LS telcom AG

Lichtenau

Konzern-Halbjahresfinanzbericht zum 31.03.2021

Die LS telcom AG im Überblick

Die LS telcom AG (ISIN: DE0005754402; WKN: 575440) mit Hauptsitz in Lichtenau (Baden) ist führender Anbieter von Beratungsdienstleistungen und Systemlösungen für die möglichst effiziente Nutzung des Funkfrequenzspektrums in allen Funkdiensten. Die LS telcom Firmengruppe verfügt über eine einzigartig umfassende Fachkompetenz, die es ihr ermöglicht, das komplette Marktsegment drahtloser Kommunikation mit ihrem ProduktPortfolio zu bedienen. Hierzu gehören voll integrierte Frequenzmanagement- und Funküberwachungslösungen sowie Sendersysteme in standardisierten Containerlösungen ebenso wie technische Analyse- und PlanungsSoftware oder kompetente Beratung in Strategie- und Umsetzungsfragen.

LS telcom verfügt über langjährige internationale Erfahrung im Richt- und Mobilfunk, dem Professionellen Mobilfunk, Rundfunk und Satellitenfunk. Die optimale Planung von Funknetzen, ihre schnelle Implementierung und die Optimierung bestehender Netze, die Minimierung von Funkstörungen sowie die Erschließung geeigneter Funkstandorte sind typische Aufgabenfelder, in denen Produkte des Unternehmens eingesetzt werden. Die starke Marktposition von LS telcom wird dadurch unterstrichen, dass sich bereits Regulierungsbehörden und Telekommunikationsministerien aus über 100 Ländern für Lösungen (Beratungsleistungen und Systeminstallationen) von LS telcom entschieden haben.

Zum LS telcom-Konzern gehören Tochtergesellschaften und Beteiligungen in allen wesentlichen Märkten, u.a. in Australien, Frankreich, Großbritannien, Indien, Kanada, Südafrika, in den USA und den VAE.

Wesentliche Kennzahlen des LS telcom Konzerns (nach IFRS)

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Halbjahresfinanzbericht Halbjahresfinanzbericht
In TEUR 01.10.2020 - 31.03.2021 01.10.2019 - 31.03.2020
Umsatzerlöse 11.732 13.519
EBITDA 987 1.278
EBIT -1.490 -1.054
EBT -1.410 -1.128
Cashflow aus Geschäftstätigkeit 1.786 2.288
Cashflow aus Investitionstätigkeit -3.284 -2.395
Konzern-Periodenergebnis (nach Minderheitenanteile) -1.615 -1.094
Ergebnis je Aktie (in EUR) (nach Minderheitenanteile) -0,28 -0,19
Eigenkapitalquote 37 % 53 %
Mitarbeiterzahl zum Stichtag 249 225

Zwischenabschluss der LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau, zum 31.03.2021

Konzern-Bilanz (IFRS)

Aktiva

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In TEUR Halbjahresfinanzbericht zum 31.03.2021 Konzern-Jahresabschluss zum 30.09.2020
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögenswerte 9.375 8.764
Geschäfts- und Firmenwert 4.978 4.944
Sachanlagen 5.382 5.132
Nach der Equity-Methode bewertete Beteiligungen 457 222
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 0 0
Latente Steuern 1.170 1.147
21.362 20.209
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 1.445 487
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.634 5.163
Vertragsvermögenswerte 483 477
Liquide Mittel 10.097 11.781
Ertragsteuerforderungen 0 0
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte 1.955 977
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 3 528
18.617 19.414
Summe Vermögenswerte 39.979 39.623

Passiva

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In TEUR Halbjahresfinanzbericht zum 31.03.2021 Konzern-Jahresabschluss zum 30.09.2020
Gezeichnetes Kapital 5.817 5.817
Kapitalrücklagen 7.645 7.644
Gewinnrücklagen -134 -129
Rücklage aus Währungsumrechnung -483 -577
Konzern-Bilanzgewinn 1.880 3.495
Eigene Anteile -49 -49
Anteile anderer Gesellschafter 28 -63
14.704 16.138
Langfristige Rückstellungen 299 299
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 10.376 11.588
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 447 478
Latente Steuern 1.665 1.593
12.787 13.958
Steuerrückstellungen 155 173
Kurzfristige Rückstellungen 117 228
Vertragsverbindlichkeiten 2.748 547
Erhaltene Anzahlungen 467 86
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.245 962
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 2.893 1.931
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 4.863 5.600
12.488 9.527
Summe Schulden 25.275 23.485
Summe Eigenkapital und Schulden 39.979 39.623

