KUKA Aktiengesellschaft

Augsburg

Quartalsmitteilung Q1/20

Kennzahlen

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in Mio. € Q1/19 Q1/20 Veränderung
in %
Auftragseingänge 895,2 689,0 -23,0 %
Auftragsbestand (31.3.) 2.197,6 1.998,6 -9,1 %
Umsatzerlöse 737,7 624,6 -15,3 %
Bruttoergebnis vom Umsatz 167,5 124,2 -25,8 %
in % der Umsatzerlöse 22,7 % 19,9 % -
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 22,2 -34,2 >-100 %
in % der Umsatzerlöse 3,0 % -5,5 % -
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 52,1 -1,7 >-100 %
in % der Umsatzerlöse 7,1 % -0,3 % -
Ergebnis nach Steuern 15,0 -21,9 >-100 %
Verwässertes/unverwässertes Ergebnis je Aktie in € 0,41 -0,51 >-100 %
Investitionen 36,2 18,3 -49,4 %
Eigenkapitalquote in % (31.3.) 39,7 % 39,3 % -
Nettoliquidität (31.3.) 76,1 20,1 -73,6 %
Mitarbeiter (31.3.) 14.238 14.012 -1,6 %

Quartalsmitteilung

Geschäftsverlauf

KUKA Konzern

Im ersten Quartal 2020 betrug der Auftragseingang im KUKA Konzern 689,0 Mio. € und sank damit deutlich gegenüber dem Vorjahr (Q1/19: 895,2 Mio. €). Die Zurückhaltung von Kunden sowohl im Bereich Automotive als auch bei General Industry war deutlich zu spüren. Weltweit waren Investitionsentscheidungen von den andauernden Unsicherheiten und den nicht absehbaren Auswirkungen der Coronavirus-Krise beeinflusst. Die Umsatzerlöse des KUKA Konzerns beliefen sich im ersten Quartal 2020 auf 624,6 Mio. € (Q1/19: 737,7 Mio. €), was einem Rückgang um 15,3 % gegenüber dem ersten Quartal des Vorjahres entspricht. Die Book-to-Bill-Ratio, die das Verhältnis zwischen Auftragseingängen und Umsatzerlösen darlegt, lag im abgelaufenen Quartal 2020 bei 1,10 (Q1/19: 1,21). Werte über 1 signalisieren eine gute Auslastung und deuten auf Wachstum hin. Der Auftragsbestand belief sich zum 31. März 2020 auf 1.998,6 Mio. €, das im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einem Rückgang von 9,1 % entspricht (31. März 2019: 2.197,6 Mio. €). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des KUKA Konzerns fiel von 22,2 Mio. € in Q1/19 auf -34,2 Mio. € in Q1/20. Dies führte zu einer EBIT-Marge von -5,5 % (Q1/19: 3,0 %). Aufgrund der weltweiten Ausbreitung des Coronavirus wurde die globale Wirtschaft sukzessive heruntergefahren, einige Kunden schlossen ihre Produktionsstandorte und Investitionsentscheidungen wurden verschoben. Dies führte bei KUKA zum Teil zu deutlichen Rückgängen.

Systems

Die erwirtschafteten Auftragseingänge im Segment Systems lagen bei 115,5 Mio. €, was einem Rückgang von 43,2 % gegenüber dem Vorjahresquartal (Q1/19: 203,4 Mio. €) entspricht. Im ersten Quartal des Geschäftsjahres haben Kunden aufgrund der unsicheren Lage keine Großaufträge vergeben. Bei den Umsatzerlösen konnte ein Wert von 173,2 Mio. € (Q1/19: 216,9 Mio. €) erreicht werden. Verglichen mit dem Vorjahreszeitraum bedeutet dies einen Rückgang von 20,1 %. Der Umsatzrückgang spiegelt den niedrigen Auftragseingang aus dem Vorjahr wider. Die Book-to-Bill-Ratio reduzierte sich von 0,94 in Q1/19 auf 0,67 in Q1/20. Der Auftragsbestand sank von 694,8 Mio. € um 21,4 % auf 546,1 Mio. € zum 31. März 2020. Das EBIT betrug -8,3 Mio. € in Q1/20 nach 4,8 Mio. € in Q1/19, das zu einer EBIT-Marge von -4,8 % (Q1/19: 2,2 %) führte. Neben Projektverschlechterungen wirkte sich vor allem die Coronavirus-Krise deutlich auf das Ergebnis aus. Zahlreiche Produktionsstandorte von Kunden aber auch Standorte von KUKA mussten die Produktion verringern oder vorübergehend schließen.

Robotics

Im abgelaufenen Quartal betrugen die Auftragseingänge im Segment Robotics 269,8 Mio. €, was ein Minus gegenüber dem Vorjahresquartal in Höhe von 17,6 % entspricht (Q1/19: 327,3 Mio. €). Die Umsatzerlöse in Höhe von 221,1 Mio. € waren ebenfalls rückläufig. Gegenüber dem Vorjahr sanken diese um 19,4 % (Q1/19: 274,4 Mio. €). Der Rückgang ist vor allem auf Projektverschiebungen bei Kunden zurückzuführen. Die Book-to-Bill-Ratio lag bei 1,22 nach 1,19 im Vorjahr. Der Auftragsbestand sank von 452,6 Mio. € in Q1/19 um 28,9 % auf 321,6 Mio. € in Q1/20. Das Segment Robotics musste ein EBIT von -3,9 Mio. € verzeichnen. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres konnten 14,1 Mio. € erwirtschaftet werden. Demnach lag die EBIT-Marge bei -1,8 % nach 5,1 % im ersten Quartal 2019. Insbesondere das niedrigere Umsatzvolumen führte zu einem negativen EBIT.

