|
PEH Wertpapier AGFrankfurt am MainHalbjahresfinanzberichtHalbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2020Inhalt I Zwischenlagebericht 1 Konjunktur und Branchenumfeld 2 Unternehmensentwicklung 2.1 Geschäftsverlauf 2.2 Ertragslage 2.3 Finanz- und Vermögenslage 3 Prognose, Risiko- und Chancenbericht 3.1 Risiko- und Chancenbericht 3.2 Prognosebericht II Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung III Konzern-Gesamtergebnisrechnung IV Konzern-Bilanz V Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung VI Konzern-Kapitalflussrechnung 1 Unternehmensinformationen 2 Grundlage der Abschlusserstellung und wesentliche Änderungen in den Rechnungslegungsmethoden 2.1 Grundlage der Abschlusserstellung 2.2 Von der Gruppe übernommene neue Standards, Interpretationen und Änderungen 3 Erlöse aus Verträgen mit Kunden 4 Segmentangaben 5 Aufgegebene Geschäftsbereiche 6 Ertragsteuern 7 Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten 7.1 Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten 7.2 Finanzinstrumente 8 Zahlungsmittel und Zahlungsmittelequivalente 9 Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen, sowie nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte 10 Geschäftsvorfälle mit nahe stehenden Unternehmen/Personen 11 Eigene Aktien 12 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag VIII Versicherung der gesetzlichen Vertreter I Zwischenlagebericht 1 Konjunktur und Branchenumfeld Im ersten Halbjahr 2020 schränkte die globale Ausbreitung von COVID-19 (Coronavirus) und die ergriffenen Gegenmaßnahmen die wirtschaftlichen Aktivitäten zunächst in China und dann im weiteren Verlauf auch in Europa und den USA erheblich ein. Die starken Rückgänge an den Aktienmärkten sowie die Schocks auf der Angebots- und Nachfrageseite erhöhten die Unsicherheit zusätzlich. Während sich die wirtschaftliche Lage in China stabilisiert hat, ist die Wirtschaft in der Europäischen Währungsunion aufgrund der Pandemie beziehungsweise den eingeleiteten Maßnahmen in der zweiten Hälfte des Quartals in die Rezession geglitten. Als Reaktion auf den wirtschaftlichen Einbruch haben Notenbanken und Regierungen in China, Europa, USA und anderen Regionen massive Stützungsmaßnahmen ergriffen. Aufgrund des besonderen Charakters dieser Krise können diese Programme im ersten Schritt allerdings nur deren unmittelbare Folgen etwas abfedern. Weitere große Volkswirtschaften wie Japan, Indien, Brasilien und Russland sind ebenfalls in erheblichem Ausmaß von der Corona-Krise betroffen. Das erste Halbjahr 2020 war auch auf den Aktienmärkten durch die COVID-19-Pandemie geprägt, die eine neue Phase wirtschaftlicher Turbulenzen hervorgerufen haben. Der Aktienmarkt erlebte im März eine sehr hohe Volatilität, getrieben durch die Unsicherheit über die Auswirkungen der Pandemie. Die zahlreichen aufgelegten Konjunkturpakete wirkten jedoch positiv auf den Kapitalmarkt. Der MSCI-World Index ist im Vergleich zum Jahresbeginn zwischenzeitlich um mehr als 30% eingebrochen, notierte Ende Juni 2020 jedoch weniger als 10% unter dem Niveau zum Jahresbeginn. Auch der europäische Leitindex EuroStoxx50 musste einige Rückschläge hinnehmen. Vor der Ausbreitung des Coronavirus erreichte der Index seinen Höchstand am 19. Februar. Innerhalb nur eines Monats büßte er aber sämtliche erwirtschafte Gewinne wieder ein und der Kurs brach im Vergleich zum Jahresanfang zwischenzeitlich sogar um mehr als 36% ein. Durch mehrere Konjunkturpakete in den europäischen Ländern wurde ein weiterer