nexum AG

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018

Amtsgericht Köln, HRB 53629

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB.

Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 enthält keine Abweichungen von der Darstellungsstetigkeit oder der Gliederung zum Vorjahr, die an dieser Stelle gemäß § 265 HGB zu erläutern sind.

Gesetzlich geforderte Angaben zu einzelnen Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden teilweise dort und teilweise im Anhang gemacht.

Die Gesellschaft hat von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften gemäß § 288 Abs. 2 HGB teilweise Gebrauch gemacht.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung des Unternehmens entsprechend § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB ausgegangen.

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurden die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, linear um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage steuerlich anerkannter Höchstsätze abgeschrieben. Ab 01.01.2018 werden geringwertige Anlagegüter bis zu einem Wert von EUR 800,00 im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten und die Ausleihungen an verbundene Unternehmen mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.

Die unfertigen Leistungen werden auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf der aktuellen Kostenrechnung beruhen, zu Herstellungskosten bewertet. Es werden nur die den Projekten direkt zurechenbaren Mitarbeiterstunden mit einem einheitlichen, durchschnittlichen Stundensatz angesetzt, der analog zur Vorjahresmethode ermittelt wurde. Dabei werden neben Einzelkosten auch angemessene Teile der notwendigen Gemeinkosten berücksichtigt. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden gemäß § 255 Abs. 2 Satz 3 HGB einbezogen.

Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände sowie Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nominalwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt.

Das Grundkapital ist eingeteilt in 100.000 auf den Namen lautende Stückaktien (EUR 1,00 je Stückaktie). Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates um bis zu insgesamt EUR 50.000,00 durch Ausgabe von bis zu 50.000 neuen, auf den Namen lautenden Stückaktien zu erhöhen.

In der außerordentlichen Hauptversammlung am 17. Dezember 2015 wurde der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates eigene Aktien in einem Volumen von bis zu 10% des bestehenden Grundkapitals zu jedem zulässigen Zweck im Rahmen der gesetzlichen Beschränkungen zu erwerben. Die Ermächtigung gilt bis zum 17. Dezember 2020.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in der Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt.

Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung wurden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (vgl. Anlage zum Anhang) dargestellt.

Finanzanlagen

Die Gesellschaft ist zu 86,67 % an der nexum Agency Switzerland AG (nachfolgend nexum Agency) beteiligt. Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2018 einen Jahresüberschuss in Höhe von TCHF 2 (vor Prüfung) erzielt. Das Eigenkapital ist aufgezehrt und der nicht durch Eigenkapital gedeckte Fehlbetrag beträgt TCHF 522. Die Gesellschaft geht weiterhin nicht von einer dauerhaften Wertminderung der Anteile an verbundenen Unternehmen aus, da es sich um Anlaufverluste handelt.

Gemäß Planung rechnet die Gesellschaft ab dem Geschäftsjahr 2019 mit Jahresüberschüssen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Diese haben eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Forderungen gegen Personal im Umfang von TEUR 36 mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr.

Gezeichnetes Kapital

Das voll eingezahlte Grundkapital der Gesellschaft beträgt zum 31. Dezember 2018 unverändert TEUR 100.

Gesetzliche Rücklage

Zum 31. Dezember 2008 wurde erstmalig gemäß § 150 AktG eine gesetzliche Rücklage in Höhe von TEUR 2 gebildet. Zum 31. Dezember 2009 wurden weitere TEUR 8 in die gesetzliche Rücklage eingestellt. Die gesetzliche Rücklage erreicht somit den zehnten Teil des gezeichneten Kapitals gem. § 150 Abs. 2 AktG.

Gewinnrücklage

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung wurden aus dem Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2017 in Höhe von EUR 516.232,63 in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt.

Sonstige Rückstellungen

Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Personalrückstellungen und Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen.

Verbindlichkeiten

Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben TEUR 60 (im Vj. TEUR 91) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und TEUR 150 (im Vj. TEUR 210) von mehr als einem Jahr. Die übrigen Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Haftungsverhältnisse

Am Bilanzstichtag liegen keine Haftungsverhältnisse vor.

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 57 sowie TEUR 78 aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Erträge aus der Auflösung von Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 102.

V. Sonstige Angaben

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres 2018 beschäftigten Mitarbeiter betrug 145 (i. Vj.: 149).

Aufsichtsrat

Herr Dipl. Kaufmann Dirk Steinmetz, selbständiger Berater, Köln, Mitglied seit 04.03.2013, Vorsitzender seit 06.07.2017

Herr Dipl. Informatiker Helge Melzig, selbständiger Berater, München, stellvertretender Vorsitzender seit 04.03.2013

Herr Hans-Werner Scherer, selbständiger Berater, Köln, Mitglied seit 06.07.2017

Die im Aufwand des Jahres 2018 erfasste Aufsichtsratsvergütung beträgt TEUR 21.

