NEXUS AG

Villingen-Schwenningen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009

Bilanz zum 31. Dezember 2009

Aktiva

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  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.853,00 566.717,00
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 283.789,00 349.928,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 11.586.403,33 11.017.989,61
2. Beteiligungen 65.076,64 65.076,64
3. Sonstige Ausleihungen 40.000,00 40.000,00
  11.691.479,97 11.123.066,25
  11.997.121,97 12.039.711,25
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe 26.736,96 61.142,29
2. Unfertige Leistungen 67.035,00 404.900,00
  93.771,96 466.042,29
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.988.774,76 2.356.346,25
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 11.537.891,41 11.867.380,22
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 272,03
4. Sonstige Vermögensgegenstände 1.714.714,63 2.170.872,55
  17.241.380,80 16.394.871,05
III. Wertpapiere    
1. Eigene Anteile 26.750,50 13.135,20
2. Sonstige Wertpapiere 1.980.891,20 5.316.509,25
  2.007.641,70 5.329.644,45
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.983.276,70 1.961.695,72
  25.326.071,16 24.152.253,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 54.026,59 50.848,20
  37.377.219,72 36.242.812,96

Passiva

   
  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital    
- Grundkapital 13.805.200,00 13.805.200,00
Bedingtes Kapital EUR 1.115.415,00 (Vj: EUR 1.115.415,00)    
II. Kapitalrücklage 41.880.238,17 41.880.238,17
III. Gewinnrücklage    
Rücklage für eigene Anteile 26.750,50 13.135,20
IV. Bilanzverlust - 22.767.588,04 - 23.297.057,27
  32.944.600,63 32.401.516,10
B. Rückstellungen    
Sonstige Rückstellungen 1.106.047,00 555.709,00
C. Verbindlichkeiten    
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 702.810,20 239.484,34
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 532.047,59 559.385,77
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.638.592,43 1.787.627,60
4. Sonstige Verbindlichkeiten 453.121,87 699.090,15
- davon aus Steuern: EUR 237.602,66 (Vj: EUR 467.699,60)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 2.256,41 (Vj: EUR 2.673,46)    
  3.326.572,09 3.285.587,86
  37.377.219,72 36.242.812,96

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2009

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  2009 2008
  EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 8.772.819,69   7.795.320,31  
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen - 337.865,00   - 18.200,00  
3. Sonstige betriebliche Erträge 2.062.058,50 10.497.013,19 1.771.201,39 9.548.321,70
4. Materialaufwand        
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.032.310,38   602.103,51  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 1.877.082,26 2.909.392,64 1.081.992,05 1.684.095,56
5. Personalaufwand        
a) Löhne und Gehälter 3.881.585,16   4.277.360,92  
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung        
- davon für Altersversorgung: EUR 31.153,74 (Vj: EUR 16.746,70) 497.809,31 4.379.394,47 646.672,91 4.924.033,83
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagemögens und Sachanlagen   164.113,90   306.990,49
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   3.444.863,40   2.914.211,34
8. Erträge aus Beteiligungen        
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 0,00 (Vj: EUR 107.428,00) 0,00   107.428,00  
9. Erträge aus sonstigen Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 1.200,00   1.472,03  
10. Erträge aus dem Abgang von und Zuschreibungen zu Wertpapieren des Umlaufvermögens 630.551,55   15.675,00  
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 521.614,57   670.404,92  
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 234.520,72 (Vj: EUR 174.072,98)        
12. Abschreibungen und Abgangsverluste auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 182.554,30   964.230,29  
13. Zinsen und ähnliche Aufwendungen        
- davon an verbundene Unternehmen: EUR 20.311,11 (Vj: EUR 22.800,00) 26.640,94 944.170,88 32.819,93 - 202.070,27
14. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   543.419,66   - 483.079,79
15. Sonstige Steuern   335,13   499,65
16. Jahresüberschuss/-fehlbetrag   543.084,53   - 483.579,44
17. Verlustvortrag aus dem Vorjahr   23.297.057,27   22.825.686,83
18. Entnahme aus Gewinnrücklage        
Rücklage für eigene Aktien   0,00   12.209,00
19. Einstellung in Gewinnrücklage        
Rücklage für eigene Aktien   - 13.615,30   0,00
20. Bilanzverlust   22.767.588,04   23.297.057,27

Anhang für 2009

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des Aktiengesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Es wird nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Es kommt die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung.

Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis zu EUR 150,00 werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Betragen die Anschaffungskosten mehr als EUR 150,00 bis max. EUR 1.000,00 wird ein Sammelposten gebildet. Dieser wird im Jahr der Bildung und in den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel abgeschrieben.

Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten bzw. zu den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die sonstigen Ausleihungen sind zum Nennwert angesetzt.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Die unfertigen Leistungen sind mit den Herstellungskosten aktiviert. Die Bewertung erfolgte anhand von auftragsbezogenen Einzelaufstellungen mit durchschnittlichen Tagessätzen zuzüglich eines Gemeinkostenzuschlags.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bzw. Veräußerungspreisen ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch einen pauschalen Abschlag berücksichtigt.

Die sonstigen Wertpapiere wurden nach § 253 Abs. 3 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich aus dem Börsen- oder dem Marktpreis am Abschlussstichtag ergeben, angesetzt. Die gehaltenen eigenen Anteile wurden, unter Berücksichtigung des Börsenkurses zum Bilanzstichtag, bis zur Höhe ihrer Anschaffungskosten zugeschrieben.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist.

Verbindlichkeiten sind zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Währungsforderungen und -verbindlichkeiten sind zum Anschaffungskurs oder zum ungünstigeren Kurs am Bilanzstichtag bewertet.

Schätzungen und Beurteilungen

Im Jahresabschluss werden teilweise Schätzungen und Beurteilungen vorgenommen, welche die bilanzierten Vermögensgegenstände und Schulden, die Angaben zu Eventualverbindlichkeiten am Stichtag und die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode betreffen. Alle Schätzungen und Beurteilungen werden kontinuierlich überprüft und gegebenenfalls angepasst. Wesentliche Sachverhalte, die von solchen Schätzungen und Beurteilungen betroffen sind, betreffen die Bewertung der Finanzanlagen, der Vorräte und Forderungen sowie der Rückstellungen. Die Schätzungen und Beurteilungen wurden stetig gegenüber dem Vorjahr angewandt.

Durch die Wirtschafts- und Finanzmarktkrise verursacht bestehen erhebliche Risiken für die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft. Hierdurch können sich Abweichungen von den Erwartungen und Beurteilungen ergeben. Weitere Einflussgrößen, durch die Abweichungen von den Erwartungen verursacht werden können, betreffen unter anderem Entwicklungen der Währungskurse und der Zinssätze sowie gesetzliche Bestimmungen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagespiegel dargestellt.

Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2009

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  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  1.1.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2009
EUR
ANLAGEVERMÖGEN        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.291.891,57 376,00 709.185,83 583.081,74
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.774.271,86 80.468,90 2.034,00 1.852.706,76
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 12.043.988,61 568.413,72 0,00 12.612.402,33
2. Beteiligungen 831.076,64 0,00 0,00 831.076,64
3. Sonstige Ausleihungen 40.000,00 0,00 0,00 40.000,00
  12.915.065,25 568.413,72 0,00 13.483.478,97
  15.981.228,68 649.258,62 711.219,83 15.919.267,47
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  Kumulierte Abschreibungen
  1.1.2009
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31.12.2009
EUR
ANLAGEVERMÖGEN        
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 725.174,57 19.427,00 183.372,83 561.228,74
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.424.343,86 144.686,90 113,00 1.568.917,76
III. Finanzanlagen        
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.025.999,00 0,00 0,00 1.025.999,00
2. Beteiligungen 766.000,00 0,00 0,00 766.000,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
  1.791.999,00 0,00 0,00 1.791.999,00
  3.941.517,43 164.113,90 183.485,83 3.922.145,50
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  Buchwerte
  31.12.2009
EUR
31.12.2008
EUR
ANLAGEVERMÖGEN    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 21.853,00 566.717,00
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 283.789,00 349.928,00
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 11.586.403,33 11.017.989,61
2. Beteiligungen 65.076,64 65.076,64
3. Sonstige Ausleihungen 40.000,00 40.000,00
  11.691.479,97 11.123.066,25
  11.997.121,97 12.039.711,25

Angaben zum Anteilsbesitz

Der Anteilsbesitz stellt sich wie folgt dar:

