LS telcom AktiengesellschaftLichtenauHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.10.2022 bis zum 31.03.2023Vorwort des VorstandsSehr geehrte Aktionäre und Geschäftspartner,
liebe Mitarbeitende der LS telcom AG,
wir sind erfolgreich in das neue Geschäftsjahr
2022/2023 gestartet. In den ersten sechs Monaten des
Geschäftsjahres entwickelte sich der Umsatz
entsprechend den Erwartungen und die Projektabwicklung
verläuft planmäßig.
Der Umsatz der LS telcom lag mit EUR 21 Mio. auf dem
Niveau des Vorjahres. Dabei ist allerdings zu beachten,
dass im Vorjahr ein Projekt mit einem außerordentlich
hohen Hardware-Anteil durchgeführt wurde und dadurch
die Vergleichsbasis für die Umsatzentwicklung verzerrt
ist. Wichtig ist, dass wir in unserem strategischen
Kernsegment Softwaresysteme eine sehr gute Projektnachfrage
hatten und ein Umsatzwachstum von starken 25 % auf EUR 15
Mio. erzielen konnten. In der Berichtsperiode
erwirtschafteten wir 71 % der Konzernerlöse mit
unseren Softwaresystemen.
Das EBIT ist mit EUR 0,7 Mio. im Vergleich zum Vorjahr
(EUR 1,5 Mio.) erwartungsgemäß
rückläufig. Die Entwicklung spiegelt die bereits
im Geschäftsbericht 2021/22 dargelegten, erwarteten
Belastungen in den Bereichen Personal, Einsatz von externen
Software-Spezialisten und Währungseffekten wider.
Bei unserem großen Innovationsprojekt mySPECTRA
konnten wir im ersten Halbjahr deutliche Fortschritte
erzielen. In Großbritannien konnte mit einem Kunden
ein wichtiger Go-Live in Großbritannien realisiert
werden -ein bedeutender Meilenstein für die LS telcom
Gruppe. Der Kunde kann damit nun einen Antragsdurchlauf
seiner Klienten statt in drei Tagen in weniger als einer
Stunde realisieren und das bei erheblich reduziertem
Personalaufwand. Bei einem weiteren Go-live eines
Online-Systems auf Basis der mySPECTRA-Technologie konnte
eine tägliche Durchsatzrate von mehr als 1500
Anträgen und damit eine Steigerung von 50 % realisiert
werden.
Für die mySPECTRA-Technologie hat LS telcom derzeit
zwei Lösungen in der Vermarktung, mySPECTRAcloud und
mySPECTRAevo. mySPECTRAcloud nutzt vollständig die neu
entwickelten Software-Lösungen. mySPECTRAevo nutzt
Teile der neuen Technologien, hat jedoch noch Anwendungen
des Kerns der bisherigen Plattform integriert. Einige
Kunden präferieren eine Zwischenlösung, bevor sie
gegebenenfalls ein Upgrade auf mySPECTRAcloud
durchführen. Insgesamt haben sich bisher 14 Kunden
für eine der beiden mySPECTRA-Lösungen
entschieden.
Im Hardwaresektor führt der vermehrte Einsatz von
künstlicher Intelligenz ebenfalls zu neuen
Produktvarianten und -lösungen. So wird aktuell ein
Pilotprojekt umgesetzt, bei dem unsere smart-AVD, also eine
intelligente Auswertung des Funkspektrums auf Anomalien,
eine wesentliche Rolle spielt.
In den Vertikalmärkten konnten zahlreiche neue
Projekte im Segment Oil & Gas gewonnen und mehrere
wichtige Rahmenverträge mit Bestandskunden
verlängert werden. Ebenfalls konnten Partnerschaften
und Kooperations-Vereinbarungen mit mehreren 5G-Hardware-
und Softwareanbietern geschlossen werden, wodurch wir
künftig als Erweiterung unseres Portfolios neben den
Beratungs- und Planungsleistungen auch die für unsere
Kunden am besten geeignete System-Technologie anbieten
können.
Unter Abwägung aller Faktoren erwarten wir
insgesamt einen weiteren positiven Verlauf im
Geschäftsjahr 2022 /2023 und bestätigen unsere
Prognose.
Wir bedanken uns bei unseren Aktionären für ihr Vertrauen, bei unseren Kunden dafür, uns auch in diesen komplexen Zeiten treu geblieben zu sein und bei unseren Mitarbeitenden für ihren überaus engagierten Einsatz.
