![]() Alexanderwerk AGRemscheidKonzernzwischenabschluss für das 1. Halbjahr 2018Konzernzwischenabschluss der Alexanderwerk AG Remscheid für das 1. Halbjahr 2018Konzernzwischenlagebericht der Alexanderwerk AG für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2018I. Grundlagen1. Geschäfts- und RahmenbedingungenDie Alexanderwerk-Gruppe ist eine international tätige Unternehmensgruppe des Maschinenbaus
mit einer traditionsreichen Marke. Wir bedienen anspruchsvolle Nischenmärkte mit technologisch
hoch entwickelten Spezialmaschinen zum Kompaktieren und Granulieren unterschiedlichster
Stoffe für diverse Anwendungsbereiche, insbesondere für die chemische und pharmazeutische
Industrie. Zum Leistungsprogramm gehören ebenfalls ganzheitliche Systeme und die entsprechenden
Softwarelösungen sowie Servicedienstleistungen und ein umfangreiches Ersatzteilgeschäft. Die börsennotierte Alexanderwerk AG in Remscheid fungiert mittelbar über die Alexanderwerk
Holding GmbH & Co. KG als reine Führungs-Holding für die folgenden Konzerngesellschaften: Die Alexanderwerk GmbH ist für das operative Geschäft in der Alexanderwerk-Gruppe
verantwortlich, welches sich in Konstruktion und Entwicklung, Einkauf, Qualitätsmanagement,
Montage sowie Vertrieb der Maschinen nahezu weltweit aufteilt. Ebenfalls wickelt diese
Gesellschaft das globale Service- und Ersatzteilgeschäft, mit Ausnahme von Nordamerika,
der Gruppe ab. Dieses wird in der Segmentberichterstattung im Segment "Deutschland"
abgebildet. Lediglich der nordamerikanische Markt wird sowohl im Neumaschinen- als
auch im Ersatzteil- und Servicegeschäft durch die in Montgomeryville (PA, USA) ansässige
Alexanderwerk Inc. bedient. Diese bildet ein eigenes Segment "USA" in der Segmentberichterstattung.
Die im vergangenen Geschäftsjahr neugegründete Alexanderwerk India Private Ltd. mit
Sitz in Mumbai, Indien erbringt seit Frühjahr 2018 Servicedienstleistungen für den
indischen Markt, welche im Segment "Indien" abgebildet werden. Ein Teil der Fertigung der mechanischen Bauteile erfolgt durch die Alexanderwerk Produktions
GmbH, an der die Alexanderwerk AG mit 25 % beteiligt ist. Die Alexanderwerk Produktions
GmbH wird at equity bilanziert. Darüber hinaus wird der Konzernkreis der Alexanderwerk AG durch vier weitere operativ
inaktive Gesellschaften vervollständigt. 2. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene RahmenbedingungenFür das Jahr 2018 wird mit einem weltweiten Anstieg des Bruttoinlandsproduktes (BIP)
von etwa 3,9 % gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Damit bleibt die globale Konjunktur,
wie schon in den Vorjahren, insgesamt betrachtet auf einem stabilen Niveau. Auch in den für die Alexanderwerk-Gruppe wichtigen Exportmärkten wird für das Geschäftsjahr
2018 mit weiterhin überproportionalem Wachstum der Märkte im Vergleich zur Weltwirtschaft
gerechnet. Für die indische Konjunktur wird ein Anstieg um 7,3 %, für die chinesische
Konjunktur ein Wachstum von 6,5 % und für den US-amerikanischen Markt ein Zuwachs
von immer noch 2,9 % im laufenden Jahr vorausgesagt. Im europäischen Wirtschaftsraum hingegen gehen die Ökonomen eher von moderaten Wachstumsraten
für 2018 aus. So wird für das laufende Geschäftsjahr in der Europäischen Union mit
einem Wirtschaftswachstum von etwa 2,6 % und im Euro-Raum mit einer Konjunkturerhöhung
von ca. 2,2 % gerechnet. Die europäische Wirtschaft kann dabei weiterhin von einer
gestiegenen Konsumbereitschaft der Verbraucher profitieren. Dennoch gibt es Anzeichen,
welche die Konjunktur in unserem Wirtschaftsraum durch bestehende Marktunsicherheiten
auf anderen für die europäische Ökonomie von Bedeutung stehenden globalen Märkten
trüben könnten. Für den deutschen Binnenmarkt, welcher in der Eurozone immer noch eine führende Rolle
einnimmt, wird für das Geschäftsjahr 2018 immerhin mit einem soliden Wachstum von
etwa 1,8 % gerechnet. Damit liegt das inländische Bruttoinlandsprodukt im Vergleich
zur Weltwirtschaft beziehungsweise zu regionalen Vergleichsökonomien auf einem moderat
geringeren Niveau. Der deutsche Maschinenbau hingegen erlebte in 2017 wirtschaftlich betrachtet ein gesundes
Wachstum. Der reale Umsatz der Branche konnte nach zuletzt konservativem Aufschwung
mit einem Jahreszuwachs von etwa 2,3 % auf nunmehr 224 Milliarden Euro zulegen, was
nicht zuletzt auf die Exportstärke des Maschinenbaus zurückzuführen ist. Auch die
Auftragseingänge der Branche zeigten sich nach eher moderatem Wachstum in 2016 im
Vorjahr 2017 mit etwa 8 % Wachstum deutlich erholt. 3. Meilensteine im ersten Halbjahr 2018Die Alexanderwerk-Gruppe konnte im ersten Halbjahr 2018 die positive Entwicklung der
Vorjahre insgesamt weiter fortsetzen. Der Konzernüberschuss zum 30. Juni 2018 betrug T€ 1.295 (Vorjahr: T€ 2.858). Damit
verlief das laufende Geschäftsjahr für die Alexanderwerk-Gruppe bisher nach Plan. Der Auftragseingang bei den Neumaschinen konnte in den ersten sechs Monaten des laufenden
Jahres mit T€ 13.595 nach T€ 10.836 im Vorjahresvergleichszeitraum um weitere 25,5
% gesteigert werden. Auf das Segment USA entfielen davon T€ 479 (Vorjahr: T€ 267).
