Leifheit AktiengesellschaftNassau/LahnHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 30.06.2024Ungeprüfter Zwischenlagebericht zum 30. JuniGrundlagen des KonzernsDer Leifheit-Konzern ist einer der führenden
europäischen Markenanbieter von Haushaltsartikeln.
KonzernstrategieDas erste Halbjahr 2024 stand im Zeichen der
Strategieentwicklung und deren Implementierung. Wir haben
eine neue, ganzheitliche Unternehmensstrategie für den
Leifheit-Konzern mit dem Fokus auf profitablem Wachstum und
Kosteneffizienz erarbeitet. Diese gründet auf unserem
Leitbild "Unsere Ideen, die dein Leben leichter machen."
Mit unserer neuen Strategie verfolgen wir die Vision,
europäischer Marktführer und Spezialist für
mechanisches Reinigen und Trocknen zu werden - mit
höchster Verbraucherzufriedenheit, einer
unternehmerischen Kultur und einer nachhaltigen Denkweise.
Basis für unsere Strategie ist eine offene,
positive und gleichzeitig leistungs- und teamorientierte
Unternehmenskultur. Dabei stellen die Grundwerte Vertrauen,
Mut, Integrität und Ambition die Leitplanken für
unser Handeln dar.
Zur erfolgreichen Umsetzung unserer Strategie haben wir
Wachstums- und Effizienztreiber definiert, die wir unter
dem Motto "LEADING WITH FOCUS. CREATING SUSTAINABLE VALUE."
mit Nachdruck vorantreiben werden.
Als einen zentralen Wachstumstreiber haben wir eine
moderne Markenpositionierung für die Marke Leifheit
identifiziert. Dabei werden wir unser Geschäft noch
stärker auf die Verbraucherbedürfnisse
fokussieren und unser Marketing darauf ausrichten. Daneben
konzentrieren wir uns auf die beiden Kernbereiche
mechanisches Reinigen und Trocknen. In beiden
Produktbereichen sehen wir ein attraktives
Wachstumspotenzial für den Leifheit-Konzern. Daran
schließt sich ein weiterer wichtiger Bestandteil
unserer Strategie an: Wir wollen die
Innovationsfähigkeit unseres Unternehmens
stärken, um noch größere Innovationen in
unseren beiden Fokuskategorien zu entwickeln. Wachstum
werden wir auch durch einen fokussierten Portfolioansatz
mit Blick auf unsere Zielmärkte fördern. Dies
bedeutet, dass wir jeden Absatzmarkt auf den Prüfstand
stellen, kategorisieren und im Ergebnis spezifische
Länderstrategien definieren und konsequent umsetzen
werden. Von zentraler, strategischer Bedeutung wird zudem
der beschleunigte Ausbau des E-Commerce sein.
Um profitables Wachstum zu generieren und den
Ertragswert von Leifheit weiter zu steigern, legen wir ein
besonderes Augenmerk auf definierte Effizienztreiber. Dies
beginnt mit der Fokussierung auf unsere Kernbereiche
mechanisches Reinigen und Trocknen und mit klaren
Strategien für alle anderen Produktkategorien und
Segmente. Ein Treiber für mehr Effizienz wird auch die
Transformation und Digitalisierung von Prozessen entlang
der gesamten Wertschöpfungskette sein. Ein wichtiger
Effizienztreiber ist die Wertoptimierung durch Kosten-,
Prozess- und Sortimentsoptimierungen für eine
Steigerung der Profitabilität. Daneben stellen
schlanke und effiziente Organisationsstrukturen einen
weiteren Effizienztreiber dar. Wir werden uns darauf
konzentrieren, unsere Produktions- und Betriebsabläufe
zu straffen und in der Logistik die Wege zum Kunden so
einfach und schlank wie möglich zu gestalten. Als
fünften Effizienztreiber betrachten wir die
integrierte Kommunikation am Point of Sale. Hier zielen wir
mit unseren Aktivitäten darauf ab, die Wirksamkeit und
die Synchronisierung unserer Kommunikation über
digitale Kanäle sowie im stationären Handel zu
erhöhen und im Rahmen einer gestärkten
Markenpositionierung Potenziale zu heben.
Darüber hinaus gab es im ersten Halbjahr 2024 keine
wesentlichen Veränderungen der Grundlagen des
Leifheit-Konzerns. Ausführliche Informationen zur
Struktur des Unternehmens, zu Geschäftsinhalten, zum
Steuerungssystem sowie zu Innovation und Produktentwicklung
sind im Geschäftsbericht 2023 zu finden, der unter
https://www.leifheit-group.com/investor-relations/berichte-und-praesentationen/
auf der Homepage zur Verfügung steht.
Nach dem Ende des Berichtszeitraums (30. Juni 2024) gab
es keine weiteren Ereignisse im Leifheit-Konzern, von denen
ein wesentlicher Einfluss auf die Vermögens-, Finanz-
und Ertragslage des Unternehmens zu erwarten ist.
Wirtschaftliches UmfeldEuropa/WeltDer Internationale Währungsfonds (IWF) geht in
seinem Konjunkturausblick vom Juli 2024 unverändert
von einem Wachstum des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP)
von 3,2 Prozent für das Jahr 2024 aus. Gleichwohl
verweist der IWF darauf, dass die politischen
Unsicherheiten und wachsenden Spannungen im Welthandel
kurzfristig ein Risiko für die Weltwirtschaft
darstellen und Preissteigerungen bei Dienstleistungen den
Rückgang der Inflation abbremsen. Auch wenn eine
erneute Beschleunigung der Inflation nicht ausgeschlossen
scheint, soll die weltweite Inflation im Jahr 2024 5,9
Prozent nach 6,8 Prozent im Vorjahr erreichen.
Nach Angaben in der Frühjahrsprognose der
Europäischen Kommission könnten im Jahr 2024
nahezu alle Mitgliedstaaten der Europäischen Union
(EU) wieder ein Wachstum verzeichnen. Für das Jahr
2024 wird demnach erwartet, dass die Wirtschaft der EU
insgesamt um 1,0 Prozent zulegen wird. Nachdem sich die
Gesamtinflation vor allem aufgrund gesunkener Energiepreise
bereits im Jahr 2023 schneller als erwartet
abgeschwächt hat, soll sie im Jahr 2024 deutlich auf
2,7 Prozent zurückgehen. Gleichzeitig zeigte sich der
Arbeitsmarkt weiterhin robust.
DeutschlandIn Deutschland zeichnet sich eine leichte konjunkturelle
Erholung ab. Das Bruttoinlandsprodukt ist laut
Statistischem Bundesamt (Destatis) im ersten Quartal 2024
um 0,2 Prozent gegenüber dem Vorquartal gestiegen.
Für 2024 erwartet das Kieler Institut für
Weltwirtschaft (IfW) eine Steigerung des
Bruttoinlandsprodukts um 0,2 Prozent. Nach einem
Dämpfer im Vormonat hat sich die Verbraucherstimmung
in Deutschland gemäß der Gesellschaft für
Konsumforschung (GfK) im Juli aufgehellt. Der
Konsumklima-Index stieg in der Prognose für August um
3,2 Punkte auf - 18,4 Punkte.