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  Währung Gezeichnetes Kapital zum 31.12.2009 in TLW Eigenkapital zum 31.12.2009 in TLW Kapitalanteil
%
Ergebnis des Geschäftsjahres in TLW
NEXUS Digitale Dokumentationssysteme Projektentwicklungs-ges.m.b.H., Wien (Österreich) EUR 36 286 100,00 37
NEXUS.IT GmbH SÜDWEST, Villingen-Schwenningen EUR 26 - 2.692 100,00 341
NEXUS . IT GmbH SÜDOST, Singen Hohentwiel EUR 25 556 50,20 118
NEXUS . IT GmbH NORD, Villingen-Schwenningen EUR 25 - 13 100,00 125
Nexus Medizinsoftware und Systeme AG, Kreuzlingen (Schweiz) CHF 100 178 99,98 5
NEXUS Italia S.r.l., Bologna (Italien) EUR 88 13 80,00 0
nexus/inovit GmbH, Ismaning EUR 2.856 - 1.641 91,49 172
nexus/cis GmbH, Singen Hohentwiel EUR 51 2.103 100,00 537
nexus/dis GmbH, Frankfurt am Main EUR 430 - 942 100,00 - 223
Nexus/Holl GmbH, Ismaning EUR 52 95 100,00 1 71
Medidata GmbH, Berlin**) EUR 50 14 25,00 - 1
Palladium-med GmbH, Berlin EUR 25 24 20,00 0
NEXUS Schweiz GmbH Schwerzenbach, (Schweiz)*) CHF 500 - 2.409 100,00 678
nexus Arabia Ltd., Riyadh (Saudi Arabien)***) SAR 500 500 50,00 0

*) Die Anteile werden indirekt über die NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG, Kreuzlingen/CH gehalten.
**) Abschlüsse vom 31.12.2008
***) Vorläufige Zahlen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 248 (VJ: TEUR 303) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Außerdem sind in den sonstigen Vermögensgegenständen Zinsabgrenzungen für Festgeld (im Vorjahr: und festverzinsliche Wertpapiere) in Höhe von TEUR 16 (VJ: TEUR 117) enthalten.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen vor Einzelwertberichtigung in Höhe von TEUR 2.690 (VJ: TEUR 3.010) fünf Darlehen mit unbestimmter Laufzeit über insgesamt TEUR 10.507 (VJ: TEUR 10.459) inklusive abgegrenzter Zinsen, sowie den Salden aus dem Liefer- und Leistungsverkehr in Höhe von TEUR 3.721 (VJ: TEUR 4.418).

Die Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren in Höhe von TEUR 151 (VJ: TEUR 960) erforderlich. Der Abschreibungsbetrag ist im Posten Abschreibungen und Abgangsverluste auf Wertpapiere des Umlaufvermögens enthalten. Bei den Wertpapieren handelt es sich im Wesentlichen um festverzinsliche Anleihen.

Im Geschäftsjahr 2007 wurden über ein Aktienrückkaufprogramm 8.420 eigene Anteile erworben. Dies entspricht einem Anteil am Grundkapital von 0,06%. Durch die Hauptversammlung wurde der Vorstand ermächtigt, eigene Aktien bis zu 10% des Grundkapitals - maximal bis zu 1.380.520 Stückaktien im rechnerischen Nennwert von je EUR 1,00 - zu erwerben. Der Vorstand kann mit Zustimmung des Aufsichtsrates ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss die erworbenen eigenen Aktien einziehen oder Dritten im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder bei Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen anbieten. Die Ermächtigung gilt bis zum 30. November 2010.

Grundkapital

Das gezeichnete Kapital beträgt im Geschäftsjahr TEUR 13.805 (VJ: TEUR 13.805). Das gezeichnete Kapital besteht ausschließlich aus 13.805.200 auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien.

Der Vorstand war durch Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juni 2004 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31. Mai 2009 das Grundkapital der Gesellschaft einmal oder mehrmals um bis zu TEUR 5.146 zu erhöhen. Hiervon wurde kein Gebrauch gemacht.

Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Juni 2005 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. Mai 2010 das Grundkapital der Gesellschaft einmal oder mehrmals um bis zu TEUR 6.860 zu erhöhen (genehmigtes Kapital).

Die Hauptversammlung vom 28. Juni 2004 hatte die bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu EUR 514.615 für ein Aktienoptionsprogramm beschlossen. Hieraus wurden in 2007 insgesamt 85.200 Aktienoptionen bedient. Die restlichen 429.415 (ausgegebene und potenzielle) Aktienoptionen sind am 31. Mai 2009 verfallen.

Mit Hauptversammlungsbeschluss vom 19. Juni 2006 wurde bedingtes Kapital in Höhe von EUR 686.000,00 geschaffen. Das Grundkapital ist entsprechend zur Durchführung eines Aktienoptionsprogramms um weitere EUR 686.000,00 durch Ausgabe von bis zu 686.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Inhaber von Aktienoptionen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 19. Juni 2006 im Rahmen des Aktienoptionsprogrammes IV von der Gesellschaft ausgegeben werden, von ihrem Bezugsrecht bis zum 30. Mai 2011 Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt.

Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 41.880 (VJ: TEUR 41.880).

Gewinnrücklage für eigene Anteile

Die Rücklage für eigene Anteile beträgt TEUR 27 (VJ: TEUR 13). Entsprechend der vorgenommenen Zuschreibungen auf die Anschaffungskosten der eigenen Anteile in Höhe von TEUR 14 wurde die Rücklage für eigene Anteile erhöht.

Veröffentlichungen gemäß § 25 Absatz 1 WpHG

Folgende Aktionäre haben uns im Geschäftsjahr 2009 mitgeteilt, dass Sie die Schwellen Von 3%, 5%, 10%, 15% und 25% unterschritten, erreicht oder überschritten haben:

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Datum Aktionär Sitz Schwellenwert
in %
Anteil
      überschritten unterschritten in %
17.12.2009 Burkart Beteiligungsgesellschaft mbH Singen 15 ,00   16,27
10.07.2009 DWS Investment GmbH Frankfurt am Main   5,00 3,06
09.07.2009 Burkart Beteiligungsgesellschaft mbH Singen 10 ,00   11,61
20.05.2008 Argos Investment Managers S.A. Genf/CH 5,00   5,51
21.04.2008 cominvest Asset Management GmbH Frankfurt am Main   3,00 1,52
09.04.2008 DWS Investment GmbH Frankfurt am Main 5,00   5,00047
27.03.2007 DWS Investments Italy SGR S.p.A. Mailand, Italien   3,00 0
29.03.2007 cominvest Asset Management GmbH Frankfurt am Main 3,00   3,17
16.10.2006 DWS Investment GmbH Frankfurt am Main   5,00 2,92
29.09.2006 Burkart Beteiligungsgesellschaft mbH Singen 5,00   5,19
12.09.2006 DWS Investment GmbH Frankfurt am Main 5,00   5,10
05.09.2006 Deutsche Investment-Trust Gesellschaft für Wertpapieranlagen mbH Frankfurt am Main   5,00 2,20
19.07.2005 Deutsche Effecten-und WechselBeteiligungsgesellschaft AG Jena   5,00 4,43
29.09.2004 Jupiter Technologie GmbH & Co. KGaA Schwäbisch-Hall   25,00 19,95
mittelbar gehaltene Anteile          
29.09.2004 Essential Invest GmbH & Co. KGaA Schwäbisch-Hall   25,00 19,95
29.09.2004 Essential Management GmbH Schwäbisch-Hall   25,00 19,95

Meldeschwellen: 3%, 5%, 10%, 15%, 20%, 25%, 30%, 50%, 75%

Stock Options

Der Ausübungspreis von € 3,09 entspricht dem durchschnittlichen Marktpreis dieser Aktien während einer Frist von vier Wochen vor der Gewährung der Optionen an der Frankfurter Wertpapierbörse im Xetra-Handel. Zum 31. Dezember 2009 waren noch 241.385 Aktienoptionen aus dem Aktienoptionsplan gültig, die in 2006 ausgegeben wurden. Die maximale Laufzeit der Optionen beträgt fünf Jahre, wobei 30 % der Bezugsrechte erstmals nach einer Sperrfrist von zwei Jahren, weitere 40 % nach drei Jahren und der Rest nach vier Jahren nach Ausgabe der jeweiligen Aktienoptionen, spätestens am 30. Mai 2011 ausgeübt werden können.

Die Performance der Nexus-Aktie in der Zeit zwischen Ausgabe der Aktienoptionen und dem letzten Handelstag an der Frankfurter Wertpapierbörse vor Ausübung des Bezugsrechtes aus der Aktienoption muss die Performance des Referenzindexes (TECDAX) übertreffen. Für die Berechnung des Referenzindexes wird der durchschnittliche Indexstand auf Basis des Schlusskurses im XETRA - Handel in den letzten vier Wochen vor Ausgabe der jeweiligen Aktienoptionen bzw. den letzten vier Wochen vor Fälligkeit der Optionen herangezogen.

Die Ausübung der Optionsrechte ist nach Ablauf der jeweiligen Sperrfrist nur dreimal im Jahr zulässig, und zwar innerhalb von jeweils vier Wochen nach der ordentlichen Hauptversammlung, der Bekanntgabe der Ergebnisse des zweiten Quartals und der Bekanntgabe des dritten Quartals.

Während der Laufzeit des Aktienoptionsplans IV können maximal 686.000 Bezugsrechte ausgegeben werden. Bisher wurden 277.385 Bezugsrechte ausgegeben.

