Medios AG

Berlin

Halbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025

Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2025

Kennzahlen (IFRS)

H1 2025 H1 2024 ∆ in %
Umsatzerlöse Tsd. € 991.719 907.261 9,3
Arzneimittelversorgung Tsd. € 800.109 787.930 1,5
Patientenindividuelle Therapien Tsd. € 110.229 107.517 2,5
International Business Tsd. € 81.144 11.584 >100
Services Tsd. € 237 230 2,8
EBITDA Tsd. € 42.196 24.562 71,8
Marge (in % der Umsatzerlöse) % 4,3 2,7 1,6 PP
EBITDA, bereinigt um Sondereffekte1 Tsd. € 46.331 31.133 48,8
Marge (in % der Umsatzerlöse) % 4,7 3,4 1,3 PP
Arzneimittelversorgung Tsd. € 26.375 22.859 15,4
Patientenindividuelle Therapien Tsd. € 12.060 10.880 10,8
International Business 13.828 2.687 >100
Services Tsd. € -5.932 -5.293 12,1
EBIT Tsd. € 23.362 12.621 85,1
Marge (in % der Umsatzerlöse) % 2,4 1,4 1,0 PP
Konzernergebnis nach Ertragsteuern Tsd. € 12.684 6.407 98,0
Ergebnis je Aktie
Unverwässert 0,50 0,27 85,2
Verwässert 0,50 0,27 85,2
Ergebnis je Aktie adjustiert2 0,96 0,72 34,1
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit Tsd. € 23.365 34.041 -31,4
Investitionen (CapEx) Tsd. € -2.884 -1.784 61,7
Free Cashflow (vor M&A)3 Tsd. € 20.481 32.257 -36,5
Cashflow aus Investitionstätigkeit Tsd. € -915 -219.855 -99,6
Mitarbeiter zum 30.06. Anzahl 1.006 1.011 -0,5
Mitarbeiter4 (Durchschnitt) Anzahl 981 698 40,5
30. Juni 2025 31. Dez. 2024
Bilanzsumme Tsd. € 918.091 934.357
Eigenkapital Tsd. € 523.297 510.192 4,1
Eigenkapitalquote % 57,0 54,6 2,4 PP
H1 2025 H1 2024 ∆ in %
1 Sondereffekte Tsd. € 4.135 6.572 -37,1
Aufwendungen aus Aktienoptionen Tsd. € 421 554 -24,0
Sonstiger Aufwand M&A Tsd. € 15 2.135 -99,3
ERP-Einführungskosten Tsd. € 2.401 548 >100
Einmalige Sonderaufwendungen im Rahmen des Vorstandswechsels 1.298 0 n/a
Performanceabhängige Aufwendungen zur Übernahme von
Herstellvolumina
Tsd. € 0 3.335 -100
H1 2025 H1 2024 ∆ in %
2 Ergebnis je Aktie adjustiert
Ergebnis nach Steuern Tsd. € 12.684 6.407 98,6
Sondereffekte1 Tsd. € 4.135 6.572 58,9
Akquisitionsbezogene PPA5-Abschreibungen Tsd. € 12.149 7.753 56,7
Anpassung Steuern auf Bereinigungen Tsd. € -4.527 -3.523 28,5
Bereinigtes Ergebnis nach Steuern Tsd. € 24.441 17.210 42,3
Gewichtete durchschnittliche Anzahl an Aktien Anzahl 25.506.000 24.038.000 6,1
Ergebnis je Aktie bereinigt um Sondereffekte 0,96 0,72 34,1

3 Berechnet sich aus dem Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit abzüglich Investitionen (CapEx)
4 Mitarbeiter ohne Vorstand, Geschäftsführer und Auszubildende
5 PPA: Purchase Price Allocation, Kaufpreisallokation

Highlights

WACHSTUMSTEMPO IM ERSTEN HALBJAHR 2025 BESCHLEUNIGT

Umsatzsteigerung im ersten Halbjahr um 9,3 % auf 991,7 Mio. €

Dynamisches Wachstum im zweiten Quartal mit einem Umsatzplus von 12,4 %

Alle Geschäftsbereiche trugen zum Wachstum bei

ÜBERPROPORTIONALE ERGEBNISSTEIGERUNG

Erneut überproportionaler Anstieg des EBITDA pre um 48,8 % auf 46,3 Mio. €

Organisches EBITDA pre wächst zweistellig

EBITDA-pre-Marge deutlich um 1,3 Prozentpunkte auf 4,7 % verbessert

Ergebnis je Aktie auf 0,50 € nahezu verdoppelt

ÖFFENTLICHES AKTIENRÜCKKAUFANGEBOT ERFOLGREICH ABGESCHLOSSEN

Öffentliches Rückkaufangebot im Zeitraum vom 18. Juni 2025 bis zum 8. Juli 2025

1.000.000 Medios-Stückaktien (ca. 3,92 % des aktuellen Grundkapitals) zu einem Preis von 12,50 € erworben

Konzernzwischenlagebericht zum 30. Juni 2025

WESENTLICHE EREIGNISSE IM ERSTEN HALBJAHR

Fortsetzung der positiven Geschäftsentwicklung

Aufgrund des dynamischen Wachstums im zweiten Quartal 2025 stiegen die Umsatzerlöse von Medios im ersten Halbjahr um 9,3 % auf 991,7 Mio. €. Alle Geschäftsbereiche trugen zum Wachstum bei. Das EBITDA pre erhöhte sich erneut überproportional um 48,8 % auf 46,3 Mio. € (Vorjahr: 31,1 Mio. €). Dabei stieg das organische EBITDA pre um 12,3 %. Die EBITDA-pre-Marge verbesserte sich infolgedessen ebenfalls deutlich um 1,3 Prozentpunkte auf 4,7 % (Vorjahr: 3,4 %). Das Konzernergebnis nach Ertragssteuern verdoppelte sich auf 12,7 Mio. € (Vorjahr: 6,4 Mio. €). Entsprechend erreichte das Ergebnis je Aktie (EPS) 0,50 € - ein Plus von 85,2 % (Vorjahr: 0,27 €).

Hauptversammlung 2025 der Medios AG: Zustimmung der Aktionäre zu sämtlichen Beschlussvorschlägen

Die Aktionäre von Medios haben auf der ordentlichen Hauptversammlung am 27. Mai 2025 allen Beschlussvorschlägen von Vorstand und Aufsichtsrat mit großer Mehrheit zugestimmt. Insgesamt waren rund 56 % des stimmberechtigten Grundkapitals vertreten. Die Hauptversammlung fand in diesem Jahr wieder in virtueller Form statt.

In seiner Rede ging der Vorstand insbesondere auf die Fortschritte bei der Umsetzung der Wachstumsstrategie ein. Im Mittelpunkt standen dabei das organische Wachstum in den Segmenten Arzneimittelversorgung und Patientenindividuelle Therapien, die erfolgreiche Integration der Ceban-Gruppe sowie die dadurch erhöhte Profitabilität der Medios-Gruppe.

Die Medios-Aktionäre stimmten unter anderem der Weiterentwicklung des Vorstandsvergütungssystems zu. Künftig ersetzt beispielsweise der "Operative Cash Flow" die bisherige Zielgröße "anorganisches Wachstum (M&A)" bei der Short-Term-Incentive-Komponente. Außerdem verabschiedeten sie die Einführung eines neuen Aktienoptionsplans 2025. Ziel ist es, qualifizierte Mitarbeitende und Führungskräfte langfristig an die Medios-Gruppe zu binden und am Unternehmenserfolg zu beteiligen. Die Gesamtobergrenze für Aktienoptionsprogramme bleibt weiterhin auf maximal 10 % des Grundkapitals beschränkt. Die Aktionäre stimmten zudem einer neuen Ermächtigung zur Ausgabe von Wandel- und Optionsschuldverschreibungen zu.

Erfolgreiche Durchführung eines öffentlichen Aktienrückkaufangebots

Am 18. Juni 2025 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, den Aktionären der Medios AG ein öffentliches Rückkaufangebot für bis zu 1.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien des Unternehmens mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 € zu unterbreiten. Der Angebotspreis je zum Rückkauf angebotener Medios-Aktie betrug 12,50 € und entsprach einem Aufschlag von ca. 9,30 % bezogen auf den Mittelwert der Börsenpreise (Schlussauktionspreis der Medios-Aktie im elektronischen Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse XETRA) der letzten fünf Handelstage.