FremdwährungenWährend die US-Notenbank Fed ihren Leitzins auch im
Juni 2024 unverändert ließ, hat die
Europäische Zentralbank (EZB) vor dem Hintergrund der
rückläufigen Inflation eine Zinswende eingeleitet
und im Juni 2024 erstmals seit acht Jahren den Leitzins
gesenkt -um 0,25 Prozentpunkte auf nunmehr 4,25 Prozent.
Derweil verlor der Euro in den ersten sechs Monaten 2024 an
Stärke. So verzeichnete der Euro im Laufe des ersten
Halbjahres Verluste gegenüber dem US-Dollar (- 2,3
Prozent). Daneben legte auch der chinesische Yuan
gegenüber dem Euro um rund 0,7 Prozent leicht zu.
Vermögens-, Finanz- und ErtragslageGesamtaussage des Managements zur wirtschaftlichen LageIm ersten Halbjahr 2024 erzielte der Leifheit-Konzern
einen Umsatz von 135,0 Mio. € nach 138,1 Mio. €
im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einem
Umsatzrückgang um 2,2 Prozent, wobei der Konzern im
zweiten Quartal 2024 mit einem Wachstum von 1,9 Prozent
bereits Aufholeffekte erzielen konnte. Insgesamt sorgten
das deutliche Wachstum im E-Commerce (+ 9,0 Prozent),
Werbeaktivitäten für margenstarke Bestseller aus
den Kernkategorien Reinigen und Wäschepflege und der
Distributionsausbau in wichtigen europäischen
Kernmärkten für positive Impulse auf die
Umsatzentwicklung im ersten Halbjahr. Dem standen eine
allgemeine Kaufzurückhaltung und geringere
Besucherfrequenzen im Handel in einigen Ländern und
Vertriebskanälen gegenüber. Im ersten Quartal des
Jahres 2024 hatte der Leifheit-Konzern noch wie erwartet
einen deutlichen Umsatzrückgang verzeichnen
müssen. Dies war vor allem durch einen Basiseffekt im
ersten Vorjahresquartal bedingt, in dem Discounter-Aktionen
für einen erheblichen Umsatzbeitrag gesorgt hatten.
Ergebnisseitig konnte der Leifheit-Konzern die
Erwartungen im ersten Halbjahr mehr als erfüllen. So
ist es gelungen, die Profitabilität weiter zu
verbessern und in den ersten sechs Monaten 2024 ein
Konzernergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) von 7,0
Mio. € zu erwirtschaften. Dies entspricht einem
Anstieg um etwa 48 Prozent gegenüber dem Vorjahreswert
von 4,8 Mio. €. Einerseits wirkten sich dabei die
Verbesserung der Bruttomarge, positive Produktmixeffekte
sowie Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen auf
das Konzern-EBIT aus. Andererseits belasteten Sondereffekte
für strategiebedingte Organisationsveränderungen
in Vertrieb und Marketing das Ergebnis.
Der Leifheit-Konzern ist weiterhin finanziell sehr
solide aufgestellt und damit gut positioniert, um auf Basis
der neuen, ganzheitlichen Unternehmensstrategie die
strategischen Wachstums- und Effizienzinitiativen
konsequent umzusetzen. Zum Bilanzstichtag 30. Juni 2024
resultierten die langfristigen Schulden unverändert
vor allem aus Pensionsverpflichtungen. Daneben bestanden
zum Stichtag keine Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten. Die Eigenkapitalquote lag mit 47,5
Prozent weiterhin auf hohem Niveau. Angesichts einer
Reduzierung der Vorräte ist es im Berichtszeitraum
gelungen, das Working Capital zu verbessern. Der Free
Cashflow verbesserte sich gegenüber dem entsprechenden
Vorjahreszeitraum um 2,3 Mio. € auf 9,9 Mio. €.
GeschäftsverlaufIm ersten Halbjahr 2024 erreichte der Konzernumsatz
135,0 Mio. € - ein Rückgang von 2,2 Prozent
gegenüber dem Vorjahreswert (Vorjahr: 138,1 Mio.
€).
Konzernumsatz nach RegionenFür die ersten sechs Monate des
Geschäftsjahres 2024 ergibt sich folgende
Umsatzverteilung nach Regionen: In Deutschland
erwirtschaftete der Leifheit-Konzern 40,0 Prozent (Vorjahr:
44,6 Prozent), in Zentraleuropa ohne Deutschland 44,1
Prozent (Vorjahr: 41,7 Prozent), in Osteuropa 13,5 Prozent
(Vorjahr: 11,6 Prozent) und im Rest der Welt 2,4 Prozent
(Vorjahr: 2,1 Prozent) des Konzernumsatzes.
- DeutschlandIn Deutschland erreichte der Leifheit-Konzern in den
ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2024 einen
Umsatz von 54,0 Mio. € nach 61,6 Mio. € im
entsprechenden Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einem
Umsatzrückgang um 12,3 Prozent im Vergleich zum
Vorjahreszeitraum. Zum einen ist dies auf fehlende Aktionen
bei Discountern im ersten Quartal 2024
zurückzuführen. Zum anderen spiegeln sich hier
veränderte Bestellprozesse im E-Commerce wider, die zu
Umsatzverschiebungen innerhalb der europäischen
Märkte führten. Ohne diese Effekte entwickelte
sich der deutsche Markt leicht positiv.
- ZentraleuropaIn Zentraleuropa steigerte der Leifheit-Konzern im
ersten Halbjahr 2024 die Umsatzerlöse um 3,2 Prozent
auf 59,4 Mio. € (Vorjahr: 57,6 Mio. €).
Insbesondere in wichtigen Märkten wie Belgien,
Frankreich und Spanien führten vor allem die positive
Entwicklung des E-Commerce sowie der Distributionsausbau zu
deutlichen Zuwächsen. Dagegen blieben die Umsätze
in Italien oder in den Niederlanden, in denen im
Vorjahreszeitraum Einmalaktionen im Handel für einen
Umsatzschub gesorgt hatten, hinter den Vorjahreswerten
zurück.
- OsteuropaDie Umsatzerlöse in der Region Osteuropa
erhöhten sich in den ersten sechs Monaten 2024
deutlich um 14,1 Prozent auf 18,3 Mio. € (Vorjahr:
16,0 Mio. €). Ein Umsatzwachstum verzeichnete der
Leifheit-Konzern unter anderem in Polen, Rumänien und
der Slowakei. Zudem war auch in Tschechien als einem der
wichtigsten osteuropäischen Märkte eine
erhöhte Nachfrage nach Produkten der Marke Leifheit
festzustellen.
- Rest der WeltDie Umsätze in den außereuropäischen
Märkten erhöhten sich im ersten Halbjahr 2024 um
13,6 Prozent auf 3,3 Mio. € (Vorjahr: 2,9 Mio.
€). Dazu konnten Umsatzsteigerungen in den Regionen
Naher und Mittlerer Osten maßgeblich beitragen.
Konzernumsatz nach SegmentenEs wird zwischen den berichtspflichtigen Segmenten
Household, Wellbeing und Private Label unterschieden.
