![]() NEXUS AGVillingen-SchwenningenKonzernjahresabschluss zum Geschäftsjahr 2010Geschäftsbericht 2010Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat wurde im Geschäftsjahr 2010 durch den Vorstand regelmäßig durch schriftliche und mündliche Berichte über die aktuelle Geschäftsentwicklung, die Risikosituation und insbesondere über wichtige Ereignisse zeitnah unterrichtet. Der Aufsichtsrat ist seiner Prüfungs- und Überwachungspflicht nachgekommen. Die dem Aufsichtsrat aufgrund der gesetzlichen und satzungsmäßigen Bestimmungen zur Zustimmung vorgelegten Geschäfte wurden überprüft und mit dem Vorstand erörtert. Darüber hinaus wurde der Aufsichtsratsvorsitzende sowie dessen Stellvertreter laufend vom Vorstand über den Geschäftsverlauf informiert. Der Aufsichtsrat hat sich in seiner Sitzung am 17. Dezember 2010 ausführlich mit der Thematik "Corporate Governance", insbesondere mit dem deutschen Corporate Governance Kodex befasst. Der Aufsichtsrat hat über die gemeinsame Entsprechungserklärung von Aufsichtsrat und Vorstand gemäß § 161 AktG Beschluss gefasst. Die Entsprechungserklärung ist im Internet unter www.nexus-ag.de veröffentlicht. In den vier Sitzungen des Geschäftsjahres hat sich der Aufsichtsrat vor allem mit der laufenden Geschäftslage, der strategischen Weiterentwicklung sowie möglichen und tatsächlichen Unternehmensakquisitionen befasst. Hier wurden Chancen und Risiken von Akquisitionskandidaten intensiv diskutiert und Verhandlungen aktiv begleitet. Weitere Themenschwerpunkte bildeten die organisatorische und marktkonforme Ausrichtung, die technologische und vertriebliche Weiterentwicklung der Produktpalette sowie die weitere Internationalisierung des Unternehmens. Die Zusammensetzung des Aufsichtsrats hat sich aufgrund der jeweils laufenden Amtszeiten im Geschäftsjahr 2010 nicht geändert. Nach wie vor besteht der Aufsichtsrat aus den Herren Dr. Hans-Joachim König, Prof. Dr. Ulrich Krystek, Wolfgang Dörflinger, Prof Dr. Alexander Pocsay, Erwin Hauser und Matthias Gaebler. Kein Aufsichtsratsmitglied fehlte an mehr als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen. Der vom Aufsichtsrat gebildete Prüfungsausschuss tagte im Geschäftsjahr 2010 einmal. Der vom Aufsichtsrat gebildete Personalausschuss tagte im Geschäftsjahr 2010 nicht. Weitere Ausschüsse wurden vom Aufsichtsrat nicht gebildet. Der durch den Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der NEXUS AG, der Lagebericht, der Konzernabschluss und der Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2010 sind unter Einbeziehung der Buchführung von der HHS Hellinger Hahnemann Schulte-Groß GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, geprüft worden. Die Abschlussprüfer haben keine Einwände erhoben und dies in den uneingeschränkten Bestätigungsvermerken bestätigt. Die Abschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte lagen dem Aufsichtsrat rechtzeitig vor, sie wurden von ihm eingehend geprüft und in der Prüfungsausschusssitzung und der Sitzung des Aufsichtsrats am 23. März 2011 ausführlich besprochen. An der Prüfungsausschusssitzung und der Sitzung des Aufsichtsrats am 23. März 2011 nahm auch der Abschlussprüfer teil, dieser berichtete über wesentliche Ergebnisse der Prüfung und stand für weitere Erläuterungen zur Verfügung. Auf Basis der Prüfung des Prüfungsausschusses und seiner eigenen Prüfung hat der Aufsichtsrat durch Beschluss vom 23. März 2011 dem Ergebnis der Prüfung durch die Abschlussprüfung zugestimmt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Prüfungsausschusses und der Prüfung durch den Aufsichtsrat haben sich keine Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht der NEXUS AG sowie den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht durch Beschluss vom 23. März 2011 festgestellt bzw. gebilligt. Der Aufsichtsrat dankt den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie dem Vorstand des Unternehmens für ihre Leistung und ihr hohes Engagement in der NEXUS AG und allen verbundenen Unternehmen. Außerdem gratuliert der Aufsichtsrat an dieser Stelle zum wiederholt erfolgreichen Geschäftsjahr 2010.
Villingen-Schwenningen, den 27. März 2011 Der Aufsichtsrat Dr. Hans-Joachim König, Aufsichtsratsvorsitzender Konzernlagebericht 2010DARSTELLUNG DES KONZERNS UND DES GESCHÄFTSVERLAUFS1. Entwicklung des NEXUS-Konzerns im gesamtwirtschaftlichen- und BranchenumfeldNEXUS ist ein Anbieter von IT-Lösungen für Krankenhäuser und Fachkliniken. Mit den Produktgruppen:
werden IT-Lösungen für Problemstellungen bei Kunden aus dem Bereich Gesundheitswesen angepasst und deren spezifische Prozesse abgebildet sowie spezifisch Serviceleistung erbracht. Die Softwarearchitektur ist modular, offen und serviceorientiert. Die Serviceorientierung der Produkte ermöglicht es, Funktionalitäten (Services) insbesondere in Fremdprodukten zu integrieren. Ebenso können auf diese Weise Bestandskunden neu akquirierter Unternehmen unmittelbar von Funktionsausweitungen profitieren. Die verschiedenen Module der Software-Lösungen werden sowohl zur Verbesserung der Verwaltungs-, Abrechnungs- und Behandlungsabläufe als auch zur Optimierung der Qualität der Dokumentation von Patientendaten eingesetzt. Die Zielsetzung unserer Produkte ist es, Kunden des Gesundheitswesens Instrumente anzubieten, mit denen sie ihre Geschäftsprozesse digitalisieren, beschleunigen und qualitativ verbessern können. IT-Serviceleistungen runden das Leistungsspektrum ab. Die NEXUS-Gruppe ist an den Standorten Villingen-Schwenningen, Ismaning, Jena, Frankfurt (Main), Berlin, Hannover, Singen (Hohentwiel), Oberhausen, Schwerzenbach (CH), Kreuzlingen (CH), Basel (CH), Baar (CH), Wien (A), Bologna (I), Riyadh (KSA) vertreten. Die strategische Ausrichtung der Gruppe wird maßgeblich von der NEXUS AG bestimmt. NEXUS liefert hauptsächlich an Kunden innerhalb des öffentlichen Gesundheitswesens im In- und Ausland mit Schwerpunkt in Deutschland und der Schweiz. Daher ist die Auftragslage neben dem Wettbewerbsumfeld auch stark von den Budgetentwicklungen im Gesundheitswesen insbesondere in diesen beiden Ländern und den Strukturveränderungen innerhalb der Krankenhäuser abhängig. Die NEXUS AG hat die globale Finanz- und Wirtschaftskrise in 2009 gut überstanden und konnte in 2010 von der allgemeinen wirtschaftlichen Erholung profitieren. Die weiteren Auswirkungen dieser aktuellen Belebung auf das Geschäft der NEXUS AG können jedoch nicht endgültig eingeschätzt werden, da die Rahmenbedingungen - insbesondere die Entwicklung der öffentlichen Haushalte in den jeweiligen Ländern - sich sehr schnell ändern. Unabhängig davon steht das Thema Digitalisierung im Gesundheitswesen aber weiter im Vordergrund der jeweiligen nationalen Interessen. BranchentrendsWir sehen derzeit eine Reihe von neuen Entwicklungen, die in der Softwareindustrie zukunftsbestimmend sind:A. Trendwechsel Cloud Computing: Cloud Computing scheint der wichtigste Trend 2010 gewesen zu sein. Hinter dem Begriff subsumiert man zumeist etablierte Dienste wie Managed Services. Im Bereich IT Security gibt bereits jedes dritte Unternehmen Aufgaben in fremde Hände und damit oft auch in die Cloud. Auch 2010 waren Managed Security Services ein wesentliches Wachstumsfeld. Der Trend im Cloud Computing ist noch umstritten. Grund für die Uneinigkeit ist, dass sich hinter dem wolkigen Begriff "Cloud Computing" viele Definitionen und Konzepte verstecken. Analysten, Anbieter und Anwender sind sich nicht einig und nutzen den Begriff unterschiedlich, um ihre Angebote zu vermarkten. Daher werden auch viele etablierte Konzepte wie Outsourcing, Managed Services oder Software as a Service unter diesem Begriff zusammengefasst. Konzernumsatz in TEUR +11,0% im Vergleich zum Vorjahr![]() Umsatz Segment Healthcare Software in TEUR +11,3% im Vergleich zum Vorjahr![]() Entwicklung des EBITDA in TEUR +24,4% im Vergleich zum Vorjahr![]() B. Trendwechsel Mobilität: Der starke Anstieg der Anwendung mobiler Endgeräte und die damit verbundene Anpassung der Softwareanwendungen ist eine ganz wesentliche Entwicklung der letzten Zeit. Damit einhergehend steht das Zusammenwachsen von mobilen Anwendungen und dem Internet. Die zentrale Frage, nach den zukünftigen Betriebssystemen spielt hier eine große Rolle für Softwareunternehmen. Auch die mit den mobilen Anwendungen verbundene Veränderung der Benutzerführung (Stichwort Apps) ist wesentlich für die Planung der zukünftigen Softwareoberfläche. C. Trendwechsel Individualität: Das Internet verändert die Geschäftsmodelle der Softwareunternehmen weiter. Die Trends zu sozialen Netzwerken sowie die Individualisierung der Anwendungen sind zunehmend zu berücksichtigen. Dabei ist zu beachten, dass die meisten Entscheidungen der IT-Entscheider nach eigenen Vorlieben getroffen werden. Das Marktforschungsunternehmen Gartner gibt an, dass bei weniger als der Hälfte der Entscheidungen rationale Erwägungen eine Rolle spielen. D. Trendwechsel SOA/SaaS: Serviceorientierte Architekturen (SOA) mit hohem Grad der Vernetzung werden in den nächsten Jahren schon zu 80% Prozent den Markt durchdrungen haben. Das wird auch für kritische Geschäftsanwendungen zunehmend der Fall sein. Dabei ist zu beachten, dass Applikationen sehr feinteilig Bedürfnisse befriedigen müssen. Software as a Service (SaaS) und andere Kollaborative Lösungen steigern den Wunsch nach weiteren Dienstleistungen. Das gilt für den ganzen IT-Markt, sowohl für Clients, Provider, Investoren, Geschäftsleute, IT-Profis als auch Konsumenten. E. Trendwechsel Marktkonzentration: Das Marktforschungsinstitut Gartner bestätigt die Meinung, dass sich die Marktmacht auf immer weniger und dafür immer mächtigere Systemanbieter von Software konzentriert. Diese Mega-Anbieter unterstützen eine große Bandbreite verschiedener Systeme und haben deswegen Wirkung und Einfluss auf die Kunden-Ausgaben in einer ganzen Reihe von Märkten. Ausblick: Softwareinnovationen werden auch in den kommenden Jahren ein vorherrschendes Thema im Gesundheitswesen bleiben. Dabei wird die nächste Zeit nach wie vor von den gegenläufigen Interessen der Kunden nach günstiger Software und großen Anbietern, die alles aus einer Hand anbieten wollen, geprägt sein. Die Software-Kunden werden diesen Widerspruch mit unterschiedlichen Strategien auflösen wollen. Dabei spielt eine stärkere Orientierung hin zu Cloud-Computing als Betriebskonzept genauso eine Rolle, wie eine zunehmende Standardisierung der Software und die Einführung neuer Formen der Benutzerführung. Vertriebs- und Marktentwicklung2010 war für NEXUS hinsichtlich des Auftragseingangs ein erfolgreiches Jahr. Mit konzernweit 65 Neukunden hat sich NEXUS im Neugeschäft erneut sehr gut positioniert. Das gilt insbesondere für den Deutschen und Schweizer Markt, während im außereuropäischen Ausland ein Projekt gewonnen wurde. Im Bereich der Gesamtsysteme haben sich 17 neue Krankenhäuser und Psychiatrien für unser NEXUS / KIS und NEXUS / HIS entschieden. Im Bereich der diagnostischen Systeme waren es 24 Neukunden. Hervorzuheben sind unsere Neuabschlüsse im Qualitätsmanagement, sowie im Bereich der Management-Informations-Systeme. Hier wurden insgesamt 20 neue Kunden überzeugt. Produkt- und UnternehmensintegrationIn 2010 wurden die Aktivitäten in der NEXUS-Gruppe in Teilbereichen neu organisiert. Der neu geschaffene Produktbereich NEXUS / CSO wurde operativ aktiv und übernimmt in wesentlichen Teilen das Kundengeschäft der NEXUS AG. Diese Gesellschaft bündelt die internationalen Aktivitäten der NEXUS-Gruppe im Bereich der klinischen Informationssysteme und verantwortet auf dem deutschen Markt Projekte mit einem starken Sonderentwicklungscharakter. Die NEXUS / CCC GmbH wurde ebenfalls in 2010 durch die Umfirmierung der bisherigen NEXUS . IT GmbH SÜDWEST neu am Markt platziert und hat die Aufgabe, die Serviceaktivitäten der NEXUS-Gruppe zu erweitern. Die Organisation hin zu einer Spartenorganisation wurde weiter entwickelt und die Zentralbereiche Marketing und Entwicklung wurden organisatorisch neu ausgerichtet. Die NEXUS AG selbst kommt mehr und mehr in eine Holdingfunktion, in der die Zentralfunktionen wie Buchhaltung und Marketing sowie die Entwicklung verantwortet werden. Am 23. Juli 2010 hat die NEXUS AG 90% der Anteile am Schweizer Unternehmen Flexreport AG, Baar (CH) erworben. Für die restlichen 10% besteht eine gegenseitige Option. Der Kauf dient im Wesentlichen der Technologieerweiterung im Konzern und zur Sicherung unserer Marktstellung in der Schweiz. Die neuen Mitarbeiter am Standort Baar bringen zudem erhebliche Expertise in diesem Bereich mit und sind für uns eine sinnvolle und willkommene Ergänzung unserer Mannschaft. Wachstum und ErgebnisverbesserungMit einem Umsatz von EUR 44,8 Mio. hat die NEXUS AG den Vorjahresumsatz von EUR 40,4 Mio. deutlich übertroffen. Das Ergebnis vor Steuern stieg von im Vorjahr EUR 2,2 Mio. auf jetzt EUR 3,3 Mio. an. Durch eine Vielzahl von Neuaufträgen und durch die Inbetriebnahme von neuen Projekten hat NEXUS die eigene Marktposition weiter ausgebaut. Periodenergebnis vor Ertragssteuern in TEUR +48,2% im Vergleich zum Vorjahr![]() Cash Flow aus laufender Geschäftigkeit in TEUR +90,5% im Vergleich zum Vorjahr![]() Entwicklung des Eigenkapitals in TEUR +12,2% im Vergleich zum Vorjahr![]() Der Umsatzschwerpunkt von NEXUS lag in 2010 weiterhin im Geschäftsbereich Healthcare Software. Im Vergleich zu 2009 hat der Bereich erneut eine deutliche Umsatzsteigerung erzielt. Das internationale Geschäft ist in 2010 im Bereich Healthcare Software auf 44,2% (Vorjahr 39,5%) des Gesamtumsatzes angestiegen. Unsere Aktivitäten in der Schweiz, in Österreich, in den arabischen Ländern und in anderen europäischen und außereuropäischen Ländern sind eine wesentliche Komponente unseres Geschäftes. Der Bereich Healthcare Service hat sich im Umsatz und Ergebnis gegenüber dem Vorjahr ebenfalls verbessert. Hier hat die zunehmende Konzentration des Bereiches auf das Dienstleistungsgeschäft positive Wirkung gezeigt. Die Steuerung unseres Wachstums sowie der Ertragslage erfolgte auf Basis der in den kurzfristigen Erfolgsrechnungen der Konzerntochtergesellschaften ausgewiesenen Kennzahlen zu Umsatz, Personal und EBIT. ProduktentwicklungDas Jahr 2010 war durch die Entwicklungen an neuen Modulen für NEXUS / KIS und durch die Entwicklung von "NEXUS New Generation" geprägt. Es wurden außerdem erhebliche Mittel in die Entwicklung und Weiterentwicklung von neuen medizinischen Softwarekomponenten (NEXUS / DIS) wie z.B. das Intensivmedizinmodul, die neue Radiologie- oder die neue Frauenheilkundelösung investiert. Wesentlich in 2010 war auch die weitere Entwicklung der kantonsweiten Lösung für die Kliniken des Kantons St. Gallen. Ebenfalls von Bedeutung ist unsere Entwicklung der internationalen Abrechnung, ein Produkt, das für die gesamte Gruppe erhebliche Vorteile bietet. 2. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie NEXUS-Gruppe hat in 2010 einen konsolidierten Umsatz von TEUR 44.823 nach EUR 40.363 in 2009 erwirtschaftet. Das bedeutet einen Umsatzanstieg von TEUR 4.460 (+11,0%). Das EBITDA 2010 beträgt TEUR 9.449 nach TEUR 7.596 in 2009 (+24,4%). Damit hat die NEXUS AG das 10. Jahr in Folge das EBITDA auf Jahresbasis verbessert. Maßgeblich für die Ergebnisverbesserung sind insbesondere die höheren Erlöse in den Produktbereichen NEXUS / CIS und NEXUS / DIS. Das Periodenergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich von TEUR 2.232 im Vorjahr auf TEUR 3.308 (+48,2%). Abschreibungen auf Wertpapiere aufgrund dauerhafter Wertminderungen haben das Ergebnis mit TEUR 611 belastet. Hierbei handelt es sich um Rentenfonds, deren Kurse sich nach der Finanzkrise in 2010 nicht in vollem Maße erholt haben. Der Konzernjahresüberschuss hat sich im Vergleich zum Vorjahr (TEUR 2.103) ebenfalls deutlich auf TEUR 3.538 verbessert (+68,2%). Aufgrund der positiven Ertragsentwicklung in nahezu allen Gesellschaften der NEXUS-Gruppe hat sich per Saldo ein positiver Steuerertrag durch die Nachaktivierung bisher nicht angesetzter steuerlicher Verlustvorträge ergeben. Auch die Segementergebnisse haben sich positiv entwickelt. Der Bereich Healthcare Software erzielte ein Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) von TEUR 2.946 nach einem EBIT von TEUR 1.448 im Vorjahr. Zu dieser Ergebnisverbesserung wesentlich beigetragen hat die Ergebnisentwicklung in der Schweiz. Im Bereich Healthcare Service erhöhte sich das Ergebnis vor Steuern und Zinsen leicht von TEUR 724 im Vorjahr auf TEUR 784 in 2010. Die Geschäfts- und Firmenwerte in Höhe von TEUR 12.793 (Vorjahr: TEUR 11.642) sind nach den Ergebnissen unserer zum Bilanzstichtag durchgeführten Impairment-Tests in voller Höhe werthaltig. Für die übrigen immateriellen Vermögenswerte in Höhe von TEUR 17.044 (Vorjahr: TEUR 16.629), die sich insbesondere aus eigenen Entwicklungen sowie erworbener Technologie und Kundenstamm zusammensetzen, lagen in 2010 keine Hinweise auf Wertminderungen vor. Die immateriellen Vermögenswerte einschließlich der Goodwills belaufen sich auf TEUR 29.837 (Vorjahr: TEUR 28.271) und damit auf 43,7% (Vorjahr: 48,1 %) der Bilanzsumme. Das Eigenkapital der NEXUS-Gruppe beträgt zum Stichtag TEUR 52.796 nach TEUR 47.042 im Vorjahr, was einer Eigenkapitalquote von 77,3% entspricht (Vorjahr: 80,0%). Die erhaltenen Anzahlungen sind gegenüber dem Vorjahr sehr deutlich von TEUR 1.483 auf TEUR 5.392 gestiegen. Ursächlich hierfür sind insbesondere Kundenanzahlungen für Softwareprojekte. Das Barvermögen zuzüglich Wertpapiere ist um TEUR 9.178 gestiegen und beträgt per 31.12.2010 TEUR 20.697 (Vorjahr: TEUR 11.519). Das entspricht 30,3% (Vorjahr: 19,6%) der Bilanzsumme. Positiv auf das Barvermögen wirkten sich die um TEUR 977 geringeren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die oben erwähnte Erhöhung der erhaltenen Anzahlungen aus. Der Mittelzu- und -abfluss wird anhand der Kapitalflussrechnung dargestellt. In 2010 entstand ein Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von TEUR 13.929 nach TEUR 7.313 im Geschäftsjahr 2009 (+90,5%). Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit vor Einzahlungen aus Abgängen von Wertpapieren betrug per Saldo TEUR 4.988 (Vorjahr: TEUR 5.864). Insbesondere die Investitionen in eigene Entwicklungsleistungen spiegeln sich hierin wieder. Aus Abgängen von Wertpapieren wurden keine (Vorjahr: TEUR 3.770) liquide Mittel generiert. Im Bereich der Finanzierungstätigkeit waren keine Kredite mehr (Vorjahr: TEUR 30) zu tilgen. Gesamtaussage zur Lage des KonzernsDie NEXUS-Gruppe verfügt über ein attraktives Produktprogramm und stabile Kundenbeziehungen. Die derzeitigen Wachstumspläne können mit dem vorhandenen Barvermögen und der bestehenden Kapitalbasis realisiert werden. Anzahl der Mitarbeiter in der NEXUS-Gruppe jeweils zum 31.12.*![]() Mitarbeiter-Struktur*![]() *inklusive Vostände 3. Geschäftsverlauf der UnternehmensbereicheGeschäftsbereich Healthcare Software: Weiteres Wachstum und NeuaufträgeDer Bereich Healthcare Software bietet eigen erstellte Softwareprodukte auf dem internationalen Markt für Institutionen des Gesundheitswesens an. Dieses Segment erzielte in 2010 einen (externen) Umsatz von TEUR 40.119 nach TEUR 36.035 im Vorjahr. Das bedeutet einen Anstieg von 11,3%. Das Wachstum dieses Bereiches ist insbesondere auf die gute Auftragsentwicklung im Bereich klinische Informationssysteme (NEXUS / KIS) zurückzuführen. Geschäftsbereich Healthcare Service: Kontinuierlicher Aufbau des GeschäftesDer Geschäftsbereich Healthcare Service bietet IT-Servicedienstleistungen für Einrichtungen des Gesundheitswesens in Deutschland an. Der Bereich erzielte in 2010 einen (externen) Umsatz in Höhe von TEUR 4.704 nach TEUR 4.328 in 2009 (+8,7%). 4. PersonalentwicklungDer Wettbewerb um Talente hat im Markt klinischer Informationssysteme bereits Tradition. In diesem wissenskritischen Bereich, in dem medizinisches Wissen mit der Informatik zu einer kundenorientierten Lösung kombiniert werden müssen, hängt der Erfolg von Entwicklungsvorhaben oder Kundenprojekten sehr häufig von Wissen und Ausbildung Einzelner ab. NEXUS legt daher auf strukturiertes und effizientes Personalmanagement großen Wert. Die Mitarbeiteranzahl und -struktur bei NEXUS hat sich bedingt durch Neueinstellungen und einen Unternehmenserwerb weiter erhöht. Nach 355 Mitarbeitern im Vorjahr sind zum Stichtag 31.12.2010 371 Mitarbeiter einschließlich Vorständen in der NEXUS-Gruppe beschäftigt. 5. Investitionen / AkquisitionenDie bedeutendste Investition 2010 war der Erwerb der Flexreport AG. NEXUS hat per 23. Juli 2010 90% der Anteile an der Flexreport AG, Baar (CH) erworben. Der Kaufpreis wurde in NEXUS Aktien entrichtet. Insgesamt wurden 280.000 Aktien zu einem Wert von TEUR 1.064 ausgeben. Das Unternehmen entwickelt und vertreibt ein Management-Informations-System für Krankenhäuser, das sich gut in die bestehende Applikationswelt der NEXUS integriert. Der Kauf dient im Wesentlichen zur Technologieerweiterung für den Konzern und zur Sicherung unserer Marktstellung in der Schweiz. Aus der erstmaligen Einbeziehung der in 2010 erworbenen Flexreport AG ergaben sich Umsätze mit Dritten von TEUR 270 sowie ein Ergebnisbeitrag zum Periodenergebnis von TEUR 18. 6. EntwicklungsleistungenDie aktivierten Entwicklungskosten sind um 7,4% gegenüber dem Vorjahr auf TEUR 4.365 (Vorjahr: TEUR 4.715) abgefallen. Die in 2010 aktivierten Entwicklungen beinhalten Leistungen, die im Zusammenhang mit NEXUS new generation, mit neuen Modulen der Produkte NEXUS / KIS, dem Krankenhausinformationssystem für somatische Häuser, NEXUS / PSYCHIATRIE, dem Gesamtsystem für Psychiatrien, NEXUS / RADIOLOGIE, dem integrierten Radiologie-Informations-System und PACS (Picture Archiving System), NEXUS / FRAUENHEILKUNDE, dem System für geburtshilfliche und Frauenheilkundelösungen und in 2010 insbesondere für die NEXUS / HOSPIS Produktreihe erbracht wurden. In 2010 wurde im diagnostischen Bereich insbesondere in das "New Generation Radiologie-Informations-System" und in das "PDMS" investiert. Für das Geschäftsjahr 2011 sind Entwicklungsinvestitionen in Höhe von insgesamt rund TEUR 4.500 geplant. Der Konzern betreibt keine Forschung. Im Entwicklungsbereich waren im Berichtsjahr 127 Mitarbeiter (Vorjahr: 121 Mitarbeiter) beschäftigt. 7. Angaben zu Aktien, den Aktionären und den Organen der NEXUS AG insbesondere nach § 315a Abs. 4 HGB7.1 Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals und BörsennotierungDie NEXUS AG ist an der Frankfurter Wertpapierbörse im Prime Standard unter der Wertpapier-Kenn-Nummer (WKN) 522090 gelistet. Das gezeichnete Kapital in Höhe von EUR 14.171.150 besteht aus 14.171.150 Stück Stammaktien zum rechnerischen Nennwert von jeweils EUR 1,00. Zu den aus Stückaktien vermittelten Rechten und Pflichten verweisen wir auf das Aktiengesetz (§§ 8 ff AktG). 7.2 Beschränkungen zu AktienSoweit bekannt existieren keine Beschränkungen, die die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen. 7.3 Direkte oder indirekte Beteiligungen am KapitalFolgende uns mitgeteilte direkte und indirekte Beteiligungen am Kapital überschreiten 10 vom Hundert der Stimmrechte:
7.4 Inhaber von Aktien mit SonderrechtenEs existieren keine Inhaber von Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. 7.5 Art der Stimmrechtskontrolle im Fall von ArbeitnehmerbeteiligungenBei den am Kapital beteiligten Arbeitnehmern existiert keine Trennung zwischen Stimmrecht und Aktie. Die Kontrollrechte können unmittelbar durch die Arbeitnehmer ausgeübt werden. 7.6 Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und SatzungsänderungenEs existieren keine weitergehenden Satzungsbestimmungen zur Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern als die in den gesetzlich geltenden Vorschriften. Zudem sind keine wesentlichen Satzungsbestimmungen anzugeben, die von gesetzlichen Vorschriften und von dispositiven Vorschriften abweichen. 7.7 Befugnisse des Vorstands hinsichtlich der Möglichkeit, Aktien auszugeben oder zurückzukaufenErmächtigung zum Erwerb eigener AktienDie Gesellschaft ist ermächtigt, eigene Aktien - bis zu 1.380.520 Stückaktien im rechnerischen Nennwert von je EUR 1,00 - zu erwerben. Die Ermächtigung gilt bis zum 31. Mai 2015. Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstandes über die Börse oder mittels eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebotes. Auf die nach dieser Ermächtigung erworbenen Aktien dürfen zusammen mit anderen eigenen Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden oder ihr nach den §§ 71 a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt mehr als 10% des Grundkapitals entfallen. Die Ermächtigung darf von der Gesellschaft nicht zum Zweck des Handels in eigenen Aktien genutzt werden. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals durch die Gesellschaft ausgeübt werden, aber auch für ihre Rechnung durch Dritte durchgeführt werden. Erfolgt der Erwerb der Aktien direkt über die Börse, darf der gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Mittelwert der Schlusskurse im XETRA-Handel (oder in einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse Frankfurt/Main für die Aktien der Gesellschaft während der letzten fünf Börsenhandelstage vor dem Erwerb der Aktien um nicht mehr als 10% überschreiten und um nicht mehr als 10% unterschreiten. Erfolgt der Erwerb über ein öffentliches Kaufangebot (oder eine öffentliche Aufforderung zur Abgabe eines Angebotes) an alle Aktionäre, dürfen der gebotene Kaufpreis oder die Grenzwerte der gebotenen Kaufpreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Mittelwert der Schlusskurse im XETRA-Handel (oder in einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Wertpapierbörse Frankfurt/Main für die Aktien der Gesellschaft während der letzten fünf Börsenhandelstage vor Veröffentlichung des Kaufangebotes um nicht mehr als 10% überschreiten und um nicht mehr als 10% unterschreiten. Der Vorstand ist ermächtigt, die aufgrund der erteilten Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates ohne weiteren Hauptversammlungsbeschluss einzuziehen. Er ist ferner ermächtigt, die aufgrund der erteilten Ermächtigung erworbenen Aktien mit Zustimmung des Aufsichtsrates an Dritte im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder bei einem Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen anzubieten. Das Bezugsrecht der Aktionäre auf eigene Aktien ist insoweit ausgeschlossen. Genehmigtes KapitalDer Vorstand ist ermächtigt, in der Zeit bis zum 31. Mai 2015 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates einmalig oder mehrfach um bis zu insgesamt EUR 6.902.600,00 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautenden nennwertloser Inhaberaktien (Stückaktien) gegen Bar- und / oder Sacheinlage zu erhöhen. (Genehmigtes Kapital 2010). Die neuen Aktien können auch an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens ausgegeben werden. Der Vorstand entscheidet mit Zustimmung des Aufsichtsrates über die Bedingungen der Aktienausgabe. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit der Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden:
Die Ermächtigung beträgt nach teilweiser Ausschöpfung durch eine Kapitalerhöhung in Höhe von EUR 280.000,00 gegen Sacheinlage von 90% der Anteile an der Flexreport AG, Baar (CH), im Juli 2010 noch EUR 6.622.600,00. Bedingtes KapitalDer Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates im Rahmen eines Aktienoptionsprogrammes bis zu 686.000 Aktienoptionen mit Bezugsrechten auf Aktien der NEXUS AG auszugeben. Es dürfen an Mitglieder des Vorstandes der NEXUS AG insgesamt bis zu 250.000 Stück Aktienoptionen, an Mitglieder von Geschäftsführungen von verbundenen Unternehmen der NEXUS AG insgesamt bis zu 200.000 Stück Aktienoptionen und an Arbeitnehmer der NEXUS AG und der mit ihr verbundenen Unternehmen insgesamt bis zu 236.000 Stück Aktienoptionen ausgegeben werden. Die Aktienoptionen sind ausschließlich zum Bezug durch Mitglieder des Vorstandes der NEXUS AG und Arbeitnehmer der NEXUS AG sowie zum Bezug durch Geschäftsführungsmitglieder sowie Arbeitnehmer von Gesellschaften bestimmt, die im Verhältnis zur NEXUS AG "verbundene Unternehmen" im Sinne von § 15 AktG sind. Zur Begebung von Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstandes der NEXUS AG gilt diese Ermächtigung allein für den Aufsichtsrat. Die Begebung von Aktienoptionen ist nur zulässig jeweils innerhalb von vier Wochen nach dem Tag der ordentlichen Hauptversammlung der NEXUS AG sowie jeweils innerhalb von vier Wochen nach dem Tag der Bekanntgabe der Ergebnisse des 2. und 3. Quartals. Der Vorstand ist ermächtigt, mit der Zustimmung des Aufsichtsrates die weiteren Einzelheiten der Optionsbedingungen sowie der Ausgabe und Ausgestaltung der Aktienoptionen festzulegen. Soweit die Mitglieder des Vorstandes der NEXUS AG betroffen sind, werden die weiteren Einzelheiten der Optionsbedingungen sowie die Ausgabe und Ausgestaltung der Aktienoptionen durch den Aufsichtsrat festgelegt. Das Grundkapital ist zur Durchführung des Aktienoptionsprogramms um weitere EUR 686.000,00 durch Ausgabe von bis zu 686.000 auf den Inhaber lautender Stückaktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie Inhaber von Aktienoptionen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 19. Juni 2006 im Rahmen des Aktienoptionsprogrammes 2006 von der Gesellschaft ausgegeben werden, von ihrem Bezugsrecht bis zum 30. Mai 2011 Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt. Im AOP 2006 wurden 395.000 Bezugsrechte ausgegeben. Davon wurden im November 2010 85.950 Bezugsrechte ausgeübt. Die übrigen Aktienoptionen sind bis zum Auslaufen des AOP 2006 am 30. Mai 2011 nicht mehr ausübbar. 7.8 Wesentliche Vereinbarungen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehenEs bestehen keine wesentlichen Vereinbarungen der Gesellschaft, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. 7.9 EntschädigungsvereinbarungenEntschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind, bestehen nicht. 8. Erklärung zur Unternehmensführung sowie zur EntsprechenserklärungDie Erklärung zur Unternehmensführung sowie die Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG wurden auf der Unternehmenswebsite unter www.nexus-ag.de - Investor Relations - Corporate Governance veröffentlicht. 9. Grundzüge des Vergütungssystems des VorstandsDie Festlegung von Struktur und Höhe der Vergütung des Vorstands wird bei der NEXUS AG vom Aufsichtsrat beschlossen. Das Vergütungssystem für den Vorstand basiert auf den Grundsätzen der Leistungs- und Ergebnisorientierung und besteht aus einer erfolgsunabhängigen Grundvergütung sowie aus erfolgsabhängigen Bestandteilen. Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung eines jeden Vorstandsmitglieds bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, seine persönliche Leistung, die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens unter Berücksichtigung des Marktumfelds. Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft für ihre Organmitglieder eine Vermögenshaftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung). Die erfolgsunabhängige Grundvergütung besteht aus einem Fixum, ausbezahlt in zwölf Monatsraten und Sachbezügen, welche aus dem nach steuerlichen Richtlinien anzusetzenden Wert der Dienstwagennutzungen bestehen. Als Maßnahme der betrieblichen Altersvorsorge werden zudem durch die Gesellschaft Einzahlungen in eine Lebensversicherung und eine Unterstützungskasse geleistet. Die erfolgsabhängigen Bestandteile enthalten eine jährlich wiederkehrende, an den geschäftlichen Erfolg gebundene Komponente und eine Komponente mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter in Form von Aktienoptionen. Die an den geschäftlichen Erfolg gebundene Komponente orientiert sich am EBIT des NEXUS-Konzerns bzw. die Einhaltung der Planwerte. Detaillierte Informationen zu den Aktienoptionsplänen befinden sich im Anhang. Am Bilanzstichtag waren keine Aktienoptionen mehr an die Vorstände ausgegeben. Die Gesamtbezüge des Vorstands stellen sich im Vergleich zum Vorjahr wie folgt dar: scroll
Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 18. Juni 2007 wird gemäß § 286 Abs. 5 HGB auf die individualisierte Angabe der Vorstandsgehälter für die Geschäftsjahre 2007 bis 2011 verzichtet. Es bestehen keine Zusagen an Vorstandmitglieder über Vergütungen im Falle eines vorzeitigen Ausscheidens. In 2008 wurde einem Vorstandsmitglied ein Darlehen in Höhe von TEUR 250 gewährt. Im Berichtsjahr erfolgte eine Tilgung in Höhe von TEUR 88. Zum 31. Dezember 2010 belaufen sich Darlehen und Zinsen auf TEUR 105. Weitere Tilgungen erfolgen jährlich in Höhe von TEUR 40, jeweils zum 30. April. Am 30. April 2012 wird eine Schlussrate in Höhe von TEUR 52 fällig. Der Zinssatz für das gewährte Darlehen beträgt 4% p.a.. Die Zinszahlungen sind zu den Tilgungsterminen fällig. Sicherheiten sind keine gestellt. In 2001 wurde einem im Vorjahr neu berufenen Vorstandsmitglied ein Darlehen in Höhe von TEUR 51 gewährt und ausbezahlt. Zudem wurde in 2002 ein weiteres Darlehen in Höhe von TEUR 35 gewährt und ausbezahlt. Im Berichtsjahr wurden beide Darlehen komplett getilgt. Der Zinssatz für die gewährten Darlehen betrug in 2010 5%. 10. Vergütungen des AufsichtsratsDie Vergütung des Aufsichtsrats wird von der Hauptversammlung der NEXUS AG festgelegt; sie ist in der Satzung der NEXUS AG geregelt. Die Vergütungen orientieren sich an den Aufgaben und der Verantwortung der Aufsichtsratsmitglieder sowie am wirtschaftlichen Erfolg des Konzerns. Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält eine jährliche Vergütung, die sich aus einer festen und einer variablen Vergütung zusammensetzt. Die feste Vergütung beträgt für den Aufsichtsratsvorsitzenden EUR 15.000 und für die anderen Aufsichtsratsmitglieder EUR 11.000. Daneben wird eine ergebnisabhängige, variable Vergütung gewährt, die für den Aufsichtsratsvorsitzenden maximal EUR 15.000 und für die anderen Aufsichtsratsmitglieder maximal EUR 5.000 beträgt. Für den Vorsitz in Ausschüssen werden weitere EUR 1.000 gewährt. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 63). In 2010 entfallen hiervon TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 0) auf ehemalige Mitglieder. Der Aufsichtsratsvorsitzende erbringt neben seiner Aufsichtsratstätigkeit vereinzelt selbst oder über eine ihm nahestehende Gesellschaft Dienstleistungen für die NEXUS AG und rechnet diese nach marktüblichen Bedingungen ab. Im Jahr 2010 betrugen die hierfür als Aufwand angefallenen Dienstleistungshonorare im Konzern TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 30). Darüber hinaus unterhält die Gesellschaft für ihre Organmitglieder eine Vermögenshaftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung). 11. Risikomanagement sowie Risiko- und ChancenberichterstattungDie NEXUS AG hat ein den Verhältnissen angemessenes Internes Kontrollsystem sowie Controlling-Instrumentarium und Risikomanagement implementiert. Neben einem intensiven Kosten- und Ergebnismanagement, das im Rahmen regelmäßiger Management- und Aufsichtsratssitzungen überwacht wird, besteht ein Risikomanagement-Handbuch. Entsprechend werden folgende Risikofelder vom Managementteam überwacht:
Die Berichterstattung, die Dokumentation und die Maßnahmenentwicklung sind im Risikohandbuch der NEXUS AG geregelt. Die Umsetzung wird periodisch vom Vorstand überprüft. In 2010 wurden sieben Risikoberichte insbesondere im Bereich der Kundenprojekte und des Forderungsmanagements von den verantwortlichen Stellen an den Vorstand gemeldet und von diesem bewertet. Risiken aus der Verwendung von Finanzinstrumenten einschließlich Währungskursrisiken werden zentral durch den Vorstand überwacht. Umsetzungsschwierigkeiten, insbesondere technischer Art, könnten bei den vorliegenden Großprojekten zu Pönalen oder Rückabwicklungen führen, die sich wiederum negativ auf die Ertragslage, aber auch auf die Marktreputation auswirken könnten. Zahlungsausfälle in Großprojekten durch Zahlungsschwierigkeiten oder Zahlungszurückhaltung der Kunden könnten zu Liquiditätsbelastungen für das Unternehmen führen, insbesondere wenn im Rahmen von Großprojekten erhebliche Vorleistungen erbracht wurden. Dieses Risiko wird soweit möglich durch die Vereinbarung von Anzahlungen reduziert. Ausfallrisiken bzw. Risiken, dass ein Vertragspartner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, werden im Rahmen des Forderungsmanagements (bspw. Bonitätsprüfungen) aktiv gesteuert. Ausfallrisikokonzentrationen entstehen im Konzern temporär innerhalb von Großprojekten. Die maximale Risikohöhe ergibt sich aus dem Buchwert der aktivierten Forderungen. Risiken aus Zahlungsstromschwankungen existieren aufgrund der vorhandenen Liquiditätsreserven und der sich zunehmend verstetigenden Einzahlungsflüsse derzeit nicht. Der Konzern ist bestrebt, über genügend Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente oder entsprechende unwiderrufliche Kreditlinien zu verfügen, um seine Verpflichtungen in den nächsten Jahren zu erfüllen. Des Weiteren steht der Gesellschaft genehmigtes Kapital für weitere Kapitalerhöhungen zur Verfügung. Risiken liegen auch in der Zeit- und Budgetplanung von Eigenentwicklungen, bei denen Abweichungen erhebliche Auswirkungen hinsichtlich der Vermarktung und der Kostenposition bedeuten können. Die Entwicklung der NEXUS AG hängt in starkem Umfang vom Wissen und der Leistungsbereitschaft der Belegschaft ab. Es besteht grundsätzlich das Risiko, durch Fluktuation Kompetenzen zu verlieren und Marktvorteile einzubüßen. Das Abwandern einer größeren Anzahl von Kern-Know-How-Trägern könnte zumindest kurzfristig zu erheblichen Schwierigkeiten in der operativen Geschäftsabwicklung führen. Zudem zeigt der Arbeitsmarkt seit Jahren einen Mangel an Fachkräften. Die Personalentwicklung ist wichtiger Bestandteil für eine vorausschauende und zuverlässige Sicherung unserer Personalressourcen. Bedeutende rechtliche Risiken sind derzeit nicht bekannt. Der wirtschaftlichen Entwicklung der Tochtergesellschaften wird verstärkt Aufmerksamkeit geschenkt. Diese berichten ihre Ergebnisse monatlich. Der Vorstand ist an den maßgeblichen Entscheidungen unmittelbar beteiligt. Für die Steuerung und Überwachung werden die Tochtergesellschaften hierzu nach Produkten bzw. Märkten in derzeit sechs Business Units zusammengefasst die wiederum den beiden Segmenten Healthcare Software und Healthcare Services zugeordnet werden. Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess hat zum Ziel, die Ordnungsmäßigkeit und Wirksamkeit der Rechnungslegung und Finanzberichterstattung konzernweit sicherzustellen. Die laufende Buchhaltung der inländischen Tochterunternehmen wird dezentral geführt, während die Erstellung der handelsrechtlichen Jahresabschlüsse zum überwiegenden Teil zentral erfolgt. Die ausländischen Gesellschaften erstellen lokale Abschlüsse, die aufgrund gesetzlicher Vorschriften oder bei Wesentlichkeit freiwillig geprüft werden. Die Erstellung des Konzernabschlusses sowie die erforderlichen Anpassungen der in- und ausländischen Einzelabschlüsse an die International Financial Reporting Standards, wie sie in der EU verpflichtend anzuwenden sind, erfolgt zentral in Villingen-Schwenningen. Der Abschlusserstellungsprozess wird zentral durch den Leiter Finanzen sowie den Vorstand der NEXUS AG überwacht. Das Vier-Augenprinzip wird grundsätzlich gewahrt. Der Einkauf ist im Wesentlichen auftragsbezogen und in Abstimmung mit den zuständigen Projektmanagern organisiert. Zahlungsausgänge werden bei der NEXUS AG durch den Vorstand und bei den Tochtergesellschaften durch den jeweiligen Geschäftsführer genehmigt. Der Personalabrechnungsprozess erfolgt für die inländischen Gesellschaften zum überwiegenden Teil zentral in Villingen-Schwenningen und wird durch funktionsunabhängige Kontrollen überwacht. "Dank der NEXUS-Lösungen sind alle Prozesse elektronisch abgebildet.""Mit der NEXUS-Software haben wir mehr Zeit für die Patienten."Zur Leistungserfassung der Entwicklungsabteilung wird eine Oracle-Datenbank verwendet. Die Steuerung wird durch eine Vierteljahresplanung vorgenommen. Die NEXUS-Gruppe nutzt eine ERP-Software (Enterprise Ressource Planning), mit der Informationen sowohl für Ablaufprozesse und interne Kontrollen als auch für Zwecke der Berichterstattung verfügbar gemacht werden. Darüber hinaus findet eine regelmäßige Kommunikation zwischen den Finanzabteilungen der dezentralen Tochterunternehmen und der zentralen Konzernfinanzabteilung statt. Die Überwachung des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems obliegt dem Prüfungsausschuss (vormals Bilanzausschuss) des Aufsichtsrats. Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess kann jedoch keine absolute Sicherheit bieten, dass wesentliche Falschaussagen in der Rechnungslegung vermieden werden. Das Unternehmen hat in erheblichem Umfang immaterielle Vermögenswerte in Form von Konzessionen / Patente (TEUR 681), Geschäfts- oder Firmenwerten (TEUR 12.793), Technologie und Kundenstamm (TEUR 5.336) sowie Entwicklungskosten (TEUR 11.027) aktiviert. Zum Bilanzstichtag wurde eine Überprüfung der Werthaltigkeit der Geschäfts- und Firmenwerte auf Basis des DCF-Verfahrens vorgenommen. Aufgrund der zukünftigen positiven Ergebniserwartungen besteht kein Abwertungsbedarf. Sofern die getroffenen Annahmen zukünftig nicht so eintreten, könnte sich ein Abwertungsbedarf bei den Geschäfts- und Firmenwerten und auch bei den übrigen immateriellen Vermögenswerten ergeben. Die NEXUS AG und ihre Tochtergesellschaften haben in erheblichem Umfang latente Steuern aus Verlustvorträgen aktiviert. Sollte nicht mehr zu erwarten sein, dass Gewinne zur Nutzung der Verlustvorträge erwirtschaftet werden, müsste der Ansatz ganz oder zum Teil reduziert werden. Sollten sich Steuergesetzgebungen zur Behandlung von Verlustvorträgen ändern, könnte es nötig werden, die aktivierten latenten Steuern ganz oder zum Teil zu reduzieren. NEXUS hält in wesentlichem Umfang Wertpapiere, die Zinsrisiken und Kursrisiken ausgesetzt sind und darum intensiv beobachtet werden und alternativen Anlageoptionen unterworfen sind. Aufgrund der volatilen Märkte für Wertpapiere existieren weiterhin Kurs- und Ausfallrisiken. Der Konzern hält wesentliche liquide Mittel in US Dollar und Schweizer Franken, die Kursrisiken unterliegen. Währungsrisiken entstehen daneben insbesondere auch durch die in der Schweiz (Schweizer Franken) und im arabischen Raum (US Dollar) realisierten Umsätze und die daraus resultierenden Forderungen, die bis zur Zahlung Währungsschwankungen unterliegen. Den Einzahlungen in Schweizer Franken stehen in hohem Umfang Auszahlungen in Schweizer Franken gegenüber, so dass sich hier das Währungsrisiko netto vermindert. Aufgrund eines rechtlichen Dissenses mit der Hausbank betreffend einem US Dollar-Sicherungsgeschäfts besteht derzeit keine wirksame Sicherung für den US Dollar. Hier gibt es bislang keine Einigung mit dem Kreditinstitut. Aus diesem Grund wird zum Bilanzstichtag eine Rückstellung in Höhe von TEUR 80 für mögliche Rechtskosten ausgewiesen. Das maximale Risiko eines möglichen Rechtsstreits besteht darin, eine US Dollar-Kaufoption über TUSD 2.000 bedienen zu müssen, deren negativer Verkehrswert am Bilanzstichtag TEUR 129 beträgt. Die Konsolidierung innerhalb der Branche der Anbieter für Krankenhausinformationssysteme setzte sich auch in 2010 fort. Insbesondere im Ausland hat es eine Reihe von Akquisitionen größerer Anbieter gegeben, die das grundsätzliche Interesse der Softwarebranche an diesem Marktsegment dokumentieren. Es existieren derzeit nach wie vor noch vier Wettbewerber auf dem europäischen Markt, denen langfristiges Potenzial zugesprochen wird. Der Markt für Softwaresysteme im medizinischen Bereich an sich zeichnet sich somit weiterhin durch hohe Wettbewerbsintensität und durch starke Anbieterkonzentration aus. Durch die geringere Anzahl an Wettbewerbern könnte sich die Wettbewerbsintensität mittelfristig jedoch reduzieren. Sollten sich jedoch trotz des segmentierten Marktes andere Anbieter als Standards durchsetzen, wird die Strategie der NEXUS als mittelständischer Anbieter mit internationaler Präsenz nicht erfolgreich sein. Durch die fortschreitende Konsolidierung ist weiterhin die Möglichkeit der Übernahme durch einen Wettbewerber gegeben. Das gesamtwirtschaftliche Umfeld stellt nach wie vor ein Risiko dar. Die öffentlichen Haushalte werden die erheblichen Belastungen aus der Wirtschaftskrise in den nächsten Jahren zunehmend zu spüren bekommen. Hier drohen Ausgabenkürzungen im Gesundheitswesen und insbesondere bei den Krankenhäusern. Das Marktforschungsunternehmen Gartner prognostiziert, dass der Markt für klinische Informationssysteme in den kommenden Jahren weiter steigen wird. Unter dieser Voraussetzung bestehen erhebliche Chancen, ein überdurchschnittliches Wachstum zu erzielen. Die bisherige Technologieentwicklung sowie die erreichte Marktpositionierung eröffnet uns die Möglichkeit neue Kunden zu erschließen und die Marge zu verbessern. Unsere bisher installierte Kundenbasis ist hierfür eine ausgezeichnete Referenz. Unsere Technologiestrategie und unsere applikative Trennung zwischen einem klinischen und einem diagnostischen System findet am Markt zunehmend Aufmerksamkeit. Als Anbieter von Qualitätssoftware hat sich NEXUS am Markt einen sehr guten Ruf erarbeitet und gilt als stabiles, wachsendes Unternehmen. In 2010 galt dies insbesondere für den deutschen Markt, in dem die NEXUS-Gruppe mit dem Neuprodukt NEXUS / KIS wesentliche Aufträge gewinnen und damit andere etablierte Wettbewerber ablösen konnte. Es ist nach wie vor die Zielsetzung von NEXUS, in ausgewählten Kundengruppen und Regionen die Marktführerschaft zu erzielen, um national aber auch international zu einem wesentlichen Systemanbieter zu werden. Dadurch ergeben sich erhebliche Wachstumsperspektiven. Unsere Konzernplanung zeigt auf, dass für den NEXUS-Konzern weitere Ergebnisverbesserungen und ein weiterhin deutliches Umsatzwachstum erreichbar sind. Hierzu müssen die Investitionen in die Internationalisierung, in die Produktentwicklung und ggf. auch in weitere Beteiligungskäufe aufrecht erhalten werden. Wichtig für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der NEXUS AG einschließlich Tochtergesellschaften ist, dass neben einer Verbreiterung der installierten Softwarebasis die Wartungs- und Serviceerlöse weiter gesteigert werden können. Hierzu ist auch Voraussetzung, dass es in ausreichendem Umfang gelingt, auslaufende Wartungs- und Serviceverträge zu verlängern. Bei erhöhtem Anteil an Wartungserträgen und Erträgen aus Partnergeschäften kann sich die Erlösqualität weiter verbessern. 