Alexanderwerk AG

Remscheid

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011

Konzernabschluss zum 31. Dezember 2011 und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2011 der Alexanderwerk AG

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2011

der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid

Geschäft und Rahmenbedingungen

Die Alexanderwerk-Gruppe ist eine international tätige Unternehmensgruppe des Maschinenbaus mit einer traditionsreichen Marke. Wir bedienen anspruchsvolle Nischenmärkte mit technologisch hoch entwickelten Spezialmaschinen zum Kompaktieren und Granulieren unterschiedlichster Stoffe für diverse Anwendungsbereiche, insbesondere für die chemische und pharmazeutische Industrie. Zum Leistungsprogramm gehören ebenfalls ganzheitliche Systeme und die entsprechenden Softwarelösungen sowie Servicedienstleistungen.

Unsere Tochtergesellschaft Alexanderwerk Inc. mit Sitz in Horsham, PA (ab 2013: Montgomeryville, PA, USA) wickelt den Verkauf für den US-amerikanischen Markt ab. Die Tochtergesellschaft AlexanderwerkService GmbH zeichnet seit Mai 2010 für das Ersatzteil- und Servicegeschäft verantwortlich. Mit Wirkung zum 31. März 2011 wurden Konstruktion und Entwicklung, Montage und Vertrieb der Maschinen in die Alexanderwerk GmbH (vorm. AlexanderwerkVertriebs GmbH) ausgegliedert. Ebenfalls zu diesem Stichtag wurde die Teileproduktion in die Tochtergesellschaft Alexanderwerk Produktions GmbH ausgegliedert; mit wirtschaftlicher Wirkung vom 01. Mai 2011 wurden 75 % der Anteile an dieser Gesellschaft, die aufgrund ihrer wirtschaftlichen Abhängigkeit von der AlexanderwerkGruppe weiterhin vollkonsolidiert wird, an eine Remscheider Investorengruppe veräußert.

Das zweite Geschäftsfeld des Konzerns, die Produktion und der Vertrieb von Maschinen für die Nahrungsmittelverarbeitung (Zerkleinerung, Wasch- und Schältechnik) für Großküchen und die Nahrungsmittelindustrie durch die AlexanderSolia GmbH, wurde zum Ende des Jahres aufgrund der anhaltend schlechten Geschäftsentwicklung aufgegeben, die Entkonsolidierung der AlexanderSolia GmbH erfolgte zum 2. Januar 2011. Mit Verträgen vom 12. August 2011 wurden sämtliche Anteile an der AlexanderSolia GmbH an einen Investor veräußert.

Auch nach der Umsetzung des im Jahr 2010 verabschiedeten Finanzierungskonzepts hat sich die Liquiditätssituation des Konzerns im Jahr 2011 weiter verschärft. Das lag vor allem am schlechten Geschäftsverlauf im Nahrungsmittelbereich. Die Insolvenz der Tochtergesellschaft FoodTec GmbH, nachfolgende Lieferengpässe sowie zusätzliche Mittelbindung aufgrund der Ausproduktion haben die Liquidität der Alexanderwerk-Gruppe aufs Äußerste belastet. Durch die Einigung über den Verkauf der AlexanderSolia GmbH und die damit verbundene Freigabe von Sicherheiten wurden weitere Voraussetzungen für die Stabilisierung der Liquiditätssituation geschaffen und die Restrukturierung der Gesellschaften vorangetrieben.

Gesamtwirtschaftliche Lage im Berichtsjahr

Nachdem sich die Weltwirtschaft im Jahr 2010 wieder deutlich erholt hat, folgte auch im Jahr 2011 ein kräftiges Wachstum. Im Berichtsjahr stieg das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Bereich der OECD-Staaten um 2,9 %. In den für uns wichtigen Exportländern China, Indien und den USA wurden deutliche Zuwachsraten erzielt.

Im Euroraum lag das Wirtschaftswachstum bei deutlich moderateren 1,5 %. Hier wirkten die in einigen Ländern aufgrund der Schuldenkrise eingeleiteten Sparmaßnahmen konjunkturbremsend. Die deutsche Wirtschaft dagegen schaffte das stärkste Wachstum seit dem Wiedervereinigungsboom. Das BIP wuchs hier um 3,0 %. Getragen wurde der Aufschwung vor allem von den Exporten. Aber auch höhere Investitionen der Unternehmen trugen zu dem Wachstum bei.

An diesem Wachstum hat der deutsche Maschinenbau erneut einen großen Anteil. Nach Angaben des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) konnte die Branche ihre Umsätze im Jahr 2011 um 15,5% steigern. Auch dieses Wachstum war maßgeblich von den guten Exporten getragen.

Geschäftsverlauf

Das Geschäftsjahr 2011 war geprägt von dem letzten Endes erfolgreichen Bemühen, die schwierige finanzielle Lage der Alexanderwerk-Gruppe zu überwinden, den Konzern dabei gleichzeitig neu auszurichten und die Geschäftstätigkeit auf das Industriemaschinengeschäft zu fokussieren.

Der Umsatz der Alexanderwerk-Gruppe im Bereich Industriemaschinen stieg im Geschäftsjahr 2011 um 14,9% auf T€ 15.855 (Vorjahr: T€ 13.801). Das EBIT (Earnings before interests and taxes) betrug T€ +276 nach T€ +218 im Vorjahr. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Konzern belief sich auf T€ -87 nach T€ 28 im Vorjahr.

Der Auftragseingang bei den Neumaschinen war auch im Geschäftsjahr 2011 von weiteren Zuwächsen geprägt. Insgesamt konnten Aufträge in Höhe von T€ 12.533 bei den Kunden platziert werden. Das entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 31,6 %. Der Auftragseingang im Ersatzteil- und Servicebereich lag mit T€ 3.116 um T€ 722 unter dem Wert des Vorjahres. Dabei erzielte die Alexanderwerk-Gruppe in 2011 rund 90% ihres Umsatzes im Ausland (Vorjahr: 79 %).

Meilensteine 2011

Die Sicherstellung einer ausreichenden Finanzierung der Alexanderwerk-Unternehmensgruppe war auch im Jahr 2011 die wichtigste Aufgabe für Vorstand, Aufsichtsrat und Geschäftsführer der Konzerngesellschaften, dies in besonderer Weise vor dem Hintergrund stark steigender Umsätze und der daraus resultierenden Finanzierungserfordernisse. Nachdem sich die Suche nach weiteren Eigenkapitalgebern in 2011 als nicht weiter verfolgbar erwiesen hatte, konnte die finanzielle Situation durch Erweiterungen der Kreditlinien bzw. Avallinien sowie durch Leasingfinanzierung stabilisiert werden.

Das ursprünglich zum 15. September 2011 endfällige Darlehen in Höhe von T€ 2.050 bei der Landesbank Baden-Württemberg wurde mit Vereinbarung vom 31. August 2011 in ein Tilgungsdarlehen mit einer Laufzeit bis zum 15. September 2015 umgewandelt.

Zur Vorbereitung weiterer Restrukturierungsmaßnahmen hatte die Alexanderwerk AG im Oktober 2010 die beiden Tochtergesellschaften Alexanderwerk Produktions GmbH und Alexanderwerk GmbH gegründet. Beide Gesellschaften nahmen ihre Geschäftstätigkeit zum 01. April 2011 auf. Schon nach kurzer Zeit haben sich diese Maßnahmen als erfolgreich erwiesen. Durch die bei der Produktionsgesellschaft hinzugewonnenen Partner wurde die Produktionseffizienz deutlich gesteigert und die Produktqualität verbessert. Die Ausgliederung des Vertriebes, der Entwicklung und der Montage in eine eigenständige Gesellschaft (Alexanderwerk GmbH) führte zu deutlichen Motivationseffekten bei der Belegschaft und stellt einen wesentlichen Baustein bei der Ausrichtung der Unternehmensgruppe dar.

Der in 2010 in die AlexanderwerkService GmbH ausgegliederte Bereich Ersatzteile und Service hat sich im ersten vollständigen Geschäftsjahr 2011 weiter positiv entwickelt. Die angestrebte Stärkung des Service-, Ersatzteil- und Kleinmaschinengeschäfts konnte durch die organisatorische Änderung erfolgreich umgesetzt werden und wird auch weiterhin personell ausgebaut. Insbesondere durch die Ausweitung der Service-Aktivitäten haben wir bereits im Jahr 2011 eine intensivere Kundenbindung erreichen können.

Die ebenso zum 01. April 2011 in eine eigene Gesellschaft ausgegliederten Bereiche Vertrieb, Entwicklung, Konstruktion und Montage zeigen ebenfalls positive Ergebnisse. Die personellen Verstärkungen in den Bereichen Vertrieb und Projektmanagement ermöglichen uns, bessere und intensivere, kundenspezifische Beratungen durchzuführen.

Forschung und Entwicklung

Der Bereich Forschung und Entwicklung nimmt aufgrund der strategischen Ausrichtung der Alexanderwerk-Gruppe eine wichtige Funktion im Konzern ein. Der Strategie entsprechend richten sich die Anstrengungen dabei vor allem auf die Weiterentwicklung der Standardmaschinen, die Neuentwicklung von Spezialmaschinen in unseren Nischenmärkten sowie Laboranwendungen. Unsere Maschinen sollen die Effizienz der Produktionsprozesse unserer Kunden steigern und optimieren.

Bei der Entwicklung von Maschinen und Prozessen kann sich die Alexanderwerk-Gruppe auf ein gut ausgestattetes betriebseigenes Technikum stützen, in dem Prototypen erprobt und Modellprozesse abgebildet werden können. Dies geschieht mit Maschinen und Geräten, auf deren Basis wir den Stand der Technik stetig weiterentwickeln. So können schon im Vorfeld mit dem Kunden zusammen wichtige Prozessparameter festgelegt und Maschinen- bzw. Anlagenauslegungen für eine optimale Produktqualität unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten erarbeitet werden. Hieraus resultiert eine höhere Prozesssicherheit für beide Seiten.

Die Kosten für Forschung und Entwicklung betrugen im Geschäftsjahr 2011 T€ 323 (Vorjahr: T€ 317), bezogen auf den Umsatz beträgt die Quote 2,0% (Vorjahr: 2,4%). Außerdem wurde ein Kooperationsvertrag mit dem Fachbereich Lebensmitteltechnologie/ pharmazeutische Technologie der Hochschule Fulda abgeschlossen.

Mitarbeiter

Motivation und Engagement der Mitarbeiter sind Grundvoraussetzungen für gute Leistungen. Daher haben diese Werte für die Unternehmensgruppe einen sehr hohen Stellenwert.

Im Durchschnitt des Geschäftsjahres 2011 waren in der Alexanderwerk-Gruppe (ohne den im August 2011 veräußerten Geschäftsbereich Nahrungsmittelmaschinen) 108 Mitarbeiter, einschließlich 4 Auszubildende (Vorjahr: 97 Mitarbeiter, einschließlich 4 Auszubildende) beschäftigt.

Die Einstellung neuer Mitarbeiter ist darauf ausgerichtet, Innovation und Fachkompetenz unserer Gruppe weiter zu entwickeln.

Investitionen

Die Investitionen im Berichtsjahr betrugen T€ 812 nach T€ 316 im Vorjahr. Im Wesentlichen investierten wir im Jahr 2011 in Technische Anlagen und Maschinen bei der Alexanderwerk GmbH (auch im Wege des Sale and lease back) sowie bei der Alexanderwerk Produktions GmbH.

Ertragslage

Die Ertragslage des Konzerns im Geschäftsjahr 2011 konnte durch die oben beschriebenen Maßnahmen stabilisiert werden, wobei die anhaltenden Maßnahmen zur Restrukturierung und Finanzierung der Unternehmensgruppe das operative Ergebnis nochmals belastet haben. Dabei konnte der Jahresfehlbetrag im Konzern von T€ 2.261 im Vorjahr auf T€ 534 im Berichtsjahr deutlich reduziert werden.

Bei den Umsatzerlösen (nur noch im Industriemaschinengeschäft) war eine erfreuliche Entwicklung und eine Steigerung um T€ 2.054 auf T€ 15.855 festzustellen, die Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahr betrug fast 15%. Die in 2011 ausgelieferten Spezialmaschinen wiesen trotz einer leicht höheren Materialaufwandsquote zufriedenstellende Deckungsbeiträge auf.

Die Materialaufwandsquote in Bezug zur Gesamtleistung, d.h. unter Berücksichtigung von Bestandsveränderungen der fertigen bzw. unfertigen Erzeugnisse, betrug im Geschäftsjahr 2011 32,5 % nach 31,6 % im Vorjahr. Zur Flexibilisierung der Produktionskosten wurde ein höherer Anteil an Maschinenteilen von Drittlieferanten bezogen, was zu dieser Steigerung der Materialaufwandsquote geführt hat.

Der Personalaufwand stieg im Geschäftsjahr 2011 gegenüber dem Vorjahr um T€ 669 (rd. 12 %) auf T€ 6.208. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen eine Folge des zum 1. Mai 2010 abgeschlossenen Sanierungstarifvertrags für die deutschen Gruppengesellschaften, demzufolge das Lohn- und Gehaltssystem des Konzerns in einer mehrjährigen Übergangsphase schrittweise an den Metalltarifvertrag herangeführt wird. Ein weiterer Grund für den Anstieg ist die gestiegene Beschäftigtenanzahl.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit T€ 4.260 im Geschäftsjahr 2011 um T€ 200 über dem Vorjahreswert von T€ 4.060. Dabei ergab sich insbesondere bei den Vertriebskosten eine wesentliche Steigerung (+T€ 409), die aus der verstärkten Umsatztätigkeit resultiert.

Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 947 auf T€ 10.024 erhöht. Dabei ergab sich im Anlagevermögen nach Vornahme einiger notwendiger Investitionen eine Erhöhung um T€ 520. Bei nur geringfügig höheren Vorräten stieg das Umlaufvermögen um insgesamt T€ 679, wobei dieser Anstieg vorwiegend aus höheren Kundenforderungen (+T€ 570) als Folge der positiven Umsatzentwicklung resultiert.

Die latenten Steuern reduzierten sich von T€ 1.032 auf nun T€ 780. Das ist im Wesentlichen darauf zurückzuführen, dass aufgrund veränderter Unternehmensstrukturen und auf Basis der gruppenweiten Unternehmensplanung eine geringere Verlustnutzung im fünfjährigen Prognosezeitraum erwartet wird.

Das Konzerneigenkapital weist weiterhin einen negativen Wert aus. Im Wesentlichen als Folge des Konzernverlusts im Berichtsjahr 2011 kam es zu einer Erhöhung des negativen Konzerneigenkapitals um T€ 518. Da auch die Muttergesellschaft zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet ist, haben Vorstand und Aufsichtsrat einen Überschuldungsstatus erstellt, diesen fortwährend überprüft und die Fortführungsprognose verifiziert. Demnach stehen dem negativen Eigenkapital ausreichend hohe stille Reserven gegenüber, so dass keine Überschuldung im insolvenzrechtlichen Sinne vorliegt.

Das langfristige Fremdkapital stieg im Geschäftsjahr 2011 um T€ 1.216 auf T€ 3.628. Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die Verlängerung des Darlehens gegenüber der Landesbank Rheinland-Pfalz und die sich daraus ergebende Umgliederung aus dem kurzfristigen in das langfristige Fremdkapital.

Diese Umgliederung erklärt im Übrigen den partiellen Rückgang der kurzfristigen Finanzschulden, nachdem zur Finanzierung des laufenden Geschäfts weitere kurzfristige Finanzmittel in Anspruch genommen werden mussten. Demgegenüber kam es bei den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten zu einem Anstieg um T€ 935, der im Wesentlichen mit T€ 330 auf Steuern, mit T€ 266 auf ausstehende Eingangsrechnungen sowie mit T€ 324 auf Verpflichtungen gegenüber dem Personal entfällt.

Der Finanzmittelbestand hat sich zum Bilanzstichtag des Vorjahres um T€ 379 auf T€ 137 vermindert.

Die Liquiditätslage der Unternehmensgruppe blieb im gesamten Geschäftsjahr 2011 weiterhin stark angespannt. Zunächst belasteten Abfindungszahlungen aufgrund der Restrukturierungsmaßnahmen die Liquidität. Im Verlauf des Jahres führten insbesondere die laufenden Verluste im Nahrungsmittelbereich zu einer weiteren Verschärfung.

Nachtragsbericht, Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 31.12.2011

Die Alexanderwerk-Gruppe hat die zwischenzeitlich bestandsbedrohende Liquiditätskrise erfolgreich eingedämmt. Aufgrund der weiterhin positiven Auftragslage im Konzern, der plangemäßen Entwicklung der Gruppe und der darauf basierenden Unternehmensplanungen konnte der eingeschlagene Weg zur Gesundung des Gesamtkonzerns in den Jahren 2012 und 2013 weiter gegangen werden. Insbesondere konnte trotz der zunächst noch schwierigen finanziellen Lage das Tilgungsdarlehen in 2012 planmäßig mit rd. T€ 475 bedient werden.

Die Sicherstellung einer ausreichenden Finanzierung der Alexanderwerk AG und ihrer Tochtergesellschaften war auch im Jahr 2012 die wichtigste Aufgabe für Vorstand und Aufsichtsrat. Dies in besonderer Weise vor dem Hintergrund stark steigender Umsätze und der daraus resultierenden Finanzierungserfordernisse. Nachdem sich die Suche nach weiteren Eigenkapitalgebern in 2011 als nicht weiter verfolgbar erwiesen hatte, wurde versucht, die finanzielle Situation durch Erweiterungen der Kreditlinien bzw. Avallinien sowie durch Leasingfinanzierung zu stabilisieren. Durch eine Vielzahl von Einzelmaßnahmen ist es letztlich gelungen, die finanziellen Erfordernisse zu bewältigen. In diesem Zusammenhang konnten insbesondere die Kreditlinien bei den Hausbanken bis weit in das Jahr 2014 und darüber hinaus verlängert werden.

Der Auftragseingang bei den Neumaschinen in Höhe von T€ 17.419 war auch im Geschäftsjahr 2012 von weiteren Zuwächsen geprägt. Der Auftragseingang im Ersatzteil- und Servicebereich lag mit T€ 3.732 ebenfalls deutlich über dem Vorjahr und erreichte das Niveau des Jahres 2010.

Im Übrigen hat sich die Gesamtgruppe nach dem 31. Dezember 2011 in allen Bereichen überwiegend positiv entwickelt:

Der in die Alexanderwerk GmbH ausgegliederte Bereich Vertrieb, Entwicklung, Konstruktion und Montage zeigt deutlich verbesserte Ergebnisse. Die personellen Verstärkungen in den Bereichen Vertrieb und Projektmanagement ermöglichen uns, bessere und intensivere, kundenspezifische Beratungen durchzuführen.

Der in die AlexanderwerkService GmbH ausgegliederte Bereich Ersatzteile und Service hat sich im Geschäftsjahr 2012 erneut positiv entwickelt. Durch unerwartete Mitarbeiterfluktuation konnte der geplante Umsatz allerdings nicht erreicht werden. Gleichwohl wurde wieder ein positives Jahresergebnis erzielt.

Die Ausgliederung der Teileproduktion in die Alexanderwerk Produktions GmbH zeigt ebenfalls positive Wirkungen. Die neu hinzugewonnenen und aktiv tätigen Gesellschafter entwickeln das Unternehmen permanent positiv weiter. Hier sind gerade für die Alexanderwerk-Gruppe deutliche Synergieeffekte zu spüren, die für das Jahr 2012 auch zu einem positiven Jahresergebnis in der Beteiligungsgesellschaft geführt haben.

Im Februar 2012 erhielt Alexanderwerk Inc. einen Großauftrag zur Herstellung einer Walzenpresse über rd. 5,8 Mio. €. Die Auslieferung erfolgte im Dezember 2012. Unsere US-amerikanische Tochter trägt durch ihre erfolgreichen Aktivitäten sehr wesentlich zu unserem Erfolg bei.

Schließlich konnte auch die Alexanderwerk AG als reine Management- und Führungsholding für das Jahr 2012 aufgrund von Konzernumlagen erstmalig ein positives Ergebnis erzielen.

Im Konzern wurde im Jahr 2012 ein Umsatz von rd. T€ 19.340 (konsolidiert) erwirtschaftet. Der Auftragseingang im Jahr 2012 lag um 34 % höher gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum und beträgt (konsolidiert) T€ 25.093. Vorstand und Aufsichtsrat gehen auf Grund der bisher vorliegenden (ungeprüften) Abschlüsse von einem Konzernjahresüberschuss in Höhe von ca. T€ 1.000 aus.

Im Juni 2012 fand wieder die (in dreijährigem Rhythmus veranstaltete) ACHEMA, der weltgrößte, internationale Ausstellungskongress für Chemische Technik, Umweltschutz und Biotechnologie in Frankfurt statt. Hier konnte die Alexanderwerk-Gruppe auf ca. 100 qm die neueste Technologie präsentieren und ihre Kundenbeziehungen pflegen.

Das Jahr 2013 ist erfolgversprechend verlaufen. Wir rechnen auf Basis der vorläufigen Erkenntnisse für das Gesamtjahr 2013 mit einem Konzernjahresüberschuss in mindestens der Höhe des Jahres 2012.

