![]() KUKA AktiengesellschaftAugsburgQuartalsmitteilung Q1/19Kennzahlenscroll
QuartalsmitteilungGeschäftsverlaufZum 1. Januar 2019 wurde die Organisationsstruktur verbessert. Die neue KUKA Business
Organisation (KBO) besteht nun aus fünf Business Segmenten - Systems, Robotics, Logistics
Automation, Healthcare und China. (Weitere Details siehe Segmentberichterstattung
ab Seite 5) KUKA KonzernDer KUKA Konzern konnte im ersten Quartal 2019 einen Auftragseingang in Höhe von 895,2
Mio. € verzeichnen. Damit liegt der Wert nahezu auf Vorjahresniveau (Q1/18: 900,2
Mio. €). Die Umsatzerlöse im KUKA Konzern summierten sich im ersten Quartal 2019 auf
737,7 Mio. € (Q1/18: 744,5 Mio. €) und lagen damit knapp unter dem Niveau des Vorjahres.
Die Umsätze wurden überwiegend in Europa erzielt. Die Book-to-BillRatio - d. h. das
Verhältnis von Auftragseingängen zu Umsatzerlösen -lag im abgelaufenen Quartal 2019
bei 1,21. Werte über 1 signalisieren eine gute Auslastung und deuten auf Wachstum
hin. Im Vergleich zum Vorjahr ist dieser Wert unverändert. Der Auftragsbestand hat
sich im Vergleich zu dem Vorjahreszeitraum um 5,8 % reduziert und betrug am 31. März
2019 2.197,6 Mio. € (31. März 2018: 2.332,0 Mio. €). Der KUKA Konzern erzielte im
ersten Quartal 2019 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 22,2 Mio.
€ und lag damit 45,1 % über dem Vorjahreswert in Höhe von 15,3 Mio. €. Die EBIT-Marge
lag bei 3,0 % (Q1/18: 2,1 %). Neben dem operativen Ergebnisbeitrag ist der Anstieg
unter anderem auf den Wechsel der Konsolidierungsmethode im Zusammenhang mit der Gründung
eines weiteren Joint Ventures mit der Midea Group im Segment China zurückzuführen. SystemsIm ersten Quartal 2019 erwirtschaftete Systems Auftragseingänge in Höhe von 203,4
Mio. € und lag damit 37,2 % unter dem Vorjahresquartal (Q1/18: 324,0 Mio. €). Die
Umsätze erreichten einen Wert in Höhe von 216,9 Mio. € (Q1/18: 250,6 Mio. €). Verglichen
mit dem Vorjahreszeitraum reduzierte sich der Wert um 13,4 %. Der Grund für den Rückgang
liegt im für das erste Halbjahr erwarteten deutlich herausfordernderen Marktumfeld.
Auch das Abklingen des starken Investitionszyklus bei US-Automobilkunden wirkten sich
aus. So reduzierte sich die Book-to-Bill-Ratio von 1,29 in Q1/18 auf 0,94 in Q1/19.
Der Auftragsbestand lag mit 694,8 Mio. € um 6,0 % unter dem Vorjahreswert in Höhe
von 739,4 Mio. €. Das EBIT in Q1/19 lag bei 3,1 Mio. € nach 19,6 Mio. € in Q1/18.
