alstria office REIT-AGHamburgHALBJAHRESFINANZBERICHTzum 30. Juni 2021FINANZKENNZAHLENscrollen
1) Ohne Minderheiten. scrollen
scrollen
scrollen
scrollen
1) Für weitere Informationen siehe EPRA
Best Practices Recommendations, www.epra.com.
PORTFOLIOKENNZAHLENscrollen
1) Inklusive beizulegende Zeitwerte für
eigengenutzte Flächen.
Real Estate Operationsscrollen
1) Inklusive Optionsziehungen von Bestandsmietern. Das Vermietungsvolumen (gemessen an Neuvermietungen sowie Mietvertragsverlängerungen) fiel in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 erwartungsgemäß niedriger als in der entsprechenden Berichtsperiode des Vorjahres aus. Ursächlich hierfür ist die nach wie vor zu beobachtende Zurückhaltung insbesondere bei der Anmietung größerer Flächen. Transaktionenalstria tätigte im laufenden Geschäftsjahr 2021 folgende Immobilientransaktionen: scrollen
1) Exklusive Erwerbsnebenkosten. ENTWICKLUNG DER ERTRAGSLAGEDie Umsatz- und Ertragslage der alstria entwickelte sich im bisherigen Jahresverlauf plangemäß. Die Mieteinnahmen stiegen im Berichtszeitraum um 3,2 % auf TEUR 90.003 (Vorjahr: TEUR 87.218), was insbesondere auf Umsätze aus neuen Mietverträgen zurückzuführen ist. Der planmäßige Auslauf von Mietverträgen und transaktionsbedingte Umsatzveränderungen wirkten sich im Berichtszeitraum nicht signifikant aus. Das Konzernperiodenergebnis belief sich im Berichtszeitraum auf TEUR 53.636 (H1 2020: TEUR − 33.254). Die deutliche Ergebnisverbesserung ist auf das verbesserte Bewertungsergebnis zurückzuführen, welches im Vorjahr mit TEUR − 88.432 zu Buche schlug. Die Marktpreisentwicklung sowie die Cashflows auf Basis der Mieterlisten wurden zum 30. Juni 2021 analysiert. Auf dieser Basis wurden keine wesentlichen Wertveränderungen identifiziert, sodass auf die Einholung eines externen Gutachtens zum 30. Juni 2021 verzichtet wurde. Um ein klares Bild der operativen Leistungsfähigkeit des Konzerns zu vermitteln, veröffentlicht alstria auch das operative Ergebnis (FFO nach Minderheiten). Dieses lag im Berichtszeitraum mit TEUR 58.453 um 7,5 % über dem Niveau des entsprechenden Vorjahreszeitraums (H1 2020: TEUR 54.375). Getrieben wurde der operative Ergebniszuwachs im laufenden Jahr zum einen durch die höheren Mieteinnahmen und zum anderen durch niedrigere Grundstücksbetriebskosten. Die operative Ergebnismarge (FFO-Marge) verbesserte sich entsprechend auf 64,9 % (H1 2020: 62,3 %). Die Überleitung vom Konzernperiodenergebnis zum FFO basiert auf der Eliminierung nicht-zahlungswirksamer, voraussichtlich nicht jährlich wiederkehrender, periodenfremder und nicht dem operativen Geschäft dienender Ertrags- / Kostengrößen. Die Adjustierungen zwischen den Ertrags- / Kostengrößen der Gewinn- und Verlustrechnung und dem FFO sind aus der Tabelle rechts ersichtlich. Die bedeutendsten Anpassungen (> TEUR 1.000) in der laufenden Berichtsperiode betrafen nicht-zahlungswirksamen Personalaufwand (TEUR 1.273), nicht wiederkehrende sonstige betriebliche Erträge (TEUR − 1.570), nicht zahlungswirksame sonstige betriebliche Aufwendungen (TEUR 1.281) und nicht dem operativen Geschäft zuzuordnende Aufwendungen im Nettofinanzergebnis (TEUR 2.353). Hier wurde im Wesentlichen der Anteil des Zinsaufwands für die Anleihe #5 bereinigt, der nicht dem operativen Geschäft zuzurechnen ist. Die Erlöse der Anleihe #5, welche zum Ende des zweiten Quartals 2020 begeben wurde, sind teilweise bereits in das Portfolio investiert, dienen zum Teil aber auch der Finanzierung zukünftiger Investitionen. Die Bereinigungen in den sonstigen betrieblichen Erträgen betreffen Abstandszahlungen von Mietern und die Anpassungen in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen die Bewertung der Kommanditanteile. scrollen
1) In den Summenspalten können sich
teilweise Rundungsdifferenzen ergeben.