Zum Ablauf der Annahmefrist am 8. Juli 2025 sind insgesamt 1.077.813 Aktien angedient worden. Da die Gesamtzahl der Aktien, für die das Angebot angenommen wurde, die Maximalzahl überschritt, wurden die Annahmeerklärungen verhältnismäßig berücksichtigt. Die Zuteilungsquote betrug rund 92,78 %. Medios hat somit Aktien im Umfang von ca. 3,92 % des aktuellen Grundkapitals der Medios AG zurückgekauft.

Medios machte damit erstmals von der durch die ordentliche Hauptversammlung vom 21. Juni 2023 erteilten Ermächtigung Gebrauch, wonach bis zum 20. Juni 2028 eigene Aktien im Umfang von bis zu 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals zurückgekauft werden können.

Veränderungen im Vorstand

Matthias Gärtner, CEO hat am 12. Mai 2025 den Aufsichtsrat darüber informiert, nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Er wird bis zur Übergabe an einen Nachfolger, längstens bis zum 31. Dezember 2025, im Amt bleiben. Ebenso hat Mi-Young Miehler, COO, den Aufsichtsrat informiert, dass sie ihren Vertrag nicht verlängern wird. Sie hat das Unternehmen zum 30. Juni 2025 verlassen. Für die Nachfolge von Matthias Gärtner hat der Aufsichtsrat im Mai 2025 einen professionellen Suchprozess gestartet.

WIRTSCHAFTSBERICHT

Gesamtwirtschaftliche Situation

Nach einem Anstieg der Weltproduktion um 3,3 % im Jahr 2024 erwartet das Institut für Weltwirtschaft (IfW) für 2025 nur noch ein Wachstum von 2,9 %. Damit wurde die Prognose gegenüber März 2025 um 0,2 Prozentpunkte nach unten korrigiert (zuvor: 3,1 %). Die weltwirtschaftliche Entwicklung bleibt weiterhin durch geopolitische Spannungen und eine zunehmend protektionistische Handelspolitik, insbesondere der USA, belastet. Temporäre Impulse durch vorgezogene Exporte verlieren im weiteren Jahresverlauf an Bedeutung, sodass die dämpfenden Effekte der eingeführten Zölle stärker zum Tragen kommen dürften. Während sich die Geldpolitik in den Vereinigten Staaten weniger expansiv zeigt als bisher angenommen, wird sie im Euroraum moderat gelockert. Die globale Fiskalpolitik ist in der Tendenz neutral ausgerichtet, in den USA jedoch weiterhin expansiv. In den USA verliert das Wachstum deutlich an Dynamik. In China bleibt die wirtschaftliche Erholung trotz politischer Stimuli aufgrund schwacher Exportperspektiven hinter den Erwartungen zurück. In Europa hingegen wird mit einer leichten konjunkturellen Belebung gerechnet.

Nachdem der weltweite Warenhandel 2024 um 2,5% gestiegen war, geht das IfW für 2025 von einem moderaten Zuwachs von 2,7 % aus. Die Prognose beruht auf der Annahme, dass sich die im Vorjahr vorgezogenen Bestellungen -ausgelöst durch die erwarteten US-Zollerhöhungen - nur temporär positiv ausgewirkt haben. Der weltweite Handel hatte sich zum Jahresbeginn 2025 infolgedessen kurzfristig belebt, insbesondere getragen durch einen starken Anstieg der US-Importe. Diese Sonderentwicklung verliert nun jedoch an Bedeutung. Trotz der nachlassenden Dynamik dürfte sich das Handelsvolumen im weiteren Jahresverlauf in etwa im Einklang mit der weltwirtschaftlichen Aktivität entwickeln.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung in Deutschland

Laut IfW sendet die deutsche Wirtschaft erste Erholungssignale. Nach einem kräftigen Anstieg der Wirtschaftsleistung zu Jahresbeginn hellt sich auch die Stimmung in den Unternehmen wieder leicht auf. Kurzfristig dürfte die konjunkturelle Dynamik jedoch noch verhalten bleiben, da unter anderem die US-Handelspolitik belastend wirkt. Neben den negativen Effekten höherer US-Zölle dämpfen auch die vorgezogenen Lieferungen in die Vereinigten Staaten, die maßgeblich zum guten Jahresauftakt beigetragen haben, vorübergehend die Produktion. Im kommenden Jahr ist mit einer spürbaren Beschleunigung des Expansionstempos zu rechnen. Ausschlaggebend hierfür sind die zunehmenden Impulse aus den deutlich erweiterten finanzpolitischen Spielräumen der neuen Bundesregierung. Für das Gesamtjahr 2025 erwarten die Experten des IfW einen Anstieg des BIP von 0,3 %. Damit korrigiert das IfW seine Frühjahrsprognose, in der noch ein Nullwachstum erwartet worden war.

Für das Jahr 2025 prognostizieren die Experten des IfW eine Inflationsrate von 2,2 %, was dem Niveau des Vorjahres entspricht. Vor dem Hintergrund steigender Einkommen dürfte der private Konsum sowohl in diesem als auch im kommenden Jahr deutlich zulegen. Zusätzlich wird die Kaufkraft der privaten Haushalte durch gesunkene Energiepreise gestärkt. Nach drei Jahren rückläufiger Entwicklung werden die Bruttoanlageinvestitionen voraussichtlich ihren Tiefpunkt überwinden. Ausschlaggebend dafür sind die verbesserten Finanzierungsbedingungen sowie die expansive Finanzpolitik, die im kommenden Jahr unterstützend wirken dürfte. Mit der wirtschaftlichen Erholung wird der Arbeitsmarkt seine derzeitige Schwächephase im Verlauf des nächsten Jahres überwinden. In der Folge dürfte die Arbeitslosigkeit wieder sinken. Für das Gesamtjahr erwarten die IfW-Experten eine Arbeitslosenquote von 6,3 %, nach 6,0 % im Vorjahr.

Das Finanzierungsdefizit des Staates dürfte laut IfW im laufenden Jahr auf 2,1 % in Relation zum Bruttoinlandsprodukt sinken. Die derzeit gesamtwirtschaftlich niedrige Auslastung der Produktionskapazitäten in Deutschland lässt grundsätzlich größere realwirtschaftliche Effekte durch geplante öffentliche Ausgabesteigerungen erwarten.

Entwicklung des Gesundheitsmarktes

Der Apothekenmarkt in Deutschland verzeichnete im ersten Quartal 2025 erneut ein Umsatzwachstum. So stieg der Umsatz laut IQVIA im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6,4 % auf 12,7 Mrd. €. Der überwiegende Teil des Marktvolumens entfiel mit rund 87 % auf verschreibungspflichtige Arzneimittel; der Anteil der OTC-Produkte lag bei etwa 13 %. Verschreibungspflichtige Medikamente erzielten ein Umsatzplus von 6,6 %, der Umsatz mit rezeptfreien Arzneimitteln legte um 5,2 % zu.

Auch mengenmäßig war ein leichter Zuwachs zu verzeichnen: Der Absatz stieg im Vergleich zum Vorjahresquartal um 1,9 % auf 443,9 Mio. Packungseinheiten. Die Zahl der verschreibungspflichtigen Arzneimittel erhöhte sich dabei um 0,7 %, rezeptfreie Präparate verzeichneten ein Plus von 2,9 %.

In den führenden Industrieländern ist die Nachfrage nach Specialty-Pharma-Arzneimitteln weiter gestiegen. Nach Angaben von IQVIA entfielen dort im Jahr 2024 bereits 51 % der gesamten Arzneimittelausgaben auf diese Wirkstoffklasse - ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Jahr 2014, als ihr Anteil noch bei 33 % lag.

In Europa beliefen sich die Ausgaben für Arzneimittel im Jahr 2024 laut IQVIA auf rund 242,0 Mrd. € und lagen damit etwa 16 % über dem Vorjahresniveau (2023: rund 208,2 Mrd. €). Wachstumstreiber waren insbesondere neue Arzneimittelmarken, Generika und Biosimilars. Insgesamt spiegeln die Entwicklungen den anhaltend hohen Innovationsgrad und die zunehmende Bedeutung von Specialty Pharma im europäischen Markt wider.

LAGE DES MEDIOS-KONZERNS

Ertragslage des Medios-Konzerns (IFRS)

Der Umsatz des Medios-Konzerns konnte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2025 um 84,5 Mio. € bzw. 9,3 % auf 991,7 Mio. € gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres gesteigert werden.

