![]() LANXESS AktiengesellschaftKölnZwischenbericht H1 2016HALBJAHRESFINANZBERICHT1. Januar bis 30. Juni 2016Kennzahlen LANXESS Konzernscroll
1)
EBIT: Operatives Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern. Wesentliche ThemenPensionsvermögen aufgestocktLANXESS stockt sein deutsches Pensionsvermögen mit 200 Mio. € auf und erhöht damit
die Ausfinanzierung der konzernweiten Versorgungsverpflichtungen auf 48 % gegenüber
43 % im ersten Quartal 2016. Die Mittel dafür stammen aus dem Verkauf von 50 % der
Anteile an ARLANXEO an Saudi Aramco. Mit der Einzahlung in das Pensionsvermögen bekennt
sich LANXESS klar zur zweiten Säule der Altersvorsorge in Deutschland und sichert
die betriebliche Altersversorgung seiner Mitarbeiter weiter ab. LANXESS-Polyamid 6 für Motorölwanne eines Sechszylinder-BoxermotorsLANXESS hat sein Sortiment an hochverstärkten Polyamiden und Polyestern für die Konstruktion
stark belastbarer Strukturbauteile erweitert. Jüngstes Beispiel dafür ist das aus
Durethan gefertigte Ölwannenmodul für die neuen Sechszylinder-Boxermotoren des Porsche
911 Carrera. Das neue Kunststoffbauteil erfüllt in puncto Funktionsintegration, Leichtbau
und wirtschaftlicher Fertigung sämtliche Anforderungen, die an die neue Motorengeneration
gestellt werden. Insgesamt konnte das Gewicht der Kunststoffölwanne im Vergleich zum
Vorgänger aus Aluminium um über zwei Kilogramm gesenkt werden. Höhere Dividende nach erfolgreichem Geschäftsjahr 2015Auf seiner diesjährigen Hauptversammlung blickte LANXESS auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr
2015 zurück, in dem das Unternehmen seine Neuausrichtung vorangetrieben hat. Vom eingetragenen
Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von 91.522.936,00 €, eingeteilt in 91.522.936
Stückaktien, waren 50.275.967 Stückaktion mit ebenso vielen Stimmen vertreten. Dies
entspricht einem Anteil von 54,93 % des eingetragenen Grundkapitals. Die Aktionäre stimmten allen Tagesordnungspunkten mehrheitlich zu. Vorstand und Aufsichtsrat
schlugen der Hauptversammlung für das abgelaufene Geschäftsjahr eine im Vergleich
zum Vorjahr um 20 % erhöhte Dividende von 0,60 € vor. Zukünftig strebt der Konzern
eine steigende, mindestens aber stabile Dividende an. LANXESS AktieIn einem von hoher Volatilität geprägten ersten Halbjahr 2016 verringerte sich der
Wert unserer Aktie nach dem Jahreswechsel zunächst etwas, holte diese Verluste jedoch
zu Beginn des zweiten Quartals weitestgehend auf. Unsere Aktie konnte sich den negativen
Einflüssen an den Börsen aufgrund von enttäuschenden Konjunkturdaten sowie durch den
Brexit verursachten Unsicherheiten am Kapitalmarkt zum Ende des ersten Halbjahres
jedoch nicht voll entziehen. Im Vergleich zum DAX und zu den LANXESS Vergleichsindizes
konnte sie sich behaupten, lediglich der MDAX zeigte eine bessere Entwicklung auf. Weitere Informationen zu Unternehmensnachrichten im zweiten Quartal 2016 erhalten
Sie zudem auf Seite 1 des Berichts. Performance der Aktie im Indexvergleich in %![]() LANXESS Aktiescroll
1)
Stichtagsbetrachtung zum Quartalsende: Q4: 31. Dezember 2015, Q1: 31. März 2016, Q2:
30. Juni 2016. Konzernzwischenlagebericht zum 30. Juni 2016
KonzernstrukturRechtliche StrukturDie LANXESS AG ist die Muttergesellschaft des Konzerns und hat im Wesentlichen die
Funktion einer strategischen Holding. Ihr ist die LANXESS Deutschland GmbH als 100
%ige Tochter untergeordnet. Diese hält die Anteile an den in- und ausländischen Beteiligungen. Für eine Übersicht über die wesentlichen Gesellschaften, an denen die LANXESS AG beteiligt
ist, sowie für Ausführungen zur Organisation der Leitung und Kontrolle im Konzern
verweisen wir auf Seite 112 des Geschäftsberichts 2015 sowie auf den Abschnitt "Änderungen
im Konsolidierungskreis" im Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss zum 30.
Juni 2016. Strategische Ausrichtung und Veränderungen des KonzernportfoliosIm Rahmen seiner Neuausrichtung durch das Programm "Let's LANXESS again" hat LANXESS
mit der Saudi Aramco-Tochtergesellschaft Aramco Overseas Holdings Coöperatief U. A.,
Den Haag (Niederlande), eine strategische Allianz für das Geschäft mit synthetischen
Kautschuken unter dem Namen ARLANXEO begründet, an der beide Partner zu jeweils 50
% beteiligt sind. Saudi Aramco hat auf Basis einer vorläufigen Kaufpreisermittlung
für seinen Anteil nach Abzug von Schulden und anderen finanziellen Verbindlichkeiten
eine Bareinlage von 1,2 Mrd. € geleistet. Die Transaktion wurde am 1. April 2016 wirtschaftlich
abgeschlossen. Der Geschäftsbereich wird weiterhin in den LANXESS Konzernabschluss
einbezogen und in den ersten drei Jahren vollkonsolidiert, da die Möglichkeit besteht,
die Finanz- und Geschäftspolitik in entscheidenden Punkten zu bestimmen. In diesem Zusammenhang ergaben sich Neugründungen von Gesellschaften sowie Umfirmierungen
bestehender Gesellschaften, die in den Geschäftsbereich ARLANXEO eingebracht wurden.
Einzelheiten zum Konsolidierungskreis finden sich im Anhang des verkürzten Konzernzwischenabschlusses
zum 30. Juni 2016. Darüber hinaus wurden Konzernstrukturen verändert. Das in den Business Units Tire
& Specialty Rubbers und High Performance Elastomers gebündelte und bislang im Segment
Performance Polymers enthaltene Geschäft mit synthetischen Kautschuken wird von nun
an als Segment ARLANXEO berichtet, während die ebenfalls bislang im Segment Performance
Polymers enthaltene Business Unit High Performance Materials ein eigenes Segment darstellt.
Zukünftig berichtet LANXESS daher über vier Segmente: Advanced Intermediates, Performance
Chemicals, High Performance Materials und ARLANXEO. Die Vorjahresangaben wurden entsprechend
angepasst. Im April 2016 vereinbarte LANXESS mit dem US-amerikanischen Chemiekonzern Chemours
die Übernahme des Spezialitätengeschäfts für Desinfektions- und Hygienelösungen. Der
Geschäftsbereich mit weltweit rund 170 Mitarbeitern hat drei Produktionsstandorte
in Memphis und North Kingstown (USA) sowie Sudbury (Großbritannien). Im Jahr 2015
erwirtschaftete der Geschäftsbereich einen Umsatz von rund 100 Mio. €, etwa die Hälfte
davon in Nordamerika. Der jährliche EBITDA-Beitrag liegt bei etwa 20 Mio. €. Durch
Synergieeffekte soll er bis zum Jahr 2020 schrittweise auf rund 30 Mio. € steigen.
LANXESS wird den Kaufpreis von rund 210 Mio. € aus vorhandenen liquiden Mitteln finanzieren.
Die Transaktion, der noch nicht alle zuständigen Kartellbehörden zugestimmt haben,
wird voraussichtlich im zweiten Halbjahr 2016 vollzogen. Mit dieser Übernahme tätigt
LANXESS den ersten Zukauf nach seiner erfolgreichen Neuausrichtung. Wirtschaftliche Lage und GeschäftsverlaufWirtschaftliche RahmenbedingungenGesamtwirtschaftliche SituationIm zweiten Quartal wuchs die Weltwirtschaft insgesamt um 2,7 % gegenüber dem Vorjahresquartal.
Die Regionen EMEA und Nordamerika konnten mit 1,7 % bzw. 2,0 % Wachstum von positiven
Entwicklungen profitieren. Die Märkte in Lateinamerika stehen infolge der Rezession
auch weiterhin unter Druck. Erfreulich zeigte sich dagegen der asiatisch-pazifische
Raum mit einem Wachstum von 4,7 %. Branchenspezifische SituationDie weltweite Chemieproduktion stieg im zweiten Quartal um 2,5 %. Die Absatzmärkte
entwickelten sich hierbei unterschiedlich: Positiv zeigten sich EMEA sowie der asiatisch-pazifische
Raum, wohingegen sich Nord- und Lateinamerika schwächer entwickelten. Entwicklung wichtiger AbnehmerbranchenDie Reifenproduktion stieg im zweiten Quartal global um 3,1 %. Haupttreiber der weltweiten
Entwicklung war der asiatisch-pazifische Raum mit einem robusten, unter anderem durch
den Export getriebenen Wachstum. EMEA und NAFTA zeigten positive Entwicklungen, wohingegen
die Produktion in Amerika in Summe verlor, im Wesentlichen aufgrund der stark rückläufigen
Auslastung in Lateinamerika. Die Automobilproduktion wuchs im zweiten Quartal insgesamt um 2,4 %. Trotz dämpfendem
Umfeld in Osteuropa erhöhte sich die Produktion in EMEA deutlich. Das Wachstum in
Amerika hingegen wurde durch die unverändert schwache Entwicklung in Lateinamerika
negativ beeinflusst. Mit China als Schwerpunkt stieg die Produktion im asiatisch-pazifischen
Raum auch weiterhin. Die globale Bauindustrie zeigte eine anhaltend solide Entwicklung und legte um 2,9
% zu. Bedingt durch die wirtschaftlich angespannte Lage in Osteuropa und Lateinamerika
verzeichneten die Regionen EMEA und Amerika ein jeweils schwaches Wachstum. Der asiatisch-pazifische
Raum setzte seinen positiven Trend fort. Die Produktion von Agrochemikalien nahm im zweiten Quartal in Summe um 2,8 % zu. Während
die Produktion in EMEA deutlich zurückging, erhöhte sie sich in Amerika sowohl in
NAFTA als auch in Lateinamerika. Der asiatisch-pazifische Raum zeigte nach einem schwachen
Jahresstart im zweiten Quartal ein robustes Wachstum. UmsatzDer Umsatz des LANXESS Konzerns lag im zweiten Quartal 2016 mit 1.943 Mio. € um 162
Mio. € bzw. 7,7 % unter dem Wert des Vergleichszeitraums. Niedrigere Verkaufspreise,
die sich insbesondere aus der Weitergabe von gesunkenen Einstandspreisen für Rohstoffe
ergaben, führten zu einem Umsatzminus von 7,3 %. Die nachteilige Entwicklung der Wechselkurse
wirkte sich mit 1,2 % aus. Die Absatzmengen lagen um 0,8 % über dem Niveau des Vorjahres. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016 ging der Umsatz um 280 Mio. €
bzw. 6,8 % auf 3.863 Mio. € zurück. Nach Bereinigung um Währungseffekte verzeichnete
der LANXESS Konzern im Halbjahreszeitraum einen operativen Umsatzrückgang von 6,4
%. Auch im Halbjahr war diese Entwicklung auf niedrigere Verkaufspreise, insbesondere
aufgrund niedrigerer Rohstoffkosten, zurückzuführen. Die Absatzmengen wirkten mit
1,3 % umsatzerhöhend. Umsatzeffektescroll
Unser Segment Advanced Intermediates zeigte im zweiten Quartal einen Umsatzrückgang
von 5,3 %, im Halbjahresvergleich von 4,2 %. Niedrigere Verkaufspreise, bedingt durch
die Weitergabe geringerer Einstandspreise für Rohstoffe, reduzierten den Umsatz. Gegenläufig
wirkten höhere Absatzmengen, die im Quartals und Halbjahresvergleich über dem Vorjahresniveau
lagen. Ein leicht negativer Effekt ergab sich aus der Veränderung der Wechselkurse. In unserem Segment Performance Chemicals verzeichneten wir gegenüber dem Vorjahr einen
Umsatzrückgang von 1,8 % im Quartals- und 0,9 % im Halbjahresvergleich. Ein Rückgang
der Verkaufspreise wurde durch höhere Absatzmengen größtenteils kompensiert. Die Entwicklung
der Wechselkurse wirkte sich negativ auf den Umsatz aus. Umsatz nach Segmentenscroll
scroll
Der Umsatz unseres Segments High Performance Materials ging im Vergleich zum Vorjahresquartal
um 5,8 % bzw. im Halbjahresvergleich um 6,2 % zurück. Insbesondere die niedrigeren
Einstandspreise für Rohstoffe, die an die Kunden weitergegeben wurden, reduzierten
den Umsatz. Die Absatzmengen lagen im Quartals- und Halbjahresvergleich über dem Vorjahresniveau.