Die Kooperations- und Beteiligungsstrategien wurden auch in 2012 durch Vorstand und Aufsichtsrat weiter vorangetrieben. Gemeinsam mit starken Partnern, mit denen bereits intensive Gespräche geführt wurden, soll mittelfristig die Marktposition des Konzerns gesichert und deutlich ausgeweitet werden. Eine Festlegung der Kooperationen im Detail erfolgt voraussichtlich im Jahr 2014.

Mit Wirkung zum 31.01.2012 hat Herr Jürgen Kullmann sein Vorstandsmandat niedergelegt und ist aus dem Unternehmen ausgeschieden. Ab dem 01.02.2012 hat Herr Manfred Teichelkamp als Alleinvorstand die Leitung der Alexanderwerk-Gruppe übernommen.

Am 14. Oktober 2013 wurde Herr Alfons Schmidt zum alleinvertretungsberechtigten Vorstand bestellt und Herr Manfred Teichelkamp zum gleichen Zeitpunkt abberufen. Herr Alfons Schmidt ist Diplom-Ingenieur und ausgewiesener Kenner der Branche. Nachdem er schon seit Anfang 2012 als technischer Berater im Unternehmen tätig war, wurde er bereits im Juli 2013 zum Geschäftsführer der im Mehrheitsbesitz stehenden operativ tätigen Konzerngesellschaften bestellt.

Durch die wiederholten Veränderungen in der Leitung der Alexanderwerk AG fungierte der Vorsitzende des Aufsichtsrats nicht nur als Kontrollorgan im Sinne des AktG, sondern war wegen der in seiner Person liegenden Detailkenntnisse von in der Vergangenheit verursachten bis in die Gegenwart reichenden Tatbeständen gezwungenermaßen vergleichsweise eng in das operative Geschäft eingebunden.

Leider ist unser Aufsichtsratsmitglied Frau Margarete Skowasch am 19. März 2013 durch einen tragischen Unglücksfall verstorben. Als neues Aufsichtsratsmitglied konnten wir Herrn Klaus Möllerfriedrich gewinnen. Mit seiner gerichtlichen Bestellung vom 14. Mai 2013 haben wir auch wieder einen satzungsgemäßen Aufsichtsrat.

Sonstige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die Auswirkungen auf den Konzernabschluss haben könnten, liegen nicht vor.

Ausblick und Chancen

Unsere traditionellen Märkte Europa, Asien und Nordamerika unterliegen weiterhin einer strukturierten und nachhaltigen Bearbeitung, nunmehr durch den Konzernvorstand sowie durch die Mitarbeiter der Tochtergesellschaften. In Asien sehen wir auch weiterhin Wachstumspotenzial und interessante Perspektiven. In den USA konnten wir durch den äußerst engagierten Vertrieb der Alexanderwerk Inc. Projekte gewinnen, die zu einer weiteren Umsatz- und Gewinnstabilisierung führen werden.

Unsere Aktivitäten sind zum einen auf weiteres internes Wachstum der operativen Gesellschaften gerichtet. Darüber hinaus arbeiten wir zum anderen verstärkt an verschiedenen Kooperationsprojekten.

Wir gehen aufgrund der derzeitigen Situation von der Fortsetzung der positiven Entwicklung in 2014 aus. Für 2015 erwarten wir trotz der Zukunftsrisiken eine Fortsetzung der eingeleiteten positiven Entwicklung.

Risiken und Risikomanagement

Der Vorstand hat gemäß der gesetzlichen Verpflichtung in § 91 Abs. 2 AktG geeignete Maßnahmen getroffen, insbesondere ein für die Größe unserer Gesellschaft angemessenes Überwachungssystem eingerichtet, um den Fortbestand der Gesellschaft bzw. deren Tochtergesellschaften gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Wie in der Vergangenheit lag der Fokus dieses Systems im Wesentlichen auf den bestandsgefährdenden Risiken ,Fortführung der Unternehmenstätigkeit' sowie ,Erhaltung der Liquidität'; andere Risiken waren für die Alexanderwerk AG und die Alexanderwerk-Gruppe demgegenüber von einer deutlich verminderten Relevanz und hatten faktisch keine oder kaum praktische Bedeutung. Die von Vorstand und Aufsichtsrat zur Bewältigung der bestandsgefährdenden Risiken getroffenen Maßnahmen seit dem Geschäftsjahr 2010 haben den Bestand der Alexanderwerk AG und der gesamten Gruppe gesichert.

Unsere Risikopolitik besteht grundsätzlich darin, vorhandene Chancen optimal zu nutzen und die mit unserer Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, wenn damit ein entsprechender Mehrwert geschaffen werden kann. Verschiedene Risiken könnten die Geschäftsentwicklung, die Finanzlage und das Ergebnis stark beeinflussen. Neben den im Folgenden genannten Risikofaktoren sehen wir uns noch weiteren Risiken ausgesetzt, die wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwar für vernachlässigbar halten, die aber unser Geschäft ebenfalls beeinflussen können.

Im Zuge laufender Geschäftsleitungs- und Führungskreistreffen werden insbesondere die Risikobereiche Liquidität, Qualität und Liefertreue, Kundenakzeptanz und Auftragseingang, Personalentwicklung, Outsourcing sowie Vereinbarungen mit nahe stehenden Personen erörtert und erforderliche Maßnahmen vereinbart, deren Umsetzung bei den nächsten Treffen überprüft wird.

Gesamtwirtschaftliche und Branchenrisiken und -chancen

Mögliche Risiken für die künftige Entwicklung der Alexanderwerk-Gruppe resultieren im Wesentlichen aus konjunkturellen Einflüssen in den relevanten Märkten, insbesondere in Asien und den USA.

Besondere Kompetenzen hat die Gesellschaft im Chemie- und Pharmabereich, deren Entwicklungen damit von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft sind. Beide Branchen werden prognostisch international weiterhin wachsen. Die operativen Gesellschaften sind weltweit aktiv, wobei der amerikanische Markt durch die Alexanderwerk Inc. bearbeitet und beliefert wird.

Auftrags- und Beschaffungsrisiken

Der wesentliche Teil des Geschäftes der Alexanderwerk-Gruppe ist das Projektgeschäft. Dadurch besteht die Notwendigkeit, permanent neue Projekte zu akquirieren. Wir wirken daraus entstehenden Risiken entgegen, indem wir langjährige und dauerhafte Kundenbeziehungen aufbauen und pflegen. Dadurch ist es uns gelungen, unseren - deutlich erhöhten - Umsatz mit namhaften Bestandskunden zu erwirtschaften und darüber hinaus unseren Kundenkreis zu erweitern.

Preisänderungsrisiken wirken wir dadurch entgegen, dass wir einkaufsseitig mit Rahmenverträgen und stetiger Konditionenkontrolle (Ausschreibungen und Einholung von Vergleichsangeboten der jeweiligen Wettbewerber) arbeiten.

Technik- und Anlagenrisiken

Risiken können sich auch ergeben aus der dem Projektgeschäft immanenten Bildung von technischen Konfigurationen. Diesem wirken wir durch den Einsatz eines Vier-Augen-Systems auch in dem Konstruktionsbereich entgegen.

Personalrisiken

Ein weiterer Schlüssel für die erfolgreiche weitere Umsetzung des Sanierungskonzeptes und die Unternehmensfortführung sind die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiter und Führungskräfte. Die Qualifizierung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter ist weiterhin ein Kernanliegen der Unternehmensleitung. Daneben konnten strategisch wichtige Berater für eine intensive Zusammenarbeit gewonnen werden.

Da in allen Geschäftsbereichen das Know-how der Mitarbeiter ein entscheidender Wettbewerbsfaktor ist, ergeben sich daraus potentielle Risiken, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen und kein adäquater Ersatz gefunden werden kann. Wir begegnen diesem Risiko, indem wir unseren Mitarbeitern marktgerechte Gehälter zahlen und ihnen ein angenehmes Arbeitsumfeld schaffen. Zudem bilden wir Mitarbeiter aus und übernehmen diese im Regelfall am Ende ihrer Ausbildungszeit. Hinzu kommen Aspekte wie die Schaffung von nachhaltiger Arbeitssicherheit durch das Erwirtschaften operativer Gewinne sowie geeignete Weiterbildungsmaßnahmen.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Die finanzwirtschaftlichen Risiken der Gruppe betreffen im Wesentlichen Liquiditätsrisiken, daneben Ausfall- und Zinsrisiken.

Besonderes Augenmerk im Rahmen des Risikomanagements wird auf die Liquiditätssteuerung und -überwachung gelegt. Diese erfolgt mittels einer rollierenden wöchentlichen Finanzplanung und Finanzanalyse.

Aufgrund des Projektgeschäfts sind insbesondere die Tochtergesellschaften Alexanderwerk GmbH und Alexanderwerk Inc. darauf angewiesen, Aufträge vorfinanzieren zu können. Die notwendige Liquidität für die Gruppe wird wesentlich durch die operativ tätigen Tochtergesellschaften gemeinsam gestellt. Bedingt durch die Verbesserung der Ertragslage haben sich die Liquiditätsrisiken vermindert.

Das zurzeit verfügbare Kreditvolumen und die vorhandenen liquiden Mittel stellen aus heutiger Sicht eine verbesserte Finanzierungs- und Liquiditätsversorgung für die Unternehmensgruppe dar. Um dauerhaft erfolgreich am Markt agieren zu können, bedarf es jedoch noch weiterer finanzieller Maßnahmen.

Da die Alexanderwerk AG und ihre deutschen Tochtergesellschaften ausschließlich in Euro fakturieren, verbleiben mögliche Währungsrisiken allenfalls bei der US-Tochtergesellschaft Alexanderwerk Inc. Devisentermingeschäfte zur Sicherung des Wechselkurses zwischen dem Euro und dem US-Dollar werden von uns zurzeit nicht vorgenommen.

Allerdings führt ein fester Euro dauerhaft zu Preis- und Auftragsrisiken auf der Umsatzseite.

Ausfallrisiken

Zur Vermeidung von Zahlungsverzögerungen oder Schwierigkeiten beim Einzug von Forderungen werden die Entwicklung des Forderungsbestandes und die Forderungsstruktur permanent durch die Gesellschaften kontrolliert. Hierdurch lassen sich bereits sehr früh mögliche Risiken erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Das Forderungsmanagement als integrierter Bestandteil des Risikomanagements wurde weiter ausgebaut.

Die überwiegende Zahl unserer Kunden sind langjährig überaus erfolgreiche, international tätige Unternehmen, die auch in konjunkturellen Krisenzeiten finanziell sehr stabil sind. Dadurch verringert sich grundsätzlich das Ausfallrisiko von Forderungen. Zur Beurteilung des Ausfallrisikos werden für Neukunden Informationen über deren Bonität eingeholt, bei Bestandskunden in gewissen Abständen. Die gewonnenen Ergebnisse werden beim Eingehen von Leistungsbeziehungen berücksichtigt. Mit Neukunden im Ausland wird anteilige Vorauskasse vereinbart. Das maximale Ausfallrisiko besteht in Höhe der bilanzierten Forderungen.

Zinsrisiken

Zinsrisiken resultieren aus Änderungen des Marktzinsniveaus, die sich auf die Höhe der Zinszahlungen für variabel verzinsliche Verbindlichkeiten auswirken.

Durch das variabel verzinsliche Darlehen der Rheinland-Pfalz Bank (Restlaufzeit bis zum 30.09.2015) unterliegt die Alexanderwerk AG einem geringfügigen Zinsänderungsrisiko. Das bislang bestehende Zinsderivat ist ausgelaufen.

Zinsrisiken wird durch stetige Beobachtung des Marktes, Verhandlungen mit den kreditgebenden Banken sowie durch manuelles Pooling von Kontokorrentkonten entgegengewirkt.

Bestandsgefährdende Risiken

Die Fortführung der Alexanderwerk-Gruppe ist nur bei konsequenter Weiterführung der Sanierungsmaßnahmen und der weiteren Sicherstellung des Finanzierungsbedarfes gegeben. Die Liquiditätsplanungen der Gesellschaften weisen im Finanzierungsverbund des Konzerns eine planmäßig ausreichende Liquiditätssituation aus, so dass dieses Risiko eingedämmt ist. Weitere erhebliche, bestandsgefährdende Risiken, die sich wesentlich auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Alexanderwerk AG auswirken könnten, bestehen unseres Erachtens aus heutiger Sicht nicht. Wir haben alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, die aus unserer Sicht notwendig sind, um solche Risiken rechtzeitig erkennen zu können.

Umwelt und Nachhaltigkeit

Für die Alexanderwerk-Gruppe ist der Schutz der Umwelt eine der bedeutendsten gesellschaftlichen Herausforderungen der Zeit und damit ein wichtiges unternehmerisches Ziel. Wir leisten deshalb seit Jahren durch laufende Fortentwicklung unserer Maschinen einen Beitrag zur Ressourcenschonung.

So legen wir im Bereich Industriemaschinen in besonderem Maße den Focus auf die Reduktion des CO2-Ausstoßes. Bisher wird in vielen Industriebereichen ein Grossteil der Granulate mittels Fließbetttechnologie hergestellt. Dabei wird dem Rohstoff Feuchtigkeit zugesetzt, die später wieder thermisch beseitigt werden muss. Der von uns seit Jahren favorisierte, energiesparende Weg mechanischer Kompaktier- und Granulierverfahren nutzt jedoch die natürlichen Bindekräfte des Rohmaterials dahingehend, dass das gewünschte Granulat ausschließlich durch mechanische Kraft seinen vorgesehenen Zustand erhält.In jüngster Vergangenheit gelingt es uns zunehmend potentielle Anwender auf unser umweltschonendes Verfahren hinzuweisen. Darüber hinaus entwickeln wir gemeinsam mit Kunden Verfahren zur Nutzung natürlicher Stoffe zum Ersatz umweltschädigender Substanzen.

Angaben nach Übernahmerichtlinie-Umsetzungsgesetz (§ 315 Abs. 4 HGB)

Zum Bilanzstichtag 31.12.2011 betrug das Grundkapital der Alexanderwerk AG unverändert zum Vorjahr € 4.680.000,00. Es ist eingeteilt in 1.800.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Der rechnerische Nennwert je Aktie beträgt € 2,60.

Beschränkungen, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind der Gesellschaft nicht bekannt.

Nach Kenntnis der Alexanderwerk AG bestanden zum Bilanzstichtag folgende direkte und indirekte Beteiligungen am Grundkapital, die 10 % der Stimmrechte überschreiten:

Independent Capital Aktiengesellschaft, Stuttgart; direkter Anteil der Stimmrechte 16,14 %. Diese Beteiligung wurde gem. Mitteilung der Aktionärin vom 12.12.2011 auf einen Anteil von 7,83 % der Stimmrechte reduziert.

Manfred Teichelkamp, Duisburg, Vorstand der Alexanderwerk AG, indirekter Anteil der Stimmrechte 16,33 %.

Davon sind Herrn Teichelkamp 6,10% an Stimmrechten sowie 10,2% beziehbare Stimmrechte aufgrund von Finanzinstrumenten zuzurechnen. Die Stimmrechte und Finanzinstrumente werden von der Cantina - lecker essen und trinken GmbH, Duisburg, gehalten, die Herr Teichelkamp über die OMEGA Consulting GmbH, Duisburg, kontrolliert.

Diese Angaben beziehen sich auf Pflichtmitteilungen der Aktionäre gemäß § 21 Abs. 1 bzw. § 25 Abs. 1 WpHG. Nach den Mitteilungen können sich Veränderungen ergeben haben, die der Gesellschaft gegenüber nicht meldepflichtig waren. Da die Gesellschaft nur Inhaberaktien ausgegeben hat, werden ihr nur Veränderungen des Aktienbesitzes bekannt, soweit diese meldepflichtig sind und dieser Meldepflicht auch nachgekommen wird.

Es existieren keine Inhaber von Stückaktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. Ferner gibt es weder eine gesonderte Stimmrechtskontrolle noch Kontrollrechte der am Kapital beteiligten Arbeitnehmer, die nicht unmittelbar ausgeübt werden.

Hinsichtlich der Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes wird auf die §§ 84, 85 AktG verwiesen. Nach § 7 der Satzung bestimmt der Aufsichtsrat die Zahl der Vorstandsmitglieder; der Vorstand besteht aus einer oder mehreren Personen.

Bei Satzungsänderungen sind die §§ 179 ff AktG zu beachten. Über Satzungsänderungen hat die Hauptversammlung zu entscheiden (§119 Abs. 1 Nr. 5 und § 179 Abs. 1 AktG). Änderungen der Satzung, die nur die Fassung betreffen, können vom Aufsichtsrat beschlossen werden (§ 28 der Satzung der Alexanderwerk AG).

Der Vorstand wurde in der Hauptversammlung vom 21. September 2007 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 1. Juni 2012 einmalig oder mehrmalig das Kapital der Gesellschaft um bis zu insgesamt € 2.340.000 durch Ausgabe von bis zu 900.000 neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen.

In der Hauptversammlung vom 19. November 2010 wurde der Vorstand ermächtigt, im Zeitraum bis zum 18. November 2015 bis zu 10 % des Grundkapitals über die Börse oder mittels eines öffentlichen Kaufangebots zurückzukaufen.

Die Alexanderwerk AG hat keine wesentlichen Vereinbarungen getroffen, die besondere Regelungen für den Fall des Kontrollwechsels bzw. Kontrollerwerbs enthalten, der infolge eines Übernahmeangebots entstehen kann.

Entschädigungsvereinbarungen mit den Mitgliedern des Vorstandes oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots hat die Gesellschaft nicht getroffen.

Nach Ende des Geschäftsjahres sind hinsichtlich der vorgenannten Angaben folgende Änderungen eingetreten:

Am 29. September 2011 schlossen die independent capital AG und die Süddeutsche Aktienbank AG als Veräußerer und die Cantina - lecker essen und trinken GmbH als Erwerber einen Aktienkauf- und -übertragungsvertrag und einen Optionsvertrag jeweils über Aktien an der Alexanderwerk AG in Höhe von insgesamt rd. 10,23 %. Die Cantina - lecker essen und trinken GmbH wird von der OMEGA Consulting GmbH kontrolliert, die wiederum von Herrn Manfred Teichelkamp kontrolliert wird. Die Mitteilungen nach dem WpHG, die im Zusammenhang mit dem Abschluss dieser Verträge und der Übertragung der jeweiligen Aktien der Veräußerer auf den Treuhänder ergingen, erfolgten am 7., 10., 14., 20. Oktober, am 4., 8., 23. November, am 12. Dezember 2011 und am 5. April 2012. Die in dem Optionsvertrag eingeräumte Option verfiel mit Ablauf des 31. März 2012. Der Aktienkaufvertrag wurde am 11. April 2012 vollzogen. Die Mitteilungen nach dem WpHG in diesen Zusammenhängen erfolgten am 13. April 2012.

Seit dem 11. April 2012 hält die Cantina - lecker essen und trinken GmbH - und damit mittelbar die OMEGA Consulting GmbH und Herr Manfred Teichelkamp - rd. 17,18 % der Aktien an der Alexanderwerk AG.

Am 21. Januar 2013 haben independent capital AG und Süddeutsche Aktienbank AG mitgeteilt, dass sie seit dem 18. Januar 2013 keine Aktien der Alexanderwerk AG mehr halten.

Herr Franz-Bernd Daum, Deutschland, hat mitgeteilt, dass er am 21. Januar 2013 182.069 Stück Aktien der Alexanderwerk AG erworben hat und sein Stimmrechtsanteil zu diesem Zeitpunkt 15,22 % beträgt.

Steuerungssystem

Die Alexanderwerk AG verfügt im Rahmen ihres internen Kontrollsystems und des Risikomanagements über geübte Methoden zur Unternehmensführung und Überwachung in verschiedenen Bereichen. Spezielle Ethikcodes und vergleichbare interne Richtlinien gibt es bei der Alexanderwerk AG hingegen nicht.

Der Vorstand leitet das Unternehmen mit dem Ziel nachhaltiger Wertschöpfung in eigener Verantwortung. Dabei gilt der Grundsatz der Gesamtverantwortung, d.h. der Vorstand trägt die Verantwortung für die gesamte Geschäftsführung. Er entwickelt die Unternehmensstrategie und sorgt in Abstimmung mit dem Aufsichtsrat für deren Umsetzung.

Die gesellschaftsübergreifende Konzernsteuerung wird durch folgende organisatorische Maßnahmen sichergestellt. Das Rechnungswesen der deutschen Gesellschaften erfolgt zentral durch die Alexanderwerk AG, das Controlling ebenfalls mit Ausnahme der Alexanderwerk Produktions GmbH. Dadurch ist zum einen eine durchgängige Einhaltung der Rechnungslegungsstandards gewährleistet. Zum anderen liegen die für die Konzernrechnungslegung relevanten Informationen an zentraler Stelle vor. Die Rechnungslegung der amerikanischen Tochtergesellschaft wird durch eine detaillierte monatliche Berichterstattung - wie auch für die deutschen Gesellschaften - sichergestellt. Darüber hinaus erfolgt halbjährlich ein Review durch einen amerikanischen Prüfer.

Die Konzernabschlusserstellung einschließlich der Überleitung von den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften bzw. von den amerikanischen Rechnungslegungsstandards (US-GAAP) auf IFRS, die Währungsumrechnung, die Durchführung der Konsolidierungsbuchungen sowie die Herleitung der einzelnen Konzernrechnungslegungsinstrumente erfolgt unter Zuhilfenahme eines externen Dienstleisters.