ENTWICKLUNG DER FINANZ- UND VERMÖGENSLAGEAls Finanzinvestition gehaltene ImmobilienDer beizulegende Zeitwert der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien lag zum 30. Juni 2021 mit TEUR 4.649.845 leicht über dem Niveau zum 31. Dezember 2020 (TEUR 4.556.181). Der Anstieg resultierte aus dem Ankauf einer Immobilie in Frankfurt und den im ersten Halbjahr 2021 vorgenommenen Investitionen in das Bestandsportfolio. Zudem wurde eine Anzahlung in Höhe von TEUR 6.190 für den Ankauf eines Gebäudes in Berlin geleistet. Der Übergang von Nutzen und Lasten erfolgte nach dem Berichtsstichtag. Die nächste externe Immobilienbewertung ist im Rahmen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2021 vorgesehen. scrollen
Weitere Einzelheiten zu den als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien finden sich im Geschäftsbericht 2020. Weitere VermögenskennzahlenZum 30. Juni 2021 verfügte alstria über liquide Mittel in Höhe von TEUR 341.933 (31. Dezember 2020: TEUR 460.960). Der Rückgang reflektiert zum einen die Auszahlung der Dividende in Höhe von TEUR 94.230 für das Geschäftsjahr 2020 sowie die Investitionen in das Immobilienportfolio. Positiv wirkten sich auf die Liquiditätslage hingegen der positive operative Cashflow und die Aufnahme von Darlehen zur energetischen Sanierung von zwei Entwicklungsprojekten aus. Bedingt durch die Auszahlung der Dividende und die teilweise Kompensation durch das positive Periodenergebnis der ersten sechs Monate 2021 verringerte sich alstrias Konzern-Eigenkapital zum 30. Juni 2021 im Vergleich zum 31. Dezember 2020 um TEUR 38.554 auf TEUR 3.213.888 (31. Dezember 2020: TEUR 3.252.442). Die Bilanzstärke des Unternehmens zeigt sich auch in einer REIT-Eigenkapitalquote von 68,8 % (31. Dezember 2020: 71,1 %) und einem Netto-Verschuldungsgrad (LTV) von 29,5 % (31. Dezember 2020: 27,0 %). DarlehenDie zum 30. Juni 2021 in Anspruch genommenen Darlehen stellen sich wie folgt dar: scrollen
1) Berechnung auf Grundlage der Marktwerte der als Sicherheit dienenden Objekte in Relation zum in Anspruch genommenen Kreditbetrag. COVENANT-BERICHTEinhaltung und Berechnung der Finanziellen Verpflichtungserklärungen (Covenants) unter §11 der Anleihe- und Schuldscheinbedingungen*alstria ist im Falle des Eingehens neuer Finanzverbindlichkeiten, die nicht zum Zwecke der Refinanzierung bestehender Verbindlichkeiten eingegangen wurden, verpflichtet, folgende Covenants einzuhalten: scrollen
Im zweiten Quartal 2021 ist alstria keine neuen Finanzverbindlichkeiten eingegangen. Weiterhin ist alstria unter den Anleihe- und Schuldscheinbedingungen verpflichtet, das Verhältnis des Konsolidierten Bereinigten EBITDA zum Zahlungswirksamen Zinsergebnis von mindestens 1,80 zu 1,00 einzuhalten. Die Berechnung und Publikation dieser Covenant soll hiernach an jedem Berichtsstichtag nach Begebung der Anleihe bzw. des Schuldscheins erfolgen, beginnend mit dem fünften Berichtsstichtag und an jedem folgenden Berichtsstichtag. * Der folgende Abschnitt bezieht sich auf die Anleihebedingungen aller derzeit von der alstria office REIT-AG begebenen Anleihen und Schuldscheine (siehe www.alstria.de für nähere Informationen). Die großgeschriebenen Begriffe haben die in den Anleihe- bzw. Schuldscheinbedingungen beschriebene Bedeutung. scrollen
1) Abschreibungen sowie einmalige bzw. außergewöhnliche Positionen. Zum 30. Juni 2021 wurde keine Covenant unter den Darlehensvereinbarungen und / oder Anleihe- sowie Schuldscheinbedingungen verletzt. Der Bruch einer Covenant würde zu einem Liquiditätsabfluss führen. PROGNOSEDie in Deutschland fortschreitende Impfung der Bevölkerung gegen das SARS-CoV2-Virus führt zu kontinuierlichen Lockerungen der bislang geltenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Entsprechende Erholungstendenzen in der wirtschaftlichen Aktivität lassen nach Einschätzung der deutschen Bundesregierung im laufenden Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 3,5 % erwarten. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass derzeit keine nennenswerten Mietausfälle im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie zu verzeichnen sind, bestätigt alstria die Prognose für das Gesamtjahr 2021 mit erwarteten Umsatzerlösen in Höhe von rund EUR 177 Mio. und einem operativen Ergebnis (FFO) von EUR 108 Mio. alstria erwartet zudem, dass der Vermietungsmarkt im laufenden Jahr weiterhin schwierig bleibt und mit größeren Mietvertragsabschlüssen frühestens gegen Ende des laufenden Jahres zu rechnen ist. RISIKEN UND CHANCENalstria ist durch ihre Geschäftstätigkeit verschiedenen Risiken ausgesetzt. Wir verweisen hierzu auf die ausführlichen Beschreibungen im Geschäftsbericht 2020. Veränderungen zur Risikosituation im Vergleich zu dem im Konzernabschluss 2020 beschriebenen Stand waren im Berichtszeitraum nicht zu verzeichnen. DISCLAIMERDer Halbjahresfinanzbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ereignisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen. KONZERNZAHLENKonzern-Gewinn- und Verlustrechnungfür den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2021 scrollen
Konzern-Gesamtergebnisrechnungfür den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2021 scrollen
Konzernzwischenbilanzzum 30. Juni 2021 Aktiva scrollen
Passiva scrollen
Konzernkapitalflussrechnungvom 1. Januar bis 30. Juni 2021 scrollen
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnungvom 1. Januar bis 30. Juni 2021 scrollen
vom 1. Januar bis 30. Juni 2020 scrollen
ANHANGalstria office REIT-AG, Hamburg
1. Informationen zum UnternehmenDie alstria office REIT-AG (nachstehend bezeichnet als "Gesellschaft" oder "alstria office REIT-AG" und - gemeinsam mit den Tochtergesellschaften - "alstria" oder "Konzern") ist eine deutsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Hamburg. Die wesentlichen Tätigkeitsbereiche des Konzerns werden im Einzelnen in Kapitel 1 des Anhangs zum Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2020 beendete Geschäftsjahr beschrieben. Die Veröffentlichung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses für den Zeitraum vom 1. Januar 2021 bis zum 30. Juni 2021 (nachstehend bezeichnet als "der Konzernzwischenabschluss") wurde per Vorstandsbeschluss am 6. August 2021 genehmigt. 2. BerichtsgrundlageDieser Konzernzwischenabschluss wurde gemäß IAS 34 "Interim Financial Reporting" (Zwischenberichterstattung) erstellt. Er enthält nicht alle für einen Konzernabschluss vorgeschriebenen Angaben und Erklärungen und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 gelesen werden. 3. Grundlagen der RechnungslegungDie angewandten Bilanzierungsgrundsätze entsprechen den für den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 angewandten Grundsätzen, wie sie im Konzernabschluss beschrieben sind. Die folgenden neuen Standards, Änderungen an Standards und neuen Interpretationen sind für Berichtszeiträume, die am 1. Januar 2021 beginnen, erstmals verpflichtend anzuwenden: scrollen
Aus den vorstehend aufgeführten Änderungen an bestehenden Standards ergeben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung. Die folgenden neuen Standards, Interpretationen und Änderungen zu veröffentlichten Standards, die 2021 noch nicht verpflichtend anzuwenden waren, wurden nicht vorzeitig durch den Konzern angewendet: scrollen
Aus den vorstehend aufgeführten neuen Standards und Änderungen an bestehenden Standards werden keine wesentlichen Auswirkungen auf die Finanzberichterstattung erwartet. 4. KonsolidierungskreisEine Konzerngesellschaft, die First Pine GmbH & Co. KG, wurde im Berichtszeitraum gegründet. Weitere Änderungen des Konsolidierungskreises haben sich im Vergleich zum Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 nicht ergeben. Aus der Änderung des Konsolidierungskreises ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen. 5. Wesentliche Ermessensentscheidungen und SchätzungenDie Erstellung der Konzernbilanz gemäß IFRS erfordert bei verschiedenen Posten, dass Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden, die sich auf die Höhe und den Ausweis von Vermögenswerten und Schulden sowie auf Aufwendungen und Erträge auswirken. Es ergaben sich keine Änderungen im Vergleich zu den im Konzernabschluss für das am 31. Dezember 2020 beendete Geschäftsjahr beschriebenen wesentlichen Ermessensentscheidungen und Schätzungen. 6. Erläuterungen zur Konzerngewinn- und Verlustrechnung6.1 Personalaufwand scrollen
