MATERNUS-Kliniken-Aktiengesellschaft

Berlin

Halbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025

2025

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Zahlen und Daten

Konzernergebnisse im Vorjahres-Vergleich

30.06.2025 30.06.2024 Veränderung zum Vorjahr in Prozent
Ergebnis
Umsatzerlöse Mio. € 59,3 57,1 3,8
davon Segment Pflege Mio. € 46,3 44,4 4,1
davon Segment Rehabilitation Mio. € 12,0 11,9 0,5
Personalaufwand Mio. € 38,1 37,8 0,9
EBITDA Mio. € 6,7 7,1 -5,1
EBITDA-Rendite in % vom Umsatz 11,3 12,4 -8,5
Abschreibungen Mio. € 4,3 4,9 -11,8
EBIT Mio. € 2,4 2,2 10,3
EBIT-Rendite in % vom Umsatz 4,0 3,8 6,3
Finanzergebnis Mio. € -4,0 -3,8 5,3
EBT (nach Ergebnisanteil Dritte) Mio. € -1,6 -1,7 -4,6
Jahresüberschuss/ -fehlbetrag Mio. € -2,1 -1,8 14,0
EPS € pro Aktie -0,10 -0,09 14,0
Bilanz 30.06.2025 31.12.2024
Anlagevermögen Mio. € 119,6 122,9 -2,6
Eigenkapital Mio. € -68,9 -66,8 3,1
Bilanzsumme Mio. € 137,2 139,9 -1,9
Sonstiges 30.06.2025 30.06.2024
Investitionen Mio. € 1,2 2,3 -48,7
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Mio. € 7,4 12,6 -41,1
CPS € pro Aktie 0,10 0,17 -39,3
Vollzeitkräfte Anzahl im Mittel 1.591 1.452 9,5
Anzahl Einrichtungen Anzahl 17 18 -5,6
Bettenkapazität Anzahl im Mittel 2.343 2.439 -3,9
Auslastung Pflege in % 84,0 84,1 -0,1
Auslastung Rehabilitation in % 72,8 69,3 5,0
Umsatz je Vollzeitkraft Pflege Tsd. €/ pro VK 36,9 38,8 -5,0
Umsatz je Vollzeitkraft Rehabilitation Tsd. €/ pro VK 35,8 38,9 -8,1

Zahlen und Daten

Umsatz je Vollzeitkraft (VK)

Entwicklung Umsatz/EBITDA im Segment Pflege

Auslastungsentwicklung nach Segmenten (in Betten)

Vollzeitkräfte

Entwicklung Umsatz/EBITDA

Entwicklung Umsatz/EBITDA im Segment Rehabilitation

Personalaufwand je Vollzeitkraft (VK)

Wir bitten unsere Leserinnen und Leser um Verständnis, dass wir aus Gründen der Sprachvereinfachung die maskuline grammatische Form verwenden.

Aktie der MATERNUS-Kliniken AG

Aktionärsstruktur

Die CURA Kurkliniken Seniorenwohn- und Pflegeheime GmbH (CURA GmbH), Hamburg, hält über die von ihr kontrollierte CURA 12. Seniorencentrum GmbH, Hamburg, mittelbar 79,45 Prozent sowie unmittelbar 2,25 Prozent des Grundkapitals der Stimmrechte an der MATERNUS-Kliniken AG. Damit besteht zum 30. Juni 2025 gemäß § 17 AktG ein Abhängigkeitsverhältnis zur CURA Kurkliniken Seniorenwohn- und Pflegeheime GmbH.

Weitere Unternehmen oder Einzelinvestoren, die auf sich mehr als 3 Prozent des Aktienkapitals vereinen und somit der gesetzlichen Meldepflicht unterliegen, sind dem Vorstand nicht bekannt. Derzeit befinden sich 18,3 Prozent der Aktien im Streubesitz.

Kurs- und Umsatzentwicklung

Die Aktienmärkte standen im ersten Halbjahr 2025 im Spannungsfeld der erratischen US-Zollpolitik und geopolitischer Krisen. Der von US-Präsident Donald Trump am 2. April 2025 ausgerufene "Liberation Day", an dem er die größten US-Zollerhöhungen seit den Tagen der Weltwirtschaftskrise 1930 verkündete, sorgte weltweit für enorme Turbulenzen an den Börsen. Die europäischen Börsen erholten sich von den starken Kurseinbrüchen schneller als die US-Börsen.1 Der deutsche Leitindex DAX setzte nach seinem einwöchigen Absturz Anfang April 2025 auf knapp 19.671 Punkte seinen langfristigen Höhenflug in einer kräftigen Aufwärtsbewegung fort. Im Mai 2025 durchbrach er erstmals die Marke von 24.000 Punkten und erreichte im Juni weitere Rekordwerte. Für das erste Halbjahr insgesamt weist der DAX eine starke Halbjahresbilanz mit einem Kursplus von 20,1 Prozent auf 23.909 Zählern vor.2 Der für die MATERNUS-Kliniken AG relevante Vergleichsindex SDAX folgte im ersten Halbjahr der Kursrichtung des DAX. Auch der SDAX setzte seinen Aufwärtstrend nach einem kurzen starken Einbruch Anfang April 2025 fort und konnte so im ersten Halbjahr 2025 um fast 28 Prozent zulegen.3 In den USA zogen dagegen verunsicherte Anleger Milliardenbeträge von den Märkten ab und verlagerten sie nach Europa, wovon neben deutschen Börsen vor allem spanische und italienische Börsen profitierten. Dem US Leitindex Dow Jones gelang nach einer Erholung in den Monaten Mai und Juni 2025 noch ein Halbjahresplus von 3,6 Prozent auf rund 44.095 Zähler.4

Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte den Leitzins (Zinssatz für die Einlagefazilität) zuletzt im Juni 2025 um weitere 0,25 Basispunkte auf 2 Prozent5, während die US-Notenbank Fed den Leitzins unverändert beließ.6

Die Aktie der MATERNUS-Kliniken AG entwickelte sich im ersten Halbjahr 2025 sehr volatil. Sie startete mit einem Kurs von 1,39 € (XETRA) in das Jahr 2025. Im Januar 2025 gelang der MATERNUS Aktie inmitten positiv gestimmter Aktienmärkte ein Kursanstieg bis auf 1,80 € und damit ihren Höchstkurs im Betrachtungszeitraum. Ab Ende Januar 2025 setzte ein ausgeprägter gegensätzlicher Kurstrend ein. Die MATERNUS-Aktie gab inmitten der vom US-Zollstreit geprägten Märkte bis Ende April 2025 auf ihren Tiefstkurs des Betrachtungszeitraumes von 1,20 € nach. Von den Kursverlusten der vorangegangenen Monate konnte sich die MATERNUS-Aktie im Mai 2025 dynamisch in nur 1,5 Wochen zum Großteil erholen. Die MATERNUS-Aktie legte bis auf 1,65 € zu, pendelte danach zunächst um einen Kurs von 1,56 €, den sie jedoch im weiteren Juniverlauf nicht halten konnte. Trotz nachfolgender Kursabschläge verblieb aus Halbjahressicht ein Kursplus von 3,6 Prozent auf 1,44 €.