12. Ausblick - Position ausbauenDie Zielsetzung in 2010, unsere Stärken zu nutzen und mit deutlichem Wachstum ein verbessertes Jahresergebnis zu erzielen haben wir sehr deutlich erreicht. Dabei ist es von besonderer Bedeutung, dass die gute Entwicklung 2010 durch stabile Auftragseingänge und eine verbesserte Marktstellung begleitet waren. Aufgrund steigender Nachfrage und guter Akzeptanz unseres Systems sehen wir deutliches Potential im deutschen KIS-Markt aber auch in den internationalen Märkten. Es zeigt sich, dass unsere Produktinnovationen am Markt honoriert werden und unser Produktportfolio sich auch im internationalen Wettbewerbsumfeld durchsetzen kann. Die Auftragserfolge der letzten Monate bestärken uns in unserer Einschätzung, dass wir den eingeschlagen Kurs auch in 2011 fortsetzen und unsere derzeit gute Position noch ausbauen können. Wir sind überzeugt, mit dem konzeptionellen und inhaltlichen Ansatz von NEXUS / KIS eine ganz wesentliche Innovation realisiert zu haben. Unsere Lösung setzt nicht nur hinsichtlich Modernität Maßstäbe, sondern ist mittlerweile auch hinsichtlich des Funktionsumfangs wohl das kompletteste Produkt am Markt. Wir decken mit NEXUS / KIS heute nahezu alle klinischen und administrativen Prozesse, die in Krankenhäusern digital unterstützt werden können, ab. Das gilt nicht nur für die Hauptprozesse, wie z.B. den Medikationsprozess oder das Patientenmanagement. NEXUS bildet auf Grundlage einer einheitlichen Technologieplattform auch eine Vielzahl von diagnostischen und pflegerischen Spezialprozessen in der Software ab und bietet den Krankenhäusern damit eine einheitliche Lösung, die den gesamten klinischen Arbeitsprozess unterstützt. Wir können dies mit dem Anspruch der "Einfachheit" der Software realisieren und setzen damit auch einen klaren Schwerpunkt in der Gestaltung unserer Systeme. Der positive Auftragsbestand und gute Auftragsaussichten im internationalen und nationalen Geschäft lassen unsere Planung aus heutiger Sicht als realistisch erscheinen. Vor diesem Hintergrund erwartet der Vorstand für das Jahr 2011 aber auch für 2012 und darüber hinaus aus heutiger Sicht weiterhin steigende, positive Konzernergebnisse auf Basis weiterer Umsatzsteigerungen. Es wird dabei von entscheidender Bedeutung sein, dass wir unsere gute Position weiter ausbauen können und weitere Märkte und Marktsegmente erschließen können. Über Partner oder im Direktvertrieb wollen wir neue Marktzugänge eröffnen und unsere Projektkapazitäten erhöhen. Neben den Produktvorteilen werden wir auch unsere installierte Kundenbasis und die damit verbundene gute Referenzwirkung nutzen, um dies zu erreichen. In einem Markt, in dem es nur wenige erfolgreiche Lösungen und Projekte gibt, ist dies ein sehr starkes Moment. Unsere Einschätzung, dass wir in dem attraktiven Markt für medizinische Software weiter wachsen können und mit unserem Produktportfolio gut platziert sind, bleibt vor diesem Hintergrund unverändert bestehen. Wir sehen daher erhebliche Chancen, wie in den vergangenen Jahren, auch in der Zukunft ein überdurchschnittliches Wachstum zu erzielen. Unser Wachstum werden wir weiter im Bereich Healthcare Software konzentrieren. Aber auch für den Bereich Healthcare Services planen wir mit weiter steigenden Umsätzen. In 2011 und voraussichtlich auch in den Folgejahren werden wir weiter in die Produktentwicklung investieren. Die Entwicklungsstrategie wird für die heutigen Produkte stark auf Ergänzungsmodule und auf "Einfachheit" in der Anwendung konzentriert sein. Gleichzeitig stellen wir unsere technologische Basis weitere auf eine 3-Schicht-Architektur um. Hier stellen wir auf Grundlage einer klaren "Road Map" unsere Kunden modulweise auf die neue Technologische Basis um. Mit der Zielsetzung, Marktzugänge zu erreichen oder uns technologisch zu komplettieren, kommen auch Beteiligungskäufe in 2011 in Frage. Unsere Kapital- und Barmittelausstattung machen Investitionen in diesem Bereich möglich. So optimistisch der Ausblick für 2011 auch ist, müssen wir hinsichtlich der wirtschaftlichen Unsicherheiten in vielen Ländern doch vorsichtig bleiben. Hier ist aufgrund der Lage der öffentlichen Haushalte zu befürchten, dass es auch im Gesundheitswesen zu weiteren Investitionskürzungen kommen wird. Auch die Wettbewerbssituation werden wir sehr aufmerksam beobachten müssen. Wir sind in einem Markt, der auch für große Unternehmen der Medizintechnik von hohem strategischem Interesse ist und wir müssen uns hinsichtlich Qualität und Entwicklungsgeschwindigkeit von diesen Anbietern auf Dauer differenzieren können. Als weiteres externes Risiko muss die zukünftige Wechselkursentwicklung des US Dollar und des Schweizer Franken gesehen werden. NEXUS ist als schnell wachsendes, internationales Softwareunternehmen, das auf innovative medizinische Informationssysteme spezialisiert ist, positioniert. Es ist uns in den vergangenen Jahren gelungen, mit herausragenden Produkten und überzeugenden Referenzprojekten die Grundlage für langfristigen Erfolg zu legen. Wir stehen heute mit einer starken Kundenbasis und hohem Auftragsbestand sehr erfolgreich im Markt. Unser Systemansatz, eine einheitliche Technologiebasis für klinische und diagnostische Bereiche aus modularen, standardisierten Softwarebausteinen anzubieten, die individuell für die klinischen Einsatzbereiche kombiniert werden, wird weiterhin die Basis unserer Entwicklung bleiben. Diese Positionierung hat sich zunehmend am Markt etabliert und uns in die Lage versetzt, signifikante Marktanteile zu gewinnen. Wir haben uns in den vergangenen Jahren national und international einen hervorragenden Namen und eine aussichtsreiche Wettbewerbsposition erarbeitet. Die herausragende Technologieposition und die daraus folgende starke Kundenbasis sind die Grundlage unseres Erfolges. Wir haben gezeigt, dass wir in der Lage sind, auch große internationale Projekte umzusetzen und verfügen über ein gut ausgebildetes und stark engagiertes Team, das auch die vor uns stehenden Herausforderungen annehmen wird. Wir werden uns an dieser Stelle jedoch nicht mit dem Erreichten begnügen wollen. Es gilt nunmehr, unsere Position auszubauen und noch rascher als bisher Innovationen an den Markt zu bringen und neue Märkte, insbesondere im Ausland für unsere Produkte zu öffnen. Wir haben hier noch erhebliches Potential, dass wir heben müssen. Das NEXUS Team ist fest entschlossen, die erfolgreiche Entwicklung der letzten Jahre fortzusetzen und NEXUS als bedeutenden europäischen Anbieter für innovative Softwarelösungen im Gesundheitswesen zu etablieren. An dieser Zielsetzung werden wir uns in den nächsten Jahren messen lassen. 13. NachtragsberichtIn der Zeit nach dem Bilanzstichtag bis zur Aufstellung des Lageberichts sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, über die zu berichten ist.
Villingen-Schwenningen, den 22. März 2011 NEXUS AG Der Vorstand Dr. Ingo Behrendt Ralf Heilig Edgar Kuner Konzernbilanz zum 31.12.2010AKTIVA scroll
Konzern-Gesamtergebnisrechnung vom 01.01.2010 - 31.12.2010scroll
Konzernkapitalflussrechnung vom 01.01.2010 - 31.12.2010scroll
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung zum 31.12.2010scroll
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Konzernanhang für das Geschäftsjahr 20101. Allgemeine AngabenDer NEXUS-Konzern (nachfolgend NEXUS) entwickelt und vertreibt mit seinen Unternehmensbereichen "Healthcare Software" und "Healthcare Service" Soft- und Hardware-Lösungen und erbringt IT-Dienstleistungen insbesondere für Kunden des Gesundheitswesens. Der Konzern konzentriert sich im Bereich "Healthcare Software" auf Informationssysteme für Krankenhäuser, Psychiatrien, Rehabilitations- und Sozialeinrichtungen. Der Bereich "Healthcare Service" erbringt IT-Dienstleistungen für den IT-Betrieb insbesondere im Gesundheitswesen. Mutterunternehmen des Konzerns ist die NEXUS AG. Die eingetragene Geschäftsadresse der NEXUS AG ist: Auf der Steig 6, 78052 Villingen-Schwenningen, Deutschland. Die NEXUS AG ist im Handelsregister des Amtsgerichts Freiburg unter der Nummer HRB 602434 eingetragen. Die NEXUS AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft und im Segment "Prime Standard" zugelassen. Zum Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2010 der NEXUS AG, Villingen-Schwenningen, wurde der vorliegende Anhang erstellt. Der zugrunde liegende Konzernabschluss wurde vom Vorstand aufgestellt und am 22. März 2011 von diesem zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben. scroll
1)
Inanspruchnahme der Befreiungsvorschrift
bezüglich der Offenlegung nach § 264 Abs. 3 HGB 2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden2.1 Grundlagen der Erstellung des AbschlussesDer vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß § 315a Abs. 1 HGB nach dem am Bilanzstichtag von der Europäischen Union verpflichtend übernommenen Regelwerk des International Accounting Standards Board (IASB) und den ergänzend zu berücksichtigenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt, er steht in Einklang mit den am Bilanzstichtag geltenden International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind, einschließlich den noch in Kraft befindlichen International Accounting Standard (IAS) und den ergänzenden Interpretationen (IFRIC bzw. SIC). Es wurden alle für das Geschäftsjahr 2010 zwingend anzuwendenden IFRS und IFRIC berücksichtigt. Noch nicht verpflichtend in Kraft getretene Standards und Interpretationen des IASB wurden nicht angewendet. BerichtswährungDer Konzernabschluss wird in Euro aufgestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte auf Tausend (TEUR) gerundet. KonsolidierungskreisIn den Konzernabschluss einbezogen sind neben der NEXUS AG als Mutterunternehmen alle operativ tätigen in- und ausländischen Tochterunternehmen, die von der NEXUS AG unmittelbar oder mittelbar beherrscht werden. Vier assoziierte Unternehmen sowie ein Gemeinschaftsunternehmen wurden nach der Equity-Methode bilanziert. KonsolidierungsgrundsätzeAlle zum 31. Dezember 2010 einbezogenen Gesellschaften erstellen ihren Jahresabschluss zum 31. Dezember. Diese werden in einheitlich aufgestellte, konsolidierungsfähige Abschlüsse nach den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind, übergeleitet. Konzerninterne Geschäftsvorfälle werden im Anschluss eliminiert. Die in 2010 erworbene Flexreport AG, Baar (CH) wurde nach der Erwerbsmethode, beginnend mit August 2010 im Konzern konsolidiert. Im Konzernabschluss sind Aufwendungen und Erträge ab August enthalten. Das in 2008 mit einem saudi-arabischen Partner neu gegründete Joint Venture NEXUS / Arabia Ltd., Riyadh (Saudi-Arabien) hat in 2010 noch keine aktive Geschäftstätigkeit aufgenommen. Das Gemeinschaftsunternehmen wird nach der Equity-Methode in den Konzernabschluss einbezogen. Für Unternehmenskäufe wird die Erwerbsmethode verwendet. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt auf den Zeitpunkt, zu dem die Beherrschung erlangt wurde. Dabei werden die ausgewiesenen Eigenkapitalien der einbezogenen Unternehmen gegen die Beteiligungsbuchwerte aufgerechnet. Die Vermögenswerte sowie Schulden und Eventualschulden werden dabei mit ihren Zeitwerten angesetzt. Für Unternehmen, die nach dem 31. März 2004 erworben wurden, ist der IFRS 3 (Business Combinations) anzuwenden. Die überarbeitete Fassung dieses Standards wurde freiwillig bereits zum 1. Januar 2009 erstmals angewendet. Im Rahmen eines Identifikationsprozesses werden nach IFRS 3 bisher nicht bilanzierte, aber bilanzierungsfähige immaterielle Vermögenswerte aktiviert. Zusätzlich sind auch Eventualschulden zu berücksichtigen. Verbleibende positive Unterschiedsbeträge werden als Geschäfts- oder Firmenwert nach IFRS 3 aktiviert bzw. negative Unterschiedsbeträge nach nochmaliger Überprüfung der Wertansätze ertragswirksam vereinnahmt. Zukünftig anfallende Kaufpreiserhöhungen wurden bereits als bedingter Kaufpreis im Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert und als Verbindlichkeit ausgewiesen. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften sind im Rahmen der Schuldenkonsolidierung gegeneinander verrechnet worden. Im Rahmen der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden Innenumsätze eliminiert. Eine Eliminierung der Zwischenergebnisse war nicht vorzunehmen. Der Konzernjahresüberschuss ist als vollkonsolidiertes Periodenergebnis nach dem Gesamtkostenverfahren ermittelt, in der sämtliche Erträge und Aufwendungen zwischen den einbezogenen Unternehmen konsolidiert worden sind. Die Ergebnisanteile, die anderen Gesellschaftern zustehen, werden unterhalb des Konzernjahresüberschusses gesondert bzw. deren Anteile in der Bilanz als separate Position innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. Die Umrechnung der Vermögenswerte und Schulden der ausländischen Tochterunternehmen, deren funktionale Währung nicht der Euro ist, erfolgt nach den Vorschriften von IAS 21. Die funktionale Währung ist bei allen Gesellschaften die jeweilige Landeswährung. Die Bilanzen der Konzerngesellschaften in der Schweiz werden dementsprechend mit dem Stichtagskurs von 1,2525 CHF / EUR (2009: 1,4836 CHF / EUR), das Jahresergebnis mit dem Durchschnittskurs von 1,38047 CHF / EUR (2009: 1,50997 CHF / EUR) und das Eigenkapital zu historischen Kursen umgerechnet. Sich hieraus ergebende Umrechnungsdifferenzen werden ergebnisneutral im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst. Gleiches gilt für Umrechnungsdifferenzen im Rahmen der Schuldenkonsolidierung, soweit es sich bei den anzurechnenden Forderungen um Darlehen handelt, die gem. IAS 21.32 als Nettoinvestment in einem ausländischen Geschäftsbetrieb anzusehen sind. Alle übrigen Umrechnungsdifferenzen, die bei der Schuldenkonsolidierung anfallen, werden erfolgswirksam erfasst. 2.2 Änderungen der Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden. Allerdings haben das International Accounting Standards Board (IASB) und das International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) die Anpassung bestehender Standards sowie einige neue Interpretationen verabschiedet. Alle für das Geschäftsjahr 2010 verpflichtend anzuwendenden International Accounting Standards (IAS) bzw. IFRS und IFRIC wurden berücksichtigt. Die überarbeiteten Standards IFRS 3 (2008) und IAS 27 (2008) wurden bereits freiwillig vorzeitig in 2009 angewendet. Freiwillig vorzeitig bereits in 2009 angewendete Standards:IAS 27 Consolidated and separate financial statements (rev 2008):Der geänderte Standard enthält folgende Änderung: Dividenden von Tochterunternehmen, Joint Ventures und assoziierten Unternehmen sind nunmehr ergebniswirksam zu erfassen, d.h. keine Minderung der Anschaffungskosten der Anteile mehr. Die Änderung betrifft nur Einzelabschlüsse. Verpflichtend ist die Änderung anzuwenden für Geschäftsjahre ab 1. Juli 2009. Aus dieser Änderung des Standards ergaben sich keine Änderungen für NEXUS im Berichtsjahr. IFRS 3 Business Combinations (rev 2008):IFRS 3 "Unternehmenszusammenschlüsse" (überarbeitet; in Kraft seit dem 1. Juli 2009). Der überarbeitete Standard schreibt mit einigen wesentlichen Änderungen weiterhin die Anwendung der Erwerbsmethode für Unternehmenszusammenschlüsse vor. Zum Beispiel müssen alle Zahlungen für den Erwerb eines Geschäftsbetriebs zum beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt ausgewiesen werden, wobei Eventualzahlungen als Schulden klassifiziert und später ergebniswirksam neu bewertet werden. Alle erwerbsbezogenen Kosten sind als Aufwand zu erfassen. Aus dieser Überarbeitung des Standards ergaben sich in 2009 um TEUR 41 höhere Aufwendungen. Ab dem Geschäftsjahr 2010 erstmals verpflichtend anzuwendende Standards:IFRIC 12 Service Concession Arrangements:IFRIC 12 - Service Concession Arrangements, veröffentlicht im November 2006, befasst sich mit der Fragestellung, wie Unternehmen, die im Auftrag von Gebietskörperschaften öffentliche Leistungen, wie etwa den Bau von Straßen, Flughäfen, Gefängnissen oder Energieversorgungsinfrastruktur, anbieten, die sich aus den vertraglichen Vereinbarungen ergebenden Rechte und Pflichten zu bilanzieren haben. IFRIC 12 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 29. März 2009 beginnen. Es ergeben sich keine Auswirkungen aufgrund der Änderung von IFRIC 12 im Konzernabschluss. IFRIC 15 Agreements for the Construction of Real Estate:Der im Oktober 2008 veröffentlichte IFRIC 15 - Agreements for the Construction of Real Estate behandelt die Rechnungslegung bei Unternehmen, die Grundstücke erschließen und die in dieser Eigenschaft Einheiten, wie beispielsweise Wohneinheiten oder Häuser, veräußern, bevor diese fertig gestellt sind. IFRIC 15 definiert Kriterien, nach denen sich die Bilanzierung entweder nach IAS 11 Construction Contracts oder nach IAS 18 Revenue zu richten hat. IFRIC 15 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2010 beginnen. Die Änderung an IFRIC 15 hat keine Auswirkung auf den Konzernabschluss von NEXUS. IFRIC 16 Hedges of a Net Investment in a Foreign Operation:Im Oktober 2008 wurde IFRIC 16 - Hedges of a Net Investment in a Foreign Operation durch das IASB veröffentlicht. Die Interpretation befasst sich mit der Währungskurssicherung (hedge accounting) von Nettoinvestitionen in einen ausländischen Geschäftsbetrieb und stellt klar, dass eine Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen nur zwischen der funktionalen Währung des ausländischen Geschäftsbetriebs und der funktionalen Währung der Muttergesellschaft möglich ist. Gesichert werden kann der Betrag des Netto-Vermögens des ausländischen Geschäftsbetriebs, der im Konzernabschluss erfasst wird. Das Sicherungsinstrument kann dann von jeder Konzerngesellschaft gehalten werden. Bei Ausscheiden des ausländischen Geschäftsbetriebs aus dem Konsolidierungskreis sind der im sonstigen Ergebnis innerhalb des Eigenkapitals erfasste Betrag aus Wertänderungen des Sicherungsinstruments sowie die in der Währungsrücklage erfassten Kursgewinne oder -verluste des ausländischen Geschäftsbetriebs in das laufende Ergebnis umzugliedern. Die Höhe des auf den aus dem Konsolidierungskreis ausscheidenden ausländischen Geschäftsbetrieb entfallenden kumulierten Kursgewinns oder -verlusts kann nach der Methode der stufenweisen Konsolidierung oder nach der direkten Konsolidierungsmethode ermittelt werden. IFRIC 16 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen. IFRIC 16 hat keine wesentliche Auswirkung auf den Konzernabschluss von NEXUS. IAS 39 Eligible Hedged Items:Im Juli 2008 veröffentlichte das IASB eine Änderung des IAS 39 für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen. Diese legt die Bedingungen fest, nach denen Inflationsrisiken als Grundgeschäft und einseitige Risiken in einem Grundgeschäft designiert werden können. Aus der Änderung ergaben sich keine Änderungen für NEXUS im Berichtsjahr. IFRIC 17 Distributions of Non-Cash Assets to Owners:Der im November 2008 veröffentlichte IFRIC 17 - Distributions of Non-Cash Assets to Owners regelt, wie ein Unternehmen andere Vermögenswerte als Zahlungsmittel zu bewerten