Ad-hoc | 25 February 2000 13:33
Ad hoc-Service: Plambeck Neue Energien
Ad hoc-Mitteilung verarbeitet und übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
——————————————————————————
25.02.2000
Plambeck Neue Energien AG: Hervorragende Perspektiven nach Verabschiedung
des EEG
Heute hat der Deutsche Bundestag das “Gesetz für den Vorrang Erneuerbarer
Energien” ( EEG ) verabschiedet. Das neue Gesetz verfolgt das Ziel, durch
Nachhaltigkeit bei der Stromerzeugung aus Erneuerbaren Energien einen Beitrag
zum Klima- und Umweltschutz zu leisten. Damit wird die Zielvorgabe der
Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland, den Anteil der
Erneuerbaren Energien an der gesamten Stromerzeugung bis zum Jahr 2010
mindestens zu verdoppeln, gesetzlich fundiert. Nach dem Gesetzestext werden die
Netzbetreiber verpflichtet, die Anlagen, die regenerativ erzeugen,
anzuschließen, den gesamten angebotenen Strom vorrangig abzunehmen und
angemessen zu vergüten.
Die Plambeck Neue Energien AG bewegt sich damit als Marktführer im Bereich
Windkraft in einem höchst dynamischen Umfeld, dessen Expansion politisch gewollt
und wirtschaftlich gesichert ist.
Die Auswirkungen der neuen gesetzlichen Regelungen verbessern die betrieblichen
Rahmenbedingungen der Plambeck Neue Energien AG deutlich. Das gilt insbesondere
in Bezug auf die Höhe der zu zahlenden Einspeisungsvergütungen der Netzbetreiber
für eingespeisten Strom aus Erneuerbaren Energien. Die Entkopplung der
Einspeisungsvergütung von der allgemein sinkenden Strompreisentwicklung hat
gegenüber dem alten Stromeinspeisungsgesetz die Planungsgrundlage für die
Windparkprojekte gestärkt. Durch den Wegfall des 5% – Deckels nach dem alten
Stromeinspeisungsgesetz gibt es zukünftig keine Mengenbegrenzungen mehr, die den
Ausbau von Windparks limitieren könnten. Vor diesem Hintergrund betont das
Cuxhavener Unternehmen, daß es – im Gegensatz zu den meisten Altmonopolisten der
Energiewirtschaft – im Zukunftsmarkt “Erneuerbare Energien” schon jetzt
hervorragend positioniert sei.
Bei einem Planungshorizont von 20 Jahren kann Plambeck bei Windparks mit einer
Einspeisungsvergütung von durchschnittlich 17,3 Pfennigen pro kWh an
Binnenlandstandorten kalkulieren. Durch die Erhöhung der Einspeisungsvergütung
im EEG wird die Nachfrage nach Windparkprojekten steigen und die Attraktivität
des Betreibens deutlich erhöht.
“Die Verschiebung einiger Windparkprojekte Ende des letzten Jahres in das Jahr
2000 kann damit als richtige unternehmerische Entscheidung gewertet werden”, so
Dr. Wolfgang von Geldern, Vorstandsvorsitzender der Plambeck Neue Energien AG.
Die Realisierung eines ersten Blockheizkraftwerkes der 5 MW – Klasse in
Thüringen in diesem Jahr wird das Startsignal des neu gegründeten Bereiches
Biomasse geben.
Plambeck Neue Energien AG
Ende der Mitteilung