Im Juni 2023 Der Vorstand der LS telcom AG Dr. Georg Schöne Dipl.-Ing. Roland Götz Die LS telcom im ÜberblickDie LS telcom AG (ISIN: DE0005754402; WKN: 575440) mit
Hauptsitz in Lichtenau (Baden) ist führender Anbieter
von Softwarelösungen und -systemen für die
möglichst effiziente Nutzung des Funkfrequenzspektrums
in allen Funkdiensten. Dabei ist LS telcom als
"one-stop-shop" Anbieter positioniert, so dass Kunden
zusätzlich zur Software integrierte Systeme und
Hardware-Lösungen beziehen können. Zudem nutzt LS
telcom ihre Expertise im Bereich Spektrum-Management sowie
in der drahtlosen Kommunikation und bietet umfassende
Beratungsdienstleistungen an.
Die Lösungen der LS telcom Firmengruppe sowie ihre
umfassende Fachkompetenz können über nahezu alle
Branchen und Anwendungsgebiete eingesetzt werden. Zu den
klassischen Kunden gehören Regulierungsbehörden
und Telekommunikationsministerien. Mit Fortschreiten der
Digitalisierung haben sich die Einsatzfelder um ein
Vielfaches erhöht: Logistik, Sicherheitsbehörden,
Industrie, Krankenhäuser, Flughäfen,
Schiffshäfen sowie viele weitere Branchen.
Zum Produktportfolio gehören insbesondere voll
integrierte Frequenzmanagement- und
Funküberwachungslösungen, optimale Planung von
Funknutzen, Minimierung von Funkstörungen,
Implementierung und Optimierung von Netzen sowie
Sendersysteme in standardisierten Containerlösungen
ebenso wie technische Analyse- und Planungs-Software oder
kompetente Beratung in Strategie- und Umsetzungsfragen.
Die starke Marktposition von LS telcom wird dadurch
unterstrichen, dass sich bereits Regulierungsbehörden
und Telekommunikationsministerien aus über 100
Ländern für Lösungen (Beratungsleistungen
und Systeminstallationen) von LS telcom entschieden haben.
Zum LS telcom Konzern gehören Tochtergesellschaften
und Beteiligungen in allen wesentlichen Märkten, u. a.
in Australien, Bosnien und Herzegowina, China, Frankreich,
Großbritannien, Indien, Kanada, Südafrika, in
den USA und im Mittleren Osten.
Wesentliche Kennzahlen des LS telcom Konzerns (nach IFRS)scrollen
Zwischenabschluss der LS telcom Aktiengesellschaft, Lichtenau, zum 31.03.2023Konzern-Bilanz (IFRS)Aktivascrollen
Passivascrollen
Konzern-Gesamtergebnisrechnung (IFRS)scrollen
Konzern-Kapitalflussrechnung (IFRS)scrollen
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (IFRS)scrollen
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Anhang (verkürzt)RechnungslegungsgrundsätzeDieser Konzern-Halbjahresfinanzbericht wurde
gemäß IAS 34 "Zwischenberichterstattung" vom
01.10.2022 bis zum 31.03.2023 erstellt und umfasst die
Zahlenangaben zu Bilanz, Gewinn-und-Verlust-Rechnung,
Angaben zum Ergebnis je Aktie, eine Kapitalflussrechnung
sowie den Eigenkapitalspiegel, jeweils mit
Vergleichsangaben für den relevanten
Vorjahreszeitraum.
Der Bericht basiert auf den
Rechnungslegungsgrundsätzen nach International
Financial Reporting Standards (IFRS). Es wurden
grundsätzlich dieselben Bewertungs- und
Bilanzierungsmethoden wie im letzten Konzern-Abschluss
verwendet.
Aus den Änderungen der IFRS ergeben sich für
das Geschäftsjahr keine wesentlichen Änderungen.
Die Vorgehensweise zur Ermittlung der Ertragsteuern
entspricht der im vorangegangenen
Geschäftsjahresabschluss verwendeten Methode.
Dieser Konzern-Halbjahresfinanzbericht wurde weder
entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer
prüferischen Durchsicht durch einen
Abschlussprüfer unterzogen.
KonsolidierungsgrundsätzeKonsolidierungskreisGegenüber dem letzten Geschäftsbericht ergab
sich keine Änderung im Konsolidierungskreis.
KonsolidierungsmethodenDie Konsolidierung erfolgt nach derselben Methodik, die
auch im letzten Jahresabschluss angewandt wurde.
Erläuterung zur BilanzDa dieselben Bilanzierungsgrundsätze wie im letzten
Jahresabschluss angewandt wurden, gelten diese qualitativ
im Wesentlichen auch für diesen Zwischenabschluss. Es
werden hier lediglich spezielle Erläuterungen zu den
Positionen gegeben, die wesentliche Änderungen der
Beträge gegenüber dem letzten Jahresabschluss
ausweisen.
