkische Lira | TRY | 10,319 | 9,107 | 9,506 | 7,141 |
| Kasachische Tenge | KZT | 507,500 | 517,320 | 511,369 | 446,275 |
| Australischer Dollar | AUD | 1,585 | 1,586 | 1,562 | 1,679 |
| Neuseeländischer
Dollar |
NZD | 1,702 | 1,695 | 1,681 | 1,760 |
| Schwedische Krone | SEK | 10,117 | 10,025 | 10,131 | 10,666 |
| Vietnamesischer
Dong |
VND | 27.365,000 | 28.331,000 | 27.767,246 | 25.667,336 |
| Philippinischer Peso | PHP | 58,134 | 58,970 | 58,155 | 55,807 |
| Bangladeschischer
Taka |
BDT | 100,829 | 103,908 | 102,157 | 93,534 |
| Singapurischer
Dollar |
SGD | 1,599 | 1,622 | 1,606 | 1,541 |
| Myanmarischer
Kyat |
MMK | 1.957,020 | 1.630,110 | 1.775,627 | 1.566,990 |
| Vereinigte Arabische
Emirate Dirham |
AED | 4,367 | 4,509 | 4,426 | 4,046 |
| Ungarischer Forint | HUF | 351,610 | 364,380 | 358,046 | 345,337 |
| Malaysischer
Ringgit |
MYR | 4,936 | 4,938 | 4,937 | 4,681 |
| Pakistanische
Rupie |
PKR | 187,379 | 196,645 | 188,622 | 175,870 |
| Polnischer Zloty | PLN | 4,519 | 4,557 | 4,539 | 4,412 |
| Norwegische
Krone |
NOK | 10,175 | 10,458 | 10,176 | 10,737 |
| Indische Rupie | INR | 88,384 | 89,690 | 88,323 | 81,590 |
| Guatemaltekischer
Quetzal |
GTQ | 9,214 | 9,568 | 9,322 | 8,471 |
| Kambodschanischer
Riel |
KHR | 4.842,600 | 4.956,600 | 4.898,407 | 4.499,031 |
| Bulgarischer Lew | BGN | 1,956 | 1,956 | 1,956 | 1,956 |
| Südkoreanischer
Won |
KRW | 1.341,470 | 1.336,200 | 1.347,161 | 1.329,372 |
| Marokkanischer
Dirham |
MAD | 10,599 | 10,904 | 10,750 | 10,760 |
Die Jahresabschlüsse der Krones AG sowie der in-
und ausländischen Tochterunternehmen werden
gemäß IFRS 10 nach einheitlichen Bilanzierungs-
und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die im
Konzernzwischenabschluss angewandten Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich denen,
die zum 31. Dezember 2020 zur Anwendung kamen.
Bei der Erstellung des Konzernzwischenabschlusses werden
vom Management Ermessensentscheidungen, Schätzungen
und Annahmen getroffen, die sich auf die Höhe der zum
Stichtag ausgewiesenen Vermögenswerte, Schulden und
die Angabe von Eventualverpflichtungen sowie auf die
Aufwendungen und Erträge auswirken.
Im ersten Halbjahr 2021 setzte sich das überwiegend
dynamische Infektionsgeschehen fort. Damit einhergehend
hielten die Beeinträchtigungen infolge der
Covid-19-Pandemie in weiten Teilen der Welt an. Daher
unterliegen diese Ermessensentscheidungen, Schätzungen
und Annahmen weiterhin einer erhöhten Unsicherheit.
Die sich tatsächlich einstellenden Beträge
können von den Ermessensentscheidungen,
Schätzungen und Annahmen abweichen; Veränderungen
können einen wesentlichen Einfluss auf den
Zwischenabschluss des Konzerns haben.
Bei der Aktualisierung der Ermessensentscheidungen,
Schätzungen und Annahmen wurden sämtliche
verfügbare Informationen über die
voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung sowie
staatliche Maßnahmen berücksichtigt.
Diese Informationen wurden bei der Untersuchung der
Werthaltigkeit finanzieller Vermögenswerte,
insbesondere der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sowie Vertragsvermögenswerte sowie bei den
beizulegenden Zeitwerten der Put-/Call-Optionen zum Erwerb
verbleibender Minderheitenanteile, einbezogen.