Vergütungsbericht

Die Vergütung der Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat festgelegt und regelmäßig überprüft. Kriterien der Vergütung sollen dabei insbesondere deren jeweilige Verantwortung, die persönliche Leistung, der Unternehmenserfolg sowie die Entwicklung der Gesellschaft sein.

Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in der Satzung geregelt. Sie orientiert sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder und setzt sich aus einer Grundvergütung sowie einem sitzungsabhängigen Teil zusammen. Die gegenwärtig geltende Vergütungsregelung für den Aufsichtsrat ist in § 17 der Satzung geregelt. Weitere Informationen zur Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat sind im Anhang zu finden.

 

Remscheid, den 07. Februar 2014

Alexanderwerk AG

Dipl.-Ing. Alfons Schmidt, Vorstand

KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011

der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid

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  Konzernanhang 01.01.2011 bis 31.12.2011
01.01.2010 bis 31.12.2010
Umsatzerlöse 3.1 15.855.437 13.801.254
Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen 3.2 50.694 -331.357
Aktivierte Eigenleistungen   0 44.649
Gesamtleistung   15.906.131 13.514.546
Sonstige betriebliche Erträge 3.3 324.352 959.405
Materialaufwand      
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren   -4.281.622 -3.506.916
Aufwendungen für bezogene Leistungen   -887.928 -765.602
  3.4 -5.169.550 -4.272.518
Personalaufwand      
Löhne und Gehälter   -5.246.172 -4.561.772
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung   -961.341 -977.352
  3.5 -6.207.513 -5.539.124
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 3.6 -317.257 -383.914
Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.7 -4.259.976 -4.060.027
Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit   276.187 218.368
Finanzerträge      
Zinsen und ähnliche Erträge   49.522 89.003
Finanzaufwendungen      
Zinsen und ähnliche Aufwendungen   -412.635 -279.046
Finanzergebnis 3.8 -363.113 -190.043
Ergebnis der gewöhlichen Geschäftstätigkeit   -86.926 28.325
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3.9 -447.037 503.948
Ergebnis des aufgegebenen Geschäftsbereichs   0 -2.793.393
Konzern-Jahresfehlbetrag   -533.963 -2.261.120
Ergebnisanteil fremder Gesellschafter   562.236 162.682
Ergebnisanteil der Aktionäre der Alexanderwerk Aktiengesellschaft   -1.096.199 -2.423.802
Ergebnis je Aktie des fortgeführten Bereichs in €      
unverwässert   -0,61 0,21
verwässert   -0,61 0,21
Ergebnis je Aktie des fortgeführten und nicht fortgeführten Bereichs in €      
unverwässert   -0,61 -1,35
verwässert   -0,61 -1,35
Gewichteter Durchschnitt der Stammaktien      
unverwässert   1.800.000 1.800.000
verwässert   1.800.000 1.800.000

KONZERNBILANZ zum 31. Dezember 2011

der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid

AKTIVA

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  Konzernanhang 31.12.2011
31.12.2010
Langfristiges Vermögen      
Immaterielle Vermögenswerte      
Konzessionen und gewerbliche Schutzrechte   58.490 54.160
Entwicklungskosten   71.713 78.822
  4.1 130.203 132.982
Sachanlagen      
Betriebsnotwendige Grundstücke und Bauten   54.915 56.826
Technische Anlagen und Maschinen   813.700 592.678
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   463.397 160.089
  4.2 1.332.012 809.593
Latente Steuern 4.3 779.731 1.032.040
    2.241.946 1.974.615
Kurzfristiges Vermögen      
Vorräte      
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe   139.385 277.452
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen   1.007.251 875.564
Fertige Erzeugnisse und Waren   901.571 664.836
Geleistete Anzahlungen   17.026 136.902
  4.4 2.065.233 1.954.754
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.5 3.907.441 3.336.970
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte   1.672.068 1.044.939
Zahlungsmittel   137.350 516.063
    5.716.859 4.897.972
Zur Veräußerung bestimmtes langfristiges Vermögen   0 250.002
    7.782.092 7.102.728
    10.024.038 9.077.343

Passiva

     
  Konzernanhang 31.12.2011
31.12.2010
Eigenkapital      
Gezeichnetes Kapital   4.680.000 4.680.000
Kapitalrücklage   805.672 805.672
Gewinnrücklagen   -7.846.063 -6.746.635
Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern   1.147.919 566.933
  4.6 -1.212.472 -694.030
Langfristige Verbindlichkeiten      
Rückstellungen für Pensionen 4.7 2.143.216 2.202.085
Langfristige Finanzschulden 4.8 1.394.383 0
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten   90.107 209.741
    3.627.706 2.411.826
Kurzfristige Verbindlichkeiten      
Übrige kurzfristige Rückstellungen 4.9 455.253 341.437
Kurzfristige Finanzschulden 4.8 2.039.651 2.725.253
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   2.652.820 2.501.838
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 4.8 2.461.080 1.791.019
    7.608.804 7.359.547
    10.024.038 9.077.343

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011

der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid

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  Konzernanhang 2011
2010
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit      
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)   276.186 218.368
Anpassungen für nicht zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge      
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   317.257 383.914
+/- Verluste/Gewinne aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens   -228 -3.791
+/- Veränderung der Rückstellungen   54.947 -883.181
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge   0 -474.822
Veränderung des Nettoumlaufverm. (Working Capital)      
+/- Abnahme/Zunahme der Vorräte   -129.836 1.504.836
+/-Abnahme/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen   -815.471 161.801
+/- Abnahme/Zunahme der sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte   -627.129 -598.831
-/+ Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   395.982 -203.462
-/+ Abnahme/Zunahme der übrigen Verbindlichkeiten   550.427 1.394.876
+ erhaltene Zinsen   7.086 56.793
- gezahlte Zinsen   -315.745 -178.668
- gezahlte Ertragsteuern/erstattete Ertragsteuern   -2.408 -2.244
- Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des aufgegebenen Geschäftsbereichs 2.7 0 -870.995
    -288.932 504.594
Cashflow aus der Investitionstätigkeit      
+ Einzahlungen aus den Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens   300 7.018
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen   -811.675 -315.947
-Auszahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen   0 -6.781
- Cashflow aus der Investitionstätigkeit des aufgegebenen Geschäftsbereichs   0 7.580
    -811.375 -308.130
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit      
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten   708.781 0
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten   0 -1.428.817
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen im Wege der Kapitalerhöhung   18.750 250.000
- Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit des aufgegebenen Geschäftsbereichs   0 -328.223
    727.531 -1.507.040
= Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel 5.4 -372.776 -1.310.576
Finanzmittelbestand am Anfang des Geschäftsjahres   516.063 1.821.551
+/- Zahlungsunwirksame konsolidierungs- und wechselkursbedingte Veränderungen 5.4 -5.937 5.088
= Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 5.4 137.350 516.063

KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011

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  Gewinnrücklagen  
in Euro Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinn-/ Verlustvorträge Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung Anteile von nicht be- herrschenden Gesellschafter Gesamt
Stand 01.01.2010 4.680.000 409.922 -4.324.535 -43.177 0 722.210
Kapitalerhöhung   395.750     404.250 800.000
Konzernjahresfehlbetrag     -2.423.802   162.682 -2.261.120
Währungsumrechnung       44.880   44.880
Stand 31.12.2010 4.680.000 805.672 -6.748.337 1.703 566.932 -694.030
Kapitalerhöhung         18.750 18.750
Konzernjahresfehlbetrag     -1.096.199   562.236 -533.963
Währungsumrechnung       -3.229   -3.229
Stand 31.12.2011 4.680.000 805.672 -7.844.536 -1.526 1.147.919 -1.212.472

Erläuterungen zu einzelnen Positionen des Eigenkapitals finden sich unter Punkt 4.6 des Anhangs.

KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011

der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid

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in Euro 2011 2010
Ergebnis des fortgeführten Bereichs -533.963 532.273
Ergebnis des nicht fortgeführten Bereichs 0 -2.793.393
Jahresfehlbetrag -533.963 -2.261.120
Veränderung des Unterschiedsbetrags aus der Währungsumrechnung -3.229 44.880
Gesamtergebnis -537.192 -2.216.240
davon Minderheitsgesellschaftern zuzurechnen 562.236 162.682
davon den Aktionären der Alexanderwerk AG zuzurechnen -1.099.428 -2.378.922

KONZERNANHANG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011

der Alexanderwerk Aktiengesellschaft, Remscheid

1. GRUNDLAGEN DES KONZERNABSCHLUSSES

1.1 Informationen zum Unternehmen

Das Mutterunternehmen der Alexanderwerk-Gruppe, die Alexanderwerk Aktiengesellschaft (im Folgenden Alexanderwerk oder Alexanderwerk AG), ist eine börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in Remscheid, deren Aktien im regulierten Markt an den deutschen Börsen in Düsseldorf und Berlin sowie im Freiverkehr in Frankfurt gehandelt werden.

Die Alexanderwerk AG ist spezialisiert auf die Entwicklung und Fertigung von Spezialmaschinen und Anlagen für die chemische, pharmazeutische und die Grundstoffindustrie. Neben dem Stammwerk in Remscheid existiert eine weitere Niederlassung in den USA, die Alexanderwerk Inc., Horsham (ab 2013: Montgomeryville). Das Unternehmen wird weltweit von Vertriebspartnern repräsentiert. Die Alexanderwerk AG hat sich zu einer reinen Finanz- und Managementholding entwickelt, wobei die vormalige operative Geschäftstätigkeit im Konzern verblieben ist (Tochtergesellschaften).

Die Alexanderwerk AG hat ihren Sitz in 42857 Remscheid (Deutschland), Kippdorfstraße 6-24, und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Wuppertal, HRB 10979, eingetragen.

Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2011 wurde durch Vorstandsbeschluss vom 07. Februar 2014 zur Veröffentlichung freigegeben.

1.2 Allgemeine Grundlagen der Erstellung des Abschlusses

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Die Angaben im Anhang erfolgen in Euro, wenn nicht anders angegeben.

Die Bilanz ist nach Fristigkeit gegliedert, die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren dargestellt. Ein Vermögenswert oder eine Schuld ist als kurzfristig klassifiziert, wenn eine Realisation bzw. Tilgung innerhalb von zwölf Monaten nach dem Bilanzstichtag erwartet wird. Dementsprechend wird ein Vermögenswert oder eine Schuld als langfristig klassifiziert, wenn die Realisation bzw. Tilgung nach mehr als zwölf Monaten erwartet wird.

Im Interesse der Klarheit sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einige Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert aufgeführt und erläutert.

1.3 Erklärung zur Übereinstimmung mit IFRS

Der vorliegende Konzernabschluss der Alexanderwerk Aktiengesellschaft für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 wurde unter Anwendung von § 315 a Abs.1 Handelsgesetzbuch (HGB) im Einklang mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) erstellt, wie sie gemäß der Verordnung Nr. 1606/2002 des Europäischen Parlaments und des Rates über die Anwendung Internationaler Rechnungslegungsstandards in der Europäischen Union anzuwenden sind.

1.4 Änderungen von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Berichtsjahr neu anzuwendende Standards und Interpretationen

Im vorliegenden Konzernabschluss der Alexanderwerk AG wurden alle Standards, die für vor dem 1.1.2011 beginnende jährliche Berichtsperioden anzuwenden sind, berücksichtigt. Eine vorzeitige Anwendung von Standards, die erst nach dem Beginn des Geschäftsjahres 2011 anzuwenden sind, ist nicht erfolgt.

Vom International Accounting Standards Board (IASB) und vom International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wurden Änderungen an folgenden Standards veröffentlicht, die im Berichtsjahr erstmalig verpflichtend anzuwenden waren:

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• Änderung IFRS 1 "Erstmalige Anwendung"
• Änderung IFRS 3 "Unternehmenszusammenschlüsse"
• Änderung IFRS 7 "Finanzinstrumente: Angaben"
• Änderung IAS 1 "Darstellung des Abschlusses"
• Änderung IAS 24 "Angaben zu nahe stehenden Unternehmen und Personen: überarbeitete Definition der nahe stehenden Unternehmen und Personen"
• Änderung IAS 27 "Konzern- und separate Einzelabschlüsse nach IFRS"
• Änderung IAS 32 "Finanzinstrumente: Ausweis: Änderung in Bezug auf die Klassifizierung von Bezugsrechten"
• Änderung IAS 34 "Zwischenberichterstattung"
• Änderung IFRIC 13 "Kundenbindungsprogramme"
• Änderung IFRIC 14 "Vorauszahlung einer Mindestdotierungsverpflichtung"
• IFRIC 19 "Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente"

Diese Änderungen hatten keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss des Alexanderwerk-Konzerns.

Veröffentlichte Standards, die noch nicht angewendet werden

Zum Bilanzstichtag waren die folgenden Standards und Interpretationen bereits veröffentlicht und haben das EU Endorsement durchlaufen, sie sind jedoch erst für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 1.1.2011 beginnen:

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• Änderung IFRS 1 "Erstmalige Anwendung der IFRS"
• Änderung IFRS 7 "Finanzinstrumente : Angaben"
• Änderung IAS 12 "Darstellung des Abschlusses"
• Änderung IAS 12 "Ertragsteuern"
• Änderung IAS 16 "Sachanlagen"
• Änderung IAS 32 "Finanzinstrumente: Darstellung"
• Änderung IAS 34 "Zwischenberichterstattung"
• IFRIC 20 "Abraumkosten in Produktionsphase einer über Tagebau erschlossenen Mine"

Die folgenden Standards und Interpretationen waren zum Stichtag bereits veröffentlicht und zur Anwendung in späteren Jahren vorgesehen, hatten das EU -Endorsement-Verfahren jedoch noch nicht vollständig durchlaufen:

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• Änderung IAS 1 "Darstellung des Abschlusses"
• Änderung IAS 12 "Ertragsteuern"
• Änderung IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer"
• Neufassung IAS 27 "Einzelabschlüsse"
• Neufassung IAS 28 "Anteile an assoziierten Unternehmen"
• Änderung IAS 32 "Finanzinstrumente - Ausweis"
• Änderung IFRS 1 "Erstmalige Anwendung der IFRS"
• Änderung IFRS 7 "Finanzinstrumente : Angaben"
• Änderung IFRS 9 "Finanzinstrumente - Klassifizierung und Bewertung
• IFRS 10 "Konzernabschlusserstellung"
• IFRS 11 "Gemeinschaftliche Vereinbarungen"
• IFRS 12 "Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen
• IFRS 13 "Fair-Value-Bewertungen""

Aus heutiger Sicht ergeben sich aus den erst in den Folgejahren verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss der Alexanderwerk AG. Insbesondere entspricht die nach IAS 27 und SIC 12 vorgenommene Abgrenzung des Konsolidierungskreises auch den künftigen Anforderungen des IFRS 10.

Die Anwendung der Standards und Interpretationen soll ab dem Zeitpunkt erfolgen, ab dem die Anwendung verbindlich vorgeschrieben ist.

1.5 Kritische Schätzungen und Annahmen sowie Ermessensentscheidungen des Managements bei der Bilanzierung

Die Aufstellung des Konzernabschlusses nach IFRS erfordert Schätzungen und Annahmen, die Einfluss auf Ansatz, Bewertung und Ausweis von Vermögenswerten und Schulden, die Angabe von Eventualverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag sowie den Ausweis von Erträgen und Aufwendungen haben. Diejenigen Schätzungen und Annahmen, die ein wesentliches Risiko in Form einer Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden innerhalb des nächsten Geschäftsjahres mit sich bringen, werden im Nachfolgenden unter den Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung sowie zur Bilanz dargestellt. Sie betreffen im Wesentlichen Pensionsrückstellungen, aktivierte latente Steuern für Verlustvorträge, Entwicklungskosten sowie die Festlegung der Nutzungsdauern von Vermögenswerten. Schätzungsanpassungen werden zum Zeitpunkt besserer Erkenntnis erfolgswirksam berücksichtigt.

Weiterhin hat das Management wesentliche Ermessensentscheidungen getroffen.

Mit Wirkung zum 01. April 2011 hat die Alexanderwerk AG ihre Teileproduktion in die Alexanderwerk Produktions GmbH eingebracht. Dazu wurde das notwendige Anlagevermögen sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und unfertige Erzeugnisse an die Gesellschaft verkauft. Mit Wirkung zum 01. Mai 2011 wurden dann 75 % der Anteile an der AlexanderwerkProduktions GmbH an Investoren veräußert. Da die Gesellschaft jedoch zukünftig weiterhin am bisherigen Standort verbleibt und die Geschäftstätigkeit wirtschaftlich nahezu vollständig durch die Alexanderwerk AG determiniert wird (ca. 90 % der Produktion), werden die Vermögensgegenstände und Schulden vollkonsolidiert (wirtschaftlicher Einfluss).

Im Rahmen der Bilanzierung von Fertigungsaufträgen hat die Gesellschaft die percentage-of-completion-Methode angewendet. Hierbei werden Feststellungen über den Fertigungsstand getroffen, die einem gewissen Beurteilungsspielraum unterliegen (cost-to-cost).

Weiterhin bestehen Leasingverhältnisse, bei denen nach Abwägung von Chancen und Risiken sowie der finanziellen Analyse die Entscheidung getroffen wurde, dass diese Leasingverträge die Kriterien eines Finanzierungsleasings erfüllen. Auch hat das Management Ermessensentscheidungen dahingehend getroffen, dass Verlustvorträge zukünftig gemäß der vorliegenden Unternehmensplanung genutzt werden können und demgemäß aktive latente Steuern aufgrund von Verlustvorträgen bilanziert werden. Hinsichtlich vorstehender Punkte wird auf die einzelnen Ausführungen zu den Bilanzposten bzw. zu den Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung hingewiesen.

1.6 Grundlagen der Konsolidierung

Konsolidierungskreis

Im Konsolidierungskreis sind alle Unternehmen enthalten, bei denen die Alexanderwerk AG die unmittelbare oder mittelbare Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik innehat. In der Regel besteht die Möglichkeit der Kontrolle bei einem Stimmrechtsanteil von mehr als 50 %. Bei der Beurteilung, ob Kontrolle vorliegt, werden potenzielle Stimmrechte, die aktuell ausübbar oder umwandelbar sind, berücksichtigt. Tochterunternehmen werden ab dem Zeitpunkt voll konsolidiert, an dem die Kontrolle auf die Alexanderwerk AG übergegangen ist. Es wird zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an dem die Kontrolle endet.

Wie im Vorjahr werden in den Konzernabschluss neben der Alexanderwerk AG die ausländische Tochtergesellschaft Alexanderwerk Inc., die im Vorjahr neu gegründeten Gesellschaften AlexanderwerkService GmbH, Alexanderwerk GmbH und Alexanderwerk Produktions GmbH einbezogen. Die Alexanderwerk Produktions GmbH und die AlexanderwerkService GmbH haben im Geschäftsjahr 2011 ihren laufenden Geschäftsbetrieb aufgenommen.

Im Rahmen der Sicherung der Konzernfinanzierung hatte sich die Cantina - lecker essen und trinken - GmbH mit Sitz in Duisburg im Wege einer Kapitalerhöhung mit 49 % der Anteile (nominal € 24.020,00) an der AlexanderwerkService GmbH beteiligt. Die Gesellschafterin hat von dem Agio in Höhe von € 775.980,00 bislang € 225.980,00 eingezahlt.

Die früheren Tochtergesellschaften, AlexanderSolia GmbH und FoodTec GmbH wurden veräußert, bzw. die FoodTec GmbH befindet sich im Insolvenzverfahren. Die FoodTec GmbH wurde schon im Vorjahresabschluss entkonsolidiert, die Entkonsolidierung der AlexanderSolia GmbH erfolgte auf den 01. Januar 2011. Bereits im Vorjahr wurden die Veräußerungskosten berücksichtigt, die Konzern-Aktiva wurden auf den erzielbaren Wert abgeschrieben.

Die im Oktober 2010 gegründete Alexanderwerk Produktions GmbH mit Sitz in Remscheid hat im Geschäftsjahr 2011 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen. Zu diesem Zweck wurden 75 % der Anteile an drei Investoren veräußert, die bereits in diesem Geschäftsfeld aktiv sind und entsprechendes Know-how in die Gesellschaft einbringen. Die Alexanderwerk-Gruppe ist bis zum heutigen Tage der Hauptkunde der Alexanderwerk Produktions GmbH, diese ist dementsprechend als Zweckgesellschaft zu konsolidieren. Dies folgt auch daraus, dass der entsprechende Nutzen aus der Gesellschaft, wie kostengünstigere und effizientere Produktion, der Alexanderwerk-Gruppe zugute kommt. Entsprechende vertragliche Vereinbarungen wurden im Jahr 2013 bereits verlängert.

