Pfeiffer Vacuum Technology AGAßlarQuartalsfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.07.2022 bis zum 30.09.2022Quartalsfinanzbericht / 3. Quartal 2022 Inhaltsverzeichnis Die wichtigsten Kennzahlen Unternehmensprofil Die Aktie Zwischenlagebericht des Pfeiffer Vacuum Konzerns Zwischenabschluss des Pfeiffer Vacuum Konzerns Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Konzern-Gesamtergebnisrechnung Konzernbilanz Konzern-Eigenkapitalentwicklung Konzern-Cash-Flow-Rechnung Anhang zum Konzernzwischenabschluss Weitere Informationen Die wichtigsten Kennzahlen scrollen
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Der vorliegende Quartalsfinanzbericht wurde nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Die Ermittlung aller Prozentwerte erfolgte auf der Basis von T€-Zahlen. Der Quartalsfinanzbericht zum 30. September 2022 wurde nicht von einem Wirtschaftsprüfer geprüft und auch keiner prüferischen Durchsicht unterzogen. Unternehmensprofil Pfeiffer Vacuum - ein Name, der für innovative Lösungen, hoch technologische und zuverlässige Produkte sowie einen erstklassigen Service steht. Seit über 130 Jahren setzen wir damit Maßstäbe in der Vakuumtechnik. Ein besonderer Meilenstein war die Erfindung der Turbopumpe vor mehr als 50 Jahren in unserem Hause. Nach wie vor sind wir dank unseres Know-hows Technologie- und Weltmarktführer auf diesem Gebiet. Dies spiegelt sich nicht zuletzt in der soliden Ertragsstärke wider. Unser umfassendes Leistungs- und Lieferprogramm reicht von Vakuumpumpen über Mess- und Analysegeräte bis hin zu komplexen Vakuumsystemen. Dabei spielt die Qualität immer die entscheidende Rolle: Produkte von Pfeiffer Vacuum werden durch enge Kooperation mit Kunden aus unterschiedlichen Branchen, kontinuierliche Entwicklungsarbeit und viel Engagement unserer Mitarbeitenden permanent optimiert. Das wird auch in Zukunft so sein! Pfeiffer Vacuum scrollen
Mehr Informationen unter group.pfeiffer-vacuum.com/de/. Die Aktie Die Aktien der Pfeiffer Vacuum Technology AG werden seit dem 15. April 1998 an der Deutschen Börse in Frankfurt gehandelt. Pfeiffer Vacuum erfüllt die hohen Transparenzanforderungen des Prime Standard und ist im SDAX notiert. Stammdaten der Pfeiffer Vacuum Aktie scrollen
In den ersten drei Quartalen 2022 entwickelte sich die Pfeiffer Vacuum Aktie leicht schwächer als der SDAX. Ein Eröffnungskurs am 03. Januar 2022 von 217,50 € und ein Schlusskurs am 30. September 2022 von 127,00 € bedeuten einen Rückgang um 41,6 %. Am 03. Januar 2022 wurde mit 217,50 € der höchste Kurs in den ersten neun Monaten 2022 erreicht. Der Tiefstkurs war mit 120,80 € am 23. September 2022 zu verzeichnen. In den ersten neun Monaten 2022 ging der SDAX, ausgehend von 16.484 Punkten am 03. Januar 2022 und mit 10.523 Punkten am 30. September 2022, um 36,2 % zurück. Pfeiffer Vacuum hat auch im Jahr 2022 zum wiederholten Mal eine Dividende an die Anteilseigner ausgeschüttet. Die Hauptversammlung am 19. Mai 2022 ist mit sehr großer Mehrheit dem gemeinsamen Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat gefolgt und hat eine Dividende von 4,08 € je Aktie für das Geschaftsjahr 2021 beschlossen. Damit wurde die Ausschüttungsquote von 64,9 % des Konzernergebnisses 2021 erreicht. Insgesamt wurden 40,3 Mio. € an die Anteilseigner ausgeschüttet. Unverändert im Vergleich zum 31. Dezember 2021 beträgt der Streubesitz (Freefloat) zum 30. September 2022 nach unserem Kenntnisstand 37,04 %. Zwischenlageberichtdes Pfeiffer Vacuum KonzernsDer Umsatz im gesamten Dreivierteljahr 2022 betrug 668,7 Mio. € und erreichte damit einen Rekordwert in der Unternehmensgeschichte. Nach 575,3 Mio. € in den ersten neun Monaten 2021 bedeutete dies einen signifikanten Anstieg um 93,4 Mio.