Die Veränderung der Wechselkurse war nachteilig. ARLANXEO verzeichnete einen Umsatzrückgang von 14,1 % im zweiten Quartal sowie von
12,8 % im ersten Halbjahr 2016. Niedrigere Einstandspreise für Rohstoffe und die herausfordernde
Wettbewerbssituation bei synthetischen Kautschuken führten zu geringeren Verkaufspreisen.
Unter anderem bedingt durch Stillstände lagen die Verkaufsmengen im Quartals- und
Halbjahresvergleich unter dem Vorjahresniveau. Die Entwicklung der Wechselkurse verstärkte
den negativen Effekt auf den Umsatz. Bedingt durch das niedrige Rohstoffkostenniveau, welches sich in niedrigeren Verkaufspreisen
widerspiegelt, verzeichnete LANXESS sowohl im Quartal als auch im ersten Halbjahr
in allen Absatzregionen rückläufige Umsätze. AuftragsentwicklungFür den Großteil unseres Geschäfts bestehen keine längerfristigen Vereinbarungen über
feste Abnahmemengen und Preise. Es ist vielmehr von langfristigen Kundenbeziehungen
sowie revolvierenden Rahmenvereinbarungen geprägt. Unsere Aktivitäten richten sich
nach bedarfsgesteuerten, zeitlich relativ kurzen Bestellvorläufen. Diese sind daher
keine Basis für weiter in die Zukunft reichende Aussagen zum Beschäftigungsgrad oder
Absatz. Maßgeblich für die Geschäftssteuerung sind stattdessen regelmäßige, konzernweite
Erwartungsrechnungen für die operative Zielgröße des Konzerns. Ein Ausweis des Auftragsbestands des Konzerns zu einem gegebenen Stichtag ist daher
zur Beurteilung der kurz- und mittelfristigen Ertragskraft nicht aussagefähig und
unterbleibt an dieser Stelle. Bruttoergebnis vom UmsatzDie Kosten der umgesetzten Leistungen verringerten sich im Quartalsvergleich überproportional
zum Umsatz um 9,5 % auf 1.466 Mio. €. Dabei wirkten vor allem gesunkene Einstandspreise
für Rohstoffe, eine höhere Auslastung sowie die vorteilhafte Entwicklung der Wechselkurse,
insbesondere der argentinischen, brasilianischen und südafrikanischen Währung, sowie
niedrigere Energiekosten entlastend. Das Bruttoergebnis vom Umsatz lag mit 477 Mio. € nahezu auf dem Niveau des Vorjahresquartals.
Die Bruttomarge stieg von 23,0 % auf 24,5 %. Aufgrund von gesunkenen Rohstoff- und
Energiekosten wurden die Verkaufspreise angepasst. Eine positive Ergebnisauswirkung
resultierte aus einem verbesserten Produktmix. Der positive Währungseinfluss auf unsere
Produktionskosten, insbesondere in Argentinien, Brasilien und Südafrika, überstieg
den negativen Wechselkurseffekt auf unseren Umsatz, der sich vor allem durch die Entwicklung
des US Dollars ergab. Auch im Halbjahresvergleich verringerten sich die Kosten der umgesetzten Leistungen
überproportional zum Umsatz. Sie gingen um 9,0 % auf 2.925 Mio. € zurück. Das Bruttoergebnis
vom Umsatz lag mit 938 Mio. € um 10 Mio. € bzw. 1,1 % über dem Vorjahreswert. Die
Entwicklung resultierte aus einer Entlastung durch niedrigere Einstandspreise für
Rohstoffe, höheren Absatzmengen, gesunkenen Energiekosten sowie der Veränderung der
Wechselkurse. Die Summe dieser Effekte konnte den Effekt aus der Anpassung der Verkaufspreise
überkompensieren. Die Bruttomarge erhöhte sich entsprechend von 22,4 % auf 24,3 %. EBITDA vor Sondereinflüssen nach Segmentenscroll
EBITDA und operatives Ergebnis (EBIT)Das operative Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) und Sondereinflüssen stieg im zweiten
Quartal 2016 um 23 Mio. € bzw. 8,5 % auf 293 Mio. €. Die insgesamt positive Ergebnisentwicklung
auf Konzernebene resultierte im Wesentlichen aus geringeren Fertigungskosten, aufgrund
niedrigerer Leerkosten, sowie gestiegenen Absatzmengen. Der positive Währungseinfluss
auf unsere Produktionskosten, vor allem in Argentinien, Brasilien und Südafrika, überstieg
den negativen Wechselkurseffekt auf unseren Umsatz, der sich vor allem durch die Entwicklung
des US Dollars ergab. Gegenläufig wirkte die Anpassung der Verkaufspreise, die, insbesondere
bedingt durch die weiterhin herausfordernde Wettbewerbssituation bei synthetischen
Kautschuken, über den Effekt aus gesunkenen Rohstoffkosten hinausging. Positive Ergebniseffekte
ergaben sich aus unseren Initiativen zur Verbesserung der operativen Wettbewerbsfähigkeit
im Rahmen der Neuausrichtung. Trotz höherer Absatzmengen sanken die Vertriebskosten
bedingt durch höheren Wettbewerbsdruck in der Logistikbranche und Überkapazitäten
im Überseegeschäft um 4,5 % auf 191 Mio. €. Die Forschungs- und Entwicklungskosten
betrugen 32 Mio. € nach 34 Mio. € im Vergleichszeitraum. Die allgemeinen Verwaltungskosten
stiegen um 5 Mio. € auf 73 Mio. €, unter anderem aufgrund zusätzlicher Verwaltungskosten
für ARLANXEO, und übertrafen das niedrige Vorjahresniveau. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen
erhöhte sich im Konzern von 12,8 % auf 15,1 %. Unser Segment Advanced Intermediates erzielte ein EBITDA vor Sondereinflüssen von
88 Mio. € nach 80 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis war insbesondere geprägt
von gestiegenen Absatzmengen. Die Kostenentlastung durch niedrigere Einstandspreise
für Rohstoffe spiegelte sich in reduzierten Verkaufspreisen wider. Das EBITDA vor Sondereinflüssen unseres Segments Performance Chemicals lag mit 114
Mio. € um 4 Mio. € über dem Vorjahresniveau. Dabei führte ein positiver Mengeneffekt,
unterstützt durch die positive Auswirkung der Wechselkursveränderung auf unsere Produktionskosten,
zu einer Ergebnisverbesserung. Die Reduktion der Verkaufspreise stand in Zusammenhang
mit niedrigeren Einstandspreisen für Rohstoffe. In unserem Segment High Performance Materials stieg das EBITDA vor Sondereinflüssen
im zweiten Quartal um 12 Mio. € auf 45 Mio. €. Dabei führten niedrigere Einstandspreise
für Rohstoffe zu einer Anpassung der Verkaufspreise. Zudem unterstützten höhere Absatzmengen
in profitableren Produktgruppen und eine hohe Auslastung die positive Ergebnisentwicklung. ARLANXEO erzielte ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 95 Mio. € nach 116 Mio. € im
Vorjahreszeitraum. Der positive Einfluss aus der Kostenentlastung durch niedrigere
Einstandspreise für Rohstoffe wurde in niedrigeren Verkaufspreisen reflektiert. Der
Einfluss des anhaltenden Wettbewerbsdrucks verstärkte jedoch den Preisrückgang und
wirkte ergebnisbelastend. Ergebnisverbessernd wirkten gesunkene Energiekosten, ein
verbessertes Portfolio der abgesetzten Produkte sowie vorteilhafte Wechselkurseinflüsse
auf unsere Produktionskosten. Im Halbjahresvergleich erhöhte sich das EBITDA vor Sondereinflüssen auf Konzernebene
um 56 Mio. € auf 555 Mio. €. Die Anpassung der Verkaufspreise, die, insbesondere bedingt
durch die weiterhin herausfordernde Wettbewerbssituation bei synthetischen Kautschuken,
über den Effekt aus gesunkenen Rohstoffkosten hinausging, wirkte sich ergebnisbelastend
aus. Wie im zweiten Quartal resultierte die positive Entwicklung im Halbjahr zudem
aus dem positiven Mengeneinfluss, gesunkenen Energiekosten und der Entwicklung der
Wechselkurse. Die Vertriebskosten lagen mit 385 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Die Forschungs- und Entwicklungskosten sanken um 4 Mio. € auf 62 Mio. €. Die allgemeinen
Verwaltungskosten stiegen von 132 Mio. € auf 145 Mio. €, unter anderem aufgrund zusätzlicher
Verwaltungskosten für ARLANXEO, und übertrafen das niedrige Vorjahresniveau. Das operative Ergebnis (EBIT) des Konzerns lag mit 176 Mio. € im zweiten Quartal 2016
auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte
und Sachanlagen betrugen 115 Mio. € und reflektieren auch die planmäßigen Abschreibungen
unserer neuen Kautschukwerke in Asien, welche ab dem zweiten Quartal 2015 erfasst
wurden. Die Gesamthöhe der Abschreibungen lag um 4 Mio. € bzw. 3,4 % unter dem Vergleichswert
des Vorjahresquartals, das durch außerplanmäßige Abschreibungen belastet war. Überleitung EBITDA vor Sondereinflüssen zum EBITscroll
Die im sonstigen betrieblichen Ergebnis des Berichtsquartals enthaltenen, vollständig
EBITDA-wirksamen negativen Sondereinflüsse von 2 Mio. € ergaben sich insbesondere
aus Aufwendungen im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des LANXESS
Konzerns. Im Vorjahresquartal waren positive EBITDA-wirksame Sondereinflüsse von 26
Mio. € enthalten, von denen 24 Mio. € EBIT-wirksam waren. Im ersten Halbjahr erzielte LANXESS ein EBIT von 307 Mio. € nach 240 Mio. € im Vorjahr.