Konzern-Gesamtergebnisrechnung (IFRS)

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Halbjahresfinanzbericht Halbjahresfinanzbericht
In TEUR 01.10.2020 - 31.03.2021 01.10.2019 - 31.03.2020
Umsatzerlöse 11.732 13.519
Sonstige betriebliche Erträge 557 184
Erhöhung des Bestands an fertigen oder unfertigen Erzeugnissen 937 -431
Andere aktivierte Eigenleistungen 2.372 1.440
Gesamtleistung 15.598 14.712
Materialaufwand 2.932 2.005
Personalaufwand 9.545 8.989
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens 2.477 2.332
Sonstige betriebliche Aufwendungen 2.134 2.440
Betriebsergebnis -1.490 -1.054
Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen 225 3
Zinsaufwendungen -145 -77
Finanzergebnis 80 -74
Ergebnis vor Steuern -1.410 -1.128
Ertragsteuern 166 67
Periodenergebnis -1.576 -1.195
Währungsdifferenzen 147 -58
Sonstiges Ergebnis der Periode (nach Steuern) 147 -58
Summe Gesamtergebnis der Periode -1.428 -1.253
Zurechnung des Periodenergebnisses
Ergebnisanteil fremder Gesellschafter 39 -101
Ergebnisanteil der Aktionäre der LS telcom AG -1.615 -1.094
1.576 -1.195
Zurechnung des Gesamtergebnisses der Periode
Ergebnisanteil fremder Gesellschafter 91 -170
Ergebnisanteil der Aktionäre der LS telcom AG -1.519 -1.083
-1.428 -1.253
Ergebnis je Aktie (verwässert und unverwässert) in EUR -0,28 -0,19
Durchschnittliche im Umlauf befindliche Aktien (verwässert und unverwässert) in Tsd. Stück 5.817 5.817

Konzern-Kapitalflussrechnung (IFRS)

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Halbjahresfinanzbericht Halbjahresfinanzbericht
In TEUR 01.10.2020 - 31.03.2021 01.10.2019 - 31.03.2020
Periodenergebnis -1.576 -1.195
+ Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Gegenstände des Sachanlagevermögens 2.477 2.333
-/​+ Zunahme /​ Abnahme aktive latente Steuern 6 -13
+/​- Zunahme /​ Abnahme passive latente Steuern 73 -79
-/​+ Sonstige zahlungsunwirksame Erträge /​ Aufwendungen -1.135 322
-/​+ Gewinne /​ Verluste aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens -4 -2
-/​+ Zunahme /​ Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der übrigen Aktiva -666 928
-/​+ Abnahme /​ Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der übrigen Passiva 2.611 -6
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 1.786 2.288
+/​- Einzahlungen /​ Auszahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens 4 573
- Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen -3.288 -2.968
- erhaltene Zinsen 0 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3.284 -2.395
- Ausschüttung und Rückkauf eigene Anteile 0 0
+ Ausschüttungen an Minderheitengesellschafter 0 0
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten 18 0
- Auszahlungen zur Tilgung von Finanzkrediten -169 -169
- Gezahlte Zinsen -110 0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -261 -169
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -1.759 -276
+/​- Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 72 -76
+ Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 11.780 2.280
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 10.095 1.928

Halbjahresfinanzbericht der LS telcom AG per 31.03.2021

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (IFRS)

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In TEUR Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Rücklage für Wäh- rungsum-rechnung Eigene Anteile KonzernBilanzgewinn
Stand am 01.10.2019 5.817 7.644 -132 -866 -49 5.687
Gesamtergebnis 3 11 -1.094
Ausschüttung an Aktionäre
Stand am 31.03.2020 5.817 7.644 -129 -855 -49 4.593
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In TEUR Gesamt Anteile fremder Gesellschafter KonzernEigenkapital
Stand am 01.10.2019 18.101 322 18.423
Gesamtergebnis -1.080 -170 -1.250
Ausschüttung an Aktionäre
Stand am 31.03.2020 17.021 152 17.173
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In TEUR Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Rücklage für Wäh- rungsum-rechnung Eigene Anteile KonzernBilanzgewinn
Stand am 01.10.2020 5.817 7.644 -129 -577 -49 3.495
Gesamtergebnis -5 95 -1.615
Ausschüttung an Aktionäre
Stand am 31.03.2021 5.817 7.644 -134 -482 -49 1.880
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In TEUR Gesamt Anteile fremder Gesellschafter KonzernEigenkapital
Stand am 01.10.2020 16.201 -63 16.138
Gesamtergebnis -1.525 91 -1.434
Ausschüttung an Aktionäre
Stand am 31.03.2021 14.676 28 14.704

