Leifheit AktiengesellschaftNassau/LahnHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 30.06.2023Auf einen Blickscrollen
Konzernkennzahlen zum 30. Juniscrollen
Ungeprüfter Zwischenlagebericht zum 30. JuniGrundlagen des KonzernsDer Leifheit-Konzern ist einer der führenden
europäischen Markenanbieter von Haushaltsartikeln. Das
Unternehmen steht für hochwertige und innovative
Produkte und Lösungen, die das tägliche Leben
zuhause einfacher und bequemer machen.
Im ersten Halbjahr 2023 gab es keine wesentlichen
Veränderungen der Grundlagen des Leifheit-Konzerns.
Ausführliche Informationen zur Struktur des
Unternehmens, zu Geschäftsinhalten und Strategie, zum
Steuerungssystem sowie zu Innovation und Produktentwicklung
sind im Geschäftsbericht 2022 zu finden. Er steht
unter finanzberichte.leifheit-group.com auf der Homepage
zur Verfügung.
Herr Henner Rinsche ist mit Wirkung zum 31. Juli 2023
als Vorstandsvorsitzender (CEO) der Leifheit AG
einvernehmlich ausgeschieden. Herr Stefan De Loecker hat
für einen Übergangszeitraum von maximal sechs
Monaten das Amt des Vorstandsvorsitzenden übernommen,
bis ein dauerhafter Nachfolger des bisherigen
Vorstandsvorsitzenden bestellt werden kann. Für die
Dauer seiner Bestellung als Vorstandsmitglied ruht das Amt
von Herrn De Loecker als Aufsichtsratsmitglied und als
stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender.
Nach dem Ende des Berichtszeitraums (30. Juni 2023) gab
es keine weiteren Ereignisse im Leifheit-Konzern, von denen
ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Unternehmens zu erwarten ist.
Wirtschaftliches UmfeldEuropa/WeltDer Internationale Währungsfonds (IWF)
prognostiziert in seinem Bericht vom Juli 2023 ein globales
Wirtschaftswachstum von 3,0 Prozent für das laufende
Jahr 2023. Damit passt er seine Prognose vom April 2023 um
0,2 Prozentpunkte nach oben an, diese verbleibt jedoch auf
niedrigem Niveau. Neben den ökonomischen Auswirkungen
des Russland-Ukraine-Krieges erweist sich besonders die
restriktive Finanzpolitik der Zentralbanken als hemmender
Faktor des globalen Wachstums. Die schwachen Aussichten
spiegeln die straffen politischen Maßnahmen wider,
die zur Senkung der Inflation ergriffen werden, sowie die
Auswirkungen der jüngsten Verschlechterung der
finanziellen Bedingungen, den anhaltenden
Russland-Ukraine-Krieg und eine zunehmende
geoökonomische Fragmentierung. Die globale
Gesamtinflation geht zurück, liegt jedoch mit
Unterschieden in den einzelnen Volkswirtschaften weiter hin
auf hohem Niveau. Der IWF rechnet nach 8,7 Prozent im Jahr
2022 nun mit 6,7 Prozent im Jahr 2023, wobei die zugrunde
liegende Kerninflation jedoch langsamer zurückgehen
dürfte. Eine Rück kehr der Inflation in
Größenordnungen der Vor-Pandemiejahre wird in
den meisten Fällen nicht vor 2025 erwartet. In den
fortgeschrittenen Volkswirtschaften soll sich das Wachstum
besonders stark verlangsamen, von 2,7 Prozent im Jahr 2022
auf 1,5 Prozent im Jahr 2023.
Der Trend eines verlangsamten Wachstums der Wirtschaft
im Euroraum setzt sich 2023 weiter fort. Nach einem
Wachstum des BIP im Euroraum um 3,5 Prozent im Jahr 2022
prognostiziert der IWF angesichts der marktbestimmenden
Unsicherheit und Inflation lediglich noch ein marginales
Wachstum von 0,9 Prozent im laufenden Jahr.
Die Frühjahrsprognose der Europäischen
Kommission fällt optimistischer aus. Demnach soll die
Wirtschaft der Europäischen Union (EU) 2023 insgesamt
um 1,0 Prozent wachsen. Angesichts eines moderaten
Wachstums im ersten Quartal des laufenden Jahres hat sie
die Prognose gegenüber dem Winter um 0,2 Prozentpunkte
angehoben. Wenngleich es der europäischen Wirtschaft
gelungen ist, die negativen Auswirkungen des Krieges
einzudämmen und die Energiekrise zu bewältigen,
dürfte der private Verbrauch gedämpft bleiben, da
das Lohnwachstum bislang hinter der Inflation
zurückbleibt. Aufgrund des weiterhin hohen
Inflationsniveaus wird davon ausgegangen, dass sich die
Finanzierungsbedingungen weiter verschärfen. Für
die EU wurde vor diesem Hintergrund die erwartete Inflation
im Vergleich zum Winter im Jahr 2023 auf 6,7 Prozent nach
oben korrigiert. Noch im März 2023 erreichte die
Kerninflation mit 7,6 Prozent einen historischen
Höchststand. Die Europäische Kommission erwartet
einen schritt weisen Rückgang der Kerninflation, da
die Gewinnspannen den höheren Lohndruck absorbieren
und die Finanzierungsbedingungen sich verschärfen.
DeutschlandDer konjunkturelle Rückschlag im Winterhalbjahr
2022/2023 ist laut der Gemeinschaftsdiagnose der fünf
führenden Wirtschaftsinstitute angesichts
nachlassender angebotsseitiger Störungen milder
ausgefallen als noch im Herbst befürchtet. Ein
merklicher Rückgang der Inflation wird allerdings erst
im kommenden Jahr erwartet, da der Nachfragesog vorerst
kaum geringer werden dürfte. Dazu sollen neben den
staatlichen Entlastungsmaßnahmen auch die absehbar
hohen Lohnsteigerungen beitragen. Für das Jahr 2023
prognostizieren die Institute eine Inflation von 6,0
Prozent, was nur einem geringen Rückgang im Vergleich
zum Vorjahreswert entspricht. Alles in allem erwarten die
Ökonomen ein Wachstum der deutschen Wirtschaft um
lediglich 0,3 Prozent im laufenden Jahr. Deutlich
trüber fällt die Prognose des IWF mit einem
erwarteten Rückgang um 0,3 Prozent aus. Auch laut ifo
Institut hat sich die Stimmung der deutschen Wirtschaft
merklich eingetrübt. Insbesondere die Schwäche
der Industrie bringt die deutsche Konjunktur in schwieriges
Fahrwasser. So nennen immer mehr Unternehmen die sinkende
Nachfrage als produktionsbehindernden Faktor. Für das
laufende Jahr 2023 prognostiziert das ifo Institut für
Deutschland eine Inflationsrate von 5,8 Prozent.
