METRO AGDüsseldorfHalbjahresfinanzbericht zum 31.03.2022INHALT 3 Zusammenfassung 5 Überblick 6 Konzernzwischenlagebericht 6 Wirtschaftliche Rahmenbedingungen 8 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns 12 METRO Segmente 16 Chancen und Risiken 17 Ausblick 18 Verkürzter Konzernzwischenabschluss 18 Gewinn- und Verlustrechnung 19 Überleitung vom Perioden- zum Gesamtergebnis 20 Bilanz 22 Kapitalflussrechnung 23 Verkürzte Eigenkapitalentwicklung 24 Anhang zum verkürzten Konzernzwischenabschluss 24 Segmentberichterstattung 26 Grundlagen und Methoden des verkürzten Konzernzwischenabschlusses 28 Erläuterung zu Unternehmenszusammenschlüssen 30 Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 32 Angaben zur Bilanz 34 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag 35 Sonstige Angaben 37 Versicherung der gesetzlichen Vertreter 38 Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht 39 Finanzkalender, Impressum und Disclaimer METRO MIT STARKEM UMSATZ- UND EBITDA-WACHSTUM, KRIEG IN DER UKRAINE BEEINTRÄCHTIGT EPS Q2: Der Gesamtumsatz in lokaler Währung stieg um 26,3 %. Der berichtete Gesamtumsatz erhöhte sich um 23,7 % auf 6,2 Mrd. € und übertraf das Vor-Pandemie-Niveau 1 . Dies ist in erster Linie auf die steigende Inflation zurückzuführen. Des Weiteren hat die starke Erholung im Bereich HoReCa dazu beigetragen, da die Umsetzung der "sCore"-Strategie voranschreitet und die Covid-Beschränkungen zunehmend aufgehoben wurden Der Umsatz im stationären Geschäft wuchs auf 4,9 Mrd. € (+14,4 %), der Belieferungsumsatz auf 1,4 Mrd. € (+73,2 %) und der Umsatz von METRO MARKETS auf 16 Mio. € (+166,4 %) Das EBITDA bereinigt stieg auf 157 Mio. € (Q2 2020/21: 114 Mio. €) und übertraf das Vor-Pandemie-Niveau. Insbesondere das Segment West trug zu dieser positiven Entwicklung bei. Gegenläufig wirkten sich kriegsbedingte Abschreibungen auf Vorräte und die operativen Beeinträchtigungen in der Ukraine aus Das Periodenergebnis entfallend auf METRO Anteilseigner erreichte im Q2 2021/22 -284 Mio. € (Q2 2020/21: -131 Mio. €) resultierend aus kriegsbedingten Beeinträchtigungen in Höhe von mehr als -200 Mio. € (Wertminderungen und währungsbedingte negative Effekte im Finanzergebnis, vornehmlich in Bezug auf Russland) Das Ergebnis je Aktie erreichte im Q2 2021/22 -0,78 € (Q2 2020/21: -0,36 €), hierin enthalten ist ein kriegsbedingter negativer EPS Effekt von mehr als -0,60 € H1: Der Gesamtumsatz in lokaler Währung stieg um 22,5 %. Der berichtete Gesamtumsatz erhöhte sich um 21,6 % auf 13,8 Mrd. €. Zu dem Wachstum trugen insbesondere die Segmente West und Ost bei Der Umsatz im stationären Geschäft wuchs auf 11,1 Mrd. € (+13,7 %), der Belieferungsumsatz auf 2,7 Mrd. € (+68,2 %) und der Umsatz von METRO MARKETS auf 31 Mio. € (+164,0 %) Das EBITDA bereinigt stieg auf 678 Mio. € (H1 2020/21: 490 Mio. €) und liegt damit wechselkursbereinigt um 193 Mio. € über dem Vorjahr Das Periodenergebnis entfallend auf METRO Anteilseigner erreichte im H1 2021/22 -89 Mio. € (H1 2020/21: -32 Mio. €) Das Ergebnis je Aktie erreichte im H1 2021/22 -0,25 € (H1 2020/21: -0,09 €) Die bilanzielle Nettoverschuldung reduzierte sich auf 3,9 Mrd. € (31.03.2021: 4,5 Mrd. €) Der Umsatz (währungsbereinigt und portfoliobereinigt) im H1 2021/22 stieg um 24 %. Das EBITDA bereinigt (währungsbereinigt und portfoliobereinigt) stieg im Vergleich zum Vorjahr um 191 Mio. €Die am 15. Dezember 2021 veröffentlichte Umsatz- und EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr 2021/22 wurde am 21. April 2022 angehoben. Der Grund hierfür war die steigende Inflation und eine besser als erwartete Geschäftsentwicklung. Gleichzeitig hat der Krieg in der Ukraine einen starken negativen Einfluss auf die dortige Geschäftsentwicklung und beeinträchtigt zudem den Ausblick für METRO Russland für das Geschäftsjahr 2021/22. In Russland werden die Sanktionen in der zweiten Jahreshälfte voraussichtlich zu einer eingetrübten Verbraucherstimmung und einer verringerten Produktverfügbarkeit führen. METRO erwartet nun: scrollen
Der Ausblick unterstellt stabile Wechselkurse und keine weiteren Anpassungen des Portfolios. Eine weitere Eskalation des Krieges und/oder weitere Sanktionen könnten zu zusätzlichen negativen Auswirkungen auf das Geschäft führen, insbesondere in der Ukraine und in Russland. ÜBERBLICK H1/Q2 2021/22 scrollen
1 entfallend auf METRO Anteilseigner. KONZERNZWISCHENLAGEBERICHTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN Das H1 2021/22 begann im Vergleich zum Vorjahreszeitraum positiv, obwohl die Pandemie weiter andauerte. Der am 24. Februar 2022 begonnene Krieg in der Ukraine prägte das Halbjahr jedoch maßgeblich. 2 Dabei befand sich die Weltwirtschaft zum Zeitpunkt vor Kriegsbeginn aufgrund der kontinuierlich fortschreitenden Abschwächung bzw. Aussetzung der Restriktionen zur Bekämpfung der Pandemie in zahlreichen Ländern im Vergleich zum Vorjahr im Aufschwung. Dieser erstreckte sich über viele Wirtschaftssektoren und -indikatoren, wie z.B. Privatkonsum, Arbeitslosenquoten oder Industrieproduktion. Insbesondere in der METRO-Kernkundengruppe HoReCa zeigten die Umsätze in Tourismus und Gastgewerbe in Europa im Q1 2021/22 einen deutlichen Aufwärtstrend, was sich somit auch positiv auf den Lebensmittelgroßhandel auswirkte. Waren Inflation, Lieferkettenengpässe und steigende Energiekosten schon zuvor ein globales Thema, wurde dieses durch den Krieg noch weiter verschärft und zudem um Knappheit bei bestimmten landwirtschaftlichen Erzeugnissen, z.B. Weizen, sowie Energierohstoffen erweitert. Der Krieg in der Ukraine hat auf Europa im Allgemeinen, aber auf die Ukraine im Speziellen sehr massive humanitäre, gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen. Während die Ukraine unmittelbar von den direkten Kriegsauswirkungen betroffen ist, werden Russland und Belarus auf der einen Seite sowie die übrigen europäischen Staaten auf der anderen Seite maßgeblich durch wirtschaftliche Verwerfungen, vor allem ausgelöst durch gegenseitige Handelssanktionen sowie Versorgungs- und Lieferkettenengpässe, beeinflusst. Dabei können besonders die von westlichen Ländern verhängten wirtschaftlichen und politischen Sanktionen gegen Russland als beispiellos bezeichnet werden. Die anderen Wirtschaftsregionen, wie z.B. Asien, wurden ebenfalls durch den Krieg beeinflusst, wenn auch auf nicht vergleichbare Weise. Zudem ist die Pandemie noch nicht ausgestanden, dabei sind besonders die sehr restriktiven Maßnahmen Chinas gegen einen erneuten Ausbruch von Covid-19 hervorzuheben, die die eigene Wirtschaft wie auch die globalen Warenströme z.B. durch Mobilitätsbeschränkungen beeinflussten. Insgesamt wird für das Weltwirtschaftswachstum im H1 2021/22 ein weitaus niedrigeres Niveau erwartet als vor dem Kriegsausbruch, dabei kann die Weltwirtschaft insgesamt im Kalenderjahr 2022 noch eine Stagflation erleben. Das Risiko einer weiteren Verschlechterung der weltwirtschaftlichen Lage hängt vor allem von der weiteren Entwicklung des Krieges sowie der Energiekosten ab. In Deutschland hat sich die wirtschaftliche Situation zu Beginn des H1 2021/22 positiv entwickelt. Die zur Bekämpfung der Pandemie eingeführten Restriktionen wurden trotz weiterer Verbreitung der Omikron-Variante teilweise aufgehoben, die Umsätze im Gastgewerbe stiegen im Q1 2021/22 deutlich im Vergleich zum Q1 2020/21 und die Industrieproduktion erholte sich zunehmend trotz weiterhin bestehender