![]() 3U Holding AGMarburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014BilanzAKTIVA scroll
Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014Gewinn- und Verlustrechnungscroll
Anhang für das Geschäftsjahr 20143U HOLDING AG, MarburgI. Allgemeine AngabenDie 3U HOLDING AG (nachfolgend auch als 3U oder Gesellschaft bezeichnet) mit Sitz in Marburg ist im Handelsregister des Amtsgerichts Marburg unter HRB 4680 geführt. Gegenstand des Unternehmens ist die Verwaltung von eigenem Vermögen, den Erwerb, die Verwaltung und die Veräußerung von Beteiligungen an in- und ausländischen Unternehmen sowie die Erbringung von Geschäftsführungs- und Beratungsleistungen und sonstigen Dienstleistungen für Tochter- und Beteiligungsunternehmen und Dritte. Die Geschäftstätigkeit der 3U HOLDING AG und ihrer Tochtergesellschaften umfasst die Vermögensverwaltung und die Bereitstellung von Telekommunikationsdienstleistungen im Bereich Festnetztelefonie, Erneuerbare Energien sowie IT-Dienstleistung und Beratung im Bereich Services. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurden hinsichtlich der Bilanzierung, der Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des HGB und des AktG beachtet. Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter teilweise Ergebnisverwendung gemäß § 268 Abs. 1 HGB aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB in Verbindung mit § 264d HGB. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenErworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer für Software beträgt drei Jahre, Telekommunikationslizenzen werden über ihre Laufzeit abgeschrieben. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen zeitanteilig. Die Laufzeit, über welche die Abschreibung erfolgt, beträgt: scroll
Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. bei Vorliegen von voraussichtlich dauernden Wertminderungen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert gem. § 253 Abs. 3 HGB angesetzt. Bestehen die Gründe für eine Wertminderung nicht mehr, erfolgt eine Zuschreibung. Ausleihungen werden zu ihrem Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Allen risikobehafteten Posten wird durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zu ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Fremdwährungen werden mit dem am Tage ihrer Entstehung gültigen Wechselkurs ausgewiesen, soweit nicht Wechselkursänderungen eine Abwertung von Forderungen bzw. eine Höherbewertung von Verbindlichkeiten zum Devisenkassamittelkurs erforderlich machen. Zur periodengerechten Erfolgsermittlung wurden Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Latente Steuern werden ab dem 1. Januar 2010 für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsbilanziellen und steuerlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Im Falle einer Steuerentlastung wird entsprechend dem Aktivierungswahlrecht auf die Bilanzierung verzichtet. III. Angaben zur Bilanz1. AnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) gesondert dargestellt. Im Sachanlagevermögen weist die Gesellschaft im Wesentlichen Geschäftsbauten aus, in die auf dem in 2009 erworbenen neuen Firmengelände investiert wurde sowie die in 2012 erworbenen Grundstücke an den Standorten Adelebsen und Montabaur. Im Geschäftsjahr 2014 erwarb die Gesellschaft ein Rechenzentrum in Hannover. 2. FinanzanlagenUnter den Anteilen an verbundenen Unternehmen bzw. Beteiligungen werden folgende Gesellschaften ausgewiesen: scroll
1) Mit dieser Gesellschaft besteht ein Ergebnisabführungsvertrag 2) Abschluss per 30.06.2011, Gesellschaft nicht aktiv 3) Zahlen entsprechend IFRS Rechnungslegungsvorschriften 4) Tochterunternehmen von 22. 5) Tochterunternehmen von 16. * Betrag in EUR 3. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeForderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind wie im Vorjahr innerhalb eines Jahres fällig. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden mit gleichartigen und gleichfälligen Verbindlichkeiten der einzelnen Gesellschaften verrechnet. scroll
Die Forderungen aus laufender Verrechnung betreffen seit dem aktuellen Geschäftsjahr auch die Zinsabgrenzungen. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. In den sonstigen Vermögensgegenständen in Höhe von TEUR 1.679 (i. Vj. TEUR 1.791) sind im Wesentlichen Forderungen aus Steuern in Höhe von TEUR 1.510 (i. Vj. TEUR 1.712) enthalten. 4. RechnungsabgrenzungspostenInnerhalb des zum 31.12.2014 ausgewiesenen Rechnungsabgrenzungspostens ist ein Disagio in Höhe von TEUR 67 (i. Vj. TEUR 71) ausgewiesen. Das Disagio hat seinen Ursprung in dem Darlehen zur Finanzierung des Neubaus der Konzernzentrale. 5. EigenkapitalDer Vorstand der 3U HOLDING AG hat im April 2013 auf Grundlage der durch die Hauptversammlung vom 31. Mai 2012 erteilten Ermächtigung beschlossen, in der Zeit vom 1. Mai 2013 bis längstens zum Mai 2017 bis zu 10% der eigenen Aktien (bis zu Stück 3.531.401 Aktien) über die Börse zurückzukaufen. Innerhalb der Laufzeit des Aktienrückkaufprogramms behält sich der Vorstand vor, im Einklang mit den einzuhaltenden rechtlichen Vorgaben den Rückkauf jederzeit auszusetzen und wieder aufzunehmen. Die Aktien können zu allen im Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom Mai 2012 vorgesehenen Zwecken verwendet werden. Im Rahmen des am 2. Mai 2013 begonnenen Aktienrückkaufprogramms wurden bis zum 31. Dezember 2014 1.473.025 Aktien zu einem Durchschnittskurs von rund EUR 0,52 zurückgekauft; das entspricht 4,17% des Grundkapitals von EUR 35.314.016,00. Das begebene Grundkapital setzt sich seit dem 27. November 2012 zusammen aus 35.314.016 nennwertlosen auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von EUR 1,00 je Aktie. Das gesamte Grundkapital ist voll erbracht. Bedingtes KapitalDie Gesellschaft verfügt über ein bedingtes Kapital in Höhe von EUR 4.684.224,00. Das bedingte Kapital dient der Gewährung von Bezugsrechten an Mitglieder des Vorstands, Führungskräfte und Mitarbeiter der Gesellschaft. Im Rahmen des Aktienoptionsprogramms 2011 wurden bis zum 30. November 2011 4.602.500 Aktienoptionen ausgegeben; zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2014 waren davon 1.610.000 verfallen. Jedes Optionsrecht berechtigt zum Erwerb einer auf den Inhaber lautenden Aktie der Gesellschaft zum Ausübungspreis von EUR 1,00. Die Ausübung der Optionsrechte kann erstmals nach Ablauf einer Sperrfrist von vier Jahren und letztmalig nach fünf Jahren seit Ausgabe der Optionsrechte erfolgen. RücklagenDie Kapitalrücklage in Höhe von EUR 7.357.980,58 und enthält das Aufgeld gegenüber dem Nominalbetrag aus der Ausgabe von Aktien. Im Vorjahr erfolgte zum Ausgleich des Bilanzverlustes eine Entnahme aus der Kapitalrücklage in Höhe von EUR 15.861.100,67. Die Gewinnrücklage, EUR 5.450.664,74 (Vorjahr: EUR 5.098.229,33), enthält die Einstellung des Eigenkapitalanteils aus dem unter-pari Erwerb eigener Aktien sowie die Zuschreibung auf einen Beteiligungsbuchwert nach § 58 Abs. 2a AktG in Höhe von EUR 3.123.854,60 (Vorjahr: EUR 4.766.000,00). Aktienoptionsplan 2011Der Aktienoptionsplan 2011 hat folgende Eckpunkte: Bezugsberechtigte sind: scroll
Im Rahmen des Aktienoptionsplans 2011 wurden bisher insgesamt 4.602.500 Aktienoptionen ausgegeben. Die Verteilung auf die einzelnen Gruppen sieht wie folgt aus (der Wert in Klammern gibt die maximal mögliche Anzahl auszugebender Aktienoptionen an): scroll
Der Aktienoptionsplan 2011 hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Die nicht übertragbaren Optionsrechte können nach Ablauf einer vierjährigen Sperrfrist frühestens ab dem 7. Februar 2015 und nur bis zum 6. Februar 2016 ausgeübt werden. Die Optionsrechte dürfen nur innerhalb eines Zeitraums von fünfzehn Bankarbeitstagen in Frankfurt am Main jeweils nach der Veröffentlichung des Jahresabschlusses und/oder des Konzernabschlusses, der ordentlichen Hauptversammlung oder der Veröffentlichung eines Quartalsberichts und/oder des Geschäftsberichts ausgeübt werden. Die Optionsrechte sind nicht übertragbar. Jedes Optionsrecht berechtigt zum Erwerb einer Aktie der Gesellschaft zum Ausübungspreis. Der Ausübungspreis für die Optionsrechte beträgt EUR 1,00 je Aktie. Zum Zeitpunkt der Auflegung des Aktienoptionsprogramms am 7. Februar 2011 notierte die Aktie bei EUR 0,66; der Aufschlag belief sich demnach auf 51,5%. Die durch die Ausübung der Aktienoptionen erhaltenen Aktien darf der Bezugsberechtigte jeweils nur innerhalb eines Monats nach der Veröffentlichung der Quartalsberichte oder nach der Veröffentlichung der Regelpublizität veräußern. Von den im Rahmen dieses Programms ausgegebenen 4.602.500 Aktienoptionen waren zum Bilanzstichtag 1.610.000 verfallen. Genehmigtes KapitalIm Rahmen der Hauptversammlung am 28. August 2009 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital bis zum 27. August 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu EUR 23.421.120,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann. Genehmigtes Kapital 2014Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 27. August 2014 wurde die oben genannte Ermächtigung mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Gleichzeitig wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 26. August 2019 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt EUR 7.062.803,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2014), wobei das Bezugsrecht der Aktionäre in bestimmten Fällen ausgeschlossen werden kann. Aktienrückkaufprogramm und Einziehung eigener AktienDer Vorstand der 3U HOLDING AG hat im April 2013 auf Grundlage der durch die Hauptversammlung vom 31. Mai 2012 erteilten Ermächtigung beschlossen, in der Zeit vom 1. Mai 2013 bis längstens zum 30. Mai 2017 bis zu 10% der eigenen Aktien (bis zu Stück 3.531.401 Aktien) über die Börse zurückzukaufen. Innerhalb der Laufzeit des Aktienrückkaufprogramms behält sich der Vorstand vor, im Einklang mit den einzuhaltenden rechtlichen Vorgaben den Rückkauf jederzeit auszusetzen und wieder aufzunehmen. Die Aktien können zu allen im Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom 31. Mai 2012 vorgesehenen Zwecken verwendet werden. Im Rahmen des am 2. Mai 2013 begonnenen Aktienrückkaufprogramms wurden bis zum 31. Dezember 2014 1.473.025 Aktien zu einem Durchschnittskurs von rund EUR 0,52 zurückgekauft; das entspricht 4,17% des Grundkapitals von EUR 35.314.016,00. BilanzverlustDer Bilanzverlust setzt sich wie folgt zusammen: scroll
6. RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für ausstehende Eingangsrechnungen (TEUR32; i. Vj. TEUR 352), Aufsichtsratsvergütungen (TEUR 10; i. Vj. TEUR 10) sowie Jahresabschluss- und Prüfungskosten (TEUR 271; i. Vj. TEUR 186) gebildet. Die Rückstellungen für Personalkosten enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Resturlaub (TEUR 40; i. Vj. TEUR 51) sowie für Tantieme und Prämien (TEUR 193; i. Vj. TEUR 135). 7. Verbindlichkeiten (ohne verbundene Unternehmen)Die Verbindlichkeiten (ohne verbundene Unternehmen) setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit Grundschulden in Höhe von TEUR 9.751 (i.Vj. TEUR 3.750) besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben folgende Restlaufzeiten: Zum 31. Dezember 2014: scroll
Zum 31. Dezember 2013: scroll
Alle übrigen Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Das Festgeldguthaben der 3U HOLDING AG ist mit EUR 1,5 Mio. als Sicherheit für eigene Kreditlinien verpfändet. 8. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen UnternehmenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, werden mit gleichartigen und gleichfälligen Forderungen der einzelnen Gesellschaften verrechnet. scroll
Die Verbindlichkeiten aus laufender Verrechnung betreffen seit dem aktuellen Geschäftsjahr auch die Zinsabgrenzungen. Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst. Die Verbindlichkeiten aus Darlehen bestehen gegenüber der OneTel Telecommunication GmbH, mit TEUR 2.000 (i.Vj. TEUR 2.000), der LineCall Telecom GmbH mit TEUR 2.200 (i. Vj. TEUR 2.200) sowie im Vorjahr der Exacor GmbH mit TEUR 90. Die Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 9. Angaben gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktGHerr Michael Schmidt, Flachspfuhl 11, 35094 Lahntal, hat mit Schreiben vom 28. November 2012 gemäß § 21 Abs. 1 des WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der 3U HOLDING AG, Marburg, Deutschland, am 27. November 2012 die Schwelle von 25% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 25,49% (das entspricht 8.999.995 Stimmrechten) betragen hat. Herr Roland Thieme, Alte Hute 2-4, 35094 Lahntal, hat mit Schreiben vom 4. April 2002 gemäß § 41 Abs. 2 Satz 1 des WpHG mitgeteilt, dass ihm zum 1. April 2002 insgesamt 7,68% und damit mehr als 5% der Stimmrechte an der 3U HOLDING AG (WKN 516790) zustehen. Die 3U HOLDING AG hat gemäß § 26 Abs. 1 Satz 2 WpHG mitgeteilt, dass ihr Anteil an eigenen Aktien am 3.7.2014 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,00% (das entspricht 1.059.527 Stimmrechte) betragen hat. 10. Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGBa) gegenüber Dritten Die Gesellschaft hat zum Bilanzstichtag folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen für die Jahre: scroll
Darüber hinaus besteht eine Kreditlinie in Höhe von TEUR 1.500, die per 31. Dezember 2014 im Rahmen eines Avalkredits durch Bürgschaften in Höhe von TEUR 585 in Anspruch genommen ist. Diese Kreditlinie ist durch TEUR 1.500 Bankguthaben besichert. b) gegenüber verbundenen Unternehmen Es bestehen Patronatserklärungen gegenüber den Tochtergesellschaften 3U TELECOM GmbH, 3U Dynamics GmbH, 3U ENERGY AG, 3U Euro Energy System GmbH, Immowerker GmbH, RISIMA Consulting GmbH und Weclapp GmbH, die jeweils bis zum 31. März 2016 befristet sind. In den Patronatserklärungen gegenüber den Tochtergesellschaften garantiert die 3U HOLDING AG die Gesellschaften so auszustatten, dass sie ihren Verbindlichkeiten fristgerecht und vollumfänglich nachkommen können. Mit Datum vom 28. Februar 2013 haben die 3U HOLDING AG und die Solarpark Adelebsen GmbH, die bis dahin bestehende Rangrücktrittsvereinbarung mit sofortiger Wirkung aufgehoben. Mit gleichem Datum hat die 3U HOLDING AG zugunsten der Deutsche Kreditbank AG, Berlin, eine Rangrücktrittserklärung gegenüber der Solarpark Adelebsen GmbH abgegeben. Danach tritt die 3U HOLDING AG mit ihrer Forderung aus verzinslichen Darlehen gegen die Solarpark Adelebsen GmbH bis zu einem Betrag in Höhe von EUR 3.000.000,00 mit sämtlichen Forderungen einschließlich Tilgung, Verzinsung und Rückzahlung im Rang hinter sämtliche Forderungen aller bestehenden und zukünftigen Gläubiger der Solarpark Adelebsen GmbH zurück. Die vorgenannte Darlehensforderung kann nur aus zukünftigen Gewinnen, einem etwaigen Liquiditätsüberschuss oder aus einem die sonstigen Verbindlichkeiten der Solarpark Adelebsen GmbH übersteigenden, freien Vermögen beglichen werden, und zwar nach Befriedigung sämtlicher Gesellschaftsgläubiger im Sinne des § 39 Abs. 2 InsO und im gleichen Rang mit den Einlagerückgewähransprüchen der 3U HOLDING AG gegenüber der Solarpark Adelebsen GmbH im Sinne des § 199 Satz 2 InsO. Dieser Rangrücktritt bleibt unabhängig davon wirksam, ob ein Gesellschafterwechsel bei der Solarpark Adelebsen GmbH stattfindet und in welcher Rechtsform die Solarpark Adelebsen GmbH jeweils betrieben wird. Gemäß § 285 Nr. 27 HGB weisen wir darauf hin, dass sich diese Gesellschaften weiterhin im Auf- und Ausbau befinden und wir aufgrund der aktuellen Planungen von einer Inanspruchnahme der 3U HOLDING AG nicht ausgehen. IV. Angaben zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseBei den Umsatzerlösen des Berichtsjahres handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Vermietung (TEUR 1.178; i.Vj. TEUR 294) sowie von der3U HOLDING AG erbrachte Managementleistungen (TEUR 970; i.Vj. TEUR 957). Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus Sachbezügen von Mitarbeitern (TEUR 144; i.Vj. TEUR 132), Steuererstattungen aus Umsatzsteuer (TEUR 131; i.Vj. TEUR 387), Zuschreibung des Beteiligungsbuchwertes eines verbunden Unternehmens (TEUR 130; i.Vj. TEUR 775) und Auflösung von Rückstellungen (TEUR 67; i.Vj. TEUR 57) enthalten. AbschreibungenDie Abschreibungen beinhalten Abschreibungen auf Geschäftsbauten (TEUR 630, i. Vj. TEUR 466), Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 37, i.Vj. TEUR 35), immaterielle Vermögensgegenstände (TEUR 37; i. Vj. TEUR 41) sowie Fahrzeuge (TEUR 15, i.Vj. TEUR 15). PersonalaufwandDurchschnittlich waren - ohne Vorstände - 33 Mitarbeiter (i. Vj. 32 Mitarbeiter) beschäftigt. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen IC-Dienstleistungen (TEUR 852; i.Vj. TEUR 1.179), Instandhaltungs- und Raumkosten (TEUR 336; i. Vj. TEUR 322), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 273; i.Vj. TEUR 200), Einzelwertberichtigungen auf Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 603; i.Vj. TEUR 11.128), Kfz-Kosten (TEUR 225; i. Vj. TEUR 214), Kosten der Rechtsberatung (TEUR 160; i.Vj. TEUR 64), Steuerliche- und Sonstige Beratungskosten (TEUR 149, i.Vj. TEUR 104), Kosten für Versicherungen (TEUR 123; i. Vj. TEUR 111), Aufsichtsratsvergütung (TEUR 75; i. Vj. TEUR 81), Technische Beratungskosten (TEUR 24; i.Vj. TEUR 194) sowie Umsatzsteuer für Vorjahre aus der Betriebsprüfung (TEUR 13; i.Vj. TEUR 166). In den Aufwendungen für Abschluss- und Prüfungskosten sind im Geschäftsjahr 2014 abweichend zum Vorjahr auch die Kosten für die Abschlüsse der übrigen Konzerngesellschaften enthalten. Diese werden an die Konzerngesellschaften weiterberechnet. Periodenfremde Aufwendungen und ErträgeDie Gesellschaft weist im Jahresabschluss 2014 periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 6 (i. Vj. TEUR 1) und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 15 (i. Vj. TEUR 12) aus. Abschreibungen auf FinanzanlagenIm Geschäftsjahr 2014 wurde eine Abschreibung auf die Beteiligung an der EEPB Erneuerbare Energien Planungs- und Beratungsgesellschaft mbH in Höhe von TEUR 43 durchgeführt. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie Steuern vom Einkommen und vom Ertrag setzen sich wie folgt zusammen: scroll
V. Sonstige AngabenAufsichtsratZu Mitgliedern des Aufsichtsrats waren im Berichtsjahr bestellt: scroll
Die Aufsichtsratsvergütungen für 2014 betragen TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 68). Für 2014 wurde keine erfolgsabhängige Vergütung zurückgestellt. scroll
* Die fixe Vergütung für das Geschäftsjahr 2012 wurde für Herrn Thoenes bei Abrechnung in 2013 aufwandswirksam erfasst. scroll
* Die fixe Vergütung für das Geschäftsjahr 2012 wurde für Herrn Thoenes bei Abrechnung in 2013 aufwandswirksam erfasst. Außerdem erhalten die Aufsichtsräte eine Erstattung ihrer Reisekosten und der sonstigen Auslagen. Im Geschäftsjahr 2014 haben Herr Thoenes in Höhe von TEUR 0,5 (Vorjahr: TEUR 0,9), Herr Simon in Höhe von TEUR 1,7 (Vorjahr: TEUR 1,3) und Herr Thies in Höhe von TEUR 0,8 (Vorjahr: TEUR 1,3) Erstattungen für ihre Auslagen erhalten. Herr Thoenes hat für das Geschäftsjahr 2013 außerdem Sitzungsgelder und Auslagenersatz für seine Aufsichtsratstätigkeit bei der 3U ENERGY AG in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 9) erhalten. Es bestehen keine aktienbasierten Vergütungskomponenten für die Mitglieder des Aufsichtsrates. Die Rechtsanwaltssozietät Altenburger Rechtsanwälte, deren Partner der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Ralf Thoenes ist, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr für ihre Beratungsleistungen für den 3U Konzern insgesamt TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 3) zzgl. USt. erhalten. Davon wurden TEUR 4 für die 3U ENERGY AG und TEUR 4 für die Risima Consulting GmbH erbracht (Vorjahr: 3U ENERGY AG TEUR 3). Außerdem wurden durch die Thies & Thies Steuerberatungsgesellschaft mbh, deren Geschäftsführer Herr Stefan Thies ist, Beratungsleistungen für den 3U Konzern in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1) im Geschäftsjahr 2014 abgerechnet. Diese wurden vollständig für die 3U HOLDING AG erbracht. Es bestehen weder von Seiten der 3U HOLDING AG noch von Dritten Zusagen für Pensionen, Abfindungen oder sonstige Versorgungsleistungen für die Mitglieder des Aufsichtsrates. Die Grundzüge des Vergütungssystems für Vorstand und Aufsichtsrat sind im Vergütungsbericht dargestellt. VorstandZu Mitgliedern des Vorstands der Gesellschaft waren im Berichtsjahr bestellt: scroll
Die in 2014 gewährten Gesamtbezüge des Vorstands betrugen TEUR 843 (Vorjahr: TEUR 840). scroll
* In Höhe von TEUR 75 bereits in 2013 gezahlt, der Restbetrag in Höhe von TEUR 111 wurde im Berichtsjahr gezahlt. ** In Höhe von TEUR75 bereits in 2014 gezahlt, der Restbetrag in Höhe von TEUR 111 ist kurzfristig fällig. Sämtliche Vergütungen für Vorstandstätigkeiten stammen aus der 3U HOLDING AG. Die Tochtergesellschaften haben keine Bezüge für den Zeitraum der Vorstandstätigkeit gezahlt. Es besteht eine bislang bis zum 31. Dezember 2014 befristete, bis zum 31. Dezember 2015 prolongierte, unverzinsliche Darlehensforderung gegen das Vorstandsmitglied Michael Schmidt in Höhe von TEUR 17. Angaben zum Aktienbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat zum 31. Dezember 2014 in Stück: scroll
Es bestehen weder von Seiten der 3U HOLDING AG noch von Dritten Zusagen für Pensionen, Abfindungen oder sonstige Versorgungsleistungen für die Mitglieder des Vorstandes. Erklärung gem. § 161 AktG zum Corporate-Governance-KodexDer Vorstand und der Aufsichtsrat haben eine Entsprechenserklärung nach § 161 AktG abgegeben und diese auf der Website der 3U HOLDING AG dauerhaft zugänglich gemacht. Honorar des AbschlussprüfersDie Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Essen, erfolgen im Konzernabschluss der 3U HOLDING AG. Geschäfte mit nahestehenden PersonenIm Berichtsjahr gab es keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen, die für die Beurteilung der Finanzlage notwendig sind und zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande gekommen sind. Derivative FinanzinstrumenteZur Absicherung von variablen Zinsen auf ein Bankdarlehen hat die Gesellschaft einen Zinsswap mit einer Laufzeit bis zum 1. Mai 2017 abgeschlossen. Durch den Abschluss des Zinsswaps wurde die variable Verzinsung eines Bankdarlehens in eine feste Verzinsung in Höhe von 1,09% p.a. transformiert. Es handelt sich um ein Mikro-Hedge mit einer hohen Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung, da die risikobestimmenden Parameter zwischen Grund- und Sicherungsgeschäft übereinstimmen. Das im Rahmen der Cashflow-Risikoabsicherung abgesicherte Grundgeschäft valutiert zum Bilanzstichtag mit EUR 5,78 Mio. Der beizulegende Zeitwert des Zinsswaps beträgt TEUR -140. Ihre jeweilige Effektivität wurde anhand der Critical Term Match Methode ermittelt. Damit wurde eine vollständige Wirksamkeit festgestellt. Infolge dessen waren zum Bilanzstichtag keine Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. ErgebnisverwendungsvorschlagWir schlagen der Hauptversammlung vor, den Bilanzverlust in Höhe von TEUR 965 auf neue Rechnung vorzutragen. KonzernabschlussDie 3U HOLDING AG, Marburg, stellt als Mutterunternehmen zum 31. Dezember 2014 einen Konzernabschluss nach IFRS auf, der im Bundesanzeiger veröffentlicht wird.
