![]() Alexanderwerk AGRemscheidKonzernzwischenabschluss für das 1. Halbjahr 2016Konzernzwischenlagebericht der Alexanderwerk AG für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2016I. Grundlagen des Konzerns1. Geschäfts- und RahmenbedingungenDer Alexanderwerk-Konzern ist eine international tätige Unternehmensgruppe des Maschinenbaus
mit einer traditionsreichen Marke. Wir bedienen anspruchsvolle Nischenmärkte mit technologisch
hoch entwickelten Spezialmaschinen zum Kompaktieren und Granulieren unterschiedlichster
Stoffe für diverse Anwendungsbereiche, insbesondere für die chemische und pharmazeutische
Industrie sowie die Grundstoffindustrie. Zum Leistungsprogramm gehören ebenfalls ganzheitliche
Systeme und die entsprechenden Softwarelösungen sowie Servicedienstleistungen. Die börsennotierte Alexanderwerk AG in Remscheid fungiert nach den in den Jahren 2010
und 2011 erfolgten Ausgründungen der operativen Geschäftsbereiche mittelbar über die
Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG als reine Führungs-Holding für die folgenden Konzerngesellschaften: Die Alexanderwerk GmbH ist für das operative Geschäft innerhalb der Holding verantwortlich,
welches sich in Konstruktion und Entwicklung, Einkauf, Qualitätsmanagement, Montage
sowie Vertrieb der Maschinen aufteilt. Sie wickelt ebenfalls das Service- und Ersatzteilgeschäft
der Gruppe ab. Die Alexanderwerk Inc. mit Sitz in Montgomeryville, PA, USA, wickelt
den Verkauf von Neumaschinen, Ersatzteilen und Servicedienstleistungen für den US-amerikanischen
Markt ab. Die Produktion der meisten mechanischen Teile erfolgt durch die Alexanderwerk Produktions
GmbH, an der wir mit 25 % beteiligt sind. Die Alexanderwerk Produktions GmbH wird
at equity bilanziert. Die Weltwirtschaft entwickelte sich zu Beginn des Geschäftsjahres 2016 eher verhalten.
Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) konnte im ersten Halbjahr lediglich eine moderate Steigerung
von 1,1 % weltweit gegenüber dem Vorjahr verzeichnen. Diese Eintrübung lässt sich
nicht zuletzt auch auf die zahlreichen Krisenherde weltweit zurückführen. Insbesondere in den für die Alexanderwerk-Gruppe wichtigen Exportländern China (+3,6
%), Indien (+9,5 %) und den USA (+3,4 %) wurden weiterhin hohe Zuwachsraten erzielt. Auch im Euro-Raum hat sich die Wirtschaft im Laufe des ersten Halbjahres 2016 weiter
erholt. Das Bruttoinlandsprodukt stieg im Gemeinschaftsgebiet um real 2,0 % im Vergleich
zum Vorjahresstichtag 30. Juni 2015. Die Wirtschaft profitierte insbesondere von der
Erholung der gesamtwirtschaftlichen Situation in Südeuropa. Die deutsche Konjunktur
startete stabil in das Jahr 2016. Das Wirtschaftswachstum im Inland verlief im ersten
Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres solide. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt konnte
real um 1,0 % gesteigert werden. Der deutsche Maschinenbau konnte im vergangenen Geschäftsjahr 2015 lediglich einen
realen Zuwachs von 1 % verzeichnen. Dieser Zuwachs gilt gleichermaßen für die Inlands-
sowie für die Auslandsnachfrage. Während die Bestellungen aus den Nicht-Euro-Ländern
ihr Vorjahresniveau um drei Prozent verfehlten, konnten die Aufträge aus den Euro-Partnerländern
erheblich um 15 Prozent zulegen. Der Umsatz der Branche konnte sich 2015 noch einmal auf rund EUR 218 Milliarden erhöhen,
was einem weiteren Zuwachs von ca. 2,8 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. 2. Meilensteine im ersten Halbjahr 2016Die Alexanderwerk Gruppe konnte nach einem zufriedenstellenden Geschäftsjahr 2015
im ersten Halbjahr 2016 den positiven Trend fortsetzen. Der Konzernüberschuss zum 30. Juni 2016 betrug T€ 1.077 (Vorjahr: T€ -201). Der Auftragseingang bei den Neumaschinen lag in den ersten sechs Monaten des laufenden
Jahres mit T€ 10.869 um 23,9 % über dem Vorjahreswert von T€ 8.771. Auf das Segment
USA entfielen davon T€ 688 (Vorjahr: T€ 1.826). Der Auftragseingang im Ersatzteil-
und Servicebereich in Höhe von T€ 2.716 (Vorjahr: T€ 2.689) stieg im Berichtszeitraum
um 1,0 %. Auf das Segment USA, welches von Alexanderwerk Inc. betreut wird, entfielen
davon T€ 1.022 (Vorjahr: T€ 930). Die einzelnen Konzerngesellschaften haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt: Die Alexanderwerk GmbH als operative Gesellschaft der Gruppe konnte im ersten Halbjahr
2016 einen Überschuss von T€ 901 (Vorjahr: T€ -1.579) verbuchen. Der Erfolg lässt
sich auf ein gesundes Auftragswachstum sowohl im Neumaschinenkerngeschäft als auch
bei den Ersatzteilen und Servicedienstleistungen sowie gutes Kostenmanagement in der
Auftragsabwicklung zurückführen. Im März 2016 erhielt die Alexanderwerk GmbH vom Land Nordrhein-Westfalen die Auszeichnung
"Germany at its Best NRW" im Bereich Technologie und Innovation. Damit wurden die
Qualität und der Stellenwert der von Alexanderwerk entwickelten Produkte und Problemlösungen
gewürdigt. Im April 2016 erhielt die Gesellschaft darüber hinaus den "Industriepreis 2016 - Best
of 2016" in der Kategorie Produktionstechnik & Maschinenbau. Ausgezeichnet wurde die
Entwicklung einer WP 120 mit Automatischem Granuliersystem (AGS) und der Möglichkeit
der Steuerung über Mobiltelefon bzw. Tablet PC (Easy Control). Im Mai 2016 konnte die Alexanderwerk GmbH zudem den Zuschlag für Fördergelder über
ein AiF-Förderprojekt durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie erhalten.