hat, die es als Gewinnausschüttung an die Anteilseigner überträgt. Eine Dividendenverpflichtung ist anzusetzen, wenn die Dividende von den zuständigen Organen genehmigt wurde und nicht mehr im Ermessen des Unternehmens steht. Diese Dividendenverpflichtung ist zum beizulegenden Zeitwert der zu übertragenden Nettovermögenswerte anzusetzen. Die Differenz zwischen der Dividendenverpflichtung und dem Buchwert des zu übertragenden Vermögenswertes ist erfolgswirksam zu erfassen. IFRIC 17 ist auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. November 2009 beginnen. Auswirkungen auf NEXUS ergeben sich hieraus nicht. IFRIC 18 Transfers of Assets from Customers:IFRIC 18 - Transfers of Assets from Customers wurde im Januar 2009 veröffentlicht und ist nach Auffassung des IASB insbesondere relevant für den Energiesektor, ist aber nicht auf diesen beschränkt. Er stellt die Anforderungen der IFRS für Vereinbarungen klar, bei denen ein Unternehmen von einem Kunden ein Objekt, eine Anlage oder Betriebsmittel erhält, die das Unternehmen dann entweder dazu verwenden muss, den Kunden mit einem Leitungsnetz zu verbinden oder dem Kunden einen permanenten Zugang zur Versorgung mit Gütern oder Dienstleistungen zu gewähren. Ebenfalls behandelt werden solche Fälle, in denen ein Unternehmen Zahlungsmittel mit der Auflage erhält, einen der vorgenannten Vermögenswerte zu erwerben oder herzustellen. IFRIC 18 ist prospektiv für Übertragungen von Kunden anzuwenden, die am oder nach dem 1. November 2009 erhalten wurden. Hieraus ergaben sich keine Auswirkungen im Berichtsjahr. Improvements to IFRS (2009):Im April 2009 wurde im Rahmen des Annual Improvements Process der zweite Sammelstandard "Improvements to IFRS" veröffentlicht. Mit diesem Prozess werden notwendige, aber nicht dringende Änderungen von Standards durchgeführt. Die daraus resultierenden Änderungen sind auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2010 beginnen und beinhalten unter anderem die Änderung des Anwendungsbereichs von IFRS 2, IFRS 3 und IFRIC 9 sowie Klassifizierungen in IAS 1, IAS 7 und IAS 17. Die Auswirkungen dieser Änderungen haben keinen wesentlichen Einfluss auf den Konzernabschluss von NEXUS. IFRS 2 Share-based Payment:Die im Juni 2009 veröffentlichten Änderungen von IFRS 2 betreffen im Wesentlichen die Darstellung von anteilsbasierten Vergütungen mit Barausgleich in IFRS-konformen separaten Einzelabschlüssen von Tochterunternehmen, wenn die Vergütungen durch das Mutterunternehmen oder einem anderen Gruppenunternehmen ausgeglichen werden. Die Änderungen sind verpflichtend für Geschäftsjahre ab 1. Januar 2010 anzuwenden. Aus dieser Überarbeitung des Standards ergaben sich keine Änderungen für NEXUS im Berichtsjahr. Folgende Standards und Interpretationen waren im Berichtszeitraum noch nicht verpflichtend anzuwenden und wurden auch nicht vorzeitig angewendet:Von der EU am Stichtag übernommen:IAS 32 Financial Instruments:Classification of Rights Issues:Die im Oktober 2009 veröffentlichten Änderungen regeln die Bilanzierung beim Emittenten von Bezugsrechten, Optionen und Optionsscheinen auf den Erwerb einer festen Anzahl von Eigenkapitalinstrumenten, die in einer anderen Währung als der funktionalen Währung des Emittenten denominiert sind. Bisher wurden solche Fälle als derivative Verbindlichkeiten bilanziert. Solche Bezugsrechte, die zu einem festgelegten Währungsbetrag anteilig an die bestehenden Anteilseigner eines Unternehmens ausgegeben werden, sind zukünftig als Eigenkapital zu klassifizieren. Die Währung, auf die der Ausübungspreis lautet, ist dabei unbeachtlich. Die Änderung ist erstmals auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Februar 2010 beginnen. Es ist nicht zu erwarten, dass Änderungen von IAS 32 eine Auswirkung auf die künftigen Konzernabschlüsse von NEXUS haben werden. IAS 24 Related Party Disclosures (rev 2009)Durch die im November 2009 veröffentlichte Überarbeitung werden die Berichtspflichten von Unternehmen, an denen der Staat beteiligt ist, vereinfacht. Bestimmte Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen, die sich aus der Beteiligung des Staates an Privatunternehmen ergeben, sind von einigen im geänderten Standard genannten Angabepflichten ausgenommen. Die Änderung ist erstmals auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen. Es wird nicht erwartet, dass die Änderung von IAS 24 eine Auswirkung auf die künftigen Konzernabschlüsse von NEXUS haben wird. IFRIC 19 Extinguishing Financial Liabilities with Equity Instruments:Die im November 2009 veröffentlichte Interpretation regelt die Bilanzierungsmethode bei einer teilweisen oder vollen Tilgung einer finanziellen Verbindlichkeit durch die Ausgabe von Eigenkapitalinstrumenten. Die Interpretation ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2010 beginnen. Es wird nicht davon ausgegangen, dass die Änderung einen wesentlichen Einfluss auf NEXUS haben wird. IFRIC 14 The Limit on a Defined Benefit Asset:Die im November 2009 veröffentlichte Änderung ist für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen und ist von Relevanz, wenn ein Unternehmen, das im Zusammenhang mit seinen Pensionsplänen Mindestdotierungsverpflichtungen unterliegt, Vorauszahlungen auf diese leistet, um diese Verpflichtungen zu erfüllen. Die Änderung der Interpretation ermöglicht es den Unternehmen, den Nutzen aus diesen Vorauszahlungen als Vermögenswert anzusetzen. Eine frühere Anwendung der Interpretation ist erlaubt. Es wird nicht davon ausgegangen, dass diese Änderung einen wesentlichen Einfluss auf zukünftige Konzernabschlüsse von NEXUS haben wird. Improvements to IFRS (2010):Im Mai 2010 hat das IASB im Rahmen des Annual Improvements Process den dritten Sammelstandard zu den jährlichen "Improvements to IFRS" veröffentlicht. Durch diesen werden kleinere Änderungen an sechs Standards und einer Interpretation vorgenommen. Soweit im Einzelfall nicht anderes geregelt ist, sind die Änderungen auf Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2011 beginnen. Eine frühere Anwendung ist zulässig. Es wird nicht erwartet, dass die Anwendung der überarbeiteten Standards wesentliche Auswirkungen auf zukünftige Konzernabschlüsse von NEXUS haben wird. Von der EU am Stichtag noch nicht übernommen:IFRS 9 Financial Instruments - Classification and Measurement:Die Veröffentlichung von IFRS 9 im November 2009 stellte die erste Phase des dreiteiligen IASB-Projekts zur vollständigen Überarbeitung der Bilanzierung von Finanzinstrumenten und somit des IAS 39 dar. IFRS 9 ändert die Kategorisierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und basiert darauf, wie ein Unternehmen seine Finanzinstrumente steuert sowie auf der Art der vertraglichen Zahlungsströme aus dem finanziellen Vermögenswert. Mit der Veröffentlichung der Vorschriften zur Bilanzierung finanzieller Verbindlichkeiten im Oktober 2010 als Ergänzung von IFRS 9 wurde die Phase zur Klassifizierung und Bewertung des IASB-Projekts zur Ablösung von IAS 39 abgeschlossen. Nach diesen Vorschriften hat ein Unternehmen, das für die Bilanzierung seiner Finanzverbindlichkeiten die Fair Value Option gewählt hat, den Teil der Änderung des beizulegenden Zeitwerts, der aus der Änderung des eigenen Kreditrisikos resultiert, ergebnisneutral im sonstigen Ergebnis innerhalb des Eigenkapitals und nicht ergebniswirksam zu erfassen. Die Erstanwendung von IFRS 9 ist für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen, verpflichtend vorzunehmen, wobei eine frühzeitige Anwendung erlaubt ist. Der Konzern kann derzeit nicht abschließend beurteilen, welche Auswirkungen die Anwendung des Standards und der Ergänzung haben wird, sofern diese von der EU in dieser Form übernommen werden. Es zeichnet sich jedoch jetzt schon ab, dass die Bilanzierung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten von den Änderungen betroffen sein werden, da IFRS 9 die Erfassung von Gewinnen und Verlusten aus dem beizulegenden Zeitwert im sonstigen Ergebnis in der Gesamtergebnisrechnung auch bei Wertminderungen zulässt, wenn diese aus Eigenkapitalinstrumenten stammen, die nicht zu Handels-zwecken gehalten werden. In der aktuellen Berichtsperiode wurden Wertminderungen in Höhe von TEUR 611 direkt ergebniswirksam erfasst. IFRS 7 Financial Instruments: Disclosures:Die Änderungen an IFRS 7 wurden vom IASB im Oktober 2010 veröffentlicht. Durch diese Änderungen wird den Nutzern von Finanzberichten ein besserer Einblick in Transaktionen zur Übertragung von finanziellen Vermögenswerten gewährt. Die Änderungen sind anzuwenden auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2011 beginnen, wobei eine frühere Anwendung zulässig ist. Vergleichsangaben im Jahr der Erstanwendung sind nicht erforderlich. Der Konzern erwartet derzeit keine wesentlichen Auswirkungen durch die Anwendung der Änderung auf die Darstellung zukünftiger Abschlüsse, sofern diese von der EU in dieser Form übernommen werden. IAS 12 Deferred Tax: Recovery of Underlying Assets:Im Dezember 2010 hat das IASB eine Änderung an IAS 12 veröffentlicht. Diese erweitert IAS 12 um eine Ausnahme zur Bewertung latenter Steuerschulden oder -ansprüche aus zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien. Hierbei handelt es sich um die widerlegbare Vermutung, dass zum beizulegenden Zeitwert bewertete als Finanzinvestition gehaltene Immobilien vollständig durch Veräußerung realisiert werden. Durch die Ergänzung werden die Leitlinien des SIC 21 in IAS 12 integriert und SIC 21 demzufolge zurückgezogen. Die geänderte Fassung ist verpflichtend anzuwenden für am oder nach dem 1. Januar 2012 beginnende Geschäftsjahre; eine freiwillige vorzeitige Anwendung ist erlaubt. Derzeit wird nicht davon ausgegangen, dass die Änderung von IAS 12, sofern diese von der EU in dieser Form übernommen werden, wesentliche Auswirkungen auf NEXUS hat. 2.3 Wesentliche Ermessensentscheidungen, Schätzungen und AnnahmenDie wichtigsten Ermessensentscheidungen, zukunftsbezogenen Annahmen sowie sonstige am Stichtag bestehende wesentliche Quellen von Schätzungsunsicherheiten, aufgrund derer ein beträchtliches Risiko besteht, dass innerhalb des nächsten Geschäftsjahres eine wesentliche Anpassung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden erforderlich sein wird, werden im Folgenden erläutert. Wertminderung des Geschäfts- oder FirmenwertsDer Konzern überprüft mindestens einmal jährlich, ob der Geschäfts- oder Firmenwert wertgemindert ist. Dies erfordert eine Schätzung des Nutzungswerts der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, denen der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist. Zur Schätzung des Nutzungswerts muss der Konzern darüber hinaus einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert dieses Cash Flows zu ermitteln. Zum 31. Dezember 2010 betrug der Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwerts TEUR 12.793 (Vorjahr: TEUR 11.642). Weitere Einzelheiten hierzu sind in der Anhangsangabe unter Punkt 4 zu finden. Bei Unternehmenserwerben identifizierter Kundenstamm und TechnologieDer beizulegende Zeitwert von erworbenen Wartungsverträgen (Kundenstamm) und erworbener Technologie zum Zeitpunkt von Unternehmenserwerben wird auf Basis des geschätzten zukünftigen Nutzens, insbesondere aufgrund zukünftig erwarteter, mit einem angemessenen Zinssatz diskontierter Zahlungsüberschüsse, ermittelt und über die voraussichtliche Nutzungsdauer, auf Basis einer unterstellten jährlichen Abwanderung der Kunden, abgeschrieben. Zum 31. Dezember 2010 belief sich der Wert von aktiviertem Kundenstamm und Technologien auf TEUR 5.336 (Vorjahr: TEUR 5.474). EntwicklungskostenEntwicklungskosten werden entsprechend der in der Anhangsangabe 2.4 dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethode aktiviert. Für selbst geschaffene Entwicklungen ist zur Bestimmung von Abschreibungsart und -dauer der aktivierungspflichtigen Herstellungskosten der zukünftige Nutzenverlauf abzuschätzen. Nach bestmöglichen Schätzungen betrug der Buchwert der aktivierten Entwicklungskosten zum 31. Dezember 2010 TEUR 11.027 (Vorjahr: TEUR 10.474). WertpapiereDer Bestand an Wertpapieren ist als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (AfS) klassifiziert. Entsprechend werden Kursverluste und Gewinne bis zur Veräußerung der Wertpapiere im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital eingestellt. Hiervon abweichend sind auch ohne Verkauf bis dahin im Eigenkapital geparkte Kursverluste bei Vorliegen objektiver Hinweise auf eine Wertminderung als Aufwand zu erfassen. Der notwendigen Einschätzung hierzu ist ein Ermessenspielraum immanent. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Wertpapierverluste von TEUR 611 aufgrund länger anhaltender Wertminderung als Aufwand erfasst. Aktive latente SteuernAktive latente Steuern werden für alle nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird und diese noch bestehen werden, sodass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Für die Ermittlung der Höhe der aktiven latenten Steuern ist eine wesentliche Ermessensausübung der Unternehmensleitung auf der Grundlage des erwarteten Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens sowie der zukünftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich. Zum Bilanzstichtag bestehen im Inland körperschaftsteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 46.476 (Vorjahr: TEUR 49.917) sowie gewerbesteuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 44.971 (Vorjahr: TEUR 48.436). Bei den ausländischen Konzernunternehmen belaufen sich die steuerlichen Verlustvorträge auf umgerechnet TEUR 6.454 (Vorjahr: TEUR 6.713). In dem Gesamtvolumen sind Verlustvorträge von TEUR 32.362 (Vorjahr: TEUR 35.546) enthalten, die als nicht nutzbar eingeschätzt worden sind. Davon sind TEUR 28.291 (Vorjahr: TEUR 31.259) zeitlich unbegrenzt vortragsfähig, während bei ausländischen Konzerngesellschaften TEUR 4.071 (Vorjahr: TEUR 4.287) ab dem Jahr 2013 verfallen. Weitere Einzelheiten sind in der Anhangsangabe 8 und 25 dargestellt. Pensionen und andere Leistungen nach Beendigung des ArbeitsverhältnissesDer Aufwand aus leistungsorientierten Plänen wird anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Annahmen in Bezug auf die Abzinsungssätze, künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen, die Sterblichkeit und die künftigen Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten. Die Rückstellung für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betrug zum 31. Dezember 2010 TEUR 1.219 (Vorjahr: TEUR 610). Die Altersvorsorgen bei den Schweizer Tochtergesellschaften über Versorgungswerke werden erstmals als leistungsorientierte Pläne behandelt. Dadurch waren zum 01.01.2010 Pensionsrückstellungen von TEUR 47 nachzuerfassen. Weitere Einzelheiten hierzu sind in der Anhangsangabe 13 zu finden. 2.4 Zusammenfassung wesentlicher Bilanzierungs- und BewertungsmethodenGliederungDie Vermögens- und Schuldposten in der Bilanz wurden entsprechend ihrer Fristigkeit gegliedert. Die Gesamtergebnisrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt. Zur Verbesserung der Klarheit wurde die Bezeichnung des bisherigen Postens "Erträge aus assoziierten Unternehmen" der Konzern-Gesamtergebnisrechnung in "Ergebnis aus bewerteten Beteiligungen" umbenannt. Der Posteninhalt ist unverändert. Weiter wurden das danach dargestellte Finanzergebnis statt bisher in die Posten "Zinsen und ähnliche Erträge" sowie "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" neu in die Posten "Finanzerträge" und "Finanzaufwendungen" aufgegliedert. In diesem Zusammenhang werden erstmals zum besseren Einblick in die Ertragslage die Gewinne und Verluste aus Wertpapieren des Umlaufvermögens diesen Posten zugeordnet. Die Vorjahreszahlen sind entsprechend angepasst. Hierzu waren für 2009 TEUR 150 Gewinne aus der Position "sonstige betriebliche Erträge" und TEUR 342 Verluste aus der Position "sonstige betriebliche Aufwendungen" entsprechend umzugliedern. FinanzinstrumenteEin Finanzinstrument ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei einem Unternehmen zur Entstehung eines finanziellen Vermögenswerts und bei einem anderen Unternehmen zur Entstehung einer finanziellen Verbindlichkeit oder eines Eigenkapitalinstruments führt. Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente (finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten) im Sinne von IAS 32 und IAS 39 umfassen bestimmte Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Beteiligungen, Wertpapiere, liquide Mittel, kurzfristige Darlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie bestimmte auf vertraglichen Vereinbarungen beruhende sonstige Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Entsprechend IAS 39 werden finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten in die folgenden Kategorien eingeteilt: a) bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen, b) erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte, c) zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte und d) vom NEXUS-Konzern ausgereichte Kredite und Forderungen. Bei der erstmaligen bilanziellen Erfassung werden diese finanziellen Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten mit ihren Anschaffungskosten angesetzt, die dem Zeitwert der Gegenleistung unter Einbeziehung von Transaktionskosten entsprechen. Die Erfassung erfolgt grundsätzlich zum Handelstag. Die Folgebewertung variiert für die unterschiedlichen Kategorien finanzieller Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten und ist im Rahmen der Bilanzierungsmethoden der jeweiligen Bilanzposten beschrieben. Gewinne und Verluste aus Veränderungen des Zeitwerts von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten sind im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst. Dauerhafte Wertminderungen werden ergebniswirksam erfasst. Im abgelaufenen Jahr waren TEUR 611 im Aufwand zu erfassen. Der Konzern ist zwar auf internationaler Ebene, überwiegend jedoch im europäischen Raum geschäftstätig und daher nur eingeschränkt Marktrisiken aufgrund von Änderungen der Wechselkurse ausgesetzt. Der Konzern verwendet derivative Finanzinstrumente in beschränktem Umfang zur Absicherung der aus Absatzgeschäften erwarteten zukünftigen Cash Flows. Da für die verwendeten Sicherungsinstrumente kein Sicherungszusammenhang designiert ist, sind die aus der Veränderung des Fair Values dieser Währungsderivate resultierenden Kursgewinne und -verluste sofort erfolgswirksam im Konzernjahresüberschuss erfasst. In Bezug auf zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte wird zunächst festgestellt, ob ein objektiver Hinweis auf Wertminderung bei finanziellen Vermögenswerten, die für sich gesehen bedeutsam sind, individuell und bei finanziellen Vermögenswerten, die für sich gesehen nicht bedeutsam sind, individuell oder gemeinsam besteht. Stellt der Konzern fest, dass für einen einzeln untersuchten finanziellen Vermögenswert, sei er bedeutsam oder nicht, kein objektiver Hinweis auf Wertminderung besteht, nimmt er den Vermögenswert in eine Gruppe finanzieller Vermögenswerte mit vergleichbaren Ausfallrisikoprofilen auf und untersucht sie gemeinsam auf Wertminderung. Vermögenswerte, die einzeln auf Wertminderung untersucht werden und für die eine Wertberichtigung neu bzw. weiterhin erfasst wird, werden nicht in eine gemeinsame Wertminderungsbeurteilung einbezogen. Bestehen objektive Anhaltspunkte dafür, dass eine Wertminderung eingetreten ist, ergibt sich die Höhe des Wertminderungsverlusts als Differenz zwischen dem Buchwert des Vermögenswerts und dem Barwert der erwarteten künftigen Cashflows. Der Buchwert des Vermögenswerts wird unter Verwendung eines Wertberichtigungskontos reduziert und der Wertminderungsverlust erfolgswirksam erfasst. Immaterielle VermögenswerteErworbene immaterielle Vermögenswerte werden beim erstmaligen Ansatz zu Anschaffungskosten bewertet. Die Anschaffungskosten eines immateriellen Vermögenswertes, der bei einem Unternehmens-zusammenschluss erworben wurde, entsprechen seinem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt. Immaterielle Vermögenswerte werden ausgewiesen, wenn es wahrscheinlich ist, dass der dem Vermögenswert zuzuordnende künftige wirtschaftliche Nutzen dem Unternehmen zufließen wird und die Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bemessen werden können. Nach erstmaligem Ansatz werden immaterielle Vermögenswerte mit ihren Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt, abzüglich jeder kumulierten Abschreibung und aller kumulierten Wertminderungsaufwendungen. Selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte werden mit Ausnahme von aktivierten Entwicklungskosten nicht aktiviert. Damit verbundene Kosten werden erfolgswirksam in der Periode erfasst, in der sie anfallen. Für die immateriellen Vermögenswerte ist zunächst festzustellen, ob sie eine begrenzte oder unbestimmte Nutzungsdauer haben. Immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden über die wirtschaftliche Nutzungsdauer abgeschrieben und auf eine mögliche Wertminderung untersucht, wann immer es einen Anhaltspunkt dafür gibt, dass der immaterielle Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Die Abschreibungsperiode und die Abschreibungsmethode werden für einen immateriellen Vermögenswert mit einer begrenzten Nutzungsdauer mindestens zum Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft. Hat sich die erwartete Nutzungsdauer des Vermögenswertes geändert, wird ein anderer Abschreibungszeitraum oder eine andere Abschreibungsmethode gewählt. Derartige Änderungen werden als Änderungen einer Schätzung behandelt. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte mit begrenzter Nutzungsdauer werden in der Gesamtergebnisrechnung unter den Abschreibungen erfasst. Bei immateriellen Vermögenswerten mit unbestimmter Nutzungsdauer werden mindestens einmal jährlich für den einzelnen Vermögenswert oder auf der Ebene der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Werthaltigkeitstests durchgeführt. Diese immateriellen Vermögenswerte werden nicht planmäßig abgeschrieben. Die Nutzungsdauer eines immateriellen Vermögenswertes mit unbestimmter Nutzungsdauer wird einmal jährlich dahingehend überprüft, ob die Einschätzung einer unbestimmten Nutzungsdauer weiterhin gerechtfertigt ist. Ist dies nicht der Fall, wird die Änderung der Einschätzung von einer unbestimmten Nutzungsdauer zur begrenzten Nutzungsdauer auf prospektiver Basis vorgenommen. Gewinne oder Verluste aus der Ausbuchung immaterieller Vermögenswerte werden zwischen den Nettoveräußerungserlösen und dem Buchwert des Vermögenswertes ermittelt und in der Periode, in der der Posten ausgebucht wird, erfolgswirksam erfasst. Die immateriellen Vermögenswerte enthalten Wartungsverträge/Kundenstamm, Software, Technologien, Geschäfts- oder Firmenwert und Entwicklungskosten. a) Wartungsverträge, KundenstammDie Gesellschaft hat in Vorjahren sowie im abgelaufenen Jahr im Rahmen von Unternehmenserwerben Softwarepflegeverträge übernommen, die nach IFRS 3 als immaterielle Vermögenswerte jeweils zum Erwerbszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert aktiviert wurden und entsprechend ihrer Nutzungsdauer abgeschrieben werden. Für die Kundenstämme wurde eine durchschnittliche Nutzungsdauer von 10 Jahren unterstellt. Die Abschreibungsmethode entspricht dem erwarteten Verbrauch des zukünftigen wirtschaftlichen Nutzens des Vermögenswertes. b) SoftwareSoftware wird mit ihren Anschaffungskosten aktiviert und als ein immaterieller Vermögenswert ausgewiesen, sofern diese Kosten kein integraler Bestandteil der zugehörigen Hardware sind. Software wird über einen Zeitraum von 4 Jahren bis 6 Jahren linear abgeschrieben. c) TechnologienTechnologiebezogene Vermögenswerte beziehen sich auf Prozess- und Entwicklungs-Know-How, das in Vorjahren und im abgelaufenen Jahr im Rahmen von Unternehmenserwerben erworben und gemäß IFRS 3 zum Erwerbszeitpunkt zum beizulegenden Zeitwert bewertet wurde. Technologien stehen langfristig dem Konzern zur Verfügung und werden grundsätzlich über 10 Jahre linear abgeschrieben. d) Geschäfts- oder FirmenwertDer Überschuss der Anschaffungskosten eines Unternehmens über den erworbenen Anteil an den beizulegenden Zeitwerten der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden im Erwerbszeitpunkt wird als Geschäfts- oder Firmenwert bezeichnet und in der Bilanz als Vermögenswert angesetzt. Nach dem erstmaligen Ansatz wird der Geschäfts- oder Firmenwert zu Anschaffungskosten abzüglich kumulierter Wertminderungsaufwendungen bewertet. Geschäfts- oder Firmenwerte werden mindestens einmal jährlich oder dann auf Wertminderung getestet, wenn Sachverhalte oder Änderungen der Umstände darauf hindeuten, dass der Buchwert gemindert sein könnte. Zum Zweck der Überprüfung, ob eine Wertminderung vorliegt, muss der Geschäfts- oder Firmenwert, der bei einem Unternehmenszusammenschluss erworben wurde, vom Übernahmetag an jeder der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten bzw. Gruppen von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten des Konzerns, die aus den Synergien des Zusammenschlusses Nutzen ziehen sollen, zugeordnet werden. Dies gilt unabhängig davon, ob andere Vermögenswerte oder Schulden des Konzerns diesen Einheiten oder Gruppen von Einheiten bereits zugewiesen worden sind. Jede Einheit oder Gruppe von Einheiten, zu der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet worden ist, stellt die niedrigste Ebene innerhalb des Konzerns dar, auf der der Geschäfts- oder Firmenwert für interne Managementzwecke überwacht wird; und ist nicht größer als ein Geschäftssegment, wie es gemäß IFRS 8 "Geschäftssegmente" festgelegt ist. Die Wertminderung wird durch die Ermittlung des erzielbaren Betrags der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten), auf die sich der Geschäfts- oder Firmenwert bezieht, bestimmt. Liegt der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten) unter ihrem Buchwert, wird ein Wertminderungsaufwand erfasst. Die Wertminderung ist zunächst in voller Höhe dem Geschäfts- oder Firmenwert zuzuordnen. Eine darüberhinausgehende Wertminderung wird anteilig den Buchwerten der übrigen Vermögenswerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheit zugeordnet. In den Fällen, in denen der Geschäfts- oder Firmenwert einen Teil der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten) darstellt und ein Teil des Geschäftsbereiches dieser Einheit veräußert wird, wird der dem veräußerten Geschäftsbereich zuzurechnende Geschäfts- oder Firmenwert als Bestandteil des Buchwerts des Geschäftsbereiches bei der Ermittlung des Ergebnisses aus der Veräußerung des Geschäftsbereiches einbezogen. Ein Geschäfts- oder Firmenwert, der auf diese Weise veräußert wird, wird auf der Grundlage des Verhältnisses des veräußerten Geschäftsbereiches zum nicht veräußerten Anteil der zahlungsmittelgenerierenden Einheit ermittelt. Ein außerplanmäßig abgeschriebener Goodwill wird nicht mehr zugeschrieben. e) EntwicklungskostenEntwicklungskosten werden als immaterieller Vermögenswert mit ihren Herstellungskosten aktiviert, sofern die nachfolgenden Voraussetzungen gegeben sind:
Falls diese Voraussetzungen nicht gegeben sind, werden die Entwicklungskosten im Jahr ihrer Entstehung ergebniswirksam erfasst. Im Fall der Aktivierung umfassen die Herstellungskosten alle dem Entwicklungsprozess direkt zurechenbaren Kosten sowie angemessene Teile der entwicklungs-bezogenen Gemeinkosten. Finanzierungskosten werden nicht aktiviert. Die Abschreibung erfolgt linear ab Fertigstellung über einen Zeitraum von 4 bis 6 Jahren. In der Gesamtergebnisrechnung sind die Abschreibungen der Entwicklungskosten in den Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen enthalten. Solange eine Nutzungsbereitschaft einer aktivierten Entwicklung noch nicht vorliegt oder Indikatoren für eine Wertminderung vorliegen, wird der aktivierte Betrag der Entwicklungskosten einmal jährlich auf Wertminderung überprüft. SachanlagenDas Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich kumulierter planmäßiger Abschreibung und kumulierter Wertminderungen angesetzt. Die ursprünglichen Anschaffungskosten von Sachanlagen umfassen den Kaufpreis sowie alle direkt zurechenbaren Kosten, um den Vermögenswert in einen betriebsbereiten Zustand zu versetzen. Die Herstellungskosten von Sachanlagen umfassen die Aufwendungen, die durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Dienstleistungen für die Herstellung entstehen. Dazu gehören neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten. Fremdkapitalkosten werden in der Periode als Aufwand erfasst, in welcher sie anfallen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter der Berücksichtigung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Als Abschreibungsmethode wird die lineare Abschreibung verwendet. Die zugrunde gelegte Nutzungsdauer beträgt: 1. bei Mietereinbauten: 5 bis 10 Jahre 2. bei Betriebs- und Geschäftsausstattung: 3 bis 8 Jahre. Die Buchwerte der Sachanlagen werden auf Wertminderungen überprüft, sobald Indikatoren dafür vorliegen, dass der Buchwert eines Vermögenswerts seinen erzielbaren Betrag übersteigt. Eine Sachanlage wird entweder bei Abgang ausgebucht oder dann, wenn aus der weiteren Nutzung oder Veräußerung des Vermögenswerts kein wirtschaftlicher Nutzen mehr erwartet wird. Die aus der Ausbuchung des Vermögenswerts resultierenden Gewinne oder Verluste werden als Differenz zwischen den Nettoveräußerungserlösen und dem Buchwert ermittelt und in der Periode, in der der Posten ausgebucht wird, erfolgswirksam im Konzernjahresüberschuss erfasst. Die Restwerte der Vermögenswerte, Nutzungsdauern und Abschreibungsmethode werden am Ende eines jeden Geschäftsjahres überprüft und gegebenenfalls angepasst. FinanzanlagenDie Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und an einem Gemeinschaftsunternehmen werden gemäß IAS 28 bzw. für das Gemeinschaftsunternehmen (Joint Venture) gem. IAS 31.38 entsprechend der Equity-Methode bilanziert. Ein assoziiertes Unternehmen ist ein Unternehmen, bei welchem der Konzern über maßgeblichen Einfluss verfügt und das weder ein Tochterunternehmen noch ein Joint Venture ist. Ein Joint Venture ist ein aufgrund vertraglicher Vereinbarung gemeinschaftlich von Partnerunternehmen geführtes Unternehmen. Nach der Equity-Methode werden die Anteile an einem Unternehmen in der Bilanz zu Anschaffungskosten zuzüglich nach dem Erwerb eingetretener Änderungen des Anteils des Konzerns am Reinvermögen des Unternehmens erfasst. Der mit einem Unternehmen verbundene Geschäfts- oder Firmenwert ist im Buchwert des Anteils enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben. Nach Anwendung der Equity-Methode stellt der Konzern fest, ob hinsichtlich der Nettoinvestition des Konzerns beim einbezogenen Unternehmen die Berücksichtigung eines zusätzlichen Wertminderungsaufwands erforderlich ist. Der Konzernjahresüberschuss enthält den Anteil des Konzerns am Erfolg des at Equity einbezogenen Unternehmens. Unmittelbar im Eigenkapital des einbezogenen Unternehmens erfasste Änderungen werden vom Konzern in Höhe seines Anteils ebenfalls unmittelbar im Eigenkapital erfasst und - sofern erforderlich - in die Aufstellung über Veränderungen des Eigenkapitals aufgenommen. Der Bilanzstichtag der assoziierten Unternehmen und des Gemeinschaftsunternehmens entspricht dem des Konzerns. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden für ähnliche Geschäftsvorfälle und Ereignisse der assoziierten Unternehmen, des Gemeinschaftsunternehmens und des Konzerns stimmen aus Sicht des Konzerns ohne wesentliche Abweichungen überein. Die sonstigen Finanzanlagen werden entsprechend IAS 39 zu ihren fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Latente SteuernDie Bildung latenter Steuern erfolgt unter Anwendung der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode auf alle zum Bilanzstichtag bestehenden temporären Differenzen zwischen dem Wertansatz eines Vermögenswerts bzw. einer Schuld in der Bilanz und dem steuerlichen Wertansatz. Latente Steuerschulden und -ansprüche werden für alle zu versteuernden temporären Differenzen erfasst. Hierzu gibt es folgende Ausnahmen:
Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang reduziert, in dem es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass ein ausreichendes zu versteuerndes Ergebnis zur Verfügung stehen wird, gegen das der latente Steueranspruch zumindest teilweise verwendet werden kann. Nicht angesetzte latente Steueransprüche werden an jedem Bilanzstichtag überprüft und in dem Umfang angesetzt, in dem es wahrscheinlich geworden ist, dass ein künftiges zu versteuerndes Ergebnis die Realisierung des latenten Steueranspruches ermöglicht. Latente Steueransprüche und -schulden werden anhand der Steuersätze bemessen, deren Gültigkeit für die Periode, in der ein Vermögenswert realisiert wird oder eine Schuld erfüllt wird, erwartet werden. Dabei werden die Steuersätze (und Steuervorschriften) zugrunde gelegt, die zum Bilanzstichtag gültig oder angekündigt sind. Latente Steuern, die sich auf Posten beziehen, die im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst werden, werden ebenfalls dort erfasst. Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden werden miteinander verrechnet, wenn der Konzern einen einklagbaren Anspruch auf Aufrechnung der tatsächlichen Steuererstattungsansprüche gegen tatsächliche Steuerschulden hat und diese sich auf Ertragsteuern des gleichen Steuersubjektes beziehen, die von derselben Steuerbehörde erhoben werden. VorräteUnter den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Handelswaren sowie unfertige und fertige Leistungen mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- oder Herstellungskosten und dem Nettoveräußerungswert bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie fertigungsbedingte Abschreibungen, die direkt dem Leistungserstellungsprozess zugeordnet werden können. Kosten der Verwaltung werden berücksichtigt, soweit sie dem Leistungserstellungsprozess zuzurechnen sind. Fremdkapitalzinsen sind nicht zu aktivieren, da keine qualifizierten Vermögenswerte vorliegen. Nicht veräußerbare Vorräte werden vollständig abgeschrieben. Der Nettoveräußerungswert ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten notwendigen Vertriebskosten. Forderungen und sonstige VermögenswerteDie Forderungen und die sonstigen Vermögenswerte, die in der Regel eine Laufzeit von 30 - 90 Tagen haben, werden mit dem ursprünglichen Rechnungsbetrag abzüglich einer Wertberichtigung für uneinbringliche Forderungen angesetzt. Eine Wertberichtigung wird vorgenommen, wenn ein objektiver substantieller Hinweis vorliegt, dass der Konzern nicht in der Lage sein wird, die Forderungen einzuziehen. Forderungen werden ausgebucht, sobald sie uneinbringlich sind. WertpapiereDie Wertpapiere werden als "zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte" klassifiziert. Bei der erstmaligen Erfassung werden diese mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der gegebenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung werden Transaktionskosten einbezogen. Nach dem erstmaligen Ansatz werden die Wertpapiere mit ihrem beizulegenden Zeitwert ohne Abzug von beim Verkauf gegebenenfalls anfallenden Transaktionskosten bewertet. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwerts basiert auf öffentlich notierten Preisen einer Wertpapierbörse. Die nicht realisierten Gewinne oder Verluste werden in der Aufstellung über die Veränderungen des Eigenkapitals im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst, bis der finanzielle Vermögenswert verkauft, eingezogen oder anderweitig abgegangen ist, oder bis eine Wertminderung für den finanziellen Vermögenswert festgestellt wurde, sodass zu diesem Zeitpunkt der zuvor im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasste, kumulierte Gewinn oder Verlust in den Konzernjahresüberschuss einzubeziehen ist. Liquide MittelLiquide Mittel bestehen aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten. Wertminderung von langfristigen nicht finanziellen VermögenswertenDer Konzern beurteilt an jedem Bilanzstichtag, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Vermögenswert wertgemindert sein könnte. Liegen solche Anhaltspunkte vor oder ist eine jährliche Überprüfung eines Vermögenswerts auf Wertminderung erforderlich, nimmt der Konzern eine Schätzung des erzielbaren Betrags des jeweiligen Vermögenswerts vor. Der erzielbare Betrag ist der höhere der beiden Beträge aus beizulegendem Zeitwert eines Vermögenswerts oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert. Der erzielbare Betrag ist für jeden einzelnen Vermögenswert zu bestimmen, es sei denn, ein Vermögenswert erzeugt keine Mittelzuflüsse, die weitestgehend unabhängig von denen anderer Vermögenswerte oder anderer Gruppen von Vermögenswerten sind. Übersteigt der Buchwert eines Vermögenswerts seinen erzielbaren Betrag, wird der Vermögenswert als wertgemindert betrachtet und auf seinen erzielbaren Betrag abgeschrieben. Zur Ermittlung des Nutzungswerts werden die geschätzten künftigen Cash Flows unter Zugrundelegung eines Abzinsungssatzes vor Steuern, der die aktuellen Markterwartungen hinsichtlich des Zinseffektes und der spezifischen Risiken des Vermögenswerts widerspiegelt, auf ihren Barwert abgezinst. Wertminderungsaufwendungen der fortzuführenden Geschäftsbereiche werden in der Position Abschreibungen erfasst. An jedem Berichtsstichtag wird mit Ausnahme des Geschäfts- oder Firmenwerts geprüft, ob Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass ein Wertminderungsaufwand, der in früheren Berichtsperioden erfasst worden ist, nicht länger besteht oder sich vermindert haben könnte. Liegt ein solcher Indikator vor, wird der erzielbare Betrag geschätzt. Ein zuvor erfasster Wertminderungsaufwand ist dann aufzuheben, wenn sich seit der Erfassung des letzten Wertminderungsaufwands eine Änderung in den Schätzungen ergeben hat, die bei der Bestimmung des erzielbaren Betrags herangezogen wurden. Wenn dies der Fall ist, ist der Buchwert des Vermögenswerts auf seinen erzielbaren Betrag zu erhöhen. Dieser erhöhte Buchwert darf nicht den Buchwert übersteigen, der sich nach Berücksichtigung der Abschreibungen ergeben würde, wenn in den früheren Jahren kein Wertminderungsaufwand erfasst worden wäre. Eine solche Wertaufholung ist sofort im Konzernjahresüberschuss zu erfassen. Nachdem eine Wertaufholung vorgenommen wurde, ist der Abschreibungsaufwand in künftigen Berichtsperioden anzupassen, um den berichtigten Buchwert des Vermögenswerts, abzüglich eines etwaigen Restbuchwerts, systematisch auf seine Restnutzungsdauer zu verteilen. AktienoptionenGem. IFRS 2 ermittelt die Gesellschaft den beizulegenden Zeitwert der gewährten Aktienoptionen und verteilt diesen über den Erdienungszeitraum, der den vertraglich vereinbarten Sperrfristen von zwei, drei und vier Jahren entspricht. Die Zuführung wird einerseits als Personalaufwand, andererseits als Einlage in die Kapitalrücklage erfasst. Rückstellungen für PensionenDer Konzern verfügt im Inland über drei Pensionspläne. Die Leistungen werden nicht über einen Fonds finanziert. Daneben bestehen in der Schweiz durch Planvermögen finanzierte Verpflichtungen aus dem Vorsorgewerk nach dem schweizerischen Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invaliditätsvorsorge (BVG). Die Aufwendungen für die im Rahmen der als leistungsorientierten Pläne zu beurteilenden gewährten Leistungen werden gesondert für jeden Plan unter Anwendung des Anwartschaftsbarwertverfahrens (IAS 19) ermittelt. Versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste werden erfolgsneutral nach Berücksichtigung latenter Steuern im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst. Als biometrische Berechnungsgrundlagen (Sterblichkeit der Begünstigten, Invaliditätswahrscheinlichkeiten, Verheiratungswahrscheinlichkeiten im Todesfall) werden die Richttafeln 2005 G der Heubeck-Richttafeln-GmbH zugrunde gelegt. Sonstige RückstellungenRückstellungen werden gebildet soweit gegenüber Dritten eine gegenwärtige Verpflichtung aus einem vergangenen Ereignis besteht, die künftig wahrscheinlich zu einem Abfluss von Ressourcen führt und deren Höhe zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 mit der bestmöglichen Schätzung der Ausgaben, die zur Erfüllung der gegenwärtigen Verpflichtung zum Bilanzstichtag erforderlich wären. Aufwandsrückstellungen werden nicht angesetzt. Resultiert aus dem Erfüllungszeitpunkt der Verpflichtung ein wesentlicher Zinseffekt, so wird die Rückstellung zum Barwert bilanziert. Die Erhöhung der Rückstellung im Zeitablauf wird unter den Finanzaufwendungen erfasst. VerbindlichkeitenVerbindlichkeiten werden in der Konzernbilanz angesetzt, wenn NEXUS eine vertragliche Pflicht hat, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte auf eine andere Partei zu übertragen. Der erstmalige Ansatz einer Verbindlichkeit erfolgt zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung bzw. zum Wert der erhaltenen Zahlungsmittel abzüglich gegebenenfalls angefallenen Transaktionskosten. Die Folgebewertung erfolgt bei den Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode. Derivative Finanzinstrumente werden erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die vertragliche Verpflichtung beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen ist. EventualverbindlichkeitenEventualverbindlichkeiten werden im Konzernabschluss solange nicht passiviert, bis eine Inanspruchnahme wahrscheinlich ist. Sie werden im Konzernanhang angegeben, sofern eine Inanspruchnahme nicht unwahrscheinlich ist. UmsatzrealisierungDie Umsätze des Konzerns stammen aus Softwarelizenzen und damit in Zusammenhang stehenden Dienstleistungen, die die Unterstützung bei der Implementierung sowie Wartung und sonstige Dienstleistungen umfassen. In der Regel räumt die Gesellschaft ihren Kunden eine zeitlich unbegrenzte Nutzung der Software ein. Zusätzlich erzielt der Konzern Umsätze mit dem Verkauf von Hardware. Erträge werden erfasst, wenn es wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen an den Konzern fließen wird und die Höhe der Erträge verlässlich bestimmt werden kann. Die Realisierung der Lizenzumsätze erfolgt nach IAS 18 in Höhe der vereinbarten Lizenzgebühr. Die Realisierung erfolgt, wenn nichts anderes vertraglich vereinbart wird, mit Lieferung, da keine wesentlichen Modifikationen notwendig sind. Beratungsleistungen werden monatlich nach Aufwand in Rechnung gestellt. Wartungsleistungen werden ratierlich über den Leistungszeitraum realisiert. Umsatzerlöse, die im Zusammenhang mit Verträgen stehen, für die ein Festpreis vereinbart wurde, werden nach der Percentage-of-Completion Methode entsprechend dem Leistungsfortschritt realisiert, wenn die Höhe der gesamten Auftragserlöse verlässlich bemessen werden kann, es hinreichend wahrscheinlich ist, dass der wirtschaftliche Nutzen zufließen wird und die angefallenen und bis zur Fertigstellung noch erwarteten Kosten als auch der Grad der erreichten Fertigstellung verlässlich ermittelt werden können. Hierzu werden die bis zum Bilanzstichtag angefallenen Kosten (im wesentlichen Personalkosten) ins Verhältnis zu den erwarteten Kosten laut Projektkalkulation gesetzt und so der Fertigstellungsgrad geschätzt. Ein erwarteter Verlust durch den Auftrag wird sofort als Aufwand erfasst. In Mehrkomponentenverträgen erfolgt die Umsatzrealisierung von Beratungs- oder anderen Leistungen i.d.R. unabhängig von der Realisierung der Softwareumsätze, da diese Leistungen für die Funktionen der Software als nicht wesentlich anzusehen sind. Erlöse für Beratungs- und andere Leistungen werden realisiert, sobald sie erbracht wurden. Die Realisierung erfolgt in der Regel auf der Basis von geleisteten und bewerteten Stunden und erstattungsfähigen Auslagen. Der Wert des Wartungselements bemisst sich nach den vertraglich fixierten Sätzen. Der Softwareanteil wird mit dem Residualwert realisiert. AufwandsrealisierungAufwendungen werden in der Periode erfolgswirksam erfasst, in der der entsprechende Werteverzehr verursacht wurde. FinanzerträgeFinanzerträge werden im Zeitpunkt ihrer Entstehung erfasst. FinanzaufwendungenAufwendungen für die Fremdkapitalüberlassung werden als Aufwand erfasst. Eine Aktivierung von Fremdkapitalzinsen gemäß IAS 23 erfolgt nicht, da keine qualifizierten Vermögenswerte vorliegen. FremdwährungenFremdwährungsgeschäfte werden in der Berichtswährung erfasst, indem der Fremdwährungsbetrag mit dem zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalles gültigen Umrechnungskurs zwischen Berichts- und Fremdwährung umgerechnet wird. Umrechnungsdifferenzen aus der Abwicklung monetärer Posten sowie aus der Stichtagsbewertung zu Kursen, die sich von den ursprünglich während der Periode erfassten unterscheiden, werden als Aufwand oder Ertrag in der Periode, in der sie entstanden sind, erfasst. Operating-LeasingverhältnisEin Leasingverhältnis wird als Operating-Leasingverhältnis klassifiziert, wenn im Wesentlichen alle Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum verbunden sind, bei dem Leasinggeber verbleiben. Leasingzahlungen innerhalb eines Operating-Leasingverhältnisses werden als Aufwand im Konzernjahresüberschuss linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfasst. 