MVV Energie AG

Mannheim

Jahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2016 bis zum 30.09.2017

Zusammengefasster Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

Entsprechenserklärung nach § 161 AktG

Konzernabschluss nach IFRS zum 30. September 2017

Bestätigungsvermerk (Konzernabschluss)

Bericht des Aufsichtsrats

Jahresabschluss nach HGB zum 30. September 2017 (einschließlich Gewinnverwendungsvorschlag)

Tätigkeitsabschlüsse nach § 6b Abs. 3 EnWG

Bestätigungsvermerk (Jahresabschluss)

Zusammengefasster Lagebericht

KONZERNSTRUKTUR

Rechtliche Struktur

Die MVV Energie AG mit Sitz in Mannheim ist die Muttergesellschaft von MVV. • G4-3 • G4-5 Sie hält direkt oder indirekt Anteile an den Gesellschaften, die zur Unternehmensgruppe gehören, zugleich ist sie operativ tätig. Als Aktiengesellschaft nach deutschem Recht hat sie drei Organe: Hauptversammlung, Aufsichtsrat und Vorstand. • G4-7 Die Entscheidungsbefugnisse der Organe sind klar voneinander getrennt: Die Hauptversammlung fällt grundsätzliche Entscheidungen für das Unternehmen und entscheidet über die Entlastung von Aufsichtsrat und Vorstand. Der Aufsichtsrat berät und überwacht den Vorstand bei der Führung der Geschäfte und ist in alle Unternehmensentscheidungen von grundlegender Bedeutung eingebunden, der Vorstand führt das Unternehmen in eigener Verantwortung und legt die strategische Ausrichtung fest. Informationen zu den Verantwortungsbereichen und der Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat der MVV Energie AG finden sich im -> Bericht zur Corporate Governance. • G4-34

Organisationsstruktur

Wir steuern MVV in fünf Segmenten, über die wir auch extern berichten. Die Berichtssegmente bündeln passende Fachkompetenzen unter einem Dach und umfassen Geschäftsfelder, die sich an den Wertschöpfungsstufen in der Energiewirtschaft orientieren.

Unternehmensstruktur und Beteiligungen

Einschließlich der MVV Energie AG werden im -> Konzernabschluss 163 Gesellschaften vollkonsolidiert; 34 Gesellschaften erfassen wir nach der At-Equity-Methode. Unsere größten Standorte befinden sich in Mannheim, Kiel, Offenbach und Wörrstadt. Unsere Unternehmensgruppe ist in 24 Ländern vertreten. • G4-9

BERICHTSSEGMENTE UND GESCHÄFTSFELDER

GESCHÄFTSMODELL

Wir gehören zu den führenden Energieunternehmen in Deutschland. Gemeinsam mit unseren Tochtergesellschaften und Beteiligungen sind wir auf allen Stufen der energiewirtschaftlichen Wertschöpfungskette aktiv: von der Erzeugung von Strom, Wärme und Biomethan, über den Energiehandel, die Verteilung von Strom, Fernwärme und Gas über eigene Netzgesellschaften bis hin zum Vertrieb sämtlicher Produkte. Darüber hinaus gewinnen wir Wasser und verteilen es. Wir betreiben thermische Abfallverwertungs- und Biomasseanlagen und verfügen über große Expertise in der Projektentwicklung erneuerbarer Energien und in der Betriebsführung von Wind- und Solarparks. Als Energiedienstleister bieten wir industriellen und gewerblichen Kunden Beratungs- und Contracting-Dienstleistungen. Zu unserem Angebot gehören darüber hinaus Infrastruktur-, Versorgungs- und Entsorgungsleistungen für Industrieparks in Deutschland.

Segment Erzeugung und Infrastruktur

Das Berichtssegment Erzeugung und Infrastruktur ist der stärkste Wachstumstreiber von MVV. Es umfasst unser Erzeugungsportfolio mit konventionellen und erneuerbaren Energien der Teilkonzerne Mannheim, Stadtwerke Kiel, Energieversorgung Offenbach und MVV Umwelt. Zudem enthält es das Netzgeschäft unserer Verteilnetzbetreiber MVV Netze, Energienetze Offenbach und SWKiel Netz sowie die Projektentwicklung erneuerbare Energien.

Geschäftsfelder Erzeugung und Umwelt

Zu unseren Erzeugungsanlagen zählen zum einen konventionelle Heizkraftwerke in Mannheim, Kiel und Offenbach, zum anderen die mit Abfall und Biomasse befeuerten Anlagen in Mannheim, Offenbach, Leuna, Königs Wusterhausen, Flörsheim-Wicker, Plymouth und Ridham Dock. Bei unseren Anlagen setzen wir insbesondere auf hocheffiziente Kraft-Wärme-Kopplung. Hinzu kommen unsere Erneuerbare-Energien-Anlagen -vor allem Windkraftanlagen an Land. Darüber hinaus setzen wir ein breites Spektrum an Biomasse ein, um Strom, Wärme und Biomethan zu erzeugen.

Geschäftsfeld Netze

Wir wollen Menschen und Unternehmen zuverlässig mit Strom, Wärme, Gas und Wasser versorgen. Dafür sind leistungsfähige Netze unabdingbar. Aus diesem Grund investieren wir kontinuierlich in die Modernisierung und den Ausbau unserer Netzinfrastruktur in den Regionen, in denen wir tätig sind. Dies ist auch deshalb wichtig, weil der technische Netzbetrieb immer anspruchsvoller wird: Immer mehr Strom aus erneuerbaren Energien wird eingespeist, was wetter- und tageszeitabhängig ist. Darüber hinaus steigt die Anzahl kleiner, dezentraler Erzeugungsanlagen. Insgesamt verfügen wir bei MVV über Strom-, Fernwärme-, Gas- und Wassernetze mit einer Gesamtlänge von rund 18.800 Kilometern.

Geschäftsfeld Projektentwicklung erneuerbare Energien

Mit unserer Beteiligung an Juwi und unserer Tochtergesellschaft Windwärts können wir bei MVV hohe Kompetenzen in der Projektentwicklung erneuerbarer Energien und in der Betriebsführung von Wind- und Solarparks nutzen. Rund um den Bau und die Betriebsführung Erneuerbarer-Energien-Anlagen bietet Juwi die komplette Projektentwicklung sowie weitere Dienstleistungen an. Schwerpunkt in Deutschland sind Windkraftanlagen an Land und international vor allem Photo-voltaik-Projekte. Windwärts konzentriert sich auf die Projektentwicklung und Betriebsführung von Windkraftanlagen an Land, vor allem in Norddeutschland. Zudem ist Windwärts in Frankreich aktiv.

Segment Handel und Portfoliomanagement

Die Steuerung und Optimierung des Energiebeschaffungs- und Erzeugungsportfolios unserer Unternehmensgruppe ist bei MVV Trading gebündelt. Die Gesellschaft beschafft und vertreibt alle handelsüblichen Commodities wie Strom und Erdgas, Emissions- und Grünstromzertifikate sowie finanzielle Kohle- und Ölprodukte - sowohl an der Börse als auch im außerbörslichen Handel (OTC). Darüber hinaus sichert sie die Erzeugungs- und Vertriebspositionen von MVV langfristig ab. Durch dieses Hedging werden Risiken zentral gesteuert und minimiert. Zudem vermarktet MVV Trading die Strommengen, die im Rahmen des Direktvermarktungsgeschäfts durch die MVV Energie AG akquiriert werden.

Segment Vertrieb und Dienstleistungen

Gebündelt im Berichtssegment Vertrieb und Dienstleistungen sind das Einzelhandels- und Weiterverteilergeschäft von Strom, Wärme, Gas und Wasser des Teilkonzerns Mannheim, der Stadtwerke Kiel und der Energieversorgung Offenbach sowie das Energiedienstleistungsgeschäft der MVV Enamic und der Energieversorgung Offenbach. Außerdem ordnen wir dem Segment die New Ventures zu, die Beteiligungen an innovativen Vertriebs- und Dienstleistungsunternehmen enthalten.

Geschäftsfeld Vertrieb

Unsere Kunden stehen im Mittelpunkt unserer Vertriebsaktivitäten. Mit intelligenten Produkten und innovativen Lösungen ermöglichen wir es unseren Kunden, aktiv an der Energiewende teilzuhaben. Ganz neue Chancen eröffnet uns dabei die Digitalisierung: Wir bieten zum Beispiel eine Komplettlösung für private Haushalte - mit einer Kombination aus einer Photovoltaikanlage auf dem Dach, einem Batteriespeicher und einer Ladestation für Elektrofahrzeuge. Die einzelnen Bausteine verbinden wir intelligent miteinander, sodass unsere Kunden ihren eigenerzeugten Strom optimal nutzen können.

Auch unsere Online-Services im Privatkundenbereich verbessern wir kontinuierlich, um ihre Anwendung noch leichter und komfortabler zu machen und die Zufriedenheit unserer Kunden zu steigern; beispielsweise nutzen wir Apps, die das Eingeben der Zählerstände mittels Fotoablesung ermöglichen. Mit unserem Standortreporting und unseren Lösungen für Energiedatenmanagement für Industrie, Handel und Gewerbe machen wir für unsere Kunden alle Daten rund um Gas und Strom transparent.

Geschäftsfeld Energiedienstleistungen

MVV Enamic bietet eine Vielzahl branchenspezifischer Produkte und Dienstleistungen für Geschäftskunden und setzt dabei auf langfristige Effizienzpartnerschaften. Im Berichtsjahr hat MVV Enamic ihre digital basierten Lösungsangebote deutlich erweitert und kann mit neuen Beteiligungen an den Unternehmen DC-Datacenter-Group, Econ Solutions, Qivalo und Recogizer eine Vielzahl innovativer Energiedienstleistungen und ausgereifte modulare Lösungen für Energie und Effizienz anbieten. Das Tochterunternehmen der MVV Enamic, MVV Energy-Solutions, konzentriert sich auf Energieeffizienzlösungen für Industrie, Gewerbe und Mittelstand; die Tochtergesellschaft MVV ImmoSolutions ist Partner der Wohnungs- und Immobilienwirtschaft.

Der Fokus der Gesellschaften liegt auf ganzheitlichen, smarten Effizienzlösungen, mit denen komplexe energiewirtschaftliche Fragestellungen für die Kunden vereinfacht und handhabbar gemacht werden. Das Angebotsportfolio umfasst die Belieferung mit Strom und Gas, die dezentrale Erzeugung von Nutzenergie, datenbasierte Energiemanagementservices, Elektromobilitätsservices und innovative Kombiprodukte zur Steigerung der Energieeffizienz in den Kundenanlagen. Zum Leistungsspektrum von MVV Enamic zählen darüber hinaus die energetische Versorgung und der Betrieb der technischen Infrastruktur von abgeschlossenen Industriearealen.

Geschäftsfeld New Ventures

Beegy bietet Dienstleistungen und Produkte für ein intelligentes, dezentrales Energiemanagement aus einer Hand an; im Berichtsjahr haben wir das zuvor mit BayWa und Glen Dimplex geführte Gemeinschaftsunternehmen komplett übernommen. Das Angebotsspektrum erstreckt sich von der Planung über die Errichtung und den Betrieb nachhaltig arbeitender Anlagen - wie Photovoltaik-Kollektoren, thermischen Speichern, Wärmepumpen, Speicherheizungen, Ladesäulen und Batteriespeichern - und umfasst auch deren energieoptimierten Einsatz. Über unsere Beteiligung an Luminatis sind wir im Markt für energieeffiziente Beleuchtung aktiv. Zu Beginn des Geschäftsjahres 2018 haben wir unseren Anteil an der Gesellschaft von 26 % auf 70 % erhöht. Gemeinsam mit Luminatis ermöglichen wir es unseren Kunden, ihre Beleuchtungsanlagen zu modernisieren, beispielsweise im Rahmen eines Einsparcontractings.

Segment Strategische Beteiligungen

Dem Segment Strategische Beteiligungen sind im Wesentlichen Köthen Energie und MVV Energie CZ zugeordnet sowie das At-Equity-Ergebnis der Stadtwerke Ingolstadt.

Segment Sonstiges

Das Segment Sonstiges umfasst unsere Shared-Services-Gesellschaften sowie alle Querschnittsbereiche. Unsere Shared-Services-Gesellschaften erbringen Dienstleistungen in den Bereichen Abrechnung und Kundenbetreuung, Informationsverarbeitung sowie Metering für die Teilkonzerne Mannheim, Kiel und Offenbach. Indem wir sie und ihre Dienstleistungen bündeln, erreichen wir eine einheitliche Steuerung, notwendige Skaleneffekte und eine hohe Prozessqualität. • G4-4

UNTERNEHMENSSTRATEGIE

Strategische Ausrichtung auf das Energiesystem der Zukunft

Als Vorreiter der Energiewende setzen wir diese bereits erfolgreich um. Seit vielen Jahren richten wir unser Unternehmen auf das Energiesystem der Zukunft aus - dazu haben wir in hohem Umfang investiert: in erneuerbare Energien, in Energieeffizienz und in Versorgungssicherheit. Mit unserer Strategie greifen wir die Veränderungen in einem dynamischen Umfeld aktiv auf. Den Umbau der Energieversorgung verstehen wir als Chance, umweltfreundliche, innovative und kundenorientierte Lösungen zu entwickeln.

Wir arbeiten daran, dass alle unsere Kunden an der Energiewende teilhaben können - sei es über den Weg der Energieerzeugung, der Energieeinsparung oder höherer Transparenz im Hinblick auf das eigene Verbrauchsverhalten. Dafür nutzen wir unsere Kompetenz, unsere Erfahrung und unsere Innovationskraft; wir entwickeln neue Produkte und Dienstleistungen und legen Wert auf eine konsequent hohe Servicequalität.

Unsere Strategie stellen wir jährlich auf den Prüfstand und passen sie an aktuelle und künftige Veränderungen des Wettbewerbs, des Markts oder der politischen Rahmenbedingungen an. Zudem stellen wir sicher, dass die Strategie zielgerichtet umgesetzt wird. So schaffen wir die Grundlage dafür, unseren Vorsprung auch in Zukunft sichern und ausbauen zu können.

Die Kunden stehen im Mittelpunkt aller strategischen Überlegungen.

Wir werden in den nächsten Jahren weitere 3 Mrd Euro investieren und so weiterhin an der Gestaltung der Energiewende mitwirken. Die Investitionsschwerpunkte setzen wir auf erneuerbare Energien, unsere Aktivitäten in der Abfallverbrennung, unsere Dienstleistungen sowie die Digitalisierung. Alle Investitionen werden sorgfältig abgewogen, jede einzelne muss einen äußerst anspruchsvollen Mix verschiedener Kriterien erfüllen, zu denen Nachhaltigkeit, Zukunftsfähigkeit, Kundenorientierung, Wirtschaftlichkeit sowie Strategiekonformität gehören.

Wir begeistern mit Energie

Wir schaffen das Energiesystem der Zukunft und ermöglichen unseren Kunden ihre eigene Energiewende:

Mit erneuerbaren Energien, Energieeffizienz sowie innovativen Produkten und Dienstleistungen.

Mit individuellen Lösungen für zufriedene Kunden.

Mit unermüdlichem Einsatz und gewachsener Kompetenz.

Mit moderner Technik und Innovationen für neue Energie.

Ausbau erneuerbarer Energien

Ein strategischer Schwerpunkt ist für uns die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien. Wir decken in diesem Bereich die gesamte Wertschöpfungskette ab: von der Projektentwicklung über den Anlagenbetrieb bis hin zur Stromvermarktung.

Aktuell verfügen wir allein bei Windkraftanlagen an Land über eine installierte elektrische Gesamtleistung von rund 200 MW.

Ein weiterer Schwerpunkt bei den erneuerbaren Energien ist die Nutzung von Biomasse: Wir gehören bereits zu den Marktführern bei der energetischen Nutzung von Alt-, Rest- und Frischholz. Darüber hinaus nutzen wir die Marktpotenziale der Strom- und Wärmegewinnung aus Biogas.

Ein wesentlicher Grundpfeiler des Energiesystems der Zukunft wird es sein, hocheffiziente konventionelle Erzeugung und die Erzeugung aus erneuerbaren Energien zu verknüpfen. Weil dabei die Zuverlässigkeit, Intelligenz und Leistungsfähigkeit unserer Netze eine tragende Rolle spielt, optimieren wir diese ständig.

Wir wachsen bei Kraft-Wärme-Kopplung

Kraft-Wärme-Kopplung in Verbindung mit der umweltfreundlichen Fernwärme ist ein zentraler Bestandteil unserer Wachstumsstrategie: Derzeit erzeugen wir rund 31 % unseres Stroms und über 90 % der Wärme in Kraft-Wärme-Kopplung. Gleichzeitig bauen wir die Wärmeerzeugung und die Fernwärmenetze an allen Standorten unserer Unternehmensgruppe weiter aus.

Das Küstenkraftwerk K.I.E.L. wird an der Kieler Förde das Gemeinschaftskraftwerk ersetzen. In Kombination mit einem Wärmespeicher und einer Power-to-Heat-Anlage kann das Kraftwerk extrem flexibel auf die wechselnden Anforderungen des Energiemarkts reagieren.

Das Küstenkraftwerk K.I.E.L. wird mit 20 hocheffizienten Gasmotoren Strom und Wärme erzeugen und die Kieler Fernwärmeversorgung sichern.

Strom und Wärme aus Abfall zu gewinnen ist ein wichtiger Eckpfeiler einer modernen, ressourcenschonenden Kreislaufwirtschaft. Wir zählen in diesem Bereich, der einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leistet, zu den führenden Unternehmen in Deutschland. Mit unserem abfallbefeuerten Kraftwerk in Plymouth und der Biomasseanlage in Ridham Dock sind wir außerdem erfolgreich in Großbritannien aktiv.

An den Standorten unserer strategischen Beteiligungen investieren wir ebenfalls in die Erweiterung bestehender Wärmeerzeugungsanlagen und in die umweltfreundliche Fernwärme.

Fokus auf intelligenten Produkten und Dienstleistungen

Wir entwickeln innovative Dienstleistungen und Produkte für ein intelligentes, dezentrales Energiemanagement - und zwar mit Blick auf die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden aus Industrie, Handel und Gewerbe. Diese profitieren davon, dass wir gemeinsam mit unseren Partnern eine Kombination aus energiewirtschaftlichem Know-how, Software-Intelligenz, großer Erfahrung und Expertise bieten. Bereits heute ist dabei die Digitalisierung der Prozesse und Produkte ein zentrales Thema, dessen Bedeutung weiter zunehmen wird.

Reibungslose, sinnvolle interne Prozesse und Leistungen sind auch aus strategischer Sicht unabdingbar. Wir profitieren von unseren hochkompetenten Querschnittseinheiten und den leistungsfähigen, effizienten Shared Services, die durch unsere Soluvia-Gesellschaften erbracht werden. Diese Bereiche und ihre Abläufe werden kontinuierlich hinterfragt, optimiert und auf die Kundenbedürfnisse ausgerichtet.

Auf Basis der verschiedenen Elemente unserer Strategie können wir unsere Position als Vorreiter der Energiewende weiterhin sichern und ausbauen. Sie bilden die Grundlage dafür, dass wir unseren Kunden attraktive und zukunftsweisende Produkte und Dienstleistungen und unseren Mitarbeitern sichere und attraktive Arbeitsplätze bieten können.

Unsere strategischen Ziele werden von allen Unternehmenseinheiten und den Mitarbeitern getragen. Dies wird durch unsere Unternehmenskultur gestützt - und durch unsere starke Marke. Unseren Markenauftritt haben wir im Berichtsjahr überarbeitet: Mit dem neuen Erscheinungsbild können wir unsere strategischen Zielsetzungen und Werte, für die unser Unternehmen steht, noch besser nach außen und nach innen kommunizieren.

UNTERNEHMENSSTEUERUNG

Ziel unserer Unternehmenssteuerung ist es, einen positiven Wertbeitrag (Value Spread) zu erwirtschaften und so den Unternehmenswert von MVV nachhaltig zu steigern. Dieser wird erreicht, wenn die Rendite (ROCE) auf das durchschnittlich eingesetzte Kapital (Capital Employed) über den Kapitalkosten (WACC) liegt.

Um im Rahmen der wertorientierten Unternehmenssteuerung den mittel- und langfristigen Erfolg zu messen, verwenden wir als zentrale Steuerungsgröße das bereinigte operative Ergebnis vor Zinsen und Ertragsteuern (Adjusted EBIT). Bei dieser Ergebnisgröße eliminieren wir die Ergebniseffekte aus der Stichtagsbewertung von Finanzderivaten nach IAS 39, den Effekt aus der Strukturanpassung der Altersteilzeit sowie den Restrukturierungsaufwand - sofern ein solcher vorhanden ist. Die Zinserträge aus Finanzierungsleasing, die in der Gewinn- und Verlustrechnung nach dem EBIT ausgewiesen werden, rechnen wir beim Adjusted EBIT hinzu; sie stammen aus unseren Contracting-Projekten und zählen zu unserem operativen Geschäft.

ERMITTLUNG DES VALUE SPREAD (vereinfachte Darstellung)

Für das Berichtsjahr haben wir die einzelnen Parameter zur Ermittlung des WACC für MVV überprüft und aufgrund von Marktveränderungen aktualisiert.

WACC-Parameter

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GJ 2017 GJ 2016
Risikoloser Basiszins 1,00 % 1,25 %
Marktrisikoprämie 6,5 % 6,0 %
Beta-Faktor 0,88 0,96
Steuersatz 30 % 30 %
Risikozuschlag 1,78 % 1,49 %
Fremdkapitalzins (Risikoloser Basiszins + Risikozuschlag) 2,78 % 2,74 %
Eigen-/Fremdkapitalanteil zu Marktwerten 50 % 50 %
WACC vor Steuern 6,1 % 6,4 %

Für die Ermittlung des risikolosen Basiszinses nutzen wir die langfristige Zinsstrukturkurve der Deutschen Bundesbank mit einer Restlaufzeit von bis zu 30 Jahren. Neben unseren eigenen Marktstudien orientiert sich die Marktrisikoprämie an den Empfehlungen des Fachausschusses für Unternehmensbewertung und Betriebswirtschaft des Instituts der deutschen Wirtschaftsprüfer (IDW). Den Beta-Faktor berechnen wir mithilfe einer Peergroup, die aus vergleichbaren europäischen Energieunternehmen besteht.

STEUERUNGSKENNZAHLEN

Für das Geschäftsjahr 2017 ergab sich ein ROCE von 8,2 % im Vergleich zu 7,6 % im Vorjahr. Der höhere ROCE resultiert aus dem Anstieg des Adjusted EBIT sowie aus dem im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren durchschnittlich eingesetzten Kapital.

Als Differenz aus dem ROCE von 8,2 % (Vorjahr 7,6 %) und dem WACC vor Steuern von 6,1 % (Vorjahr 6,4 %) berechnet sich für das Berichtsjahr ein Value Spread in Höhe von 2,1 % (Vorjahr 1,2 %).

TECHNOLOGIE UND INNOVATION

Deutschland arbeitet auf ein Energieversorgungssystem hin, das dezentral und mehr und mehr digitalisiert sein wird. Die Ausgestaltung dieses neuen Systems ist eine komplexe und vielversprechende Aufgabe, welche die Unternehmen der Energiebranche entsprechend intensiv beschäftigt. Auch wir verfolgen die aktuellen Trends und aussichtsreichen technologischen Entwicklungen. Denn wir haben das Ziel, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln und innovative Produkt- und Dienstleistungsangebote schnell und effizient zur Marktreife zu führen. In unserem Fokus stehen dabei die heutigen und künftigen Bedürfnisse unserer Kunden. Im Geschäftsjahr 2017 haben wir insbesondere folgende Projekte vorangetrieben:

RealValue

Die dezentrale Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, vor allem aus Wind und Sonne, stellt gänzlich neue Anforderungen an das Stromnetz, denn auch nachts und bei Windstille muss die Energieversorgung rund um die Uhr gewährleistet sein. Dazu ist es notwendig, Stromerzeugung und Stromverbrauch intelligent miteinander zu verknüpfen. Es wird immer wichtiger, wie mit Strom umgegangen wird, der im Moment seiner Erzeugung überschüssig ist. MVV hat sich mit Partnern zum EU-Verbundprojekt RealValue zusammengeschlossen: Bis Mitte 2018 untersuchen wir gemeinsam die Potenziale von Power-to-Heat beim Einsatz von Elektrospeicherheizungen, die aus erneuerbaren Energien erzeugten Strom in Wärme umwandeln. Die modernen, intelligenten Elektrospeicherheizungen verfügen über ein erhöhtes Wärmerückhaltevermögen. Durch die Verbindung über eine Internetplattform mit dem Energiemarkt können wir eine aktive Steuerung dieser Heizungen übernehmen, um unabhängig von Schwankungen aus den Produktionszyklen von Wind und Sonne zu sein. Eine intelligente Software ermöglicht es, direkt auf Wetter- und Energiedaten zu reagieren und Strom flexibel zu speichern.

Für unsere Kunden visualisieren wir die Stromverbrauchsdaten über ein Onlineportal und über eine App. Die ersten Phasen des Projekts RealValue sind inzwischen abgeschlossen: Die teilnehmenden Haushalte wurden umgerüstet und die Testphase mit fixen Ladezeiten durchgeführt. Insgesamt wurden mehr als 100 Haushalte mit neuesten Elektrospeicherheizungen ausgestattet und über 100 intelligente Zähler installiert. In einer ersten Umfrage haben wir die Erfahrungen der Teilnehmer gesammelt. Wir haben zahlreiche positive Rückmeldungen und wertvolle Impulse erhalten, die für die Weiterentwicklung der App und des Installationsprozesses der Heizungen förderlich sind. Das Projekt wird zeigen, inwieweit diese Power-to-Heat-Lösung wirtschaftlich betrieben werden kann.

Smarte Lösungen für das Energiesystem der Zukunft.

Zelluläres Energiesystem C/sells

An dem Energiewendeprojekt C/sells nehmen europaweit mehr als 60 Akteure aus Industrie, Energiewirtschaft und Wissenschaft teil. Dieses Projekt wurde vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in die bundesweite Initiative "Schaufenster Intelligente Energie - Digitale Agenda für die Energiewende" mit aufgenommen. C/sells hat zum Ziel, ein zellulär strukturiertes Energiemanagementsystem mit einem neuen Smart-Grid-Ansatz aufzubauen: Ein solches System besteht aus kleinen Einheiten, sogenannten Zellen - beispielsweise Liegenschaften, Quartieren oder Städten. Von diesen Zellen versucht jede einzelne zunächst, ihre eigene Stromerzeugung und ihren Strombedarf direkt vor Ort auszugleichen. Nur wenn die lokale Produktion nicht ausreichend ist, um den aktuellen Bedarf zu decken, findet ein Energieaustausch mit einer überregional verbundenen Zelle statt. Dadurch übernimmt jede Zelle Verantwortung für das Gleichgewicht im gesamten Energiesystem.

Die Konversionsfläche -> Benjamin Franklin Village in Mannheim bietet die Möglichkeit, eine solche Zelle zu bilden: Im FRANKLIN-Quartier simuliert und testet MVV das Energiesystem der Zukunft, in dem die Sektoren des Energiesystems, Strom, Wärme und Verkehr, miteinander verknüpft werden. Mit einer smarten Wärmezelle soll gezeigt werden, wie Wärme aus regenerativen Quellen vor Ort, zum Beispiel durch Power-to-Heat mit Photo-voltaik und Wärmepumpen, sinnvoll eingebunden und genutzt werden kann. Nicht nur die Erzeugung, sondern auch der Wärmebezug soll durch die intelligente Steuerung von Heizpuffersystemen situationsabhängig angepasst werden. Dadurch können zum einen Wärmeverluste im Netz reduziert und zum anderen erneuerbare Energien besser in ein Niedertemperaturfernwärmenetz integriert werden.

Mit dem Ausbau einer modernen Ladeinfrastruktur für Elektromobile wollen wir auch in diesem Sektor Flexibilitätspotenziale untersuchen. Darüber hinaus dient ein vollvernetztes Metering-Konzept dazu, Flexibilitätsbedarf in Echtzeit zu erkennen und intelligentes Monitoring zu betreiben. Dabei werden die Energieflüsse auch für die Endkunden sichtbar gemacht. Zusammen mit einem Angebot von darauf basierenden Mehrwertdiensten und innovativen Dienstleistungen schafft MVV damit die Basis, um ein modernes Quartier zu einer zukunftsweisenden Energie-Community zu entwickeln.

Im Berichtsjahr haben wir damit begonnen, die Standorte für die Demonstrationsvorhaben und die Dimensionen der Anlagen zu planen. Unser Ziel ist es, gemeinsam mit den künftigen Bewohnern des FRANKLIN-Quartiers die Energie- und Mobilitätswelt der Zukunft zu erproben.

Ausbau der Ladeinfrastruktur für Elektromobilität

Die Energiewende kann nur gelingen, wenn auch im Verkehrssystem ein grundlegender Wandel vollzogen wird. Im Rahmen des bundesweiten Förderprogramms "Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge in Deutschland" unterstützt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) den Ausbau der Ladeinfrastruktur: Von 2017 bis 2020 werden insgesamt 300 Mio Euro bereitgestellt, um ein flächendeckendes Netz von öffentlichen Schnell- und Normalladestationen in Deutschland zu schaffen.

Im Rahmen der Phase 1 dieses Programms errichtet MVV bis Mitte 2018 rund 30 öffentlich zugängliche Ladestationen in Mannheim. Diese werden mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben. Die Erfahrungen, die wir in diesem Projekt gewinnen, nutzen wir unter anderem, um unsere E-Mobilitätsangebote weiterzuentwickeln. Wir bieten für private und gewerbliche Kunden, die eine zukunftsfähige Ladeinfrastruktur benötigen, den kompletten Ladeservice an: von der Planung und Errichtung der Ladeinfrastruktur über den passenden Netzanschluss, den zuverlässigen Betrieb und Abrechnung bis hin zur Belieferung mit Ökostrom - ganz gleich, ob für einen privaten Stellplatz, eine Unternehmensflotte oder öffentliche Ladestationen.

Projekte für mehr Elektromobilität.

Auch die Energieversorgung Offenbach (EVO) plant zusätzliche Ladesäulen in der Stadt und im Kreis Offenbach. Die Stadtwerke Kiel haben im Berichtsjahr auf ihrem öffentlich zugänglichen Parkplatz am Uhlenkrog bereits fünf zusätzliche Ladesäulen installiert.

Zusammengefasster Lagebericht Unser Geschäftsjahr 2017

Geschäftsentwicklung des Konzerns

Leichter Umsatzrückgang von 4.066 Mio Euro auf 4.010 Mio Euro

Adjusted EBIT von 213 Mio Euro auf 224 Mio Euro verbessert

Weiterhin hohes Investitionsniveau

Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz und zur Einsparung von Kosten fortgesetzt

WESENTLICHE ENTWICKLUNGEN UND GESAMTAUSSAGE DES VORSTANDS

Mit Investitionen und strategischen Partnerschaften Produkt- und Dienstleistungsportfolio weiter gestärkt

Durch gezielte Investitionen und strategische Kooperationen haben wir im Geschäftsjahr 2017 erneut wichtige Schritte unternommen, um die Zukunftsfähigkeit von MVV weiter zu sichern.

Im November 2016 hat der Aufsichtsrat der Stadtwerke Kiel AG dem Bau des Gasheizkraftwerks in Kiel zugestimmt. In ihn ist ein signifikanter Teil unserer im Geschäftsjahr 2017 getätigten Bestandsinvestitionen geflossen.

Im Mai 2017 haben wir den Energiedatendienstleister Econ Solutions erworben. Gemeinsam mit Econ bieten wir der mittelständischen Industrie, dem Großgewerbe und Filialisten eine ausgereifte Komplettlösung für ihr Energiemanagement an.

Unser Teilkonzern Juwi und der dänische Hersteller von Windkraftanlagen Vestas haben ebenfalls im Mai ihre bereits 15 Jahre währende Partnerschaft durch einen Rahmenvertrag weiter ausgebaut. Der Vertrag betrifft neue Anlagentypen, die standortspezifisch optimale Erträge erbringen.

Bei der Direktvermarktung von Solarstrom arbeiten wir seit Mitte 2017 mit der SMA Solar Technology AG zusammen. Ziel der Partnerschaft ist die gemeinsame Entwicklung von Lösungen, um Strom aus Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von mehr als 100 kWp ab Inbetriebnahme kostengünstig direkt in den Energiehandel zu integrieren.

Die 2014 als Joint Venture gegründete Beegy, ein Anbieter für Komplettlösungen im Bereich des dezentralen Energiemanagements, haben wir im September 2017 vollständig übernommen.

Verbesserung des Adjusted EBIT bei leichtem Umsatzrückgang

Im Berichtsjahr 2017 erwirtschaftete MVV Umsatzerlöse von 4.010 Mio Euro nach 4.066 Mio Euro im Vorjahr. Umsatzrückgänge in den Segmenten Erzeugung und Infrastruktur sowie Vertrieb und Dienstleistungen konnten von der Entwicklung im Segment Handel und Portfoliomanagement nicht vollständig ausgeglichen werden. Demgegenüber verbesserte sich unser Adjusted EBIT um 5 % auf 224 Mio Euro. Positiv wirkte sich insbesondere die höhere Profitabilität im Segment Erzeugung und Infrastruktur aus. Der Ergebnisbeitrag des Segments Sonstiges lag deutlich unter dem Vorjahr, da das Adjusted EBIT im Geschäftsjahr 2016 durch positive Einmaleffekte gestärkt worden war.

Durch eine deutliche Verbesserung des Finanzergebnisses stieg das Vorsteuerergebnis (Adjusted EBT) signifikant an. Mit 169 Mio Euro lag es 22 % über dem Vorjahreswert von 139 Mio Euro. Im bereinigten Jahresüberschuss nach Fremdanteilen spiegelt sich der Anstieg nicht wider: Er belief sich auf 93 Mio Euro, was einem Rückgang von 2 % entspricht. Die Ursachen hierfür sind die höheren Ertragsteuern auf das gute operative Ergebnis sowie ein überproportionaler Anstieg des Gewinnanteils anderer Gesellschafter. Das bereinigte Ergebnis je Aktie betrug 1,41 Euro gegenüber 1,45 Euro im Vorjahr.

Konsequente Fortsetzung von Effizienzmaßnahmen und anhaltend hohes Investitionsniveau

Vor dem Hintergrund der sich fundamental verändernden Rahmenbedingungen überprüfen wir kontinuierlich unsere Prozesse und organisatorischen Strukturen.

Für die erfolgreiche Weiterentwicklung unserer Unternehmensgruppe ist die nachhaltige Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit von zentraler Bedeutung. Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir dabei einen Schwerpunkt auf die Vertriebs- und Netzeinheiten gelegt. Einen wichtigen Beitrag hierzu leisten auch unsere Shared Services. Zukunftsfähiges Know-how, effiziente Strukturen und Prozesse sowie ein marktorientiertes Kosten- und Dienstleistungsniveau sind für sie unverzichtbar. Im Rahmen eines umfangreichen Effizienzprogramms haben wir die Prozesse gesamthaft und aus Kundensicht entlang der ganzen Wertschöpfungskette analysiert. Aus diesen Erkenntnissen werden wir in einem nächsten Schritt konkrete Maßnahmen mit dem Ziel ableiten, marktfähigere Leistungsbeziehungen in der Gruppe zu etablieren und die Zusammenarbeit bei gleichzeitig höherer Effizienz zu vereinfachen.

Um unseren profitablen Wachstumskurs weiter beibehalten zu können, haben wir auch unsere Investitionen im Berichtsjahr zielgerichtet fortgesetzt. Die Gesamtinvestitionen von MVV beliefen sich auf 194 Mio Euro, von denen 64 Mio Euro auf Wachstumsinvestitionen entfielen. Dank einer gesunden Finanzierungsstruktur und einer soliden bereinigten Eigenkapitalquote von 35,1 % ist MVV sehr gut aufgestellt, um das hohe Investitionstempo auch künftig beizubehalten.

Gesamtaussage des Vorstands zum Geschäftsverlauf und zur wirtschaftlichen Lage

Die deutsche Energiewirtschaft befindet sich in einer Phase des Umbruchs, die zu einem grundlegenden Wandel in der Energieerzeugung führen wird. Durch ein anhaltend hohes Investitionsniveau, die Einleitung von Programmen zur nachhaltigen Effizienzsteigerung und die Vereinbarung strategischer Kooperationen haben wir auch im Geschäftsjahr 2017 wichtige Weichen gestellt, um in einem dynamischen und anspruchsvollen Umfeld profitabel wachsen zu können.

Unsere Zielvorgabe für das Adjusted EBIT haben wir erreicht: Wir hatten einen leichten Anstieg des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahreswert von 213 Mio Euro prognostiziert. Mit 224 Mio Euro haben wir unser Adjusted EBIT um 5 % verbessert. Die Umsatzerlöse summierten sich auf 4.010 Mio Euro und lagen damit nur leicht unter dem Niveau des Vorjahres von 4.066 Mio Euro.

Insgesamt hat MVV die besonders hohe Wachstumsdynamik des Vorjahres wie erwartet nicht aufrechterhalten können, da dieses von der erstmaligen Vollkonsolidierung des Teilkonzerns Juwi geprägt war. Die dennoch positive operative Entwicklung zeigt, dass unsere Strategie richtig ist. Unser klares Bekenntnis zum weiteren Ausbau erneuerbarer Energien und unsere Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz haben maßgeblich dazu beigetragen, dass wir unseren nachhaltig profitablen Wachstumskurs fortsetzen konnten.

Vergleich des tatsächlichen mit dem erwarteten Geschäftsverlauf und Ausblick auf 2018

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Prognose GJ 2017 Ergebnisse GJ 2017 Ausblick GJ 2018
Umsatzentwicklung Leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert (4,1 Mrd Euro) Umsatz von 4,0 Mrd Euro Leichter Anstieg
Adjusted EBIT Leichter Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert (213 Mio Euro) Adjusted EBIT von 224 Mio Euro Leichter Anstieg, abhängig von den Witterungsbedingungen, den Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien, den Strom- und Abfallpreisen sowie dem CDS
Bereinigte Eigenkapitalquote Zielgröße>30 % Bereinigte Eigenkapitalquote bei 35,1 % Großer Anteil des fremdkapitalfinanzierten Wachstumsprogramms wirkt sich weiterhin auf die Eigenkapitalquote aus: Zielgröße>30 %
ROCE Verbesserung gegenüber dem Geschäftsjahr 2016 (7,6 %) ROCE erreicht 8,2 % ROCE in etwa auf Vorjahresniveau
Investitionen Anpassung der Prognose nach Ablauf des Halbjahres 2017: geplante Gesamtinvestitionen von rund 250 Mio Euro Gesamtinvestitionen von 194 Mio Euro Geplante Gesamtinvestitionen von rund 300 Mio Euro
Beschäftigte Personalrückgang durch weitere Umsetzung von Effizienzprogrammen im Bestandsgeschäft Gegenläufiger Effekt: Personalaufbau in Wachstumsbereichen Rückgang der Mitarbeiterzahl zum 30. September 2017 auf 6.062 Mitarbeiter (Vorjahr 6.174) Personalaufbau in Wachstumsbereichen; weitere Effizienzmaßnahmen im Bestandsgeschäft

RAHMENBEDINGUNGEN

Veränderungen in der Energiepolitik

Wesentliche energiepolitische Aspekte

Die nötigen Regelungen zur Transformation des Energieversorgungssystems gehörten auch im Geschäftsjahr 2017 zu den zentralen politischen Themen in Deutschland. Von hoher Relevanz für den zukünftigen Geschäftsverlauf von MVV sind dabei vor allem drei Themen: die Ausgestaltung der Ausschreibungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die überarbeitete Netzentgeltsystematik im Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG) und die Verordnungen zur Ausgestaltung der Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes (KWKG).

Die Energiewende bestimmt weiterhin das politische Geschehen.

Erneuerbare-Energien-Gesetz novelliert

Bundestag und Bundesrat hatten die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) im Juli 2016 verabschiedet; im Dezember 2016 wurde das Gesetz beihilferechtlich genehmigt und konnte wie geplant im Januar 2017 in Kraft treten.

Der Schwerpunkt der EEG-Novelle lag auf dem Fördersystem: Es wurde von regulierten fixen Einspeisevergütungen auf wettbewerbliche Ausschreibungen umgestellt. Für den Zubau neuer Anlagen wurden folgende Regelungen beschlossen:

Windenergie an Land: Von 2017 bis 2019 soll - inklusive dem sogenannten Repowering älterer Anlagen -jeweils eine Kapazität von 2.800 MW pro Jahr zugebaut werden, ab 2020 sollen es 2.900 MW pro Jahr sein; aufgrund von Netzengpässen wird der Zubau in Norddeutschland auf 58 % des durchschnittlichen Zubaus der Jahre 2013 bis 2015 begrenzt.

Windenergie Offshore: Bis 2020 sollen Anlagen mit einer Kapazität von 6.500 MW, bis zum Jahr 2030 Anlagen von 15.000 MW errichtet werden.

Photovoltaikanlagen (elektrische Leistung größer 750 kWp): Seit Ende 2015 werden 600 MW pro Jahr ausgeschrieben; Anlagen mit einer geringeren Leistung erhalten weiterhin die Förderung nach dem EEG 2014.

Biomasseanlagen (elektrische Leistung größer 150 kW): Pro Jahr werden 150 MW bis 200 MW ausgeschrieben. Bestandsanlagen, die weder Altholz noch Ablaugen der Zellstoffherstellung verwenden, können ebenfalls an den Ausschreibungen teilnehmen, um eine zehnjährige Anschlussförderung zu erhalten.

Ausbau von erneuerbaren Energien auch international gefördert

Im Ausland ist Photovoltaik häufig die erneuerbare Erzeugungstechnologie mit den niedrigsten Stromgestehungskosten. Zahlreiche Staaten fördern gezielt deren Ausbau, beispielsweise Japan, Indien und die USA. Die japanische Regierung führte 2012 ein Fördersystem für erneuerbare Energien ein: Kern des Fördersystems ist ein Einspeisetarif für regenerative Energiequellen, vor allem für Solarstrom. Seit April 2017 beträgt der Einspeisetarif für Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von mehr als 10 KW 28 Yen (rund 23 Cent) pro kWh. Die indische Regierung hat Mitte 2017 das Ausbauziel 2020 für Freiflächen-Solarparks von 20.000 MW auf 40.000 MW angehoben. Ein Förderbudget von insgesamt 81 Mrd Rupien (rund 1,14 Mrd Euro) wird durch die Bundesstaaten, die auch die Projekte ausschreiben, verteilt. Auch in den USA werden Wind- und Solarparks landesweit gefördert, im Wesentlichen durch Steuergutschriften, die von der Stromproduktion (Wind) oder dem Investitionsvolumen (Solar) abhängen. Die Fördersätze für Windenergie verringern sich schrittweise seit 2017, für Photovoltaik beginnt die Absenkung der Förderung im Jahr 2020. Darüber hinaus bieten jedoch viele Bundesstaaten zusätzliche regionale Förderinstrumente an.

Ergebnisse der Ausschreibungen in Deutschland veröffentlicht

Im Mai 2017 veröffentlichte die Bundesnetzagentur (BNetzA) das Ergebnis der ersten Ausschreibungsrunde für Windkraftanlagen an Land: Insgesamt gingen 256 Gebote mit einem Volumen von 2.137 MW ein; das zur Verfügung stehende Volumen von 800 MW war damit deutlich überzeichnet. 70 Gebote mit einem Volumen von insgesamt 807 MW erhielten einen Zuschlag; der durchschnittliche Zuschlagswert betrug 5,71 Cent/ kWh. Die Ergebnisse der zweiten Ausschreibungsrunde wurden im August 2017 bekanntgegeben: Abgegeben wurden 281 Gebote mit einem Volumen von 2.927 MW. Ein Zuschlag wurde für 67 Gebote mit einem Volumen von 1.013 MW erteilt; der durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 4,28 Cent/kWh.

Beide Ausschreibungsrunden waren durch eine hohe Vergabe an Bürgerenergiegesellschaften gekennzeichnet. Sie erhielten in der ersten Runde 96 % und in der zweiten 95 % des Zuschlagsvolumens. Für sie gelten besondere Privilegien: Sie können ihre Gebote auch vor Erteilung einer Genehmigung abgeben; die Realisierungsfrist beträgt nach öffentlicher Bekanntgabe 54 anstatt 30 Monate. Ende Juni 2017 beschloss der Bundestag, die Privilegien der Bürgerenergiegesellschaften zunächst für die ersten beiden Ausschreibungsrunden des Jahres 2018 einzuschränken. Auch sie müssen dann eine Genehmigung vorlegen.

Die Erweiterung der möglichen Flächen in Süddeutschland prägte die Ausschreibung für Photovoltaik im Juni 2017: In benachteiligten Gebieten dürfen nun auch auf Acker- und Grünlandflächen Photovoltaikanlagen errichtet werden. Dadurch stieg die Anzahl der Angebote; der durchschnittliche Zuschlagswert der bezuschlagten Menge von 201 MW betrug 5,66 Cent/kWh.

Sehr niedrige Gebote bestimmten die ersten Ausschreibungen von Windenergie Offshore im April 2017: Der mengengewichtete durchschnittliche Zuschlagswert lag bei 0,44 Cent/kWh, drei Gebote lagen bei 0 Cent/kWh. Diese Ergebnisse sind jedoch aus mehreren Gründen nicht mit den Auktionsergebnissen von Windenergie an Land vergleichbar: Die Offshore-Anlagen gehen erst in den Jahren 2024 und 2025 in Betrieb, die Netzanschlusskosten sind nicht Teil des Gebots, und die erfolgreichen Bieter konnten Synergieeffekte mit bestehenden und künftigen Offshore-Projekten in unmittelbarer Nähe nutzen.

Im Mai 2017 verabschiedete die Bundesregierung die Verordnung zu gemeinsamen Ausschreibungen für Windkraftanlagen an Land und Solaranlagen. Das Pilotvorhaben ist für den Zeitraum von 2018 bis 2020 befristet; in ihm werden technologieneutrale Ausschreibungen im Umfang von 400 MW pro Jahr in der Praxis erprobt.

Die Ausschreibungen für Windenergie an Land und Photovoltaik sind vor allem für unser Geschäftsfeld Projektentwicklung erneuerbare Energien relevant. Wir erwarten, dass das EEG auch im Geschäftsjahr 2018 novelliert werden wird. Politisch setzen wir uns insbesondere dafür ein, dass der Ausbaukorridor angehoben wird. Die prozentualen Ziele des Ausbaus der erneuerbaren Energien könnten ohne eine solche Anhebung verfehlt werden, weil durch die Sektorkopplung zusätzlicher Strombedarf entsteht. Darüber hinaus gilt es, Fehlsteuerungen bei den Ausschreibungssystemen zu vermeiden, gegebenenfalls durch gezielte Nachsteuerung, zum Beispiel bei den Folgen für Windenergieprojekte an Land.

Netzentgeltsystematik novelliert

Im Juli 2017 wurde das Netzentgeltmodernisierungsgesetz (NEMoG) verabschiedet, das zum Ziel hat, die Netzentgelte an die Erfordernisse der Energiewende anzupassen. Das Gesetz sieht zwei wesentliche Änderungen vor: Zum einen werden die Netzentgelte der Übertragungsnetzebene bis 2023 schrittweise vereinheitlicht. Zum anderen sollen Kosten für vermiedene Netzentgelte (vNE) gesenkt werden. Dazu werden die vermiedenen Netzentgelte für volatile Einspeisung ab 2018 schrittweise abgeschafft - was die Netzentgelte zwar entlastet, die EEG-Umlage jedoch belastet. Mit einer weiteren Maßnahme sollen die Netzkosten ebenfalls verringert werden: Die Berechnungsgrundlage der vermiedenen Netzentgelte wurde für alle, die dezentral erzeugte Energie einspeisen, neu geregelt. Der Bundestag hat beschlossen, die Berechnungsgrundlage für sie auf dem Niveau der Netzentgelte des Jahres 2016 einzufrieren. Zusätzlich werden ab 2018 bestimmte Kostenpositionen gekürzt, die zuvor in der Berechnungsgrundlage enthalten waren, wie zum Beispiel die Kosten für die Netzanbindung von Offshore-Windparks.

Im Rahmen des Gesetzgebungsprozesses hatte das Bundeswirtschaftsministerium vorgeschlagen, die vNE auch für steuerbare, dezentral einspeisende Stromerzeugungsanlagen abzuschaffen. Wir haben in der öffentlichen Diskussion gegen diesen Vorschlag Stellung bezogen: Unserer Ansicht nach wäre er energiewirtschaftlich nicht sinnvoll gewesen, weil er beispielsweise die Wirtschaftlichkeit der KWK-Anlagen gefährdet hätte, die durch Wärmespeicher und Elektrokessel äußerst flexibel auf die Stromnachfrage reagieren können.

Wir rechnen damit, dass die Netzentgeltsystematik auch in dieser Legislaturperiode weiter überarbeitet werden wird. Für unser Geschäftsfeld Netze sind die Netzentgelte von Bedeutung, für unsere Geschäftsfelder Umwelt und Erzeugung die vermiedenen Netzentgelte.

Regelungen zu neuen Netzstabilitätsanlagen angepasst

Bereits im Mai 2017 hatte die Bundesnetzagentur die Bedarfsanalyse der Übertragungsnetzbetreiber geprüft und bestätigt, dass im Winter 2021/22 ein Bedarf an zusätzlichen Netzreserveanlagen mit einem Volumen von 1.200 MW bestehen wird. Im Rahmen des parlamentarischen Verfahrens zum NEMoG wurden daher auch die Regelungen zu neuen Netzstabilitätsanlagen geändert: Künftig dürfen die Betreiber von Übertragungsnetzen Erzeugungsanlagen als besondere netztechnische Betriebsmittel vorhalten, mit denen die Versorgungssicherheit gewährleistet werden soll. Dritte sind im Rahmen eines diskriminierungsfreien Verfahrens damit zu beauftragen, die Anlagen zu errichten und zu betreiben. Noch ist offen, wie dieses Beschaffungsverfahren konkret ausgestaltet werden soll. Es lässt sich noch nicht absehen, ob die Regelungen für unsere Segmente Handel und Portfoliomanagement sowie Erzeugung und Infrastruktur von Bedeutung sein werden.

Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes abgeschlossen

Bereits im Januar 2016 trat das Kraft-Wärme-Kopplungs-gesetz (KWKG) formal in Kraft. Zu Beginn unseres Geschäftsjahres im Oktober 2016 wurde es auch beihilferechtlich durch die EU-Kommission genehmigt. Hierfür musste jedoch eine Anpassung vorgenommen werden: Im Januar 2017 wurden Regelungen zur Ausschreibung von KWK-Anlagen mit einer elektrischen Leistung von 1 MW bis 50 MW geschaffen. Für KWK-Anlagen mit weniger als 1 MW Leistung und Anlagen mit mehr als 50 MW werden KWK-Zuschläge entsprechend den Regelungen des KWKG 2016 gezahlt.

Im Juni 2017 traten zudem Rechtsverordnungen in Kraft, um weitere Vorgaben aus Brüssel umzusetzen. Dabei ging es zum einen um das Verfahren, das für die Darstellung der Wirtschaftlichkeit von Wärmenetzen anzuwenden ist. Zum anderen handelte es sich um die Ausgestaltung der Ausschreibungen, die das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie für KWK-Anlagen von 1 MW bis 50 MW elektrischer Leistung und für innovative KWK-Systeme vornehmen wird.

Es ist vorgesehen, dass das KWKG durch das Bundeswirtschaftsministerium in den Jahren 2017/18 evaluiert wird - wir rechnen daher damit, dass es in dieser Legislaturperiode novelliert wird. Das KWKG spielt für uns eine wichtige Rolle im Zusammenhang mit dem Betrieb von KWK-Anlagen und dem Ausbau unserer Wärmenetze.

Förderung von Mieterstrom beschlossen

Mit dem Gesetz zur Förderung von Mieterstrom, das im Juli 2017 beschlossen wurde, sollen Mieter an der Energiewende beteiligt und weitere Dachflächen für Photovoltaikanlagen genutzt werden: Der sogenannte Mieterstrom stammt aus Photovoltaikanlagen, die vom Eigentümer oder Vermieter betrieben werden. Er wird an die Bewohner des Wohngebäudes geliefert und von diesen verbraucht. Gefördert werden Photovoltaikanlagen bis 100 kW, der maximale Zubau beträgt 500 MW installierte Leistung pro Jahr. Diese Förderung eröffnet uns die Chance, das potenzielle Geschäft mit Photovoltaikanlagen im Rahmen unseres Komplettservices Smart Mieterstrom weiter zu stärken.

EU-Winterpaket noch nicht verabschiedet

Bereits im November 2016 stellte die Europäische Kommission ein umfangreiches energiepolitisches Legislativpaket vor, das sogenannte Winterpaket. Es enthält unter anderem Vorschläge zur Abschaffung des Einspeisevorrangs für erneuerbare Energien, für eine marktorientierte Förderung für erneuerbare Energien sowie für eine stärkere grenzüberschreitende Kooperation der Über-tragungs- und Verteilnetzbetreiber. Weiterhin soll der Anteil erneuerbarer Energien an der Fernwärme langfristig zunehmen. Nach den Überlegungen der Europäischen Kommission ist es grundsätzlich möglich, Kapazitätsmärkte einzuführen; die Teilnahme von Kraftwerken soll jedoch an eine Emissionsobergrenze gebunden sein. Durch nationale Energie- und Klimapläne soll sichergestellt werden, dass die EU-Ziele bis 2030 erreicht werden.

Das Winterpaket wurde im Sommer 2017 im EU-Parlament und im EU-Ministerrat behandelt, es wird voraussichtlich erst 2018 verabschiedet werden. Kurz- bis mittelfristig wird sich das Winterpaket nicht unmittelbar auf unseren Geschäftsverlauf auswirken.

Markt- und Wettbewerbsumfeld

Solides Wachstum der deutschen Wirtschaft erwartet

Die Konjunktur entwickelte sich in Deutschland auch im Kalenderjahr 2016 positiv, vor allem aufgrund steigender Konsumausgaben und Investitionen im Inland. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) nahm um 1,9 % zu. Experten der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute haben in ihrem Herbstgutachten für das Kalenderjahr 2017 eine BIP-Zuwachsrate von 1,9 % prognostiziert; das Wachstum soll von der Binnenkonjunktur, dem Auslandsgeschäft und den Investitionen ausgehen.

WACHSTUM DES BRUTTOINLANDSPRODUKTS IN DEUTSCHLAND

1 Kalenderjahr

Quellen: Statistisches Bundesamt und Prognose im Herbstgutachten der führenden Wirtschaftsforschungsinstitute (2017)

Stromerzeugung in Deutschland leicht gestiegen

Der Bundesverband der deutschen Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) hat im Juli 2017 Schätzungen zur Bruttostromerzeugung in Deutschland veröffentlicht: In den ersten sechs Monaten des Jahres 2017 lag sie mit 329,7 Mrd kWh um 2 % über dem Niveau des Vorjahres von 323,1 Mrd kWh.

Anteil erneuerbarer Energien an deutscher Stromerzeugung erreicht 33 %

Der Anteil, den die erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung in Deutschland haben, lag nach Schätzungen des BDEW im 1. Halbjahr des Jahres 2017 bei 33 % -nach 30 % im Vorjahreszeitraum. Dabei nahm die Stromerzeugung aus Windkraftanlagen insgesamt um 19 % zu: Bei Windkraftanlagen an Land (Onshore) kam es zu einem Anstieg von 14 % und bei Windkraftanlagen auf See (Offshore) zu einem Anstieg von 48 %. Die Stromproduktion aus Photovoltaikanlagen lag um 14 % über Vorjahr. Aus Biomasse und biogenem Siedlungsabfall wurden 2 % mehr Strom erzeugt als ein Jahr zuvor.

BRUTTOSTROMERZEUGUNG IN DEUTSCHLAND Anteile %

1 Januar bis Juni 2017

Starker Ausbau von Windenergie an Land

Im Februar 2017 veröffentlichte der Bundesverband WindEnergie (BWE) die Ausbauzahlen für das Kalenderjahr 2016: In Deutschland wurden 4.625 MW Onshore-Windleistung neu installiert. Damit betrug die installierte Gesamtleistung aus Windenergie an Land 45.911 MW -ein Anstieg der kumulierten Leistung von 10 % gegenüber dem Wert des Vorjahres. Im 1. Halbjahr des Kalenderjahres 2017 wurde in Deutschland eine Windenergie-Leistung von brutto 2.281 MW an Land zugebaut; ein Zuwachs von 11 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

In dieser Berechnung sind Anlagen mit 450 MW enthalten, die durch Repowering ertüchtigt wurden.

Positive Markterwartungen für unsere Wachstumsfelder

Bisher war die Energiewende hauptsächlich eine Stromwende - nun werden auch in den Sektoren Wärmeversorgung und Verkehr grundlegende Veränderungen in Angriff genommen. In Folge dessen wird das Zusammenspiel von effizienter, dezentraler Erzeugung, intelligentem Verbrauch und sinnvoller Speicherung an Bedeutung zunehmen. Gleichzeitig schreitet die Digitalisierung der Energiebranche weiter voran. Darüber hinaus sind die Preise für Batteriespeicher und Photovoltaikanlagen im letzten Jahrzehnt stark gesunken, und sie werden noch weiter zurückgehen. Der BP Energy Outlook 2017 prognostiziert, dass der weltweite Energiebedarf in den kommenden 20 Jahren um etwa 30 % zunehmen wird -der begrenzende Effekt durch steigende Energieeffizienz ist dabei bereits eingerechnet. Laut der BP-Studie soll die Erzeugung aus erneuerbaren Energien weltweit weiterhin am schnellsten wachsen: Die Verfasser rechnen damit, dass sich deren Anteil an der Gesamterzeugung innerhalb der nächsten 20 Jahre vervierfachen wird -insbesondere, weil sich die Wettbewerbsfähigkeit von Wind- und Solarenergie verbessert. Eine Studie der Internationalen Energieagentur, die im November 2016 veröffentlicht wurde, kommt zu ähnlichen Prognosen: Demnach soll die globale Energienachfrage bis 2040 um 30 % steigen. Erneuerbare Energien - ein Schwerpunktthema im World Energy Outlook 2016 - sollen weltweit mit Abstand das stärkste Wachstum verzeichnen; die Experten rechnen damit, dass die Durchschnittskosten für Photovoltaik bis 2040 um weitere 40 bis 70 % zurückgehen werden und bei Windkraftanlagen an Land nochmals um 10 bis 25 %.

Agora Energiewende beschreibt in der Studie "Wärmewende 2030" das Potenzial im deutschen Wärmemarkt. Demzufolge erscheint das Potenzial des Ausbaus von (Fern-)Wärmenetzen von heute zirka 10 % auf etwa 23 % des Endenergiebedarfs bis 2050 deutlich steigerbar.

In der Studie "Fakten-Check Mobilität 3.0" von Horvath & Partners wird das Potenzial für Elektromobilität in Deutschland für den Zeitraum von 2017 bis 2020 skizziert: Aufgrund von sinkenden Batteriepreisen und verbesserter Batterietechnik sei mit höheren Reichweiten zu rechnen -durchschnittlich rund 450 Kilometer. Dabei sollen ab 2020 kleine Elektroautos ähnlich viel kosten wie vergleichbare Modelle mit konventionellem Antrieb. Für 2017 war laut der Studie nur ein Bestandszuwachs von rund 43.000 auf dann 112.000 Elektrofahrzeuge zu erwarten; bis 2022 soll der Bestand auf 1 Million Elektrofahrzeuge ansteigen.

Von diesen Entwicklungen profitieren wir über unsere Wachstumsfelder langfristig: bei der Energieerzeugung aus erneuerbaren Energien, in der internationalen Projektentwicklung und Betriebsführung von Erneuerbare-Energien-Anlagen und der Direktvermarktung erneuerbarer Energien, der dezentralen Wärme- und Nahwärmeversorgung und mit unseren innovativen, intelligenten Energieeffizienzlösungen und -dienstleistungsangeboten.

Großhandelspreise für Brennstoffe und Strom gestiegen

Im Verlauf des Berichtsjahres stiegen die Großhandelspreise für Brennstoffe und Strom, bei den Preisen am Emissionsmarkt wurden hingegen zunächst leichte Verluste verbucht. Erst im 4. Quartal unseres Geschäftsjahres kam es zu einem Anstieg.

Die Notierungen der Rohölsorte Brent bewegten sich im Geschäftsjahr 2017 für die Lieferung im Folgemonat (Frontmonat) zwischen 44,43 US-Dollar/Barrel und 59,02 US-Dollar/Barrel; der durchschnittliche Preis lag im Berichtsjahr mit 52,17 US-Dollar/Barrel um 8,61 US-Dollar/Barrel über dem Vorjahresniveau von 43,56 US-Dollar/Barrel. Nachdem sich die OPEC im Dezember 2016 geeinigt hatte, eine Förderkürzung umzusetzen - und damit die Aussicht auf einen mittelfristig ausgeglichenen Ölmarkt bestand -, stiegen die Ölpreise zunächst nachhaltig über 50 US-Dollar/Barrel.

Im Frühjahr 2017 mehrten sich dann jedoch die Zweifel daran, dass der erhebliche Lagerüberhang zügig abgebaut werden würde. Zudem konnten die OPEC-Länder Libyen und Nigeria, die von den Förderkürzungen ausgenommen waren, ihre Förderung im zweiten Quartal des Kalenderjahres 2017 kräftig erhöhen. In Folge fielen die Preise bis Mitte Juli 2017 deutlich unter 50 US-Dollar/ Barrel. Danach führten ein schwächerer US-Dollar sowie ein spürbarer Lagerabbau in den USA zu einer Erholung der Preise über die Marke von 50 US-Dollar/Barrel.

Im Berichtsjahr notierten die durchschnittlichen Erdgaspreise für das Frontjahresprodukt im Marktgebiet Net-Connect Germany (NCG) bei 16,96 Euro/MWh und damit um 1,11 Euro/MWh höher als im Vorjahr. Im Winter 2016/17 waren die Speicherentnahmen bis zum Februar 2017 hoch. Im gleichen Zeitraum unterstützten die hohe Nachfrage am Day-Ahead-Markt sowie die gestiegenen Ölpreise den Frontjahreskontrakt. Im Frühjahr zeichnete sich dann eine Entspannung der Versorgungslage ab; in Kombination mit den ebenfalls schwächer tendierenden Ölpreisen führte dies zu einem Preisrückgang des Frontjahreskontrakts. Anschließend sanken die Preise bis Ende Juni 2017. Weil im weiteren Verlauf des Jahres deutliche Marktimpulse ausblieben, bewegte sich der Kontrakt danach zunächst in einem engen Bereich um die Marke von 16,00 Euro/MWh, bevor er zum Geschäftsjahresende auf 17,50 Euro/MWh stieg.

Der Aufwärtstrend der Kohlepreise auf dem europäischen Kohlemarkt, der im 1. Quartal des Kalenderjahres 2016 begonnen hatte, setzte sich im Geschäftsjahr 2017 fort: Verglichen mit dem Vorjahr stiegen die Frontjahrespreise für Steinkohle im ARA-Raum (Amsterdam, Rotterdam, Antwerpen) um 21,03 US-Dollar/Tonne auf im Mittel 69,39 US-Dollar/Tonne. Hierzu trug unter anderem bei, dass die Förderung in Kolumbien und Australien aufgrund der Wetterlage geringer ausfiel, was zu einem weltweiten Nachfrageüberhang führte.

Die Preise für Grundlaststrom mit Lieferung im Folgejahr folgten den Vorgaben der Brennstoffmärkte, und zwar insbesondere denen des Kohlemarkts. Entsprechend gewann der Frontjahrespreis im Berichtsjahr 5,32 Euro/MWh bei einem Durchschnittspreis von 31,20 Euro/MWh. Nach einer volatilen Phase zu Beginn des Berichtsjahres stabilisierte sich der Frontjahrespreis im 2. Quartal des Geschäftsjahres 2017 im Bereich der Marke von 30 Euro/MWh. Im weiteren Verlauf etablierte sich der Frontjahreskontrakt aufgrund der festen Kohlepreise zunächst auf einem Niveau von 31 Euro/MWh bevor er zum Geschäftsjahresende auf über 36 Euro/MWh zulegen konnte.

Im Geschäftsjahr 2017 erreichten die Preise für Emissionsberechtigungen für die Lieferung im jeweils kommenden Jahr ein Durchschnittsniveau von 5,35 Euro/Tonne CO2 - sie lagen somit um 0,74 Euro/Tonne CO2 tiefer als im Vorjahreszeitraum. Für positive Impulse sorgten die Strukturreformen des Emissionshandels für die vierte Handelsperiode, die der EU Umweltrat im Februar 2017 eingeleitet hatte. Dennoch erholten sich die Preise am Emissionsmarkt nicht nachhaltig, denn bis Ende Mai 2017 baute sich weiterer Druck auf die Preise auf: Zum einen nahmen die Auktionsvolumina mit dem Auslaufen des Backloadings zu, zum anderen fiel das Emissionsvolumen durch die zurückgehende Kohleverstromung niedriger aus. Erst im 4. Quartal unseres Geschäftsjahres 2017 stiegen die Preise im Emissionsmarkt - im September kurzzeitig sogar auf über 7 Euro/Tonne. Diese Entwicklung wurde von den allgemein steigenden Energiepreisen angetrieben. Zusätzlich sorgten fehlende Auktionsmengen für Unterstützung, ebenso wie die Absichten Deutschlands und Frankreichs, die EU-Reformen zum Emissionshandelssystem, die für die Zeit nach 2020 gelten sollen, im November 2017 zu finalisieren.

Der Clean Dark Spread, die Erzeugungsmarge der Stein -kohleverstromung, entwickelte sich bis in den Februar 2017 hinein zunächst sehr schwach und zeitweise sogar negativ. Im Anschluss an diese Phase kehrte der Clean Dark Spread zurück auf das niedrige Niveau, das er am Anfang des Geschäftsjahres 2017 gehabt hatte - hierzu trugen sowohl festere Kalenderjahrespreise für Strom bei als auch der schwächere US-Dollar.

ENTWICKLUNG DER GROSSHANDELSPREISE FÜR STROM, GAS UND CO2-ZERTIFIKATE

ENTWICKLUNG DER GROSSHANDELSPREISE FÜR ÖL UND KOHLE

ENTWICKLUNG DES CLEAN DARK SPREAD 2018

Marktposition von MVV

MVV erzeugte im Geschäftsjahr 2017 in Deutschland 59 % ihrer gesamten Stromerzeugung auf Basis erneuerbarer Energien. Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Bruttostromerzeugung in Deutschland lag zum Ende des 1. Halbjahres 2017 bei 33 %.

Durch unsere Tochtergesellschaften Juwi AG und Windwärts Energie GmbH gehören wir in Deutschland zu den führenden Projektentwicklern im Bereich der erneuerbaren Energien.

Auch die Direktvermarktung von Strom aus erneuerbaren Energien nach dem Marktprämienmodell gehört zu unserem Portfolio: Zum Ende des Berichtsjahres hatte MVV in Deutschland Erneuerbare-Energien-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 7.400 MW unter Vertrag. Damit sind wir der zweitgrößte Direktvermarkter in Deutschland.

Bei der energetischen Nutzung von Biomasse zählen wir ebenfalls zu den Marktführern in Deutschland: Im Geschäftsjahr 2017 haben wir in Deutschland 17 Biomasse- und Biogasanlagen betrieben. Diese erzeugten insgesamt 284 Mio kWh Strom und 224 Mio kWh Wärme. Darüber hinaus haben wir in vier Biomethananlagen 261 Mio kWh Biomethan erzeugt.

Das Fernwärmenetz unserer Netzgesellschaften in Deutschland ist 1.147 Kilometer lang. Wir haben im Berichtsjahr in Deutschland einen Fernwärmeabsatz von 6,1 Mrd kWh erzielt; damit sind wir der zweitgrößte Fernwärmeanbieter in Deutschland.

In Deutschland sind wir einer der drei größten Betreiber von thermischen Abfallverwertungs- und Biomasseanlagen. Im Geschäftsjahr 2017 nahmen wir an unseren deutschen Standorten insgesamt 1,8 Mio Tonnen Abfall und Ersatzbrennstoffe zur thermischen Verwertung entgegen.

Auf dem Wärmemarkt in Tschechien ist unser Teilkonzern MVV Energie CZ a.s. an 15 Standorten tätig; wir gehören dort zu den Marktführern.

Witterungseinflüsse

Kühlere Witterung im Winter 2016/17

Niedrigere Außentemperaturen führen zu einem steigenden Heizenergiebedarf unserer Kunden. Dies schlägt sich auch in höheren Gradtagszahlen nieder, die als Indikator für den temperaturabhängigen Heizenergieeinsatz verwendet werden. Im Geschäftsjahr 2017 war es vor allem in den Wintermonaten kühler als ein Jahr zuvor; die Gradtagszahlen bei MVV lagen um 11,0 % über dem Vergleichswert des Vorjahres.

Windaufkommen geringer als im Vorjahr

Genau wie der Heizenergiebedarf unserer Kunden wird auch die Stromerzeugung aus unseren Erneuerbare-Energien-Anlagen von Wettereinflüssen bestimmt.

Eine besondere Bedeutung hat dabei das Windaufkommen, von dem die erzeugten Mengen unserer Windkraftanlagen maßgeblich abhängen.

Im Vergleich zum langjährigen Mittel war die nutzbare Windenergie im Geschäftsjahr 2017 in Deutschland geringer, insbesondere in den für uns relevanten Regionen. Mit 91 % lag der nutzbare Windertrag auch unter dem Vorjahreswert von 96 %. Für diesen Vergleich nutzen wir den "EMD-ConWx Mesoscale Wind Index" mit einer Referenzperiode (20-Jahres-Durchschnitt). Die Zeitreihe 2017 umfasst die Monate Oktober 2016 bis August 2017. Da die Daten für September zum Zeitpunkt der Berichterstellung noch nicht vorlagen, haben wir die September-Abweichung gegenüber der Referenzperiode mit 0 % angenommen.

GRADTAGSZAHLEN

NICHTFINANZIELLE LEISTUNGSINDIKATOREN

Als Energieversorger bemisst sich der Erfolg von MVV nicht allein an wirtschaftlichen Kennzahlen. Auch die nichtfinanziellen Leistungsindikatoren spielen für die nachhaltige Entwicklung unseres Unternehmens eine wichtige Rolle.

Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf alle vollkonsolidierten Unternehmen. Gleichzeitig übernehmen wir jedoch auch Verantwortung für unsere at equity bilanzierten Unternehmen, über deren nichtfinanzielle Leistungsbilanz wir ebenfalls transparent berichten wollen. Die entsprechenden Informationen befinden sich im Kapitel Nachhaltigkeit.

Mitarbeiterzahl gesunken

Bei MVV waren zum 30. September 2017 insgesamt 6.062 Mitarbeiter beschäftigt, das sind 112 Personen weniger als zum Bilanzstichtag des Vorjahres. Der Rückgang der Beschäftigtenzahl ergab sich insbesondere durch die Neuausrichtung der Vertriebseinheiten.

Personalstand (Köpfe) zum Bilanzstichtag

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30.9.2017 30.9.2016 % Vorjahr
MVV1 6.062 6.174 - 2
davon Inland 5.227 5.328 - 2
davon Ausland 835 846 - 1

1 Darunter 324 Auszubildende (Vorjahr 343)

Im Inland waren 5.227 Personen für uns tätig, auf die ausländischen Tochtergesellschaften entfielen 835 Mi1 arbeiter. Hiervon arbeiteten 513 in unserem tschechischen Teilkonzern, 234 in den ausländischen Beteiligungen von Juwi und 72 bei den englischen Tochtergesellschaften unseres Teilkonzerns Umwelt. Bei eine Tochter der Windwärts Energie GmbH in Frankreich waren 16 Personen beschäftigt.

Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der bereinigte Personalaufwand um 4 % auf 418 Mio Euro. Dieser Anstieg ist vorrangig auf den erstmals ganzjährigen Einbezug unseres Teilkonzerns Juwi sowie auf Tariferhöhungen zurückzuführen.

Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien weiter gestiegen

Die Stromerzeugungskapazität (installierte Leistung) unserer Anlagen aus erneuerbaren Energien einschließlich biogenem Anteil Abfall/Ersatzbrennstoffen (EBS) lag mit 426 MWel leicht über dem Vorjahresniveau von 418 MWel . Der Anstieg beruht vorrangig auf den positiven Effekten unserer Modernisierungsmaßnahmen im Müllheizkraftwerk Offenbach, die nun sichtbar werden. Darüber hinaus enthält die Berechnung erstmals zwei kleinere Photovoltaikanlagen der Juwi sowie eine Freiflächenanlage der EVO.

Installierte Leistung aus erneuerbaren Energien und biogenem Anteil Abfall/EBS

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MWel GJ 2017 GJ 2016 % Vorjahr
Biomasse- und Biogasanlagen 73 73 0
Biogener Anteil Abfall/EBS 151 146 + 3
Windkraft 196 196 0
Wasserkraft 2 2 0
Photovoltaik 4 1 > + 100
Gesamt 426 418 + 2

Bei den Stromerzeugungsmengen aus erneuerbaren Energien einschließlich biogenem Anteil Abfall/EBS konnten wir uns im Berichtsjahr trotz ungünstiger Windverhältnisse weiter verbessern. Mit 1.070 Mio kWh lagen sie 35 Mio kWh über dem Wert zum 30. September 2016.

Stromerzeugungsmengen aus erneuerbaren Energien und biogenem Anteil Abfall/EBS

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Mio kWh GJ 2017 GJ 2016 % Vorjahr
Biomasse- und Biogasanlagen 432 410 + 5
Biogener Anteil Abfall/EBS 308 281 + 10
Windkraft 323 337 - 4
Wasserkraft 4 6 - 33
Photovoltaik 3 1 > + 100
Gesamt 1.070 1.035 + 3

Die höhere Stromerzeugungsmenge aus unseren Biomasseanlagen ist in erster Linie auf unser Biomassekraftwerk in Großbritannien zurückzuführen, das wir Ende 2015 in Betrieb genommen haben.

Unsere Anlagen zur thermischen Verwertung von Abfällen und Ersatzbrennstoffen (biogener Anteil) haben ihre Stromerzeugung 2017 gesteigert, da die Nachfrage insbesondere bei den Anlagen in Leuna und Offenbach höher war als im Vorjahr.

Demgegenüber produzierten unsere Windkraftanlagen im Berichtsjahr aufgrund des insgesamt geringeren Windkaufkommens weniger Strom als im Vergleichsjahr. Dieser Rückgang konnte durch den ganzjährigen Betrieb der zum Ende des Geschäftsjahres 2016 in Betrieb genommenen Anlagen in Freudenberg nur bedingt kompensiert werden. Infolgedessen ging die Stromerzeugung aus Windkraft um 14 Mio kWh zurück.

Erneuter Anstieg der Stromerzeugungsmengen

Im Berichtsjahr 2017 erzeugte MVV 1.903 Mio kWh Strom, das entspricht einer Steigerung von 106 Mio kWh oder 6 %.

Stromerzeugungsmengen

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Mio kWh GJ 2017 GJ 2016 % Vorjahr
Strom aus erneuerbaren Energien und biogenem Anteil Abfall/EBS 1.070 1.035 + 3
Strom aus Kraft-Wärme-Kopplung 588 470 + 25
Sonstige Stromerzeugung 245 292 - 16
Gesamt 1.903 1.797 + 6

Einen deutlichen Anstieg verzeichnete die Stromerzeugung aus Kraft-Wärme-Kopplung (KWK): Sie erhöhte sich im Berichtsjahr um 118 Mio kWh auf 588 Mio kWh, wozu vorrangig unser Heizkraftwerk in Plymouth beitrug. Im Gegenzug kam es in dem Werk zu einer Reduktion des Kondensationsstroms, der in der sonstigen Stromerzeugung abgebildet wird. Hier verringerte sich die Stromerzeugung in der Folge um 47 Mio kWh auf 245 Mio kWh.

Wärmeerzeugung kaum verändert

Die Wärmeerzeugungskapazität unserer Anlagen lag mit 2.708 MWth auf Vorjahresniveau.

Wärmeerzeugungskapazität

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MWth GJ 2017 GJ 2016 % Vorjahr
Biomasse- und Biogasanlagen 135 134 + 1
Biogener Anteil Abfall/EBS 682 682 0
Wärmeerzeugungskapazität aus erneuerbaren Energien 817 816 0
Sonstige Anlagen 1.891 1.879 + 1
Gesamt 2.708 2.695 0

Die erzeugten Wärmemengen blieben gegenüber dem Vorjahr mit 4.104 Mio kWh stabil. Die Wärmemengen aus der thermischen Verwertung von Abfällen und Ersatzbrennstoffen (biogener Anteil) gingen um 82 Mio kWh zurück, da die höhere Stromauskopplung in unseren thermischen Restabfallbehandlungs- und Energieerzeugungsanlagen in Leuna und Gersthofen zu einer Minderung der Prozessdampfauskopplung geführt hat.

Der Anstieg in den sonstigen Anlagen liegt in einer witterungsbedingt höheren Nachfrage begründet.

Wärmeerzeugungsmengen

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Mio kWh GJ 2017 GJ 2016 % Vorjahr
Biomasse- und Biogasanlagen 267 267 0
Biogener Anteil Abfall/EBS 1.754 1.836 - 4
Wärmeerzeugung aus erneuerbaren Energien 2.021 2.103 - 4
Sonstige Anlagen 2.083 2.033 + 2
Gesamt 4.104 4.136 - 1

Biomethanerzeugung auf Vorjahresniveau

Einhergehend mit einer unveränderten Biomethanerzeugungskapazität lagen die erzeugten Mengen im Berichtsjahr nahezu auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2016. So belief sich die Erzeugungskapazität auf 30 MWhs , die Erzeugungsmenge summierte sich auf 261 Mio kWh. Im Jahr 2015 hatte MVV zwei neue Anlagen in Sachsen-Anhalt in Betrieb genommen, die im Geschäftsjahr 2016 zu einem signifikanten Anstieg der Mengen führten.

Biomethanerzeugungsmengen

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Mio kWh GJ 2017 GJ 2016 % Vorjahr
Biomethananlagen 261 259 + 1

Brennstoffeinsatz weitgehend stabil

Die Schonung fossiler Ressourcen ist wichtiger Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsstrategie. Daher verwenden wir für eine moderne Energieerzeugung neben fossilen Brennstoffen auch Abfälle und Biomasse.

In Kraftwerken eingesetzte Brennstoffe

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GJ 2017 GJ 2016 % Vorjahr
Biomasse (1.000 t) 514 518 - 1
Biogener Anteil Abfall/EBS (1. 000 t) 1.810 1.820 - 1
Erdgas (Mio kWh) 2.315 2.167 + 7
Heizöl extra leicht (HEL) (Mio kWh) 94 99 - 5
Steinkohle (1. 000 t) 88 85 + 4

Bei der Menge der im Berichtsjahr eingesetzten Brennstoffe gab es im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 nur leichte Veränderungen. Nahezu konstant waren Biomasse sowie biogener Anteil Abfall und Ersatzbrennstoffe. Der Anstieg bei Gas ist auf die Verlagerung der Produktion vom Gemeinschaftskraftwerk Kiel zu Heizkraftwerken zurückzuführen. Außerdem wurde in einer Anlage unser Tochtergesellschaft MVV Enamic in diesem Geschäftsjahr mehr Gas verfeuert. Die Menge der eingesetzten Kohle im Heizkraftwerk Offenbach lag leicht über Vorjahresniveau.

