![]() KUKA AktiengesellschaftAugsburgQuartalsbericht Q3/17Q3 /17 Zwischenbericht
Entwicklungen im dritten Quartal 2017Die Umsatzerlöse steigen um 12,3 % auf 798,6 Mio. € in Q3/17. Der Auftragseingang reduziert sich um 18,5 % auf 804,4 Mio. € nach einem starken Vorjahresquartal. Die EBIT-Marge erreicht 5,6 % vor Kaufpreisallokation und vor Wachstumsinvestitionen. Robotics steigert die EBIT-Marge auf ein Rekordniveau von 12,2 %. Swisslog erreicht EBIT-Marge vor Kaufpreisallokation von 3,0 %. Das Ergebnis nach Steuern liegt im dritten Quartal bei 19,2 Mio. € und bei 79,4 Mio.
€ (9M/17). Guidance für 2017 bestätigt Kennzahlenscroll
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VorwortSehr geehrte Aktionärinnen und sehr geehrte Aktionäre,im dritten Quartal stiegen die Umsatzerlöse im KUKA Konzern auf knapp 800 Mio. € und
damit um 12,3 % im Vergleich zum Vorjahresquartal (Q3/16: 710,9 Mio. €). Die EBIT-Marge vor Kaufpreisallokation Swisslog und vor Wachstumsinvestitionen lag
bei 5,6 % (Q3/16: 5,5 % vor Kaufpreisallokation und durch Sonderkosten Midea). Alle KUKA Geschäftsbereiche konnten Aufträge in strategisch wichtigen Bereichen gewinnen.
So wurde zum Beispiel KUKA Robotics zum bevorzugten Lieferanten der Robert Bosch GmbH
ausgewählt. Wir sind sehr stolz auf diesen Rahmenvertrag, der unsere langfristige
Geschäftsbeziehung festigt. Systems erhielt einen Großauftrag von einem US-amerikanischen
Automobilhersteller. Systems ist Nummer 1 im nordamerikanischen Markt und arbeitet
seit vielen Jahren mit den großen Automobilkonzernen in USA zusammen. KUKA arbeitet derzeit sehr stark daran, die Aktivitäten im chinesischen Markt auszubauen.
Im vergangenen Quartal besuchten wir die Internet + Messe in Shunde, dem Heimatstandort
von Midea, um dort unsere Industrie-4.o-Technologien zu präsentieren. Außerdem waren
wir bei der Midea Tech-Show dabei. Das ist eine öffentliche Leistungsschau, in deren
Rahmen alle Konzernbereiche ihre Innovationen vorstellen. KUKA wurde dort mit dem
Industrial Product Innovation Award für den KR3 ausgezeichnet und vergab außerdem
den Technology Star Award an einen KUKA Mitarbeiter. Sie sehen also, die Zusammenarbeit
mit unserem Großaktionär nimmt Gestalt an und unsere Leistungen werden im Midea-Konzern
anerkannt. Im November werden wir auf der CIIF (China International Industry Fair)
in Shanghai vertreten sein. Mit unserer immer stärkeren Präsenz in China steigt auch die Nachfrage der Kunden
vor Ort und so sind wir gerade dabei, die Kapazitäten in unserem bestehenden Werk
in Shanghai zu erhöhen. Bis zum Ende des ersten Quartals 2018 werden wir hier unsere
Kapazitäten verdoppelt haben. Im Süden Chinas planen wir außerdem die Beteiligung an einem Technologie-Park, der
ein regionales Kompetenzzentrum für roboterbasierte Automatisierungslösungen werden
soll, die komplementär zu unserem bestehenden Portfolio sind. Nach der Entscheidung
für Standortinvestitionen am Heimatstandort Augsburg sind diese globalen Schritte
sehr wichtig für die Weiterentwicklung einer global wachsenden KUKA. Mehr Kundennähe ist dabei unsere oberste Prämisse und so arbeiten wir intern an der
Customer Centric Organisation, eine Struktur, die es uns erlaubt, weiter global zu
wachsen und den Kunden, ganz egal wo auf dieser Welt, in den Mittelpunkt zu stellen.
Ich freue mich sehr darauf, im vierten Quartal mit dem globalen KUKA Team an diesen
Projekten weiterzuarbeiten. Den Mitarbeitern gilt wie immer mein Dank für den starken
Beitrag im vergangenen Quartal. Nun heißt es für dieses Jahr fertig machen für den
Endspurt. Ihr Dr. Till Reuter KUKA am KapitalmarktKurs der KUKA Aktie steigt in den ersten neun Monaten 2017 deutlichDie Aktienmärkte in Europa und in den USA entwickelten sich in den ersten neun Monaten
2017 positiv. Der Aktienindex DAX stieg um 11,7 % auf 12.828 Punkte. Der MDAX verzeichnete
ein Plus von 17,1 % und schloss am 29. September 2017 mit 25.954 Punkten. Die gute Wirtschaftsaussichten sowie der Euro-Wechselkurs wirkten sich positiv auf
die Aktienmärkte im Euro-Raum aus. Ein Treiber für den jüngsten Kurssprung war der
Euro-Wechselkurs, der gegenüber dem US-Dollar an Wert verlor und sich damit positiv
auf die Exportwirtschaft der Eurozone auswirkte. Die geopolitischen Krisen wie etwa
der Konflikt zwischen den USA und Nordkorea fanden hingegen wenig Beachtung an den
Börsen Europas. Der Kurs der KUKA Aktie stieg in den ersten neun Monaten 2017 deutlich an. Der Trend
hin zu roboterbasierter Automation und die guten Marktaussichten wirken sich positiv
auf die Aktienentwicklung aus. Zu erhöhten Schwankungen führte der niedrige Streubesitz
der KUKA Aktie. Insgesamt stieg der Wert der Aktie um 78,43 % von 88,55 € zum Jahresende
2016 auf 158,00 € zum 29. September 2017. Am 21. September 2017 erreichte die Aktie
mit 159,00 € einen neuen Rekordwert. Innerhalb der Peer Group, also Unternehmen mit einer ähnlichen Geschäftsbasis und
einer vergleichbaren Unternehmensgröße, entwickelten sich die Aktienkurse in einer
Spanne von +0,7 % bis 48,2 %. LageberichtWirtschaftliches UmfeldAbsatzprognose für den deutschen Automobilmarkt für 2017 angehobenDie gute Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Situation in Deutschland sowie der
Beschäftigungslage und der Verbraucherstimmung hat den Verband der Automobilindustrie
(VDA) dazu veranlasst, seine Absatzprognose für 2017 anzuheben. Der VDA geht nun von
einem Plus von 4 % gegenüber dem Vorjahr und damit von rund 3,5 Mio. Neuwagen aus.
Die steigende Nachfrage lässt sich vor allem auf die Umstiegsprämien für ältere Dieselfahrzeuge
zurückführen. In den ersten neun Monaten 2017 legte der deutsche Pkw-Markt um 2 %
zu. Der europäische Markt konnte mit 12 Mio. neu zugelassenen Pkws um rund 4 % zulegen.
Einen leichten Rückgang verzeichnete hingegen der US-Markt. In den ersten neun Monaten
in 2017 ging der Absatz der Light Vehicles um 2 % auf 12,8 Mio. zurück. Darunter fallen
der Verkauf der Pkw mit einem Rückgang von 11 % sowie der Absatz der Light-Trucks,
der wiederum um 4 % zulegte. Gut entwickelt hat sich der chinesische Markt. Seit Jahresbeginn
wurden 16,7 Mio. Pkw abgesetzt, was einem Anstieg um 3 % entspricht. Roboterbasierte Automatisierung steigt weltweit weiter anDie Stimmung der deutschen Wirtschaft ist weiterhin gut. So rechnet der Verband Deutscher
Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA) für das Jahr 2017 mit einer Produktionsprognose
von real plus 3 %. Der konjunkturelle Aufschwung soll sich laut VDMA auch in 2018
fortsetzen. Die Prognose für das reale Produktionswachstum des Maschinen- und Anlagenbaus
liegt für 2018 bei 3 %. Die weltweite Nachfrage nach roboterbasierter Automatisierung wird nach Einschätzung
der International Federation of Robotics (IFR) ebenfalls weiter ansteigen. Demnach
soll die durchschnittliche jährliche Wachstumsrate zwischen den Jahren 2018 und 2020
global bei mindestens 15 % liegen. China bleibt der größte Absatzmarkt mit einer geschätzten
jährlichen Wachstumsrate von durchschnittlich 20 - 25 %. Die chinesische Regierung
plant den Aufstieg zur führenden Industrienation und setzte sich im Rahmen ihrer "Made
in China 2025"-Strate-gie ehrgeizige Ziele. Dazu zählt, dass der Verkauf von lokal
gefertigten Robotern bis 2020 steigen soll. Die Roboterdichte (Roboter pro 10.000
Arbeiter) soll bis zum Jahr 2020 auf 150 ansteigen. Im Vergleich dazu lag die Roboterdichte
in 2016 noch bei 68 Einheiten. GeschäftsverlaufAuftragseingang KUKA KonzernIm abgelaufenen Quartal verzeichnete der KUKA Konzern einen Auftragseingang in Höhe
von 804,4 Mio. €. Im Vergleich mit dem Vorjahresquartal (Q3/16: 987,5 Mio. €) entspricht
dies einem Rückgang von -18,5 %. Den Rekordwert aus dem Vorjahr konnte KUKA in diesem
Jahr nicht erreichen. Verantwortlich für den Rückgang war der im Vergleich zum Vorjahr
starke Rückgang im Bereich Systems. In den ersten neun Monaten 2017 konnte KUKA die Auftragseingänge um 5,8 % von 2.627,4
Mio. € (9M/16) auf 2.779,2 Mio. € (9M/17) erhöhen. Die kumulierten Auftragseingänge
erreichten damit einen neuen Rekordwert. KUKA RoboticsDer Geschäftsbereich Robotics erreichte im dritten Quartal 2017 Auftragseingänge von
insgesamt 288,9 Mio. €. Verglichen mit dem Vorjahresquartal (Q3/16: 287,1 Mio. €)
liegt dieser Wert mit einem leichten Plus von 0,6 % nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.
Einen starken Anstieg verzeichneten vor allem das Kundensegment General Industry und
der Bereich Service. Aus regionaler Sicht stieg die Nachfrage überwiegend in Asien
und hier insbesondere in China. In den ersten neun Monaten 2017 erreichte Robotics einen Auftragseingang in Höhe von
946,3 Mio. €. Verglichen mit dem Wert des Vorjahres ist dies ein Plus von 21,2 % (9M/16:
781,0 Mio. €). Damit ist dies der höchste kumulierte Wert in den ersten neun Monaten. Das Segment Automotive konnte im abgelaufenen Quartal Auftragseingänge mit einem Gesamtvolumen
von 102,4 Mio. € generieren. Im Vergleich mit dem Vorjahresquartal (Q3/16: 132,5 Mio.