Langfristige VermögenswerteDie langfristigen Vermögenswerte sind
gegenüber dem letzten Jahresabschluss zum 30.09.2022
um TEUR 402 auf TEUR 21.866 gesunken. Dies beruht im
Wesentlichen auf dem Rückgang der Geschäfts- und
Firmenwerte, der Sachanlagen und der nach Equity-Methode
bewerteten Beteiligungen. Der Rückgang der
Geschäfts- und Firmenwerte ist ausschließlich
den Währungseffekten geschuldet.
VorräteGegenüber dem letzten Bilanzstichtag ist diese
Position um TEUR 763 auf TEUR 1.660 gestiegen. Der Grund
hierfür liegt in gestiegenen Vorräten für
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und den gestiegenen
unfertigen Leistungen.
Forderungen aus Lieferungen und LeistungenDer Wert dieser Position (TEUR 7.460) ist gegenüber
dem vorangegangenen Geschäftsjahr (TEUR 8.927) um TEUR
1.467 zurückgegangen.
Liquide MittelDie liquiden Mittel betragen per 31.03.2023 TEUR 4.927
und liegen damit um TEUR 1.826 unter dem Wert per
30.09.2022. Der Bestand des Finanzmittelfonds beträgt
gemäß der Kapitalflussrechnung TEUR 3.458, da
hier die liquiden Mittel um die kurzfristigen finanziellen
Kontokorrent-Verbindlichkeiten gekürzt wurden. Die
Entwicklung dieser Bilanzposition wird im nachfolgenden
Zwischenlagebericht im Kapitel "Ertrags-, Finanz- und
Vermögenslage" im Abschnitt "Entwicklung des
Finanzmittelfonds" näher erläutert.
Rechnungsabgrenzungsposten und sonstige kurzfristige VermögenswerteDieser Bilanzposten (TEUR 2.653) ist um TEUR 1.554
gegenüber dem letzten Jahresabschluss (TEUR 1.099)
gestiegen. Der Anstieg resultiert hauptsächlich aus
kurzfristigen Steuerforderungen.
Langfristige finanzielle VerbindlichkeitenDiese Position stellt die langfristigen
Verbindlichkeiten aus Bankdarlehen und
Leasingverträgen dar. Der Rückgang um TEUR 1.855
auf TEUR 2.796 liegt vor allem im gesunkenen langfristigen
Anteil an den finanziellen Verbindlichkeiten aus
KfW-Darlehen.
Kurzfristige RückstellungenDie kurzfristigen Rückstellungen und
Steuerrückstellungen i. H. von insgesamt TEUR 142 sind
gegenüber dem letzten Jahresabschluss (TEUR 538)
aufgrund des Verbrauchs kurzfristiger Rückstellungen
für Drohverluste sowie des Verbrauchs von
Steuerrückstellungen gesunken.
Erhaltene AnzahlungenDie erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 812
sind um TEUR 177 höher als zum Ende des vergangenen
Geschäftsjahres (TEUR 635 zum 30.09.2022).
VertragsverbindlichkeitenDiese Position zeigt nach IFRS 15 die
Vertragsverbindlichkeiten, welche um TEUR 1.859 auf TEUR
2.711 gestiegen sind.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und LeistungenDie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
sind im Berichtszeitraum von TEUR 2.539 auf TEUR 2.420
gesunken.
Kurzfristige FinanzverbindlichkeitenDie kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten i. H. von TEUR
5.379 enthalten sowohl den kurzfristigen Anteil aus
Leasingfinanzierungen als auch aus Bankdarlehen. Hier ist
eine Zunahme um TEUR 1.425 gegenüber dem letzten
Bilanzstichtag zu verzeichnen.
Sonstige kurzfristige VerbindlichkeitenDie sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten (TEUR
6.040) sind gegenüber dem letzten Jahresabschluss um
TEUR 565 gesunken. Dies ist vor allem durch geringere
Rechnungsabgrenzungen verursacht.
Erläuterung zur Gewinn- und Verlust-RechnungDa dieselben Bilanzierungsgrundsätze wie im letzten
Jahresabschluss angewandt wurden, gelten diese qualitativ
im Wesentlichen auch für diesen Zwischenabschluss. Es
sind insofern keine weiteren Erläuterungen notwendig.
Bezüglich der Positionen, die wesentliche
Änderungen der Beträge im Vorjahresvergleich
aufzeigen, wird auf die Ausführungen zur Ertrags-,
Finanz- und Vermögenslage im nachfolgenden
Zwischenlagebericht verwiesen.