Dieses auf zwei Jahre bemessene Projekt im Bereich der Walzenkompaktierung wird in
enger Zusammenarbeit mit dem Institut für Energie- und Umwelttechnik e. V. (IUTA)
in Duisburg durchgeführt. Ein weiterer Antrag zu einem Fördermittelprojekt mit Partnern aus Industrie und Forschung
befindet sich zudem in der Vorbereitung und soll noch in diesem Jahr zur Prüfung eingereicht
werden. Die auf dem derzeit unruhigen amerikanischen Markt tätige Alexanderwerk Inc. konnte
hingegen im ersten Halbjahr 2016 nicht an den positiven Vorjahreszeitraum anknüpfen.
Sie erzielte nach umgerechnet T€ 155 im 1. Halbjahr 2015 mit T€ -168 ein negatives
Ergebnis zum 30. Juni 2016. Dennoch rechnet die Geschäftsführung der Alexanderwerk
Inc. im zweiten Halbjahr 2016 mit einer Belebung des amerikanischen Marktes, welche
sich in der Folge auch auf das Ergebnis der Gesellschaft positiv auswirken wird. Auch die Alexanderwerk AG konnte zum 30. Juni 2016 kein positives Ergebnis erzielen.
Dennoch verlief das erste Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres mit T€ -58 positiver
als der Vergleichszeitraum im Vorjahr (T€ -272). Die Kooperations- und Beteiligungsstrategien
wurden auch in 2016 durch Vorstand und Aufsichtsrat weiter verfolgt. Gemeinsam mit
starken Partnern, mit denen bereits intensive Gespräche geführt wurden, soll mittelfristig
die Marktposition des Konzerns gefestigt und deutlich ausgeweitet werden. Zum Konzernhalbjahresergebnis trugen ebenfalls die AlexanderwerkService GmbH, die
Alexanderwerk Verwaltungs GmbH sowie die Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG bei. Die Alexanderwerk Produktions GmbH, an welcher die Alexanderwerk AG mit 25 % beteiligt
ist, wird in den Konzernzwischenabschluss mittels der Equity-Methode einbezogen. Sie
erzielte im ersten Halbjahr 2016 ein Ergebnis von T€ 645 (Vorjahr: T€ 169). Umgekehrt
hält die Alexanderwerk Produktions GmbH inzwischen 20,04 % der Aktienanteile an der
Alexanderwerk AG. Damit wurde die gegenseitige Partnerschaft beider Gesellschaften
weiter bestärkt. 3. Wirtschaftliche Lage des KonzernsIm ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016 erzielte der Alexanderwerk Konzern einen
Jahresüberschuss von T€ 1.077 nach T€ -201 im Vorjahr. ErtragslageIm Laufe des ersten Halbjahres 2016 konnte die positive Ertragsentwicklung der Vorjahre
im Alexanderwerk Konzern weiter fortgesetzt werden. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse
T€ 10.217, Bestandsveränderungen T€ 1.783, Eigenleistungen T€ 0) erhöhte sich im ersten
Halbjahr des Geschäftsjahres 2016 nach T€ 7.818 im Vorjahreszeitraum um 53,5 % auf
T€ 12.001. Auf das Segment USA entfielen T€ 1.767 vom Gesamtumsatz (im Vorjahr: T€
1.333). Das entspricht etwa 17,3 % (im Vorjahr: 17,0 %) des Konzernumsatzes. Das EBIT
(Earnings before interest and taxes) betrug zum 30. Juni 2016 T€ 1.762 nach T€ 185
im Vorjahr, das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit T€ 1.712 nach T€ -40
im Vorjahr. Damit konnten die Erwartungen an Umsatz und EBIT im ersten Halbjahr des
laufenden Geschäftsjahres 2016 erfüllt werden. Der Materialaufwand im Konzern beträgt zum Halbjahresbilanzstichtag 2016 T€ 5.275
(Vorjahr: T€ 2.973). Die deutliche Erhöhung gegenüber dem Vorjahreszeitraum lässt
sich auf die ebenfalls deutlich gestiegenen Umsatzerlöse und die damit verbundene
Mehrproduktion zurückführen. Relativ gesehen gab es ebenfalls eine Erhöhung der Materialaufwandsquote
in Bezug auf die Gesamtleistung. Nach 38,0 % im Vorjahr beträgt diese im laufenden
Geschäftsjahr zum 30. Juni 2016 44,0 %, was auf einen veränderten Produktmix im Neumaschinengeschäft
zurückgeführt werden kann. Der Personalaufwand im Konzern veränderte sich im 1. Halbjahr des Geschäftsjahres
2016 um T€ 293 auf T€ 3.013 nach T€ 2.720 im Vorjahreszeitraum. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Konzerns lagen mit T€ 2.105 in den ersten
beiden Quartalen 2016 um T€ 186 über dem Vorjahreswert von T€ 1.919. Die Erhöhung
resultiert im Wesentlichen daraus, dass durch den höheren Umsatz absolut höhere Kosten
der Warenabgabe angefallen sind, als im Vorjahresvergleichszeitraum 2015. Das Finanzergebnis des Konzerns hat sich im Berichtszeitraum erstes Halbjahr 2016
insgesamt von T€ -225 auf T€ -174 verbessert. Dies ist vor allem auf den Aufbau eines
Liquiditätspuffers sowie verbesserte Finanzkonditionen zurückzuführen. Vermögens- und FinanzlageDie Konzernbilanzsumme zum Stichtag 30. Juni 2016 ist gegenüber dem letzten Bilanzstichtag