Vorstand

Herr Georg Kühl, Dipl. Kaufmann, Köln

Herr Dr. Michael Klinkers, Dipl. Kaufmann, Köln

Auf die Angabe der Bezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Außerbilanzielle Geschäfte

Mit Ausnahme der im Abschnitt „Sonstige finanzielle Verpflichtungen“ dargestellten Miet- und Leasingverträge existieren keine außerbilanziellen Geschäfte. Die Mietverträge betreffen die Anmietung von Räumen, während die Leasingverträge Kraftfahrzeuge sowie Hardware beinhalten. Diese Geschäfte dienen vorrangig dem Zweck, die bei einer möglichen Anschaffung vorliegende Kapitalbindung zu verhindern.

Besondere Vorgänge nach dem Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres sind nicht eingetreten.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 4,3 Mio. EUR aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen.

Alle Miet- und Leasingverträge enden zwischen 2019 und 2026.

Gewinnverwendung

Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, einen Betrag in Höhe von EUR 2,00 pro Aktie aus dem Nachsteuerergebnis 2018 als Dividende auszuzahlen. Der Restbetrag soll zur weiteren Stärkung des Eigenkapitals verwendet und auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Köln, 28. Februar 2019

nexum AG

Dr. Michael Klinkers (Vorstand)

Georg Kühl (Vorstand)

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2018

nexum AG, Köln

I. Grundlagen des Unternehmens

a) Geschäftsmodell der nexum

Die nexum ist die Beratung und Agentur für Kommunikation, Interaktion und Transaktion im digitalen Zeitalter.

Sie arbeitet für den gehobenen Mittelstand und für Großunternehmen und bedient grundsätzlich Unternehmen jeglicher Branchen, wobei Referenzschwerpunkte im Handel, der Marken- und Konsumgüterindustrie, der Produzierenden Industrie und der Finanzdienstleistungsbranche liegen.

Am Unternehmen sind die Vorstände, Führungskräfte und Mitarbeiter sowie ausgewählte Privatinvestoren beteiligt. Aus dieser Konstellation ergeben sich positive Effekte für die Mitarbeiterbindung und -motivation auf der einen sowie Synergieeffekte durch komplementäre Geschäftsfelder und für Vertriebsaktivitäten auf der anderen Seite.

Das Leistungsspektrum der nexum AG ist strategisch in fünf Geschäftsbereichen gebündelt:

• E-Commerce

• Marketing Plattformen

• Corporate Strategy & Communications

• Digital Campaigning, Brand & Performance Marketing

• Digital Products & Services

In allen Geschäftsbereichen geht es darum, für den Anwender digitaler Lösungen oder Empfänger von Marketing- und Kommunikationsbotschaften ein optimales Nutzererlebnis (Customer Experience) zu erzeugen.

Die Auftraggeber kommen aus Marketing, Vertrieb, Unternehmenskommunikation und E-Commerce. Weitere Auftraggeber sind Human Resources, Business Development, Chief Digital Office oder die Geschäftsführung selbst.

b) Ziele und Strategien

Im Rahmen eines groß angelegten Organisationsentwicklungsprogramms unter dem Titel „nexum evolution“ hat die nexum im Jahr 2018 das Unternehmen zu einer agilen, mehrdimensionalen Netzwerkorganisation weiterentwickelt. Jeder Mitarbeiter der nexum AG findet sich in mehreren Rollen an verschiedenen Stellen in dieser Netzwerkorganisation wieder, die in den Dimensionen

• Unternehmensführung

• Geschäftsbereiche

• Kundenorganisation

• Kompetenzteams

• Querschnittsfunktionen

• Standorte

• Interessengemeinschaften

aufgebaut und weiterentwickelt wird.

Im Rahmen der Geschäftsbereichsorganisation hat sich die nexum im Leistungsportfolio auf strategische Geschäftsfelder fokussiert, die konsequent aus den Bedürfnissen der Kundenzielgruppen abgeleitet wurden. Diese strategischen Geschäftsfelder haben sich organisatorisch in entsprechenden Geschäftsbereichen wiedergefunden, in denen interdisziplinäre Teams mit hoher Eigenverantwortung am Markt agieren.

Dadurch verspricht sich die nexum, in einem hochdynamischen Markt noch schneller zu entwickeln, noch stärker auf die Kundenbedürfnisse einzugehen und zudem eine noch größere Attraktivität für bestehende und neue Mitarbeiter zu erzeugen.