Die im Berichtszeitraum erfassten Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und
Sachanlagen beinhalten auch die planmäßigen Abschreibungen unserer neuen Kautschukwerke
in Asien und betrugen 235 Mio. € nach 234 Mio. € im Vorjahr, das durch außerplanmäßige
Abschreibungen belastet war. Die im sonstigen betrieblichen Ergebnis des Halbjahres enthaltenen, vollständig EBITDA-wirksamen
negativen Sondereinflüsse von 13 Mio. € ergaben sich wie im Quartal aus Aufwendungen
im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des LANXESS Konzerns. Die negativen
Sondereinflüsse des Vorjahreszeitraums betrugen 36 Mio. €, von denen 25 Mio. € EBITDA-wirksam
waren. FinanzergebnisDas Finanzergebnis belief sich im zweiten Quartal 2016 auf minus 29 Mio. € nach minus
33 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Das Zinsergebnis verbesserte sich mit minus 16 Mio.
€ um 2 Mio. € gegenüber dem Vorjahr. Aus der at equity bewerteten Beteiligung an der
Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen (Deutschland) ergab sich in der Berichtsperiode
wie im Vorjahreszeitraum kein Ergebnisbeitrag. Das sonstige Finanzergebnis lag bei
minus 13 Mio. € nach minus 15 Mio. € im Vorjahreszeitraum und wurde im Wesentlichen
durch die Aufzinsung von Rückstellungen, insbesondere für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
bestimmt. Im ersten Halbjahr 2016 lag das Finanzergebnis bei minus 66 Mio. € nach minus 62 Mio.
€ im Vorjahr. Das Zinsergebnis entsprach mit minus 33 Mio. € dem Vorjahreswert. Das
sonstige Finanzergebnis lag in der Berichtsperiode bei minus 33 Mio. € nach minus
29 Mio. € im Vorjahreszeitraum und wurde durch ein negatives Kursergebnis sowie die
Aufzinsung von Rückstellungen bestimmt. Ergebnis vor ErtragsteuernDas Ergebnis vor Ertragsteuern lag im zweiten Quartal bei 147 Mio. € nach 144 Mio.
€ im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Die Steuerquote betrug 43,5 % nach 39,6 % im
Vorjahresquartal. Im Halbjahresvergleich stieg das Ergebnis vor Ertragsteuern von 178 Mio. € auf 241
Mio. €. Die Steuerquote lag bei 43,6 % nach 39,3 % im Vorjahreszeitraum. Konzernergebnis/Ergebnis je Aktie/ Ergebnis je Aktie vor SondereinflüssenDas Konzernergebnis betrug im zweiten Quartal 75 Mio. € nach einem Vorjahresergebnis
von 87 Mio. €, das allerdings stark durch Einmaleffekte aufgrund des Verkaufs von
nicht betriebsnotwendigem Geschäftsvermögen beeinflusst war. Im Halbjahresvergleich
stieg das Konzernergebnis von 109 Mio. € auf 128 Mio. €. Auf andere Gesellschafter entfiel im zweiten Quartal 2016 ein Ergebnisanteil von 8
Mio. € nach 0 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr 2016 betrug der Ergebnisanteil
8 Mio. € nach minus 1 Mio. € im Vorjahr. Das auf andere Gesellschafter entfallende
Ergebnis des zweiten Quartals 2016 bzw. des ersten Halbjahres 2016 resultierte nahezu
ausschließlich aus der Beteiligung von Saudi Aramco an ARLANXEO. Das Ergebnis je Aktie wird mittels Division des Konzernergebnisses durch die gewichtete
durchschnittliche Anzahl der während der Berichtsperiode in Umlauf gewesenen LANXESS
Aktien errechnet. Im Quartalsvergleich lag das Ergebnis je Aktie mit 0,82 € unter
dem Niveau des Vorjahres von 0,95 €. In der Halbjahressicht erhöhte es sich von 1,19
€ auf 1,40 €. Zur besseren Beurteilung und Vergleichbarkeit unserer Performance im Zeitablauf ermitteln
wir zusätzlich das Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen, das nicht nach den internationalen
Rechnungslegungsvorschriften definiert ist. Das Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen lag im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr
2016 bei 0,83 € bzw. 1,50 € nach 0,73 € bzw. 1,39 € im Vorjahreszeitraum. Die Ermittlung
erfolgte ausgehend vom Konzernergebnis unter Berücksichtigung der den Aktionären der
LANXESS AG zuzurechnenden Sondereinflüsse sowie darauf entfallender Steuereffekte.
Im zweiten Quartal 2016 ergaben sich insgesamt negative Sondereinflüsse von 1 Mio.
€ nach positiven Sondereinflüssen von 24 Mio. € im Vorjahr. In den ersten sechs Monaten
des Jahres 2016 fielen insgesamt negative Sondereinflüsse von 12 Mio. € an, nach negativen
Sondereinflüssen von 36 Mio. € im Vorjahr. Überleitung Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssenscroll
1)
Ohne Sondereinflüsse, die den Anteilen anderer Gesellschafter zuzurechnen sind. Geschäftsentwicklung in den RegionenUmsatz nach Verbleibscroll
scroll
Der Umsatz in der Region EMEA (ohne Deutschland) sank im zweiten Quartal 2016 um 23
Mio. € bzw. 3,8 % auf 590 Mio. €. Bereinigt um Wechselkurseffekte lag der Umsatz um
3,5 % unter dem Wert des Vorjahresquartals. Maßgeblichen Anteil an dieser Entwicklung
hatte das Segment ARLANXEO, das einen Rückgang der Umsätze im niedrigen zweistelligen
Prozentbereich aufwies. Das Segment Advanced Intermediates zeigte einen Rückgang im
niedrigen einstelligen Prozentbereich, wohingegen die Segmente High Performance Materials
und Performance Chemicals leicht positive Zuwachsraten aufwiesen. Während sich die
Nachfrage insbesondere in Italien, Frankreich und Ungarn rückläufig entwickelte, verzeichnete
der Umsatz vor allem in den Niederlanden und der Slowakei positive Tendenzen. Im ersten Halbjahr 2016 sank der Umsatz in der Region EMEA (ohne Deutschland) um 3,5
% auf 1.193 Mio. €. Bereinigt um geringfügige Wechselkurseffekte ergab sich ein Umsatzrückgang
um 3,3 %. Während die Segmente ARLANXEO und Advanced Intermediates einen Umsatzrückgang
im niedrigen zweistelligen bzw. einstelligen Prozentbereich verzeichneten, wiesen
die Segmente Performance Chemicals und High Performance Materials Umsatzsteigerungen
im niedrigen einstelligen Prozentbereich auf. Eine positive Entwicklung zeigte die
Nachfrage insbesondere in der Türkei und Portugal. Im Gegensatz dazu lag der Umsatz
vor allem in Italien, Frankreich und Belgien unter Vorjahresniveau. Mit einem Umsatzanteil von 30,3 % im zweiten Quartal bzw. 30,9 % im Halbjahr lag der
Schwerpunkt unserer Geschäftsaktivitäten in regionaler Hinsicht unverändert in der
Region EMEA (ohne Deutschland). Unsere Umsätze in Deutschland lagen im zweiten Quartal mit 332 Mio. € um 26 Mio. €
bzw. 7,3 % unter dem Niveau des Vorjahres. Das Segment ARLANXEO zeigte ein Umsatzminus
im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, während die übrigen Segmente Umsatzrückgänge
im niedrigen bis hohen einstelligen Prozentbereich aufwiesen. Im ersten Halbjahr 2016 sank der Umsatz in Deutschland um 5,9 % auf 680 Mio. €. Das
Segment ARLANXEO verzeichnete dabei eine rückläufige Entwicklung im niedrigen zweistelligen,
die übrigen Segmente im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich. Der Anteil Deutschlands an unserem Konzernumsatz betrug 17,1 % im Quartal sowie 17,6
% im Halbjahr nach 17,0 % bzw. 17,5 % in den Vergleichszeiträumen. Der Umsatz in der Region Nordamerika sank im zweiten Quartal 2016 um 34 Mio. € auf
324 Mio. €. Nach Bereinigung um negative Wechselkurseffekte ergab sich ein Umsatzrückgang
von 7,5 %. Die Entwicklung war geprägt durch den Geschäftsverlauf im Segment ARLANXEO,
das rückläufige Umsätze im knapp zweistelligen Prozentbereich verzeichnete. Der Geschäftsrückgang
der verbleibenden Segmente bewegte sich im mittleren einstelligen Prozentbereich. Im ersten Halbjahr 2016 sanken die Umsätze in Nordamerika um 35 Mio. € auf 665 Mio.
