MEDION AG

Essen

Halbjahresfinanzbericht 2017/2018

MEDION AG Konzern

Halbjahresfinanzbericht 2017/2018 | 1. April 2017 - 30. September 2017

1 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft ist im dritten Kalenderquartal 2017 von einem stetigen Aufschwung geprägt und auch die Konjunktur hat an Dynamik gewonnen. Wesentliche Impulse sind auf den deutlich positiven Trend bei der Beschäftigungsentwicklung, den Anstieg der privaten Konsumausgaben und die stabile Zunahme der Bruttoanlageinvestitionen zurückzuführen. Somit wird erwartet, dass sich der Aufschwung der deutschen Wirtschaft in den kommenden Jahren bei unverändert günstigen Bedingungen fortsetzen kann. Im Euroraum haben sich die Wachstumserwartungen verbessert und auch die Weltwirtschaft gewinnt - trotz eines leichten Rückgangs der Industrieproduktion - an Fahrt (Pressemitteilung Bundesministerium für Wirtschaft und Energie vom 13. Oktober 2017).

Mit einem Umsatzzuwachs von 2,4 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf knapp € 12,5 Mrd. entwickelte sich der Bereich Consumer Electronics im ersten Kalenderhalbjahr 2017 positiv. Die Segmente Unterhaltungselektronik (+9,1 %) und privat genutzte Telekommunikation (+4,6 %) legten im Umsatz zu, während bei den privat genutzten IT-Produkten ein Rückgang um -9,4 % zu verzeichnen war. Dies betraf insbesondere die Bereiche Desktop-PC, Notebook und Tablet (Pressemitteilung gfu vom 18. August 2017).

Im Bereich der PC-Produkte (Desktop, Notebook und Tablet) ist aktuell noch keine nachhaltige Umkehr des bisher negativen Markttrends erkennbar.

Die Entwicklung des Marktes beim Angebot digitaler Dienstleistungen im MEDION-Berichtssegment Direktgeschäft ist unverändert positiv. Der weiterhin steigenden Nachfrage nach Datenvolumen im Mobilfunk steht jedoch der Preisrückgang bei den Terminierungsentgelten durch die europaweite Deregulierung entgegen. Auch sind die Auswirkungen der seit dem 1. Juli 2017 gesetzlich vorgeschriebenen Ausweispflicht bei der Erstregistrierung von Prepaid Mobilfunkanschlüssen noch nicht vollständig absehbar. Dies bezieht sich bei allen Marktteilnehmern sowohl auf die Kosten der Erstregistrierung als auch auf die Anzahl der Anmeldungen. Der weitere Ausbau des Angebots im Marktsegment digitaler Services und die unverändert zunehmende Nachfrage nach Online-Handelsaktivitäten stärkt insgesamt die Entwicklung im Direktgeschäft.

2 Finanzbericht

ERTRAGSLAGE

scroll

Mio. € % Mio. € %

01.04.2017 - 30.09.2017 01.04.2016 - 30.09.2016
Umsatz 597,3 100,0 646,2 100,0
Materialeinsatz -497,5 -83,3 -536,0 -82,9
Rohertrag 99,8 16,7 110,2 17,1
Personalaufwand -29,1 -4,9 -27,2 -4,2
Sonstige Aufwendungen und Erträge -56,2 -9,4 -71,0 -11,0
Abschreibungen -2,3 -0,4 -1,9 -0,3
EBIT 12,2 2,0 10,1 1,6
Finanzergebnis -0,1 0,0 -0,2 0,0
EBT 12,1 2,0 9,9 1,6
Steuern -2,6 -0,4 -1,6 -0,2
Konzernergebnis 9,5 1,6 8,3 1,4


scroll

Mio. € %

+ /- + /-
Umsatz -48,9 -7,6
Materialeinsatz 38,5 7,2
Rohertrag -10,4 -9,4
Personalaufwand -1,9 -7,0
Sonstige Aufwendungen und Erträge 14,8 20,8
Abschreibungen -0,4 -21,1
EBIT 2,1 20,8
Finanzergebnis 0,1 50,0
EBT 2,2 22,2
Steuern -1,0 -62,5
Konzernergebnis 1,2 14,5



Im Geschäftsbericht zum abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/2017 wurde im Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr 2017/2018 erläutert, dass im reinen MEDION-Geschäft mit einem Umsatzrückgang von bis zu -5 % gerechnet wird, unter Berücksichtigung der Veränderungen im Rahmen der Dienstleistungen für den Lenovo-Konzern insgesamt ein Umsatzrückgang zwischen -10 % und -15 % nicht auszuschließen ist. Insbesondere im Projektgeschäft wurde ein Umsatzrückgang von bis zu -15 % erwartet, der durch das erwartete Umsatzwachstum im Direktgeschäft von bis zu 5 % nicht kompensiert werden kann. Für das EBIT wurde zwar ein Niveau des Vorjahres 2016/2017 für möglich gehalten, aufgrund der Unsicherheiten bei der Umsatzentwicklung als Folge fehlender Innovationen im Multimedia-Bereich und vor allem der Auswirkungen des zum 1. Juli 2017 in Kraft getretenen Anti-Terror-Gesetzes im Mobilfunkbereich konnte aber auch ein EBIT-Rückgang von bis zu -20 % nicht ausgeschlossen werden.