€ oder 16,2 %. Die Umsatzerlöse im dritten Quartal 2022 lagen bei 228,1 Mio. € und somit ebenfalls deutlich über dem Niveau des 3. Quartals 2021 (184,1 Mio. €). Per Ende September 2022 waren gegenüber dem Vorjahr erhebliche Umsatzzuwächse im Marktsegment Halbleiter und Zukunftstechnologien zu verzeichnen (+50,2 Mio. €), aber auch das Marktsegment Analytik, Industrie und Forschung & Entwicklung zeigte mit einem Anstieg um 43,2 Mio. € eine sehr erfreuliche Entwicklung. Parallel zum Umsatz ist auch der Auftragseingang sehr deutlich von 690,8 Mio. € in den ersten neun Monaten 2021 auf 866,5 Mio. € im bisherigen Jahr 2022 gestiegen und markiert damit ebenfalls ein bisher nie erreichtes Niveau. Das Bruttoergebnis ist um 40,1 Mio. € oder 19,7% auf 243,6 Mio. € gestiegen (Vorjahr: 203,5 Mio. €). Insbesondere das gestiegene Umsatzvolumen, damit verbundene Skaleneffekte sowie Auswirkungen aus dem Produkt-Kunden-Mix haben dazu geführt, dass die Bruttomarge von 35,4 % auf 36,4 % gestiegen ist. Belastend haben sich in diesem Zusammenhang gestiegene Beschaffungskosten und erhöhte Frachtaufwendungen ausgewirkt. Die Verwaltungs-und allgemeinen Kosten zeigten einen Anstieg um 8,9 Mio. € auf 56,9 Mio. € im Vergleich zum ersten Dreivierteljahr 2021 (48,0 Mio. €). Die Vertriebs- und Marketingkosten von 68,4 Mio. € in den ersten neun Monaten wiesen im Vergleich zum Vorjahr (59,4 Mio. €) ebenfalls deutliche Zuwächse aus, die wesentlich durch die Umsatzentwicklung begründet sind. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung zeigten einen leichten Anstieg um 0,9 Mio. € auf 26,8 Mio. € im Vergleich zum ersten Dreivierteljahr 2021 (25,9 Mio. €). Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr um 1,3 Mio. € auf 2,4 Mio. € gesunken, maßgeblich bestimmt durch das hier ausgewiesene Wechselkursergebnis. Im gesamten Dreivierteljahr wurde damit insgesamt ein Betriebsergebnis von 94,0 Mio. € erwirtschaftet, das um 20,0 Mio. € oder 27,0 % über dem Vorjahreswert (74,0 Mio. €) lag. Auch dieser Wert stellt einen Rekordwert in der Unternehmensgeschichte dar. Die Betriebsergebnismarge, also das Verhältnis von Betriebsergebnis und Umsatz, ist dementsprechend von 12,9 % in 2021 auf aktuell 14,1 % gestiegen. Bei praktisch konstanten Nettofinanzaufwendungen und einer unveränderten Steuerquote ist das Ergebnis nach Steuern von 52,1 Mio. € auf 66,6 Mio. € gestiegen. Daraus resultierte ein Ergebnis je Aktie von 6,75 € (Vorjahr: 5,28 €). COVID-19, Ukraine-Krieg, gesamtwirtschaftliches Umfeld und Situation bei Pfeiffer Vacuum Die Auswirkungen von COVID-19 und des Krieges in der Ukraine bleiben eine große Herausforderung. Unverändert ist die weltweite ökonomische Entwicklung durch die Folgen dieser Sachverhalte belastet. Trotz der sehr erfreulichen Entwicklung des Dreivierteljahrs 2022 sind die finalen Auswirkungen derzeit noch nicht abschätzbar, und wir beobachten die Nachfrageentwicklung sehr genau. Eine Herausforderung im aktuellen Umfeld ist die Volatilität der Ereignisse und dass die Lieferketten unerwartet kurzfristig unterbrochen werden können. Zu den Bedrohungen unserer Lieferkette gehört auch die Frage der kontinuierlichen Energieverfügbarkeit. Die größte Herausforderung für uns bleibt heute daher das Management der Lieferketten. Dabei handelt es sich nicht um einen bestimmten Bereich oder Lieferanten. Es ist eine Situation, in der unser Beschaffungsteam kontinuierlich mit mehreren Lieferanten zusammenarbeitet, um Elektronik, Komponenten, Teile oder chemische Materialien zu sichern, um Produktionsunterbrechungen zu vermeiden und die Liefererwartungen unserer Kunden zu erfüllen. Im bisherigen Jahr 2022 haben wir diese Herausforderungen jedoch effektiv gemeistert. Kürzlich kündigten die USA Sanktionen gegen die Volksrepublik China an, die sich auf Handelsbeschränkungen für moderne Computerchips und Anlagen zur Herstellung von hochtechnologischen Halbleitern beziehen. Während Pfeiffer Vacuum nicht direkt betroffen ist, erwarten einige unserer Kunden Auswirkungen. Wir analysieren derzeit die Folgen und können daher die endgültigen Auswirkungen auf Pfeiffer Vacuum noch nicht abschließend beurteilen. Was der Gesellschaft in dieser herausfordernden Situation zusätzlich hilft ist die solide Vermögens- und Liquiditätslage. Bereits seit langem