In Köln wurden neben der Umsetzung der Geschäftsbereichsorganisation in den genannten fünf Bereichen zudem die Querschnittsfunktionen über alle Geschäftsbereiche und Standorte konzentriert und weiter ausgebaut.

In der Schweiz ist die nexum AG nach wie vor an der nexum Agency Switzerland AG mit insgesamt 86,67 % beteiligt. Hier wurden in den letzten Jahren umfangreiche Investitionen in den Ausbau des Geschäfts in der Schweiz investiert, die sich inzwischen nicht nur kundenseitig, sondern auch betriebswirtschaftlich auszahlen.

Die nexum Agency Switzerland AG hat mit Ablauf des Geschäftsjahres 2018 den Break-even erreicht. Die nexum sieht hier Wachstumspotential auch aufgrund einer überschaubaren Wettbewerbslandschaft in den genannten Themen.

In Hamburg wurde zu Beginn des Jahres 2018 ein attraktiver neuer Standort mit Wachstumsoptionen bezogen. Neben dem strategischen Geschäftsfeld der digitalen Unternehmensberatung entwickelt sich das Leistungsspektrum dort im Rahmen der „nexum evolution“ entlang der Geschäftsbereiche E-Commerce und Marketing Platforms der nexum weiter.

In Nürnberg wurde das Team um Berater insb. in den Schwerpunktthemen Marketing Automation und CRM erweitert und entwickelt sich damit ebenfalls im Rahmen der Geschäftsbereichsstrategie der nexum.

II. Wirtschaftsbericht

a) Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die deutsche Wirtschaft dürfte, dem Monatsbericht der Deutschen Bundesbank für Januar 2019 zufolge, im Jahresabschlussquartal 2018, wenn auch verhalten, gewachsen sein. Das kräftige Expansionstempo des ersten Halbjahres 2018 würde, nach dem Dämpfer im Sommerquartal, nicht wieder erreicht. Diese Entwicklung ist primär auf die Entwicklung in der Industrie zurückzuführen. Positive Impulse dürften hingegen vor dem Hintergrund der nach wie vor ausgezeichneten Arbeitsmarktlage und der kräftigen Lohnzuwächse vom privaten Verbrauch gekommen sein. Den vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes zufolge expandierte das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2018 um 1,5% (kalenderbereinigt ebenfalls 1,5%). Damit legte die gesamtwirtschaftliche Leistung nach dem kräftigen Wachstum von 2,2% (kalenderbereinigt sogar 2,5%) im Vorjahr merklich schwächer zu.

Die Einkommen steigen gem. des Monatsberichts des BMWI für Januar 2019 weiter, während sich die Konsumnachfrage der privaten Haushalte leicht abschwächt. Die Stimmung im Handel ist gemischt. Alles in allem dürfte sich die deutsche Wirtschaft insgesamt gut behaupten. Ihre konjunkturelle Grunddynamik bleibt aufwärtsgerichtet, wenngleich abgeschwächt.

Die Marktentwicklung stellt damit weiterhin günstige Rahmenbedingungen bereit.

Die weiterhin zunehmende Bedeutung des Themenfelds Digitale Transformation über alle Branchen hinweg sowie die aus den unterschiedlichsten Branchen stammenden Kunden der nexum AG bilden eine solide Basis für die weiterhin positive Geschäftsentwicklung.

b) Geschäftsverlauf

Die nexum AG hat einen Umsatz in Höhe von 19,3 Mio. EUR (Vorjahr: 17,7 Mio. EUR) erzielt. Somit schaut die nexum auf ein weiteres erfolgreiches Jahr zurück Der Vorstand ist mit der Entwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres zufrieden.

c) Ertragslage

Das Betriebsergebnis lag am Jahresende bei 1,28 Mio. EUR gegenüber 1,4 Mio. EUR im Vorjahr.

Der um 1,6 Mio. EUR gestiegene Umsatz konnte durch eigene Mitarbeiter sowie die Beschäftigung von Subdienstleistern und Umsätze aus dem Social Media Umfeld realisiert werden. Dadurch stiegen die entsprechenden Kostenblöcke um 1,1 Mio. EUR auf 6,1 Mio. EUR (Wareneinsätze) und um TEUR 622 auf 9,7 Mio. EUR (Personalaufwand). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahr auf eine Größe von 2,0 Mio. EUR an (Vorjahr 1,8 Mio. EUR).

Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug während des Geschäftsjahres 2018 145 Mitarbeiter und lag damit um rund 2 % unter dem Vorjahr (149 Mitarbeiter).