3. UnternehmenszusammenschlüsseErwerb der Flexreport AG, Baar (CH)Die NEXUS AG hat durch die Ausgabe von 280.000 neuen Stückaktien 90% der Anteile der Flexreport AG, Baar (CH) am 23. Juli 2010 übernommen. Über die ausstehenden 10% ist ein Put-call-Optionsvertrag geschlossen worden. Im ersten Quartal 2012 hat die NEXUS AG eine Call-Option über 6% der Anteile an der Flexreport AG (Option 1) und im ersten Quartal 2013 über 4% der Anteile (Option 2). In denselben Zeitfenstern hat der Verkäufer analoge Put-Optionen. Für die Optionen werden keine Prämien vereinbart. Bis zur Ausübung der Optionen werden keine Ausschüttungen vorgenommen. Der Kaufpreis für die Anteile beträgt in Abhängigkeit von der Anzahl neu aquirierter Kunden in der Schweiz und Deutschland gestaffelt für Option 1 TCHF 200 / TCHF 100 / TCHF 50 bzw. CHF 1,00, falls keine nennenswerte Akquise möglich war. Für Option 2 beträgt die Staffelung TCHF 150 / TCHF 100 / TCHF 50 bzw. CHF 1,00. Gemäß IAS 32.23 ist die Verpflichtung, Anteile nicht beherrschender Gesellschafter zu kaufen, als Finanzverbindlichkeit mit dem erwarteten Kaufpreis bilanziert worden. Dementsprechend werden keine Anteile nicht beherrschender Gesellschafter ausgewiesen. Der Kaufpreis setzt sich folglich aus den zum Tageskurs bewerteten Aktien (TEUR 1.064) und dem bedingten Kaufpreis (TEUR 256) zusammen. Die Flexreport AG war im abgelaufenen Geschäftsjahr im Schweizer Gesundheitswesen sowie im kommunalen Bereich tätig. Flexreport entwickelt und vertreibt Business Intelligence Applikationen unter der Produktreihe PRISMA. Diese Management-Informations-Systeme (MIS) erlauben prozessorientierte Ad-Hoc-Abfragen der Software-Datenbanken, die zu einer Individualanalyse des Geschäftsbetriebes der Kunden eingesetzt werden. Die PRISMA Produkte werten die Daten auf Basis einer multi-dimensionalen Datenbank-Abfrage übersichtlich aus. Die erworbenen Vermögenswerte und Schulden wurden in der Bilanz mit den beizulegenden Zeitwerten angesetzt und stellen sich wie rechts dar: Die bei der Kaufpreisallokation identifizierten und bewerteten Vermögenswerte und Schulden bestehen im Wesentlichen aus Technologie (TEUR 473), Kundenbeziehungen (TEUR 54), Pensionsrückstellungen (TEUR 7) und passiven latenten Steuern (TEUR 62) zum Erwerbszeitpunkt. Die Forderungen wurden mit ihrem Bruttowert angesetzt. Eine Wertberichtigung wurde nicht vorgenommen, da mit einem vollständigen Zufluss der ausstehenden Forderungen gerechnet wird. Aus der Kaufpreisallokation ergab sich ein Goodwill in Höhe von TEUR 750. Der Kauf dient im Wesentlichen der Technologieerweiterung im Konzern und zur Sicherung unserer Marktstellung in der Schweiz. Die neuen Mitarbeiter am Standort Baar bringen zudem erhebliche Expertise in diesem Bereich mit und sind für uns eine sinnvolle und willkommene Ergänzung unserer Mannschaft. Diese qualitativen Faktoren kommen nicht zuletzt im Firmenwert zum Ausdruck. Für das Jahr 2010 lag der Umsatz mit Dritten bei TEUR 270 und der Beitrag zum Konzernjahresüberschuss bei TEUR 18. Die Anschaffungsnebenkosten in Höhe von TEUR 14 sind ergebniswirksam erfasst. scroll
4. Immaterielle VermögenswerteDie immateriellen Vermögenswerte enthalten entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten. Des Weiteren werden im Zusammenhang mit den Erstkonsolidierungen der jeweiligen Unternehmenserwerbungen, die identifizierten immateriellen Vermögenswerte (Kundenstamm, Technologien und Entwicklungskosten) einschließlich der entstandenen Geschäfts- oder Firmenwerte ausgewiesen. Die immateriellen Vermögenswerte unterliegen keinen Beschränkungen hinsichtlich der Verfügungsmöglichkeiten. Im Bau befindliche Anlagen bestehen in Höhe von TEUR 1.189 bei den Entwicklungskosten. GoodwillIm Rahmen eines jährlichen Impairment Tests gemäß IAS 36 (Wertminderung von Vermögenswerten) werden jeweils zum 31. Dezember die Geschäfts- oder Firmenwerte, zur Überprüfung der Werthaltigkeit zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (ZGE) zugeordnet. Die ZGE ist nach IAS 36.6 die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten, welche durch die fortgeführte Nutzung Liquiditätszuflüsse erzeugt, die ihrerseits weitgehend unabhängig von den Geldzuflüssen anderer Vermögenswerte sind. Aufgrund der technischen und marktorientierten Zusammenführung der Konzernunternehmen und der damit verbundenen organisatorischen Bündelung der Tätigkeiten in den Business Units NEXUS / DIS (Diagnostische Systeme), NEXUS / CIS (Clinical Information Systems), NEXUS / CSO, NEXUS / QM, NEXUS / HOSPIS (CH) sowie NEXUS / HCS (Healthcare Services) werden diese als ZGE angesehen. Die Business Units NEXUS / CSO und NEXUS / HCS enthalten keinen bilanziellen Goodwill. Der erzielbare Betrag der übrigen vier ZGE wurde zum Bilanzstichtag jeweils auf Basis der Berechnung eines Nutzungswertes ermittelt. Ein Abschreibungsbedarf ergab sich hiernach nicht. Die Berechnungen wurden auf der Grundlage von Cash Flow-Prognosen erstellt, die aus dem Budget für 2011 sowie der strategischen Planung der Folgejahre abgeleitet wurden. Der für die Cash Flow-Prognose verwendete Abzinsungssatz vor Steuern liegt je nach Risikoanalyse bei 7,25% (Vorjahr: 8,4%) für NEXUS / DIS, 8,25% (Vorjahr: 9,5%) für NEXUS / CIS und NEXUS / QM sowie 9,25% (Vorjahr: 10,6%) für NEXUS / HOSPIS. Im Detailplanungszeitraum wurde für Zwecke des Impairmenttests ein organisches Wachstum von rund 15% für NEXUS / CIS und NEXUS / QM sowie von rund 5% für NEXUS / DIS und NEXUS / HOSPIS angenommen. Cash Flows nach dem Detailplanungszeitraum werden mit einer Wachstumsrate, die durch einen pauschalen Abschlag im Diskontierungszinssatz rechnerisch berücksichtigt wird, extrapoliert. Der so berechnete Nutzungswert basiert auf Prognosen, bei denen Schätzungsunsicherheiten bestehen. Wesentliche Unsicherheiten liegen in folgenden Positionen:
GewinnmargeDie Gewinnmargen werden anhand durchschnittlicher Werte errechnet, die sich unter Berücksichtigung der Margen aus Vorjahren sowie einer deutlichen Ausweitung des Lizenzgeschäfts auf Basis teilweise schon abgeschlossener Verträge ergeben. Die Gewinnmargen werden zudem planerisch um die erwartete Effizienzsteigerung angepasst. AbzinsungssatzDer Abzinsungssatz spiegelt die Schätzung des Vorstands hinsichtlich der spezifischen Risiken der jeweiligen ZGE wider. Über diesen Zinssatz werden zukünftige Investitionsvorhaben beurteilt. Entwicklung der Marktanteile und WartungserlöseDiese Annahmen sind von besonderer Bedeutung, da sich hier die Einschätzung widerspiegelt, wie sich die ZGEs im Vergleich zu ihren Wettbewerbern innerhalb des Planungshorizontes entwickeln wird. Dabei ist zu beachten, dass es sich nicht um klar umrissene Märkte handelt, sondern zu einem großen Teil auch um Projektgeschäfte, die eine klare Vergleichbarkeit nicht ermöglichen. Wachstumsraten in der DetailplanungsphaseDen Wachstumsraten in der Detailplanungsphase liegen veröffentlichte branchenbezogene Marktforschungen zugrunde. Sie werden zusätzlich maßgeblich von der ZGE individuellen Einschätzung zukünftiger Potentiale beeinflusst. Diese Annahmen werden durch konkrete Vertriebs-, Entwicklungs- und Marketingpläne unterlegt. Der aktivierte Firmenwert der ZGE NEXUS / CIS von TEUR 4.290 ist durch die Übernahme der Anteile an der NEXUS / CIS GmbH, Singen, der Firmenwert der ZGE NEXUS / HOSPIS von TEUR 2.961 beim Erwerb der NEXUS Schweiz GmbH, Schwerzenbach sowie der Flexreport AG, Baar, der Firmenwert der NEXUS / DIS von TEUR 4.707 aus den Unternehmenszusammenschlüssen mit NEXUS / GMT GmbH, Frankfurt a. M., NEXUS / PASCHMANN GmbH, Oberhausen und Medos AG, Langenselbold entstanden. Der Firmenwert der ZGE NEXUS / QM von TEUR 836 resultiert aus dem Kauf der NEXUS / HOLL GmbH, Ismaning. Der Goodwill für die ZGE NEXUS / HOSPIS betrug zum Erstkonsolidierungszeitpunkt TEUR 2.473 und hat sich auf Grund von Wechselkursschwankungen auf TEUR 2.961 verändert. Kundenstamm / TechnologieDurch den Erwerb der Flexreport AG, Baar (CH) wurde Technologie in Höhe von TEUR 473 sowie Kundenbeziehungen von TEUR 54 aktiviert und über 10 Jahre linear bzw. entsprechend des erwarteten Verbrauchs des zukünftigen Nutzens, abgeschrieben. Bei den Unternehmenserwerben der Vorjahre wurden für den Erwerb der Healthcaresparte der EDS Information Business GmbH, Zürich in 2009 Technologie in Höhe von TEUR 784 sowie Kundenbeziehungen in Höhe von TEUR 248 aktiviert und über 10 Jahre linear bzw. entsprechend des erwarteten Verbrauchs des zukünftigen Nutzens abgeschrieben. Beim Erwerb der Medos AG. scroll
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Langenselbold in 2008 wurde Technologie in Höhe von TEUR 1.247 aktiviert und über 6 Jahre linear abgeschrieben sowie Kundenbeziehungen in Höhe von TEUR 467 (Kundenstamm), die über 10 Jahre entsprechend dem erwarteten Verbrauch des zukünftigen Nutzens abgeschrieben werden. Im Geschäftsjahr 2007 waren im Rahmen der Kaufpreisallokation der Erwerbe NEXUS / PASCHMANN GmbH, Oberhausen und NEXUS / HOLL GmbH, Ismaning Kundenbeziehungen (Kundenstamm) von TEUR 165 (Paschmann) bzw. TEUR 29 (Holl) identifiziert worden und werden seitdem über 10 Jahre entsprechend dem erwarten Verbrauch des zukünftigen Nutzens abgeschrieben. Weitere TEUR 709fürgeistige Eigentumsrechte (Technologie) im Zusammenhang mit dem Erwerb von Paschmann sind 2007 zugegangen. Im Rahmen der Aufteilung der erworbenen Vermögenswerte waren für die NEXUS Schweiz GmbH, Schwerzenbach zum Erstkonsolidierungszeitpunkt in 2006 insgesamt TEUR 309 als Kundenbeziehungen zum Barwert (Kundenstamm) aktiviert worden, die über 10 Jahre entsprechend des erwarteten Verbrauchs des zukünftigen wirtschaftlichen Nutzens abgeschrieben werden und TEUR 74 als geistige Eigentumsrechte (Technologie), die über 10 Jahre linear abgeschrieben werden. Im Rahmen der Aufteilung der erworbenen Vermögenswerte waren für die NEXUS / GMT GmbH im Geschäftsjahr 2005 insgesamt TEUR 535 als Kundenbeziehungen (Kundenstamm) aktiviert worden, die über 10 Jahre linear abgeschrieben werden, und TEUR 139 als geistige Eigentumsrechte (Technologie), die über 5 Jahre linear abgeschrieben werden. Im Rahmen der Aufteilung der erworbenen Vermögenswerte waren für die micom GmbH im Geschäftsjahr 2004 insgesamt TEUR 400 als Kundenbeziehungen (Kundenstamm) aktiviert worden, die über 7 Jahre linear abgeschrieben werden, und TEUR 1.875 als geistige Eigentumsrechte (Technologie), die über 15 Jahre linear abgeschrieben werden. Schließlich sind für insgesamt TEUR 939 in 2007 und 2008 geistige Eigentumsrechte (Technologie) in der Schweiz erworben worden. Sonstige Anschaffungskostenerhöhungen entfallen auf Währungskursdifferenzen. EntwicklungskostenEntwicklungskosten sind insoweit in Ansatz gebracht worden, soweit sie die in den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgeführten Kriterien erfüllen. Sie werden, sofern nicht für Grundlagenforschung oder nicht auftragsbezogen angefallen, im Geschäftsjahr des Anfalls aktiviert. Insgesamt wurden in 2010 Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 4.365 (Vorjahr: TEUR 4.715) aktiviert. Die Entwicklungskosten werden planmäßig linear über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der in Vorjahren aktivierten Entwicklungskosten beläuft sich auf einen Zeitraum von 4 Jahren. Im Berichtsjahr wurden TEUR 3.965 (Vorjahr: TEUR 3.791) abgeschrieben. Daneben sind rund TEUR 8.253 (Vorjahr: TEUR 3.071) nicht aktivierungsfähige Entwicklungskosten direkt im Aufwand erfasst. Konzessionen / LizenzenAusgewiesen wird insbesondere Fremdsoftware, die für eigene Zwecke genutzt wird. 5. SachanlagenDie Sachanlagen setzten sich überwiegend aus Betriebs und Geschäftsausstattung zusammen und sind zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die gewöhnliche Nutzungsdauer beträgt zwischen drei und zehn Jahren. Die Abschreibung erfolgte im abgelaufenen Geschäftsjahr wie im Vorjahr ausschließlich nach der linearen Methode. Siehe Tabelle nebenan. Die Sachanlagen unterliegen keinen Beschränkungen hinsichtlich der Verfügungsmöglichkeiten. Es gibt keine im Bau befindlichen Anlagen. 6. FinanzanlagenDie NEXUS AG hält zum 31.12.2010 unverändert zum Vorjahr, direkt oder indirekt, die Beteiligungen an der G.I.T.S. Gesundheitswesen IT-Service GmbH Fürstenfeldbruck, Fürstenfeldbruck, der Medidata GmbH, Berlin, der VEGA Software GmbH, Aachen, der Palladium-med GmbH, Berlin sowie das Joint Venture NEXUS / Arabia Ltd., Riyadh. Die NEXUS Arabia Ltd. wird ihre aktive Geschäftstätigkeit erst in 2011 aufnehmen. Die folgenden Tabellen enthalten die zusammengefassten Finanzinformationen über die vier assoziierten Unternehmen des Konzerns sowie das Gemeinschaftsunternehmen, die alle at Equity konsolidiert werden: scroll
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7. VorräteDie Vorräte setzen sich wie folgt zusammen: Im Berichtsjahr wurden keine (Vorjahr: TEUR 0) Wertminderungen bzw. Wertaufholungen (Vorjahr: TEUR 0) erfasst. Es gibt im laufenden Geschäftsjahr keine Vorräte, die zum Nettoveräußerungspreis bilanziert werden. Im Geschäftsjahr sind Vorräte in Höhe von TEUR 6.269 als Aufwand erfasst worden. scroll
8. Latente SteuernEine Verrechnung aktiver und passiver latenter Steuern wurde in Übereinstimmung mit IAS 12 vorgenommen. Die aktiven und passiven latenten Steuern gliedern sich nach ihrer Entstehungsursache wie folgt auf: scroll
Die Veränderung der latenten Steuern stellt sich wie folgt dar: scroll
Zum 31. Dezember 2010 waren keine passiven latenten Steuern auf nicht abgeführte Gewinne von Tochterunternehmen oder at Equity bewerteten Unternehmen erfasst, weil der Konzern festgelegt hat, dass in absehbarer Zukunft die bislang nicht ausgeschütteten Gewinne nicht ausgeschüttet werden. Zudem sind aufgrund des deutschen Steuersystems die im Falle einer Ausschüttung an das Mutterunternehmen resultierenden Steuern der Höhe nach für den Konzern unwesentlich. 9. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige ForderungenForderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Zu den Einzelwertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und in Höhe von TEUR 825 (Vorjahr: TEUR 567) werden aller Voraussicht Leistungen und deren Entwicklung wird auf unten stehende Tabelle ver- nach innerhalb eines Jahres abgerechnet und auch fällig werden. wiesen. Die Projektaufträge mit aktivischem Saldo gegenüber Kunden scroll
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Auf die überfälligen, nicht wertgeminderten Forderungen wurde keine Wertberichtigung vorgenommen, da keine wesentliche Veränderung der Kreditwürdigkeit der Schuldner festgestellt werden konnte und deshalb von einer Tilgung der ausstehenden Beträge ausgegangen wird. Für diese offenen Posten hält der Konzern keine Sicherheiten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden allesamt innerhalb eines Jahres fällig. Im Geschäftsjahr 2010 wurden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 570 (Vorjahr: TEUR 170) ausgebucht. Es hat keine Zahlungseingänge (Vorjahr: keine) auf ausgebuchte Forderungen gegeben. Der Zeitwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen unterscheidet sich nicht von ihrem Buchwert. Zum 31. Dezember 2010 waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Nennwert von TEUR 1.931 (Vorjahr: TEUR 1.067) wertgemindert. Die Entwicklung des Wertberichtigungskontos stellt sich wie folgt dar: scroll
10. Sonstige finanzielle VermögenswerteDie sonstigen finanziellen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Der Zeitwert der sonstigen finanziellen Vermögenswerte unterscheidet sich nicht von ihrem Buchwert. WertpapiereLangfristige VermögenswerteIn den sonstigen finanziellen Vermögenswerten sind Fondsanteile in Höhe von TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 58) enthalten. Die Anschaffungskosten betragen TEUR 49 (Vorjahr: TEUR 88) und der Kurswert zum Bilanzstichtag beträgt TEUR 33 (Vorjahr: TEUR 58). Wertminderungen waren im Berichtszeitraum und Vorjahr nicht im Konzernjahresüberschuss zu erfassen. In den Vorjahren wurde im Eigenkapital eine Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente gebildet, welche die kumulierten Gewinne und Verluste aus den als zur Veräußerung verfügbar klassifizierten finanziellen Vermögenswerten ggfls. abzüglich der darauf entfallenden latenten Steuern ausweist. Kurzfristige VermögenswerteDie Wertpapiere umfassen zum Bilanzstichtag Fondsanteile in Höhe von TEUR 2.122 (Vorjahr: TEUR 1.981). Derivative FinanzinstrumenteDerivative Finanzinstrumente werden von NEXUS ausschließlich zu Sicherungszwecken eingesetzt, um Fremdwährungsrisiken abzusichern, die aus der Geschäftstätigkeit resultieren. Gemäß IAS 39 sind alle derivativen Finanzinstrumente zu ihrem Marktwert zum Abschlussstichtag zu bilanzieren, unabhängig von ihrem Verwendungszweck oder der Absicht, mit der sie gehalten werden. Die Gesellschaft designiert grundsätzlich keine derivativen Finanzinstrumente in eine Sicherungsbeziehung. Demzufolge werden alle Änderungen des Marktwertes von Devisentermingeschäften und Devisenoptionsgeschäften in der Periode der Änderung in den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Zum 31. Dezember 2010 bestand kein derivatives Finanzinstrument. scroll