Der Auftragseingang im Ersatzteil- und Servicebereich lag mit T€ 2.790 im ersten Halbjahr
2018 auf demselben Niveau wie im Vorjahr. Auf das Segment USA, welches von Alexanderwerk
Inc. betreut wird, entfielen davon T€ 1.094 (Vorjahr: T€ 867). Die einzelnen Konzerngesellschaften haben sich im Berichtszeitraum wie folgt entwickelt: Die Alexanderwerk GmbH als operative Gesellschaft der Gruppe konnte im ersten Halbjahr
2018 einen Überschuss von T€ 1.299 (Vorjahr: T€ 2.338) verbuchen. Der Rückgang lässt
sich darauf zurückführen, dass im Vorjahresberichtszeitraum einige Sonderprojekte
zur Auslieferung kamen. Bereinigt man diese Effekte, schließt die Alexanderwerk GmbH
das erste Halbjahr 2018 etwa auf Vorjahresniveau ab. Im Frühjahr 2018 begann der Prozess das bisherige Representative Office der Alexanderwerk
GmbH in China aufzulösen, um es anschließend in eine rechtlich selbständige Vertriebsgesellschaft
umzuwandeln. Dadurch soll die Marktposition in China weiter gestärkt und schrittweise
ausgebaut werden. Auch die auf dem amerikanischen Markt tätige Alexanderwerk Inc. konnte in den ersten
sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2018 nicht an den Erfolg des Vorjahres
anknüpfen. Ihr Ergebnis betrug im ersten Halbjahr 2018 T€ -112 nach T€ 576 im Vorjahreszeitraum.
Auch hier wirkte sich im Vorjahr die Auslieferung eines Großprojektes als Sondereffekt
aus. Durch die Einstellung von Vertriebs- und Servicemitarbeitern soll die Gesellschaft
zukünftig weiterentwickelt werden. Im April 2018 konnte die eigens für diesen Zweck im Vorjahr gegründete AW Real Estate
Inc. das Geschäftsgebäude der Alexanderwerk Inc. in Montgomeryville erwerben. In naher
Zukunft soll der Standort USA mit dieser Investition weiter ausgebaut werden, um besser
auf eventuelle Wirtschaftssanktionen im Hinblick auf den nordamerikanischen Markt
reagieren zu können. Die Alexanderwerk AG schloss das erste Halbjahr 2018 mit einem Verlust von T€ -263
nach T€ -28 im Vorjahr ab. Dabei muss berücksichtigt werden, dass in diesem Verlust
aufgrund der mit der operativen Alexanderwerk GmbH bestehenden ertragssteuerlichen
Organschaft erstmalig Vorauszahlungen für Ertragssteuern in Höhe von T€ 281 enthalten
sind, während die damit in Verbindung stehende Abführung der Alexanderwerk GmbH aus
dem seit dem Vorjahr bestehenden Ergebnisabführungsvertrag erst zum Jahresende erfolgen
wird. Die Kooperations- und Beteiligungsstrategien wurden auch in 2018 durch Vorstand und
Aufsichtsrat weiter verfolgt. Im Frühjahr 2018 konnte die im Vorjahr gegründete Alexanderwerk India Private Ltd.
ihre Geschäftstätigkeit erfolgreich aufnehmen. Durch die Verfügbarkeit von Servicetechnikern
direkt vor Ort wird diese Gesellschaft die Alexanderwerk GmbH speziell bei Einsätzen
für Inbetriebnahmen und bei Serviceanforderungen unserer Kunden auf dem indischen
Markt unterstützen und damit die Abläufe weiter optimieren. Zum Konzernhalbjahresergebnis trugen ebenfalls die Alexanderwerk-Service GmbH, die
Alexanderwerk Verwaltungs GmbH sowie die Alexanderwerk Holding GmbH & Co. KG bei. Die Alexanderwerk Produktions GmbH, an welcher die Alexanderwerk AG mit 25 % beteiligt
ist, wird in den Konzernzwischenabschluss mittels der Equity-Methode einbezogen. Sie
erzielte im ersten Halbjahr 2018 ein Ergebnis von T€ 419 (Vorjahr: T€ 199). Umgekehrt
hält die Alexanderwerk Produktions GmbH inzwischen 20,04 % der Aktienanteile an der
Alexanderwerk AG. II. Wirtschafts-, Chancen- und Risikobericht1. Wirtschaftliche Lage des KonzernsIm ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 erzielte die Alexanderwerk-Gruppe einen
Jahresüberschuss von T€ 1.295 nach T€ 2.858 im Vorjahr. ErtragslageIm ersten Halbjahr 2018 konnte die Alexanderwerk-Gruppe nach dem überdurchschnittlich
guten Geschäftsjahr 2017 nicht an den Erfolg des Vorjahresberichtszeitraumes anknüpfen.
Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse T€ 9.915 und Bestandsveränderungen T€ 3.301) sank
im Vergleich zum ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2017 um 13,0 % von T€ 15.196
auf T€ 13.216. Diese Entwicklung ist auf die in den Vorjahreszeitraum im Jahr 2017
entfallene Auslieferung von außerplanmäßigen Großprojekten mit langen Bauzeiten insbesondere
auf dem nordamerikanischen Markt zurückzuführen. Vergleicht man die Gesamtleistung
im ersten Halbjahr 2018 hingegen mit der im Vergleichszeitraum 2016 so stellt man
eine Steigerung um 10,1 % über zwei Jahre fest. Auf das Segment USA entfielen T€ 1.282
vom Gesamtumsatz (im Vorjahr: T€ 4.817). Das entspricht etwa 12,9 % (im Vorjahreszeitraum:
32,6 %) des Konzernumsatzes. Das EBIT (Earnings Before Interest and Taxes) betrug zum 30. Juni 2018 T€ 1.710 nach
T€ 4.321 im Vorjahr, das Ergebnis vor Steuern (EBT) T€ 1.702 nach T€ 4.264 im Vorjahr. Der Materialaufwand in der Alexanderwerk-Gruppe ist zum Halbjahresbilanzstichtag 2018
mit T€ 6.398 nach T€ 5.315 im Vorjahreszeitraum deutlich gestiegen. Diese Entwicklung
ist auf den aus der gestiegenen Nachfrage resultierenden höheren Auftragseingang und
den damit verbundenen Mehreinkauf von Material für den Bau der Anlagen zurückzuführen.