Das in der MATERNUS-Aktie gehandelte Volumen war auf dem Handelsplatz Tradegate erstmals deutlich stärker als auf XETRA, legte an beiden Handelsplätzen gegenüber dem ersten Halbjahr 2024 sichtlich zu. Auf Tradegate wurden im ersten Halbjahr 2025 146.473 MATERNUS Aktien (erstes Halbjahr 2024: 21.752 Stück) gehandelt, auf XETRA waren es 62.124 Aktien (erstes Halbjahr 2024: 43.418 Stück). Aufgrund des zum Bilanzstichtag niedrigeren Aktienkurses nahm die Marktkapitalisierung der MATERNUS-Kliniken AG von 36,9 Mio. € per 30. Juni 2024 (Schlusskurs: 1,76 €) auf 30,2 Mio. € per 30. Juni 2025 ab (Schlusskurs: 1,44 €, bei unveränderter Aktienanzahl von 20.970.000 Stück).

Konzernlagebericht zum 30. Juni 2025

Geschäftsentwicklung

Markt- und Wettbewerbsumfeld

a) Allgemeine wirtschaftliche Lage - konjunkturelles Umfeld

Deutschlands Bruttoinlandsprodukt (BIP) ist dem Statistischen Bundesamt (Destatis) zu Folge im ersten Quartal 2025 um 0,3 Prozent gewachsen, im Folgequartal jedoch um 0,3 Prozent gesunken.7 Vorzieheffekte im Hinblick auf die erwarteten US-Zölle hatten das Wachstum des ersten Quartals maßgeblich getragen (vorverlagerte Lieferungen der Unternehmen, eine dynamischere Industrieproduktion), welche im zweiten Quartal 2025 nicht mehr wirkten.8 Der Internationale Währungsfonds prognostiziert für Deutschland gemäß seiner letzten Juli-Ausgabe des "World Economic Outlook" ein marginales Wirtschaftswachstum von 0,1 Prozent für das laufende Jahr statt der zuvor erwarteten Stagnation. Hierin nicht berücksichtigt ist der Anfang Juli 2025 verhandelte Zoll-Deal zwischen den USA und der EU. Wirtschaftsforschungsinstitute taxieren den Schaden aus diesem Zoll-Deal für Deutschland auf 0,2 Prozent des BIP, womit Deutschland das dritte Jahr in Folge in eine Rezession rutschen könnte.9

Das Statistische Bundesamt (Destatis) hat zuletzt im Mai 2025 für das Jahr 2023 vermeldet, dass die deutschen Gesundheitsausgaben gegenüber dem Vorjahr um 0,1 Prozent auf 500,8 Mrd. € gesunken sind (das sind die zum Zeitpunkt der Berichterstellung aktuellen verfügbaren Daten). Der Anteil der Gesundheitsausgaben am 2023er BIP lag bei 12 Prozent und damit 0,7 Prozentpunkte niedriger als 2022. Diese rückläufige Entwicklung basiert vordergründig auf den auslaufenden Corona-Maßnahmen und damit deutlich verringerten Gesundheitsausgaben der öffentlichen Haushalte.

Mit Blick auf die Ausgabenträger fielen die meisten Ausgaben erneut auf die gesetzliche Krankenversicherung (Anteil von 55,7 Prozent, bzw. 279,1 Mrd. €; +5,2 Prozent gegenüber 2022), gefolgt von den privaten Haushalten und privaten Haushalten und privaten Organisationen ohne Erwerbszweck (Anteil von 12,0 Prozent, bzw. 60,3 Mrd. €; +5,8 Prozent gegenüber 2022) sowie der sozialen Pflegeversicherung (Anteil von 11,6 Prozent, bzw. 58,1 Mrd. €; +0,7 Prozent gegenüber 2022). Dagegen nahm der Anteil der öffentlichen Haushalte an den Gesundheitsausgaben deutlich auf 5,6 Prozent (2022: 10,3 Prozent) ab.

Für das Jahr 2024 nimmt Destatis wieder einen deutlichen Zuwachs der deutschen Gesundheitsausgaben um 7,5 Prozent auf 538,2 Mrd. € an.10

Die Gesundheitswirtschaft hat eine erhebliche ökonomische Bedeutung für den Standort Deutschland. Im Jahr 2024 weitete sich die Bruttowertschöpfung der Gesundheitswirtschaft um 4,7 Prozent bzw. 22 Mrd. € gegenüber 2023 aus und damit stärker als die der gesamtwirtschaftlichen Wertschöpfung (2,7 Prozent). Diese Zahlen zeigen, dass sich die deutsche Gesundheitswirtschaft von den Schocks der Corona-Pandemie wieder deutlich erholt hat. Zugleich ist sie Beschäftigungsmotor: 2024 waren 7,7 Mio. Erwerbstätige in der Gesundheitswirtschaft tätig, was einen Anteil von knapp 17 Prozent an der gesamten Anzahl von Erwerbstätigen in Deutschland ausmacht.11

b) Pflegemarkt

Die MATERNUS-Gruppe ist auf dem Pflegemarkt durch die Alterung der Bevölkerung in einem Wachstumsmarkt tätig. Die Gesundheitsausgaben in den ambulanten, stationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen haben sich im Zeitraum zwischen 2013 und 2023 nahezu auf 82,4 Mrd. € verdoppelt. Dabei legten zuletzt die Ausgaben in den stationären und teilstationären Pflegeeinrichtungen in 2023 stärker zu (+6,7 Prozent auf 48,2 Milliarden Euro) als in den ambulanten Pflegeeinrichtungen (+5,8 Prozent auf 34,2 Mrd. €).12 Die Zahl der Menschen, welche Leistungen aus der gesetzlichen Pflegeversicherung erhalten, hat sich in den Jahren 2014 bis 2024 auf 5,6 Mio. verdoppelt.13 Gemäß der Pflegevorausberechnung von Destatis wird die Zahl der Pflegebedürftigen nur durch die zunehmende Alterung bis 2055 um 37 Prozent auf 6,8 Mio. wachsen. Unter Berücksichtigung der auch sich ändernden Pflegequoten geht Destatis bis 2055 von einem stärkeren Anstieg der Pflegebedürftigen um 53 Prozent auf 7,6 Mio. aus.14 Für Dezember 2023 hatte Destatis zuletzt 5,7 Mio. Pflegebedürftige gemeldet.15 Gleichzeitig steigt dementsprechend auch der Bedarf an Pflegekräften um etwa ein Drittel auf 2,15 Millionen Personen im Jahr 2049. Destatis rechnet mit 280.000 Pflegekräften und 690.000 Fachkräften, die dann fehlen würden.16 Erfolge gab es zuletzt im Bereich Ausbildung. Destatis hat für das Jahr 2024 rund 37.400 abgeschlossene Ausbildungen zur Pflegefachfrau/-mann gemeldet, das waren 11 Prozent mehr als im Vorjahr. Des Weiteren haben knapp 59.400 Personen eine solche Ausbildung begonnen, womit die Zahl der Ausbildungserträge gegenüber 2023 um 9 Prozent zulegte. Die Zahl der Studierenden im Pflegestudium nach dem Pflegeberufegesetz betrug erstmals 1.200.17