weist der Konzern starke Bilanzstrukturen mit einer hohen Eigenkapitalquote aus und hat konservative Ansätze zur Finanzierung des Tagesgeschäfts und der notwendigen Investitionen angewendet. Unverändert sehen wir daher keine Liquiditätsrisiken aus der gesamtwirtschaftlichen Situation. Geschäftstätigkeit Unser Geschäftsfeld erstreckt sich auf Entwicklung, Produktion, Verkauf und Wartung von Vakuumpumpen, Vakuummess/Analysegeräten und Komponenten sowie Vakuumanlagen und Dichtheitsprüfsysteme. Umsatz Nachfolgend erläutern wir den im ersten Dreivierteljahr 2022 und 2021 erzielten Umsatz nach Segmenten, Regionen und Märkten. Umsatz nach Segmenten (Gesellschaften) Die Tochtergesellschaften in den einzelnen Ländern sind rechtlich selbständig, haben eigene Geschäftsleitungen und sind für Vertrieb und Service zuständig. Die Segmentberichterstattung ist daher länderbezogen. Aufgrund der gleichen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, des gleichen Produktportfolios, gleicher Absatzmärkte und gleicher Vertriebswege werden die Tochtergesellschaften in Europa und Asien grundsätzlich zu jeweils einem Segment "Europa (ohne Deutschland und Frankreich)" beziehungsweise "Asien (ohne Südkorea)" zusammengefasst. Davon abweichend wurden die Gesellschaften in Frankreich und Südkorea als jeweils eigenes Segment dargestellt. Ursächlich hierfür sind die abweichenden Funktionen der französischen Einheit mit Forschung, Entwicklung und Produktion beziehungsweise die Produktionsfunktion der südkoreanischen Einheit. Umsatz nach Segmenten scrollen
Die Analyse der Umsätze nach Segmenten der neun Monate 2022 und auch im 3. Quartal 2022 zeigt eine sehr positive Entwicklung in nahezu allen Segmenten. Dieser sehr erfreuliche Trend verdeutlicht die breite Basis für diese Entwicklung, die nicht auf einzelne Konzerneinheiten beschränkt ist. Davon abweichend verzeichnete das Segment Südkorea Umsatzrückgänge, die auf im Jahr 2022 reduzierte Projektaktivitäten der lokalen Kunden zurückzuführen waren. Die nachfolgende Grafik zeigt die nach wie vor ausgeglichene Verteilung der Konzernumsätze nach Segmenten. Umsatz nach Segmenten 9M/2022 (9M/2021)
Umsatz nach Regionen Als zusätzliche Information haben wir die Umsätze nach Regionen in der nachfolgenden Tabelle zusammengefasst. Diese enthält alle Umsätze in einer bestimmten Region, unabhängig davon, welche Gesellschaft des Pfeiffer Vacuum Konzerns den Umsatz erzielt hat. Umsatz nach Regionen scrollen
Die hohe Nachfragedynamik in der Halbleiterindustrie hat sich, wie bereits im ersten Halbjahr 2022, sehr positiv ausgewirkt und so den deutlichen Umsatzanstieg um 93,4 Mio. € oder 16,2 % entscheidend beeinflusst. Innerhalb Europas und Asiens war die Nachfrage aus der Halbleiterindustrie für die Umsatzentwicklung maßgeblich. In Nord- und Südamerika war die Umsatzentwicklung am Halbleitermarkt mitentscheidend, hier aber vom Wachstum des Marksegments "Industrie, Analytik und F&E" flankiert. Bei der Entwicklung der Umsätze in Nord- und Südamerika sind auch die positiven Auswirkungen des US-Dollar Wechselkurses zu berücksichtigen. Gut 2/3 des positiven Wechselkurseffektes in Höhe von insgesamt 31,0 Mio. € entfallen dabei auf den US-Dollar. Die nachfolgende Grafik zeigt die Verteilung der Umsätze nach Regionen. Umsatz nach Regionen 9M/2022 (9M/2021)
Umsatz nach Märkten scrollen
Wie bereits erwähnt haben sich die Umsätze im Bereich Halbleiter sehr positiv dargestellt und damit auch die Entwicklung im Marktsegment Halbleiter und Zukunftstechnologien geprägt. Insgesamt hat die Dynamik im dritten Quartal 2022 hier mit einem Anstieg um 30,2 % nochmals zugenommen und im bisherigen Jahr 2022 zu einem Umsatzzuwachs von 17,1 % geführt. Aber auch die Umsätze mit Kunden aus dem Marktsegment Analytik, Industrie und F&E verzeichneten im Jahr 2022 mit +15,3 % sehr erfreuliche Zuwächse (+ 18,3 % im dritten Quartal). So lagen auch im dritten Quartal 2022 die Umsätze im Marktsegment Analytik, Industrie und F&E erstmals im Jahr 2022 über dem Niveau im Marktsegment Halbleiter und Zukunftstechnologien. Die Umsatzverteilung nach Märkten stellte sich wie folgt dar: Umsatz nach Märkten 9M/2022 (9M/2021)