zum 31. Dezember 2015 um T€ 447 auf T€ 14.232 gestiegen. Das ist im Wesentlichen auf
den durch den positiven Auftragseingang bedingten Anstieg der Vorräte in Form von
unfertigen Erzeugnissen zurückzuführen. Die aktiven latenten Steuern haben sich nach T€ 175 zum Jahresende 2015 auf T€ 48
zum Halbjahresbilanzstichtag verringert. Nach Berücksichtigung des Konzernhalbjahresüberschusses von T€ 1.077 sowie weiterer
erfolgsneutraler Veränderungen ergibt sich ein positives Konzerneigenkapital von T€
1.607 (31.12.2015: T€ 563) und eine Eigenkapitalquote von ca. 11,3%. Das langfristige Fremdkapital des Konzerns verringerte sich im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres 2016 um T€ 149 auf T€ 2.443. Dieser Effekt resultiert in erster Linie
aus der weiteren Tilgung von Darlehensverbindlichkeiten bei der Alexanderwerk Inc. Zum Bilanzstichtag 30. Juni 2016 bestehen im Konzern Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
(kurz- und langfristige Finanzschulden) in Höhe von T€ 3.263 (31.12.2015: T€ 3.315),
von denen T€ 2.871 (31.12.2015: T€ 2.820) innerhalb eines Jahres bis zum 30. Juni
2017 fällig sind. Die Liquiditätslage des Konzerns hat sich in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres
2016 weiter erholt. Insgesamt wird die Liquidität im Alexanderwerk-Konzern über unterschiedliche
Kreditlinien sichergestellt, welche von den operativen Gesellschaften Alexanderwerk
GmbH und Alexanderwerk Inc. gehalten werden. Diese Linien waren im Verlauf des ersten
Halbjahres 2016 unterschiedlich stark beansprucht, was sich durch saisonale Schwankungen
im Geschäft sowie in der Höhe unterschiedliche Anzahlungen ergibt. Im Geschäftsjahr
2015 war es gelungen, die Kreditlinie der Alexanderwerk GmbH mit der Nationalbank
AG über einen Betrag von T€ 1.000 sowie die gesamte Linie bei der Stadtsparkasse Remscheid
in Höhe T€ 400 unbefristet zu verlängern. Alle anderen Kreditlinien im Konzernverbund
haben jeweils Laufzeiten bis zu einem Jahr. Derzeit finden Gespräche mit den Hausbanken
statt, welche die Verlängerung der befristeten Finanzierung und einen Ausbau der für
das Kundengeschäft wichtigen Avallinie verfolgen. Alexanderwerk konnte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016 alle finanziellen
Verpflichtungen ordnungsgemäß bedienen. Für die Zukunft ist der sukzessive Aufbau
von weiteren finanziellen Rücklagen und damit von zusätzlicher Liquidität - einen
weiterhin positiven Geschäftsverlauf unterstellt - konzernweit vorgesehen, um auch
weiterhin den finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können. Die Zahlungsmittel des Konzerns haben sich zum Bilanzstichtag 30. Juni 2016 gegenüber
dem Geschäftsjahresende 2015 von T€ 883 auf T€ 590 verringert. Der Gesamt Cash-Flow im Alexanderwerk Konzern beträgt im ersten Halbjahr 2016 T€ -365. Weiterer Ausblick und ChancenDie Märkte Europa, Asien und Nordamerika mit einem konzernweiten Anteil von mehr als
90 % am Gesamtumsatz unterliegen nach wie vor einer strukturierten, kontinuierlichen
und nachhaltigen Bearbeitung durch den Vorstand sowie die Vertriebsmitarbeiter der
Tochtergesellschaften. In Asien gehen wir auch weiterhin von einem Wachstumspotenzial
und interessanten Perspektiven aus. Das im vergangenen Geschäftsjahr 2015 neu gegründete
Representative Office in Shanghai trägt bereits jetzt positiv zur Entwicklung der
Marktposition speziell in China bei. Wir planen für das positiv gestartete Jahr 2016 derzeit mit einer moderaten Ergebnissteigerung
der wirtschaftlichen Kenngröße EBIT gegenüber dem Vorjahr 2015 im gesamten Alexanderwerk
Konzern, vorausgesetzt, dass die Entwicklung bei den Tochtergesellschaften, speziell
die Entwicklung des Auftragseingangs, welcher dann zu Umsatz führt, nicht durch unerwartete
Einflüsse beeinträchtigt wird. Entscheidend für die Zielerreichung sind dabei stets
die Auslieferungssituation im 4. Quartal des jeweiligen Geschäftsjahres sowie mögliche
kurzfristige Sondereffekte, welche in unserer Planung erst kurzfristig berücksichtigt
werden können. Nach derzeitigem Stand sind der Geschäftsleitung solche Sondereffekte,
welche das Ergebnis in 2016 eintrüben könnten, nicht bekannt, so dass man davon ausgehen
kann, dass sich der Umsatz und daraus folgend die Liquiditätssituation in 2016 weiter
positiv entwickeln. Unsere Aktivitäten sind weiterhin auf ein internes, organisches Wachstum der operativen
Gesellschaften gerichtet, welches dazu beitragen soll, die Liquiditätssituation in
den einzelnen Gesellschaften und damit in Summe im Konzern sukzessive zu verbessern.