Steigende Kosten, der Fachkräftemangel und eine zu geringe Belegung erschweren einen profitablen Betrieb vieler Pflegeheime. Dem Arbeitgeberverband Pflege e.V. zu Folge mussten in den Jahren 2023 und 2024 über 1.200 Pflegeeinrichtungen Insolvenz anmelden oder schließen. Zur Bedarfsdeckung müssten jedoch eigentlich 200 zusätzliche Pflegeheime pro Jahr entstehen.18 Finanziell belastend hinzu kommt oftmals die viel zu späte Auszahlung der durch Bewohner beantragten Sozialhilfe oder Hilfe zur Pflege. Einer Umfrage des Verbands katholischer Altenhilfe in Deutschland und des Deutschen Evangelischen Verbands für Altenarbeit und Pflege zufolge benötigen 43 Prozent der Heimbewohner Sozialhilfe, von denen wiederum fast ein Drittel zum Teil lange auf die Bearbeitung ihrer Anträge warten. Entsprechend gehen die Pflegeheime in Vorleistung. Ein Drittel der befragten Einrichtungen sieht ihre Liquiditätslage dadurch ernsthaft gefährdet, weil die Ausstände teilweise über 100.000 € betragen.19

Aktuelle Entwicklungen

Eine Bund-Länder-Arbeitsgruppe (bestehend aus dem Bundesgesundheitsministerium, dem Deutsche Städtetag, dem Deutsche Landkreistag, der Deutsche Städte- und Gemeindebund sowie den auf Länderebene zuständigen Ministern und Senatoren) soll in den kommenden Monaten Ideen für eine dringend benötigte Pflegereform entwerfen. Das erste Treffen der Arbeitsgruppe fand am 7. Juli 2025 statt. Zudem sollen Gesetzesentwürfe für eine Vereinfachung des Berufseinstieges sowie für mehr Kompetenzen für die Pflegekräfte zeitnah das Kabinett erreichen.20

Ende Juni 2025 hat das Bundeskabinett den Bundeshaushalt 2025, den Entwurf eines Haushaltsbegleitgesetzes, die Eckwerte 2026 bis 2029 sowie den Entwurf eines Gesetzes zur Errichtung des Sondervermögens Infrastruktur und Klimaneutralität beschlossen.21 Der Arbeitgeber Verband Pflege e.V. kritisierte den Haushaltsentwurf der Bundesregierung, welcher bestenfalls kurzfristig die finanziellen Lücken in der Pflegeversicherung schließen würde.22

Der Pflegemindestlohn ist zuletzt am 1. Juli 2025 weiter gestiegen. Seitdem erhalten Pflegehilfskräfte mindestens 16,10 € brutto pro Stunde (zuvor: 15,50 €), qualifizierte Pflegehilfskräfte (mit mindestens einjähriger Ausbildung und entsprechender Tätigkeit) 17,35 € (zuvor: 16,50 €) und Pflegefachkräfte 20,50 € (zuvor: 19,50 €).23

Die Digitalisierung der Pflege in Deutschland läuft nur schleppend voran. Seit dem 1. Juli 2025 gilt die gesetzliche Pflicht zur Anbindung aller ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen an die Telematikinfrastruktur (TI) für den sicheren Austausch für Gesundheitsdaten. Große Herausforderungen für die Pflegeeinrichtungen stellte die Beantragung der erforderlichen Komponenten wie dem elektronischen Heilberufsausweis (eHBA) oder der SMC-B-Karte dar. Problematisch sei zudem, dass viele "potenzielle Kommunikationspartner im Gesundheitswesen entweder noch nicht angeschlossen sind oder KIM trotz bestehender Anbindung bislang nicht aktiv nutzen", so Bertram Grabert-Naß, stellvertretender Geschäftsführer des Deutschen Berufsverbands für Pflegeberufe (DBfK) Nordwest. Dem Fachdienst Care vor9 zu Folge seien von den rund 32.000 Einrichtungen erst 9.500 im Verzeichnisdienst der Gematik zu finden und können damit Daten über die TI austauschen. Ursächlich seien insbesondere überlastete Softwarefirmen, lange Wartezeiten auf den elektronischen Heilberufsausweis (eHBA), welcher für die Beantragung der SMC-B Voraussetzung ist, sowie komplexe bürokratische Verfahren.24

c) Rehabilitationsmarkt

Auch die deutsche Rehabilitationsbranche wartet auf politische Weichenstellungen. Einheitlicher Konsens des Deutschen REHA-Rechtstages am 23. Mai 2025 in Berlin war: Die Rehabilitationseinrichtungen benötigen aufgrund der steigenden Qualitätsanforderungen, begrenzten Ressourcen und zunehmendem Reformdruck einen verlässlichen Rechtsrahmen, um Planungssicherheit und Innovationen zu gewährleisten. Im Fokus stand u.a. das Berufsbildungsvalidierungs- und Digitalisierungsgesetz. Dieses eröffne neue Perspektiven für die berufliche Teilhabe. Vorgeschlagene modulare Bildungswege und Teilzeitmodelle könnten dazu beitragen, Qualifizierungsangebote flexibler zu gestalten.25 Das Reha-Budget der Deutschen Rentenversicherung (DRV) wird derzeit noch von einer Demografiekomponente aus dem Jahr 2013 begrenzt und muss zeitgemäß am tatsächlichen Bedarf ausgerichtet werden.26 Zudem fordert die Deutsche Gesellschaft für Medizinische Rehabilitation (DEGEMED), Vorsorge- und Rehabilitationseinrichtungen als gleichberechtigte Ausbildungsträger in den Gesundheitsberufen anzuerkennen. Zur Begegnung des Fachkräftemangels im Gesundheitswesen müsse eine deutliche Ausweitung der Ausbildungskapazitäten erfolgen.27

Kapazitätsauslastung

Der MATERNUS-Konzern verfügte zum Bilanzstichtag 30. Juni 2025 mit 17 Einrichtungen über eine Gesamtkapazität von insgesamt 2.343 Betten (31. Dezember 2024: 2.318 Betten bei 18 Einrichtungen). Auf das Segment Pflege entfallen davon 15 Einrichtungen mit durchschnittlich 1.781 Betten (31. Dezember 2024: 1.756 Betten). Das Segment Rehabilitation verfügt über eine Kapazität von 562 Betten (31. Dezember 2024: 562 Betten), verteilt auf zwei Kliniken.

Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2025 konnte die Kapazitätsauslastung im MATERNUS-Konzern von durchschnittlich 80,7 Prozent im Vergleichszeitraum des Vorjahres auf 81,3 Prozent verbessert werden.

Die Auslastung der Senioren- und Pflegeeinrichtungen hat sich im ersten Halbjahr 2025 um 82 Betten auf durchschnittlich 1.497 Betten (30. Juni 2024: 1.579 Betten) gesunken, die Auslastung konnte aber stabil bei 84 Prozent stabil gehalten werden. Der leichte Belegungsrückgang im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr ist im Wesentlichen auf die Schließung der Einrichtung in Löhne zu Ende November 2024 zurückzuführen.

Die Rehabilitationskliniken erreichten im ersten Halbjahr 2025 eine durchschnittliche Auslastung von 409 Betten bzw. 72,8 Prozent (30. Juni 2024: 69,3 Prozent). Die durchschnittliche Auslastung hat sich zum Vergleichszeitraum um 20 Betten verbessert. Durch Beschränkungen wegen Brandschutzauflagen in der Bayerwald-Klinik in Cham standen Teile der Kapazität nicht zur Verfügung, weshalb eine weitergehende Erhöhung der Belegung trotz vorhandener Nachfrage nicht erreicht werden konnte.

Ertragslage

MATERNUS-Konzern

Im Konzern ist der Umsatz im ersten Halbjahr 2025 um 2,2 Mio. € auf 59,3 Mio. € (Vorjahr: 57,1 Mio. €) gestiegen. Ursächlich sind neu verhandelte Pflegesätze sowie verbesserte Entgelte für erbrachte Rehabilitationsleistungen in Verbindung mit der erhöhten Auslastung.

Die sonstigen betrieblichen Erträge haben sich im Vergleichszeitraum um 1,1 Mio. € auf 3,6 Mio. € erhöht. Hintergrund für den Anstieg sind periodenfremde Erträge aus Ausbildungsvergütungen.

Der Personalaufwand bewegte sich mit 38,1 Mio. € (Vorjahr: 37,8 Mio. €) auf einem zum Vorjahr vergleichbarem Niveau. Durchschnittlich beschäftigte der MATERNUS-Konzern 1.591 Vollzeitkräfte (1. Halbjahr 2024: 1.452 Vollzeitkräfte).

Der Materialaufwand lag mit 6,8 Mio. € auf dem Vorjahresniveau. Kosteneinsparungen ergaben sich im Energiebereich aus einer zum Jahresende 2023 erhandelten Festpreisvereinbarung. Zudem konnte der Einsatz von Fremdarbeit wie geplant auf dem zum Jahresende 2024 erreichten Stand gehalten werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 3,3 Mio. € auf 11,4 Mio. € (Vorjahr: 8,0 Mio. €), im Wesentlichen zurückzuführen auf die höhere Verwaltungskostenumlage.

Im Berichtszeitraum erzielte der MATERNUS-Konzern ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 6,7 Mio. € (Vorjahr: 7,1 Mio. €). Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 11,3 Prozent (Vorjahr: 12,4 Prozent).

Die planmäßigen Abschreibungen nahmen auf 4,3 Mio. € (Vorjahr: 4,9 Mio. €) ab.

Das Finanzergebnis hat sich von -3,8 Mio. € auf -4,0 Mio. € verschlechtert, was an den um 0,1 Mio. € erhöhten Zinsaufwendungen lag.

Das Konzernergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) verbesserte sich leicht von 2,2 Mio. auf 2,4 Mio. €.

Das Konzernergebnis vor Steuern (EBT) stieg im Vorjahresvergleich um 0,1 Mio. € auf -1,6 Mio. €.

Unter Berücksichtigung der Ertragsteuern hat sich das Halbjahresergebnis des MATERNUS-Konzerns im 1. Halbjahr 2025 leicht auf -2,1 Mio. € verschlechtert (Vorjahr: -1,8 Mio. €).

Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen

MATERNUS konnte die Auslastungsquote im Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen im Berichtszeitraum bei 84 Prozent stabil halten. Die Belegung belief sich auf 1.497 Betten und ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 82 Betten gesunken (Vorjahr: 1.579 Betten).

Im Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen hat sich der Umsatz um 1,8 Mio. € auf 46,3 Mio. € erhöht. Dies ist begründet durch erfolgreich neu verhandelte Pflegesätze.

Die sonstigen betrieblichen Erträge sind um 0,6 Mio. € auf 3,1 Mio. € (Vorjahr: 2,5 Mio. €) gestiegen. Ursächlich dafür sind die erhöhten periodenfremden Erträge aus Ausbildungsumlagen.

Der Personalaufwand ging auf 28,7 Mio. € zurück (Vorjahr: 29,6 Mio. €). Die Personalintensität hat sich im Berichtszeitraum in Verbindung mit dem ausgeweiteten Segmentumsatz um 4,5 Prozentpunkte auf 62,1 Prozent (Vorjahr: 66,6 Prozent) verringert.

Auch der Materialaufwand liegt mit 4,3 Mio. € (Vorjahr: 4,5 Mio. €) leicht unter dem Vorjahresniveau. Der Einsatz von Fremdarbeit konnte auf dem zum Jahresende 2024 erreichten Niveau gehalten werden.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (inkl. Miet-, Pacht- und Leasingaufwand) haben sich um 2,3 Mio. € auf insgesamt 8,8 Mio. € erhöht (Vorjahr: 6,5 Mio. €). Ursächlich hierfür sind insbesondere die ausgeweiteten Verwaltungskostenumlagen.

Im Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen wurde im Zeitraum Januar bis Juni 2025 ein deutlich auf 7,5 Mio. € (Vorjahr: 6,3 Mio. €) verbessertes EBITDA erzielt, welches einer auf 16,2 Prozent (Vorjahr: 14,2 Prozent) gestiegenen EBITDA-Marge entspricht. Das EBT vor Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter im Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen nahm von 0,8 Mio. € im Vorjahr auf 2,6 Mio. € zu.

