![]() MVV Energie AGMannheim1. Halbjahr Finanzbericht MVV Energie Geschäftsjahr 2017MEIN ZUKUNFTSVERSORGERQuartalsmitteilung1. QUARTALGeschäftsjahr 2017KENNZAHLEN DES MVV ENERGIE KONZERNSscroll
1
Ohne nicht operative Bewertungseffekte aus Finanzderivaten, ohne Strukturanpassung
Altersteilzeit und mit Zinserträgen aus Finanzierungsleasing RAHMENBEDINGUNGENVeränderungen in der EnergiepolitikDie Transformation des Energiesystems in Deutschland lag im Berichtszeitraum weiterhin
im Fokus von Politik und Gesellschaft. Europäische Kommission genehmigt EEG 2017Am 20. Dezember 2016 hat die Europäische Kommission das EEG 2017 genehmigt, das somit
planmäßig zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten ist. Das neue Förderregime steht nun
auf einer stabilen rechtlichen Grundlage. Die Höhe der Förderung wird im Rahmen des
EEG 2017 nicht mehr staatlich festgesetzt, sondern im Rahmen wettbewerblicher Ausschreibungen
ermittelt. Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG) abgeschlossenDie Novelle des KWKG, die der Bundestag am 22. Dezember 2016 beschlossen hatte, ist
zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten. Aufgrund beihilferechtlicher Anforderungen der
EU-Kommission bedurfte das Gesetz Anpassungen hinsichtlich der Ausschreibung von KWK-Anlagen
mit einer elektrischen Leistung von 1 bis 50 MW. Für KWK-Anlagen kleiner 1 MW und
Anlagen größer 50 MW werden KWK-Zuschläge entsprechend der Regelungen des KWKG 2016
gezahlt. Klimaschutzplan 2050 legt Emissionsbudgets festAm 14. November 2016 hat das Bundeskabinett den Klimaschutzplan 2050 beschlossen. Der Plan enthält Leitbilder, wie die Treibhausgasemissionen in den Sektoren Energie, Industrie, Verkehr, Gebäude und Landwirtschaft bis 2050 entsprechend der nationalen Klimaschutzziele gesenkt werden können. Hierzu wurden unter anderem für alle Sektoren Budgets für Treibhausgasemissionen bis 2030 festgelegt. Die Energiewirtschaft soll demnach eine überproportionale CO2 -Reduktion erbringen. Dabei soll eine Verminderung der Kohleverstromung ohne Strukturbrüche erfolgen; ein konkreter Fahrplan für einen Ausstieg aus der Kohleverstromung ist nicht enthalten. Vor der Bundestagswahl im September 2017 ist nicht mit einer Konkretisierung der Vorschläge und wesentlichen Umsetzungsmaßnahmen zu rechnen. Novellierung der Netzentgeltsystematik angestoßenDie Bundesregierung hat am 25. Januar 2017 den Entwurf für ein Netzentgeltmodernisierungsgesetz
beschlossen; damit beginnt das parlamentarische Gesetzgebungsverfahren. Die Netzentgelte
sollen an die Erfordernisse der Energiewende angepasst werden. Statt aber die Netzentgeltsystematik
systematisch zu modernisieren und beispielsweise Anreize für Flexibilisierung zu schaffen,
sieht der Gesetzesentwurf als Einzelmaßnahme die Abschaffung der sogenannten vermiedenen
Netzentgelte (vNE) vor. Diese werden für die Stromeinspeisung von dezentralen Erzeugern
berechnet, da dadurch Kosten für den Strombezug aus dem vorgelagerten Netz eingespart
werden können. Wir halten die geplante Abschaffung der vNE für Einspeiser mit volatiler
Erzeugung für sachlich gerechtfertigt. Dagegen wäre die Abschaffung der vNE für Einspeiser
mit steuerbarer Erzeugung energiewirtschaftlich nicht sinnvoll. Dies gilt beispielsweise
für KWK-Anlagen, die durch Wärmespeicher und Elektrokessel äußerst flexibel auf die
Stromnachfrage reagieren können; die Wirtschaftlichkeit dieser Anlagen würde damit
weiter gefährdet werden. EU-Winterpaket veröffentlichtDie Europäische Kommission hat am 30. November 2016 ein energiepolitisches Legislativpaket
vorgestellt. Das sogenannte Winterpaket enthält unter anderem Vorschläge zur Abschaffung
des Einspeisevorrangs für erneuerbare Energien, für eine marktorientierte Förderung
erneuerbarer Energien sowie für eine stärkere grenzüberschreitende Kooperation der
Übertragungs- und Verteilnetzbetreiber. Weiterhin soll der Anteil erneuerbarer Energien
im Wärmemarkt erhöht werden. Nach den Überlegungen der Europäischen Kommission ist
die Einführung von Kapazitätsmärkten grundsätzlich möglich, die Teilnahme von Kraftwerken
soll aber an eine Emissionsobergrenze gebunden sein. Mit der Erstellung nationaler
Energie- und Klimapläne soll sichergestellt werden, dass die EU-Ziele bis 2030 erreicht
werden. Das Winterpaket wird im nächsten Schritt im EU-Parlament und im EU-Ministerrat behandelt.