Im Zuge der weiteren Restrukturierungsüberlegungen wurden die Beteiligungen der Alexanderwerk Aktiengesellschaft an der Alexanderwerk Inc., der AlexanderwerkService GmbH sowie der Alexanderwerk GmbH in die im Geschäftsjahr 2011 neu gegründete Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG eingebracht, deren Komplementärin die Alexanderwerk Verwaltungs GmbH ist. Beide Gesellschaften haben ihren Sitz in Remscheid.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes der Alexanderwerk AG gemäß § 313 Abs. 2 HGB ist in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

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Firma Sitz Währung Anteil
in %
Eigenkapital Ergebnis
Alexanderwerk Inc. Horsham/USA US-$ 100,00* 622.309,00 58.881,00
AlexanderwerkService GmbH Remscheid 51,00* 826.265,36 4.385,54
Alexanderwerk Produktions GmbH Remscheid 25,00 447.510,41 422.739,16
Alexanderwerk GmbH Remscheid 100,00* 1.171.108,97 13.482,82
Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG Remscheid 100,00 993.150,50 -6.849,50
Alexanderwerk Verwaltungs GmbH Remscheid 100,00 24.204,59 -795,41

* ab 2011 mittelbare Beteiligung über die Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG

Alle einbezogenen Konzernunternehmen haben ihren Jahresabschluss auf den 31.Dezember 2011 aufgestellt.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Abschlüsse der einzelnen Unternehmen wurden entsprechend den Vorschriften zur Einbeziehung in den Konzernabschluss nach einheitlichen Konzernbilanzierungs- und Bewertungsmethoden stetig aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung des Beteiligungsbuchwertes mit dem Konzernanteil am anteiligen, neubewerteten Eigenkapital der konsolidierten Tochterunternehmen zum Zeitpunkt des Erwerbs oder der erstmaligen Konsolidierung unter Berücksichtigung der Inanspruchnahme des Erleichterungswahlrechts nach IFRS 1 für die Eröffnungsbilanz. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Erwerbsmethode. Die Anschaffungskosten des Erwerbs entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und entstandenen bzw. übernommenen Schulden zum Transaktionszeitpunkt zuzüglich den dem Erwerb direkt zurechenbaren Kosten. Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierbare Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden bei der Erstkonsolidierung mit ihrem beizulegenden Zeitwert zum Transaktionszeitpunkt bewertet.

Entstehende positive Unterschiedsbeträge werden als Goodwill aktiviert, passive Unterschiedsbeträge werden erfolgswirksam vereinnahmt. Auf konzernfremde Dritte entfallende Anteile am Eigenkapital werden in der Konzernbilanz im Posten "Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern" erfasst.

Erträge und Aufwendungen, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Gesellschaften sowie Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen werden eliminiert. Auf ergebniswirksame Konsolidierungsvorgänge werden latente Steuern gebildet.

1.7 Währungsumrechnung

Die im Abschluss eines jeden Konzernunternehmens enthaltenen Posten werden auf Basis der Währung bewertet, die der Währung des primären wirtschaftlichen Umfelds, in dem das Unternehmen operiert, entspricht (funktionale Währung). Die Umrechnung der Abschlüsse in die funktionale Währung des Alexanderwerk-Konzerns (Euro) erfolgte für die Bilanzposten -mit Ausnahme des Eigenkapitals - zu Stichtagskursen. Aufwands- und Ertragsposten einschließlich des Jahresergebnisses wurden zu Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Das Eigenkapital - mit Ausnahme des Bilanzergebnisses - wurde zu den jeweiligen historischen Kursen umgerechnet. Differenzen aus der Umrechnung der Bilanzen infolge der Umrechnung des Eigenkapitals zu historischen Kursen sowie der Umrechnung des Jahresergebnisses zu Jahresdurchschnittskursen wurden erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst. Im Berichtsjahr wurden € 3.229 Eigenkapital mindernd (Vorjahr: € 44.880 Eigenkapital erhöhend) eingestellt.

Fremdwährungstransaktionen werden mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen und aus Umrechnungen von monetären Vermögenswerten und Verbindlichkeiten in Fremdwährung zu Stichtagskursen resultieren, werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Die Wechselkurse für die Währungsumrechnung ergeben sich aus der folgenden Tabelle:

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Währung Mittelkurs zum Bilanzstichtag Jahresdurchschnittskurs
  31.12.2011 31.12.2010 31.12.2011 31.12.2010
US Dollar 1,2960 1,3386 1,3926 1,3272

2. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Die Aufstellung des Konzernabschlusses erfolgt mit Ausnahme bestimmter Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, auf Basis der Anschaffungs- und Herstellungskosten. Die nachfolgend dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Die Vorjahreswerte wurden ebenfalls auf Grundlage der zum 31. Dezember angewendeten Standards und Interpretationen ermittelt. Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der in- und ausländischen Töchter sind auf den Stichtag (31. Dezember) des Konzernabschlusses aufgestellt worden; ihnen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde.

2.1 Umsatz- / Ertragsrealisierung

Umsatzerlöse werden zu dem Zeitpunkt realisiert, zu dem Erzeugnisse oder Waren geliefert bzw. die Leistungen erbracht worden sind und der Gefahrenübergang an den Kunden stattgefunden hat. Die Höhe der Umsatzerlöse muss verlässlich bestimmbar sein und von der Einbringlichkeit der Forderung muss ausgegangen werden können. Die Umsatzerlöse aus dem Verkauf von Walzenpressen sowie entsprechenden Serviceleistungen umfassen den erhaltenen beizulegenden Zeitwert ohne Umsatzsteuer, Rabatte und Preisnachlässe.

Erlöse aus Fertigungsaufträgen werden grundsätzlich nach der "Percentage-of-Completion"-Methode realisiert, wonach die Umsätze entsprechend dem Fertigstellungsgrad ausgewiesen werden. Der Fertigstellungsgrad ermitterlt sich aus dem Verhältnis der bis zum Stichtag angefallenen Auftragskosten zu den insgesamt zum Stichtag geschätzten Auftragskosten. Die Auftragskosten umfassen Einzelkosten, die durch die Produktion veranlassten Fertigungs- und Materialgemeinkosten, Abschreibungen, produktionsbezogene Verwaltungskosten sowie sonstige Kosten, die dem Kunden gesondert in Rechnung gestellt werden können. Auftragsänderungen, Nachforderungen oder Leistungsprämien werden berücksichtigt, sofern sie wahrscheinlich zu Erlösen führen, deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann.

Entsprechend der "Percentage-of-Completion"-Methode werden Fertigungsaufträge zum Stichtag in Höhe der aufgelaufenen Auftragskosten zuzüglich des sich aus dem erreichten Fertigstellungsgrad ergebenden anteiligen Gewinns bewertet. Ausgewiesen werden die realisierten Umsatzerlöse in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Wenn das Ergebnis eines Fertigungsauftrags nicht verlässlich schätzbar ist, werden wahrscheinlich erzielbare Umsätze bis zur Höhe der angefallenen Kosten erfasst. Auftragskosten werden in der Periode, in der sie anfallen, als Aufwand ausgewiesen. Ist absehbar, dass die gesamten Auftragskosten die Auftragserlöse übersteigen, wird der erwartete Verlust unmittelbar als Aufwand ausgewiesen.

Daneben werden Erträge aus dem übrigen Verkauf von Walzenpressen erfasst, wenn der Alexanderwerk-Konzern an einen Kunden geliefert hat und die Risiken auf den Kunden übergegangen sind. Geschätzte, noch anfallende Kosten werden durch entsprechende Rückstellungen abgedeckt. Erträge aus Servicegeschäften werden zu dem Zeitpunkt erfasst, in dem die Serviceleistung erbracht worden ist.

2.2 Betriebliche Aufwendungen und Erträge

Betriebliche Aufwendungen werden mit Inanspruchnahme der Leistung, Aufwendungen für Werbung und Absatzförderung sowie sonstige absatzbezogene Aufwendungen zum Zeitpunkt des Anfalls als Aufwand erfasst. Aufwendungen für Forschung werden sofort ergebniswirksam erfasst. Zinsen und sonstige Fremdkapitalkosten werden als Aufwand der Periode behandelt.

Die Erfassung von sonstigen betrieblichen Erträgen erfolgt grundsätzlich dann, wenn die Leistung erbracht, die Höhe der Erträge zuverlässig ermittelbar ist und der wirtschaftliche Nutzen dem Konzern hinreichend wahrscheinlich zufließen wird.

Zinserträge und -aufwendungen werden periodengerecht unter Berücksichtigung der ausstehenden finanziellen Vermögenswerte und Schulden und des anzuwendenden Zinssatzes abgegrenzt. Der anzuwendende Zinssatz ist genau der Zinssatz, der die geschätzten künftigen Zahlungsmittelzuflüsse und -abflüsse über die Laufzeit des finanziellen Vermögenswertes auf den Nettobuchwert des Vermögenswertes abzinst.

2.3 Immaterielle Vermögenswerte

Entwicklungskosten

Entwicklungskosten für Technologieprojekte und Dienstleistungsprodukte werden zu Herstellungskosten aktiviert, soweit die von IAS 38 geforderte technische Realisierbarkeit und Fähigkeit zur Nutzung sowie die Verfügbarkeit der erforderlichen Ressourcen sichergestellt, eine eindeutige Aufwandszurechnung möglich und die beabsichtigte Vollendung und Vermarktung sowie die voraussichtliche Erzielung wirtschaftlichen Nutzens nachgewiesen ist. Die Herstellungskosten umfassen die direkt und indirekt der Entwicklungsphase zurechenbaren Kosten. Aktivierte Entwicklungskosten werden ab dem Produktionsstart über den erwarteten Produktlebenszyklus, der in der Regel drei Jahre beträgt, linear abgeschrieben. Solange ein Entwicklungsprojekt nicht abgeschlossen ist, erfolgt mindestens einmal jährlich eine Überprüfung der Werthaltigkeit der aufgelaufenen aktivierten Beträge. Entwicklungsaufwendungen, welche die Kriterien von IAS 38 nicht erfüllen, sowie sämtliche Forschungsaufwendungen werden sofort ergebniswirksam erfasst. Das betraf im Geschäftsjahr 2011 Kosten in Höhe von T€ 323 (Vorjahr T€ 317).

Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Entgeltlich - und nicht im Zusammenhang mit Beteiligungserwerben - erworbene Patente, Lizenzen und Warenzeichen sowie sonstige immaterielle Vermögenswerte werden zu ihren historischen Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten erfasst.

Immaterielle Vermögenswerte, deren Nutzungsdauern ermittelt werden können, werden linear über die geschätzte Nutzungsdauer der Vermögenswerte abgeschrieben. Die Nutzungsdauern betragen 3 bis 8 Jahre

2.4 Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, unter Berücksichtigung planmäßiger Abschreibungen sowie darüber hinausgehenden Wertminderungen bewertet.

Betriebsnotwendige Grundstücke und Bauten

Grundstücke werden grundsätzlich nicht abgeschrieben.

Für Gebäude gilt eine Abschreibungsdauer von in der Regel 50 Jahren.

Technische Anlagen und Maschinen

Die Nutzungsdauern zur Berechnung der planmäßigen Abschreibung der Anschaffungskosten dieser Anlagen betragen überwiegend 3 bis 10 Jahre.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

Die Betriebs- und Geschäftsausstattungen werden nach Maßgabe der jeweiligen wirtschaftlichen Nutzungsdauer unter Berücksichtigung eines Restbuchwertes ausschließlich linear und zeitanteilig abgeschrieben. Die planmäßige Abschreibungsdauer der Anschaffungskosten der Betriebs- und Geschäftsausstattung beträgt überwiegend zwei bis zehn Jahre.

Als Finanzierungsleasing eingestufte gemietete Sachanlagen werden in Höhe des beizulegenden Zeitwertes beziehungsweise des niedrigeren Barwertes der Leasingraten aktiviert und über die Nutzungsdauer oder kürzere Vertragsdauer abgeschrieben.

Im Geschäftsjahr 2011 wurden folgende Leasingverträge geschlossen, die als Finanzierungsleasing einzustufen sind (sale and lease back):

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Anlagenkategorie Anschaffungskosten Buchwert Vertragslaufzeit Zinssatz
 
T€
31.12.2011
T€
31.12.2010
T€
   
Immaterielle Vermögenswerte 55 46 0 Juli 2011 - Dez. 2014 5,3 %
Technische Anlagen, Maschinen 216 216 0 Dez. 2011 - Juni 2015 7,1 %

2.5 Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen

Wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Buchwerte von immateriellen Vermögenswerten oder Sachanlagen wertgemindert sein könnten, ist nach IAS 36 ein Wertminderungstest durchzuführen. Im Geschäftsjahr 2011 lagen solche Anhaltspunkte nicht vor.

2.6 Latente Steueransprüche

Aktive und passive latente Steuern werden für temporäre Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen und für steuerliche Verlustvorträge abgegrenzt. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt zu dem am Bilanzstichtag für Veranlagungszeiträume ab 2012 gültigen bzw. mit hoher Wahrscheinlichkeit zur Anwendung kommenden Steuersatz, im Inland in Höhe von 32,975 % (Vorjahr: 32,975 %).

Aktive latente Steuern auf Verlustvorträge werden nur in dem Umfang angesetzt, in dem zu versteuerndes Einkommen für die Nutzung der abzugsfähigen temporären Differenzen wahrscheinlich zur Verfügung stehen wird.

Veränderungen der latenten Steuern in der Bilanz führen grundsätzlich zu latentem Steueraufwand bzw. -ertrag. Soweit die Veränderung latenter Steuern aus Sachverhalten resultiert, die direkt im Eigenkapital erfasst wurden, wird auch die Veränderung der latenten Steuern direkt im Eigenkapital berücksichtigt.

Für die Bildung von Steuerrückstellungen und latenten Steuerabgrenzungsposten müssen Schätzungen vorgenommen werden. Daneben sind Schätzungen vorzunehmen, um bestimmen zu können, ob aktive latente Steuern anzusetzen sind oder eine Wertberichtigung notwendig ist.

Es bestehen Unsicherheiten hinsichtlich der Auslegung komplexer Steuervorschriften sowie der Höhe und des Zeitpunkts künftiger zu versteuernder Einkünfte. Unterschiede zwischen den tatsächlichen Ergebnissen und unseren Annahmen oder künftige Änderungen dieser Annahmen können Änderungen des Steuerergebnisses in künftigen Geschäftsjahren bedeuten.

2.7 Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte und Schulden

Im Laufe des Geschäftsjahres 2010 wurde die Einstellung des Geschäftsbereichs Nahrungsmittelmaschinen eingeleitet. Auf dieser Basis wurde der gesamte Geschäftsbereich Nahrungsmittelmaschinen bereits im Konzernabschluss 2010 als aufgegebener Geschäftsbereich ausgewiesen (vgl. hierzu die Ausführungen unter 1.6).

2.8 Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. zu dem niedrigeren Wert der Anschaffungskosten aus realisierbarem Nettoveräußerungspreis abzüglich noch anfallender Kosten. Die Anschaffungskosten werden auf der Basis der gewogenen durchschnittlichen Beschaffungspreise ermittelt.

Unfertige und fertige Erzeugnisse werden - soweit keine auftragsbezogene Fertigung vorliegt und in diesem Fall die "Percentage-of-Completion"-Methode angewendet wird - zu Herstellungskosten bewertet, in die neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Fertigungslöhne einbezogen sind. Liegt der realisierte Nettoveräußerungspreis abzüglich noch anfallender Kosten unter den Herstellungskosten, kommt dieser Wert zum Ansatz.

Die Bestandsrisiken, die sich aus Lagerdauer, geminderter Verwendbarkeit und Auftragsverlusten ergeben, werden durch zusätzliche Abwertungen berücksichtigt.

Fremdkapitalkosten waren nicht zu aktivieren.

Forderungen und Umsätze aus Fertigungsaufträgen werden entsprechend des Fertigstellungsgrads erfasst ("Percentage-of-Completion-Method"). Der Fertigstellungsgrad wird nach der "Cost to Cost Method" ermittelt, der sich aus dem Verhältnis der angefallenen Auftragskosten zu den insgesamt geschätzten Auftragskosten ergibt. Die Bewertung erfolgt zu Herstellungskosten zuzüglich des anteiligen Gewinns entsprechend dem erreichten Fertigstellungsgrad. Verluste aus Fertigungsaufträgen werden unabhängig vom erreichten Fertigungsgrad sofort in voller Höhe in dem Geschäftsjahr erfasst, in dem die Verluste erkennbar werden. Sofern die angefallenen Auftragskosten sowie die erfassten Gewinne und Verluste die Teilabrechnung übersteigen, wird der Überschuss als Vermögenswert aktiviert. der Ausweis erfolgt in dem Posten "Forderungen aus Lieferungen und Leistungen". Bis zur Höhe des aktivischen Ansatzes werden die Anzahlungen auf Fertigungsaufträge verrechnet, im Übrigen separat passivisch ausgewiesen.

Sofern das Auftragsergebnis nicht zuverlässig geschätzt werden kann, werden Umsätze lediglich in Höhe der angefallenen Auftragskosten erfasst ("Zero-Profit Method"). Eine Gewinnrealisierung erfolgt erst, wenn das Auftragsergebnis zuverlässig geschätzt werden kann.

2.9 Originäre finanzielle Vermögenswerte

Die originären finanziellen Vermögenswerte gliedern sich in folgende Kategorien:

(1) Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte (,,at fair value through profit or loss")

(2) Kredite und Forderungen ("loans and receivables")

(3) Bis zur Endfälligkeit gehaltene finanzielle Vermögenswerte ("held to maturity")

(4) Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte ("available for sale")

Bei erstmaliger Erfassung werden die originären Finanzinstrumente mit ihrem beizulegenden Zeitwert (soweit nicht zur Kategorie (1) gehörig zuzüglich etwaiger Transaktionskosten) angesetzt. Bei der Erstbewertung entspricht der beizulegende Zeitwert grundsätzlich dem Transaktionspreis, d.h. der hingegebenen oder der empfangenen Gegenleistungen.

Nach dem erstmaligen Ansatz werden die originären Finanzinstrumente je nach der Kategorie, zu der sie gehören, entweder mit ihrem beizulegenden Zeitwert oder mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Kredite und Forderungen

Kredite und Forderungen ("loans and receivables"), die nicht zu Handelszwecken gehalten werden, werden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungskosten, abzüglich der Wertminderungen, bilanziert. Bei der Alexanderwerk AG sind in dieser Kategorie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie verzinsliche Forderungen kategorisiert. Der Erstansatz erfolgt zum beizulegenden Zeitwert, die Folgebewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Verwendung der Effektivzinsmethode. Die Anschaffungskosten entsprechen grundsätzlich dem Nominalbetrag. Soweit Vermögenswerte dieser Kategorie nicht marktgerecht verzinst werden, wurden diese mit dem Barwert erfasst. Wertminderungen ("impairments") werden vorgenommen, wenn objektive Anhaltspunkte für eine nicht vertragsgemäße Erfüllung vorliegen. Die Höhe der Wertminderungen bemisst sich aus der Differenz zwischen Buchwert und dem unter Verwendung des Effektivzinssatzes ermittelten Barwert der zukünftigen Cashflows.

Kredite und Forderungen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit fixen bzw. bestimmbaren Zahlungen, die nicht an einem aktiven Markt notiert sind. Sie entstehen, wenn der Alexanderwerk-Konzern einem Schuldner Geld, Güter oder Dienstleistungen bereitstellt. Sie zählen zu den kurzfristigen Vermögenswerten mit Ausnahme solcher, die erst mindestens zwölf Monate nach dem Abschlussstichtag fällig werden. Letztere werden als langfristige Vermögenswerte ausgewiesen. Diese Kategorie umfasst verzinsliche Forderungen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, geleistete Anzahlungen sowie Zahlungsmittel und -äquivalente. Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden erstmals zum beizulegenden Zeitwert und anschließend zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Zahlungsmittel und -äquivalente sind Kassenbestände sowie sofort verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten und in der Hauptkasse.

Unverzinsliche originäre Vermögenswerte mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Hierbei wird ein marktüblicher Zinssatz angewendet. Zweifelhafte Forderungen werden mit dem Betrag angesetzt, der aufgrund historischer Ausfallquoten für realisierbar gehalten wird.

Sobald bekannt wird, dass eine bestimmte Forderung oder sonstiger Vermögenswert mit Risiken behaftet ist, welche über das allgemeine Kreditrisiko hinausgehen (z. B. mangelnde Bonität des Schuldners, Uneinigkeit über Bestehen oder Höhe der Forderung, mangelnde Durchsetzbarkeit der Forderung aus rechtlichen Gründen usw.), wird die Forderung bzw. der sonstige Vermögenswert geprüft und - wenn die Umstände darauf schließen lassen, dass die Forderung bzw. der sonstige Vermögenswert uneinbringlich ist - abgeschrieben.

Anderweitige originäre finanzielle Vermögenswerte existieren im Alexanderwerk-Konzern nicht.

2.10 Originäre finanzielle Verbindlichkeiten

Die originären finanziellen Verbindlichkeiten setzen sich im Alexanderwerk-Konzern aus Finanzschulden (Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten), Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten zusammen.

Verbindlichkeiten werden als kurzfristige Verbindlichkeiten klassifiziert, sofern der Alexanderwerk-Konzern nicht das unbedingte Recht hat, die Verbindlichkeit erst mindestens 12 Monate nach dem Bilanzstichtag zu begleichen.

