![]() LANXESS AktiengesellschaftKölnZwischenbericht H1 2019HALBJAHRESFINANZBERICHT 1. Januar bis 30. Juni 2019Kennzahlen LANXESS Konzernscroll
1)
EBIT: Operatives Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern.EBIT vor Sondereinflüssen:
EBIT ohne Berücksichtigung von Sonderaufwendungen und -erträgen. EBIT-Marge: EBIT
im Verhältnis zu Umsatzerlösen.EBITDA: EBIT vor Abschreibungen bzw. Wertaufholungen
auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte.EBITDA vor Sondereinflüssen: EBITDA
ohne Berücksichtigung von Sonderaufwendungen und -erträgen. EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen:
EBITDA vor Sondereinflüssen im Verhältnis zu Umsatzerlösen. Für Details verweisen
wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)". LANXESS AM KAPITALMARKTDie LANXESS Aktie zeigte in den ersten Monaten des Jahres 2019 eine deutliche Erholungsbewegung
gegenüber dem vierten Quartal 2018 und erzielte im ersten Halbjahr eine erkennbar
bessere Entwicklung als die Vergleichsindizes. Zum Stichtag am 30. Juni verzeichnete
die Aktie im Vergleich zum Jahresende 2018 einen Wertzuwachs von rund 30 %. Die Aktienentwicklung
übertraf im Halbjahresverlauf den MDAX um etwa 11 % bzw. den DAX um 13 %. Der Vorstand der LANXESS AG hat am 10. Januar 2019 beschlossen, die von der Hauptversammlung
am 20. Mai 2016 erteilte Ermächtigung auszuüben und eigene Aktien zu einem Gesamtkaufpreis
von bis zu 200 Mio. € (ohne Nebenkosten) über die Börse zu erwerben. Der Aktienrückkauf
wurde am 14. Januar 2019 begonnen und am 12. Juni 2019 abgeschlossen. Insgesamt hat
die LANXESS AG 4.075.084 Aktien zu einem Durchschnittskurs von rund 49,08 € zurückgekauft.
Dies entspricht 4,453 % des Grundkapitals der Gesellschaft. Der Gesamtpreis ohne Nebenkosten
der zurückgekauften Aktien betrug 199.999.958,47 €. Die zurückgekauften Aktien sind
am 9. Juli 2019 eingezogen worden. Auf der diesjährigen Hauptversammlung am 23. Mai 2019 stimmten die Aktionäre dem Dividendenvorschlag
von Vorstand und Aufsichtsrat für das Geschäftsjahr 2018 in Höhe von 0,90 € je Aktie
zu. Performance der Aktie im Indexvergleich![]() LANXESS Aktiescroll
1)
Stichtagsbetrachtung zum Quartalsende: Q4: 31. Dezember 2018, Q1: 31. März 2019, Q2:
30. Juni 2019 KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT zum 30. Juni 2019
KONZERNSTRUKTUR UND GESCHÄFTSTÄTIGKEITRechtliche StrukturDie LANXESS AG ist die Muttergesellschaft des Konzerns und hat im Wesentlichen die
Funktion einer strategischen Holding. Ihr ist die LANXESS Deutschland GmbH als 100
%ige Tochter untergeordnet. Diese hält die Anteile an den in- und ausländischen Beteiligungen. Für eine Übersicht über die wesentlichen Gesellschaften, an denen die LANXESS AG beteiligt
ist, sowie für Ausführungen zur Organisation der Leitung und Kontrolle im Konzern
verweisen wir auf Seite 60 des Geschäftsberichts 2018 sowie auf den Abschnitt "Änderungen
im Konsolidierungskreis" im Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss zum 30.
Juni 2019. Leitung und GeschäftsorganisationDer Aufsichtsrat der LANXESS AG hat Herrn Dr. Anno Borkowsky zum neuen Mitglied des
Vorstands berufen. Mit Wirkung zum 1. Juni 2019 wurde der Vorstand damit auf fünf
Mitglieder erweitert. Herr Dr. Borkowsky, bisheriger Leiter der Business Unit Additives,
übernimmt im Rahmen seiner Vorstandstätigkeit die Leitung des Segments Specialty Additives.
Zugleich wurde die dem Segment zugeordnete Business Unit Additives in die beiden Business
Units Polymer Additives und Lubricant Additives Business aufgeteilt. Somit umfasst
das Segment Specialty Additives, in dem auch die Business Unit Rhein Chemie enthalten
ist, seit dem 1. Juni 2019 drei Business Units. Am 31. Dezember 2018 konnten wir den Verkauf unseres 50 %-Anteils an ARLANXEO an die
Saudi Aramco-Tochtergesellschaft Aramco Overseas Holdings Coöperatief U.A., Den Haag
(Niederlande), abschließen. Für unseren Anteil hatten wir von Saudi Aramco eine Zahlung
von etwa 1,4 Mrd. € erhalten. Aus diesen Mitteln wurde zum Vorjahresende das Pensionsvermögen
um 200 Mio. € aufgestockt und damit die Verschuldung reduziert. Für weitere 200 Mio.
€ (ohne Nebenkosten) wurden im ersten Halbjahr eigene Aktien über die Börse erworben,
die im Juli eingezogen wurden. WIRTSCHAFTLICHE LAGE UND GESCHÄFTSVERLAUFWirtschaftliche RahmenbedingungenGesamtwirtschaftliche SituationIm zweiten Quartal wuchs die Weltwirtschaft insgesamt um 2,8 % gegenüber dem Vorjahresquartal.
Die Region EMEA entwickelte sich mit 1,4 % annähernd wie erwartet, ebenso Amerika
mit 2,2 %. Die Region Asien/Pazifik erwies sich trotz rückläufigen Wachstums mit aktuell
4,6 % weiterhin als dynamische Region. Branchenspezifische SituationDie globale Chemieindustrie steigerte ihren Absatz im zweiten Quartal, blieb aber
leicht hinter den Erwartungen zurück. Die weltweite Produktion von Automobilen lag
im Berichtszeitraum deutlich unter dem Vorjahresquartal. Der Gesamtmarkt für Agrochemikalien
entwickelte sich im zweiten Quartal nahezu im Rahmen der Erwartung, während die Bauindustrie
leicht dahinter zurückblieb. UmsatzDer Umsatz des LANXESS Konzerns lag im zweiten Quartal 2019 mit 1.810 Mio. € um 19
Mio. € bzw. 1,0 % unter dem Wert des Vergleichszeitraums. Niedrigere Absatzmengen
führten zu einem Umsatzrückgang von 3,3 %. Gegenläufig führte die Entwicklung der
Wechselkurse zu einem Umsatzplus von 2,5 %. Die Veränderung der Verkaufspreise hatte
keinen wesentlichen Einfluss auf die Umsatzentwicklung des Konzerns. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019 lag der Umsatz mit 3.632 Mio.
€ in etwa auf Vorjahresniveau. Im Vorjahr hatte sich der Halbjahresumsatz auf 3.645
Mio. € belaufen. Im Halbjahr konnte der Effekt aus niedrigeren Absatzmengen durch
die vorteilhafte Entwicklung der Wechselkurse, höhere Verkaufspreise sowie den Beitrag
des im Februar 2018 vom belgischen Chemiekonzern Solvay erworbenen US-amerikanischen
Phosphorchemikalien-Geschäfts nahezu ausgeglichen werden. Bereinigt um Währungs- und
Portfolioeffekte verzeichnete der LANXESS Konzern im Halbjahreszeitraum einen operativen
Umsatzrückgang von 3,3 %. Umsatzeffektescroll
In unseren Segmenten Advanced Intermediates und Performance Chemicals konnten sowohl
im Quartal als auch in den ersten sechs Monaten höhere Umsätze als im Vorjahr bzw.
Umsätze auf dem Niveau des Vorjahres realisiert werden. In den übrigen beiden Segmenten
lag der Umsatz sowohl im Quartals- als auch im Halbjahresvergleich unter dem Niveau
des Vorjahres. Für Details verweisen wir auf die nachfolgende Tabelle und das Kapitel
"Segmentdaten". Umsatz nach Segmentenscroll
scroll
AuftragsentwicklungFür den Großteil unseres Geschäfts bestehen keine längerfristigen Vereinbarungen über
feste Abnahmemengen und Preise. Es ist vielmehr von langfristigen Kundenbeziehungen
sowie revolvierenden Rahmenvereinbarungen geprägt. Unsere Aktivitäten richten sich
nach bedarfsgesteuerten, zeitlich relativ kurzen Bestellvorläufen. Diese sind daher
keine Basis für weiter in die Zukunft reichende Aussagen zum Beschäftigungsgrad oder
Absatz. Maßgeblich für die Geschäftssteuerung sind stattdessen regelmäßige, konzernweite
Erwartungsrechnungen für die operative Zielgröße des Konzerns. Ein Ausweis des Auftragsbestands des Konzerns zu einem gegebenen Stichtag ist daher
zur Beurteilung der kurz- und mittelfristigen Ertragskraft nicht aussagefähig und
unterbleibt an dieser Stelle. Bruttoergebnis vom UmsatzDie Kosten der umgesetzten Leistungen verringerten sich im Quartalsvergleich leicht
überproportional zum Umsatz um 1,3 % auf 1.315 Mio. €. Der Rückgang resultierte im
Wesentlichen aus geringeren Absatzmengen. Gegenläufig führte die Entwicklung der Wechselkurse
zu höheren Kosten. Die Anlagenauslastung lag unter Vorjahresniveau. Während das Bruttoergebnis
vom Umsatz mit 495 Mio. € um 2 Mio. € bzw. 0,4 % leicht unter dem Wert des Vorjahresquartals
lag, wurde die Bruttomarge mit 27,3 % auf dem Niveau des Vorjahres gehalten. Im Halbjahresvergleich lagen die Kosten der umgesetzten Leistungen mit 2.666 Mio.
€ in etwa auf Vorjahresniveau. Im Vorjahreszeitraum hatten sich die Kosten der umgesetzten
Leistungen auf 2.674 Mio. € belaufen. Das Bruttoergebnis vom Umsatz lag mit 966 Mio.
