![]() Maternus-Kliniken AGBerlinHalbjahresfinanzbericht 20172017Konzern-Finanzbericht zum 30. Juni 2017 der Maternus-Kliniken AGZahlen und DatenKonzernergebnisse im Vorjahres-Vergleich
Zahlen und DatenUmsatz je Vollzeitkraft (VK)![]() Entwicklung Umsatz/EBIT im Segment Pflege![]() Entwicklung Umsatz/ EBIT im Konzern
![]() Entwicklung Umsatz/EBIT im Segment Rehabilitation![]() Auslastungsentwicklung nach Segmenten/Anzahl Betten![]() Personalaufwand je Vollzeitkraft (VK)![]() Vollzeitkräfte
![]() Aktie der Maternus-Kliniken AGAktionärsstrukturDie Cura Kurkliniken Seniorenwohn- und Pflegeheime GmbH (Cura), Hamburg, hält über
die von ihr kontrollierte Cura 12. Seniorencentrum GmbH, Hamburg, mittelbar 79,45
Prozent sowie unmittelbar 2,25 Prozent des Grundkapitals der Stimmrechte an der Maternus-Kliniken
AG. Gemäß § 17 AktG besteht damit zum 30. Juni 2017 ein Abhängigkeitsverhältnis zur
Cura Kurkliniken Seniorenwohn- und Pflegeheime GmbH. Mehrheitsgesellschafterin der Cura GmbH ist Frau Sylvia Wohlers de Meie. Ihr sind
17.132.230 Aktien in voller Höhe zuzurechnen, daneben hält Frau Sylvia Wohlers de
Meie 30.634 Aktien direkt. Dem Vorstand sind derzeit keine weiteren Unternehmen oder
Einzelinvestoren bekannt, die auf sich mehr als 3 Prozent des Aktienkapitals vereinen
und somit der gesetzlichen Meldeplicht unterliegen. Kurs- und UmsatzentwicklungDie im Regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse notierte
Aktie der Maternus-Kliniken AG hat sich im ersten Halbjahr 2017 sehr gut entwickelt.
Nachdem die Maternus-Aktie am 9. Februar mit 1,13 € (Xetra) ihr bisheriges Jahrestief
verzeichnete, setzte Anfang März 2017 eine sichtlich positive Trendwende ein. Der
Wert stieg bis zum 22. Mai auf den bisherigen Jahreshöchstkurs von 2,00 € (XETRA).
Im Vergleich zum Eröffnungskurs 2017 von 1,26 € (XETRA) entsprach das zu diesem Zeitpunkt
einem Kurszuwachs von fast 60 Prozent. Im weiteren Verlauf gab der Kurs zwar leicht
nach, zum Ende des Betrachtungszeitraumes per 31. Juli verblieb aber immer noch ein
deutliches Plus von rund 46 Prozent (XETRA-Schlusskurs: 1,837 €). Der Vergleichsindex
SDAX erreichte gegenüber Jahresbeginn per 31. Juli 2017 ein Plus von rund 16 Prozent.
Damit verbuchte die Maternus-Aktie in den ersten 7 Monaten 2017 einen stärkeren Zuwachs
als der deutsche Aktienmarkt. Auch das gehandelte Volumen in der Maternus-Aktie hat sich sehr positiv entwickelt.
Im Zeitraum 1. Januar bis 31. Juli 2016 wurden bei Betrachtung von XETRA insgesamt
253.458 Aktien gehandelt. In den ersten 7 Monaten 2017 nahm die Anzahl der gehandelten
Aktien dann um mehr als 69 Prozent auf über 429.149 Aktien zu. Zum 31. Juli 2017 erreichte
die Marktkapitalisierung der Maternus-Kliniken AG den Wert von 38,5 Mio. € und lag
damit fast 46 Prozent über der Marktkapitalisierung zum 31. Dezember 2016 in Höhe
von 26,4 Mio. €. Aktienchart der Maternus-Kliniken AG (1. Januar bis 31. Juli 2017)![]() ![]() Konzernlagebericht zum 30. Juni 2017GeschäftsentwicklungMarkt- und Wettbewerbsumfelda) Allgemeine wirtschaftliche Lage -konjunkturelles UmfeldDer Aufwärtstrend der deutschen Wirtschaft bleibt bestehen. So prognostiziert das
Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) in seiner aktuellen Prognose
für das laufende Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um 1,5 Prozent
und für 2018 von 1,7 Prozent. Damit bestätigt das DIW weitgehend seine Vorquartalsprognose.