Im Berichtszeitraum waren Wertminderungen in Höhe von TEUR 611 (Vorjahr: TEUR 342) sowie Erträge von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 150) im Konzernjahresüberschuss zu erfassen. Im Eigenkapital wurde eine Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente gebildet, welche die kumulierten Gewinne und Verluste aus den als zur Veräußerung verfügbar klassifizierten finanziellen Vermögenswerten ggfls. abzüglich der darauf entfallenden latenten Steuern ausweist. Kumulierte Wertminderungen im Zeitpunkt des Abgangs von Wertpapieren waren im Berichtszeitraum in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) ergebniswirksam im Konzernjahresüberschuss zu erfassen. 11. Sonstige nicht finanzielle VermögenswerteDie sonstigen nicht finanziellen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Der Zeitwert der sonstigen nicht finanziellen Vermögenswerte unterscheidet sich nicht von ihrem Buchwert. 12. EigenkapitalDas Eigenkapital beträgt zum Stichtag TEUR 52.796 (Vorjahr: TEUR 47.042). Es wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie auf Punkt 3. Unternehmenszusammenschlüsse hingewiesen. a) Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital ist seit dem 16.12.2010 in 14.171.150 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR 1,00 eingeteilt. Es ist in Höhe von 14.085.200,00 eingezahlt. In Höhe von EUR 85.950,00 ist das Kapital eingefordert, aber noch nicht eingezahlt. Durch die Ausübung von Aktienoptionen in Höhe von EUR 85.950,00 (entspricht 85.950 Aktien) im Dezember 2010 hat sich das gezeichnete Kapital zu Lasten des Bedingten Kapitals III erhöht. Des Weiteren hat sich durch eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage das gezeichnete Kapital um EUR 280.000,00 (entspricht 280.000 Aktien) zu Lasten des Genehmigten Kapitals 2010 erhöht. Unterschiedliche Aktiengattungen bestehen nicht. Alle Aktien sind Stammaktien und gewähren die gleichen aktienrechtlich vorgesehenen Rechte. b) Eigene AnteileIn der Hauptversammlung vom 19. Juni 2006 wurde die Gesellschaft bis zum 30. November 2007 ermächtigt, eigene Aktien bis zu einer Höhe von insgesamt 10% des Grundkapitals, d.h. bis zu 1.380.520 Stückaktien im rechnerischen Wert von EUR 1,00 zu erwerben. Hiervon hat die Gesellschaft in 2007 Gebrauch gemacht und 8.420 Stückaktien mit Anschaffungskosten von insgesamt TEUR 26 erworben. Die eigenen Anteile werden mit den gesamten Anschaffungskosten in einer Summe offen vom Eigenkapital abgezogen (cost method). Die Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien darf von der Gesellschaft nicht zum Zweck des Handelns in eigenen Aktien genutzt werden. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmal oder mehrmals durch die Gesellschaft ausgeübt werden, aber auch für Rechnung durch Dritte durchgeführt werden. Genehmigtes KapitalIn der Hauptversammlung vom 14. Juni 2010 wurde die in der Hauptversammlung vom 27. Juni 2005 erteilte Ermächtigung zur Erhöhung des Grundkapitals in Höhe von EUR 6.860.000,00 neu gefasst. Der Vorstand wurde ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 31. Mai 2015 einmal oder mehrmals um bis zu TEUR 6.902.600,00 durch Ausgabe neuer nennwertloser Inhaberaktien (Stückaktien) gegen Bar- und / oder Sacheinlagen, zu erhöhen. Der Vorstand entscheidet mit Zustimmung des Aufsichtsrates über die Bedingungen der Aktienausgabe. Der Vorstand ist ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates über den Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre in folgenden Fällen zu entscheiden: a) für Spitzenbeträge, b) für eine Ausgabe an Arbeitnehmer der Gesellschaft oder eines verbundenen Unternehmens, c) für eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage zum Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen, d) bei Kapitalerhöhung gegen Bareinlage, wenn der Ausgabebetrag der neuen Aktien den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Gattung und gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der endgültigen Feststellung des Ausgabebetrages durch den Vorstand nicht wesentlich im Sinne der §§ 203 Abs. 1 und 2, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG unterschreitet und der auf die neuen Aktien, für die das Bezugsrecht ausgeschlossen wird, insgesamt entfallende anteilige Betrag des Grundkapitals 10% des zum Zeitpunkt der Ermächtigung vorhandenen Grundkapitals nicht übersteigt. Auf die Höchstgrenze von 10% des Grundkapitals werden Aktien, die während der Laufzeit des Genehmigten Kapitals unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre gem. §§ 71 Abs. 1 Nr. 8 Satz 5, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG veräußert werden, sowie Aktien, auf die ein Wandlungsrecht oder Optionsrecht oder eine Wandlungspflicht oder Optionsausübungspflicht aufgrund von Option- und/oder Wandelschuldverschreibungen besteht, die seit Erteilung dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts gem. § 221 Abs. 4, 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben worden sind, angerechnet. Im Berichtszeitraum wurde eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage in Höhe von EUR 280.000,00 durchgeführt. Zum Bilanzstichtag war noch ein Genehmigtes Kapital in Höhe von EUR 6.622.600,00 vorhanden. Bedingtes Kapital und Aktienoptionspläne (AOP)In der Hauptversammlung vom 19. Juni 2006 wurde ein bedingtes Kapital i.H. v. EUR 686.000,00 beschlossen. Dieses bedingte Kapital kann nur insoweit erhöht werden, wie Inhaber von Aktienoptionen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 19. Juni 2006 im Rahmen des Aktienoptionsprogrammes 2006 von der Gesellschaft ausgegeben werden, von ihrem Bezugsrecht bis zum 30. Mai 2011 Gebrauch machen und die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt. Gemäß IFRS 2 (Aktienbasierte Vergütungen) wurden gewährte Aktienoptionen zum Zeitpunkt der Gewährung der Option bewertet und verteilt über den Erdienungszeitraum, einerseits als Personalaufwand, andererseits als Zuführung in die Kapitalrücklage erfasst. Die zukünftige Zuführung in die Kapitalrücklage erfolgt über den Leistungszeitraum, der den vertraglich vereinbarten Sperrfristen entspricht. Die Bewertung aller ausgegebenen Aktienoptionen erfolgte zum Zeitpunkt ihrer Gewährung nach dem Optionspreismodell von Black/Scholes. Die Berücksichtigung der Ausübungshürde, die eine Marktbedingung darstellt, erfolgt mittels eines geschätzten Abschlags. Für die Berechnung des beizulegenden Zeitwertes für das AOP 2006 wurden folgende Annahmen verwendet: scroll
Der berücksichtigten erwarteten Volatilität liegt die Annahme zugrunde, dass von historischen Volatilitäten auf künftige Trends geschlossen werden kann, wobei die tatsächlich eintretende Volatilität von den getroffenen Annahmen abweichen kann. Bei den Laufzeiten der Optionen wird davon ausgegangen, dass die Berechtigten ihre Bezugsrechte zum frühestmöglichen Zeitpunkt ausüben. Die Optionsrechte entwickelten sich im Geschäftsjahr wie folgt: scroll
Aktienoptionsprogramm 2006In der Hauptversammlung vom 19. Juni 2006 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates im Rahmen eines Aktienoptionsprogramms IV, bis zu 686.000 Aktienoptionen mit Bezugsrechten auf Aktien der NEXUS AG auszugeben. Die Aktienoptionen sind ausschließlich zum Bezug durch Mitglieder des Vorstandes und Mitarbeiter der NEXUS AG sowie Geschäftsführungsmitglieder und Mitarbeiter von im Sinne des § 15 AktG verbundenen Unternehmen der NEXUS AG bestimmt. Die NEXUS AG hat am 21. August 2006 aus dem Aktienoptionsprogramm IV für Vorstände, Mitglieder der Geschäftsführung und Mitarbeiter der NEXUS-Gruppe den Aktienoptionsplan 2006 gewährt. Die Laufzeit der Aktienoptionsplanes endet am 30. Mai 2011. Im Rahmen des AOP 2006 wurden insgesamt 395.000 Bezugsrechte ausgegeben. Der Ausübungspreis entspricht dem Durchschnittskurs der NEXUS-Aktie, auf Basis des Schlusskurses im XETRA Handel an der Frankfurter Wertpapierbörse, in den letzten vier Wochen vor Ausgabe der Bezugsrechte. Während der vierjährigen Laufzeit des AOP 2006 können 30% der Bezugsrechte aus Aktienoptionen nach einer Sperrfrist von zwei Jahren, weitere 40% nach drei Jahren und die restlichen 30% nach vier Jahren ausgeübt werden. Die Bezugsrechte aus den Aktienoptionen können nur dann ausgeübt werden, wenn die Performance der NEXUS-Aktie in der Zeit zwischen der Ausgabe der Aktienoptionen und dem letzten Handelstag an der Frankfurter Wertpapierbörse vor Ausübung des Bezugsrechts die Performance des Referenzindexes (TecDax) im gleichen Zeitraum übertrifft. Die Ausübung der Optionsrechte ist nach Ablauf der jeweiligen Sperrfrist nur dreimal im Jahr zulässig, und zwar innerhalb von jeweils vier Wochen nach der ordentlichen Hauptversammlung, der Bekanntgabe der Ergebnisse des zweiten Quartals und der Bekanntgabe der Ergebnisse des dritten Quartals. c) KapitalrücklageDie Kapitalrücklage beinhaltet im Wesentlichen Aufgelder aus der in 2000 durchgeführten Kapitalerhöhung im Zusammenhang mit dem Börsengang der NEXUS AG, die Erhöhung der Kapitalrücklage in Höhe der Ausgabe neuer Aktien gegen Sachkapitaleinlage, sowie der Ausübung von Aktienoptionen von Vorständen, Mitgliedern der Geschäftsführung in Tochterunternehmen und Mitarbeitern der NEXUS-Gruppe. Die im Rahmen der Barkapitalerhöhung und der Kapitalerhöhung durch Sacheinlage angefallenen direkt zuordenbaren Aufwendungen wurden mit der Kapitalrücklage verrechnet. Außerdem wird der beizulegende Zeitwert der im Rahmen der Aktienoptionspläne ausgegebenen Aktien in der Position Kapitalrücklage berücksichtigt. Entsprechend § 150 AktG müssen die gesetzliche Rücklage und die Kapitalrücklage den zehnten Teil des Grundkapitals übersteigen, damit sie zum Ausgleich von Verlusten oder für eine Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln verwendet werden dürfen. Solange die gesetzliche Rücklage und die Kapitalrücklage zusammen nicht den zehnten Teil des Grundkapitals übersteigen, dürfen sie nur zum Ausgleich von Verlusten verwendet werden, soweit der Verlust nicht durch Gewinnvortrag bzw. Jahresüberschuss gedeckt ist und nicht durch Auflösung anderer Gewinnrücklagen ausgeglichen werden kann. Durch eine im Berichtsjahr durchgeführte Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage erhöhte sich die Kapitalrücklage um TEUR 784. Mit der Aufstellung des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2010 wurde der Bilanzverlust in Höhe von TEUR 21.712 mit der Kapitalrücklage verrechnet. d) Eigenkapitaldifferenz aus der WährungsumrechnungDie Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung resultiert aus Differenzen, die bei der Umrechnung der Jahresabschlüsse dreier ausländischer Tochtergesellschaften entstehen. e) Bewertungsrücklage für FinanzinstrumenteDie Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente enthält die kumulierten Gewinne und Verluste aus der Bewertung der zum beizulegenden Zeitwert der als zur Veräußerung bestimmt klassifizierten finanziellen Vermögenswerte nach Verrechnung der latenten Steuern. Wertminderungen aus dem Vorjahr wurden in Höhe der zum Bilanzstichtag bestehenden Wertminderung, aufwandswirksam verbucht. f) Rücklage für PensionenDie Rücklage für Pensionen enthält die finanzmathematischen kumulierten Gewinne und Verluste aus der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach Verrechnung latenter Steuern. KapitalmanagementZiel des Kapitalmanagements ist die Erhaltung der finanziellen Substanz des Konzerns sowie die nachhaltige Sicherstellung der notwendigen finanziellen Flexibilität. Zur Messung der finanziellen Sicherheit des Konzerns wird auch die Eigenkapitalquote herangezogen. Dabei wird das in der Konzernbilanz ausgewiesene Eigenkapital ins Verhältnis zur Bilanzsumme gesetzt. Die Finanzierungsstruktur ist danach durch eine als konservativ zu bezeichnende Kapitalstruktur, in der die Eigenfinanzierung dominiert, geprägt. Zum Bilanzstichtag beträgt die Eigenkapitalquote 77,3% (Vorjahr: 80,1%). Die Fremdfinanzierung erfolgt fast ausschließlich über Verbindlichkeiten, die aus dem operativen Geschäftsbetrieb resultieren, sowie in geringem Umfang über Pensionen. Verzinsliche Finanzverbindlichkeiten bestehen nahezu nicht. 13. PensionsverpflichtungenDie Rückstellungen wurden für die von der Forest Gesellschaft für Products & Services mbH zum 30. September 2000 übernommenen unmittelbaren Pensionsverpflichtungen (Direktzusagen) bei der NEXUS / IT GmbH SÜDOST, NEXUS / CCC GmbH und NEXUS / IT GmbH NORD gebildet. Bei den leistungsorientierten Plänen in der Schweiz handelt es sich um Vorsorgewerke nach dem schweizerischen Bundesgesetz über die berufliche Alters-, Hinterlassenen- und Invalidenvorsorge (BVG). Diese Pläne stellen sogenannte Vollversicherungen dar, bei denen wenigstens temporär sämtliche versicherungsmathematischen Risiken, einschließlich der Kapitalmarktrisiken, von einer Versicherungsgesellschaft getragen werden. Die Höhe der Leistungen der übernommenen Pensionszusagen richtet sich nach den Dienstjahren und dem jeweiligen Gehalt der bezugsberechtigten Personen. Die Rückstellung wird gebildet für zahlbare Leistungen in Form von Alters- und Invalidenrente sowie für Hinterbliebenengeld. Es handelt sich um unverfallbare Anwartschaften. Ein Planvermögen besteht nur für die Verpflichtungen in der Schweiz. Die Berechnung der Pensionsverpflichtungen berücksichtigt Marktzinssätze sowie Lohn-, Gehalts- und Rententrends. In Deutschland wurden als biometrische Rechnungsgrundlagen, die Todesfallwahrscheinlichkeit, Invaliditätswahrscheinlichkeit und Verheiratungswahrscheinlichkeit im Todesfall enthalten, die Richttafeln 2005 G (Verlag Heubeck-Richttafeln-GmbH, Köln) zugrunde gelegt. In der Schweiz wurde der auf statistischen Zahlen der Jahre 2002 - 2004 beruhende Tarif BVG 2005 zugrundegelegt. Um die sinkende Sterblichkeit und gleichzeitig gestiegene Invalidierungswahrscheinlichkeit zu berücksichtigen, wird der Tarif um 0,5% pro Jahr verstärkt. In 2010 beträgt die Verstärkung somit 2,5%. scroll
Die Änderungen des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtungen und des Planvermögens stellen sich wie folgt dar: scroll
Die versicherungsmathematischen Verluste 2010 in Höhe von TEUR 648 wurden, nach Berücksichtigung latenter Steuern, im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasst. Die kumulierten versicherungsmathematischen Verluste sind mit TEUR 803 abzgl. latenter Steuern im Eigenkapital erfasst. Der Gesamtaufwand für leistungsorientierte Versorgungszusagen, der im Personalaufwand enthalten ist, setzt sich wie siehe rechts zusammen: scroll
Die tatsächlichen Ergebnisse des Planvermögens belaufen sich auf TEUR 426 (Vorjahr: TEUR 0). Das Planvermögen entfällt ausschließlich auf die Schweizer Pläne und besteht aus den Ansprüchen gegen die Versorgungswerke. Die erwarteten Gesamterträge aus Planvermögen werden auf der Grundlage der zu diesem Zeitpunkt gängigen Marktpreise für den Zeitraum, über den die Verpflichtung erfüllt wird, berechnet. Die erfahrungsbedingten Verschätzungen der Pensionsverpflichtungen belaufen sich auf TEUR 343 (Vorjahr: TEUR -5), die des Planvermögens auf TEUR 0 (Vorjahre: TEUR 0). Für das laufende Geschäftsjahr werden Arbeitgeberbeiträge in das Planvermögen in Höhe von TEUR 423 erwartet. Der Barwert der Pensionsverpflichtungen und des Planvermögens hat sich in den vergangenen fünf Jahren wie folgt entwickelt: scroll
In Deutschland wird die gesetzliche Rentenversicherung als beitragsorientierter Versorgungsplan angesehen. Der für die gesetzliche Rentenversicherung erfasste Aufwand für die sozialversicherungspflichtigen Mitarbeiter hat für das abgelaufene Geschäftsjahr TEUR 1.196 (Vorjahr: TEUR 1.880) betragen. Daneben bestehen für Vorstandsmitglieder weitere beitragsorientierte Pläne aus Direktversicherungen, für die im Geschäftsjahr Aufwendungen in Höhe von TEUR 31 (Vorjahr: TEUR 31) angefallen sind. 14. RückstellungenDie Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Bei der Rückstellung für voraussichtliche Gewährleistungsverpflichtungen wird erwartet, dass die Gewährleistungsaufwendungen überwiegend in 2011 und ein Restbetrag in 2012 anfallen wird. Die noch zu erbringenden Leistungen betreffen Risiken im Projektgeschäft aus drohenden Nachlaufkosten sowie ggf. Preisnachlässen, die auf Basis von Erfahrungswerten sowie der noch erwarteten Kosten berechnet werden. Für sie wird ein Verbrauch in 2011 erwartet. Die Aufbereitungsverpflichtungen verbrauchen sich über 10 Jahre, die übrigen Rückstellungen erwartungsgemäß im kommenden Jahr. 15. Verbindlichkeitenscroll
Die Finanzverbindlichkeiten beinhalten Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 290). scroll
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Ende des Geschäftsjahres TEUR 2.536 (Vorjahr: TEUR 3.515). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Der Gesamtbetrag ist innerhalb eines Jahres fällig. scroll
Die tatsächlichen Steuerschulden für die laufende Periode und für frühere Perioden sind mit dem Betrag zu bewerten, in dessen Höhe eine Zahlung an die Steuerbehörden erwartet wird. Der Berechnung des Betrags werden die Steuersätze und Steuergesetze zu Grunde gelegt, die am Bilanzstichtag im jeweiligen Land der Gesellschaft gelten. scroll
Die Realisierung von Umsatzerlösen für den Bereich Softwarepflege erfolgt über den Leistungszeitraum. Durch Abweichung des Leistungszeitraums vom Geschäftsjahr sind Erlösabgrenzungen notwendig. Die Erlösabgrenzung wird im folgenden Geschäftsjahr über den Leistungszeitraum erlöswirksam aufgelöst. scroll
Die sonstigen nicht finanziellen Schulden beinhalten erhaltene Anzahlungen auf Kundenverträge und sonstige Steuern, insbesondere Umsatzsteuer-, Lohn- und Kirchensteuerzahlungsverpflichtungen sowie Sozialabgaben. scroll
Die sonstigen finanziellen Schulden beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen für Gehaltsverbindlichkeiten. 16. Eventualverbindlichkeiten und sonstige Verpflichtungen1) Gerichtliche Prozesse sowie Forderungen aus Rechtsstreitigkeiten, die sich im normalen Geschäftsverlauf ergeben, könnten in der Zukunft gegenüber den Konzerngesellschaften geltend gemacht werden. Die damit einhergehenden Risiken werden im Hinblick auf die Wahrscheinlichkeit ihres Eintretens analysiert. Obgleich das Ergebnis dieser Streitfälle nicht immer genau eingeschätzt werden kann, ist der Vorstand der Ansicht, dass sich hieraus keine wesentlichen Verpflichtungen ergeben werden. 2) Des Weiteren ergeben sich finanzielle Verpflichtungen aus der Anmietung von Büroräumen, dem Leasing von Fahrzeugen und aus anderen Verpflichtungen. Entsprechend dem wirtschaftlichen Gehalt der Leasingvereinbarungen sind die Leasingverhältnisse als Operating-Leasingverhältnisse zu klassifizieren. Die sich daraus ergebenden finanziellen Verpflichtungen stellen sich wie folgt dar: scroll
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Die Miet- und Leasingzahlungen des Geschäftsjahres betragen: scroll
Miet- und Leasingvereinbarung enthalten weder Verlängerungs- oder Kaufoptionen noch Preisanpassungsklauseln. Im Jahr 2010 sind nur Mindestleasingzahlungen enthalten. 17. UmsatzerlöseDie konsolidierten Umsatzerlöse sind in der nachfolgenden Übersicht nach Regionen und Geschäftsbereichen aufgegliedert: scroll
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Davon entfielen auf: scroll
18. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge betreffen unter anderem Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 369 (Vorjahr: TEUR 17), Erträge aus der Ausbuchung von kurzfristigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 162 (Vorjahr: TEUR 266), geldwerte Vorteile in Höhe von TEUR 23 (Vorjahr: TEUR 60), der Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 432), Erträge aus Versicherungserstattungen in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 12). Im Berichtsjahr wurden Fremdwährungsgewinne in Höhe von TEUR 741 (Vorjahr: TEUR 260) erfolgswirksam erfasst. 19. Materialaufwand einschließlich bezogene LeistungenDer Materialaufwand und die Aufwendungen für bezogene Leistungen stellen sich im Berichtszeitraum wie folgt dar: scroll
In den Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren befinden sich hauptsächlich Aufwendungen aus Hardwarekäufen, die zum Weiterverkauf bestimmt sind. Im Bereich der bezogenen Leistungen wurden überwiegend Leistungen im Zuge des Projektgeschäftes an Dritte vergeben. 20. Mitarbeiterzahl und PersonalaufwandIm Jahresdurchschnitt waren in den einzelnen Geschäftsjahren die folgende Anzahl an Mitarbeitern und Auszubildenden beschäftigt: scroll
Die Personalkostenentwicklung stellt sich im Berichtszeitraum wie folgt dar: scroll
Im Personalaufwand betreffen TEUR 3 (Vorjahr: TEUR 39) Aufwendungen für gewährte Aktienoptionen, die über den Erdienungszeitraum verteilt gemäß IFRS 2 erfasst werden. 21. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Die übrigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Zuführungen zu Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 1.455 (Vorjahr: TEUR 692), Zuführungen zu Rückstellungen in Höhe von TEUR 434 (Vorjahr: TEUR 180), Währungskursverluste in Höhe von TEUR 176 (Vorjahr: TEUR 83) sowie Abschreibungen und Verluste von Forderungen in Höhe von TEUR 372 (Vorjahr: TEUR 168). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in der vorstehenden Tabelle beinhalten die Vergütung der Prüfungsgesellschaft für den Konzernabschluss wie folgt: scroll
22. Erträge aus at Equity bewerteten UnternehmenAusgewiesen werden die auf den NEXUS-Konzern entfallenden, anteiligen Jahresergebnisse der at Equity bewerteten Unternehmen. 23. FinanzerträgeVon den Finanzerträgen entfallen TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 336) auf Erträge aus Wertpapieren, TEUR 57 (Vorjahr: TEUR 58) auf Zinserträge aus Bankguthaben, TEUR 8 (Vorjahr: TEUR 12) auf Zinserträge gegenüber Organen der Gesellschaft und TEUR 47 (Vorjahr: TEUR 52) auf sonstige Zinsen und ähnliche Erträge. 24. FinanzaufwendungenVon den Finanzaufwendungen entfallen TEUR 611 (Vorjahr: TEUR 342) auf Abschreibungen und Abgangsverluste auf Wertpapiere des Umlaufvermögens, TEUR 5 (Vorjahr: TEUR 17) auf Zinsaufwendungen aus Bankverbindlichkeiten und TEUR 16 (Vorjahr: TEUR 39) auf sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen. Im Berichtsjahr sind TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) an Fremdkapitalzinsen aktiviert worden. 25. ErtragsteuernDie Ertragsteuern setzen sich aus dem tatsächlichen Steueraufwand sowie dem latenten Steueraufwand zusammen. Die tatsächlichen Steuerforderungen bzw. -verbindlichkeiten werden unter Anwendung der am Stichtag geltenden Steuergesetze mit den Beträgen bemessen, die voraussichtlich an die zuständigen Finanzbehörden abzuführen bzw. von ihnen einzufordern sind. Latente Steuerverbindlichkeiten bzw. -forderungen werden auf Basis der Steuergesetze, die am Stichtag Gültigkeit hatten, zu dem Steuersatz bewertet, der voraussichtlich in der Periode Gültigkeit hat, in der die Verbindlichkeit beglichen bzw. die Forderung fällig ist. In 2010 wurden auf Basis einer Fünfjahresplanung alle Verlustvorträge auf Ihre Werthaltigkeit überprüft. Dabei wurden aktive latente Steuern nur in der Höhe gebildet, inwieweit eine Realisierung durch zukünftige Gewinne möglich ist. Passive latente Steuern, die insbesondere durch die Aktivierung von Entwicklungskosten entstehen, werden als latente Steueraufwendungen passiviert oder wenn möglich mit aktivierten latenten Steuern verrechnet. Die auf das Ergebnis vor Ertragsteuern entfallenden Steuern teilen sich im Berichtsjahr auf tatsächliche und latente Ertragsteuern wie folgt auf: scroll
Als Steuern vom Einkommen und vom Ertrag werden im Inland die Körperschaftsteuer einschließlich des Solidaritätszuschlags und die Gewerbesteuer sowie im Ausland vergleichbare ertragsabhängige Steuern ausgewiesen. Außerdem werden in diesem Posten Steuerabgrenzungen auf alle wesentlichen Unterschiedsbeträge zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz sowie ggf. auf Konsolidierungsmaßnahmen erfasst. Substanzielle Hinweise für die Realisierung der latenten Steueransprüche auf nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge, die höher sind als die Ergebniseffekte aus der Umkehrung bestehender zu versteuernder temporärer Differenzen ergeben sich aus:
Bei der Ermittlung der Steuersätze wurde für die Körperschaftsteuerbelastung ein Steuersatz von 15,0% zzgl. Solidaritätszuschlag angesetzt, für die Gewerbesteuer in Abhängigkeit von der Gemeinde ein Steuersatz zwischen 11,55% und 16,38%. Für die Berechnung der latenten Steuern wird ein für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer zusammengefasster Satz von durchschnittlich 28,4% (Vorjahr: 28,4%) verwendet. Der ausgewiesene Steueraufwand weicht vom erwarteten Steueraufwand ab, der sich bei Anwendung des nominalen Steuersatzes auf das Ergebnis nach IFRS von 28,4% (Vorjahr: 28,4%) ergeben hätte. Die Beziehung vom erwarteten Steueraufwand zum Steueraufwand, welcher sich aus der Konzern-Gesamtergebnisrechnung ergibt, zeigt folgende Überleitungsrechnung: scroll