€ um 5 Mio. € bzw. 0,5 % leicht unter dem Vorjahreswert. Dem positiven Effekt aus
der Veränderung der Wechselkurse und höheren Verkaufspreisen standen geringere Absatzmengen
sowie eine geringere Auslastung und damit verbunden höhere Leerkosten gegenüber. Die
Bruttomarge lag wie im Vorjahr bei 26,6 %. EBITDA vor Sondereinflüssen nach Segmentenscroll
EBITDA vor Sondereinflüssen und operatives Ergebnis (EBIT)In einem herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld und im Vergleich mit einem starken
Vorjahresquartal sank das EBITDA vor Sondereinflüssen im zweiten Quartal 2019 nur
leicht um 4 Mio. € bzw. 1,4 % auf 286 Mio. €. Insbesondere niedrigere Absatzmengen
in den Segmenten Specialty Additives und Engineering Materials, vor allem bedingt
durch eine schwache Nachfrage aus der Automobilindustrie, sowie ein schwaches Chromerz-Geschäft
und streikbedingt niedrigere Verkaufsmengen in Südafrika im Segment Performance Chemicals
führten zu einem Ergebnisrückgang. Diese Entwicklung konnte auf Konzernebene aufgrund
der Stabilität des Portfolios und der vorteilhaften Veränderung der Wechselkurse,
insbesondere des US-Dollars, größtenteils kompensiert werden. Sowohl die Verkaufspreise
als auch die Einstandspreise für Rohstoffe entwickelten sich in den einzelnen Segmenten
äußerst heterogen und führten insgesamt zu einem leichten Ergebnisrückgang. Für Details
zu den einzelnen Segmenten verweisen wir auf die vorstehende Tabelle und das Kapitel
"Segmentdaten". Die Vertriebskosten stiegen vor allem wechselkursbedingt und aufgrund
höherer Frachtkosten um 7,5 % auf 228 Mio. €. Die Forschungs- und Entwicklungskosten
betrugen 31 Mio. € nach 28 Mio. € im Vergleichszeitraum und die allgemeinen Verwaltungskosten
lagen mit 69 Mio. € auf Vorjahresniveau. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag
im Konzern bei 15,8 % nach 15,9 % im Vorjahresquartal. Im Halbjahresvergleich lag das EBITDA vor Sondereinflüssen auf Konzernebene mit 561
Mio. € um 1 Mio. € über dem Vorjahreswert von 560 Mio. €. Niedrige Absatzmengen in
den Segmenten Specialty Additives und Engineering Materials sowie ein schwaches Chromerz-Geschäft
und streikbedingt niedrigere Verkaufsmengen in Südafrika im Segment Performance Chemicals
führten zu einem Ergebnisrückgang. Dieser Effekt konnte durch die starke Veränderung
der Wechselkurse, insbesondere des US-Dollars, sowie leicht höhere Verkaufspreise
überkompensiert werden. Die höheren Energiekosten hatten einen negativen Einfluss
auf das Ergebnis, der durch die zum Teil gesunkenen Einstandspreise für Rohstoffe
nicht kompensiert werden konnte. Die Vertriebskosten stiegen auch im Halbjahresvergleich
im Wesentlichen wechselkursbedingt und aufgrund höherer Frachtkosten um 33 Mio. €
auf 444 Mio. €. Die Forschungs- und Entwicklungskosten betrugen 59 Mio. € nach 58
Mio. € im Vergleichszeitraum und die allgemeinen Verwaltungskosten sanken, unter anderem
aufgrund niedrigerer Aufwendungen für die variable Vergütung sowie im Vergleich zum
Vorjahr geringerer Kosten der ehemaligen Chemtura-Geschäftsbereiche, um 11 Mio. €
auf 135 Mio. €. Das operative Ergebnis (EBIT) des Konzerns betrug im zweiten Quartal 143 Mio. €. Im
Vorjahr belief sich das EBIT des Konzerns auf 159 Mio. €. Die Abschreibungen auf immaterielle
Vermögenswerte und Sachanlagen betrugen 121 Mio. € und lagen im Wesentlichen aufgrund
der geänderten Leasingbilanzierung um 17 Mio. € bzw. 16,3 % über dem Vergleichswert
des Vorjahresquartals. Von den Abschreibungen fielen 3 Mio. € außerplanmäßig an und
wurden als Sondereinfluss erfasst. Die im sonstigen betrieblichen Ergebnis des Berichtsquartals
enthaltenen negativen Sondereinflüsse von saldiert 25 Mio. € ergaben sich aus negativen
Sondereinflüssen in Höhe von 26 Mio. € und positiven Sondereinflüssen von 1 Mio. €.
Die Sondereinflüsse, die insgesamt mit 22 Mio. € EBITDA-wirksam waren, resultierten
im Wesentlichen aus Aufwendungen im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung
des LANXESS Konzerns, Projekten zur Digitalisierung und M&A-Aktivitäten. Im Vorjahresquartal
waren negative Sondereinflüsse von saldiert 28 Mio. € angefallen, die mit 27 Mio.
€ EBITDA-wirksam waren. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum
EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)". Im ersten Halbjahr erzielte LANXESS ein EBIT von 282 Mio. € nach 313 Mio. € im Vorjahr.
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen stiegen im Wesentlichen
aufgrund der geänderten Leasingbilanzierung um 30 Mio. € von 205 Mio. € auf 235 Mio.
€. Im Vorjahr standen den Abschreibungen Wertaufholungen von 1 Mio. € gegenüber. Die
im sonstigen betrieblichen Ergebnis des Halbjahres enthaltenen negativen Sondereinflüsse
von saldiert 47 Mio. € ergaben sich aus negativen Sondereinflüssen von 49 Mio. € und
positiven Sondereinflüssen von 2 Mio. €. Die Sondereinflüsse waren insgesamt mit 44
Mio. € EBITDA-wirksam und entfielen auch im Halbjahr im Wesentlichen auf Aufwendungen
im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des LANXESS Konzerns, Projekten
zur Digitalisierung und M&A-Aktivitäten. Im Vorjahreszeitraum waren negative Sondereinflüsse
von saldiert 43 Mio. € angefallen, die mit 42 Mio. € EBITDA-wirksam waren. Für Details
verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)". Überleitung EBITDA vor Sondereinflüssen zum EBITscroll
FinanzergebnisDas Finanzergebnis verbesserte sich im zweiten Quartal 2019 um 18 Mio. € auf minus
3 Mio. €. Das Zinsergebnis verbesserte sich hierbei gegenüber dem Vorjahr aufgrund
der günstigeren Refinanzierung einer im Mai 2018 fällig gewordenen Anleihe um 2 Mio.
€ auf minus 15 Mio. €. Aus at equity bewerteten Gesellschaften ergab sich in der Berichtsperiode
wie im Vorjahreszeitraum kein Ergebnisbeitrag. Das sonstige Finanzergebnis lag bei
plus 12 Mio. € nach minus 4 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Ergebnisanstieg resultierte
im Wesentlichen aus einer höheren Ausschüttung der Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen
(Deutschland). Diese lag im Geschäftsjahr bei 21 Mio. €, nach 9 Mio. € im Vorjahr.
Darüber hinaus hatte die Anpassung der internen Finanzierung von Tochtergesellschaften
und der damit im Zusammenhang stehenden Wechselkurssicherung einen positiven Einfluss
auf das Finanzergebnis. Im ersten Halbjahr 2019 lag das Finanzergebnis bei minus 24 Mio. € nach minus 55 Mio.
€ im Vorjahr. Im Wesentlichen aufgrund der günstigeren Refinanzierung der im Vorjahr
fällig gewordenen Anleihe hat sich das Zinsergebnis im Vergleich zum Vorjahr um 6
Mio. € auf minus 29 Mio. € verbessert. Das sonstige Finanzergebnis lag in der Berichtsperiode
bei 5 Mio. € nach minus 20 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Ergebnisanstieg resultierte
wie im zweiten Quartal im Wesentlichen aus der zuvor genannten Gewinnausschüttung
und der Wechselkurssicherung. Ergebnis vor ErtragsteuernDas Ergebnis vor Ertragsteuern verbesserte sich im zweiten Quartal um 2 Mio. € auf
140 Mio. €. Die Steuerquote betrug 30,0 % nach 29,7 % im Vorjahresquartal. Im Halbjahresvergleich entsprach das Ergebnis vor Ertragsteuern mit 258 Mio. € dem
Vorjahreswert. Die Steuerquote lag bei 29,8 % nach 31,4 % im Vorjahreszeitraum. Konzernergebnis/Ergebnis je Aktie/Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle VermögenswerteDas Konzernergebnis betrug im zweiten Quartal 100 Mio. €. Im Vorjahresquartal belief
sich das Konzernergebnis aus fortzuführendem Geschäft auf 97 Mio. €. Im Halbjahresvergleich
lag das Konzernergebnis mit 184 Mio. € um 6 Mio. € über dem fortzuführenden Konzernergebnis
des Vorjahres von 178 Mio. €. Auf andere Gesellschafter entfiel im zweiten Quartal
2019 ein Ergebnisanteil von minus 2 Mio. € nach einem positiven Ergebnisanteil von
30 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr 2019 betrug der Ergebnisanteil
minus 3 Mio. € nach einem positiven Ergebnisanteil von 43 Mio. € im Vorjahr. Im Vorjahr
resultierte das auf andere Gesellschafter entfallende Ergebnis des zweiten Quartals
bzw. des ersten Halbjahres nahezu ausschließlich aus der Beteiligung von Saudi Aramco
an ARLANXEO. Das Ergebnis je Aktie wird mittels Division des Konzernergebnisses durch die gewichtete
durchschnittliche Anzahl der während der Berichtsperiode in Umlauf gewesenen LANXESS
Aktien errechnet. Im Quartalsvergleich lag das Ergebnis je Aktie mit 1,14 € aufgrund
eines besseren Konzernergebnisses und einer geringeren durchschnittlichen Anzahl ausstehender
Aktien über dem Vorjahreswert aus fortzuführendem Geschäft von 1,05 €. In der Halbjahressicht
lag es bei 2,06 € nach 1,94 € im Vorjahreszeitraum. Im Rahmen des Aktienrückkaufs
wurden insgesamt 4.075.084 eigene Aktien erworben. Der Aktienrückkauf wurde bei der
Ermittlung der durchschnittlichen Anzahl im Umlauf gewesener Aktien zeitanteilig berücksichtigt.
