![]() Alexanderwerk AGRemscheidKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Konzernabschluss 2011Bericht des AufsichtsratesSehr geehrte Damen und Herren, im Geschäftsjahr 2011 hat der Aufsichtsrat der Alexanderwerk AG den Vorstand fortlaufend
überwacht, aber auch in einer Vielzahl regelmäßiger gemeinsamer Aussprachen den Vorstand
begleitet. In insgesamt 5 Präsenzsitzungen sowie in eiligen Fällen durch mehrere Beschlussfassungen
im Umlaufverfahren hat sich der Aufsichtsrat mit der Geschäftspolitik und Unternehmensplanung,
dem Gang der Geschäfte, insbesondere mit der Umsatz- und Finanzlage, der Risikoanalyse
und dem Risikomanagement, der Compliance und der rechtmäßigen Unternehmensführung,
ausgewählten strategischen Sonderthemen sowie der Wirtschaftlichkeit der Unternehmensführung
sowie der Zusammensetzung des Vorstands beschäftigt. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat
vom Vorstand auch außerhalb der Sitzungen regelmäßig und in kurzen Intervallen über
den Gang der Geschäfte sowie über Angelegenheiten von besonderer Bedeutung unterrichten
lassen. In der Aufsichtsratssitzung am 14. April 2011 wurde der Anstellungsvertrag mit dem
Vorstand erörtert und beschlossen. Einen weiteren Gegenstand der Tagesordnung bildete
der Beratungsvertrag mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden. Die Finanzierungs- und Liquiditätssituation
bildete auch in dieser Sitzung einen Schwerpunkt. In diesem Zusammenhang wurden auch
die Bankbürgschaften der Aufsichtsratsmitglieder und des Vorstandes erläutert. Die
aktuelle Auftragseingangssituation und die Umsatzsituation haben sich deutlich verbessert.
Der Sachstand in Sachen Arbeitgeberverband und ERA sowie die Betriebsprüfung wurde
erörtert. Desweiteren wurde das neue Organigramm vorgelegt und diskutiert. Das Berichtswesen
soll weiterhin verbessert werden. Mit Umlaufbeschluss vom 29. Juni 2011 hat der Aufsichtsrat der Ausgliederung der Teileproduktion
zugestimmt und die Übertragung von 75 % der Geschäftsanteile an einen Fertigungspartner
gebilligt. In der Sitzung vom 19. Juli 2011 wurde die Ergebnissituation des I. Halbjahres vorgestellt
und diskutiert. Das operative Ergebnis hat sich deutlich verbessert. Allerdings hat
sich die Situation bei der AlexanderSolia GmbH verschärft. Die Bewertung der Marken,
die Besetzung der Geschäftsführung der Alexanderwerk GmbH und der Alexanderwerk Produktionsgesellschaft
sowie der Status zu verschiedenen Kooperationsvorhaben bildeten weitere Tagesordnungspunkte.
Desgleichen der Sachstand zu den Gerichtsprozessen Arici und Arbeitgeberverband, sowie
der Zustand des Berichts- bzw. Rechnungswesens. In der Sitzung am 27. Juli 2011 hat der Aufsichtsrat die vom Vorstand vorgelegten
Liquiditätsplanung und die sonstigen Planrechnungen sowie die aktuellen Zahlen erörtert.
Tagesordnungspunkt war wiederum das Schicksal der AlexanderSolia GmbH. In diesem Zusammenhang
werden die erforderlichen Schritte diskutiert, u.a. die Möglichkeit eines Verkaufs
der Geschäftsanteile. Der Vorsitzende und der Vorstand sind intensiv in die Geschäftsverhandlungen
einbezogen. Einen weiteren Tagesordnungspunkt bildete die Situation im Service-Bereich. Mit Umlaufbeschluss vom 12. August 2011 stimmte der Aufsichtsrat dem Verkauf der Geschäftsanteile
an der AlexanderSolia GmbH zu. In der Sitzung am 05. Oktober 2011 wurde ausführlich über die aktuelle Situation diskutiert.
Nach dem Verkauf der AlexanderSolia GmbH und den erheblichen bilanziellen Folgen bedarf
die Gesamtausrichtung einer kritischen Hinterfragung. Verschiedene Kooperationsüberlegungen
werden diskutiert. Die aktuelle Situation bezüglich Auftragseingang und Umsatz wird
dargelegt und diskutiert. Am 23. November 2011 wurde die aktuelle Situation, insbesondere die Liquiditätssituation,
erörtert. Obwohl der Umsatz und der Auftragseingang gestiegen sind, sind diese nach
wie vor unbefriedigend. Der Aufsichtsratsvorsitzende berichtet über verschiedene Finanzierungsalternativen.
Verschiedene Überlegungen zur Kooperation werden diskutiert. Herr Teichelkamp wird
zum weiteren Vorstandsmitglied für den Bereich Finanzen bestellt. Der Sachstand der
Gerichtsprozesse wird erörtert. Die Feststellung des Jahresabschlusses konnte bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch
nicht erfolgen, da die Erteilung des Bestätigungsvermerks für den Jahresabschluss
2011 erst kürzlich erfolgte. Insofern hatte der Aufsichtsrat noch keine Gelegenheit,
den Jahresabschluss 2011 final zu überprüfen und zum Ergebnis der Abschlussprüfung
Stellung zu nehmen. Dies wird auf einer baldig einberufenen Bilanzsitzung erfolgen. Im Berichtsjahr hat der Aufsichtsrat keine Ausschüsse gebildet. Zusammenfassung / Dank für die geleistete ArbeitDas Jahr 2011 hat sich bedauerlicherweise als wieder einmal sehr schwierig erwiesen.