In Bezug auf die Werthaltigkeit von immateriellen
Vermögenswerten, insbesondere der Geschäfts- und
Firmenwerte wurden zum 30. Juni 2021 vor dem Hintergrund
der Covid-19-Pandemie Überprüfungen der
letztjährigen Werthaltigkeitstests durchgeführt.
Hierbei wurde keiner der den CGUs zugeordneten
Geschäfts- oder Firmenwert als kritisch eingestuft.
Daher wurde kein erneuter Werthaltigkeitstest
durchgeführt. Dies erfolgt unter der Annahme, dass
sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen weiter
normalisieren und es insbesondere zu keinen neuerlichen
Rückschlägen infolge der Covid-19-Pandemie kommt.
In den nachfolgenden Tabellen sind die Finanzinstrumente
nach Bewertungskategorien und Klassen dargestellt und
Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet
werden in die Bewertungshierarchie eingeordnet.
| 30.06.2021 | Bewertung
nach IFRS 9 |
|||||
| in Mio. € | Buchwert
30.06.2021 |
Davon
im Anwendungsbereich des IFRS 7 |
Zu
fortgeführten Anschaffungskosten (AC) |
Erfolgswirksam
zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL) |
Erfolgsneutral
zum beizulegenden Zeitwert (FVTOCI) |
Bewertung
nach IFRS 16 |
| Vermögenswerte | ||||||
| Finanzanlagen | 30,1 | 4,0 | 4,0 | |||
| Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
767,4 | 767,4 | 767,4 | |||
| Vertragsvermögenswerte | 573,7 | 573,7 | 573,7 | |||
| Sonstige
Vermögenswerte |
212,9 | 50,6 | 48,9 | 1,4 | 0,3 | |
| davon Derivate | 1,7 | 1,7 | 1,4 | 0,3 | ||
| Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente |
218,5 | 218,5 | 218,5 | |||
| Schulden | ||||||
| Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten |
14,8 | 14,8 | 14,8 | |||
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
327,8 | 327,8 | 327,8 | |||
| Sonstige
Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing |
128,2 | 128,2 | 7,2 | 29,4 | 91,6 | |
| Sonstige Verpflichtungen
und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter |
418,4 | 130,4 | 125,8 | 1,5 | 3,1 | |
| davon Derivate | 4,6 | 4,6 | 1,5 | 3,1 | ||
| 30.06.2021 | Bewertungshierarchie | ||
| in Mio. € | Level 1 | Level 2 | Level 3 |
| Vermögenswerte | |||
| Finanzanlagen | |||
| Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
|||
| Vertragsvermögenswerte | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 1,7 | ||
| davon Derivate | 1,7 | ||
| Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente |
|||
| Schulden | |||
| Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten |
|||
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen
und Leistungen |
|||
| Sonstige
Finanzverpflichtungen und
Verbindlichkeiten aus Leasing |
29,4 | ||
| Sonstige Verpflichtungen
und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter |
4,6 | ||
| davon Derivate | 4,6 | ||
| 31.12.2020 | Bewertung
nach IFRS 9 |
|||||
| in Mio. € | Buchwert
31.12.2020 |
Davon im
Anwendungsbereich des IFRS 7 |
Zu
fortgeführten Anschaffungskosten (AC) |
Erfolgswirksam
zum beizulegenden Zeitwert (FVTPL) |
Erfolgsneutral
zum beizulegenden Zeitwert (FVTOCI) |
Bewertung
nach IFRS 16 |
| Vermögenswerte | ||||||
| Finanzanlagen | 29,8 | 3,7 | 3,7 | |||
| Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen |
740,4 | 740,4 | 740,4 | |||
| Vertragsvermögenswerte | 518,8 | 518,8 | 518,8 | |||
| Sonstige
Vermögenswerte |
156,8 | 47,4 | 39,5 | 3,1 | 4,8 | |
| davon Derivate | 7,9 | 7,9 | 3,1 | 4,8 | ||
| Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente |
217,0 | 217,0 | 217,0 | |||
| Schulden | ||||||
| Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten |
32,1 | 32,1 | 32,1 | |||
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen |
370,4 | 370,4 | 370,4 | |||
| Sonstige
Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing |
125,4 | 125,4 | 0,7 | 29,5 | 95,2 | |
| Sonstige Verpflichtungen
und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter |
324,1 | 78,1 | 77,3 | 0,7 | 0,1 | |
| davon Derivate | 0,8 | 0,8 | 0,7 | 0,1 | ||
| 31.12.2020 | Bewertungshierarchie | ||
| in Mio. € | Level 1 | Level 2 | Level 3 |
| Vermögenswerte | |||
| Finanzanlagen | |||
| Forderungen aus
