![]() MEDION AGEssenHalbjahresfinanzbericht 2015/2016 (1. April 2015 - 30. September 2015)MEDION AG KonzernHalbjahresfinanzbericht 2015/2016 | 1. April 2015 - 30. September 20151 Wirtschaftliche RahmenbedingungenDer solide Aufschwung der deutschen Wirtschaft setzt sich im dritten Kalenderquartal
trotz des von Unsicherheiten geprägten gesamtwirtschaftlichen Umfeldes kontinuierlich
fort. In der Zeit vom 1. April 2015 bis 30. September 2015 (im Folgenden: Berichtszeitraum)
waren dabei die für das Konsumverhalten wesentlichen Arbeitsmarktdaten zwar weniger
dynamisch, aber unverändert positiv. Im Gegensatz hierzu wirkten sich im gesamten Euroraum weiterhin die Verunsicherung
um die Wirtschaftsleistung in China, die griechische Staatsschuldenkrise und die Finanzmarktturbulenzen
in einigen Schwellenländern belastend aus. Die gesamtwirtschaftliche Konjunktur entwickelte
sich im Berichtszeitraum dementsprechend nur verhalten und auch in den kommenden Monaten
ist kaum mit einer spürbaren Erholung zu rechnen, wobei das Bruttoinlandsprodukt im
zweiten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorquartal im Euroraum bereits um 0,4 % zugenommen
hat. Die niedrigen Ölpreise und die expansiv ausgerichtete Geldpolitik können insgesamt
weiter für positive Impulse sorgen (Pressemitteilung BMWi vom 10. September 2015). Der Multimedia-Markt ging in nahezu allen für MEDION wichtigen Produktgruppen im klassischen
Projektgeschäft zurück. Der Umsatz bei Desktop-PCs, Notebooks sowie Tablet-PCs entwickelte
sich in Deutschland (Pressemitteilung gfu Consumer & Home Electronics GmbH vom 21.
August 2015) im ersten Kalenderhalbjahr 2015 (1. Januar 2015 - 30. Juni 2015) rückläufig.
Im Bereich Tablet-PCs zeigt sich dieser Trend besonders deutlich - da der Absatz um
11,0 % zurückging und auch der Durchschnittspreis um 12,6 % sank, lag der Umsatz mit
€ 0,7 Mrd. insgesamt 22,2 % unter dem ersten Kalenderhalbjahr 2014. Auch bei Notebooks
sank der Umsatz von € 1,6 Mrd. im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf € 1,4 Mrd.
bei einem um 10,6 % deutlich zurückgegangenen Absatz von 2,6 Mio. Stück auf 2,3 Mio.
Stück. Eine ähnliche Entwicklung verzeichneten auch die Desktop-PCs. Der Umsatz fiel
um 11,1 % von € 482 Mio. auf € 429 Mio., was durch den um 9,5 % reduzierten Absatz
von 0,8 Mio. Stück auf 0,7 Mio. Stück und den um 1,7 % gesunkenen Durchschnittspreis
begründet ist. Ein deutliches Wachstum verzeichneten unverändert die Smartphones. Hier steigerte
sich der Umsatz im ersten Kalenderhalbjahr 2015 um 17,0 % auf € 4,4 Mrd. und die Anzahl
der verkauften Geräte stieg um 7,1 % auf 11,4 Mio. Stück bei einem um 9,3 % erhöhten
Durchschnittspreis von € 384. Insgesamt ist der Umsatz bei Consumer Electronics um 2,5 % zurückgegangen. Während
die Umsatzeinbußen bei Unterhaltungselektronik mit 9,3 % noch im einstelligen Prozentbereich
lagen, hat der für MEDION wesentliche Bereich der Informationstechnologie mit -12,1
% einen Einbruch von knapp € 4,0 Mrd. im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf € 3,5
Mrd. erfahren. Für das Gesamtjahr 2015 erwarten die Marktforscher für den Markt mit
Consumer-Electronics-Produkten einen Rückgang des Umsatzes um knapp ein Prozent. Dabei
gilt es zu bedenken, dass 2015, im Gegensatz zum Vorjahr, keine sportlichen Großereignisse
den Umsätzen Impulse verleihen können. 2 FinanzberichtERTRAGSLAGEscroll
Im Geschäftsbericht zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/2015 wurde im Ausblick auf
das laufende Geschäftsjahr 2015/2016 erläutert, dass mit einem Umsatzrückgang von
bis zu 10 % oder leicht darüber zu rechnen ist, bei einem längeren Anhalten oder sogar
einer weiteren Verschlechterung der Euro-US-Dollar-Parität auch ein Rückgang von Umsatz
und EBIT von insgesamt 20 bis 30 % nicht ausgeschlossen werden kann. Demgegenüber
verlief das erste Geschäftshalbjahr, wie schon das erste Geschäftsjahresquartal, umsatzseitig