Die EBIT-Marge lag bei 1,4 % (Q1/18: 7,8 %). Margenschwächerer Projekte aus dem Vorjahr
sowie das niedrigere Umsatzvolumen beeinflussten die Marge negativ. RoboticsIm abgelaufenen Quartal erwirtschaftete das Segment Robotics Auftragseingänge von
327,3 Mio. €, was einem Minus von 7,2 % gegenüber dem Wert des Vorjahres entspricht
(Q1/18: 352,7 Mio. €). Im ersten Quartal 2019 erzielte Robotics einen Umsatz von 274,4
Mio. €. Dies entspricht einem Plus von 6,8 % gegenüber dem Vorjahreswert (Q1/18: 257,0
Mio. €). Die Umsatzerlöse wurden überwiegend in Europa erzielt. Die Book-to-Bill-Ratio
lag mit 1,19 weiter auf einem guten Niveau (Q1/18: 1,37). Der Auftragsbestand reduzierte
sich um 24,0 % von 595,6 Mio. € in Q1/18 auf 452,6 Mio. € in Q1/19. Das EBIT bei Robotics
in Q1/19 lag bei 14,6 Mio. € nach 8,5 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die EBIT-Marge
erhöhte sich von 3,3 % in Q1/18 auf 5,3 % in Q1/19. Die Steigerung konnte unter anderem
durch Kostenreduzierungen im Rahmen des Effizienzprogramms erreicht werden. Außerdem
wirkte sich das höhere Umsatzvolumen positiv auf die Marge aus. Logistics AutomationDer Auftragseingang bei Logistics Automation erhöhte sich im Berichtszeitraum um 23,7
% auf 192,9 Mio. € (Q1/18: 156,0 Mio. €). In allen Regionen konnten hohe Auftragseingänge
gebucht werden. Im ersten Quartal 2019 erwirtschaftete Logistics Automation Umsatzerlöse
in Höhe von 142,0 Mio. € und lag unverändert auf dem Niveau des Vorjahres (Q1/18:
142,7 Mio. €). Bereits im Vorjahr verzeichnete Logistics Automation einen Rekordumsatz
und konnte dieses Niveau in der Abwicklung halten. Mit 1,36 lag die Book-to-Bill-Ratio
deutlich über 1 und über dem Vorjahreswert mit 1,09, was auf Wachstum hindeutet. Der
Auftragsbestand erhöhte sich von 556,8 Mio. € auf 570,2 Mio. €. Das EBIT in Q1/19
lag bei 0,9 Mio. € nach 2,3 Mio. € in Q1/18. Die EBIT-Marge lag bei 0,6 % in Q1/19
nach 1,6 % in Q1/18. Ursachen waren vor allem Verzögerungen in der Projektabwicklung,
die sich auf die Marge auswirkten. HealthcareIn den ersten drei Monaten 2019 reduzierten sich die Auftragseingänge im Segment Healthcare
um 6,7 % auf 50,0 Mio. € (Q1/18: 53,6 Mio. €). Aufgrund von Verschiebungen in der
Auftragsvergabe lag der Wert leicht unter Vorjahresniveau. Healthcare erzielte im
Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von 50,9 Mio. €. Damit lag dieser Wert um 1,2
% leicht über dem Niveau des Vorjahres mit 50,3 Mio. €. So reduzierte sich die Book-to-Bill-Ratio
von 1,07 in Q1/18 auf 0,98 in Q1/19. Der Auftragsbestand erhöhte sich um 3,7 % von
201,3 Mio. € in Q1/18 auf 208,8 Mio. € in Q1/19. Das EBIT in Q1/19 sank auf 0,2 Mio.
€ (Q1/18: 0,3 Mio. €). Die EBIT-Marge lag bei 0,4 % (Q1/18: 0,6 %). ChinaDas Segment China erreichte im ersten Quartal 2019 Auftragseingänge von insgesamt
172,8 Mio. €. Damit erhöhte sich der Wert deutlich um 121,5 % gegenüber dem Vorjahreswert
(Q1/18: 78,0 Mio. €). China ist weltweit der größte Wachstumsmarkt für roboterbasierte
Automatisierung. Das hohe Auftragsvolumen konnte sowohl in der Automobilindustrie
als auch in der General Industry erzielt werden. In den ersten drei Monaten 2019 summierten
sich die Umsatzerlöse im Segment China auf 94,2 Mio. € nach 103,3 Mio. € im Vorjahreszeitraum.
Dies entspricht einem Rückgang um 8,8 % und ist vor allem auf das in 2019 wirtschaftlich
schwierigere Umfeld zurückzuführen. Die Book-to-Bill-Ratio lag bei 1,83 in Q1/19 und
damit deutlich über dem Vorjahr (Q1/18: 0,76). Der Auftragsbestand reduzierte sich
um 4,6 % von 351,7 Mio. € auf 335,4 Mio. €. In China lag das EBIT in Q1/19 bei 5,1
Mio. € (2018: -1,4 Mio. €) und die EBIT-Marge lag bei 5,4 % (Q1/18: -1,4 %). Der Anstieg
ist unter anderem auf den Wechsel der Konsolidierungsmethode im Zusammenhang mit der
Gründung eines weiteren Joint Ventures mit der Midea Group im Segment China zurückzuführen. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageErtragslageIm ersten Quartal des Geschäftsjahres 2019 verzeichnete der KUKA Konzern Umsatzlöse
in Höhe von 737,7 Mio. € (Q1/18: 744,5 Mio. €), die sich damit auf dem Niveau des
Vorjahres befinden. Es konnten Auftragseingänge von 895,2 Mio. € (Q1/18: 900,2 Mio.