Bilanzverlust

Im Bilanzverlust ist ein Verlustvortrag von TEUR 23.297 (VJ: TEUR 22.826) enthalten.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen gebildet für Verpflichtungen gegenüber dem Personal, Provisionen, Abschluss- und Prüfungskosten, ausstehende Rechnungen sowie Aufsichtsratsvergütungen.

Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 3.327 (VJ: TEUR 3.286) sind innerhalb eines Jahres zur Rückzahlung fällig.

Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich aus Verbindlichkeiten aus Leistungen und Lieferungen in Höhe von TEUR 893 (VJ: TEUR 553) und Darlehen in Höhe von TEUR 745 (VJ: 1.235) zusammen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

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  im nächsten Jahr
TEUR
in den Jahren 2011 und 2012
TEUR
Leasingverträge    
Kfz 116 70
Büroausstattung 12 24
Mietverträge    
Geschäftsräume 248 224
Summe 376 318

Der Mietvertrag für die Geschäftsräume in Singen kann frühestens zum 31. Oktober 2018 gekündigt werden. Der jährliche Mietaufwand beträgt TEUR 112.

Der Gesamtbetrag der finanziellen Verpflichtungen beläuft sich auf TEUR 1.347.

Die Gesellschaft hat sich gegenüber der NEXUS Schweiz GmbH, Schwerzenbach, durch Darlehensverträge verpflichtet, im Bedarfsfall Liquidität in Höhe von TCHF 3.838 zuzuführen, wovon bereits TCHF 3.200 geflossen sind.

In einem Anteilskaufvertrag wurde bei Erreichung bestimmter Umsätze eine Kaufpreisnachzahlung bis maximal TEUR 1.100 vereinbart. Für das Geschäftsjahr 2009 wurde eine Nachzahlung in Höhe von TEUR 34 fällig.

Die NEXUS AG sichert bei der Commerzbank AG, Fil. Villingen, eine Kreditlinie in Höhe von EUR 3,0 Mio. für ihre Tochterunternehmen ab. Zum Bilanzstichtag wurde die Kreditlinie nicht beansprucht.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

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  2009 2008
  TEUR % TEUR %
Umsatzerlöse        
- nach Leistungen        
Pflege Software 2.605 29,7 2.153 27,6
Softwarelizenzen (Verkauf) 3.383 38,6 3.303 42,4
Hardwareverkauf 231 2,6 13 0,2
Dienstleistungen 2.481 28,3 2.172 27,9
Reisekosten 73 0,8 154 2,0
  8.773 100,0 7.795 100,0
- nach Regionen        
Inland 2.910 33,2 2.989 38,3
Ausland 3.254 37,1 1.705 21,9
Verbund 2.609 29,7 3.101 39,8
  8.773 100,0 7.795 100,0

Sonstige betriebliche Erträge

In dieser Position sind Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen von TEUR 418 (VJ: TEUR 690), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen TEUR 6 (VJ: TEUR 181) sowie Erträge aus Währungsdifferenzen TEUR 521 (VJ: TEUR 125) enthalten.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In dieser Position sind Aufwendungen für Einzelwertberichtigungen in Höhe von TEUR 437 (VJ: TEUR 162), Abschreibungen auf Forderungen wegen Uneinbringlichkeit TEUR 18 (VJ: TEUR 76) und Aufwendungen aus Währungskurs-Differenzen TEUR 148 (VJ: TEUR 35) enthalten.

Honorare des Abschlussprüfers

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Honorare des Abschlussprüfers als Aufwand in TEUR erfasst:

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  2009 2008
- Abschlussprüfung (Einzel- und Konzernabschluss) 94 81
- sonstige Bestätigungs- oder Bewertungsleistungen 0 0
- Steuerberatungsleistungen 8 19
- sonstige Leistungen 1 6

Erträge aus dem Abgang von und Zuschreibungen zu Wertpapieren des Umlaufvermögens

In dieser Position sind Zuschreibungen auf Wertpapiere in Höhe von TEUR 481 (VJ: TEUR 0) und Abgangsgewinne aus Wertpapierverkäufen in Höhe von TEUR 150 (VJ: TEUR 16) enthalten.

Abschreibungen und Abgangsverluste auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

Darin enthalten sind Abschreibungen auf Wertpapiere in Höhe von TEUR 151 (VJ: TEUR 960) sowie Abgangsverluste in Höhe von TEUR 32 (VJ: TEUR 4).

Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:

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Jahresdurchschnitt 2009 Anzahl 2008 Anzahl
Technische Angestellte 49,75 59,50
Kaufmännische Angestellte 8,75 15,00
Auszubildende 1,00 0,50
  59,50 75,00

Vorstand

Zum Vorstand waren im Geschäftsjahr 2009 bestellt die Herren:

Dr. Ingo Behrendt, Dipl.-Betriebswirt MBA (Vorsitzender)

Ralf Heilig, Dipl.-Betriebswirt MBA (Vertriebsvorstand)

Edgar Kuner, Dipl. Ingenieur (Entwicklungsvorstand)

Herr Dr. Ingo Behrendt ist außerdem Geschäftsführer der Nexus Medizinsoftware und Systeme AG, Kreuzlingen, und der NEXUS Schweiz GmbH, Schwerzenbach.

Der Vorstand erzielte im Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von insgesamt TEUR 845. Darin sind insgesamt TEUR 31 für die Altersversorgung des Vorstands enthalten.

Die Bezüge setzen sich wie folgt zusammen:

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Gehaltskomponenten in 2009 2008
Erfolgsunabhängige Komponente TEUR 525 308
Erfolgsabhängige Komponente TEUR 320 183
Summe TEUR 845 491

Die Erhöhung der Vorstandsbezüge erklärt sich insbesondere aus der Erhöhung der Anzahl der Vorstandsmitglieder von zwei auf drei Vorstände ab 2009.

Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 18. Juni 2007 wird gemäß § 286 Abs. 5 HGB auf die individualisierte Angabe der Vorstandsgehälter verzichtet.

Am Bilanzstichtag waren insgesamt 149.154 Aktienoptionen an die Vorstände ausgegeben, (davon 0 im Berichtsjahr), die zu den gleichen Bedingungen der Aktienoptionsprogramme der Mitarbeiter bezogen werden können. Der beizulegende Wert zum Zeitpunkt der Gewährung betrug insgesamt TEUR 137, (davon TEUR 0 im Berichtsjahr).

Im Vorjahr wurde einem Vorstandsmitglied ein Darlehen in Höhe von TEUR 250 gewährt. Im Berichtsjahr erfolgte eine Tilgung in Höhe von TEUR 70. Weitere Tilgungen erfolgen jährlich in Höhe von TEUR 40, jeweils zum 30. April. Am 30. April 2013 wird eine Schlussrate in Höhe von TEUR 60 fällig. Der Zinssatz für das gewährte Darlehen beträgt 4% p.a.. Die Zinszahlungen sind zu den Tilgungsterminen fällig. Sicherheiten sind keine gestellt.

In 2001 wurde einem im Berichtsjahr neu berufenen Vorstandsmitglied ein Darlehen in Höhe von TEUR 51 gewährt und ausbezahlt. Der Stand des Darlehens zum 31. Dezember 2009 belief sich auf TEUR 40. Im Berichtsjahr erfolgte eine Tilgung in Höhe von TEUR 2. Der Zinssatz für das gewährte Darlehen beträgt bis 31. Dezember 2009 5% p.a., danach 5,5% p.a.. Zudem wurde in 2002 ein weiteres Darlehen in Höhe von TEUR 35 gewährt und ausbezahlt. Der Stand dieses Darlehens zum 31. Dezember 2009 belief sich auf TEUR 31. Im Berichtsjahr erfolgte eine Tilgung in Höhe von TEUR 1. Der Zinssatz für das gewährte Darlehen beträgt bis 31. Dezember 2009 5% p.a., danach 5,5% p.a..

