![]() LS telcom AGLichtenauJahresfinanzbericht zum 30.09.2012Bilanz zum 30. September 2012der LS telcom Aktiengesellschaft, LichtenauAktiva scroll
Gewinn-und-Verlust-Rechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2011 bis zum 30. September 2012der LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenauscroll
Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011/2012der LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenauscroll
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Anhang für das Geschäftsjahr 2011/2012der LS telcom Aktiengesellschaft, LichtenauA. RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZEBei der Bilanzierung und Bewertung sind die Vorschriften des HGB für große Kapitalgesellschaften angewandt worden. Darstellung, Gliederung, Ansatz und Bewertung des Jahresabschlusses entsprechen den Vorjahresgrundsätzen. Die Gewinn-und-Verlust-Rechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige kumulierte Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei bis acht Jahren vorgenommen. Das Sachanlagevermögen ist mit den aktivierungspflichtigen Anschaffungs-/Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen zwei und 20 Jahren. Zugänge werden ausschließlich nach der linearen Methode abgeschrieben. Seit dem 1. Januar 2008 werden abnutzbare bewegliche geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über EUR 150,00 bis EUR 1.000,00 gemäß § 6 Abs. 2a EStG in einen Sammelposten eingestellt und linear über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Die Bestimmung der beizulegenden Werte erfolgt mit Hilfe der Discounted-Cashflow-Methode auf Basis einer 3-Jahresplanung. Wesentliche Planungsannahmen betreffen die zugrunde gelegte Umsatzentwicklung sowie die Ergebnismarge und das Wachstum der ewigen Rente. Die tatsächlichen zukünftigen Werte können von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Jahresabschlusses sind wesentliche Änderungen der zugrunde gelegten Annahmen und Schätzungen nicht erkennbar. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens über dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibungen im Umfang der Werterhöhung unter Berücksichtigung der Abschreibungen, die inzwischen vorzunehmen gewesen wären, zugeschrieben. Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten bewertet. Dabei werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie herstellungsbezogene Verwaltungsgemeinkosten einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu Nennwerten angesetzt. Alle erkennbaren Einzelrisiken wurden bei der Bewertung berücksichtigt. Für das allgemeine Kreditrisiko ist eine Pauschalwertberichtigung für Forderungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr mit 1,0 % gebildet. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages bewertet. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der Deutsche Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die erhaltenen Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten werden zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Insofern sind im vorliegenden Jahresabschluss unrealisierte Gewinne aus der Währungsumrechnung enthalten. Bei einer Restlaufzeit über einem Jahr erfolgt die Umrechnung mit dem Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entstehens. Bei Wechselkursänderungen bis zum Bilanzstichtag erfolgt die Bewertung grundsätzlich zum Wechselkurs des Bilanzstichtags unter Beachtung des Niederstwertprinzips auf der Aktiv- und des Höchstwertprinzips auf der Passivseite. B. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ UND GEWINN-UND-VERLUST-RECHNUNGI. Bilanz1. AnlagevermögenDie gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist integraler Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeIn den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen in Höhe von EUR 1.899.810,42 (i. V. EUR 672.013,39) sowie Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 52.588,19 (i. V. EUR 28.875,00) enthalten. Die Forderungen entfallen mit EUR 1.899.810,42 (i. V. EUR 653.680,54) auf den Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten entfallen mit EUR 52.588,19 (i. V. TEUR 28.875,00) auf den Liefer- und Leistungsverkehr. Unter den sonstigen Vermögensgegenständen ist ein Betrag von EUR 859.863,94 (i. V. EUR 651.400,32) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. 3. Flüssige MittelDie Position enthält den Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. 4. EigenkapitalGezeichnetes KapitalDas Grundkapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 5.335.000,00. Das Grundkapital der Gesellschaft ist unverändert eingeteilt in 5.335.000 nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 je Aktie. Eigene AnteileDie Gesellschaft hat im laufenden Wirtschaftsjahr 9.200 eigene Aktien erworben. Am Bilanzstichtag waren somit 174.000 eigene Aktien im Bestand. Der Bestand zum Bilanzstichtag setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Die eigenen Aktien wurden in Höhe des Nennwertes vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Durch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung vom 4. März 2010 wurde der Vorstand zum Erwerb eigener Aktien (§ 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG) unter Ausschluss des Erwerbsrechts der Aktionäre ermächtigt. Die Ermächtigung wurde am 4. März 2010 wirksam und gilt bis zum 3. März 2015. GewinnrücklagenEigene Aktien wurden im laufenden Geschäftsjahr mit dem das Nennkapital übersteigenden Zeitwert in Höhe von EUR 23.854,24 (i. V. EUR 148.199,17) von der Gewinnrücklage abgesetzt. Genehmigtes KapitalDer Vorstand wurde in der ordentlichen Hauptversammlung vom 8. März 2012 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 7. März 2017 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder in Teilbeträgen mehrmals durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Aktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 2.667.500,00 zu erhöhen. Das Eigenkapital entwickelte sich unter Berücksichtigung des Erwerbs eigener Aktien wie folgt: scroll
5. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalkosten (TEUR 1.752) sowie für Provisionen (TEUR 112) und ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR 107). 6. VerbindlichkeitenAlle Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen in Höhe von EUR 412.575,32 (i. V. EUR 6.491,98) und Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 944.438,17 (i. V. EUR 202.570,97) enthalten. Die Forderungen entfallen mit EUR 412.575,32 (i. V. EUR 6.491,98) auf den Liefer- und Leistungsverkehr. Die Verbindlichkeiten entfallen mit EUR 537.858,49 (i. V. EUR 202.570,97) auf den Liefer- und Leistungsverkehr. In den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht sind Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von EUR 102.477,70 (i. V. EUR 0,00) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind in Höhe von TEUR 407 durch eine Globalzession der Forderungen sowie einer Sicherungsübereignung des Anlagevermögens gesichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen branchenübliche Eigentumsvorbehalte an den gelieferten Gegenständen. Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen: scroll
7. Latente SteuernLatente Steuern werden insbesondere für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen im Zusammenhang mit der Fremdwährungsbewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten sowie bei den sonstigen Rückstellungen ermittelt. Zusätzlich zu den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Die Bewertung der temporären Differenzen und der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge erfolgt mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer in Höhe von insgesamt 27,725 %. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Im Wirtschaftsjahr 2011/2012 ergab sich ein Überhang an aktiven latenten Steuern. Dieser wurde in Ausübung des Wahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. II. Gewinn-und-Verlust-Rechnung1. UmsatzerlöseDie Umsatzerlöse lassen sich wie folgt nach Tätigkeitsbereichen verteilen: scroll
Dabei werden 11,2 % der Umsätze im Inland (TEUR 2.352), 28,1 % im europäischen Ausland (TEUR 5.943) und 60,7 % im übrigen Ausland (TEUR 12.804) erzielt. 2. Periodenfremde Erträge und AufwendungenUnter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 102 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen sowie um Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens. Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 23 ausgewiesen. Es handelt sich im Wesentlichen um Reisekosten für Vorjahre. Unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 37 enthalten. 3. Verbundene UnternehmenIn den Erträgen aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens sind Zinsen in Höhe von EUR 64.029,65 (i. V. EUR 57.581,64) von verbundenen Unternehmen enthalten. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge betreffen mit EUR 0,00 (i. V. EUR 77,34) und die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen betreffen mit EUR 6.579,68 (i. V. EUR 0,00) verbundene Unternehmen. 4. KursgewinneIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind unrealisierte Kursgewinne in Höhe von EUR 20.577,83 (i. V. EUR 36.805,71) enthalten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten unrealisierte Kursverluste in Höhe von EUR 8.960,96 (i. V. EUR 0,00). C. SONSTIGE ANGABEN1. BeteiligungsverhältnisseDie Gesellschaft ist am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen mit mindestens 20 % unmittelbar beteiligt: scroll
2. PersonalDie durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Angestellten beträgt (inklusive der Betriebsstätten) 110. 3. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen in folgender Höhe: scroll
