![]() Ludwig Beck am Rathauseck-Textilhaus Feldmeier AGMünchenKonzernzwischenbericht für das 2. Quartal und die ersten sechs Monate 2018Konzernzwischenbericht 2018für das 2. Quartal und die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2018 für den Zeitraum vom 1. Januar - 30. Juni 2018+ ISIN DE0005199905 + LUDWIG BECK am Rathauseck - Textilhaus Feldmeier AG + Marienplatz
11 + 80331 München + KONZERNKENNZAHLENscroll
EINFÜHRUNGDie LUDWIG BECK Finanzberichterstattung basiert auf den International Financial Reporting
Standards (IFRS) und entspricht dem § 37w WpHG. Generell wird der Zwischenbericht
als eine Aktualisierung des Geschäftsberichts erstellt. Sein Fokus liegt auf dem aktuellen
Berichtszeitraum. Der zusätzliche Konzernabschluss nach IFRS dient als Ausgangspunkt
für die LUDWIG BECK Finanzberichterstattung nach IFRS als führendes Rechnungslegungssystem.
Der Zwischenbericht sollte deshalb zusammen mit dem für das Geschäftsjahr 2017 veröffentlichten
IFRS-Konzernabschluss gelesen werden. GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENSPEZIFISCHE RAHMENBEDINGUNGENGesamtwirtschaftliche EntwicklungNach einem rasanten Vorjahr hat die deutsche Wirtschaft bei guter Auslastung im ersten
Halbjahr 2018 deutlich an Tempo verloren. Zu dieser Einschätzung kommt das Deutsche
Institut für Wirtschaftsforschung (DIW), das darin aber keine Anzeichen für einen
nachhaltigen Abschwung sieht. Die Wirtschaftsforscher gehen nach vorläufigen Angaben
von einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im zweiten Quartal von 0,4% aus.
Im ersten Quartal 2018 war das BIP um 0,3% gegenüber dem Vorquartal und um 1,6% gegenüber
dem Vorjahreszeitraum gestiegen. Dennoch hat sich im Juni das DIW-Konjunkturbarometer
erneut leicht eingetrübt. Auch der Rückgang des ifo-Geschäftsklimaindex des Instituts
für Wirtschaftsforschung auf 101,8 Punkte im Juni offenbart die wachsende Skepsis
deutscher Unternehmen. Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) spricht indes nur von
einer "konjunkturellen Delle", die noch nicht den Beginn des Abschwungs markiere.
Der Boom sei noch nicht ausgereizt, so die Kieler Wirtschaftsforscher, wenn auch sein
Ende nun näher gerückt sei. Derzeit befinde sich die deutsche Wirtschaft bei ruhiger
Gangart in einem "Luftloch im konjunkturellen Höhenflug". Das erste Halbjahr zeigte
bereits, wie sowohl die Auftragseingänge als auch die Exporte zum Teil deutlich zurückgingen.
So seien die Bestellungen an Investitionsgütern deutscher Produktion schon seit geraumer
Zeit rückläufig. Während als Hauptursache die Furcht vor einem eskalierenden Handelskonflikt
mit den USA gilt, weist das IfW auch auf die Auswirkungen der starken Grippewelle
Anfang 2018, der vielen Feiertage und der stattgefundenen Streiks hin, die Einfluss
auf die wirtschaftliche Dynamik genommen hätten. Mit ablaufendem ersten Halbjahr waren
im Großen und Ganzen die Auftragsbücher weiterhin gut gefüllt, die Kapazitäten gut
ausgelastet, die Beschäftigung auf Rekordniveau und die Verbraucherpreise stabil,
wie auch das Bundeswirtschaftsministerium mit Verweis auf eine starke binnenwirtschaftliche
Basis hinweist. Entwicklung im EinzelhandelDie Verschärfung des Handelskonflikts zwischen den USA und der EU drückte zuletzt
auf die Verbraucherstimmung in Deutschland. Während die Einkommenserwartungen und
die Anschaffungsneigung noch immer sehr hoch sind, vermeldet die Gesellschaft für
Konsumforschung (GfK) ein Nachlassen des Konjunkturoptimismus unter den Verbrauchern.
