![]() MEDION AGEssenZwischenmitteilung 1. Quartal 2016/2017 (1. April 2016 - 30. Juni 2016)1 Wirtschaftliche RahmenbedingungenDie deutsche Wirtschaft ist insgesamt gut in das zweite Kalenderquartal 2016 gestartet.
Die Beschäftigung entwickelte sich dynamisch und nahm insbesondere in den Dienstleistungsbereichen
schwungvoll zu. Auf der Nachfrageseite wird der Zuwachs der wirtschaftlichen Aktivität
von den privaten und staatlichen Konsumausgaben getragen. Auch im Euroraum hat sich
das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts beschleunigt, allerdings ist absehbar, dass
sich die mit dem Brexit-Votum verbundenen Unsicherheiten negativ auf die Konjunktur
in Großbritannien auswirken werden. Die Weltwirtschaft wächst derzeit wenig dynamisch
(Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vom 10. Juni 2016). Entgegen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung hat das Jahr 2016 für die Consumer-Electronics-Branche
mit einem Umsatzrückgang im ersten Quartal begonnen. Im Vergleich zum ersten Quartal
2015 wurde ein um 6,6 % geringerer Umsatz von € 6,3 Mrd. erzielt. Die klassische Unterhaltungselektronik
verzeichnet dabei ein Minus von 8,3 %. Gegenüber dem ersten Quartal 2015 wurde in
diesem Bereich ein Umsatz von knapp € 2,2 Mrd. erzielt. Auch der Umsatz mit privat
genutzten Telekommunikationsprodukten entwickelte sich im ersten Quartal 2016 negativ.
Hier steht ein Rückgang um 3,7 % auf € 2,3 Mrd. zu Buche. Bei den privat genutzten
IT-Produkten wurde ein Rückgang des Umsatzes um 8,2 % auf € 1,8 Mrd. verbucht. Im zweiten Kalenderquartal 2016 (1. April 2016 - 30. Juni 2016) hat die Fußball-Europameisterschaft
in Frankreich bereits im Vorfeld für einen deutlichen Schub beim Verkauf von TV-Geräten
gesorgt. Es wurden in Deutschland ab Mitte Mai Steigerungen beim Umsatz und Absatz
von Fernsehgeräten verzeichnet. Bezogen auf die vergleichbaren Wochen des Vorjahres
lagen die Absatzzuwächse zwischen 15 und 65 %, die entsprechenden Umsatzzuwächse zwischen
16 bzw. 81 % (Pressemitteilung gfu vom 1. Juli 2016). Im Bereich der PC-Produkte (Desktop, Notebook und Tablet) ist noch keine nachhaltige
Umkehr des bisher negativen Trends erkennbar. Die Entwicklung des Marktes beim Angebot
digitaler Dienstleistungen im MEDION-Berichtssegment Direktgeschäft ist unverändert
positiv. Der weiterhin steigenden Nachfrage nach Datenvolumen im Mobilfunk steht jedoch
der Preisrückgang bei den Terminierungsentgelten durch die europaweite Deregulierung
entgegen. Der weitere Ausbau des Angebots im Marktsegment digitaler Services und die
unverändert zunehmende Nachfrage nach Online-Handelsaktivitäten stärkt das Umsatzwachstum
im Direktgeschäft. 2 FinanzberichtERTRAGSLAGEscroll
Im Geschäftsbericht zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2015/2016 wurde im Ausblick auf
das laufende Geschäftsjahr 2016/2017 erläutert, dass mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau
bzw. mit einem leichten Umsatzwachstum von unter 5 % gerechnet wird, aufgrund des
gegenwärtig schwierigen Marktumfeldes jedoch auch ein leichter Umsatzrückgang nicht
ausgeschlossen werden kann. Weiterhin wurde aufgrund der zunehmenden Sättigung im
Multimedia- und Consumer-Electronics-Bereich insgesamt ein Rückgang im Umsatz des
Projektgeschäftes von bis zu -10 % erwartet, der jedoch durch ein Wachstum im Direktgeschäft
trotz des schwierigen Marktumfeldes kompensiert werden kann. Für das EBIT wurde analog
zum Umsatz für 2016/2017 ein leichter Rückgang nicht ausgeschlossen, jedoch eher ein
EBIT auf Vorjahresniveau erwartet. Im günstigsten Fall wurde auch eine leichte Verbesserung
von bis zu 5 % für möglich gehalten, wenn die anhaltende Verteuerung des US-Dollars
schrittweise an den Markt weitergegeben werden kann. Demgegenüber verlief das erste Geschäftsjahresquartal umsatzseitig gemäß den Erwartungen.