Dadurch ergab sich im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr 2019 eine gewichtete durchschnittliche
Anzahl ausstehender Aktien von 88.013.640 bzw. 89.236.127 Stück nach jeweils 91.522.936
Stück im Vorjahr. Darüber hinaus ermitteln wir ein Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen und Abschreibungen
auf immaterielle Vermögenswerte, das nicht nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften
definiert ist. Die Ermittlung erfolgte ausgehend vom Konzernergebnis unter Berücksichtigung
der Sondereinflüsse und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sowie darauf
entfallender Steuereffekte. Das Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte
lag im zweiten Quartal bzw. im ersten Halbjahr 2019 bei 1,51 € bzw. 2,79 €. Im zweiten
Quartal bzw. ersten Halbjahr des Vorjahres belief sich das Ergebnis je Aktie aus fortzuführendem
Geschäft vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte auf
1,45 € bzw. 2,61 €. Überleitung Ergebnis je Aktie vor Sondereinflüssen und Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswertescroll
1)
Vorjahreswerte aus fortzuführendem Geschäft. GESCHÄFTSENTWICKLUNG IN DEN REGIONENUmsatz nach Verbleibscroll
scroll
Der Umsatz in der Region EMEA (ohne Deutschland) sank im zweiten Quartal 2019 um 24
Mio. € bzw. 4,2 % auf 553 Mio. €. Bereinigt um positive Wechselkurseffekte lag der
Umsatz um 4,6 % unter dem Wert des Vorjahresquartals. Maßgeblichen Anteil an dieser
Entwicklung hatte das Segment Engineering Materials, das einen Rückgang der Umsätze
im niedrigen zweistelligen Prozentbereich aufwies. Die Geschäfte des Segments Performance
Chemicals waren ebenfalls rückläufig, während sich die übrigen Segmente positiv entwickelten. Im ersten Halbjahr 2019 sank der Umsatz in der Region EMEA (ohne Deutschland) um 36
Mio. € bzw. 3,1 % auf 1.144 Mio. €. Bereinigt um positive Wechselkurseffekte ergab
sich ein Umsatzrückgang von 3,6 %. Das Segment Engineering Materials hatte den überwiegenden
Anteil an dieser Entwicklung und verzeichnete einen Rückgang im niedrigen zweistelligen
Prozentbereich. Die Segmente Specialty Additives und Performance Chemicals wiesen
ebenfalls rückläufige Umsätze auf, während das Segment Advanced Intermediates einen
leichten Anstieg erreichte. Die Umsätze in Deutschland lagen im zweiten Quartal mit 325 Mio. € um 38 Mio. € bzw.
10,5 % unter dem Vorjahreswert. Nach Bereinigung um leicht positive Wechselkurseffekte
ergab sich ein Umsatzminus von 10,9 %. Während die Umsätze des Segments Specialty
Additives im niedrigen einstelligen Prozentbereich sanken, zeigten die anderen Segmente
deutlichere Geschäftseinbußen. Im ersten Halbjahr 2019 sank der Umsatz in Deutschland um 53 Mio. € beziehungsweise
7,3 % auf 670 Mio. €. Bereinigt um leicht positive Wechselkurseinflüsse ergab sich
ein Rückgang von 7,7 %. Sämtliche Segmente zeigten Umsatzerlöse, die um einen niedrigen
ein- bis zweistelligen Prozentwert unter dem Vorjahreswert lagen. Der Umsatz in der Region Nordamerika stieg im zweiten Quartal 2019 um 24 Mio. € beziehungsweise
6,2 % auf 409 Mio. €. Nach Bereinigung um positive Wechselkurseffekte, im Wesentlichen
aus der Entwicklung des US-Dollars, ergab sich ein Umsatzanstieg von 0,4 %. Die Entwicklung
wurde neben dem starken Geschäftsverlauf des Segments Advanced Intermediates mit prozentualen
Zuwächsen im niedrigen zweistelligen Prozentbereich auch durch ein Wachstum der Segmente
Engineering Materials und Performance Chemicals geprägt. Sie wurde aber von der rückläufigen
Geschäftsentwicklung des Segments Specialty Additives weitestgehend kompensiert. Im ersten Halbjahr 2019 stiegen die Umsätze in Nordamerika um 47 Mio. € beziehungsweise
6,2 % auf 805 Mio. €. Bereinigt um positive Wechselkursveränderungen sowie geringfügige
Portfolioeinflüsse ergab sich ein Umsatzrückgang um 1,1 %. Die positive Entwicklung
des Segments Advanced Intermediates und in geringerem Umfang auch des Segments Performance
Chemicals wurde insbesondere vom rückläufigen Geschäft des Segments Specialty Additives
mehr als aufgehoben. In der Region Lateinamerika lag der Umsatz im zweiten Quartal 2019 mit 97 Mio. € um
8 Mio. € bzw. 7,6 % unter dem Wert des Vorjahreszeitraums von 105 Mio. €. Bereinigt
um positive Wechselkurseffekte ergab sich ein Umsatzminus von 12,3 %. Sämtliche Segmente
zeigten Geschäftseinbußen im mittleren einstelligen bis niedrigen zweistelligen Prozentbereich. Im ersten Halbjahr 2019 sank der Umsatz in der Region Lateinamerika um 6 Mio. € beziehungsweise
3,1 % auf 188 Mio. €. Bereinigt um positive Wechselkurseffekte ergab sich ein Rückgang
um 8,3 %. Sämtliche Segmente wiesen Umsatzrückgänge im mittleren einstelligen bis
niedrigen zweistelligen Prozentbereich auf. In der Region Asien/Pazifik stieg der Umsatz im zweiten Quartal um 27 Mio. € beziehungsweise
6,8 % auf 426 Mio. €. Bereinigt um positive Wechselkurseinflüsse ergab sich ein Umsatzplus
von 2,7 %. Entscheidend für den Geschäftsverlauf waren die Segmente Specialty Additives
und Advanced Intermediates mit prozentualen Umsatzanstiegen im mittleren einstelligen
Bereich. Im ersten Halbjahr 2019 stieg der Umsatz in dieser Region um 35 Mio. € beziehungsweise
4,4 % auf 825 Mio. €. Nach Bereinigung um positive Wechselkurseffekte ergab sich ein
Umsatzanstieg von 0,1 %. Während das Segment Advanced Intermediates ein prozentuales
Umsatzplus im mittleren einstelligen Bereich aufwies und das Segment Performance Chemicals
das Vorjahresniveau hielt, kompensierten die Geschäftsrückgänge der Segmente Engineering
Materials und Specialty Additives diese positive Entwicklung nahezu vollständig. SEGMENTDATENAdvanced Intermediatesscroll
scroll
Die Umsätze unseres Segments Advanced Intermediates lagen im zweiten Quartal 2019
mit 561 Mio. € um 2,7 % bzw. 15 Mio. € über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Der
Umsatzanstieg resultierte mit 3,5 % aus höheren Absatzmengen, wobei beide Business
Units des Segments zu dieser Entwicklung beitrugen. Die Verkaufspreise lagen sowohl
bei der Business Unit Advanced Industrial Intermediates als auch der Business Unit
Saltigo unter Vorjahresniveau. Insgesamt ergab sich hieraus auf Segmentebene ein Umsatzminus
von 2,6 %. Aus der Entwicklung der Wechselkurse resultierte ein positiver Effekt von
1,8 %. Mit Ausnahme von Deutschland und Lateinamerika verzeichnete das Segment in
allen Regionen höhere Umsätze als im Vorjahresquartal. Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments Advanced Intermediates lag mit 107 Mio.
€ um 10,3 % deutlich über dem Vorjahreswert von 97 Mio. €. Eine anhaltend positive
Geschäftsentwicklung in der Business Unit Advanced Industrial Intermediates und ein
gutes Projektgeschäft in der Business Unit Saltigo wirkten positiv auf das Ergebnis.
Den höheren Absatzmengen und der vorteilhaften Entwicklung der Wechselkurse standen
in beiden Business Units gesunkene Verkaufspreise gegenüber. Die EBITDA-Marge vor
Sondereinflüssen des Segments stieg auf 19,1 % nach 17,8 % im Vorjahreszeitraum. Im Halbjahreszeitraum 2019 erwirtschaftete das Segment Advanced Intermediates mit
1.147 Mio. € einen Umsatz, der um 3,2 % über dem Vorjahresniveau lag. Die Umsatzentwicklung
war dabei in beiden Business Units insbesondere auf höhere Absatzmengen zurückzuführen.
Auf Segmentebene führte dies zu einem Umsatzplus von 2,3 %. Zudem wirkte sich die
Entwicklung der Wechselkurse mit 2,0 % positiv auf den Umsatz aus. Die Verkaufspreise
beider Business Units lagen unter dem Vorjahresniveau und wirkten mit 1,1 % umsatzmindernd. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2019 erzielte das Segment ein EBITDA vor
Sondereinflüssen von 221 Mio. € nach 199 Mio. € im Vergleichszeitraum. Die EBITDA-Marge
vor Sondereinflüssen betrug 19,3 % nach 17,9 % im Vorjahr. Specialty Additivesscroll
scroll
1
Nach Saldierung mit Wertaufholungen von 1 Mio. €. Die Umsätze unseres Segments Specialty Additives lagen im zweiten Quartal 2019 mit
506 Mio. € in etwa auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums. Der Volumenrückgang, welcher
sich im Segment mit 5,5 % umsatzmindernd auswirkte, konnte durch die positive Entwicklung
der Wechselkurse und höhere Verkaufspreise nahezu kompensiert werden. Während die
Absatzmengen der Business Unit Polymer Additives über dem Vorjahresniveau lagen, führte
in der Business Unit Lubricant Additives Business unter anderem die Beendigung unvorteilhafter
Kundenverträge zu einem Volumenrückgang. Zudem wirkte sich bei den Business Units
Lubricant Additives Business und Rhein Chemie die schwache Nachfrage aus der Automobilindustrie
umsatzmindernd aus. In allen Business Units des Segments wirkten die Entwicklung der
Wechselkurse sowie gestiegene Verkaufspreise umsatzerhöhend und führten zu einem Umsatzplus
von 3,7 % bzw. 1,4 %. Während in den Regionen Asien/Pazifik und EMEA (ohne Deutschland)
höhere Umsätze realisiert werden konnten, verzeichnete das Segment in den übrigen
Regionen niedrigere Umsätze. Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments Specialty Additives sank um 2 Mio. €
bzw. 2,2 % auf 89 Mio. €. Niedrigere Absatzmengen der Business Units Rhein Chemie
und Lubricant Additives Business, unter anderem aufgrund einer schwachen Nachfrage
der Automobilindustrie, führten zu einer Belastung des Ergebnisses. Demgegenüber wirkten
vorteilhafte Wechselkurseinflüsse, insbesondere ein stärkerer US-Dollar, ergebnisverbessernd.
Die gestiegenen Einstandspreise für Rohstoffe und Energien konnten über eine Anpassung
der Verkaufspreise an die Kunden weitergegeben werden. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen
lag mit 17,6 % in etwa auf dem Vorjahresniveau von 17,9 %. Im Halbjahreszeitraum 2019 erwirtschaftete das Segment Specialty Additives mit 991
Mio. € einen Umsatz, der um 1,7 % unter dem Vorjahresniveau lag. Der Umsatzrückgang
resultierte mit 7,5 % aus gesunkenen Absatzmengen. Gegenläufig wirkten die Veränderung
der Wechselkurse sowie höhere Verkaufspreise mit 4,2 % bzw. mit 1,1% umsatzerhöhend.