besser als erwartet und es konnte mit € 638,7 Mio. ein Umsatz erzielt werden, der
um € 50,0 Mio. über dem Vorjahreszeitraum (€ 588,7 Mio.) liegt. Allerdings zeichnet
sich in den Zahlen des zweiten Geschäftsquartals der erwartete Rückgang im Umsatz
und Ergebnis des klassischen Projektgeschäftes bereits ab. Aufgrund der Übersättigung
des Multimedia-Marktes, insbesondere im Notebook- wie im Desktop-PC-Bereich, und der
anhaltenden für den Euroraum ungünstigen Euro-US-Dollar-Parität konnte sich der insgesamt
realisierte Umsatzanstieg nicht positiv auf das Ergebnis auswirken. Zurückzuführen ist der Umsatzanstieg allein auf eine Steigerung des Direktgeschäftes
und auf eine Ausweitung der für den Lenovo-Konzern erbrachten Dienstleistungen im
Bereich des Kundenservice. Deutschland bleibt mit rund 71 % Umsatzanteil (Vorjahreszeitraum:
70 %) nach wie vor wichtigster Markt. Außerhalb Europas erhöhte sich der Umsatzanteil
durch den erfolgreichen Ausbau des Direktgeschäftes in Australien auf rund 11 % im
abgelaufenen ersten Halbjahr 2015/2016 nach rund 8 % im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Der für das Gesamtjahr erwartete Markt- und Ergebnisdruck zeigt sich jedoch bereits
im erwirtschafteten Rohertrag. Mit € 91,2 Mio. liegt der Rohertrag des ersten Geschäftshalbjahres
zwar über Vorjahresniveau (€ 85,9 Mio.), jedoch hat sich die Rohertragsmarge bereits
von 14,6 % im Vorjahreszeitraum auf 14,3 % im abgelaufenen Quartal ermäßigt, obwohl
das ertragsstarke Direktgeschäft und die mit überdurchschnittlichen Roherträgen versehenen
weiterverrechneten Servicedienstleistungen für Lenovo ausgeweitet werden konnten. Der Anstieg des Personalaufwandes um € 1,1 Mio. auf € 26,8 Mio. (Vorjahr: € 25,7 Mio.)
resultiert im Wesentlichen aus dem Ausbau des Vertriebsbereiches. Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen liegt mit einem Gesamtaufwand
von € 55,1 Mio. um € 6,4 Mio. (+13 %) über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (€
48,7 Mio.) und resultiert im Wesentlichen aus den erweiterten Dienstleistungen im
Rahmen des Kundenservice für Lenovo. SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN UND ERTRÄGEscroll
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit € 58,7 Mio. um € 4,4 Mio. über
dem Vorjahreswert (€ 54,3 Mio.). Innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen
gab es strukturelle Verschiebungen. Während die Aufwendungen für den Kundenservice
im Rahmen der Ausweitung der Dienstleistungen für den Lenovo-Konzern um € 6,2 Mio.
von € 17,5 Mio. auf € 23,7 Mio. anstiegen, konnten die Aufwendungen für Marketing
um € 3,6 Mio. von € 16,7 Mio. auf € 13,1 Mio. reduziert werden. Die verbleibenden Posten der Vertriebs-, Verwaltungs-, Betriebs- sowie der übrigen
Aufwendungen liegen mit insgesamt € 21,9 Mio. leicht über Vorjahresniveau (€ 20,1
Mio.). Die sonstigen betrieblichen Erträge liegen mit € 3,6 Mio. um € 2,0 Mio. unter den
Erträgen im Vorjahreszeitraum (€ 5,6 Mio.), weil im Vorjahreszeitraum Buchgewinne
aus dem Verkauf von Anlagevermögen realisiert wurden. Der Rückgang des Finanzergebnisses von € 0,6 Mio. im Vorjahr auf € 0,1 Mio. resultiert
aus dem allgemein niedrigen Zinsniveau und einer verminderten durchschnittlichen Mittelbereitstellung
im Lenovo-Konzern. Die Steuern verminderten sich leicht von € 1,3 Mio. im vergleichbaren Vorjahreszeitraum
auf € 0,8 Mio. im abgelaufenen ersten Quartal, hauptsächlich aufgrund geringerer latenter
Steuern. Insgesamt konnte MEDION somit im ersten Geschäftshalbjahr 2015/2016 trotz des Umsatzanstieges
von € 50,0 Mio. (+8,5 %) nur ein Konzernergebnis von € 7,2 Mio. erwirtschaften, welches
um € -2,0 Mio. (rund -22 %) unter dem Vorjahreszeitraum (€ 9,2 Mio.) liegt. UMSÄTZE NACH SEGMENTENscroll
Insgesamt hat sich der Umsatz im Projektgeschäft zwar um € 18,9 Mio. von € 262,1 Mio.