Die Verbraucherstimmung in Deutschland ist weiterhin von
einer zunehmenden Verunsicherung geprägt. So
prognostiziert die Gesellschaft für Konsumforschung
(GfK) für Juli 2023 mit - 25,4 Punkten wieder einen
kleinen Rückschlag für das Konsumklima. Somit
wird der private Konsum im laufenden Jahr 2023
voraussichtlich keinen positiven Beitrag zur
konjunkturellen Entwicklung in Deutschland leisten
können und in realer Betrachtung niedriger sein als im
Vorjahr 2022. Folglich gehen im Juni 2023 auch die
Einkommensaussichten der Konsumenten um 2,4 Punkte
zurück und weisen aktuell - 10,6 Punkte auf. Auch die
Konjunkturaussichten trüben sich laut GfK im Juni
weiter ein auf 3,7 Zähler. Damit schlägt im
Vergleich zum Vormonat ein Minus von 8,6 Punkten zu Buche.
Auch die Anschaffungsneigung bleibt weiterhin auf einem
sehr niedrigen Niveau. Der Indikator gewinnt zwar 1,5
Punkte hinzu, liegt allerdings mit aktuell - 14,6
Zählern immer noch deutlich unter den Werten
während der beiden pandemiebedingten Lockdown-Phasen
im Frühjahr 2020 sowie Ende 2020/Anfang 2021. Die
Konsumneigung bleibt somit weiterhin schwach und spiegelt
die Verunsicherung der Verbraucher im Hinblick auf die
weitere wirtschaftliche Entwicklung wider.
Dies sorgt auch für herausfordernde
Rahmenbedingungen im deutschen Einzelhandel.
Dementsprechend rechnen in einer Umfrage des
Handelsverbandes Deutschland (HDE) 35 Prozent der befragten
Unternehmen für das zweite Halbjahr 2023 mit
Umsatzrückgängen. Der HDE geht für die
Branche insgesamt zwar noch von einem nominalen
Umsatzwachstum von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr aus,
inflationsbereinigt rutscht der Einzelhandel jedoch 4
Prozent ins Minus.
FremdwährungenDer Euro-Referenzkurs der chinesischen Währung
Renminbi (Yuan) lag zu Beginn des Jahres 2023 bei 7,37
Yuan. Der Euro gewann gegenüber dem Yuan im Laufe des
ersten Halbjahres kontinuierlich an Wert und verzeichnete
zum Stichtag 30. Juni 2023 einen Wert von 7,90 Yuan pro
Euro.
Nachdem der Euro zu Jahresbeginn 2023 zu einem
Wechselkurs von 1,07 US-Dollar gehandelt wurde, gewann er
bis Juni relativ zur US-Währung phasenweise an Wert
und stieg bis zum 30. Juni 2023 auf 1,09 US-Dollar. Der
Euro bleibt damit trotz fundamentalen Gegenwinds auf einem
hohen Niveau gemessen am US-Dollar.
Vermögens-, Finanz- und ErtragslageGesamtaussage des Managements zur wirtschaftlichen LageDie volkswirtschaftliche Situation in den
Kernmärkten des Leifheit-Konzerns bleibt auch im Jahr
2023 angesichts einer sich entwickelnden Rezession sowie
des weiterhin auf niedrigem Niveau verbleibenden
Konsumklimas und des damit verbundenen Frequenzverlusts im
Handel äußerst angespannt. Dennoch ist es dem
Leifheit-Konzern in den ersten sechs Monaten des
Geschäftsjahres 2023 gelungen, den Umsatz auf 138,1
Mio. € zu steigern, nach 136,3 Mio. € im
Vorjahreszeitraum.
Die erzielten Distributionsgewinne im Handel sowie die
erfolgreiche Umsetzung von wirksamen Werbekampagnen wie
"Die Stromsparer", "Unsere Langlebigsten" und "Made in
Germany", die einen besonderen Fokus auf die
Energieeffizienz, Haltbarkeit und hohe Qualität der
Produkte des Leifheit-Konzerns legen, trugen im
Berichtszeitraum positiv zur Umsatzentwicklung bei. Das
trotz des schwierigen Marktumfeldes gestiegene Umsatzniveau
zeigt den Erfolg der gezielten Marketingaktivitäten
bei der Kernmarke Leifheit.
Erfolgreiche Verbraucherwerbung, gepaart mit einem
weiterhin strikten Kosten- und Ressourcenmanagement, zeigte
im Berichtszeitraum auch ergebnisseitig Wirkung. Im ersten
Halbjahr 2023 erreichte der Leifheit-Konzern ein Ergebnis
vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) von 4,8 Mio. € und
konnte dieses damit im Vergleich zum Vorjahreswert von 2,1
Mio. € mehr als verdoppeln. Zu der
Ergebnisverbesserung haben alle drei Segmente beigetragen.
Der Ergebnisanstieg ist im Wesentlichen auf die
Erhöhung der Bruttomarge aufgrund von
Verkaufspreiserhöhungen und positiven
Produktmixeffekten zurückzuführen. Dabei zahlte
sich der Fokus auf erfolgreiche TV-Werbekampagnen für
profitable Produkte aus. Daneben wirkten sich leicht
rückläufige Beschaffungs- und Energiekosten aus,
die sich jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau bewegen.
Einen Schwerpunkt legte der Leifheit-Konzern auf
konsequentes Lean-Management in Produktion und Logistik.
Dies führte im ersten Halbjahr 2023 zu deutlichen
Produktivitätssteigerungen und positiven
Kosteneffekten sowie zu einer Reduzierung der Vorräte,
die zu einer Verbesserung des Working Capital beitrug. So
erhöhte sich der Free Cashflow im Berichtszeitraum um
18,1 Mio. € von - 10,5 Mio. € im
Vorjahreszeitraum auf 7,6 Mio. €.
Für den weiteren Jahresverlauf erwartet der
Leifheit-Konzern unverändert ein sehr schwieriges
Marktumfeld mit weiterhin hohen Beschaffungskosten. Die
immer noch auf hohem Niveau liegende Inflation sowie ein
anhaltend schwaches Konsumklima könnten zudem
weiterhin spürbare Auswirkungen auf die
Verbrauchernachfrage haben.
GeschäftsverlaufIm ersten Halbjahr 2023 erreichte der Konzernumsatz
138,1 Mio. €, ein Wachstum von 1,3 Prozent
gegenüber dem Vorjahreswert (Vorjahr: 136,1 Mio.
€).
Konzernumsatz nach RegionenFür die ersten sechs Monate des
Geschäftsjahres 2023 ergibt sich folgende
Umsatzverteilung nach Regionen: In Deutschland wurden 44,6
Prozent (Vorjahr: 44,1 Prozent), in Zentraleuropa ohne
Deutschland 41,7 Prozent (Vorjahr: 40,8 Prozent), in
Osteuropa 11,6 Prozent (Vorjahr: 12,1 Prozent) und im Rest
der Welt 2,1 Prozent (Vorjahr: 3,0 Prozent) des
Konzernumsatzes erwirtschaftet.
DeutschlandTrotz des weiterhin äußerst schwachen
Konsumklimas im Heimatmarkt Deutschland erzielte der
Leifheit-Konzern im ersten Halbjahr 2023 Umsätze in
Höhe von 61,6 Mio. € (Vorjahr: 60,1 Mio. €).
Dies entspricht einem Zuwachs von 2,4 Prozent im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum. Erfolgreich durchgeführte
Werbekampagnen und der weitere Distributionsausbau trugen
im ersten Halbjahr 2023 dazu bei.