Das erste Geschäftshalbjahr verlief demnach umsatzseitig im Rahmen der Erwartungen, ergebnisseitig hingegen besser als erwartet, was jedoch maßgeblich auf einmalige, teilweise periodenfremde Erträge zurückzuführen ist. Der Konzernumsatz sank von € 646,2 Mio. im Vorjahr um € -48,9 Mio. (-7,6 %) auf € 597,3 Mio. und damit weniger deutlich als für das Gesamtjahr erwartet (bis zu -15 %). Grund für den niedriger als erwartet ausgefallenen Umsatzrückgang sind die Umsätze aus Konzerndienstleistungen für den Lenovo-Konzern, die im abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahr nur um -33,1 % (Erwartung bis zu -90 %) zurückgingen. Ohne die Umsätze aus diesen Konzerndienstleistungen verminderte sich der Umsatz im klassischen MEDION-Geschäft von € 594,0 Mio. auf € 562,4 Mio. (€ -31,6 Mio., -5,3 %). Somit entspricht der Rückgang im klassischen MEDION-Geschäft den Erwartungen (bis zu -5 %).

Deutschland bleibt mit einem Umsatzanteil von 74 % (Vorjahreszeitraum: 72 %) nach wie vor wichtigster Markt, sank jedoch von € 464 Mio. im Vorjahr auf € 438 Mio. Der Umsatz im übrigen Europa sank ebenfalls und verminderte sich von € 98 Mio. auf € 90 Mio., blieb mit 15 % Umsatzanteil jedoch stabil. Der Umsatz außerhalb Europas sank, maßgeblich durch den Rückgang der Konzerndienstleistungen, auf € 69 Mio. nach € 84 Mio. im Vorjahreszeitraum.

UMSÄTZE NACH SEGMENTEN

scroll

Mio. € % Mio. € %

01.04.2017 - 30.09.2017 01.04.2016 - 30.09.2016
Projektgeschäft 179,0 30,0 204,0 31,6
Direktgeschäft 383,4 64,2 390,0 60,3
Konzerndienstleistungen 34,9 5,8 52,2 8,1
Überleitung Konzern 0,0 0,0 0,0 0,0
Umsatz 597,3 100,0 646,2 100,0


scroll

Mio. € %

+ / - + / -
Projektgeschäft -25,0 -12,3
Direktgeschäft -6,6 -1,7
Konzerndienstleistungen -17,3 -33,1
Überleitung Konzern 0,0 -
Umsatz -48,9 -7,6



Der Rückgang des Konzernumsatzes in Höhe von € -48,9 Mio. ist überwiegend durch einen erneuten Umsatzrückgang im Projektgeschäft begründet, welches sich um € -25,0 Mio. von € 204,0 Mio. im Vorjahr auf € 179,0 Mio. verringerte. Dieser Rückgang wiederum ist überwiegend auf einen Rückgang der unter überdurchschnittlichem Preisdruck stehenden Produktbereiche PC und TV zurückzuführen, leicht positiv entwickelte sich das Geschäft mit Smartphones.

Entgegen den Erwartungen, dass das Direktgeschäft den Umsatzrückgang im Projektgeschäft teilweise kompensieren kann, sind im abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahr auch die Umsätze des Direktgeschäftes gesunken. Der Rückgang von € 390,0 Mio. im Vorjahreszeitraum um € -6,6 Mio. (-1,7 %) auf € 383,4 Mio. resultiert im Wesentlichen aus Rückgängen im B2B-Bereich, der wie das Projektgeschäft vom Preisdruck im Produktbereich PC gekennzeichnet ist.

Die Konzerndienstleistungen gingen entgegen den Erwartungen von bis zu -90 % nur um -33,1 % (€ -17,3 Mio.) von € 52,2 Mio. auf € 34,9 Mio. zurück. Hierin sind jedoch mit € 5,9 Mio. Erlöse aus dem Rückverkauf von Servicematerialien und Lagerbereinigungen im Rahmen der Änderungen in den Abrechnungsprozessen von Dienstleistungen im Bereich des Kundenservice für Lenovo enthalten. Ohne diese beträgt der Rückgang der operativen Dienstleistungsumsätze € -23,2 Mio. (-44 %). Grund für den geringeren Rückgang sind zeitliche Verschiebungen im Rahmen der geplanten Änderungen in den Abrechnungsprozessen.

Der erwirtschaftete Rohertrag verminderte sich von € 110,2 Mio. im Vorjahr auf € 99,8 Mio., die Rohertragsquote ermäßigte sich von 17,1 % im Vorjahr auf 16,7 %. Dieses resultiert aus dem Rückgang der Konzerndienstleistungen mit überdurchschnittlichen Roherträgen. Durch den gestiegenen Umsatzanteil des Direktgeschäftes am Gesamtumsatz konnte der Rohertrag im klassischen MEDION-Geschäft dagegen von 14,3 % im Vorjahr auf 15,9 % gesteigert werden.