€) verzeichnet werden. Der Konzern verfügt über einen konstant hohen Auftragsbestand
in Höhe von 2.197,6 Mio. €, der über dem des Geschäftsjahresende 2018 liegt (31. Dezember
2018: 2.055,7 Mio. € / 31. März 2018: 2.332,0 Mio. €). Das Bruttoergebnis sank gegenüber
dem ersten Quartal 2018 um 8,5 % auf 167,5 Mio. € (Q1/18: 183,1 Mio. €); dies entspricht
einer KonzernBruttomarge von 22,7 % (Q1/18: 24,6 %). Die Overheadkosten, bestehend aus den Kosten für Vertrieb, Forschung und Entwicklung
sowie Verwaltung, sanken im Berichtszeitraum von 166,7 Mio. € um 4,6 % auf 159,0 Mio.
€. Das Verhältnis der Overheadkosten zum Umsatz sank von 22,4 % auf 21,6 %. Der Rückgang
spiegelt die ersten Erfolge der Effizienzmaßnahmen wider, die der KUKA Konzern im
Januar 2019 angekündigt hatte. Im ersten Quartal 2019 wurden 5,6 Mio. € (Q1/18: 8,7 Mio. €) angefallene Kosten für
Neuentwicklungen aktiviert, was einer Aktivierungsquote von 14,3 % (Q1/18: 22,0 %)
entspricht. Dies bedeutet einen Rückgang gegenüber dem Vorjahresberichtszeitraum,
jedoch ist der Wert mit dem von 2017 vergleichbar. Die aktivierten Kosten werden in
den Folgeperioden über planmäßige Abschreibungen als Aufwand erfasst. Diese lagen
im Berichtszeitraum bei 5,0 Mio. € (Q1/18: 3,8 Mio. €). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg von 15,3 Mio. € im ersten Quartal
2018 um 45,1 % auf 22,2 Mio. € im aktuellen Berichtszeitraum. Die EBIT-Marge verbesserte
sich dementsprechend von 2,1 % auf 3,0 %. Der Anstieg ist unter anderem auf den Wechsel
der Konsolidierungsmethode im Zusammenhang mit der Gründung eines weiteren Joint Ventures
mit der Midea Group in China zurückzuführen. scroll
Begründung weiterer Joint Ventures gemeinsam mit dem Mehrheitsaktionär MideaZum 3. Januar 2019 beteiligte sich die Midea Group zu je 50 % unmittelbar an zwei
chinesischen Gesellschaften des KUKA Konzerns durch Bareinlage, die im mittleren zweistelligen
Millionenbereich lag. Aufgrund der Ausgestaltung der jeweiligen Rechte der Joint-Venture-Partner
ist die Beteiligung im Businesssegment Healthcare weiterhin beim KUKA Konzern vollkonsolidiert,
wohingegen die Beteiligung im Businesssegment Logistics Automation At-Equtiy im Konzernabschluss
der KUKA einbezogen wird. Die Gesellschaften sind entsprechend dem Management Approach sowohl dem Businesssegement
Healthcare bzw. Logistics Automation als auch dem Business Segment China zugeordnet.
Diese doppelte Erfassung in den Business Segmenten wird bei der Erstellung des Konzernabschlusses
eliminiert. KUKA Toledo Production Operations LLC., Toledo/ USA (KTPO)Im Rahmen eines Betreibermodells produziert die KTPO für Chrysler den Jeep Wrangler.