Die im Ausland erzielten Umsätze stiegen leicht auf
76,5 Mio. € und damit um 0,5 Prozent (Vorjahr: 76,2
Mio. €). Damit lag der Anteil der Umsätze, die im
ersten Halbjahr 2023 im Ausland verbucht wurden, bei 55,4
Prozent.
ZentraleuropaIn Zentraleuropa konnten in den ersten sechs Monaten des
Jahres 2023 Umsatzerlöse in Höhe von 57,6 Mio.
€ (Vorjahr: 55,7 Mio. €) erzielt werden, was
einem Anstieg um 3,4 Prozent entspricht. Insbesondere in
den Niederlanden verzeichnete der Leifheit-Konzern - auch
durch erfolgreiche Werbemaßnahmen und hinzugewonnene
Listungen im Handel - ein deutlich zweistelliges
Umsatzwachstum. Im bedeutenden Kernmarkt Frankreich
führten dagegen gegenüber dem Vorjahr geringere
Volumina bei Discounteraktionen zu einer
rückläufigen Umsatzentwicklung.
OsteuropaIn der Vertriebsregion Osteuropa sanken die
Umsatzerlöse des Leifheit-Konzerns um 2,6 Prozent
leicht auf 16,0 Mio. € (Vorjahr: 16,4 Mio. €).
Während der Leifheit-Konzern in Rumänien eine
sehr positive Umsatzentwicklung mit deutlich zweistelligen
Wachstumsraten erzielte, gingen die Umsätze in den
wichtigen Absatzmärkten Polen und Tschechien
zurück. Gegen über dem Vorjahr wirkte sich in
Polen im ersten Halbjahr 2023 der Rückgang von
Verkaufsaktionen bei Discountern auf die Umsatzentwicklung
aus.
Rest der WeltDie Umsätze in den außereuropäischen
Märkten entwickelten sich deutlich
rückläufig und sanken im Betrachtungszeitraum um
27,8 Prozent auf 2,9 Mio. € (Vorjahr: 4,1 Mio.
€). Deutliche Umsatzsteigerungen konnte der
Leifheit-Konzern in den USA, Afrika und Südamerika
verzeichnen. Demgegenüber blieb die Umsatzentwicklung
in der Region "Far East" signifikant hinter dem
Vorjahreswert zurück. Maßgeblich
zurückzuführen war dies auf den
Umsatzrückgang in China.
Konzernumsatz nach SegmentenEs wird zwischen den berichtspflichtigen Segmenten
Household, Wellbeing und Private Label unterschieden.
Aufgeteilt auf die drei Segmente ergibt sich für
die ersten sechs Monate 2023 folgende Umsatzverteilung: Im
mit Abstand größten Segment Household, in dem
die Marke Leifheit vertrieben wird, wurden insgesamt 83,3
Prozent (Vorjahr: 83,2 Prozent) der Umsatzerlöse
erwirtschaftet. Im Segment Wellbeing mit der Marke Soehnle
erzielte der Leifheit-Konzern 6,3 Prozent (Vorjahr: 6,1
Prozent) seiner Umsätze. Das Segment Private Label,
das mit den französischen Tochterunternehmen Birambeau
und Herby primär in Frankreich vertrieben wird, war
proportional leicht rückläufig und steuerte 10,4
Prozent (Vorjahr: 10,7 Prozent) zum Umsatz bei.
HouseholdIm Segment Household erwirtschaftete der
Leifheit-Konzern im ersten Halbjahr 2023 Umsätze in
Höhe von 115,0 Mio. € (Vorjahr: 113,4 Mio.
€), was einem Zuwachs von 1,4 Prozent entspricht.
Insbesondere war ein verstärktes Verbraucherinteresse
an stromsparenden Produkten wie etwa den mechanischen
Wäscheständern zu beobachten. Davon konnte der
Leifheit-Konzern durch erfolgreiche Werbekampagnen wie "Die
Stromsparer" profitieren.
WellbeingIm Segment Wellbeing mit der Marke Soehnle verzeichnete
das Unternehmen nach einem deutlichen Rückgang im
Vorjahreszeitraum wieder ein Umsatz wachst um von 4,4
Prozent. Die Umsatzerlöse erhöhten sich von 8,3
Mio. € im Vorjahreszeitraum auf 8,7 Mio. € im
ersten Halbjahr 2023. Dabei leisteten im Berichtszeitraum
die Personen- und Küchenwaagen den größten
Umsatzbeitrag im Segment.
Private LabelIm Segment Private Label werden hauptsächlich
Handelsmarken durch die französischen
Tochtergesellschaften Birambeau und Herby vertrieben. Mit
einem nur leichten Rückgang um 1,2 Prozent blieb der
Umsatz in diesem Segment im ersten Halbjahr 2023 weitgehend
stabil und belief sich auf 14,4 Mio. € (Vorjahr: 14,6
Mio. €). Während die Küchenprodukte von
Birambeau leichte Umsatzrückgänge verzeichneten,
verbuchte Herby mit seinen stromsparenden
Wäscheständern ein leichtes Wachstum.
Entwicklung der ErtragslageKonzernergebnisIm ersten Halbjahr 2023 erzielte der Leifheit-Konzern
ein Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) in
Höhe von 4,8 Mio. € (Vorjahr: 2,1 Mio. €).
Der Anstieg um 2,7 Mio. € resultierte im Wesentlichen
aus der Steigerung der Bruttomarge aufgrund von
Verkaufspreiserhöhungen und positiven
Produktmixeffekten. Das EBIT im zweiten Quartal (1. April
bis 30. Juni 2023) betrug 2,4 Mio. € (Vorjahr: -0,5
Mio. €).
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 2023 erreichte 3,9
Mio. € in den ersten sechs Monaten (Vorjahr: 1,7 Mio.
€). Nach Abzug der Steuern ergab sich für das
erste Halbjahr 2023 ein Periodenergebnis in Höhe von
2,6 Mio. € (Vorjahr: 1,3 Mio. €).
BruttoergebnisDas Bruttoergebnis stieg im ersten Halbjahr 2023 um 3,9
Mio. € auf 56,5 Mio. € (Vorjahr: 52,6 Mio.
€). Es errechnet sich aus den Umsatzerlösen
abzüglich der Kosten der Umsatzerlöse. Der
Anstieg resultierte hauptsächlich aufgrund von
Verkaufspreiserhöhungen, positiven Produktmixeffekten,
leicht rückläufigen Beschaffungs- und
Energiekosten sowie aus den Deckungsbeiträgen der
gestiegenen Umsatzerlöse.
Die Bruttomarge stieg um 2,3 Prozentpunkte auf 40,9
Prozent (Vorjahr: 38,6 Prozent). Sie definiert sich als
Bruttoergebnis im Verhältnis zu den
Umsatzerlösen.
Forschungs- und EntwicklungskostenDie Forschungs- und Entwicklungskosten umfassen
vorwiegend Personalkosten, Aufwendungen für
Dienstleistungen sowie Patentgebühren. Sie lagen mit
2,7 Mio. € im ersten Halbjahr um 0,4 Mio. € unter
dem Vorjahreswert (Vorjahr: 3,1 Mio. €). Der
Rückgang war im Wesentlichen auf niedrigere
Aufwendungen für Dienstleistungs- und Beratungskosten
im Bereich Patente zurückzuführen.