€) entspricht dies einem Rückgang von -22,7 %. In der General Industry erhöhte sich
der Auftragseingang um 25,0 % auf 130,9 Mio. € (Q3/16: 104,7 Mio. €). Damit lag der
Anteil des General-Industry-Geschäfts am gesamten Auftragseingang im dritten Quartal
bei 45,3 %. Auch das Service-Geschäft erhöhte seinen Anteil von 48,6 Mio. € auf 55,6
Mio. € im dritten Quartal 2017, was einem Zuwachs von 14,4 % entspricht. Diese Entwicklung
ist auf die hohe Nachfrage von Industrierobotern zurück zu führen. KUKA SystemsIm Geschäftsbereich Systems summierte sich der Auftragseingang im dritten Quartal
2017 auf insgesamt 301,8 Mio. €. Im Vergleich zum guten Vorjahreswert hat sich dieser
Wert um -42,6 % verringert (Q3/16: 526,2 Mio. €). Die Auftragseingänge im Bereich
Systems schwanken stark, abhängig vom Vergabezeitpunkt von Großaufträgen. Im Vergleich
zum letzten Jahr fehlt außerdem der Auftragseingang aus dem verkauften US-Aerospace-Geschäft. In den ersten neun Monaten erwirtschaftete Systems Auftragseingänge mit einem Gesamtvolumen
von 1.186,0 Mio. € (9M/16: 1.351,7 Mio. €), was einen Rückgang von -12,3 % im Vergleich
zu den starken Vorjahreswerten bedeutet. SwisslogIm abgelaufenen Quartal belief sich der Auftragseingang bei Swisslog auf insgesamt
235,3 Mio. € (Q3/16: 199,4 Mio. €). Swisslog übertraf damit die 200-Millionen-Euro-Schwelle
deutlich und erreichte mit 18 % erneut ein zweistelliges Wachstum im Vergleich zum
Vorjahr. Die positive Entwicklung aus den Vorquartalen setzte sich fort. Ein deutliches
Wachstum konnte vor allem das Segment Logistik ausweisen. In den ersten neun Monaten 2017 erwirtschaftete Swisslog einen Auftragseingang von
700,2 Mio. €. Dies ist ein Anstieg von 30,8 % verglichen mit dem Vorjahreszeitraum
(9M/16: 535,2 Mio. €). UmsatzerlöseKUKA KonzernDie Umsatzerlöse im KUKA Konzern erzielten im dritten Quartal 2017 einen Wert 798,6
Mio. €. Dies ist ein Anstieg von 12,3 % gegenüber dem Vorjahresquartal (Q3/16: 710,9
Mio. €). Dabei verzeichnete der Geschäftsbereich Robotics einen Anstieg von 30,1 %
und Swisslog einen Anstieg von 27,6 %. In den ersten neun Monaten 2017 verbuchte der KUKA Konzern Umsatzerlöse in Höhe von
2.597,1 Mio. €. Dies ist ein Anstieg von 27,1 % verglichen mit dem Wert des Vorjahres
(9M/16: 2.044,1 Mio. €). KUKA erreichte damit erneut einen Rekordwert. KUKA RoboticsBei Robotics kletterten die Umsatzerlöse im abgelaufenen Quartal sogar um 30,1 % auf
273,5 Mio. € (Q3/16: 210,3 Mio. €). Hervorzuheben sind dabei vor allem die Segmente
General Industry und der Service. In den ersten neun Monaten 2017 erwirtschaftete Robotics Umsatzerlöse in Höhe von
895,3 Mio. €. Verglichen mit dem Wert des Vorjahres (9M/16: 669,0 Mio. €) lag der
Anstieg bei 33,8 % - ein Rekordwert in den ersten neun Monaten. KUKA SystemsIm dritten Quartal lagen die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Systems bei 359,8 Mio.
€. Dies ist ein leichter Rückgang von -2,2 % gegenüber dem Vorjahresquartal (Q3/16:
367,8 Mio. €). Auch hier wirkt sich das fehlende US-Aerospace-Geschäft aus. Die Umsatzentwicklung
in den einzelnen Quartalen ist im Systems-Geschäft stark abhängig von den Phasen der
laufenden Projekte. In 2017 war der Umsatz im dritten Quartal nach einem sehr starken
ersten Halbjahr projektverlaufsbedingt rückläufig. In den ersten neun Monaten 2017 erreichten die Umsatzerlöse trotz des fehlenden US-Aerospace-Geschäfts
1.209,6 Mio. € (9M/16: 973,6 Mio. €). Dies entspricht einem Anstieg von 24,2 %. Maßgeblich
dazu beigetragen haben die Segmente Body Structure und Assembly & Test. SwisslogIm Geschäftsbereich Swisslog erhöhten sich die Umsatzerlöse im dritten Quartal 2017
von 138,9 Mio. € auf 177,2 Mio. €. Dieser Wert spiegelt die positive Entwicklung der
Auftragseingänge aus den Vorquartalen wider. In den ersten neun Monaten 2017 verbuchte Swisslog Umsatzerlöse in Höhe von 529,9
Mio. €. Damit erhöhte sich der Wert um 25,2 % verglichen zum Vorjahresquartal (9M/16:
423,4 Mio. €). Book-to-Bill-Ratio und AuftragsbestandKUKA KonzernDie Book-to-Bill-Ratio - d. h. das Verhältnis von Auftragseingängen zu den Umsatzerlösen
- lag im abgelaufenen Quartal bei 1,01 (Q3/16: 1,39). In den ersten neun Monaten 2017
lag dieser Wert bei 1,07 (9M/16: 1,29). Sowohl im Quartals- als auch im Neunmonatsvergleich
hat sich dieser Wert verringert, liegt allerdings leicht über 1 und signalisiert damit
weiteres Wachstum. Der Auftragsbestand im Konzern lag am 30. September 2017 bei 2.210,7 Mio. €. Verglichen
mit dem Vorjahreszeitraum ist dies ein Plus von 1,9 % (Q3/16: 2.169,5 Mio. €). Dabei
profitierte die Kennzahl von den hohen Auftragseingängen. KUKA RoboticsIm dritten Quartal 2017 lag die Book-to-Bill-Ratio im Geschäftsbereich Robotics bei
1,06 nachdem sie im Vorjahresquartal noch bei 1,37 lag. In den ersten neun Monaten
2017 erreichte die Book-to-Bill-Ratio einen Wert von 1,06 (9M/16: 1,17). Der Auftragsbestand summierte sich zum 30. September 2017 auf 362,1 Mio. € ohne die
Berücksichtigung von gewonnenen Rahmenaufträgen. Verglichen mit dem Stichtagswert
im Vorjahr verbesserte sich der Wert um 8,1 % (9M/16: 334,9 Mio. €). KUKA SystemsDie Book-to-Bill-Ratio im Geschäftsbereich Systems erreichte im abgelaufenen Quartal
0,84 und lag damit unter dem Niveau des Vorjahres (Q3/16: 1,43). Der Grund hierfür
war der Rückgang im Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahresquartal. In den ersten
neun Monaten lag der Wert mit 0,98 leicht unter 1 (9M/16: 1,39). Der Auftragsbestand belief sich zum 30. September 2017 auf 1.106,7 Mio. € und bleibt
trotz eines Rückgangs um -12,4 % (9M/16: 1.263,9 Mio. €) auf einem hohen Niveau. SwisslogDie Book-to-Bill-Ratio von Swisslog erreichte im dritten Quartal 2017 den Wert von
1,33 (O3/16: 1,44). Der kumulierte Wert verbesserte sich von 1,26 (9M/16) auf 1,32
(9M/17). Der Auftragsbestand erhöhte sich deutlich um 29,5 % und lag damit am 30. September
2017 bei 773,7 Mio. € (9M/16: 597,5 Mio. €). EBITDAKUKA KonzernIm abgelaufenem Quartal 2017 erwirtschaftete der KUKA Konzern ein Ergebnis vor Zinsen,
Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 47,1 Mio. € (Q3/16: 56,7 Mio. €).
Dies ist ein Rückgang von 16,9 %. In den ersten neun Monaten stieg der Wert um 20,3
% auf 166,2 Mio. € (9M/16: 138,2 Mio.). EBITKUKA KonzernDer KUKA Konzern erzielte im dritten Quartal 2017 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern
(EBIT) in Höhe von 28,3 Mio. € (Marge: 3,5 %). Im Vorjahr lag das EBIT bei 35,9 Mio.
€ (Q3/16) mit einer Marge von 5,0 %. Ohne Berücksichtigung der Kaufpreisallokation
für Swisslog und ohne Wachstumsinvestitionen für innovative Lösungen im Bereich Industrie
4.0 lag die EBIT-Marge bei 5,6 %. In den ersten neun Monaten 2017 erhöhte sich das EBIT um 34,0 % und lag bei 110,7
Mio. € (9M/16: 82,6 Mio. €). Die Marge lag entsprechend bei 4,3 % in den ersten neun
Monaten 2017 (9M/16: 4,0 %). KUKA RoboticsIm dritten Quartal 2017 lag das EBIT von Robotics bei 33,5 Mio. € und erreichte mit
12,2 % EBIT-Marge einen neuen Rekordwert. Das EBIT erhöhte sich um 62,6 % gegenüber
dem Vergleichszeitraum (Q3/16: 20,6 Mio. €) und wirkte sich positiv auf die Profitabilität
im KUKA Konzern aus. Die EBIT-Marge des Vorjahres lag im dritten Quartal bei 9,8 %. In den ersten neun Monaten 2017 summierte sich das EBIT von Robotics auf insgesamt
97,2 Mio. €, was einer EBIT-Marge von 10,9 % entspricht. Im Vorjahr lag das EBIT bei
67,3 Mio. € und die Marge bei 10,1 %. KUKA SystemsDer Geschäftsbereich Systems erreichte im dritten Quartal 2017 ein EBIT in Höhe von
6,3 Mio. €. Dies ist ein Rückgang von -75,7 % gegenüber dem Vergleichszeitraum (Q3/16:
25,9 Mio. €). Die EBIT-Marge lag im dritten Quartal bei 1,8 % im Vergleich zu 7,0
% aus dem Vorjahresquartal. Verantwortlich für den starken Rückgang waren Kapazitätsengpässe
in einigen Projekten. Hier kam es zu Verzögerungen, wodurch auch Mehrkosten entstanden
sind. Diese Verzögerungen haben dabei zu Kapazitätsengpässen in weiteren Projekten
geführt, weshalb mehr externe Ressourcen beschafft werden mussten. Der daraus resultierende
negative Effekt konnte nur zum Teil durch positive Ergebnisbeiträge aus anderen Regionen,
vor allem aus Nordamerika, kompensiert werden. Das EBIT lag nach den ersten neun Monaten 2017 bei 55,1 Mio. € (9M/16: 64,7 Mio. €).
Ein Rückgang von -14,8 %. Die Marge lag bei 4,6 % (Q3/16: 6,6 %). SwisslogDas EBIT von Swisslog erhöhte sich im dritten Quartal deutlich und erreichte den Wert
von 3,0 Mio. €. Dies entspricht einem Anstieg von 200 % gegenüber dem dritten Quartal
2016 (Q3/16: 1,0 Mio. €). Die EBIT-Marge stieg von 0,7 % im Vorjahr auf 1,7 % im abgelaufenen
Quartal. In den ersten neun Monaten 2017 erhöhte sich das EBIT von 0,7 Mio. € (9M/16)
auf 2,2 Mio. €. Die EBIT-Marge erhöhte sich von 0,2 % (9M/16) auf 0,4 % in den ersten
neun Monaten 2017. Entwicklung in den GeschäftsbereichenKennzahlen Roboticsscroll
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Kennzahlen Systemsscroll
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Kennzahlen Swisslogscroll
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Ertrags-, Finanz- und VermögenslageErtragslageDer KUKA Konzern verzeichnete im Berichtszeitraum insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von
2.597,1 Mio. € (9M/16: 2.044,1 Mio. €) und Auftragseingänge über 2.779,2 Mio. € (9M/16:
2.627,4 Mio. €). Beide Werte stellen für KUKA jeweils historische Höchstwerte für
die ersten neun Monate eines Geschäftsjahres dar. Daneben verfügt der Konzern nach
wie vor über einen hohen Auftragsbestand von 2.210,7 Mio. €, der deutlich über dem
Vorjahresvergleichswert bzw. über dem Wert zum Geschäftsjahresende 2016 liegt (30.