Relativ gesehen hat sich die Materialquote auf die Gesamtleistung bezogen von 35,0
% im ersten Halbjahr 2017 auf nun 48,4 % im Berichtszeitraum stark erhöht. Gründe
hierfür sind neben dem Auftragsportfolio, mit einem eher geringen Anteil an Engineering-Leistungen,
auch mehrere angearbeitete Projekte, die erst im zweiten Halbjahr 2018 zur Auslieferung
gelangen werden. Für das zweite Halbjahr ist, einen im weiteren Verlauf ähnlichen Produktmix im Neumaschinengeschäft
sowie die Auslieferung der verzögerten Projekte unterstellt, mit einer Entspannung
der Materialquote in Bezug auf die Gesamtleistung zu rechnen. Der Personalaufwand im Konzern veränderte sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres
2018 um T€ 337 auf T€ 3.662 nach T€ 3.325 im Vorjahreszeitraum. Die Steigerungen resultieren
aus Neuanstellungen innerhalb der Alexanderwerk-Gruppe sowie einer unterjährigen Tarifanpassung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Konzerns lagen mit T€ 1.949 in den ersten
beiden Quartalen 2018 deutlich unter dem Vorjahreswert von T€ 2.401. Hierfür kann
neben einem guten Kostenmanagement auch die Reduzierung von Aufwendungen aus Währungsumrechnungen
positiv genannt werden. Absolut gesehen fallen auch die Kosten der Warenabgabe korrelierend
zum geringeren Umsatz kleiner als im Vorjahreszeitraum 2017 aus. Das Finanzergebnis des Konzerns lag im Berichtszeitraum des ersten Halbjahres 2018
insgesamt mit T€ -87 nach T€ -84 auf Vorjahresniveau. Vermögens- und FinanzlageDie Konzernbilanzsumme zum Stichtag 30. Juni 2018 ist gegenüber dem letzten Bilanzstichtag
zum 31. Dezember 2017 um T€ 2.715 auf T€ 21.431 gestiegen. Das ist im Wesentlichen
auf den durch den positiven Auftragseingang und die noch nicht erfolgte Auslieferung
bedingten Anstieg der Vorräte in Form von unfertigen und fertigen Erzeugnissen zurückzuführen. Die aktiven latenten Steuern konnten nach T€ 129 zum Jahresende 2017 zum Halbjahresbilanzstichtag
komplett abgebaut werden. Nach Berücksichtigung des Konzernhalbjahresüberschusses von T€ 1.295 sowie weiterer
erfolgsneutraler Veränderungen ergibt sich ein positives Konzerneigenkapital von T€
9.981 (31.12.2017: T€ 8.652). Damit kann die Eigenkapitalquote nach etwa 46,2 % zum
Jahresende 2017 auf nunmehr ca. 46,5 % moderat gesteigert werden. Das langfristige Fremdkapital des Konzerns stieg im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 um T€ 1.230 auf T€ 3.686. Diese Steigerung lässt sich in erster Linie auf die
gestiegenen langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zurückführen.
Insgesamt bestehen im Konzern Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (kurz-
und langfristige Finanzschulden) zum 30. Juni 2018 in Höhe von T€ 1.541 (31.12.2017:
T€ 280), von denen T€ 232 (31.12.2017: T€ 175) innerhalb eines Jahres bis zum 30.
Juni 2019 fällig sind. Für die Entwicklung dieses Postens kann die Investition in
die Immobilie am Standort der Alexanderwerk Inc. genannt werden, welche anteilig fremdfinanziert
wurde. Die Liquiditätslage des Konzerns zeigte sich auch in der ersten Hälfte des laufenden
Geschäftsjahres 2018 weiter stabil. Neben eigenen Reserven wird die Liquidität in
der Alexanderwerk-Gruppe über unterschiedliche Kreditlinien sichergestellt, welche
von den operativen Gesellschaften Alexanderwerk GmbH und Alexanderwerk Inc. gehalten,
derzeit jedoch nicht in Anspruch genommen werden. Zu Beginn des laufenden Geschäftsjahres
ist es gelungen, die über insgesamt T€ 3.000 bestehenden Kreditlinien der Alexanderwerk
GmbH mit der NATIONAL-BANK AG wie auch der Stadtsparkasse Remscheid unbefristet zu
verlängern. Die Alexanderwerk-Gruppe konnte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 alle finanziellen
Verpflichtungen ordnungsgemäß bedienen. Für die Zukunft ist der sukzessive Aufbau
von weiteren finanziellen Rücklagen und damit von zusätzlicher Liquidität - einen
weiterhin positiven Geschäftsverlauf unterstellt - konzernweit vorgesehen, um auch
weiterhin den finanziellen Verpflichtungen nachkommen zu können. Die Zahlungsmittel des Konzerns haben sich zum Bilanzstichtag 30. Juni 2018 gegenüber
dem Geschäftsjahresende 2017 um T€ 1.538 auf T€ 4.563 verringert. Der Gesamt Cash-Flow im Alexanderwerk Konzern beträgt im ersten Halbjahr 2018 T€ -1.148. 2. Weiterer Ausblick und ChancenDie Märkte Europa, Asien und Nordamerika mit einem konzernweiten Anteil von mehr als
90 % am Gesamtumsatz unterliegen nach wie vor einer strukturierten, kontinuierlichen
und nachhaltigen Bearbeitung durch den Vorstand sowie den Vertriebsmitarbeitern der
Tochtergesellschaften. Speziell in Asien gehen wir auch weiterhin von einem Wachstumspotenzial
und interessanten Perspektiven aus. Durch den im Frühjahr 2018 begonnenen Prozess
der Auflösung des Representative Office in Shanghai mit nachfolgender Gründung einer
eigenen Vertriebsgesellschaft in China soll die Marktposition im fernasiatischen Markt
weiter ausgebaut werden. Ebenfalls wird der weitere Ausbau an unserem Servicestandort
in Indien vorangetrieben. Darüber hinaus ist mit dem Erwerb der Immobilie am bestehenden Geschäftsstandort in
den USA im ersten Halbjahr 2018 die Basis für die Weiterentwicklung unseres Geschäftes
auf dem amerikanischen Markt gelegt. Durch diese Maßnahme sollen künftig Wege zu Kunden
verkürzt beziehungsweise mögliche Risiken durch Handelsbeschränkungen speziell im