VertriebskostenDie Vertriebskosten, die insbesondere Werbekosten,
Provisionen, Marketingkosten, Ausgangsfrachten,
Versandkosten sowie die Kosten des Innen- und
Außendienstes beinhalten, verringerten sich im
Berichtszeitraum um 2,0 Mio. € auf 39,5 Mio. €
(Vorjahr: 41,5 Mio. €). Dies lag hauptsächlich an
niedrigeren Werbeaufwendungen.
VerwaltungskostenDie Verwaltungskosten erhöhten sich im Vergleich
zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 1,5 Mio. € auf
9,0 Mio. € (Vorjahr: 7,5 Mio. €). Neben den
Personalaufwendungen und Aufwendungen für
Dienstleistungen sind in den Verwaltungskosten auch die
Aufwendungen zur Unterstützung der Finanz- und
Verwaltungsfunktionen enthalten. Der Anstieg resultierte
maßgeblich aus der Auflösung von
Rückstellungen im Vorjahr für die langfristigen
anteilsbasierten Vergütungen für den Vorstand
für die Tranchen der Jahre 2019 bis 2021.
Sonstige betriebliche Erträge und AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 0,6
Mio. € auf Vorjahresniveau. Die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen sind hingegen aufgrund
periodenfremder Aufwendungen im Vorjahr um 0,2 Mio. €
auf 0,1 Mio. € gesunken (Vorjahr: 0,3 Mio. €).
FremdwährungsergebnisDas Fremdwährungsergebnis fiel im ersten Halbjahr
2023 um 2,5 Mio. € auf - 1,1 Mio. € (Vorjahr: 1,4
Mio. €). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf
Fremdwährungsbewertungen und realisierte Kursverluste
zurückzuführen.
Zins- und FinanzergebnisDas Zins- und Finanzergebnis betrug - 0,8 Mio. €
(Vorjahr: - 0,4 Mio. €). Es enthielt
hauptsächlich Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von
Pensionsverpflichtungen, die sich aufgrund der gestiegenen
Rechnungszinsen um 0,5 Mio. € erhöhten.
Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erhöhten
sich in den ersten sechs Monaten 2023 hauptsächlich
aufgrund des gestiegenen Ergebnisses vor Ertragsteuern um
0,9 Mio. € auf 1,3 Mio. € (Vorjahr: 0,4 Mio.
€).
Entwicklung der FinanzlageKapitalstrukturZum 30. Juni 2023 lag der Verschuldungsgrad bei 49,4
Prozent und stieg damit gegenüber dem 31. Dezember
2022 um 1,4 Prozentpunkte. Dieser Anstieg ist vor allem
durch den Rückgang des Eigenkapitals aufgrund der
Ausschüttung der Dividende im Juni 2023 für das
Geschäftsjahr 2022 begründet.
Die Schulden zum 30. Juni 2023 bestanden weiterhin vor
allem aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von 47,3
Mio. €, aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten von 44,6 Mio.
€ sowie aus sonstigen Rückstellungen von 8,0 Mio.
€. Wie in den Vorjahren hatte der Leifheit-Konzern
keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Die Eigenkapitalquote - das Verhältnis des
Eigenkapitals zur Summe aus Eigenkapital und Schulden -
sank um 1,4 Prozentpunkte auf 50,6 Prozent (31. Dezember
2022: 52,0 Prozent).
Analyse der KonzernliquiditätDie Konzernliquidität stieg in den ersten sechs
Monaten des laufenden Jahres um 0,7 Mio. € und belief
sich zum 30. Juni 2023 auf 37,0 Mio. € (31. Dezember
2022: 36,3 Mio. €). Das Working Capital - die Summe
aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,
Vorräten und Vertragsvermögenswerten
abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten - fiel dagegen
zum 30. Juni 2023 im Vergleich zum 31. Dezember 2022 leicht
um 0,5 Mio. €. Der saisonale Anstieg der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen um 7,7 Mio. € wurde
durch den Rückgang der Vorräte um 8,0 Mio. €
überkompensiert. Zudem wurde im Juni 2023 die
Dividende in Höhe von 6,7 Mio. € ausgezahlt.
Analyse der KonzernkapitalflussrechnungDer Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit lag
im Berichtszeitraum bei 10,8 Mio. € (Vorjahr: Abfluss
7,9 Mio. €). Der Anstieg resultierte neben dem
gestiegenen Periodenergebnis hauptsächlich aus dem
Rückgang des Working Capital um 0,5 Mio. €,
welches im entsprechenden Vorjahreszeitraum um 14,0 Mio.
€ gestiegen war.
Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug
3,2 Mio. € (Vorjahr: 2,6 Mio. €). Die
Investitionen nahmen um 0,5 Mio. € auf 3,2 Mio. €
zu (Vorjahr: 2,7 Mio. €).
Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit belief
sich auf 6,9 Mio. € (Vorjahr: 10,3 Mio. €) und
beinhaltete vor allem die Auszahlung der Dividende in
Höhe von 6,7 Mio. € (Vorjahr: 10,0 Mio. €).
Die Auszahlungen für Leasingschulden betrugen 0,2 Mio.
€ (Vorjahr: 0,3 Mio. €).
Im Vergleich zum 30. Juni 2022 stieg die
Konzernliquidität von 17,4 Mio. € um 19,6 Mio.
€ auf 37,0 Mio. €. Dies lag hauptsächlich an
niedrigeren Vorräten, die am Stichtag 30. Juni 2023 um
18,8 Mio. € unter dem Wert vom 30. Juni 2022 waren.
Free CashflowIm ersten Halbjahr 2023 belief sich der Free Cashflow
auf 7,6 Mio. € (Vorjahr: - 10,5 Mio. €). Der
Anstieg des Free Cashflow resultierte hauptsächlich
aus dem Anstieg des Mittelzuflusses aus der betrieblichen
Tätigkeit um 18,7 Mio. €.
Die Kennzahl gibt an, wie viel Liquidität für
die Rückführung von Fremdfinanzierungen oder
für die Ausschüttung von Dividenden an die
Aktionäre verbleibt. Der Free Cashflow wird wie folgt
definiert: Summe aus dem Cashflow aus betrieblicher
Tätigkeit und dem Cashflow aus
Investitionstätigkeit, bereinigt um Ein- und
Auszahlungen in finanzielle Vermögenswerte und
gegebenenfalls aus Erwerben sowie Veräußerungen
von Unternehmensbereichen.
Entwicklung der VermögenslageBilanzstruktur zum 30. Juni 2023Die Bilanzsumme belief sich zum 30. Juni 2023 auf 212,9
Mio. € und ist damit im Vergleich zum 31. Dezember
2022 mit 216,1 Mio. € um 3,2 Mio. € gesunken.
Auf der Aktivseite sanken die kurzfristigen
Vermögenswerte zum Stichtag 30. Juni 2023 mit 151,2
Mio. € um 3,0 Mio. € unter den Wert zum
Jahresende 2022 (31. Dezember 2022: 154,2 Mio. €). Die
Konzernliquidität verbesserte sich um 0,7 Mio. €
auf 37,0 Mio. € (31. Dezember 2022: 36,3 Mio. €).