ZwischenlageberichtGeschäft und RahmenbedingungenMarktumfeld und AbsatzentwicklungDie LS telcom AG ist im ersten halben Jahr 2022/2023
erfolgreich gestartet. Das Marktumfeld ist dabei weiterhin
positiv zu bewerten. Es ist eine Verschiebung der Budgets
hin zu Verteidigung und Innerer Sicherheit sowie
Produktivität zu verzeichnen.
Die Auftragslage ist weiterhin auf hohem Niveau. Bei der
Umsetzung der begonnenen Projekte ist LS telcom im
erwarteten Korridor.
In den ersten sechs Monaten des aktuellen
Geschäftsjahres erwirtschaftete die LS telcom Gruppe
Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 21.041 (i. V. TEUR
20.868). Der Umsatz lag mit einem Anstieg von rund 1 %
leicht über dem Niveau des entsprechenden
Vorjahres-Vergleichszeitraums. Zu beachten ist dabei, dass
die Umsatzentwicklung im Vorjahreszeitraum von zwei
Projekten mit einem außergewöhnlich hohen Anteil
an Hardware-Umsätzen geprägt war. Dies wird bei
Betrachtung der einzelnen Segmente deutlich. Während
das strategische Kernsegment "Softwaresysteme" ein
erfreuliches Umsatzwachstum von 25 % erzielte, ging der
Umsatz des Segments "Hardwarenahe Systeme" um 48 %
zurück. Der starke Umsatzrückgang ist im
Wesentlichen auf eine Normalisierung der Geschäftslage
zurückzuführen.
Das Segment "Hardwarenahe Systeme" steuerte in den
ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres ca. 13 % zum
Gesamtumsatz bei. Im Vorjahreszeitraum erwirtschaftete das
Segment einen Umsatzanteil von 25 %, bedingt durch den
außergewöhnlich hohen Hardware-Anteil bei zwei
Projekten. Rund 16 % (2021/2022: 17 %) des
Halbjahresumsatzes wurden aus dem Segment
"Dienstleistungen" erzielt. Nachdem im ersten Halbjahr
2021/2022 das strategisch bedeutsame Geschäftssegment
Softwaresysteme temporär nur 58 % zum Konzernumsatz
beigetragen hat, lag in der Berichtsperiode der Anteil bei
71 % und damit wieder auf dem durchschnittlichen Level der
letzten Geschäftsjahre.
Auf der Ebene der einzelnen Unternehmenssegmente stellt
sich die Umsatzverteilung wie folgt dar:
scrollen
Der Auslandsanteil der Umsatzerlöse liegt im
Berichtszeitraum bei etwa 88 %. Dieser Exportanteil setzt
sich zusammen aus 27 % der Umsatzerlöse aus dem
europäischen Ausland und 61 % aus den restlichen
Regionen.
Das Segment "Hardwarenahe Systeme" beschreibt die
Teilgeschäfte mit Hardware-Systemlösungen,
typischerweise mit höherem Materialeinsatz. In
"Hardwarenahe Systeme" gehen die Lieferung und
Implementierung von integrierten Funkmesssystemen ebenso
mit ein wie auch beispielsweise der Aufbau von Sender- oder
Generatoranlagen, deren Installation und Inbetriebnahme.
Während der Umsatz stark gewachsen ist, konnte das
Ergebnis nicht im gleichen Verhältnis gesteigert
werden, da der Umsatzanstieg teilweise mit einem
margenschwachen Projekt erzielt wurde.
Unter "Dienstleistungen" werden sämtliche
Tätigkeiten zusammengefasst, die LS telcom in Form von
Trainings-, Planungs-, Ingenieur- und
Beratungsdienstleistungen für unterschiedliche Kunden
erbringt und die nicht Teil von Software- oder
Hardwareprojekten sind. Als Kunden werden hier unter
anderem spezielle Nutzer von Funkfrequenzspektrum,
Netzbetreiber und Regulierungsbehörden bedient.
Das Segment "Softwaresysteme" beinhaltet das reine
Softwaregeschäft, einschließlich des
Projektgeschäfts (mit Regulierungsbehörden und
anderen Kunden), bei dem Produkte aus unterschiedlichsten
Bereichen (Rundfunk-, Mobilfunk- und
Richtfunkplanungsmodule sowie administrative
Datenbanklösungen) zum Einsatz kommen und von der LS
telcom in umfassende Systemlösungen integriert werden.
Dieses Berichtssegment umfasst daneben auch das
Geschäft mit einzelnen, softwarebasierten
Funknetzplanungsprodukten (Einzelmodule) und betrifft damit
überwiegend das klassische, skalierbare
Software-Lizenzgeschäft. Der Verkauf von solchen
Einzelmodulen enthält typischerweise weniger
Anpassungsleistungen als die vorgenannten, umfangreicheren
und komplexeren Softwareprojekte.