Zudem ergab sich aus dem im ersten Quartal 2018 vom belgischen Chemiekonzern Solvay
erworbenen US-amerikanischen Phosphorchemikalien-Geschäft ein leicht positiver Effekt
auf den Umsatz. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2019 erzielte das Segment wie im Vorjahr
ein EBITDA vor Sondereinflüssen von 172 Mio. €. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen
betrug 17,4 % nach 17,1 % im Vorjahr. Im zweiten Quartal beliefen sich die negativen Sondereinflüsse des Segments auf 5
Mio. €, von denen 3 Mio. € EBITDA-wirksam waren. Im ersten Halbjahr fielen insgesamt
negative Sondereinflüsse von saldiert 6 Mio. € an, die aus negativen Sondereinflüssen
von 7 Mio. € und positiven Sondereinflüssen von 1 Mio. € resultierten. Die Sondereinflüsse
des ersten Halbjahres waren insgesamt mit 4 Mio. € EBITDA-wirksam. Sowohl die Sondereinflüsse
des zweiten Quartals als auch des ersten Halbjahres betrafen im Wesentlichen die strategische
Neuausrichtung des LANXESS Konzerns. Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr des Vorjahres
waren negative Sondereinflüsse von jeweils 2 Mio. € auf das Segment entfallen. Für
Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)". Performance Chemicalsscroll
scroll
In unserem Segment Performance Chemicals entsprachen die Umsätze im Berichtsquartal
2019 mit 356 Mio. € dem Vorjahreswert. Die Business Unit Leather verzeichnete aufgrund
der anhaltend schwachen Nachfrage aus der Automobilindustrie und streikbedingt niedrigeren
Verkaufsmengen in Südafrika einen Umsatzrückgang. Gegenläufig verzeichneten die anderen
Business Units des Segments überwiegend höhere Absatzmengen. Insgesamt ergab sich
auf Segmentebene mengenbedingt ein um 3,1 % niedrigerer Umsatz. Die Entwicklung der
Wechselkurse hatte in allen Business Units des Segments einen positiven Einfluss auf
den Umsatz. Hieraus ergab sich auf Segmentebene insgesamt ein positiver Effekt von
2,5 %. Bei den Business Units Liquid Purification Technologies und Material Protection
Products lagen die Verkaufspreise leicht über, bei den übrigen Business Units leicht
unter dem Niveau des Vorjahresquartals. Insgesamt ergab sich hieraus auf Segmentebene
ein leicht positiver Einfluss auf den Umsatz. In den Regionen Asien/Pazifik und Nordamerika
konnten die Segmentumsätze gesteigert werden. In den übrigen Regionen verzeichnete
das Segment stabile oder rückläufige Umsätze. Das EBITDA vor Sondereinflüssen des Segments Performance Chemicals lag mit 60 Mio.
€ um 2 Mio. € bzw. 3,4 % über dem Vorjahreswert von 58 Mio. €. Positiv wirkte sich
insbesondere die Veränderung der Wechselkurse auf das Ergebnis aus. Die Ergebnisverbesserung
der Business Units Material Protection Products und Liquid Purification Technologies
wurde durch den in erster Linie streikbedingten Umsatzrückgang in der Business Unit
Leather nahezu kompensiert. Die Business Unit Inorganic Pigments stabilisierte sich
aufgrund gestiegener Absatzmengen auf dem Vorjahresniveau. Der Effekt aus der Veränderung
der Rohstoff- und Energiepreise sowie der Verkaufspreise war auf Segmentebene nahezu
ausgeglichen. Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag mit 16,9 % über dem Vorjahreswert
von 16,3 %. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 erzielte das Segment Performance Chemicals
mit 703 Mio. € einen Umsatz, der um 1,6 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums lag.
Die positiven Wechselkurseinflüsse wirkten sich mit 3,0 % umsatzerhöhend aus. Zudem
ergab sich in fast allen Business Units ein positiver Effekt aus gestiegenen Absatzmengen
auf den Umsatz, der allerdings durch den negativen Effekt aus rückläufigen Absatzmengen
im Chromerz-Geschäft sowie streikbedingten Produktionsausfällen in der Business Unit
Leather überkompensiert wurde. In Summe ergab sich ein mengenbedingter Umsatzrückgang
von 1,7 %. Die Verkaufspreise lagen insgesamt leicht über dem Niveau des Vorjahreszeitraums. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019 erwirtschaftete das Segment ein
EBITDA vor Sondereinflüssen von 114 Mio. € nach 110 Mio. € im Vergleichszeitraum.
Die EBITDA-Marge vor Sondereinflüssen lag bei 16,2 % nach 15,9 % im Vorjahr. Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr 2019 beliefen sich die vollständig EBITDA-wirksamen
negativen Sondereinflüsse auf 1 Mio. € bzw. 5 Mio. € und standen in Zusammenhang mit
der Anpassung des Produktionsnetzwerks des LANXESS Konzerns. Im ersten Halbjahr des
Vorjahres waren vollständig EBITDA-wirksame negative Sondereinflüsse von 1 Mio. €
auf das Segment entfallen. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen
zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)". Engineering Materialsscroll
scroll
Die Umsätze in unserem Segment Engineering Materials sanken im zweiten Quartal 2019
gegenüber der Vergleichsbasis um 8,5 % auf 365 Mio. €. Der Umsatzrückgang resultierte
mit 10,8 % aus gesunkenen Absatzmengen, wobei diese Entwicklung insbesondere auf die
Business Unit High Performance Materials mit einer schwachen Nachfrage aus der Automobilindustrie
zurückzuführen war. Gegenläufig hatte die Veränderung der Wechselkurse in beiden Business
Units einen positiven Einfluss und wirkte sich insgesamt mit 2,0 % umsatzerhöhend
aus. Bei der Business Unit High Performance Materials lagen die Verkaufspreise leicht
über, bei der Business Unit Urethane Systems auf dem Niveau des Vorjahresquartals.
Während die Umsätze in der Region Nordamerika gesteigert wurden und in der Region
Asien/Pazifik auf dem Niveau des Vorjahresquartals lagen, sanken sie in allen übrigen
Regionen. Das EBITDA vor Sondereinflüssen im Segment Engineering Materials sank um 16 Mio. €
bzw. 19,8 % auf 65 Mio. €. Insbesondere die schwache Nachfrage aus der Automobilindustrie
führte zu einem mengenbedingten Ergebnisrückgang. Demgegenüber wirkten vorteilhafte
Wechselkurseinflüsse, in erster Linie ein starker US-Dollar, sowie leicht gestiegene
Verkaufspreise in der Business Unit High Performance Materials ergebnisverbessernd.
In der Business Unit Urethane Systems standen dem positiven Effekt aus gesunkenen
Einstandspreisen für Rohstoffe leicht gesunkene Verkaufspreise gegenüber. Die EBITDA-Marge
vor Sondereinflüssen lag mit 17,8 % unter dem hohen Wert des Vergleichsquartals von
20,3 %. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 lagen die Umsätze des Segments Engineering
Materials mit 747 Mio. € um 5,6 % bzw. 44 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahreszeitraums.
Die Umsatzentwicklung war dabei wie im Quartalsvergleich insbesondere auf die gesunkenen
Absatzmengen aufgrund einer schwächeren Nachfrage aus der Automobilindustrie in der
Business Unit High Performance Materials zurückzuführen. Insgesamt ergab sich auf
Segmentebene ein negativer Effekt auf den Umsatz von 8,6 %. Gegenläufig wirkten vorteilhafte
Wechselkurseinflüsse mit 2,3 % umsatzerhöhend. Gestiegene Verkaufspreise in beiden
Business Units wirkten leicht ergebnisverbessernd. In der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2019 erzielte das Segment ein EBITDA vor
Sondereinflüssen von 130 Mio. € nach 154 Mio. € im Vergleichszeitraum. Die EBITDA-Marge
vor Sondereinflüssen betrug 17,4 % nach 19,5 % im Vorjahr. Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr entfielen keine Sondereinflüsse auf das Segment.
Im zweiten Quartal bzw. ersten Halbjahr des Vorjahres waren 1 Mio. € nicht EBITDA-wirksame
negative Sondereinflüsse auf das Segment entfallen. Für Details verweisen wir auf
das Kapitel "Erläuterungen zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)". Überleitungscroll
Das EBITDA vor Sondereinflüssen der Überleitung lag im zweiten Quartal bzw. ersten
Halbjahr bei minus 35 Mio. € bzw. minus 76 Mio. € nach minus 37 Mio. € bzw. minus
75 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die in der Überleitung gezeigten negativen Sondereinflüsse
von saldiert 19 Mio. € im zweiten Quartal ergaben sich aus negativen Sondereinflüssen
von 20 Mio. € und EBITDA-wirksamen positiven Sondereinflüssen von 1 Mio. €. Die Sondereinflüsse
waren mit 18 Mio. € EBITDA-wirksam. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
waren negative Sondereinflüsse von saldiert 36 Mio. € angefallen. Die Sondereinflüsse
ergaben sich aus 37 Mio. € negativen Sondereinflüssen und 1 Mio. € positiven Sondereinflüssen.