Daneben erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen saisonbedingt um 7,7 Mio. € auf 56,3
Mio. € (31. Dezember 2022: 48,6 Mio. €). Die
Vorräte konnten hingegen weiter reduziert werden und
gingen folglich um 8,0 Mio. € auf 54,5 Mio. €
deutlich zurück (31. Dezember 2022: 62,5 Mio. €).
Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte
verringerten sich vor allem aufgrund saisonbedingt
niedrigerer Umsatzsteuerforderungen um 2,5 Mio. € auf
1,4 Mio. € (31. Dezember 2022: 3,9 Mio. €).
Die langfristigen Vermögenswerte lagen Ende Juni
2023 mit 61,7 Mio. € um 0,2 Mio. € unter dem Wert
vom 31. Dezember 2022. Dies ist hauptsächlich auf den
Rückgang der immateriellen Vermögenswerte
zurückzuführen.
Zum 30. Juni 2023 betrug der Überhang der Zeitwerte
aller aktiven und passiven derivativen Finanzinstrumente -
0,9 Mio. € und war damit in den ersten sechs Monaten
des laufenden Jahres um 1,4 Mio. € gefallen.
Auf der Passivseite stiegen die kurzfristigen Schulden
im Vergleich zum 31. Dezember 2022 um 1,3 Mio. € auf
52,7 Mio. €. Dies war vor allem auf die
stichtagsbedingten Verbindlichkeiten aus Ertragsteuern und
die derivativen Finanzinstrumente zurückzuführen.
Auch die langfristigen Schulden erhöhten sich um
0,3 Mio. € auf 52,5 Mio. € (31. Dezember 2022:
52,2 Mio. €). Hauptursache waren die
Pensionsverpflichtungen, die aufgrund des leichten
Rückgangs des Rechnungszinses um 0,5 Mio. € auf
47,3 Mio. € zunahmen (31. Dezember 2022: 46,8 Mio.
€). Wie in den Vorjahren existierten keine
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Im Vergleich zum 31. Dezember 2022 fiel das Eigenkapital
zum 30. Juni 2023 um 4,8 Mio. € auf 107,7 Mio. €
(31. Dezember 2022: 112,5 Mio. €). Dies ergab sich
hauptsächlich aus der Auszahlung der Dividende von 6,7
Mio. € und dem sonstigen Ergebnis von - 0,7 Mio.
€. Dem stand das Periodenergebnis in Höhe von 2,6
Mio. € gegenüber.
InvestitionenIn den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 tätigte
der Konzern Investitionen in Höhe von insgesamt 3,2
Mio. € (Vorjahr: 2,7 Mio. €). Die Investitionen
betrafen im Wesentlichen Werkzeuge für Neuprodukte,
Maschinen, Rationalisierungsinvestitionen für
Produktionsanlagen, Software sowie Betriebs- und
Geschäftsausstattung. Wesentliche
Veräußerungen von Anlagevermögen sind im
Berichtszeitraum nicht angefallen.
Die Investitionsquote - die Zugänge zum
Anlagevermögen bezogen auf die historischen
Anschaffungs- und Herstellungskosten - belief sich ohne die
Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen auf 1,7
Prozent. Am 30. Juni 2023 bestanden Verpflichtungen aus
Verträgen über den Erwerb von Gegenständen
des Anlagevermögens in Höhe von 2,6 Mio. €,
die innerhalb eines Jahres fällig sind und aus dem
Finanzmittelbestand finanziert werden.
Nicht bilanzierte Vermögenswerte und außerbilanzielle FinanzierungsinstrumenteNeben den in der Konzernbilanz ausgewiesenen
Vermögenswerten nutzt Leifheit in geringem Maße
auch nicht bilanzierungsfähige Vermögenswerte.
Diese betreffen die Vereinfachungsregelungen aus IFRS 16
für Leasingverhältnisse von bis zu zwölf
Monaten, Leasingverhältnisse im Zusammenhang mit
geringwertigen Vermögenswerten mit einem Wert von
maximal 5 T € sowie Lizenzen. Weitere
außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente wurden im
Berichtszeitraum wie in den Vorjahren nicht genutzt.
MitarbeiterIn den ersten sechs Monaten 2023 waren im
Leifheit-Konzern durchschnittlich 1.043 Mitarbeiter
beschäftigt (Vorjahr: 1.098) - davon 882 Mitarbeiter
im Segment Household (Vorjahr: 927), 33 Mitarbeiter im
Segment Wellbeing (Vorjahr: 40) und 128 Mitarbeiter im
Segment Private Label (Vorjahr:131).
Nachdem wir auf die veränderte
Kapazitätsauslastung in Produktion und Logistik im
Jahr 2022 mit flexiblen Arbeitszeitkonten sowie mit dem
Abbau von Zeitarbeitskräften reagieren konnten,
führten im Berichtszeitraum vor allem Maßnahmen
zur Steigerung der Effizienz und Produktivität in
Produktion und Logistik zu einer Verringerung der
durchschnittlichen Mitarbeiterzahl um 5,0 Prozent im
Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Der Konzernumsatz je Mitarbeiter stieg von 124 T €
im ersten Halbjahr 2022 auf 132 T € im
Berichtszeitraum.
Mitarbeiter nach Regionen (durchschnittliche Anzahl)scrollen
Der Konzern beschäftigte im ersten Halbjahr 37,8
Prozent der Mitarbeiter in Deutschland, 40,4 Prozent in der
Tschechischen Republik, 13,7 Prozent in Frankreich und 8,1
Prozent im Rest der Welt.
Chancen und RisikenDie Chancen und Risiken für den Leifheit-Konzern
wurden im zusammengefassten Lagebericht zum 31. Dezember
2022 ausführlich beschrieben. Im Berichtszeitraum
ergaben sich demgegenüber keine entscheidenden
Veränderungen der wesentlichen Chancen und Risiken
für die verbleibenden Monate des Geschäftsjahres.
Aus heutiger Sicht liegen unverändert keine Risiken
vor, die den Bestand des Unternehmens gefährden.
Angaben über Beziehungen zu nahestehenden PersonenAngaben über Beziehungen zu nahestehenden Personen
finden sich unter den ausgewählten erläuternden
Anhangangaben.
PrognoseWirtschaftliche RahmenbedingungenDas Marktumfeld ist im laufenden Geschäftsjahr von
mehreren wachstumshemmenden Faktoren geprägt, die eine
zwischenzeitlich erwartete zügige Erholung der
Wirtschaft bremsen. So wirken sich die Folgen des
Russland-Ukraine-Krieges weiterhin negativ auf die
Weltwirtschaft aus und die restriktive Finanzpolitik der
Zentralbanken angesichts der hartnäckigen Inflation
bremst das Wachstum. Der IWF hat im Juli 2023 zwar seine
Prognose für das globale Wachstum auf niedrigem Niveau
leicht nach oben korrigiert, im Euroraum soll sich jedoch
der Trend eines verlangsamten Wachstums der Wirtschaft 2023
weiter fortsetzen. Der IWF prognostiziert hier wegen der
marktbestimmenden Unsicherheit und Inflation lediglich noch
ein marginales Wachstum von 0,9 Prozent im laufenden Jahr.
Für Deutschland wird ein Rückgang der
Wirtschaftsleistung um 0,3 Prozent erwartet.