Sturz verhindert und eine Erholung eingeläutet. Dennoch bleiben die Auswirkungen der Pandemie auch zum Halbjahresende sichtbar. Der Eurostoxx50 notiert zum 30.06.2020 hingegen immer noch mehr als 10% niedriger als zu Beginn des Jahres. Innerhalb nur eines Monats fiel auch der Dax um mehr als 38% auf den Halbjahrestiefstand. Mithilfe diverser Konjunkturprogramme konnte sich der DAX jedoch vom Schock erholen. Der Großteil der Verluste konnte bis zum Halbjahr wieder ausgeglichen werden. Dennoch schloss der DAX 8% unter dem Niveau des Jahresanfangs ab. 2 Unternehmensentwicklung 2.1 Geschäftsverlauf Diese Entwicklungen stellten auch die PEH vor neue Herausforderungen. Aufgrund der Turbulenzen an den Finanz- und Kapitalmärkten getrieben durch die COVID-19-Pandemie, war ein Rückgang der Provisionserlöse zu verzeichnen. Durch ein effizientes Kostenmanagement konnten die Auswirkungen auf das Nettoprovisionsergebnis jedoch abgefedert werden. Entsprechend konnte, wie prognistiziert, im ersten Halbjahr somit ein positives Ergebnis erwirtschaftet werden. Auch das EBITDA konnte im Vergleich zum Vorjahr gesteigert werden. 2.2 Ertragslage Verglichen mit den ersten sechs Monaten 2019 gingen im ersten Halbjahr 2020 die Provisionserlöse aus fortzuführenden Geschäftsbereichen von 53,2 Mio EUR marktbedingt um 10,5% auf 47,6 Mio EUR zurück. Dieser Rückgang der Provisionserlöse ist hauptsächlich auf das Segment Verwaltung & Service zurückzuführen, hier gingen die Provisionserlöse von 50,3 Mio EUR auf 44,4 Mio EUR zurück. Das EBITDA konnte in den Segmenten Verwaltung & Service und dem Segment Asset Management gesteigert werden. Im Bereich Verwaltung & Service ist ein Anstieg von 1,4 Mio EUR um 41,8% auf 4,9 Mio EUR zu verzeichnen, während im Segment Asset Management eine ebenso starke Steigerung um 51,1 % von 0,7 Mio EUR auf 1,1 Mio EUR zu beobachten ist. Im Segment Vertrieb ist die Kennzahl mit 0,3 Mio EUR leicht gestiegen. Auf Konzernebene konnte das EBITDA um 9,7% auf 4,7 Mio EUR gesteigert werden. Der überproportional stärkere Rückgang der Provisionsaufwendungen von 39,0 Mio EUR um 14,1% auf 33,5 Mio EUR führt im Zusammenhang mit den gesunkenen Provisionserlösen zu einem Netto-Provisionsergebnis leicht unter dem Niveau des Vorjahrs. Der Rückgang bei den Anderen Verwaltungsaufwendungen von 4,3 Mio EUR um 12,5% auf 3,8 Mio EUR ist hauptsächlich auf geringere Verwaltungskosten der Investmentsfonds und sonstiger Fremdkosten zurückzuführen. Dem steht jedoch ein um 11,0% gestiegener Personalaufwand von 5,8 Mio EUR entgegen. Das Finanzergebnis hat sich aufgrund von Bewertungseffekten von Wertpapieren, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, verschlechtert. Bei einem leichten Rückgang der Abschreibungen ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr ein um 0,2 Mio EUR leicht gesunkenes Ergebnis vor Ertragsteuern von 3,5 Mio EUR. 2.3 Finanz- und Vermögenslage Das Gesamtkapital hat sich im Vergleich zum Jahresende von 51,7 Mio EUR um 13,6 Mio EUR auf 38,1 Mio EUR reduziert, was hauptsächlich auf den Rückgang der Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung um 12 Mio EUR von 18,9 Mio EUR auf 6,9 Mio EUR sowie den Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von um 12,2 Mio EUR von 22,7 Mio EUR auf 10,5 Mio EUR zurückzuführen ist. Durch den Rückgang der kurzfristigen Schulden konnte auch die Eigenkapitalquote im Vergleich zum 31.12.2019 um 18,4%-Punkte gesteigert werden und beträgt zum 30.06.2020 66,7%. Der Finanzmittelbestand enthielt zum 