Im April 2018 lief die Produktion des JK-Modells aus. Der bestehende Vertrag wurde
daraufhin in ein neues Leasingverhältnis, das weiterhin als Finanzierungsleasing mit
dem KUKA Konzern als Leasinggeber klassifiziert wird, überführt. Bestehende Vertragsgestaltungen
wurden entsprechend der neuen Produktanforderungen angepasst, um seit April 2019 das
JT-Nachfolgemodell des Jeep Wrangler zu produzieren. Der umgestaltete Vertrag hat
eine Laufzeit bis März 2025 und beinhaltet ebenfalls die Lieferung von Karossen. Durch
den Abschluss des neuen Vertrages und der damit verbundenen Umbaumaßnahmen der Produktionsanlagen
ruhte der bisherige Vertrag. Im März 2019 konnten die Umbaumaßnahmen abgeschlossen
werden und gleichzeitig konnte mit der Produktion von Prototypen begonnen werden.
Der Serienstart der Produktion und die damit verbundene bilanzielle Erfassung der
Finanzierungsleasingforderung beginnt im April 2019. SegmentberichterstattungZum 1. Januar 2019 wurde die Organisationsstruktur verbessert. Die neue KUKA Business
Organisation (KBO) besteht aus fünf Business Segmenten - Systems, Robotics, Logistics
Automation, Healthcare und China. Ein wesentlicher Aspekt der neuen Organisation ist
die stärkere Ausrichtung auf unsere Kunden. Die bisherige eher zentralisierte Struktur
wurde zugunsten der Unternehmensbereiche gelockert. Damit erhalten die Business Segmente
mehr unternehmerische Verantwortung. Gleichzeitig wird die Holding-Struktur deutlich
verschlankt. Die Wettbewerbsfähigkeit soll damit verbessert und das unternehmerische
Denken und Handeln innerhalb der Business Segmente gestärkt werden. Die Aufteilung
von Swisslog in Logistics Automation und Healthcare wurde auf Grund ihres breiten
Leistungsspektrums sowie Branchenkompetenz im jeweiligen Produktbereich vollzogen. Die Kernkompetenz des Geschäftsbereichs Systems liegt in maßgeschneiderten und flexiblen
Lösungen zur Automatisierung von Fertigungsprozessen und der Produktionslogistik.
Im Fokus stehen Anlagenprojekte vor allem für die Automobilindustrie. Hierzu gehören
der Karosseriebau, die Montage und der Test von Verbrennungsmotoren und Getrieben,
aber auch zukunftsweisende Geschäftsfelder wie die Elektromobilität mit Montage und
Test von Elektromotoren, Batteriemodulen und -packs sowie anderen Komponenten des
elektrischen Antriebsstrangs. Das Know-how liegt in der Bündelung von Prozesswissen,
Erfahrungen und Kompetenzen in Engineering, Projektmanagement, Inbetriebnahme und
Service für die automatisierte Produktion von Fahrzeugen. Die Umsatzerlöse sanken
von 250,6 Mio. € im ersten Quartal 2018 auf 216,9 Mio. € im ersten Quartal 2019. Das
EBIT reduzierte sich von 19,6 Mio. € auf 3,1 Mio. €. Dementsprechend nahm die EBIT-Marge
von 7,8 % auf 1,4 % ab. Das deutlich niedrigere Ergebnis im Vergleich zum Vorjahr
liegt an den Auswirkungen der Projektverschlechterungen, die im vierten Quartal 2018
eingetreten sind. Der Geschäftsbereich Robotics entwickelt, produziert und vertreibt die Kernkomponente
für die Automatisierung - den Roboter. Neben der Fertigung von Roboter stehen auch
die Robotersteuerung, Zellen und Software zur Digitalisierung in der Automatisierung
im Fokus. Darüber hinaus bietet Robotics seinen Kunden umfangreiche Serviceleistungen
an. Die Umsatzerlöse im Bereich Robotics stiegen um 6,8 % von 257,0 Mio. € im ersten
Quartal 2018 auf 274,4 Mio. € im ersten Quartal 2019 an. Das EBIT stieg um 71,8 %
auf 14,6 Mio. € an (Q1/18: 8,5 Mio. €). Die EBIT-Marge lag demnach bei 5,3 % (Q1/18:
3,3 %). Das Business Segment Logistics Automation bietet automatisierte, roboter- und datengesteuerte
Intralogistiksysteme an, von der Planung über die Umsetzung bis hin zum Service. Die
integrierten Automatisierungslösungen werden für zukunftsorientierte Lager und Verteilzentren
realisiert. Im Fokus stehen die Wachstumsmärkte E-Commerce/Retail, Consumer Goods.