Lieferkettenprobleme. Jedoch stiegen die Erzeuger- und die Endkundenpreise im Allgemeinen und besonders bei Ausgaben für Energie relativ stark an. Durch den Krieg wurde die Inflation verschärft, auch aufgrund globaler Engpässe in den Lieferketten und der Knappheit bei gewissen landwirtschaftlichen Erzeugnissen. Deutschland ist bei der Energieversorgung sehr stark von russischen Importen abhängig. Daher bemüht sich die Regierung derzeit vor allem, russische Energieimporte, d.h. sowohl für Gas, Kohle als auch Erdöl, zu substituieren, was im Q2 2021/22 noch nicht seine wirtschaftliche Tragweite gezeigt hat. Insgesamt hat sich die deutsche Wirtschaft bis zum Kriegsbeginn zwar positiv gegenüber dem Vorjahr entwickelt, ist allerdings über die vergangenen beiden Quartale im Vergleich zum jeweiligen Vorquartal geschrumpft. Auch in den anderen Ländern Westeuropas zeichnete sich im H1 2021/22 ein ähnliches Bild, nur, dass das Wachstum in fast allen Ländern gegenüber dem Vorjahreszeitraum höher ausfiel als in Deutschland. Die Umsätze im Gastgewerbe entwickelten sich positiv ebenso wie die übrigen Indikatoren wie Arbeitslosigkeit und Industrieproduktion. Dennoch sind auch im westeuropäischen Länderportfolio der METRO die Inflation im Allgemeinen und insbesondere im Energiebereich gestiegen. Zudem hat auch hier der Krieg maßgeblich die Entwicklung im Q2 2021/22 bestimmt. Die Länder Westeuropas haben sich ebenfalls entscheidend an den gegen Russland verhängten wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Sanktionen beteiligt, wobei einige Länder ebenso wie Deutschland erheblich von russischen Rohstoffimporten abhängen. Die Substitution russischer Importe hat auch hier Priorität und Auswirkungen auf die weitere wirtschaftliche Entwicklung. Russlands Wirtschaftsleistung verzeichnete am Anfang des Geschäftsjahres ebenfalls eine positive Entwicklung. Der Krieg hat zur Einführung sehr erheblicher politischer, gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Sanktionen zahlreicher Staaten, insbesondere seitens westlicher Volkswirtschaften, gegen die russische Wirtschaft und Gesellschaft geführt. Die Sanktionen sind sehr weitreichend und betreffen sowohl verfügbare Devisen- und Goldreserven, den allgemeinen Handel und Finanztransaktionen, als auch Import- und Exportverbote. Dadurch wurde die russische Wirtschaft bereits im Q2 2021/22 erheblich beeinträchtigt, was zu Gegenmaßnahmen der russischen Regierung, z.B. Kapitalausfuhrkontrollen, zwecks Abfederung der negativen Effekte geführt hat. Die Inflation, insbesondere bei Lebensmitteln, stieg sehr stark an, der anfängliche Währungsverfall scheint zumindest vorübergehend offiziell gestoppt. Insgesamt ist die wirtschaftliche Situation noch nicht verlässlich abschätzbar, es wird aber trotz der wirtschaftlichen Stützmaßnahmen durch die Regierung mindestens mit einer Stagnation der Wirtschaftsleistung in Q2 2021/22 gegenüber dem Vorjahr gerechnet. Gegenüber dem Vorquartal ist die Wirtschaftsleistung in Q2 2021/22 sehr stark eingebrochen und auch die Arbeitslosigkeit ist bereits angestiegen. In Osteuropa dominiert die Entwicklung in der Ukraine, deren Wirtschaft in Q1 2021/22 noch wuchs und dann nach Kriegsausbruch einen sehr schweren und in seiner Höhe noch nicht abschätzbaren volkswirtschaftlichen Schaden erlitten hat. Zum nicht messbaren menschlichen Leid fügt sich die umfangreiche und teilweise vollständige Zerstörung ziviler und wirtschaftlicher Infrastruktur. Die Ukraine ist ein weltweit bedeutender Exporteur landwirtschaftlicher Erzeugnisse, daher hat die gefährdete Ernte bzw. der Export dieser Güter erhebliche Konsequenzen auf die entsprechenden Gütermärkte. Die wirtschaftliche Entwicklung kann seit Kriegsbeginn mit einer extrem starken Rezession nur unzureichend und noch nicht abschließend beschrieben werden. In den übrigen osteuropäischen Ländern stiegen wie auch schon bei den westeuropäischen Nachbarn die allgemeine Inflation und im besonderen Energiepreise deutlich. Insgesamt entwickelten sich die Staaten aber bis zum Kriegsausbruch positiv mit Ausnahme der Türkei, wo neben einer sehr hohen Inflation zusätzlich das Wachstum des privaten Konsums sowie der Industrieproduktion im Jahr 2022 stark zurückgingen. Die Lage am Arbeitsmarkt blieb - mit Ausnahme der Ukraine - stabil. Das Gastgewerbe und der Tourismus entwickelten sich zumindest im Q1 2021/22 positiv. Gegenüber den europäischen Ländern gestaltete sich die volkswirtschaftliche Entwicklung in Asien deutlich positiver, da beispielsweise die Abhängigkeiten vieler asiatischer Länder vom Handel mit der Ukraine oder Russland (wesentlich) geringer sind. Vor Kriegsausbruch entwickelte sich die Wirtschaft in der Region trotz der Pandemie positiv. Die asiatischen Länder sind ebenfalls betroffen von kriegsbedingten Lieferkettenproblemen und gestiegenen Energie- und anderen Rohstoffkosten. Dies gilt besonders für Importländer wie Indien, welches in erheblichem Umfang Waren aus der Ukraine und Russland bezieht. In China konnte zwar in H1 2021/22 zunächst ebenfalls ein positiver Trend in der wirtschaftlichen Entwicklung verzeichnet werden, jedoch kam zum Krieg erschwerend ein erneuter Anstieg in den Infektionszahlen und damit verbunden eine Wiedereinführung von starken Restriktionen hinzu. Unabhängig von der Pandemie wird der Ukrainekrieg auf noch nicht absehbare Zeit die gesellschaftliche, politische und wirtschaftliche Entwicklung weltweit, mindestens aber in Europa, bestimmen. Die dynamische Entwicklung des Kriegsverlaufs ist noch nicht abschätzbar, wodurch sämtliche Voraussagen zur weltwirtschaftlichen Entwicklung nur Momentaufnahmen sein können. Die wirtschaftliche und politische Entfremdung zwischen Russland einerseits und Europa sowie amerikanischer und einzelner asiatischer Staaten andererseits dürfte langfristige Konsequenzen nach sich ziehen. ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE DES KONZERNS Steuerungsrelevante Leistungskennzahlen Steuerungskennzahlen zur Ertragslage Die 1. bedeutsamste Steuerungsgröße des operativen Geschäfts ist das um Wechselkurseffekte bereinigte Gesamtumsatzwachstum. Zusätzlich wird das wechselkurs- und portfoliobereinigte Gesamtumsatzwachstum betrachtet. Hierbei steht der Steuerungscharakter des Portfolios im Vordergrund. Die Kennzahl spiegelt dabei eine um wesentliche Desinvestitionen bereinigte Umsatzveränderung wider. Wesentliche Akquisitionen innerhalb des Geschäftsjahres werden erst im Folgejahr in die Kennzahl einbezogen. Auf dieser Basis eines konstanten Portfolios an Gesellschaften wird grundsätzlich auch die Prognose abgegeben. Die 2. bedeutsamste Steuerungsgröße ist das EBITDA ohne Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen und Transformationskosten. Das bereinigte EBITDA spiegelt die operative Leistungsfähigkeit von METRO in transparenter Form wider. Die Entwicklung von Immobilien und die Realisierung von Desinvestitionserlösen bleiben unabhängig davon zentrale Bestandteile der Immobilienstrategie des Konzerns. Transformationskosten beinhalten grundsätzlich nicht regelmäßig wiederkehrende Aufwendungen aus strategischen Portfoliobereinigungen. Zudem enthielten die Transformationskosten in den Vorjahren Ergebniseffekte aus Effizienzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Fokussierung auf das Großhandelsgeschäft. Aufgrund des erzielten Fortschritts bei der Transformation werden Aufwendungen aus