CO2-Emissionen

Die CO2 -Emissionen unserer vollkonsolidierten Erzeugungsanlagen summierten sich im Berichtsjahr auf 1.646.000 Tonnen gegenüber 1.455.000 Tonnen im Vorjahr. Der höhere Ausstoß ist im Wesentlichen auf eine Produktionsverschiebung zwischen den Kraftwerken zurückzuführen: Die geringere Strom- und Wärmeerzeugung des at equity bilanzierten Gemeinschaftskraftwerks Kiel wurde von mehreren vollkonsolidierten Heizkraft- und Heizwerken kompensiert. Außerdem führten die höheren Erzeugungsmengen unserer thermischen Abfallverwertungs- und EBS-Anlagen zu einem entsprechend höheren CO2 -Ausstoß.

Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 stieg der Aufwand aus Emissionsrechten um 5,5 Mio Euro auf 6 Mio Euro an. Erträge aus Emissionsrechten fielen demgegenüber nicht an (Vorjahr 18 Mio Euro).• G4-EU5

DARSTELLUNG DER ERTRAGSLAGE

Der Berichtszeitraum umfasst das Geschäftsjahr 2017 -vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017. Sofern nicht anders vermerkt, beziehen sich die folgenden Ausführungen auf den MVV Energie Konzern ("MVV"), das heißt auf alle vollkonsolidierten Unternehmen.

MVV

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MVV
Mio Euro
GJ 2017 GJ 2016 +/- Vorjahr % Vorjahr
Absatzentwicklung        
Strom (Mio kWh) 26.293 21.797 + 4.496 + 21
Wärme (Mio kWh) 6.917 6.716 + 201 + 3
Gas (Mio kWh) 25.190 28.270 - 3.080 - 11
Wasser (Mio m5) 40,2 41,1 - 0,9 - 2
Angelieferte brennbare Abfälle (1.000 t) 2.291 2.306 - 15 - 1
Umsatz ohne Energiesteuern 4.010 4.066 - 56 - 1
davon Stromerlöse 2.147 1.962 + 185 +9
davon Wärmeerlöse 371 359 +12 + 3
davon Gaserlöse 648 715 - 67 - 9
davon Wassererlöse 87 88 - 1 - 1
Adjusted EBIT 224 213 + 11 + 5

Die Umsatzerlöse waren im Geschäftsjahr 2017 entgegen unserer Prognose leicht rückläufig. Hauptursache hierfür ist ein Rückgang des Projektentwicklungsgeschäfts. Auch rückläufige Erlöse bei Gas hemmten die Umsatzentwicklung. Positiv wirkten sich demgegenüber die mengenbedingt höheren Umsätze bei Strom sowie die Preisentwicklung bei der Abfallverwertung aus.

Aufgrund der zuvor beschriebenen Entwicklung im volatilen Projektentwicklungsgeschäft kam es zu Verschiebungen in der Umsatzverteilung nach Regionen. Der im Inland erzielte Umsatzanteil stieg auf 94 % (Vorjahr 89 %), im Ausland erwirtschaftete MVV 6 % des Umsatzes (Vorjahr 11 %).

UMSATZ OHNE ENERGIESTEUERN NACH REGION Anteile %

UMSATZ OHNE ENERGIESTEUERN NACH BERICHTSSEGMENTEN Anteile %

UMSATZ OHNE ENERGIESTEUERN NACH QUARTALEN Mio Euro

ADJUSTED EBIT NACH QUARTALEN Mio Euro

Berichtssegment Erzeugung und Infrastruktur

Erzeugung und Infrastruktur

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Mio Euro GJ 2017 GJ 2016 +/- Vorjahr % Vorjahr
Absatzentwicklung        
Strom (Mio kWh) 454 465 - 11 - 2
Wärme (Mio kWh) 1.037 1.069 - 32 - 3
Gas (Mio kWh) 261 259 + 2 + 1
Angelieferte brennbare Abfälle (1.000 t) 1.963 1.942 + 21 + 1
Umsatz ohne Energiesteuern 937 1.110 - 173 - 16
Adjusted EBIT 183 161 + 22 + 14

Im Berichtssegment Erzeugung und Infrastruktur bilden wir die Stromerzeugung von MVV Umwelt ab sowie den Teil der Stromerzeugung aus unseren Windkraftanlagen, der an Dritte vermarktet wird. Auch der Umsatz- und Ergebnisanteil unseres Teilkonzerns Juwi, der im Berichtsjahr erstmals ganzjährig berücksichtigt wurde, ist in diesem Segment enthalten. Der Stromabsatz ging im Vergleich zum Vorjahr leicht zurück: Ein Anstieg bei unseren Erzeugungsanlagen in Großbritannien konnte den witterungsbedingten Rückgang aus unseren Windkraftanlagen nicht vollständig kompensieren.

Der prognostizierte leichte Umsatzanstieg wurde aufgrund geringerer Erlöse in der Projektentwicklung nicht erreicht. Der Anstieg des Adjusted EBIT ist vorrangig auf die gute Verfügbarkeit unserer Erzeugungsanlagen in Deutschland und Großbritannien zurückzuführen. Darüber hinaus erholten sich die Preise für Abfall und Biomasse. Gegenläufig entwickelte sich das Ergebnis der Projektentwicklung erneuerbarer Energien: Das außerordentlich hohe Ergebnis des Vorjahres haben wir wie erwartet nicht erreicht.

Berichtssegment Handel und Portfoliomanagement

Handel und Portfoliomanagement

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Mio Euro GJ 2017 GJ 2016 +/- Vorjahr % Vorjahr
Absatzentwicklung        
Strom (Mio kWh) 15.122 9.982 + 5.140 + 51
Gas (Mio kWh) 18.428 21.467 - 3.039 - 14
Umsatz ohne Energiesteuern 790 645 + 145 + 22
Adjusted EBIT - 21 - 31 + 10 +32

Aufgrund höherer Handelsaktivitäten in der Direktvermarktung lag der Stromabsatz im Segment Handel und Portfoliomanagement signifikant über dem Vorjahreswert. Demgegenüber kam es bei den Gashandelsmengen zu einem Rückgang, da geringere Aktivitäten bei der Portfoliobewirtschaftung zu verzeichnen waren.

Mit der Steigerung des Umsatzes haben wir unsere Prognose, in der wir einen im Vergleich zum Vorjahr gleichbleibenden Umsatz avisiert hatten, übertroffen. Dies ist auf die höheren Stromhandelsmengen und auf Preisanstiege bei Strom zurückzuführen.

Aufgrund positiver Effekte aus der Bewirtschaftung der Handelsbücher verbesserte sich das Adjusted EBIT gegenüber dem Vorjahr. Wegen der geringen Rohmargen in der konventionellen Stromerzeugung befindet es sich jedoch nach wie vor auf einem zu niedrigen Niveau.

Berichtssegment Vertrieb und Dienstleistungen

Vertrieb und Dienstleistungen

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Mio Euro GJ 2017 GJ 2016 +/- Vorjahr % Vorjahr
Absatzentwicklung        
Strom (Mio kWh) 10.442 11.093 - 651 - 6
Wärme (Mio kWh) 5.106 4.909 + 197 + 4
Gas (Mio kWh) 6.302 6.377 - 75 - 1
Wasser (Mio m2 ) 39,3 40,3 - 1,0 - 2
Angelieferte brennbare Abfälle (1.000 t) 212 240 - 28 - 12
Umsatz ohne Energiesteuern 2.176 2.210 - 34 - 2
Adjusted EBIT 36 29 + 7 + 24

Im abgelaufenen Geschäftsjahr haben wir das Direktvermarktungsgeschäft im Berichtssegment Handel und Portfoliomanagement konzentriert. Dadurch hat es eine Verschiebung der Direktvermarktungsmengen zur MVV Trading gegeben. Dies führte im Segment Vertrieb und Dienstleistungen zu einem leicht rückläufigen Außenumsatz. In Folge lag der Segmentumsatz - abweichend zu unserer Prognose - unter Vorjahresniveau.

Der Gasabsatz ging leicht zurück, da der witterungsbedingte Mehrabsatz an unsere Kunden einen Rückgang im Bereich Energiedienstleistungen nicht vollständig auffangen konnte. Der Wärmeabsatz erhöhte sich aufgrund der kühleren Witterungsverhältnisse.

Das Ergebnis im Segment Vertrieb und Dienstleistungen profitierte von der kühlen Witterung während der Heizperiode sowie von der organisatorischen Neuausrichtung der Vertriebseinheiten im Geschäftskunden- und Handelsbereich.

Berichtssegment Strategische Beteiligungen

Strategische Beteiligungen

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Mio Euro GJ 2017 GJ 2016 +/- Vorjahr % Vorjahr
Absatzentwicklung        
Strom (Mio kWh) 275 257 + 18 + 7
Wärme (Mio kWh) 774 738 + 36 + 5
Gas (Mio kWh) 199 168 + 31 + 18
Wasser (Mio m2 ) 0,9 0,9 0 0
Angelieferte brennbare Abfälle (1.000 t) 116 124 - 8 - 6
Umsatz ohne Energiesteuern 104 99 + 5 + 5
Adjusted EBIT 24 24 0 0

Bei einer stabilen Entwicklung der Beteiligungen lag das Adjusted EBIT auf Vorjahresniveau.

Berichtssegment Sonstiges

Sonstiges

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Mio Euro GJ 2017 GJ 2016 +/- Vorjahr % Vorjahr
Umsatz ohne Energiesteuern 3 2 + 1 + 50
Adjusted EBIT 2 30 - 28 - 93

Die Ergebnisentwicklung im Berichtssegment Sonstiges wurde insbesondere durch den Wegfall von Einmaleffekten beeinflusst, die im Vorjahr angefallen waren. Im Geschäftsjahr 2016 hatten der Verkauf der ZVO Energie GmbH und die Veräußerung eines Grundstücks der Energieversorgung Offenbach AG zu einem außergewöhnlich hohen Ergebnis geführt.

Überleitungsrechnung zum Adjusted EBIT

In der folgenden Tabelle stellen wir dar, wie wir das in der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2017 ausgewiesene EBIT auf das steuerungsrelevante Adjusted EBIT überleiten.

Überleitungsrechnung vom EBIT (GuV) zum Adjusted EBIT vom 1.10. bis 30.9.

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Mio Euro GJ 2017 GJ 2016 +/- Vorjahr
EBIT gemäß Gewinn- und Verlustrechnung 259 225 + 34
Bewertungseffekt aus Finanzderivaten - 39 - 24 - 15
Strukturanpassung Altersteilzeit + 1 + 2 - 1
Restrukturierungsaufwand 0 + 7 - 7
Zinserträge aus Finanzierungsleasing + 3 + 3 0
Adjusted EBIT 224 213 + 11

Entwicklung wesentlicher Positionen in der Gewinn- und Verlustrechnung

Der -> Materialaufwand verringerte sich überproportional zu den Umsatzerlösen um 129 Mio Euro auf 3.079 Mio Euro. Treiber ist im Wesentlichen ein Rückgang im Bereich der Projektentwicklung erneuerbarer Energien sowie der Preisverfall bei Gas. Demgegenüber kam es in der Direktvermarktung aufgrund höherer Mengen zu einem Anstieg der Aufwände.

Der bereinigte Personalaufwand wurde maßgeblich vom erstmals ganzjährigen Einbezug des Teilkonzerns Juwi sowie von Tariferhöhungen beeinflusst. Er stieg um 14 Mio Euro und belief sich zum 30. September 2017 auf 418 Mio Euro.

Ohne die Berücksichtigung der Bewertungseffekte aus IAS 39 lagen die -> sonstigen betrieblichen Erträge mit 115 Mio Euro nur geringfügig über dem Vorjahresniveau von 113 Mio Euro.

Die um die Bewertungseffekte nach IAS 39 bereinigten sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich um 25 Mio Euro auf 242 Mio Euro. Neben gestiegenenen Zuführungen zu Wertberichtigungen war im Wesentlichen ein erhöhter Aufwand aus Emissionsrechten ausschlaggebend für die Entwicklung.

ADJUSTED EBIT NACH BERICHTSSEGMENTEN Mio Euro

In der ->Gewinn- und Verlustrechnung sind die Bewertungseffekte nach IAS 39 in den sonstigen betrieblichen Erträgen und in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten. Ihr Saldo ergab im Geschäftsjahr 2017 einen positiven Effekt von 39 Mio Euro; im Vorjahr war der Bewertungseffekt mit 24 Mio Euro ebenfalls positiv ausgefallen. In den IAS-39-Effekten spiegelt sich die Marktpreisentwicklung auf den Rohstoff- und Energiemärkten wider. Die IAS-39-Bewertung ist weder zahlungswirksam noch beeinflusst sie unser operatives Geschäft oder die Dividende.

Die -> Abschreibungen reduzierten sich im Berichtsjahr um 29 Mio Euro auf 183 Mio Euro. Der Rückgang ist vor allem auf im Vorjahr vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen zurückzuführen.

Das bereinigte Finanzergebnis profitierte insbesondere von einem Abbau der Finanzschulden, die im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres um 168 Mio Euro zurückgegangen sind. Darüber hinaus führte der höhere Diskontierungszinssatz zu niedrigeren Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen. In der Folge verbesserte sich das bereinigte Finanzergebnis um 19 Mio Euro auf - 56 Mio Euro.

Nach Abzug des bereinigten Finanzergebnisses ergab sich im Geschäftsjahr 2017 ein im Vergleich zum Vorjahr deutlich höheres Adjusted EBT von 169 Mio Euro (Vorjahr 139 Mio Euro).

Der bereinigte Jahresüberschuss spiegelt die starke Verbesserung des Adjusted EBT nur bedingt wider. Er erhöhte sich um 9 Mio Euro und belief sich für das Berichtsjahr auf 107 Mio Euro (Vorjahr 98 Mio Euro). Grund hierfür ist ein Anstieg der bereinigten Ertragsteuern auf 62 Mio Euro (Vorjahr 40 Mio Euro). Sie erhöhten sich infolge eines latenten Steueraufwands aus dem Abbau temporärer Bewertungsunterschiede, durch den Wegfall latenter Steuererträge des Vorjahres sowie aufgrund höherer tatsächlicher Steuern auf die verbesserten Ergebnisse.

Die bereinigten Anteile anderer Gesellschafter lagen aufgrund eines Ganzjahreseffekts bei Juwi sowie durch einen Ergebnisanstieg bei vollkonsolidierten Beteiligungen mit 14 Mio Euro deutlich über dem Vorjahreswert von 3 Mio Euro. Der bereinigte Jahresüberschuss nach Fremdanteilen ging in der Folge leicht auf 93 Mio Euro zurück (Vorjahr 95 Mio Euro). Auf dieser Grundlage ergab sich ein bereinigtes Ergebnis je Aktie von 1,41 Euro (Vorjahr 1,45 Euro). Die Aktienanzahl lag, wie im Vorjahr, bei 65,9 Millionen Stück.

DARSTELLUNG DER VERMÖGENSLAGE

Bilanzstruktur

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Tsd Euro 30.9.2017 30.9.2016 % Vorjahr
Aktiva      
Langfristige Vermögenswerte 3.326.098 3.586.299 - 7
Kurzfristige Vermögenswerte 1.386.790 1.417.327 - 2
Bilanzsumme 4.712.888 5.003.626 - 6
Passiva      
Eigenkapital 1.521.102 1.426.355 + 7
Langfristige Schulden 1.976.154 2.079.926 - 5
Kurzfristige Schulden 1.215.632 1.497.345 - 19
Bilanzsumme 4.712.888 5.003.626 - 6

BILANZSTRUKTUR Mio Euro, Anteile %

Bilanzentwicklung

Die -> Bilanzsumme von MVV betrug zum Bilanzstichtag 4.713 Mio Euro, womit sie 291 Mio Euro unter dem Wert zum 30. September 2016 lag.

Auf der Aktivseite verzeichneten die -> langfristigen Vermögenswerte einen Rückgang um 260 Mio Euro auf 3.326 Mio Euro.

Maßgebliche Veränderungen gab es vor allem bei den -> langfristigen sonstigen Forderungen und Vermögenswerten. Sie gingen auf 189 Mio Euro zurück, womit sie 206 Mio Euro unter dem Vorjahreswert lagen. Die Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus Forderungen aus Sicherheitsleistungen im Rahmen von Energiehandelsgeschäften sowie aus Bewertungseffekten.

Die kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich um 31 Mio Euro auf 1.387 Mio Euro.

Signifikante Veränderungen gab es in den -> Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die mit 351 Mio Euro deutlich unter dem Vorjahreswert von 458 Mio Euro lagen. Ursache hierfür ist vorrangig ein starker Rückgang des Forderungsbestands beim Teilkonzern Juwi. Die -> kurzfristigen sonstigen Forderungen und Vermögenswerte erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund der positiven Marktwerte nach IAS 39 auf 343 Mio Euro (Vorjahr 307 Mio Euro). Gegenläufig wirkte sich ein Rückgang der Marginhinterlegungen aus.

Einen Anstieg verzeichneten die ->flüssigen Mittel, die sich zum Bilanzstichtag auf 370 Mio Euro summierten (Vorjahr 333 Mio Euro). Grund hierfür sind vor allem Zahlungseingänge aus einem Abbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Darüber hinaus erhöhte sich der Finanzmittelbestand im Zusammenhang mit der Finanzierung des neuen Gasheizkraftwerks Kiel.

Im Berichtsjahr haben wir unser -> Eigenkapital weiter gestärkt. Einschließlich der Anteile nicht beherrschender Gesellschafter belief es sich zum Bilanzstichtag auf 1.521 Mio Euro, was einem Anstieg von 95 Mio Euro entspricht.

Für die Steuerung unseres Konzerns bereinigen wir unsere Konzernbilanz zum 30. September 2017 um die kumulierten Bewertungseffekte nach IAS 39: Wir kürzer die Vermögensseite um die positiven Marktwerte der Derivate und um die darauf entfallenden latenten Steuern in Höhe von 465 Mio Euro (30. September 2016: 602 Mio Euro). Auf der Kapitalseite eliminieren wir bei den Schulden die negativen Marktwerte und die darauf entfallenden latenten Steuern in Höhe von 434 Mio Euro (30. September 2016: 628 Mio Euro). Beim Eigenkapital eliminieren wir den Saldo in Höhe von 31 Mio Euro (30. September 2016: - 26 Mio Euro). Daraus ergibt sich zum 30. September 2017 ein bereinigtes Eigenkapital von 1.490 Mio Euro (30. September 2016: 1.452 Mio Euro) Bezogen auf die bereinigte Bilanzsumme von 4.248 Mio Euro (30. September 2016: 4.401 Mio Euro) lag die bereinigte Eigenkapitalquote zum 30. September 2017 bei 35,1 % im Vergleich zu 33,0 % zum 30. September 2016.

Die langfristigen Schulden verringerten sich gegenüber dem Bilanzstichtag 2016 um 104 Mio Euro auf 1.976 Mio Euro. Haupttreiber war ein Rückgang der -> langfristigen anderen Verbindlichkeiten um 240 Mio Euro auf 310 Mio Euro. Die Entwicklung resultiert vorrangig aus dem im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Wert der derivativen Finanzinstrumente. Er ging durch Realisation sowie aufgrund des geringeren Marktpreisniveaus zurück, welches den Marktwert der nach IAS 39 bilanzierten Energiehandelsgeschäfte verringert hat. Demgegenüber erhöhten sich die langfristigen Finanzschulden um 123 Mio Euro auf 1.299 Mio Euro. Grund hierfür ist in erster Linie die Finanzierung des neuen Gasheizkraftwerks in Kiel.

Auch bei den kurzfristigen Schulden kam es zu einer Verringerung. Sie summierten sich auf 1.216 Mio Euro gegenüber 1.497 Mio Euro zum Bilanzstichtag des Vorjahres. Einen maßgeblichen Einfluss auf diese Entwicklung hatten die kurzfristigen Finanzschulden: Sie gingen im Wesentlichen durch die Rückzahlung von Bankverbindlichkeiten um 292 Mio Euro zurück und beliefen sich auf 148 Mio Euro. Demgegenüber erhöhten sich die -> kurzfristigen anderen Verbindlichkeiten um 98 Mio Euro auf 548 Mio Euro, unter anderem aufgrund von erhaltenen Anzahlungen bei Tochtergesellschaften. Darüber hinaus waren auch Bewertungseffekte aus IAS 39 ausschlaggebend für den Anstieg.

Investitionen

Im Geschäftsjahr 2017 haben wir insgesamt 194 Mio Euro (Vorjahr 236 Mio Euro) investiert. Der Fokus lag dabei auf Investitionen in unsere Bestandsanlagen und -netze: Auf sie entfielen 130 Mio Euro (67 %), während 64 Mio Euro (33 %) in Wachstumsinvestitionen flossen.

Investitionen

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Mio Euro GJ 2017 GJ 2016 +/- Vorjahr % Vorjahr
Erzeugung und Infrastruktur 150 196 - 46 - 23
Handel und Portfoliomanagement 0 0 0 0
Vertrieb und Dienstleistungen 25 20 + 5 + 25
Strategische Beteiligungen 7 5 + 2 +40
Sonstiges 12 15 - 3 - 20
Gesamt 194 236 - 42 - 18
davon Wachstumsinvestitionen 64 121 - 57 - 47
davon Bestandsinvestitionen 130 115 + 15 + 13

Definition der Investitionen im -> Glossar

INVESTITIONEN Anteile %

Zu unseren größten Investitionsprojekten im Geschäftsjahr 2017 zählen:

der Bau des Gasheizkraftwerks in Kiel,

die Instandhaltung und Erneuerung unserer Verteilnetze sowie

der Ausbau und die Verdichtung unserer Fernwärmenetze.

DARSTELLUNG DER FINANZLAGE

Durch einen Abbau der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten und weiteren Darlehensgebern haben wir unsere kurz- und langfristigen Finanzschulden im Berichtsjahr um 168 Mio Euro reduziert. Zum 30. September 2017 beliefen sie sich auf 1.448 Mio Euro gegenüber 1.616 Mio Euro zum Bilanzstichtag des Vorjahres. Die Nettofinanzschulden (kurz- und langfristige Finanzschulden abzüglich flüssiger Mittel) gingen um 206 Mio Euro auf 1.077 Mio Euro zurück.

Kapitalflussrechnung

Im Berichtsjahr haben wir einen Cashflow vor Working Capital und Steuern von 438 Mio Euro generiert, das sind 23 Mio Euro mehr als in der Vergleichsperiode. Maßgeblichen Einfluss hatte das Jahresergebnis vor Ertragsteuern, das auch nach der Bereinigung der zahlungsunwirksamen Erträge und Aufwendungen angestiegen ist.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit verbesserte sich deutlich um 200 Mio Euro auf 474 Mio Euro. Neben dem höheren Cashflow vor Working Capital und Steuern trug der signifikante Kapitalzufluss durch Veränderungen in den sonstigen Aktiv- und Passivposten zu der positiven Entwicklung bei. Insbesondere der Abbau des Forderungsbestands und die Reduzierung der Sicherheitshinterlegungen fielen im Geschäftsjahr 2017 deutlich höher aus als im Vorjahr.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit ging im Berichtsjahr im Vergleich zum Geschäftsjahr 2016 insbesondere aufgrund von Vorjahreseffekten um 166 Mio Euro auf - 165 Mio Euro zurück. Zum einen hatte der erstmalige Einbezug des Teilkonzerns Juwi im Geschäftsjahr 2016 zu einem Anstieg der flüssigen Mittel geführt; zum anderen haben wir im Vorjahr ein Wassernetz unserer Tochtergesellschaft Energieversorgung Offenbach AG verkauft, wodurch es zu wesentlich höheren Einzahlungen aus dem Abgang von Anlagevermögen gekommen ist. Die Einzahlung aus dem Verkauf der ZVO Energie GmbH, einer At-Equity-Beteiligung im Teilkonzern Kiel, verbesserte den Cashflow aus der Investitionstätigkeit des Vorjahres zusätzlich.

Mit - 271 Mio Euro verringerte sich der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit um 69 Mio Euro gegenüber dem Vorjahr, was im Wesentlichen auf die höhere Tilgung von Krediten zurückzuführen ist.

KAPITALFLUSSRECHNUNG Mio Euro

Professionelles Finanzmanagement

Aufgrund eines guten Zugangs zu den Kapitalmärkten kann MVV ihren Liquiditätsbedarf problemlos decken. Dabei profitieren wir von unserer guten Bonität, unserem diversifizierten Geschäftsportfolio und unserer Unternehmensstrategie, mit der wir ein nachhaltiges und profitables Wachstum anstreben. MVV verfügt über eine sehr gute Liquiditätsausstattung in Form von flüssigen Mitteln und Kreditlinien bei Banken, die zukünftig in Volumen und Laufzeit noch weiter ausgebaut werden. Im Geschäftsjahr 2017 wurden bei MVV insbesondere im Zusammenhang mit dem Bau des neuen Gasheizkraftwerks in Kiel Finanzierungsverträge abgeschlossen.

Dabei konnten wir uns für unsere Investitionen langfristig das niedrige Zinsniveau sichern. Unser Fälligkeitenprofil zeigt in den kommenden Jahren keine auffälligen Spitzen.

Um sowohl ihre eigene Liquidität als auch die der Beteiligungsgesellschaften optimal zu steuern, führt die MVV Energie AG einen Cash Pool, an den 34 Gesellschaften unseres Konzerns angebunden sind. Durch ihre Anbindung an den Cash Pool sichern die Beteiligungsgesellschaften ihren kurzfristigen Liquiditätsbedarf. Langfristiger Finanzierungsbedarf für Investitionen wird über Gesellschafterdarlehen zur Verfügung gestellt.

TILGUNGSPROFIL Mio Euro

Rating

MVV wird nicht durch Ratingagenturen bewertet. Im Rahmen unserer Ratinggespräche, die wir mit unseren Kernbanken führen, erhalten wir jedoch regelmäßig Rückmeldungen zu unserer Kreditwürdigkeit. Aus diesen Informationen können wir ableiten, dass MVV weiterhin im stabilen Investment-Grade-Bereich eingeordnet ist.

Geschäftsentwicklung der MVV Energie AG

Erläuterungen zum Jahresabschluss der MVV Energie AG (HGB)

Als börsennotierte Muttergesellschaft des MVV Energie Konzerns ("MVV") stellt die MVV Energie AG ihren Jahresabschluss nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes und des Energiewirtschaftsgesetzes auf. Der Konzernabschluss der MVV Energie AG wird nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Im Konzernabschluss sind die Erträge und Aufwendungen der konsolidierten Tochtergesellschaften - im Unterschied zum Einzelabschluss nach HGB - in den einzelnen Ertrags- und Aufwandspositionen der KonzernGewinn- und Verlustrechnung enthalten. Weitere Abweichungen zwischen dem Einzelabschluss der MVV Energie AG und dem Konzernabschluss ergeben sich insbesondere aus Ansatz- und Bewertungsunterschieden zwischen den handelsrechtlichen und den internationalen Rechnungslegungsvorschriften nach IFRS.

Der Jahresabschluss der MVV Energie AG, der Konzernabschluss von MVV und der zusammengefasste Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 werden im Bundesanzeiger veröffentlicht. Auf unserer -> Internetseite stehen der vollständige Jahresabschluss 2017 der MVV Energie AG ebenso wie der Konzernabschluss und der zusammengefasste Lagebericht als Download zur Verfügung.

Darstellung der Ertragslage der MVV Energie AG

Gewinn- und Verlustrechnung der MVV Energie AG

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in Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Umsatzerlöse 2.315.791 1.976.142
Abzüglich Strom- und Erdgassteuern - 123.786 - 122.011
Umsatzerlöse nach Strom- und Erdgassteuern 2.192.005 1.854.131
Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen - 2.582 1.959
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.990 1.896
Sonstige betriebliche Erträge 35.777 187.378
Materialaufwand 1.953.231 1.797.626
Personalaufwand 78.823 83.925
Abschreibungen 21.313 22.033
Sonstige betriebliche Aufwendungen 108.687 90.234
Finanzergebnis 57.627 49.026
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 30.701 24.924
Ergebnis nach Steuern 92.062 75.648
Sonstige Steuern 446 417
Jahresüberschuss 91.616 75.231
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0 784
Einstellung in andere Gewinnrücklagen 32.300 16.699
Bilanzgewinn 59.316 59.316

Der Umsatz ohne Energiesteuern der MVV Energie AG erhöhte sich im Geschäftsjahr 2017 um 338 Mio Euro auf 2.192 Mio Euro; er wurde ausschließlich in Deutschland erzielt. In Höhe von 168 Mio Euro ist der Anstieg auf Ausweisänderungen aufgrund des BilRUG zurückzuführen. Zusätzlich trugen operativ ein höherer Strom- und Fernwärmeabsatz zur Umsatzsteigerung bei. Insgesamt hat die MVV Energie AG damit ihre Prognose, einen Umsatz auf Vorjahresniveau zu erreichen, übertroffen. Auf das Stromgeschäft entfielen 75 % des Gesamtumsatzes (Vorjahr 79 %), womit es weiterhin die umsatzstärkste Sparte der MVV Energie AG darstellt.

Der Materialaufwand von 1.953 Mio Euro lag 156 Mio Euro über dem Vorjahr. Die Zunahme ist neben einem gestiegenen Strombezug unter anderem auf die Erhöhung der EEG-Umlage zurückzuführen, die an die Übertragungsnetzbetreiber zu entrichten ist.

Die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten sich um 152 Mio Euro. Der Rückgang erklärt sich hauptsächlich aus dem unterschiedlichen Ausweis der Umsätze und sonstigen betrieblichen Erträge nach dem BilRUG. Bei Anwendung des BilRUG hätten sich für das Vorjahr sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 19 Mio Euro ergeben.

Der Personalaufwand lag mit 79 Mio Euro um 5 Mio Euro unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Wegfall eines Einmaleffekts aus Restrukturierungen, welche im Geschäftsjahr 2016 zu Aufwendungen in Höhe von rund 4 Mio Euro geführt hatten. Gegenläufig wirkten sich Rückstellungen für Abstandszahlungen aus, die 1 Mio Euro über dem Vorjahresniveau lagen. Zum 30. September 2017 beschäftigte die MVV Energie AG 909 Mitarbeiter, das sind 28 weniger als zum Bilanzstichtag des Vorjahres.

Die Abschreibungen nahmen gegenüber dem Vorjahr um 1 Mio Euro auf 21 Mio Euro ab. Im Berichtsjahr und im Vorjahr gab es keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen. Auf das Glasfasernetz wurde im Berichtsjahr eine Zuschreibung von 4 Mio Euro vorgenommen. Dieser Betrag wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr 2017 um 18 Mio Euro auf 109 Mio Euro. Wesentliche Effekte ergaben sich aus dem Abschluss von Dienstleistungsverträgen sowie aus Wertberichtigungen auf Forderungen.

Das Finanzergebnis verbesserte sich im Geschäftsjahresvergleich um 9 Mio Euro auf 58 Mio Euro. Positiv wirkten sich vor allem ein Rückgang der Aufwendungen aus Verlustübernahmen, höhere Erträge aus Gewinnabführungsverträgen sowie niedrigere Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus. Demgegenüber wirkten sich insbesondere niedrigere Erträge aus Beteiligungen sowie aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens mindernd auf das Finanzergebnis aus.

Das Ergebnis nach Steuern verbesserte sich um 16 Mio Euro auf 92 Mio Euro. Insgesamt ist der Ergebnisanstieg im Wesentlichen auf die höheren Erträge aus Gewinnabführungsverträgen und die im Vergleich zum Vorjahr kühlere Witterung zurückzuführen. Darüber hinaus profitierte das Ergebnis von einer stichtagsbezogenen Wertaufholung bei CO2 -Emissionszertifikaten. Nach Abzug der sonstigen Steuern erwirtschaftete die MVV Energie AG 2017 einen Jahresüberschuss von 92 Mio Euro (Vorjahr 75 Mio Euro). Damit wurde die Prognose, einen Jahresüberschuss auf Vorjahresniveau zu erwirtschaften, übertroffen. Auf Basis des Gewinnverwendungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 10. März 2017 wurde der Bilanzgewinn in Höhe von 59,3 Mio Euro vollständig an die Aktionäre der MVV Energie AG ausgeschüttet. Die Dividende belief sich auf 0,90 Euro je Aktie.

Aus dem Jahresüberschuss des Berichtsjahres wurden Gewinnrücklagen in Höhe von 32.300 Tsd Euro gebildet. Zum 30. September 2017 wies die MVV Energie AG einen Bilanzgewinn in Höhe von 59 Mio Euro aus. Die Hauptversammlung findet am 9. März 2018 statt. Sie wird über den Dividendenvorschlag des Vorstands und Aufsichtsrats entscheiden, der am 7. Dezember 2017 beschlossen wird.

Darstellung der Vermögens- und Finanzlage der MVV Energie AG

Bilanz der MVV Energie AG

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in Tsd Euro 30.9.2017 30.9.2016
Aktiva    
Anlagevermögen    
Immaterielle Vermögenswerte 634 700
Sachanlagen 368.073 343.314
Finanzanlagen 1.439.688 1.500.533
  1.808.395 1.844.547
Umlaufvermögen    
Vorräte 14.191 13.317
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 284.482 259.289
Flüssige Mittel 193.379 189.044
  492.052 461.650
Rechnungsabgrenzungsposten 569 1.174
  2.301.016 2.307.371
Passiva    
Eigenkapital    
Gezeichnetes Kapital 168.721 168.721
Kapitalrücklage 458.946 458.946
Gewinnrücklagen 379.922 347.622
Bilanzgewinn 59.316 59.316
  1.066.905 1.034.605
Empfangene Ertragszuschüsse 44.516 43.795
Rückstellungen 97.250 108.498
Verbindlichkeiten 1.092.345 1.120.473
  2.301.016 2.307.371

Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr leicht um 6 Mio Euro auf 2.301 Mio Euro.

Die Aktivseite wird wesentlich durch das Finanzanlagevermögen geprägt: Zum 30. September 2017 summierte es sich auf 1.440 Mio Euro, was einem Anteil an der Bilanzsumme von 63 % entspricht. Im Vorjahr beliefen sich die Werte auf 1.501 Mio Euro beziehungsweise 65 %. Der Rückgang des Finanzanlagevermögens ist vor allem auf die Tilgung von Ausleihungen an verbundene Unternehmen zurückzuführen. Gegenläufig wirkte sich die Vergabe neuer Ausleihungen aus. Bei verbundenen Unternehmen und sonstigen Beteiligungen ergaben sich Verminderungen der Beteiligungsbuchwerte von 19 Mio Euro aufgrund von Rückzahlungen aus der Kapitalrücklage und Abschreibungen auf Finanzanlagen. 7 Mio Euro entfallen auf Veränderungen der Fristigkeit von Krediten an verbundene Unternehmen vom langfristigen in den kurzfristigen Bereich. Das Sachanlagevermögen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 25 Mio Euro auf 368 Mio Euro. Grund hierfür ist in erster Linie ein Investitionsanstieg bei mehreren Großprojekten. Darüberhinaus hat die MVV Energie AG Ersatzinvestitionen in das bestehende Netz vorgenommen.

Das Umlaufvermögen stieg im Vergleich zum 30. September 2016 vor allem aufgrund der Zunahme der Forderungen gegen verbundene Unternehmen um 30 Mio Euro auf 492 Mio Euro.

Im Berichtsjahr konnte das Eigenkapital um 32 Mio Euro gestärkt werden und betrug zum Bilanzstichtag 1.067 Mio Euro. Zum 30. September 2017 lag die Eigenkapitalquote mit 46,4 % leicht über dem Vorjahreswert von 44,8 % und spiegelt die solide Eigenkapitalausstattung der MVV Energie AG wider.

Während sich die Rückstellungen gegenüber dem Vorjahr um 11 Mio Euro auf 97 Mio Euro verminderten, reduzierten sich die Verbindlichkeiten um 28 Mio Euro auf 1.092 Mio Euro. Der Rückgang liegt insbesondere in niedrigeren Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten begründet. Demgegenüber erhöhten sich vor allem die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen.

Die MVV Energie AG nimmt die Finanzierungsfunktion für verbundene Unternehmen von MVV wahr. Im Rahmen dieser Funktion sichert sie die operative Liquidität zahlreicher Gesellschaften und versorgt diese über Gesellschafterdarlehen mit langfristigem Kapital, das für Investitionen notwendig ist. Zu den Gesellschaften gehören unter anderem die wesentlichen Tochtergesellschaften aus dem Geschäftsfeld Erzeugung sowie der Teilkonzerne MVV Umwelt und MVV Enamic. Zur Sicherung der Liquidität stehen zugesagte Kreditlinien in ausreichendem Umfang zur Verfügung.

Tätigkeitsabschlüsse 2017

Mit ihren Tätigkeitsabschlüssen 2017 erfüllt die MVV Energie AG die Berichtspflicht nach § 6b des Gesetzes über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG): Gemäß § 6b EnWG führen wir in der internen Rechnungslegung jeweils getrennte Konten für die Tätigkeiten der Elektrizitäts- und Gasverteilung, für andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors sowie für andere Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors. Zudem erstellen wir jeweils eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung für die Elektrizitätsverteilung und Gasverteilung.

Elektrizitätsverteilung

Im Berichtsjahr wies der Tätigkeitsbereich Elektrizitätsverteilung einen Umsatz von 47 Mio Euro (Vorjahr 11 Mio Euro) aus. Aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG kam es zu Umgliederungen bei einigen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge). Im Vorjahr wurden unter der Position sonstige betriebliche Erträge in der Stromverteilung 39 Mio Euro ausgewiesen. Nach BilRUG entfallen hiervon 36 Mio Euro auf Umsatzerlöse. Für das Vorjahr hätten sich somit Umsatzerlöse in Höhe von 47 Mio Euro ergeben.

Die Gesamtleistung ist im Geschäftsjahr 2017 um 2 Mio Euro gegenüber dem Vorjahr zurückgegangen. Der Umsatz des Tätigkeitsbereichs Elektrizitätsverteilung ist gemessen am Gesamtumsatz des Elektrizitätssektors von 1,7 Mrd Euro (Vorjahr 1,5 Mrd Euro) von geringer Bedeutung. Die Ergebnisse des Tätigkeitsbereichs Elektrizitätsverteilung der MVV Energie AG enthalten neben den Erträgen aus der Verpachtung ihrer Stromnetze an die MVV Netze GmbH auch Erträge aus Konzessionsabgaben. Die MVV Netze GmbH verwaltet und betreibt die Verteilungsanlagen und -netze der MVV Energie AG und ist für deren Instandhaltung verantwortlich. Den sonstigen betrieblichen Erträgen aus der Weiterverrechnung der Konzessionsabgabe an die MVV Netze GmbH bis zum 30. September 2017 standen entsprechende sonstige betriebliche Aufwendungen gegenüber. Im Geschäftsjahr 2017 wies die Elektrizitätsverteilung einen Jahresfehlbetrag von - 2 Mio Euro auf (Vorjahr Jahresfehlbetrag von - 1 Mio Euro).

Zum 30. September 2017 lag die Bilanzsumme des Tätigkeitsbereichs Elektrizitätsverteilung bei 130 Mio Euro (Vorjahr 120 Mio Euro); sie entspricht damit einem Anteil von 41 % (Vorjahr 40 %) der Bilanzsumme des Elektrizitätssektors der MVV Energie AG. Das Sachanlagevermögen der Elektrizitätsverteilung erhöhte sich im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres leicht. Mit 112 Mio Euro (Vorjahr 105 Mio Euro) entsprach es einem Anteil von 86 % (Vorjahr 88 %) der Bilanzsumme der Elektrizitätsverteilung. Bei den Forderungen gegen verbundenen Unternehmen handelt es sich im Wesentlichen um Forderungen gegenüber der MVV Netze GmbH. Auf der Passivseite stiegen die Verbindlichkeiten der Elektrizitätsverteilung von 50 Mio Euro auf 62 Mio Euro.

Gasverteilung

Im Berichtsjahr wies der Tätigkeitsbereich Gasverteilung einen Umsatz von 31 Mio Euro (Vorjahr 2 Mio Euro) aus. Wie im Bereich Stromverteilung kam es auch bei der Gasverteilung aufgrund der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG zu Umgliederungen von einigen Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung (Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge). Im Vorjahr wurden unter der Position sonstige betriebliche Erträge in der Gasverteilung 32 Mio Euro ausgewiesen, davon entfallen 31 Mio Euro nach BilRUG auf Umsatzerlöse. Für das Vorjahr hätten sich somit Umsatzerlöse in Höhe von 32 Mio Euro ergeben.

Die Gesamtleistung lag im Geschäftsjahr 2 Mio Euro unter dem Vorjahresniveau. Der Tätigkeitsbereich Gasverteilung ist mit einem Umsatz von 31 Mio Euro (Vorjahr 2 Mio Euro) gemessen am Gesamtumsatz des Gassektors von 226 Mio Euro (Vorjahr 205 Mio Euro) von geringer Bedeutung. Analog der Elektrizitätsverteilung enthalten die Ergebnisse des Tätigkeitsbereichs Gasverteilung neben den Erträgen aus der Verpachtung ihrer Netze an die MVV Netze GmbH auch Erträge aus Konzessionsabgaben. Den sonstigen betrieblichen Erträgen aus der Weiterverrechnung der Konzessionsabgabe an die MVV Netze GmbH bis 30. September 2017 standen entsprechende sonstige betriebliche Aufwendungen gegenüber. Im Berichtsjahr erwirtschaftete der Tätigkeitsbereich Gasverteilung einen Jahresüberschuss in Höhe von 12 Mio Euro (Vorjahr 11 Mio Euro).

Die Bilanzsumme des Tätigkeitsbereichs Gasverteilung lag zum Bilanzstichtag 30. September 2017 bei 94 Mio Euro (Vorjahr 91 Mio Euro) und stellt damit einen Anteil von rund 73 % (Vorjahr 72 %) der Bilanzsumme des Gassektors der MVV Energie AG dar. Das Sachanlagevermögen der Gasverteilung lag mit 85 Mio Euro leicht über dem Vorjahr und entsprach einem Anteil von 90 % (Vorjahr 91 %) der Bilanzsumme der Gasverteilung. Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich hauptsächlich um Forderungen gegenüber der MVV Netze GmbH. Auf der Passivseite erhöhten sich die Verbindlichkeiten der Gasverteilung von 10 Mio Euro auf 14 Mio Euro.

Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)

Börsennotierte Unternehmen sind gemäß § 289a HGB verpflichtet, eine Erklärung zur Unternehmensführung abzugeben: In dieser Erklärung berichten sie über die aktuelle Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG und über Unternehmensführungspraktiken, die über die gesetzlichen Anforderungen hinaus angewandt werden. Zudem berichten sie über die Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat, über die Zusammensetzung und Arbeitsweise der Ausschüsse des Aufsichtsrats sowie über die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen.

Wir haben die Erklärung zur Unternehmensführung mit Entsprechenserklärung als Bestandteil des -> Corporate Governance Berichts am 3. November 2017 auf unserer Internetseite veröffentlicht.

Erklärung gemäß § 312 Aktiengesetz (AktG)

Der Vorstand hat für das Geschäftsjahr 2017 gemäß § 312 AktG einen Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) erstellt und erklärt: "Die MVV Energie AG hat bei den Rechtsgeschäften, die im Bericht über die Beziehungen zur Stadt Mannheim und zu den verbundenen Unternehmen aufgeführt sind, nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten."

Wesentliche Ereignisse nach Geschäftsjahresende

Vom Bilanzstichtag 30. September 2017 bis zur Aufstellung des Konzernabschlusses 2017 sind neben dem nachstehenden Sachverhalt keine Ereignisse eingetreten, die für die Geschäftsentwicklung von MVV von wesentlicher Bedeutung sind.

Zum 15. Oktober 2017 wurde das Glasfasernetz der MVV Energie AG an PFALZKOM | MANET verkauft. Nachdem die MVV Energie AG ihr Glasfasernetz bereits seit 2006 an den IT- und Telekommunikationsanbieter verpachtet hat, hat dieser das gesamte Datenleitungsnetz nun auch als Eigentum übernommen.

Corporate Governance

Corporate Governance umfasst die Regelungen, die zur Führung und Überwachung von Unternehmen dienen. Eine gute Corporate Governance ist die Grundlage unseres nachhaltigen Unternehmenserfolgs; wir legen Wert auf verantwortungsvolles Handeln, langfristige Wertschöpfung und transparente Berichterstattung. Auch für ein stabiles Vertrauen unserer Aktionäre, Kunden, Geschäftspartner, Beschäftigten und der Öffentlichkeit erachten wir gute Corporate Governance als unverzichtbar.

Am 3. November 2017 haben wir gemäß Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex im Internet den gemeinsamen Bericht von Vorstand und Aufsichtsrat zur Corporate Governance dauerhaft und öffentlich zugänglich gemacht. Wir haben den Bericht zusammen mit der Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB veröffentlicht; sie enthält neben der jährlichen Entsprechenserklärung auch Angaben zu unseren Unternehmensführungspraktiken. In der Entsprechenserklärung haben Vorstand und Aufsichtsrat der MVV Energie AG bestätigt, dass allen Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Goverance Kodex in ihrer aktuellen Fassung entsprochen wurde und wird.

Vergütungsbericht

Nachfolgend erläutern wir die Grundsätze unseres Vergütungssystems; zudem informieren wir jeweils über die Struktur sowie die Höhe der Vergütungen der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat der MVV Energie AG.

Vergütung des Vorstands

Vergütungssystem

Das System und die Höhe der Vergütung unserer Vorstandsmitglieder werden vom Aufsichtsrat festgelegt und regelmäßig geprüft. Der Personalausschuss des Aufsichtsrats bereitet die notwendigen Beschlüsse vor.

Unser Vergütungssystem ist in seinen Grundzügen so gestaltet, dass es Anreize für eine nachhaltige und langfristige Wertentwicklung und den wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens schafft. Die Regelungen des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) werden dabei ebenso berücksichtigt wie die Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Die Vergütung des Vorstands besteht aus erfolgsunabhängigen und erfolgsabhängigen Komponenten.

Falls ein Vorstandsmitglied vorzeitig aus dem Unternehmen ausscheidet, gelten für etwaige Abfindungsvereinbarungen folgende Regeln: Zahlungen an ein ausscheidendes Vorstandsmitglied dürfen nicht höher sein als der Wert von zwei Jahresvergütungen, maximal darf die Restlaufzeit des Dienstvertrags vergütet werden. Bei vorzeitiger Beendigung oder Nichtverlängerung des Dienstvertrags wird kein Übergangsgeld gewährt.

Sonstige Leistungen von Dritten wurden den Mitgliedern des Vorstands im Hinblick auf ihre Tätigkeit als Vorstandsmitglied weder zugesagt noch gewährt.

Erfolgsunabhängige Vergütung

Die erfolgsunabhängigen Vergütungskomponenten des Vorstands setzen sich aus einer fixen Grundvergütung, Nebenleistungen sowie Versorgungszusagen zusammen.

Die fixe Vergütung wird monatlich anteilig als Gehalt ausgezahlt. Darüber hinaus erhalten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen. Im Wesentlichen bestehen diese aus Zuschüssen zu marktüblichen Versicherungen und dem geldwerten Vorteil aus der Dienstwagennutzung. Die Nebenleistungen sind von den Vorständen individuell zu versteuern.

Allen Vorstandsmitgliedern der MVV Energie AG wurde eine beitragsorientierte Versorgungsleistung zugesagt, und zwar in Höhe des Stands der virtuellen Versorgungskonten zum Zeitpunkt des Versorgungsfalls. Den Konten werden jährlich Versorgungsbeiträge gutgeschrieben, die jährlich verzinst werden. Die Versorgungszusagen umfassen auch Leistungen für den Fall dauerhafter Arbeitsunfähigkeit sowie eine Hinterbliebenenversorgung.

Erfolgsabhängige Vergütung

Zwei Komponenten mit jeweils angemessenen Mindestschwellen und Kappungsgrenzen bestimmen die variable Vergütung der Vorstandsmitglieder: zum einen die Jahrestantieme, die sich am im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschafteten Adjusted EBIT von MVV bemisst, zum anderen die Nachhaltigkeitstantieme, die die nachhaltige Wertsteigerung des Unternehmens zeigt. Sie wird anhand des durchschnittlichen ROCE (Return on Capital Employed) vor IAS-39-Effekten von MVV ermittelt; dabei werden das abgelaufene und die beiden vorherigen Geschäftsjahre in die Berechnung einbezogen. Die Nachhaltigkeitstantieme wird nur ausgezahlt, wenn der über drei Jahre ermittelte ROCE eine festgelegte Mindestschwelle überschreitet. Die Kennzahl ROCE bemisst, wie effizient mit dem eingesetzten Kapital gewirtschaftet wurde. Da das betriebsnotwendige Kapital vor allem durch langfristige, strategische Entscheidungen beeinflusst wird, eignet sich die Kennzahl gut dazu, die Nachhaltigkeit des Unternehmens zu honorieren.

Die Nachhaltigkeitstantieme machte im Geschäftsjahr 2017 im Vergleich zur Jahrestantieme den überwiegenden Teil der variablen Vergütung aus. Eine darüber hinausgehende mehrjährige variable Vergütung ist nicht vorgesehen. Aktienoptionsprogramme oder vergleichbare Instrumente bestehen nicht.

Gesamtvergütung des Vorstands

Der Vorstand der MVV Energie AG erhielt im Berichtsjahr Gesamtbezüge in Höhe von 2.318 Tsd Euro (Vorjahr 3.495 Tsd Euro einschließlich der Entschädigungszahlungen aufgrund des Ausscheidens von Udo Bekker aus dem Vorstand).

Die folgenden Tabellen zeigen sowohl die gewährten Zuwendungen und die tatsächlichen Zuflüsse im Berichtsjahr nach den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex als auch die Gesamtbezüge nach DRS 17. Aufgrund der Systematik unseres Vergütungssystems sind die gewährten Zuwendungen und die tatsächlichen Zuflüsse identisch.

Die ehemaligen Mitglieder des Vorstands erhielten im Berichtsjahr Bezüge in Höhe von 468 Tsd Euro. Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebene betragen insgesamt 16.784 Tsd Euro; im Berichtsjahr wurden den Rückstellungen insgesamt 275 Tsd Euro zugeführt.

Vergütung unternehmensnaher Personen

Gemäß IAS 24 zählen Mitglieder des Managements in Schlüsselfunktionen zu den unternehmensnahen Personen. Bei MVV gehören hierzu neben den Vorstandsmitgliedern die aktiven Bereichsleiter sowie die Prokuristen der MVV Energie AG. Unsere Bereichsleiter und Prokuristen erhalten ihre Bezüge ausschließlich von der MVV Energie AG. Im Berichtsjahr beliefen sich die entsprechenden Vergütungen auf 2.928 Tsd Euro, hiervon entfielen 2.801 Tsd Euro auf kurzfristig fällige Leistungen. Sofern sie nicht über eine Zusatzversorgungskasse abgesichert sind, erhalten sie eine beitragsorientierte betriebliche Altersversorgung, die bis zu 8,6 % der fixen Grundvergütung beträgt. Dabei können sie wählen, welche biometrischen Risiken sie absichern wollen. Die Gesamtaufwendungen im Rahmen dieser Vergütungen beliefen sich im Geschäftsjahr 2017 auf 127 Tsd Euro.

Gewährte Zuwendungen und Zuflüsse

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Dr. Georg Müller Vorstandsvorsitzender Ralf Klöpfer Vorstand Vertrieb
Tsd Euro GJ 2017 Min GJ 2017 Max GJ 2017 GJ 2016 GJ 2017 Min GJ 2017
Fixvergütung1 507 507 507 482 303 303
Nebenleistungen2 30 30 30 29 72 72
Sonstiges3 17 17 17 17 10 10
Summe 554 554 554 528 385 385
Variable Vergütung 440 0 1.014 388 293 0
Gesamtbezüge 994 554 1.568 916 678 385
Versorgungsaufwand4 279 279 279 227 197 197
Gesamtvergütung 1.273 833 1.847 1.143 875 582
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Ralf Klöpfer Vorstand Vertrieb Dr. Hansjörg Roll Vorstand Technik
Tsd Euro Max GJ 2017 GJ 2016 GJ 2017 Min GJ 2017 Max GJ 2017 GJ 2016
Fixvergütung1 303 288 303 303 303 288
Nebenleistungen2 72 70 38 38 38 57
Sonstiges3 10 10 12 12 12 12
Summe 385 368 353 353 353 357
Variable Vergütung 606 259 293 0 606 259
Gesamtbezüge 991 627 646 353 959 616
Versorgungsaufwand4 197 141 261 261 261 200
Gesamtvergütung 1.188 768 907 614 1.220 816

1 Jährliche Fixvergütung einschließlich Zulage für den Vorstandsvorsitzenden Dr. Georg Müller in Höhe von 204 Tsd Euro
2 Zuschüsse zur freiwilligen Rentenversicherung, Krankenversicherung, Pflegeversicherung, freiwilligen Versicherung bei der Berufsgenossenschaft; geldwerte Vorteile/Sachbezüge
3 Gremienvergütung bei Tochter- und Beteiligungsunternehmen (Anspruch im jeweiligen Geschäftsjahr)
4 Dienstzeitaufwand gemäß IAS 19 aus Zusagen für Pensionen und sonstige Versorgungsleistungen

Pensionsverpflichtungen

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Entwicklung der virtuellen Versorgungskonten Pensionsrückstellung Zuführung zur Pensionsrückstellung
Tsd Euro Stand 1.10.2016 Versorgungsbeitrag Stand 30.9.20171 Stand 30.9.20172 Dienstzeitaufwand Zinsaufwand
Dr. Georg Müller 2.048 157 2.301 3.648 279 53
Ralf Klöpfer 354 121 489 789 197 10
Dr. Hansjörg Roll 233 138 380 601 261 6
Gesamt 2.635 416 3.170 5.038 737 69

1 Einschließlich Zinsen
2 Entsprechen dem Barwert der erreichten Ansprüche

Vergütung des Aufsichtsrats

Vergütungssystem

Die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats ist in der Satzung der MVV Energie AG festgelegt, über die die Hauptversammlung beschlossen hat. Die Vergütung unserer Aufsichtsratsmitglieder steht in einem angemessenen Verhältnis zu der Verantwortung, die sie tragen und zu dem Umfang ihrer Tätigkeiten. Im Geschäftsjahr 2017 erhielt jedes Aufsichtsratsmitglied eine Jahresvergütung von 10 Tsd Euro; der Aufsichtsratsvorsitzende bezog den doppelten und sein Stellvertreter den eineinhalbfachen Betrag. Bei einem unterjährigen Eintritt beziehungsweise Ausscheiden wurde die Tätigkeit zeitanteilig vergütet. Der Vorsitzende des Bilanzprüfungsausschusses erhielt eine zusätzliche Jahresvergütung von 5 Tsd Euro, die weiteren Mitglieder des Bilanzprüfungsausschusses erhielten jeweils 2,5 Tsd Euro. Für jede Teilnahme an einer Sitzung des Plenums beziehungsweise einer Sitzung der Ausschüsse erhielt jedes Aufsichtsratsmitglied 1 Tsd Euro. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält für eine Aufsichtsratssitzung den doppelten Betrag; ebenso erhält der Vorsitzende des Bilanzprüfungsausschusses den doppelten Betrag für eine Sitzung des Bilanzprüfungsausschusses.

Gesamtvergütung des Aufsichtsrats

Im Berichtsjahr summierten sich die Bezüge der -> Aufsichtsratsmitglieder auf 410 Tsd Euro.

Aufsichtsratsbezüge GJ 2017

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Euro Aufsichtsratsvergütung Sitzungsgelder
Dr. Peter Kurz, Vorsitzender 20.000 19.000
Johannes Böttcher 10.000 6.000
Timo Carstensen 10.000 6.000
Peter Dinges (bis 31. März 2017) 8.750 9.000
Ralf Eisenhauer 10.000 8.000
Peter Erni 12.500 11.000
Detlef Falk 12.500 11.000
Dieter Hassel (seit 7. Oktober 2016) 9.833 6.000
Barbara Hoffmann 10.000 7.000
Prof. Dr. Heidrun Kämper 10.000 6.000
Heike Kamradt 13.479 10.000
Brigitte Kemmer 10.000 5.000
Dr. Antje Mohr 10.000 6.000
Dr. Lorenz Näger 12.500 11.000
Peter Sattler (seit 1. April 2017) 5.000 2.000
Bernhard Schumacher 10.000 6.000
Christian Specht 10.000 6.000
Carsten Südmersen 12.500 14.000
Katja Udluft 10.000 4.000
Prof. Heinz-Werner Ufer 15.000 17.000
Jürgen Wiesner 10.000 8.000
Gesamt 232.062 178.000

Übernahmerelevante Angaben

Der zusammengefasste Lagebericht enthält übernahmerelevante Angaben gemäß §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4 HGB. Der Vorstand hat sich mit diesen Angaben befasst und gibt hierzu folgende Erläuterungen:

Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag 30. September 2017 insgesamt 168.721.397,76 Euro. Es war eingeteilt in 65.906.796 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 2,56 Euro je Stückaktie. Jede Aktie gewährt eine Stimme in der Hauptversammlung der MVV Energie AG und die sich aus dem Gesetz und der Satzung ergebenden Rechte und Pflichten.

Beschränkungen von Stimmrechten und Vinkulierungen; Aktien mit Sonderrechten

Beschränkungen von Stimmrechten und Vinkulierungen bestehen nicht. Entsprechende Vereinbarungen zwischen Aktionären sind dem Vorstand nicht bekannt. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, existieren nicht.

Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital, die 10 % der Stimmrechte überschreiten

Die Stadt Mannheim hielt zum Bilanzstichtag mittelbar 50,1 % der Anteile der MVV Energie AG; die EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, hielt unmittelbar 22,5 % und die RheinEnergie AG, Köln, unmittelbar 16,3 % der Aktien.

Stimmrechtskontrolle

Eine Stimmrechtskontrolle im Sinne von §§ 289 Abs. 4 Nr. 5 und 315 Abs. 4 Nr. 5 HGB findet nicht statt.

Vorschriften zur Ernennung und Abberufung des Vorstands und zur Satzungsänderung

Die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands richtet sich nach §§ 76 ff. AktG, insbesondere 84 f. AktG und 30 ff. MitbestG. Der Vorstand der Gesellschaft besteht nach der Satzung der Gesellschaft aus mindestens zwei Mitgliedern. Die Bestimmung der Anzahl der Mitglieder sowie deren Bestellung und Abberufung erfolgt durch den Aufsichtsrat. Die Bestellung erfolgt auf längstens fünf Jahre; eine wiederholte Bestellung ist zulässig.

Die Änderung der Satzung erfolgt nach § 133 und § 179 AktG in Verbindung mit § 19 der Satzung der Gesellschaft. Gemäß § 19 Abs. 1 der Satzung reicht für eine Satzungsänderung auch die einfache Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen stimmberechtigten Grundkapitals aus, soweit nach zwingenden gesetzlichen Gründen keine größere Mehrheit erforderlich ist. Gemäß § 11 Abs. 3 der Satzung der Gesellschaft ist der Aufsichtsrat ermächtigt, Satzungsänderungen zu beschließen, die nur die Fassung betreffen.

Befugnisse des Vorstands zur Ausgabe und zum Rückkauf von Aktien

Die Hauptversammlung hat den Vorstand durch Beschluss vom 13. März 2015 ermächtigt, bis zum 12. März 2020 eigene Aktien zu erwerben, und zwar bis zu einem Umfang von 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals.

Die Hauptversammlung hat den Vorstand durch Beschluss vom 14. März 2014 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 13. März 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe von bis zu 20 Millionen neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt 51,2 Mio Euro zu erhöhen.

Der Vorstand der MVV Energie AG hat von diesen Ermächtigungen bislang keinen Gebrauch gemacht.

Entschädigungsvereinbarungen und Change-of-Control-Klauseln

Bei der MVV Energie AG bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen (Change-of-Control-Klauseln). Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft mit Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots bestehen ebenfalls nicht.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Marktumfeld bleibt anspruchsvoll

Konsequente Umsetzung der Unternehmensstrategie

Leichter Umsatz- und Ergebnisanstieg erwartet

Investitionsdynamik weiterhin hoch

PROGNOSEBERICHT

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft befindet sich laut dem Herbstgutachten der führenden deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute weiter auf Wachstumskurs. Zwar hat die Konjunkturentwicklung in der zweiten Jahreshälfte 2017 etwas an Dynamik verloren, 2018 soll sie jedoch wieder an Fahrt gewinnen. Für 2017 prognostizieren die Forscher ein Wachstum des Bruttoinlandprodukts von 1,9 %, für das Kalenderjahr 2018 wird ein Anstieg von 2,0 % erwartet.

Energiepolitische Rahmenbedingungen

Für den zukünftigen Geschäftsverlauf von MVV sind vor allem die Ausschreibungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), die überarbeitete Netzentgeltsystematik im Netzentgeltmodernisierungsgesetz und die Verordnungen zur Ausgestaltung der Novelle des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes von wesentlicher Bedeutung.

Energiewirtschaftliche Entwicklungen

Rückläufige Preise an den Stromgroßhandelsmärkten haben dazu geführt, dass die Rentabilität der konventionellen Stromerzeugung in den vergangenen Jahren stark rückläufig war. Zurzeit sehen wir keine Indikationen dafür, dass sich dieser Trend umkehrt. Insbesondere erwarten wir keine positiven Impulse aus einer Veränderung des Clean Dark Spread, also der Erzeugungsmarge aus der Steinkohleverstromung.

Laut einer gemeinsamen Prognose des Bundesverbands WindEnergie und VDMA Power Systems wird sich der Netto-Zubau von Windenergie-Leistung an Land 2017 in einer Spannbreite von 4.500 bis 5.000 MW bewegen. Für das Jahr 2018 gehen die Experten von einer leicht nachlassenden Dynamik bei einem Brutto-Zubau von 3.000 bis 3.500 MW aus. Damit liegt die Erwartung über dem von der Bundesregierung angestrebten Wert von jährlich 2.800 MW bis zum Jahr 2019.

MVV hat schon früh damit begonnen, bei der Stromerzeugung auf erneuerbare Energien zu setzen. Wir gehen davon aus, dass der Megatrend zu einer immer stärkeren Dezentralisierung in der Energieerzeugung nachhaltig ist und die Markterwartungen für unsere Wachstumsfelder weiterhin positiv sind. So betont das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) in einem Positionspapier die steigende Bedeutung dezentraler Akteure, die zunehmend auch Systemverantwortung übernehmen und Systemdienstleistungen erbringen müssten. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KPMG geht in ihrer Studie "Dezentrale Energiewirtschaft Chance oder Bedrohung" davon aus, dass der Anteil der dezentralen Energiewirtschaft von rund 15 % an der Bruttostromerzeugung im Jahr 2010 bis 2030 auf etwa 26 % bis 35 % steigen wird.

Gesamtaussage des Vorstands zur voraussichtlichen Geschäftsentwicklung

Aufgrund der energiepolitischen und energiewirtschaftlichen Rahmenbedingungen und gegebenenfalls veränderter Akzentuierungen einer neuen Bundesregierung rechnen wir auch für das Jahr 2018 mit einem anspruchsvollen Marktumfeld. Möglichen Ergebnisbelastungen, die aus dem fortgesetzten Umbau des Energiesystems in Deutschland resultieren können, begegnen wir mit gezielten Wachstumsinvestitionen sowie mit Maßnahmen zur Verbesserung der Effizienz und zur Reduktion der Kosten. Darüber hinaus kann es in der Projektentwicklung erneuerbarer Energien zu zeitlichen Verschiebungen in der Projekt- beziehungsweise Ergebnisrealisation kommen, mit einer entsprechenden Volatilität in der Ergebnisentwicklung.

Unsere auf nachhaltiges Wachstum ausgerichtete Unternehmensstrategie werden wir konsequent weiterverfolgen. Auf dieser Basis erwarten wir, dass MVV auch im Geschäftsjahr 2018 profitabel wachsen wird.

Voraussichtliche Umsatzentwicklung

Für das Berichtssegment Handel und Portfoliomanagement gehen wir aufgrund höherer Handelsmengen davon aus, dass die Umsatzerlöse leicht über dem Vorjahr liegen werden.

In den Berichtssegmenten Erzeugung und Infrastruktur sowie Vertrieb und Dienstleistungen rechnen wir mit Umsätzen auf Vorjahresniveau.

Aus heutiger Sicht erwarten wir, dass die Umsatzerlöse (ohne Energiesteuern) von MVV im Geschäftsjahr 2018 bei normalem Witterungsverlauf gegenüber dem Vorjahr (4,0 Mrd Euro) leicht ansteigen werden. Die Umsatzentwicklung ist vor allem von den Handelsaktivitäten und Commodity-Preisen, der Projektrealisierung im Bereich der Projektentwicklung erneuerbarer Energien und den vertrieblichen Aktivitäten, aber auch von den Witterungsverhältnissen abhängig.

Voraussichtliche Ergebnisentwicklung

Die Ergebnisentwicklung im Berichtssegment Erzeugung und Infrastruktur wird im Geschäftsjahr 2018 von der Preisentwicklung bei Abfall und Biomasse sowie von der Verfügbarkeit unserer Anlagen profitieren. Generell ist die Ergebnisentwicklung des Segments durch die Aktivitäten in der Projektentwicklung erneuerbarer Energien volatiler geworden. Insgesamt rechnen wir damit, dass das Adjusted EBIT des Segments moderat steigen wird.

Das Ergebnis des Berichtssegments Handel und Portfoliomanagement wird vor allem durch die Entwicklung der Stromgroßhandelspreise und des Clean Dark Spread (CDS) beeinflusst. Von einer Erholung des CDS-Niveaus ist nicht auszugehen. Wir erwarten für das Berichtssegment deshalb gegenüber dem Vorjahr eine deutlich rückläufige Ergebnisentwicklung.

Im Berichtssegment Vertrieb und Dienstleistungen rechnen wir mit einem leichten Rückgang des Adjusted EBIT.

Insgesamt gehen wir davon aus, dass das Adjusted EBIT von MVV im Geschäftsjahr 2018 aus operativer Sicht erneut leicht über dem Vorjahr (224 Mio Euro) liegen wird. Die Ergebnisentwicklung ist weiterhin vor allem von den Witterungs- und Windverhältnissen, den Strom- und Brennstoffpreisen, dem Clean Dark Spread sowie der internen Kostenentwicklung abhängig. Zudem unterliegt das Adjusted EBIT durch unsere Aktivitäten im Bereich der Projektentwicklung erneuerbare Energien einer gestiegenen Volatilität.

Voraussichtliche Entwicklung der MVV Energie AG im Einzelabschluss nach HGB

Im Einzelabschluss der MVV Energie AG nach HGB gehen wir für das Geschäftsjahr 2018 davon aus, dass die Umsatzerlöse ohne Energiesteuern etwa auf dem Niveau des Vorjahres (2,2 Mrd Euro) liegen werden. Vor allem während der Heizperiode hat der Witterungsverlauf einen maßgeblichen Einfluss auf die Umsatzerlöse und Absatzmengen im Fernwärme- und Gasgeschäft. Ihr operatives Ergebnis erwirtschaftet die MVV Energie AG vorrangig durch die Netze, im Vertrieb sowie durch Beteiligungserträge aus den Konzernbeteiligungen. Insgesamt erwarten wir, dass der Jahresüberschuss nach Steuern im Geschäftsjahr 2018 deutlich über dem Niveau des Vorjahres (92 Mio Euro) liegen wird.

Stabile Dividende

Mit unserer auf Kontinuität ausgerichteten Dividendenpolitik wollen wir für unsere Aktionäre eine solide Rendite gewährleisten. Aus diesem Grund plant der Vorstand für das Geschäftsjahr 2017 eine gegenüber dem Vorjahr erneut unveränderte Dividende in Höhe von 0,90 Euro je Aktie. Vorstand und Aufsichtsrat werden den Dividendenvorschlag für die Hauptversammlung 2018 im Dezember 2017 beschließen.

Geplante Investitionen

Aus heutiger Sicht werden wir im Geschäftsjahr 2018 rund 300 Mio Euro in Wachstum und in die Modernisierung und Instandhaltung unserer Anlagen und Netze investieren.

Dabei orientieren sich unsere Investitionsschwerpunkte an unserer strategischen Ausrichtung. Eine bedeutende Investition ist der Bau des Gasheizkraftwerks in Kiel.

Kapitalausstattung und Finanzierungsstruktur

MVV verfügt über einen guten Zugang zum Kapitalmarkt und kann ihren Liquiditätsbedarf daher problemlos decken. Dank unserer bereinigten Eigenkapitalquote von 35 % sind wir in der Lage, auch weiterhin auf hohem Niveau in unser Wachstum zu investieren. Investitionen in das Bestandsgeschäft finanzieren wir überwiegend über Abschreibungsgegenwerte. Für unsere Wachstumsprojekte nutzen wir den operativen Cashflow sowie projektbezogene optimierte Finanzierungen, wobei strukturell ähnliche Projekte mit vergleichbaren Laufzeiten gebündelt werden. Zur Finanzierung nutzen wir den Kapitalmarkt oder greifen auf unsere flüssigen Mittel zurück. Neben dem Bankenmarkt beobachten wir alternative Finanzierungsquellen wie den Schuldscheinmarkt. Indem wir Kennzahlen als Leitplanken für fremdfinanziertes Wachstum definieren und einhalten, stellen wir ein implizites Rating von MVV im Investment-Grade-Bereich sicher.

Zukunftsgerichtete Aussagen und Prognosen

Unser zusammengefasster Lagebericht für den MVV Energie Konzern (nach IFRS) und die MVV Energie AG (nach HGB) enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf heutigen Annahmen und Einschätzungen beruhen. Auch wenn der Vorstand davon überzeugt ist, dass diese getroffenen Annahmen und Planungen zutreffend sind, können die tatsächliche Entwicklung und die tatsächlichen Ergebnisse in der Zukunft hiervon aufgrund der derzeit großen Unsicherheiten sowie einer Vielzahl von internen und externen Faktoren abweichen.

Neue Berichtsstruktur ab dem Geschäftsjahr 2018

Mit Beginn des Geschäftsjahres 2018 plant MVV die Anpassung der Berichtsstruktur. Damit wollen wir unserer konsequenten Ausrichtung auf die Bedürfnisse unserer Kunden bei vertrieblichen Aktivitäten auch in der Berichterstattung angemessen Rechnung tragen. Zudem soll die neue Struktur die wachsende Bedeutung unserer Geschäftstätigkeit in den Bereichen erneuerbare Energien und Energieeffizienz sowie unseren konsequenten und nachhaltigen Fokus auf die Gewährleistung einer hohen Versorgungssicherheit transparent abbilden.

Die Steuerung von MVV soll weiterhin in fünf Berichtssegmenten erfolgen, denen unterschiedliche Geschäftsfelder zugeordnet sind:

Kundenlösungen

Neue Energien

Versorgungssicherheit

Strategische Beteiligungen

Sonstiges

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Chancen und Risiken sind Teil unternehmerischen Handelns. Zu den zentralen Aufgaben unserer Unternehmensführung gehört es, Chancen frühzeitig zu identifizieren und zu realisieren sowie Risiken frühzeitig zu erkennen und ihnen mit geeigneten Maßnahmen zu begegnen. Hierfür haben wir entsprechende Instrumente und Prozesse installiert: Zum einen unser rechnungslegungsbezogenes Internes Kontrollsystem (IKS), das dazu dient, eine ordnungsgemäße, zuverlässige und unternehmensweit einheitliche Rechnungslegung sicherzustellen, zum anderen unser Risikomanagementsystem (RMS): Mit ihm können wir frühzeitig insbesondere wettbewerbliche, regulatorische und technologische Entwicklungen erfassen, die für unser Unternehmen relevant sind, und entstehende Chancen und Risiken systematisch handhaben.

Erläuterung des Internen Kontrollsystems (IKS)

Unsere Finanzberichterstattung soll korrekt, vollständig, zeitnah und verständlich informieren. Um diesen Anspruch zu erfüllen, nutzen wir für die Finanzberichterstattung der gesamten MVV ein rechnungslegungsbezogenes Internes Kontrollsystem (IKS). In diesem System sind alle Grundsätze, Verfahren, Regelungen und Maßnahmen niedergelegt, mit denen Geschäftsvorfälle zeitnah, vollständig, richtig und unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben erfasst werden. Wir überwachen mit dem IKS, ob die gesetzlichen Vorschriften und unsere internen Vorgaben eingehalten werden. Dazu gehören die Grundsätze der ordnungsmäßigen Buchführung, die Regelungen des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG), internationale Rechnungslegungsvorschriften sowie ergänzende Bestimmungen der Satzung. Mithilfe des IKS sollen zudem wesentliche Falschdarstellungen vermieden werden, die aufgrund von Fehlern oder Betrug entstehen könnten.

An jedem unserer Standorte ist das IKS fester Bestandteil unserer Rechnungslegungs- und Finanzberichterstattungsprozesse. Wir haben alle notwendigen Prozesse und Schnittstellen, die für den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht von MVV wichtig sind, analysiert; so haben wir Risiken identifiziert, die einer normenkonformen Veröffentlichung des Konzernabschlusses entgegenstehen könnten. Um diese Risiken zu minimieren, wurden alle Beteiligten geschult; zudem gibt es detaillierte Zeitpläne für die Erstellung der Quartalsmitteilungen, des Konzernzwischenab-schlusses, des Halbjahresfinanzberichts sowie des Konzernabschlusses und zusammengefassten Lageberichts.

Vorstände und Geschäftsführer unserer Tochtergesellschaften sowie ausgewählte Bereichs- und Konzernabteilungsleiter leisten vierteljährlich einen internen Bilanzeid.

Grundlagen und Organisation des IKS

Der Konzernabschluss wird zentral vom kaufmännischen Ressort der MVV Energie AG aufgestellt; er erfüllt die International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, sowie die ergänzenden handelsrechtlichen Bestimmungen nach § 315a Abs. 1 HGB. Alle wesentlichen Bilanzierungsfragen werden im Bereich Rechnungswesen und Steuern unseres Konzerns bearbeitet. Die Mitarbeiter dieses Bereichs sind zudem Ansprechpartner für unsere Tochtergesellschaften. Der Konzernabschluss entsteht, indem zuerst die einzelnen Tochtergesellschaften ihre Abschlüsse aufstellen, die dann vom jeweiligen Abschlussprüfer geprüft werden. Anschließend führen wir die Abschlüsse mithilfe einer SAP-Konsolidierungssoftware bei der MVV Energie AG zum Konzernabschluss zusammen. Die allgemeinen Konsolidierungsprozesse unseres Unternehmens sind schriftlich fixiert; sie werden bei der Abschlusserstellung überwacht. Der Bilanzprüfungsausschuss und das Gesamtgremium des Aufsichtsrats prüfen den Konzernabschluss. Im Anschluss wird er vom Aufsichtsrat gebilligt, festgestellt und veröffentlicht.

Für unser IKS gelten das Vier-Augen-Prinzip sowie eine konsequente Umsetzung von Funktionstrennungen. Richtlinien, Verfahrensanweisungen und Genehmigungsprozesse werden durch ein internes Informations- und Kommunikationssystem unterstützt. Für alle Gesellschaften, die in unseren Konzernabschluss einbezogen sind, gilt eine einheitliche Richtlinie zur Bilanzierung und Berichterstattung der Jahres- und Zwischenabschlüsse. In der Richtlinie sind zum einen die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze, die in Übereinstimmung mit IFRS anzuwenden sind, festgehalten; zum anderen enthält sie unternehmenstypische Regelungen, die beispielsweise unsere regulatorischen Verpflichtungen betreffen. Mit Vertretern der verschiedenen Fachbereiche erarbeiten wir im Rahmen der Abschlussprozesse regelmäßig, welche weiteren qualitativen und quantitativen Informationen für die Rechnungslegung und die Abschlusserstellung relevant sind. Im Rahmen unserer Qualitätssicherung erfassen wir diese Informationen und gewährleisten damit, dass alle relevanten Daten vollständig dokumentiert werden. Wir haben unsere laufende Buchhaltung und die Erstellung des Jahresabschlusses in funktionale Prozessschritte unterteilt. Für die verschiedenen Stufen sind automatisierte oder manuelle Kontrollen verankert, die auf allen Hierarchiestufen erfolgen.

Standortübergreifend einheitliche Standards

Innerhalb der MVV Energie AG ist unser kaufmännisches Ressort für das rechnungslegungsbezogene IKS verantwortlich; gleiches gilt für die Aufstellung des Einzelabschlusses der MVV Energie AG und des Konzernabschlusses. Die internen Kontrollsysteme, die wir in der gesamten MVV einsetzen, sind gleichwertig und unterliegen einem einheitlichen Standard. Wir sorgen dafür, dass unser IKS dokumentiert wird und jederzeit nachvollziehbar ist.

In den bedeutendsten Gesellschaften des Konzerns überwachen IKS-Verantwortliche, ob das System nach dem standardisierten Verfahren dokumentiert wird; sie berichten bedarfsgemäß an den IKS-Verantwortlichen der MVV Energie AG. Aus den Berichten der Revision und aus eigenen Informationen erstellt der IKS-Verantwortliche der MVV Energie AG das aggregierte IKS-Repor-ting; die Ergebnisse sind die Grundlage unserer IKS-Berichterstattung.

Die gesamte Ablauforganisation der abschlussrelevanten Bereiche der MVV Energie AG wird über eine spezielle Software abgebildet. Sie ist in unserem Intranet veröffentlicht. Wir haben zusätzliche Informationen hinterlegt, um den Prozessablauf für einzelfallbezogene Regelungen detailliert zu erläutern. Die Prozessschritte des Abschlusses unterliegen einem strikten Terminplan. Wir ermitteln stets, ob Informationen rechtzeitig zur Verfügung stehen und dokumentieren die Daten. Dabei handelt es sich um einen standardisierten Prozess, der jederzeit nachvollziehbar ist.

Unser Rechnungswesen nutzt ein integriertes Enterprise-Resource-Planning-System (ERP-System), mit dem Fehler bereits vorab systemseitig vermieden werden: Die Gültigkeit der Daten wird mithilfe von Hinterlegungen im ERP-System validiert. Wir haben innerhalb des ERP-Systems ein strenges Benutzerberechtigungskonzept. Dadurch wird vermieden, dass Unberechtigte auf Daten und Systeme oder auf Systemeinstellungs-, Buchungs- und Berichtsfunktionen zugreifen.