Die EU-Kommission geht in ihrer Frühjahrsprognose
von einer Inflation um 6,7 Prozent im Jahresdurchschnitt
2023 aus. Die Kaufkraft der privaten Haushalte wird damit
geschmälert, was zu einer deutlichen
Konsumzurückhaltung der Verbraucher in unseren
Zielmärkten führt. So macht die Anpassung der
HDE-Jahresumsatzprognose vom Juli 2023 deutlich, dass es
für die Verbraucherstimmung in Deutschland für
die kommenden Monate vorerst nur wenig Hoffnung auf eine
nachhaltige Verbesserung gibt - zu stark ist die
Sparneigung der Verbraucher angesichts der allgemeinen
Unsicherheit.
Die Risiken, mit denen die aktuellen Konjunktur- und
Inflationsprognosen behaftet sind, sind in hohem Maße
von den straffen politischen Maßnahmen zur Senkung
der Inflation abhängig. Somit bleibt es für die
EZB eine Gratwanderung, auf der einen Seite die Inflation
auf das angestrebte Niveau von etwa 2 Prozent
zurückzuführen und gleichzeitig eine zu deutliche
Schwächung der Wirtschaft zu verhindern.
Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende GeschäftsjahrDer Leifheit-Konzern sieht sich auch für die zweite
Jahreshälfte des Geschäftsjahrs 2023
unverändert mit einem sehr schwierigen Marktumfeld
konfrontiert. So ist zu erwarten, dass sowohl die Folgen
des Russland-Ukraine-Krieges als auch die anhaltenden
Inflationssorgen die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin
belasten oder gar in eine tiefere Rezession lenken. Die
weiterhin auf hohem Niveau liegende Inflation sowie ein
anhaltend niedriges Konsumklima könnte dabei
spürbare Auswirkungen auf die Verbrauchernachfrage
haben. Die weiterhin auf erhöhtem Niveau liegenden
Energie- und Beschaffungskosten stellen weiterhin eine
Herausforderung dar und üben Druck auf das
Konzernergebnis aus. Wieder ansteigende Energiepreise im
Herbst und Winter könnten dies weiter verstärken.
Vor diesem Hintergrund geht der Vorstand für das
Geschäftsjahr 2023 weiterhin von einem leichten
Rückgang des Konzernumsatzes im Vergleich zum
Vorjahreswert aus (2022: 251,5 Mio. €). Dabei wird mit
merklichen Rückgängen in den Segmenten Household
und Wellbeing gerechnet, während im
Private-Label-Segment ein leichtes Wachstum erwartet wird.
Weiter rechnet der Vorstand mit einem positiven
Konzernergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) im
unteren einstelligen Millionen-Euro-Bereich (2022: 2,8 Mio.
€). Auf dieser Basis wird der Free Cashflow
voraussichtlich ebenfalls im unteren einstelligen
Millionen-Euro-Bereich liegen (2022: 8,8 Mio. €).
Weitergehende Informationen finden sich im zuletzt
veröffentlichten Geschäftsbericht des
Leifheit-Konzerns für das Geschäftsjahr 2022. Der
Bericht steht unter finanzberichte.leifheit-group.com auf
der Homepage zur Verfügung.
Diese Prognose enthält zukunftsbezogene Aussagen,
die auf aktuellen Einschätzungen künftiger
Entwicklungen beruhen. Die tatsächliche Entwicklung
kann jedoch von dieser Prognose abweichen.
Rechtliche AngabenDie rechtlichen Angaben wurden im zusammengefassten
Lagebericht zum 31. Dezember 2022 ausführlich
beschrieben.
Ungeprüfter verkürzter Konzernhalbjahresabschluss zum 30. JuniGesamtergebnisrechnungscrollen
Bilanzscrollen
Eigenkapitalveränderungsrechnungscrollen
Kapitalflussrechnungscrollen
1 Enthalten im Cashflow aus betrieblicher
Tätigkeit.
Ausgewählte erläuternde AnhangangabenAllgemeine AngabenDie Leifheit Aktiengesellschaft ist eine
börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in
Nassau/Lahn, Deutschland. Der vor liegende verkürzte
Konzernhalbjahresabschluss der Leifheit AG und ihrer
Tochtergesellschaften betrifft den Zeitraum vom 1. Januar
2023 bis 30. Juni 2023.
Der Konzernhalbjahresabschluss wurde vom Vorstand der
Leifheit AG aufgestellt und am 9. August 2023 zur
Veröffentlichung freigegeben.
Grundlagen der BerichterstattungDer vorliegende verkürzte
Konzernhalbjahresabschluss wurde gemäß §
115 Abs. 3 WpHG sowie im Einklang mit den International
Financial Reporting Standards (IFRS) insbesondere mit IAS
34 und den diesbezüglichen Interpretationen des
International Accounting Standards Board (IASB) für
die Zwischenberichterstattung erstellt, wie sie in der
Europäischen Union anzuwenden sind. Demzufolge
enthält dieser Abschluss zum Zwischenbericht nicht
sämtliche Informationen und Angaben, die
gemäß IFRS für einen Konzernabschluss zum
Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind, und ist
daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31.
Dezember 2022 zu lesen.
Der vorliegende verkürzte
Konzernhalbjahresabschluss und Zwischenlagebericht wurde
von einem Abschlussprüfer weder geprüft noch
einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Der
Abschluss enthält nach Ansicht des Vorstands alle
erforderlichen Anpassungen, die für eine den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechende
Darstellung der Ertragslage zum Zwischenergebnis
erforderlich sind. Die Ergebnisse der zum 30. Juni 2023
endenden Berichtsperiode lassen nicht notwendigerweise
Rückschlüsse auf die Entwicklung zukünftiger
Ergebnisse zu.
Im Rahmen der Erstellung eines
Konzernhalbjahresabschlusses in Übereinstimmung mit
IAS 34 muss der Vorstand Beurteilungen und Schätzungen
vornehmen sowie Annahmen treffen, die die Anwendung von
Rechnungslegungsgrundsätzen im Konzern und den Ausweis
der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie der
Erträge und Aufwendungen beeinflussen. Die
tatsächlichen Beträge können von diesen
Schätzungen abweichen.
Im Konzernhalbjahresabschluss werden die Ertragsteuern
auf der Grundlage der besten Schätzung des
Ertragsteuersatzes erfasst, der für das gesamte
Geschäftsjahr erwartet wird.
Konjunkturelle und saisonale Einflüsse werden,
soweit wesentlich, in dem Textabschnitt
"Geschäftsverlauf" beschrieben.
Die im verkürzten Konzernhalbjahresabschluss
angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
entsprechen mit Ausnahme der erstmals anzuwendenden
Rechnungslegungsvorschriften - die keine wesentlichen
Auswirkungen auf den Konzernhalbjahresabschluss hatten -
denen des letzten Konzernabschlusses zum Ende des
Geschäftsjahres. Eine detaillierte Beschreibung der
Grundsätze der Rechnungslegung ist im Anhang des
Konzernabschlusses des Geschäftsberichts 2022
veröffentlicht. Die vom IASB veröffentlichten
Standards und Interpretationen, die im Geschäftsjahr
2023 noch nicht verpflichtend anzuwenden sind, wurden nicht
angewendet.