September 2016: 2.169,5 Mio. € / 31. Dezember 2016: 2.048,9 Mio. €). Das Bruttoergebnis
vom Umsatz konnte gegenüber dem Vergleichszeitraum 2016 um 8,1 % auf 593,2 Mio. €
gesteigert werden. Unter Berücksichtigung der im Verhältnis zu den Umsatzerlösen etwas
stärker gestiegenen Umsatzkosten ergibt dies eine Konzern-Bruttomarge von 22,8 % (9M/16:
26,8 %). Die Kosten für Vertrieb, Forschung und Entwicklung sowie Verwaltung betrugen 485,9
Mio. € (9M/16: 458,3 Mio. €) - ein Anstieg um 27,6 Mio. € oder 6,0 %. Dieser Anstieg
resultiert überwiegend aus den Vertriebskosten (Erhöhung um 28,5 Mio. €) wobei er
hierbei im Wesentlichen auf den Aufbau der Vertriebsmannschaft (+ 135 Mitarbeiter),
vor allem im Segment Robotics (+ 102 Mitarbeiter), zurückzuführen ist. Des Weiteren
führt der hohe Umsatz im Segment Robotics zu höheren Fracht- und Transportkosten,
die sich ebenfalls im Vertriebsaufwand niederschlagen. Schließlich sind noch Maßnahmen
zur Stärkung der Marktpräsenz zu nennen. Gegenläufig zu den Vertriebsaufwendungen
haben sich die Verwaltungskosten entwickelt. Hier ist eine Reduktion um 2,9 Mio. €
zu verzeichnen. Das Vorjahr war zu diesem Zeitpunkt bereits mit Sonderkosten für Midea
belastet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Aufwendungen für Forschung
und Entwicklung liegen in den ersten neun Monaten 2017 mit 96,9 Mio. € leicht über
dem Vorjahresvergleichszeitraum (9M/16: 94,9 Mio. €). Im Verhältnis zum Umsatz konnten
diese Overheadkosten insgesamt von 22,4 % auf 18,7% reduziert werden. KUKA steht für Industrie 4.0 made in Germany und treibt mit seinen Produkten und Schlüsseltechnologien
die damit verbundene Digitalisierung der Produktion voran. Die Vernetzung von automatisierten
Fertigungstechnologien mit klassischem Maschinenbau und intelligenten IT-Systemen
schafft die Voraussetzung, hochqualifizierte Einzelstückfertigung mit den Vorteilen
der Serienproduktion zu verbinden. Komplexe Prozessschritte werden optimiert und mit
Fokus auf Flexibilität und Kosteneffizienz aufeinander abgestimmt. Die Ansatzpunkte, auf welche KUKA für Industrie 4.0 setzt - und welche folglich zu
Aufwendungen und Wachstumsinvestitionen in den Bereichen F & E, Vertrieb und Verwaltung
führen - sind dabei breit gefächert.
Unterstützend investiert KUKA fortwährend in größere interne Projekte wie z. B. mit
dem Programm Power ON zur Harmonisierung, Standardisierung und Optimierung der konzernweiten
Prozesse mit Fokus auf eine kundenorientierte Organisation. Des Weiteren hat KUKA
in 2017 ein Projekt zur Ausrichtung der eigenen Organisation an verschiedene Kundenökosysteme
gestartet. In diesem Zusammenhang ist auch die bereits seit 2016 gestartete Optimierung der Kommunikationskultur
zwischen KUKA und seinen Kunden und Partnern, insbesondere durch die Zusammenarbeit
mit Salesforce zu sehen. Über Salesforce OneCRM werden schrittweise alle KUKA Gesellschaften
an eine CRM Plattform angebunden und damit entlang der kompletten Wertschöpfungskette
eine deutlich engere Verzahnung von Kunden und Partnern mit Mitarbeitern aus dem Vertrieb,
Service und Marketing ermöglicht. Um alle diese Entwicklungen voranzubringen, findet ein kontrollierter, planmäßiger
Aufbau von Mitarbeitern statt. Waren z. B. im Bereich Forschung- und Entwicklung zum
30. September 2016 noch 847 Mitarbeiter für KUKA tätig, sind es ein Jahr später 983
Mitarbeiter - damit arbeitet bei KUKA bereits jetzt jeder 14. Mitarbeiter an der Entwicklung
neuer Produkte und Technologien. Im Berichtszeitraum angefallene Kosten für Neuentwicklungen in Höhe von 19,3 Mio.
€ (9M/16: 13,7 Mio. €) wurden aktiviert und werden in den Folgeperioden über planmäßige
Abschreibungen als Aufwand erfasst. Die in den Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen
erfassten Abschreibungen betragen 8,1 Mio. € (9M/16: 6,0 Mio. €). Daraus resultiert
eine Aktivierungsquote von 17,8 % (9M/16: 13,4 %). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für die ersten neun Monate dieses Jahres
konnte um 34,0 % von 82,6 Mio. € (9M/16) auf 110,7 Mio. € gesteigert werden. Die EBIT-Marge
für die ersten neun Monate 2017 ist im Vergleich zum Vorjahresvergleichszeitraum von
4,0 % auf 4,3 % gestiegen. Ohne Berücksichtigung der planmäßigen Abschreibungen in Höhe von 7,3 Mio. € aus der
Kaufpreisallokation im Zusammenhang mit dem Erwerb der Swisslog Gruppe würde die EBIT
Marge 4,5 % betragen. Eliminiert man darüber hinaus die bisher in 2017 angefallenen Wachstumsinvestitionen
in Höhe von rund 21 Mio. € - u. a. für Investitionen in Industrie 4.0 Technologien,
für die oben beschriebenen Organisationsänderungen sowie weiteren Zukunftsthemen -
so ergibt sich eine EBIT-Marge von 5,4 % (9M/16: 5,5 %). scroll
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Der Bereich Robotics lag, bedingt durch die verbesserte Kostenallokation in Folge
der hohen Umsätze, mit 10,9 % deutlich über Vorjahresniveau (9M/16: 10,1 %) und konnte
im dritten Quartal erstmals eine EBIT Marge von über 12 % erzielen (Q3/17: 12,2 %;
Q3/16: 9,8 %). Swisslog konnte sich im Jahresverlauf kontinuierlich verbessern und
erzielte mit 0,4 % eine etwas höhere EBIT-Marge als im Vergleichszeitraum des Vorjahres
(9M/16: 0,2 %). Bereinigt um die Effekte aus der Kaufpreisallokation lag die Marge
bei 1,8 % (9M/16: 2,1 %) und im dritten Quartal schon bei 3,0 %. Die EBIT-Marge im
Segment Systems fiel mit 4,6 % (9M/16: 6,6 %) deutlich niedriger aus. Dieses Ergebnis
wurde stark durch notwendige Risikovorsorgen bei mehreren Projekten - insbesondere
im zweiten und dritten Quartal - belastet. Die Verschlechterung bei diesen Projekten
resultiert vor allem aus Kapazitätsengpässen und daraus resultierenden Verzögerungen
und Mehrkosten. Der entstandene negative Effekt konnte nur zum Teil durch positive
Ergebnisbeiträge aus anderen Projekten kompensiert werden. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg im Vorjahresvergleich
von 138,2 Mio. € auf 166,2 Mio. €. Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen in Höhe
von 55,5 Mio. € (9M/16: 55,6 Mio. €) verbucht. Diese entfallen mit 17,9 Mio. € (9M
/16: 16,3 Mio. €) auf Robotics, mit 13,0 Mio. € (9M/16: 14,5 Mio. €) auf Systems,
mit 18,2 Mio. € (9M/16: 17,2 Mio. €) auf Swisslog sowie mit 6,5 Mio. € (9M/16: 7,6
Mio. €) auf den sonstigen Bereich. Während sich in den ersten neun Monaten 2016 im Finanzergebnis die Erträge und Aufwendung
auf einen Ertrag von 0,6 Mio. € saldierten, führen im Betrachtungszeitraum 2017 insbesondere
Fremdwährungseffekte netto zu einem Finanzaufwand von 5,8 Mio. €. Darin enthalten
sind Wertberichtigungen in Höhe von 0,3 Mio. € für Finanzanlagen die im Zuge des Erwerbs
der Swisslog Gruppe übernommen wurden. Die Zinserträge beliefen sich auf 4,9 Mio. € (9M/16: 8,8 Mio. €) und beinhalten im
Wesentlichen Erträge aus Finanzierungsleasing. Zinsaufwendungen belaufen sich auf
10,4 Mio. € (9M/16: 8,2 Mio. €). Die darin enthaltenen Zinsaufwendungen aus dem im
Oktober 2015 platzierten Schuldscheindarlehen betrugen 2,7 Mio. € (9M/16: 2,7 Mio.
€). Der Nettozinsaufwand für Pensionen betrug 1,4 Mio. € (9M/16: 1,6 Mio. €). Der
Nettowährungseffekt beträgt in den ersten neun Monaten -3,7 Mio. € (9M/16: +1,8 Mio.
€). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug in den ersten neun Monaten des Jahres 2017 104,9
Mio. € (9M/16: 83,2 Mio. €). Mit einem Steueraufwand im Betrachtungszeitraum von 25,5
Mio. € (9M/16: 4,3 Mio. €) beträgt die Steuerquote 24,2 % (9M/16: 5,2 %). Dabei wirken
sich, vor allem auch im Vergleichszeitraum des Vorjahres, vorteilhafte Veränderung
bei den rechtlichen Rahmenbedingungen in den USA, welche zu Entlastungen im Bereich
der Ertragsbesteuerung führen, günstig auf die Steuerquote aus. Das Ergebnis nach Steuern bewegt sich mit 79,4 Mio. € auf Vorjahresniveau (9M/16:
78,9 Mio. €). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie veränderte sich nur geringfügig
von 2,01 € auf 2,00 €. Konzerngewinn- und Verlustrechnung (verkürzt)scroll
FinanzlageDie Cash Earnings sind eine Kennzahl, welche sich aus dem Ergebnis nach Steuern, korrigiert
um Ertragsteuern, Zinsergebnis, nicht zahlungswirksame Abschreibungen auf Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte sowie sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und
Erträge ergibt. Mit 166,5 Mio. € in den ersten neun Monaten 2017 (9M/16: 139,6 Mio.
€) konnten die Cash Earnings um 19,3 % gesteigert werden. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sank auf -143,7 Mio. € (9M/16: -73,8
Mio. €). Ein Faktor für die Reduktion ist die planmäßige Auszahlung von verpflichtend
rückstellungspflichtigen Sachverhalten aus 2016. Weitaus mehr Wirkung auf den Cashflow
aus laufender Geschäftstätigkeit hatte jedoch der starke Aufbau des Trade Working
Capitals um 212,0 Mio. € auf 641,1 Mio. € zum 30. September 2017 (31. Dezember 2016:
429,1 Mio. €). Insbesondere der hohe Auftragsbestand bzw. die Umsatzerlöse bedingen
dabei eine Erhöhung des Vorratsvermögens bzw. der Forderungen aus Lieferung und Leistungen
sowie aus Fertigungsaufträgen. Nachfolgende Übersicht zeigt die Entwicklung des Trade Working Capitals: scroll
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen wurden in den ersten
neun Monaten 2017 in Höhe von 64,7 Mio. € (9M/16: 63,2 Mio. €) getätigt. Die Investitionen
innerhalb der Sachanlagen in Höhe von 30,5 Mio. € betreffen überwiegend Investitionen
in technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Im Bereich der immateriellen
Vermögenswerte wurden 34,2 Mio. € investiert, davon 19,3 Mio. € für selbsterstellte
immaterielle Vermögenswerte. Die Auszahlungen für Erwerbe von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten
der ersten neun Monate des Geschäftsjahres sowie Auszahlungen für die Begleichung
offener Kaufpreisverbindlichkeiten aus Erwerben der Vorjahre betragen insgesamt 55,2
Mio. € (9M/16: 13,2 Mio. €) und stellen sich wie folgt dar: Auszahlungen für Unternehmenserwerbescroll
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug damit insgesamt -112,1 Mio. € (9M/16:
-59,2 Mio. €). Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ergab zusammen mit dem Cashflow aus
Investitionstätigkeit einen Free Cashflow in Höhe von -255,8 Mio. € (9M/16: -133,0
Mio. €). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug 20,6 Mio. € (9M/16: -17,2 Mio. €).