Darüber hinaus arbeiten wir verstärkt an verschiedenen Kooperationsprojekten sowie
einer erhöhten Marktpräsenz in den Schlüsselmärkten. 4. Risiken und RisikomanagementDer Vorstand hat gemäß der gesetzlichen Verpflichtung in § 91 Abs. 2 AktG geeignete
Maßnahmen getroffen, insbesondere ein für die Größe unserer Gesellschaft angemessenes
Überwachungssystem eingerichtet, um den Fortbestand der Gesellschaft bzw. deren Tochtergesellschaften
gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Wie in der Vergangenheit lag der
Fokus dieses Systems im Wesentlichen auf den bestandsgefährdenden Risiken 'Fortführung
der Unternehmenstätigkeit' sowie 'Erhaltung der Liquidität'; andere Risiken waren
für die Alexanderwerk AG und den Alexanderwerk-Konzern demgegenüber von einer deutlich
verminderten Relevanz und hatten keine oder kaum praktische Bedeutung. Die von Vorstand und Aufsichtsrat zur Bewältigung der bestandsgefährdenden Risiken
im Rahmen der Restrukturierung der Alexanderwerk Gruppe 2010 getroffenen Maßnahmen
und Kennzahlen werden derzeit in einem Risikomanagementhandbuch dokumentiert und stellen
ein wichtiges Standbein für die Sicherung und den Bestand des Alexanderwerk Konzerns
sowie der Alexanderwerk AG dar. Die laufende Bewertung und Dokumentation der erfassten
Risiken wird im Geschäftsjahr 2016 beginnen. Im Zuge laufender Geschäftsleitungs- und Führungskreistreffen werden insbesondere
die Risikobereiche Liquidität, Qualität und Liefertreue, Kundenakzeptanz und Auftragseingang,
Personalentwicklung, Outsourcing sowie Vereinbarungen mit nahestehenden Personen erörtert
und erforderliche Maßnahmen vereinbart. Die Ergebnisse werden laufend protokolliert
und deren Umsetzung bei den nächsten Treffen überprüft. Unsere Risikopolitik besteht unverändert darin, vorhandene Chancen optimal zu nutzen
und die mit unserer Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, wenn damit
ein entsprechender Mehrwert geschaffen werden kann. Daher ist das Risikomanagement
integraler Bestandteil unserer Geschäftsprozesse. Die Risikogrundsätze werden vom
Vorstand formuliert und vom Management entsprechend der Organisations- und Verantwortungsstruktur
umgesetzt. So erfassen und bewerten wir Risiken monatlich durch die jeweiligen Geschäftsführungen
und spiegeln diese im Risikocontrolling dem Vorstand wider. Damit wurde ein Überwachungssystem
eingerichtet, welches die Erkennung, die Analyse und die Kommunikation bestandsgefährdender
Risiken und ihre Veränderungen sicherstellt. Verschiedene Risiken könnten die Geschäftsentwicklung, die Finanzlage und das Ergebnis
stark beeinflussen. Neben den im Folgenden genannten Risikofaktoren sehen wir uns
noch weiteren Risiken ausgesetzt, die wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwar für vernachlässigbar
halten, die aber unser Geschäft ebenfalls beeinflussen können. Gesamtwirtschaftliche und Branchenrisiken und -chancenMögliche Risiken für die künftige Entwicklung des Alexanderwerk-Konzerns resultieren
im Wesentlichen aus konjunkturellen und politischen Einflüssen in den relevanten Märkten,
insbesondere in Osteuropa, dem Nahen Osten, Asien und den USA. Besondere Kompetenzen hat die Gesellschaft im Chemie- und Pharmabereich, deren wirtschaftliche
Entwicklungen damit von besonderer Bedeutung für die Gesellschaft sind. Beide Branchen
werden prognostisch international weiterhin wachsen. Die operativen Gesellschaften
sind weltweit aktiv, wobei der nordamerikanische Markt durch die Alexanderwerk Inc.