26. Ergebnis je AktieDas unverwässerte Ergebnis je Aktie ergibt sich mittels Division des den Aktionären zustehenden Konzernjahresüberschusses durch die durchschnittliche gewichtete Anzahl der während der Periode im Umlauf befindlichen Aktien. Zur Berechnung eines verwässerten Ergebnisses je Aktie wäre der den Aktionären zurechenbare Konzernjahresüberschuss sowie der gewichtete Durchschnitt der sich im Umlauf befindlichen Aktien um die Auswirkungen aller verwässernden potenziellen Aktien, welche durch Ausübung der ausgereichten Optionen entstehen, zu bereinigen. In 2010 wurden 85.950 (Vorjahr: 0) bestehende Optionsrechte ausgeübt. In 2006 wurden Optionen gewährt, aus denen sich ein Verwässerungseffekt ergibt, dessen Höhe unter EUR 0,01 liegt. Für die Ermittlung des verwässerten Ergebnisses je Aktie wurde eine durchschnittliche Anzahl der Aktien von Tsd. 13.952 (Vorjahr: Tsd. 13.813) zu Grunde gelegt, da durch die bestehenden Optionsrechte von einem Verwässerungseffekt von rund Tsd. 31 (Vorjahr: Tsd. 16) Aktien ausgegangen werden kann. scroll
27. KapitalflussrechnungDie Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel des Konzerns der NEXUS AG im Berichtsjahr durch Mittelzu- und Mittelabflüsse verändert haben. In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme nach laufender Geschäftstätigkeit, Investitionstätigkeit und Finanzierungstätigkeit strukturiert. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird nach der indirekten Methode ausgewiesen. 28. Cash Flow aus der laufenden GeschäftstätigkeitIn 2010 hat sich der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr von TEUR 7.313 auf TEUR 13.929 erhöht. Die positive Ergebnisentwicklung und die Zunahme der Anzahlungen haben den Cash Flow maßgeblich beeinflusst. 29. Cash Flow aus der InvestitionstätigkeitDer Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ist mit TEUR -4.988 (Vorjahr: TEUR -2.094) negativ. Die Investitionen in immaterielles Anlagevermögen, insbesondere in Entwicklungsleistungen, bildeten auch 2010 den Schwerpunkt der Investitionstätigkeiten. 30. Cash Flow aus der FinanzierungstätigkeitDer Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit im Vorjahr ist auf die Tilgung kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten aus Unternehmenserwerben zurückzuführen. 31. FinanzmittelbestandDer Finanzmittelbestand setzt sich aus liquiden Mitteln (Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten), abzüglich Kontokorrentverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen. 32. Berichterstattung nach GeschäftssegmentenGemäß IFRS 8 sind die operativen Geschäftssegmente auf Basis der internen Steuerung und Berichterstattung abzugrenzen. Der Vorstand der NEXUS AG als oberster Entscheidungsträger im Konzern überwacht regelmäßig die Ertragskraft und trifft seine Entscheidungen über die Verteilung von Ressourcen auf Basis der Business Units NEXUS / CIS, NEXUS / CSO, NEXUS / DIS, NEXUS / HOSPIS, NEXUS / QM sowie NEXUS / HCS. Die Business Units bilden damit die operativen Segmente im Sinne von IFRS 8 ab. Die in den Konzernabschluss einbezogenen rechtlichen Einheiten werden jeweils vollständig einer Business Unit zugeordnet. Jede Business Unit besteht somit jeweils aus einer oder mehreren rechtlichen Einheiten. In den Business Units NEXUS / CIS, NEXUS / CSO, NEXUS / DIS, NEXUS / QM und NEXUS / HOSPIS (CH) werden Softwarelösungen für das Gesundheitswesen im administrativen und im medizinischen Bereich entwickelt und vertrieben. Da die wirtschaftliche Entwicklung dieser Business Units auf externe Einflüsse gleichförmig reagiert, die angebotenen Produkte und Dienstleistungen ähnlich und der Leistungserstellungsprozess nahezu identisch ist, sowie außerdem die Kunden und Vertriebsmethoden sehr ähnlich bzw. identisch sind, werden diese fünf Business Units analog der internen Berichterstattung gem. IFRS 8 zu dem berichtspflichtigen Segment Healthcare Software zusammengefasst. Das Management steuert die Segmente über das betriebliche Segmentergebnis. Das nicht dem Berichtssegment Healthcare Software zugeordnete operative Segment NEXUS / HCS berichtet als eigenständig berichtspflichtiges Segment Healthcare Service. Die unter Healthcare Service zusammengefassten Gesellschaften werden einheitlich geführt. Unter dem Label NEXUS / CCC werden zentral Dienstleistungen und Lösungen für Hotline und Applikationssupport, Hardwareservices und -lösungen, Schnittstellenservices und -lösungen und externe Qualitätssicherung und Softwaredeployment angeboten. Unter dem Label NEXUS / IT werden von der Betriebsführung bis hin zur Betreuung der eingesetzten Software-Applikationen und dem Anwendersupport leitende Funktionen im täglichen Management der Klinik-IT erbracht. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden der beiden berichtspflichtigen Segmente entsprechen den gleichen Rechnungslegungsmethoden wie die externe Berichterstattung. Transaktionen zwischen den Segmenten werden anhand marktüblicher Konditionen abgerechnet. Im Folgenden sind die Umsatzerlöse und Ergebnisse sowie das Segmentvermögen und die Segmentverbindlichkeiten der einzelnen berichtspflichtigen Segmente des Konzerns dargestellt: siehe nächste Seite Die geografischen Segmente des Konzerns werden nach dem Standort der Vermögenswerte des Konzerns bestimmt. Verkäufe an die externen Kunden, die in den geografischen Segmenten angegeben werden, werden entsprechend dem geografischen Standort der Kunden den einzelnen Segmenten zugewiesen. Angaben zu den geografischen Segmenten machen wir folgende: scroll
Zum 31.12.2010 und zum 31.12.2009 wurden keine Kunden identifiziert, mit denen der Konzern jeweils mindestens 10% seiner Umsatzerlöse im abgelaufenen Geschäftsjahr erzielt hat. scroll
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33. FinanzinstrumenteFinanzrisikomanagementDer Konzern ist teilweise auf internationaler Ebene tätig, wodurch er Marktrisiken aufgrund von Änderungen der Wechselkurse ausgesetzt ist. Der Konzern geht nicht davon aus, dass diese Risiken einen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags- und Finanzlage des Konzerns haben können. Sicherungsgeschäfte wurden daher nicht vorgenommen. Nachfolgende Ausführungen ergänzen die Ausführungen zu den im Lagebericht gemachten Angaben zu Risiken. AusfallrisikenFinanzinstrumente, die für die Gesellschaft möglicherweise eine Konzentration des Ausfallsrisikos bewirken können, sind hauptsächlich Guthaben bei ganz überwiegend renommierten Finanzinstituten in Deutschland und der Schweiz, marktgängige Wertpapiere und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente der Gesellschaft lauten vorwiegend auf Euro, Schweizer Franken und US-Dollar. Bei den marktgängigen Wertpapieren handelt es sich um Rentenfonds. Die Gesellschaft überwacht fortlaufend ihre Positionen bei den Finanzinstituten, die ihre Vertragspartner bei den Finanzinstrumenten sind, sowie deren Bonität und kann kein Risiko der Nichterfüllung erkennen. Ausfallrisiken bzw. Risiken, dass ein Vertragspartner seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt, werden mittels Verwendung von Kreditzusagen, Kreditlinien und anderer Kontrollverfahren im Rahmen des Forderungsmanagements (bspw. Bonitätsprüfungen) gesteuert. Im Konzern besteht zum Bilanzstichtag mit der Forderung gegen einen Kunden aus Saudi Arabien in Höhe von umgerechnet EUR 1,7 Mio. eine exponierte Ausfallrisikokonzentration bei den Leistungsforderungen. Alle übrigen theoretischen Einzelrisiken im Bereich der Kundenforderungen liegen am Bilanzstichtag unter je EUR 0,5 Mio. und betreffen ganz überwiegend Forderungen gegen Einrichtungen des Gesundheitswesens in Deutschland und der Schweiz (Krankenhäuser, Kliniken, Spitale etc.). Zum 31. Dezember 2010 waren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Nennwert von TEUR 1.931 (Vorjahr: TEUR 1.067) wertgemindert (vgl. 9. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen). LiquiditätsrisikenSämtliche finanziellen Verbindlichkeiten sind innerhalb eines Jahres fällig. Der Konzern ist bestrebt, über genügend Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente oder entsprechende Kreditlinien zu verfügen, um seine Verpflichtungen in den nächsten Jahren zu erfüllen. Des Weiteren steht der Gesellschaft genehmigtes Kapital im Betrag von TEUR 6.623 (Vorjahr: TEUR 6.860) für weitere Kapitalerhöhungen zur Verfügung. Mit der unter den sonstigen finanziellen Vermögenswerten ausgewiesenen Darlehensforderung gegen einen Dritten in Höhe von EUR 0,8 Mio. (Vorjahr: EUR 0,9 Mio.) ergibt sich eine weitere wesentliche Risikokonzentration. Diese Darlehensforderung ist mit Grundschulden in Höhe von EUR 1,4 Mio. (3. Rang) gesichert. Ein Hinweis auf eine Wertminderung der Darlehensforderung liegt nicht vor. Die maximale Risikohöhe ergibt sich aus dem Buchwert der aktivierten Finanzinstrumente. WährungsrisikenWährungsrisiken entstehen durch die in der Schweiz, den USA sowie in anderen Regionen realisierten Umsätze in CHF, USD und SAR sowie den daraus resultierenden Forderungen, die bis zur Zahlung Währungsschwankungen unterliegen. ZinsrisikenDie NEXUS AG nimmt keine langfristigen Darlehen in Anspruch. Ein Cash Flow-Zinsrisiko besteht nicht. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Rentenfonds. Die Anlagen unterliegen einem Zins- bzw. einem Marktwertrisiko. Das Fair-Value-Risiko wird aufgrund der Klassifizierung der Wertpapiere - als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte - bis zu einer Veräußerung oder Wertminderung im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital in einer entsprechenden Bewertungsrücklage erfasst. ZeitwertDie nicht zum Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente des Konzerns umfassen in erster Linie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Kontokorrentkredite, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten. Der Buchwert der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente kommt seinem Zeitwert aufgrund der kurzen Laufzeit dieser Finanzinstrumente sehr nahe. Bei Forderungen und Schulden, denen normale Handelskreditbedingungen zu Grunde liegen, kommt der auf historischen Anschaffungskosten beruhende Buchwert dem Zeitwert ebenfalls sehr nahe. TransaktionsrisikoDie NEXUS AG hat in 2010 37,2% des Umsatzes außerhalb des Euroraumes fakturiert (Vorjahr: 32,2%). Kosten fallen aufgrund unserer Aktivitäten in der Schweiz in Schweizer Franken an, jedoch nur in geringem Maße in US Dollar. Zum 31.12.2010 hatte der Konzern einen Bestand an USD in Höhe von TUSD 584 = TEUR 436 (31.12.2009: TUSD 1.622 = TEUR 1.131) und einen Bestand an Schweizer Franken in Höhe von TCHF 1.199 = TEUR 958 (31.12.2009: TCHF 2.461 = TEUR 1.655). Es bestanden zum 31.12.2010 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in fremder Währung von TSAR 8.901 = TEUR 1.775 (31.12.2009: TSAR 8.901 = TEUR 1.675) sowie TCHF 5.662 = TEUR 4.522 (31.12.2009: TCHF 3.879 = TEUR 2.608). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zum 31.12.2010 in fremder Währung betrugen TCHF 423 = TEUR 338 (31.12.2009: TCHF 832 = TEUR 559); die Verbindlichkeiten in USD sind wie im Vorjahr nicht wesentlich. Sicherungsgeschäfte bestehen nicht. Basierend auf den Bilanzstichtagskursen der relevanten Währungen wurde der Ermittlung von Sensitivitäten eine hypothetische Veränderung der Wechselkursrelationen um jeweils zehn Prozent zugrunde gelegt. Wäre zum Abschlussstichtag der Euro gegenüber dem US Dollar um 10% aufgewertet (abgewertet) gewesen, hätte sich das Konzernergebnis vor Steuern um TEUR 44 reduziert (erhöht) (Vorjahr: TEUR 113). Eine Aufwertung (Abwertung) des Saudi Arabischen Rial (SAR) gegenüber dem Euro um 10% würde das Konzernergebnis vor Steuern um TEUR 176 (Vorjahr: TEUR 168) entlasten (belasten). Wären die Schweizer Franken (CHF) gegenüber dem Euro am Abschlussstichtag um 10% aufgewertet (abgewertet), würde sich ein um TEUR 112 (Vorjahr: TEUR 263) höheres (niedrigeres) Konzernergebnis vor Steuern ergeben. TranslationsrisikoDer Sitz der Tochtergesellschaften NEXUS Schweiz GmbH (100%), NEXUS Medizinsoftware und Systeme AG (99,98%) und Flexreport AG (100%) sowie der Sitz der 50%-igen Beteiligung NEXUS / Arabia Ltd., Riyadh befinden sich außerhalb des Euroraums. Da die Berichtswährung des NEXUS-Konzerns der Euro ist, werden die Erträge und die Aufwendungen dieser Tochtergesellschaften im Rahmen der Konsolidierung in Euro umgerechnet. Änderungen der durchschnittlichen Wechselkurse von einer Berichtsperiode zur anderen können signifikante Umrechnungseffekte verursachen, zum Beispiel in Bezug auf die Umsatzerlöse, das Segmentergebnis und das Konzernergebnis. Zusätzliche Angaben zu den Finanzinstrumenten:Die nachfolgende Tabelle (Seite 91) gibt die Buchwerte nach Bewertungskategorie gemäß IAS 39 und die beizulegenden Zeitwerte nach Klassen von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten an. Die Nettogewinne der Kategorie FVTPL (HfT) werden unter der Position Sonstige betriebliche Erträge erfasst. Die Nettogewinne / -verluste der Kategorie AfS beinhalten Minderungsverluste von TEUR 611 (Vorjahr: TEUR 342), die in der Position Finanzaufwendungen erfasst werden. Gewinne werden unter Finanzerträgen ausgewiesen. Neben den im Konzernjahresüberschuss gebuchten Nettogewinnen / -verlusten sind in der Kategorie AfS noch im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital erfasste Nettoverluste nach Abzug von latenten Steuern von TEUR -10 (Vorjahr: TEUR -558) angefallen. Im Berichtsjahr wurden aufgrund von Wertminderungen TEUR 611 (Vorjahr: aufgrund von Wertpapierveräußerungen TEUR 310) aus der Bewertungsrücklage für Finanzinstrumente aufwandswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Nettogewinne / -verluste der Kategorie loans and receivables beinhalten Minderungsverluste von TEUR -1.519 (Vorjahr: TEUR -696). Diese werden in der Position Sonstige betriebliche Aufwendungen ausgewiesen. Erträge aus Wertaufholungen in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 427) werden unter Sonstige betriebliche Erträge erfasst. Zinserträge / -aufwendungen aus FinanzinstrumentenZinserträge / -aufwendungen aus Finanzinstrumenten, die nicht erfolgswirksam mit den beizulegenden Zeitwerten bewertet wurden, fielen im Geschäftsjahr 2010 wie folgt an: scroll
Die Zinserträge betreffen mit TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 186) Finanzinstrumente der Kategorie AfS. Zinserträge auf wertgeminderte finanzielle Vermögenswerte betragen TEUR 97 (Vorjahr: TEUR 0). Die folgende Übersicht stellt für die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente dar, auf welchen wesentlichen Parametern die Bewertung basiert. Die einzelnen Stufen sind gemäß IFRS 7 wie folgt definiert: Stufe 1: Bewertung mit auf aktiven Märkten notierten (unverändert übernommenen) Preisen für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Stufe 2: Bewertung für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit erfolgt entweder direkt (als Preis) oder indirekt (in Ableitung von Preisen) auf Basis beobachtbarer Inputdaten, die keinen notierten Preis nach Stufe 1 darstellen. Stufe 3: Bewertung auf Basis von Modellen mit nicht am Markt beobachtbaren Inputparametern. scroll
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Erläuterung der Abkürzungenscroll
Für die Position Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten ist eine eigenständige Klasse zu bilden. Eine pauschale Zuordnung zu den zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten oder zu den zum Fair Value bewerteten Finanzinstrumenten ist nicht sachgerecht, da ein Ausweis zum Nominalwert erfolgt, wobei ausländische Sorten zum Tageskurs umgerechnet werden. Die Bewertung des Kassenbestands und der Guthaben bei Kreditinstituten steht somit nicht im Zusammenhang mit einer Kategorisierung nach IAS 39, weshalb keine Angabe des bilanziellen Wertansatzes nach Bewertungskategorie erfolgt. Nettogewinne /-verluste aus FinanzinstrumentenDie im Geschäftsjahr 2010 erfolgswirksam erfassten Nettogewinne / -verluste aus Finanzinstrumenten (nach Bewertungskategorie) lassen sich wie folgt zusammenfassen: scroll
Zinsen und Dividenden sind nicht enthalten. Bei Afs-Papieren wurden Werterhöhungen von TEUR 155 vor Steuern bzw. TEUR 111 nach Steuern im sonstigen Ergebnis erfasst. scroll
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34. HaftungsverhältnisseAm 31. Dezember 2010 bestanden wie zum Vorjahresstichtag keine Haftungsverhältnisse. 35. Beziehung zu nahe stehenden Unternehmen und PersonenNahe stehende UnternehmenDie NEXUS AG ist das oberste Mutterunternehmen. Mit den assoziierten Unternehmen G.I.T.S. Gesundheitswesen IT-Service GmbH Fürstenfeldbruck, Fürstenfeldbruck und VEGA Software GmbH, Aachen wurden im Berichtszeitraum für den Konzern unbedeutende Transaktionen durchgeführt. Insgesamt wurden Verkäufe in Höhe von TEUR 60 (Vorjahr: TEUR 78) und Käufe in Höhe von TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 14) getätigt. Zum Stichtag bestanden offene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Desweiteren bestanden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Mit den assoziierten Unternehmen Medidata GmbH, Berlin und Palladium-med GmbH, Berlin gab es im Geschäftsjahr keinerlei Geschäftsvorfälle. Verkäufe an und Käufe von nahe stehenden Unternehmen erfolgen zu marktüblichen Konditionen. Nahestehende PersonenAls Managementmitglieder in Schlüsselpostionen werden nur Managementmitglieder (Aufsichtsrat und Vorstand) der Konzernmuttergesellschafter NEXUS AG angesehen. Die Mitglieder des Aufsichtsrates erbringen neben ihrer Aufsichtsratstätigkeit vereinzelt selbst oder über ihnen nahe stehende Gesellschaften Dienstleistungen für den Konzern und rechnen diese nach marktüblichen Bedingungen ab. In 2010 betrugen die hierfür als Aufwand angefallenen Dienstleistungshonorare TEUR 92 (Vorjahr: TEUR 30). Am Bilanzstichtag waren hieraus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 11 (Vorjahr: TEUR 4) offen. Daneben erbringen Konzernunternehmen Dienstleistungen an Aufsichtsratsmitglieder und rechnen diese nach marktüblichen Bedingungen ab. In 2010 betrugen die hierfür angefallenen Erlöse TEUR 119 (Vorjahr: TEUR 188). Am Bilanzstichtag waren hieraus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 17 (Vorjahr: TEUR 19) offen. Es bestehen, neben den bereits an dieser und anderen Stellen gemachten Angaben, keine weiteren berichtspflichtigen Beziehungen zu nahe stehenden Personen. Die zum Geschäftsjahresende bestehenden offenen Posten sind nicht besichert, unverzinslich und werden durch Barzahlung beglichen. Für Forderungen oder Schulden gegen nahestehende Unternehmen bestehen keinerlei Garantien. Zum 31. Dezember 2010 hat der Konzern wie zum Vorjahresstichtag keine Wertberichtigung auf Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen und Personen gebildet. Die Notwendigkeit des Ansatzes einer Wertberichtigung wird jährlich überprüft, indem die Finanzlage des nahe stehenden Unternehmens und der Markt, in dem dieses tätig ist, überprüft werden. 36. Organe der GesellschaftDem Aufsichtsrat gehören folgende Personen an:
Der Vorstand:
Die Gesamtbezüge setzen sich wie folgt zusammen: scroll
Abfindungen wurden nicht bezahlt. Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats betrugen TEUR 80 (Vorjahr: TEUR 63) für aktuelle und TEUR 5 für ehemalige Mitglieder. Aufgrund des Beschlusses der Hauptversammlung vom 18. Juni 2007 wird auf die individualisierte Angabe der Vorstandsgehälter verzichtet. Am Bilanzstichtag waren keine Aktienoptionen mehr an die Vorstände ausgegeben. In 2008 wurde einem Vorstandsmitglied ein Darlehen in Höhe von TEUR 250 gewährt. Im Berichtsjahr erfolgte eine Tilgung von TEUR 88. Zinsen betrugen in 2010 TEUR 5. Zum 31. Dezember 2010 belaufen sich Darlehen und Zinsen auf TEUR 105. Weitere Tilgungen erfolgen jährlich in Höhe von TEUR 40, jeweils zum 30. April. Am 30. April 2012 wird eine Schlussrate in Höhe von TEUR 52 fällig. Der Zinssatz für das gewährte Darlehen beträgt 4% p.a. Die Zinszahlungen sind zu den Tilgungsterminen fällig. Sicherheiten sind keine gestellt. In 2001 wurde einem im Vorjahr neu berufenen Vorstandsmitglied ein Darlehen in Höhe von TEUR 51 gewährt und ausbezahlt. Zudem wurde in 2002 ein weiteres Darlehen in Höhe von TEUR 35 gewährt und ausbezahlt. Im Berichtsjahr wurden beide Darlehen komplett getilgt. Der Zinssatz für die gewährten Darlehen betrug in 2010 5% p.a. und belief sich auf TEUR 3. Aus der Ausübung von Aktienoptionen im Dezember 2010 bestanden zum Stichtag noch Forderungen in Höhe von TEUR 214 gegen Vorstände. 37. Directors' Holdingslm Geschäftsjahr 2010 hat sich die Anzahl der gehaltenen Aktien des Vorstandes und des Aufsichtsrates wie in der rechten Aufstellung dargestellt verändert. 38. Ereignisse nach dem BilanzstichtagEreignisse nach dem Bilanzstichtag, die zusätzliche Informationen zur Lage des Unternehmens zum Bilanzstichtag liefern, werden in der Bilanz berücksichtigt. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag, die zu keinerlei Anpassung führen, gibt es nicht. 39. Erklärung gem. § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance KodexDer Vorstand und der Aufsichtsrat der NEXUS AG haben die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung abgegeben und auf der Unternehmenswebsite unter www.nexus-ag.de - Investor Relations -Corporate Governance dauerhaft zugänglich gemacht. scroll
Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Villingen-Schwenningen, den 22. März 2011 NEXUS AG Der Vorstand BestätigungsvermerkWir haben den von der NEXUS AG, Villingen-Schwenningen, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 23. März 2011 HHS Hellinger Hahnemann Schulte-Groß GmbH Philipp, Wirtschaftsprüfer Kern, Wirtschaftsprüferin nexus/agNEXUS AG, Auf der Steig 6, D-78052 Villingen-Schwenningen Telefon +49 (0)7721 8482-0, Fax +49 (0)7721 8482-888 www.nexus-ag.de,info@nexus-ag.de |
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