Die nexum Agency Switzerland AG, Bern, hat im Geschäftsjahr 2018 einen Jahresüberschuss in Höhe von TCHF 2 (vorläufiges Ergebnis vor Prüfung) erzielt und ist bilanziell überschuldet. Für die Zukunft erwartet der Vorstand eine positive Entwicklung mit steigenden Umsätzen und einem positiven Betriebsergebnis.

Der Vorstand wird der Hauptversammlung vorschlagen, einen Betrag in Höhe von 2,00 EUR je Aktie (im Vorjahr wurden 1,70 EUR je Aktie ausgeschüttet) des Nachsteuerergebnisses 2018 als Dividende auszuzahlen. Wie im Vorjahr soll der Restbetrag zur weiteren Stärkung des Eigenkapitals verwendet und auf neue Rechnung vorgetragen werden.

d) Finanzlage

Die nexum AG verfügt über eine solide Finanz- und Liquiditätslage.

Die Finanzierung war jederzeit durch die positive Geschäftsentwicklung sichergestellt. Zusätzlich besteht ein Kreditrahmenvertrag in Höhe von 1,1 Mio. EUR bei der Commerzbank AG.

Der Investitionskredit in Höhe von ursprünglich TEUR 250 für die im Zuge des Umzuges im Jahr 2014 angefallenen Investitionen wurde 2018 vollständig zurückgezahlt.

Zur Finanzierung der Ausbaukosten für die neuen Mietflächen in der Alten Wagenfabrik wurde im Jahr 2017 ein Investitionskredit in Höhe TEUR 300 aufgenommen. Dieser valutiert zum Jahresende noch mit TEUR 210.

Aufgrund der Auftragslage und regelmäßigen Einzahlungen von Kunden war eine ausreichende Liquidität der Gesellschaft im gesamten Geschäftsjahr 2018 jederzeit gegeben.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug 1,4 Mio. EUR (Vorjahr: 1,0 Mio. EUR).

e) Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich auf 6,4 Mio. EUR und liegt damit rund 0,9 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau (5,5 Mio. EUR).

Auf der Aktivseite stieg das Anlagevermögen durch Investitionen in die Infrastruktur, insgesamt um einen Betrag von rund TEUR 93 auf 1,3 Mio. EUR (Vorjahr 1,2 Mio. EUR).

Das Vorratsvermögen stieg bedingt durch die Erhöhung der unfertigen Leistungen um rund TEUR 31 auf einen Wert von TEUR 222 (Vorjahr: TEUR 191).

Das Umlaufvermögen beläuft sich zum Jahresende auf einen Wert von rund 4,8 Mio. EUR nach 4,0 Mio. EUR 2017. Das Umsatzwachstum führte zu einem Anstieg der Forderungen auf 3,1 Mio. EUR (Vorjahr: 3,0 Mio. EUR).

Auf der Passivseite erhöhte sich die Eigenkapitalposition um den Jahresüberschuss in Höhe von 1,0 Mio. EUR auf insgesamt 3,2 Mio. EUR (Vorjahr: 2,3 Mio. EUR). Die Eigenkapitalquote legte von 42,8% auf 49,9% zu.

Die Rückstellungspositionen lagen mit einem Wert von 1,2 Mio. EUR um TEUR 400 unter denen des Vorjahres (1,6 Mio. EUR), die erhaltenen Anzahlungen mit einem Wert in Höhe von TEUR 418 erhöhten sich gegenüber TEUR 166 im Vorjahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich durch die planmäßige Tilgung auf TEUR 210 (Vorjahr: TEUR 301).

Die sonstigen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 454 beinhalten hauptsächlich Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuer sowie Umsatzsteuerverbindlichkeiten.

In Summe blieben die Rückstellungen und Verbindlichkeiten mit 3,0 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr unverändert.

III. Prognose-, Chancen- und Risiken-Bericht

Prognose, Chancen und Risiken

Wie bereits eingangs erwähnt, hat sich die nexum im Jahr 2018 zu einer agilen, mehrdimensionalen Netzwerkorganisation weiterentwickelt und im Leistungsportfolio auf fünf strategische Geschäftsbereiche fokussiert, die konsequent aus den Bedürfnissen der Kundenzielgruppen abgeleitet wurden und in denen interdisziplinäre Teams mit hoher Eigenverantwortung am Markt agieren.

Vom Markt, von den Geschäftspartnern und im unternehmensinternen Umfeld gab es dafür eine positive Resonanz. In der w & v und anderen Branchenmagazinen wurde über das neue Organisationsmodell der nexum berichtet.

Die beiden zurückliegenden Jahre waren trotz immenser Investitionen in Infrastruktur, neue Mitarbeiter, strategische Technologiepartnerschaften, neue Standorte und das Organisationsentwicklungsprogramm „nexum evolution“ ergebnisseitig stabil. Diese Investitionen werden sich in den kommenden Jahren stufenweise auszahlen.