Marktsegment USA minimiert werden. Daneben werden kontinuierlich die internationalen
Märkte beobachtet und zeitnah Chancen durch lokales Engagement der Alexanderwerk-Gruppe
ergriffen. Wir planen für das positiv gestartete Jahr 2018 derzeit mit einer wirtschaftlichen
Kenngröße EBIT in der Alexanderwerk-Gruppe auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2016,
vorausgesetzt, dass die Entwicklung bei den Tochtergesellschaften, speziell die Entwicklung
des Auftragseingangs, welcher dann zu Umsatz führt, nicht durch unerwartete Einflüsse
beeinträchtigt wird. Entscheidend für die Zielerreichung sind dabei stets die Auslieferungssituation
im vierten Quartal des jeweiligen Geschäftsjahres sowie mögliche kurzfristige Sondereffekte,
welche in unserer Planung erst kurzfristig berücksichtigt werden können. Nach derzeitigem
Stand sind der Geschäftsleitung solche Sondereffekte, welche das Ergebnis in 2018
eintrüben könnten, nicht bekannt, so dass man davon ausgehen kann, dass sich der Umsatz
und daraus folgend die Liquiditätssituation auch im zweiten Halbjahr 2018 weiter positiv
entwickeln. Unsere Aktivitäten sind weiterhin auf ein internes, organisches Wachstum der operativen
Gesellschaften gerichtet, welches dazu beitragen soll, die Liquiditätssituation in
den einzelnen Gesellschaften und damit in Summe im Konzern sukzessive zu verbessern.
Darüber hinaus arbeiten wir verstärkt an verschiedenen Kooperationsprojekten sowie
einer erhöhten Marktpräsenz in den Schlüsselmärkten. 3. Risiken und RisikomanagementDer Vorstand hat gemäß der gesetzlichen Verpflichtung in § 91 Abs. 2 AktG geeignete
Maßnahmen getroffen, insbesondere ein für die Größe unserer Gesellschaft angemessenes
Überwachungssystem eingerichtet, um den Fortbestand der Gesellschaft bzw. deren Tochtergesellschaften
gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu erkennen. Wie in der Vergangenheit lag der
Fokus dieses Systems im Wesentlichen auf den bestandsgefährdenden Risiken 'Fortführung
der Unternehmenstätigkeit' sowie 'Erhaltung der Liquidität'. Andere Risiken waren
für die Alexanderwerk AG und die Alexanderwerk-Gruppe demgegenüber von einer deutlich
verminderten Relevanz und hatten keine oder kaum praktische Bedeutung. Im Geschäftsjahr 2017 wurde in diesem Zusammenhang das in den Vorjahren erarbeitete
und immer wieder aktualisierte Risikomanagement-Handbuch als wichtigster Baustein
des Frühwarnsystems in finaler Fassung im Konzern implementiert. Im Zuge der darüber
hinaus bei Bedarf stattfindenden Geschäftsleitungs- und Führungskreistreffen werden
insbesondere die Risikobereiche Liquidität, Qualität und Liefertreue, Kundenakzeptanz
und Auftragseingang, Personalentwicklung, Outsourcing sowie Vereinbarungen mit nahestehenden
Personen erörtert und erforderliche Maßnahmen vereinbart. Diese werden protokolliert
und die Umsetzung bei den nächsten Treffen überprüft. Unsere Risikopolitik besteht unverändert darin, vorhandene Chancen optimal zu nutzen
und die mit unserer Geschäftstätigkeit verbundenen Risiken nur einzugehen, wenn damit
ein entsprechender Mehrwert geschaffen werden kann. Daher ist das Risikomanagement
integraler Bestandteil unserer Geschäftsprozesse. Die Risikogrundsätze werden vom
Vorstand formuliert und vom Management entsprechend der Organisations- und Verantwortungsstruktur
umgesetzt. So erfassen und bewerten wir Risiken monatlich durch die jeweiligen Geschäftsführungen
und spiegeln diese im Risikocontrolling wieder. Damit wurde ein Überwachungssystem
eingerichtet, welches die Erkennung, die Analyse und die Kommunikation bestandsgefährdender
Risiken und ihre Veränderungen sicherstellt. Verschiedene Risiken könnten die Geschäftsentwicklung, die Finanzlage und das Ergebnis
stark beeinflussen. Neben den im Folgenden genannten Risikofaktoren sehen wir uns
noch weiteren Risiken ausgesetzt, die wir zum gegenwärtigen Zeitpunkt zwar für vernachlässigbar
halten, die aber unser Geschäft ebenfalls beeinflussen können. Gesamtwirtschaftliche und Branchenrisiken und -chancenMögliche Risiken für die künftige Entwicklung der Alexanderwerk-Gruppe resultieren
im Wesentlichen aus konjunkturellen und politischen Einflüssen in den für den Konzern
relevanten Märkten, insbesondere in Osteuropa, Asien und den USA. Durch die aktuelle Politik der US-Regierung wurde in den letzten Wochen eine handelspolitische
Situation geschaffen, welche sich bereits durchaus negativ auf Exportgeschäfte der
Alexanderwerk-Gruppe auswirken könnte. Diese Entwicklung ist aufgrund des Geschäftes
der Alexanderwerk-Gruppe auf dem nordamerikanischen Markt als Risiko einzustufen,
seit die US-amerikanische Regierung ihre Ankündigungen von möglichen Handelsrestriktionen
und Strafzöllen auf bestimmte Importgüter mit Konsequenz umzusetzen begann. Eine direkte
Gefahr für die Alexanderwerk-Gruppe stellen dabei Aufschläge auf Maschinenimporte
aus europäischen Ländern insbesondere der Europäischen Union sowie konkrete global
geltende Handelsembargos der USA für komplette Märkte und Volkswirtschaften explizit
im Nahen Osten dar. Eine Chance hingegen sehen wir in der Öffnung der Märkte in Osteuropa in den postsowjetischen
Staaten, insbesondere in Russland. Darüber hinaus zeigen auch die Projekte in den
Bereichen Südamerika und Südostasien weiteres Potenzial und lokalen Handlungsbedarf.