Dennoch hat sich das Konsumklima nach zwei Rückgängen in Folge wieder stabilisiert.
Dafür sei nicht zuletzt der positive Arbeitsmarkt verantwortlich. Waren die inländischen
Rahmenbedingungen fast alle ausgezeichnet, so hatte sich der sprunghafte Anstieg der
Inflationsrate im Mai mit erhöhten Energiepreisen bemerkbar gemacht. Nach Angaben
des Statistischen Bundesamts waren die Umsätze im deutschen Einzelhandel im Mai gegenüber
April um preisbereinigte 2,1% gesunken, der stärkste Rückgang seit sieben Jahren und
das erste Minus seit Oktober 2017. In dieses Bild passt das abermalige schlechte Abschneiden
des deutschen Modehandels. Die Branche schloss das erste Halbjahr mit einem Umsatzminus
von 2 bis zu 3% gegenüber dem ähnlich schwachen Vorjahreszeitraum, wie der Bundesverband
des Textileinzelhandels (BTE) anhand vorläufiger Daten mitteilte. Nachdem ein kalter
März den Saisonstart verdorben hatte, verschlechterten die sommerlichen Temperaturen
ab April das Übergangsgeschäft mit Jacken oder Strickware. Mit der anlaufenden Fußball-WM
kam Ende Juni ein weiterer Grund hinzu, Modegeschäften fernzubleiben. Im Vergleich
zum stationären Geschäft hatte der Online-Handel abermals zulegen können: Nach einer
Erhebung des Bundesverbands E-Commerce setzten die Einzelhändler im Netz im 2. Quartal
2018 insgesamt 15,6 Mrd. € um (1. Quartal: knapp 14 Mrd. €). Zu den Gewinnerbranchen
zählte mit 9% Zuwachs auch der Bereich Bekleidung und Schuhe. KONZERNERTRAGSLAGEUmsatzentwicklungDer LUDWIG BECK Konzern entzog sich der verhaltenen Entwicklung der Branche nicht
und erwirtschaftete im ersten Halbjahr 2018 einen Bruttoumsatz in Höhe von 73,2 Mio.
€ (30. Juni 2017: 77,1 Mio. €). Das Segment LUDWIG BECK hatte daran einen Anteil von
41,3 Mio. € (30. Juni 2017: 43,2 Mio. €), während das Segment WORMLAND mit 32,0 Mio.
€ (30. Juni 2017: 33,9 Mio. €) am Gesamtumsatz beteiligt war. Somit lagen die Umsatzverluste
auf Konzernebene bei insgesamt 5%. Der Onlinehandel auf www.ludwigbeck.de als zweite
strategische Vertriebssäule des Konzerns entwickelte sich weiterhin positiv und bietet
auch in Zukunft Grund zu optimistischen Aussichten. ErgebnissituationDer Nettorohertrag erreichte nach den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018
einen Wert von 29,4 Mio. € gegenüber 30,7 Mio. € im Vorjahr. Die Nettorohertragsmarge
konnte aufgrund niedrigerer Preisabschriften von 47,4% auf 47,7% leicht verbessert
werden. Der Wareneinsatz betrug dementsprechend 32,2 Mio. € (30. Juni 2017: 34,1 Mio.
€). Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen bei 1,9 Mio. € (30. Juni 2017: 1,7 Mio.
€). Die Personalkosten gingen gegenüber dem Vorjahr leicht zurück und lagen nach den ersten
sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018 bei 14,6 Mio. € (30. Juni 2017: 14,7 Mio. €).
Als Ergebnis einer stringenten Kostenpolitik konnten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
stärker reduziert werden und betrugen nur noch 16,7 Mio. € (30. Juni 2017: 17,2 Mio.