Segment Rehabilitation

Im Segment Rehabilitation konnte MATERNUS die Auslastung auf ein durchschnittliches Niveau von 72,8 Prozent (Vorjahr: 69,3 Prozent) inklusive Begleitpersonen verbessern. Die Belegung hat sich entsprechend von 389 Betten im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf 409 Betten verbessert.

Im Segment Rehabilitation stiegen die Umsatzerlöse auf Basis der verbesserten Auslastung und höherer Abrechnungssätze leicht um 0,1 Mio. € auf 12,0 Mio. €.

Die sonstigen betrieblichen Erträge nahmen auf 0,4 Mio. € (Vorjahr: 0,1 Mio. €) zu.

Der Personalaufwand ist um 1,2 Mio. € auf 9,3 Mio. € (Vorjahr: 8,0 Mio. €) im Vergleichszeitraum gestiegen, zurückzuführen auf den gegenüber Vorjahr erhöhten Personalbestand. In Verbindung mit dem erhöhten Segmentumsatz nahm die Personalintensität im 1. Halbjahr 2025 um 10 Prozentpunkte auf 77,6 Prozent zu (Vorjahr: 67,6 Prozent).

Der Materialaufwand ist mit 2,5 Mio. € (Vorjahr: 2,5 Mio. €) konstant geblieben.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (inkl. Miet-, Pacht- und Leasingaufwand) sind um 0,5 Mio. € auf insgesamt 1,8 Mio. € gestiegen (Vorjahr: 1,3 Mio. €), ebenfalls aufgrund der Verwaltungskostenumlage.

Im Segment Rehabilitation wurde im 1. Halbjahr 2025 ein auf -1,2 Mio. € (Vorjahr: 0,2 Mio. €) verringertes EBITDA erzielt. Das EBT vor Ergebnisanteilen anderer Gesellschafter sank gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Mio. auf -3,0 Mio. € (Vorjahr: -1,7 Mio. €).

Vermögenslage

Die Konzernbilanzsumme hat sich zum Stichtag 30. Juni 2025 um 2,7 Mio. € auf 137,2 Mio. € verringert.

Durch die Anwendung von IFRS 16 liegt das Anlagevermögen weiterhin auf einem hohen Niveau von 119,6 Mio. € (31. Dezember 2024: 122,9 Mio. €). Der Rückgang des Anlagevermögens im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus der planmäßigen Abschreibung der Sachanlagen, den immateriellen Vermögensgegenständen sowie den Nutzungsrechten nach IFRS 16. Die Investitionen ohne Leasingaktivierungen betrugen 0,9 Mio. €.

Das Umlaufvermögen ist zum Bilanzstichtag auf 17,6 Mio. € (31. Dezember 2024: 17,0 Mio. €) gestiegen.
Die Zahlungsmittel im Konzern sind dabei von 2,9 Mio. € zum 31. Dezember 2024 auf 2,2 Mio. € per 30. Juni 2025 gesunken. Im Wesentlichen ist die Abnahme der liquiden Mittel auf die Investitionen zurückzuführen.

Finanzlage

Der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag hat sich um den ausgewiesenen Konzernhalbjahresfehlbetrag auf -68,9 Mio. € (31. Dezember 2024: -66,8 Mio. €) erhöht.

Zum 30. Juni 2025 haben sich die langfristigen Schulden erheblich um 51,7 Mio. € ausgeweitet, zusammenhängend mit der Verlängerung des Darlehens mit der Raiffeisen Bank International AG (s. nachfolgend unter Nachtragsbericht). Dies spiegelte sich entsprechend in einem Zuwachs der langfristigen Finanzverbindlichkeiten auf 121,4 Mio. € (31. Dezember 2024: 69,7 Mio. €) wider.

Im Vergleich zum 31. Dezember 2024 haben sich die kurzfristigen Schulden im Konzern aufgrund des verlängerten Darlehens und der Umgliederung dagegen um 52,3 Mio. € auf 80,5 Mio. € reduziert. Dies machte sich vor allem bei den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten bemerkbar, welche um 52,2 Mio. € auf 65,6 Mio. € sanken. Ebenfalls rückläufig entwickelten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (-1,0 Mio. € auf 2,7 Mio. €). Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten nahmen im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2024 auf 8,5 Mio. € zu (Vorjahr: 7,2 Mio. €).

Die sonstigen kurzfristigen Rückstellungen fielen gegenüber dem Stichtag 31. Dezember 2024 mit 1 Mio. € nahezu konstant aus.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ist auf 7,4 Mio. € (Vorjahr: 12,6 Mio. €) gesunken.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit ist im Vergleich zum Vorjahr mit -6,9 Mio. € (Vorjahr: -7,3 Mio. €) leicht gestiegen, bedingt dadurch, dass im Vergleich zum Vorjahreszeitraum keine weiteren Kredite aufgenommen wurden und durch die geringere Zinslast aus Leasing.

Der direkte Cashflow, welcher sich aus dem Konzernergebnis vor Steuern, vor Abschreibungen sowie vor zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträgen herleitet, ist aufgrund des verbesserten Konzernergebnisses vor Steuern per 30. Juni 2025 auf einen Wert von 2,8 Mio. € (Vorjahr: 3,4 Mio. €) gesunken.

Die Investitionen in Höhe von 1,2 Mio. € (Vorjahr: 2,3 Mio. €) betreffen überwiegend die Anschaffung von Anlagen im Bau, technischen Anlagen sowie medizinisch pflegerischere Ausstattung.

Mitarbeiter

Im ersten Halbjahr 2024 waren keine Mitarbeiter in der MATERNUS-Kliniken AG angestellt. Im gesamten MATERNUS-Konzern arbeiteten im Berichtszeitraum durchschnittlich 1.591 Vollzeitkräfte (Geschäftsjahr 2024: 1.426, 1. Halbjahr 2024: 1.452 Vollzeitkräfte). Hiervon gehörten 1.256 Vollzeitkräfte (Geschäftsjahr 2024: 1.123, 1. Halbjahr 2024: 1.146) dem Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen und 335 Vollzeitkräfte (Geschäftsjahr 2024: 303, 1. Halbjahr 2024: 306) dem Segment Rehabilitation an.

Aufsichtsrat und Vorstand

Im ersten Halbjahr 2025 ergaben sich keine Veränderungen in der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat.

Die MATERNUS-Kliniken AG wurde unverändert von ihrem Alleinvorstand Mario Ruano-Wohlers geleitet.

Der Aufsichtsrat setzte sich wie folgt zusammen: Frau Dr. Daniela Rossa-Heise (Vorsitzende), Herr Sven Olschar (Stellvertreter), Herr Jörg Arnold, Frau Sabine Bader, Herr Karl Ehlerding, Herr Dietmar Erdmeier, Frau Helene Günther, Herr Helmut Kraft, Frau Marion Leonhardt, Dr. Michael Stödtler, Frau Andrea Traub und Frau Sylvia Wohlers de Meie.

