![]() NEXUS AGVillingen-SchwenningenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009Konzernlagebericht 2009DARSTELLUNG DES KONZERNS UND DES GESCHÄFTSVERLAUFS1. Entwicklung des NEXUS-Konzerns im gesamtwirtschaftlichen- und BranchenumfeldNEXUS ist ein Anbieter von IT-Lösungen für Krankenhäuser und Fachkliniken. Mit den Produktgruppen:
werden IT-Lösungen für Problemstellungen bei Kunden aus dem Bereich Gesundheitswesen angepasst und deren spezifische Prozesse abgebildet. Die Softwarearchitektur ist modular, offen und "serviceorientiert". Die Serviceorientierung der Produkte ermöglicht es, Funktionalitäten (Services) insbesondere in Fremdprodukten zu integrieren. Ebenso können auf diese Weise Bestandskunden neu akquirierter Unternehmen unmittelbar von Funktionsausweitungen profitieren. Die verschiedenen Module der Software-Lösungen werden sowohl zur Verbesserung der Verwaltungs-, Abrechnungs- und Behandlungsabläufe als auch zur Optimierung der Qualität der Dokumentation von Patientendaten eingesetzt. Die Zielsetzung unserer Produkte ist es, Kunden des Gesundheitswesens Instrumente anzubieten, mit denen sie ihre Geschäftsprozesse digitalisieren, beschleunigen und qualitativ verbessern können. IT-Serviceleistungen runden das Leistungsspektrum ab. Die NEXUS Gruppe ist an den Standorten Villingen-Schwenningen, Ismaning, Jena, Frankfurt (Main), Berlin, Hannover, Singen (Hohentwiel), Oberhausen, Schwerzenbach (CH), Kreuzlingen (CH), Basel (CH), Wien (A), Bologna (I) vertreten. Die strategische Ausrichtung der Gruppe wird maßgeblich von der NEXUS AG bestimmt. NEXUS liefert hauptsächlich an Kunden innerhalb des öffentlichen Gesundheitswesens im In- und Ausland mit Schwerpunkt in Deutschland und der Schweiz. Daher ist die Auftragslage neben dem Wettbewerbsumfeld auch stark von den Budgetentwicklungen im Gesundheitswesen insbesondere in diesen beiden Ländern und den Strukturveränderungen innerhalb der Krankenhäuser abhängig. Die Wirtschaftskrise in 2009 hat sich auch auf die Nachfrage im Gesundheitswesen niedergeschlagen. Die Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung und die angespannte Haushaltslage in vielen Ländern haben zu einer Investitionszurückhatung bei den Krankenhäusern geführt. Die weitere Entwicklung ist noch nicht abschließend einzuschätzen. Auf der einen Seite ist der durch die Konjunkturpakete ausgelöste Anstieg öffentlicher Investitionen ein positives Zeichen für die nahe Zukunft. Auf der anderen Seite ist jedoch zu befürchten, dass die öffentliche Hand aufgrund von Schieflagen in den kommunalen- und in den Länderhaushalten zu Budgetstreichungen gezwungen sein wird. BranchentrendsDerzeit lassen sich eine Reihe von Trends beschreiben, die in der Softwareindustrie zukunftsbestimmend sind: A. Trendwechsel Vernetzung: Netzwerke werden bereits im laufenden Jahr das vorherrschende Arbeitsmodell bei Enterprise-Applikationen sein. Die großen Veränderungen sind derzeit in allen Ebenen der SOA (Service-Oriented Architectures) zu beobachten. Einfachheit für den Endanwender ist das bestimmende Thema. Es ergibt sich die Möglichkeit, dass die Endnutzer Projekte entwerfen können, die in einer zentral gelenkten Hierarchie selten beschlossen werden. Ein weiterer Anreiz besteht darin, dass Inhalte sehr personalisiert dargestellt werden können. Das bietet auch den Vorteil, dass verschiedene Dinge innerhalb und außerhalb des Enterprise-Bereichs verbunden werden können. B. Trendwechsel Individualität: Das Internet verändert die Geschäftsmodelle der Softwareunternehmen weiter. Die Trends zu sozialen Netzwerken sowie die Individualisierung der Anwendungen sind zunehmend zu berücksichtigen. Dabei ist zu beachten, dass die meisten Entscheidungen der IT-Entscheider nach eigenen Vorlieben getroffen werden. Das Marktforschungsunternehmen Gartner gibt an, dass bei weniger als der Hälfte der Entscheidungen rationale Erwägungen eine Rolle spielen. C. Trendwechsel SOA/SaaS: Service-orientierte Architekturen (SOA) mit hohem Grad der Vernetzung werden bis 2010 schon zu 80 Prozent den Markt durchdrungen haben. Das wird auch für kritische Geschäftsanwendungen zunehmend der Fall sein. Dabei ist zu beachten, dass Applikationen sehr feinteilig Bedürfnisse befriedigen müssen. Software as a Service (SaaS) und andere kollaborative Lösungen steigern den Wunsch nach weiteren Dienstleistungen. Das gilt für den ganzen IT-Markt, sowohl für Clients, Provider, Investoren, Geschäftsleute, IT-Profis als auch Konsumenten. D. Trendwechsel Marktkonzentration: Das Marktforschungsinstitut Gartner bestätigt die Meinung, dass sich die Marktmacht auf immer weniger und dafür immer mächtigere Systemanbieter von Software konzentriert. Diese Mega-Anbieter unterstützen eine große Bandbreite verschiedener Systeme und haben deswegen Wirkung und Einfluss auf die Kunden-Ausgaben in einer ganzen Reihe von Märkten. Ausblick: Die nächsten fünf Jahre werden weiter von den gegenläufigen Interessen der Kunden nach günstiger Software und großen Anbietern, die alles aus einer Hand anbieten wollen, geprägt sein. Die Software-Kunden werden diesen Widerspruch mit unterschiedlichen Strategien auflösen wollen. Vertriebs- und MarktentwicklungDas Jahr 2009 ist hinsichtlich des Auftragseingangs für NEXUS erfolgreich gewesen. Mit konzernweit insgesamt 71 Neukunden und einer positiven Entwicklung in den Produktbereichen hat sich gegenüber dem Vorjahr erneut eine Steigerung ergeben. Im Bereich der Gesamtsysteme haben sich rund 26 neue Krankenhäuser und Psychiatrien für unser NEXUS / KIS entschieden. Im Bereich der diagnostischen Systeme waren es 29 Neukunden. Hervorzuheben sind unsere Neuabschlüsse im Qualitätsmanagement. Hier konnten 16 neue Kunden gewonnen werden. Produkt- und UnternehmensintegrationDurch den Erwerb der Healthcare Gruppe der EDS Information Business GmbH, Zürich (CH), zum 15.05.2009 konnten wir zwei Ziele gleichzeitig umsetzen. Zum einen haben wir unser Schweizer Geschäft stärken und unsere Marktposition dort ausbauen können, zum anderen haben wir Basistechnologien und Softwareprodukte erworben, die uns im Umstellungsprozess auf die neue 3-Schicht-Architektur der NEXUS Konzernprodukte deutlich voranbringen. Die 20 neuen Mitarbeiter am Standort Basel bringen zudem erhebliche Expertise in diesem Bereich mit und sind für uns eine sinnvolle und willkommene Ergänzung unserer Mannschaft. In 2009 haben wir rückwirkend zum 1. Januar 2009 die Tochtergesellschaften NEXUS / PASCHMANN GmbH, Oberhausen, MEDOS AG, Langenselbold, auf die NEXUS / GMT GmbH, Frankfurt, verschmolzen und diese in NEXUS / DIS GmbH, Frankfurt, umbenannt. Ziel war es, über alle diagnostischen Anwendungen eine einheitliche Führung und eine einheitliche organisatorische Struktur zu etablieren, um am Markt die Strategie eines klinikübergreifenden, diagnostischen Informationssystems kommunizieren zu können. Wachstum und ErgebnisverbesserungMit einem Umsatz von EUR 40,36 Mio. hat die NEXUS AG den Vorjahresumsatz von EUR 34,82 Mio. deutlich übertroffen. Das Ergebnis vor Steuern stieg von EUR 1,85 Mio. auf EUR 2,23 Mio. NEXUS hat die eigene Marktposition durch die Realisierung einer Vielzahl von Aufträgen weiter ausgebaut. Der Umsatzschwerpunkt von NEXUS lag in 2009 weiterhin im Geschäftsbereich Healthcare Software. Im Vergleich zu 2008 hat der Bereich erneut eine deutliche Umsatzsteigerung erzielt. Hierzu beigetragen hat neben dem organischen Wachstum auch der zuvor erwähnte Erwerb des Healthcare-Bereichs der EDS Information Business GmbH, Zürich (CH), zum 15.05.2009 sowie der Sachverhalt, dass die in 2008 unterjährig zum 31. Juli 2008 erworbene und in 2009 auf die NEXUS / DIS GmbH verschmolzene MEDOS AG erstmals mit einem vollen Jahresumsatz in das Ergebnis eingegangen ist. Aufgrund der rechtlichen und organisatorischen Integration dieser beiden Erwerbe in bestehende Tochtergesellschaften kann der Effekt hieraus mangels Datenbasis nicht mit vertretbarem Aufwand quantifiziert werden. Das internationale Geschäft ist in 2009 im Bereich Healthcare Software auf 38,5% des Gesamtumsatzes angestiegen. Unsere Aktivitäten in der Schweiz, in Österreich, in den arabischen Ländern und in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern sind eine wesentliche Komponente unseres Geschäftes. Der Bereich Healthcare Service hat sich bei Umsatz und Ergebnis leicht verschlechtert, was im Wesentlichen auf reduzierte Hardwareaufträge zurück zu führen ist. Die Steuerung unseres Wachstums sowie der Ertragslage erfolgte auf Basis der in den kurzfristigen Erfolgsrechnungen der Konzerntochtergesellschaften ausgewiesenen Kennzahlen zu Umsatz, Personal und EBT. ProduktentwicklungDas Jahr 2009 wurde durch die Entwicklungsschwerpunkte "NEXUS / KIS" sowie "NEXUS New Generation" geprägt. Es wurden erhebliche Mittel in die Entwicklung und Weiterentwicklung von neuen medizinischen Softwarekomponenten wie z.B. das Intensivmedizinmodul, die Medikation oder die neue Pflege investiert. Wesentlich in 2009 waren auch die Entwicklung der St. Galler Lösung, die Entwicklung des Einweiserportals sowie die Weiterentwicklung unserer Finanzbuchhaltungs- und Materialwirtschaftslösung für den internationalen Markt. 2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie NEXUS Gruppe hat in 2009 einen konsolidierten Umsatz von TEUR 40.363 nach TEUR 34.824 in 2008 erwirtschaftet. Das bedeutet einen Umsatzanstieg von TEUR 5.539 (+15,9%). Das Periodenergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich von TEUR 1.854 im Vorjahr auf TEUR 2.232 (+20,4%). Währungskursgewinne haben sich in 2009 wenn auch in geringerem Umfang als in 2008 wieder spürbar positiv auf das Ergebnis ausgewirkt. Zudem wirkte sich der Ertrag aus dem Erwerb der Healthcare Gruppe der EDS Information Business GmbH, Zürich (CH), (Lucky-Buy) positiv auf das Jahresergebnis aus. Realisierte Kursverluste aus Wertpapierverkäufen haben hingegen das Ergebnis belastet. Das EBITDA 2009 beträgt TEUR 7.404 nach TEUR 6.155 in 2008 (+20,3%). Damit hat die NEXUS AG das 9. Jahr in Folge das EBITDA auf Jahresbasis deutlich verbessert. Das Periodenergebnis nach Steuern hat sich im Vergleich zum Vorjahr ebenfalls deutlich auf TEUR 2.103 verbessert (+37,2%), wobei in diesem Betrag Belastungen aus nicht zahlungswirksamen latenten Steuern von TEUR 48 beinhaltet sind. Maßgeblich für die Ergebnisverbesserung sind unter anderem die höheren Erlöse, insbesondere in den Produktbereichen NEXUS / CIS und NEXUS / DIS. Das Bild bestätigt sich in den Segmentergebnissen: Der Bereich Healthcare Software erzielte ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT von TEUR 1.448 nach einem EBIT von TEUR 600 im Vorjahr. Zu dieser Ergebnisverbesserung wesentlich beigetragen hat die Ergebnisentwicklung der NEXUS Schweiz GmbH. Der Bereich Healthcare Service reduzierte das Ergebnis vor Steuern und Zinsen leicht von TEUR 835 im Vorjahr auf TEUR 724 in 2009. Die Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von TEUR 11.642 (Vorjahr: TEUR 11.636) sind nach den Ergebnissen unserer zum Bilanzstichtag durchgeführten Impairment-Tests in voller Höhe werthaltig. Für die übrigen immateriellen Vermögenswerte in Höhe von TEUR 16.629 (Vorjahr: TEUR 15.260), die sich insbesondere aus Technologie, Kundenstamm und Entwicklungen zusammensetzen, lagen in 2009 keine Hinweise auf Wertminderungen vor. Die immateriellen Vermögenswerte einschließlich der Goodwills belaufen sich auf TEUR 28.271 (Vorjahr: TEUR 26.896) und damit auf 48,1% (Vorjahr: 48,6%) der Bilanzsumme. Das EigenKAPITAL der NEXUS beträgt zum Stichtag TEUR 47.042 nach TEUR 44.494 im Vorjahr, was einer EigenKAPITALquote von 80,0% entspricht (Vorjahr: 80,4%). Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 123 auf TEUR 776 angestiegen. Ursächlich hierfür sind insbesondere Rückstellungen für noch zu erbringende Leistungen. Das Barvermögen (einschließlich Wertpapiere) ist um TEUR 2.059 gestiegen und beträgt per 31.12.2009 TEUR 11.519 (Vorjahr: TEUR 9.460). Das entspricht 19,6% (Vorjahr: 17,0%) der Bilanzsumme. Belastend auf das Barvermögen wirkten sich der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen um TEUR 2.218 auf TEUR 12.588 und der Erwerb des Healthcare Bereiches der EDS Information Business GmbH, Zürich (CH), für TEUR 260 aus. Positiven Einfluss hatten neben dem operativen Ergebnis auch die erhaltenen Anzahlungen, die Wertpapierverkäufe einschließlich realisierter Wertpapier-Kursgewinne sowie realisierte Währungskursgewinne aus Kurssicherungen. Der Mittelzu- und -abfluss wird anhand der KAPITALflussrechnung dargestellt. In 2009 entstand ein CASH FLOWaus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 7.313 nach TEUR 4.258 im Geschäftsjahr 2008 (+71,7%). Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit vor Einzahlungen aus Abgängen von Wertpapieren betrug per Saldo TEUR 5.864 (Vorjahr: TEUR 4.965). Insbesondere erhöhte Investitionen in eigene Entwicklungsleistungen sowie der Erwerb des Healthcare Bereiches der EDS Information Business GmbH, Zürich (CH), spiegeln sich hierin wieder. Aus Abgängen von Wertpapieren wurden per Saldo TEUR 3.770 liquide Mittel generiert. Im Bereich der Finanzierungstätigkeit waren Kredite von TEUR 30 zu tilgen. Aufgrund einer Konsolidierung der Standorte in Frankfurt und Singen sind die Betriebskosten innerhalb der sonstigen betrieblichen Aufwendungen vorübergehend um rund 39% auf TEUR 2.503 gestiegen (Vorjahr: TEUR 1.803). Die Kostensteigerungen sind insbesondere in der NEXUS / DIS GmbH und in der NEXUS / IT GmbH Südost entstanden. Gesamtaussage zur Lage des KonzernsDie NEXUS Gruppe ist mit dem vorhandenen Barvermögen ausreichend liquide und mit einer EigenKAPITALquote von 80,1 % auch auf der finanziellen Seite gut aufgestellt, um die derzeitigen Wachstumspläne umzusetzen. 3. Geschäftsverlauf der UnternehmensbereicheGeschäftsbereich Healthcare Software: Umsatzsteigerungen und hohe AuftragsbeständeDer Bereich Healthcare Software bietet eigen erstellte Softwareprodukte auf dem internationalen Markt für Institutionen des Gesundheitswesens an. Er untergliedert sich intern organisatorisch in die Einheiten NEXUS / CIS, NEXUS / DIS und NEXUS / HOSPIS (Schweiz), deren wirtschaftliche Merkmale vergleichbar sind und für die ähnliche langfristige Durchschnittsbruttogewinnspannen erwartet werden. Dieser Bereich erzielte in 2009 einen (externen) Umsatz von TEUR 36.035 nach TEUR 30.175 im Vorjahr. Das bedeutet einen Anstieg von 19,4%. Das Wachstum dieses Bereiches ist (soweit organisch) insbesondere auf die gute Auftragsentwicklung im Bereich klinische Informationssysteme (NEXUS / KIS) zurückzuführen. Geschäftsbereich Healthcare Service: Erfolgreiche Neuausrichtung des GeschäftesDer Geschäftsbereich Healthcare Service bietet IT-Servicedienstleistungen für Einrichtungen des Gesundheitswesens in Deutschland an. Der Bereich erzielte in 2009 einen (externen) Umsatz in Höhe von TEUR 4.328 nach TEUR 4.649 in 2008 (-6,9%). 4. PersonalentwicklungDer Wettbewerb um die Talente hat im Markt klinischer Informationssysteme bereits Tradition. In diesem wissenskritischen Bereich, in dem medizinisches Wissen mit der Informatik zu einer kundenorientierten Lösung kombiniert werden müssen, hängt der Erfolg von Entwicklungsvorhaben oder Kundenprojekten sehr häufig von Wissen und Ausbildung Einzelner ab. NEXUS legt daher auf strukturiertes und effizientes Personalmanagement großen Wert. Die Mitarbeiteranzahl und -struktur bei NEXUS hat sich bedingt durch Neueinstellungen und Unternehmenskäufe weiter erhöht bzw. verändert. Die Verschiebungen innerhalb der verschiedenen Ressorts basiert im Wesentlichen auf der organisatorischen und strukturellen Neuausrichtung der Tochtergesellschaften. Nach 340 Mitarbeitern im Vorjahr sind zum Stichtag 31.12.2009 355 Mitarbeiter einschließlich Vorständen in der NEXUS Gruppe beschäftigt. 5. Investitionen / AkquisitionenDie bedeutendste Investition 2009 war der Erwerb der Healthcare Gruppe der EDS Information Business GmbH, Zürich (CH). Die NEXUS Schweiz GmbH hat mit Wirkung vom 15.5.2009 im Rahmen eines "Asset-Deals" alle Aktiva und Passiva dieses Teilbetriebes übernommen. Neben Kundenverträgen wurden insbesondere Softwarerechte und Mitarbeiterverträge erworben. Insbesondere die Softwarerechte für das Produkt DIOHIS und die dazu gehörenden Softwaretools sind für die NEXUS AG von Interesse, da sie ein wesentlicher Bestandteil der HOSPIS Next Generation Technologie darstellen werden. Auch für das .net Framework des Konzerns können Teile der erworbenen Softwarerechte genutzt werden. Der Kauf erfolgte in bar. Der Gesamtkaufpreis betrug TEUR 260. Die Aufteilung des Kaufpreises wurde gem. IFRS 3 rev. durchgeführt. Es wurden u.a. TEUR 784 als Technologie, TEUR 248 als Kundenbeziehungen (Kundenstamm) und TEUR 189 als passive latente Steuerschuld identifiziert. Insgesamt betrug der Fair-Value des erworbenen Vermögens netto TEUR 854. Da die Summe des identifizierten Nettovermögens den Kaufpreis um TEUR 594 überstieg, wurde dieser Betrag sofort ergebniswirksam als Lucky-Buy vereinnahmt. 6. EntwicklungsleistungenDie aktivierten Entwicklungskosten sind um 14,4% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 4.715 (Vorjahr: TEUR 4.122) angestiegen. Die in 2009 aktivierten Entwicklungen beinhalten Leistungen, die im Zusammenhang mit den Standardfunktionen der Produkte NEXUS / KIS, dem Krankenhausinformationssystem für somatische Häuser, NEXUS / PSYCHIATRIE, dem Gesamtsystem für Psychiatrien, NEXUS / RADIOLOGIE, dem integrierten Radiologieinformationssystem und PACS (Picture Archiving System), NEXUS / FRAUENHEILKUNDE, dem System für geburtshilfliche- und Frauenheilkundelösungen und in 2009 insbesondere für die NEXUS / HOSPIS Produktreihe erbracht wurden. Durch die 2007 neu integrierten Entwicklungsbereiche NEXUS / HOSPIS für die Module Finanzmanagement und Materialwirtschaft sind Entwicklungskostensteigerungen in 2007, 2008 und 2009 entstanden. Für das Geschäftsjahr 2010 sind Entwicklungsinvestitionen in Höhe von insgesamt rund TEUR 5.000 geplant. Der Konzern betreibt keine Forschung. Im Entwicklungsbereich waren im Berichtsjahr 121 Mitarbeiter (Vorjahr: 108 Mitarbeiter) beschäftigt. 7. Angaben zu Aktien, den Aktionären und den Organen der NEXUS AG insbesondere nach § 315a Abs. 4 HGB7.1 Zusammensetzung des gezeichneten KAPITALs und BörsennotierungDie NEXUS AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard unter der Wertpapier-Kenn-Nummer (WKN) 522090 gelistet. Das gezeichnete KAPITAL in Höhe von EUR 13.805.200 besteht aus 13.805.200 Stück Stammaktien zum rechnerischen Nennwert von jeweils EUR 1,00. Zu den aus Stückaktien vermittelten Rechten und Pflichten verweisen wir auf das Aktiengesetz (§§ 8 ff AktG). 7.2 Beschränkungen zu AktienEs existieren keine Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen. 7.3 Direkte oder indirekte Beteiligungen am KAPITALFolgende so weit bekannte direkte und indirekte Beteiligungen am KAPITAL überschreiten 10 vom Hundert der Stimmrechte:
7.4 Inhaber von Aktien mit SonderrechtenEs existieren keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. 7.5 Art der Stimmrechtskontrolle im Fall von ArbeitnehmerbeteiligungenBei den am KAPITAL beteiligten Arbeitnehmern existiert keine Trennung zwischen Stimmrecht und Aktie. Die Kontrollrechte können unmittelbar durch die Arbeitnehmer ausgeübt werden. 7.6 Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und SatzungsänderungenEs existieren keine weitergehenden Satzungsbestimmungen zur Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern als die in den gesetzlich geltenden Vorschriften. Zudem sind keine wesentlichen Satzungsbestimmungen anzugeben, die von gesetzlichen Vorschriften und von dispositiven Vorschriften abweichen. 7.7 Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufenErmächtigung zum Erwerb eigener AktienDie Gesellschaft ist ermächtigt, eigene Aktien - bis zu 1.380.520 Stückaktien im rechnerischen Nennwert von je EUR 1,00 - zu erwerben. Die Ermächtigung gilt bis zum 30.11.2010. Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstandes über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebotes. Auf die nach dieser Ermächtigung erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71 a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10% des GrundKAPITALs entfallen. Die Ermächtigung darf von der Gesellschaft nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien genutzt werden. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals durch die Gesellschaft ausgeübt werden, aber auch für ihre Rechnung durch Dritte durchgeführt werden. Erfolgt der Erwerb der Aktien direkt über die Börse, darf der gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Mittelwert der Schlusskurse im XETRA-Handel (oder in einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse Frankfurt/Main für die Aktien der Gesellschaft während der letzten fünf Börsenhandelstage vor dem Erwerb der Aktien um nicht mehr als 10% überschreiten und um nicht mehr als 10% unterschreiten. Erfolgt der Erwerb über ein öffentliches Kaufangebot (oder eine öffentliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes) an alle Aktionäre, dürfen der gebotene Kaufpreis oder die Grenzwerte der gebotenen Kaufpreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Mittelwert der Schlusskurse im XETRA-Handel (oder in einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse Frankfurt/Main für die Aktien der Gesellschaft während der letzten fünf Börsenhandelstage vor Veröffentlichung des Kaufangebotes um nicht mehr als 10% überschreiten und um nicht mehr als 10% unterschreiten. Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der erteilten Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Er ist ferner ermächtigt, die aufgrund der erteilten Ermächtigung erworbenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates an Dritte im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder bei einem Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen anzubieten. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf eigene Aktien ist insoweit ausgeschlossen. Genehmigtes KAPITALDer Vorstand ist ermächtigt, in der Zeit bis zum 31. Mai 2010 das GrundKAPITAL der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 6.860.000 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden nennwertloser Inhaberaktien (Stückaktien) gegen Bar- und / oder Sacheinlage zu erhöhen. Der Vorstand entscheidet mit Zustimmung des Aufsichtsrates über die Bedingungen der Aktienausgabe. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit der Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden: für Spitzenbeträge oder für eine KAPITALerhöhung mit Sacheinlage zum Erwerb eines Unternehmens oder einer Beteiligung. Bedingtes KAPITALDer Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates im Rahmen eines Aktienoptionsprogrammes bis zu 686.000 Aktienoptionen mit Bezugsrechten auf Aktien der NEXUS AG auszugeben. Die Aktienoptionen sind ausschließlich zum Bezug durch Mitglieder des Vorstandes der NEXUS AG und Arbeitnehmer der NEXUS AG sowie zum Bezug durch Geschäftsführungsmitglieder sowie Arbeitnehmer von Gesellschaften bestimmt, die im Verhältnis zur NEXUS AG verbundene Unternehmen im Sinne von § 15 AktG sind. Es dürfen an Mitglieder des Vorstandes der NEXUS AG insgesamt bis zu 250.000 Stück Aktienoptionen, an Mitglieder von Geschäftsführungen von verbundenen Unternehmen der NEXUS AG insgesamt bis zu 200.000 Stück Aktienoptionen und an Arbeitnehmer der NEXUS AG und der mit ihr verbundenen Unternehmen insgesamt bis zu 236.000 Stück Aktienoptionen ausgegeben werden. Zur Begebung von Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstandes der NEXUS AG gilt diese Ermächtigung allein für den Aufsichtsrat. Die Begebung von Aktienoptionen ist nur zulässig jeweils innerhalb von vier Wochen nach dem Tag der ordentlichen Hauptversammlung der NEXUS AG sowie jeweils innerhalb von vier Wochen nach dem Tag der Bekanntgabe der Ergebnisse des 2. und 3. Quartals. Der Vorstand ist ermächtigt, mit der Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Optionsbedingungen sowie der Ausgabe und Ausgestaltung der Aktienoptionen festzulegen. Soweit die Mitglieder des Vorstandes der NEXUS AG betroffen sind, werden die weiteren Einzelheiten der Optionsbedingungen sowie die Ausgabe und Ausgestaltung der Aktienoptionen durch den Aufsichtsrat festgelegt. Das GrundKAPITAL ist zur Durchführung des Aktienoptionsprogramms um weitere EUR 686.000,00 durch Ausgabe von bis zu 686.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht. Die bedingte KAPITALerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Inhaber von Aktienoptionen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 19.06.2006 im Rahmen des Aktienoptionsprogrammes IV von der Gesellschaft ausgegeben werden, von ihrem Bezugsrecht bis zum 30.05.2011 Gebrauch machen. Bisher wurden in Vorjahren 277.385 Aktienoptionen - hiervon sind 36.000 Stück aufgrund von Austritten zwischenzeitlich verwirkt - ausgegeben, so dass 408.615 verbleiben. 7.8 Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehenEs bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. 7.9 EntschädigungsvereinbarungenEntschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind, bestehen nicht. 8. Erklärung zur Unternehmensführung sowie zur EntsprechenserklärungDie Erklärung zur Unternehmensführung sowie die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG wurden auf der Unternehmenswebsite unter www.NEXUS-ag.de - Investor Relations - Corporate Governance veröffentlicht. 9. Grundzüge des Vergütungssystems des VorstandsDie Festlegung von Struktur und Höhe der Vergütung des Vorstands wird bei der NEXUS AG vom Aufsichtsrat beschlossen. Das Vergütungssystem für den Vorstand basiert auf den Grundsätzen der Leistungs- und Ergebnisorientierung und besteht aus einer erfolgsunabhängigen Grundvergütung sowie aus erfolgsabhängigen Bestandteilen. Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung eines jeden Vorstandsmitglieds bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens unter Berücksichtigung des Marktumfelds. Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft für ihre Organmitglieder eine Vermögenshaftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung). Die erfolgsunabhängige Grundvergütung besteht aus einem Fixum, ausbezahlt in zwölf Monatsraten und Sachbezügen, welche aus dem nach steuerlichen Richtlinien anzusetzenden Wert der Dienstwagennutzungen bestehen. Als Maßnahme der betrieblichen Altersvorsorge werden zudem durch die Gesellschaft Einzahlungen in eine Lebensversicherung und eine Unterstützungskasse geleistet. Die erfolgsabhängigen Bestandteile enthalten eine jährlich wiederkehrende, an den geschäftlichen Erfolg gebundene Komponente und eine Komponente mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter in Form von Aktienoptionen. Die an den geschäftlichen Erfolg gebundene Komponente orientiert sich am EBIT des NEXUS-Konzerns bzw. die Einhaltung der Planwerte. Detaillierte Informationen zu den Aktienoptionsplänen befinden sich im Anhang. Die Gesamtbezüge des Vorstands stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: scroll
Die Erhöhung der Vorstandsbezüge erklärt sich insbesondere aus der Erhöhung der Anzahl der Vorstandsmitglieder von zwei auf drei Vorstände ab 2009. Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 18. Juni 2007 wird gemäß § 286 Abs. 5 HGB auf die individualisierte Angabe der Vorstandsgehälter verzichtet. Es bestehen keine Zusagen an Vorstandmitglieder über Vergütungen im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens. 10. Vergütungen des AufsichtsratsDie Vergütung des Aufsichtsrats wird von der Hauptversammlung der NEXUS AG festgelegt; sie ist in der Satzung der NEXUS AG geregelt. Die Vergütungen orientieren sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder sowie am wirtschaftlichen Erfolg des Konzerns. Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält eine jährliche Vergütung, die sich aus einer festen und einer variablen Vergütung zusammensetzt. Die feste Vergütung beträgt für den Aufsichtsratsvorsitzenden EUR 12.500 und für die anderen Aufsichtsratsmitglieder EUR 10.000. Daneben wird eine ergebnisabhängige, variable Vergütung gewährt, sobald die NEXUS AG in ihrem Einzelabschluss wieder einen Bilanzgewinn ausweist. Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft für ihre Organmitglieder eine Vermögenshaftpflichtversicherung (sogenannte D&O Versicherung). Der Aufsichtsratsvorsitzende erbringt neben seiner Aufsichtsratstätigkeit vereinzelt selbst oder über eine ihm nahe stehende Gesellschaft Dienstleistungen für die NEXUS AG und rechnet diese nach marktüblichen Bedingungen ab. Im Jahr 2009 betrugen die hierfür als Aufwand angefallenen Dienstleistungshonorare TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 64). 11. Risikomanagement sowie Risiko- und ChancenberichterstattungMit der Einführung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) hat der Gesetzgeber den Vorstand von Aktiengesellschaften verpflichtet, ein angemessenes Risikomanagement zu initiieren, damit Risiken frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Die NEXUS AG hat bereits im Geschäftsjahr 2001 das heutige Controlling-Instrumentarium und Risikomanagement implementiert und konzernweit verankert. Neben einem intensiven Kosten- und Ergebnismanagement, das im Rahmen regelmäßiger Management- und Aufsichtsratssitzungen überwacht wird, wurde ein Risikomanagement-Handbuch eingeführt. Entsprechend werden folgende Risikofelder vom Managementteam überwacht:
Die Berichterstattung, die Dokumentation und die Maßnahmenentwicklung sind im Risikohandbuch der NEXUS AG geregelt. Die Umsetzung wird periodisch vom Vorstand überprüft. In 2009 wurden sechs Risikoberichte insbesondere im Bereich der Kundenprojekte von den verantwortlichen Stellen an den Vorstand gemeldet und von diesem bewertet. Wertpapier- und Währungskursrisiken werden zentral durch den Vorstand überwacht. Umsetzungsschwierigkeiten, insbesondere technischer Art, könnten bei den vorliegenden Großprojekten zu Pönalen oder Rückabwicklungen führen, die sich wiederum negativ auf die Ertragslage, aber auch auf die Marktreputation auswirken könnten. Zahlungsausfälle in Großprojekten durch Zahlungsschwierigkeiten oder Zahlungszurückhaltung der Kunden könnten zu Liquiditätsbelastungen für das Unternehmen führen, insbesondere wenn im Rahmen von Großprojekten erhebliche Vorleistungen erbracht wurden. Dieses Risiko wird soweit möglich durch die Vereinbarung von Anzahlungen reduziert. Ausfallrisiken bzw. Risiken, dass ein Vertragspartner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, werden im Rahmen des Forderungsmanagements (bspw. Bonitätsprüfungen) aktiv gesteuert. Ausfallrisikokonzentrationen entstehen im Konzern temporär innerhalb von Großprojekten. Die maximale Risikohöhe ergibt sich aus dem Buchwert der aktivierten Forderungen. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen existieren aufgrund der vorhandenen Liquiditätsreserven und der sich zunehmend verstetigenden Einzahlungsflüsse derzeit nicht. Der Konzern ist bestrebt, über genügend Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente oder entsprechende unwiderrufliche Kreditlinien zu verfügen, um seine Verpflichtungen in den nächsten Jahren zu erfüllen. Des Weiteren steht der Gesellschaft genehmigtes KAPITAL im Betrag von TEUR 6.860 (Vorjahr: TEUR 6.860) für weitere KAPITALerhöhungen zur Verfügung. Risiken liegen auch in der Zeit- und Budgetplanung von Eigenentwicklungen, bei denen Abweichungen erhebliche Auswirkungen hinsichtlich der Vermarktung und der Kostenposition bedeuten können. Die Entwicklung der NEXUS AG hängt in starkem Umfang vom Wissen und der Leistungsbereitschaft der Belegschaft ab. Es besteht grundsätzlich das Risiko, durch Fluktuation Kompetenzen zu verlieren und Marktvorteile einzubüßen. Das Abwandern einer größeren Anzahl von Kern-Know-How-Trägern könnte zumindest kurzfristig zu erheblichen Schwierigkeiten in der operativen Geschäftsabwicklung führen. Zudem zeigt der Arbeitsmarkt seit Jahren einen Mangel an Fachkräften. Die Personalentwicklung ist wichtiger Bestandteil für eine vorausschauende und zuverlässige Sicherung unserer Personalressourcen. Bedeutende rechtliche Risken sind derzeit nicht bekannt. Der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften wird verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Diese berichten ihre Ergebnisse monatlich. Der Vorstand ist an den maßgeblichen Entscheidungen unmittelbar beteiligt. Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess hat zum Ziel, die Ordnungsmäßigkeit und Wirksamkeit der Rechnungslegung und Finanzberichterstattung konzernweit sicherzustellen. Die laufende Buchhaltung der inländischen Tochterunternehmen wird dezentral geführt, während die Erstellung der handelsrechtlichen Jahresabschlüsse zum überwiegenden Teil zentral erfolgt. Die ausländischen Gesellschaften erstellen lokale Abschlüsse, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder bei Wesentlichkeit freiwillig geprüft werden. Die Erstellung des Konzernabschlusses sowie die erforderlichen Anpassungen der in- und ausländischen Einzelabschlüsse an die International Financial Reporting Standards, wie sie in der EU verpflichtend anzuwenden sind, erfolgt zentral in Villingen-Schwenningen. Der Abschlusserstellungsprozess wird zentral durch den Leiter Finanzen sowie den Vorstand der NEXUS AG überwacht. Das Vier-Augenprinzip wird grundsätzlich gewahrt. Der Einkauf ist im Wesentlichen auftragsbezogen und in Abstimmung mit den zuständigen Projektmanagern organisiert. Zahlungsausgänge werden bei der NEXUS AG durch den Vorstand und bei den Tochtergesellschaften durch den jeweiligen Geschäftsführer genehmigt. Der Personalabrechnungsprozess erfolgt für die inländischen Gesellschaften zum überwiegenden Teil zentral in Villingen-Schwenningen und wird durch funktionsunabhängige Kontrollen überwacht. Zur Leistungserfassung der Entwicklungsabteilung wird eine Oracle-Datenbank verwendet. Die Steuerung wird durch eine Vierteljahresplanung vorgenommen. Die NEXUS Gruppe nutzt eine ERP-Software (Enterprise Ressource Planning), mit der Informationen sowohl für Ablaufprozesse und interne Kontrollen als auch für Zwecke der Berichterstattung verfügbar gemacht werden. Darüber hinaus findet eine regelmäßige Kommunikation zwischen den Finanzabteilungen der dezentralen Tochterunternehmen und der zentralen Konzernfinanzabteilung statt. Die Überwachung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems obliegt dem Prüfungsausschuss (vormals Bilanzausschuss) des Aufsichtsrats. Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess kann jedoch keine absolute Sicherheit bieten, dass wesentliche Falschaussagen in der Rechnungslegung vermieden werden. Das Unternehmen hat in erheblichem Umfang immaterielle Vermögenswerte in Form von Konzessionen / Lizenzen (TEUR 681), Geschäfts- oder Firmenwerten (TEUR 11.642), Technologie und Kundenstamm (TEUR 5.474) sowie Entwicklungskosten (TEUR 10.474) aktiviert. Zum Bilanzstichtag wurde eine Überprüfung der Werthaltigkeit der Geschäfts- und Firmenwerte auf Basis des DCF-Verfahrens vorgenommen. Aufgrund der zukünftigen positiven Ergebniserwartungen besteht kein Abwertungsbedarf. Sofern die getroffenen Annahmen zukünftig nicht so eintreten, könnte sich ein Abwertungsbedarf bei den Geschäfts- und Firmenwerten und auch bei den übrigen immateriellen Vermögenswerten ergeben. Die NEXUS AG und ihre Tochtergesellschaften haben in erheblichem Umfang latente Steuern aus Verlustvorträgen aktiviert. Sollte nicht mehr zu erwarten sein, dass Gewinne zur Nutzung der Verlustvorträge erwirtschaftet werden, müsste der Ansatz ganz oder zum Teil reduziert werden. Sollten sich Steuergesetzgebungen zur Behandlung von Verlustvorträgen ändern, könnte es nötig werden, die aktivierten latenten Steuern ganz oder zum Teil zu reduzieren. NEXUS hält in wesentlichem Umfang Wertpapiere, die Zinsrisiken und Kursrisiken ausgesetzt sind und darum intensiv beobachtet werden und alternativen Anlageoptionen unterworfen sind. Aufgrund der volatilen Märkte für festverzinsliche Wertpapiere existieren weiterhin Kurs- und Ausfallrisiken. Der Wertpapierbestand beinhaltet festverzinsliche Unternehmensanleihen, Fondsanteile und Geldmarktanleihen. Die Risikosteuerung erfolgt bei den Anleihen durch die Auswahl von Wertpapieren mit entsprechend hoher Bonität der Schuldner. Währungsrisiken entstehen durch die in der Schweiz (Schweizer Franken) und im arabischen Raum (US Dollar) realisierten Umsätze und die daraus resultierenden Forderungen, die bis zur Zahlung Währungsschwankungen unterliegen. Den Einzahlungen in Schweizer Franken stehen in hohem Umfang Auszahlungen in Schweizer Franken gegenüber, so dass sich hier das Währungsrisiko netto vermindert. Sicherungsgeschäfte bestanden am Bilanzstichtag nicht. Der Konzern hält wesentliche liquide Mittel in US Dollar und Schweizer Franken, die Kursrisiken unterliegen. Die Konsolidierung innerhalb der Branche der Anbieter für Krankenhausinformationssysteme setzte sich auch in 2009 fort. Insbesondere im Ausland hat es eine Reihe von Akquisitionen größerer Anbieter (Microsoft, Compugroup) gegeben, die das grundsätzliche Interesse der Softwarebranche an diesem Marktsegment dokumentieren. Es existieren derzeit nach wie vor noch vier Wettbewerber auf dem europäischen Markt, denen langfristiges Potenzial zugesprochen wird. Der Markt für Softwaresysteme im medizinischen Bereich an sich zeichnet sich somit weiterhin durch hohe Wettbewerbsintensität und durch starke Anbieterkonzentration aus. Durch die geringere Anzahl an Wettbewerbern könnte sich die Wettbewerbsintensität mittelfristig jedoch reduzieren. Sollten sich jedoch trotz des segmentierten Marktes andere Anbieter als Standards durchsetzen, wird die Strategie der NEXUS als mittelständischer Anbieter mit internationaler Präsenz nicht erfolgreich sein. Durch die fortschreitende Konsolidierung ist weiterhin die Möglichkeit der Übernahme durch einen Wettbewerber gegeben. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld stellt derzeit ein Risiko dar. Die deutlichen Wachstumseinbrüche in der Wirtschaft könnten auch zu Budgetrestriktionen öffentlicher und privater Auftraggeber führen. Das Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert, dass entgegen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der Markt für klinische Informationssysteme trotz der vorherrschenden Krise in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Unter dieser Voraussetzung bestehen erhebliche Chancen, ein überdurchschnittliches Wachstum zu erzielen. Die bisherige Technologieentwicklung sowie die erreichte Marktpositionierung eröffnet uns die Möglichkeit neue Kunden zu erschließen und die Marge zu verbessern. Unsere bisher installierte Kundenbasis ist hierfür eine ausgezeichnete Referenz. Unsere Technologiestrategie und unsere applikative Trennung zwischen einem klinischen und einem diagnostischen System findet am Markt zunehmend Aufmerksamkeit. Als Anbieter von Qualitätssoftware hat sich NEXUS am Markt einen sehr guten Ruf erarbeitet und gilt als stabiles, wachsendes Unternehmen. In 2009 gilt dies insbesondere für den deutschen Markt, in dem die NEXUS Gruppe mit dem Neuprodukt NEXUS / KIS wesentliche Aufträge gewinnen und damit andere etablierte Wettbewerber ablösen konnte. Es ist nach wie vor die Zielsetzung von NEXUS, in ausgewählten Kundengruppen und Regionen die Marktführerschaft zu erzielen, um national aber auch international zu einem wesentlichen Systemanbieter zu werden. Dadurch ergeben sich erhebliche Wachstumsperspektiven. Unsere Konzernplanung zeigt auf, dass für den NEXUS-Konzern weitere Ergebnisverbesserungen und ein weiterhin deutliches Umsatzwachstum erreichbar sind. Hierzu müssen die Investitionen in die Internationalisierung, in die Produktentwicklung und ggf. auch in weitere Beteiligungskäufe aufrecht erhalten werden. Bei erhöhtem Anteil an Wartungserträgen und Erträgen aus Partnergeschäften kann sich die Erlösqualität weiter verbessern. Der positive Auftragsbestand und gute Auftragsaussichten im internationalen und nationalen Geschäft lassen unsere Planung aus heutiger Sicht als realistisch erscheinen. Vor diesem Hintergrund hält der Vorstand für das Jahr 2010 aber auch die weiteren Jahre aus heutiger Sicht weiterhin steigende, positive Ergebnisse auf Basis weiterer Umsatzsteigerungen für realistisch erreichbar. 12. Ausblick - Stärken nutzenDas Jahr 2009 der NEXUS AG stand unter der Zielsetzung, die Produktentwicklungen zügig voranzubringen und die beauftragten Kundenprojekte in Deutschland und im Ausland zu realisieren. Die Zielsetzung war unter der Maßgabe weiteren Wachstums und weiterer Ergebnisverbesserungen zu realisieren. Die NEXUS AG hat die selbst definierten Ziele in 2009 erreicht und teilweise übertroffen. Es gilt für 2010 an dieser Stelle anzusetzen und die Erfolge in der Technologieentwicklung und im Marketing zu nutzen, um neue Kundengruppen zu erschließen und die Marge zu verbessern. Unsere installierte Kundenbasis hat eine ausgezeichnete Referenzwirkung, die es zu nutzen gilt. In einem Markt, in dem es nur wenige erfolgreiche Lösungen und Projekte gibt, ist dies ein sehr starkes Moment. Über die Referenzwirkung hinaus ist unsere Technologiestrategie und unsere applikative Trennung zwischen einem klinischen und einem diagnostischen System ein Aspekt, der am Markt Aufmerksamkeit findet und zu neuen Optimierungspotentialen im Krankenhaus führt. In diesen Bereichen sehen wir Stärken der NEXUS, die es in den nächsten Monaten zu nutzen gilt. Über Partner oder im Direktvertrieb wollen wir unsere Marktzugänge ausbauen und unsere Projektkapazitäten erhöhen. Wir sehen derzeit eine herausragende Gelegenheit, unser Wachstum fortzusetzen. Darüber hinaus soll im Laufe des Jahres 2010 eine neue geschäftsverantwortliche Gesellschaft unter dem Namen NEXUS / CSO etabliert werden. Diese Gesellschaft wird die internationalen Aktivitäten der NEXUS Gruppe im Bereich der klinischen Informationssysteme bündeln. Wir gehen in unserer Einschätzung für 2010 vor diesem Hintergrund von einer positiven Entwicklung aus. In Anbetracht der wirtschaftlichen Unsicherheiten in vielen Ländern ist jedoch Vorsicht geboten und wir werden die Marktveränderungen sehr aufmerksam beobachten. Wir bleiben aber bei der Einschätzung, dass der Markt für medizinische Software weiter wachsen wird und die NEXUS AG mit ihrem Produktportfolio gut platziert ist. Unter dieser Voraussetzung bestehen erhebliche Chancen wie in den vergangenen Jahren, auch in der Zukunft ein überdurchschnittliches Wachstum zu erzielen. Investitionen werden in 2010 und voraussichtlich auch in den Folgejahren in die Produktentwicklung und ggf. in weitere Beteiligungskäufe fließen. Wir gehen weiterhin von einem deutlich positiven operativen CASH FLOWaus und der erhöhte Anteil an Wartungserträgen und Erträgen aus Partnergeschäften wird die Erlösqualität weiter verbessern. Der derzeitige Auftragsbestand bestätigt diese Einschätzung. Die NEXUS AG wird auch in 2010 und nach heutiger Sicht auch darüber hinaus in den Folgejahren an einer gemäßigt expansiven Geschäftspolitik festhalten. Dazu gehören neben einem organischen Wachstum in den angestammten Märkten auch die Erschließung neuer Märkte oder die eventuelle Übernahme von Unternehmen. Das Wachstum wird sich dabei erwartungsgemäß insbesondere im Bereich Healthcare Software vollziehen. Aber auch für den Bereich Healthcare Services planen wir mit wieder steigenden Umsätzen. Die Entwicklungsstrategie wird für die heutigen Produkte stark auf Konsolidierung der Entwicklungen und Qualitätssicherung setzen. Die schrittweise Umstellung der technologischen Basis auf eine 3-Schicht-Architektur wird mit einer Überarbeitung der Applikationen einhergehen. Hier wollen wir auf Grundlage einer klaren "Road Map" unsere Kunden modulweise umstellen. Die Positionierung der NEXUS AG als ein schnell wachsendes, internationales Softwareunternehmen spezialisiert auf innovative medizinische Informationssysteme werden wir weiter ausbauen. Unser Systemansatz, eine einheitliche Technologiebasis für klinische und diagnostische Bereiche aus modularen, standardisierten Softwarebausteinen anzubieten, die individuell für die klinischen Einsatzbereiche kombiniert werden, wird weiterhin die Basis unserer Entwicklung bleiben. Diese Positionierung hat sich zunehmend am Markt etabliert und uns in die Lage versetzt, signifikante Marktanteile zu gewinnen. Wir haben uns in den vergangenen Jahren national und international einen hervorragenden Namen und eine aussichtsreiche Wettbewerbsposition erarbeitet. Die herausragende Technologieposition und die daraus folgende starke Kundenbasis sind die Grundlage unseres Erfolges. Wir haben gezeigt, dass wir in der Lage sind, auch große internationale Projekte umzusetzen und verfügen über ein gut ausgebildetes und stark engagiertes Team, das auch die vor uns stehenden Herausforderungen annehmen wird. Wir sind fest entschlossen, in 2010 auf diesen Stärken aufzubauen und trotz der Marktturbulenzen unseren Wachstumskurs fortzusetzen und das Ergebnis erneut zu verbessern sowie diese Entwicklung in 2011 weiter fortzuschreiben. Hierfür werden wir unsere Marktzugänge erweitern und über Markt-Partnerschaften neue Kundenpotentiale erschließen. An diesem Wachstum und an weiter verbesserten Geschäftszahlen werden wir uns messen lassen. 13. NachtragsberichtIn der Zeit nach dem Bilanzstichtag bis zur Aufstellung des Lageberichts sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die zu berichten ist.