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat besteht satzungsgemäß aus sechs Mitgliedern. Dem Aufsichtsrat gehören an die Herren:

Dr. jur. Hans-Joachim König (Vorsitzender), Rechtsanwalt

Dr. Dietmar Kubis, Rechtsanwalt (bis 15. Juni 2009)

Prof. Dr. Ulrich Krystek (stellvertretender Vorsitzender), Professor für Betriebswirtschaftslehre an der FH Worms und der TU Berlin

Wolfgang Dörflinger, Kaufmann

Ronny Dransfeld, Bankkaufmann (bis 15. Juni 2009)

Prof. Dr. Alexander Pocsay, Managementberater

Matthias Gaebler, Vorstand der AEB Aktien-, Emissions- und Börsenberatungs AG (ab 15. Juni 2009)

Erwin Hauser, Kaufmann (ab 15. Juni 2009)

Zum Ersatzmitglied des Aufsichtsrats wurde gewählt:

Herr Gerald Glasauer, Initiator von Venture Capital Fonds bei Essential Invest GmbH & Co. KGaA, Sessenheim (ab 15. Juni 2009)

Das Aufsichtsratsmitglied Hans-Joachim König ist außerdem im Aufsichtsrat bei folgenden Gesellschaften:

Volksbank Donau-Neckar eG, Tuttlingen (Aufsichtsratsvorsitzender)

Volksbank Donau-Neckar Immobiliengesellschaft mbH, Tuttlingen (Aufsichtsratsvorsitzender)

Maico Holding GmbH, Villingen - Schwenningen (Aufsichtsratsvorsitzender)

EL Industrieanlagen Verwaltungs GmbH, Villingen-Schwenningen (Vorsitzender des Beirats)

Rafi GmbH & Co. KG Elektrotechnische Spezialfabrik, Ravensburg (Aufsichtsratsvorsitzender)

Das Aufsichtsratsmitglied Matthias Gaebler ist außerdem im Aufsichtsrat bei folgenden Gesellschaften:

Business Media China AG, Stuttgart (Aufsichtsratsvorsitzender)

Jupiter Technologie GmbH & Co. KGaA, Schwäbisch Hall (Aufsichtsratsvorsitzender)

Essential Invest GmbH & Co. KGaA, Schwäbisch Hall (Aufsichtsratsvorsitzender)

Klima Investment GmbH & Co. KGaA, Schwäbisch Hall (stv. Aufsichtsratsvorsitzender)

Global Oil & Gas AG, Bad Vilbel (stv. Aufsichtsratsvorsitzender)

REC Real Estate China AG, Stuttgart (stv. Aufsichtsratsvorsitzender)

Exactus AG, Schwaigern

Das Aufsichtsratsmitglied Erwin Hauser ist außerdem im Aufsichtsrat bei folgenden Gesellschaften:

Vitanas GmbH & Co. KGaA, Berlin

Ebert-Hera Holding GmbH, Baden-Baden (stv. Aufsichtsratsvorsitzender)

Das Aufsichtsratsmitglied Prof. Dr. Alexander Pocsay ist außerdem Aufsichtsrat bei folgenden Gesellschaften:

IDS Scheer AG, Saarbrücken (Stv. Vorsitzender des Aufsichtsrates bis 30. September 09)

KoTel AG, Neunkirchen (Stv. Vorsitzender des Aufsichtsrates)

Deutsches Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz GmbH, Kaiserslautern (bis 30. September 09)

e-Consult AG, Saarbrücken

inexio Informationstechnologie und Telekommunikation KGaA, Saarlouis

Das Ersatzmitglied Gerald Glasauer ist außerdem im Aufsichtsrat bei folgenden Gesellschaften:

Delegate AG, Wien

Horizonte Stiftungen AG, Rosengarten

Medi-Globe Corp., Achenmühle

Der Aufsichtsrat erhielt im Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von TEUR 63 (VJ: TEUR 63).

Erklärung gem. § 161 AktG zum Corporate Governance Kodex

Die Nexus AG hat für 2009 die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung abgegeben und den Aktionären auf der Internetseite www.nexus-ag.de unter Investor Relations -Corporate Governance dauerhaft zugänglich gemacht.

 

Villingen-Schwenningen, den 11. März 2010

Der Vorstand

Dr. Ingo Behrendt

Ralf Heilig

Edgar Kuner

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2009

Überblick

Die NEXUS AG erzielte im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 8,77 Mio. EUR nach 7,80 Mio. EUR im Vorjahr (+ 12,5%) und einen Jahresüberschuss von TEUR 543 nach einem Jahresfehlbetrag von TEUR 484 im Vorjahr. Das Finanz- und Beteiligungsergebnis belief sich dabei auf TEUR + 944 (Vorjahr TEUR - 203). In dem Jahresergebnis 2009 sind Erträge aus Währungskursdifferenzen in Höhe von TEUR 521 (Vorjahr TEUR 125) enthalten.

Im Geschäftsjahr 2009 hat die NEXUS AG eine Veränderung der Beteiligungsstruktur vorgenommen. Die nexus/gmt GmbH, Frankfurt wurde umfirmiert in nexus/dis GmbH, Frankfurt. Die Gesellschaften Nexus/Paschmann GmbH, Oberhausen, und die Medos AG, Langenselbold, wurden auf die nexus/dis GmbH verschmolzen. Die Beteiligungsgesellschaft Nexus / Schweiz GmbH, Schwerzenbach (CH), (eine 100% Tochtergesellschaft der NEXUS/ Schweiz AG, Kreuzlingen) hat im Rahmen eines "Asset Deals" die Aktiva und Passiva der Healthcaregruppe der EDS AG, Basel (CH), erworben.

1. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf

Die Nexus AG sowie ihre inländischen und ausländischen Tochtergesellschaften vertreiben selbst erstellte Software sowie begleitende Dienstleistungen für Krankenhäuser (NEXUS KIS -bisher: MedFolio-Produktgruppe und Curator-Produktgruppe). Die NexusGruppe ist an den Standorten Villingen-Schwenningen, Ismaning, Jena, Frankfurt, Berlin, Hannover, Singen Hohentwiel, Oberhausen, Schwerzenbach (Schweiz), Kreuzlingen (Schweiz), Basel (Schweiz), Wien (Österreich) und Bologna (Italien) vertreten. Die strategische Ausrichtung der Gruppe wird maßgeblich von der Nexus AG bestimmt.

1.1 Finanz- und Wirtschaftskrise wirkt sich auf das Wachstum aus

Die deutsche Wirtschaft ist in 2009 um rund 5% zurückgegangen und hat damit einen starken Einbruch erlebt. Besonders drastisch waren die Einbrüche im ersten und zweiten Quartal 2009.

Für 2010 rechnen führende Institute mit einem Anstieg des Brutto Inlandsproduktes um 1,2-2,0%.

Die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftkrise auf das Geschäft der NEXUS AG kann noch nicht endgültig eingeschätzt werden, da die Rahmenbedingungen --insbesondere die Entwicklung der öffentlichen Haushalte in den jeweiligen Ländern-- sich sehr schnell ändern. Nach wie vor sieht es aber so aus, dass das Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen im Vordergrund nationalen Interesses steht und sich von daher zum Teil positive Effekte ergeben werden.

1.2 Entwicklung von Umfeld und Branche

Der Software-Markt für Unternehmenssoftware ist in 2009 um 0,3% gewachsen. Ende 2008 hatte das Marktforschungsinstitut Gartner noch ein Wachstum von sechs Prozent prognostiziert. Damit hat die Wirtschaftskrise den Softwaremarkt für Unternehmenssoftware weit weniger getroffen, als andere Branchen.

Für das laufende Jahr 2010 gehen die Prognosen für den gesamten IT Markt von einem Umsatzplus von 3,3 Prozent auf 3,3 Billionen US-Dollar aus. Sowohl das Geschäft mit Computer-Hardware, als auch das Software-, Technologieservice- und Telekomgeschäft wird sich nach Einschätzung des Marktforschungsinstituts Gartner erholen.

1.3 Generelle Trends der Softwareindustrie

Derzeit lassen sich eine Reihe von Trends beschreiben, die in der Softwareindustrie zukunftsbestimmend sind:

A. Trendwechsel Vernetzung: Netzwerke werden bereits im laufenden Jahr das vorherrschende Arbeitsmodell bei Enterprise-Applikationen sein. Die großen Veränderungen sind derzeit in allen Ebenen der SOA (Service-Oriented Architectures) zu beobachten. Einfachheit für den Endanwender ist das bestimmende Thema. Unternehmerisch ergibt sich die Möglichkeit, dass kurzentschlossen die Endnutzer Projekte entwerfen können, die in einer zentral gelenkten Hierarchie selten beschlossen werden. Ein weiterer Anreiz besteht darin, dass Inhalte sehr personalisiert dargestellt werden können. Das bietet auch den Vorteil, dass verschiedene Dinge innerhalb und außerhalb des Enterprise-Bereichs verbunden werden können.

B. Trendwechsel Individualität: Das Internet verändert die Geschäftsmodelle der Softwareunternehmen weiter. Die Trends zu sozialen Netzwerken sowie die Individualisierung der Anwendungen sind zunehmend zu berücksichtigen. Dabei ist zu beachten, dass die meisten Entscheidungen der IT-Entscheider nach eigenen Vorlieben getroffen werden. Das Marktforschungsunternehmen Gartner gibt an, dass bei weniger als der Hälfte der Entscheidungen rationale Erwägungen eine Rolle spielen.

C. Trendwechsel SOA/SaaS: Service-orientierte Architekturen (SOA) mit hohem Grad der Vernetzung werden bis 2010 schon zu 80 Prozent den Markt durchdrungen haben. Das wird auch für kritische Geschäftsanwendungen zunehmend der Fall sein. Dabei ist zu beachten, dass Applikationen sehr feinteilig Bedürfnisse befriedigen müssen. Software as a Service (SaaS) und andere collaborative Lösungen steigern den Wunsch nach weiteren Dienstleistungen. Das gilt für den ganzen IT-Markt, sowohl für Clients, Provider, Investoren, Geschäftsleute, IT-Profis als auch Konsumenten.

