Ludwig Beck am Rathauseck-Textilhaus Feldmeier AGMünchenKonzernzwischenbericht für das 1. Quartal 2016Konzernzwischenbericht 2016für das 1. Quartal des Geschäftsjahres 2016für den Zeitraum vom 1. Januar - 31. März 2016+ ISIN DE0005199905 + LUDWIG BECK am Rathauseck - Textilhaus Feldmeier AG + Marienplatz
11 + 80331 München +
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| in Mio. € | 01.01.2016 - 31.03.2016 | 01.01.2015 - 31.03.2015 |
| Umsatz (brutto) | 37,3 | 21,7 |
| Umsatz (netto) | 31,4 | 18,3 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | -1,3 | 0,8 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | -2,4 | 0,0 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | -2,7 | -0,2 |
| Ergebnis nach Steuern | -2,5 | -0,1 |
| Eigenkapital (zum Stichtag 31.03.) | 76,7 | 67,1 |
| Eigenkapitalquote in % (zum Stichtag 31.03.) | 56,2 | 59,4 |
| Ergebnis pro Aktie (in €) | -0,68 | -0,03 |
| Investitionen | 1,0 | 0,4 |
| Mitarbeiter*) | 870 | 471 |
| Auszubildende (Anzahl) | 50 | 47 |
Die LUDWIG BECK-Finanzberichterstattung basiert auf den International Financial Reporting
Standards (IFRS) und entspricht dem § 37w WpHG. Generell wird der Zwischenbericht
als eine Aktualisierung des Geschäftsberichts erstellt. Sein Fokus liegt auf dem aktuellen
Berichtszeitraum. Der zusätzliche Konzernabschluss nach IFRS dient als Ausgangspunkt
für die LUDWIG BECK Finanzberichterstattung nach IFRS als führendes Rechnungslegungssystem.
Der Zwischenbericht sollte deshalb zusammen mit dem für das Geschäftsjahr 2015 veröffentlichten
IFRS-Konzernabschluss gelesen werden.
Mit der Übernahme von 100% der Anteile der WORMLAND Unternehmensverwaltung GmbH, München,
durch die LUDWIG BECK AG am 12. Mai 2015, sind deren Tochtergesellschaften WORMLAND
Holding GmbH, Hannover, THEO WORMLAND GmbH & Co. KG, Hannover sowie THEO WORMLAND
GmbH, Hannover Teil des Konzerns geworden. Die Einbeziehung von WORMLAND wirkt sich
daher auch weiterhin auf die Vergleichbarkeit der Kennzahlen auf Konzernebene aus.
Diese ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum nur sehr eingeschränkt gegeben.
Die deutsche Wirtschaft ist mit großem Schwung ins erste Quartal 2016 gestartet und
dürfte nach Angaben des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW) einen Anstieg
des Bruttoinlandsprodukts um 0,5% gegenüber dem Vorquartal verzeichnen. Das DIW wertet
diese Entwicklung als Überwindung der zuletzt eingetretenen Schwächephase. Die Industrieproduktion
habe "außergewöhnlich stark' zugenommen, die Auftragseingänge mehren sich nach einer
Zeit der Stagnation und die Stimmung der Unternehmer hebt sich wieder.
Deutschland verdankt diesen Aufschwung, so die Wirtschaftsforscher, einmal mehr dem
privaten Konsum als Ergebnis einer positiven Lohnentwicklung sowie niedrigen Ölpreisen.
Das Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) spricht ebenfalls von einer Zeit der
Unsicherheit, die nun überwunden sei, und bescheinigt der deutschen Wirtschaft einen
robusten Stand in einem sehr schwierigen internationalen Umfeld.