Es besteht ein Bestellobligo betreffend Investitionen in Sachanlagen in Höhe von TEUR 145. 4. Organe der GesellschaftDer Aufsichtsrat setzt sich wie folgt zusammen: Dr. Winfried Holtermüller (Rechtsanwalt), Stuttgart (Vorsitzender) Prof. Dr. Werner Wiesbeck (Professor für Höchstfrequenztechnik und Elektronik), Keltern (stellv. Vorsitzender) Dipl.-Finw. Karl Hensinger (Finanzwirt), Laupheim Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Holtermüller übt als weiteres Mandat in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG das Amt des Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Jagsttalbahn AG aus. Dem Vorstand gehören an die Herren: Dr. Ing. Manfred Lebherz (Vorstand Finanzen, Investor Relations, Vertrieb), Lichtenau Dr. Ing. Georg Schöne (Vorstand Forschung & Entwicklung, Personal, strategische Entwicklung Soft- und Hardware), Lichtenau Dipl.-Ing. Roland Götz (Vorstand Consulting, Engineering Services, strategische Entwicklung Beratungsdienstleistungen), Rheinmünster Im Geschäftsjahr 2011/2012 wurden Gehaltsaufwendungen für den Vorstand in Höhe von insgesamt TEUR 1.102 (i. V. TEUR 979) erfasst. Davon betreffen TEUR 717 (i. V. TEUR 680) fixe, d. h. erfolgsunabhängige Vergütungen und TEUR 385 (i. V. TEUR 299) variable erfolgsbezogene Vergütungsanteile. Die variablen Vergütungsanteile enthalten in Höhe von TEUR 32 (i. V. TEUR 0) Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung. Die Aufsichtsratsmitglieder erhalten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2011/2012 Bezüge in Höhe von TEUR 33 (i. V. TEUR 33). Herr Dr. Manfred Lebherz hält zum Bilanzstichtag 1.537.862, Herr Dr. Georg Schöne 1.612.454 und Herr Roland Götz 4.148 Aktien. Die Mitglieder des Aufsichtsrates halten 14.546 Aktien. 5. Honorar des Abschlussprüfers (ohne Umsatzsteuer)scroll
6. Konzern-AbschlussDie LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau, ist nach § 290 HGB zur Aufstellung eines Konzern-Abschlusses verpflichtet. Die Veröffentlichung des Konzern-Abschlusses erfolgt im Bundesanzeiger. 7. Mitteilungen gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHGa) Mitteilung vom 19. September 2007"Die IFM Independent Fund Management AG, Austrasse 9, 9490 Vaduz, Fürstentum Liechtenstein, hat uns mit Schreiben vom 11.07.2007 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der Verwaltungsgesellschaft IFM Independent Fund Management AG als Treuhänder für den Fonds Scherrer Small Caps Europe an der LS telcom AG am 05.07.2007 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und nun 6,81 % (Anzahl der Stimmrechte: 363.332) beträgt." b) Mitteilung vom 3. November 2010"Herr Günter Weispfenning, Frankfurt/Main, hat uns mit Schreiben vom 03.11.2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, ISIN DE0005754402, WKN: 575440, am 29.10.2010 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,18 % (Anzahl der Stimmrechte: 169.732 Stimmrechte) betragen hat." c) Mitteilung vom 16. November 2010"Herr Günter Weispfenning, Deutschland, hat uns am 12.11.2010 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, ISIN DE0005754402, WKN: 575440, am 09.11.2010 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 5,05 % (Anzahl der Stimmrechte: 269.253 Stimmrechte) betragen hat." d) Mitteilung vom 22. Mai 2012"Frau Ingrid Weispfenning, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18.05.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, am 02.11.2011 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten und an diesem Tag 9,39 % (das entspricht 501.139 Stimmrechten) betragen hat. 5,07 % (270.447 Stimmrechte) davon hielt Frau Ingrid Weispfenning als Mitglied der Erbengemeinschaft nach Herrn Günter Weispfenning, bestehend aus Frau Ingrid Weispfenning und Frau Christiane Weispfenning. Außerdem hat uns Frau Ingrid Weispfenning, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 21.05.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, am 16.11.2010 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten und an diesem Tag 3,03 % (das entspricht 161.610 Stimmrechten) betragen hat." e) Mitteilung vom 22. Mai 2012"Frau Christiane Weispfenning, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18.05.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, am 02.11.2011 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten und an diesem Tag 5,11 % (das entspricht 272.447 Stimmrechten) betragen hat. 5,07 % (270.447 Stimmrechte) davon hielt Frau Christiane Weispfenning als Mitglied der Erbengemeinschaft nach Herrn Günter Weispfenning, bestehend aus Frau Ingrid Weispfenning und Frau Christiane Weispfenning. Außerdem hat uns Frau Christiane Weispfenning, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18.05.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, am 05.03.2012 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte unterschritten und an diesem Tag 2,31 % (das entspricht 123.263 Stimmrechten) betragen hat." f) Korrekturmitteilung vom 16. Juli 2012"Frau Ingrid Weispfenning, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18.05.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, am 02.11.2011 die Schwelle von 5 % der Stimmrechte überschritten und an diesem Tag 9,39 % (das entspricht 501.139 Stimmrechten) betragen hat. Hiervon sind ihr 0,43 % der Stimmrechte gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nummer 1 WpHG zuzurechnen. 5,07 % (270.447 Stimmrechte) davon hielt Frau Ingrid Weispfenning als Mitglied der Erbengemeinschaft nach Herrn Günter Weispfenning, bestehend aus Frau Ingrid Weispfenning und Frau Christiane Weispfenning. Außerdem hat uns Frau Ingrid Weispfenning, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 21.05.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, am 16.11.2010 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten und an diesem Tag 3,03 % (das entspricht 161.610 Stimmrechten) betragen hat." g) Korrekturmitteilung vom 16. Juli 2012"Frau Christiane Weispfenning, Deutschland, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18.05.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, am 02.11.2011 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten und an diesem Tag 5,11 % (das entspricht 272.447 Stimmrechten) betragen hat. Hiervon sind ihr 0,47 % der Stimmrechte gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nummer 1 WpHG zuzurechnen. 5,07 % (270.447 Stimmrechte) davon hielt Frau Christiane Weispfenning als Mitglied der Erbengemeinschaft nach Herrn Günter Weispfenning, bestehend aus Frau Ingrid Weispfenning und Frau Christiane Weispfenning. Außerdem hat uns Frau Christiane Weispfenning, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 18.05.2012 mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, am 05.03.2012 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte unterschritten und an diesem Tag 2,31 % (das entspricht 123.263 Stimmrechten) betragen hat." 8. Mitteilung gemäß § 26 Abs. 1 Satz 2 WpHGMitteilung vom 27. Juli 2011"Die LS telcom AG, Lichtenau, Deutschland, teilt gemäß § 26 Abs. 1 Satz 2 WpHG mit, dass ihr Anteil an eigenen Aktien am 27.07.2011 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,003% (das entspricht 160.220 Stimmrechten) betragen hat." 9. Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex nach § 161 AktGAm 6. Dezember 2011 haben Vorstand und Aufsichtsrat die jährliche Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben und den Aktionären auf der Webseite der Gesellschaft (www.LStelcom.com) dauerhaft zugänglich gemacht. D. ERGEBNISVERWENDUNGSVORSCHLAGDer Vorstand schlägt vor, vom Bilanzgewinn der Gesellschaft in Höhe von EUR 3.728.616,50 einen Betrag von EUR 0,15 je dividendenberechtigter Aktie als Dividende auszuschütten und den verbleibenden Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Lichtenau, 15. November 2012 LS telcom Aktiengesellschaft Der Vorstand Dr. Manfred Lebherz Dr. Georg Schöne Dipl.-Ing. Roland Götz Lagebericht für das Geschäftsjahr 2011/2012der LS telcom Aktiengesellschaft, LichtenauA. GESCHÄFT UND RAHMENBEDINGUNGEN1. Marktumfeld und AbsatzentwicklungDas Geschäftsjahr 2011/2012 war noch mehr als das Vorjahr geprägt von großvolumigen Auftragseingängen, sowohl für sogenannte "Enterprise"-Softwaresysteme als auch für Komplettlösungen mit hohem integriertem Messtechnikanteil. Diese Neuaufträge und der bereits im Vorjahr deutlich gesteigerte Auftragsbestand sorgten nicht nur für einen weiteren deutlichen Umsatzzuwachs im Geschäftsjahr, sondern sichern dem Unternehmen auch wesentliche Umsatzerlöse für die kommenden zwei bis drei Jahre und über Anschluss-Wartungsvereinbarungen auch darüber hinaus. Wie in den Vorjahren zeigt das für uns relevante Marktumfeld eine starke Nachfrage, die auch für das kommende Geschäftsjahr aufrechterhalten werden dürfte. Gleichwohl dürften sich Auftragseingänge in der Höhe wie im Geschäftsjahr 2011/2012 mittelfristig nicht unbedingt wiederholen. Profitieren konnte die LS telcom AG von der vertrieblichen Arbeit der vergangenen Jahre und insbesondere auch durch Referenz-Großprojekte aus den Vorjahren. Beides trug dazu bei, Kunden von den Produkten der LS telcom AG zu überzeugen und insbesondere Großprojekte in der Golfregion, Asien und Kanada zu sichern. Plangemäß konnte so letztlich nicht nur der Umsatz, sondern auch das Ergebnis deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Der Jahresüberschuss von EUR 2,26 Mio. legte gegenüber dem Vorjahresergebnis von EUR 1,65 Mio. um 37 % zu. Das Betriebsergebnis zeigt einen Anstieg von EUR 1,85 Mio. auf EUR 2,48 Mio., was einer Steigerung um 34 % im Vorjahresvergleich entspricht. Dieses erfreuliche Ergebnis resultiert vor allem aus dem 18 %-igen Umsatzanstieg sowie einer deutlichen Erhöhung an unfertigen Leistungen zum Geschäftsjahresende, so dass sich trotz eines deutlich höheren Materialeinsatzes als im Vorjahr ein 25 %-iger Zuwachs des Rohertrags, d. h. ein Plus von EUR 3,06 Mio., ergibt. Im Vergleich dazu stiegen die Aufwendungen für Personal, die Abschreibungen und der sonstige betriebliche Aufwand um insgesamt lediglich EUR 2,50 Mio. an. In Teilbereichen des von der LS telcom AG adressierten Markts besteht ein unverändert starker Wettbewerb. In diesem Umfeld konnte sich die LS telcom AG im vergangenen Geschäftsjahr jedoch sehr erfolgreich behaupten und in den meisten Ausschreibungsverfahren, in denen LS telcom-Lösungen angeboten wurden, die Kunden überzeugen. Der anzahl- und umsatzmäßig größte Anteil der neuen Aufträge wurde von Bestandskunden erteilt. Dem Unternehmen gelang es damit, seine Marktposition und das Geschäft mit bestehenden Kunden weiter zu festigen. Technologisch hat das Unternehmen seinen Vorsprung zum Wettbewerb speziell im Bereich Systemlösungen für Regulierungsbehörden weiter vergrößert und das Produktportfolio in diesem Bereich durch das Angebot hardwarenaher Speziallösungen für die Funküberwachung erheblich erweitert. Die Umsatzerlöse aus dem reinen Beratungsgeschäft blieben zwar um 14 % unter dem hohen Niveau des Vorjahres, lagen aber immer noch klar über den in den davorliegenden Geschäftsjahren erreichten Beratungsumsätzen. Insbesondere Projekte aus dem Umfeld der Digitalisierung von Sicherheits- und Betriebsfunknetzen trugen hierzu bei. Die LS telcom AG weist im Geschäftsjahr 2011/2012 gegenüber dem Vorjahr einen Umsatzzuwachs von rund 18 % und Umsatzerlöse von EUR 21,10 Mio. (i. V. EUR 17,94 Mio.) aus. Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderungen (TEUR 1.024) sowie der sonstigen betrieblichen Erträge (TEUR 867) ergibt sich eine Gesamtleistung von EUR 22,99 Mio., die ca. 22 % über der des Vorjahres (EUR 18,84 Mio.) liegt. Der Auftragseingang in Höhe von EUR 22,1 Mio. (i. V. EUR 29,8 Mio.) lag 2011/2012 für die LS telcom AG nur bei gut 74 % des Vorjahreswerts. Durch den sehr hohen Auftragseingang bei verschiedenen Tochtergesellschaften wird die LS telcom AG über die direkt akquirierten Aufträge hinaus von konzerninternen Unterbeauftragungen profitieren können. Mehrere laufende Verhandlungen mit hoher Auftragswahrscheinlichkeit stimmen uns auch für die künftige Geschäftsentwicklung des Unternehmens optimistisch. Der Umsatz gliedert sich nach den beiden Berichtssegmenten "Softwaresysteme" und "Hardwarenahe Systeme und Dienstleistungen" wie folgt auf: scroll
Die Berichtssegmente sind hierbei wie folgt definiert: Das Segment "Softwaresysteme" beinhaltet das reine Softwaregeschäft, einschließlich des typischen Projektgeschäfts (mit Regulierungsbehörden und anderen Kunden), bei dem Produkte aus allen Geschäftsbereichen (Rundfunk-, Mobilfunk- und Richtfunkplanungsmodule sowie administrative Datenbanklösungen) zum Einsatz kommen und von der LS telcom in umfassende Systemlösungen integriert werden. Dieses Berichtssegment umfasst daneben auch das Geschäft mit einzelnen, softwarebasierten Funknetzplanungsprodukten (Einzelmodule) und betrifft damit überwiegend das klassische, skalierbare Software-Lizenzgeschäft. Der Verkauf von solchen Einzelmodulen enthält typischerweise weniger Anpassungsleistungen als die vorgenannten, umfangreicheren und komplexeren Software-Projekte. Das Segment "Hardwarenahe Systeme und Dienstleistungen" fasst die Teilgeschäfte mit Hardware-Systemlösungen sowie Netzplanungs- und Beratungstätigkeiten zusammen. Die Geschäfte dieser beiden Teilsegmente gehen üblicherweise mit höherem Materialeinsatz bzw. einem höheren Anteil an bezogenen Fremdleistungen einher. "Hardwarenahe Systeme" enthält Projektgeschäft aus der Lieferung und Implementierung von integrierten Funkmesssystemen sowie aus dem Aufbau von Sender- oder Generator-Containern, deren Installation und Inbetriebnahme. Unter "Dienstleistungen" werden sämtliche Tätigkeiten zusammengefasst, die die LS telcom AG in Form von Beratung, Planung, Ingenieurdienstleistungen und Trainings erbringt. Wie im vergangenen Jahr liegt der Umsatzanteil des Segments "Softwaresysteme" deutlich über dem des Segments "Hardwarenahe Systeme und Dienstleistungen". Mit weiterhin dominantem Anteil wurden 72 % (i. V. 67 %) der gesamten Umsatzerlöse durch "Softwaresysteme" erwirtschaftet. Die LS telcom AG hat sich als verlässlicher und kompetenter Dienstleister sowohl bei Mobil- und Rundfunkbetreibern als auch bei öffentlichen Auftraggebern und in der Großindustrie bei Betreibern von Betriebsfunknetzen ein exzellentes Renommee erarbeitet. Darauf aufbauend konnte sich das Unternehmen im Geschäft mit Planungs- und Beratungsdienstleistungen insbesondere im Zusammenhang mit der Einführung neuer Digitalfunknetze für Sicherheitsdienste (professioneller Mobilfunk) auch international weiter behaupten. In dem noch jungen Geschäftsbereich mit Hardware-Systemlösungen wurden die Entwicklung neuer Produkte vorangetrieben und Projekte in mehreren Ländern umgesetzt. Dabei gelang diesem Unternehmensbereich, nicht nur die Umsatzerlöse, sondern auch seine Profitabilität zu steigern. Die umsatzstärksten Projekte des abgelaufenen Geschäftsjahres betrafen die Einführung einiger größerer Frequenzmanagement-Systeme, die Integration von Funkmess- und Funksendersystemen sowie Planungs- und Beratungsgroßprojekte. Regional verteilten sich diese Projekte auf Kunden in Nordamerika und dem Mittleren Osten. Jeder dieser in den beiden Berichtssegmenten enthaltenen unterschiedlichen Teilmärkte bietet für sich hohes Entwicklungspotenzial und wird in den nächsten Jahren eine relevante Rolle für die Umsatzentwicklung des Unternehmens spielen. Der Geschäftsverlauf im Segment "Softwaresysteme" wurde im Gegensatz zum Vorjahr stark vom Bestandskundengeschäft bestimmt. Nachdem im Vorjahr immerhin gut 30 % der Umsatzerlöse mit Neukunden erwirtschaftet wurden, haben im Geschäftsjahr 2011/2012 vor allem Umsatzerlöse mit Bestandskunden zum Erfolg beigetragen. Im Segment "Hardwarenahe Systeme und Dienstleistungen" wurden in etwa dieselben Umsatzerlöse erzielt wie im Vorjahr. Das negative Ergebnis resultiert hier aus Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen für neue Produkte im hardwarebezogenen Geschäft sowie Aufwendungen zur Markterschließung für dieses Teilsegment, das mit einer vergleichsweise geringen Marge verbunden ist. Der Auslandsanteil der Umsatzerlöse liegt im Berichtszeitraum mit 89 % (i. V. 83 %) über dem des Vorjahres. Die Exportumsätze innerhalb Europas liegen bei 28 % und in den restlichen Regionen bei 61 % (darunter der Mittlere Osten mit 38 %, Asien/Pazifik mit 12 % und Nordamerika mit 10 %). 2. UnternehmenssituationSoftwaresystemeIm Geschäftsjahr 2011/2012 verzeichnete die LS telcom AG in diesem Segment eine sehr gute Nachfrage. Im Verlauf des Geschäftsjahres wurden daraus mehrere Großprojekte beauftragt, insbesondere von Regulierungsbehörden und sonstigen Frequenzverwaltungsorganisationen. Mit einem Anstieg um 26 % gegenüber dem Vorjahr weist das Segment ein starkes Umsatzwachstum aus. Aufgrund der hohen Auslastung war das Unternehmen gezwungen, schnell Ressourcen aufzubauen und dabei auch in stärkerem Umfang als in der Vergangenheit auf externe Berater zurückzugreifen. Dies hatte eine entsprechende Verringerung der Marge zur Folge und drückt sich letztlich in einem Beitrag zum Betriebsergebnis in Höhe von EUR 2,71 Mio. aus (i. V. EUR 2,92 Mio.). Der Umsatz im Segment "Softwaresysteme" wurde aus einer ausgewogenen Mischung von Neugeschäft und Folgegeschäft (Systemerweiterung und Wartung) mit Bestandskunden erwirtschaftet. Wesentliche Beiträge resultierten aus Geschäften mit deutschen Behörden und Systemherstellern sowie aus Projekten in Australien, Bahrain, Großbritannien, Kanada, Oman und Saudi Arabien. Hardwarenahe Systeme und DienstleistungenDas Umsatzniveau des Vorjahres wurde in diesem Segment wieder erreicht. Der Dienstleistungsbereich konnte vor allem von langfristigen Verträgen und Nachfolgegeschäft daraus profitieren. Diese Beratungsprojekte sichern auch einen guten Teil der Erlöse für das neue Geschäftsjahr ab und sorgen für eine ordentliche Grundauslastung. Die im Segment "Hardwarenahe Systeme und Dienstleistungen" erzielten Umsatzerlöse von EUR 5,95 Mio. (i. V. EUR 5,93 Mio.) setzen sich zusammen aus ca. 63 % Dienstleistungen und 37 % Umsätzen aus hardwarenahen Systemen. Hardwarenahe SystemeUnter dem Teilsegment "Hardwarenahe Systeme" werden innerhalb der LS telcom-Firmengruppe sehr unterschiedliche Produkte entwickelt und vermarktet. Diesen Produkten ist gemein, dass sie an denselben Kundenkreis wie die Produkte aus dem bisherigen Kerngeschäft (Spektrum Management Softwaresysteme, Planungstools und Planungsdienstleistungen) adressiert sind und eine attraktive Ergänzung zu dem bisher rein "immateriellen" Produktportfolio der LS telcom darstellen. Am Hauptsitz der LS telcom AG werden neue Verfahren und Systeme zur kleinzelligen Überwachung der Spektrumnutzung entwickelt. Dazu gehören stationäre Langzeit-Messverfahren mit intelligentem Datenmanagement von Terabytes an Messdaten ebenso wie neuartige Mess-Sensoren für fliegende Plattformen, wie sie dann z. B. auf speziell hochgerüsteten Modellhubschraubern bei der Colibrex GmbH oder der LS of South Africa Radio Communication Services (Pty) Ltd. zum Einsatz kommen. Die südafrikanische Tochtergesellschaft hat sich außerdem auf die Herstellung von Sender- und zugehörigen Energieversorgungscontainern spezialisiert, nimmt diese in Betrieb und sorgt auch für deren messtechnische Validierung vor Ort. Dieses Geschäft hat sich aus der Herstellung digitaler TV-Sendercontainer für Afrika sehr stark entwickelt und bietet gutes Potenzial für weiteres Wachstum im Rundfunk- wie auch Mobilfunkbereich. DienstleistungenDie LS telcom AG erbringt in dem Geschäftsbereich "Consulting & Engineering" umfassende Trainings-, Planungs- und Beratungsdienstleistungen für unterschiedliche Kunden, unter anderem für spezielle Nutzer von Funkfrequenzspektrum, Netzbetreiber und Regulierungsbehörden. Das Geschäftsfeld wurde durch den Bedarf an Beratungs- und Planungsdienstleistungen von Systemherstellern und Betreibern von Sicherheitsfunknetzen gut ausgelastet. Im Umfeld des Aufbaus von digitalen Behörden- und Sicherheitsfunknetzen (in Deutschland beispielsweise das "BOS-Netz" für Behörden mit Ordnungsaufgaben wie Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte) sieht die LS telcom AG auch für die Zukunft großes Potenzial, speziell im hochwertigen Beratungsbereich. Aus dem Rundfunkbereich wurde im Rahmen der laufenden Digitalisierung der terrestrischen Rundfunksysteme besonders in Afrika und Asien die Expertise von LS telcom nachgefragt. Beratungs- und Planungsleistungen bezogen sich dabei auf die Unterstützung bei der Erstellung von Angeboten für komplette landesweite Netze, bis hin zur Detailplanung und Validierung von neuen TV-Sendern. Die seit 2002 etablierte Training Academy steuerte auch im vergangenen Geschäftsjahr wieder verlässlich zum Umsatz bei. Darüber hinaus ist diese Einrichtung auch als ein sehr wertvolles Marketing-Instrument für das Unternehmen zu sehen. Trainingsseminare fanden sowohl am Sitz des Unternehmens als auch bei Kunden statt. 