D. Trendwechsel Marktkonzentration: Das Marktforschungsinstitut Gartners bestätigt die Meinung, dass sich die Marktmacht auf immer weniger und dafür immer mächtigere Systemanbieter von Software konzentriert. Diese Mega-Anbieter unterstützen eine große Bandbreite verschiedener Systeme und haben deswegen Wirkung und Einfluss auf die Kunden-Ausgaben in einer ganzen Reihe von Märkten.

Ausblick: Die nächsten fünf Jahre werden weiter von den gegenläufigen Interessen der Kunden nach günstiger Software und großen Anbietern, die alles aus einer Hand anbieten wollen, geprägt sein. Die Software-Kunden werden diesen Widerspruch mit unterschiedlichen Strategien auflösen wollen.

1.4 Wettbewerbsumfeld

Die Konsolidierung innerhalb der Branche der Anbieter für Krankenhausinformationssysteme setzte sich auch in 2009 fort. Insbesondere im Ausland hat es eine Reihe von Akquisitionen größerer Anbieter (Microsoft, Compugroup) gegeben, die das grundsätzliche Interesse der Softwarebranche an diesem Marktsegment dokumentieren. Es existieren derzeit nach wie vor noch vier Wettbewerber auf dem europäischen Markt, denen langfristiges Potenzial zugesprochen wird.

1.5 Geschäftsverlauf

Aufstellung und Strategie der NEXUS AG:

Das Kerngeschäft der NEXUS AG ist die Entwicklung von Software für Krankenhäuser:

In Deutschland im Direktvertrieb

In Österreich, der Schweiz und Italien im Direktvertrieb

Im übrigen Ausland über Partner oder direkt.

Als Anbieter von Qualitätssoftware hat sich die NEXUS AG am Markt einen sehr guten Ruf erarbeitet und gilt als stabiles, wachsendes Unternehmen. In 2009 gilt dies insbesondere für den deutschen Markt, in dem die NEXUS-Gruppe mit dem Neuprodukt NEXUS-KIS über die Tochtergesellschaft nexus/cis GmbH wesentliche Aufträge (VITOS mit insgesamt zwölf Krankenhäusern, das Städtische Krankenhaus Kiel) gewinnen und damit andere etablierte Wettbewerber ablösen konnte.

Es ist nach wie vor die Zielsetzung der NEXUS AG, in ausgewählten Kundengruppen und Regionen Marktführerschaft zu erzielen, um national aber auch international zu einem wesentlichen Systemanbieter zu werden. Dadurch ergeben sich erhebliche Wachstumsperspektiven.

Auch in 2010 werden die Aktivitäten in der NEXUS Gruppe in Teilbereichen neu organisiert. Neben den Geschäftsbereichen NEXUS/CIS für deutsche klinische Informationssysteme, NEXUS/DIS für diagnostische Informationssysteme, NEXUS/IT für IT Services und den Auslandsgesellschaften wird eine neue geschäftsverantwortliche Gesellschaft unter dem Namen NEXUS/CSO etabliert werden. Diese Gesellschaft wird die internationalen Aktivitäten der NEXUS-Gruppe im Bereich der klinischen Informationssysteme bündeln und auf dem deutschen Markt insbesondere Projekte mit einem starken Sonderentwicklungscharakter verantworten. Die NEXUS AG wird mehr und mehr in eine Holdingfunktion kommen, die Zentralfunktionen wie Buchhaltung und Marketing sowie die Entwicklung verantwortet.

Die NEXUS AG wie auch die gesamte Nexus-Gruppe wird durch ein operatives Controlling auf Grundlage der Vorsteuerergebnisse und des Cash Flows gesteuert. Im Mittelpunkt der strategischen Steuerung steht der Ausbau der Technologie- und Marktposition bei sich ständig verbessernden Ergebnissen.

Im Geschäftsjahr 2009 hat sich die Nexus AG insgesamt positiv entwickelt. Die Umsatzerlöse konnten im Vergleich zum Vorjahr um 12,5% auf 8,8 Mio.EUR gesteigert werden und das Jahresergebnis hat sich deutlich (+ TEUR 1.027) verbessert.

Operativ war 2009 erneut ein Jahr, in dem intensiv an bestehenden Projekten gearbeitet und die installierte Basis deutlich verbreitert wurde. Wesentliche Projekte der Nexus AG (ohne Tochtergesellschaften) in diesem Bereich sind die Projekte Turcs and Caicos, Saudi-Arabien und das Herzzentrum Berlin. Bei diesen Projekten werden sich weitere wesentliche Umsätze erst in späteren Perioden zeigen.

In 2009 wurde eine Reihe von Organisationsänderungen umgesetzt. Die Organisation hin zu einer Spartenorganisation wurde weiter entwickelt. Die Bereiche Klinische Informationssysteme (CIS) und diagnostische Informationssysteme (DIS) wurden neu aufgestellt und erhielten eigene Spartenergebnisse. Es wurden je zwei Geschäftsführer für die Bereiche ernannt und innerhalb des erweiterten Vorstandes die Zuständigkeiten festgelegt.

Die Aktivitäten der NEXUS in der Schweiz wurden neu organisiert. Durch den Erwerb der Healthcare Gruppe der EDS AG, Zürich, ist die NEXUS nunmehr auch in Basel mit einem Standort vertreten. An diesem Standort werden die Aktivitäten des Produktbereiches "Patientenmanagement.ng" gebündelt. In Schwerzenbach sind die Softwarelösungen "Matman" und der Bereich "Finman" angesiedelt. Die kaufmännische Funktion der NEXUS Schweiz wurde in Villingen konzentriert.

Auf der Vertriebsseite wurde die personelle Zusammenarbeit zwischen den Vertriebsbereichen der CIS, DIS und QM verstärkt und in 2010 durch eine gemeinsame Verantwortung gestärkt.

Entwicklung: Eine Reihe von Entwicklungsprojekten des Produktes NEXUS/KIS wurden in der NEXUS AG zentralisiert. Schwerpunktthemen wie die neue .net Version, der Verlauf, die Pflege, das neue PDMS und .net billing standen im Fokus der Entwicklung in 2009.

Der Personalbestand der Nexus AG wurde von 69 Mitarbeitern auf 56 Mitarbeiter reduziert. Grund war die Etablierung des Bereiches NEXUS/CIS, in den eine Reihe von Mitarbeiter gewechselt ist.

1.6 Ertragslage

Die Umsatzerlöse erhöhten sich von rund TEUR 7.795 in 2008 um rund 12,5% auf TEUR 8.773 in 2009. Die Umsätze im Ausland stiegen mit rund 90,8% am deutlichsten, während das Inlandsgeschäft aufgrund stärkerer Umsatzanteile der Tochtergesellschaft nexus/cis GmbH leicht rückläufig (-2,7%) war. Dies spiegelt die zunehmende Holdingfunktion der NEXUS AG wider.

Die Wartungserträge stiegen in 2009 auf TEUR 2.605 nach TEUR 2.153 um rund 21%. Der Wartungsbereich macht damit einen Anteil von rund 30% am Gesamtumsatz aus.

Der Bereich Dienstleistungen erreichte TEUR 2.554 nach TEUR 2.326 in 2008 (+10%). Lizenzerlöse lagen mit 3.383 nach TEUR 3.303 leicht höher als im Vorjahr. Auch hier sind die Lizenzerlöse im Ausland sehr deutlich gestiegen.

Die Gesellschaft hatte für 2009 mit Wachstum und einem verbesserten Ergebnis gerechnet.

Nach einem Jahresfehlbetrag von TEUR 484 in 2008 wird in 2009 ein Jahresüberschuss von TEUR 543 ausgewiesen. Neben den höheren Erlösen hat insbesondere das Finanz-und Beteiligungsergebnis das Jahresergebnis verbessert. Negativ auf das Ergebnis wirkte sich die höhere Materialquote aus. Das operative Betriebsergebnis hat sich insbesondere dadurch verschlechtert und ist weiterhin negativ.

Die Personalkosten sanken um 11,1% auf 4,4 Mio. EUR. Die Reduktion ist durch die auf die nexus/cis GmbH übergegangenen Mitarbeiter entstanden. Gleichzeitig ist der Materialaufwand (+72,7%) auf 2,9 Mio. EUR sehr stark gestiegen, nicht zuletzt durch die bezogenen Dienstleistungen von verbundenen Unternehmen, die um rund 131% auf TEUR 997 gestiegen sind.

Die Abschreibungen sind um 47% auf TEUR 164 gefallen. Die Pathologiesoftware der Nexus AG wurde zum 1. Januar 2009 in die Nexus/Paschmann GmbH gegen Erhöhung der Kapitalrücklage eingelegt, so dass die entsprechenden Abschreibungen nunmehr dort anfallen.

Der Anstieg der Betriebskosten (+15%) ist auf höhere Mieten zurückzuführen, die jedoch an die Tochtergesellschaft weitergeleitet wurden. Vertriebskosten und Kosten für Investors Relation sind in 2009 um rund 25% gestiegen. Hier war unter anderem der Produkt-Launch NEXUS/KIS ein wesentlicher Einflussfaktor.