30. Juni 2020 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 9,1 Mio EUR (Vorjahr: 9,0 Mio EUR). Der Mittelzufluss aus der betrieblichen Tätigkeit belief sich im ersten Halbjahr 2020 auf 2,9 Mio EUR (Vorjahr: 0,4 Mio EUR) und spiegelte im Wesentlichen das Periodenergebnis von 2,4 Mio EUR wider (Vorjahr: 1,7 Mio EUR). Der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit umfasste vorwiegend den Erwerb von Sachanlagen. Die Cashflows aus der Finanzierungstätigkeit beliefen sich im ersten Halbjahr 2020 auf -2,6 Mio EUR (Vorjahr: -5,4 Mio EUR). Diese negativen Cashflows resultierten überwiegend aus Dividendenzahlungen an nicht beherrschende Gesellschafter von Tochterunternehmen sowie Tilgungen von Leasingverbindlichkeiten im Sinne des IFRS 16. Das Ergebnis je Aktie (verwässert / unverwässert) aus fortgeführten Geschäftsbereichen beträgt 0,51 € je Aktie (Vorjahr 0,40 € je Aktie). Bei Berücksichtigung der nicht fortgeführten Geschäftsbereiche ergibt sich ein Ergebnis je Aktie (verwässert / unverwässert) von 0,51 € je Aktie (Vorjahr 0,28 € je Aktie). 3 Prognose, Risiko- und Chancenbericht 3.1 Risiko- und Chancenbericht Im Berichtszeitraum haben sich die bereits im Geschäftsbericht 2019 angesprochenen Risiken aufgrund der Verbreitung des Cornonavirus konkretisiert. Auch wenn durch die Konjunkturprogramme ein gravierender Einbruch der Aktienmärkte abgefedert werden konnte, so sind die mittel- bis langfristigen Auswirkungen auf die internationalen Volkswirtschaften unklar. Ein Rückgang des globalen Wirtschaftswachstums ist bereits jetzt erkennbar. Vor dem Hintergrund weltweit weiterhin steigender Fallzahlen ist die zukünftige Entwicklung weiterhin mit einer sehr hohen Unsicherheit verbunden, was sich negativ auf den Kapitalmarkt und daher auch auf die Geschäftstätigkeit der PEH Gruppe auswirken könnte. Um Adressenausfall- Liquiditäts- und Marktrisiken, operationelle Risiken und sonstige Risiken einzudämmen, wurden die aus heutiger Sicht notwendigen Maßnahmen ergriffen. Die PEH verfügt über eine ausreichende Liquiditätsausstattung. Die Eigenkapitalquote hat sich zum 30. Juni 2020 auf 66,7% (31. Dezember 2019: 48,3%) erhöht und liegt auf einem sehr hohen Niveau. Bestandsgefährdende Risiken sind für die PEH Gruppe derzeit nicht erkennbar. Eine detaillierte Darstellung der Unternehmensrisiken sowie eine ausführliche Beschreibung unseres Risikomanagements finden sich in unserem Prognose-, Risiko- und Chancenbericht des Geschäftsberichts 2019. 3.2 Prognosebericht In seinem World Economic Outlook Update vom Juni 2020 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IMF) einen Einbruch des globalen Wirtschaftswachstums in 2020 um 4.9%. In Deutschland wird der Einbruch auf 7.8% vorhergesagt. Die aktuelle Entwicklung ist von einer sehr großen Unsicherheit geprägt und wird von der weiteren Entwicklung der Pandemie sowohl auf globaler als auch nationaler Ebene geprägt sein. Politische Entscheidungen über weitere „lock-down“ Maßnahmen oder andere soziale und wirtschaftliche Restriktionen, die Stärkung der öffenltichen Gesundheitssysteme aber auch Investionen in Forschung und Entwicklung insbesondere zur Entwicklung eines Impfstoffes wird hierbei eine wichtige Rolle spielen. Die konkrete Auswirkung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage 2020 ist weiterhin nur schwer prognostizierbar. Der Konzern geht jedoch weiterhin von einem positiven Ergebnis und einem Rückgang von EBITDA und der Assets under Administration (AuA) zwischen 5 und 10% aus.
