![]() PNE WIND AGCuxhavenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Konzern-JahresabschlussBericht des AufsichtsratsSehr geehrte Aktionäre, im Geschäftsjahr 2010 hat die PNE WIND AG wichtige Weichen für die weitere Entwicklung
der Gesellschaft und des Konzerns gestellt. Der Aufsichtsrat ist im Geschäftsjahr 2010 zu insgesamt acht ordentlichen Sitzungen
zusammengetreten, und zwar am 12. Januar, 11. Februar, 17. März, 12. April, 18. Mai,
19. Mai, 23. August und 6. Dezember 2010. Außerdem fand eine außerordentliche Sitzung
am 16. April 2010 statt. Kein Aufsichtsratsmitglied hat an weniger als der Hälfte
der Sitzungen teilgenommen. Der Aufsichtsrat verfügt, der Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex
(DCGK) entsprechend, über eine ausreichende Zahl unabhängiger Mitglieder. Die Aufsichtsratsmitglieder Horst Kunkel und Alfred Mehrtens haben ihre Ämter mit
Wirkung zum 31. August 2010 niedergelegt. Mit Beschluss des Amtsgerichts Tostedt vom
11. August 2010 wurden auf Antrag des Vorstands im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat
daraufhin Alain Huberty und Jacquot Schwertzer mit Wirkung zum 1. September 2010 zu
neuen Mitgliedern des Aufsichtsrates bestellt. Beide sind Mitglieder des Management
Committees und Alain Huberty ist zusätzlich Executive Director und Generalsekretär
der Luxempart S.A. Um eine effiziente Wahrnehmung seiner Aufgaben sicherzustellen, hat der Aufsichtsrat
zudem einen Personalausschuss, einen Prüfungsausschuss (Audit Committee) sowie einen
Nominierungsausschuss eingerichtet. Der Personalausschuss trat im Geschäftsjahr 2010 am 17. März, 13. April, 18. Mai,
17. August und 7. Dezember 2010 zu fünf Sitzungen zusammen. Gegenstand der Sitzungen
waren die Zielvereinbarungen und Incentivierungen des Vorstands. Das Audit Committee (Prüfungsausschuss) trat am 8. März 2010 zu einer Sitzung zusammen.
Gegenstand dieser Sitzung war die Beratung bezüglich der Rechnungslegung, des Risikomanagements
und der Compliance sowie diesbezügliche Empfehlungen an den Aufsichtsrat, entsprechende
Beschlüsse zu fassen. Der Aufsichtsrat hat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden
Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig
beraten und seine Tätigkeit überwacht. In allen Entscheidungen von grundlegender Bedeutung
für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Aufsichtsrat
wurde regelmäßig durch schriftliche und in seinen Sitzungen durch schriftliche und
mündliche Berichte des Vorstands zeitnah und umfassend über die aktuelle Geschäftsentwicklung
und über die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage der Gesellschaft sowie über die geplante
Geschäftspolitik und weitere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung, speziell
in der Finanz-, Investitions- und Personalplanung informiert. Vorstand und Aufsichtsrat
haben über diese Themenkomplexe ausführlich beraten. Der Aufsichtsrat hat zusätzlich
Einsicht in die Bücher, Schriften und Vermögensaufstellungen genommen und diese geprüft.
Besondere Berichte wurden nicht angefordert. Darüber hinaus hat sich der Aufsichtsrat
regelmäßig in Einzelgesprächen vom Vorstand informieren lassen. Der Aufsichtsrat hat die aufgrund von Bestimmungen des Gesetzes, der Satzung und der
Geschäftsordnung des Vorstands zustimmungspflichtige Geschäfte und Maßnahmen eingehend
geprüft und im Wege der Beschlussfassung entschieden. Schwerpunkte der Tätigkeit und Themenstellungen des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr
2010 waren:
Der Vorstand hat am 29. November 2010 und der Aufsichtsrat am 6. Dezember 2010 beschlossen,
dass den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex in der Fassung vom
26. Mai 2010 mit Ausnahme der Regel, wonach scroll
entsprochen wurde. Vorstand und Aufsichtsrat erklärten weiterhin gemäß § 161 AktG,
dem Corporate Governance Kodex mit Ausnahme der oben genannten Regel auch im Geschäftsjahr
2011 zu entsprechen. Der Aufsichtsrat beabsichtigt jedoch, die Empfehlung des DCGK,
zu der eine Abweichung erklärt wurde, in künftige Vorstandsverträge einzuarbeiten,
um in Zukunft dem Deutschen Corporate Governance Kodex umfassend entsprechen zu können. Der Jahresabschluss der PNE WIND AG, der Konzernabschluss sowie die Berichte über
die Lage der PNE WIND AG und des Konzerns sind vom Vorstand zeitnah aufgestellt worden.
Der von der ordentlichen Hauptversammlung am 19. Mai 2010 gewählte Abschlussprüfer,
die Deloitte & Touche GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Niederlassung Hamburg,
hat diese zusammen mit der Buchführung geprüft und einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk
erteilt. Den Auftrag zur Abschlussprüfung für das Geschäftsjahr 2010 hat der Aufsichtsrat am
22. November 2010 erteilt. Entsprechend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance
Kodex hat der Aufsichtsrat vor der Erteilung des Prüfauftrags eine Erklärung des Abschlussprüfers
darüber eingeholt, welche beruflichen, finanziellen oder sonstigen Beziehungen zwischen
dem Prüfer und dem Unternehmen bestehen, die Zweifel an seiner Unabhängigkeit begründen
könnten. Die Erklärung erstreckt sich auch auf den Umfang anderer Beratungsleistungen,
die für das Unternehmen im abgelaufenen Geschäftsjahr erbracht wurden. Nach der dem
Aufsichtsrat durch den Abschlussprüfer vorgelegten Erklärung ergeben sich keine Zweifel
an dessen Unabhängigkeit. Als Schwerpunktthema für die Abschlussprüfung der PNE WIND AG hat der Aufsichtsrat
dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2010 das Thema "Entwicklung der ausländischen
Beteiligungen und Windkraftprojekte" vorgetragen. Der Jahresabschluss für die PNE WIND AG, der Konzernabschluss, der Lagebericht der
PNE WIND AG, der Konzernlagebericht und der Prüfbericht des Abschlussprüfers lagen
allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor der Bilanzsitzung am 16. März 2011
vor. Die Unterlagen wurden in der Sitzung des Audit Committee am 15. März 2011 sowie
in der Bilanzsitzung von den Mitgliedern des Aufsichtsrats umfassend geprüft und erörtert.
Der Vorsitzende des Audit Committee hat dem Gesamtaufsichtsrat in der Bilanzsitzung
einen Bericht über die Behandlung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses
im Prüfungsausschuss gegeben. An der Bilanzsitzung haben Vertreter des Abschlussprüfers
teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung berichtet. Es bestanden
keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat dem Ergebnis der Abschlussprüfung zugestimmt. Der Aufsichtsrat billigt daher den zum 31. Dezember 2010 aufgestellten Jahresabschluss
der PNE WIND AG und den zum 31. Dezember 2010 aufgestellten Konzernabschluss. Der
Jahresabschluss ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands über die Gewinnverwendung
schließt sich der Aufsichtsrat nach eigener Prüfung an. Die Regeln und Hindernisse, die eine Übernahme und Ausübung von Kontrolle erschweren
können, sind vom Aufsichtsrat überprüft und bewertet worden. Der Aufsichtsrat hält
diese für ausreichend. Der Aufsichtsrat bedankt sich bei den Vorstandsmitgliedern sowie allen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern der PNE WIND AG für ihre besonders engagierte, verantwortungsvolle
und erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2010.
Cuxhaven, 16. März 2011 scroll
Corporate Governance Berichta. EntsprechenserklärungErklärung von Vorstand und Aufsichtsrat gemäß § 161 AktGDer Corporate Governance Kodex ist eine gesetzliche Richtlinie zur Leitung und Überwachung
börsennotierter Gesellschaften in Deutschland. Er fasst die international wie national
anerkannten Standards für verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammen. Ziel der
Richtlinie ist es, das Vertrauen von Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit
in die deutsche Unternehmensführung zu fördern. Der Vorstand hat am 29. November 2010 und der Aufsichtsrat der PNE WIND AG hat am
6. Dezember 2010 gem. §161 Aktiengesetz (AktG) erklärt, dass dem Corporate Governance
Kodex mit Ausnahme der Regel, scroll
entsprochen wurde. Vorstand und Aufsichtsrat erklärten weiterhin, gemäß §161 AktG, dass dem Corporate
Governance Kodex mit Ausnahme der oben genannten Regel auch künftig entsprochen wird. Diese Entsprechenserklärung bezieht sich auf den Deutschen Corporate Governance Kodex
in der Fassung vom 26. Mai 2010. b. VergütungsberichtDer Vergütungsbericht findet sich im Lagebericht auf der Seite 53 dieses Geschäftsberichtes. c. Directors' DealingsAm 28. Juni 2010 wurde die Verpflichtung der Sidlaw GmbH, eine juristische Person
in enger Beziehung zum Vorstandsvorsitzenden Martin Billhardt, wirksam, außerbörslich
insgesamt 370.000 Aktien der PNE WIND AG zu 2,20 Euro je Anteilsschein zu kaufen.
Die Transaktion mit einem Volumen von 814.000 Euro wurde kurz darauf durchgeführt. Daher waren zum 31. Dezember 2010 dem Vorstandsvorsitzenden Martin Billhardt somit
400.000 Aktien zuzurechnen. Daneben hielt Vorstand Bernd Paulsen 2.500 Aktien. Aus dem Aufsichtsrat hielt Herr Jacquot Schwertzer zum 31. Dezember 2010 5.704 Aktien. Zusammengefasster Lage- und Konzernlagebericht
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| 1. | PNE BCP WIND Inc., Saskatoon, Kanada (75 % Anteil über die PNE WIND Ausland GmbH, Cuxhaven) |
| 2. | PNE WIND PARK Dobrudzha OOD, Stara Zagora, Bulgarien (51 % Anteil über die PNE WIND Ausland GmbH, Cuxhaven) |
| 3. | PNE WIND Bulgaria EOOD, Sofia, Bulgarien (100 % Anteil über die PNE WIND Ausland GmbH, Cuxhaven) |
| 4. | PNE Gode Wind I GmbH, Cuxhaven (100 % Anteil über die PNE WIND AG, Cuxhaven) |
| 5. | PNE WIND Jules Verne GmbH, Cuxhaven (100 % Anteil über die PNE WIND AG, Cuxhaven) |
| 6. | PNE WIND Nautilus GmbH, Cuxhaven (100 % Anteil über die PNE WIND AG, Cuxhaven) |
| 7. | PNE WIND Nemo GmbH, Cuxhaven (100 % Anteil über die PNE WIND AG, Cuxhaven) |
Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus
den Vorgängen 1, 2, 3, 5, 6 und 7 nicht ergeben. Die Auswirkungen aus dem Einbezug
der PNE Gode Wind I GmbH werden im Kapitel "5. Überblick Geschäftstätigkeit" beschrieben.
Folgende Beteiligungsquoten an Konzern-Gesellschaften wurden im Berichtszeitraum 2010
erhöht:
| ― |
PNE WIND GM Hungary Kft., Puztahencse, Ungarn, von 79 % auf 100 % |
Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus
diesem Vorgang nicht ergeben.
Im Berichtszeitraum wurde folgende Windparkgesellschaft endkonsolidiert:
| ― |
Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CVI GmbH & Co. KG, Cuxhaven |
Durch die Endkonsolidierung der Gesellschaft sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt
2,0 Mio. Euro sowie Verbindlichkeiten in Höhe von 2,0 Mio. Euro abgegangen. Die Gesellschaft
hat bis zum Zeitpunkt der Endkonsolidierung (Ende erstes Quartal 2010) Umsatzerlöse
von 0,1 Mio. Euro und ein EBIT von 0,0 Mio. Euro ausgewiesen.
Im Berichtszeitraum wurde folgende Gesellschaft umbenannt:
| ― |
PNE WIND Yambol OOD in PNE WIND Straldja-Kamenec OOD, Nessebar, Bulgarien |
| ― |
PNE WIND Bulgaria OOD in PNE WIND BE Development OOD, Nessebar, Bulgarien |
Im Konzern der PNE WIND AG waren im Geschäftsjahr 2010 im Jahresdurchschnitt einschließlich
der Vorstände 154 Personen (im Vorjahr: 133) beschäftigt. Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen
sind in dieser Zahl enthalten. Von diesen Mitarbeitern (einschließlich Vorstände)
waren im Jahresdurchschnitt 101 (zum 31. Dezember 2009: 90) bei der PNE WIND AG beschäftigt.
Insgesamt 53 Mitarbeiter waren durchschnittlich bei der PNE Biomasse AG (18 Mitarbeiter)
und der PNE WIND Betriebsführungs GmbH (21 Mitarbeiter) sowie bei Auslandsgesellschaften
(14 Mitarbeiter) beschäftigt. Mit der moderaten Aufstockung der Mitarbeiterzahl hat
die PNE WIND AG auf die ausgeweitete Geschäftstätigkeit reagiert und zugleich die
personelle Basis für die Fortführung des bisherigen Wachstumskurses gelegt.
Die Aufsichtsratsmitglieder Horst Kunkel und Alfred Mehrtens haben ihre Ämter mit
Wirkung zum 31. August 2010 niedergelegt. Mit Beschluss des Amtsgerichts Tostedt vom
11. August 2010 wurden auf Antrag des Vorstands im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat
daraufhin Alain Huberty und Jacquot Schwertzer mit Wirkung zum 1. September 2010 zu
neuen Mitgliedern des Aufsichtsrates bestellt. Beide sind Mitglieder des Management
Committees und Alain Huberty ist zusätzlich Executive Director und Generalsekretär
der Luxempart S.A., Leudelange, Luxemburg, die im Juni 2010 Teilschuldverschreibungen
der Wandelanleihe der PNE WIND AG im Umfang von 16,87 Mio. Euro sowie Aktien aus einer
Kapitalerhöhung aus genehmigten Kapital gezeichnet hat.
Das gesamte Investitionsvolumen der Luxempart S.A. beläuft sich auf ca. 18,7 Mio.
Euro. Nach Wandlung der Anleihen sowie infolge der von ihr gehaltenen Aktien wäre
Luxempart S.A. damit zu ca. 15 % an der PNE WIND AG beteiligt und so größte Einzelaktionärin
der Gesellschaft.
Die PNE WIND AG führte im Geschäftsjahr 2010 das operative Geschäft im Bereich Windkraft
onshore Deutschland erfolgreich fort. Vier Windparks - "Görike" in Brandenburg, "Schulenburg",
"Elze" und "Oldendorf" (alle drei in Niedersachsen) - mit einer Nennleistung von zusammen
31,2 MW wurden fertig gestellt, in Betrieb genommen und an den Käufer EnBW Erneuerbare
Energien GmbH übergeben. Mit diesem Unternehmen hatte PNE WIND AG bereits im Dezember
2009 einen Kaufvertrag über insgesamt sieben Onshore-Windparks geschlossen. Zu diesem
Paket gehört auch der im Dezember 2009 fertig gestellte und in Betrieb genommene Windpark
Leddin II in Brandenburg, der im ersten Quartal 2010 übergeben wurde.