€). Demzufolge lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) aufgrund des Umsatzrückgangs
bei -2,2 Mio. € (30. Juni 2017: -1,6 Mio. €). Das Segment LUDWIG BECK trug dabei mit
einem positiven Anteil von 0,8 Mio. € (30. Juni 2017: 1,4 Mio. €) bei, während das
Segment WORMLAND einen Negativbeitrag in Höhe von -3,0 Mio. € (30. Juni 2017: -3,1
Mio. €) leistete. Da das Finanzergebnis mit -0,4 Mio. € leicht unterhalb des Niveaus des Vorjahres mit
-0,5 Mio. € lag, betrug das Ergebnis vor Steuern (EBT) -2,6 Mio. € (30. Juni 2017:
-2,1 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern belief sich auf -2,6 Mio. € (30. Juni 2017: -2,3 Mio. €). Die Ergebnisentwicklung liegt damit trotz der negativen Umsatzentwicklungen in den
ersten sechs Monaten des Berichtsjahres 2018 im Rahmen der kommunizierten Erwartungen
des Managements. VERMÖGENSLAGEBilanzstrukturDie Bilanzsumme des LUDWIG BECK Konzerns lag zum 30. Juni 2018 bei 130,2 Mio. € und
damit auf dem Niveau des Vorjahres mit 130,5 Mio. € (31. Dezember 2017). Nach wie vor ist das Sachanlagevermögen mit insgesamt 98,5 Mio. € die größte Position
unter den langfristigen Vermögenswerten (31. Dezember 2017: 99,3 Mio. €). Darin ist
die Immobilie am Münchner Marienplatz mit über 70 Mio. € bilanziert. Der Wertansatz
von Grund und Boden wurde in Höhe von 68,8 Mio. € damit unverändert seit der Anschaffung
der Immobilie im Jahr 2001 beibehalten. Die Werthaltigkeit der Immobilie wurde abermals
durch die Wertentwicklung von Grund und Boden zwischen 2014 und 2016 untermauert.
Die Bodenwerte, die aus den Bodenrichtwerten des Gutachterausschusses der Stadt München
entwickelt wurden, stiegen allein in diesem Zeitraum um ca. 45%. Die immateriellen Vermögenswerte lagen mit 4,9 Mio. € unter dem Niveau des Vorjahres
(31. Dezember 2017: 5,1 Mio. €). Die langfristigen Vermögenswerte beliefen sich auf 103,5 Mio. € (31. Dezember 2017:
104,6 Mio. €). Die kurzfristigen Vermögenswerte betrugen insgesamt 26,7 Mio. € (31. Dezember 2017:
25,9 Mio. €), was im Wesentlichen auf die saisonal bedingte Steigerung des Vorratsbestands
auf 21,6 Mio. € (31. Dezember 2017: 20,7 Mio. €) zurückzuführen ist. FINANZLAGEBilanzstrukturDer LUDWIG BECK Konzern verfügte zum Stichtag 30. Juni 2018 über ein Eigenkapital
in Höhe von 74,2 Mio. € (31. Dezember 2017: 79,4 Mio. €). Dies entspricht einer Eigenkapitalquote
von 57,0% (31. Dezember 2017: 60,8%). Das Konzernergebnis für das erste Halbjahr 2018
wirkte sich mit - 2,6 Mio. € ebenso eigenkapitalmindernd aus, wie die in der Hauptversammlung
vom 15. Mai 2018 beschlossene Dividendenzahlung (0,65 € pro Stückaktie) in Höhe von
2,4 Mio. €. Die langfristigen Verbindlichkeiten wurden um 2,9 Mio. € von 30,7 Mio. € (31. Dezember
2017) auf 33,6 Mio. € aufgebaut. Gegenläufig zu den planmäßigen Darlehenstilgungen
innerhalb der Immobiliengesellschaften wirkte sich die Aufnahme eines zinsgünstigen
Darlehens in Höhe von insgesamt 5,0 Mio. € durch die LUDWIG BECK AG aus. Das Darlehen
dient der Verbesserung der Finanzierungsstruktur des LUDWIG BECK Konzerns. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten stiegen um 1,9 Mio. € von 20,4 Mio. € (31. Dezember
2017) auf 22,3 Mio. €. Neben der Finanzierung der Dividendenzahlung und der saisonal
bedingten Erhöhung der Warenbestände war die Entwicklung des operativen Ergebnisses
ursächlich für diese Entwicklung. Gegenläufig wirkte sich die Aufnahme des Darlehens
aus, mit dem in Anspruch genommenen Kontokorrentkredite zurückgeführt werden konnten. Die gesamten Verbindlichkeiten des Konzerns lagen zum Stichtag 30. Juni 2018 bei 56,0
Mio. € (31. Dezember 2017: 51,1 Mio. €). CashflowDer Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug nach den ersten sechs Monaten
2018 -5,0 Mio. € (30. Juni 2017: -2,8 Mio. €). Neben der Entwicklung des Ergebnisses,
war auch der Aufbau der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte vom 31. Dezember
2017 bis zum Stichtag 30. Juni 2018 im Vergleich zum Abbau im Vorjahr ausschlaggebend
für den Rückgang des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit lag im Berichtszeitraum bei -0,9 Mio. € (30.