Anhang (verkürzt)

Rechnungslegungsgrundsätze

Dieser Konzern-Halbjahresfinanzbericht wurde gemäß IAS 34 "Zwischenberichterstattung" vom 01.10.2020 bis zum 31.03.2021 erstellt und umfasst die Zahlenangaben zu Bilanz, Gewinn-und-Verlust-Rechnung, Angaben zum Ergebnis je Aktie, eine Kapitalflussrechnung sowie den Eigenkapitalspiegel, jeweils mit Vergleichsangaben für den relevanten Vorjahreszeitraum.

Der Bericht basiert auf den Rechnungslegungsgrundsätzen nach International Financial Reporting Standards (IFRS). Es wurden grundsätzlich dieselben Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden wie im letzten KonzernJahresabschluss verwendet.

Aus den Änderungen der IFRS ergeben sich für das Geschäftsjahr keine wesentlichen Änderungen.

Die Vorgehensweise zur Ermittlung der Ertragsteuern entspricht der im vorangegangenen Geschäftsjahresabschluss verwendeten Methode.

Dieser Konzern-Halbjahresfinanzbericht wurde weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Konsolidierungsgrundsätze

Konsolidierungskreis

Gegenüber dem letzten Geschäftsbericht ergab sich eine Änderung im Konsolidierungskreis. Die LS Spectrum Solutions PVT Ltd. mit Sitz in Mumbai, Indien wurde zum 22.11.2020 neu gegründet und ist erstmalig zum Halbjahr im Konsolidierungskreis vertreten.

Konsolidierungsmethoden

Die Konsolidierung erfolgt nach derselben Methodik, die auch im letzten Jahresabschluss angewandt wurde.

Erläuterungen zur Bilanz

Da dieselben Bilanzierungsgrundsätze wie im letzten Jahresabschluss angewandt wurden, gelten diese qualitativ im Wesentlichen auch für diesen Zwischenabschluss. Es werden hier lediglich spezielle Erläuterungen zu den Positionen gegeben, die wesentliche Änderungen der Beträge gegenüber dem letzten Jahresabschluss ausweisen.

Langfristige Vermögenswerte

Die langfristigen Vermögenswerte sind gegenüber dem letzten Jahresabschluss zum 30.09.2020 um TEUR 1.153 auf TEUR 21.362 gestiegen, im Wesentlichen aufgrund des Zugangs der immateriellen Vermögenswerte, wobei auch die Sach- und Finanzanlagen einen Wertzuwachs erfahren haben, die Sachanlagen primär aufgrund der Ausübung der Übernahmeoption für die Geschäftsgebäude in Lichtenau zum 31.12.2020 aus dem bisherigen Immobilienleasingvertrag.

Vorräte

Gegenüber dem letzten Bilanzstichtag ist diese Position um TEUR 958 auf TEUR 1.445 gestiegen. Der Grund hierfür liegt an deutlich höheren unfertigen Leistungen.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Der Wert dieser Position (TEUR 4.634) ist gegenüber dem vorangegangenen Geschäftsjahr (TEUR 5.163) um TEUR 529 zurückgegangen.

Liquide Mittel

Die liquiden Mittel betragen per 31.03.2021 TEUR 10.097 und liegen damit um TEUR 1.684 unter dem Wert per 30.09.2020. Der Bestand des Finanzmittelfonds beträgt gemäß der Kapitalflussrechnung TEUR 10.095, da hier die liquiden Mittel um die kurzfristigen finanziellen Kontokorrent-Verbindlichkeiten gekürzt wurden. Die Entwicklung dieser Bilanzposition wird im nachfolgenden Zwischenlagebericht im Kapitel "Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage" im Abschnitt "Entwicklung des Finanzmittelfonds" näher erläutert.

Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige Vermögenswerte

Dieser Bilanzposten (TEUR 1.955) ist um TEUR 978 gegenüber dem letzten Jahresabschluss (TEUR 977) gewachsen. Der Anstieg resultiert aus kurzfristigen Steuerforderungen.

Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten

Diese Position stellt die langfristigen Verbindlichkeiten aus Bankdarlehen und Leasingverträgen dar. Der Rückgang um 1.212 TEUR auf TEUR 10.376 liegt vor allem im gesunkenen langfristigen Anteil an den finanziellen Verbindlichkeiten in Bezug auf das im letzten Geschäftsjahr erhaltene KfW-Darlehen.