Swisslog

Im Berichtszeitraum konnte Swisslog einen Auftragseingang in Höhe von 150,4 Mio. € verzeichnen. Dies bedeutet einen Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 22,0 % (Q1/19: 192,9 Mio. €). Der Rückgang ist durch die Verschiebung von Projekten zu erklären. Einerseits profitiert Swisslog von der hohen Nachfrage in ihren Fokusmärkten Consumer Goods und E-Commerce/Retail, andererseits verschieben aufgrund der Coronavirus-Krise vermehrt Kunden Investitionsentscheidungen. Die Umsatzerlöse erhöhten sich leicht um 3,7 % auf 147,3 Mio. € nach 142,0 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die Book-to-Bill-Ratio ging von 1,36 in Q1/19 auf 1,02 in Q1/20 zurück. Der Auftragsbestand zum 31. März 2020 lag bei 647,5 Mio. € nach 570,2 Mio. € zum 31. März 2019, was einem deutlichen Anstieg in Höhe von 13,6 % entspricht. Das Segment Swisslog konnte im ersten Quartal 2020 ein EBIT in Höhe von 3,6 Mio. € erzielen. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies ein Anstieg in Höhe von 2,3 Mio. € (Q1/19: 1,3 Mio. €). Die EBIT-Marge betrug 2,4 % in Q1/20 nach 0,9 % in Q1/19. Die Verbesserung zum Vorjahr basiert auf dem höheren Volumen und einer gestiegenen Effizienz.

Swisslog Healthcare

Die Auftragseingänge im Segment Swisslog Healthcare stiegen leicht um 0,4 Mio. € von 50,0 Mio. € in Q1/19 auf 50,4 Mio. € in Q1/20. Der leichte Anstieg in Höhe von 0,8 % konnte in allen Regionen erzielt werden. Die erwirtschafteten Umsatzerlöse beliefen sich auf 58,3 Mio. € - ein Anstieg um 14,5 % gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum (Q1/19: 50,9 Mio. €). Positiv wirkte sich der höhere Auftragsbestand aus, mit dem Swisslog Healthcare zu Beginn des Geschäftsjahres startete. Die Book-to-Bill-Ratio betrug 0,86 in Q1/20 nach 0,98 in Q1/19. Der Auftragsbestand lag bei 220,7 Mio. € zum Ende des ersten Quartals 2020. Dies entspricht einem Anstieg von 5,7 % gegenüber dem Vorjahr (31. März 2019: 208,8 Mio. €). Das EBIT sank leicht von 0,5 Mio. € in Q1/2019 auf 0,4 Mio. € in Q1/20. Die entspricht einer EBIT-Marge von 1,0 % in Q1/19 bzw. 0,7 % in Q1/20. Ergebnisbelastend wirkten sich Investitionen im R&D Bereich aus, die zur Erweiterung des Produktportfolios führen werden.

China

Das Segment China verzeichnete im ersten Quartal 2020 Auftragseingänge in Höhe von 139,9 Mio. € - ein Minus gegenüber dem Vorjahr um 19,0 % (Q1/19: 172,8 Mio. €). China war schon sehr früh von den Auswirkungen der Coronavirus-Krise betroffen, weshalb die Kunden ihre Investitionen spürbar reduzierten. Die Umsatzerlöse sanken von 94,2 Mio. € in den ersten drei Monaten 2019 um 47,5 % auf 49,5 Mio. € in den ersten drei Monaten 2020. Ein geringerer Auftragsbestand aus dem Geschäftsjahr 2019 sowie Projektverzögerungen bei Kunden aufgrund der gesamtwirtschaftlich verringerten Produktion im Zuge der Coronavirus-Krise führten zu den zuvor beschriebenen Umsatzeinbußen auch bei KUKA China. Die Book-to-Bill-Ratio stieg von 1,83 in Q1/19 auf 2,83 in Q1/20. Zum 31. März 2020 lag der Auftragsbestand bei 309,9 Mio. €, was einem Rückgang gegenüber dem Vorjahr von 7,6 % entspricht (31. März 2019: 335,4 Mio. €). Das Segment China erwirtschaftete ein EBIT in Höhe von -5,3 Mio. € im ersten Quartal 2020. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem deutlichen Rückgang (Q1/19: 5,4 Mio. €). Im Vorjahr war der Effekt aus der Entkonsolidierung und dem 50 %-igen Ansatz der At-Equity Beteiligung zum beizulegenden Zeitwert im EBIT enthalten. Würde dieser Effekt eliminiert werden, so zeigt sich im Segment China durch eine verbesserte Kostenkontrolle ein leichter Anstieg im EBIT. Die EBIT-Marge betrug -10,7 % in Q1/20 bzw. 5,7 % in Q1/19.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Der KUKA Konzern verzeichnete im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2020 Umsatzerlöse in Höhe von 624,6 Mio. €, was einem Rückgang von 15,3 % gegenüber dem Vorjahr entspricht (Q1/19: 737,7 Mio. €). Die Auftragseingänge in Höhe von 689,0 Mio. € bedeuten ein Minus von 23,0 % (Q1/19: 895,2 Mio. €). Der Auftragsbestand zum 31. März 2020 belief sich auf 1.998,6 Mio. € und lag unter dem Wert dem Vorjahreswert jedoch über dem Wert zum Geschäftsjahresende 2019 (31. Dezember 2019: 1.967,4 Mio. €; 31. März 2019: 2.197,6 Mio. €). Das Bruttoergebnis von 124,2 Mio. € war um 25,8 % unter dem Wert des ersten Quartals 2019 (Q1/19: 167,5 Mio. €). Dies entspricht einer Konzernbruttomarge von 19,9 % (Q1/19: 22,7 %).

Die Kosten für Vertrieb, Forschung und Entwicklung sowie Verwaltung, die auch Overheadkosten genannt werden, sanken von 159,0 Mio. € in den ersten drei Monaten 2019 um 1,1 % auf 157,3 Mio. € in den ersten drei Monaten 2020. Das Verhältnis der Overheadkosten zum Umsatz erhöhte sich jedoch von 21,6 % auf 25,2 %.