Die Sondereinflüsse waren mit 35 Mio. € EBITDA-wirksam. Die Sondereinflüsse des zweiten
Quartals und der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres resultierten im Wesentlichen
aus Aufwendungen im Zusammenhang mit der strategischen Neuausrichtung des LANXESS
Konzerns, Projekten zur Digitalisierung und M&A-Aktivitäten. Im Vorjahr beliefen sich
die negativen Sondereinflüsse auf saldiert 25 Mio. € im Quartal bzw. 39 Mio. € in
der ersten Jahreshälfte. Für Details verweisen wir auf das Kapitel "Erläuterungen
zum EBIT und EBITDA (vor Sondereinflüssen)". ERLÄUTERUNGEN ZUM EBIT UND EBITDA (VOR SONDEREINFLÜSSEN)Zur besseren Beurteilung der operativen Geschäftstätigkeit und zur Steuerung der Ertragskraft
auf Konzernebene beziehungsweise für die einzelnen Segmente ermitteln wir zusätzlich
die Ergebnisgrößen EBITDA sowie EBITDA und EBIT vor Sondereinflüssen, die nicht nach
den internationalen Rechnungslegungsvorschriften definiert sind. Diese Kennzahlen
sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu
sehen. Überleitung zum EBIT/EBITDAscroll
scroll
Das EBITDA ist das Ergebnis der Betriebstätigkeit (EBIT) zuzüglich Abschreibungen
bzw. abzüglich Wertaufholungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Das EBIT vor Sondereinflüssen und das EBITDA vor Sondereinflüssen errechnen sich aus
dem EBIT bzw. aus dem EBITDA ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen. Sondereinflüsse
sind Effekte, die aufgrund ihrer Art oder ihres Ausmaßes einen besonderen Einfluss
auf die Ertragslage haben und deren Einbeziehung bei der Beurteilung der Geschäftsentwicklung
über mehrere Berichtsperioden jedoch nicht geeignet erscheint. Zu den Sondereinflüssen
können außerplanmäßige Abschreibungen, Wertaufholungen oder Ergebnisse aus der Veräußerung
von Anlagevermögen, bestimmte IT-Kosten, Restrukturierungsaufwendungen und Erträge
aus der Auflösung von in diesem Zusammenhang gebildeten Rückstellungen sowie Ergebnisbelastungen
aus Portfolioaktivitäten oder Kaufpreisallokationen zählen. Von Dritten gewährte Zuwendungen
für den Erwerb oder den Bau von Sachanlagen werden unter Anwendung der Bruttomethode
abgegrenzt. In diesem Zusammenhang werden über die Bruttoabschreibungen hinaus bei
der Ermittlung des EBITDA vor Sondereinflüssen keine weiteren Bereinigungen vorgenommen. Jede operative Entscheidung oder Leistung wird kurz- und langfristig daran gemessen,
wie nachhaltig sie das EBITDA vor Sondereinflüssen beeinflusst. Im Rahmen des jährlichen
Budget- und Planungsprozesses werden Zielvorgaben für diese Messgröße des Unternehmenserfolgs
ermittelt, die bei der Bemessung der variablen Einkommenskomponenten der Mitarbeiter
berücksichtigt werden. Die Ergebnismargen ergeben sich aus dem Verhältnis der jeweiligen Ergebnisgrößen zum
Umsatz. Beispielsweise wird die EBITDA-Marge (vor Sondereinflüssen) aus der Relation
des EBITDA (vor Sondereinflüssen) zum Umsatz ermittelt und dient als relative Kennzahl
zum Vergleich der Ertragskraft auf Konzernebene und für die einzelnen Segmente. VERMÖGENS- UND FINANZLAGEBilanzstrukturDie Bilanzsumme des LANXESS Konzerns zum 30. Juni 2019 betrug 8.584 Mio. €. Sie lag
damit um 103 Mio. € bzw. 1,2 % unter dem Wert von 8.687 Mio. € zum 31. Dezember 2018.
Die Eigenkapitalquote betrug zum Ende des zweiten Quartals 30,8 % nach 31,9 % im Vorjahr. Das langfristige Vermögen erhöhte sich um 153 Mio. € auf 4.939 Mio. € zum 30. Juni
2019. Die Sachanlagen stiegen von 2.577 Mio. € auf 2.716 Mio. €. Dieser Anstieg resultierte
hauptsächlich aus der Einführung des neuen Standards zur Leasingbilanzierung IFRS
16 und den in diesem Zusammenhang aktivierten Nutzungsrechten. Die Auszahlungen für
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen beliefen sich im ersten
Halbjahr 2019 auf 184 Mio. € nach 143 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die Abschreibungen
lagen in den ersten sechs Monaten mit 235 Mio. € über dem Wert des Vergleichszeitraums
von 205 Mio. €. Die aktiven latenten Steuern überstiegen um 20 Mio. € den Wert zum
31. Dezember 2018 von 287 Mio. €. Der Anteil der langfristigen Vermögenswerte am Gesamtvermögen
lag mit 57,5 % über dem Wert zum 31. Dezember 2018 von 55,1 %. Die kurzfristigen Vermögenswerte lagen mit 3.645 Mio. € um 256 Mio. € bzw. 6,6 % unter
dem Wert zum 31. Dezember 2018. Die Vorräte sowie die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen erhöhten sich um 48 Mio. € auf 1.395 Mio. € beziehungsweise um 21 Mio.
€ auf 924 Mio. €. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sanken, insbesondere
bedingt durch den Erwerb eigener Aktien von 200 Mio. €, die Anlage in Termingelder
und zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere sowie die im Mai erfolgte Dividendenzahlung
in Höhe von 79 Mio. €, um 568 Mio. € auf 229 Mio. €. Die sonstigen kurzfristigen finanziellen
Vermögenswerte stiegen unter anderem aufgrund der Anlage in Termingelder und zur Veräußerung
verfügbare Wertpapiere um 177 Mio. € auf 775 Mio. €. Der Anteil der kurzfristigen
Vermögenswerte an der Bilanzsumme betrug 42,5 % nach 44,9 % zum 31. Dezember 2018. Auf der Passivseite belief sich das Eigenkapital auf 2.648 Mio. € nach 2.773 Mio.
€ zum 31. Dezember 2018. Das langfristige Fremdkapital erhöhte sich zum 30. Juni 2019 um 199 Mio. € auf 4.594
Mio. €. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen stiegen im Wesentlichen
zinsbedingt um 87 Mio. € auf 1.170 Mio. € und die sonstigen langfristigen Rückstellungen
um 14 Mio. € auf 351 Mio. €. Die langfristigen derivativen Verbindlichkeiten betrugen
2 Mio. € nach 3 Mio. € zum 31. Dezember 2018. Darüber hinaus erhöhten sich die sonstigen
langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten im Wesentlichen aufgrund der Einführung
des neuen Standards zur Leasingbilanzierung und dem damit einhergehenden Ansatz der
Leasingverbindlichkeiten um 98 Mio. € auf 2.784 Mio. €. Der Anteil des langfristigen
Fremdkapitals an der Bilanzsumme belief sich auf 53,5 % nach 50,6 % zum 31. Dezember
2018. Das kurzfristige Fremdkapital lag mit 1.342 Mio. € um 1 77 Mio. € bzw. 11,7 % unter
dem Wert zum 31. Dezember 2018. Ursächlich hierfür war der Rückgang der sonstigen
kurzfristigen Rückstellungen von 465 Mio. € auf 380 Mio. € sowie der Rückgang der
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 87 Mio. € auf 708 Mio. €. Der
Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals an der Bilanzsumme lag zum 30. Juni 2019 bei
15,6 % nach 17,5 % zum Jahresende 2018. Finanzlage und InvestitionenEntwicklung der KapitalflussrechnungIn den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019 betrug der Mittelzufluss aus
operativer Tätigkeit 114 Mio. € nach 65 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis
vor Ertragsteuern entsprach mit 258 Mio. € dem Vorjahreswert. Die Abschreibungen auf
immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen stiegen von 205 Mio. € auf 235 Mio. €.
Gegenläufig wirkte sich die Erhöhung des Nettoumlaufvermögens aus, die bei 149 Mio.
€ nach 273 Mio. € im Vorjahr lag. Die gezahlten Ertragsteuern von 114 Mio. € lagen
über dem Vorjahreswert von 61 Mio. €. Aus investiver Tätigkeit ergab sich in den ersten sechs Monaten des Jahres 2019 ein
Mittelabfluss von 313 Mio. € nach 194 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Der Mittelabfluss
der Berichtsperiode resultierte insbesondere aus den Auszahlungen für finanzielle
Vermögenswerte im Zusammenhang mit der Anlage der zum Vorjahresende aus dem Verkauf
des 50 %-Anteils an ARLANXEO erhaltenen Finanzmittel. Darüber hinaus erhöhten sich
wie geplant die Auszahlungen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in den
ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019 von 143 Mio. € auf 184 Mio. €. Gegenläufig
wirkten Einzahlungen aus finanziellen Vermögenswerten durch das Auslaufen von Termingeldern. Aus Finanzierungstätigkeit resultierte ein Mittelabfluss von 370 Mio. € nach 36 Mio.
€ im Vorjahreszeitraum. Der Mittelabfluss in der Berichtsperiode war im Wesentlichen
bedingt durch die Auszahlungen für Aktienrückkäufe von 200 Mio. €, die Tilgung von
Finanzschulden sowie die Dividendenzahlung von 79 Mio. € an die LANXESS Aktionäre. Finanzierung und LiquiditätDie auf den Seiten 81 und 82 des Geschäftsberichts 2018 erläuterten Grundsätze und
Ziele des Finanzmanagements blieben im Jahresverlauf weiterhin gültig. Im Mittelpunkt
steht die konservative Finanzpolitik, deren Eckpfeiler die langfristig gesicherte
Finanzierung ist. Im Vergleich zum Konzernabschluss 2018 verringerten sich die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
um 568 Mio. € auf 229 Mio. €. Insgesamt verfügt der Konzern weiterhin über eine solide
Liquiditätsposition. Die Nettofinanzverbindlichkeiten beliefen sich zum 30. Juni 2019 auf 2.602 Mio. €
nach 1.923 Mio. € zum 31. Dezember 2018. Die Nettofinanzverbindlichkeiten nach Abzug
von Termingeldern und zur Veräußerung verfügbaren Wertpapieren beliefen sich zum 30.