Der IWF (Internationaler Währungsfonds) hingegen erwartet für die Bundesrepublik 2017
sogar eine Steigerung der Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent und im kommenden Jahr
von 1,6 Prozent. Damit liege die Zunahme leicht unter dem Durchschnitt in der gesamten
Eurozone, für die der IWF Raten von 1,9 (2017) und 1,7 (2018) Prozent sieht. Die deutsche Wirtschaft wächst nunmehr seit über 4 Jahren. Die Beschäftigungszahlen
erreichen historische Höchststände und steigen weiter deutlich, damit erhöhen sich
auch die privaten Einkommen sowie die Einnahmen der öffentlichen Hand. Eine Überhitzung
sei nach Einschätzung des DIW nicht gegeben, die Wirtschaftsleistung wachse im Einklang
mit den Produktionskapazitäten. Die Inflation verharrt auf einem moderaten Niveau. Sie liegt mit einem voraussichtlichen
Anstieg von 1,7 Prozent zwar um 1,2 Prozentpunkte höher als im Vorjahr. Dies ist aber
im Besonderen auf die Entwicklung des Rohölpreises zurückzuführen. Die Löhne nehmen
deutlich zu. Unter Berücksichtigung der prognostizierten Zunahme der Beschäftigung
und der Reduzierung der Arbeitslosenquote auf bis zu 5,3 Prozent, zeigt sich der Lohnanstieg
allerdings verhalten. Mit einem Volumen von 344,2 Mrd. € sind die Gesundheitsausgaben in der Bundesrepublik
Deutschland 2015 um 4,5 Prozent gestiegen. Sie nahmen damit nach Angaben des Statistischen
Bundesamtes (Destatis) im vierten Jahr in Folge stärker zu als das Bruttoinlandsprodukt.
Mehr als jeder neunte Euro, bzw. 11,3 Prozent des BIP, wurden für Gesundheit ausgegeben.
Für 2016 rechnet das Statistische Bundesamt mit Gesundheitsausgaben von 359,1 Mrd.
€. Die soziale Pflegeversicherung hatte einen Anteil in Höhe von 8,1 Prozent an den
Gesundheitsausgaben. Primär zurückzuführen auf das erste Pflegestärkungsgesetz, welches
am 1. Januar 2015 in Kraft trat, erhöhten sich die Ausgaben in diesem Bereich um 2,5
Mrd. € (plus 10 Prozent) auf 28,0 Mrd. € überdurchschnittlich. 7,0 Millionen Erwerbstätige sind insgesamt in der Gesundheitswirtschaft beschäftigt.
Das entspricht einem Anteil von 16,1 Prozent am Arbeitsmarkt der Gesamtwirtschaft.
Mit Pro-Kopf-Ausgaben für Gesundheit in Höhe von 5.119 US-Dollar liegt Deutschland
rund 40 Prozent über dem OECD-Durchschnitt und weltweit an fünfter Stelle. Darüber
hinaus weisen die ökonomischen Kennzahlen der Gesundheitswirtschaft im Vergleich zur
Gesamtwirtschaft überdurchschnittliche Wachstumsraten auf. Mit einem durchschnittlichen
Wachstum von 3,8 Prozent p.a. bleibt die Branche ein Wachstumsmotor der deutschen
Volkswirtschaft. In der letzten jährlichen Aktualisierung der Gesundheitswirtschaftlichen Gesamtrechnung
für Deutschland (GGR) 2016, die im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und
Energie erstellt wurde, wurde die Gesundheitswirtschaft detaillierter betrachtet.
Es erfolgte erstmalig eine Analyse der stationären Einrichtungen, die die Dienstleistungen
in Krankenhäusern, Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen sowie in (teil-)stationären
Pflegeeinrichtungen umfasst sowie auch eine Untersuchung der nicht-stationären Einrichtungen.
Hierdurch wird der hohen Bedeutung des dienstleistungsorientierten Teilbereichs Rechnung
getragen, der mehr als 60 Prozent der Erwerbstätigen der gesamten Gesundheitswirtschaft
beschäftigt und 50 Prozent der Wertschöpfung erwirtschaftet. Ein Zeichen der fortschreitenden "Ambulantisierung" ist die Tatsache, dass die Wertschöpfung
in den nicht-stationären Einrichtungen deutlich schneller als die Gesamtwirtschaft
wächst. Das Wachstum des stationären Bereichs entspricht dagegen dem Durchschnitt
der Gesundheitswirtschaft. b) PflegemarktEnde 2015 waren gemäß der aktuellen Pflegestatistik 2,9 Millionen Menschen in Deutschland
pflegebedürftig (Ende 2013: 2,6 Millionen Menschen). 73 Prozent, bzw. 2,08 Millionen
Pflegebedürftige, wurden dabei zuhause versorgt, entweder durch Angehörige (1,38 Millionen
Pflegebedürftige) bzw. zusammen mit Unterstützung oder allein durch insgesamt 13.300
ambulante Pflegedienste mit 355.600 Beschäftigten (692.000 Pflegebedürftige). In 13.600
Pflegeheimen mit 730.000 Angestellten wurden 27 Prozent aller Pflegebedürftigen (783.000
Menschen) vollstationär versorgt. Im Pflegebereich ist die Bruttowertschöpfung insgesamt stark gestiegen. Dabei hat
sie sich in der ambulanten Pflege von 2005 bis 2016 auf 15,4 Mrd. € mehr als verdoppelt.