Regelmäßiges Reporting

Der Bereich Konzerncontrolling überwacht im Zuge des Regelprozesses, ob die Ziele erreicht werden, die in der Wirtschaftsplanung festgehalten und vom Aufsichtsrat verabschiedet wurden. Abweichungen von der geplanten Entwicklung und von der Entwicklung des vorigen Geschäftsjahres werden dokumentiert. Diese Informationen fließen in die Quartalsberichte an den Vorstand ein. In ihnen wird die Geschäftsentwicklung detailliert dargestellt, alle Berichtssegmente und Geschäftsfelder werden kommentiert. Anhand der gewonnenen Erkenntnisse werden im Rahmen des Reportings Maßnahmen vorgeschlagen, auf deren Grundlage der Vorstand das Geschäft von MVV steuert.

Erläuterung des Risikomanagementsystems (RMS)

Unser Risikomanagementsystem (RMS) ist so ausgelegt, dass wir Chancen und Risiken frühzeitig erkennen können. Als Chance definieren wir eine mögliche signifikante positive Abweichung des Unternehmensergebnisses vom geplanten Wert, eine mögliche signifikante negative Abweichung bezeichnen wir als Risiko. Chancen evaluieren wir im Konzern auf der Basis fundierter Markt- und Wettbewerbsanalysen. Risiken wollen wir wenn möglich verringern oder auf Dritte überwälzen. Dafür entwickeln wir geeignete Maßnahmen und überwachen deren Umsetzung. Es kann Bestandteil einer erfolgreichen Strategie sein, Risiken bewusst einzugehen - sofern diese beherrschbar sind und ihnen angemessene Chancen gegenüberstehen.

Grundlagen und Organisation des RMS

Der Vorstand bestimmt die Risikopolitik des Unternehmens: Sämtliche Prozesse und Zuständigkeiten werden von ihm festgelegt; gleiches gilt für die Limits, die bei der Risikosteuerung gelten.

Die Verantwortung für das operative Risikomanagement ist innerhalb der legalen Geschäftseinheiten und Geschäftsfelder angesiedelt. Verantwortlich sind jeweils die Mitarbeiter, welche die operativen Ergebnisse der jeweiligen Geschäftseinheiten verantworten. Eine zentrale Aufgabe dieser sogenannten Risikoträger ist es, die aktuelle Geschäftssituation regelmäßig zu prüfen: Sie identifizieren wesentliche Chancen und Risiken und beurteilen, welche Auswirkungen sie möglicherweise auf das geplante Adjusted EBIT haben könnten. Ihre Auswertungen melden sie standardisiert und regelmäßig an unser zentrales Risikocontrolling. Darüber hinaus gehört es zu den Aufgaben der Risikoträger, Maßnahmen umzusetzen oder nachzuhalten, mit denen Risiken bewältigt oder vermindert und Chancen genutzt werden können.

RISIKOMANAGEMENTSYSTEM

Unser zentrales Risikocontrolling überwacht die Risikosituation des Konzerns: Es beobachtet fortlaufend die Chancen und Risiken, die für unser Geschäft grundsätzlich relevant sind, bewertet diese und aggregiert sie zu einem Chance/Risiko-Profil. Dieses Profil entspricht einer Nettobetrachtung: Alle Gegenmaßnahmen, die wir zur Risikoverminderung ergriffen haben, sind bereits berücksichtigt. Die Aggregation der ermittelten Chancen und Risiken führen wir mit Methoden der Wahrscheinlichkeitsrechnung durch. Die größten Einzelgefährdungen werden separat aufgeführt. Wir kombinieren die finanziellen Auswirkungen bei Eintritt eines Risikos mit dessen Eintrittswahrscheinlichkeit, werten die Risikosituation aus und ordnen die Risiken einer unserer insgesamt sechs Risikokategorien zu. Im nächsten Schritt quantifizieren wir die Risikosituation der verschiedenen Risikokategorien, indem wir die mögliche Ergebniswirkung je Risikokategorie auf das Adjusted EBIT des Konzerns beziehen. Wir unterscheiden dabei die Risikostufen "gering", "mittel" und "hoch". Im Rahmen unserer kurz- und mittelfristigen Planung wägen wir Chancen und Risiken sorgfältig ab und berücksichtigen sie in unserer Ergebnisprognose. Trotzdem ist es möglich, dass unerwartete Entwicklungen und Ereignisse dazu beitragen, dass das tatsächliche Adjusted EBIT den geplanten Wert über- oder unterschreitet.

Vorstand und Aufsichtsrat erhalten vierteljährlich einen Risikoreport, in dem das Chance/Risiko-Profil des Konzerns dargestellt ist. Treten dringende Risikofälle auf, wird dies dem Vorstand umgehend berichtet - dieser informiert dann wiederum den Aufsichtsrat.

Überwachung von IKS und RMS

Sowohl das IKS als auch das RMS werden von den Vorständen und Geschäftsführern der konsolidierten Tochtergesellschaften implementiert, aufrechterhalten und überwacht. Im Rahmen einer risikoorientierten Prüfungsplanung prüft unsere Konzernrevision beide Systeme regelmäßig; sie macht Schwachstellen ausfindig und überwacht, ob Verbesserungsmaßnahmen greifen, die eingeleitet wurden.

Der Aufsichtsrat beziehungsweise der Bilanzprüfungsausschuss der MVV Energie AG und die Aufsichtsräte der konsolidierten Beteiligungen prüfen jährlich, ob Aufbau und Funktionsweise beider Systeme angemessen sind.

Darstellung der erwarteten Risikosituation

Nachfolgend stellen wir die erwartete Risikosituation und die wesentlichen Unternehmensrisiken für MVV dar; wir fassen sie in Risikokategorien zusammen. Diese stufen wir in drei verschiedene Risikostufen ein: "gering", "mittel" und "hoch"; die Einstufung zeigt, wie hoch jeweils die erwartete Auswirkung der Risikogruppe auf das geplante Adjusted EBIT des Konzerns in Prozent ist. Eine detaillierte Erläuterung der Risiken für das Geschäftsjahr 2018 erfolgt innerhalb der Risikokategorien. Die möglichen Auswirkungen auf unsere Berichtssegmente erfolgt anhand der Berichtsstruktur, nach der wir im Geschäftsjahr 2017 gesteuert und berichtet haben.

Preisrisiken und -chancen

In der Kategorie der Preisrisiken und -chancen fassen wir zusammen: Preisschwankungen von Commodities sowohl auf der Bezugs- als auch auf der Absatzseite, Wechselkursveränderungen und Zinsänderungen. Um Zins-, Währungs- und Commodity-Risiken zu begrenzen, verwenden wir hauptsächlich -> Finanzinstrumente.

Schwankung des Clean Dark Spread (CDS)

Die Differenz zwischen Stromerlösen an den Großhandelsmärkten und den Kosten für die Stromerzeugung wird als Clean Dark Spread (CDS) bezeichnet. Die Kosten der Stromerzeugung setzen sich hauptsächlich aus den Kosten für Kohle (einschließlich des Transports und der Währungsumrechnungsdifferenz) und für CO2 -Emissions-zertifikate zusammen. Wir beobachten und erfassen Preisschwankungen mit einer konzernweit einheitlichen Systematik. Die möglichen negativen Auswirkungen auf unser Erzeugungs-Portfoliomanagement begrenzen wir mit geeigneten Maßnahmen.

Im Geschäftsjahr 2017 notierte der CDS nach wie vor auf niedrigem Niveau; im 3. Quartal unseres Geschäftsjahres setzte eine leichte Erholung ein. Der niedrige CDS wirkt sich negativ auf das Adjusted EBIT im Berichtssegment Handel und Portfoliomanagement aus, dem die Vermarktung unserer Kraftwerkskapazitäten im Geschäftsfeld Commodities zugeordnet ist.

Chancen können sich ergeben, wenn sich die Marktpreise erholen.

Bezugspreisschwankungen am Markt

Die Energiemengen, die unser Vertrieb an den verschiedenen Standorten für die Lieferungen an unsere Kunden benötigt, kaufen wir überwiegend über den Energiehandelsmarkt ein - und zwar bis zu drei Kalenderjahre im Voraus. Unter Berücksichtigung unseres geltenden Hedging-Regelwerks schließt unsere Energiehandelstochter MVV Trading entsprechende Termingeschäfte ab. Auf diese Weise verstetigen wir unsere Ergebnisse im Berichtssegment Handel und Portfoliomanagement. Darüber hinaus erhöhen wir so frühzeitig die Planungssicherheit für die folgenden Geschäftsjahre.

Schwankungen der Abfall- und Biomassepreise

Risiken, die sich aus schwankenden Abfallpreisen ergeben, verfolgen und bewerten wir sowohl für den deutschen als auch für den britischen Markt. Zudem beobachten wir europaweit, wie sich die Biomassepreise entwickeln. So können wir Risiken im Berichtssegment Erzeugung und Infrastruktur frühzeitig identifizieren und durch geeignete Maßnahmen abmildern.

Wechselkursveränderungen

Die Veränderung von Wechselkursen birgt für uns Chancen und Risiken im Zusammenhang mit der Brennstoffbeschaffung, unserem Engagement in Tschechien, unseren Erzeugungsanlagen in Großbritannien und unserem internationalen Projektentwicklungsgeschäft für erneuerbare Energien. Die Risiken begrenzen wir durch Natural-Hedges und Termingeschäfte.

Zinsänderungen

Unsere Finanzierungsabteilung überwacht fortlaufend die Zinsänderungsrisiken, die für uns relevant sind. Wir finanzieren unsere Investitionsprojekte möglichst fristenkongruent mit festen Zinssätzen. Das aktuell niedrige Marktzinsniveau mit Auswirkungen auf die Refinanzierung langfristiger Projekte ist in der Unternehmensplanung bereits berücksichtigt. Chancen und Risiken hingegen ergeben sich aus kurz- bis mittelfristig schwankenden Zinsen. So ist es möglich, dass die Nachfrage nach Erneuerbare-Energien-Projekten bei steigenden Zinsen sinkt, wenn andere Geldanlageformen für Investoren attraktiver werden.

ERWARTETE RISIKOSITUATIONEN GJ 2018

Risiko1 in % des betrieblichen Ergebnisses (Adjusted EBIT) im Konzern: hoch: >40 % mittel: 10 % bis 40 % gering: 0 % bis 10 %

1 Ergebnisabweichung vom Plan: wahrscheinlicher durchschnittlicher Maximalschaden im Geschäftsjahr, in dem die Ergebniswirkung eintreten kann

Mengenrisiken und -chancen

Mengenschwankungen können unser operatives Ergebnis sowohl auf der Erzeugungs- und der Beschaffungs- als auch auf der Absatzseite positiv oder negativ beeinflussen.

Absatzschwankungen durch Witterungsverlauf und Windaufkommen

Wesentliche Faktoren für unsere Geschäftsentwicklung sind der Witterungsverlauf und das Windaufkommen. Der Witterungsverlauf beeinflusst insbesondere in der Heizperiode von Oktober bis April unseren Absatz von Fernwärme und Gas. Unsere Erzeugungsmengen von Strom aus Windkraftanlagen sind vom Windaufkommen abhängig. Chancen für unsere Geschäftsentwicklung bestehen darin, dass es in der Heizperiode kühler wird als geplant und/oder dass das Windkaufkommen unsere Erwartungen übersteigt.

Mengenschwankungen infolge geänderter wirtschaftlicher Bedingungen

Vom Konjunkturverlauf ist unser Konzern nur indirekt betroffen: Wenn unsere großen Industrie- und Gewerbekunden ihre Produktion aufgrund der wirtschaftlichen Lage drosseln, kann das dazu führen, dass sie geringere Energiemengen von uns beziehen. Auf der anderen Seite bestehen Chancen auf höhere Absatzmengen, wenn unsere Kunden ihre Produktion konjunkturbedingt steigern.

Absatzschwankungen durch den Wettbewerb oder Effizienzmaßnahmen

Der Wettbewerbsdruck im liberalisierten Energiemarkt ist weiterhin stark. Wenn sich Kunden für andere Anbieter entscheiden, führt das zu Rückgängen bei unseren Absatzmengen. Auch Effizienzmaßnahmen unserer Kunden, beispielsweise durch Wärmedämmung, können zu Absatzrückgängen führen. Gleiches gilt, wenn Kunden Energie selbst erzeugen und verbrauchen. Indem wir innovative, wettbewerbsfähige Produkte und Dienstleistungen mit hohem Kundennutzen entwickeln, können wir die Chancen nutzen, die sich im liberalisierten Markt ergeben.

Mit den kommunalen Eigentümern von Energienetzen pflegen wir traditionell eine partnerschaftliche Zusammenarbeit; so schaffen wir die Basis für eine Verlängerung bestehender Konzessionen und steigern die Chancen auf den Gewinn neuer Konzessionen.

Beschaffung Abfallmengen und Biomasse

Im Zusammenhang mit der Verwertung von Gewerbeabfall und Biomasse können sowohl die gesamte verfügbare Menge als auch deren Qualität das Ergebnis des Konzerns beeinflussen. Diese werden wiederum beeinflusst von der konjunkturellen Lage und von gesetzlichen Vorgaben. Die Mengenrisiken für unsere Anlagen minimieren wir durch ein professionelles Stoffstrommanagement; zudem verfolgen wir eine Substrat- und Ersatzbeschaffungsstrategie. Ein geringerer Brennwert des Abfalls kann mitunter durch eine größere Menge kompensiert werden.

Mit Blick auf die Entscheidung Großbritanniens, die Europäische Union zu verlassen (Brexit), gehen wir aktuell davon aus, dass dies auch künftig die Entwicklung der Mengen und Preise von Abfall und Altholz im Marktbereich Großbritannien nicht stark beeinflussen wird.

Operative Risiken und Chancen

Für MVV entstehen operative Risiken und Chancen im Wesentlichen durch die Projektentwicklung erneuerbare Energien sowie den Bau und den Betrieb von Anlagen zur Energieerzeugung.

Im Bereich Abfall- und Biomasseanlagen verfügen wir über umfassende Erfahrung in der Errichtung und im Betrieb. Hier sehen wir insbesondere in Großbritannien und in Frankreich Chancen für unsere Unternehmensgruppe.

Unsicherheiten im Bereich Projektentwicklung erneuerbare Energien

Projekte in unserem Geschäftsfeld Projektentwicklung erneuerbare Energien haben deutlich kürzere Planungs- und Bauphasen als große Erzeugungsanlagen. Dennoch sind auch diese Projekte mit Unsicherheit behaftet.

Generell ist die Marktentwicklung vom jeweiligen politischen Umfeld und der öffentlichen Akzeptanz abhängig. Für die Projektentwicklung Wind in Deutschland sehen wir insbesondere die künftige Zuschlagshöhe bei Projektausschreibungen sowie die Entwicklung der Marktzinsen als wesentliche Chance-/Risikofaktoren. In der operativen Umsetzung können verzögerte oder ausbleibende Bau- und Betriebsgenehmigungen und damit zusammenhängende Fragestellungen den Projektverlauf negativ beeinflussen. Unser wirtschaftlicher Erfolg im Auslandsgeschäft wird zudem durch die unterschiedlichen politischen und konjunkturellen Entwicklungen in unseren Zielmärkten maßgeblich bestimmt.

Chancen bestehen, weil wir neben der Projektentwicklung im Bereich erneuerbare Energien über umfassendes Know-how und hohe Kompetenz im Bereich der Betriebsführung verfügen.

Risiken aus dem Verlauf von Bauprojekten

Große Erzeugungsanlagen haben lange Planungs- und Bauphasen und bergen entsprechende Risiken. Es könnte sich negativ auf unser erwartetes Adjusted EBIT auswirken, wenn sich Fertigstellung und Inbetriebnahme von unseren Großprojekten verzögerten, wenn ungeplante Kosten für die Ersatzbeschaffung von Strom und Wärme entstehen oder wenn die Kosten von Projekten aufgrund neuer Entwicklungen höher ausfallen als geplant. Daher achten wir sorgfältig darauf, Projekte in der Planungsphase solide zu konzipieren, zu kalkulieren und die wesentlichen Chancen und Risiken frühzeitig zu erkennen und zu bewerten. Eine mögliche Verzögerung beim Neubau des Gasheizkraftwerks in Kiel könnte zu einer verminderten Förderung sowie einem Erzeugungsmehraufwand führen. Daneben würde sich eine Baukostenüberschreitung negativ auf die Projektrentabilität auswirken. Diesen Risiken begegnen wir soweit das in unserer Hand liegt - durch eine professionelle Projektorganisation und die Beauftragung von branchenerfahrenen Lieferanten. Soweit vertraglich möglich, geben wir Projektrisiken - insbesondere Kostensteigerungen und Terminüberschreitungen - an die hierfür verantwortlichen Vertragspartner weiter.

Unsicherheiten aus dem Anlagenbetrieb

Der Betrieb von Anlagen zur Energieerzeugung bringt wesentliche operative Unsicherheiten für unseren Konzern mit sich. Dies betrifft das Berichtssegment Erzeugung und Infrastruktur. Ungeplante Anlagenstillstände können zu Produktionsausfällen führen. In diesem Zusammenhang können weitere finanzielle Aufwendungen nötig werden, zum Beispiel Aufwendungen für die Reparatur der Anlage, für Ersatzlieferungen an unsere Kunden oder für Vertragsstrafen.

Wir setzen alles daran, die Folgerisiken möglicher Anlagenausfälle durch regelmäßige Wartungs- und Überwachungsmaßnahmen zu minimieren - dies tun wir auch, um unserem Anspruch als Versorger gerecht zu werden und Risiken für unsere Reputation zu vermeiden. Trotzdem lassen sich Ausfälle nicht gänzlich ausschließen. Im Rahmen unserer Instandhaltungsstrategie optimieren wir die geplanten Revisionszeiten und arbeiten darauf hin, Anlagen über die anvisierten Benutzungsstunden hinaus auszulasten oder den Wirkungsgrad zu steigern; somit könnten wir mit höheren Erzeugungsmengen Chancen realisieren. Um die finanziellen Auswirkungen möglicher Schäden zu begrenzen, haben wir Versicherungen abgeschlossen. Des Weiteren bewerten wir mögliche Sanierungsvorgaben auf Brachflächen unserer ehemaligen Anlagen unter Risiko- und Umweltschutzgesichtspunkten.

Entwicklungen im Personalbereich

Unsere qualifizierten und engagierten Mitarbeiter sind die Grundlage für unseren Unternehmenserfolg. Wir haben eine Vielzahl von Maßnahmen umgesetzt, um die zu uns passenden -> Mitarbeiter zu gewinnen und sie langfristig an uns binden. Risiken können jedoch auch im Personalbereich eintreten: Der demografische Wandel kann auch bei Unternehmen von MVV zu Kapazitäts- und Alterungsrisiken führen, je nach Standort in unterschiedlichem Ausmaß. Um Schlüsselpositionen auch künftig intern neu besetzen zu können, qualifizieren wir unsere Mitarbeiter gezielt weiter.

In unserem Pensionsgutachten haben wir die Einflüsse berücksichtigt, aus denen Risiken aus -> Pensionsverpflichtungen entstehen könnten, und diese in unsere Planung aufgenommen.

IT-Risiken

Die Digitalisierung unserer Gesellschaft nimmt zu. Eine sichere Speicherung von Daten und eine unterbrechungsfrei funktionierende Informationstechnologie sind für nahezu alle Geschäftsprozesse notwendig. Daher schützen wir unsere IT-Infrastruktur und IT-Systeme vor möglichen Angriffen Dritter. Wir ergreifen fortlaufend umfangreiche technische und organisatorische Maßnahmen gegen IT-Risiken. Neben dem Einsatz von Sicherheitssystemen erhöhen wir die Sicherheit durch die restriktive Vergabe von Zugriffsberechtigungen auf Systeme und Informationen. Alle wesentlichen Hardwarekomponenten sind redundant ausgelegt. Daten spiegeln wir permanent zwischen den produktiven und den räumlich getrennten Backup-Systemen, zudem verfügen wir über ein Ausweichrechenzentrum.

Gesetzliche Risiken

Unter "Gesetzliche Risiken" fassen wir Unsicherheiten zusammen, die im Zusammenhang mit der Regulierung oder mit anderen rechtlichen Themen bestehen.

Regulierungsrisiken

Für Unternehmen der Energiebranche besteht grundsätzlich das Risiko, dass Behörden - wie die Bundesnetzagentur (BNetzA) oder die Kartellämter - in die Preisgestaltung eingreifen. In der Vergangenheit betraf das beispielsweise die Netzentgelte, die von der BNetzA festgesetzt werden. Auch energiepolitische Entscheidungen können Auswirkungen auf unsere Geschäftsentwicklung haben: Beispiele sind die Entwicklung der Förderung für Strom aus erneuerbaren Energien, die im Rahmen von Ausschreibungen ermittelt wird, und die Realisierung der Förderung von KWK-Anlagen. Diesen Risiken begegnen wir, indem wir uns aktiv an der politischen Meinungsbildung beteiligen. Indem wir aktuelle Studien veröffentlichen, tragen wir zur öffentlichen Diskussion bei.

Rechtliche Risiken

In Verbindung mit Gerichtsprozessen, Produkthaftungen sowie unvorteilhaften oder nicht durchsetzbaren Verträgen könnten rechtliche Risiken für MVV eintreten. Die Rechtsabteilungen prüfen, verhandeln und verfassen Verträge mit dem Ziel, solche Risiken zu begrenzen. Wir verfügen über ein Compliance-Management-System, das dazu beiträgt, Gesetzesverstöße zu vermeiden.

Die Geschäftsentwicklung von MVV ist außerdem Risiken ausgesetzt, die sich aus der energiewirtschaftlichen und sonstigen Rechtsprechung ergeben. Dies könnte Einfluss auf unsere Gestaltungsmöglichkeiten bei Verträgen haben.

Finanzierungsrisiken und -chancen

Finanzierungsrisiken bestehen bei MVV größtenteils aufgrund von Forderungsausfall- sowie Refinanzierungs- und Liquiditätsrisiken.

Forderungsausfallrisiken

Wenn Kunden oder Geschäftspartner unsere Rechnungen nicht oder nur zum Teil begleichen, können wir von Forderungsausfällen betroffen sein, wie beispielsweise bei unseren OTC-Tradingaktivitäten im Segment Handel und Portfoliomanagement oder bei unseren langfristigen Lieferbeziehungen. Wir wählen unsere Geschäftspartner daher mit kaufmännischer Vorsicht aus und überprüfen deren Bonität, um Forderungsausfallrisiken in allen Berichtssegmenten zu begrenzen. Außerdem vereinbaren wir die Hinterlegung von Sicherheiten, Bürgschaften oder Garantien. Wir vermeiden eine Häufung von Ausfallrisiken, indem wir unser Portfolio diversifizieren.

Refinanzierungs- und Liquiditätsrisiken

Ein Refinanzierungs- und Liquiditätsrisiko tritt ein, wenn benötigte Zahlungsmittel zukünftig nicht beschafft werden können. Zur Deckung unseres Kapitalbedarfs stehen uns vielfältige Finanzierungsinstrumente wie Schuldscheindarlehen, bilaterale Kredite und Konsortialkredite zur Verfügung. Durch die laufende Beobachtung der Finanzierungsmärkte, den regelmäßigen Austausch mit unseren Kreditgebern sowie eine sorgfältige Überwachung der Liquidität wirken wir Refinanzierungs- und Liquiditätsrisiken entgegen. Unser konzerninternes Cash Pooling trägt zur weiteren Risikoreduzierung bei.

Länderrisiken

Länderrisiken bestehen für MVV, weil Staaten zahlungsunfähig werden oder nicht mehr zahlungsbereit sein könnten, sowie in Form von Transferrisiken. Die Auswirkungen, die ein Eintritt von Länderrisiken auf unser Ergebnis hätte, haben durch unsere internationalen Aktivitäten im Geschäftsfeld Projektentwicklung erneuerbare Energien an Bedeutung gewonnen. Den Markteintritt in neue internationale Märkte prüfen wir vorab intensiv. In Ländern, in denen wir aktiv sind, beobachten wir die Entwicklung solcher Risiken kontinuierlich. Wir rechnen aktuell mit keiner signifikanten Auswirkung auf unser Ergebnis.

Strategische Risiken und Chancen

Die richtigen strategischen Entscheidungen sind die Grundlage für den Erfolg eines Unternehmens. In der Energiebranche verändern sich die energiepolitischen und -wirtschaftlichen Rahmenbedingungen schon seit Jahren dynamisch. Dieser Wandel bringt strategische Risiken mit sich - zugleich eröffnet er neue Chancen. Mit unserem strategischen Planungsprozess ermitteln wir potenzielle neue Märkte und Technologien. Wir überprüfen unsere Investitionsvorhaben genau und entscheiden, in welche Märkte, Technologien, Unternehmen oder Projekte wir zu welchem Zeitpunkt und in welchem Umfang investieren wollen. Diese Entscheidungen treffen wir auf Basis fundierter Markt- und Wettbewerbsanalysen und sorgfältiger Rentabilitätsberechnungen. Unser Bereich Konzernstrategie überprüft in enger Abstimmung mit dem Vorstand kontinuierlich die strategische Ausrichtung und passt sie neuen Gegebenheiten an.

Wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensstrategie ist, dass wir in den kommenden Jahren signifikante Investitionen geplant haben. Die strategisch wichtigen Investitionen müssen jedoch zu den erwarteten Ergebnisbeiträgen führen, damit wir unser geplantes Adjusted EBIT erzielen können. Trotz sorgfältiger Prüfung und Planung können Fehleinschätzungen in zukünftigen Geschäftsjahren zu Einbußen beim geplanten Adjusted EBIT führen.

Aufgrund der anhaltenden Transformation des Energiesystems in Deutschland ist die Planungsunsicherheit für unser Unternehmen weiterhin hoch. Wie sich die Entscheidung Großbritanniens, die Europäische Union zu verlassen (Brexit), auf unser Geschäft in Großbritannien auswirken wird, beobachten wir genau. Ein schwächeres britisches Pfund würde zum Beispiel dazu führen, dass das Ergebnis in Euro sinkt. Möglich sind ebenso Auswirkungen auf die Zinsen, Commodities, die Nachfrage und den Regulierungsrahmen. Die genauen Entwicklungen hängen von der Ausgestaltung des Austrittsabkommens mit der EU ab.

Erneuerbare Energien, dezentrale neue Kraftwerke, Energieeffizienz, Digitalisierung, Gebäudesanierung und nachhaltige Mobilität: Die Energiewende in Deutschland bietet Chancen für Innovationen, für neue Arbeitsplätze und für profitables Wachstum. So steigert MVV mit der Anbindung an das Fernwärmenetz die Energieeffizienz des Heizkraftwerks Mannheim und erhöht damit die Umweltfreundlichkeit der Fernwärme durch einen geringeren Primärenergiefaktor. Durch die konsequente Umsetzung unserer -> Strategie können wir diese Chancen ergreifen.

Im Bereich der erneuerbaren Energien gehen wir unverändert von einem nachhaltig attraktiven Marktpotenzial aus. Im Projektentwicklungsgeschäft hat sich die Wettbewerbssituation in Deutschland allerdings verändert, nachdem der Zubau von Windkraftanlagen an Land seit dem Jahr 2017 durch neue Marktmechanismen mit Ausschreibungen bestimmt wird und gleichzeitig das Marktvolumen mit Kapazitätsobergrenzen begrenzt ist. Im Auslandsgeschäft sehen wir Wachstumspotenzial unter anderem im Bereich Photovoltaik - und damit Chancen für einen Umsatzzuwachs. Es bestehen jedoch auch Abhängigkeiten von lokalen Förderregimen, lokalen Auftraggebern sowie ein spürbarer Wettbewerb, insbesondere in den asiatischen Wachstumsmärkten.

Wir erweitern zielgerichtet unser Angebot an innovativen Lösungen und unser Geschäftsmodell für dezentrales Energiemanagement. Indem wir die Fernwärme mit Kraft-Wärme-Kopplung weiter ausbauen, nehmen wir insbesondere an unseren Standorten Mannheim, Kiel und Offenbach Wachstumschancen wahr.

Gesamtaussage des Vorstands

Für uns als Unternehmen der Energiebranche hat sich unser Chance/Risikoprofil im Vergleich zum Vorjahr nicht wesentlich verändert: Zum einen ist der Wettbewerbsdruck weiterhin hoch. Zum anderen können energiepolitische Veränderungen nach wie vor bedeutende Auswirkungen auf unsere Geschäftsentwicklung haben -wie auf alle anderen Unternehmen der Energiebranche. Dies bleibt ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor. Die Planungsunsicherheiten sind groß, insbesondere bei langfristigen Investitionen in Anlagen zur Stromerzeugung, aber auch bei der Projektentwicklung erneuerbare Energien, die vom Zuschlagsniveau in zukünftigen Ausschreibungsrunden abhängt. In unseren internationalen erneuerbaren Zielmärkten sehen wir zudem neben politischen Rahmenbedingungen und öffentlicher Akzeptanz die unterschiedlichen konjunkturellen Entwicklungen als maßgebliche Faktoren. Wir erwarten, dass unsere Branche weiteren tiefgreifenden Veränderungen und instabilen Rahmenbedingungen ausgesetzt sein wird. Die Energiemärkte bleiben in hohem Maße volatil. Zudem kann die Brexit-Entscheidung in Abhängigkeit von der konkreten Ausgestaltung des Austritts unser UK-Geschäft beeinflussen. Wir beobachten alle diese Entwicklungen intensiv. Trotz unseres ausgewogenen Chance/Risiko-Profils ist unsere Geschäftstätigkeit daher auch weiterhin mit Risiken verbunden.

Aus Sicht des Vorstands von MVV gibt und gab es jedoch keine Anhaltspunkte dafür, dass Risiken einzeln oder in ihrer aggregierten Gesamtheit den Fortbestand des gesamten Unternehmens oder eines wesentlichen Teilkonzerns im Berichtszeitraum gefährdet haben oder darüber hinaus gefährden könnten.

Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG

Vorstand und Aufsichtsrat haben im September 2017 die folgende Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex beschlossen:

Vorstand und Aufsichtsrat der MVV Energie AG erklären, dass den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der am 24. April 2017 im Bundesanzeiger veröffentlichten und am 19. Mai 2017 im Bundesanzeiger berichtigten Fassung vom 7. Februar 2017 entsprochen wurde und wird.

Konzernabschluss

Gewinn- und Verlustrechnung

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Tsd Euro 1.10.2016 bis 30.9.2017 1.10.2015 bis 30.9.2016 Erläuterungen
Umsatzerlöse 4.177.900 4.235.171  
Abzüglich Strom- und Erdgassteuer 168.384 168.725  
Umsatzerlöse nach Strom- und Erdgassteuer 4.009.516 4.066.446 1
Bestandsveränderungen - 15.053 - 25.271 2
Aktivierte Eigenleistungen 19.152 19.026 3
Sonstige betriebliche Erträge 320.598 315.575 4
Materialaufwand 3.078.743 3.207.911 5
Personalaufwand 418.678 406.319 6
Sonstige betriebliche Aufwendungen 408.141 394.923 7
Ergebnis aus At-Equity-Unternehmen 11.942 75.384 8
Sonstiges Beteiligungsergebnis 1.666 2.253 8
Ergebnis aus Restrukturierung - - 7.419  
EBITDA 442.259 436.841  
Abschreibungen 182.748 212.172 9
EBIT 259.511 224.669  
davon Ergebnis aus der Bewertung von Derivaten nach IAS 39 38.900 24.129  
davon EBIT vor Ergebnis aus der Bewertung von Derivaten nach IAS 39 220.611 200.540  
Finanzerträge 14.624 12.662 10
Finanzaufwendungen 68.515 84.189 11
EBT 205.620 153.142  
Ertragsteuern 73.135 44.494 12
Jahresüberschuss 132.485 108.648  
davon Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 11.145 2.208  
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der MVV Energie AG (Jahresüberschuss nach Fremdanteilen) 121.340 106.440 13
Unverwässertes und verwässertes Ergebnis je Aktie (Euro) 1,84 1,62  

Gesamtergebnisrechnung

Aufstellung der erfolgsneutral im Konzerneigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen

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Tsd Euro 1.10.2016 bis 30.9.2017 1.10.2015 bis 30.9.2016
Jahresüberschuss 132.485 108.648
Cashflow Hedges 32.266 18.208
Währungsumrechnungsdifferenz 2.814 17.862
Umgliederbarer Anteil der At-Equity-Unternehmen - - 60
In den Folgeperioden in den Gewinn oder Verlust umzugliedern 35.080 36.010
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste 7.555 - 9.676
Nicht umgliederbarer Anteil der At-Equity-Unternehmen - 11.439 4.144
Nicht in den Folgeperioden in den Gewinn oder Verlust umzugliedern - 3.884 - 5.532
Gesamtergebnis 163.681 139.126
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 17.644 5.384
Gesamtergebnis der Aktionäre der MVV Energie AG 146.037 133.742

Bilanz

Aktiva

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Tsd Euro 30.9.2017 30.9.2016 Erläuterungen
Langfristige Vermögenswerte      
Immaterielle Vermögenswerte 345.064 351.181 14
Sachanlagen 2.519.369 2.539.308 15
Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 2.404 2.542 16
Beteiligungen an At-Equity-Unternehmen 180.015 189.934 17, 18
Übrige Finanzanlagen 56.541 56.980 20
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 189.270 395.741 21
Aktive latente Steuern 33.435 50.613 33
  3.326.098 3.586.299  
Kurzfristige Vermögenswerte      
Vorräte 282.529 296.057 22
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 351.104 457.961 23
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 343.443 306.624 21
Steuerforderungen 18.908 15.958 24
Wertpapiere 7 32  
Flüssige Mittel 370.301 333.041 25
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 20.498 7.654 26
  1.386.790 1.417.327  
  4.712.888 5.003.626  

Passiva

     
Tsd Euro 30.9.2017 30.9.2016 Erläuterungen
Eigenkapital     27
Grundkapital 168.721 168.721  
Kapitalrücklage 455.241 455.241  
Kumuliertes erfolgswirksames Ergebnis 705.028 640.654  
Kumuliertes erfolgsneutrales Ergebnis - 56.772 - 81.469  
Kapital von MVV 1.272.218 1.183.147  
Anteile nicht beherrschender Gesellschafter 248.884 243.208  
  1.521.102 1.426.355  
Langfristige Schulden      
Rückstellungen 198.689 205.157 28, 29
Steuerrückstellungen 4.987 3.897 28
Finanzschulden 1.299.227 1.175.848 30
Andere Verbindlichkeiten 310.268 550.247 31
Passive latente Steuern 162.983 144.777 33
  1.976.154 2.079.926  
Kurzfristige Schulden      
Sonstige Rückstellungen 134.794 166.644 28, 29
Steuerrückstellungen 31.803 37.943 28
Finanzschulden 148.413 440.121 30
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 351.179 397.233 32
Andere Verbindlichkeiten 548.369 449.927 31
Steuerverbindlichkeiten 1.074 5.477 33
  1.215.632 1.497.345  
  4.712.888 5.003.626  

Eigenkapitalveränderungsrechnung

Eigenkapitalveränderungsrechnung

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Eingebrachtes Eigenkapital Erwirtschaftetes Eigenkapital
Kumuliertes erfolgsneutrales Ergebnis
Tsd Euro Grundkapital der MVV Energie AG Kapitalrücklage der MVV Energie AG Kumuliertes erfolgswirksames Ergebnis Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung Marktbewertung von Finanzinstrumenten Versicherungs- mathematische Gewinne und Verluste
Stand zum 1.10.2015 168.721 455.241 593.776 - 242 -47.975 -58.632
Sonstiges Ergebnis - - - 17.063 13.274 - 3.035
Ergebnis der Geschäftstätigkeit - - 106.440 - - -
Gesamtes Jahresergebnis - - 106.440 17.063 13.274 - 3.035
Dividendenausschüttung - - - 59.316 - - -
Kapitalerhöhung/ Kapitalherabsetzung bei Tochtergesellschaften - - - - - -
Veränderung Konsolidierungskreis - - - 246 - 2.041 111 8
Stand zum 30.9.2016 168.721 455.241 640.654 14.780 - 34.590 - 61.659
Stand zum 1.10.2016 168.721 455.241 640.654 14.780 - 34.590 - 61.659
Sonstiges Ergebnis - - - 2.717 27.627 - 5.647
Ergebnis der Geschäftstätigkeit - - 121.340 - - -
Gesamtes Jahresergebnis - - 121.340 2.717 27.627 - 5.647
Dividendenausschüttung - - - 59.316 - - -
Veränderung Konsolidierungskreis - - -103 - - -
Sonstige Veränderungen - - 2.453 - - -
Stand zum 30.9.2017 168.721 455.241 705.028 17.497 - 6.963 -67.306
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Tsd Euro Kapital von MVV Anteile nicht beherrschender Gesellschafter Gesamtes Kapital
Stand zum 1.10.2015 1.110.889 203.437 1.314.326
Sonstiges Ergebnis 27.302 3.176 30.478
Ergebnis der Geschäftstätigkeit 106.440 2.208 108.648
Gesamtes Jahresergebnis 133.742 5.384 139.126
Dividendenausschüttung - 59.316 - 18.699 - 78.015
Kapitalerhöhung/ Kapitalherabsetzung bei Tochtergesellschaften - 1.369 1.369
Veränderung Konsolidierungskreis - 2.168 51.717 49.549
Stand zum 30.9.2016 1.183.147 243.208 1.426.355
Stand zum 1.10.2016 1.183.147 243.208 1.426.355
Sonstiges Ergebnis 24.697 6.499 31.196
Ergebnis der Geschäftstätigkeit 121.340 11.145 132.485
Gesamtes Jahresergebnis 146.037 17.644 163.681
Dividendenausschüttung - 59.316 - 13.422 - 72.738
Veränderung Konsolidierungskreis - 103 21 -82
Sonstige Veränderungen 2.453 1.433 3.886
Stand zum 30.9.2017 1.272.218 248.884 1.521.102

Kapitalflussrechnung

Kapitalflussrechnung1

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Tsd Euro 1.10.2016 bis 30.9.2017 1.10.2015 bis 30.9.2016
Jahresergebnis vor Ertragsteuern 205.620 153.142
Abschreibungen und Zuschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 175.612 212.172
Finanzergebnis 53.891 71.527
Erhaltene Zinsen 7.490 7.113
Veränderung der langfristigen Rückstellungen 11.566 25.394
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen - 17.307 - 26.141
Ergebnis aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten 668 - 27.876
Cashflow vor Working Capital und Steuern 437.540 415.331
Veränderung der sonstigen Aktivposten 270.424 - 24.911
Veränderung der sonstigen Passivposten - 127.821 - 61.390
Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen - 40.435 - 17.258
Gezahlte Ertragsteuern - 66.114 - 37.821
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 473.594 273.951
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien - 177.271 - 225.643
Einzahlungen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien 3.980 50.049
Einzahlungen aus Zuschüssen 14.472 27.184
Einzahlungen aus dem Verkauf von vollkonsolidierten Unternehmen 150 4.874
Einzahlungen aus dem Verkauf von übrigen Finanzanlagen 26.063 55.592
Auszahlungen für den Erwerb von vollkonsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten - 5.165 116.024
Auszahlungen für übrige Finanzanlagen - 26.873 - 26.845
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 164.644 1.235
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 263.773 150.617
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten - 407.561 - 210.556
Gezahlte Dividende - 59.316 - 59.316
Gezahlte Dividende an Anteile von nicht beherrschenden Gesellschaftern - 13.422 - 18.699
Veränderung aus Kapitaländerungen bei Minderheiten 20 - 76
Gezahlte Zinsen - 54.779 - 63.966
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 271.285 - 201.996
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelbestands 37.665 73.190
Veränderung der flüssigen Mittel aus Währungsumrechnung - 405 - 2.859
Finanzmittelbestand zum 1.10.2016 (bzw. 2015) 333.041 262.710
Finanzmittelbestand zum 30.9.2017 (bzw. 2016) 370.301 333.041
davon Finanzmittelbestand zum 30.9.2017 (bzw. 2016) mit Verfügungsbeschränkung 1.218 1.360

1 Siehe weitere Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung unter Textziffer 37

Cashflow - aggregierte Darstellung

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Tsd Euro 1.10.2016 bis 30.9.2017 1.10.2015 bis 30.9.2016
Finanzmittelbestand zum 1.10.2016 (bzw. 2015) 333.041 262.710
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 473.594 273.951
Cashflow aus der Investitionstätigkeit - 164.644 1.235
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit - 271.285 - 201.996
Veränderung der flüssigen Mittel aus Währungsumrechnung - 405 - 2.859
Finanzmittelbestand zum 30.9.2017 (bzw. 2016) 370.301 333.041

Erläuterungen zum Konzernabschluss 2017 von MVV

Informationen zum Unternehmen

Die MVV Energie AG hat ihren Sitz in Mannheim, Deutschland. Die Geschäftsanschrift lautet: Luisenring 49 in 68159 Mannheim. Als Muttergesellschaft von MVV ist die MVV Energie AG Energieerzeuger, -verteiler und -dienstleister. Die Steuerung erfolgt mit den Berichtssegmenten Erzeugung und Infrastruktur, Handel und Portfoliomanagement, Vertrieb und Dienstleistungen, Strategische Beteiligungen sowie Sonstiges.

Allgemeine Grundlagen der Abschlusserstellung

Der Konzernabschluss von MVV wurde in Übereinstimmung mit § 315a Abs. 1 HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) und den Interpretationen (IFRIC) des IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) erstellt. Somit entspricht der Konzernabschluss vollumfänglich den vom IASB und IFRS IC veröffentlichten IFRS und IFRIC, soweit diese bis zum Ende der Berichtsperiode von der Europäischen Union übernommen wurden und bis zum 30. September 2017 verpflichtend anzuwenden waren.

Der Konzernabschluss wird auf den Stichtag des Jahresabschlusses der MVV Energie AG aufgestellt und bezieht sich auf das Geschäftsjahr 2017 (1. Oktober 2016 bis 30. September 2017). Der Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Alle Beträge werden, soweit nicht anders dargestellt, in Tausend Euro (Tsd Euro) angegeben.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Zur übersichtlicheren Darstellung sind in der Gewinn- und Verlustrechnung sowie in der Bilanz einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert aufgeführt und erläutert.

Für die Aufstellung, die Vollständigkeit und die Richtigkeit des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts ist der Vorstand der MVV Energie AG verantwortlich. Der Konzernabschluss und der zusammengefasste Lagebericht wurden vom Vorstand am 14. November 2017 aufgestellt und anschließend dem Aufsichtsrat zur Feststellung vorgelegt.

Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das International Accounting Standards Board (IASB) und das IFRS Interpretations Committee (IFRS IC) haben Standards und Interpretationen geändert beziehungsweise neu verabschiedet, die im Geschäftsjahr 2017 erstmals verpflichtend anzuwenden sind. Alle in der nachfolgenden Tabelle nicht genannten Standards und Interpretationen haben keine (wesentlichen) Auswirkungen auf MVV:

Geänderte Standards und Interpretationen

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Übernahme durch EU Anwendungszeitpunkt1 Auswirkung
IAS 1 Darstellung des Abschlusses 18.12.2015 1.1.2016 Die Angabe der Anhangangaben nur wenn ihr Inhalt nicht unwesentlich ist, führt zur Fokussierung auf die wichtigen Themen wodurch ein besseres Verständnis bei den Abschlussadressaten erreicht wird.

1 Für Geschäftsjahre, die am oder nach dem angegebenen Zeitpunkt beginnen

Das IASB und das IFRS IC haben Standards und Interpretationen veröffentlicht, die für das Geschäftsjahr 2017 noch nicht verpflichtend anzuwenden waren und die nicht freiwillig vorzeitig angewendet worden sind. Bei allen in der nachfolgenden Tabelle nicht genannten Standards und Interpretationen werden keine wesentlichen Auswirkungen auf MVV erwartet:

Geänderte Standards und Interpretationen

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Übernahme durch EU Anwendungszeitpunkt1
IFRS 9 Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten 22.11.2016 1.1.2018
IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden 22.9.2016 1.1.2018
IFRS 15 Klarstellungen zu Umsatzerlösen mit Kunden 31.10.2017 1.1.2018
IFRS 16 Leasing 31.10.2017 1.1.2019

1 Für Geschäftsjahre, die am oder nach dem angegebenen Zeitpunkt beginnen

Im Juli 2014 veröffentlichte das IASB die endgültige Fassung von IFRS 9 "Finanzinstrumente". Der neue Standard ersetzt die bestehenden Leitlinien des IAS 39 "Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung" und ist verpflichtend für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen, anzuwenden. Die Übernahme in europäisches Recht ist im November 2016 erfolgt. Die MVV Energie AG wendet den Standard erstmals mit Beginn des Geschäftsjahres 2019 an.

IFRS 9 enthält überarbeitete Regelungen zur Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten, der Wertminderung finanzieller Vermögenswerte sowie der Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen. Zukünftig basiert für Fremdkapitalinstrumente die Klassifizierung als finanzieller Vermögenswert auf dem Geschäftsmodell sowie den vertraglich vereinbarten Zahlungsstromeigenschaften des jeweiligen Finanzinstruments. Zudem wird durch IFRS 9 eine weitere Bewertungskategorie für Fremdkapitalinstrumente eingeführt. Sofern die Voraussetzungen hinsichtlich des Geschäftsmodells und der vertraglich vereinbarten Zahlungsstromeigenschaften des jeweiligen Finanzinstruments erfüllt sind, werden diese finanziellen Vermögenswerte zum Fair Value im sonstigen Ergebnis klassifiziert. In diesem Fall sind alle Fair-Value-Änderungen mit Ausnahme der Veränderung aufgrund von erwarteten Wertminderungen nicht in der Gewinn- und Verlustrechnung, sondern im sonstigen Ergebnis zu berücksichtigen. Die Vorschriften für finanzielle Verbindlichkeiten wurden weitgehend aus dem IAS 39 übernommen. Das neue Wertminderungsmodell nach IFRS 9 sieht eine Abbildung erwarteter Kreditverluste bereits zum Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes eines finanziellen Vermögenswerts vor. Die überarbeiteten Regelungen zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen haben das Ziel, einen stärkeren Zusammenhang zwischen der Risikomanagementstrategie des Unternehmens und dem Abschluss einer Sicherungsbeziehung herzustellen. Zudem erweitert IFRS 9 die für die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen qualifizierenden Grundgeschäfte und erleichtert die Effektivitätsmessung.

Aus den Neuregelungen bezüglich der Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten werden keine wesentlichen Auswirkungen auf MVV erwartet. Das Wertminderungsmodell des IFRS 9, welches auf erwarteten Kreditverlusten basiert, führt voraussichtlich zu einer früheren Erfassung von Wertminderungen, was mit einem geringfügigen Anstieg der Risikovorsorge einhergeht. Im Hinblick auf die neuen Regelungen zur Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen geht MVV davon aus, dass alle bestehenden Sicherungsbeziehungen fortgeführt werden können. Inwieweit zusätzliche Sicherungsbeziehungen designiert werden können, wird derzeit geprüft.

Das IASB hat im Mai 2014 den neuen Standard IFRS 15 "Erlöse aus Verträgen mit Kunden" veröffentlicht. Er enthält die vollständig überarbeiteten Regelungen zur Umsatzrealisierung und ersetzt die bisherigen Standards und Interpretationen IAS 11 "Fertigungsaufträge", IAS 18 "Umsatzerlöse", IFRIC 13 "Kundenbindungsprogramme", IFRIC 15 "Verträge über die Errichtung von Immobilien", IFRIC 18 "Übertragung von Vermögenswerten von Kunden" und SIC-31 "Umsatzerlöse -Tausch von Werbedienstleistungen". Er legt einen Rahmen zur Bestimmung fest, ob, in welcher Höhe und zu welchem Zeitpunkt Umsatzerlöse erfasst werden. Zukünftig werden die zu erfassenden Erlöse nach einem Fünf-Stufen-Modell ermittelt. Darüber hinaus enthält IFRS 15 erweiterte Anforderungen für Anhangangaben. Die Erstanwendung des Standards ist verpflichtend für alle nach dem 1. Januar 2018 beginnenden Geschäftsjahre. MVV wendet den Standard erstmals mit Beginn des Geschäftsjahres 2019 an. Die Erstanwendung muss grundsätzlich retrospektiv erfolgen. Im April 2016 wurden Klarstellungen des IASB zum IFRS 15 veröffentlicht. Diese betreffen insbesondere die Identifizierung von separaten Leistungsverpflichtungen, die Abgrenzung von Prinzipal und Agent sowie die Erfassung von Lizenzerträgen. Die Übernahme der Klarstellungen durch die EU ist noch ausstehend.

MVV hat eine erste Beurteilung der möglichen Auswirkungen der Anwendung des IFRS 15 auf seinen Konzernabschluss im Rahmen des noch laufenden Projekts abgeschlossen. Dabei wurden folgende wesentliche Auswirkungen festgestellt:

Durch die Klarstellungen zur Konstellation der Stellung als Prinzipal oder Agent wird es voraussichtlich künftig zu einer Umsatzreduzierung von weniger als 10 % kommen.

Zwischen den derzeit ausgewiesenen Vermögenswerten und den vertraglichen Vermögenswerten beziehungsweise zwischen den Verbindlichkeiten und den vertraglichen Verbindlichkeiten werden sich Umklassifizierungen in der Bilanz ergeben.

Durch die Aktivierung der Kosten für die Vertragsanbahnung, die sich über die voraussichtliche Vertragslaufzeit amortisieren, kommt es zu einer leichten Bilanzverlängerung.

Bei MVV findet die retrospektive Methode mit einer Erfassung der kumulierten Anpassungsbeträge aus der erstmaligen Anwendung zum Zeitpunkt der Erstanwendung statt.

Im neuen Standard IFRS 16 "Leasing" werden neue Leitlinien zu der Bilanzierung von Leasingverhältnissen festgelegt, die künftig die bestehenden Regelungen und Definitionen des IAS 17, IFRIC 4, SIC-15 und SIC-27 ersetzen. Die bisherige Klassifizierung von Leasingverträgen auf der Seite des Leasingnehmers in Operating- und Finance-Leasingverhältnisse wird abgeschafft und stattdessen ein einheitliches Nutzungsrechtsmodell (right-of-use model) eingeführt. Eine Ausnahme stellen Verträge mit einer Laufzeit von weniger als zwölf Monaten sowie geringwertige Vermögenswerte dar. Für diese Verträge besteht ein Wahlrecht hinsichtlich der Bilanzierung. Die Umsetzung des neuen Standards wird dazu führen, dass künftig auch Operating-Leasingverhältnisse eine Kapitalbindung in Form eines Nutzungsrechts und einer Verbindlichkeit auslösen. Dieser Ansatz ist weitgehend vergleichbar mit der derzeit gültigen Bilanzierung von Finance-Leasingverhältnissen. Für Leasinggeber unterscheidet sich das Bilanzierungsmodell nicht wesentlich von jenem in IAS 17 "Leasingverhältnisse".

Verpflichtend anzuwenden sind die Vorschriften von IFRS 16 für ab dem 1. Januar 2019 beginnende Geschäftsjahre. Bei MVV wird der neue Standard (Übernahme durch die EU vorausgesetzt) vorzeitig erstmals für das am 1. Oktober 2018 beginnende Geschäftsjahr angewendet, da ab diesem Zeitpunkt auch die Erstanwendung des IFRS 15 erfolgt. Derzeit wird geprüft, welche Auswirkungen die Anwendung von IFRS 16 auf den Abschluss von MVV hat. Bislang wurde als wesentliche Auswirkung identifiziert, dass der Konzern für seine Operating-Leasingverhältnisse neue Vermögenswerte und Schulden erfassen wird, was voraussichtlich zu einer Bilanzverlängerung im mittleren zweistelligen Euro-Millionenbereich führen wird. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird die neue Bilanzierung zu einer Änderung des Ausweises der Leasingaufwendungen führen, da IFRS 16 die linearen Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse im Adjusted EBIT durch einen Abschreibungsaufwand für Nutzungsrechte und Zinsaufwendungen für Schulden aus dem Leasingverhältnis ersetzt.

Auf die Finanzierungsleasingverhältnisse werden keine wesentlichen Auswirkungen erwartet.

MVV wird die Wahlrechte in Bezug auf kurzfristige und geringwertige Leasingverhältnisse voraussichtlich in Anspruch nehmen. In Bezug auf die Übergangsvorschriften wird MVV den modifizierten retrospektiven Ansatz anwenden.

Konsolidierungsmethoden

Die Abschlüsse, die in die Konsolidierung einbezogen werden, haben wir zum 30. September 2017 auf der Grundlage einheitlicher Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt.

Tochterunternehmen werden ab dem Erwerbszeitpunkt vollkonsolidiert, das heißt, sobald der Konzern die Beherrschung erlangt. Dementsprechend endet die Einbeziehung in den Konzernabschluss, wenn die Beherrschung durch das Mutterunternehmen nicht mehr besteht. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt nach der Erwerbsmethode. Die Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Ergebnis und am Reinvermögen stellen Anteile dar, die nicht dem Konzern zuzurechnen sind.

In der Konzern-Bilanz erfolgt der Ausweis innerhalb des Eigenkapitals, getrennt vom Eigenkapital, das auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfällt.

Die Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen werden nach der At-Equity-Methode konsolidiert.

Anteile an Unternehmen, für die kein Einbezug im Rahmen der Vollkonsolidierung oder nach der At-Equity-Methode erfolgt, werden gemäß IAS 39 bilanziert.

Die zwischen den konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Erträge und Aufwendungen werden gegeneinander aufgerechnet. Wesentliche Zwischenergebnisse werden eliminiert.

Konsolidierungskreis und Änderungen des Konsolidierungskreises

Neben der MVV Energie AG sind in den Konzernabschluss von MVV alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen die MVV Energie AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt.

Konsolidierungskreis

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Anzahl Vollkonsolidierte Unternehmen At equity bilanzierte Unternehmen
30.9.2016 165 34
Zugänge 9 2
Abgänge 11 2
30.9.2017 163 34

MVV Enamic GmbH, Mannheim, hat im 3. Quartal 2017.100 % an der Econ Solutions GmbH, Straubenhardt, erworben, deren Unternehmensgegenstand die Entwicklung, der Vertrieb und der Service von Energie-Controlling Systemen ist.

Die Buchwerte der Econ Solutions GmbH zum Zeitpunkt der Vollkonsolidierung sowie die beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden sind in der folgenden Tabelle dargestellt. Die restlichen zugegangenen vollkonsolidierten Unternehmen führten nicht zu wesentlichen Veränderungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von MVV.

Identifizierbare Vermögenswerte und Schulden

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Econ Solutions GmbH, Straubenhardt
Tsd Euro Bei Erwerb angesetzt Buchwert
Immaterielle Vermögenswerte 1.553 30
Sachanlagen 38 38
Vorräte 550 363
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 170 170
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte 94 94
Flüssige Mittel 1 1
Rückstellungen 4 4
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 80 80
Finanzschulden 35 35
Sonstige Verbindlichkeiten 76 76
Passive latente Steuern 467 -
Beizulegender Zeitwert des Nettovermögens 1.745  
Geschäfts- oder Firmenwert 3.698  

Der Kaufpreis für Econ Solutions GmbH betrug 5.443 Tsd Euro. Seit der Erstkonsolidierung hat die Gesellschaft 865 Tsd Euro zum Umsatz und - 371 Tsd Euro zum Ergebnis beigetragen. Der dabei entstandene Geschäfts- oder Firmenwert ist auf die erworbene Chance und der sich daraus ergebenden Potenziale, eine fertige Energiemanagementlösung für mittelständische Geschäftskunden sofort am Markt anbieten zu können, zurückzuführen.

Währungsumrechnung

Transaktionen in fremder Währung werden zu dem Kassakurs erfasst, an dem die einbezogenen Gesellschaften das Geschäft tätigen. Für monetäre Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährung erfolgt an jedem Bilanzstichtag die Währungsumrechnung zum Stichtagskurs. Die Differenzen bei der Währungsumrechnung werden entsprechend ihrer Zuordnung entweder im operativen Ergebnis oder im Finanzergebnis ausgewiesen.

Jahresabschlüsse der ausländischen Konzerngesellschaften werden nach dem Konzept der funktionalen Währung auf Grundlage der modifizierten Stichtagsmethode in Euro, der Berichtswährung des Konzerns, umgerechnet. MVV legt für jedes seiner Unternehmen die funktionale Währung fest. Die Umrechnung der Vermögenswerte und Schulden von der jeweiligen Landeswährung in Euro erfolgt zu Stichtagskursen, das heißt zu den Tagesmittelkursen am Bilanzstichtag. Die Aufwands- und Ertragsposten werden mit Jahresdurchschnittskursen umgerechnet. Treten Währungsdifferenzen aus abweichenden Umrechnungskursen zwischen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung auf, werden diese erfolgsneutral im Eigenkapital als Unterschiedsbetrag aus Währungsumrechnung unter dem kumulierten erfolgsneutralen Ergebnis ausgewiesen.

Für die Währungsumrechnung wurden folgende wesentliche Wechselkurse zugrunde gelegt:

Währungsumrechnung

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Stichtagskurs Durchschnittskurs
1 Euro 30.9.2017 30.9.2016 1.10.2016 bis 30.9.2017 1.10.2015 bis 30.9.2016
Krone, Tschechien (CZK) 25,981 27,021 26,671 27,041
Pfund, Großbritannien (GBP) 0,882 0,861 0,872 0,783
US-Dollar (USD) 1,181 1,116 1,105 1,111
Südafrikanischer Rand (ZAR) 15,944 15,524 14,783 16,399

Quelle: Europäische Zentralbank

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Sofern IAS 39 und IFRS 13 für bestimmte Vermögenswerte und Schulden sowie für derivative Finanzinstrumente keine Bewertung zu beizulegenden Zeitwerten fordern, die verlässlich ermittelbar ist, erfolgt die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden grundsätzlich zu fortgeführten Anschaffungsbeziehungsweise Herstellungskosten. Bei langfristigen Forderungen und Schulden erfolgt der Ausweis mit dem Barwert. Liegen die Voraussetzungen vor, werden Vermögenswerte und Schulden saldiert. Aufwendungen und Erträge, die aus Vermögenswerten und Schulden abgeleitet werden, werden - in Abhängigkeit vom jeweiligen Bilanzposten - im Betriebs- oder Finanzergebnis erfasst; gegebenenfalls erfolgt eine periodengerechte Abgrenzung. Es erfolgt eine direkte Erfassung im Eigenkapital und eine gesonderte Erläuterung im Eigenkapitalspiegel, wenn dies die internationalen Rechnungslegungsvorschriften verlangen.

Im Folgenden werden die grundlegenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze dargestellt, die für die Aufstellung des Konzernabschlusses von MVV angewendet wurden.

Immaterielle Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte wurden größtenteils entgeltlich erworben und sind mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten angesetzt. Sie werden ihrem Nutzungsverlauf entsprechend um planmäßige Abschreibungen nach der linearen Methode vermindert. Mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten und einer eingetragenen Marke bestehen keine immateriellen Vermögenswerte, deren Nutzungsdauer als unbestimmbar eingeschätzt wurde. Müssen bei MVV CO2 -Emissionszertifikate mit einer Haltedauer von über einem Jahr zugekauft werden, werden diese als immaterielle Vermögenswerte mit ihren Anschaffungskosten bilanziert. Unentgeltlich zugeteilte Rechte werden mit 0 Euro bewertet. Da die CO2 -Emissionszertifikate nicht abnutzbare Vermögenswerte darstellen, werden diese nicht planmäßig abgeschrieben, sondern nur um eventuelle Wertminderungen gemäß IAS 36 gemindert.

Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich ratierlicher Abschreibungen für den Werteverzehr der Anlagen. Bei selbsterstellten Sachanlagen werden die Herstellungskosten anhand der direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie angemessenen direkt zurechenbaren Gemeinkosten ermittelt. Fremdkapitalkosten werden als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert, wenn sie unmittelbar dem Erwerb oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswerts zugeordnet werden können. Dies erfolgt, sobald dieser Vermögenswert nach einem längeren Zeitraum in den beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfähigen Zustand versetzt wird. Während der Phase der Inbetriebnahme wird der Saldo aus den angefallenen Aufwendungen und Erträgen aktiviert. Sind die Erträge höher als die angefallenen Kosten, werden sie erfolgswirksam vereinnahmt. Sie reduzieren nicht die aktivierten Anschaffungs- oder Herstellungskosten.

Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten von Vermögenswerten werden um erhaltene öffentliche Zuschüsse (Investitionszuschüsse) gekürzt. Zuwendungen der öffentlichen Hand werden erfasst, wenn es hinreichend sicher ist, dass sie gewährt werden und die damit verbundenen Bedingungen erfüllt sind. Es liegen ausschließlich vermögenswertbezogene Zuwendungen vor. Diese Zuschüsse werden im Anlagenspiegel offen von den Investitionen abgesetzt.

Die Vermögenswerte des Sachanlagevermögens werden gemäß dem wirtschaftlichen Nutzungsverlauf linear abgeschrieben. Die Abschreibung im Zugangsjahr erfolgt zeitanteilig. Den planmäßigen Abschreibungen liegen folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Nutzungsdauer in Jahren

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Gebäude 3 - 100
Technische Anlagen und Maschinen 2 - 60
Leitungsnetze 3 - 50
Betriebs- und Geschäftsausstattung 1 - 50

Bestimmtes Sachanlagevermögen wird von MVV geleast (Leasingobjekte). Trägt MVV bei Leasingverträgen über Sachanlagevermögen die wesentlichen Risiken und Chancen aus dem Eigentum am Leasingobjekt, werden sie als Finanzierungsleasing klassifiziert. Vermögenswerte aus Finanzierungsleasing werden zu Beginn der Laufzeit des Leasingverhältnisses mit dem niedrigeren Wert aus beizulegendem Zeitwert des Leasingobjekts und Barwert der Mindestleasingzahlungen aktiviert.

In gleicher Höhe werden Leasingverbindlichkeiten unter den lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten passiviert.

Jede Leasingrate wird in einen Zins- und einen Tilgungsanteil aufgeteilt, sodass die Leasingverbindlichkeiten konstant verzinst werden. Der Zinsanteil der Leasingrate wird aufwandswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Das unter einem Finanzierungsleasing gehaltene Sachanlagevermögen wird über den kürzeren der beiden Zeiträume -wirtschaftliche Nutzungsdauer des Vermögenswerts oder Laufzeit des Leasingverhältnisses - abgeschrieben.

Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien

Die Bewertung der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien erfolgt zu fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die Marktwerte werden im Rahmen des Werthaltigkeitstests regelmäßig durch unabhängige Gutachten ermittelt. Da es sich hierbei nicht um beobachtbare Marktpreise handelt, ist die Bewertung gemäß der Bewertungshierarchie des IFRS 13 der Stufe 3 zuzuordnen.

Wertminderungen von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen und als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien

An jedem Bilanzstichtag werden die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte, der Sachanlagen und der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilien auf Anhaltspunkte überprüft, die auf eine Wertminderung hindeuten. Liegen Anhaltspunkte für eine Wertminderung vor, wird ein Werthaltigkeitstest (Impairmenttest) nach IAS 36 durchgeführt.

Die Geschäfts- oder Firmenwerte und die immateriellen Vermögenswerte mit unbegrenzter Nutzungsdauer werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern mindestens einmal jährlich einem Werthaltigkeitstest unterzogen. Dies gilt ebenso, wenn sich die Umstände ändern oder sich Sachverhalte ergeben, die darauf hinweisen.

Wenn der Buchwert eines Vermögenswerts über seinem erzielbaren Betrag, dem höheren Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten oder Nutzungswert, liegt, wird eine Wertminderung auf den erzielbaren Betrag vorgenommen. Der beizulegende Zeitwert spiegelt die bestmögliche Schätzung des erzielbaren Betrags wider. Die erzielbaren Beträge sind für jeden Vermögenswert zu bestimmen, es sei denn, der Vermögenswert erzeugt keine Cashflows, die weitestgehend unabhängig sind. In diesem Fall ist der Betrag anzusetzen, für den ein unabhängiger Dritter die zahlungsmittelgenerierende Einheit am Bilanzstichtag erwerben würde. Die Zeit-/Nutzungswerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten werden anhand von Cashflow-Planungen ermittelt, die von den Management- und Aufsichtsorganen der MVV Energie AG genehmigt wurden. Grundlage der Cashflow-Planungen sind Erfahrungen und Ergebnisse vergangener Geschäftsjahre sowie Erwartungen über zukünftige Marktentwicklungen. Sie basieren auf der erwarteten Entwicklung der gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten, die aus volks- und finanzwirtschaftlichen Studien abgeleitet werden.

Die Schlüsselannahmen der Planung stellen die Prämissen zur Entwicklung der Weltmarktpreise für Rohöl, Erdgas und Kohle, die Strom- und Gaspreise auf den Großhandels- und Endverbrauchermärkten sowie die Entwicklung der Marktanteile und die jeweiligen regulatorischen Rahmenbedingungen dar.

Die Cashflow-Planungen umfassen einen Detailplanungszeitraum von drei Jahren. Für die darauf folgenden Geschäftsjahre werden die Ergebnisse fortgeschrieben, ausgehend vom letzten Jahr des Detailplanungszeitraums. Hierbei werden die aktuellen geschätzten Wachstumsraten verwendet. Die Wachstumsraten entsprechen den langfristigen durchschnittlichen Wachstumsraten der Märkte, auf denen die Unternehmen tätig sind. Sie stimmen mit den Markterwartungen überein, die aus externen Informationsquellen zu entnehmen sind. Eine außerplanmäßige Abschreibung erfolgt, wenn der erzielbare Betrag des Vermögenswerts (Nutzungswert) den Buchwert unterschreitet. Wertaufholungen werden maximal bis zur Höhe der fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten vorgenommen, wenn der erzielbare Betrag den Buchwert in den folgenden Perioden übersteigt.

Bei Geschäfts- oder Firmenwerten werden keine Zuschreibungen vorgenommen. Übersteigt der Buchwert einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der ein Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde, den erzielbaren Betrag, so wird zunächst der zugeordnete Geschäfts- oder Firmenwert abgeschrieben. Ein Abwertungsbedarf, der darüber hinausgeht, wird durch anteilige Reduzierung der Buchwerte der übrigen Vermögenswerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheit berücksichtigt. Es erfolgt jedoch keine Abstockung unter den Zeitwert der jeweiligen Vermögenswerte.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte umfassen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Forderungen und Vermögenswerte sowie die Steuerforderungen. Diese werden mit Ausnahme von derivativen Finanzinstrumenten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die Erstbewertung erfolgt zum Erfüllungstag. Erforderliche Wertberichtigungen orientieren sich am erwarteten Ausfallrisiko. Forderungen werden grundsätzlich über ein Wertberichtigungskonto korrigiert.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten einen Abgrenzungsbetrag für Energie- und Wasserverkäufe, die am Bilanzstichtag noch nicht abgelesen und abgerechnet waren. Abschlagszahlungen, die auf Basis der jährlichen Verbrauchsabrechnung geleistet werden, sind bei den Forderungen gekürzt. Am Bilanzstichtag bestehende Ausfallrisiken sind durch ausreichende Wertberichtigungen berücksichtigt. Die Forderungen werden ausgebucht, sobald sie als uneinbringlich gelten. Die ausgewiesenen Buchwerte entsprechen im Wesentlichen den jeweiligen Zeitwerten.

CO2 -Emissionszertifikate mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr, die von MVV zugekauft oder getauscht werden müssen, werden als sonstige Vermögenswerte mit ihren Anschaffungskosten bilanziert, unentgeltlich zugeteilte Rechte mit 0 Euro bewertet.

Vorräte

Die Vorräte betreffen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe beziehungsweise unfertige und fertige Erzeugnisse und Leistungen sowie Projektrechte, die hierauf geleisteten Anzahlungen und den Handelsbestand Commodity. Sie sind mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- und Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert bewertet, der Handelsbestand Commodity mit dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten. Die Anschaffungs- oder Herstellungskosten der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden nach der Durchschnittsmethode ermittelt. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse und Leistungen sowie die Projektrechte enthalten die direkt zurechenbaren Einzelkosten sowie auf Basis einer Normalauslastung angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und umfassen somit die produktionsbezogenen Vollkosten. Mittels angemessener Abschläge wird Risiken aus einer geminderten Verwertbarkeit Rechnung getragen.

Flüssige Mittel

Flüssige Mittel umfassen Kassenbestände sowie Guthaben bei Kreditinstituten mit einer Ursprungslaufzeit von weniger als drei Monaten.

Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte beziehungsweise Schulden

Langfristige Vermögenswerte, die in ihrem gegenwärtigen Zustand veräußert werden können und deren Veräußerung sehr wahrscheinlich ist, werden als "Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte" ausgewiesen. Schulden, die zusammen mit Vermögenswerten in einer Transaktion abgegeben werden sollen, werden gesondert als "Zur Veräußerung gehaltene Schulden" gesondert ausgewiesen.

Zur Veräußerung bestimmte langfristige Vermögenswerte werden nicht mehr planmäßig abgeschrieben, soweit nicht die jeweils besonderen Standards anzuwenden sind. Sie werden mit ihrem Zeitwert bewertet, der um voraussichtliche Veräußerungskosten vermindert ist, sofern dieser niedriger als der Buchwert ist. Gewinne oder Verluste aus der Bewertung einzelner zur Veräußerung bestimmter langfristiger Vermögenswerte sowie von Veräußerungsgruppen werden bis zur endgültigen Veräußerung im Ergebnis aus fortgeführten Aktivitäten ausgewiesen. Der Ausweis von Gewinnen oder Verlusten aus der Bewertung von aufgegebenen Geschäftsbereichen mit dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten erfolgt als Ergebnis aus nicht fortgeführten Aktivitäten.

Latente Steuern

Latente Steuern werden gebildet, wenn zwischen den Steuerbilanzen und den IFRS-Bilanzen der Einzelgesellschaften zeitliche Differenzen bestehen. Diese entstehen aufgrund der steuerlichen Bewertung der Vermögenswerte und Verbindlichkeiten einerseits und der externen Rechnungslegung gemäß IFRS andererseits sowie aus ergebniswirksamen Konsolidierungsvorgängen. Darüber hinaus wurden aktive latente Steuern auf Steuerminderungsansprüche berücksichtigt, die sich in den Folgejahren aus der erwarteten Nutzung bestehender Verlustvorträge ergeben. Eine Aktivierung erfolgt, wenn die Nutzbarkeit dieser Verlustvorträge aufgrund von Planungen über einen Prognosezeitraum von fünf Jahren hinweg gewährleistet ist. Die latenten Steuern werden auf Basis derjenigen Steuersätze ermittelt, die zum Zeitpunkt der Realisation in den einzelnen Organisationseinheiten gelten beziehungsweise erwartet werden. Dabei werden die am Bilanzstichtag gültigen beziehungsweise verabschiedeten steuerlichen Vorschriften berücksichtigt.

Rückstellungen

Rückstellungen werden für sämtliche am Bilanzstichtag gegenüber Dritten bestehenden rechtlichen oder faktischen Verpflichtungen gebildet, die auf vergangenen Ereignissen beruhen, die wahrscheinlich in der Zukunft zu einem Abfluss von Ressourcen führen und deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann. Die Rückstellungen werden mit ihrem voraussichtlichen Erfüllungsbetrag angesetzt und nicht mit Erstattungsansprüchen saldiert. Rückstellungen für eine Vielzahl gleichartiger Ereignisse, werden mit dem Erwartungswert der möglichen Ergebnisse bilanziert.

Alle langfristigen Rückstellungen werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag voraussichtlichen Erfüllungsbetrag bilanziert. Die langfristigen Rückstellungen werden diskontiert.

Finanzinstrumente

Originäre Finanzinstrumente: Ausleihungen, Wertpapiere, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, sonstige Geldforderungen sowie liquide Mittel werden bei ihrem Zugang zum beizulegenden Zeitwert unter Berücksichtigung der Transaktionskosten bewertet.

Im Rahmen der Folgebewertung werden finanzielle Vermögenswerte entweder zum beizulegenden Zeitwert oder zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Für finanzielle Vermögenswerte der Kategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" erfolgt die Folgebewertung grundsätzlich zum beizulegenden Zeitwert.

Änderungen des beizulegenden Zeitwerts gemäß IAS 39 werden erfolgsneutral im Eigenkapital unter Berücksichtigung latenter Steuern erfasst und beim Abgang erfolgswirksam berücksichtigt. Liegen objektive Hinweise für eine Wertminderung eines Vermögenswerts vor, wird dieser erfolgswirksam abgeschrieben. Ist eine dauerhafte Wertaufholung zu verzeichnen, wird bis zur Höhe der fortgeführten Anschaffungskosten zugeschrieben. Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten, sofern die beizulegenden Zeitwerte nicht verlässlich geschätzt werden können. Die Folgebewertung finanzieller Vermögenswerte der Kategorien "Kredite und Forderungen" sowie "bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinstrumente" erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten, gegebenenfalls unter Verwendung der Effektivzinsmethode. Die fortgeführten Anschaffungskosten eines finanziellen Vermögenswerts entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Gegenleistung, korrigiert um Wertminderungen, Zinsen und Tilgungen. Erkennbare Risiken, insbesondere aufgrund erwarteter Zahlungsausfälle oder verminderter erwarteter Cashflows, werden durch Wertminderungen berücksichtigt. Wertminderungen werden direkt im Periodenergebnis erfasst.

Bei marktüblichen Käufen und Verkäufen von finanziellen Vermögenswerten erfolgt die Bilanzierung zum Handelstag, das heißt, zu dem Tag, an dem das Unternehmen die Verpflichtung zum Kauf oder Verkauf des Vermögenswerts eingegangen ist. Marktübliche Käufe oder Verkäufe schreiben die Lieferung der Vermögenswerte innerhalb eines durch Marktvorschriften oder -konventionen festgelegten Zeitraums vor.

Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten, die auf organisierten Märkten gehandelt werden, wird über den an der Börse notierten Geldkurs am Bilanzstichtag ermittelt. Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten, für die kein aktiver Markt besteht, wird unter Anwendung von Bewertungsmethoden festgelegt. Solche Verfahren stützen sich auf Transaktionen, die kürzlich zu marktüblichen Bedingungen getätigt wurden, auf den aktuellen Marktwert eines anderen, im Wesentlichen identischen Instruments, auf die Analyse der diskontierten Zahlungsströme oder auf Optionspreismodelle. Bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte werden gemäß IFRS 13 auch die Markt- und Kreditrisiken mit einbezogen.

Die Ausbuchung finanzieller Vermögenswerte erfolgt, wenn die vertraglichen Rechte auf Zahlungsmittelzuflüsse aus dem Vermögenswert auslaufen oder der finanzielle Vermögenswert übertragen wird, sofern im Wesentlichen alle Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum an dem Vermögenswert verbunden sind, übertragen werden, beziehungsweise die Verfügungsmacht über den Vermögenswert abgegeben wird.

Finanzschulden, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und andere Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, gegebenenfalls unter Verwendung der Effektivzinsmethode. Im Falle von Finanzschulden entsprechen die Anschaffungskosten dem Auszahlungsbetrag. Bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten entsprechen die Anschaffungskosten dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung.

Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die Verpflichtung, die der Verbindlichkeit zugrunde liegt, erfüllt, gekündigt oder erloschen ist.

Von der Fair Value Option wird kein Gebrauch gemacht.

Derivative Finanzinstrumente: Zu den derivativen Finanzinstrumenten gehören Zins- und Währungs-Derivate sowie Commodity-Derivate, hauptsächlich für die Commodities Strom, Gas, Kohle und CO2 . Derivative Finanzinstrumente werden sowohl bei ihrer erstmaligen Bilanzierung als auch in den Folgeperioden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und unter den sonstigen Vermögenswerten oder sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Wertansätze werden vom Markt abgeleitet oder anhand anerkannter Bewertungsmethoden ermittelt (Barwertmethode oder Optionspreismodelle, denen aktuelle Marktparameter zugrunde gelegt werden). Wertänderungen von Zins- und Währungsderivaten mit Bezug zur operativen Tätigkeit werden entweder im operativen Ergebnis beziehungsweise innerhalb des Finanzergebnisses entsprechend als Ertrag oder Aufwand erfasst. Wertänderungen aller anderen derivativen Finanzinstrumente erfolgen als Ertrag beziehungsweise Aufwand in den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen. Derivate, die als Sicherungsgeschäft in einem Cashflow Hedge eingesetzt werden, sind gesondert zu behandeln. Erfüllen diese zusätzlich die Voraussetzungen des Hedge Accountings gemäß IAS 39, erfolgt der Ausweis des effektiven Teils des Sicherungsinstruments im Rahmen der Fair-Value-Veränderung erfolgsneutral im Eigenkapital unter Marktbewertung von Finanzinstrumenten. Wird das Grundgeschäft erfolgswirksam, wird das Sicherungsgeschäft ebenfalls erfolgswirksam erfasst und kompensiert somit die Auswirkungen des Grundgeschäfts. Neben dem Cashflow Hedge Accounting können Absicherungen von Risiken ebenfalls durch Fair Value Hedges erfolgen. Hierbei werden die Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von Derivaten, die der Absicherung eines beizulegenden Zeitwerts dienen und als Fair Value Hedge qualifiziert werden können, gleichzeitig mit dem abgesicherten Risiko erfolgswirksam erfasst. Zusätzlich können bei Fair Value Hedges die währungsbedingten Änderungen von originären Finanzinstrumenten durch die währungsbedingten Änderungen von anderen originären Finanzinstrumenten beziehungsweise Währungsderivaten abgesichert werden.

Schwebende Geschäfte zur Marktpreissicherung im Bereich des Energiehandels fallen in den Anwendungsbereich von IAS 39 und werden als derivative Finanzinstrumente erfasst. Die abgesicherten Grundgeschäfte (Vertriebskontrakte) fallen demgegenüber in der Regel nicht unter IAS 39. Die Bilanzierung nach IAS 39 betrifft insbesondere Warentermingeschäfte. Im Rahmen der Volatilitätsbegrenzung wird insbesondere im Strom- und Gasgeschäft die Own Use Exemption oder das Cashflow Hedge Accounting angewandt.

Für geschlossene Fremdwährungspositionen werden Fair Value Hedges designiert, die nach den Regeln des Fair Value Hedge Accountings bilanziert wurden.

Zur Begrenzung des Zinsänderungsrisikos werden insbesondere Zins-Swaps eingesetzt. Diese Instrumente fixieren mithilfe von Cashflow Hedges Zahlungsströme aus variabel verzinslichen Finanzverbindlichkeiten.

Bewertungsunsicherheiten

Bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind Ermessensentscheidungen zu treffen. Zudem erfordert die Aufstellung eines Konzernabschlusses nach IFRS, dass Annahmen und Schätzungen gemacht werden, die sich auf die Wertansätze der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie auf die Angaben der Eventualschulden auswirken können.

Ermessensentscheidungen bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Es ergeben sich bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aus Ermessensausübungen keine erheblichen Auswirkungen auf die Wertansätze der Vermögenswerte und Schulden, die im Abschluss ausgewiesen sind.

Unsicherheiten bei der Schätzung

Im Folgenden werden die wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen und sonstigen wesentlichen Quellen von Schätzungsunsicherheiten, die am Stichtag bestehen, erläutert. Durch sie kann ein Risiko bestehen, dass innerhalb des nächsten Geschäftsjahres eine wesentliche Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden erforderlich sein wird.

Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte für Vermögenswerte und Schulden sowie der Nutzungsdauer der Vermögenswerte basiert auf Beurteilungen des Managements. Dies gilt ebenso bei der Ermittlung von Wertminderungen von Vermögenswerten.