MitarbeitendeZum 31.03.2023 beschäftigte der LS telcom Konzern
weltweit 277 Mitarbeitende (als Vollzeitäquivalent
gerechnet). Im Vergleich zum Vorjahr (31.03.2022)
erhöhte sich die Mitarbeiterzahl damit um 11 Personen
und liegt somit über dem Niveau des Vorjahres.
Ertrags-, Finanz- und VermögenslageEntwicklung von Umsatz und GesamtleistungDie Erwartungen bezüglich der Umsatzentwicklung
wurden in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres
erfüllt.
Der Konzern erzielte im Berichtszeitraum einen Umsatz
von EUR 21,0 Mio. (i. V. EUR EUR 20,9 Mio.). Die
Gesamtleistung liegt mit EUR 24,6 Mio. um ca. 3 % über
der des Vorjahrsvergleichszeitraums (EUR 24,0 Mio.).
Bei Betrachtung der Umsatzentwicklung ist zu beachten,
dass im Vorjahreszeitraum ein Projekt mit einem
außergewöhnlich hohen Hardware-Anteil enthalten
ist. Daher gingen in der Berichtsperiode erstes Halbjahr
2022/2023 die Umsätze mit Hardware und Hardwarenahen
Systemen um 48 % auf TEUR 2.753 zurück. Das
strategische Kernsegment "Softwaresysteme" konnte dagegen
die Umsatzerlöse um 25 % auf TEUR 14.981 steigern.
Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen bei TEUR
523 gegenüber TEUR 801 im Vorjahr. Der Anteil der
Kursgewinne aus Währungsdifferenzen fiel um TEUR 193
niedriger aus als im Vorjahr (31.03.2022).
Gegenüber dem ersten Halbjahr 2021/2022 sind die
aktivierten Eigenleistungen von TEUR 2.235 auf TEUR 2.713
in der Berichtsperiode gestiegen. Die aktivierten
Eigenleistungen spiegeln im Wesentlichen den Anteil der
Entwicklungsaufwendungen für das
mySEPCTRA-Softwaresystem wider, der aktiviert wurde.
Entwicklung der KostenDer Materialaufwand ging von TEUR 6.637 im ersten
Halbjahr 2021/2022 um ca. 18 % auf TEUR 5.429 zurück.
Der Rückgang ist im Wesentlichen durch das sehr
materialintensive Hardware-Projekt aus dem Vorjahr
getrieben. Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebssstoffe reduzierten sich daher insgesamt um 64 %
auf TEUR 1.116 (Vorjahr: TEUR 3.132). Gleichzeitig stiegen
die Aufwendungen für bezogene Leistungen um 23 % auf
TEUR 4.312 (Vorjahr: TEUR 3.504). Die Aufwendungen für
bezogene Leistungen beinhalten im Wesentlichen die Kosten
für externe Softwareentwickler und Service Provider.
LS telcom hatte, wie bereits im Vorjahr, auch im ersten
Halbjahr 2022/2023 einen hohen Einsatz von externen
Softwarespezialisten, um die Entwicklung von mySPECTRA
vorantreiben zu können.
Der Personalaufwand weist mit TEUR 11.789 (Vorjahr: TEUR
10.595) gegenüber dem Vorjahr eine Zunahme von 11 %
aus. Hier schlagen die Neueinstellungen, allgemeine
Personalkostensteigerungen sowie einmalige Zuschüsse
(z. B. Inflationsausgleichszahlungen) zu buche.
Die Abschreibungen sind mit TEUR 2.684 nur leicht
höher als im Vorjahr (TEUR 2.572).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (TEUR 3.930)
sind gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum (i. V.
TEUR 2.676) um ca. 47 % gestiegen. Hohe nicht-cashwirksame
Währungsverluste aus der Konzern-Konsolidierung in
Höhe von TEUR 837 sind hier maßgebliche Ursache.
Im Vorjahreszeitraum war das Ergebnis positiv durch
nicht-cashwirksame Währungsgewinne beeinflusst.
Ebenfalls sind die Vertriebs- und Reisekosten aufgrund
verstärkter Reisetätigkeiten nach Corona um TEUR
328 gestiegen.
Das Finanzergebnis lag bei TEUR ‑296 (Vorjahr:
TEUR ‑96). Das Ergebnis aus at equity bewerteten
Beteiligungen verringerte sich um TEUR 208 auf TEUR
‑175 aufgrund des negativen Ergebnisses der
chinesischen Beteiligung.
Die Ertragssteuern liegen mit TEUR 839 leicht unter dem
Vorjahresniveau (i. V. TEUR 985). Der wesentliche Anteil
kommt mit TEUR 744 aus den passiven latenten Steuern.