Die Bruttowertschöpfung der (teil-)stationären Pflege liegt der Prognose nach 2016
bei 20,9 Mrd. € (2005: 13,9 Mrd. €). Auch die Anzahl der Leistungsempfänger steigt
im ambulanten Bereich stärker als im (teil-)stationären. Über einen Betrachtungszeitraum
von 2005 bis 2015 wuchs die Zahl der Empfänger ambulanter Leistungen um über 45 Prozent,
in der stationären Pflege ist im gleichen Zeitraum ein Plus von 18 Prozent zu verzeichnen.
Bezüglich der Entwicklung der Erwerbstätigen in der Pflege zeichnet sich ein gegenteiliges
Bild ab. Relativ und absolut stieg die Anzahl der Beschäftigten im stationären Bereich
deutlich stärker. Lag die Zahl der Erwerbstätigen in der stationären Pflege 2005 noch
bei 0,5 Millionen, kletterte sie gemäß der aktuellen Prognose 2016 bereits auf 0,7
Millionen Arbeitnehmer. In der ambulanten Pflege betrug der verzeichnete Zuwachs im
gleichen Zeitraum 0,1 Millionen auf geschätzte 0,8 Millionen Arbeitnehmer. Deutschland
verzeichnet im internationalen Vergleich überdurchschnittliche Zuwachsraten bei Erwerbstätigen
in Pflegeeinrichtungen, auf 100.000 Einwohner kommen in Deutschland 54 Pflegeabsolventen.
In Südkorea sind es zum Vergleich 112 und in Luxemburg nur 13 Pflegeabsolventen je
100.000 Einwohner. Nach wie vor kämpft die Pflegebranche mit einem zunehmenden Fachkräftemangel. Für
die Berufsgruppe der Altenpflege zeichnet sich ab, dass dieser Engpass von 83.000
Arbeitskräften im Jahr 2016 auf 182.000 Personen im Jahr 2030 ausweiten wird. Relativ
betrachtet weitet sich der Fachkräftemangel somit von 13,4 Prozent in 2016 auf 28,2
Prozent in 2030 aus. Im Gegensatz zum Nachfragepotenzial, das von 622.000 Personen
(2016) auf 645.000 (2030) ansteigt, reduziert sich das Angebotspotenzial um 14,1 Prozent
von ursprünglich 539.000 (2016) auf 463.000 Arbeitskräfte bis zum Jahr 2030. Der doppelte
demografische Wandel führt dazu, dass im Jahr 2030 mehr als jede vierte Stelle nicht
besetzt werden kann. Aktuelle EntwicklungenNach Beschluss des Pflegeberufereformgesetzes am 22. Juni 2017 durch den Bundestag
hat nun gemäß einer gemeinsamen Pressemitteilung der Bundesministerien für Gesundheit
und für Familie, Senioren, Frauen und Jugend vom 7. Juli 2017 auch der Bundesrat dem
Gesetz zugestimmt. Es tritt nun stufenweise in Kraft. Der erste Ausbildungsjahrgang
soll 2020 beginnen. Das Gesetz soll für verbesserte Rahmenbedingungen in der Pflege
und für die erforderliche Aufwertung des Berufsfeldes insgesamt sorgen. Die bisher
im Alten- und im Krankenpflegegesetz getrennt geregelten Pflegeausbildungen werden
gemäß dem Pflegeberufereformgesetz in einem neuen Pflegeberufegesetz zusammengeführt.