Der Konzernumsatz stieg von € 304,8 Mio. im Vorjahr um € 9,2 Mio. (+3,0 %) auf € 314,0
Mio. Dieser Anstieg beinhaltet jedoch einen Umsatzanstieg im Rahmen der für den Lenovo-Konzern
erbrachten Dienstleistungen von € 17,6 Mio. im Vorjahr um € 6,8 Mio. auf € 24,4 Mio.
in den Monaten April bis Juni 2016. Bereinigt um diesen Anstieg liegt der Umsatz des
MEDION-Kerngeschäftes mit € 289,6 Mio. auf Vorjahresniveau (€ 287,2 Mio.). Deutschland bleibt mit rund 72 % Umsatzanteil (Vorjahreszeitraum: 73 %) nach wie vor
wichtigster Markt. Der Umsatz in Deutschland stieg leicht von € 221,7 Mio. im Vorjahr
auf € 224,7 Mio. Dagegen verminderte sich der Umsatz im übrigen Europa von € 52,1
Mio. im Vorjahresquartal (rund 17 %) auf € 48,1 Mio. (15 %). Außerhalb Europas stieg
der Umsatzanteil hauptsächlich aufgrund des Anstieges der Dienstleistungen für den
Lenovo-Konzern auf rund 13 % im abgelaufenen ersten Quartal 2016/2017 nach 10 % im
vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Aufgrund der Ausweitung des Direktgeschäftes und der Dienstleistungen für den Lenovo-Konzern
mit überdurchschnittlichen Roherträgen erhöhte sich der Rohertrag des MEDION-Konzerns
von € 42,5 Mio. im Vorjahr um € 11,7 Mio. auf € 54,2 Mio. Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen liegt mit einem Gesamtaufwand
von € 34,8 Mio. um € 10,2 Mio. über dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum (€ 24,6 Mio.). SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN UND ERTRÄGEscroll
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit € 37,2 Mio. um € 9,7 Mio. höher
als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (€ 27,5 Mio.). Zurückzuführen ist dieses auf
einen Anstieg der Vertriebsaufwendungen. Hier stiegen die Aufwendungen für den Kundenservice
um € 6,7 Mio. auf € 17,5 Mio. (Vorjahr: € 10,8 Mio.), wesentlich begründet durch erweiterte
Dienstleistungen für den Lenovo-Konzern. Weiterhin erhöhten sich die Aufwendungen
für Marketing von € 5,9 Mio. im Vorjahr um € 2,0 Mio. auf € 7,9 Mio. im Rahmen des
Ausbaus und der Optimierung des Direktgeschäftes, hauptsächlich im Bereich des Mobilfunkgeschäftes
und im Online-Marketing. Die Verwaltungsaufwendungen stiegen von € 5,2 Mio. im Vorjahr auf € 5,9 Mio. im abgelaufenen
ersten Geschäftsquartal aufgrund höherer Aufwendungen für IT im Rahmen des Ausbaus
und der Optimierung des Direktgeschäftes, insbesondere im digitalen Bereich. Der Saldo
der Betriebs- sowie der übrigen Aufwendungen und sonstigen betrieblichen Erträge blieb
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum nahezu unverändert. Insgesamt erwirtschaftete MEDION somit im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2016/2017
ein EBIT von € 5,3 Mio., welches um € 1,8 Mio. (+51 %) über dem Vorjahreszeitraum
(€ 3,5 Mio.) und somit leicht über den Erwartungen liegt. Zurückzuführen ist diese
Steigerung auf den stetig wachsenden Umsatzanteil des Direktgeschäftes, welches weniger
als das Projektgeschäft von saisonalen Schwankungen betroffen, sondern eher gleichmäßig
verteilt ist. Das Finanzergebnis ist aufgrund des allgemeinen Zinsniveaus und der Wiederaufnahme
des ABS-Programms im November 2015 mit € -0,1 Mio. seit langer Zeit wieder negativ
(Vorjahr: € +0,1 Mio.). Der Steueraufwand erhöhte sich deutlich von € 0,1 Mio. im Vorjahr auf € 1,0 Mio. im
abgelaufenen ersten Geschäftsquartal. Begründet ist dieses maßgeblich durch höhere
Ertragssteuern (€ +0,5 Mio.) und geringere latente Steuererträge (€ +0,4 Mio.). Das Konzernergebnis verbesserte sich entsprechend von € 3,5 Mio. im Vorjahr auf €
4,2 Mio. im ersten Geschäftsquartal 2016/2017. Seit dem Geschäftsbericht für das abgelaufene Geschäftsjahr 2015/2016 weist MEDION
die für den Lenovo-Konzern erbrachten Konzerndienstleistungen gesondert vom Projektgeschäft
aus, in dem sie bislang ausgewiesen wurden. Hintergrund ist, dass die Größenordnungen
der Dienstleistungen und die zu bedienenden Regionen im Bereich Kundenservice die
Servicevolumina für die eigenen MEDION-Produkte übersteigen. Daher erfolgt seit dem
Geschäftsbericht zum 31. März 2016 ein gesonderter Ausweis dieser Dienstleistungen.