Die Verabschiedung soll 2018 erfolgen. Für MVV Energie ergeben sich durch das Winterpaket
kurz- bis mittelfristig keine unmittelbaren Auswirkungen, wenn auch die potenziellen
langfristigen strukturellen Wirkungen nicht unterschätzt werden dürfen. Markt- und WettbewerbsumfeldDeutsche Wirtschaft gewachsenIn seiner Prognose vom Dezember 2016 geht das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung
(DIW) davon aus, dass das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Schlussquartal des
Kalenderjahres 2016 gegenüber dem Vorquartal um 0,4 % gewachsen ist. Anteil erneuerbarer Energien an Stromerzeugung liegt bei 30 %Nach vorläufigen Schätzungen des Bundesverbands der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft
(BDEW) lag die Bruttostromerzeugung in Deutschland im Kalenderjahr 2016 bei 648 Mrd
kWh (Vorjahr 647 Mrd kWh). Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung
ist dabei auf 30 % gestiegen - nach 29 % im Vorjahr. STROMERZEUGUNG IN DEUTSCHLANDAnteile % ![]() Entwicklung der Großhandelspreise für Brennstoffe und StromInsgesamt entwickelten sich die Energiepreise im 1. Quartal des Geschäftsjahres 2017
gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres uneinheitlich. Großhandelspreise (Durchschnitt) 1. Quartal, 1.10. bis 31.12.scroll
1
Sorte Brent; Frontmonat WitterungseinflüsseNiedrige Außentemperaturen, die mit einem höheren Heizenergiebedarf bei unseren Kunden
einhergehen, führen zu höheren Werten der Gradtagszahlen. Im 1. Quartal des Geschäftsjahres
2017 war es insgesamt kühler als ein Jahr zuvor; die Gradtagszahlen des MVV Energie
Konzerns lagen um 21 % über dem niedrigen Vergleichswert des Vorjahres. Mit 88 Mio kWh liegt die Stromerzeugung unserer Windkraftanlagen um rund 19 % unter
dem Vorjahresquartal (109 Mio kWh). Etwa - 25 %-Punkte resultieren aus einem geringeren
Windaufkommen; vor allem November und Dezember 2016 waren windschwache Monate. Rund
+ 6 %-Punkte sind auf den Zubau des Windparks Freudenberg zurückzuführen. Der niedrige Wasserstand im Rhein führt dazu, dass sich der Transport von Kohle verteuert. GESCHÄFTSENTWICKLUNGBau des Gasheizkraftwerks in Kiel beschlossenDer Aufsichtsrat der Stadtwerke Kiel AG hat in seiner Sitzung am 11. November 2016
den Bau des Gasheizkraftwerks in Kiel beschlossen. Das Küstenkraftwerk K.I.E.L. soll
im Herbst 2018 ans Netz gehen und mit 20 hocheffizienten Gasmotoren Strom und Wärme
erzeugen. Es wird das seit 1970 in Betrieb befindliche kohlebasierte Gemeinschaftskraftwerk
Kiel (GKK) ersetzen. Der Neubau umfasst ein Gesamtinvestitionsvolumen von rund 290
Mio Euro. Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien über VorjahrUnsere Stromerzeugungsmengen aus erneuerbaren Energien einschließlich biogenem Anteil
Abfall/EBS stiegen gegenüber dem Vorjahr um 17 Mio kWh auf 310 Mio kWh. Zum Anstieg
trugen sowohl unsere Biomassekraftwerke als auch unsere thermischen Abfallverwertungsanlagen
bei. Die schlechten Windverhältnisse im 1. Quartal 2017 führten dazu, dass die Stromerzeugungsmengen
aus unseren Windkraftanlagen unter dem Vorjahr lagen. Direktvermarktung für erneuerbare Energien ausgebautBei der Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien haben wir unsere Position
als einer der größten Direktvermarkter in Deutschland gestärkt: Zum Ende des 1. Quartals
2017 hatte MVV Energie eine Leistung von 6.300 MW unter Vertrag, das sind 1.700 MW
mehr als zum Geschäftsjahresende 2016. Erfolgreiche Projektentwicklung erneuerbare EnergienIm Bereich der Projektentwicklung erneuerbare Energien hat der MVV Energie Konzern im Berichtsquartal rund 380 MWel Leistung aus Erneuerbare-Energien-Anlagen in Betrieb genommen. Dabei handelte es sich in Deutschland um Windkraftanlagen an Land und international vor allem um Photovoltaikkraftwerke. Darstellung der ErtragslageMVV Energie KonzernMVV Energie Konzern 1. Quartal, 1.10. bis 31.12.scroll
Der deutliche Anstieg der Strommengen ist im Wesentlichen auf höhere Handelsmengen
aus der Direktvermarktung sowie auf das bundesweite Vertriebsgeschäft zurückzuführen. Die Zunahme des Wärmeabsatzes ist vor allem witterungsbedingt. Auch der Gasabsatz lag im Berichtssegment Vertrieb und Dienstleistungen witterungsbedingt
über dem Vorjahr. Aufgrund niedrigerer Gashandelsmengen ging der Gasabsatz jedoch
insgesamt zurück. Der Rückgang des Wasserabsatzes resultiert aus der Übernahme der Wasserversorgung
durch einen Zweckverband zum 1. Januar 2016. Bis zu diesem Zeitpunkt war die Energieversorgung
Offenbach AG (EVO) zuständig. UMSATZ OHNE ENERGIESTEUERN NACH BERICHTSSEGMENTENAnteile %![]() ADJUSTED EBIT NACH BERICHTSSEGMENTENMio Euro![]() Berichtssegment Erzeugung und InfrastrukturErzeugung und Infrastruktur 1. Quartal, 1.10. bis 31.12.scroll
Im Berichtssegment Erzeugung und Infrastruktur verzeichneten wir einen deutlichen
Umsatzanstieg, vor allem aufgrund der Vollkonsolidierung des Teilkonzerns Juwi. Das Adjusted EBIT lag mit 72 Mio Euro um 13 % unter dem Wert des Vorjahres. Diese
Entwicklung ist vor allem auf die Volatilität in der Projektentwicklung erneuerbare
Energien zurückzuführen. Demgegenüber haben sich die Entwicklung der Abfall- und Biomassepreise
und die gute Verfügbarkeit unserer Erzeugungsanlagen in Deutschland und Großbritannien
positiv auf das Segmentergebnis ausgewirkt. Berichtssegment Handel und PortfoliomanagementHandel und Portfoliomanagement 1. Quartal, 1.10. bis 31.12.scroll
Während wir im Vorjahresquartal höhere Verkäufe an Dritte im Bereich Gas verzeichnen
konnten, hat sich das Niveau im 1. Quartal 2017 wieder normalisiert. Infolgedessen
ging der Umsatz im Berichtssegment Handel und Portfoliomanagement um 16 % auf 193
Mio Euro zurück. Das Adjusted EBIT profitierte insbesondere von der Entwicklung der Großhandelspreise
im Bereich der Kraftwerksvermarktung und erhöhte sich um 10 Mio Euro. Berichtssegment Vertrieb und DienstleistungenVertrieb und Dienstleistungen 1. Quartal, 1.10. bis 31.12.scroll
Im Berichtssegment Vertrieb und Dienstleistungen steigerten wir den Umsatz um 7 %
auf 588 Mio Euro. Das Umsatzwachstum ist Folge des Ausbaus unseres bundesweiten Vertriebsgeschäfts
und der im Vergleich zum Vorjahr etwas kühleren Witterung. Die Witterung und positive Einmaleffekte konnten die Ergebnisbelastungen aus der hohen
Wettbewerbsintensität und aus der organisatorischen Neuausrichtung der Vertriebseinheiten
kompensieren und führten insgesamt zu einem Anstieg des Adjusted EBIT auf 28 Mio Euro. Überleitungsrechnung zum Adjusted EBITÜberleitungsrechnung vom EBIT (GuV) zum Adjusted EBIT 1. Quartal, 1.10. bis 31.12.scroll
In den Bewertungseffekten nach IAS 39 spiegelt sich die Marktpreisentwicklung auf
den Rohstoff- und Energiemärkten wider. Sie sind weder zahlungswirksam, noch beeinflussen
sie unser operatives Geschäft oder die Dividende. Entwicklung wesentlicher Positionen in der Gewinn- und VerlustrechnungDer Materialaufwand stieg um 7 % auf 782 Mio Euro und entwickelte sich damit unterproportional
zum Umsatz. Dies liegt vor allem in der Vollkonsolidierung des Teilkonzerns Juwi begründet,
da die Materialaufwandsquote von Juwi geringer ist als im übrigen MVV Energie Konzern.