Ziel der neuen Regelungen soll die Stärkung der Berufs- und Aufstiegschancen der Pflegekräfte
sein. Darüber hinaus wird das Schulgeld für die Altenpflege flächendeckend abgeschafft. Nach Angaben des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales wurde die 3. Pflegemindestlohnverordnung
am 19. Juli 2017 vom Bundeskabinett zur Kenntnis genommen. Gemäß der Verordnung soll
der Mindestlohn für Pflegekräfte schrittweise deutlich erhöht werden. Ab dem 1. Januar 2018 gelten die nachfolgenden gestaffelten und regionalisierten Bruttostundensätze: Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Bremen, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen,
Rheinland-Pfalz, Saarland und Schleswig-Holstein
Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
1
Gegenüber der Zweiten Verordnung über zwingende Arbeitsbedingungen für die Pflegebranche. In Einrichtungen, die unter den Pflegemindestlohn fallen, arbeiten nach Ministeriumsangaben
derzeit rund 900.000 Beschäftigte, die von diesen Erhöhungen profitieren. c) RehabilitationsmarktGemäß Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es in Deutschland zum 31. Dezember
2015 insgesamt 1.151 Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen, die über rund 164.500
aufgestellte Betten verfügten. Damit wurden im Vergleich zum Vorjahr sieben Einrichtungen
mit rund 1.200 aufgestellten Betten geschlossen. Die Ausgaben in den Vorsorge- und
Rehabilitationseinrichtungen in Deutschland stiegen 2015 um 3,3 Prozent auf 9,3 Mrd.
€. Gut die Hälfte aller Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen und knapp zwei
Drittel aller Betten befanden sich in privater Trägerschaft. Jede vierte Einrichtung
und 15,6 Prozent der Betten waren in freigemeinnütziger, 19,9 Prozent der Einrichtungen
bzw. 18,6 Prozent der Betten in öffentlicher Trägerschaft. Die Zahl der Patienten
erreichte knapp 2 Millionen und sank um 0,5 Prozent bzw. 9.000 Personen im Vorjahresvergleich.
Die Anzahl der Pflegetage sank ebenfalls leicht um 0,3 Prozent auf 49,7 Millionen.
In der Folge stieg die Auslastung der aufgestellten Betten um 0,4 Prozentpunkte auf
82,8 Prozent. 37 Prozent der über 1,6 Mio. vollstationären Patienten verbrachten ihren Aufenthalt
in der Orthopädie, 25,7 Prozent in der Fachabteilung Innere Medizin. Diese beiden
Bereiche deckten zusammen fast zwei Drittel aller Vorsorge- und Rehabilitationsaufenthalte
ab. Die Wertschöpfung von Rehabilitations- und Vorsorgeeinrichtungen wächst langsamer
als der Rest der stationären Versorgung. Langfristig sinkt daher ihr Anteil an der
Wertschöpfung der gesamten stationären Versorgung. ![]() Betrachtungszeitraum: 2005 - 2016 (*
Fortschreibung,**
Prognose); Auch die Entwicklung der im Rehabilitationsbereich tätigen Personen ist unterdurchschnittlich.
Die absolute Zahl der Erwerbstätigen stieg trotzdem kontinuierlich über die letzten
10 Jahre. 2015 und 2016 war wieder ein stärkerer Anstieg zu beobachten. Aktuelle EntwicklungenAnfang Juli wurde mit der Parlamentarischen Staatssekretärin Ingrid Fischbach eine
neue Patientenbeauftragte und Pflegebevollmächtigte der Bundesregierung berufen. Einer
der von ihr gesetzten Schwerpunkte ihrer Tätigkeit ist die Sicherung des gesetzlich
verankerten Leistungszugangs, z.B. hinsichtlich der Verordnung von Rehabilitation
für ältere Menschen, da frühzeitige Rehabilitation Pflegebedürftigkeit verhindern
oder hinauszögern könne. Eindeutig ausbaufähig seien Reha-Empfehlungen des Medizinischen
Dienstes der Krankenversicherung (MDK) bei der Pflegebedürftigkeitsbegutachtung. Derzeit
bekämen hier nur zwei von 100 Pflegebedürftigen eine Empfehlung für Rehabilitation.