Der Personalaufwand erhöhte sich von € 27,2 Mio. im Vorjahr auf € 29,1 Mio. als Folge des Ausbaus des Direktgeschäftes.

Ebenfalls begründet durch den Ausbau des Direktgeschäftes und den damit zusammenhängenden Investitionen stiegen die Abschreibungen von € 1,9 Mio. im Vorjahr auf € 2,3 Mio.

Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Aufwendungen und Erträgen liegt mit € 56,2 Mio. um € 14,8 Mio. unter dem Vorjahreswert (€ 71,0 Mio.).

SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGEN UND ERTRÄGE

scroll

Mio. € Mio. € Mio. € %

01.04.2017 - 30.09.2017 01.04.2016 -30.09.2016 + / -
Sonstige betriebliche Aufwendungen



Vertriebsaufwendungen -41,3 -58,2 16,9 29,0
davon Marketing -14,4 -16,4 2,0 12,2
davon Kundenservice -16,6 -31,6 15,0 47,5
davon Sonstiges -10,3 -10,2 -0,1 -1,0
Verwaltungsaufwendungen -13,9 -13,5 -0,4 -3,0
Betriebsaufwendungen -1,7 -1,9 0,2 10,5
Übrige -0,7 -0,6 -0,1 -16,7

-57,6 -74,2 16,6 22,4
Sonstige betriebliche Erträge 1,4 3,2 -1,8 -56,3
Saldo -56,2 -71,0 14,8 20,8


Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich von € 74,2 Mio. im Vorjahreszeitraum um € -16,6 Mio. auf € 57,6 Mio. Von diesem Gesamtrückgang entfallen € 16,9 Mio. auf die Vertriebsaufwendungen. Hier minderten sich die Aufwendungen für den Kundenservice um € -15,0 Mio. von € 31,6 Mio. im Vorjahr auf € 16,6 Mio. (-47,5 %), hauptsächlich im Rahmen der Reduzierung der Dienstleistungen für den Lenovo-Konzern. Darüber hinaus konnten die Aufwendungen für Marketing leicht von € 16,4 Mio. im Vorjahr auf € 14,4 Mio. im Berichtszeitraum vermindert werden.

Die verbleibenden Verwaltungs-, Betriebs- und übrigen Aufwendungen blieben mit insgesamt € 16,3 Mio. auf Vorjahresniveau (€ 16,0 Mio.). Dabei stehen niedrigeren Instandhaltungsaufwendungen innerhalb der Betriebsaufwendungen leicht höhere Aufwendungen für IT in den Verwaltungsaufwendungen gegenüber.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge von € 3,2 Mio. um € -1,8 Mio. auf € 1,4 Mio. resultiert überwiegend aus geringeren Auflösungen von Rückstellungen.

EBIT NACH SEGMENTEN

scroll

Mio. € % Mio. € %

01.04.2017 - 30.09.2017
01.04.2016 - 30.09.2016
Projektgeschäft -1,0 -8,2 0,4 4,0
Direktgeschäft 12,7 104,1 8,6 85,1
Konzerndienstleistungen 0,5 4,1 1,1 10,9
Überleitung Konzern 0,0 0,0 0,0 0,0
EBIT 12,2 100,0 10,1
100,0


scroll

Mio. € %

+ / - + / -
Projektgeschäft -1,4 < -100,0
Direktgeschäft 4,1 47,7
Konzerndienstleistungen -0,6 -54,5
Überleitung Konzern 0,0 -
EBIT 2,1 20,8



Im Projektgeschäft entwickelte sich das EBIT plangemäß. Aufgrund des erwarteten Umsatzrückgangs konnten die erwirtschafteten Roherträge die nachlaufenden Aufwendungen nicht mehr vollständig decken. Insbesondere im Multimedia-Bereich bedürfen die klassischen Projektgeschäftsstrukturen gewisser Skalenvorteile, die sich mit Umsatzerlösen in der Größenordnung des abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahres nicht realisieren lassen. Die Auswirkungen des marktseitigen Preisdrucks in diesem Segment, verbunden mit der Tatsache, dass im ersten Kalenderhalbjahr grundsätzlich höhere Retouren aus dem vorhergehenden, für das Projektgeschäft stärkeren Winterhalbjahr vereinnahmt werden, haben zu einem negativen EBIT im Projektgeschäft von € -1,0 Mio. geführt.

Durch den stetigen Ausbau und die Optimierung des Direktgeschäftes erhöhte sich das EBIT in diesem Segment trotz leichten Umsatzrückgangs (-1,7 %) erneut und stieg von € 8,6 Mio. auf € 12,7 Mio.

Das mit den für den Lenovo-Konzern erbrachten Dienstleistungen erwirtschaftete EBIT verminderte sich von € 1,1 Mio. um € -0,6 Mio. auf € 0,5 Mio. Dieses resultiert sowohl aus den verminderten operativen Dienstleistungsumsätzen als auch aus zeitlichen Verschiebungen von Aufwendungen und Erträgen im Rahmen der Prozessänderungen.