3. Niederlassungen und ausländische GesellschaftenDie LS telcom AG unterhält zum Ende des Geschäftsjahres 2011/2012 eine Niederlassung in Budapest. Das Büro in Ungarn dient vorwiegend der Vor-Ort-, Projekt- und Vertriebsunterstützung sowie der lokalen Anpassung einzelner Softwaremodule. Daneben betreibt das Unternehmen ein Repräsentationsbüro in Maskat/Oman. Von dort aus erfolgt der maßgebliche Vertrieb in den gesamten arabischsprachigen Raum sowie die lokale Projektunterstützung. Beteiligungen der LS telcom AG bestehen zum 30. September 2012 bei der LS telcom Limited, Ottawa/Kanada, bei der LS telcom SAS, Vélizy/ Frankreich, bei der LS of South Africa Radio Communication Services (Pty) Ltd., Ruimsig/Südafrika, bei der LS telcom Inc., Bowie, Maryland/ USA, bei der Colibrex GmbH, Lichtenau, bei der Vision2Comm GmbH, Lichtenau, sowie bei der NG Networks Co., Ltd. in Suzhou/China. Die kanadische Tochtergesellschaft LS telcom Limited bearbeitet insbesondere den Markt für Software und Beratungsleistungen für die Frequenzverwaltung bei Regulierungsbehörden und konzentriert sich regional vorrangig auf Kanada, Lateinamerika sowie ausgewählte Länder in Asien und Afrika. Die französische Tochterfirma LS telcom SAS vertreibt das gesamte LS telcom-Produktportfolio und bedient vorrangig den französischsprachigen Markt. Außerdem ist die LS telcom SAS hauptverantwortlich für Projekte auf Basis der sogenannten "Professional Systemlösungen" (typischerweise kleinere bis mittelgroße Projekte ohne Einsatz von SOA-Technologie, d. h. ohne serviceorientierte Architektur). Die LS of South Africa Radio Communication Services (Pty) Ltd. erbringt Beratungs- und Planungsleistungen in Afrika und unterstützt zudem auch den Vertrieb, die Wartung und das Testen von LS telcom-Softwarelösungen. Die südafrikanische Tochter hat in den vergangenen Jahren außerdem erfolgreich einen Geschäftszweig für den Aufbau von Sendern und Antennenanlagen etabliert. Die Vision2Comm GmbH war während des Geschäftsjahres nur in sehr geringem Umfang mit besonderen Beratungsprojekten operativ tätig. Die Colibrex GmbH mit Sitz in Lichtenau entwickelt und vermarktet neue messtechnische Lösungen auf fliegenden Plattformen und darauf basierende Dienstleistungen. Die LS telcom Inc. in Bowie, Maryland, USA, kümmert sich um den US-amerikanischen Markt und vermarktet dort einerseits das bestehende Produktportfolio der LS telcom Gruppe, wird künftig aber auch US-spezifische Produkte für den dortigen Homeland Security und Militärmarkt entwickeln. An der NG Networks Co., Ltd. hält die LS telcom AG einen Anteil von 40 %. Die NG Networks Co., Ltd. ist Hauptvertriebspartner der LS telcom AG für den chinesischen Markt. Daneben erbringt die NG Networks Co., Ltd. auch Softwareentwicklungsleistungen (spezifische Auftragsentwicklungen für die LS telcom AG, Anpassungen für den chinesischen Markt und Entwicklung eigener Produkte). Über die abgeschlossene Vertriebsvereinbarung hat sich die LS telcom AG auch Vertriebsrechte an den von NG Networks Co. Ltd. entwickelten Produkten, spezielle Planungslösungen für WIMAX- und LTE-Netze, gesichert. Die NG Networks Co., Ltd. wird im IFRS-Konzern-Abschluss "at equity" bilanziert und bleibt im Konsolidierungskreis der LS telcom Gruppe unberücksichtigt. Die wirtschaftliche Entwicklung der älteren ausländischen Tochtergesellschaften ist zufriedenstellend und entspricht weitgehend den Erwartungen. Die beiden jüngeren Töchter Colibrex GmbH und LS telcom Inc. liegen etwas hinter den ursprünglichen Erwartungen zurück, wobei von beiden Gesellschaften im Verlauf des Geschäftsjahres vorrangig in die Entwicklung spezifischer Produkte für ihren jeweiligen Kundenkreis investiert wurde, weshalb nun auch mittelfristig mit stärkerem Vertriebserfolg gerechnet wird. 4. MitarbeiterIm Verlauf dieses Geschäftsjahres erhöhte sich der Personalbestand des Unternehmens geringfügig von durchschnittlich 103 Mitarbeitern auf 110 Mitarbeiter. Zum 30. September 2012 waren im Unternehmen insgesamt 116 (i. V. 106) Mitarbeiter beschäftigt. 5. ProduktentwicklungIm Unternehmen ist unverändert die überwiegende Anzahl der Mitarbeiter in der Entwicklung tätig, wobei die Schwerpunkte in der Entwicklung und der Integration bestehender Softwaremodule in Fremdsysteme und in der Weiterentwicklung webbasierter Funktionalität lagen. Daneben wurden während des Geschäftsjahres 2011/2012 im Rahmen der hardwarebezogenen Systementwicklung spezielle Softwarelösungen zur Erfassung und Prozessierung großer Messdatenmengen und auch entsprechend dazu kompatible Messsysteme entwickelt. Im vergangenen Geschäftsjahr erfolgten Entwicklungen sowohl unter Einsatz von eigenen Personalressourcen als auch unter Zuhilfenahme externer Entwicklungskapazitäten. Im Rahmen der Produktentwicklung wurden unverändert auch bestehende Kooperationen mit verschiedenen Hochschulen gepflegt. 6. Forschung und EntwicklungFür die Entwicklung neuer Standard-Softwareprodukte sowie für Forschung und allgemeine Entwicklung wurden von der LS telcom AG Aufwendungen in Höhe von EUR 3,2 Mio. (i. V. EUR 3,1 Mio.) als Aufwand erfasst. 7. Die LS telcom AG an der BörseDie LS telcom AG war während des Geschäftsjahres im Handelssegment "General Standard" des geregelten Marktes an der Frankfurter Wertpapierbörse notiert. Ausgehend von einem Kurs bei EUR 3,50 am 03.10.2011 stieg der Wert der LS telcom-Aktie ab Mitte Januar 2012 auf über EUR 4,00 und hielt sich im Bereich um vier Euro bis Mitte Juli 2012. Aufgrund positiver Nachrichten erfolgte dann bis Mitte August ein Kursanstieg bis auf den Jahreshöchststand von EUR 5,23. Im Bereich um fünf Euro stabilisierte sich der Kurs dann im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2011/2012 und schloss zum Ende der Periode am 28.09.2012 bei einem Wert von EUR 5,20. Die LS telcom-Aktie verteuerte sich damit um 49 %. Der Prime Telecommunication Index gewann im Vergleichszeitraum um 20,73 % an Wert. Die Marktkapitalisierung wuchs zum 28.09.2012 auf EUR 27.742.000, nachdem sie sich noch zu Geschäftsjahresbeginn auf EUR 18.651.160 belief. Pro Börsentag wurden in der letzten Periode durchschnittlich 2.636 LS telcom-Aktien im Gegenwert von EUR 11.657 an den deutschen Börsen gehandelt, was einen Rückgang der Handelsintensität in Aktienstückzahlen um 54,18 % gegenüber dem Vorjahr bedeutet (i. V. 5.752 LS telcom-Aktien bzw. EUR 21.394 je Börsentag). Alle oben aufgeführten Kurswerte beziehen sich auf das elektronische Handelssystem der Frankfurter Wertpapierbörse. B. ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE1. Geschäftsverlauf, Umsatz- und ErgebnisentwicklungIm Geschäftsjahr 2011/2012 hat die LS telcom AG ihr Ziel, sowohl umsatzseitig zu wachsen als auch das Ergebnis zu steigern, erfüllt. Die während des Geschäftsjahres erfahrene Ballung an Großaufträgen stellte und stellt das Unternehmen immer noch vor die Herausforderung, diesen Erfolg auch vertragsgemäß zu bewältigen und die hohen Kundenerwartungen nicht zu enttäuschen. Ressourcenseitig hat die LS telcom AG bereits mit einer Erhöhung der Mitarbeiterzahl sowie der Beauftragung diverser externer Berater mit einschlägiger Erfahrung in unserem Produkt- und Kundenumfeld reagiert, was sich auch in den entsprechenden Aufwandszahlen der Gewinn-und-Verlust-Rechnung widerspiegelt. Die Marktlage war während des Geschäftsjahres durchweg positiv, geprägt von einer insgesamt sehr guten Nachfrage und von der immer noch gegenwärtigen Finanzkrise nicht wesentlich beeinflusst. Aufgrund der gegebenen technischen (neue Funktechnologien wie z. B. "White Space" Nutzung) und politischen Rahmenbedingungen (Fokus auf die Steigerung der sogenannten "Spektrum Effizienz" und Erstellung entsprechender Datenbank- und Managementsysteme) weltweit ist aus Sicht des Unternehmens ein Abklingen der positiven Marktstimmung mittelfristig nicht zu erwarten. Das positive Renommee des Unternehmens, die bewiesene langjährige Verlässlichkeit und die Qualität der LS telcom-Produkte waren für die Kunden in den meisten Fällen wichtigere Entscheidungskriterien als der reine Preisvergleich. Das Unternehmen konnte einige strategisch äußerst wertvolle Projekte in den unterschiedlichen Teilmärkten (Sicherheitsfunknetze sowie militärische und zivile Frequenzmanagement-Systeme) erfolgreich akquirieren und implementieren. Diese Projekte bergen jeweils hohes Potenzial für künftiges Nachfolgegeschäft mit diesen Kunden sowie aufgrund deren Referenzcharakters auch für die Geschäftsentwicklung in diesen Teilmärkten. Der Umsatz des Unternehmens stieg gegenüber dem Vorjahr (EUR 17,94 Mio.) um 18 % auf EUR 21,10 Mio. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 867 (i. V. TEUR 791) führen zusammen mit den Bestandsveränderungen in Höhe von TEUR 1.024 (i. V. TEUR 110) zu einer gegenüber dem Vorjahr um 22 % höheren Gesamtleistung von EUR 22,99 Mio. (i. V. EUR 18,84 Mio.). Sonstige betriebliche Erträge enthalten als wesentliche Posten Erlöse aus Fördermitteln (TEUR 164) sowie Währungsgewinne (TEUR 481). Der Materialaufwand fiel mit insgesamt EUR 7,05 Mio. um knapp 17 % höher aus als im Vorjahr (EUR 6,03 Mio.). Hinter diesen Aufwendungen stehen überwiegend externe Entwicklungsressourcen und projektbezogene Unterbeauftragungen an Dienstleistungsunternehmen und Tochterunternehmen in Beratungs- und Softwaresystemprojekten. Daneben fielen im Rahmen der durchgeführten Projekte Zukäufe von Computer-Hardware, Geodaten und im Wesentlichen von Hardware zur Erfüllung unserer Lieferverpflichtungen für Funküberwachungssysteme im Rahmen von Kundenprojekten an. Konzernintern wurden hierbei Leistungen in Höhe von EUR 1,17 Mio. eingekauft. Wie in den vergangenen Jahren wurde grundsätzlich eine konservative, im Wesentlichen auf Erhaltungsinvestitionen ausgerichtete Investitionspolitik verfolgt. Aufgrund der gestiegenen Anforderungen aus Kundenprojekten und der gestiegenen Mitarbeiterzahl erfolgte noch zum Ende des Vorjahres eine größere Investition zur Aufrüstung der Unternehmens-IT-Infrastruktur. Während des Geschäftsjahres wurde zudem in den Ausbau neuer Büroräume und eine neue Produktionshalle investiert. Dies schlägt sich in erhöhten Abschreibungen nieder, die mit TEUR 440 auf einem deutlich höheren Niveau als im Vorjahr (i. V. TEUR 342) liegen, was nahezu dem Wert der davorliegenden Geschäftsjahre entspricht. Der Personalaufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 17 % von EUR 7,93 Mio. auf EUR 9,30 Mio. erhöht, was einerseits auf die Zunahme des Personalstamms und Gehaltserhöhungen, insbesondere in Form von variablen Vergütungen, sowie andererseits auf eine Prämienzahlung anlässlich des 20-jährigen Firmenbestehens zurückzuführen ist. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit EUR 3,72 Mio. ca. 38 % über denen des Vorjahres (EUR 2,69 Mio.). Wesentliche Unterschiedsposten im Vergleich zum Vorjahr sind Instandhaltungsmaßnahmen an den Betriebsgebäuden (TEUR 141), die erstmals im Geschäftsjahr anfielen, um TEUR 206 gestiegene Vertriebs- und Reiseaufwendungen sowie um TEUR 336 höhere Rechts- und Beratungskosten. Unter dem Strich ergibt sich ein Jahresergebnis von TEUR 2.261 (i. V. TEUR 1.649). Das Ergebnis je Aktie beläuft sich damit auf EUR 0,44 (i. V. EUR 0,32). Etwa 60 % des Umsatzes wurden im Geschäftsjahr mit 11 Kunden erzielt. Im Vorjahr wurde derselbe Umsatzanteil mit 7 Kunden erreicht. Konkrete Abhängigkeiten von Einzelkunden oder -projekten bestehen nicht. 2. Vermögenslage und InvestitionenDie Bilanz zum 30. September 2012 weist bei einer Bilanzsumme von EUR 22,23 Mio. (i. V. EUR 20,58 Mio.) ein Eigenkapital von EUR 15,0 Mio. (i. V. EUR 13,28 Mio.) aus. Dies entspricht einer Eigenkapitalquote von rund 67 % (i. V. 65 %). AnlagevermögenDas Sachanlagevermögen und die immateriellen Vermögenswerte zeigen seit dem 30. September 2011 einen Anstieg um 111 % von EUR 1,05 Mio. auf EUR 2,22 Mio., was insbesondere durch Investitionen in eine neue Produktionshalle und Testanlagen für LS telcom-Funkmesssysteme begründet ist. Investiert wurde außerdem in Firmenfahrzeuge und sonstige Betriebs- und Geschäftsausstattung. Angesichts der langen Laufzeiten werden die an Tochterunternehmen gewährten Darlehen in der Position Ausleihungen an verbundene Unternehmen unter den Finanzanlagen ausgewiesen. Die Ausleihungen belaufen sich auf EUR 1,02 Mio. (i. V. EUR 1,46 Mio.). Durch die Rückführung eines wesentlichen Darlehensanteils durch die LS telcom Ltd. hat sich dieser Posten gegenüber dem Vorjahr deutlich verringert. Dem stehen Finanzierungshilfen an die LS telcom Inc. zum Aufbau des Geschäfts gegenüber. VorräteInfolge eines Großprojektes mit einem signifikanten Hardwareanteil, der bereits zu einem großen Teil beschafft wurde, hat sich der Bestand an unfertigen, noch nicht abgerechneten Projekten von EUR 0,6 Mio. im Vorjahr auf EUR 1,6 Mio. erhöht. Forderungen aus Lieferungen und LeistungenDer Wert dieser Position (EUR 3,68 Mio.) hat sich gegenüber dem Ende des letzten Geschäftsjahres (EUR 4,57 Mio.) um 20 % verringert. Die Forderungen bestehen überwiegend gegen Kunden mit sehr guter Bonität. Forderungen gegen verbundene UnternehmenDie Steigerung der Verbundforderungen um EUR 1,20 Mio. auf EUR 1,85 Mio. beruht vor allem auf Erbringung von Subunternehmerleistungen an das kanadische Tochterunternehmen für ein Großprojekt. Wertpapiere - Eigene AnteileDer Vorstand der LS telcom hatte in den Jahren 2008, 2009 und 2011 von seiner durch die Hauptversammlung erteilten Ermächtigung zum Rückkauf eigener Aktien Gebrauch gemacht. Der Bestand an eigenen Aktien zum 30.09.2012 beträgt insgesamt 174.000 Stück (i. V. 164.800 Stück). Insgesamt wurden die eigenen Aktien mit einem Betrag von TEUR 358 erworben. Der Nennwert der eigenen Aktien von EUR 174.000,00 wird im Eigenkapital vom Grundkapital abgesetzt und die Differenz zu den Anschaffungskosten bzw. zum bisherigen Bestandswert mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet. Flüssige MittelZum 30. September 2012 verfügt die LS telcom AG über einen Bestand an liquiden Mitteln in Höhe von EUR 6,18 Mio. (i. V. EUR 6,67 Mio.). Liquiditätsseitig weist die LS telcom AG damit im Vergleich zum Vorjahr einen um 7 % geringeren Betrag an verfügbaren Geldmitteln aus. Im Konzern der LS telcom AG betragen die liquiden Mitteln EUR 6,94 Mio. (i. V. EUR 7,53 Mio.). Daneben bestehen konzernweit längerfristig gebundene Bankguthaben in Höhe von TEUR 500. C. NACHTRAGSBERICHTVorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor. D. RISIKO- UND PROGNOSEBERICHT1. RisikomanagementGrundvoraussetzung zur Erreichung der Unternehmensziele ist die Nutzung von sich bietenden Chancen. Dabei geht die LS telcom AG bewusst Risiken ein, von deren frühzeitigem Erkennen und professioneller Bewältigung der Erfolg des Unternehmens abhängt. Nur wer seine wesentlichen Risiken rechtzeitig erkennt und ihnen systematisch begegnet, kann die sich bietenden Chancen unternehmerisch verantwortlich nutzen. Dieser Erkenntnis trägt die LS telcom AG Rechnung, indem sie die vorhandenen Maßnahmen zur Risikosteuerung in einem einheitlichen Risikomanagement-System zusammenfasst. Die Vorgaben der Unternehmensleitung an das Risikomanagement-System beinhalten:
Die nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshöhe mit Hilfe des Schadenserwartungswerts bewerteten Risiken wurden in die drei Klassen "zu beobachtende", "zu überwachende" und "zu berichtende Risiken (wesentliche Risiken)" kategorisiert. Die Vorgaben des Vorstands zum Risikomanagement sind in einem Risikomanagement-Handbuch dokumentiert. Zur zentralen Koordination des Risikomanagements innerhalb der Unternehmensgruppe wurde ein Risikomanagement-Beauftragter benannt. Auch der Aufsichtsrat der Gesellschaft wirkt aktiv und kontinuierlich an der Entwicklung und Fortschreibung des Risikomanagement-Systems der LS telcom AG mit. Das Risikomanagement ist als kontinuierlicher Prozess in die Unternehmenssteuerung und in das Berichtswesen integriert. Zum Nachweis der Funktionsfähigkeit des Risikomanagement-Systems werden die Ergebnisse der Erhebung und Bewertung von Risiken und die getroffenen Maßnahmen zur Bewältigung systematisch dokumentiert. Neben den quartalsweisen Gesamt-Risikoberichten werden neu auftretende Risiken, die vom Risikomanagement-Beauftragten als wesentlich für die Unternehmensgruppe bzw. den betroffenen Geschäftsbereich eingestuft werden, unverzüglich in Form von Ad-hoc-Berichten an den Vorstand der LS telcom AG sowie den Leiter des betroffenen Segments gemeldet. Unterstützend zu diesem Risikoreporting werden zusätzliche Kommunikationsmaßnahmen wie z. B. Aufsichtsrats- und Vorstandssitzungen, Sitzungen der Segmentleiter/Prokuristen, Ergebnisberichte der Bereichsleiter sowie ein regelmäßiges Finanzberichtswesen eingesetzt. 2. Internes Kontrollsystem (IKS)Das interne Kontrollsystem (IKS) ist ein die ganze Organisation umspannendes Netz, in das neben der Rechnungslegung auch weitere Geschäftsprozesse (z. B. Personalwesen, Lohnbuchhaltung, Einkauf, Vertrieb, Angebotserstellung, Projektimplementierung einschließlich der Abwicklung von Abnahmeprozeduren, Change Requests, Garantie- und Wartungsleistungen) mit ihren jeweiligen organisatorischen und technischen Abläufen eingebunden sind. Ziel der von uns eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs- und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und der gesetzlichen Vorschriften sollen durch das installierte IKS gewährleistet werden. Das konzernweit für alle wesentlichen Vorgänge geltende Vier-Augen-Prinzip, definierte Prozesse in allen wesentlichen Bereichen, das Controlling aller Gesellschaften sowie die Antizipation derjenigen Risiken, die die strategischen oder operativen Maßnahmen und damit die Realisierung von Wert- und Wachstumspotenzialen beinträchtigen können, runden das System ab. Darüber hinaus tragen die Nutzung von praxisbewährten und kontinuierlich aktualisierten Datenverarbeitungssystemen zusammen mit klar definierten Geschäftsprozessen für die Auftragsabwicklung, Buchhaltung, Reporting, das Personalwesen, den Vertrieb und den Einkauf sowie regelmäßige Schulungen der verantwortlichen Nutzer zur Qualitätssicherung bei. Das im Unternehmen etablierte IKS fußt auf folgenden Prinzipien:
Der Vorstand der LS telcom-Gruppe führt die einzelnen operativen Gesellschaften mithilfe effizienter Steuerungs- und Kontrollsysteme auf der Basis eines zentralen CRM-Systems und zusätzlicher Hilfswerkzeuge auf Microsoft Excel Basis (z. B. Umsatz- und Liquiditätsvorausschau). Der Vertrieb, die zentrale Finanzabteilung und die verantwortlichen Mitarbeiter der Tochtergesellschaften informieren den Vorstand kontinuierlich und zeitnah über den Stand aktueller Vertriebschancen, Umsatz-, Zahlungseingangs- und Auftragszahlen. Diese Informationen werden mit dem zentralen CRM-System verdichtet und stehen dem Vorstand sowie, abhängig von den Zugriffsrechten, auch den zuständigen Mitarbeitern soweit zur Verfügung wie diese solche Informationen zur Erledigung ihrer Aufgaben benötigen. Rechnungslegungsbezogenes IKSDie LS telcom AG verfügt über umfangreiche Strukturen, Systeme und Maßnahmen, welche die Effektivität und Sicherheit des Rechnungslegungsprozesses einschließlich der Erstellung von Einzel- und Konzern-Abschluss gewährleisten. Grundlage des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagement-Systems ist die enge Zusammenarbeit zwischen den Geschäftsführern der Gesellschaften und dem Vorstand der LS telcom AG sowie den zentralen Abteilungen für Finanzen, Einkauf, Vertrieb, Personal und Recht. Die Kontroll- und Berichtsstrukturen beginnen auf Ebene der Tochtergesellschaften und enden beim Vorstand, der regelmäßig über alle Entwicklungen informiert wird bzw. wesentlichen Maßnahmen zustimmen muss. Die konzernweit einheitliche Anwendung der aktuellsten IFRS-Standards, anderer relevanter rechtlicher Vorschriften und interner Richtlinien stellt LS telcom mittels verschiedener Instrumente sicher. Dazu gehören neben einer zentral vorgegebenen Bilanzierungsrichtlinie ein einheitlicher Kontenplan, ein konzernweit gültiger Terminplan für die Abschlusserstellung sowie verschiedene andere verbindliche Vorgaben. Die Anwendung und Einhaltung der Kontrollsysteme und Bilanzierungsvorgaben innerhalb des Konzerns wird unter anderem von den lokalen Geschäftsführern und Abschlussprüfern sowie der zentralen Finanzabteilung und dem Konzern-Abschlussprüfer regelmäßig geprüft. Alle Verbundbeziehungen werden zudem regelmäßig zwischen den Gesellschaften abgestimmt. Die Buchführung wird für alle Konzern-Unternehmen im Konsolidierungskreis, mit Ausnahme der LS telcom Inc., USA, für die eine lokale Firma beauftragt wurde, durch die zentrale Finanzabteilung am Hauptsitz der LS telcom AG übernommen. Für die Erstellung der Einzelabschlüsse der Tochterunternehmen und des Konzern-Abschlusses ebenso wie für die Erstellung unterjähriger Finanzberichte für die Einzelunternehmen und den Konzern werden standardisierte und zentral administrierte IT-Systeme eingesetzt. Die im Rechnungswesen eingesetzten IT-Systeme sind gegen unbefugte Zugriffe geschützt. Zur Sicherstellung der Ordnungsmäßigkeit der Rechnungslegung wird auf Funktionstrennung geachtet. Es sind außerdem auf den unterschiedlichen Prozessstufen verschiedene interne Kontrollen implementiert. Unterschiedlichste Validierungen innerhalb der IT-Systeme unterstützen den Abschlussprozess. 