Insgesamt haben sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 24,5% auf 3,6 Mio. EUR erhöht.

Positiv auf das Ergebnis wirkten sich die geringeren Abschreibungen auf Wertpapiere in Höhe von TEUR 151 (Vorjahr TEUR 960) sowie die Zuschreibungen auf Wertpapiere in Höhe von TEUR 481 (Vorjahr TEUR 0) aus. Die Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Darlehen gegen verbundene Unternehmen sind hingegen gegenüber dem Vorjahr (TEUR 570) mit TEUR 320 niedriger ausgefallen.

1.7 Investitionen

In 2009 wurden keine wesentlichen Investitionen in das Immaterielle Vermögen und in das Sachanlagevermögen getätigt. Die Abschreibungen auf das immaterielle Anlagevermögen sanken durch die Einlage der aktivierten Softwarelizenzen Paschmann in die nexus/dis GmbH.

1.8 Vermögens- und Finanzlage

Das Eigenkapital der NEXUS AG beträgt zum Stichtag TEUR 32.944 nach TEUR 32.401 (Vorjahr), was einer Eigenkapitalquote von 88,1% entspricht (Vorjahr 89,4%). Die Rückstellungen sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 550 auf TEUR 1.106 angestiegen. Ursächlich hierfür sind insbesondere ausstehende Rechnungen von Sublieferanten im Ausland (TEUR 242) sowie Tantiemen und Boni für Mitarbeiter (TEUR 215).

Das Barvermögen einschließlich eines Wertpapierbestand von TEUR 1.981 (Vj. TEUR 5.317) beträgt insgesamt TEUR 7.964 (Vorjahr TEUR 7.278) und entspricht 21,4% (Vorjahr 20,1%) der Bilanzsumme.

Der Mittelzu- und -abfluss wird anhand der Kapitalflussrechnung dargestellt. In 2009 entstand ein Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 340 nach TEUR 319 im Geschäftsjahr 2008. Aus der Investitionstätigkeit wurde ein Mittelzufluss von TEUR 3.681 (Vj. TEUR 1.141) generiert, der auf den Verkauf von Wertpapieren zurückzuführen ist. Dieser Zufluss hat den Anstieg des Finanzmittelfonds wesentlich bestimmt.

Die Cash-Flow-Rechnung ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt:

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  2009
TEUR
2008
TEUR
Jahresüberschuss (Vj. Jahresfehlbetrag) 543 - 484
Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens 164 307
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Rückstellungen 550 - 197
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) - 395 489
Gewinn (-)/Verlust (+) aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens (Saldo) 2 0
Zahlungsunwirksame Zugänge beim Finanzanlagevermögen - 34 0
Zunahme (-) / Abnahme (+) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind - 531 652
Zunahme (+) / Abnahme (-) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie ander Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 41 - 448
Mittelzufluss / -abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 340 319
Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens ( + ) 0 1
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen (-) - 81 - 84
Auszahlungen für Investitionen in das immateriellen Anlagevermögen ( - ) 0 - 49
Einzahlungen aus Kaufpreisanpassungen von verbundenen Unternehmen ( + ) 0 120
Auszahlungen aus dem Erwerb von verbundenen Unternehmen und Beteiligungen ( - ) - 8 - 2.280
Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition ( + ) 3.770 3.433
Mittelzufluss / -abfluss aus der Investitionstätigkeit 3.681 1.141
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen (Kapitalerhöhungen, Verkauf eigener Anteile, usw.) ( + ) 0 0
Mittelzufluss / -abfluss aus der Finanzierungstätigkeit 0 0
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 4.021 1.460
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode (+) 1.962 502
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 5.983 1.962

1.9 Gesamtaussage zur Lage des Unternehmens

Das Unternehmen ist mit dem vorhandenen Barvermögen ausreichend liquide und mit einer Eigenkapitalquote von 88,1% auch auf der finanziellen Seite gut aufgestellt, um die derzeitigen Wachstumspläne umzusetzen.

2 Forschung und Entwicklung

In 2009 wurden Entwicklungsaufwendungen insbesondere für die Produkte NEXUS/KIS und die Module Verlauf, PDMS; net billing sowie für die NEXUS/KIS ng. getätigt. Das Produkt MedFolio® wurde gemeinsam mit dem Produkt NEXUS/MediCare neu "gelaunched" und mit dem Namen NEXUS/KIS als nationale und als internationale Gesamtlösung positioniert.

Die NEXUS AG hat in erheblichem Umfang Entwicklungen getätigt, die in mehreren Gruppenprodukten Einsatz finden. Die Entwicklungsinvestitionen wurden im handelsrechtlichen Einzelabschluss nicht aktiviert. Für das Geschäftsjahr 2010 sind weitere Entwicklungsinvestitionen in wesentlicher Höhe geplant. Im Bereich der Softwareentwicklung wird keine Forschung betrieben.

Im Entwicklungsbereich waren im Berichtsjahr 30 Mitarbeiter beschäftigt.

3 Nachtragsbericht

Nach Schluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von Bedeutung sind.

4 Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Um den stetig wachsenden Anforderungen im Markt gerecht zu werden, ist die Mitarbeiterförderung ein zentrales Element in unserer Personalpolitik. Entsprechend unserer marktorientierten Ausrichtung stehen hierbei die Felder Technologie, Vertrieb und Marketing im Mittelpunkt. Zum Bilanzstichtag hatte die Nexus AG ohne Tochtergesellschaften 56 Mitarbeiter beschäftigt gegenüber 69 Mitarbeitern im Jahr 2008.

5 Prognose- und Risikobericht

5.1 Risikomanagementsysteme sowie Bericht und Erläuterungen gemäß § 289 Absatz 5 HGB

Mit der Einführung des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) hat der Gesetzgeber den Vorstand von Aktiengesellschaften verpflichtet, ein angemessenes Risikomanagement zu initiieren, damit Risiken frühzeitig erkannt und Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. In Übereinstimmung mit § 289 Abs.1 HGB geht dieser Lagebericht auch auf die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklungen ein.

Die Nexus AG hat bereits im Geschäftsjahr 2001 das heutige ControllingInstrumentarium und Risikomanagement implementiert. Neben einem intensiven Kosten-und Ergebnismanagement, das im Rahmen regelmäßiger Management- und Aufsichtsratssitzungen überwacht wird, wurde ein Risikomanagement-Handbuch eingeführt. Hierin werden folgende Risikofelder vom Managementteam überwacht:

1.

Kundenprojekte

2.

Entwicklungsprojekte

3.

mangelnde Marktakzeptanz von Produkten

4.

Abwanderung von Know-how-Trägern

5.

rechtliche Auseinandersetzungen

6.

Entwicklung von Tochter- und Beteiligungsgesellschaften.

Die Berichterstattung, die Dokumentation und die Maßnahmenentwicklung sind im Risikohandbuch der Nexus AG geregelt. Die Umsetzung wird periodisch vom Vorstand überprüft. In 2009 wurden sechs Risikoberichte von den verantwortlichen Stellen an den Vorstand gemeldet und von diesem bewertet. Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten werden zentral durch den Vorstand überwacht. Die Gesellschaft hält in erheblichem Umfang Wertpapiere, die Zinsrisiken und Kursrisiken ausgesetzt sind und darum intensiv beobachtet werden und alternativen Anlageoptionen unterworfen sind. Aufgrund der volatilen Märkte für festverzinsliche Wertpapiere existieren weiterhin Kurs- und Ausfallrisiken, die schrittweise reduziert werden.

Der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften wird verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Diese berichten ihre Ergebnisse monatlich. Der Vorstand ist an den maßgeblichen Entscheidungen unmittelbar beteiligt.

Risiken aus Zahlungsstromschwankungen existieren aufgrund der Liquiditätsreserven und der sich zunehmend verstetigenden Einzahlungsflüsse nicht.

Die Gesellschaft hatte ein Sicherungsgeschäft für US$ Geschäfte in Höhe von 2 Millionen US$ abgeschlossen. Der Sicherungskurs lag bei 1,2635 US$. Aufgrund verzögerter Zahlungseingänge aus Saudi Arabien wurde das Sicherungsgeschäft am 19. November 2009 geschlossen. Zur Bedienung des Sicherungsgeschäftes wurden US$ zu einem Kurs von 1,50 erworben und es entstand ein ergebniswirksamer Währungsgewinn von TEUR 245. Zum 31. Dezember 2009 hatte die NEXUS einen Bestand an US$ in Höhe von TEUR 1.180 und einen Bestand an Schweizer Franken in Höhe von TEUR 947. Weitere Sicherungsgeschäfte bestehen nicht.

Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess hat zum Ziel, die Ordnungsmäßigkeit und Wirksamkeit der Rechnungslegung und Finanzberichterstattung sicherzustellen.