Aus diesen Märkten versprechen wir uns in den kommenden Jahren ein organisches Wachstum. Besondere Kompetenzen hat die Gruppe im Maschinenbau für die Bereiche Chemie und Pharmazie,
deren wirtschaftliche Entwicklungen damit von besonderer Bedeutung für die Gesellschaften
sind. Beide Branchen werden prognostisch international weiterhin wachsen. Die operativen
Gesellschaften sind weltweit aktiv, wobei der nordamerikanische Markt durch die Alexanderwerk
Inc. bearbeitet und beliefert wird. Besondere Chancen sehen wir im Auf- und Ausbau unserer lokalen, internationalen Präsenzen.
Die verbesserte Kundennähe sowie direkte Ansprache- und Zugriffsmöglichkeiten sollten
die Marktposition positiv beeinflussen und nachhaltig stärken. Auftrags- und BeschaffungsrisikenDer wesentliche Teil des Geschäftes der Alexanderwerk-Gruppe ist durch das Projektgeschäft
mit Neumaschinen im Pharma- und Chemiebereich geprägt. Dadurch besteht die Notwendigkeit,
permanent neue Projekte zu akquirieren. Wir wirken daraus entstehenden Risiken entgegen,
indem wir langjährige und dauerhafte Kundenbeziehungen aufbauen und pflegen. Dadurch
ist es uns gelungen, unseren Umsatz mit namhaften Bestandskunden zu erwirtschaften
und darüber hinaus unseren internationalen Kundenkreis zu erweitern. Die kontinuierliche
Neukundenakquise sichert weiterhin ein nachhaltiges Wachstum. Preisänderungsrisiken wirken wir dadurch entgegen, dass wir einkaufsseitig mit Rahmenverträgen
und stetiger Konditionenkontrolle (Ausschreibungen und Einholung von Vergleichsangeboten
der jeweiligen Wettbewerber) arbeiten. Möglichen Beschaffungsrisiken wird darüber
hinaus durch eine kontinuierliche Bewertung der bestehenden Lieferanten sowie einer
Qualifizierung neuer Lieferanten begegnet. Technik- und Anlagenrisiken sowie -chancenTechnische Risiken können sich aus der Komplexität der Kundenprojekte ergeben. Hierzu
gibt es stets eine enge Abstimmung mit den Kunden. Basisversuche in unseren Laboren
in Deutschland und in den USA sowie Partner in Asien bilden zudem die Grundlage für
verfahrenstechnische Aussagen und Kapazitätsgarantien gegenüber unseren Kunden. Zusätzlich
wirken wir möglichen Verfahrens- und Prozessrisiken durch den Einsatz eines Vier-Augen-Systems
in der Verfahrenstechnik und auch im Konstruktionsbereich entgegen. Die Einbindung
externer Fachinstitute sorgt zudem für eine Minimierung der Risiken. Nationale und
internationale Forschungskooperationen und -partnerschaften stärken und sichern zudem
das Know-how der Alexanderwerk-Gruppe. Technologische Chancen sehen wir vor allem im Ausbau unserer nationalen und internationalen
Forschungskooperationen mit Partnern aus Wissenschaft und Industrie. Diese helfen
der Alexanderwerk-Gruppe auch zukunftsorientiert die Produkte weiterzuentwickeln,
um so nachhaltig den Anforderungen der verschiedenen Märkte gerecht zu werden. PersonalrisikenEin weiterer Schlüssel für die erfolgreiche Unternehmensentwicklung der Alexanderwerk-Gruppe
sind die Kompetenz und das Engagement der Mitarbeiter und Führungskräfte. Die Qualifizierung
und Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter ist weiterhin ein Kernanliegen der Unternehmensleitung. Da in allen Geschäftsbereichen das Know-how der Mitarbeiter ein entscheidender Wettbewerbsfaktor
ist, ergeben sich daraus potenzielle Risiken, wenn Mitarbeiter das Unternehmen verlassen
und kein adäquater Ersatz gefunden werden kann. Wir begegnen diesem Risiko, indem
wir unseren Mitarbeitern marktgerechte Gehälter zahlen und ihnen ein angenehmes Arbeitsumfeld
schaffen. Zudem bilden wir Mitarbeiter aus und übernehmen diese im Regelfall am Ende
ihrer Ausbildungszeit. Hinzu kommen Aspekte wie die Schaffung von nachhaltiger Arbeitsplatzsicherheit
durch das Erwirtschaften operativer Gewinne sowie geeignete Weiterbildungsmaßnahmen. Finanzwirtschaftliche RisikenDie finanzwirtschaftlichen Risiken des Konzerns betreffen im Wesentlichen Liquiditätsrisiken,
daneben Ausfall- und Zinsrisiken. Auch in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2018 lag der zentrale Schwerpunkt der
Arbeit von Aufsichtsrat und Vorstand auf der Sicherung und dem Aufbau von Liquiditätsreserven. Den Risiken im finanziellen Bereich der Gruppe konnten wir durch die bei der Tochtergesellschaft
Alexanderwerk GmbH inzwischen unbefristete Verlängerung der bestehenden Kreditlinien
entgegenwirken. Darüber hinaus gelang aus dem überaus positiven Geschäftsverlauf heraus
der moderate Aufbau weiterer zusätzlicher Liquiditätsreserven, welche das finanzielle
Risiko der Gruppe weiter reduzieren. Besonderes Augenmerk im Rahmen des Risikomanagements wird daher auf die Liquiditätssteuerung
gelegt. Die Steuerung und Überwachung der Liquidität erfolgt mittels einer rollierenden
wöchentlichen Finanzplanung und -analyse. Darüber hinaus wird quartalsweise im Rahmen
des Reporting an Kreditinstitute eine mittelfristige Finanz- und Liquiditätsplanung
erstellt und herausgegeben, welche die künftige Entwicklung der finanziellen Mittel
über einen Zeitraum von mehreren Monaten beurteilt. Die Kreditlinien bei den Hausbanken betrugen zum Bilanzstichtag insgesamt T€ 3.000
und haben eine unbefristete Laufzeit. Ebenfalls hat die Gesellschaft nach Beschluss
durch die Hauptversammlung am 22. Dezember 2015 die Möglichkeit, liquide Mittel aus
der Neuausgabe von 900.000 Inhaberaktien zu generieren. Diese Möglichkeit ist bis
zum 1. Dezember 2020 gegeben. Aufgrund des Projektgeschäfts sind insbesondere die Tochtergesellschaften Alexanderwerk
GmbH und Alexanderwerk Inc. darauf angewiesen, Aufträge vorfinanzieren zu können.