Darin enthalten sind die Dividenden an die Aktionäre in Höhe von 0,50 € je Aktie (2016:
0,50 € je Aktie) mit einem Gesamtbetrag von 19,9 Mio. € sowie die Ziehung von kurzfristigen
Barlinien im Rahmen des Konsortialkreditvertrags. Damit verfügte der KUKA Konzern zum 30. September 2017 über einen Finanzmittelfonds
von 131,5 Mio. € (30. September 2016: 341,9 Mio. €). Im Vergleich zum 31. Dezember
2016 ist das eine Reduktion um 232,7 Mio. € (31. Dezember 2016: 364,2 Mio. €). Konsortialkredit der KUKA AktiengesellschaftDie KUKA AG finanziert sich unter anderem über einen Konsortialkreditvertrag ("SFA"
- Syndicated Facilities Agreement), der im Rahmen einer Refinanzierung im April 2015
mit einer ursprünglichen Laufzeit bis 30. März 2020 in Kraft trat. Dieser beinhaltete
zwei Verlängerungsoptionen über jeweils ein Jahr; die erste Verlängerungsoption wurde
in 2016 gezogen. Die zweite der KUKA zustehende Verlängerungsoption wurde zu Jahresbeginn
2017 beantragt. Nachdem alle Banken des SFA einer weiteren Verlängerung zugestimmt
haben, ist die neue Endfälligkeit nun der 30. März 2022. Nach dem Inkrafttreten eines Amendments am 28. November 2016 stehen der KUKA aus dem
SFA Avallinien in Höhe von 200,0 Mio. € und eine Barlinie von ebenfalls 200,0 Mio.
€, die wie bisher auch für Avale nutzbar ist, zur Verfügung. Der Konsortialkreditvertrag
wurde auf unbesicherter Basis geschlossen und enthält lediglich die marktüblichen
Gleichbehandlungsklauseln und Negativerklärungen. Für den SFA sind Covenants für Leverage
und Zinsdeckung vereinbart. Für weitere Angaben verweisen wir auf den Geschäftsbericht
2016. Die Inanspruchnahme der Aval- und Barmittelkreditlinien aus dem Konsortialkreditvertrag
der KUKA AG belief sich zum Stichtag auf insgesamt 200,0 Mio. € (31. Dezember 2016:
170,9 Mio. €). Konzern-Kapitalflussrechnung (verkürzt)scroll
VermögenslageZum Stichtag hat sich die Bilanzsumme des KUKA Konzerns um 98,3 Mio. € von 2.543,9
Mio. € per 31. Dezember 2016 auf 2.642,2 Mio. € erhöht. Die langfristigen Vermögenswerte auf der Aktivseite bewegen sich mit 841,1 Mio. €
zum 30. September 2017 auf dem Niveau des Jahresendes 2016 (838,1 Mio. €). Dabei reduzierten
sich das Sachanlagevermögen um 8,2 Mio. € und die Forderungen aus Finanzierungsleasing
um 13,1 Mio. €. Dem steht ein Anstieg der immateriellen Vermögenswerte - vor allem
bedingt durch aufgedeckte stille Reserven im Zuge des Erwerbs von Talyst Systems LLC,
Delaware/USA, und den Investitionen in selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte
- von 15,0 Mio. € gegenüber. Die langfristigen Forderungen und sonstigen Vermögenswerte
erhöhten sich um 1,6 Mio. €. Für Beteiligungen, die gemäß der At-Equity Methode bilanziert
werden, sind Beträge in Höhe von 16,4 Mio. € angesetzt (31. Dezember 2016: 4,2 Mio.
€). Der Anstieg resultiert vor allem aus dem Erwerb der Beteiligung an der Pipeline
Health Holdings LLC, San Francisco/USA im zweiten Quartal. Die aktiven latenten Steuern
belaufen sich auf 44,0 Mio. € (31. Dezember 2016: 48,8 Mio. €). Der Wert der kurzfristigen Vermögenswerte beträgt zum 30. September 2017 1.801,1 Mio.
€ (31. Dezember 2016: 1.705,8 Mio. €). Weitere Erläuterungen zu den kurzfristigen
Vermögenswerten finden sich in den Ausführungen zur Finanzlage. Das Eigenkapital konnte im Berichtszeitraum von 840,2 Mio. € auf 868,4 Mio. € gesteigert
werden. Die Steigerung ergibt sich durch das Ergebnis nach Steuern in Höhe von 79,4
Mio. €. Eigenkapitalmindernd wirkten sich Währungskurseffekte (i. W. USD, CHF und
CNY) mit insg. 34,8 Mio. € und die für das Geschäftsjahr 2016 ausgeschüttete Dividende
in Höhe von 19,9 Mio. € aus. Die erfolgsneutrale Bewertung der Pensionen inkl. der darauf entfallenden latenten
Steuern im Berichtszeitraum 2017 hat bedingt durch eine leichte Anhebungen des Zinsniveaus
sowie durch eine positive, tatsächliche Entwicklung des Planvermögens das Eigenkapital
um 5,1 Mio. € erhöht. Das den Minderheiten zustehende Eigenkapital veränderte sich leicht von -0,3 Mio.
€ zum 31. Dezember 2016 auf -0,4 Mio. € zum 30. September 2017. Die Eigenkapitalquote, d. h. das Verhältnis von Eigenkapital zur Bilanzsumme, liegt
bei 32,9 % und damit leicht unter der Quote von 33,0 % zum Geschäftsjahresende 2016. Die langfristigen und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten belaufen sich auf 297,8
Mio. € (31. Dezember 2016: 251,2 Mio. €) und betreffen vornehmlich den bestehenden
Konsortialkreditvertrag sowie das begebene Schuldscheindarlehen. In der Reduktion der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen um
11,0 Mio. € spiegelt sich im Wesentlichen der bereits im vorhergehenden Abschnitt
zu den Eigenkapitalveränderungen beschriebene Effekt der erfolgsneutralen versicherungsmathematischen
Bewertung wider. Die kurzfristigen Schulden sind von 1.258,1 Mio. € zum 31. Dezember 2016 auf 1.351,7
Mio. € zum 30. September 2017 gestiegen. Die wesentlichen Treiber dieses Anstiegs
waren die Passivposten des Trade Working Capitals. Für Details verweisen wir auf die
Ausführungen zur Finanzlage. Zum 30. September 2017 beträgt die Konzern-Nettoverschuldung, d. h. die flüssigen
Mittel abzüglich der kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten, -166,3 Mio.
€. Zum Jahresende 2016 verfügte der Konzern über eine Nettoliquidität von 113,0 Mio.
€. Konzernvermögenslagescroll
In den ersten neun Monaten 2017 verzeichnete KUKA einen Verzinsung des eingesetzten
Kapitals (Return on Capital Employed/ROCE) von 14,4 % bei einem durchschnittlichen
Capital Employed zum 30. September 2017 von 1.022,1 Mio. € (31. Dezember 2016: 783,0
Mio. €). Die ROCE der einzelnen Segmente sind in nachfolgender Tabelle dargestellt. Return on Capital Employed (ROCE)scroll
1
inkl. Konsolidierungen Forschung & EntwicklungIm dritten Quartal 2017 beliefen sich die Aufwände für Forschung und Entwicklung (F
& E) des KUKA Konzerns auf 30,6 Mio. €. Damit lagen die Investitionen leicht unter
dem Wert des Vergleichszeitraums des Vorjahres (Q3/16: 31,2 Mio. €). In den ersten
neun Monaten 2017 summierten sich die Ausgaben für F & E auf 96,9 Mio. € (9M/16: 94,9
Mio. €). Der Aufwand für F & E kann mehrheitlich dem Geschäftsbereich Robotics zugeordnet
werden. Bei Systems werden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in erster Linie
im Rahmen von Kundenprojekten abgewickelt. Im dritten Quartal 2017 arbeitete KUKA
vor allem an Schlüsseltechnologien und Lösungen rund um Industrie 4.0. Weiterentwicklung der KR AGILUS SerieDie Kleinroboter der KR AGILUS Serie überzeugen durch Schnelligkeit, extreme Wendigkeit
auf kleinstem Raum, kurze Zykluszeiten und höchste Präzision. Zum Ende des Jahres
löst die nächste Generation des KR AGILUS alle Standard-Varianten des Kleinroboters
ab. Jeder Roboter der neuen KR AGILUS Generation erfüllt die IP67 Schutzklasse und
ist damit vor Spritzwasser geschützt. Für Anwendungen mit Schmierstoffen oder Kühlmitteln
wird es mit der Waterproof (WP) Ausführung nach wie vor eine Sondervariante geben.
Auch die weiteren Varianten wie Cleanroom, Atex protection - für explosionsgefährdete
Bereiche - und Hygienic Maschine sind nach wie vor erhältlich. Zertifizierung des LBR Med zur Integration in ein MedizinproduktDer KUKA Leichtbauroboter LBR Med ist die erste robotische Komponente, die zur Integration
in ein Medizinprodukt weltweit zertifiziert ist. Somit genießt der LBR Med ein Alleinstellungsmerkmal
in der Medizinrobotik. Die Zertifizierung erfolgte nach dem international anerkannten
"IECEE CB Scheme". Anders als bei Industrierobotern üblich findet die Maschinenrichtlinie
bei Medizinprodukten keine Anwendung. Mit connyun in die Cloud: Vernetzte Roboterzelle für Heller BearbeitungszentrenMit einer vernetzten Roboterzelle, in die zwei Heller Bearbeitungszentren integriert
sind, verbindet KUKA die analoge und digitale Welt. Die Zelle zeigt, wie ein Roboter
in Zusammenarbeit mit zwei Bearbeitungszentren Roboterbauteile produziert. Alle beteiligten
Komponenten sind miteinander und mit der KUKA Cloud vernetzt. Die Daten werden in
der KUKA Connectivity Box gesammelt und an die Cloud gesendet, einer Entwicklung von
connyun, ein Start-up und Tochter von KUKA. In der Cloud erfolgen die Services wie
Authentifizierung und Verwaltung der Zugriffsrechte, Datenspeicherung und -verarbeitung,
Verwaltung der Komponenten, vorausschauende Wartung sowie Ereignisauswertung, -bearbeitung
und -signalisierung. Sämtliche Daten werden in übersichtlichen Dashboards dargestellt.
Auf diese Weise haben Werker, Instandhaltung und Management zu jeder Zeit und an jedem
Ort die volle Ubersicht und Kontrolle über den Produktionsprozess. KUKA auf den Fachmessen Schweißen und Schneiden, Motek und EMOAuf der internationalen Fachmesse für Produktions- und Montageautomatisierung Motek
präsentierte KUKA Automationslösungen für die Mensch-Roboter-Kollaboration unter dem
Motto "Hello Industrie 4.0 -adding HRC value to your production". Auf der Leitmesse
Schweißen und Schneiden zeigte KUKA eine umfassende Auswahl an Roboterkomponenten,
Schweißrobotern, Softwarepaketen und Lösungen. Besucher erlebten Schweiß-Know-how
am Beispiel einer Smart Factory mit einem simulierten Fertigungsszenario, das KUKA
ready2_spot Paket für die Durchführung von Punktschweißapplikationen sowie das Software-Technologiepaket
KUKA.ServoGun BASIC. Auf der Weltleitmesse für Werkzeugmaschinen zur Metallbearbeitung EMO zeigte KUKA
ready2_use Pakete, Roboterzellen sowie Industrieroboter, die besonders für die Metallindustrie
geeignet sind. Mit dem Paket ready2_pilot können KUKA Industrieroboter ganz intuitiv
gesteuert und programmiert werden. ready2_grip ist ein Greiferpaket, das einfach zu
integrieren und bereits vorkonfiguriert ist. Zudem demonstrierte KUKA die Roboter-Steuerungssoftware
KUKA.PLC_mxAutomation. Sie ermöglicht eine einfache Kommunikation zwischen Roboter
und Werkzeugmaschine, sodass dem Nutzer grundlegende Kenntnisse in der Roboterprogrammierung
zum Bedienen ausreichen. Swisslog auf der Messe "Materials Handling Middle East 2017"Auf der Intralogistik-Fachmesse "Materials Handling Middle East" präsentierte Swisslog
unter dem Motto "Grow Smart - Robotic and Data-Driven Solutions for Smarter Growth"
unter anderem ein umfassendes dynamisches, roboterbasiertes Demosystem, das aufzeigte,
wie effizient unterschiedliche Intralogistik-Systeme zusammenarbeiten. Swisslog-Systeme
wie AutoStore, der CycloneCarrier oder die intelligente Software SynQ, welche in unterschiedlichen
Einsatzgebieten die Automatisierung der Intralogistik ermöglichen, wurden vorgestellt.