6.2 Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten insbesondere Entschädigungen im Zuge von Entmietungen (EUR 1,6 Mio.) sowie die Auflösung von Wertberichtigungen (EUR 0,7 Mio.). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen des Berichtszeitraums enthalten im Wesentlichen das Bewertungsergebnis für die als Fremdkapital passivierten Kommanditeinlagen nicht beherrschender Gesellschafter (EUR 1,0 Mio.). 6.3 Nettoergebnis aus der Veräußerung von als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien scrollen
6.4 Ertragsteuern Aufgrund ihres Status als REIT ist die alstria office REIT-AG von der Körperschaftsteuer und der Gewerbesteuer befreit. Steuerzahlungsverpflichtungen können sich jedoch in den Tochtergesellschaften ergeben, die Komplementärgesellschaften von Immobilienpersonengesellschaften sind oder als REIT-Dienstleistungsgesellschaft fungieren sowie aufgrund von Feststellungen einer steuerlichen Außenprüfung für Veranlagungszeiträume vor Einbeziehung in die REIT-Struktur. 6.5 Ergebnis je Aktie Die folgenden Übersichten zeigen die Ergebnis- und Aktienzahlen, die für die Berechnung des bereinigten und unverwässerten Ergebnisses je Aktie verwendet wurden: scrollen
1) Unverwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR). 7. Erläuterungen zur Konzernbilanz - Aktiva7.1 Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien Die alstria office REIT-AG wendet das Modell des beizulegenden Zeitwerts nach IAS 40 in Verbindung mit IFRS 13 bei der Folgebewertung an. Zur Wertermittlung zum 31. Dezember 2020 wurde ein externes Gutachten herangezogen. Für eine detaillierte Beschreibung der Wertermittlung von Vermögenswerten verweisen wir auf Abschnitt 2.4 des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2020. Die Marktpreisentwicklung sowie die Cashflows auf Basis der Mieterlisten wurden zum 30. Juni 2021 analysiert. Auf dieser Basis wurden keine wesentlichen Wertveränderungen identifiziert, sodass auf die Einholung eines externen Gutachtens zum 30. Juni 2021 verzichtet wurde. Nach Unterzeichnung des Kaufvertrages im Vorjahr gingen im ersten Halbjahr der Berichtsperiode Nutzen und Lasten eines Objekts in Frankfurt am Main auf alstria über. Der Kaufvertrag zu einem weiteren Objekt in Berlin wurde unterzeichnet. Der Übergang von Nutzen und Lasten des Objekts in Berlin erfolgte am 1. August 2021. Das Transaktionsvolumen der Objekte betrug zusammen TEUR 80.550. Transaktionen in der Berichtsperiode: scrollen
Transaktionen in der Vergleichsperiode: scrollen
Eine Überleitung der als Finanzinvestition gehaltenen Immobilien im Berichtszeitraum ergibt sich aus folgender Tabelle: scrollen
7.2 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Bei den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in Höhe von TEUR 341.933 (im Vorjahr TEUR 460.960) handelt es sich in Höhe von TEUR 126.933 um täglich verfügbare Bankguthaben sowie in Höhe von TEUR 215.000 um Einlagen mit einer Laufzeit von mehr als einem Monat. 7.3 Finanzanlagen Die langfristigen Finanzanlagen in Höhe von TEUR 39.098 (im Vorjahr TEUR 39.108) betreffen mit einem Betrag in Höhe von TEUR 38.864 langfristige Ausleihungen mit einer Laufzeit bis zum Ende des Geschäftsjahres 2032. Weitere TEUR 234 entfallen auf Anteile an einer Aktiengesellschaft, an der alstria weniger als drei Prozent der Anteile hält und auf die alstria keinen maßgeblichen Einfluss ausüben kann. Bei den langfristigen Finanzanlagen ergeben sich zum Bilanzstichtag Wertberichtigungen in Höhe von TEUR 10. 