Die notwendige Liquidität für den Konzern wird wesentlich durch die operativ tätigen
Tochtergesellschaften gemeinsam gestellt. Durch die Festigung der bestehenden Kreditlinien
und den Aufbau eines Liquiditätspuffers haben sich die Liquiditätsrisiken in der Alexanderwerk-Gruppe
nachhaltig vermindert. Um dauerhaft erfolgreich am Markt agieren zu können, ist jedoch
weiterhin der planmäßige Zufluss an liquiden Mitteln aus der operativen Tätigkeit
und aus der Finanzierungstätigkeit notwendig. Da die Alexanderwerk AG und ihre deutschen Tochtergesellschaften ausschließlich in
Euro fakturieren, verbleiben mögliche Währungsrisiken allenfalls bei der US-Tochtergesellschaft
Alexanderwerk Inc. sowie der indischen Tochtergesellschaft Alexanderwerk India Private
Ltd. Devisentermingeschäfte zur Sicherung des Wechselkurses zwischen dem Euro und
dem US-Dollar beziehungsweise der indischen Rupie werden von uns zurzeit nicht vorgenommen. Sobald unsere chinesische Vertriebsgesellschaft gegründet ist, muss ebenfalls ein
mögliches Währungsrisiko aufgrund des Wechselkurses zwischen Euro und dem chinesischen
Yuan Renminbi angenommen werden. AusfallrisikenZur Vermeidung von Zahlungsverzögerungen oder Schwierigkeiten beim Einzug von Forderungen
werden die Entwicklung des Forderungsbestandes und die Forderungsstruktur permanent
durch die Gesellschaften kontrolliert. Hierdurch lassen sich bereits sehr früh mögliche
Risiken erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einleiten. Das Forderungsmanagement
als integrierter Bestandteil des Risikomanagements wurde weiter ausgebaut. Die überwiegende Zahl unserer Kunden sind langjährig überaus erfolgreiche, international
tätige Unternehmen, die auch in konjunkturellen Krisenzeiten finanziell sehr stabil
sind. Dadurch verringert sich grundsätzlich das Ausfallrisiko von Forderungen. Zur
Beurteilung des Ausfallrisikos werden für Neukunden Informationen über deren Bonität
eingeholt, bei Bestandskunden in regelmäßigen Abständen. Hier arbeitet die Alexanderwerk-Gruppe
mit namhaften Partnern aus der Finanzbranche zusammen. Die gewonnenen Ergebnisse werden
beim Eingehen von Leistungsbeziehungen berücksichtigt. Mit Neukunden im Ausland wird
anteilige Vorauskasse vereinbart. Das maximale Ausfallrisiko besteht in Höhe der bilanzierten
Forderungen. ZinsrisikenZinsrisiken resultieren aus Änderungen des Marktzinsniveaus, die sich auf die Höhe
der Zinszahlungen für variabel verzinsliche Verbindlichkeiten und auf die Abzinsung
von langfristigen Rückstellungen auswirken. Es bestehen Zinsänderungsrisiken durch die Ausnutzung der Kontokorrentkreditlinien
bei den einzelnen Gesellschaften. Den Zinsrisiken wird soweit möglich durch stetige Beobachtung des Marktes, Verhandlungen
mit den kreditgebenden Banken sowie durch manuelles Pooling von Kontokorrentkonten
entgegengewirkt. Bestandsgefährdende RisikenBestandsgefährdende Risiken, die sich wesentlich auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
der Alexanderwerk AG oder der Alexanderwerk-Gruppe auswirken könnten, bestehen unseres
Erachtens aus heutiger Sicht nicht. Wir haben alle erforderlichen Vorkehrungen getroffen, die aus unserer Sicht notwendig
sind, um solche Risiken rechtzeitig erkennen zu können. Umwelt und NachhaltigkeitFür die Alexanderwerk-Gruppe ist der Schutz der Umwelt eine der bedeutendsten gesellschaftlichen
Herausforderungen der Zeit und damit ein wichtiges Unternehmensziel. Wir leisten deshalb
seit Jahren durch laufende Weiterentwicklung unserer Maschinen einen Beitrag zur Ressourcenschonung. GesamtaussageRisiken der zukünftigen Entwicklung sehen wir in dem geplanten Investitionsverhalten
unserer Kunden und der weiteren Entwicklung der Auslandsmärkte, insbesondere in Krisenländern.