3. Bestand des Unternehmens ist gesichertDie Gesamtrisikosituation bei der Gesellschaft ist weiterhin überschaubar. Bestandsgefährdende Risiken liegen nicht vor. Neben den gesamtwirtschaftlichen Risiken, die sich in Folge der Finanz- bzw. Schuldenkrise und deren Auswirkungen ergeben (z. B. regional abschwächende Wirtschaft oder auch starke kurzfristige Wechselkursschwankungen zwischen Euro und US-Dollar oder anderen für den Konzern relevanten Währungen), stellt die politische Lage in der Golfregion ein latentes Risiko dar, mit dem Potenzial, zumindest temporär zu starken Umsatzverwerfungen zu führen. Als weiteres bedeutendes Einzelrisiko sind die Stabilität des Mitarbeiterstamms (siehe Ausführungen zum Risiko Mitarbeiterfluktuation) und die Verfügbarkeit ausreichend qualifizierter Mitarbeiter zu sehen, um das mögliche Wachstum zu bewältigen. In allen Bereichen besteht aber eine effiziente Risikosteuerung, so dass insgesamt die Risiken im Unternehmen begrenzt und handhabbar sind. Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder das interne Kontrollsystem noch das Risikomanagement-System absolute Sicherheit bezüglich des Erreichens der verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein. Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht funktionieren oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung verspätet erkannt werden. 4. Risiken der künftigen EntwicklungDie vergangenen Jahre zeigten, dass die LS telcom AG dem Einfluss diverser marktgegebener Risiken unterworfen ist. Unternehmerische Tätigkeit ist stets verknüpft mit Risiken, die für die nähere Zukunft geplante Investitionen, die geplante fortschreitende Internationalisierung und regionale Ausweitung des Marktes sowie die Markteinführung neuer Produkte in sich bergen. Schneller technologischer WandelDie Märkte, in denen die LS telcom AG agiert, sind durch raschen technologischen Wandel, veränderte Anforderungen und Präferenzen der Anwender und Kunden, häufige Neueinführungen von Produkten und Dienstleistungen sowie sich weiterentwickelnde Standards und Praktiken gekennzeichnet. Der zukünftige Erfolg von LS telcom wird davon abhängen, bestehende Produkte kontinuierlich zu verbessern und diese zeitgerecht zu wettbewerbsfähigen Preisen zu entwickeln und einzuführen. Diese neuen Produkte müssen sich an den immer komplexeren und unterschiedlicheren Bedürfnissen der Kunden orientieren sowie dem technologischen Fortschritt und den sich weiterentwickelnden Standards und Praktiken Rechnung tragen. SoftwaresicherheitDie wirtschaftliche Grundlage eines Unternehmens, das Software entwickelt, liegt in den Quellcodes bereits entwickelter oder in der Entwicklung befindlicher Software. Aber auch die Rahmenprodukte der Softwareentwicklung wie Konzeption und Dokumentation zu den Softwareprodukten sind eine wesentliche Grundlage der Geschäftstätigkeit. Trotz umfangreicher getroffener Sicherheitsvorkehrungen kann nicht ausgeschlossen werden, dass durch Versagen technischer Systeme oder menschliches Fehlverhalten wertvolle Teile des Datenbestands verloren gehen. InternationalisierungDie Gesellschaft plant, in den nächsten Jahren ihre Präsenz im nationalen und internationalen Markt durch entsprechende Kooperationen oder Kapitalbeteiligungen weiter auszubauen. Obwohl derartige Maßnahmen gewissenhaft vorbereitet werden, begründen sie ein unternehmerisches Risiko. Sie könnten sich aufgrund verschiedener Ursachen entgegen den Erwartungen als weniger rentabel oder als für die Expansionsstrategie der Gesellschaft als nicht geeignet erweisen. Daneben besteht die Gefahr, dass z. B. akquirierte Unternehmen nicht erfolgreich in die bestehenden Geschäftsbereiche der Gesellschaft integriert werden können. ProjektrisikenZiel von LS telcom ist es, in Zukunft vermehrt Umsatz mit Standard-Produkten zu realisieren. Allerdings wird auch im kommenden Geschäftsjahr 2012/2013 ein erheblicher Anteil des Umsatzes aus mehreren größeren Projekten mit vergleichsweise wenigen Kunden erzielt werden. Eine zeitliche Verschiebung innerhalb der Projekt-Implementierungspläne, Änderungen der politischen Lage eines Landes (Verschiebung von Lizenzausschreibungsverfahren, Unruhen etc.), in dem ein Projekt durchgeführt wird, oder Änderungen in der strategischen Planung von Kunden können deshalb durchaus einen gewichtigen Einfluss auf die zeitliche Realisierung von Umsätzen haben. Außerdem können zwischen der Auftragserteilung und der endgültigen Teil- oder Endabrechnung eines Auftrags längere Zeiträume liegen, in denen LS telcom in Vorleistung tritt und das Bonitätsrisiko der Kunden sowie aufgrund der teilweise langen Projektlaufzeiten ein gewisses Wechselkursrisiko tragen muss. Die LS telcom AG schließt Verträge zwar vorzugsweise in Euro ab, jedoch ist oftmals eine Vergütung in US-Dollar oder anderen Fremdwährungen mit Kunden unvermeidlich (dazu ausführlich in Abschnitt "Finanzwirtschaftliche Risiken"). Netzaufbau mit neuen FunktechnologienDie erfolgreiche Vermarktung der Produkte (Dienstleistungen, Soft- und Hardware) für Netzbetreiber wird auch im Geschäftsjahr 2012/2013 stark von den Telekommunikationsmärkten abhängen. Neben dem Risiko, dass sich das Marktumfeld nicht entsprechend dem erwarteten positiven Trend fortentwickelt und in neue Funknetze und Technologien nur schleppend investiert wird, besteht hier das Risiko, dass Produkte trotz umsichtiger Planung und Erhebungen im Vorfeld nicht auf die erwartete Akzeptanz im Markt stoßen. PreisdruckDer starke Wettbewerb könnte in gewissen Marktbereichen zu Preisdruck führen und damit die Umsätze und Margen reduzieren. Die LS telcom AG war aufgrund der breiten Produktbasis und guten Liquiditätslage zwar in der Vergangenheit in der Lage, solche Preiskämpfe durchzufechten; eine Fortführung solcher Preiskämpfe über längere Zeit würde allerdings das Betriebsergebnis in Zukunft nachteilig beeinflussen. WettbewerbDer Softwaremarkt für Netzbetreiber und Regulierungsbehörden ist dem Wettbewerb ausgesetzt. Zwar bewegt sich die LS telcom AG mit ihren Produktlösungen in einem recht heterogenen Wettbewerbsumfeld; einige Wettbewerber verfügen in Teilbereichen jedoch ebenfalls über langjährige Erfahrung bei der Entwicklung und Vermarktung von Software sowie über erhebliche Marktanteile. Mit dem Teilsegment Hardwarenahe Systeme positioniert sich die LS telcom-Firmengruppe mit komplementären Systemlösungen im Vergleich zu marktgängigen Produkten etablierter Unternehmen. Sollte sich der Markt auch für diese etablierten Unternehmen als ausreichend attraktiv zeigen und es LS telcom nicht gelingen, durch technologischen Vorsprung diese auf Distanz zu halten, könnte dies die Geschäftsentwicklung der LS telcom nachteilig beeinflussen. Mitarbeiterfluktuation - PersonalressourcenEine gute wirtschaftliche Lage in Deutschland erhöht das Risiko, dass insbesondere erfahrene Mitarbeiter abgeworben werden könnten und dadurch relevantes Wissen dem Unternehmen entzogen werden könnte. Die LS telcom AG wird wie in der Vergangenheit bestrebt sein, die Arbeitsplätze sowie die Vergütung der Mitarbeiter entsprechend attraktiv zu gestalten, um der Mitarbeiterfluktuation entgegen zu wirken. Dies kann effektiv zu einer Erhöhung der Personalaufwendungen führen und trägt das Risiko einer Margenminderung in sich. Es besteht jedoch andernfalls in diesem Zusammenhang das Risiko von Know-how-Verlust. Die Ballung von Großaufträgen stellt das Unternehmen nicht nur vor die Herausforderung, bestehende Personalressourcen optimal einzusetzen, sondern fordert zudem an bestimmten Management-Positionen mehr Kapazität, um die vertraglichen Kundenerwartungen verlässlich erfüllen zu können. Diesem Erfordernis lässt sich aktuell durch Beauftragung externer Berater nachkommen, allerdings kann dies, sofern diese nicht anfänglich in der Kalkulation mit eingeplant wurden, zu erhöhten Kosten und entsprechender Margenschmälerung führen. Risiken durch globale Finanzmarkt- bzw. Schuldenkrise und Abkühlung der WirtschaftDie Krise an den Finanzmärkten und die Schuldenkrise haben den Geschäftsverlauf des Unternehmens zwar im abgelaufenen Geschäftsjahr nur unwesentlich über die starken Währungsschwankungen EUR/USD beeinflusst, jedoch keine Auswirkungen hinsichtlich der Vergabe von Projekten gezeigt. Sollten jedoch Kunden aus der Privatwirtschaft oder auch staatliche Kunden wie Ministerien und Regulierungsbehörden durch eine weitere Verschärfung dieser Krise unter finanziellen Druck geraten und Aufträge zurückziehen bzw. die Erteilung und Umsetzung von Projekten verschieben, hätte dies sehr negative Auswirkungen auf das Geschäft der LS telcom AG. Finanzwirtschaftliche RisikenDie finanzwirtschaftlichen Risiken, denen die LS telcom AG ausgesetzt ist, umfassen vor allem Marktpreisrisiken (Devisenkurse, Preisrisiken), Ausfall- und Liquiditätsrisiken. Bedingt durch die weltweiten Geschäftsaktivitäten des Unternehmens kommen den Devisenkursschwankungen von US-Dollar und kanadischem Dollar gegenüber dem Euro besondere Bedeutung zu. a) Preis- und WährungsrisikoDie LS telcom AG ist aufgrund ihrer internationalen Geschäftstätigkeit Preis- und Währungsschwankungen ausgesetzt. Diese Risiken können, soweit sie die Abwicklung von Projekten betreffen, bereits kalkulatorisch und über geeignete vertragsgestalterische Maßnahmen in Projektverträgen weitgehend eingegrenzt werden. In Einzelfällen, d. h. insoweit diese aufgrund eines entsprechenden Projektvolumens eine maßgebliche Größenordnung annehmen, werden solche Risiken zudem durch Sicherungsgeschäfte begrenzt. Sicherungsgeschäfte werden über die Hausbanken des Unternehmens abgeschlossen, wobei marktgängige derivative Finanzinstrumente (Devisentermin- oder Devisenswapgeschäfte) zum Einsatz kommen. Im Geschäftsjahr 2011/2012 wurden Projektvolumina von insgesamt USD 2,0 Mio. über Devisentermingeschäfte abgesichert. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Devisentermingeschäfte. b) AusfallrisikoDas Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögenswerten besteht in der Gefahr des Ausfalls eines Vertragspartners und daher maximal jeweils in Höhe des Zeitwerts der Forderung an den jeweiligen Kontrahenten. Das tatsächliche Ausfallrisiko im Geschäft mit Kunden ist sehr gering, da LS telcom vorrangig Endkunden mit erstklassiger Bonität bedient und in Zweifelsfällen durch vertragliche Gestaltung (geeignete Zahlungsbedingungen) die Minimierung dieses Risikos derart sicherstellt, dass wenigstens aufwands- und kostenseitig kein substantieller Schaden bei der LS telcom verbleibt. c) LiquiditätsrisikenEine kontinuierlich gepflegte und überwachte Liquiditätsvorausschau und vorhandene Kreditlinien gewährleisten eine jederzeit ausreichende Liquiditätsversorgung der LS telcom AG. Des Weiteren pflegt die LS telcom AG eine offene und vertrauensvolle Kommunikation mit ihren Hausbanken, so dass weitere Möglichkeiten zur Unternehmensfinanzierung gegeben sind. d) Risiken der eigenen GeldanlageAnlagen werden von der LS telcom AG derzeit ausschließlich auf Tages- und Festgeldkonten getätigt, wobei die Gelder auf mehrere unabhängige Banken verteilt angelegt werden. Durch diese Form der Anlage ist ein hohes Maß an Anlagesicherheit gewährleistet, obgleich auch damit, wie in jüngster Vergangenheit durch die Finanzkrise gezeigt wurde, das Verlustrisiko nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Sollte dieses aufgrund des Ausfalls einer Bank und den gleichzeitigen Ausfall ihres Sicherungsfonds eintreten, so könnte das einen erheblich negativen Einfluss auf das Betriebsergebnis und die Vermögenslage der LS telcom AG haben. 5. Chancen der künftigen Entwicklung - voraussichtliche GeschäftsentwicklungAufgrund der unverändert guten Nachfrage ist der Vorstand für die kurz- und mittelfristige Geschäftsentwicklung des Unternehmens zuversichtlich. Das Management rechnet zeitnah mit weiteren positiven Entscheidungen in mehreren Ausschreibungsverfahren und sieht gute Möglichkeiten, das erreichte hohe Umsatzniveau zu halten und von diesem aus mittelfristig weiter zu wachsen. Im Beratungsgeschäft hat sich LS telcom sehr gut national und international behauptet. Der Vorstand rechnet auch für 2012/2013 mit guten Geschäftsmöglichkeiten im Umfeld der Digitalisierung bzw. Neuinstallation von PMR-Funknetzen für Sicherheitskräfte, ebenso im Zusammenhang mit der Einführung von ähnlicher digitaler Funktechnologie für Betriebsfunknetze von Großunternehmen. Eine Fortsetzung des Wachstums im Dienstleistungsbereich könnte sich insbesondere aus dem Bereich der speziellen Objektplanung (z. B. Versorgung von Tunneln für U-Bahn-Funk, Versorgung von Stadien etc.) ergeben, wo LS telcom die ersten Projekte mit nennenswerter Größenordnung überhaupt als Vorreiter in Deutschland geplant hat und derzeit mit realisieren hilft. Auch die in Europa nahezu abgeschlossene Digitalisierung des terrestrischen Rundfunks bietet in Asien und Afrika weiterhin aussichtsreiche Geschäftschancen. Im Kernmarkt für LS telcom, der Frequenzverwaltung und dem Spektrum-Management, sieht der Vorstand ebenfalls gute Ansatzpunkte zur Realisierung weiteren Wachstums. Der Haupttrend in diesem Kundenbereich geht unvermindert weiter in Richtung hochautomatisierter, webbasierter Dienste. Hierzu hat LS telcom in einer Reihe von Ländern hervorragende Referenzprojekte für das sogenannte e-Licensing der dortigen Regulierungsbehörden implementiert. Nachdem im Verlauf der vergangenen Geschäftsjahre mehrere größere Verträge mit Behörden zur Implementierung von sogenannten Enterprise-Systemlösungen geschlossen werden konnten, zeichnen sich für das neue Geschäftsjahr weitere Systemprojekte für nationale Frequenzmanagementsysteme ab. Der Vorstand rechnet damit, dass diese Projekte auch in den jeweiligen Nachbarländern unserer Kunden ähnliche Nachfrage wecken dürften. Neue Funktechnologien sowie neue Regelwerke der EU und der ITU sind daneben wie in der Vergangenheit weitere "Motivatoren" für Neugeschäft, Systemanpassungen und -erweiterungen. Speziell aufbauend auf dem Kundenstamm aus diesem Teilmarkt rechnet sich das Unternehmen Zusatzgeschäft mit neuen Hardware-Produkten zur messtechnischen Unterstützung der Frequenzverwaltung und Funküberwachung aus. Die Vorstellung der neuen Produkte im Rahmen der Hausmessen "LS Summit" 2011 und 2012 stieß auf sehr positive Resonanz bei Neu- und Bestandskunden. Der Vorstand ist nach mehreren in den vergangenen Geschäftsjahren erfolgreich abgeschlossenen Projekten im militärischen Kundenumfeld sehr zuversichtlich, auch aus diesem Bereich Wachstum generieren zu können. Insbesondere in kombinierten Projekten, bestehend aus Geräten und Software, liegen unvermindert gute Chancen für LS telcom, sich etablieren zu können. Der derzeit für die LS telcom AG vertraglich gesicherte Auftragsbestand beträgt EUR 27,6 Mio. (i. V. EUR 25,4 Mio.), wobei unbefristet laufende Wartungsverträge lediglich mit einer maximalen Restlaufzeit von zwölf Monaten berücksichtigt wurden. Aus diesem Auftragsbestand lassen sich unter der Annahme einer planmäßigen Projektabwicklung im aktuellen Geschäftsjahr Umsatzerlöse von EUR 17,5 Mio. (i. V. EUR 13,5 Mio.) erzielen. Der Vorstand ist angesichts der sehr guten Auftragslage sowie der durch die Digitalisierung von Sicherheits- bzw. Betriebsfunknetzen und die Modernisierungsbestrebungen von zivilen und militärischen Frequenzverwaltungen weiterhin gegebenen Marktdynamik zuversichtlich, was die mittelfristige Geschäftsentwicklung anbelangt. Das Ziel der Unternehmensführung bleibt unverändert, ausgehend von dem im Geschäftsjahr erreichten Niveau sowohl umsatzseitig zu wachsen als auch die Profitabilität der LS telcom AG in ihrem Kerngeschäft weiter zu steigern, ohne hierbei jedoch die bestehenden Geschäftschancen zu riskieren. Die Gesellschaft versucht in diesem Zusammenhang einerseits durch moderne IT-Möglichkeiten und eine weitere Konsolidierung der Produktvielfalt die verfügbaren Personalressourcen noch effizienter zu nutzen, andererseits neue Geschäftszweige in verwandten Marktbereichen durch das Eingehen neuer Partnerschaften und den Aufbau entsprechender eigener Ressourcen zu erschließen. Aufgrund der oben dargestellten Sachverhalte, des hervorragenden Polsters an Auftragsbestand sowie weiterer hochwahrscheinlicher Projektzuteilungen in näherer Zukunft, ist der Vorstand davon überzeugt, im neuen Geschäftsjahr auch von dem nun erreichten höheren Niveau aus weiter profitabel wachsen zu können. Die Geschäftsplanung geht für die LS telcom AG von einer sehr moderaten Steigerung von Umsatz und Ergebnis für die beiden kommenden Geschäftsjahre aus. E. BERICHTERSTATTUNG GEMÄSS § 289 ABS. 4 HGB1. Zusammensetzung des gezeichneten KapitalsDas Grundkapital betrug zum 30. September 2012 unverändert EUR 5.335.000,00. Es ist eingeteilt in 5.335.000 nennwertlose auf den Inhaber lautende Stammstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von 1,00 EUR pro Aktie und voll einbezahlt. 2. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffenBeschränkungen, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, auch wenn sie sich aus Vereinbarungen zwischen Gesellschaftern ergeben können, sind dem Vorstand nicht bekannt. Jede Aktie gewährt gemäß § 14 der Satzung eine Stimme. 3. Direkte oder indirekte Beteiligungen am KapitalAus den der LS telcom AG zugesandten WpHG-Mitteilungen ergibt sich zum 30.09.2012 folgende Übersicht an Beteiligungen mit über 10 % der Stimmrechte: scroll
4. Inhaber von Aktien mit SonderrechtenAktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, bestehen nicht. 5. Art der Stimmrechtskontrolle im Falle von ArbeitnehmerbeteiligungenEine Stimmrechtskontrolle für den Fall, dass Arbeitnehmer am Kapital beteiligt sind und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausüben, ist dem Vorstand nicht bekannt. 6. Gesetzliche Vorschriften und Satzungsbestimmungen über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und über SatzungsänderungenDie Bestellung und Abberufung der Vorstandsmitglieder erfolgt gemäß § 84 AktG. Satzungsänderungen werden durch die Hauptversammlung gemäß den §§ 133 und 179 AktG vorgenommen. Die Hauptversammlung hat in § 11 Abs. 2 der Satzung von der in § 179 Abs. 1 Satz 2 AktG eingeräumten Möglichkeit Gebrauch gemacht, dem Aufsichtsrat die Befugnis zu Änderungen, die nur die Fassung der Satzung betreffen, zu übertragen. 7. Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf von AktienAusgabe von AktienDurch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung der LS telcom AG vom 8. März 2012 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 7. März 2017 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Aktien gegen Bar- und/ oder Sacheinlagen um bis zu insgesamt EUR 2.667.500,00 zu erhöhen. Das genehmigte Kapital beträgt bis zum 30. September 2012 EUR 2.667.500,00. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen:
Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung von Kapitalerhöhungen aus dem genehmigten Kapital festzulegen. Rückkauf von AktienDurch Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung der LS telcom AG vom 4. März 2010 mit Ergänzung durch den Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung der LS telcom AG vom 17. März 2011 wurde der Vorstand zum Erwerb eigener Aktien (§ 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG) unter Ausschluss des Erwerbsrechts der Aktionäre ermächtigt, und zwar nach folgender Maßgabe: a) Die Gesellschaft wird ermächtigt, eigene Aktien von bis zu insgesamt 10 % des bei Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zu erwerben. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals, ausgeübt werden. Dabei dürfen auf die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71 a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des jeweiligen Grundkapitals entfallen. b) Der Erwerb von eigenen Aktien erfolgt über die Börse oder im Rahmen eines öffentlichen Kaufangebots der Gesellschaft an sämtliche Aktionäre. Der von der Gesellschaft gezahlte Gegenwert je Aktie darf den durchschnittlichen Schlusskurs für die Aktien der Gesellschaft im elektronischen Handelssystem Xetra der letzten fünf Handelstage vor dem Erwerb eigener Aktien bzw. im Falle eines öffentlichen Kaufangebots vor dem Tag der Veröffentlichung des öffentlichen Kaufangebots (ohne Erwerbsnebenkosten) um nicht mehr als 10 % überschreiten und um nicht mehr als 10 % unterschreiten. Bei einem öffentlichen Kaufangebot kann das Volumen des Angebots begrenzt werden. c) Die Ermächtigung wird zu jedem gesetzlich zulässigen Zweck erteilt, insbesondere zu den folgenden Zwecken:
d) Die Veräußerung der erworbenen eigenen Aktien hat grundsätzlich über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Angebots zu erfolgen. Die Gesellschaft wird aber ermächtigt, eine andere Form der Veräußerung vorzunehmen, soweit dies im Interesse der Gesellschaft erforderlich ist, um die Aktien wie folgt zu verwenden:
In diesem Fall ist das Erwerbsrecht der Aktionäre ausgeschlossen und darf der Veräußerungspreis für eine Aktie der Gesellschaft (ohne Veräußerungsnebenkosten) den durchschnittlichen Kurs der Aktie im elektronischen Handelssystem Xetra an den letzten fünf Handelstagen vor der Veräußerung der eigenen Aktien bzw. vor dem Zeitpunkt des Vertragsschlusses zur Veräußerung der eigenen Aktien nicht wesentlich unterschreiten. e) Der Vorstand wird weiter ermächtigt, eigene Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrats ohne weiteren Beschluss der Hauptversammlung einzuziehen. Die Ermächtigung zur Einziehung kann ganz oder in Teilen ausgeübt werden. Die Einziehung führt zur Kapitalherabsetzung. Der Vorstand kann abweichend hiervon bestimmen, dass das Grundkapital nicht herabgesetzt wird, sondern sich der Anteil der übrigen Aktien am Grundkapital gemäß § 8 Abs. 3 AktG erhöht. Der Vorstand ist in diesem Fall berechtigt, die Angabe der Anzahl der Aktien in der Satzung anzupassen. f) Die Ermächtigung wurde am 4. März 2010 wirksam und gilt bis zum 3. März 2015. 8. Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebotes stehenEs liegen zum Bilanzstichtag keine diesbezüglichen Vereinbarungen vor. 9. EntschädigungsvereinbarungenEntschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind, bestehen nicht. F. GRUNDZÜGE DES VERGÜTUNGSSYTEMS GEMÄSS § 289 ABS. 2 NR. 5 HGBDie Gesamtvergütung der Mitglieder des Vorstands entspricht den gesetzlichen Vorgaben des Aktiengesetzes. Die Mitglieder des Vorstands erhalten eine fixe Vergütung, die Sachzuwendungen, insbesondere die Überlassung von Dienstwagen, enthält. Durch die fixen Bestandteile ist eine Grundvergütung gewährleistet, die es dem Vorstandsmitglied gestattet, seine Amtsführung an den wohlverstandenen Interessen des Unternehmens und den Pflichten eines ordentlichen Kaufmanns auszurichten, ohne in Abhängigkeit von lediglich kurzfristigen Erfolgszielen zu geraten. Daneben beinhalten die Dienstverträge (Stand 30.09.2012) eine erfolgsabhängige variable Sondervergütung, die vom wirtschaftlichen Ergebnis des Konzerns für das jeweilige Geschäftsjahr abhängt, sowie in einem Fall eine rollierende Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung. 1. Aufsichtsrat und VorstandDem Aufsichtsrat gehören an die Herren:
Der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Holtermüller übt als weiteres Mandat in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG das Amt des Vorsitzenden des Aufsichtsrats der Jagsttalbahn AG aus. Die Aufsichtsratsmitglieder erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2011/2012 Bezüge in Höhe von insgesamt EUR 32.500,00 (i. V. TEUR 33) zuzüglich der Erstattung ihrer Reisekosten. Für Beratungstätigkeiten außerhalb ihrer Aufsichtsratstätigkeit wurden im Berichtsjahr ebenso wie im Vorjahr keine Honorare an die Mitglieder des Aufsichtsrates bezahlt. Der Kanzlei Schelling & Partner, der der Aufsichtsratsvorsitzende Dr. Holtermüller als Partner angehört, wurden für diverse Beratungsleistungen EUR 2.020,00 (i. V. TEUR 6) vergütet. Zum 30. September 2012 hielten die Mitglieder des Aufsichtsrates, wie im Vorjahr, 14.546 Stückaktien. Vorstandsmitglieder sind:
Zum Bilanzstichtag wurden von den Mitgliedern des Vorstands folgende Stückaktien gehalten:
Mandate der Vorstandsmitglieder in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien im Sinne des § 125 Abs. 2 AktG bestehen nicht. 2. VergütungsberichtZuständigkeit, Zielsetzung und Struktur der Vergütung des VorstandsDie Festlegung von Struktur und Höhe der Vergütung des Vorstands der LS telcom AG erfolgt durch den Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat berät zudem über die Struktur des Vergütungssystems für den Vorstand und überprüft dieses regelmäßig. Zielsetzung des Vergütungssystems für den Vorstand ist es, die Vorstandsmitglieder gemäß ihres Tätigkeits- und Verantwortungsbereichs angemessen zu vergüten und dabei durch eine hohe Variabilität die gemeinsame und persönliche Leistung des Vorstands sowie den Unternehmenserfolg deutlich und unmittelbar zu berücksichtigen. Dazu weist das Vergütungssystem im Einzelnen eine fixe Grundvergütung sowie eine variable Vergütung auf. Um die Wettbewerbsfähigkeit und Angemessenheit der Vorstandsvergütung sicherzustellen, werden diese Struktur, die einzelnen Komponenten und die Gesamtvergütung regelmäßig vom Aufsichtsrat überprüft. Die Vergütung des Vorstands setzte sich in 2011/2012 aus den folgenden Komponenten zusammen:
Das Vorstandsmitglied Dr. Lebherz, dessen Vertrag mit Wirkung vom 01.10.2011 verlängert wurde, erhält zudem:
Die variablen Vergütungen mit langfristiger Anreizwirkung sind zudem insgesamt der Höhe nach begrenzt. Die Gesellschaft unterhält ferner eine Unfallversicherung sowie eine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung (D&O Versicherung), in der auch die Mitglieder des Vorstands versichert sind. Als weitere Nebenleistung erhält der Vorstand seine Reisekosten für Dienstreisen, die Kosten für die Bewirtung von Geschäftspartnern und sonstige betrieblich bedingte Auslagen nach Beleg erstattet. Reale Aktienoptionsprogramme oder andere wertpapierorientierte Anreizsysteme bestanden für das abgelaufene Geschäftsjahr nicht. Höhe der Vorstandsvergütung im Geschäftsjahr 2011/2012Die folgenden Angaben beziehen sich auf die Leistungen, die dem einzelnen Vorstandsmitglied von der LS telcom AG im Hinblick auf seine Tätigkeit als Vorstandsmitglied zugesagt oder gewährt worden sind. Die Gesamtbezüge für den Vorstand berechnen sich aus der Summe aller Vergütungen in bar und in geldwerten Vorteilen aus Sachbezügen. Letztere enthalten im Wesentlichen die Bereitstellung von Dienstfahrzeugen. Im Geschäftsjahr 2011/2012 wurden Gehaltsaufwendungen für den Vorstand in Höhe von insgesamt TEUR 1.102 (i. V. TEUR 979) erfasst. Davon betreffen TEUR 717 (i. V. TEUR 680) fixe, erfolgsunabhängige Vergütungen und TEUR 385 (i. V. TEUR 299) variable erfolgsbezogene Vergütungsanteile. Die im Geschäftsjahr 2011/2012 als Aufwand erfasste Vorstandsvergütung verteilt sich auf die Mitglieder des Vorstands wie folgt: scroll
Zusagen zur AltersversorgungPensionszusagen an die Mitglieder des Vorstands bestehen nicht. Wesentliche Zusagen an ein Vorstandsmitglied bei vorzeitiger Beendigung seiner TätigkeitDie Zahlung einer Abfindung an ein Vorstandsmitglied im Falle der Beendigung des Dienstverhältnisses ist nicht vorgesehen. AktienoptionenReale Aktienoptionen sind an den Vorstand und Aufsichtsrat nicht ausgegeben. G. BERICHT ZU WESENTLICHEN GESCHÄFTEN MIT NAHE STEHENDEN PERSONENDie Gesellschaft hat im Berichtszeitraum keine Geschäfte mit nahe stehenden Personen getätigt, die einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- oder Vermögenslage des Unternehmens haben könnten. H. ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG GEMÄSS § 289 A HGBDie Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB ist ebenso wie die Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG im Internet auf der deutschsprachigen Seite www.LStelcom.com unter den Menüpunkten "Informationen für Anleger" - "Zahlen, Berichte, Informationen" abrufbar. Hier sind auch die Erklärungen der vergangenen Jahre zugänglich. I. VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der LS telcom AG vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Unternehmens so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Unternehmens beschrieben sind.
Lichtenau, 15. November 2012 LS telcom Aktiengesellschaft Der Vorstand Dr. Manfred Lebherz Dr. Georg Schöne Dipl.-Ing. Roland Götz Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers zum JahresabschlussWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2011 bis zum 30. September 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handels- und aktienrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 16. November 2012 Ebner Stolz Mönning Bachem GmbH & Co. KG Dr. Volker Hecht, Wirtschaftsprüfer Jörg Müller, Wirtschaftsprüfer |
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