Juni 2017: -1,3 Mio. €). Die Investitionen wurden hauptsächlich in das Stammhaus am
Münchner Marienplatz getätigt. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag bei 5,5
Mio. € (30. Juni 2017: 3,9 Mio. €). MITARBEITERIn dem ersten Halbjahr 2018 betrug die Zahl der Mitarbeiter 880 (ohne Auszubildende)
gemäß § 267 Abs. 5 HGB (Vorjahr: 849). Diese Entwicklung ist dadurch zu erklären,
dass die Gesellschaft im ersten Halbjahr des Berichtsjahres verstärkt auf flexible
Teilzeitkräfte beim Einsatz ihres Personals gesetzt hat. Gewichtet nach Vollzeitmitarbeitern
ist die Anzahl auf Konzernebene von 556 im Vorjahr auf 562 gestiegen. Die Zahl der
Auszubildenden im LUDWIG BECK Konzern betrug 38 (Vorjahr: 36). CHANCEN- UND RISIKOBERICHTDer LUDWIG BECK Konzern ist im Rahmen seiner Aktivitäten in den Absatzmärkten den
verschiedensten Chancen und Risiken ausgesetzt, die mit unternehmerischem Handeln
verbunden sind. Diese werden ausführlich im aktuellen Geschäftsbericht der Gesellschaft für das Jahr 2017 ab Seite 32 geschildert. Sie finden
diesen auf der Unternehmenswebseite www.ludwigbeck.de/kaufhaus im Bereich "Investor
Relations" unter "Finanzpublikationen". PROGNOSEBERICHTWirtschaftliche Rahmenbedingungen und Entwicklung im EinzelhandelNach der durchwachsenen Entwicklung im ersten Halbjahr 2018 revidierten namhafte Konjunkturforscher
ihre Jahresprognosen. So sieht das Institut für Weltwirtschaft (IfW) die deutsche
Wirtschaft weiterhin in der Hochkonjunktur, wenn auch das sich abzeichnende Ende des
Booms mit den eingetrübten Unternehmenserwartungen und dem Streit über Strafzölle
zwischen den Wirtschaftsräumen nun deutlichere Konturen erhalten hat. Das IfW senkte
seine Konjunkturprognose für 2018 deutlich von 2,5% auf 2,0%. Zwar würde die Wirtschaftsleistung
ab Jahresmitte wieder auf Hochtouren laufen, was den starken Binnenkräften und einer
soliden Weltkonjunktur geschuldet sei. Umso mehr nähere sich die deutsche Konjunktur
aber damit dem Punkt, an dem die Kapazitäten so überspannt sein werden, dass der Aufschwung
"Risse bekommt". Der Bausektor etwa zeige bereits erste Überhitzungserscheinungen.