PeriodenergebnisIm Vergleich zum Vorjahr ging das Betriebsergebnis
(EBIT) von TEUR 1.477 auf TEUR 728 zurück. Der
Rückgang ist im Wesentlichen auf den Anstieg der
Personalaufwendungen um TEUR 1.194 gegenüber dem
Vorjahreszeitraum, die nochmals gestiegenen Aufwendungen
für bezogene Leistungen um TEUR 808 sowie die
negativen Währungseffekte aus Konsoliderung in
Höhe von TEUR 837 zurückzuführen.
Das den Aktionären der LS telcom AG zuzurechnende
Konzern-Periodenergebnis nach Minderheitenanteilen
beträgt TEUR ‑352 (i. V. TEUR 525), entsprechend
einem Ergebnis je Aktie (verwässert und
unverwässert) von EUR ‑0,06 (i. V. EUR 0,09).
InvestitionenIm bisherigen Verlauf des Geschäftsjahres 2022/2023
wurden Investitionen in Höhe von TEUR 3.159 (i. V.
TEUR 2.879) getätigt. Darin enthalten sind neben
aktivierten Eigenleistungen auch Erhaltungs- und
Neuinvestitionen in Sachanlagen sowie Nutzungsrechte nach
IFRS 16.
Entwicklung des FinanzmittelfondsDer Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
beträgt TEUR 2.262 gegenüber einem Cashflow von
TEUR 1.450 im ersten Halbjahr des Vorjahres. Zum 31.03.2023
verfügt die LS telcom AG über einen
Finanzmittelfonds in Höhe von TEUR 3.458 (i. V. TEUR
8.018).
Entwicklung der VermögenslageGegenüber dem Bilanzstichtag 30.09.2022 ist die
Bilanzsumme zum Stichtag 31.03.2023 leicht um 1,5 % bzw. um
TEUR 641 auf TEUR 42.549 (30.09.2022: TEUR 41.908)
gestiegen.
Das langfristige Vermögen reduzierte sich um 1,8 %
auf TEUR 21.866 (30.09.2022: TEUR 22.268) und entsprach
51,4 % des Gesamtvermögens (30.09.2022: 53,1 %). Der
Rückgang des langfristigen Vermögens um TEUR 402
ist im Wesentlichen auf einen Rückgang der Sachanlagen
um TEUR 297 auf TEUR 4.846 sowie auf eine Reduktion des
Geschäfts- und Firmenwerts um TEUR 473 auf TEUR 5.234
zurückzuführen. Die immateriellen
Vermögenswerte sind bedingt durch anhaltende
Investitionen in die Entwicklung der mySPECTRA-Plattform um
TEUR 623 auf TEUR 10.675 gestiegen. Die Immateriellen
Vermögenswerte entsprachen zum Stichtag 48,8 % des
langfristigen Vermögens.
Das kurzfristige Vermögen lag zum Stichtag
31.03.2023 bei TEUR 20.683 und reflektierte 48,6 % des
Gesamtvermögens. Der Anstieg um 5,3 % bzw. um TEUR
1.043 gegenüber dem Stichtag 30.09.2022 ist im
Wesentlichen durch einen projektbezogenen Anstieg der
Vertragsvermögenswerte um TEUR 2.018 auf TEUR 3.894
getrieben. Zum Stichtag 31.03.2023 lagen die liquiden
Mittel bei TEUR 4.927 (Stichtag 30.09.2022: TEUR 6.753).
Entwicklung der Kapitalstrukur und der VerbindlichkeitenZum Stichtag der Berichtsperiode lag das Eigenkapital
der LS telcom Gruppe bei TEUR 17.716 und damit TEUR 624
unter dem Wert in Höhe von TEUR 18.340 zum 30.09.2022,
bedingt durch das negative Ergebnis der Berichtsperiode.
Die Eigenkapitalquote reduzierte sich entsprechend von 43,8
% auf 41,6 %.
Die langfristigen Verbindlichkeiten reduzierten sich von
TEUR 8.604 auf TEUR 7.329 zum Stichtag 31.03.2023, im
Wesentlichen durch den Rückgang der langfristigen
finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.855.
Die langfristigen Verbindlichkeiten entsprachen 17,2 % der
Bilanzsumme (30.09.2022: 20,5 %).
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich
um 17 % bzw. um TEUR 2.540 auf TEUR 17.504. Damit
erhöhte sich der Anteil an der Bilanzsumme von 35,7 %
auf 41,1 %. Wesentliche Treiber waren die projektbezogenen
Vertragsverbindlichkeiten (+ TEUR 1.859) sowie die
kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten (+ TEUR 1.425).