Kurzfristige Rückstellungen

Die kurzfristigen Rückstellungen und Steuerrückstellungen i. H. von insgesamt TEUR 272 sind gegenüber dem letzten Jahresabschluss (TEUR 401) aufgrund des Verbrauchs kurzfristiger Rückstellungen für ausstehende Provisionszahlungen und Nachlaufkosten gesunken.

Erhaltene Anzahlungen

Die hier ausgewiesenen TEUR 467 sind um TEUR 381 höher als zum Ende des vergangenen Geschäftsjahres (TEUR 86 zum 30.09.2020).

Vertragsverbindlichkeiten

Diese Position zeigt nach IFRS 15 die Vertragsverbindlichkeiten, welche aufgrund größerer erhaltener Vorauszahlungen für Projekte um TEUR 2.201 auf TEUR 2.748 angewachsen sind.

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind im Berichtszeitraum von TEUR 962 auf TEUR 1.245 gestiegen.

Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten

Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten i. H. TEUR 2.893 enthalten sowohl den kurzfristigen Anteil aus Leasingfinanzierungen als auch aus Bankdarlehen. Hier ist eine Zunahme um TEUR 962 gegenüber dem letzten Bilanzstichtag zu verzeichnen.

Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten

Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten (TEUR 4.863) sind gegenüber dem letzten Jahresabschluss um TEUR 737 gesunken. Dies ist vor allem durch geringere Rechnungsabgrenzungen verursacht.

Erläuterungen zur Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Da dieselben Bilanzierungsgrundsätze wie im letzten Jahresabschluss angewandt wurden, gelten diese qualitativ im Wesentlichen auch für diesen Zwischenabschluss. Es sind insofern keine weiteren Erläuterungen notwendig.

Bezüglich der Positionen, die wesentliche Änderungen der Beträge im Vorjahresvergleich aufzeigen, wird auf die Ausführungen zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im nachfolgenden Zwischenlagebericht verwiesen.

Zwischenlagebericht

Geschäft und Rahmenbedingungen

Marktumfeld und Absatzentwicklung

Die Corona-Pandemie hat die Situation seit dem letzten Geschäftsjahr signifikant verändert und weltweit zu drastischen Einschnitten im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben geführt. Reise- und Kontaktbeschränkungen sowie Quarantänemaßnahmen, die u.a. die Schließung von Flughäfen, Absagen von Messen und Veranstaltungen zur Folge hatten, erschwerten die Geschäftstätigkeit des Konzerns ebenso wie die der Kunden.

Auch wenn sich die Auftragslage im Verlauf des Geschäftsjahres mittlerweile sehr gut entwickelt hat und der Konzern neue Höchststände im Auftragsbestand ausweisen kann, war die Firmengruppe mit ihrem überwiegend exportorientierten Geschäft im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres stark von den Auswirkungen der Pandemie betroffen. Reiserestriktionen und Quarantäneauflagen beeinträchtigten die Abwicklung von Projekten und verzögerten die Realisierung von Umsatzerlösen, obwohl per Fernzugriff auf Kundensysteme und der Schulung von lokalen Partnern versucht wurde, diese Hemmnisse soweit wie möglich auszuräumen.

In den ersten sechs Monaten des aktuellen Geschäftsjahres erwirtschaftete die LS telcom Gruppe Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 11.732 (i. V. TEUR 13.519). Der Umsatz lag damit um 13 % unter dem des entsprechenden Vorjahres-Vergleichszeitraums. Auf der Ebene der einzelnen Unternehmenssegmente stellt sich die Umsatzverteilung wie folgt dar:

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Umsatz Umsatz EBIT EBIT
Halbjahresfinanzbericht Halbjahresfinanzbericht Halbjahresfinanzbericht Halbjahresfinanzbericht
In TEUR 01.10.2020 - 31.03.2021 01.10.2019 - 31.03.2020 Veränderung 01.10.2020 - 31.03.2021 01.10.2019 - 31.03.2020
Hardwarenahe Systeme 392 1.109 -65 % -789 -936
Dienstleistungen 3.112 2.934 6 % -188 20
Softwaresysteme 8.228 9.476 -13 % -513 -138
Insgesamt 11.732 13.519 -1.490 -1.054

Der Auslandsanteil der Umsatzerlöse liegt im Berichtszeitraum bei etwa 84 %. Dieser Exportanteil setzt sich zusammen aus 28 % der Umsatzerlöse aus dem europäischen Ausland und 56 % aus den restlichen Regionen.