Das insgesamt erwirtschaftete EBIT in Höhe von € 12,2 Mio. liegt um € 2,1 Mio. über dem vergleichbaren Vorjahreswert von € 10,1 Mio. Dieser Anstieg liegt mit rund +21 % zwar deutlich über den Erwartungen für das gesamte Geschäftsjahr, allerdings sind hier einmalige, teilweise periodenfremde Erträge in Höhe von € 1,7 Mio. enthalten, die überwiegend dem Projektgeschäft zuzuordnen sind.

Das Finanzergebnis ist nach wie vor aufgrund des allgemeinen Zinsniveaus und der Wiederaufnahme des ABS-Programms im Geschäftsjahr 2015/2016 leicht negativ und liegt mit € -0,1 Mio. auf Vorjahresniveau (€ -0,2 Mio.).

Der Steueraufwand erhöhte sich als Folge des gestiegenen Ergebnisses im ersten Geschäftshalbjahr von € 1,6 Mio. im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf € 2,6 Mio. im abgelaufenen ersten Geschäftshalbjahr.

Insgesamt konnte MEDION somit im ersten Geschäftshalbjahr 2017/2018 trotz rückläufigen Umsatzvolumens das Konzernergebnis von € 8,3 Mio. im Vorjahreszeitraum auf € 9,5 Mio. (+14,5 %) steigern.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

scroll

Mio.€ % Mio.€ % Mio.€ %

30.09.2017 31.03.2017 +/-
Sachanlagen 23,5 3,2 23,3 3,1 0,2 0,9
Immaterielle Vermögenswerte 6,3 0,8 6,2 0,8 0,1 1,6
Sonstige langfristige Vermögenswerte 0,5 0,1 0,5 0,1 0,0 0,0
Aktive latente Steuern 4,4 0,6 3,9 0,5 0,5 12,8
Langfristige Vermögenswerte 34,7 4,7 33,9 4,5 0,8 2,4
Vorräte 215,3 29,1 172,5 23,1 42,8 24,8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 154,2 20,8 171,4 23,0 -17,2 -10,0
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 192,3 26,0 211,7 28,5 -19,4 -9,2
davon: Bereitstellung aus liquiden Mitteln 130,0 17,6 140,0 18,8 -10,0 -7,1
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 41,9 5,6 54,7 7,3 -12,8 -23,4
Zahlungsmittel / -äquivalente 102,3 13,8 101,3 13,6 1,0 1,0
Kurzfristige Vermögenswerte 706,0 95,3 711,6 95,5 -5,6 -0,8
Summe Aktiva 740,7 100,0 745,5 100,0 -4,8 -0,6
Eigenkapital
430,3 58,1
422,3 56,6 8,0 1,9
abzgl. erworbener eigener Aktien -46,4 -6,3 -46,4 -6,2 0,0 0,0
Bilanzielles Eigenkapital (IFRS) 383,9 51,8 375,9 50,4 8,0 2,1
Langfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 11,0 1,5 11,0 1,5 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 128,8 17,4 122,4 16,4 6,4 5,2
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1,2 0,2 23,9 3,2 -22,7 -95,0
davon: Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung 0,0 0,0 20,1 2,7 -20,1 -100,0
Steuerrückstellungen 1,7 0,2 2,4 0,3 -0,7 -29,2
Sonstige Rückstellungen 126,3 17,1 125,0 16,8 1,3 1,0
Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten 87,8 11,9 84,9 11,4 2,9 3,4
Kurzfristige Rückstellungen und Verbindlichkeiten 345,8 46,7 358,6 48,1 -12,8 -3,6
Summe Passiva 740,7 100,0 745,5 100,0 -4,8 -0,6


Die Bilanzsumme des MEDION-Konzerns liegt mit € 740,7 Mio. auf Niveau des Konzernabschlusses zum 31. März 2017 (€ 745,5 Mio.). Auf der Aktivseite gab es dabei leichte Verschiebungen im Rahmen saisonaler Entwicklungen.

Die Vorräte stiegen aufgrund des bevorstehenden umsatzstarken Weihnachtsquartals von € 172,5 Mio. zum 31. März 2017 um € 42,8 Mio. auf € 215,3 Mio. zum 30. September 2017. Dem steht ein Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des bezüglich des Projektgeschäftes umsatzschwächeren Sommerquartals und des Ostergeschäftes zum 31. März 2017 von € 171,4 Mio. um € -17,2 Mio. auf € 154,2 Mio. gegenüber. Zusammenhängend mit dem Anstieg der Vorräte erhöhten sich auch geringfügig die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von € 122,4 Mio. um € 6,4 Mio. auf € 128,8 Mio. Ohne Berücksichtigung der Beziehungen zu verbundenen Unternehmen ergibt sich somit eine Erhöhung des Working Capital von € 221,5 Mio. zum 31. März 2017 um € 19,2 Mio. auf € 240,7 Mio.

Der Rückgang der sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte von € 54,7 Mio. auf € 41,9 Mio. (€ -12,8 Mio.) resultiert im Wesentlichen aus Lieferantengutschriften.

Trotz des anstehenden Weihnachtsquartals und damit beginnender Bevorratung verminderte sich, unter Berücksichtigung der innerhalb des Lenovo-Konzerns bereitgestellten Liquidität, die insgesamt zur Verfügung stehende Liquidität nur leicht von € 241,3 Mio. zum 31. März 2017 auf € 232,3 Mio.