Entwicklung des FinanzmittelfondsDer Cashflow aus operativer Tätigkeit erhöhte
sich in der Berichtsperiode auf TEUR 2.262 gegenüber
dem Vorjahreszeitraum (TEUR 1.450).
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag bei
TEUR ‑3.149 (i. V. TEUR ‑2.857), im
Wesentlichen getrieben von Investitionen in die Entwicklung
der mySPECTRA Plattform.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
veränderte sich von TEUR ‑2.134 im
Vorjahreszeitraum auf TEUR ‑2.109 in der
Berichtsperiode.
Damit reduzierte sich der Finanzmittelfonds von TEUR
6.751 zu Beginn der Periode auf TEUR 3.458 zum Ende der
Periode.
Risiko- und PrognoseberichtRisiken der künftigen Entwicklung und
Risikomanagement
Hinsichtlich der für den LS telcom Konzern
einschlägigen Risiken für die künftige
Entwicklung und des im Konzern umgesetzten
Risikomanagements wird auf die Ausführungen im letzten
Geschäftsbericht 2021/2022 verwiesen.
Die LS telcom Gruppe erzielt nahezu 90 % ihres
Konzernumsatzes außerhalb Deutschlands. Die
Gesellschaft ist auf offene Märkte und funktionierende
Lieferketten angewiesen. Mögliche
Exportbeschränkungen könnten sich negativ auf die
Geschäftslage der LS telcom auswirken.
Nach bisherigem Kenntnisstand und auf Basis der im
Konzern bereits getroffenen Vorkehrungen geht das
Management derzeit davon aus, im zweiten
Geschäftshalbjahr die bestehenden Aufträge
weitestgehend wie geplant umsetzen zu können.
In der Summe bestehen nach Einschätzung des
Vorstands derzeit keine Risiken, die einzeln oder in
Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand des LS
telcom Konzerns akut gefährden könnten.
Chancen der künftigen Entwicklung - voraussichtliche GeschäftsentwicklungEs treffen die im Geschäftsbericht 2021/2022 zu den
Chancen der künftigen Entwicklung gemachten
Ausführungen unverändert zu. Trotz der
Unsicherheiten, bedingt durch die hohe Inflation sowie der
geopolitischen Risiken infolge des Krieges in der Ukraine,
bewertet der Vorstand die Chancen für die
künftige Entwicklung des Konzerns weiterhin als sehr
gut. Dies wird auch durch den soliden Auftragseingang der
vergangenen Monate und den hohen aktuellen Auftragsbestand
untermauert.
Der Vorstand sieht insbesondere die folgenden drei
Wachstumstreiber für die zukünftige
Geschäftsentwicklung:
Erstens: LS telcom erwartet, dass
Regulierungsbehörden und Ministerien im Bereich
Telekommunikation ihre klassischen Systeme zum Management
von Funkfrequenzen und -spektrum, auf Grund der zunehmenden
Komplexität und der steigenden Nachfrage nach
Spektrumkapazitäten, digitalisieren und durch moderne
Software-Systeme ersetzen müssen. Mit mySPECTRA hat LS
telcom ein weltweit führendes und modernes System
hierfür entwickelt. Mit weltweit mehreren hundert
Bestandskunden geht LS telcom davon aus, von dem
anstehenden Ersatz- und Upgrade-Zyklus im hohen Maße
profitieren zu können.
Zweitens: die Lösungen von LS telcom sind
branchenübergreifend einsetzbar. Gleichzeitig werden
Funkfrequenzen und Spektrum-Management-Lösungen in
immer mehr Anwendungsbereichen benötigt: Industrie,
Logistik, Infrastruktur, Sicherheitsbehörden, um nur
einige zu nennen. Daher geht der Vorstand davon aus,
zunehmend Projekte außerhalb der klassischen
Kernmärkte der LS telcom Gruppe gewinnen zu
können. Damit werden die Umsatzbasis verbreitert und
neue Wachstumsbereiche erschlossen.
Drittens: dürfte die neue geopolitische Lage zu
einer steigenden Nachfrage nach LS telcom-Lösungen aus
dem Bereich Verteidigung führen.
Mittel- und langfristig werden die Chancen zur
künftigen Geschäftsentwicklung im Wesentlichen
von den Themen Umnutzung von Frequenzspektrum für die
Breitbandversorgung, Netze für Behörden und
Organisationen mit Sicherheitsaufgaben, Funklösungen
für das Internet der Dinge, Automotive-Anwendungen und
komplexe Kommunikationsanwendungen für die Industrie
4.0 mit all ihren Vertikalmärkten bestimmt.