Juni 2019 auf 1.902 Mio. € nach 1.381 Mio. € zum 31. Dezember 2018. Der Anstieg der Nettofinanzverbindlichkeiten zum 30. Juni 2019 resultierte mit 200
Mio. € aus dem Rückkauf eigener Aktien. Weiterhin wirkten sich die Anlage in Termingelder
und in zur Veräußerung verfügbare Wertpapiere sowie die im ersten Halbjahr 2019 erfolgte
Dividendenzahlung an die LANXESS Aktionäre von 79 Mio. € auf die Höhe der Nettofinanzverbindlichkeiten
aus. Darüber hinaus erhöhten sich die finanziellen Verbindlichkeiten aufgrund der
Einführung des neuen Standards zur Leasingbilanzierung IFRS 16. Nettofinanzverbindlichkeitenscroll
Außerbilanzielle FinanzierungsinstrumenteZum 30. Juni 2019 verfügten wir über keine wesentlichen außerbilanziellen Finanzierungen,
z.B. in Form von Forderungsverkäufen, Asset-Backed-Strukturen oder Sale-and-Lease-Back-Transaktionen. Wesentliche InvestitionsprojekteLANXESS treibt sein organisches Wachstum weiter voran und investiert an verschiedenen
Standorten weltweit in Anlagenoptimierungen und -erweiterungen. Am deutschen Standort
Leverkusen wurde im ersten Halbjahr die Kapazitätserweiterung für die Spezialamin-Produktion
der Business Unit Advanced Industrial Intermediates abgeschlossen. Am deutschen Standort
Krefeld-Uerdingen werden aufgrund der wachsenden Nachfrage auf den Weltmärkten die
Produktionskapazitäten von Hexandiol und Menthol für die Business Unit Advanced Industrial
Intermediates erweitert. Die Ausbaumaßnahmen in Krefeld-Uerdingen haben ein Investitionsvolumen
von insgesamt 60 Mio. €. Ferner investiert LANXESS ebenfalls am deutschen Standort Krefeld-Uerdingen einen
mittleren zweistelligen Mio.-€-Betrag in eine neue Produktionsanlage der Business
Unit High Performance Materials zur Herstellung von Hochleistungs-Kunststoffen der
Marken Durethan und Pocan. Diese werden insbesondere in der IT- und Elektro-/Elektronikindustrie
sowie im Bereich der Elektromobilität eingesetzt. Darüber hinaus findet Durethan in
der Produktion der endlosfaserverstärken thermoplastischen Verbundmaterialien der
LANXESS Marke Tepex als Basisharz Verwendung. Weiterhin investiert die Business Unit
High Performance Materials in Brilon (Deutschland) rund 10 Mio. € in zusätzliche Kapazitätserweiterungen
zur Herstellung dieser Verbundmaterialien. Am Standort in Changzhou (China) hat LANXESS planmäßig den Bau eines neuen Werks für
Hochleistungs-Kunststoffe der Marken Durethan und Pocan abgeschlossen. Die neue Compoundier-Anlage
der Business Unit High Performance Materials hat eine Kapazität von bis zu 25.000
Tonnen. PROGNOSE, CHANCEN UND RISIKENPrognoseDie politischen und wirtschaftlichen Risiken haben sich gegenüber unserer ursprünglichen
Jahresprognose im Geschäftsbericht 2018 nicht wesentlich verändert. Die Erwartungen
für die Entwicklung der Weltwirtschaft und der Regionen Amerika, EMEA (inklusive Deutschland)
und Asien/Pazifik liegen ebenfalls im Rahmen der ursprünglichen Einschätzungen. Unsere Erwartung für die globale Entwicklung der Automobilindustrie hat sich gegenüber
der Einschätzung im Geschäftsbericht 2018 eingetrübt. Auch das Wachstum für die globale
Chemieindustrie wird schwächer erwartet als ursprünglich angenommen. In einem herausfordernden gesamtwirtschaftlichen Umfeld ist LANXESS aufgrund seines
diversifizierten Produktportfolios stabil aufgestellt. Wir erwarten für unsere Segmente
die folgende Geschäftsentwicklung: Für unser Segment Advanced Intermediates gehen wir für 2019 insgesamt von einer Geschäftsentwicklung
leicht über Vorjahresniveau aus. Das Segment profitiert weiterhin von der starken
Diversifizierung der Endmärkte. Für das Segment Specialty Additives gehen wir durch die erworbenen Chemtura-Geschäftsbereiche
und die erwarteten Synergien von einer Entwicklung auf oder leicht über Vorjahresniveau
aus. Für unser Segment Performance Chemicals erwarten wir eine Geschäftsentwicklung auf
Vorjahresniveau. In unserem Segment Engineering Materials erwarten wir im laufenden Jahr aufgrund der
sich weiter abschwächenden Nachfrage, insbesondere aus der Automobilindustrie, im
Vergleich zum Vorjahr eine schwächere Entwicklung. Vor dem Hintergrund der erwarteten Entwicklung in unseren Segmenten gehen wir für
das Gesamtjahr 2019 von einem EBITDA vor Sondereinflüssen zwischen 1.000 Mio. € und
1.050 Mio. € und einem somit stabilen Ergebnis aus. Das EBITDA vor Sondereinflüssen
belief sich im Geschäftsjahr 2018 auf 1.016 Mio. €. Für weitere Erläuterungen verweisen wir auf die Darstellungen im zusammengefassten
Lagebericht von LANXESS AG und LANXESS Konzern für das Geschäftsjahr 2018 auf den
Seiten 96 und 97 des Geschäftsberichts 2018. Wesentliche Chancen und RisikenGegenüber dem 31. Dezember 2018 hat sich keine wesentliche Veränderung der Chancen-
und Risikosituation des LANXESS Konzerns ergeben. Wir verweisen insoweit auf die Darstellungen
im zusammengefassten Lagebericht von LANXESS AG und LANXESS Konzern für das Geschäftsjahr
2018 auf den Seiten 98 bis 108 des Geschäftsberichts 2018. In der Gesamtbeurteilung
der Erkenntnisse aus dem Risikomanagement kann der Vorstand derzeit keine hinreichend
wahrscheinlichen Risiken oder Risikokombinationen erkennen, die den Bestand von LANXESS
gefährden. VERKÜRZTER KONZERNZWISCHENABSCHLUSS zum 30. JUNI 2019BILANZAKTIVA
scroll
PASSIVAscroll
1)
Umfasst in der Berichtsperiode auch die Rücklage für eigene Anteile. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGscroll
GESAMTERGEBNISRECHNUNGscroll
EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGscroll
scroll
KAPITALFLUSSRECHNUNGscroll
SEGMENTIERUNG NACH GESCHÄFTSBEREICHEN UND REGIONENKennzahlen nach Geschäftsbereichen/Quartalsvergleichscroll
scroll
Kennzahlen nach Geschäftsbereichen/Halbjahresvergleichscroll
scroll
Kennzahlen nach Regionen/Quartalsvergleichscroll
scroll
Kennzahlen nach Regionen/Halbjahresvergleichscroll
scroll
ANHANG ZUM VERKÜRZTEN KONZERNZWISCHENABSCHLUSS zum 30. Juni 2019Im Einklang mit IAS 34 wurde für die Darstellung des Zwischenabschlusses ein gegenüber
dem Konzernjahresabschluss verkürzter Berichtsumfang gewählt. Die im Anhang zum Konzernjahresabschluss
zum 31. Dezember 2018 gegebenen Erläuterungen gelten insbesondere hinsichtlich der
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden grundsätzlich entsprechend. Diesbezügliche Änderungen
werden im nachfolgenden Kapitel erläutert. BILANZIERUNG UND BEWERTUNGDer verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2019 wurde nach den in der Europäischen
Union verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards (IFRS)
und diesbezüglichen Interpretationen des International Accounting Standards Board
(IASB) für Zwischenberichterstattung aufgestellt. Bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses
wurden die hierfür ab dem 1. Januar 2019 verpflichtend anzuwendenden Standards und
Interpretationen beachtet. Im Folgenden werden die Effekte aus der erstmaligen Anwendung
von IFRS 16 angegeben. Leasing Am 13. Januar 2016 hat das IASB den neuen Standard IFRS 16 veröffentlicht,
welcher den bisherigen Rechnungslegungsstandard IAS 17 ersetzt. Der Standard wurde
im Oktober 2017 von der EU übernommen und ist verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden,
die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Die Umstellung erfolgte unter Anwendung
der modifizierten retrospektiven Methode. Daher werden die Vergleichszahlen des Geschäftsjahres
2018 nicht angepasst. Im Rahmen des IFRS 16 werden beim Leasingnehmer alle Leasingverhältnisse in Form eines
Nutzungsrechts und einer Leasingverbindlichkeit auf Basis des Barwerts der Leasingzahlungen
bilanziert. Die Unterscheidung in operative und finanzielle Leasingverhältnisse für
Leasingnehmer entfällt. Die Leasingverbindlichkeit wird bei Eintritt bestimmter Ereignisse
(z.B. Änderung der Laufzeit des Leasingverhältnisses oder Änderung der zukünftigen
Leasingzahlungen infolge einer Indexänderung) neu bewertet. Neubewertungen der Leasingverbindlichkeit
führen grundsätzlich zu einer Anpassung des Nutzungsrechts. In der Gewinn- und Verlustrechnung
werden Abschreibungen auf das aktivierte Nutzungsrecht und Zinsaufwand aus der Aufzinsung
der Leasingverbindlichkeit erfasst. Die Anwendung von IFRS 16 führt zu einer Verschiebung
der Cashflows in der Kapitalflussrechnung. Statt der bislang im Cashflow aus operativer
Tätigkeit gezeigten Leasingzahlungen werden künftig der Tilgungs- und Zinsanteil der
Leasingzahlungen im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit berücksichtigt. Für Leasinggeber
ergeben sich aus IFRS 16 keine wesentlichen Änderungen. LANXESS wendet die im Standard gewährten Wahlrechte für Leasingnehmer hinsichtlich
der Behandlung von kurzfristigen Leasingverhältnissen sowie Leasingverhältnissen mit
geringem Wert an. Aufgrund der Anwendung der Wahlrechte werden die Kosten für diese
Leasingverhältnisse direkt im Aufwand und die Zahlungen im Cashflow aus operativer
Tätigkeit erfasst. Die neuen Vorschriften wurden nicht auf Leasingverhältnisse angewendet,
deren Laufzeit innerhalb von zwölf Monaten nach dem Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung
endet. Diese Leasingverhältnisse werden wie kurzfristige Leasingverhältnisse bilanziert. Zum Umstellungszeitpunkt 1. Januar 2019 wurden Barwerte von 133 Mio. € für Leasingverbindlichkeiten,
2 Mio. € für Rückbauverpflichtungen und gegenläufig Nutzungsrechte von 135 Mio. €
bilanzverlängernd erfasst. Hierdurch verringert sich die Eigenkapitalquote im Vergleich
zum 31. Dezember 2018 um ca. 0,5 Prozentpunkte. Die Nettofinanzverbindlichkeiten steigen
um den Wert der zusätzlichen Leasingverbindlichkeiten. Ausgehend von den operativen Leasingverpflichtungen zum 31. Dezember 2018 ergab sich
folgende Überleitung auf den Eröffnungsbilanzwert der Leasingverbindlichkeiten zum
1. Januar 2019: Überleitung Leasingverbindlichkeitenscroll
Die Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten wurden unter Verwendung des Grenzfremdkapitalzinssatzes
zum 1. Januar 2019 abgezinst. Zur Ermittlung des Grenzfremdkapitalzinssatzes werden
laufzeitadäquate Renditen von Staatsanleihen des jeweiligen Landes in der entsprechenden
Währung verwendet und um Kreditrisikoaufschläge erhöht. Der gewichtete durchschnittliche
Zinssatz zum Erstanwendungszeitpunkt betrug 2,7 %. Zum 30. Juni 2019 bestehen Leasingverbindlichkeiten
in Höhe von 150 Mio. € sowie Nutzungsrechte in Höhe von 152 Mio. €. In der Gewinn- und Verlustrechnung entfällt der bisherige Aufwand für operatives Leasing
und wird künftig durch den Abschreibungsaufwand der bilanzierten Nutzungsrechte sowie
durch Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Leasingverbindlichkeit ersetzt. Für
das Halbjahr 2019 wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung Abschreibungen auf Nutzungsrechte
in Höhe von 24 Mio. € sowie im Finanzergebnis Zinsaufwendungen in Höhe von 2 Mio.