Der KUKA Konzern aktivierte in den ersten drei Monaten 2020 angefallene Kosten für Neuentwicklungen in Höhe von 8,4 Mio. € (Q1/19: 5,6 Mio. €). Dies entspricht einer Aktivierungsquote von 17,5 % (Q1/19: 14,3 %). Diese Quote liegt über der des Vorjahres und zeigt die konsequente Fokussierung und Ausrichtung der KUKA Forschung und Entwicklung auch in Zeiten der Coronavirus-Pandemie. In den Folgeperioden werden die zuvor aktivierten Kosten planmäßig abgeschrieben und als Aufwand erfasst. Im Berichtszeitraum betrugen diese Aufwendungen 3,8 Mio. € (Q1/19: 5,0 Mio. €).

Im ersten Quartal 2020 fiel das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 22,2 Mio. € auf -34,2 Mio. €. Dies entspricht einer EBIT-Marge von -5,5 % im ersten Quartal 2020 nach 3,0 % im ersten Quartal 2019. Belastend wirkte sich die aktuelle Coronavirus-Krise aus, wohingegen im Vorjahr das Ergebnis positiv durch den Wechsel der Konsolidierungsmethode im Zusammenhang mit dem Gemeinschaftsunternehmen im Bereich Swisslog beeinflusst wurde.

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in Mio. € Q1/19 Q1/20
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 22,2 -34,2
in % der Umsatzerlöse 3,0 % -5,5 %
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 52,1 -1,7
in % der Umsatzerlöse 7,1 % -0,3 %

Segmentberichterstattung

Zum 1. Januar 2020 intensivierte der KUKA Konzern unter anderem in Maßnahmen zur Optimierung von Working Capital, zur Absatzorientierung sowie zur Integration von in der Vergangenheit erworbenen Geschäftsfeldern. Das Management der einzelnen Segmente wird nun anhand der um diese Maßnahmen angepassten Kennzahlen gesteuert. Dadurch ändern sich teilweise Kennzahlen in den einzelnen Segmenten. Auf die Konzernkennzahlen hat dies keine Auswirkung. Die Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2019 wurden entsprechend angepasst. Die im Vorjahr verbesserte Segmentberichtsstruktur insgesamt bleibt unverändert.

Die Umsatzerlöse im Geschäftsbereich Systems gingen von 216,9 Mio. € im ersten Quartal 2019 auf 173,2 Mio. € im ersten Quartal 2020 zurück. Das EBIT in Höhe von -8,3 Mio. € lag deutlich unter dem Wert des Vorjahres (Q1/19: 4,8 Mio. €). Dies entspricht einer EBIT-Marge von -4,8 % bzw. 2,2 %. Belastend auf das Ergebnis wirten sich neben Projektverschlechterungen vor allem die Coronavirus-Krise aus. Sowohl Standorte von KUKA als auch zahlreiche Produktionsstandorte von Kunden mussten die Produktion drosseln oder zeitweise schließen.

Das Segment Robotics verzeichnete einen Umsatzrückgang von 19,4 % auf 221,1 Mio. € (Q1/19: 274,4 Mio. €). Das EBIT fiel von 14,1 Mio. € im ersten Quartal 2019 auf -3,9 Mio. € im ersten Quartal 2020, was zu einer EBIT-Marge von 5,1 % bzw. -1,8 % im ersten Quartal 2020 führt. Insbesondere das niedrigere Umsatzvolumen auch in der konzerninternen Lieferungen nach China, führten zu einem negativen EBIT.

Nach 142,0 Mio. € in den ersten drei Monaten 2019 konnte das Segment Swisslog die Umsatzerlöse um 3,7 % auf 147,3 Mio. € steigern. Auch das EBIT stieg deutlich von 1,3 Mio. € in Q1/19 auf 3,6 Mio. € in Q1/20 an. Die EBIT-Marge verbesserte sich von 0,9 % im ersten Quartal 2019 auf 2,4 % im ersten Quartal 2020. Höheres Volumen und gestiegene Effizienz führten zu einer Verbesserung zum Vorjahr.

Bei Swisslog Healthcare wuchsen die Umsatzerlöse um 14,5 % auf 58,3 Mio. € an (Q1/19: 50,9 Mio. €). Das EBIT hingegen sank leicht auf 0,4 Mio. € im ersten Quartal 2020 (Q1/19: 0,5 Mio. €). Die EBIT-Marge lag dadurch bei 0,7 % nach 1,0 % im Vorjahr. Investitionen im R&D Bereich, die zur Erweiterung des Produktportfolios führen werden, wirkten sich Ergebnisbelastend aus.

Im Segment China werden alle Geschäftsaktivitäten der chinesischen Gesellschaften im Bereich Systems, Robotics, Swisslog und Swisslog Healthcare zusammengefasst. Die Umsatzerlöse sanken von 94,2 Mio. € in Q1/19 auf 49,5 Mio. € in Q1/20. Das EBIT im Berichtszeitraum betrug -5,3 Mio. € nach 5,4 Mio. € im Vorjahr. Dies führt zu einer EBIT-Marge von -10,7 % (Q1/19: 5,7 %). Im Vorjahr war der Effekt aus der Entkonsolidierung und dem 50 %-igen Ansatz der At-Equity Beteiligung zum beizulegenden Zeitwert im EBIT enthalten. Eine Eliminierung dieses Effekts würde zu einem leichten Anstieg des EBITs im Segment China aufgrund einer verbesserten Konstenkontrolle führen.

Mit -1,7 Mio. € lag das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) deutlich unter dem Wert des Vorjahres. Hier konnte noch ein EBITDA von 52,1 Mio. € erzielt werden. Die Abschreibungen im Berichtszeitraum beliefen sich auf 32,5 Mio. € (Q1/19: 29,9 Mio. €), wovon 9,4 Mio. € (Q1/19: 7,9 Mio. €) auf Leasingsachverhalte gem. IFRS 16 entfallen.