Der eingeschlagene Weg, lokal zu wachsen und neben der Ausbildung junger Mitarbeiter idealerweise erfahrene Mitarbeiter anzustellen, wird weiterhin konsequent verfolgt.

Basis unserer Prognose sind, neben dem fokussierten Leistungsportfolio auch die weiterhin wachsende solide Kundenbasis und die exzellenten Referenzen. Durch langjährige Erfahrung auch in komplexen Themen und umfangreichen Projekten sowie funktionierende Prozesse und Abläufe in der Projektarbeit ist die nexum sehr gut aufgestellt, um die Kundennachfrage zu bedienen.

Darüber hinaus hat das Partner- und Portfoliomanagement dazu beigetragen, dass die nexum v.a. bei strategischen Partnern wie Salesforce, Facebook, Magnolia, prudsys, Tealium, Thunderhead und Coyo als wichtiger Partner angesehen wird und entsprechend auch mit Marketingbudget und Leads unterstützt wird.

Als ein Dienstleister in der Digitalbranche erfährt die nexum durch Facebook Europa eine kontinuierliche, operative sowie strategische Betreuung. Nicht zuletzt konnte sich dadurch das Segment Digital Campaigning, Brand & Performance Marketing als einer der wachstumsstärksten Geschäftsbereiche entwickeln.

Im Rahmen der Partnerschaft mit Salesforce konnte innerhalb von drei Jahren durch zahlreiche aktiv gewonnene Aufträge der Gold Partner Status erreicht werden. Die Geschäftsfelder CRM Marketing & Automation und E-Commerce Design & Technologies wachsen entlang dieser Partnerschaft ebenfalls überproportional.

Unterstützung erwarten wir seitens des Marktes, der in den Schwerpunktthemen weiterhin wächst:

• Digitale Transformation ist ein zentrales Thema in allen Unternehmen und generiert Nachfrage nach Beratung und Umsetzung über alle Branchen hinweg, von Konzernen bis hin zum Mittelstand, bei den sog. Hidden Champions.

• Omni-Channel Commerce und Personalisierung sind als Top-Trend seit vielen Jahren unsere Fokusthemen.

• Das Thema „Customer Experience“ nimmt nach wie vor eine immens wichtige Rolle über alle Geschäftsbereiche auf Kundenseite ein.

• „Data-driven Marketing“ und auch Marketing-Automation hat sich als neues Thema und gleichzeitig als große Herausforderung für Marketing-Manager entwickelt.

• Onsite-Beratung bzw. Interimsmanagement nimmt, aufgrund des Mangels an Fach- und Führungskräften eine immer relevantere Rolle ein.

Aus all diesen Themen ergibt sich nach wie vor am Markt ein hoher Bedarf an Fachexperten im digitalen Umfeld, aktuell insbesondere an erfahrenen Beratern, Projektleitern und Entwicklern. Die nexum hat auch 2018 stark in die Themen Personalrekrutierung und -entwicklung investiert und hierzu auch entsprechend die HR-Abteilung verstärkt.

Neben den steigenden oder zumindest konstant gebliebenen Budgets der Kunden für Digitalthemen, kommt der nexum zugute, dass die Generation der Online-Experten langsam in den Führungsebenen der Kunden in den Fachbereichen Marketing und IT ankommt. Die nexum profitiert dabei von ihrem langjährigen Netzwerk in der Internetbranche und der Tatsache, dass die Führungsebene der nexum zum großen Teil seit 20 Jahren in der Internetbranche tätig ist.

Risiken für die Geschäftsentwicklung bestehen zum einen darin, dass seit einigen Jahren verstärkt der Trend zum Insourcing bei Großkunden besteht. Diese bauen Inhouse-Kompetenz auf und konzentrieren Fachkräfte in Vor-Ort-Projekten. Dabei geht es neben Themen wie User Experience und Online Marketing auch um Entwicklungskapazitäten. Für die nexum besteht die Gefahr, dass bei Großkunden die fachliche Führung und die Projektmanagement-Hoheit stärker auf die Kundenseite wechselt und der Einkauf von externen Ressourcen sich stärker auf Spezialdisziplinen und einzelne Fachexperten konzentriert.

Insgesamt ist die Branche durch einen steigenden Wettbewerbsdruck geprägt. Dieser entsteht durch verschiedene Entwicklungen:

• Wettbewerber wachsen durch Firmenübernahmen und erlangen enorme Größe/Sichtbarkeit,

• Netzwerke/Werbeagenturen und IT-Beratungsunternehmen kaufen Online-Kommunikations-, Interaktions- und/oder Transaktionskompetenz hinzu,

• ausländische Player treten durch Übernahmen in den deutschen Markt,

• neue Wettbewerber aus verschiedenen Segmenten entstehen, u.a. aus Unternehmensberatungen, IT-Consultants, PR-Agenturen oder Content-Agenturen.