Marburg, den 23. März 2015 Der Vorstand Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis zum 31. Dezember 2014AnhangAnlagenspiegelscroll
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Anlage II3U Holding – Jahresabschluss 2014Grundlagen der 3U HoldingGeschäftsmodell der 3U HoldingDie 3U Holding hält Beteiligungen, die aktuell in den Geschäftsbereichen Telefonie, Erneuerbare Energien und Services tätig sind. Der Geschäftsbereich Telefonie umfasst die Aktivitäten Voice Retail, Voice Business und Data Center Services & Operation. Unter Voice Retail werden die Produkte Offenes Call by Call, Preselection und Callthrough angeboten. Die Produkte Voice Terminierung (Wholsale, Resale) und Mehrwertdienste werden unter Voice Business zusammengefasst. Hinter den Data Center Services & Operation stehen die Produkte Colocation, Infrastructure as a Service (laaS), TK-Dienste sowie der Betrieb von Netzen und technischen Anlagen. Im Geschäftsbereich Erneuerbare Energien deckt die 3U Holding im Wesentlichen den Bereich Heizen, Kühlen Lüften (HKL), die Projektentwicklung im Bereich der Windkraft und die Stromerzeugung mit eigenen Anlagen unter Verwendung von Wind- und Sonnenenergie ab. Die Aktivitäten im Bereich HKL werden gestützt durch ein zentrales Lager- und Logistikkonzept. Neben der Montage von Komponenten der Gebäudeklimatisierung gehört zu diesem Bereich der Vertrieb von Produkten an Großhändler, Handwerker und Selberbauer. Dieser Vertrieb erfolgt im Wesentlichen über eigene Onlineshops. Der Bereich Services umfasst im Wesentlichen das Thema Cloud Computing, den Handel mit IT-Lizenzen und die Beratung zu Managementsystemen auf Basis der ISO-Norm 27001 sowie im Bereich IT-Security. Das Cloud Computing umfasst die Entwicklung, den Vertrieb und den Betrieb von cloud-basierten CRM- und ERP-Lösungen. SteuerungssystemAufbau und Organisation der 3U Holding unterliegen einer kontinuierlichen Überprüfung und Verbesserung. Fortlaufende Anpassungen der Organisationsstrukturen gewährleisten hierbei eindeutige Zuständigkeiten. Damit werden Verantwortlichkeiten innerhalb des Überwachungs-, Planungs- und Steuerungssystems klar definiert. Das Überwachungs- und Planungssystem besteht im Wesentlichen aus dem monatlichen Management-Informations-Berichtswesen und dem Risiko-Reporting. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Sitzungen auf allen Organisationsebenen sowie eine rollierende Monatsplanung/Liquiditätsentwicklung. Das Steuerungssystem orientiert sich an Umsatzplanungen sowie an Zielsetzungen für EBITDA und Ergebnis für die jeweils folgenden zwölf Monate. Die Planung für die beiden darauffolgenden Geschäftsjahre erfolgt auf der Grundlage der Detailplanung des ersten Planjahres. Die Annahmen für die Umsatzplanung werden auf den jeweiligen Unternehmensebenen analysiert; auf Marktebene fließen Regulierungsvorhaben, Kapitalmarktaussichten und Branchentrends ein. Ergebnisrelevante Veränderungen innerhalb einer Komponente werden in Form einer Sofortberichterstattung direkt zwischen Vorstand und Geschäftsbereichsleitern kommuniziert. Die Organisationsstrukturen und die Elemente des Steuerungssystems bilden somit einen ganzheitlichen Mechanismus zwischen strategischen und operativen Unternehmensebenen. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische RahmenbedingungenEntwicklung des gesamtwirtschaftlichen UmfeldesDie deutsche Wirtschaft hat sich im Jahresdurchschnitt 2014 insgesamt als stabil erwiesen: Um 1,6 % war das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) höher als im Vorjahr und lag damit über dem Durchschnitt der letzten zehn Jahre von 1,2 %. Dies ergaben Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (DeStatis). In den beiden vorangegangenen Jahren war das BIP sehr viel moderater gewachsen (2013 um 0,1 % und 2012 um 0,4 %). Die konjunkturelle Lage hat sich damit nach dem schwungvollen Jahresauftakt und der folgenden Schwächephase im vergangenen Sommer zum Jahresende 2014 stabilisiert. Gleichwohl ist damit Deutschland immer noch die Wachstumslokomotive in Europa. Im vierten Quartal 2014 gab es nach den Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (DeStatis) zum ersten Mal seit der Wiedervereinigung mehr als 43 Millionen Erwerbstätige mit Arbeitsort in Deutschland. Im Vergleich zum vierten Quartal 2013 wuchs die Zahl der Erwerbstätigen um 412 000 Personen oder 1,0 %. Die Arbeitslosenzahl ist im Jahr 2014 jedoch nur um rund 50 000 Personen zurückgegangen, weil durch die Nettozuwanderung im abgelaufenen Jahr sich die Zahl der Erwerbstätigen deutlich erhöht hatte. Die Zahl der Erwerbslosen nach internationaler Abgrenzung sank im Jahr 2014 um 94.000 Personen (-4,3 %) auf 2,1 Millionen, dem niedrigsten Stand in Deutschland seit der Wiedervereinigung. In der EU ist Deutschland am wenigsten von Erwerbslosigkeit betroffen. Branchenspezifische RahmenbedingungenDie 3U Holding ist über ihre Beteiligungen in den Geschäftsfeldern Telefonie, Services und Erneuerbare Energien tätig. Das Beteiligungsergebnis der 3U Holding ist maßgeblich von der Geschäftsentwicklung ihrer Beteiligungen abhängig. Die Geschäftsentwicklung ihrer Beteiligungen ist wiederum in starkem Maße von den jeweiligen Rahmenbedingungen des relevanten Marktes abhängig. Entwicklung des Telekommunikationsmarktes in DeutschlandDie Preise für Telekommunikationsdienstleistungen im Festnetz, Internet und Mobilfunk haben für die privaten Haushalte in Deutschland im Jahr 2014 im Schnitt erneut unter denen des Vorjahres gelegen. Der Verbraucherpreisindex für Telekommunikationsdienstleistungen lag nach Mitteilung des Statistischen Bundesamtes (DeStatis) im Jahresdurchschnitt 2014 um 1,2 % unter dem Niveau des Jahres 2013. Telefondienstleistungen im Festnetz/Internet waren im Jahr 2014 um 0,6% preiswerter als 2013. Dieser Rückgang ist insbesondere auf den Wettbewerb bei den Komplettangeboten (Telefon- und DSL-Anschluss, Telefon-Flatrate, Internet-Flatrate) zurückzuführen. Das mobile Telefonieren verbilligte sich im Jahresdurchschnitt 2014 im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 %. Laut einer Studie des Verbands der Anbieter von Telekommunikations- und Mehrwertdiensten (VATM) und Dialog Consult zum Telekommunikationsmarkt 2014 ist der Gesamtumsatz der TK-Dienste mit -1,2% im Vergleich zum Vorjahr leicht rückläufig. Von den Gesamtumsätzen in Höhe von rund EUR 58,3 Mrd., die 2014 in Deutschland mit Telekommunikationsdiensten erzielt werden, entfallen EUR 33,5 Mrd. (57,5%) auf Festnetze und EUR 24,8 Mrd. (42,5%) auf die Mobilfunknetze. Der Umsatz des Gesamtmarktes sinkt damit um EUR 0,7 Mrd. (-1,2%). Die Deutsche Telekom und die Wettbewerber verlieren in diesem Jahr im Festnetzgeschäft aufgrund von Kundenabwanderungen und einem anhaltend scharfen Preiswettbewerb EUR 0,6 Mrd. Umsatz, während die Kabelnetzbetreiber um EUR 0,3 Mrd. zulegen können. Die Deutsche Telekom bleibt aber im reinen TK-Festnetzmarkt (ohne Kabelnetzbetreiber) mit 47% Umsatzanteil der marktbeherrschende Anbieter. Der Trend eines deutlich steigenden Anteils der sogenannten Non-Voice-Umsätze im Mobilfunk hält an. Der mobile Datenverkehr pro Postpaid-SIM-Karte stieg 2014 um 45% gegenüber dem Vorjahr und zwar von 195 MB auf 283 MB (pro Nutzer und Monat). Das aus Mobilfunknetzen abgehende Gesamtdatenübertragungsvolumen in 2014 stieg laut Schätzung um 48% auf 395 Millionen GB (2013: 267 Mio. GB). Dagegen ist das erzeugte Sprachvolumen in Mobilfunknetzen nahezu auf dem Vorjahresniveau. Die Entwicklung weg vom Festnetz zu Mobilfunk schwächt sich insgesamt ab. Nachdem die TK-Festnetz-Wettbewerber der Deutschen Telekom im Jahr 2012 zusammengenommen erstmals genauso viel Umsatz verbuchen konnten wie der Marktführer, konnten sie in den Folgejahren ihren Marktanteil in einem rückläufigen TK-Festnetzmarkt weiter ausbauen. Die alternativen TK-Anbieter verbuchten in 2014 im Festnetz-Segment insgesamt einen Umsatz von EUR 15,0 Mrd. (EUR -0,2 Mrd.; -1,3%), während der Umsatz der Deutschen Telekom in diesem Bereich auf EUR 13,4 Mrd. sank (EUR-0,4 Mrd.;-2,9%). Die Gesamtzahl der herkömmlichen stationären Telefonanschlüsse ist 2014 im Vergleich zum Vorjahr voraussichtlich um rund 0,3 Millionen zurückgegangen. Dabei dominiert - trotz eines leichten Rückgangs in Höhe von 0,8 Mio. Anschlüssen - die Deutsche Telekom weiterhin mit einem Marktanteil von 56% und 20,6 Mio. Anschlüssen. Knapp zwei Drittel der Nicht-Deutsche-Telekom-Kunden beziehen 2014 ihren Sprachanschluss bei alternativen TK-Netzbetreibern (10,5 Mio.), gut ein Drittel (5,7 Mio.) bei Kabelnetzbetreibern. Der Marktanteil der Kabelnetzbetreiber wächst dabei zulasten der anderen Marktteilnehmer kontinuierlich (2014: +0,7 Mio.). Die Höhe der Investitionen in TK-Sachanlagen stieg auch in 2014 trotz der erneut rückläufigen Umsätze insgesamt um 7,8% an und lag bei EUR 6,9 Mrd. (2013: EUR 6,4 Mrd.). Die TK-Festnetz-Wettbewerber der Deutschen Telekom tragen mit EUR 3,6 Mrd. erneut mehr als die Hälfte (mehr als 52%) des Investments in 2014. Seit der Marktliberalisierung haben sie in Deutschland EUR 61,9 Mrd. investiert. Nach den Rückgängen in den vergangen Jahren geht der VATM davon aus, dass im Jahr 2015 bei den Gesamtumsätzen im TK-Markt erneut mit einem Rückgang um schätzungsweise 1,5 bis 2% zu rechnen ist. Entwicklung des Marktes für Festnetz-Telefonie in DeutschlandDurchschnittlich rund 228 Mio. Minuten täglich haben die Kunden der Wettbewerber der Deutschen Telekom 2014 vom Festnetz aus telefoniert. Der Anteil von Call-by-Call und Preselection nimmt wie in den Vorjahren weiter ab. Dennoch werden weiterhin bei 22 Mio. Minuten Tag für Tag Vorauswahl-Nummern gewählt, nach ca. 25 Mio. Minuten im Jahr 2013. Der Hauptgrund für diesen Rückgang liegt in der abnehmenden Zahl der Deutschen Telekom-Anschlüsse und der zunehmenden Anzahl der Kunden, die ein Flatrate-Angebot der Deutschen Telekom nutzen. Mit einem Rückgang um jeweils rund 3 Mio. Verbindungsminuten am Tag hat sich dieser Rückgang in den letzten 3 Jahren zwar verlangsamt, jedoch ist das Marktvolumen in den letzten Jahren dramatisch geschrumpft. Im Vergleich zum Jahr 2009 ist ein Rückgang von knapp 70% zu verzeichnen. ![]() Betrachtet man jedoch nur die Festnetzanschlüsse der Deutschen Telekom ohne Flatrate-Tarif, hat sich das über Verbindungsnetzbetreiberauswahl generierte Sprachvolumen in den vergangenen Jahren bei rund 82 Minuten pro Monat und Anschluss erkennbar stabilisiert. ![]() Täglich rund 4,0 Mio. Minuten telefonieren Bürger mit Auskunfts- und Mehrwertdiensten der TK-Wettbewerber in 2014. Die seit 2012 geltenden neuen Warteschleifenregelungen führen zu einer deutlichen Verschiebung der verwendeten Rufnummerngassen. Auch in 2014 hält dieser Trend zu geografischen Nummern an. Geografische Nummern verfügen mittlerweile über einen Marktanteil in Höhe von 32,5%. Die 0180- und 0800-Nummern erreichen zusammengenommen 57,5%. Die übrigen Rufnummerngassen machen zusammen nur 10% der Verbindungsminuten aus. Bei den Umsätzen mit Auskunfts- und Mehrwertdiensten liegen alle Wettbewerber zusammengenommen mit 49,1% des Gesamtumsatzes in Höhe von rund EUR 613 Mio. knapp unterhalb der Umsätze der Telekom Deutschland. ![]() Entwicklung des Rechenzentrumsmarkts in DeutschlandDie Bedeutung von Rechenzentren für die Wirtschaft hat in der Vergangenheit stark zugenommen. Vor allem die mobile Internetnutzung ist nur durch eine leistungsfähige Rechenzentrumsinfrastruktur möglich, da viele Anwendungen und Daten nicht mehr auf den Endgeräten, sondern zentral in Rechenzentren betrieben und gespeichert werden. Zwischen 2003 und 2013 hat sich nach Berechnungen des Borderstep Instituts die Zahl der Server (inklusive virtueller Server) in deutschen Rechenzentren auf knapp vier Millionen fast vervierfacht. Im gleichen Zeitraum ist die IT-Fläche in deutschen Rechenzentren um ca. 42 % auf rund 1,8 Mio. m2 in ca. 51.100 Rechenzentren gewachsen. Im Jahr 2014 wurden knapp EUR 8 Mrd. in deutsche Rechenzentren investiert. Davon sind gut EUR 7 Mrd. Investitionen in IT-Hardware geflossen. Den höchsten Anteil an den IT-Investitionen haben mit ca. der Hälfte die Investitionen in Speicherhardware. Etwa ein Drittel der IT-Investitionen werden für Serverhardware ausgegeben, ein Sechstel für Netzwerkkomponenten. Zusätzlich stiegen die Investitionen für die Modernisierung und den Neubau der Infrastruktur von Rechenzentren sehr deutlich um 7 % auf EUR 800 Mio. in 2014. Die Höhe der Investitionen für Rechenzentrumsneubauten hängt in hohem Maße vom Wachstum der Rechenzentrumsfläche ab. Im Zeitraum von 2008 bis 2013 ist die IT-Fläche in Deutschland nach Berechnungen von Borderstep um insgesamt 14 % von ca. 1,54 Mio. m2 auf 1,76 Mio. m2 angestiegen. Dies entspricht einer moderaten Wachstumsrate von durchschnittlich 2,7 % p.a. Dabei ist dieses Wachstum vor allem auf den Anstieg der Flächen in großen Rechenzentren zurückzuführen. ![]() Der Rechenzentrumsmarkt ist im ständigen Wandel. Trends wie Konsolidierung von Rechenzentren, Virtualisierung und Cloud Computing oder die Zunahme der Nutzung von Colocation Angeboten führen dazu, dass sich die Struktur der Rechenzentren verändert. Eine wesentliche Folge dieser Trends ist auch, dass immer mehr Unternehmen und andere Organisationen ihre Informations- und Kommunikationstechnik (IKT) nicht mehr im eigenen Hause betreiben. Dies erhöht die Wettbewerbsintensität im Rechenzentrumsmarkt, insbesondere auch auf internationaler Ebene. Colocation Rechenzentren stehen in einem besonders intensiven Wettbewerb. Da die Kunden kein Gebäude errichten müssen, sind sie in der Nutzung und der Standortwahl wesentlich flexibler und ihre Verhandlungsposition ist relativ gut. Für die im Geschäftsbereich Telefonie tätigen Tochtergesellschaften der 3U bleibt das Marktumfeld sehr umkämpft. Einem rückläufigen Markt im Voice Retail steht eine steigende Nachfrage für den Produktbereich Data Center Services & Operation gegenüber. Daher bleibt ein Investitionsschwerpunkt der 3U der Rechenzentrumsmarkt. Entwicklung des Marktes ServicesDas Spektrum des Produktportfolios der Tochtergesellschaften der 3U Holding AG im Dienstleistungsbereich reicht von der Software-Entwicklung bis zu Consulting-Dienstleistungen. Zu den Consulting-Dienstleistungen gehört eine große Auswahl an Produkten für ein umfassendes sowie individuelles IT-Security-Management zur Erhöhung der IT-Sicherheit in den Unternehmen. Außerdem werden die Identifikation und Bewertung von Unternehmensrisiken und den damit einhergehenden gesetzlichen Verpflichtungen, Risikomanagementsysteme sowie die Umsetzung notwendiger und sinnvoller Maßnahmen (Compliancemanagementsystem) bis hin zur Kontrolle der durchgeführten Maßnahmen (internes Kontrollsystem) angeboten. Nach den letzten verfügbaren Angaben des Bundesverbands Deutscher Unternehmensberater BDU e.V. ist der Umsatz in der deutschen Unternehmensberaterbranche im Jahr 2014 erneut gestiegen. Insgesamt fragten die Auftraggeber aus Industrie, Wirtschaft und Verwaltung Beratungsleistungen im Wert von EUR 25,2 Mrd. nach. Dies entspricht einem Plus von 6,4% gegenüber dem Vorjahr (2013: EUR 23,7 Mrd.). ![]() Nach BDU-Schätzungen arbeiteten in Deutschland im Jahr 2014 mehr als 106.000 Unternehmensberater (+ 8,3%) in knapp 15.400 Beratungsfirmen. Insgesamt waren rund 130.000 Mitarbeiter in der Consultingbranche in Deutschland beschäftigt. IT-Sicherheit nimmt eine zunehmend wichtigere Rolle in nahezu allen Unternehmen ein. Sowohl Großunternehmen als auch kleine und mittelständische Unternehmen sind täglichen Angriffen aus dem Netz ausgesetzt, die immensen und kostspieligen Schaden anrichten können. Vor allem auch bei der Vergabe von Aufträgen bzw. Abschlüssen von Verträgen in Geschäftsbereichen wo größere Mengen an (persönlichen) Daten erhoben werden, hat die IT-Sicherheit hohe bzw. höchste Priorität. Produkte und Services sowie IT-Security-Lizenzen für ein umfassendes IT-Security-Management stoßen daher auf eine steigende Nachfrage. Nahezu jedes Unternehmen muss täglich Risiken eingehen. Einige Risiken bergen das Potential, den Erfolg eines Unternehmens ernsthaft zu gefährden. Dazu gehören z. B. IT-Risiken, Risiken durch Nichteinhaltung von Gesetzesvorgaben, Personalrisiken, Marktrisiken etc. Mit Hilfe eines geeigneten Risikomanagementsystems kann auf diese Risiken und Chancen jedoch adäquat reagiert werden. Deshalb ist auch in diesem Bereich mit einer dauerhaft hohen Nachfrage zu rechnen. Schwerpunkt der Software-Entwicklung sind Business Apps für die Cloud bzw. Software as a Service. Die Software wird als webbasierte und damit kostengünstige Lösung über das Internet genutzt. Damit haben Kunden jederzeit mobilen und sicheren Zugriff auf ihre geschäftsrelevanten Daten. Während für die zukünftige Entwicklung des IT-Marktes Prognosen renommierter Forschungseinrichtungen vorliegen, fällt allein schon die Abgrenzung des Marktes für Unternehmensberatung und Vertriebs- und Vermarktungsstrategien außerordentlich schwer, was dazu führt, dass es kaum verlässliche aktuelle Daten zu diesem Markt gibt. Cloud Computing ist nach Ansicht vieler Experten einer der wichtigsten IT-Trends, wenn nicht sogar der Wichtigste. Cloud Computing ist jedoch nicht nur ein Trend, sondern es geht auch ein grundlegender Wandel in der Bereitstellung und Nutzung von IT-Leistungen damit einher. Für Privatanwender sind Dienste aus der Cloud wie E-Mail, Datenspeicher oder Onlinespiele alltäglich geworden. Unternehmen gewinnen mit Cloud-Services Flexibilität, Schnelligkeit, Qualität und Effizienz. Die Tochtergesellschaften im Bereich Services sind in sehr dynamischen Märkten aktiv. Während Consulting-Dienstleistungen auf eine eher moderat wachsende Nachfrage trifft, weist der Cloud-Markt außerordentlich hohe Wachstumsraten auf. Es ist das Ziel von 3U und ihren Tochtergesellschaften stärker als der Markt zu wachsen und somit von dem positiven Markttrend überproportional zu profitieren. Entwicklung des Marktes für Erneuerbare Energien in DeutschlandDie Sicherstellung einer zuverlässigen, wirtschaftlichen und umweltverträglichen Energieversorgung ist eine der größten Herausforderungen des 21. Jahrhunderts. Deutschland hat weltweit eine Vorreiterrolle übernommen und sich besonders ehrgeizige Ziele bei der Vermeidung von Treibhausgasen gesetzt. Es ist das erklärte Ziel, bis zum Jahr 2050 mindestens einen Anteil von 80% erneuerbare Energien an der Stromversorgung zu erreichen. Mit dem Gesetz für den Vorrang erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz — EEG) wurde ein Zwischenziel definiert, nachdem der Anteil erneuerbarer Energien an der Stromversorgung bis zum Jahr 2020 auf mindestens 35 % und danach kontinuierlich weiter erhöht werden soll. Der Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland schreitet mit großen Schritten voran. Dies gilt nicht nur für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien, sondern auch für die Wärmebereitstellung