Corporate | 31 October 2001 16:19
Ludwig Beck am Rathauseck
Im 3. Quartal 2001 bereits deutlich positives EBIT erreicht.
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Anhaltende Konjunkturschwäche führt zu leichtem Umsatzrückgang –
im 3. Quartal 2001 bereits deutlich positives EBIT erreicht.
München, 31. Oktober 2001. Die LUDWIG BECK AG München (WPKN 519 990) hat
aufgrund der anhaltenden Konjunkturschwäche und des tiefgreifenden
Stimmungsumschwungs durch die Terroranschläge am 11. September im dritten
Quartal 2001 einen leichten Umsatzrückgang hinnehmen müssen: Der Umsatz lag mit
131,5 (133,2) geringfügig unter Vorjahr. Trotzdem konnte mit 1,6 (2,4) Mio. DM
bereits ein deutlich positives Ergebnis erreicht werden. Dank eines frühzeitig
eingeleiteten Kostenoptimierungsprogramms soll Ludwig Beck auch künftig besser
als die Branche abschneiden.
Der leichte Umsatzrückgang betraf nahezu alle wichtigen Sortimentsbereiche. Die
Kosmetik-Abteilung, die vom andauernden Wellness-Boom profitierte, und die
Abteilung “Mode in großen Größen”, die eine Marktnische besetzt, setzten ihren
Wachstumskurs fort. Die Umsätze in den Filialen zeigten zwar erste
Positivtendenzen konnten aber noch nicht vollständig befriedigen. Die Filiale
Augsburg wurde am 5. September planmäßig eröffnet. Die ludwigbeck-online GmbH
hat ihre Internetaktivitäten am 23. August wieder erfolgreich aufgenommen und
wird zusammen mit dem bestehenden Versandgeschäft im laufenden Geschäftsjahr
einen Umsatz von 0,8 Mio. DM erzielen.
Ludwig Beck konnte ein deutlich positives Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT)
von 2,2 (3,6) Mio. DM erzielen, das angesichts der schwachen Konjunktur und der
Entwicklung nach dem 11. September zufriedenstellend ausfiel. LUDWIG BECK hatte
bereits frühzeitig Kostenoptimierungsprogramme eingeleitet, die sich nach neun
Monaten bereits auf über 2,0 Mio. DM summierten. Das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit lag mit 1,6 (2,4) Mio. DM leicht unter dem Vorjahr. Einmalige
außerordentliche Aufwendungen in Höhe von 0,8 Mio. DM in der
Tochtergesellschaft ludwigbeck-online GmbH belasteten das Ergebnis und führten
zu einem Jahresüberschuss von 0,8 (2,4) Mio. DM. Die außerordentliche Belastung
rührt aus der vollständigen Wertberichtigung in der Tochtergesellschaft.
Das konjunkturelle Umfeld und die gedrückte Stimmung nach den Anschlägen vom 11.
September führten zu einer deutlichen Kaufzurückhaltung bei den Verbrauchern.
Durch die sich verdüsternden Konjunkturprognosen wird dieser Trend noch
verstärkt. Einer Fortsetzung mit negativer Wirkung vor allem auf das
Weihnachtsgeschäft wird sich auch Ludwig Beck dauerhaft nicht entziehen können.
Die frühzeitig eingeleiteten Maßnahmen zur Kosteneinsparung werden die
Auswirkungen jedoch abfedern können.
Um an der Herausforderung durch vertikale Vertriebssysteme zu partizipieren, hat
die LUDWIG BECK AG die LUDWIG BECK Vertriebs-GmbH gegründet: Im Rahmen einer
strategischen Partnerschaft wird die neue Gesellschaft als Franchise-Nehmer von
S.Oliver eigene Läden betreiben. Die Eröffnung des ersten Ladens ist für
Frühjahr 2002 in Memmingen vorgesehen, ein weiterer Shop wird im Herbst 2003 in
den neuen Riem-Arkaden eröffnet. Mit diesem Schritt ist LUDWIG BECK der Einstieg
in den Wachstumsmarkt der vertikalen Vertriebssysteme gelungen.
Trotz des aktuell unbefriedigenden Konsumklimas kann die LUDWIG BECK AG
zuversichtlich in die Zukunft schauen. Die bereits hohe Kundenbindung wird durch
noch zu entwickelnde Kundenbindungssysteme weiter gefestigt, der Eintritt in
den Wachstumsmarkt der Vertikalen ist vollzogen.
Der ausführliche 9-Monatsbericht ist in gedruckter Form ab 13.11.01 verfügbar,
ab 07.11.01 kann er auch im Internet unter www.ludwigbeck.de heruntergeladen
werden.
Kontakt
LUDWIG BECK AG, Lothar Fiss, Tel (089) 23691-663, Fax -600.
Kennzahlen LUDWIG BECK Konzern:
In Mio. DM per 30.09.01 (30.09.00) Bruttoumsatz (incl. Mehrwertsteuer) 131,5
(133,2), Netto-Rohertrag 54,2 (54,9, Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibung (EBITDA) 7,1 (7,7), Betriebsergebnis (EBIT) 2,2 (3,6),
Jahresüberschuss 0,8 (2,4), Jahresüberschuss pro Aktie DVFA 0,15 (0,44 DM),
Cashflow 6,7 (6,5), Investitionen 5,1(7,6), Mitarbeiter 609(658), Auszubildende
103 (95) zum Stichtag 30.09.
Ende der Mitteilung, (c)DGAP 31.10.2001