Auch AutoPiQ wurde präsentiert, ein System zur robotergestützten Kommissionierung,
welches Swisslog gemeinsam mit KUKA entwickelt hat. Messebesucher konnten mit 3D-Virtual-Reality-Technologie
auf einen virtuellen Rundgang durch ein planungsfertiges Swisslog-Lager gehen und
so realitätsnahe Eindrücke sammeln. MitarbeiterAm 30. September 2017 beschäftigte der KUKA Konzern 13.988 Mitarbeiter. Im Vergleich
zum Vorjahresstichtag ist dies ein Anstieg um 7,1 % (30. September 2016: 13.056).
Im Geschäftsbereich Robotics erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiter von 4.529 auf
4.956 um 9,4 %. Die zusätzlichen Mitarbeiter wurden in allen Kundensegmenten - Automotive,
General Industry, Service - eingestellt. Bei Systems stieg die Anzahl der Mitarbeiter
um 2,0 % von 5.317 am 30. September 2016 auf 5.423 am 30. September 2017. Der Geschäftsbereich
Swisslog zählte zum Ende des diesjährigen dritten Quartals 2.822 Mitarbeiter und damit
6,7 % mehr als am Vorjahresstichtag (30. September 2016: 2.654). Am Standort Augsburg
waren zum Ende des dritten Quartals 3.715 Mitarbeiter beschäftigt. Das waren 8,2 %
mehr als am Vorjahresstichtag (30. September 2016: 3.432). Risiko- und ChancenberichtIn der Gesamtbetrachtung der Risiken ist der KUKA Konzern überwiegend (leistungs-)wirtschaftlichen
Risiken aus den Geschäftsbereichen sowie finanzwirtschaftlichen Risiken durch Wechselkursschwankungen
oder aus der Konzernfinanzierung ausgesetzt. Es sind für den Vorstand keine einzelnen
oder aggregierten Risiken zu erkennen, die den Bestand des Unternehmens gefährden
könnten. Strategisch und auch finanziell ist das Unternehmen so aufgestellt, dass
die sich bietenden Geschäftschancen genutzt werden können. Im Hinblick auf die sich
auf den EBIT auswirkenden Risiken verweisen wir zudem auf den detaillierten Bericht
im Geschäftsbericht/Lagebericht 2016 (Seite 56ff.). AusblickFür das Geschäftsjahr 2017 erwartet KUKA unter den gegenwärtigen Konjunkturprognosen
und Rahmenbedingungen eine gute Nachfrage. Eine positive Entwicklung wird vor allem
für die Regionen Nordamerika und Asien und dabei insbesondere für China erwartet.
Die Nachfrage im europäischen Markt sollte nahezu stabil bleiben. Positiv sollten
sich auch die Branchen der General Industry entwickeln. Hier ist die Roboterdichte
(Roboter pro 10.000 Arbeiter) noch relativ gering, und intelligente Automatisierungslösungen
können zu Effizienzsteigerungen sowie Qualitätsverbesserungen von bisher wenig automatisierten
Produktionsschritten führen. Auch in der Automobilindustrie sind die Investitionen
der Kunden während der letzten Jahre deutlich gestiegen. KUKA erwartet auf Basis der gegenwärtigen Rahmenbedingungen im Gesamtjahr 2017 Umsatzerlöse
von rund 3,3 Mrd. € und wächst damit um rund 12 % gegenüber dem Vorjahr. Bereinigt
um den Umsatz des verkauften US-Aerospace-Bereichs im Vorjahr bedeutet dies eine Umsatzsteigerung
von circa 16 %. Beide Kundensegmente - General Industry und Automotive - und aus regionaler
Sicht China und Nordamerika sollten positiv zur Umsatzentwicklung beitragen. Unter
aktuellen konjunkturellen Rahmenbedingungen und der erwarteten Umsatzentwicklung geht
der KUKA Konzern davon aus, eine EBIT-Marge von mehr als 5,5 % vor der Kaufpreisallokation
für Swisslog und Wachstumsinvestitionen erreichen zu können. Der Aufwand für die Kaufpreisallokation
bei Swisslog sollte in 2017 bei rund 9 Mio. € und damit auf dem Niveau vom Vorjahr
liegen. Zwischenabschluss (verkürzt)Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
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| in Mio. € | Q3/16 | Q3/17 | 9M/16 | 9M/17 |
| Umsatzerlöse | 710,9 | 798,6 | 2.044,1 | 2.597,1 |
| Umsatzkosten | -524,2 | -610,0 | -1.495,5 | -2.003,9 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 186,7 | 188,6 | 548,6 | 593,2 |
| Vertriebskosten | -66,2 | -70,2 | -193,1 | -221,6 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -31,2 | -30,6 | -94,9 | -96,9 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -49,0 | -59,8 | -170,3 | -167,4 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 0,3 | 3,5 | 6,7 | 14,0 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3,9 | -2,5 | -11,4 | -8,9 |
| Ergebnis aus At-Equity bewerteten Unternehmen | -0,8 | -0,7 | -3,0 | -1,7 |
| Betriebsergebnis | 35,9 | 28,3 | 82,6 | 110,7 |
| Überleitung zum Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | ||||
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 35,9 | 28,3 | 82,6 | 110,7 |
| Abschreibungen | 20,8 | 18,8 | 55,6 | 55,5 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 56,7 | 47,1 | 138,2 | 166,2 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | - | -0,3 | - | -0,3 |
| Zinserträge | 3,1 | 1,4 | 8,8 | 4,9 |
| Zinsaufwendungen | -2,5 | -3,2 | -8,2 | -10,4 |
| Finanzergebnis | 0,6 | -2,1 | 0,6 | -5,8 |
| Ergebnis vor Steuern | 36,5 | 26,2 | 83,2 | 104,9 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 12,0 | -7,0 | -4,3 | -25,5 |
| Ergebnis nach Steuern | 48,5 | 19,2 | 78,9 | 79,4 |
| (davon auf Minderheitenanteile entfallend) | (0,0) | (0,0) | (-0,5) | (-0,1) |
| (davon auf Aktionäre der KUKA AG entfallend) | (48,5) | (19,2) | (79,4) | (79,5) |
| Ergebnis je Aktie (unverwässer/ verwässert) in € | 1,23 | 0,48 | 2,01 | 2,00 |
| in Mio. € | Q3/16 | Q3/17 | 9M/16 | 9M/17 |
| Ergebnis nach Steuern | 48,5 | 19,2 | 78,9 | 79,4 |
| Positionen, die potenziell in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||||
| Unterschiede aus der Währungsumrechnung | -2,4 | -15,4 | -10,3 | -34,8 |
| Positionen, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||||
| Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste | -4,0 | -0,8 | -23,0 | 5,6 |
| Latente Steuern auf die Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste | 0,6 | 0,5 | 5,0 | -0,5 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen | -5,8 | -15,7 | -28,3 | -29,7 |
| Gesamterfolg | 42,7 | 3,5 | 50,6 | 49,7 |
| (davon auf Minderheitenanteile entfallend) | (0,0) | (0,0) | (-0,5) | (-0,1) |
| (davon auf Aktionäre der KUKA AG entfallend) | (42,7) | (3,5) | (51,1) | (49,8) |
| in Mio. € | 9M/16 | 9M/17 |
| Ergebnis nach Steuern | 78,9 | 79,4 |
| Ertragsteuern | 20,5 | 33,1 |
| Zinsergebnis | -0,6 | 5,5 |
| Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte | 25,5 | 25,7 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen | 30,1 | 29,8 |
| Abschreibungen auf Finanzinvestitionen | - | 0,3 |
| Sonstige (zahlungsunwirksame) Erträge | -19,9 | -11,6 |
| Sonstige (zahlungsunwirksame) Aufwendungen | 5,1 | 4,3 |
| Cash Earnings | 139,6 | 166,5 |
| Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen | 0,2 | 0,0 |
| Veränderung der Rückstellungen | -16,1 | -42,1 |
| Veränderung von Posten des Umlaufvermögens und der Schulden | ||
| Veränderung der Vorräte | -53,9 | -105,4 |
| Veränderung der Forderungen und Abgrenzungsposten | -102,3 | -283,3 |
| Veränderung der Schulden und Abgrenzungsposten (ohne Finanzschulden) | 19,4 | 155,5 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -57,8 | -32,0 |
| Sachverhalte, die dem Cashflow aus Investitionstätigkeit/Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -2,9 | -2,9 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -73,8 | -143,7 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens | 3,1 | 3,8 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -33,4 | -34,2 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -29,8 | -30,5 |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzinvestitionen | -0,9 | -0,9 |
| Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzmitteldisposition | 8,9 | - |
| Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten | -13,2 | -55,2 |
| Erhaltene Zinsen | 6,1 | 4,9 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -59,2 | -112,1 |
| Free Cashflow | -133,0 | -255,8 |
| Dividendenzahlungen | -19,3 | -19,9 |
| Ein-/Auszahlungen aus der Aufnahme/Tilgung von Bankverbindlichkeiten | 3,9 | 42,6 |
| Einzahlung aus erhaltenen Zuschüssen | 2,9 | 2,9 |
| Gezahlte Zinsen | -4,7 | -5,0 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -17,2 | 20,6 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -150,2 | -235,2 |
| Veränderung des Finanzmittelfonds auf Grund von Unternehmenserwerben | 0,1 | - |
| Wechselkurs- und sonstige Veränderungen des Finanzmittelfonds | -4,2 | 2,5 |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | -154,3 | -232,7 |
| (davon Zu-/Abnahme der Zahlungsmittel mit eingeschränkter Verfügbarkeit) | (-0,3) | (-0,6) |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 496,2 | 364,2 |
| (davon Zu-/Abnahme der Zahlungsmittel mit eingeschränkter Verfügbarkeit am Anfang der Periode) | (3,5) | (1,1) |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 341,9 | 131,5 |
| (davon Zahlungsmittel mit eingeschränkter Verfügbarkeit am Ende der Periode) | (1,4) | (0,4) |
| in Mio. € | 31.12.2016 | 30.9.2017 |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 445,1 | 460,1 |
| Sachanlagen | 261,2 | 253,0 |
| Finanzinvestitionen | 4,9 | 5,2 |
| At-Equity bilanzierte Beteiligungen | 4,2 | 16,4 |
| 715,4 | 734,7 | |
| Forderungen aus Finanzierungsleasing | 57,7 | 44,6 |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 16,2 | 17,8 |
| Latente Steuern | 48,8 | 44,0 |
| 838,1 | 841,1 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 318,8 | 413,3 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 353,2 | 393,3 |
| Forderungen aus Fertigungsaufträgen | 535,7 | 710,4 |
| Forderungen aus Finanzierungsleasing | 9,6 | 9,1 |
| Ertragsteuerforderungen | 33,4 | 33,9 |
| Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungen | 90,9 | 109,6 |