Insgesamt wurden von der PNE WIND AG in Deutschland onshore zum 31. Dezember 2010
Windpark-Projekte mit einer zu installierenden Leistung von mehr als 1.300 MW in verschiedenen
Phasen der Projektentwicklung bearbeitet. Für zwei dieser Projekte mit einer Nennleistung
von 16 MW lagen zum 31. Dezember 2010 die für den Baubeginn notwendigen Genehmigungen
vor. Weitere Genehmigungen für Windpark-Projekte onshore in Deutschland werden zeitnah
erwartet.
Im Ausland konnte die Entwicklung ebenfalls kontinuierlich fortgesetzt werden. Insgesamt
wurden zum Stichtag 31. Dezember 2010 in Ungarn, Rumänien, Bulgarien, Türkei, Großbritannien,
Kanada und den USA Windpark-Projekte bearbeitet, in denen Windenergieanlagen mit einer
Nennleistung von bis zu 3.725 MW errichtet werden können. Ausgebaut wurden im Berichtszeitraum
vor allem die Aktivitäten in Großbritannien und Bulgarien.
In Bulgarien wurde mit der PNE WIND PARK Dobrudzha OOD die Gründung eines Joint Ventures
vereinbart, in das ein bulgarisches Windpark-Projekt mit einer Nennleistung von insgesamt
150 MW eingebracht wird. An der Joint Venture Gesellschaft halten die PNE WIND AG
über ihre PNE WIND Ausland GmbH 51 % sowie die Windpark Dobrudzha OOD 49 % der Anteile.
Das Windpark-Projekt befindet sich in der sehr windreichen Region Dobrudzha im Nordosten
Bulgariens. PNE WIND AG wird in dem Joint Venture für Auswahl und Einkauf der Windenergieanlagen,
die Projekt-Finanzierung und den Vertrieb sowie für die spätere kaufmännische und
technische Betriebsführung des Windparks zuständig sein. Der Windpark befindet sich
in einer frühen Entwicklungsphase.
Intensiviert wurden im Berichtszeitraum auch die Aktivitäten im kanadischen Windenergiemarkt.
Zur Entwicklung von Windpark-Projekten in Kanada hat die Tochtergesellschaft PNE WIND
Ausland GmbH mit der kanadischen BCP Renewable Energy Ltd. eine gemeinsame Gesellschaft
gegründet. Bereits 2009 hatte es eine Verständigung über eine Kooperation bei der
Erschließung des kanadischen Windenergiemarktes gegeben. Mit der Gründung der gemeinsamen
Gesellschaft, an der die PNE WIND Ausland GmbH 75 % der Anteile hält, wird diese erfolgreiche
Zusammenarbeit weiter gefestigt. Die operative Zusammenarbeit auf dem kanadischen
Markt erfolgt durch die PNE WIND USA Inc. In Kanada konnten bereits rund 7.857 Hektar
Flächen gesichert werden, die für die Errichtung von Windparks mit bis zu 525 MW Nennleistung
geeignet sind.
In den USA gibt es deutliche Fortschritte bei der Entwicklung eines für 30 MW geplanten
Windparks bei Belle Fourche (South Dakota), den die PNE WIND USA gemeinsam mit dem
Joint Venture-Partner Renewable Solutions entwickelt. Genehmigungen für dieses Projekt
liegen bereits vor. Der Baubeginn ist für 2012 geplant. Auch bei einem Windpark-Projekt
in der Nähe von Solon (Iowa) mit 30 MW gibt es deutliche Fortschritte in der Entwicklung.
In Schottland - die PNE WIND UK hat hier mittlerweile ein Büro eröffnet - wurde PNE
WIND von der staatlichen Forstverwaltung (Forestry Commission) als bevorzugter Partner
für die Entwicklung von Windparks in Waldflächen der Region Zentral-Schottland ausgewählt.
Die PNE WIND AG hat nun bis Oktober 2011 Zeit, um im schottischen National Forest
der Verwaltungsbezirke Argyll and Bute, West Dunbartonshire, Stirling, Perth and Kinross
sowie Angus hierfür geeignete Standorte zu ermitteln. Danach werden die Forestry Commission
und die PNE WIND AG gemeinsam darüber entscheiden, auf wie viele Anlagen der Planungsprozess
und, bei positiver Entscheidung für das Vorhaben, die Bau- und Betriebsphasen ausgelegt
werden sollen. Das von der Forestry Commission verwaltete Gebiet in Zentral-Schottland
umfasst eine Fläche von etwa 1.000 Quadratkilometern und bietet Raum für Windparks
mit einem geschätzten Entwicklungspotenzial von 100 bis 200 MW Nennleistung.
Für die PNE WIND AG ergeben sich damit im Ausland attraktive Markt- und Wachstumsperspektiven.
Daher ist der Vorstand zuversichtlich, durch die Internationalisierung der Windpark-Projektierung
das Unternehmenswachstum weiter vorantreiben zu können.
Im Offshore-Bereich konnte die PNE WIND AG im Berichtszeitraum die technische Entwicklung,
insbesondere der bereits genehmigten Offshore-Windpark-Projekte "Gode Wind I und II",
weiter voran bringen.
Für den Offshore-Windpark "Gode Wind II" wurde mit der Baugrunderkundung ein weiterer
wesentlicher Schritt bei der Vorbereitung auf den Baubeginn abgeschlossen. Im Zeitraum
von März bis Mai 2010 wurden 84 Drucksondierungen vorgenommen, darunter die Standorte
aller geplanten 84 Windenergieanlagen sowie der Standort der Umspannstation. Die Untersuchungen
wurden mit einem Spezialschiff entsprechend dem Standard "Baugrunderkundung" des Bundesamtes
für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) durchgeführt.
Für das Offshore-Projekt "Gode Wind II" konnten im Geschäftsjahr 2010 weitere Partner
gewonnen werden. So wurden Green Giraffe Energy Bankers (vormals: Energy Bankers à
Paris, EBAP) mandatiert, um die PNE WIND AG bei der Akquirierung des Fremdkapitalanteils
zu unterstützen. Als Equity Placement Advisor wurde Augusta & Co. für die Einwerbung
des Eigenkapitals der Projektfinanzierung von Geschäftsbanken und öffentlichen Finanzeinrichtungen
eingebunden. Darüber hinaus wurden mit den Unternehmen MT Højgaard A/S (Fundamente),
DRAKA Norsk Kabel AS (parkinterne Verkabelung) und ALSTOM Grid GmbH (Umspannwerk)
Entwicklungspartnerschaften abgeschlossen. Zuvor konnte bereits das in der technischen
Entwicklung und Umsetzung von Offshore-Projekten sehr erfahrene Managementunternehmen
K2 Management A/S aus Dänemark eingebunden werden. Bei der technischen Entwicklung
von "Gode Wind II" arbeitet die PNE WIND AG bereits seit 2009 mit dem Windenergieanlagen-Hersteller
Vestas zusammen. Für die Fragen der Versicherung wurde die zu Lampe & Schwarz gehörende
NW Assekuranz und als Rechtsberater Watson, Farley & Williams eingebunden.
Beim Offshore-Windpark "Gode Wind I" hat die PNE WIND AG im Geschäftsjahr 2010 alle
Anteile des Projektes erworben. Die Projektrechte liegen bei der Projektgesellschaft
PNE Gode Wind I GmbH, an der die PNE WIND AG im Geschäftsjahr 2009 zu 10 % beteiligt
war. Am 10. Februar 2010 erwarb die PNE WIND AG die restlichen 90 % der Anteile an
der PNE Gode Wind I GmbH zurück. Derzeit wird die technische Entwicklung dieses bereits
genehmigten Offshore-Projektes voran gebracht, um auch für diesen Windpark in der
Nordsee die Baureife zu erreichen.
Gemäß der im Geschäftsjahr 2010 erstmals neu anzuwendenden Rechnungslegungsstandards
IFRS 3 (geändert) sind alle Anteile aus dem Unternehmenszusammenschluss zum Erwerbszeitpunkt
zum beizulegenden Zeitwert neu zu bewerten - einschließlich der von der PNE WIND AG
bereits gehaltenen Minderheitenanteile in Höhe von 10 %. Dies führt im vorliegenden
Fall zu einem Ertrag aus der Neubewertung der Altanteile.
Die beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden der
PNE Gode Wind I GmbH, Cuxhaven, stellen sich zum Erwerbszeitpunkt wie folgt dar:
| Alle Angaben in TEUR | Bei Erwerb angesetzt |
Buchwert |
| Projektrechte | 17.433 | 0 |
| Sachanlagen | 3.721 | 3.721 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistunger | 6 | 6 |
| Liquide Mittel und kurzfristige Kapitalanlagen | 88 | 88 |
| Sonstige Rückstellungen | 33 | 33 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern | 0 | 469 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 64 | 64 |
| Latente Steuerschuld | 249 | 25 |
| Beizulegender Zeitwert des Nettovermögens | 20.902 | 3.224 |
| Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses | 11.417 |
|
| Ertrag aus der Erstkonsolidierung (bargain purchase) | 9.485 |
|
| Ertrag aus der Neubewertung der Altanteile | 1.759 |
|
| Gesamtertrag | 11.244 |
|
Die PNE Gode Wind I, Cuxhaven, wird im Konzern vollkonsolidiert.
|
|
TEUR |
| Zahlungsmittelabfluss aufgrund des Unternehmenserwerbs | 5.000 |
| Erfassung einer kurzfristigen Kaufpreisverbindlichkeit | 4.327 |
| Fair Value der Altanteile | 2.090 |
| Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses | 11.417 |
| Mit dem Tochterunternehmen erworbene Zahlungsmittel | -88 |
| Ertrag aus Neubewertung Altanteile | -1.759 |
| Tatsächlicher Zahlungsmittelabfluss / Verbindlichkeiten | 9.570 |
Insgesamt bearbeitete der Offshore-Bereich der PNE WIND AG zum Stichtag 31. Dezember
2010 sechs eigene Offshore-Windpark-Projekte in Nord- und Ostsee in verschiedenen
Phasen der Projektentwicklung. Neben den bereits vom Bundesamt für Seeschifffahrt
und Hydrographie (BSH) genehmigten Projekten "Gode Wind I und II" befinden sich die
weiteren eigenen Offshore-Projekte in der Planungs- und Antragsphase. Nach dem gegenwärtigen
Planungsstand können in diesen Windparks insgesamt bis zu 476 Windenergieanlagen errichtet
werden. Maßgeblich für die genaue Zahl ist unter anderem die Nennleistung der auszuwählenden
Anlagen, die zwischen 3 und 5 MW betragen wird. Insgesamt liegt die geplante realistische
Nennleistung der Offshore-Projekte, die wir entwickeln und beraten, bei rund 2.400
MW.
Für die in 2009 komplett an den dänischen Energiekonzern DONG Energy Power verkauften
Offshore-Windpark-Projekte "Borkum Riffgrund I und II" ist mit DONG Energy Power vereinbart,
dass die PNE WIND AG auch weiterhin an der Entwicklung mitarbeitet und dabei als Dienstleistungsunternehmen
für die DONG Energy Power tätig ist. DONG Energy Power A/S hat angekündigt, das Windpark-Projekt
"Borkum Riffgrund I" kurzfristig bauen zu wollen. Aus diesem Grund wurde der zweite
Teil des Kaufpreises für die Anteile an der PNE2 Riff I GmbH in Höhe von 6,4 Mio.
Euro zum 31. Dezember 2010 bilanziert.
Im Segment Stromerzeugung sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt,
die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus Erneuerbaren Energien befasst
sind. Dieser Bereich beinhaltet unter anderem die von der PNE WIND AG selbst betriebenen
Windparks "Altenbruch II" und "Laubuseschbach" sowie die PNE Biomasse AG, die per
Geschäftsbesorgungsvertrag das Personal für das Holzheizkraftwerk in Silbitz stellt,
welches ebenfalls in diesem Segment erfasst wird. Außerdem umfasst das Segment Anteile
an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Onshore-Windpark-Projekte umgesetzt
werden sollen.
Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden
im Segment Stromerzeugung im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen
dieser Windparks ausgewiesen.
Das Segment Stromerzeugung hat sich somit im Geschäftsjahr 2010 weiter entwickelt,
obwohl die Ergebnisse der im Eigenbetrieb befindlichen Windparks "Altenbruch II" und
"Laubuseschbach" durch das geringe Windangebot im Jahr 2010 operativ beeinträchtigt
wurden.
Die im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS und für die
PNE WIND AG sowie deren Tochtergesellschaften auf handelsrechtlicher Ebene (HGB) ermittelt
und dargestellt.
Der PNE WIND AG-Konzern erzielte gemäß IFRS im Geschäftsjahr 2010 eine Gesamtleistung
von 80,0 Mio. Euro (im Vorjahr 133,6 Mio. Euro). Davon entfallen 65,6 Mio. Euro auf
Umsatzerlöse (im Vorjahr 137,3 Mio. Euro), 1,7 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen
(im Vorjahr -8,4 Mio. Euro), auf andere aktivierte Eigenleistungen 0,0 Mio. Euro (im
Vorjahr 0,2 Mio. Euro) sowie 12,7 Mio. Euro (im Vorjahr 4,5 Mio. Euro) auf sonstige
betriebliche Erlöse. In den sonstigen betrieblichen Erlösen sind 11,2 Mio. Euro aus
der Erstkonsolidierung und der damit verbundenen Unternehmensbewertung nach IFRS 3
(geändert) der PNE Gode Wind I GmbH enthalten.
Von der Gesamtleistung im Konzern entfielen auf die PNE WIND AG 79,2 Mio. Euro (im
Vorjahr 139,8 Mio. Euro). Die Gesamtleistung der PNE WIND AG setzt sich aus Umsatzerlösen
in Höhe von 71,9 Mio. Euro (im Vorjahr 185,9 Mio. Euro), aus Bestandsveränderungen
in Höhe von -0,8 Mio. Euro (im Vorjahr -54,5 Mio. Euro) und aus sonstigen betrieblichen
Erlösen in Höhe von 8,1 Mio. Euro (im Vorjahr 8,4 Mio. Euro) zusammen. Die wesentlichen
Umsätze resultierten bei der PNE WIND AG aus der Umsetzung der Windparks "Elze", "Görike",
"Oldendorf" und "Schulenburg". Die sonstigen betrieblichen Erlöse setzen sich bei
der PNE WIND AG im Wesentlichen aus der zweiten Kaufpreisforderung aus dem Beteiligungsverkauf
an der PNE2 Riff I GmbH aus dem Jahr 2009 (6,4 Mio. Euro), den Auflösungen von Wertberichtigungen
(0,3 Mio. Euro), der Auflösung von Rückstellungen (0,2 Mio. Euro), Mieterlösen und
sonstigen Erträgen wie z.B. Gutschriften, Weiterberechnungen, Auflösung des Investitionszuschusses
und Erträgen aus Sachbezug Kfz-Nutzung zusammen. Bei den im Konzern konsolidierten
Tochtergesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2010 die wesentlichen Umsätze aus Managementvergütung
und Serviceleistungen in Höhe von 3,8 Mio. Euro (im Vorjahr 4,0 Mio. Euro), aus Umspannwerknutzungsentgelt
in Höhe von 1,6 Mio. Euro (im Vorjahr 1,3 Mio. Euro) erzielt.