aus erneuerbaren Energieträgern. Mit 157 Mrd. kWh lieferten Erneuerbare Energien mehr als ein Viertel der deutschen Bruttostromerzeugung. Zusammen hatten sie damit erstmals den größten Anteil im Vergleich zu den einzelnen anderen Energieträgern. ![]() Der Anteil der erneuerbaren Energien an der Brutto-Stromerzeugung in Deutschland ist im vergangenen Jahr auf den Rekordwert von 25,8% (2013: 24,1 %) gestiegen. Während die Stromerzeugung aus Photovoltaik-, Wind- und Biomasse-Anlagen deutliche Zuwächse verzeichnen konnte, stagnierte die Stromerzeugung aus Wasserkraft. So kommt Wind auf einen Anteil an der Stromerzeugung von 8,6% (Vorjahr: 7,9%), Biomasse (inkl. biogener Abfall) von 8,0% (Vorjahr: 7,6%), Photovoltaik von 5,8% (Vorjahr: 4,5%) und Wasser von 3,4% (Vorjahr: 3,4%). Das geht aus ersten Schätzungen des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW) für das Jahr 2014 hervor. ![]() Während die Potentiale bei der Stromerzeugung aus Wasserkraft und Biomasse in Deutschland im Wesentlichen ausgeschöpft sind, wird die Stromerzeugung durch Sonnen- und vor allem Windenergie immer wichtiger. Dies wird sehr deutlich an dem rasanten Aufbau der entsprechenden Kapazitäten. ![]() Am 27. Juni 2014 beschloss der Bundestag das EEG 2014. Nach Zustimmung des Bundesrats trat es am 1. August 2014 in Kraft. Ziel ist es, die EEG-Umlage stabil zu halten und damit die Bezahlbarkeit von Strom sowie gleichzeitig die Versorgungssicherheit sicherzustellen. Für die einzelnen Energieträger wurden Ausbaupfade festgelegt. Bei der Windenergie liegt der Zielkorridor bei einem jährlichen Nettozubau von 2.400 MW bis 2.600 MW. Werden mehr Windräder errichtet, sinken die Vergütungen entsprechend stärker („atmender Deckel"). Repowering ist hiervon ausgenommen. Bei PV-Anlagen gilt, dass es die bisherige feste Einspeisevergütung (fixiert ab Inbetriebnahme für einen Zeitraum von 20 Jahren) ab dem 1.8.2014 nur noch für sogenannte „Kleinanlagen" gibt. Dies sind ab 1.8.2014 alle neu installierten Anlagen bis einschließlich 500 kWp, ab dem 1.1.2016 alle Anlagen bis 100 kWp. Ab 2016 müssen dann Betreiber von PV-Anlagen ab einer Leistung von 500 kWp bzw. 100 kWp den Solarstrom direkt vermarkten. Betreiber neuer Anlagen, die ab 1.8.2014 die Schwelle von 500 kWp bzw. ab 2016 die Schwelle von 100 kWp überschreiten, müssen sich also einen Direktvermarkter suchen, der die Vermarktung des von ihnen produzierten und eingespeisten Stroms übernimmt, soweit sie den Strom nicht selbst an Endabnehmer vermarkten können. Zusätzlich zu dem Erlös aus der Vermarktung erhalten die Anlagenbetreiber künftig eine sogenannte Marktprämie. Für Bestandsanlagen ändert sich bzgl. der Einspeisevergütung nichts, es gilt Bestandsschutz und keine Verpflichtung zur Direktvermarktung. Die Stromeinspeisung wird weiterhin nach dem Fördersatz vergütet, der zum Zeitpunkt der Inbetriebnahme Gültigkeit hatte. Die durch das EEG vorgegebenen Rahmenbedingungen führen dazu, dass die 3U Holding AG ebenso wie die meisten anderen professionellen Investoren in Deutschland sich fast vollständig aus der Finanzierung von PV-Anlagen zurückgezogen haben und verstärkt auf Windenergieprojekte setzen, da diese ein besseres und kalkulierbareres Chancen-/Risikoprofil aufweisen. Mit dem veränderten Investitionsfokus wird die Bedeutung der durch Solarenergie erzeugten Energie für die 3U Holding AG zukünftig abnehmen, während die Bedeutung von Windenergieprojekten zunehmen wird. Entwicklung des FinanzmarktesDie Inflationsrate in Deutschland lag im Jahresdurchschnitt 2014 bei rund 0,9% p.a. und somit klar unter der von der EZB angesteuerten Richtgröße von knapp unter 2% p.a. Insbesondere Preisrückgänge bei Lebensmitteln und Energie waren für diese Entwicklung verantwortlich. Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte den Hauptrefinanzierungssatz im abgelaufenen Jahr zwei Mal von 0,25% auf 0,15% am 11.06.2014 und auf aktuelle 0,05% am 10.09.2014. Analog zu den Geldmarktzinsen fielen die Kapitalmarktzinsen im Jahresverlauf 2014 merklich, mit Ausnahme der europäischen Krisenländer; allen voran Griechenland. Die Rendite der zehnjährigen deutschen Staatsanleihe beispielsweise fiel von 1,8% im Januar 2014 kontinuierlich jeden Monat und notierte im Januar 2015 nur noch bei 0,45%. Das Börsenjahr 2014 war geprägt von einer Vielzahl kritischer Entwicklungen, etwa den Krisen in der Ukraine oder im Nahen Osten, schwachen Wachstumsaussichten in China, Europa und den Entwicklungsländern. Zwischendurch gab es zudem Anzeichen für eine Zinserhöhung durch die US-Notenbank. Dennoch war 2014 in der Summe ein relativ gutes Aktienjahr, zumindest bezogen auf die Entwicklung wichtiger Aktienindizes. Europäische Indizes wie der DAX und der STOXX 50 sind unter dem Strich gegenüber Ende 2013 zwar nur um rund 3% gestiegen. Anders sieht es beim DOW JONES und dem S&P 500 aus. Durch die gute Konjunkturentwicklung in den USA hat der DOW JONES um etwa 9% und der S&P 500 sogar um mehr als 12% zugelegt. Nach Angaben des Bundesverbands Deutscher Banken gehörten deutsche Staatsanleihen zu den besten Geldanlagen 2014. Bundesobligationen mit fünfjähriger Laufzeit erzielten beispielsweise 4,7% Rendite, wobei der Zinskupon des Wertpapiers nur mit 1,0% dazu beitrug. Die 3U Holding AG hatte eine ambivalente Haltung zu dem niedrigen Zinsniveau. Auf der einen Seite ist sie davon negativ betroffen, da sie ihre liquiden Mittel ausschließlich in Sichteinlagen und festverzinslichen kurzfristigen Anlagen investiert hat und dadurch aktuell nur geringe Zinseinnahmen generiert. Gleichzeitig nutzte die 3U das niedrige Zinsniveau um sich langfristiges Fremdkapital zu attraktiven Zinssätzen zu sichern. Da das niedrige Zinsniveau in Deutschland vorerst Bestand haben sollte, plant 3U bei zukünftigen Investitionen in den Ausbau bestehender sowie bei der Entwicklung neuer Geschäftsfelder vermehrt Fremdkapital einzusetzen. Leistungsportfolio der 3U HoldingDie 3U Holding erbringt eine Reihe von Leistungen für Ihre Beteiligungen auf Grundlage vertraglicher Vereinbarungen zu marktüblichen Konditionen. Hierbei sind vor allem die Bereiche Finanzen/ Controlling, Personalangelegenheiten, Rechtsberatung, Facility Management und Vermietung zu nennen. In diesem Zusammenhang ist sie Vermieter der Liegenschaften am Unternehmenssitz in Marburg, in Hannover, in Adelebsen und in Montabaur. Die Beteiligungsunternehmen der 3U HoldingAm Bilanzstichtag 31.12.2014 war die 3U Holding an folgenden Unternehmen unmittelbar beteiligt: a) Tochter-/Beteiligungsgesellschaften des Geschäftsbereichs Telefonie 010017 Telecom GmbH scroll
010 017 Telecom GmbH ist ein in 2006 neu gegründetes Telekommunikationsunternehmen. Seit Mai 2006 ist der Netzbetreiber für Sprachtelefonie mit günstigen Angeboten für das anmeldefreie Call-by-Call über die Netzkennzahl 010 017 am Markt. Website: www.010017telecom.de 3U MOBILE GmbH scroll
Die 3U MOBILE GmbH ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der börsennotierten Management- und Beteiligungsgesellschaft 3U Holding, die in erster Linie den Markt für applikationsbezogenen Massen-SMS Versand bedienen soll. Die vorhandene Netzinfrastruktur in Verbindung mit kompetenten Partnern stellt hierfür eine solide Grundlage dar. Zum Bilanzstichtag ist die Gesellschaft inaktiv. Website: www.3umobile.net 3U TELECOM GmbH scroll
3U TELECOM GmbH steht für integrierte Telekommunikations- und Rechenzentrumsdienstleistungen in Deutschland mit eigener Netzinfrastruktur und bedient die unterschiedlichen Bedürfnisse seiner Kunden. Attraktive und marktkonforme Produkte sowie eine effiziente Unternehmensorganisation stellen die Grundvoraussetzungen dar, um im Wettbewerbsumfeld zu bestehen und um profitabel arbeiten zu können. Die Basis dafür bilden die moderne, hoch performante Netzinfrastruktur, überdurchschnittliche Verfügbarkeit und exzellenter Service. Bekannt ist die 3U TELECOM GmbH durch die Netzbetreiberkennzahl 01078. Website: www.3utelecom.de 3U TELECOM GmbH, Österreich scroll
Seit dem 30.11.2000 ist 3U TELECOM GmbH als Telefongesellschaft in Österreich auf dem Markt. 3U TELECOM bietet ein landesweites Telefonangebot von hoher Qualität und guter Kapazität. Unter der Sparvorwahl 1024 bietet 3U im einfachen Call-by-Call-Verfahren und im Preselection-Verfahren Ferngespräche, internationale Gespräche und Gespräche in die Mobilfunknetze zu sehr günstigen Preisen an. Website: www.3utelecom.at ACARA Telecom GmbH scroll
ACARA Telecom GmbH ist ein im April 2012 neu gegründetes Telekommunikationsunternehmen. Tätigkeitsschwerpunkt ist die Erbringung von Telekommunikationsdienstleistungen jeglicher Art und der Handel mit Telekommunikationsanlagen nebst Zubehör sowie das Betreiben aller damit zusammenhängenden Hilfsgeschäfte. Zum Bilanzstichtag ist die Gesellschaft noch inaktiv. Discount Telecom S & V GmbH scroll
Discount Telecom S & V GmbH ist ein im November 2006 neu gegründetes Telekommunikationsunternehmen. Tätigkeitsschwerpunkt ist die Vermarktung der Call-by-Call-Netzkennziffer 01017. Website: www.discount-telecom.de Exacor GmbH scroll
Die Exacor GmbH ist ein Telekommunikationsanbieter, der auf Basis einer modernen und performanten Netzinfrastruktur, Nischenmärkte im Bereich der Festnetztelefonie bedient. Tätigkeitsschwerpunkt ist die Bereitstellung von Telefon-Mehrwertdiensten jeglicher Art. fon4U Telecom GmbH scroll
Die fon4U Telecom GmbH wurde in 2004 als Anbieter für Sprachtelefonie gegründet und ist eine 100%ige Tochtergesellschaft der 3U Holding. fon4U bietet anmeldefreie Call-by-Call-Dienste über die Netzkennzahl 01053 an. Website: www.fon4U.de LineCall Telecom GmbH scroll
Seit Anfang 2002 ist die LineCall Telecom GmbH als Telefongesellschaft für die Vermarktung von Preselection an Geschäfts- und Privatkunden in Deutschland am Markt. Seit Anfang 2008 fungiert LineCall Telecom auch erfolgreich im Call-by-Call Markt durch den Start der Netzbetreiberkennzahl 01067. Websites: www.linecall.de / www.01067.net OneTel Telecommunication GmbH scroll
OneTel Telecommunication GmbH ist ein etabliertes Telekommunikations-Unternehmen, das seit 1999 als Netzbetreiber für Sprachtelefonie Bewegung in den Markt bringt. Zum damaligen Zeitpunkt gehörte das Unternehmen zur australischen OneTel Corp. Sydney in Australien. Die neue OneTel Telecommunication GmbH übernahm den weltweit bekannten Markennamen, die bestehenden Geschäfts- und Privatkunden sowie die eingeführte Netzbetreiberkennzahl 01086, die im Call-by-Call-Markt sehr gut positioniert ist. Website: www.onetel.de Spider Telecom GmbH scroll
Die Spider Telecom GmbH ist eine 50%ige Beteiligungsgesellschaft der börsennotierten Management- und Beteiligungsgesellschaft 3U Holding. Mit diesem Joint Venture entstand im Bereich Festnetztelefonie ein Telekommunikationsnetzanbieter, der auf Basis einer modernen und performanten Netzinfrastruktur, weitere Nischenmärkte bedienen wird. Website: www.spidertelecom.de Triast GmbH scroll
Triast GmbH ist ein Telekommunikationsanbieter für die internationale Zusammenschaltung mit anderen Netzbetreibern zwecks Austauschs von internationalem Sprach- und Datenverkehr. Grundlage bilden Services wie Voice over IP (VoIP), IP-Dienste und klassische TDM Dienste. Website: www.triast.ch TriTelA GmbH scroll
TriTelA GmbH ist ein Telekommunikationsanbieter für die internationale Zusammenschaltung mit anderen Netzbetreibern zwecks Austauschs von internationalem Sprach- und Datenverkehr. Grundlage bilden Services wie Voice over IP (VoIP), IP-Dienste und klassische TDM Dienste. Die Gesellschaft ist zurzeit noch inaktiv. b) Tochter-/ Beteiligungsgesellschaften des Geschäftsbereichs Services 3U DYNAMICS GmbH scroll
Die 3U DYNAMICS GmbH war ein Vertriebs- und Marketingpartner, der seine Kunden bei der Umsetzung von Vermarktungsaktivitäten in allen Wachstumsstufen oder Lebenszyklusphasen begleitete. Mit den Schwerpunkten „Strategy. Sales. Services." entwickelte 3U DYNAMICS wertsteigernde Vertriebslösungen, beantwortete analytische und konzeptionelle Strategiefragen, beriet bei der Planung und Steuerung von Marketing- sowie Vertriebsressourcen und deckte im Wesentlichen alle Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit für andere Konzerngesellschaften ab. Die Gesellschaft ist zum Bilanzstichtag inaktiv. Website: www.3udynamics.de RISIMA Consulting GmbH scroll
Die RISIMA Consulting GmbH ist eine Unternehmensberatung, dessen Beratungsportfolio Produkte und Services für die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit und Sicherheit der Corporate Governance- und IT-Security-Prozesse umfasst. Dabei werden die Umsetzungserfahrungen aus der 3U Holding berücksichtigt. Die RISIMA Consulting GmbH kann somit bewährte, effiziente und effektive Lösungen für mittelständische Unternehmen anbieten. Website: www.risima.de weclapp GmbH scroll
Die weclapp GmbH entwickelt browserbasierte und modular aufgebaute Business-Software-Anwendungen, sogenannte Business Apps, für kleine mittelständische Unternehmen, weclapp steht für „web. cloud, apps." und bietet eine Suite, mit der Unternehmen Business Software kostengünstig über das Internet nutzen und einzelne Software-Module flexibel kombinieren können. Unternehmen haben damit jederzeit mobil und sicher Zugriff auf ihre geschäftsrelevanten Daten, die weclapp in der Cloud vorhält. Website: www.weclapp.com c) Tochter-/Beteiligungsgesellschaften des Geschäftsbereichs Erneuerbare Energien 3U ENERGY AG scroll
Die 3U ENERGY AG war ein Anbieter solarer Heiz-, Kühl- und Photovoltaiksysteme. Schwerpunkt der Tätigkeit lag in dem Handel mit Modulen und Komponenten im Bereich regenerative Energie- und Wärmegewinnung, Wärmespeicherung und -Versorgung. Inzwischen hat sich die Gesellschaft auf die Planung, Projektierung sowie die Errichtung von Großanlagen aus dem Bereich Erneuerbare Energien konzentriert. Website: www.3uenergy.de 3U SOLAR (PTY) Ltd. scroll
Die 3U SOLAR (PTY) Ltd. vertreibt Anlagen zur solaren Warmwasser-, Heizenergie- und Stromgewinnung in Südafrika. Website: www.3usolar.co.za ClimaLevel Energiesysteme GmbH scroll
Die ClimaLevel Energiesysteme GmbH vertreibt Bodensysteme zum Heizen, Kühlen, Lüften und Verkabeln. Im Zentrum der Aktivitäten steht der hochwertige Multiboden ClimaLevel, der all diese Funktionen in einem System vereint. Die Zielgruppe bilden Architekten, Projektentwickler, Fachplaner der Heizungs- und Klimabranche sowie interessierte Bauherren. Basierend auf ganzheitlichem Know-how in der Gebäudetechnik bietet ClimaLevel professionelle Unterstützung sowohl bei Neubauprojekten als auch bei der Sanierung von Immobilien an. Webseite: www.climalevel.com EEPB Erneuerbare Energien Planungs- und Beratungsgesellschaft mbH scroll
Die EEPB Erneuerbare Energien Planungs- und Beratungsgesellschaft mbH ist spezialisiert auf die Planung, Entwicklung und Projektierung von baulichen und technischen Anlagen, insbesondere Anlagen der regenerativen Energiegewinnung und -versorgung. 3U Euro Energy Systems GmbH (vormals: EuroSun Vacuum-Solar-Systems GmbH) scroll
Die 3U Euro Energy Systems GmbH mit Sitz in Marburg produzierte thermische Solaranlagen mit Schwerpunkt Vakuumröhren-Kollektoren. Die EuroSun Vacuum-Solar-Systems GmbH war auf den Vertrieb von thermischen Solaranlagen an OEM-Kunden fokussiert. Immowerker GmbH scroll
Die Immowerker GmbH ist ein klassischer Heizungsbaubetrieb mit Fokus auf solare Lösungen. Von der Planung bis zur Montage werden alle Dienstleistungen aus einer Hand angeboten. Website: www.immowerker.de PELIA Gebäudesysteme GmbH (vormals: 3U Einkauf & Logistik GmbH) scroll
Die PELIA Gebäudesysteme GmbH ist spezialisiert auf die Erbringung von Lager- und Logistikdienstleistungen in Bezug auf Produkte der Bereiche Heizung, Klimatisierung, Sanitär, Energie- und Wärmegewinnung, -speicherung sowie -Versorgung. Ein weiterer Tätigkeitsschwerpunkt liegt im Handel mit diesen Produkten. Darüber hinaus betreibt die PELIA eine Kleinserienfertigung von kaschierter Ware. Website: www.pelia.de Selfio GmbH scroll
Die Selfio GmbH ist ein Anbieter hochwertiger Produkte aus den Bereichen Heizung, Sanitär sowie solare Wärmegewinnung. Der Schwerpunkt ihrer Tätigkeit liegt auf dem Vertrieb von Fußbodenheizungen, solarthermischen Anlagen zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung sowie Kaminöfen, Schornsteinen und Lüftungssystemen. Die Zielgruppe bilden dabei Heimwerker und Selberbauer. Basierend auf langjähriger Erfahrung in der Heizungs- und Lüftungsindustrie bietet Selfio professionelle Unterstützung sowohl bei Neubau als auch Sanierung von Immobilien. Sämtliche Produkte werden direkt und hauptsächlich online vertrieben. Gleichzeitig bietet Selfio den Kunden umfassende Beratung und Service mit genauen Anleitungen, um ihnen das Heimwerkern zu erleichtern. Website: www.selfio.de Solarpark Adelebsen GmbH scroll
Die Solarpark Adelebsen ist eine Projektgesellschaft, die in Adelebsen, Niedersachsen, einen Solarpark auf einer ca. 26 Hektar großen, ehemaligen Industriefläche betreibt. Der Solarpark hat eine Kapazität von rund 10 MW; verteilt auf 1 MW Dachfläche und 9 MW Freilandfläche. Windpark DBF GmbH scroll