Effizienzmaßnahmen seit dem Geschäftsjahr 2021/22 nicht mehr als Bestandteil der Transformationskosten, sondern direkt im bereinigten EBITDA ausgewiesen. Das Periodenergebnis sowie das Ergebnis je Aktie stellen weitere bedeutsame Steuerungskennzahlen von METRO dar. Durch diese Kennzahlen findet das Steuer- und Finanzergebnis zusätzlich zum operativen Ergebnis Berücksichtigung und erlaubt damit eine ganzheitliche Beurteilung der Ertragslage aus Perspektive der Anteilseigner. Zur Darstellung weiterer Steuerungskennzahlen mit Bezug zur Finanz- und Vermögenslage und wertorientierten Kennzahlen wird auf den Geschäftsbericht 2020/21 verwiesen. UMSATZ, ERGEBNIS UND FINANZLAGE Im H1 2021/22 hat sich METRO in einem schwierigen Umfeld behauptet. Das Geschäft entwickelte sich besser als erwartet, so dass der Vorstand am 21. April 2022 die Prognose für das Geschäftsjahr 2021/22 erhöht hat. Gestützt wurde die Geschäftsentwicklung in erster Linie von der steigenden Inflation. Des Weiteren hat die starke Erholung im Bereich HoReCa dazu beigetragen, da die Umsetzung der "sCore"-Strategie voranschreitet und die Covid-Beschränkungen zunehmend aufgehoben wurden. In der berichteten Sicht (Konzernwährung) beeinflussten Währungseffekte der russischen Währung und mit dem Krieg in der Ukraine einhergehende Wertberichtigungen die Geschäftsentwicklung negativ. Umsatz Im Q2 2021/22 stieg der Umsatz in lokaler Währung um 26,3 %. Der Gesamtumsatz erhöhte sich um 23,7 % auf 6,2 Mrd. € und übertraf das Vor-Pandemie Niveau. Die Umsatzentwicklung ist in erster Linie durch die steigende Inflation gestützt. Des Weiteren hat die starke Erholung im Bereich HoReCa dazu beigetragen, da die Umsetzung der "sCore"-Strategie zunehmend voranschreitet und die Covid-Beschränkungen aufgehoben wurden. Der Umsatz im stationären Geschäft wuchs auf 4,9 Mrd. € (+14,4 %), der Belieferungsumsatz auf 1,4 Mrd. € (+73,2 %) und der Umsatz von METRO MARKETS auf 16 Mio. € (+166,4 %). Wechselkurseffekte, insbesondere der türkischen und der russischen Währung, wirkten sich negativ aus. Im H1 2021/22 stieg der Umsatz in lokaler Währung um 22,5 %. Der Gesamtumsatz erhöhte sich um 21,6 % auf 13,8 Mrd. €. Zu dem Wachstum trugen insbesondere die Segmente West und Ost bei. Der Umsatz im stationären Geschäft wuchs auf 11,1 Mrd. € (+13,7 %), der Belieferungsumsatz auf 2,7 Mrd. € (+68,2 %) und der Umsatz von METRO MARKETS auf 31 Mio. € (+164,0 %) Ergebnis Im Q2 2021/22 verbesserte sich das EBITDA bereinigt auf 157 Mio. € (Q2 2020/21: 114 Mio. €) und lag über dem Vor-Pandemie-Niveau. Insbesondere das Segment West trug zu dieser positiven Entwicklung bei. Des Weiteren wirkten sich kriegsbedingte Abschreibungen auf Vorräte und die operativen Beeinträchtigungen in der Ukraine negativ aus. Im Segment Sonstige wirkten sich im aktuellen Jahr und auch im Vorjahr Effekte aus der Neueinschätzung transaktionsbedingter Rückstellungen in Höhe eines niedrig zweistelligen Millionen Euro Betrags positiv aus. Im Vorjahr waren ebenfalls positive Effekte im niedrig zweistelligen Millionen Euro Bereich in den Segmenten West und Ost enthalten. Negative Wechselkurseffekte fielen in Russland und in der Türkei an. Im H1 2021/22 verbesserte sich das bereinigte EBITDA auf 678 Mio. € (H1 2020/21: 490 Mio. €) und lag über dem Vor-Pandemie-Niveau. Insbesondere das Segment West trug zu dieser positiven Entwicklung bei. Währungsbereinigt stieg das bereinigte EBITDA gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 193 Mio. €. Negative Wechselkurseffekte der türkischen Währung konnten durch positive Wechselkurseffekte aus Russland (und anderen Ländern) teilweise kompensiert werden. Es sind -6 Mio. € (H1 2020/21: 12 Mio. €) Transformationskosten (Erträge) überwiegend aus der Auflösung von Rückstellungen angefallen. Die Erträge aus Immobilientransaktionen beliefen sich auf 13 Mio. € (H1 2020/21: 42 Mio. €). Das EBITDA erreichte 697 Mio. € (H1 2020/21: 520 Mio. €). Die Abschreibungen im H1 2021/22 beliefen sich auf 515 Mio. € und liegen mit 111 Mio. €, überwiegend aufgrund der Wertminderungen in Russland und der Ukraine, über dem Vorjahreswert von 404 Mio. €. Im Q2 2021/22 stiegen die Abschreibungen um 114 Mio. € auf 319 Mio. € (Q2 2020/21: 205 Mio. €). Wertminderungen in Höhe von 118 Mio. € (Q2 2020/21: 5 Mio. €) trugen zu dieser Entwicklung bei. Die aufgrund des Kriegs in der Ukraine und der verhängten Sanktionen reduzierten Umsatz- und Ergebniserwartungen führten zu Wertminderungen der Vermögenswerte. Die Wertminderungen auf den Geschäfts- oder Firmenwert betragen 51 Mio. €, davon entfallen auf METRO Russland 33 Mio. € und auf METRO Ukraine 17 Mio. €. Die Wertminderungen auf Sachanlagevermögen in Höhe von 67 Mio. € entfallen überwiegend auf Russland in Höhe von 16 Mio. € und auf die Ukraine in Höhe von 46 Mio. €. Das Finanzergebnis betrug im H1 2021/22 -180 Mio. € (H1 2020/21: -87 Mio. €). Die negative Entwicklung des übrigen Finanzergebnisses ist weitgehend auf die erheblichen sanktionsbedingten Funktionsstörungen des RUB Devisenmarktes zurückzuführen, in deren Folge Kursverluste realisiert wurden. Das Ergebnis vor Steuern erreichte im H1 2021/22 2 Mio. € (H1 2020/21: 29 Mio. €). Der Steueraufwand von 89 Mio. € (H1 2020/21: 56 Mio. €) für das 1. Halbjahr 2021/22 ist unter Berücksichtigung des erwarteten Konzernsteueraufwands zum Geschäftsjahresende ermittelt worden. Das Periodenergebnis entfallend auf METRO Anteilseigner erreichte im Q2 2021/22 -284 Mio. € (Q2 2020/21: -131 Mio. €), resultierend aus kriegsbedingten Beeinträchtigungen in Höhe von mehr als -200 Mio. € (Wertminderungen und währungsbedingte negative Effekte im Finanzergebnis, vornehmlich in Bezug auf Russland). Das Periodenergebnis entfallend auf METRO Anteilseigner erreichte im H1 2021/22 -89 Mio. € (H1 2020/21: -32 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie lag im Q2 2021/22 bei -0,78 € (Q2 2020/21: -0,36 €), hierin enthalten ist ein kriegsbedingter negativer EPS Effekt von mehr als -0,60 € aus Wertminderungen und währungsbedingten negativen Effekten im Finanzergebnis, vornehmlich in Bezug auf Russland. Das Ergebnis je Aktie verringerte sich im H1 2021/22 auf -0,25 € (H1 2020/21: -0,09 €). Investitionen Die Segmentinvestitionen beliefen sich im H1 2021/22 auf 328 Mio. € und liegen auf dem Vorjahresniveau (H1 2020/21: 315 Mio. €). Im aktuellen Jahr wurde unter anderem in die Akquisition von Eijsink, einem etablierten Anbieter von Point-of-Sale-Lösungen für das Gastgewerbe, investiert. Das Vorjahr beinhaltete die Akquisition des portugiesischen Lebensmittel-Lieferanten Aviludo Group. Zahlungsrelevant waren im H1 2021/22 Investitionen (ohne Unternehmensakquisitionen und Geldanlagen) in Höhe von 180 Mio. €. Finanzierung und Nettoverschuldung Die Deckung des mittel- bis langfristigen Finanzierungsbedarfs erfolgt über ein Anleiheemissionsprogramm, welches über ein maximales Volumen von 5 Mrd. € verfügt. Das Anleiheemissionsprogramm wurde zum 31. März 2022 mit insgesamt 1.276 Mio. € (31.3.2021: 1.776 Mio. €) in Anspruch genommen. Die Deckung des kurzfristigen Finanzierungsbedarfs erfolgt über das Euro Commercial Paper Programme mit einem maximalen Volumen von 2 Mrd. €. Im Durchschnitt wurde das Programm im Berichtszeitraum mit 90 Mio. € in Anspruch genommen. Zum 31. März 2022 betrug die Inanspruchnahme 350 Mio. € (31.3.2021: 471 Mio. €). Zum 31. März 2022 wurden bilaterale Kreditlinien in Höhe von insgesamt 