Das Eigenkapital zum 30. September 2017 liegt mit € 383,9 Mio. auf Vorjahresniveau (€ 381,8 Mio.) und hat sich gegenüber dem Stand zum 31. März 2017 (€ 375,9 Mio.) um € 8,0 Mio. erhöht. Die Eigenkapitalquote stieg entsprechend gegenüber dem 31. März 2017 (50,4 %) um +1,4 %-Punkte und liegt mit 51,8 % weiterhin über 50 %.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben sich zum 30. September 2017 (31. März 2017: € 23,9 Mio.) um € -22,7 Mio. aufgrund der Gewinnabführung (€ -20,1 Mio.) auf € 1,2 Mio. vermindert.

Die sonstigen Rückstellungen sind mit € 126,3 Mio. gegenüber dem Jahresabschluss zum 31. März 2017 (€ 125,0 Mio.) nahezu unverändert. Die wesentlichen Posten betreffen Rückstellungen für Lizenzen und Schutzrechte (€ 52,1 Mio.; 31. März 2017: € 50,4 Mio.) und Gewährleistungsverpflichtungen (€ 38,0 Mio.; 31. März 2017: € 36,5 Mio.).

Die übrigen kurzfristigen Verbindlichkeiten (€ 87,8 Mio.; 31. März 2017: € 84,9 Mio.) betreffen fast ausschließlich Verbindlichkeiten aus dem ABS-Programm.

3 Chancen- und Risikobericht

Nach Einschätzung des MEDION-Vorstandes haben sich Chancen und Risiken des MEDION-Konzerns im Berichtszeitraum 1. April 2017 bis 30. September 2017 gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2016/2017 auf den Seiten 68-80 nicht verändert. Im Geschäftsbericht findet sich auch eine Erläuterung hinsichtlich der Maßnahmen, die zur Risikobewältigung eingesetzt wurden und weiterhin eingesetzt werden. Daher sind nach Einschätzung des Vorstandes zum gegenwärtigen Zeitpunkt und für die absehbare Zukunft keine Risiken erkennbar, die den Bestand des Unternehmens gefährden können.

4 Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Halbjahresende (1. April 2017 - 30. September 2017)

Ereignisse nach dem 30. September 2017, die auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentliche Auswirkungen haben, sind nicht eingetreten.

5 Ausblick

MEDION wird sich im Konzernverbund mit Lenovo als führender deutscher Anbieter von Consumer-Electronics-Produkten und digitalen Dienstleistungsangeboten weiterentwickeln. Bei der Vermarktung von Consumer-Electronics-Produkten werden sich die Diversifizierungen der Vertriebswege in den klassischen Consumer-Electronics-Fachhandel, Selbstbedienungs- und Discountermärkte sowie den E-Commerce über das Internet auch weiterhin fortsetzen. Der Prognosebericht für das laufende Geschäftsjahr ist gegenüber den Angaben im Geschäftsbericht 2016/2017 auf den Seiten 57-68 im Wesentlichen unverändert, in Teilbereichen lassen sich jedoch genauere Prognosen ableiten.

Aufgrund der erwarteten Umsatzrückgänge im Bereich der Konzerndienstleistungen und im Projektgeschäft, die voraussichtlich nicht vollständig durch das Direktgeschäft kompensiert werden können, rechnet MEDION weiterhin insgesamt mit einem Umsatzrückgang von bis zu -10 %. Aufgrund der anhaltend schwierigen Marktsituation im Multimedia-Bereich und der Unsicherheit bezüglich der Auswirkungen des Anti-Terror-Gesetzes auf das Mobilfunkgeschäft kann jedoch auch ein höherer Umsatzrückgang von bis zu -15 % nach wie vor nicht ausgeschlossen werden. Bezogen auf das reine MEDION-Geschäft ohne Dienstleistungen für den Lenovo-Konzern bedeutet dieses einen Umsatzrückgang von bis zu -5 %. Bei anhaltend steigender Wettbewerbsintensität im Onlinehandel und daraus erwachsenden notwendigen Maßnahmen kann im MEDION-eigenen Kerngeschäft auch ein leicht höherer Umsatzrückgang als -5 % nicht ausgeschlossen werden.

Da MEDION durch sein straffes Kostenmanagement der letzten Jahre bereits den Anteil der variablen Kosten gesenkt hat und hier nur noch in geringem Umfang Einsparungen vornehmen kann, wird der zunehmende Preisverfall auf der Verkaufsseite im Projektgeschäft nach wie vor einen überproportionalen Ergebnisdruck begründen. Insbesondere im PC- und Tablet-PC-Geschäft wird im anstehenden Weihnachstquartal mit weiter steigendem Preisdruck gerechnet. Insofern wird im Projektgeschäft aufgrund der zuvor erläuterten Umsatzrisiken auch im zweiten, für das Projektgeschäft üblicherweise stärkeren Geschäftshalbjahr, ein negatives EBIT nicht ausgeschlossen. Aufgrund des geringen Anteils variabler Kosten können weitere Kostensenkungsmaßnahmen einen möglichen EBIT-Rückgang im Projektgeschäft nicht kurzfristig kompensieren.