Ein grundsätzliches Risiko für die nexum bestand viele Jahre in der Gefahr der Abhängigkeit von einigen Großkunden. Bei Wegfall eines Kunden hätte es zur Notwendigkeit von Anpassungen auf der Kapazitätsseite kommen können. Durch verstärkte Neukundenakquise auch im Bereich größerer Projektvolumina hat sich dieses Risiko in den letzten zwei bis drei Jahren deutlich reduziert.

Dem Aufbau einer ausreichenden Kapitaldecke wird auch in Zukunft eine besondere Bedeutung zukommen. Deshalb ist weiterhin eine Stärkung der Eigenkapitalposition durch zumindest eine teilweise Einstellung der Jahresüberschüsse in die Gewinnrücklagen geplant. Die Eigenkapitalposition konnte in den vergangenen Jahren bereits deutlich verbessert werden und entwickelt sich stetig Richtung 50%. Zusätzlich wird die nexum AG erneut eine Dividende an ihre Aktionäre ausschütten.

Die nexum sieht sich durch ihre Strategie, ihre gute Marktposition und ihre „digitale DNA“ gut für die Herausforderungen der kommenden Jahre aufgestellt und plant, weiterhin aktiv das Marktwachstum mitzugestalten. Die voranschreitende Konsolidierung und Übernahmewelle am Markt sehen wir aktuell positiv. Zwar nehmen einerseits die Abwerbeversuche von großen Beratungshäusern oder Agenturnetzwerken bei unseren Mitarbeitern zu.

Andererseits überwiegen jedoch die Vorteile auf Marktseite, da v.a. der gehobene Mittelstand, aber durchaus auch Großunternehmen aus unserer Sicht vielfach bevorzugt mit inhabergeführten Dienstleistern zusammenarbeiten. Des Weiteren sind unsere hohen Mitarbeiterzufriedenheitswerte sowie die vielfach langjährige Mitarbeiterzugehörigkeit ein Indiz für den Erfolg unserer Unternehmenskultur und unserer Eigenständigkeit.

Die geschilderten Chancen und Risiken haben Einfluss in die Business-Planung für die Geschäftsjahre 2019 bis 2021 gefunden, die vom Aufsichtsrat der nexum AG im Dezember 2018 genehmigt wurde.

Die Gesellschaft plant für das Geschäftsjahr 2019 bei einem Umsatzwachstum im Bereich von 10% bei einer über diesem Prozentsatz liegenden Steigerung der EBIT-Marge. Dabei wird davon ausgegangen, dass sich die vorgenommenen strategischen und organisatorischen Investitionen in die Geschäftsbereichs- und Organisationsentwicklung ab dem Geschäftsjahr 2019 zunehmend amortisieren.

IV. Internes Kontrollsystem- und Risikomanagementsystem

Die nexum AG verfügt über ein etabliertes Risikomanagementsystem. Eine hohe Prävention vor wirtschaftlichen und anderen Schäden ist gewährleistet. Im Rahmen der Geschäftsplanung wird eine Mittelfristplanung erstellt, in der alle relevanten Aspekte und Risiken der Geschäftsentwicklung abgebildet werden.

Diese wird durch eine detaillierte Personal-, Kosten-, Kunden-, sowie eine Vertriebs- und Absatzplanung mit jährlichem Planungshorizont ergänzt. Darüber hinaus führte die Einführung von Salesforce zu einer erhöhten Transparenz über die Kundenkontakte und Vertriebssteuerung. Dies ist v.a. vor dem Hintergrund des Wachstums an verschiedenen Standorten eine Notwendigkeit, der Rechnung getragen wurde.

Alle Planungen werden regelmäßig periodisch fortgeschrieben. Auf der operativen Steuerungsebene stehen jeweils spezielle Auswertungen in unterschiedlicher Tiefe zur Verfügung. Sie werden periodisch erzeugt und ausgewertet. Bedarfsgerechte Ad hoc Reports ergänzen die Berichterstattung. Alle Instrumente zusammen ermöglichen eine umfassende Unternehmensplanung und -steuerung sowie ein effektives und zeitnahes Risikomanagement.

Einen erheblichen Teil ihres Umsatzes erzielt die nexum AG durch Dienstleistungen und Projekte, welche nach Zeitaufwand abgerechnet werden, einen geringeren Teil durch Festpreisprojekte. Mittels der Werkzeuge Projektzeiterfassung, Project Progress Report und der Deckungsbeitragsrechnung werden die sich ergebenden wirtschaftlichen Risiken überwacht.

