![]() MediClin AGOffenburgZwischenbericht zum 30.09.2017Zwischenbericht der MEDICLIN Aktiengesellschaftfür die Zeit vom 1. Januar 2017 bis 30. September 2017Kennzahlen der Geschäftsentwicklung im Konzernscroll
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Konzernergebnis der vorangegangenen 12 Monate / Eigenkapital Aus rechnerischen Gründen können in den Tabellen Rundungsdifferenzen in Höhe von +
/ - einer Einheit (€, % etc.) auftreten; die Prozentsätze sowie die Veränderungen
in % sind auf Basis der nicht gerundeten €-Werte ermittelt. Allgemeiner HinweisIm Jahresabschluss 2016 wurden die Verfahrensweise und die Höhe der den Einrichtungen
weiterbelasteten Konzernumlage geändert. Dies hat Auswirkungen auf die Berichterstattung
der Segmentergebnisse. Im Nachfolgenden wurden in der Segmentberichterstattung aus
Vergleichbarkeitsgründen die Vorjahreszahlen in Höhe der geänderten Konzernumlage
angepasst. Wirtschaftsbericht für die ersten neun Monate 2017Gesamtaussage zur Ertrags-, Finanz- und VermögenslageIn den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 lag der Konzernumsatz in Höhe
von 452,5 Mio. Euro um 17,3 Mio. Euro oder 4,0 % über dem Umsatz des Vergleichszeitraums
2016. Zum Umsatzplus haben im Berichtszeitraum alle Segmente beigetragen. Das Konzernbetriebsergebnis in Höhe von 19,4 Mio. Euro lag über dem Vorjahreswert
(17,8 Mio. Euro) und beinhaltet einen Einmaleffekt in Höhe von 5,5 Mio. Euro. Dies resultiert aus dem Erwerb (Asset Deal) der AWO Rehabilitationsklinik Bad Münder.
Nach IFRS 3 "Unternehmenszusammenschlüsse" werden Akquisitionen nach der Erwerbsmethode
bilanziert, die allgemein vorsieht, dass erworbene Vermögenswerte und übernommene
Schulden mit ihrem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt angesetzt werden. Zur
Feststellung des Zeitwerts des Grundstücks und des Gebäudes wurde ein Bewertungsgutachten
in Auftrag gegeben, das zum Abschlussstichtag vorlag. Das Konzernbetriebsergebnis läge ohne Sondereffekt bei 13,8 Mio. Euro und damit wie
schon zum Halbjahr unter dem Vorjahreswert. Insbesondere die gegenüber dem Vorjahreszeitraum
deutlich gestiegenen Personalaufwendungen (+19,5 Mio. Euro) haben das Konzernbetriebsergebnis
belastet. Der Anstieg der Aufwendungen ist sowohl Tariferhöhungen als auch der Personalerhöhung
(+ 307 Vollzeitkräfte) geschuldet. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich sowohl aufgrund
eines gegenüber dem Vorjahreszeitraum erweiterten Leistungsangebots als auch wegen
rechtlicher Vorschriften bezüglich erhöhter Strukturanforderungen sowie aufgrund von
Vorleistungen für weitere medizinische, therapeutische und pflegerische Angebote. Aufgrund der bisherigen Geschäftsentwicklung geht der Vorstand für das Geschäftsjahr
2017 davon aus, dass die Guidance erfüllt wird. Für den Konzern erwartet er ein Umsatzplus
in Höhe von 4,0 % und ein Konzernbetriebsergebnis zwischen 24,0 Mio. Euro und 27,0
Mio. Euro. Im Segment Postakut dürfte der Umsatzanstieg über der Guidance von 5,0 % liegen und
das Segmentergebnis innerhalb der prognostizierten Marge von 5,0 % bis 6,0 %. Im Segment Akut haben die ergriffenen Maßnahmen zwar zu einem leichten Umsatzanstieg
gegenüber dem Vorjahreszeitraum geführt, die Marge des Segments wird aber unter der
Prognose von 1,5 % bis 3,0 % aufgrund höherer Aufwendungen liegen. Zum 30. September 2017 betrugen die liquiden Mittel 28,2 Mio. Euro (30.09.2016: 40,5
Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 54,6 %. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2017 wurden brutto 35,9 Mio. Euro (9M
2016: 18,2 Mio. Euro) investiert. Davon entfallen 9,4 Mio. Euro auf Akquisitionen
und Neubewertungen und rund 8,4 Mio. Euro auf den Um- und Erweiterungsbau von Kliniken. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageErtragslageUMSATZ- UND ERGEBNISENTWICKLUNG DES KONZERNSscroll