€, wobei sich keine nennenswerten Effekte aus Wechselkursänderungen ergaben. Die Entwicklung
resultierte insbesondere aus rückläufigen Umsätzen des Segments ARLANXEO. Während
sich hier ein Rückgang im hohen einstelligen Prozentbereich ergab, sanken die Umsätze
der Segmente Advanced Intermediates und Performance Chemicals nur um niedrige einstellige
Prozentwerte. Das Segment High Performance Materials weitete sein Geschäft um einen
mittleren einstelligen Prozentsatz aus. Der Anteil der Region Nordamerika am Konzernumsatz betrug im zweiten Quartal 16,7
% bzw. 17,2 % im ersten Halbjahr 2016 nach 17,0 % bzw. 16,9 % in den Vergleichszeiträumen
des Vorjahres. In der Region Lateinamerika lag der Umsatz im zweiten Quartal 2016 mit 206 Mio. €
um 15 Mio. € unter dem Wert des Vorjahreszeitraums von 221 Mio. €. Nach Bereinigung
um negative Währungseinflüsse ergab sich ein Umsatzminus von 5,4 %. Das Segment High
Performance Materials wies einen Geschäftsrückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich
auf. Das Segment Performance Chemicals verzeichnete eine Abnahme der Umsätze im mittleren
einstelligen Prozentbereich, während das Segment ARLANXEO nur knapp unter dem Umsatz
des Vorjahres lag. Das Segment Advanced Intermediates zeigte eine Verbesserung der
Geschäfte im niedrigen einstelligen Prozentbereich. Im ersten Halbjahr 2016 sank der Umsatz in der Region Lateinamerika um 48 Mio. € auf
386 Mio. €. Bereinigt um Wechselkurseffekte betrug der Rückgang 10,2 %. Alle Segmente,
insbesondere jedoch ARLANXEO und High Performance Materials, verzeichneten Umsatzverluste. Der Anteil der Region Lateinamerika am Konzernumsatz betrug im zweiten Quartal 10,6
% bzw. 10,0 % im ersten Halbjahr 2016 nach 10,5 % bzw. 10,5 % in den Vergleichszeiträumen
des Vorjahres. In der Region Asien/Pazifik sank der Umsatz im zweiten Quartal um 64 Mio. € auf 491
Mio. €. Bereinigt um negative Wechselkurseffekte ergab sich ein Umsatzminus von 9,3
%. Ausschlaggebend war das Segment ARLANXEO mit einem Umsatzrückgang im niedrigen
zweistelligen Prozentbereich. Während auch die Segmente Advanced Intermediates und
High Performance Materials prozentuale Umsatzverluste im hohen bzw. mittleren einstelligen
Bereich auswiesen, steigerte das Segment Performance Chemicals seine Geschäfte um
einen niedrigen einstelligen Prozentwert. Wesentlich für die operative Entwicklung
waren die Länder China, Singapur und Südkorea. Steigende Umsätze verzeichneten wir
vor allem in Indien. Im ersten Halbjahr 2016 sank der Umsatz in dieser Region um 111 Mio. € auf 939 Mio.
€. Bereinigt um Wechselkurseffekte ergab sich ein Umsatzrückgang von 9,7 %. Das Segment
ARLANXEO verzeichnete einen Rückgang im niedrigen zweistelligen Prozentbereich, gefolgt
von den Segmenten High Performance Materials und Advanced Intermediates mit rückläufigen
Prozentwerten im hohen bzw. mittleren einstelligen Bereich. Demgegenüber konnte das
Segment Performance Chemicals seine Geschäfte gegenüber dem Vorjahr im niedrigen einstelligen
Prozentbereich ausweiten. Wesentlichen Anteil an der operativen Entwicklung hatten
Singapur, China und Südkorea, wobei sich positive Impulse analog zum Quartal ergaben. Der Anteil der Region Asien/Pazifik am Konzernumsatz lag bei 25,3 % im Quartal bzw.
24,3 % im Halbjahr nach 26,4 % bzw. 25,3 % im Vorjahr. SegmentdatenIm Rahmen der strategischen Neuausrichtung von LANXESS wurden Konzernstrukturen verändert.
Das in den Business Units Tire & Specialty Rubbers und High Performance Elastomers
gebündelte und bislang im Segment Performance Polymers enthaltene Geschäft mit synthetischen
Kautschuken wird von nun an als Segment ARLANXEO berichtet, während die ebenfalls
bislang im Segment Performance Polymers enthaltene Business Unit High Performance
Materials ein eigenes Segment darstellt. Zukünftig berichtet LANXESS daher über vier
Segmente: Advanced Intermediates, Performance Chemicals, High Performance Materials
und ARLANXEO. Die Vorjahresangaben wurden entsprechend angepasst. Advanced Intermediatesscroll
scroll
Die Umsätze unseres Segments Advanced Intermediates lagen im zweiten Quartal 2016
mit 443 Mio. € um 5,3 % bzw. 25 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Während
die Anpassung der Verkaufspreise, bedingt durch die Weitergabe der Entlastung aus
geringeren Einstandspreisen für Rohstoffe, zu einem negativen Preiseffekt von 6,4
% führte, lagen die Absatzmengen um 1,7 % über dem Wert des Vorjahresquartals. Die
Wechselkursentwicklung wirkte sich mit 0,6 % umsatzmindernd aus. Während die Verkaufspreise in der Business Unit Advanced Industrial Intermediates
rohstoffpreisbedingt unter dem Niveau des Vorjahresquartals lagen, konnte die Business
Unit Saltigo leicht höhere Verkaufspreise realisieren. Aufgrund der weiterhin guten
Nachfrage in nahezu allen Endmärkten konnte die Business Unit Advanced Industrial
Intermediates ihre Absatzmengen steigern. Die Business Unit Saltigo verzeichnete dagegen
rückläufige Absatzmengen. Die Entwicklung der Wechselkurse wirkte sich für beide Business
Units des Segments negativ aus. In der Region Lateinamerika verzeichnete das Segment
geringfügig höhere Umsätze, während diese in den übrigen Regionen rückläufig waren. Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments Advanced Intermediates lag mit 88 Mio.
€ um 8 Mio. € bzw. 10,0 % über dem Vorjahresniveau. Gesunkene Energiekosten, höhere
Absatzmengen sowie eine verbesserte Auslastung wirkten positiv auf das Ergebnis. Die Kostenentlastung durch niedrigere Einstandspreise für Rohstoffe wurde durch den
Effekt aus reduzierten Verkaufspreisen kompensiert. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen
lag mit 19,9 % über dem hohen Niveau des Vorjahres von 17,1 %. Im Halbjahreszeitraum 2016 erwirtschaftete das Segment Advanced Intermediates mit
906 Mio. € einen Umsatz, der um 4,2 % unter dem Vorjahresniveau lag. Anpassungen der
Verkaufspreise durch die Weitergabe niedrigerer Einstandspreise für Rohstoffe führten
zu einem negativen Preiseffekt von 7,3 %, der durch negative Wechselkurseinflüsse
von 0,2 % verstärkt wurde und nicht durch einen positiven Mengeneffekt von 3,3 % ausgeglichen
werden konnte. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2016 erzielte das Segment ein EBITDA vor
Sondereinflüssen von 177 Mio. € nach 172 Mio. € im Vergleichszeitraum. Die EBITDA-Marge
vor Sondereinflüssen betrug 19,5 % nach 18,2 % im Vorjahr. Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr entfielen keine Sondereinflüsse auf das Segment.
Im Vorjahr betrugen die negativen Sondereinflüsse 2 Mio. € im zweiten Quartal bzw.
1 Mio. € im ersten Halbjahr. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen
zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)". Performance Chemicalsscroll
scroll
In unserem Segment Performance Chemicals sanken die Umsätze im Berichtsquartal 2016
um 1,8 % auf 543 Mio. €. Während geringere Verkaufspreise zu einem Umsatzrückgang
von 3,1 % führten, lagen die Verkaufsmengen mit 2,5 % über dem Niveau des Vorjahresquartals.
Aus der Entwicklung der Wechselkurse resultierte ein negativer Effekt von 1,2 %. Alle Business Units des Segments waren von niedrigeren Verkaufspreisen betroffen.
Nahezu alle Business Units verzeichneten eine positive Verkaufsmengenentwicklung.
Die Veränderung der Wechselkurse wirkte sich auf sämtliche Business Units des Segments
umsatzmindernd aus. Während sich das Geschäft in den Regionen EMEA (ohne Deutschland)
und Asien/Pazifik positiv entwickelte, war es in den übrigen Regionen rückläufig. Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments Performance Chemicals lag mit 114 Mio.
€ um 4 Mio. € bzw. 3,6 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums von 110 Mio. €. Ergebnisverbessernd
wirkten gesunkene Rohstoffkosten sowie höhere Absatzmengen und vorteilhafte Wechselkurseinflüsse
auf unsere Produktionskosten. Zudem unterstützten gesunkene Vertriebskosten die positive
Ergebnisentwicklung. Gegenläufig wirkten niedrigere Verkaufspreise aufgrund geringerer
Einstandspreise für Rohstoffe. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen stieg von 19,9
% auf 21,0 %. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016 verringerten sich die Umsätze des Segments
Performance Chemicals leicht um 0,9 % auf 1.076 Mio. €. Die Anpassung der Verkaufspreise,
vor allem bedingt durch die Weitergabe der Entlastung aus geringeren Einstandspreisen
für Rohstoffe, führte zu einem negativen Preiseffekt von 2,3 %, der durch einen positiven
Mengeneffekt von 1,9 % nahezu ausgeglichen wurde. Aus der Entwicklung der Wechselkurse
resultierte ein negativer Effekt von 0,5 %. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016 erwirtschaftete das Segment ein
EBITDA vor Sondereinflüssen von 212 Mio. € nach 197 Mio. € im Vergleichszeitraum.
Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen stieg von 18,1 % auf 19,7 %. Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr entfielen keine Sondereinflüsse auf das Segment.
Die negativen Sondereinflüsse im jeweiligen Vorjahreszeitraum betrugen 6 Mio. € im
zweiten Quartal bzw. 8 Mio. € im ersten Halbjahr. Für Details verweisen wir auf das
Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)". High Performance Materialsscroll
scroll
Vorjahreswerte entsprechend der neuen Segmentstruktur. Die Umsätze in unserem Segment High Performance Materials sanken im zweiten Quartal
2016 gegenüber der Vergleichsbasis um 5,8 % auf 275 Mio. €. Die Anpassung der Verkaufspreise
führte zu einem negativen Preiseffekt von 8,6 %. Dieser ergab sich aus der an die
Kunden weitergegebenen Entlastung durch niedrigere Einstandspreise für Rohstoffe.
Umsatzerhöhend wirkten die Absatzmengen, die um 3,8 % über dem Wert des Vorjahresquartals
lagen. Nachteilige Wechselkurseinflüsse von 1,0 % wirkten umsatzmindernd. Mit Ausnahme
der Region EMEA (ohne Deutschland) war der Umsatz in allen Regionen rückläufig. Das EBITDA vor Sondereinflüssen im Segment High Performance Materials stieg deutlich
um 12 Mio. € bzw. 36,4 % auf 45 Mio. €. Dabei führten niedrigere Einstandspreise für
Rohstoffe zu einer Anpassung der Verkaufspreise. Zudem unterstützten höhere Absatzmengen
in profitableren Produktgruppen und eine hohe Auslastung die positive Ergebnisentwicklung.
Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag mit 16,4 % deutlich über dem Niveau des
Vergleichsquartals von 11,3 %. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016 verringerten sich die Umsätze des Segments
High Performance Materials um 6,2 % auf 548 Mio. €. Anpassungen der Verkaufspreise
aufgrund geringerer Einstandspreise für Rohstoffe führten zu einem Umsatzrückgang
von 8,1 %. Die Absatzmengen lagen mit 2,4 % über dem Vorjahresniveau. Die Entwicklung
der Wechselkurse wirkte sich mit 0,5 % leicht negativ aus. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2016 erzielte das Segment ein EBITDA vor
Sondereinflüssen von 83 Mio. € nach 58 Mio. € im Vergleichszeitraum. Die EBITDA-Marge
vor Sondereinflüssen betrug 15,1 % nach 9,9 %. Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr entfielen keine Sondereinflüsse auf das Segment.
Im Vorjahr betrugen die positiven Sondereinflüsse 20 Mio. € im zweiten Quartal bzw.
19 Mio. € im ersten Halbjahr. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen
zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)". ARLANXEOscroll
scroll
Vorjahreswerte entsprechend der neuen Segmentstruktur. Im Segment ARLANXEO sanken die Umsätze im zweiten Quartal 2016 gegenüber der Vergleichsbasis
um 14,1 % auf 670 Mio. €. Die Entwicklung wurde in beiden Business Units wesentlich
durch die Anpassung der Verkaufspreise beeinflusst, die zu einem negativen Preiseffekt
von 10,4 % führte. Dieser ergab sich aus niedrigeren Einstandspreisen für Rohstoffe
und der anhaltend schwierigen Wettbewerbssituation bei synthetischen Kautschuken.
Der Rückgang der Absatzmengen um 2,2 % sowie die nachteilige Veränderung der Wechselkurse
von 1,5 % verstärkten die Entwicklung in beiden Business Units des Segments. Der Umsatz
lag in allen Regionen unter dem Niveau des Vorjahres. Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments ARLANXEO lag mit 95 Mio. € unter dem
Vorjahreswert von 116 Mio. €. Der positive Einfluss aus der Kostenentlastung durch
niedrigere Einstandspreise für Rohstoffe wurde durch den Effekt aus reduzierten Verkaufspreisen
aufgrund des anhaltenden Wettbewerbsdrucks überkompensiert. Ergebnisverbessernd wirkten
insbesondere gesunkene Energiekosten sowie ein verbessertes Portfolio der abgesetzten
Produkte. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag im zweiten Quartal bei 14,2 %
nach 14,9 % im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016 verringerten sich die Umsätze des Segments
deutlich um 193 Mio. € auf 1.310 Mio. €. Anpassungen bei den Verkaufspreisen aufgrund
geringerer Rohstoffkosten sowie des schwierigen Marktumfelds führten zu einem Umsatzrückgang
von 11,9 %. Sowohl die Veränderung der Absatzmengen um 0,7 % als auch die Wechselkurseinflüsse
von 0,2 % wirkten sich umsatzmindernd aus. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016 erzielte das Segment ein EBITDA
vor Sondereinflüssen von 208 Mio. € nach 213 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die EBITDA-Marge
vor Sondereinflüssen betrug im Halbjahr 15,9 % nach 14,2 % im Vorjahr. Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr entfielen keine Sondereinflüsse auf das Segment.
Im Vorjahr waren positive Sondereinflüsse von 23 Mio. € im Quartal bzw. negative Sondereinflüsse
von 22 Mio. € im Halbjahr angefallen. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen
zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)". Überleitungscroll
Das EBITDA vor Sondereinflüssen der Überleitung lag im zweiten Quartal bei minus 49
Mio. € nach minus 69 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Im Halbjahresvergleich verbesserte
sich das EBITDA vor Sondereinflüssen von minus 141 Mio. € auf minus 125 Mio. €. Die
Veränderung war im Wesentlichen auf geringere Verluste aus der Absicherung von Wechselkursänderungen
zurückzuführen. Die in der Überleitung gezeigten negativen Sondereinflüsse von 2 Mio.
€ im zweiten Quartal bzw. 13 Mio. € in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
resultierten im Wesentlichen aus Aufwendungen im Zusammenhang mit der strategischen
Neuausrichtung des LANXESS Konzerns und waren vollständig EBITDA-wirksam. Im Vorjahr
beliefen sich die negativen Sondereinflüsse auf 11 Mio. € im Quartal und 24 Mio. €
in der ersten Jahreshälfte. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen
zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)". Erläuterung zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)Zur besseren Beurteilung der operativen Geschäftstätigkeit und zur Steuerung der Ertragskraft
auf Konzernebene und für die einzelnen Segmente ermitteln wir zusätzlich die Ergebnisgrößen
EBITDA, EBITDA und EBIT vor Sondereinflüssen sowie die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen,
die nicht nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften definiert sind. Diese
Kennzahlen sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten
Angaben zu sehen. Überleitung zum EBIT/EBITDAscroll
scroll
Das EBITDA ist das Ergebnis der Betriebstätigkeit vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT)
zuzüglich Abschreibungen bzw. abzüglich Wertaufholungen auf Sachanlagen und immaterielle
Vermögenswerte. Das EBIT vor Sondereinflüssen und das EBITDA vor Sondereinflüssen errechnen sich aus
dem EBIT bzw. aus dem EBITDA ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen. Sondereinflüsse
sind Effekte, die ungewöhnlich in ihrer Art oder in ihrer Höhe sind. Hierzu können
außerplanmäßige Abschreibungen, Aufwendungen im Zusammenhang mit Restrukturierungen,
Aufwendungen für die Konzeption und Umsetzung von IT-Projekten, Portfolioaufwendungen
sowie Wertaufholungen zählen. Von Dritten gewährte Zuwendungen für den Erwerb oder
den Bau von Sachanlagen werden unter Anwendung der Bruttomethode abgegrenzt. In diesem
Zusammenhang werden über die Bruttoabschreibungen hinaus bei der Ermittlung des EBITDA
vor Sondereinflüssen keine weiteren Bereinigungen vorgenommen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen
ist die zentrale Kennzahl, um das operative Geschäft des Konzerns und der einzelnen
Segmente zu steuern. Jede operative Entscheidung oder Leistung wird kurz- und langfristig
daran gemessen, wie nachhaltig sie das EBITDA vor Sondereinflüssen beeinflusst. Wir
verwenden das um Sondereinflüsse bereinigte EBITDA als zentrale Steuerungsgröße, da
sich auf dieser Basis eine Entwicklung über mehrere Berichtsperioden besser beurteilen
lässt. Die Ergebnismargen ergeben sich aus dem Verhältnis der jeweiligen Ergebnisgrößen zum
Umsatz. Beispielsweise wird die EBITDA-Marge (vor Sondereinflüssen) aus der Relation
des EBITDA (vor Sondereinflüssen) zum Umsatz ermittelt und dient als relative Kennzahl
zum Vergleich der Ertragskraft auf Konzernebene und für die einzelnen Segmente. Vermögens- und FinanzlageBilanzstrukturDie Bilanzsumme des LANXESS Konzerns zum 30. Juni 2016 betrug 8.300 Mio. €. Sie lag
damit um 1.081 Mio. € bzw. 15,0 % über dem Wert von 7.219 Mio. € zum 31. Dezember
2015. Der Anstieg der Bilanzsumme ergab sich insbesondere durch den Zahlungsmittelzufluss
aufgrund der Beteiligung von Saudi Aramco an ARLANXEO sowie die korrespondierende
Erhöhung der im Eigenkapital ausgewiesenen Anteile anderer Gesellschafter. Die Eigenkapitalquote
betrug zum Ende des zweiten Quartals entsprechend 41,4 % nach 32,2 % im Vorjahr. Das langfristige Vermögen erhöhte sich um 25 Mio. € auf 4.205 Mio. €. Die Sachanlagen
sanken abschreibungsbedingt um 102 Mio. € auf 3.345 Mio. € während die latenten Steuern
um 124 Mio. € über dem Wert von 361 Mio. € zum 31. Dezember 2015 anstiegen. Die Auszahlungen
für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen beliefen sich im
Berichtszeitraum auf 122 Mio. € nach 129 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die Abschreibungen
lagen in den ersten sechs Monaten mit 235 Mio. € in etwa auf dem Niveau des Vergleichszeitraums
von 234 Mio. €. Der Anteil der langfristigen Vermögenswerte am Gesamtvermögen lag
mit 50,7 % unter dem Wert zum 31. Dezember 2015 von 57,9 %. Die kurzfristigen Vermögenswerte lagen mit 4.095 Mio. € um 1.056 Mio. € bzw. 34,7
% über dem Wert zum 31. Dezember 2015. Die Vorräte verringerten sich um 17 Mio. €
bzw. 1,3 % auf 1.332 Mio. €, während sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
um 156 Mio. € bzw. 16,3 % auf 1.112 Mio. € erhöhten. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
stiegen um 284 Mio. € auf 650 Mio. €. Darüber hinaus erhöhten sich die sonstigen kurzfristigen
finanziellen Vermögenswerte um 709 Mio. € auf 713 Mio. € zum 30. Juni 2016. Die Erhöhung
resultierte im Wesentlichen aus der Anlage in Termingelder und zur Veräußerung verfügbare
Wertpapiere. Der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme betrug
49,3 % nach 42,1 % zum 31. Dezember 2015. Aufgrund der Bilanzierungsvorschriften sind bedeutende selbsterstellte Vermögenswerte
in der Bilanz des LANXESS Konzerns nicht enthalten. Hierzu gehören der Markenwert
von LANXESS sowie die Werte anderer Marken des Konzerns. Auch unsere etablierten Kunden- und Lieferantenbeziehungen stellen einen signifikanten
immateriellen Wert dar. Die jahrelange, durch kontinuierliche Lieferqualität gefestigte
und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Kunden und Lieferanten ermöglicht es uns, auch
in einem herausfordernderen wirtschaftlichen Umfeld im Wettbewerb erfolgreich zu sein.
Unsere Technologie- und Innovationskompetenz, der ebenfalls ein hoher Wert beizumessen
ist, fußt auf unserem spezifischen Wissen in den Bereichen Forschung und Entwicklung
sowie Custom Manufacturing. Hierdurch generieren wir signifikanten Mehrwert für unsere
Kunden. Das Know-how und die Erfahrung unserer Mitarbeiter sind tragende Säulen unseres unternehmerischen
Erfolgs. Darüber hinaus verschaffen uns ausgereifte Produktions- und Geschäftsprozesse
Wettbewerbsvorteile in den für uns relevanten Märkten. Auf der Passivseite belief sich das Eigenkapital auf 3.435 Mio. € nach 2.323 Mio.