Darüber hinaus machten sich Preiseffekte insbesondere bei Gas und Strom gegenläufig
bemerkbar. Der bereinigte Personalaufwand betrug 106 Mio Euro (Vorjahr 87 Mio Euro). Der Anstieg
um 21 % ist hauptsächlich auf die Vollkonsolidierung des Teilkonzerns Juwi zurückzuführen. Das bereinigte Finanzergebnis hat sich mit - 12 Mio Euro gegenüber dem Vorjahr (-
13 Mio Euro) kaum verändert. Darstellung der VermögenslageDer Rückgang der langfristigen sonstigen Forderungen und Vermögenswerte um 262 Mio
Euro und der Anstieg der kurzfristigen sonstigen Forderungen und Vermögenswerte um
591 Mio Euro resultieren im Wesentlichen aus Bewertungseffekten und Forderungen aus
Sicherheitsleistungen im Rahmen von Energiehandelsgeschäften. Dementsprechend nahmen
die langfristigen Vermögenswerte um 260 Mio Euro auf 3.327 Mio Euro ab; die kurzfristigen
Vermögenswerte stiegen um 697 Mio Euro auf 2.114 Mio Euro. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich um 64 Mio Euro auf 522
Mio Euro. Hauptgründe hierfür waren ein Mengen- und Preisanstieg im Bereich Strom,
ein Mengenanstieg im Bereich Gas sowie der gewöhnliche saisonale Verlauf. Der Bestand
an flüssigen Mitteln wurde durch den Teilkonzern Juwi positiv beeinflusst. Das Eigenkapital des MVV Energie Konzerns einschließlich der Anteile nicht beherrschender
Gesellschafter stieg im Berichtsquartal um 115 Mio Euro auf 1.541 Mio Euro. Im Vergleich zum 30. September 2016 verringerten sich die langfristigen Schulden um
203 Mio Euro auf 1.877 Mio Euro. Die kurzfristigen Schulden erhöhten sich um 526 Mio
Euro auf 2.023 Mio Euro. Beide Enwicklungen resultieren hauptsächlich aus den nach
IAS 39 bilanzierten Energiehandelsgeschäften. Die langfristigen Finanzschulden nahmen
um 58 Mio Euro auf 1.234 Mio Euro zu, vor allem aufgrund der Finanzierung des Gasheizkraftwerks
in Kiel. Für die Steuerung unseres Konzerns bereinigen wir unsere Konzernbilanz zum 31. Dezember
2016 um die kumulierten Bewertungseffekte nach IAS 39: Wir kürzen die Vermögensseite
um die positiven Marktwerte der Derivate und um die darauf entfallenden latenten Steuern
in Höhe von 939 Mio Euro (30. September 2016: 602 Mio Euro). Auf der Kapitalseite
eliminieren wir bei den Schulden die negativen Marktwerte und die darauf entfallenden
latenten Steuern in Höhe von 917 Mio Euro (30. September 2016: 628 Mio Euro). Beim
Eigenkapital eliminieren wir den Saldo in Höhe von 22 Mio Euro (30. September 2016:
- 26 Mio Euro). Daraus ergibt sich zum 31. Dezember 2016 ein bereinigtes Eigenkapital
von 1.519 Mio Euro (30. September 2016: 1.452 Mio Euro). Darstellung der FinanzlageDie kurz- und langfristigen Finanzschulden verzeichneten einen Rückgang um 19 Mio
Euro auf 1.597 Mio Euro. Die Nettofinanzschulden (kurz- und langfristige Finanzschulden
abzüglich flüssiger Mittel) gingen um 80 Mio Euro auf 1.203 Mio Euro zurück. KAPITALFLUSSRECHNUNGMio Euro![]() Im Quartalsvergleich nahm der Cashflow vor Working Capital und Steuern um 22 Mio Euro
zu. Diese Entwicklung ist vor allem auf das Periodenergebnis vor Ertragsteuern zurückzuführen,
das auch nach Bereinigung der zahlungsunwirksamen Erträge und Aufwendungen angestiegen
ist. Der verbesserte Cashflow vor Working Capital und Steuern, positive Veränderungen im