Erstaunlich sei, dass laut einer IGES-Studie zu den Leistungsbewilligungen und Leistungsablehnungen
durch die Krankenkassen, diese bis zu zwei Drittel aller Reha-Anträge erst nach Widerspruch
genehmigten. KapazitätsauslastungDer Maternus-Konzern verfügt derzeit mit 23 Einrichtungen über eine Gesamtkapazität
von insgesamt 4.057 Betten (Vorjahr: 4.057 Betten). Auf das Segment Pflege entfallen davon 21 Einrichtungen mit 3.092 Betten. Das Segment
Rehabilitation verfügt über eine Kapazität von 965 Betten, verteilt auf zwei Kliniken. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2017 erreichte die durchschnittliche
Kapazitätsauslastung im Maternus-Konzern 78,7 Prozent nach 79,5 Prozent im Vergleichszeitraum
des Vorjahres. Die Auslastung der Senioren- und Pflegeeinrichtungen hat sich im ersten Halbjahr 2017
geringfügig um 16 Betten auf durchschnittlich 2.558 Betten bzw. 82,7 Prozent reduziert,
nachdem im Vorjahr durchschnittlich 2.574 Betten (83,2 Prozent) belegt werden konnten. Die Rehabilitationskliniken erreichten im ersten Halbjahr 2017 eine durchschnittliche
Auslastung von 636 Betten bzw. 65,9 Prozent. Die Auslastung hat sich im Vergleichszeitraum
um 16 Betten bzw. 0,2 Prozentpunkte leicht verringert. Die Patientenbelegung liegt
mit 586 Betten bzw. 69,8 Prozent (Vorjahr: 594 Betten bzw. 70,9 Prozent) leicht unter
Niveau des Vorjahres. ErtragslageMaternus-KonzernIm Konzern konnte der Umsatz im ersten Halbjahr 2017 deutlich um 2,0 Mio. € bzw. 3,3
Prozent auf 63,5 Mio. € (Vorjahr: 61,5 Mio. €) verbessert werden. Sehr erfreulich ist, dass der Umsatz im Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen
um 2,5 Mio. € auf 48,2 Mio. € angestiegen ist. Die Umsätze im Segment Rehabilitationskliniken
sind im dritten Jahr in Folge zurückgegangen und haben sich um 0,5 Mio. € auf 15,3
Mio. € reduziert. Der Personalaufwand im Konzern ist im Vergleichszeitraum um 1,2 Mio. € auf 36,3 Mio.
€ (Vorjahr: 35,1 Mio. €) angestiegen. Der Materialaufwand im Konzern hat sich um 0,8 Mio. € auf 11,1 Mio. € nach 10,3 Mio.
€ im Vorjahr erhöht. Neben höheren Aufwendungen für Lebensmittel von 0,2 Mio. € sind
im Berichtszeitraum insbesondere die Aufwendungen für Fremdpersonal um rund 0,5 Mio.
€ angestiegen. Betroffen hiervon sind im Wesentlichen einzelne Pflegeeinrichtungen,
die zur Erfüllung der Personalvorgaben entsprechendes Fremdpersonal im Berichtszeitraum
einsetzen mussten. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern belaufen sich mit 13,4 Mio. €
auf dem Niveau des Vorjahres. Im Berichtszeitraum konnte der Maternus-Konzern ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) von 5,1 Mio. € nach 4,9 Mio. € im Vorjahr erzielen. Dies entspricht
einer EBITDA-Marge von 8,0 Prozent (Vorjahr: 7,9 Prozent). Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) hat sich im Vorjahresvergleich um 0,5 Mio.
€ erhöht, so dass im 1. Halbjahr 2017 im Maternus-Konzern ein Gewinn von 2,6 Mio.
€ (Vorjahr: 2,1 Mio. €) erwirtschaftet wurde. Das Ergebnis vor Steuern (EBT, vor Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter) hat sich
im Berichtszeitraum im Maternus-Konzern ebenfalls deutlich verbessert. Der Verlust
im Berichtszeitraum konnte von im Vorjahr -0,7 Mio. € auf einen Verlust von -0,1 Mio.
€ per 30. Juni 2017 deutlich abgebaut werden. Segment Seniorenwohn- und PflegeeinrichtungenDie Auslastung im Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen hat sich im Berichtszeitraum
geringfügig um 0,5 Prozentpunkte auf 82,7 Prozent (Vorjahr: 83,2 Prozent) reduziert. Der Segmentumsatz im ersten Halbjahr 2017 ist um 2,5 Mio. € bzw. 5,6 Prozent auf 48,2
Mio. € (Vorjahr: 45,7 Mio. €) angestiegen. Gleichzeitig haben sich mit Einführung des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes zum 1.