Frankfurt am Main, den 28.08.2020 Martin Stürner II Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
III Konzern-Gesamtergebnisrechnung
IV Konzern-BilanzAKTIVA
PASSIVA
V Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
VI Konzern-Kapitalflussrechnung
VII Anhang zum Zwischenabschluss1 Unternehmensinformationen Der verkürzte konsolidierte Zwischenabschluss des PEH Wertpapier AG und ihrer Tochtergesellschaften (zusammen die Gruppe) für die sechs Monate bis zum 30. Juni 2020 wurde am 27. August 2020 durch Beschluss der Vorstandsmitglieder zur Veröffentlichung genehmigt. Der PEH Wertpapier AG hat ihren Sitz in Frankfurt am Main. Sie ist als Finanzdienstleistungsinstitut organisiert und bietet Finanzdienstleistungen im Bereich Asset Management, Fondsadministration und sonstigen innovativen Produktentwicklungen an. 2 Grundlage der Abschlusserstellung und wesentliche Änderungen in den Rechnungslegungsmethoden 2.1 Grundlage der Abschlusserstellung Die PEH Wertpapier AG stellt als kapitalmarktorientiertes Unternehmen einen Konzernjahresabschluss in Übereinstimmung mit § 315e Abs. 1 HGB nach den International Financial Reporting Standards („IFRS“) auf, wie sie die Europäische Union fordert. Der vorliegende Konzernabschluss berücksichtigt alle für am 1.1.2020 oder danach beginnende Geschäftsjahre verpflichtend anzuwendende Standards und Interpretationen („IFRIC"). Der Konzernabschluss wurde um einen Konzernlagebericht gemäß §§ 315-315d HGB sowie um zusätzliche Erläuterungen gemäß § 315e Abs. 1 HGB ergänzt. Der Konzernhalbjahresabschluss erfüllt die Anforderungen des § 115 WpHG (Halbjahresfinanzbericht), sowie des IAS 34 und des DRS 16 für Halbjahresberichterstattung. Er wurde unter Beachtung aller anzuwendenden Standards und Interpretationen (SIC, IFRIC) erstellt. Es handelt sich um einen verkürzten Konzernhalbjahresabschluss, welcher in Verbindung mit dem geprüften IFRS-Konzernabschluss zum 31.12.2019 gelesen werden sollte. Der Konzernhalbjahresabschluss und der Konzernzwischenlagebericht wurden weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen. Das Geschäftsjahr für den Konzern und die konsolidierten Unternehmen entspricht dem Kalenderjahr. Die Berichtswährung ist Euro. Beträge in TEUR werden als solche gekennzeichnet. 2.2 Von der Gruppe übernommene neue Standards, Interpretationen und Änderungen Die bei der Erstellung des Zwischenberichts angewandte Rechnungslegungsmethoden stimmen mit den Rechnungslegungsmethoden überein, die bei der Erstellung des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2019 angewandt wurden. Eine Ausnahme stellt die Anwendung neuer Standards, die ab dem 01.01.2020 gültig sind. Die Gruppe hat keinen Standard, keine Interpretation oder Änderungen vorzeitig angewendet. Mehrere Änderungen und Interpretationen sind ab dem Geschäftsjahr 2020 anzuwenden, haben aber keine Auswirkungen auf die Zwischenberichterstattung. 3 Erlöse aus Verträgen mit Kunden Im Folgenden werden Erlöse der Gruppe aus Verträgen mit Kunden aufgegliedert:
4 Segmentangaben Die folgenden Tabellen enthalten Umsatz- und Gewinninformationen, sowie Informationen zu Vermögenswerte und Schulden für die Geschäftssegmente der Gruppe für die sechs Monate bis zum 30. Juni 2020 bzw. 2019:
5 Aufgegebene Geschäftsbereiche Am 19. Dezember 2019 wurden die beiden Gesellschaften coraixx GmbH sowie die coraixx GmbH & Co KGaA veräußert und entkonsolidiert.