Segmentberichterstattung

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Systems Robotics Swisslog
in Mio. € Q1/19 Q1/20 Q1/19 Q1/20 Q1/19 Q1/20
Auftragseingang 203,4 115,5 327,3 269,8 192,9 150,4
Auftragsbestand (31.3.) 694,8 546,1 452,6 321,6 570,2 647,5
Konzernaußenumsatzerlöse 214,7 171,0 245,3 205,8 138,2 146,9
in % der Konzernumsatzerlöse 29,1 % 27,4 % 33,3 % 32,9 % 18,7 % 23,5 %
Konzerninnenumsatzerlöse 2,2 2,2 29,1 15,3 3,8 0,4
Umsatzerlöse der Bereiche 216,9 173,2 274,4 221,1 142,0 147,3
Bruttoergebnis vom Umsatz 21,4 6,0 96,8 70,3 28,2 27,3
in % der Umsatzerlöse der Bereiche 9,9 % 3,5 % 3 5,3 % 31,8 % 19,9 % 18,5 %
EBIT Management Accounts 4,8 -8,3 14,1 -3,9 1,3 3,6
in % der Umsatzerlöse des Bereichs 2,2 % -4,8 % 5,1 % -1,8 % 0,9 % 2,4 %
EBITDA Management Accounts 8,5 -3,8 24,2 7,1 5,3 9,6
in % der Umsatzerlöse des Bereichs 3,9 % -2,2 % 8,8 % 3,2 % 3,7 % 6,5 %
Mitarbeiter (31.3.) 3.204 3.162 5.889 5.399 1.933 2.182
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Swisslog Healthcare China KUKA AG und
sonstige Gesellschaften
in Mio. € Q1/19 Q1/20 Q1/19 Q1/20 Q1/19 Q1/20
Auftragseingang 50,0 50,4 172,8 139,9 0,0 0,0
Auftragsbestand (31.3.) 208,8 220,7 335,4 309,9 0,0 0,0
Konzernaußenumsatzerlöse 50,7 58,2 85,6 46,5 0,0 0,0
in % der Konzernumsatzerlöse 6,9 % 9,3 % 11,6 % 7,4 % 0,0 % 0,0 %
Konzerninnenumsatzerlöse 0,2 0,1 8,6 3,0 34,3 23,0
Umsatzerlöse der Bereiche 50,9 58,3 94,2 49,5 34,3 23,0
Bruttoergebnis vom Umsatz 18,4 20,0 4,6 3,8 34,3 23,0
in % der Umsatzerlöse der Bereiche 3 6,1 % 34,3 % 4,9 % 7,7 % 100,0 % 100,0 %
EBIT Management Accounts 0,5 0,4 5,4 -5,3 -3,3 -8,9
in % der Umsatzerlöse des Bereichs 1,0 % 0,7 % 5,7 % -10,7 % -9,6 % -38,7 %
EBITDA Management Accounts 3,0 3,5 7,8 -2,1 0,9 -4,1
in % der Umsatzerlöse des Bereichs 5,9 % 6,0 % 8,3 % -4,2 % 2,6 % -17,8 %
Mitarbeiter (31.3.) 1.054 1.163 1.422 1.374 829 834
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Überleitung und Konsolidierung Konzern
in Mio. € Q1/19 Q1/20 Q1/19 Q1/20
Auftragseingang -51,2 -3 7,0 895,2 689,0
Auftragsbestand (31.3.) -64,2 -47,2 2.197,6 1.998,6
Konzernaußenumsatzerlöse 3,2 -3,8 737,7 624,6
in % der Konzernumsatzerlöse 0,4 % -0,6 % 10 0,0 % 100,0 %
Konzerninnenumsatzerlöse -78,2 -44,0 0,0 0,0
Umsatzerlöse der Bereiche -75,0 -47,8 737,7 624,6
Bruttoergebnis vom Umsatz -36,2 -26,1 167,5 124,3
in % der Umsatzerlöse der Bereiche 48,3 % 54,6 % 22,7 % 19,9 %
EBIT Management Accounts -0,6 -11,8 22,2 -34,2
in % der Umsatzerlöse des Bereichs 0,8 % 24,7 % 3,0 % -5,5 %
EBITDA Management Accounts 2,4 -11,9 52,1 -1,7
in % der Umsatzerlöse des Bereichs -3,2 % 24,9 % 7,1 % -0,3 %
Mitarbeiter (31.3.) -93 -102 14.238 14.012

Das saldierte Finanzergebnis, das aus Erträgen und Aufwendungen besteht, führte zu einem Ertrag in Höhe von 1,7 Mio. € (Q1/19: Aufwand in Höhe von 1,8 Mio. €). Die Zinsaufwendungen, die sich auf insgesamt 5,8 Mio. € (Q1/19: 5,9 Mio. €) beliefen, beinhalten Zinsen auf Leasingsachverhalte in Höhe von 1,4 Mio. € (Q1/19: 1,3 Mio. €), sowie die übrigen Zinsaufwendungen (Q1/20: 4,4 Mio. €; Q1/19: 3,3 Mio. €). Der Nettozinsaufwand für Pensionen gem. IAS 19 reduzierte sich um 0,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr auf 0,3 Mio. € (Q1/19: 0,4 Mio. €). Die Zinserträge, die von 4,1 Mio. € in Q1/19 auf 7,5 Mio. € in Q1/20 anstiegen, beinhalten Zinserträge für Leasing bei der KTPO (KUKA Toledo Production Operations Ltd., Toledo/USA) in Höhe von 3,6 Mio. €. Im Vorjahr waren noch keine Zinserträge enthalten, da die Produktion des neuen Jeep Gladiators erst im April 2019 anlief. Zusätzlich konnten 2,9 Mio. € (Q1/19: 3,6 Mio. €) Zinsen auf Bankguthaben verzeichnet werden. Der Nettowährungseffekt weist einen Ertrag in Höhe von 0,7 Mio. € (Q1/19: Aufwand in Höhe von 0,6 Mio. €) auf.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) des KUKA Konzerns in Höhe von -32,5 Mio. € verschlechterte sich gegenüber dem Vorjahr deutlich (Q1/19: 20,4 Mio. €). Dies führte zu einem Steuerertrag in Höhe von 10,6 Mio. € (Q1/19: Steueraufwand in Höhe von 5,4 Mio. €) unter Berücksichtigung der künftig wahrscheinlichen Nutzung von steuerlichen Verlustvorträgen. Die Steuerquote beläuft sich auf 32,6 % nach 26,5 % im Vorjahr. Die Planung der Steuerquote berücksichtigt mögliche Auswirkungen von Einmaleffekten im Zusammenhang mit latenten Steuern. Dies führt zu einem Ergebnis nach Steuern von -21,9 Mio. € (Q1/19: 15,0 Mio. €), das einem Ergebnis je Aktie von -0,51 € entspricht (Q1/19: 0,41 €).