€ zum 31. Dezember 2015. Die Veränderung im Berichtszeitraum resultierte im Wesentlichen
aus der Erhöhung der Anteile anderer Gesellschafter im Rahmen der Beteiligung von
Saudi Aramco an ARLANXEO in Höhe der Bareinlage nach Transaktionskosten von 1.194
Mio. €. Das langfristige Fremdkapital erhöhte sich zum 30. Juni 2016 um 196 Mio. € auf 3.132
Mio. €. Wesentlich für die Erhöhung des langfristigen Fremdkapitals war die Entwicklung
der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, die sich um 209 Mio.
€ auf 1.424 Mio. € erhöhten. Ursächlich hierfür waren die gesunkenen Rechnungszinsen
für die Bewertung von Versorgungsverpflichtungen, wobei sich die Aufstockung des deutschen
Pensionsvermögens um 200 Mio. € gegenläufig auswirkte. Die langfristigen derivativen
Verbindlichkeiten betrugen 9 Mio. € nach 19 Mio. € zum 31. Dezember 2015. Darüber
hinaus lagen die sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten mit 1.258
Mio. € auf dem Niveau zum Jahresende 2015. Der Anteil des langfristigen Fremdkapitals
an der Bilanzsumme belief sich auf 37,7 % nach 40,7 % zum 31. Dezember 2015. Das kurzfristige Fremdkapital lag mit 1.733 Mio. € um 227 Mio. € bzw. 11,6 % unter
dem Wert zum 31. Dezember 2015. Wesentlich hierfür waren die Tilgung von Finanzschulden
sowie der Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 96 Mio.
€ auf 683 Mio. €. Der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals an der Bilanzsumme lag
zum 30. Juni 2016 bei 20,9 % nach 27,1 % zum Jahresende 2015. Finanzlage und InvestitionenEntwicklung der KapitalflussrechnungIn den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016 betrug der Mittelzufluss aus
operativer Tätigkeit 228 Mio. € nach 152 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Anstieg
resultierte unter anderem aus einem von 178 Mio. € auf 241 Mio. € verbesserten Ergebnis
vor Ertragsteuern sowie einer im Vergleich zum Vorjahr nur leichten Veränderung der
übrigen Aktiva und Passiva. Gegenläufig wirkte sich ein stärkerer Anstieg des Nettoumlaufvermögens
um 225 Mio. € nach 123 Mio. € im Vorjahr aus. Aus investiver Tätigkeit ergab sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 ein
Mittelabfluss von 925 Mio. € nach 212 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Mittelabfluss
der Berichtsperiode resultierte insbesondere aus Auszahlungen für finanzielle Vermögenswerte,
im Rahmen der Anlage der von Saudi Aramco erhaltenen Kaufpreiszahlung. Zudem ergaben
sich ein Mittelabfluss aus der Aufstockung des deutschen Pensionsvermögens in Höhe
von 200 Mio. € sowie Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
von 122 Mio. € nach 129 Mio. € im Vergleichszeitraum. Aus Finanzierungstätigkeit resultierte ein Mittelzufluss von 978 Mio. € nach einem
Mittelabfluss von 157 Mio. € in den ersten sechs Monaten des Jahres 2015. Insbesondere
ergab sich im Berichtszeitraum ein Mittelzufluss aus der Beteiligung von Saudi Aramco
an ARLANXEO. Ein gegenläufiger Effekt ergab sich aus der Tilgung von Finanzschulden
von 163 Mio. €. Der Mittelabfluss im Vorjahr resultierte im Wesentlichen aus der Tilgung
von Finanzschulden. Finanzierung und LiquiditätDie auf Seite 140 des Geschäftsberichts 2015 erläuterten Grundsätze und Ziele des
Finanzmanagements blieben im Jahresverlauf weiterhin gültig. Im Mittelpunkt steht
die konservative Finanzpolitik, deren Eckpfeiler die langfristig gesicherte Finanzierung
ist. Im Vergleich zum Konzernabschluss 2015 erhöhten sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
um 284 Mio. € auf 650 Mio. €. Die jederzeit veräußerbaren Anlagen in Geldmarktfonds
wurden mit 100 Mio. € zum Jahresende 2015 unter den liquiditätsnahen finanziellen
Vermögenswerten ausgewiesen, hiervon sind in der ersten Jahreshälfte 98 Mio. € veräußert
worden. Insgesamt verfügt der Konzern weiterhin über eine solide Liquiditätsposition. Die Nettofinanzverbindlichkeiten beliefen sich zum 30. Juni 2016 auf 908 Mio. € nach
1.211 Mio. € zum 31. Dezember 2015. Nettofinanzverbindlichkeitenscroll
Von dem von Saudi Aramco für die Beteiligung an ARLANXEO in bar erhaltenen Kaufpreis
wurden 650 Mio. € in Termingeldern, die eine Laufzeit bis längstens Ende 2016 haben,
und 60 Mio. € in zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren angelegt. Somit ergaben
sich zum 30. Juni 2016 Nettofinanzverbindlichkeiten nach Abzug von Termingeldern und
zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren von 198 Mio. €. Außerbilanzielle FinanzierungsinstrumenteZum 30. Juni 2016 verfügten wir über keine wesentlichen außerbilanziellen Finanzierungen,
z. B. in Form von Forderungsverkäufen, Asset-Backed-Strukturen oder Sale-and-Lease-Back-Transaktionen. Wesentliche InvestitionsprojekteDie zum Segment Advanced Intermediates gehörende Business Unit Saltigo plant den Ausbau
des Produktionsnetzwerks am Standort Leverkusen (Deutschland). Im Rahmen der Neuausrichtung
investiert LANXESS rund 60 Mio. € in seinen weltweit größten Standort für Agrochemie.
Mit zwei Mehrzweck-Produktionslinien, mehreren Reaktormodulen und einem neuen Containerlager
werden die Synthesekapazitäten für das Custom Manufacturing erweitert. Mit dem Ausbau
wurde im Juni 2016 begonnen. Die Produktion soll Ende 2017 aufgenommen werden. Prognose, Chancen und RisikenPrognoseDie politischen und wirtschaftlichen Risiken haben sich gegenüber unserer ursprünglichen
Jahresprognose im Geschäftsbericht 2015 nicht wesentlich verändert. Die Entscheidung Großbritanniens, die EU zu verlassen, führt zu einer gesteigerten
Unsicherheit in der Prognose. Das Bruttoinlandsprodukt wird sich etwas schwächer als im Rahmen der ursprünglichen
Jahresprognose erwartet entwickeln. Insbesondere die anhaltende Rezession in Lateinamerika
führt zu einer geringeren Wachstumserwartung in Amerika von nun 1,5 %. Die Produktion der Reifenindustrie wird sich global im Rahmen der Erwartungen entwickeln,
lediglich in Amerika erwarten wir wegen der anhaltenden Rezession in Brasilien mit
1,0 % ein schwächeres Wachstum als prognostiziert. Für die Automobilproduktion sehen wir für den Jahresverlauf mit 2,0 % Zuwachs nun
eine geringere Steigerung als im Geschäftsbericht 2015 angenommen. In Amerika wird
nur noch mit einer Produktion auf Vorjahresniveau gerechnet, da sich hier die schwache
Entwicklung von Brasilien weiter fortsetzt und auch in NAFTA eine schwächere Entwicklung
zu einer Stagnation führt. Die übrigen Regionen entwickeln sich weiterhin im Rahmen
der Erwartungen. Die globalen Wachstumserwartungen für die Bauindustrie liegen mit 3,0 % unterhalb
der ursprünglichen Einschätzung. In Amerika sind diese mit 2,5 % niedriger, da die
weiter sehr schwache Entwicklung von Brasilien und nur geringe Impulse in Nordamerika
die Erwartungen eingetrübt haben. EMEA wird sich mit 2,0 % ebenso wie der asiatisch-pazifische
Raum mit 3,5 % schwächer entwickeln als erwartet. Die Erwartungen für die Chemieindustrie wie auch für die Agrochemie sind weiter im
Wesentlichen unverändert. In unserem Segment Advanced Intermediates erwarten wir für 2016 eine Entwicklung über
dem Vorjahresniveau. Das Segment sollte dabei von der starken Diversifizierung der
Kundenindustrien profitieren, wenngleich damit zu rechnen ist, dass sich die Agrarindustrie
anhaltend schwach zeigen wird. Für unser Segment Performance Chemicals sehen wir in 2016 eine ebenfalls positive
Geschäftsentwicklung, die über dem Vorjahresniveau liegen sollte. Insbesondere die
beiden größten Geschäftsbereiche, Inorganic Pigments und Rhein Chemie Additives, profitieren
von zusätzlichen Kapazitäten und den neu geschaffenen Geschäftsplattformen. Im Segment High Performance Materials rechnen wir mit einer starken Entwicklung im
laufenden Geschäftsjahr. Das Wachstum wird getrieben durch unterschiedliche Endanwendungen
unserer Engineering Plastics - besonders im Leichtbau der Automobilindustrie. Darüber
hinaus sollten sich die für diesen Bereich besonders relevanten Regionen Europa und
Nordamerika weiterhin robust zeigen. Für das Kautschukgeschäft von ARLANXEO sehen wir auch weiterhin die makroökonomische
Schwäche in den Wachstumsmärkten. Aufgrund zusätzlicher Kapazitäten unserer Wettbewerber,
die in der zweiten Jahreshälfte auf den Markt kommen sollen, rechnen wir mit weiter
zunehmendem Preisdruck für unsere Kautschuke. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der schnelleren Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung
der operativen Wettbewerbsfähigkeit heben wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr
2016 an und erwarten ein EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 930 und 970 Mio. €. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf die Darstellungen im zusammengefassten
Lagebericht von LANXESS AG und LANXESS Konzern für das Geschäftsjahr 2015 auf den
Seiten 161 und 162 des Geschäftsberichts 2015. Wesentliche Chancen und RisikenGegenüber dem 31. Dezember 2015 hat sich keine wesentliche Veränderung der Chancen-
und Risikosituation des LANXESS Konzerns ergeben. Wir verweisen insoweit auf die Darstellungen
im zusammengefassten Lagebericht von LANXESS AG und LANXESS Konzern für das Geschäftsjahr
2015 auf den Seiten 163 bis 173 des Geschäftsberichts 2015. In der Gesamtbeurteilung
der Erkenntnisse aus dem Risikomanagement kann der Vorstand derzeit keine hinreichend
wahrscheinlichen Risiken oder Risikokombinationen erkennen, die den Bestand von LANXESS
gefährden. NachtragsberichtNach dem 30. Juni 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von
denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des LANXESS
Konzerns zu erwarten ist. Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016Bilanz LANXESS KonzernAKTIVAscroll
PASSIVAscroll
Gewinn- und Verlustrechnung LANXESS Konzernscroll
Gesamtergebnisrechnung LANXESS Konzernscroll
Eigenkapitalveränderungsrechnung LANXESS Konzernscroll
scroll
Kapitalflussrechnung LANXESS Konzernscroll
Segmentierung nach Geschäftsbereichen und RegionenKennzahlen nach Geschäftsbereichen Quartalsvergleichscroll
scroll
Vorjahreswerte entsprechend der neuen Segmentstruktur. Kennzahlen nach Geschäftsbereichen Halbjahresvergleichscroll
scroll
Vorjahreswerte entsprechend der neuen Segmentstruktur. Kennzahlen nach Regionen Quartalsvergleichscroll
scroll
Kennzahlen nach Regionen Halbjahresvergleichscroll
scroll
Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016Im Einklang mit IAS 34 wurde für die Darstellung des Zwischenabschlusses ein gegenüber
dem Konzernjahresabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt. Die im Anhang zum Konzernjahresabschluss
zum 31. Dezember 2015 gegebenen Erläuterungen gelten insbesondere hinsichtlich der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden grundsätzlich entsprechend. Im Rahmen seiner Neuausrichtung durch das Programm "Let's LANXESS again" hat LANXESS
mit der Saudi Aramco-Tochtergesellschaft Aramco Overseas Holdings Coöperatief U. A.,
Den Haag (Niederlande), eine strategische Allianz für das Geschäft mit synthetischen
Kautschuken unter dem Namen ARLANXEO begründet, an der beide Partner zu jeweils 50
% beteiligt sind. Saudi Aramco hat auf Basis einer vorläufigen Kaufpreisermittlung
für seinen Anteil nach Abzug von Schulden und anderen finanziellen Verbindlichkeiten
eine Bareinlage von 1,2 Mrd. € geleistet. Der Geschäftsvorfall wurde zum 1. April
2016 wirtschaftlich abgeschlossen und gemäß IFRS 10 als Transaktion mit Eigentümern
abgebildet. ARLANXEO wird weiterhin in den LANXESS Konzernabschluss einbezogen und
in den ersten drei Jahren vollkonsolidiert, da über die ausschlaggebende Stimme des
von LANXESS gestellten Vorsitzenden des Gesellschafterausschusses von ARLANXEO die
Möglichkeit besteht, die Finanz- und Geschäftspolitik in entscheidenden Punkten zu
bestimmen. Die Hauptversammlung der Gesellschaft vom 20. Mai 2016 hat den Vorstand ermächtigt,
bis zum 19. Mai 2021 eigene Aktien der Gesellschaft in Höhe bis zu insgesamt 10 %
des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung oder - falls dieser Wert geringer ist - des
zum Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals der Gesellschaft
zu erwerben. Die Ermächtigung ersetzt die bis zum 17. Mai 2016 bestandene Regelung
zum Erwerb eigener Aktien und kann, jeweils einzeln oder gemeinsam, durch die Gesellschaft
oder auch durch nachgeordnete Konzernunternehmen der Gesellschaft oder von Dritten
für Rechnung der Gesellschaft oder ihrer nachgeordneten Konzernunternehmen ausgeübt
werden. Die Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung der eigenen Aktien kann jeweils
ganz oder teilweise, einmal oder mehrmals zu jedem gesetzlich zulässigen Zweck erfolgen.
Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands über die Börse oder mittels eines öffentlichen
Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung an die Aktionäre zur Abgabe
eines Verkaufsangebots. Bilanzierung und BewertungDer ungeprüfte verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016 wurde nach den
in der Europäischen Union verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting
Standards (IFRS) und diesbezüglichen Interpretationen des International Accounting
Standards Board (IASB) für Zwischenberichterstattung aufgestellt. Bei der Aufstellung
des Zwischenabschlusses wurden die hierfür ab dem 1. Januar 2016 verpflichtend anzuwendenden
Standards und Interpretationen beachtet. Die folgenden geänderten Rechnungslegungsstandards
waren erstmalig anzuwenden und hatten keinen oder keinen wesentlichen Einfluss auf
die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des LANXESS Konzerns:
Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses erfordert, dass Annahmen getroffen
und Schätzungen verwendet werden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte
und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten auswirken.
Sämtliche Annahmen und Schätzungen basieren auf Prämissen, die zum Bilanzstichtag
Gültigkeit hatten. Deren Ermittlungsmethodik folgt dabei grundsätzlich der des Konzernabschlusses
2015. Die tatsächlichen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen
abweichen, wenn sich die genannten Rahmenbedingungen entgegen den Erwartungen zum
Bilanzstichtag entwickeln. Die Gesamtaktivitäten des LANXESS Konzerns unterliegen typischerweise keiner ausgeprägten
Saisonalität. Aufgrund der Geschäftstätigkeit der einzelnen Segmente ist jedoch in
der Regel bei Umsatz und Ergebnis ein stärkeres erstes Halbjahr zu verzeichnen. So
erzielen agrochemische Produkte des Segments Advanced Intermediates aufgrund des Vegetationsverlaufs
üblicherweise in den ersten sechs Monaten die höchsten Absätze. Ebenfalls saisonal
beeinflusst sind die Geschäfte der Segmente Advanced Intermediates und Performance
Chemicals mit Produkten für die Bauindustrie, wo sich witterungsbedingt in den Sommermonaten
ein höherer Absatz ergibt als in den für die Bauindustrie produktionsschwachen Wintermonaten. Änderungen im KonsolidierungskreisDer LANXESS Konzernzwischenabschluss umfasst neben der LANXESS AG als Obergesellschaft
alle in- und ausländischen Beteiligungsgesellschaften. scroll
Darüber hinaus werden zwei strukturierte Unternehmen in der Region EMEA (ohne Deutschland)
in den Konzernzwischenabschluss einbezogen. Im Berichtszeitraum wurde im Rahmen der Strukturierung der strategischen Partnerschaft
mit Saudi Aramco die LANXESS Performance Elastomers B. V., Sittard-Geleen (Niederlande),
in ARLANXEO Holding B. V. umfirmiert und als Obergesellschaft der ARLANXEO Gruppe
aus den nicht konsolidierten Unternehmen in den Vollkonsolidierungskreis aufgenommen.
Zudem wurden in Nordamerika die ARLANXEO USA Holdings Corp., Pittsburgh (USA), und
die ARLANXEO USA LLC, Pittsburgh (USA), sowie in der Region Asien/Pazifik die ARLANXEO
High Performance Elastomeres (Changzhou) Co., Ltd, Changzhou (China), neu gegründet
und vollkonsolidiert. Des Weiteren wurde das Geschäft für synthetische Kautschuke in Deutschland in die
Vierte LXS GmbH, Leverkusen (Deutschland), eingebracht und diese in ARLANXEO Deutschland
GmbH umfirmiert, mit Sitz in Dormagen (Deutschland). In der Region EMEA wurden folgende
Umfirmierungen vorgenommen: Die LANXESS Elastomeres S. A. S., Lillebonne (Frankreich),
wurde in ARLANXEO Elastomeres France S. A. S., die LANXESS Emulsion Rubber S. A. S.,
La Wantzenau (Frankreich), in ARLANXEO Emulsion Rubber France S. A. S., die LANXESS
Rubber N. V., Zwijndrecht (Belgien), in ARLANXEO Belgium N. V., die LANXESS Elastomers
B. V., Sittard-Geleen (Niederlande), in ARLANXEO Netherlands B. V. und die LANXESS
International S A, Granges-Paccot (Schweiz), in ARLANXEO Switzerland S. A. umfirmiert.
Ebenfalls umfirmiert wurden in der Region Nordamerika die LANXESS Inc., Sarnia (Kanada),
in ARLANXEO Canada Inc., in der Region Lateinamerika die LANXESS Elastômeros do Brasil
S. A., Rio de Janeiro (Brasilien), in ARLANXEO Brasil S. A. und in der Region Asia/Pazifik
die LANXESS Butyl Pte. Ltd., Singapur (Singapur), in ARLANXEO Singapore Pte. Ltd.
sowie die LANXESS-TSRC (Nantong) Chemical Industrial Co., Ltd., Nantong (China), in
ARLANXEO-TSRC (Nantong) Chemical Industrial Co., Ltd. Bei den nicht konsolidierten Unternehmen wurde die LANXESS Mining (Proprietary) Ltd.,
Modderfontein (Südafrika), liquidiert und die Sechste LXS GmbH, Köln (Deutschland),
als Vorratsgesellschaft neu gegründet. PensionenZur Ausfinanzierung von Versorgungsverpflichtungen in Deutschland wurden 200 Mio.
€ mit Wirkung zum 6. Mai 2016 in den LANXESS Pension Trust e. V., Leverkusen (Deutschland),
einbezahlt. Ergebnis je AktieDas Ergebnis je Aktie im zweiten Quartal bzw. in den ersten sechs Monaten der Geschäftsjahre
2015 und 2016 wurde unter Berücksichtigung der jeweils innerhalb der Berichtsperiode
in Umlauf gewesenen Aktien ermittelt. Es ergibt sich ausschließlich aus fortgeführter
Tätigkeit. Da derzeit keine Eigenkapitalinstrumente begeben sind, die das Ergebnis
je Aktie verwässern könnten, entspricht das verwässerte Ergebnis dem unverwässerten
Ergebnis. Für weitere Informationen zu Eigenkapitalinstrumenten, die künftig das Ergebnis
je Aktie verwässern können, wird auf die Ausführungen im Konzernabschluss zum 31.
Dezember 2015 verwiesen. Ergebnis je Aktiescroll
Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2015Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Mai 2016 wurde aus dem im Jahresabschluss
der LANXESS AG zum 31. Dezember 2015 ausgewiesenen Bilanzgewinn von 98 Mio. € am 23.
