Manz AGReutlingenHalbjahresabschluss 30.06.2021KonzernzwischenlageberichtWirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliches Umfeld und branchenbezogene RahmenbedingungenKonjunkturelles MarktumfeldDie Weltwirtschaft verzeichnete in den ersten Monaten
des Jahres 2021, trotz einiger pandemiebedingter
Beeinträchtigungen, einen Aufwärtstrend. Das
Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) erwartet,
dass sich dieser Trend weiter fortsetzt und geht für
das Gesamtjahr 2021 von einem deutlichen Anstieg des
globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 6,7 % (Vorjahr:
-3,2 %) aus. Für die Eurozone wird ebenfalls eine
markante Erholung prognostiziert. Die IfW-Experten rechnen
mit einem Wachstum des BIP von 5,3 % (Vorjahr: -6,7 %). In
Deutschland dürfte das BIP 2021 um 3,9 % (Vorjahr:
-4,8 %) zulegen. Für die Vereinigten Staaten erwartet
das IfW ein BIP-Plus von 6,7 % (Vorjahr: -3,5 %) und
für China von 8,7 % (Vorjahr: 2,3 %). Während
diese Entwicklung unter anderem durch den zunehmenden
Privatkonsum getrieben wird, erwarten die IfW-Experten in
der Industrie jedoch eine verzögerte Erholung.
Aufgrund des weltweit kräftigen konjunkturellen
Aufschwungs, kommt es zu vielschichtigen
Lieferengpässen, die die Produktion vieler Unternehmen
spürbar beeinträchtigen. Für die zweite
Jahreshälfte wird eine schrittweise Erholung erwartet,
sofern die Lieferengpässe allmählich
überwunden werden.
MaschinenbaubrancheDas Produktionsniveau im Maschinenbau in Deutschland hat
sich nach Angaben des Verbandes Deutscher Maschinen- und
Anlagenbauer (VDMA) in den ersten vier Monaten des Jahres
im Vergleich zur Vorjahresperiode preisbereinigt um 6 %
erhöht. Für das Gesamtjahr 2021 rechnet der VDMA
aktuell mit einem Zuwachs der Produktion um 10 %. Da sich
die Anzeichen für eine weltweit verbesserte
Industriekonjunktur mehren, wurde die Produktionsprognose
im Juni um drei Prozentpunkte angehoben. Im April war der
VDMA noch von einem Zuwachs von 7 % ausgegangen. Beim
Umsatz erwartet der VDMA für das laufende Jahr ein
moderates Wachstum von 4 % (Vorjahr: -11 %). Ausgehend von
einer niedrigen Vorjahresbasis profitiert der Maschinenbau
dabei von umfangreichen Konjunktur- und Wachstumspaketen in
wichtigen Absatzmärkten.
Branchen der KernsegmenteManz ist mit seinen innovativen Produktionslösungen
auf die folgenden fünf Wachstumsbranchen fokussiert:
Automobil und Elektromobilität, Batteriefertigung,
Elektronik, Energie und Medizintechnik.
Der Wandel der Automobilindustrie in Richtung
Elektromobilität ist derzeit allgegenwärtig und
wird insbesondere durch verschärfte Emissionsvorgaben
in wichtigen Absatzmärkten beschleunigt. Die
Attraktivität von Elektrofahrzeugen für die
Endkunden wird sich durch höhere Reichweiten und den
kontinuierlichen Ausbau der Ladeinfrastruktur weiter
erhöhen. Für das laufende Jahr erwartet IHS
Markit eine weltweite Produktion von rund 4,2 Millionen
reinen Elektrofahrzeugen. Die dafür benötigte
Batteriekapazität beziffert IHS Markit auf rund 240
Gigawattstunden.
Die Elektromobilität ist der wesentliche
Wachstumstreiber für den Bedarf an
Lithium-Ionen-Batterien in den kommenden Jahren. Der Anteil
der Automobilbranche an den gesamten weltweit
benötigten Batteriekapazitäten wird nach Angaben
von Avicenne Energy von derzeit 65 % auf 85 % im Jahr 2030
steigen. Aktuell ist Europa noch auf den Import von
Batterien aus Asien angewiesen, in den nächsten Jahren
soll der Bedarf der Industrie durch den Aufbau zahlreicher
Batteriezellfabriken in Europa gedeckt werden.
Im Elektronikbereich erwartet Display Supply Chain
Consultants für LCD- und OLED-Displays in diesem Jahr
ein Kapazitätswachstum von 10 % im Vergleich zum
Vorjahr. Die Hersteller versuchen die Kapazität durch
Prozessvereinfachungen zu erweitern, um einerseits die
Nachfrage zu befriedigen und gleichzeitig höhere
Verkaufspreise zu erzielen.