Auch das deutsche Konsumklima nahm zu Jahresbeginn eine erfreuliche Entwicklung, die
jedoch gegen Quartalsende hin ein wenig gedämpft ausfiel. Dennoch blieb diese nach
Informationen der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) immer noch auf einem relativ
hohen Niveau. Der stabile Arbeitsmarkt, steigende Einkommen, eine niedrige Inflation
und das minimale Zinsniveau seien die Triebkräfte der noch immer kaum getrübten Kauflaune.
Wie der Handelsverband Deutschland (HDE) mitteilte, beurteilen die deutschen Einzelhandelsunternehmen
daher ihre aktuelle Geschäftslage so positiv, wie seit fünf Jahren nicht mehr.
In den ersten beiden Monaten des Jahres 2016 konnte noch ein Umsatzplus im Vergleich
zum Vorjahreszeittraum erwirtschaftet werden. Negativ fiel jedoch ins Gewicht, dass
über 70% der Händler in deutschen Innenstädten mit einem Rückgang der Kundenfrequenz
zu kämpfen hatten. Der kalte März hat allerdings auch dem deutschen Modehandel einen
Strich durch die Rechnung gemacht. Nach einem Minusstart ins Jahr und einer leichten
Erholung im Februar brachen die Umsätze im März um 6% ein (Quelle: TW-Testclub). Wegen
des frühen Osterfestes fehlte zudem ein Verkaufstag. Monolabel-Stores im Konsum-Genre
sowie der Multilabel-Handel im mittleren bis hohen Genre waren besonders betroffen.
Aufgelaufen per März schloss der deutsche Modehandel mit einem Minus von 2%.
LUDWIG BECK erwirtschaftete einen Bruttoumsatz auf Konzernebene in Höhe von 37,3 Mio.
€ (Vorjahr: 21,7 Mio. €). Zu diesem Anstieg trug das neue Segment WORMLAND mit einem
Umsatz von 16,3 Mio. € bei. Maßgeblich zum Konzernumsatz trugen auch weiterhin das
Stammhaus am Münchner Marienplatz sowie der Onlinestore www.ludwigbeck.de bei.
Nach den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2016 konnte der LUDWIG BECK Konzern
einen Nettorohertrag in Höhe von 14,3 Mio. € (Vorjahr: 8,5 Mio. €) erzielen. Der Anteil
von WORMLAND betrug dabei 6,1 Mio. €. Die Nettorohertragsmarge erreichte 45,5% (Vorjahr:
46,3%). Grund für die Margenverschlechterung war die Umsatzentwicklung in den ersten
drei Monaten und der damit einhergehende Abverkauf der Herbst/Winter-Ware mit starken
Preisänderungen sowie der fortgesetzte Abverkauf von Altware zur Bereinigung der Warenbestände
im WORMLAND-Segment. Bedingt durch die Übernahme der WORMLAND Gruppe stieg der Wareneinsatz
dabei auf 17,1 Mio. € (Vorjahr: 9,8 Mio. €).
Die sonstigen betrieblichen Erträge betrugen 1,3 Mio. € (Vorjahr: 0,7 Mio. €). Hier
waren im Geschäftsjahr 2016 Gewährleistungserträge in Höhe von 0,5 Mio. € enthalten.
Die Personalkosten nahmen gegenüber dem Vorjahr von 4,4 Mio. € auf 7,7 Mio. € zu,
wobei hier Sonderaufwendungen in Höhe von 0,7 Mio. € aufgrund personeller Umstrukturierungen
ins Gewicht fielen. Diese Effekte werden sich teilweise bis Jahresende relativieren.
Die sonstigen Aufwendungen betrugen im Berichtszeitraum 9,2 Mio. € (Vorjahr: 3,9 Mio.
€).
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug nach dem ersten Quartal 2016 insgesamt
-2,4 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio. €).
Das Finanzergebnis lag mit -0,3 Mio. € auf Vorjahresniveau.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag bei -2,7 Mio. € (Vorjahr: -0,2 Mio. €).