Lieferungen
und Leistungen |
|||
| Vertragsvermögenswerte | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 7,9 | ||
| davon Derivate | 7,9 | ||
| Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente |
|||
| Schulden | |||
| Verbindlichkeiten
gegenüber
Kreditinstituten |
|||
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen
und Leistungen |
|||
| Sonstige
Finanzverpflichtungen
und Verbindlichkeiten aus Leasing |
29,5 | ||
| Sonstige Verpflichtungen
und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter |
0,8 | ||
| davon Derivate | 0,8 | ||
Krones berichtet über zwei Geschäftssegmente,
die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen.
Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt
und aufgrund der verschiedenen Technologien separat
gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger
steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach
das Unternehmen.
Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur
Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2
beinhaltet Maschinen und Anlagen zur
Getränkeproduktion/Prozesstechnik.
Die Segmentleistung wird auf Basis der internen
Berichterstattung an den Vorstand vor allem durch die
Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.
Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen
wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre
Umsätze sind nicht nennenswert.
Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen
haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-,
Finanz- und Vermögenslage des
Konzernzwischenabschlusses.
Für Krones sind nach Ende der Berichtsperiode zum
30. Juni 2021 keine Ereignisse von besonderer Bedeutung
eingetreten.
Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden acht
Mitglieder des Aufsichtsrats von den Aktionären nach
dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG)
gewählt. Acht Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1,
§ 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern
zu wählen.
| Volker Kronseder
Aufsichtsratsvorsitzender * UNIVERSITÄTSKLINIKUM REGENSBURG * WIRTSCHAFTSBEIRAT BAYERISCHE LANDESBANK |
Robert Friedmann
Sprecher der Konzernführung der WÜRTH-GRUPPE * ZF FRIEDRICHSHAFEN AG |
Professor Dr. jur.
Susanne Nonnast
Professorin an der OTH Regensburg |
Hans-Jürgen Thaus
* MASCHINENFABRIK REINHAUSEN GMBH |
| Josef Weitzer
**
Stv. Aufsichtsratsvorsitzender Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsratsvorsitzender Betriebsratsvorsitzender Neutraubling |
Klaus Gerlach
**
Head of Central International Operations and Services |
Beate Eva Maria
Pöpperl
**
Freigestellte Betriebsrätin |
Matthias Winkler
Geschäftsführender Gesellschafter WW + KN STEUERBERATUNGS GESELLSCHAFT MBH |
| Markus Hüttner **
Stv. Konzernbetriebsratsvorsitzender
Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Betriebsratsvorsitzender Neutraubling |
Oliver Grober**
Betriebsratsvorsitzender
Werk Rosenheim |
Norbert Samhammer
Geschäftsführer SAMHAMMER HOLDING GMBH *SAMHAMMER AG |
|
| Nora Diepold
Chief Executive Officer NK Immobilienverwaltungs GmbH, Regensburg (seit 17.05.2021) |
Thomas Hiltl**
Betriebsratsvorsitzender
Werk Nittenau |
Petra
Schadeberg-Herrmann
Geschäftsführende Gesellschafterin KROMBACHER BRAUEREI BERNHARD SCHADEBERG GMBH & CO. KG, KROMBACHER FINANCE GMBH, SCHAWEI GMBH, DIVERSUM HOLDING GMBH & CO. KG |
|
| Dr. Verena Di Pasquale** Stv. Vorsitzende des DGB Bayern | Norman Kronseder
Land- und Forstwirt * BAYERISCHE FUTTERSAATBAU GMBH (bis 17.05.2021) |
Jürgen Scholz
**
1. Bevollmächtigter IG Metall Geschäftsstelle Regensburg * INFINEON TECHNOLOGIES AG |
Christoph Klenk
CEO
Intralogistik
Prozesstechnik
Norbert Broger
CFO
Thomas Ricker
CSO
Markus Tischer
International Operations and Services
Digitalisierung
Ralf Goldbrunner
Abfüll- und
Verpackungstechnik
Compact Class
* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß
§ 125 Abs. 1 Satz 5 AktG
** Von der Belegschaft gewählt
Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem
Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern
zugeordnet.