218 Mio. € genutzt (31.3.2021: 209 Mio. €). Als Liquiditätsreserve wurde eine syndizierte Kreditlinie in Höhe von insgesamt 850 Mio. € sowie zusätzlich mehrjährige bilaterale Kreditlinien in Höhe von 645 Mio. € vereinbart. Die bilanzielle Nettoverschuldung nach Saldierung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie der Geldanlagen mit den Finanzschulden (inklusive Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen) betrug zum 31. März 2022 insgesamt 3,9 Mrd. € (31.3.2021: 4,5 Mrd. €). Bilanz Die Bilanzsumme verminderte sich gegenüber dem Geschäftsjahresende am 30. September 2021 von 12,8 Mrd. € um 660 Mio. € auf 12,2 Mrd. €. Die langfristigen Vermögenswerte verringerten sich um 0,8 Mrd. € auf 7,2 Mrd. €. Insbesondere die zur Veräußerung vorgesehenen Vermögenswerte in Höhe von 0,4 Mrd. €, die in die kurzfristigen Vermögenswerte umgegliedert wurden, tragen zu dieser Entwicklung bei. Hierzu zählt das Immobilienportfolio von Japan, eine Beteiligung an der chinesischen WM Holding (HK) Limited, sowie Teilflächen des METRO Campus in Düsseldorf. Darüber hinaus wirkten sich die Wertminderungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 51 Mio. €, sowie die Wertminderungen auf Sachanlagen in Höhe von 69 Mio. € aus. Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich um 0,1 Mrd. € auf 4,9 Mrd. €. Während die Vorräte im Zuge des erhöhten Geschäftsvolumens um 0,4 Mrd. € auf 2,3 Mrd. € angestiegen sind, reduzierten sich die Zahlungsmittel um 0,7 Mrd. € auf 0,8 Mrd. €. Im Jahresvergleich zum 31. März 2021 verminderte sich die Bilanzsumme um 287 Mio. €. Die Konzernbilanz von METRO weist zum 31. März 2022 ein Eigenkapital von 1,6 Mrd. € aus. Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem 30. September 2021 von 14,4 % auf 13,4 % gesunken. Im Jahresvergleich zum 31. März 2021 sank die Eigenkapitalquote von 14,5 % auf 13,4 %. Cashflow Aus der betrieblichen Tätigkeit resultierte im H1 2021/22 ein Mittelzufluss in Höhe von 30 Mio. € (H1 2020/21: Mittelabfluss von -185 Mio. €). Die Verbesserung ergibt sich im Wesentlichen aus der deutlich verbesserten Umsatz- und Ergebnissituation sowie aus der Veränderung des Nettobetriebsvermögens, die überwiegend im Zusammenhang mit einem erhöhten Einkaufsvolumen im Zuge der Wiedereröffnung der Gastronomie steht. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug -209 Mio. € (H1 2020/21: 15 Mio. €) und betrifft vor allem Investitionen in Sachanlagen sowie immaterielle Vermögenswerte. Die Desinvestitionen beinhalten hauptsächlich Immobilienveräußerungen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug -491 Mio. € (H1 2020/21: -341 Mio. €). Hier wirken sich neben den Leasingauszahlungen in Höhe von -278 Mio. € vor allem die Aufnahme und Rückzahlungen von Anleihen aus. Aus der Kapitalflussrechnung leitet sich gemäß nachfolgender Übersicht der Free Cash Flow ab. METRO hat den Free Cash Flow als Kennzahl eingeführt, die die in einer Periode erwirtschafteten Mittel darstellt, die zur Tilgung von Schulden, zur Zahlung von Dividenden, für Unternehmenstransaktionen usw. zur Verfügung stehen. scrollen
METRO SEGMENTE METRO Umsatzkennzahlen scrollen
1 Ab dem Geschäftsjahr 2021/22 wird das Segment Asien zusammen mit dem bisherigen Segment Osteuropa als Segment Ost berichtet. Die Vorjahreszahlen wurden angepasst. scrollen
1 Ab dem Geschäftsjahr 2021/22 wird das Segment Asien zusammen mit dem bisherigen Segment Osteuropa als Segment Ost berichtet. Die Vorjahreszahlen wurden angepasst. scrollen
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1 Ab dem Geschäftsjahr 2021/22 wird das Segment Asien zusammen mit dem bisherigen Segment Osteuropa als Segment Ost berichtet. Die Vorjahreszahlen wurden angepasst. In Deutschland stieg der Umsatz in lokaler Währung und berichtet im Q2 2021/22 um 2,6 %. Insbesondere die anhaltend gute Entwicklung von Rungis Express und die gute Entwicklung des HoReCa-Geschäfts nach der Lockerung der staatlichen Restriktionen trugen hierzu bei und konnten die rückläufigen Tabak- und SCO Umsätze kompensieren. Das HoReCa-Geschäft entwickelte sich erneut besser als der Markt. Im H1 2021/22 stieg der Umsatz in lokaler Währung und berichtet um 1,5 %. Im Segment West stieg der Umsatz in lokaler Währung und berichtet im Q2 2021/22 deutlich um 47,6 %. Hierzu trugen alle Länder mit einem zweistelligen Wachstum bei. Die größten Umsatzzuwächse verzeichneten dabei Frankreich, Italien und Portugal mit Wachstumsraten von über 50 %. Das HoReCa-Geschäft in Frankreich, Spanien und Italien entwickelte sich erneut besser als der Markt. Der Umsatz in lokaler Währung und berichtet stieg im H1 2021/22 um 41,1 %. In Russland entwickelte sich der Umsatz in lokaler Währung im Q2 2021/22 mit 15,8 % deutlich positiv. Das Umsatzwachstum war getrieben durch alle Kundengruppen und insbesondere durch das FSD Geschäft. Der berichtete Umsatz stieg währungsbedingt um 7,9 %. Im H1 2021/22 entwickelte sich der Umsatz in lokaler Währung mit 11,2 % positiv. Der berichtete Umsatz wurde von positiven Wechselkurseffekten, die im Q1 2021/22 anfielen, unterstützt und stieg um 13,5 %. Im Segment Ost stieg der Umsatz im Q2 2021/22 in lokaler Währung um 21,6 %. Zu dem Wachstum trugen nahezu alle Länder bei. In der Ukraine brach der Umsatz kriegsbedingt ab Ende Februar ein und ging insgesamt um 5,5 % zurück. Zum Umsatzwachstum im Segment Ost trug die deutlich positive Entwicklung des HoReCa-Geschäfts bei. Den größten Umsatzzuwachs verzeichnete die Türkei, welcher stark inflationsgestützt war. Bedingt durch negative Wechselkurseffekte, insbesondere in der Türkei, stieg der berichtete Umsatz um 16,7 %. Im H1 2021/22 entwickelte sich der Umsatz in lokaler Währung mit 18,7 % positiv. Der berichtete Umsatz stieg um 15,7 %. Im Segment Sonstige stieg der Umsatz im H1 2021/22 von 19 Mio. € auf 41 Mio. € und beinhaltet den METRO MARKETS Umsatz von 31 Mio. € (H1 2020/21: 12 Mio. €). Dieser Anstieg ist auf das starke Wachstum des Marktplatzes in Deutschland sowie die Expansion des Marktplatzes nach Spanien zurückzuführen. Im Q2 2021/22 stieg der Belieferungsumsatz signifikant um 73 % auf 1,4 Mrd. € (Q2 2020/21: 0,8 Mrd. €) und erreichte mit einem Umsatzanteil von 22 % (Q2 2020/21: 15 %) Rekordniveau. Dies wurde getrieben durch die starke Erholung des HoReCa-Geschäfts nach Aufhebung der staatlichen Restriktionen und durch die weitere Forcierung des FSD-Geschäfts im Zuge der "sCore"-Strategie. Im H1 2021/22 stieg der Belieferungsumsatz um 68 % auf 2,7 Mrd. € (H1 2020/21: 1,6 Mrd. €) und erreichte einen Umsatzanteil von 20 % (H1 2020/21: 14 %). Zum 31. März 2022 umfasste das Standortnetz 672 Standorte, davon 563 Out-of-Store (OOS) 3 , und 66 Depots. Im Q2 2021/22 wurde 1 Standort inklusive OOS in Frankreich eröffnet. Außerdem haben vor Kriegsbeginn 2 weitere Standorte in Russland das OOS-Belieferungsgeschäft begonnen. METRO Kennzahlen scrollen
1 Ab dem Geschäftsjahr 2021/22 wird das Segment Asien zusammen mit dem bisherigen Segment Osteuropa als Segment Ost berichtet. Die Vorjahreszahlen wurden angepasst. scrollen
1 Ab dem Geschäftsjahr 2021/22 wird das Segment Asien zusammen mit dem bisherigen Segment Osteuropa als Segment Ost berichtet. Die Vorjahreszahlen wurden angepasst. scrollen
1 Ab dem Geschäftsjahr 2021/22 wird das Segment Asien zusammen mit dem bisherigen Segment Osteuropa als Segment Ost berichtet. Die Vorjahreszahlen wurden angepasst. scrollen