Segmentberichterstattungscrollen
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Informationen über die Segmente und deren Steuerung
sind dem Geschäftsbericht 2022 zu entnehmen.
KonsolidierungskreisDie Leifheit France S.A.S., Vincennes in Frankreich, ist
am 30. Juni 2023 im Wege der sogenannten französischen
"TUP" ("Transmission Universelle de Patrimoine", Art
1844-5, Abs. 3 des französischen Zivilgesetzbuches)
auf die Leifheit AG übergegangen. Eine TUP bedeutet
nach französischem Recht die Auflösung einer
Gesellschaft durch Auflösungsbeschluss ohne
Abwicklung, aber mit Anwachsung. Es kommt zu einer
Gesamtvermögensübertragung der auflösenden
Gesellschaft Leifheit France S.A.S. auf den
Alleingesellschafter Leifheit AG.
Weitere Veränderungen im Konsolidierungskreis sowie
wesentliche Änderungen der organisatorischen Struktur
oder des Geschäftsmodells fanden im Berichtszeitraum
nicht statt.
Erläuterungen zur Bilanz und zur GesamtergebnisrechnungErläuterungen der wesentlichen Änderungen der
Posten der Bilanz und der Gesamtergebnisrechnung
gegenüber den dargestellten Vergleichszahlen sowie der
Entwicklung im Berichtszeitraum sind im Zwischenlagebericht
dargestellt.
UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse des Leifheit-Konzerns resultieren
nahezu vollständig aus dem Verkauf von
Haushaltsprodukten. Sie werden nach geografischen Regionen
sowie nach Kategorien aufgegliedert. Für die regionale
Zuordnung der Umsatzerlöse ist der Sitz des Kunden
maßgeblich.
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Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital der Leifheit Aktiengesellschaft
in Höhe von 30.000 T € (Vorjahr: 30.000 T €)
lautet auf Euro und ist in 10.000.000 auf den Inhaber
lautende Stückaktien eingeteilt. Dies entspricht einem
rechnerischen Wert von 3,00 € je Stückaktie. Alle
Aktien gewähren die gleichen Rechte. Die
Aktionäre sind zum Bezug der beschlossenen Dividenden
berechtigt und verfügen bei der Hauptversammlung
über ein Stimmrecht je Aktie.
Die Stückaktien sind in einer Dauerglobalurkunde
bei der Clearstream Banking AG, Frankfurt/Main, hinterlegt.
Die ordentliche Hauptversammlung der Leifheit AG vom 25.
Mai 2022 hat den Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung
des Aufsichtsrats bis zum 24. Mai 2027 das Grundkapital
gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmal oder mehrmals um
bis zu insgesamt 6.000 T € durch Ausgabe von bis zu
2.000.000 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien
- auch unter Ausschluss des Bezugs rechts - zu
erhöhen. Der vollständige Wortlaut des
Beschlusses ist unter Tagesordnungspunkt 8 der Einladung
zur ordentlichen Hauptversammlung angegeben, die am 11.
April 2022 im Bundesanzeiger veröffentlicht wurde.
Eigene AnteileUnter Einschluss der in den Vorjahren erworbenen und
ausgegebenen eigenen Aktien hielt Leifheit am 30. Juni 2023
einen Bestand von 484.697 eigenen Aktien. Dies entspricht
4,85 Prozent des Grundkapitals. Der darauf entfallende
Betrag des Grundkapitals betrug 1.454 T €. Dafür
wurden 7.350 T € aufgewendet.
Weder im Berichtszeitraum noch im Vorjahreszeitraum
wurden eigene Anteile erworben oder verwendet.
Es bestehen keine Bezugsrechte für Organmitglieder
und Arbeitnehmer entsprechend § 160 Abs. 1 Nr. 5 AktG.
Gezahlte Dividendescrollen
HaftungsverhältnisseDie Konzerngesellschaften sind wie im Vorjahr keine
Haftungsverpflichtungen ein gegangen.
FinanzinstrumenteEin detaillierter Überblick über die sonstigen
Finanzinstrumente, über die finanziellen
Risikofaktoren und das Management finanzieller Risiken ist
im Geschäftsbericht 2022 unter Textziffer 34
dargestellt. Seit dem 31. Dezember 2022 haben sich keine
wesentlichen Änderungen des finanziellen Risikoprofils
ergeben.
Absicherung von ZahlungsströmenBei den derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich
um zum beizulegenden Zeitwert bewertete
Devisentermingeschäfte für Käufe von
US-Dollar sowie Chinesischen Yuan für die
Geschäftsjahre 2023 bis 2024. Zum 30. Juni 2023 wurden
folgende Verpflichtungen aus Devisentermingeschäften
bilanziert:
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Die Devisengeschäfte hatten eine Laufzeit von:
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Finanzielle Vermögenswerte und VerbindlichkeitenDie Buchwerte der derivativen finanziellen
Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten
entsprechen ihrem beizulegenden Zeitwert. Im Übrigen
entsprechen die Buchwerte jeweils den fortgeführten
Anschaffungskosten.
In der Bilanz zum 30. Juni 2023 wurden
Vermögenswerte in Form von
Devisentermingeschäften in Höhe von 248 T €
(31. Dezember 2022: 797 T €) sowie Verbindlichkeiten
in Form von Devisentermingeschäften und eingebetteten
Derivaten in Höhe von 1.122 T € (31. Dezember
2022: 260 T €) mit dem beizulegenden Zeitwert
bewertet.
Der beizulegende Zeitwert wird unter Anwendung notierter
Terminkurse zum Abschlussstichtag und
Netto-Barwertberechnungen basierend auf Zinsstrukturkurven
mit hoher Bonität in den entsprechenden Währungen
und damit auf Basis von am Markt beobachteten
Inputparametern (Stufe 2) ermittelt. Im Berichtszeitraum
erfolgten keine Umgliederungen zwischen den Stufen.
Bei kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten und
Verbindlichkeiten stellt der Buchwert
annahmegemäß immer eine verlässliche
Annäherung an den beizulegenden Zeitwert dar.
Am 30. Juni 2023 standen kurzfristige
Kontokorrentkreditlinien in Höhe von 25.155 T €
(31. Dezember 2022: 25.155 T €) zur Verfügung.
Durch Avale und Kreditkarten wurden zum Bilanzstichtag 239
T € (31. Dezember 2022: 240 T €) genutzt. Die
nicht ausgenutzten Kontokorrentkreditlinien betrugen 24.916
T € (31. Dezember 2022: 24.915 T €).
Die folgenden Tabellen zeigen die Buchwerte von
finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Schulden
nach IFRS 9. Die Buchwerte entsprechen den beizulegenden
Zeitwerten, die alle der Stufe 2 der Fair-Value-Hierarchie
zugeordnet wurden.
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Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum 30. Juni 2023 bestanden Verpflichtungen aus
unkündbaren Verträgen, wie z. B. Wartungs-,
Dienstleistungs- und Versicherungsverträge, in
Höhe von 2.094 T € (31. Dezember 2022: 3.787 T
€). Die zukünftigen Mindestzahlungen aufgrund
dieser unkündbaren Verträge betragen bis zu einem
Jahr 1.627 T € (31. Dezember 2022: 3.253 T €) und
länger als ein Jahr bis zu fünf Jahren 467 T
€ (31. Dezember 2022: 534 T €).
