Ad-hoc | 18 February 1998 08:00
Ad hoc-Service: Allianz AG Holding
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Allianz Sachversicherungsgruppe Deutschland
Nach zwei besonders guten Börsenjahren Bewertungsreserven Ende 1997
bei 14,3 Mrd. DM
Quote über die Jahre 29,5 Prozent
Wichtige Ausgleichsfunktion für soliden Schaden- und Unfaliversicherer
Die Bewertungsreserven auf Kapitalanlagen bei der Allianz Sachversicherungs-
gruppe Deutschland lagen nach zwei außerordentlich guten Börsenjahren zum
Jahresende 1997 bei 14,3 Mrd. DM oder 48 Prozent des Buchwertes der
Kapitalanlagen. Im Durchschnitt der letzten 13 Jahre betrug die Reservenquote
29,5 Prozent. Dieses erscheint angemessen für einen soliden und substanzstarken
Versicherer, zumal die Reserven für Katastrophen im Versicherungsbereich und
schlechte Schadenjahre ebenso zur Verfügung stehen müssen wie bei
Ertragseinbrüchen aufgrund rückläufiger Finanzmärkte. Steigende Zinsen und
zurückgehende Aktienkurse könnten die Reserven sehr schnell zurückgehen lassen.
Die Kapitalanlagen der Allianz Sachversicherungsgruppe Deutschland hatten Ende
1997 – nach vorläufigen Zahlen – folgende Buchwerte/Zeitwerte: Immobilien 2,4/
4,3 Mrd. DM, Festverzinsliche Wertpapiere 6,9/7,6 Mrd. DM und Dividendenwerte
(Aktien, Beteiligungen, Fonds) 12,2/23,9 Mrd. DM. Für Darlehen und ähnliche
Kapitalanlagen in Höhe von 8,2 Mrd. DM werden keine Reserven berechnet, da diese
Anlagen auch in der von der Allianz geplanten IAS-Rechnungslegung nicht zu
Marktwerten ausgewiesen werden.
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