Im mit Abstand größten Segment Household mit
der Marke Leifheit wurden insgesamt 83,8 Prozent (Vorjahr:
83,3 Prozent) der Umsatzerlöse erwirtschaftet. Im
Segment Wellbeing mit der Marke Soehnle erzielte der
Leifheit-Konzern 5,7 Prozent (Vorjahr: 6,3 Prozent) seiner
Umsätze. Das Segment Private Label, in dem
Handelsmarken durch die französischen
Tochterunternehmen Birambeau und Herby vertrieben werden,
konnte proportional leicht zulegen und steuerte 10,5
Prozent (Vorjahr: 10,4 Prozent) zum Umsatz bei.
- HouseholdIm Segment Household verzeichnete der Leifheit-Konzern
im ersten Halbjahr 2024 einen leichten Umsatzrückgang
um 1,6 Prozent auf 113,2 Mio. € (Vorjahr: 115,0 Mio.
€). In diesem Segment konnte der Leifheit-Konzern
weitere Produkte der erfolgreichen BLACK LINE in den Markt
einführen. Dies trug wesentlich zum Wachstum in der
Kernkategorie Wäschepflege bei. Die Umsätze in
der Kategorie Reinigen blieben dagegen hinter dem
entsprechenden Vorjahreszeitraum zurück. Hier konnte
das Wachstum des Kernbereichs mechanisches Reinigen den
deutlichen Rückgang bei elektrischen
Reinigungsgeräten nur teilweise kompensieren.
- WellbeingIm Segment Wellbeing mit der Marke Soehnle erreichte der
Konzern im ersten Halbjahr 2024 einen Umsatz von 7,7 Mio.
€ nach 8,7 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Dies
entspricht einem Rückgang um 10,7 Prozent
gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum vor dem
Hintergrund von Sortimentsanpassungen. Das
Kerngeschäft mit Waagen verzeichnete ein Wachstum im
Berichtszeitraum und leistete den größten
Umsatzbeitrag im Segment Wellbeing.
- Private LabelDer Umsatz im Segment Private Label, in dem
hauptsächlich Handelsmarken von den französischen
Tochtergesellschaften Birambeau und Herby vertrieben
werden, lag im ersten Halbjahr 2024 mit einem Rückgang
um 2,3 Prozent auf 14,1 Mio. € leicht unter
Vorjahresniveau (Vorjahr: 14,4 Mio. €). Während
Birambeau mit Küchenprodukten ein leichtes
Umsatzwachstum erzielen konnte, musste Herby durch weniger
Handelsaktionen in der Wäschepflege
Umsatzrückgänge verzeichnen.
Entwicklung der ErtragslageKonzernergebnisIm ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2024 konnte
der Leifheit-Konzern das Ergebnis vor Zinsen und
Ertragsteuern (EBIT) um 2,2 Mio. € auf 7,0 Mio. €
deutlich steigern (Vorjahr: 4,8 Mio. €). Die
Verbesserung der Bruttomarge, positive Produktmixeffekte
sowie Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen trugen
wesentlich zu dem Ergebnisanstieg bei. Belastet wurde das
EBIT dagegen durch strategiebedingte Sondereffekte für
Organisationsveränderungen in Vertrieb und Marketing.
Das EBIT im zweiten Quartal (1. April bis 30. Juni 2024)
betrug 3,6 Mio. € (Vorjahr: 2,4 Mio. €).
Das Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) erhöhte sich
deutlich auf 6,7 Mio. € in den ersten sechs Monaten
2024 (Vorjahr: 3,9 Mio. €). Nach Abzug der Steuern
ergab sich für das erste Halbjahr 2024 ein
Periodenergebnis in Höhe von 4,7 Mio. € (Vorjahr:
2,6 Mio. €).
BruttoergebnisDas Bruttoergebnis stieg im ersten Halbjahr 2024 trotz
des leichten Umsatzrückgangs um 3,4 Mio. € auf
59,9 Mio. € (Vorjahr: 56,5 Mio. €). Es errechnet
sich aus den Umsatzerlösen abzüglich der Kosten
der Umsatzerlöse. Der Anstieg resultierte
hauptsächlich aus der verbesserten
Profitabilität. Produktivitäts- und
Effizienzsteigerungen in Produktion, positive
Produktmixeffekte und leicht rückläufige
Beschaffungskosten trugen dazu wesentlich bei.
Die Bruttomarge nahm um 3,5 Prozentpunkte auf 44,4
Prozent (Vorjahr: 40,9 Prozent) zu. Sie definiert sich als
Bruttoergebnis im Verhältnis zu den
Umsatzerlösen.
Forschungs- und EntwicklungskostenDie Forschungs- und Entwicklungskosten umfassen
vorwiegend Personalkosten, Aufwendungen für
Dienstleistungen sowie Patentgebühren. Sie lagen mit
2,5 Mio. € im ersten Halbjahr 2024 um 0,2 Mio. €
unter dem Vorjahreswert (Vorjahr: 2,7 Mio. €). Der
Rückgang war im Wesentlichen auf niedrigere
Aufwendungen für Dienstleistungs- und Beratungskosten
zurückzuführen.
VertriebskostenDie Vertriebskosten, die insbesondere Werbekosten,
Provisionen, Marketingkosten, Ausgangsfrachten,
Versandkosten sowie die Kosten des Innen- und
Außendienstes beinhalten, stiegen im Berichtszeitraum
um 2,4 Mio. € auf 41,9 Mio. € (Vorjahr: 39,5 Mio.
€). Die Vertriebskosten enthielten Sondereffekte aus
der Neuorganisation von 1,4 Mio. €. Weiterhin stiegen
die Ausgangsfrachten um 1,2 Mio. €.
VerwaltungskostenDie Verwaltungskosten erhöhten sich im Vergleich
zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 0,5 Mio. € auf
9,5 Mio. € (Vorjahr: 9,0 Mio. €). Neben den
Personalaufwendungen und Aufwendungen für
Dienstleistungen sind in den Verwaltungskosten auch die
Aufwendungen zur Unterstützung der Finanz- und
Verwaltungsfunktionen enthalten. Der Anstieg resultierte
maßgeblich aus höheren Aufwendungen für
Dienstleistungen.
Sonstige betriebliche Erträge und AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Erträge stiegen um 0,4
Mio. € auf 1,0 Mio. € und umfassten eine
Schadenersatzzahlung eines Wettbewerbers aus einer
Patentverletzung von 0,5 Mio. €. Die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen lagen mit 0,1 Mio. € auf
Vorjahresniveau.
FremdwährungsergebnisDas Fremdwährungsergebnis stieg im ersten Halbjahr
2024 um 1,3 Mio. € auf 0,2 Mio. € (Vorjahr: - 1,1
Mio. €). Der deutliche Anstieg ist im Wesentlichen auf
Fremdwährungsbewertungen und realisierte
Kursgewinne/-verluste zurückzuführen.
Zins- und FinanzergebnisDas Zins- und Finanzergebnis betrug - 0,4 Mio. €
(Vorjahr: - 0,8 Mio. €). Es enthielt
hauptsächlich Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von
Pensionsverpflichtungen sowie Zinserträge aus
Geldanlagen. Die Zinserträge stiegen um 0,4 Mio.
€ auf 0,6 Mio. € (Vorjahr: 0,2 Mio. €).
Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag erhöhten
sich in den ersten sechs Monaten 2024 hauptsächlich
aufgrund des gestiegenen Ergebnisses vor Ertragsteuern um
0,7 Mio. € auf 2,0 Mio. € (Vorjahr: 1,3 Mio.
€).