Die erwirtschafteten Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Logistics Automation liegen
auf dem Niveau des Vergleichszeitraumes (Q1/19: 142,0 Mio. €; Q1/18: 142,7 Mio. €).
Das EBIT hingegen fiel um 1,4 Mio. € auf 0,9 Mio. € (Q1/18: 2,3 Mio. €), was einer
EBIT-Marge von 0,6 % (Q1/18: 1,6 %) entspricht. Swisslog Healthcare bietet im Medikamentenmanagement Lösungen für zukunftsorientierte
Krankenhäuser an, um nachhaltig deren Effizienz und die Pflege zu verbessern. Ziel
ist es, Effizienzen zu steigern und die Patientenzufriedenheit zu erhöhen. Durch Prozessoptimierungen
im Medikamentenmanagement während und nach dem stationären Aufenthalt von Patienten,
gewinnt das Krankenhauspersonal Zeit für die Pflege und die Patientenzufriedenheit
erhöht sich. Zeitgleich reduzieren sich Medikationsfehler durch den Einsatz von Automatisierungslösungen
von Swisslog Healthcare nachweislich. Durch das neu gegründete Joint Venture mit Midea
im Healthcare-Bereich sollen weitere gegenseitige Synergien auf dem chinesischen Markt
ausgebaut und optimal genutzt werden. Die Umsatzerlöse stiegen leicht auf 50,9 Mio.
€ (Q1/18: 50,3 Mio. €). Das EBIT sank gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum leicht
auf 0,2 Mio. €. Dies führt zu einer EBIT-Marge von 0,4 % (Q1/18: 0,6 %). Das Segment China konzentriert sich auf den chinesischen Wachstumsmarkt. In China
produziert und vertreibt KUKA Industrieroboter, bietet Automatisierungslösungen sowie
automatisierte Lagerverwaltungssysteme und Gesundheitssysteme. Aktuell befindet sich
eine weitere Produktionsstätte im Technologiepark in Shunde im Aufbau. Dort werden
künftig auch Robotermodelle hergestellt, die das Produktportfolio erweitern werden.
Dafür sind außerdem Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten für neue Robotermodelle
wie Scara- und Deltaroboter geplant. Hier wurden im ersten Quartal 2019 94,2 Mio.
€ Umsatzerlöse generiert (Q1/18: 103,3 Mio. €). Das EBIT stieg von -1,4 Mio. € (EBIT-Marge:
-1,4 %) auf 5,1 Mio. € (EBIT-Marge: 5,4 %) an. Der Effekt aus der Entkonsolidierung
und dem 50 %-igen Ansatz der At-Equity Beteiligung zum beizulegenden Zeitwert wurde
erfolgswirksam im sonstigen betrieblichen Ertrag im Segment China ausgewiesen. Hierbei
handelt es sich um einen einmaligen nicht operativen Vorgang, der das Segment China
betreffend auch nur dort ausgewiesen wird. Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) stieg im Vorjahresvergleich
von 35,9 Mio. € auf 52,1 Mio. €. Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen in Höhe
von 29,9 Mio. € (Q1/18: 20,6 Mio. €) erfasst, wovon 8,0 Mio. € auf Sachverhalte den
neuen IFRS 16 Leasingstandard betreffend entfallen. Segmentberichterstattungscroll
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Das saldierte Finanzergebnis aus Erträgen und Aufwendungen führte zu einem Aufwand
von 1,8 Mio. € im ersten Quartal 2019 (Q1/18: Aufwand in Höhe von 2,7 Mio. €). In
den Finanzaufwendungen sind diverse Zinsaufwendungen in Höhe von 3,3 Mio. € (Q1/18:
2,6 Mio. €) sowie für Leasingsachverhalte, die mit der Einführung von IFRS 16 entstanden
sind (Q1/19: 1,3 Mio. €; Q1/18: 0,0 Mio. €), enthalten. Die Aufwendungen von Nettowährungseffekten
reduzierten sich von 1,1 Mio. € in Q1/18 auf 0,6 Mio. € in Q1/19. Die Zinserträge
betrugen 4,1 Mio. € - ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr um 2,7 Mio. € (Q1/18: 1,4
Mio. €) und beinhalten im Wesentlichen Zinsen auf Bankguthaben in Höhe von 3,6 Mio.