Als kritisch einzuschätzen ist vor allem die weitere Entwicklung auf dem US-amerikanischen
Markt, welcher durch den Aufbau von Handelsembargos sowie die Schaffung nationaler
Importregelungen getrübt wird. Darüber hinaus stellt die Schaffung von globalen Handelsrestriktionen
durch die USA für komplette Märkte, explizit im Nahen Osten, ein nicht unerhebliches
Risiko für unsere Vertriebsaktivitäten dar. Die Grundsteine für die Bewältigung der künftig anstehenden Risiken sind gelegt, beziehungsweise
Mechanismen zu deren Früherkennung eingerichtet. Für Vorstand und Aufsichtsrat ist die Minimierung aller Risiken, welche die Entwicklung
der Alexanderwerk-Gruppe zukünftig nachhaltig beeinflussen würden, von besonderer
Bedeutung und unterliegt ständiger Überwachung. III. NachtragsberichtSonstige Ereignisse nach dem Berichtszeitraum, die Auswirkungen auf die im Konzernzwischenabschluss
sowie im Konzernzwischenlagebericht dargestellte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
haben, lagen nicht vor. IV. Mitteilungen über die Veränderung von Stimmrechtsanteilen (Meldung gem. § 40 WpHG)Das deutsche Wertpapierhandelsgesetz verpflichtet Investoren, deren Stimmrechtsanteil
an börsennotierten Gesellschaften bestimmte Schwellenwerte erreicht, zu einer Mitteilung
an die Gesellschaft. Im 1. Halbjahr 2018 sowie im Zeitraum bis zur Abschlussfertigstellung
im August 2018 sind der Alexanderwerk AG bisher keine Meldungen nach § 40 WpHG bekanntgemacht
worden. Remscheid, den 31. August 2018 Alexanderwerk AG Dr.-Ing. Alexander Schmidt - Vorstand - Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2018
Konzern-Gesamtergebnisrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2018
Konzernbilanz nach IFRS zum 30. Juni 2018Aktiva
Passiva
Segmentberichterstattung & Kapitalflussrechnung nach IFRS
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2018
AnhangGrundlagen der BerichterstattungDer Konzernabschluss der Alexanderwerk Aktiengesellschaft wird nach den International
Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board
(IASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen des IFRS Interpretations Committee
(IFRS IC) aufgestellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der vorliegende Konzernzwischenabschluss der Alexanderwerk AG zum 30. Juni 2018 wurde
in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 "Zwischenberichterstattung" in
einer im Vergleich zum Konzernjahresabschluss verkürzten Form erstellt. Demzufolge
enthält dieser Konzernzwischenabschluss nicht sämtliche Informationen und Anhangangaben,
die gemäß IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende des Geschäftsjahres erforderlich
sind, und ist daher im Zusammenhang mit dem von der Alexanderwerk AG für das Geschäftsjahr
2017 veröffentlichten IFRS-Konzernabschluss zu lesen. Im Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2018 wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
sowie die Konsolidierungsgrundsätze, die im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017
angewendet wurden, unverändert fortgeführt. Darüber hinaus wurden die nachfolgend
beschriebenen und für den Konzernabschluss der Alexanderwerk AG relevanten, zum 1.
Januar 2018 erstmals in der EU anzuwendenden Standards und Interpretationen angewendet. Aus der Anwendung der in der nachfolgenden Tabelle dargestellten Verlautbarungen ergeben
sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage im Konzernabschluss der Alexanderwerk AG. Im Anschluss an die Tabelle
werden die für die Alexanderwerk AG wesentlichen Standards beschrieben.
IFRS 9 - FinanzinstrumenteIm Juli 2014 hat das IASB die finale Fassung von IFRS 9 Finanzinstrumente veröffentlicht,
die IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung sowie alle vorherigen Versionen
von IFRS 9 ersetzt. IFRS 9 führt die drei Projektphasen zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten
"Klassifizierung und Bewertung", "Wertminderung" und "Bilanzierung von Sicherungsgeschäften"
zusammen. IFRS 9 enthält überarbeitete Leitlinien zur Klassifizierung und Bewertung
von Finanzinstrumenten, darunter ein neues Modell der erwarteten Kreditausfälle zur
Berechnung der Wertminderung von finanziellen Vermögenswerten, sowie die neuen allgemeinen
Bilanzierungsvorschriften für Sicherungsgeschäfte. Er übernimmt auch die Leitlinien
zur Erfassung und Ausbuchung von Finanzinstrumenten aus IAS 39. Mit Ausnahme der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften ist der Standard rückwirkend
anzuwenden, jedoch ist die Angabe von Vergleichsinformationen nicht erforderlich.