Das Segment "Hardwarenahe Systeme" steuerte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres lediglich ca. 3 % zum Gesamtumsatz bei. Etwa 27 % des Halbjahresumsatzes wurden aus dem Segment "Dienstleistungen" und 70 % aus dem Geschäftssegment "Softwaresysteme" erzielt.

Das Segment "Hardwarenahe Systeme" beschreibt die Teilgeschäfte mit Hardware-Systemlösungen, typischerweise mit höherem Materialeinsatz. In "Hardwarenahe Systeme" gehen die Lieferung und Implementierung von integrierten Funkmesssystemen ebenso mit ein wie auch beispielsweise der Aufbau von Sender- oder Generatoranlagen, deren Installation und Inbetriebnahme. Bestehende Aufträge aus diesem Segment, die regelmäßig erhöhte Vororttätigkeit erfordern, waren aufgrund der pandemiegegebenen Reisebeschränkungen nur erschwert umsetzbar. Zudem gingen mehrere größere, dieses Segment betreffende Aufträge erst ab Ende des ersten Quartals ein und konnten sich nur geringfügig umsatzwirksam erst spät im zweiten Quartal auswirken. Hier sollte die zweite Geschäftsjahreshälfte aufgrund der bestehenden Auftragslage und der anstehenden Lockerungen von Reiserestriktionen signifikant höhere Umsatz- und positive EBIT-Beiträge bringen.

Unter "Dienstleistungen" werden sämtliche Tätigkeiten zusammengefasst, die LS telcom in Form von Trainings-, Planungs-, Ingenieur- und Beratungsdienstleistungen für unterschiedliche Kunden erbringt und die nicht Teil von Software- oder Hardwareprojekten sind. Als Kunden werden hier unter anderem spezielle Nutzer von Funkfrequenzspektrum, Netzbetreiber und Regulierungsbehörden bedient.

Das Segment "Softwaresysteme" beinhaltet das reine Softwaregeschäft, einschließlich des Projektgeschäfts (mit Regulierungsbehörden und anderen Kunden), bei dem Produkte aus unterschiedlichsten Bereichen (Rundfunk-, Mobilfunk- und Richtfunkplanungsmodule sowie administrative Datenbanklösungen) zum Einsatz kommen und von der LS telcom in umfassende Systemlösungen integriert werden. Dieses Berichtssegment umfasst daneben auch das Geschäft mit einzelnen, softwarebasierten Funknetzplanungsprodukten (Einzelmodule) und betrifft damit überwiegend das klassische, skalierbare Software-Lizenzgeschäft. Der Verkauf von solchen Einzelmodulen enthält typischerweise weniger Anpassungsleistungen als die vorgenannten, umfangreicheren und komplexeren Softwareprojekte.

Mitarbeiter

Zum 31.03.2021 beschäftigte der LS telcom Konzern weltweit 249 Mitarbeiter. Im Vergleich zum letzten Geschäftsjahresende (30.09.2020) erhöhte sich die Mitarbeiterzahl damit um 25 Personen, wobei allein knapp die Hälfte dieses Zuwachses aus dem neuen indischen Tochterunternehmen resultiert.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Entwicklung von Umsatz und Gesamtleistung

Die Erwartungen bezüglich der Umsatzentwicklung wurden in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres noch nicht erfüllt. Hier wirkten sich, wie bereits erläutert, die Effekte der Corona-Krise negativ aus. Die weltweit starken Reiserestriktionen erschwerten einerseits einen Teil des Projektgeschäfts bei der Umsetzung, zudem wurden durch die gegebenen Einschränkungen auch Verhandlungen von Neuverträgen stark verzögert.

Der Konzern erzielte im Berichtszeitraum einen Umsatz von EUR 11,7 Mio. (i. V. EUR 13,5 Mio.). Die Gesamtleistung liegt mit EUR 15,6 Mio. um ca. 6 % über der des Vorjahrsvergleichszeitraums (EUR 14,7 Mio.).

Die sonstigen betrieblichen Erträge von TEUR 557 enthalten gegenüber dem Vorjahr Zuschüsse, die den Tochterunternehmen in Nordamerika zur Bewältigung der Pandemieauswirkungen gewährt wurden.