Villingen-Schwenningen, den 18. März 2010 NEXUS AG Der Vorstand Dr. Ingo Behrendt Ralf Heilig Edgar Kuner Konzernbilanz zum 31.12.2009AKTIVA scroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnung 2009scroll
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EigenKAPITALveränderungsrechnungscroll
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Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20091. Allgemeine AngabenDer NEXUS-Konzern (nachfolgend NEXUS) entwickelt und vertreibt mit seinen Unternehmensbereichen "Healthcare Software" und "Healthcare Service" Soft- und Hardware-Lösungen und erbringt IT-Dienstleistungen insbesondere für Kunden des Gesundheitswesens. Der Konzern konzentriert sich im Bereich "Healthcare Software" auf Informationssysteme für Krankenhäuser, Psychiatrien, Rehabilitations- und Sozialeinrichtungen. Der Bereich "Healthcare Service" erbringt IT-Dienstleistungen für den IT-Betrieb insbesondere im Gesundheitswesen. Mutterunternehmen des Konzerns ist die NEXUS AG. Die eingetragene Geschäftsadresse der NEXUS AG ist: Auf der Steig 6, 78052 Villingen-Schwenningen, Deutschland. Die NEXUS AG ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter der Nummer HRB 602434 eingetragen. Die NEXUS AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft und im Segment "Prime Standard" zugelassen. Zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2009 der NEXUS AG, Villingen-Schwenningen, wurde der vorliegende Anhang erstellt. Der zugrunde liegende Konzernabschluss wurde vom Vorstand aufgestellt und am 15. März 2009 von diesem zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. Die Veröffentlichung erfolgt nach Prüfung und Billigung durch den Aufsichtsrat am 22. März 2010. scroll
2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden2.1 Grundlagen der Erstellung des AbschlussesDer vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß § 315a Abs. 1 HGB nach dem am Bilanzstichtag von der Europäischen Union verpflichtend übernommenen Regelwerk des International Accounting Standards Board (IASB) und den ergänzend zu berücksichtigenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt, er steht in Einklang mit den am Bilanzstichtag geltenden International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind, einschließlich den noch in Kraft befindlichen International Accounting Standard (IAS) und den ergänzenden Interpretationen (IFRIC bzw. SIC). Es wurden alle für das Geschäftsjahr 2009 zwingend anzuwendenden IFRS und IFRIC's berücksichtigt. Noch nicht verpflichtend in Kraft getretene Standards und Interpretationen des IASB wurden mit Ausnahme von IFRS 3 (2008) und IAS 27 (2008) nicht angewendet. BerichtswährungDer Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte auf Tausend (TEUR) gerundet. KonsolidierungskreisIn den Konzernabschluss einbezogen sind neben der NEXUS AG als Mutterunternehmen alle operativ tätigen in- und ausländischen Tochterunternehmen, bei denen die NEXUS AG unmittelbar oder mittelbar über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt. Vier assoziierte Unternehmen sowie ein Gemeinschaftsunternehmen wurden nach der Equity-Methode bilanziert. KonsolidierungsgrundsätzeDie Jahresabschlüsse werden in einheitlich aufgestellte, konsolidierungsfähige Abschlüsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind, übergeleitet. Alle zum 31.12.2009 einbezogenen Gesellschaften haben als Geschäftsjahr das Kalenderjahr. Die in 2009 als Asset Deal erworbene Healthcare Sparte der EDS Information Business GmbH in Zürich wurde in die NEXUS Schweiz GmbH integriert. Im Konzernabschluss sind Aufwendungen und Erträge dieses neuen Betriebsteils ab Mai 2009 enthalten. Das in 2008 mit einem saudi-arabischen Partner neu gegründete Joint Venture NEXUS / ARABIA ltd., Riad (Saudi Arabien) hat in 2009 noch keine aktive Geschäftstätigkeit aufgenommen. Das Gemeinschaftsunternehmen wird nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Für Unternehmenskäufe wird die Erwerbsmethode verwendet. Die KAPITALkonsolidierung erfolgt auf den Zeitpunkt, zu dem die Beherrschung erlangt wurde. Dabei sind die ausgewiesenen EigenKAPITALien der einbezogenen Unternehmen gegen die Beteiligungsbuchwerte aufgerechnet. Die Vermögenswerte sowie Schulden und Eventualschulden werden dabei mit ihren Zeitwerten angesetzt. Für Unternehmen, die nach dem 31.03.2004 erworben wurden, ist der IFRS 3 (Business Combinations) anzuwenden. Die überarbeitete Fassung dieses Standards wurde in 2009 erstmals berücksichtigt. Im Rahmen eines Identifikationsprozesses werden nach IFRS 3 bisher nicht bilanzierte, aber bilanzierungsfähige immaterielle Vermögenswerte aktiviert. Zusätzlich sind auch Eventualschulden zu berücksichtigen. Verbleibende positive Unterschiedsbeträge wurden als Geschäfts- oder Firmenwert nach IFRS 3 aktiviert bzw. negative Unterschiedsbeträge nach nochmaliger Überprüfung der Wertansätze ertragswirksam vereinnahmt. Die Ergebnisanteile, die anderen Gesellschaftern zustehen, werden unterhalb des Periodenergebnisses gesondert bzw. deren Anteile in der Bilanz als separate Position innerhalb des EigenKAPITALs ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften sind im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gegeneinander verrechnet worden. Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden Innenumsätze eliminiert. Eine Eliminierung von Zwischenergebnissen war nicht vorzunehmen. Das konsolidierte Periodenergebnis ist als vollkonsolidiertes Periodenergebnis nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt, in der sämtliche Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen miteinander verrechnet worden sind. Die Umrechnung ausländischer Jahresabschlüsse in fremder Währung wird nach IAS 21 mit dem Konzept der funktionalen Währung vorgenommen. Die funktionale Währung ist bei allen Gesellschaften die jeweilige Landeswährung. Sich hieraus ergebende Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral im EigenKAPITAL erfasst. Die Bilanzen der Konzerngesellschaften in der Schweiz werden dementsprechend mit dem Stichtagskurs von 1,4836 CHF / EUR, das Periodenergebnis mit dem Durchschnittskurs von 1,50997 CHF / EUR und das EigenKAPITAL zu historischen Kursen umgerechnet. Gleiches gilt für Umrechnungsdifferenzen im Rahmen der Schuldenkonsolidierung, soweit es sich bei den anzurechnenden Forderungen um Darlehen handelt, die gem. IAS 21.32 als Nettoinvestment in einem ausländischen Geschäftsbetrieb anzusehen sind. Alle übrigen Umrechnungsdifferenzen, die bei der Schuldenkonsolidierung anfallen, werden erfolgswirksam erfasst. 2.2 Änderung der Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden. Allerdings haben das International Accounting Standards Board (IASB) und das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) die Anpassung bestehenden Standards sowie einige neue Interpretationen verabschiedet. Alle für das Geschäftsjahr 2009 verpflichtend anzuwendenden International Accounting Standards (IAS) bzw. IFRS und IFRIC wurden berücksichtigt. Hierunter fallen auch die nachfolgenden neuen, ab 2009 erstmals verpflichtend anzuwendenden Standards:IFRS 1 and IAS 27 (Cost of an Investment in a Subsidiary, Jointly-Controlled Entity or Associate):Die Änderungen von IFRS 1 und IAS 27 ermöglichen es Unternehmen, bei erstmaliger Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) in ihren IFRS-Einzelabschlüssen die Anschaffungskosten einer Beteiligung entweder in Höhe des beizulegenden Zeitwerts oder des Buchwerts nach den zuvor angewendeten nationalen Rechnungslegungsvorschriften zu bestimmen. Diese Regelung gilt sowohl für gemeinschaftlich geführte Unternehmen, assoziierte Unternehmen als auch für Tochterunternehmen. Die Änderungen sind nur für IFRS-Einzelabschlüsse von Bedeutung. Die Änderungen sind verpflichtend für Geschäftsjahre ab 01.01.2009 anzuwenden. Aus dieser Überarbeitung des Standards ergaben sich keine Änderungen für den NEXUS-Konzern im Berichtsjahr. IFRS 2 (Share-based Payment: Vesting Conditions and Cancellations):Die Änderungen von IFRS 2 betreffen im Wesentlichen die Definition von Ausübungsbedingungen (vesting conditions) und die Regelungen zur Annullierung (cancellation) eines Plans durch eine andere Partei als das Unternehmen. Es wird klargestellt, dass Ausübungsbedingungen nur Leistungsbedingungen (service conditions) und Zielerreichungsbedingungen (performance conditions) sind. Die Änderungen sind verpflichtend für Geschäftsjahre ab 01.01.2009 anzuwenden. Aus dieser Überarbeitung des Standards ergaben sich keine Änderungen für den NEXUS-Konzern im Berichtsjahr. IFRS 7 (improving Disclosures about Financial instruments):Die Änderungen des IFRS 7 betreffen Angaben zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte (Fair Values) sowie zum Liquiditätsrisiko. Die Angaben zur Fair Value-Ermittlung werden dahingehend spezifiziert, dass eine tabellarische Aufgliederung für jede Klasse von Finanzinstrumenten anhand der aus dem US-GAAP Standard SFAS 157 bekannten, dreistufigen Fair Value-Hierarchie eingeführt und der Umfang der Angabepflichten erweitert wird. Die Änderungen sind verpflichtend für Geschäftsjahre ab 01.01.2009 anzuwenden. Aus dieser Erweiterung des Standards ergaben sich zusätzliche Anhangsangaben und detaillierte Informationen zu Finanzinstrumenten für den NEXUS-Konzern im Berichtsjahr. IFRS 8 (Operating Segments):IFRS 8 sieht insbesondere die Anwendung des "management approach" zur Berichterstattung über die wirtschaftliche Entwicklung der Segmente vor. Die Ermittlung der Segmentinformation soll der internen Berichterstattung an den "chief operating decision maker" entsprechen. Die Änderungen sind verpflichtend für Geschäftsjahre ab 01.01.2009 anzuwenden. Die Änderung betrifft lediglich die Darstellung der Segmentberichterstattung im Anhang. Auswirkungen auf den Ansatz und die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Konzernabschluss ergeben sich durch ihn nicht. Zudem haben sich die berichtpflichtigen Segmente für NEXUS nicht geändert. IAS 1 (Presentation of Financial Statements: A Revised Presentation):Die wesentlichen Änderungen des IAS 1 Darstellung des Abschlusses umfassen u.a. die Darstellung der nicht anteilseignerbezogenen EigenKAPITALveränderungen, die Erfordernis zur Aufstellung einer Eröffnungsbilanz der frühesten Vergleichsperiode in bestimmten Fällen (3. Bilanz), die Angabe der Ertragsteuereffekte für die einzelnen Komponenten des other comprehensive income und die Angabe von Anpassungen infolge von Umgliederungen für die jeweiligen Komponenten des other com-prehensive income. Weiter führt der überarbeitete Standard IAS 1 eine Gesamtergebnisrechnung ein, in der sämtliche im Periodenergebnis erfassten Ertrags- und Aufwandsposten sowie alle erfolgsneutral im EigenKAPITAL erfassten Ergebnisbestandteile entweder in einer einzigen Aufstellung oder in zwei miteinander verbundenen Aufstellungen dargestellt werden. Der Konzern hat entschieden, eine einzige Aufstellung in Form einer Gesamtergebnisrechnung vorzulegen. Auswirkungen auf den Ansatz und die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Konzernabschluss ergeben sich dadurch nicht. Im Rahmen der Einführung der Gesamtergebnisrechnung wurde zur Verbesserung der Klarheit die bisherige Untergliederung des Materialaufwands und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen in den Anhang übernommen sowie die im Vorjahr bisher separat ausgewiesenen sonstigen Steuern (im Vorjahr: TEUR 10) den sonstigen betrieblichen Aufwendungen zugeschlagen. Das Vorjahr wurde entsprechend angepasst. Ebenfalls zur Verbesserung der Klarheit wurden in diesem Zusammenhang in der Konzernbilanz Posten zusammengefasst und neu gegliedert. Das Vorjahr wurde auch hier entsprechend angepasst. Im Einzelnen wurde hier wie folgt verfahren: Die immateriellen Vermögenswerte wurden in Geschäfts- oder Firmenwerte sowie sonstige immaterielle Vermögenswerte unterteilt. Letztere Position umfasst die im Vorjahr in der Bilanz gesondert ausgewiesenen Posten Konzessionen/Lizenzen (im Vorjahr: TEUR 525), Entwicklungskosten (im Vorjahr: TEUR 9.532) und Kundenstamm/Technologie (im Vorjahr: TEUR 5.203), die jetzt im Anhang aufgegliedert sind. Die bisherige Unterteilung der Sachanlagen wurde vollständig in den Anhang übernommen und die bisherige Position sonstige Finanzanlagen (im Vorjahr: TEUR 112) den sonstigen finanziellen Vermögenswerten zugeordnet; die Zwischensumme Finanzanlagen entfiel dadurch bedingt. Die Summe langfristiger Vermögenswerte blieb insgesamt unverändert. Die bisherige Unterteilung der Vorräte wurde vollständig in den Anhang übernommen. Die Projektaufträge mit aktivischem Saldo (im Vorjahr: TEUR 875) wurden mit den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (im Vorjahr: TEUR 9.489) sowie den Forderungen gegen assoziierte Unternehmen (im Vorjahr: TEUR 6) zu der Position Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen zusammengefasst. Eine Aufgliederung erfolgt im Anhang. Die Steuererstattungsansprüche (im Vorjahr: TEUR 450) wurden in Ertragsteuerforderungen umbenannt. Zudem wurden hierzu gehörende und im Vorjahr unter den sonstigen Vermögenswerten bilanzierte Ansprüche von per Saldo TEUR 52 bei der Vorjahresangabe umgegliedert. Weiter wurden die sonstigen Vermögenswerte (im Vorjahr: TEUR 2.414) in sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Vermögenswerte aufgeteilt. Letztere beinhalten auch die im Vorjahr noch gesondert ausgewiesenen Positionen Wertpapiere (im Vorjahr: TEUR 5.319) und derivative Finanzinstrumente (im Vorjahr: TEUR 129). Entsprechende Aufgliederungen werden im Anhang gemacht. Die Summe kurzfristiger Vermögenswerte blieb insgesamt unverändert. Im EigenKAPITAL wurden die Unterposten EigenKAPITALdifferenz aus Währungsumrechnung (im Vorjahr: TEUR 59), Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente (im Vorjahr: TEUR -999) und Rücklage für Pensionen (im Vorjahr: TEUR -72) als kumuliertes übriges Konzernergebnis zusammengefasst. Eine Aufgliederung des kumulierten übrigen Konzernergebnisses ergibt sich aus der EigenKAPITALveränderungsrechnung. Weiter wurden Verlustvortrag (im Vorjahr: TEUR -9.503) und Konzernüberschuss (im Vorjahr: TEUR -1.488) zum Bilanzverlust zusammengefasst. In der Summe blieb das EigenKAPITAL unverändert. Eine Aufgliederung findet sich in der EigenKAPITALveränderungsrechnung. Bei den kurzfristigen Schulden wurden aus den Steuerverbindlichkeiten (im Vorjahr: TEUR 1.016) die Ertragsteuerverbindlichkeiten separiert. Die übrigen Steuerverbindlichkeiten wurden zusammen mit den erhaltene Anzahlungen (im Vorjahr: TEUR 947) sowie sonstigen Verbindlichkeiten (im Vorjahr: TEUR 3.074) den neuen Positionen Erlösabgrenzung, sonstige nicht finanzielle Schulden und sonstige finanzielle Schulden zugeordnet. In der Summe blieben die kurzfristigen Schulden unverändert. Aufgrund der obigen Ausweisänderungen sind gemäß IAS 1.39 als Vergleichsinformationen zur Bilanz der aktuellen Periode nicht nur die Bilanz der vorangegangenen Periode, die identisch ist mit der Eröffnungsbilanz der aktuellen Periode, sondern auch die Bilanz der wiederum davor liegenden Periode, die identisch ist mit der Eröffnungsbilanz der vorangegangenen Periode, angegeben. IAS 23 (Borrowing Costs (revised)):Die wesentliche Änderung des IAS 23 betrifft die Streichung des Wahlrechts, FremdKAPITALkosten direkt als Aufwand zu erfassen, die direkt dem Erwerb, Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswerts zugeordnet werden können. Die Änderungen sind verpflichtend für Geschäftsjahre ab 01.01.2009 anzuwenden. Die Änderungen hatten keine wesentliche Auswirkung auf den vorliegenden Abschluss. IAS 32 and IAS 1 (Puttable Financial instruments and Obligations Arising on Liquidation):Die Änderungen von IAS 32 und IAS 1 betreffen im Wesentlichen Fragen zur Abgrenzung zwischen Eigen- und FremdKAPITAL. Insbesondere besteht nun im Rahmen der Neufassung unter bestimmten Voraussetzungen die Möglichkeit, kündbare Instrumente als EigenKAPITAL zu klassifizieren. Die Änderungen sind aus deutscher Sicht vor allem in Bezug auf Personenhandelsgesellschaften relevant, die bisher das gesellschaftsrechtliche KAPITAL aufgrund der Kündigungsrechte der Gesellschafter als Verbindlichkeiten auszuweisen haben. Die Änderungen sind verpflichtend für Geschäftsjahre ab 01.01.2009 anzuwenden. Aus dieser Überarbeitung des Standards ergaben sich keine Änderungen für den NEXUS-Konzern im Berichtsjahr. IAS 39 and IFRS 7 (Reclassification of Financial Assets: Effective Date and Transition):Die Änderungen von IAS 39 und IFRS 7 beziehen sich auf den Zeitpunkt des Inkrafttretens und die Übergangsvorschriften zu den Änderungen an IAS 39 und IFRS 7, die im Oktober 2008 vom IASB im Rahmen der Änderungen "Umgliederung finanzieller Vermögenswerte" veröffentlicht wurden. Die Änderungen sind verpflichtend für Geschäftsjahre ab 01.07.2008 beginnen anzuwenden. IFRIC 9 and IAS 39 (Embedded Derivatives):Mit den Änderungen an IFRIC 9 und IAS 39 wird klargestellt, wie eingebettete Derivate zu behandeln sind, wenn ein hybrider Vertrag aus der Kategorie "ergebniswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" umgegliedert wird. Die Änderungen sind verpflichtend für Geschäftsjahre ab 01.01.2009 anzuwenden. Hieraus ergaben sich keine Auswirkungen im Berichtsjahr. IFRIC 13 - IAS 18 (Customer Loyalty Programmes):IFRIC 13 behandelt die Rechnungslegung von Kundenbindungsprogrammen. Danach sind Prämien, die im Rahmen eines Kundenbindungsprogramms gewährt werden, separat vom Basisgeschäft (aktuelle Verkaufstransaktion) als zukünftige Verkaufstransaktion zu behandeln. Insgesamt liegt ein Mehrkomponentenvertrag entsprechend IAS 18.13 vor. Die Regelungen sind verpflichtend für Geschäftsjahre ab 01.01.2009 anzuwenden. Hieraus ergaben sich keine Auswirkungen im Berichtsjahr. IFRIC 14 - IAS 19 (The Limit on a Defined Benefit Asset, Minimum Funding Requirements and their Interaction)IFRIC 14 gibt Hinweise, wie die Begrenzung nach IAS 19 für einen Überschuss festzulegen ist, der als Vermögenswert angesetzt werden kann, und welche Auswirkungen sich aus einer rechtlichen Verpflichtung zu einer Mindestbeitragszahlung auf die Bewertung der Vermögenswerte und Verpflichtungen aus leistungsorientierten Plänen ergeben. Die Regelungen sind verpflichtend für Geschäftsjahre ab 01.01.2009 anzuwenden. Hieraus ergaben sich keine Auswirkungen im Berichtsjahr. Diverse - Improvements to IFRSsIm Rahmen des ersten annual improvements project (Improvements to IFRSs) wurden Änderungen mit dem Ziel der Anpassung von Formulierungen in einzelnen IFRS zur Klarstellung der bestehenden Regelungen sowie Änderungen, die Auswirkungen auf die Bilanzierung, den Ansatz oder die Bewertung haben, vorgenommen. Folgender Standard war im Berichtszeitraum noch nicht verpflichtend anzuwenden, wurde aber freiwillig vorzeitig angewendet:IFRS 3 (Business Combinations):IFRS 3 "Unternehmenszusammenschlüsse" (überarbeitet; in Kraft seit dem 1. Juli 2009). Der überarbeitete Standard schreibt mit einigen wesentlichen Änderungen weiterhin die Anwendung der Erwerbsmethode für Unternehmenszusammenschlüsse vor. Zum Beispiel müssen alle Zahlungen für den Erwerb eines Geschäftsbetriebs zum beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt ausgewiesen werden, wobei Eventualzahlungen als Schulden klassifiziert und später ergebniswirksam neu bewertet werden. Alle erwerbsbezogenen Kosten sind als Aufwand zu erfassen. Aus dieser Überarbeitung des Standards ergaben sich um TEUR 41 höhere Aufwendungen in 2009. Folgende Standards und Interpretationen waren im Berichtszeitraum noch nicht verpflichtend anzuwenden und wurden auch nicht vorzeitig angewendet: IAS 27 (consolidated and separate financial statements):Geänderte Fassung des Standards. Der geänderte Standard enthält folgende Änderung: Dividenden von Tochterunternehmen, Joint Ventures und assoziierten Unternehmen sind nunmehr ergebniswirksam zu erfassen, d.h. keine Minderung der Anschaffungskosten der Anteile mehr. Die Änderung betrifft nur Einzelabschlüsse. Verpflichtend für Geschäftsjahre 01.07.2009. Aus dieser Änderung des Standards ergaben sich keine Änderungen für den NEXUS-Konzern im Berichtsjahr. IAS 32 (Financial Instruments: Classification of Rights Issues):Die