bearbeitet und beliefert wird. Besondere Chancen sehen wir im Ausbau unserer Märkte explizit im Nahen Osten, in Asien
und in Südamerika. Die verbesserte Kundennähe sowie direkte Ansprache- und Zugriffsmöglichkeiten
sollten zudem die Marktposition in diesem Bereich positiv beeinflussen. Die Zusammenführung des Neumaschinen-, Service- sowie Ersatzteilgeschäfts innerhalb
des Geschäftsjahres 2015 in der Alexanderwerk GmbH ermöglichte die effektive Zusammenarbeit
beider Vertriebsbereiche. Diese Synergie schlägt sich bereits jetzt positiv auf die
Entwicklung von Auftragseingang und Umsatz in der Alexanderwerk-Gruppe aus und führt
zu einer verbesserten Cash-Flow-Situation innerhalb des Konzerns. Der Entfall des
vorherigen Intercompany-Geschäftes sorgt zudem für zusätzliche Kapazitäten. Technologische Chancen sehen wir im Ausbau unserer nationalen und internationalen
Forschungskooperationen mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Diese helfen
der Alexanderwerk-Gruppe auch zukunftsorientiert die Produkte weiterzuentwickeln,
um so nachhaltig den Anforderungen der verschiedenen Märkte gerecht zu werden. Auftrags- und BeschaffungsrisikenDas Kerngeschäft des Alexanderwerk-Konzerns ist das Projektgeschäft mit Neumaschinen
im Pharma- und Chemiebereich. Dadurch besteht die Notwendigkeit, permanent neue Projekte
zu akquirieren. Wir wirken daraus entstehenden Risiken entgegen, indem wir langjährige
und dauerhafte Kundenbeziehungen aufbauen und pflegen. Dadurch ist es uns gelungen,
unseren Umsatz mit namhaften Bestandskunden zu erwirtschaften und darüber hinaus unseren
internationalen Kundenkreis zu erweitern. Darüber hinaus ist Alexanderwerk bestrebt
neue Märkte für den Absatz zu erschließen und aufzubauen. Preisänderungsrisiken wirken wir dadurch entgegen, dass wir einkaufsseitig mit Rahmenverträgen
und stetiger Konditionenkontrolle (Ausschreibungen und Einholung von Vergleichsangeboten
der jeweiligen Wettbewerber) arbeiten. Mögliche Beschaffungsrisiken wird darüber hinaus
durch eine kontinuierliche Bewertung der bestehenden Lieferanten begegnet. Technik- und AnlagenrisikenTechnische Risiken können sich aus der technologischen Komplexität der Projekte ergeben.
Hierzu gibt es stets eine enge Abstimmung mit dem Kunden. Basisversuche in unseren
Laboren in Deutschland, den USA und in China bilden zudem die Grundlage für verfahrenstechnische
Aussagen und Kapazitätsgarantien gegenüber unseren Vertragspartnern. Zusätzlich wirken
wir möglichen Verfahrens- und Prozessrisiken durch den Einsatz eines Vier-Augen-Systems
in der Verfahrenstechnik und auch im Konstruktionsbereich entgegen. Nationale und
internationale Forschungskooperationen und -partnerschaften stärken und sichern zukunftsorientiert
zudem das Know-How der Alexanderwerk Gruppe. PersonalrisikenEin weiterer Schlüssel für die erfolgreiche weitere Umsetzung des Sanierungskonzeptes
und die Unternehmensfortführung sind die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiter
und Führungskräfte. Die Qualifizierung und Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter ist
weiterhin ein Kernanliegen der Unternehmensleitung. Da in allen Geschäftsbereichen das Know-how der Mitarbeiter ein entscheidender Wettbewerbsfaktor
ist, ergeben sich daraus potenzielle Risiken, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen
und kein adäquater Ersatz gefunden werden kann. Wir begegnen diesem Risiko, indem
wir unseren Mitarbeitern marktgerechte Gehälter zahlen und ihnen ein angenehmes Arbeitsumfeld
schaffen. Zudem bilden wir Mitarbeiter aus und übernehmen diese im Regelfall am Ende
ihrer Ausbildungszeit. Hinzu kommen Aspekte wie die Schaffung von nachhaltiger Arbeitssicherheit
durch das Erwirtschaften operativer Gewinne sowie geeignete Weiterbildungsmaßnahmen. Finanzwirtschaftliche RisikenDie finanzwirtschaftlichen Risiken des Konzerns betreffen im Wesentlichen Liquiditätsrisiken,
daneben Ausfall- und Zinsrisiken. Auch im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2016 lag der zentrale Schwerpunkt der
Arbeit von Aufsichtsrat und Vorstand auf der Sicherstellung der Liquidität sowie der
wirtschaftlichen Weiterentwicklung der Alexanderwerk-Gruppe. Besonderes Augenmerk
im Rahmen des Risikomanagements wird daher auf die Liquiditätssteuerung und -kontrolle
gelegt. Die Überwachung der Liquidität erfolgt mittels einer rollierenden wöchentlichen
Finanzplanung und -analyse. Darüber hinaus wird quartalweise im Rahmen des Reporting
an Kreditinstitute eine mittelfristige Finanz- und Liquiditätsplanung herausgegeben,
welche die künftige Entwicklung der finanziellen Mittel über einen Zeitraum von mehreren
Monaten beurteilt. Die vereinbarten Kreditlinien bei den Hausbanken wurden in den letzten Geschäftsjahren
von T€ 1.100 auf T€ 2.400 ausgeweitet und T€ 1.400 bis auf weiteres sowie T€ 1.000
bis in die zweite Hälfte des Jahres 2016 verlängert. Derzeit werden mit den Kreditgebern
umfangreiche Gespräche bezüglich der Verlängerung des befristeten Anteils geführt.