Mai 2016 ein Betrag von 55 Mio. € an die Aktionäre ausgeschüttet. Die Dividende betrug
0,60 € je dividendenberechtigter Stückaktie. Der verbleibende Betrag von 43 Mio. €
wurde auf neue Rechnung vorgetragen. Bewertungen zum beizulegenden ZeitwertAus folgender Aufstellung geht hervor, in welcher Höhe Vermögenswerte und Schulden
zum Bilanzstichtag auf wiederkehrender Grundlage zum beizulegenden Zeitwert bewertet
wurden und welcher Stufe in der Bemessungshierarchie ("Fair-Value-Hierarchie") die
in den Bewertungstechniken verwendeten Inputfaktoren zuzurechnen sind. Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte und Schuldenscroll
Im Rahmen der Fair-Value-Hierarchie wird notierten (nicht berichtigten) Preisen in
aktiven, am Bemessungsstichtag zugänglichen Märkten für identische Vermögenswerte
oder Schulden die höchste Priorität eingeräumt (Stufe 1). Andere als die auf Stufe
1 genannten Marktpreisnotierungen, die für den Vermögenswert oder die Schuld unmittelbar
oder mittelbar zu beobachten sind, werden der Stufe 2 zugeordnet. Nicht beobachtbaren
Inputfaktoren für Vermögenswerte und Schulden wird die niedrigste Priorität zugeordnet
(Stufe 3). Die zum beizulegenden Zeitwert bewerteten sonstigen Beteiligungen betreffen Anteile
an der börsennotierten Gesellschaft BioAmber Inc., Minneapolis (USA) sowie Anteile
an der Elemica. Inc., Wayne (USA), welche nach Wertaufholung von in Vorjahren vorgenommener
vollständiger Wertminderung zum Verkaufspreis in Höhe von 6 Mio. € bewertet ist. Der
Verkauf wurde im Juli 2016 abgeschlossen. Darüber hinaus sind im Bilanzposten "Sonstige
Beteiligungen" wie zum Jahresende 2015 nicht börsennotierte Eigenkapitalinstrumente
in Höhe von 10 Mio. € enthalten, deren beizulegende Zeitwerte zum Stichtag nicht zuverlässig
bestimmbar sind und die daher zu Anschaffungskosten bilanziert werden. Derzeit bestehen
keine Pläne zur Veräußerung dieser Beteiligungen. Die derivativen Finanzinstrumente werden im Wesentlichen in einem aktiven und liquiden
Markt gehandelt. Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen beizulegenden Zeitwerte resultieren
ausschließlich aus Devisentermingeschäften und werden mit der "Forward"-Methode aus
den Beträgen abgeleitet, zu denen sie gehandelt oder notiert werden. Im Falle fehlender
Marktnotierungen erfolgt die Wertermittlung durch Einsatz anerkannter finanzmathematischer
Berechnungsmethoden auf Basis beobachtbarer Marktdaten. Bei der Ermittlung der beizulegenden
Zeitwerte wird das eigene bzw. das Ausfallrisiko des Kontrahenten auf Basis der jeweiligen
Nettoposition berücksichtigt. In den liquiditätsnahen finanziellen Vermögenswerten werden jederzeit veräußerbare
Anteile an Geldmarktfonds ausgewiesen, deren Realisation innerhalb der nächsten zwölf
Monate nach dem Bilanzstichtag erwartet wird. Bei Finanzinstrumenten, die nicht zu beizulegenden Zeitwerten, sondern auf Grundlage
anderer Bewertungskonzepte bilanziert werden, entsprechen die beizulegenden Zeitwerte
- sofern verlässlich ermittelbar - grundsätzlich den Buchwerten. Bei den Anleihen,
die einen Buchwert von 1.393 Mio. € aufwiesen, ergab sich eine wesentliche Abweichung
zum beizulegenden Zeitwert. Dieser belief sich zum 30. Juni 2016 auf 1.555 Mio. €.
Zum 31. Dezember 2015 betrug der Buchwert der Anleihen 1.392 Mio. € bei einem beizulegenden
Zeitwert von 1.531 Mio. €. Die Bemessung des beizulegenden Zeitwerts der Anleihen
ist der Stufe 1 der Bemessungshierarchie zuzuordnen, wobei zum 30. Juni 2016 für zwei
Anleihen mit einem beizulegenden Zeitwert von 246 Mio. € aufgrund fehlender Marktliquidität
Stufe 2 zugrunde gelegt wurde. Zum 31. Dezember 2015 wurde für zwei Anleihen mit einem
beizulegenden Zeitwert von 240 Mio. € Stufe 2 der Bemessungshierarchie zugrunde gelegt.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Stufe 2 erfolgt auf Basis diskontierter
Zahlungsströme unter Berücksichtigung beobachtbarer Marktzinssätze. Weiterhin wird auf die im Anhang zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 gegebenen
Erläuterungen zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts sowie zu den Finanzinstrumenten
verwiesen. Erläuterungen zur SegmentberichterstattungDie Überleitung des EBITDA vor Sondereinflüssen auf das Ergebnis vor Ertragsteuern
kann nachfolgender Tabelle entnommen werden. Überleitung Segmentergebnisscroll
Die Sondereinflüsse des Berichtszeitraums resultierten im Wesentlichen aus Aufwendungen
im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des LANXESS Konzerns. Weiterhin
verweisen wir auf den Abschnitt "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)"
im Konzernzwischenlagebericht zum 30. Juni 2016. Im Rahmen der strategischen Neuausrichtung von LANXESS wurden Konzernstrukturen verändert.
Das in den Business Units Tire & Specialty Rubbers und High Performance Elastomers
gebündelte und bislang im Segment Performance Polymers enthaltene Geschäft mit synthetischen
Kautschuken wird von nun an als Segment ARLANXEO berichtet, während die ebenfalls
bislang im Segment Performance Polymers enthaltene Business Unit High Performance
Materials ein eigenes Segment darstellt. Zukünftig berichtet LANXESS daher über vier
Segmente: Advanced Intermediates, Performance Chemicals, High Performance Materials
und ARLANXEO. Die Vorjahresangaben wurden entsprechend angepasst. Änderungen im AufsichtsratFrau Gisela Seidel ist als Vertreterin der Arbeitnehmer mit Ablauf des 31. Mai 2016
aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden. Ihr ist ab dem 1. Juni 2016 Herr Ifraim Tairi
als gewähltes Ersatzmitglied nachgefolgt. Zudem hat Frau Claudia Nemat als Vertreterin
der Anteilseigner ihr Mandat zum 30. Juni 2016 niedergelegt. Als Nachfolgerin wurde
mit Wirkung zum 1. Juli 2016 Frau Dr. Heike Hanagarth als Mitglied des Aufsichtsrats
gerichtlich vom Amtsgericht Köln bestellt. Beziehungen zu nahestehenden Personen und UnternehmenIm Rahmen des operativen Geschäfts bezieht der LANXESS Konzern weltweit Materialien,
Vorräte und Dienstleistungen von zahlreichen Geschäftspartnern. Unter diesen befinden
sich Unternehmen, an denen die LANXESS AG unmittelbar und mittelbar beteiligt ist.
Die Geschäfte mit diesen Gesellschaften erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Auf Basis von Liefer- und Leistungsbeziehungen mit der Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen
(Deutschland), die nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen wird,
und deren verbundenen Unternehmen bezog der LANXESS Konzern überwiegend Standortdienstleistungen
in den Bereichen Energie, Infrastruktur und Logistik. Im zweiten Quartal bzw. ersten
Halbjahr 2016 beliefen sich die Leistungen auf 100 Mio. € bzw. 205 Mio. €, verglichen
mit 108 Mio. € bzw. 219 Mio. € im jeweiligen Vorjahreszeitraum. Aus diesen Geschäftsbeziehungen
bestanden zum 30. Juni 2016 Forderungen von 41 Mio. € nach 38 Mio. € zum 31. Dezember
2015 und Verbindlichkeiten von 108 Mio. € nach 120 Mio. € zum Jahresende 2015. Darüber
hinaus bestanden gegenüber der Currenta GmbH & Co. OHG und deren verbundenen Unternehmen
Verpflichtungen für künftige Miet- und Leasingzahlungen aus Operating Leasing in Höhe
von 8 Mio. € nach 9 Mio. € zum 31. Dezember 2015 sowie ein Bestellobligo von 6 Mio.
€ nach 4 Mio. € zum Jahresende 2015. Wesentliche Geschäftsbeziehungen zu anderen nahestehenden Unternehmen oder Personen
bestehen nicht. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2016 wurden wie im
Vorjahr keine Kredite an Mitglieder des Vorstands oder des Aufsichtsrats gewährt. MitarbeiterZum 30. Juni 2016 beschäftigte der LANXESS Konzern weltweit 16.545 Mitarbeiter und
damit 320 Personen mehr als zum 31. Dezember 2015, als der Konzern 16.225 Mitarbeiter
hatte. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf lokale Gesetzesänderungen in Südafrika
und China zurückzuführen, gemäß denen externe Dienstleister ab einer bestimmten Dauer
der Beschäftigung als Konzernmitarbeiter zu erfassen sind. In der Region EMEA (ohne Deutschland) stieg die Zahl der Beschäftigten um 44 auf 3.187.
Die Mitarbeiterzahl in Deutschland belief sich auf 7.577 nach 7.523 zum Jahresende
2015. In der Region Nordamerika erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten um 12 auf
1.324. Mit 1.409 Personen lag die Zahl der Beschäftigten in Lateinamerika unter dem
Niveau vom 31. Dezember 2015 von 1.412. In der Region Asien/Pazifik stieg die Zahl
der LANXESS Mitarbeiter von 2.835 um 213 auf 3.048. Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind. Köln, den 1. August 2016 LANXESS Aktiengesellschaft Der Vorstand scroll
Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht an die LANXESS Aktiengesellschaft, KölnWir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn-
und Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung,
Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht
der LANXESS Aktiengesellschaft, Köln, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni
2016, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 37w WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach
den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des
Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften
des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe
ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht
auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Köln, den 3. August 2016 PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
Finanzkalender 201610. NovemberQuartalsmitteilung zum 30. September 2016 ≡ Ihr direkter Weg zur LANXESS IR Website KontakteCorporate Communications Christiane Dörr Tel. +49 (0) 221 8885 2674 E-Mail: mediarelations@lanxess.com Investor Relations Ulrike Rockel Tel. +49 (0) 221 8885 9834 E-Mail: ir@lanxess.com Veröffentlichungsdatum: 10. August 2016 ImpressumLANXESS AG Kennedyplatz 1 50569 Köln Tel. +49 (0) 221 8885 0 www.lanxess.de Agentur: Kirchhoff Consult AG, Hamburg DisclaimerDiese Publikation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, einschließlich
Annahmen, Meinungen und Ansichten des Unternehmens oder solche, die aus Drittquellen
zitiert werden. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten
und andere Faktoren könnten dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage,
die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen
oder implizierten Einschätzungen abweichen. Das Unternehmen garantiert nicht und übernimmt
keine Gewähr dafür, dass solchen zukunftsgerichteten Aussagen zugrunde liegende Annahmen
fehlerfrei sind, und es übernimmt auch keine Verantwortung dafür, dass sich die in
dieser Darstellung wiedergegebenen Meinungen in Zukunft als korrekt erweisen oder
die prognostizierten Entwicklungen tatsächlich eintreten werden. Es wird keinerlei
Zusicherung oder Gewährleistung (weder ausdrücklich noch implizit) im Hinblick auf
hier enthaltene Informationen - einschließlich Hochrechnungen, Schätzungen, Zielen
und Meinungen - abgegeben, noch sollte sich der Leser auf solche Informationen verlassen.
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oder Falschaussagen übernommen, und dementsprechend übernehmen weder das Unternehmen
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