Mit dem Ziel, zukünftig Projekte effizienter abwickeln zu können und noch wettbewerbsfähiger im Markt (einschließlich der neu adressierten Vertikalmärkte) agieren zu können, wurde mit deutlich gesteigerter Schlagkraft die Entwicklung der neuen mySPECTRA System-Plattform zur webbasierten Frequenzverwaltung vorangetrieben, was sich gegenüber dem Vorjahr in signifikant höheren aktivierten Entwicklungsleistungen von TEUR 2.372 niederschlägt.

Entwicklung der Kosten

Der Materialaufwand fällt mit TEUR 2.932 ca. 46 % höher aus als im Vorjahresvergleichszeitraum (i. V. TEUR 2.005). Dies liegt sowohl an deutlich höherem Materialeinsatz als auch an verstärkter Inanspruchnahme von Fremdleistungen. Zum Einsatz kamen diese Dienstleister sowohl in bestehenden Kundenprojekten als auch zur Unterstützung bei der Entwicklung neuer Produkte. Ziel des Managements ist es, kostenseitig mittelfristig durch die Inanspruchnahme günstigerer Software-Entwicklungsressourcen in Indien zu profitieren und den auf externe Software-Entwicklung entfallenden Materialaufwand entsprechend wieder zu reduzieren.

Der Personalaufwand weist mit TEUR 9.545 gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs von 6 % aus.

Die Abschreibungen sind aufgrund höherer Abschreibungen auf aktivierbare Eigenleistungen um 6 % auf TEUR 2.477 (i. V. TEUR 2.332) gestiegen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 2.134) sind gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum (i. V. TEUR 2.440) um ca. 13 % gesunken. Einsparungen bei Vertriebs- bzw. Reisekosten sind hierfür maßgeblich.

Das Finanzergebnis weist einen Ertrag von TEUR 80 aus (i. V. Verlust von TEUR 74). Während sich das Ergebnis aus at equity bewerteten Beteiligungen um TEUR 222 auf TEUR 225 verbesserte, erhöhte sich der Zinsaufwand gegenüber dem Vorjahr um TEUR 68 auf TEUR 145.

Die Ertragssteuern liegen mit TEUR 166 deutlich über dem Niveau des Vorjahres (i. V. TEUR 67).

Periodenergebnis

Auf Konzernebene ergibt sich für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres ein negatives Betriebsergebnis (EBIT) von TEUR -1.490 (i. V. TEUR -1.054).

Das den Aktionären der LS telcom AG zuzurechnende Konzern-Periodenergebnis nach Minderheitenanteilen beträgt TEUR -1.615 (i. V. TEUR -1.094), entsprechend einem Ergebnis je Aktie von EUR -0,28 (i. V. EUR -0,19).

Investitionen

Im bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2020/​2021 wurden Investitionen in Höhe von TEUR 3.284 (i. V. TEUR 2.395) getätigt. Darin enthalten sind neben aktivierten Eigenleistungen auch Erhaltungs- und Neuinvestitionen in Sachanlagen und Investitionen in eigene Gebäude.

Entwicklung des Finanzmittelfonds

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit beträgt TEUR 1.786 gegenüber einem Cashflow von TEUR 2.288 im ersten Halbjahr des Vorjahres. Zum 31.03.2021 verfügt die LS telcom AG über einen Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 10.095 (i. V. TEUR 1.928).

Risiko- und Prognosebericht

Risiken der künftigen Entwicklung und Risikomanagement

Hinsichtlich der für den LS telcom Konzern einschlägigen Risiken für die künftige Entwicklung und des im Konzern umgesetzten Risikomanagements wird auf die Ausführungen im letzten Geschäftsbericht 2019/​2020 verwiesen.

Die Corona-Pandemie birgt weiterhin ein nicht unerhebliches Risiko für die Geschäftstätigkeit der LS telcom. Es besteht die Gefahr, dass sich die weltweiten Impfkampagnen mittelfristig als nicht ausreichend wirksam gegen Virenmutationen und damit einhergehende weitere Infektionswellen herausstellen sollten und es daher nicht zu den Lockerungen bzgl. Reiserestriktionen und Quarantäneverpflichtungen im erwarteten Umfang kommen könnte. Nach bisherigem Kenntnisstand und auf Basis der im Konzern bereits getroffenen Vorkehrungen, geht das Management jedoch davon aus, im zweiten Geschäftshalbjahr die bestehenden Aufträge weitestgehend wie geplant umsetzen zu können.

In der Summe bestehen nach Einschätzung des Vorstands derzeit keine Risiken, die einzeln oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des LS telcom Konzerns akut gefährden könnten.