Der Leiterplatten-Markt wird den Prognosen von Prismark
zufolge im laufenden Jahr um rund 14 % wachsen (Vorjahr: 6
%). Die COVID-19-Pandemie hat das Wachstum insgesamt
mäßig beeinflusst, da die Nachfrage z. B. nach
elektronischen Geräten für das Homeoffice bzw.
Homeschooling oder nach Medizintechnik gewachsen ist.
Der Photovoltaik-Markt wird nach den Prognosen von
SolarPower Europe auf den Wachstumspfad zurückkehren
und in diesem Jahr, bezogen auf die neu installierte
Kapazität, voraussichtlich 34 % zulegen (Vorjahr: -4
%). Die weltweite Nachfrage wird auch in den kommenden
Jahren von China und anderen asiatischen Ländern
dominiert. Der Anteil Europas am Weltmarkt soll von derzeit
17 % auf 19 % im Jahr 2024 leicht ansteigen.
Für den globalen Medizintechnik-Markt
prognostizieren die Marktforscher von Evaluate bis zum Jahr
2024 ein jährliches Wachstum von 6 %. Das Wachstum
wird einerseits durch allgemeine Entwicklungen wie die
alternde Gesellschaft bzw. ein insgesamt zunehmendes
Gesundheitsbedürfnis sowie technologische Trends wie
Miniaturisierung bzw. den zunehmenden Einsatz von Sensorik
getrieben.
Analyse der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des KonzernsErtragslage des KonzernsDie Umsatzerlöse im ersten Halbjahr 2021 beliefen
sich auf 114,4 Mio. EUR nach 124,3 Mio. EUR im
Vorjahreszeitraum. Der Rückgang um 8,0 % ist
wesentlich auf die kundenseitig bedingte Unterbrechung der
Arbeiten an den CIGS-Projekten im Segment Solar und einem
erwartungsgemäß niedrigeren Umsatzniveau im
Segment Contract Manufacturing zurückzuführen.
Insgesamt verzeichnete die Manz AG im Verlauf des ersten
Halbjahrs 2021 eine zunehmende Dynamik im operativen
Geschäft: Der Umsatz im zweiten Quartal betrug 63,5
Mio. EUR (Vorjahr: 62,7 Mio. EUR) nach 50,9 Mio. EUR in den
ersten drei Monaten 2021 (Vorjahr: 61,6 Mio. EUR).
Bei Bestandsveränderungen fertiger und unfertiger
Erzeugnisse in Höhe von 0,9 Mio. EUR (Vorjahr: -1,0
Mio. EUR) und aktivierten Eigenleistungen in Höhe von
3,5 Mio. EUR (Vorjahr: 2,5 Mio. EUR) resultiert für
das erste Halbjahr 2021 eine Gesamtleistung von 118,7 Mio.
EUR (Vorjahr: 125,8 Mio. EUR).
Die sonstigen betrieblichen Erträge lagen mit 18,4
Mio. EUR deutlich über dem Vorjahreswert von 3,2 Mio.
EUR. Der Anstieg ist vor allem auf die erfolgreiche
Veräußerung der Anteile an der Talus
Manufacturing Ltd. zurückzuführen.
Der Materialaufwand in den ersten sechs Monaten 2021
belief sich auf 63,4 Mio. EUR (Vorjahr: 69,7 Mio. EUR), die
Materialaufwandsquote lag mit 53,4 % unter dem Niveau des
Vorjahres (Vorjahr: 55,4 %). Der Personalaufwand stieg
leicht auf 39,3 Mio. EUR (Vorjahr: 37,6 Mio. EUR), da unter
anderem hochqualifizierte Mitarbeiter im Rahmen des
IPCEI-Projekts "Lithium-Batteriefabrik der Zukunft"
eingestellt wurden. Aufgrund des niedrigeren Umsatzniveaus
erhöhte sich in der Folge die Personalaufwandsquote
von 29,9 % im Vorjahr auf nunmehr 33,1 %.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen mit 16,3
Mio. EUR leicht über dem Niveau des Vorjahres von 14,9
Mio. EUR.
Durch den Effekt der Veräußerung der Anteile
an der Talus Manufacturing Ltd. reduzierte sich der Anteil
von at equity bilanzierten Unternehmen am Ergebnis auf den
Ergebnisbeitrag der Cadis Engineering GmbH von -0,1 Mio.
EUR (Vorjahr: 5,3 Mio. EUR).