Entwicklung der FinanzlageKapitalstrukturZum Bilanzstichtag 30. Juni 2024 reduzierte sich die
Eigenkapitalquote - das Verhältnis des Eigenkapitals
zur Summe aus Eigenkapital und Schulden - auf 47,5 Prozent
(31. Dezember 2023: 51,0 Prozent) aufgrund des
Rückgangs des Eigenkapitals und des Anstiegs der
Schulden. Die Fremdkapitalquote, die das Verhältnis
der kurz- und langfristigen Schulden zur Summe aus
Eigenkapital und Schulden angibt, betrug 52,5 Prozent (31.
Dezember 2023: 49,0 Prozent). Die Zunahme resultierte
maßgeblich aus dem Anstieg der Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen. Der Nettoverschuldungsgrad
betrug - 0,4 (31. Dezember 2023: - 0,4). Der
Nettoverschuldungsgrad ergibt sich aus
Finanzverbindlichkeiten (Leasingschulden) abzüglich
Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten im
Verhältnis zum Eigenkapital.
Die Schulden zum 30. Juni 2024 bestanden weiterhin vor
allem aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von 49,7
Mio. €, aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten von 48,0 Mio.
€ sowie aus sonstigen Rückstellungen von 7,0 Mio.
€. Wie in den Vorjahren hatte der Leifheit-Konzern
keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Analyse der KonzernliquiditätDie Konzernliquidität fiel in den ersten sechs
Monaten des laufenden Jahres um 1,1 Mio. € und belief
sich zum 30. Juni 2024 auf 40,2 Mio. € (31. Dezember
2023: 41,3 Mio. €). Der Nettofinanzmittelbestand -
berechnet aus Zahlungsmitteln und
Zahlungsmitteläquivalenten sowie Leasingschulden -
belief sich zum 30. Juni 2024 auf 38,5 Mio. € (31.
Dezember 2023: 39,6 Mio. €). Im Juni 2024 wurde die
Dividende für das Geschäftsjahr 2023 in Höhe
von 10,0 Mio. € ausgezahlt. Dem stand der Anstieg der
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 10,9
Mio. € gegenüber.
Analyse der KonzernkapitalflussrechnungDer Mittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit lag
im Berichtszeitraum bei 11,7 Mio. € (Vorjahr: 10,8
Mio. €). Der Anstieg von 0,9 Mio. € resultierte
im Wesentlichen aus dem gestiegenen Periodenergebnis und
dem Rückgang des Working Capitals.
Das Working Capital - die Summe aus Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen, Vorräten und
Vertragsvermögenswerten abzüglich der
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und
sonstige Verbindlichkeiten - konnte zum 30. Juni 2024 im
Vergleich zum 31. Dezember 2023 um 1,5 Mio. €
verbessert werden. Der saisonale Anstieg der Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen um 11,3 Mio. € wurde
durch den Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen um 10,9 Mio. € und den Rückgang der
Vorräte um 1,5 Mio. € überkompensiert.
Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit betrug
1,8 Mio. € (Vorjahr: 3,2 Mio. €). Die
Investitionen nahmen um 1,0 Mio. € auf 2,2 Mio. €
ab (Vorjahr: 3,2 Mio. €).
Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit belief
sich auf 11,0 Mio. € (Vorjahr: 6,9 Mio. €) und
beinhaltete vor allem die Auszahlung der Dividende in
Höhe von 10,0 Mio. € (Vorjahr: 6,7 Mio. €).
Für den Erwerb eigener Anteile wurden 0,7 Mio. €
verwendet (Vorjahr: 0 Mio. €). Die Auszahlungen
für Leasingschulden betrugen wie im Vorjahr 0,3 Mio.
€.
Im Vergleich zum 30. Juni 2023 stieg die
Konzernliquidität um 3,2 Mio. € auf 40,2 Mio.
€.
Free CashflowIm ersten Halbjahr 2024 erhöhte sich der Free
Cashflow auf 9,9 Mio. € (Vorjahr: 7,6 Mio. €).
Der Anstieg des Free Cashflow resultierte
hauptsächlich aus dem Rückgang der Auszahlungen
für den Erwerb von immateriellen Vermögenswerten
und Sachanlagen um 1,0 Mio. € und dem Anstieg des
Mittelzuflusses aus der betrieblichen Tätigkeit um 0,9
Mio. €.
Die Kennzahl gibt an, wie viel Liquidität für
die Rückführung von Fremdfinanzierungen oder
für die Ausschüttung von Dividenden an die
Aktionäre verbleibt. Der Free Cashflow wird wie folgt
definiert: Summe aus dem Cashflow aus betrieblicher
Tätigkeit und dem Cashflow aus
Investitionstätigkeit, bereinigt um Ein- und
Auszahlungen in finanzielle Vermögenswerte und
gegebenenfalls aus Erwerben sowie Veräußerungen
von Unternehmensbereichen.
Entwicklung der VermögenslageBilanzstruktur zum 30. Juni 2024Die Bilanzsumme belief sich zum 30. Juni 2024 auf 208,0
Mio. € und ist damit im Vergleich zum 31. Dezember
2023 mit 203,6 Mio. € um 4,4 Mio. € gestiegen.
Auf der Aktivseite übertrafen die kurzfristigen
Vermögenswerte zum Stichtag 30. Juni 2024 mit 147,5
Mio. € um 7,0 Mio. € den Wert zum Jahresende 2023
(31. Dezember 2023: 140,5 Mio. €). Die
Konzernliquidität sank um 1,1 Mio. € auf 40,2
Mio. € (31. Dezember 2023: 41,3 Mio. €). Daneben
erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen saisonbedingt um 11,3 Mio. € auf 55,0 Mio.
€ (31. Dezember 2023: 43,7 Mio. €). Die
Vorräte konnten hingegen weiter reduziert werden und
gingen um 1,4 Mio. € auf 48,8 Mio. € zurück
(31. Dezember 2023: 50,2 Mio. €). Auch die sonstigen
kurzfristigen Vermögenswerte verringerten sich zum 30.
Juni 2024 vor allem aufgrund saisonbedingt niedrigerer
Umsatzsteuerforderungen um 1,8 Mio. € auf 2,4 Mio.
€ (31. Dezember 2023: 4,1 Mio. €).
Die langfristigen Vermögenswerte lagen Ende Juni
2024 mit 60,5 Mio. € um 2,6 Mio. € unter dem Wert
vom 31. Dezember 2023. Dies ist hauptsächlich auf den
Rückgang des Sachanlagevermögens und der latenten
Steuern zurückzuführen.
Zum 30. Juni 2024 betrug der Überhang der Zeitwerte
aller aktiven und passiven derivativen Finanzinstrumente
0,1 Mio. € und war damit in den ersten sechs Monaten
des laufenden Jahres um 0,9 Mio. € gestiegen (31.
Dezember 2023: - 0,8 Mio. €).
Auf der Passivseite nahmen die kurzfristigen Schulden im
Vergleich zum 31. Dezember 2023 um 11,2 Mio. € auf
54,3 Mio. € zu. Dies war vor allem auf den saisonalen
Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen um 10,9 Mio. € zurückzuführen.
Die langfristigen Schulden fielen hingegen um 1,8 Mio.
€ auf 54,8 Mio. € (31. Dezember 2023: 56,6 Mio.