Das Segment Arzneimittelversorgung erzielte im ersten Halbjahr einen externen Umsatz i. H. v. 800,1 Mio. € (Vorjahr: 787,9 Mio. €), was einer Steigerung um 12,1 Mio. € bzw. 1,5 % gegenüber der Vergleichsperiode entspricht. Der externe Umsatz des Segments Patientenindividuelle Therapien erhöhte sich ebenfalls im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 2,7 Mio. € bzw. 2,5 % auf 110,2 Mio. € (Vorjahr: 107,5 Mio. €). Das Segment International Business, das seit dem 1. Juni 2024 in den Konzernabschluss der Medios AG einbezogen wird, trug mit 81,1 Mio. € zum Konzernumsatz bei (Vorjahr: 11,6 Mio. €). Im Segment Services wurden unverändert externe Umsätze in Höhe von 0,2 Mio. € (Vorjahr: 0,2 Mio. €) erzielt.

Der Rohertrag des Konzerns belief sich in der Berichtsperiode auf 101,1 Mio. € und lag damit 40,7 Mio. € bzw. 67,4 % über dem Wert des Vorjahreszeitraums (60,4 Mio. €). Die Rohertragsmarge verbesserte sich ebenfalls deutlich um 3,5 Prozentpunkte auf 10,2 % (Vorjahr: 6,7 %).

Im Segment Arzneimittelversorgung stieg der Rohertrag um 4,0 Mio. € auf 34,8 Mio. € (Vorjahr: 30,8 Mio. €), was einem deutlichen Anstieg von 13,0 % entspricht. Diese Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus einer Fokussierung auf margenstärkere Umsätze und spiegelt sich auch in einer erhöhten Rohertragsmarge von 4,0 % (Vorjahr: 3,6 %) wider.

Im Segment Patientenindividuelle Therapien stieg der Rohertrag um 4,9 Mio. € bzw. 21,4 % auf 27,9 Mio. € (Vorjahr: 23,0 Mio. €). Diese Verbesserung ist zum einen auf den Wegfall der performanceabhängigen Aufwendungen zur Abnahme von Herstellvolumina in Höhe von 3,4 Mio. € zurückzuführen. Der übrige Anstieg ist auf organisches Ergebniswachstum zurückzuführen, mit positiven Effekten auch auf die Entwicklung der Rohertragsmarge, die von 19,9 % bzw., bereinigt um den Vorjahressondereffekt, von 21,3 % auf 23,6 % verbessert werden konnte.

Das Segment International Business erzielte einen Rohertrag von 37,9 Mio. € gegenüber 6,1 Mio. € im Vorjahreszeitraum und trug damit anorganisch wesentlich zum Anstieg des Konzernrohertrags bei. Die Rohertragsmarge lag mit 46.6 % unter der Rohertragsmarge des Vorjahres (Vorjahr: 52,9 %).

Die Personalkosten des Konzerns sind im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 15,5 Mio. € bzw. 75,8 % auf 35,9 Mio. € gestiegen (Vorjahr: 20,4 Mio. €). Der wesentliche Anstieg in Höhe von 13,5 Mio. € resultiert aus der Erweiterung des Konsolidierungskreises durch die Einbeziehung der Ceban-Gruppe. Der verbleibende Zuwachs ist auf moderate Personalkostenerhöhungen in den Segmenten Arzneimittelversorgung (+0,3 Mio. €) und Patientenindividuelle Therapien (+0,2 Mio. €) sowie auf einen Anstieg um 1,5 Mio. € im Geschäftsbereich Services zurückzuführen. Letzterer lässt sich im Wesentlichen auf einmalige Sonderaufwendungen im Rahmen des Vorstandswechsel zurückführen. Die in den Personalkosten enthaltenen nicht liquiditätswirksamen Aufwendungen aus Aktienoptionsprogrammen (AOP) beliefen sich im Berichtszeitraum auf 0,4 Mio. € und lagen damit geringfügig unter dem Vorjahreswert von 0,5 Mio. €.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Konzerns beliefen sich im ersten Halbjahr 2025 auf 23,0 Mio. € und sind damit um 7,6 Mio. € bzw. 49,4 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (Vorjahr: 15,4 Mio. €). Auch hier resultiert der Anstieg in Höhe von 7,2 Mio. € im Wesentlichen aus der Akquisition der Ceban-Gruppe.

Das Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) des Konzerns ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum 2024 um 17.6 Mio. € bzw. 71,8 % gestiegen, wobei ein Anstieg in Höhe von 11,1 Mio. € aus der Erweiterung des Konsolidierungskreises durch die Ceban-Gruppe resultiert. Das EBITDA wird wie folgt auf das um Sondereffekte bereinigte Konzernergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA pre) übergeleitet:

in Tsd. € H1 2025 H1 2024
EBITDA 42.196 24.562
Aufwendungen aus Aktienoptionsprogrammen (AOP) 421 554
Sonstiger Aufwand M&A (Akquisitionskosten) 15 2.135
ERP-Einführungskosten 2.401 548
Einmalige Sonderaufwendungen im Rahmen des Vorstandswechsels 1.298 0
Performanceabhängige Aufwendungen zur Übernahme von Herstellvolumina 0 3.335
Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) 46.331 31.133

Das operative Geschäftsfeld Arzneimittelversorgung trug mit einem EBITDA pre von 26,4 Mio. € zum Konzernergebnis bei. Im Vergleich zum Vorjahreswert von 22,9 Mio. € entspricht dies einer Steigerung um 3,5 Mio. € bzw. 15,4 %. Diese positive Entwicklung ist im Wesentlichen auf ein organisches Ergebniswachstum zurückzuführen, das durch eine gezielte Fokussierung auf margenstärkere Umsätze begünstigt wurde. Das um Sondereffekte bereinigte EBITDA pre des operativen Segments Patientenindividuelle Therapien stieg ebenfalls organisch bedingt durch eine leichte Steigerung der Umsatzerlöse sowie die Steigerung der Rohertragsmarge um 1,2 Mio. € bzw. 10,8 % auf 12,1 Mio. € (Vorjahr: 10,9 Mio. €). Das Segment International Business trug anorganisch mit 13,8 Mio. € (Vorjahr: 2,7 Mio. €) zum Anstieg des EBITDA pre bei. Der Geschäftsbereich Services wies ein EBITDA pre von -5,9 Mio. € aus (Vorjahr: -5,3 Mio. €). Die Verschlechterung um 0,6 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus gestiegenen Personalkosten und sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Maßgeblich hierfür waren höhere Marketing- und Beratungskosten sowie ein Anstieg der Personalkosten um 0,3 Mio. €, insbesondere infolge der Erweiterung des Vorstands und des organisatorischen Aufbaus im Bereich Advanced Therapies.

Die Abschreibungen erhöhten sich im Berichtszeitraum deutlich auf 18,8 Mio. € (Vorjahr: 11,9 Mio. €). Wesentliche Bestandteile bildeten dabei akquisitionsbezogene Abschreibungen auf im Rahmen der Kaufpreisallokation aktivierte Kundenstämme in Höhe von 12,1 Mio. € (Vorjahr: 7,8 Mio. €). Weitere Abschreibungen entfielen auf Sachanlagen, Gebäude und sonstige immaterielle Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 4,0 Mio. € (2,6 Mio. €) sowie auf Right-of-Use Assets gemäß IFRS 16 in Höhe von 2,6 Mio. € (Vorjahr: 1,6 Mio. €). Der Anstieg der Abschreibungen um 6,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr ist im Wesentlichen auf die Erstkonsolidierung der Ceban-Gruppe zurückzuführen, insbesondere auf den Erwerb werthaltiger Kundenbeziehungen und die planmäßige Abschreibung.

Das Finanzergebnis des Konzerns verringerte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres um 2,8 Mio. € auf -5,3 Mio. € (Vorjahr: -2,5 Mio. €) und beinhaltet im Wesentlichen die Zinsaufwendungen für die in Anspruch genommenen Tranchen aus den Fazilitäten des bestehenden Konsortialdarlehens.

Der Steueraufwand ist ergebnisbedingt auf 5,4 Mio. € (Vorjahr: 3,7 Mio. €) gestiegen. Die Steuerquote beträgt im Berichtszeitraum 29,7 % (Vorjahr: 36,8 %).

Das Nettoergebnis konnte durch die Erweiterung des Konsolidierungskreises und die Reduzierung von Sonderaufwendungen trotz erhöhter Abschreibungen und Finanzierungskosten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 12,7 Mio. € (Vorjahr: 6,4 Mio. €) gesteigert werden.

Das Ergebnis je Aktie lag damit im ersten Halbjahr 2025 bei 0,50 €/Aktie (Vorjahr: 0,27 €/Aktie), was einem Anstieg von 85,2 % entspricht. Das Ergebnis je Aktie adjustiert belief sich auf 0,96 €/Aktie (Vorjahr: 0,72 €) und basiert auf dem laufenden Periodenergebnis, bereinigt um Sondereffekte, akquisitionsbezogene PPA-Abschreibungen sowie daraus resultierendem bereinigtem Steueraufwand.