1 Ab dem Geschäftsjahr 2021/22 wird das Segment Asien zusammen mit dem bisherigen Segment Osteuropa als Segment Ost berichtet. Die Vorjahreszahlen wurden angepasst. In Deutschland erreichte das EBITDA bereinigt im Q2 2021/22 -4 Mio. € und lag damit unter dem Niveau des Vorjahres (Q2 2020/21: 9 Mio. €). Der Rückgang ist vor allem auf gestiegene Kosten durch ein vermehrtes FSD-Geschäft und gestiegene Personalkosten aufgrund von Tariferhöhungen im aktuellen Jahr und Covid-19 bedingter Kurzarbeit im Vorjahr zurückzuführen. Im H1 2021/22 stieg das EBITDA bereinigt auf 79 Mio. € (H1 2020/21: 77 Mio. €). Im Segment West stieg das EBITDA bereinigt im Q2 2021/22 auf 52 Mio. € und verbesserte sich signifikant im Vergleich zum Vorjahr (Q2 2020/21: -12 Mio. €). Dieser Anstieg ist insbesondere auf die gute Umsatzentwicklung im Vergleich zum Vorjahr zurückzuführen. Größte Treiber waren Frankreich und Italien. Im H1 2021/22 erreichte das EBITDA bereinigt 254 Mio. € (H1 2020/21: 82 Mio. €). Das EBITDA bereinigt in Russland lag im Q2 2021/22 bei 34 Mio. € (Q2 2020/21: 32 Mio. €). Adjustiert um Wechselkurseffekte stieg das EBITDA bereinigt um 6 Mio. €. Im H1 2021/22 erreichte das EBITDA bereinigt 115 Mio. € (H1 2020/21: 101 Mio. €). Angepasst um Wechselkurseffekte stieg das EBITDA bereinigt um 12 Mio. €. Im Segment Ost sank das EBITDA bereinigt im Q2 2021/22 auf 44 Mio. € (Q2 2020/21: 56 Mio. €). Im Vorjahr war ein positiver Einmalertrag in einem mittleren einstelligen Millionen Euro Betrag aus der Beendigung eines Rechtsstreits sowie Erträge aus der Beteiligung der METRO China Partnerschaft mit Wumei in einem niedrigen einstelligen Millionen Euro Betrag enthalten. In der Ukraine wirkten sich neben umsatzbedingten Ergebnisrückgängen auch kriegsbedingte Abschreibungen auf Vorräte von rund 20 Mio. € negativ aus. Angepasst um Wechselkurseffekte ging das EBITDA bereinigt um -8 Mio. € zurück. Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen beliefen sich auf 8 Mio. € aus einer Immobilientransaktion in Polen (Q2 2020/21: 0 Mio. €). Das EBITDA bereinigt im H1 2021/22 erreichte 184 Mio. € (H1 2020/21: 169 Mio. €). Angepasst um Wechselkurseffekte stieg das EBITDA bereinigt um 21 Mio. €. Das EBITDA bereinigt im Segment Sonstige lag im Q2 2021/22 bei 31 Mio. € (Q2 2020/21: 29 Mio. €). Es wirkten sich im aktuellen Jahr und auch im Vorjahr Effekte aus der Neueinschätzung transaktionsbedingter Rückstellungen in Höhe eines niedrig zweistelligen Millionen Euro Betrags positiv aus. Im H1 2021/22 lag das EBITDA bereinigt bei 47 Mio. € (H1 2020/21: 62 Mio. €). Der Vorjahreswert war dabei neben oben genannten Effekten um weitere 10 Mio. € positiv unterstützt. Das EBITDA bereinigt profitiert in zum Vorjahr unveränderter Höhe auch von den noch bis April 2023 anfallenden Lizenzerlösen aus der Partnerschaft mit Wumei. Zudem wurden im aktuellen Jahr weitere Investitionen in die Digitalisierung getätigt. Ergebnisbeiträge aus Immobilientransaktionen beliefen sich auf 4 Mio. € (H1 2020/21: 42 Mio. €). CHANCEN UND RISIKEN Im Vergleich zum METRO Geschäftsbericht 2020/21 hat die Umsetzung des IDW PS 340 zu strukturellen Veränderungen im Risikomanagementsystem sowie in der Bewertungsmethodik geführt. In dem Zusammenhang hat sich auch die Darstellung des Risikoportfolios verändert. Risiken sowie deren Veränderungen zum Vorjahr werden nun bezogen auf ihre Nettobewertung dargestellt. Darüber hinaus haben wir ein aktualisiertes Risikoportfolio eingeführt, um die Interdependenzen zwischen den Risiken besser bewerten zu können. Die sich daraus ergebenden wesentlichen Änderungen seit dem Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses werden im Nachfolgenden dargestellt. Das vorherige Risiko "Risiken im Zusammenhang mit Covid-19" wurde aufgrund der angepassten Risikodarstellung aufgelöst, die inhaltlichen Bestandteile wurden zu den jeweiligen themenbezogenen Risiken umgegliedert. Im Vergleich zum Geschäftsbericht 2020/21 wurde aufgrund der veränderten Risikodarstellung das Risiko 1 "Strategische Risiken" hinzugefügt. Dieses Risiko wird als bedeutend (> 100 - 300 Mio. €) und gering (≥ 10-25 %) eingeschätzt und bezieht sich insbesondere auf Risiken im Zusammenhang mit dem Wettbewerbsumfeld und der strategischen Ausrichtung. Die Risikoaspekte waren zuvor im Risiko "Herausforderungen des Geschäftsmodells" enthalten. Das Risiko 2 "Makroökonomische / politische Risiken" ist hinsichtlich des Schadensausmaß von moderat (> 50-100 Mio. €) auf wesentlich (> 300 Mio. €) und in Bezug auf die Eintrittswahrscheinlichkeit von möglich (> 25-50 %) auf wahrscheinlich (> 50 %) gestiegen. Der Krieg in der Ukraine beeinträchtigt die Sicherheit von Mitarbeitern und Kunden sowie die Integrität der Geschäfte und Lieferketten. Im Hinblick auf das Geschäft in Russland ergeben sich Risiken aus den verhängten Sanktionen wie zum Beispiel Finanzierungs- und Fremdwährungsrisiken bis hin zu Enteignungsrisiken. Außerdem könnte es zu einer Ausweitung des Krieges kommen oder zu Reputationseffekten im Zusammenhang mit der weiteren Präsenz der METRO in Russland. Risiko 4 "Umwelt- & soziale Risiken" ist im Vergleich zum Geschäftsbericht 2020/21 in der Eintrittswahrscheinlichkeit von gering (≥ 10-25 %) auf wahrscheinlich (> 50 %) gestiegen, das potenzielle Schadstensausmaß hingegen ist von moderat (> 50-100 Mio. €) auf geringfügig (≤ 50 Mio. €) gesunken. Die zunehmende Anzahl an Vorschriften im Unternehmensumfeld (wie z.B. Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz) erhöhen die Gefahr einer Geldstrafe bei Nichteinhaltung, allerdings wird das Schadensausmaß aufgrund der ergriffenen Maßnahmen hierbei als geringfügig angesehen. Aufgrund der angepassten Risikodarstellung wird das zuvor gemeldete Risiko "Herausforderungen des Geschäftsmodells" nun fortan als 5 "Operative Risiken" berichtet. Das Risiko ist hinsichtlich des potenziellen Schadensausmaß von wesentlich (> 300 Mio. €) auf bedeutend (> 100-300 Mio. €) gesunken. Hintergrund der Anpassung ist die Reduzierung von Beschränkungen im Zusammenhang mit Covid-19 und deren Auswirkungen auf das Kerngeschäft. Die Eintrittswahrscheinlichkeit des Risikos 6 "Immobilienrisiken" ist von möglich (> 25-50 %) auf wahrscheinlich (> 50 %) gestiegen. Die Anpassung ist auf die erheblichen Marktpreissteigerungen bei den Energiekosten zurückzuführen. Das Risiko 7 "Beschaffungsrisiken" ist hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeit von gering (≥ 10-25 %) auf möglich (>25-50 %) gestiegen. Aufgrund des Russland / Ukraine Konflikts wird die Inflation durch die Verknappung von Waren und den zur Folge höheren Produktions- und Logistikkosten verschärft. Daneben kann auch die Nichtverfügbarkeit von Produkten und fehlenden Alternativen für den Kunden zu weiteren Verlusten führen. Das Risiko 11 "Finanzrisiken" beinhaltet nach der neuen Struktur des aktualisierten Risikoportfolios nun auch Risiken im Zusammenhang mit Abschreibungen auf Vermögenswerte und Finanzanlagen, die vorher im ehemaligen Risiko "Herausforderungen des Geschäftsmodells" enthalten waren. Aus diesem Grund hat sich auch das Schadensausmaß von moderat (> 50-100 Mio. €) auf bedeutend (> 100-300 Mio. €) erhöht. Im Zusammenhang mit dem Abschluss des Verkaufs des SB-Warenhausgeschäfts ist das Schadensausmaß des Risikos 12 "Transaktionsrisiken" von bedeutend (> 100-300 Mio. €) auf moderat (> 50-100 Mio. €) gesunken. Hintergrund hierfür ist das Auslaufen der