Anzahl der Aktien / Grundkapital

Unverändert beträgt das Grundkapital der Gesellschaft 52.425.000 € und ist eingeteilt in 20.970.000 auf den Inhaber lautende Aktien ohne Nennwert (Stückaktien) mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 2,50 € je Aktie.

Die Hauptversammlung am 28. August 2024 hat beschlossen, den Vorstand zu ermächtigen, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 27. August 2029 um insgesamt bis zu 26.212.500 € durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von neuen, nennbetragslosen, auf den Inhaber lautende Stückaktien gegen Bareinlagen und / oder Sacheinlagen bzw. sonstige Vermögensgegenstände zu erhöhen. Hierbei steht den Aktionären das gesetzliche Bezugsrecht zu.

Nachtragsbericht

Mit Datum vom 24. Juni 2025 wurde das Darlehen mit der Raiffeisen Bank International AG über den 30. September 2025 hinaus bis zum 30. September 2030 prolongiert. Dieses Darlehen ist ein gemeinsames Darlehen mit der CURA Kurkliniken Seniorenwohn- und Pflegeheime GmbH, für welches die MATERNUS-Kliniken AG aber nicht haftet.

Nach dem Bilanzstichtag sind keine weiteren wesentlichen Ereignisse eingetreten, die das im vorliegenden Zwischenabschluss vermittelte Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns beeinflussen und somit aus heutiger Sicht wesentliche Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf des MATERNUS-Konzerns haben könnten.

Risiko- und Prognosebericht

Gegenüber den im Geschäftsbericht 2024 auf den Seiten 41 bis 45 dargestellten Chancen und Risiken sowie in der Prognose haben sich keine wesentlichen Veränderungen außer den unten unter "Ausblick" genannten ergeben.

Ausblick

Die im Geschäftsbericht 2024 auf Seite 45 abgegebene Prognose für das Geschäftsjahr 2025 hat unverändert Bestand.

Der Vorstand erwartet für 2025 einen Konzernumsatz von mindestens 131,2 Mio. € (Vorjahr: 120,0 Mio. €) zu erzielen. Dieser verteilt sich zu mindestens 98,8 Mio. € (Vorjahr: 91,4 Mio. €) auf das Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen, zu mindestens 29,0 Mio. € (Vorjahr: 26,7 Mio. €) auf das Segment Rehabilitation und zu 3,4 Mio. € auf das Segment Holding.

Für das Konzern EBITDA erwartet der Vorstand einen moderat über dem Vorjahresniveau liegenden Wert (Vorjahr: 4,5 Mio. €) bei moderat verbesserter EBITDA Marge (Vorjahr: 4 Prozent).

Im Segment Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen soll der Einsatz von Fremdpersonal zur Erfüllung der Personalvorgaben auf dem derzeit niedrigen Stand gesichert und die Auslastung in den Einrichtungen wieder deutlich erhöht werden. Hierdurch soll auch sichergestellt werden, dass die Fixkosten der Pflegeeinrichtungen wieder refinanziert werden. Höhere Personalkosten beeinflussen durch die Refinanzierung der Kostenträger auch die Segmenterlöse. In Bezug auf das Unternehmensergebnis geht der Vorstand insgesamt aufgrund der Refinanzierungsmöglichkeit von einem neutralen Effekt aus.

Im Segment Rehabilitation wird für beide Kliniken mit einer Erholung der Belegung gerechnet.

Im Bereich der Materialkosten wird sich das bereits in 2023 initiierte Kostensenkungsprogramm weiter positiv auswirken. MATERNUS investiert in 2025 weiter in eine verstärkte Personal- und Führungsstruktur und in die IT-Prozesse.

Berlin, im September 2025

MATERNUS-Kliniken Aktiengesellschaft

Der Vorstand
Mario Ruano-Wohlers

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichere ich, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss der MATERNUS-Kliniken AG für das Halbjahr 2025 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Berlin, im September 2025

MATERNUS-Kliniken Aktiengesellschaft

Der Vorstand
Mario Ruano-Wohlers

Konzernabschluss und Konzernanhang

Konzern-Bilanz zum 30. Juni 2025

AKTIVA

30.06.2025 31.12.2024
T€ T€
Langfristige Vermögenswerte 119.624 122.859
Immaterielle Vermögenswerte 13.212 13.214
Sachanlagen 60.746 61.438
Nutzungsrechte 45.283 47.735
Finanzielle Vermögenswerte 383 472
Kurzfristige Vermögenswerte 17.569 17.020
Vorratsvermögen 408 408
Vertragsvermögenswerte 122 122
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 8.595 8.493
Steuerforderungen 49 380
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 6.215 4.705
Sonstige Vermögenswerte 0 38
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.180 2.874
Bilanzsumme 137.194 139.879

PASSIVA

30.06.2025 31.12.2024
T€ T€
Eigenkapital -68.939 -66.839
Gezeichnetes Kapital 51.939 51.939
Kapitalrücklagen 3.766 3.766
Sonstige Rücklagen -522 -522
Verlustvortrag -124.125 -122.022
Langfristige Schulden 125.604 73.897
Minderheitenanteile an Personengesellschaften 1.544 1.589
Finanzverbindlichkeiten 121.431 69.682
Rückstellungen für Pensionen 659 659
Latente Steuerverpflichtungen 1.970 1.970
Kurzfristige Schulden 80.532 132.821
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.685 3.695
Finanzverbindlichkeiten 65.559 117.797
Vertragsverbindlichkeiten 85 743
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 8.532 7.152
Sonstige Rückstellungen 970 1.019
Steuerrückstellungen 2.701 2.415
Bilanzsumme 137.194 139.879

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

01.01.-30.06.2025 01.01.-30.06.2024
T€ T€
Umsatzerlöse 59.300 57.132
Sonstige betriebliche Erträge 3.631 2.526
Gesamtleistung 62.931 59.658
Materialaufwand -6.761 -6.810
Personalaufwand -38.100 -37.756
Sonstige betriebliche Aufwendungen -11.360 -8.026
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 6.709 7.067
Planmäßige Abschreibungen -4.325 -4.906
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 2.384 2.161
Zinserträge 12 158
Zinsaufwendungen -4.018 -3.961
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 42 -14
Ergebnis vor Steuern (EBT) -1.579 -1.656
Ertragsteuern -524 -189
Ergebnis nach Steuern -2.103 -1.845
Konzernüberschuss / -fehlbetrag (-) -2.103 -1.845
Anteil der Aktionäre der MATERNUS AG -2.103 -1.845
Verlustvortrag -130.416 -117.259
Bilanzverlust -132.519 -119.104
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (€/ Aktie) -0,10 -0,09