Finanzlage des Medios-Konzerns (IFRS)

Zum 30. Juni 2025 belief sich der Zahlungsmittelfonds auf 87,8 Mio. € und lag damit 18,4 Mio. € unter dem Wert vom 31. Dezember 2024 (106,2 Mio. €). Der Zahlungsmittelfonds bestand im Wesentlichen aus frei verfügbaren Bankguthaben sowie jederzeit fälligen Kontokorrentkrediten in Höhe von 45 Tsd. € (31. Dezember 2024: 34 Tsd. €), die integraler Bestandteil des konzernweiten Cash-Managements sind. Darüber hinaus umfasste der ausgewiesene Finanzmittelfonds zum Stichtag liquide Mittel in Höhe von 0,1 Mio. € (31. Dezember 2024: 0,3 Mio. €), die einer Vermögensgruppe zugeordnet sind, welche zum Bilanzstichtag als zur Veräußerung gehalten klassifiziert wurde. Der Rückgang des Zahlungsmittelfonds gegenüber dem Jahresende 2024 um 18,4 Mio. € ist im Wesentlichen auf die folgenden Kapitalflüsse zurückzuführen:

Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit belief sich im ersten Halbjahr 2025 auf 23,4 Mio. € (Vorjahr: 34,0 Mio. €) und resultiert im Wesentlichen aus dem zahlungswirksamen operativen Ergebnis (EBITDA) in Höhe von 42,2, das durch einen gegenläufigen stichtagsbedingten Anstieg des Net Working Capitals in Höhe von 17,3 Mio. € gemindert wird. Ursächlich für diese Entwicklung ist im Wesentlichen ein stichtagsbedingter Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in den Segmenten Arzneimittelversorgung und International Business.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich zum Halbjahr 2025 auf -0,9 Mio. € (Vorjahr: -219,9 Mio. €) und resultiert im Wesentlichen aus Auszahlungen in Höhe von 1,5 Mio. € für bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten aus dem Erwerb der Ceban-Gruppe sowie Auszahlungen für Investitionen in das Anlagevermögen in Höhe von 2,4 Mio. Gegenläufig erhielt der Konzern Einzahlungen aus der Veräußerung der Beteiligung an der Groot Driene V.O.F. in Höhe von 2,4 Mio. €.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im ersten Halbjahr 2025 auf -40,9 Mio. € (Vorjahr: 196,3 Mio. €). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf planmäßige Tilgungsleistungen sowie auf Zinszahlungen im Zusammenhang mit bestehenden Darlehensverbindlichkeiten zurückzuführen. Zur kurzfristigen Finanzierung hat der Medios-Konzern im laufenden Geschäftsjahr Einzahlungen in Höhe von 20 Mio. € aus der revolvierenden Kreditlinie vereinnahmt. Bis zum Stichtag wurden insgesamt 40 Mio. € an diese Fazilität zurückgeführt. Zusätzlich wurde die Term-Loan-Fazilität planmäßig mit 12,5 Mio. € getilgt. Aus diesen beiden Darlehenskomponenten ergibt sich ein Nettozahlungsmittelabfluss von 32,5 Mio. € für Tilgungen. Die im Zusammenhang mit den Darlehensverbindlichkeiten angefallenen Zinszahlungen beliefen sich auf 5,7 Mio. €. Darüber hinaus wurden im Berichtszeitraum Tilgungen aus Leasingverhältnissen gemäß IFRS 16 in Höhe von 2,5 Mio. € geleistet.

Vermögenslage des Medios-Konzerns (IFRS)

Die Bilanzsumme des Konzerns zum 30. Juni 2025 hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2024 um 16,3 Mio. € auf 918,1 Mio. € (31. Dezember 2024: 934,4 Mio. €) reduziert, was im Wesentlichen aus einem Rückgang des langfristigen Vermögens resultiert.

Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zum 30. Juni 2025 gegenüber dem 31. Dezember 2024 um insgesamt 13,1 Mio. € vor allem durch planmäßige Abschreibungen von Kundenstämmen und übrigen immateriellen Vermögenswerten in Höhe von 12,9 Mio. € gesunken.

Die Sachanlagen und aktivierten Nutzungsrechte aus Mietverhältnissen sind gegenüber dem 31. Dezember 2024 im Wesentlichen aufgrund planmäßiger Abschreibungen gesunken.

Die kurzfristigen Vermögensgegenstände sind zum Bilanzstichtag leicht um 0,5 Mio. € auf 346,3 Mio. € (31. Dezember 2024: 345,8 Mio. €) gestiegen.

Zum Stichtag lag der Bestand an Vorräten mit 90,8 Mio. € in etwa auf dem Niveau des Jahresendes 2024 (31. Dezember 2024: 92,4 Mio. €). Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich stichtagsbedingt deutlich um 29,9 Mio. €. Gegenläufig entwickelten sich insbesondere die Zahlungsmittelbestände, die sich um 18,4 Mio. € auf 87,8 Mio. € verringerten (31. Dezember 2024: 106,0 Mio. €). Zudem reduzierten sich die sonstigen Vermögenswerte insbesondere aufgrund gesunkener Forderungen aus Rabattabgrenzungen um 4,3 Mio. € auf 10,2 Mio. € (31. Dezember 2024: 14,5 Mio. €). Die Forderungen gegenüber den Finanzbehörden gingen im Vergleich zum Jahresende 2024 um 3,5 Mio. € auf 6,3 Mio. € zurück (31. Dezember 2024: 9,8 Mio. €).

Das Eigenkapital belief sich zum 30. Juni 2025 auf 523,3 Mio. €, was einer Zunahme von 13,1 Mio. € gegenüber dem Jahresende 2024 entspricht (31. Dezember 2024: 510,2 Mio. €) und im Wesentlichen aus dem laufenden Ergebnis resultiert. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich zum Stichtag leicht um 2,4 Prozentpunkte auf 57,0 % (31. Dezember 2024: 54,6 %)

Die langfristigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen durch Tilgungen des Konsortialkredits in Höhe von 32,5 Mio. €, davon planmäßig für den Term-Loan 12,5 Mio. € und für die Netto-Rückführung der revolvierenden Kreditlinie in Höhe von ca. 20 Mio. €, sowie durch planmäßige Tilgungen von Leasingverbindlichkeiten um insgesamt 38,5 Mio. € auf 214,6 Mio. € gesunken € (31. Dezember 2024: 253,1 Mio. €).

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten sind um 9,1 Mio. € auf 180,1 Mio. € im Vergleich zum Jahresende 2024 (31. Dezember 2024: 171,1 Mio. €) gestiegen, was im Wesentlichen aus einem stichtagsbedingten Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 7,2 Mio. € resultiert.

RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Der Gesellschaft liegen keine Erkenntnisse vor, die eine Änderung der im Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2024 abgegebenen Aussagen über die Entwicklung des Konzerns für das Geschäftsjahr 2025 zur Folge haben. Die im Geschäftsbericht 2024 getätigten Aussagen zu Chancen und Risiken des Geschäftsmodells bleiben damit unverändert bestehen.

Bis zum gegenwärtigen Zeitpunkt wurden keine Risiken identifiziert, die einzeln oder in Kombination mit anderen Risiken den Fortbestand der Medios AG gefährden könnten. Zusätzliche Risiken und Chancen, die uns nicht bekannt sind oder die wir derzeit als unwesentlich erachten, könnten die Geschäftstätigkeit des Medios-Konzerns beeinträchtigen.

Positiver Ausblick für das Geschäftsjahr 2025

Für das Geschäftsjahr 2025 erwartet der Vorstand einen Anstieg der Umsatzerlöse auf ca. 2 Mrd. €. Das EBITDA pre wird voraussichtlich erneut überproportional auf rund 96 Mio. € steigen. Dies entspricht einer weiteren Erhöhung der EBITDA-pre-Marge auf rund 4,8 %. Der Erwartung liegt die Annahme eines organischen Wachstums im mittleren einstelligen Prozentbereich zugrunde und berücksichtigt die Konsolidierung der Ceban-Gruppe für zwölf Monate. Die Prognose basiert weiterhin auf einer Vielzahl von Zukunftsannahmen. Sollten wesentliche Annahmen nicht zutreffen, ist eine Anpassung der Prognose nicht ausgeschlossen. Zu dem bei der EBITDA-pre-Prognose für 2025 adjustierten Sonderaufwand zählen Aufwendungen für Aktienoptionen und für M&A, Aufwendungen zur Einführung eines ERP-Systems sowie einmalige Sonderkosten im Rahmen des Vorstandswechsels.