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA) lag bei 18,1 Mio. EUR und damit deutlich über
dem Vorjahreswert (Vorjahr: 12,1 Mio. EUR). Die
EBITDA-Marge stieg auf 15,2 % nach 9,6 % im Vorjahr. Die
Abschreibungen lagen mit 5,8 Mio. EUR leicht unter dem
Vorjahresniveau von 6,4 Mio. EUR. In der Folge belief sich
das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 12,3 Mio.
EUR und konnte damit im Vergleich zum Vorjahreswert von 5,7
Mio. EUR mehr als verdoppelt werden. Die EBIT-Marge stieg
auf 10,4 % (Vorjahr: 4,5 %).
Die Finanzerträge betrugen 481 TEUR im ersten
Halbjahr 2021 (Vorjahr: 34 TEUR), die Finanzaufwendungen
1,1 Mio. EUR (Vorjahr: 1,0 Mio. EUR). Das Ergebnis vor
Steuern (EBT) lag damit bei 11,7 Mio. EUR (Vorjahr: 4,7
Mio. EUR). Nach Abzug der Steuern vom Einkommen und Ertrag
in Höhe von 1,9 Mio. EUR (Vorjahr: 2,4 Mio. EUR)
beläuft sich das Konzernergebnis der Manz AG im ersten
Halbjahr 2021 auf 9,8 Mio. EUR (Vorjahr: 2,3 Mio. EUR).
Hieraus resultiert bei einem gewichteten Durchschnitt von
7.748.632 Aktien ein unverwässertes Ergebnis je Aktie
von 1,27 EUR (Vorjahr unverwässert: 0,30 EUR).
Vermögenslage des KonzernsDie Bilanzsumme zum 30. Juni 2021 verringerte sich im
Vergleich zum 31. Dezember 2020 von 357,9 Mio. EUR auf
339,7 Mio. EUR.
Auf der Aktivseite lagen die langfristigen
Vermögenswerte mit 124,0 Mio. EUR zum 30. Juni 2021
über dem Niveau des Bilanzstichtags 2020 (120,4 Mio.
EUR). Wesentlich hierzu trug eine Minderheitsbeteiligung an
der CADIS Engineering GmbH in Höhe von 2,4 Mio. EUR
bei.
Zum 30. Juni 2021 lagen die kurzfristigen
Vermögenswerte mit 215,7 Mio. EUR insgesamt unter dem
Wert zum Jahresende 2020 (237,5 Mio. EUR). Die Vorräte
sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
erhöhten sich im Zuge der positiven
Geschäftsentwicklung stichtagsbezogen auf 32,4 Mio.
EUR (31. Dezember 2020: 29,9 Mio. EUR) bzw. 28,4 Mio. EUR
(31. Dezember 2020: 27,2 Mio. EUR). Darüber hinaus
stiegen auch die Vertragsvermögenswerte auf 89,1 Mio.
EUR (31. Dezember 2020: 68,9 Mio. EUR). Am 31. Dezember
2020 wurden zur Veräußerung gehaltene
Vermögenswerte in Höhe von 30,0 Mio. EUR
ausgewiesen. Nach der Veräußerung der Anteile an
der Talus Manufacturing Ltd. im Januar 2021 wird zum 30.
Juni 2021 hier kein Wert mehr ausgewiesen. Die liquiden
Mittel beliefen sich zum 30. Juni 2021 auf 49,3 Mio. EUR
(31. Dezember 2020: 69,7 Mio. EUR). Zum 30. Juni 2021
wurden nicht frei verfügbare Finanzmittel in Höhe
von 7,2 Mio. EUR (31. Dezember 2020: 7,1 Mio. EUR) unter
den sonstigen kurzfristigen Vermögenswerten
ausgewiesen.
Auf der Passivseite lag das Eigenkapital mit 144,3 Mio.
EUR über dem Niveau des Vorjahres (31. Dezember 2020:
131,4 Mio. EUR). Grund für den Anstieg waren vor allem
Währungsdifferenzen und das positive Konzernergebnis.
Die Eigenkapitalquote betrug zum 30. Juni 2021 bei einer
verringerten Bilanzsumme 42,5 % (31. Dezember 2020: 36,7
%).
Die langfristigen Schulden sanken leicht von 35,6 Mio.
EUR zum 31. Dezember 2020 auf 34,1 Mio. EUR zum 30. Juni
2021. Die kurzfristigen Schulden sanken ebenfalls zum 30.
Juni 2021 auf 161,3 Mio. EUR (31. Dezember 2020: 191,0 Mio.
EUR). Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten sanken
aufgrund der Ablösung von Betriebsmittellinien zum 30.
Juni 2021 auf 48,6 Mio. EUR (31. Dezember 2020: 71,3 Mio.
EUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
lagen zum 30. Juni 2021 mit 47,9 Mio. EUR in etwa auf dem
Niveau zum Bilanzstichtag 2020 (31. Dezember 2020: 47,0
Mio. EUR). Die Gesellschaft weist zum 30. Juni 2021
Vertragsverbindlichkeiten von 33,9 Mio. EUR aus (31.
Dezember 2020: 43,9 Mio. EUR).
Finanzlage des KonzernsAusgangspunkt des Cashflows aus betrieblicher
Tätigkeit ist das Konzernergebnis von 9,8 Mio. EUR
(Vorjahr: 2,3 Mio. EUR). Durch den Verkauf der Anteile an
der Talus Manufacturing Ltd. entstand im ersten Halbjahr
2021 ein Mittelabfluss von 14,5 Mio. EUR aus dem Abgang von
Vermögenswerten. Im Zuge der Zunahme der Vorräte,
der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der
Vertragsvermögenswerte sowie anderer Aktiva
verzeichnete Manz einen Mittelabfluss in Höhe von 31,2
Mio. EUR nach 11,8 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum. Der
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit betrug somit
-33,9 Mio. EUR im ersten Halbjahr 2021 (Vorjahr: -16,0 Mio.
EUR).
Im Berichtszeitraum 2021 betrug der Cashflow aus
Investitionstätigkeit 38,0 Mio. EUR
(Vorjahreszeitraum: -2,4 Mio. EUR). Der Mittelzufluss
resultiert im Wesentlichen aus der Veräußerung
der Anteile an der Talus Manufacturing Ltd.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit im ersten
Halbjahr 2021 betrug -25,0 Mio. EUR und resultiert vor
allem aus der Rückführung der kurzfristigen
Finanzverbindlichkeiten. Unter Berücksichtigung der
Wechselkursveränderungen verfügte die Manz AG
somit zum 30. Juni 2021 über flüssige Mittel in
Höhe von 49,3 Mio. EUR (30. Juni 2020: 47,9 Mio. EUR).
Die nicht ausgenutzten Kreditlinien bei Banken belaufen
sich zum 30. Juni 2021 auf 22,6 Mio. EUR (31. Dezember
2020: 16,9 Mio. EUR). Bei Bankguthaben von 47,9 Mio. EUR
betrug die wesentlich verbesserte Nettoverschuldung 4,5
Mio. EUR (31. Dezember 2020: 7,2 Mio. EUR).
SegmentberichterstattungAuftragseingang(in Mio. EUR)
scrollen
ElectronicsIm Segment Electronics bietet die Manz AG ihren Kunden
der Fokusindustrien Automobil & Elektromobilität,
Elektronik sowie Medizintechnik innovative und effiziente
Produktionslösungen. So unterstützen
automatisierte Montagelinien die Automobilindustrie bei der
Transformation vom klassischen Antriebsstrang zum
zukünftigen E-Antriebsstrang. Darüber hinaus
umfasst das Portfolio von Manz aber auch beispielsweise
Produktionsanlagen zur Herstellung von Displays für
Flachbildschirme, Touch-Sensoren, Leiterplatten und Chip
Carriern sowie verschiedenster Unterhaltungselektronik.
Die Segmententwicklung im ersten Halbjahr 2021 zeigte
sich erwartungsgemäß durch die herausfordernden
Bedingungen am Display-Markt belastet. Eine gute
Entwicklung konnte hingegen im Geschäft mit
Montageautomatisierungen, insbesondere im Bereich
Zellkontaktiersysteme, beobachtetet werden. Im ersten
Quartal 2021 erhielt Manz etwa einen Folgeauftrag von TE
Connectivity über weitere Anlagen zur automatisierten
Montage von Zellkontaktiersystemen.
Der Umsatz im Geschäftsbereich Electronics lag im
ersten Halbjahr 2021 mit 49,4 Mio. EUR leicht unter dem
Vorjahreswert von 51,8 Mio. EUR. Der Anteil am
Konzernumsatz beträgt 43,2 % (Vorjahr: 41,7 %). Das
Segment-EBIT sank auf -1,8 Mio. EUR (Vorjahr: 1,0 Mio.
EUR).
Energy StorageIm Segment Energy Storage spielt die Manz AG mit ihrem
Technologieportfolio zur Herstellung aller gängigen
Zellformate und -geometrien eine wichtige Rolle bei der
Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Batterietechnologie,
derzeit insbesondere auch für die
Elektromobilität. Hierbei bietet die Manz AG sowohl
Einzelmaschinen, zum Beispiel für die Laborfertigung,
Anlagen für die Pilot- und Kleinserienfertigung, als
auch komplette Montagelinien und schlüsselfertige
Lösungen für die Herstellung von
Lithium-Ionen-Batteriezellen und -modulen an.