Für den Ergebnisbeitrag des WORMLAND-Segments wurden aus Vorsichtsgründen keine aktiven
latenten Steuern gebildet. Aus diesem Grund war der Steuerertrag - trotz eines EBT
von -2,7 Mio. € - mit 0,1 Mio. € auf Vorjahresniveau.
Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf -2,5 Mio. € (Vorjahr: -0,1 Mio. €).
Die Ergebnisentwicklung bewegt sich nach den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres
2016 in dem vom Management vorgezeichneten Plankorridor.
Die Bilanzsumme des LUDWIG BECK Konzerns belief sich zum 31. März 2016 auf 136,6 Mio.
€ und lag damit leicht über dem Niveau des Vorjahres mit 131,9 Mio. € (31. Dezember
2015).
Nach wie vor ist das Sachanlagevermögen mit insgesamt 100,1Mio. € die größte Position
unter den langfristigen Vermögenswerten (31. Dezember 2015: 100,4 Mio. €). Darin ist
die Immobilie am Münchner Marienplatz mit über 70 Mio. € bilanziert. Die immateriellen
Vermögenswerte lagen bei 4,9 Mio. € (31. Dezember 2015: 4,7 Mio. €).
Insgesamt betrugen die langfristigen Vermögenswerte 105,2 Mio. € und lagen damit auf
dem Stand zum 31. Dezember 2015.
Unter den kurzfristigen Vermögenswerten stiegen die Vorräte saisonbedingt um 3,6 Mio.
€ von 20,4 Mio. € auf 24,0 Mio. € an.
Die liquiden Mittel lagen zum Stichtag 31. März 2016 bei 2,9 Mio. € (31. Dezember
2015: 2,0 Mio. €).
Insgesamt stiegen die kurzfristigen Vermögenswerte von 26,7 Mio. € (31. Dezember 2015)
auf 31,5 Mio. € an.
Der LUDWIG BECK Konzern verfügte zum Stichtag 31. März 2016 über ein Eigenkapital
in Höhe von 76,7 Mio. € (31. Dezember 2015: 79,4 Mio. €). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote
von 56,2% (31. Dezember 2015: 60,2%). Das Konzernergebnis für das erste Quartal 2016
wirkte sich mit 2,5 Mio. € eigenkapitalermindernd aus.
Die langfristigen Verbindlichkeiten wurden von 36,9 Mio. € (31. Dezember 2015) um
3,6 Mio. € auf 33,3 Mio. € abgebaut. Dabei wurden neben den planmäßigen Tilgungen
im Bereich der finanziellen Verbindlichkeiten auch im Rahmen von Sondertilgungen höherverzinsliche
Hypothekendarlehen in Höhe von 3,0 Mio. € getilgt.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen wie erwartet um 10,9 Mio. € von 15,7 Mio.
€ (31. Dezember 2015) auf 26,6 Mio. €. Neben der Finanzierung des saisonal bedingten
Anstiegs der Vorräte sowie der Sondertilgung im Bereich der finanziellen Verbindlichkeiten,
war die Finanzierung des planmäßigen negativen Ergebnisses ursächlich für diese Entwicklung.
Die gesamten Verbindlichkeiten des Konzerns lagen zum Stichtag 31. März 2016 bei 59,9
Mio. € (31. Dezember 2015: 52,5 Mio. €). Dies entspricht einem Anstieg von 7,4 Mio.
€.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich im ersten Quartal 2016 auf
-6,5 Mio. € (Vorjahr: -3,0 Mio. €). Der Cashflow aus Investitionstätigkeit stieg im
Berichtszeitraum auf -1,0 Mio. € (Vorjahr: -0,4 Mio. €), was im Wesentlichen auf Investitionen
in ein neues Warenwirtschaftssystem sowie in das Stammhaus von LUDWIG BECK am Münchner
Marienplatz zurückzuführen ist. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag bei 8,4
Mio. € (Vorjahr: 3,5 Mio. €).