Im Direktgeschäft werden zwar Skalenvorteile wie in Vorjahren erwartet, aber auch hier wird ein steigender Preisdruck, insbesondere im Telekommunikationsgeschäft, möglicherweise nicht zu einer höheren Rentabilität insgesamt führen können. Hinzu kommen nach wie vor noch nicht in Gänze abschätzbare Auswirkungen der Verschärfung des Anti-Terror-Gesetzes zum 1. Juli 2017 im Bereich der Telekommunikationsdienstleistungen. Für neue digitale Dienstleistungen und Vertriebskanäle wird darüber hinaus weiterhin geplant, mögliche erwirtschaftete Überschüsse direkt in den weiteren Auf- und Ausbau reinvestieren zu müssen, was, wie bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016/2017, zu höheren Aufwendungen für Marketing, IT und Beratungsdienstleistungen führen kann.

Aufgrund der positiven EBIT-Entwicklung im ersten Geschäftshalbjahr wird ein möglicher Rückgang des operativen Ergebnisses von bis zu -20 %, wie noch im Ausblick des Geschäftsberichtes zum 31. März 2017 beschrieben, trotz des erwarteten Umsatzrückganges insgesamt jedoch nicht mehr erwartet, wenn auch noch nicht gänzlich ausgeschlossen. Vielmehr wird ein EBIT-Rückgang von nur noch bis zu -10 % für möglich gehalten.

Disclaimer

Dieser Konzern-Halbjahresfinanzbericht zum 30. September 2017 enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Solche vorausschauenden Aussagen beruhen auf bestimmten Annahmen und Erwartungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieses Konzern-Halbjahresfinanzberichtes zum 30. September 2017. Sie sind daher mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und die tatsächlichen Ergebnisse können erheblich von den in den zukunftsgerichteten Aussagen beschriebenen abweichen. Eine Vielzahl dieser Risiken und Ungewissheiten wird von Faktoren bestimmt, die nicht dem Einfluss von MEDION unterliegen und heute auch nicht sicher abgeschätzt werden können. Dazu zählen zukünftige Marktbedingungen und wirtschaftliche Entwicklungen, das Verhalten anderer Marktteilnehmer, das Erreichen erwarteter Kosteneffekte sowie gesetzliche und politische Entscheidungen. MEDION sieht sich auch nicht dazu verpflichtet, Berichtigungen dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände widerzuspiegeln, die nach dem Veröffentlichungsdatum dieser Materialien eingetreten sind.

VERKÜRZTE KONZERNGEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

scroll

2017/2018 2016/2017 2017/2018 2016/2017

01.04. - 30.09. 01.07. - 30.09.
1. Umsatzerlöse 597.343 646.248 301.761 332.253
2. Sonstige betriebliche Erträge 1.393 3.167 765 808
3. Materialaufwand -497.540 -536.047 -250.971 -276.293
4. Personalaufwand -29.128 -27.209 -14.402 -13.958
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -2.336 -1.890 -1.246 -1.023
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen -57.515 -74.119 -28.684 -36.918
7. Betriebsergebnis (EBIT) 12.217 10.150 7.223 4.869
8. Finanzierungserträge 223 191 109 78
9. Finanzierungsaufwendungen -326 -430 -168 -232
10. Ergebnis vor Steuern (EBT) 12.114 9.911 7.164 4.715
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -2.568 -1.638 -1.626 -668
12. Konzernergebnis 9.546 8.273 5.538 4.047
Ergebnis je Aktie in € (unverwässert) 0,21 0,19 0,12 0,09
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (unverwässert) 44.681.430 44.681.430 44.681.430 44.681.430
Ergebnis je Aktie in € (verwässert) 0,21 0,19 0,12 0,09
Durchschnittlich im Umlauf befindliche Aktien (verwässert) 44.681.430 44.681.430 44.681.430 44.681.430


KONZERNGESAMTERGEBNISRECHNUNG

scroll

2017/2018 2016/2017 2017/2018 2016/2017

01.04. - 30.09. 01.07. - 30.09.
1. Konzernergebnis 9.546 8.273 5.538 4.047
2. Veränderung des Konsolidierungskreises - -5 - -
3. Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden



+/- Währungsumrechnungsdifferenzen -868 -48 -239 -5
+/- Überschuss / Fehlbetrag aus Cashflow-Hedges -927 3.395 1.515 -859
+/- Latente Steuern aus Cashflow-Hedges 299 -1.096 -489 277
4. = sonstiges Ergebnis, nach Steuern -1.496 2.251 787 -587
5. Gesamtergebnis, nach Steuern 8.050 10.519 6.325 3.460


VERKÜRZTE KONZERNKAPITALFLUSSRECHNUNG

scroll


2017/2018 2016/2017
Werte in T€ 01.04. - 30.09.
1. Betriebsergebnis (EBIT) 12.217 10.150
2. +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf
immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
2.335 1.890
3. +/- Zunahme / Abnahme der Pensionsrückstellungen 360 360