Die Vorschriften für die Bilanzierung von Sicherungsgeschäften sind im Allgemeinen
bis auf wenige Ausnahmen prospektiv anzuwenden. Die Erstanwendung des Standards hat sich wie folgt ausgewirkt: (a) Klassifizierung und BewertungIFRS 9 enthält drei wichtige Klassifizierungskategorien für finanzielle Vermögenswerte:
"zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet", "zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen
im Gewinn oder Verlust bewertet" sowie "zum beizulegenden Zeitwert mit Wertänderungen
im sonstigen Ergebnis bewertet". Der Standard eliminiert die bestehenden Kategorien
des IAS 39: "bis zur Endfälligkeit zu halten", "Kredite und Forderungen" sowie "zur
Veräußerung verfügbar". Die Anwendung der neuen Klassifizierungs- und Bewertungsvorschriften hat sich nicht
auf die Bilanz oder das Eigenkapital der Alexanderwerk AG ausgewirkt. Kredite und
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie andere Forderungen, die bisher der
Kategorie "Loans and Receivables" zugeordnet wurden, werden von der Alexanderwerk
AG gehalten, um die vertraglichen Cashflows zu vereinnahmen, die ausschließlich Tilgungs-
und Zinszahlungen auf das ausstehende Nominalkapital darstellen. Demzufolge sind diese
finanziellen Vermögenswerte nach IFRS 9 der Kategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten
bewertet" zuzuordnen. b) WertminderungenNach IFRS 9 sind erwartete Kreditverluste (Expected Credit Losses = ECL) aus allen
seinen Schuldtiteln, Krediten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entweder
auf Grundlage des 12-Monats-ECL oder der Gesamtlaufzeit-ECL zu bemessen. Die Alexanderwerk
AG wendet den vereinfachten Ansatz an und erfasst die Gesamtlaufzeit-ECL aus allen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Anwendung der geänderten Wertminderungsvorschriften hat keine wesentlichen Auswirkungen
auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Alexanderwerk AG. IFRS 15 - Umsatzerlöse aus Verträgen mit KundenIFRS 15 führt ein neues Modell zur Umsatzrealisierung mit fünf Analyseschritten ein,
das auf alle Umsätze aus Verträgen mit Kunden anzuwenden ist. Das Kernprinzip des
Standards besteht darin, dass ein Unternehmen Umsatzerlöse zum Zeitpunkt der Übertragung
von Gütern oder Dienstleistungen auf Kunden in Höhe der Gegenleistung zu erfassen
hat, mit der das Unternehmen im Gegenzug für die Übertragung dieser Güter oder Dienstleistungen
rechnen kann. Die Grundsätze in IFRS 15 bieten einen strukturierteren Ansatz zur Bewertung
und Erfassung von Umsatzerlösen. Der Anwendungsbereich des Standards erstreckt sich
über alle Arten von Branchen und Unternehmen und ersetzt daher alle bestehenden Vorschriften,
die den Bereich der Umsatzrealisierung betreffen (IAS 11 Fertigungsaufträge, IAS 18
Umsatzerlöse, IFRIC 13 Kundenbindungsprogramme, IFRIC 15 Verträge über die Errichtung
von Immobilien, IFRIC 18 Übertragung von Vermögenswerten durch einen Kunden und SIC
31 Umsatzerlöse - Tausch von Werbedienstleistungen). Die Anwendung des neuen Standards
erfordert gegenüber den bis zum 31. Dezember 2017 Standards zur Umsatzrealisierung
mehr Schätzungen und Ermessensentscheidungen, da die Höhe der zu erfassenden Umsatzerlöse
durch die Höhe der Gegenleistung, mit der das Unternehmen im Gegenzug für die Übertragung
der Güter oder der Dienstleistung rechnen kann, bestimmt wird. Dies ist insbesondere
bei variablen Gegenleistungen der Fall. Die Alexanderwerk AG verkauft im Wesentlichen weitgehend standardisierte Maschinen.
Aus der Anwendung des IFRS 15 ergaben sich keine Änderungen bei der Erlösrealisierung
im Vergleich zu den bisher geltenden Vorschriften. Insgesamt ergaben sich keine Änderungen
auf Bilanzposten zum 1. Januar 2018 aus der Erstanwendung des IFRS 15. Klarstellungen zu IFRS 15 - Erlöse aus Verträgen mit KundenIm April 2016 hat das International Accounting Standards Board (IASB) die finalen
Klarstellungen zu seinem neuen Standard zur Erlösrealisierung, IFRS 15 Umsatzerlöse
aus Verträgen mit Kunden, veröffentlicht. Mit den Änderungen werden Implementierungsfragen
geklärt. Diese Fragen betreffen die Identifizierung von Leistungsverpflichtungen,
die Anwendungsleitlinien für Prinzipal-Agenten -Verhältnisse und Lizenzen für geistiges
Eigentum (intellectual property; IP) sowie die Übergangsbestimmungen. Darüber hinaus
sollen mit den Änderungen eine einheitlichere Vorgehensweise bei der Umsetzung von
IFRS 15 sichergestellt und die mit dessen Anwendung verbundenen Kosten und Komplexität
verringert werden. Auch die Klarstellungen zu IFRS 15 haben keine wesentlichen Auswirkungen auf die Realisierung
der Umsatzerlöse der Alexanderwerk AG. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden werden einheitlich auf alle im Abschluss
dargestellten Geschäftsjahre angewandt. Aufwendungen und Erträge, die üblicherweise
erst am Ende eines Geschäftsjahres anfallen, wurden für Zwecke der Zwischenberichterstattung
periodisiert. Gegenüber dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 wurden keine Schätzungsänderungen
mit wesentlicher Auswirkung auf den Konzernzwischenabschluss vorgenommen. Der Ertragssteueraufwand wurde auf Basis der Ergebnisse der einbezogenen Gesellschaften
und des jeweilig gültigen Steuersatzes als bestmögliche Schätzung ermittelt; Konsolidierungseffekte
wurden mit den gültigen latenten Steuersätzen bewertet. Der Konzernzwischenabschluss wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer
prüferischen Durchsicht unterzogen. KonsolidierungskreisIn den Konzernzwischenabschluss werden neben der Alexanderwerk AG als Obergesellschaft
alle wesentlichen in- und ausländischen verbundenen Unternehmen einbezogen. Der Konsolidierungskreis
hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2017 nicht verändert. Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und PersonenAls nahestehende Personen des Alexanderwerk-Konzerns kommen der Aufsichtsrat, der
Vorstand sowie andere Personen oder Unternehmen mit maßgeblichem Einfluss in Betracht.
Im Berichtszeitraum ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen in den Geschäften
mit nahestehenden Unternehmen und Personen im Vergleich zu den im Konzernanhang zum
31. Dezember 2017 beschriebenen Sachverhalten. Mit dem assoziierten Unternehmen Alexanderwerk Produktions GmbH bestanden im Geschäftsjahr
folgende Geschäftsbeziehungen:
HaftungsverhältnisseDer Alexanderwerk-Konzern hat im ersten Halbjahr keine neuen Bürgschaften für Dritte
übernommen oder Garantieerklärungen für Verbindlichkeiten gegenüber Dritten abgegeben. Wesentliche Ereignisse nach dem 30. Juni 2018Es haben sich keine wesentlichen Ereignisse nach dem 30. Juni 2018 ergeben. Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Gewissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Remscheid, den 31. August 2018 Alexanderwerk AG Dr.-Ing. Alexander Schmidt - Vorstand - |
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