In den ersten drei Monaten 2016 betrug die Zahl der Mitarbeiter 870 (ohne Auszubildende)
gemäß § 267 Abs. 5 HGB (Vorjahr: 471). Gewichtet nach Vollzeitmitarbeitern ist die
Anzahl auf Konzernebene mit 579 (Vorjahr: 326) deutlich gestiegen. Zum Stichtag 31.
März 2016 beschäftigte LUDWIG BECK 50 Auszubildende (Vorjahr: 47).
Der LUDWIG BECK Konzern ist im Rahmen seiner Aktivitäten in den Absatzmärkten den
verschiedensten Chancen und Risiken ausgesetzt, die mit unternehmerischem Handeln
verbunden sind. Diese werden ausführlich im aktuellen Geschäftsbericht der Gesellschaft
für das Jahr 2015 ab Seite 56 geschildert. Sie finden diesen auf der Unternehmenswebseite
kaufhaus.ludwigbeck.de im Bereich "Investor Relations" unter "Finanzpublikationen'.
Das IfW rechnet übers Jahr mit einer weiterhin hohen konjunkturellen Dynamik in Deutschland.
Die Kieler Wirtschaftsforscher haben den erwarteten Anstieg des Bruttoinlandsprodukts
zwar um 0,2% auf 2,0% reduziert -dies sei aber der Konjunkturschwäche wichtiger Abnehmerländer
von deutschen Exporten geschuldet. Günstige binnenwirtschaftliche Faktoren würden
aber dafür sorgen, dass die deutsche Konjunktur auch in einem schwierigen internationalen
Umfeld auf Kurs bleiben wird. Unter diesen seien in erster Line die Einkommenszuwächse
privater Haushalte zu nennen. Sie könnten - wie auch der private Konsum - 2016 so
stark expandieren wie zuletzt nur vor 15 Jahren. Die Beschäftigung werde weiter zunehmen,
auch Bauinvestitionen würden deutlich forciert werden. Hingegen dürften die Ausgaben
des Staates für Flüchtlingsmigration einen geringeren Impuls für das Bruttoinlandsprodukt
darstellen als vielfach erwartet. Auch der Rückgang des Ölpreises und die gegenüber
2015 verhaltene Exportwirtschaft seien keine eigentlichen Konjunkturtreiber. Erhöhte
konjunkturelle Abwärtsrisiken sieht das IfW in der Unsicherheit über die Situation
der Wirtschaft in den Schwellenländern, in der zuletzt fraglich gewordenen politischen
Stabilität der EU sowie an der Möglichkeit, dass die Geldpolitik an ihre Grenzen stoßen
könnte.
Die Stimmung im deutschen Einzelhandel ist so gut wie seit fünf Jahren nicht mehr.
Eine Prognose der GfK geht von einem Anstieg des privaten Konsums um 2,0% aus. Der
HDE prognostizierte für 2016 eine nominale Umsatzentwicklung von 2% und einen realen
Zuwachs von 1,5%. Die Rahmenbedingen werden auch weiterhin günstig bleiben. Gewinner
sollen erneut der Online-Handel sein, für den der HDE ein Umsatzwachstum von 11 %
vorhersagt. Nach einer HDE-Umfrage erwarten 70% der Multichannel-Händler eine Umsatzsteigerung
für ihre E-Commerce-Aktivitäten und stationären Geschäfte. Der Rückgang der Kundenfrequenz
in deutschen Innenstädten werde hingegen als Problem mangelnder Attraktivität vieler
Citylagen erkannt. Das Portal TextilWirtschaft ist unter der Überschrift "Die Bereinigung
fängt erst an" zu der Einschätzung gekommen, dass der erwartete Strukturwandel im
Modehandel nun endgültig angekommen sei. Die Branche befände sich in "ihrer größten
Konsolidierung seit Jahrzehnten" und die größte Herausforderung sei der Online-Handel.