€ erfasst. Die folgenden Rechnungslegungsvorschriften und Interpretationen waren erstmals im
Geschäftsjahr 2019 anzuwenden, sind aber derzeit für den LANXESS Konzern nicht oder
noch nicht von wesentlicher Bedeutung:
Bei den veröffentlichten, aber noch nicht im Geschäftsjahr 2019 anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften
und Interpretation gelten grundsätzlich weiterhin die im Konzernabschluss 2018 getroffenen
Aussagen. Die Aufstellung des Konzernzwischenabschlusses erfordert, dass Annahmen getroffen
und Schätzungen verwendet werden, die sich auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte
und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten auswirken.
Sämtliche Annahmen und Schätzungen basieren auf Prämissen, die zum Bilanzstichtag
Gültigkeit hatten. Deren Ermittlungsmethodik folgt dabei grundsätzlich der des Konzernabschlusses
2018. Die tatsächlichen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen
abweichen, wenn sich die genannten Rahmenbedingungen entgegen den Erwartungen zum
Bilanzstichtag entwickeln. Die Gesamtaktivitäten des LANXESS Konzerns unterliegen typischerweise keiner ausgeprägten
Saisonalität. Aufgrund der Geschäftstätigkeit der einzelnen Segmente ist jedoch in
der Regel bei Umsatz und Ergebnis ein stärkeres erstes Halbjahr zu verzeichnen. So
erzielen agrochemische Produkte des Segments Advanced Intermediates aufgrund des Vegetationsverlaufs
üblicherweise in den ersten sechs Monaten die höchsten Absätze. Ebenfalls saisonal
beeinflusst sind die Geschäfte der Segmente Advanced Intermediates und Performance
Chemicals mit Produkten für die Bauindustrie, wo sich witterungsbedingt in den Sommermonaten
ein höherer Absatz ergibt als in den für die Bauindustrie produktionsschwachen Wintermonaten. ÄNDERUNGEN IM KONSOLIDIERUNGSKREISDer LANXESS Konzernzwischenabschluss umfasst neben der LANXESS AG als Obergesellschaft
alle in- und ausländischen Beteiligungsgesellschaften. scroll
Im Berichtszeitraum wurden die Gesellschaften LANXESS Services Switzerland GmbH, Frauenfeld
(Schweiz), sowie LANXESS Energy LLC, Wilmington, New Castle (USA), liquidiert. Zudem
wurde durch die erstmalige Einbeziehung der CheMondis GmbH, Köln (Deutschland), der
Konsolidierungskreis erweitert. Zugänge aus Akquisition im VorjahrAm 7. Februar 2018 hat LANXESS das US-amerikanische Phosphorchemikalien-Geschäft des
belgischen Chemiekonzerns Solvay einschließlich des Produktionsstandorts in Charleston
(USA) übernommen. An dem Standort werden Phosphorchemikalien sowie zahlreiche Folgeprodukte
wie zum Beispiel FlammschutzAdditive und Zwischenprodukte für Agrochemikalien hergestellt.
Die Produktionsanlage ergänzt das globale Produktionsnetzwerk der phosphor- und brombasierten
Flammschutzmittel insbesondere im US-amerikanischen Markt. Das Geschäft wurde in die
ehemalige Business Unit Additives im Segment Specialty Additives integriert und ist
seit dem 1. Juni 2019 Teil der neuen Business Unit Polymer Additives. Der Kaufpreis
von 54 Mio. € wurde aus vorhandenen liquiden Mitteln finanziert. Die Akquisition wurde als Unternehmenszusammenschluss gemäß IFRS 3 bilanziert. Im
Rahmen der Kaufpreisallokation wurden dabei die identifizierbaren Vermögenswerte,
Schulden und Eventualverbindlichkeiten des erworbenen Unternehmens mit den beizulegenden
Zeitwerten angesetzt. Bei den im Rahmen der Kaufpreisallokation ermittelten immateriellen
Vermögenswerten handelt es sich hauptsächlich um Kundenbeziehungen. Die Kaufpreisallokation
wurde innerhalb des Bewertungszeitraums abgeschlossen und zum 31. Dezember 2018 finalisiert.
Das erworbene Geschäft trug im Vorjahreshalbjahr seit dem Akquisitionszeitpunkt mit
23 Mio. € zum Umsatz bei und hatte keinen wesentlichen Effekt auf das Ergebnis des
LANXESS Konzerns. Das Vorjahreskonzernergebnis war durch Ergebnisbelastungen aus der
Kaufpreisallokation beeinflusst. Wäre das Geschäft bereits zum 1. Januar 2018 übernommen
worden, hätte sich der Beitrag zum LANXESS Konzernumsatz und zum Konzernergebnis nur
geringfügig verändert. Der aus der Akquisition resultierende Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 12 Mio.
€ bildet im Wesentlichen Synergieeffekte sowie alternative Produktionskapazitäten
ab. Einige Kunden sowie die chemische Beschaffenheit der Produkte und die damit einhergehenden
Transportwege fordern die geografische Nähe. Der lokale Vorteil des Produktionsstandorts
spiegelt sich im Geschäfts- oder Firmenwert wider. Der Geschäfts- oder Firmenwert
ist steuerlich abzugsfähig. In der folgenden Tabelle sind die Effekte aus der Akquisition auf die Vermögenslage
des Konzerns dargestellt: Zugänge aus Akquisitionscroll
Rückkauf eigener AktienDer Vorstand der LANXESS AG hat am 10. Januar 2019 beschlossen, die von der Hauptversammlung
am 20. Mai 2016 erteilte Ermächtigung auszuüben und eigene Aktien zu einem Kaufpreis
von bis zu 200 Mio. € (ohne Nebenkosten) über die Börse zu erwerben. Der Aktienrückkauf
wurde am 14. Januar 2019 begonnen und am 12. Juni 2019 abgeschlossen. Insgesamt hat
die LANXESS AG 4.075.084 eigene Aktien zurückgekauft. Der Gesamtpreis ohne Nebenkosten
der zurückgekauften Aktien betrug knapp 200 Mio. € und wurde zum 30. Juni 2019 eigenkapitalmindernd
als Rücklage für eigene Anteile in den sonstigen Rücklagen berücksichtigt. Die Aktien
wurden am 9. Juli 2019 im Rahmen einer vereinfachten Kapitalherabsetzung eingezogen. ERGEBNIS JE AKTIEDas Ergebnis je Aktie im zweiten Quartal bzw. im ersten Halbjahr 2018 und 2019 wurde
unter Berücksichtigung der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der jeweils innerhalb
der Berichtsperiode ausstehenden Aktien ermittelt. Es ergibt sich für das Berichtsjahr
2018 aus fortzuführendem und nicht fortgeführtem Geschäft und für das Berichtsjahr
2019 nur aus fortzuführendem Geschäft. Da derzeit keine Eigenkapitalinstrumente begeben
sind, die das Ergebnis je Aktie verwässern könnten, entspricht das verwässerte Ergebnis
dem unverwässerten Ergebnis. Für weitere Informationen zu Eigenkapitalinstrumenten,
die künftig das Ergebnis je Aktie verwässern können, wird auf die Ausführungen im
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 verwiesen. Ergebnis je Aktiescroll
DIVIDENDENAUSSCHÜTTUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2018Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 23. Mai 2019 wurde aus dem im Jahresabschluss
der LANXESS AG zum 31. Dezember 2018 ausgewiesenen Bilanzgewinn von 127 Mio. € am
28. Mai 2019 ein Betrag von 79 Mio. € an die Aktionäre ausgeschüttet. Die Dividende
betrug 0,90 € je dividendenberechtigter Stückaktie. Der verbleibende Betrag von 48
Mio. € wurde auf neue Rechnung vorgetragen. FINANZINSTRUMENTEBewertungen zum beizulegenden ZeitwertAus folgender Aufstellung geht hervor, in welcher Höhe Vermögenswerte und Schulden
zum Bilanzstichtag auf wiederkehrender Grundlage zum beizulegenden Zeitwert bewertet
wurden und welcher Stufe in der Bemessungshierarchie ("Fair-Value-Hierarchie") die
in den Bewertungstechniken verwendeten Inputfaktoren zuzurechnen sind. Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte und Schuldenscroll
Im Rahmen der Fair-Value-Hierarchie wird notierten (nicht berichtigten) Preisen in
aktiven, am Bemessungsstichtag zugänglichen Märkten für identische Vermögenswerte
oder Schulden die höchste Priorität eingeräumt (Stufe 1). Andere als die auf Stufe
1 genannten Marktpreisnotierungen, die für den Vermögenswert oder die Schuld unmittelbar
oder mittelbar zu beobachten sind, werden der Stufe 2 zugeordnet. Nicht beobachtbaren
Inputfaktoren für Vermögenswerte und Schulden wird die niedrigste Priorität zugeordnet
(Stufe 3). Die sonstigen Beteiligungen in Höhe von 0 Mio. € (31. Dezember 2018: 0 Mio. €), die
der Stufe 3 der Bewertungshierarchie zugeordnet sind, beinhalten nicht börsennotierte
Eigenkapitalinstrumente, für deren beizulegende Zeitwerte als verlässlichster Schätzwert
die Höhe der gehaltenen Eigenkapitalanteile zugrunde gelegt wird. Derzeit bestehen
keine Pläne zur Veräußerung dieser Beteiligungen. Die langfristig gehaltene Beteiligung an der BioAmber Inc., Minneapolis (USA), wird
zur Vermeidung von Wertschwankungen im Gewinn oder Verlust zum beizulegenden Zeitwert
im sonstigen Ergebnis bewertet. Der beizulegende Zeitwert der Beteiligung zum 30.