Im ersten Halbjahr 2021 hat sich das Segment Energy
Storage positiv entwickelt, wenngleich es noch zu
Verschiebungen bei Investitionsentscheidungen der Kunden in
das zweite Halbjahr 2021 kam. So konnte die Manz AG
beispielsweise einen Auftrag eines US-amerikanischen
Herstellers von Elektrofahrzeugen über eine
Montagelinie für hocheffiziente Batteriemodule
vermelden. Durch eine Kooperation mit der GROB-WERKE GmbH
& Co. KG wurden die Geschäftsaussichten für
Produktionslösungen für
Lithium-Ionen-Batteriezellen und -module für die
Elektromobilität weiter verbessert. Den Erfolg der
konsequenten Ausrichtung der Manz AG im Bereich Energy
Storage unterstreicht darüber hinaus die im April
erhaltene Förderung der Europäischen Kommission
zur Weiterentwicklung der Lithium-Ionen-Batterietechnologie
im Rahmen der wichtigen Vorhaben von gemeinsamem
europäischem Interesse ("IPCEI").
Das Segment Energy Storage verzeichnete einen
Umsatzzuwachs von 27,3 % auf 38,0 Mio. EUR (Vorjahr: 29,8
Mio. EUR). Der Umsatzbeitrag zum Konzern stieg auf 33,2 %
nach 24,0 % im Vorjahr. Das Segment-EBIT betrug im ersten
Halbjahr 2,6 Mio. EUR nach 0,5 Mio. EUR im
Vorjahreszeitraum.
SolarDas Segment Solar war weiterhin signifikant geprägt
von der kundenseitig bedingten Unterbrechung der
Bauarbeiten an den CIGS-Projekten in China. Die
Fortführung der Aufträge befindet sich aktuell
kundenseitig in Klärung.
Der Umsatz im Segment Solar sank auf 3,0 Mio. EUR
(Vorjahr: 9,7 Mio. EUR). Der Umsatzanteil des Segments
entspricht damit 2,6 % des Konzernumsatzes (Vorjahr: 7,8
%). Das Segment-EBIT betrug infolge der verschobenen
Realisierung der Umsätze -4,2 Mio. EUR nach -3,3 Mio.
EUR im Vorjahr.
Contract ManufacturingDie operativen Tätigkeiten im Segment Contract
Manufacturing wurden im ersten Halbjahr 2021 im
Wesentlichen durch die Standorte in der Slowakei, Ungarn
und China ausgeübt. Dort werden unter anderem
Maschinen für die Halbleiterindustrie gebaut.
Darüber hinaus ist die Manz AG an diesen Standorten
für Kunden aus unterschiedlichsten Branchen
Hightech-Partner für Anlagenfertigung, Teilefertigung
und für Montagearbeiten. Die Anteile an der Talus
Manufacturing Ltd. wurden 2021 erfolgreich
veräußert.
Der Umsatz in diesem Segment belief sich im ersten
Halbjahr 2021 auf 13,5 Mio. EUR und liegt damit im Rahmen
der Erwartungen. Dies entspricht einem Anteil am
Konzernumsatz von 11,8 % (Vorjahr: 23,6 Mio. EUR bzw. 19,0
%). Das Segment-EBIT betrug 15,3 Mio. EUR (Vorjahr: 7,3
Mio. EUR) und beinhaltet den positiven Einmaleffekt in
Höhe von 14,3 Mio. EUR aus dem Verkauf der Anteile an
der Talus Manufacturing Ltd.
ServiceIm Segment Service fasst die Manz AG alle
Dienstleistungen rund um den After-Sales Service, wie etwa
Instandhaltung und Wartung oder Umbau und Upgrade von
Maschinen und Baugruppen, zusammen. Das Segment Service
entwickelte sich planmäßig und trug mit 10,5
Mio. EUR im ersten Halbjahr 9,1 % zum Gesamtumsatz des
Konzerns bei (Vorjahr: 9,4 Mio. EUR bzw. 7,6%). Das
Segment-EBIT lag bei 0,5 Mio. EUR und damit über dem
Vorjahresniveau von 0,2 Mio. EUR.
Chancen- und RisikoberichtGegenüber den im Geschäftsbericht 2020
dargestellten Chancen und Risiken haben sich keine
wesentlichen Änderungen ergeben.