Brutto Cashflow 14.912 12.400
4. -/+ Abnahme / Zunahme der übrigen Rückstellungen 1.287 -30.415
5. -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Vermögenswerten -30 -3
6. -/+ Zunahme / Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 8.200 37.583
7. -/+ Abnahme / Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 4.749 13.820
8. +/- Ein- / Auszahlungen für Ertragsteuern (Saldo) -5.277 -1.389
9. = Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 8) 23.841 31.996
10. + Einzahlungen aus Abgängen von Vermögenswerten 32 29
11. - Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -2.644 -2.903
12. = Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 10 und 11) -2.612 -2.874
13. +/- Saldo aus ABS-Transaktionen 853 4.608
14. - Auszahlung für Gewinnabführung Vorjahre -20.114 -20.468
15. + Einzahlungen aus Zinsen 185 180
16. - Auszahlungen für Zinsen -341 -443
17. = Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 13 bis 16) -19.417 -16.123
18. Zahlungswirksame Änderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 9, 12, 17) 1.812 12.999
19. +/- Wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds -829 -53
20. + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 101.299 53.662
21. = Finanzmittelfonds am Ende der Periode Summe aus 18 bis 20) 102.282 66.608


VERKÜRZTE KONZERNBILANZ

Aktiva

scroll
Werte in T€ 30.09.2017 31.03.2017 30.09.2016
Langfristige Vermögenswerte


Sachanlagen 23.435 23.343 23.331
Immaterielle Vermögenswerte 6.305 6.155 5.546
Beteiligungen 56 31 31
Ertragsteuererstattungsansprüche - - 294
Sonstige langfristige Vermögenswerte 462 489 462
Aktive latente Steuern 4.444 3.889 3.968
Langfristige Vermögenswerte, gesamt 34.702 33.907 33.632
Kurzfristige Vermögenswerte


Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 154.221 171.441 170.541
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 192.345
211.697
146.423
davon: Bereitstellung aus liquiden Mitteln 130.024 140.022 100.016
Vorräte 215.347 172.546 270.079
Ertragsteuererstattungsansprüche 4.028 1.133 950
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 37.742 53.490 51.606
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 102.282 101.299 66.608
Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt 705.965 711.606 706.207
Aktiva, gesamt 740.667 745.513 739.839


Passiva

scroll
Werte in T€ 30.09.2017 31.03.2017 30.09.2016
Eigenkapital


Gezeichnetes Kapital 48.418 48.418 48.418
- davon auf Stammaktien entfallend: T€ 48.418


Kapitalrücklage 142.068 142.068 142.068
Eigene Aktien -46.358 -46.358 -46.358
Gewinnrücklagen 241.259 231.713 237.792
Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals -1.440 56 -138
Eigenkapital, gesamt 383.947 375.897 381.782
Langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen


Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 1.572 1.797 -
Passive latente Steuern 21 152 145
Pensionsrückstellungen 9.419 9.060 8.408
Langfristige Verbindlichkeiten, gesamt 11.012 11.009 8.553
Kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen


Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 128.772 122.408 132.314
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
1.150 23.910 -
davon: Verbindlichkeiten aus Gewinnabführung - 20.114 -

Steuerrückstellungen
1.712 2.354 2.262
Sonstige Rückstellungen 126.300 125.013 127.148
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 87.774 84.922 87.780
Kurzfristige Verbindlichkeiten, gesamt 345.708 358.607 349.504
Passiva, gesamt 740.667 745.513 739.839


VERKÜRZTER SEGMENTBERICHT

scroll
01.04. - 30.09
Konzerndienstleistungen Direktgeschäft
Werte in T€
01.04.2017 - 30.09.2017
01.04.2016 - 30.09.2016 01.04.2017 - 30.09.2017 01.04.2016 - 30.09.2016 01.04.2017 - 30.09.2017 01.04.2016 - 30.09.2016
Gesamtumsätze 179.014 203.985 34.924 52.271 383.405 389.992
EBIT -1.033 377 474 1.155 12.776 8.618
Abschreibungen auf Anlagevermögen
397 395 - - 1.938 1.495
Finanzergebnis - -18 -3 -22 -100 -199
Steuern
- -61 -92 -186 -2.476 -1.391
Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge
131 143 - - 229 217
Brutto Cashflow - 505 915 474 1.155 14.943 10.330
Investitionen
528 1.487 - - 2.116 1.416


scroll
01.04. - 30.09 Überleitung Konzern Konzern
Werte in T€ 01.04.2017 - 30.09.2017 01.04.2016 - 30.09.2016 01.04.2017 - 30.09.2017 01.04.2016 - 30.09.2016
Gesamtumsätze - - 597.343 646.248
EBIT - - 12.217 10.150
Abschreibungen auf Anlagevermögen - - 2.335 1.890
Finanzergebnis - - -103 -239
Steuern - - -2.568 -1.638
Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen und
Erträge
- - 360 360
Brutto Cashflow - - 14.912 12.400
Investitionen - - 2.644 2.903


scroll
01.07. - 30.09
Konzerndienstleistungen Direktgeschäft
Werte in T€ 01.07.2017 - 30.09.2017 01.07.2016 - 30.09.2016 01.07.2017 - 30.09.2017 01.07.2016 - 30.09.2016 01.07.2017 - 30.09.2017 01.07.2016 - 30.09.2016
Gesamtumsätze
93.260 96.618 13.111 27.839 195.390 207.796
EBIT
-142 71 242 595 7.123 4.204
Abschreibungen auf Anlagevermögen
198 193 - - 1.048 830
Finanzergebnis
- -10 -2 -15 -57 -129
Steuern
- -5 -55 -84 -1.571 -580
Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge
65 67