Konzern-Gesamtergebnisrechnung

in Tsd.€ H1 2025 H1 2024 ∆ in %
Umsatzerlöse 991.719 907.261 9,3
Veränderung des Bestands an fertigen/unfertigen Erzeugnissen 1.701 -543 <-100
Sonstige Erträge 2.249 1.558 44,4
Materialaufwand 894.569 847.891 5,5
Personalaufwand 35.877 20.406 75,8
Sonstige Aufwendungen 23.029 15.416 49,4
Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) 42.196 24.562 71,8
Abschreibungen 18.833 11.940 57,7
Betriebsergebnis (EBIT) 23.362 12.621 85,1
Finanzaufwendungen -5.669 3.019 <-100
Finanzerträge 338 532 -36,4
Finanzergebnis -5.331 -2.487 >100
Konzernergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 18.031 10.134 77,9
Ertragsteuern 5.347 3.727 43,5
Konzernergebnis nach Ertragsteuern 12.684 6.407 98,0
Konzerngesamtergebnis
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in €) 0,50 0,27 85,2
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) 0,50 0,27 85,2

Konzern-Bilanz

Aktiva

in Tsd.€ 30.06.2025 31.12.2024 ∆ in %
Langfristige Vermögenswerte 571.751 588.522 -2,8
Immaterielle Vermögenswerte 496.837 509.893 -2,6
Sachanlagen 40.492 41.283 -1,9
Nutzungsrechte als Leasingnehmer 32.693 35.488 -7,9
Finanzielle Vermögenswerte 1.729 1.858 -6,9
Kurzfristige Vermögenswerte 346.340 345.835 0,1
Vorräte 90.807 92.448 -1,8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 150.527 120.638 24,8
Kurzfristige Finanzielle Vermögenswerte 67 0 n/a
Sonstige Vermögenswerte 10.183 14.487 -29,7
Ertragsteuerforderungen 6.314 9.809 -35,6
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 87.761 105.999 -17,2
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte 681 2.454 -72,2
Bilanzsumme 918.091 934.357 -1,7

Passiva

in Tsd.€ 30.06.2025 31.12.2024 ∆ in %
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 25.506 25.506 0,0
Kapitalrücklage 406.705 406.283 0,1
Kumuliertes Konzernergebnis 91.087 78.403 16,2
Auf Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallend 523.297 510.192 2,6
Schulden
Langfristige Schulden 214.621 253.097 -15,2
Finanzielle Verbindlichkeiten 173.639 208.508 -16,7
Sonstige Rückstellungen 3.877 3.797 2,1
Latente Steuerverbindlichkeiten 37.104 40.792 -9,0
Kurzfristige Schulden 180.173 171.067 5,3
Sonstige Rückstellungen 1.399 1.757 -20,4
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 96.019 88.831 8,1
Finanzielle Verbindlichkeiten 30.955 32.883 -5,9
Ertragsteuerverbindlichkeiten 32.994 27.677 19,2
Sonstige Verbindlichkeiten 18.262 17.978 1,6
Erhaltene Anzahlungen 442 258 71,3
Schulden im Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Veräußerungsgruppen 101 1.682 -94,0
Summe Schulden 394.794 424.165 -6,9
Bilanzsumme 918.091 934.357 -1,7

Konzern-Kapitalflussrechnung

in Tsd.€ H1 2025 H1 2024 ∆ in %
Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit
Konzernergebnis nach Ertragsteuern 12.684 6.407 98,0
Abschreibungen 18.833 11.940 57,7
Abnahme/Zunahme der Rückstellungen -366 -393 -6,8
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen 421 553 -23,8
Zunahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva,
die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
-24.929 -14.893 67,4
Abnahme/Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva,
die nicht der Investitions- oder der Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
7.614 27.753 -72,6
Finanzergebnis 5.332 2.488 >100
Erträge/Verluste aus dem Abgang von Vermögenswerten -1.401 170 <-100
Ertragsteueraufwand 5.347 3.727 43,5
Ertragsteuerzahlungen -170 -3.710 -95,4
Nettozahlungsmittelzufluss aus betrieblicher Tätigkeit 23.365 34.041 -31,4
Cashflow aus Investitionstätigkeit
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -506 -488 3,7
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Vermögens 22 0 n/a
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -2.377 -1.295 83,6
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 626 92 >100
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen langfristiger finanzieller Vermögenswerte 142 454 -68,8
Auszahlungen für Investitionen in langfristige finanzielle Vermögenswerte -13 0 n/a
Auszahlungen für Zugänge in den Konsolidierungskreis -1.505 -218.900 -99,3
Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis 2.360 0 n/a
Erhaltene Zinsen 338 282 19,6
Nettozahlungsmittelabfluss aus Investitionstätigkeit -915 -219.855 -99,6
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen für Emissionskosten der Kapitalerhöhung 0 -127 -100,0
Einzahlungen aus der Aufnahme finanzieller Verbindlichkeiten 20.000 228.000 -91,2
Auszahlungen aus der Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten -52.584 -28.643 83,6
Gezahlte Zinsen -5.739 -1.307 >100
Tilgungen von Leasingverbindlichkeiten -2.538 -1.607 57,9
Nettozahlungsmittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit -40.861 196.316 <-100
Nettoveränderung von Zahlungsmittelfonds -18.411 10.502 <-100
Zahlungsmittelfonds zu Beginn der Periode 106.224 71.040 49,5
Zahlungsmittelfonds am Ende der Periode 87.813 81.542 7,7

Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung

in Tsd.€ Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Kumuliertes Konzernergebnis Auf Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallend Eigenkapital
Stand zum 01.01.2024 23.806 379.146 65.855 468.807 468.807
Konzerngesamtergebnis 2024 6.407 6.407 6.407
Anteilsbasierte Leistungen 554 554 554
Kapitalerhöhung 1.700 25.534 27.234 27.234
Transaktionskosten aus Kapitalerhöhung -88 -88 -88
Stand zum 30.06.2024 25.506 405.146 72.262 502.914 502.914
Stand zum 01.01.2025 25.506 406.283 78.403 510.192 510.192
Konzerngesamtergebnis 2025 12.684 12.684 12.684
Anteilsbasierte Leistungen 421 421 421
Kapitalerhöhung 0 0
Transaktionskosten aus Kapitalerhöhung 0 0
Stand zum 30.06.2025 25.506 406.705 91.087 523.297 523.297

Verkürzter Anhang zum Konzern-Zwischenabschluss nach IFRS für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2025

1. ALLGEMEINES

Die Medios AG (im Folgenden auch "Gesellschaft", "Medios" bzw. in Zusammenhang mit ihren Tochterunternehmen "Medios-Konzern" genannt) ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht. Die Aktien der Gesellschaft notieren im Regulierten Markt an der Frankfurter Wertpapierbörse (Prime Standard). Darüber hinaus ist die Aktie für den Freiverkehr an den Börsen in Düsseldorf und Stuttgart zugelassen.

Der Sitz der Gesellschaft befindet sich in Berlin (HRB 246626, Amtsgericht Berlin Charlottenburg). Die Geschäftsadresse lautet Heidestraße 9, 10557 Berlin, Deutschland.

2. RECHNUNGSLEGUNG NACH IFRS ACCOUNTING STANDARDS

Die Medios AG hat Ihren Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2024 nach den durch die Europäische Union übernommenen internationalen Rechnungslegungsstandards, den International Financial Reporting Standards (IFRS), erstellt. Dementsprechend wurde auch dieser Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2025 in Übereinstimmung mit IAS 34 (Zwischenberichterstattung) erstellt und enthält einen gegenüber dem Konzernabschluss verkürzten Berichtsumfang.

Der Konzern-Zwischenabschluss ist in Euro (€), der funktionalen Währung des Berichtsunternehmens, dargestellt. Sofern nicht anders angegeben, erfolgt der Ausweis in Tausend Euro (Tsd. €). Medios weist darauf hin, dass bei der Verwendung von gerundeten Beträgen und Prozentangaben aufgrund kaufmännischer Rundung Differenzen auch innerhalb einzelner tabellarischer Darstellungen auftreten können. Dies betrifft auch die dargestellten Summen und Zwischensummen des Konzern-Zwischenabschlusses.

Die Konzern-Gesamtergebnisrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftshalbjahr der Medios AG und ihrer in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogenen Tochterunternehmen entspricht dem Kalenderhalbjahr; ein Konzernverhältnis besteht seit dem 31. August 2016.

3. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Konzernzwischenabschluss sollte in Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 gelesen werden. Die zur Erstellung des verkürzten Konzern-Zwischenabschlusses angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen den im letzten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 angewandten Methoden.

4. GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

Die Medios AG ist einer der führenden Anbieter von Specialty Pharma Solutions in Europa. Als Kompetenzpartner und Experte deckt Medios alle relevanten Aspekte der Versorgungskette in diesem Bereich ab: von der Arzneimittelversorgung über die Herstellung patientenindividueller Therapien bis hin zur Verblisterung, d. h. die Abgabe von individuell dosierten Tabletten. Im Mittelpunkt steht die optimale Versorgung der Patienten über spezialisierte Apotheken. Dabei folgt Medios als GMP-zertifizierter Hersteller (GMP: Good Manufacturing Practice) hohen internationalen Qualitätsstandards. Das Unternehmen fokussiert sich aktuell auf die sechs Indikationsgebiete Onkologie, Neurologie, Autoimmunologie, Ophthalmologie, Infektiologie und Hämophilie. Bei Specialty-Pharma-Arzneimitteln handelt es sich in der Regel um hochpreisige Arzneimittel für seltene und/oder chronische Erkrankungen. Viele der neu entwickelten Therapien für solche Krankheitsbilder sind individualisiert. Dazu zählen z. B. Infusionen, die jeweils auf Basis von individuellen Krankheitsbildern und Parametern wie Körpergewicht und Körperoberfläche zusammengestellt und produziert werden. Die Nachfrage nach diesen Therapien nimmt stetig zu. Die patientenindividuelle Behandlung bedarf einer großen Expertise. Specialty Pharma wird die Zukunft des Gesundheitssystems weiterhin in hohem Maße verändern.

Mit Erwerb der Ceban-Gruppe zum 6. Juni 2024 wurden die bestehenden operativen Geschäftsbereiche ("Operative Segmente") Arzneimittelversorgung und Patientenindividuelle Therapien um das neue operative Segment "International Business" erweitert. Die Ceban-Gruppe ist eine führende pharmazeutische Compounding-Plattform mit Tätigkeiten in den Niederlanden, Belgien und Spanien.

Das sonstige Segment "Services" umfasst die Zentralfunktionen sowie den Bereich Digitalisierung einschließlich der digitalen Plattform mediosconnect.

Der Bereich Patientenindividuelle Therapien umfasst die Herstellung von Medikationen im Auftrag von Apotheken. Bei patientenindividuellen Therapien handelt es sich zum Beispiel um Infusionen, die jeweils auf Basis von individuellen Krankheitsbildern und individuellen Parametern, wie Körpergewicht und Körperoberfläche, zusammengestellt und produziert werden.

Der Bereich International Business umfasst alle Tätigkeiten im internationalen Umfeld von der Beschaffung von Active Pharmaceutical Ingredients (APIs) über die sterile und unsterile Herstellung von Arzneimitteln und die Belieferung von öffentlichen sowie Krankenhausapotheken bis hin zum Homecare-Service mit der Betreuung von Patienten zu Hause.

5. KONZERNKREIS

Neben der Medios AG, werden in den Konzernabschluss alle wesentlichen Tochterunternehmen einbezogen, die die Medios AG unmittelbar oder mittelbar beherrscht. Dies ist der Fall, wenn die Medios AG unmittelbar oder mittelbar Verfügungsgewalt aufgrund von Stimmrechten oder anderen Rechten über das potenzielle Tochterunternehmen besitzt, an positiven oder negativen variablen Rückflüssen aus dem potenziellen Tochterunternehmen partizipiert und diese Rückflüsse beeinflussen kann.

Die folgende Tabelle stellt die Anzahl der konsolidierten Gesellschaften und die Entwicklung des Konsolidierungskreises der Medios AG im laufenden Geschäftsjahr dar:

2025
Vollkonsolidierte Gesellschaften zum 01.01. 66
Zugänge 0
Verschmelzungen/Liquidationen 0
Abgänge 1
Vollkonsolidierte Gesellschaften zum 30.06. 65
davon deutsche Gesellschaften 14

IFRS 5 - Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

IM LAUFENDEN GESCHÄFTSJAHR ABGEWICKELTE TRANSAKTIONEN

Mit Vertrag vom 28. Februar 2025 hat die Grootdrine B.V., eine zum Segment International Business gehörende Gesellschaft, ihre 51%ige Beteiligung an der Grootdrine V.O.F. verkauft. Der Gesamtkaufpreis betrug insgesamt 2.617 Tsd. €. Diese Transaktion führte zu einem Veräußerungsgewinn in Höhe von 1.409 Tsd. €., die in der Position sonstige betriebliche Erträge enthalten ist.

in Tsd. € 2025
Nettovermögen -1.208
Erhaltene Gegenleistung, in Zahlungsmitteln beglichen 2.617
Veräußerungsgewinn 1.409

Die Auswirkungen dieser Veräußerung auf die Vermögens- und Finanzlage des Konzerns ist in folgender Tabelle dargestellt:

in Tsd. € 2025
Kurzfristige und langfristige Vermögenswerte 1.712
davon Geschäfts- oder Firmenwert 823
Kurzfristige und langfristige Verbindlichkeiten 516
Nettovermögen 1.196
Erhaltene Gegenleistung in Zahlungsmitteln 2.617
Veräußerte Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente -190
Einzahlung aus der Veräußerung 2.427

6. AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN ZUM KONZERNZWISCHENABSCHLUSS

Umsatzerlöse

Der Medios-Konzern erzielte im Geschäftsjahr Umsätze aus Verträgen mit Kunden in den folgenden Ländern:

in Tsd. € H1 2025 H1 2024
Deutschland 910.574 895.677
Niederlande 68.473 10.143
Belgien 10.129 1.054
Spanien 2.543 388
Summe 991.719 907.261

Umsatz und Ergebnisentwicklung je Segment

in Tsd.€ Arzneimittelversorgung Patientenindividuelle
Therapien
International Business
H1 2025 H1 2024 H1 2025 H1 2024 H1 2025 H1 2024
Umsatz Extern 800.109 787.930 110.229 107.517 81.144 11.584
Umsatz Intern 70.617 70.543 7.252 7.872 189 0
Umsatzerlöse - gesamt 870.726 858.473 117.481 115.389 81.334 11.584
Materialaufwand 836.000 827.861 89.798 93.434 46.760 4.946
Materialaufwand
(in % der Umsatzerlöse)
96,0 96,4 76,4 81,0 57,5 42,7
Betriebsergebnis vor
Abschreibungen (EBITDA)
25.017 22.774 12.009 7.376 13.750 2.622
Marge (in % der Umsatzerlöse) 2,9 2,7 10,2 6,4 16,9 22,6
EBITDA vor Sondereffekten 26.375 22.859 12.060 10.880 13.828 2.687
Marge (in % der
Gesamtumsatzerlöse)
3,0 2,7 10,3 9,4 17,0 23,2
Marge
(in % der externen Umsatzerlöse)
3,3 2,9 10,9 10,1 17,0 23,2
Abschreibungen 4.847 4.815 4.045 4.330 8.603 1.470
Finanzaufwendungen 733 754 569 641 6.461 1.133
Finanzerträge 558 426 573 425 0 13
EBT 19.995 17.631 7.968 2.830 -1.314 32
Marge (in % der Umsatzerlöse) 2,3 2,1 6,8 2,5 -1,6 0,3
Ertragsteueraufwand (-)/-ertrag (+) 1.001 580 -1.434 -416 639 -29
in Tsd.€ Services Eliminierung Konzern
H1 2025 H1 2024 H1 2025 H1 2024 H1 2025 H1 2024
Umsatz Extern 237 230 0 0 991.719 907.261
Umsatz Intern 6.429 5.388 -84.487 -83.803 0 0
Umsatzerlöse - gesamt 6.666 5.618 -84.487 -83.803 991.719 907.261
Materialaufwand 0 0 -77.990 -78.349 894.569 847.891
Materialaufwand
(in % der Umsatzerlöse)
0,0 0,0 92,3 93,5 90,2 93,5
Betriebsergebnis vor
Abschreibungen (EBITDA)
-8.581 -8.211 0 0 42.196 24.562
Marge (in % der Umsatzerlöse) <-100,0 <-100,0 0,0 0,0 4,3 2,7
EBITDA vor Sondereffekten -5.932 -5.293 0 0 46.331 31.133
Marge (in % der
Gesamtumsatzerlöse)
-89,0 -94,2 0,0 0,0 4,7 3,4
Marge
(in % der externen Umsatzerlöse)
<100 <100 n/a n/a 4,7 3,4
Abschreibungen 1.339 1.325 0 0 18.833 11.940
Finanzaufwendungen 2.944 3.324 -5.038 -2.833 5.669 3.019
Finanzerträge 4.245 2.500 -5.038 -2.833 338 532
EBT -8.618 -10.360 0 0 18.031 10.134
Marge (in % der Umsatzerlöse) <-100,0 <-100,0 0,0 0,0 1,8 1,1
Ertragsteueraufwand (-)/-ertrag (+) -5.553 -3.861 0 0 -5.347 -3.727

Im Segment International Business werden alle Erlöse und Aufwendungen dargestellt, die dem Medios-Konzern seit Erwerb bzw. Kontrollübergang der Ceban-Gruppe zum 6. Juni 2024 wirtschaftlich zuzuordnen sind.