Änderungen regeln die Bilanzierung beim Emittenten von Bezugsrechten, Optionen und Optionsscheinen auf den Erwerb einer festen Anzahl von EigenKAPITALinstrumenten, die in einer anderen Währung als der funktionalen Währung des Emittenten denominiert sind. Bisher wurden solche Fälle als derivative Verbindlichkeiten bilanziert. Solche Bezugsrechte, die zu einem festgelegten Währungsbetrag anteilig an die bestehenden Anteilseigner eines Unternehmens ausgegeben werden, sind zukünftig als EigenKAPITAL zu klassifizieren. Die Währung, auf die der Ausübungspreis lautet, ist dabei unbeachtlich. Die Änderung ist erstmals auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Februar 2010 beginnen. Es ist nicht zu erwarten, dass Änderungen von IAS 32 eine Auswirkung auf die künftigen Konzernabschlüsse von NEXUS haben wird. IFRIC 12 (Service Concession Arrangements):IFRIC 12 - Service Concession Arrangements befasst sich mit der Fragestellung, wie Unternehmen, die im Auftrag von Gebietskörperschaften öffentliche Leistungen, wie etwa den Bau von Straßen, Flughäfen, Gefängnissen oder Energieversorgungsinfrastruktur, anbieten, die sich aus den vertraglichen Vereinbarungen ergebenden Rechte und Pflichten zu bilanzieren haben. IFRIC 12 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 29. März 2009 beginnen. Es ist nicht zu erwarten, dass IFRIC 12 eine Auswirkung auf die künftigen Konzernabschlüsse von NEXUS haben wird. IFRIC 15 (Agreements for the Construction of Real Estate):IFRIC 15 - Agreements for the Construction of Real Estate behandelt die Rechnungslegung bei Unternehmen, die Grundstücke erschließen und die in dieser Eigenschaft Einheiten, wie beispielsweise Wohneinheiten oder Häuser, veräußern, bevor diese fertig gestellt sind. IFRIC 15 definiert Kriterien, nach denen sich die Bilanzierung entweder nach IAS 11 Construction Contracts oder nach IAS 18 Revenue zu richten hat. IFRIC 15 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2010 beginnen. Eine frühere Anwendung wird empfohlen. Es ist nicht zu erwarten, dass IFRIC 15 eine Auswirkung auf die künftigen Konzernabschlüsse von NEXUS haben wird. IFRIC 16 (Hedges of a Net Investment in a Foreign Operation):IFRIC 16 - Hedges of a Net Investment in a Foreign Operation befasst sich mit der Währungskurssicherung (hedge accounting) von Netto-Investitionen in einen ausländischen Geschäftsbetrieb. Die Interpretation stellt klar, dass eine Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen nur zwischen der funktionalen Währung des ausländischen Geschäftsbetriebs und der funktionalen Währung der Muttergesellschaft möglich ist. Gesichert werden kann der Betrag des Netto Vermögens des ausländischen Geschäftsbetriebs, der im Konzernabschluss erfasst wird. Das Sicherungsinstrument kann dann von jeder Konzerngesellschaft (mit Ausnahme derjenigen, deren Kursrisiken gesichert werden) gehalten werden. Bei Ausscheiden des ausländischen Geschäftsbetriebs aus dem Konsolidierungskreis sind der erfolgsneutral im EigenKAPITAL erfasste Betrag aus Wertänderungen des Sicherungsinstruments sowie die in der Währungsrücklage erfassten Kursgewinne oder -verluste des ausländischen Geschäftsbetriebs in das laufende Ergebnis umzugliedern. Die Höhe des auf den aus dem Konsolidierungskreis ausscheidenden ausländischen Geschäftsbetrieb entfallenden kumulierten Kursgewinns oder -verlusts kann nach der Methode der stufenweisen Konsolidierung oder nach der direkten Konsolidierungsmethode ermittelt werden. IFRIC 16 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 30. Juni 2009 beginnen. Eine frühere Anwendung wird empfohlen. Derzeit ist nicht zu erwarten, dass IFRIC 16 eine wesentliche Auswirkung auf die künftigen Konzernabschlüsse von NEXUS haben wird. IFRIC 17 (Distributions of Non-Cash Assets to Owners):IFRIC 17 - Distributions of Non-Cash Assets to Owners regelt Themen, wie ein Unternehmen andere Vermögenswerte als Zahlungsmittel zu bewerten hat, die es als Gewinnausschüttung an die Anteilseigner überträgt. Eine Dividendenverpflichtung ist anzusetzen, wenn die Dividende von den zuständigen Organen genehmigt wurde und nicht mehr im Ermessen des Unternehmens steht. Diese Dividendenverpflichtung ist zum beizulegenden Zeitwert der zu übertragenden Nettovermögenswerte anzusetzen. Die Differenz zwischen der Dividendenverpflichtung und dem Buchwert des zu übertragenden Vermögenswertes ist erfolgswirksam zu erfassen. IFRIC 17 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen. Es ist nicht zu erwarten, dass IFRIC 17 eine Auswirkung auf die künftigen Konzernabschlüsse von NEXUS haben wird. IFRIC 18 (Transfers of Assets from Customers):IFRIC 18 - Transfers of Assets from Customers ist nach Auffassung des IASB insbesondere relevant für den Energiesektor, ist aber nicht auf diesen beschränkt. Sie stellt die Anforderungen der IFRSs für Vereinbarungen klar, bei denen ein Unternehmen von einem Kunden ein Objekt, eine Anlage oder Betriebsmittel erhält, die das Unternehmen dann entweder dazu verwenden muss, den Kunden mit einem Leitungsnetz zu verbinden oder dem Kunden einen permanenten Zugang zur Versorgung mit Gütern oder Dienstleistungen zu gewähren. Ebenfalls behandelt werden solche Fälle, in denen ein Unternehmen Zahlungsmittel mit der Auflage erhält, einen der vorgenannten Vermögenswerte zu erwerben oder herzustellen. IFRIC 18 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. November 2009 beginnen. Es ist nicht zu erwarten, dass IFRIC 18 eine Auswirkung auf die künftigen Konzernabschlüsse von NEXUS haben wird. 2.3 Wesentliche SchätzungenDie wichtigsten zukunftsbezogenen Annahmen sowie sonstige am Stichtag bestehende wesentliche Quellen von Schätzungsunsicherheiten, aufgrund derer ein beträchtliches Risiko besteht, dass innerhalb des nächsten Geschäftsjahres eine wesentliche Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden erforderlich sein wird, werden im Folgenden erläutert. Wertminderung des Geschäfts- oder FirmenwertsDer Konzern überprüft mindestens einmal jährlich, ob der Geschäfts- oder Firmenwert wertgemindert ist. Dies erfordert eine Schätzung des Nutzungswerts der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, denen der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist. Zur Schätzung des Nutzungswerts muss der Konzern darüber hinaus einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert dieses Cash Flows zu ermitteln. Zum 31. Dezember 2009 betrug der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts TEUR 11.642 (Vorjahr: TEUR 11.636). Weitere Einzelheiten hierzu sind in der Anhangangabe unter Punkt 4 zu finden. Bei Unternehmenserwerben identifizierter Kundenstamm und TechnologieDer beizulegende Zeitwert von erworbenen Wartungsverträgen (Kundenstamm) und erworbener Technologie zum Zeitpunkt von Unternehmenserwerben, wird auf Basis des geschätzten zukünftigen Nutzens, insbesondere aufgrund zukünftig erwarteter, mit einem angemessenen Zinssatz diskontierter Zahlungsüberschüsse, ermittelt und über die voraussichtliche Nutzungsdauer, auf Basis einer unterstellten jährlichen Abwanderung der Kunden, abgeschrieben. Zum 31. Dezember 2009 belief sich der Wert von aktiviertem Kundenstamm und Technologien auf TEUR 5.474 (Vorjahr: TEUR 5.203). EntwicklungskostenEntwicklungskosten werden entsprechend der in der Anhangsangabe 2.4 dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethode aktiviert. Für selbst geschaffene Entwicklungen ist zur Bestimmung von Abschreibungsart und -dauer der aktivierungspflichtigen Herstellungskosten der zukünftige Nutzenverlauf abzuschätzen. Nach bestmöglichen Schätzungen betrug der Buchwert der aktivierten Entwicklungskosten zum 31. Dezember 2009 TEUR 10.474 (Vorjahr: TEUR 9.532). Aktive latente SteuernAktive latente Steuern werden für alle nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird und diese noch bestehen werden, sodass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Für die Ermittlung der Höhe der aktiven latenten Steuern ist eine wesentliche Ermessensausübung der Unternehmensleitung auf der Grundlage des erwarteten Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens sowie der zukünftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich. Zum 31. Dezember 2009 belief sich der Wert der berücksichtigten steuerlichen Verluste auf TEUR 21.084 (Vorjahr: TEUR 22.367) und der nicht berücksichtigten steuerlichen Verluste auf TEUR 35.845 (Vorjahr: TEUR 36.491). Weitere Einzelheiten sind in der Anhangsangabe 8 und 25 dargestellt. Pensionen und andere Leistungen nach Beendigung des ArbeitsverhältnissesDer Aufwand aus leistungsorientierten Plänen wird anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Annahmen in Bezug auf die Abzinsungssätze, künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen, die Sterblichkeit und die künftigen Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betrug zum 31. Dezember 2009 TEUR 610 (Vorjahr: TEUR 534). Weitere Einzelheiten hierzu sind in der Anhangangabe 13 zu finden. 2.4 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und BewertungsmethodenGliederungDie Vermögens- und Schuldposten in der Bilanz wurden entsprechend ihrer Fristigkeit gegliedert. Das Periodenergebnis wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. FinanzinstrumenteEin Finanzinstrument ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei einem Unternehmen zur Entstehung eines finanziellen Vermögenswerts und bei einem anderen Unternehmen zur Entstehung einer finanziellen Verbindlichkeit oder eines EigenKAPITALinstruments führt. Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente (finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten) im Sinne von IAS 32 und IAS 39 umfassen bestimmte Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Beteiligungen, Wertpapiere, liquide Mittel, kurzfristige Darlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie bestimmte auf vertraglichen Vereinbarungen beruhende sonstige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Entsprechend IAS 39 werden finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in die folgenden Kategorien eingeteilt: a) bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen, b) erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte, c) zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte und d) von der NEXUS Gruppe ausgereichte Kredite und Forderungen. Bei der erstmaligen bilanziellen Erfassung werden diese finanziellen Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten mit ihren Anschaffungskosten angesetzt, die dem Zeitwert der Gegenleistung unter Einbeziehung von Transaktionskosten entsprechen. Dies gilt nicht für die Kategorie b). Die Erfassung erfolgt grundsätzlich zum Handelstag. Die Folgebewertung variiert für die unterschiedlichen Kategorien finanzieller Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten und ist im Rahmen der Bilanzierungsmethoden der jeweiligen Bilanzposten beschrieben. Gewinne und Verluste aus Veränderungen des Zeitwerts von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten sind erfolgsneutral direkt im EigenKAPITAL erfasst. Der Konzern ist zwar auf internationaler Ebene, überwiegend jedoch im europäischen Raum geschäftstätig und daher nur eingeschränkt Marktrisiken aufgrund von Änderungen der Wechselkurse ausgesetzt. Der Konzern verwendet derivative Finanzinstrumente in beschränktem Umfang zur Absicherung der aus Absatzgeschäften erwarteten zukünftigen Cash Flows. Da für die verwendeten Sicherungsinstrumente kein Sicherungszusammenhang designiert ist, sind die aus der Veränderung des fair values dieser Währungsderivate resultierenden Kursgewinne und -verluste sofort erfolgswirksam im Periodenergebnis erfasst. Immaterielle VermögenswerteErworbene immaterielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten eines immateriellen Vermögenswerts, der bei einem Unternehmenszusammenschluss erworben wurde, entsprechen seinem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt. Immaterielle Vermögenswerte werden ausgewiesen, wenn es wahrscheinlich ist, dass der dem Vermögenswert zuzuordnende künftige wirtschaftliche Nutzen dem Unternehmen zufließen wird und die Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bemessen werden können. Nach erstmaligem Ansatz werden immaterielle Vermögenswerte mit Ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, abzüglich jeder kumulierten Abschreibung und aller kumulierten Wertminderungsaufwendungen. Selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte werden mit Ausnahme von aktivierten Entwicklungskosten nicht aktiviert. Damit verbundene Kosten werden erfolgswirksam in der Periode erfasst, in der sie anfallen. Für die immateriellen Vermögenswerte ist zunächst festzustellen, ob sie eine begrenzte oder unbestimmte Nutzungsdauer haben. Immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden über die wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben und auf eine mögliche Wertminderung untersucht, wann immer es einen Anhaltspunkt dafür gibt, dass der immaterielle Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Die Abschreibungsperiode und die Abschreibungsmethode werden für einen immateriellen Vermögenswert mit einer begrenzten Nutzungsdauer mindestens zum Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft. Hat sich die erwartete Nutzungsdauer des Vermögenswertes geändert, wird ein anderer Abschreibungszeitraum oder eine andere Abschreibungsmethode gewählt. Derartige Änderungen werden als Änderungen einer Schätzung behandelt. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden im Periodenergebnis unter den Abschreibungen erfasst. Bei immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer werden mindestens einmal jährlich für den einzelnen Vermögenswert oder auf der Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Werthaltigkeitstests durchgeführt. Diese immateriellen Vermögenswerte werden nicht planmäßig abgeschrieben. Die Nutzungsdauer eines immateriellen Vermögenswerts mit unbestimmter Nutzungsdauer wird einmal jährlich dahingehend überprüft, ob die Einschätzung einer unbestimmten Nutzungsdauer weiterhin gerechtfertigt ist. Ist dies nicht der Fall, wird die Änderung der Einschätzung von einer unbestimmten Nutzungsdauer zur begrenzten Nutzungsdauer auf prospektiver Basis vorgenommen. Gewinne oder Verluste aus der Ausbuchung immaterieller Vermögenswerte werden zwischen den Nettoveräußerungserlösen und dem Buchwert des Vermögenswerts ermittelt und in der Periode, in der der Posten ausgebucht wird, erfolgswirksam erfasst. Die immateriellen Vermögenswerte enthalten Wartungsverträge/Kundenstamm, Software, Technologien, Geschäfts- oder Firmenwert und Entwicklungskosten. a) Wartungsverträge, KundenstammDie Gesellschaft hat in Vorjahren sowie im abgelaufenen Jahr im Rahmen von Unternehmenserwerben Softwarepflegeverträge übernommen, die nach IFRS 3 als immaterielle Vermögenswerte jeweils zum Erwerbszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert aktiviert wurden und entsprechend ihrer Nutzungsdauer abgeschrieben werden. Für die Kundenstämme wurde eine Nutzungsdauer von 10 Jahren unterstellt. Die Abschreibungsmethode entspricht dem erwarteten Verbrauch des zukünftigen wirtschaftlichen Nutzens des Vermögenswertes. b) SoftwareSoftware wird mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und als ein immaterieller Vermögenswert ausgewiesen, sofern diese Kosten kein integraler Bestandteil der zugehörigen Hardware sind. Software wird über einen Zeitraum von 4 Jahren bis 6 Jahren linear abgeschrieben. c) TechnologienTechnologiebezogene Vermögenswerte beziehen sich auf Prozess- und Entwicklungs-Know-How, das in Vorjahren und im abgelaufenen Jahr im Rahmen von Unternehmenserwerben erworben und gemäß IFRS 3 zum Erwerbszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurde. Technologien stehen langfristig dem Konzern zur Verfügung und werden grundsätzlich über 10 Jahre linear abgeschrieben. d) Geschäfts- oder FirmenwertDer Überschuss der Anschaffungskosten eines Unternehmens über den erworbenen Anteil an den beizulegenden Zeitwerten der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden im Erwerbszeitpunkt wird als Geschäfts- oder Firmenwert bezeichnet und in der Bilanz als Vermögenswert angesetzt. Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäfts- oder Firmenwert zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Geschäfts- oder Firmenwerte werden mindestens einmal jährlich oder dann auf Wertminderung getestet, wenn Sachverhalte oder Änderungen der Umstände darauf hindeuten, dass der Buchwert gemindert sein könnte. Zum Zweck der Überprüfung, ob eine Wertminderung vorliegt, muss der Geschäfts- oder Firmenwert, der bei einem Unternehmenszusammenschluss erworben wurde, vom Übernahmetag an jeder der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten bzw. Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns, die aus den Synergien des Zusammenschlusses Nutzen ziehen sollen, zugeordnet werden. Dies gilt unabhängig davon, ob andere Vermögenswerte oder Schulden des Konzerns diesen Einheiten oder Gruppen von Einheiten bereits zugewiesen worden sind. Jede Einheit oder Gruppe von Einheiten, zu der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet worden ist, stellt die niedrigste Ebene innerhalb des Konzerns dar, auf der der Geschäfts- oder Firmenwert für interne Managementzwecke überwacht wird; und ist nicht größer als ein Geschäftssegment, wie es gemäß IFRS 8 "Geschäftssegmente" festgelegt ist. Die Wertminderung wird durch die Ermittlung des erzielbaren Betrags der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten), auf die sich der Geschäfts- oder Firmenwert bezieht, bestimmt. Liegt der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten) unter ihrem Buchwert, wird ein Wertminderungsaufwand erfasst. Die Wertminderung ist zunächst in voller Höhe dem Geschäfts- oder Firmenwert zuzuordnen. Eine darüberhinausgehende Wertminderung wird anteilig den Buchwerten der übrigen Vermögenswerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordnet. In den Fällen, in denen der Geschäfts- oder Firmenwert einen Teil der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten) darstellt und ein Teil des Geschäftsbereiches dieser Einheit veräußert wird, wird der dem veräußerten Geschäftsbereich zuzurechnende Geschäfts- oder Firmenwert als Bestandteil des Buchwerts des Geschäftsbereiches bei der Ermittlung des Ergebnisses aus der Veräußerung des Geschäftsbereiches einbezogen. Ein Geschäfts- oder Firmenwert, der auf diese Weise veräußert wird, wird auf der Grundlage des Verhältnisses des veräußerten Geschäftsbereiches zum nicht veräußerten Anteil der zahlungsmittelgenerierenden Einheit ermittelt. Ein außerplanmäßig abgeschriebener Goodwill wird nicht mehr zugeschrieben. e) EntwicklungskostenEntwicklungskosten werden als immaterieller Vermögenswert mit ihren Herstellungskosten aktiviert, sofern die nachfolgenden Voraussetzungen gegeben sind:
Falls diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, werden die Entwicklungskosten im Jahr ihrer Entstehung ergebniswirksam erfasst. Die Herstellungskosten umfassen dabei alle dem Entwicklungsprozess direkt zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der entwicklungsbezogenen Gemeinkosten. Finanzierungskosten werden nicht aktiviert. Die Abschreibung erfolgt linear ab dem Folgejahr über einen Zeitraum von 4 bis 6 Jahren. Im Periodenergebnis sind die Abschreibungen der Entwicklungskosten in den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen enthalten. Der aktivierte Betrag der Entwicklungskosten wird einmal jährlich auf Wertminderung überprüft, wenn der Vermögenswert noch nicht genutzt wird, oder wenn unterjährig Indikatoren für eine Wertminderung vorliegen. SachanlagenDas Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibung und kumulierter Wertminderungen angesetzt. Die ursprünglichen Anschaffungskosten von Sachanlagen umfassen den Kaufpreis sowie alle direkt zurechenbaren Kosten, um den Vermögenswert in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Die Herstellungskosten von Sachanlagen umfassen die Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen für die Herstellung entstehen. Dazu gehören neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. FremdKAPITALkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in welcher sie anfallen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter der Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Als Abschreibungsmethode wird die lineare Abschreibung verwendet. Die geschätzte Nutzungsdauer beträgt: 1. bei Mietereinbauten: 5 bis 10 Jahre 2. bei Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 8 Jahre. Die Buchwerte der Sachanlagen werden auf Wertminderungen überprüft, sobald Indikatoren dafür vorliegen, dass der Buchwert eines Vermögenswerts seinen erzielbaren Betrag übersteigt. Eine Sachanlage wird entweder bei Abgang ausgebucht oder dann, wenn aus der weiteren Nutzung oder Veräußerung des Vermögenswerts kein wirtschaftlicher Nutzen mehr erwartet wird. Die aus der Ausbuchung des Vermögenswerts resultierenden Gewinne oder Verluste werden als Differenz zwischen den Nettoveräußerungserlösen und dem Buchwert ermittelt und in der Periode, in der der Posten ausgebucht wird, erfolgswirksam im Periodenergebnis erfasst. Die Restwerte der Vermögenswerte, Nutzungsdauern und Abschreibungsmethode werden am Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft und gegebenenfalls angepasst. FinanzanlagenDie Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und an einem Gemeinschaftsunternehmen werden gemäß IAS 28 bzw. für das Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture) gem. IAS 31.38 entsprechend der Equity- Methode bilanziert. Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, bei welchem der Konzern über maßgeblichen Einfluss verfügt und das weder ein Tochterunternehmen noch ein Joint Venture ist. Ein Joint Venture ist ein aufgrund vertraglicher Vereinbarung gemeinschaftlich von Partnerunternehmen geführtes Unternehmen. Nach der Equity-Methode werden die Anteile an einem Unternehmen in der Bilanz zu Anschaffungskosten zuzüglich nach dem Erwerb eingetretener Änderungen des Anteils des Konzerns am Reinvermögen des Unternehmens erfasst. Der mit einem Unternehmen verbundene Geschäfts- oder Firmenwert ist im Buchwert des Anteils enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben. Nach Anwendung der Equity-Methode stellt der Konzern fest, ob hinsichtlich der Nettoinvestition des Konzerns beim einbezogenen Unternehmen die Berücksichtigung eines zusätzlichen Wertminderungsaufwands erforderlich ist. Das Periodenergebnis enthält den Anteil des Konzerns am Erfolg des At-Equity einbezogenen Unternehmens. Unmittelbar im EigenKAPITAL des einbezogenen Unternehmens erfasste Änderungen werden vom Konzern in Höhe seines Anteils ebenfalls unmittelbar im EigenKAPITAL erfasst und - sofern erforderlich - in die Aufstellung über Veränderungen des EigenKAPITALs aufgenommen. Der Bilanzstichtag der assoziierten Unternehmen und des Gemeinschaftsunternehmens entspricht dem des Konzerns. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für ähnliche Geschäftsvorfälle und Ereignisse der assoziierten Unternehmen, und des Gemeinschaftsunternehmens und des Konzerns stimmen aus Sicht des Konzerns ohne wesentliche Abweichungen überein. Die sonstigen Finanzanlagen werden entsprechend IAS 39 zu ihren fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Latente SteuernDie Bildung latenter Steuern erfolgt unter Anwendung der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode auf alle zum Bilanzstichtag bestehenden temporären Differenzen zwischen dem Wertansatz eines Vermögenswerts bzw. einer Schuld in der Bilanz und dem steuerlichen Wertansatz. Latente Steuerschulden werden für alle zu versteuernden temporären Differenzen erfasst. Hierzu gibt es folgende Ausnahmen:
Latente Steueransprüche werden für alle abzugsfähigen temporären Unterschiede, noch nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge und nicht genutzte Steuergutschriften in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, gegen das die abzugsfähigen temporären Differenzen und die noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge und Steuergutschriften verwendet werden können. Hierzu gibt es folgende Ausnahmen:
Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das der latente Steueranspruch zumindest teilweise verwendet werden kann. Nicht angesetzte latente Steueransprüche werden an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich geworden ist, dass ein künftiges zu versteuerndes Ergebnis die Realisierung des latenten Steueranspruches ermöglicht. Latente Steueransprüche und -schulden werden anhand der Steuersätze bemessen, deren Gültigkeit für die Periode, in der ein Vermögenswert realisiert wird oder eine Schuld erfüllt wird, erwartet wird. Dabei werden die Steuersätze (und Steuervorschriften) zugrunde gelegt, die zum Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind. Latente Steuern, die sich auf Posten beziehen, die direkt im EigenKAPITAL erfasst werden, werden im EigenKAPITAL und nicht im Periodenergebnis erfasst. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden miteinander verrechnet, wenn der Konzern einen einklagbaren Anspruch auf Aufrechnung der tatsächlichen Steuererstattungsansprüche gegen tatsächliche Steuerschulden hat und diese sich auf Ertragsteuern des gleichen Steuersubjektes beziehen, die von derselben Steuerbehörde erhoben werden. VorräteUnter den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Handelswaren sowie unfertige und fertige Leistungen mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und dem Nettoveräußerungswert bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen, die direkt dem Leistungserstellungsprozess zugeordnet werden können. Kosten der Verwaltung werden berücksichtigt, soweit sie dem Leistungserstellungsprozess zuzurechnen sind. FremdKAPITALzinsen werden nicht aktiviert. Nicht veräußerbare Vorräte werden vollständig abgeschrieben. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten notwendigen Vertriebskosten. Forderungen und sonstige VermögenswerteDie Forderungen und die sonstigen Vermögenswerte, die in der Regel eine Laufzeit von 30 - 90 Tagen haben, werden mit dem ursprünglichen Rechnungsbetrag abzüglich einer Wertberichtigung für uneinbringliche Forderungen angesetzt. Eine Wertberichtigung wird vorgenommen, wenn ein objektiver substantieller Hinweis vorliegt, dass der Konzern nicht in der Lage sein wird, die Forderungen einzuziehen. Forderungen werden ausgebucht, sobald sie uneinbringlich sind. WertpapiereDie Wertpapiere wurden als "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" klassifiziert. Bei der erstmaligen Erfassung werden diese mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der gegebenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung werden Transaktionskosten einbezogen. Nach dem erstmaligen Ansatz werden die Wertpapiere mit ihrem beizulegenden Zeitwert ohne Abzug von beim Verkauf gegebenenfalls anfallenden Transaktionskosten bewertet. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts basiert auf öffentlich notierten Preisen einer Wertpapierbörse. Die nicht realisierten Gewinne oder Verluste werden in der Aufstellung über die Veränderungen des EigenKAPITALs direkt im EigenKAPITAL erfasst, bis der finanzielle Vermögenswert verkauft, eingezogen oder anderweitig abgegangen ist, oder bis eine Wertminderung für den finanziellen Vermögenswert festgestellt wurde, sodass zu diesem Zeitpunkt der zuvor im EigenKAPITAL erfasste, kumulierte Gewinn oder Verlust in das Periodenergebnis einzubeziehen ist. Liquide MittelLiquide Mittel bestehen aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten. Wertminderung von VermögenswertenDer Konzern beurteilt an jedem Bilanzstichtag, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Liegen solche Anhaltspunkte vor oder ist eine jährliche Überprüfung eines Vermögenswerts auf Wertminderung erforderlich, nimmt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrags des jeweiligen Vermögenswerts vor. Der erzielbare Betrag ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert eines Vermögenswerts oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Der erzielbare Betrag ist für jeden einzelnen Vermögenswert zu bestimmen, es sei denn, ein Vermögenswert erzeugt keine Mittelzuflüsse, die weitestgehend unabhängig von denen anderer Vermögenswerte oder anderer Gruppen von Vermögenswerten sind. Übersteigt der Buchwert eines Vermögenswerts seinen erzielbaren Betrag, wird der Vermögenswert als wertgemindert betrachtet und auf seinen erzielbaren Betrag abgeschrieben. Zur Ermittlung des Nutzungswerts werden die geschätzten künftigen Cash Flows unter Zugrundelegung eines Abzinsungssatzes vor Steuern, der die aktuellen Markterwartungen hinsichtlich des Zinseffektes und der spezifischen Risiken des Vermögenswerts widerspiegelt, auf ihren Barwert abgezinst. Wertminderungsaufwendungen der fortzuführenden Geschäftsbereiche werden in den Aufwandskategorien erfasst, die der Funktion des wertgeminderten Vermögenswerts entsprechen. An jedem Berichtsstichtag wird mit Ausnahme des Geschäfts- oder Firmenwerts geprüft, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Wertminderungsaufwand, der in früheren Berichtsperioden erfasst worden ist, nicht länger besteht oder sich vermindert haben könnte. Liegt ein solcher Indikator vor, wird der erzielbare Betrag geschätzt. Ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand ist dann aufzuheben, wenn sich seit der Erfassung des letzten Wertminderungsaufwands eine Änderung in den Schätzungen ergeben hat, die bei der Bestimmung des erzielbaren Betrags herangezogen wurden. Wenn dies der Fall ist, ist der Buchwert des Vermögenswerts auf seinen erzielbaren Betrag zu erhöhen. Dieser erhöhte Buchwert darf nicht den Buchwert übersteigen, der sich nach Berücksichtigung der Abschreibungen ergeben würde, wenn in den früheren Jahren kein Wertminderungsaufwand erfasst worden wäre. Eine solche Wertminderung ist sofort im Periodenergebnis zu erfassen, es sei denn, dass der Vermögenswert zum Neubewertungsbetrag erfasst wird. In diesem Fall ist die Wertaufholung als eine Wertsteigerung durch Neubewertung zu behandeln. Nachdem eine Wertaufholung vorgenommen wurde, ist der Abschreibungsaufwand in künftigen Berichtsperioden anzupassen, um den berichtigten Buchwert des Vermögenswerts, abzüglich eines etwaigen Restbuchwerts, systematisch auf seine Restnutzungsdauer zu verteilen. AktienoptionenGem. IFRS 2 ermittelt die Gesellschaft den beizulegenden Zeitwert der gewährten Aktienoptionen und verteilt diesen über den Erdienungszeitraum, der den vertraglich vereinbarten Sperrfristen von zwei, drei und vier Jahren entspricht. Die Zuführung wird einerseits als Personalaufwand, andererseits als Einlage in die KAPITALrücklage erfasst. Rückstellungen für PensionenDer Konzern verfügt über 3 Pensionspläne. Die Leistungen werden nicht über einen Fonds finanziert. Die Aufwendungen für die im Rahmen der leistungsorientierten Pläne gewährten Leistungen werden gesondert für jeden Plan unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (IAS19) ermittelt. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden erfolgsneutral nach Berücksichtigung latenter Steuern im EigenKAPITAL erfasst. Der als Schuld aus einem leistungsorientierten Plan zu erfassende Betrag ist die Summe des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung und der nicht ergebniswirksam erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste. Als biometrische Berechnungsgrundlagen (Todeswahrscheinlichkeiten, Invaliditätswahrscheinlichkeiten, Verheiratungswahrscheinlichkeiten im Todesfall) werden die Richttafeln 2005 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH zugrunde gelegt. Sonstige RückstellungenRückstellungen werden gebildet soweit gegenüber Dritten eine gegenwärtige Verpflichtung aus einem vergangenen Ereignis besteht, die künftig wahrscheinlich zu einem Abfluss von Ressourcen führt und deren Höhe zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 mit der bestmöglichen Schätzung der Ausgaben, die zur Erfüllung der gegenwärtigen Verpflichtung zum Bilanzstichtag erforderlich wären. Aufwandsrückstellungen werden nicht angesetzt. Resultiert aus dem Erfüllungszeitpunkt der Verpflichtung ein wesentlicher Zinseffekt, so wird die Rückstellung zum Barwert bilanziert. Die Erhöhung der Rückstellung im Zeitablauf wird unter den Finanzaufwendungen erfasst. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten werden in der Konzernbilanz angesetzt, wenn der NEXUS-Konzern eine vertragliche Pflicht hat, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte auf eine andere Partei zu übertragen. Der erstmalige Ansatz einer Verbindlichkeit erfolgt zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung bzw. zum Wert der erhaltenen Zahlungsmittel abzüglich gegebenenfalls angefallenen Transaktionskosten. Die Folgebewertung erfolgt bei den Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode. Derivative Finanzinstrumente werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die vertragliche Verpflichtung beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen sind. EventualverbindlichkeitenEventualverbindlichkeiten werden im Konzernabschluss solange nicht passiviert, bis eine Inanspruchnahme wahrscheinlich ist. Sie werden im Konzernanhang angegeben, sofern eine Inanspruchnahme nicht unwahrscheinlich ist. UmsatzrealisierungDie Umsätze des Konzerns stammen aus Softwarelizenzen und damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, die die Unterstützung bei der Implementierung sowie Wartung und sonstige Dienstleistungen umfassen. In der Regel räumt die Gesellschaft ihren Kunden eine zeitlich unbegrenzte Nutzung der Software ein. Zusätzlich erzielt der Konzern Umsätze mit dem Verkauf von Hardware. Erträge werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen an den Konzern fließen wird und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann. Darüber hinaus müssen zur Realisation der Erträge die folgenden Ansatzkriterien erfüllt sein: Die Realisierung der Lizenzumsätze erfolgt nach IAS 18 in Höhe der vereinbarten Lizenzgebühr. Die Realisierung erfolgt, wenn nichts anderes vertraglich vereinbart wird mit Lieferung, da keine wesentlichen Modifikationen notwendig sind. Beratungsleistungen werden monatlich nach Aufwand in Rechnung gestellt. Wartungsleistungen werden ratierlich über den Leistungszeitraum realisiert. Umsatzerlöse, für die ein Festpreis vereinbart wurde, werden gemäß IAS 11 bzw. IAS 18 entsprechend dem Leistungsfortschritt realisiert, wenn die Höhe der Erträge verlässlich bemessen werden kann, es hinreichend wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen zufließen wird und die angefallenen und noch erwarteten Kosten verlässlich ermittelt werden können. In Mehrkomponentenverträgen erfolgt die Umsatzrealisierung von Beratungs- oder anderen Leistungen i.d.R. unabhängig von der Realisierung der Softwareumsätze, da diese Leistungen für die Funktionen der Software als nicht wesentlich anzusehen sind. Erlöse für Beratungs- und andere Leistungen werden realisiert, sobald sie erbracht wurden. Die Realisierung erfolgt in der Regel auf der Basis von geleisteten und bewerteten Stunden und erstattungsfähigen Auslagen. Der Wert des Wartungselements bemisst sich nach den vertraglich fixierten Sätzen. Der Softwareanteil wird mit dem Residualwert realisiert. AufwandsrealisierungAufwendungen werden in der Periode erfolgswirksam erfasst, in der der entsprechende Werteverzehr verursacht wurde. ZinserträgeZinserträge werden im Zeitpunkt ihrer Entstehung erfasst. ZinsaufwendungenAufwendungen für die FremdKAPITALüberlassung werden als Aufwand erfasst. Eine Aktivierung von FremdKAPITALzinsen gemäß IAS 23 erfolgt nicht. FremdwährungenFremdwährungsgeschäfte werden in der Berichtswährung erfasst, indem der Fremdwährungsbetrag mit dem zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles gültigen Umrechnungskurs zwischen Berichts- und Fremdwährung umgerechnet wird. Umrechnungsdifferenzen aus der Abwicklung monetärer Posten sowie aus der Stichtagsbewertung zu Kursen, die sich von den ursprünglich während der Periode erfassten unterscheiden, werden als Aufwand oder Ertrag in der Periode, in der sie entstanden sind, erfasst. Operating-LeasingverhältnisEin Leasingverhältnis wird als Operating-Leasingverhältnis klassifiziert, wenn im Wesentlichen alle Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum verbunden sind, bei dem Leasinggeber verbleiben. Leasingzahlungen innerhalb eines Operating-Leasingverhältnisses werden als Aufwand im Periodenergebnis linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfasst. 3. UnternehmenszusammenschlüsseErwerb der Healthcare Sparte der EDS Information Business GmbH, SchweizDie NEXUS AG, hat mit Unterzeichnung des "Transfer Agreements" am 16.04.2009 die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der Healthcare Sparte der EDS Information Business GmbH, Zürich (CH), zum 15.5.2009 (Closing) übernommen. Die Anschaffungskosten betrugen TEUR 260. Durch die Akquisition der Healthcare Sparte konnte NEXUS seine Marktstellung in der Schweiz weiter ausbauen und gleichzeitig Rechte an Softwarepaketen erwerben, die zur Weiterentwicklung der "next GenerationSoftware" der NEXUS AG einen wesentlichen Beitrag leisten. Die erworbenen Vermögenswerte und Schulden wurden in der Bilanz mit den beizulegenden Zeitwerten angesetzt und stellen sich wie folgt dar (siehe rechts): Die bei der Kaufpreisallokation vorläufig identifizierten und bewerteten Vermögenswerte und Schulden bestehen im Wesentlichen aus Technologie (TEUR 784), Kundenbeziehungen (TEUR 248) und passiven latenten Steuern (TEUR 189) zum Erwerbszeitpunkt. Die Forderungen wurden mit ihrem Bruttowert angesetzt. Eine Wertberichtigung wurde nicht vorgenommen, da mit einem vollständigen Zufluss der ausstehenden Forderungen gerechnet wird. Aus der Kaufpreisallokation ergab sich ein negativer Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 594. Nach erneuter Beurteilung, ob alle erworbenen Vermögenswerte und übernommenen Schulden richtig identifiziert und bewertet wurden, wurde der Unterschiedsbetrag als sonstiger betrieblicher Ertrag erfasst. Der Ertrag aus der Übernahme der Healthcare Sparte resultiert aus erwarteten Synergien bei den Softwareprodukten. Eine verhältnismäßige Ermittlung des Spartenergebnisses und Spartenumsatzes ist auf Grund der rechtlichen und organisatorischen Integration der Einheit mit vertretbarem Aufwand nicht möglich. Ein separater Buchungskreis besteht nicht. Gleiches gilt für die Integration nach dem Erwerbszeitpunkt. Beim Verkäufer EDS lag der Segmentumsatz für das Jahr 2008 bei TCHF 4.175 und das Spartenergebnis bei TCHF -1.733. scroll
DIE ANSCHAFFUNGSKOSTEN SETZEN SICH WIE FOLGT ZUSAMMEN:scroll
ENTWICKLUNG DER ZAHLUNGSMITTEL AUS DIESER AKQUISITION ERGIBT SICH WIE FOLGTscroll
4. Immaterielle VermögenswerteDie immateriellen Vermögenswerte enthalten entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten. Des Weiteren werden im Zusammenhang mit den Erstkonsolidierungen der jeweiligen Unternehmenserwerbungen, die identifizierten immateriellen Vermögenswerte (Kundenstamm, Technologien und Entwicklungskosten) einschließlich der entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen. GoodwillIm Rahmen eines jährlichen Impairment Tests gemäß IAS 36 (Wertminderung von Vermögenswerten) werden jeweils zum 31. Dezember die Geschäfts- oder Firmenwerte, zur Überprüfung der Werthaltigkeit zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (ZGE) zugeordnet. Die ZGE ist nach IAS 36.6 die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten, welche durch die fortgeführte Nutzung Liquiditätszuflüsse erzeugt, die ihrerseits weitgehend unabhängig von den Geldzuflüssen anderer Vermögenswerte sind. Aufgrund der technischen und marktorientierten Zusammenführung der Unternehmen im Segment Healthcare Software und der damit verbundenen organisatorischen Bündelung der Tätigkeiten in NEXUS / DIS (NEXUS / Diagnostische Systeme), NEXUS / CIS (NEXUS / Clinical Information Systems) sowie NEXUS / HOSPIS (Schweiz) werden diese als ZGE angesehen. Der erzielbare Betrag obiger ZGE wurde zum Bilanzstichtag jeweils auf Basis der Berechnung eines Nutzungswertes ermittelt. Ein Abschreibungsbedarf ergab sich hiernach nicht. Die Berechnungen wurden auf der Grundlage von Cash Flow-Prognosen erstellt, die wiederum auf der genehmigten Planung für 2010 sowie der strategischen Planung bis 2013 entspricht. Der für die Cash Flow-Prognosen verwendete Abzinsungssatz liegt je nach Risikoanalyse zwischen 8,4% und 10,6% (Vorjahr: 8,7% und 10,9%). Cash Flows nach dem Detailplanungszeitraum werden mit einer Wachstumsrate, die durch einen pauschalen Abschlag im Diskontierungszinssatz rechnerisch berücksichtigt wird, extrapoliert. Der so berechnete Nutzungswert basiert auf Prognosen, bei denen Schätzungsunsicherheiten bestehen. Wesentliche Unsicherheiten liegen in folgenden Positionen:
GewinnmargeDie Gewinnmargen werden anhand durchschnittlicher Werte errechnet, die sich unter Berücksichtigung der Margen aus Vorjahren sowie einer deutlichen Ausweitung des Lizenzgeschäfts auf Basis teilweise schon abgeschlossener Verträge ergeben. Die Gewinnmargen werden zudem planerisch um die erwartete Effizienzsteigerung angepasst. AbzinsungssatzDer Abzinsungssatz spiegelt die Schätzung des Vorstands hinsichtlich der spezifischen Risiken der jeweiligen ZGE wider. Über diesen Zinssatz werden zukünftige Investitionsvorhaben beurteilt. Entwicklung der Marktanteile und WartungserlöseDiese Annahmen sind von besonderer Bedeutung, da sich hier die Einschätzung widerspiegelt, wie sich die ZGEs im Vergleich zu ihren Wettbewerbern innerhalb des Planungshorizontes entwickeln wird. Dabei ist in allen drei ZGE zu beachten, dass es sich nicht um klar umrissene Märkte handelt, sondern zu einem großen Teil auch um Projektgeschäfte, die eine klare Vergleichbarkeit nicht ermöglichen. Wachstumsraten in der DetailplanungsphaseDen Wachstumsraten in der Detailplanungsphase liegen veröffentlichte branchenbezogene Marktforschungen zugrunde. Sie werden zusätzlich maßgeblich von der ZGE individuellen Einschätzung zukünftiger Potentiale beeinflusst. Diese Annahmen werden durch konkrete Vertriebs-, Entwicklungs- und Marketingpläne unterlegt. Sensitivität der getroffenen AnnahmenEine deutliche Abweichung der getroffenen Annahmen kann dazu führen, dass die tatsächlichen Nutzungswerte der ZGEs von den geplanten Werten abweichen. Bei folgenden Grundannahmen sind Auswirkungen auf die erzielbaren Werte möglich: Annahmen zu WachstumsratenDetailplanungsphaseDer Vorstand sieht, dass die Geschwindigkeit des technologischen Wandels oder auch neue Wettbewerber die Annahmen zur Wachstumsrate beeinflussen können. In der Detailplanungsphase wurden insbesondere für die ZGE NEXUS / DIS und dort für Produkte im Bereich Gynäkologie und Radiologie mit überdurchschnittlich hohen Umsatzzuwächsen kalkuliert, die sich aus einer Erwartung des Marktwachstums ergeben. Sollte diese Wachstumsplanung nicht erreicht werden, könnte sich der Nutzungswert der ZGE NEXUS / DIS reduzieren. GewinnmargeDer Vorstand hat die Möglichkeit von geringeren als in der Planung zugrunde gelegten Gewinnmargen erwogen. In der Planung wurde eine steigende Effizienz der Organisation auf Grundlage von Mengendegression bei durchschnittlichen Bereichssteigerungsraten unterstellt. Sollte sich beispielsweise aufgrund von nicht kompensierbaren Kostensteigerungen die Effizienz der Organisationen nicht verbessern, würde sich der Nutzungswert der ZGEs reduzieren. Der aktivierte Firmenwert der ZGE NEXUS / CIS von TEUR 4.290 ist durch die Übernahme der Anteile an der NEXUS / medicare GmbH, München, der Firmenwert der ZGE NEXUS / HOSPIS von TEUR 1.810 beim Erwerb der NEXUS Schweiz GmbH, Schwerzenbach und der Firmenwert der scroll
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NEXUS / DIS von TEUR 5.542 aus den Unternehmenszusammenschlüssen mit NEXUS / GMT GmbH, Frankfurt a. M., NEXUS / PASCHMANN GmbH, Oberhausen, NEXUS / HOLL GmbH, Ismaning und MEDOS AG, Langenselbold entstanden. Der Goodwill für die NEXUS Schweiz GmbH, Schwerzenbach, betrug zum Erstkonsolidierungszeitpunkt TEUR 1.723 aktiviert und hat sich aufgrund von Wechselkursschwankungen auf TEUR 1.810 verändert. Kundenstamm / TechnologieDurch den Erwerb der Healthcare Sparte der EDS Information Busines GmbH, Zürich wurde Technologie in Höhe von TEUR 784 sowie Kundenbeziehungen von TEUR 248 aktiviert und linear über 10 Jahre bzw. über 10 Jahre entsprechend des erwarteten Verbrauchs des zukünftigen Nutzens, abgeschrieben. Beim Erwerb der MEDOS AG, Langenselbold im Vorjahr, wurde Technologie in Höhe von TEUR 1.247 aktiviert und über 6 Jahre linear abgeschrieben sowie Kundenbeziehungen in Höhe von TEUR 467 (Kundenstamm) und über 10 Jahre entsprechend dem erwarteten Verbrauch des zukünftigen Nutzens abgeschrieben. Im Geschäftsjahr 2007 waren im Rahmen der Kaufpreisallokation der Erwerbe NEXUS / PASCHMANN GmbH, Oberhausen, und NEXUS / HOLL GmbH, Ismaning Kundenbeziehungen (Kundenstamm) von TEUR 165 (PASCHMANN) bzw. TEUR 29 (HOLL) identifiziert worden und werden seitdem über 10 Jahre entsprechend dem erwarten Verbrauch des zukünftigen Nutzens abgeschrieben. Im Rahmen der Aufteilung der erworbenen Vermögenswerte waren für die NEXUS Schweiz GmbH, Schwerzenbach zum Erstkonsolidierungszeitpunkt in 2006 insgesamt TEUR 309 als Kundenbeziehungen zum Barwert (Kundenstamm) aktiviert worden, die über 10 Jahre entsprechend des erwarteten Verbrauchs des zukünftigen wirtschaftlichen Nutzens abgeschrieben werden und TEUR 74 als geistige Eigentumsrechte (Technologie), die über 10 Jahre linear abgeschrieben werden. Im Rahmen der Aufteilung der erworbenen Vermögenswerte waren für die NEXUS / GMT GmbH im Geschäftsjahr 2005 insgesamt TEUR 535 als Kundenbeziehungen (Kundenstamm) aktiviert worden, die über 10 Jahre linear abgeschrieben werden und TEUR 139 als geistige Eigentumsrechte (Technologie), die über 5 Jahre linear abgeschrieben werden. EntwicklungskostenEntwicklungskosten sind insoweit in Ansatz gebracht worden, soweit sie die in den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgeführten Kriterien erfüllen. Sie werden, sofern nicht für Grundlagenforschung oder nicht auftragsbezogen angefallen, im Geschäftsjahr des Anfalls aktiviert. Insgesamt wurden in 2009 Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 4.715 (Vorjahr: TEUR 4.122) aktiviert. Die Entwicklungskosten werden planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von vier bis sechs Jahren abgeschrieben. Die Restnutzungsdauer der in Vorjahren aktivierten Entwicklungskosten beläuft sich auf einen Zeitraum von ein bis drei Jahren. Im Berichtsjahr wurden TEUR 3.780 (Vorjahr: TEUR 3.507) abgeschrieben. Daneben sind rund TEUR 3.071 (Vorjahr: TEUR 3.378) nicht aktivierungsfähige Entwicklungskosten direkt im Aufwand erfasst. Konzessionen / LizenzenAusgewiesen wird insbesondere Fremdsoftware, die für eigene Zwecke genutzt wird. 5. SachanlagenDie Sachanlagen setzten sich überwiegend aus Betriebs und Geschäftsausstattung zusammen und sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die gewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und zehn Jahren. Die Abschreibung erfolgte im abgelaufenen Geschäftsjahr wie im Vorjahr ausschließlich nach der linearen Methode. Siehe Tabelle Seite 67. 6. FinanzanlagenDie NEXUS AG hält zum 31.12.2009 unverändert zum Vorjahr, direkt oder indirekt, die Beteiligungen an der G.I.T.S Gesundheitswesen IT-Service GmbH, Fürstenfeldbruck, der Medidata GmbH, Berlin, der VEGA Software GmbH, Aachen, der Palladium-med GmbH, Berlin, sowie das Joint Venture NEXUS / Arabia Ltd., Riyadh. Die NEXUS / Arabia Ltd. wird ihre aktive Geschäftstätigkeit erst in 2010 aufnehmen. Die folgende Tabelle enthält die zusammengefassten Finanzinformationen über die vier assoziierten Unternehmen des Konzerns sowie das Gemeinschaftsunternehmen, die alle At-Equity konsolidiert werden: scroll
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7. VorräteDie Vorräte setzen sich wie folgt zusammen: Im Berichtsjahr wurden keine (Vorjahr: TEUR 13) Wertminderungen bzw. Wertaufholungen (Vorjahr: TEUR 0) erfasst. Es gibt im laufenden Geschäftsjahr keine Vorräte, die zum Nettoveräußerungspreis bilanziert werden. Im Vorjahr waren Vorräte mit Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 13 in den Vorräten enthalten, deren Nettoveräußerungspreis bei TEUR 0 lag. scroll
8. Latente SteuernEine Verrechnung aktiver und passiver latenter Steuern wurde in Übereinstimmung mit IAS 12 vorgenommen. Die aktiven und passiven latenten Steuern gliedern sich nach ihrer Entstehungsursache wie folgt auf: scroll
Die Veränderung der latenten Steuern stellt sich wie folgt dar: scroll
Zum 31. Dezember 2009 waren keine passiven latenten Steuern auf nicht abgeführte Gewinne von Tochterunternehmen oder assoziierte Unternehmen erfasst, weil der Konzern festgelegt hat, dass In absehbarer Zukunft die bislang nicht ausgeschütteten Gewinne nicht ausgeschüttet werden. Zudem sind aufgrund des deutschen Steuersystems die im Falle einer Ausschüttung an das Mutterunternehmen resultierenden Steuern der Höhe nach für den Konzern unwesentlich. 9. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige ForderungenForderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Zu den Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und deren Entwicklung wird auf unten stehende Tabelle verwiesen. Die Projektaufträge mit aktivischem Saldo gegenüber Kunden in Höhe von TEUR 567 (Vorjahr: TEUR 875) werden aller Voraussicht nach innerhalb eines Jahres abgerechnet und auch fällig werden. scroll
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Auf die überfälligen, nicht wertgeminderten Forderungen wurde keine Wertberichtigung vorgenommen, da keine wesentliche Veränderung der Kreditwürdigkeit der Schuldner festgestellt werden konnte und deshalb von einer Tilgung der ausstehenden Beträge ausgegangen wird. Für diese offenen Posten hält der Konzern keine Sicherheiten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden allesamt innerhalb eines Jahres fällig. Im Geschäftsjahr 2009 wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 168 (Vorjahr: TEUR 171) ausgebucht. Es hat keine Zahlungseingänge (Vorjahr: keine) auf ausgebuchte Forderungen gegeben. Der Zeitwert der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte unterscheidet sich nicht von ihrem Buchwert. Zum 31. Dezember 2009 waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Nennwert von TEUR 1.067 (Vorjahr: TEUR 968) wertgemindert. Die Entwicklung des Wertberichtigungskontos stellt sich wie folgt dar: scroll
10. Sonstige finanzielle VermögenswerteDie sonstigen finanziellen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Der Zeitwert der sonstigen finanziellen Vermögenswerte unterscheidet sich nicht von ihrem Buchwert. WertpapiereLangfristige VermögenswerteIn den sonstigen Finanzanlagen sind Fondsanteile in Höhe von TEUR 58 (Vorjahr: TEUR 72) enthalten. Die Anschaffungskosten betragen TEUR 88 (Vorjahr: TEUR 95) und der Kurswert zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 58 (Vorjahr: TEUR 72). Wertminderungen waren im Berichtszeitraum und Vorjahr nicht im Periodenergebnis zu erfassen. Im EigenKAPITAL wurde eine Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente gebildet, welche die kumulierten Gewinne und Verluste aus den als zur Veräußerung verfügbar klassifizierten finanziellen Vermögenswerten ggfls. abzüglich der darauf entfallenden latenten Steuern ausweist. Kurzfristige VermögenswerteDie Wertpapiere umfassen zum Bilanzstichtag Firmenanleihen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 3.655; Zinssatz: 5,63% - 7,00%), Fondsanteile in Höhe von TEUR 257 (Vorjahr: TEUR 408) und Geldmarktanleihen in Höhe von TEUR 1.724 (Vorjahr: TEUR 1.256). Derivative FinanzinstrumenteDerivative Finanzinstrumente werden von NEXUS ausschließlich zu Sicherungszwecken eingesetzt, um Fremdwährungsrisiken abzusichern, die aus der Geschäftstätigkeit resultieren. Gemäß IAS 39 sind alle derivativen Finanzinstrumente zu ihrem Marktwert zum Abschlussstichtag zu bilanzieren, unabhängig von ihrem Verwendungszweck oder der Absicht, mit der sie gehalten werden. Die Gesellschaft designiert grundsätzlich keine derivativen Finanzinstrumente in eine Sicherungsbeziehung. Demzufolge werden alle Änderungen des Marktwertes von Devisentermingeschäften und Devisenoptionsgeschäften in der Periode der Änderung in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2009 bestand kein derivatives Finanzinstrument. scroll
Im Berichtszeitraum waren Wertminderungen in Höhe von TEUR 342 (Vorjahr: TEUR 108) sowie Erträge von TEUR 150 (Vorjahr: 16) im Periodenergebnis zu erfassen. Im EigenKAPITAL wurde eine Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente gebildet, welche die kumulierten Gewinne und Verluste aus den als zur Veräußerung verfügbar klassifizierten finanziellen Vermögenswerten ggfls. abzüglich der darauf entfallenden latenten Steuern ausweist. Kumulierte Wertminderungen im Zeitpunkt des Abgangs von Wertpapieren waren im Berichtszeitraum in Höhe von TEUR 310 (Vorjahr: TEUR 104) ergebniswirksam im Periodenergebnis zu erfassen. 11. Sonstige nicht finanzielle VermögenswerteDie sonstigen nicht finanziellen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Der Zeitwert der sonstigen nicht finanziellen Vermögenswerte unterscheidet sich nicht von ihrem Buchwert. 12. EigenKAPITALDas EigenKAPITAL beträgt zum Stichtag TEUR 47.042 (Vorjahr: TEUR 44.494). Es wird auf die EigenKAPITALveränderungsrechnung hingewiesen. a) Gezeichnetes KAPITALDas gezeichnete KAPITAL Ist seit dem 31.03.2007 In 13.805.200 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am GrundKAPITAL von EUR 1,00 eingeteilt. Es ist voll eingezahlt. b) Eigene AnteileIn der Hauptversammlung vom 19.6.2006 wurde die Gesellschaft bis zum 30.11.2007 ermächtigt, eigene Aktien bis zu einer Höhe von insgesamt 10% des GrundKAPITALs, d.h. bis zu 1.380.520 Stückaktien im rechnerischen Wert von EUR 1,00 zu erwerben. Hiervon hat die Gesellschaft in 2007 Gebrauch gemacht und 8.420 Stückaktien mit Anschaffungskosten von insgesamt TEUR 26 erworben. Die eigenen Anteile werden mit den gesamten Anschaffungskosten in einer Summe offen vom EigenKAPITAL abgezogen (cost method). Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien darf von der Gesellschaft nicht zum Zweck des Handelns in eigenen Aktien genutzt werden. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals durch die Gesellschaft ausgeübt werden, aber auch für Rechnung durch Dritte durchgeführt werden. Genehmigtes KAPITALDer Vorstand wurde ermächtigt, in der Zeit bis zum 31.05.2010 das GrundKAPITAL der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 6.860.000 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender nennwertloser Inhaberaktien (Stückaktien) gegen Bar- und / oder Sacheinlagen zu erhöhen. Der Vorstand entscheidet mit Zustimmung des Aufsichtsrates über die Bedingungen der Aktienausgabe. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden: a) Für Spitzenbeträge; b) Für eine KAPITALerhöhung mit Sacheinlage zum Erwerb eines Unternehmens oder einer Beteiligung Bedingtes KAPITAL und Aktienoptionspläne (AOP)Vorstandsmitglieder, Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter der NEXUS Gruppe erhalten aktienbasierte Vergütungen im Rahmen von Aktienoptionsplänen. In der Hauptversammlung vom 28.6.2004 wurde ein bedingtes KAPITAL i.H.v. EUR 514.615 beschlossen. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates im Rahmen eines Aktienoptionsprogrammes III bis zu 514.615 Aktienoptionen mit Bezugsrechten auf Aktien der Gesellschaft auszugeben. Die Aktienoptionen sind ausschließlich zum Bezug durch Mitglieder des Vorstands und Arbeitnehmer der NEXUS AG sowie durch Geschäftsführungsmitglieder und Arbeitnehmer von nach § 15 AktG verbundenen Unternehmen der Gesellschaft bestimmt. Dieses Aktienoptionsprogramm ist zum 31.05.2009 ausgelaufen. In der Hauptversammlung vom 19.6.2006 wurde zusätzlich weiteres bedingtes KAPITAL i.H. v. EUR 686.000 beschlossen. Dieses bedingte KAPITAL kann nur insoweit erhöht werden, wie Inhaber von Aktienoptionen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 19.6.2006 im Rahmen des Aktienoptionsprogrammes IV von der Gesellschaft ausgegeben werden, von ihrem Bezugsrecht bis zum 30.05.2011 Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt. Gemäß IFRS 2 (Aktienbasierte Vergütungen) wurden gewährte Aktienoptionen zum Zeitpunkt der Gewährung der Option bewertet und verteilt über den Erdienungszeitraum, einerseits als Personalaufwand, andererseits als Zuführung in die KAPITALrücklage erfasst. Die zukünftige Zuführung in die KAPITALrücklage erfolgt über den Leistungszeitraum, der den vertraglich vereinbarten Sperrfristen entspricht. Die Bewertung aller ausgegebenen Aktienoptionen erfolgte zum Zeitpunkt ihrer Gewährung nach dem Optionspreismodell von Black/Scholes. Die Berücksichtigung der Ausübungshürde, die eine Marktbedingung darstellt, erfolgt mittels eines geschätzten Abschlags. Für die Berechnung des beizulegenden Zeitwertes für das AOP 2005 und AOP 2006 I + II wurden folgende Annahmen verwendet: scroll
Der berücksichtigten erwarteten Volatilität liegt die Annahme zugrunde, dass von historischen Volatilitäten auf künftige Trends geschlossen werden kann, wobei die tatsächlich eintretende Volatilität von den getroffenen Annahmen abweichen kann. Bei den Laufzeiten der Optionen wird davon ausgegangen, dass die Berechtigten ihre Bezugsrechte zum frühestmöglichen Zeitpunkt ausüben. Aktienoptionsprogramm IIIDie NEXUS AG hat aus dem Aktienoptionsprogramm III für Vorstände, Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter der NEXUS Gruppe die Aktienoptionspläne 2004 (AOP 2004), 2005 (AOP 2005) und 2006 (AOP 2006 I) gewährt. Die Aktienoptionen gewährten dem Inhaber das Recht zum Bezug von auf den Inhaber lautenden Stammaktien der NEXUS AG. Während der maximal vierjährigen Laufzeit der Aktienoptionspläne konnten maximal 514.615 Bezugsrechte ausgegeben werden. Es wurden im AOP 2004 308.000, im AOP 2005 80.000 und im AOP 2006 I 126.615 Bezugsrechte ausgegeben. Dabei entsprach in diesen Aktienoptionsplänen der Ausübungspreis dem Marktpreis dieser Aktien während einer Frist von vier Wochen vor der Gewährung der Optionen an der Frankfurter Wertpapierbörse im XETRA -Handel. Die maximale Laufzeit der Optionen betrug vier Jahre für AOP 2004 und AOP 2005, wobei 40% der Bezugsrechte erstmals nach einer Sperrfrist von zwei Jahren, weitere 40% nach drei Jahren und die restlichen 20% nach vier Jahren nach Ausgabe der jeweiligen Aktienoptionen, ausgeübt werden konnten. Das AOP 2006 I hatte eine Laufzeit von vier Jahren. Dabei konnten 30% der Bezugsrechte nach einer Sperrfrist von zwei Jahren, weitere 40% nach drei Jahren und die restlichen 30% nach vier Jahren ausgeübt werden. Die Performance der NEXUS-Aktie in der Zeit zwischen Ausgabe der Aktienoptionen und dem letzten Handelstag an der Frankfurter Wertpapierbörse vor Ausübung des Bezugsrechtes aus der Aktienoption musste die Performance des Referenzindexes (TecDax) in demselben Zeitraum übertreffen. Für die Berechnung des Referenzindexes wurde der durchschnittliche Indexstand auf Basis des Schlusskurses im XETRA-Handel in den letzten vier Wochen vor Ausgabe der jeweiligen Aktienoptionen bzw. den letzten vier Wochen vor Fälligkeit der Optionen herangezogen. Die Ausübung der Optionsrechte war nach Ablauf der jeweiligen Sperrfrist nur dreimal im Jahr zulässig, und zwar innerhalb von jeweils vier Wochen nach der ordentlichen Hauptversammlung, der Bekanntgabe der Ergebnisse des zweiten Quartals sowie der Bekanntgabe der Ergebnisse des dritten Quartals. Das AOP 2004 ist am 31.12.2008 ausgelaufen. Die Aktienoptionen aus dem AOP 2005 und AOP 2006 I sind am 31.05.2009 verfallen. Aktienoptionsprogramm IVIn der Hauptversammlung vom 19.06.2006 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates im Rahmen eines Aktienoptionsprogramms IV, bis zu 686.000 Aktienoptionen mit Bezugsrechten auf Aktien der NEXUS AG auszugeben. Die Aktienoptionen sind ausschließlich zum Bezug durch Mitglieder des Vorstandes und Mitarbeiter der NEXUS AG sowie Geschäftsführungsmitglieder und Mitarbeiter von im Sinne des § 15 AktG verbundenen Unternehmen der NEXUS AG bestimmt. Die NEXUS AG hat am 21.08.2006 aus dem Aktienoptionsprogramm IV für Vorstände, Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter der NEXUS Gruppe den Aktienoptionsplan 