€ (Q1/18: 0,0 Mio. €). Der Nettozinsaufwand für Pensionen betrug analog zum Vorjahr
0,4 Mio. €. Der KUKA Konzern erwirtschaftete im ersten Quartal 2019 ein Ergebnis vor Steuern (EBT)
in Höhe von 20,4 Mio. €, das um 7,8 Mio. € über dem des Vorjahres lag (Q1/18: 12,6
Mio. €). Der Steueraufwand wuchs demnach von 2,9 Mio. € in Q1/18 auf 5,4 Mio. in Q1/19
an, was einer Steuerquote von 26,5 % (Q1/18: 23,0 %) entspricht. Das Ergebnis nach Steuern beträgt 15,0 Mio. € (Q1/18: 9,7 Mio. €) woraus sich ein
Ergebnis je Aktie von 0,41 € (Q1/18: 0,24 €) ergibt. Konzerngewinn- und Verlustrechnung (verkürzt)scroll
FinanzlageDie Cash Earnings stiegen gegenüber dem Vorjahr um 10,2 Mio. € auf 41,3 Mio.€ (Q1/18: 31,1 Mio. €) an, die durch das höhere Ergebnis nach Steuern - verglichen
mit dem Vorjahreszeitraum - zu Stande kommt. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im ersten Quartal 2019 bei 18,0
Mio. € und damit deutlich über dem des Vorjahresquartals (Q1/18: -97,0 Mio. €). Das
Trade Working Capitals erhöhte sich um 29,4 Mio. € gegenüber dem Geschäftsjahresanfang von 566,3 Mio. € auf 595,7 Mio. €.
Dieser Anstieg wirkt sich belastend auf den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
aus. Nachfolgende Übersicht zeigt die Entwicklung des Trade Working Capitals: scroll
Im ersten Quartal 2019 wurden Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
in Höhe von 36,2 Mio. € (Q1/18: 43,3 Mio. €) vorgenommen. Die Investitionen innerhalb
der Sachanlagen in Höhe von 27,7 Mio. € fielen hauptsächlich für den Bau der Produktionsanlagen
in Augsburg und Toledo/USA sowie für das Ausbildungszentrum in Augsburg an. Für selbst
erstellte immaterielle Vermögenswerte wurden 5,6 Mio. € von insgesamt 8,5 Mio. € im
Bereich der immateriellen Vermögenswerte investiert. Der KUKA Konzern erwarb im vierten Quartal 2017 50,01 % der Anteile an der Device
Insight GmbH, München für 37,5 Mio. €, wovon 18,9 Mio. € bereits im Geschäftsjahr
2017 beglichen wurden. Die Vertragsparteien vereinbarten gegenseitige Optionen auf
den Erwerb der verbliebenen Anteile von 49,99 %, die im ersten Quartal 2019 für den
vereinbarten Restbetrag erworben wurden. Darüber hinaus beinhaltet der Cashflow aus
Investitionstätigkeit noch zwei weitere bedingte Kaufpreiszahlungen die Unternehmen
Utica Enterprises, Shelby Township, Michigan/USA, und Visual Components Oy, Espoo/Finnland
betreffend. Deren Betrag liegt im mittleren einstelligen Millionenbereich. Die Bareinlage der Midea Group für die Beteiligung an der chinesischen Gesellschaft
im Business Segment Healthcare ist unter den Einzahlungen für Finanzinvestitionen
ausgewiesen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug insgesamt -38,7 Mio. € (Q1/18: -50,0
Mio.€). Der daraus resultierende Free Cashflow, der sich aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
und dem Cashflow aus Investitionstätigkeit zusammensetzt, beläuft sich auf -20,7 Mio.
€ (Q1/18: -147,0 Mio. €). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit stieg leicht von 55,6 Mio. € im ersten Quartal
2018 auf 57,7 Mio. € im ersten Quartal 2019 an. Darin enthalten ist auch die kurzfristige
Aufnahme von Finanzmitteln im Rahmen des Konsortialkreditvertrages in Höhe von 67,5
Mio. €. Der Zins- und Tilgungsanteil der Leasingzahlungen des neuen IFRS 16 Leasingstandards
ist ebenfalls im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit berücksichtigt (Q1/19: -7,2 Mio.