Die wichtigsten Kennzahlen zur Strategie- und Entscheidungsfindung sowie zur Messung des operativen Geschäftserfolgs stellen unverändert der Umsatz sowie das Betriebsergebnis vor Abschreibungen und Sondereffekten (EBITDA pre) dar. Das EBITDA pre wird ausgehend vom EBITDA wie folgt übergeleitet:

in Tsd.€ H1 2025 H1 2024
EBITDA vor Sondereffekten 42.196 24.562
Aufwendungen aus Aktienoptionsprogrammen (AOP) 421 554
Sonstiger Aufwand M&A (Akquisitionskosten) 15 2.135
ERP-Einführungskosten 2.401 548
Einmalige Sonderaufwendungen im Rahmen des Vorstandswechsels 1.298 0
Performanceabhängige Aufwendungen zur Übernahme von Herstellvolumina 0 3.335
Betriebsergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) 46.331 31.133

Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie wird als Quotient aus dem auf die Aktionäre der Medios AG entfallenden Konzerngesamtergebnis und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der sich im Berichtsjahr im Umlauf befindlichen Stammaktien ermittelt.

BERECHNUNG ERGEBNIS JE AKTIE

in Tsd. € H1 2025 H1 2024
Den Anteilseignern des Mutterunternehmens zurechenbarer Anteil am Konzernergebnis (in Tsd. €) 12.684 6.407
Gewichtete durchschnittliche Anzahl an Stammaktien (in Tsd. Stück) 25.506 24.038
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in €) 0,50 0,27
Gewichtete durchschnittliche Anzahl an Stammaktien (in Tsd. Stück) 25.506 24.038
Gewichteter Durchschnitt der für die Ermittlung des verwässerten Ergebnisses je Aktie als Nenner
verwendeten Stammaktien (in Tsd. Stück)
25.506 24.038
Verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) 0,50 0,27

Langfristige Vermögenswerte

ENTWICKLUNG AUSGEWÄHLTER LANGFRISTGIER VERMÖGENSWERTE VOM 1. JANUAR BIS ZUM 30. JUNI 2025

in Tsd.€ Nettobuchwert zum 01.01.2025 Zugänge Zugänge/ Abgänge vom Konsolidierungskreis Abgänge Neubewertung Abschreibungen
Immaterielle Vermögenswerte 509.893 506 -532 -20 -13.011
Sachanlagen 41.283 2.381 -2 -22 -3.148
Nutzungsrechte 35.488 451 0 0 -574 -2.671
in Tsd.€ Nettobuchwert zum 30.06.2025
Immaterielle Vermögenswerte 496.837
Sachanlagen 40.492
Nutzungsrechte 32.693

Zum Bilanzstichtag lagen keine neuen Erkenntnisse vor, die einen Wertminderungsbedarf begründen.

Vorräte

in Tsd.€ 30.06.2025 31.12.2024
Fertige Erzeugnisse und Waren 78.176 78.016
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 9.863 12.140
Unfertige Erzeugnisse 317 267
Geleistete Anzahlungen 2.451 2.025
Summe Vorräte 90.807 92.448

Im Berichtszeitraum waren keine wesentlichen Wertminderungen und Zuschreibungen auf Vorräte vorzunehmen.

Kurzfristige sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte

in Tsd. € 30.06.2025 31.12.2024
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 150.527 120.638
Übrige sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte 16.564 24.296
Summe Vorräte 167.091 144.934

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind zum Stichtag um 888 Tsd. € aufgrund von Wertberichtigungen im Wert gemindert (31. Dezember 2024: 972 Tsd. €).

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

in Tsd.€ 30.06.2025 31.12.2024
Bankguthaben bei Kreditinstituten 87.759 105.996
Kassenbestand 2 3
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in der Bilanz 87.761 105.999
Kontokorrentkredite, die für das Cash-Management genutzt werden -45 -34
Zur Veräußerung bestimmte Bankguthaben 98 260
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ausgewiesen in der Kapitalflussrechnung 87.813 106.224

Finanzelle Verbindlichkeiten

in Tsd. € 30.06.2025 31.12.2024
Kreditverbindlichkeiten 166.809 199.915
Leasingverbindlichkeiten 34.664 37.387
Sonstige langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 2.245 2.158
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 877 1.931
Summe finanzielle Verbindlichkeiten 204.594 241.391

Die Kreditverbindlichkeiten des Konzerns setzen sich aus zwei gezogenen Tranchen des im November 2024 abgeschlossenen Konsortialkreditvertrags zusammen:

Tranche 1 - Term-Loan-Fazilität:
Diese Tranche wurde im Geschäftsjahr 2024 in Anspruch genommen. Nach Abzug der planmäßig geleisteten Tilgungen in Höhe von 12.500 Tsd. € belief sich der ausstehende Betrag zum Bilanzstichtag auf 112.500 Tsd. € (31. Dezember 2024: 125.000.000 Tsd. €). Die Verzinsung ist variabel und basiert auf dem EURIBOR zuzüglich einer vertraglich vereinbarten Marge. Die Tilgung erfolgt quartalsweise in gleichbleibenden Raten. Die nächsten planmäßigen Tilgungen in Höhe von jeweils 6.250 Tsd. € sind zum Ende September sowie zum Ende Dezember 2025 fällig.

Tranche 2 - Revolvierende Kreditfazilität:
Die zweite Tranche wurde aus der revolvierenden Fazilität in Anspruch genommen und belief sich zum Stichtag - nach geleisteten Tilgungen - auf 55.000 Tsd. € (31. Dezember 2024: 75.000 Tsd. €). Diese Fazilität ist monatlich revolvierend, d. h. flexibel rückführbar oder erneut abrufbar. Auch hier erfolgt die Verzinsung variabel auf Basis des EURIBOR zuzüglich Zinsmarge. Zum Stichtag standen dem Konzern noch nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von 45.000 Tsd. € aus dieser Fazilität zur Verfügung.

Die Leasingverbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Mietverhältnissen, die sich zum Stichtag um planmäßige Zins- und Tilgungszahlungen gegenüber dem Jahresende 2024 reduziert haben.

Die sonstigen kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten enthalten im Wesentlichen ausstehende bedingte Kaufpreisverbindlichkeiten aus dem Unternehmenszusammenschluss mit der Ceban-Gruppe, die sich zum Stichtag um bereits geleistete Zahlungen gegenüber dem Jahresende verringert haben.

Finanzinstrumente

Im Berichtszeitraum haben sich keine Änderungen hinsichtlich der Klassifizierung, Bewertungsmethode und Bewertungshierarchie der Finanzinstrumente innerhalb des Konzerns gegenüber dem 31. Dezember 2024 ergeben. Mit Ausnahme der langfristigen finanziellen Vermögenswerte und langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten weisen alle Finanzinstrumente zum 30. Juni 2025 wie auch zum 31. Dezember 2024 kurze Restlaufzeiten auf oder liegen als Zahlungsmittel vor. Daher entsprechen ihre Buchwerte zum Abschlussstichtag zumindest näherungsweise den jeweiligen beizulegenden Zeitwerten.

Die bestehende bedingte Kaufpreisverbindlichkeit in Höhe von 870 Tsd. € (31. Dezember 2024: 1.931 Tsd. €) aus dem Unternehmenszusammenschluss mit der Ceban wird weiterhin als finanzielle Verbindlichkeit eingestuft und zum beizulegenden Zeitwert angesetzt. Aufgrund der kurzfristigen Fälligkeit entspricht der beizulegende Zeitwert dem Erfüllungsbetrag.