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

01.01.-30.06.2025 01.01.-30.06.2024
T€ T€
Konzern-Jahresüberschuss/ -fehlbetrag -2.103 -1.845
Marktbewertung derivativer Finanzinstrumente (Cashflow Hedges) 0 0
Steuern auf ergebnisneutral im Eigenkapital erfasste Aufwendungen 0 0
Gesamtergebnis -2.103 -1.845

Konzern-Kapitalflussrechnung

01.01.-30.06.2025 01.01.-30.06.2024
T€ T€
Konzernjahresergebnis vor Steuern -1.579 -1.656
Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 4.325 4.906
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/ Erträge 89 185
Cashflow 2.835 3.435
Zunahme/ Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -1.244 3.883
Zunahme/ Abnahme der kurzfristigen Rückstellungen -49 279
Zunahme/ Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 10.129 1.385
Finanzergebnis -4.005 3.802
Erhaltene Steuern 0 0
Gezahlte Steuern -238 -174
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 7.428 12.610
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.180 -2.302
Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 0 0
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0 0
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -1.180 -2.302
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 0 0
Auszahlungen aus der Tilgung von Krediten -180 -154
Gezahlte Zinsen und sonstige Finanzierungskosten -4.018 -3.961
Auszahlung aus Finanzierungsleasing -2.744 -3.153
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -6.942 -7.267
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds -694 3.042
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 2.875 551
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 2.180 3.593
davon verfügbarer Finanzmittelfonds 2.180 3.593
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 2.180 3.593
Jederzeit fällige Bankverbindlichkeiten 0 0
Finanzmittelfonds 2.180 3.593

Konzern-Segmentberichterstattung für das 1. Halbjahr 2025

Konzern-Segmentberichterstattung Rehabilitation Senioren- u. Pflegeeinrichtungen MATERNUS AG Überleitungen Gesamt
01.01.2025 bis 30.06.2025 T€ T€ T€ T€ T€
Umsatzerlöse von Fremden 11.968 45.149 0 0 57.117
Vorjahr (11.795) (44.407) (0) (0) (56.202)
Umsatzerlöse mit anderen Segmenten 0 1.131 1.202 -150 2.183
Vorjahr (119) (70) (1.164) (-424) (930)
Umsatzerlöse gesamt 11.968 46.280 1.202 -150 59.300
Vorjahr (11.914) (44.477) (1.164) (-424) (57.132)
Personalaufwand 9.286 28.749 66 0 38.100
Vorjahr (8.049) (29.641) (66) (0) (37.756)
Materialaufwand 2.451 4.293 18 0 6.761
Vorjahr (2.503) (4.490) (-271) (87) (6.810)
EBITDA -1.234 7.515 429 0 2.384
Vorjahr (202) (6.331) (514) (20) (7.067)
Segmentergebnis (EBIT) -2.071 4.212 414 -171 2.384
Vorjahr (474) (-794) (2.632) (-151) (2.161)
Segmentvermögen 48.708 144.148 188.593 -244.254 137.194
Vorjahr (58.811) (195.243) (225.130) (-328.595) (150.589)
Segmentschulden -71.696 -167.180 -147.490 180.230 -206.136
Vorjahr (-75.498) (-216.385) (-179.241) (264.933) (-206.191)
Abschreibungen 837 3.302 15 171 4.325
Vorjahr (997) (3.698) (40) (171) (4.906)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 292 1.979 1.982 -4.241 12
Vorjahr (479) (2.280) (2.321) (-4.921) (158)
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -1.253 -3.593 -3.412 4.241 -4.018
Vorjahr (1.332) (-4.038) (-3.512) (4.920) (-3.961)
Ertragsteuern 0 -138 -385 0 -524
Vorjahr (-414) (-73.103) (-115.477) (0) (-188.994)
Anzahl Vollzeitkräfte (Ø) 335 1.256 0 n.a. 1.591
Vorjahr (306) (1.146) (0) (n.a.) (1.452)
Auslastung(Ø) 72,8% 84,0% n.a. n.a. 81,3%
Vorjahr (69,3%) (84,1%) (n.a.) (n.a.) (80,7%)

Vorjahreswerte in Klammern

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Konzern Eigenkapital
T€ T€ T€ T€
31.12.2024/ 01.01.2025 51.939 3.766 -122.544 -66.839
(Vorjahr) (51.939) (3.766) (-109.462) (-53.757)
Konzernjahresfehlbetrag nach Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (-1.845) (-1.845)
Veränderungen leistungsorientierter Versorgungspläne 0 0 0 0
(Vorjahr) (0) (0) (0) (0)
30.06.2025 51.939 3.766 -122.544 -66.839
(Vorjahr) (51.939) (3.766) (-111.307) (-55.602)

Konzernanhang

Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen und Personen gemäß IAS 24

Geschäftsvorfälle zwischen dem Unternehmen und seinen Tochterunternehmen, die nahestehende Personen sind, wurden im Zuge der Konsolidierung eliminiert und werden in dieser Anhangangabe nicht erläutert.

Nahestehende Personen

Die nahestehenden Personen der MATERNUS-Gruppe umfassen die Mitglieder des Vorstandes und Aufsichtsrates der MATERNUS-Kliniken Aktiengesellschaft sowie deren nahe Familienangehörige.

Nahestehende Unternehmen

CURA 12. Seniorencentrum GmbH

Zum 30. Juni 2025 valutiert das Darlehen der MATERNUS-Kliniken Aktiengesellschaft unverändert mit 17,3 Mio. €. Daneben bestehen weitere Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 4,4 Mio. €. Der Zinsaufwand betrug im Zwischenabschluss 2024 0,5 Mio. €.

CURA Kurkliniken Seniorenwohn- und Pflegeheime GmbH

Zum 30. Juni 2025 weist die MATERNUS-Kliniken Aktiengesellschaft gegenüber der CURA Kurkliniken Seniorenwohn- und Pflegeheime GmbH Verbindlichkeiten aus dem Cash-Management in Höhe von 28,7 Mio. € aus.

CURA Seniorenwohn- und Pflegeheime Dienstleistungs GmbH

Zum 30. Juni 2025 weist die MATERNUS-Gruppe gegenüber der CURA Seniorenwohn- und Pflegeheime Dienstleistungs GmbH Forderungen in Höhe von 0,04 Mio. € aus. Im Berichtszeitraum wurden der CURA Seniorenwohn- und Pflegeheime Dienstleistungs GmbH 1,2 Mio. € in Rechnung gestellt und in Höhe von 3,9 Mio. € wurde die MATERNUS-Gruppe durch die CURA Seniorenwohn- und Pflegeheime Dienstleistungs GmbH belastet. Die Beziehungen resultieren aus den zentralen Dienstleistungsverträgen.