Konzerngewinn- und Verlustrechnung (verkürzt)

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in Mio. € Q1/19 Q1/20
Umsatzerlöse 737,7 624,6
EBIT 22,2 -34,2
EBITDA 52,1 -1,7
Finanzergebnis -1,8 1,7
Steuern vom Einkommen und Ertrag -5,4 10,6
Ergebnis nach Steuern 15,0 -21,9

Finanzlage

Die Cash Earnings reduzierten sich im Berichtsjahr auf -1,6 Mio. € nach 41,3 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Rückgang wurde durch das deutlich niedrigere Ergebnis - verglichen mit dem Vorjahreszeitraum -nach Steuern verursacht.

Im ersten Quartal 2020 lag der Cashflow aus laufendender Geschäftstätigkeit bei -0,6 Mio. € und damit unter dem Wert des Vorjahres mit 18,0 Mio. €. Das Trade Working Capital sank gegenüber dem Geschäftsjahresbeginn von 510,1 Mio. € auf 484,1 Mio. € zum 31. März 2020. Durch die konsequente Umsetzung und Nachverfolgung des im Geschäftsjahr 2019 aufgesetzten Projektes zur Überwachung und Optimierung des Trade Working Capitals konnte eine weitere Reduzierung von 26,0 Mio. € erzielt werden. Nachfolgende Übersicht zeigt die Entwicklung des Trade Working Capitals:

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in Mio. € 31.12.2019 31.3.2020
Vorräte 344,5 367,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
sowie aus Vertragsvermögenswerten
905,0 884,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
sowie aus Vertragsverbindlichkeiten
739,4 768,3
Trade Working Capital 510,1 484,1

Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen gingen im ersten Quartal 2020 auf 18,3 Mio. € (Q1/19: 36,2 Mio. €) zurück. Die Investitionen innerhalb der Sachanlagen in Höhe von 8,9 Mio. € (Q1/19: 27,7 Mio. €) reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr. Die Produktionsanlagen in Augsburg und Toledo/USA, die sich im Vorjahr noch im Bau befunden haben, sind fertiggestellt und in Betrieb genommen. Das Bildungszentrum in Augsburg befindet sich kurz vor Fertigstellung. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Investitionsvolumen in China reduziert. Für selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte wurden 8,4 Mio. € (Q1/19: 5,6 Mio. €) der insgesamt 9,4 Mio. € (Q1/19: 8,5 Mio. €) im Bereich der immateriellen Vermögenswerte investiert.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beinhaltet auch die bedingte Kaufpreiszahlung für Utica Enterprises, Shelby Township, Michigan/USA sowie erhaltene Zinsen in Höhe von 6,8 Mio. € (Q1/19: 3,8 Mio. €). Insgesamt belief sich der Cashflow aus Investitionstätigkeit auf -12,2 Mio. € (Q1/19: -38,7 Mio. €).

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und der Cashflow aus Investitionstätigkeit ergeben zusammen den Free Cashflow, der im Berichtszeitraum -12,8 Mio. € (Q1/19: -20,7 Mio. €) betrug. Trotz der Coronavirus-Krise konnte der Free Cashflow im ersten Quartal 2020 verbessert werden.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit sank von 57,7 Mio. € im ersten Quartal 2019 auf -10,5 Mio. € im ersten Quartal 2020. Im Vorjahr war die kurzfristige Aufnahme von Finanzmitteln im Rahmen des Konsortialkreditvertrages in Höhe von 67,5 Mio. € enthalten. Zusätzlich sind der Zins- und Tilgungsanteil der Leasingzahlungen gem. IFRS 16 im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit enthalten (Q1/20: -10,1 Mio. €; Q1/19: -7,2 Mio. €).

Die Finanzmittelfonds des KUKA Konzerns zum 31. März 2020 wiesen einen Bestand von 560,6 Mio. € (31. März 2019: 532,3 Mio. €) auf. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Anstieg von 28,3 Mio. € und gegenüber dem Geschäftsjahresbeginn einem Rückgang von 24,2 Mio. € (1. Januar 2020: 584,8 Mio. €).

Konzern-Kapitalflussrechnung (verkürzt)

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in Mio. € Q1/19 Q1/20
Cash Earnings 41,3 -1,6
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 18,0 -0,6
Cashflow aus Investitionstätigkeit -38,7 -12,2
Free Cashflow -20,7 -12,8

Vermögenslage

Die Bilanzsumme verringerte sich vom 31. Dezember 2019 mit 3.426,6 Mio. € um 35,4 Mio. € auf 3.391,2 Mio. € zum 31. März 2020. Die langfristigen Vermögenswerte, die zum 31. März 2020 bei 1.354,7 Mio. € lagen, reduzierten sich gegenüber dem Geschäftsjahresbeginn leicht von 1.384,4 Mio. € um 29,7 Mio. €. Die größte Veränderung mit einem Rückgang von 15,5 Mio. € war innerhalb der Latenten Steuern zu verzeichnen (31. März 2020: 71,2 Mio. €; 31. Dezember 2019: 86,7 Mio. €). Die immateriellen Vermögenswerte stiegen um 5,3 Mio. € (31. März 2020: 570,8 Mio. €; 31. Dezember 2019: 565,5 Mio. €) an wohingegen sich die Sachanlagen um 3,9 Mio. € (31. März 2020: 362.7 Mio. €; 31. Dezember 2019: 366,6 Mio. €) sowie die Nutzungsrechte gem. IFRS 16 um 7,8 Mio. € (31. März 2020: 127,2 Mio. €; 31. Dezember 2019: 135,0 Mio. €) reduzierten.