Garantie gegenüber dem externen Kreditversicherer (Euler Hermes) sowie geringere verbliebene Remanenzkosten. Bestandsgefährdende Risiken bestehen nicht und sind gegenwärtig auch für die Zukunft nicht erkennbar. AUSBLICK Prognose von METRO Die am 15. Dezember 2021 veröffentlichte Umsatz- und EBITDA-Prognose für das Gesamtjahr 2021/22 wurde am 21. April 2022 angehoben. Das Geschäft im ersten Halbjahr 2021/22 hat sich besser entwickelt als erwartet, insbesondere im Segment West (ohne Deutschland). Dies ist in erster Linie auf die steigende Inflation zurückzuführen. Des Weiteren hat die starke Erholung im Bereich HoReCa beigetragen, da die Umsetzung der "sCore"-Strategie zunehmend voranschreitet und die Covid-Beschränkungen aufgehoben wurden. Gleichzeitig hat der Krieg in der Ukraine einen starken negativen Einfluss auf die dortige Geschäftsentwicklung und beeinträchtigt zudem den Ausblick für METRO Russland für das Geschäftsjahr 2021/22. In Russland werden die Sanktionen in der zweiten Jahreshälfte voraussichtlich zu einer eingetrübten Verbraucherstimmung und einer verringerten Produktverfügbarkeit führen. METRO erwartet nun: scrollen
Der Ausblick unterstellt stabile Wechselkurse und keine weiteren Anpassungen des Portfolios. Eine weitere Eskalation des Krieges und/oder weitere Sanktionen könnten zu zusätzlichen negativen Auswirkungen auf das Geschäft führen, insbesondere in der Ukraine und in Russland. Die Umsätze in den Segmenten West und Ost werden voraussichtlich überproportional wachsen. Für Deutschland wird ein unterproportionales Wachstum erwartet. Für Russland wird ein Rückgang gegenüber dem Vorjahr erwartet. Die Entwicklung des bereinigten EBITDA wird in den Segmenten mit Ausnahme des Segments Ost der Umsatzentwicklung folgen. Aufgrund kriegsbedingter Abschreibungen auf Vorräte und operativer Beeinträchtigungen in der Ukraine wird für das Segment Ost ein Rückgang zum Vorjahr erwartet. Die Erwartungen für das Segment Sonstige bleiben unverändert; es wird erwartet, dass es deutlich unter dem Niveau des Vorjahres liegen wird. VERKÜRZTER KONZERNZWISCHENABSCHLUSS GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG scrollen
ÜBERLEITUNG VOM PERIODEN- ZUM GESAMTERGEBNIS scrollen
BILANZAKTIVA scrollen
1 Die Vorjahresvergleichswerte wurden aufgrund einer Änderung der Rechnungslegungsmethode (Vorräte) angepasst. 1 Die Vorjahresvergleichswerte wurden aufgrund einer Änderung der Rechnungslegungsmethode (Vorräte) angepasst. KAPITALFLUSSRECHNUNG scrollen
VERKÜRZTE EIGENKAPITALENTWICKLUNG scrollen
ANHANG ZUM VERKÜRZTEN KONZERNZWISCHENABSCHLUSSSEGMENTBERICHTERSTATTUNG H1 2021/22 scrollen
1 Ab dem Geschäftsjahr 2021/22 wird das Segment Asien zusammen mit dem bisherigen Segment Osteuropa als Segment Ost berichtet. Die Vorjahreszahlen wurden angepasst. scrollen
SEGMENTBERICHTERSTATTUNG Q2 2021/22 scrollen
1 Ab dem Geschäftsjahr 2021/22 wird das Segment Asien zusammen mit dem bisherigen Segment Osteuropa als Segment Ost berichtet. Die Vorjahreszahlen wurden angepasst. scrollen
ANHANGGrundlagen und Methoden des verkürzten Konzernzwischenabschlusses Dieser verkürzte Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2022 wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 ("Zwischenberichterstattung") erstellt, welcher Zwischenabschlüsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) regelt. Da es sich um einen verkürzten Zwischenabschluss handelt, sind nicht alle Informationen enthalten, die nach den IFRS für einen vollständigen Konzernabschluss zum Ende eines Geschäftsjahres erforderlich sind. Dieser Konzernzwischenabschluss ist ungeprüft, allerdings wurde er einer prüferischen Durchsicht gemäß § 115 Abs. 5 WpHG unterzogen. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde in Euro aufgestellt. Alle Beträge sind in Millionen Euro (Mio. €) angegeben, sofern nicht auf Abweichungen besonders hingewiesen wird. Beträge unter 0,5 Mio. € werden abgerundet und 0 Mio. € berichtet. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe addieren. Unterjährig werden umsatzabhängige und zyklische Sachverhalte, soweit wesentlich, abgegrenzt. In diesem Konzernzwischenabschluss wurden alle vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten und gültigen Standards und Interpretationen angewendet, soweit sie von der Europäischen Union genehmigt sind. Es werden grundsätzlich dieselben Rechnungslegungsmethoden wie im Konzernabschluss zum 30. September 2021 angewendet. Nähere Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden finden sich im Anhang des Konzernabschlusses zum 30. September 2021, auch bezüglich erstmals im Geschäftsjahr 2021/22 angewendeter geänderter IFRS, die keine wesentliche Auswirkung auf den verkürzten Konzernzwischenabschluss haben. Die Ermittlung des ausgewiesenen Steueraufwands erfolgt nach den Vorschriften zur Zwischenberichterstattung unter Anwendung des sogenannten integralen Ansatzes. Die Grundlage für die Berechnung bildet die aktuelle Unternehmensplanung zum Geschäftsjahresende. Änderung Rechnungslegungsmethode (Vorräte) Im Juni 2021 hatte das IFRS Interpretations Committee im Zusammenhang mit der Anwendung des IAS 2 Vorräte entschieden, dass zur Bestimmung des Nettoveräußerungswerts von Vorräten die zu berücksichtigenden, geschätzten notwendigen Vertriebskosten nicht auf inkrementelle Kosten beschränkt sein dürfen. Diese Entscheidung hatte zu einer rückwirkenden Anpassung der entsprechenden Rechnungslegungsmethode bei METRO geführt. Weitere Angaben zu dieser Anpassung, die METRO im 4. Quartal 2020/21 umgesetzt hat, finden sich unter Nr. 47 Änderung Rechnungslegungsmethode (Vorräte) im Konzernabschluss zum 30. September 2021. Neu in Europäisches Recht übernommene Rechnungslegungsvorschriften Die im Konzernabschluss zum 30. September 2021 gemachten Angaben zu erstmals anzuwendenden neuen Standards oder Standardänderungen sind insofern zu ergänzen, als die folgenden Änderungen an IFRS zwischenzeitlich von der Europäischen Union genehmigt wurden. Sie sind indes von METRO erst ab dem Geschäftsjahr 2023/24 anzuwenden: scrollen
Diese Änderungen an den IFRS werden erwartungsgemäß zu keinen wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns führen. Schätzungen und Annahmen, Ermessensentscheidungen Covid-19 und Krieg in der Ukraine Das H1 2021/22 war weiterhin, wenn auch in deutlich abnehmendem Umfang, durch die staatlichen Maßnahmen im Kontext der Covid-19-Pandemie geprägt, wobei die einzelnen Segmente der METRO jeweils in unterschiedlichem Maße betroffen waren. Darüber hinaus hat auch der Krieg in der Ukraine besonderen Einfluss auf den Konzernzwischenabschluss. METRO ist sowohl in der Ukraine als auch in Russland vertreten. Für die Erstellung dieses verkürzten Konzernzwischenabschlusses mussten unter Berücksichtigung des veränderten Unternehmensumfeldes Schätzungen und Annahmen getroffen werden, die sich auf Ausweis und Höhe der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden sowie Erträge und Aufwendungen ausgewirkt haben. Schätzungen und zugrunde liegende Annahmen mit bedeutenden Auswirkungen sind insbesondere bei den folgenden Sachverhalten getroffen worden: scrollen