Die laufende Buchhaltung der inländischen Tochterunternehmen wird dezentral geführt, während die Erstellung der handelsrechtlichen Jahresabschlüsse zum überwiegenden Teil zentral erfolgt. Die ausländischen Gesellschaften erstellen lokale Abschlüsse, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder bei Wesentlichkeit freiwillig geprüft werden. Die Erstellung des Konzernabschlusses sowie die erforderlichen Anpassungen der in- und ausländischen Einzelabschlüsse an die International Financial Reporting Standards, wie sie in der EU verpflichtend anzuwenden sind, erfolgt zentral in Villingen-Schwenningen. Der Abschlusserstellungsprozess wird zentral durch den Leiter Finanzen sowie den Vorstand der Nexus AG überwacht. Das Vier-Augenprinzip wird grundsätzlich gewahrt.

Der Einkauf ist im Wesentlichen auftragsbezogen und in Abstimmung mit den zuständigen Projektmanagern organisiert.

Zahlungsausgänge werden bei der Nexus AG durch den Vorstand und bei den Tochtergesellschaften durch den jeweiligen Geschäftsführer genehmigt.

Der Personalabrechnungsprozess erfolgt für die inländischen Gesellschaften zum überwiegenden Teil zentral in Villingen-Schwenningen und wird durch funktionsunabhängige Kontrollen überwacht.

Zur Leistungserfassung der Entwicklungsabteilung wird eine Oracle-Datenbank verwendet. Die Steuerung wird durch eine Vierteljahresplanung vorgenommen.

Die Nexus-Gruppe nutzt eine ERP-Software (Enterprise Ressource Planning), mit der Informationen sowohl für Ablaufprozesse und interne Kontrollen als auch für Zwecke der Berichterstattung verfügbar gemacht werden. Darüber hinaus findet eine regelmäßige Kommunikation zwischen den Finanzabteilungen der dezentralen Tochterunternehmen und der zentralen Konzernfinanzabteilung statt.

Die Überwachung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems obliegt dem Bilanzausschuss des Aufsichtsrats.

Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess kann jedoch keine absolute Sicherheit bieten, dass wesentliche Falschaussagen in der Rechnungslegung vermieden werden.

5.2 Prognosen - Chancen und Risiken

Ziel der Gesellschaft ist es, durch Entwicklung und Vertrieb von Softwareprodukten eine wesentliche Marktstellung in Deutschland und innerhalb Europas zu erringen. Hierfür wird auf der einen Seite intensiv in die Verbesserung und Erweiterung der Produkte investiert und auf der anderen Seite durch Akquisitionen und den Aufbau von Landesgesellschaften die Markt- und Produktbasis verbreitert. Die Nexus AG hat damit strukturell eine Produkt- und eine Holdingfunktion gleichermaßen.

Langfristig wird sich die NEXUS AG zu einer Holding entwickeln, in der die Entwicklungstätigkeiten und die zentralen Verwaltungsaufgaben gebündelt werden.

Das gesamtwirtschaftliche Umfeld stellt nach wie vor ein Risiko dar. Die öffentlichen Haushalte werden die erheblichen Belastungen aus der Wirtschaftskrise in den nächsten Jahren zunehmend zu spüren bekommen. Hier drohen Ausgabenkürzungen im Gesundheitswesen und insbesondere bei den Krankenhäusern.

Der Markt für Softwaresysteme im medizinischen Bereich an sich zeichnet sich weiterhin durch hohe Wettbewerbsintensität und durch starke Anbieterkonzentration aus. Durch die geringere Anzahl an Wettbewerbern könnte sich die Wettbewerbsintensität mittelfristig jedoch reduzieren. Sollten sich jedoch trotz des segmentierten Marktes andere Anbieter als Standards durchsetzen, wird die Strategie der NEXUS als mittelständischer Anbieter mit internationaler Präsenz nicht erfolgreich sein. Durch die fortschreitende Konsolidierung ist weiterhin die Möglichkeit der Übernahme durch einen Wettbewerber gegeben.

Das Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert, das entgegen der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, der Markt für klinische Informationssysteme trotz der vorherrschenden Krise in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Unter dieser Voraussetzung bestehen erhebliche Chancen, ein überdurchschnittliches Wachstum zu erzielen.

Die Nexus AG hält zum Bilanzstichtag Anteile an verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 11.586 nach TEUR 1.026 kumulierten Abschreibungen aus Vorjahren. Die Gesellschaft hat Forderungen gegenüber den Tochtergesellschaften in Form von Darlehen mit unbestimmter Laufzeit über insgesamt TEUR 10.507 (Vj. TEUR 10.459) inklusive abgegrenzter Zinsen gewährt. Die Darlehen dienen insbesondere der Vorfinanzierung von Entwicklungskosten in den Tochtergesellschaften, die im handelsrechtlichen Abschluss nicht aktivierungsfähig sind. Gegenüber vier bilanziell überschuldeten verbundenen Unternehmen hat die Gesellschaft Rangrücktritte in Höhe von insgesamt TEUR 5.603 (Vj. TEUR 7.132) erklärt. Wertberichtigungen auf Darlehensforderungen sind in Höhe von TEUR 2.690 (Vj. TEUR 3.010) gebildet. Außerdem hat sich die Gesellschaft gegenüber zwei Tochtergesellschaften durch Darlehensverträge verpflichtet, im Bedarfsfall Liquidität in Höhe von TCHF 3.838 zuzuführen, wovon bereits TCHF 3.200 geflossen sind.

Zum Bilanzstichtag wurde eine Überprüfung der Werthaltigkeit der Beteiligungsbuchwerte sowie der Darlehensforderungen auf Basis eines DCF-Verfahrens vorgenommen. Aufgrund der zukünftigen positiven Ergebniserwartungen besteht kein weiterer Abwertungsbedarf. Zuschreibungen auf Darlehen konnten in Höhe von TEUR 320 vorgenommen werden. Sofern die getroffenen Annahmen zukünftig nicht so eintreten, könnte sich ein zusätzlicher Abwertungsbedarf bei den Beteiligungsansätzen sowie bei den Darlehensforderungen ergeben, wenn die Buchwerte nicht durch einen etwaigen Liquidationserlös gedeckt wären.

Die bereits abgeschlossene Planung 2010 zeigt, dass eine Ergebnisverbesserung und deutliches Umsatzwachstum in 2010 erreichbar sind. Investitionen werden erneut in die Internationalisierung, in die Produktentwicklung und ggf. in weitere Beteiligungskäufe fließen. Es ist weiterhin von einem deutlich positiven operativen Cash Flow auszugehen und der erhöhte Anteil an Wartungserträgen und Erträgen aus Partnergeschäften wird die Erlösqualität weiter verbessern. In Summe erwartet der Vorstand für 2010 und 2011 jeweils ein positives Jahresergebnis.

Die Wertpapiere wurden zum Bilanzstichtag auf den niedrigeren beizulegenden Wert abgeschrieben. Je nach Entwicklung der Finanzmärkte können zukünftig weitere Abschreibungen notwendig werden.

Der positive Auftragsbestand und gute Auftragsaussichten im internationalen und nationalen Geschäft lassen die Planung als realistisch erscheinen. Als Risiko muss die Wechselkursentwicklung des US$ und des Schweizer Franken gesehen werden, da Nexus einen Barbestand in diesen Währungen und einen Auftragsbestand von insgesamt rund 6,0 Mio. EUR hält.

Die Entwicklung der Nexus AG hängt in starkem Umfang vom Wissen und der Leistungsbereitschaft der Belegschaft ab. Es besteht grundsätzlich das Risiko, durch Fluktuation Kompetenzen zu verlieren und Marktvorteile einzubüßen. Zudem zeigt der Arbeitsmarkt seit Jahren einen Mangel an Fachkräften. Die Personalentwicklung ist wichtiger Bestandteil für eine vorausschauende und zuverlässige Sicherung unserer Personalressourcen.

6 Erklärung zur Unternehmensführung

Die Erklärung zur Unternehmensführung sowie die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG wurden auf der Unternehmenswebsite unter www.nexus-ag.de - Investor Relations - Corporate Governance veröffentlicht.

7 Angabepflichten nach § 289 Abs. 4 HGB

7.1 Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals

Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 13.805.200,00 setzt sich wie folgt zusammen:

Stammaktien: 13.805.200 Stück zum rechnerischen Nennwert von jeweils EUR 1,00 Zu den aus Stückaktien vermittelten Rechten und Pflichten verweisen wir auf das Aktiengesetz (§§ 8 ff AktG).

7.2 Beschränkungen zu Aktien

So weit bekannt existieren keine Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen.

7.3 Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital

Folgende so weit bekannte direkte und indirekte Beteiligungen am Kapital überschreiten 10 vom Hundert der Stimmrechte:

Die Jupiter Technologie GmbH & Co. KGaA, Schwäbisch-Hall hält 16,9% der Aktien an der Nexus AG.

Burkart Beteiligungen GmbH Singen, 16,27%

7.4 Inhaber von Aktien mit Sonderrechten

Soweit bekannt existieren keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen.

7.5 Art der Stimmrechtskontrolle im Fall von Arbeitnehmerbeteiligungen

Bei den am Kapital beteiligten Arbeitnehmern existiert keine Trennung zwischen Stimmrecht und Aktie. Die Kontrollrechte können unmittelbar durch die Arbeitnehmer ausgeübt werden.