€). Hauptursache waren die Pensionsverpflichtungen,
die sich hauptsächlich aufgrund des Anstiegs des
Rechnungszinses um 1,8 Mio. € auf 49,7 Mio. €
verringerten (31. Dezember 2023: 51,5 Mio. €). Wie in
den Vorjahren existierten keine Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten.
Im Vergleich zum 31. Dezember 2023 sank das Eigenkapital
zum 30. Juni 2024 um 4,9 Mio. € auf 98,9 Mio. €
(31. Dezember 2023: 103,8 Mio. €). Dies ergab sich
hauptsächlich aus der Auszahlung der Dividende von
10,0 Mio. € sowie für den Erwerb der eigenen
Anteile von 0,7 Mio. €. Dem standen das
Periodenergebnis von 4,7 Mio. € und ein sonstiges
Ergebnis von 1,0 Mio. € gegenüber.
InvestitionenIn den ersten sechs Monaten des Jahres 2024 tätigte
der Konzern Investitionen in Höhe von insgesamt 2,2
Mio. € (Vorjahr: 3,2 Mio. €). Die Investitionen
betrafen im Wesentlichen Werkzeuge für Neuprodukte,
Maschinen, Rationalisierungsinvestitionen für
Produktionsanlagen, Software sowie Betriebs- und
Geschäftsausstattung. Ebenso investierten wir in ein
Bauprojekt zur Erweiterung unseres Produktionsstandortes in
Tschechien. Wesentliche Veräußerungen von
Anlagevermögen sind im Berichtszeitraum nicht
angefallen.
Die Investitionsquote - die Zugänge zum
Anlagevermögen bezogen auf die historischen
Anschaffungs- und Herstellungskosten - belief sich ohne die
Nutzungsrechte aus Leasingverhältnissen auf 1,1
Prozent. Am 30. Juni 2024 bestanden Verpflichtungen aus
Verträgen über den Erwerb von Gegenständen
des Anlagevermögens in Höhe von 3,9 Mio. €,
die innerhalb eines Jahres fällig sind und aus dem
Finanzmittelbestand finanziert werden.
Nicht bilanzierte Vermögenswerte und außerbilanzielle FinanzierungsinstrumenteNeben den in der Konzernbilanz ausgewiesenen
Vermögenswerten nutzt Leifheit in geringem Maße
auch nicht bilanzierungsfähige Vermögenswerte.
Diese betreffen die Vereinfachungsregelungen aus IFRS 16
für Leasingverhältnisse von bis zu zwölf
Monaten, Leasingverhältnisse im Zusammenhang mit
geringwertigen Vermögenswerten mit einem Wert von
maximal 5 T € sowie Lizenzen. Weitere
außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente wurden im
Berichtszeitraum wie in den Vorjahren nicht genutzt.
MitarbeitendeIn den ersten sechs Monaten 2024 waren im
Leifheit-Konzern durchschnittlich 1.030 Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 1.043) - davon
867 Beschäftigte im Segment Household (Vorjahr: 882),
25 Beschäftigte im Segment Wellbeing (Vorjahr: 33) und
138 Beschäftigte im Segment Private Label (Vorjahr:
128). Der Anstieg im Segement Private Label ist im
Wesentlichen durch den Ausbau der Logistik-Plattform in
Chablis begründet.
Maßnahmen zur Steigerung der Effizienz und
Produktivität in Produktion und Logistik führten
zu einer Verringerung der durchschnittlichen
Mitarbeiterzahl im Leifheit-Konzern um 1,2 Prozent im
Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum.
Der Konzern beschäftigte im ersten Halbjahr 37,8
Prozent der Belegschaft in Deutschland, 39,7 Prozent in der
Tschechischen Republik, 14,8 Prozent in Frankreich und 7,8
Prozent im Rest der Welt.
Mitarbeitende nach Regionen (durchschnittliche Anzahl)scrollen
Chancen und RisikenDie Chancen und Risiken für den Leifheit-Konzern
wurden im zusammengefassten Lagebericht zum 31. Dezember
2023 ausführlich beschrieben. Im Berichtszeitraum
ergaben sich demgegenüber keine entscheidenden
Veränderungen der wesentlichen Chancen und Risiken
für die verbleibenden Monate des Geschäftsjahres.
Aus heutiger Sicht liegen unverändert keine Risiken
vor, die den Bestand des Unternehmens gefährden.
Angaben über Beziehungen zu nahestehenden PersonenAngaben über Beziehungen zu nahestehenden Personen
finden sich unter den ausgewählten erläuternden
Anhangangaben.
PrognoseWirtschaftliche RahmenbedingungenDer Leifheit-Konzern sieht sich im laufenden Jahr 2024
unverändert mit einem sehr anspruchsvollen Marktumfeld
konfrontiert, das vor dem Hintergrund gestiegener
Lebenshaltungskosten von Konsumzurückhaltung sowie
vielfältigen Herausforderungen in der globalen Supply
Chain geprägt ist.
In seiner aktuellen Studie vom Juli 2024 erwartet der
Internationale Währungsfonds (IWF) unverändert
ein globales Wachstum von 3,2 Prozent im Jahr 2024. Daneben
hat der IWF seine Prognose für das Folgejahr um 0,1
Prozentpunkte angehoben und rechnet nunmehr für das
Jahr 2025 mit einem globalen Wachstum von 3,3 Prozent.
Kurzfristige Risiken für die Weltwirtschaft sieht der
IWF durch politische Konflikte und wachsende Spannungen im
Welthandel.
Die EU-Kommission geht in ihrer Frühjahrsprognose
davon aus, dass die Wirtschaft der EU im Jahr 2024
insgesamt um 1,0 Prozent zulegen wird. Nachdem sich die
Gesamtinflation vor allem aufgrund gesunkener Energiepreise
bereits im Jahr 2023 schneller als erwartet
abgeschwächt hat, soll sie im Jahr 2024 deutlich auf
2,7 Prozent zurückgehen.
Für Deutschland erwartet das Kieler Institut
für Weltwirtschaft (IfW) eine leichte Belebung der
Konjunktur. Im Jahr 2024 soll demnach das
Bruttoinlandsprodukt um 0,2 Prozent zulegen. Angesichts
einer weiterhin vergleichsweise schwachen Konsumlaune im
laufenden Geschäftsjahr rechnet der Leifheit-Konzern
auch in der zweiten Jahreshälfte mit schwierigen
Rahmenbedingungen für Produkte aus dem
Non-Food-Bereich.
Nach Angaben des IWF könnte die Zeit hoher Zinsen
noch andauern. Zuletzt haben demnach Preissteigerungen bei
Dienstleistungen den Rückgang der Inflation wieder
abgebremst. Die Notenbanken fokussieren sich
unverändert darauf, die Teuerungsraten wieder auf ihre
Zielgrößen zurückzuführen.
Umsatz- und Ergebnisprognose für das laufende GeschäftsjahrIm ersten Halbjahr 2024 haben wir eine neue,
ganzheitliche Unternehmensstrategie mit dem Fokus auf
profitablem Wachstum und Kosteneffizienz erarbeitet, um den
Leifheit-Konzern nachhaltig erfolgreich aufzustellen. Wir
wollen europäischer Marktführer und Spezialist
für mechanisches Reinigen und Trocknen werden - mit
höchster Verbraucherzufriedenheit, einer
unternehmerischen Kultur und einer nachhaltigen Denkweise.