Obwohl die Schätzungen und Annahmen mit großer Sorgfalt getroffen wurden, können die tatsächlichen Werte vor allem unter Berücksichtigung der weiteren Entwicklungen des Krieges in der Ukraine und der daraus folgenden Sanktionen sowie der Covid-19 bedingten Unwägbarkeiten in einzelnen Fällen von diesen abweichen. Bei der anlassbezogenen Prüfung auf Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte wird die Summe der Buchwerte der Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten dem erzielbaren Betrag gegenübergestellt. Als erzielbarer Betrag wird der höhere Wert aus Nutzungswert und Fair Value abzüglich Kosten der Veräußerung verwendet, der aus diskontierten zukünftigen Cashflows und mithilfe von Eingangsparametern des Levels 3 der Fair-Value-Hierarchie berechnet wird. Für METRO Russland wurden zur Schätzung des erzielbaren Betrages die zu erwartenden Cashflows unter Verwendung eines Erwartungswertes wahrscheinlichkeitsgewichteter Szenarien ermittelt, um das erhöhte Risiko und die Unsicherheit zu berücksichtigen. Der Kapitalisierungszinssatz wurde auf 10 % angehoben um das erhöhte Länderrisiko aufgrund der Sanktionssituation abzudecken. Der Geschäfts- oder Firmenwert wurde in voller Höhe ergebniswirksam wertgemindert. Angesichts der kriegerischen Zustände und der vorliegenden Umsatz- und Ergebnisrückgänge wurde der Geschäfts- oder Firmenwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit METRO Ukraine ebenfalls in voller Höhe ergebniswirksam wertgemindert. Ebenso wurden Wertminderungen zwischen 30 bis 100 % auf das Sachanlagevermögen bei den Märkten vorgenommen, die eine geographische Nähe zu den Krisengebieten haben und deren Umsatz- und Ergebniserwartung signifikant eingebrochen ist. Bei der Bewertung der Forderungen wurden seit Beginn der Covid-19-Pandemie in erhöhtem Umfang Einzelwertberichtigungen vorgenommen, insbesondere in Einheiten, die längerfristige Zahlungsziele gewähren und ein hohes Engagement im HoReCa-Sektor aufweisen. Ferner wurde das Zukunftselement im Rahmen der allgemeinen Risikovorsorge gemäß IFRS 9 in einer risikoadäquaten Höhe berücksichtigt. Die Risikoeinschätzung wird laufend anhand der Entwicklung der staatlichen Maßnahmen in Bezug auf Covid-19 und des Konsumentenverhaltens im HoReCa-Sektor unter den aktuellen politischen Rahmenbedingungen beobachtet. Die Bewertung der Vorräte erfolgte unter Berücksichtigung der dem aktuellen Unternehmensumfeld angemessenen Risikovorsorgen. Die Zahlungsmittel unserer russischen Konzerngesellschaften belaufen sich zum 31. März 2022 auf 97 Mio. €. Diese werden laufend im Hinblick auf relevante Restriktionen beobachtet. Die für den Halbjahresabschluss verwendeten Schätzungen und Annahmen wurden regelmäßig überprüft - Änderungen wurden zum Zeitpunkt der besseren Erkenntnis berücksichtigt. Alle Annahmen und Schätzungen basieren auf den Verhältnissen und Beurteilungen am Abschlussstichtag unter Berücksichtigung der bis zur Aufstellung des Halbjahresabschlusses am 10. Mai 2022 erlangten Kenntnisse. METRO geht davon aus, dass die diesem Halbjahresabschluss zugrunde gelegten Annahmen die aktuelle Lage in angemessener Form wiedergeben. ERLÄUTERUNGEN ZU UNTERNEHMENSZUSAMMENSCHLÜSSEN Eijsink Gemäß Kaufvertrag vom 31. März 2022 erwarb die METRO Hospitality Digital Holding GmbH von der just booq B.V. und der Eijsink Hengelo Holding B.V., Niederlande, mit sofortiger Wirkung 100 % der Anteile an der Eijsink Hengelo Werkmaatschappij B.V. sowie deren 5 Tochterunternehmen (Eijsink). Der mit Zahlungsmitteln geleistete Kaufpreis lag im mittleren 2-stelligen Millionen-Euro-Bereich. Eijsink ist ein etablierter Anbieter von Point-of-Sale-Lösungen (POS) für das Gastgewerbe mit Hauptsitz in den Niederlanden. Eijsink bietet mit booq ein cloudbasiertes, geräteunabhängiges POS-System an, das in den letzten Jahren erfolgreich auf dem Benelux-Markt etabliert wurde. Das Unternehmen hat derzeit rund 8.000 Kunden und 200 Mitarbeiter. Durch die Transaktion macht METRO einen weiteren strategischen Schritt in Richtung Multichannel-Lösungsanbieter. Die Partnerschaft von Hospitality Digital und Eijsink ermöglicht durch die Erweiterung bestehender DISH-Lösungen den Ausbau des Angebots digitaler Lösungen für das Gastgewerbe. Die Erstkonsolidierung wurde zum 31. März 2022 durchgeführt. Eijsink ist Bestandteil des Segments Sonstige. Die Fair Values der erworbenen Vermögenswerte und Schulden setzten sich zum Erwerbszeitpunkt wie folgt zusammen: scrollen
Zur Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte der erworbenen immateriellen Vermögenswerte wurde die Residualwertmethode verwendet. Die Residualwertmethode berücksichtigt den Barwert der erwarteten Netto-Cashflows, die die Kundenbeziehungen und die Software erzeugen, mit Ausnahme aller Cashflows, die mit unterstützenden Vermögenswerten verbunden sind. Der Bruttobetrag der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beträgt 2 Mio. €, wovon 0 Mio. € zum Erwerbszeitpunkt als voraussichtlich uneinbringlich eingeschätzt wurden. Im Zusammenhang mit der Transaktion sind Kosten von unter 1 Mio. € angefallen, die in den Verwaltungskosten ausgewiesen wurden. Die Erstkonsolidierung von Eijsink ist hinsichtlich der Bewertung der Vermögenswerte und Schulden in der Eröffnungsbilanz als vorläufig anzusehen. Aus dem Erwerb von Eijsink resultiert ein vorläufiger Geschäfts- oder Firmenwert in Höhe von 46 Mio. €, der im Wesentlichen bedingt ist durch das künftige Ertragspotenzial sowie durch erwartete Synergieeffekte. Der erfasste Geschäfts- oder Firmenwert ist für steuerliche Zwecke nicht abzugsfähig. Unter der Annahme, dass der Unternehmenserwerb zum 1. Oktober 2021 erfolgt wäre, hätte Eijsink zum Umsatz von METRO mit 13 Mio. € und zum Periodenergebnis mit 2 Mio. € beigetragen. Für das Geschäftsjahr 2022 wird ein Jahresumsatz von mehr als 25 Mio. € erwartet. ANGABEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG Umsatzerlöse Umsatzerlöse werden gem. IFRS 15 (Erlöse aus Verträgen mit Kunden) bilanziert. Die Umsatzerlöse sind den folgenden Kategorien zuzuordnen: scrollen
1 Ab dem Geschäftsjahr 2021/22 wird das Segment Asien zusammen mit dem bisherigen Segment Osteuropa als Segment Ost berichtet. Die Vorjahreszahlen wurden angepasst. Abschreibungen Die Abschreibungen betragen 515 Mio. € (H1 2020/21: 404 Mio. €) und beinhalten Wertminderungen in Höhe von 120 Mio. € (H1 2020/21: 5 Mio. €). scrollen
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Die Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte betreffen mit 33 Mio. € METRO Russland und mit 17 Mio. € METRO Ukraine. Wertminderungen auf Finanzanlagen sind weder im aktuellen Jahr noch im Vorjahr angefallen. ANGABEN ZUR BILANZ Auswirkungen aus der Neubewertung leistungsorientierter Pensionspläne Im Rahmen der Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste wurden aus der Neubewertung leistungsorientierter Pensionspläne in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2021/22 insgesamt 58 Mio. € eigenkapitalerhöhend (H1 2020/21: 17 Mio. € eigenkapitalerhöhend) erfolgsneutral im sonstigen Ergebnis erfasst. Gegenläufig wirkte sich im Eigenkapital in diesem Zusammenhang ein Effekt aus latenten Steuern in Höhe von 17 Mio. € (H1 2020/21: 5 Mio. €) aus. Die landesbezogenen Rechnungszinssätze und Inflationsraten haben sich für Standorte von wesentlicher Bedeutung wie folgt entwickelt: scrollen
Buchwerte und Fair Values nach Bewertungskategorien Grundsätzlich entsprechen die Fair Values finanzieller Vermögenswerte und finanzieller Schulden, mit Ausnahme der nachfolgend aufgeführten Posten, im Wesentlichen den angesetzten Buchwerten: scrollen