im Vorjahreshalbjahr auf € 281,0 Mio. erhöht. Die Steigerung ist jedoch ausschließlich
auf die hierin enthaltenen Dienstleistungen aus dem Bereich des für den Lenovo-Konzern
erbrachten Kundenservice zurückzuführen. Das klassische MEDION-Projektgeschäft ging
hingegen zurück, insbesondere im Bereich Desktop-PCs und Notebooks. Der Umsatz im Direktgeschäft konnte gegenüber dem Vorjahr zwar gesteigert werden und
stieg von € 326,6 Mio. im Vorjahr um € 31,1 Mio. auf € 357,7 Mio. im abgelaufenen
Geschäftshalbjahr. Insgesamt blieb jedoch das Direktgeschäft leicht unter den Erwartungen,
weil Marktsättigung, fehlende Innovationen und Preisdruck auch im Online-Handel spürbar
sind. EBIT NACH SEGMENTENscroll
Sowohl im Projekt- als auch im Direktgeschäft ist der marktseitige Druck auf Umsatz
und Rohertrag sichtbar. Zwar erhöhte sich das im Projektgeschäft erwirtschaftete EBIT
von € 1,1 Mio. im Vorjahr um € 0,3 Mio. auf € 1,4 Mio., doch ist diese Erhöhung ausschließlich
auf die darin enthaltenen Servicedienstleistungen für den Lenovo-Konzern zurückzuführen.
Im originären Hardware-Projektgeschäft wurde bei nur leichtem Umsatzrückgang ein deutlich
geringeres EBIT erwirtschaftet, welches im unteren zweistelligen Prozentbereich unter
dem Vorjahr liegt. Auch im Direktgeschäft zeigt sich der marktseitige Druck, insbesondere im klassischen
Onlinehandel. Während der Umsatz im Direktgeschäft um 9,5 % gesteigert werden konnte,
stieg das EBIT deutlich unterproportional zum Umsatz um nur 4,8 %, von € 6,2 Mio.
im Vorjahr um € 0,3 Mio. auf € 6,5 Mio. im abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahr. VERMÖGENS- UND FINANZLAGEscroll
Die Bilanzsumme des MEDION-Konzerns hat sich gegenüber dem Konzernabschluss zum 31.
März 2015 leicht um € 20,5 Mio. von € 748,9 Mio. auf € 728,4 Mio. vermindert. Sowohl
auf der Aktiv- als auch auf der Passivseite gab es dabei jedoch Verschiebungen, im
Wesentlichen im Rahmen saisonaler Entwicklungen. Auf der Aktivseite stiegen die Vorräte aufgrund des bevorstehenden umsatzstarken Weihnachtsquartals
von € 208,0 Mio. zum 31. März 2015 um € 44,2 Mio. auf € 252,2 Mio. zum 30. September
2015. Dem steht ein Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund
des bezüglich des Projektgeschäftes umsatzschwächeren Sommerquartals von € 210,6 Mio.
um € 34,5 Mio. auf € 176,1 Mio. gegenüber. Zusammenhängend mit dem Anstieg der Vorräte
erhöhten sich auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von € 152,7
Mio. um € 21,3 Mio. auf € 174,0 Mio. Ohne Berücksichtigung der Beziehungen zu verbundenen
Unternehmen ergibt sich somit eine Verminderung des Working Capital von € 265,9 Mio.
um € 11,6 Mio. auf € 254,3 Mio. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gab es zum 30. September 2015
keine mehr, da die Vertriebsdienstleistungen im Rahmen des Vertriebes von Lenovo-Produkten
bereits im Vorjahr reduziert und im abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahr 2015/2016
vollständig eingestellt wurden. Der Rückgang der sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte um € 9,7 Mio. auf € 46,8 Mio.