| Name und Sitz der Gesellschaft | Höhe der
Beteiligung
der Krones AG in % * |
| Dekron GmbH, Kelkheim | 100,00 |
| Ecomac
Gebrauchtmaschinen GmbH,
Neutraubling |
100,00 |
| Evoguard GmbH, Nittenau | 100,00 |
| Gernep GmbH
Etikettiertechnik,
Barbing |
100,00 |
| HST Maschinenbau GmbH,
Dassow |
100,00 |
| KIC Krones
Internationale
Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling |
100,00 |
| Krones
Beteiligungsgesellschaft mbH,
Neutraubling |
100,00 |
| Krones Service Europe
GmbH,
Neutraubling |
100,00 |
| MaBe GmbH, München | 100,00 |
| MHT Holding AG, Hochheim Am Main | 100,00 |
| MHT Mold & Hotrunner
Technology AG,
Hochheim am Main |
100,00 |
| Milkron GmbH, Laatzen | 100,00 |
| PMR GmbH, Wackersdorf | 100,00 |
| Steinecker GmbH, Freising | 100,00 |
| Syskron GmbH, Wackersdorf | 100,00 |
| Syskron Holding GmbH, Wackersdorf | 100,00 |
| System Logistics GmbH, Wackersdorf | 100,00 |
| Technologisches Institut
für
angewandte künstliche Intelligenz GmbH, Weiden i. d. Opf. |
31,15 |
| Triacos Consulting &
Engineering GmbH,
Altenstadt an der Waldnaab |
100,00 |
| Kosme FBA SA , Charleroi, Belgien | 100,00 |
| S.A. Krones N.V.,
Louvain-La-Neuve,
Belgien |
100,00 |
| Krones Service Europe
Eood, Sofia,
Bulgarien |
100,00 |
| Krones Nordic Aps,
Holte,
Dänemark |
100,00 |
| Krones S.A.R.L.,
Viviers-Du-Lac,
Frankreich |
100,00 |
| Kosme FBA SAS, Lyon, Frankreich | 100,00 |
| Krones UK LTD., Bolton,
Großbritannien |
100,00 |
| System LTD., London, Großbritannien | 60,00 |
| Kosme S.R.L., Roverbella (MN), Italien | 100,00 |
| Krones Italia S.R.L., Garda (VR), Italien | 100,00 |
| Krones S.R.L., Garda (VR), Italien | 100,00 |
| System Logistics S.P.A.,
Fiorano
Modenese (MD), Italien |
60,00 |
| Krones Kazakhstan TOO, Almaty, Kasachstan | 100,00 |
| Krones Nederland B.V., Bodegraven, Niederlande | 100,00 |
| Kosme Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich | 100,00 |
| Krones Spólka z.o.o., Warschau, Polen | 100,00 |
| Krones Portugal
Equipamentos Industriais Lda.,
Barcarena, Portugal |
100,00 |
| Krones Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien | 100,00 |
| Krones Service Europe S.R.L, Bukarest, Rumänien | 100,00 |
| Krones o.o.o., Moskau, Russische Föderation | 100,00 |
| System Northern Europe AB, Malmö, Schweden | 60,00 |
| Integrated Plastics Systems AG, Baar, Schweiz | 100,00 |
| Krones AG, Buttwill, Schweiz | 100,00 |
| Krones Iberica, S.A.U., Barcelona, Spanien | 100,00 |
| System Logistics Spain SL, Castellon, Spanien | 60,00 |
| Konplan S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik | 100,00 |
| Krones S.R.O., Prag, Tschechische Republik | 100,00 |
| Krones Makina Sanayi Ve
Tikaret LTD.