Die Überprüfung der Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte und der Vermögenswerte erfordert eine Schätzung des erzielbaren Betrags einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit, welcher der Geschäfts- oder Firmenwert beziehungsweise der Vermögenswert zugeordnet ist. Bei der Ermittlung des erzielbaren Betrags wird primär der Nutzungswert und in besonderen Einzelfällen der beizulegende Zeitwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit ermittelt. Dabei wird der höhere Wert von beiden zur Werthaltigkeitsprüfung herangezogen. Zur Schätzung des Nutzungswerts muss MVV die künftig zu erwartenden Zahlungsmittelüberschüsse aus der zahlungsmittelgenerierenden Einheit schätzen. Darüber hinaus muss der Konzern einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert der Cashflows zu ermitteln. Sämtliche Annahmen und Schätzungen basieren auf den Verhältnissen und Einschätzungen zum Bilanzstichtag oder zum relevanten unterjährigen Stichtag, zu dem die anlassbezogene Wertminderung erforderlich wird. Abweichende Entwicklungen dieser Rahmenbedingungen können zu Unterschieden zwischen den Schätzwerten und den tatsächlichen Werten führen. In solchen Fällen werden die Annahmen und, falls erforderlich, der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts und der Vermögenswerte entsprechend angepasst.

Des Weiteren sind Annahmen bei der Berechnung tatsächlicher und latenter Steuern zu treffen. Bei der Beurteilung, ob aktive latente Steuern genutzt werden können, spielt insbesondere die Möglichkeit eine Rolle, zukünftig entsprechende steuerpflichtige Einkommen zu erzielen.

Die Unsicherheiten bei der Bewertung der zu bildenden Rückstellungen wurden mit der bestmöglichen Schätzung unterlegt, unter anderem auf Basis von Wahrscheinlichkeitsbetrachtungen.

Die Bewertung von Umsätzen und Materialaufwendungen unterliegt insofern Schätzungen, als zum Stichtag Verbrauchsabgrenzungen für bereits entstandene und noch nicht fakturierte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen wurden.

Abfindungsverbindlichkeiten für Personengesellschaften werden mit dem anteiligen beizulegenden Zeitwert angesetzt. Dieser wird ermittelt, indem eine Unternehmensbewertung unter Berücksichtigung der aktuellen Planung und der Zinsstrukturkurve durchgeführt wird.

Grundsätzlich werden bei den Bewertungsunsicherheiten die bestmöglichen Erkenntnisse über die Verhältnisse am Bilanzstichtag herangezogen. Die tatsächlichen Beträge können sich von den Schätzungen unterscheiden. Die im Abschluss erfassten und mit Unsicherheiten behafteten Buchwerte sind aus der Bilanz beziehungsweise den entsprechenden Erläuterungen im Anhang zu entnehmen.

Die Schätzänderungen nach IAS 8 im Geschäftsjahr 2017 führten zu keinen nennenswerten Anpassungen der betroffenen Erträge, Aufwendungen sowie des Vermögens und der Schulden.

ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

1. Umsatzerlöse nach Strom- und Erdgassteuer

Die Umsatzerlöse enthalten alle Erlöse, die aus der typischen Geschäftstätigkeit des Konzerns resultieren. Sie werden beim Übergang der maßgeblichen Risiken und Chancen auf den Kunden beziehungsweise dann erfasst, wenn die Leistung erbracht wird und der Zahlungseingang verlässlich erwartet werden kann. Wie sich die Umsatzerlöse aus den einzelnen Segmenten zusammensetzen, stellen wir in der Segmentberichterstattung unter Textziffer 37 dar.

Die Hauptprodukte von MVV sind Strom, Wärme, Gas, Wasser und Abfallverwertung beziehungsweise -entsorgung. Zusätzlich erwirtschaftet der Konzern wesentliche Erlöse aus der Projektentwicklung von Wind- und Solarprojekten.

Der Außenumsatz nach Produkten teilt sich wie folgt auf:

Umsatzerlöse nach Produktgruppen

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Strom 2.147.090 1.961.593
Wärme 371.210 359.265
Gas 647.841 714.913
Wasser 87.405 88.330
Sonstige 755.970 942.346
  4.009.516 4.066.447

Die sonstigen Umsatzerlöse beinhalten im Wesentlichen Umsätze aus der Projektentwicklung und kundenspezifischen Fertigungsaufträgen.

Der Umsatz unserer ausländischen Tochtergesellschaften betrug in Konzernwährung 230.122 Tsd Euro (Vorjahr 440.329 Tsd Euro). Die Verringerung dieses Umsatzanteils ist im Wesentlichen auf das Auslaufen von Projekten sowie die Realisation von zahlreichen Projekten im Vorjahr mit einem damit verbundenen hohen Vorjahresumsatz zurückzuführen.

Kundenspezifische Fertigungsaufträge werden nach ihrem Leistungsfortschritt bilanziert. Basierend auf den mit den Kunden geschlossenen Verträgen werden anteilige Umsatzerlöse und angefallene Umsatzkosten entsprechend dem Leistungsfortschritt ausgewiesen, der am Bilanzstichtag erreicht wurde, sobald das Ergebnis eines Fertigungsauftrags verlässlich zu schätzen ist. Der Leistungsfortschritt wird ermittelt, indem die bis zum Bilanzstichtag angefallenen Projektkosten ins Verhältnis zu den Gesamtkosten des Projekts gesetzt werden. In der Bilanz werden die Umsätze nach ihrem Leistungsfortschritt erfasst und nach Abzug der erhaltenen Anzahlungen in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen. Sofern das Ergebnis eines Fertigungsauftrags nicht verlässlich geschätzt werden kann, werden Auftragserlöse nur in Höhe der angefallenen Auftragskosten erfasst, die wahrscheinlich einbringbar sind. Sobald Auftragsverluste erwartet werden, werden diese sofort in voller Höhe als Aufwand erfasst.

Die Umsätze aus kundenspezifischen Fertigungsaufträgen haben sich im Wesentlichen aufgrund einer geringeren Anzahl von realisierten Projekten auf 110.562 Tsd Euro (Vorjahr 332.130 Tsd Euro) reduziert.

2. Bestandsveränderungen

Die Bestandsveränderungen resultieren hauptsächlich aus unfertigen Projekten und Projektrechten.

3. Aktivierte Eigenleistungen

Die aktivierten Eigenleistungen betreffen vor allem den Bau und die Erweiterung von Versorgungsnetzen.

4. Sonstige betriebliche Erträge

Sonstige betriebliche Erträge

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Erträge aus nach IAS 39 bilanzierten Derivaten 205.514 202.199
Auflösung von Rückstellungen 45.490 23.632
Erträge aus Anlageverkäufen und Zuschreibungen 10.398 3.848
Auflösung von Wertberichtigungen und Eingänge von ausgebuchten Forderungen 10.149 8.644
Erstattungen für Schadensfälle 7.692 1.717
Geschäftsbesorgung und Personalgestaltung 4.952 6.078
Währungskursgewinne 4.035 6.346
Gutschriften und Erstattungen 3.946 4.608
Mieterträge 3.864 3.030
Leistungen an Mitarbeiter 3.815 4.027
Erträge aus Emissionsrechten 58 17.663
Übrige 20.685 33.783
  320.598 315.575

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere positive Bewertungseffekte aus Energiehandelsgeschäften, die nach IAS 39 zu bewerten sind. Der Ausweis der Bewertungseffekte aus Energiehandelsgeschäften erfolgt brutto. Diesen bewertungsabhängigen Erträgen stehen entsprechende Aufwendungen gegenüber.

Eine Klarstellung der konzerninternen Bilanzierungsrichtlinie zu Emissionszertifikaten führt zu einer Verminderung der sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 17.605 Tsd Euro. Hätte die Saldierung aufgrund der Klarstellung der Bilanzierungsrichtlinie im Vorjahr Anwendung gefunden, wären die sonstigen betrieblichen Erträge um 15.291 Tsd Euro vermindert, wobei sich der Gegeneffekt im Wesentlichen im Materialaufwand befindet. Hierbei handelt es sich um eine Änderung des Ausweises, der keine Ergebniseffekte nach sich zieht.

5. Materialaufwand

Materialaufwand

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren 2.270.860 2.232.608
Bezug von Wind- und Solarenergieanlagen 253.461 430.932
Bezogene Leistungen 554.422 544.371
  3.078.743 3.207.911

In den Aufwendungen für bezogene Leistungen sind im Wesentlichen Aufwendungen für Netznutzungsentgelte, Konzessionsabgaben, Aufwendungen für Wartung und Instandhaltung, Entsorgungskosten für Reststoffe und sonstige Fremdleistungen enthalten.

6. Personalaufwand

Personalaufwand

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Löhne und Gehälter 341.935 333.199
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Unterstützung 57.307 54.924
Aufwendungen für Altersversorgung 19.436 18.196
  418.678 406.319

Bei MVV waren im Jahresdurchschnitt 6.057 Mitarbeiter (Vorjahr 6.169) beschäftigt. Davon sind 10 leitende Angestellte (Vorjahr 11), 5.727 Angestellte (Vorjahr 5.807), 292 Auszubildende (Vorjahr 315) und 38 Praktikanten/Diplomanden (Vorjahr 36).

Bei den leitenden Angestellten handelt es sich um Mitglieder des Managements in Schlüsselfunktionen, also um die Prokuristen und Bereichsleiter der MVV Energie AG.

7. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Sonstige betriebliche Aufwendungen

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Aufwand aus nach IAS 39 bilanzierten Derivaten 166.614 178.071
Beiträge, Gebühren und Abgaben 33.685 32.654
Aufwendungen für Beratungsleistungen 24.886 23.142
Mieten, Pachten und Leasing 21.523 19.924
Zuführung zu Wertberichtigungen und Forderungsausfällen 21.217 13.716
Aufwendungen für Wartungen, Reparaturen und IT-Dienstleistungen 19.083 17.877
Aufwendungen für Öffentlichkeitsarbeit 12.460 10.135
Personal- und Sozialaufwendungen 11.618 10.759
Betriebliche Steuern (inkl. Energiesteuern) 11.535 14.169
Personalgestaltung 10.620 10.258
Gebäudemanagement 7.048 7.772
Aufwand aus Emissionsrechten 6.099 501
Serviceverträge 6.012 7.458
Währungskursverluste 4.320 8.827
Verluste von Anlagenabgängen 3.930 5.620
Büromaterial und Fachliteratur 2.261 1.926
Bewirtungskosten 1.952 2.059
Übrige 43.278 30.055
  408.141 394.923

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten negative Bewertungseffekte aus Energiehandelsgeschäften, die nach IAS 39 zu bewerten sind. Der Ausweis der Bewertungseffekte aus Energiehandelsgeschäften erfolgt brutto. Diesen bewertungsabhängigen Aufwendungen stehen sonstige betriebliche Erträge gegenüber, die diesen Effekt kompensieren.

8. Ergebnis aus At-Equity-Unternehmen und sonstiges Beteiligungsergebnis

Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen werden zunächst mit den Anschaffungskosten und in den Folgeperioden entsprechend dem fortgeschriebenen anteiligen Nettovermögen bilanziert. Dabei werden die Buchwerte jährlich um die anteiligen Ergebnisse, ausgeschütteten Dividenden und sonstigen Eigenkapitalveränderungen erhöht oder vermindert. Ein bilanzierter Geschäfts- oder Firmenwert wird im Beteiligungsansatz ausgewiesen und nicht separat gezeigt. Eine außerplanmäßige Abschreibung des At-Equity-Buchwerts erfolgt, wenn der erzielbare Betrag den Buchwert unterschreitet. Sofern die Gründe für eine zuvor erfasste Wertminderung entfallen sind, erfolgt eine entsprechende erfolgswirksame Zuschreibung.

Ergebnis aus At-Equity-Unternehmen und sonstiges Beteiligungsergebnis

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Ergebnis aus At-Equity-Unternehmen 11.942 75.384
Erträge aus sonstigen Beteiligungen 1.873 488
Aufwendungen/Erträge aus dem Abgang von Finanzanlagen - 207 1.765
  13.608 77.637

Die Veränderungen des Ergebnisses aus At-Equity-Unternehmen begründet sich hauptsächlich durch den geänderten Einbezug des Teilkonzerns Juwi im Vorjahr sowie durch den Abgang der Gesellschaft ZVO Energie GmbH.

9. Abschreibungen

Abschreibungen

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Abschreibungen 182.748 212.172
davon außerplanmäßig 2.565 32.615

Detailangaben zu den außerplanmäßigen Abschreibungen befinden sich in den Tabellen zu Immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen.

10. Finanzerträge

Finanzerträge

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Erträge aus der Währungsumrechnung aus Finanzierung 4.591 4.304
Zinserträge aus Finanzierungsleasing 3.238 3.017
Zinserträge aus Kontokorrent, Tages- und Festgeldern 1.122 945
Erträge aus IAS 39 Bewertung 1.008 459
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4.665 3.937
  14.624 12.662

11. Finanzaufwendungen

Finanzaufwendungen

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Zinsaufwand aus Kontokorrent, Darlehen und kurzfristigen Ausleihungen 40.239 48.510
Aufwand aus der Währungsumrechnung aus Finanzierung 6.380 6.233
Aufzinsung von Rückstellungen 2.113 8.005
Aufwand aus IAS 39 Bewertung 2.521 100
Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17.262 21.341
  68.515 84.189

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Aufwendungen wurden durch die Aktivierung von Fremdkapitalzinsen in Höhe von 1.489 Tsd Euro (Vorjahr 1.715 Tsd Euro) gekürzt. Der dabei zugrunde gelegte Finanzierungskostensatz lag im Geschäftsjahr bei 1,4 %, während er im Vorjahr von 3,1 % bis 5,7 % reichte.

12. Ertragsteuern

Ertragsteuern

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Tatsächliche Steuern 54.168 51.605
Latente Steuern 18.967 - 7.111
  73.135 44.494

Der laufende Steueraufwand enthält die Gewerbe- und Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag sowie ausländische Ertragsteuern.

Für die Bewertung der latenten Steuern in Deutschland wird der für das jeweilige Unternehmen geltende Steuersatz herangezogen. Er ergibt sich aus dem gültigen unveränderten Körperschaftsteuersatz von 15 %, dem Solidaritätszuschlag von unverändert 5,5 % und dem jeweils anzuwendenden Gewerbesteuersatz, der derzeit zwischen 12 % und 16 % liegt. Für ausländische Gesellschaften werden die jeweiligen nationalen Steuersätze zugrunde gelegt. Soweit die Voraussetzungen des IAS 12 gegeben sind, werden aktive und passive latente Steuern je Gesellschaft beziehungsweise Organkreis saldiert.

Der latente Steueraufwand ergibt sich zum einen aus einem Steueraufwand in Höhe von 10.048 Tsd Euro (Vorjahr 11.839 Tsd Euro), der auf die Veränderung der Wertberichtigung für Verlustvorträge sowie auf die erfolgswirksame Nutzung von Verlustvorträgen zurückzuführen ist, und aus einem latenten Steueraufwand in Höhe von 8.919 Tsd Euro (Vorjahr Ertrag 18.950 Tsd Euro), der auf das Entstehen beziehungsweise die Auflösung temporärer Unterschiede entfällt.

Der tatsächliche Steueraufwand wurde aufgrund der Nutzung bisher nicht berücksichtigter steuerlicher Verluste um 3.172 Tsd Euro (Vorjahr 4.078 Tsd Euro) gemindert.

Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitungsrechnung vom erwarteten zum tatsächlich ausgewiesenen Steueraufwand. Der Steuersatz, der für die steuerliche Überleitungsrechnung anzuwenden ist, beträgt 30,3 % (Vorjahr 30,3 %). Er setzt sich aus dem Körperschaftsteuersatz, dem Solidaritätszuschlag und einem durchschnittlichen Gewerbesteuersatz von 14,5 % (Vorjahr 14,5 %) zusammen.

Überleitung des Ertragsteueraufwands

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 205.620 153.142
Erwarteter Steueraufwand bei einem Steuersatz von 30,3 % (Vorjahr 30,3 %) 62.303 46.402
Abweichungen durch die Bemessungsgrundlage für die Gewerbesteuer 1.759 1.599
Abweichungen von dem erwarteten Steuersatz 1.985 1.258
Nutzung von Verlustvorträgen, Veränderung der Wertberichtigung für Verluste sowie Verluste ohne Bildung von latenten Steuern 10.066 11.833
Nicht abzugsfähige Aufwendungen 5.336 10.178
Steuerfreie Erträge - 15.267 - 15.022
Ergebnisse aus at equity bilanzierten Beteiligungen 991 - 8.655
Permanente Differenzen 3.635 2.529
Steuern für Vorjahre 1.446 - 6.158
Sonstige 881 530
Effektiver Steueraufwand 73.135 44.494
Effektiver Steuersatz (%) 35,6 29,1

13. Ergebnisanteil der Aktionäre der MVV Energie AG und Ergebnis je Aktie

Ergebnisanteil der Aktionäre der MVV Energie AG und Ergebnis je Aktie

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GJ 2017 GJ 2016
Ergebnisanteil der Aktionäre der MVV Energie AG (Tsd Euro) 121.340 106.440
Aktienanzahl (Tsd) (gewichteter Durchschnitt) 65.907 65.907
Ergebnis je Aktie (Euro) 1,84 1,62
Dividende je Aktie (Euro) 0,90 0,90

Die Zahl der auf den Namen lautenden Stückaktien der MVV Energie AG beträgt 65.906.796 Stück.

Die Dividende für das Geschäftsjahr 2017 entspricht dem Vorschlag des Vorstands vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung am 9. März 2018. Es soll demnach eine Dividende über 59.316 Tsd Euro ausgeschüttet werden. Die Vorschläge zur Höhe der Dividende für das Geschäftsjahr 2016 sowie zur Gewinnverwendung wurden von der Hauptversammlung am 10. März 2017 angenommen. Es wurde demnach eine Dividende über 59.316 Tsd Euro ausgeschüttet.

ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

14. Immaterielle Vermögenswerte

Die immateriellen Vermögenswerte beinhalten Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Kundenlisten und ähnliche Rechte und Werte, Geschäfts- oder Firmenwerte sowie geleistete Anzahlungen.

Die Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte sowie ähnliche Rechte und Werte setzen sich aus Software und vertraglich vereinbarten Zuschüssen an Kunden und Lieferanten zusammen. Die Nutzungsdauer orientiert sich an wirtschaftlichen Aspekten oder vertraglichen Konditionen und liegt zwischen 1 und 50 Jahren. Immaterielle Vermögenswerte, die einer Verfügungsbeschränkung unterliegen, bestehen in Höhe von 5.631 Tsd Euro (Vorjahr 12.403 Tsd Euro).

Die MVV Energie AG ist nur im geringen Maße im Bereich Forschung und Entwicklung aktiv. Der Betrag für die nach IFRS qualifizierten Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen belief sich im Geschäftsjahr 2017 auf 401 Tsd Euro (Vorjahr 659 Tsd Euro). Die gemäß IAS 38 aktivierten Entwicklungskosten, welche die Entwicklung einer Projektdatenbank betreffen, belaufen sich im aktuellen Geschäftsjahr auf 730 Tsd Euro (Vorjahr 0 Tsd Euro).

Die im Geschäftsjahr 2017 durchgeführten Werthaltigkeitstests basieren auf der Bestimmung des erzielbaren Betrags/Nutzungswerts. Hierbei werden die erwarteten Cashflows der Beteiligungen mit Diskontierungssätzen (gewichtete Kapitalkosten) von 6,3 % bis 10,8 % vor Steuern verzinst. Die Ermittlung der Diskontierungszinssätze erfolgt auf Basis von verfügbaren Marktdaten. Der Planungszeitraum der zugrunde gelegten Cashflows liegt in der Regel bei drei Jahren. Für die im Geschäftsjahr 2017 durchgeführten Werthaltigkeitstests sind in der ewigen Rente Wachstumsraten von bis zu 0,5 % verwendet worden.

Die Impairments wurden im Rahmen einer Sensitivitätsanalyse mit einer Erhöhung beziehungsweise Verminderung von 0,5 % des Kapitalisierungszinssatzes gerechnet, woraus sich keine nennenswerten Veränderungen in der Werthaltigkeit ergaben.

Die Buchwerte der Geschäfts- oder Firmenwerte setzen sich wie folgt zusammen:

Buchwerte Geschäfts- oder Firmenwerte

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Tsd Euro 30.9.2017 30.9.2016
Teilkonzern Juwi 98.970 98.970
Teilkonzern Energieversorgung Offenbach 75.894 75.894
Teilkonzern MVV Enamic 35.416 36.611
Teilkonzern Windwärts 6.073 6.073
Teilkonzern MVV Energie CZ 6.211 5.939
Teilkonzern MVV Umwelt 5.583 5.584
Sonstige Teilkonzerne 2.259 1.038
  230.406 230.109

Bei den Werthaltigkeitstests wurden die Geschäfts- oder Firmenwerte den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet. Diese entsprechen den rechtlichen Teilkonzernen. Im Geschäftsjahr 2017 wurden keine Wertminderungen auf die Geschäfts- oder Firmenwerte vorgenommen.

Immaterielle Vermögenswerte

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Tsd Euro Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte Geschäfts- oder Firmenwerte Geleistete Anzahlungen Gesamt
Bruttowerte zum 1.10.2015 289.422 142.966 5.193 437.581
Veränderung Konsolidierungskreis 29.911 99.832 30 129.773
Währungsanpassungen - 199 49 - - 150
Zugänge 3.820 - 5.692 9.512
Abgänge - 2.077 - - - 2.077
Umbuchungen 2.659 - - 2.960 - 301
Bruttowerte zum 30.9.2016 323.536 242.847 7.955 574.338
Abschreibungen zum 1.10.2015 - 194.630 - 16.067 1 - 210.696
Veränderung Konsolidierungskreis - 3.343 - 3.343
Währungsanpassungen 38 - 14 - 1 23
Planmäßige Abschreibungen - 17.195 - - - 17.195
Außerplanmäßige Abschreibungen - 122 - - - 122
Abgänge 1.441 - - 1.441
Umbuchungen 49 - - 49
Abschreibungen zum 30.9.2016 - 210.419 - 12.738 - - 223.157
Nettowerte zum 30.9.2016 113.117 230.109 7.955 351.181
Bruttowerte zum 1.10.2016 323.536 242.847 7.955 574.338
Veränderung Konsolidierungskreis 2.193 4.919 128 7.240
Währungsanpassungen 55 363 - 418
Zugänge 5.733 - 2.869 8.602
Zuschüsse - 78 - - - 78
Abgänge - 1.168 - - - 1.168
Umbuchungen 8.364 - - 7.437 927
Umbuchungen nach IFRS 5 - 4.318 - 4.892 - - 9.210
Bruttowerte zum 30.9.2017 334.317 243.237 3.515 581.069
Abschreibungen zum 1.10.2016 - 210.419 - 12.738 - - 223.157
Währungsanpassungen - 68 - 93 - - 161
Planmäßige Abschreibungen - 15.237 - - - 15.237
Außerplanmäßige Abschreibungen - 771 - - - 771
Abgänge 889 - - 889
Umbuchungen nach IFRS 5 2.432 - - 2.432
Abschreibungen zum 30.9.2017 - 223.174 - 12.831 - - 236.005
Nettowerte zum 30.9.2017 111.143 230.406 3.515 345.064

15. Sachanlagen

Sachanlagen

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Tsd Euro Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
Bruttowerte zum 1.10.2015 780.026 4.279.956 201.868 350.831 5.612.681
Veränderung Konsolidierungskreis 44.737 - 36.573 6.212 294 14.670
Währungsanpassungen - 13.605 - 29.016 - 304 5.174 - 37.751
Zugänge 1.234 72.309 6.554 136.034 216.131
Erhaltene Zuschüsse - 13 - 19.670 - 9 - 257 - 19.949
Abgänge - 3.659 - 43.429 - 4.148 - 2.421 - 53.657
Umbuchungen 106.003 222.081 1.893 - 329.677 300
Umbuchungen nach IFRS 5 200 - 117 - - 83
Bruttowerte zum 30.9.2016 914.923 4.445.541 212.066 159.978 5.732.508
Abschreibungen zum 1.10.2015 - 380.674 - 2.554.939 - 145.661 - - 3.081.274
Veränderung Konsolidierungskreis 1 33.711 - - 33.712
Währungsanpassungen 241 639 67 - 947
Planmäßige Abschreibungen - 22.830 - 127.855 - 11.677 - - 162.362
Außerplanmäßige Abschreibungen - 3.018 - 29.265 - 210 - - 32.493
Abgänge 1.990 42.909 3.432 - 48.331
Umbuchungen - 14 - 2 - 32 - - 48
Umbuchungen nach IFRS 5 - - 13 - - - 13
Abschreibungen zum 30.9.2016 -404.304 - 2.634.815 - 154.081 - - 3.193.200
Nettowerte zum 30.9.2016 510.619 1.810.726 57.985 159.978 2.539.308
Bruttowerte zum 1.10.2016 914.923 4.445.541 212.066 159.978 5.732.508
Veränderung Konsolidierungskreis - 12 255 - 267
Währungsanpassungen 1.839 798 - 9 113 2.741
Zugänge 2.201 44.779 6.832 114.858 168.670
Zuschüsse - 77 - 4.778 - 102 - - 4.957
Abgänge - 8.536 - 61.927 - 9.534 - 633 - 80.630
Umbuchungen 4.105 77.855 1.024 - 83.911 - 927
Umbuchungen nach IFRS 5 - - 2 - 29.467 - - 29.469
Bruttowerte zum 30.9.2017 914.455 4.502.278 181.065 190.405 5.788.203
Abschreibungen zum 1.10.2016 - 404.304 - 2.634.815 - 154.081 - - 3.193.200
Währungsanpassungen - 1.983 - 4.043 - 35 - - 6.061
Planmäßige Abschreibungen - 23.103 - 130.322 - 11.521 - - 164.946
Zuschreibungen - - 7.136 - 7.136
Außerplanmäßige Abschreibungen - - 1.794 - - - 1.794
Abgänge 5.035 60.129 9.117 - 74.281
Umbuchungen - 28 - 28 - -
Umbuchungen nach IFRS 5 - 2 15.748 - 15.750
Abschreibungen zum 30.9.2017 -424.355 - 2.710.815 - 133.664 - - 3.268.834
Nettowerte zum 30.9.2017 490.100 1.791.463 47.401 190.405 2.519.369

Die Aufwendungen, die im Geschäftsjahr 2017 durch Wertminderungen entstanden sind, sind in erster Linie auf die Entwicklung der Winderträge verschiedener zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zurückzuführen. Die Winderträge zweier Windparks in dem Segment Erzeugung und Infrastruktur sind niedriger als ursprünglich eingeschätzt. Hierin sah das Management einen Anhaltspunkt für die Durchführung von Wertminderungstests bei diesen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Die zukünftigen Nutzungswerte wurden unter Verwendung eines Abzinsungssatzes vor Steuern in Höhe von 5,4 % ermittelt.

Als Sicherheiten für Finanzschulden wurden Sachanlagen bis zu einem Gegenwert von 64 Mio Euro (Vorjahr 73 Mio Euro) bestellt. Es handelt sich hierbei um Grundstücke und Gebäude sowie technische Anlagen und Maschinen. Sachanlagen, die einer Verfügungsbeschränkung unterliegen, bestehen in Höhe von 128 Mio Euro (Vorjahr 162 Mio Euro).

Zuwendungen der öffentlichen Hand im Geschäftsjahr 2017 beziehen sich hauptsächlich auf städtebauliche Maßnahmen im Verteilnetz. Im Zusammenhang mit diesen Zuwendungen bestehen keine unerfüllten Bedingungen und andere Erfolgsunsicherheiten.

Die größten Zugänge bei den geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau im Geschäftsjahr 2017 betreffen die Vorbereitungen für ein Gasheizkraftwerk.

16. Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien

Bei der als Finanzinvestitionen gehaltenen Immobilie handelt es sich um ein vermietetes Grundstück in den USA. Die Mieterträge im Geschäftsjahr betrugen 34 Tsd Euro (Vorjahr 34 Tsd Euro). Die direkten betrieblichen Aufwendungen betrugen 0 Tsd Euro (Vorjahr 0 Tsd Euro). Der beizulegende Zeitwert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilie entspricht mindestens dem Buchwert.

Als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Bruttowerte zum 1.10. 2.542 -
Veränderung Konsolidierungskreis - 2.606
Währungsanpassungen - 138 - 64
Bruttowerte zum 30.9. 2.404 2.542
Abschreibungen zum 1.10. - -
Abschreibungen zum 30.9. - -
Nettowerte zum 30.9. 2.404 2.542

17. Gemeinschaftsunternehmen

Gemeinsam mit Joint-Venture-Partnern betreibt die MVV Energie AG Gemeinschaftsunternehmen. Wesentliche Gemeinschaftsunternehmen sind aufgrund ihrer Größe und des Einflusses auf den Konzern die nachfolgenden Gesellschaften:

Die Gemeinschaftskraftwerk Kiel GmbH betreibt gemeinsam mit den Gesellschaftern Uniper Kraftwerke GmbH und der Stadtwerke Kiel AG, eine Tochtergesellschaft der MVV Energie AG, in Kiel, ein Steinkohlekraftwerk. Dabei hält die Stadtwerke Kiel AG 50 % der Kapitalanteile. Alle wesentlichen Entscheidungen müssen von den Anteilseignern gemeinsam getroffen werden.

Die Stadtwerke Ingolstadt sind für die Energieversorgung der Region Ingolstadt verantwortlich. Die MVV Energie AG hält 48,4 % der Kapitalanteile der Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH, die als Finanzholding mehrere Tochtergesellschaften bündelt. Die Anteilseigner müssen alle wesentlichen Entscheidungen gemeinsam treffen.

In den folgenden Tabellen sind Vermögenswerte, Schulden, Eigenkapital sowie Umsatzerlöse, Jahresüberschuss und sonstiges Ergebnis der wesentlichen Gemeinschaftsunternehmen dargestellt:

Gesamtergebnisrechnung für wesentliche Gemeinschaftsunternehmen

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Juwi AG, Wörrstadt Gemeinschaftskraftwerk Kiel GmbH, Kiel Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH, Ingolstadt
Tsd Euro Geschäftsjahr 1.10.15 bis 17.12.15 Geschäftsjahr Vorjahr Geschäftsjahr Vorjahr
Umsatzerlöse ohne Energiesteuern - 246.634 78.060 96.939 197.794 181.896
Planmäßige Abschreibungen - - 3.069 - 2.344 - 3.038 - 13.402 - 12.121
Zinsertrag - 4.882 10 17 106 89
Zinsaufwand - - 2.824 - 4.840 - 7.667 - 1.127 - 986
Ertragsteueraufwand/ -ertrag - - 9.916 2.545 3.385 - 8.441 - 7.784
Jahresüberschuss/ -fehlbetrag - 25.578 7.639 1.534 19.328 19.628
Sonstiges Ergebnis - - 95 - - 95 - 45
Gesamtergebnis der Periode - 25.483 7.639 1.534 19.423 19.583
Erhaltene Dividenden von wesentlichen Gemeinschaftsunternehmen - - 767 767 9.135 8.558

Weitere Finanzinformationen für wesentliche Gemeinschaftsunternehmen

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Juwi AG, Wörrstadt Gemeinschaftskraftwerk Kiel GmbH, Kiel Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH, Ingolstadt
Tsd Euro Geschäftsjahr 17.12.15 Geschäftsjahr Vorjahr Geschäftsjahr Vorjahr
Aktiva - 621.199 107.453 110.598 275.854 269.303
Langfristige Vermögenswerte - 129.986 8.136 10.306 223.500 214.100
Kurzfristige Vermögenswerte - 491.213 99.317 100.292 52.354 55.203
davon liquide Mittel - 116.024 11.008 10.137 883 10.655
Passiva - 621.199 107.453 110.598 275.903 269.303
Eigenkapital - 118.170 22.978 16.873 66.584 66.036
Langfristige Rückstellungen - 9.473 56.301 56.296 5.053 3.765
Langfristige Verbindlichkeiten und sonstige Passiva - 150.132 - - 121.474 123.351
davon langfristige Finanzverbindlichkeiten - 119.684 - - 43.168 46.632
Kurzfristige Rückstellungen - 77.276 25.981 34.110 58 86
Kurzfristige Verbindlichkeiten und sonstige Passiva - 266.148 2.193 3.319 82.734 76.065
davon kurzfristige Finanzverbindlichkeiten - 19.953 - - 58.928 48.061

Überleitung der zusammengefassten Finanzinformationen auf den Buchwert der wesentlichen Gemeinschaftsunternehmen

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Juwi AG, Wörrstadt Gemeinschaftskraftwerk Kiel GmbH, Kiel Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH, Ingolstadt
Tsd Euro Geschäftsjahr 1.10.15 bis 17.12.15 Geschäftsjahr Vorjahr Geschäftsjahr Vorjahr
Nettovermögen zum 1.10. - 92.687 16.873 16.873 66.036 64.135
Gewinn/Verlust der Periode - 25.578 7.639 1.534 19.328 19.628
Ausschüttung - - - 1.534 - 1.534 - 18.875 - 17.682
Sonstiges Ergebnis - - 95 - - 95 - 45
Nettovermögen zum 30.9. - 118.170 22.978 16.873 66.584 66.036
Anteil des Konzerns am Nettovermögen - 74.589 11.489 8.437 32.227 31.961
Sonstiges - - 322 322 - 154 - 154
Geschäfts- oder Firmenwert - 106.716 - - 53.759 53.759
Beteiligungsbuchwert Gemeinschaftsunternehmen - 181.305 11.811 8.759 85.832 85.566

Die nicht wesentlichen Gemeinschaftsunternehmen verfügen in Summe über die in der folgenden Tabelle dargestellten Gewinne/Verluste, Gesamtergebnisse und Buchwerte:

Zusammengefasste Finanzinformationen der nicht wesentlichen Gemeinschaftsunternehmen

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Tsd Euro Geschäftsjahr Vorjahr
Gewinn/Verlust der Periode - 4.657 - 9.136
Gesamtergebnis der Periode - 4.657 - 9.136
Buchwert des Anteils an den nicht wesentlichen Gemeinschaftsunternehmen 34.301 34.944

18. Assoziierte Unternehmen

Die MVV Energie AG hat die Grosskraftwerk Mannheim AG aufgrund ihrer Größe und ihres Einflusses auf den Konzern als wesentliches assoziiertes Unternehmen identifiziert.

Die Grosskraftwerk Mannheim AG betreibt in Mannheim eines der effizientesten Steinkohlekraftwerke Europas. Insgesamt 28 % der Kapitalanteile an der Gesellschaft werden vom Konzern gehalten. Die Grosskraftwerk Mannheim AG ist ein Gemeinschaftskraftwerk der Aktionäre RWE Generation SE, Essen, EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, und der MVV RHE GmbH, Mannheim. Die MVV RHE GmbH übt durch die Besetzung im Aufsichtsrat und ihre Stimmen in der Hauptversammlung maßgeblichen Einfluss auf die Gesellschaft aus.

Die Vermögenswerte, Schulden und das Eigenkapital sowie die Umsatzerlöse, der Jahresüberschuss und das sonstige Ergebnis der Grosskraftwerk Mannheim AG stellen sich wie folgt dar:

Gesamtergebnisrechnung für wesentliche assoziierte Unternehmen

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Grosskraftwerk Mannheim AG, Mannheim
Tsd Euro Geschäftsjahr Vorjahr
Umsatzerlöse ohne Energiesteuern 524.745 603.080
Planmäßige Abschreibungen - 97.105 - 71.791
Zinsaufwand - 65.801 - 46.606
Ertragsteueraufwand/ -ertrag 1 - 27.204
Jahresüberschuss - 4.662 49.188
Sonstiges Ergebnis - 41.019 14.877
Gesamtergebnis der Periode - 45.681 64.065
Erhaltene Dividenden von wesentlichen assoziierten Unternehmen - 1.861

Weitere Finanzinformationen für wesentliche assoziierte Unternehmen

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Grosskraftwerk Mannheim AG, Mannheim
Tsd Euro Geschäftsjahr Vorjahr
Aktiva 2.081.990 2.190.315
Langfristige Vermögenswerte 1.919.335 1.980.544
Kurzfristige Vermögenswerte 162.655 209.771
davon liquide Mittel 216 26.357
Passiva 2.081.990 2.190.315
Eigenkapital 127.273 172.954
Langfristige Rückstellungen 705.497 651.496
Langfristige Verbindlichkeiten und sonstige Passiva 1.105.856 1.191.201
davon langfristige Finanzverbindlichkeiten 1.035.000 1.100.000
Kurzfristige Rückstellungen 79.796 110.097
Kurzfristige Verbindlichkeiten und sonstige Passiva 63.568 64.567
davon kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 30.285 14.395

Überleitung der zusammengefassten Finanzinformationen auf den Buchwert der wesentlichen assoziierten Unternehmen

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Grosskraftwerk Mannheim AG, Mannheim
Tsd Euro Geschäftsjahr Vorjahr
Nettovermögen zum 1.10. 172.954 133.761
Gewinn/Verlust der Periode - 4.662 49.188
Ausschüttung - - 6.646
Sonstiges Ergebnis - 41.019 14.877
Sonstige Konzernanpassungen - - 18.226
Nettovermögen zum 30.9. 127.273 172.954
Anteil des Konzerns am Nettovermögen 35.636 48.427
Sonstiges 1.897 1.897
Buchwert des Anteils am assoziierten Unternehmen 37.533 50.324

Die Gewinne, Gesamtergebnisse und Buchwerte der nicht wesentlichen assoziierten Unternehmen sind in Summe in der folgenden Tabelle dargestellt:

Zusammengefasste Finanzinformationen für nicht wesentliche assoziierte Unternehmen

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Tsd Euro Geschäftsjahr Vorjahr
Gewinn/Verlust der Periode 4.333 5.312
Gesamtergebnis der Periode 4.333 5.312
Buchwert des Anteils an den nicht wesentlichen assoziierten Unternehmen 10.538 9.927

Das erfolgsneutrale Ergebnis der wesentlichen assoziierten Unternehmen beinhaltet die Effekte aus der Bewertung der Pensionsverpflichtungen und aus Währungsumrechnungsdifferenzen.

Die von MVV vereinnahmten Beteiligungserträge von assoziierten Unternehmen beliefen sich im Geschäftsjahr 2017 auf 1.366 Tsd Euro (Vorjahr 9.158 Tsd Euro).

Bei den Eventualverbindlichkeiten at equity bewerteter Unternehmen betrug unser Anteil 1.042 Tsd Euro (Vorjahr 550 Tsd Euro).

Das einbezogene Gemeinschaftsunternehmen Gemeinschaftskraftwerk Kiel GmbH und das assoziierte Unternehmen Grosskraftwerk Mannheim AG haben ein von MVV abweichendes Wirtschaftsjahr zum 31. Dezember. Der Ausweis dieser Ergebnisse im Konzern erfolgt entsprechend. Da es sich bei den Gesellschaften im Wesentlichen um zwei Vollkostenersatzkraftwerke mit gleichbleibenden Jahresüberschüssen und Ausschüttungen handelt, hat der abweichende Stichtag keine Auswirkung für MVV. Wie im Vorjahr liegen keine öffentlich notierten Marktpreise vor.

19. Für den Konzern wesentliche Tochterunternehmen mit nicht beherrschenden Anteilen

Die Gesellschaften Stadtwerke Kiel AG, Kiel, Energieversorgung Offenbach AG, Offenbach am Main, und Juwi AG, Wörrstadt, wurden aufgrund ihrer Größe und ihres Einflusses auf den Konzern als wesentliche Tochterunternehmen identifiziert.

In den folgenden Tabellen werden die Gesamtergebnisrechnung und die weiteren Finanzinformationen über die nicht beherrschten Anteile an den Gesellschaften dargestellt.

Hierbei handelt es sich um die Beträge vor Konsolidierung.

Gesamtergebnisrechnung für nicht beherrschte Anteile für Energieversorgung Offenbach AG

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Tsd Euro 1.10.2016 bis 30.9.2017 1.10.2015 bis 30.9.2016
Umsatzerlöse ohne Energiesteuern 344.982 388.372
Jahresüberschuss 13.637 11.319
Sonstiges Ergebnis 2.364 2.385
Gesamtergebnis der Periode 16.001 13.704
Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Gesamtergebnis 8.000 6.852
gezahlte Dividende (an nicht beherrschende Anteilseigner) 5.288 6.812

Weitere Finanzinformationen für nicht beherrschte Anteile für Energieversorgung Offenbach AG

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Tsd Euro 30.9.2017 30.9.2016
Aktiva 345.315 354.177
Langfristige Vermögenswerte 285.440 285.937
Kurzfristige Vermögenswerte 59.875 68.240
davon liquide Mittel 14.418 11.974
Passiva 345.315 354.177
Eigenkapital 151.563 146.139
Langfristige Rückstellungen 33.466 31.041
Langfristige Verbindlichkeiten und sonstige Passiva 107.213 98.156
davon langfristige Finanzverbindlichkeiten 72.707 64.189
Kurzfristige Rückstellungen 7.523 9.206
Kurzfristige Verbindlichkeiten und sonstige Passiva 45.550 69.635
davon kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 1.483 27.359

Gesamtergebnisrechnung für nicht beherrschte Anteile für Stadtwerke Kiel AG

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Tsd Euro 1.10.2016 bis 30.9.2017 1.10.2015 bis 30.9.2016
Umsatzerlöse ohne Energiesteuern 715.580 739.791
Jahresüberschuss 16.035 21.596
Sonstiges Ergebnis 2.002 314
Gesamtergebnis der Periode 18.037 21.910
Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Gesamtergebnis 8.838 10.736
gezahlte Dividende (an nicht beherrschende Anteilseigner) 4.802 10.143

Weitere Finanzinformationen für nicht beherrschte Anteile für Stadtwerke Kiel AG

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Tsd Euro 30.9.2017 30.9.2016
Aktiva 647.105 612.108
Langfristige Vermögenswerte 571.760 530.950
Kurzfristige Vermögenswerte 75.345 81.158
davon liquide Mittel 17.426 149
Passiva 647.105 612.108
Eigenkapital 215.424 207.187
Langfristige Rückstellungen 29.626 34.627
Langfristige Verbindlichkeiten und sonstige Passiva 295.253 171.291
davon langfristige Finanzverbindlichkeiten 253.585 129.920
Kurzfristige Rückstellungen 11.464 15.083
Kurzfristige Verbindlichkeiten und sonstige Passiva 95.338 183.920
davon kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 28.910 102.607

Gesamtergebnisrechnung für nicht beherrschte Anteile für Juwi AG

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Tsd Euro 1.10.2016 bis 30.9.2017 18.12.2015 bis 30.9.2016
Umsatzerlöse ohne Energiesteuern 33.990 33.161
Jahresüberschuss/ -fehlbetrag - 27.345 2.229
Sonstiges Ergebnis 92 - 112
Gesamtergebnis der Periode - 27.253 2.117
Auf nicht beherrschende Anteile entfallendes Gesamtergebnis - 10.051 781
gezahlte Dividende (an nicht beherrschende Anteilseigner) - -

Weitere Finanzinformationen für nicht beherrschte Anteile für Juwi AG

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Tsd Euro 30.9.2017 30.9.2016
Aktiva 249.118 237.518
Langfristige Vermögenswerte 82.937 82.491
Kurzfristige Vermögenswerte 166.181 155.027
davon liquide Mittel 26.375 15.315
Passiva 249.118 237.518
Eigenkapital 96.904 104.053
Langfristige Rückstellungen 597 571
Langfristige Verbindlichkeiten und sonstige Passiva 84.030 92.045
davon langfristige Finanzverbindlichkeiten 83.801 91.713
Kurzfristige Rückstellungen 5.071 3.753
Kurzfristige Verbindlichkeiten und sonstige Passiva 62.516 37.096
davon kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 58.379 19.319

Die gesamten nicht beherrschten Anteile an Tochtergesellschaften betrugen im Berichtszeitraum 248.884 Tsd Euro. Davon entfielen 105.194 Tsd Euro auf die Stadtwerke Kiel AG, Kiel, 56.874 Tsd Euro auf die Energieversorgung Offenbach AG, Offenbach am Main, 38.802 Tsd Euro auf die Juwi AG, Wörrstadt, und 48.015 Tsd Euro auf nicht wesentliche Tochtergesellschaften.

20. Übrige Finanzanlagen

Die Wertminderungen sowie die Entwicklung der übrigen Finanzanlagen sind im nachfolgenden Spiegel und aus den Positionen Ergebnis aus At-Equity-Unternehmen und sonstiges Beteiligungsergebnis (Textziffer 8) beziehungsweise Finanzerträge (Textziffer 10) und Finanzaufwendungen (Textziffer 11) ersichtlich.

Übrige Finanzanlagen

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Tsd Euro Sonstige Beteiligungen im Mehrheitsbesitz Sonstige Beteiligungen Ausleihungen aus Finanzierungsleasing Ausleihungen allgemein und Wertpapiere Gesamt
Bruttowerte zum 1.10.2015 3.106 14.005 43.848 2.843 63.802
Veränderung Konsolidierungskreis 306 999 - 22 1.327
Währungsanpassungen 3 - 1 - - 2
Zugänge 2.601 6 5.136 13.859 21.602
Abgänge - 4.769 - 115 - 408 - 9.872 - 15.164
Umbuchungen 100 - - 6.118 453 - 5.565
Umbuchungen nach IFRS 5 - - 7.654 - - - 7.654
Bruttowerte zum 30.9.2016 1.347 7.240 42.458 7.305 58.350
Abschreibungen zum 1.10.2015 - 1.661 - - 33 - - 1.694
Währungsanpassungen - 3 - - - - 3
Außerplanmäßige Abschreibungen - 71 - 845 - - - 916
Abgänge 1.243 - - - 1.243
Abschreibungen zum 30.9.2016 - 492 - 845 - 33 - - 1.370
Nettowerte zum 30.9.2016 855 6.395 42.425 7.305 56.980
Bruttowerte zum 1.10.2016 1.347 7.240 42.458 7.305 58.350
Veränderung Konsolidierungskreis - - - 6.595 6.595
Währungsanpassungen 16 - 1 - - 15
Zugänge 90 528 4.109 10.107 14.834
Abgänge - 68 - 495 - - 17.847 - 18.410
Umbuchungen - - - 3.052 - 390 - 3.442
Bruttowerte zum 30.9.2017 1.385 7.272 43.515 5.770 57.942
Abschreibungen zum 1.10.2016 - 492 - 845 - 33 - - 1.370
Währungsanpassungen - 18 - - - - 18
Außerplanmäßige Abschreibungen - 5 - 8 - - - 13
Abschreibungen zum 30.9.2017 - 515 - 853 - 33 - - 1.401
Nettowerte zum 30.9.2017 870 6.419 43.482 5.770 56.541

Unter den übrigen Finanzanlagen werden Ausleihungen, Leasingforderungen aus Finanzierungsleasing, sonstige Beteiligungen mit Mehrheitsbesitz und sonstige Beteiligungen ausgewiesen. Sie werden wie folgt bewertet und kategorisiert:

Die enthaltenen Ausleihungen werden als Kredite und Forderungen kategorisiert, die Leasingforderungen unter Leasing. Die Wertansätze der Ausleihungen erfolgen zu fortgeführten Anschaffungskosten, gegebenenfalls reduziert um Wertminderungen. Finanzierungsleasingverhältnisse werden als Forderung in Höhe des Barwerts der Mindestleasingzahlungen (Nettoinvestitionswert) bilanziert. Die unter den übrigen Finanzanlagen ausgewiesenen sonstigen Beteiligungen sind Minderheitsbeteiligungen sowie assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, die aus Wesentlichkeitsgründen nicht in den Konzernabschluss von MVV einbezogen werden. Sonstige Beteiligungen mit Mehrheitsbesitz und sonstige Beteiligungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Aufgrund von gesunkenen erwarteten Cashflows oder vorhandenen Ausfallrisiken werden sie gegebenenfalls um Wertminderungen korrigiert.

Soweit bei den finanziellen Vermögenswerten Ausfallrisiken erkennbar sind, werden sie durch Wertberichtigungen im Beteiligungsergebnis beziehungsweise im Finanzergebnis erfasst.

Die Ausleihungen und Leasingforderungen sind fest verzinslich und werden mit einem durchschnittlichen Zinssatz von 4,2 % (Vorjahr 3,3 %) verzinst. Die durchschnittliche Restzinsbindungsdauer beträgt für festverzinsliche Ausleihungen 6,7 Jahre (Vorjahr 6,5 Jahre) und für Finanzierungsleasing 6 Jahre (Vorjahr 6,5 Jahre). Die Umbuchungen betreffen in erster Linie die fristenkongruente Umgliederung dieser Positionen in das kurzfristige Finanzvermögen.

Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten finden sich unter Textziffer 35.

Wie im Vorjahr liegen keine Verfügungsbeschränkungen und sonstigen Belastungen vor.

Die übrigen Finanzanlagen beinhalten auch den langfristigen Anteil der Finanzierungsleasingverträge. MVV ist bei mehreren Contracting-Projekten Leasinggeber im Rahmen von Finanzierungsleasingverhältnissen. Wie im Folgenden dargestellt, wird der Barwert der Mindestleasingzahlungen zu den Bruttoinvestitionen in die Leasingverhältnisse übergeleitet:

Überleitung

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Tsd Euro 30.9.2017 30.9.2016
Barwert der Mindestleasingzahlungen mit Fälligkeit <1 Jahr 6.842 5.763
Barwert der Mindestleasingzahlungen mit Fälligkeit>1 Jahr    
länger als 1 Jahr und bis zu 5 Jahren 22.677 20.288
länger als 5 Jahre 22.076 22.383
Barwert der Mindestleasingzahlungen mit Fälligkeit>1 Jahr 44.753 42.671
Summe Barwert der Mindestleasingzahlungen 51.595 48.434
Noch nicht realisierter Finanzertrag 13.803 14.700
Bruttoinvestitionen in Finanzierungsleasingsverhältnisse 65.398 63.134

21. Sonstige Forderungen und Vermögenswerte

In den folgenden Tabellen werden die sonstigen Forderungen und Vermögenswerte nach Inhalt und Kontrahenten aufgeschlüsselt. Für derivative Finanzinstrumente wird zusätzlich deren Sicherungsbeziehung angegeben.

Finanzielle und nichtfinanzielle Forderungen und Vermögenswerte

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30.9.2017 30.9.2016
Tsd Euro Langfristig Kurzfristig Gesamt Langfristig Kurzfristig Gesamt
Finanzielle Forderungen und Vermögenswerte            
Derivative Finanzinstrumente 174.259 257.310 431.569 365.663 186.042 551.705
Forderungen aus Sicherheitsleistungen im Rahmen von Energiehandelsgeschäften - 126 126 - 45.604 45.604
Forderungen aus Finanzierungsleasing - 6.430 6.430 - 5.330 5.330
Debitorische Kreditoren - 4.312 4.312 - 3.263 3.263
Ausleihungen - 6.496 6.496 - 1.258 1.258
Forderungen gegen Mitarbeiter - 207 207 - 295 295
Treuhandkonten - 48 48 - 53 53
Übrige sonstige Vermögenswerte 9.437 36.398 45.835 22.616 36.989 59.605
Nichtfinanzielle Forderungen und Vermögenswerte            
Sonstige Steuerforderungen - 22.936 22.936 - 20.308 20.308
Aktive Rechnungsabgrenzungsposten 5.574 8.946 14.520 7.462 7.034 14.496
Emissionsrechte - 234 234 - 448 448
  189.270 343.443 532.713 395.741 306.624 702.365

Derivative Finanzinstrumente (Finanzielle Forderungen und Vermögenswerte)

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30.9.2017 30.9.2016
Tsd Euro Langfristig Kurzfristig Gesamt Langfristig Kurzfristig Gesamt
Derivative Finanzinstrumente 174.259 257.310 431.569 365.663 186.042 551.705
davon ohne Sicherungsbeziehung nach IAS 39 148.499 248.636 397.135 353.437 184.822 538.259
davon in Sicherungsbeziehung Cashflow Hedge 25.760 8.674 34.434 12.226 1.220 13.446

Der Wert der derivativen Finanzinstrumente hat sich gegenüber dem Vorjahr aufgrund von Realisation sowie durch das geringere Marktpreisniveau und den dadurch geringeren Marktwerten der nach IAS 39 bilanzierten Energiehandelsgeschäfte verringert. Sie betreffen Zins-, Währungs- und Commodity-Derivate auf Strom, Gas, Kohle, CO2 und sonstige Zertifikate.

Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten finden sich unter Textziffer 35.

In den sonstigen Steuerforderungen sind im Wesentlichen Vorsteuer- und Energiesteuerguthaben enthalten.

In den langfristigen übrigen sonstigen Vermögenswerten sind Aufwendungen für die Erweiterung und Erneuerung von Infrastrukturanlagen der beiden britischen Kraftwerke in Höhe von 7.226 Tsd Euro enthalten. Diese sind nicht in der Verfügungsgewalt von MVV, sie sind jedoch essentiell für die Strom- und Dampfversorgung. Die Aufwendungen werden über die entsprechenden Vertragslaufzeiten abgegrenzt.

Sonstige Forderungen und Vermögenswerte

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30.9.2017 30.9.2016
Tsd Euro Langfristig Kurzfristig Gesamt Langfristig Kurzfristig Gesamt
Sonstige Forderungen und Vermögenswerte            
gegen Dritte 188.880 341.837 530.717 393.821 304.704 698.525
gegen sonstige Beteiligungen mit Mehrheitsbesitz - 449 449 - 376 376
gegen At-Equity-Unternehmen 390 1.132 1.522 1.920 1.494 3.414
gegen sonstige Beteiligungen - 25 25 - 50 50
  189.270 343.443 532.713 395.741 306.624 702.365

Auch die kurzfristigen Anteile der Leasingforderungen und der Ausleihungen werden in den kurzfristigen sonstigen Vermögenswerten ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt konzeptionell wie die Bewertung der jeweiligen langfristigen Anteile, die unter den übrigen Finanzanlagen erläutert werden.

Des Weiteren beinhalten die übrigen sonstigen Vermögenswerte hauptsächlich Forderungen gegenüber einem Altgesellschafter eines Tochterunternehmens, Forderungen aus Baukostenzuschüssen gegenüber Dritten und noch nicht abzugsfähige Vorsteuern.

Die Wertberichtigungen und die Altersstruktur für die sonstigen Forderungen und Vermögenswerte sind unter Textziffer 35 dargestellt.

Um das Kontrahentenrisiko bei stark schwankenden Marktwerten von Energiehandelsderivaten zu reduzieren, werden mit den externen Handelspartnern Sicherheitsleistungen ausgetauscht. Es handelt sich hierbei um Margins. Zur Verringerung des Kontrahentenrisikos werden mit der EEX (European Energy Exchange) wie auch zum Teil im Rahmen von bilateralen Vereinbarungen Zahlungen geleistet, die in der Position Forderungen aus Sicherheitsleistungen von Energiehandelsgeschäften enthalten sind. Die Forderungen aus Sicherheitsleistungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr auf 126 Tsd Euro (Vorjahr 45.604 Tsd Euro) aufgrund der Realisation und dem geringeren Neugeschäft von Energiehandelsgeschäften.

Bei den nicht wertgeminderten sonstige Forderungen und Vermögenswerten gab es keine Anzeichen eines Wertberichtigungsbedarfs. Alle vorgenommenen Wertminderungen sind auf dem Wege der Einzelfallbetrachtung ermittelt worden. Sie folgten keinem pauschalierten Ansatz.

22. Vorräte

Vorräte

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Tsd Euro 30.9.2017 30.9.2016
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 38.868 42.577
Fertige und unfertige Erzeugnisse und Leistungen Projektrechte 75.676 109.555
Fertige und unfertige Erzeugnisse und Leistungen Sonstige sowie Handelswaren 51.316 46.779
Geleistete Anzahlungen 114.813 95.296
Handelsbestand Commodity 1.856 1.850
  282.529 296.057

Auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden Wertminderungen in Höhe von 150 Tsd Euro (Vorjahr 137 Tsd Euro) erfasst. Wertaufholungen auf Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind aufgrund des gestiegenen Nettoveräußerungspreises mit 312 Tsd Euro (Vorjahr 3 Tsd Euro) enthalten.

Unter dem Handelsbestand Commodity werden Vorräte ausgewiesen, die aufgrund spezieller Gasspeichergeschäfte bestehen. Deren Bewertung erfolgt mit den zum Bilanzstichtag vorliegenden Großhandelspreisen und wird der Bewertungsstufe 2 zugeordnet. Die Definitionen der einzelnen Bewertungsstufen finden sich unter Textziffer 35.

23. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

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Tsd Euro 30.9.2017 30.9.2016
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 351.104 457.961
davon gegen sonstige Beteiligungen mit Mehrheitsbesitz 501 433
davon gegen At-Equity-Unternehmen 14.545 27.007
davon gegen sonstige Beteiligungen 453 1.435

Die vorstehende Tabelle zeigt Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit einer Laufzeit von unter einem Jahr. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von über einem Jahr sind im Konzern unwesentlich und werden unter sonstige Forderungen und Vermögenswerte ausgewiesen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten zum 30. September 2017 Forderungen in Höhe von 4.826 Tsd Euro (Vorjahr 82.465 Tsd Euro) aus der Abrechnung von Fertigungsaufträgen nach dem erreichten Leistungsfortschritt. Im Berichtsjahr wurden 110.562 Tsd Euro (Vorjahr 334.059 Tsd Euro) Erlöse aus der Auftragsfertigung erfasst. Die Summe der angefallenen Kosten bezüglich der nicht abgeschlossenen Fertigungsaufträge zum Bilanzstichtag belaufen sich auf 33.684 Tsd Euro (Vorjahr 252.804 Tsd Euro). Aus den nicht abgeschlossenen Fertigungsaufträgen ergab sich ein Gewinn in Höhe von 4.234 Tsd Euro (Gewinn im Vorjahr von 34.597 Tsd Euro). Die erhaltenen Anzahlungen auf Fertigungsaufträge beliefen sich zum Stichtag auf 22.810 Tsd Euro (Vorjahr 21.659 Tsd Euro).

Im Rahmen von Factoring-Vereinbarungen wurden im Geschäftsjahr 2017 Forderungen mit einem Buchwert von insgesamt 299 Tsd Euro (Vorjahr 290 Tsd Euro) verkauft. Die Forderungen wurden vollständig ausgebucht.

Unter Textziffer 35 sind die Wertberichtigungen und die Altersstruktur für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dargestellt. Die Forderungen werden entsprechend dem Alter der Forderung wertgemindert. Zusätzlich wird der Einzelfall bei großen Forderungen betrachtet, um den konkreten Wertberichtigungsbedarf zu ermitteln. Für nicht wertgeminderte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen keine Anzeichen eines Wertberichtigungsbedarfs vor.

24. Steuerforderungen

Die Steuerforderungen in Höhe von 18.908 Tsd Euro (Vorjahr 15.958 Tsd Euro) enthalten im Wesentlichen Körperschaft- und Gewerbesteuererstattungsansprüche, die mit dem Nennwert beziehungsweise, soweit erforderlich, mit dem Barwert angesetzt sind.

25. Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel bestehen überwiegend aus Bankguthaben. Durch den Erwerb von vollkonsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten gingen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 992 Tsd Euro (Vorjahr 116.054 Tsd Euro) zu. Im Zusammenhang mit der Veräußerung von vollkonsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten gingen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 5.946 Tsd Euro (Vorjahr 1.842 Tsd Euro) ab.

Bankguthaben werden ausschließlich im Rahmen der kurzfristigen Liquiditätsdisposition bei Banken mit zweifelsfreier Bonität unterhalten. Die Verzinsung bewegt sich wie im Vorjahr auf Interbankenniveau.

26. Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

Das Glasfasernetz der MVV Energie AG wurde als zur Veräußerung gehalten eingestuft. Es wurde eine Zuschreibung zu den fortgeführten Anschaffungskosten in Höhe von 7.136 Tsd Euro durchgeführt. Der Verkauf zum Preis von 31.535 Tsd Euro erfolgte zum 15. Oktober 2017. Zusätzlich wurden Vermögenswerte aus den Multi-Utility-Verträgen bei der MVV ImmoSolutions GmbH, Mannheim, unter die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte umgegliedert, da ein Verkauf geplant ist. Der Verkaufspreis für diese Vermögenswerte beträgt 24.800 Tsd Euro.

27. Eigenkapital

Die Aufgliederung sowie die Entwicklung des Eigenkapitals sind in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt.

Grundkapital: Das Grundkapital der MVV Energie AG in Höhe von 168.721 Tsd Euro verteilt sich auf 65.906.796 auf den Namen lautende Stückaktien über je 2,56 Euro. Die gesamten auf den Namen lautenden Stückaktien sind voll einbezahlt. Die Stadt Mannheim hielt zum 30. September 2017 unmittelbar und mittelbar 50,1 %, die EnBW Energie Baden-Württemberg AG 22,5 %, die RheinEnergie AG 16,3 % und die ENGIE Deutschland AG 6,3 % der Aktien. Die übrigen 4,8 % der Aktien befinden sich im Streubesitz.

Genehmigtes Kapital II: Die Hauptversammlung der MVV Energie AG hat mit Beschluss vom 14. März 2014 den Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum 13. März 2019 einmalig oder mehrmals um insgesamt 51.200 Tsd Euro zu erhöhen. Den Aktionären ist grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen, dass jedoch der Vorstand einmalig oder mehrmals, ganz oder teilweise um insgesamt 13.180 Tsd Euro ausschließen kann. Der Vorstand der MVV Energie AG hat von dieser Ermächtigung bisher keinen Gebrauch gemacht.

Ermächtigung zum Rückerwerb eigener Aktien: Die Hauptversammlung hat den Vorstand durch Beschluss vom 13. März 2015 ermächtigt, bis zum 12. März 2020 eigene Aktien im Umfang von bis zu 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals, zu erwerben. Der Vorstand der MVV Energie AG hat von dieser Ermächtigung noch keinen Gebrauch gemacht.

Kapitalrücklage: Die Kapitalrücklage betrifft die MVV Energie AG. Hierin sind die nach § 272 HGB aufzunehmenden externen Mittelzuflüsse enthalten. Die Abweichung in Höhe von 3.705 Tsd Euro zur Kapitalrücklage im Abschluss der MVV Energie AG resultiert aus den Transaktionskosten der Kapitalerhöhungen im Jahr 2006 beziehungsweise 2007, die als Abzug der Kapitalrücklage bilanziert wurde.

Erwirtschaftetes Eigenkapital: Das erwirtschaftete Eigenkapital umfasst neben den anteiligen Gewinnrücklagen und den kumulierten erwirtschafteten Jahresergebnissen der MVV Energie AG und der sonstigen einbezogenen Gesellschaften nach dem Erstkonsolidierungszeitpunkt die kumulierten erfolgsneutralen Veränderungen aus der Marktbewertung von Finanzinstrumenten, die im Wesentlichen aus Sicherungsbeziehungen nach IAS 39 resultieren, die Währungsumrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Abschlüsse sowie die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste für leistungsorientierte Versorgungspläne. Im Rahmen der Marktbewertung von Finanzinstrumenten wurden im Geschäftsjahr Erträge in Höhe von 27.627 Tsd Euro direkt im Eigenkapital erfasst (Vorjahr Erträge von 13.274 Tsd Euro).

28. Rückstellungen

Rückstellungen

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Tsd Euro Stand zum 1.10.2016 Veränderung Konsolidierungskreis Währungsanpassungen Verbrauch Auflösung Zuführung
Langfristige Rückstellungen            
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 87.461 - - - 2.596 - - 8.248
Steuerrückstellungen 3.897 - - - 9 - 1.099
Sonstige Rückstellungen            
Verpflichtungen im Personalbereich 54.651 - 15 - 7 - 832 3.179 6.302
Verpflichtungen aus Restrukturierungen 1.210 - - - - -
Verpflichtungen aus Sanierung, Rückbau und Gewährleistungen 42.809 - 580 - 36 - 1.175 1.036 5.366
Rückstellungen für Prozess- und Vertragsrisiken 742 - 58 - - 3 - 780
Sonstige Sachverhalte 18.284 - 65 - 32 - 323 4.763 9.452
Sonstige Rückstellungen gesamt 117.696 - 718 - 75 - 2.333 8.978 21.900
Gesamt langfristige Rückstellungen 209.054 - 718 - 75 - 4.938 8.978 14.751
Kurzfristige Rückstellungen            
Steuerrückstellungen 37.943 - 135 - 6 - 24.960 1.178 20.139
Sonstige Rückstellungen            
Verpflichtungen im Personalbereich 43.269 746 - 74 - 36.594 2.849 31.298
Noch nicht abgerechnete Leistungen 10.937 - - 302 - 5.817 3.381 22.880
Verpflichtungen aus Restrukturierungen 6.209 - - - 3.574 - -
Verpflichtungen aus Sanierung, Rückbau und Gewährleistungen 13.813 4 - 47 - 6.344 3.717 4.233
Rückstellungen für Prozess- und Vertragsrisiken 9.653 - 6 - 385 6.090 4.679
Sonstige Sachverhalte 82.763 - 85 118 - 41.292 20.059 27.263
Sonstige Rückstellungen gesamt 166.644 665 - 299 - 94.006 36.096 90.353
Gesamt kurzfristige Rückstellungen 204.587 530 - 305 - 118.966 37.274 110.492
Gesamt Rückstellungen 413.641 - 188 - 380 - 123.904 46.252 125.243
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Tsd Euro Umbuchung Zinsanteil Stand zum 30.9.2017
Langfristige Rückstellungen      
Pensionen und ähnliche Verpflichtungen - 1.201 77.818
Steuerrückstellungen - - 4.987
Sonstige Rückstellungen      
Verpflichtungen im Personalbereich - 7.329 758 50.349
Verpflichtungen aus Restrukturierungen - 1.210 - -
Verpflichtungen aus Sanierung, Rückbau und Gewährleistungen - 3.292 42 42.098
Rückstellungen für Prozess- und Vertragsrisiken 2.071 6 3.538
Sonstige Sachverhalte 2.227 106 24.886
Sonstige Rückstellungen gesamt - 7.533 912 120.871
Gesamt langfristige Rückstellungen - 7.533 2.113 203.676
Kurzfristige Rückstellungen      
Steuerrückstellungen - - 31.803
Sonstige Rückstellungen      
Verpflichtungen im Personalbereich 7.329 - 43.125
Noch nicht abgerechnete Leistungen - - 24.317
Verpflichtungen aus Restrukturierungen 1.210 - 3.845
Verpflichtungen aus Sanierung, Rückbau und Gewährleistungen 3.292   11.234
Rückstellungen für Prozess- und Vertragsrisiken 3.639 - 11.502
Sonstige Sachverhalte - 7.937 - 40.771
Sonstige Rückstellungen gesamt 7.533 - 134.794
Gesamt kurzfristige Rückstellungen 7.533 - 166.597
Gesamt Rückstellungen - 2.113 370.273

Rückstellungen nach Fristigkeiten

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30.9.2017 30.9.2016
Tsd Euro Langfristig Kurzfristig Gesamt Langfristig Kurzfristig Gesamt
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 77.818 - 77.818 87.461 - 87.461
Steuerrückstellungen 4.987 31.803 36.790 3.897 37.943 41.840
Verpflichtungen im Personalbereich 50.349 43.125 93.474 54.651 43.269 97.920
Noch nicht abgerechnete Leistungen - 24.317 24.317 - 10.937 10.937
Verpflichtungen aus Restrukturierungen - 3.845 3.845 1.210 6.209 7.419
Verpflichtungen aus Sanierung, Rückbau und Gewährleistungen 42.098 11.234 53.332 42.809 13.813 56.622
Rückstellungen für Prozess- und Vertragsrisiken 3.538 11.502 15.040 742 9.653 10.395
Sonstige Sachverhalte 24.886 40.771 65.657 18.284 82.763 101.047
  203.676 166.597 370.273 209.054 204.587 413.641

Ungewisse Steuerverbindlichkeiten werden als Steuerrückstellungen anhand der besten Schätzung der voraussichtlich erwarteten Steuerzahlung oder des Erwartungswerts bilanziert, soweit deren Eintritt wahrscheinlich ist. Liegt ein Steuerbescheid vor, werden sie unter den Steuerverbindlichkeiten ausgewiesen. Die Steuerrückstellungen umfassen Rückstellungen für Ertragsteuern wie die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer.

Die Kategorie der Rückstellungen für Verpflichtungen im Personalbereich enthält einerseits Rückstellungen für Frühpensionierungen sowie Rückstellungen für Personalkosten.

Die Rückstellungen für Frühpensionierungen umfassen in erster Linie rechtliche und faktische Verpflichtungen gegenüber Mitarbeitern aufgrund von Altersteilzeitregelungen. Die versicherungsmathematischen Annahmen entsprechen denen bei der Bewertung für Pensionen und ähnlichen Rückstellungen.

Die Rückstellungen für Personalkosten beinhalten im Wesentlichen Sachverhalte aus tarifvertraglichen Verpflichtungen wie beispielsweise Zuwendungen, Abstandszahlungen, Bonuszahlungen, Arbeitszeitguthaben der Mitarbeiter und Jubiläumsleistungen. Die Rückstellungen für Personalkosten beinhalten einzelne Sachverhalte, bei denen die Inanspruchnahme vom Zielerreichungsgrad abhängt.

Die Kategorie Verpflichtungen aus Restrukturierungen umfassten Rückstellungen im Rahmen eines genehmigten Restrukturierungsplans für die Reorganisation und den sozialverträglichen Personalabbau in Geschäftsbereichen.

Die Kategorie Noch nicht abgerechnete Leistungen umfasst vor allem bereits erbrachte, aber noch nicht fakturierte Lieferungen und Leistungen Dritter. Die Bewertung erfolgt auf der Basis sachgerechter Schätzungen.

Die Kategorie der Rückstellungen für Sanierung, Rückbau und Gewährleistungen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen aus dem Rückbau im Rahmen der Errichtung eines Gasspeichers und für Windkraftanlagen.

Die Rückstellungen für Gewährleistungen betreffen abgeschlossene Wind- und Solarprojekte. Die Rückstellungen sind aufgrund von vertraglichen Regelungen gebildet worden. Der Ansatz erfolgte einzelfallbezogen und auf Grundlage relevanter Faktoren.

Die Kategorie Rückstellungen für Prozess- und Vertragsrisiken enthält einerseits Rückstellungen für Prozessrisiken für mehrere Einzelrisiken, bei denen die Höhe der Inanspruchnahme unsicher ist. Die Bewertung erfolgt ausgehend vom erwarteten Prozessergebnis, das nach den aktuell verfügbaren Informationen die höchste Eintrittswahrscheinlichkeit besitzt. Zudem werden in dieser Kategorie Rückstellungen für belastende Verträge ausgewiesen.

In den sonstigen Sachverhalten sind Rückstellungen für Risiken aus vertraglichen Verpflichtungen von abgeschlossenen Projekten und für die Erneuerung von Infrastrukturanlagen, Rückstellungen für Risiken im Zusammenhang mit einer Preisgleitklausel, Rückstellungen für Risiken aus der Überprüfung des § 6a GrEstG durch das EuGH sowie für Risiken aus einer Betriebsprüfung für Zinsaufwand gemäß § 233a AO enthalten.

Die gebildeten Rückstellungen werden gemäß ihrer Laufzeiteinteilung verbraucht.

29. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die betriebliche Altersvorsorge besteht aus beitragsorientierten und leistungsorientierten Plänen.

Die Altersversorgung für die Mitarbeiter von MVV ist unternehmensspezifisch weitgehend tarifvertraglich geregelt. Hieraus resultieren mittelbare Pensionsverpflichtungen gegenüber Mitarbeitern, die fast ausschließlich über kommunale Zusatzversorgungskassen (ZVK) abgesichert sind.

Hierfür werden Umlagen für die Ruhestandszeiten entrichtet. Die in diesem Zusammenhang gezahlten Beträge dienen der Finanzierung der laufenden Versorgungsleistungen. Gemäß den Regelungen der IFRS handelt es sich bei dieser Form der Altersvorsorge um einen leistungsorientierten Plan ("defined benefit plan"), da die individuellen Versorgungsleistungen der ZVK an frühere Mitarbeiter der Mitgliedsunternehmen nicht von eingezahlten Beiträgen abhängen. Da zudem in der ZVK Mitarbeiter mehrerer Mitgliedsunternehmen versichert sind, gilt diese Form der Altersvorsorge als gemeinschaftlicher Plan mehrerer Arbeitgeber ("multi-employer plan"), für den besondere Vorschriften anzuwenden sind.

Aufgrund der Umverteilungen der Leistungen der ZVK auf die an ihr beteiligten Unternehmen und unzureichender Daten über die Altersstruktur, die Fluktuation und die Gehälter dieser Mitarbeiter liegen keine Informationen über den auf MVV entfallenden Teil der zukünftigen Zahlungsverpflichtungen (wirtschaftliche Verpflichtung) vor. Somit ist eine Rückstellungsbildung nach IFRS nicht zulässig und die Berücksichtigung der Beträge erfolgt bei MVV daher entsprechend einer beitragsorientierten Versorgungszusage, obwohl es sich um einen leistungsorientierten Pensionsplan handelt. Die Beiträge zum Pensionsplan bemessen sich als Prozentsatz des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts und werden von Arbeitnehmern und von Arbeitgebern getragen. Der Beitragssatz wird von den ZVK festgelegt. Im Geschäftsjahr 2018 wird mit Beiträgen in voraussichtlich gleicher Höhe des Vorjahres gerechnet. Die Beiträge werden für die Gesamtheit der Begünstigten verwendet. Sofern die Mittel der ZVK nicht ausreichen, können die ZVK den Pflichtbeitrag erhöhen. Falls MVV die Mitgliedschaft bei den ZVK kündigen sollte, werden die ZVK einen finanziellen Ausgleich erheben. Der Ausgleichsbetrag ermittelt sich als Barwert der bestehenden Ansprüche von Berechtigten, künftigen Ansprüchen von deren Hinterbliebenen sowie bestehenden Versorgungspunkten aus unverfallbaren Anwartschaften zum Zeitpunkt der Beendigung der Mitgliedschaft.

Im Geschäftsjahr 2017 sind Leistungen an die gesetzlichen Rentenversorgungssysteme in Höhe von 30.168 Tsd Euro (Vorjahr 26.023 Tsd Euro) erbracht worden. Als Leistungen an beitragsorientierte Versorgungssysteme werden die Leistungen an Zusatzversorgungskassen beziehungsweise die gesetzliche Rentenversicherung verstanden. Die Beiträge werden als Aufwand erfasst und im Personalaufwand ausgewiesen.

Im Geschäftsjahr 2017 sind in beitragsorientierte Versorgungssysteme 15.273 Tsd Euro (Vorjahr 14.248 Tsd Euro) eingezahlt worden.

Darüber hinaus bestehen unmittelbare Pensionsverpflichtungen aufgrund früherer tarifvertraglicher Regelungen (Bemessung nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit und der Vergütung der Mitarbeiter) sowie von Einzelzusagen gegenüber Vorstandsmitgliedern.

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden ausschließlich für leistungsorientierte Versorgungspläne gebildet.

Bei der Bewertung von Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen stellen insbesondere der Abzinsungsfaktor, biometrische Wahrscheinlichkeiten sowie Trendannahmen wesentliche Schätzgrößen dar. Abweichende Entwicklungen dieser Schätzgrößen können zu Unterschieden zwischen dem bilanzierten Wert und den tatsächlich im Zeitablauf entstehenden Verpflichtungen führen. Die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste werden vollständig in der Periode erfasst, in der sie auftreten. Sie werden außerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung in der Aufstellung der im Konzerneigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen ausgewiesen. Dies führt dazu, dass Änderungen der Schätzgrößen direkte Auswirkungen auf MVV haben.

Diese Pensionsrückstellungen werden gemäß IAS 19 nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt (Projected-Unit-Credit-Methode). Dieses Verfahren berücksichtigt neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und Anwartschaften auch zukünftig zu erwartende Gehalts- und Rentensteigerungen. Bei der Berechnung fanden die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck Anwendung.

Die wesentlichen Parameter für die Berechnung der leistungsorientierten Pläne zum 30. September 2017 sind:

Parameter

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30.9.2017 30.9.2016
Diskontierungszinssatz 2,0 % 1,4 %
Künftige Gehaltssteigerung 2,0 - 3,0 % 2,5 - 3,0 %
Künftige Rentensteigerung 1,6 - 2,0 % 1,6 - 3,0 %

Der Aufwand für diese als leistungsorientierte Pläne ausgestalteten Pensionen und ähnliche Verpflichtungen setzt sich wie folgt zusammen:

Aufwand Pensionsrückstellungen

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Dienstzeitaufwand 2.352 2.197
Zinsaufwand 1.201 1.707
  3.553 3.904

Der Zinsaufwand für bereits erworbene Versorgungsansprüche ist in der Gewinn- und Verlustrechnung unter der Position "Finanzaufwendungen" (sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen) ausgewiesen. Die übrigen Aufwendungen sind im Personalaufwand ausgewiesen.

Der Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen hat sich wie folgt entwickelt:

Entwicklung der Versorgungsansprüche

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30.9.2017 30.9.2016
in Tsd Euro Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen Beizulegender Zeitwert des Planvermögens Gesamt Barwert der leistungsorientierten Verpflichtungen Beizulegender Zeitwert des Planvermögens Gesamt
Stand zum 1.10. 87.973 512 87.461 72.566 - 72.566
Laufender Dienstzeitaufwand 2.352 - 2.352 2.197 - 2.197
Zinsaufwand (Zinsertrag) 1.201 - 1.201 1.707 - 1.707
Neubewertung            
(i) Ertrag aus Planvermögen (ohne Beträge, die im Zinsertrag auf Planvermögen enthalten sind) - 8 - 8 - 7 - 7
(ii) Versicherungs- mathematische Gewinne/Verluste - 10.529 6 - 10.535 13.147 1 13.146
Gezahlte Leistungen an Begünstigte - 2.596 - - 2.596 - 2.592 - - 2.592
Einzahlungen Planvermögen - 57 - 57 - 393 - 393
Veränderung Konsolidierungskreis - - - 837 - 837
Umbuchungen - - - 111 111 -
Stand zum 30.9. 78.401 583 77.818 87.973 512 87.461

Bei MVV steht den leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen im Konzern in geringem Umfang Planvermögen gegenüber.

Der Rückstellungsbetrag in der Bilanz ermittelt sich wie folgt:

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung 78.401 87.973
Beizulegender Zeitwert des Planvermögens 583 512
Bilanzierte Rückstellung Stand zum 30.9. 77.818 87.461

Das Planvermögen entfällt auf Contractual Trust Arrangements (CTAs), welche als Treuhandvermögen durch den Deutsche Pensflex Treuhand e. V. als Treuhänder verwaltet werden. Außerdem bestehen Versicherungsverträge mit privaten Versicherungsträgern sowie einen am Kapitalmarkt notierten Investmentfonds einer international tätigen Fondsgesellschaft.