Diese umfassen neben den erbrachten Dienstleistungen im Rahmen des Kundenservice auch
weitere Dienstleistungen im Rahmen von Verwaltungs- und Vertriebsaufwendungen. Die
Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. UMSÄTZE NACH SEGMENTENscroll
Insgesamt hat sich der Umsatz im Projektgeschäft leicht um € -10,6 Mio. von € 118,0
Mio. im Vorjahresquartal auf € 107,4 Mio. vermindert und liegt damit im Rahmen des
erwarteten Umsatzrückganges des Projektgeschäftes (bis zu -10 %). Das Direktgeschäft liegt ebenfalls im Rahmen der Erwartungen und konnte entsprechend
den Umsatzrückgang des Projektgeschäftes durch ein Umsatzwachstum von € 169,2 Mio.
im Vorjahr um € 13,0 Mio. auf € 182,2 Mio. vollständig kompensieren. EBIT NACH SEGMENTENscroll
Im Projektgeschäft entwickelte sich das EBIT erwartungsgemäß. Aufgrund des allgemeinen
Preistrends im Multimedia-Bereich, insbesondere bei Desktop- und Tablet-PCs, ging
das erwirtschaftete EBIT überproportional zum Umsatz um -25 % auf € 0,3 Mio. zurück
(Vorjahr: € 0,4 Mio.). Durch den Ausbau und die Optimierung des Direktgeschäftes erhöhte sich das EBIT in
diesem Segment überproportional zum Umsatz um € 1,7 Mio. auf € 4,4 Mio. (Vorjahr:
€ 2,7 Mio.). Das mit den für den Lenovo-Konzern erbrachten Dienstleistungen erwirtschaftete EBIT
verbesserte sich in Relation zum Umsatz von € 0,4 Mio. im Vorjahreszeitraum auf €
0,6 Mio. VERMÖGENS- UND FINANZLAGEscroll
Die Bilanzsumme des MEDION-Konzerns hat sich gegenüber dem Konzernabschluss zum 31.