Er hat das Kaufverhalten der Konsumenten nachhaltig verändert, was gegenwärtig zu
einer starken Verschiebung von Marktanteilen führt. Der stationäre Handel gerate zunehmend
unter Druck und damit auch seine Margen.
Das Management von LUDWIG BECK teilt die positiven Erwartungen der Wirtschaftsforscher,
ist sich aber auch der Herausforderungen bewusst, die die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen
und zudem die weitere Eingliederung von WORMLAND an den Konzern stellen.
Die Triebkräfte, die aktuell den deutschen Modehandel prägen, werden als Faktoren
gewertet, die LUDWIG BECK selbst gezielt für die eigene Entwicklung nutzt. Während
das stationäre Geschäft im Zuge des fortgesetzten Trading Up-Strategie seine Zukunftsfähigkeit
stärkt, erwächst im Online-Geschäft auf ludwigbeck.de ein zweites Fundament für Stabilität
und neues Wachstum. Der Vorstand von LUDWIG BECK geht zudem davon aus, dass mittelfristig
die 2015 erworbenen WORMLAND-Filialen in ganz Deutschland die angestrebten Wachstumsziele
erreichen werden.
Vor diesem Hintergrund bekräftig der Vorstand seine für das Jahr 2016 formulierten
Prognosen und erwartet auf Konzernebene einen Warenumsatz zwischen 180 und 190 Mio.
€ sowie ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) zwischen 8 und 9 Mio. €.
München, im April 2016
Der Vorstand
Der vorliegende Quartalsabschluss des Konzerns der LUDWIG BECK AG zum 31. März 2016
ist nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie
den Interpretationen durch das International Financial Reporting Interpretationscommittee
(IFRIC) erstellt.
Die Erstellung des Quartalsabschlusses erfolgt in Übereinstimmung mit IAS 34 (Zwischenberichterstattung).
Im Quartalsabschluss werden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt
wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015. Eine umfassende Beschreibung dieser
Methoden ist im Anhang des IFRS Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2015 veröffentlicht.
Die Summen werden exakt berechnet und anschließend auf Mio. € gerundet. Die prozentualen
Angaben im Text und in den Tabellen wurden anhand der exakten (nicht der gerundeten)
Werte ermittelt.
| 01.01.2016 - 31.03.2016 | 01.01.2015 - 31.03.2015 | |||
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| 1. Umsatzerlöse | ||||
| - Umsatz (brutto) | 37,3 | 21,7 | ||
| - abzgl. Mehrwertsteuer | 6,0 | 3,5 | ||
| - Umsatz (netto) | 31,4 | 18,3 | ||
| 2. Andere aktivierte Eigenleistungen | 0,0 | 0,0 | ||
| 3. Sonstige betriebliche Erträge | 1,2 | 0,7 | ||
| 32,6 | 19,0 | |||
| 4. Materialaufwand | 17,1 | 9,8 | ||
| 5. Personalaufwand | 7,7 | 4,4 | ||
| 6. Abschreibungen | 1,1 | 0,8 | ||
| 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen | 9,2 | 35,1 | 3,9 | 19,0 |
| 0. Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | -2,4 | 0,0 | ||
| 9. Finanzergebnis | -0,3 | -0,3 | ||
| - davon Finanzierungsaufwendungen: per 31.03.: 0,3 Mio. € (Vorjahr 0,3 Mio. €) | ||||
| 10. Ergebnis vor Steuern (EBT) | -2,7 | -0,2 | ||
| 11. Ertragsteuern | -0,1 | -0,1 | ||