8. Erläuterungen zur Konzernbilanz - Passiva8.1 Eigenkapital Für eine Darstellung der Entwicklung des Eigenkapitals verweisen wir auch auf die vorangestellte Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung. Eigene Aktien Die Gesellschaft hält zum 30. Juni 2021 keine eigenen Anteile. 8.2 Finanzverbindlichkeiten Mit Stand vom 30. Juni 2021 betrug der Rückzahlungsbetrag der Unternehmensanleihen und der verzinslichen Darlehen TEUR 1.719.110 (31. Dezember 2020: TEUR 1.697.900). Der niedrigere Buchwert von TEUR 1.714.714 (TEUR 1.700.933 langfristiger und TEUR 13.781 kurzfristiger Anteil) ergibt sich unter Berücksichtigung von Zinsverbindlichkeiten und im Rahmen der Effektivzinsmethode zu verteilender Transaktionskosten bei Aufnahme der Verbindlichkeiten. Finanzverbindlichkeiten mit einer Laufzeit bis zu einem Jahr werden unter dem Posten "kurzfristige Darlehen" ausgewiesen. Der Marktwert der langfristigen und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten belief sich zum Stichtag auf TEUR 1.776.308. In der Berichtsperiode hat die Gesellschaft zwei KfW-Darlehen mit einem Gesamtnennbetrag von zusammen TEUR 21.210 aufgenommen. Ein Darlehen mit einem Nominalwert von TEUR 14.550 ist mit einem Zinssatz von 1,0 % und einer Laufzeit bis zum 30. September 2024 ausgestattet, das andere mit einem Nominalwert von TEUR 6.660, einem Zinssatz von 1,0 % sowie einer Laufzeit bis zum 30. März 2023. Damit besteht die Fremdkapitalposition zum 30. Juni 2021 neben den Bankdarlehen in Höhe von nominal TEUR 195.900, den KfW-Darlehen in Höhe von TEUR 21.210 und dem Schuldscheindarlehen mit einem Nominalwert von TEUR 77.000, im Wesentlichen aus den Unternehmensanleihen in Höhe von zusammen nominal TEUR 1.425.000. Für eine detaillierte Beschreibung der Darlehen, der Darlehensbedingungen und der Darlehensbesicherung verweisen wir auf den Abschnitt 7.3 des Konzernanhangs zum 31. Dezember 2020. 9. Dividendenzahlungscrollen
1) Bezogen auf alle Aktien zum Zeitpunkt der Ausschüttung. Die Hauptversammlung der alstria office REIT-AG beschloss am 6. Mai 2021, eine Dividende von insgesamt TEUR 94.230 (EUR 0,53 je ausstehender Aktie) auszuschütten. Die Dividende wurde am 11. Mai 2021 ausgezahlt. Im Geschäftsjahr 2020 wurden TEUR 94.125 (EUR 0,53 pro ausstehender Aktie) Dividende gezahlt. Bedingt durch die COVID-19-Pandemie fand die Hauptversammlung des Jahres 2020 erst im September statt. Die Ausschüttung erfolgte daher in der zweiten Jahreshälfte. 10. MitarbeiterIn dem Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2021 beschäftigte der Konzern im Durchschnitt 168 Mitarbeiter (1. Januar bis 30. Juni 2020: im Durchschnitt 166 Mitarbeiter). Die Durchschnittszahlen wurden anhand der Anzahl angestellter Mitarbeiter zum Ende eines jeden Monats ermittelt. Am 30. Juni 2021 beschäftigte alstria, abgesehen von den Vorstandsmitgliedern, 174 Mitarbeiter (31. Dezember 2020: 168 Mitarbeiter). 11. Aktienbasierte VergütungAls Bestandteil der erfolgsorientierten Vergütung für die Mitglieder des Vorstands wurde ein aktienbasiertes Vergütungssystem eingerichtet. Die aktienbasierte Vergütung enthält eine langfristige Komponente, sog. Long Term Incentive (LTI), sowie eine kurzfristige Komponente, den Short Term Incentive oder STI. Die Vergütung erfolgte, für die bis zum Ende des Geschäftsjahres 2017 gewährten variablen Vergütungsbestandteile jeweils als anteilsbasierte Vergütung mit Barausgleich in Form der Ausgabe von sogenannten virtuellen Aktien. Ab dem Geschäftsjahr 2018 wurde die Gewährung der anteilsbasierten Vergütung mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente vorgenommen. Letztere werden als "Stock Awards" bezeichnet. Die Entwicklung der virtuellen Aktien und Stock Awards bis zum 30. Juni 2021 zeigt folgende Tabelle: scrollen