März 2016 um € 44,2 Mio. von € 763,4 Mio. auf € 719,2 Mio. vermindert. Auf der Aktivseite
verminderten sich insbesondere die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von €
185,4 Mio. um € 43,2 Mio. auf € 142,2 Mio., maßgeblich begründet durch eine Reduzierung
der im Lenovo-Konzern angelegten liquiden Mittel, die sich von € 152,6 Mio. auf €
114,0 Mio. verminderten. Einem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
um € 10,3 Mio. von € 200,1 Mio. auf € 189,8 Mio. steht ein Anstieg des Vorratsvermögens
um € 11,4 Mio. von € 244,2 Mio. auf € 255,6 Mio. gegenüber. Die Verminderung der Passivseite resultiert hauptsächlich aus dem Rückgang der übrigen
Rückstellungen um € 35,9 Mio. von € 157,6 Mio. auf € 121,7 Mio. aufgrund geringerer
Rückstellungen für Lizenzen und Schutzrechte. Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten reduzierten sich von € 89,9 Mio. um €
19,4 Mio. auf € 70,5 Mio., insbesondere aufgrund geringerer Verbindlichkeiten aus
dem ABS-Programm. Das Eigenkapital liegt zum 30. Juni 2016 mit € 378, 3 Mio. leicht um € 7,0 Mio. über
dem Stand zum 31. März 2016 (€ 371,3 Mio.). Aufgrund der geringeren Bilanzsumme ergibt
sich ein Anstieg der Eigenkapitalquote von 48,6 % zum Jahresabschluss 31. März 2016
auf 52,6 % zum 30. Juni 2016. Zwar liegt die Eigenkapitalquote damit wieder über 50
%, aber noch leicht unter der Eigenkapitalquote zum 30. Juni 2015 (54,4 %). Inwieweit
die Eigenkapitalquote konstant über 50 % liegen wird, lässt sich aufgrund nicht planbarer
Veränderungen im Rahmen der Dienstleistungen für den Lenovo-Konzern nicht prognostizieren. 3 Chancen- und RisikoberichtNach Einschätzung des MEDION-Vorstandes haben sich Chancen und Risiken des MEDION-Konzerns
im Berichtszeitraum 1. April 2016 bis 30. Juni 2016 gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht
2015/2016 auf den Seiten 69-81 nicht verändert. Im Geschäftsbericht findet sich auch
eine Erläuterung hinsichtlich der Maßnahmen, die zur Risikobewältigung eingesetzt
wurden und weiterhin eingesetzt werden. Daher sind nach Einschätzung des Vorstandes
zum gegenwärtigen Zeitpunkt und für die absehbare Zukunft keine Risiken erkennbar,
die den Bestand des Unternehmens gefährden können. 4 NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung nach Quartalsende (1. April 2016 - 30. Juni 2016)Ereignisse nach dem 30. Juni 2016, die auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
wesentliche Auswirkungen haben, sind nicht eingetreten. 5 AusblickMEDION wird sich im Konzernverbund mit Lenovo als führender deutscher Anbieter von
Consumer-Electronics-Produkten und digitalen Dienstleistungsangeboten weiterentwickeln.
Bei der Vermarktung von Consumer-Electronics-Produkten werden sich die Diversifizierungen
der Vertriebswege in den klassischen Consumer-Electronics-Fachhandel, Selbstbedienungs-
und Discountermärkte sowie den E-Commerce über das Internet auch weiterhin fortsetzen.
Der Prognosebericht für das laufende Geschäftsjahr ist gegenüber den Angaben im Geschäftsbericht
2015/2016 auf den Seiten 58-69 unverändert. Insgesamt rechnet MEDION weiterhin mit einem Umsatz auf Vorjahresniveau bzw. mit einem
leichten Umsatzwachstum von unter 5 %, aufgrund des gegenwärtig schwierigen Marktumfeldes
kann jedoch auch ein leichter Umsatzrückgang nicht ausgeschlossen werden. Es wird
damit gerechnet, dass das geplante Wachstum im Direktgeschäft trotz des schwierigen
Marktumfeldes einen erwarteten Rückgang im Projektgeschäft kompensieren kann. Da MEDION durch sein straffes Kostenmanagement der letzten Jahre bereits den Anteil
der variablen Kosten gesenkt hat und nur noch in geringem Umfang hier Einsparungen
vornehmen kann, wird der zunehmende Preisverfall auf der Verkaufsseite im Projektgeschäft
auch zu überproportionalem Ergebnisdruck führen. Im Direktgeschäft werden zwar Skalenvorteile
wie in Vorjahren erwartet, aber auch hier wird ein steigender Preisdruck, insbesondere
im Telekommunikationsgeschäft, nicht zu einer höheren Rentabilität insgesamt führen
können. Insgesamt kann daher analog zum Umsatz für 2016/2017 ein leichter Rückgang
des EBIT nicht ausgeschlossen werden, jedoch wird eher mit einem EBIT auf Vorjahresniveau
gerechnet, eine leichte Verbesserung von bis zu 5 % aber auch für möglich gehalten,
wenn die anhaltende Verteuerung des US-Dollars schrittweise an den Markt weitergegeben
werden kann. Erläuternde AngabenInformation zum UnternehmenDie MEDION AG als Muttergesellschaft des MEDION-Konzerns ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft
nach deutschem Recht und hat ihren Sitz in Essen, Deutschland. Die Aktien der Gesellschaft
werden öffentlich gehandelt. Die Hauptaktivitäten der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen
("Konzern") sowie die Grundlagen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages
zwischen der MEDION AG und der Lenovo Germany Holding GmbH werden unter Punkt 4.1.1
ab Seite 24 im Bericht der MEDION AG über das Geschäftsjahr 2015/2016 beschrieben. Grundlage der Aufstellung des Abschlusses und Änderung von RechnungslegungsmethodenDer verkürzte Konzern-Zwischenabschluss für den zum 30. Juni 2016 endenden Zeitraum
wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt. Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss enthält nicht alle für einen Konzernabschluss
zum Geschäftsjahresende erforderlichen Informationen und Angaben und ist daher in
Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2016 zu lesen. Für die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses wurden die für die
Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. März 2016 angewandten Rechnungslegungsmethoden
unverändert übernommen. Im Berichtszeitraum wurden keine neuen oder geänderten veröffentlichten, aber noch
nicht verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen, vom Konzern vorzeitig
angewandt. KonsolidierungskreisSeit dem 1. April 2016 wird die 100 %ige Tochtergesellschaft MEDION Asia Pacific Ltd.