Die Binnenwirtschaft bleibt weiterhin Hauptkonjunkturtreiber. Die Exporte werden weiter
zulegen, wobei geopolitische Risiken durch einen drohenden Handelskrieg noch nicht
abwägbar seien. Vor diesem Hintergrund unterstützt die Bundesregierung zahlreiche
Bürger mit Leistungserweiterungen und Abgabensenkungen. Ein Effekt davon dürfte eine
weitere Zunahme der privaten Konsumausgaben von 1,6% im laufenden und sogar 2,5% im
kommenden Jahr sein. Entwicklung im EinzelhandelDie Konsumklimaprognose der Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) ist nicht so optimistisch
wie die der Kieler Wirtschaftsforscher. Auch die GfK geht von einer weiterhin intakten
Konsumkonjunktur in Deutschland aus, prognostiziert aber eine nachlassende Dynamik,
deren Intensität unter anderem von der Beilegung der Zwistigkeiten innerhalb der EU,
dem möglichen Neuentflammen der Eurokrise und Konflikten in der europäischen Asylpolitik
beeinflusst sein dürfte. Daher revidiert die GfK ihre frühere Konsumprognose von 2%
auf 1,5%. Auch das Konsumbarometer des Handelsverbands Deutschland (HDE), das die
erwartete Verbraucherstimmung der kommenden drei Monate abbildet, hatte sich im Juni
eingetrübt. Der HDE stellte allerdings fest, dass die deutschen Konsumenten sich von
der gegenwärtigen risikobehafteten geopolitischen Entwicklung weitgehend unbeeindruckt
zeigten. Der stationäre Modehandel hofft nach dem missglückten ersten Halbjahr auf
saisontypisches Wetter im weiteren Jahresverlauf, um die zweifellos vorhandene Konsumneigung
auszuschöpfen. Einmal mehr aber wird der Online-Handel Wachstumstreiber der Branche
sein. Dieser hatte nach einer Verbraucherstudie des Bundesverbandes E-Commerce branchenübergreifend
im ersten Halbjahr 11,1% gegenüber dem Vorjahreszeitraum zugelegt und gilt besonders
auch im Bereich Bekleidung als "Dauerbrenner" Derweil ist im klassischen Modehandel
ein Billig-Trend zu beobachten, bei dem Verbraucher kein Augenmerk auf Markenqualität
legen. Textil-Discounter wie Primark oder KiK nutzen diese Entwicklung, um ihren Marktanteil
weiter auszubauen und umsatzträchtige Rabatt-Schlachten auszutragen. Die tiefgreifende
Strukturveränderung der deutschen Modebranche hält damit weiter an. Der ungebrochen
dynamische Online-Vertrieb und eine zunehmende Vertikalisierung prägen den Markt.
Die renommierte Strategieberatung booz&co hat jedoch die europäischen Modeunternehmen
analysiert und daraus vier Quellen künftigen Wertzuwachses für den stationären Modehandel
ermittelt: Mit der Übernahme klassischer Leistungen des stationären Handels durch
das Online-Business müsse dieser nun noch stärker seinen Erlebniswert in Szene setzen.
Eine Cross-Channel-Integration von Ladengeschäft und Online-Shop führe zu loyaleren
Kunden auf beiden Vertriebswegen. Wachstum erfordert zudem eine stringente Fokussierung
auf die Kernzielgruppen. Komplettiert werden diese Handlungsempfehlungen für klassische
Retailer durch die Forderung nach Exzellenz im operativen Betrieb. LUDWIG BECK 2018Das Management von LUDWIG BECK ist sich den Herausforderungen des stationären Modehandels
ganz klar bewusst und setzt in diesen fortgesetzt schwierigen Zeiten unvermindert
auf die hauseigenen Stärken. Das Management hat bereits in der Vergangenheit den vier
genannten Quellen künftigen Wachstums höchste Aufmerksamkeit geschenkt und sieht darin
auch weiterhin seinen Erfolgsweg durch den massiven Strukturwandel der Branche. Das Unternehmen ruht auf einem soliden Fundament, das sich in Anbetracht der aktuellen
und kommenden Herausforderungen einmal mehr als Garant für Stabilität erweisen wird.