Geschäftszweck der im Dezember 2012 gegründeten Windpark DBF GmbH ist die Erzeugung und die Veräußerung von Energie aus regenerativen Energieträgern, insbesondere Windenergie, die Errichtung und der Betrieb von Anlagen zur Energiegewinnung sowie das Betreiben aller damit zusammenhängenden Hilfsgeschäfte. Die Gesellschaft ist zurzeit inaktiv. Darstellung des Geschäftsverlaufs der 3U Holding 2014In seiner im März 2014 veröffentlichten Prognose ging der Vorstand der 3U Holding AG aufgrund der in den Tochtergesellschaften bestehenden Verlustvorträge von keinen Beteiligungserträgen aus dem Bereich Services und nur geringen Beteiligungserträgen aus dem Bereich Erneuerbare Energien aus. Den größten Teil der Beteiligungserträge sollte wie schon in den Vorjahren der Bereich Telefonie erzielen. Er rechnete daher für 2014 mit einem Beteiligungsergebnis von rund EUR 1,8 bis 2,2 Mio., einem Zinsergebnis von rund EUR 0,0 bis - 0,2 Mio. und einem Jahresergebnis von rund EUR -1,3 bis -1,5 Mio. Mit Erträgen aus Beteiligungen in Höhe von EUR 1,53 Mio., einem positiven Zinsergebnis in Höhe von EUR 0,38 Mio. und einem Jahresergebnis von EUR -0,97 Mio. liegen die wirtschaftlichen Kennziffern in der Nähe der prognostizierten. Gleichwohl gab es sowohl positive wie negative Abweichungen zu der ursprünglichen Planung. Das Zinsergebnis lag mit ca. EUR 0,3 Mio. ebenso über Plan wie die Umsatzerlöse, die ca. EUR 0,35 Mio. höher ausfielen. Auch die Erträge aus Beteiligungen und Ergebnisabführungsverträgen fielen um ca. EUR 1,0 Mio. höher aus. Eine wesentliche Rolle hierbei spielten die höher als geplant ausgefallenen Ergebnisbeiträge von der 3U TELECOM GmbH (+ EUR 0,6 Mio.) und der LineCall GmbH (+ EUR 0,2 Mio.). Negative Abweichungen von der ursprünglichen Planung gab es vor allem bei Personalaufwand und sonstigem betrieblichen Aufwand. Die Personalkosten erhöhten sich um EUR 0,8 Mio. im Zusammenhang mit der Personalübernahme eines Teils der Mitarbeiter der 3U DYNAMICS. Darüber hinaus mussten Einzelwertberichtigungen in Höhe von insgesamt EUR 0,6 Mio. bei Forderungen gegen die 3U Euro Energy Systems GmbH (vormals: EuroSun Vacuum-Solar-Systems GmbH) sowie bei der 3U Solar PTY vorgenommen werden. Die wichtigsten Ereignisse des Geschäftsjahres 2014 im ÜberblickTelefonieAusbau des Produkt- und Leistungsportfolios rund um Rechenzentren Am 04.03.2014 konnten wir mitteilen, dass wir ein Rechenzentrum inkl. zweier Gewerbeimmobilien in Hannover erworben haben. Insgesamt umfasst das Objekt in Hannover zwei Gebäude auf einer Grundstücksfläche von insgesamt 7.345 m2. Die Nutzfläche von 3.067 m2 des einen Gebäudes wird ausschließlich als Rechenzentrum genutzt. In dem anderen Gebäude mit 4.141 m2 Nutzfläche, das überwiegend als Büro- und Verwaltungsgebäude genutzt wird, befindet sich auch das Rechenzentrum der 3U TELECOM GmbH in Hannover. Durch die redundante Vernetzung der verschiedenen Rechenzentren und intelligente Backup-Lösungen bietet 3U den Kunden mehr Schutz sowie eine höhere Ausfallsicherheit als bei einem Stand-Alone-Rechenzentrum. Durch die Integration des neuen Rechenzentrums bauen wir die übergreifende Infrastruktur für IT-Dienste und Datenübertragung weiter aus und optimieren diese. ServicesUmsatzausweitung bei den Cloud-Lösungen und im IT-Lizenzhandel Mit ihren Cloud-Lösungen befindet sich die Tochtergesellschaft weclapp GmbH weiterhin auf einem erfreulichen Wachstumspfad. Die Zahl der Lizenzen für die Cloud-Lösungen konnte kontinuierlich gesteigert werden. Ende des Jahres 2014 wurde die ERP-Software durch Funktionalitäten im Bereich Buchhaltung ergänzt. Damit ermöglichen wir unseren Kunden Projekte, Aufträge, Rechnungen, Einkauf, Lager, Versand und vieles mehr innerhalb einer einzigen cloud-basierten Software zu verwalten. Im Lizenzhandel wurden die Vertriebsstrukturen dahingehend angepasst, dass der Fokus nunmehr weniger auf den Vertrieb von IT-Security-Lizenzen und mehr auf den Vertrieb von Softwarelizenzen des Partners Workshare konzentriert ist. Die Risima ist für Workshare als Exklusiv-Partner für die DACH-Region sowie als offizieller Partner für die EMEA-Region tätig. Erneuerbare EnergienFremdfinanzierung des PV-Parks Adelebsen Am 15.04.2014 flössen der Tochtergesellschaft Solarpark Adelebsen GmbH durch den Kreditvertrag zur Finanzierung des PV-Projektes EUR 14,1 Mio. zu. Mit dem Liquiditätszufluss führte die Tochtergesellschaft ihr Darlehen bei der 3U Holding AG in voller Höhe zurück. Kauf einer Windpark-Projektentwicklungsgesellschaft Am 08.08.2014 hat die 3U Holding AG bekannt geben, dass die Tochtergesellschaft 3U ENERGY AG, die Windpark-Projektentwicklungsgesellschaft Aufwind & ORBIS Havelland GmbH & Co. KG (A&O KG) sowie ihre zugehörige Komplementärin, die Aufwind & ORBIS Havelland Verwaltungs-GmbH, und damit deren bestehende Projektentwicklungen gekauft hat. Der Kaufpreis für den Erwerb lag bei EUR 2,0 Mio.; sowie einer späteren Kaufpreisanpassung bei Realisation von Bestandsprojekten. Die geplanten Windparks befinden sich in einer sowohl topografisch als auch klimatisch günstigen Lage und gewährleisten dadurch einen überdurchschnittlichen Stromertrag. Mit dieser Akquisition haben wir einen wichtigen Meilenstein unseres strategischen Ziels, den Ausbau des Geschäftsbereichs Erneuerbare Energien voranzutreiben, erreicht. Innerhalb der übernommenen Gesellschaft existiert aktuell ein Windpark-Projektportfolio mit bis zu 40 Windenergieanlagen und einer Gesamtnennleistung von mehr als 100 MW. Die Windparks befinden sich in unterschiedlichen Stadien der Projektentwicklung und sollen in den Jahren 2015 bis 2017 in Betrieb genommen werden. Mit Erlösen aus dem Verkauf des ersten Windparks wird innerhalb eines Jahres gerechnet. Es ist geplant einen Teil der Windparks zukünftig auch im Eigenbestand zu halten und zu betreiben. Kauf eines Windparks Am 24.10.2014 hat die 3U Holding AG bekanntgeben, dass ihre Tochtergesellschaft 3U ENERGY AG einen Kaufvertrag für einen bestehenden Windpark mit 15 Windenergieanlagen (WEA) und einer installierten Leistung von 22,5 MW unterzeichnet hat. Die Anschaffungskosten für den vollständigen Erwerb der Geschäftsanteile der zum Windpark Langendorf gehörenden Gesellschaften liegt bei ca. EUR 12,2 Mio. und damit bei rund TEUR 542 pro MW. Der Windpark soll mit EUR 9,0 Mio. fremdfinanziert werden; das entspricht einer Fremdfinanzierungsquote von rund 73 %. Hierzu liegt ein Angebot einer renommierten deutschen Großbank vor. Der erworbene Windpark Langendorf im Bundesland Sachsen-Anhalt wurde im Jahre 2001 gebaut und in Betrieb genommen. Im Durchschnitt erzeugt der Windpark mit seinen insgesamt 15 WEA mit einer Nennleistung von jeweils 1,5 MW Stromleistung von rund 35.000 MWh (Mittelwert von 2002 bis 2013) im Jahr. Daher wird bei dem Windpark mit einem Umsatz von rund EUR 3,1 Mio. p. a. und einer deutlich zweistelligen Eigenkapitalrendite gerechnet. Verkauf von Assets der 3U Euro Energy Systems GmbH (vormals: EuroSun Vacuum-Solar-Systems GmbH) Im Oktober 2014 beschloss der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats den Verkauf aller wesentlichen Assets der Tochtergesellschaft 3U Euro Energy Systems GmbH (vormals: EuroSun-Vacuum-Solar-Systems GmbH) an die von dem bisherigen Mitgesellschafter und Geschäftsführer neu gegründete Gesellschaft EuroSun Solarsystem GmbH. Im Jahr 2009 startete die strategische Neuausrichtung der 3U Holding AG mit dem Einstieg in das Geschäftsfeld "Erneuerbare Energien". Deutsche Solarthermie-Hersteller konnten Ihre Umsätze in dem Jahr auf EUR 2 Mrd. verdoppeln. Die 3U wollte von diesem Wachstumspotential partizipieren und entwickelte daher das Geschäftsfeld Solarthermie durch den Erwerb von 74,996% der Anteile an der Gesellschaft EuroSun VacuumSolar-Systems GmbH. In der Folgezeit wurden zwei chinesische Tochtergesellschaften gegründet um der erwarteten Nachfrage nachkommen zu können. Trotz der zunächst hervorragenden Prognosen muss man heute konstatieren, dass sich der Bereich Solarthermie enttäuschend entwickelt hat. Seit 2009 - mit Ausnahme des durch den Reaktorunfall in Fukushima geprägten Jahres 2011- geht die jährlich neuinstallierte Kollektorfläche stetig zurück. Auch die EuroSun Vacuum-Solar-Systems GmbH blieb von diesen externen Einflüssen nicht verschont. Als Folge wurden im Jahr 2013 tiefgreifende Restrukturierungen durchgeführt, die zu einer starken Reduktion der Mitarbeiter und zur weitest gehenden Einstellung aller Aktivitäten bei den chinesischen Tochtergesellschaften geführt haben. Im Jahr 2014 konnte durch diese Maßnahmen das Defizit merklich reduziert werden; jedoch ist ein dauerhafter Erfolg derzeit nicht absehbar. Aufgrund dieser anhaltend negativen Aussichten hat der Vorstand der 3U Holding AG im Oktober 2014 beschlossen, den Bereich Solarthermie innerhalb der EuroSun-Vacuum-Solar-Systems GmbH zu veräußern. Der Mitgesellschafter und bisherige Geschäftsführer wird in diesem Bereich weiterhin tätig sein und hat das mit dem Geschäftsbereich verbundene Anlage- und Umlaufvermögen der EuroSun-Vacuum-Solar-Systems GmbH übernommen. Der Kaufpreis für das Anlage- und Umlaufvermögen ergibt sich aus dem Buchwert zum 30.09.2014. Die Zahlung des Kaufpreises in Höhe von knapp EUR 1,3 Mio. erfolgt durch Gewährung eines verzinslichen Kredits über vier Jahre, der in 48 Monatsraten zurückgeführt wird. SonstigesAktienrückkauf Der Vorstand der 3U Holding AG hat im April 2013 auf Grundlage der durch die Hauptversammlung vom 31.05.2012 erteilten Ermächtigung beschlossen, in der Zeit vom 01.05.2013 bis längstens zum 30.05.2017 bis zu 10 % der eigenen Aktien (bis zu Stück 3.531.401 Aktien) über die Börse zurückzukaufen. Innerhalb der Laufzeit des Aktienrückkaufprogramms behält sich der Vorstand vor, im Einklang mit den einzuhaltenden rechtlichen Vorgaben den Rückkauf jederzeit auszusetzen und wieder aufzunehmen. Die Aktien können zu allen im Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom 31.05.2012 vorgesehenen Zwecken verwendet werden. Im Rahmen des am 02.05.2013 begonnenen Aktienrückkaufprogramms wurden bis zum 31.12.2014 1.473.025 Aktien erworben; das entspricht 4,17% des Grundkapitals von EUR 35.314.016,00. ErtragslageUmsatzentwicklung Der Gesamtumsatz der3U Holding betrug in 2014 EUR 2,15 Mio. (im Vorjahr: EUR 1,25 Mio.). Die Umsätze beinhalten im Wesentlichen Managementleistungen für Tochtergesellschaften und Beteiligungen der3U Holding sowie Erträge aus Vermietung und Verpachtung. Ergebnisentwicklung Das Jahresergebnis der 3U Holding hat sich im Vergleich zum Vorjahr von EUR -11,40 Mio. um EUR 10,43 Mio. auf EUR -0,97 Mio. deutlich verbessert. Ursächlich für den hohen Verlust des Vorjahres waren mit EUR -11,13 Mio. insbesondere Wertberichtigungen auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen. Im Geschäftsjahr 2014 wurden ebenfalls Wertberichtigungen vorgenommen, jedoch nur in Höhe von EUR 0,60 Mio. im Geschäftsbereich Erneuerbare Energien. Das EBITDA (Betriebsergebnis zzgl. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen) verbesserte sich ebenfalls deutlich gegenüber dem Vorjahreswert und zwar von EUR -14,12 Mio. um EUR 10,59 Mio. auf EUR -3,53 Mio. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus Sachbezügen von Mitarbeitern in Höhe von TEUR 144 (i. Vj.: TEUR 132), Steuererstattungen aus Umsatzsteuer in Höhe von TEUR 131 (i. Vj.: TEUR 387) und Zuschreibung des Beteiligungsbuchwerts eines verbundenen Unternehmens in Höhe von TEUR 130 (i. Vj.: TEUR 775) sowie Mieteinnahmen in Höhe von TEUR 6 (i. Vj.: TEUR 140) enthalten. Für den Vorstand und die Mitarbeiter der 3U Holding fiel ein Personalaufwand in Höhe von EUR 3,02 Mio. nach EUR 2,91 Mio. im Vorjahr an. Ausschlaggebend hierfür ist zum einen der Wechsel der Mitarbeiter der 3U DYNAMICS GmbH zur 3U Holding zum Jahreswechsel 2013/2014 und dem etwas größeren Personalbestand zum Jahresende 2014. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen IC-Dienstleistungen (TEUR 852; i. Vj.: TEUR 1.179), Einzelwertberichtigungen auf Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 603; i. Vj.: TEUR 11.128), Instandhaltungs- und Raumkosten (TEUR 337; i. Vj.: TEUR 322), Abschluss- und Prüfungskosten (TEUR 273; i. Vj.: TEUR 200), Kfz-Kosten (TEUR 225; i. Vj.: TEUR 214), Kosten der Rechtsberatung (TEUR 160; i. Vj.: TEUR 64), Steuerliche- und Sonstige Beratungskosten (TEUR 149, i. Vj.: TEUR 104), Kosten für Versicherungen (TEUR 123; i. Vj.: TEUR 111), Aufsichtsratsvergütung (TEUR 75; i. Vj.: TEUR 81), Technische Beratungskosten (TEUR 24; i. Vj.: TEUR 194) sowie Umsatzsteuer für Vorjahre aus der Betriebsprüfung (TEUR 13; i. Vj.: TEUR 166). Das Finanzergebnis in Höhe von EUR 3,37 Mio. (i. Vj.: EUR 3,32 Mio.) resultiert aus Erträgen aus Beteiligungen in Höhe von EUR 1,53 Mio. (i. Vj.: EUR 1,40 Mio.), Erträgen aus Gewinnabführungsverträgen von EUR 1,50 Mio. (i. Vj.: EUR 1,19 Mio.) sowie aus einem positiven Zinsergebnis in Höhe von EUR 0,38 Mio. (i. Vj.: EUR 0,73 Mio.). Ursächlich für das Beteiligungsergebnis sind die erzielten Gewinne der Tochtergesellschaften im Geschäftsbereich Telefonie und Erneuerbare Energien. We im Vorjahr sind der 3U Holding keine Aufwendungen aus der Verlustübernahme entstanden. Im Geschäftsjahr 2014 wurde eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 43 auf eine Tochtergesellschaft im Geschäftsbereich Erneuerbare Energien vorgenommen. Die zum Teil im Auf-/ Ausbau befindlichen Tochter-/ Beteiligungsgesellschaften haben im Geschäftsjahr 2014 primär aufgrund bestehender wirtschaftlicher Verluste bzw. bestehender Verlustvorträge noch keine Ausschüttung vorgenommen. Dazu gehören aus dem Geschäftsbereich Telefonie die ACARA Telecom GmbH, die TriTelA GmbH und die 3U Mobile GmbH, aus dem Geschäftsbereich Services die 3U DYNAMICS GmbH, die RISIMA Consulting GmbH und die weclapp GmbH sowie aus dem Geschäftsbereich Erneuerbare Energien die 3U Energy AG, die 3U Euro Energy Systems GmbH (vormals: EuroSun Vacuum-Solar-Service GmbH), die 3U SOLAR (PTY) Ltd., die EEPB Erneuerbare Energien Planungs- und Beratungsgesellschaft mbH, die Windpark DBF GmbH, die Immowerker GmbH und die ClimaLevel Energiesystem GmbH. FinanzlageDie 3U Holding hat in 2009 erstmalig ein langfristiges Darlehen in Höhe von EUR 2,25 Mio. im Zusammenhang mit dem Neubau der Konzern-Zentrale aufgenommen. Abzüglich geleisteter Tilgungen valutiert das Darlehen zum 31.12.2014 mit EUR 1,69 Mio. Darüber hinaus hat die Gesellschaft in 2012 zwei Darlehen in einer Gesamthöhe von EUR 1,50 Mio. für den Erwerb des Grundstücks am Standort Montabaur aufgenommen. Diese beiden Darlehen haben nach den Tilgungen im Berichtsjahr einen Stand von jeweils knapp EUR 0,67 Mio. (somit insgesamt EUR 1,33 Mio.). Im März 2014 hat die 3U Holding AG eine Rechenzentrumsimmobilie inkl. zweier Gewerbeimmobilien in Hannover erworben. Der Kaufpreis wurde in Höhe von EUR 6,0 Mio. fremdfinanziert. Dieses Darlehen hat nach den Tilgungen im Berichtsjahr einen Stand von EUR 5,78 Mio. zum 31.12.2014. Zum Bilanzstichtag hat die 3U Holding ihren Tochtergesellschaften zum Auf- / Ausbau ihrer Geschäftstätigkeiten kurzfristige Darlehen mit einem Gesamtvolumen in Höhe von EUR 23,15 Mio. ausgereicht. Von diesen Darlehen sind zum 31.12.2014 EUR 11,73 Mio. wertberichtigt. Im Geschäftsjahr 2014 hat die Solarpark Adelebsen GmbH ihr Darlehen bei der 3U Holding in Höhe von EUR 10,87 Mio. zurückgezahlt. Die Finanzierung der Rückzahlung erfolgte über einen Kredit bei der Deutsche Kreditbank AG, Berlin. Die vorhandenen liquiden und liquiditätsnahen Mittel betrugen am 31. Dezember 2014 EUR 7,54 Mio. (im Vorjahr: EUR 3,82 Mio.). Insgesamt ergab sich somit ein deutlicher Anstieg der liquiden und liquiditätsnahen Mittel von EUR 3,73 Mio. Das Festgeldguthaben ist - wie im Vorjahr - mit EUR 1,50 Mio. als Sicherheit für eigene Kreditlinien verpfändet. Dadurch ergibt sich zum Bilanzstichtag auch ein deutlicher Anstieg bei der Liquidität 1. Grades (frei verfügbare liquide Mittel / kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen) 102,0% (im Vorjahr: 35,3%). VermögenslageDie Bilanzsumme der 3U Holding belief sich zum 31. Dezember 2014 auf EUR 59,90 Mio. (im Vorjahr: EUR 56,74 Mio.) und hat sich damit um 5,6% erhöht. Wesentliche Ursache für den Anstieg der Bilanzsumme ist der Anstieg der Finanzverbindlichkeiten, der im Zusammenhang mit der Fremdfinanzierung der Investition in die Rechenzentrumsimmobilie in Hannover steht. Zum Jahresende 2014 weist die Gesellschaft aufgrund dieser Investition ein gegenüber dem Vorjahr stark gestiegene Sachanlagevermögen von EUR 23,84 Mio. (im Vorjahr: EUR 15,97 Mio.) aus. Die Finanzanlagen haben sich nicht wesentlich geändert. Aufgrund von Zuschreibungen und Abschreibungen auf Beteiligungsbuchwerte erhöhten sich im Saldo die Anteile an verbundenen Unternehmen um TEUR 87 auf EUR 9,96 Mio. (im Vorjahr: EUR 9,87 Mio.). Der Anteil an der Bilanzsumme ging auf 16,6% zurück (im Vorjahr: 17,4%). Das Umlaufvermögen inklusive Aktive Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von EUR 22,97 Mio. (im Vorjahr: EUR 27,74 Mio.) lag bei 38,3% (im Vorjahr: 48,9%) der Bilanzsumme. Wesentlicher Bestandteil dieses Postens sind die konzerninternen kurzfristigen Ausleihungen mit einem Buchwert in Höhe von EUR 11,42 Mio. (im Vorjahr: EUR 18,02 Mio.). Zu dieser Veränderung hat im Wesentlichen die Rückzahlung des Darlehens der Solarpark Adelebsen GmbH in Höhe von knapp EUR 10,9 Mio. und die Aufstockung der Darlehen an die weclapp GmbH um EUR 3,0 Mio. (auf EUR 5,0 Mio.) und die RISIMA GmbH um EUR 0,6 Mio. (auf EUR 0,7 Mio.) beigetragen. Die vorhandenen liquiden und liquiditätsnahen Mittel sind um EUR 3,72 Mio. auf EUR 7,54 Mio. (im Vorjahr: EUR 3,82 Mio.) gestiegen. Das Eigenkapital betrug EUR 45,68 Mio. (im Vorjahr: EUR 47,17 Mio.). Die Eigenkapitalquote beträgt im Jahr 2014 damit 76,3% (im Vorjahr: 83,1%). Innerhalb der Verbindlichkeiten haben sich die Bankverbindlichkeiten trotzt laufender Tilgungszahlungen durch die Fremdkapitalaufnahme auf EUR 8,79 Mio. (i. Vj.: EUR 3,22 Mio.) erhöht; bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist der Rückgang um EUR 0,86 Mio. auf EUR 4,34 Mio. auf sehr geringe Verbindlichkeiten aus laufender Verrechnung sowie auf positive Ergebnisübernahmen für das Geschäftsjahr 2014 zurückzuführen. Das für die Rechenzentrumsimmobilie aufgenommene Darlehen hat zum Bilanzstichtag einen Umfang von EUR 5,78 Mio. und eine Laufzeit bis zum 1.5.2017. Abgesichert wurde das Darlehen durch die Rechenzentrumsimmobilie selbst und vertraglich vereinbarten Covenants. In diesem Zusammenhang hat die 3U Holding AG zugesichert einen bestimmten Schuldendienstdeckungsgrad (Debt-Service-Cover-Ratio) nicht zu unterschreiten. Stichtage zur Berechnung des Schuldendienstdeckungsgrad sind der 30.06. bzw. 31.12. eines jeden Jahres auf Basis von 12 Monaten. Die Bank ist berechtigt, von dem Darlehensnehmer bankmäßige Sicherheiten nach Ihrer Wahl zu verlangen, wenn die Finanzkennzahl nicht eingehalten wird. Zur Absicherung der variablen Zinsen des Bankdarlehens hat die Gesellschaft einen Zinsswap abgeschlossen. Durch den Abschluss des Zinsswaps wurde die variable Verzinsung in eine feste Verzinsung transformiert. Es handelt sich um ein Mikro-Hedge mit einer hohen Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung, da die risikobestimmenden Parameter zwischen Grund- und Sicherungsgeschäft übereinstimmen. Ziel des Swaps ist die Absicherung gegen steigende EURIBOR-Zinsen und damit verbundene steigende Zinszahlungen. Sollten die Zinsen noch weiter fallen, besteht nicht die Möglichkeit davon zu profitieren und der Swapkurs kann fallen. Bei steigenden Zinsen entfaltet der Swap seine Absicherungsfunktion. Darüber hinaus wäre ein Ertrag aus der Zinsswap-Veräußerung erzielbar. Insgesamt ist der Vorstand mit der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage nur eingeschränkt zufrieden. Die 3U Holding AG war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die Vermögenslage ist insbesondere aufgrund der weiterhin sehr guten EK-Quote nach wie vor als zufriedenstellend zu bezeichnen. Finanzielle und nicht finanzielle LeistungsindikatorenEs sind vor allem die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der 3U Holding und ihrer Beteiligungsunternehmen, die für den Unternehmenserfolg verantwortlich sind. Daher hat ihre Identifikation mit der 3U Holding und ihr Engagement für deren Ziele höchste Priorität. MitarbeiterVon den 32 Personen, die insgesamt zum Bilanzstichtag bei der 3U Holding beschäftigt waren (inkl. Vorstände, Teilzeitkräfte und Aushilfen), waren 14 Personen weiblich; das entspricht einem Anteil von 43,7% (i. Vj.: 37,9 %). 