Der Konzernumsatz der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2017 lag mit einem Plus
von 17,3 Mio. Euro oder 4,0 % über dem Vergleichswert des Vorjahres. Unterproportional
zum Umsatzanstieg erhöhten sich die Materialaufwendungen. Deutlich gestiegen sind
die Personalaufwendungen überwiegend aufgrund der gestiegenen Mitarbeiterzahl. Die
Abschreibungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Rahmen der
Erwartungen. Das Finanzergebnis in Höhe von - 1,5 Mio. Euro verbesserte sich um 0,7 Mio. Euro,
vor allem wegen geringerer Zinsen und ähnlicher Aufwendungen. Das den Aktionären der MEDICLIN Aktiengesellschaft zuzurechnende Konzernergebnis liegt
bei 15,3 Mio. Euro (9M 2016: 12,5 Mio. Euro). Das Ergebnis je Aktie beträgt 0,32 Euro
(9M 2016: 0,26 Euro). Die ausführliche Umsatz- und Ergebnisentwicklung der Segmente wird in der Berichterstattung
der Segmente dargestellt. Finanz- und VermögenslageLIQUIDITÄTscroll
Die zahlungswirksame Veränderung der liquiden Mittel resultiert vor allem aus dem
Cashflow aus Investitionstätigkeit. Dieser betrug -22,1 Mio. Euro (9M 2016: -12,1
Mio. Euro). In das Sachanlagevermögen flossen dabei 21,5 Mio. Euro (9M 2016: 17,0
Mio. Euro), in immaterielle Vermögenswerte 3,8 Mio. Euro (9M 2016: 0,8 Mio. Euro)
und für Akquisitionen wurden 2,7 Mio. Euro (9M 2016: 0,0 Mio. Euro) ausgegeben. Die
Einzahlungen aus Investitionsfördermitteln beliefen sich auf 5,1 Mio. Euro (9M 2016:
5,5 Mio. Euro). BILANZSTRUKTURscroll
Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 16,2 Mio. Euro auf
363,3 Mio. Euro. Die langfristigen Vermögenswerte stiegen gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 13,8 Mio.
Euro auf 233,1 Mio. Euro. Dies resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg des Sachanlagevermögens
um 12,3 Mio. Euro auf 173,9 Mio. Euro, wovon 9,3 Mio. Euro auf Akquisitionen und deren
Neubewertung entfallen. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich gegenüber dem 31. Dezember 2016 um
2,4 Mio. Euro auf 130,2 Mio. Euro. Dabei reduzierten sich insbesondere die Zahlungsmittel
und Zahlungsmitteläquivalente um 13,5 Mio. Euro auf 28,2 Mio. Euro, im Wesentlichen
infolge der getätigten Investitionen. Dem gegenüber standen stichtagsbezogene Anstiege
der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 10,3 Mio. Euro und der sonstigen
finanziellen sowie sonstigen Vermögenswerte um 4,8 Mio. Euro. Auf der Passivseite stieg das Eigenkapital infolge des Konzernergebnisses sowie eines
Anstiegs der Gewinnrücklage gegenüber dem 31. Dezember 2016 um 16,9 Mio. Euro auf
198,5 Mio. Euro. In der Gewinnrücklage wird die nach IAS 19 im erfolgsneutralen Ergebnis
erfasste Neubewertung aus leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen
erfasst. Die langfristigen Schulden reduzierten sich um 2,2 Mio. Euro gegenüber dem Wert am
31. Dezember 2016. Die Veränderung resultiert überwiegend aus einem Rückgang der Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten um 0,8 Mio. Euro auf 37,7 Mio. Euro und der Pensionen und
ähnlichen Verpflichtungen um 1,8 Mio. Euro auf 53,3 Mio. Euro. Der Rückgang bei den
Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen ist auf den zum Stichtag 30. September 2017
wiederum leicht gestiegenen Diskontierungssatz zurückzuführen. Berichterstattung der SegmenteUMSATZERLÖSEscroll
Im Segment Postakut lag der Umsatz um 14,9 Mio. Euro über dem Wert des Vergleichszeitraums
des Vorjahres. Zum Umsatzanstieg hat die gute Auslastung der Kapazitäten in der Neurologie
und der Akut-Neurologie, in der Psychosomatik, in der Orthopädie sowie in der Geriatrie
beigetragen. Im Segment Akut konnte der im 1. Halbjahr 2017 unter dem Vorjahr liegende Umsatz im
3. Quartal 2017 aufgeholt werden, sodass ein Umsatzanstieg in Höhe von 1,6 Mio. Euro
gegenüber den ersten neun Monaten des Jahres 2016 erzielt werden konnte. Der Umsatz des Geschäftsfelds Pflege erhöhte sich um 0,6 Mio. Euro auf 11,5 Mio. Euro.