In der jüngsten Vergangenheit wurden große Anstrengungen unternommen, die Schärfung
der Marke LUDWIG BECK, die einzigartige Erlebnisatmosphäre des Stammhauses am Marienplatz
und der Stores von WORMLAND sowie die gehobene Beratungsqualität der Mitarbeiter in
einem Umfeld aus Premium-Sortimenten weiter zu intensivieren. Dies und die Tatsache,
dass die auffälligen Wetter-Dissonanzen, die das Geschäft im ersten Halbjahr negativ
beeinflusst hatten, sich nicht zwangsläufig in der zweiten Jahreshälfte wiederholen
müssen, berechtigen durchaus zu einer positiven Grundeinstellung. Daher bestätigt der Vorstand seine Erwartungen für die Geschäftsentwicklung 2018 und
rechnet weiterhin mit einem Warenumsatz auf Konzernebene zwischen 170 und 180 Mio.
€ sowie einer EBIT-Marge von 3,5 bis 5% des Nettoumsatzes. ANHANGRechnungslegung nach International Financial Reporting Standards (IFRS)Der vorliegende Quartalsabschluss des Konzerns der LUDWIG BECK AG zum 30. Juni 2018
ist nach den Vorschriften der International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie
den Interpretationen durch das International Financial Reporting Interpretationscommittee
(IFRIC) erstellt. DarstellungsmethodeDie Erstellung des Quartalsabschlusses erfolgt in Übereinstimmung mit IAS 34 (Zwischenberichterstattung). Bilanzierungs- und BewertungsmethodenIm Quartalsabschluss werden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt
wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017. Eine umfassende Beschreibung dieser
Methoden ist im Anhang des IFRS Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2017 veröffentlicht. Der Halbjahresfinanzbericht wurde keiner prüferischen Durchsicht oder Prüfung entsprechend
§ 317 HGB unterzogen. Versicherung der gesetzlichen Vertreter § 37y WpHG i.V.m. § 37w Abs. 2 Nr. 3 WpHG"Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind." Grundsätzliche Darstellung der Zahlen im ZwischenberichtSämtliche Summen und Zahlen im Text sowie in den Tabellen werden exakt berechnet und
anschließend auf Mio. € gerundet. Die prozentualen Angaben im Text und in den Tabellen
wurden anhand der exakten (nicht der gerundeten) Werte ermittelt. KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNGKONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG DER LUDWIG BECK AM RATHAUSECK -TEXTILHAUS FELDMEIER AG, MÜNCHEN, FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR - 30. JUNI 2018, NACH DEN VORSCHRIFTEN DES IASBscroll
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KONZERNBILANZKONZERNBILANZ DER LUDWIG BECK AM RATHAUSECK - TEXTILHAUS FELDMEIER AG, MÜNCHEN, ZUM 30. JUNI 2018, NACH DEN VORSCHRIFTEN DES IASBAktiva
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KONZERNSEGMENTBERICHTERSTATTUNGKONZERNSEGMENTBERICHTERSTATTUNG DER LUDWIG BECK AM RATHAUSECK -TEXTILHAUS FELDMEIER AG, MÜNCHEN, FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR - 30. JUNI 2018, NACH DEN VORSCHRIFTEN DES IASBscroll
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KONZERNSEGMENTBERICHTERSTATTUNG DER LUDWIG BECK AM RATHAUSECK -TEXTILHAUS FELDMEIER AG, MÜNCHEN, FÜR DIE ZEIT VOM 1. APRIL - 30. JUNI 2018, NACH DEN VORSCHRIFTEN DES IASBscroll
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KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNGKONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG DER LUDWIG BECK AM RATHAUSECK -TEXTILHAUS FELDMEIER AG, MÜNCHEN, FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR - 30. JUNI 2018, NACH DEN VORSCHRIFTEN DES IASBscroll
KONZERNEIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNGKONZERNEIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG DER LUDWIG BECK AM RATHAUSECK - TEXTILHAUS FELDMEIER AG, MÜNCHEN, FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR - 30. JUNI 2018, NACH DEN VORSCHRIFTEN DES IASBscroll
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