2006 II gewährt. Die Laufzeit der Aktienoptionspläne endet am 30.05.2011. Im Rahmen des AOP 2006 II wurden insgesamt 277.385 Bezugsrechte ausgegeben. Der Ausübungspreis entspricht dem Durchschnittskurs der NEXUS-Aktie, auf Basis des Schlusskurses im XETRA Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse, in den letzten vier Wochen vor Ausgabe der Bezugsrechte. Während der vierjährigen Laufzeit des AOP 2006 II können 30% der Bezugsrechte aus Aktienoptionen nach einer Sperrfrist von zwei Jahren, weitere 40% nach drei Jahren und die restlichen 30% nach vier Jahren ausgeübt werden. Die Bezugsrechte aus den Aktienoptionen können nur dann ausgeübt werden, wenn die Performance der NEXUS-Aktie in der Zeit zwischen der Ausgabe der Aktienoptionen und dem letzten Handelstag an der Frankfurter Wertpapierbörse vor Ausübung des Bezugsrechts, die Performance des Referenzindexes (TecDax) im gleichen Zeitraum übertrifft. Die Ausübung der Optionsrechte ist nach Ablauf der jeweiligen Sperrfrist nur dreimal im Jahr zulässig, und zwar innerhalb von jeweils vier Wochen nach der ordentlichen Hauptversammlung, der Bekanntgabe der Ergebnisse des zweiten Quartals und der Bekanntgabe der Ergebnisse des dritten Quartals. Die Optionsrechte entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt: (Siehe Tabelle rechts) c) KAPITALrücklageDie KAPITALrücklage beinhaltet im Wesentlichen Aufgelder aus der in 2000 durchgeführten KAPITALerhöhung im Zusammenhang mit dem Börsengang der NEXUS AG, die Erhöhung der KAPITALrücklage in Höhe der Ausgabe neuer Aktien gegen SachKAPITALeinlage, sowie der Ausübung von Aktienoptionen von Vorständen, Mitgliedern der Geschäftsführung in Tochterunternehmen und Mitarbeitern der NEXUS Gruppe. Die im Rahmen der BarKAPITALerhöhung und der KAPITALerhöhung durch Sacheinlage angefallenen direkt zuordenbaren Aufwendungen wurden mit der KAPITALrücklage verrechnet. Außerdem wird der beizulegende Zeitwert der im Rahmen der Aktienoptionspläne ausgegebenen Aktien in der Position KAPITALrücklage berücksichtigt. Entsprechend § 150 AktG müssen die gesetzliche Rücklage und die KAPITALrücklage den zehnten Teil des GrundKAPITALs übersteigen, damit sie zum Ausgleich von Verlusten oder für eine KAPITALerhöhung aus Gesellschaftsmitteln verwendet werden dürfen. Solange die gesetzliche Rücklage und die KAPITALrücklage zusammen nicht den zehnten Teil des GrundKAPITALs übersteigen, dürfen sie nur zum Ausgleich von Verlusten verwendet werden, soweit der Verlust nicht durch Gewinnvortrag bzw. Jahresüberschuss gedeckt ist und nicht durch Auflösung anderer Gewinnrücklagen ausgeglichen werden kann. d) EigenKAPITALdifferenz aus der WährungsumrechnungDie EigenKAPITALdifferenz aus der Währungsumrechnung resultiert aus Differenzen, die bei der Umrechnung der Jahresabschlüsse zweier ausländischer Tochtergesellschaften entstehen. e) Bewertungsrücklage für FinanzinstrumenteDie Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente enthält die kumulierten Gewinne und Verluste aus der Bewertung der zum beizulegenden Zeitwert der zur Veräußerung bestimmten finanziellen Vermögenswerte nach Verrechnung der latenten Steuern. f) Rücklage für PensionenDie Rücklage für Pensionen enthält die finanzmathematischen kumulierten Gewinne und Verluste aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach Verrechnung latenter Steuern. KAPITALmanagementZiel des KAPITALmanagements ist die Erhaltung der finanziellen Substanz des Konzerns sowie die nachhaltige Sicherstellung der notwendigen finanziellen Flexibilität. Zur Messung der finanziellen Sicherheit des Konzerns wird auch die EigenKAPITALquote herangezogen. Dabei wird das in der Konzernbilanz ausgewiesene EigenKAPITAL ins Verhältnis zur Bilanzsumme gesetzt. Die Finanzierungsstruktur ist danach durch eine als konservativ zu bezeichnende KAPITALstruktur, in der die Eigenfinanzierung dominiert, geprägt. Zum Bilanzstichtag beträgt die EigenKAPITALquote 80,1% (im Vorjahr: 80,4%). Die Fremdfinanzierung erfolgt fast ausschließlich über Verbindlichkeiten, die aus dem operativen Geschäftsbetrieb resultieren, sowie in geringem Umfang über Pensionen. Verzinsliche Finanzverbindlichkeiten bestehen nahezu nicht. scroll
13. PensionsverpflichtungenDie Rückstellungen wurden für die von der Forest Gesellschaft für Products & Services mbH zum 30.9.2000 übernommenen unmittelbaren Pensionsverpflichtungen (Direktzusagen) bei der NEXUS.IT GmbH SÜDOST, NEXUS.IT GmbH SÜDWEST und NEXUS.IT GmbH NORD gebildet. Die Höhe der Leistungen der übernommenen Pensionszusagen richtet sich nach den Dienstjahren und dem jeweiligen Gehalt der bezugsberechtigten Personen. Die Rückstellung wird gebildet für zahlbare Leistungen in Form von Alters- und Invalidenrente sowie für Hinterbliebenengeld. Es handelt sich um unverfallbare Anwartschaften. Ein Planvermögen besteht nicht. Die Berechnung der Pensionsverpflichtungen berücksichtigt Marktzinssätze sowie Lohn- / Gehalts- und Rententrends. Als biometrische Rechnungsgrundlagen, die Todesfallwahrscheinlichkeit, Invaliditätswahrscheinlichkeit und Verheiratungswahrscheinlichkeit im Todesfall enthalten, wurden die Richttafeln 2005 G (Verlag Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln) zugrunde gelegt. scroll
Die Änderungen des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar: scroll
Die versicherungsmathematischen Verluste wurden erfolgsneutral, nach Berücksichtigung latenter Steuern im EigenKAPITAL erfasst. Der Gesamtaufwand für leistungsorientierte Versorgungszusagen, der im Personalaufwand bzw. im Zinsaufwand enthalten ist, setzt sich wie folgt zusammen: scroll
Die erfahrungsbedingten Verschätzungen belaufen sich auf TEUR 154 (Vorjahr: TEUR 103). Der Barwert der Pensionsverpflichtung hat sich in den vergangenen fünf Jahren wie folgt entwickelt: scroll
In Deutschland wird die gesetzliche Rentenversicherung als beitragsorientierter Versorgungsplan angesehen. Der für die gesetzliche Rentenversicherung erfasste Aufwand für die sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter hat für das abgelaufene Geschäftsjahr TEUR 1.880 (Vorjahr: TEUR 1.717) betragen. Daneben bestehen für Vorstandsmitglieder weitere beitragsorientierte Pläne aus Direktversicherungen für die im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 25) angefallen sind. 14. RückstellungenDie Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Bei der Rückstellung für voraussichtliche Gewährleistungsverpflichtungen wird erwartet, dass die Gewährleistungsaufwendungen in 2010 anfallen werden. Die noch zu erbringenden Leistungen betreffen Risiken im Projektgeschäft. 15. Verbindlichkeitenscroll
Die Finanzverbindlichkeiten beinhalten Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 290 (Vorjahr: TEUR 111). scroll
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 3.515 (Vorjahr: TEUR 2.431). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Der Gesamtbetrag ist innerhalb eines Jahres fällig. scroll
Die tatsachlichen Steuerschulden für die laufende Periode und für frühere Perioden sind mit dem Betrag zu bewerten, in dessen Höhe eine Zahlung an die Steuerbehörden erwartet wird. Der Berechnung des Betrags werden die Steuersätze und Steuergesetze zu Grunde gelegt, die am Bilanzstichtag im jeweiligen Land der Gesellschaft gelten. scroll
Die Realisierung von Umsatzerlösen für den Bereich Softwarepflege erfolgt über den Leistungszeitraum. Durch Abweichung des Leistungszeitraums vom Geschäftsjahr sind Erlösabgrenzungen notwendig. Die Erlösabgrenzung wird im folgenden Geschäftsjahr über den Leistungszeitraum erlöswirksam aufgelöst. scroll
Die sonstigen nicht finanziellen Schulden beinhalten erhaltene Anzahlungen auf Kundenverträge und sonstige Steuern. Die sonstigen Steuern enthalten Umsatzsteuer- sowie Lohn- und Kirchensteuerzahlungsverpflichtungen. scroll
Die sonstigen finanziellen Schulden beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen für Gehaltsverbindlichkeiten. 16. Eventualverbindlichkeiten und sonstige Verpflichtungen1) Gerichtliche Prozesse sowie Forderungen aus Rechtsstreitigkeiten, die sich im normalen Geschäftsverlauf ergeben, könnten in der Zukunft gegenüber den Konzerngesellschaften geltend gemacht werden. Die damit einhergehenden Risiken werden im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens analysiert. Obgleich das Ergebnis dieser Streitfälle nicht immer genau eingeschätzt werden kann, ist der Vorstand der Ansicht, dass sich hieraus keine wesentlichen Verpflichtungen ergeben werden. 2) Des Weiteren ergeben sich finanzielle Verpflichtungen aus der Anmietung von Büroräumen, dem Leasing von Fahrzeugen und aus anderen Verpflichtungen. Entsprechend dem wirtschaftlichen Gehalt der Leasingvereinbarungen sind die Leasingverhältnisse als Operating-Leasingverhältnisse zu klassifizieren. Die sich daraus ergebenden finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar: scroll
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Die Miet- und Leasingzahlungen des Geschäftsjahres betragen: scroll
Miet- und Leasingvereinbarung enthalten weder Verlängerungs- oder Kaufoptionen noch Preisanpassungsklauseln. 3) Aus Unternehmenskäufen bestehen umsatzabhängige Verpflichtungen, die zu Kaufpreisnachzahlungen (bis 2010), in Höhe von maximal TEUR 1.100, führen können. Für das Berichtsjahr 2009 war eine Nachzahlung in Höhe von TEUR 34 fällig. 17. UmsatzerlöseDie konsolidierten Umsatzerlöse sind in der nachfolgenden Übersicht nach Regionen und Geschäftsbereichen aufgegliedert: scroll
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Davon entfielen auf: scroll
18. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge betreffen unter anderem Erträge aus der Weiterveräußerung von Wertpapieren in Höhe von TEUR 150 (Vorjahr: TEUR 18) sowie der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 224), Erträge aus der Ausbuchung von kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 266 (Vorjahr: TEUR 319), geldwerte Vorteile in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 368), der Auflösung von Wertberichtigungen aus Forderungen TEUR 432 (Vorjahr: TEUR 233), Erträge aus Versicherungserstattungen in Höhe von TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 3). Im Berichtsjahr wurden Fremdwährungsgewinne in Höhe von TEUR 260 (Vorjahr: TEUR 606) erfolgswirksam erfasst. Außerdem wurden im Rahmen der Kaufpreisallokation der Health Care Sparte von der EDS Information Business GmbH, Zürich (CH) TEUR 594, als nicht zuzuordnenden negativen Unterschiedsbetrag ertragswirksam vereinnahmt. 19. Materialaufwand einschließlich bezogene LeistungenDer Materialaufwand und die Aufwendungen für bezogene Leistungen stellen sich im Berichtszeitraum wie folgt dar: scroll
In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren befinden sich hauptsächlich Aufwendungen aus Hardwarekäufen, die zum Weiterverkauf bestimmt sind. Im Bereich der bezogenen Leistungen wurden überwiegend Leistungen im Zuge des Projektgeschäftes an Dritte vergeben. 20. Mitarbeiterzahl und PersonalaufwandIm Jahresdurchschnitt waren in den einzelnen Geschäftsjahren die folgende Anzahl an Mitarbeitern und Auszubildenden beschäftigt: scroll
Die Personalkostenentwicklung stellt sich im Berichtszeitraum wie folgt dar: scroll
Im Personalaufwand betreffen TEUR 39 Aufwendungen für gewährte Aktienoptionen, die über den Erdienungszeitraum verteilt gemäß IFRS 2 erfasst werden. 21. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die übrigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Zuführungen zu Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 692 (Vorjahr: TEUR 465), Zuführungen zu Rückstellungen in Höhe von TEUR 180 (Vorjahr: TEUR 301) sowie Abschreibungen und Verluste von Forderungen in Höhe von TEUR 168 (Vorjahr: TEUR 192), sowie Verluste aus Wertpapierveräußerungen in Höhe von TEUR 342 (Vorjahr: TEUR 109). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in der vorstehenden Tabelle beinhalten die Vergütung der Prüfungsgesellschaft für den Konzernabschluss wie folgt: scroll
22. Erträge aus assoziierten UnternehmenAusgewiesen werden die auf den NEXUS-Konzern entfallenden, anteiligen Jahresergebnisse der assoziierten Unternehmen. 23. Zinsen und ähnliche ErträgeVon den Zinsen und ähnlichen Erträgen entfallen TEUR 186 (Vorjahr: TEUR 406) auf Erträge aus Wertpapieren, TEUR 58 (Vorjahr: TEUR 77) auf Zinserträge aus Bankguthaben, TEUR 12 (Vorjahr: TEUR 9) auf Zinserträge gegenüber Organen der Gesellschaft und TEUR 52 (Vorjahr: TEUR 61) auf sonstige Zinsen und ähnliche Erträge. 24. Zinsen und ähnliche AufwendungenVon den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen entfallen TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 22) auf Zinsaufwendungen aus Bankverbindlichkeiten und TEUR 39 (Vorjahr: TEUR 4) auf sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen. Im Berichtsjahr sind TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) an FremdKAPITALzinsen aktiviert worden. 25. ErtragsteuernDie Ertragsteuern setzen sich aus dem tatsächlichen Steueraufwand sowie dem latenten Steueraufwand zusammen. Die tatsächlichen Steuerforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden unter Anwendung der am Stichtag geltenden Steuergesetze mit den Beträgen bemessen, die voraussichtlich an die zuständigen Finanzbehörden abzuführen bzw. von ihnen einzufordern sind. Latente Steuerverbindlichkeiten bzw. -forderungen werden auf Basis der Steuergesetze, die am Stichtag Gültigkeit hatten, zu dem Steuersatz bewertet, der voraussichtlich in der Periode Gültigkeit hat, in der die Verbindlichkeit beglichen bzw. die Forderung fällig ist. In 2009 wurden auf Basis einer Fünfjahresplanung alle Verlustvorträge auf Ihre Werthaltigkeit überprüft. Dabei wurden aktive latente Steuern nur in der Höhe gebildet, inwieweit eine Realisierung durch zukünftige Gewinne möglich ist. Passive latente Steuern, die insbesondere durch die Aktivierung von Entwicklungskosten entstehen, werden als latente Steueraufwendungen passiviert oder wenn möglich mit aktivierten latenten Steuern verrechnet. Die auf das Ergebnis vor Ertragsteuern entfallenden Steuern teilen sich im Berichtsjahr auf tatsächliche und latente Ertragsteuern wie folgt auf: scroll
Als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden im Inland die Körperschaftsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags und die Gewerbesteuer sowie im Ausland vergleichbare ertragsabhängige Steuern ausgewiesen. Außerdem werden in diesem Posten Steuerabgrenzungen auf alle wesentlichen Unterschiedsbeträge zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz sowie ggf. auf Konsolidierungsmaßnahmen erfasst. Substanzielle Hinweise für die Realisierung der latenten Steueransprüche auf nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge, die höher sind als die Ergebniseffekte aus der Umkehrung bestehender zu versteuernder temporärer Differenzen ergeben sich aus:
Bei der Ermittlung der Steuersätze in 2009 wurde für die Körperschaftsteuerbelastung ein Steuersatz von 15,0% zzgl. Solidaritätszuschlag angesetzt, für die Gewerbesteuer in Abhängigkeit von der Gemeinde ein Steuersatz zwischen 14,89% und 19,68%. Für die Berechnung der latenten Steuern wird ein für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer zusammengefasster Satz von durchschnittlich 28,4% (Vorjahr: 28,4%) verwendet. Der ausgewiesene Steueraufwand weicht vom erwarteten Steueraufwand ab, der sich bei Anwendung des nominalen Steuersatzes auf das Ergebnis nach IFRS von 28,4% (Vorjahr: 28,4%) ergeben hätte. Die Beziehung vom erwarteten Steueraufwand zum Steueraufwand, welcher sich aus der Konzern-Gesamtergebnisrechnung ergibt, zeigt folgende Überleitungsrechnung: scroll
Zum 31. Dezember 2009 belief sich der Wert der berücksichtigten steuerlichen Verluste auf TEUR 21.084 (Vorjahr: TEUR 22.367) und der nicht berücksichtigten steuerlichen Verluste auf TEUR 35.845 (Vorjahr: TEUR 36.491), auf die kein latenter Steueranspruch in der Bilanz aktiviert ist. 26. Ergebnis je AktieDas unverwässerte Ergebnis pro Aktie ergibt sich mittels Division des den Aktionären zustehenden Periodenergebnisses durch die durchschnittliche gewichtete Anzahl der während der Periode im Umlauf befindlichen Aktien. Zur Berechnung eines verwässerten Ergebnisses je Aktie wäre das den Aktionären zurechenbare Periodenergebnis sowie der gewichtete Durchschnitt der sich im Umlauf befindlichen Aktien um die Auswirkungen aller verwässernden potenziellen Aktien, welche durch Ausübung der ausgereichten Optionen entstehen, zu bereinigen. In 2009 wurden keine (Vorjahr: keine) bestehenden Optionsrechte ausgeübt. In 2004 bis 2006 wurden Optionen gewährt, aus denen sich ein Verwässerungseffekt ergibt, dessen Höhe unter EUR 0,01 liegt. Für die Ermittlung des verwässerten Ergebnisses je Aktie wurde eine durchschnittliche Anzahl der Aktien von Tsd. 13.813 (Vorjahr: Tsd. 13.797) zu Grunde gelegt, da durch die bestehenden Optionsrechte von einem Verwässerungseffekt von rund Tsd. 16 (Vorjahr: Tsd. 0) Aktienoptionen ausgegangen werden kann. scroll
27. KAPITALflussrechnungDie KAPITALflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel des Konzerns der NEXUS AG im Berichtsjahr durch Mittelzu- und Mittelabflüsse verändert haben. In der KAPITALflussrechnung sind die Zahlungsströme nach laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit strukturiert. Der CASH FLOWaus der laufenden Geschäftstätigkeit wird nach der indirekten Methode ausgewiesen. 28. CASH FLOWaus der laufenden GeschäftstätigkeitIn 2009 hat sich der CASH FLOWaus laufender Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr von TEUR 4.258 auf TEUR 7.313 erhöht. Die positive Ergebnisentwicklung und die hohen Abschreibungen haben den CASH FLOWmaßgeblich beeinflusst. 29. CASH FLOWaus der InvestitionstätigkeitDer CASH FLOWaus der Investitionstätigkeit ist mit TEUR -2.094 (Vorjahr: TEUR -1.532) negativ. Die Investitionen in immaterielles Anlagevermögen, insbesondere in Entwicklungsleistungen, bildeten auch 2009 den Schwerpunkt der Investitionstätigkeiten. 30. CASH FLOWaus der FinanzierungstätigkeitDie Veränderung des CASH FLOWaus Finanzierungstätigkeit ist auf die Tilgung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten aus Unternehmenserwerben zurückzuführen. 31. FinanzmittelbestandDer Finanzmittelbestand setzt sich aus liquiden Mitteln (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten) abzüglich Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen. 32. Berichterstattung nach GeschäftssegmentenDer Konzern hat IFRS 8 "Operating Segements" mit Wirkung zum 1. Januar 2009 angewandt. Gemäß IFRS 8 sind Geschäftssegmente auf Basis der internen Berichterstattung von Konzernbereichen abzugrenzen, die regelmäßig vom Hauptentscheidungsträger des Unternehmens im Hinblick auf Entscheidungen über die Verteilung von Ressourcen zu diesem Segment und der Bewertung seiner Ertragskraft überprüft wird. Demgegenüber wurde gemäß dem bisherigen Standard (IAS 14 Segmentberichterstattung) von Unternehmen gefordert, zwei Segmentebenen (Geschäfts- und geografische Segmente) unter Anwendung des "Risks and Returns Approach" zu identifizieren, wobei das Management-Informationssystem für Personen in Schlüsselpositionen des Unternehmens nur als Ausgangspunkt zur Identifizierung dieser Segmentebenen diente. Insoweit hat sich die Identifizierung der berichtspflichtigen Segmente des Konzerns durch die Anwendung von IFRS 8 verändert. Die interne Berichterstattung an die Hauptentscheidungsträger der NEXUS AG im Hinblick auf Entscheidungen über die Verteilung von Ressourcen zu diesem Segment und der Bewertung seiner Ertragskraft erfolgt vierteljährlich auf Ebene der rechtlichen Einheiten. Die rechtlichen Einheiten werden organisatorisch den Bereichen NEXUS / CIS, NEXUS / DIS und NEXUS / HOSPIS (Schweiz) sowie NEXUS / IT zugeordnet. In den Bereichen NEXUS / CIS, NEXUS / DIS und NEXUS / HOSPIS (Schweiz) werden Softwarelösungen für das Gesundheitswesen im administrativen und im medizinischen Bereich entwickelt und vertrieben. Für den medizinischen Bereich bietet NEXUS mit dem Kernprodukt NEXUS / KIS ein Klinikinformationssystem (KIS) an. Für psychosomatische Häuser wird das Pendant hierzu mit dem Produkt NEXUS / PSYCHIATRIE angeboten. Für den Schweizer Markt bieten wir mit der Produktfamilie NEXUS / HOSPIS sämtliche Applikationen der Verwaltung an. Für die Fachabteilungen stehen hochspezialisierte Lösungen für die Radiologie, die Frauenheilkunde einschließlich Geburtshilfe und Pathologie sowie Zytologie zur Verfügung. Auch das führende System zur QM-Bewertung aller gängigen Verfahren (NEXUS / HOLL) wird diesen Bereichen zugeordnet. Außerdem hat NEXUS mit dem Produkt NEXUS / CURATOR das Portfolio für Qualitätsmanagement-Software erweitert. Die wirtschaftlichen Eigenschaften der Gesellschaften, die den Bereichen NEXUS / CIS, NEXUS / DIS und NEXUS / HOSPIS (Schweiz) zugeordnet werden, sind vergleichbar und es werden ähnliche langfristige Durchschnittsbruttogewinnspannen erwartet. Die Produkte und Dienstleistungen in den Bereichen NEXUS / CIS, NEXUS / DIS und NEXUS / HOSPIS (Schweiz) sind ähnlich und der Leistungserstellungsprozess nahezu identisch. Außerdem sind die Kunden und Vertriebsmethoden sehr ähnlich bzw. identisch, so dass die drei Bereiche zu dem berichtspflichtigen Segment Healthcare Software zusammengefasst werden. Die drei NEXUS.IT-Gesellschaften erbringen Dienstleistungen, wie beratende Tätigkeiten für Krankenhaus-IT-Abteilungen, die Konfiguration von Netzwerk-, Intranet- und Internet-Lösungen, Sicherheitskonzepten und das Management von IT-Leistungen im Rahmen der Servicegesellschaft G.I.T.S. Gesundheitswesen IT-Service GmbH, Fürstenfeldbruck. Die wirtschaftlichen Merkmale der drei IT-Gesellschaften sind ähnlich. Außerdem werden ähnliche Dienstleistungen bei Kunden im Gesundheitswesen angeboten. Die Art der Leistungserstellung sowie die Vertriebsmethoden sind nahezu identisch. Daher werden die drei Gesellschaften zu dem berichtspflichtigen Segment Healthcare Service zusammengefasst. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der berichtspflichtigen Segmente entsprechen den gleichen Rechnungslegungsmethoden wie die externe Berichterstattung. Transaktionen zwischen den Segmenten werden im Wesentlichen zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten belastet. Im Folgenden sind die Umsatzerlöse und Ergebnisse sowie das Segmentvermögen und die Segmentverbindlichkeiten der einzelnen berichtspflichtigen Segmente des Konzerns dargestellt: siehe Seite 87. Die geografischen Segmente des Konzerns werden nach dem Standort der Vermögenswerte des Konzerns bestimmt. Verkäufe an die externen Kunden, die in den geografischen Segmenten angegeben werden, werden entsprechend dem geografischen Standort der Kunden den einzelnen Segmenten zugewiesen. Angaben zu den geografischen Segmenten machen wir folgende: scroll