Verglichen mit dem Vorjahr spiegelt sich die Veränderung in der operativen Geschäftstätigkeit
des Konzerns ebenfalls in den Aufwandspositionen wider. Aufgrund der geringeren Anzahl
von umgesetzten Windparks ging der Materialaufwand von 95,6 Mio. Euro auf nunmehr
rund 42,7 Mio. Euro zurück. Der Personalaufwand belief sich im Geschäftsjahr 2010
auf 10,2 Mio. Euro und erhöhte sich damit im Vergleich zum Wert der Vorjahresperiode
(8,9 Mio. Euro). Grund hierfür ist im Wesentlichen die per 31. Dezember 2010 im Konzern
auf 159 Personen gestiegene Zahl der Mitarbeiter (per 31. Dezember 2010: 140 Mitarbeiter).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 12,7 Mio. Euro (im
Vorjahr 10,3 Mio. Euro) beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen aus Wertberichtigungen
auf Forderungen oder sonstige Vermögenswerte 0,3 Mio. Euro (im Vorjahr 0,6 Mio. Euro),
Rechts- und Beratungskosten 2,5 Mio. Euro (im Vorjahr 2,1 Mio. Euro), Werbe- und Reisekosten
1,2 Mio. Euro (im Vorjahr 1,2 Mio. Euro), Reparatur- und Instandhaltungsaufwand bei
"Altenbruch II" und "Silbitz" 0,5 Mio. Euro (im Vorjahr 0,7 Mio. Euro) sowie Miet-
und Leasingaufwendungen 1,2 Mio. Euro (im Vorjahr 1,4 Mio. Euro).
Die Abschreibungen veränderten sich von 4,1 Mio. Euro im Vorjahr auf 5,0 Mio. Euro
im laufenden Geschäftsjahr. Gründe für den Anstieg der Abschreibungen sind die in
2010 ganzjährig aufgelaufenen Abschreibungen des seit Mai 2009 im Eigenbetrieb befindliche
Windpark "Altenbruch II" und die erstmalig im dritten Quartal 2009 konsolidierte Holzheizkraftwerk
Silbitz GmbH & Co. KG.
Im Vorjahr führte der Verkauf der beiden Offshore-Gesellschaften PNE2 Riff I GmbH
und PNE2 Riff II GmbH auf Konzernebene zu Umsatzerlösen von rund 10,7 Mio. Euro und
zu einem EBIT-Beitrag im Konzern von rund 10,1 Mio. Euro. Im Geschäftsjahr 2010 wurde
ein zweiter Kaufpreisanteil aus dem Beteiligungsverkauf an der PNE2 Riff I GmbH in
Höhe von 6,4 Mio. Euro verbucht. Dieser zweite Kaufpreisanteil führt zu einem EBIT-Beitrag
von rund 6,4 Mio. Euro im Konzern.
Bei der PNE WIND AG und im Konzern ergab sich ein Steuerertrag in Höhe von ca. 1,6
Mio. Euro aus der Auflösung von Steuerrückstellungen, welche im Geschäftsjahr 2008
aufgrund der Betriebsprüfung für die Geschäftsjahre 2001 - 2005 gebildet wurden. Das
Finanzamt hat sich der Ansicht der Gesellschaft hinsichtlich der strittigen Sachverhalte
im Geschäftsjahr 2010 angeschlossen, daher ist mit keiner Inanspruchnahme aus den
Steuerrückstellungen mehr zu rechnen.
Auf Konzernebene wurden im Geschäftsjahr 2010 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 9,5
Mio. Euro (im Vorjahr 14,7 Mio. Euro) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
(EBT) in Höhe von 5,4 Mio. Euro (im Vorjahr 9,9 Mio. Euro) erzielt. Das Konzern-Ergebnis
nach Minderheitenanteilen belief sich auf 7,9 Mio. Euro (im Vorjahr 10,1 Mio. Euro).
Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,17 Euro (im Vorjahr
0,24 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf 0,16 Euro (im Vorjahr
0,24 Euro).
Die PNE WIND AG wies im Geschäftsjahr 2010 ein Betriebsergebnis (EBIT) von 4,0 Mio.
Euro (im Vorjahr 2,9 Mio. Euro) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
von 3,2 Mio. Euro (im Vorjahr 2,7 Mio. Euro) aus.
Im Einzelabschluss der PNE WIND AG belief sich der Personalaufwand im Geschäftsjahr
2010 auf 7,3 Mio. Euro (im Vorjahr 6,8 Mio. Euro).
Aufgrund des positiven Geschäftsergebnisses verbesserte sich der Bilanzverlust im
Konzern im Berichtszeitraum auf -8,2 Mio. Euro (im Vorjahr -16,1 Mio. Euro). Zum 31.
Dezember 2010 belief sich der Bilanzgewinn der PNE WIND AG auf 4,1 Mio. Euro (im Vorjahr
0,0 Mio. Euro). Der Jahresüberschuss der PNE WIND AG belief sich auf 4,1 Mio. Euro
(im Vorjahr 2,3 Mio. Euro). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie der Einzelgesellschaft
lag bei 0,09 Euro (im Vorjahr 0,05 Euro) und das verwässerte Ergebnis je Aktie der
Einzelgesellschaft bei 0,09 Euro (im Vorjahr 0,05 Euro).
Die Ergebnisse des Konzerns und der PNE WIND AG entsprechen den Erwartungen des Vorstandes.
Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung
Aufschluss. Zum 31. Dezember 2010 stand den Konzernunternehmen eine Liquidität inkl.
Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 49,6 Mio. Euro (im Vorjahr
67,6 Mio. Euro, davon 0,9 Mio. Euro verpfändet) zur Verfügung, die in Höhe von 0,2
Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist.
Im Konzern bestanden zum 31. Dezember 2010 keine Kontokorrentkreditlinien.
Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
in Höhe von -7,7 Mio. Euro (im Vorjahr 85,6 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt
von den Erstkonsolidierungseffekten PNE Gode Wind I GmbH und der Bilanzierung der
2. Kaufpreisrate aus dem Beteiligungsverkauf an der PNE2 Riff I GmbH im Konzern. Aus
der Konsolidierung resultierten zahlungsunwirksame Erträge von rund 10,8 Mio. Euro,
die für die Ermittlung des Cash Flows eliminiert wurden und daher im Wesentlichen
zum negativen Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit führten.
Beim Cash Flow aus Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Investitionen
in das Konzernanlagevermögen in Höhe von 16,6 Mio. Euro (im Vorjahr 35,8 Mio. Euro)
getätigt. Dabei entfiel der größte Teil auf Investitionen für den Kauf der Anteile
an der PNE Gode Wind I GmbH (5 Mio. Euro) und die Weiterentwicklung von Offshore-Projekten
in Höhe von 11,0 Mio. Euro. Die Finanzierungen des Kaufs der Anteile an der PNE Gode
Wind I GmbH sowie die Weiterentwicklung des Offshore-Windpark-Projekts "Gode Wind
II" und der sonstigen Offshore-Projekte erfolgte durch eigene Mittel.
Im Berichtszeitraum war der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 21,9
Mio. Euro (im Vorjahr -48,7 Mio. Euro) im Wesentlichen durch die Barkapitalerhöhung
in Höhe von 2,5 Mio. Euro, die Ausgabe der Wandelschuldverschreibungen in Höhe von
26,0 Mio. Euro sowie die Tilgung und dem Abgang von Kreditverbindlichkeiten in Höhe
von -6,8 Mio. Euro gekennzeichnet.
Am 18. Mai 2010 beschlossen Vorstand und Aufsichtsrat die Ausgabe einer Wandelanleihe
von bis zu 29,5 Mio. Euro nominal sowie eine Kapitalerhöhung aus genehmigtem Kapital
in Höhe von bis zu 1.249.500 neuen Aktien. Die Wandelschuldverschreibungen wurden
zu einem Kurs von 100 % ausgegeben. Der Wandlungspreis je künftig durch Ausübung des
Wandlungsrechts erworbener Aktie liegt bei 2,20 Euro. Der Bezugspreis für eine neue
Aktie aus der Kapitalerhöhung betrug 2,00 Euro.
Für beide Emissionen erhielten die bestehenden Aktionäre ein Bezugsrecht. Von diesen
Aktionären nicht gezeichnete Anteile wurden der Luxempart S.A. offeriert. Gemäß einer
vertraglichen Vereinbarung hatte sich dieser Finanzinvestor mit Sitz in Luxemburg
dazu bereit erklärt, die von den Aktionären nicht bezogenen Aktien aus der Kapitalerhöhung
sowie von Aktionären nicht bezogene Teilschuldverschreibungen in bestimmtem Umfang
zu erwerben. Die Bezugsfrist umfasste den Zeitraum vom 27. Mai 2010 bis zum 10. Juni
2010. Ein Bezugsrechtshandel war nicht vorgesehen. Nicht von Aktionären bezogene neue
Aktien sowie nicht von Aktionären und nicht von der Luxempart S.A. bezogene Wandelschuldverschreibungen
wurden ausgewählten Investoren im Wege einer Privatplatzierung angeboten.
Die Kapitalerhöhung wurde im vollen Umfang von 1.249.500 Aktien gezeichnet, wobei
die Luxempart S.A. 927.114 Aktien zeichnete. Damit erhöhte sich das Grundkapital der
PNE WIND AG im Zuge dieser Kapitalerhöhung auf 45.774.466 Euro. Die Wandelanleihe
wurde im Umfang von 26.000.000 Euro gezeichnet, wobei Luxempart S.A. Teilschuldverschreibungen
im Umfang von ca. 16,87 Mio. Euro zeichnete. Somit beläuft sich das gesamte Investitionsvolumen
der Luxempart S.A. auf ca. 18,7 Mio. Euro. Der PNE WIND AG flossen aus den Kapitalmaßnahmen
Mittel in Höhe von brutto rund 28,5 Mio. Euro zu. Die Transaktionskosten beliefen
sich auf rund 0,5 Mio. Euro.
Mit den im Rahmen der beiden Kapitalmaßnahmen zugeflossenen Mitteln hat die PNE WIND
AG den weiteren Ausbau des operativen Geschäfts vorgenommen. Insbesondere wird die
Entwicklung und Projektierung von Windparks auf hoher See (offshore) sowie onshore
in Deutschland und im Ausland vorangetrieben.
Durch die Wandlung von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2009 / 2014
im Volumen von nominal 3.400 Euro entstanden im Berichtszeitraum weitere 1.360 neue
Aktien. Damit betrug zum Stichtag 31. Dezember 2010 das Grundkapital der Gesellschaft
45.775.826 Euro.
Zum Stichtag 31. Dezember 2010 verfügte die Gesellschaft über Finanzmittelfonds in
Höhe von insgesamt 39,2 Mio. Euro (Vorjahr: 41,5 Mio. Euro).
Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage der PNE WIND AG gibt die Kapitalflussrechnung
der PNE WIND AG Aufschluss. Zum 31. Dezember 2010 stand der PNE WIND AG eine Liquidität
in Höhe von 34,9 Mio. Euro (im Vorjahr 39,2 Mio. Euro, davon 0,9 Mio. Euro verpfändet)
zur Verfügung, die in Höhe von 0,2 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist.
| Aktiva Alle Angaben in Mio. EUR (Rundungsdifferenzen möglich) |
31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 40,0 | 22,9 |
| Sachanlagen | 85,2 | 76,2 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 0,2 | 0,6 |
| Latente Steuern | 1,0 | 1,8 |
| Vorräte | 12,8 | 10,6 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 21,7 | 22,8 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 39,2 | 41,5 |
| Bilanzsumme | 200,2 | 176,4 |
Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE WIND AG insgesamt rund 200,2 Mio.
Euro. Damit erhöhte sich der Wert um rund 14 % im Vergleich zum 31. Dezember 2009.
Hintergrund für diese Veränderung waren im Wesentlichen der Kauf der Anteile und die
Erstkonsolidierung der PNE Gode Wind I GmbH, welche zu Erhöhungen bei den immateriellen
Vermögenswerten und den Sachanlagen beitrug. Daneben verringerten sich durch diese
Transaktion die liquiden Mittel, jedoch wurde dieser Effekt durch die Kapitalmaßnahmen
überkompensiert. Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von rund 101,5
Mio. Euro zum Jahresende 2009 auf aktuell 126,4 Mio. Euro zu. Zum 31. Dezember 2010
summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 40,0 Mio. Euro, ein Anstieg um
rund 17,1 Mio. Euro verglichen mit dem Wert von 22,9 Mio. Euro zum 31. Dezember 2009.
Die mit Abstand größten Einzelposten dieser Position sind dabei der Firmenwert des
Segments Projektierung Windkraft in Höhe von 20,0 Mio. Euro und die mit der Erstkonsolidierung
der PNE Gode Wind I GmbH eingebrachten Projektrechte in Höhe von 17,4 Mio. Euro. Im
selben Zeitraum stiegen die Sachanlagen um rund 9,0 Mio. Euro auf 85,2 Mio. Euro (31.
Dezember 2009: 76,2 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen Grundstücke und Bauten
(14,7 Mio. Euro), im Besitz oder im Bau befindliche Umspannwerke (8,3 Mio. Euro),
Anlagen im Bau aus den Projekten "Gode Wind I" (3,8 Mio. Euro), "Gode Wind II" (10,1
Mio. Euro) und den weiteren Offshore-Projekten "Nautilus", "Nemo" und "Jules Verne"
(2,7 Mio. Euro) sowie die technischen Anlagen und Maschinen des Windpark-Projekts
"Altenbruch II" (35,7 Mio. Euro) und des Holzheizkraftwerks "Silbitz" (7,1 Mio. Euro
inklusive Grundstück und Bauten in Höhe von 3,2 Mio. Euro).
Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum eine Reduzierung von
74,9 Mio. Euro (31. Dezember 2009) auf 73,7 Mio. Euro per 31. Dezember 2010 zu verzeichnen.
Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte reduzierten sich von rund 22,8 Mio. Euro
(31. Dezember 2009) auf rund 21,7 Mio. Euro. Davon stammen 11,7 Mio. Euro aus Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen (per 31. Dezember 2009: 3,6 Mio. Euro). Die Forderungen
aus langfristiger Auftragsfertigung in Höhe von 1,3 Mio. Euro verringerten sich gegenüber
dem 31. Dezember 2009 (17,1 Mio. Euro). Die sonstigen Vermögenswerte erhöhten sich
von 0,7 Mio. Euro (31. Dezember 2009) aufgrund der bilanzierten 2. Kaufpreisforderung
aus dem Beteiligungsverkauf Riff I auf 7,2 Mio. Euro per 31. Dezember 2010.
Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen erhöhten sich von 8,7 Mio.