Die kurzfristigen Vermögenswerte verringerten sich leicht um 5,7 Mio. € auf 2.036,5 Mio. € zum 31. März 2020 (31. Dezember 2019: 2.042,2 Mio. €). Neben den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten, die um 24,2 Mio. € (31. März 2020: 560,6 Mio. €; 31. Dezember 2019: 584,8 Mio. €) zurückgingen, sanken die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 40,7 Mio. € (31. März 2020: 402,8 Mio. €; 31. Dezember 2019: 443,5 Mio. €) gegenüber dem Geschäftsjahresbeginn. Hier wirkte sich das geringere Umsatzvolumen sowie die verstärkten Maßnahmen im Trade Working Capital aus. Angestiegen gegenüber dem Beginn des Geschäftsjahres sind hingegen die Vorräte um 23,0 Mio. € (31. März 2020: 367,5 Mio. €; 31. Dezember 2019: 344,5 Mio. €), da einerseits Sicherheitsbestände vorsorglich erhöht und andererseits Auslieferungen an Kunden aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben wurden.

Das Eigenkapital sank in den ersten drei Monaten 2020 von 1.348,6 Mio. € auf 1.332,0 Mio. €. Das negative Ergebnis nach Steuern sowie die erfolgsneutrale Bewertung der Pensionen inkl. darauf entfallender latenter Steuern wirkte sich um 25,0 Mio. € eigenkapitalreduzierend aus. Die Fremdwährungseffekte hingegen hatten einen positiven Einfluss auf das Eigenkapital in Höhe von 8,1 Mio. €. Die Gewinnrücklagen reduzierten sich von 659,8 Mio. € zum 31. Dezember 2019 auf 643,1 Mio. € zum 31. März 2020. Das den Minderheiten zustehende Eigenkapital blieb gegenüber dem Geschäftsjahresbeginn nahezu unverändert (31. März 2020: 278,9 Mio. €; 31. Dezember 2019: 278,8 Mio. €). Auch die Eigenkapitalquote veränderte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Geschäftsjahresbeginn mit 39,3 % kaum (31. Dezember 2019: 39,4 %).

Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten inkl. Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 540,5 Mio. € erhöhte sich gegenüber dem Geschäftsjahresbeginn nur leicht um 5,9 Mio. € (31. Dezember 2019: 534,6 Mio. €). Der Anstieg steht im Zusammenhang mit entsprechenden Zinsabgrenzungen sowie der wechselkursbedingten Veränderung des US-Schuldscheindarlehens. Die langfristigen Schulden gingen um 32,8 Mio. € auf 657,4 Mio. € (31. Dezember 2019: 690,2 Mio. €) zurück. Maßgeblich für die Veränderung waren die latenten Steuern, die sich von 41,8 Mio. € zum 31. Dezember 2019 auf 14,3 Mio. € zum 31. März 2020 reduzierten.

Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 14,0 Mio. € auf 1.401,8 Mio. € zum 31. März 2020 (31. Dezember 2019: 1.387,8 Mio. €). Sowohl die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (31. März 2020: 413,3 Mio. €; 31. Dezember 2019: 402,3 Mio. €) als auch die Vertragsverbindlichkeiten (31. März 2020: 355,0 Mio. €; 31. Dezember 2019: 337,1 Mio. €) stiegen an. Wohingegen die lang- als auch kurzfristen Leasingverbindlichkeiten gem. IFRS 16 um insgesamt 6,8 Mio. € rückläufig waren (31. März 2020: 131,5 Mio. €; 31. Dezember 2019: 138,3 Mio. €). Von den 131,5 Mio. €, die Leasingsachverhalte betreffen, entfielen 99,8 Mio. € (31. Dezember 2019: 105,8 Mio. €) auf langfristige und 31,7 Mio. € (31. Dezember 2019: 32,5 Mio. €) auf kurzfristige Leasingverbindlichkeiten.

Die Konzern-Nettoliquidität zum 31. März 2020, die sich aus den flüssigen Mitteln abzüglich der lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten errechnet, reduzierte sich auf 20,1 Mio. € (31. Dezember 2019: 50,2 Mio. €).

Konzernvermögenslage

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in Mio. € 31.12.2019 31.3.2020
Bilanzsumme 3.426,6 3.391,2
Eigenkapital 1.348,6 1.332,0
in % der Bilanzsumme 39,4 % 39,3 %
Nettoliquidität 50,2 20,1

Risiko- und Chancenbericht

In der Gesamtbetrachtung der Risiken ist der KUKA Konzern überwiegend (leistungs-)wirtschaftlichen Risiken aus den Geschäftsbereichen sowie auf Konzernebene gesteuerten rechtlichen und finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Die Unsicherheiten aufgrund der COVID-19 Krise werden im Risikomanagement fortlaufend geprüft und soweit möglich, bewertet. Entsprechende Task Forces wurden gebildet, um erforderliche Maßnahmen strukturiert zu ergreifen und die erkannten Risiken zu minimieren. Eine abschließende umfassende validierte Risikoeinschätzung ist nach gegenwärtigem Stand jedoch aufgrund der andauernden Dynamik der Krise noch nicht möglich. Es sind für den Vorstand keine einzelnen oder aggregierten Risiken zu erkennen, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Strategisch und auch finanziell ist das Unternehmen so aufgestellt, dass die sich bietenden Geschäftschancen genutzt werden können. Im Hinblick auf die sich auf den EBIT auswirkenden Risiken verweisen wir zudem auf den detaillierten Bericht im Geschäftsbericht/Lagebericht 2019 (Seite 48 ff.).