CURA 22. Seniorencentrum GmbH

Die CURA 22. Seniorencentrum GmbH vermietet das Grundstück und Gebäude der Einrichtung Pflegezentrum Maximilianstift GmbH an die Pflegezentrum Maximilianstift GmbH. Im Berichtszeitraum wurden aus dem Mietvertrag 0,2 Mio. € an Miete in Rechnung gestellt.

ZVG Bayerwald-Klinik Liegenschafts GmbH

Die ZVG Bayerwald-Klinik Liegenschafts GmbH vermietet das Grundstück und Gebäude der Bayerwald Klinik GmbH & Co. KG, Cham. Im Berichtszeitraum wurden aus dem Pachtvertrag 0,4 Mio. € an Miete in Rechnung gestellt.

CURA Energie GmbH

Die CURA Energie GmbH übernahm bis zum 31. Dezember 2022 die Energieversorgung der MATERNUS Gruppe. Seit dem 1. Januar 2023 erfolgt die Energieversorgung über die Stadtwerke Jena. Zum 30. Juni 2024 weist die MATERNUS-Gruppe Forderungen in Höhe von 0,05 Mio. € aus.

Anhangangaben

Im vorliegenden Halbjahresbericht werden die gleichen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Berechnungsmethoden wie im Konzern-Abschluss der MATERNUS-Kliniken AG zum 31. Dezember 2024 angewendet. Hierbei kommen alle bis zum 30. Juni 2025 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen des International Accounting Standards Board (IASB) bzw. seiner Gremien zur Anwendung. Eine vorzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen wurde nicht vorgenommen.

Konsolidierungskreis

In der Berichtsperiode ergaben sich keine Änderungen des Konsolidierungskreises durch den Erwerb oder die Veräußerung von Tochtergesellschaften.

Fußnoten

Aktie der MATERNUS-Kliniken AG

1 Vgl. https://www.tagesschau.de/wirtschaft/finanzen/kapitalflucht-usa-europa-dax-dow-jones-us-verschuldung-100.htm l und https://www.smartbrokerplus.de/de-de/blog/erstes-boersenhalbjahr-2025/
2 Vgl. https://www.boerse-online.de/nachrichten/aktien/dax-chartanalyse-88-chance-bis-september-20382471.html
3 Vgl. Kursdaten in der Excel Tabelle
4 Vgl. https://www.washingtonpost.com/business/2025/06/30/stock-market-record-2q/
5 Vgl. https://www.ecb.europa.eu/press/pr/date/2025/html/ecb.mp250605~3b5f67d007.de.html
6 Vgl. https://www.leitzinsen.info/usa.htm

Konzernlagebericht

7 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/07/PD25_278_811.html
8 Vgl. https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/bip-deutsche-wirtschaft-schrumpft-leicht/100145013.html
9 Vgl. https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/konjunktur-deutschlands-wirtschaft-waechst-langsamer-als-die-des-iran/100144766.html
10 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/04/PD25_146_236.html
11 Vgl. https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Textsammlungen/Branchenfokus/Wirtschaft/branchenfokus-gesundheitswirtschaft.html?cms_artId=6abe0490-e106-439f-b213-d543ce5126f6
12 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/05/PD25_N025_236.html
13 Vgl. https://www.aerzteblatt.de/news/mehr-als-die-halfte-der-pflegebedurftigen-beantragt-pflegegeld-6d4fe467-e146-4e69-a885-aaef00787b19
14 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2023/03/PD23_124_12.html
15 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/12/PD24_478_224.html
16 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/01/PD24_033_23_12.html
17 Vgl. https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2025/07/PD25_276_212.html und https://www.destatis.de/ DE/Presse/Pressemitteilungen/2024/07/PD24_284_212.html
18 Vgl. https://arbeitgeberverband-pflege.de/wp-content/uploads/2025/04/20250408_Pflege-Insolvenzen_Das-Pflege-Haus-brennt-ab-die-politische-Feuerwehr-guckt-zu.pdf
19 Vgl. https://www.altenheim.net/pflegeheime-in-finanznot-lange-wartezeiten-bei-sozialhilfe-verursachen-millionen-aussenstaende/
20 Vgl. https://www.aerzteblatt.de/news/bund-lander-arbeitsgruppe-soll-ab-juli-an-pflegereform-arbeiten-e5778e14-6e27-48ce-8578-99f4c65b734f
21 Vgl. https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/Pressemitteilungen/Finanzpolitik/2025/06/2025-06-24-2-entwurf-bhh-2025-eckwerte-bis-2029.html
22 Vgl. https://arbeitgeberverband-pflege.de/das-haben-wir-zu-sagen/haushaltsentwurf-bundesregierung-laesst-die-pflege-im-stich/
23 Vgl. https://www.bundesregierung.de/breg-de/aktuelles/mindestlohn-altenpflege-steigt-2216632
24 Vgl. https://www.heise.de/news/TI-Pflicht-fuer-die-Pflege-Buerokratie-Wartezeiten-bremsen-Digitalisierung-aus-10465348.html
25 Vgl. https://www.degemed.de/reha-rechtstag-diskutiert-rechtliche-und-politische-zukunftsthemen-der-medizinischen-reha/
26 Vgl. https://www.degemed.de/wp-content/uploads/2025/04/250414_degemed_RehaStimme_29_web.pdf
27 Vgl. https://www.aerzteblatt.de/news/rehaeinrichtungen-als-gleichberechtigte-ausbildungstrager-anerkennen-86bef83e-d6e2-4270-a10c-47383f9a3115

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Als digitale Version stehen der vorliegende Halbjahresbericht 2025 der MATERNUS-Kliniken AG sowie die Geschäftsberichte jeweils im Internet unter www.maternus.de zur Verfügung.

Fotomaterial

Titelseite: Bewohnerinnen und Bewohner der Einrichtungen (Quelle: Fotograf Darius Ramazani, Bildrechte: CURA Seniorenwohn- und Dienstleistungs GmbH)

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Dieser Bericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Diese Aussagen basieren auf den gegenwärtigen Erfahrungen, Vermutungen und Prognosen des Vorstandes sowie den ihm derzeit verfügbaren Informationen. Die zukunftsgerichteten Aussagen sind nicht als Garantien der darin genannten zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse zu verstehen. Die zukünftigen Entwicklungen und Ergebnisse sind vielmehr von einer Vielzahl von Faktoren abhängig. Sie beinhalten verschiedene Risiken und Unwägbarkeiten und beruhen auf Annahmen, die sich möglicherweise als nicht zutreffend erweisen. Zu diesen Risikofaktoren gehören insbesondere die im Risikobericht auf Seite 12 genannten Faktoren. Wir übernehmen keine Verpflichtung, die in diesem Bericht gemachten zukunftsgerichteten Aussagen zu aktualisieren.

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