Die bereits seit langem etablierten Verfahren und Methoden genügen den Anforderungen an ein Frühwarnsystem.

Die nexum AG ist für das Jahr 2019 mit ihrer strategischen Ausrichtung sehr gut gegenüber den Wettbewerbern aufgestellt.

 

Köln, 28.02.2018

nexum AG

Dr. Michael Klinkers (Vorstand)

Georg Kühl (Vorstand)

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2018

Im Verlauf des Geschäftsjahres 2018 bestand der Aufsichtsrat der nexum AG aus den Herren:

Dirk Steinmetz (Vorsitzender), Dipl. Kaufmann, selbständiger Berater, Köln

Helge Melzig (stellvertretender Vorsitzender), Dipl. Informatiker, selbständiger Berater, München

Hans-Werner Scherer, Geschäftsführer Scherer & CIE. Corporate Advisory Services GmbH, Köln

Der Aufsichtsrat hat sich regelmäßig und eingehend schriftlich und mündlich über die Geschäftsentwicklung der nexum AG, die strategische Ausrichtung der weiteren Geschäftspolitik sowie über die Einhaltung und weitere Optimierung des bei der Gesellschaft eingerichteten Risikomanagement- und Überwachungssystems gemäß § 91 Abs. 2 AktG berichten lassen.

In zwei Aufsichtsratssitzungen und diversen Telefonkonferenzen wurden gemeinsam mit dem Vorstand insbesondere die laufenden Geschäfte, die strategischen Konzepte zur weiteren Markterschließung, zu Absatz- und Vertriebsorganisation und zum Angebotsportfolio, die kurz- und mittelfristigen Unternehmensplanungen, die Investitionsplanungen, die Entwicklung von Erträgen und Liquidität sowie wesentliche organisatorische, strukturelle und personelle Veränderungen und Planabweichungen erörtert. Dabei hat sich der Aufsichtsrat über die Lage der Gesellschaft, die wirtschaftliche Situation und die Führung der Bücher sowie über wesentliche Vorgänge mit bilanzieller Wirkung berichten lassen und diese ausführlich beraten. Insbesondere haben sich der Vorsitzende des Aufsichtsrates und der gesamte Aufsichtsrat mit der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft befasst und sich die Verfahren und Instrumente zur Absatz-, Projekt- und Ergebnissteuerung erläutern lassen. Der Schwerpunkt der Beratungen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2018 lag auf der strategischen Ausrichtung der Gesellschaft, insbesondere auch mit dem Blick auf den Ausbau der Standorte und der Optimierung der Auslastung der Mitarbeiter der nexum AG. Dabei stand wiederholt die Problematik der Gewinnung von qualifiziertem Personal im Fokus. Daneben wurde die Entwicklung der Beteiligung an der nexum Agency Switzerland AG eingehend thematisiert.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hat auch außerhalb der Sitzungen des Aufsichtsrats mit den Mitgliedern des Vorstands regelmäßig geschäftspolitische Angelegenheiten der Gesellschaft beraten und besprochen und sich über alle wesentlichen Vorgänge in der Gesellschaft informiert. Ein Schwerpunkt der Beratungen bildete dabei die organisatorische Neuausrichtung der nexum AG (Projekt „evolution“) sowie die strategische Ausrichtung und die damit verbundene potentielle Akquisition von Unternehmen zur Abrundung und Weiterentwicklung der marktgerechten Aufstellung der Gesellschaft.

Sämtliche Maßnahmen, die dem Aufsichtsrat vom Vorstand zur Zustimmung vorgelegt wurden, hat dieser gebilligt.

Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2017, unter Einbeziehung des Jahresabschlusses sowie der Berichte des Abschlussprüfers Dr. Goddemeier, Köln, in seiner Sitzung am 23. April 2018 gebilligt. Der Wirtschaftsprüfer Dr. Goddemeier hat den Abschluss 2017 uneingeschränkt testiert.

Den Jahresabschluss für das Jahr 2018 hat der am 04. Juni 2018 von der ordentlichen Hauptversammlung wieder gewählte Abschlussprüfer Dr. Goddemeier geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk vom 28. Februar 2019 versehen.

Der Jahresabschluss der nexum AG, der Geschäftsbericht, der Lagebericht und die Berichte des Abschlussprüfers über die Prüfung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 2018 sind allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats zugeleitet worden. Gemeinsam mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer haben die Mitglieder des Aufsichtsrats in der Bilanzsitzung vom 01. April 2019 alle im Zusammenhang mit den vorgenannten Unterlagen für das Geschäftsjahr 2018 auftretenden Fragen eingehend erörtert.

Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018 geprüft und dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch den Abschlussprüfer zugestimmt.

Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat keine Einwendungen und billigt den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2018. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

 

Köln, den 01. April 2019

Der Aufsichtsrat

Dirk Steinmetz, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Helge Melzig, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Hans-Werner Scherer

„Vorstand und Aufsichtsrat schlugen vor, aus dem im Geschäftsjahr 2018 erzielten Bilanzgewinn von EUR 1.019.960,08 eine Dividende in Höhe von EUR 2,60 je dividendenberechtigter Stückaktie im Umfang von EUR 260.000 auszuschütten und die verbleibenden EUR 759.960,08 in die Gewinnrücklagen einzustellen. Die Hauptversammlung vom 01.04.2019 hat den Bilanzgewinn 2018 entsprechend dem vorstehenden Gewinnverwendungsvorschlag verwendet.“

BILANZ zum 31. Dezember 2018

nexum AG Beratung und Kreation, Köln

AKTIVA

Geschäftsjahr Vorjahr
EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   39.398,00 4.572,00
II. Sachanlagen      
1. technische Anlagen und Maschinen 187.670,00   67.110,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 579.942,00 767.612,00 642.618,00
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 228.133,21   228.133,21
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 297.134,21 525.267,42 297.134,21
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. in Arbeit befindliche Aufträge   222.342,40 191.088,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.761.434,28   2.752.560,02
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 333.797,35   226.714,50
3. sonstige Vermögensgegenstände 131.937,62 3.227.169,25 42.541,53
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 36.458,43 (EUR 0,00)      
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   1.327.111,03 831.668,91
C. Rechnungsabgrenzungsposten   274.671,60 179.114,75
    6.383.571,70 5.463.255,13

PASSIVA

     
    Geschäftsjahr Vorjahr
  EUR EUR EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   100.000,00 100.000,00
II. Gewinnrücklagen      
1. gesetzliche Rücklage 10.000,00   10.000,00
2. andere Gewinnrücklagen 2.057.174,31 2.067.174,31 1.540.941,68
III. Jahresüberschuss   1.019.960,08 686.232,63
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 254.220,70   694.346,96
2. sonstige Rückstellungen 941.060,51 1.195.281,21 933.473,28
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 210.000,00   301.250,14
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 210.000,00 (EUR 301.250,14)      
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 417.759,57   166.297,30
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 417.759,57 (EUR 166.297,30)      
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 782.774,77   526.035,81
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 782.774,77 (EUR 526.035,81)      
4. sonstige Verbindlichkeiten 454.108,58 1.864.642,92 419.205,84
- davon aus Steuern EUR 416.985,03 (EUR 360.759,50)      
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr EUR 454.108,58 (EUR 419.205,84)      
D. Rechnungsabgrenzungsposten   136.513,18 85.471,49
    6.383.571,70 5.463.255,13

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2018 bis 31.12.2018

nexum AG Beratung und Kreation, Köln

EUR EUR
1. Umsatzerlöse   19.313.567,91
2. Erhöhung des Bestands in Arbeit befindlicher Aufträge   31.254,40
3. sonstige betriebliche Erträge   235.138,00
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 1.899.631,75  
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.212.714,45 6.112.346,20
5. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter 8.237.634,80  
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.468.718,51 9.706.353,31
- davon für Altersversorgung EUR 8.778,27    
6. Abschreibungen    
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   346.661,56
7. sonstige betriebliche Aufwendungen   1.988.683,12
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   7.335,73
- davon aus verbundenen Unternehmen EUR 6.894,90    
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   5.207,66
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   395.858,42
11. Ergebnis nach Steuern   1.032.185,77
12. sonstige Steuern   12.225,69
13. Jahresüberschuss   1.019.960,08

„BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN WIRTSCHAFTSPRÜFERS

An die nexum AG, Köln

PRÜFUNGSURTEILE

Ich habe den Jahresabschluss der nexum AG, Köln, – bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2018 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden – geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der nexum AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2018 bis zum 31. Dezember 2018 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Absatz 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

GRUNDLAGE FÜR DIE PRÜFUNGSURTEILE

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

VERANTWORTUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER UND DES AUFSICHTSRATS FÜR DEN JAHRESABSCHLUSS UND DEN LAGEBERICHT

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

VERANTWORTUNG DES ABSCHLUSSPRÜFERS FÜR DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen – beabsichtigten oder unbeabsichtigten – falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher – beabsichtigter oder unbeabsichtigter – falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unregelmäßigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.“

 

Köln, 28. Februar 2019

Dr. Goddemeier, Wirtschaftsprüfer