Ad-hoc | 22 December 1997 06:30
Ad hoc-Service: Allianz AG Holding
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Ad hoc-Service: Allianz AG Holding
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Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.
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Einigung zwischen Generali, AGF und Allianz
Generali, AGF und Allianz haben sich heute bezüglich der Übernahmeangebote an
die Aktionäre der AGF verständigt.
Die Beratungen der letzten Tage zwischen den Beteiligten führten zu folgenden
Ergebnissen:
1. Generali wird direkt oder indirekt die Aktienmehrheit bei der Aachener und
Münchener Beteiligungsgesellschaft (AMB) erwerben. Das Unternehmen wird für die
AMB-Anteile ein öffentliches Übernahmeangebot zum Preis von 210 DM pro Aktie
vorlegen, was einem Aufpreis von etwa 20 Prozent über dem durchschnittlichen
Aktienkurs der letzten drei Monate entspricht.
AGF besitzt 33,5 und Allianz rund 8 Prozent der AMB-Aktien. Allianz und AGF
betrachten ihre Anteile an AMB nicht als strategisch und wären aufgrund der
europäischen Kartellgesetze nicht in der Lage, eine Mehrheit an der AMB zu
halten. Mit dem Kauf von AMB würde Generali auf dem deutschen Versicherungsmarkt
Rang drei einnehmen.
2. Die AGF beabsichtigt, die zur AMB gehörenden Royal Nederlands
Verzekeringsgroep zu 100 Prozent direkt oder indirekt zu übernehmen. Diese
Gruppe faßt die Aktivitäten der AMB in den Niederlanden zusammen.
3. Generali wird von AGF 100 Prozent der französischen Athéna
Tochtergesellschaften GPA-Vie (Lebensversicherung), GPA-IARD (Schaden und
Unfall) sowie Proxima erwerben. Athéna wurde kürzlich von der AGF erworben.
4. Die Generali wird ein Vorkaufsrecht auf alle französischen
Versicherungsbeteiligungen erhalten, die von der Allianz während eines Zeitraums
von 24 Monaten außerhalb der Gruppe veräußert werden.
Die Wertansätze für einige dieser Transaktionen basieren auf offiziellen
Gutachten oder “fairness opinions”.
Diese Übereinkunft steht unter dem Vorbehalt, daß die Allianz-Übernahme-Offerte
an die AGF Aktionäre erfolgreich ist. Die Bedingungen der Offerte werden auch
unter den neuen Umständen aufrechterhalten.
In seiner heutigen Sitzung hat der Verwaltungsrat der AGF dieser Vereinbarung
zwischen den Beteiligten zugestimmt.
Diese Transaktionen müssen von den französischen Marktaufsichtsbehörden
genehmigt werden. Sie bedürfen der Genehmigung durch die zuständigen Börsen-,
Versicherungs- und Bankenaufsichten in den betroffenen Ländern. Das gilt ebenso
für die Merger Task Force der EU.
Diese Übereinkunft erlaubt den AGF-Aktionären, eine zusätzliche Prämie für ihre
AMB-Aktien zu erhalten, die sie anderweitig nicht durch den Verkauf dieser
Aktien erzielen könnten.
Die Transaktion gibt den AGF-Aktionären die Möglichkeit, einen guten Aufschlag
auf ihre Aktien zu erzielen. Sie können sich auch für das “Subsidiary Offer” der
Allianz entscheiden, das ihnen die Möglichkeit gibt, vom Wachstum der AGF
Erträge zu profitieren.
Ende der Mitteilung