Die im Konzerneigenkapital erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste aus leistungsorientierten Versorgungsverpflichtungen entwickelten sich wie folgt:

Kumulierte im Eigenkapital erfasste versicherungsmathematische Gewinne und Verluste

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
kumulierte im Eigenkapital erfasste versicherungsmathematische Gewinne (+) und Verluste (-) zum 1.10. - 19.408 - 12.229
Erfassung der versicherungsmathematischen Gewinne (+) und Verluste (-) im Eigenkapital 5.792 - 7.179
kumulierte im Eigenkapital erfasste versicherungsmathematische Gewinne (+) und Verluste (-) zum 30.9. - 13.616 - 19.408

Die erfahrungsbedingten Anpassungen (Prämissenänderungen) des Barwerts der Versorgungsansprüche stellen einen Teil der auf die Versorgungsansprüche entfallenden versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste des jeweiligen Jahres dar.

Für die bestehenden Pensionsverpflichtungen wird für das Geschäftsjahr 2018 eine Pensionszahlung in Höhe von 2.852 Tsd Euro prognostiziert.

Die gewichtete durchschnittliche Dauer der leistungsorientierten Pläne beträgt 15 Jahre.

Die erwartete Fälligkeit der undiskontierten Pensionsleistungen zum Stichtag stellt sich wie folgt dar:

Erwartete Pensionszahlungen

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Tsd Euro
2018 2.852
2019 3.185
2020 3.263
2021 3.317
2022 4.205
>2022 78.300
  95.122

Die Sensitivitätsanalyse basiert auf der Änderung einer Annahme, während alle anderen Annahmen konstant gehalten werden. Es ist unwahrscheinlich, dass sich dieses in der Realität ereignet. Weiterhin ist es möglich, dass Veränderungen in einigen Annahmen miteinander korrelieren. Bei der Berechnung der Sensitivität der leistungsorientierten Verpflichtung zu versicherungsmathematischen Annahmen wurde dieselbe Methode verwendet, mit der Pensionsrückstellungen in der Bilanz ermittelt werden.

Die Methoden und Arten von Annahmen zur Vorbereitung der Sensitivitätsanalyse haben sich im Vergleich zur Vorperiode nicht geändert.

Sensitivitätsbetrachtung

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Auswirkungen auf die Verpflichtung
Veränderung der Annahme um Erhöhung der Annahme Verminderung der Annahme
Abzinsungssatz 0,50 % Verminderung um 7 % Erhöhung um 5 %
Zukünftige Gehaltssteigerungen 0,50 % - Verminderung um 3 %
Zukünftige Rentensteigerung 0,50 % Erhöhung um 3 % Verminderung um 5 %
Sterbewahrscheinlichkeit 1 Jahr Erhöhung um 3 % -

30. Finanzschulden

Finanzschulden

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30.9.2017 30.9.2016
Tsd Euro Langfristig Kurzfristig Gesamt Langfristig Kurzfristig Gesamt
Verbindlichkeiten            
gegenüber Kreditinstituten 1.224.523 137.354 1.361.877 1.092.927 369.240 1.462.167
aus Finanzierungsleasing 42.755 3.147 45.902 50.672 3.468 54.140
gegenüber sonstigen Beteiligungen mit Mehrheitsbesitz - 766 766 - 418 418
gegenüber At-Equity-Unternehmen - 1.581 1.581 - 31.836 31.836
gegenüber sonstigen Beteiligungen - 460 460 - 970 970
Andere Finanzschulden 31.949 5.105 37.054 32.249 34.189 66.438
  1.299.227 148.413 1.447.640 1.175.848 440.121 1.615.969

Fälligkeit in Jahren

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30.9.2017 30.9.2016
Tsd Euro < 1 Jahr 1 - 5 Jahre >5 Jahre < 1 Jahr 1 - 5 Jahre >5 Jahre
Verbindlichkeiten            
gegenüber Kreditinstituten 137.354 585.627 638.895 369.240 454.918 638.009
aus Finanzierungsleasing 3.147 9.556 33.199 3.468 3.401 47.271
gegenüber sonstigen Beteiligungen mit Mehrheitsbesitz, At-Equity-Unternehmen und sonstigen Beteiligungen 2.807 - - 33.224 - -
Andere Finanzschulden 5.105 16.115 15.835 34.189 16.414 15.835
  148.413 611.298 687.929 440.121 474.733 701.115

Die festverzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 1.063 Mio Euro (Vorjahr 1.246 Mio Euro) sind mit einem durchschnittlichen Zinssatz von 3,1 % (Vorjahr 2,9 %), die variabel verzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 299 Mio Euro (Vorjahr 216 Mio Euro) mit einem durchschnittlichen Zinssatz von 2 % (Vorjahr 2,7 %) zu verzinsen. Bei den festverzinslichen Verbindlichkeiten beträgt die durchschnittliche Restzinsbindungsdauer sechs Jahre (Vorjahr sechs Jahre).

Zum 30. September 2017 standen MVV nicht in Anspruch genommene zugesagte Kreditlinien in Höhe von 700 Mio Euro (Vorjahr 527 Mio Euro) zur Verfügung.

Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden mit dem Barwert der künftigen Leasingzahlungen angesetzt. Der beizulegende Zeitwert der übrigen Finanzschulden entspricht im Wesentlichen den ausgewiesenen Buchwerten.

Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen beziehen sich auf Gebäude, verschiedene technische Anlagen sowie auf Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Verträge beinhalten zum Teil Verlängerungsoptionen, jedoch keine Kaufoptionen oder Preisanpassungsklauseln.

Der Barwert der künftigen Mindestleasingzahlungen lässt sich wie folgt auf die Verbindlichkeiten überleiten:

Barwert der Mindestleasingzahlungen

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Tsd Euro 30.9.2017 30.9.2016
Barwert der Mindestleasingzahlungen mit Fälligkeiten    
bis zu 1 Jahr 6.026 3.468
länger als 1 Jahr und bis zu 5 Jahren 2.856 3.401
länger als 5 Jahre 61.513 47.271
Gesamt 70.395 54.140
Noch nicht realisierte Finanzierungskosten 1.062 33.169
Bruttoverbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing 71.457 87.309

31. Andere Verbindlichkeiten

In den nachfolgenden Tabellen werden die anderen Verbindlichkeiten nach Inhalt und Kontrahenten aufgeschlüsselt.

Für derivative Finanzinstrumente wird zusätzlich deren Sicherungsbeziehung angegeben. Nach ihrem erstmaligen Ansatz sind Verbindlichkeiten mit Ausnahme von derivativen Finanzinstrumenten unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, die im Wesentlichen den Zeitwerten entsprechen.

Andere finanzielle und nichtfinanzielle Verbindlichkeiten

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30.9.2017 30.9.2016
Tsd Euro Langfristig Kurzfristig Gesamt Langfristig Kurzfristig Gesamt
Andere finanzielle Verbindlichkeiten            
Derivative Finanzinstrumente 143.028 243.666 386.694 381.031 207.892 588.923
Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern - 24.609 24.609 - 24.555 24.555
Kreditorische Debitoren - 7.310 7.310 - 8.491 8.491
Zinsverbindlichkeiten - 7.111 7.111 - 7.354 7.354
Verbindlichkeiten aus Sicherheitsleistungen im Rahmen von Energiehandelsgeschäften - 3.304 3.304 - 2.203 2.203
Konzessionsabgaben - 2.000 2.000 - 1.243 1.243
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit - 703 703 - 676 676
Übrige andere finanzielle Verbindlichkeiten 10.864 25.514 36.378 13.396 17.904 31.300
Andere nichtfinanzielle Verbindlichkeiten            
Erhaltene Anzahlungen - 173.405 173.405 - 120.621 120.621
Passive Rechnungsabgrenzungsposten 156.376 4.799 161.175 155.820 12.497 168.317
Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern - 55.948 55.948 - 46.491 46.491
  310.268 548.369 858.637 550.247 449.927 1.000.174

Andere Verbindlichkeiten

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30.9.2017 30.9.2016
Tsd Euro Langfristig Kurzfristig Gesamt Langfristig Kurzfristig Gesamt
Verbindlichkeiten 310.268 374.964 685.232 550.247 329.306 879.553
davon gegenüber At-Equity-Unternehmen 3.925 1.561 5.486 1.315 11.143 12.458
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen - 173.405 173.405 - 120.621 120.621
  310.268 548.369 858.637 550.247 449.927 1.000.174

Die derivativen Finanzinstrumente betreffen Zins-Derivate, Währungs- und Commodity-Derivate auf Strom, Gas, Kohle, CO2 und sonstige Zertifikate. Weitere Angaben zu Finanzinstrumenten finden sich unter Textziffer 35.

Derivative Finanzinstrumente (Andere finanzielle Verbindlichkeiten)

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30.9.2017 30.9.2016
Tsd Euro Langfristig Kurzfristig Gesamt Langfristig Kurzfristig Gesamt
Derivative Finanzinstrumente 143.028 243.666 386.694 381.031 207.892 588.923
davon ohne Sicherungsbeziehung nach IAS 39 112.623 233.861 346.484 331.552 195.503 527.055
davon in Sicherungsbeziehung Cashflow Hedge 30.405 9.805 40.210 49.479 12.389 61.868

Zur Reduktion des Kontrahentenrisikos bei stark schwankenden Marktwerten von Energiehandelsderivaten werden Sicherheitsleistungen (Margins) mit der EEX ausgetauscht. Daneben wurden zum Teil auch bilaterale Verträge zur Risikoreduzierung eingegangen.

Unter den Verbindlichkeiten aus sonstigen Steuern sind im Wesentlichen Energie- und Umsatzsteuerverbindlichkeiten enthalten.

Unter den übrigen anderen Verbindlichkeiten werden im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Abschlagszahlungen und Verbindlichkeiten aus restlichen Kaufpreiszahlungen akquirierter Tochtergesellschaften ausgewiesen.

Unter den passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind im Wesentlichen die Baukostenzuschüsse für Hausanschlusskosten ausgewiesen.

32. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

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Tsd Euro 30.9.2017 30.9.2016
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 351.179 397.233
davon gegenüber sonstigen Beteiligungen mit Mehrheitsbesitz 30 57
davon gegenüber At-Equity-Unternehmen 14.338 14.617
davon gegenüber sonstigen Beteiligungen - 27

Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die Tabelle zeigt Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit einer Laufzeit von unter einem Jahr. Mittel- bis langfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden aufgrund ihrer Unwesentlichkeit für den Konzern unter Andere Verbindlichkeiten ausgewiesen.

33. Steuerverbindlichkeiten und latente Steuern

Die Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 1.074 Tsd Euro (Vorjahr 5.477 Tsd Euro) enthalten Ertragsteuerverbindlichkeiten.

Die Steuerabgrenzungen im Geschäftsjahr 2017 für latente Steuern sind den folgenden Sachverhalten zuzuordnen:

Latente Steuern

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30.9.2017 30.9.2016
Tsd Euro Aktive latente Steuern Passive latente Steuern Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
Immaterielle Vermögenswerte 1.372 - 22.732 1.511 - 23.845
Sachanlagen einschließlich als Finanzinvestitionen gehaltene Immobilien 10.640 - 164.218 10.374 - 164.833
Vorräte 2.838 - 4.737 1.838 - 6.393
Sonderposten - - 1.406 - - 2.121
Sonstige Vermögenswerte und positive Marktwerte aus Derivaten 19.168 - 206.715 15.206 - 246.439
Rückstellungen für Pensionen 11.433 - 14.508 -
Langfristige sonstige Rückstellungen 20.604 - 21.482 -
Kurzfristige sonstige Rückstellungen 6.992 - 18.268 7.000 - 14.815
Verbindlichkeiten und negative Marktwerte aus Derivaten 210.321 - 21.286 277.731 - 20.004
Verlustvorträge 28.845 - 36.865 -
Latente Steuern (brutto) 312.213 - 439.362 386.515 - 478.450
Wertberichtigung - 2.399 - - 2.229 -
Saldierung - 276.379 276.379 - 333.673 333.673
Latente Steuern (netto) 33.435 - 162.983 50.613 - 144.777

Von den zuvor dargestellten latenten Steuern (netto) entfallen 17.672 Tsd Euro (Vorjahr 33.199 Tsd Euro) auf langfristige aktive latente Steuern und 111.101 Tsd Euro (Vorjahr 109.593 Tsd Euro) auf langfristige passive latente Steuern.

Für körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von 84.779 Tsd Euro (Vorjahr 80.831 Tsd Euro), für gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von 87.457 Tsd Euro (Vorjahr 77.318 Tsd Euro) sowie für ausländische Verlustvorträge in Höhe von 84.395 Tsd Euro (Vorjahr 89.093 Tsd Euro) wurde kein latenter Steueranspruch angesetzt.

Auf temporäre Unterschiede aus Beteiligungen in Höhe von 11.340 Tsd Euro (Vorjahr 11.081 Tsd Euro) wurden in Höhe von 3.436 Tsd Euro (Vorjahr 3.358 Tsd Euro) keine passiven latenten Steuern erfasst, da eine Umkehrung durch Dividendenausschüttungen oder Veräußerung von Gesellschaften in absehbarer Zeit nicht wahrscheinlich ist.

In Höhe von 8.443 Tsd Euro (Vorjahr 16.895 Tsd Euro) wurden zum Bilanzstichtag aktive latente Steuern bilanziert, die aus Gesellschaften resultieren, welche im Geschäftsjahr oder im Vorjahr einen Verlust erzielt haben und deren Realisierung ausschließlich vom Entstehen zukünftiger Gewinne abhängt. Aufgrund der vorliegenden Planzahlen gehen wir von deren Realisierung aus.

Im Geschäftsjahr 2017 werden latente Steuern in Höhe von 7.791 Tsd Euro (Vorjahr 23.105 Tsd Euro) direkt im sonstigen Ergebnis als Teil des Konzerneigenkapitals ausgewiesen.

Die Ertragsteuereffekte im sonstigen Ergebnis als Teil des Konzerneigenkapitals gliedern sich je Bestandteil wie folgt auf:

Ertragsteuereffekte

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30.9.2017 30.9.2016
Tsd Euro Ertragsteuer Brutto Ertragsteuer Brutto
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste - 2.979 10.534 3.475 - 13.142
Anteil des Gesamtergebnisses der At-Equity-Unternehmen - - 11.439 - 4.144
Posten, die nicht nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden - 2.979 - 905 3.475 - 8.998
Cashflow Hedges - 12.335 44.601 - 8.814 27.022
Währungsumrechnungsdifferenz - 2.814 - 17.862
Anteil des Gesamtergebnisses der At-Equity-Unternehmen - - - - 60
Posten, die nachträglich in die Gewinn- und Verlustrechnung umklassifiziert werden - 12.335 47.415 - 8.814 44.824

34. Eventualforderungen, -schulden und finanzielle Verpflichtungen

Die nachfolgend aufgeführten Verpflichtungsvolumina entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang. Aus Bürgschaften bestehen solche Verpflichtungen in Höhe von 1 Mio Euro (Vorjahr 1,3 Mio Euro). Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten bestehen wie im Vorjahr nicht. Eventualschulden, die sich aus Gewährleistungsverträgen ergeben, bestehen in Höhe von 7 Mio Euro (Vorjahr 0,9 Mio Euro).

Das Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen bei MVV belief sich für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte auf 4,8 Mio Euro (Vorjahr 5,4 Mio Euro) und für Investitionen in Sachanlagen auf 41,2 Mio Euro (Vorjahr 27,5 Mio Euro).

Die finanziellen Verpflichtungen aus Operating Leasing betreffen überwiegend Wassernetze, Fuhrpark, IT-Ausstattung, Pachtzahlungen für Grundstücke sowie Mieten für Gebäude- und Lagerflächen. Dabei liegt den Mindestleasingzahlungen folgende Fälligkeitsstruktur zugrunde:

Finanzielle Verpflichtungen aus Operating Leasing

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Nominalwert
Tsd Euro 30.9.2017 30.9.2016
Operating Leasing    
bis zu 1 Jahr 9.030 6.191
länger als 1 Jahr und bis zu 5 Jahren 20.098 14.635
länger als 5 Jahre 28.746 23.665
  57.874 44.491

Soweit bei Leasingverträgen das wirtschaftliche Eigentum beim Leasinggeber liegt (Operating Leasing), erfolgt die Bilanzierung des Leasinggegenstands beim Leasinggeber. Die anfallenden Leasingaufwendungen werden als Aufwand über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfasst.

Die Verträge beinhalten zum Teil Verlängerungsoptionen, jedoch keine Kaufoptionen. Teilweise besitzen Mietverträge Preisanpassungsklauseln, welche an den Verbraucherpreisindex gekoppelt sind.

Eventualschulden sind mögliche Verpflichtungen gegenüber Dritten oder bereits bestehende Verpflichtungen, bei denen ein Ressourcenabfluss unwahrscheinlich ist oder deren Höhe nicht verlässlich bestimmt werden kann. Eventualschulden werden in der Bilanz nicht erfasst. Die im Anhang angegebenen Verpflichtungsvolumina der Eventualschulden entsprechen dem am Bilanzstichtag bestehenden Haftungsumfang. Eventualforderungen werden analog behandelt.

Im Rahmen einer Bodensanierungsmaßnahme besteht eine Eventualforderung gegen das Land Baden-Württemberg und die Stadt Mannheim mit einem Barwert in Höhe von 4,9 Mio Euro.

35. Finanzinstrumente

Zum 30. September 2017 sind bestehende Grundgeschäfte in Cashflow Hedges mit Laufzeiten bis zu neun Jahren (Vorjahr zehn Jahren) im Bereich Zinssicherung einbezogen.

Im Commodity-Bereich betragen die Laufzeiten geplanter Grundgeschäfte bis zu fünf Jahre (Vorjahr bis zu sechs Jahre). Sowohl Zinssicherungsinstrumente als auch CommodityDerivate bedingen Nettoausgleichszahlungen zu den vertraglich fixierten Terminen, welche im Wesentlichen dem Grundgeschäft entsprechen. Bei den Sicherungsinstrumenten handelt es sich größtenteils um Swaps, die während der gesamten Vertragslaufzeit Cashflows generieren.

Im Geschäftsjahr 2017 ist ein Ertrag in Höhe von 32.266 Tsd Euro (Vorjahr 18.208 Tsd Euro Ertrag) direkt im Eigenkapital erfasst worden.

Der Betrag, der im Rahmen des Cashflow Hedge Accountings aus dem Eigenkapital erfolgswirksam in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wurde, stellt sich wie folgt dar:

Umgliederungsbetrag

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Enthalten im EBIT 3.231 - 22.738
Enthalten im Finanz- und Steuerergebnis - 9.634 - 11.431
Summe der entnommenen Beträge - 6.403 - 34.169

Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Beträge und die darauf entfallenden Umgliederungsbeträge sind in nachfolgender Tabelle dargestellt:

Erfolgsneutrale Beträge im Eigenkapital

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Tsd Euro 30.9.2017 30.9.2016
Cashflow Hedges 32.266 18.208
davon erfolgsneutrale Veränderungen 25.863 - 15.961
davon erfolgswirksame Veränderungen 6.403 34.169

Im Geschäftsjahr 2017 ergab sich ein Aufwand in Höhe von 567 Tsd Euro aus dem ineffektiven Teil von Cashflow Hedges (Vorjahr 100 Tsd Euro Ertrag). Die Ergebnisse aus ineffektiven Teilen von Cashflow Hedges werden unter den sonstigen betrieblichen Erträgen beziehungsweise Aufwendungen erfasst, soweit sie die kumulierte Fair-Value-Änderung des jeweiligen Grundgeschäfts übersteigen. Bei Zinssicherungen erfolgt der Ausweis im sonstigen Zinsergebnis.

Im Geschäftsjahr 2017 wurden für geschlossene Fremdwährungspositionen Fair Value Hedges designiert. Aus diesen Sicherungsbeziehungen wurden in der Gewinn- und Verlustrechnung folgende Beträge erfasst:

Gewinne und Verluste in der GuV aus Fair Value Hedges

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Ergebnis aus dem Grundgeschäft - 5.223 - 39.016
Ergebnis aus dem Sicherungsinstrument 5.218 39.643

Die Buchwerte und Fair Values der Finanzinstrumente sowie deren Aufteilung auf die Bewertungskategorien nach IAS 39 werden in den folgenden Tabellen dargestellt. Die dargestellten Klassen orientieren sich dabei an der Bilanz.

Bewertungskategorien der Buchwerte nach IAS 39 zum 30.9.2017

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Tsd Euro Bewertungskategorien gemäß IAS 39 Buchwerte Davon nicht im Anwendungsbereich des IFRS 7 Fair Value
Aktiva        
Finanzanlagen        
davon nichtkonsolidierte Beteiligungen Zur Veräußerung verfügbar 7.289 - 7.289
davon Ausleihungen ohne Finanzierungsleasing Kredite und Forderungen 12.266 - 12.266
davon Ausleihungen aus Finanzierungsleasing Nicht anwendbar 49.912 - 49.912
davon Wertpapiere Zu Handelszwecken gehalten 7 - 7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen <1 Jahr Kredite und Forderungen 351.104 - 351.104
Sonstige Vermögenswerte        
davon Derivate außerhalb Hedge Accounting Zu Handelszwecken gehalten 397.135 - 397.135
davon Derivate im Hedge Accounting Nicht anwendbar 34.434 - 34.434
davon sonstige betriebliche Vermögenswerte Kredite und Forderungen 88.218 37.897 88.218
Flüssige Mittel Kredite und Forderungen 370.301 - 370.301
    1.310.666 37.897 1.310.666
Passiva        
Finanzschulden        
davon Finanzschulden aus Finanzierungsleasing Nicht anwendbar 45.902 - 45.902
davon sonstige Finanzschulden Fortgeführte Anschaffungs-/ Herstellungskosten 1.401.738 - 1.474.771
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen <1 Jahr Fortgeführte Anschaffungs-/ Herstellungskosten 351.179 - 351.179
Andere Verbindlichkeiten        
davon Derivate außerhalb Hedge Accounting Zu Handelszwecken gehalten 346.484 - 346.484
davon Derivate im Hedge Accounting Nicht anwendbar 40.210 - 40.210
davon sonstige betriebliche Verbindlichkeiten Fortgeführte Anschaffungs-/ Herstellungskosten 471.943 391.231 471.943
    2.657.456 391.231 2.730.489

Bewertungskategorien der Buchwerte nach IAS 39 zum 30.9.2016

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Tsd Euro Bewertungskategorien gemäß IAS 39 Buchwerte Davon nicht im Anwendungsbereich des IFRS 7 Fair Value
Aktiva        
Finanzanlagen        
davon nichtkonsolidierte Beteiligungen Zur Veräußerung verfügbar 7.250 - 7.250
davon Ausleihungen ohne Finanzierungsleasing Kredite und Forderungen 8.563 - 8.563
davon Ausleihungen aus Finanzierungsleasing Nicht anwendbar 47.755 - 47.755
davon Wertpapiere Zu Handelszwecken gehalten 32 - 32
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen <1 Jahr Kredite und Forderungen 457.961 - 457.961
Sonstige Vermögenswerte        
davon Derivate außerhalb Hedge Accounting Zu Handelszwecken gehalten 538.259 - 538.259
davon Derivate im Hedge Accounting Nicht anwendbar 13.446 - 13.446
davon sonstige betriebliche Vermögenswerte Kredite und Forderungen 144.072 35.547 144.072
Flüssige Mittel Kredite und Forderungen 333.041 - 333.041
    1.550.379 35.547 1.550.379
Passiva        
Finanzschulden        
davon Finanzschulden aus Finanzierungsleasing Nicht anwendbar 54.140 - 54.140
davon sonstige Finanzschulden Fortgeführte Anschaffungs-/ Herstellungskosten 1.561.829 - 1.673.137
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen <1 Jahr Fortgeführte Anschaffungs-/ Herstellungskosten 397.233 - 397.233
Andere Verbindlichkeiten        
davon Derivate außerhalb Hedge Accounting Zu Handelszwecken gehalten 527.055 - 527.055
davon Derivate im Hedge Accounting Nicht anwendbar 61.868 - 61.868
davon sonstige betriebliche Verbindlichkeiten Fortgeführte Anschaffungs-/ Herstellungskosten 411.251 336.105 411.251
    3.013.376 336.105 3.124.684

Aufgrund der vorwiegend kurzfristigen Restlaufzeiten für Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, sonstigen betrieblichen Forderungen und Verbindlichkeiten sowie Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten entsprechen die Buchwerte am Bilanzstichtag im Wesentlichen deren Marktwerten.

Der Fair Value der sonstigen Finanzschulden wird unter Berücksichtigung von zukünftigen Zahlungen als Barwert ermittelt. Die Abzinsung erfolgt mithilfe des aktuell gültigen Zinssatzes zum Bilanzstichtag (Stufe 2).

Die folgende Tabelle stellt für die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente die wesentlichen Parameter dar. Die einzelnen Stufen sind gemäß IFRS 7 wie folgt definiert:

Stufe 1: Bewertung basiert auf an aktiven Märkten notierten und unverändert übernommenen Preisen;

Stufe 2: Bewertung basiert auf anderen Faktoren als denen aus Stufe 1, welche sich aber direkt oder indirekt beobachten lassen;

Stufe 3: Bewertung basiert auf am Markt nicht beobachtbaren Faktoren.

Anschaffungskosten: Hier sind Finanzinstrumente aufgeführt, die gemäß IAS 39 zu den Anschaffungskosten bewertet werden. Zum Zeitpunkt ihrer Transaktion befanden sich diese in einem nicht liquiden Markt, weshalb der aktuelle Ansatz mit deren Anschaffungskosten annähernd dem Fair Value entspricht. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um sonstige Beteiligungen und sonstige Beteiligungen mit Mehrheitsbesitz.

Fair-Value-Hierarchie zum 30.9.2017

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Tsd Euro Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Anschaffungskosten
Finanzielle Vermögenswerte        
Nicht konsolidierte Beteiligungen - - - 7.289
Wertpapiere 7 - - -
Derivate außerhalb Hedge Accounting 97.157 299.950 28 -
Derivate im Hedge Accounting 34.141 293 - -
Finanzielle Verbindlichkeiten        
Derivate außerhalb Hedge Accounting 105.315 240.653 516 -
Derivate im Hedge Accounting 13.677 25.519 1.014 -

Fair-Value-Hierarchie zum 30.9.2016

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Tsd Euro Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Anschaffungskosten
Finanzielle Vermögenswerte        
Nicht konsolidierte Beteiligungen - - - 7.250
Wertpapiere - 27 - 5
Derivate außerhalb Hedge Accounting 134.019 404.044 196 -
Derivate im Hedge Accounting 13.393 53 - -
Finanzielle Verbindlichkeiten        
Derivate außerhalb Hedge Accounting 152.853 373.769 433 -
Derivate im Hedge Accounting 22.941 38.927 - -

Die Derivate im Hedge Accounting der Stufe 3 in Höhe von 1.014 Tsd Euro (Vorjahr 0 Tsd Euro) enthalten Zinsswaps mit Floor. Der Marktwert der Derivate beträgt 1.014 Tsd Euro. Eine Veränderung der in die Berechnung einfließenden Volatilität um einen absoluten Wert von 1 nach oben beziehungsweise nach unten würde den Marktwert um 200 Tsd Euro erhöhen beziehungsweise um 194 Tsd Euro verringern.

Die folgende Überleitungsrechnung zeigt die Entwicklung der bilanzierten Finanzinstrumente in Stufe 3.

Entwicklung der bilanzierten Finanzinstrumente in Stufe 3

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Tsd Euro Stand zum 1.10.2016 Gewinne und Verluste in der GuV Gewinne und Verluste im Sonstigen Ergebnis Stand zum 30.9.2017
Finanzielle Vermögenswerte        
Derivate außerhalb Hedge Accounting 196 - 168 - 28
Finanzielle Verbindlichkeiten        
Derivate außerhalb Hedge Accounting 433 83 - 516
Derivate im Hedge Accounting - 1.454 - 440 1.014

Entwicklung der bilanzierten Finanzinstrumente in Stufe 3

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Tsd Euro Stand zum 1.10.2015 Gewinne und Verluste in der GuV Gewinne und Verluste im Sonstigen Ergebnis Stand zum 30.9.2016
Finanzielle Vermögenswerte        
Derivate außerhalb Hedge Accounting 404 - 208 - 196
Finanzielle Verbindlichkeiten        
Derivate außerhalb Hedge Accounting 369 64 - 433

Gewinne und Verluste in der GuV aus Stufe-3-Finanzinstrumenten GJ 2017

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in Tsd Euro Gesamt Davon am 30.9.2017 noch gehalten
Sonstige betriebliche Erträge - -
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 251 -
Finanzaufwendungen - 1.454 -
  - 1.705 -

Gewinne und Verluste in der GuV aus Stufe-3-Finanzinstrumenten GJ 2016

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Tsd Euro Gesamt Davon am 30.9.2016 noch gehalten
Sonstige betriebliche Erträge - -
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 272 -
  - 272 -

Wertberichtigungen für finanzielle Vermögenswerte

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Tsd Euro Nicht konsolidierte Beteiligungen Ausleihungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen <1 Jahr Sonstige betriebliche Vermögenswerte
Stand zum 1.10.2015 1.661 1.534 20.414 3.452
Verbrauch/Abgang 1.243 - 9.245 1.634
Nettozuführungen 919 232 24.080 508
Umbuchungen - - 393 - 328
Stand zum 30.9.2016 1.337 1.766 35.642 1.998
Stand zum 1.10.2016 1.337 1.766 35.642 1.998
Verbrauch/Abgang - - 11.638 201
Nettozuführungen 31 341 14.306 1.892
Umbuchungen - - - - 363
Stand zum 30.9.2017 1.368 2.107 38.310 3.326

Die Wertberichtigungsverluste der einzelnen Klassen gemäß IFRS 7 betragen im Geschäftsjahr 2017 für nicht konsolidierte Beteiligungen 13 Tsd Euro (Vorjahr 916 Tsd Euro), für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 18.619 Tsd Euro (Vorjahr 13.060 Tsd Euro) und für sonstige betriebliche Vermögenswerte 2.598 Tsd Euro (Vorjahr 656 Tsd Euro).

Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten

Die nachfolgend aufgeführten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten unterliegen einer Saldierung, durchsetzbaren Master-Netting-Vereinbarungen oder ähnlichen Vereinbarungen.

Saldierung finanzielle Vermögenswerte zum 30.9.2017

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Bruttobetrag der ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerte Bruttobetrag der ausgewiesenen finanziellen Verbindlichkeiten, die in der Bilanz saldiert werden Nettobetrag der finanziellen Vermögenswerte, die in der Bilanz ausgewiesen werden Zusammenhängende Beträge, die nicht in der Bilanz saldiert werden Nettobetrag
Tsd Euro Finanzinstrumente erhaltene Barsicherheiten
Ausleihungen ohne Finanzierungsleasing 12.266 - 12.266 - - 12.266
Wertpapiere 7 - 7 - - 7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen <1 Jahr 528.014 - 190.140 337.874 - - 337.874
Derivative Finanzinstrumente 431.569 - 431.569 - 145.320 - 16.534 269.715
Sonstige betriebliche Vermögenswerte 101.448 - 101.448 - - 101.448
Flüssige Mittel 370.301 - 370.301 - 12.620 - 357.681
  1.443.605 - 190.140 1.253.465 - 157.940 - 16.534 1.078.991

Saldierung finanzielle Verbindlichkeiten zum 30.9.2017

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Bruttobetrag der ausgewiesenen finanziellen Verbindlichkeiten Bruttobetrag der ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerte, die in der Bilanz saldiert werden Nettobetrag der finanziellen Verbindlichkeiten, die in der Bilanz ausgewiesen werden Zusammenhängende Beträge, die nicht in der Bilanz saldiert werden Nettobetrag
Tsd Euro Finanzinstrumente erhaltene Barsicherheiten
Finanzschulden 1.401.738 - 1.401.738 - 5.684 - 594 1.408.016
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen <1 Jahr 506.599 - 155.420 351.179 - - 351.179
Derivative Finanzinstrumente 386.694 - 386.694 - 145.320 - 13.356 545.370
Sonstige betriebliche Verbindlichkeiten 506.663 - 34.720 471.943 - - 471.943
  2.801.694 - 190.140 2.611.554 - 151.004 - 13.950 2.776.508

Saldierung finanzielle Vermögenswerte zum 30.9.2016

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Bruttobetrag der ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerte Bruttobetrag der ausgewiesenen finanziellen Verbindlichkeiten, die in der Bilanz saldiert werden Nettobetrag der finanziellen Vermögenswerte, die in der Bilanz ausgewiesen werden Zusammenhängende Beträge, die nicht in der Bilanz saldiert werden Nettobetrag
Tsd Euro Finanzinstrumente erhaltene Barsicherheiten
Ausleihungen ohne Finanzierungsleasing 8.563 - 8.563 - - 8.563
Wertpapiere 32 - 32 - - 32
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen <1 Jahr 731.869 - 273.908 457.961 - - 457.961
Derivative Finanzinstrumente 551.705 - 551.705 - 447.196 - 2.203 102.306
Sonstige betriebliche Vermögenswerte 144.072 - 144.072 - - 144.072
Flüssige Mittel 333.041 - 333.041 -2.509 - 330.532
  1.769.282 - 273.908 1.495.374 -449.705 - 2.203 1.043.466

Saldierung finanzielle Verbindlichkeiten zum 30.9.2016

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Bruttobetrag der ausgewiesenen finanziellen Verbindlichkeiten Bruttobetrag der ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerte, die in der Bilanz saldiert werden Nettobetrag der finanziellen Verbindlichkeiten, die in der Bilanz ausgewiesen werden Zusammenhängende Beträge, die nicht in der Bilanz saldiert werden Nettobetrag
Tsd Euro Finanzinstrumente erhaltene Barsicherheiten
Finanzschulden 1.561.829 - 1.561.829 - 48.358 - 489 1.610.676
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen <1 Jahr 652.677 - 255.444 397.233 - - 397.233
Derivative Finanzinstrumente 588.923 - 588.923 - 447.196 - 45.604 1.081.723
Sonstige betriebliche Verbindlichkeiten 429.715 - 18.464 411.251 - - 411.251
  3.233.144 - 273.908 2.959.236 -495.554 -46.093 3.500.883

Nettoergebnis nach Bewertungskategorien

Finanzinstrumente sind in der Gewinn- und Verlustrechnung mit folgenden Nettoergebnissen gemäß IFRS 7 erfasst:

Nettoergebnis (IFRS 7)

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten 41.954 26.415
Zur Veräußerung verfügbare    
finanzielle Vermögenswerte 1.433 2.914
Kredite und Forderungen - 14.887 - 8.152

In der Darstellung des Nettoergebnisses sind freistehende Derivate, die sich in der Bewertungskategorie "Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten" befinden, berücksichtigt. Das Nettoergebnis der Kategorie "Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten" stammt im Wesentlichen aus der Marktbewertung nach IAS 39.

Das Nettoergebnis der Kategorie "Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" enthält im Wesentlichen Erträge und Ausschüttungen aus Beteiligungen sowie Abgangserfolge.

Die Nettoergebnisse der Kategorie "Kredite und Forderungen" stammen zum überwiegenden Teil aus Wertberichtigungen und Zuführungen.

Die Zinserträge und -aufwendungen aus zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten ergeben sich überwiegend aus den nachfolgend ausgewiesenen Gesamtzinserträgen und -aufwendungen.

Gesamtzinserträge und -aufwendungen

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Gesamtzinserträge 8.980 7.879
Gesamtzinsaufwendungen 47.222 57.763

Im Finanzergebnis sind Zinsanteile aus Rückstellungen enthalten, die nicht unter die Angabepflichten des IFRS 7 fallen, weswegen die hier veröffentlichten Zahlen vom Finanzergebnis abweichen. Die hier ausgewiesenen Zinserträge stammen hauptsächlich aus Bankguthaben, Tages- und Festgeldanlagen sowie Ausleihungen. Die Zinsaufwendungen resultieren zum Großteil aus Darlehensverpflichtungen. In den Gesamtzinserträgen sind wie im Vorjahr keine Zinsen aus bereits wertgeminderten finanziellen Vermögenswerten enthalten.

Finanzierungs- und Preisrisiken

Allgemeine Informationen über Finanzierungs- und Preisrisiken: Durch ihre Geschäftstätigkeit ist MVV verschiedenen finanziellen Risiken ausgesetzt. Diese setzen sich zusammen aus Forderungsausfall-, Liquiditäts-, Zins- und Währungsrisiken sowie Marktpreisrisiken auf der Beschaffungs- und Absatzseite. Das Risikomanagement von MVV verfolgt das Ziel, die Entwicklungen der Finanzmärkte frühzeitig zu erkennen und negativen Auswirkungen daraus entgegen zu wirken. Dies wird anhand interner Richtlinien, Handlungsrahmen, Verantwortlichkeiten, Funktionstrennung und Kontrollen festgelegt.

Zur Absicherung gegen Marktpreisrisiken werden derivative Finanzinstrumente eingesetzt. Im Bereich des Zinsrisikos werden überwiegend Zins-Swaps abgeschlossen. Währungsrisiken werden durch den Abschluss von Devisentermingeschäften abgesichert. Im Bereich des Energiehandels werden Commodity-Derivate eingesetzt. Deren Einsatz zum Zwecke des proprietären Energiehandels ist nur in engen Grenzen erlaubt und wird durch ein separates Limitsystem überwacht und gesteuert.

Forderungsausfallrisiken: Die Gefahr eines wirtschaftlichen Verlusts, der dadurch entsteht, dass ein Geschäftspartner seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, wird als Forderungsausfallrisiko bezeichnet und umfasst sowohl das unmittelbare Ausfallrisiko als auch das Risiko einer Bonitätsverschlechterung. Bei MVV bestehen im Handelsbereich Geschäftsbeziehungen vorwiegend zu Banken und anderen Handelspartnern mit guter Bonität. Forderungsausfallrisiken gegenüber Vertragspartnern werden bei Vertragsabschluss geprüft und laufend überwacht. Durch Festlegung von Limits für das Handeln mit Geschäftspartnern und gegebenenfalls durch das Anfordern von Barsicherheiten wird das Risiko eingeschränkt oder, wenn möglich, bereits im Vorfeld durch geeignete Rahmenverträge mit den Handelspartnern vermindert. Risikokonzentrationen bestehen unwesentlich bei diversen Tochtergesellschaften, die Abnahmeverträge mit lediglich einem Kunden besitzen.

Im Vertriebsgeschäft ist MVV Forderungsausfallrisiken ausgesetzt, weil Kunden möglicherweise ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen. Durch eine regelmäßige Bonitätsanalyse der wesentlichen Positionen unseres Kundenportfolios wird dieses Risiko eingeschränkt.

In den Buchwerten der in der Bilanz angesetzten finanziellen Vermögenswerte (Forderungen, Derivate und sonstige Vermögenswerte sowie Zahlungsmittel und zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte) sind die Ausfallrisiken bereits in Form von Wertberichtigungen berücksichtigt. Im Berichtsjahr und im Vorjahr waren die Forderungsausfälle unwesentlich.

Da Derivate hohen Marktwertschwankungen unterliegen können, wird in der folgenden Übersicht das Kontrahentenrisiko der derivativen finanziellen Vermögenswerte dargestellt, wobei grundsätzlich nur bilanzierte Bücher betrachtet werden. Liegen Nettingvereinbarungen mit einem Handelspartner vor, wird das tatsächliche - das saldierte - Risiko dargestellt. Kontrahenten, mit denen ein negativer Saldo und damit kein Kontrahentenrisiko besteht, werden nicht berücksichtigt.

In allen anderen Fällen findet keine Saldierung mit negativen Marktwerten statt.

Kontrahentenrisiko zum 30.9.2017

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Tsd Euro Gesamt Davon bis 1 Jahr Davon 1 bis 5 Jahre
Kontrahenten-Rating nach Standard & Poor's und/oder Moody's Nominalwert Kontrahentenrisiko Nominalwert Kontrahentenrisiko Nominalwert Kontrahentenrisiko
AAA und Aaa bis AA- und Aa3 318.607 69.106 86.958 33.162 231.649 35.944
A+ und A1 bis A- und A3 44.951 9.338 14.207 4.038 30.744 5.300
BBB+ und Baa1 bis BBB- und Baa3 274.579 60.773 108.450 33.786 166.129 26.987
BB+ und Ba1 bis BB- und Ba3 - - - - - -
Sonstiges 923.782 186.162 277.162 79.680 646.620 106.482
  1.561.919 325.379 486.777 150.666 1.075.142 174.713

Kontrahentenrisiko zum 30.9.2016

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Tsd Euro Gesamt Davon bis 1 Jahr Davon 1 bis 5 Jahre
Kontrahenten-Rating nach Standard & Poor's und/oder Moody's Nominalwert Kontrahentenrisiko Nominalwert Kontrahentenrisiko Nominalwert Kontrahentenrisiko
AAA und Aaa bis AA- und Aa3 234.970 38.436 4.302 310 230.668 38.126
A+ und A1 bis A- und A3 46.712 13.326 17.035 2.799 29.677 10.527
BBB+ und Baa1 bis BBB- und Baa3 297.239 49.813 52.317 4.903 244.922 44.910
BB+ und Ba1 bis BB- und Ba3 - - - - - -
Sonstiges 1.218.292 164.015 441.312 52.983 776.980 111.032
  1.797.213 265.590 514.966 60.995 1.282.247 204.595

Forderungsausfallrisiken über fünf Jahre liegen wie im Vorjahr nicht vor. Wesentliche Teile des Nominalvolumens der betrachteten Derivate bestehen mit Handelspartnern, für die ein externes Rating verfügbar ist. Für den unter "Sonstiges" ausgewiesenen Teil des derivativen Nominalvolumens bestehen interne Ratings.

Bei mit Börsen abgeschlossenen Handelsgeschäften werden Sicherungszahlungen hinterlegt, um zusätzliche Forderungsausfallrisiken zu reduzieren.

Die in den finanziellen Vermögenswerten enthaltenen Forderungsausfallrisiken sowie deren Altersstruktur stellen sich nach Klassen gegliedert wie folgt dar:

Forderungsausfallrisiken, Altersstruktur zum 30.9.2017

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Tsd Euro Ausleihungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen <1 Jahr Sonstige betriebliche Vermögenswerte
Weder überfällig noch wertgemindert 62.178 264.245 45.949
Überfällig, aber nicht wertgemindert      
< 6 Monate - 39.290 928
> 6 Monate <1 Jahr - 7.499 74
> 1 Jahr - 4.314 1.618
Nettowert wertberichtigte Vermögenswerte - 35.756 1.752
  62.178 351.104 50.321

Forderungsausfallrisiken, Altersstruktur zum 30.9.2016

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Tsd Euro Ausleihungen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen <1 Jahr Sonstige betriebliche Vermögenswerte
Weder überfällig noch wertgemindert 56.318 371.079 106.533
Überfällig, aber nicht wertgemindert      
< 6 Monate - 46.969 993
> 6 Monate <1 Jahr - 2.630 341
> 1 Jahr - 6.790 43
Nettowert wertberichtigte Vermögenswerte - 30.493 615
  56.318 457.961 108.525

Liquiditätsrisiken: Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass ein Unternehmen seine finanziellen Verpflichtungen nicht in ausreichendem Maße erfüllen kann. Liquiditätsrisiken entstehen bei MVV durch die Verpflichtung, Verbindlichkeiten vollständig und rechtzeitig zu tilgen sowie Sicherheitshinterlegungen (Margins) von Energiehandelspartnern zu bedienen. Aufgabe des Cash- und Liquiditätsmanagements von MVV ist es, jederzeit die Zahlungsfähigkeit des Unternehmens sicherzustellen. Dafür werden der gesamte Zahlungsmittelbedarf und alle Zahlungsmittelüberschüsse ermittelt. Die wesentlichen Teilkonzerne verfügen über ein Cash-Pooling-Verfahren, wodurch Liquiditätsbedarfe und -überschüsse kurzfristig ausgeglichen und damit die Bankgeschäfte auf ein notwendiges Maß reduziert werden können.

Zur Liquiditätssteuerung wird ein Finanzplan erstellt. Der entstehende Finanzierungsbedarf wird mittels geeigneter Instrumente im Rahmen der Liquiditätssteuerung gedeckt. Neben der täglich verfügbaren Liquidität verfügt MVV über weitere Liquiditätsreserven in Form von zugesagten Kreditlinien. Der Umfang der vertraglich zugesicherten Kreditlinien ist so dimensioniert, dass auch in einem schwierigen Marktumfeld jederzeit ausreichende Liquiditätsreserven zur Verfügung stehen. Durch die vorhandene Liquidität sowie die bestehenden Kreditlinien sieht sich MVV keinen wesentlichen Liquiditätsrisiken ausgesetzt.

Mit einem Teil der finanzierenden Banken sind branchenübliche Klauseln (Covenants) vereinbart, die bei wesentlichen Verschlechterungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ein Kündigungsrecht begründen können. Zum Stichtag 30. September 2017 wurden sämtliche Covenants eingehalten.

Die Finanzierung der Konzerngesellschaften von MVV erfolgt in der Regel durch Kreditinstitute sowie durch die MVV Energie AG.

Zur Begrenzung ihrer Risiken aus an MVV gewährten Darlehen haben Kreditinstitute Sicherheiten erhalten. Diese gliedern sich in Anlagevermögen, Forderungen und flüssige Mittel mit einer Gesamtsumme von 9.776 Tsd Euro (Vorjahr 14.348 Tsd Euro) sowie fest hinterlegte Kapitaldienstreserven mit einem Buchwert in Höhe von 0 Tsd Euro (Vorjahr 385 Tsd Euro). Des Weiteren werden auch Anteile an Tochterunternehmen in Höhe von 14.045 Tsd Euro (Vorjahr 13.505 Tsd Euro) als Sicherheiten begeben.

In nachfolgender Tabelle sind die vertraglich vereinbarten Mittelabflüsse der finanziellen Verbindlichkeiten undiskon-tiert dargestellt. Die korrespondierenden Zinszahlungen sind enthalten.

Undiskontierte Cashflows

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30.9.2017 30.9.2016
in Tsd Euro Fälligkeiten <1 Jahr Fälligkeiten 1 - 5 Jahre Fälligkeiten >5 Jahre Fälligkeiten <1 Jahr Fälligkeiten 1 - 5 Jahre Fälligkeiten >5 Jahre
Nicht derivative finanzielle Verbindlichkeiten            
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 169.907 677.853 697.408 407.816 563.298 760.363
Verbindlichkeiten aus Finance Lease 5.970 19.844 45.643 6.920 4.306 76.083
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 351.179 421 26 397.233 432 757
Sonstige Finanzschulden 8.456 17.313 15.835 64.815 18.211 15.835
Andere finanzielle Verbindlichkeiten 69.792 4.369 6.063 62.147 6.169 6.053
Derivative finanzielle Verbindlichkeiten 237.412 121.211 39 183.168 338.998 22
  842.716 841.011 765.014 1.122.099 931.414 859.113

Zinsrisiken: Zinsrisiken resultieren auf der Aktivseite aus Bankguthaben sowie auf der Passivseite aus variabel verzinslichen Bankverbindlichkeiten.

In der nachfolgenden Sensitivitätsanalyse werden die Auswirkungen von Zinssatzänderungen auf das Jahresergebnis und das Eigenkapital dargestellt. Die Analyse wurde unter der Annahme durchgeführt, dass alle anderen Parameter, zum Beispiel Wechselkurse, sich nicht verändern. Es wurden nur Finanzinstrumente in die Analyse einbezogen, deren jeweiliges Zinsänderungsrisiko das Eigenkapital beziehungsweise das Jahresergebnis verändern könnten.

Eine Abweichung des Zinsniveaus im Euroraum zum Stichtag 30. September 2017 um 10 % nach oben beziehungsweise nach unten würde den Jahresüberschuss insgesamt um 0 Tsd Euro/0 Tsd Euro (Vorjahr 20 Tsd Euro/20 Tsd Euro) verschlechtern/verbessern. Die Abweichung würde das Eigenkapital insgesamt um - 944 Tsd Euro/1.281 Tsd Euro (Vorjahr 694 Tsd Euro/702 Tsd Euro) verschlechtern/verbessern.

Währungsrisiken: Währungsrisiken bestehen im Wesentlichen im Rahmen unserer Projekte in Großbritannien. In der Betriebsphase der Projekte werden Zahlungsströme ausschließlich in britischen Pfund generiert. Die resultierenden Währungsrisiken werden durch Natural Hedges in Form von währungskongruenter Finanzierung sowie durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten abgesichert.

Commodity-Preisrisiken: Im Rahmen unserer Energiehandelstätigkeit werden Energiehandelskontrakte für Zwecke des Preisrisikomanagements, der Lastganganpassung und der Margenoptimierung abgeschlossen. Für sämtliche Geschäfte sind enge und klar definierte Limits vorgegeben, die stets einzuhalten sind.

Preisänderungsrisiken entstehen im Wesentlichen durch die Beschaffung und Veräußerung von Strom und Gas sowie durch die Beschaffung von Kohle und Emissionsrechten.

Die Preisrisiken werden unter Berücksichtigung der vorgegebenen Limits mit geeigneten Finanzinstrumenten abgesichert. Im Berichtsjahr wurden derivative Sicherungsinstrumente eingesetzt. Überwiegend wurden als Sicherungsinstrumente Forwards, Futures sowie Swaps und Optionen eingesetzt.

Nachfolgend wird die Sensitivität der Bewertung von Derivaten auf Strom, Kohle, Gas und Emissionsrechte analysiert. Die Analyse wurde unter der Annahme durchgeführt, dass alle anderen Parameter unverändert bleiben und eine Abhängigkeit der Commodities untereinander besteht. Es wurden nur Derivate in die Analyse einbezogen, deren Marktwertschwankungen das Eigenkapital beziehungsweise das Jahresergebnis beeinflussen. Hierbei handelt es sich um bilanzierungspflichtige Derivate. Nicht in die Betrachtung einbezogen sind Derivate, die zur physischen Erfüllung nicht finanzieller Posten gemäß dem erwarteten Einkaufs-, Verkaufs- oder Nutzungsbedarfs des Unternehmens bestimmt sind ("Own Use"). Diese sind nicht nach IAS 39 zu bilanzieren.

Wäre der Marktpreis zum Stichtag 30. September 2017 um 10 % höher/niedriger ausgefallen, hätte dies den Jahresüberschuss um 8.808 Tsd Euro/8.856 Tsd Euro (Vorjahr 14.495 Tsd Euro/14.607 Tsd Euro) verbessert/verschlechtert. Das Eigenkapital hätte sich zum gleichen Stichtag um 15.753 Tsd Euro/15.801 Tsd Euro (Vorjahr 23.920 Tsd Euro/ 24.034 Tsd Euro) erhöht/verringert.

Die folgende Tabelle gibt das Nominalvolumen und die Marktwerte der eingesetzten Derivate wieder:

Nominalvolumen und Marktwerte

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30.9.2017 30.9.2016
Nominalvolumen Marktwerte Nominalvolumen Marktwerte
in Tsd Euro Gesamt Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr Gesamt Davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr
Zins-Derivate 447.890 337.856 - 29.764 338.034 319.633 - 45.235
Commodity-Derivate 3.900.442 953.409 74.231 7.284.170 1.739.947 7.905
Währungs-Derivate 20.954 57 408 1.992 47 112
  4.369.286 1.291.322 44.875 7.624.196 2.059.627 - 37.218

Bei den Zins-Derivaten handelt es sich nahezu ausschließlich um Zins-Swaps. Währungs-Derivate bestehen hauptsächlich zur Absicherung von Währungsrisiken.

Die Commodity-Derivate lassen sich wie folgt unterteilen:

Commodity-Derivate

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30.9.2017 30.9.2016
Tsd Euro Nominalvolumen Marktwerte Nominalvolumen Marktwerte
Commodity-Derivate        
Strom 2.581.052 46.194 4.755.973 4.588
Kohle 25.472 19.313 22.508 15.182
Gas 1.242.506 4.051 2.414.595 669
CO2-Zertifikate 50.675 5.083 90.266 - 12.297
Sonstige 737 - 411 828 - 237
  3.900.442 74.230 7.284.170 7.905
Commodity-Derivate        
Termingeschäft 3.874.293 54.687 7.260.186 - 8.153
Swaps 25.472 19.313 22.508 15.182
Optionen 677 230 1.476 876
  3.900.442 74.230 7.284.170 7.905

Den positiven Marktwerten in Höhe von 431.569 Tsd Euro (Vorjahr 551.705 Tsd Euro) stehen Margining-Verbindlichkeiten in Höhe von 3.304 Tsd Euro (Vorjahr 2.203 Tsd Euro) gegenüber. Diese sind in den anderen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Den negativen Marktwerten in Höhe von 386.694 Tsd Euro (Vorjahr 588.923 Tsd Euro) stehen Barsicherheiten in Höhe von 126 Tsd Euro gegenüber (Vorjahr 45.604 Tsd Euro).

Kapitalsteuerung

Die MVV Energie AG unterliegt keinen gesetzlichen Mindestkapitalanforderungen, sondern verfolgt die interne Zielsetzung, durch ein effektives Finanzmanagement eine zur Erlangung eines guten Ratings am Bankenmarkt erforderliche Eigenkapitalquote einzuhalten und die Ertragskraft zu stärken.

Die zur Steuerung verwendete bereinigte Eigenkapitalquote ist dabei das Verhältnis zwischen dem bereinigten Eigenkapital auf konsolidierter Basis und der bereinigten Bilanzsumme. Das bereinigte Eigenkapital umfasst alle im Konzernabschluss ausgewiesenen Eigenkapitalpositionen einschließlich der Anteile nicht beherrschender oder anderer Gesellschafter ohne nicht operative Bewertungseffekte aus Derivaten nach IAS 39 sowie daraus resultierender Auswirkungen auf die latenten Steuern. Es ist beabsichtigt, eine bereinigte Eigenkapitalquote von mindestens 30 % zu halten.

Maßnahmen zur Einhaltung der Eigenkapitalzielquote erfolgen zunächst im Prozess der Wirtschaftsplanung und bei großen (außerplanmäßigen) Investitionsmaßnahmen im Rahmen der Investitionsrechnung. Die Gesellschaft kann durch Aktienemissionen die Eigenkapitalgrundlage den Anforderungen anpassen.

Die zentrale Steuerungsgröße unserer wertorientierten Unternehmensführung und der damit verbundenen Kapitalsteuerung ist der Value Spread. Diese Kennzahl errechnet sich aus der Differenz zwischen der periodischen Erfolgsgröße Adjusted ROCE ("Return on Capital Employed"), also der Rendite auf das eingesetzte Kapital, und dem gewogenen durchschnittlichen Kapitalkostensatz WACC ("Weighted Average Cost of Capital").

Die Grundanforderungen an die Kapitalsteuerung haben sich zum Vergleichszeitraum nicht verändert.

36. Segmentberichterstattung

Segmentbericht vom 1.10.2016 bis zum 30.9.2017

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Tsd Euro Außenumsatz ohne Energiesteuern Innenumsatz ohne Energiesteuern Planmäßige Abschreibungen Außerplanmäßige Abschreibungen
Erzeugung und Infrastruktur 937.032 667.080 138.273 1.794
Handel und Portfoliomanagement 790.153 611.758 67 -
Vertrieb und Dienstleistungen 2.175.306 447.619 15.937 771
Strategische Beteiligungen 103.937 3.646 11.207 -
Sonstiges 3.088 25.632 14.699 -
Konsolidierung - - 1.755.735 - -
  4.009.516 - 180.183 2.565
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Tsd Euro Wesentliche zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen Adjusted EBIT Ergebnis At-Equity-Unternehmen Investitionen
Erzeugung und Infrastruktur 3.654 183.246 7.074 149.608
Handel und Portfoliomanagement 2.781 - 21.445 - 862 -
Vertrieb und Dienstleistungen 12.910 36.190 - 4.668 24.786
Strategische Beteiligungen 1.110 24.192 9.842 6.983
Sonstiges 4.063 2.158 556 12.087
Konsolidierung - 51 - -
  24.518 224.392 11.942 193.464

Segmentbericht vom 1.10.2015 bis zum 30.9.2016

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Tsd Euro Außenumsatz ohne Energiesteuern Innenumsatz ohne Energiesteuern Planmäßige Abschreibungen Außerplanmäßige Abschreibungen
Erzeugung und Infrastruktur 1.109.616 636.938 133.876 21.613
Handel und Portfoliomanagement 645.317 643.235 270 -
Vertrieb und Dienstleistungen 2.209.854 262.362 17.103 11.002
Strategische Beteiligungen 99.149 3.930 10.486 -
Sonstiges 2.510 25.489 17.822 -
Konsolidierung - - 1.571.954 - -
  4.066.446 - 179.557 32.615
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Tsd Euro Wesentliche zahlungsunwirksame Erträge und Aufwendungen Adjusted EBIT Ergebnis At-Equity-Unternehmen Investitionen
Erzeugung und Infrastruktur 2.526 160.531 47.034 195.921
Handel und Portfoliomanagement 1.723 - 30.663 - -
Vertrieb und Dienstleistungen 10.511 29.414 1.011 19.916
Strategische Beteiligungen - 1.222 24.059 9.949 5.622
Sonstiges 244 30.040 17.390 15.024
Konsolidierung - 76 - -
  13.782 213.457 75.384 236.483

Die externe Berichterstattung folgt der internen Steuerungsstruktur, dem sogenannten "management approach" im Einklang mit IFRS 8. Die Einheiten sind so gruppiert, dass die Bündelung passender Fachkompetenz unter einem Dach die Grundlage für eine stringente Portfoliosteuerung des Konzerns bildet. Den Berichtssegmenten Erzeugung und Infrastruktur, Handel und Portfoliomanagement, Vertrieb und Dienstleistungen, Strategische Beteiligungen und Sonstiges sind Geschäftsfelder zugeordnet, die an den energiewirtschaftlichen Wertschöpfungsstufen orientiert sind. Die Merkmale, die zur Identifizierung und Zusammenfassung der Segmente verwendet wurden, sind vor allem Anlagen- und Kapitalintensität, die technische Prägung, die Kundenstruktur und -bedürfnisse, Kooperationen untereinander sowie Bündelung ihrer Aktivitäten und Prozesse.

Analytisch können die Geschäftsfelder weiter nach Teilkonzernen und Einzelgesellschaften mit ihren Produkten untergliedert werden.

Das Berichtssegment Erzeugung und Infrastruktur umfasst die konventionellen Kraftwerke, Abfallverwertungsanlagen und Biomassekraftwerke der Teilkonzerne Mannheim, Stadtwerke Kiel, Energieversorgung Üffenbach und MVV Umwelt. Des Weiteren enthält das Berichtssegment unsere Wasserwerke, unsere Windkraft- und Biomethananlagen. Ferner enthalten sind die Netzanlagen für Strom, Wärme, Gas und Wasser sowie technische Serviceeinheiten, die zur leitungsgebundenen Energie- und Wasserverteilung und damit zum Geschäftsfeld Netze gehören. Zudem enthält dieses Berichtssegment die Projektentwicklung erneuerbarer Energien, vor allem der Juwi AG sowie der Windwärts Energie GmbH.

Die hier zusammengefassten Geschäftsfelder folgen den für den Konzern maßgeblichen Einstufungen. Zugrunde gelegt werden insbesondere die hohe Anlagenintensität, die technische Langfristigkeit, langfristige Finanzierungsstrukturen sowie vergleichbare Kunden- und Lieferantengruppen.

Das Berichtssegment Handel und Portfoliomanagement umfasst das Energiebeschaffungs- und Portfoliomanagement sowie den Energiehandel der MVV Trading GmbH.

Das Berichtssegment Vertrieb und Dienstleistungen enthält das Einzelhandels- und Weiterverteilergeschäft von Strom, Wärme, Gas und Wasser der Teilkonzerne Mannheim, Stadtwerke Kiel und Energieversorgung Üffenbach, das Energiedienstleistungsgeschäft der Teilkonzerne MVV Enamic und Energieversorgung Offenbach sowie das Geschäftsfeld New Ventures.

Bei der Zusammenführung dieser Geschäftsfelder liegt der Fokus auf dem Dienstleistungsgeschäft und den Kundenbedürfnissen. Es werden vergleichbare Dienstleistungsmethoden verwendet, der Kunde steht im Mittelpunkt des Geschäfts, die Aktivitäten und Vermarktungsprozesse für Kunden sind gebündelt und bedienen fast ausschließlich externe Kunden (zum Beispiel Vertrieb an Dritte).

Das Berichtssegment Strategische Beteiligungen umfasst die Teilkonzerne Köthen Energie und MVV Energie CZ sowie das At-Equity-Ergebnis des Teilkonzerns Stadtwerke Ingolstadt.

Im Berichtssegment Sonstiges sind insbesondere die Shared-Services-Gesellschaften sowie die Querschnittsbereiche enthalten.

Unter Konsolidierung werden die Eliminierungswerte aus Transaktionen mit anderen Berichtssegmenten für Konsolidierungszwecke gezeigt.

Die Innenumsätze geben die Höhe der Umsätze zwischen den Segmenten an. Die Verrechnungspreise für Transfers zwischen den Segmenten entsprechen den marktüblichen Konditionen. Aus der Addition von Innen- und Außenumsätzen ergeben sich die Segmentumsätze vor Konsolidierung.

Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung des Ergebnisses vor Finanzergebnis und Steuern auf das bereinigte EBIT:

Überleitung des EBIT (GuV) zum Adjusted EBIT

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Tsd Euro 1.10.2016 bis 30.9.2017 1.10.2015 bis 30.9.2016 +/- Vorjahr
EBIT gemäß Gewinn- und Verlustrechnung 259.511 224.669 34.842
Bewertungseffekte aus Finanzderivaten - 38.900 - 24.129 - 14.771
Strukturanpassung Altersteilzeit 543 2.481 - 1.938
Restrukturierungsaufwand - 7.419 - 7.419
Zinserträge aus Finanzierungsleasing 3.238 3.017 221
Adjusted EBIT 224.392 213.457 10.935

Die Segmentumsätze mit externen Kunden werden zu 94,3 % (Vorjahr 89,2 %) in Deutschland erzielt. Die Aufteilung der Erlöse auf die Regionen erfolgt nach dem geografischen Sitz der Gesellschaften.

Bei MVV gibt es keinen einzelnen Kunden, der einen Anteil von 10 % oder mehr zu den gesamten Umsatzerlösen beiträgt.

Die dargestellte Segmentberichterstattung nach IFRS 8 basiert auf der internen Steuerungsstruktur. Diese findet im Wesentlichen ihre Ausprägung in den Segmentergebnissen (Adjusted EBIT) und den Investitionen. Die Überleitung des EBIT zum Adjusted EBIT ist in der zuvor aufgeführten Tabelle erkennbar. Der Begriff der Investitionen beinhaltet in der Management-Perspektive neben den in den Spiegeln ersichtlichen Zugängen auch die Veränderung zu den langfristigen Vermögenswerten aus der Erstkonsolidierung. Demgegenüber sind die Zugänge in Wertpapiere und Ausleihungen nicht Bestandteil des Investitionsbegriffs in der Management-Perspektive und werden deshalb exkludiert.

Der Steuerungssicht (Management Approach) folgend, sind in den Berichtssegmentergebnissen interne Verrechnungsbeziehungen zwischen den Berichtssegmenten (Be- und Entlastungen) enthalten. Die in der Spalte "Adjusted EBIT" dargestellte Verteilung der Berichtssegmentergebnisse entspricht der Ergebnisverteilung in der internen Berichterstattung. Teilweise sind damit Sachverhalte in anderen Geschäftsfeldern und somit in anderen Berichtssegmenten ergebniswirksam, als der für den Ergebniseffekt ursächliche Sachverhalt. Insbesondere trifft dies bei Berichtssegmenten beziehungsweise Geschäftsfeldern zu, die ganz oder teilweise nach Cost-Center-Logiken gesteuert werden (konventionelle Erzeugung, Shared Service Center sowie Querschnittsfunktionen). Im Falle der konventionellen Erzeugung entstehen die Primärkosten operativ im Berichtssegment Erzeugung und Infrastruktur. Diese werden komplett an die Berichtssegmente Handel und Portfoliomanagement sowie Vertrieb und Dienstleistungen verrechnet. Letztere erstatten dem Berichtssegment Erzeugung und Infrastruktur eine Verzinsung seines Capital Employed.

Ab dem Geschäftsjahr 2018 planen wir, MVV nach einer neuen Berichtsstruktur zu steuern. Diese wird sich auch in einer veränderten Segmentberichterstattung niederschlagen. Weitere Informationen hierzu können dem Prognosebericht, der Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts ist, entnommen werden.

37. Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung zeigt die Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit. Die Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden direkt ermittelt. Demgegenüber wird der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit indirekt abgeleitet. Der Betrag der flüssigen Mittel in der Kapitalflussrechnung stimmt mit dem entsprechenden in der Bilanz ausgewiesenen Wert überein.

Mittelzuflüsse und Mittelabflüsse aus dem Erwerb und der Veräußerung konsolidierter Gesellschaften sind im Cashflow aus der Investitionstätigkeit enthalten.

Hinsichtlich detaillierterer Erläuterungen der Entwicklung der einzelnen Cashflows siehe die Ausführungen zur Finanzlage, die Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts sind.

38. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen, Personen und Körperschaften

An dieser Stelle werden die Geschäftsvorfälle zwischen der Muttergesellschaft und deren konsolidierten Tochterunternehmen, die nahestehende Personen darstellen, nicht erläutert, da sie im Zuge der Konsolidierung eliminiert wurden.

Die Stadt Mannheim ist alleinige Gesellschafterin der MVV GmbH. Die MVV GmbH hält 99,99 % der Anteile an der MVV Verkehr GmbH, die zu 50,1 % an der MVV Energie AG beteiligt ist. Die Stadt Mannheim sowie die von ihr beherrschten Unternehmen stellen somit nahestehende Personen im Sinne der IFRS dar.

Zwischen Unternehmen von MVV und der Stadt Mannheim und den von ihr beherrschten Unternehmen bestehen eine Vielzahl von vertraglich vereinbarten Rechtsbeziehungen (Strom-, Gas-, Wasser- und Fernwärmelieferungsverträge, Miet-, Pacht- und Serviceverträge). Darüber hinaus bestehen zwischen der MVV Energie AG und der Stadt Mannheim Konzessionsverträge.

Die Konzessionsabgaben an die Stadt Mannheim beliefen sich auf 19.040 Tsd Euro (Vorjahr 19.032 Tsd Euro).

Alle Geschäftsbeziehungen sind zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossen worden und unterscheiden sich grundsätzlich nicht von den Lieferungs- und Leistungsbeziehungen mit anderen Unternehmen.

Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen, Personen und Körperschaften

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Lieferungs- und Leistungsverkehr Forderungen
Erträge Aufwendungen
Tsd Euro 1.10.2016 bis 30.9.2017 1.10.2015 bis 30.9.2016 1.10.2016 bis 30.9.2017 1.10.2015 bis 30.9.2016 30.9.2017 30.9.2016
Stadt Mannheim 13.956 13.780 23.518 21.518 331 1.196
Abfallwirtschaft Mannheim1 6.385 - 877 - 1.297 710
GBG Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH 13.473 10.737 145 132 117 776
m:con - mannheim :congress GmbH 3.952 3.875 425 411 6.764 7.166
MVV GmbH 68 66 - - 1 -
MVV Verkehr GmbH 34 33 5 5 5 1
Rhein-Neckar-Verkehr GmbH 6.324 6.474 76 290 2.735 2.624
Stadtentwässerung Mannheim 1.410 1.737 429 653 78 345
At-Equity-Unternehmen 80.514 102.968 231.561 222.909 16.437 25.689
Sonstige nahestehende Unternehmen und Personen 23.972 24.301 4.666 4.733 4.587 3.946
  150.088 163.971 261.702 250.651 32.352 42.453
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Verbindlichkeiten
Tsd Euro 30.9.2017 30.9.2016
Stadt Mannheim 9.857 5.454
Abfallwirtschaft Mannheim1 149 -
GBG Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH 12  
m:con - mannheim :congress GmbH 1 -
MVV GmbH - -
MVV Verkehr GmbH - -
Rhein-Neckar-Verkehr GmbH 1.724 2.469
Stadtentwässerung Mannheim 11 13
At-Equity-Unternehmen 21.405 58.911
Sonstige nahestehende Unternehmen und Personen 1.930 1.964
  35.089 68.811

1 Vorjahreswerte angepasst

In den Erträgen und Aufwendungen gegenüber sonstigen nahestehenden Unternehmen und Personen sind Erträge in Höhe von 26 Tsd Euro (Vorjahr 30 Tsd Euro) und Aufwendungen in Höhe von 395 Tsd Euro (Vorjahr 9 Tsd Euro) aus Lieferungs- und Leistungsbeziehungen mit Mitgliedern des Managements in Schlüsselpositionen enthalten.

Gemäß IAS 24 zählen Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen zu den unternehmensnahen Personen. Neben dem Vorstand gehören hierzu bei MVV auch die aktiven Bereichsleiter und Prokuristen der MVV Energie AG.

Zwischen der MVV Energie AG und Mitgliedern von Vorstand und Aufsichtsrat sowie Mitgliedern des Managements (Bereichsleitern, Prokuristen) bestehen Kundenverträge über die Versorgung mit Strom, Gas, Wasser und Fernwärme, die zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossen wurden und die sich nicht von anderen Kundenverträgen unterscheiden.

MVV hat darüber hinaus keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen abgeschlossen und durchgeführt. Insbesondere sind, ebenso wie im Vorjahr, zum 30. September 2017 weder Vorstandsmitgliedern noch Mitgliedern des Aufsichtsrats Kredite oder Vorschüsse gewährt worden; auch wurden wie im Vorjahr keine Haftungsverhältnisse zugunsten von Mitgliedern des Vorstands oder des Aufsichtsrats eingegangen.

Die MVV Energie AG erstellte für ihr am 30. September 2017 beendetes Geschäftsjahr einen Abhängigkeitsbericht gemäß § 312 AktG.

Die angabepflichtige Vergütung des Managements in Schlüsselpositionen des Konzerns umfasst die Vergütung des aktiven Vorstands, des Aufsichtsrats, die aktiven Bereichsleiter und Prokuristen.

Die aktiven Mitglieder des Vorstands wurden wie folgt vergütet:

Vorstandsvergütung

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Kurzfristig fällige Leistungen (ohne aktienbasierte Vergütung) 2.318 2.770
Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses 737 706
Gesamt 3.055 3.476

Als Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses wird der aus den Pensionsrückstellungen für die aktiven Vorstandsmitglieder resultierende Dienstzeitaufwand ausgewiesen.

Die Vergütungen der aktiven Bereichsleiter und Prokuristen beliefen sich im Berichtsjahr auf 2.928 Tsd Euro (Vorjahr 2.993 Tsd Euro), hiervon entfielen 2.801 Tsd Euro (Vorjahr 2.860 Tsd Euro) auf kurzfristig fällige Leistungen.

Die Mitglieder des Managements in Schlüsselfunktionen erhalten eine beitragsorientierte betriebliche Altersversorgung in Höhe von bis zu 8,6 % der fixen Grundvergütung, sofern sie nicht über eine Zusatzversorgungskasse abgesichert sind. Sie können die biometrischen Risiken auswählen, die abgesichert werden. Die Aufwendungen hierfür beliefen sich im Geschäftsjahr 2017 auf 127 Tsd Euro (Vorjahr 133 Tsd Euro).

Die aktiven Mitglieder des Aufsichtsrats wurden wie folgt vergütet:

Aufsichtsratsvergütung

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Fixe Vergütung (einschließlich Sitzungsgelder) 410 438

Zur Individualisierung sowie zu weiteren Details der Bezüge der Vorstands- und Aufsichtsratsmitglieder siehe die Ausführungen im geprüften Vergütungsbericht, der Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts ist.

Die ehemaligen Mitglieder des Vorstands erhielten im Berichtsjahr Bezüge in Höhe von 468 Tsd Euro (Vorjahr 475 Tsd Euro). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands sind insgesamt 16.784 Tsd Euro (Vorjahr 18.666 Tsd Euro) zurückgestellt. Im Berichtsjahr betrug die Gesamtzuführung 275 Tsd Euro (Vorjahr 385 Tsd Euro).

39. Die Beteiligungen von MVV

Informationen über die Zusammensetzung der in den Konzernabschluss der MVV Energie AG einbezogenen Gesellschaften und des Anteilsbesitzes gemäß § 313 Abs. 2 HGB sind Bestandteil des im elektronischen Bundesanzeiger eingereichten Konzernabschlusses. Gleichfalls ist die Anteilsbesitzliste im Internet unter www.mvv.de/investoren veröffentlicht.

40. Honorare des Abschlussprüfers

Für die im Geschäftsjahr 2017 erbrachten Dienstleistungen des Abschlussprüfers des Konzernabschlusses, PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, sind folgende Honorare in Deutschland angefallen:

Honorare des Abschlussprüfers

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Tsd Euro GJ 2017 GJ 2016
Abschlussprüfung 1.822 1.460
Sonstige Bestätigungsleistungen 317 303
Steuerberatungsleistungen 101 189
Sonstige Leistungen 578 457
  2.818 2.409

Die Abschlussprüfungsleistungen beinhalten vor allem die Honorare für die Konzernabschlussprüfung sowie die Prüfung der Einzelabschlüsse der MVV Energie AG und ihrer Tochterunternehmen. Die Honorare für sonstige Bestätigungsleistungen umfassen im Wesentlichen die Prüfung von energiewirtschaftlichen Vorschriften/Testaten (EEG, KWKG) und freiwillige Bestätigungsleistungen. Die Steuerberatungsleistungen umfassen insbesondere Honorare für die Unterstützung bei Betriebsprüfungen und für Steuerberatung im Bereich Verrechnungspreise. Die Honorare für sonstige Leistungen umfassen hauptsächlich die Honorare für projektbezogene Beratungsleistungen zur Umstellung der Rechnungslegung auf neue IFRS-Standards.