Auftragseingang und Auftragsbestand Nach einem Auftragseingang in Höhe von 690,8 Mio. € in den ersten neun Monaten des Jahres 2021 lag dieser Wert im ersten Dreivierteljahr 2022 bei 866,5 Mio. €. Der deutliche Anstieg um 175,7 Mio. € oder 25,4% auf ein bisher nie zuvor erreichtes Niveau ist dabei breit angelegt, wobei die Entwicklung im Halbleitermarkt besonders dynamisch war. Der Auftragseingang im dritten Quartal 2022 war mit 286,0 Mio. € etwas schwächer als im unmittelbar vorhergehenden Quartal (293,9 Mio. €). Der Auftragseingang kann von Quartal zu Quartal schwanken. Die Book-to-Bill Ratio, das Verhältnis von Auftragseingang zu Umsatz, lag kumuliert bei 1,30 (2021: 1,20) und bei 1,25 im dritten Quartal (Q3/2021: 1,30). Der Auftragsbestand stieg von 316,2 Mio. € per 31. Dezember 2021 auf den Rekordwert von 514,0 Mio.€ zum 30. September 2022. Bei einer Book-to-Bill Ratio von 1,25 im dritten Quartal lag der Auftragsbestand ebenfalls deutlich über dem Wert von 455,7 Mio. € per 30. Juni 2022. Aufträge fließen nur dann in den Auftragsbestand ein, wenn diesen verbindliche Verträge zu Grunde liegen. Der Wert des Auftragsbestandes sollte nicht zur Prognose zukünftiger Umsatz- und Auftragsvolumina benutzt werden. Umsatzkosten und Bruttoergebnis In den ersten neun Monaten des Jahres 2022 beliefen sich die Umsatzkosten auf 425,0 Mio. € (Vorjahr: 371,7 Mio. €). Dies entspricht einem Anstieg um 53,3 Mio. € oder 14,3 %. Ursächlich hierfür waren vorwiegend der höhere Umsatz und die dadurch bedingte bessere Auslastung der Fertigungsstandorte. Das Bruttoergebnis lag mit 243,6 Mio. € um 40,1 Mio. € über dem Vorjahreswert von 203,5 Mio. €. Die Bruttomarge, das Verhältnis von Bruttoergebnis zu Umsatz, stieg von 35,4 % auf 36,4 %, bedingt durch positive Skaleneffekte als Folge des höheren Umsatzes und, insbesondere im dritten Quartal 2022, einen vorteilhafteren Produkt-Kunden-Mix. Darüber hinaus haben Wechselkurseffekte das Bruttoergebnis positiv beeinflusst, während sich gestiegene Beschaffungskosten sowie Ineffizienzen aus dem Management der Lieferketten belastend auf die Bruttomarge ausgewirkt haben. Das Bruttoergebnis des dritten Quartals ist nach 67,4 Mio. € im dritten Quartal des Vorjahres auf 85,6 Mio. € gestiegen. Vertriebs- und Marketingkosten Die Vertriebs- und Marketingkosten in Höhe von 68,4 Mio. € in den ersten drei Quartalen des laufenden Jahres lagen um 9,0 Mio. € über dem Wert der vergleichbaren Vorjahresperiode (59,4 Mio. €). Bedingt durch das Umsatzwachstum, sind die Vertriebs- und Marketingkosten relativ gesehen um 0,1 Prozentpunkte auf 10,2 % gegenüber dem Vorjahr (10,3 %) gesunken. Verwaltungs- und allgemeine Kosten Die Verwaltungs- und allgemeinen Kosten sind mit 56,9 Mio. € im bisherigen Jahr 2022 im Vergleich zum Vorjahr (48,0 Mio. €) um 8,9 Mio. € gestiegen. In Relation zum Umsatz stieg die Quote leicht von 8,3 % auf 8,5 %. Forschungs- und Entwicklungskosten Die Kosten für Forschung und Entwicklung lagen mit 26,8 Mio. € im bisherigen Jahr 2022 um 0,9 Mio. € oder 3,5 % über dem Wert für das erste Dreivierteljahr 2021 (25,9 Mio. €). Die F&E-Quote, also die Relation zwischen Forschungs- und Entwicklungskosten und Umsatz, sank bedingt durch das Umsatzwachstum von 4,5 % auf 4,0 %. Wir werden die Ausgaben für Forschung und Entwicklung auf einem hohen Niveau halten und weiterhin investieren, um uns auch in Zukunft auf dem Weltmarkt behaupten zu können, Marktanteile auszubauen und neue Märkte zu erschließen. Alle Aufwendungen für Forschung und Entwicklung fließen erfolgswirksam in die Gewinn- und Verlustrechnung ein. Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen Der Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen lag im ersten Dreivierteljahr 2022 bei 2,4 Mio. €, nachdem in der vergleichbaren Vorjahresperiode ein Nettoertrag von 3,7 Mio. € zu verzeichnen war. In den Beträgen des Jahres 2022 sind im Wesentlichen Nettowährungsgewinne von 0,3 Mio. € (Vorjahr: Nettowährungsgewinne 0,9 Mio. €) und ergebniswirksam vereinnahmte Aufwandszuschüsse von 2,6 Mio. € (Vorjahr: 2,6 Mio. €) enthalten. Betriebsergebnis Nach 74,0 Mio. € in der Vergleichsperiode 2021 ist das Betriebsergebnis in den ersten neun Monaten 2022 um 20,0 Mio. € oder 27,0 % auf 94,0 Mio. € gestiegen. Die Betriebsergebnismarge, das Verhältnis von Betriebsergebnis und Umsatz, ist von 12,9 % in den ersten neun Monaten 2021 auf 14,1 % im ersten Dreivierteljahr 2022 gestiegen. Ausschlaggebend für diese Entwicklung war insbesondere der Anstieg der Bruttomarge und als Folge positiver Skaleneffekte der Anstieg des Bruttoergebnisses. Darüber hinaus haben die gestiegenen betrieblichen Kosten aufgrund der Umsetzung der Wachstumsstrategie die Ergebnisentwicklung belastet. Zusätzlich haben auch die erfreuliche Geschäftsentwicklung im laufenden Jahr und die daraus resultierenden Mehrkosten im Vertrieb zu einem Rückgang der Betriebsergebnismarge geführt, während die Wechselkursentwicklung isoliert betrachtet die Ertragslage positiv beeinflusste. Finanzergebnis Mit -0,2 Mio. € lag das Nettofinanzergebnis in den ersten neun Monaten 2022 nahezu auf dem Niveau des Vorjahreszeitraums (-0,5 Mio. €). Wesentliche Veränderungen haben sich damit nicht ergeben. Einkommensteuern Die Steuerquote in den ersten neun Monaten des aktuellen Jahres lag bei 29,0 % und damit auf dem Niveau des Vorjahres (29,0 %). Bedingt durch die positive Entwicklung des Ergebnisses vor Steuern ist der Steueraufwand von 21,3 Mio. € auf 27,2 Mio. € gestiegen. Strukturelle Veränderungen haben sich hierbei nicht ergeben. Ergebnis nach Steuern / Ergebnis je Aktie Mit 66,6 Mio. € ist das Ergebnis nach Steuern in den ersten drei Quartalen 2022 um 14,5 Mio. € höher als der Vorjahreswert von 52,1 Mio. €. Dies entspricht einem Zuwachs von 27,8 %. Die Umsatzrendite nach Steuern belief sich nach 9,1 % im Vorjahr auf 10,0 % in 2022. Parallel zum Ergebnis nach Steuern hat sich auch das Ergebnis je Aktie entwickelt. Nach 5,28 € im ersten Dreivierteljahr 2021 wurde aktuell ein Wert von 6,75 € erreicht - ein deutliche Steigerung um 1,47 € oder 27,8 %. Vermögenslage Die Bilanzsumme des Pfeiffer Vacuum Konzerns ist von 707,9 Mio. € zum 31. Dezember 2021 um 117,7 Mio. € oder 16,6 % auf 825,6 Mio. € zum 30. September 2022 gestiegen. Auf der Aktivseite der Bilanz ergab diese Entwicklung hauptsächlich aus der Zunahme des Vorratsvermögens um 80,1 Mio. €, dem Anstieg im Sachanlagevermögen um 32,5 Mio. € und dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 18,1 Mio. €. Details zur Entwicklung der flüssigen Mittel finden sich im nachfolgenden Abschnitt "Cash-Flow". Am 30. September 2022 belief sich das Konzerneigenkapital auf 524,1 Mio. € und lag damit um 64,7 Mio. € über dem Wert zum Schluss des vergangenen Geschäftsjahres (459,4 Mio. €). Im Wesentlichen ursächlich hierfür war das in den ersten neun Monaten erwirtschaftete Ergebnis nach Steuern (66,6 Mio. €), dem die Dividendenzahlung von 40,3 Mio. € gegenübersteht. Darüber hinaus sind die sonstigen Eigenkapitalbestandteile per Saldo um 38,4 Mio. € gestiegen. Dies war überwiegend auf die ergebnisneutrale Bewertung der Pensionsverpflichtungen (Rückgang der bilanziellen Verpflichtung als Folge gestiegene Diskontsätze) und die Erfassung von Kursdifferenzen zurückzuführen. Die Eigenkapitalquote lag weiterhin etwa auf einem hohen Niveau und betrug 63,5 % zum 30. September 2022 (Vorjahr: 64,9 %). Weitere wesentliche Veränderungen der Passivposten resultieren aus dem Anstieg der lang- und kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten um 39,5 Mio. € und dem Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 21,8 Mio. € einerseits, sowie dem Rückgang der Pensionsrückstellungen um 20,8 Mio. € andererseits. Cash-Flow Mit 29,3 Mio. € lag der operative Cash-Flow in den ersten neun Monaten 2022 um 43,9 Mio. € deutlich unter dem Wert der vergleichbaren Vorjahresperiode (73,2 Mio. €). Bei einem gestiegenen Ergebnis nach Steuern (+14,5 Mio. €) wirkte sich insbesondere der Anstieg der Vorräte mit 75,9 Mio. € (Vorjahr: 17,0 Mio. €) belastend auf den operativen Cash-Flow in den ersten neun Monaten 2022 aus. Dem gegenüber sind die Forderungen und sonstigen Aktiva trotz der erfreulichen Umsatzentwicklung mit 21,1 Mio. € weniger stark gestiegen als im Vorjahr (43,0 Mio. €) und haben so den operativen Cash-Flow positiv beeinflusst. Die Investitionsauszahlungen in den ersten neun Monaten 2022 lagen mit insgesamt 52,4 Mio. € wie erwartet sehr weit über dem Niveau dem Vorjahres (22,6 Mio. €). Insgesamt belief sich der Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit in den ersten neun Monaten 2022 auf 52,2 Mio. € (Vorjahr: 22,4 Mio. €). Der Tilgungsanteil von Leasingzahlungen in Höhe von 4,0 Mio. € (Vorjahr: 4,2 Mio. €) und die Darlehensaufnahme in Höhe von 40,0 Mio. € führten zusammen mit der Dividendenzahlung in Höhe von 40,3 Mio. € (Vorjahr: 15,8 Mio. €) zu einem Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit von insgesamt 4,3 Mio. € in den ersten neun Monaten 2022. Im Mittelabfluss des Vorjahres in Höhe von 40,0 Mio. € waren Rückzahlungen von finanziellen Verbindlichkeiten in Höhe von 20,1 Mio. € enthalten. Unter Berücksichtigung der Währungseffekte betrug der Mittelabfluss insgesamt 28,0 Mio. € (Vorjahr: Mittelzufluss von 11,4 Mio. €) und führte zu einem Rückgang der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente auf 71,4 Mio. €. Mitarbeitende Per 30. September 2022 beschäftigte der Konzern 3.752 Mitarbeitende, davon 1.185 in Deutschland und 2.567 in anderen Ländern. Mitarbeitende scrollen
Chancen- und Risikobericht Im Lauf der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2022 haben sich dem Grunde nach keine wesentlichen Veränderungen zu den im Geschäftsbericht für das Jahr 2021 dargestellten Chancen und Risiken ergeben. Der Geschäftsbericht ist im Internet unter group.pfeiffer-vacuum.com verfügbar. Wie bereits erwähnt bleibt das tägliche Management der Lieferketten eine große Herausforderung. Dazu zählt auch die Sicherstellung der Energieversorgung. 2021 und im bisherigen Jahr 2022 haben wir diese Herausforderungen jedoch effektiv gemeistert, was sich in unseren Ergebnissen widerspiegelt. In diesem volatilen Umfeld lässt sich allerdings die künftige Entwicklung zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht abschließend im Hinblick auf den Einfluss auf den Pfeiffer Vacuum Konzern beurteilen. Die Situation bleibt damit insgesamt unklar. Bisher läuft unsere Produktion in allen Werken weitgehend störungsfrei und es ist uns möglich, unsere Kunden mit Lösungen zu versorgen. Ziel ist es, diesen Zustand auch weiterhin zu gewährleisten. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Änderungen der Unternehmenssituation oder des Branchenumfeldes haben sich nach dem Ende des 3. Quartals 2022 grundsätzlich nicht ergeben. Am 7. Oktober 2022 hat die Regierung der USA Handelsbeschränkungen für moderne Computerchips und Anlagen zur Herstellung von hochtechnologischen Halbleitern für China angekündigt. Pfeiffer Vacuum ist davon nicht direkt betroffen. Wir analysieren derzeit jedoch die möglichen Auswirkungen auf unsere Kunden und damit die endgültigen Folgen für den Pfeiffer Vacuum Konzern. Ausblick Auf Basis der finanzwirtschaftlichen Ergebnisse der ersten neun Monate 2022 und keiner weiteren Verschlechterung in den Lieferketten während des dritten Quartals 2022 hebt der Vorstand die Prognose für den Konzernumsatz des Geschäftsjahres 2022 auf 860 bis 880 Mio. € an. Dies entspricht einem Wachstum von etwa 11 bis 14 % im Vergleich zum Vorjahr (vorherige Prognose: Wachstum von 5 % oder höher). Unverändert im Vergleich zur bisherigen Prognose wird erwartet, dass die EBIT-Marge im Jahr 2022 um 14 % liegen wird. Die aktualisierte Prognose berücksichtigt keine etwaig negativen Auswirkungen der am 7. Oktober 2022 angekündigten US- Handelsbeschränkungen für moderne Computerchips und Anlagen zur Herstellung von hochtechnologischen Halbleitern für China. Zwischenabschluss des Pfeiffer Vacuum Konzerns Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (nicht auditiert)scrollen