Verbindlichkeiten werden i. d. R. bei ihrem erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert, nach Abzug von Transaktionskosten, angesetzt. In den Folgeperioden werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet; jede Differenz zwischen Auszahlungsbetrag (nach Transaktionskosten) und Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit der Verbindlichkeit unter Anwendung der Effektivzinsmethode in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

2.11 Bilanzierung von Derivaten

Derivative Finanzinstrumente werden im Alexanderwerk-Konzern ausschließlich für Sicherungszwecke im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit angesetzt. Im Geschäftsjahr 2007 wurde ein Zinsbegrenzungsgeschäft in Form einer Höchstsatz-Vereinbarung ("Zinscap") über einen Bezugsbetrag von € 2.050.000 zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos des zugrunde liegenden variabel verzinslichen Schuldscheindarlehens zu einer Prämie von € 23.985 abgeschlossen. Die Laufzeit des Derivats hat am 17. September 2007 begonnen und endete am 15. Dezember 2011. Das zugrunde liegende Schuldscheindarlehen wurde im Geschäftsjahr 2006 aufgenommen, ist endfällig und hatte eine Laufzeit bis zum 15. September 2011. Zur Fortführung des Darlehens vgl. Tz. 4.8.

Für die nicht derivativen Finanzinstrumente erfolgt in allen Bewertungskategorien der Aktivseite der Ansatz zum Handelstag. Sie werden erstmals am Tag des Vertragsabschlusses mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt und in den Folgeperioden zum jeweiligen beizulegenden Zeitwert bewertet. Der beizulegende Zeitwert von Derivaten entspricht dem Barwert der geschätzten künftigen Zahlungsströme (Cashflows). Wertänderungen von Finanzinstrumenten, die nicht als Sicherungsinstrument im Rahmen des Hedge Accounting bestimmt sind, werden unmittelbar in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst (non-hedging Derivate).

2.12 Eigenkapital

Stammaktien (auf den Inhaber lautende Stückaktien) werden als Eigenkapital klassifiziert.

Kosten, die direkt der Ausgabe von neuen Aktien oder Optionen zuzurechnen sind, werden im Eigenkapital von den Emissionserlösen abgesetzt.

Als Eigenkapital des Konzerns werden weiterhin Zuzahlungen der Aktionäre in das Gesellschaftsvermögen (Agio) sowie die durch den Konzern in früheren Geschäftsjahren erwirtschafteten Ergebnisse ausgewiesen. Ferner enthält das Eigenkapital Differenzen aus der Währungsumrechnung des Jahresabschlusses der amerikanischen Tochtergesellschaft.

Als Anteile fremder Gesellschafter werden der Anteil des Minderheitsgesellschafters an der AlexanderwerkService GmbH (49 %) sowie die Fremdanteile an der Alexanderwerk Produktions GmbH (75 %) ausgewiesen. Die Anteile fremder Gesellschafter sind beim Eigenkapital in Höhe von € 1.147.919 berücksichtigt.

Nach Abzug des Konzernjahresfehlbetrages von T€ 534 (Vorjahr: T€ -2.261) ergibt sich zum 31. Dezember 2011 ein negatives Konzerneigenkapital in Höhe von T€ 1.212 (Vorjahr: T€ -694).

Da (auch) die Muttergesellschaft zum Bilanzstichtag bilanziell überschuldet ist, haben Vorstand und Aufsichtsrat einen Überschuldungsstatus erstellt. Demnach stehen dem buchmäßig negativen Eigenkapital ausreichend hohe stille Reserven zum Ausgleich der bilanziellen Überschuldung gegenüber. Aus Vorstehendem sowie einer detaillierten Planung für die Alexanderwerk AG und ihre verbleibenden Tochtergesellschaften ergibt sich eine positive Fortführungsprognose. Auf der Grundlage der mittelfristigen Ertrags- und Finanzplanung sowie ausgehend von einer bereits zum Stichtag deutlich verbesserten Liquiditätssituation gehen beide Gremien davon aus, die bilanzielle Überschuldung im Einzel- sowie Konzernabschluss mittelfristig überwinden zu können.

2.13 Rückstellungen

Rückstellungen für Pensionen

Die Pensionsverpflichtungen aus leistungsorientierten Altersversorgungsplänen ("defined benefit plans") werden nach dem versicherungsmathematischen Anwartschaftsbarwertverfahren ("projected unit credit method") gemäß IAS 19 (Leistungen an Arbeitnehmer) bewertet. Dabei werden die zukünftigen Verpflichtungen ("defined benefit obligation") auf der Grundlage der zum Bilanzstichtag anteilig erworbenen Leistungsansprüche bewertet und auf ihren Barwert abgezinst. Bei der Bewertung werden Annahmen über die zukünftige Entwicklung bestimmter Parameter, die sich auf die künftige Leistungshöhe auswirken, berücksichtigt. Abweichungen zwischen den getroffenen Annahmen und den tatsächlich eingetretenen Entwicklungen oder Änderungen von versicherungsmathematischen Annahmen können zu versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten führen. Die Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste erfolgt nach der 10 %-Korridor-Regel.

Diese erfasst versicherungsmathematische Gewinne und Verluste nur insoweit erfolgswirksam, als sie den höheren der beiden folgenden Beträge übersteigen: (1) 10 % des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung und (2) 10 % des Zeitwerts eines Planvermögens. Die Verteilung von versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten außerhalb des 10 %-Korridors erfolgt über die erwartete Restdienstzeit der begünstigten Mitarbeiter.

Für Zwecke der Bewertung der Pensionsverpflichtungen werden jährlich zum Bilanzstichtag versicherungsmathematische Gutachten erstellt.

Im Rahmen der beitragsorientierten Altersversorgungspläne (z.B. Direktversicherungen) werden die einzahlungspflichtigen Beiträge unmittelbar als Aufwand verrechnet. Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen werden dafür nicht gebildet, da die Alexanderwerk AG in diesen Fällen neben der Verpflichtung zur Prämienzahlung keiner zusätzlichen Verpflichtung unterliegt.

Übrige Rückstellungen

Übrige Rückstellungen werden gebildet, sofern rechtliche oder faktische Verpflichtungen gegenüber Dritten bestehen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und wahrscheinlich zu einem Mittelabfluss führen werden. Darüber hinaus muss die Schätzung der Höhe der Verpflichtung verlässlich möglich sein. Für zukünftige operative Verluste werden keine Rückstellungen gebildet.

Wenn eine Anzahl gleichartiger Verpflichtungen besteht, wird die Wahrscheinlichkeit eines Nutzenabflusses auf Basis der Gruppe dieser Verpflichtungen als Ganzes ermittelt.

Die Rückstellungen werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag berechneten Erfüllungsbetrag unter Berücksichtigung zu erwartender Kostensteigerungen angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden abgezinst.

2.14 Eventualverbindlichkeiten

Eventualverbindlichkeiten sind mögliche Verpflichtungen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und deren Existenz erst durch das Eintreten eines oder mehrerer ungewisser zukünftiger Ereignisse bestätigt wird, die jedoch außerhalb des Einflussbereiches des Alexanderwerk-Konzerns liegen. Ferner können gegenwärtige Verpflichtungen dann Eventualverbindlichkeiten darstellen, wenn die Wahrscheinlichkeit des Abflusses von Ressourcen nicht hinreichend wahrscheinlich für die Bildung einer Rückstellung ist und/oder die Höhe der Verpflichtung nicht ausreichend zuverlässig geschätzt werden kann.

2.15 Schwebende und drohende Rechtsstreitigkeiten

Herr Ilkay Arici (Vorstand der Alexanderwerk AG bis 7. Oktober 2009) hatte Kündigungsschutzklage gegen die Muttergesellschaft erhoben. Gegen das in erster Instanz zugunsten der Gesellschaft gesprochene Urteil wurde Berufung eingelegt, über die Anfang 2012 entschieden wurde. Für die Gesellschaft sind hierdurch Aufwendungen von rd. € 90.000 als Ausgleichszahlung entstanden.

2.16 Finanzrisikomanagement

Die Alexanderwerk AG ist als international tätiger Konzern verschiedensten finanziellen Risiken ausgesetzt. Dazu gehören insbesondere

das Kredit- und Ausfallrisiko,

das Liquiditätsrisiko und

das Marktrisiko (beinhaltet: Wechselkursrisiko, Zinsrisiko und Marktpreisrisiko).

Wesentliche Risikokonzentrationen bestanden im Geschäftsjahr in keinem dieser Bereiche. Das übergreifende Finanzrisikomanagement des Konzerns ist auf die Unvorhersehbarkeit der Entwicklungen an den Finanzmärkten fokussiert und zielt darauf ab, potenziell negative Auswirkungen auf die Finanzlage des Konzerns zu minimieren. Das Risikomanagement erfolgt bei der Alexanderwerk AG und bei den einzelnen operativen Einheiten des Konzerns, wobei die durch den Vorstand festgelegten Richtlinien und Grundsätze berücksichtigt werden. Dabei werden finanzielle Risiken bereits in enger Zusammenarbeit mit der Konzernfinanzabteilung identifiziert, bewertet und gesichert. Der Aufbau eines zentralen und konzernweiten Risikomanagements innerhalb der Konzernfinanzabteilung wird weiter optimiert. In diesem Zusammenhang werden für die konzernweite Risikopolitik entsprechende Richtlinien, die sich an den gesetzlichen Vorgaben orientieren, fortlaufend ausgearbeitet und verbessert.

Kredit- und Ausfallrisiko

Das Kredit- und Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher auch maximal in Höhe der Ansprüche aus dem positiven beizulegenden Zeitwert ("Fair Value") gegenüber dem jeweiligen Partner. Zur Minimierung dieses Risikos werden Geschäfte lediglich mit kreditwürdigen Vertragspartnern abgeschlossen, deren Bonität z.B. durch Kreditauskünfte bzw. anhand von historischen Daten der bisherigen Geschäftsbeziehung geprüft wird. Dem Ausfallrisiko wird darüber hinaus durch weitere Sicherungsmaßnahmen begegnet, wie z.B. Bürgschaften. Zudem existieren Handlungsvorschriften, die sicherstellen, dass Verkäufe an Kunden nur getätigt werden, wenn der Kunde in der Vergangenheit ein angemessenes Zahlungsverhalten aufgewiesen hat.

Dem verbleibenden Risiko aus originären Finanzinstrumenten wird durch Wertberichtigungen auf Forderungen Rechnung getragen. Wertberichtigungen sind unmittelbar von den entsprechenden Bilanzpositionen abgesetzt. Zum Bilanzstichtag waren 6,3 % der Kredite und Forderungen (Vorjahr: 5,7 %) im Wert gemindert.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen zum überwiegenden Teil die Alexanderwerk GmbH (im Vorjahr noch die Alexanderwerk AG). Der Alexanderwerk-Konzern erstellt für seine überwiegend langjährigen Kunden selbst kein standardisiertes Bonitätsrating.

Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko bezeichnet das Risiko, sich jederzeit in ausreichender Höhe Finanzmittel für die Aufrechterhaltung des laufenden Geschäftsbetriebes beschaffen zu können.

Ein wesentliches Instrument zur Steuerung des Liquiditätsrisikos ist eine exakte Finanzplanung, welche auf Wochen-, Monats- und Jahresebene basiert. Die geringe Liquiditätsdecke und die Eigenschaft des Maschinenbaus, dass Aufträge vom Alexanderwerk-Konzern vorfinanziert werden müssen, tragen dazu bei, dass der Alexanderwerk-Konzern einen erhöhten Liquiditätsbedarf hat.

Zur Verbesserung der Liquidität wurden Anlagegegenstände veräußert und zurückgeleast (Finance Lease, vgl. 2.4).

Die Fälligkeiten der undiskontierten Zahlungsströme der wesentlichen finanziellen Verbindlichkeiten stellen sich wie folgt dar:

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  Kurzfristige Finanzschulden Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten Langfristige Finanzschulden
Buchwert 2.039.651 2.652.820 2.461.080 1.394.383
Cash Flows 2012        
Zinsen 279.641 0 0 121.465
Tilgung 1.760.010 2.652.820 2.461.080 0
Cash Flows 2013        
Zinsen 0 0 0 83.905
Tilgung 0 0 0 497.739
Cash Flows 2014        
Zinsen 0 0 0 49.927
Tilgung 0 0 0 498.530
Cash Flows 2015        
Zinsen 0 0 0 14.539
Tilgung 0 0 0 379.748

Aufgrund der Veräußerung von 75 % der Anteile an der Alexanderwerk Produktions GmbH in 2011 und der vollständigen Veräußerung der AlexanderSolia GmbH wurde der Finanzplan in 2011 überarbeitet. Er umfasste danach die Geschäftsjahre 2011 bis 2015. Nach der Umstrukturierung, der Kapitalerhöhung bei der AlexanderwerkService GmbH sowie der Stellung von persönlichen Bürgschaften durch Organmitglieder der Alexanderwerk AG wurden zunächst die Kontokorrentlinien der Alexanderwerk AG und der AlexanderwerkService GmbH bis zum 31. Dezember 2011 verlängert (später Linienverlängerung an Alexanderwerk GmbH und weitere Prolongation der Linie der AlexanderwerkService GmbH). Außerdem wurde das bislang zum 15. September 2011 endfällige Darlehen der Landesbank Baden-Württemberg in Höhe von T€ 2.050 in ein Tilgungsdarlehen mit Laufzeit bis zum 15. September 2015 umgewandelt. Der nach dem 31. Dezember 2012 fällige Restbetrag aus dem Darlehen wurde deshalb in die langfristigen Finanzverbindlichkeiten umgegliedert und in der Cashflowplanung für die Folgejahre entsprechend berücksichtigt.

Der Vorstand geht auf Grund der zwischenzeitlich regelmäßig aktualisierten Ergebnis- und Finanzplanung davon aus, dass die Alexanderwerk-Gruppe ihren finanziellen Verpflichtungen aus dem Geschäftsbetrieb in dem oben genannten Zeitraum nachkommen kann.

Marktrisiko

Unter Marktrisiko versteht man das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflow eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Marktpreise schwankt. Unter Marktrisiko werden das Wechselkursrisiko, das Zinsrisiko sowie sonstige Preisrisiken subsumiert.

Wechselkursrisiken können aus Investitionen, Finanzierungsmaßnahmen als auch aus der operativen Geschäftstätigkeit entstehen und basieren auf Wechselkursänderungen verschiedener Fremdwährungen. Zur Begrenzung des daraus entstehenden Risikos können im Bedarfsfall beispielsweise Devisentermingeschäfte, Devisenoptionen oder Swaps (Zins- und/oder Währungsswaps) eingesetzt werden.

Wechselkursrisiken können sich insbesondere bei der US-Tochtergesellschaft Alexanderwerk Inc. ergeben. Devisentermingeschäfte zur Sicherung des Wechselkurses zwischen dem Euro und dem US-Dollar werden derzeit im Alexanderwerk-Konzern nicht vorgenommen. Der Alexanderwerk-Konzern ist auch in den übrigen Bereichen aufgrund von Fakturierungen gegenüber ausländischen Kunden in US-Dollar dem Wechselkursrisiko gegenüber dem US-Dollar ausgesetzt. Die Sensitivitätsanalyse des Konzerns untersucht die Auswirkungen eines 10 %-igen Anstiegs/Falls des Euro gegenüber dem US-Dollar und beinhaltet lediglich ausstehende, auf fremde Währung lautende monetäre Positionen. Bei Nominalwerten von T€ 13 (Vorjahr: T€ 193) ergäbe sich ein Effekt vor Steuern auf das Jahresergebnis bzw. das Eigenkapital des Konzerns von T€ 1 (Vorjahr: T€ 19).

Das Zinsrisiko resultiert aus Änderungen der Marktzinssätze, insbesondere bei mittel- und langfristig variabel verzinslichen Forderungen und Verbindlichkeiten. Demnach unterliegen alle zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente mit fester Verzinsung keinen Zinsänderungsrisiken im Sinne von IFRS 7.

Durch das variabel verzinsliche Darlehen der Landesbank Baden-Württemberg/Rheinland Pfalz Bank unterliegt die Alexanderwerk AG einem Zinsänderungsrisiko.

Die Sensitivitätsanalyse für Zinsrisiken stellt den Effekt des risikovariablen Marktzinssatzes auf das Eigenkapital sowie das Ergebnis dar. Wenn das Marktzinsniveau im Geschäftsjahr 2011 um 100 Basispunkte höher (niedriger) gewesen wäre, wären das Eigenkapital und das Ergebnis um T € 28 (Vorjahr T€ 25) niedriger (höher) gewesen.

Im Rahmen der sonstigen Preisrisiken verlangt die Regelung des IFRS 7 insbesondere eine Darstellung der Auswirkung von hypothetischen Änderungen von Risikovariablen auf den Preis von Finanzinstrumenten. Dabei kommen neben den Risiken aus der Rohstoffbeschaffung insbesondere Börsenkurse oder Indizes als Risikovariablen in Betracht. Um wesentliche Risiken aus der Rohstoffbeschaffung auszuschließen, werden bei den betroffenen operativen Einheiten Rahmenverträge mit einer Laufzeit von zumeist einem Jahr mit den Lieferanten abgeschlossen, um so größere Risiken auszuschließen. Wenn die relevanten Rohstoffpreise im Berichtsjahr um 10 % höher (niedriger) gewesen wären, dann wären das Eigenkapital und das Ergebnis des Alexanderwerk-Konzerns um T€ 280 (Vorjahr T€ 159) niedriger (höher) gewesen.

3. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

3.1 Umsatzerlöse

Die Aufteilung der Konzernumsätze nach Absatzgebieten ist den nachfolgenden Tabellen zu entnehmen. Umsätze werden aus dem Verkauf von Gütern und zugehörigen Dienstleistungen erzielt.

Umsatz nach Absatzgebieten

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in Euro 2011 2010
Umsatzerlöse Inland Industrie 1.766.512 2.802.194
Umsatzerlöse Ausland Industrie 14.088.925 10.999.060
Gesamt 15.855.437 13.801.254

In den Umsatzerlösen des Geschäftsjahres 2011 ist ein Betrag von € 553.880 (Vorjahr € 309.125) enthalten gemäß dem Fortschritt in Fertigung befindlicher Aufträge (percentage of completion). Die Anwendung der POC-Methode führte zu einer Gewinnrealisierung in Höhe von € 88.936 (Vorjahr: € 64.257).

3.2 Veränderungen des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen

Die ausgewiesenen Bestandsveränderungen betreffen nicht kundenspezifische Projekte.

3.3 Sonstige betriebliche Erträge

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in Euro 2011 2010
Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens 228 4.064
Erträge aus Nebengeschäften 209.427 136.279
Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen 5.000 435.908
Periodenfremde Erträge 60.764 0
Übrige sonstige betriebliche Erträge 48.933 383.154
Gesamt 324.352 959.405

Im Alexanderwerk-Konzern werden sämtliche Erlöse im Zusammenhang mit nicht unmittelbar dem Kerngeschäft zuzurechnenden Leistungen (z. B. Vermietung und Verpachtung) in den "Sonstigen betrieblichen Erträgen" ausgewiesen.

3.4 Materialaufwand

In den Materialaufwendungen sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, bezogene Waren und Aufwendungen für bezogene Leistungen enthalten.

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in Euro 2011 2010
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bez. Waren 4.281.622 3.506.916
Aufwendungen für bezogene Leistungen 887.928 765.602
Gesamt 5.169.550 4.272.518

Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie bezogene Waren enthalten Aufwendungen für Fertigungsaufträge entsprechend dem Leistungsfortschritt (percentage of completion) in Höhe von € 464.944 (Vorjahr: € 244.868).

3.5 Personalaufwand

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in Euro 2011 2010
Löhne und Gehälter 5.246.172 4.561.772
Sozialabgaben 945.618 963.842
Altersversorgung 15.723 13.510
Gesamt 6.207.513 5.539.124

In den Sozialabgaben sind Beitragsanteile zur gesetzlichen Rentenversicherung in Höhe von € 381.809 (Vorjahr: € 373.356) enthalten ("beitragsorientierter Plan").

Durchschnittliche Beschäftigte

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  2011 2010
Alexanderwerk AG    
Angestellte 9 49
Gewerblich 0 36
Auszubildende 0 4
Zwischensumme 9 89
AlexanderwerkService GmbH    
Angestellte 8 4
Zwischensumme 8 4
Alexanderwerk Inc.    
Angestellte 4 4
Zwischensumme 4 4
Alexanderwerk GmbH    
Angestellte 52 0
Gewerblich 0 0
Auszubildende 4 0
Zwischensumme 56 0
Alexanderwerk Produktions GmbH    
Angestellte 6 0
Gewerblich 25 0
Auszubildende 0 0
Zwischensumme 31 0
Gesamt 108 97

Der Ausweis zu 2010 erfolgt ohne die Mitarbeiter der FoodTec GmbH, die nur bis zum 30.06.2010 zum Konzern gehörte.

3.6 Abschreibungen

In dieser Position werden Abschreibungen, die die planmäßige Verteilung der Anschaffungskosten auf die wirtschaftliche Nutzungsdauer darstellen, ausgewiesen.