PrognoseberichtErwartete Entwicklung des Konzerns und der SegmenteAufgrund der insgesamt positiven Branchenaussichten in
den für die Manz AG relevanten Ländern und
Märkten geht der Vorstand nach wie vor davon aus, dass
die Manz AG in 2021 wieder profitabel wachsen wird. Der
Vorstand erwartet einen geringen bis moderaten
Umsatzanstieg gegenüber dem Jahr 2020, eine
EBITDA-Marge im oberen positiven einstelligen
Prozentbereich sowie eine EBIT-Marge im niedrigen bis
mittleren positiven einstelligen Prozentbereich. Für
die Eigenkapitalquote wird ein Wert von 40 % erwartet;
hinsichtlich des Gearings rechnet der Vorstand mit einem
Wert im unteren einstelligen Prozentbereich.
Die Prognose berücksichtigt weiterhin die derzeit
abschätzbaren Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die
wirtschaftliche Entwicklung unseres Unternehmens, steht
jedoch unter der Annahme, dass die weitere Verbreitung des
Virus keine zusätzliche negative Wirkung auf die
Entwicklung unseres Geschäfts in den Segmenten Solar,
Electronics, Energy Storage, Contract Manufacturing und
Service im Geschäftsjahr 2021 hat.
Ziel des Vorstands ist die Weiterentwicklung des
umfassenden Technologieportfolios einerseits sowie die
Stärkung und der Ausbau der guten Marktposition der
Manz AG in allen Segmenten andererseits. Mit ihren
Technologien wird sich die Manz AG insbesondere weiter auf
die Industrien Automobil und Elektromobilität,
Batteriefertigung, Elektronik, Energie sowie Medizintechnik
fokussieren.
Zukunftsgerichtete AussagenDieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete
Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und
Prognosen der Unternehmensleitung der Manz AG beruhen.
Solche Aussagen sind Risiken und Ungewissheiten
unterworfen. Diese und andere Faktoren können dazu
führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die
Finanzlage, die Entwicklungen oder die
Leistungsfähigkeit der Gesellschaft wesentlich von den
hier abgegebenen Einschätzungen abweichen. Die
Gesellschaft übernimmt keinerlei Verpflichtung, solche
zukunftsgerichteten Aussagen fortzuschreiben und an
künftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen.
Reutlingen, den 05. August 2021
Der Vorstand
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KonzernzwischenabschlussKonzern-Gewinn- und Verlustrechungscrollen
Konzern-Gesamtergebnisrechnungscrollen
KonzernbilanzAKTIVA(in TEUR)
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PASSIVA(in TEUR)
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Konzernkapitalflussrechnung(in TEUR)
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Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 2020(in TEUR)
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Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 2021(in TEUR)
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Konzernanhang (verkürzt)Allgemeine ErläuterungenDie Manz AG ("Manz AG") hat ihren Firmensitz in der
Steigäckerstraße 5 in 72768 Reutlingen,
Deutschland. Die Manz AG und ihre Tochtergesellschaften
("Manz-Gruppe" oder "Manz") verfügen über
langjährige Expertise in der Automation,
Laserbearbeitung, Bildverarbeitung und Messtechnik sowie in
der Nasschemie und in Rolle-zu-Rolle-Prozessen. Die Aktien
der Manz AG werden im regulierten Markt (Prime Standard)
der Frankfurter Wertpapierbörse gehandelt.
Der Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2021 ist
gemäß § 115 WpHG und in
Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34
Zwischenberichterstattung in verkürzter Form nach den
Vorschriften der am Stichtag gültigen und von der
Europäischen Union anerkannten International Financial
Reporting Standards (IFRS) des International Accounting
Standards Board, London, sowie den Interpretationen des
IFRS Interpretations Committee erstellt worden. Noch nicht
in Kraft getretene Standards und Interpretationen werden
nicht angewendet. Der vorliegende Konzernzwischenabschluss
sowie der Konzernzwischenlagebericht wurden weder einer
Prüfung im Sinne des § 317 HGB noch einer
prüferischen Durchsicht unterzogen.
Der Konzernzwischenabschluss wird in EUR aufgestellt.
Soweit nicht anders vermerkt, erfolgen die Angaben in TEUR.
Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie für den verkürzten
Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2021 angewandten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die
Ermittlungsmethoden und Input-Parameter zur Bemessung des
beizulegenden Zeitwerts entsprechen im Wesentlichen denen
des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2020. Eine
detaillierte Beschreibung dieser Methoden ist im
Konzernanhang des Geschäftsberichtes 2020 im Einzelnen
veröffentlicht.