7.6 Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und Satzungsänderungen

Es existieren keine weitergehenden Satzungsbestimmungen zur Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern als die in den gesetzlich geltenden Vorschriften. Zudem sind keine wesentlichen Satzungsbestimmungen anzugeben, die von gesetzlichen Vorschriften und von dispositiven Vorschriften abweichen.

7.7 Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufen

Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien

Die Gesellschaft ist ermächtigt, eigene Aktien - bis zu 1.380.520 Stückaktien im rechnerischen Nennwert von je EUR 1,00 - zu erwerben. Die Ermächtigung gilt bis zum 30.11.2010. Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstandes über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebotes. Auf die nach dieser Ermächtigung erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71 a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10 % des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung darf von der Gesellschaft nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien genutzt werden. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals durch die Gesellschaft ausgeübt werden, aber auch für ihre Rechnung durch Dritte durchgeführt werden.

Erfolgt der Erwerb der Aktien direkt über die Börse, darf der gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Mittelwert der Schlusskurse im XETRA-Handel (oder in einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse Frankfurt/Main für die Aktien der Gesellschaft während der letzten fünf Börsenhandelstage vor dem Erwerb der Aktien um nicht mehr als 10 % überschreiten und um nicht mehr als 10 % unterschreiten. Erfolgt der Erwerb über ein öffentliches Kaufangebot (oder eine öffentliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes) an alle Aktionäre, dürfen der gebotene Kaufpreis oder die Grenzwerte der gebotenen Kaufpreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Mittelwert der Schlusskurse im XETRA-Handel (oder in einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse Frankfurt/Main für die Aktien der Gesellschaft während der letzten fünf Börsenhandelstage vor Veröffentlichung des Kaufangebotes um nicht mehr als 10 % überschreiten und um nicht mehr als 10 % unterschreiten. Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der erteilten Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Er ist ferner ermächtigt, die aufgrund der erteilten Ermächtigung erworbenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates an Dritte im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder bei einem Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen anzubieten. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf eigene Aktien ist insoweit ausgeschlossen.

Genehmigtes Kapital

Der Vorstand ist ermächtigt, in der Zeit bis zum 31. Mai 2010 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 6.860.000,00 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden nennwertloser Inhaberaktien (Stückaktien) gegen Bar- und / oder Sacheinlage zu erhöhen. Der Vorstand entscheidet mit Zustimmung des Aufsichtsrates über die Bedingungen der Aktienausgabe. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit der Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden: für Spitzenbeträge oder für eine Kapitalerhöhung mit Sacheinlage zum Erwerb eines Unternehmens oder einer Beteiligung.

Bedingtes Kapital

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates im Rahmen eines Aktienoptionsprogrammes bis zu 686.000 Aktienoptionen mit Bezugsrechten auf Aktien der NEXUS AG auszugeben. Es dürfen an Mitglieder des Vorstandes der NEXUS AG insgesamt bis zu 250.000 Stück Aktienoptionen, an Mitglieder von Geschäftsführungen von verbundenen Unternehmen der NEXUS AG insgesamt bis zu 200.000 Stück Aktienoptionen und an Arbeitnehmer der NEXUS AG und der mit ihr verbundenen Unternehmen insgesamt bis zu 236.000 Stück Aktienoptionen, ausgegeben werden.

Die Aktienoptionen sind ausschließlich zum Bezug durch Mitglieder des Vorstandes der NEXUS AG und Arbeitnehmer der NEXUS AG sowie zum Bezug durch Geschäftsführungsmitglieder sowie Arbeitnehmer von Gesellschaften bestimmt, die im Verhältnis zur NEXUS AG verbundene Unternehmen im Sinne von § 15 AktG sind ("verbundene Unternehmen"). Zur Begebung von Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstandes der NEXUS AG gilt diese Ermächtigung allein für den Aufsichtsrat. Die Begebung von Aktienoptionen ist nur zulässig jeweils innerhalb von vier Wochen nach dem Tag der ordentlichen Hauptversammlung der NEXUS AG sowie jeweils innerhalb von vier Wochen nach dem Tag der Bekanntgabe der Ergebnisse des 2. und 3. Quartals. Der Vorstand ist ermächtigt, mit der Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Optionsbedingungen sowie der Ausgabe und Ausgestaltung der Aktienoptionen festzulegen. Soweit die Mitglieder des Vorstandes der NEXUS AG betroffen sind, werden die weiteren Einzelheiten der Optionsbedingungen sowie die Ausgabe und Ausgestaltung der Aktienoptionen durch den Aufsichtsrat festgelegt.

Das Grundkapital ist zur Durchführung des Aktienoptionsprogramms um weitere EUR 686.000,00 durch Ausgabe von bis zu 686.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Inhaber von Aktienoptionen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 19.06.2006 im Rahmen des Aktienoptionsprogrammes IV von der Gesellschaft ausgegeben werden, von ihrem Bezugsrecht bis zum 30.05.2011 Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt.

Bisher wurden in Vorjahren 277.385 Aktienoptionen - hiervon sind 36.000 Stück aufgrund von Austritten zwischenzeitlich verfallen - ausgegeben, so dass 408.615 verbleiben.

7.8 Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen

Es bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen.

7.9 Entschädigungsvereinbarungen

Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind, bestehen nicht.

8 Grundzüge des Vergütungssystems des Vorstands

Die Festlegung von Struktur und Höhe der Vergütung des Vorstands wird bei der Nexus AG vom Aufsichtsrat beschlossen. Das Vergütungssystem für den Vorstand basiert auf den Grundsätzen der Leistungs- und Ergebnisorientierung und besteht aus einer erfolgsunabhängigen Grundvergütung sowie aus erfolgsabhängigen Bestandteilen. Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung eines jeden Vorstandsmitglieds bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens unter Berücksichtigung des Marktumfelds. Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft für ihre Organmitglieder eine Vermögenshaftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung).

Die erfolgsunabhängige Grundvergütung besteht aus einem Fixum, ausbezahlt in zwölf Monatsraten und Sachbezügen, welche aus dem nach steuerlichen Richtlinien anzusetzenden Wert der Dienstwagennutzungen bestehen. Als Maßnahme der betrieblichen Altersvorsorge werden zudem durch die Gesellschaft Einzahlungen in eine Lebensversicherung und eine Unterstützungskasse geleistet.

Die erfolgsabhängigen Bestandteile enthalten eine jährlich wiederkehrende, an den geschäftlichen Erfolg gebundene Komponente und eine Komponente mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter in Form von Aktienoptionen. Die an den geschäftlichen Erfolg gebundene Komponente orientiert sich am EBIT des Nexus-Konzerns bzw. die Einhaltung der Planwerte. Detaillierte Informationen zu den Aktienoptionsplänen befinden sich im Anhang.

Die Gesamtbezüge des Vorstands stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar:

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Gehaltskomponenten in 2009 2008
Erfolgsunabhängige Komponente TEUR 525 308
Erfolgsabhängige Komponente TEUR 320 183
Summe TEUR 845 491

Die Erhöhung der Vorstandsbezüge erklärt sich insbesondere aus der Erhöhung der Anzahl der Vorstandsmitglieder von zwei auf drei Vorstände ab 2009.

Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 18. Juni 2007 wird gemäß § 286 Abs. 5 HGB auf die individualisierte Angabe der Vorstandsgehälter verzichtet.

Es bestehen keine Zusagen an Vorstandmitglieder über Vergütungen im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens.

9 Vergütungen des Aufsichtsrats

Die Vergütung des Aufsichtsrats wird von der Hauptversammlung der Nexus AG festgelegt; sie ist in der Satzung der Nexus AG geregelt. Die Vergütungen orientieren sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder sowie am wirtschaftlichen Erfolg des Konzerns. Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält eine jährliche Vergütung, die sich aus einer festen und einer variablen Vergütung zusammensetzt. Die feste Vergütung beträgt für den Aufsichtsratsvorsitzenden EUR 12.500 und für die anderen Aufsichtsratsmitglieder EUR 10.000. Daneben wird eine ergebnisabhängige, variable Vergütung gewährt.

Der Aufsichtsratvorsitzende erbringt neben seiner Aufsichtsratstätigkeit vereinzelt selbst oder über eine ihm nahe stehende Gesellschaft Dienstleistungen für die Nexus AG und rechnet diese nach marktüblichen Bedingungen ab. Im Jahr 2009 betrugen die hierfür als Aufwand angefallenen Dienstleistungshonorare TEUR 27 (Vj. TEUR 64).

Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft für ihre Organmitglieder eine Vermögenshaftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung).

 

Villingen-Schwenningen, den 11. März 2010

Nexus AG

Der Vorstand

Dr. Ingo Behrendt

Ralf Heilig

Edgar Kuner

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang -unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Nexus AG, Villingen-Schwenningen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 12. März 2010

HHS Hellinger Hahnemann Schulte-Groß GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Philipp , Wirtschaftsprüfer

Kern, Wirtschaftsprüferin

Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin.