Ad-hoc | 10 May 1999 17:02
Ad hoc-Service: M.A.X. Holding AG
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M.A.X. Holding: Wachstums- und Ertragsstärke
1998 wiederum unter Beweis gestellt
Erneut 18 DM Dividende – zusätzlicher Bonus
München, 10. Mai 1999 – Mit einem sehr guten Jahresabschluß 1998 hat die
M.A.X. Holding AG ihre überdurchschnittliche Wachstums- und Ertragsstärke erneut
unter Beweis gestellt. Trotz der noch schwieriger gewordenen Rahmenbedingungen
konnten mit zwei Ausnahmen alle Firmen der Gruppe ihren Umsatz und Ertrag
behaupten oder sogar noch steigern. Dies teilte die Münchner Unternehmens-
beteiligungsgesellschaft auf ihrer heutigen Bilanzpressekonferenz mit.
Der Konzernumsatz wuchs 1998 von 303,4 Mio DM um 15 % auf 347,5 Mio DM.
Noch stärker – um 18 % von 16 auf 18,8 Mio DM – konnte das Konzern-Betriebs-
ergebnis gesteigert werden. Dabei sind die im Berichtsjahr getätigten Neuakqui-
sitionen nicht voll konsolidiert, sondern lediglich zeitanteilig ab ihrem jewei-
ligen Erwerbszeitpunkt berücksichtigt. Bei Vollkonsolidierung hätte sich der
Konzernumsatz auf 382 Mio DM und damit um 26 % erhöht; die M.A.X. Holding hat
jedoch seit 1997 auf die – nach Ansicht des Unternehmens ehrlichere – zeitantei-
lige Berechnung umgestellt.
Sehr deutlich, so wird betont, kommt die Ertragskraft in den Beteiligungser-
trägenzum Ausdruck, die 1998 um 16 % auf 39,3 Mio DM gestiegen sind. Der Jahres-
überschuß der AG übertraf den Vorjahreswert mit 25,3 Mio DM sogar um rund 40 %,
wobei sich allerdings eine verminderte Steuerbelastung auswirkte. Mit 53 DM
liegt der Gewinn je Aktie um 8 DM über dem vor Jahresfrist angekündigten
Niveau.
Erstmals hat im Berichtsjahr der Geschäftsbereich Förder- und Umwelttechnik mit
180,8 Mio DM bzw. 52 % einen höheren Beitrag zum Konzernumsatz geleistet
als das andere Geschäftsfeld Haus- und Wärmetechnik mit 166,7 Mio DM bzw. 48%.
Hierin dokumentiere sich bereits die zielstrebige strategische Neuausrichtung
des Beteiligungsportefeuilles mit stärkerer Betonung des Anlagen- und Maschinen-
baus. So seien alle vier Firmenübernahmen des Berichtsjahres im Geschäftsbe-
reich Förder- und Umwelttechnik erfolgt. Dabei wurde mit der weltweit aktiven,
auf die Verpackungstechnik für trockene Schüttgüter spezialisierten, FAWEMA
Maschinenfabrik (Exportanteil 80 %) zugleich die Internationalisierung der
Gruppe weiter verstärkt.
In dieselbe Richtung zielt auch das erste Neuengagement im laufenden Jahr, mit
dem sich die Gruppe ein erstes Standbein in Italien geschaffen hat. Auch bei
den für dieses Jahr noch geplanten Akquisitionen soll das Schwergewicht außer-
halb Deutschlands liegen. Gleichzeitig will man die Auslandsaktivitäten der
einzelnen Beteiligungsunternehmen weiter intensivieren. Dies gilt besonders
für die USA, wo neben der dort bereits für die Gruppe tätigen Markterschlie-
ßungstochter eine eigene Vertriebsniederlassung errichtet werden soll.
Angesichts der anhaltend guten Geschäftsentwicklung schlagen Vorstand und
Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 29. Juni 1999 eine unveränderte Dividende
von 18 DM je Aktie vor. Als zusätzlicher Bonus für die Aktionäre wird im Zuge
der Umstellung des Grundkapitals auf Euro zur Erreichung eines glatten Gesamt-
betrages eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln um 408.758,- DM vorge-
schlagen. Damit würden jedem Aktionär weitere 0,85 DM je derzeitige 50-DM-Aktie
in Gestalt einer auf 1 Euro lautenden Gratisaktie zugute kommen.
Eine eigentlich für das Berichtsjahr vorgesehene Kapitalerhöhung hat das Unter-
nehmen nicht durchgeführt, weil das Kapital ohne Verschlechterung der Eigenkapi-
talquote von 41 % aus eigenen Mitteln genügend aufgestockt werden konnte.
Um aber weiter vollen Expansionskurs zu steuern, soll auf der Hauptversammlung
ein neues genehmigtes Kapital in Höhe von 12 Mio DM beantragt werden. Bei Fort-
führung der strukturellen Umorientierung sind in diesem Jahr noch mindestens
zwei Neuerwerbungen vorgesehen. Dabei werde wie bisher die Ertragsstärke das
vorrangige Kriterium sein.
In den nächsten Jahren plant die M.A.X. Holding aber auch Ausgliederungen
einzelner Segmente des Beteiligungsportefeuilles mit anschließendem Börsengang,
wurde mitgeteilt. Zu diesem Zweck soll dann ein Unternehmen der jeweiligen
Sparte als Führungsgesellschaft in eine AG umgewandelt werden.
Die ausgezeichnete Geschäftsentwicklung hat nach Angabe des Unternehmens im
ersten Quartal des laufenden Jahres angehalten. Aus heutiger Sicht wird deshalb
für 1999 erneut mit einer erfreulichen Umsatz- und Ertragsentwicklung gerechnet.
Dazu gebe nicht zuletzt der hohe Auftragsbestand bei den Beteiligungsunternehmen
von derzeit zusammen 145 Mio DM gegenüber 112 Mio DM vor Jahresfrist allen
Anlaß.
Der Vorstand
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