| 1.022,8 | 1.256,3 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 364,2 | 131,5 |
| 1.705,8 | 1.801,1 | |
| 2.543,9 | 2.642,2 |
| in Mio. € | 31.12.2016 | 30.9.2017 |
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 103,4 | 103,4 |
| Kapitalrücklage | 306,6 | 306,6 |
| Gewinnrücklage | 430,5 | 458,8 |
| Ausgleichsposten für Anteile Dritter | -0,3 | -0,4 |
| 840,2 | 868,4 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Finanzverbindlichkeiten | 249,6 | 249,6 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 28,0 | 29,3 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 122,7 | 111,7 |
| Latente Steuern | 45,3 | 31,5 |
| 445,6 | 422,1 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Finanzverbindlichkeiten | 1,6 | 48,2 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 459,3 | 524,1 |
| Erhaltene Anzahlungen | 95,6 | 116,8 |
| Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen | 223,7 | 235,0 |
| Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen | - | 0,1 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 40,0 | 44,0 |
| Übrige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen | 280,0 | 267,3 |
| Sonstige Rückstellungen | 157,9 | 116,2 |
| 1.258,1 | 1.351,7 | |
| 2.543,9 | 2.642,2 |
| Gewinnrücklagen | ||||||
| in Mio. € | Aktienanzahl im Umlauf |
Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Währungs- umrechnung |
Versicherungs- mathematische Gewinne und Verluste |
Jahresüberschuss und sonstige Gewinnrücklagen |
| 1.1.2016 | 38.501.259 | 100,1 | 265,3 | 53,0 | -15,2 | 329,8 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | - | - | - | 79,4 |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | - | -10,3 | -18,0 | - |
| Gesamterfolg | - | - | - | -10,3 | -18,0 | 79,4 |
| Kapitalerhöhung aus Wandlungen | 1.274.211 | 3,3 | 41,3 | - | - | - |
| Dividende der KUKA AG | - | - | - | - | - | -19,3 |
| Veränderung Konsolidierungskreis/Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | -1,9 |
| 30.9.2016 | 39.775.470 | 103,4 | 306,6 | 42,7 | -33,2 | 388,0 |
| 1.1.2017 | 39.775.470 | 103,4 | 306,6 | 61,1 | -23,7 | 393,1 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | - | - | - | 79,5 |
| sonstiges Ergebnis | - | - | - | -34,8 | 5,1 | - |
| Gesamterfolg | - | - | - | -34,8 | 5,1 | 79,5 |
| Dividende KUKA AG | - | - | - | - | - | -19,9 |
| Veränderung Konsolidierungskreis/Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | -1,6 |
| 30.9.2017 | 39.775.470 | 103,4 | 306,6 | 26,3 | -18,6 | 451,1 |
| in Mio. € | Anteilseignern zustehendes Eigenkapital | Minderheiten zustehendes Eigenkapital | Summe |
| 1.1.2016 | 733,0 | -0,5 | 732,5 |
| Ergebnis nach Steuern | 79,4 | -0,5 | 78,9 |
| Sonstiges Ergebnis | -28,3 | - | -28,3 |
| Gesamterfolg | 51,1 | -0,5 | 50,6 |
| Kapitalerhöhung aus Wandlungen | 44,6 | - | 44,6 |
| Dividende der KUKA AG | -19,3 | - | -19,3 |
| Veränderung Konsolidierungskreis/Sonstige Veränderungen | -1,9 | 0,7 | -1,2 |
| 30.9.2016 | 807,5 | -0,3 | 807,2 |
| 1.1.2017 | 840,5 | -0,3 | 840,2 |
| Ergebnis nach Steuern | 79,5 | -0,1 | 79,4 |
| sonstiges Ergebnis | -29,7 | - | -29,7 |
| Gesamterfolg | 49,8 | -0,1 | 49,7 |
| Dividende KUKA AG | -19,9 | - | -19,9 |
| Veränderung Konsolidierungskreis/Sonstige Veränderungen | -1,6 | - | -1,6 |
| 30.9.2017 | 868,8 | -0,4 | 868,4 |
| Robotics | Systems | Swisslog | ||||
| in Mio. € | 9M/16 | 9M/17 | 9M/16 | 9M/17 | 9M/16 | 9M/17 |
| Auftragseingang | 781,0 | 946,3 | 1.351,7 | 1.186,0 | 535,2 | 700,2 |
| Auftragsbestand (30.9.) | 334,9 | 362,1 | 1.263,9 | 1.106,7 | 597,5 | 773,7 |
| Konzernaußenumsatzerlöse | 651,0 | 871,9 | 969,6 | 1.195,9 | 423,4 | 529,0 |
| in % der Konzernumsatzerlöse | 31,8 % | 33,6 % | 47,4 % | 46,0 % | 20,7 % | 20,4 % |
| Konzerninnenumsatzerlöse | 18,0 | 23,4 | 4,0 | 13,7 | 0,0 | 0,9 |
| Umsatzerlöse der Bereiche | 669,0 | 895,3 | 973,6 | 1.209,6 | 423,4 | 529,9 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 261,7 | 311,9 | 174,7 | 151,2 | 112,9 | 128,3 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | 39,1 % | 34,8 % | 17,9 % | 12,5 % | 26,7 % | 24,2 % |
| EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) | 67,3 | 97,2 | 64,7 | 55,1 | 0,7 | 2,2 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | 10,1 % | 10,9 % | 6,6 % | 4,6 % | 0,2 % | 0,4 % |
| EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) | 83,6 | 115,1 | 79,2 | 68,1 | 17,9 | 20,4 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | 12,5 % | 12,9 % | 8,1 % | 5,6 % | 4,2 % | 3,8 % |
| Vermögen | 450,9 | 569,9 | 811,0 | 1.063,6 | 627,5 | 688,2 |
| Mitarbeiter (30.9.) | 4.529 | 4.956 | 5.317 | 5.423 | 2.645 | 2.822 |
| KUKA AG und sonstige Gesellschaften | Überleitung und Konsolidierung | Konzern | ||||
| in Mio. € | 9M/16 | 9M/17 | 9M/16 | 9M/17 | 9M/16 | 9M/17 |
| Auftragseingang | - | - | -40,5 | -53,3 | 2.627,4 | 2.779,2 |
| Auftragsbestand (30.9.) | - | - | -26,8 | -31,8 | 2.169,5 | 2.210,7 |
| Konzernaußenumsatzerlöse | 0,0 | 0,0 | 0,1 | 0,3 | 2.044,1 | 2.597,1 |
| in % der Konzernumsatzerlöse | - | - | - | - | 100,0 % | 100,0 % |
| Konzerninnenumsatzerlöse | - | 67,8 | -22,0 | -105,8 | - | 0,0 |
| Umsatzerlöse der Bereiche | 0,0 | 67,8 | -21,9 | -105,5 | 2.044,1 | 2.597,1 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 0,0 | 68,0 | -0,7 | -66,2 | 548,6 | 593,2 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | - |
- |
- |
- |
26,8 % | 22,8 % |
| EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) | -28,7 | -44,1 | -21,4 | 0,3 | 82,6 | 110,7 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | - | - | - | - | 4,0 % | 4,3 % |
| EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) |
-21,1 | -37,6 | -21,4 | 0,2 | 138,2 | 166,2 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | - | - | - | - | 6,8 % | 6,4 % |
| Vermögen | 562,0 | 628,4 | -442,5 | -483,3 | 2.008,9 | 2.466,8 |
| Mitarbeiter (30.9.) | 565 | 787 | - | - | 13.056 | 13.988 |
Der Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2017 der KUKA Aktiengesellschaft mit
Sitz in Augsburg wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung",
wie er in der Europäischen Union zur Anwendung kommt, erstellt. Dabei wurde in Übereinstimmung
mit diesem Standard eine verkürzte Darstellung gewählt. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss
ist im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 zu lesen. Alle
Werte sind, sofern nicht anders bezeichnet, in Mio. € angegeben.
Der Konzernabschluss wurde nach den in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen
International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards
Board (IASB) aufgestellt. Die Bezeichnung IFRS umfasst auch die noch gültigen International
Accounting Standards (IAS). Die Interpretationen des Standing Interpretations Committee
(SIC) und des International Financial Reporting Standards Interpretations Committee
(IFRS IC), ergänzt um die nach § 315a Absatz 1 HGB anzuwendenden Vorschriften, wurden
ebenfalls berücksichtigt.
Die KUKA Aktiengesellschaft ist eine 94,55 %ige mittelbare Tochtergesellschaft der
Midea Gruppe Co. Ltd., Foshan City, Guangdong Province/China. Die KUKA Aktiengesellschaft
wird in den Konzernabschluss der Midea Gruppe Co. Ltd., Foshan City, Guangdong Province/China
einbezogen, der über die Internetseite www.cninfo.com. cn oder direkt auf der Internetseite
der Midea Gruppe Co. Ltd. unter www.midea.com/global/investors/financial_statements
erhältlich ist.
Im Vergleich zum Jahresende hat sich der Konsolidierungskreis wie in der nachfolgenden
Tabelle dargestellt verändert:
| Robotics | Systems | Swisslog | Sonstige | Gesamt | |
| Stand 1.1.2017 | 24 | 39 | 33 | 4 | 100 |
| Erstkonsolidierungen | - | - | 2 | - | 2 |
| Verschmelzungen | - | - | -1 | - | -1 |
| Stand 30.9.2017 | 24 | 39 | 34 | 4 | 101 |
| davon Inland | 1 | 11 | 4 | 3 | 19 |
| davon Ausland | 23 | 28 | 30 | 1 | 82 |
| Robotics | Systems | Swisslog | Sonstige | Gesamt | |
| Stand 1.1.2017 | 1 | 2 | - | - | 3 |
| Erstkonsolidierungen | - | - | 1 | - | 1 |
| Stand 30.9.2017 | 1 | 2 | 1 | - | 4 |
| davon assoziierte Unternehmen | 1 | 1 | 1 | - | 3 |
| davon Gemeinschaftsunternehmen | - |
1 | - |
- |
1 |
Im dritten Quartal 2017 wurden 100 % der Anteile an der Gesellschaft Talyst Systems
LLC, Delaware/USA erworben.
Talyst ist ein führender Anbieter im Bereich "Pharmacy Inventory Management" und sogenannter
"Inpatient Pharmacies" mit weitreichenden Kundenbeziehungen vor allem in den USA.
Sowohl Technologie als auch Produkte ergänzen das bestehende Geschäft der Swisslog
im Bereich Healthcare Solutions - vor allem im Bereich der Krankenhauspharmazie in
Nordamerika. Dadurch erreicht Swisslog eine höhere Marktdurchdringung. Die Gesellschaft
ist dem Segment Swisslog allokiert. Der Kaufpreis in Höhe von 33,0 Mio. USD wurde
in Höhe von rund 30 Mio. USD bei Closing in bar beglichen. Die verbleibende Summe
betrifft im Wesentlichen einen Rückbehalt im Zusammenhang mit einer Leasingforderung.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie Anteile an bereits vorher voll
konsolidierten Unternehmen wurden nicht übernommen. Der Bruttobetrag der übernommen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrug 3,1 Mio. €. Unter Berücksichtigung
einer Wertberichtigung von 0,1 Mio. € ergab sich ein Fair Value von 3,0 Mio. €.
Auf den Erwerb entfielen im Berichtszeitraum Umsätze von rund 3 Mio. € sowie ein Jahresfehlbetrag
von rund 0,1 Mio. €. Wäre das Unternehmen bereits zu Jahresbeginn 2017 übernommen
worden, so läge der Beitrag zum Umsatz bei rund 13 Mio. € und der Jahresüberschuss
hätte sich um rund 2 Mio. € reduziert.