ANTEILSLISTE VON MVV zum 30.9.2017

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Stadt Land
Verbundene Unternehmen (Vollkonsolidierte Tochterunternehmen)    
National    
ABeG Abwasserbetriebsgesellschaft mbH Offenbach am Main Deutschland
AVA Abwasser- und Verwertungsanlagen GmbH Mörfelden-Walldorf Deutschland
BEEGY GmbH Mannheim Deutschland
BFE Institut für Energie und Umwelt GmbH Mühlhausen Deutschland
Biokraft Naturbrennstoffe GmbH Offenbach am Main Deutschland
Biomethananlage BarbyGmbH Mannheim Deutschland
Biomethananlage Klein Wanzleben GmbH Mannheim Deutschland
Biomethananlage Kroppenstedt GmbH Mannheim Deutschland
Biomethananlage Staßfurt GmbH Mannheim Deutschland
Cerventus Naturenergie GmbH Offenbach am Main Deutschland
Cerventus Naturenergie Verwaltungs GmbH Offenbach am Main Deutschland
Da bit Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH& Co. Vermietungs KG Mainz Deutschland
econ solutions GmbH Mannheim Deutschland
Energiebahnhof Wörrstadt GmbH Wörrstadt Deutschland
Energienetze Offenbach GmbH Offenbach am Main Deutschland
Energieversorgung Dietzenbach GmbH Dietzenbach Deutschland
Energieversorgung Offenbach Aktiengesellschaft Offenbach am Main Deutschland
eternegy GmbH Mannheim Deutschland
EVO Vertrieb GmbH (vormals EVO Alpha lGmbH) Offenbach am Main Deutschland
FRASSUR GmbH Umweltschutz-Dienstleistungen Mörfelden-Walldorf Deutschland
Gasversorgung Offenbach GmbH Offenbach am Main Deutschland
Götzfried + Pitzer Entsorgung GmbH Ulm Deutschland
IGS Netze GmbH Gersthofen Deutschland
Infrastruktur Amöneburg-Roßdorf GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Infrastruktur Callbach GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Infrastruktur Donnersberg GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Infra Struktur Oberheim bach II GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Infrastruktur Wald weiler GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Infrastrukturgesellschaft Hungerberg GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland
Infrastrukturgesellschaft Veldenz GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi AG Wörrstadt Deutschland
juwi Bau Festzins GmbH Wörrstadt Deutschland
juwi Bio Germany 19 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Bio GmbH Wörrstadt Deutschland
juwi Bio Service & Betriebs GmbH Wörrstadt Deutschland
juwi Energielösungen GmbH Wörrstadt Deutschland
juwi Energieprojekte GmbH Wörrstadt Deutschland
juwi Green Buildings GmbH Wörrstadt Deutschland
juwi Green Energy GmbH Wörrstadt Deutschland
juwi Gründungskommanditist Germany GmbH Wörrstadt Deutschland
juwi International GmbH Wörrstadt Deutschland
juwi Operations & Maintenance GmbH Wörrstadt Deutschland
juwi Verwaltungs GmbH Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 33 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 70 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 135 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 162 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany Verwaltungs GmbH Wörrstadt Deutschland
juwitality GmbH Wörrstadt Deutschland
Köthen Energie GmbH Köthen Deutschland
MDW Muldendienst West GmbH Frankfurt am Main Deutschland
mobiheat GmbH Friedberg Deutschland
MVV Alpha fünfzehn GmbH Mannheim Deutschland
MVV decon GmbH Mannheim Deutschland
MVV Enamic GmbH Mannheim Deutschland
MVV Enamic Korbach GmbH Korbach Deutschland
MVV Enamic Ludwigshafen GmbH Mannheim Deutschland
MVV Enamic Naturenergie GmbH Mannheim Deutschland
MVV EnergySolutions GmbH Mannheim Deutschland
MVV Grünenergie GmbH Mannheim Deutschland
MVV Industriepark Gersthofen GmbH (vormals MVV Enamic IGS Gersthofen GmbH) Gersthofen Deutschland
MVV lmmoSolutions GmbH Berlin Deutschland
MVV Netze GmbH (vormals Netrion GmbH) Mannheim Deutschland
MVV RHE GmbH Mannheim Deutschland
MVV Trading GmbH Mannheim Deutschland
MVV Umwelt Asset GmbH Mannheim Deutschland
MVV Umwelt GmbH Mannheim Deutschland
MVV Umwelt O&M GmbH Mannheim Deutschland
MVV Umwelt Ressourcen GmbH Mannheim Deutschland
MVV Umwelt UK GmbH Mannheim Deutschland
MVV Windenergie Deutschland GmbH Mannheim Deutschland
MVV Windenergie GmbH Mannheim Deutschland
MVV Windpark Freudenberg GmbH Mannheim Deutschland
MVV Windpark Plauerhagen GmbH & Co. KG Ostseebad Rerik Deutschland
Netzgesellschaft Köthen mbH Köthen Deutschland
New Breeze GmbH Wörrstadt Deutschland
New Breeze GmbH & Co. GreenPower 44 KG Wörrstadt Deutschland
Soluvia Billing GmbH Offenbach am Main Deutschland
Soluvia GmbH Mannheim Deutschland
Soluvia IT-Services GmbH Kiel Deutschland
Soluvia Metering GmbH Offenbach am Main Deutschland
Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft Kiel Deutschland
SWKiel Netz GmbH Kiel Deutschland
SWKiel Speicher GmbH Kiel Deutschland
Umspannwerk Donnersberg GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Umspannwerk Kirchberg 2 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Umspannwerk Kirchberg GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland
Windpark Albisheim GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland
Windpark Dirlammen GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland
Windpark Düste 2 GmbH & Co. KG Hannover Deutschland
Windpark Düste Infrastruktur GmbH & Co. KG Hannover Deutschland
Windpark Eisenach GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Windpark Hornberg GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Windpark Hungerberg I GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland
Windpark Hungerberg II GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland
Windpark Kappel Nord GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland
Windpark Kappel Süd GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland
Windpark Kirchberg GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland
Windpark Kludenbach GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland
Windpark Metzenhausen GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland
Windpark Reckershausen GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland
Windpark Reich GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland
Windpark Staatsforst GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland
Windpark Waltringhausen Süd GmbH & Co. KG Hannover Deutschland
Windwärts Energie GmbH Hannover Deutschland
WiWi Windkraft GmbH & Co. Herrnsheim KG Wörrstadt Deutschland
WiWi Windkraft GmbH & Co. Worms KG Wörrstadt Deutschland
Verbundene Unternehmen (Vollkonsolidierte Tochterunternehmen)    
International    
Cactus Garden Solar LLC Delaware USA
Ceskolipska teplarenska a.s. Ceska Lipa Tschechien
Ceskolipské teplo a.s. Prag Tschechien
Corsoleil EURL Saint Florent Frankreich
CTZ s.r.o. Uherské Hradistë Tschechien
e.services s.r.o. Děčín Tschechien
Electaparc S.A. Montevideo Uruguay
ENERGIE Holding a.s. Prag Tschechien
G-LINDE s.r.o. Prag Tschechien
G-RONN s.r.o. Prag Tschechien
IROMEZ s.r.o. Pelhrimov Tschechien
JSI 01 Srl Verona Italien
JSI Construction Group LLC Delaware USA
JSI Equipment Solutions LLC Delaware USA
JSI Milford Realty Company LLC Delaware USA
JSI O&M Group LLC Delaware USA
juwi energias renovables de Chile S.R.L. Santiago de Chile Chile
juwi energias renovables S.L.U. Valencia Spanien
juwi energie rinnovabili srl. Verona Italien
juwi Energii Regenerabile S.R.L. Bukarest Rumänien
juwi Energy Services (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
juwi Hellas renewable energy sources anonymous company Athen Griechenland
juwi Holding US LLC Delaware USA
juwi Inc. Delaware USA
juwi India Renewable Energies Private Limited Bangalore Indien
juwi Philippines Inc. Metro Manila Philippinen
juwi Renewable Energies (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
juwi Renewable Energies FZCO Dubai Dubai Vereinigte Arabische Emirate
juwi Renewable Energies Ltd. London Großbritannien
juwi renewable Energies Malaysia SDN. BHD. Kuala Lumpur Malaysia
juwi renewable energies Pvt. Ltd. Singapur Singapur
juwi Renewable Energies Thai Co., Ltd. Bangkok Thailand
juwi Renewable Energy Pty. Ltd. Brisbane Australien
juwi Singapore Projects Pvt. Ltd. Singapur Singapur
Juwi Solar ZA Construction 1 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
Juwi Solar ZA Construction 2 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
Juwi Solar ZA Construction 3 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
Juwi Solar ZA O & M 1 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
juwi Wind LLC Delaware USA
juwi Yenilenebilir Enerji A.S. Istanbul Türkei
Las Torres Solar I S.L. Valencia Spanien
mobiheat Schweiz GmbH Glattbrugg Schweiz
MVV Energie CZ a.s. Prag Tschechien
MVV Environment Devonport Limited Plymouth Großbritannien
MVV Environment Ridham Limited Sittingbourne (Iwade) Großbritannien
MVV Environment Services Limited London Großbritannien
OPATHERM a.s. Opava Tschechien
POWGEN a.s. Prag Tschechien
Promosolar Juwi 4 S.L.U. Valencia Spanien
Promosolar Juwi 17 S.L.U. Valencia Spanien
Rocky Mountain Solar LLC Delaware USA
Teplarna Liberec a.s. Liberec Tschechien
TERMIZO a.s. Liberec Tschechien
TERMO Děčín a.s. Děčín Tschechien
Vents d'Oc Énergies Renouvelables SARL Montpellier Frankreich
Zasobovani teplem Vsetin a.s. Vsetin Tschechien
Verbundene Unternehmen (Nicht konsolidierte Sonstige Beteiligungen)    
National    
Erschließungsträgergesellschaft Weeze mbH Weeze Deutschland
Infrastruktur Fahlenberg GmbH & Co. KG (vormals juwi Solar Germany 32 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland
iwo Pellet Rhein - Main GmbH Offenbach am Main Deutschland
juwi Bio Germany Verwaltungs GmbH Wörrstadt Deutschland
juwi Solar Germany 3 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Solar Germany 5 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Solar Germany 13 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Solar Germany 28 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Solar Germany Verwaltungs GmbH Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 51 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 89 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 126 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 127 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 128 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 129 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 134 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 170 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 171 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 172 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 174 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 176 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 177 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 178 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 179 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 180 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
MVV Alpha zwei GmbH Mannheim Deutschland
MVV Insurance Services GmbH Mannheim Deutschland
MVV Regioplan GmbH Mannheim Deutschland
MVV Windpark Verwaltungs GmbH Mannheim Deutschland
Neu-Anspach Wind GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Windpark Amöneburg-Roßdorf II GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 165 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland
Windpark Fahlenberg GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Windpark Hellenthal Wiesenhardt GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Windpark Lauda-Heckfeld GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 173 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland
Windpark Ludwigsau 1 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Windpark Ludwigsau 2 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Windpark Mußbach GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 146 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland
Windpark Perl Renglischberg GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Windpark Schmölln GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 175 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland
Windpark Wiebelsheim GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Windwärts erste Verwaltungsgesellschaft mbH Hannover Deutschland
Windwärts Projektmanagement GmbH Hannover Deutschland
WKA Schauerberg GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 157 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland
Verbundene Unternehmen (Nicht konsolidierte Sonstige Beteiligungen)    
International    
Abert Rim Solar LLC Delaware USA
Achab Wind Farm (Pty) Limited Kapstadt Südafrika
AL Solar I LLC Delaware USA
Apple Valley Solar LLC Delaware USA
Archer Solar LLC Delaware USA
Arizona Solar I LLC Delaware USA
Ashdown Solar LLC Delaware USA
Banzocorp (Pty) Ltd. (vormals Hotazel Solar Farm 2 (Pty) Ltd.) Kapstadt Südafrika
Banzopax (Pty) Ltd. (vormals Hotazel Solar Farm 1 (Pty) Ltd.) Kapstadt Südafrika
BFE Institut für Energie und Umwelt GmbH Romanshorn Schweiz
Birch Creek Solar LLC Delaware USA
Blue Earth Solar LLC Delaware USA
Blue Spruce Solar LLC Delaware USA
Brightwood Solar LLC Delaware USA
Briscoe Solar LLC Delaware USA
Buckeye South Solar LLC Delaware USA
Buckskin Solar LLC Delaware USA
Cascade Solar LLC Delaware USA
Castle Wind Farm (Pty) Limited Kapstadt Südafrika
Cedarwood Solar LLC Delaware USA
Centrale Solair De Lafayette LLC Delaware USA
Chewaucan Solar LLC Delaware USA
Cinnaminson Solar LLC Delaware USA
Coolidge Solar LLC Delaware USA
Curry Hill Solar LLC Delaware USA
Deer Creek Solar LLC Delaware USA
Delareyville Solar Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
Eureka Solar LLC Delaware USA
Firelands Wind Farm LLC Delaware USA
Fountain Solar LLC Delaware USA
Front Range Solar LLC Delaware USA
GA Solar I LLC Delaware USA
Grassland Solar LLC Delaware USA
Hartebeest Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
Holden Solar LLC Delaware USA
Husdsonville Solar LLC Delaware USA
JSI Construction Canada LLC Delaware USA
JSI PR Green Holding Company Inc. Delaware USA
JSI PR Holding LLC Delaware USA
JSI Procurement Group LLC Delaware USA
JSI Rockfish Realty LLC Delaware USA
juwi Energy Services 2 (Pty) Ltd. (vormals Mesranite (Pty) Ltd.) Kapstadt Südafrika
juwi Solar ZA Construction 9 (Pty) Ltd. (vormals Banzonex (Pty) Ltd.) Kapstadt Südafrika
juwi Viet Nam Company Limited (vormals wpd Energy Vietnam Company Limited) Hanoi Vietnam
JWT Asset Co., Ltd. Bangkok Thailand
Kaip Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
Kap Vley Wind Farm (Pty) Ltd. (vormals Naumanni Wind Farm (Pty) Ltd.) Kapstadt Südafrika
Kenhardt PV1 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
Kiowa Creek Solar LLC Delaware USA
Kiowa Solar LLC Delaware USA
Klondike Solar LLC Delaware USA
Koppie Enkel Solar Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
Kronos Solar Farm 1 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
Kronos Solar Farm 2 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
Kronos Solar Farm 3 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
L&D Solar LLC Delaware USA
Lone Rock Solar LLC Delaware USA
Long Prairie Solar LLC Delaware USA
Lost Creek Solar LLC Delaware USA
Madras Solar LLC Delaware USA
Marovax (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
Meadowlark Solar LLC Delaware USA
MN Solar LLC Delaware USA
Muleshoe Solar LLC Delaware USA
MVV Environnement Ressources SASU Colmar Frankreich
Namies Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
Nine Mile Solar LLC Delaware USA
NM Solar I LLC Delaware USA
Oasis Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
OH Solar I LLC Delaware USA
Onemanaoagsolar Corporation Inc. Mandaluyong City Philippinen
Osage Solar LLC Delaware USA
Othello Solar LLC Delaware USA
Outeniqua Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
Palisade Solar LLC Delaware USA
Palmer Solar LLC Delaware USA
Parachute Solar LLC Delaware USA
Pilot Rock Solar LLC Delaware USA
Pleasant Hill Solar LLC Delaware USA
Poplar Springs Solar LLC Delaware USA
Razorback Solar LLC Delaware USA
Saddle Butte Solar LLC Delaware USA
San Arroyo Solar LLC Delaware USA
San Carlos Solar LLC Delaware USA
Santa Cruz Solar LLC Delaware USA
Santa Rosa Solar LLC Delaware USA
Saranac Solar LLC Delaware USA
Skipjack Solar LLC Delaware USA
Squirrel Creek Solar LLC Delaware USA
Stansburry Solar II LLC Delaware USA
Stansburry Solar LLC Delaware USA
Sugarcane Solar LLC Delaware USA
Suwannee Solar LLC Delaware USA
Tailwind Solar LLC Delaware USA
Vredendal Solar Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
Wildebeest Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
Wolf Wind Farm (Pty) Limited Kapstadt Südafrika
Zingesele Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika
Gemeinschaftsunternehmen (At Equity)    
National    
BEEGY Operations GmbH Mannheim Deutschland
Biomasse Rhein-Main GmbH Flörsheim am Main Deutschland
enerix Franchise GmbH & Co KG Regensburg Deutschland
enerix Management GmbH Regensburg Deutschland
Fernwärme Rhein-Neckar GmbH Mannheim Deutschland
Gemeinschaftskraftwerk Kiel GmbH Kiel Deutschland
Infrastrukturgesellschaft Rheinhessen II GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Wind Germany 100 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
KommunalWind GmbH & Co. KG Tübingen Deutschland
Naunhofer Transportgesellschaft mbH Parthenstein- Großsteinberg Deutschland
Palaterra GmbH & Co. KG Hengstbacherhof Deutschland
Palaterra Management GmbH Hengstbacherhof Deutschland
Qivalo GmbH Mannheim Deutschland
RIO Holzenergie GmbH & Co. Dotternhausen KG Wörrstadt Deutschland
Rockenhausen Windenergie-Projektentwicklungs GmbH Rockenhausen Deutschland
Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH Ingolstadt Deutschland
Stadtwerke Sinsheim Versorgungs GmbH & Co. KG Sinsheim Deutschland
Gemeinschaftsunternehmen (At Equity)    
International    
juwi Shizen Energy Inc. Tokio Japan
luminatis S.à.r.l. Luxemburg Luxemburg
Solutions Européennes de Valorisation Energétique SAS Paris Frankreich
Assoziierte Unternehmen (At Equity)    
National    
AVR BioGas GmbH Sinsheim Deutschland
ESN EnergieSystemeNord GmbH Schwentinental Deutschland
Grosskraftwerk Mannheim Aktiengesellschaft Mannheim Deutschland
Infrastrukturgesellschaft Erbes-Büdesheim GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
juwi Beteiligungs GmbH & Co. Holzpelletieranlage Morbach KG Wörrstadt Deutschland
Mainnetz GmbH Obertshausen Deutschland
Naturenergie Main-Kinzig GmbH Gelnhausen Deutschland
Netzgesellschaft Edingen-Neckarhausen GmbH & Co. KG Edingen Neckarhausen Deutschland
Phoenix Energie GmbH Hannover Deutschland
ReNabi GmbH Mannheim Deutschland
RIO Holzenergie GmbH & Co. Bad Arolsen KG Wörrstadt Deutschland
Stadtwerke Buchen GmbH & Co. KG Buchen-Odenwald Deutschland
Zweckverband Wasserversorgung Kurpfalz (ZWK) Heidelberg Deutschland
Assoziierte Unternehmen (At Equity)    
International    
juwi Shizen Operation Inc. Tokio Japan
Sonstige Minderheitsbeteiligungen    
National    
8KU GmbH Berlin Deutschland
Infrastruktur Oberheimbach I GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Infrastrukturgesellschaft Bischheim GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland
Klimaschutzagentur Mannheim gemeinnützige GmbH Mannheim Deutschland
Main-Kinzig-Entsorgungs- und Verwertungs GmbH Gelnhausen Deutschland
Management Stadtwerke Buchen GmbH Buchen-Odenwald Deutschland
RIO Holzenergie GmbH & Co. Langelsheim KG Wörrstadt Deutschland
Stadtmarketing Mannheim GmbH Mannheim Deutschland
Stadtwerke Langen Gesellschaft mit beschränkter Haftung Langen Deutschland
Stadtwerke Schwetzingen GmbH & Co. KG Schwetzingen Deutschland
Stadtwerke Schwetzingen Verwaltungsgesellschaft mbH Schwetzingen Deutschland
Stadtwerke Sinsheim Verwaltungs GmbH Sinsheim Deutschland
Stadtwerke Walldorf GmbH & Co. KG Walldorf Deutschland
Stadtwerke Walldorf Verwaltungs GmbH Walldorf Deutschland
SWT PSKW RIO GmbH & Co. KG Trier Deutschland
SWT PSKW RIO Verwaltungs GmbH Trier Deutschland
SWT Regionale Erneuerbare Energien GmbH Trier Deutschland
Wasserversorgungsverband Neckargruppe Edingen Neckarhausen Deutschland
Windfarm Wonnegau UW GmbH & Co. KG Gundersheim Deutschland
WiWi Windkraft GmbH & Co. Westpfalz KG Wörrstadt Deutschland
WVE Wasserversorgungs- und -entsorgungsgesellschaft Schriesheim mbH Schriesheim Deutschland
Sonstige Minderheitsbeteiligungen    
International    
Aurora Partners Pvt. Ltd. Singapur Singapur
scroll
Kapitalanteil
%
Fußnote
Verbundene Unternehmen (Vollkonsolidierte Tochterunternehmen)    
National    
ABeG Abwasserbetriebsgesellschaft mbH 51,00  
AVA Abwasser- und Verwertungsanlagen GmbH 100,00  
BEEGY GmbH 100,00 4
BFE Institut für Energie und Umwelt GmbH 100,00  
Biokraft Naturbrennstoffe GmbH 100,00  
Biomethananlage BarbyGmbH 74,90  
Biomethananlage Klein Wanzleben GmbH 100,00  
Biomethananlage Kroppenstedt GmbH 100,00  
Biomethananlage Staßfurt GmbH 74,90  
Cerventus Naturenergie GmbH 50,00  
Cerventus Naturenergie Verwaltungs GmbH 100,00  
Da bit Grundstücks-Verwaltungsgesellschaft mbH& Co. Vermietungs KG 94,00  
econ solutions GmbH 100,00 4
Energiebahnhof Wörrstadt GmbH 100,00  
Energienetze Offenbach GmbH 100,00  
Energieversorgung Dietzenbach GmbH 50,00  
Energieversorgung Offenbach Aktiengesellschaft 48,42 2
eternegy GmbH 100,00  
EVO Vertrieb GmbH (vormals EVO Alpha lGmbH) 100,00  
FRASSUR GmbH Umweltschutz-Dienstleistungen 100,00  
Gasversorgung Offenbach GmbH 74,90  
Götzfried + Pitzer Entsorgung GmbH 100,00  
IGS Netze GmbH 100,00  
Infrastruktur Amöneburg-Roßdorf GmbH & Co. KG 28,56 5
Infrastruktur Callbach GmbH & Co. KG 71,40  
Infrastruktur Donnersberg GmbH & Co. KG 51,78  
Infra Struktur Oberheim bach II GmbH & Co. KG 72,00  
Infrastruktur Wald weiler GmbH & Co. KG 60,40  
Infrastrukturgesellschaft Hungerberg GmbH & Co. KG 100,00  
Infrastrukturgesellschaft Veldenz GmbH & Co. KG 61,86  
juwi AG 63,12  
juwi Bau Festzins GmbH 100,00  
juwi Bio Germany 19 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Bio GmbH 100,00  
juwi Bio Service & Betriebs GmbH 100,00  
juwi Energielösungen GmbH 100,00  
juwi Energieprojekte GmbH 100,00  
juwi Green Buildings GmbH 100,00  
juwi Green Energy GmbH 100,00  
juwi Gründungskommanditist Germany GmbH 100,00  
juwi International GmbH 100,00  
juwi Operations & Maintenance GmbH 100,00  
juwi Verwaltungs GmbH 100,00  
juwi Wind Germany 33 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Wind Germany 70 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Wind Germany 135 GmbH & Co. KG 88,00  
juwi Wind Germany 162 GmbH & Co. KG 80,00  
juwi Wind Germany Verwaltungs GmbH 100,00  
juwitality GmbH 100,00  
Köthen Energie GmbH 100,00  
MDW Muldendienst West GmbH 100,00  
mobiheat GmbH 74,90  
MVV Alpha fünfzehn GmbH 100,00  
MVV decon GmbH 100,00  
MVV Enamic GmbH 100,00  
MVV Enamic Korbach GmbH 100,00  
MVV Enamic Ludwigshafen GmbH 100,00  
MVV Enamic Naturenergie GmbH 100,00  
MVV EnergySolutions GmbH 100,00  
MVV Grünenergie GmbH 100,00  
MVV Industriepark Gersthofen GmbH (vormals MVV Enamic IGS Gersthofen GmbH) 100,00  
MVV lmmoSolutions GmbH 100,00  
MVV Netze GmbH (vormals Netrion GmbH) 100,00  
MVV RHE GmbH 100,00  
MVV Trading GmbH 97,50  
MVV Umwelt Asset GmbH 100,00  
MVV Umwelt GmbH 100,00  
MVV Umwelt O&M GmbH 100,00  
MVV Umwelt Ressourcen GmbH 100,00  
MVV Umwelt UK GmbH 100,00  
MVV Windenergie Deutschland GmbH 100,00  
MVV Windenergie GmbH 100,00  
MVV Windpark Freudenberg GmbH 100,00  
MVV Windpark Plauerhagen GmbH & Co. KG 100,00  
Netzgesellschaft Köthen mbH 100,00 5
New Breeze GmbH 100,00  
New Breeze GmbH & Co. GreenPower 44 KG 100,00 4
Soluvia Billing GmbH 100,00  
Soluvia GmbH 100,00  
Soluvia IT-Services GmbH 100,00  
Soluvia Metering GmbH 100,00  
Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft 51,00  
SWKiel Netz GmbH 100,00  
SWKiel Speicher GmbH 100,00  
Umspannwerk Donnersberg GmbH & Co. KG 51,78  
Umspannwerk Kirchberg 2 GmbH & Co. KG 51,60  
Umspannwerk Kirchberg GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Albisheim GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Dirlammen GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Düste 2 GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Düste Infrastruktur GmbH & Co. KG 50,00  
Windpark Eisenach GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Hornberg GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Hungerberg I GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Hungerberg II GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Kappel Nord GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Kappel Süd GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Kirchberg GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Kludenbach GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Metzenhausen GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Reckershausen GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Reich GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Staatsforst GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Waltringhausen Süd GmbH & Co. KG 100,00  
Windwärts Energie GmbH 100,00  
WiWi Windkraft GmbH & Co. Herrnsheim KG 100,00  
WiWi Windkraft GmbH & Co. Worms KG 100,00  
Verbundene Unternehmen (Vollkonsolidierte Tochterunternehmen)    
International    
Cactus Garden Solar LLC 100,00  
Ceskolipska teplarenska a.s. 94,99  
Ceskolipské teplo a.s. 100,00  
Corsoleil EURL 100,00  
CTZ s.r.o. 50,96  
e.services s.r.o. 100,00  
Electaparc S.A. 100,00  
ENERGIE Holding a.s. 100,00  
G-LINDE s.r.o. 100,00  
G-RONN s.r.o. 100,00  
IROMEZ s.r.o. 100,00  
JSI 01 Srl 100,00  
JSI Construction Group LLC 100,00  
JSI Equipment Solutions LLC 100,00  
JSI Milford Realty Company LLC 100,00  
JSI O&M Group LLC 100,00  
juwi energias renovables de Chile S.R.L. 100,00  
juwi energias renovables S.L.U. 100,00  
juwi energie rinnovabili srl. 100,00  
juwi Energii Regenerabile S.R.L. 99,00  
juwi Energy Services (Pty) Ltd. 80,00  
juwi Hellas renewable energy sources anonymous company 100,00  
juwi Holding US LLC 100,00  
juwi Inc. 100,00  
juwi India Renewable Energies Private Limited 100,00  
juwi Philippines Inc. 99,99  
juwi Renewable Energies (Pty) Ltd. 100,00  
juwi Renewable Energies FZCO Dubai 50,00  
juwi Renewable Energies Ltd. 100,00  
juwi renewable Energies Malaysia SDN. BHD. 100,00  
juwi renewable energies Pvt. Ltd. 100,00  
juwi Renewable Energies Thai Co., Ltd. 100,00  
juwi Renewable Energy Pty. Ltd. 81,25  
juwi Singapore Projects Pvt. Ltd. 100,00  
Juwi Solar ZA Construction 1 (Pty) Ltd. 80,00  
Juwi Solar ZA Construction 2 (Pty) Ltd. 92,00  
Juwi Solar ZA Construction 3 (Pty) Ltd. 80,00  
Juwi Solar ZA O & M 1 (Pty) Ltd. 76,00  
juwi Wind LLC 100,00  
juwi Yenilenebilir Enerji A.S. 100,00  
Las Torres Solar I S.L. 100,00  
mobiheat Schweiz GmbH 100,00 4
MVV Energie CZ a.s. 100,00  
MVV Environment Devonport Limited 100,00  
MVV Environment Ridham Limited 100,00  
MVV Environment Services Limited 100,00  
OPATHERM a.s. 100,00  
POWGEN a.s. 100,00  
Promosolar Juwi 4 S.L.U. 100,00  
Promosolar Juwi 17 S.L.U. 100,00  
Rocky Mountain Solar LLC 100,00  
Teplarna Liberec a.s. 70,00  
TERMIZO a.s. 100,00  
TERMO Děčín a.s. 96,91  
Vents d'Oc Énergies Renouvelables SARL 100,00  
Zasobovani teplem Vsetin a.s. 100,00  
Verbundene Unternehmen (Nicht konsolidierte Sonstige Beteiligungen)    
National    
Erschließungsträgergesellschaft Weeze mbH 75,00  
Infrastruktur Fahlenberg GmbH & Co. KG (vormals juwi Solar Germany 32 GmbH & Co. KG) 100,00  
iwo Pellet Rhein - Main GmbH 100,00  
juwi Bio Germany Verwaltungs GmbH 100,00  
juwi Solar Germany 3 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Solar Germany 5 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Solar Germany 13 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Solar Germany 28 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Solar Germany Verwaltungs GmbH 100,00  
juwi Wind Germany 51 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Wind Germany 89 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Wind Germany 126 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Wind Germany 127 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Wind Germany 128 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Wind Germany 129 GmbH & Co. KG 16,00  
juwi Wind Germany 134 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Wind Germany 170 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Wind Germany 171 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Wind Germany 172 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Wind Germany 174 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Wind Germany 176 GmbH & Co. KG 100,00  
juwi Wind Germany 177 GmbH & Co. KG 100,00 4
juwi Wind Germany 178 GmbH & Co. KG 100,00 4
juwi Wind Germany 179 GmbH & Co. KG 100,00 4
juwi Wind Germany 180 GmbH & Co. KG 100,00 4
MVV Alpha zwei GmbH 100,00  
MVV Insurance Services GmbH 100,00  
MVV Regioplan GmbH 100,00  
MVV Windpark Verwaltungs GmbH 100,00  
Neu-Anspach Wind GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Amöneburg-Roßdorf II GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 165 GmbH & Co. KG) 100,00  
Windpark Fahlenberg GmbH & Co. KG 100,00 4
Windpark Hellenthal Wiesenhardt GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Lauda-Heckfeld GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 173 GmbH & Co. KG) 100,00  
Windpark Ludwigsau 1 GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Ludwigsau 2 GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Mußbach GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 146 GmbH & Co. KG) 100,00  
Windpark Perl Renglischberg GmbH & Co. KG 100,00  
Windpark Schmölln GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 175 GmbH & Co. KG) 100,00  
Windpark Wiebelsheim GmbH & Co. KG 100,00  
Windwärts erste Verwaltungsgesellschaft mbH 100,00  
Windwärts Projektmanagement GmbH 100,00  
WKA Schauerberg GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 157 GmbH & Co. KG) 100,00  
Verbundene Unternehmen (Nicht konsolidierte Sonstige Beteiligungen)    
International    
Abert Rim Solar LLC 100,00 4
Achab Wind Farm (Pty) Limited 100,00  
AL Solar I LLC 100,00  
Apple Valley Solar LLC 100,00 4
Archer Solar LLC 100,00  
Arizona Solar I LLC 100,00  
Ashdown Solar LLC 100,00 4
Banzocorp (Pty) Ltd. (vormals Hotazel Solar Farm 2 (Pty) Ltd.) 100,00  
Banzopax (Pty) Ltd. (vormals Hotazel Solar Farm 1 (Pty) Ltd.) 100,00  
BFE Institut für Energie und Umwelt GmbH 100,00  
Birch Creek Solar LLC 100,00  
Blue Earth Solar LLC 100,00  
Blue Spruce Solar LLC 100,00  
Brightwood Solar LLC 100,00  
Briscoe Solar LLC 100,00  
Buckeye South Solar LLC 100,00 4
Buckskin Solar LLC 100,00  
Cascade Solar LLC 100,00 4
Castle Wind Farm (Pty) Limited 100,00  
Cedarwood Solar LLC 100,00 4
Centrale Solair De Lafayette LLC 100,00  
Chewaucan Solar LLC 100,00 4
Cinnaminson Solar LLC 100,00  
Coolidge Solar LLC 100,00  
Curry Hill Solar LLC 100,00 4
Deer Creek Solar LLC 100,00  
Delareyville Solar Farm (Pty) Ltd. 100,00  
Eureka Solar LLC 100,00  
Firelands Wind Farm LLC 100,00 4
Fountain Solar LLC 100,00  
Front Range Solar LLC 100,00  
GA Solar I LLC 100,00  
Grassland Solar LLC 100,00  
Hartebeest Wind Farm (Pty) Ltd. 100,00  
Holden Solar LLC 100,00  
Husdsonville Solar LLC 100,00 4
JSI Construction Canada LLC 100,00  
JSI PR Green Holding Company Inc. 100,00  
JSI PR Holding LLC 100,00  
JSI Procurement Group LLC 100,00  
JSI Rockfish Realty LLC 100,00  
juwi Energy Services 2 (Pty) Ltd. (vormals Mesranite (Pty) Ltd.) 80,00  
juwi Solar ZA Construction 9 (Pty) Ltd. (vormals Banzonex (Pty) Ltd.) 60,00  
juwi Viet Nam Company Limited (vormals wpd Energy Vietnam Company Limited) 100,00  
JWT Asset Co., Ltd. 49,80 5
Kaip Wind Farm (Pty) Ltd. 100,00  
Kap Vley Wind Farm (Pty) Ltd. (vormals Naumanni Wind Farm (Pty) Ltd.) 100,00  
Kenhardt PV1 (Pty) Ltd. 100,00 4
Kiowa Creek Solar LLC 100,00 4
Kiowa Solar LLC 100,00 4
Klondike Solar LLC 100,00 4
Koppie Enkel Solar Farm (Pty) Ltd. 100,00  
Kronos Solar Farm 1 (Pty) Ltd. 100,00  
Kronos Solar Farm 2 (Pty) Ltd. 100,00  
Kronos Solar Farm 3 (Pty) Ltd. 100,00  
L&D Solar LLC 100,00  
Lone Rock Solar LLC 100,00 4
Long Prairie Solar LLC 100,00  
Lost Creek Solar LLC 100,00 4
Madras Solar LLC 100,00  
Marovax (Pty) Ltd. 100,00  
Meadowlark Solar LLC 100,00 4
MN Solar LLC 100,00  
Muleshoe Solar LLC 100,00  
MVV Environnement Ressources SASU 100,00  
Namies Wind Farm (Pty) Ltd. 100,00  
Nine Mile Solar LLC 100,00  
NM Solar I LLC 100,00  
Oasis Wind Farm (Pty) Ltd. 100,00  
OH Solar I LLC 100,00  
Onemanaoagsolar Corporation Inc. 40,00 4
Osage Solar LLC 100,00 4
Othello Solar LLC 100,00 4
Outeniqua Wind Farm (Pty) Ltd. 100,00  
Palisade Solar LLC 100,00  
Palmer Solar LLC 100,00 4
Parachute Solar LLC 100,00 4
Pilot Rock Solar LLC 100,00 4
Pleasant Hill Solar LLC 100,00  
Poplar Springs Solar LLC 100,00 4
Razorback Solar LLC 100,00 4
Saddle Butte Solar LLC 100,00 4
San Arroyo Solar LLC 100,00 4
San Carlos Solar LLC 100,00  
Santa Cruz Solar LLC 100,00 4
Santa Rosa Solar LLC 100,00 4
Saranac Solar LLC 100,00 4
Skipjack Solar LLC 100,00 4
Squirrel Creek Solar LLC 100,00 4
Stansburry Solar II LLC 100,00 4
Stansburry Solar LLC 100,00 4
Sugarcane Solar LLC 100,00  
Suwannee Solar LLC 100,00 4
Tailwind Solar LLC 100,00  
Vredendal Solar Farm (Pty) Ltd. 100,00  
Wildebeest Wind Farm (Pty) Ltd. 100,00  
Wolf Wind Farm (Pty) Limited 100,00  
Zingesele Wind Farm (Pty) Ltd. 100,00  
Gemeinschaftsunternehmen (At Equity)    
National    
BEEGY Operations GmbH 51,00 4
Biomasse Rhein-Main GmbH 33,33  
enerix Franchise GmbH & Co KG 25,10  
enerix Management GmbH 25,10  
Fernwärme Rhein-Neckar GmbH 50,00  
Gemeinschaftskraftwerk Kiel GmbH 50,00  
Infrastrukturgesellschaft Rheinhessen II GmbH & Co. KG 48,00  
juwi Wind Germany 100 GmbH & Co. KG 49,00  
KommunalWind GmbH & Co. KG 50,00  
Naunhofer Transportgesellschaft mbH 50,00  
Palaterra GmbH & Co. KG 50,00  
Palaterra Management GmbH 50,00  
Qivalo GmbH 42,50 4
RIO Holzenergie GmbH & Co. Dotternhausen KG 50,00  
Rockenhausen Windenergie-Projektentwicklungs GmbH 49,00  
Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH 48,40  
Stadtwerke Sinsheim Versorgungs GmbH & Co. KG 30,00  
Gemeinschaftsunternehmen (At Equity)    
International    
juwi Shizen Energy Inc. 50,00  
luminatis S.à.r.l. 26,00  
Solutions Européennes de Valorisation Energétique SAS 50,00  
Assoziierte Unternehmen (At Equity)    
National    
AVR BioGas GmbH 41,50  
ESN EnergieSystemeNord GmbH 25,00  
Grosskraftwerk Mannheim Aktiengesellschaft 28,00  
Infrastrukturgesellschaft Erbes-Büdesheim GmbH & Co. KG 22,36  
juwi Beteiligungs GmbH & Co. Holzpelletieranlage Morbach KG 50,00  
Mainnetz GmbH 25,10  
Naturenergie Main-Kinzig GmbH 50,00  
Netzgesellschaft Edingen-Neckarhausen GmbH & Co. KG 24,00  
Phoenix Energie GmbH 0,05 5
ReNabi GmbH 51,00  
RIO Holzenergie GmbH & Co. Bad Arolsen KG 50,00  
Stadtwerke Buchen GmbH & Co. KG 25,10  
Zweckverband Wasserversorgung Kurpfalz (ZWK) 51,00 3
Assoziierte Unternehmen (At Equity)    
International    
juwi Shizen Operation Inc. 30,00  
Sonstige Minderheitsbeteiligungen    
National    
8KU GmbH 12,50  
Infrastruktur Oberheimbach I GmbH & Co. KG 15,00  
Infrastrukturgesellschaft Bischheim GmbH & Co. KG 19,00  
Klimaschutzagentur Mannheim gemeinnützige GmbH 40,00  
Main-Kinzig-Entsorgungs- und Verwertungs GmbH 49,00  
Management Stadtwerke Buchen GmbH 25,20  
RIO Holzenergie GmbH & Co. Langelsheim KG 37,55  
Stadtmarketing Mannheim GmbH 3,09  
Stadtwerke Langen Gesellschaft mit beschränkter Haftung 10,00  
Stadtwerke Schwetzingen GmbH & Co. KG 10,00  
Stadtwerke Schwetzingen Verwaltungsgesellschaft mbH 10,00  
Stadtwerke Sinsheim Verwaltungs GmbH 30,00  
Stadtwerke Walldorf GmbH & Co. KG 25,10  
Stadtwerke Walldorf Verwaltungs GmbH 25,10  
SWT PSKW RIO GmbH & Co. KG 30,00  
SWT PSKW RIO Verwaltungs GmbH 30,00  
SWT Regionale Erneuerbare Energien GmbH 51,00  
Wasserversorgungsverband Neckargruppe 25,00  
Windfarm Wonnegau UW GmbH & Co. KG 24,70  
WiWi Windkraft GmbH & Co. Westpfalz KG 5,32  
WVE Wasserversorgungs- und -entsorgungsgesellschaft Schriesheim mbH 24,50  
Sonstige Minderheitsbeteiligungen    
International    
Aurora Partners Pvt. Ltd. 50,00  

1 Kapitalanteil am 30.9.2017 gemäß § 16 Abs. 4 AktG; Eigenkapital und Jahresergebnis nach HGB beziehungsweise lokalen Vorschriften
2 Mehrheit der Stimmrechte
3 Keine Stimmrechtsmehrheit
4 Zugang im Geschäftsjahr
5 Beherrschungsvertrag oder beherrschender Einfluss

41. Inanspruchnahme von § 264 Abs. 3 HGB

Die folgenden inländischen Tochtergesellschaften werden im Geschäftsjahr 2017 von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch machen:

BFE Institut für Energie und Umwelt GmbH, Mühlhausen

MVV Alpha zwei GmbH, Mannheim

MVV Alpha fünfzehn GmbH, Mannheim

MVV Umwelt GmbH, Mannheim

MVV Umwelt Ressourcen GmbH, Mannheim

MVV Umwelt UK GmbH, Mannheim

MVV Windenergie GmbH, Mannheim

42. Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der MVV Energie AG haben die Entsprechenserklärung zu den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben und den Aktionären zugänglich gemacht.

Die vollständige Erklärung ist im Internet unter www.mvv.de/investoren veröffentlicht.

43. Angaben zu Konzessionen

Neben dem zwischen der Stadt Mannheim und der MVV Energie AG abgeschlossenen Konzessionsverträgen (siehe Textziffer 38 Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen, Personen und Körperschaften) bestehen weitere Konzessionsvereinbarungen zwischen Unternehmen von MVV und Gebietskörperschaften. Die Restlaufzeiten liegen zwischen einem Jahr und 18 Jahren. In den Verträgen ist die Verpflichtung geregelt, die jeweiligen Versorgungsnetze zu betreiben und für deren Instandhaltung zu sorgen. Sollte es nach Ablauf der Verträge zu keiner Verlängerung kommen, werden die Versorgungseinrichtungen vom neuen Konzessionär gegen angemessenes Entgelt übernommen.

44. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Der Verkauf des Glasfasernetzes der MVV Energie AG ist zum 15. Oktober 2017 erfolgt.

 

Mannheim, 14. November 2017

MVV Energie AG

Vorstand

Dr. Müller

Klöpfer

Dr. Roll

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind."

 

Mannheim, 14. November 2017

MVV Energie AG

Vorstand

Dr. Müller

Klöpfer

Dr. Roll

Organe der Gesellschaft

VORSTAND DER MVV ENERGIE AG

Dr. Georg Müller

Vorsitzender, Kaufmännische Angelegenheiten

und Arbeitsdirektor

Ralf Klöpfer

Vertrieb

Dr. Hansjörg Roll

Technik

AUFSICHTSRAT DER MVV ENERGIE AG

Dr. Peter Kurz

(Vorsitzender)

Oberbürgermeister der Stadt Mannheim

Peter Dinges1

(stellvertretender Vorsitzender bis 31. März 2017)

Vorsitzender des Konzernbetriebsrats (bis 31. März 2017)

Heike Kamradt1

(stellvertretende Vorsitzende seit 14. April 2017)

Vorsitzende des Konzernbetriebsrats (seit 24. April 2017)

Johannes Böttcher1

Vorsitzender des Betriebsrats

der Energieversorgung Offenbach AG

Timo Carstensen1

Stellvertretender Vorsitzender

des Betriebsrats der Stadtwerke Kiel AG

Ralf Eisenhauer

Bau- und Projektsteuerer MWS Projektentwicklungsgesellschaft mbH, Mannheim

Peter Erni1

Gewerkschaftssekretär ver.di Rhein-Neckar

Detlef Falk1

Vorsitzender des Betriebsrats der Stadtwerke Kiel AG

Dieter Hassel

Mitglied des Vorstands der RheinEnergie AG, Köln

(seit 7. Oktober 2016)

Barbara Hoffmann

Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin

Prof. Dr. Heidrun Kämper

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Sprache, Mannheim

Brigitte Kemmer

Steuerberaterin

Dr. Antje Mohr1

Gewerkschaftssekretärin ver.di Kiel

Dr. Lorenz Näger

Mitglied des Vorstands der HeidelbergCement AG

Peter Sattler

Mitglied des Betriebsrats (seit 1. April 2017)

Bernhard Schumacher1

Leiter des Bereichs Vertrieb Regional der MVV Energie AG

Christian Specht

Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim

Carsten Südmersen

Unternehmensberater

Katja Udluft1

Gewerkschaftssekretärin ver.di Rhein-Neckar

Prof. Heinz-Werner Ufer

Diplom-Ökonom

Jürgen Wiesner1

Vorsitzender des Betriebsrats der MVV Energie AG

Die zusätzlichen Mandate in Aufsichtsräten oder vergleichbaren Kontrollgremien der Vorstände und Aufsichtsräte sind auf den folgenden Seiten detailliert aufgeführt.

1 Vertreter der Arbeitnehmer

MITGLIEDER DER AUSSCHÜSSE DES AUFSICHTSRATS DER MVV ENERGIE AG

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Ausschuss Name
Bilanzprüfungsausschuss • Prof. Heinz-Werner Ufer (Vorsitzender)
  • Peter Dinges (stellvertretender Vorsitzender bis 31. März 2017)
  • Heike Kamradt (stellvertretende Vorsitzende seit 14. April 2017)
  • Peter Erni
  • Detlef Falk
  • Dr. Lorenz Näger
  • Carsten Südmersen
Personalausschuss • Dr. Peter Kurz (Vorsitzender)
  • Peter Dinges (stellvertretender Vorsitzender bis 31. März 2017)
  • Heike Kamradt (stellvertretende Vorsitzende seit 14. April 2017)
  • Ralf Eisenhauer
  • Peter Erni (seit 14. April 2017)
  • Carsten Südmersen
  • Jürgen Wiesner
Nominierungsausschuss • Dr. Peter Kurz (Vorsitzender)
  • Ralf Eisenhauer
  • Barbara Hoffmann
  • Carsten Südmersen
  • Prof. Heinz-Werner Ufer
Vermittlungsausschuss • Dr. Peter Kurz (Vorsitzender)
  • Peter Dinges (bis 31. März 2017)
  • Heike Kamradt (seit 14. April 2017)
  • Carsten Südmersen
  • Jürgen Wiesner
Ausschuss zur Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals • Dr. Peter Kurz (Vorsitzender)
  • Peter Dinges (bis 31. März 2017)
  • Ralf Eisenhauer
  • Peter Erni
  • Dieter Hassel (seit 7. Oktober 2016)
  • Heike Kamradt (seit 14. April 2017)
  • Christian Specht
  • Carsten Südmersen
  • Prof. Heinz-Werner Ufer

MITGLIEDER DES VORSTANDS DER MVV ENERGIE AG

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Name Mandate in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten von inländischen Gesellschaften Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen
Dr. Georg Müller • Energieversorgung Offenbach AG, Offenbach (Vorsitzender)  
  • Grosskraftwerk Mannheim AG, Mannheim  
  • Juwi AG, Wörrstadt (Vorsitzender)  
  • MVV Enamic GmbH, Mannheim (stellvertretender Vorsitzender)  
  • MVV Insurance Services GmbH, Mannheim (Vorsitzender)  
  • MVV Trading GmbH, Mannheim  
  • MVV Umwelt GmbH, Mannheim  
  • Saarschmiede GmbH, Völklingen  
  • Stadtwerke Kiel AG, Kiel (Vorsitzender)  
Ralf Klöpfer • Energieversorgung Offenbach AG, Offenbach • BEEGY GmbH, Mannheim (Vorsitzender)
  • IDOS Software AG, Karlsruhe • MVV Energie CZ a.s., Prag, Tschechien (Vorsitzender seit 14. Oktober 2016)
  • Juwi AG, Wörrstadt • Qivalo GmbH, Mannheim (stellvertretender Vorsitzender seit 20. September 2017)
  • MVV Enamic GmbH, Mannheim (Vorsitzender) • Soluvia GmbH, Mannheim
  • MVV Trading GmbH, Mannheim (Vorsitzender) • Stadtmarketing Mannheim GmbH, Mannheim
  • Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH, Ingolstadt  
  (stellvertretender Vorsitzender)  
  • Stadtwerke Kiel AG, Kiel  
Dr. Hansjörg Roll • Energieversorgung Offenbach AG, Offenbach • MVV Energie CZ a.s., Prag, Tschechien
  • Grosskraftwerk Mannheim AG, Mannheim • Soluvia GmbH, Mannheim (Vorsitzender seit 19. Oktober 2016)
  • Juwi AG, Wörrstadt  
  • MVV Netze GmbH, Mannheim (Vorsitzender)  
  • MVV Umwelt GmbH, Mannheim (Vorsitzender)  
  • Stadtwerke Kiel AG, Kiel  

MITGLIEDER DES AUFSICHTSRATS DER MVV ENERGIE AG

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Name Mandate in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten von inländischen Gesellschaften Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen
Beruf    
Dr. Peter Kurz • Klinikum Mannheim GmbH Universitätsklinikum, Mannheim (Vorsitzender) • GBG Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH, Mannheim (Vorsitzender)
(Vorsitzender) Oberbürgermeister der Stadt Mannheim • MVV GmbH, Mannheim (Vorsitzender) • m:con - mannheim:congress GmbH, Mannheim
    (Vorsitzender bis 31. Dezember 2016)
    • mg - Gründungszentren GmbH, Mannheim (Vorsitzender seit 1. Januar 2017)
    • MWS Projektentwicklungsgesellschaft mbH, Mannheim
    (Vorsitzender)
    • Popakademie Baden-Württemberg GmbH, Mannheim
    • Sparkasse Rhein Neckar Nord, Mannheim
    • Stadtmarketing Mannheim GmbH, Mannheim
Peter Dinges • Energieversorgung Offenbach AG, Offenbach • Soluvia GmbH, Mannheim (bis 3. Mai 2017)
(stellvertretender • MVV Enamic GmbH, Mannheim (bis 1. Mai 2017)  
Vorsitzender • MVV GmbH, Mannheim  
bis 31. März 2017) • MVV Netze GmbH, Mannheim (bis 1. Mai 2017)  
Vorsitzender des • MVV Umwelt GmbH, Mannheim (bis 1. Mai 2017)  
Konzernbetriebsrats    
(bis 31. März 2017)    
Heike Kamradt • MVV Enamic GmbH, Mannheim (seit 26. Mai 2017)  
(stellvertretende • MVV Insurance Services GmbH, Mannheim  
Vorsitzende • MVV Netze GmbH, Mannheim (seit 26. Mai 2017)  
seit 14. April 2017) • MVV Trading GmbH, Mannheim  
Vorsitzende des • MVV Umwelt GmbH, Mannheim  
Konzernbetriebsrats    
(seit 24. April 2017)    
Johannes Böttcher • Energieversorgung Offenbach AG, Offenbach (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)  
Vorsitzender des Betriebsrats der Energieversorgung Offenbach AG    
Timo Carstensen • Stadtwerke Kiel AG, Kiel  
Stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrats der Stadtwerke Kiel AG    
Ralf Eisenhauer   • Sparkasse Rhein Neckar Nord, Mannheim
Bau- und Projektsteuerer MWS Projektentwicklungsgesellschaft mbH, Mannheim   • Stadtmarketing Mannheim GmbH, Mannheim
Peter Erni    
Gewerkschaftssekretär ver.di Rhein-Neckar    
Detlef Falk • Stadtwerke Kiel AG, Kiel • Soluvia GmbH, Mannheim
Vorsitzender des Betriebsrats der Stadtwerke Kiel AG    
Dieter Hassel • NetCologne • AggerEnergie GmbH, Gummersbach
Mitglied des Vorstands der RheinEnergie AG, Köln (seit 7. Oktober 2016) Gesellschaft für Telekommunikation mbH, Köln • BELKAW GmbH, Bergisch Gladbach (Aufsichtsratsvorsitzender)
  • BRUNATA-METRONA GmbH, Hürth • Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG, Leverkusen
    • Gasversorgungsgesellschaft mbH,
    Rhein-Erft, Hürth
    • Rheinische NETZGesellschaft mbH, Köln
    • Stadtwerke Leichlingen GmbH, Leichlingen (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)
    • Stadtwerke Lohmar GmbH & Co. KG, Lohmar
Barbara Hoffmann   • Berliner Stadtreinigungsbetriebe, Anstalt des öffentlichen Rechts, Berlin
Wirtschaftsprüferin,    
Steuerberaterin    
Prof. Dr. Heidrun Kämper   • m:con - mannheim:congress GmbH, Mannheim
Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Sprache, Mannheim   • Stadt Mannheim Beteiligungs GmbH, Mannheim
Brigitte Kemmer    
Steuerberaterin    
Dr. Antje Mohr • Stadtwerke Kiel AG, Kiel  
Gewerkschaftssekretärin ver.di Kiel    
Dr. Lorenz Näger   • Castle Cement Limited, Maidenhead, Großbritannien
Mitglied des Vorstands der HeidelbergCement AG   • Cimenteries CBR S.A., Brüssel, Belgien
    • ENCl Holding N.V., 's-Hertogenbosch, Niederlande
    • Hanson Limited, Maidenhead, Großbritannien
    • Hanson Pioneer Espana, S.L.U., Madrid, Spanien
    • HeidelbergCement Canada Holding Limited, Maidenhead, Großbritannien
    • HeidelbergCement Holding S.à.r.l., Luxemburg
    • HeidelbergCement UK Holding Limited, Maidenhead, Großbritannien
    • HeidelbergCement UK Holding II Limited, Maidenhead, Großbritannien
    • Italcementi Fabbriche Riunite Cemento S.p.A., Bergamo, Italien
    • Lehigh B.V., 's-Hertogenbosch,
    Niederlande (Vorsitzender)
    • Lehigh Hanson, Inc., Irving, TX, USA
    • Lehigh Hanson Materials Limited, Calgary, Kanada
    • Lehigh UK Limited, Maidenhead, Großbritannien
    • Palatina Insurance Limited, Sliema, Malta
    • PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co. KG, Mannheim, Deutschland
    • PT lndocement Tunggal Prakarsa Tbk.,
    Jakarta, lndonesien
    • Recem S.A., Luxemburg
Peter Sattler • MVV Insurance Services GmbH, Mannheim  
Mitglied des Betriebsrats der MVV Energie AG (seit 1. April 2017)    
Bernhard Schumacher   • Management Stadtwerke Buchen GmbH, Buchen
Leiter des Bereichs Vertrieb Regional der MVV Energie AG   (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)
    • Stadtwerke Schwetzingen Verwaltungsgesellschaft mbH, Schwetzingen
    • Stadtwerke Walldorf GmbH & Co. KG, Walldorf
Christian Specht • Klinikum Mannheim GmbH Universitätsklinikum, Mannheim (seit 15. Februar 2017) • Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN), Mannheim (Vorsitzender)
Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim • MVV Verkehr GmbH, Mannheim (Vorsitzender)  
  • Rhein-Neckar-Verkehr GmbH, Mannheim  
Carsten Südmersen   • m:con - mannheim:congress GmbH, Mannheim (bis 31. März 2017)
Unternehmensberater   • MWS Projektentwicklungsgesellschaft mbH, Mannheim (bis 31. März 2017)
    • Sparkasse Rhein Neckar Nord, Mannheim (bis 31. März 2017)
    • Stadtmarketing Mannheim GmbH, Mannheim (bis 31. März 2017)
Katja Udluft    
Gewerkschaftssekretärin ver.di Rhein-Neckar    
Prof. Heinz-Werner Ufer • Amprion GmbH, Dortmund (Vorsitzender)  
Diplom-Ökonom    
Jürgen Wiesner • MVV Enamic GmbH, Mannheim • Soluvia GmbH, Mannheim (seit 24. Mai 2017)
Vorsitzender des Betriebsrats der MVV Energie AG • MVV Trading GmbH, Mannheim  
  • MVV Umwelt GmbH, Mannheim (seit 26. Mai 2017)  

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MVV Energie AG, Mannheim

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES KONZERNABSCHLUSSES UND DES KONZERNLAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der MVV Energie AG, Mannheim, und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) -bestehend aus der Konzern-Bilanz zum 30. September 2017, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, der Gesamtergebnisrechnung, der Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 sowie dem Konzern-Anhang, einschließlich einer Zusammenfassung bedeutsamer Rechnungslegungsmethoden -geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der MVV Energie AG, der mit dem Lagebericht der Gesellschaft zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB und § 315 Abs. 5 HGB sowie den Corporate Governance-Bericht nach Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 30. September 2017 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Konzernlagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung und des Corporate Governance-Berichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Konzernabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Konzernabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Aus unserer Sicht waren folgende Sachverhalte am bedeutsamsten in unserer Prüfung:

1. Werthaltigkeit von Geschäfts- oder Firmenwerten

2. Bilanzierung von Energiehandelsgeschäften

3. Bilanzierung der Projektentwicklung im Bereich erneuerbarer Energien

Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir jeweils wie folgt strukturiert:

a. Sachverhalt und Problemstellung

b. Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

c. Verweis auf weitergehende Informationen

Nachfolgend stellen wir die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:

1. Werthaltigkeit von Geschäfts- oder Firmenwerten

a. In dem Konzernabschluss der MVV Energie AG werden unter dem Bilanzposten "Immaterielle Vermögenswerte" insgesamt Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von € 230 Mio. ausgewiesen. Geschäfts- oder Firmenwerte werden einmal jährlich oder anlassbezogen von der Gesellschaft einem Werthaltigkeitstest unterzogen, um einen möglichen Abschreibungsbedarf zu ermitteln. Der Werthaltigkeitstest erfolgt auf Ebene der Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, denen der jeweilige Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist. Im Rahmen des Werthaltigkeitstests wird der Buchwert des jeweiligen Geschäfts- oder Firmenwerts dem entsprechenden erzielbaren Betrag gegenübergestellt. Die Ermittlung des erzielbaren Betrags erfolgt grundsätzlich anhand des Nutzungswerts. Grundlage der Bewertung ist dabei regelmäßig der Barwert künftiger Zahlungsströme der jeweiligen Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Die Barwerte werden mittels Discounted-Cash-Flow Modellen ermittelt. Dabei bildet die verabschiedete Mittelfristplanung des Konzerns den Ausgangspunkt, die mit Annahmen über langfristige Wachstumsraten fortgeschrieben wird. Hierbei werden auch Erwartungen über die zukünftige Marktentwicklung und Annahmen über die Entwicklung makroökonomischer Einflussfaktoren berücksichtigt. Die Diskontierung erfolgt mittels der gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten der jeweiligen Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Als Ergebnis des Werthaltigkeitstests wurde kein Wertminderungsbedarf festgestellt.

Das Ergebnis dieser Bewertung ist in hohem Maße von der Einschätzung der gesetzlichen Vertreter hinsichtlich der künftigen Zahlungsmittelzuflüsse der jeweiligen Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, des verwendeten Diskontierungssatzes, der Wachstumsrate sowie weiteren Annahmen abhängig und dadurch mit einer erheblichen Unsicherheit behaftet. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der Komplexität der Bewertung war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.

b. Im Rahmen unserer Prüfung haben wir unter anderem das methodische Vorgehen zur Durchführung des Werthaltigkeitstests nachvollzogen. Nach Abgleich der bei der Berechnung verwendeten künftigen Zahlungsmittelzuflüsse mit der verabschiedeten Mittelfristplanung des Konzerns haben wir die Angemessenheit der Berechnung insbesondere durch Abstimmung mit allgemeinen und branchenspezifischen Markterwartungen beurteilt. Zudem haben wir auch die sachgerechte Berücksichtigung der Kosten von Konzernfunktionen beurteilt. Mit der Kenntnis, dass bereits relativ kleine Veränderungen des verwendeten Diskontierungszinssatzes wesentliche Auswirkungen auf die Höhe des auf diese Weise ermittelten Unternehmenswerts haben können, haben wir uns intensiv mit der bei der Bestimmung des verwendeten Diskontierungszinssatzes herangezogenen Parameter beschäftigt und das Berechnungsschema nachvollzogen. Um den bestehenden Prognoseunsicherheiten Rechnung zu tragen, haben wir die von der Gesellschaft erstellten Sensitivitätsanalysen nachvollzogen. Die von den gesetzlichen Vertretern angewandten Bewertungsparameter und -annahmen stimmen insgesamt mit unseren Erwartungen überein und liegen auch innerhalb der aus unserer Sicht vertretbaren Bandbreiten.

c. Die Angaben der Gesellschaft zu den Geschäfts- oder Firmenwerten sind in dem Abschnitt "14 Immaterielle Vermögenswerte" des Konzern-Anhangs enthalten.

2. Bilanzierung von Energiehandelsgeschäften

a. Im MVV Energie AG Konzern hat das einbezogene Tochterunternehmen MVV Trading GmbH im Wesentlichen die Aufgabe der Beschaffung von Energie und Emissionszertifikaten sowie der Sicherung von Energiepreisrisiken für die Konzerngesellschaften MVV Energie AG, Stadtwerke Kiel AG, Energieversorgung Offenbach AG sowie Stadtwerke Ingolstadt GmbH. Die MVV Trading GmbH handelt hierzu am Spot- und Terminmarkt im Wesentlichen für Strom, Gas und Emissionsrechte an Börsen und am "Over-the-Counter"-Markt. Bei diesen Verträgen handelt es sich auch um derivative Finanzinstrumente nach IAS 39, die entweder erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden (Kategorie zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente) oder aufgrund des zukünftigen Empfangs oder der zukünftigen Lieferung der Basis des derivativen Finanzinstruments im Rahmen des erwarteten Einkaufs-, Verkaufs- oder Nutzungsbedarfs des Unternehmens (sog. "Own Use Exemption") als schwebendes Geschäft bilanziert werden. Die Abgrenzung der Bilanzierung erfolgt für physisch zu erfüllende derivative Finanzinstrumente anhand des Risikomanagements der MVV Trading GmbH, die diese derivative Finanzinstrumente aus Konzernsicht dem entsprechenden Zweck und somit der entsprechenden Bilanzierung zuordnet. Danach werden physisch zu erfüllende derivative Finanzinstrumente, die nicht dem erwarteten Einkaufs-, Verkaufs- oder Nutzungsbedarfs dienen sowie alle finanziell zu erfüllenden derivative Finanzinstrumente erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Teilweise werden diese derivativen Finanzinstrumente für Strom als Sicherungsinstrumente ins Hedge Accounting nach IAS 39 als sogenannte Cash Flow Hedges einbezogen. Grundgeschäfte sind der Ein-bzw. Verkauf von Strom zu variablen Preisen in maximal fünf Jahren.

Die Abwicklung des Energiehandels erfolgt mit Unterstützung durch Energiehandelssysteme, wobei im Geschäftsjahr 2016/2017 das bisherige Handelssystem für das Commodity Strom durch ein neues Energiehandelssystem ersetzt wurde. Hierüber wird die Prozesskette Erfassung der Handelsgeschäfte, Positionsermittlung und -bewertung, Bestätigung der Handelsgeschäfte sowie Risikomanagement abgewickelt. Aufgrund des großen Handelsvolumens und der Komplexität der Derivatebilanzierung nach IAS 39 bzw. IFRS 13 sowie der signifikanten Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist dieses Geschäftsfeld von besonderer Bedeutung für den Konzernabschluss und die Durchführung unserer Prüfung.

b. Wir haben im Rahmen unserer Prüfung unter anderem die Angemessenheit des eingerichteten internen Kontrollsystems zum Abschluss und Abwicklung der Energiehandelsgeschäfte einschließlich der hierfür eingesetzten Handelssysteme beurteilt. Im Rahmen der Prüfung des internen Kontrollsystems haben wir auf Stichprobenbasis auch die Wirksamkeit der von der Gesellschaft eingerichteten Kontrollen beurteilt. Die Methodik zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente haben wir in Bezug auf die Übereinstimmung mit IFRS 13 analysiert und durch eigene Bewertungen auf Stichprobenbasis beurteilt. Für die Bilanzierung der Derivate nach IAS 39 haben wir die Anwendung der "Own Use Exemption" für die physisch zu erfüllenden derivativen Finanzinstrumente anhand des implementierten Prozesses im Konzern - von der Meldung der einbezogenen Tochtergesellschaften an die MVV Trading GmbH bis zur Verarbeitung der Daten bei der MVV Trading - beurteilt und uns von der sachgerechten Anwendung der "Own Use Exemption" auf Basis einer Zufallsauswahl überzeugt. Die Bildung von Cash Flow Hedges und deren Bilanzierung haben wir nachvollzogen. Wir haben unter anderem die notwendige retrospektive und prospektive Effektivität der Cash Flow Hedges und die Richtigkeit der daraus im Eigenkapital erfassten Beträge sowie der aus dem Eigenkapital in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung umgegliederten Beträge beurteilt.

Die von den gesetzlichen Vertretern angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie die methodische Vorgehensweise zur Bilanzierung der Energiehandelsgeschäfte sind aus unserer Sicht insgesamt sachgerecht.

c. Die Angaben der Gesellschaft zum Energiehandel und zu dessen Auswirkungen auf den Konzernabschluss sind im Konzern-Anhang in den Abschnitt "35 Finanzinstrumente" enthalten.

3. Bilanzierung der Projektentwicklung im Bereich erneuerbarer Energien

a. Das Projektgeschäft innerhalb des Konzerns der MVV Energie AG umfasst im Wesentlichen die Entwicklung und Vermarktung von Onshore Windkraftanlagen und Photovoltaikanlagen. Aufgrund der Komplexität und Langfristigkeit der Projekte ergeben sich hier erhebliche Schätz- und Annahmenotwendigkeiten mit entsprechenden Bandbreiten im Hinblick auf die Bilanzierung. Vor diesem Hintergrund war dieser Sachverhalt von besonderer Bedeutung für unsere Prüfung.

b. Im Rahmen unserer Prüfung haben wir uns zunächst ein Prozessverständnis über die Methodik der Entwicklung und Vermarktung von Projekten verschafft. Grundlegend für die weitere Bilanzierung war dabei die Analyse, ob es sich um Projekte handelt, bei denen eine Umsatzrealisierung bei Endabnahme ("Completed Contract") oder entsprechend dem Leistungsfortschritt ("Percentage of Completion") erfolgen muss. Auf Basis von Stichproben haben wir Projekte auf das Vorliegen der jeweiligen Voraussetzungen gewürdigt. Im Falle der Umsatzrealisierung bei Endabnahme gemäß IAS 18 bildete die Prüfung der aktivierungsfähigen und aktivierungspflichtigen Kostenbestandteile sowie deren Bewertung unter Berücksichtigung des Nettoveräußerungswertes innerhalb der Vorräte (IAS 2) einen Prüfungsschwerpunkt. Im Falle der Umsatzrealisierung nach Leistungsfortschritt (IAS 11) wurde die Bestimmung des Fertigstellungsgrades der kundenspezifischen Fertigungsaufträge nach der "Cost-to-Cost" Methode und die daraus abgeleitete anteilige Gewinnrealisierung unter Berücksichtigung einer sofortigen Verlusterfassung gewürdigt. Daher können wir festhalten, dass die von den gesetzlichen Vertretern getroffenen Annahmen und Schätzungen aus unserer Sicht insgesamt angemessen sind.

c. Die Angaben der Gesellschaft zur Bilanzierung der Projektentwicklung und den Auswirkungen im Konzernabschluss sind im Konzern-Anhang in den Abschnitten "1. Umsatzerlöse nach Strom- und Erdgassteuer" und "23. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen" enthalten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, es sei denn, es besteht die Absicht den Konzern zu liquidieren oder der Einstellung des Geschäftsbetriebs oder es besteht keine realistische Alternative dazu.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt.

holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile.

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Konzernabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 10. März 2017 als Konzernabschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 31. Mai 2017 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2008/2009 als Konzernabschlussprüfer der MVV Energie AG, Mannheim, tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

VERANTWORTLICHE WIRTSCHAFTSPRÜFERIN

Die für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüferin ist Kerstin Krauß.

 

Mannheim, den 14. November 2017

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Folker Trepte, Wirtschaftsprüfer

Kerstin Krauß, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrats

SEHR GEEHRTE DAMEN UND HERREN,

im Geschäftsjahr 2017 hat die MVV Energie AG erneut bewiesen, dass in der Vergangenheit die richtigen strategischen Entscheidungen gefällt wurden. Das Unternehmen ist zukunfts- und wettbewerbsorientiert aufgestellt und konnte trotz der großen Herausforderungen des dynamischen Energiemarkts beim Adjusted EBIT den Vorjahreswert übertreffen.

Tätigkeitsschwerpunkte des Aufsichtsrats

Unserer Aufgabe, den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens zu beraten und seine geschäftliche Tätigkeit zu überwachen, sind wir auch im Berichtsjahr vollumfänglich nachgekommen. Wir standen im gesamten Berichtszeitraum in zielgerichtetem Dialog mit dem Vorstand und wurden über aktuelle energiewirtschaftliche und energiepolitische Entwicklungen fortlaufend und fundiert unterrichtet. Sowohl über die strategische Entwicklung und die Geschäftsentwicklung als auch über die Lage des Konzerns wurden wir zeitnah und ausführlich informiert. Gleiches gilt für die Risikolage und das Risikomanagement, über die uns regelmäßig berichtet wurde. Der Vorstand ging dabei explizit auf Abweichungen der Geschäftsentwicklung von der ursprünglichen Planung ein und begründete diese ausführlich. Investitionsvorhaben haben wir im Gremium eingehend besprochen. Als Vorsitzender des Aufsichtsrats hatte ich auch außerhalb der Sitzungen engen Kontakt zum Vorstandsvorsitzenden, um aktuelle Themen und Vorgänge zu besprechen.

Alle Berichte und sonstigen Informationen, die wir vom Vorstand erhielten, haben wir im Gesamtgremium und in den Ausschüssen kritisch hinterfragt und darüber offen miteinander diskutiert. Wir haben uns von der Recht-, Zweck- und Ordnungsmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Dabei blieb unserem Gremium stets ausreichend Zeit, um uns mit den Berichten und Beschlussvorschlägen des Vorstands zu befassen. Zu den Themenschwerpunkten unserer Aus- und Fortbildungsmaßnahmen gehörten die rechtlichen Rahmenbedingungen in der Energiewirtschaft, die Entwicklungen im Bereich Elektromobilität sowie die zunehmende Digitalisierung mitsamt ihren Auswirkungen auf das Energiesystem der Zukunft.

Aufsichtsratssitzungen und Teilnahme

Im Geschäftsjahr 2017 kam der Aufsichtsrat zu fünf regulären Sitzungen zusammen, an denen im Durchschnitt rund 92 % der Aufsichtsräte teilnahmen. Alle Aufsichtsratsmitglieder nahmen jeweils an mehr als der Hälfte der Sitzungen des Aufsichtsrats teil; dies gilt ebenso für die Sitzungen der Ausschüsse, denen sie angehörten.

Schwerpunkte der Beratungen in den Aufsichtsratssitzungen

In der Sitzung vom 7. Dezember 2016 bereiteten wir zum einen die Tagesordnung der Hauptversammlung vom 10. März 2017 vor und stimmten über die erforderlichen Beschlussvorschläge ab. Zum anderen waren die Prüfung und Billigung des Konzernjahresabschlusses (IFRS) und des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2016 Gegenstand der Sitzung. Darüber hinaus befassten wir uns ausführlich mit dem Innovationsprozess der Unternehmensgruppe.

In unserer Sitzung vom 9. März 2017 informierte uns der Vorstand über den aktuellen Stand des Projekts zur Unternehmenskultur und erläuterte uns die geplanten Maßnahmen. Außerdem setzten wir uns mit den Anpassungen im Deutschen Corporate Governance Kodex auseinander, die im Februar 2017 von der Regierungskommission vorgenommen worden waren.

Noch im gleichen Monat, am 30. März 2017, kam unser Gremium erneut zusammen: In dieser Sitzung haben wir das energiewirtschaftliche Umfeld von MVV intensiv beleuchtet und vor diesem Hintergrund die Unternehmensstrategie eingehend erörtert - sowohl aus der Perspektive des Konzerns als auch der einzelnen Geschäftsfelder. In diesem Zusammenhang wurde uns der neue Markenauftritt vorgestellt. Aspekte des Themas Nachhaltigkeit, die für das Unternehmen wesentlich sind, diskutierten wir umfassend.

In der Sitzung vom 29. Juni 2017 stimmten wir nach umfassender Beratung dem Verkauf des Mannheimer Glasfaserund Leerrohrnetzes zu. Zudem befassten wir uns mit dem Thema Effizienzprüfung: Um die Tätigkeit unseres Gremiums stetig zu verbessern, analysierten und evaluierten wir unsere Strukturen sowie die Qualität und die Wirksamkeit unserer Arbeit. Zum Abschluss der Sitzung besuchten wir das Living Lab Walldorf; die Besichtigung und Gespräche vor Ort nutzten wir dazu, das Thema Energiesystem der Zukunft zu vertiefen.

Im Mittelpunkt der Sitzung vom 22. September 2017 standen der Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2018 sowie die Drei-Jahres-Planung, die wir eingehend besprochen und beschlossen haben. Ein weiteres Thema war der Bericht zur Corporate Governance, den wir für das Geschäftsjahr 2017 verabschiedet haben. Außerdem haben wir uns mit einem Investitionsvorhaben zur Stärkung der Fernwärme befasst.

Arbeit der Ausschüsse

In den fünf Ausschüssen des Aufsichtsrats werden Themen und Beschlüsse der Aufsichtsratssitzungen effizient vorbereitet und Beschlüsse gefasst. Die Vorsitzenden der Ausschüsse unterrichten unser Gesamtgremium regelmäßig und zeitnah über die Aktivitäten der Ausschüsse; falls Entscheidungen für die nächste Sitzung des Aufsichtsrats anstehen, werden diese ebenfalls thematisiert.

Der Bilanzprüfungsausschuss kam im Berichtsjahr zu sechs Sitzungen zusammen. Der Fokus des Ausschusses lag gemäß seiner Aufgabe insbesondere auf dem Jahresabschluss der MVV Energie AG, dem Konzernabschluss und dem zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2016 sowie auf der Lage der Gesellschaft zum Abschluss der Quartale des Geschäftsjahres 2017. Darüber hinaus befasste sich der Ausschuss quartalsweise mit der Risikolage und dem Risikomanagement.

Des Weiteren beschäftigte er sich mit der Durchführung der Jahresabschlussprüfung der MVV Energie AG und des Konzerns im Geschäftsjahr 2017: Das Gesamtgremium erhielt vom Ausschuss Vorschläge zur Auswahl des Jahresabschlussprüfers und zur Honorarvereinbarung. Zusammen mit dem Vorstand erörterte der Ausschuss zudem den Wirtschaftsplan 2018 und die mittelfristige Planung; nach sorgfältiger Prüfung empfahl er dem Aufsichtsrat, dem Budget für das Geschäftsjahr 2018 zuzustimmen. Der Ausschuss nahm ergänzende Berichte aus dem Unternehmen entgegen; er vergewisserte sich, dass die Konzernrevision, das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem und das Compliance-Management-System angemessen, funktionsfähig und wirksam sind. Zudem legte der Ausschuss die Prüfungsschwerpunkte für das Geschäftsjahr 2017 fest. Zu den weiteren Themen, die im Ausschuss beraten wurden, zählten die Umstrukturierung im Vertrieb, die Strategie und anstehende Refinanzierungen. Darüber hinaus befasste sich der Bilanzprüfungsausschuss mit der neuen Abschlussprüferverordnung (Verordnung (EU) Nr. 537/2014) und den geänderten §§ 316 ff. HGB. Diese betreffen insbesondere die Auswahl, Bestellung und Rotation des Abschlussprüfers sowie die Beauftragung des Abschlussprüfers mit Nichtprüfungsleistungen.

Der Personalausschuss tagte im Geschäftsjahr 2017 zweimal; der Ausschuss diskutierte die Wiederbestellung des Technikvorstands Dr. Hansjörg Roll eingehend und empfahl dem Aufsichtsrat, seinen Vertrag zu verlängern. Zudem waren Vergütungsangelegenheiten der Vorstandsmitglieder Teil der Beratungen.

Der Nominierungsausschuss hat einmal getagt und erstellte auf Basis des Anforderungsprofils für den Aufsichtsrat den Personalvorschlag für die Wahl eines Aufsichtsratsmitglieds durch die Hauptversammlung.

Der Ausschuss zur Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals sowie der Vermittlungsausschuss kamen im Berichtsjahr nicht zusammen.

Besetzung des Aufsichtsrats und Vorstands

Im Berichtsjahr wurde Dieter Hassel mit Wirkung zum 7. Oktober 2016 gerichtlich zum Mitglied des Aufsichtsrats der MVV Energie AG bestellt; er trat die Nachfolge von Dr. Dieter Steinkamp an, der sein Mandat zum 30. September 2016 niedergelegt hatte. Die Hauptversammlung hat am 10. März 2017 Dieter Hassel bis zum Ablauf der Hauptversammlung des Jahres 2021 gewählt. Weiter schied auf der Seite der Arbeitnehmervertreter der stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende Peter Dinges aus dem Aufsichtsrat aus. Wir danken den ehemaligen Aufsichtsräten für ihr Engagement und die Arbeit, die sie zum Wohl des Unternehmens geleistet haben. Mit Wirkung zum 1. April 2017 rückte Peter Sattler als Aufsichtsratsmitglied auf der Seite der Arbeitnehmervertreter nach. Die Stellvertretung des Aufsichtsratsvorsitzenden hat Heike Kamradt übernommen; sie wurde im April 2017 zur Konzernbetriebsratsvorsitzenden gewählt und hatte bereits zuvor einen Sitz in unserem Aufsichtsrat als Arbeitnehmervertreterin inne.

In unserer Sitzung am 9. März 2017 haben wir die Bestellung unseres Technikvorstands Dr. Hansjörg Roll, der dem Vorstand seit Januar 2015 angehört, bis zum 31. Dezember 2022 verlängert.

Corporate Governance

Im Berichtsjahr haben wir wie in den Vorjahren die Empfehlungen und Regelungen des Deutschen Corporate Governance Kodex (DCGK) im Aufsichtsrat besprochen. Wir schließen uns der Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex an, die der Vorstand abgegeben hat. Die MVV Energie AG entspricht allen Empfehlungen des DCGK. Den Bericht zur Corporate Governance, in dem auch die Entsprechenserklärung sowie die Erklärung zur Unternehmensführung enthalten sind, haben wir in unserer Sitzung vom 22. September 2017 verabschiedet; er wurde am 3. November 2017 im Internet veröffentlicht.

Umgang mit Interessenkonflikten

Alle Mitglieder unseres Aufsichtsrats sind verpflichtet, auftretende Interessenkonflikte unverzüglich offenzulegen. Im Geschäftsjahr 2017 gab es, wie in den Vorjahren, keine Interessenkonflikte. Einem möglichen themenbezogenen Interessenskonflikt haben wir durch die Art und Weise der Beratung Rechnung getragen. Wir haben überprüft und festgestellt, dass alle Mitglieder unseres Gremiums unabhängig im Sinne des Deutschen Corporate Governance Kodex sind.

Jahres- und Konzernabschlussprüfung

Am 10. März 2017 wählte die Hauptversammlung die PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft (PwC) zum Prüfer der Abschlüsse des Geschäftsjahres 2017. Die Unabhängigkeitserklärung des Abschlussprüfers liegt dem Aufsichtsrat vor.

Der Jahresabschluss der MVV Energie AG für das Geschäftsjahr 2017 wurde nach den Regeln des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Der Konzernabschluss und der zusammengefasste Lagebericht von MVV wurden in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, wie sie in der EU anzuwenden sind. Der Abschlussprüfer hat den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht von MVV sowie den Jahresabschluss der MVV Energie AG geprüft und uneingeschränkte Bestätigungsvermerke erteilt. Sowohl der Jahresabschluss als auch der Konzernabschluss und der zusammengefasste Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 werden im Bundesanzeiger publiziert.

Unser Gremium erhielt frühzeitig die folgenden Unterlagen: Konzernabschluss, zusammengefasster Lagebericht, Jahresabschluss der MVV Energie AG, Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns sowie Prüfungsberichte des Abschlussprüfers. Die Unterlagen wurden von uns sorgfältig und intensiv geprüft - sowohl durch den Bilanzprüfungsausschuss als auch durch unser Gesamtgremium; in beiden Gremien haben wir sie im Beisein des Abschlussprüfers umfassend erörtert. Es gab keine Einwände gegen sie. In unserer Sitzung am 7. Dezember 2017 haben wir den Konzernabschluss und den zusammengefassten Lagebericht von MVV sowie den Jahresabschluss der MVV Energie AG gebilligt; damit ist der Jahresabschluss festgestellt. Wir haben uns dem Vorschlag des Vorstands über die Gewinnverwendung angeschlossen. Der Abschlussprüfer prüfte auch das Überwachungssystem, das gemäß § 91 Abs. 2 AktG durch den Vorstand eingerichtet wurde; er stellte fest, dass es geeignet ist, frühzeitig Entwicklungen zu identifizieren, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten.

Der Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) für das Geschäftsjahr 2017 hat gezeigt, dass die MVV Energie AG bei den dargestellten Rechtsgeschäften mit verbundenen Unternehmen nicht benachteiligt wurde. Der Abschlussprüfer hat den Abhängigkeitsbericht geprüft und folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." Sowohl der Abhängigkeitsbericht als auch der dazugehörige Prüfungsbericht des Abschlussprüfers gingen uns rechtzeitig zu. Wir schließen uns aufgrund unserer eigenen Prüfung der Beurteilung durch den Abschlussprüfer an und billigen dessen Bericht.

Dank

MVV hat erneut ein Geschäftsjahr erfolgreich beendet - trotz der anhaltend schwierigen Bedingungen im Energiemarkt. Dieser Erfolg, auf den die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stolz sein können, wurde von den Anstrengungen aller Beteiligten getragen: vom Vorstand der MVV Energie AG über die Vorstände und Geschäftsführungen der Tochter- und Beteiligungsgesellschaften bis hin zu den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und den Betriebsräten. Im Namen des gesamten Aufsichtsrats spreche ich jeder und jedem von ihnen meinen Dank aus!

 

Mannheim, im Dezember 2017

Dr. Peter Kurz, Vorsitzender

Jahresabschluss MVV Energie AG zum 30. September 2017

nach Handelsrecht (HGB)

Bilanz zum 30.9.2017 in Tsd Euro

Aktiva

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2017 2016 Anhang
Anlagevermögen      
Immaterielle Vermögensgegenstände 634 700 1
Sachanlagen 368.073 343.314 2
Finanzanlagen 1.439.688 1.500.533 3
  1.808.395 1.844.547  
Umlaufvermögen      
Vorräte 14.191 13.317 4
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 284.482 259.289 5
Flüssige Mittel 193.379 189.044 6
  492.052 461.650  
Rechnungsabgrenzungsposten 569 1.174 7
  2.301.016 2.307.371  

Passiva

     
Eigenkapital 2017 2016 Anhang
Gezeichnetes Kapital 168.721 168.721 8
Kapitalrücklage 458.946 458.946  
Gewinnrücklagen 379.922 347.622 9
Bilanzgewinn 59.316 59.316 10
  1.066.905 1.034.605  
Empfangene Ertragszuschüsse 44.516 43.795 11
Rückstellungen 97.250 108.498 12
Verbindlichkeiten 1.092.345 1.120.473 13
  2.301.016 2.307.371  

Gewinn- und Verlustrechnung vom 1.10.2016 bis zum 30.9.2017 in Tsd Euro

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2017 2016 Anhang
Umsatzerlöse 2.315.791 1.976.142  
Abzüglich Strom- und Erdgassteuern - 123.786 - 122.011  
Umsatzerlöse ohne Strom- und Erdgassteuern Erhöhung oder Verminderung des Bestands 2.192.005 1.854.131 14
an fertigen und unfertigen Erzeugnissen - 2.582 1.959  
Andere aktivierte Eigenleistungen 1.990 1.896  
Sonstige betriebliche Erträge 35.777 187.378 15
Materialaufwand 1.953.231 1.797.626 16
Personalaufwand 78.823 83.925 17
Abschreibungen 21.313 22.033 18
Sonstige betriebliche Aufwendungen 108.687 90.234 19
Finanzergebnis 57.627 49.026 20
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 30.701 24.924 21
Ergebnis nach Steuern 92.062 75.648  
Sonstige Steuern 446 417 22
Jahresüberschuss 91.616 75.231  
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 0 784  
Einstellungen in andere Gewinnrücklagen 32.300 16.699  
Bilanzgewinn 59.316 59.316  

Anhang

Allgemeine Grundlagen

Die MVV Energie AG hat ihren Sitz in Mannheim und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Mannheim (HRB 1780).

Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2017 ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinien-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) sowie nach den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes und des Energiewirtschaftsgesetzes aufgestellt worden.

Um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern, wurden Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten werden im Anhang gesondert erläutert. Um die Klarheit und Übersichtlichkeit des Jahresabschlusses zu vergrößern, wird vom Wahlrecht, bestimmte Angaben im Anhang zu machen, grundsätzlich Gebrauch gemacht.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse sowie weitere GuV Positionen (sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen, Materialaufwand) sind aufgrund der Neufassung von § 277 Abs.1 HGB durch das BilRUG nicht vergleichbar.

Die Beträge werden in Tausend (Tsd Euro) ausgewiesen.

Zwischen der MVV Energie AG und den Tochtergesellschaften MVV RHE GmbH, MVV Enamic GmbH, MVV Umwelt GmbH, MVV Windenergie GmbH, MVV Grünenergie GmbH, MVV Alpha fünfzehn GmbH, MVV Alpha zwei GmbH, MVV Alpha drei GmbH, MVV Alpha vier GmbH, MVV Alpha fünf GmbH, MVV Alpha acht GmbH und MVV Alpha neun GmbH bestehen ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Mit MVV Netze GmbH (vormals Netrion GmbH), MVV Trading GmbH, MVV Alpha sechs GmbH und MVV Alpha sieben GmbH besteht zur Muttergesellschaft MVV Energie AG jeweils ein Gewinnabführungsvertrag.

Die MVV Energie AG ist Cash-Pool führende Gesellschaft in dem MVV Energie Konzern. Verträge bestehen mit der MVV Enamic GmbH, MVV EnergySolutions GmbH, MVV ImmoSolutions GmbH, MVV Enamic Ludwigshafen GmbH, MVV Enamic Korbach GmbH, MVV RHE GmbH, MVV Umwelt GmbH, MVV Umwelt O&M GmbH, MVV Umwelt Ressourcen GmbH, MVV Umwelt Asset GmbH, Soluvia GmbH, MVV Windenergie GmbH, MVV Grünenergie GmbH, MVV Trading GmbH, MVV Insurance Services GmbH, MVV Industriepark Gersthofen GmbH, Köthen Energie GmbH, Netzgesellschaft Köthen mbH, Soluvia Billing GmbH, Soluvia Metering GmbH, Soluvia IT Services GmbH, MVV Windpark Plauerhagen GmbH & Co.KG, MVV Windenergie Deutschland GmbH, MVV Enamic Naturenergie GmbH, MVV Netze GmbH, BfE Institut für Energie und Umwelt GmbH, Windwärts Energie GmbH, Vents d'Oc Énergies Renouvelables SARL, Biomethananlage Barby GmbH, Biomethananlage Klein Wanzleben GmbH, Biomethananlage Kroppenstedt GmbH, MVV Windpark Freudenberg GmbH sowie MVV decon GmbH.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind mit Anschaffungskosten angesetzt und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert.

Sachanlagen sind zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bilanziert. Bei selbst erstellten Anlagen sind angemessene Gemeinkostenzuschläge berücksichtigt. Zinsen für Fremdkapital werden bei den Herstellungskosten nicht berücksichtigt.

Die von den Anschlussnehmern geleisteten Ertragszuschüsse werden als Sonderposten passiviert. Die Auflösung der Ertragszuschüsse erfolgt entsprechend der Nutzungsdauer der zugehörigen Vermögensgegenstände in den Umsatzerlösen. Für Ertragszuschüsse, die bis zu dem Geschäftsjahr 2004 zugeflossen sind, erfolgt die Auflösung jährlich mit 5% der Ursprungsbeträge. Für Ertragszuschüsse, die nach dem Geschäftsjahr 2004 und vor dem Geschäftsjahr 2011 geleistet wurden, erfolgt die Auflösung entsprechend der Nutzungsdauer der zugehörigen Vermögensgegenstände und ist in der Position Abschreibungen enthalten.

Investitionsförderungen werden separat im Anlagespiegel ausgewiesen.

Das Anlagevermögen wird entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Anlagen, die vor dem 31.12.2010 zugegangen sind, werden, soweit dies steuerlich zulässig war, nach der degressiven Methode abgeschrieben mit Übergang auf die lineare Abschreibung, sobald diese zu einer höheren Abschreibung führt. Bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung erfolgt eine Abwertung auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Wurden steuerrechtlich begründete Abschreibungen vorgenommen, so werden die niedrigeren Wertansätze der Vermögensgegenstände im Rahmen des durch das BilMoG eingeräumten Wahlrechts beibehalten.

Nutzungsdauern in Jahren

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Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3-40
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8-68
Technische Anlagen und Maschinen 2-50
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3-33

Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert unter 150 Euro werden im Zugangsjahr in voller Höhe als Aufwand erfasst. Geringwertige Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert zwischen 150 und 1.000 Euro werden in einem Sammelposten zusammengefasst und einheitlich mit 20 % jährlich abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bilanziert. Wertberichtigungen auf Finanzanlagen werden bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Die Gesellschaft besitzt Kapitalanteile an Unternehmen, bei denen der Anteilsbesitz der Herstellung einer dauernden Verbindung dient.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe einschließlich erworbener Emissionsberechtigungen sind zu Durchschnittseinstandspreisen unter Beachtung des Niederstwertprinzips angesetzt.

Die Bewertung von unfertigen Erzeugnissen und Leistungen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Angemessene Gemeinkostenzuschläge werden berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten unter Berücksichtigung erkennbarer Risiken angesetzt. Unverzinsliche langfristige Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden auf den Barwert abgezinst.

Flüssige Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Die Bewertung der monetären Fremdwährungsbestände erfolgt zum Devisenkassakurs am Stichtag.

Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen oder vergleichbaren langfristig fälligen Verpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bewertet und mit den zugrundeliegenden Verpflichtungen saldiert.

Das gezeichnete Kapital wird mit dem Nennwert ausgewiesen.

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach anerkannten versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Anwendung der "Projected-Unit-Credit-Methode" ermittelt. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2005G" von Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Für die Abzinsung wurde pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre von 3,77% angesetzt (im Vorjahr: von 4,08%). Neben angemessenen Karriere- und Fluktationstrends werden die zukünftigen Gehaltsentwicklungen mit 2,50% p.a. (Vorjahr 2,50% p.a.) und Rententrends mit 2,00% p.a. (Vorjahr 2,00% p.a.) berücksichtigt.

Bei den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken auf der Grundlage vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für ungewisse Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften berücksichtigt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostensteigerungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem fristgerechten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen passiviert.

Die latenten Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten unter Berücksichtigung der Organgesellschaften und steuerlicher Verlustvorträge ermittelt. Aktive latente Steuern resultieren im Wesentlichen aus unterschiedlichen Wertansätzen von Rückstellungen für Pensionen und sonstigen langfristigen Rückstellungen. Passive latente Steuern resultieren insbesondere aus unterschiedlichen Wertansätzen im Sachanlagevermögen. Für die Berechnung wird ein Steuersatz von 30,3 % herangezogen. Er ergibt sich aus dem Körperschaftsteuersatz von 15 %, dem Solidaritätszuschlag von 5,5 % und dem durchschnittlichen Gewerbesteuerhebesatz von 14,475 % im ertragsteuerlichen Organkreis der MVV Energie AG. Aus der Bewertung der Differenzen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ergibt sich insgesamt eine Steuerentlastung, die aufgrund des eingeräumten Wahlrechts in § 274 HGB nicht bilanziert wird.

Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden Ausgaben bzw. Einnahmen vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwendungen bzw. Erträge für einen bestimmten Zeitraum danach darstellen.

Soweit den Posten des Jahresabschlusses Währungsumrechnungen zugrunde liegen, erfolgt die Umrechnung bei kurzfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs, bei langfristigen Forderungen und Verbindlichkeiten unter Berücksichtigung des Anschaffungskosten- und Realisationsprinzips.

Derivative Finanzinstrumente werden im Wesentlichen zu Sicherungszwecken eingesetzt und mit den abgesicherten Grundgeschäften zu Bewertungseinheiten zusammengefasst, sofern die Voraussetzungen dazu erfüllt sind.

Die Gesellschaft setzt derivative Finanzinstrumente ein, um Marktpreisrisiken aus dem Bezug und Absatz von Strom-, Gas- und Kohlegeschäften sowie Emissionsrechten und Öl-Produkten zu reduzieren und Zins- sowie Währungsrisiken abzusichern. Bei den Sicherungsgeschäften handelt es sich im Wesentlichen um Swaps und Termingeschäfte auf Commodities sowie Zinsswaps und Devisentermingeschäfte.

Derivate werden für die Zwecke des Preis- und Mengenrisikomanagements eingesetzt und soweit möglich als Bewertungseinheiten mit dem jeweiligen Grundgeschäft bilanziell abgebildet. Zur bilanziellen Abbildung von Bewertungseinheiten wird sowohl die Einfrierungs- als auch die Durchbuchungsmethode angewandt. Ist der Saldo aller beizulegenden Zeitwerte der Grund- und Sicherungsgeschäfte in der jeweiligen Bewertungseinheit negativ, so wird dem Vorsichtsprinzip entsprechend eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Ist der Saldo aller beizulegenden Zeitwerte der Grund- und Sicherungsgeschäfte der jeweiligen Bewertungseinheit positiv, so bleibt dieser unberücksichtigt.

Für derivative Finanzinstrumente entspricht der beizulegende Zeitwert in der Regel dem Marktwert zum Stichtag. Soweit die Marktwerte der Derivate nicht verlässlich feststellbar sind, wird der Zeitwert anhand allgemein anerkannter Bewertungsmodelle und -methoden (z.B. Discounted Cashflow Methode, Mark-to-Market-Modell) ermittelt. Dabei stellen die verwendeten marktgerechten Zinsstrukturkurven und Commodity-Terminpreise die wichtigsten Einflussgrößen für die Modelle dar.

Erläuterungen zur Bilanz

1 Immaterielle Vermögensgegenstände

Der Anlagespiegel zeigt die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen (siehe Seite 21).

2 Sachanlagen

Der Anlagespiegel zeigt die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen (siehe Seite 22). Die bis zum 30.09.2016 aktivisch abgesetzten Anzahlungen auf Kapitalzuschüsse werden im Berichtsjahr im Anlagevermögen als Abgang gezeigt. Zum Bilanzstichtag betragen die Kapitalzuschüsse 648 Tsd Euro und werden passivisch als erhaltene Anzahlungen ausgewiesen. Ferner werden die bis zum 30.09.2016 aktivisch abgesetzten Anzahlungsabgrenzungen auf Kapitalzuschüsse in Höhe von 4.570 Tsd Euro im Anlagevermögen als Abgang gezeigt. Der entsprechende Betrag von 3.721 Tsd Euro wird zum 30.09.2017 als sonstige übrige Verbindlichkeit ausgewiesen. Aus den technischen Anlagen und Maschinen wurden 1.054 Tsd Euro in die anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung umgebucht. Aufgrund der Ausweisänderungen sind die Werte mit den Vorjahreszahlen nur eingeschränkt vergleichbar.

Die Anschaffungs- und Herstellungskosten werden im Anlagenspiegel nach Abzug erhaltener Investitionsförderungen als eine Nettoposition ausgewiesen.

Im Geschäftsjahr wurde eine Inventur des Anlagevermögens durchgeführt. Danach konnten Vermögensgegenstände mit historischen Anschaffungskosten in Höhe von 20.807 Tsd Euro als Abgänge erfasst werden. Diesen historischen Anschaffungskosten standen Abschreibungen in gleicher Höhe gegenüber.

3 Finanzanlagen

Der Anlagespiegel zeigt die Aufgliederung sowie die Entwicklung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen (siehe Seite 23).

Die vollständige Anteilsliste ist Bestandteil des Anhangs und wird als Anlage dargestellt.

4 Vorräte

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in Tsd Euro 2017 2016
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 14.191 10.735
Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0 2.582
  14.191 13.317

5 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

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in Tsd Euro 2017 2016
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 140.067 140.978
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) (0) (0)
gegen verbundene Unternehmen 131.598 106.091
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) (0) (0)
gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 599 529
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) (0) (0)
Sonstige Vermögensgegenstände 12.218 11.691
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr) (0) (0)
  284.482 259.289

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthalten, infolge der rollierenden Verbrauchsabrechnung abgegrenzte, am Bilanzstichtag noch nicht abgelesene Energie- und Wasserlieferungen in Höhe von 431,6 Mio Euro (Vorjahr 457,7 Mio Euro). Die von Kunden geleisteten Abschlagszahlungen wurden von den Forderungen gekürzt. Die aktivisch gekürzten Kundenabschlagszahlungen belaufen sich auf 319,6 Mio Euro (Vorjahr 336,7 Mio Euro).

Die Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen 4,6 Mio Euro (Vorjahr 4,1 Mio Euro). Die gebildete Pauschalwertberichtigung beläuft sich auf 1 % der nicht einzelwertberichtigten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten 1,3 Mio Euro (Vorjahr 1,7 Mio Euro) Forderungen gegenüber der Stadt Mannheim als Aktionär.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzen sich zusammen aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 92,1 Mio Euro (Vorjahr 52,0 Mio Euro) und aus sonstigen Forderungen in Höhe von 39,5 Mio Euro (Vorjahr 54,0 Mio Euro).

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten sowohl im Geschäftsjahr als auch im Vorjahr ausschließlich Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Einzelwertberichtigungen auf sonstige Vermögensgegenstände betragen 1,3 Mio Euro (Vorjahr 1,1 Mio Euro).

Erst nach dem Abschlussstichtag rechtlich entstandene Forderungen beinhalten Forderungen aus noch nicht abzugsfähigen Vorsteuererstattungsbeträgen in Höhe von 0,3 Mio Euro (Vorjahr 3,0 Mio Euro).

6 Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel beinhalten den Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten.

7 Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten resultiert im Wesentlichen aus abgegrenzten Ausgaben für Urlaubsgeld und sonstige vorausbezahlte Beträge.

8 Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der Gesellschaft betrug zum Bilanzstichtag 30. September 2017 insgesamt 168.721.397,76 Euro. Es war eingeteilt in 65.906.796 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von 2,56 Euro je Stückaktie. Jede Aktie gewährt eine Stimme in der Hauptversammlung der MVV Energie AG und die sich aus dem Gesetz und der Satzung ergebenden Rechte und Pflichten.

Die Stadt Mannheim hielt zum Bilanzstichtag mittelbar 50,1 % der Anteile der MVV Energie AG; die EnBW Energie Baden-Württemberg AG, Karlsruhe, hielt unmittelbar 22,5 % und die RheinEnergie AG, Köln, unmittelbar 16,3 %.

Die Hauptversammlung hat den Vorstand durch Beschluss vom 13. März 2015 ermächtigt, bis zum 12. März 2020 eigene Aktien zu erwerben und zwar bis zu einem Umfang von 10% des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals - das sind zirka 16,9 Mio Euro.

Die Hauptversammlung hat den Vorstand durch Beschluss vom 14. März 2014 ermächtigt, das Grundkapital bis zum 13. März 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe von bis zu 20 Mio neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt 51,2 Mio Euro zu erhöhen.

Der Vorstand der MVV Energie AG hat von diesen Ermächtigungen bislang keinen Gebrauch gemacht.

9 Gewinnrücklagen

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in Tsd Euro 2017 2016
Gesetzliche Rücklage 1.278 1.278
Andere Gewinnrücklagen 378.644 346.344
  379.922 347.622

Der Betrag, der gemäß § 58 Abs. 2 AktG aus dem Jahresüberschuss des Geschäftsjahres in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt wurde, beträgt 32,3 Mio Euro.

10 Bilanzgewinn

Durch den Ergebnisverwendungsbeschluss der Hauptversammlung vom 10. März 2017 wurde der gesamte Bilanzgewinn von 59.316 Tsd Euro ausgeschüttet.

Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2017 wie folgt zu verwenden:

Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,90 Euro je Stückaktie für das Geschäftsjahr 2017 (insgesamt 59,3 Mio). Die Hauptversammlung entscheidet am 9. März 2018 über den Dividendenvorschlag.

11 Empfangene Ertragszuschüsse

Der Posten Empfangene Ertragszuschüsse resultiert aus von Kunden vereinnahmten Baukostenzuschüssen.

Die empfangenen Ertragszuschüsse in Höhe von 44.516 Tsd Euro (Vorjahr 43.795 Tsd Euro) sind zur Verbesserung der Klarheit in einem separaten Posten auf der Passivseite ausgewiesen.

Der Betrag der aufgelösten Ertragszuschüsse beträgt im Berichtsjahr 2.834 Tsd Euro (Vorjahr 2.972 Tsd Euro).

12 Rückstellungen

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in Tsd Euro 2017 2016
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 18.498 18.126
Steuerrückstellungen 24.403 26.854
Sonstige Rückstellungen 54.349 63.518
  97.250 108.498

Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 2.332 Tsd Euro. Dieser Unterschiedsbetrag ist für die Ausschüttung gesperrt.

Die Steuerrückstellung betrifft Körperschaft- sowie Gewerbesteuer.

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich zusammen aus 10.490 Tsd Euro Rückstellungen für Altersteilzeit, 10.246 Tsd Euro Abstandszahlungen sowie 14.350 Tsd Euro für sonstige Personalrückstellungen, für vertragliche Verpflichtungen, Sanierungen, Rückbauverpflichtungen und sonstige Sachverhalte wurden 19.263 Tsd Euro zurückgestellt.

Die sonstigen Rückstellungen reduzierten sich um 9,2 Mio Euro. Dazu trugen insbesondere der Rückgang für Verpflichtungen für Altersteilzeit und Abstandszahlungen (6,2 Mio Euro) sowie die Auflösung für Rückstellungen für Rechtstreitigkeiten (2,2 Mio Euro) bei.

Zur Sicherung von Guthaben aus Arbeitszeitkonten hat die Gesellschaft die erforderlichen Mittel für die Mitarbeiter treuhänderisch angelegt. Diese Mittel sind dem Zugriff aller übrigen Gläubiger der Gesellschaft entzogen. Die ursprünglichen Anschaffungskosten beliefen sich auf 3.183 Tsd Euro. Der beizulegende Zeitwert des Fondsguthabens und der Erfüllungsbetrag der Verpflichtung gegenüber Mitarbeitern beläuft sich zum Stichtag auf insgesamt 3.190 Tsd Euro. Gemäß § 246 Abs. 2 HGB wird das zum beizulegenden Zeitwert bewertete Fondsguthaben mit den zu Grunde liegenden Verpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern verrechnet, ebenso werden die daraus resultierenden Aufwendungen und Erträge verrechnet.

13 Verbindlichkeiten

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davon Restlaufzeit davon Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre bis zu 1 Jahr
in Tsd Euro 2017 2016
Verbindlichkeiten            
gegenüber Kreditinstituten 637.447 43.239 594.208 284.000 780.576 215.131
erh. Anzahlungen auf Bestellungen 30.849 30.849 0 0 8.367 8.367
aus Lieferungen und Leistungen 136.130 136.130 0 0 126.120 126120
gegenüber verbundenen Unternehmen 238.342 238.342 0 0 156.460 156.460
gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.279 1.279 0 0 3.161 3.161
sonstige 48.298 35.013 13.285 13.000 45.789 32.789
(davon aus Steuern) (19.555) (19.555) ( 0) (0) (22.629) (22.629)
(davon i. Rahmen der soz. Sicherheit) (0) (0) (0) (0) (0) (0)
  1.092.345 504.407 587.938 297.000 1.120.473 542.028
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davon Restlaufzeit
über 1 Jahr davon über 5 Jahre
in Tsd Euro
Verbindlichkeiten    
gegenüber Kreditinstituten 565.445 358.930
erh. Anzahlungen auf Bestellungen 0 0
aus Lieferungen und Leistungen 0 0
gegenüber verbundenen Unternehmen 0 0
gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
sonstige 13.000 0
(davon aus Steuern) ( 0) (0)
(davon i. Rahmen der soz. Sicherheit) (0) (0)
  578.445 358.930

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich zusammen aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 179,6 Mio Euro (Vorjahr 59,6 Mio Euro) und sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von 58,8 Mio Euro (Vorjahr 96,8 Mio Euro).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,8 Mio Euro (Vorjahr 0,9 Mio Euro) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von 0,5 Mio Euro (Vorjahr 2,3 Mio Euro).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Mannheim als Aktionär in Höhe von 6,1 Mio Euro (Vorjahr 4,8 Mio Euro) enthalten.

Haftungsverhältnisse/ sonstige finanzielle Verpflichtungen/ außerbilanzielle Geschäfte

Bürgschaften in Höhe von 318,3 Mio Euro (Vorjahr 321,2 Mio Euro) wurden von der MVV Energie AG zugunsten von Tochter- bzw. Beteiligungsgesellschaften übernommen.

Daneben bestehen für Tochter- und Beteiligungsgesellschaften verschiedene Patronatserklärungen. Diese belaufen sich in Summe auf 5,8 Mio Euro. Des Weiteren besteht eine Schuldbeitrittserklärung in Höhe von maximal 115,4 Mio Euro.

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen für vertraglich gewährte Darlehenszusagen in Höhe von 32,95 Mio Euro, die zum Bilanzstichtag noch nicht in Anspruch genommen wurden.

Auf Basis der durch das Risikomanagementsystem bei der Bewertung dieser Risiken bis zum Bilanzaufstellungstag gewonnenen Erkenntnisse gehen wir davon aus, dass sämtliche Verpflichtungen durch unsere Tochter- bzw. Beteiligungsgesellschaften aufgrund deren wirtschaftlichen Situation selbst erfüllt werden können. Es besteht insofern ein geringes Risiko, dass wir aus den eingegangenen Haftungsverhältnissen in Anspruch genommen werden.

Das Bestellobligo beläuft sich zum Bilanzstichtag auf 41,6 Mio Euro, davon entfallen 9,9 Mio Euro auf Bestellungen von verbundenen Unternehmen und 12 Tsd Euro auf assoziierte Unternehmen. Der aus mehrjährig abgeschlossenen Leasing- und Mietverträgen resultierende Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf 1,2 Mio Euro (davon verbundene Unternehmen 0 Mio Euro).

In beitragsorientierte Versorgungssysteme sind im Berichtsjahr 4.858 Tsd Euro (Vorjahr 5.621 Tsd Euro) eingezahlt worden. Erfasst sind dabei Beträge der MVV im Rahmen von Versorgungsplänen verschiedener Zusatzversorgungskassen (kurz: ZVK), die Zusagen verschiedener Arbeitgeber umfassen. Hier stellt der Versorgungsträger den teilnehmenden Unternehmen keine ausreichenden Informationen zur Verfügung, die die anteilige Zuordnung von Verpflichtung, Planvermögen und Dienstzeitaufwand erlauben. Im MVV Energie Konzern erfolgt daher die Berücksichtigung der Beträge entsprechend einer beitragsorientierten Versorgungszusage, obwohl es sich um einen leistungsorientierten Pensionsplan handelt. Die Beiträge zum Pensionsplan bemessen sich als Prozentsatz des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts und werden von Arbeitnehmern und von Arbeitgebern getragen. Der Beitragssatz wird von den ZVK festgelegt. Die Summe der umlagepflichtigen Gehälter beträgt für das aktuelle Geschäftsjahr 52.178 Tsd Euro (Vorjahr 61.609 Tsd Euro). Im Geschäftsjahr 2018 wird mit Beiträgen in voraussichtlich gleicher Höhe gerechnet. Die Beiträge werden für die Gesamtheit der Begünstigten verwendet. Sofern die Mittel der ZVK nicht ausreichen, können die ZVK den Pflichtbeitrag erhöhen. Falls MVV die Mitgliedschaft bei den ZVK kündigen sollte, werden die ZVK einen finanziellen Ausgleich erheben. Der Ausgleichsbetrag ermittelt sich als Barwert der bestehenden Ansprüche von Berechtigten und künftigen Ansprüchen von deren Hinterbliebenen und bestehenden Versorgungspunkten aus unverfallbaren Anwartschaften zum Zeitpunkt der Beendigung der Mitgliedschaft.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

14 Umsatzerlöse ohne Strom- und Erdgassteuer

Bei Anwendung des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG hätten sich für das Vorjahr Umsatzerlöse in Höhe von 2.022.597 Tsd Euro ergeben.

Die im Inland erzielten Umsatzerlöse wurden entsprechend der Neudefinition des § 277 Abs. 1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst und gliedern sich wie folgt:

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in Tsd Euro 2017 2016
Strom 1.641.588 1.467.344
Gas 202.637 210.579
Wärme 111.774 106.207
Wasser 44.615 42.872
Sonstige 191.391 27.129
  2.192.005 1.854.131

Unter der Position sonstige Umsatzerlöse sind Erträge aus der Auflösung von Ertragszuschüssen in Höhe von 2.909 Tsd Euro enthalten.

15 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten periodenfremde Erträge in Höhe von 19.060 Tsd Euro (Vorjahr 2.404 Tsd Euro). Diese bestehen im Wesentlichen aus Erträgen aus der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von 3.362 Tsd Euro (Vorjahr 1.414 Tsd Euro), Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 11.390 Tsd Euro (Vorjahr 246 Tsd Euro), Erträgen aus Zuschreibungen zum Sachanlagevermögen in Höhe von 4.119 Tsd Euro. Aus dem Verkauf von Geschäftsanteilen an einem Windpark resultierten Erträge aus Finanzanlagenabgang in Höhe von 150 Tsd Euro (i. Vj.j1.474 Tsd Euro).

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 3.967 Tsd Euro (Vorjahr 1.343 Tsd Euro) enthalten.

Bei Anwendung des BilRUG hätten sich für das Vorjahr sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 18.911 Tsd Euro ergeben.

16 Materialaufwand

Bei Anwendung des BilRUG hätten sich für das Vorjahr Materialaufwendungen in Höhe von 1.797.767 Tsd Euro ergeben.

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in Tsd Euro 2017 2016
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.610.470 1.486.593
Aufwendungen für bezogene Leistungen 342.761 311.033
  1.953.231 1.797.626

17 Personalaufwand

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in Tsd Euro 2017 2016
Löhne und Gehälter 63.952 68.581
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 14.871 15.344
(davon für Altersversorgung) (5.564) (5.829)
  78.823 83.925
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2017 2016
Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt1 907 1.076
(davon Auszubildende) (92) (95)
(davon Mitarbeiter mit ruhenden Arbeitsverhältnissen) (70) (78)

1 (berechnet auf der Basis der monatlichen Endbestände)

18 Abschreibungen

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in Tsd Euro 2017 2016
Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 21.313 22.033
  21.313 22.033

Aufgrund der degressiven Abschreibung bei Anlagen, die vor dem 31.12.2010 zugegangen sind, ergibt sich im Geschäftsjahr 2016 ein Unterschiedsbetrag zwischen degressiver und linearer Abschreibung in Höhe von 3,6 Mio Euro (im Vorjahr 3,7 Mio Euro).

Im Geschäftsjahr wurden keine außerplanmäßigen Abschreibungen auf das Anlagevermögen vorgenommen (Vorjahr 0 Euro).

19 Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unter anderem Konzessionsabgaben in Höhe von 20.314 Tsd Euro (Vorjahr 19.032 Tsd Euro) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 695 Tsd Euro (Vorjahr 144 Tsd Euro) enthalten.

Bei Anwendung des BilRUG hätten sich für das Vorjahr sonstige betriebliche Aufwendungen in Höhe von 90.092 Tsd Euro ergeben.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 3.708 Tsd Euro (Vorjahr 2.614 Tsd Euro) enthalten.

20 Finanzergebnis

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in Tsd Euro 2017 2016
Erträge aus Beteiligungen 28.936 35.163
(davon aus verbundene Unternehmen) (18.435) (25.640)
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 51.024 43.954
Erträge aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 27.692 31.765
(davon aus verbundene Unternehmen) (27.692) (31.765)
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.153 7.648
(davon aus verbundene Unternehmen) (4.489) (6.761)
  112.805 118.530
Aufwendungen aus Verlustübernahmen 16.406 24.342
Abschreibungen auf Finanzanlagen 6.473 8.600
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 32.299 36.562
(davon an verbundene Unternehmen) (0) (0)
  57.627 49.026

Die Position Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält Aufwendungen aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen in Höhe von 335 Tsd Euro (Vorjahr 2.094 Tsd Euro). Auf den Buchwert einer Beteiligung wurde eine Abschreibung von 4.970 Tsd Euro (i. Vj.8.600 Tsd Euro) vorgenommen. Ausleihungen wurden in Höhe von 1.503 Tsd Euro (i. Vj. 0 Tsd Euro) abgeschrieben.

21 Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die Position Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhaltet periodenfremde Steueraufwendungen in Höhe von 638 Tsd (im Vorjahr Steuererträge 1.248 Tsd Euro).

Sonstige Angaben und Anlagen

Angaben § 6b EnWG

Im Geschäftsjahr 2017 wurden folgende Geschäfte größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind, getätigt:

Netzverpachtung in Höhe von 87.187 Tsd Euro

Dienstleistungsverträge in Höhe von 56.013 Tsd Euro

In der internen Rechnungslegung werden für die Tätigkeitsbereiche Elektrizitäts- und Gasverteilung sowie für andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors jeweils getrennte Konten geführt und eine Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung für die Bereiche Strom- und Gasverteilung erstellt. Für andere Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors im Sinne des § 6b Abs. 3 EnWG werden getrennte Konten geführt.

Finanzderivate und Bewertungseinheiten

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Derivative Finanzinstrumente Nominalvolumen Marktwert
in Tsd Euro 2017 2016 2017 2016
Commodities        
Stromvertrieb 290.498 349.175 57.597 - 4.588
Stromerzeugung 105.353 107.262 - 14.925 3.571
Gas 158.266 189.029 - 2.408 - 22.474
Sonstige        
CO2-Zertifikate 23.282 30.619 3.064 - 5.779
Kohle 59.989 56.193 12.242 8.889
Zinsswaps 163.434 229.217 - 23.439 - 35.945
Devisentermingeschäfte 7.585 0 108 0

Die Gesellschaft setzt derivative Finanzinstrumente ausschließlich zur Absicherung von Commodity-, Zins- und Währungsrisiken ein. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um Termingeschäfte (Futures und Forwards), Zinsswaps und Swaps auf die Commodities Strom, Gas, Öl, Kohle und CO2 -Zertifikate.

Für Strom sind in Bewertungseinheiten ausschließlich erwartete und bereits kontrahierte Liefer- und Bezugsverträge mit Drittkunden bzw. aus Kraftwerken und Handelsgeschäfte mit der MVV Trading GmbH mit physischer oder finanzieller Erfüllung zusammengefasst. Für zum Bilanzstichtag drohende Verpflichtungsüberschüsse innerhalb dieser Bewertungseinheiten erfolgt, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, ein Ausweis unter den Rückstellungen aus drohenden Verlusten. Sofern keine Bewertungseinheiten gebildet wurden, werden Verpflichtungsüberschüsse ebenfalls als Rückstellung aus drohenden Verlusten ausgewiesen.

Im Bereich der Stromtarif- und -gewerbekunden wurden Portfolio-Bewertungseinheiten bzw. bei Back to Back-Geschäften Mikro-Bewertungseinheiten aufgebaut. Die Portfolio-Bewertungseinheiten sind nach Laufzeitbändern (Jahresscheiben) unterteilt, in welchen sich die gegenläufigen Wertänderungen bzw. Zahlungsströme ausgeglichen haben bzw. künftig voraussichtlich ausgleichen werden.

Für das Stromerzeugungsportfolio wurden ebenfalls Bewertungseinheiten gebildet. Dies betrifft sowohl die Erzeugung aus eigenen Kraftwerken sowie den Bezug aus Fremdkraftwerken. Die zur Absicherung des Clean Dark Spread eingesetzten Sicherungsinstrumente (Stromterminverkäufe, Termineinkäufe von Emissionszertifikaten und Kohleswaps zur Rohstoffpreissicherung) wurden gemeinsam mit dem Grundgeschäft (prognostizierte Strommengen aus Kraftwerk) in Makro-Bewertungseinheiten zusammengefasst.

Im Bereich Gas sind analog zum Strombereich Portfolio-Bewertungseinheiten für Tarif- und Gewerbekunden gebildet, welche gleichermaßen nach Laufzeitbändern (Jahresscheiben) unterteilt sind.

Zur Absicherung von Zinsrisiken aus der Finanzierung von Investitionen und von mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Darlehensaufnahmen wurden Forward-Payer-Zinsswaps abgeschlossen. Der Teil der Grundgeschäfte mit Zinsänderungsrisiken ist bei Vorliegen der Voraussetzungen mit den gegenläufigen Effekten aus den Zinsderivaten zu Mikro-Bewertungseinheiten zusammengefasst.

Zur Absicherung von Währungsrisiken aus erwarteten zukünftigen Erträgen in Fremdwährung wurden Devisentermingeschäfte abgeschlossen und als Mikro-Bewertungseinheiten abgebildet.

Außerdem sind zur Absicherung einer Fremdwährungsforderung gegenläufige Fremdwährungsverbindlichkeiten aufgenommen. Diese sind zu einer Mikro-Bewertungseinheit zusammengefasst und die Wertänderungen werden direkt bei dem Grundgeschäft bzw. Sicherungsgeschäften erfasst.

Das Gesamtvolumen der mit den Bewertungseinheiten abgesicherten Risiken beträgt 85,2 Mio Euro (Vorjahr 73,6 Mio Euro). Dem stehen positive Marktwerte in Höhe von 181,1 Mio Euro (Vorjahr 149,1 Mio Euro) gegenüber.

Das Gesamtvolumen der mit Bewertungseinheiten abgesicherten Risiken (Saldo aus positiven und negativen Marktwerten der Grund- und Sicherungsgeschäfte) stellt sich wie folgt dar:

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Art der Sicherungsbeziehung kurzfristig langfristig
in Tsd Euro 2017 2016 2017 2016
Commodities        
Stromerzeugung 27.773 28.009 11.667 21.566
Stromvertrieb 22.016 21.713 7.579 9.016
Gasvertrieb 22.941 12.256 3.808 3.897
  72.730 61.978 23.053 34.479

Die Bewertungseinheiten betreffen Portfolio-Hedges mit einem beizulegenden Zeitwert von 42,2 Mio Euro (Vorjahr 44,1 Mio Euro), Makro-Hedges mit einem beizulegenden Zeitwert von 39,4 Mio Euro (Vorjahr 52,2 Mio Euro) sowie Mikro-Hedges 14,2 Mio Euro (Vorjahr 15,1 Mio Euro).

In die Bewertungseinheiten sind antizipative Strom- und Gasabsatzgeschäfte in Höhe von 10,0 Mio Euro (Vorjahr 13,1 Mio Euro) bei Strom und 20,0 Mio Euro (Vorjahr 23,1 Mio Euro) bei Gas einbezogen.

Bei den in Portfolio-Bewertungseinheiten einbezogenen mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten Transaktionen wurden Planabsatzmengen an Strom- und Gaskunden sowie Bezugsmengen aus dem Energiehandel und fremden Kraftwerken berücksichtigt.

Prospektiv ist von einer hohen Wirksamkeit aller Sicherungsbeziehungen auszugehen, da sich die gegenläufigen Wertänderungen der Grundgeschäfte und Sicherungsinstrumente in der Zukunft voraussichtlich in voller Sicherungshöhe ausgleichen werden. Die in den Portfolio-Bewertungseinheiten zusammengefassten Grundgeschäfte weisen homogene Risiken auf. Bei den Sicherungsinstrumenten wird der Preisindex jeweils so gewählt, dass er mit dem Grundgeschäft übereinstimmt und die Sicherungsinstrumente somit demselben Warenpreisrisiko unterliegen wie die Grundgeschäfte. Die Wertänderungen der Grundgeschäfte sind über einen Zeitraum von 4 Jahren gesichert.

Zur Ermittlung der Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen wird die Dollar-Offset-Methode in kumulierter Form angewendet. Bei der Dollar-Offset-Methode werden die kumulierten Marktwertänderungen der Grundgeschäfte mit den kumulierten Marktwertänderungen der Sicherungsinstrumente ab dem Designationszeitpunkt in absoluten Geldbeträgen miteinander verglichen. Der Dollar-Offset-Test wird zu jedem Abschlusstermin durchgeführt. Für Bewertungseinheiten, bei welchen ein 1:1 Beziehung zwischen dem Bezugs- und Absatzvertrag besteht (Mikrobewertungseinheiten) wird auf eine quantitative Ermittlung der Wirksamkeit, soweit alle wesentlichen Vertragsparameter (Liefermengen, Lieferzeitpunkte, Preise etc.) von Grund- und Sicherungsgeschäfte übereinstimmen, verzichtet.

Zum 30. September 2017 wurde keine Drohverlustrückstellung gebildet.

Alle derivativen Finanzinstrumente, die nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden, sind vollumfänglich in Bewertungseinheiten einbezogen.

Konzernbeziehungen

MVV Energie AG, Mannheim, stellt den Konzernabschluss für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen auf. Dieser und der zusammengefasste Konzernlagebericht werden nach den internationalen Rechnungslegungsvorschriften (IFRS), wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, aufgestellt und im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden ergeben sich im Wesentlichen hinsichtlich der Bilanzierung des Anlagevermögens, der derivativen Finanzinstrumente, der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie der latenten Steuern hinsichtlich der Bewertungsunterschiede zwischen HGB und IFRS.

Vergütung des Vorstands

Die ehemaligen Mitglieder des Vorstands erhielten im Berichtsjahr Bezüge in Höhe von 468 Tsd Euro (Im Vorjahr 475 Tsd Euro). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebenen sind insgesamt 16.784 Tsd Euro (im Vorjahr 18.666 Tsd Euro zurückgestellt. Im Berichtsjahr betrug die Gesamtzuführung 275 Tsd Euro (im Vorjahr 385 Tsd Euro).

Der Vorstand erhielt im Berichtsjahr Gesamtbezüge in Höhe von 2.318 Tsd Euro (Vorjahr 3.495 Tsd Euro).

Die Bezüge der einzelnen Vorstandsmitglieder werden im zusammengefassten Lagebericht im Rahmen des Vergütungsberichts dargestellt.

Honorare des Abschlussprüfers

Die Abschlussprüfungsleistungen beinhalten vor allem die Honorare für die Konzernabschlussprüfung sowie die Prüfung des Einzelabschlusses der MVV Energie AG. Die Honorare für sonstige Bestätigungsleistungen umfassen im Wesentlichen die Prüfung von energiewirtschaftlichen Vorschriften / Testaten (EEG, KWKG) und freiwilligen Bestätigungsleistungen. Die Steuerberatungsleistungen betreffen laufende Steuerberatung einschließlich Verrechnungspreisen. Die Honorare für sonstige Leistungen umfassen hauptsächlich die Honorare für projektbezogene Beratungsleistungen zur Umstellung der Rechnungslegung auf neue IFRS-Standards.

Nachtragsbericht

Der Verkauf des Glasfasernetzes ist zum 15. Oktober 2017 erfolgt.

Ergebnisverwendung

Das Geschäftsjahr 2017 schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 91.616 Tsd Euro ab. Davon wurde ein Betrag in Höhe von 32.300 Tsd Euro in die Gewinnrücklagen eingestellt. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn in Höhe von 59.316 Tsd Euro zur Ausschüttung einer Dividende von 0,90 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie zu verwenden.

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Nach § 21 WpHG mitgeteilte Beteiligungen
Meldepflichtiger Datum der Schwellenberührung Betroffene Meldeschwellen Art der Beteiligung Kontrollierte Unternehmen Anzahl der gemeldeten Stimmrechte*
1.1 MVV Verkehr GmbH, Mannheim, Deutschland 5. Oktober 2002 über 3%, 5%,10%, 15%,20%, 25%,30%, 50% direkt   nicht angegeben
1.2 MVV GmbH, Mannheim, Deutschland 5. Oktober 2002 über 3%, 5%,10%, 15%,20%, 25%,30%, 50% zugerechnet MVV Verkehr GmbH nicht angegeben
1.3 Stadt Mannheim, Mannheim, Deutschland 5. Oktober 2002 über 3%, 5%,10%, 15%,20%, 25%,30%, 50% zugerechnet MVV GmbH; MVV Verkehr GmbH nicht angegeben
2.1 EnBW Energie BadenWürttemberg AG, Karlsruhe, Deutschland 16. April 2014 über 20 % direkt   14.815.072
2.2 NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH, Stuttgart, Deutschland 16. April 2014 über 20 % zugerechnet EnBW Energie Baden-Württemberg AG 14.815.072
2.3 NECKARPRI GmbH, Stuttgart, Deutschland 16. April 2014 über 20 % zugerechnet NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH; EnBW Energie BadenWürttemberg AG 14.815.072
2.4 Land BadenWürttemberg, Stuttgart, Deutschland 16. April 2014 über 20 % zugerechnet NECKARPRI GmbH; NECKARPRI-Beteiligungsgesellschaft mbH; EnBW Energie Baden-Württemberg AG 14.815.072
2.5 OEW Energie-Beteiligungs GmbH, Ravensburg, Deutschland 16. April 2014 über 20 % zugerechnet EnBW Energie Baden-Württemberg AG 14.815.072
2.6 Zweckverband Oberschwäbische Elektrizitätswerke, Ravensburg, Deutschland 16. April 2014 über 20 % zugerechnet OEW Energie-Beteiligungs GmbH; EnBW Energie Baden-Württemberg AG 14.815.072
3.1 RheinEnergie AG, Köln, Deutschland 11. Oktober 2007 über 3%, 5%,10%, 15% direkt   8.981.315
3.2 GEW Köln AG, Köln, Deutschland 11. Oktober 2007 über 3%, 5%,10%, 15% zugerechnet RheinEnergie AG; 8.981.315
3.3 Stadtwerke Köln GmbH, Köln, Deutschland 11. Oktober 2007 über 3%, 5%,10%, 15% zugerechnet RheinEnergie AG; GEW Köln AG 8.981.315
3.4 Stadt Köln, Köln, Deutschland 11. Oktober 2007 über 3%, 5%,10%, 15% zugerechnet RheinEnergie AG; GEW Köln AG; Stadtwerke Köln GmbH 8.981.315
4.1 ENGIE Deutschland AG, Berlin, Deutschland 3. Februar 2012 über 3%, 5% direkt   4.146.820
4.2 GDF International SAS, Courbevoie, Frankreich 3. Februar 2012 über 3%, 5% zugerechnet ENGIE Deutschland AG, Berlin, Deutschland 4.146.820
4.3 ENGIE SA, Courbevoie, Frankreich 3. Februar 2012 über 3%, 5% zugerechnet ENGIE Deutschland AG, Berlin, Deutschland; GDF International SAS, Courbevoie, Frankreich 4.146.820
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Nach § 21 WpHG mitgeteilte Beteiligungen
in %*
1.1 72,80 %
1.2 72,80 %
1.3 72,80 %
2.1 22,48 %
2.2 22,48 %
2.3 22,48 %
2.4 22,48 %
2.5 22,48 %
2.6 22,48 %
3.1 16,10 %
3.2 16,10 %
3.3 16,10 %
3.4 16,10 %
4.1 6,29 %
4.2 6,29 %
4.3 6,29 %

* zum Zeitpunkt der Schwellenberührung

Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG

Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben die Entsprechenserklärung zu den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben und den Aktionären zugänglich gemacht.

Die vollständige Erklärung ist im Internet unter www.mvv-investor.de veröffentlicht.

 

Mannheim, 14. November 2017

MVV Energie AG

Vorstand

Dr. Müller

Klöpfer

Dr. Roll

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Mannheim, 14. November 2017

MVV Energie AG

Vorstand

Dr. Müller

Klöpfer

Dr. Roll

Anlagenspiegel

Immaterielle Vermögensgegenstände

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in Tsd Euro Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten 1.10.2016 32.212 32.212
Zugänge 2 2
Umbuchungen 4 4
Anschaffungs- und Herstellungskosten 30.9.2017 32.218 32.218
Abschreibungen 1.10.2016 - 31.512 - 31.512
Abschreibungen des Geschäftsjahres - 72 - 72
Abschreibungen 30.9.2017 - 31.584 - 31.584
Restbuchwerte 30.9.2017 634 634
Restbuchwerte 30.9.2016 700 700

Sachanlagen

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in Tsd Euro Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten 1.10.2016 138.599 1.266.267 71.229 27.376 1.503.471
Investitionen / Zugänge 1.017 8.204 366 31.722 41.309
Investitionsförderung 0 - 3.724 - 98 0 - 3.822
Abgänge - 976 - 21.299 - 5.279 0 - 27.554
Umgliederung Anzahlung Kapitalzuschüsse 0 0 4.570 0 4.570
Umbuchungen 1.132 12.575 57 - 13.768 - 4
Anschaffungs- und Herstellungskosten 30.9.2017 139.772 1.262.023 70.845 45.330 1.517.970
Abschreibungen 1.10.2016 - 95.510 -1.004.484 - 60.163 0 -1.160.157
Abschreibungen des Geschäftsjahres - 2.420 - 17.021 - 1.801 0 - 21.242
Zuschreibungen 0 0 4.118 0 4.118
Abgänge 814 21.298 5.272 0 27.384
Umbuchungen 0 3.439 - 3.439 0 0
Abschreibungen 30.9.2017 - 97.116 - 996.768 - 56.013 0 -1.149.897
Restbuchwerte 30.9.2017 42.656 265.255 14.832 45.330 368.073
Restbuchwerte 30.9.2016 43.089 261.783 11.066 27.376 343.314

Finanzanlagen

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in Tsd Euro Anteile an verbundenen Unternehmen Ausleihungen an verbundene Unternehmen Beteiligungen Sonstige Ausleihungen Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten 1.10.2016 824.218 603.374 142.326 138 1.570.056
Zugänge 451 37.900 223 0 38.574
Abgänge - 15.000 - 77.936 - 5 - 5 - 92.946
Umbuchung 13.119 0 - 13.119 0 0
Anschaffungs- und Herstellungskosten 30.9.2017 822.788 563.338 129.425 133 1.515.684
Abschreibungen 1.10.2016 - 34.105 - 12.950 - 22.468 0 - 69.523
Zugänge - 4.970 - 1.503 0 0 - 6.473
Umbuchung - 8.600 0 8.600 0 0
Abschreibungen 30.9.2017 - 47.675 - 14.453 - 13.868 0 - 75.996
Restbuchwerte 30.9.2017 775.113 548.885 115.557 133 1.439.688
Restbuchwerte 30.9.2016 790.113 590.424 119.858 138 1.500.533