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in Euro 2011 2010
Abschreibungen auf immat. Vermögenswerte und Sachanlagen 317.257 383.914
Gesamt 317.257 383.914

3.7 Sonstige betriebliche Aufwendungen

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in Euro 2011 2010
Sonderkosten des Vertriebs 1.030.454 620.649
Rechts- und Beratungskosten 743.879 1.170.001
Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen 660.908 895.403
Werbe- und Messekosten 172.156 199.239
Reise-, Bewirtungs- und Repräsentationsaufwendungen 324.805 347.487
Reparatur und Instandhaltung 421.454 207.749
Büro-, Post- und Telekommunikationsaufwendungen 71.154 34.036
KFZ-Kosten 94.360 76.246
Versicherungskosten und Beiträge 168.481 137.611
Verwaltungsaufwendungen 354.993 140.210
Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Forderungen sowie Forderungsausfälle 86.030 0
Übrige sonstige Aufwendungen 131.302 231.396
Gesamt 4.259.976 4.060.027

In den Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Mindestleasingzahlungen im Rahmen von Operating-Leasingverhältnissen in Höhe von T€ 181 (Vorjahr: T€ 531) enthalten. Die deutlich rückläufigen Rechts- und Beratungskosten stehen im Zusammenhang mit dem im Vorjahr erarbeiteten Finanzierungskonzept sowie mit den seinerzeit im Vorfeld der Insolvenz der FoodTec GmbH unternommenen Sanierungsbemühungen.

3.8 Zinsen und ähnliche Erträge und Aufwendungen

Das Zinsergebnis in 2011 beträgt € -363.113 (Vorjahr: €-190.043). Im Wesentlichen wird der Zinsaufwand durch Darlehen und die Inanspruchnahme der Kontokorrentrahmen verursacht. Im Finanzergebnis werden Finanzaufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von T€ 96 (Vorjahr: T€ 103) ausgewiesen.

3.9 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Ertragsteueraufwendungen setzen sich wie folgt zusammen:

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in Euro 2011 2010
Tatsächliche Ertragsteuern 194.728 2.244
davon periodenfremd 0 0
Latente Ertragsteuern 252.309 -506.192
Gesamt 447.037 -503.948

Die tatsächlichen Steuern entfallen ausschließlich auf die konsolidierten Tochtergesellschaften.

Die steuerliche Überleitungsrechnung zeigt die Entwicklung von den erwarteten zu den effektiven Ertragsteuern der Gewinn- und Verlustrechnung. Die effektiven Ertragsteuern schließen die tatsächlichen Ertragsteuern und die latenten Ertragsteuern ein. Der anzuwendende Steuersatz betrug im Vorjahr: 31,925 % und setzte sich aus dem Körperschaftsteuersatz von 15,0 %, dem darauf entfallenden Solidaritätszuschlag von 5,5 % und der Gewerbesteuer von 15,75 % zusammen. Für 2012 und Folgeperioden wird ein Gewerbesteuersatz in Höhe von 17,15 % angesetzt aufgrund von beschlossenen Steuererhöhungen (Gesamtsteuersatz sodann 32,975 %). Aus der Steuersatzänderung ergab sich ein Steuermehraufwand in Höhe von € 8.187.

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in Euro 2011 2010
Konzernergebnis vor Ertragsteuern -86.926 28.325
Erwartete Steuer -27.751 8.944
Abweichende lokale Bemessungsgrundlage 223.410 -222.945
Abweichende Besteuerung der ausländischen Tochtergesellschaft -969 23.984
Wertänderung der latenten Steuern 252.309 -336.490
Aperiodische Effekte 0 22.559
Sonstige 38 0
effektiver Steueraufwand 447.037 -503.948
effektiver Steuersatz (in %) -514,27 % -1779,18 %

3.10 Ergebnisanteil aufgegebener Geschäftsbereich

Aus dem in 2010 aufgegebenen Geschäftsbereich sind im vergangenen Geschäftsjahr Verluste in Höhe von T€ 2.793 entstanden.

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in Euro 2011 2010
Umsatzerlöse 0 5.287.101
Kosten, Aufwendungen und Erträge 0 -7.067.257
Ertragsteuern 0 182.340
Laufendes Ergebnis des aufgegebenen Bereichs nach Steuern 0 -1.597.816
Ergebnis der Veräußerung 0 -1.195.577
Ergebnis aufgegebener Geschäftsbereiche 0 -2.793.393

3.11 Ergebnis je Aktie

Nach IAS 33 "Earnings per share" ergibt sich das unverwässerte Ergebnis je Aktie durch Division des Konzernergebnisses durch die durchschnittlich gewichtete Anzahl der in Umlauf befindlichen Stammaktien wie folgt:

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in Euro 2011 2010
Konzernergebnis nach Steuern (Anteil der Aktionäre der Alexanderwerk AG) -1.096.199 -2.423.802
darin Ergebnis des nicht fortgeführten Bereichs 0 -2.793.393
Ergebnis des fortgeführten Bereichs (Anteil der Aktionäre der Alexanderwerk AG) -1.096.199 369.591
Durchschnittliche gewichtete Anzahl an Aktien (Stück) 1.800.000 1.800.000
Ergebnis je Aktie des fortgeführten Bereichs -0,61 0,21

Ein abweichendes verwässertes Ergebnis je Aktie ergibt sich für das Geschäftsjahr 2011 nicht. Das Ergebnis je Aktie des aufgegebenen Geschäftsbereichs beträgt € 0,00 (Vorjahr: € -1,56).

4. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNBILANZ

4.1 Immaterielle Vermögenswerte

Die fremdbezogenen Lizenzen, Software, ähnliche Rechte und Werte sowie die aktivierten Entwicklungskosten haben bestimmbare Nutzungsdauern. Die Abschreibungen darauf betrugen T€ 23 (Vorjahr: T€ 118). Weitere Wertminderungen auf immaterielle Vermögenswerte wurden nicht vorgenommen.

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in Euro Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Entwicklungskosten Gesamt
Stand 01.01.2011 54.160 78.822 132.982
Zugänge 20.268 0 20.268
Wertminderungen 15.938 7.109 23.047
Abgänge 0 0 0
Stand 31.12.2011 58.490 71.713 130.203

Für weitergehende Informationen wird auf den Anlagenspiegel (Anlage zum Konzernanhang) verwiesen.

4.2 Sachanlagen

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in Euro Betriebsnotwendige Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen Betriebs- und Geschäftsausstattung Gesamt
Stand 01.01.2011 56.826 592.678 160.089 809.593
Währungsumrechnungsdifferenz 571   5.366 5.937
Zugänge   398.611 412.152 810.763
Wertminderungen 2.482 177.589 114.138 294.209
Abgänge     72 72
Umbuchung zur Veräußerung verfügbar       0
Stand 31.12.2011 54.915 813.700 463.397 1.332.012

Im Sachanlagevermögen von T€ 1.332 (Vorjahr: T€ 810) sind geleaste Technische Anlagen und Maschinen in Höhe von T€ 261 (Vorjahr: T€ 36) enthalten. Die betreffenden Vermögenswerte sind aufgrund der Gestaltung der ihnen zugrunde liegenden Leasingverträge als Finanzierungsleasing zu klassifizieren und somit dem AlexanderwerkKonzern als wirtschaftlichem Eigentümer zuzurechnen.

Für weitergehende Informationen wird auf den Anlagenspiegel (Anlage zum Konzernanhang) verwiesen.

Für die von einer Bank zur Verfügung gestellten Kontokorrentkreditlinien sowie für die gewährten Darlehen bestehen Sicherungsübereignungen für Sachanlagen im Wert von T€ 159 (Vorjahr: T€ 461).

4.3 Aktive latente Steuern, passive latente Steuern und Rückstellungen für laufende Ertragsteuern

Zum Bilanzstichtag verfügt die Alexanderwerk AG - entsprechende Veranlagung vorausgesetzt - über nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge für Körperschaftsteuer in Höhe von T€ 9.799 und Gewerbesteuer in Höhe von T€ 8.910. Eine Aktivierung latenter Steuern wurde in dem Umfang vorgenommen, in dem für die einzelne Gesellschaft hinreichend wahrscheinlich ist, dass zukünftige zu versteuernde Ergebnisse zur Verfügung stehen werden, gegen die die noch nicht genutzten steuerlichen Verluste verrechnet werden können.

Die Alexanderwerk Inc. verfügt zum Stichtag über Verlustvorträge zur US-amerikanischen Körperschaftsteuer von T€ 2 (Vorjahr: T€ 20).

Die in der Bilanz ausgewiesenen aktiven und passiven latenten Steuern betreffen temporäre Differenzen aus folgenden Sachverhalten:

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  31.12.2011 31.12.2010
  Latente Steuern Latente Steuern
in Euro Aktiv Passiv Aktiv Passiv
Immaterielle Vermögenswerte   23.647   25.992
Pensionen 389.833   400.383  
Leasing 196     11.957
"Percentage-of-Completion"-Methode   27.253   21.189
Sachanlagevermögen   69.491    
Verlustvorträge 882.356   882.356  
Konsolidierung und sonstige Posten 36.627 408.890 20.364 211.925
Gesamt 1.309.012 529.281 1.303.103 271.063

Die latenten Steuern werden ab 2010 saldiert ausgewiesen (€ 779.731, Vergleichswert Vorjahr: € 1.032.040).

4.4 Vorräte

Die Vorräte des Konzerns setzen sich zum Bilanzstichtag wie folgt zusammen:

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in Euro 31.12.2011 31.12.2010
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 139.385 277.452
Unfertige Erzeugnisse 1.007.251 875.564
Fertige Erzeugnisse 901.571 664.836
Geleistete Anzahlungen 17.026 136.902
Gesamt 2.065.233 1.954.754

Die Wertminderungen auf Vorräte entwickelten sich zum Stichtag wie folgt:

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in Euro 31.12.2011 31.12.2010
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 45.952 111.708
Unfertige Erzeugnisse 341.742 356.501
Fertige Erzeugnisse 542.604 267.368
Gesamt 930.298 735.577

4.5 Forderungen und sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Die Forderungen und sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte sind in der nachfolgenden Tabelle dargestellt:

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in Euro 31.12.2011 31.12.2010
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.398.391 3.520.129
abzüglich erhaltene Anzahlungen (POC-Methode) -245.000 0
abzüglich Wertberichtigungen -245.950 -183.159
Nettoforderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.907.441 3.336.970
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 1.672.068 1.044.939
Gesamt 5.579.509 4.381.909

In den Forderungen ist ein Betrag von € 553.880 (Vorjahr € 309.125) enthalten zwecks Erfassung der anteiligen Erlöse bei unfertigen Maschinen (percentage of completion). Abzusetzen sind hiervon erhaltene Anzahlungen in Höhe von € 245.000 (Vorjahr € 0).

Im Geschäftsjahr 2011 wurden Wertminderungsaufwendungen in Höhe von T€ 199 (Vorjahr: T€ 101) erfasst. In den Wertberichtigungen sind pauschalierte Einzelwertberichtigungen in Höhe von € 42.000 (Vorjahr: € 15.000) enthalten.

Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegen Minderheitsgesellschafter (T€ 652), gegen Finanzbehörden und Mietkautionen. Entsprechend gibt es keine Hinweise für mögliche Zahlungsausfälle.

Die nicht wertgeminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen zum Abschlussstichtag folgende Fälligkeitsstruktur auf:

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in Euro 31.12.2011 31.12.2010
nicht fällig 3.161.155 2.262.886
überfällig bis 30 Tage 642.888 718.798
überfällig zwischen 31 und 90 Tage 270.273 188.007
überfällig zwischen 91 und 180 Tage 14.655 56.830
überfällig zwischen 181 und 360 Tage 0 1.530
überfällig mehr als 360 Tage 0 44.470
wertberichtigte Forderungen 309.420 247.608
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.398.391 3.520.129

Die im Wert geminderten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind in den folgenden Zeitbändern überfällig:

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in Euro 31.12.2011 31.12.2010
überfällig zwischen 31 und 90 Tage 0 0
überfällig zwischen 91 und 180 Tage 0 0
überfällig zwischen 181 und 360 Tage 80.840 13.054
überfällig mehr als 360 Tage 228.580 234.554
Wertgeminderte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 309.420 247.608

Die weder wertgeminderten noch in Zahlungsverzug befindlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weisen keine Anzeichen auf, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden.

4.6 Eigenkapital

Zur Entwicklung des Eigenkapitals des Alexanderwerk-Konzerns wird auf die Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung, die Bestandteil dieses Konzernabschlusses ist, verwiesen.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital beträgt zum Stichtag € 4.680.000 (Vorjahr: € 4.680.000). Zum 31. Dezember 2011 hat die Alexanderwerk AG 1.800.000 (Vorjahr: 1.800.000) Stückaktien ausgegeben. Der rechnerische Nennwert der Aktien beträgt zum Stichtag € 2,60 (Vorjahr: € 2,60).

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand wurde in der Hauptversammlung vom 21. September 2007 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats in der Zeit bis zum 01. Juni 2012 einmalig oder mehrmalig das Kapital der Gesellschaft um bis zu insgesamt € 2.340.000 bzw. durch Ausgabe von bis zu 900.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Hiervon wurde kein Gebrauch gemacht.

WpHG-Mitteilungen nach nationalem Recht

Zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2011 ergab sich die folgende Aktionärsstruktur:

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Cantina - lecker essen und trinken GmbH (Manfred Teichelkamp, Vorstand) 16,18 %
Independant Capital AG 7,83 %
Thomas Mariotti 6,11 %
Franz-Bernd Daum (Aufsichtsratsvorsitzender) 5,11 %
Martin Dietze 4,66%
Süddeutsche Aktienbank 3,39 %
Streubesitz 56,72 %
Gesamt 100,00 %

Das deutsche Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet Investoren, deren Stimmrechtsanteil an börsennotierten Gesellschaften bestimmte Schwellenwerte erreicht, zu einer Mitteilung an die Gesellschaft. Im Geschäftsjahr 2011 sowie im Zeitraum bis zur Abschlusserstellung im Januar 2014 sind der Alexanderwerk AG die folgenden Mitteilungen bekanntgemacht worden:

Remscheid, 11.07.2011

Herr Martin Dietze, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 08.07.2011 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 06.07.2011 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 4,66 % (das entspricht 84.001 Stimmrechten) beträgt.

Remscheid, 12.07.2011

Die independent capital Aktiengesellschaft, Deutschland, hat uns am 07.07.2011 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 06.07.2011 die Schwelle von 15 % unterschritten hat und an diesem Tag 14,86 % (267.525 Stimmrechte) beträgt.

Remscheid, 13.07.2011

Die IMPERA Total Return AG, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 12.07.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 27.04.2010 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und an diesem Tag 9,96 % (das entspricht 179.400 Stimmrechten) betrug, und am 18.06.2010 die Schwellen von 5 % und 3 % unterschritten hat und nunmehr 0 % (das entspricht 0 Stimmrechten) beträgt.

Remscheid, 19.09.2011

Herr Thomas Mariotti, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 16.09.2011 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 14.09.2011 die Schwelle von 3 % und 5 % überschritten hat und an diesem Tag 6,11 % (das entspricht 110.001 Stimmrechten) beträgt.

Remscheid, 22.09.2011

Die Günter Rothenberger Beteiligungen GmbH, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 19.09.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 14.09.2011 die Schwelle von 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0,5 % (das entspricht 9.000 Stimmrechten) beträgt.

Herr Günter Rothenberger, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 21.09.2011 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 14.09.2011 die Schwelle von 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0,5 % (das entspricht 9.000 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte werden Herrn Rothenberger vollständig gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihm zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihm kontrollierte Unternehmen Günter Rothenberger Beteiligungen GmbH gehalten.

Remscheid, 22.11.2011

Die Mountain Super Angel AG, St. Gallen, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 17.11.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 06.01.2009 die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und an diesem Tag 10,36 % (das entspricht 186.566 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte werden ihr vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihr zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihr kontrollierte Unternehmen Impera Total Return AG, Frankfurt, Deutschland, gehalten.

Die Mountain Super Angel AG, St. Gallen, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 17.11.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 27.04.2010 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und an diesem Tag 9,96 % (das entspricht 179.400 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte werden ihr vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihr zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihr kontrollierte Unternehmen Impera Total Return AG, Frankfurt, Deutschland, gehalten.

Die Mountain Super Angel AG, St. Gallen, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 17.11.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 18.06.2010 die Schwelle von 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (das entspricht 0 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte werden ihr vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihr zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihr kontrollierte Unternehmen Impera Total Return AG, Frankfurt, Deutschland, gehalten.

Remscheid, 25.11.2011

Die Süddeutsche Aktienbank AG, Stuttgart, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 04.11.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 10.10.2011 die Schwelle von 5% unterschritten hat und an diesem Tag 3,39 % (das entspricht 61.075 Stimm-rechten) beträgt. Diese Stimmrechte sind ihr vollständig gemäß §22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten zuzurechnen.

Die Cantina - lecker essen und trinken GmbH, Duisburg, Deutschland, hat uns in einer Stimmrechtsmitteilung/Meldung vom 11.10.2011, auf Wunsch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ergänzt/korrigiert durch weitere Meldung am 23.11.2011, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 07.10.2011 die Schwelle von 10 % überschritten hat und an diesem Tag 12,79 % (das entspricht 230.144 Stimmrechten) beträgt. Davon sind ihr 5,83 % (das entspricht 105.000 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten zuzurechnen.

Die OMEGA Consulting GmbH, Duisburg, Deutschland, hat uns in einer Stimmrechtsmitteilung/Meldung vom 11.10.2011, auf Wunsch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ergänzt/korrigiert durch weitere Meldung am 23.11.2011, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 07.10.2011 die Schwelle von 10 % überschritten hat und an diesem Tag 12,79 % (das entspricht 230.144 Stimmrechten) beträgt. Davon sind ihr 6,95 % (das entspricht 125.144 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Cantina -lecker essen und trinken GmbH zuzurechnen. Weitere 5,83 % (das entspricht 105.000 Stimmrechten) sind ihr gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 in Verbindung mit Satz 2 WpHG von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten zuzurechnen.

Herr Manfred Teichelkamp, Deutschland, hat uns in einer Stimmrechtsmitteilung/Meldung vom 11.10.2011, auf Wunsch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ergänzt/korrigiert durch weitere Meldung am 23.11.2011, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 07.10.2011 die Schwelle von 10 % überschritten hat und an diesem Tag 12,79 % (das entspricht 230.144 Stimmrechten) beträgt. Davon sind ihm 6,95% (das entspricht 125.144 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die OMEGA Consulting GmbH sowie die Cantina - lecker essen und trinken GmbH zuzurechnen. Weitere 5,83 % (das entspricht 105.000 Stimmrechten) sind ihm gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 in Verbindung mit Satz 2 WpHG von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten zuzurechnen.

Die Cantina - lecker essen und trinken GmbH, Duisburg, Deutschland, hat uns in einer Stimmrechtsmitteilung/Meldung vom 11.10.2011, auf Wunsch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ergänzt/korrigiert durch weitere Meldung am 23.11.2011, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 10.10.2011 die Schwelle von 15 % überschritten hat und an diesem Tag 16,18 % (das entspricht 291.219 Stimmrechten) beträgt. Davon sind ihr 9,23 % (das entspricht 166.075 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten zuzurechnen.

Die OMEGA Consulting GmbH, Duisburg, Deutschland, hat uns in einer Stimmrechtsmitteilung/Meldung vom 11.10.2011, auf Wunsch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ergänzt/korrigiert durch weitere Meldung am 23.11.2011, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 10.10.2011 die Schwelle von 15 % überschritten hat und an diesem Tag 16,18 % (das entspricht 291.219 Stimmrechten) beträgt. Davon sind ihr 6,95 % (das entspricht 125.144 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die Cantina -lecker essen und trinken GmbH zuzurechnen. Weitere 9,23 % (das entspricht 166.075 Stimmrechten) sind ihr gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 in Verbindung mit Satz 2 WpHG von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten zuzurechnen.

Herr Manfred Teichelkamp, Deutschland hat uns in einer Stimmrechtsmitteilung/Meldung vom 11.10.2011, auf Wunsch der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ergänzt/korrigiert durch weitere Meldung am 23.11.2011, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 10.10.2011 die Schwelle von 15 % überschritten hat und an diesem Tag 16,18 % (das entspricht 291.219 Stimmrechten) beträgt. Davon sind ihm 6,95 % (das entspricht 125.144 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über die OMEGA Consulting GmbH sowie die Cantina - lecker essen und trinken GmbH zuzurechnen. Weitere 9,23 % (das entspricht 166.075 Stimmrechten) sind ihm gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 in Verbindung mit Satz 2 WpHG von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten zuzurechnen.

Die GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten, Köln, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 10.10.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 07.10.2011 die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und an diesem Tag 11,67 % (das entspricht 210.000 Stimmrechten) beträgt.

Die GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten, Köln, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 14.10.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 10.10.2011 die Schwelle von 15 % überschritten hat und an diesem Tag 18,45 % (das entspricht 332.150 Stimmrechten) beträgt.

Die GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten, Köln, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 20.10.2011 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 17.10.2011 die Schwelle von 20 % überschritten hat und an diesem Tag 20,45 % (das entspricht 368.138 Stimmrechten) beträgt.

Die Cantina - lecker essen und trinken GmbH, Duisburg, Deutschland, hat uns am 23.11.2011 gemäß § 25 Abs. 1 WpHG folgendes mitgeteilt: 'Hiermit teilt Ihnen die Cantina -lecker essen und trinken GmbH mit Sitz in Duisburg gemäß § 25 Abs. 1 WpHG mit, dass sie am 29.09.2011 - durch Zusammenrechnung von Stimmrechten, die sie aufgrund unmittelbar oder mittelbar gehaltener Finanzinstrumente einseitig erwerben kann, und aus Stimmrechten nach §§ 21, 22 WpHG - die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hätte und zu diesem Tag insgesamt 16,33 % (293.899 Stimmrechte) halten würde. Hiervon beträgt ihr aufgrund von Finanzinstrumenten beziehbarer Stimmrechtsanteil 10,23 % (184.069 Stimmrechte) und ihr Stimmrechtsanteil nach §§ 21, 22 WpHG 6,10 % (109.830 Stimmrechte). Das Datum des Verfalls der Finanzinstrumente ist der 31.03.2012.'