Siehe auch die beigefügten Erläuterungen zum Zwischenabschluss. Konzern-Gesamtergebnisrechnung (nicht auditiert) scrollen
Siehe auch die beigefügten Erläuterungen zum Zwischenabschluss. Konzernbilanz (nicht auditiert)AKTIVA scrollen
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Siehe auch die beigefügten Erläuterungen zum Zwischenabschluss. Konzern-Eigenkapitalentwicklung (nicht auditiert) scrollen
Siehe auch die beigefügten Erläuterungen zum Zwischenabschluss. Konzern-Cash-Flow-Rechnung (nicht auditiert) scrollen
Siehe auch die beigefügten Erläuterungen zum Zwischenabschluss. Anhang zum Konzernzwischenabschluss (nicht auditiert)1. Konzern und Grundlagen der Darstellung Die Pfeiffer Vacuum Technology AG mit Sitz in der Berliner Straße 43, 35614 Asslar, Deutschland, ist Mutterunternehmen im Pfeiffer Vacuum Konzern (kurz "Gesellschaft" oder "Pfeiffer Vacuum"). Die Pfeiffer Vacuum Technology AG ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht und beim Amtsgericht Wetzlar unter der Nummer HRB 44 in das Handelsregister eingetragen. Sie ist im Prime Standard der Deutschen Börse in Frankfurt am Main notiert und wird im SDAX geführt. Pfeiffer Vacuum ist einer der führenden Komplettanbieter von Vakuumtechnik und liefert kundenspezifische Lösungen für die unterschiedlichsten Anforderungen bei der Erzeugung, Steuerung und Messung von Vakuum. Zu den Produkten gehören Turbopumpen, ein Spektrum an Vorpumpen wie Drehschieber-, Wälzkolben- und Trockene Pumpen, komplette Pumpstände, kundenspezifische Vakuumsysteme, Vakuumkammern und Komponenten. Die Gesellschaft vertreibt ihre Produkte über ein dichtes Netz von eigenen Vertriebsgesellschaften und freien Handelsvertretungen. An jedem wichtigen Industriestandort der Welt gibt es außerdem Servicestandorte. Die Hauptmärkte der Gesellschaft liegen in Europa, den USA und Asien. Der Konzernabschluss der Pfeiffer Vacuum Technology AG wird in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den Auslegungen des IFRS Interpretations Committee (IFRS IC), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, erstellt. Hierin eingeschlossen sind die noch gültigen International Accounting Standards (IAS), die Interpretationen des Standing Interpretations Committee (SIC) und die Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC). Der vorliegende Konzernzwischenabschluss ("Zwischenabschluss") von Pfeiffer Vacuum wird in Euro (€) aufgestellt. Sofern nicht anders vermerkt, erfolgt die Darstellung in Tausend € (T€). Aus rechentechnischen Gründen können in den in diesem Abschluss dargestellten Informationen Rundungsdifferenzen auftreten. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Bei der Erstellung des Zwischenabschlusses zum 30. September 2022 wurde IAS 34 "Interim Financial Reporting" angewendet. Dabei fanden grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2021 Anwendung. Wir verweisen daher auf die ausführliche Darstellung dieser Grundsätze im Anhang zum Konzernabschluss 2021, der im Internet unter group.pfeiffer-vacuum.com zur Verfügung steht. Die der Bilanzierung und Bewertung zugrunde liegenden Schätzungen und Ermessensentscheidungen können Auswirkungen auf die Höhe der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden am Stichtag sowie auf die ausgewiesenen Erträge und Aufwendungen für die Berichtsperiode haben. Aufgrund der derzeit unabsehbaren Folgen der COVID-19 Situation unterliegen diese Schätzungen und Ermessensentscheidungen einer erhöhten Unsicherheit. Die sich tatsächlich einstellenden Beträge können von den Schätzungen und Ermessensentscheidungen abweichen; Veränderungen können einen wesentlichen Einfluss auf den Zwischenabschluss haben. Bei der Aktualisierung der Schätzungen und Ermessensentscheidungen wurden zum Bilanzstichtag verfügbare Informationen über die voraussichtliche