Positiv wirkt sich hier die neue Pflegestufenstruktur aus, die der von MediClin erbrachten
pflegerischen Leistung über eine angepasste Vergütungsstruktur besser gerecht wird. MATERIALAUFWANDscroll
PERSONALAUFWANDscroll
SEGMENTERGEBNISscroll
Im Segment Postakut konnte das Segmentergebnis gegenüber dem Pro forma Vorjahreswert
um 0,4 Mio. Euro verbessert werden. Die Segment-EBIT-Marge für den Berichtszeitraum
beträgt 5,3 % (Pro forma 9M 2016: 5,5 %). Trotz hoher Aufwendungen im Segment Akut konnte im 3. Quartal 2017 ein ausgeglichenes
Ergebnis erzielt werden. Damit hat sich die positive Ergebnisentwicklung des 2. Quartals
im 3. Quartal fortgesetzt. Das Segmentergebnis betrug -0,9 Mio. Euro (9M 2016: 2,9
Mio. Euro). Das Segment Sonstige Aktivitäten, und hier das Geschäftsfeld Service, beinhaltet im
Segmentergebnis die Neubewertung der Vermögenswerte aus dem Asset Deal der AWO Rehabilitationsklinik
Bad Münder. MitarbeiterDie Zahl der Mitarbeiter, gerechnet in Vollzeitkräften, hat sich im 9-Monats-Vergleich
aufgrund eines größeren Leistungsangebots deutlich erhöht. ANZAHL DER MITARBEITER IM KONZERN UND IN DEN SEGMENTEN IM DURCHSCHNITTscroll
Konzernweit waren durchschnittlich 270 Auszubildende in den ersten neun Monaten des
Geschäftsjahres 2017 beschäftigt (9M 2016: 243 Auszubildende). Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden PersonenDie Geschäftsbeziehungen mit nahestehenden Unternehmen und Personen werden zu marktüblichen
Konditionen abgewickelt und stellen sich wie folgt dar: scroll
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Mitarbeiterunterstützungskasse der vereinigten Klinikbetriebe (MAUK). Von den Rückstellungen für Vergütungen für das Management in Schlüsselpositionen sind
0,6 Mio. Euro innerhalb eines Jahres fällig (31.12.2016: 0,6 Mio. Euro). OIK-ImmobilienfondsDie MEDICLIN Aktiengesellschaft (MediClin) hat beim Landgericht Offenburg Klage eingereicht,
um Ansprüche auf Rückzahlung von über der Marktüblichkeit liegenden Mietzahlungen
geltend zu machen. Das Unternehmen geht davon aus, dass die für den Zeitraum 2005
bis 2015 insgesamt gezahlten Mieten über der für diesen Zeitraum gültigen marktüblichen
Miete gelegen haben. Die Klage richtet sich gegen bestehende und ehemalige Aktionäre der Gesellschaft,
die Anteilseigner des Immobilienfonds sind, in den die zwischen 1999 bis 2001 erworbenen
und zurückgemieteten Kliniken eingebracht wurden. Die MediClin hat bei ihrer Abwägung der Chancen und Risiken der Klage berücksichtigt,
dass Gegenstand dieses Rechtsstreits - insbesondere bei der Bewertung der Marktüblichkeit
der jeweiligen Mieten - ein komplexer Sachverhalt und schwierige, teilweise höchstrichterlich
noch nicht beantwortete Rechtsfragen sein werden. Aufgrund dieses Sachverhalts sind nach Auffassung des Vorstands keine bilanziellen
Konsequenzen erforderlich. MEDICLIN Aktiengesellschaft Offenburg, 8. November 2017 Der Vorstand Zukunftsgerichtete AussagenDieser Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf aktuellen Einschätzungen
des Managements beruhen. Wörter wie "antizipieren", "annehmen", "glauben", "einschätzen",
"erwarten", "beabsichtigen", "können/könnten", "planen", "projizieren", "sollten"
und ähnliche Begriffe kennzeichnen solche vorausschauenden Aussagen. Solche Aussagen
sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen, die auf den gegenwärtigen Annahmen