Sirketi, Istanbul, Türkei |
100,00 |
| Krones Ukraine LLC, Kiew, Ukraine | 100,00 |
| Krones Hungary KFT., Debrecen, Ungarn | 100,00 |
| Krones Service Europe KFT., Budapest, Ungarn | 100,00 |
| Krones Angola -
Representacoes, Comercio e
Industria, LDA., Luanda, Angola |
100,00 |
| Krones Surlatina S.A., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 |
| Krones Pacific PTY Limited, Sydney, Australien | 100,00 |
| Krones Bangladesh Limited, Dhaka, Bangladesch | 100,00 |
| Krones Do Brazil LTDA., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| Krones S.A., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| Krones Chile SPA., Santiago de Chile, Chile | 100,00 |
| Krones Asia Ltd., Hongkong, VT China | 100,00 |
| Krones Machinery
(Taicang) co. LTD., Taicang,
VR China |
100,00 |
| Krones Processing
(Shanghai) co. LTD., Shanghai,
VR China |
100,00 |
| Krones Sales (Beijing) co. LTD., Beijing, VR China | 100,00 |
| Automata S.A., Guatemala-Stadt, Guatemala | 100,00 |
| Krones India PVT. LTD., Bangalore, Indien | 100,00 |
| System Logistics India
Private Limited, Mumbai,
Indien |
100,00 |
| Unicorn Industries LTD., Secunderabad, Indien | 60,00 |
| PT. Krones Machinery
Indonesia, Jakarta,
Indonesien |
100,00 |
| Ips Japan co. LTD., Tokio, Japan | 100,00 |
| Krones Japan co. LTD., Tokio, Japan | 100,00 |
| Krones (Cambodia) co.
LTD., Phnom Penh,
Kambodscha |
100,00 |
| Krones Machinery co.
LTD., Mississauga, Ontario,
Kanada |
100,00 |
| Krones LCS Center East
Africa Limited, Nairobi,
Kenia |
100,00 |
| Krones Andina S.A.S., Bogotá, Kolumbien | 100,00 |
| Krones Korea LTD., Seoul, Korea | 100,00 |
| Krones Machinery
Malaysia Sdn. Bhd.,
Kuala Lumpur, Malaysia |
100,00 |
| Krones North West Africa
(SARL), Casablanca,
Marokko |
100,00 |
| Krones Mex S.A. DE C.V., Mexiko-Stadt, Mexiko | 100,00 |
| Systemlog de Mexico S.A.
DE C.V., Santa Caterina,
Nuevo Leon, Mexiko |
60,00 |
| Krones Myanmar LTD.,
Sanchaung Township,
Republik Der Union Myanmar |
100,00 |
| Krones New Zealand
Limited, Auckland,
Neuseeland |
100,00 |
| Krones LCS Center West
Africa Limited,
Lagos, Nigeria |
100,00 |
| Krones Pakistan
(Private) Limited, Lahore,
Pakistan |
100,00 |
| Krones Filipinas INC., Taguig City, Philippinen | 100,00 |
| Krones-Izumi Processing
PTE LTD., Singapur,
Republik Singapur |
73,00 |
| Krones Singapore LTD.,
Singapur, Republik
Singapur |
100,00 |
| Krones Southern Africa
(Prop.) LTD.,
Johannesburg, Südafrika |
100,00 |
| Krones (Thailand) co. LTD., Bangkok, Thailand | 100,00 |
| System Logistics Asia
co. LTD., Bangkok,
Thailand |
60,00 |
| Javlyn Process Systems
llc, Rochester,
New York, USA |
100,00 |
| Krones Inc., Franklin, Wisconsin, USA | 100,00 |
| MHT USA LLC., Peachtree City, Georgia, USA | 100,00 |
| Process and Data
Automation LLC., Erie,
Pennsylvania, USA |
100,00 |
| System Logistics
Corporation, Arden,
North Carolina, USA |
60,00 |
| Trans-Market LLC, Tampa, Florida, USA | 100,00 |
| W.m. Sprinkman LLC,
Waukesha, Wisconsin,
USA |
100,00 |
| Maquinarias Krones de
Venezuela S.A., Caracas,
Venezuela |
100,00 |
| Integrated Packaging
Systems (IPS) FZCO, Dubai,
Vereinigte Arabische Emirate |
100,00 |
| Krones Meatech FZCO,
Dubai,
Vereinigte Arabische Emirate |
100,00 |
| Krones Middle East
Africa FZCO, Dubai,
Vereinigte Arabische Emirate |
100,00 |
| Krones Vietnam Co. LTD.,
Ho-Chi-Minh-Stadt,
Vietnam |
100,00 |
| Krones Middle East
Maintenance, Riyadh,
Saudi Arabien |
100,00 |
* unmittelbare und mittelbare Beteiligung
Die Krones AG, Neutraubling, als Mutterunternehmen ist
im Handelsregister B des Amtsgerichts Regensburg unter der
Nummer HRB 2344 eingetragen.