Januar 2017 die Anforderungen an die Personalausstattung in den Pflegeeinrichtungen
(insbesondere Personalschlüssel in den Bundesländern Sachsen und Nordrhein-Westfalen)
um rund 3 Prozent erhöht. Der Materialaufwand sowie der sonstige betriebliche Aufwand haben sich im Vergleichszeitraum
um 1,6 Mio. € auf insgesamt 17,2 Mio. € (Vorjahr: 15,6 Mio. €) erhöht. Neben leicht
erhöhten Aufwendungen für Lebensmittel sowie Instandhaltung und Wartung sind die Aufwendungen
für Fremdpersonal und Personalbeschaffung um rund 1,0 Mio. € auf 1,8 Mio. € im Berichtszeitraum
angestiegen. Betroffen hiervon sind im Wesentlichen die Einrichtungen in Altenahr
sowie Hannover, die zur Erfüllung der Personalvorgaben in der Pflege offene Fachkraftstellen
mit entsprechendem Fremdpersonal besetzen mussten. Im Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen wurde im Zeitraum Januar bis Juni
2017 ein EBITDA in Höhe von 6,3 Mio. € (Vorjahr: 6,2 Mio. €) erzielt, welches einer
EBITDA-Marge von 13,2 Prozent (Vorjahr: 13,6 Prozent) entspricht. Auch das EBIT hat
sich leicht um 0,1 Mio. € auf 4,7 Mio. € (Vorjahr: 4,6 Mio. €) erhöht. Das Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen konnte das EBT um 0,2 Mio. € auf
3,7 Mio. € nach 3,5 Mio. € im Vorjahr verbessern. In relevantem Umfang wird das Segmentergebnis lediglich durch die Pflegeeinrichtung
in Mülheim belastet. Der Verlust im Berichtszeitraum hat sich leicht um 0,1 Mio. €
auf einen Verlust von 0,9 Mio. € per 30. Juni 2017 reduziert. Segment RehabilitationIm Segment Rehabilitation erreichte die Auslastung ein durchschnittliches Niveau von
65,9 Prozent (Vorjahr: 67,5 Prozent) inklusive Begleitpersonen. Die Anzahl der Patienten
liegt mit durchschnittlich 586 Betten leicht unter dem Niveau des Vorjahres. Die Belegung
in der Maternus-Klinik Bad Oeynhausen hat sich im ersten Halbjahr 2017 leicht auf
durchschnittlich 442 Patienten bzw. 74,9 Prozent reduziert. Die Belegung in der Bayerwald-Klinik
in Cham liegt mit durchschnittlich 144 Patienten bzw. 57,7 Prozent auf Niveau des
Vorjahres. Im ersten Halbjahr 2017 ist der Segmentumsatz im dritten Jahr in Folge zurückgegangen
und hat sich um 0,5 Mio. € bzw. 3,3 Prozent auf 15,3 Mio. € (Vorjahr: 15,8 Mio. €)
gegenüber dem Vorjahr reduziert. Der Rückgang der Umsatzerlöse resultiert aus der Maternus-Klinik in Bad Oeynhausen,
deren Umsatz sich aufgrund sehr stark rückläufiger Fallzahlen von ausländischen Patienten
um 0,5 Mio. € auf 12,2 Mio. € (Vorjahr: 12,7 Mio. €) im Berichtszeitraum reduziert
hat. Der Umsatz in der Bayerwald-Klinik in Cham liegt mit 3,1 Mio. € auf dem Niveau
des Vorjahres. Der Personalaufwand im Segment Rehabilitation hat sich um 0,3 Mio. € auf 9,4 Mio.
€ (Vorjahr: 9,1 Mio. €) im Vergleichszeitraum erhöht. Die Personalintensität ist im
Zeitraum Januar bis Juni 2017 auf 62,0 Prozent nach 57,9 Prozent im Vorjahr angestiegen. Der Materialaufwand sowie der sonstige betriebliche Aufwand haben sich um 0,7 Mio.
€ auf insgesamt 6,3 Mio. € im Vergleichszeitraum reduziert. Grund hierfür ist im Wesentlichen
ein deutlicher Rückgang der Aufwendungen für Fremdpersonal sowie für Honorare von
nicht angestellten Ärzten. Im Segment Rehabilitation ist das EBITDA im ersten Halbjahr 2017 auf 0,1 Mio. € nach
einem Ergebnis von 0,2 Mio. € im Vorjahr leicht zurückgegangen. Wie auch im Vorjahr
ist ein negatives EBIT im Segment Rehabilitation mit einem Verlust in Höhe von 0,6
Mio. € entstanden. Auch das EBT hat sich im ersten Halbjahr 2017 auf einen Verlust in Höhe von 1,0 Mio.
€ (Vorjahr: Verlust 0,9 Mio. €) leicht verschlechtert. Am Standort der Bayerwald-Klinik ist im Berichtszeitraum ein Verlust von 0,9 Mio.
€ (Vorjahr: 1,0 Mio. €) entstanden. Am Standort der Maternus-Klinik in Bad Oeynhausen
ist per 30. Juni 2017 ein geringer Verlust von 0,1 Mio. € entstanden, nachdem im Vorjahr
noch ein geringer Gewinn von 0,1 Mio. € erwirtschaftet wurde. VermögenslageDurch die planmäßigen Abschreibungen im Berichtszeitraum von 2,5 Mio. € sowie die
getätigten Investitionen von 0,4 Mio. € hat sich zum 30. Juni 2017 das Anlagevermögen
im Konzern gegenüber dem 31. Dezember 2016 von 93,6 Mio. € auf 91,5 Mio. € reduziert.