Schätzungen und Beurteilungen des ManagementsZur Erstellung des Konzernzwischenabschlusses sind
Annahmen und Schätzungen notwendig, die sich auf
Ansatz, Bewertung und Ausweis der Vermögenswerte,
Schulden, Erträge und Aufwendungen sowie
Eventualforderungen und -schulden auswirken. Die
wesentlichen Sachverhalte, die von solchen
Ermessensentscheidungen und Schätzungen betroffen
sind, beziehen sich auf die Realisierbarkeit von
Forderungen, die Ermittlung des Fertigstellungsgrads bei
langfristiger Auftragsfertigung, die Annahmen über
zukünftige Cashflows von zahlungsmittelgenerierenden
Einheiten und Entwicklungsprojekten sowie die Bilanzierung
und Bewertung von Rückstellungen. Den vorgenommenen
Annahmen und Einschätzungen liegen verfügbare
Informationen zugrunde, die regelmäßig auf
Aktualität überprüft werden und bei Bedarf
zeitnah angepasst werden. Derzeit ruft die
COVID-19-Pandemie weltweit immer noch
Beeinträchtigungen hervor, deren Ausmaß aktuell
noch nicht final abzusehen ist. Demzufolge unterliegen die
derzeitigen Annahmen und Schätzungen einem
erhöhten Grad an Unsicherheit. Nach sorgfältiger
Abwägung der zugrunde liegenden Annahmen und
Schätzungen geht Manz davon aus, dass sich aus der
COVID-19-Pandemie keine schwerwiegenden dauerhaften
Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage ergeben werden.
In den folgenden Bereichen wurden die Annahmen einer
neuerlichen Betrachtung unterzogen:
Finanzielle Vermögenswerte und VertragsvermögenswerteNach Maßgabe des IFRS 9 wird regelmäßig
überprüft, ob ein Wertminderungsbedarf auf
finanzielle Vermögenswerte und
Vertragsvermögenswerte vorliegt. Zur Ermittlung
möglicher erwarteter Verluste wird ein
Wertminderungsmodell angewandt, das aktuelle
zukunftsgerichtete Informationen im makroökonomischen
Umfeld nach unterschiedlichen Regionen enthält.
Darüber hinaus erfolgt eine Überprüfung
individueller Ausfallraten durch das verantwortliche
Management. In die Überprüfung fließen
Faktoren wie Fälligkeitsstrukturen von
Forderungssalden, Bonität der Kunden oder aktuelle
makroökonomische Daten mit ein. Die erwarteten
Verluste haben sich durch die Anwendung der
veränderten Annahmen nicht signifikant erhöht.
KonsolidierungskreisIn den Konzernzwischenabschluss der Manz AG sind alle
Unternehmen einbezogen, bei denen die Manz AG mittelbar
oder unmittelbar die Möglichkeit hat, die Finanz- und
Geschäftspolitik zu bestimmen
("Control"-Verhältnis). Neben der Manz AG gehören
zum Kreis der konsolidierten Unternehmen 11
vollkonsolidierte Tochterunternehmen.
Zum 26.01.2021 wurde die Manz (B.V.I.) Ltd., Road Town,
British Virgin Islands, liquidiert. Ihre
Vermögenswerte und Verbindlichkeiten sowie das
Eigenkapital fallen der Manz Taiwan Ltd., Chungli, Taiwan,
zu.
Erläuterungen zu einzelnen Posten der Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse sind nach Geschäftsbereichen
unter Hinzunahme der Zielabsatzregion folgendermaßen
dargestellt:
scrollen
scrollen
Sonstige betriebliche Erträgescrollen
Materialaufwandscrollen
Sonstige betriebliche Aufwendungenscrollen
Abschreibungenscrollen
Erläuterungen zu einzelnen Posten der BilanzImmaterielle Vermögenswertescrollen
Sachanlagenscrollen
Vorrätescrollen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungenscrollen
Vertragsvermögenswertescrollen
EigenkapitalIm ersten Halbjahr erwarb die Manz-Gruppe keine
(Vorjahr: 50) eigenen Aktien. Zum 30. Juni des Vorjahres
wurden diese zu einem Durchschnittspreis von 21,00 EUR pro
Aktie (Kurswert 1 EUR) erworben, welche an Mitarbeiter im
Rahmen von Jubiläumsleistungen und Gewinnbeteiligungen
übertragen wurden.