Nachfolgende Tabelle zeigt die im Zuge des Erwerbs übernommenen Buchwerte unmittelbar
vor der Akquisition sowie die Eröffnungsbilanz zu Zeitwerten auf Basis vorläufiger
Zahlen. Die Vorläufigkeit der Zahlen resultiert u. a. aus noch zu finalisierenden
Bewertungsthemen sowie steuerlichen Würdigungen.
| in Mio. € | übernommene Buchwerte | Eröffnungsbilanz zu Zeitwerten |
| Immaterielle Vermögenswerte | 0,4 | 14,1 |
| Sachanlagen | 0,2 | 0,2 |
| Vorräte | 1,2 | 1,2 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 9,1 | 9,1 |
| Verbindlichkeiten und Rückstellungen | -7,6 | -7,5 |
| Summe | 3,3 | 17,1 |
Bei den übernommenen immateriellen Vermögenswerten handelt es sich im Wesentlichen
um Kundenbeziehungen, Technologien und den Markennamen. Die Forderungen und Vorräte
stehen überwiegend im Zusammenhang mit den übernommenen Aufträgen. Eventualverbindlichkeiten
wurden nicht übernommen. Latente Steuern waren auf Grund der Rechtsform der Gesellschaft
sowie der Struktur des Erwerbs nicht zu bilden. Insgesamt ergab sich aus der Transaktion
ein Geschäfts- und Firmenwert in Höhe von 10,8 Mio. €. Der Geschäfts- und Firmenwert
spiegelt insbesondere die künftigen, durch den Erwerb zu erzielenden Synergien in
der Cash Generating Unit wider.
Im zweiten Quartal 2017 wurden 100 % der Anteile an der Gesellschaft Easy Conveyors
B. V., Nuenen/Niederlande für einen niedrigen einstelligen Millionenbetrag erworben.
Der Erwerb im Segment Swisslog, Bereich Warehouse and Distribution Solutions (WDS),
erfolgte vor dem Hintergrund einer stärkeren Marktdurchdringung und Erhöhung der vertikalen
Wertschöpfungskette.
In 2017 wurde die Swisslog Automation GmbH, Karlsruhe, auf die Swisslog GmbH, Dortmund,
verschmolzen.
Im zweiten Quartal 2017 wurden 25 % Anteile an der amerikanischen Gesellschaft Pipeline
Health Holdings LLC, San Francisco /USA für einen Kaufpreis i.H.v. 13,9 Mio. € (15,2
Mio. USD) im Segment Swisslog erworben, wovon bis zum Bilanzstichtag ein Betrag von
11,2 Mio. € bezahlt wurde. Die Gesellschaft bietet Telepharmacy-Dienstleistungen für
Krankenhäuser an. Dabei werden sowohl medizinisches Personal vorgehalten, das auf
Abruf digitale Leistungen erbringt (sog. "remote"-Apotheker) als auch Softwarelösungen
für die automatisierte Medikamentenversorgung bereitgestellt. Grund für den Erwerb
ist eine Erweiterung des Angebotsportfolios von integrierten Automatisierungslösungen
im Bereich Healthcare Solutions.
In den ersten neun Monaten 2017 wurden weitere Anteile an der KBee AG, München in
Höhe von insgesamt 1,0 Mio. € erworben.
Der Buchwert der Beteiligungen an den assoziierten Unternehmen KBee AG, München, Yawei
Reis Robot Manufacturing (Jiangsu) Co., Ltd., Yangzhou/China; Pipeline Health Holdings
LLC, San Francisco/USA sowie am Gemeinschaftsunternehmen Chang'an Reis Robotic Intelligent
Equipment (Chongqing) Co., Ltd, Chongqing/China beträgt zum Stichtag 16,4 Mio. €;
das anteilige Ergebnis dieser Gesellschaften beträgt -1,7 Mio. €.
Die KUKA wendet im vorliegenden Konzernzwischenbericht - mit Ausnahme der nachfolgenden
beschriebenen Änderungen - grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2016 an. Für weitere Informationen verweisen
wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016, der Basis für den vorliegenden
Zwischenabschluss ist. Dieser ist auch im Internet unter www.kuka.com abrufbar.
Am 22. September 2016 wurde durch die "Verordnung (EU) Nr. 2016/1905 der Kommission"
die Übernahme des neuen Standards IFRS 15 - Erlöse aus Verträgen mit Kunden in europäisches
Recht bekannt gegeben. IFRS 15 beantwortet die Frage, in welcher Höhe und zu welchem
Zeitpunkt bzw. über welchen Zeitraum Umsatz zu realisieren ist. Zudem verlangt der
Standard, dass die Abschlussersteller den Abschlussadressaten über das bisherige Maß
hinausgehende Angaben zur Verfügung stellen. Der Standard basiert auf einem Prinzipien-basierten,
fünfstufigen Modell, das auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden ist. Die Änderungen
sind in der EU spätestens für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar
2018 beginnen. Die Erstanwendung entspricht damit dem vom IASB beschlossenen Anwendungszeitpunkt.
Im Rahmen der Implementierung wurde ein konzernweites internes Projekt gestartet,
welches beginnend von einer Analysephase bis hin zu Schulungen diverse Schritte umfasst.
Die Ermittlung der Effekte aus der Erstanwendung des neuen Standards ist derzeit noch
nicht abgeschlossen. Nach dem aktuellen Stand des Projektes werden jedoch im Segment
Robotics (hauptsächlich zeitpunktbezogene Umsatzrealisierung) kaum, in den Segmente
Systems und Swisslog (hauptsächlich zeitraumbezogene Umsatzrealisierung) insgesamt
nur geringe Auswirkungen auf den Konzernabschluss erwartet.
Seit Beginn des Geschäftsjahres 2017 sind keine neue Standards und Interpretationen
basierend auf der Übernahme (Endorsement) durch die Europäische Union verpflichtend
anzuwenden.
Im Rahmen einer geänderten Einschätzung des Managements wurde die Nutzungsdauer der
Marke "Swisslog", welche im Rahmen des Unternehmenserwerbes der Swisslog Gruppe aktiviert
und bislang linear abgeschrieben wurde, mit Beginn des Geschäftsjahres 2017 auf unbestimmt
geändert. Bisher wurde der Markenname jährlich mit rund 1,2 Mio. € abgeschrieben.
Die Werthaltigkeit des Restbuchwerts in Höhe von 22,2 Mio. € EUR wird infolgedessen
auf jährlicher Basis bzw. bei Vorliegen entsprechender Indikationen mittels eines
Wertminderungstest überprüft. Zum 30. September 2017 bestand kein Wertminderungsbedarf.
Der in 2017 erwartete Aufwand aus der Kaufpreisallokation Swisslog liegt folglich
nun bei rund 8,8 Mio. € (vorher rund 10,0 Mio. €).
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ergibt sich wie folgt:
| 9M/16 | 9M/17 | |
| Auf die Aktionäre der KUKA AG entfallender Jahresüberschuss (in Mio.€) | 79,4 | 79,5 |
| Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Stück) | 39.536.687 | 39.775.470 |
| unverwässertes/verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) | 2,01 | 2,00 |
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ist gemäß IAS 33 aus dem den Aktionären der KUKA
Aktiengesellschaft zustehendem Ergebnis und der Zahl der im gewichteten Jahresdurchschnitt
im Umlauf befindlichen Aktien ermittelt.
In den ersten neun Monaten 2017 betrug der gewichtete Durchschnitt der im Umlauf befindlichen
Aktien 39,8 Mio. Stück (30. September 2016: 39,5 Mio. Stück).
Das Grundkapital der KUKA Aktiengesellschaft beträgt 103.416.222,00 € (30. September
2016: 103.416.222,00 €). Es unterteilt sich in 39.775.470 (30. September 2016: 39.775.470)
im Umlauf befindliche, auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien. Jede Aktie
entspricht einer Stimme.
Die Veränderungen der Rechnungszinssätze beeinflussen die Pensionsrückstellungen und
es entstehen versicherungsmathematische Gewinne und Verluste. Die Entwicklung der
bei KUKA angewandten Rechnungszinssätze für Länder mit wesentlichen Pensionsverpflichtungen
zeigt nachfolgende Tabelle:
| in % | 31.12.2016 | 30.9.2017 |
| Deutschland | 1,50 | 1,65 |
| Schweiz | 0,60 | 0,65 |
| UK | 2,60 | 2,50 |
| Schweden | 2,50 | 2,54 |
| USA | 3,96 - 4,00 | 3,62 - 3,63 |
Bedingt durch eine leichte Anhebung des Zinsniveaus in Deutschland, Schweiz und Schweden
sowie durch eine positive, tatsächliche Entwicklung des Planvermögens (v. a. bei den
schweizerischen Gesellschaften) ergaben sich in den ersten neun Monaten 2017 versicherungsmathematische
Erträge in Höhe von 5,6 Mio. €. Unter Berücksichtigung latenter Steuern wurden insgesamt
versicherungsmathematische Effekte in Höhe von insgesamt 5, 1 Mio. € erfolgsneutral
im Eigenkapital erfasst.
Am 9. Oktober 2015 hatte die KUKA AG unbesicherte Schuldscheindarlehen im Gesamtvolumen
von 250,0 Mio. € platziert. Nach Abzug der Transaktionskosten waren der KUKA daraus
248,9 Mio. € zugeflossen.
Das Gesamtvolumen wurde in zwei Tranchen platziert. Tranche 1 hat ein Volumen von
142,5 Mio. € und eine ursprüngliche Laufzeit von fünf Jahren; Tranche 2 hat ein Volumen
von 107,5 Mio. € und eine ursprüngliche Laufzeit von sieben Jahren. Der Emissionskurs
betrug 100,0 % bei einer Mindeststückelung von 0,5 Mio. €. Die Rückzahlung erfolgt
zu 100,0 % in einem Betrag bei Fälligkeit der jeweiligen Laufzeittranche. Das Schuldscheindarlehen
ist mit Zinskupons von 1,15 % für die Tranche 1 bzw. 1,61 % für die Tranche 2 ausgestattet.
Die Zinszahlungen erfolgen jährlich zum 9. Oktober.
Die Schuldscheindarlehen enthalten eine Change-of-Control-Klausel, die den Schuldscheininvestoren
das Recht gibt, nach einem Kontrollwechsel eine Rückzahlung ihrer Investition zum
nächsten Zinszahlungstermin zu verlangen. Das Closing des Übernahmeangebots durch
Midea war ein solcher Kontrollwechsel gemäß der Schuldscheindokumentation. Die im
Zuge dieses Kontrollwechsels gekündigten Anteile wurden zwischenzeitlich von anderen
Investoren übernommen, so dass es zu keinen Rückzahlungen kam.
Bilanziell wurde das Schuldscheindarlehen beim erstmaligen Ansatz zum beizulegenden
Zeitwert und nach Abzug von Transaktionskosten in Höhe von 1,1 Mio. € angesetzt. Die
Differenz zwischen Auszahlungsbetrag (nach Abzug der Transaktionskosten) und dem Rückzahlungsbetrag
wird über die Laufzeit der jeweiligen Tranchen unter Anwendung der Effektivzinsmethode
im Zinsergebnis erfasst. Unter Berücksichtigung der Transaktionskosten erhöht sich
der Zinssatz für die Tranche 1 auf 1,24 % effektiv bzw. für die Tranche 2 auf 1,67
% effektiv.
Der Buchwert beläuft sich zum 30. September 2017 auf 249,3 Mio. € (31. Dezember 2016:
249,2 Mio. €). Zinsen sind in Höhe von 3,3 Mio. € (31. Dezember 2016: 0,8 Mio. €)
abgegrenzt.