115 113
Brutto Cashflow 121 331 242 595 8.286 5.147


scroll
01.07. - 30.09 Überleitung Konzern Konzern
Werte in T€ 01.07.2017 - 30.09.2017 01.07.2016 - 30.09.2016 01.07.2017 - 30.09.2017 01.07.2016 - 30.09.2016
Gesamtumsätze - - 301.761 332.253
EBIT - - 7.223 4.870
Abschreibungen auf Anlagevermögen - - 1.246 1.023
Finanzergebnis - - -59 -154
Steuern - - -1.626 -668
Sonstige zahlungswirksame Aufwendungen und Erträge

180 180
Brutto Cashflow - - 8.649 6.073



VERKÜRZTE ENTWICKLUNG DES KONZERNEIGENKAPITALS


scroll





Gesamtergebnis






Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden

Aktien im Umlauf (Anzahl) Gezeichnetes-Kapital Kapitalrücklage Eigene Aktien Andere Gewinnrücklagen / Bilanzgewinn Marktbewertung von Finanzinstrumenten
Stand 1. April 2016 44.681.430 48.418 142.068 -46.358 229.524 -1.866
Veränderung des Konsolidierungskreises - - - - -5 -
Sonstiges Ergebnis nach Steuern - - - - - 2.299
Konzernergebnis - - - - 8.273 -
Stand 30. September 2016 44.681.430 48.418 142.068 -46.358 237.792 433
Stand 1. April 2017 44.681.430 48.418 142.068 -46.358 231.713 190
Veränderung des Konsolidierungskreises - - - - - -
Sonstiges Ergebnis nach Steuern - - - - - -628
Konzernergebnis - - - - 9.546 -
Stand 30. September 2017 44.681.430 48.418 142.068 -46.358 241.259 -438


scroll

Gesamtergebnis


Sonstige Bestandteile des Eigenkapitals Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden

Währungsumrechnungsdifferenzen Gesamt
Stand 1. April 2016 -523 371.263
Veränderung des Konsolidierungskreises - -5
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -48 2.251
Konzernergebnis - 8.273
Stand 30. September 2016 -571 381.782
Stand 1. April 2017 -134 375.897
Veränderung des Konsolidierungskreises - -
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -868 -1.496
Konzernergebnis - 9.546
Stand 30. September 2017 -1.002 383.947


6 Erläuternde Angaben

Information zum Unternehmen

Die MEDION AG als Muttergesellschaft des MEDION-Konzerns ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft nach deutschem Recht und hat ihren Sitz in Essen, Deutschland. Die Aktien der Gesellschaft werden öffentlich gehandelt. Die Hauptaktivitäten der Gesellschaft und ihrer Tochterunternehmen ("Konzern") sowie die Grundlagen des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages zwischen der MEDION AG und der Lenovo Germany Holding GmbH werden unter Punkt 4.1.1 ab Seite 25 im Bericht der MEDION AG über das Geschäftsjahr 2016/2017 beschrieben.

Grundlage der Aufstellung des Abschlusses und Änderung von Rechnungslegungsmethoden

Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss für das zum 30. September 2017 endende Halbjahr wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" aufgestellt.

Der verkürzte Konzern-Zwischenabschluss enthält nicht alle für einen Konzernabschluss zum Geschäftsjahresende erforderlichen Informationen und Angaben und ist daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. März 2017 zu lesen.

Für die Aufstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses wurden die für die Aufstellung des Konzernabschlusses zum 31. März 2017 angewandten Rechnungslegungsmethoden unverändert übernommen.

Im Berichtszeitraum wurden keine neuen oder geänderten veröffentlichten, aber noch nicht verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen, vom Konzern vorzeitig angewandt.

Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Alle Geschäftsbeziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen sind vertraglich vereinbart und werden zu Preisen erbracht, wie sie auch mit fremden Dritten vereinbart würden. Darüber hinaus haben sich keine Veränderungen bei den im Bericht der MEDION AG über das Geschäftsjahr 2016/2017 (1. April 2016 - 31. März 2017) auf den Seiten 154-156 aufgeführten nahe stehenden Unternehmen ergeben. Die vertraglichen Beziehungen mit nahe stehenden Unternehmen bestehen annähernd unverändert fort, sind aber nach ihrer Ergebnisauswirkung für den Konzern unwesentlich.

Sonstige Angaben

Der Aufsichtsrat hielt zum 30. September 2017 unverändert zum Vorjahresstichtag keine Aktien. Der Vorstand hielt zum 30. September 2017 unverändert zum Vorjahresstichtag keine Aktien.

Prüferische Durchsicht

Eine prüferische Durchsicht dieses Halbjahresfinanzberichtes zum 30. September 2017 ist nicht erfolgt (§ 37w Absatz 1 Satz 6 WpHG).

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.


Essen, 10. November 2017