wirtschaftliche Entwicklung sowie länderspezifische staatliche Maßnahmen, insbesondere bei der Bewertung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte, berücksichtigt. Des Weiteren wurde eine Aktualisierung der Bewertung von Rückstellungen sowie der verlustfreien Bewertung des Vorratsvermögens unter Berücksichtigung der erwarteten Auswirkungen der COVID-19 Situation vorgenommen. Wesentliche Auswirkungen auf den Konzernzwischenabschluss haben sich dabei nicht ergeben. Die Nutzung von staatlichen Hilfsmaßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19 Situation (etwa Kurzarbeit, Erstattung von Sozialversicherungsbeiträgen, Zuschüsse) hatte im laufenden Geschäftsjahr 2022 keinen Effekt auf das Betriebsergebnis (Vorjahr: 0,2 Mio. €, enthalten in verschiedenen Zeilen der Gewinn- und Verlustrechnung ). 3. Immaterielle Vermögenswerte Die immateriellen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen: Immaterielle Vermögenswerte scrollen
4. Sachanlagen Die Sachanlagen setzen sich wie folgt zusammen: Sachanlagen scrollen
5. Vorräte Die Vorräte setzen sich wie folgt zusammen: Vorräte scrollen
6. Finanzielle Verbindlichkeiten Die Finanziellen Verbindlichkeiten weisen folgende Zusammensetzung auf: Finanzielle Verbindlichkeiten scrollen
7. Gezahlte Dividenden Auf der Hauptversammlung am 19. Mai 2022 wurde für das Jahr 2021 eine Dividende von 4,08 € je Aktie beschlossen. Insgesamt wurde ein Betrag von 40.260.048,72 € an die Aktionäre ausgeschüttet. 8. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Die Aufwendungen für alle Pensionspläne teilen sich wie folgt auf: Aufwendungen für alle Pensionspläne scrollen
9. Gewährleistungen Die Entwicklung der Rückstellungen für Gewährleistungen ergibt sich aus nachfolgender Tabelle: Rückstellungen für Gewährleistungen scrollen
10. Ergebnis je Aktie Die folgende Tabelle erläutert die Ermittlung des Ergebnisses je Aktie: Ergebnis je Aktie scrollen
11. Segmentberichterstattung Segmentberichterstattung zum 30. September 2022 (in T €) scrollen
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1 langfristige Vermögenswerte ohne
Finanzinstrumente, latente Steuern und Vorauszahlungen
für Pensions-Fonds
Segmentberichterstattung zum 30. September 2021 (in T €) scrollen
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12. Einkommensteuern Den deutschen Steuergesetzen entsprechend setzt sich die Einkommensteuer aus Körperschaftsteuer, Gewerbeertragsteuer und Solidaritätszuschlag zusammen. Die Steuerquote der Gesellschaft betrug 29,0 % für die ersten neun Monate 2022 beziehungsweise für das dritte Quartal 2022 und lag damit leicht unter dem Wert der Vergleichsperiode (2021: 29,0 %). 13. Abschlussprüfer Auf der Hauptversammlung am 19. Mai 2022 sind die Aktionäre dem Vorschlag des Aufsichtsrats gefolgt und haben die PricewaterhouseCoopers GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, Deutschland, zum Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Jahr 2022 gewählt. 14. Wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Personen Mit Ausnahme der im Rahmen der Erstellung des konsolidierten Zwischenabschlusses eliminierten Transaktionen mit den Tochtergesellschaften, der regulären Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats und des unverändert auf Basis von marktüblichen Bedingungen erfolgten Warenbezugs von einer operativen Einheit der Busch-Gruppe in Höhe eines sehr niedrigen einstelligen Millionenbetrags haben sich in den ersten neun Monaten 2022 keine wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Personen ergeben.
Asslar, 3. November 2022 Pfeiffer Vacuum Technology AG Der Vorstand Dr. Britta Giesen Wolfgang Ehrk Weitere Informationen Finanzkalender 2023 scrollen
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Kontakt Investor Relations Heide Erickson Berliner Straße 43 35614 Asslar Deutschland T +49 6441 802-1360 F +49 6441 802-1365 Heide.Erickson@pfeiffer-vacuum.de group.pfeiffer-vacuum.com |
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