Die KUKA AG finanziert sich unter anderem über einen Konsortial kreditvertrag ("SFA"
- Syndicated Facilities Agreement), der im Rahmen einer Refinanzierung im April 2015
mit einer ursprünglichen Laufzeit bis 30. März 2020 in Kraft trat. Dieser beinhaltete
zwei Verlängerungsoptionen über jeweils ein Jahr; die erste Verlängerungsoption wurde
in 2016 gezogen. Die zweite, der KUKA zustehenden Verlängerungsoptionen, wurde zu
Jahresbeginn 2017 beantragt. Nachdem alle Banken des SFA einer weiteren Verlängerung
zugestimmt haben, ist die neue Endfälligkeit nun der 30. März 2022.
Nach dem Inkrafttreten eines Amendments am 28. November 2016 stehen der KUKA aus dem
SFA Avallinien in Höhe von 200,0 Mio. € und eine Barlinie von ebenfalls 200,0 Mio.
€, die wie bisher auch für Avale nutzbar ist, zur Verfügung. Der Konsortialkreditvertrag
wurde auf unbesicherter Basis geschlossen und enthält lediglich die marktüblichen
Gleichbehandlungsklauseln und Negativerklärungen. Für den SFA sind Covenants für Leverage
und Zinsdeckung vereinbart. Für weitere Angaben verweisen wir auf den Geschäftsbericht
2016.
Die Inanspruchnahme der Aval- und Barmittelkreditlinien aus dem Konsortialkreditvertrag
der KUKA AG belief sich zum Stichtag auf insgesamt 200,0 Mio. € (31. Dezember 2016:
170,9 Mio. €).
Die von Banken und Kautionsversicherungsgesellschaften außerhalb des SFA zugesagten
Avallinien belaufen sich zum 30. September 2017 auf 118,0 Mio. €, die entsprechend
den Regelungen des SFA bis zu einem Gesamtvolumen von 100,0 Mio. € genutzt werden
können.
Die Ausnutzung betrug zum Stichtag 86,0 Mio. € (31. Dezember 2016: 87,2 Mio. €).
Der KUKA Konzern hat im Juni 2011 ein ABS-Programm (Asset-Backed Securities) mit einem
Volumen von 25,0 Mio. € aufgelegt. Dieses Programm wurde zum 30. September 2017 mit
20,4 Mio. € in Anspruch genommen. Zum 31. Dezember 2016 war das Volumen in voller
Höhe ausgenutzt.
IFRS 13 beschreibt, wie der beizulegende Zeitwert zu bestimmen ist und erweitert die
Angaben zum beizulegenden Zeitwert. Der Standard enthält keine Vorgaben, in welchen
Fällen der beizulegende Zeitwert zu verwenden ist. Der beizulegende Zeitwert wird
dabei als derjenige Preis definiert, den unabhängige Marktteilnehmer unter marktüblichen
Bedingungen zum Bewertungsstichtag bei Verkauf eines Vermögenswertes vereinnahmen
bzw. bei Übertragung einer Verbindlichkeit bezahlen würden. Gemäß IFRS 13 sind die
zu Marktwerten bewerteten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten den drei Stufen der
Fair-Value-Hierarchie zuzuordnen. Dabei werden die einzelnen Stufen der Fair-Value-Hierarchie
wie folgt definiert:
Notierte Marktpreise an aktiven Märkten für gleiche Vermögenswerte oder Schulden
Andere Informationen als notierte Marktpreise, die direkt oder indirekt beobachtbar
sind
Informationen über Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die nicht auf beobachtbaren
Marktdaten basieren
Folgende Tabelle stellt die Aufteilung der zum Fair Value bewerteten finanziellen
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten dar:
| in Mio. € | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
| Finanzielle Vermögenswerte | 13,2 | 3,3 | 16,5 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 6,5 | - | 6,5 |
| in Mio. € | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
| Finanzielle Vermögenswerte | 9,6 | 3,0 | 12,6 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | 13,0 | - | 13,0 |
Derzeit fallen keine finanziellen Vermögenswerte in die Fair-Value-Hierarchie Stufe
1. Die unter Stufe 2 ausgewiesenen Werte betreffen im Wesentlichen die aktivierten
und passivierten Devisentermingeschäfte. Die Werte werden mit Hilfe standardisierter
finanzmathematischer Verfahren unter Verwendung aktueller Marktparameter wie Wechselkurs
und Bonität der Vertragspartner (Mark-to-Market-Methode) oder quotierter Preise ermittelt.
Für die Berechnungen werden Mittelkurse verwendet. Die finanziellen Vermögenswerte
der Stufe 3 enthalten Anteile von nicht am Markt gehandelten Beteiligungen.
Alle anderen Finanzinstrumente werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet
und entsprechen im Wesentlichen den Buchwerten.
Aufgrund der internen Berichts- und Organisationsstruktur ergibt sich für die Segmentierung
der KUKA die Unterteilung in die Segmente KUKA Robotics, KUKA Systems und Swisslog.
Die wesentlichen Finanzgrößen werden für alle drei Segmente ermittelt. Für die Steuerung
des Segmentergebnisses wird das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) als entscheidende
Kennzahl herangezogen.
Die wesentlichen Elemente der Segmentberichterstattung sind im Lagebericht in der
Berichterstattung über die operativen Geschäftsbereiche Robotics, Systems und Swisslog,
sowie tabellarisch zu Beginn der Erläuterungen zum Quartalsabschluss dargestellt.
Die Kapitalflussrechnung zeigt entsprechend IAS 7 die Zahlungsmittelveränderung im
KUKA Konzern. Der Zahlungsmittelbestand umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen
Mittel, d. h. Kassenbestände, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten, soweit sie
innerhalb von drei Monaten verfügbar sind. Zahlungsmittel in Höhe von 0,4 Mio. € (31.
Dezember 2016: 1,1 Mio. €) unterliegen einer Verfügungsbeschränkung. Diese stehen
im Zusammenhang mit einem staatlich geförderten Auftrag in Brasilien, sowie mit einem
auf staatliche Fördermittel für förderfähige Entwicklungsprojekte bei einer deutschen
Gesellschaft.
Im Wesentlichen haben sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse
gegenüber dem 31. Dezember 2016 nicht verändert.
Aufgrund geänderter Beteiligungsverhältnisse (siehe dazu Abschnitt "Übernahme KUKA
durch die Midea Gruppe") zählen die Voith Gruppe sowie die Loh-Gruppe nicht mehr zu
den nahestehenden Unternehmen. Erweitert wurde der Kreis der nahestehenden Unternehmen
um die Unternehmen, welche der Midea-Gruppe zuzuordnen sind.
Abgesehen von diesen Änderungen und der neu hinzuerworbenen At-Equity Beteiligung
Pipeline Health Holdings LLC, San Francisco/USA, ist im Vergleich zum 31. Dezember
2016 der Kreis der nahestehenden Unternehmen bzgl. assoziierten Unternehmen, Gemeinschaftsunternehmen
sowie der nicht konsolidierten Tochterunternehmen unverändert.
Insgesamt wurden von nahestehenden Unternehmen und Personen in den ersten neun Monaten
2017 4,3 Mio. € Leistungen erbracht und 9,1 Mio. € Leistungen empfangen.
Weiterhin bestanden zum Stichtag insgesamt Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen
und Personen in Höhe von 1,0 Mio. € und Verbindlichkeiten sowie sonstige Leistungsverpflichtungen
in Höhe von 1,3 Mio. €.
Die vertraglich vereinbarten künftigen Kapitaleinzahlungen in die KBee AG sollen in
Abhängigkeit von der Erreichung bestimmter Meilensteine erfolgen und betragen noch
1,3 Mio. €. Über die Auslegung bestimmter Vertragsbestandteile, über den Entwicklungsstand
und die Serienreife des von der KBee AG entwickelten Roboters sowie über die Ausgestaltung
der weiteren Zusammenarbeit inklusive der damit einhergehenden Gesellschafts- und
Lizenzverträge bestehen zwischen den Parteien aktuell deutliche Meinungsunterschiede.
Am 16. Juni 2016 veröffentlichte die MECCA International (BVI) Limited, Tortola/Britische
Jungferninseln eine 100 %ige mittelbare Beteiligungsgesellschaft der Midea Gruppe
Co. Ltd. (Midea), die Angebotsunterlage zum öffentlichen Übernahmeangebot für die
KUKA Aktiengesellschaft (KUKA). Das Übernahmeangebot erfolgte in Form eines Barangebots
zu 115,0 € je KUKA Aktie und richtete sich an alle Aktionäre von KUKA.
Ende Juni 2016 erfolgte basierend auf der Fairness Opinion die Empfehlung des Vorstands
an die KUKA Aktionäre, das Angebot anzunehmen. Bis zum 3. August 2016 konnten in einer
Nachfrist (aufgrund Überschreitung der 30 %-Mindestannahmeschwelle) Aktionäre der
KUKA ihre Aktien Midea anbieten.
Nach Ablauf der Nachfrist betrug der Anteil der Midea Gruppe Co. Ltd., Foshan City,
Guangdong Province/China an KUKA, unter Berücksichtigung der angedienten Aktien, 94,55
%.
Der Vollzug der Übernahme war im Weiteren abhängig von kartellrechtlichen und regulatorischen
Genehmigungen in den verschiedenen Ländern, in welchen KUKA operativ tätig ist. Mit
dem Verkauf des operativen Bereichs "Aerospace" Mitte Dezember 2016 wurde die letzte
ausstehende Voraussetzung geschaffen, um die sicherheitsrelevanten Anforderungen der
US-Behörden CFIUS (Committee on Foreign Investment in the United States) und DDTC
(Directorate of Defense Trade Controls) zu erfüllen. Am 29. Dezember 2016 wurde die
Übernahme der KUKA Aktiengesellschaft durch MECCA International (BVI) Limited durch
die genannten US-Behörden freigegeben.
Damit waren alle Vollzugsbedingungen für das Übernahmeangebot vom 16. Juni 2016 erfüllt
und es erfolgte mit Wirkung zum 6. Januar 2017 die finale Abwicklung des Übernahmeangebots.
Für weitere Angaben verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2016.
Auf der diesjährigen Hauptversammlung am 31. Mai 2017 wurden mit großer Mehrheit der
Aktionäre die nachfolgenden Personen neu in den Aufsichtsrat gewählt
| ― |
Herr Dr. Yanmin (Andy) Gu |
| ― |
Herr Honbo (Paul) Fang |
| ― |
Frau Min (Francoise) Liu |
| ― |
Frau Professor Dr. Michèle Morner |
| ― |
Herr Alexander Liong Hauw Tan |
| ― |
Herr Professor Dr. Henning Kagermann |
Daneben sind Herr Michael Leppek, Herr Wilfried Eberhardt, Herr Siegfried Greulich,
Herr Armin Kolb, Dr. Constanze Kurz und Frau Carola Leitmeir weiterhin Mitglieder
des Aufsichtsrates der KUKA AG.
Es haben sich nach dem Bilanzstichtag bis zum Datum dieses Berichts keine berichtspflichtigen
Ereignisse mit Auswirkung auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage ergeben.
Augsburg, den 27. Oktober 2017
Der Vorstand
| Dr. Till Reuter | Peter Mohnen |
| Bilanzpressekonferenz | 22. März 2018 |
| Zwischenmitteilung erstes Quartal | 27. April 2018 |
| Hauptversammlung | 6. Juni 2018 |
| Zwischenbericht erstes Halbjahr | 7. August 2018 |
| Zwischenmitteilung für die ersten neun Monate | 30. Oktober 2018 |
Dieser Quartalsbericht wurde am 27. Oktober 2017 veröffentlicht und ist bei der KUKA
Aktiengesellschaft, Abteilung Corporate Communications/Investor Relations, in deutscher
und englischer Sprache zu beziehen. In Zweifelsfällen ist die deutsche Version maßgeblich.
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