Die Kapitalrücklage enthält im Wesentlichen
die Einzahlungen von Aktionären nach § 272 Abs. 2
Nr. 1 HGB abzüglich der Kosten der Kapitalbeschaffung
nach Steuern. Des Weiteren ist der Wert der als
Gehaltsbestandteil an Führungskräfte
(einschließlich Vorstand) in Form von
Eigenkapitalinstrumenten gewährten anteilsbasierten
Vergütung (Performance Share Plan) erfasst. Die
Erhöhung der Kapitalrücklage im ersten Halbjahr
2021 in Höhe von 392 TEUR betrifft die Zuweisung aus
der anteilsbasierten Vergütung (Manz Performance Share
Plan). Im Rahmen des Performance Share Plan wurden durch
eine bedingte Kapitalerhöhung Anfang Juni 4.544
Bezugsrechte gewährt. Das gezeichnete Kapital
erhöhte sich um 4.544 EUR.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungenscrollen
Zusätzliche Informationen über FinanzinstrumenteForderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige
kurzfristige Vermögenswerte, Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente, Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen sowie der wesentliche Teil der
übrigen Schulden aus dem Anwendungsbereich des IFRS 7
haben kurze Restlaufzeiten. Es wird daher unterstellt, dass
die Buchwerte dieser Finanzinstrumente näherungsweise
den beizulegenden Zeitwerten entsprechen.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen die Überleitung
der Bilanzposten zu den Klassen von Finanzinstrumenten,
aufgeteilt nach den Buchwerten und Fair Values der
Finanzinstrumente.
Aktiva per 30.06.2021scrollen
Passiva per 30.06.2021scrollen
Aktiva per 31.12.2020scrollen
Passiva per 31.12.2020scrollen
BewertungsklassenDer Konzern verwendet folgende Hierarchie zur Bestimmung
und zum Ausweis beizulegender Zeitwerte von
Finanzinstrumenten je Bewertungsverfahren:
Stufe 1: auf aktiven Märkten notierte
(unverändert übernommene) Preise für
identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten.
Stufe 2: für den Vermögenswert oder die
Verbindlichkeit entweder direkt (als Preis) oder indirekt
(in Ableitung von Preisen) beobachtbare Input-Daten, die
keinen notierten Preis nach Stufe 1 darstellen.
Stufe 3: herangezogene Input-Daten, die nicht auf
beobachtbaren Marktdaten für die Bewertung des
Vermögenswerts und der Verbindlichkeit basieren (nicht
beobachtbare Input-Daten).
Die von Manz zum beizulegenden Zeitwert erfassten
finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten
teilen sich folgendermaßen auf die
Fair-Value-Hierarchie-Stufen auf:
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Eventualverbindlichkeiten und sonstige finanzielle VerpflichtungenBei einem Brandschaden an der Lüftungsanlage eines
Kunden in Höhe von rund 150 TEUR bestand zum
31.12.2020 die Möglichkeit, dass auch die Manz AG
für den Brand verantwortlich ist. Die Ursache für
den Brand konnte von dem Gutachter nicht eindeutig
festgestellt werden. Der Kunde und die Manz AG haben sich
auf eine Kostenteilung zu je 50 % geeinigt. Durch die
Einigung der beiden Parteien besteht die
Eventualverbindlichkeit zum 30.06.2021 nicht mehr.
Segmentberichterstattung Geschäftsbereichezum 30.6.2021
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Segmentberichterstattung Regionenzum 30.6.2021
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Die Manz-Gruppe verfügt über die fünf
Geschäftsbereichssegmente Solar, Electronics, Energy
Storage, Contract Manufacturing und Service sowie über
eine Präsenz an internationalen Märkten. Diese
Struktur entspricht der Geschäftstätigkeit von
Manz und ist somit die Grundlage der Unternehmenssteuerung
durch das Management.
Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenAls nahestehendes Unternehmen gilt die Manz GmbH
Management Consulting and Investment, Schlaitdorf. Im
Berichtszeitraum 2021 wurden von dieser Gesellschaft
Dienstleistungen für Beratung in Höhe von 0 TEUR
(Vorjahr: 2 TEUR) bezogen. Als weiteres nahestehendes
Unternehmen gilt die Cadis Engineering GmbH, Schwendi. Im
Berichtszeitraum fanden keine Geschäftsvorfälle
statt.
Wesentliche Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Ende der BerichtsperiodeWesentliche Ereignisse von besonderer Bedeutung nach
Ende der Berichtsperiode lagen nicht vor.
Weitere AngabenMitarbeiterDie Manz-Gruppe beschäftigte zum 30. Juni 2021
durchschnittlich 1.353 Mitarbeiter (30. Juni 2020: 1.515
Mitarbeiter).
VorstandMartin Drasch, Vorstandsvorsitzender
Manfred Hochleitner, Vorstand Finanzen
Jürgen Knie, Vorstand Operations
Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Zwischenberichterstattung der verkürzte
Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Reutlingen, den 5. August 2021
Der Vorstand der Manz AG
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