50% der Mitarbeiter sind älter als 40 Jahre alt; das Durchschnittsalter in der 3U Holding beträgt knapp 42 Jahre. Unsere Mitarbeiter tragen mit ihren Ideen entscheidend zu mehr Wirtschaftlichkeit und Wettbewerbsfähigkeit bei. Deshalb wird ein kooperatives und kommunikationsförderndes Klima in der3U Holding begünstigt, da alle Mitarbeiter motiviert werden, Vorschläge zur Optimierung der Produkte und Arbeitsabläufe, zu Synergien und sonstigen Verbesserungen innerhalb der 3U Holding zu machen. Das Vergütungssystem ist je nach Tätigkeit in feste und variable Anteile gegliedert, damit überdurchschnittliche Leistungen auch entsprechend honoriert werden können. Gesundheit der Mitarbeiter fördern Wir verstehen Gesundheit nach der Definition der Weltgesundheitsorganisation (WHO) als psychisches, körperliches und soziales Wohlbefinden. Um die Gesundheit unserer Mitarbeiter zu bewahren und zu fördern, haben wir gezielt Maßnahmen innerhalb der3U Holding umgesetzt. So unterstützt die 3U Holding die Gesundheitsvorsorge ihrer Mitarbeiter. Die Mitarbeiter haben darüber hinaus die Möglichkeit an internen und externen Schulungs- und Fortbildungsveranstaltungen teilzunehmen. Die Verbundenheit mit 3U wird durch eine Reihe von Maßnahmen gestärkt, bei denen soziale Aspekte im Vordergrund stehen. Die Sicherheit am Arbeitsplatz wird durch entsprechende Schulungsmaßnahmen erhöht. Wie schon in den Vorjahren nahm auch 2014 kein Mitarbeiter durch einen Unfall am Arbeitsplatz nennenswert Schaden. UnternehmensverantwortungAuswirkungen unseres Geschäfts auf die Umwelt Die Wahrnehmung der unternehmerischen Verantwortung ist wesentlicher Bestandteil unserer Strategie. Wir berücksichtigen systematisch die verschiedenen Belange unserer Stakeholder und verringern die Auswirkungen unseres Geschäfts auf die Umwelt. Dabei suchen wir die Balance zwischen ökonomischen Zielen und gesellschaftlicher Verantwortung. Mit unserem verstärkten Engagement für erneuerbare Energien und dem Ausbau des Bereichs HKL durch effiziente Lösungen zur Energievermeidung investieren wir aktiv in den Umweltschutz und zeigen damit gesellschaftliches Engagement. Auch in den übrigen Bereichen setzen wir verstärkt auf die Nutzung Regenerativer Energien. Wir versuchen, Umweltaspekte beim Einkauf von Produkten und Dienstleistungen zu berücksichtigen. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289 a HGBDer Vorstand der 3U Holding hat mit Datum vom 12. März 2015 eine Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289a HGB abgegeben und diese auf der Internetseite der 3U Holding (www.3u.net) unter Investor Relations/Corporate Governance allgemein zugänglich gemacht. VergütungsberichtDer Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die für die Festlegung der Vorstands- und Aufsichtsratsvergütungen der 3U Holding AG zur Anwendung kommen, und erläutert die Höhe und Struktur der Vergütung. Der Vergütungsbericht wird auf der Basis der Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex erstellt und beinhaltet ferner die Angaben, die gemäß Handelsgesetzbuch, erweitert durch das Gesetz über die Offenlegung der Vorstandsvergütungen (VorstOG), erforderlich sind. Vergütung des Vorstands Die Struktur und die Höhe der Vergütung der Vorstandsmitglieder werden vom Aufsichtsrat festgelegt und regelmäßig überprüft. Dabei orientiert er sich an dem am 5. August 2009 in Kraft getretenen Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG). Alle Vorstandsmitglieder der 3U Holding erhalten ein jährliches festes Grundgehalt (Fixum), welches in monatlichen Raten ausgezahlt wird. Daneben erhalten alle Vorstandsmitglieder eine variable erfolgsabhängige Vergütung (erfolgsbezogene Komponente). Die erfolgsabhängige Vergütung setzt sich aus einem quantitativen Teilziel und einem qualitativen Teilziel zusammen. Bei der quantitativen Teilzielerreichung wird durch den Aufsichtsrat vorrangig der testierte Wert der EBITDA-Leistung des Konzerns im Verhältnis zu dem budgetierten Wert bewertet; eine deutliche Verfehlung von budgetierten Umsatzzielen kann zu Abzügen führen. Im Rahmen der qualitativen Zielerreichung bewertet der Aufsichtsrat die Abarbeitung prioritärer Aufgaben des Vorstands sowie die Erfüllung vom Aufsichtsrat gesetzter persönlicher Ziele des Vorstands. Der Aufsichtsrat legt jeweils zu Beginn eines Geschäftsjahres Zielvorgaben unter Berücksichtigung der Lage der Gesellschaft fest. Darüber hinaus wurde den Vorstandsmitgliedern eine bestimmte Anzahl von Aktienoptionen im Rahmen des Aktienoptionsplans 2011 gewährt. Die Gewährung von Aktienoptionen verfolgt das Ziel, den Beitrag des Vorstands (und auch der übrigen Mitarbeiter der 3U) zur Steigerung des Unternehmenswerts zu honorieren und den langfristigen Unternehmenserfolg zu fördern. Seit dem Kalenderjahr 2011 gilt für die Vorstände der 3U Holding, dass ein Teil der erfolgsabhängigen Vergütung eines Geschäftsjahres unter dem Vorbehalt gezahlt wird, dass der Vorstand die Geschäfte der Gesellschaft auch in den auf das betreffende Geschäftsjahr folgenden zwei Geschäftsjahren nachhaltig führt. Bei der Nachhaltigkeit werden insbesondere die Stabilität der EBITDA-Entwicklung des Konzerns sowie die Stabilität der Umsätze berücksichtigt. Der Aufsichtsrat bewertet die Nachhaltigkeit in den beiden auf das Geschäftsjahr folgenden Jahren und wird die unter Vorbehalt gezahlten Teilbeträge der erfolgsabhängigen Vergütung zurückfordern, wenn die Nachhaltigkeit der Unternehmensführung nicht gewährleistet ist. Eine von dem Vorstand zu erstattende erfolgsabhängige Vergütung ist von dem Vorstand binnen 90 Tagen nach Zugang des schriftlichen Rückforderungsverlangens des Aufsichtsrats zu zahlen. Der Aufsichtsrat ist im Sinne des § 87 Abs. 2 Satz 1 AktG berechtigt, die Bezüge des Vorstands auf die angemessene Höhe herabzusetzen, sofern sich die Lage der Gesellschaft nach der Festsetzung der Bezüge verschlechtert und die Weitergewährung der vereinbarten Bezüge unbillig für die Gesellschaft wäre. Dies gilt auch für die Gewährung etwaiger Aktienoptionen. Wird die Bestellung zum Vorstandsmitglied im Laufe eines Geschäftsjahres gem. § 84 Abs. 3 AktG aus wichtigem Grund widerrufen, besteht für dieses Geschäftsjahr sowie für etwaig weitere Geschäftsjahre bis zur Beendigung des Anstellungsvertrages des Vorstands kein Anspruch auf eine erfolgsabhängige Vergütung. Den Vorstandsmitgliedern wurden keine Pensionszusagen gegeben. Die Vergütungen der Vorstandsmitglieder sind nachfolgend, aufgeteilt nach Fixum und erfolgsbezogenen Komponenten, individualisiert ausgewiesen. Wert der gewährten Zuwendungen für das Berichtsjahr 2014 Zufluss für das Berichtsjahr 2014 scroll
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Aktienoptionsplan 2011 Mit Beschluss vom 19. August 2010 hat die Hauptversammlung ein bedingtes Kapital in Höhe von bis zu EUR 4.684.224,00 zur Ausgabe von Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstands, Führungskräfte und Mitarbeiter im Rahmen eines Aktienoptionsplanes geschaffen und den Vorstand entsprechend ermächtigt. Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand am 7. Februar 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrats Gebrauch gemacht und einen Aktienoptionsplan 2011 aufgelegt. Angaben zu Aktienoptionen zum 31. Dezember 2014 in Stück: scroll
* Herr Odenbreit hat jedoch Aktienoptionen als Angestellter der 3U HOLDING AG erhalten. ** Herr Hellrung hat jedoch Aktienoptionen als Vorstand der LamdaNet Communications Deutschland AG erhalten. Die Aktienoptionen können erst nach Ablauf festgelegter Sperrfristen (Erdienungszeitraum) ausgeübt werden. Die 3U Holding ist berechtigt, die Ausübung von Optionsrechten in dem Umfang abzulehnen, wie deren Ausübung wegen außerordentlicher, nicht vorhergesehener Entwicklungen zu einer unverhältnismäßig hohen Vergütung des Bezugsberechtigten führen würde. Sämtliche Vergütungen für Vorstandstätigkeiten stammen von der 3U Holding. Die Tochtergesellschaften haben keine Bezüge gezahlt. Für Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung verweisen wir auf das Kapitel „Konkrete Angaben über Aktienoptionsprogramme". Vergütung des Aufsichtsrats Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in § 9 der Satzung der Gesellschaft festgelegt. Danach erhalten die Mitglieder des Aufsichtsrats eine feste jährliche Grundvergütung in Höhe von EUR 5.000,00, wobei der Vorsitzende des Aufsichtsrats das Doppelte und der stellvertretende Vorsitzende das Eineinhalbfache der vorgenannten Vergütungen erhält. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied eine Tantieme in Höhe von EUR 1.000,00 je EUR 0,01 Dividende, die über EUR 0,05 je Stückaktie hinaus für das abgelaufene Geschäftsjahr an die Aktionäre ausgeschüttet wird sowie eine auf den langfristigen Unternehmenserfolg bezogene jährliche Vergütung in Höhe von EUR 1.000,00 je EUR 100.000,00 Ergebnis vor Steuern im Konzernabschluss der Gesellschaft („EBT"), welches das durchschnittliche Ergebnis vor Steuern im Konzernabschluss („EBT") für die jeweils drei vorangegangenen Geschäftsjahre übersteigt. Die Gesamtvergütung beträgt jedoch höchstens für den Vorsitzenden EUR 50.000,00, für seinen Stellvertreter EUR 37.500,00 und für die übrigen Aufsichtsratsmitglieder EUR 25.000,00. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied für jede Aufsichtsrats- oder Ausschusssitzung, an der es teilnimmt, ein Sitzungsgeld in Höhe von EUR 2.500,00. Die Gesellschaft erstattet den Aufsichtsratsmitgliedern die auf ihre Vergütung und Auslagen anfallende Umsatzsteuer. Die Aufsichtsratsvergütungen für 2014 betrugen TEUR 68 (Vorjahr: TEUR 68). Für 2014 wurde — wie für 2013 — keine erfolgsabhängige Vergütung zurückgestellt. scroll
* Die fixe Vergütung für das Geschäftsjahr 2012 wurde für Herrn Thoenes bei Abrechnung in 2013 aufwandswirksam erfasst. scroll
* Die fixe Vergütung für das Geschäftsjahr 2012 wurde für Herrn Thoenes bei Abrechnung in 2013 aufwandswirksam erfasst. Außerdem erhalten die Aufsichtsräte eine Erstattung ihrer Reisekosten und der sonstigen Auslagen. Im Geschäftsjahr 2014 haben Herr Thoenes in Höhe von TEUR 0,5 (Vorjahr: TEUR 0,9), Herr Simon in Höhe von TEUR 1,6 (Vorjahr: TEUR 1,3) und Herr Thies in Höhe von TEUR 0,8 (Vorjahr: TEUR 1,3) Erstattungen für ihre Auslagen erhalten. Herr Thoenes hat für das Geschäftsjahr 2014 außerdem Sitzungsgelder und Auslagenersatz für seine Aufsichtsratstätigkeit bei der 3U ENERGY AG in Höhe von TEUR 6 (Vorjahr: TEUR 9) erhalten. Die Rechtsanwaltssozietät Altenburger Rechtsanwälte, deren Partner der Aufsichtsratsvorsitzende Herr Ralf Thoenes ist, hat im abgelaufenen Geschäftsjahr für ihre Beratungsleistungen für den 3U Konzern insgesamt TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 3) zzgl. Umsatzsteuer erhalten. Davon wurden TEUR 4 für die 3U ENERGY AG und TEUR 4 für die Risima Consulting GmbH erbracht (Vorjahr: TEUR 13 für die 3U TELECOM GmbH). Außerdem wurden durch die Thies & Thies Steuerberatungsgesellschaft mbH, deren Geschäftsführer Herr Stefan Thies ist, steuerliche Beratungsleistungen im Geschäftsjahr 2014 in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 1) abgerechnet. Diese wurden vollständig für die 3U HOLDING AG erbracht. Konkrete Angaben über AktienoptionsprogrammeMit Beschluss vom 19. August 2010 hat die Hauptversammlung ein bedingtes Kapital in Höhe von bis zu EUR 4.684.224,00 zur Ausgabe von Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstands, Führungskräfte und Mitarbeiter im Rahmen eines Aktienoptionsplanes geschaffen und den Vorstand entsprechend ermächtigt. Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand am 7. Februar 2011 mit Zustimmung des Aufsichtsrats Gebrauch gemacht und einen Aktienoptionsplan 2011 aufgelegt. Aktienoptionsplan 2011 Der Aktienoptionsplan 2011 hat folgende Eckpunkte: Bezugsberechtigte sind: scroll
Im Rahmen des Aktienoptionsplans 2011 wurden bisher insgesamt 4.602.500 Aktienoptionen ausgegeben. Die Verteilung auf die einzelnen Gruppen sieht wie folgt aus (der Wert in Klammern gibt die maximal mögliche Anzahl auszugebender Aktienoptionen an): scroll
Der Aktienoptionsplan 2011 hat eine Laufzeit von fünf Jahren. Die nicht übertragbaren Optionsrechte können nach Ablauf einer vierjährigen Sperrfrist frühestens ab dem 7. Februar 2015 und nur bis zum 6. Februar 2016 ausgeübt werden. Die Optionsrechte dürfen nur innerhalb eines Zeitraums von fünfzehn Bankarbeitstagen in Frankfurt am Main jeweils nach der Veröffentlichung des Jahresabschlusses und/oder des Konzernabschlusses, der ordentlichen Hauptversammlung oder der Veröffentlichung eines Quartalsberichts und/oder des Geschäftsberichts ausgeübt werden. Die Optionsrechte sind nicht übertragbar. Jedes Optionsrecht berechtigt zum Erwerb einer Aktie der Gesellschaft zum Ausübungspreis. Der Ausübungspreis für die Optionsrechte beträgt EUR 1,00 je Aktie. Zum Zeitpunkt der Auflegung des Aktienoptionsprogramms am 7. Februar 2011 notierte die Aktie bei EUR 0,66; der Aufschlag belief sich demnach auf 51,5%. Die durch die Ausübung der Aktienoptionen erhaltenen Aktien darf der Bezugsberechtigte jeweils nur innerhalb eines Monats nach der Veröffentlichung der Quartalsberichte oder nach der Veröffentlichung der Regelpublizität veräußern. Von den im Rahmen dieses Programms ausgegebenen 4.602.500 Aktienoptionen waren zum Bilanzstichtag 1.610.000 verfallen. Verfallen sind in:
Übernahmerechtliche Angaben nach § 289 Abs. 4 HGBBestellung und Abberufung des Vorstands und Satzungsänderungen Der Vorstand wird nach §§ 84, 85 AktG bestellt und abberufen. Änderungen der Satzung richten sich grundsätzlich nach §§ 179, 133 AktG. Nach § 13 Abs. 2 der Satzung i. V. m. § 179 Abs. 2 S. 2 AktG werden jedoch Beschlüsse der Hauptversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen gefasst, soweit das Gesetz nicht zwingend eine andere Mehrheit vorschreibt. Falls das Aktiengesetz außerdem zur Beschlussfassung eine Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals vorschreibt, genügt, soweit gesetzlich zulässig, die einfache Mehrheit des vertretenen Kapitals. Grundkapital und Befugnisse des Vorstands, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen Das Grundkapital setzt sich zusammen aus 35.314.016 nennwertlosen auf den Inhaber lautende Stückaktien. Alle Aktien gewähren die gleichen Rechte. Jede Aktie vermittelt eine Stimme und ist maßgebend für den Anteil am Gewinn. Die Rechte und Pflichten aus den Aktien ergeben sich aus den gesetzlichen Vorschriften. Am Kapital der Gesellschaft waren zum 31. Dezember 2014 wie folgt beteiligt: scroll
Die Hauptversammlung vom 27. August 2014 beschloss die Änderung von § 3 Abs. 4 der Satzung. Danach ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum 26. August 2019 einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt EUR 7.062.803,00 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu erhöhen. Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre nur in den folgenden Fällen ganz oder teilweise ausschließen: 1. bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlage zur Gewährung von Aktien zum Zweck des Erwerbs von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen oder zum Erwerb sonstiger Vermögensgegenstände (einschließlich Forderungen Dritter gegen die Gesellschaft oder mit der Gesellschaft verbundener Unternehmen) sowie zum Zweck der Ausgabe von Aktien an Arbeitnehmer der Gesellschaft und mit der Gesellschaft verbundener Unternehmen im Rahmen der gesetzlichen Vorschriften; 2. soweit dies erforderlich ist, um Inhabern der von der Gesellschaft oder ihren Tochtergesellschaften ausgegebenen Optionsscheinen und Wandelschuldverschreibungen ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung des Options- bzw. Wandelrechts bzw. nach Erfüllung von Wandlungs- oder Optionspflichten zustehen würde; 3. für Spitzenbeträge; 4. bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlage, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Festsetzung des Ausgabebetrags durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10 % des im Zeitpunkt der Ausgabe der neuen Aktien vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt. Auf die Höchstgrenze von 10 % des Grundkapitals werden Aktien, die während der Laufzeit des genehmigten Kapitals unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gemäß §§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden, sowie Aktien, im Hinblick auf die ein Wandlungsrecht oder Optionsrecht oder eine Wandlungspflicht oder Optionspflicht auf Grund von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen besteht, die seit Erteilung dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts gem. §§ 221 Abs. 4, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben worden sind, angerechnet. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung einschließlich des Inhalts der Aktienrechte und der Bedingungen der Aktienausgabe festzulegen. Nach § 3 Abs. 5 der Satzung wird das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 4.684.224,00, eingeteilt in bis zu 4.684.224 Stückaktien, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital I). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Inhaber von Optionsrechten, welche die Gesellschaft aufgrund der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 19. August 2010 ausgegeben hat, von ihrem Optionsrecht Gebrauch machen. Die neuen Inhaberaktien nehmen vom Beginn desjenigen Geschäftsjahres, für das bei Ausübung des Optionsrechts noch kein Beschluss der Hauptversammlung über die Verwendung des Gewinns gefasst wurde, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der bedingten Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzusetzen. Der Vorstand der 3U HOLDING AG hat im April 2013 auf Grundlage der durch die Hauptversammlung vom 31. Mai 2012 erteilten Ermächtigung beschlossen, in der Zeit vom 1. Mai 2013 bis längstens zum 30. Mai 2017 bis zu 10% der eigenen Aktien (bis zu Stück 3.531.401 Aktien) über die Börse zurückzukaufen. Innerhalb der Laufzeit des Aktienrückkaufprogramms behält sich der Vorstand vor, im Einklang mit den einzuhaltenden rechtlichen Vorgaben den Rückkauf jederzeit auszusetzen und wieder aufzunehmen. Die Aktien können zu allen im Ermächtigungsbeschluss der Hauptversammlung vom 31. Mai 2012 vorgesehenen Zwecken verwendet werden. Im Rahmen des am 2. Mai 2013 begonnenen Aktienrückkaufprogramms wurden bis zum 31. Dezember 2014 1.473.025 Aktien erworben; das entspricht 4,17% des Grundkapitals von EUR 35.314.016,00. Vom 1.1. bis zum 13.3.2015 erfolgten weitere Rückkäufe eigener Anteile in Höhe von insgesamt 199.094 Aktien. Auch über dieses Datum hinaus werden weiterhin eigene Aktien im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms erworben. Für Mitglieder des Vorstands bestehen für den Fall eines Übernahmeangebots für die 3U HOLDING AG keine Vereinbarungen. AktiengeschäfteNach Maßgabe des § 15a WpHG haben Personen, die bei der 3U HOLDING AG Führungsaufgaben wahrnehmen, eigene Geschäfte mit Aktien der 3U HOLDING AG oder sich darauf beziehenden Finanzinstrumenten, insbesondere Derivaten, der 3U HOLDING AG und der BaFin mitzuteilen. Diese Verpflichtung obliegt auch Personen, die mit einer der vorgenannten Personen in einer engen Beziehung stehen, soweit die Gesamtsumme der Geschäfte einer Person mit Führungsaufgaben und der mit dieser Person in einer engen Beziehung stehenden Personen insgesamt einen Betrag von EUR 5.000,00 bis zum Ende des Kalenderjahres erreicht. Der 3U HOLDING AG wurden im abgelaufenen Geschäftsjahr folgende Geschäfte gemeldet. scroll