Darüber hinaus ist der Ausbau der Avallinien, welche für das Projektgeschäft von Bedeutung
sind, geplant. Insgesamt konnten dadurch finanzielle Mittel für die weitere Stabilisierung und die
Fortführung des Konzerns bereitgestellt werden. Bezüglich einer Anschlussfinanzierung
fanden bereits umfangreiche Gespräche mit weiteren Kreditinstituten statt. Darüber
hinaus hat die Gesellschaft nach Beschluss durch die Hauptversammlung am 22. Dezember
2015 nun die Möglichkeit, liquide Mittel aus der Neuausgabe von 900.000 Namensaktien
zu generieren. Diese Möglichkeit ist bis zum 1. Dezember 2020 gegeben. Auf Grund des Projektgeschäfts sind insbesondere die Tochtergesellschaften Alexanderwerk
GmbH und Alexanderwerk Inc. darauf angewiesen, Aufträge vorfinanzieren zu können.
Die notwendige Liquidität für den Konzern wird wesentlich durch die operativ tätigen
Tochtergesellschaften gemeinsam gestellt. Insgesamt haben sich die Liquiditätsrisiken auch im ersten Halbjahr 2016 weiter vermindert.
Um dauerhaft erfolgreich am Markt agieren zu können, ist jedoch der planmäßige Zufluss
an liquiden Mitteln aus der operativen Tätigkeit und aus der Finanzierungstätigkeit
notwendig. Da die Alexanderwerk AG und ihre deutschen Tochtergesellschaften ausschließlich in
Euro fakturieren, verbleiben mögliche Währungsrisiken allenfalls bei der US-Tochtergesellschaft
Alexanderwerk Inc. Devisentermingeschäfte zur Sicherung des Wechselkurses zwischen
dem Euro und dem US-Dollar werden von uns zurzeit nicht vorgenommen. AusfallrisikenZur Vermeidung von Zahlungsverzögerungen oder Schwierigkeiten beim Einzug von Forderungen
werden die Entwicklung des Forderungsbestandes und die Forderungsstruktur permanent
durch die Gesellschaften kontrolliert. Hierdurch lassen sich bereits sehr früh mögliche
Risiken erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Das Forderungsmanagement
als integrierter Bestandteil des Risikomanagements wurde ausgebaut. Die überwiegende Zahl unserer Kunden sind langjährig überaus erfolgreiche, international
tätige Unternehmen, die auch in konjunkturellen Krisenzeiten finanziell sehr stabil
sind. Dadurch verringert sich grundsätzlich das Ausfallrisiko von Forderungen. Zur
Beurteilung des Ausfallrisikos werden für Neukunden Informationen über deren Bonität
eingeholt, bei Bestandskunden in gewissen Abständen. Die gewonnenen Ergebnisse werden
beim Eingehen von Leistungsbeziehungen berücksichtigt. Mit Neukunden im Ausland wird
anteilige Vorauskasse vereinbart. Das maximale Ausfallrisiko besteht in Höhe der bilanzierten
Forderungen. ZinsrisikenZinsrisiken resultieren aus Änderungen des Marktzinsniveaus, die sich auf die Höhe
der Zinszahlungen für variabel verzinsliche Verbindlichkeiten und auf die Abzinsung
von langfristigen Rückstellungen auswirken. Es bestehen Zinsänderungsrisiken durch die Ausnutzung der Kontokorrentkreditlinien
bei den einzelnen Gesellschaften. Den Zinsrisiken wird soweit möglich durch stetige Beobachtung des Marktes, Verhandlungen
mit den kreditgebenden Banken sowie durch manuelles Pooling von Kontokorrentkonten
entgegengewirkt. Bestandsgefährdende RisikenDer Bestand der Alexanderwerk AG und des Alexanderwerk-Konzerns ist aufgrund der geringen
Liquidität weiter gefährdet. Die Liquiditätsplanungen der Gesellschaften weisen bei
stabilem Geschäft im Finanzierungsverbund des Konzerns eine ausreichende Liquiditätssituation
aus. Jedoch ist ungewiss, ob bei einem nicht nur unwesentlichen Unterschreiten der
Umsatz- und Ertragserwartungen sowie der zu erwartenden Zahlungsmittelzuflüsse aus
der laufenden Geschäftstätigkeit die Auswirkungen durch sichernde Maßnahmen, insbesondere
aber durch Liquiditätszuschüsse von Eigen- und Fremdkapitalgebern kompensiert werden
können. Ob gegebenenfalls die Eigen- oder Fremdkapitalgeber dazu bereit sein würden,