Euro (31. Dezember 2009) auf 10,4 Mio. Euro.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 39,2 Mio. Euro zum 31. Dezember
2010 (per 31. Dezember 2009: 41,5 Mio. Euro).
| Passiva Alle Angaben in Mio. EUR |
31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Eigenkapital | 81,7 | 70,5 |
| Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand | 1,2 | 1,2 |
| Rückstellungen | 2,6 | 4,1 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 76,2 | 32,9 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 30,5 | 59,3 |
| Abgegrenzte Umsatzerlöse | 8,0 | 8,4 |
| Bilanzsumme | 200,2 | 176,4 |
Auf der Passivseite erhöhte sich das Konzerneigenkapital von 70,5 Mio. Euro (31. Dezember
2009) auf 81,7 Mio. Euro zum 31. Dezember 2010. Bedingt war dieser Anstieg durch das
positive Ergebnis des Konzerns im Geschäftsjahr 2010 und die im Berichtszeitraum durchgeführte
Barkapitalerhöhung. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 31. Dezember 2010
ca. 41 % (per 31. Dezember 2009 ca. 40 %) und die Fremdkapitalquote ca. 59 % (per
31. Dezember 2009 ca. 60 %). Im Wesentlichen durch die Umstellung der im letzten Jahr
für das Windpark-Projekt "Altenbruch II" in Anspruch genommenen kurzfristigen Projektzwischenfinanzierungen
auf langfristige Projektfinanzierungen im ersten Quartal 2010 sowie die Ausgabe von
Wandelschuldverschreibungen erhöhten sich die langfristigen Verbindlichkeiten deutlich
von 32,9 Mio. Euro auf rund 76,2 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus
Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 75,3 Mio. Euro. Darunter fallen die Verbindlichkeiten
gegenüber den Wandelanleihegläubigern in Höhe von 28,1 Mio. Euro (ein Teil der Wandelanleihe
wird nach IFRS als Eigenkapital dargestellt) und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
im Volumen von 40,4 Mio. Euro.
Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten die Projektfinanzierungen des
Windparks "Altenbruch II" (30,5 Mio. Euro) und des Holzheizkraftwerks "Silbitz" (4,7
Mio. Euro) sowie die Finanzierung des Gebäudes der Gesellschaft am Unternehmenssitz
in Cuxhaven (4,3 Mio. Euro) enthalten.
Die PNE WIND AG hat den an der Betreiber-Gesellschaft des HKW "Silbitz" beteiligten
Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis
in Höhe von 110 % des Nominalbetrags zurück zu erwerben. Aufgrund dieser Zusage wird
unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit
zum 31. Dezember 2010 in Höhe von 4,6 Mio. Euro ausgewiesen. Zudem hat die PNE WIND
AG den Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG eine Ausschüttungsgarantie bis
2016 angeboten, welche mit einem abgezinsten Wert von 1,5 Mio. Euro in den Rückstellungen
bilanziert ist.
Im Berichtszeitraum gingen die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 59,3 Mio. Euro
(31. Dezember 2009) auf 30,5 Mio. Euro zurück. Grund für diesen Rückgang war in erster
Linie die Umstellung der im letzten Jahr für das Windpark-Projekt "Altenbruch II"
in Anspruch genommenen, kurzfristigen Projektzwischenfinanzierungen auf langfristige
Projektfinanzierungen im ersten Quartal 2010. Unter Berücksichtigung der liquiden
Mittel betrug die Nettoverschuldung am Ende des Berichtszeitraums somit 35,8 Mio.
Euro (31. Dezember 2009: 15,5 Mio. Euro).
| Aktiva Alle Angaben in Mio. EUR |
31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 0,2 | 0,2 |
| Sachanlagen | 14,7 | 15,3 |
| Finanzanlagen | 26,7 | 18,1 |
| Vorräte | 6,7 | 14,0 |
| Forderungen und sonstige Aktiva | 42,9 | 8,9 |
| Flüssige Mittel | 34,9 | 39,2 |
| Bilanzsumme | 126,1 | 95,7 |
Das Anlagevermögen setzt sich zusammen aus den immateriellen Vermögensgegenständen
in Höhe von 0,2 Mio. Euro (im Vorjahr 0,2 Mio. Euro), den Sachanlagen in Höhe von
14,7 Mio. Euro (im Vorjahr 15,3 Mio. Euro) und den Finanzanlagen in Höhe von 26,7
Mio. Euro (im Vorjahr 18,1 Mio. Euro). Die Finanzanlagen haben sich gegenüber dem
31. Dezember 2009 um 8,6 Mio. Euro im Wesentlichen aufgrund des Rückkaufs der Anteile
an der PNE Gode Wind I GmbH erhöht.
Das Umlaufvermögen setzt sich zusammen aus unfertigen Leistungen in Höhe von 5,0 Mio.
Euro (im Vorjahr 9,3 Mio. Euro), geleisteten Anzahlungen in Höhe von 1,7 Mio. Euro
(im Vorjahr 4,7 Mio. Euro) und Forderungen und sonstige Aktiva in Höhe von 42,9 Mio.
Euro (im Vorjahr 8,9 Mio. Euro). Davon entfallen wiederum 9,6 Mio. Euro auf Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen (im Vorjahr 1,0 Mio. Euro), Forderungen gegen verbundene
Unternehmen in Höhe von 26,5 Mio. Euro (im Vorjahr 7,0 Mio. Euro) und 6,8 Mio. Euro
(im Vorjahr 0,6 Mio. Euro) auf sonstige Vermögensgegenstände (im Wesentlichen die
Forderung aus der zweiten Kaufpreisrate für die Anteile an der PNE2 Riff I GmbH in
Höhe von 6,4 Mio. Euro und Umsatzsteuerforderungen).
Die Barmittel beliefen sich in der Einzelgesellschaft zum 31. Dezember 2010 auf 34,9
Mio. Euro (im Vorjahr 39,2 Mio. Euro).
| Passiva Alle Angaben in Mio. EUR |
31.12.2010 |
31.12.2009 |
| Eigenkapital | 69,5 | 62,9 |
| Sonderposten für Investitionszuschüsse | 1,2 | 1,2 |
| Rückstellungen | 8,6 | 9,7 |
| Verbindlichkeiten | 46,7 | 21,6 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 0,1 | 0,1 |
| Bilanzsumme | 126,1 | 95,7 |
Das Eigenkapital der PNE WIND AG gemäß HGB-Rechnungslegung belief sich zum Stichtag
31. Dezember 2010 auf 69,5 Mio. Euro (im Vorjahr 62,9 Mio. Euro). Die Eigenkapitalquote
der PNE WIND AG betrug zum 31. Dezember 2010 ca. 55 % (per 31. Dezember 2009 ca. 66
%) und die Fremdkapitalquote ca. 45 % (per 31. Dezember 2009 ca. 34 %).
Am 31. Dezember 2010 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG
45.775.826 Stück. Die Erhöhung gegenüber dem Vorjahr ergibt sich aus der Wandlung
von Wandelschuldverschreibungen und einer Barkapitalerhöhung im Laufe des Jahres 2010.
Die wesentlichen Positionen auf der Passivseite betreffen die Verbindlichkeiten in
Höhe von 46,7 Mio. Euro (im Vorjahr 21,6 Mio. Euro). Diese gliedern sich im Wesentlichen
auf in die Wandelanleihe 2009 / 2014 in Höhe von 3,8 Mio. Euro und die Wandelanleihe
2010 / 2014 in Höhe von 26,0 Mio. Euro (im Vorjahr nur die Wandelanleihe 2004 / 2009
in Höhe von 3,9 Mio. Euro), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von
4,9 Mio. Euro (im Vorjahr 6,5 Mio. Euro), erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in
Höhe von 0,0 Mio. Euro (im Vorjahr 1,7 Mio. Euro) und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen in Höhe von 3,8 Mio. Euro (im Vorjahr 2,2 Mio. Euro).
Die Rückstellungen umfassen eine Drohverlustrückstellung in Höhe von 1,4 Mio. Euro
(per 31. Dezember 2009: 1,6 Mio. Euro). Diese wurde vorsorglich mit Bezug auf einen
Holzliefervertrag für das Holzheizkraftwerk "Silbitz" gebildet. In diesem Vertrag
hat sich die PNE WIND AG verpflichtet, Holz zu festgelegten Konditionen zu liefern,
die zu Verlusten führen können. Die weiteren wesentlichen Rückstellungen betreffen
ausstehende Rechnungen in Verbindung mit Windpark-Projekten in Höhe von 1,7 Mio. Euro
(per 31. Dezember 2009: 1,4 Mio. Euro), eine Ausschüttungsgarantie an die Kommanditisten
der HKW Silbitz GmbH & Co. KG, welche mit einem abgezinsten Wert von 1,5 Mio. Euro
(per 31. Dezember 2009: 1,0 Mio. Euro) bilanziert ist, sowie Rückstellungen für variable
Vergütungen der Vorstände und leitenden Mitarbeiter in Höhe von 1,3 Mio. Euro (per
31. Dezember 2009: 1,1 Mio. Euro).
Im Geschäftsjahr 2010 ergaben sich folgende Transaktionen mit nahe stehenden Personen:
Die PNE WIND AG hat mit der net.curity Informations-Technologien GmbH, deren geschäftsführender
Gesellschafter der Aufsichtsrat Herr Rafael Vazquez Gonzalez ist, Beratungsverträge
zur Erbringung von EDV-Dienstleistungen abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2010 erfolgten
daraus Transaktionen mit einem Volumen von netto 201.510,32 Euro. Die Geschäftsvorfälle
entsprechen denen mit unabhängigen Geschäftspartnern.
Der Vertrieb der Windpark-Projekte, die an Land errichtet werden, stützt sich weiterhin
auf den Direktverkauf an Einzel- und Großinvestoren. Mit diesem Direktvertrieb hat
die PNE WIND AG in den vergangenen Jahren positive Erfahrungen gemacht und wird diesen
bewährten Weg daher auch künftig verfolgen. Zur Realisierung der Offshore-Windpark-Projekte
ist weiterhin die Zusammenarbeit mit starken Partnern vorgesehen.
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im Konzern der PNE WIND AG im Berichtszeitraum
nicht statt.
Es sind keine wesentlichen Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums eingetreten.
Die erfolgreiche Entwicklung von Windpark-Projekten onshore und offshore basiert wesentlich
auf dem Wissen und den Erfahrungen langjähriger Mitarbeiter sowie einer vertrauensvollen
Zusammenarbeit mit allen Beteiligten. Kreativität ist zur Lösung der vielfach komplexen
Fragestellungen während der Entwicklungsphase eines Windparks häufig gefordert. Hierzu
können wir auf die Fähigkeiten einer Vielzahl von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern
zurückgreifen, die nicht nur über eine hervorragende Expertise in der Branche verfügen,
sondern darüber hinaus sehr gut vernetzt sind. So kann sichergestellt werden, dass
in allen Phasen und Bereichen der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung von Windpark-Projekten
auf hohe Fachkompetenz vertraut werden kann. Darüber hinaus legen wir Wert darauf,
dass die Potenziale unserer Mitarbeiter durch eine effektive interne Organisation
und ein hohes Maß an Eigenverantwortung optimal genutzt werden können. Regelmäßige
Bewertungen der Mitarbeiter und ihrer Aufgaben ermöglichen es uns, leistungsorientiert
und auf die jeweiligen Aufgaben speziell zugeschnittene Anforderungsprofile immer
wieder anzupassen. Auf diese Weise können hohe Standards in den unterschiedlichen
Aufgabenbereichen erreicht und gehalten werden. Durch die Sicherstellung der Qualifizierung
unserer Mitarbeiter und die laufende Optimierung der Verfahrensprozesse soll unsere
Expertise im Markt weiter gestärkt werden.
Auch im Zuge der internationalen Expansion wissen wir um die große Bedeutung erfahrener
Partner. Daher gilt der Grundsatz, dass wir nur dann in neue Märkte eintreten, wenn
wir dies gemeinsam mit einheimischen und dort gut vernetzten Partnern machen können.
Auch hier gilt der Grundsatz der fachlich-qualifizierten und von Vertrauen getragenen
Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und -beteiligten.
Um diese Fokussierung auf das Kerngeschäft der Windpark-Projektierung und die damit
verbundene Kompetenz stärker im Markt zu dokumentieren, wird der neue Unternehmensname
"PNE WIND AG" im Zuge kontinuierlichen Marketings zunehmend zu einer Marke entwickelt.
Das Ziel ist es, national wie international unsere "Passion for Energy" noch intensiver
nach außen zu dokumentieren und damit den Wert der Marke zu steigern.
Der Konzern und mit ihm die konsolidierten Einzelgesellschaften sind durch die Geschäftstätigkeit
Risiken ausgesetzt, die nicht vom unternehmerischen Handeln zu trennen sind. Durch
das interne Risikomanagementsystem minimiert die Gesellschaft die mit der Geschäftstätigkeit
verbundenen Risiken und geht sie nur dann ein, wenn ein entsprechender Mehrwert für
das Unternehmen bei beherrschbarem Risiko geschaffen werden kann. Risikomanagement
ist ein kontinuierlicher Prozess. Aufbauend auf der Analyse der Kernprozesse erfolgt
eine Bewertung der erfassten Risiken. Die Risikoberichterstattung an den Vorstand
und Aufsichtsrat erfolgt regelmäßig.
Ein wesentliches Risiko ist das Genehmigungsrisiko von Projekten. Bei zeitlichen Verzögerungen
der Genehmigungen können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse
und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Außerdem können Projekte in
diesen Fällen unwirtschaftlich werden, was zu Ausbuchungen von bereits aktivierten
unfertigen Erzeugnissen führen kann. Neben dem Vorratsvermögen kann dieses Risiko
auch die Werthaltigkeit der Forderungen betreffen. Sollten sich die Offshore-Projekte
"Gode Wind I und II" nicht realisieren lassen, hätte dies zur Folge, dass Ausbuchungen
von Anlagevermögen vorgenommen werden müssten. Die operativen Chancen in der Projektierung
von Windparks können jedoch nur realisiert werden, wenn solche unternehmerischen Risiken
in Kauf genommen werden.
Zeitliche Verzögerungen können sich in der Projektumsetzung unter anderem wegen des
ungewissen Zeitpunkts der Erteilung von Genehmigungen, möglicher Klagen gegen bereits
erteilte Genehmigungen, der rechtzeitigen Verfügbarkeit von Windenergieanlagen oder
der rechtzeitigen Verfügbarkeit sonstiger für die Errichtung eines Windparks erforderlicher
Voraussetzungen und Komponenten ergeben. Durch ein umfangreiches Projektcontrolling
versucht die Gesellschaft, diesen komplexen Anforderungen zeitgerecht Rechnung zu
tragen.
Die Zahl der für die Errichtung von Windkraftanlagen geeigneten Standorte in Deutschland
ist begrenzt. Dies kann in Zukunft zu einem verstärkten Wettbewerb um diese Standorte
und damit erhöhten Akquisitionskosten führen.
Im Zuge der Projektrealisierung bleibt die Gesellschaft darauf angewiesen, den aus
zukünftig entstehenden oder zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten resultierenden
Kapitalbedarf zu decken. Außerdem könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn und
soweit die PNE WIND AG aus von ihr gegebenen Bürgschaften oder vergleichbaren Zusagen
in Anspruch genommen werden sollte oder sich sonstige in diesem Abschnitt beschriebene
Risiken realisieren sollten.
Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt - wie bei allen Unternehmen, die Windparks
projektieren - im Bereich der Finanzierung und des Vertriebs von Windpark-Projekten.
Um dem zu begegnen, hat die PNE WIND AG bereits seit mehreren Jahren auf den Vertriebsweg
"Einzel- und Großinvestoren" gesetzt. Negative Auswirkungen steigender Zinssätze auf
die Projektvermarktung können jedoch nicht ausgeschlossen werden, da steigende Zinsen
eine Erhöhung der Projektkosten zur Folge haben.
Risiken für die Projektrealisierung können sich bei einer weiter anhaltenden Finanzkrise
und daraus resultierender Zurückhaltung von Banken bei der Projektfinanzierung ergeben.
Allerdings hat die Bundesregierung in ihrem Energiekonzept von Ende 2010 angekündigt,
über die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) 5 Mrd. Euro für die ersten 10 deutschen
Offshore-Windpark-Projekte zur Verfügung zu stellen.
Risiken der Finanzierung bestehen auf Seiten der Partnerunternehmen auch für die Offshore-Windpark-Projekte.
Je nach Projektfortschritt stehen der PNE WIND AG noch Zahlungen für die Projekte
"Borkum Riffgrund I und II" zu. Der Käufer der Projektanteile, die dänische DONG Energy
Power, hat bisher nur angekündigt, das Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund I" bauen
zu wollen. Für das Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund II" ist bisher noch keine Entscheidung,
das Projekt bauen zu wollen, getroffen. Es kann nicht sicher davon ausgegangen werden,
dass die endgültige Entscheidung getroffen wird, das Projekt "Borkum Riffgrund II"
zu realisieren. Ein Scheitern des Projekts "Borkum Riffgrund II" hätte erhebliche
Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG.
Für die Projekte "Gode Wind I", an dem die PNE WIND AG seit Februar 2010 wieder alle
Anteile hält, und "Gode Wind II" wird die PNE WIND AG - wie bei anderen Windpark-Projekten
auch - nach einem finanzkräftigen Projekt-Partner suchen oder andere Finanzierungsmöglichkeiten
schaffen. Es kann auch hier nicht sicher davon ausgegangen werden, dass die Finanzierung
tatsächlich sichergestellt werden kann. Ein wesentlicher Fortschritt zur Finanzierung
des Projektes "Gode Wind II" konnte jedoch im April 2010 erreicht werden. Green Giraffe
Energy Bankers (vormals: Energy Bankers à Paris, EBAP) wurden als Financial Advisor
sowie die Augusta & Co. als Equity Placement Advisor für dieses Projekt mandatiert.
Seither sind bereits Interessenbekundungen verschiedener europäischer Banken zur Finanzierung
des Windparks eingegangen. Nach Ende des Berichtszeitraums konnte im Februar 2011
mit Vestas ein Liefervertrag über 84 Windenergieanlagen abgeschlossen werden. Außerdem
wurden Vorverträge zur Lieferung von Monopile-Gründungen mit MT Højgaard A/S, zur
Lieferung der parkinternen Verkabelung mit DRAKA Norsk Kabel AS und für die Lieferung
des Windpark-Umspannwerkes mit ALSTOM Grid GmbH abgeschlossen.
Angesichts dieses Fortschritts und der seit 2009 verbesserten gesetzlichen Rahmenbedingungen
für Offshore-Windparks in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone sowie der
günstigen Lage der Projekte in Bezug auf die jeweilige Landentfernung und die Wassertiefe
schätzt die PNE WIND AG die Realisierungschancen der genehmigten Offshore-Projekte
jedoch nach wie vor als hoch ein.
Bei allen von der PNE WIND AG im Geschäftsbereich Windkraft Offshore projektierten
Offshore-Windparks ist es von großer Bedeutung, einen kapitalkräftigen Investor zu
gewinnen, da die Realisierung eines Offshore-Windparks mit sehr hohen Investitionskosten
verbunden ist.
Ein Lieferantenrisiko im Bereich Windenergieanlagen ergibt sich aus der starken weltweiten
Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Trotz eines raschen Ausbaus
der Kapazitäten bei den Herstellern von Windenergieanlagen können Lieferengpässe bei
steigender internationaler Nachfrage nicht ausgeschlossen werden. Solche Lieferengpässe
könnten zu verzögerter Realisierung von Windpark-Projekten führen. Die Gesellschaft
legt daher großen Wert auf den möglichst frühzeitigen Abschluss von Lieferverträgen
mit namhaften Herstellern von Windenergieanlagen sowie Zulieferern (z.B. Fundamente)
und die Vereinbarung der fristgerechten Lieferung. Hier hat die PNE WIND AG entsprechende
Vereinbarungen geschlossen.
Aus den Projekten im internationalen Bereich können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken
ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus,
dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden.
Im Investitionsbereich können sich Fremdwährungsrisiken im Wesentlichen aus dem Erwerb
und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen ergeben.
Aus dem Risiko von langfristigen Darlehensverpflichtungen und daraus bestehenden Zinszahlungen
werden zur Absicherung in Einzelfällen Zinssicherungsgeschäfte (SWAPs) abgeschlossen,
welche bei negativer Zinsentwicklung zu einer zusätzlichen Liquiditätsbelastung für
die Gesellschaft werden können.
Unkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu
würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in
Deutschland zählen. Verschlechterungen sind jedoch mittelfristig nicht zu befürchten,
da das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) per 1. Januar 2009 novelliert wurde und in
Kraft getreten ist. Die nächste Novellierung ist zum 1. Januar 2012 auf Basis des
Erfahrungsberichtes, den die Bundesregierung dem Bundestag in 2011 vorlegen will,
zu erwarten. Allerdings bekennt sich die Bundesregierung in dem kürzlich vorgelegten
Energiekonzept zum weiteren Ausbau der Windenergie und stellt fest, dass die Windenergie
im Jahr 2050 eine entscheidende Rolle bei der Stromerzeugung spielen wird.
Die politischen Risiken und die Marktrisiken im Ausland können Auswirkungen auf die
geplanten Projektumsetzungen in den nächsten Jahren haben. Die PNE WIND AG und ihre
Tochtergesellschaften beobachten die aktuellen Marktentwicklungen im Ausland intensiv,
um mögliche Veränderungen der Marktlage oder der politischen Ausrichtung frühzeitig
erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können.
Alle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht beziehungsweise
in die Unternehmensplanung eingeflossen. Der Vorstand schätzt die Risiken als überschaubar
ein und geht davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung
der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht rechtskräftig
abgeschlossenen Verfahren, wie dem Verfahren um die SSP Technology A/S, bei dem die
Berufung durch die SSP Technology Holding ApS eingelegt wurde.
Die PNE WIND AG und ihre Tochtergesellschaften sind derzeit in acht Ländern der Welt
tätig und unterliegen damit vielfältigen steuerlichen Gesetzen und Regelungen. Änderungen
der steuerlichen Gesetze und Regelungen können zu einem höheren Steueraufwand und
zu höheren Steuerzahlungen führen. Außerdem können Änderungen der steuerlichen Gesetze
und Regelungen auch Einfluss auf unsere Steuerforderungen und Steuerverbindlichkeiten
sowie aktiven und passiven latenten Steuern haben. Wir agieren in Ländern mit komplexen
steuerlichen Regelungen, die unterschiedlich ausgelegt werden könnten. Zukünftige
Auslegungen und Entwicklungen steuerlicher Gesetze und Regelungen könnten unsere Steuerverbindlichkeiten,
Rentabilität und unseren Geschäftsbetrieb beeinflussen. Um diese Risiken zu minimieren,
wird konzernübergreifend laufend mit länderspezifischen Steuerberatern zusammen gearbeitet
und die aktuelle Steuersituation analysiert.
Die letzte körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Außenprüfung der wesentlichen
inländischen Gesellschaften der Gruppe der PNE WIND AG berücksichtigte die Veranlagungszeiträume
vom 1. Januar 2002 bis einschließlich 31. Dezember 2005. Feststellungen wurden im
Jahres- und Konzernabschluss 2008 und 2010 berücksichtigt, soweit sich dies auf die
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewirkt hat.
Als Projektierer von Onshore- und Offshore-Windparks agiert die PNE WIND AG in einem
attraktiven Wachstumsmarkt. Unabhängige Studien gehen aufgrund der Endlichkeit der
fossilen Energieträger, dem Zwang zur Reduktion von Klimaschadstoffen sowie dem Bedarf
an sicheren Energiequellen von hohen Zuwachsraten der Windkraft in den kommenden Jahren
aus. Die PNE WIND AG verfügt dabei aufgrund ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt
über die Voraussetzungen, um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren.
Besondere Chancen liegen im Auslandsengagement der Gesellschaft. So hat die PNE WIND
AG ihre Geschäftstätigkeit bereits auf attraktive Wachstumsmärkte ausgedehnt. Dabei
erfolgt die Expansion primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen
und mit verlässlichen, dem deutschen EEG vergleichbaren Förderregeln. Um die jeweiligen
örtlichen Bedingungen hinreichend zu berücksichtigen, erfolgt der Markteintritt dabei
stets in Kooperation mit einem lokalen Partner, wobei sich die PNE WIND AG mittels
hoher Beteiligungsquoten die notwendigen Mitsprache- und Kontrollrechte sichert. Diese
Art der Internationalisierung hat sich bereits in den vergangenen Jahren als kosteneffiziente
und zugleich Erfolg versprechende Strategie bewährt. So wurden nach diesem Muster
Joint Ventures für die Windpark-Projekte in Ungarn, Bulgarien, der Türkei, Rumänien
und Großbritannien geschlossen. Die in den USA gegründete Tochtergesellschaft wird
sich wie auch das von ihr gegründete Joint Venture in Kanada ebenfalls an dieser Strategie
orientieren. Auch künftig wird die PNE WIND AG diesen bewährten Weg der selektiven
Auslandsexpansion weiter verfolgen und vorhandene Marktchancen entschlossen nutzen.
Zu diesem Zweck finden eine kontinuierliche Beobachtung weiterer Windenergiemärkte
sowie eine sorgfältige Prüfung entsprechender Markteintrittschancen statt.
Neben den Chancen der Internationalisierung bietet auch der etablierte deutsche Markt
weiterhin eine Reihe von Perspektiven. So ist in den kommenden Jahren mit einem verstärkten
Austausch von bis dahin veralteten Windenergieanlagen durch modernere, leistungsfähigere
Anlagen zu rechnen (so genanntes Repowering). Dadurch ist von einem Anstieg der Marktgröße
für Windenergieanlagen auszugehen. Mit den Windparks "Alt Zeschdorf" und "Görike"
konnte die PNE WIND AG ihre ersten Repowering-Projekte bereits erfolgreich abschließen.
Aufgrund der langjährigen Erfahrung der PNE WIND AG, dem umfassenden Netzwerk sowie
der ausgewiesenen Expertise der Mitarbeiter befindet sich die Gesellschaft damit in
einer günstigen Position, um an diesem Prozess nachhaltig zu partizipieren.
Hinzu kommt der geplante Ausbau der deutschen Offshore-Windenergie. Hier befindet
sich Deutschland, das ansonsten als einer der Vorreiter in Sachen Windkraft gilt,
noch am Anfang. Die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung und die Notwendigkeit
zur Erhöhung der Versorgungssicherheit erfordern den beschleunigten Ausbau von Windparks
auf hoher See. Die PNE WIND AG zeichnet sich dadurch aus, dass sie bereits drei Offshore-Windpark-Projekte
durch den gesamten Genehmigungsprozess beim Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie
führte. Zwei dieser genehmigten Projekte sind vollständig im Besitz der Gesellschaft.
Vor dem Hintergrund eines verstärkten Bedeutungszuwachses der Offshore-Windenergie
können auch hier positive Effekte auf die weitere Geschäftsentwicklung der PNE WIND
AG erwartet werden.
Schließlich bietet das Wachstum des Windenergie-Sektors in Deutschland erhöhte Perspektiven
bei der Erbringung von Dienstleistungen. Die PNE WIND AG versteht sich als verlässlicher
Partner der Betreiber von Windparks und betreut diese oftmals auch nach erfolgter
Übergabe in der technischen und kaufmännischen Betriebsführung. Zum Stichtag 31. Dezember
2010 wurden 299 Windenergieanlagen betreut. Mit einer Ausweitung der Windkraft-Projektierung
entsteht damit die Möglichkeit einer Steigerung des After-Sales-Geschäfts, wodurch
entsprechend günstige Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft
resultieren können.
Insgesamt ist nach Einschätzung des Vorstandes daher auch in den folgenden Geschäftsjahren
mit einer positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen.
Ziel der von uns eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens
zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs-
und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und der gesetzlichen
Vorschriften sollen durch das installierte Interne Kontrollsystem (IKS) gewährleistet
werden.
Im Rahmen der Implementierung des IKS haben wir die einzelnen Funktionsbereiche der
Gesellschaft und des Konzerns einer sorgfältigen Analyse unterzogen und entsprechend
der Wahrscheinlichkeit und der Möglichkeit eines Schadenseintritts bewertet.
Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen beziehungsweise den vorgenommenen Bewertungen
haben wir den Aufbau der einzelnen Einheiten organisiert. Daneben haben wir die Arbeitsabläufe
an die gewonnenen Erkenntnisse angepasst. Beispielsweise achten wir auf eine konsequente
Trennung von unvereinbaren Tätigkeiten, zudem haben wir angemessene Kontrollspannen
eingeführt. Darüber hinaus legen wir besonderen Wert auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten,
mit der Maßgabe, dass Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung gebündelt werden. Gleichzeitig
haben wir Kontrollen in die Arbeitsabläufe eingebaut.
Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen
der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns Anwendung. Die Implementierung der aufbau-
und ablauforganisatorischen Kontrollen im Bereich des Internen Kontrollsystems stellt
im Rechnungslegungsprozess die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden
Angaben sicher.
Neben diesen im System implementierten Kontrollen werden die einzelnen Funktionsbereiche
ebenfalls durch Vorgesetzte überwacht.
Die Risikopolitik des Konzerns und der Gesellschaft ist in die Unternehmensstrategie
eingebettet und darauf ausgerichtet, den Bestand des Konzerns sowie der Gesellschaft
zu sichern und gleichzeitig deren Werte systematisch und kontinuierlich zu steigern.
Die Risikostrategie basiert auf einer Bewertung der Risiken und der mit ihnen verbundenen
Chancen. In den Kernkompetenzfeldern des Konzerns und der Gesellschaft gehen wir angemessene,
überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst ein, wenn sie gleichzeitig einen angemessenen
Ertrag erwarten lassen oder unvermeidbar sind. Risiken in unterstützenden Prozessen
übertragen wir gegebenenfalls auf andere Risikoträger. Andere Risiken, die keinen
Zusammenhang mit Kern- und / oder Unterstützungsprozessen haben, werden dagegen -
soweit dies möglich ist - vermieden.