Juni 2019 beträgt 0 Mio. € (31. Dezember 2018: 0 Mio. €). Die der Stufe 3 zugeordneten sonstigen langfristigen Vermögenswerte beinhalten Investitionen
in den High-Tech Gründerfonds. Die Bewertung richtet sich nach der Höhe der gehaltenen
Eigenkapitalanteile. Die Höhe der beizulegenden Zeitwerte beträgt zum 30. Juni 2019
6 Mio. € (31. Dezember 2018: 6 Mio. €). Die zum 31. Dezember 2018 in den Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapiere wurden zum
29. März 2019 veräußert. Die derivativen Finanzinstrumente werden im Wesentlichen in einem aktiven und liquiden
Markt gehandelt. Die zum Bilanzstichtag ausgewiesenen beizulegenden Zeitwerte resultieren
im Wesentlichen aus Devisentermingeschäften und werden mit der "Forward"- oder "Spot"-Methode
aus den Beträgen abgeleitet, zu denen sie gehandelt oder notiert werden. Im Falle
fehlender Marktnotierungen erfolgt die Wertermittlung durch Einsatz anerkannter finanzmathematischer
Berechnungsmethoden auf Basis beobachtbarer Marktdaten. Bei der Ermittlung der beizulegenden
Zeitwerte wird das eigene bzw. das Ausfallrisiko des Kontrahenten auf Basis der jeweiligen
Nettoposition berücksichtigt. Bei der der Stufe 3 zugeordneten langfristigen derivativen Verbindlichkeit handelt
es sich um ein Derivat ohne bilanzielle Sicherungsbeziehung aus einem Nutzungsrechtsvertrag,
welches aufgrund der wirtschaftlichen Merkmale nicht eng mit dem Basisvertrag verbunden
ist. Die Bewertung erfolgte mithilfe eines Optionspreismodells, dessen wesentliche
Parameter die Entwicklung des zugrunde liegenden Rohstoffpreises sowie das Wechselkursverhältnis
und deren Korrelation sind. Hieraus ist eine Verbindlichkeit von unter 1 Mio. € zum
30. Juni 2019 (31. Dezember 2018: unter 1 Mio. €) bilanziert. Relative Veränderungen
um 5 % der relevanten Wechselkurse, Rohstoffpreise sowie prognostizierten Volumina
führen insgesamt zu Schwankungen von unter 1 Mio. €. Bei Finanzinstrumenten, die nicht zu beizulegenden Zeitwerten, sondern auf Grundlage
anderer Bewertungskonzepte bilanziert werden, entsprechen die beizulegenden Zeitwerte
-sofern verlässlich ermittelbar - grundsätzlich den Buchwerten. Bei den Anleihen,
die einen Buchwert von 2.671 Mio. € aufweisen, belaufen sich die beizulegenden Zeitwerte
zum 30. Juni 2019 auf 2.877 Mio. €. Zum 31. Dezember 2018 betrug der Buchwert der
Anleihen 2.669 Mio. € bei einem beizulegenden Zeitwert von 2.750 Mio. €. Die Bemessung
des beizulegenden Zeitwerts der Anleihen ist der Stufe 1 der Bemessungshierarchie
zuzuordnen, wobei zum 30. Juni 2019 für zwei Anleihen mit einem beizulegenden Zeitwert
von 244 Mio. € aufgrund fehlender Marktliquidität Stufe 2 zugrunde gelegt wurde. Zum
31. Dezember 2018 wurde für zwei Anleihen mit einem beizulegenden Zeitwert von 229
Mio. € Stufe 2 der Bemessungshierarchie zugrunde gelegt. Die Ermittlung der beizulegenden
Zeitwerte der Stufe 2 erfolgt auf Basis diskontierter Zahlungsströme unter Berücksichtigung
beobachtbarer Marktzinssätze. Wertminderung von FinanzinstrumentenAuf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie auf Vertragsvermögenswerte sind
Wertminderungsaufwendungen unter Berücksichtigung von Wertaufholungen in Höhe von
1 Mio. € in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Die erwarteten Verluste
auf im Finanzergebnis zu berücksichtigende sonstige finanzielle Vermögenswerte betragen
1 Mio. €. Weiterhin wird auf die im Anhang zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 gegebenen
Erläuterungen zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts sowie zu den Finanzinstrumenten
verwiesen. ERLÄUTERUNGEN ZUR SEGMENTBERICHTERSTATTUNGDie ausgewiesenen Umsatzerlöse werden überwiegend durch den Verkauf von Produkten
erzielt. Andere Umsatzarten tragen nur einen unwesentlichen Teil zum Gesamtumsatz
bei. Im LANXESS Konzern erfolgt die Umsatzerfassung grundsätzlich zum Zeitpunkt, zu
dem die Verfügungsgewalt der Produkte physisch auf den Kunden übergeht. Lediglich
im Segment Advanced Intermediates gibt es das Geschäftsmodell der Herstellung von
kundenspezifischen Produkten im Rahmen langfristiger Verkaufsverträge mit vertraglich
fixierten Mindestabnahmemengen. Bei diesem Geschäftsmodell werden die Umsätze über
den Zeitraum der Produktion der Produkte erfasst. Die Umsätze der hiervon betroffenen
Verträge beliefen sich im ersten Halbjahr 2019 auf 129 Mio. € (Vorjahr: 123 Mio. €). Die Überleitung des EBITDA vor Sondereinflüssen auf das Ergebnis vor Ertragsteuern
kann nachfolgender Tabelle entnommen werden. Überleitung Segmentergebnissescroll
VERÄNDERUNGEN IM VORSTANDMit Wirkung zum 1. Juni 2019 bestellte der Aufsichtsrat den bisherigen Leiter der
Business Unit Additives, Herrn Dr. Anno Borkowsky, in den Vorstand der LANXESS AG.
Im Rahmen dieser Funktion hat Herr Dr. Borkowsky die Zuständigkeit für das Segment
Specialty Additives übernommen, welche bisher beim Vorstandsvorsitzenden Matthias
Zachert lag. BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN PERSONEN UND UNTERNEHMENIm Rahmen des operativen Geschäfts bezieht der LANXESS Konzern weltweit Materialien,
Vorräte und Dienstleistungen von zahlreichen Geschäftspartnern. Unter diesen befinden
sich Unternehmen, an denen die LANXESS AG unmittelbar und mittelbar beteiligt ist.
Die Geschäfte mit diesen Gesellschaften erfolgen zu marktüblichen Bedingungen. Auf Basis von Liefer- und Leistungsbeziehungen mit der Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen
(Deutschland), die nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen wird,
und deren verbundenen Unternehmen bezog der LANXESS Konzern überwiegend Standortdienstleistungen
in den Bereichen Energie, Infrastruktur und Logistik. Im zweiten Quartal bzw. ersten
Halbjahr 2019 beliefen sich die Leistungen auf 104 Mio. € bzw. 216 Mio. €, verglichen
mit 114 Mio. € bzw. 233 Mio. € im jeweiligen Vorjahreszeitraum. Aus diesen Geschäftsbeziehungen
bestanden zum 30. Juni 2019 Forderungen von 4 Mio. € nach 4 Mio. € zum 31. Dezember
2018 und Verbindlichkeiten von 118 Mio. € nach 118 Mio. € zum Jahresende 2018. Darüber
hinaus bestanden gegenüber der Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen (Deutschland),
und deren verbundenen Unternehmen zum 30. Juni 2019 Leasingverbindlichkeiten in Höhe
von 6 Mio. € nach 7 Mio. € zum 31. Dezember 2018 sowie ein Bestellobligo von 14 Mio.
€ nach 9 Mio. € zum Jahresende 2018. Des Weiteren ist im sonstigen Finanzergebnis
eine Ausschüttung der Currenta GmbH & Co. OHG, Leverkusen (Deutschland), enthalten.
Diese lag für das Geschäftsjahr 2018 bei 21 Mio. €, nach 9 Mio. € im Vorjahr. Wesentliche Geschäftsbeziehungen zu anderen nahestehenden Unternehmen oder Personen
bestehen nicht. In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2019 wurden wie im
Vorjahr keine Kredite an Mitglieder des Vorstands oder des Aufsichtsrats gewährt. MITARBEITERZum 30. Juni 2019 beschäftigte der LANXESS Konzern weltweit 15.403 Mitarbeiter und
damit 38 Personen weniger als zum 31. Dezember 2018, als der Konzern 15.441 Mitarbeiter
hatte. In der Region EMEA (ohne Deutschland) sank die Zahl der Beschäftigten um 10 Personen
auf 2.511. Die Mitarbeiterzahl in Deutschland belief sich auf 7.620 nach 7.532 zum
Jahresende 2018. In der Region Nordamerika erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten
von 2.050 auf 2.054. Mit 781 lag die Zahl der Beschäftigten in Lateinamerika leicht
über der Zahl vom 31. Dezember 2018 von 766. In der Region Asien/Pazifik sank die
Zahl der LANXESS Mitarbeiter von 2.572 auf 2.437. NACHTRAGSBERICHTNach dem 30. Juni 2019 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von
denen ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des LANXESS
Konzerns zu erwarten ist. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss unter Beachtung der
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht
der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns
so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen
Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind. Köln, den 24. Juli 2019 LANXESS Aktiengesellschaft Der Vorstand scroll
BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT AN DIE LANXESS AKTIENGESELLSCHAFT, KÖLNWir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss -bestehend aus Bilanz, Gewinn- und
Verlustrechnung und Gesamtergebnisrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung
sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht
der LANXESS Aktiengesellschaft, Köln, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni
2019, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach
den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des
Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften
des WpHG liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe
ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht
auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Köln, den 29. Juli 2019 PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
DisclaimerDiese Publikation enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, einschließlich
Annahmen, Meinungen und Ansichten des Unternehmens oder solche, die aus Drittquellen
zitiert werden. Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken, Ungewissheiten
und andere Faktoren könnten dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage,
die Entwicklung oder die Performance der Gesellschaft wesentlich von den hier gegebenen
oder implizierten Einschätzungen abweichen. Das Unternehmen garantiert nicht und übernimmt
keine Gewähr dafür, dass solchen zukunftsgerichteten Aussagen zugrunde liegende Annahmen
fehlerfrei sind, und es übernimmt auch keine Verantwortung dafür, dass sich die in
dieser Darstellung wiedergegebenen Meinungen in Zukunft als korrekt erweisen oder
die prognostizierten Entwicklungen tatsächlich eintreten werden. Es wird keinerlei
Zusicherung oder Gewährleistung (weder ausdrücklich noch implizit) im Hinblick auf
hier enthaltene Informationen - einschließlich Hochrechnungen, Schätzungen, Zielen
und Meinungen - abgegeben, noch sollte sich der Leser auf solche Informationen verlassen.
Auch wird keinerlei Haftung bezüglich etwaiger hierin enthaltener Fehler, Auslassungen
oder Falschaussagen übernommen, und dementsprechend übernehmen weder das Unternehmen
noch irgendeine seiner Mutter- oder Tochtergesellschaften noch Führungskräfte, Direktoren
oder Angestellte einer dieser juristischen Personen irgendeine sich aus der Verwendung
dieses Dokuments unmittelbar oder mittelbar ergebende Haftung. FINANZKALENDER/IMPRESSUM/KONTAKTE![]() IMPRESSUMLANXESS AG Kennedyplatz 1 50569 Köln Tel. +49 (0) 221 8885 0 www.lanxess.de Agentur: Kirchhoff Consult AG, Hamburg KONTAKTECorporate Communications Christiane Dörr Tel. +49 (0) 221 8885 2674 mediarelations@lanxess.com Investor Relations Andre Simon Tel. +49 (0) 221 8885 3494 ir@lanxess.com Veröffentlichungsdatum: 2. August 2019 HERAUSGEBERLANXESS AG 50569 Köln www.lanxess.de |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||