Chancen der künftigen Entwicklung - voraussichtliche Geschäftsentwicklung

Es treffen die im Geschäftsbericht zu den Chancen der künftigen Entwicklung gemachten Ausführungen unverändert zu. Trotz aller Widrigkeiten und derzeit immer noch vorherrschenden Einschränkungen aufgrund der Pan

demie, bestehen sehr gute Chancen für die künftige Entwicklung des Konzerns. Dies wird auch durch den starken Auftragseingang der vergangenen Monate und den hohen aktuellen Auftragsbestand untermauert.

Mittel- und langfristig werden die Chancen zur künftigen Geschäftsentwicklung im Wesentlichen von den Themen Umnutzung von Frequenzspektrum für die Breitbandversorgung, Netze für Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Funklösungen für das Internet der Dinge, Automotive-Anwendungen und komplexe Kommunikationsanwendungen für die Industrie 4.0 mit all ihren Vertikalmärkten bestimmt.

Um die Abhängigkeit von schwer planbaren Großprojekten zu entschärfen, hatte sich LS telcom in den letzten Jahren vertrieblich neu auf Kunden aus unterschiedlichen Industriebranchen, sogenannten Vertikalmärkten, im Umfeld der Digitalisierung ausgerichtet. Wenngleich der Ausbau der Geschäfte in den sogenannten Vertikalmärkten aufgrund der aktuellen Krise nicht in dem gewünschten Maß erfolgen konnte, bestärken die LS telcom AG die selbst während der Pandemie erzielten Erfolge darin, vertrieblich weiterhin stärker auf die Industrie, also die Privatwirtschaft, zu setzen. Bei diesen Kunden spielt das Funkspektrum eine zentrale Rolle in Produktionsprozessen und rückt nun im Rahmen der Digitalisierung und Industrie 4.0 sowie des Internets der Dinge mit zunehmender Maschinen-zu-Maschinen-Kommunikation immer stärker in den Fokus.

Hier hat das Unternehmen in den letzten Geschäftsjahren ein umfassendes Servicepaket, bestehend aus Software, Messtechnik und Beratung, entwickelt und einige sehr gute Referenzprojekte durchgeführt. Die LS telcom AG bietet unter Einsatz der gesamten Produktpalette Lösungen für das Spektrum-Management, teilweise auch als Outsourcing-Partner. Mit diesen weitgehend replizierbaren Lösungen, aus denen sich nachhaltiges Produktgeschäft anstatt schwer planbarem Projektgeschäft ableiten lässt, spricht der Konzern zudem eine Vielzahl von Kunden einer Branche an.

Pandemiebedingt konnte die Firmengruppe während der vergangenen 18 Monate in den neuen Vertikalmärkten zwar nicht wie geplant wachsen, jedoch das Geschäftsvolumen zumindest gut halten, was immerhin bereits eine Größenordnung von ca. 20 % des Konzernumsatzes im laufenden Geschäftsjahr erreichen dürfte. Nach Bewältigung der aktuellen Krise rechnet die LS telcom AG mit deutlich anziehendem Geschäft, zumal die Anzahl der Kunden in dem Bereich weiter gestiegen ist und Projektvorhaben bereits vorbereitet werden konnten. Auch vertrieblich hat sich der Konzern mittlerweile stärker auf diese neuen Märkte ausgerichtet.

Der bevorstehende Ausbau der 5G-Netze, die neben schnellerem mobilem Internet auch für das Internet of Things sowie die Digitalisierungs- und Automatisierungsvorhaben der Industrie 4.0 wesentliche Vorteile bringen, sollte LS telcom zusätzliches dauerhaftes Geschäft vermitteln. Unternehmen können in Deutschland basierend auf der 5G-Technologie eigene Campusnetze betreiben. Dies erfordert sichere Telekommunikationsverbindungen und störungsfreies Funkspektrum. Hier ist LS telcom mit seinem Know-how eine perfekte Adresse für Industriekunden.

Der derzeit im Konzern vertraglich insgesamt gesicherte Auftragsbestand, aus dem sich ab dem Berichtsstichtag neuer Umsatz generieren lässt, beträgt EUR 57,9 Mio. (i. V. EUR 29,8 Mio.). Eine planmäßige Projektabwicklung angenommen, lassen sich daraus in den verbleibenden zwei Quartalen des Geschäftsjahres noch Umsatzerlöse von EUR 22,0 Mio. (i. V. EUR 12,4 Mio.) erwirtschaften.