Im ersten Halbjahr 2021 ergaben sich aus dem LTI Aufwendungen in Höhe von TEUR 673 (H1 2020, einschließlich STI: Aufwendungen von TEUR 1.064) sowie, zum Stichtag keine Rückstellungen (31. Dezember 2020: TEUR 1.343). Die Ausübung der 69.444 virtuellen Aktien aus dem LTI im ersten Quartal 2021 führte zu Auszahlungen in Höhe von TEUR 1.701. Bei den unter dem LTI ausgegebenen 234.620 Stock Awards handelt es sich um anteilsbasierte Vergütungen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente, deren Wertänderung in der Kapitalrücklage Berücksichtigung findet. Virtuelle Aktien in Form von STI bestehen nicht mehr. Für eine detaillierte Beschreibung des aktienbasierten Vergütungssystems verweisen wir auf Abschnitt 13.1 des Konzernanhangs zum 31. Dezember 2020. 12. MitarbeiterbeteiligungsprogrammIm Rahmen des durch den Aufsichtsrat der alstria office REIT-AG beschlossenen Mitarbeiterbeteiligungsprogramms bestanden während der Berichtsperiode die folgenden aktienbasierten Vergütungsvereinbarungen (Zertifikate): scrollen
Für eine detaillierte Beschreibung des Mitarbeiterbeteiligungsprogramms verweisen wir auf Abschnitt 13.2 des Konzernanhangs zum 31. Dezember 2020. 13. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenIn der Berichtsperiode ergaben sich mit Ausnahme der in Abschnitt 11 beschriebenen Gewährung von virtuellen Aktien an die Mitglieder des Vorstands der Gesellschaft keine wesentlichen Rechtsgeschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen. 14. Einfluss von COVID-19Die in Deutschland fortschreitende Impfung der Bevölkerung gegen das SARS-CoV2-Virus führt zu kontinuierlichen Lockerungen der bislang geltenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens. Entsprechende Erholungstendenzen in der wirtschaftlichen Aktivität lassen nach Einschätzung der deutschen Bundesregierung im laufenden Jahr ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts um 3,5 % erwarten. Vor dem Hintergrund der Tatsache, dass derzeit keine nennenswerten Mietausfälle im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie zu verzeichnen sind, bestätigt alstria die Prognose für das Gesamtjahr 2021 mit erwarteten Umsatzerlösen in Höhe von rund EUR 177 Mio. und einem operativen Ergebnis (FFO) von EUR 108 Mio. alstria erwartet zudem, dass der Vermietungsmarkt im laufenden Jahr weiterhin schwierig bleibt und mit größeren Mietvertragsabschlüssen frühestens gegen Ende des laufenden Jahres zu rechnen ist. 15. Wichtige Ereignisse nach Abschluss der BerichtsperiodeAm 16. Juli 2021 wurde ein Vertrag zur Veräußerung eines Objekts in Trier unterzeichnet, der Übergang von Nutzen und Lasten ist für die zweite Jahreshälfte geplant. Der Übergang von Nutzen und Lasten, den Kauf eines Grundstückes in Berlin betreffend, erfolgte am 1. August 2021. 16. VorstandDer Vorstand des Unternehmens setzte sich zum 30. Juni 2021 wie folgt zusammen: Herr Olivier Elamine (Vorstandsvorsitzender)
17. AufsichtsratGemäß § 9 der Satzung der Gesellschaft besteht der Aufsichtsrat aus sechs Mitgliedern, die von der Hauptversammlung gewählt werden. Der Aufsichtsrat setzte sich zum 30. Juni 2021 wie folgt zusammen: Herr Dr. Johannes Conradi (Vorsitzender)
Hamburg, 6. August 2021 Olivier
Elamine
Alexander
Dexne
VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der verkürzte Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind."
Hamburg, 6. August 2021 Olivier
Elamine
Alexander
Dexne
BESCHEINIGUNG NACH PRÜFERISCHER DURCHSICHTAn die alstria office REIT-AG, Hamburg Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzernzwischenbilanz, Konzernkapitalflussrechnung, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben zum verkürzten Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2021 - und den Konzernzwischenlagebericht der alstria office REIT-AG, Hamburg, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2021, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach dem International Accounting Standard IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit dem International Accounting Standard IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit dem International Accounting. Standard IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Hamburg, den 6. August 2021 KPMG
AG
Schmidt
Drotleff
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||