In der Vergangenheit hatte LS telcom eine hohe
Abhängigkeit von Großprojekten. Mit der
Erschließung von Vertikalmärkten geht LS telcom
davon aus, ihre Abhängigkeit von solchen
Großprojekten reduzieren zu können. Dazu
beitragen soll insbesondere die neue, innovative
mySPECTRA-Lösung. Mit dieser replizierbaren
Lösung wird der kundenspezifische Programmieraufwand
deutlich reduziert. Damit vollzieht die Gesellschaft
langfristig einen Wandel von komplexen Projektlösungen
hin zu skalierbaren Produktlösungen.
Eine zusätzliche tragende Säule für das
zukünftige Wachstum stellen die wiederkehrenden
Erlöse, insbesondere aus Wartungsverträgen dar.
Im ersten Halbjahr trugen die wiederkehrenden Erlöse
wieder stabil zu den Umsatzerlösen des Segments
Softwaresysteme bei. Der Vorstand geht davon aus, in den
nächsten Jahren den Anteil der wiederkehrenden
Erlöse sukzessive steigern zu können.
Ausblick für das Geschäftsjahr 2022/2023Der derzeit im Konzern vertraglich gesicherte
Auftragsbestand, aus dem sich ab dem Berichtsstichtag neuer
Umsatz generieren lässt, beträgt insgesamt EUR
46,1 Mio. (i. V. EUR 47,8 Mio.). Eine planmäßige
Projektabwicklung angenommen, lassen sich daraus in den
verbleibenden zwei Quartalen des Geschäftsjahres noch
Umsatzerlöse von EUR 19,6 Mio. (i. V. EUR 22,8 Mio.)
erwirtschaften.
Unter Berücksichtigung dieser Aussichten
bestätigt der Vorstand unverändert die Ziele
für das Geschäftsjahr 2022/2023: Umsatz von EUR
43,0 Mio. bis EUR 47,5 Mio. und ein
Konzern-Betriebsergebnis (EBIT) von 2,1 Mio. bis EUR 2,6
Mio.
Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden PersonenNahestehende Unternehmen und Personen im Sinne des IAS
24 sind der Vorstand und Aufsichtsrat der LS telcom AG
sowie diesen nahestehende Personen und die assoziierten
Unternehmen der Gruppe.
Im ersten Halbjahr 2022/2023 bzw. 2021/2022 erfolgten
folgende Geschäfte mit nahestehenden Personen und
Unternehmen:
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Alle Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und
Personen sind vertraglich vereinbart.
Geschäftsführungs- und AufsichtsratsorganeBei Vorstand und Aufsichtsrat haben sich keine
personellen Änderungen ergeben.
Die Zahl der Aktien der LS telcom AG, die von
Geschäftsführungs- und Aufsichtsorganen gehalten
werden, ist in der folgenden Tabelle ausgewiesen:
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Die Gesellschaft hat keine Aktienoptionen ausgegeben.
Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der
Konzern-Abschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
zusammengefassten Lage- und Konzern-Lagebericht der
Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so
dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird
sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der
voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben
sind.
Lichtenau, 14. Juni 2023 LS telcom Aktiengesellschaft Der Vorstand Dr. Georg Schöne Dipl.-Ing. Roland Götz HinweisDieser Finanzbericht enthält Aussagen und
Informationen der LS telcom Gruppe, die sich auf in der
Zukunft liegende Zeiträume beziehen. Diese
zukunftsgerichteten Aussagen sind an Formulierungen wie
"planen", "erwarten", "beabsichtigen",, "anstreben",
"werden", "einschätzen", "davon ausgehen", "Ziel sein"
oder ähnlichen Begriffen zu erkennen. Derartige
Aussagen wurden aufgrund der derzeitigen Sachlage und
derzeitigen Erwartung getroffen und können von der
tatsächlichen Entwicklung sowohl positiv als auch
negativ mitunter erheblich abweichen. Unsicherheiten
ergeben sich unter anderem aufgrund folgender Faktoren:
Änderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage sowohl
national als auch international, Änderungen der
politischen Rahmenbedingungen, Einführung neuer
Produkte oder Technologien durch andere Unternehmen,
Änderungen des Investitionsverhaltens in den für
die LS telcom Gruppe wichtigen Abnehmermärkten,
Änderungen von Wechselkursraten und Zinssätzen,
Integration von akquirierten Unternehmen sowie weiteren
Faktoren. LS telcom übernimmt über bestehende
gesetzliche Verpflichtungen hinaus keine Verpflichtung,
zukunftsgerichtete Aussagen zu korrigieren bzw. zu
aktualisieren.
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Ansprechpartner
Dr. Georg Schöne
Dipl.-Ing. Roland Götz
Katrin Bleich
LS telcom AG
Sitz der Gesellschaft: Lichtenau (Baden)
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