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33. FinanzinstrumenteFinanzrisikomanagementDer Konzern ist teilweise auf internationaler Ebene tätig, wodurch er Marktrisiken aufgrund von Änderungen der Wechselkurse ausgesetzt ist. Der Konzern geht nicht davon aus, dass diese Risiken einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags- und Finanzlage des Konzerns haben können. Sicherungsgeschäfte wurden daher nicht vorgenommen. Nachfolgende Ausführungen ergänzen die Ausführungen zu den im Lagebericht gemachten Angaben zu Risiken. Liquiditätsrisiken- und AusfallrisikenFinanzinstrumente, die für die Gesellschaft möglicherweise eine Konzentration des Ausfall- und Liquiditätsrisikos bewirken können, sind hauptsächlich Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente, marktgängige Wertpapiere und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente der Gesellschaft lauten vorwiegend auf Euro, Schweizer Franken und US-Dollar. Bei den marktgängigen Wertpapieren handelt es sich um Rentenpapiere. Anlagen, Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente und marktgängige Wertpapiere werden ganz überwiegend bei renommierten Finanzinstituten in Deutschland und der Schweiz gehalten. Die Gesellschaft überwacht fortlaufend ihre Positionen bei den Finanzinstituten, die ihre Vertragspartner bei den Finanzinstrumenten sind, sowie deren Bonität und kann kein Risiko der Nichterfüllung erkennen. Sämtliche finanziellen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Der Konzern ist bestrebt, über genügend Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente oder entsprechende Kreditlinien zu verfügen, um seine Verpflichtungen in den nächsten Jahren zu erfüllen. Des Weiteren steht der Gesellschaft genehmigtes KAPITAL im Betrag von TEUR 6.860 (Vorjahr: TEUR 6.860) für weitere KAPITALerhöhungen zur Verfügung. Ausfallrisiken bzw. Risiken, dass ein Vertragspartner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, werden mittels Verwendung von Kreditzusagen, Kreditlinien und anderer Kontrollverfahren im Rahmen des Forderungsmanagements (bspw. Bonitätsprüfungen) gesteuert. Im Konzern besteht zum Bilanzstichtag mit der Forderung gegen einen Kunden aus Saudi Arabien in Höhe von umgerechnet EUR Mio. 1,7 erstmals eine exponierte Ausfallrisikokonzentration bei den Leistungsforderungen. Zweifel an der Werthaltigkeit dieser Forderung sind aktuell aber nicht erkennbar. Alle übrigen theoretischen Einzelrisiken im Bereich der Kundenforderungen liegen am Bilanzstichtag unter je EUR Mio. 0,5 und betreffen ganz überwiegend Forderungen gegen Einrichtungen des Gesundheitswesens in Deutschland und der Schweiz (Krankenhäuser, Kliniken, Spitale etc.). Mit der unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesenen Darlehensforderung gegen einen Dritten in Höhe von EUR Mio. 0,9 (im Vorjahr: EUR Mio. 1,0) ergibt sich eine weitere wesentliche Risikokonzentration. Diese Darlehensforderung ist mit Grundschulden in Höhe von EUR Mio. 1,4 (2. Rang) gesichert. Ein Hinweis auf eine Wertminderung der Darlehensforderung liegt nicht vor. Die maximale Risikohöhe ergibt sich aus dem Buchwert der aktivierten Finanzinstrumente. WährungsrisikenWährungsrisiken entstehen durch die in der Schweiz, den USA sowie in anderen Regionen realisierten Umsätze in CHF, USD und SAR sowie den daraus resultierenden Forderungen, die bis zur Zahlung Währungsschwankungen unterliegen. ZinsrisikenDie NEXUS AG nimmt keine langfristigen Darlehen in Anspruch. Ein Cash Flow-Zinsrisiko besteht nicht. Bei den Wertpapieren handelt es sich vorwiegend um festverzinsliche Anleihen und Schuldverschreibungen sowie Fonds mit festverzinslichen, kurzlaufenden Anleihen. Aufgrund der Festverzinslichkeit unterliegen die Anlagen grundsätzlich einem Zins- bzw. einem Marktwertrisiko. Das Fair-Value-Risiko wird aufgrund der Klassifizierung der Wertpapiere - als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte bis zu einer eventuellen Veräußerung erfolgsneutral -direkt im EigenKAPITAL in einer entsprechenden Bewertungsrücklage erfasst. Ausgelöst durch die Finanzkrise, die u.a. bei Unternehmensanleihen zu einer Erhöhung der Marktrisikoprämie und somit des vom Markt geforderten effektiven Zinssatzes führt, sind Kurse insbesondere der gehaltenen Wertpapier Fonds erheblichen Volatilitäten ausgesetzt, was zu einer Berichtigung der Wertansätze auf Grund der jeweiligen Kursentwicklung in der Bilanz geführt hat. Dieses Risiko wird auch weiterhin bestehen bleiben, sollte sich die Finanzkrise und die damit verbundenen Kursrisiken auf festverzinsliche Wertpapiere in den Folgeperioden fortsetzen. Entsprechende Bonität des Schuldners unterstellt nähern sich die festverzinslichen Wertpapiere gegen Laufzeitende ihrem Nominalwert wieder an. ZeitwertDie nicht zum Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente des Konzerns umfassen in erster Linie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Kontokorrentkredite, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten. Der Buchwert der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente kommt seinem Zeitwert aufgrund der kurzen Laufzeit dieser Finanzinstrumente sehr nahe. Bei Forderungen und Schulden, denen normale Handelskreditbedingungen zu Grunde liegen, kommt der auf historischen Anschaffungskosten beruhende Buchwert dem Zeitwert ebenfalls sehr nahe. TransaktionsrisikoDie NEXUS AG hat in 2009 32,2% des Umsatzes außerhalb des Euroraumes fakturiert (Vorjahr: 30,3%). Kosten fallen aufgrund unserer Aktivitäten in der Schweiz in Schweizer Franken an, jedoch nur in geringem Maße in US Dollar. In 2009 bestand zur Sicherung zukünftiger Einzahlungen in US Dollar ein Devisentermingeschäft in Höhe von USD 2.000.000. Der Sicherungskurs lag bei USD 1,2635. Aufgrund verzögerter Zahlungseingänge aus Saudi Arabien wurde das Sicherungsgeschäft am 19.11.2009 geschlossen. Zur Bedienung des Sicherungsgeschäftes wurden USD zu einem Kurs von 1,495 erworben und es entstand ein ergebniswirksamer Währungsgewinn von TEUR 134. Zum 31.12.2009 hatte der Konzern einen Bestand an USD in Höhe von TUSD 1.622 = TEUR 1.131 (31.12.2008: TUSD 287 = TEUR 205) und einen Bestand an Schweizer Franken in Höhe von TCHF 2.461 = TEUR 1.655 (31.12.2008: TCHF 1.327 = TEUR 892). Es bestanden zum 31.12.2009 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in fremder Währung von TSAR 8.901 = TEUR 1.675 (31.12.2008: TSAR 1.650 = TEUR 311) sowie TCHF 3.879 = TEUR 2.608 (31.12.2008: TCHF 4.138 = TEUR 2.780). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2009 in fremder Währung betrugen TCHF 832 = TEUR 559 (31.12.2008: TCHF 912 = TEUR 613); die Verbindlichkeiten in USD sind wie im Vorjahr nicht wesentlich. Sicherungsgeschäfte bestehen nicht. Basierend auf den Bilanzstichtagskursen der relevanten Währungen wurde der Ermittlung von Sensitivitäten eine hypothetische Veränderung der Wechselkursrelationen um jeweils zehn Prozent zugrunde gelegt. Wäre zum Abschlussstichtag der Euro gegenüber dem US Dollar um 10% aufgewertet (abgewertet) gewesen, hätte sich das Konzernergebnis vor Steuern um TEUR 113 reduziert (erhöht) (Vorjahr: TEUR 21). Eine Aufwertung (Abwertung) des Saudi Arabischen Rial (SAR) gegenüber dem Euro um 10% würde das Konzernergebnis vor Steuern um TEUR 168 (Vorjahr: TEUR 31) entlasten (belasten). Wären die Schweizer Franken (CHF) gegenüber dem Euro am Abschlussstichtag um 10% aufgewertet (abgewertet), würde sich ein um TEUR 263 (Vorjahr: TEUR 181) höheres (niedrigeres) Konzernergebnis vor Steuern ergeben. TranslationsrisikoDer Sitz der Tochtergesellschaften, NEXUS Schweiz GmbH (100%) und NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG (99,98%) sowie der Sitz der 50%-igen Beteiligung NEXUS / Arabia Ltd. befinden sich außerhalb des Euroraums. Da die Berichtswährung des NEXUS-Konzerns der Euro ist, werden die Erträge und die Aufwendungen dieser Tochtergesellschaften im Rahmen der Konsolidierung in Euro umgerechnet. Änderungen der durchschnittlichen Wechselkurse von einer Berichtsperiode zur anderen können signifikante Umrechnungseffekte verursachen, zum Beispiel in Bezug auf die Umsatzerlöse, das Segmentergebnis und das Konzernergebnis. Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten: Die nachfolgende Tabelle (Seite 90) gibt die Buchwerte nach Bewertungskategorie gemäß IAS 39 und die beizulegenden Zeitwerte nach Klassen von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten an. Die Nettogewinne der Kategorie FVTPL (HfT) werden unter der Position Sonstige betriebliche Erträge erfasst. Die Nettogewinne / -verluste der Kategorie AfS beinhalten Minderungsverluste von TEUR 342 (Vorjahr: TEUR 108), die in der Position Sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst werden. Gewinne werden unter Sonstige betriebliche Erträge ausgewiesen. Neben den im Periodenergebnis gebuchten Nettogewinnen / -verlusten sind in der Kategorie AfS noch direkt im EigenKAPITAL erfasste Nettoverluste nach Abzug von latenten Steuern von TEUR -558 (Vorjahr: TEUR -999) angefallen. Im Berichtsjahr wurden auf Grund von Wertpapierveräußerungen TEUR 310 (Vorjahr: TEUR 104) aus der Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente aufwandswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Nettogewinne / -verluste der Kategorie loans and receivables beinhalten Minderungsverluste von TEUR -696 (Vorjahr: TEUR -465). Diese werden in der Position Sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Erträge aus Wertaufholungen werden unter Sonstige betriebliche Erträge erfasst. Zinserträge / -aufwendungen aus FinanzinstrumentenZinserträge / -aufwendungen aus Finanzinstrumenten, die nicht erfolgswirksam mit den beizulegenden Zeitwerten bewertet wurden, fielen im Geschäftsjahr 2009 wie folgt an: scroll
Die Zinserträge betreffen mit TEUR 186 (Vorjahr: TEUR 406) Finanzinstrumente der Kategorie AfS. Zinserträge auf wertgeminderte finanzielle Vermögenswerte betragen TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Die folgende Übersicht stellt für die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente dar, auf welchen wesentlichen Parametern die Bewertung basiert. Die einzelnen Stufen sind gemäß IFRS 7 wie folgt definiert: Stufe 1: Bewertung mit auf aktiven Märkten notierten (unverändert übernommenen) Preisen für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Stufe 2: Bewertung für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit erfolgt entweder direkt (als Preis) oder indirekt (in Ableitung von Preisen) auf Basis beobachtbarer Inputdaten, die keinen notierten Preis nach Stufe 1 darstellen. Stufe 3: Bewertung auf Basis von Modellen mit nicht am Markt beobachtbaren Inputparametern scroll
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Erläuterung der AbkürzungenFVTPL (HfT) erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte / Verbindlichkeiten (zu Handelszwecken gehalten) AfS zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte LaR Kredite und Forderungen FLAC finanzielle Verbindlichkeiten, die zum Restbuchwert bewertet werden Für die Position Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten ist eine eigenständige Klasse zu bilden. Eine pauschale Zuordnung zu den zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten oder zu den zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten ist nicht sachgerecht, da ein Ausweis zum Nominalwert erfolgt, wobei ausländische Sorten zum Tageskurs umgerechnet werden. Die Bewertung des Kassenbestands und der Guthaben bei Kreditinstituten steht somit nicht im Zusammenhang mit einer Kategorisierung nach IAS 39, weshalb keine Angabe des bilanziellen Wertansatzes nach Bewertungskategorie erfolgt. Nettogewinne /-verluste aus FinanzinstrumentenDie im Geschäftsjahr 2009 erfolgswirksam erfassten Nettogewinne / -verluste aus Finanzinstrumenten (nach Bewertungskategorie) lassen sich wie folgt zusammenfassen: scroll
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34. HaftungsverhältnisseAm 31. Dezember 2009 bestanden keine Haftungsverhältnisse. 35. Beziehung zu nahe stehenden Unternehmen und PersonenNahe stehende UnternehmenDie NEXUS AG ist das oberste Mutterunternehmen. Mit den assoziierten Unternehmen G.I.T.S. Gesundheitswesen IT-Service GmbH, Fürstenfeldbruck, und VEGA Software GmbH, Aachen, wurden im Berichtszeitraum für den Konzern unbedeutende Transaktionen durchgeführt. Insgesamt wurden Verkäufe in Höhe von TEUR 78 (Vorjahr: TEUR 103) und Käufe in Höhe von TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 7) getätigt. Zum Stichtag bestanden offene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 6). Desweiteren bestanden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Mit den assoziierten Unternehmen Medidata GmbH, Berlin, und Palladium-med GmbH, Berlin, gab es im Geschäftsjahr keinerlei Geschäftsvorfälle. Verkäufe an und Käufe von nahe stehenden Unternehmen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Die zum Geschäftsjahresende bestehenden offenen Posten sind nicht besichert, unverzinslich und werden durch Barzahlung beglichen. Für Forderungen oder Schulden gegen nahestehende Unternehmen bestehen keinerlei Garantien. Zum 31. Dezember 2009 hat der Konzern keine Wertberichtigung auf Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen gebildet. Die Notwendigkeit des Ansatzes einer Wertberichtigung wird jährlich überprüft, indem die Finanzlage des nahe stehenden Unternehmens und der Markt, in dem dieses tätig ist, überprüft werden. Nahestehende PersonenDie Mitglieder des Aufsichtsrates erbringen neben ihrer Aufsichtsratstätigkeit vereinzelt selbst oder über ihnen nahe stehende Gesellschaften Dienstleistungen für den Konzern und rechnen diese nach marktüblichen Bedingungen ab. In 2009 betrugen die hierfür als Aufwand angefallenen Dienstleistungshonorare TEUR 30 (Vorjahr: TEUR 64). Am Bilanzstichtag waren hieraus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 19) offen. Es bestehen, neben den bereits an dieser und anderen Stellen gemachten Angaben, keine weiteren berichtspflichtigen Beziehungen zu nahe stehenden Personen. 36. Organe der GesellschaftDem Aufsichtsrat gehören folgende Personen an:
Der Vorstand:
Die Gesamtbezüge setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Abfindungen wurden nicht bezahlt. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen TEUR 63 (Vorjahr: TEUR 63). Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 18. Juni 2007 wird auf die individualisierte Angabe der Vorstandsgehälter verzichtet. Am Bilanzstichtag waren insgesamt 149.154 Aktienoptionen an die Vorstände ausgegeben, (davon 0 im Berichtsjahr), die zu den gleichen Bedingungen der Aktienoptionsprogramme der Mitarbeiter bezogen werden können. Der beizulegende Wert zum Zeitpunkt der Gewährung betrug insgesamt TEUR 137, (davon TEUR 0 im Berichtsjahr). Im Vorjahr wurde einem Vorstandsmitglied ein Darlehen in Höhe von TEUR 250 gewährt. Im Berichtsjahr erfolgte eine Tilgung von TEUR 70. Weitere Tilgungen erfolgen jährlich in Höhe von TEUR 40, jeweils zum 30. April. Am 30. April 2013 wird eine Schlussrate in Höhe von TEUR 60 fällig. Der Zinssatz für das gewährte Darlehen beträgt 4% p.a.. Die Zinszahlungen sind zu den Tilgungsterminen fällig. Sicherheiten sind keine gestellt. In 2001 wurde einem im Berichtsjahr neu berufenen Vorstandsmitglied ein Darlehen in Höhe von TEUR 51 gewährt und ausbezahlt. Der Stand des Darlehens zum 31. Dezember 2009 belief sich auf TEUR 40. Im Berichtsjahr erfolgte eine Tilgung in Höhe von TEUR 2. Der Zinssatz für das gewährte Darlehen beträgt bis 31. Dezember 2009 5%p.a., danach 5,5% p.a.. Zudem wurde in 2002 ein weiteres Darlehen in Höhe von TEUR 35 gewährt und ausbezahlt. Der Stand dieses Darlehens zum 31. Dezember 2009 belief sich auf TEUR 31. Im Berichtsjahr erfolgte eine Tilgung in Höhe von TEUR 1. Der Zinssatz für das gewährte Darlehen beträgt bis 31. Dezember 2009 5% p.a., danach 5,5% p.a.. Zudem wurde in 2007 ein weiteres Darlehen in Höhe von TEUR 16 gewährt und ausbezahlt. Der Stand dieses Darlehens zum 31. Dezember 2009 belief sich auf TEUR 19. Im Berichtsjahr erfolgte keine Tilgung. Der Zinssatz für das gewährte Darlehen beträgt 3% p.a.. 37. Directors' Holdingslm Geschäftsjahr 2009 hat sich die Anzahl der gehaltenen Aktien des Vorstandes und des Aufsichtsrates wie in der rechten Aufstellung dargestellt verändert. 38. Ereignisse nach dem BilanzstichtagEreignisse nach dem Bilanzstichtag, die zusätzliche Informationen zur Lage des Unternehmens zum Bilanzstichtag liefern, werden in der Bilanz berücksichtigt. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die zu keinerlei Anpassung führen, werden im Anhang angegeben, sofern sie wesentlich sind. 39. Erklärung gem. § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance KodexDer Vorstand und der Aufsichtsrat der NEXUS AG haben die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung abgegeben und dauerhaft zugänglich gemacht. scroll
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Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Villingen-Schwenningen, den 18. März 2010 NEXUS AG Der Vorstand BestätigungsvermerkWir haben den von der NEXUS AG, Villingen-Schwenningen, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnis, KAPITALflussrechnung, EigenKAPITALveränderungsrechnung und Anhang -sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 18. März 2010 HHS Hellinger Hahnemann Schulte-Groß GmbH Philipp, Wirtschaftsprüfer Kern, Wirtschaftsprüferin NEXUS AG, Auf der Steig 6, D-78052 Villingen-Schwenningen Telefon +49 (0)7721 8482-0, Fax +49 (0)7721 8482-888 www.NEXUS-ag.de,info@NEXUS-ag.de |
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