Zum 30. Juni 2023 bestanden Abnahmeverpflichtungen aus
Aluminium- und Zinkkontrakten im Wert von 201 T € (31.
Dezember 2022: 347 T €).
Es bestanden Verpflichtungen aus Verträgen
über den Erwerb von Gegenständen des
Anlagevermögens in Höhe von 2.605 T € (31.
Dezember 2022: 2.700 T €), insbesondere für
Anlagen. Darüber hinaus bestanden Verpflichtungen aus
Verträgen für Marketingmaßnahmen in
Höhe von 1.671 T € (31. Dezember 2022: 1.528 T
€) sowie aus sonstigen Verträgen in Höhe von
1.805 T € (31. Dezember 2022: 1.882 T €).
Gemäß IFRS 16 bilanziert der Konzern für
die meisten Leasing- und Mietverträge Nutzungsrechte
und Leasingschulden. Für die restlichen Miet- und
Leasingverträge, die Büroausstattung und
Softwarelizenzen wurden nach IFRS 16 zulässige
Vereinfachungsregelungen vorgenommen. Diese sind als
Leasingverhältnisse dargestellt.
Die Leasingzahlungen werden in regelmäßigen
Abständen neu verhandelt, um die marktüblichen
Mieten zu spiegeln. Die Laufzeiten sind immer kürzer
als fünf Jahre. Es existieren keine
Untermietverhältnisse. Zum 30. Juni 2023 betrugen
diese künftigen Mindestmietzahlungen von
unkündbaren Miet- und Leasingverhältnissen 568 T
€ (31. Dezember 2022: 959 T €), davon innerhalb
eines Jahres 363 T € (31. Dezember 2022: 725 T €)
und länger als ein Jahr bis zu fünf Jahren 205 T
€ (31. Dezember 2022: 234 T €).
Personelle Veränderungen in den Organen der Leifheit AGIm Berichtszeitraum kam es zu personellen
Veränderungen in den Organen der Leifheit AG.
Herr Joachim Barnert, Arbeitnehmervertreter im
Aufsichtsrat, ist Ende Februar 2023 leider verstorben. Ihm
folgte Herr Marcus Kreß mit Wirkung zum 1. März
2023 bis zum Ablauf der Amtsperiode des aktuellen
Aufsichtsrats.
Herr Karsten Schmidt hat sein Mandat als Mitglied und
stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats zum Ablauf
des 7. Juni 2023 niedergelegt. Die ordentliche
Hauptversammlung hat Herrn Stefan De Loecker mit Wirkung ab
dem 8. Juni 2023 für den Rest der Amtszeit des
ausscheidenden Mitglieds in den Aufsichtsrat gewählt.
Darüber hinaus fanden im Berichtszeitraum keine
personellen Veränderungen in den Organen der Leifheit
AG statt.
Mit Wirkung zum 31. Juli 2023 ist Herr Henner Rinsche
als Vorstands vorsitzender (CEO) der Leifheit AG
einvernehmlich ausgeschieden.
Herr Stefan De Loecker hat für einen
Übergangszeitraum von maximal sechs Monaten das Amt
des Vorstandsvorsitzenden übernommen, bis ein
dauerhafter Nachfolger des bisherigen Vorstandsvorsitzenden
bestellt werden kann. Für die Dauer seiner Bestellung
als Vorstandsmitglied ruht das Amt von Herrn De Loecker als
Aufsichtsratsmitglied und als stellvertretender
Aufsichtsratsvorsitzender.
Angaben über Beziehungen zu nahestehenden PersonenEin Geschäftsführer der tschechischen
Tochtergesellschaft Leifheit CZ a.s. ist gleichzeitig
geschäftsführender Gesellschafter eines
tschechischen Kunden. Im Berichtszeitraum wurden mit diesem
Kunden Umsatzerlöse in Höhe von 111 T € zu
einer drittvergleichsüblichen Marge von 31 Prozent
getätigt (Vorjahr: 278 T € Umsatz zu 22 Prozent
Marge). Des Weiteren erbrachte der Kunde
Shared-Service-Dienstleistungen für die
Tochtergesellschaft zu drittvergleichsüblichen
Bedingungen in Höhe von 333 T € (Vorjahr: 326 T
€). Die Leifheit CZ a.s. erbrachte für den Kunden
Dienstleistungen von 9 T € (Vorjahr: 4 T €). Zum
Stichtag 30. Juni 2023 bestanden gegenüber dem Kunden
Forderungen in Höhe von 55 T € (31. Dezember
2022: 66 T €) sowie Verbindlichkeiten in Höhe von
0 T € (31. Dezember 2022: 3 T €).
Darüber hinaus gab es im Berichtszeitraum keine
Beziehungen zu oder Geschäfte mit nahestehenden
Personen oder nahestehenden konzernfremden Unternehmen.
Wesentliche Ereignisse nach Ende der ZwischenberichtsperiodeWesentliche Ereignisse nach Abschluss der
Berichtsperiode werden im Zwischenlagebericht
erläutert. Aktuell liegen keine weiteren wesentlichen
Ereignisse vor.
Nassau/Lahn, im August 2023
Leifheit Aktiengesellschaft
Der Vorstand
scrollen
Versicherung der gesetzlichen VertreterDer Vorstand versichert nach bestem Wissen, dass
gemäß den anzuwendenden
Rechnungslegungsgrundsätzen für die
Halbjahresfinanzberichterstattung der
Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Nassau/Lahn, im August 2023
Leifheit Aktiengesellschaft
Der Vorstand
scrollen
DisclaimerZukunftsbezogene AussagenDieser Halbjahresfinanzbericht enthält
zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen
Einschätzungen des Managements über künftige
Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken
und Unsicherheiten, die außerhalb der
Möglichkeiten von Leifheit bezüglich einer
Kontrolle oder präzisen Einschätzung liegen, wie
beispielsweise das zukünftige Marktumfeld und die
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das Verhalten der
übrigen Marktteilnehmer sowie Maßnahmen
staatlicher Stellen. Sollte einer dieser oder andere
Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten
oder sollten sich die Annahmen, auf denen diese Aussagen
basieren, als unrichtig erweisen, könnten die
tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen
Aussagen explizit genannten oder implizit enthaltenen
Ergebnissen abweichen. Leifheit beabsichtigt nicht,
zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, um Ereignisse
oder Entwicklungen nach dem Datum dieses Berichts
widerzuspiegeln, und übernimmt auch keine besondere
Verpflichtung, dies zu tun.
Abweichungen aus technischen GründenAus technischen Gründen (z. B. Umwandlung von
elektronischen Formaten) kann es zu Abweichungen zwischen
den in diesem Halbjahresfinanzbericht enthaltenen und den
beim Unternehmensregister eingereichten
Rechnungslegungsunterlagen kommen. In diesem Fall gilt die
beim Unternehmensregister eingereichte Fassung als die
verbindliche Fassung.
Der Bericht liegt ebenfalls in englischer
Übersetzung vor. Bei Abweichungen geht die deutsche
Fassung der englischen Übersetzung vor.
RundungshinweisBei der Verwendung von gerundeten Beträgen und
Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer
Rundung geringe Abweichungen entstehen.
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