»Nach bestem Wissen versichern wir, dass
gemäß den anzuwendenden
Rechnungslegungsgrundsätzen für die
Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein
den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des
Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der
Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so
dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird
sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der
voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden
Geschäftsjahr beschrieben sind.«
Neutraubling, im August 2021
| Christoph Klenk | Norbert Broger | |
| CEO | CFO | |
| Thomas Ricker | Markus Tischer | Ralf Goldbrunner |
| CSO |
| Abschreibungen | Nutzungsbedingte Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens. |
| Cashflow | Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in einer Periode. |
| Corporate Governance | Rahmen für eine verantwortungsvolle und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensleitung und -kontrolle. |
| EBITDA | Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation). |
| EBITDA-Marge | Verhältnis Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zum Umsatz. |
| EBIT | Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes). |
| EBT | Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes). |
| EBT-Marge | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zum Umsatz. |
| Eigenkapital | Mittel, die dem
Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung
und/oder Einlage bzw. aus
einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden. |
| Eigenkapitalrendite vor Steuern | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Eigenkapital. |
| Free Cashflow | Der frei verfügbare
Cashflow, der zur Dividendenausschüttung,
Schuldentilgung oder Thesaurierung
zur Verfügung steht. Der Free Cashflow berechnet sich, in dem man von der Mittelveränderung aus der laufenden Geschäftstätigkeit die Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit abzieht. |
| Fremdkapital | Zusammenfassende
Bezeichnung für die auf der Passivseite der
Bilanz auszuweisenden Rückstellungen,
Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten. |
| IFRS | International Financial
Reporting Standards. Vom International Accounting
Standards Board (IASB)
erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze. |
| Nettoliquidität | Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. |
| Working Capital | Das betriebsnotwendige
Kapital errechnet sich wie folgt: (Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen + Vorräte
+ Vertragsvermögenswerte) - (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen + Vertragsverbindlichkeiten). |
| Working Capital/Umsatz | Verhältnis von
Working Capital zum Umsatz. Diese Kennzahl gibt an,
wie viel Kapital zur
Finanzierung des Umsatzes eingesetzt werden muss. |
| Herausgeber | Krones AG
Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling |
| Projektleitung | Olaf Scholz,
Leiter Investor Relations |
| Gestaltung | Büro Benseler |
| Text | Krones AG,
InvestorPress GmbH |
| Fotos | Krones AG |
Zum Zweck der besseren Lesbarkeit haben wir in diesem
Halbjahresbericht vereinfachend die männliche Form
verwendet.
Der Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30.
Juni 2021 liegt auch in englischer Sprache vor. Sie finden
ihn auf unserer Website unter der Rubrik Investor
Relations.
https://www.krones.com/de/un-ternehmen/investor-relations/fi-nanzberichte.php
| 05.11.2021 | Quartalsmitteilung zum 30. September 2021 |
Krones AG
Investor Relations
Olaf Scholz
Telefon +49 9401 70-1169
E-Mail olaf.scholz@krones.com
Böhmerwaldstraße 5
93073 Neutraubling
Deutschland
https://www.krones.com/de/unter-nehmen/investor-relations.php