Die OMEGA Consulting GmbH, Duisburg, Deutschland, hat uns am 23.11.2011 gemäß § 25 Abs. 1 WpHG folgendes mitgeteilt: 'Hiermit teilt Ihnen die OMEGA Consulting GmbH mit Sitz in Duisburg gemäß § 25 Abs. 1 WpHG mit, dass sie am 29.09.2011 - durch Zusammenrechnung von Stimmrechten, die sie aufgrund unmittelbar oder mittelbar gehaltener Finanzinstrumente einseitig erwerben kann, und aus Stimmrechten nach §§ 21, 22 WpHG - die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hätte und zu diesem Tag insgesamt 16,33 % (293.899 Stimmrechte) halten würde. Hiervon beträgt ihr aufgrund von Finanzinstrumenten (mittelbar) beziehbarer Stimmrechtsanteil 10,23 % (184.069 Stimmrechte) und ihr Stimmrechtsanteil nach §§ 21, 22 WpHG 6,10 % (109.830 Stimmrechte). Das Datum des Verfalls der Finanzinstrumente ist der 31.03.2012.

Von der OMEGA Consulting GmbH mittelbar gehaltene Finanzinstrumente werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen gehalten: Cantina - lecker essen und trinken GmbH mit Sitz in Duisburg.'

Herr Manfred Teichelkamp, Deutschland, hat uns am 23.11.2011 gemäß § 25 Abs. 1 WpHG folgendes mitgeteilt: 'Hiermit teile ich Ihnen gemäß § 25 Abs. 1 WpHG mit, dass ich am 29.09.2011 - durch Zusammenrechnung von Stimmrechten, die ich aufgrund unmittelbar oder mittelbar gehaltener Finanzinstrumente einseitig erwerben kann, und aus Stimmrechten nach §§ 21, 22 WpHG - die Schwellen von 5 %, 10 % und 15 % überschritten hätte und zu diesem Tag insgesamt 16,33 % (293.899 Stimmrechte) halten würde. Hiervon beträgt mein aufgrund von Finanzinstrumenten (mittelbar) beziehbarer Stimmrechtsanteil 10,23 % (184.069 Stimmrechte) und mein Stimmrechtsanteil nach §§ 21, 22 WpHG 6,10 % (109.830 Stimmrechte). Das Datum des Verfalls der Finanzinstrumente ist der 31.03.2012.

Von mir mittelbar gehaltene Finanzinstrumente werden dabei über folgende von mir kontrollierte Unternehmen gehalten: OMEGA Consulting GmbH mit Sitz in Duisburg und Cantina - lecker essen und trinken GmbH mit Sitz in Duisburg, welche unmittelbar die Finanzinstrumente hält und die ich über die vorgenannte OMEGA Consulting GmbH kontrolliere.'

Die Görg Partnerschaft von Rechtsanwälten, Köln, Deutschland, hat uns am 08.11.2011 gemäß § 27a Abs. 1 WpHG folgendes mitgeteilt: 'Wir, GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten mit Sitz in Köln, eingetragen beim Partnerschaftsregister des AG Essen unter PR 1281, Anschrift: Sachsenring 81, 50677 Köln, haben Ihnen durch gesonderte Mitteilungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG bereits mitgeteilt, dass wir am 07.10.2011 Aktien an der Alexanderwerk AG erworben und dadurch die Schwelle von 10 % der Stimmrechte an der Alexanderwerk AG überschritten und am 10.10.2011 weitere Aktien an der Alexanderwerk AG erworben und dadurch die Schwelle von 15 % der Stimmrechte an der Alexanderwerk AG überschritten haben.

Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 27a Abs. 1 WpHG Folgendes mit: Hinsichtlich der mit dem Erwerb der Stimmrechte verfolgten Ziele teilen wir Ihnen mit:

1. Die Investition dient weder der Umsetzung strategischer Ziele noch der Erzielung von Handelsgewinnen. GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten hat die Aktien als Treuhänder erworben.

2. GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten beabsichtigt nicht, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen.

3. GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten strebt keine Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen der Alexanderwerk AG an.

4. GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten strebt keine Änderung der Kapitalstruktur der Gesellschaft an, insbesondere nicht im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung und die Dividendenpolitik.

Hinsichtlich der Herkunft der verwendeten Mittel teilen wir mit, dass GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten für den Erwerb keine Mittel aufwenden musste.'

Die Cantina - lecker essen und trinken GmbH, Duisburg, Deutschland, hat uns am 08.11.2011 gemäß § 27a Abs. 1 WpHG folgendes mitgeteilt: 'Wir, die Cantina - lecker essen und trinken GmbH mit Sitz in Duisburg, haben Ihnen durch gesonderte Mitteilungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG bereits mitgeteilt, dass wir am 07.10.2011 und am 10.10.2011 Aktien an der Alexanderwerk AG erworben und dadurch jeweils von § 27a Abs. 1 WpHG erfasste Schwellen an Stimmrechten aus Aktien an der Alexanderwerk AG überschritten haben.

Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 27a Abs. 1 WpHG Folgendes mit: Hinsichtlich der mit dem Erwerb der Stimmrechte verfolgten Ziele teilen wir Ihnen mit:

1. Die Investition dient der Umsetzung strategischer Ziele.

2. Wir beabsichtigen, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen.

3. Herr Manfred Teichelkamp, Buscher Str. 1, 47269 Duisburg, der die Cantina - lecker essen und trinken GmbH kontrolliert, strebt die Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen der Alexanderwerk AG an. Herr Teichelkamp ist Mitglied des Aufsichtsrats der Alexanderwerk AG.

4.Wir streben keine Änderung der Kapitalstruktur der Gesellschaft an, insbesondere nicht im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung und die Dividendenpolitik.

Hinsichtlich der Herkunft der verwendeten Mittel teilen wir mit, dass wir den Erwerb aus eigenen Mitteln getätigt haben.'

Die OMEGA Consulting GmbH, Duisburg, Deutschland, hat uns am 08.11.2011 gemäß § 27a Abs. 1 WpHG folgendes mitgeteilt: 'Wir, die OMEGA Consulting GmbH mit Sitz in Duisburg, haben Ihnen durch gesonderte Mitteilungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG bereits mitgeteilt, dass wir am 07.10.2011 und am 10.10.2011 Aktien an der Alexanderwerk AG erworben und dadurch jeweils von § 27a Abs. 1 WpHG erfasste Schwellen an Stimmrechten aus Aktien an der Alexanderwerk AG überschritten haben.

Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 27a Abs. 1 WpHG Folgendes mit: Hinsichtlich der mit dem Erwerb der Stimmrechte verfolgten Ziele teilen wir Ihnen mit:

1. Die Investition dient der Umsetzung strategischer Ziele.

2. Wir beabsichtigen, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte durch Erwerb oder auf sonstige Weise (ggf. mittelbar) zu erlangen.

3. Herr Manfred Teichelkamp, Buscher Str. 1a, 47269 Duisburg, der die OMEGA Consulting GmbH kontrolliert, strebt die Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen der Alexanderwerk AG an. Herr Teichelkamp ist Mitglied des Aufsichtsrats der Alexanderwerk AG.

4. Wir streben keine Änderung der Kapitalstruktur der Gesellschaft an, insbesondere nicht im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung und die Dividendenpolitik.

Hinsichtlich der Herkunft der verwendeten Mittel teilen wir mit, dass wir für den Erwerb keine Mittel aufwenden mussten.'

Herr Manfred Teichelkamp, Deutschland, hat uns am 08.11.2011 gemäß § 27a Abs. 1 WpHG folgendes mitgeteilt: 'Ich habe Ihnen durch gesonderte Mitteilungen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG bereits mitgeteilt, dass wir am 07.10.2011 und am 10.10.2011 Aktien an der Alexanderwerk AG erworben und dadurch jeweils von § 27a Abs. 1 WpHG erfasste Schwellen an Stimmrechten aus Aktien an der Alexanderwerk AG überschritten habe. Hiermit teile ich Ihnen gemäß § 27a Abs. 1 WpHG Folgendes mit: Hinsichtlich der mit dem Erwerb der Stimmrechte verfolgten Ziele teile ich Ihnen mit: 1. Die Investition dient der Umsetzung strategischer Ziele. 2. Ich beabsichtige, innerhalb der nächsten zwölf Monate weitere Stimmrechte durch Erwerb oder auf sonstige Weise (ggf. mittelbar) zu erlangen. 3. Ich strebe die Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen der Alexanderwerk AG an. Ich bin Mitglied des Aufsichtsrats der Alexanderwerk AG. 4. Ich strebe keine Änderung der Kapitalstruktur der Gesellschaft an, insbesondere nicht im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung und die Dividendenpolitik. Hinsichtlich der Herkunft der verwendeten Mittel teile ich mit, dass ich für den Erwerb keine Mittel aufwenden musste.'

Remscheid, 13.12.2011

1. Korrektur einer Stimmrechtsmitteilung vom 08.07.2011 (veröffentlicht am 12.07.2011):

Die Independent capital AG, Stuttgart, Deutschland, hat uns am 12.12.2011 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 06.07.2011 die Schwelle von 15 % unterschritten hat und an diesem Tag 14,86 % (267.525 Stimmrechte) beträgt. Davon sind ihr 11,67 % (das entspricht 210.000 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 3 WpHG zuzurechnen.

2. Stimmrechtsmitteilung

Die Independent capital AG, Stuttgart, Deutschland, hat uns am 12.12.2011 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 07.10.2011 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und an diesem Tag 7,83 % (140.988 Stimmrechte) beträgt. Davon sind ihr 5,83 % (das entspricht 105.000 Stimmrechten) gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 2 WpHG von der GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten zuzurechnen.

Nach dem Abschlussstichtag sind noch folgende Mitteilungen eingegangen:

Remscheid, 30.01.2012

Korrektur einer Veröffentlichung gem. §26 Abs. 1 WpHG /Veröffentlichung vom 22.11.2011

Die Mountain Super Angel AG, St. Gallen, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30.01.2012 korrigierend mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 13.01.2009 die Schwelle von 3 %, 5 % und 10 % überschritten hat und an diesem Tag 10,36 % (das entspricht 186.566 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte werden ihr vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihr zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihr kontrollierte Unternehmen Impera Total Return AG, Frankfurt, Deutschland, gehalten.

Die Mountain Super Angel AG, St. Gallen, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30.01.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 27.04.2010 die Schwelle von 10 % unterschritten hat und an diesem Tag 9,96 % (das entspricht 179.400 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte werden ihr vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihr zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihr kontrollierte Unternehmen Impera Total Return AG, Frankfurt, Deutschland, gehalten.

Die Mountain Super Angel AG, St. Gallen, Schweiz, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30.01.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 18.06.2010 die Schwelle von 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (das entspricht 0 Stimmrechten) beträgt. Diese Stimmrechte werden ihr vollständig gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet. Die ihr zugerechneten Stimmrechtsanteile werden dabei über das von ihr kontrollierte Unternehmen Impera Total Return AG, Frankfurt, Deutschland, gehalten.

Remscheid, 30.01.2012

Herr Andreas Appelhagen, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 30.01.2012 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 13.01.2012 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,03 % (das entspricht 54.400 Stimmrechten) beträgt.

Remscheid, 24.04.2012

Die GÖRG Partnerschaft von Rechtsanwälten, Köln, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 13.04.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 11.04.2012 die Schwellen von 20 %, 15 %, 10 %, 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (das entspricht 0 Stimmrechten) beträgt.

Remscheid, 23.01.2013

Herr Franz-Bernd Daum, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit Schreiben vom 21.01.2013 mitgeteilt, dass er am 21.01.2013 182.069 Stück Aktien der Alexanderwerk AG erworben hat und dadurch die Schwellen von 10 % und 15 % der Stimmrechte überschritten hat. Zu diesem Tag beträgt der Stimmrechtsanteil 15,22 % (das entspricht 274.069 Stimmrechte).

Die Independent capital AG, Stuttgart, Deutschland, hat uns am 21.01.2013 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18.01.2013 die Schwellen von 5 % und 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) beträgt.

Die Süddeutsche Aktienbank AG, Stuttgart, Deutschland, hat uns am 21.01.2013 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 18.01.2013 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 0 % (0 Stimmrechte) beträgt.

Remscheid 04.11.2013

Herr Martin Dietze, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 04.11.2013 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 23.10.2013 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tage 5,28 % (das entspricht 95.001 Stimmrechten) beträgt.

Remscheid 04.12.2013

Herr Dr. Hubert-Ralph Schmitt, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 02.12.2013 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Alexanderwerk AG am 28.11.2013 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,29 % (das entspricht 59.258 Stimmrechten) beträgt.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage enthält Aufgelder und Einlagen sowie sonstige Zuzahlungen von Gesellschaftern des Konzerns. Im Geschäftsjahr 2010 wurde ein Betrag in Höhe von € 395.749,80 aus (anteiligen) Zuzahlungen in das Kapital der Alexanderwerk Service GmbH in die Konzernkapitalrücklage eingestellt. Dies entspricht 51 % der vereinbarten Zuzahlung in Höhe von € 775.980,00. Gezahlt wurde bislang ein Teilbetrag in Höhe von € 225.980,00.

Gewinnrücklagen

Die Gewinnrücklagen enthalten die in der Vergangenheit erwirtschafteten Ergebnisse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sowie erfolgsneutrale Anpassungen. Die Gewinnrücklagen des Konzerns verminderten sich im Geschäftsjahr 2011 bedingt durch das negative Konzernergebnis von T€ 534 (Vorjahr: T€ 2.261). Die erfolgsneutrale Erfassung von Währungsumrechnungsdifferenzen führte zu einer Verminderung der Gewinnrücklagen von T€ 3 (Vorjahr: Erhöhung von T€ 45).

Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern

Durch Übernahme von 49 % der Anteile an der AlexanderwerkService GmbH und Einzahlung bzw. Vereinbarung eines zusätzlichen Agios sind Anteile fremder Gesellschafter (an Stammkapital und Kapitalrücklage) in Höhe von € 404.250 bereits im Jahr 2010 entstanden.

Daneben bestehen Anteile fremder Gesellschafter durch die 75 %-Beteiligung (€ 18.750) von drei Investoren an der Alexanderwerk Produktions GmbH, die ebenfalls vollkonsolidiert wird.

Mit den anteiligen Jahresergebnissen für die vorgenannten Gesellschafter erhöhte sich der Betrag auf insgesamt € 1.147.919 (Vorjahr: € 566.933).

4.7 Pensionsrückstellungen

Für die Mitarbeiter der Alexanderwerk AG existieren leistungsorientierte Altersversorgungspläne. Die Höhe der Leistungen richtet sich in der Regel nach der Anzahl der Dienstjahre und einem fixen Betrag pro Dienstjahr. Die Leistungszusagen werden durch Pensionsrückstellungen finanziert.

Beitragsorientierte Altersversorgungspläne ("Defined Contribution Plans")

Die deutschen Mitarbeiter erhalten Leistungen aus der gesetzlich festgesetzten Sozialversicherung, in welche die Beiträge als Teil des Einkommens eingezahlt werden. Daneben existieren Direktversicherungen bei der Alexanderwerk AG. Da nach Zahlung der Beiträge zur Altersversorgung an die öffentlichen und privaten Versicherungsträger für die Gesellschaft keine weitere Verpflichtung besteht, werden diese Pläne als beitragsorientierte Pläne behandelt. Laufende Beitragszahlungen werden als Aufwendungen für den betreffenden Zeitraum angesetzt. Die Arbeitgeberbeiträge zur gesetzlichen Rentenversicherung betrugen in 2011 € 381.809 (Vorjahr: € 373.356).

Leistungsorientierte Altersversorgungspläne ("Defined Benefit Plans")

In der folgenden Tabelle wird die Entwicklung aller gemäß IAS 19 ermittelten Anwartschaftsbarwerte für Versorgungsansprüche unter Berücksichtigung künftiger Rentensteigerungen (defined benefit obligation) dargestellt:

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in Euro 2011 2010
Barwert der Versorgungsansprüche am Anfang des Geschäftsjahres 2.050.060 2.181.667
Laufender Dienstzeitaufwand 4.140 4.511
Zinsaufwendungen 99.060 88.773
Rentenzahlungen -165.044 -166.602
-/+ Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste 8.734 -58.289
Barwert der Versorgungsansprüche am Ende des Geschäftsjahres 1.996.950 2.050.060

Die bei der versicherungsmathematischen Bewertung der Verpflichtungen und der Kosten zugrunde gelegten Annahmen sind in der folgenden Tabelle enthalten:

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  2011 2010
Diskontierungssatz zum Jahresende 5,14% 5,15%
Langfristige Gehaltssteigerungsraten n.a. n.a.
Langfristiger Rententrend 1,50% 1,50%
Fluktuationsrate n.a. n.a.
Rechnungsgrundlagen Richttafeln 2005 G von Prof. Klaus Heubeck  

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen leiten sich aus dem Barwert der Versorgungsansprüche und unter Berücksichtigung der noch nicht amortisierten versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste wie folgt ab:

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in Euro 31.12.2011 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007
Barwert der nicht fondsfinanzierten Versorgungsansprüche 1.996.950 2.050.060 2.181.667 1.804.283 2.081.775
Barwert der fondsfinanzierten Versorgungsansprüche   0 0 0 0
abzüglich beizulegender Zeitwert der Planvermögen   0 0 0 0
Finanzierungsstatus 1.996.950 2.050.060 2.181.667 1.804.283 2.081.775
noch nicht berücksichtigte versicherungsmathematische Gewinne/(Verluste) 146.266 152.025 83.325 347.318 127.438
Gesamt 2.143.216 2.202.085 2.264.992 2.151.601 2.209.213

Die direkt vom Unternehmen zu leistenden Rentenzahlungen, die für das Jahr 2012 zu erwarten sind, betragen € 165.000 (Vorjahr: € 165.000). Würde der 10 %-Korridor-Ansatz gemäß IAS 19 zum Stichtag nicht berücksichtigt werden, würden die Rückstellungen für Pensionen um € 146.266 (Vorjahr: € 152.025) niedriger zu bilanzieren sein.

Der Gesamtaufwand der leistungsorientierten Versorgungsverpflichtungen setzt sich wie folgt zusammen:

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in Euro 31.12.2011 31.12.2010
Laufender Dienstzeitaufwand (Personalaufwand)   4.140 4.511
Zinsaufwendungen (Finanzergebnis)   99.060 88.773
Amortisation versicherungsmathematischer Gewinne(-) / Verluste (+)   -5.759 10.411
Gesamt   97.441 103.695

Die versicherungsmathematischen Gewinne/ Verluste werden unter den Personalaufwendungen erfasst.

4.8 Langfristige und kurzfristige Finanzschulden, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige kurzfristige Verbindlichkeiten

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  31.12.2011 31.12.2010
in Euro Gesamt kurzfristig langfristig Gesamt kurzfristig langfristig
Finanzschulden 3.434.034 2.039.651 1.394.383 2.725.253 2.725.253 0
Übrige langfristige Verbindlichkeiten 90.107   90.107 209.741 0 209.741
Vbk. aus Lieferungen und Leistungen 2.652.820 2.652.820 0 2.501.838 2.501.839 0
Übrige 2.461.080 2.461.080 0 1.791.020 1.791.019 0
Gesamt 8.638.041 7.153.551 1.484.490 7.227.852 7.018.111 209.741

Die Finanzschulden stellen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie im geringen Umfang eine sonstige Verbindlichkeit gegenüber einem Aktionär dar. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten des Alexanderwerk-Konzerns betragen zum Stichtag € 1.394.383 (Vorjahr: € 0).

Wesentlicher Teil der Finanzschulden ist ein Darlehen in Höhe von € 2.050.000, welches die Alexanderwerk AG im Geschäftsjahr 2006 bei der Landesbank Baden-Württemberg aufgenommen hatte. Dieses Darlehen war endfällig und hatte eine Laufzeit bis zum 15. September 2011. Mit Nachtrag vom 31. August 2011 wurde eine Sondertilgung in Höhe von € 150.000,00 zum ursprünglichen Fälligkeitsdatum 15. September 2011 sowie monatliche Tilgungen von € 39.600,00, endend am 15. September 2015, vereinbart. Von dem Darlehnsbetrag zum Stichtag wurden die vertragsmäßigen Tilgungen für 2012 in Höhe von € 475.200 umgegliedert in den kurzfristigen Bereich.

Die weiteren kurzfristigen Finanzschulden betreffen im Wesentlichen Kontokorrentverbindlichkeiten der AlexanderwerkService GmbH gegenüber der National-Bank AG in Höhe von € 493.935, der Alexanderwerk AG gegenüber der Sparkasse Remscheid in Höhe von € 181.277 und der Alexanderwerk Produktions GmbH gegenüber der Sparkasse Remscheid in Höhe von € 116.964 sowie in Höhe von € 168.583. Die Alexanderwerk Inc. hat einen Kontokorrentrahmen von $ 200.000, der zum Stichtag nicht in Anspruch genommen worden ist, sowie ein Langfristdarlehen von € 114.467.