Die Anlagenintensität lag zum 30. Juni 2017 bei 85,2 Prozent nach 84,3 Prozent zum
Bilanzstichtag am 31. Dezember 2016. Das Umlaufvermögen zum Bilanzstichtag hat sich auf 15,6 Mio. € nach 17,1 Mio. € zum
31. Dezember 2016 im Konzern ebenfalls reduziert. Die Zahlungsmittel im Konzern haben
um rund 3,2 Mio. € auf 3,6 Mio. € zum 30. Juni 2017 abgenommen. Gleichzeit sind die
kurzfristigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen zum Bilanzstichtag um 1,6 Mio.
€ auf 3,4 Mio. € angestiegen. FinanzlageZum Bilanzstichtag haben sich die langfristigen Schulden im Konzern im Vergleich zum
31. Dezember 2016 um 0,9 Mio. € auf 79,5 Mio. € reduziert. Die kurzfristigen Schulden im Konzern haben im Vergleich zum 31. Dezember 2016 deutlich
um 2,6 Mio. € auf 30,3 Mio. € zum 30. Juni 2017 abgenommen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen konnten im Vergleich zum 31. Dezember
2016 um 0,6 Mio. € auf 5,6 Mio. € zum Bilanzstichtag im Konzern abgebaut werden. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten sind um 0,7 Mio. € auf 11,8 Mio. € durch
eine Erhöhung der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen im Vergleich
zum 31. Dezember 2016 angestiegen. Der kurzfristige Teil der langfristigen Finanzverbindlichkeiten hat im Vergleich zum
31. Dezember 2016 aufgrund der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten um 0,8 Mio. €
auf 2,8 Mio. € zum Bilanzstichtag abgenommen. Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten haben sich um 1,6 Mio. € auf 6,4 Mio.
€ zum Bilanzstichtag reduziert. Ende 2016 hat die Maternus-Klinik Bad Oeynhausen eine
Anzahlung für die Behandlung von ausländischen Patienten von der libyschen Botschaft
erhalten. Im 1. Halbjahr 2017 wurden die Anzahlungen nahezu vollständig durch die
Behandlung von ca. 40 Patienten vereinnahmt. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 0,2 Mio. € per
30. Juni 2017. Aufgrund von Investitionen in Höhe von 0,4 Mio. € und einem Cashflow
aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -3,2 Mio. € ist der Finanzmittelfonds im
Vergleich zum 31.12.2016 um 3,2 Mio. € zurückgegangen. Wesentlich hierfür ist die
Rückführung von kurzfristigen Verbindlichkeiten sowie weiteren Ausleihungen gegenüber
dem Mehrheitsgesellschafter im Berichtszeitraum. Die Investitionen in Höhe von 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €) betreffen ganz überwiegend
die Anschaffung von Betriebs- und Geschäftsausstattung. MitarbeiterIm ersten Halbjahr 2017 beschäftigte die Maternus-Kliniken AG durchschnittlich 6 Vollzeitkräfte.
Im gesamten Maternus-Konzern arbeiteten im Berichtszeitraum durchschnittlich 1.956
Vollzeitkräfte (Vorjahr: 1.893 Vollzeitkräfte). Anzahl der Aktien / GrundkapitalUnverändert beträgt das Grundkapital der Gesellschaft 52.425.000 € und ist eingeteilt
in 20.970.000 auf den Inhaber lautende Aktien ohne Nennwert (Stückaktien) mit einem
anteiligen Betrag am Grundkapital von 2,50 € je Aktie. Die Hauptversammlung am 21.