Working Capital und bei der Hinterlegung von Sicherheitsleistungen im Rahmen von Energiehandelsgeschäften
sowie erhaltene Anzahlungen bei der Projektentwicklung führten zu einem Anstieg des
Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit um 177 Mio Euro. Die Entwicklung des Cashflows aus der Investitionstätigkeit war durch den Wegfall
des positiven Effekts in Höhe von 116 Mio Euro im Vorjahr aufgrund der Vollkonsolidierung
des Teilkonzerns Juwi geprägt. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit sank im Vergleich zum 1. Quartal 2016
um 65 Mio Euro, was im Wesentlichen auf eine höhere Tilgung von Krediten zurückzuführen
ist. Der MVV Energie Konzern wies zum 31. Dezember 2016 einen Finanzmittelbestand von 395
Mio Euro (Vorjahr 313 Mio Euro) aus. PROGNOSE FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2017Nach Ablauf des 1. Quartals 2017 bestätigen wir unsere Prognose für das Geschäftsjahr
2017, die wir in unserem Geschäftsbericht 2016 ab Seite 96 veröffentlicht haben und
hier verkürzt wiedergeben. Wir erwarten, dass die Umsatzerlöse (ohne Energiesteuern) des MVV Energie Konzerns
im Geschäftsjahr 2017 gegenüber dem Vorjahr (4,2 Mrd Euro) leicht ansteigen werden. Aus operativer Sicht gehen wir davon aus, dass das Adjusted EBIT des MVV Energie Konzerns
im Geschäftsjahr 2017 leicht über dem Vorjahr (213 Mio Euro) liegen wird. Die Ergebnisentwicklung
ist vor allem von den Witterungsverhältnissen, den Strom- und Abfallpreisen sowie
dem Clean Dark Spread (CDS) abhängig. Zudem unterliegt das Adjusted EBIT durch den
Ausbau unserer Aktivitäten im Bereich der Projektentwicklung einer gestiegenen Volatilität. CHANCEN- UND RISIKOSITUATIONUnser Chancen- und Risikomanagementsystem sowie die für uns relevanten Risikokategorien
und die dazugehörigen Chancen und Risiken erläutern wir in unserem Geschäftsbericht
2016 ab Seite 101. Zum Ende des 1. Quartals 2017 stellte sich die Gesamtrisikosituation
des MVV Energie Konzerns ähnlich dar wie zum 30. September 2016. EREIGNISSE NACH DER BERICHTSPERIODENach dem Bilanzstichtag 31. Dezember 2016 sind keine Ereignisse eingetreten, die einen
wesentlichen Einfluss auf den weiteren Geschäftsverlauf des MVV Energie Konzerns haben. Gewinn- und VerlustrechnungGewinn- und Verlustrechnung des MVV Energie Konzernsscroll
BilanzBilanz des MVV Energie KonzernsAktiva
scroll
Passivascroll
KapitalflussrechnungKapitalflussrechnung des MVV Energie Konzernsscroll
FINANZKALENDER10.3.2017Hauptversammlung 12.5.2017Zwischenbericht H1 Geschäftsjahr 2017 15.8.2017Quartalsmitteilung 9M Geschäftsjahr 2017 12.12.2017Geschäftsbericht Geschäftsjahr 2017 12.12.2017Bilanzpressekonferenz und Analystenkonferenz Geschäftsjahr 2017 Die Termine für unterjährige Analysten-Telefonkonferenzen werden frühzeitig bekannt
gegeben. Diese Quartalsmitteilung ist am 15. Februar 2017 im Internet veröffentlicht worden. IMPRESSUMHERAUSGEBERMVV Energie AG Luisenring 49 D-68159 Mannheim Postanschrift D-68142 Mannheim Telefon 0621 290-0 Telefax 0621 290-2324 www.mvv-energie.de energie@mvv.de ANSPRECHPARTNER INVESTOR RELATIONSPhilipp Riemen Diplom-Kaufmann Bereichsleiter Finanzen und Investor Relations Telefon 0621 290-1655 philipp.riemen@mvv.de KONZEPT UND GESTALTUNGHGB Hamburger Geschäftsberichte GmbH & Co. KG, Hamburg |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||