Sämtliche Aktiengeschäfte wurden auf der Internetseite der 3U HOLDING AG (www.3u.net) unter dem Pfad „Investor Relations/Directors' Dealings" veröffentlicht. Risiko-, Chancen- und PrognoseberichtRisikoberichtRisikomanagementsystemSteuerungssystemAufbau und Organisation der 3U Holding und ihrer Tochtergesellschaften/Beteiligungen unterliegen einer kontinuierlichen Überprüfung und Verbesserung. Fortlaufende Anpassungen der Organisationsstrukturen gewährleisten hierbei eindeutige Zuständigkeiten. Damit werden Verantwortlichkeiten innerhalb des Uberwachungs-, Planungs- und Steuerungssystems klar definiert. Das Uberwachungs- und Planungssystem besteht im Wesentlichen aus dem monatlichen Management-Informations-Berichtswesen und dem Risiko-Reporting. Darüber hinaus gibt es regelmäßige Sitzungen auf allen Organisationsebenen sowie eine rollierende Monatsplanung/Liquiditätsentwicklung. Das Steuerungssystem orientiert sich an Umsatzplanungen, an Zielsetzungen für EBITDA und an budgetierten Cashflows für die jeweils folgenden zwölf Monate. Die Planung für die beiden darauffolgenden Geschäftsjahre erfolgt auf der Grundlage der Detailplanung des ersten Planjahres. Die Annahmen für die Umsatzplanung werden auf den jeweiligen Unternehmensebenen analysiert; auf Marktebene fließen Regulierungsvorhaben, Kapitalmarktaussichten und Branchentrends ein. Ergebnisrelevante Veränderungen innerhalb einer Komponente werden in Form einer Sofortberichterstattung direkt zwischen Vorstand und Geschäftsbereichsleitern kommuniziert. Die Organisationsstrukturen und die Elemente des Steuerungssystems bilden somit einen ganzheitlichen Mechanismus zwischen strategischen und operativen Unternehmensebenen. Das Geschäftsmodell der 3U HoldingDie 3U Holding ist eine börsennotierte Management- und Beteiligungsgesellschaft, die eine Drei-Säulen-Strategie verfolgt. Neben dem traditionellen Geschäftsbereich Telefonie wurden in den vergangenen Jahren die beiden Säulen Services sowie Erneuerbare Energien aufgebaut. Diese Entwicklung wird weiter vorangetrieben, so dass auch zukünftig der Investitionsfokus auf dem Beteiligungserwerb in den Bereichen Services und Erneuerbare Energien liegen wird. Die innovativen Technologien sollen herausragend und überzeugend sein und einen substanziellen, zu verteidigenden Technologie- und Wettbewerbsvorteil besitzen. Sie sollen einen ausgeprägten Kundennutzen und besondere Alleinstellungsmerkmale entwickeln können und ein klar identifizierbares Marktpotential aufweisen. Jedes Investment soll Aussicht auf einen überdurchschnittlichen Return on Investment bieten, der in einem vielversprechenden Verhältnis zum abgeschätzten Risiko steht und auf einem sorgfältig recherchierten und überzeugenden Business Plan basiert. Risikomanagementsystem der 3U HoldingUnternehmerisches Handeln ist stets mit Risiken verbunden. Ein bewusstes Eingehen von Risiken zugunsten des unternehmerischen Erfolgs ist unumgänglich und sinnvoll. Die 3U Holding setzt sich mit allen Risiken und Chancen systematisch auseinander und verfolgt dabei einerseits das Ziel, kontrolliert und bewusst Risiken zu erkennen und zu steuern, und andererseits die sich bietenden Chancen zu nutzen. Die Risikopolitik der 3U Holding legt daher das gewünschte Verhältnis zwischen Risiken und Chancen fest und ist eng verknüpft mit den strategischen Unternehmenszielen. Das Risiko- und Chancenmanagement-System der 3U Holding trägt den Namen „3U-RICH". Im Rahmen des Risikomanagements werden in den regelmäßigen Reportings durch den Risikomanager in erster Linie nur Risiken betrachtet. Chancen werden insbesondere auch in den Risikoinventuren der einzelnen Gesellschaften identifiziert und erörtert, eine genauere Analyse und Auswertung erfolgt durch den Vorstand und die Geschäftsführung der jeweiligen Gesellschaften im Rahmen der strategischen Unternehmensplanung. Das Risikomanagement dient der Sicherung der Unternehmensziele, des Unternehmenserfolgs und der Senkung der Risikokosten. Um eine optimale Unternehmenssteuerung zu erzielen und um den gesetzlichen und aufsichtsrechtlichen Anforderungen gerecht zu werden, verfügt der Vorstand über ein für die Größe der Gesellschaft angemessenes Risikomanagementsystem. Dieses konzernweite Risikomanagementsystem umfasst neben dem Mutterunternehmen auch alle Tochtergesellschaften, von denen potenzielle entwicklungsbeeinträchtigende und bestandsgefährdende Entwicklungen für die 3U Holding ausgehen können. Daher sind die systematische Auseinandersetzung mit potenziellen Risiken und Chancen sowie der risikobewusste Umgang mit diesen ein zentraler Ausdruck unserer Zukunftssicherung und -gestaltung in diesem dynamischen Marktumfeld. Das Risikomanagementsystem wird den sich ändernden Rahmenbedingungen entsprechend angepasst und unterliegt einer kontinuierlichen Weiterentwicklung, um sicherzustellen, dass neben den internen Veränderungen auch externe Faktoren, wie z. B. Gesetzesänderungen, berücksichtigt werden. Im Hinblick auf eine optimale Berichterstattung werden im Risikomanagementsystem der 3U Holding AG die wesentlichen Risiken von allen Tochtergesellschaften einheitlich reportet. Zusätzlich werden in den einzelnen Gesellschaften vorhandene spezifische Risiken von diesen bewertet. Eine im Zuge der kontinuierlichen Verbesserung geschaffene Harmonisierung der Einzelrisiken auf Ebene der Tochtergesellschaften bietet eine größtmögliche Vergleichbarkeit. Das Risikomanagementsystem der 3U Holding entspricht den gesetzlichen Anforderungen. Die 3U Holding hat im Rahmen eines kontinuierlichen Verbesserungsprozesses die Themen Compliance, Rechnungslegungsprozess und IKS in das Risikomanagementsystem eingebunden. Dabei orientiert sich die 3U an dem international anerkannten Standard COSO ERM, soweit die Unternehmensführung die dort beschriebene Vorgehensweise für angemessen hält. Vorstand und Aufsichtsrat der 3U Holding verdeutlichen damit die Bedeutung der Corporate Governance, die für eine verantwortungsbewusste und auf langfristigen Unternehmenserfolg ausgerichtete Führung und Kontrolle des Unternehmens steht. Risikomanagementstrategie Abgeleitet aus den Unternehmenszielen legt der Vorstand eine Risikostrategie fest, in der die grundlegenden Rahmenbedingungen für das Risikomanagementsystem vorgegeben werden. Darauf basierend werden strategische Maßnahmen zur Zielerreichung erarbeitet und abgeleitet. Ziel ist nicht die Vermeidung aller potenziellen Risiken, sondern die Schaffung von Handlungsspielräumen unter Berücksichtigung der Risikotragfähigkeit der 3U Holding und ihrer Tochtergesellschaften/Beteiligungen, die aufgrund einer umfassenden Kenntnis der Risiken und Risikozusammenhänge ein bewusstes Eingehen von Risiken ermöglichen. Verantwortungs- und Reportingkonzept Das vom Vorstand der 3U Holding eingeführte Risikomanagementsystem hat sich als effizient bewährt. Alle Mitarbeiter der 3U Holding sind angehalten, sich im Rahmen der ihnen übertragenen Aufgaben und Verantwortungen risikobewusst zu verhalten. Unmittelbar verantwortlich für die Früherkennung und Steuerung von Risiken sind die jeweiligen operativen Risikoverantwortlichen. Regelmäßige Schulungen tragen dazu bei, dass sich alle Mitarbeiter der Vorgaben und der Systematik bewusst sind. Mit Unterstützung einer professionellen Risikomanagementsoftware konnten die Prozess- und Arbeitsabläufe im Risikomanagement innerhalb der 3U Holding im Hinblick auf Effektivität und Effizienz des Systems weiter optimiert werden. Die Software unterstützt sowohl die Risikoverantwortlichen als auch den Risikomanager in der Bewertung und Steuerung der Risiken in der 3U Holding AG und allen Tochtergesellschaften. Die Gesamtverantwortung für die Funktionsfähigkeit und Effektivität des Risikomanagementsystems obliegt dem Vorstand der 3U Holding. Dieser wird mindestens monatlich durch den Risikomanager im Rahmen von standardisierten Reportings über die aktuelle Risikosituation und deren mögliche zukünftige Entwicklung informiert. Neben dem Vorstand erhält auch der Aufsichtsrat der 3U Holding unmittelbar durch den Risikomanager dieses standardisierte monatliche Reporting. Die Geschäftsführer der einzelnen Tochtergesellschaften sind verpflichtet, sich über einen Zugriff auf die Risikomanagement-Software fortlaufend über die Risikolage in ihren Gesellschaften zu informieren. Durch den Einsatz der Risikomanagementsoftware ist der Detaillierungsgrad in der monatlichen Berichterstattung deutlich gestiegen. Der Vorstand entscheidet nach Rücksprache mit dem Risikomanager und ggf. den Risikoverantwortlichen über die Vorlagen aus dem Risikomanagement und veranlasst erforderliche Maßnahmen, basierend auf aktuellen Risikoannahmen. Darüber hinaus informiert er regelmäßig den Aufsichtsrat über diese Risikoentwicklung und die veranlassten Maßnahmen. Über die Effizienz und Effektivität der Prozesse im Risikomanagementsystem sowie die Einhaltung der Regelungen und Richtlinien wird dem Aufsichtsrat mindestens zwei Mal jährlich im Rahmen von Konsultations- und Auditprozessen im Beisein des Risikomanagers Bericht erstattet. Dabei werden auch die Themen Rechnungslegungsprozess, IKS und Compliancemanagement berücksichtigt, so dass der Aufsichtsrat dadurch die Überwachungspflichten gem. § 107 Abs. 3 S. 2 AktG systematisch ausführt. Methodik des Risikomanagementsystems In dem Risikomanagementsystem der 3U Holding AG/Beteiligungen werden in mehreren Risikoinventuren bis hinunter auf die Ebene der einzelnen Tochterunternehmen/Beteiligungen die Risiken und Chancen der 3U Holding AG so vollständig wie ökonomisch sinnvoll erfasst, um entwicklungsbeeinträchtigende und bestandsgefährdende Entwicklungen so früh wie möglich zu identifizieren und aussichtsreiche Entwicklungen zu erkennen. Die dabei identifizierten Risiken und Chancen werden nach möglichen Schadenshöhen/ Ergebniserwartungen und Eintrittswahrscheinlichkeiten bewertet. Die Steuerung bzw. Behandlung dieser Risiken und Chancen erfolgt auf zwei Wegen. Für die im Rahmen dieser Risikoinventur identifizierten Risiken werden Indikatoren mit Messwerten und zugehörigen Schwellenwerten festgelegt, die geeignet sind, eine Überwachung und Bewertung der Risiken zu ermöglichen. Die ständige Beobachtung und Bewertung erfolgt durch die dezentralen Risikoverantwortlichen und den zentralen Risikomanager anhand operativer und finanzieller Kennzahlen und sind Bestandteil eines monatlichen Reportings. Chancen werden im Rahmen der jeweiligen Unternehmensstrategie gesteuert und sind noch nicht Bestandteil des monatlichen Chancen- und Risikoreportings. Die Einbindung der Chancenberichterstattung in das monatliche Reporting soll 2015 konzeptioniert werden. Darüber hinaus wird in der Tochtergesellschaft RISIMA Consulting GmbH, die nach dem internationalen Standard ISO 27001 zertifiziert ist, in diesem Rahmen mindestens einmal jährlich eine zusätzliche Risikoinventur mit dem Schwerpunkt der Informationssicherheit durchgeführt und daraus entsprechende Maßnahmen abgeleitet. Im Berichtsjahr wurde verstärkt damit begonnen, die im Rahmen der Risikoinventur identifizierten Chancen systematisch zu dokumentieren. Obwohl Chancen untrennbar mit Risiken zusammenhängen, unterscheiden sich deren Charakteristiken aber von denen der Risiken, was einen differenzierteren Umgang erforderlich macht (Chancen können z. B. sich nur dann auszahlen, wenn sie auch wahrgenommen und bewusst genutzt werden, und benötigen in der Regel einen längeren Zeitraum, um sich zu entwickeln und realisieren zu lassen). Daher werden die identifizierten Chancen nicht wie die Risiken mittels der Software monatlich bewertet, sondern quartalsweise überprüft und Maßnahmen ggf. angepasst. RisikenDie wesentlichen aktuellen und zukünftigen Risiken der GesellschaftAus der Gesamtheit der für die 3U Holding identifizierten Risiken werden nachfolgend die wesentlichen Risiken in den einzelnen Bereichen genannt, die aus heutiger Sicht die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Einzelgesellschaften und aggregiert die der 3U Holding AG bei einem potenziellen Eintritt wesentlich beeinflussen könnten. Die Risiken in den Bereichen Telefonie und Erneuerbare Energien waren auch im Berichtsjahr 2014 diejenigen Risiken mit dem höchsten Risikopotential in Bezug auf Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit. Dies liegt daran, dass die Erwartungswerte im Hinblick auf die Schadenshöhen bei Eintritt eines Risikos in diesen beiden Bereichen deutlich über den Erwartungswerten der Schadenshöhe bei Eintritt eines Risikos im Bereich Services oder anderer Risiken, die mittelbar oder unmittelbar auf die 3U Holding AG wirken, lagen. In den Risikoinventuren wurden überwiegend die Risiken aus den zurückliegenden Risikoinventuren bestätigt, lediglich die Ausprägung in Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit variiert. Die Variierung berücksichtigt dabei die geänderten Markt- bzw. operativen Bedingungen. Aber auch neue Risiken und Risikoszenarien wurden identifiziert und bewertet. Dazu gehören zum Beispiel das Risiko Fraud bei den Tochtergesellschaften im Bereich Telefonie. Das Risiko Preisverfall konnte dagegen weiter reduziert werden, da die PELIA Gebäudesysteme GmbH (vormals 3U Einkauf & Logistik GmbH) den Einkauf für die Tochtergesellschaften aus dem Bereich Erneuerbare Energien zentral steuert. Werden durch 3U Investitionen in neue Gesellschaften getätigt, werden diese einer Risikoinventur unterzogen, um gesellschaftsspezifische Risiken zu identifizieren und zu bewerten und anschließend in das Konzernsystem und -reporting zu integrieren. Allgemeine wirtschaftliche Risiken in den Geschäftsbereichen unserer Tochtergesellschaften Es sind einzelne Risiken in allen Bereichen der 3U Holding zu erkennen, deren Identifizierung, Bewertung und Steuerung über die Bereichsgrenzen hinaus erforderlich waren. Dazu gehören neben operativen auch strategische Risiken. Die operativen Risiken konzentrieren sich in allen Unternehmensbereichen auf Vertragsverpflichtungen, mögliche Ausfälle und Schäden an den technischen Systemen, auf das Personal und die Aufrechterhaltung der Geschäftsprozesse. Die strategischen Risiken beziehen sich u. a. auf die Regulierung und Änderungen von gesetzlichen Rahmenbedingungen. Jedes betriebswirtschaftliche Handeln eines Unternehmens basiert auf Verträgen u. a. mit Geschäftspartnern. Nahezu alle Teile der Organisationsstruktur der 3U Holding sind davon betroffen. Vertragsrisiken bestehen z. B. in der Einhaltung gesetzlicher Vorgaben bei der Vertragsgestaltung, der Einhaltung von Vertragsfristen und in der Vertragsdurchsetzung mit Geschäftspartnern. Die 3U Holding steuert dieses Risiko in Form eines Vertragsmanagements durch die zentrale Rechtsabteilung. Darüber hinaus werden bei der Auswahl von Geschäftspartnern spezifische Kriterien geprüft und bewertet. Die Dienstleistungen der Bereiche Telefonie und Services basieren im Wesentlichen auf Softwareanwendungen sowie auf Informations- und Telekommunikationstechnologien. Auch im Bereich Erneuerbare Energien ist der Einsatz dieser Technologien von großer Bedeutung. Wesentlich für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes und die Durchführung kritischer Prozesse sind deshalb die IT-Verfügbarkeit und die IT-Infrastruktur. Entsprechende Systemredundanzen, zeitnahe Ersatzinvestitionen und regelmäßige Wartungen halten dieses Risiko auf marktüblichem Niveau. Diesen IT-Risiken begegnet die 3U Holding unter anderem auch dadurch, dass sie das Informationssicherheitsmanagementsystem konsequent an der ISO 27001 ausrichtet und dies durch die Zertifizierung der Tochtergesellschaft RISIMA durch den TÜV SÜD erfolgreich bestätigen ließ. Seit Mitte 2013 ist die RISIMA für die IT-Administration der 3U Holding und ihrer Tochtergesellschaften/Beteiligungen verantwortlich, da sie im Hinblick auf die stärkere Forcierung ihrer Kompetenzen im Bereich IT-Security die Rolle des zentralen IT-Dienstleisters innerhalb der 3U übernommen hat. Des Weiteren wurde im Rahmen der Jahresabschlussprüfung ein IT-Audit durch den Wirtschaftsprüfer durchgeführt. In allen Unternehmensteilen der 3U Holding wird hoch qualifiziertes Personal benötigt. Das Fehlen oder der Verlust von notwendigem Wissen bzw. von notwendigen Fähigkeiten und Erfahrungen innerhalb der Schlüsselpositionen dieser Unternehmensteile könnte das Erreichen der jeweiligen Unternehmensziele gefährden. Das Personalmanagement wird zentral gesteuert und entsprechend der Planung werden geeignete Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gesucht und eingestellt bzw. bereits vorhandenes Personal über eine Nachfolgeplanung qualifiziert. Die Beachtung allgemein üblicher Grundsätze der Mitarbeiterführung bildet die Basis für ein gutes Betriebsklima. Mitarbeiterführung und Mitarbeiterentwicklung bilden die Grundlage einer positiven Unternehmenskultur. Darüber hinaus wird zum Beispiel durch ein leistungsorientiertes Vergütungssystem sowie interne und externe Schulungsmaßnahmen eine hohe Loyalität und Verbundenheit der qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Unternehmen erreicht. Diese Maßnahmen greifen auch, wenn aufgrund von Beteiligungen und Übernahme von Gesellschaften durch die 3U Holding Mitarbeiterinnen und Mitarbeiterneu integriert werden. Um die Unternehmensziele zu erreichen, müssen diese mit den Geschäftsprozessen und der damit verbundenen Produktivität der Gruppe abgestimmt sein. Dies gilt auch für Gesellschaften, die durch Kauf oder Beteiligung der 3U Holding in die Gruppe integriert werden. Der Einsatz von modernen Methoden im Qualitäts- und Prozessmanagement unterstützt die kontinuierliche Verbesserung auch in diesem Bereich. Zusätzlich muss die vertikale oder horizontale Kommunikation innerhalb des Unternehmens effizient sein und sich im Einklang mit den übertragenen Verantwortlichkeiten oder festgelegten Maßnahmen befinden. Grundlagen, die dies sicherstellen sollen, bilden sowohl Arbeits- und Verfahrensanweisungen, wie auch Funktionsbeschreibungen und Richtlinien, die regelmäßig, auch im Rahmen des Qualitätsmanagements, überprüft und ggf. aktualisiert werden. Ein effektiver und effizienter Ablauf in allen Geschäftsprozessen vermindert auch das Risiko einer mangelnden Kundenzufriedenheit. Compliancemanagement Das Compliance Management ist Teil des 3U-Risikomanagementsystems. Um die immer anspruchsvoller werdenden Anforderungen und Erwartungen erfüllen