Juli 2016 hat beschlossen den Vorstand zu ermächtigen, mit Zustimmung des Aufsichtsrates
das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 20. Juli 2021 um insgesamt bis zu 26.212.500
€ durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von neuen nennbetragslosen auf den Inhaber lautenden
Stückaktien gegen Bareinlagen und / oder Sacheinlagen bzw. sonstigen Vermögensgegenständen
zu erhöhen. Hierbei steht den Aktionären das gesetzliche Bezugsrecht zu. NachtragsberichtMit Beschluss des Aufsichtsrates der Maternus-Kliniken AG vom 27. Juli 2017 wurde
Frau Ilona Michels für die Dauer von fünf Jahren zur Vorstandsvorsitzenden der Maternus-Kliniken
AG ernannt. In einer am 28. Juli 2017 veröffentlichten Corporate News wurde eine Laufzeit
des Vertrages von drei statt fünf Jahren benannt. Daneben sind nach Abschluss der ersten sechs Monate 2017 keine wesentlichen Ereignisse
eingetreten, die das im vorliegenden Zwischenabschluss vermittelte Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns beeinflussen und somit aus heutiger Sicht wesentliche
Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf des Maternus-Konzerns haben könnten. Risiko- und PrognoseberichtGegenüber den im Geschäftsbericht 2016 dargestellten Chancen und Risiken haben sich
keine wesentlichen Veränderungen ergeben. AusblickAufgrund der demografischen Entwicklung ist der Pflegemarkt weitestgehend unabhängig
von den allgemeinen konjunkturellen Rahmenbedingungen. Die alternde Gesellschaft in
Deutschland sorgt in den stationären und ambulanten Versorgungsbereichen für eine
langfristig steigende Nachfrage nach Pflegeleistungen. Im operativen Geschäft bleibt die Entwicklung im Segment Rehabilitation weiterhin
möglichen Schwankungen unterworfen. Zielsetzung für das Jahr 2017 war es, die Belegung
in den Rehabilitationskliniken um rund 20 Betten im Jahresdurchschnitt auf mindestens
70 Prozent zu verbessern. Die Entwicklung im Segment Rehabilitation bleibt im ersten
Halbjahr 2017 allerdings hinter den Erwartungen des Vorstandes zurück. Wesentliche
Gründe hierfür sind die weiterhin geringe Belegung in der hochpreisigen Intensivmedizinischen
Rehabilitation sowie inzwischen sehr stark rückläufige Fallzahlen von ausländischen
Patienten am Standort Bad Oeynhausen. Bisher ging der Vorstand davon aus, im Segment Rehabilitation ein Umsatzvolumen von
mindestens 32 Mio. € im Geschäftsjahr 2017 zu erreichen. Aktuell geht der Vorstand
nicht mehr von einer Verbesserung gegenüber dem Vorjahr aus, sondern erwartet im Segment
Rehabilitation einen Umsatz von höchstens 30 Mio. € im Geschäftsjahr 2017. Mit Einführung
des Zweiten Pflegestärkungsgesetzes zum 1. Januar 2017 haben höhere Pflegesätze zu
einer deutlichen Verbesserung der Umsatzerlöse im Segment der Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen
geführt. Bei einer stabilen Belegung von 83 Prozent geht der Vorstand daher weiterhin
im Geschäftsjahr von einer Verbesserung der Umsätze um rund 3 Mio. € auf mindestens
96,0 Mio. € im Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen aus. Insgesamt ist der Vorstand optimistisch, dass trotz der schwierigen Situation im Segment
Rehabilitation die Ziele für das Geschäftsjahr 2017 erreicht werden und bestätigt
hiermit die im Geschäftsbericht 2016 ausgegebene Prognose. Neben einem leichten Umsatzwachstum
im Konzern ist es die Zielsetzung des Vorstandes, ein um Sonderaufwendungen bereinigtes
Konzernergebnis (EBIT) vor Zinsen und Steuern von mindestens 5,0 Mio. € im Geschäftsjahr
2017 zu erwirtschaften. Maternus-Kliniken Aktiengesellschaft
Berlin, im August 2017 Konzernabschluss und KonzernanhangKonzern-Bilanzzum 30. Juni 2017AKTIVA
PASSIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
Konzern-Kapitalflussrechnung
Konzern-Segmentberichterstattungfür das 1. Halbjahr 2017
Vorjahreswerte in Klammern Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
KonzernanhangAnhangsangabenIm vorliegenden Halbjahresbericht werden die gleichen Bilanzierungs-, Bewertungs-
und Berechnungsmethoden wie im Konzern-Abschluss der Maternus-Kliniken AG zum 31.
Dezember 2016 angewendet. Hierbei kommen alle bis zum 30. Juni 2017 verpflichtend
anzuwendenden Standards und Interpretationen des International Accounting Standards
Board (IASB) bzw. seiner Gremien zur Anwendung. Eine vorzeitige Anwendung noch nicht
in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen wurde nicht vorgenommen. KonsolidierungskreisIn der Berichtsperiode ergaben sich keine Änderungen des Konsolidierungskreises durch
den Erwerb oder die Veräußerung von Tochtergesellschaften. ImpressumHerausgeberMaternus-Kliniken AG Investor RelationsUBJ. GmbH Konzept, Redaktion, Layout & SatzUBJ. GmbH Als digitale Version stehen der vorliegende Konzern-Finanzbericht zum 30. Juni 2017
sowie Geschäftsberichte und weitere Berichte der Maternus-Kliniken AG jeweils im Internet
unter www.maternus.de zur Verfügung. Zukunftsgerichtete Aussagen und PrognosenDieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den
gegenwärtigen Erfahrungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstandes sowie den ihm
derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als
Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen.
Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr von einer Vielzahl von
Faktoren abhängig. Sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen
auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Zu diesen Risikofaktoren
gehören insbesondere die im Risikobericht auf der Seite 12 genannten Faktoren. Wir
übernehmen keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten
Aussagen zu aktualisieren. Maternus-Kliniken AG |
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