(Vorjahr: € 56,5 Mio.) resultiert aus geringeren Effekten aus Neubewertungen von Fremdwährungsposten,
die sich im Konzernabschluss nach IAS ergeben. Der Rückgang der übrigen Rückstellungen von € 173,7 Mio. um € 17,0 Mio. auf € 156,7
Mio. resultiert im Wesentlichen aus geringeren Rückstellungen für ausstehende Rechnungen
im Rahmen des geringeren Projektgeschäftes im Sommerquartal. Das Eigenkapital ist zum 30. September 2015 (€ 375,3 Mio.) gegenüber dem Stand zum
31. März 2015 (€ 372,5 Mio.) zwar nur leicht erhöht (€ +2,8 Mio.), aufgrund der geringeren
Bilanzsumme ergibt sich jedoch ein Anstieg der Eigenkapitalquote von 49,7 % zum Stand
31. März 2015 auf 51,5 % zum 30. September 2015. 3 Chancen- und RisikoberichtNach Einschätzung des MEDION-Vorstandes haben sich Chancen und Risiken des MEDION-Konzerns
im Berichtszeitraum 1. April 2015 bis 30. September 2015 gegenüber der Darstellung
im Geschäftsbericht 2014/2015 auf den Seiten 61-73 nicht verändert. Im Geschäftsbericht
findet sich auch eine Erläuterung hinsichtlich der Maßnahmen, die zur Risikobewältigung
eingesetzt wurden und weiterhin eingesetzt werden. Daher sind nach Einschätzung des
Vorstandes zum gegenwärtigen Zeitpunkt und für die absehbare Zukunft keine Risiken
erkennbar, die den Bestand des Unternehmens gefährden können. 4 NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des 1. Halbjahres 2015/2016 (1. April 2015 - 30. September 2015)Ereignisse nach dem 30. September 2015, die auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentliche Auswirkungen haben, sind nicht eingetreten. 5 AusblickMEDION wird sich im Konzernverbund mit Lenovo als führender deutscher Anbieter von
Consumer-Electronics-Produkten und digitalen Dienstleistungsangeboten weiterentwickeln.
Bei der Vermarktung von Consumer-Electronics-Produkten werden sich die Diversifizierungen
der Vertriebswege in den klassischen Consumer-Electronics-Fachhandel, Selbstbedienungs-
und Discountermärkte sowie den E-Commerce über das Internet auch weiterhin fortsetzen.
Der Prognosebericht für das laufende Geschäftsjahr ist gegenüber den Angaben im Geschäftsbericht
2014/2015 auf den Seiten 52-61 unverändert. Auch wenn das erste Geschäftshalbjahr umsatzseitig leicht über den Erwartungen lag,
zeigte sich der erwartete Ergebnisdruck im abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal schon
deutlicher als noch im ersten Geschäftsquartal. Vor dem Hintergrund, dass das bevorstehende
dritte Geschäfts- bzw. vierte Kalenderquartal aufgrund des Weihnachtsgeschäftes für
MEDION das stärkste Quartal ist, insbesondere im klassischen Projektgeschäft, wird
mit deutlicheren Auswirkungen des gegenwärtigen Markt- und Preisdruckes als noch im
ersten Geschäftshalbjahr gerechnet. Insgesamt besteht daher unverändert die Annahme, dass für das Geschäftsjahr 2015/2016
mit einem Umsatzrückgang von bis zu 10 % oder leicht darüber zu rechnen ist. Bei einem
längeren Anhalten der gegenwärtigen Euro-US-Dollar-Parität oder sogar einer weiteren
Verschlechterung und daraus resultierenden weiteren Verteuerungen auf der Einkaufsseite
kann auch ein Umsatzrückgang von insgesamt 20 bis 30 % nicht ausgeschlossen werden. Da MEDION durch sein straffes Kostenmanagement der letzten Jahre bereits den Anteil
der variablen Kosten gesenkt hat und nur noch in geringem Umfang hier Einsparungen
vornehmen kann, wird der zunehmende Preisverfall auf der Verkaufsseite im Projektgeschäft
auch zu überproportionalem Ergebnisdruck führen. Im Direktgeschäft hingegen werden
zwar Skalenvorteile wie in Vorjahren erwartet, die insgesamt die durch die verschlechterte
Euro-US-Dollar-Parität unter Druck geratene Rentabilität aber nicht kompensieren können.
Somit kann für das laufende Geschäftsjahr 2015/2016 (1. April 2015 - 31. März 2016)
auch ein Ergebnisrückgang im EBIT von circa 20 bis 30 % gegenüber dem Vorjahr (1.