Darüber hinaus stehen in den kommenden Monaten über diverse großvolumige und ertragsstarke Projekte zu Frequenzverwaltungs- und Funküberwachungssystemen noch Vergabeentscheidungen an, mit guten Chancen, die Vergabeverfahren auch tatsächlich zu gewinnen. Allein kurzfristig erwartet der Konzern weitere Projektabschlüsse im Gesamtwert von über EUR 4 Mio.

Unter Berücksichtigung dieser Aussichten bestätigt der Vorstand unverändert die Ziele für das Geschäftsjahr 2020/​2021, Umsatzerlöse von EUR 33,4 Mio. und ein Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) von EUR 2,1 Mio., und hält diese für erreichbar.

Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Personen

Nahestehende Personen im Sinne des IAS 24 sind der Vorstand und Aufsichtsrat der LS telcom AG sowie diesen nahestehende Personen und die assoziierten Unternehmen der Gruppe. Im ersten Halbjahr 2020/​2021 erfolgten folgende Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen:

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In TEUR Assoziierte Unternehmen Sonstige Summe
Umsatzerlöse 0 0 0
Sonstige betr. Erträge 0 0 0
Materialaufwand 55 0 55
Sonstige Aufwendungen 5 59 64
Bezahlte Leasingraten nach IFRS 16 0 15 15
Forderungen 0 0 0
Verbindlichkeiten 55 0 55
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 0 11 11
Leasingverbindlichkeiten nach IFRS 16 0 66 66

Im ersten Halbjahr 2019/​2020 erfolgten folgende Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen:

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In TEUR Assoziierte Unternehmen Sonstige Summe
Umsatzerlöse 182 0 182
Sonstige betr. Erträge 0 0 0
Materialaufwand 0 0 0
Sonstige Aufwendungen 0 71 71
Forderungen 10 0 10
Verbindlichkeiten 0 0 0
Sonstige finanzielle Verpflichtungen 0 36 36
Ausleihungen 0 0 0

Alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind nach marktüblichen Bedingungen vertraglich vereinbart.

Geschäftsführungs- und Aufsichtsorgane

Bei Vorstand und Aufsichtsrat haben sich keine personellen Änderungen ergeben.

Die Zahl der Aktien der LS telcom AG, die von Geschäftsführungs- und Aufsichtsorganen gehalten werden, ist in der folgenden Tabelle ausgewiesen:

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Zahl der Aktien 31.03.2021 30.09.2020
Vorstand
Dr. Lebherz 1.537.862 1.537.862
Dr. Schöne 1.624.843 1.624.843
Dipl.-Ing. Götz 4.148 4.148
Aufsichtsrat
Dr. Holtermüller 0 0
Prof. Dr. Wiesbeck 4.148 4.148
Dipl.-Finw. Hensinger 0 0

Die Gesellschaft hat keine Aktienoptionen ausgegeben.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Lichtenau, 26. Mai 2021

Der Vorstand der LS telcom AG

Hinweis

Dieser Finanzbericht enthält Aussagen und Informationen der LS telcom Gruppe, die sich auf in der Zukunft liegende Zeiträume beziehen. Diese zukunftsgerichteten Aussagen sind an Formulierungen wie "planen", "erwarten", "beabsichtigen", "anstreben", "werden", "einschätzen", "davon ausgehen", "Ziel sein" oder ähnlichen Begriffen zu erkennen. Derartige Aussagen wurden aufgrund der derzeitigen Sachlage und derzeitigen Erwartung getroffen und können von der tatsächlichen Entwicklung sowohl positiv als auch negativ mitunter erheblich abweichen. Unsicherheiten ergeben sich unter anderem aufgrund folgender Faktoren: Änderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage sowohl national als auch international, Änderungen der politischen Rahmenbedingungen, Einführung neuer Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen, Änderungen des Investitionsverhaltens in den für die LS telcom Gruppe wichtigen Abnehmermärkten, Änderungen von Wechselkursraten und Zinssätzen, Integration von akquirierten Unternehmen sowie weiteren Faktoren. LS telcom übernimmt über bestehende gesetzliche Verpflichtungen hinaus keine Verpflichtung, zukunftsgerichtete Aussagen zu korrigieren bzw. zu aktualisieren.

Finanzkalender

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Vorläufige Zahlen zum Jahresabschluss 2020/​2021 November 2021
Geschäftsbericht 2020/​2021 23. Dezember 2021
Ordentliche Hauptversammlung in Lichtenau 10. März 2022