Im "Risikomanagementhandbuch" hat der Konzern die Rahmenbedingungen für ein ordnungsgemäßes
und zukunftsgerichtetes Risikomanagement formuliert. Das Handbuch regelt die konkreten
Prozesse im Risikomanagement. Es zielt auf die systematische Identifikation, Beurteilung,
Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab. Dabei werden unter Beachtung klar definierter
Kategorien Risiken der Geschäftsfelder, der operativen Einheiten, der bedeutenden
assoziierten Unternehmen sowie der zentralen Bereiche identifiziert und hinsichtlich
ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Schadenshöhe bewertet. Die Berichterstattung
wird durch vom Management festgelegte Wertgrenzen gesteuert.
Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch, Maßnahmen zur Vermeidung, Reduzierung und
Absicherung von Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Die wesentlichen
Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen werden turnusmäßig überwacht. Das zentrale
Risikomanagement berichtet regelmäßig über die identifizierten Risiken an den Vorstand
und den Aufsichtsrat. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet
auftretende Risiken eine spontane konzerninterne Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagementsystem
ermöglicht es dem Vorstand, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegensteuernde
Maßnahmen einzuleiten.
Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des Risikomanagementsystems finden konzernweit
Anwendung. Bezogen auf die Prozesse in der Rechnungslegung bedeutet dies, dass die
identifizierten Risiken insbesondere hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen auf
die Berichterstattung in den jeweiligen Finanzberichten untersucht und bewertet werden.
Hierdurch werden frühzeitig wichtige Informationen über potentiell mögliche Fair-Value-Änderungen
von Vermögenswerten und Schulden generiert, drohende Wertminderungen angezeigt und
wichtige Informationen zur Einschätzung der Notwendigkeit der Bildung / Auflösung
von Rückstellungen gewonnen.
In regelmäßigen Zeitabständen werden auf Vorstandsebene die Angemessenheit und Effizienz
des Risikomanagements sowie die dazugehörigen Kontrollsysteme kontrolliert und entsprechend
angepasst. Auch im Geschäftsjahr 2010 wurde das Risikomanagement des Konzerns an die
Führungs- und Unternehmensstruktur angepasst. Aufgrund der besonderen Bedeutung einer
vorbildlichen Handlungsweise in allen geschäftlichen Belangen, wurden verantwortliche
Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2010 gezielt in Fragen der Compliance geschult.
Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder IKS noch RMS absolute Sicherheit bezüglich
des Erreichens der damit verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen
können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein.
Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht
greifen oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung
verspätet erkannt werden.
Aktuell werden im Rahmen des Risikomanagementprozesses insbesondere die folgenden
Einzelrisiken intensiv verfolgt:
| ― |
Mögliche Ansprüche aus der Finanzierung und Prospekthaftung älterer Windpark-Projekte, bei denen die Laufzeiten noch nicht beendet sind. |
| ― |
Mögliche technische Risiken, die sich aus dem Eigenbetrieb von Windparks ergeben und die daraus erwarteten Ergebnisse negativ beeinflussen könnten. |
| ― |
Finanzielle Risiken, die sich aus der gegen die PNE WIND AG erhobenen Klage auf Rückabwicklung des Verkaufs der Anteile an der dänischen SSP Technology A/S ergeben könnten. |
| ― |
Mögliche Risiken, die sich aus Änderungen von Gesetzen und Verordnungen für unser operatives Geschäft in der Windpark-Projektierung ergeben können. |
| ― |
Einen besonderen Stellenwert haben die Bemühungen um Einhaltung der Regeln des Deutschen Corporate Governance Kodex in der jeweils gültigen Fassung. Risiken können sich jedoch aus der Nichteinhaltung der Regeln und der internen Richtlinien durch Einzelne ergeben. Auch mögliche Risiken aus dem "Gesetz zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG)" werden in diesem Zusammenhang regelmäßig überprüft. |
Die Erklärung zur Unternehmensführung entsprechend § 289a HGB ist auf unserer Internetseite
www.pnewind.com im Bereich Investor Relations unter "Corporate Governance" veröffentlicht.
Die PNE WIND AG hat zum 31. Dezember 2010 insgesamt 45.775.826 Namensaktien mit einem
rechnerischen Anteil am Grundkapital von jeweils 1,00 Euro ausgegeben. Am 31. Dezember
2010 betrug der Anteil nicht meldepflichtiger Aktienbestände (weniger als 3 % des
Grundkapitals) 100 %. Direkte oder indirekte Beteiligungen, die den Wert von 10 vom
Hundert der Stimmrechte überschreiten, wurden nicht gemeldet.
Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind nicht
gegeben. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, sind nicht vorhanden.
Eine Stimmrechtskontrolle durch die Beteiligung von Arbeitnehmern am Kapital ist nicht
gegeben.
Dem Aktionär stehen Vermögens- und Verwaltungsrechte zu.
Zu den Vermögensrechten gehören nach § 58 Abs. 4 AktG das Recht auf Teilhabe am Gewinn
und nach § 271 AktG am Liquidationserlös sowie nach § 186 AktG das Bezugsrecht auf
Aktien bei Kapitalerhöhung.
Zu den Verwaltungsrechten gehören das Recht, an der Hauptversammlung teilzunehmen
und das Recht, auf dieser zu reden, Fragen und Anträge zu stellen sowie die Stimmrechte
auszuüben.
Jede Stückaktie gewährt in der Hauptversammlung eine Stimme. Die Hauptversammlung
wählt die von ihr zu bestellenden Mitglieder des Aufsichtsrats und den Abschlussprüfer;
sie entscheidet über die Entlastung der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat,
über Satzungsänderungen und Kapitalmaßnahmen, über Ermächtigungen zum Erwerb eigener
Aktien sowie gegebenenfalls über die Durchführung von Sonderprüfungen, über vorzeitige
Abberufung von Mitgliedern des Aufsichtsrats und über eine Auflösung der Gesellschaft.
Die Bestellung und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstands sind in den §§ 84
und 85 AktG geregelt. Danach werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat auf höchstens
5 Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung jeweils für höchstens 5 Jahre ist zulässig.
Die Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat den Vorstand der Gesellschaft ermächtigt,
bis zum 13. Mai 2014 Aktien mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital von bis zu
4.126.700,00 Euro zu erwerben. Die Möglichkeit, eigene Aktien zu erwerben wurde im
Berichtsjahr nicht genutzt.
Der Vorstand ist durch einen weiteren Beschluss der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009
ermächtigt, bis zum 13. Mai 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmals
Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 100.000.000,00
Euro mit einer Laufzeit von längstens 20 Jahren auszugeben. Gleichzeitig wurde das
Grundkapital der Gesellschaft um bis zu 15.000.000 Euro bedingt erhöht (Bedingtes
Kapital 2009 / I). Von dieser Ermächtigung hat der Vorstand bisher zweimal Gebrauch
gemacht: Am 18. Juni 2009 hat der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats beschlossen,
eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag von bis zu 37.500.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe
2009 / 2014). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 38.500 Stück auf
den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit
einem Nennbetrag von je 100,00 Euro begeben. Die Teilschuldverschreibungen aus der
Wandelanleihe 2009 / 2014 gewähren Umtauschrechte auf insgesamt bis zu 1.540.000 auf
den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft.
Unter nochmaliger Ausnutzung der Ermächtigung vom 14. Mai 2009 hat der Vorstand am
18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats zudem beschlossen, eine Wandelanleihe
im Gesamtnennbetrag von bis zu 29.500.000,00 Euro zu begeben (Wandelanleihe 2010 /
2014). Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurden insgesamt 260.000 Stück auf den
Inhaber lautende Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je 100,00 Euro
begeben. Die Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2010 / 2014 gewähren
Umtauschrechte auf insgesamt bis zu 11.818.181 auf den Namen lautende Stückaktien
der Gesellschaft. Das bedingte Kapital wurde damit in Höhe von insgesamt 13.358.181,00
Euro teilweise ausgenutzt.
Nach der Begebung der beiden Wandelanleihen kann der Vorstand unter Ausnutzung der
Ermächtigung der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 noch einmalig oder mehrmals Wandel-
und / oder Optionsschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu 70.150.000,00
Euro ausgeben, die Umtauschrechte auf bis zu 1.641.819 Aktien aus dem Bedingten Kapital
2009 / I gewähren können. Die Hauptversammlung der Gesellschaft vom 11. Juni 2008
hat den Vorstand zudem ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital
einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 20.623.338,00 Euro durch Ausgabe neuer
auf den Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und / oder Bareinlagen zu erhöhen
(Genehmigtes Kapital 2008 / I). Mit Beschluss des Vorstands vom 18. Juni 2009 wurde
das Genehmigte Kapital 2008 / I im Wege einer Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen erstmalig
in Höhe von 3.250.000,00 Euro ausgenutzt und 3.250.000 neue Aktien ausgegeben. Unter
nochmaliger Ausnutzung der Ermächtigung vom 11. Juni 2008 hat der Vorstand zudem am
18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats eine Kapitalerhöhung gegen Bareinlagen
in Höhe von 1.249.500,00 Euro beschlossen und auf dieser Grundlage unter Ausnutzung
des Genehmigten Kapitals 2008 / I 1.249.500 neue Aktien ausgegeben.
Nach dieser zweimaligen Ausnutzung der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 11. Juni
2008 betrug das Genehmigte Kapital 2008 / I zum 31. Dezember 2010 noch 16.123.838,00
Euro.
Die PNE WIND AG hat keine wesentlichen Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung
eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. Für den Fall eines
Kontrollwechsels bei der Gesellschaft steht den Vorstandsmitgliedern ein Sonderkündigungsrecht
zu, das sie für die zwei auf den Eintritt des Kontrollwechsels folgenden Monate (den
Monat, in dem der Kontrollwechsel eintritt, dabei nicht mitgerechnet) mit einer Frist
von vierzehn Tagen zum Monatsende ausüben können. Ein zur Ausübung des Sonderkündigungsrechts
berechtigender Kontrollwechsel tritt ein, wenn ein Dritter der Gesellschaft nach §
21 WpHG mitteilt, dass er 50 % der Stimmrechte an der Gesellschaft erreicht oder überschritten
hat. Bei Ausübung des Sonderkündigungsrechts steht den Vorstandsmitgliedern das Festgehalt
gem. § 5 Abs. 1 für die restliche Vertragslaufzeit zu; es ist mit Vertragsbeendigung
ohne Abzinsung in einem Betrag auszuzahlen. Erfolgt der Kontrollwechsel im Zuge eines
öffentlichen Angebots, so steht den Vorstandsmitgliedern im Falle der Ausübung des
Sonderkündigungsrechts außerdem eine Sonderprämie in Höhe von 50 % der zu erwartenden
Tantieme bis Vertragsende zu. Dabei ist -jeweils bezogen auf die Marktkapitalisierung
- die Wertsteigerung anhand der Differenz zwischen dem von einem Bieter zuerst angebotenen
Erwerbspreis und dem etwaigen höheren, für die Durchführung des Angebots maßgeblichen
Erwerbspreis zu bemessen; insgesamt darf die Sonderprämie jedoch nicht höher sein
als das feste Jahresgehalt nach § 5 Abs. 1.
Die Vergütungen von Vorstand und Aufsichtsrat beliefen sich im Geschäftsjahr 2010
auf zusammen 1.605.463,26 Euro (im Vorjahr 1.537.372,94 Euro).
Im Geschäftsjahr 2010 hat die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat 220.000,00 Euro (im
Vorjahr 202.500,00 Euro) betragen. Der Vorsitzende erhält 14.000,00 Euro, sein Stellvertreter
10.500,00 Euro und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates 7.000,00 Euro als feste
Bezüge. Darüber hinaus erhält jedes Aufsichtsratsmitglied 2.500,00 Euro pro Sitzung.
Eine variable Vergütung wurde im Berichtsjahr in Höhe von 111.600,00 Euro zurückgestellt.
Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr 2010 auf 331.600,00
Euro (im Vorjahr 367.500,00 Euro). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten
einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.
Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2010 Gesamtbezüge
beziehungsweise es wurden Rückstellungen gebildet in Höhe von 1.273.863,26 Euro, die
sich wie folgt verteilen:
Martin Billhardt: Fixe Bezüge von 295.171,77 Euro, variable Bezüge von 390.000,00
Euro, sonstige Vergütungen von 144.166,67 Euro. Die Gesamtbezüge betrugen somit 829.338,44
Euro (im Vorjahr 786.984,17 Euro).
Bernd Paulsen: Fixe Bezüge von 179.524,82 Euro, variable Bezüge von 150.000,00 Euro,
sonstige Vergütungen von 115.000,00 Euro. Die Gesamtbezüge betrugen somit 444.524,82
Euro (im Vorjahr 382.888,77 Euro).
Die Vorstandsgehälter setzen sich aus einem fixen und variablen Gehaltsanteil zusammen.
Der fixe Gehaltsbestandteil besteht aus dem Festgehalt sowie Nebenleistungen (Zuschüsse
zu Krankenversicherungs- und Rentenversicherungsbeiträgen) sowie geldwertem Vorteil
aus der Nutzung von Dienstwagen. Er wird monatlich ausgezahlt. Der variable Gehaltsbestandteil
der Vorstandsgehälter ist aufgeteilt in einen kurzfristigen und einen langfristigen
Teil. Der kurzfristige Teil ist an die Erreichung bestimmter Ziele im laufenden Geschäftsjahr
und der langfristige Teil an die Erreichung von Zielen über mehrere Jahre gebunden.
Der langfristige Teil der variablen Vergütung beträgt 60 % und der kurzfristige Anteil
40 % vom möglichen variablen Gehalt. Der Aufsichtsrat vereinbart die kurz- und langfristigen
Ziele mit dem Vorstand. Die kurzfristigen Ziele orientieren sich an wesentlichen Planungsdaten
für das nächste Geschäftsjahr wie z.B. die Umsetzung der geplanten Windpark-Projekte
im Geschäftsjahr. Sollte ein kurzfristiges Ziel nicht zu 100 % erreicht werden, so
wird der Anteil dieses Ziels an der kurzfristen variablen Vergütung nicht ausgezahlt
oder nur anteilig im Verhältnis der Zielerreichung ausbezahlt. Die langfristigen Ziele
sollen die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft fördern, derzeit
ist nur ein langfristiges Ziel festgelegt, welches ist auf das zu erwartende EBIT
der nächsten drei Jahre ausgerichtet. Der variable, an mehrjährige Ziele gebundene
Gehaltsbestandteil wird jeweils für ein abgeschlossenes Geschäftsjahr ausbezahlt jedoch
mit dem Vorbehalt der Rückforderung bei Nichterreichung des langfristigen Ziels über
mehrere Jahre beziehungsweise der Verrechnung mit den dann fälligen Ansprüchen. Der
Aufsichtsrat kann den Vorstandsmitgliedern im Falle besonders herausragender Leistungen
bezogen auf ein abgeschlossenes Geschäftsjahr zusätzlich eine Bonuszahlung zuwenden,
ohne dass hierauf ein vertraglicher Anspruch besteht. Aktienoptionen wurden den Vorstandsmitgliedern
nicht gewährt.