| 12. Ergebnis nach Steuern | -2,5 | -0,1 | ||
| 13. Direkt im Eigenkapital erfasste Aufwendungen und Erträge | 0,0 | 0,0 | ||
| 14. Konzerngesamtergebnis | -2,5 | -0,1 | ||
| Verwässertes und unverwässertes Ergebnis je Aktie in € | -0,68 | -0,03 | ||
| Durchschnittlich in Umlauf befindliche Aktien in Mio. | 3,70 | 3,70 | ||
| 31.03.2016 | 31.12.2015 | 31.03.2015 | |
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| A. Langfristige Vermögenswerte | |||
| I. Immaterielle Vermögenswerte | 4,9 | 4,7 | 2,8 |
| II. Sachanlagen | 100,1 | 100,4 | 92,4 |
| III. Sonstige Vermögenswerte | 0,1 | 0,1 | 0,1 |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 105,2 | 105,2 | 95,3 |
| B. Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| I. Vorräte | 24,0 | 20,4 | 13,3 |
| II. Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 4,5 | 4,2 | 3,4 |
| III. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 2,9 | 2,0 | 1,0 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 31,5 | 26,7 | 17,7 |
| 136,6 | 131,9 | 113,0 |
| 31.03.2016 | 31.12.2015 | 31.03.2015 | |
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| A. Eigenkapital | |||
| I. Gezeichnetes Kapital | 9,4 | 9,4 | 9,4 |
| II. Kapitalrücklage | 3,5 | 3,5 | 3,5 |
| III. Angesammelter Gewinn | 64,2 | 66,8 | 54,6 |
| IV. Andere Eigenkapitalbestandteile | -0,4 | -0,4 | -0,4 |
| Summe Eigenkapital | 76,7 | 79,4 | 67,1 |
| B. Langfristige Verbindlichkeiten | |||
| I. Finanzielle Verbindlichkeiten | 28,6 | 32,0 | 20,4 |
| II. Rückstellungen | 3,8 | 3,9 | 2,7 |
| III. Latente Steuern | 0,9 | 0,9 | 0,5 |
| Summe langfristige Verbindlichkeiten | 33,3 | 36,9 | 23,5 |
| C. Kurzfristige Verbindlichkeiten | |||
| I. Finanzielle Verbindlichkeiten | 17,3 | 5,5 | 17,5 |
| II. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2,5 | 2,6 | 1,1 |
| III. Steuerverbindlichkeiten | 0,1 | 0,1 | 0,1 |
| IV. Sonstige Verbindlichkeiten | 6,6 | 7,5 | 3,6 |
| Summe kurzfristige Verbindlichkeiten | 26,6 | 15,7 | 22,4 |
| Summe Fremdkapital (B. + C.) | 59,9 | 52,5 | 45,9 |
| 136,6 | 131,9 | 113,0 |
| LUDWIG BECK | WORMLAND | Konsol. | Konzern | |||
| 01.01.2016 - 31.03.2016 | ||||||
| Vorjahr | Mio. € | % | Mio. € | % | Mio. € | |
| Umsatz (brutto) | 21,0 | 119,0 | 16,3 | 119,0 | 0,0 | 37,3 |
| Vorjahr | 21,7 | 119,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 21,7 |
| MwSt | -3,4 | 19,0 | -2,6 | 19,0 | 0,0 | -6,0 |
| Vorjahr | -3,5 | 19,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -3,5 |
| Umsatz (netto) | 17,7 | 100,0 | 13,7 | 100,0 | 0,0 | 31,4 |
| Vorjahr | 18,3 | 100,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 18,3 |
| Wareneinsatz | -9,5 | 53,5 | -7,6 | 55,8 | 0,0 | -17,1 |
| Vorjahr | -9,8 | 53,7 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -9,8 |
| Nettorohertrag | 8,2 | 46,5 | 6,1 | 44,2 | 0,0 | 14,3 |
| Vorjahr | 8,5 | 46,3 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 8,5 |
| Sonstige Erträge | 0,7 | 4,1 | 0,6 | 4,3 | 0,0 | 1,3 |
| Vorjahr | 0,7 | 3,8 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,7 |