April 2014 - 31. März 2015) nicht ausgeschlossen werden. DisclaimerDieser Konzern-Halbjahresfinanzbericht zum 30. September 2015 enthält zukunftsgerichtete
Aussagen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf bestimmten Annahmen und Erwartungen
zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Konzern-Halbjahresfinanzberichtes zum 30.
September 2015. Sie sind daher mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und die tatsächlichen
Ergebnisse können erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen beschriebenen
abweichen. Eine Vielzahl dieser Risiken und Ungewissheiten wird von Faktoren bestimmt,
die nicht dem Einfluss von MEDION unterliegen und heute auch nicht sicher abgeschätzt
werden können. Dazu zählen zukünftige Marktbedingungen und wirtschaftliche Entwicklungen,
das Verhalten anderer Marktteilnehmer, das Erreichen erwarteter Kosteneffekte sowie
gesetzliche und politische Entscheidungen. MEDION sieht sich auch nicht dazu verpflichtet,
Berichtigungen dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse
oder Umstände widerzuspiegeln, die nach dem Veröffentlichungsdatum dieser Materialien
eingetreten sind. VERKÜRZTE KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGscroll
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNGscroll
VERKÜRZTE KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNGscroll
VERKÜRZTE KONZERNBILANZAktivascroll
Passivascroll
VERKÜRZTER SEGMENTBERICHTscroll
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VERKÜRZTE ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALSscroll
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Erläuternde AngabenInformation zum UnternehmenDie MEDION AG als Muttergesellschaft des MEDION-Konzerns ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft
nach deutschem Recht und hat ihren Sitz in Essen, Deutschland. Die Aktien der Gesellschaft
werden im Regulierten Markt öffentlich gehandelt. Die Hauptaktivitäten der Gesellschaft
und ihrer Tochterunternehmen ("Konzern") sowie die Grundlagen des bestehenden Beherrschungs-
und Ergebnisabführungsvertrages zwischen der MEDION AG und der Lenovo Germany Holding
GmbH werden unter Punkt 4.1.1 ab Seite 22 im Bericht der MEDION AG über das Geschäftsjahr
2014/2015 beschrieben. Grundlage der Aufstellung des Abschlusses und Änderung von RechnungslegungsmethodenDer verkürzte Konzern-Zwischenabschluss für das zum 30. September 2015 endende Halbjahr
wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt. Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss enthält nicht alle für einen Konzernabschluss
zum Geschäftsjahresende erforderlichen Informationen und Angaben und ist daher in
Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2015 zu lesen. Für die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses wurden die für die
Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. März 2015 angewandten Rechnungslegungsmethoden
unverändert übernommen. Im Berichtszeitraum wurden keine neuen oder geänderten veröffentlichten, aber noch
nicht verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen, vom Konzern vorzeitig
angewandt. KonsolidierungskreisIm Berichtszeitraum ist es zu keiner Veränderung des Konsolidierungskreises aufgrund
von Akquisitionen oder Desinvestitionen, Änderungen der Beteiligungsverhältnisse oder
ähnlicher gesellschaftsrechtlicher Vorgänge gekommen. Hinsichtlich der in den Konsolidierungskreis
einbezogenen Gesellschaften wird auf die im Bericht der MEDION AG über das Geschäftsjahr
2014/2015 (1. April 2014 - 31. März 2015) auf den Seiten 113-114 dargestellte Übersicht
verwiesen und ebenso auf die Angaben der im Wege der Vollkonsolidierung nach der Erwerbsmethode
einbezogenen Tochterunternehmen. Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und PersonenAlle Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich
vereinbart und werden zu Preisen erbracht, wie sie auch mit fremden Dritten vereinbart
würden. Darüber hinaus haben sich keine Veränderungen bei den im Bericht der MEDION
AG über das Geschäftsjahr 2014/2015 (1. April 2014 - 31. März 2015) auf den Seiten
149-151 aufgeführten nahe stehenden Unternehmen ergeben. Die vertraglichen Beziehungen
mit nahe stehenden Unternehmen bestehen annähernd unverändert fort, sind aber nach
ihrer Ergebnisauswirkung für den Konzern unwesentlich. Sonstige AngabenDer Aufsichtsrat hielt zum 30. September 2015 unverändert zum Vorjahresstichtag keine
Aktien. Der Vorstand hielt zum 30. September 2015 unverändert zum Vorjahresstichtag keine
Aktien. Prüferische DurchsichtEine prüferische Durchsicht dieses Halbjahresfinanzberichtes zum 30. September 2015
ist nicht erfolgt (§ 37w Absatz 1 Satz 6 WpHG). Versicherung der gesetzlichen VertreterNach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. Essen, 10. November 2015 scroll
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