Die sonstigen langfristigen finanziellen Verbindlichkeiten betreffen in Höhe in von 141.821 Tsd. € (31. Dezember 2024: 174.129 Tsd. €) aufgenommene Darlehensverbindlichkeiten und in Höhe von 2.245 Tsd. (31. Dezember 2024: 2.158 Tsd. €) Verbindlichkeiten aus Put-Optionen/Forwards. Die beizulegenden Zeitwerte der Verbindlichkeiten aus Put-Optionen/Forwards betragen näherungsweise dem jeweiligen Buchwert. Die Darlehen werden mit den marktüblichen variablen Zinssätzen verzinst und entsprechen näherungsweise den jeweiligen Buchwerten.

Alle verbleibenden Finanzinstrumente sind weiterhin der Kategorie AC (amortized cost) zuzuordnen. Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte mit einem Buchwert von 158 Tsd. € (Vorjahr: 179 Tsd. €) betreffen ausgereichte Darlehen. Die übrigen finanziellen langfristigen Vermögenswerte betreffen mit 421 Tsd. € (31. Dezember 2024: 525 Tsd. €) Forderungen aus Finanzierungsleasingverhältnissen. Die beizulegenden Zeitwerte der Darlehen und Finanzierungsleasingforderungen betragen näherungsweise den jeweiligen Buchwert.

Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel des Konzerns im Laufe des Berichtsjahres durch Mittelzu-und -abflüsse verändert haben. Hierbei wird zwischen Zahlungsströmen aus laufender Geschäftstätigkeit, aus Investitions- und aus Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente beinhalten zum 30. Juni 2025 jederzeit fällige Kontokorrentkredite in Höhe von 45 Tsd. € (Vj. 150 Tsd. €), die integraler Bestandteil des Cash-Managements sind. Weiterhin enthält der ausgewiesene Finanzmittelfonds liquide Mittel in Höhe von 98 Tsd. €, die einer Vermögensgruppe zugeordnet sind, die zum Stichtag als zur Veräußerung gehalten klassifiziert wurde. Darüber hinaus umfasst der Zahlungsmittelfonds der Kapitalflussrechnung ausschließlich frei verfügbare Zahlungsmittel.

7. SONSTIGE ANGABEN

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Als nahestehende Personen oder Unternehmen im Sinne des IAS 24 gelten natürliche Personen und Unternehmen, die die Medios AG beeinflussen können, die einen maßgeblichen Einfluss auf die Medios AG ausüben können oder die unter dem Einfluss einer anderen nahestehenden Partei der Medios AG stehen. Ausführliche Informationen zu den nahestehenden Unternehmen sowie nahestehenden Personen in Schlüsselpositionen sind im Konzernanhang zum Geschäftsbericht 2024 aufgeführt. Ergänzend werden nachfolgend die Änderungen aufgeführt, die sich im laufenden Geschäftsjahr 2025 ergeben haben:

NAHESTEHENDE PERSONEN IN SCHLÜSSELPOSITIONEN

Matthias Gärtner, CEO hat am 12. Mai 2025 den Aufsichtsrat darüber informiert, nicht für eine weitere Amtszeit zur Verfügung zu stehen. Er wird bis zur Übergabe an einen Nachfolger, längstens bis zum 31. Dezember 2025, im Amt bleiben. Ebenso hat Mi-Young Miehler, COO, den Aufsichtsrat informiert, dass sie ihren Vertrag nicht verlängern wird. Sie hat das Unternehmen zum 30. Juni 2025 verlassen. Im Rahmen dieser Vorstandsveränderung wurden vertragsgemäß einmalige Sonderaufwendungen in Höhe von 1.190 Tsd. € aufwandsseitig zum Stichtag berücksichtigt.

Eventualverbindlichkeiten

Seit dem letzten Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 haben sich keine wesentlichen Änderungen in den Eventualverbindlichkeiten ergeben. Es gelten daher weiterhin die im Geschäftsbericht 2024 enthaltenen Ausführungen.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

AKTIENRÜCKKAUF

Der Vorstand von Medios hat am 18. Juni 2025 mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen, den Aktionären der Medios AG ein öffentliches Rückkaufangebot für bis zu 1.000.000 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien des Unternehmens mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 € zu unterbreiten. Der Angebotspreis je zum Rückkauf angebotener Medios-Aktie betrug 12,50 € und entsprach einem Aufschlag von ca. 9,30 % bezogen auf den Mittelwert der Börsenpreise (Schlussauktionspreis der Medios-Aktie im elektronischen Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse XETRA) der letzten fünf Handelstage.

Zum Ablauf der Annahmefrist am 8. Juli 2025 sind insgesamt 1.077.813 Aktien angedient worden. Da die Gesamtzahl der Aktien, für die das Angebot angenommen wurde, die Maximalzahl überschritt, wurden die Annahmeerklärungen verhältnismäßig berücksichtigt. Die Zuteilungsquote betrug rund 92,78 %. Medios hat somit am 17. Juli 2025 Aktien im Umfang von ca. 3,92 % des aktuellen Grundkapitals der Medios AG zurückgekauft.

VERÄUßERUNG CLINDIA BENELUX B.V.

Der Medios-Konzern hat am 1. Juli 2025 sämtliche Anteile an der Clindia Benelux B.V. veräußert. Die Clindia Benelux B.V. ist dem Segment International Business zugeordnet und zum Bilanzstichtag gemäß IFRS 5 als "zur Veräußerung gehalten" klassifiziert. Es ergaben sich aus diesem Vorgang keine Anzeichen für einen Wertminderungsbedarf.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzern-Zwischenabschlusses unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind

Berlin, den 13. August 2025

Matthias Gärtner FaIk Neukirch Christoph Prusseit Constantijn van Rietschoten
Vorstandsvorsitzender (CEO) Finanzvorstand (CFO) Vorstand (CBO Deutschland) Vorstand (CBO International)

Impressum

Herausgeber

Medios AG

Heidestraße 9

10557 Berlin

Telefon: +49 30 232 566 8-00

www.medios.ag

Investor Relations

Die Finanzberichte des Medios-Konzerns sind auf der Website des Unternehmens auf Deutsch und Englisch zum Download verfügbar.

Kontakt

Claudia Nickolaus

Head of Investor & Public Relations, ESG Communications

E-Mail: ir@medios.ag

Hinweise und zukunftsgerichtete Aussagen

Der Halbjahresfinanzbericht sollte zusammen mit dem Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2024 gelesen werden, der eine umfassende Darstellung unserer Geschäftsaktivitäten sowie Erläuterungen zu verwendeten Finanzkennzahlen beinhaltet.

Der Finanzbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung der Medios AG beruhen. Mit der Verwendung von Worten wie erwarten, beabsichtigen, planen, vorhersehen, davon ausgehen, glauben, schätzen und ähnlichen Formulierungen werden zukunftsgerichtete Aussagen gekennzeichnet. Diese Aussagen sind nicht als Garantien dafür zu verstehen, dass sich diese Erwartungen auch als richtig erweisen. Die zukünftige Entwicklung sowie die von der Medios AG erreichten Ergebnisse sind abhängig von einer Reihe von Risiken und Unsicherheiten und können daher wesentlich von den zukunftsbezogenen Aussagen abweichen. Verschiedene dieser Faktoren liegen außerhalb des Einflussbereichs der Medios AG und können nicht präzise vorausgeschätzt werden, wie z. B. das künftige wirtschaftliche Umfeld sowie das Verhalten von Wettbewerbern und anderen Marktteilnehmern. Eine Aktualisierung der zukunftsbezogenen Aussagen ist weder geplant noch übernimmt Medios hierzu eine gesonderte Verpflichtung. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in dem Finanzbericht nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.

Der Finanzbericht liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor; bei Abweichungen hat die deutsche Fassung des Dokuments Vorrang vor der englischen Übersetzung.

Aus technischen Gründen kann es zu Abweichungen zwischen den im Finanzbericht enthaltenen und den aufgrund gesetzlicher Vorgaben veröffentlichten Rechnungslegungsunterlagen oder Dokumenten kommen.

Der Finanzbericht enthält - in einschlägigen Rechnungslegungsrahmen nicht genau bestimmte - ergänzende Finanzkennzahlen, die sogenannte alternative Leistungskennzahlen sind oder sein können. Für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Medios AG sollten diese ergänzenden Finanzkennzahlen nicht isoliert oder als Alternative zu den im Konzernabschluss dargestellten und im Einklang mit einschlägigen Rechnungslegungsrahmen ermittelten Finanzkennzahlen herangezogen werden. Andere Unternehmen, die alternative Leistungskennzahlen mit einer ähnlichen Bezeichnung darstellen oder berichten, können diese anders berechnen. Im Falle von Widersprüchen zwischen dem deutschen und dem englischen Wortlaut ist der deutsche Wortlaut maßgebend.

www.medios.ag