vermag der Vorstand derzeit nicht zu beurteilen. Weitere erhebliche, bestandsgefährdende Risiken, die sich wesentlich auf die Ertrags-,
Finanz- und Vermögenslage der Alexanderwerk AG oder des Alexanderwerk-Konzerns auswirken
könnten, bestehen unseres Erachtens aus heutiger Sicht nicht. Wir haben alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, die aus unserer Sicht notwendig
sind, um solche Risiken rechtzeitig erkennen zu können. Umwelt und NachhaltigkeitFür den Alexanderwerk-Konzern ist der Schutz der Umwelt eine der bedeutendsten gesellschaftlichen
Herausforderungen der Zeit und damit ein wichtiges Unternehmensziel. Wir leisten deshalb
seit Jahren durchlaufende Fortentwicklung unserer Maschinen einen Beitrag zur Ressourcenschonung. GesamtaussageRisiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir in den zukünftigen Investitionsverhalten
unserer Kunden und der weiteren Entwicklung der Auslandsmärkte, insbesondere in den
Krisenländern. Als kritisch einzuschätzen ist vor allem die Entwicklung auf dem russischen
wie auch dem ukrainischen Markt, welche jeweils durch bestehende Handelsembargos beziehungsweise
Instabilität geprägt sind. Die Grundsteine für die Bewältigung der künftig anstehenden Risiken sind gelegt, wenngleich
der Fortbestand der Gesellschaft und des Konzerns von der weiterhin planmäßigen Umsetzung
des Sanierungskonzeptes abhängig ist. 5. Ereignisse nach Ende des BerichtszeitraumesSonstige Ereignisse nach dem Berichtszeitraum, die Auswirkungen auf die im Konzernzwischenabschluss
sowie im Konzernzwischenlagebericht dargestellte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
haben, lagen nicht vor. 6. Mitteilungen über die Veränderung von Stimmrechtsanteilen (Meldung gem. § 21 WpHG)Das deutsche Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet Investoren, deren Stimmrechtsanteil
an börsennotierten Gesellschaften bestimmte Schwellenwerte erreicht, zu einer Mitteilung
an die Gesellschaft. Im 1. Halbjahr 2016 sowie im Zeitraum bis zur Abschlussfertigstellung
im September 2016 sind der Alexanderwerk AG die folgenden Mitteilungen bekanntgemacht
worden: Remscheid, 07.01.2016Korrektur einer Veröffentlichung vom 30.12.2015:Herr Manfred Teichelkamp hat uns gemäß § 26 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil
an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland am 18.12.2015 die Schwelle von 10%
unterschritten hat und an diesem Tag 6,26% (das entspricht 112.714 Stimmrechten) betragen
hat. Für die Hauptversammlung am 22.12.2015 werden die Stimmrechte von Herrn Martin
Dietze Herrn Manfred Teichelkamp gemäß § 22 Abs. 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet. Nach der
Hauptversammlung beträgt der Gesamtstimmrechtsanteil von Herrn Teichelkamp an der
Alexanderwerk AG 0,04 % der Stimmrechte (das entspricht 713 Stimmrechten). Herr Manfred Teichelkamp hat uns am 06.01.2016 mitgeteilt, dass er die Stimmrechtsmitteilung
über den von ihm gehaltenen Stimmrechtsanteil von 0,04% vom 23.12.2015 zurücknimmt. Remscheid, 12.01.2016Die Alexanderwerk Produktions GmbH, Remscheid, Deutschland hat uns gemäß § 27a Abs.
1 WpHG am 11.01.2016 im Zusammenhang mit der Überschreitung bzw. Erreichung der 10%-Schwelle
oder einer höheren Schwelle vom 18.12.2015 über Folgendes informiert: 'Wir haben am
18. Dezember 2015 mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der Alexanderwerk Produktions
GmbH an der Alexanderwerk AG, Remscheid, Deutschland, ISIN: DE0005032007, am 18. Dezember
2015 die Schwellen von 10%, 15% und 20% überschritten und an diesem Tag genau 20,04%
(das entspricht 360.760 Stimmrechten) betragen hat. Ergänzend hierzu teilen wir Ihnen
gem. § 27a Abs. 1 WpHG folgende Informationen mit: Die Investition dient der Erzielung
von Handelsgewinnen und Vermögensanlagen. Wir beabsichtigen innerhalb der nächsten
zwölf Monate weitere Stimmrechte durch Erwerb oder auf sonstige Weise zu erlangen.