Ausblick

Seit Jahresbeginn haben sich die Weltwirtschaft und das ohnehin schon schwierige Marktumfeld erheblich verschlechtert. Die weltweite Ausbreitung der Coronavirus-Pandemie könnte sogar zu einem dramatischen Einbruch der Weltwirtschaft führen. Im April 2020 korrigierte der IWF seine Prognose für das laufende Jahr und erwartet nunmehr, dass die Weltwirtschaft um 3 % schrumpfen wird. Im Vergleich zur Prognose im Januar 2020 ist das ein Rückgang um 6,3 Prozentpunkte. Für die Wirtschaftsleistung der Eurozone wird mit einem Rückgang von 7,5 % gerechnet, für die USA mit einem Rückgang von 5,9 % und für China mit einem Wachstum um 1,2 %. Deutschlands Wirtschaftsleistung soll um 7,0 % schrumpfen. Doch bei den aktuellen Schätzungen weist der IWF auf die hohe Unsicherheit der Schätzungen hin. Denn niemand könne voraussagen, wie sich die Pandemie entwickeln werde.

Die Coronavirus-Krise wirkt sich auch auf die Geschäftsentwicklung von KUKA aus. Die weltweiten Lieferketten sind betroffen genauso wie Kunden, vor allem aus der Automobil- und der Electronics-Industrie, die sich mit Investitionen zurückhalten. Noch lässt sich nicht abschätzen wann die Wirtschaft wieder hochfahren wird und wie stark die Auswirkungen zu spüren sein werden. Aus diesem Grund können die Auswirkungen der Coronavirus-Krise auf die prognostizierten Ergebnisse zum aktuellen Zeitpunkt nicht abgeschätzt werden und sind daher nicht in der Prognose enthalten. KUKA rechnet mit einer sinkenden Nachfrage im Geschäftsjahr 2020. Für weitere Details verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2019.

Zwischenabschluss (verkürzt)

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2020

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in Mio. € Q1/19 Q1/20
Umsatzerlöse 737,7 624,6
Umsatzkosten -570,2 -500,4
Bruttoergebnis vom Umsatz 167,5 124,2
Vertriebskosten -69,7 -65,5
Forschungs- und Entwicklungskosten -38,5 -43,3
Allgemeine Verwaltungskosten -50,8 -48,5
Sonstige betriebliche Erträge 18,4 1,8
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3,4 -1,9
Ergebnis aus at-Equity bewerteten Unternehmen -1,3 -1,0
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 22,2 -34,2
Abschreibungen 29,9 32,5
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 52,1 -1,7
Zinserträge 4,1 7,5
Zinsaufwendungen -5,9 -5,8
Finanzergebnis -1,8 1,7
Ergebnis vor Steuern 20,4 -32,5
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -5,4 10,6
Ergebnis nach Steuern 15,0 -21,9
(davon auf Minderheitenanteile entfallend) (-1,3) (-1,5)
(davon auf Aktionäre der KUKA AG entfallend) (16,3) (-20,4)
Ergebnis je Aktie (unverwässert) in € 0,41 -0,51

Konzern-Gesamtergebnisrechnung
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2020

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in Mio. € Q1/19 Q1/20
Ergebnis nach Steuern 15,0 -21,9
Positionen, die potentiell in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden
Unterschiede aus Währungsumrechnung 31,8 8,1
Unterschiede aus Währungsumrechnung Dritte 0,0 1,5
Positionen, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden
Veränderung Equity Instruments (FVOCI) 0,0 0,4
Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste -6,5 -5,2
Latente Steuern auf die Veränderung der versicherungsmathematischen
Gewinne und Verluste
1,2 0,6
Direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen 26,5 5,4
Gesamterfolg 41,5 -16,5
(davon auf Minderheitenanteile entfallend) (11,3) (0,0)
(davon auf Aktionäre der KUKA AG entfallend) (30,2) (-16,5)

Konzern-Kapitalflussrechnung
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2020

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in Mio. € Q1/19 Q1/20
Ergebnis nach Steuern 15,0 -21,9
Ertragsteuern 2,7 1,1
Zinsergebnis 1,9 -1,7
Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte 11,6 11,3
Abschreibungen auf Sachanlagen 10,6 11,7
Abschreibung Nutzungsrechte 7,9 9,6
Sonstige (zahlungsunwirksame) Erträge -15,2 -13,6
Sonstige (zahlungsunwirksame) Aufwendungen 6,8 1,9
Cash Earnings 41,3 -1,6
Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen 0,0 -0,1
Veränderung der Rückstellungen -14,3 -16,8
Veränderung von Posten des Umlaufvermögens und der Schulden:
Veränderung der Vorräte -25,9 -25,5
Veränderung der Forderungen und Abgrenzungsposten -58,2 19,0
Veränderung Schulden und Abgrenzungsposten (ohne Finanzschulden) 74,8 30,0
Erhaltene Ertragsteuern 1,1 0,0
Gezahlte Ertragsteuern 0,0 -4,8
Sachverhalte, die dem Cashflow aus Investitions-/Finanzierung zuzuordnen sind -0,8 -0,8
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 18,0 -0,6
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 1,2 0,8
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -8,5 -9,4
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -27,7 -8,9
Einzahlungen für Investitionen in Finanzinvestitionen und at Equity Beteiligungen 15,8 0,0
Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen
und sonstigen Geschäftseinheiten
-23,3 -1,5
Erhaltene Zinsen 3,8 6,8
Cashflow aus Investitionstätigkeit -38,7 -12,2
Free Cashflow -20,7 -12,8
Einzahlungen aus der Aufnahme von Bankverbindlichkeiten, Schuldscheindarlehen
und verbundene Unternehmen
67,5 2,9
Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen 0,6 0,8
Gezahlte Zinsen -4,5 -5,5
Tilgung Leasingverhältnisse -5,9 -8,7
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 57,7 -10,5
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 37,1 -23,2
Wechselkurs- und sonstige Veränderungen des Finanzmittelfonds 16,6 -1,0
Veränderung des Finanzmittelfonds 53,7 -24,2
(davon Zu-/Abnahme der Zahlungsmittel mit eingeschränkter Verfügbarkeit) (-0,1) (-0,4)
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 478,6 584,8
(davon Zahlungsmittel mit eingeschränkter Verfügbarkeit am Anfang der Periode) (0,5) (0,5)
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 532,3 560,6
(davon Zahlungsmittel mit eingeschränkter Verfügbarkeit am Ende der Periode) (0,4) (0,1)

Konzern-Bilanz
der KUKA Aktiengesellschaft zum 31. März 2020

Aktiva

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in Mio. € 31.12.2019 31.3.2020
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 565,5 570,8
Sachanlagen 366,6 362,7
Finanzinvestitionen 24,1 24,7
At Equity bilanzierte Beteiligungen 34,0 33,9
Nutzungsrechte 135,0 127,2
1.125,2 1.119,3
Forderungen aus Finanzierungsleasing 152,5 148,7
Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte 20,0 15,5
Latente Steuern 86,7 71,2
1.384,4 1.354,7
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 344,5 367,5
Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 443,5 402,8
Vertragsvermögenswerte 461,5 482,1
Forderungen aus Finanzierungsleasing 29,4 30,8
Ertragsteuerforderungen 26,1 27,7
Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungen 152,4 165,0
1.112,9 1.108,4
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 584,8 560,6
2.042,2 2.036,5
3.426,6 3.391,2

Passiva

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in Mio. € 31.12.2019 31.3.2020
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 103,4 103,4
Kapitalrücklage 306,6 306,6
Gewinnrücklage 659,8 643,1
Ausgleichsposten für Anteile Dritter 278,8 278,9
1.348,6 1.332,0
Langfristige Schulden
Finanzverbindlichkeiten 232,0 235,2
Finanzverbindlichkeiten verbundene Unternehmen 150,0 150,0
Leasingverbindlichkeiten 105,8 99,8
Übrige Verbindlichkeiten 43,7 37,5
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 116,9 120,6
Latente Steuern 41,8 14,3
690,2 657,4
Kurzfristige Schulden
Finanzverbindlichkeiten 152,6 155,0
Finanzverbindlichkeiten verbundene Unternehmen 0,0 0,3
Leasingverbindlichkeiten 32,5 31,7
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 402,3 413,3
Vertragsverbindlichkeiten 337,1 355,0
Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen 0,1 0,1
Ertragsteuerverbindlichkeiten 46,1 44,4
Übrige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen 229,9 226,6
Sonstige Rückstellungen 187,2 175,4
1.387,8 1.401,8
2.078,0 2.059,2
3.426,6 3.391,2

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2020

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Gewinnrücklagen
in Mio. € Aktienanzahl im Umlauf Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Währungs-umrechnung Bewertung FVOCI Versicherungsmathematische
Gewinne und Verluste
1.1.2020 39.775.470 103,4 306,6 56,4 -0,2 -46,5
Ergebnis nach Steuern - - - - - -
sonstiges Ergebnis - - - 8,1 0,4 -4,6
Gesamterfolg - - - 8,1 0,4 -4,6
Mitarbeiteraktienprogramm - - -
Veränderung Konsolidierungskreis/Sonstige Veränderungen
31.3.2020 39.775.470 103,4 306,6 64,5 0,2 -51,1
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in Mio. € Jahresüberschuss und sonstige Gewinnrücklagen Anteilseignern zustehendes Eigenkapital Minderheiten zustehendes Eigenkapital Summe
1.1.2020 650,1 1.069,8 278,8 1.348,6
Ergebnis nach Steuern -20,4 -20,4 -1,5 -21,9
sonstiges Ergebnis - 3,9 1,5 5,4
Gesamterfolg -20,4 -16,5 0,0 -16,5
Mitarbeiteraktienprogramm 0,1 0,1 0,1 0,2
Veränderung Konsolidierungskreis/Sonstige Veränderungen -0,3 -0,3 0,0 -0,3
31.3.2020 629,5 1.053,1 278,9 1.332,0
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Gewinnrücklagen
in Mio. € Aktienanzahl im Umlauf Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Währungs-umrechnung Bewertung FVOCI Versicherungsmathematische
Gewinne und Verluste
1.1.2019 39.775.470 103,4 306,6 45,5 0,0 -28,3
Ergebnis nach Steuern - - - - - -
sonstiges Ergebnis - - - 19,2 0,0 -5,3
Gesamterfolg - - - 19,2 0,0 -5,3
Veränderung Konsolidierungskreis/Sonstige Veränderungen
31.3.2019 39.775.470 103,4 306,6 64,7 0,0 -33,6
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in Mio. € Jahresüberschuss und sonstige Gewinnrücklagen Anteilseignern zustehendes Eigenkapital Minderheiten zustehendes Eigenkapital Summe
1.1.2019 652,7 1.079,9 259,7 1.339,6
Ergebnis nach Steuern 16,3 16,3 -1,3 15,0
sonstiges Ergebnis - 13,9 12,6 26,5
Gesamterfolg 16,3 30,2 11,3 41,5
Veränderung Konsolidierungskreis/Sonstige Veränderungen 2,7 2,7 8,6 11,3
31.3.2019 671,7 1.112,8 279,6 1.392,4

Finanzkalender 2020

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Hauptversammlung 19. Juni 2020
Zwischenbericht zweites Quartal 5. August 2020
Quartalsmitteilung drittes Quartal 29. Oktober 2020

Diese Quartalsmitteilung wurde am 27. April 2020 veröffentlicht und ist bei der KUKA Aktiengesellschaft, Abteilung Investor Relations, in deutscher und englischer Sprache zu beziehen. In Zweifelsfällen ist die deutsche Version maßgeblich. Die Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen. Die in der Quartalsmitteilung enthaltenen Kennzahlen sind kaufmännisch gerundet. In Einzelfällen kann es daher vorkommen, dass sich Werte in diesem Bericht nicht exakt zur angegebenen Summe aufaddieren lassen und dass Prozentangaben sich nicht aus den dargestellten Werten ergeben.

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