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Zum Fair Value angesetzte Aktiva belaufen sich auf 107 Mio. € (31.3.2021: 92 Mio. €), davon Beteiligungen 72 Mio. € (31.3.2021: 61 Mio. €), Passiva wurden in Höhe von 7 Mio. € (31.3.2021: 12 Mio. €) zum Fair Value angesetzt. Wesentliche Veränderungen der Bewertungsmethodik oder der Input-Parameter waren nicht zu verzeichnen. Die Bewertung der zum Fair Value angesetzten Beteiligungen in Höhe von 72 Mio. € (31.3.2021: 61 Mio. €) wird für Beteiligungen in Höhe von 69 Mio. € (31.3.2021: 57 Mio. €) erfolgswirksam und für Beteiligungen in Höhe von 3 Mio. € (31.3.2021: 4 Mio. €) erfolgsneutral erfasst. Während der Berichtsperiode wurden keine Transfers zwischen den Leveln 1 und 2 vorgenommen. Zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte und Schulden Folgende Vermögenswerte und Schulden werden zum 31. März 2022 im Sinne des IFRS 5 als zur Veräußerung vorgesehene Vermögenswerte und Schulden behandelt. METRO Campus Düsseldorf Für Teilbereiche des Campusstandortes in Düsseldorf wurde in Zusammenarbeit mit der Stadt Düsseldorf ein neues Nutzungskonzept erarbeitet, um Flächen für die Erschaffung neuen Wohnraums zur Verfügung zu stellen. Es besteht die Absicht, die betroffene Teilfläche zu veräußern. METRO WM Holding (HK) Limited, China Es besteht die Absicht, die bisher at-equity bilanzierte Beteiligung von 20 % an der WM Holding (HK) Limited an den Hauptanteilseigner zu veräußern. METRO Immobilienportfolio Japan In seiner Sitzung am 31. Juli 2021 beschloss der Vorstand der METRO AG den Marktaustritt für sein japanisches Großhandelsgeschäft. Hintergrund dieser Entscheidung ist die fortwährende Prüfung des Länderportfolios. In diesem Zusammenhang wird die Veräußerung des Immobilienportfolios erfolgen. Das Portfolio umfasst 6 eigene Grundstücke mit Märkten und 3 Standorte mit langfristigen Mietverträgen. EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG C & C Abholgroßmärkte Gesellschaft m.b.H. Gemäß Kaufvertrag vom 26. August 2021 erwarb METRO Cash & Carry Österreich GmbH zum 2. Mai 2022 100 % der Anteile an der C & C Abholgroßmärkte Gesellschaft m.b.H. (AGM) mit 9 Großhandelsmärkten sowie dem zu den Betriebsstätten gehörigen Belieferungsgeschäft und der Firmenzentrale in Salzburg. Für zwei der übernommenen Standorte gelten bestimmte gerichtliche Auflagen, die noch umzusetzen sind. Der Kaufpreis liegt im mittleren zweistelligen Millionen Euro Bereich. Im Zusammenhang mit der Transaktion sind Kosten von 2 Mio. € angefallen. AGM wird Bestandteil des Segments West. Die AGM ist ein etablierter Großhändler mit Fokus auf Hotellerie und Gastronomie in Österreich. Die transaktionsgegenständlichen Standorte der AGM sowie die Firmenzentrale in Salzburg beschäftigen rund 430 Mitarbeiter und haben in der zurückliegenden Periode (Januar 2021 bis Dezember 2021) einen Umsatz im niedrigen dreistelligen Millionen Euro Bereich erzielt. Durch die AGM Märkte werden das stationäre Großhandelsnetzwerk sowie das Zustellgeschäft (Food Service Distribution - FSD) von METRO Österreich sehr gut ergänzt. METRO bietet mit einer erhöhten Marktpräsenz bestehenden und neuen Kunden einen echten Mehrwert bei Produkten und Dienstleistungen und vertieft in Österreich die Kompetenz im Gastro-Großhandel mit Fokus auf die Hotellerie, Gastronomie und Gemeinschaftsverpflegung. Weitere Detailangaben gemäß IFRS 3.B66 zu übernommenen Vermögenswerten und Schulden werden angesichts des begrenzten Zeitraums seit Vollzug der Transaktion erst zum 30. Juni 2022 im Anhang dargestellt. Veränderung im Vorstand Der Aufsichtsrat der METRO AG hat mit Wirkung zum 1. Dezember 2022 oder früher Christiane Giesen als Chief Human Resources Officer (CHRO) und Arbeitsdirektorin in den Vorstand berufen. Sie folgt damit Andrea Euenheim, die zum 31. März 2022 aus dem Vorstand ausgeschieden war. SONSTIGE ANGABEN Segmentberichterstattung Die Segmentierung folgt der internen Steuerung und Berichterstattung des Konzerns. Durch Aggregationen von operativen Berichtseinheiten richten sich die Berichtssegmente nach der Einteilung des Geschäfts in einzelne Regionen. Nachfolgend werden die wesentlichen Bestandteile der Segmentberichterstattung beschrieben: scrollen
Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage. Eventualverbindlichkeiten scrollen
Bei den Eventualverbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen handelt es sich im Wesentlichen um Mietgarantien mit Laufzeiten von bis zu 10 Jahren, soweit eine Inanspruchnahme nicht als gänzlich unwahrscheinlich eingeschätzt werden konnte. Sonstige Rechtsangelegenheiten Gesellschaften des METRO Konzerns sind Partei bzw. Beteiligte in (schieds-) gerichtlichen Klageverfahren sowie Kartell- und anderen regulatorischen Verfahren in verschiedenen Ländern. Für diese Verfahren wurde, sofern die Verpflichtung hinreichend konkretisiert ist, eine angemessene Risikovorsorge gebildet. Die METRO AG bzw. ihre Konzerngesellschaften haben zudem Klagen auf Schadenersatz gegen Unternehmen erhoben, die wegen verbotener Wettbewerbsabsprachen verurteilt wurden (u.a. Lkw- und Zucker-Kartell).
Düsseldorf, 10. Mai 2022 Der Vorstand Dr. Steffen Greubel Christian Baier Rafael Gasset Claude Sarrailh VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Düsseldorf, 10. Mai 2022 Der Vorstand Dr. Steffen Greubel Christian Baier Rafael Gasset Claude Sarrailh BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHT An die METRO AG, Düsseldorf Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Überleitung vom Perioden- zum Gesamtergebnis, verkürzter Eigenkapitalentwicklung, Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der METRO AG, Düsseldorf, für den Zeitraum vom 1. Oktober 2021 bis 31. März 2022, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach dem International Accounting Standard IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Düsseldorf, 10. Mai 2022 KPMG
AG
Dr. Hain, Wirtschaftsprüfer Mehdi Zadegan, Wirtschaftsprüferin FINANZKALENDER scrollen
Zeitangaben nach deutscher Zeit IMPRESSUM METRO AG Metro-Straße 1 40235 Düsseldorf Postfach 230361 40089 Düsseldorf http://www.metroag.de Erscheinungsdatum 11. Mai 2022, 18.30 Uhr Investor Relations scrollen
Creditor Relations scrollen
Unternehmenskommunikation scrollen
Besuchen Sie den Internetauftritt der METRO AG unter www.metroag.de mit umfangreichen Informationen und Berichten über die METRO AG. DISCLAIMER Dieser Halbjahresfinanzbericht enthält zukunftsgerichtete Aussagen. Sie beruhen auf bestimmten Annahmen und Erwartungen zum Zeitpunkt der Veröffentlichung dieser Mitteilung. Zukunftsgerichtete Aussagen sind daher mit Risiken und Ungewissheiten verbunden und können erheblich von den tatsächlichen Ergebnissen abweichen. Insbesondere im Hinblick auf zukunftsgerichtete Aussagen wird eine Vielzahl der Risiken und Ungewissheiten von Faktoren bestimmt, die nicht dem Einfluss der METRO unterliegen und heute auch nicht sicher abgeschätzt werden können. Dazu zählen u. a. zukünftige Marktbedingungen und wirtschaftliche Entwicklungen, das Verhalten anderer Marktteilnehmer, das Erreichen erwarteter Synergieeffekte sowie gesetzliche und politische Entscheidungen. METRO sieht sich auch nicht dazu verpflichtet, Berichtigungen dieser zukunftsgerichteten Aussagen zu veröffentlichen, um Ereignisse oder Umstände widerzuspiegeln, die nach dem Veröffentlichungsdatum dieser Materialien eingetreten sind.
1 Q2 2018/19.
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