Unter dem Motto "LEADING WITH FOCUS. CREATING SUSTAINABLE
VALUE." werden wir uns somit im weiteren Jahresverlauf
darauf konzentrieren, die im Rahmen unserer
Unternehmensstrategie definierten Wachstums- und
Effizienzinitiativen konsequent umzusetzen.
Auf Basis vorläufiger Geschäftsergebnisse
für das erste Halbjahr 2024 hat der Vorstand am 15.
Juli 2024 eine Neueinschätzung der Erwartungen
für das Gesamtjahr 2024 vorgenommen. Trotz zu
erwartender weiterer Belastungen durch erhöhte
Containerfrachtraten im zweiten Halbjahr hat der Vorstand
die Ergebnisprognose angehoben und erwartet nun ein
Konzernergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (EBIT) im
Korridor von 11 Mio. € bis 13 Mio. € im
Geschäftsjahr 2024. Bisher wurde ein Konzern-EBIT im
Korridor von 10 Mio. € bis 12 Mio. €
prognostiziert.
Auf der Umsatzseite geht der Vorstand von einer
stärkeren zweiten Jahreshälfte und
unverändert von einem leichten Umsatzwachstum im
Gesamtjahr 2024 aus.
Auf dieser Basis und vor dem Hintergrund geplanter
Investitionen in die Effizienz der Fertigung im zweiten
Halbjahr geht der Vorstand nun von einem Free Cashflow von
etwa 12 Mio. € für das Gesamtjahr 2024 aus,
nachdem bisher ein Wert von etwa 10 Mio. €
prognostiziert wurde.
Weitergehende Informationen finden sich im zuletzt
veröffentlichten Geschäftsbericht des
Leifheit-Konzerns für das Geschäftsjahr 2023. Der
Bericht steht unter
https://www.leifheit-group.com/investor-relations/berichte-und-praesentationen/
auf der Homepage zur Verfügung.
Diese Prognose enthält zukunftsbezogene Aussagen,
die auf aktuellen Einschätzungen künftiger
Entwicklungen beruhen. Die tatsächliche Entwicklung
kann jedoch von dieser Prognose abweichen.
Rechtliche AngabenDie rechtlichen Angaben wurden im zusammengefassten
Lagebericht zum 31. Dezember 2023 ausführlich
beschrieben.
Ungeprüfter verkürzter Konzernhalbjahresabschluss zum 30. JuniGesamtergebnisrechnungscrollen
Bilanzscrollen
Eigenkapitalveränderungsrechnungscrollen
Kapitalflussrechnungscrollen
1 Enthalten im Cashflow aus betrieblicher
Tätigkeit.
Ausgewählte erläuternde AnhangangabenAllgemeine AngabenDie Leifheit Aktiengesellschaft ist eine
börsennotierte Kapitalgesellschaft mit Sitz in
Nassau/Lahn, Deutschland. Der vorliegende verkürzte
Konzernhalbjahresabschluss der Leifheit AG und ihrer
Tochtergesellschaften betrifft den Zeitraum vom 1. Januar
2024 bis 30. Juni 2024.
Der Konzernhalbjahresabschluss wurde vom Vorstand der
Leifheit AG aufgestellt und am 7. August 2024 zur
Veröffentlichung freigegeben.
Grundlagen der BerichterstattungDer vorliegende verkürzte
Konzernhalbjahresabschluss wurde gemäß §
115 Abs. 3 WpHG sowie im Einklang mit den International
Financial Reporting Standards (IFRS) insbesondere mit IAS
34 und den diesbezüglichen Interpretationen des
International Accounting Standards Board (IASB) für
die Zwischenberichterstattung erstellt, wie sie in der
Europäischen Union anzuwenden sind. Demzufolge
enthält dieser Abschluss zum Zwischenbericht nicht
sämtliche Informationen und Angaben, die
gemäß IFRS für einen Konzernabschluss zum
Ende des Geschäftsjahres erforderlich sind, und ist
daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31.
Dezember 2023 zu lesen.
Der vorliegende verkürzte
Konzernhalbjahresabschluss und Zwischenlagebericht wurde
von einem Abschlussprüfer weder geprüft noch
einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Der
Abschluss enthält nach Ansicht des Vorstands alle
erforderlichen Anpassungen, die für eine den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechende
Darstellung der Ertragslage zum Zwischenergebnis
erforderlich sind. Die Ergebnisse der zum 30. Juni 2024
endenden Berichtsperiode lassen nicht notwendigerweise
Rückschlüsse auf die Entwicklung zukünftiger
Ergebnisse zu.
Im Rahmen der Erstellung eines
Konzernhalbjahresabschlusses in Übereinstimmung mit
IAS 34 muss der Vorstand Beurteilungen und Schätzungen
vornehmen sowie Annahmen treffen, die die Anwendung von
Rechnungslegungsgrundsätzen im Konzern und den Ausweis
der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie der
Erträge und Aufwendungen beeinflussen. Die
tatsächlichen Beträge können von diesen
Schätzungen abweichen.
Im Konzernhalbjahresabschluss werden die Ertragsteuern
auf der Grundlage der besten Schätzung des
Ertragsteuersatzes erfasst, der für das gesamte
Geschäftsjahr erwartet wird.
Konjunkturelle und saisonale Einflüsse werden,
soweit wesentlich, in dem Textabschnitt
"Geschäftsverlauf" beschrieben.
Die im verkürzten Konzernhalbjahresabschluss
angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
entsprechen mit Ausnahme der erstmals anzuwendenden
Rechnungslegungs-Vorschriften - die keine wesentlichen
Auswirkungen auf den Konzernhalbjahresabschluss hatten -
denen des letzten Konzernabschlusses zum Ende des
Geschäftsjahres. Eine detaillierte Beschreibung der
Grundsätze der Rechnungslegung ist im Anhang des
Konzernabschlusses des Geschäftsberichts 2023
veröffentlicht. Die vom IASB veröffentlichten
Standards und Interpretationen, die im Geschäftsjahr
2024 noch nicht verpflichtend anzuwenden sind, wurden nicht
angewendet.
Die für die Umrechnung verwendeten Kurse
wesentlicher Währungen sind in der nachfolgenden
Übersicht dargestellt:
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Zur Bewertung des Anwartschaftsbarwertes der
Pensionsverpflichtungen wurde zum 30. Juni 2024 ein
Rechnungszins von 3,8 Prozent angenommen (31. Dezember
2023: 3,5 Prozent).
KonsolidierungskreisVeränderungen im Konsolidierungskreis oder
wesentliche Änderungen der Organisationsstruktur bzw.
des Geschäftsmodells fanden im Berichtszeitraum nicht
statt.
Segmentberichterstattungscrollen
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Informationen über die Segmente und deren Steuerung
sind dem Geschäftsbericht 2023 zu entnehmen.
Erläuterungen zur Bilanz und zur GesamtergebnisrechnungErläuterungen der wesentlichen Änderungen der
Posten der Bilanz und der Gesamtergebnisrechnung
gegenüber den dargestellten Vergleichszahlen sowie der
Entwicklung im Berichtszeitraum sind im Zwischenlagebericht
dargestellt.
UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse des Leifheit-Konzerns resultieren
nahezu vollständig aus dem Verkauf von
Haushaltsprodukten. Sie werden nach geografischen Regionen,
nach Produktkategorien sowie nach Vertriebskanälen
aufgegliedert. Für die regionale Zuordnung der
Umsatzerlöse ist der Sitz des Kunden maßgeblich.
Von den Umsatzerlösen in Höhe von 135.005 T
€ (2023: 138.080 T €) wurden in Deutschland
53.990 T € (2023: 61.571 T €), in Frankreich
21.978 T € (2023: 19.062 T €) und in den
übrigen Ländern 59.037 T € (2023: 57.447 T
€) erzielt.
Während im Segment Household und Wellbeing die
Umsatzerlöse über die Vertriebskanäle
verhältnismäßig gleich verteilt sind,
betrafen die Umsatzerlöse im Segment Private Label
hauptsächlich die SB-Warenhäuser.
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Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital der Leifheit Aktiengesellschaft
in Höhe von 30.000 T € (Vorjahr: 30.000 T €)
lautet auf Euro und ist in 10.000.000 auf den Inhaber
lautende Stückaktien eingeteilt. Dies entspricht einem
rechnerischen Wert von 3,00 € je Stückaktie. Alle
Aktien gewähren die gleichen Rechte. Die
Aktionäre sind zum Bezug der beschlossenen Dividenden
berechtigt und verfügen bei der Hauptversammlung
über ein Stimmrecht je Aktie.
Die Stückaktien sind in einer Dauerglobalurkunde
bei der Clearstream Banking AG, Frankfurt/Main, hinterlegt.
Die ordentliche Hauptversammlung der Leifheit AG vom 25.
Mai 2022 hat den Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung
des Aufsichtsrats bis zum 24. Mai 2027 das Grundkapital
gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmal oder mehrmals um
bis zu insgesamt 6.000 T € durch Ausgabe von bis zu
2.000.000 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien
- auch unter Ausschluss des Bezugsrechts - zu erhöhen.
Der vollständige Wortlaut des Beschlusses ist unter
Tagesordnungspunkt 8 der Einladung zur ordentlichen
Hauptversammlung angegeben, die am 11. April 2022 im
Bundesanzeiger veröffentlicht wurde.
Eigene AnteileAktienrückkaufprogramm 2024Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 30. September
2020 ist der Vorstand gemäß § 71 Abs. 1 Nr.
8 AktG bis zum 29. September 2025 zum Erwerb eigener Aktien
ermächtigt. Der Vorstand hat gemäß der
Bekanntmachung vom 14. Mai 2024 von dieser
Ermächtigung Gebrauch gemacht. Der Rückkauf wird
im Zeitraum vom 15. Mai 2024 bis voraussichtlich zum 11.
Dezember 2024 über den Xetra-Handel der Frankfurter
Wertpapierbörse und über Tradegate Exchange
durchgeführt. In diesem Zeitraum sollen Aktien der
Leifheit AG zu einem Gesamtkaufpreis von bis zu 8,5 Mio.
€ erworben werden.
Vom 15. Mai 2024 bis zum 30. Juni 2024 wurden im Rahmen
des Aktienrückkaufprogramms 38.926 eigene Anteile
erworben. Dafür wurden 666 T € aufgewendet. Das
entspricht einem Durchschnittskurs von 17,12 € je
Stückaktie. Der darauf entfallende Betrag des
Grundkapitals betrug 117 T €.
Im entsprechenden Vorjahreszeitraum wurden keine eigenen
Anteile erworben.
Weder im Berichtszeitraum noch im entsprechenden
Vorjahreszeitraum wurden eigene Anteile verwendet.
Unter Einschluss der in den Vorjahren erworbenen und
ausgegebenen eigenen Aktien hielt Leifheit am 30. Juni 2024
einen Bestand von 518.263 eigenen Aktien. Dies entspricht
5,18 Prozent des Grundkapitals. Der darauf entfallende
Betrag des Grundkapitals betrug 1.555 T €. Dafür
wurden 7.935 T € aufgewendet.
Es bestehen keine Bezugsrechte für Organmitglieder
und Arbeitnehmer entsprechend § 160 Abs. 1 Nr. 5 AktG.
Gezahlte Dividendescrollen
HaftungsverhältnisseDie Konzerngesellschaften sind wie im Vorjahr keine
Haftungsverpflichtungen eingegangen.
FinanzinstrumenteEin detaillierter Überblick über die sonstigen
Finanzinstrumente, über die finanziellen
Risikofaktoren und das Management finanzieller Risiken ist
im Geschäftsbericht 2023 unter Textziffer 34
dargestellt. Seit dem 31. Dezember 2023 haben sich keine
wesentlichen Änderungen des finanziellen Risikoprofils
ergeben.
Absicherung von ZahlungsströmenBei den derivativen Finanzinstrumenten handelt es sich
um zum beizulegenden Zeitwert bewertete
Devisentermingeschäfte für Käufe von
US-Dollar sowie Chinesischen Yuan für die
Geschäftsjahre 2024 bis 2025. Zum 30. Juni 2024 wurden
folgende Verpflichtungen aus Devisentermingeschäften
bilanziert:
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Die Devisengeschäfte hatten eine Laufzeit von:
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Finanzielle Vermögenswerte und VerbindlichkeitenDie Buchwerte der derivativen finanziellen
Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten
entsprechen ihrem beizulegenden Zeitwert. Im Übrigen
entsprechen die Buchwerte jeweils den fortgeführten
Anschaffungskosten.
In der Bilanz zum 30. Juni 2024 wurden
Vermögenswerte in Form von
Devisentermingeschäften in Höhe von 178 T €
(31. Dezember 2023: 2 T €) sowie Verbindlichkeiten in
Form von Devisentermingeschäften und eingebetteten
Derivaten in Höhe von 126 T € (31. Dezember 2023:
759 T €) mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet.
Der beizulegende Zeitwert wird unter Anwendung notierter
Terminkurse zum Abschlussstichtag und
Netto-Barwertberechnungen basierend auf Zinsstrukturkurven
mit hoher Bonität in den entsprechenden Währungen
und damit auf Basis von am Markt beobachteten
Inputparametern (Stufe 2) ermittelt. Im Berichtszeitraum
erfolgten keine Umgliederungen zwischen den Stufen.
Bei kurzfristigen finanziellen Vermögenswerten und
Verbindlichkeiten stellt der Buchwert
annahmegemäß immer eine verlässliche
Annäherung an den beizulegenden Zeitwert dar.
Am 30. Juni 2024 standen kurzfristige
Kontokorrentkreditlinien in Höhe von 25.155 T €
(31. Dezember 2023: 25.155 T €) zur Verfügung.
Durch Avale und Kreditkarten wurden zum Bilanzstichtag 247
T € (31. Dezember 2023: 249 T €) genutzt. Die
nicht ausgenutzten Kontokorrentkreditlinien betrugen 24.908
T € (31. Dezember 2023: 24.906 T €).
Die folgenden Tabellen zeigen die Buchwerte von
finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Schulden
nach IFRS 9. Die Buchwerte entsprechen den beizulegenden
Zeitwerten, die alle der Stufe 2 der Fair-Value-Hierarchie
zugeordnet wurden.