Anteilsliste von MVV zum 30.9.2017

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Stadt Land Kapitalanteil in %1 Eigenkapital1in Tsd LW
Vollkonsolidierte Tochterunternehmen        
Verbundene Unternehmen (national)        
ABeG Abwasserbetriebsgesellschaft mbH Offenbach am Main Deutschland 51,00 644
AVA Abwasser- und Verwertungsanlagen GmbH Mörfelden-Walldorf Deutschland 100,00 81
BEEGY GmbH Mannheim Deutschland 100,00 -1.195
BFE Institut für Energie und Umwelt GmbH Mühlhausen Deutschland 100,00 700
Biokraft Naturbrennstoffe GmbH Offenbach am Main Deutschland 100,00 -3
Biomethananlage Barby GmbH Mannheim Deutschland 74,90 4.844
Biomethananlage Klein Wanzleben GmbH Mannheim Deutschland 100,00 5.430
Biomethananlage Kroppenstedt GmbH Mannheim Deutschland 100,00 3.597
Biomethananlage Staßfurt GmbH Mannheim Deutschland 74,90 5.131
Cerventus Naturenergie GmbH Offenbach am Main Deutschland 50,00 32.050
Cerventus Naturenergie Verwaltungs GmbH Offenbach am Main Deutschland 100,00 25
Dabit Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG Mainz Deutschland 94,00 3
econ solutions GmbH Mannheim Deutschland 100,00 356
Energiebahnhof Wörrstadt GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 14
Energienetze Offenbach GmbH Offenbach am Main Deutschland 100,00 4.882
Energieversorgung Dietzenbach GmbH Dietzenbach Deutschland 50,00 5.028
Energieversorgung Offenbach Aktiengesellschaft Offenbach am Main Deutschland 48,42 120.250
eternegy GmbH Mannheim Deutschland 100,00 -5.897
EVO Vertrieb GmbH (vormals EVO Alpha 1 GmbH) Offenbach am Main Deutschland 100,00 26
FRASSUR GmbH Umweltschutz- Dienstleistungen Mörfelden-Walldorf Deutschland 100,00 2.011
Gasversorgung Offenbach GmbH Offenbach am Main Deutschland 74,90 17.916
Götzfried + Pitzer Entsorgung GmbH Ulm Deutschland 100,00 2.396
IGS Netze GmbH Gersthofen Deutschland 100,00 1.000
Infrastruktur Amöneburg-Roßdorf GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 28,56 266
Infrastruktur Callbach GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 71,40 -1
Infrastruktur Donnersberg GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 51,78 -242
Infrastruktur Oberheimbach II GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 72,00 -98
Infrastruktur Waldweiler GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 60,40 327
Infrastrukturgesellschaft Hungerberg GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 100,00 1
Infrastrukturgesellschaft Veldenz GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 61,86 -21
juwi AG Wörrstadt Deutschland 63,12 24.004
juwi Bau Festzins GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 25
juwi Bio Germany 19 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 3
juwi Bio GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 -727
juwi Bio Service & Betriebs GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 25
juwi Energielösungen GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 -433
juwi Energieprojekte GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 1.610
juwi Green Buildings GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 -485
juwi Green Energy GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 25
juwi Gründungskommanditist Germany GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 25
juwi International GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 270
juwi Operations & Maintenance GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 1.191
juwi Verwaltungs GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 -28
juwi Wind Germany 135 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 88,00 62
juwi Wind Germany 162 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 80,00 3
juwi Wind Germany 33 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 128
juwi Wind Germany 70 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 18
juwi Wind Germany Verwaltungs GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 -100
juwitality GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 25
Köthen Energie GmbH Köthen Deutschland 100,00 4.247
MDW Muldendienst West GmbH Frankfurt am Main Deutschland 100,00 442
mobiheat GmbH Friedberg Deutschland 74,90 3.194
MVV Alpha fünfzehn GmbH Mannheim Deutschland 100,00 170.629
MVV decon GmbH Mannheim Deutschland 100,00 21.775
MVV Enamic GmbH Mannheim Deutschland 100,00 62.723
MVV Enamic Korbach GmbH Korbach Deutschland 100,00 3.905
MVV Enamic Ludwigshafen GmbH Mannheim Deutschland 100,00 3.733
MVV Enamic Naturenergie GmbH Mannheim Deutschland 100,00 -7.058
MVV EnergySolutions GmbH Mannheim Deutschland 100,00 31.145
MVV Grünenergie GmbH Mannheim Deutschland 100,00 52
MVV Industriepark Gersthofen GmbH (vormals MVV Enamic IGS Gersthofen GmbH) Gersthofen Deutschland 100,00 11.804
MVV lmmoSolutions GmbH Berlin Deutschland 100,00 8.926
MVV Netze GmbH (vormals Netrion GmbH) Mannheim Deutschland 100,00 10.237
MVV RHE GmbH Mannheim Deutschland 100,00 11.988
MVV Trading GmbH Mannheim Deutschland 97,50 29.135
MVV Umwelt Asset GmbH Mannheim Deutschland 100,00 40.036
MVV Umwelt GmbH Mannheim Deutschland 100,00 144.990
MVV Umwelt O&M GmbH Mannheim Deutschland 100,00 1.226
MVV Umwelt Ressourcen GmbH Mannheim Deutschland 100,00 6.566
MVV Umwelt UK GmbH Mannheim Deutschland 100,00 39.367
MVV Windenergie Deutschland GmbH Mannheim Deutschland 100,00 9.923
MVV Windenergie GmbH Mannheim Deutschland 100,00 7.997
MVV Windpark Freudenberg GmbH Mannheim Deutschland 100,00 5.983
MVV Windpark Plauerhagen GmbH & Co. KG Ostseebad Rerik Deutschland 100,00 5.289
Netzgesellschaft Köthen mbH Köthen Deutschland 100,00 26
New Breeze GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 46
New Breeze GmbH & Co. Green power 44 KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -6.448
Soluvia Billing GmbH Offenbach am Main Deutschland 100,00 326
Soluvia GmbH Mannheim Deutschland 100,00 1.341
Soluvia IT-Services GmbH Kiel Deutschland 100,00 1.093
Soluvia Metering GmbH Offenbach am Main Deutschland 100,00 676
Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft Kiel Deutschland 51,00 167.434
SWKiel Netz GmbH Kiel Deutschland 100,00 25
SWKiel Speicher GmbH Kiel Deutschland 100,00 50
Umspannwerk Donnersberg GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 51,78 -108
Umspannwerk Kirchberg 2 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 51,60 4
Umspannwerk Kirchberg GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 100,00 3
Windpark Albisheim GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 100,00 4.074
Windpark Dirlammen GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 100,00 2.629
Windpark Düste 2 GmbH & Co. KG Hannover Deutschland 100,00 -39
Windpark Düste Infrastruktur GmbH & Co. KG Hannover Deutschland 50,00 7
Windpark Eisenach GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -70
Windpark Hornberg GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 2
Windpark Hungerberg I GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 100,00 4.898
Windpark Hungerberg II GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 100,00 5.006
Windpark Kappel Nord GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 100,00 1.848
Windpark Kappel Süd GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 100,00 1.856
Windpark Kirchberg GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 100,00 1.842
Windpark Kludenbach GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 100,00 1.246
Windpark Metzenhausen GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 100,00 1.869
Windpark Reckershausen GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 100,00 1.862
Windpark Reich GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 100,00 1.884
Windpark Staatsforst GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 100,00 1.858
Windpark Waltringhausen Süd GmbH & Co. KG Hannover Deutschland 100,00 -9
Windwärts Energie GmbH Hannover Deutschland 100,00 -7.466
WiWi Windkraft GmbH & Co. Herrnsheim KG Wörrstadt Deutschland 100,00 98
WiWi Windkraft GmbH & Co. Worms KG Wörrstadt Deutschland 100,00 253
Vollkonsolidierte Tochterunternehmen        
Verbundene Unternehmen (international)        
Cactus Garden Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Českolipská teplárenská a.s Česká Lípa Tschechien 94,99 13.597
Českolipské teplo a.s. Prag Tschechien 100,00 144.925
Corsoleil EURL Saint Florent Frankreich 100,00 -12.040
CTZ s.r.o. Uherské Hradiště Tschechien 50,96 101.615
e.services s.r.o. Děčín Tschechien 100,00 940
Electaparc S.A. Montevideo Uruguay 100,00 -102.132
ENERGIE Holding a.s. Prag Tschechien 100,00 411.809
G-LINDE s.r.o. Prag Tschechien 100,00 14.146
G-RONN s.r.o. Prag Tschechien 100,00 106.961
IROMEZ s.r.o. Pelhrimov Tschechien 100,00 91.292
JSI 01 Srl Verona Italien 100,00 9
JSI Construction Group LLC Delaware USA 100,00 -
JSI Equipment Solutions LLC Delaware USA 100,00 -
JSI Milford Realty Company LLC Delaware USA 100,00 -
JSI O&M Group LLC Delaware USA 100,00 -
juwi energias renovables de Chile S.R.L. Santiago de Chile Chile 100,00 -8.888.733
juwi energias renovables S.L.U. Valencia Spanien 100,00 -7.183
juwi energie rinnovabili srl. Verona Italien 100,00 1.148
juwi Energii Regenerabile S.R.L. Bukarest Rumänien 99,00 -5.355
juwi Energy Services (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 80,00 -7.975
juwi Hellas renewable energy sources anonymous company Athen Griechenland 100,00 1.516
juwi Holding US LLC Delaware USA 100,00 -7.339
juwi Inc. Delaware USA 100,00 34.270
juwi India Renewable Energies Private Limited Bangalore Indien 100,00 13.231
juwi Philippines Inc. Metro Manila Philippinen 99,99 -25.667
juwi Renewable Energies (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 100,00 -35.429
juwi Renewable Energies FZCO Dubai Dubai Vereinigte Arabische Emirate 50,00 -926
juwi Renewable Energies Ltd. London Großbritannien 100,00 -16.215
juwi renewable Energies Malaysia SDN. BHD. Kuala Lumpur Malaysia 100,00 -135
juwi renewable energies Pvt. Ltd. Singapur Singapur 100,00 12.980
juwi Renewable Energies Thai Co., Ltd Bangkok Thailand 100,00 10.293
juwi Renewable Energy Pty. Ltd. Brisbane Australien 81,25 -326
juwi Singapore Projects Pvt. Ltd. Singapur Singapur 100,00 -20
Juwi Solar ZA Construction 1 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 80,00 2.115
Juwi Solar ZA Construction 2 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 92,00 15.582
Juwi Solar ZA Construction 3 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 80,00 119.887
Juwi Solar ZA O & M 1 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 76,00 7.320
juwi Wind LLC Delaware USA 100,00 -
juwi Yenilenebilir Enerji A.S. Istanbul Türkei 100,00 -1.604
Las Torres Solar I S.L. Valencia Spanien 100,00 -2
mobiheat Schweiz GmbH Glattbrugg Schweiz 100,00 -169
MVV Energie CZ a.s. Prag Tschechien 100,00 2.518.272
MVV Environment Devonport Limited Plymouth Großbritannien 100,00 24.832
MVV Environment Ridham Limited Sittingbourne (Iwade) Großbritannien 100,00 21.600
MVV Environment Services Limited London Großbritannien 100,00 -1.894
OPATHERM a.s. Opava Tschechien 100,00 87.068
POWGEN a.s. Prag Tschechien 100,00 201.734
Promosolar Juwi 17 S.L.U. Valencia Spanien 100,00 -3
Promosolar Juwi 4 S.L.U. Valencia Spanien 100,00 -98
Rocky Mountain Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Teplarna Liberec a.s. Liberec Tschechien 70,00 266.103
TERMIZO a.s. Liberec Tschechien 100,00 576.522
TERMO Děčín a.s. Děčín Tschechien 96,91 256.961
Vents d'Oc Énergies Renouvelables SARL Montpellier Frankreich 100,00 82
Zásobování teplem Vsetín a.s. Vsetín Tschechien 100,00 218.412
Nicht konsolidierte Sonstige Beteiligungen        
Verbundene Unternehmen (national)        
Erschließungsträgergesellschaft Weeze mbH Weeze Deutschland 75,00 335
Infrastruktur Fahlenberg GmbH & Co. KG (vormals juwi Solar Germany 32 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland 100,00 -
iwo Pellet Rhein - Main GmbH Offenbach am Main Deutschland 100,00 -1.490
juwi Bio Germany Verwaltungs GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 21
juwi Solar Germany 13 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Solar Germany 28 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Solar Germany 3 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Solar Germany 5 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Solar Germany Verwaltungs GmbH Wörrstadt Deutschland 100,00 19
juwi Wind Germany 126 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Wind Germany 127 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Wind Germany 128 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Wind Germany 129 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 16,00 -103
juwi Wind Germany 134 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Wind Germany 170 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Wind Germany 171 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Wind Germany 172 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Wind Germany 174 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Wind Germany 176 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Wind Germany 177 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Wind Germany 178 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Wind Germany 179 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Wind Germany 180 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Wind Germany 51 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
juwi Wind Germany 89 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
MVV Alpha zwei GmbH Mannheim Deutschland 100,00 299
MVV Insurance Services GmbH Mannheim Deutschland 100,00 33
MVV Regioplan GmbH Mannheim Deutschland 100,00 1.023
MVV Windpark Verwaltungs GmbH Mannheim Deutschland 100,00 32
Neu-Anspach Wind GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
Windpark Amöneburg-Roßdorf II GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 165 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland 100,00 -
Windpark Fahlenberg GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
Windpark Hellenthal Wiesenhardt GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
Windpark Lauda-Heckfeld GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 173 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland 100,00 -
Windpark Ludwigsau 1 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
Windpark Ludwigsau 2 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
Windpark Mußbach GmbH & Co. KG (juwi Wind Germany 146 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland 100,00 -
Windpark Perl Renglischberg GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
Windpark Schmölln GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 175 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland 100,00 -
Windpark Wiebelsheim GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 100,00 -
Windwärts erste Verwaltungsgesellschaft mbH Hannover Deutschland 100,00 43
Windwärts Projektmanagement GmbH Hannover Deutschland 100,00 23
WKA Schauerberg GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 157 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland 100,00 -
Nicht konsolidierte Sonstige Beteiligungen Verbundene Unternehmen (international)        
Abert Rim Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Achab Wind Farm (Pty) Limited Kapstadt Südafrika 100,00 -
AL Solar I LLC Delaware USA 100,00 -
Apple Valley Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Archer Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Arizona Solar I LLC Delaware USA 100,00 -
Ashdown Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Banzocorp (Pty) Ltd. (vormals Hotazel Solar Farm 2 (Pty) Ltd.) Kapstadt Südafrika 100,00 -
Banzopax (Pty) Ltd. (vormals Hotazel Solar Farm 1 (Pty) Ltd.) Kapstadt Südafrika 100,00 -
BFE Institut für Energie und Umwelt GmbH Romanshorn Schweiz 100,00 47
Birch Creek Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Blue Earth Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Blue Spruce Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Brightwood Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Briscoe Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Buckeye South Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Buckskin Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Cascade Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Castle Wind Farm (Pty) Limited Kapstadt Südafrika 100,00 -
Cedarwood Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Centrale Solair De Lafayette LLC Delaware USA 100,00 -
Chewaucan Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Cinnaminson Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Coolidge Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Curry Hill Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Deer Creek Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Delareyville Solar Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 100,00 -
Eureka Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Firelands Wind Farm LLC Delaware USA 100,00 -
Fountain Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Front Range Solar LLC Delaware USA 100,00 -
GA Solar I LLC Delaware USA 100,00 -
Grassland Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Hartebeest Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 100,00 -
Holden Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Husdsonville Solar LLC Delaware USA 100,00 -
JSI Construction Canada LLC Delaware USA 100,00 -
JSI PR Green Holding Company Inc. Delaware USA 100,00 -
JSI PR Holding LLC Delaware USA 100,00 -
JSI Procurement Group LLC Delaware USA 100,00 -
JSI Rockfish Realty LLC Delaware USA 100,00 -
juwi Energy Services 2 (Pty) Ltd. (vormals Mesranite (Pty) Ltd.) Kapstadt Südafrika 80,00 -
juwi Solar ZA Construction 9 (Pty) Ltd. (vormals Banzonex (Pty) Ltd.) Kapstadt Südafrika 60,00 -
juwi Viet Nam Company Limited (vormals wpd Energy Vietnam Company Limited) Hanoi Vietnam 100,00 -
JWT Asset Co., Ltd. Bangkok Thailand 49,80 -
Kaip Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 100,00 -
Kap Vley Wind Farm (Pty) Ltd. (vormals Naumanni Wind Farm (Pty) Ltd.) Kapstadt Südafrika 100,00 -
Kenhardt PV1 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 100,00 -
Kiowa Creek Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Kiowa Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Klondike Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Koppie Enkel Solar Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 100,00 -
Kronos Solar Farm 1 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 100,00 -
Kronos Solar Farm 2 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 100,00 -
Kronos Solar Farm 3 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 100,00 -
L&D Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Lone Rock Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Long Prairie Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Lost Creek Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Madras Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Marovax (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 100,00 -
Meadowlark Solar LLC Delaware USA 100,00 -
MN Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Muleshoe Solar LLC Delaware USA 100,00 -
MVV Environnement Ressources SASU Colmar Frankreich 100,00 54
Namies Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 100,00 -
Nine Mile Solar LLC Delaware USA 100,00 -
NM Solar I LLC Delaware USA 100,00 -
Oasis Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 100,00 -
OH Solar I LLC Delaware USA 100,00 -
Onemanaoagsolar Corporation Inc. Mandaluyong City Philippinen 40,00 -
Osage Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Othello Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Outeniqua Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 100,00 -
Palisade Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Palmer Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Parachute Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Pilot Rock Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Pleasant Hill Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Poplar Springs Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Razorback Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Saddle Butte Solar LLC Delaware USA 100,00 -
San Arroyo Solar LLC Delaware USA 100,00 -
San Carlos Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Santa Cruz Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Santa Rosa Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Saranac Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Skipjack Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Squirrel Creek Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Stansburry Solar II LLC Delaware USA 100,00 -
Stansburry Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Sugarcane Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Suwannee Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Tailwind Solar LLC Delaware USA 100,00 -
Vredendal Solar Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 100,00 -
Wildebeest Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 100,00 -
Wolf Wind Farm (Pty) Limited Kapstadt Südafrika 100,00 -
Zingesele Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 100,00 -
At-Equity Gemeinschaftsunternehmen (national)        
BEEGY Operations GmbH Mannheim Deutschland 51,00 1.210
Biomasse Rhein-Main GmbH Flörsheim am Main Deutschland 33,33 11.300
enerix Franchise GmbH & Co KG Regensburg Deutschland 25,10 314
enerix Management GmbH Regensburg Deutschland 25,10 11
Fernwärme Rhein-Neckar GmbH Mannheim Deutschland 50,00 5.359
Gemeinschaftskraftwerk Kiel GmbH Kiel Deutschland 50,00 22.978
Infrastrukturgesellschaft Rheinhessen II GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 48,00 -54
juwi Wind Germany 100 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 49,00 -6
KommunalWind GmbH & Co. KG Tübingen Deutschland 50,00 17
Naunhofer Transportgesellschaft mbH Parthenstein-Großsteinberg Deutschland 50,00 2.687
Palaterra GmbH & Co. KG Hengstbacherhof Deutschland 50,00 -1.839
Palaterra Management GmbH Hengstbacherhof Deutschland 50,00 -23
Qivalo GmbH Mannheim Deutschland 42,50 -
RIO Holzenergie GmbH & Co. Dotternhausen KG Wörrstadt Deutschland 50,00 -17.471
Rockenhausen Windenergie-Projektentwicklungs GmbH Rockenhausen Deutschland 49,00 -2
Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH Ingolstadt Deutschland 48,40 44.955
Stadtwerke Sinsheim Versorgungs GmbH & Co. KG Sinsheim Deutschland 30,00 12.855
At-Equity Gemeinschaftsunternehmen (international)        
juwi Shizen Energy Inc. Tokio Japan 50,00 1.093.780
luminatis S.à.r.l. Luxemburg Luxemburg 26,00 493
Solutions Européennes de Valorisation Energétique SAS Paris Frankreich 50,00 -146
At-Equity Assoziierte Unternehmen (national)        
AVR BioGas GmbH Sinsheim Deutschland 41,50 228
ESN EnergieSystemeNord GmbH Schwentinental Deutschland 25,00 228
Grosskraftwerk Mannheim Aktiengesellschaft Mannheim Deutschland 28,00 114.142
Infrastrukturgesellschaft Erbes-Büdesheim GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 22,36 5
juwi Beteiligungs GmbH & Co. Holzpelletieranlage Morbach KG Wörrstadt Deutschland 50,00 -5.687
Mainnetz GmbH Obertshausen Deutschland 25,10 6.630
Naturenergie Main-Kinzig GmbH Gelnhausen Deutschland 50,00 117
Netzgesellschaft Edingen-Neckarhausen GmbH & Co. KG Edingen-Neckarhausen Deutschland 24,00 829
Phoenix Energie GmbH Hannover Deutschland 0,05 262
ReNabi GmbH Mannheim Deutschland 51,00 386
RIO Holzenergie GmbH & Co. Bad Arolsen KG Wörrstadt Deutschland 50,00 -14.035
Stadtwerke Buchen GmbH & Co. KG Buchen-Odenwald Deutschland 25,10 6.648
Zweckverband Wasserversorgung Kurpfalz (ZWK) Heidelberg Deutschland 51,00 7.071
At-Equity Assoziierte Unternehmen (international)        
juwi Shizen Operation Inc. Tokio Japan 30,00 44.649
Sonstige Minderheitsbeteiligungen (national)        
8KU GmbH Berlin Deutschland 12,50 294
Infrastruktur Oberheimbach I GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 15,00 69
Infrastrukturgesellschaft Bischheim GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 19,00 43
Klimaschutzagentur Mannheim gemeinnützige GmbH Mannheim Deutschland 40,00 25
Main-Kinzig-Entsorgungs- und Verwertungs GmbH Gelnhausen Deutschland 49,00 280
Management Stadtwerke Buchen GmbH Buchen-Odenwald Deutschland 25,20 42
RIO Holzenergie GmbH & Co. Langelsheim KG Wörrstadt Deutschland 37,55 -20.847
Stadtmarketing Mannheim GmbH Mannheim Deutschland 3,09 114
Stadtwerke Langen Gesellschaft mit beschränkter Haftung Langen Deutschland 10,00 32.472
Stadtwerke Schwetzingen GmbH & Co. KG Schwetzingen Deutschland 10,00 15.282
Stadtwerke Schwetzingen Verwaltungsgesellschaft mbH Schwetzingen Deutschland 10,00 31
Stadtwerke Sinsheim Verwaltungs GmbH Sinsheim Deutschland 30,00 28
Stadtwerke Walldorf GmbH & Co. KG Walldorf Deutschland 25,10 10.912
Stadtwerke Walldorf Verwaltungs GmbH Walldorf Deutschland 25,10 25
SWT PSKW RIO GmbH & Co. KG Trier Deutschland 30,00 2.817
SWT PSKW RIO Verwaltungs GmbH Trier Deutschland 30,00 25
SWT Regionale Erneuerbare Energien GmbH Trier Deutschland 51,00 3
Wasserversorgungsverband Neckargruppe Edingen-Neckarhausen Deutschland 25,00 377
Windfarm Wonnegau UW GmbH & Co. KG Gundersheim Deutschland 24,70 -
WiWi Windkraft GmbH & Co. Westpfalz KG Wörrstadt Deutschland 5,32 111
WVE Wasserversorgungs- und -entsorgungsgesellschaft Schriesheim mbH Schriesheim Deutschland 24,50 11.985
Sonstige Minderheitsbeteiligungen (international)        
Aurora Partners Pvt. Ltd. Singapur Singapur 50,00 -
scroll
Stadt Land Jahresüberschuss/ -fehlbetrag in Tsd LW Landeswährung (LW)
Vollkonsolidierte Tochterunternehmen        
Verbundene Unternehmen (national)        
ABeG Abwasserbetriebsgesellschaft mbH Offenbach am Main Deutschland 20 EUR
AVA Abwasser- und Verwertungsanlagen GmbH Mörfelden-Walldorf Deutschland 0 EUR
BEEGY GmbH Mannheim Deutschland -13.309 EUR
BFE Institut für Energie und Umwelt GmbH Mühlhausen Deutschland 0 EUR
Biokraft Naturbrennstoffe GmbH Offenbach am Main Deutschland 349 EUR
Biomethananlage Barby GmbH Mannheim Deutschland 839 EUR
Biomethananlage Klein Wanzleben GmbH Mannheim Deutschland 716 EUR
Biomethananlage Kroppenstedt GmbH Mannheim Deutschland 420 EUR
Biomethananlage Staßfurt GmbH Mannheim Deutschland 891 EUR
Cerventus Naturenergie GmbH Offenbach am Main Deutschland 406 EUR
Cerventus Naturenergie Verwaltungs GmbH Offenbach am Main Deutschland 0 EUR
Dabit Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG Mainz Deutschland -2 EUR
econ solutions GmbH Mannheim Deutschland -190 EUR
Energiebahnhof Wörrstadt GmbH Wörrstadt Deutschland -65 EUR
Energienetze Offenbach GmbH Offenbach am Main Deutschland 0 EUR
Energieversorgung Dietzenbach GmbH Dietzenbach Deutschland 920 EUR
Energieversorgung Offenbach Aktiengesellschaft Offenbach am Main Deutschland 11.229 EUR
eternegy GmbH Mannheim Deutschland -23 EUR
EVO Vertrieb GmbH (vormals EVO Alpha 1 GmbH) Offenbach am Main Deutschland -359 EUR
FRASSUR GmbH Umweltschutz- Dienstleistungen Mörfelden-Walldorf Deutschland 269 EUR
Gasversorgung Offenbach GmbH Offenbach am Main Deutschland 3.694 EUR
Götzfried + Pitzer Entsorgung GmbH Ulm Deutschland 167 EUR
IGS Netze GmbH Gersthofen Deutschland 0 EUR
Infrastruktur Amöneburg-Roßdorf GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 242 EUR
Infrastruktur Callbach GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland -14 EUR
Infrastruktur Donnersberg GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland -111 EUR
Infrastruktur Oberheimbach II GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 1 EUR
Infrastruktur Waldweiler GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 115 EUR
Infrastrukturgesellschaft Hungerberg GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 4 EUR
Infrastrukturgesellschaft Veldenz GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland -38 EUR
juwi AG Wörrstadt Deutschland -6.544 EUR
juwi Bau Festzins GmbH Wörrstadt Deutschland 0 EUR
juwi Bio Germany 19 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 0 EUR
juwi Bio GmbH Wörrstadt Deutschland 135 EUR
juwi Bio Service & Betriebs GmbH Wörrstadt Deutschland 0 EUR
juwi Energielösungen GmbH Wörrstadt Deutschland 0 EUR
juwi Energieprojekte GmbH Wörrstadt Deutschland 0 EUR
juwi Green Buildings GmbH Wörrstadt Deutschland 0 EUR
juwi Green Energy GmbH Wörrstadt Deutschland 0 EUR
juwi Gründungskommanditist Germany GmbH Wörrstadt Deutschland 0 EUR
juwi International GmbH Wörrstadt Deutschland 0 EUR
juwi Operations & Maintenance GmbH Wörrstadt Deutschland -193 EUR
juwi Verwaltungs GmbH Wörrstadt Deutschland -4 EUR
juwi Wind Germany 135 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 17 EUR
juwi Wind Germany 162 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 0 EUR
juwi Wind Germany 33 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 0 EUR
juwi Wind Germany 70 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland -2 EUR
juwi Wind Germany Verwaltungs GmbH Wörrstadt Deutschland -47 EUR
juwitality GmbH Wörrstadt Deutschland 0 EUR
Köthen Energie GmbH Köthen Deutschland 881 EUR
MDW Muldendienst West GmbH Frankfurt am Main Deutschland -139 EUR
mobiheat GmbH Friedberg Deutschland 1.134 EUR
MVV Alpha fünfzehn GmbH Mannheim Deutschland 0 EUR
MVV decon GmbH Mannheim Deutschland 5.679 EUR
MVV Enamic GmbH Mannheim Deutschland 189 EUR
MVV Enamic Korbach GmbH Korbach Deutschland 1.801 EUR
MVV Enamic Ludwigshafen GmbH Mannheim Deutschland 1.703 EUR
MVV Enamic Naturenergie GmbH Mannheim Deutschland 252 EUR
MVV EnergySolutions GmbH Mannheim Deutschland 0 EUR
MVV Grünenergie GmbH Mannheim Deutschland 0 EUR
MVV Industriepark Gersthofen GmbH (vormals MVV Enamic IGS Gersthofen GmbH) Gersthofen Deutschland 0 EUR
MVV lmmoSolutions GmbH Berlin Deutschland 0 EUR
MVV Netze GmbH (vormals Netrion GmbH) Mannheim Deutschland 0 EUR
MVV RHE GmbH Mannheim Deutschland 0 EUR
MVV Trading GmbH Mannheim Deutschland 3.577 EUR
MVV Umwelt Asset GmbH Mannheim Deutschland 0 EUR
MVV Umwelt GmbH Mannheim Deutschland 0 EUR
MVV Umwelt O&M GmbH Mannheim Deutschland 0 EUR
MVV Umwelt Ressourcen GmbH Mannheim Deutschland 0 EUR
MVV Umwelt UK GmbH Mannheim Deutschland 0 EUR
MVV Windenergie Deutschland GmbH Mannheim Deutschland -1.057 EUR
MVV Windenergie GmbH Mannheim Deutschland 0 EUR
MVV Windpark Freudenberg GmbH Mannheim Deutschland 715 EUR
MVV Windpark Plauerhagen GmbH & Co. KG Ostseebad Rerik Deutschland 279 EUR
Netzgesellschaft Köthen mbH Köthen Deutschland 0 EUR
New Breeze GmbH Wörrstadt Deutschland -118 EUR
New Breeze GmbH & Co. Green power 44 KG Wörrstadt Deutschland -12 EUR
Soluvia Billing GmbH Offenbach am Main Deutschland 0 EUR
Soluvia GmbH Mannheim Deutschland 492 EUR
Soluvia IT-Services GmbH Kiel Deutschland 0 EUR
Soluvia Metering GmbH Offenbach am Main Deutschland 0 EUR
Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft Kiel Deutschland 19.740 EUR
SWKiel Netz GmbH Kiel Deutschland 0 EUR
SWKiel Speicher GmbH Kiel Deutschland 0 EUR
Umspannwerk Donnersberg GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland -66 EUR
Umspannwerk Kirchberg 2 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 0 EUR
Umspannwerk Kirchberg GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 0 EUR
Windpark Albisheim GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland -32 EUR
Windpark Dirlammen GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 397 EUR
Windpark Düste 2 GmbH & Co. KG Hannover Deutschland -29 EUR
Windpark Düste Infrastruktur GmbH & Co. KG Hannover Deutschland 6 EUR
Windpark Eisenach GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland -72 EUR
Windpark Hornberg GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland -1.000 EUR
Windpark Hungerberg I GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland -72 EUR
Windpark Hungerberg II GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland -222 EUR
Windpark Kappel Nord GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 8 EUR
Windpark Kappel Süd GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 16 EUR
Windpark Kirchberg GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 2 EUR
Windpark Kludenbach GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 12 EUR
Windpark Metzenhausen GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 29 EUR
Windpark Reckershausen GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 22 EUR
Windpark Reich GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 44 EUR
Windpark Staatsforst GmbH & Co. KG Offenbach am Main Deutschland 18 EUR
Windpark Waltringhausen Süd GmbH & Co. KG Hannover Deutschland -4 EUR
Windwärts Energie GmbH Hannover Deutschland -2.374 EUR
WiWi Windkraft GmbH & Co. Herrnsheim KG Wörrstadt Deutschland 13 EUR
WiWi Windkraft GmbH & Co. Worms KG Wörrstadt Deutschland 32 EUR
Vollkonsolidierte Tochterunternehmen        
Verbundene Unternehmen (international)        
Cactus Garden Solar LLC Delaware USA - USD
Českolipská teplárenská a.s Česká Lípa Tschechien 12.451 CZK
Českolipské teplo a.s. Prag Tschechien 25.397 CZK
Corsoleil EURL Saint Florent Frankreich -1.910 EUR
CTZ s.r.o. Uherské Hradiště Tschechien 15.373 CZK
e.services s.r.o. Děčín Tschechien 324 CZK
Electaparc S.A. Montevideo Uruguay -5.414 UYU
ENERGIE Holding a.s. Prag Tschechien 45.886 CZK
G-LINDE s.r.o. Prag Tschechien 1.804 CZK
G-RONN s.r.o. Prag Tschechien 12.347 CZK
IROMEZ s.r.o. Pelhrimov Tschechien 9.898 CZK
JSI 01 Srl Verona Italien -1 EUR
JSI Construction Group LLC Delaware USA - USD
JSI Equipment Solutions LLC Delaware USA - USD
JSI Milford Realty Company LLC Delaware USA - USD
JSI O&M Group LLC Delaware USA - USD
juwi energias renovables de Chile S.R.L. Santiago de Chile Chile -821.791 CLP
juwi energias renovables S.L.U. Valencia Spanien -259 EUR
juwi energie rinnovabili srl. Verona Italien 28 EUR
juwi Energii Regenerabile S.R.L. Bukarest Rumänien 13 RON
juwi Energy Services (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika -5.327 ZAR
juwi Hellas renewable energy sources anonymous company Athen Griechenland 204 EUR
juwi Holding US LLC Delaware USA 1.015 USD
juwi Inc. Delaware USA 16.928 USD
juwi India Renewable Energies Private Limited Bangalore Indien -58.912 INR
juwi Philippines Inc. Metro Manila Philippinen -41.137 PHP
juwi Renewable Energies (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 21.063 ZAR
juwi Renewable Energies FZCO Dubai Dubai Vereinigte Arabische Emirate -124 USD
juwi Renewable Energies Ltd. London Großbritannien -5.760 GBP
juwi renewable Energies Malaysia SDN. BHD. Kuala Lumpur Malaysia -53 MYR
juwi renewable energies Pvt. Ltd. Singapur Singapur 1.949 USD
juwi Renewable Energies Thai Co., Ltd Bangkok Thailand 1.032 THB
juwi Renewable Energy Pty. Ltd. Brisbane Australien -1.608 AUD
juwi Singapore Projects Pvt. Ltd. Singapur Singapur -16 USD
Juwi Solar ZA Construction 1 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika -793 ZAR
Juwi Solar ZA Construction 2 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 1.078 ZAR
Juwi Solar ZA Construction 3 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 71.354 ZAR
Juwi Solar ZA O & M 1 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika 7.088 ZAR
juwi Wind LLC Delaware USA - USD
juwi Yenilenebilir Enerji A.S. Istanbul Türkei -1.234 TRL
Las Torres Solar I S.L. Valencia Spanien -1 EUR
mobiheat Schweiz GmbH Glattbrugg Schweiz -188 CHF
MVV Energie CZ a.s. Prag Tschechien 132.650 CZK
MVV Environment Devonport Limited Plymouth Großbritannien -5.186 GBP
MVV Environment Ridham Limited Sittingbourne (Iwade) Großbritannien -137 GBP
MVV Environment Services Limited London Großbritannien -1.302 GBP
OPATHERM a.s. Opava Tschechien 17.534 CZK
POWGEN a.s. Prag Tschechien 21.112 CZK
Promosolar Juwi 17 S.L.U. Valencia Spanien -2 EUR
Promosolar Juwi 4 S.L.U. Valencia Spanien -1 EUR
Rocky Mountain Solar LLC Delaware USA - USD
Teplarna Liberec a.s. Liberec Tschechien -9.055 CZK
TERMIZO a.s. Liberec Tschechien 58.726 CZK
TERMO Děčín a.s. Děčín Tschechien 30.405 CZK
Vents d'Oc Énergies Renouvelables SARL Montpellier Frankreich 0 EUR
Zásobování teplem Vsetín a.s. Vsetín Tschechien 36.559 CZK
Nicht konsolidierte Sonstige Beteiligungen        
Verbundene Unternehmen (national)        
Erschließungsträgergesellschaft Weeze mbH Weeze Deutschland 74 EUR
Infrastruktur Fahlenberg GmbH & Co. KG (vormals juwi Solar Germany 32 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland - EUR
iwo Pellet Rhein - Main GmbH Offenbach am Main Deutschland 50 EUR
juwi Bio Germany Verwaltungs GmbH Wörrstadt Deutschland -7 EUR
juwi Solar Germany 13 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Solar Germany 28 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Solar Germany 3 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Solar Germany 5 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Solar Germany Verwaltungs GmbH Wörrstadt Deutschland -1 EUR
juwi Wind Germany 126 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Wind Germany 127 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Wind Germany 128 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Wind Germany 129 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland -37 EUR
juwi Wind Germany 134 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Wind Germany 170 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Wind Germany 171 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Wind Germany 172 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Wind Germany 174 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Wind Germany 176 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Wind Germany 177 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Wind Germany 178 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Wind Germany 179 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Wind Germany 180 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Wind Germany 51 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
juwi Wind Germany 89 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland - EUR
MVV Alpha zwei GmbH Mannheim Deutschland 0 EUR
MVV Insurance Services GmbH Mannheim Deutschland 2 EUR
MVV Regioplan GmbH Mannheim Deutschland 0 EUR
MVV Windpark Verwaltungs GmbH Mannheim Deutschland 1 EUR
Neu-Anspach Wind GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland   EUR
Windpark Amöneburg-Roßdorf II GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 165 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland   EUR
Windpark Fahlenberg GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland   EUR
Windpark Hellenthal Wiesenhardt GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland   EUR
Windpark Lauda-Heckfeld GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 173 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland   EUR
Windpark Ludwigsau 1 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland   EUR
Windpark Ludwigsau 2 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland   EUR
Windpark Mußbach GmbH & Co. KG (juwi Wind Germany 146 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland   EUR
Windpark Perl Renglischberg GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland   EUR
Windpark Schmölln GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 175 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland   EUR
Windpark Wiebelsheim GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland   EUR
Windwärts erste Verwaltungsgesellschaft mbH Hannover Deutschland 2 EUR
Windwärts Projektmanagement GmbH Hannover Deutschland -2 EUR
WKA Schauerberg GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 157 GmbH & Co. KG) Wörrstadt Deutschland - EUR
Nicht konsolidierte Sonstige Beteiligungen Verbundene Unternehmen (international)        
Abert Rim Solar LLC Delaware USA - USD
Achab Wind Farm (Pty) Limited Kapstadt Südafrika - ZAR
AL Solar I LLC Delaware USA - USD
Apple Valley Solar LLC Delaware USA - USD
Archer Solar LLC Delaware USA - USD
Arizona Solar I LLC Delaware USA - USD
Ashdown Solar LLC Delaware USA - USD
Banzocorp (Pty) Ltd. (vormals Hotazel Solar Farm 2 (Pty) Ltd.) Kapstadt Südafrika - ZAR
Banzopax (Pty) Ltd. (vormals Hotazel Solar Farm 1 (Pty) Ltd.) Kapstadt Südafrika - ZAR
BFE Institut für Energie und Umwelt GmbH Romanshorn Schweiz 2 CHF
Birch Creek Solar LLC Delaware USA - USD
Blue Earth Solar LLC Delaware USA - USD
Blue Spruce Solar LLC Delaware USA - USD
Brightwood Solar LLC Delaware USA - USD
Briscoe Solar LLC Delaware USA - USD
Buckeye South Solar LLC Delaware USA - USD
Buckskin Solar LLC Delaware USA - USD
Cascade Solar LLC Delaware USA - USD
Castle Wind Farm (Pty) Limited Kapstadt Südafrika - ZAR
Cedarwood Solar LLC Delaware USA - USD
Centrale Solair De Lafayette LLC Delaware USA - USD
Chewaucan Solar LLC Delaware USA - USD
Cinnaminson Solar LLC Delaware USA - USD
Coolidge Solar LLC Delaware USA - USD
Curry Hill Solar LLC Delaware USA - USD
Deer Creek Solar LLC Delaware USA - USD
Delareyville Solar Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika - ZAR
Eureka Solar LLC Delaware USA - USD
Firelands Wind Farm LLC Delaware USA - USD
Fountain Solar LLC Delaware USA - USD
Front Range Solar LLC Delaware USA - USD
GA Solar I LLC Delaware USA - USD
Grassland Solar LLC Delaware USA - USD
Hartebeest Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika - ZAR
Holden Solar LLC Delaware USA - USD
Husdsonville Solar LLC Delaware USA - USD
JSI Construction Canada LLC Delaware USA - USD
JSI PR Green Holding Company Inc. Delaware USA - USD
JSI PR Holding LLC Delaware USA - USD
JSI Procurement Group LLC Delaware USA - USD
JSI Rockfish Realty LLC Delaware USA - USD
juwi Energy Services 2 (Pty) Ltd. (vormals Mesranite (Pty) Ltd.) Kapstadt Südafrika - ZAR
juwi Solar ZA Construction 9 (Pty) Ltd. (vormals Banzonex (Pty) Ltd.) Kapstadt Südafrika - ZAR
juwi Viet Nam Company Limited (vormals wpd Energy Vietnam Company Limited) Hanoi Vietnam - VND
JWT Asset Co., Ltd. Bangkok Thailand - THB
Kaip Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika - ZAR
Kap Vley Wind Farm (Pty) Ltd. (vormals Naumanni Wind Farm (Pty) Ltd.) Kapstadt Südafrika - ZAR
Kenhardt PV1 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika - ZAR
Kiowa Creek Solar LLC Delaware USA - USD
Kiowa Solar LLC Delaware USA - USD
Klondike Solar LLC Delaware USA - USD
Koppie Enkel Solar Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika - ZAR
Kronos Solar Farm 1 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika - ZAR
Kronos Solar Farm 2 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika - ZAR
Kronos Solar Farm 3 (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika - ZAR
L&D Solar LLC Delaware USA - USD
Lone Rock Solar LLC Delaware USA - USD
Long Prairie Solar LLC Delaware USA - USD
Lost Creek Solar LLC Delaware USA - USD
Madras Solar LLC Delaware USA - USD
Marovax (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika - ZAR
Meadowlark Solar LLC Delaware USA - USD
MN Solar LLC Delaware USA - USD
Muleshoe Solar LLC Delaware USA - USD
MVV Environnement Ressources SASU Colmar Frankreich 4 EUR
Namies Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika - ZAR
Nine Mile Solar LLC Delaware USA - USD
NM Solar I LLC Delaware USA - USD
Oasis Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika - ZAR
OH Solar I LLC Delaware USA - USD
Onemanaoagsolar Corporation Inc. Mandaluyong City Philippinen - PHP
Osage Solar LLC Delaware USA - USD
Othello Solar LLC Delaware USA - USD
Outeniqua Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika - ZAR
Palisade Solar LLC Delaware USA - USD
Palmer Solar LLC Delaware USA - USD
Parachute Solar LLC Delaware USA - USD
Pilot Rock Solar LLC Delaware USA - USD
Pleasant Hill Solar LLC Delaware USA - USD
Poplar Springs Solar LLC Delaware USA - USD
Razorback Solar LLC Delaware USA - USD
Saddle Butte Solar LLC Delaware USA - USD
San Arroyo Solar LLC Delaware USA - USD
San Carlos Solar LLC Delaware USA - USD
Santa Cruz Solar LLC Delaware USA - USD
Santa Rosa Solar LLC Delaware USA - USD
Saranac Solar LLC Delaware USA - USD
Skipjack Solar LLC Delaware USA - USD
Squirrel Creek Solar LLC Delaware USA - USD
Stansburry Solar II LLC Delaware USA - USD
Stansburry Solar LLC Delaware USA - USD
Sugarcane Solar LLC Delaware USA - USD
Suwannee Solar LLC Delaware USA - USD
Tailwind Solar LLC Delaware USA - USD
Vredendal Solar Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika - ZAR
Wildebeest Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika - ZAR
Wolf Wind Farm (Pty) Limited Kapstadt Südafrika - ZAR
Zingesele Wind Farm (Pty) Ltd. Kapstadt Südafrika - ZAR
At-Equity Gemeinschaftsunternehmen (national)        
BEEGY Operations GmbH Mannheim Deutschland -92 EUR
Biomasse Rhein-Main GmbH Flörsheim am Main Deutschland 178 EUR
enerix Franchise GmbH & Co KG Regensburg Deutschland 75 EUR
enerix Management GmbH Regensburg Deutschland -1 EUR
Fernwärme Rhein-Neckar GmbH Mannheim Deutschland 2.547 EUR
Gemeinschaftskraftwerk Kiel GmbH Kiel Deutschland 7.640 EUR
Infrastrukturgesellschaft Rheinhessen II GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland -32 EUR
juwi Wind Germany 100 GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 5 EUR
KommunalWind GmbH & Co. KG Tübingen Deutschland -11 EUR
Naunhofer Transportgesellschaft mbH Parthenstein-Großsteinberg Deutschland 2.121 EUR
Palaterra GmbH & Co. KG Hengstbacherhof Deutschland -78 EUR
Palaterra Management GmbH Hengstbacherhof Deutschland -60 EUR
Qivalo GmbH Mannheim Deutschland - EUR
RIO Holzenergie GmbH & Co. Dotternhausen KG Wörrstadt Deutschland -260 EUR
Rockenhausen Windenergie-Projektentwicklungs GmbH Rockenhausen Deutschland -23 EUR
Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH Ingolstadt Deutschland 18.875 EUR
Stadtwerke Sinsheim Versorgungs GmbH & Co. KG Sinsheim Deutschland -107 EUR
At-Equity Gemeinschaftsunternehmen (international)        
juwi Shizen Energy Inc. Tokio Japan 562.308 JPY
luminatis S.à.r.l. Luxemburg Luxemburg -2 EUR
Solutions Européennes de Valorisation Energétique SAS Paris Frankreich -242 EUR
At-Equity Assoziierte Unternehmen (national)        
AVR BioGas GmbH Sinsheim Deutschland -25 EUR
ESN EnergieSystemeNord GmbH Schwentinental Deutschland 2.139 EUR
Grosskraftwerk Mannheim Aktiengesellschaft Mannheim Deutschland 6.647 EUR
Infrastrukturgesellschaft Erbes-Büdesheim GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 0 EUR
juwi Beteiligungs GmbH & Co. Holzpelletieranlage Morbach KG Wörrstadt Deutschland -96 EUR
Mainnetz GmbH Obertshausen Deutschland -598 EUR
Naturenergie Main-Kinzig GmbH Gelnhausen Deutschland -22 EUR
Netzgesellschaft Edingen-Neckarhausen GmbH & Co. KG Edingen-Neckarhausen Deutschland 68 EUR
Phoenix Energie GmbH Hannover Deutschland 95 EUR
ReNabi GmbH Mannheim Deutschland -27 EUR
RIO Holzenergie GmbH & Co. Bad Arolsen KG Wörrstadt Deutschland -227 EUR
Stadtwerke Buchen GmbH & Co. KG Buchen-Odenwald Deutschland 1.944 EUR
Zweckverband Wasserversorgung Kurpfalz (ZWK) Heidelberg Deutschland 0 EUR
At-Equity Assoziierte Unternehmen (international)        
juwi Shizen Operation Inc. Tokio Japan 35.401 JPY
Sonstige Minderheitsbeteiligungen (national)        
8KU GmbH Berlin Deutschland 6 EUR
Infrastruktur Oberheimbach I GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland -1 EUR
Infrastrukturgesellschaft Bischheim GmbH & Co. KG Wörrstadt Deutschland 0 EUR
Klimaschutzagentur Mannheim gemeinnützige GmbH Mannheim Deutschland 0 EUR
Main-Kinzig-Entsorgungs- und Verwertungs GmbH Gelnhausen Deutschland 10 EUR
Management Stadtwerke Buchen GmbH Buchen-Odenwald Deutschland 1 EUR
RIO Holzenergie GmbH & Co. Langelsheim KG Wörrstadt Deutschland 117 EUR
Stadtmarketing Mannheim GmbH Mannheim Deutschland 28 EUR
Stadtwerke Langen Gesellschaft mit beschränkter Haftung Langen Deutschland 0 EUR
Stadtwerke Schwetzingen GmbH & Co. KG Schwetzingen Deutschland 3.145 EUR
Stadtwerke Schwetzingen Verwaltungsgesellschaft mbH Schwetzingen Deutschland 3 EUR
Stadtwerke Sinsheim Verwaltungs GmbH Sinsheim Deutschland 1 EUR
Stadtwerke Walldorf GmbH & Co. KG Walldorf Deutschland -2.538 EUR
Stadtwerke Walldorf Verwaltungs GmbH Walldorf Deutschland 1 EUR
SWT PSKW RIO GmbH & Co. KG Trier Deutschland 0 EUR
SWT PSKW RIO Verwaltungs GmbH Trier Deutschland 0 EUR
SWT Regionale Erneuerbare Energien GmbH Trier Deutschland -7 EUR
Wasserversorgungsverband Neckargruppe Edingen-Neckarhausen Deutschland 0 EUR
Windfarm Wonnegau UW GmbH & Co. KG Gundersheim Deutschland - EUR
WiWi Windkraft GmbH & Co. Westpfalz KG Wörrstadt Deutschland -33 EUR
WVE Wasserversorgungs- und -entsorgungsgesellschaft Schriesheim mbH Schriesheim Deutschland 0 EUR
Sonstige Minderheitsbeteiligungen (international)        
Aurora Partners Pvt. Ltd. Singapur Singapur - USD
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Letzter Jahresabschluss Fussnote
Vollkonsolidierte Tochterunternehmen    
Verbundene Unternehmen (national)    
ABeG Abwasserbetriebsgesellschaft mbH 30.09.2017  
AVA Abwasser- und Verwertungsanlagen GmbH 30.09.2017 6
BEEGY GmbH 30.09.2017 5
BFE Institut für Energie und Umwelt GmbH 30.09.2017 6
Biokraft Naturbrennstoffe GmbH 30.09.2017  
Biomethananlage Barby GmbH 30.09.2017  
Biomethananlage Klein Wanzleben GmbH 30.09.2017  
Biomethananlage Kroppenstedt GmbH 30.09.2017  
Biomethananlage Staßfurt GmbH 30.09.2017  
Cerventus Naturenergie GmbH 30.09.2017  
Cerventus Naturenergie Verwaltungs GmbH 30.09.2017  
Dabit Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG 31.12.2016  
econ solutions GmbH 30.09.2017 5, 8
Energiebahnhof Wörrstadt GmbH 31.12.2016  
Energienetze Offenbach GmbH 30.09.2017 6
Energieversorgung Dietzenbach GmbH 30.09.2017  
Energieversorgung Offenbach Aktiengesellschaft 30.09.2017 2
eternegy GmbH 30.09.2017  
EVO Vertrieb GmbH (vormals EVO Alpha 1 GmbH) 30.09.2017  
FRASSUR GmbH Umweltschutz- Dienstleistungen 30.09.2017  
Gasversorgung Offenbach GmbH 30.09.2017  
Götzfried + Pitzer Entsorgung GmbH 30.09.2017  
IGS Netze GmbH 30.09.2017 6
Infrastruktur Amöneburg-Roßdorf GmbH & Co. KG 31.12.2016 7
Infrastruktur Callbach GmbH & Co. KG 31.12.2016  
Infrastruktur Donnersberg GmbH & Co. KG 31.12.2016  
Infrastruktur Oberheimbach II GmbH & Co. KG 31.12.2016  
Infrastruktur Waldweiler GmbH & Co. KG 31.12.2016  
Infrastrukturgesellschaft Hungerberg GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Infrastrukturgesellschaft Veldenz GmbH & Co. KG 31.12.2016  
juwi AG 31.12.2016  
juwi Bau Festzins GmbH 31.12.2016 6
juwi Bio Germany 19 GmbH & Co. KG 31.12.2016  
juwi Bio GmbH 31.12.2016 6
juwi Bio Seivice & Betriebs GmbH 31.12.2016 6
juwi Energielösungen GmbH 31.12.2016 6
juwi Energieprojekte GmbH 31.12.2016 6
juwi Green Buildings GmbH 31.12.2016 6
juwi Green Energy GmbH 31.12.2016 6
juwi Gründungskommanditist Germany GmbH 31.12.2016 6
juwi International GmbH 31.12.2016 6
juwi Operations & Maintenance GmbH 31.12.2016 6
juwi Verwaltungs GmbH 31.12.2016  
juwi Wind Germany 135 GmbH & Co. KG 31.12.2016  
juwi Wind Germany 162 GmbH & Co. KG 31.12.2016  
juwi Wind Germany 33 GmbH & Co. KG 31.12.2016  
juwi Wind Germany 70 GmbH & Co. KG 31.12.2016  
juwi Wind Germany Verwaltungs GmbH 31.12.2016  
juwitality GmbH 31.12.2016 6
Köthen Energie GmbH 30.09.2017  
MDW Muldendienst West GmbH 30.09.2017  
mobiheat GmbH 30.09.2017  
MVV Alpha fünfzehn GmbH 30.09.2017 6
MVV decon GmbH 30.09.2017  
MVV Enamic GmbH 30.09.2017 6
MVV Enamic Korbach GmbH 30.09.2017 6
MVV Enamic Ludwigshafen GmbH 30.09.2017  
MVV Enamic Naturenergie GmbH 30.09.2017  
MVV EnergySolutions GmbH 30.09.2017 6
MVV Grünenergie GmbH 30.09.2017 6
MVV Industriepark Gersthofen GmbH (vormals MVV Enamic IGS Gersthofen GmbH) 30.09.2017 6
MVV lmmoSolutions GmbH 30.09.2017 6
MVV Netze GmbH (vormals Netrion GmbH) 30.09.2017 6
MVV RHE GmbH 30.09.2017 6
MVV Trading GmbH 30.09.2017 6
MVV Umwelt Asset GmbH 30.09.2017 6
MVV Umwelt GmbH 30.09.2017 6
MVV Umwelt O&M GmbH 30.09.2017 6
MVV Umwelt Ressourcen GmbH 30.09.2017 6
MVV Umwelt UK GmbH 30.09.2017 6
MVV Windenergie Deutschland GmbH 30.09.2017  
MVV Windenergie GmbH 30.09.2017 6
MVV Windpark Freudenberg GmbH 30.09.2017  
MVV Windpark Plauerhagen GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Netzgesellschaft Köthen mbH 30.09.2017 6, 7
New Breeze GmbH 31.12.2016  
New Breeze GmbH & Co. Green power 44 KG 31.12.2016 5
Soluvia Billing GmbH 30.09.2017 6
Soluvia GmbH 30.09.2017  
Soluvia IT-Services GmbH 30.09.2017 6
Soluvia Metering GmbH 30.09.2017 6
Stadtwerke Kiel Aktiengesellschaft 30.09.2017  
SWKiel Netz GmbH 30.09.2017 6
SWKiel Speicher GmbH 30.09.2017 6
Umspannwerk Donnersberg GmbH & Co. KG 31.12.2016  
Umspannwerk Kirchberg 2 GmbH & Co. KG 31.12.2016  
Umspannwerk Kirchberg GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Windpark Albisheim GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Windpark Dirlammen GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Windpark Düste 2 GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Windpark Düste Infrastruktur GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Windpark Eisenach GmbH & Co. KG 31.12.2016  
Windpark Hornberg GmbH & Co. KG 31.12.2016  
Windpark Hungerberg I GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Windpark Hungerberg II GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Windpark Kappel Nord GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Windpark Kappel Süd GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Windpark Kirchberg GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Windpark Kludenbach GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Windpark Metzenhausen GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Windpark Reckershausen GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Windpark Reich GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Windpark Staatsforst GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Windpark Waltringhausen Süd GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Windwärts Energie GmbH 30.09.2017  
WiWi Windkraft GmbH & Co. Herrnsheim KG 31.12.2016  
WiWi Windkraft GmbH & Co. Worms KG 31.12.2016  
Vollkonsolidierte Tochterunternehmen    
Verbundene Unternehmen (international)    
Cactus Garden Solar LLC   4, 9
Ceskolipska teplarenska a.s 30.09.2017  
Ceskolipské teplo a.s. 30.09.2017  
Corsoleil EURL 31.12.2016  
CTZ s.r.o. 30.09.2017  
e.services s.r.o. 30.09.2017  
Electaparc S.A. 31.12.2016  
ENERGIE Holding a.s. 30.09.2017  
G-LINDE s.r.o. 30.09.2017  
G-RONN s.r.o. 30.09.2017  
IROMEZ s.r.o. 30.09.2017  
JSI 01 Srl 31.12.2016  
JSI Construction Group LLC - 4, 9
JSI Equipment Solutions LLC - 4, 9
JSI Milford Realty Company LLC - 4, 9
JSI O&M Group LLC - 4, 9
juwi energias renovables de Chile S.R.L. 31.12.2016  
juwi energias renovables S.L.U. 31.12.2016  
juwi energie rinnovabili srl. 31.12.2016  
juwi Energii Regenerabile S.R.L. 31.12.2016  
juwi Energy Services (Pty) Ltd. 31.12.2016  
juwi Hellas renewable energy sources anonymous company 31.12.2016  
juwi Holding US LLC 31.12.2016  
juwi Inc. 31.12.2016  
juwi India Renewable Energies Private Limited 31.12.2016  
juwi Philippines Inc. 31.12.2016  
juwi Renewable Energies (Pty) Ltd. 31.12.2016  
juwi Renewable Energies FZCO Dubai 31.12.2016  
juwi Renewable Energies Ltd. 31.12.2016  
juwi renewable Energies Malaysia SDN. BHD. 31.12.2016  
juwi renewable energies Pvt. Ltd. 31.12.2016  
juwi Renewable Energies Thai Co., Ltd 31.12.2016  
juwi Renewable Energy Pty. Ltd. 31.12.2016  
juwi Singapore Projects Pvt. Ltd. 31.12.2016  
Juwi Solar ZA Construction 1 (Pty) Ltd. 31.12.2016  
Juwi Solar ZA Construction 2 (Pty) Ltd. 31.12.2016  
Juwi Solar ZA Construction 3 (Pty) Ltd. 31.12.2016  
Juwi Solar ZA O & M 1 (Pty) Ltd. 31.12.2016  
juwi Wind LLC - 4, 9
juwi Yenilenebilir Enerji A.S. 31.12.2016  
Las Torres Solar I S.L. 31.12.2016  
mobiheat Schweiz GmbH 30.09.2017 5
MVV Energie CZ a.s. 30.09.2017  
MVV Environment Devonport Limited 31.03.2017  
MVV Environment Ridham Limited 30.09.2017  
MVV Environment Services Limited 30.09.2017  
OPATHERM a.s. 30.09.2017  
POWGEN a.s. 30.09.2017  
Promosolar Juwi 17 S.L.U. 31.12.2016  
Promosolar Juwi 4 S.L.U. 31.12.2016  
Rocky Mountain Solar LLC - 4, 9
Teplarna Liberec a.s. 30.09.2017  
TERMIZO a.s. 30.09.2017  
TERMO Dëcin a.s. 30.09.2017  
Vents d'Oc Énergies Renouvelables SARL 30.09.2017  
Zàsobovàni teplem Vsetin a.s. 30.09.2017  
Nicht konsolidierte Sonstige Beteiligungen    
Verbundene Unternehmen (national)    
Erschließungsträgergesellschaft Weeze mbH 30.09.2016  
Infrastruktur Fahlenberg GmbH & Co. KG (vormals juwi Solar Germany 32 GmbH & Co. KG) - 9
iwo Pellet Rhein - Main GmbH 30.09.2016  
juwi Bio Germany Verwaltungs GmbH 31.12.2016 9
juwi Solar Germany 13 GmbH & Co. KG - 9
juwi Solar Germany 28 GmbH & Co. KG - 9
juwi Solar Germany 3 GmbH & Co. KG - 9
juwi Solar Germany 5 GmbH & Co. KG - 9
juwi Solar Germany Verwaltungs GmbH 31.12.2016 9
juwi Wind Germany 126 GmbH & Co. KG - 9
juwi Wind Germany 127 GmbH & Co. KG - 9
juwi Wind Germany 128 GmbH & Co. KG - 9
juwi Wind Germany 129 GmbH & Co. KG 31.12.2016  
juwi Wind Germany 134 GmbH & Co. KG - 9
juwi Wind Germany 170 GmbH & Co. KG - 9
juwi Wind Germany 171 GmbH & Co. KG - 9
juwi Wind Germany 172 GmbH & Co. KG - 9
juwi Wind Germany 174 GmbH & Co. KG - 9
juwi Wind Germany 176 GmbH & Co. KG - 9
juwi Wind Germany 177 GmbH & Co. KG - 5, 9
juwi Wind Germany 178 GmbH & Co. KG - 5, 9
juwi Wind Germany 179 GmbH & Co. KG - 5, 9
juwi Wind Germany 180 GmbH & Co. KG - 5, 9
juwi Wind Germany 51 GmbH & Co. KG - 9
juwi Wind Germany 89 GmbH & Co. KG - 9
MVV Alpha zwei GmbH 30.09.2016 6
MVV Insurance Services GmbH 30.09.2016  
MVV Regioplan GmbH 30.09.2016 6
MVV Windpark Verwaltungs GmbH 30.09.2016  
Neu-Anspach Wind GmbH & Co. KG - 9
Windpark Amöneburg-Roßdorf II GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 165 GmbH & Co. KG) - 9
Windpark Fahlenberg GmbH & Co. KG - 5, 9
Windpark Hellenthal Wiesenhardt GmbH & Co. KG - 9
Windpark Lauda-Heckfeld GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 173 GmbH & Co. KG) - 9
Windpark Ludwigsau 1 GmbH & Co. KG - 9
Windpark Ludwigsau 2 GmbH & Co. KG - 9
Windpark Mußbach GmbH & Co. KG (juwi Wind Germany 146 GmbH & Co. KG) - 9
Windpark Perl Renglischberg GmbH & Co. KG - 9
Windpark Schmölln GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 175 GmbH & Co. KG) - 9
Windpark Wiebelsheim GmbH & Co. KG - 9
Windwärts erste Verwaltungsgesellschaft mbH 31.12.2016  
Windwärts Projektmanagement GmbH 30.09.2016  
WKA Schauerberg GmbH & Co. KG (vormals juwi Wind Germany 157 GmbH & Co. KG) - 9
Nicht konsolidierte Sonstige Beteiligungen Verbundene Unternehmen (international)    
Abert Rim Solar LLC - 5, 9
Achab Wind Farm (Pty) Limited - 9
AL Solar I LLC - 9
Apple Valley Solar LLC - 5, 9
Archer Solar LLC - 9
Arizona Solar I LLC - 9
Ashdown Solar LLC - 5, 9
Banzocorp (Pty) Ltd. (vormals Hotazel Solar Farm 2 (Pty) Ltd.) - 9
Banzopax (Pty) Ltd. (vormals Hotazel Solar Farm 1 (Pty) Ltd.) - 9
BFE Institut für Energie und Umwelt GmbH 30.09.2016  
Birch Creek Solar LLC - 9
Blue Earth Solar LLC - 9
Blue Spruce Solar LLC - 9
Brightwood Solar LLC - 9
Briscoe Solar LLC - 9
Buckeye South Solar LLC - 5, 9
Buckskin Solar LLC - 9
Cascade Solar LLC - 5, 9
Castle Wind Farm (Pty) Limited - 9
Cedarwood Solar LLC - 5, 9
Centrale Solair De Lafayette LLC - 9
Chewaucan Solar LLC - 5, 9
Cinnaminson Solar LLC - 9
Coolidge Solar LLC - 9
Curry Hill Solar LLC - 5, 9
Deer Creek Solar LLC - 9
Delareyville Solar Farm (Pty) Ltd. - 9
Eureka Solar LLC - 9
Firelands Wind Farm LLC - 5, 9
Fountain Solar LLC - 9
Front Range Solar LLC - 9
GA Solar I LLC - 9
Grassland Solar LLC - 9
Hartebeest Wind Farm (Pty) Ltd. - 9
Holden Solar LLC - 9
Husdsonville Solar LLC - 5, 9
JSI Construction Canada LLC - 9
JSI PR Green Holding Company Inc. - 9
JSI PR Holding LLC - 9
JSI Procurement Group LLC - 9
JSI Rockfish Realty LLC - 9
juwi Energy Services 2 (Pty) Ltd. (vormals Mesranite (Pty) Ltd.) - 9
juwi Solar ZA Construction 9 (Pty) Ltd. (vormals Banzonex (Pty) Ltd.) - 9
juwi Viet Nam Company Limited (vormals wpd Energy Vietnam Company Limited) - 9
JWT Asset Co., Ltd. - 7, 9
Kaip Wind Farm (Pty) Ltd. - 9
Kap Vley Wind Farm (Pty) Ltd. (vormals Naumanni Wind Farm (Pty) Ltd.) - 9
Kenhardt PV1 (Pty) Ltd. - 5, 9
Kiowa Creek Solar LLC - 5, 9
Kiowa Solar LLC - 5, 9
Klondike Solar LLC - 5, 9
Koppie Enkel Solar Farm (Pty) Ltd. - 9
Kronos Solar Farm 1 (Pty) Ltd. - 9
Kronos Solar Farm 2 (Pty) Ltd. - 9
Kronos Solar Farm 3 (Pty) Ltd. - 9
L&D Solar LLC - 9
Lone Rock Solar LLC - 5, 9
Long Prairie Solar LLC - 9
Lost Creek Solar LLC - 5, 9
Madras Solar LLC - 9
Marovax (Pty) Ltd. - 9
Meadowlark Solar LLC - 5, 9
MN Solar LLC - 9
Muleshoe Solar LLC - 9
MVV Environnement Ressources SASU 30.09.2016  
Namies Wind Farm (Pty) Ltd. - 9
Nine Mile Solar LLC - 9
NM Solar I LLC - 9
Oasis Wind Farm (Pty) Ltd. - 9
OH Solar I LLC - 9
Onemanaoagsolar Corporation Inc. - 5, 9
Osage Solar LLC - 5, 9
Othello Solar LLC - 5, 9
Outeniqua Wind Farm (Pty) Ltd. - 9
Palisade Solar LLC - 9
Palmer Solar LLC - 5, 9
Parachute Solar LLC - 5, 9
Pilot Rock Solar LLC - 5, 9
Pleasant Hill Solar LLC - 9
Poplar Springs Solar LLC - 5, 9
Razorback Solar LLC - 5, 9
Saddle Butte Solar LLC - 5, 9
San Arroyo Solar LLC - 5, 9
San Carlos Solar LLC - 9
Santa Cruz Solar LLC - 5, 9
Santa Rosa Solar LLC - 5, 9
Saranac Solar LLC - 5, 9
Skipjack Solar LLC - 5, 9
Squirrel Creek Solar LLC - 5, 9
Stansburry Solar II LLC - 5, 9
Stansburry Solar LLC - 5, 9
Sugarcane Solar LLC - 9
Suwannee Solar LLC - 5, 9
Tailwind Solar LLC - 9
Vredendal Solar Farm (Pty) Ltd. - 9
Wildebeest Wind Farm (Pty) Ltd. - 9
Wolf Wind Farm (Pty) Limited - 9
Zingesele Wind Farm (Pty) Ltd. - 9
At-Equity Gemeinschaftsunternehmen (national)    
BEEGY Operations GmbH 30.09.2016 5
Biomasse Rhein-Main GmbH 30.09.2016  
enerix Franchise GmbH & Co KG 30.09.2017  
enerix Management GmbH 30.09.2017  
Fernwärme Rhein-Neckar GmbH 31.12.2016  
Gemeinschaftskraftwerk Kiel GmbH 30.09.2017  
Infrastrukturgesellschaft Rheinhessen II GmbH & Co. KG 31.12.2016  
juwi Wind Germany 100 GmbH & Co. KG 30.09.2016  
KommunalWind GmbH & Co. KG 31.12.2016  
Naunhofer Transportgesellschaft mbH 31.12.2016  
Palaterra GmbH & Co. KG 31.12.2016  
Palaterra Management GmbH 31.12.2016  
Qivalo GmbH - 5, 9
RIO Holzenergie GmbH & Co. Dotternhausen KG 31.12.2016  
Rockenhausen Windenergie-Projektentwicklungs GmbH 31.12.2016  
Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH 31.12.2016  
Stadtwerke Sinsheim Versorgungs GmbH & Co. KG 31.12.2016  
At-Equity Gemeinschaftsunternehmen (international)    
juwi Shizen Energy Inc. 31.12.2016  
luminatis S.à.r.l. 31.12.2016  
Solutions Européennes de Valorisation Energétique SAS 31.12.2016  
At-Equity Assoziierte Unternehmen (national)    
AVR BioGas GmbH 31.12.2016  
ESN EnergieSystemeNord GmbH 31.12.2016  
Grosskraftwerk Mannheim Aktiengesellschaft 31.12.2016  
Infrastrukturgesellschaft Erbes-Büdesheim GmbH & Co. KG 30.09.2017  
juwi Beteiligungs GmbH & Co. Holzpelletieranlage Morbach KG 31.12.2016  
Mainnetz GmbH 31.12.2016  
Naturenergie Main-Kinzig GmbH 31.12.2016  
Netzgesellschaft Edingen-Neckarhausen GmbH & Co. KG 31.12.2016  
Phoenix Energie GmbH 31.12.2016 7
ReNabi GmbH 31.12.2016  
RIO Holzenergie GmbH & Co. Bad Arolsen KG 31.12.2016  
Stadtwerke Buchen GmbH & Co. KG 31.12.2016  
Zweckverband Wasserversorgung Kurpfalz (ZWK) 31.12.2016 3
At-Equity Assoziierte Unternehmen (international)    
juwi Shizen Operation Inc. 31.12.2016  
Sonstige Minderheitsbeteiligungen (national)    
8KU GmbH 31.12.2016  
Infrastruktur Oberheimbach I GmbH & Co. KG 31.12.2016  
Infrastrukturgesellschaft Bischheim GmbH & Co. KG 31.12.2016  
Klimaschutzagentur Mannheim gemeinnützige GmbH 31.12.2016  
Main-Kinzig-Entsorgungs- und Verwertungs GmbH 31.12.2016  
Management Stadtwerke Buchen GmbH 31.12.2016  
RIO Holzenergie GmbH & Co. Langelsheim KG 31.12.2016  
Stadtmarketing Mannheim GmbH 30.09.2016  
Stadtwerke Langen Gesellschaft mit beschränkter Haftung 31.12.2016 6
Stadtwerke Schwetzingen GmbH & Co. KG 30.09.2017  
Stadtwerke Schwetzingen Verwaltungsgesellschaft mbH 30.09.2017  
Stadtwerke Sinsheim Verwaltungs GmbH 31.12.2016  
Stadtwerke Walldorf GmbH & Co. KG 31.12.2016  
Stadtwerke Walldorf Verwaltungs GmbH 31.12.2016  
SWT PSKW RIO GmbH & Co. KG 31.12.2015  
SWT PSKW RIO Verwaltungs GmbH 31.12.2015  
SWT Regionale Erneuerbare Energien GmbH 31.12.2015  
Wasserversorgungsverband Neckargruppe 31.12.2016  
Windfarm Wonnegau UW GmbH & Co. KG - 9
WiWi Windkraft GmbH & Co. Westpfalz KG 31.12.2016  
WVE Wasserversorgungs- und -entsorgungsgesellschaft Schriesheim mbH 31.12.2016  
Sonstige Minderheitsbeteiligungen (international)    
Aurora Partners Pvt. Ltd. - 9

1 Kapitalanteil am 30.9.2017 gemäß § 16 Abs. 4 AktG; Eigenkapital und Jahresergebnis nach HGB bzw. lokalen Vorschriften
2 Mehrheit der Stimmrechte
3 Keine Stimmrechtsmehrheit
4 Werte sind im konsolidierten Teilkonzernabschluss enthalten
5 Zugang im Geschäftsjahr
6 Ergebnisabführungs-/Betriebsergebnisabführungsvertrag
7 Beherrschungsvertrag oder beherrschender Einfluss
8 Rumpfgeschäftsjahrsabschluss
9 Es liegen keine Angaben vor

Organe der Gesellschaft Stand 30.09.2017

Vorstand der MVV Energie AG

Dr. Georg Müller

Vorsitzender,

Kaufmännische Angelegenheiten und Arbeitsdirektor

Ralf Klöpfer

Vertrieb

Dr. Hansjörg Roll

Technik

Die zusätzlichen Mandate in Aufsichtsräten oder vergleichbaren Kontrollgremien der Vorstände und Aufsichtsräte sind auf den folgenden Seiten detailliert dargestellt .

Aufsichtsrat der MVV Energie AG

Dr. Peter Kurz

(Vorsitzender)

Oberbürgermeister der Stadt Mannheim

Peter Dinges1

(stellvertretender Vorsitzender bis 31. März 2017)

Vorsitzender des Konzernbetriebsrats (bis 31. März 2017)

Heike Kamradt1

(stellvertretende Vorsitzende seit 14. April 2017)

Vorsitzende des Konzernbetriebsrats (seit 24. April 2017)

Johannes Böttcher1

Vorsitzender des Betriebsrats der Energieversorgung Offenbach AG

Timo Carstensen 1

Stellvertretender Vorsitzender des

Betriebsrats der Stadtwerke

Kiel AG

Ralf Eisenhauer

Bau- und Projektsteuerer

MWS Projektentwicklungsgesellschaft

mbH, Mannheim

Peter Erni 1

Gewerkschaftssekretär

ver.di Rhein-Neckar

Detlef Falk 1

Vorsitzender des Betriebsrats der

Stadtwerke Kiel AG

Dieter Hassel

Mitglied des Vorstands der

RheinEnergie AG, Köln

(seit 7. Oktober 2016)

Barbara Hoffmann

Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin

Prof. Dr. Heidrun Kämper

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Sprache,

Mannheim

Brigitte Kemmer

Steuerberaterin

Dr. Antje Mohr1

Gewerkschaftssekretärin ver.di Kiel

Dr. Lorenz Näger

Mitglied des Vorstands der HeidelbergCement AG

Peter Sattler

Mitglied des Betriebsrats (seit 1. April 2017)

Bernhard Schumacher1

Leiter des Bereichs Vertrieb Regional der MVV Energie AG

Christian Specht

Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim

Carsten Südmersen

Unternehmensberater

Katja Udluft1

Gewerkschaftssekretärin ver.di Rhein-Neckar

Prof. Heinz-Werner Ufer

Diplom-Ökonom

Jürgen Wiesner1

Vorsitzender des Betriebsrats der MVV Energie AG

1 Vertreter der Arbeitnehmer

Mitglieder der Ausschüsse des Aufsichtsrats der MVV Energie AG

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Ausschuss Name
Bilanzprüfungsausschuss Prof. Heinz-Werner Ufer (Vorsitzender) Peter Dinges (stellvertretender Vorsitzender bis 31. März 2017) Heike Kamradt (stellvertretende Vorsitzende seit 14. April 2017) Peter Erni Detlef Falk Dr. Lorenz Näger Carsten Südmersen
Personalausschuss Dr. Peter Kurz (Vorsitzender) Peter Dinges (stellvertretender Vorsitzender bis 31. März 2017) Heike Kamradt (stellvertretende Vorsitzende seit 14. April 2017) Ralf Eisenhauer Peter Erni (seit 14. April 2017) Carsten Südmersen Jürgen Wiesner
Nominierungsausschuss Dr. Peter Kurz (Vorsitzender) Ralf Eisenhauer Barbara Hoffmann Carsten Südmersen Prof. Heinz-Werner Ufer
Vermittlungsausschuss Dr. Peter Kurz (Vorsitzender) Peter Dinges (bis 31. März 2017) Heike Kamradt (seit 14. April 2017) Carsten Südmersen Jürgen Wiesner
Ausschuss zur Schaffung eines neuen genehmigten Kapitals Dr. Peter Kurz (Vorsitzender) Peter Dinges (bis 31. März 2017) Ralf Eisenhauer Peter Erni Dieter Hassel (seit 7. Oktober 2016) Heike Kamradt (seit 14. April 2017) Christian Specht Carsten Südmersen Prof. Heinz-Werner Ufer

Mitglieder des Vorstands der MVV Energie AG

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Name Mandate in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten von inländischen Gesellschaften Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen
Dr. Georg Müller Energieversorgung Offenbach AG, Offenbach (Vorsitzender) Grosskraftwerk Mannheim AG, Mannheim Juwi AG, Wörrstadt (Vorsitzender) MVV Enamic GmbH, Mannheim (stellvertretender Vorsitzender) MVV Insurance Services GmbH, Mannheim (Vorsitzender) MVV Trading GmbH, Mannheim MVV Umwelt GmbH, Mannheim Saarschmiede GmbH, Völklingen Stadtwerke Kiel AG, Kiel (Vorsitzender)  
Ralf Klöpfer Energieversorgung Offenbach AG, Offenbach IDOS Software AG, Karlsruhe Juwi AG, Wörrstadt MVV Enamic GmbH, Mannheim (Vorsitzender) MVV Trading GmbH, Mannheim (Vorsitzender) Stadtwerke Ingolstadt Beteiligungen GmbH, Ingolstadt (stellvertretender Vorsitzender) Stadtwerke Kiel AG, Kiel BEEGY GmbH, Mannheim (Vorsitzender) MVV Energie CZ a.s., Praha, Tschechien (Vorsitzender seit 14. Oktober 2016) Qivalo GmbH, Mannheim (stellvertretender Vorsitzender seit 20. September 2017) Soluvia GmbH, Mannheim Stadtmarketing Mannheim GmbH, Mannheim
Dr. Hansjörg Roll Energieversorgung Offenbach AG, Offenbach Grosskraftwerk Mannheim AG, Mannheim Juwi AG, Wörrstadt MVV Netze GmbH, Mannheim (Vorsitzender) MVV Umwelt GmbH, Mannheim (Vorsitzender) Stadtwerke Kiel AG, Kiel MVV Energie CZ a.s., Praha, Tschechien Soluvia GmbH, Mannheim (Vorsitzender seit 19. Oktober 2016)

Mitglieder des Aufsichtsrats der MVV Energie AG

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Name Beruf Mandate in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten von inländischen Gesellschaften Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen
Dr. Peter Kurz (Vorsitzender) Oberbürgermeister der Stadt Mannheim Klinikum Mannheim GmbH Universitätsklinikum, Mannheim (Vorsitzender) MVV GmbH, Mannheim (Vorsitzender) GBG Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft mbH, Mannheim (Vorsitzender) m:con - mannheim:congress GmbH, Mannheim (Vorsitzender bis 31. Dezember 2016) mg: mannheimer Gründungszentren GmbH, Mannheim (Vorsitzender seit 1. Januar 2017) MWS Projektentwicklungsgesellschaft mbH, Mannheim (Vorsitzender) Popakademie Baden-Württemberg GmbH, Mannheim Sparkasse Rhein Neckar Nord, Mannheim Stadtmarketing Mannheim GmbH, Mannheim
Peter Dinges (stellvertretender Vorsitzender bis 31. März 2017) Vorsitzender des Konzernbetriebsrats (bis 31. März 2017) Energieversorgung Offenbach AG, Offenbach MVV Enamic GmbH, Mannheim (bis 1. Mai 2017) MVV GmbH, Mannheim MVV Netze GmbH, Mannheim (bis 1. Mai 2017) MVV Umwelt GmbH, Mannheim (bis 1. Mai 2017) Soluvia GmbH, Mannheim (bis 3. Mai 2017)
Heike Kamradt (stellvertretende Aufsichtsratsvorsitzende seit 14. April 2017) Vorsitzende des Konzernbetriebsrats (seit 24. April 2017) MVV Enamic GmbH, Mannheim (seit 26. Mai 2017) MVV Insurance Services GmbH, Mannheim MVV Netze GmbH (seit 26. Mai 2017) MVV Trading GmbH, Mannheim MVV Umwelt GmbH, Mannheim  
Johannes Böttcher Vorsitzender des Betriebsrats der Energieversorgung Offenbach AG Energieversorgung Offenbach AG, Offenbach (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender)  
Timo Carstensen Stellvertretender Vorsitzender des Betriebsrats der Stadtwerke Kiel AG Stadtwerke Kiel AG, Kiel  
Ralf Eisenhauer Bau- und Projektsteuerer MWS Projektentwicklungsgesellschaft mbH, Mannheim   Sparkasse Rhein Neckar Nord, Mannheim Stadtmarketing Mannheim GmbH, Mannheim
Peter Erni Gewerkschaftssekretär ver.di Rhein-Neckar    
Detlef Falk Vorsitzender des Betriebsrats der Stadtwerke Kiel AG Stadtwerke Kiel AG, Kiel Soluvia GmbH, Mannheim
Dieter Hassel Mitglied des Vorstands der RheinEnergie AG, Köln (seit 7. Oktober 2016) NetCologne Gesellschaft für Telekommunikation mbH, Köln BRUNATA-METRONA GmbH, Hürth Agger Energie GmbH, Gummersbach BELKAW GmbH, Bergisch Gladbach (Aufsichtsratsvorsitzender) Energieversorgung Leverkusen GmbH & Co. KG, Leverkusen Gasversorgungsgesellschaft mbH, Rhein-Erft, Hürth Rheinische NETZGesellschaft mbH, Köln Stadtwerke Leichlingen GmbH, Leichlingen (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) Stadtwerke Lohmar GmbH & Co. KG, Lohmar
Barbara Hoffmann Wirtschaftsprüferin, Steuerberaterin   Berliner Stadtreinigungsbetriebe, Anstalt des öffentlichen Rechts, Berlin
Prof. Dr. Heidrun Kämper Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Deutsche Sprache, Mannheim   m:con - mannheim:congress GmbH, Mannheim Stadt Mannheim Beteiligungs GmbH, Mannheim
Brigitte Kemmer Steuerberaterin    
Dr. Antje Mohr Gewerkschaftssekretärin ver.di Kiel Stadtwerke Kiel AG, Kiel  
Dr. Lorenz Näger Mitglied des Vorstands der HeidelbergCement AG   Castle Cement Limited, Maidenhead, Großbritannien Cimenteries CBR S.A., Brüssel, Belgien ENCl Holding N.V., 's-Hertogenbosch, Niederlande Hanson Limited, Maidenhead, Großbritannien Hanson Pioneer Espana, S.L.U., Madrid, Spanien HeidelbergCement Canada Holding Limited, Maidenhead, Großbritannien HeidelbergCement Holding S.à.r.l., Luxemburg HeidelbergCement UK Holding Limited, Maidenhead, Großbritannien HeidelbergCement UK Holding II Limited, Maidenhead, Großbritannien Italcementi Fabbriche Riunite Cemento S.p.A Bergamo, Italien Lehigh B.V., 's-Hertogenbosch, Niederlande (Vorsitzender) Lehigh Hanson, Inc., Irving, TX, USA Lehigh Hanson Materials Limited, Calgary, Kanada Lehigh UK Limited, Maidenhead, Großbritannien Palatina Insurance Limited, Sliema, Malta PHOENIX Pharmahandel GmbH & Co. KG, Mannheim, Deutschland PT lndocement Tunggal Prakarsa Tbk., Jakarta, lndonesien Recem S.A., Luxemburg
Peter Sattler Mitglied des Betriebsrats der MVV Energie AG (seit 1. April 2017) MVV Insurance Services GmbH, Mannheim  
Bernhard Schumacher Leiter des Bereichs Vertrieb Regional der MVV Energie AG   Management Stadtwerke Buchen GmbH, Buchen (stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender) Stadtwerke Schwetzingen Verwaltungsgesellschaft mbH, Schwetzingen Stadtwerke Walldorf GmbH & Co. KG, Walldorf
Christian Specht Erster Bürgermeister der Stadt Mannheim Klinikum Mannheim GmbH Universitätsklinikum, Mannheim (seit 15. Februar 2017) MVV Verkehr GmbH, Mannheim (Vorsitzender) Rhein-Neckar-Verkehr GmbH, Mannheim Verkehrsverbund Rhein-Neckar GmbH (VRN), Mannheim (Vorsitzender)
Carsten Südmersen Unternehmensberater   m:con - mannheim:congress GmbH, Mannheim (bis 31. März 2017) MWS Projektentwicklungsgesellschaft mbH, Mannheim (bis 31. März 2017) Sparkasse Rhein Neckar Nord, Mannheim (bis 31. März 2017) Stadtmarketing Mannheim GmbH, Mannheim (bis 31. März 2017)
Katja Udluft Gewerkschaftssekretärin ver.di Rhein-Neckar    
Prof. Heinz-Werner Ufer Diplom-Ökonom Amprion GmbH, Dortmund (Vorsitzender)  
Jürgen Wiesner Vorsitzender des Betriebsrats der MVV Energie AG MVV Enamic GmbH, Mannheim MVV Trading GmbH, Mannheim MVV Umwelt GmbH, Mannheim (seit 26. Mai 2017) Soluvia GmbH, Mannheim (seit 24. Mai 2017)

Tätigkeitsabschlüsse der MVV Energie AG zum 30. September 2017

Bilanz (Elektrizitätsverteilung) zum 30.9.2017 in Tsd Euro

Aktiva

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2017 2016
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 54
II. Sachanlagen 111.975 105.051
III. Finanzanlagen 4.198 4.198
B. Umlaufvermögen 116.173 109.303
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.010 948
2. Unfertige Erzeugnisse und Waren 0 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.010 948
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.450 491
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.370 0
3. Forderungen gegen andere Tätigkeitsbereiche 5.162 5.722
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.483 2.970
  12.465 9.183
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0 0
  13.475 10.131
C. Rechnungsabgrenzungsposten 41 44
  129.689 119.478

Passiva

   
  2017 2016
A. Zugeordnetes Eigenkapital 43.903 45.885
B. Sonderposten Ertragszuschüsse 16.275 15.602
C. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 2.536 2.632
2. Steuerrückstellungen 0 0
3. Sonstige Rückstellungen 4.760 5.023
  7.296 7.655
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 59.016 49.402
2. Erhaltene Anzahlungen 197 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 173 153
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.829 781
(davon aus Steuern) (353) (249)
  62.215 50.336
  129.689 119.478

Gewinn- und Verlustrechnung (Elektrizitätsverteilung) vom 01.10.2016 bis 30.9.2017 in Tsd Euro

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2017 2016
1. Umsatzerlöse 46.634 11.290
2. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 10
3. Sonstige betriebliche Erträge 1.136 38.487
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 378 601
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 184 283
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 8.762 10.401
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.043 2.377
(davon für Altersversorgung) ( 738) ( 853)
6. Abschreibungen    
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6.884 6.825
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 16.029 13.669
8. Erträge aus Beteiligungen 10 15
9. Aufwendungen aus Verlustübernahmen 14.387 15.505
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 1.635 1.711
(davon an verbundene Unternehmen) ( 0) ( 0)
(davon aus der Aufzinsung) ( 199) ( 304)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag - 631 - 389
12. Ergebnis nach Steuern - 1.891 - 1.181
13. Sonstige Steuern 91 91
14. Jahresüberschuss/-fehlbetrag (-) - 1.982 - 1.272

Bilanz (Gasverteilung) zum 30.9.2017 in Tsd Euro

Aktiva

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2017 2016
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 137 42
II. Sachanlagen 84.649 82.315
III. Finanzanlagen 2.923 2.923
B. Umlaufvermögen 87.709 85.280
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 763 743
2. Unfertige Erzeugnisse und Waren 0 0
  763 743
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 81 112
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.514 0
3. Forderungen gegen andere Tätigkeitsbereiche 2.197 3.034
4. Sonstige Vermögensgegenstände 833 1.301
  5.625 4.447
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 0 0
  6.388 5.190
C. Rechnungsabgrenzungsposten 24 27
  94.121 90.497

Passiva

   
  2017 2016
A. Zugeordnetes Eigenkapital 61.086 60.044
B. Sonderposten Ertragszuschüsse 11.116 11.186
C. Rückstellungen    
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.490 1.602
2. Steuerrückstellungen 2.532 2.927
3. Sonstige Rückstellungen 4.389 4.760
  8.411 9.289
D. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.099 8.865
2. Erhaltene Anzahlungen 149 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 117 54
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 45 89
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.098 970
(davon aus Steuern) ( 222) ( 159)
  13.508 9.978
  94.121 90.497

Gewinn- und Verlustrechnung (Gasverteilung) vom 01.10.2016 bis 30.9.2017 in Tsd Euro

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2017 2016
1. Umsatzerlöse 31.140 1.632
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0 0
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 0 5
4. Sonstige betriebliche Erträge 689 31.872
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 222 361
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 823 818
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 5.149 6.257
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.201 1.430
(davon für Altersversorgung) ( 434) ( 513)
7. Abschreibungen    
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 5.058 5.328
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 4.405 3.069
9. Erträge aus Gewinnabführungen 1.430 0
10. Aufwendungen aus Verlustübernahmen 0 960
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 380 508
(davon an verbundene Unternehmen)    
(davon aus der Aufzinsung) ( 117) ( 185)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 4.007 3.665
12. Ergebnis nach Steuern 12.014 11.113
13. Sonstige Steuern 4 7
14. Jahresüberschuss/-fehlbetrag (-) 12.010 11.106

Angaben zu den Tätigkeitsabschlüssen der MVV Energie AG gemäß § 6b Abs. 3 EnWG zum 30. September 2017

Grundlage

Die MVV Energie AG hat gemäß § 6b Abs. 3 EnWG als vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen getrennte Konten für jede ihrer Tätigkeiten in den nachfolgend aufgeführten Bereichen so zu führen, wie dies erforderlich wäre, wenn diese Tätigkeiten von rechtlich selbständigen Unternehmen ausgeführt würden.

Definition der Unternehmensaktivitäten

Die MVV Energie AG ist nach dieser Definition in die folgenden Tätigkeiten zu segmentieren:

Elektrizitätsverteilung

Andere Tätigkeiten im Elektrizitätssektor

Gasverteilung

Andere Tätigkeiten im Gassektor

Andere Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors

Der Jahresabschluss der MVV Energie AG wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB in der Fassung des BilRUG), des Aktiengesetzes (AktG) sowie des Energiewirtschaftsgesetzes (EnWG) aufgestellt.

Bilanz

Bei der Erstellung des Jahresabschlusses wurden die für Energieversorgungsunternehmen geltenden besonderen Rechnungslegungsvorschriften des § 6b EnWG beachtet. Gemäß § 6b EnWG wurden in der internen Rechnungslegung nach Tätigkeiten getrennte Konten geführt und für jeden Tätigkeitsbereich intern eine Bilanz und eine Gewinn- und Verlustrechnung aufgestellt. Alle Bilanzwerte werden im ersten Schritt direkt den Segmenten zugeordnet. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich ist oder mit unangemessen hohen Aufwendungen verbunden ist, erfolgt die Zuordnung mittels Verteilschlüsseln. Die grundsätzlich verwendeten Verteilschlüssel sind in Anlage 1 aufgeführt.

Anlagevermögen

Die Anlagenspiegel zeigen die Aufgliederungen sowie die Entwicklungen der in den Tätigkeitsbilanzen zusammengefassten Anlagepositionen. Die Vermögensgegenstände des allgemeinen Bereichs wurden anteilig bei den Tätigkeiten Elektrizitäts- und Gasverteilung berücksichtigt. Um die Klarheit der Darstellung zu vergrößern, werden die von den Anschlussnehmern geleisteten Ertragszuschüsse seit dem Geschäftsjahr 2011 passiviert und entsprechend der Nutzungsdauer der zugehörigen Vermögensgegenstände aufgelöst. Auf die Erstellung eines separaten Anlagenspiegels für die anderen Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors sowie für die anderen Tätigkeiten innerhalb des Gassektors wurde verzichtet, da es sich hierbei um unwesentliche Beträge handelt. Hinsichtlich des Anlagenspiegels für die anderen Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors wird auf den Anlagenspiegel der MVV Energie AG verwiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Unter den sonstigen Vermögensgegenständen sind zum 30.9.2017 in den Tätigkeiten Stromverteilung 22 TEUR (Vorjahr: 8 TEUR) und Gasverteilung 14 TEUR (Vorjahr: 5 TEUR) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr ausgewiesen. Außerdem beinhaltet die Stromverteilung zum 30.9.2017 eine Forderung gegen die Stadt Mannheim in Höhe von TEUR 371 (Vorjahr: 287 TEUR). Die anderen Forderungen haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Verbindlichkeiten

Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen, Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und sonstige Verbindlichkeiten des Elektrizitäts- und Gassektors haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Elektrizitäts- und Gassektor stellen sich folgendermaßen dar:

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30.9.2017
in Tsd Euro
Gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
Elektrizitätsverteilung 59.016 4.003 55.013 26.293
Gasverteilung 11.099 753 10.346 4.945
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30.9.2016
in Tsd Euro
Gesamt bis 1 Jahr über 1 Jahr davon über 5 Jahre
Elektrizitätsverteilung 49.402 13.615 35.786 22.716
Gasverteilung 8.865 2.443 6.421 4.076

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind zum 30.9.2017 in den Tätigkeiten Stromverteilung 623 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) und Gasverteilung 597 TEUR (Vorjahr: 380 TEUR) Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Mannheim enthalten.

Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber anderen Tätigkeitsbereichen

Die Forderungen gegen andere Tätigkeitsbereiche und Verbindlichkeiten gegenüber anderen Tätigkeitsbereichen sind Residualgrößen und gleichen als Verrechnungsposten die Bilanzsummen der Aktiv- und Passivseite aus. Eine aktivische Differenz wird dabei, soweit möglich, mit den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verrechnet; der Ausweis einer passivischen Differenz erfolgt ebenfalls unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

Gewinn- und Verlustrechnung

Direkt den Sparten Strom- bzw. Gasverteilung zuordenbare Positionen wurden direkt zugeordnet, ansonsten wurden sachgerechte Schlüssel herangezogen. Die Schlüsselung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag des aktuellen Geschäftsjahres erfolgt entsprechend der Verteilung des Ergebnisses der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit auf die Tätigkeitsbereiche.

Aufgrund der Neufassung von § 277 Abs.1 HGB durch das BilRUG kam es zu Umgliederungen von einigen GuV-Positionen (Umsatzerlöse, sonstige betriebliche Erträge). In der Strom- und Gasverteilung führt dies zu einem Anstieg der Umsatzerlöse und einem Rückgang der sonstigen betrieblichen Erträge im aktuellen Geschäftsjahr.

Im Vorjahr wurden unter der Position sonstige betriebliche Erträge in der Stromverteilung 38,5 Mio. Euro ausgewiesen, davon entfallen 35,9 Mio. Euro nach BilRUG auf Umsatzerlöse. Für das Vorjahr hätten sich somit Umsatzerlöse in Höhe von 47,2 Mio. Euro ergeben. In der Gasverteilung wurden im Vorjahr unter der Position sonstige betriebliche Erträge 31,9 Mio. Euro ausgewiesen, davon entfallen 30,6 Mio. Euro nach BilRUG auf Umsatzerlöse. Für das Vorjahr hätten sich somit Umsatzerlöse in Höhe von 32,2 Mio. Euro ergeben.

Haftungsverhältnisse/ Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen die sonstigen Tätigkeiten außerhalb des Elektrizitäts- und Gassektors. Wir verweisen auf die Ausführungen im Anhang der MW Energie AG.

 

Mannheim, 14. November 2017

Vorstand

Dr. Müller

Klöpfer

Dr. Roll

Tätigkeit Elektrizitätsverteilung

Immaterielle Vermögensgegenstände

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in Tsd Euro Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten 1.10.2016 7.301 7.301
Investitionen / Zugänge 0 0
Umbuchungen 2.446 2.446
Anschaffungs- und Herstellungskosten 30.9.2017 9.747 9.747
Abschreibungen 1.10.2016 - 7.247 - 7.247
Abschreibungen 0 0
Umbuchungen - 2.500 - 2.500
Abschreibungen 30.9.2017 - 9.747 - 9.747
Restbuchwerte 30.9.2017 0 0
Restbuchwerte 30.9.2016 54 54

Sachanlagen

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in Tsd Euro Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten 1.10.2016 56.330 403.419 8.116 9.985 477.850
Investitionen / Zugänge 306 1.119 2 8.911 10.338
Abgänge - 304 - 243 - 1.606 0 - 2.153
Umbuchungen 4.173 6.608 23.603 - 6.198 28.186
Anschaffungs- und          
Herstellungskosten 30.9.2017 60.505 410.903 30.115 12.698 514.221
Abschreibungen 1.10.2016 - 39.458 - 331.483 - 1.858 0 - 372.799
Abschreibungen - 921 - 5.279 - 683 0 - 6.883
Abgänge 248 243 1.603 0 2.094
Umbuchungen - 2.405 661 - 24.167 0 - 25.911
Zuschreibungen 0 0 1.253 0 1.253
Abschreibungen 30.9.2017 - 42.536 - 335.858 - 23.852 0 - 402.246
Restbuchwerte 30.9.2017 17.969 75.045 6.263 12.698 111.975
Restbuchwerte 30.9.2016 16.872 71.936 6.258 9.985 105.051

Finanzanlagen

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in Tsd Euro Anteile an verbundenen Unternehmen Ausleihungen an verbundene Unternehmen Beteiligungen Sonstige Ausleihungen Gesamt
Anschaffungskosten 1.10.2016 4.010 0 188 0 4.198
Investitionen / Zugänge 0 0 0 0 0
Anschaffungskosten 30.9.2017 4.010 0 188 0 4.198
Restbuchwerte 30.9.2017 4.010 0 188 0 4.198
Restbuchwerte 30.9.2016 4.010 0 188 0 4.198

Tätigkeit Gasverteilung

Immaterielle Vermögensgegenstände

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in Tsd Euro Entgeltliche erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten 1.10.2016 3.394 3.394
Investitionen / Zugänge 0 0
Umbuchungen 808 808
Anschaffungs- und Herstellungskosten 30.9.2017 4.202 4.202
Abschreibungen 1.10.2016 - 3.352 - 3.352
Abschreibungen - 18 - 18
Umbuchungen - 695 - 695
Abschreibungen 30.9.2017 - 4.065 - 4.065
Restbuchwerte 30.9.2017 137 137
Restbuchwerte 30.9.2016 42 42

Sachanlagen

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in Tsd Euro Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Gesamt
Anschaffungs- und Herstellungskosten 1.10.2016 29.161 312.072 11.056 5.826 358.115
Investitionen / Zugänge 250 1.890 88 7.298 9.526
Abgänge - 222 - 20.872 - 1.214 0 - 22.308
Umbuchungen - 758 2.288 5.048 - 2.650 3.928
Anschaffungs- und Herstellungskosten 30.9.2017 28.431 295.378 14.978 10.474 349.261
Abschreibungen 1.10.2016 - 20.074 - 249.863 - 5.863 0 - 275.800
Abschreibungen - 499 - 4.165 - 377 0 - 5.041
Abgänge 187 20.870 1.213 0 22.270
Umbuchungen 183 882 - 8.053 0 - 6.988
Zuschreibungen 0 0 947 0 947
Abschreibungen 30.9.2017 - 20.203 - 232.276 - 12.133 0 - 264.612
Restbuchwerte 30.9.2017 8.228 63.102 2.845 10.474 84.649
Restbuchwerte 30.9.2016 9.087 62.209 5.193 5.826 82.315

Finanzanlagen

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in Tsd Euro Anteile an verbundenen Unternehmen Ausleihungen an verbundene Unternehmen Beteiligungen Sonstige Ausleihungen Gesamt
Anschaffungskosten 1.10.2016 2.923 0 0 0 2.923
Investitionen / Zugänge 0 0 0 0 0
Anschaffungskosten 30.9.2017 2.923 0 0 0 2.923
Restbuchwerte 30.9.2017 2.923 0 0 0 2.923
Restbuchwerte 30.9.2016 2.923 0 0 0 2.923

Anlage 1

Grundsätzlich verwendete Verteilschlüssel

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Bilanzposition Verteilschlüssel
Anlagevermögen allgemeiner Bereich Anlagevermögen
Personalbezogene Ausleihungen Personalaufwand
Vorräte Sachanlagevermögen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Gesamtleistung
Sonstige Vermögensgegenstände Gesamtleistung, Materialaufwand, Personalaufwand
Flüssige Mittel Direkt den sonstigen Tätigkeiten zugeordnet
Ertragssteuerforderungen/- verbindlichkeiten sowie Steuerückstellungen Ergebnis vor Steuern
Umsatzsteuerverbindlichkeiten Gesamtleistung
Vorsteuerforderungen Materialaufwand
Rechnungsabgrenzungsposten Personalschlüssel
Zugeordnetes Eigenkapital Risikogewichtetes Capital Employed
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Personalschlüssel
Sonstige Rückstellungen Energielieferungen Absatz Umsatzerlöse
Sonstige Rückstellungen Energielieferungen Bezug Materialaufwand
Andere Rückstellungen Allgemeiner Verwaltungsschlüssel, Materialaufwand, Personalschlüssel
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Anlagevermögen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Materialaufwand
Sonstige Verbindlichkeiten Gesamtleistung, Materialaufwand, Personalschlüssel, Sachanlagevermögen

Bestätigungsvermerk DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die MVV Energie AG, Mannheim

VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MVV Energie AG, Mannheim, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2017 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzie-rungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MVV Energie AG, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 geprüft. Die Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB und § 315 Abs. 5 HGB sowie den Corporate Governance-Bericht nach Ziffer 3.10 des Deutschen Corporate Governance Kodex haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2017 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Unser Prüfungsurteil zum Lagebericht erstreckt sich nicht auf den Inhalt der oben genannten Erklärung zur Unternehmensführung und des Corporate Governance-Berichts.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-Abschlussprüferverordnung (Nr. 537/2014; im Folgenden "EU-APrVO") unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den europarechtlichen sowie den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Darüber hinaus erklären wir gemäß Artikel 10 Abs. 2 Buchst. f) EU-APrVO, dass wir keine verbotenen Nichtprüfungsleistungen nach Artikel 5 Abs. 1 EU-APrVO erbracht haben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte in der Prüfung des Jahresabschlusses

Besonders wichtige Prüfungssachverhalte sind solche Sachverhalte, die nach unserem pflichtgemäßen Ermessen am bedeutsamsten in unserer Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2016 bis zum 30. September 2017 waren. Diese Sachverhalte wurden im Zusammenhang mit unserer Prüfung des Jahresabschlusses als Ganzem und bei der Bildung unseres Prüfungsurteils hierzu berücksichtigt; wir geben kein gesondertes Prüfungsurteil zu diesen Sachverhalten ab.

Aus unserer Sicht waren folgende Sachverhalte am bedeutsamsten in unserer Prüfung:

1 Werthaltigkeit von Beteiligungsbuchwerten

2 Bilanzielle Behandlung von derivativen Finanzinstrumenten

Unsere Darstellung dieser besonders wichtigen Prüfungssachverhalte haben wir jeweils wie folgt strukturiert:

1 Sachverhalt und Problemstellung

2 Prüferisches Vorgehen und Erkenntnisse

3 Verweis auf weitergehende Informationen

Nachfolgend stellen wir die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte dar:

1 Werthaltigkeit von Beteiligungsbuchwerten

1 Im Jahresabschluss der MVV Energie AG werden unter dem Bilanzposten "Finanzanlagen" insgesamt Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen in Höhe von € 891 Mio. (38,7 % der Bilanzsumme) ausgewiesen. Die handelsrechtliche Bewertung von Anteilen an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen richtet sich nach den Anschaffungskosten und dem niedrigeren beizulegenden Wert. Die beizulegenden Werte werden als Barwerte der erwarteten künftigen Zahlungsströme, die sich aus den von den gesetzlichen Vertretern erstellten Planungsrechnungen ergeben, mittels Discounted-Cashflow-Modellen ermittelt. Hierbei werden auch Erwartungen über die zukünftige Marktentwicklung und Annahmen über die Entwicklung makroökonomischer Einflussfaktoren berücksichtigt. Die Diskontierung erfolgt mittels der individuell ermittelten Kapitalkosten der jeweiligen Finanzanlage. Auf Basis der ermittelten Werte sowie weiterer Dokumentationen ergab sich für das Geschäftsjahr ein Abwertungsbedarf von € 5,0 Mio.

Das Ergebnis dieser Bewertung ist in hohem Maße abhängig davon, wie die gesetzlichen Vertreter die künftigen Zahlungsströme einschätzen, sowie von den jeweils verwendeten Diskontierungszinssätzen und Wachstumsraten. Die Bewertung ist daher mit wesentlichen Unsicherheiten behaftet. Vor diesem Hintergrund und aufgrund der hohen Komplexität der Bewertung und der wesentlichen Bedeutung für die Vermögens- und Ertragslage der Gesellschaft war dieser Sachverhalt im Rahmen unserer Prüfung von besonderer Bedeutung.

2 Im Rahmen unserer Prüfung haben wir unter anderem das methodische Vorgehen zur Bewertung nachvollzogen. Wir haben insbesondere beurteilt, ob die beizulegenden Werte der wesentlichen Beteiligungen sachgerecht mittels Discounted-Cashflow-Modellen unter Beachtung der relevanten Bewertungsstandards ermittelt wurden. Dabei haben wir uns unter anderem auf einen Abgleich mit allgemeinen und branchenspezifischen Markterwartungen sowie auf umfangreiche Erläuterungen der gesetzlichen Vertreter zu den wesentlichen Werttreibern gestützt, die den erwarteten Zahlungsströmen zugrunde liegen. Mit der Kenntnis, dass bereits relativ geringe Veränderungen des verwendeten Diskontierungszinssatzes wesentliche Auswirkungen auf die Höhe des auf diese Weise ermittelten Unternehmenswerts haben können, haben wir uns intensiv mit den bei der Bestimmung des verwendeten Diskontierungszinssatzes herangezogenen Bewertungsparametern beschäftigt und das Berechnungsschema nachvollzogen. Die von den gesetzlichen Vertretern angewandten Bewertungsparameter und zugrunde gelegten Bewertungsannahmen sind unter Berücksichtigung der verfügbaren Informationen aus unserer Sicht insgesamt geeignet, um die Bewertung der Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sachgerecht vorzunehmen.

3 Die Angaben der Gesellschaft zu den Anteilen an verbundenen Unternehmen und sonstigen Beteiligungen sind im Abschnitt "3 Finanzanlagen" und "20 Finanzergebnis" im Anhang, im Anlagespiegel und in der Anteilsbesitzliste als Anlage zum Anhang enthalten.

2 Bilanzielle Behandlung von derivativen Finanzinstrumenten

1 Die MVV Energie AG schließt eine Vielzahl unterschiedlicher derivativer Finanzinstrumente zur Absicherung gegen Commodity-, Zins- und Währungsrisiken aus dem gewöhnlichen Geschäftsbetrieb ab. Basis dafür ist die von den gesetzlichen Vertretern vorgegebene Sicherungspolitik, die in entsprechenden internen Richtlinien dokumentiert ist. Das Commodityrisiko bezieht sich auf den Absatz und Bezug von Strom und Gas sowie die Stromerzeugung. Das Zinsrisiko resultiert aus der Finanzierung von Investitionen und aus mit hoher Wahrscheinlichkeit erwarteten (antizipativen) Darlehensaufnahmen zur Refinanzierung. Das Währungsrisiko, das durch derivative Finanzinstrumente abgesichert wird, resultiert im Wesentlichen aus zukünftigen Fremdwährungszahlungsströmen. Der positive Saldo aus positiven und negativen Zeitwerten der insgesamt zur Sicherung eingesetzten derivativen Finanzinstrumente beträgt zum Bilanzstichtag € 32,2 Mio. Die derivativen Finanzinstrumente werden zusammen mit den jeweiligen Grundgeschäften soweit möglich in Bewertungseinheiten für handelsrechtliche Zwecke einbezogen. Im Geschäftsjahr 2017 waren alle derivativen Finanzinstrumente in Bewertungseinheiten einbezogen. Neben Micro- und Makrobewertungseinheiten werden im Commoditybereich auch Portfoliobewertungseinheiten gebildet. Soweit eine Sicherungsbeziehung unwirksam ist und ein Verlust verbleibt, wird eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet; diese beträgt zum 30. September 2017 € 0 Mio. Aus unserer Sicht waren diese Sachverhalte aufgrund der möglichen Ergebnisauswirkungen sowie der umfangreichen Anforderungen an die Bilanzierung und Berichterstattung nach HGB von besonderer Bedeutung für unsere Prüfung.

2 Im Rahmen unserer Prüfung haben wir mit Unterstützung unserer internen Spezialisten aus dem Bereich Corporate Treasury Solutions unter anderem die vertraglichen und finanztechnischen Grundlagen des Sicherungszusammenhangs zwischen den antizipativen und kontrahierten Grundgeschäften und den derivativen Finanzinstrumenten als Sicherungsinstrumente gewürdigt. Die Bildung von Bewertungseinheiten und deren Bilanzierung haben wir nachvollzogen. Auch das eingerichtete interne Kontrollsystem der Gesellschaft im Bereich des Abschlusses der derivativen Finanzinstrumente einschließlich der internen Überwachung der Einhaltung der Sicherungspolitik haben wir gewürdigt. Ferner haben wir bei der Prüfung der Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum beizulegenden Zeitwert auch die Berechnungsmethodiken auf Basis von Marktdaten in Stichproben nachvollzogen. Zur Beurteilung der Vollständigkeit der Sicherungsinstrumente und der Richtigkeit der beizulegenden Zeitwerte von Zins- und Währungsderivaten haben wir Bankbestätigungen zum Abschlussstichtag eingeholt. Hinsichtlich der Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen haben wir im Wesentlichen rückblickend die Sicherungsgrade in der Vergangenheit und die erwarteten Sicherungsgrade in der Zukunft beurteilt. Bezüglich der Berichterstattung haben wir die Vollständigkeit der Angaben zu Bewertungseinheiten nach § 285 Nr. 23 HGB sowie die Richtigkeit der angegebenen beizulegenden Zeitwerte der derivativen Finanzinstrumente und für das Gesamtvolumen der abgesicherten Risiken beurteilt. Hierbei konnten wir uns davon überzeugen, dass die Voraussetzungen für die Bildung von Bewertungseinheiten hinreichend begründet, dokumentiert und im Anhang erläutert sind.

3 Die Angaben der Gesellschaft zu Bewertungseinheiten sind im Abschnitt "Finanzderivate und Bewertungseinheiten" des Anhangs enthalten.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB und der EU-APrVO unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die hierzu getroffenen Schutzmaßnahmen.

Wir bestimmen von den Sachverhalten, die wir mit den für die Überwachung Verantwortlichen erörtert haben, diejenigen Sachverhalte, die in der Prüfung des Jahresabschlusses für den aktuellen Berichtszeitraum am bedeutsamsten waren und daher die besonders wichtigen Prüfungssachverhalte sind. Wir beschreiben diese Sachverhalte im Bestätigungsvermerk, es sei denn, Gesetze oder andere Rechtsvorschriften schließen die öffentliche Angabe des Sachverhalts aus.

SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN

Vermerk zur buchhalterischen Entflechtung nach § 6b EnWG

Wir haben die Rechnungslegung der MVV Energie AG, Mannheim, hinsichtlich der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind, geprüft.

Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.

Die gesetzlichen Vertreter der MVV Energie AG sind verantwortlich für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen, die sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet haben.

Wir haben unsere Prüfung unter Beachtung der für die Prüfung von Energieversorgungsunternehmen vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Danach ist die Prüfung der Einhaltung der Pflichten aus § 6b Abs. 3 EnWG so zu planen und durchzuführen, dass hinreichende Sicherheit darüber erlangt wird, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde.

Übrige Angaben gemäß Artikel 10 EU-APrVO

Wir wurden von der Hauptversammlung am 10. März 2017 als Abschlussprüfer gewählt. Wir wurden am 31. Mai 2017 vom Aufsichtsrat beauftragt. Wir sind ununterbrochen seit dem Geschäftsjahr 2008/2009 als Abschlussprüfer der MW Energie AG, Mannheim, tätig.

Wir erklären, dass die in diesem Bestätigungsvermerk enthaltenen Prüfungsurteile mit dem zusätzlichen Bericht an den Prüfungsausschuss nach Artikel 11 EU-APrVO (Prüfungsbericht) in Einklang stehen.

VERANTWORTLICHE WIRTSCHAFTSPRÜFERN

Die für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüferin ist Kerstin Krauß.

 

Mannheim, den 14. November 2017

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Folker Trepte, Wirtschaftsprüfer

Kerstin Krauß, Wirtschaftsprüferin