| Personalaufwand | -4,4 | 24,6 | -3,4 | 24,5 | 0,0 | -7,7 |
| Vorjahr | -4,4 | 24,2 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -4,4 |
| Abschreibungen | -0,8 | 4,5 | -0,3 | 2,1 | 0,0 | -1,1 |
| Vorjahr | -0,8 | 4,3 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -0,8 |
| Sonstige Aufwendungen | -3,8 | 21,3 | -5,4 | 39,4 | 0,0 | -9,2 |
| Vorjahr | -3,9 | 21,5 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | -3,9 |
| EBIT | 0,0 | 0,1 | -2,4 | -17,5 | 0,0 | -2,4 |
| Vorjahr | 0,0 | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
| Konzern | |
| 01.01.2016 - 31.03.2016 | |
| Vorjahr | % |
| Umsatz (brutto) | 119,0 |
| Vorjahr | 119,0 |
| MwSt | 19,0 |
| Vorjahr | 19,0 |
| Umsatz (netto) | 100,0 |
| Vorjahr | 100,0 |
| Wareneinsatz | 54,5 |
| Vorjahr | 53,7 |
| Nettorohertrag | 45,5 |
| Vorjahr | 46,3 |
| Sonstige Erträge | 4,1 |
| Vorjahr | 3,8 |
| Personalaufwand | 24,6 |
| Vorjahr | 24,2 |
| Abschreibungen | 3,5 |
| Vorjahr | 4,3 |
| Sonstige Aufwendungen | 29,2 |
| Vorjahr | 21,5 |
| EBIT | -7,7 |
| Vorjahr | 0,1 |
| in Mio. € | 01.01.2016 - 31.03.2016 | 01.01.2015 - 31.03.2015 |
| Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit: | ||
| Ergebnis vor Steuern | -2,7 | -0,2 |
| Berichtigung für: | ||
| + Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 1,1 | 0,8 |
| + Zinsaufwendungen | 0,3 | 0,3 |
| Betriebsergebnis vor Änderung des Nettoumlaufvermögens | -1,3 | 0,8 |
| Zunahme/Abnahme (-/+) der Vermögenswerte | -3,1 | -1,5 |
| Zunahme/Abnahme (+/-) der Verbindlichkeiten | -1,0 | -1,0 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (vor Zins- und Steuerzahlungen) | -5,5 | -1,7 |
| Gezahlte Zinsen | -0,3 | -0,3 |
| Auszahlungen an andere Gesellschafter | -0,1 | -0,1 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -0,7 | -1,0 |
| A. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -6,5 | -3,0 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen | -1,0 | -0,4 |
| B. Cashflow aus Investitionstätigkeit | -1,0 | -0,4 |
| Erhöhung/Verminderung von Bankkrediten und Krediten von Versicherungen | 8,6 | 3,6 |
| Erhöhung/Verminderung der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten | -0,2 | 0,0 |
| C. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 8,4 | 3,5 |
| D. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds (A.+B.+C.) | 0,9 | 0,2 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 2,0 | 0,8 |
| Veränderung D. | 0,9 | 0,2 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 2,9 | 1,0 |
| in Mio. € | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Angesammelter Gewinn | Sonstige Eigenkapitalbestandteile | Gesamt |
| Stand 01.01.2016 | 9,4 | 3,5 | 66,0 | -0,4 | 79,4 |
| Ergebnis nach Steuern | -2,5 | -2,5 | |||
| Auszahlungen an andere Gesellschafter | -0,1 | -0,1 | |||
| Stand 31.03.2016 | 9,4 | 3,5 | 64,2 | -0,4 | 76,7 |
| Stand 01.01.2015 | 9,4 | 3,5 | 54,0 | -0,4 | 67,2 |
| Ergebnis nach Steuern | -0,1 | -0,1 | |||
| Auszahlungen an andere Gesellschafter | -0,1 | -0,1 | |||
| Stand 31.03.2015 | 9,4 | 3,5 | 54,6 | -0,4 | 67,1 |