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Sonstige finanzielle VerpflichtungenZum 30. Juni 2024 bestanden Verpflichtungen aus
unkündbaren Verträgen, wie z. B. Wartungs-,
Dienstleistungs- und Versicherungsverträge, in
Höhe von 3.301 T € (31. Dezember 2023: 6.450 T
€). Die zukünftigen Mindestzahlungen aufgrund
dieser unkündbaren Verträge betragen bis zu einem
Jahr 3.125 T € (31. Dezember 2023: 6.249 T €) und
von einem bis fünf Jahre 176 T € (31. Dezember
2023: 201 T €).
Zum 30. Juni 2024 bestanden Abnahmeverpflichtungen aus
Aluminium- und Zinkkontrakten im Wert von 129 T € (31.
Dezember 2023: 794 T €).
Es bestanden Verpflichtungen aus Verträgen
über den Erwerb von Gegenständen des
Anlagevermögens in Höhe von 3.887 T € (31.
Dezember 2023: 1.178 T €), insbesondere für
Produktionsanlagen, Werkzeuge und Bauprojekte. Darüber
hinaus bestanden Verpflichtungen aus Verträgen
für Marketingmaßnahmen in Höhe von 3.470 T
€ (31. Dezember 2023: 2.589 T €) sowie aus
sonstigen Verträgen in Höhe von 2.422 T €
(31. Dezember 2023: 1.638 T €).
Gemäß IFRS 16 bilanziert der Konzern für
die meisten Leasing- und Mietverträge Nutzungsrechte
und Leasingschulden. Für die restlichen Miet- und
Leasingverträge, die Büroausstattung und
Softwarelizenzen wurden nach IFRS 16 zulässige
Vereinfachungsregelungen vorgenommen. Diese sind als
Leasingverhältnisse dargestellt.
Die Leasingzahlungen werden in regelmäßigen
Abständen neu verhandelt, um die marktüblichen
Mieten zu spiegeln. Die Laufzeiten sind immer kürzer
als fünf Jahre. Es existieren keine
Untermietverhältnisse. Zum 30. Juni 2024 betrugen
diese künftigen Mindestmietzahlungen von
unkündbaren Miet- und Leasingverhältnissen 344 T
€ (31. Dezember 2023: 610 T €), davon innerhalb
eines Jahres 254 T € (31. Dezember 2023: 507 T €)
und länger als ein Jahr bis zu fünf Jahren 90 T
€ (31. Dezember 2023: 103 T €).
Personelle Veränderungen in den Organen der Leifheit AGIm Berichtszeitraum kam es zu personellen
Veränderungen in den Organen der Leifheit AG.
Die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat wurden am 7.
Mai 2024 gewählt:
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Herr Thomas Standke gehörte bereits dem letzten
Aufsichtsrat an. Der bisherige Arbeitnehmervertreter, Herr
Marcus Kreß, ist mit Ablauf der Hauptversammlung am
29. Mai 2024 aus dem Aufsichtsrat ausgeschieden.
Die ordentliche Hauptversammlung am 29. Mai 2024 hat die
folgenden Mitglieder in den Aufsichtsrat gewählt:
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Der Aufsichtsrat hat Herrn Dr. Günter Blaschke zu
seinem Vorsitzenden und Herrn Stefan De Loecker zu seinem
stellvertretenden Vorsitzenden bestimmt.
Darüber hinaus fanden im Berichtszeitraum keine
personellen Veränderungen in den Organen der Leifheit
AG statt.
Angaben über Beziehungen zu nahestehenden PersonenEin Geschäftsführer der tschechischen
Tochtergesellschaft Leifheit CZ a.s. ist gleichzeitig
geschäftsführender Gesellschafter eines
tschechischen Kunden. Im Berichtszeitraum wurden mit diesem
Kunden Umsatzerlöse in Höhe von 113 T € zu
einer drittvergleichsüblichen Marge von 33 Prozent
getätigt (Vorjahr: 111 T € Umsatz zu 31 Prozent
Marge). Des Weiteren erbrachte der Kunde
Shared-Service-Dienstleistungen für die
Tochtergesellschaft zu drittvergleichsüblichen
Bedingungen in Höhe von 165 T € (Vorjahr: 333 T
€). Die Leifheit CZ a.s. erbrachte für den Kunden
Dienstleistungen von 13 T € (Vorjahr: 9 T €). Zum
Stichtag 30. Juni 2024 bestanden gegenüber dem Kunden
Forderungen in Höhe von 123 T € (31. Dezember
2023: 129 T €) sowie Verbindlichkeiten in Höhe
von 0 T € (31. Dezember 2023: 0 T €).
Darüber hinaus gab es im Berichtszeitraum keine
hier angabepflichtigen Beziehungen zu oder Geschäfte
mit nahestehenden Personen oder nahestehenden
konzernfremden Unternehmen.
Wesentliche Ereignisse nach Ende der ZwischenberichtsperiodeWesentliche Ereignisse nach Abschluss der
Berichtsperiode werden im Zwischenlagebericht
erläutert. Aktuell liegen keine weiteren wesentlichen
Ereignisse vor.
Leifheit Aktiengesellschaft
Der Vorstand
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Versicherung der gesetzlichen VertreterDer Vorstand versichert nach bestem Wissen, dass
gemäß den anzuwendenden
Rechnungslegungsgrundsätzen für die
Halbjahresfinanzberichterstattung der
Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Leifheit Aktiengesellschaft
Der Vorstand
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DisclaimerZukunftsbezogene AussagenDieser Halbjahresfinanzbericht enthält
zukunftsbezogene Aussagen, die auf aktuellen
Einschätzungen des Managements über künftige
Entwicklungen beruhen. Solche Aussagen unterliegen Risiken
und Unsicherheiten, die außerhalb der
Möglichkeiten von Leifheit bezüglich einer
Kontrolle oder präzisen Einschätzung liegen, wie
beispielsweise das zukünftige Marktumfeld und die
wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, das Verhalten der
übrigen Marktteilnehmer sowie Maßnahmen
staatlicher Stellen. Sollte einer dieser oder andere
Unsicherheitsfaktoren und Unwägbarkeiten eintreten
oder sollten sich die Annahmen, auf denen diese Aussagen
basieren, als unrichtig erweisen, könnten die
tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen
Aussagen explizit genannten oder implizit enthaltenen
Ergebnissen abweichen. Leifheit beabsichtigt nicht,
zukunftsgerichtete Aussagen zu aktualisieren, um Ereignisse
oder Entwicklungen nach dem Datum dieses Berichts
widerzuspiegeln, und übernimmt auch keine besondere
Verpflichtung, dies zu tun.
Abweichungen aus technischen GründenAus technischen Gründen (z. B. Umwandlung von
elektronischen Formaten) kann es zu Abweichungen zwischen
den in diesem Halbjahresfinanzbericht enthaltenen und den
beim Unternehmensregister eingereichten
Rechnungslegungsunterlagen kommen. In diesem Fall gilt die
beim Unternehmensregister eingereichte Fassung als die
verbindliche Fassung.
Der Bericht liegt ebenfalls in englischer
Übersetzung vor. Bei Abweichungen geht die deutsche
Fassung der englischen Übersetzung vor.
RundungshinweisBei der Verwendung von gerundeten Beträgen und
Prozentangaben können aufgrund kaufmännischer
Rundung geringe Abweichungen entstehen.
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