€; Q1/18: 0,0 Mio. €). Zum 31. März 2019 verfügte der KUKA Konzern über einen Finanzmittelfond von 532,3
Mio. € (31. März 2018: 132,2 Mio. €), was ein Anstieg zum 31. Dezember 2018 in Höhe
von 53,7 Mio. € bedeutet (1. Januar 2019: 478,6 Mio. €). Konzern-Kapitalflussrechnung (verkürzt)scroll
ABS-ProgrammDas seit 2011 bestehende, und im Jahr 2018 verlängerte, ABS-Programm der KUKA Deutschland
GmbH lief im Januar 2019 planmäßig aus. Im Rahmen der Beendigungsvereinbarung wurden
von KUKA per Ende Januar 2019 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von
rund 14 Mio. € zurückerworben. VermögenslageDurch die verpflichtende Anwendung des neuen Leasingstandards (IFRS 16) zum 1. Januar
2019 mussten Ausweisanpassungen innerhalb der Eröffnungsbilanz vorgenommen werden.
Durch die Aktivierung von Nutzungsrechten für Leasinggegenstände, die bisher als operative
Leasingverträge nicht bilanziert wurden, verlängerte sich die Bilanzsumme um 134,0
Mio. € auf 3.352,5 Mio. € (31. Dezember 2018: 3.218,5 Mio. €). Korrespondierend wurde
auf der Passivseite eine Verbindlichkeit, aufgeteilt nach lang- und kurzfristig, erfasst. Der Bilanzansatz der langfristigen Vermögenswerte betrug zum 31. März 2019 1.348,4
Mio. € und lag damit um 24,0 Mio. € über dem Wert zum Jahresanfang (1. Januar 2019:
1.324,4 Mio. €). Die wesentlichste Veränderung nach der Aktivierung der Nutzungsrechte
für Leasinggegenstände ist der Anstieg der At-Equity bilanzierten Beteiligung (1.
Januar 2019: 13,9 Mio. €; 31 März 2019: 36,0 Mio. €). Die kurzfristen Vermögenswerte wuchsen von 2.028,1 Mio. € (1. Januar 2019) auf 2.162,0
Mio. € (31. März 2019) an. Dabei erhöhten sich die Forderungen aus Lieferung und Leistung
von 415,1 Mio. € zum 1. Januar 2019 auf 471,0 Mio. € zum 31. März 2019. Auch die Zahlungsmittel
und Zahlungsmitteläquivalente stiegen unter anderem durch die Einzahlung der Midea
Group für die Beteiligung an der chinesischen Tochtergesellschaft im Business Segment
Heathcare um 53,7 Mio. € auf 532,3 Mio. € (1. Januar 2019: 478,6 Mio. €) an. Das Eigenkapital konnte im Berichtszeitrum von 1.339,6 Mio. € auf 1.392,4 Mio. € gesteigert
werden. Die Gewinnrücklage erhöhte sich hauptsächlich durch das Ergebnis nach Steuern
sowie Fremdwährungseffekten um 32,9 Mio. € auf 702,8 Mio. € (1. Januar 2019: 669,9
Mio. €). Die erfolgsneutrale Bewertung der Pensionen inkl. der darauf entfallenden
latenten Steuern hat das Eigenkapital im Berichtszeitraum um 5,3 Mio. € reduziert.