Eine Einflussnahme auf die Besetzung von Verwaltungs-, Leitungs- und Aufsichtsorganen
des Emittenten streben wir derzeit nicht an. Eine wesentliche Änderung der Kapitalstruktur
der Alexanderwerk AG, insbesondere im Hinblick auf das Verhältnis von Eigen- und Fremdfinanzierung
und die Dividendenpolitik streben wir ebenfalls nicht an. Der Erwerb der Stimmrechte
wurde aus Eigenmitteln finanziert. Remscheid, den 7. September 2016 Alexanderwerk AG Dr.-Ing. Alexander Schmidt - Vorstand - Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2016
Konzern-Gesamtergebnisrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2016
Konzernbilanz nach IFRS zum 30. Juni 2016Aktiva
Passiva
Segmentberichterstattung & Kapitalflussrechnung nach IFRSSegmentberichterstattung
Kapitalflussrechnung
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2016
Konzernanhang der Alexanderwerk AG für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2016Der Konzernabschluss der Alexanderwerk Aktiengesellschaft und ihrer Tochtergesellschaften
wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International
Accounting Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen des
International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt, wie
sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der vorliegende Konzernzwischenabschluss der Alexanderwerk AG zum 30. Juni 2016 wurde
in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 "Zwischenberichterstattung" in
einer im Vergleich zum Konzernjahresabschluss verkürzten Form erstellt. Demzufolge
enthält dieser Konzernzwischenabschluss nicht sämtliche Informationen und Anhangsangaben,
die gemäß IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres erforderlich
sind, und ist daher im Zusammenhang mit dem von der Alexanderwerk AG für das Geschäftsjahr
2015 veröffentlichten IFRS-Konzernabschluss zu lesen. Abweichend vom veröffentlichten Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2015 wurde die
Kapitalflussrechnung in verkürzter Form erstellt. Die Vorjahresvergleichszahlen wurden
entsprechend angepasst. Im Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016 wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
sowie die Konsolidierungsgrundsätze, die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015
angewendet wurden, unverändert fortgeführt. Darüber hinaus wurden die nachfolgend
beschriebenen und für den Konzernabschluss der Alexanderwerk AG relevanten, zum 1.
Januar 2016 erstmals in der EU anzuwendenden Standards und Interpretationen angewendet. Aus der Anwendung der genannten Verlautbarungen ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen
auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage im Konzernabschluss der
Alexanderwerk AG.
Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden einheitlich auf alle im Abschluss
dargestellten Geschäftsjahre angewandt. Aufwendungen und Erträge, die üblicherweise
erst am Ende eines Geschäftsjahres anfallen, wurden für Zwecke der Zwischenberichterstattung
periodisiert. Gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 wurden keine Schätzungsänderungen
mit wesentlicher Auswirkung auf den Konzernzwischenabschluss vorgenommen. Der Ertragssteueraufwand wurde auf Basis der Ergebnisse der einbezogenen Gesellschaften
und des jeweilig gültigen Steuersatzes als bestmögliche Schätzung ermittelt; Konsolidierungseffekte
wurden mit den gültigen latenten Steuersätzen bewertet. Der Konzernzwischenabschluss wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer
prüferischen Durchsicht unterzogen. Änderung von RechnungslegungsmethodenAufgrund von Fehlern im Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2015 ist dieser geändert
worden. Die Gewinn- und Verlustrechnung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni
2015 wurde wie folgt geändert:
Des Weiteren wurde die Eigenkapitalveränderungsrechnung um folgende Punkte angepasst: 1) Das Eigenkapital zum 31.12.2014 bzw. 1.1.2015 wurde entsprechend der Darstellung
im für das Geschäftsjahr 2015 veröffentlichten IFRS-Konzernabschluss dargestellt.
Wir verweisen insofern auf den IFRS-Konzernabschluss zum 31.12.2015. 2) Das Konzernergebnis für den Zeitraum 1.1. bis 30.6.2015 wurde entsprechend der
oben dargestellten Korrekturen der Gewinn- und Verlustrechnung geändert. 3) Die direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen nach Steuern wurden
bei den versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten nach latenten Steuern für
den Zeitraum 1.1. bis 30.6.2015 auf T€ 0 angepasst. 4) Die Hinzuerwerb von Anteilen an Tochterunternehmen für den Zeitraum 1.1. bis 30.6.2015
wurden entsprechend der Darstellung im für das Geschäftsjahr 2015 veröffentlichten
IFRS-Konzernabschluss dargestellt. Wir verweisen insofern auf den IFRS-Konzernabschluss zum 31.12.2015. KonsolidierungskreisIn den Konzernzwischenabschluss werden neben der Alexanderwerk AG als Obergesellschaft
alle wesentlichen in- und ausländischen verbundenen Unternehmen einbezogen. Der Konsolidierungskreis
hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2015 nicht verändert. Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und PersonenAls nahestehende Personen des Alexanderwerk-Konzerns kommen der Aufsichtsrat, der
Vorstand sowie andere Personen oder Unternehmen mit maßgeblichem Einfluss in Betracht. Im Berichtszeitraum ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen in den Geschäften
mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Vergleich zu den im Konzernanhang zum
31. Dezember 2015 beschriebenen Sachverhalten. Mit dem assoziierten Unternehmen Alexanderwerk Produktions GmbH bestanden im Geschäftsjahr
folgende Geschäftsbeziehungen:
HaftungsverhältnisseDer Alexanderwerk-Konzern hat im ersten Halbjahr keine neuen Bürgschaften für Dritte
übernommen oder Garantieerklärungen für Verbindlichkeiten gegenüber Dritten abgegeben. Wesentliche Ereignisse nach dem 30. Juni 2016Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem 30. Juni 2016 ergeben. Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Gewissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Remscheid, den 7. September 2016 Alexanderwerk AG Dr.-Ing. Alexander Schmidt - Vorstand - |
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