und Prognosen der Unternehmensleitung der MediClin AG beruhen. Sollten einer dieser
Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sollten sich die den
Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen
Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck
gebrachten Ergebnissen abweichen. Es ist von der MediClin AG weder beabsichtigt noch
übernimmt die MediClin AG eine gesonderte Verpflichtung, solche zukunftsgerichteten
Aussagen laufend zu aktualisieren und fortzuschreiben, um sie an Ereignisse oder Entwicklungen
nach dem Erscheinen dieses Zwischenberichts anzupassen. Konzernzwischenbilanz zum 30. September 2017AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
Konzernzwischengewinn- und -verlustrechnungscroll
Konzernzwischengesamtergebnisrechnungscroll
Konzernkapitalflussrechnungscroll
Die liquiden Mittel am Ende der Periode entsprechen dem Bilanzposten Zahlungsmittel
und Zahlungsmitteläquivalente und enthalten ausschließlich Kassenbestände und kurzfristige
Guthaben bei Kreditinstituten. Eigenkapitalveränderungsrechnungscroll
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Zusätzliche AngabenAllgemeine AngabenDer Bericht des ungeprüften Konzernzwischenabschlusses der MEDICLIN Aktiengesellschaft
für die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2017 entspricht dem International Accounting
Standard 34. Im Zwischenbericht werden grundsätzlich dieselben Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden wie bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr
2016 angewendet, er ist deshalb im Zusammenhang mit dem von der Gesellschaft veröffentlichten
Geschäftsbericht für das Jahr 2016 und den Zwischenberichten zum 1. Quartal 2017 und
zum 1. Halbjahr 2017 zu lesen. Eine Ausnahme bildet der Zinssatz, der zur Diskontierung
der Pensionsverpflichtungen nach IAS 19 angewendet wird. Dieser beträgt 2,0 % zum
30. September 2017 (30.06.2017: 1,9 %; 31.03.2017: 1,8 %; 31.12.2016: 1,8 %). Quartalsentwicklung im Konzernscroll
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Kennzahlen der MediClin-AktieISIN: DE 000659 5101; WKN: 659 510; TICKER: MEDscroll
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Eigenkapital abzüglich Anteile nicht beherrschender Gesellschafter. Quelle: Deutsche Börse AG; Xetra / Stand: 09.10.2017 Finanzkalender22. FEBRUAR 2018Pressemitteilung zu den vorläufigen Zahlen des Geschäftsjahres 2017 23. MÄRZ 2018Bilanzpresse- und Analystenkonferenz Geschäftsjahr 2017 7. MAI 2018Veröffentlichung des Zwischenberichts 1. Januar 2018 bis 31. März 2018 29. MAI 2018Hauptversammlung 2. AUGUST 2018Veröffentlichung des Zwischenberichts 1. Januar 2018 bis 30. Juni 2018 5. NOVEMBER 2018Veröffentlichung des Zwischenberichts 1. Januar 2018 bis 30. September 2018 ImpressumMEDICLIN AktiengesellschaftOkenstraße 27 77652 Offenburg Telefon +49 781 488-0 Telefax +49 781 488-133 E-Mail info@mediclin.de www.mediclin.de Public RelationsGabriele Eberle Telefon +49 781 488-180 Telefax +49 781 488-184 E-Mail gabriele.eberle@mediclin.de Investor RelationsAlexandra Mühr Telefon +49 781 488-326 Telefax +49 781 488-184 E-Mail alexandra.muehr@mediclin.de Dieser Zwischenbericht erscheint in Deutsch (Originalversion) und Englisch (nicht
bindende Übersetzung). www.mediclin.de |
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