6 Ertragsteuern
7 Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten 7.1 Finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten Die folgende Tabelle zeigt finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten der PEH Gruppe zum 30. Juni 2020:
*
Finanzielle Vermögenswerte ohne Zahlungsmittel
7.2 Finanzinstrumente Bemessungshierarchie Die folgende Tabelle zeigt Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die zu den am 30. Juni 2020 beizulegenden Zeitwerten bemessen werden.
Beizulegender Zeitwert Finanzinstrumente Die Buchwerte, Bewertungsmaßstäbe und Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und Schulden zum 30. Juni 2020 des PEH-Konzerns stellen sich wie folgt dar:
8 Zahlungsmittel und Zahlungsmittelequivalente
9 Haftungsverhältnisse, sonstige finanzielle Verpflichtungen, sowie nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Anfang Dezember 2019 wurde eine Gesellschaft der Gruppe von zwei Anleihegläubigern in Luxemburg auf Schadenersatz für Wertverlust im Rahmen ihrer Funktion als Berechnungsstelle verklagt. Die Gesellschaft geht weiterhin davon aus, dass Zahlungsmittelabflüsse nicht wahrscheinlich sind. 10 Geschäftsvorfälle mit nahestehenden Unternehmen/Personen Die UF Beteiligungs UG ist eine nahestehende Person zur PEH Wertpapier AG, da Herr Sven Ulbrich Gesellschafter der UF Beteiligungs UG und im Vorstand der PEH Wertpapier AG (bis 12.12.2019) war und Herr Föhre Gesellschafter der UF Beteiligungs UG und im Vorstand der capsensixx AG ist. a) Gemäß den notariellen Kauf- und Abtretungsverträgen vom 29.12.2014 und 28.12.2016 erwarb die UF Beteiligungs UG (haftungsbeschränkt) Gesellschaftsanteile an der Oaklet GmbH mit einem Nominalbetrag von insgesamt € 1.250 mit Wirkung zum 01.01.2017 und zu einem Kaufpreis von T€ 107. b) Zur Finanzierung der unter a) genannten Gesellschaftsanteile wurde das an die UF Beteiligungs UG (haftungsbeschränkt) gewährte und seit 2014 bestehende Darlehen um T€ 107 auf T€ 776 erhöht. Das Darlehen ist bis spätestens zum 31.01.2023 zurückzuzahlen. Das Darlehen valutierte zum 30.06.2020 mit T€ 168, zum 31.12.2019 mit T€ 308. c) Zur Sicherung der unter a) genannten Darlehensforderungen wurden von der UF Beteiligungs UG (haftungsbeschränkt) als Pfandgeber Gesellschaftsanteile im Nennwert von € 9.050 an der Oaklet GmbH verpfändet. d) Der Zinssatz p.a. beträgt 1,75 %. Die berechneten und erhaltenen Zinsen betragen zum 30.06.2020 T€ 2. 11 Eigene Aktien Vom Posten Eigenkapital wurden die Aktien, die sich im Besitz der Gesellschaft befinden, abgezogen. Die Gesellschaft hat im ersten Halbjahr 2020 keine weiteren eigenen Aktien erworben. Sie hält zum 30.06.2020 insgesamt 180.143 Stück eigene Aktien (zu Anschaffungskosten von T€ 3.465). 12 Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es ergaben sich keine berichtspflichtigen Ereignisse zwischen dem Bilanzstichtag und dem Aufstellungsdatum, über die zu berichten wäre. VIII Versicherung der gesetzlichen Vertreter Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschaftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Frankfurt am Main, 28. August 2020 Martin Stürner |
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||