Die Darlehen der AlexanderwerkService GmbH sind durch Bürgschaften von Organmitgliedern gesichert. Die Darlehen der Alexanderwerk AG bei der Stadtsparkasse Remscheid sind durch Verpfändung der Geschäftsanteile der Alexanderwerk Service GmbH gesichert.

Darlehensvergabe und Besicherung erfolgten zu im Kreditgewerbe üblichen Konditionen.

Die kurzfristigen und langfristigen Finanzschulden des Konzerns wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr zu folgenden effektiven durchschnittlichen Zinssätzen verzinst:

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In Prozent 2011 2010
Zinssätze kurzfristig 10,68 12,75
Zinssätze langfristig 7,42 7,22

Langfristige Verpflichtungen aus Altersteilzeit beliefen sich auf € 152.760 (Vorjahr: € 209.741).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren aus dem Waren- und Dienstleistungsverkehr mit den Lieferanten des Konzerns. Es bestehen verkehrsübliche Eigentumsvorbehalte.

Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

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in Euro 31.12.2011 31.12.2010
Verbindlichkeiten gegenüber Finanzbehörden 393.970 63.869
Verbindlichkeiten aus aufgegebenem Geschäftsbereich 0 710.612
Personalverpflichtungen 725.866 237.640
Ausstehende Eingangsrechnungen 616.944 351.104
Tarifanpassung 56.226 126.500
Kurzfristige Verpflichtungen Altersteilzeit 62.563 0
Erfindervergütung 19.310 13.172
Tantiemen 0 80.000
Aufsichtsratsvergütungen 25.000 2.000
Provisionen 166.074 0
Boni 0 74.400
Rechtstreit ausgeschiedener Vorstand 92.401 0
Anlagenbau 5.000 0
Guthaben von Kunden 36.629 1.310
Sonstige Abgrenzungen 261.097 130.412
Gesamt 2.461.080 1.791.019

4.9 Übrige kurzfristige Rückstellungen

Die übrigen kurzfristigen Rückstellungen decken alle erkennbaren Risiken und sonstigen ungewissen Verpflichtungen. Die Beträge sind überwiegend innerhalb eines Jahres fällig.

Die übrigen kurzfristigen Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2011 wie folgt entwickelt:

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in Euro 31.12.2010 Inanspruchnahme Auflösung Zuführung 31.12.2011
Gewährleistungen + Garantien 117.900 29.057 0 121.757 210.600
Jahresabschluss- + Prüfungskosten 170.650 163.651 5.000 157.427 159.426
Prozesskosten 43.000 595 0 1.000 43.405
Aufbewahrungskosten 7.600 0 0 8.300 15.900
Übrige Rückstellungen 2.287 2.287 0 25.922 25.922
Gesamt 341.437 195.590 5.000 314.406 455.253

5. SONSTIGE ANGABEN

5.1 Kapitalmanagement

Vorrangiges Ziel des Kapitalmanagements der Alexanderwerk AG ist die Sicherstellung der Liquidität und der Kreditwürdigkeit des Konzerns. Das Konzern-Eigenkapital betrug zum 31. Dezember 2011 T€ -1.212 (Vorjahr: T€ -694). Damit waren der Konzern und auch die Muttergesellschaft Alexanderwerk AG bilanziell überschuldet.

Vorstand und Aufsichtsrat haben einen Überschuldungsstatus erstellt. Demnach stehen dem negativen Eigenkapital ausreichend hohe stille Reserven gegenüber. Aufgrund dessen sowie einer detaillierten Planung für die Alexanderwerk AG und ihre verbleibenden Tochtergesellschaften gehen beide Gremien davon aus, die Überschuldung mittelfristig beenden zu können. Vor diesem Hintergrund hat die Sicherstellung der Zahlungsfähigkeit und die Gewinnung neuer Finanzierungsquellen oberste Priorität im Rahmen der Sanierungsanstrengungen. Durch den Verkauf der AlexanderSolia GmbH sind in hohem Umfang Sicherheiten freigegeben worden, die künftig zur Liquiditätssicherung des Konzerns herangezogen werden können. Nach Abschluss der Restrukturierung wird mittelfristig wieder eine Eigenkapitalrendite mindestens in Höhe der für die Branche durchschnittlich üblichen Marktrendite von 8 bis 10 % angestrebt. Die Alexanderwerk AG unterliegt keinen satzungsmäßigen Kapitalerfordernissen.

5.2 Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen stehen dem Alexanderwerk-Konzern der Aufsichtsrat, Vorstand und das übrige Management nahe.

An nahe stehende Unternehmen und Personen sind neben der Aufsichtsratsvergütung folgende Vergütungen gezahlt worden:

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in Euro 2011 2010
Vergütungen für Leistungen durch Aufsichtsratsmitglieder bzw. diesen nahe stehende Unternehmen 165.715 203.024
Vergütung für Beratungsleistungen durch eine dem Vorstand nahestehende Beratungsgesellschaft 159.169 160.705
Gesamt 324.884 363.729

Die Beratungsleistungen des Aufsichtsratsmitgliedes bzw. der ihm nahestehenden Gesellschaft betreffen steuerliche und betriebswirtschaftliche Beratungsleistungen bei den Unternehmen des Konzerns außerhalb der Aufsichtsratsfunktion. Die Aufträge sind von der Aufsichtsratstätigkeit abgrenzbar und wurden vom Aufsichtsrat der Gesellschaft genehmigt.

Die Tätigkeiten der dem Vorstand nahestehenden Beratungsgesellschaft betrafen betriebswirtschaftliche Beratungsprojekte.

Die Vergütung der Aufträge erfolgte zu marktüblichen Bedingungen und Zahlungskonditionen.

Die Verbindlichkeiten aus diesen Geschäftsbeziehungen betrugen zum Bilanzstichtag € 90.425 (Vorjahr: € 105.901).

Zwei Organe der Alexanderwerk AG haben die Finanzierung im Alexanderwerk-Konzern mit persönlichen Bürgschaften in Höhe von T€ 1.721 gesichert (Manfred Teichelkamp, Vorstand, T€ 749; Franz-Bernd Daum, Aufsichtsratsvorsitzender, T€ 972).

Bei dem Minderheitsgesellschafter (vgl. Gliederungspunkt 4.5) handelt es sich um die dem ehemaligen Vorstand Manfred Teichelkamp zuzurechnende Cantina - lecker essen und trinken GmbH mit Sitz in Duisburg. Dieser gegenüber bestehen Forderungen in Höhe von T€ 652, davon in Höhe von T€ 550 eine unverzinsliche Forderung auf Einzahlung in die Kapitalrücklage aus Kapitalerhöhung sowie eine verzinsliche Forderung in Höhe von T€ 100 nebst aufgelaufener Zinsen.

Darüber hinaus hat der Alexanderwerk-Konzern keine wesentlichen Geschäftsbeziehungen mit nahe stehenden Unternehmen oder Personen unterhalten.

5.3 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestanden zum Stichtag und während des Geschäftsjahres nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen beinhalten im Wesentlichen zu leistende Miet- und Leasingzahlungen aus Operating Leasing, die sich wie folgt zusammensetzen:

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in Tausend Euro 2011 2010
Fällig bis 1 Jahr 5 676
Fällig in 1 bis 5 Jahren 2.560 2.079
Fällig nach über 5 Jahren 0 0
Gesamt 2.565 2.755

Bei den Miet- und Leasingobjekten handelt es sich um das Gebäude des Betriebsstandortes in Remscheid, Maschinen, Kraftfahrzeuge und Büroausstattung.

Verpflichtungen aus Finance Lease haben folgende Fälligkeitsstruktur:

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in Tausend Euro 2011 2010
Fällig bis 1 Jahr 91 0
Fällig in 1 bis 5 Jahren 244 0
Fällig nach über 5 Jahren 0 0
Gesamt 335 0

Zusätzlich bestehen Verpflichtungen aus Materialbestellungen in Höhe von T€ 1.170 (Vorjahr: T€ 781), die binnen eines Jahres fällig werden.

Rechtsstreitigkeiten

Für Risiken aus Rechtsstreitigkeiten sind beim Alexanderwerk-Konzern bilanzielle Vorsorgen getroffen worden, wenn es sich um ein Ereignis vor dem Bilanzstichtag handelt und von den gesetzlichen Vertretern die Wahrscheinlichkeit eines Abflusses von wirtschaftlichen Ressourcen auf über 50 % eingeschätzt wird.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag werden im Lagebericht ausführlich erläutert.

5.4 Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung des Alexanderwerk-Konzerns werden die Zahlungsströme eines Geschäftsjahres gemäß IAS 7 (Kapitalflussrechnung) dargestellt, um Informationen über die Bewegungen der Zahlungsmittel des Unternehmens zu liefern. Die Zahlungsströme werden nach betrieblicher Geschäftstätigkeit sowie nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Finanzmittelfonds umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen Zahlungsmittel.

Der Cashflow wird nach der indirekten Methode auf der Basis des Ergebnisses vor Ertragsteuern und Zinsen unter Berücksichtigung der Veränderungen der einzelnen Bilanzposten sowie zahlungsunwirksamer Aufwendungen und Erträge ermittelt. Veränderungen, die sich aus einer Änderung des Konsolidierungskreises ergeben, sowie Effekte aus der Währungsumrechnung werden zusammengefasst als Korrekturposten in der Konzern-Kapitalflussrechnung dargestellt.

Für Informationen zu nicht zahlungswirksamen Investitionstätigkeiten (Finance Lease) vgl. Ausführungen unter Tz.2.4.

Der Zahlungsmittelbestand beträgt zum Bilanzstichtag € 137.350 (Vorjahr: € 516.063) und entspricht den in der Bilanz ausgewiesenen Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten.

5.5 Segmentberichterstattung

Die Alexanderwerk AG und ihre Tochtergesellschaften sind nach der Aufgabe des Bereichs Nahrungsmittelmaschinen ausschließlich im Bereich Industriemaschinen tätig. Die interne Steuerung erfolgt - der Größe und Komplexität der Unternehmensgruppe entsprechend - in einem einheitlichen Ansatz ggf. nach auftragsspezifischen Kriterien. Den Leitungs- und Kontrollorganen der Gruppe werden für Steuerungs- und Überwachungszwecke entweder aggregierte oder auftragsspezifisch aufbereitete Informationen zur Verfügung gestellt. Insoweit entfällt die Notwendigkeit einer separaten Segmentberichterstattung.

Der Alexanderwerk-Konzern erzielte im Geschäftsjahr 2011 im Bereich Industriemaschinen Umsätze mit Kunden in China in Höhe von T€ 2.933 (Vorjahr: T€ 1.018), in den USA T€ 2.528 (Vorjahr: T€ 3.162) und in Indien T€ 2.626 (Vorjahr: T€ 971). Die geographische Aufteilung der Umsätze erfolgt dabei nach dem Standort des Kunden. Wesentliche Abhängigkeiten von einzelnen Kunden bestehen nicht. Das Vermögen unserer amerikanischen Tochtergesellschaft betrug zum Stichtag T€ 1.051 (Vorjahr: T€ 1.065), die Schulden betrugen T€ 572 (Vorjahr: T€ 644).

5.6 Corporate Governance Kodex

Die jährlichen Erklärungen nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurden im Dezember 2010 und jeweils im Dezember der Folgejahre abgegeben und auf der Internetseite der Muttergesellschaft (www.alexanderwerk.com) veröffentlicht.

5.7 Gesamtbezüge des Vorstandes sowie des Aufsichtsrates

Die Geschäftsführung der Gesellschaft erfolgte im Geschäfsjahr 2011 und bis zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses durch die Vorstände:

Jürgen Kullmann, Köln (Kaufmann) bis 1.2.2012

Dipl.-Ök. Manfred Teichelkamp, Duisburg (Kaufmann), 28.11.2011 bis 14.10.2013

Dipl.-Ing. Alfons Schmidt, Delbrück (Dipl.-Ing.) ab 14.10.2013

Mit Wirkung zum 01.02.2012 hat Herr Jürgen Kullmann sein Amt als Vorstand niedergelegt, so dass Herr Manfred Teichelkamp ab diesem Zeitpunkt die Alleinverantwortung übernommen hat. Mit Wirkung zum 14. Oktober 2013 wurde Herr Manfred Teichelkamp abberufen und Herr Dipl.-Ing. Alfons Schmidt zum alleinvertretungsberechtigten Vorstand bestellt.

Die Vergütung der Vorstände bestand im Geschäftsjahr 2011 aus einem Gehalt mit Nebenleistungen in Höhe von T€ 220 nebst einer variablen Tantieme in Höhe von T€ 51.

Die Gesamtvergütung des Vorstands wird vom Aufsichtsrat festgelegt und regelmäßig überprüft. Kriterien der Vergütung sollen dabei insbesondere deren jeweilige Verantwortung, die persönliche Leistung, der Unternehmenserfolg sowie die Entwicklung der Gesellschaft sein.

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen bestehen Rückstellungen in Höhe von € 675.000 (Vorjahr: € 738.000). Der Personalaufwand für diesen Personenkreis betrug € 65.000 (Vorjahr: € 75.000).

Die Vergütung an den Aufsichtsrat der Alexanderwerk AG betrug für das Geschäftsjahr 2011 € 37.000 (Vorjahr: € 43.000). Davon sind € 22.000 (Vorjahr: € 23.000) fix und € 15.000 (Vorjahr: € 18.000) sitzungsabhängig.

5.8. Vorschüsse und Kredite an Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder

Am 31. Dezember 2011 bestanden keine Vorschüsse und Kredite an Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder; ebenso wenig wurden zugunsten dieses Personenkreises Bürgschaften oder sonstige Gewährleistungen übernommen.

5.9 Honorar des Abschlussprüfers

Das auf das Geschäftsjahr 2011 entfallende Honorar des Abschlussprüfers Trusted Advice AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft beträgt für Abschlussprüfungsleistungen T€ 198 und für sonstige Leistungen T€ 15.

5.10 Organe der Gesellschaft

Aufsichtsrat

Aktionärsvertreter

Dipl.-Kfm. Franz-Bernd Daum

(Vorsitzender des Aufsichtsrats)

Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, Remscheid/Köln

Aufsichtsratsmandate und Mandate in anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG:

Fuhrländer Aktiengesellschaft, Liebenscheid
(vom 19. August 2010 bis 15. März 2012).

Dipl.-Kfm. Klaus Möllerfriedrich (seit 14. Mai 2013)

(stellvertretener Vorsitzender)

Wirtschaftsprüfer/Steuerberater, Düsseldorf

Aufsichtsratsmandate und Mandate in anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG:

Aufsichtsratsvorsitzender

Gesco AG, Wuppertal

Micro Venture GmbH & Co. KG, Düsseldorf (bis 4.9.2012)

COREST AG, Düsseldorf (bis 21.8.2012)

Stellvertretender Vorsitzender

Top Agers AG, Langenfeld

GHL Gesellschaft für Logistikleistung im Handel AG, Graz /Österreich (bis 30.9.2013)

Mitglied des Aufsichtsrates

Dr. Ing Thomas Schmidt AG, Köln

Artus Asset Management AG Vermögensverwaltung, Düsseldorf(ab 6.9.2013)

Margarete Skowasch (vom 09. Dezember 2011 bis 19. März 2013)

(stellvertretende Vorsitzende)

Rechtsanwältin, Düren

Manfred Teichelkamp (vom 02. Dezember 2010 bis 28. November 2011)

(stellvertretender Vorsitzender)

Selbstständiger Kaufmann, Duisburg

Arbeitnehmervertreter

Uwe Stacklies

Industriemechaniker, Remscheid

Vorstand

Jürgen Kullmann, Köln (bis 01. Februar 2012)

Manfred Teichelkamp, Duisburg (seit 28. November 2011 bis 14. Oktober 2013

Dipl.-Ing. Alfons Schmidt, Delbrück, (ab 14. Oktober 2013)

 

Remscheid, den 07. Februar 2014

Alexanderwerk AG

Dipl.-Ing. Alfons Schmidt, Vorstand

Anlage zum Konzernanhang

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2011 bis zum 31. Dezember 2011

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  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2011
Währungsumrechnungsdifferenz
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 590.011,55 0,00 20.268,66 0,00 0,00 610.280,21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 346.401,50 0,00 0,00 0,00 0,00 346.401,50
  936.413,05 0,00 20.268,66 0,00 0,00 956.681,71
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke und Bauten 67.606,62 806,99 0,00 0,00 0,00 68.413,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 3.074.467,70 0,00 379.253,78 0,00 19.357,41 3.473.078,89
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.020.084,59 14.250,41 412.152,38 186,99 0,00 2.446.300,39
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  5.162.158,91 15.057,40 791.406,16 186,99 19.357,41 5.987.792,89
III. Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  6.098.571,96 15.057,40 811.674,82 186,99 19.357,41 6.944.474,60
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  Abschreibungen
  01.01.2011
Währungsumrechnungsdifferenz
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2011
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 535.851,55 0,00 15.938,66 0,00 0,00 551.790,21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 267.579,50 0,00 7.109,00 0,00 0,00 274.688,50
  803.431,05 0,00 23.047,66 0,00 0,00 826.478,71
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke und Bauten 10.780,73 235,81 2.481,96 0,00 0,00 13.498,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.481.789,48 0,00 177.589,35 0,00 0,00 2.659.378,83
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.859.995,90 8.883,88 114.138,00 114,66 0,00 1.982.903,12
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  4.352.566,11 9.119,69 294.209,31 114,66 0,00 4.655.780,45
III. Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  5.155.997,16 9.119,69 317.256,97 114,66 0,00 5.482.259,16
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  Nettobuchwerte
  31.12.2011
31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 58.490,00 54.160,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 71.713,00 78.822,00
  130.203,00 132.982,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 54.915,11 56.825,89
2. Technische Anlagen und Maschinen 813.700,06 592.678,22
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 463.397,27 160.088,69
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
  1.332.012,44 809.592,80
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
  0,00 0,00
  1.462.215,44 942.574,80

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010

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  Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
  01.01.2010
Währungsumrechnungsdifferenz
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 850.459,51 0,00 56.996,38 217.642,88 -99.801,46 590.011,55
2. Geschäfts- oder Firmenwert 150.000,00 0,00 0,00 0,00 -150.000,00 0,00
3. Entwicklungskosten 301.752,50 0,00 44.649,00 0,00 0,00 346.401,50
  1.302.212,01 0,00 101.645,38 217.642,88 -249.801,46 936.413,05
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke und Bauten 65.887,02 1.719,60 0,00 0,00 0,00 67.606,62
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.918.253,15 0,00 5.100,55 238.435,89 389.549,89 3.074.467,70
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.357.870,28 12.528,59 209.201,54 2.086.155,80 -473.360,02 2.020.084,59
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  7.342.010,45 14.248,19 214.302,09 2.324.591,69 -83.810,13 5.162.158,91
III. Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  8.644.222,46 14.248,19 315.947,47 2.542.234,57 -333.611,59 6.098.571,96
scroll
  Abschreibungen
  01.01.2010
Währungsumrechnungsdifferenz
Zugänge
Abgänge
Umbuchungen
31.12.2010
I. Immaterielle Vermögensgegenstände            
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 690.335,51 0,00 108.115,38 217.642,88 -44.956,46 535.851,55
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Entwicklungskosten 257.928,50 0,00 9.651,00 0,00 0,00 267.579,50
  948.264,01 0,00 117.766,38 217.642,88 -44.956,46 803.431,05
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke und Bauten 7.910,89 363,26 2.506,58 0,00 0,00 10.780,73
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.504.698,15 0,00 126.670,95 238.215,29 88.635,67 2.481.789,48
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.962.946,86 10.073,34 136.969,88 2.083.149,22 -166.844,96 1.859.995,90
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  6.475.555,90 10.436,60 266.147,41 2.321.364,51 -78.209,29 4.352.566,11
III. Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
  7.423.819,91 10.436,60 383.913,79 2.539.007,39 -123.165,75 5.155.997,16
scroll
  Nettobuchwerte
  31.12.2010
31.12.2009
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 54.160,00 160.124,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 150.000,00
3. Entwicklungskosten 78.822,00 43.824,00
  132.982,00 353.948,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 56.825,89 57.976,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 592.678,22 413.555,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 160.088,69 394.923,42
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00
  809.592,80 866.454,55
III. Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
  0,00 0,00
  942.574,80 1.220.402,55

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

 

Remscheid, den 07. Februar 2014

Alexanderwerk AG

Dipl.-Ing. Alfons Schmid, Vorstand

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Unter der Bedingung, dass der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2010 vom Aufsichtsrat in der Fassung gebilligt wird, die diesem Konzernabschluss zu Grunde gelegt worden ist, haben wir zu dem Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt:

"Wir haben den von der Alexanderwerk AG, Remscheid, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzerngesamtergebnisrechnung, Konzernkapitalflussrechnung, Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung und Konzernanhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort wird im Abschnitt ,Bestandsgefährdende Risiken' ausgeführt, dass die Fortführung der Gesellschaft nur bei konsequenter Weiterführung der Sanierungsmaßnahmen und der weiteren Sicherstellung des Finanzierungsbedarfes gegeben ist."

 

Düsseldorf, den 7. Februar 2014

Trusted Advice AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Zander, Wirtschaftsprüfer

Rottschäfer, Wirtschaftsprüfer