Obwohl sich die Situation im Industriemaschinenbereich durch die Umsatzsteigerung
deutlich verbessert hat und nach Ausgliederung der Teileproduktion auch die Ertragskraft
deutlich verbessert werden konnte, hat durch die Krise bei der AlexanderSolia GmbH
und deren Verkauf, die finanziellen Ressourcen ganz erheblich negativ beeinflusst. Der Weg zur Gesundung des Unternehmens scheint jedoch deutlich weiter gediehen und
so wird es in Zukunft darauf ankommen, den eingeschlagenen Weg konsequent zu verfolgen. Die Ergänzung des Vorstandes zum Ende des Jahres und die schon gegen Ende 2010 eingeleiteten
Maßnahmen sowie das weitere Vorgehen lassen erwarten, dass die Restrukturierung tatsächlich
zum Abschluss gebracht wird. Der Aufsichtsrat dankt dem amtierenden Vorstand, den Geschäftsführungen der Tochtergesellschaften
und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Alexanderwerk AG sowie deren Tochtergesellschaften
für die große Einsatzbereitschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr. Wie der Vorsitzende des Aufsichtsrats im Rahmen der Teilnahme an verschiedenen Versammlungen
und Gesprächen feststellen konnte, hat sich trotz aller interner Schwierigkeiten eine
weitere verbesserte Grundstimmung ergeben. Es ist eine Freude zu sehen, wie das Team
der positiv denkenden und besonders engagierten Mitarbeiter im größer wird. Wir hoffen, im Sinne aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und aller Aktionärinnen
und Aktionäre das Unternehmen auf bald Erfolgskurs zu bringen.
Remscheid, den 16. Juli 2013 Franz-Bernd Daum Nachtrag zu den Berichten des Aufsichtsrats über die Tätigkeit in den Geschäftsjahren 2010, 2011 und 2012Wie im Einzelnen in den Berichten des Aufsichtsrats für die Geschäftsjahre 2010, 2011
und 2012 ausgeführt, konnte die Feststellung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses
jeweils während des Berichtszeitraums nicht erfolgen, weil die jeweilige Prüfung des
Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses noch nicht abgeschlossen war. Die Prüfung der Jahresabschlüsse und der Konzernabschlüsse der Gesellschaft zum 31.
Dezember 2010, 31. Dezember 2011 und 31. Dezember 2012 konnte erst im Geschäftsjahr
2014 abgeschlossen werden. In diesem Zusammenhang erstattet der Aufsichtsrat - einheitlich für die Berichte des
Aufsichtsrats über die Geschäftsjahre 2010, 2011 und 2012 folgenden Nachtragsbericht: "Der Aufsichtsrat nimmt die mit der Rechnungslegung und der Abschlussprüfung verbundenen
Aufgaben als Plenum war. Da der Aufsichtsrat nur aus drei Mitgliedern besteht, hat
er keine Ausschüsse gebildet. In der Sitzung am 02. April 2014 (Bilanzaufsichtsratssitzung) hat sich der Aufsichtsrat
mit dem - nach den Regeln des Handelsgesetzbuchs (HGB) aufgestellten - Jahresabschluss
und dem - nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in
der EU anzuwenden sind, sowie ergänzend den nach § 315a Abs. 1 HGB anwendbaren handelsrechtlichen
Vorschriften aufgestellten - Konzernabschluss sowie dem Lagebericht/Konzernlagebericht
und dem erläuternden Bericht zu den Angaben nach §§ 289 Abs. 4, 5, 315 Abs. 4 HGB
für die Geschäftsjahre zum 31. Dezember 2010, 31. Dezember 2011 und 31. Dezember 2012
(einschließlich der Prüfungsberichte des bestellten Abschlussprüfers) befasst. Der Aufsichtsrat hat sämtliche vorstehenden Unterlagen durch Einsichtnahme in die
Bücher eigenständig geprüft und gebilligt, das Ergebnis seiner Prüfung innerhalb der
gesetzlich vorgeschriebenen Frist von vier Wochen dem Vorstand zugeleitet und damit
die Jahresabschlüsse für die Geschäftsjahre zum 31. Dezember 2010, 31. Dezember 2011
und 31. Dezember 2012 festgestellt. Der Abschlussprüfer Trusted Advice AG, Düsseldorf,
hat an der Sitzung des Aufsichtsrats am 2. April 2014 teilgenommen, dem Aufsichtsrat
über wesentliche Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und stand für Rückfragen zur
Verfügung. Soweit § 175 Abs. 2 AktG einen erläuternden Bericht zu den Angaben nach §§ 289 Abs.
4, 5, 315 Abs. 4 HGB vorsieht, schließt sich der Aufsichtsrat dem jeweiligen Bericht
des Vorstandes an und macht sich die dortigen Ausführungen zu Eigen. Nach eigener Prüfung des jeweiligen Jahresabschlusses, des jeweiligen Konzernabschlusses,
des jeweiligen Lageberichts und des jeweiligen Konzernlageberichts hat der Aufsichtsrat
dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Auch für ihn haben
sich keine Einwendungen ergeben. Zweifel an der Richtigkeit der vom Abschlussprüfer
gefundenen Ergebnisse kamen nicht auf, sodass eine über die jeweilige Jahresabschlussprüfung
und die jeweiligen Aufstellung des Jahresabschlusses hinausgehende Prüfung nicht geboten
war."
Remscheid, den 08. Mai 2014 Franz-Bernd Daum |