zu können, wurde das Compliance Management weiter optimiert, um die sich ergebenden Risiken weiter zu vermindern. Wesentliche Bestandteile des Compliancemanagement bilden ein Wertemanagementsystem, ein „Whistleblowing"-Prozess sowie weitere aufbau- und ablauforganisatorische Regelungen. Regelmäßig finden Schulungs- und Sensibilisierungsmaßnahmen im Hinblick auf einzuhaltende Regeln und Vorgaben statt. Risiken aus der Regulierung und Änderungen von gesetzlichen Rahmenbedingungen Risiken aus der Regulierung und Änderungen von gesetzlichen Rahmenbedingungen in den Bereichen Telekommunikation/IT und insbesondere Erneuerbare Energien werden für die gegenwärtigen Bereiche und zukünftigen Beteiligungen der3U Holding auch weiterhin bestehen. Auch die Diskussionen im Hinblick auf die Förderung Erneuerbarer Energien haben im Markt für Verunsicherung gesorgt. Im Berichtsjahr konnte die 3U Holding AG mit dem Erwerb eines Windparkprojektentwicklers sowie dem Kauf einer Windparkgesellschaft jeweils durch die Tochtergesellschaft 3U ENERGY AG zwar einen wichtigen Schritt im Bereich Erneuerbare Energien-Projekte machen, eine sachgerechte und nachhaltige Planung von Großprojekten in diesem Bereich wird jedoch durch fortdauernde Änderungen der gesetzlichen Grundlagen, die bspw. hinsichtlich der Einspeisevergütung unmittelbaren Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit von Projekten haben, erschwert. Die Entwicklungen werden durch die 3U Holding AG und ihre Tochtergesellschaften intensiv beobachtet, um zeitnah reagieren zu können. Folgende Darstellung der Risiken innerhalb der Geschäftsbereiche betrifft die dort aktiven Tochtergesellschaften (siehe „Die Beteiligungsunternehmen der3U Holding"): Bereich Telefonie In diesem Bereich ist nach wie vor Call-by-Call ein wichtiges Produkt. Ein generelles Risiko stellen dabei die vielfältigen Flatrate-Angebote dar. Die Festnetz-Flatrates machen Call-by-Call für innerdeutsche Festnetztelefonate überflüssig. Die immer geringere Inanspruchnahme von Call-by-Call-Angeboten hat bewirkt, dass der Markt seit 2008 um fast drei Viertel geschrumpft ist. Ein ähnliches Risiko besteht durch Flatrates im Mobilfunk, welche i. d. R. eine Flatrate für Mobil- und Festnetz beinhalten. Die Substitution des Festnetzes durch Mobilfunk führt zu sinkenden Erträgen. Preise von Mobil zu Mobil unter Festnetzniveau stellen auch ein Risiko für das Call-by-Call-Geschäft dar. Ein weiteres Risiko besteht darüber hinaus durch die Technologie Voice Over IP (VoIP), da Minutenpreise durch Flatrate-Angebote unter Druck geraten. Dem erwartungsgemäßen Umsatzrückgang im Call-by-Call-Markt begegnen die Telefoniegesellschaften unter anderem durch ein aktives Tarifmanagementsystem sowie die zunehmende Fokussierung auf profitable Nischen (z. B. Rechenzentren). Die Chancen in diesem Bereich sind trotz sinkendem Marktvolumen dennoch vorhanden. Bereich Services Die Gesellschaften dieses Bereiches bewegen sich in einem Sektor, der von einem starken Wettbewerb geprägt ist. Wir sehen aber ein erhebliches Marktpotential der in den Tochtergesellschaften entwickelten innovativen Anwendungen. Die Tochtergesellschaft weclapp GmbH operiert in einem dynamischen Marktumfeld mit innovativen Lösungen. Hier besteht das Risiko, dass Anforderungen und Entwicklungen nicht rechtzeitig erkannt und umgesetzt werden. Die weclapp beobachtet den Markt sehr genau und passt ihre Lösungen, wenn es wirtschaftlich vertretbar und angemessen ist, an. So konnte 2014 das Geschäftsmodell weiterentwickelt werden. Die Anzahl der Anwender ihrer Cloud-Produkte steigt stetig an. Hier besteht das Risiko einer fehlenden Kundenzufriedenheit. Durch Einsatz einer regelmäßigen Qualitätsprüfung und durch engen Kontakt mit den Kunden wird diesem Risiko begegnet. Um den Risiken einer nicht-marktkonformen Produktentwicklung entgegen zu wirken, werden vermehrt Gespräche mit strategischen Partnern und Finanzinvestoren geführt, um das Wachstum und die Expansion in neue Märkte voranzutreiben. Die hohen technischen Standards im IT-Security-Markt und die vorhandenen Wettbewerber sind Risiken für die Tochtergesellschaft RISIMA Consulting GmbH. Durch hohes technisches und organisatorisch-personelles Know-how wird diesen Risiken begegnet. Dies wird durch die Zertifizierung im Rahmen des internationalen Standards ISO 27001 unter Beweis gestellt. Die Strategie ist in diesem Markt mit seinen vielfältigen Produkten und Dienstleistungen entscheidend, um sich als Unternehmen in einer entsprechenden Nische zu positionieren. Die RISIMA konnte im Geschäftsjahr 2014, durch die Fokussierung auf ihre Kompetenzen in den Bereichen Corporate Governance und IT Sicherheit, diese Risiken vermindern. Aufgrund der mangelnden externen Nachfrage nach den von der 3U DYNAMICS angebotenen Dienstleistungen im Bereich Vertrieb und Marketing ist die Gesellschaft seit dem Geschäftsjahr 2014 inaktiv. Bereich Erneuerbare Energien Neben den allgemeinen Risiken bestehen in diesem Bereich gesetzliche/regulatorische Risiken sowie Risiken im Umgang mit Lieferanten und Kunden. Die Diskussionen über die staatliche Förderung erneuerbarer Energien haben auch 2014 zur Verunsicherung der Verbraucher und Versorger und damit verbundener geringer Planungssicherheit beigetragen. Der bestehende Verdrängungswettbewerb beschleunigt die aktuell stattfindende Marktkonsolidierung. Dadurch hat sich die Wettbewerbssituation weiter verschärft. Geprägt von Insolvenzen und deutlichen Produktionsanpassungen ist der Markt Erneuerbarer Energien aktuell in einer Konsolidierungsphase. Mit dem Erwerb einer Projektentwicklungsfirma im Bereich Windkraftanlagen im August 2014 sowie dem Kauf eines ersten bestehenden Windparks durch die Tochtergesellschaft 3U ENERGY AG, versucht die 3U Holding AG die Chancen, die sich in diesem Markt bieten, konsequent zu nutzen. Gut geplante Erneuerbare Energien-Projekte erfordern zwar hohe Investitionssummen, bieten aber auch eine relativ hohe Wertsicherheit. Die Realisierung solcher Großprojekte beinhaltet auch gesetzliche und genehmigungsrechtliche Risiken, z. B. baurechtliche Auflagen. Diesen Risiken begegnet 3U u. a. durch die Beauftragung externer Planungsbüros. Die gesellschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklungen werden durch den Konzern intensiv beobachtet, um zeitnah reagieren zu können. Mit ihrem Geschäftsmodell ist die 3U Holding AG über ihre Tochtergesellschaften im Bereich Erneuerbare Energien von der sinkenden Vergütung gemäß EEG betroffen. Diesen speziellen Herausforderungen in diesem Teilbereich der Erneuerbaren Energien begegnen die betroffenen Tochtergesellschaften mit Zurückhaltung, sofern sich die Risiken nicht durch entsprechende vertragliche Vereinbarungen reduzieren lassen. Eine durchgeführte Maßnahme zur Risikosteuerung/-reduzierung ist die Entscheidung des Vorstands, bis auf Weiteres den Handel mit PV-Modulen aufgrund des schlechten Chancen-/Risikoprofils weitestgehend einzustellen und ebenso die Trennung von den Aktivitäten im Bereich Solar-Vakuum-Röhren. Risiken im Umgang mit Lieferanten und Kunden, wie z. B. Lieferanten- und Forderungsausfall oder Veränderungen in den Einkaufs- und Verkaufspreisen, werden durch das Lieferanten- und Forderungsmanagement gesteuert, indem z. B. durch die regelmäßige Durchführung umfassender Lieferantenbeurteilungen und -bewertungen das RisikoPotential in diesem Bereich reduziert wird. Finanzrisiken Die 3U Holding ist als operierende wirtschaftliche Einheit diversen Risiken ausgesetzt. Daher ist es ein zentrales Ziel der Unternehmensführung, die Steuerung und Verminderung von Finanzrisiken im Hinblick auf die Schaffung verlässlicher Planungen zu erreichen. Wesentliche Risiken betreffen die Kapitalausstattung und Finanzierungskraft, da eine geringe Eigenkapitalausstattung zu einer eingeschränkten Handlungsfähigkeit der Gesellschaft führen kann. Ein weiteres wichtiges Finanzrisiko ist das Risiko der Konzentration des Umsatzes unserer Grundstücksvermietung auf einen wesentlichen Mieter. Dieses Risiko korreliert mit dem Ausfallrisiko, d.h. dem Risiko, dass ein Vertragspartner einer finanziellen Transaktion nicht in der Lage sein wird, seine Verpflichtungen zu erfüllen und die 3U Holding damit finanziellen Verlusten ausgesetzt ist. Hierbei ist zu beachten, dass die 3U Holding als wesentlicher Finanzierer ihrer Tochtergesellschaften fungiert. Sollte der Liquiditätsbedarf der Tochtergesellschaften weiter ansteigen könnte eine stärkere Einbindung von Kreditinstituten in Finanzierungsfragen die Folge sein. Darüber hinaus gibt die 3U Holding für Tochtergesellschaften Patronatserklärungen (Liquiditätszusagen) ab, die - sollten diese eingefordert werden - das Risiko entsprechender Liquiditätsabflüsse beinhaltet. Dies könnte dann auch zu einem, unter ungünstigen Umständen sogar erheblichen, Liquiditätsrisiko bei der 3U Holding führen. Anhaltende Verluste der Tochtergesellschaften können zu weiterem Abschreibungsbedarf auf Forderungen gegen Tochtergesellschaften führen. Darüber hinaus zählen der Aktienkurs, der Einkauf, die Liquidität sowie die Markt- und Zinsänderungen zu den wesentlichen Bereichen, in denen finanzielle Risiken auftreten könnten. Dem möglichen Eintreten dieser potenziellen Risiken wird durch ein unternehmensweit implementiertes Forderungs- und Liquiditätsmanagement entgegengewirkt, welches sicherstellt, dass jederzeit ausreichend Liquidität für das eigene und das operative Geschäft der Tochtergesellschaften zur Verfügung steht. Finanzinstrumente werden in der 3U Holding nur zur Absicherung eines Grundgeschäftes verwendet. Bevor Finanzinstrumente zum Einsatz kommen, werden sorgfältige Risikoanalysen und -bewertungen durchgeführt, um durch adäquate Maßnahmen das RisikoPotential zu minimieren. Einschätzung des Managements zur Gesamtrisikosituation Von den dargestellten wesentlichen Risiken kann heute und auch in der Zukunft potenziell eine wesentliche Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der 3U Holding ausgehen. Unsere wesentlichen Herausforderungen umfassen insbesondere die regulatorischen Rahmenbedingungen und den intensiven Wettbewerb. Die Veränderungen in der Risikoentwicklung aller Bereiche haben Maßnahmen seitens des Vorstandes erforderlich gemacht. Unser Risikomanagementsystem in Verbindung mit weiteren Planungssystemen und Reports ermöglicht das frühzeitige Erkennen von möglichen Risiken und unterstützt in der Folge bei der Risikosteuerung. Dennoch können zukünftig aufgrund fehlerhafter Annahmen Risiken auftreten, die dann von den Unternehmenserwartungen abweichen und sogar den Fortbestand der 3U in einem überschaubaren Zeitraum gefährden könnten. ChancenberichtIn der3U Holding AG werden Chancen und Risiken systematisch identifiziert und ausgewertet. Potenzielle Chancen werden im Rahmen der Risikoinventuren der einzelnen Gesellschaften erörtert, um hierdurch auch potenzielle Risiken erkennen und abgrenzen zu können. Die weitergehende Analyse und Beurteilung von Chancen sowie mögliche Maßnahmen obliegen dem Vorstand und der Geschäftsführung der jeweiligen Gesellschaften im Rahmen ihrer Unternehmensstrategie. Da Chancen auch immer mit Risiken einhergehen, ist es sinnvoll, Risiken und Chancen, wo möglich, immer gemeinsam zu betrachten, um unter einer umfassenden Kenntnis der Risiken und Risikozusammenhänge potenzielle Gewinnchancen bewusst und kontrolliert nutzen zu können. Im Folgenden sind die wesentlichen Chancen, die innerhalb der einzelnen Bereiche identifiziert wurden, dargestellt. Bereich Telefonie Grundsätzlich gehen die Umsätze und Deckungsbeiträge im Call-by-Call-Geschäft und insgesamt im Bereich Voice Retail zurück. Zwar ist die 3U Holding AG durch ihre in diesem Bereich tätigen Tochtergesellschaften auch von dieser Entwicklung betroffen, jedoch konnten diese aufgrund ihrer Strategie aber weiterhin bedeutende Margen in diesem Bereich erzielen. Insbesondere kann durch eine hohe Prozessautomatisierung, aktives Tarifmanagement sowie Nutzung der Einkaufssynergien aus dem Bereich Voice Business der Rückgang der Margen im Call-by-Call stark verlangsamt werden. Wenngleich davon ausgegangen werden muss, dass die Umsätze im klassischen Voice Retail Bereich auch langfristig weiter sinken werden, bergen Produkte im Bereich Data Center Services & Operations profitable Chancen für den Bereich Telefonie. In Hannover und Berlin wurden 2013 und 2014 Rechenzentren übernommen, die langfristig bedeutendes und stabiles Ertragspotential bieten. Im Bereich Voice Business führt eine kontinuierliche Optimierung der Technologieplattform zur Kostensenkung bei gleichzeitiger Flexibilitätssteigerung. Damit besteht die Chance, die Deckungsbeiträge und die Umsätze in diesem Bereich zu steigern. Bereich Services Die weclapp GmbH hat ihre Aktivitäten im Bereich Cloud Computing im Geschäftsjahr 2014 weiter ausgebaut. Die Gesellschaft konnte die Vermarktung der Business Apps der weclapp Suite vorantreiben, ihr Geschäftsmodell weiterentwickeln und die konzernexternen Umsätze erhöhen. Die positive Geschäftsentwicklung setzte sich fort. Mittelfristig ist von einer stetig weiter ansteigenden Nutzerzahl auszugehen. Eine Expansion in neue Märkte durch die Unterstützung strategische Partner und Finanzinvestoren wird weiterhin angestrebt. Die RISIMA Consulting GmbH bietet neben Consulting-Dienstleistungen auch Operations- und Administrations-Leistungen sowie den Erwerb von IT-Security-Software-Lizenzen an. Auch wenn sich die Gesellschaft weiterhin in der Aufbauphase befindet, eröffnet das in externen Kundenprojekten als auch im Einsatz für die 3U Holding und ihre Tochtergesellschaften, beispielsweise durch die Übertragung der IT-Administrationsleistungen, erworbene Know-how gute Wachstumschancen. Im Jahr 2014 konnten die Geschäftsbeziehungen zu den Partnerunternehmen TÜV SÜD Management Service GmbH, General Dynamics Fidelis sowie Workshare intensiviert werden. Im Rahmen der Kooperation mit TÜV SÜD vergibt dieser Unteraufträge an die RISIMA in den Bereichen Datenschutzprüfung, externer Datenschutzbeauftragter und Penetrationstests. Für das US-Sicherheitsunternehmen General Dynamics Fidelis fungiert RISIMA als Partnerunternehmen für den deutschen Markt, und mit dem britischen Software-Unternehmen Workshare arbeitet RISIMA als Exklusiv-Partner für die DACH-Region sehr erfolgreich zusammen. Obwohl weiterhin Investitionsbedarf besteht, ist durch die Möglichkeit, sich mit diesen starken Partnern im Markt zu positionieren und darüber Aufträge zu generieren, von einem Wachstum der Gesellschaft auszugehen. Die Zertifizierung nach dem internationalen Standard ISO 27001 unterstützt den Marktauftritt der RISIMA als kompetenter Ansprech- und Lösungspartner für IT-Security. Die RISIMA kennt dadurch auch die Herausforderungen in der Aufrechterhaltung und Weiterentwicklung von IT-Security-Prozessen sowie eingesetzter Hard- und Software im Rahmen des täglichen operativen Geschäfts ihrer Kunden. Der Markt für IT-Security-Lösungen ist sehr vielfältig. Die RISIMA hat sich durch die Positionierung auf wenige namenhafte Hersteller und deren Lösungen, sowie die Spezialisierung auf ausgewählte Beratungsthemen hohes Wachstumspotential geschaffen. Bereich Erneuerbare Energien Im Onlinehandel konnte die Tochtergesellschaft Selfio GmbH die in den letzten Jahren erreichte Position weiter ausbauen und zusätzliche Marktanteile gewinnen. Dazu trug auch die Erweiterung des Produktportfolios um bspw. ein vergrößertes Pumpen-Sortiment, Pelletöfen, dezentrale Lüftungsgeräte und Rohrinstallationssysteme sowie das Fußbodenheizung-Trockenestrichsystem bei. Auch die verbesserte Kundenfreundlichkeit (z. B. längere Servicezeiten und erweiterte Zahlungsmöglichkeiten) sowie die hervorragenden Kundenbewertungen über Trusted Shops eröffnen die Chance für ein überdurchschnittliches Wachstum und so darf von einer weiteren überaus positiven Entwicklung in den kommenden Jahren ausgegangen werden. Außerdem sind wir im Bereich HKL mit unserer Tochtergesellschaft PELIA Gebäudesysteme GmbH als Anbieter von Einkaufs- und Logistikdienstleistungen für die technische Gebäudeausstattung sowie als Produktions- und Handelsunternehmen für den Großhandel tätig. Das aktuelle Produktportfolio umfasst Produkte für Fußbodenheizung/Heizung, kontrollierte Wohnraumlüftung, Sanitär, Solar, Energie- und Wärmegewinnung sowie Wärmespeicherung und Wärmeversorgung. Zudem wurde im Berichtsjahr mit der Produktion kaschierter Ware, einer Grundkomponete im Bereich der Fußbodenheizung, begonnen. Mit dem Trockenestrichsystem ClimaTE 25 wird schon heute ein selbst entwickeltes Renovierungssystem, das die hohe Kompetenz der PELIA Gebäudesysteme GmbH in der Flächentemperierung unterstreicht. Durch die zentrale Steuerung des Einkaufs wird ein höheres Einkaufsvolumen generiert, als dies den Einzelgesellschaften möglich wäre. In der Folge lassen sich günstigere Einkaufskonditionen realisieren, welche von den Tochtergesellschaften an die Kunden weitergegeben werden können und sich damit die Chance ergibt, überdurchschnittliche Marktanteile gewinnen zu können. Darüber hinaus entwickelt und vertreibt die Tochtergesellschaft ClimaLevel Energiesysteme GmbH Flächenheiz- bzw. Kühlsysteme. Diese zeichnen sich durch hohe Verarbeitungsqualität und Komfort sowie einem guten Preis-Leistungsverhältnis aus. Damit entstehen positive Vermarktungsmöglichkeiten mit entsprechenden Ertragspotentialen. Seit diesem Jahr ist die ClimaLevel Energiesysteme GmbH Mitglied des Fachverband Gebäude-Klima e.V., in der sie sich in den Fachbereichen „Wohnungslüftung" sowie „Raumklima und Behaglichkeit/Luftbefeuchtung" engagiert und dort die langjährigen Erfahrungen aus dem praktischen Einsatz des ClimaLevel® Multiboden HKL zum Heizen, Kühlen und Lüften einbringt. Der innovative Multiboden HKL, mit welchem als einer der zentralen Bestandteile im Konzepthaus LISI die TU Wen 2013 bei dem internationalen Wettbewerb Solar Decathlon gesiegt hatte, stieß auch auf der Messe Debaukom 2014, auf der die ClimaLevel mit einem eigenen Stand vertreten war, auf großes Interesse bei Kunden und Experten. Durch seine hervorragenden Produkteigenschaften hat der Multiboden HKL die Chance Marktanteile im gehobenen Preissegment zu gewinnen und neben der klassischen Fußbodenheizung an Bedeutung zuzulegen. Der Solarpark Adelebsen produzierte das ganze Jahr über Strom, der bis zum 31.07.2014 zu den im EEG festgelegten Vergütungssätzen in das öffentliche Netz eingespeist wurde. Seit August 2014 nutzt der Solarpark die Chance der gesetzlichen Förderung der Direktvermarktung und hat dazu einen Vertrag mit der E.ON Energie Deutschland GmbH abgeschlossen. Durch die Direktvermarktung des Stroms erhält der Solarpark zusätzlich eine Managementprämie je MWh und kann somit weitere Einnahmen auch in Zukunft generieren und ggf. noch ausbauen. Durch eine mögliche weitere Intensivierung der Zusammenarbeit mit der E.ON könnte weiteres Potential entstehen. Ein wichtiger strategischer Meilenstein auf dem Weg zum Ausbau des Bereichs Erneuerbare Energien-Projekte war im Geschäftsjahr 2014 der Kauf einer Windpark-Projektentwicklungsgesellschaft sowie der Erwerb eines bestehenden Windparks mit 15 Windkraftanlagen. Die Windpark-Projektentwicklung umfasst ein Windpark-Projektportfolio mit bis zu 40 Windenergieanlagen und einer Gesamtnennleistung von mehr als 100 MW. Aktuell befinden sich die Windpark-Projektentwicklungen in unterschiedlichen Stadien. Eine Inbetriebnahme ist für den Zeitraum 2015 bis 2017 geplant. Neben Veräußerungen von fertigen Windparks wird 3U aller Voraussicht nach Zusatzerträge durch den selektiven Verkauf von Projekten in früheren Projektphasen generieren. Die 3U Holding AG behält sich bei ihren Tochtergesellschaften/Beteiligungen neben den verschiedenen Verkaufsmöglichkeiten von Windparkprojekten zudem die Option vor, fertiggestellte Windkraftanlagen selbst zu betreiben und somit zusätzlichen Cash-Flow zu generieren. Somit könnte sich hier ein erhebliches Gewinnpotential ergeben, sowohl aus dem Betrieb bzw. Verkauf von fertigen Windkraftanlagen als auch aus dem selektiven Verkauf von Projektentwicklungen. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementsystem bezogen auf den RechnungslegungsprozessDer Rechnungslegungsprozess wird für die 3U Holding AG sowie für alle Tochtergesellschaften weitestgehend zentral in der Finanzabteilung der Holding realisiert. Dadurch unterliegen alle Gesellschaften im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess einer einheitlichen Prozess- und Risikobetrachtung. Das implementierte interne Kontrollsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess soll durch geeignete Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen die Einhaltung von Regelwerken, Vorschriften und Gesetzen gewährleisten, um die Ordnungsmäßigkeit, Verlässlichkeit und Vollständigkeit in der Rechnungslegung und Finanzberichterstattung unter Berücksichtigung möglicher Risiken sicherzustellen. Grundlagen, die dies sicherstellen sollen, bilden sowohl Arbeits- und Verfahrensanweisungen, wie auch Funktionsbeschreibungen und Richtlinien, die regelmäßig überprüft und ggf. aktualisiert werden. Dazu gehören z. B. eine Bilanzierungsrichtlinie, Kontierungsanweisungen sowie die Unterstützung durch externe Berater. Im Berichtsjahr wurde der Rechnungslegungsprozess umfassend analysiert, weiter optimiert und auch in der Dokumentation weiterentwickelt. Das interne Kontrollsystem besteht aus internen Steuerungs- und Überwachungsfunktionen, die entweder in Prozessabläufen integriert sind oder davon unabhängig durchgeführt werden. Integriert sind beispielsweise die Trennung von Verwaltungs- und Genehmigungsfunktionen auf unterschiedliche Mitarbeiter sowie klare Verantwortlichkeiten im Rahmen der regelmäßigen Prüfungen („Vier-Augen-Prinzip"). Prozessunabhängige Prüfungen und Kontrollen werden beispielsweise durch den Aufsichtsrat im Rahmen seiner Überwachungspflichten oder durch das Risikomanagementteam anhand definierter Prüfroutinen durchgeführt. Die eingesetzten Kontrollmechanismen laufen teilweise automatisiert in den eingesetzten Buchhaltungs-Softwaresystemen ab, damit die Wirtschaftlichkeit der Arbeitsabläufe nicht beeinträchtigt wird. Die eingesetzten IT-Systeme sind durch ein Berechtigungskonzept gegen unbefugte Zugriffe geschützt. Ferner überprüft der Abschlussprüfer im Rahmen der Jahresabschlussprüfung die eingesetzten IT-Systeme und deren Anwendungen. Neue gesetzliche Regelwerke sowie die Änderungen bestehender Regularien im Hinblick auf die Rechnungslegung und die dadurch entstehenden Risiken werden unmittelbar auf ihre Auswirkungen für die 3U Holding untersucht, um ggf. geeignete Maßnahmen zu treffen. Die implementierten internen Kontrollen resultieren aus der Identifizierung eines Risikos an dieser Stelle des Rechnungslegungsprozesses. Dieses Risiko kann verschiedener Herkunft sein, unter anderem aufgrund gesetzlicher Vorgaben. Das Zusammenwirken von Risiko- und Compliancemanagement und internem Kontrollsystem wird im Rechnungslegungsprozess besonders deutlich und wird daher im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses ständig optimiert. Die Funktionen in allen Bereichen des Rechnungslegungsprozesses sind zugeordnet und dokumentiert. Das implementierte und kontinuierlich weiter entwickelte Risikomanagementsystem mit den Komponenten Compliance und internes Kontrollsystem kann bei menschlichem Fehlverhalten, z. B. durch fehlerhafte Kontrollen oder kriminelle Handlungen durch Innentäter, eine vollständige Sicherheit und Richtigkeit der Rechnungslegung dennoch nicht gewährleisten. NachtragsberichtEreignisse von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres haben sich nicht ereignet. PrognoseberichtKonjunkturausblickNach Angaben der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose expandiert die Weltproduktion weiterhin in mäßigem Tempo im Herbst 2014. Zwar setzt sich in den USA und in Großbritannien der Aufschwung fort, aber im Euroraum hat die Erholung anders als noch im Frühjahr 2014 erwartet nicht Tritt gefasst. Alles in allem rechneten die Institute mit einem Anstieg der Weltproduktion um 2,6% im Jahr 2014 und erwarten 3% Wachstum in 2015. Die konjunkturelle Grunddynamik im Euroraum ist weiterhin gering, die gesamtwirtschaftliche Produktion nahm im ersten Halbjahr 2014 merklich schwächer zu als erwartet. Dies ging zu einem guten Teil auf die größeren Länder des Euroraums zurück. In Frankreich stagnierte die Wirtschaftsleistung und Italien fiel im Frühjahr neuerlich in eine Rezession. Die gesamtwirtschaftliche Produktion im Euroraum dürfte in 2015 nur mäßig expandieren. Dies liegt zum einen an der hohen privaten und öffentlichen Verschuldung und den Bestrebungen, diese abzubauen. In einigen Ländern kommen noch ungünstige Finanzierungsbedingungen wegen Problemen im Bankensektor hinzu. Zudem hat sich in Frankreich und Italien das Geschäftsklima im Verlauf des Jahres 2014 besonders stark verschlechtert. In ihrer Herbstprognose geht die Europäische Kommission für das Jahr 2015 von einer steigenden Auslands- und Binnennachfrage mit einem allmählichen Anstieg des Wachstums auf 1,1 % im Euroraum aus. Durch die Stärkung des Finanzsektors wird sich das Wachstum 2016 voraussichtlich auf 1,7 % beschleunigen, da auch die jüngsten Strukturreformen allmählich Früchte tragen sollten. Die deutsche Konjunktur hatte sich im Verlauf des Jahres 2014 abgekühlt und hinterlässt damit erste Spuren auf dem Arbeitsmarkt: Der Beschäftigungsaufbau hat sich verlangsamt, und die registrierte Arbeitslosigkeit hat im Herbst 2014 geringfügig zugenommen. Die Inflationsrate ist sehr niedrig, wozu gerade auch externe Faktoren, wie der Rückgang der Energiepreise, beigetragen haben. Trotz der expansiven Finanzpolitik und der weiterhin niedrigen Zinsen dürfte die deutsche Wirtschaft auch im Jahr 2015 deutlich unterausgelastet sein. Der Produktionsanstieg im Jahr 2015 wird wohl geringer ausfallen als bisher erwartet; die Institute prognostizieren, dass das Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2015 um 1,2% zunehmen wird; kalenderbereinigt entspricht dies nur einem Anstieg um 1,0%. Als Beteiligungsholding ist die 3U Holding AG maßgeblich von der Entwicklung und dem Ergebnisbeitrag der Tochtergesellschaften/Beteiligungen abhängig. Diese wiederum sind abhängig von den Rahmenbedingungen der Branchen in denen sie operieren. Daher gehen wir im Folgenden auf diese Branchen näher ein. Ausblick TelefonieIn den letzten Jahren sind die Umsätze im Gesamtmarkt für Telekommunikationsdienste in Deutschland rückläufig. Diese Entwicklung basiert auf starken Umsatzrückgängen im Festnetzbereich und moderaten Rückgängen im Mobilfunkmarkt. Damit herrscht in der Telekommunikationsbranche ein Verdrängungsmarkt, der von Innovationen und technischem Fortschritt geprägt wird, aber vor allem auch aufgrund der ausgeprägten Konkurrenzsituation durch weiteren Preisverfall gekennzeichnet ist. Staatliche Eingriffe — sowohl national als auch von der EU initiiert — haben einen erheblichen Einfluss auf den Call-by-Call-Markt. Daher ist eine mittelfristige Marktprognose schwierig. We in den Vorjahren dürfte der Markt weiter schrumpfen, auch wenn sich dieser Prozess verlangsamen dürfte. 2014 ging der relevante Markt wie auch schon in den Jahren 2012 und 2013 um weitere rund 10% zurück, während er in den Jahren zuvor um ca. 35% schrumpfte. Vor diesem Hintergrund rechnet der Vorstand für das Geschäftsjahr 2015 mit einer weiterhin rückläufigen Entwicklung analog der Marktentwicklung und insgesamt mit einer erhöhten Volatilität des relevanten Marktes. Auch für die Zukunft kann im Trend mit steigenden Investitionen bei Rechenzentren gerechnet werden. Die Investitionen in IT-Hardware werden nach Berechnungen des Borderstep Instituts im Trend um ca. 2-3 % jährlich ansteigen, die Investitionen in Rechenzentrumsinfrastruktur sogar um mehr als 5 % jährlich. Die 3U Holding AG wird weiterhin die Strategie verfolgen, mit ihren Tochtergesellschaften im Bereich Telefonie profitable Nischen zu identifizieren und wenn möglich zu besetzen. Insbesondere das Leistungsangebot rund um Rechenzentren (DCS) soll weiter ausgebaut werden und sich zu einer wichtigen Säule innerhalb des Bereichs Telefonie entwickeln. Das Marktumfeld bleibt weiterhin sehr umkämpft. Standortvorteilen in Deutschland (wie z.B. Datensicherheit, gute Infrastruktur, sichere Stromnetze) stehen potentielle Nachteile (stark schwankende und langfristig steigende Strompreise) gegenüber, die eine mittelfristige Prognose erschweren. Inwieweit die neuen Bereiche die rückläufigen Umsätze und die damit einhergehenden geringeren Erträge aus dem Call-by-Call-Geschäft kompensieren können, ist daher schwer zu prognostizieren. Insgesamt rechnet der Vorstand mit leicht rückläufigen Ergebnisbeiträgen der im Bereich Telefonie tätigen Tochtergesellschaften, da die neuen Produktbereiche im Bereich Data Center Services & Operation den erwartungsgemäßen Rückgang im Bereich Voice Retail noch nicht vollständig kompensieren können. Ausblick ServicesVor allem mit ihrem Leistungsportfolio rund um Cloud Computing und IT- sowie Unternehmensberatung adressieren die Tochtergesellschaften weclapp und RISIMA ihre Kunden. Beim Cloud Computing werden IT-Leistungen bedarfsgerecht und flexibel in Echtzeit als Service über das Internet bereitgestellt und nach Nutzung abgerechnet. Im Cloud Computing fließen verschiedene technische Verbesserungsinnovationen zusammen und erzeugen das Potential für eine Basisinnovation im Business. Kostenreduktion, Kostenstruktur-Veränderungen und Kostenvariabilisierung, Flexibilität und vollkommen neue Geschäftsmodelle sind dafür wichtige Argumente. Es wird erwartet, dass Cloud Computing die gesamte Informationswirtschaft, ihre Technologien und ihr Geschäft und somit auch die Beziehungen zwischen Anbietern und Kunden nachhaltig verändern wird. Mit einer schnellen Akzeptanz von Cloud Computing in der Wirtschaft sinkt der Bedarf an technischer Infrastruktur-Expertise. Für Software-Anbieter verschiebt sich das klassische Lizenzgeschäft in Richtung „Software as a Service". Für die Anwender hat Cloud Computing viele Vorteile. So werden z. B. aus Investitionen variable Kosten. Es wird erwartet, dass in wenigen Jahren fast alle Unternehmen Cloud Computing nutzen werden — zumindest ergänzend. Auf dem deutschen Markt stoßen Cloud Services auf eine gewisse Skepsis. Nicht alle Angebote sind ausgereift. Es werden Fortschritte in mehreren Bereichen erforderlich sein, bevor das Delivery-Modell breit angenommen wird. Auf Fragen und Herausforderungen zu Themen wie IT-Sicherheit, Integrationsfähigkeit mit vorhandenen IT-Systemen sowie Datenschutz, Verfügbarkeit und Performanz müssen überzeugende Antworten gefunden werden, denn die Nutzer erwarten die ganzheitliche, sichere, gesetzeskonforme, performante und reibungsfreie Unterstützung ihrer Geschäftsprozesse. Einsatz von Cloud Computing in Unternehmen steigt Der Einsatz von Cloud-Lösungen in Unternehmen wächst kontinuierlich. Im laufenden Jahr 2015 werden deutsche Unternehmen etwa 11 Milliarden EUR in Cloud-Services, Technologien und Integration & Beratung investieren. Damit hat sich der deutsche Markt zwar dynamisch, jedoch im internationalen Vergleich langsamer entwickelt. Die technischen und finanziellen Vorteile sind immens. Allerdings werden die Anforderungen der Unternehmen sowohl an die technische Sicherheit als auch an das rechtliche Umfeld beim Datenschutz steigen. In den kommenden Jahren geht Crisp Research bei Cloud Computing weiterhin von einem starken Wachstum auf ein Marktvolumen in Höhe von EUR 28,5 Mrd. im Jahr 2018 in Deutschland aus. Dies entspricht einer Wachstumsrate von rund 38,5% p. a. ![]() IT-Sicherheit nimmt eine zunehmend wichtigere Rolle in nahezu allen Unternehmen ein. Sowohl Großunternehmen als auch kleine und mittelständische Unternehmen sind täglichen Angriffen aus dem Netz ausgesetzt, die immensen und kostspieligen Schaden anrichten können. Vor allem auch bei der Vergabe von Aufträgen bzw. Abschlüssen von Verträgen in Geschäftsbereichen wo größere Mengen an (persönlichen) Daten erhoben werden, hat die IT-Sicherheit hohe bzw. höchste Priorität. Produkte und Services sowie IT-Security-Lizenzen für ein umfassendes IT-Security-Management stoßen daher auf eine steigende Nachfrage. Nahezu jedes Unternehmen muss täglich Risiken eingehen. Einige Risiken bergen das Potential, den Erfolg eines Unternehmens ernsthaft zu gefährden. Dazu gehören z. B. IT-Risiken, Risiken durch Nichteinhaltung von Gesetzesvorgaben, Personalrisiken, Marktrisiken etc. Mit Hilfe eines geeigneten Risikomanagementsystems kann auf diese Risiken und Chancen jedoch adäquat reagiert werden. Deshalb ist auch in diesem Bereich mit einer dauerhaft hohen Nachfrage zu rechnen. Nach den letzten verfügbaren Angaben des Bundesverband Deutscher Unternehmensberater BDU e. V. ist der Umsatz in der deutschen Unternehmensberaterbranche im Jahr 2014 um 6,4% auf EUR 25,2 Mrd. gestiegen. Die Ergebnisse der Marktstudie „Facts & Figures zum Beratermarkt 2014/2015" lassen für 2015 ein ähnliches Umsatzplus erwarten. Marktexperten bescheinigen den Dienstleistungangeboten Cloud Computing, Software as a Service, IT-Services und Consulting-Dienstleistungen gute Wachstumsaussichten. Der Vorstand der3U HOLDING AG erwartet für 2015 aus diesem Bereich einen leicht negativen Ergebnisbeitrag. Ausblick Erneuerbare EnergienDie Bedeutung der erneuerbaren Energien als Wirtschaftsfaktor wächst nicht nur in Deutschland, sondern auch weltweit. Mit dem Bereich Erneuerbare Energien nimmt der Konzern an dem voranschreitenden Wandel in der Energieerzeugung zur Nachhaltigkeit und dem Trend zum ressourcenschonenden und damit effizienteren Energieeinsatz teil. Die 3U Holding wird sich zukünftig noch breiter in diesem Feld aufstellen und die Tochtergesellschaften werden ihre Produkt- und Dienstleistungspalette kontinuierlich erweitern. Neben dem Ausbau der bereits am Markt agierenden Geschäftsfelder erscheint vor allem ein Ausbau der Planungs- und Projektentwicklungsaktivitäten aussichtsreich. Erfreulich entwickeln sich weiterhin vor allem auch die Aktivitäten rund um das Thema Heizen, Kühlen und Lüften von Gebäuden. Darüber hinaus sollen weitere EE-Projekte realisiert werden. Die Rahmenbedingungen werden in diesem Geschäftsfeld maßgeblich durch das Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) bestimmt. Die Große Koalition hat mit der Anfang August 2014 vorgelegten Reform des EEG die Rahmenbedingungen gesetzt, die allen Beteiligten nun mehr Planungssicherheit gibt. 3U konzentriert sich mit dem Ausbau seiner Windkraftaktivitäten in einem Bereich, der weiterhin ein gutes Chancen-/Risiko-Profil aufweist. Durch die bereits vorhandenen unterschiedlichen Geschäftstätigkeiten ihrer Tochtergesellschaften/Beteiligungen ist die 3U Holding AG aussichtsreich aufgestellt und daher rechnet der Vorstand für 2015 mit einem deutlich positiven Ergebnisbeitrag dieses Bereichs. Strategische AusrichtungAls Management- und Beteiligungsholding steht die nachhaltige operative Profitabilität im Vordergrund. Aufgrund der unbefriedigenden Geschäftsentwicklung der letzten Geschäftsjahre wurde eine Reihe von Maßnahmen umgesetzt, um dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Hierzu kam es sowohl bei der 3U Holding AG als auch bei einer Reihe von Tochtergesellschaften zu Personalanpassungen. Ziel dieser Maßnahmen war eine erhebliche Kostenreduktion und die Konzentration auf margenstärkere Umsätze. Neben dem Ausbau der Geschäftsfelder durch organisches Wachstum ermöglicht die hohe Eigenkapitalausstattung und die damit verbundene gute Bonität der 3U Holding AG auch anorganisches Wachstum. Die 3U Holding AG verfolgt dabei die Strategie, erfolgreiche Tochtergesellschaften langfristig zu behalten, aber bei attraktiven Offerten, diese auch zu veräußern. Ausblick 3U Holding2014 zeigte, dass die Sanierungsmaßnahmen der Vorjahre langsam Früchte tragen. Einige verlustbringende Beteiligungen/Tochtergesellschaften wurden beendet bzw. veräußert und aussichtsreiche Geschäftsfelder weiter ausgebaut. Diese Maßnahmen haben dazu geführt, dass die 3U Holding zum Ende des Geschäftsjahres 2014 besser aufgestellt ist und den zahlreichen Herausforderungen besser begegnen kann. Das Ziel, nach einigen verlustreichen Jahren wieder positive Ergebnisse zu erzielen, ist damit greifbar nahe. Die Planung des Vorstands sieht für 2015 aufgrund der in den Tochtergesellschaften bestehenden Verlustvorträge keine Beteiligungserträge aus dem Bereich Services, jedoch deutlich positive Beteiligungserträge aus den Bereichen Erneuerbare Energien und Telefonie vor. Daher rechnet der Vorstand der 3U Holding in 2015 mit einem Beteiligungsergebnis von rund EUR 1,0 bis EUR 2,0 Mio., einem Zinsergebnis von rund EUR 0,5 bis EUR 0,7 Mio. und einem Jahresergebnis von rund EUR -2,5 bis EUR -2,0 Mio. Ziel aller Aktivitäten ist es, den Wert der 3U Holding für die Aktionäre aber auch für die Mitarbeiter nachhaltig zu steigern. Der Erfolg dieser Anstrengungen soll sich in einem positiven Kursverlauf der 3U Aktie widerspiegeln. Im Zusammenhang mit den hier dargestellten Einschätzungen und Erwartungen weisen wir darauf hin, dass die tatsächlichen zukünftigen Ereignisse wesentlich von den Erwartungen über die voraussichtliche Entwicklung abweichen können.
Marburg, 23.3.2015 Der Vorstand Michael Schmidt Christoph Christoph Hellrung Andreas Odenbreit Versicherung der gesetzlichen VertreterBilanzeid nach § 289 Abs. 1 S. 5 HGBWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Einzelabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Marburg, den 23.3.2015 Der Vorstand Michael Schmidt Christoph Christoph Hellrung Andreas Odenbreit |
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