mit Sitz in Hongkong in den Konsolidierungskreis einbezogen. Die Gesellschaft war
bis zum 31. März 2016 nicht operativ und hat zum 1. April 2016 die Geschäftstätigkeit
aufgenommen. Zweck der Gesellschaft ist es, den MEDION-Konzern bei der Entwicklung
und Beschaffung von Consumer- und Haushalts-Elektronik-Produkten in direkter Nähe
zu den Beschaffungsmärkten zu unterstützen. Zu diesem Zweck wurden Mitarbeiter von einem vorher mit diesen Aufgaben betrauten
Geschäftspartner zum Geschäftsbeginn eingestellt und das Stammkapital der Gesellschaft
von HKD 1.000.000 auf HKD 10.000.000 erhöht. Die MEDION Asia Pacific erbringt ausschließlich
interne Dienstleistungen für den MEDION-Konzern. Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und PersonenAlle Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich
vereinbart und werden zu Preisen erbracht, wie sie auch mit fremden Dritten vereinbart
würden. Darüber hinaus haben sich keine Veränderungen bei den im Bericht der MEDION
AG über das Geschäftsjahr 2015/2016 (1. April 2015 - 31. März 2016) auf den Seiten
160-161 aufgeführten nahe stehenden Unternehmen ergeben. Die vertraglichen Beziehungen
mit nahe stehenden Unternehmen bestehen annähernd unverändert fort, sind aber nach
ihrer Ergebnisauswirkung für den Konzern unwesentlich. Sonstige AngabenDer Aufsichtsrat hielt zum 30. Juni 2016 unverändert zum Vorjahresstichtag keine Aktien.
Der Vorstand hielt zum 30. Juni 2016 unverändert zum Vorjahresstichtag keine Aktien. Prüferische DurchsichtEine prüferische Durchsicht dieser Zwischenmitteilung zum 30. Juni 2016 ist nicht
erfolgt (§ 37w Absatz 1 Satz 6 WpHG). DisclaimerDiese Konzern-Zwischenmitteilung zum 30. Juni 2016 enthält zukunftsgerichtete Aussagen.
Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf bestimmten Annahmen und Erwartungen zum
Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Konzern-Zwischenmitteilung. Sie sind daher mit
Risiken und Ungewissheiten verbunden und die tatsächlichen Ergebnisse werden erheblich
von den in den zukunftsgerichteten Aussagen beschriebenen abweichen können. Eine Vielzahl
dieser Risiken und Ungewissheiten wird von Faktoren bestimmt, die nicht dem Einfluss
von MEDION unterliegen und heute auch nicht sicher abgeschätzt werden können. Dazu
zählen zukünftige Marktbedingungen und wirtschaftliche Entwicklungen, das Verhalten
anderer Marktteilnehmer, das Erreichen erwarteter Kosteneffekte sowie gesetzliche
und politische Entscheidungen. MEDION sieht sich auch nicht dazu verpflichtet, Berichtigungen
dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände
widerzuspiegeln, die nach dem Veröffentlichungsdatum dieser Materialien eingetreten
sind. |
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