Das den Minderheiten zustehende Eigenkapital veränderte sich von 259,7 Mio. € zum
1. Januar 2019 auf 279,6 Mio. € zum 31. März 2019, das auch auf die Beteiligung der
Midea Group an einer chinesischen Tochtergesellschaft im Businesssegment Healthcare
zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote liegt gegenüber dem Geschäftsjahresanfang
nahezu unverändert bei 39,7 % (1. Januar 2019: 40,0 %). Die langfristigen und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten belaufen sich auf 456,2
Mio. € (1. Januar 2019: 385,7 Mio. €). Der Anstieg betrifft vornehmlich kurzfristige
Aufnahmen von Finanzmitteln im Rahmen des Konsortialkreditvertrages. Die kurzfristigen Schulden stiegen von 1.342,1 Mio. € zum 1. Januar 2019 auf 1.422,7
Mio. € zum 31. März 2019. Hauptsächlich ist die Erhöhung auf die Vertragsverbindlichkeiten
(1. Januar 2019: 406,8 Mio. €; 31 März 2019: 471,7 Mio. €) sowie die Finanzverbindlichkeiten
(1. Januar 2019: 5,2 Mio. €; 31 März 2019: 73,2 Mio. €) zurückzuführen. Darüber hinaus
wurden im Rahmen der Erstanwendung des IFRS 16 zum 31. März 2019 kurzfristige Leasingverbindlichkeiten
in Höhe von 29,8 Mio. € erfasst. Zum 31. März 2019 ergibt sich eine Konzern-Nettoliquidität, die sich aus den flüssigen
Mitteln abzüglich der lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zusammensetzen,
in Höhe von 76,1 Mio. € (1. Januar 2019: 92,9 Mio. €). scroll
Risiko- und ChancenberichtIn der Gesamtbetrachtung der Risiken ist der KUKA Konzern überwiegend (leistungs-)wirtschaftlichen
Risiken aus den Geschäftsbereichen sowie auf Konzernebene gesteuerten rechtlichen
und finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Es sind für den Vorstand keine einzelnen
oder aggregierten Risiken zu erkennen, die den Bestand des Unternehmens gefährden
könnten. Strategisch und auch finanziell ist das Unternehmen so aufgestellt, dass
potenzielle Risiken abgefedert und sich bietende Geschäftschancen genutzt werden können. AusblickUnter den gegenwärtigen Konjunkturprognosen und Rahmenbedingungen sowie unter Abwägung
der aktuellen Risiko- und Chancenpotenziale rechnet KUKA im Geschäftsjahr 2019 mit
einer leicht steigenden Nachfrage. Wachstum wird vor allem aus Asien und hier insbesondere
aus China erwartet. Europa und Americas sollten sich gemäß unserer Prognose positiv
entwickeln. Auf Branchenebene erwartet KUKA für die Absatzmärkte der General Industry
eine Steigerung gegenüber dem Vorjahr. In der Automobilindustrie sollte die Nachfrage
stabil verlaufen. Unsicherheiten ergeben sich vor allem aufgrund der aktuellen politischen
und weltwirtschaftlichen Entwicklung. Davon betroffen sind auch die weltweit größten
Robotik-Absatzmärkte wie die Automobilindustrie und Electronics, deren Entwicklungen
wir im Blick behalten. KUKA erwartet auf Basis der gegenwärtigen Rahmenbedingungen und Wechselkurse im Gesamtjahr
2019 einen leicht steigenden Umsatz von rund 3,3 Mrd. €. Unter der Annahme der aktuellen
konjunkturellen Rahmenbedingungen und der erwarteten Geschäftsentwicklung geht der
KUKA Konzern davon aus, eine EBIT-Marge von rund 3,5 % vor finaler Evaluierung der
laufenden Reorganisationsaufwendungen zu erreichen. Die zweite Jahreshälfte sollte
dabei besser verlaufen, zum einen aufgrund von KUKAs Markterwartungen und zum anderen
aufgrund der Effizienzmaßnahmen, die sich gegen Jahresende verstärkt auswirken werden. Zwischenabschluss (verkürzt)Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2019 scroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2019 scroll
Konzern-Kapitalflussrechnung
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2019 scroll
Konzern-Bilanzder KUKA Aktiengesellschaft zum 31. März 2019 Aktivascroll
Passivascroll
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitalsder KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2019 scroll
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Diese Quartalsmitteilung wurde am 29. April 2019 veröffentlicht und ist bei der KUKA
Aktiengesellschaft, Abteilung Corporate Communications/Investor Relations, in deutscher
und englischer Sprache zu beziehen. In Zweifelsfällen ist die deutsche Version maßgeblich. Kontakt und ImpressumKUKA AktiengesellschaftZugspitzstr. 140 T +49 821 797 - 0 Corporate CommunicationsT +49 821 797 - 3722 Investor RelationsT +49 821 797 - 5226 Konzept, Design und Satzsam waikiki, Hamburg TextKUKA Aktiengesellschaft www.kuka.com |
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