Der Ausbau der Erneuerbaren Energien ist ein weltweit diskutiertes Thema. Immer mehr
Staaten betonen die dringende Notwendigkeit dieser Wende in der Energieversorgung
und schaffen Rahmenbedingungen, mit denen der ökologisch richtige Ausbau auch ökonomisch
sinnvoll wird. Davon profitiert in erster Linie die Windenergie, da sie aufgrund jahrzehntelanger
technischer Entwicklung bereits besonders effektiv und preisgünstig zur Sicherung
der künftigen Stromerzeugung beiträgt.
Die globalen Auswirkungen des Klimawandels, die begrenzten Ressourcen fossiler Energieträger,
unsichere Bezugsquellen für Öl und Gas - nach wie vor sprechen viele gute Gründe für
den nachhaltigen Ausbau der Erneuerbaren Energien. Vor diesem Hintergrund bewegt sich
die PNE WIND AG in einem zukunftsträchtigen Wachstumsmarkt, der auch in Zukunft beträchtliche
Chancen für die weitere Unternehmensentwicklung bietet.
Diese Perspektiven berücksichtigen wir in unserer Unternehmensstrategie. Kurz- und
mittelfristig sehen wir in der Projektierung von Windparks in Deutschland onshore
eine wesentliche Säule der Unternehmensentwicklung. Die große Zahl der Projekte, die
von uns aktuell in Deutschland sowie im Ausland bearbeitet werden, ist die Basis dieser
Entwicklung. In den kommenden Jahren werden Projekte, die wir heute intensiv entwickeln,
die Baureife erreichen und die Windparks gebaut werden können.
Einen positiven und langfristig wachsenden Effekt auf unser Geschäftsmodell erwarten
wir vom zunehmenden Austausch kleinerer, veralteter durch leistungsfähigere und effizientere
Windenergieanlagen. Sukzessive werden im Rahmen dieses Repowering ältere Anlagen ersetzt.
Bei einer derzeit installierten Nennleistung von mehr als 27.000 MW in Deutschland
erwarten wir deshalb einen weiterhin wachsenden Markt mit attraktiven Wachstumschancen
für unsere Gesellschaft. Wir haben bereits zwei erste Repowering-Projekte erfolgreich
durchgeführt. Ein Vorteil für die PNE WIND AG ist, dass wir vielen von uns entwickelten
Windparks auch während der Betriebsphase durch die technische und kaufmännische Betriebsführung
langfristig verbunden bleiben.
Doch auch andere von uns sorgfältig entwickelte Bereiche sollen zu tragenden Säulen
werden. Nach Jahren intensiver Planungen und Vorarbeiten nähern sich von uns entwickelte
Offshore-Projekte vor den deutschen Küsten den endgültigen Entscheidungen für deren
Realisierung. Das gilt in erster Linie für die bereits genehmigten Offshore-Windparks
"Gode Wind I und II". Der Offshore-Bereich soll schon kurz- und mittelfristig zusätzliche
positive Effekte für die Unternehmensentwicklung bringen.
Intensive Vorarbeiten sollen sich für uns auch im Ausland auszahlen. Bereits kurzfristig
erwarten wir in den USA den Baubeginn des ersten von unserem dortigen Tochterunternehmen
mit entwickelten Windparks. Kurz- und mittelfristig werden auch andere Projekte in
anderen Ländern so weit entwickelt sein, dass wir mit ihrem Bau und der Vermarktung
beginnen können. Daraus wollen wir in der Zukunft wachsende Umsätze und Erlöse generieren.
Schon heute bearbeiten wir in sieben europäischen und nordamerikanischen Ländern Projekte,
in denen Windenergieanlagen mit bis zu 3.725 MW Nennleistung errichtet werden können.
Mittelfristig sollen allein in den USA weitere 2.500 MW hinzukommen. Wenn alle diese
Projekte in Zusammenarbeit mit Investoren und Partnern gebaut werden können, wäre
das mit einem Investitionsvolumen von mehr als 7 Mrd. Euro verbunden. Das zeigt die
Dimension der potenziellen internationalen Unternehmensentwicklung. Darüber hinaus
prüfen wir ständig, ob in weiteren Ländern die Rahmenbedingungen für Windpark-Projekte
so gestaltet worden sind, dass auch dort ein Markteintritt der PNE WIND AG sinnvoll
ist. Unsere behutsame Expansionsstrategie im Ausland beginnt also Früchte zu tragen.
Die PNE WIND AG ist onshore wie offshore, national wie international, optimal aufgestellt.
Deshalb sind wir sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen im Wachstumsmarkt "Wind"
nutzen zu können. Unsere Gewinnprognose können wir daher bekräftigen: Der Vorstand
ist weiter der Ansicht, dass sich die positive Entwicklung in den kommenden Jahren
fortsetzen und das EBIT des Konzerns in den Geschäftsjahren 2011 bis 2013 kumuliert
mindestens 60 bis 72 Mio. Euro betragen wird (bisherige Prognose waren 42 bis 54 Mio.
Euro für den Dreijahreszeitraum der Geschäftsjahre von 2010 bis 2012). Darüber hinaus
wird auch für den Jahresabschluss der PNE WIND AG in diesem Zeitraum eine weiterhin
positive Ergebnisentwicklung erwartet. Feste Prognosen für die einzelnen Jahre sind
aufgrund der operativen Geschäftstätigkeit der Gesellschaft und den damit verbundenen
kurzfristigen Ergebnisschwankungen innerhalb von zwei Perioden schwer abzuschätzen.
Die Prognose des EBIT über den Zeitraum von drei Jahren spiegelt jedoch die positiven
Erwartungen der Gesellschaft wider. Wesentliche Voraussetzung für diese weitere positive
Entwicklung sind die geplanten Beiträge aus dem Auslands- und dem Offshore-Geschäft.
Cuxhaven, 15. März 2011
PNE WIND AG, Vorstand
| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Anhang | 2010 | 2009 | |
| 1. | Umsatzerlöse | V.16./VII.1. | 65.589 | 137.302 |
| 2. | Erhöhung (im Vorjahr Verminderung) des Bestandes an unfertigen Erzeugnissen und Leistungen |
|
1.742 | -8.403 |
| 3. | Andere aktivierte Eigenleistungen |
|
0 | 159 |
| 4. | Sonstige betriebliche Erträge | VII.2. | 12.704 | 4.530 |
| 5. | Gesamtleistung |
|
80.035 | 133.588 |
| 6. | Materialaufwand |
|
-42.667 | -95.562 |
| 7. | Personalaufwand | VII.3. | -10.220 | -8.910 |
| 8. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen | V.3./VI.1./VI.2. | -4.953 | -4.068 |
| 9. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | VII.4. | -12.653 | -10.317 |
| 10. | Wertminderungsaufwand Geschäfts- oder Firmenwerte | V.3./ VI.1. | -39 | -35 |
| 11. | Betriebsergebnis |
|
9.504 | 14.696 |
| 12. | Erträge aus Beteiligungen |
|
0 | 39 |
| 13. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | VII.5. | 485 | 480 |
| 14. | Aufwendungen aus Verlustübernahme |
|
-6 | -24 |
| 15 | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | VII.6. | -4.626 | -5.248 |
| 16. | Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
|
5.358 | 9.943 |
| 17. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | VII.7. | 1.813 | 211 |
| 18 | Sonstige Steuern |
|
-59 | -52 |
| 19. | Konzernjahresüberschuss vor Minderheiten |
|
7.112 | 10.102 |
| 20. | Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis | VI.7. | -783 | 0 |
| 21. | Konzernjahresüberschuss |
|
7.895 | 10.102 |
| Übriges Ergebnis |
|
|
|
|
| 22. | Währungsdifferenzen |
|
-66 | 15 |
| 23. | Sonstige |
|
0 | 0 |
| 24. | Übriges Ergebnis der Periode (nach Steuern) |
|
-66 | 15 |
| 25. | Gesamtergebnis der Periode |
|
7.046 | 10.117 |
| Zurechnung des Konzernjahresergebnisses der Periode |
|
|
|
|
|
|
Anteilseigener der Muttergesellschaft |
|
7.895 | 10.102 |
|
|
Anteile anderer Gesellschafter am Konzernjahresergebnis |
|
-783 | 0 |
|
|
|
|
7.112 | 10.102 |
| Zurechnung des Gesamtergebnisses der Periode |
|
|
|
|
|
|
Anteilseigener der Muttergesellschaft |
|
7.830 | 10.117 |
|
|
Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis |
|
-783 | 0 |
|
|
|
|
7.046 | 10.117 |
|
|
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (unverwässert) (in 1000) | VII.9 | 45.186 | 42.761 |
|
|
Unverwässertes Ergebnis je Aktie aus dem fortzuführenden Geschäft (in EUR) |
|
0,17 | 0,24 |
|
|
Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (verwässert) (in 1000) | VII.9 | 53.173 | 42.761 |
|
|
Verwässertes Ergebnis je Aktie aus dem fortzuführenden Geschäft (in EUR) |
|
0,16 | 0,24 |
| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Anhang | Stand am 31.12.2010 | Stand am 31.12.2009 | ||
| A. | Langfristige Vermögenswerte |
|
|
|
|
| I. | Immaterielle Vermögenswerte | V.1./V.3./VI.1. |
|
|
|
|
|
1. | Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
|
19.684 | 2.476 |
|
|
2. | Geschäfts- oder Firmenwert |
|
20.340 | 20.379 |
|
|
|
|
|
40.024 | 22.855 |
| II. | Sachanlagen | V.2./V.3./VI.2. |
|
|
|
|
|
1. | Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken |
|
17.914 | 18.510 |
|
|
2. | Technische Anlagen und Maschinen |
|
49.641 | 53.102 |
|
|
3. | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung |
|
627 | 693 |
|
|
4. | Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
|
17.029 | 3.952 |
|
|
|
|
|
85.211 | 76.257 |
| III. | Langfristige finanzielle Vermögenswerte | VI.3. |
|
|
|
|
|
1. | Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
|
50 | 381 |
|
|
2. | Sonstige Ausleihungen |
|
0 | 73 |
|
|
3. | Sonstige langfristige Darlehensforderungen |
|
136 | 116 |
|
|
|
|
|
186 | 570 |
| IV. | Latente Steuern | V.5./VII.7. | 1.027 | 1.873 | |
| B. | Kurzfristige Vermögenswerte |
|
|
|
|
|
|
Vorräte | V.7./VI.4 | 12.846 | 10.572 | |
| II. | Forderungen und sonstige Vermögenswerte | V.9./VI.5. |
|
|
|
|
|
1. | Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
|
12.981 | 20.721 |
|
|
2. | Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen |
|
2 | 145 |
|
|
3. | Forderungen gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
|
0 | 64 |
|
|
4. | Übrige Vermögenswerte |
|
7.197 | 685 |
|
|
|
|
|
20.180 | 21.615 |
| III. | Steuerforderungen |
|
1.501 | 1.193 | |
| IV. | Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | V.10 | 39.176 | 41.500 | |
|
|
|
|
|
200.153 | 176.435 |
| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) |
Anhang | Stand am 31.12.2010 | Stand am 31.12. 2009 | ||
| A. | Eigenkapital |
VI.6. |
|
|
|
| I. | Gezeichnetes Kapital |
|
45.776 | 44.525 | |
| II. | Kapitalrücklage |
|
44.874 | 42.037 | |
| III. | Gewinnrücklagen |
|
|
|
|
|
|
1. | Gesetzliche Rücklage |
|
5 | 5 |
|
|
2. | Andere Gewinnrücklagen |
|
46 | 46 |
|
|
|
|
|
51 | 51 |
| IV | Fremdwährungsrücklage |
|
-32 | 34 | |
| V. | Konzernbilanzverlust |
|
-8.244 | -16.140 | |
| VI. | Minderheitenanteile |
VI.7 |
-737 | 0 | |
|
|
|
|
|
81.688 | 70.507 |
| B. | Langfristige Schulden |
|
|
|
|
| I. | Sonstige Rückstellungen |
V.12./VI.10 |
1.300 | 955 | |
| II. | Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand |
VI.8 |
1.184 | 1.231 | |
| III. | Langfristige Finanzverbindlichkeiten |
V.13./VI.11 |
|
|
|
|
|
1. | Genussrechtskapital |
|
882 | 900 |
|
|
2. | Anleihen |
|
28.097 | 3.645 |
|
|
3. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
|
40.375 | 20.979 |
|
|
4. | Sonstige Finanzverbindlichkeiten |
|
5.280 | 4.813 |
|
|
5. | Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen |
|
714 | 820 |
|
|
|
|
|
75.348 | 31.157 |
| IV | Latente Steuerverbindlichkeiten |
V.5./VII.7. |
865 | 1.669 | |
| C. | Kurzfristige Schulden |
|
|
|
|
| I. | Steuerrückstellungen |
VI.9 | 58 | 1.929 | |
| II. | Sonstige Rückstellungen |
V.12./VI.10 | 1.193 | 1.244 | |
| III. | Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten |
V.13./VI.11 |
|
|
|
|
|
1. | Anleihen |
|
0 | 0 |
|
|
2. | Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
|
6.545 | 32.412 |
|
|
3. | Sonstige Finanzverbindlichkeiten |
|
3.931 | 6.998 |
|
|
4. | Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen |
|
106 | 106 |
|
|
|
|
|
10.582 | 39.516 |
| IV. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
V.13 | 7.989 | 5.577 | |
| V. | Sonstige Verbindlichkeiten |
V.13./VI.12 |
|
|
|
|
|
1. | Abgegrenzte Umsatzerlöse |
|
8.025 | 8.417 |
|
|
2. | Abgegrenzte Verbindlichkeiten |
|
2.513 | 12.444 |
|
|
3. | Übrige Verbindlichkeiten |
|
7.049 | 1.482 |
|
|
|
|
|
17.585 | 22.343 |
| VI. | Steuerverbindlichkeiten |
|
2.360 | 307 | |
|
|
|
|
|
200.153 | 176.435 |
| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) | Anhang | 2010 | 2009 | |
| Konzernjahresergebnis |
|
7.112 | 10.102 | |
| + | Abschreibungen/Zuschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen |
|
4.992 | 4.103 |
| +/ - | Zunahme / Abnahme der Rückstellungen | VI.9./VI.10 | -1.574 | -1.758 |
| +/ - | Zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge |
|
-10.725 | -11.118 |
| +/ - | Abnahme / Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva |
V.7./VI.4. | -8.061 | 93.339 |
| +/ - | Abnahme / Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Teilgewinnrealisierung |
V.9./VI.5. | 7.399 | 41.912 |
| +/ - | Zunahme / Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva |
VI.8./VII.11.-12. | -6.800 | -50.947 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit |
|
-7.657 | 85.633 | |
| + | Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens |
|
0 | 2.318 |
| - | Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögenswerte |
VI.1.-2. | -11.603 | -35.736 |
| + | Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen |
|
0 | 1 |
| - | Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen |
|
0 | -90 |
| + | Einzahlungen aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten |
VIII.3. | 0 | 8.000 |
| - | Auszahlungen für Investitionen in konsolidierte Einheiten |
|
-5.000 | 0 |
| Cash Flow aus Investitionstätigkeit |
|
-16.603 | -25.507 | |
| + | Zuzahlungen von Gesellschaftern | VI.6. | 2.500 | 6.175 |
| + | Einzahlungen aus der Ausgabe von Anleihen |
|
26.000 | 3.850 |
| + | Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten |
VI.11. | 343 | 8.087 |
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzkrediten |
VI.11. | -6.813 | -50.077 |
| - | Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen |
VI.11. | 0 | -16.433 |
| - | Auszahlung für Kapitalerhöhungskosten |
|
-180 | -259 |
| Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit |
|
21.850 | -48.657 | |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds |
|
-2.410 | 11.469 | |
| + | Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds |
|
86 | 717 |
| + | Finanzmittelfonds am Anfang der Periode |
V.10./VIII.1. | 41.500 | 29.314 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode* |
V.10./VIII.1. | 39.176 | 41.500 | |
| * |
davon als Sicherheit verpfändet |
|
190 | 903 |
| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) |
Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Fremdwährungsrücklage | Konzernbilanzergebnis | Eigenkapital vor Minderheiten |
| Stand zum 1. Januar 2009 | 41.267 | 47.785 | 51 | 19 | -34.484 | 54.639 |
| Konzernjahresergebnis 2009 | 0 | 0 | 0 | 0 | 10.102 | 10.102 |
| Barkapitalerhöhung | 3.250 | 2.672 | 0 | 0 | 0 | 5.922 |
| Eigenkapitalanteil Wandelanleihe 2009 / 2014 |
0 | 217 | 0 | 0 | 0 | 217 |
| Rückkauf der Wandelanleihe | 8 | 20 | 0 | 0 | 0 | 27 |
| Entnahmen aus der Kapitalrücklage | 0 | -8.657 | 0 | 0 | 8.657 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 15 | -415 | -400 |
| Stand zum 31. Dezember 2009 | 44.525 | 42.037 | 51 | 34 | -16.140 | 70.507 |
| Konzernjahresergebnis 2010 | 0 | 0 | 0 | 0 | 7.895 | 7.895 |
| Barkapitalerhöhung | 1.250 | 1.090 | 0 | 0 | 0 | 2.340 |
| Eigenkapitalanteil Wandelanleihe 2009 / 2014 |
0 | 1.745 | 0 | 0 | 0 | 1.745 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2009/2014 | 1 | 2 | 0 | 0 | 0 | 3 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | -66 | 0 | -66 |
| Stand zum 31. Dezember 2010 | 45.776 | 44.874 | 51 | -32 | -8.244 | 82.425 |
| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) |
Anteile im Fremdbesitz |
Eigenkapital gesamt |
| Stand zum 1. Januar 2009 | 0 | 54.639 |
| Konzernjahresergebnis 2009 | 0 | 10.102 |
| Barkapitalerhöhung | 0 | 5.922 |
| Eigenkapitalanteil Wandelanleihe 2009 / 2014 |
0 | 217 |
| Rückkauf der Wandelanleihe | 0 | 27 |
| Entnahmen aus der Kapitalrücklage | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | -400 |
| Stand zum 31. Dezember 2009 | 0 | 70.507 |
| Konzernjahresergebnis 2010 | -783 | 7.112 |
| Barkapitalerhöhung | 0 | 2.340 |
| Eigenkapitalanteil Wandelanleihe 2009 / 2014 |
0 | 1.745 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2009/2014 | 0 | 3 |
| Sonstige Veränderungen | 47 | -19 |
| Stand zum 31. Dezember 2010 | -737 | 81.688 |
| Alle Angaben in TEUR | Anschaffungs- / Herstellungskosten | |||||
| (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 1.1.2010 |
Veränderungen des Konsolidierungskreises |
Zugänge | Umgliederungen | Abgänge | Währungs- differenzen |
| I. Immaterielle Vermögenswerte |
|
|
|
|
|
|
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
4.614 | 17.433 | 12 | 0 | 0 | 0 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 104.540 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
|
|
109.154 | 17.433 | 12 | 0 | 0 | 0 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 22.081 | 0 | 0 | -43 | 0 | 3 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 69.106 | 0 | 451 | 43 | 0 | 6 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.147 | 0 | 134 | 0 | 2 | 1 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | 3.962 | 2.073 | 11.003 | 0 | 0 | 0 |
|
|
97.296 | 2.073 | 11.588 | 0 | 2 | 10 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.160 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2. Anteile an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 381 | -331 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 73 | 0 | 0 | 0 | 73 | 0 |
|
|
6.614 | -331 | 0 | 0 | 73 | 0 |
|
|
213.066 | 19.175 | 11.600 | 0 | 75 | 10 |
| Alle Angaben in TEUR | Anschaffungs- / Herstellungskosten |
Kumulierte Abschreibungen | ||||
| (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 31.12.2010 |
Stand am 1.1.2010 |
Veränderungen des Konsolidierungskreises |
Zugänge | Umgliederungen | Abgänge |
| I. Immaterielle Vermögenswerte |
|
|
|
|
|
|
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
22.059 | 2.138 | 0 | 236 | 0 | 0 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 104.540 | 84.161 | 0 | 39 | 0 | 0 |
|
|
126.600 | 86.299 | 0 | 275 | 0 | 0 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 22.041 | 3.570 | 0 | 556 | 0 | 0 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 69.606 | 16.006 | 0 | 3.960 | 0 | 0 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.280 | 1.455 | 0 | 201 | 0 | 2 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | 17.038 | 9 | 0 | 0 | 0 | 0 |
|
|
110.965 | 21.040 | 0 | 4.716 | 0 | 2 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.160 | 6.160 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2. Anteile an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 50 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
|
|
6.210 | 6.160 | 0 | 0 | 0 | 0 |
|
|
243.776 | 113.501 | 0 | 4.992 | 0 | 2 |
| Alle Angaben in TEUR | Kumulierte Abschreibungen | Buchwerte | ||
| (Rundungsdifferenzen möglich) | Währungs- differenzen |
Stand am 31.12.2010 |
Stand am 31.12.2010 |
Stand am 31.12.2009 |
| I. Immaterielle Vermögenswerte |
|
|
|
|
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
0 | 2.375 | 19.684 | 2.476 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 0 | 84.200 | 20.340 | 20.379 |
|
|
0 | 86.575 | 40.025 | 22.855 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 0 | 4.127 | 17.914 | 18.510 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 0 | 19.965 | 49.641 | 53.102 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 0 | 1.653 | 627 | 693 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | 0 | 9 | 17.029 | 3.952 |
|
|
0 | 25.754 | 85.211 | 76.257 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 6.160 | 0 | 0 |
| 2. Anteile an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 0 | 50 | 381 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 73 |
|
|
0 | 6.160 | 50 | 454 |
|
|
0 | 118.490 | 125.286 | 99.565 |
| Alle Angaben in TEUR | Anschaffungs- / Herstellungskosten | |||||
| (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 1.1.2009 |
Veränderungen des Konsolidierungskreises |
Zugänge | Umgliederungen | Abgänge | Stand am 31.12.2009 |
| I. Immaterielle Vermögenswerte |
|
|
|
|
|
|
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
401 | 4.065 | 213 | 0 | 65 | 4.614 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 104.540 | 0 | 0 | 0 | 0 | 104.540 |
|
|
104.941 | 4.065 | 213 | 0 | 65 | 109.154 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 18.515 | 3.785 | 168 | 0 | 387 | 22.081 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 16.680 | 13.743 | 31.348 | 8.759 | 1.424 | 69.106 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.376 | 41 | 498 | 0 | 768 | 2.147 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | 15.455 | -5.331 | 3.509 | -8.759 | 912 | 3.962 |
|
|
53.026 | 12.238 | 35.523 | 0 | 3.491 | 97.296 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.323 | 0 | 0 | 0 | 163 | 6.160 |
| 2. Anteile an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 365 | 0 | 17 | 0 | 1 | 381 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 771 | -771 | 73 | 0 | 0 | 73 |
|
|
7.459 | -771 | 90 | 0 | 164 | 6.614 |
|
|
165.426 | 15.533 | 35.826 | 0 | 3.719 | 213.066 |
| Alle Angaben in TEUR | Kumulierte Abschreibungen | |||||
| (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 1.1.2009 |
Veränderungen des Konsolidierungskreises |
Zugänge | Umgliederungen | Abgänge | Stand am 31.12.2009 |
| I. Immaterielle Vermögenswerte |
|
|
|
|
|
|
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
268 | 1.810 | 125 | 0 | 65 | 2.138 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 84.126 | 0 | 35 | 0 | 0 | 84.161 |
|
|
84.394 | 1.810 | 160 | 0 | 65 | 86.299 |
| II. Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 2.623 | 454 | 517 | 0 | 24 | 3.570 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 4.193 | 8.967 | 2.869 | 0 | 23 | 16.006 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.997 | 28 | 180 | 0 | 750 | 1.455 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | 9 | 0 | 377 | 0 | 377 | 9 |
|
|
8.822 | 9.449 | 3.943 | 0 | 1.174 | 21.040 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 6.323 | 0 | 0 | 0 | 163 | 6.160 |
| 2. Anteile an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
|
|
6.323 | 0 | 0 | 0 | 163 | 6.160 |
|
|
99.540 | 11.258 | 4.103 | 0 | 1.400 | 113.501 |
| Alle Angaben in TEUR | Buchwerte | |
| (Rundungsdifferenzen möglich) | Stand am 31.12.2009 |
Stand am 31.12.2008 |
| I. Immaterielle Vermögenswerte |
|
|
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
2.476 | 133 |
| 2. Geschäfts- oder Firmenwert | 20.379 | 20.414 |
|
|
22.855 | 20.547 |
| II. Sachanlagen |
|
|
| 1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 18.510 | 15.891 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen | 53.102 | 12.487 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 693 | 379 |
| 4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau | 3.952 | 15.446 |
|
|
76.257 | 44.203 |
| III. Finanzanlagen |
|
|
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 |
| 2. Anteile an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | 381 | 365 |
| 3. Sonstige Ausleihungen | 73 | 771 |
|
|
454 | 1.136 |
|
|
99.565 | 65.886 |
| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) |
Projektierung Windkraftanlagen |
Stromerzeugung | Konsolidierung | |||
|
|
2010 | 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 |
| Umsatzerlöse extern | 57.274 | 128.589 | 8.315 | 8.713 | 0 | 0 |
| Umsatzerlöse intern | 10.237 | 33.243 | 642 | 0 | -10.879 | -33.243 |
| Bestandsveränderungen | 1.742 | -8.404 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 0 | 0 | 0 | 159 | 0 | 0 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 12.782 | 3.755 | 457 | 1.211 | -535 | -436 |
| Gesamtleistung | 82.035 | 157.184 | 9.414 | 10.083 | -11.414 | -33.679 |
| Abschreibungen | -1.492 | -1.369 | -3.500 | -2.733 | 0 | 0 |
| Betriebsergebnis | 7.673 | 10.863 | 1.832 | 3.833 | 0 | 0 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 1.419 | 833 | 32 | 14 | -966 | -367 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -2.990 | -1.743 | -2.608 | -3.897 | 966 | 367 |
| Steueraufwand und -ertrag | 1.842 | -10 | -29 | 222 | 0 | 0 |
| Investitionen | 16.256 | 4.432 | 347 | 31.394 | 0 | 0 |
| Segmentvermögen | 208.800 | 152.779 | 53.899 | 57.463 | -62.547 | -33.807 |
| Segmentschulden1) | 161.155 | 117.090 | 50.508 | 53.247 | -93.198 | -64.409 |
| Segmenteigenkapital | 47.645 | 35.689 | 3.392 | 4.216 | 30.651 | 30.602 |
| Alle Angaben in TEUR (Rundungsdifferenzen möglich) |
PNE WIND AG Konzern | |
|
|
2010 | 2009 |
| Umsatzerlöse extern | 65.589 | 137.302 |
| Umsatzerlöse intern | 0 | 0 |
| Bestandsveränderungen | 1.742 | -8.403 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 0 | 159 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 12.704 | 4.530 |
| Gesamtleistung | 80.035 | 133.588 |
| Abschreibungen | -4.992 | -4.103 |
| Betriebsergebnis | 9.504 | 14.696 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 485 | 480 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -4.632 | -5.272 |
| Steueraufwand und -ertrag | 1.813 | 211 |
| Investitionen | 16.603 | 35.826 |
| Segmentvermögen | 200.153 | 176.435 |
| Segmentschulden1) | 118.465 | 105.928 |
| Segmenteigenkapital | 81.688 | 70.507 |
In die einzelnen Segmente sind folgende Gesellschaften einbezogen:
| Projektierung von Windkraftanlagen: | PNE WIND AG, PNE WIND Betriebsführungs GmbH, PNE WIND Netzprojekt GmbH, PNE2 Riff I GmbH (bis 15.12.09), PNE2 Riff II GmbH (bis 15.12.09), PNE Gode Wind II GmbH, PNE Gode Wind I GmbH, PNE WIND Ausland GmbH, PNE WIND GM Hungary Kft., PNE WIND Straldja-Kamenec OOD, PNE WIND Bulgaria EOOD, PNE WIND BE Development OOD, PNE WIND Yenienerbilir Enerjiler Ltd., PNE WIND UK Ltd., NH North Hungarian Windfarm Kft., Plambeck GM Windfarm Pusztahencse Kft., PNE WIND USA Inc., PNE WIND Renewable Solutions LCC, PNE WIND Romania S.R.L., Underwood Windfarm LCC, Butte Windfarm LCC, PNE BCP WIND Inc., PNE WIND PARK Dobrudzha OOD, PNE WIND Jules Verne GmbH, PNE WIND Nemo GmbH, PNE WIND Nautilus GmbH |
| Stromerzeugung: | PNE Biomasse AG, PNE Biomasse GmbH, PNE WIND Grundstücks GmbH, PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG, PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG, HKW Silbitz GmbH & Co. KG, PNE WP Fonds LX GmbH & Co. KG (bis 31.03.09), PNE WP Fonds LXXVIII GmbH & Co. KG (bis 31.03.09), PNE WP Fonds LXXXIX GmbH & Co. KG (bis 31.03.09), PNE WP Fonds LXXII GmbH & Co. KG (bis 31.03.09), PNE WP Fonds CI GmbH & Co. KG (bis 31.03.09), PNE WP Fonds CIV GmbH & Co. KG (bis 30.04.09), PNE WP Fonds CVI GmbH & Co. KG (bis 31.03.10) |
1)
Die abgegrenzten Zuwendungen der öffentlichen Hand wurden den Segmentschulden zugeordnet.
| Gesellschaft |
Beteiligungsquote % |
Jahresergebnis TEUR |
Eigenkapital TEUR |
Zeitpunkt der Erstkonsolidierung |
|
| I. | Aufstellung der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften |
|
|
|
|
| 1 | PNE WIND Betriebsführungs GmbH, Cuxhaven | 100,0 | 144 | 447 | 31.12.1998 |
| 2 | PNE Biomasse AG, Cuxhaven | 100,0 | -5 | -22 | 23.04.2000 |
| 3 | PNE Biomasse GmbH, Cuxhaven | 100,0 | 2 | 55 | 01.12.2000 |
| 4 | PNE WIND Grundstücks GmbH, Cuxhaven | 100,0 | 12 | 83 | 01.12.2000 |
| 5 | PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,0 | 118 | 3.994 | 08.11.2001 |
| 6 | PNE WIND Netzprojekt GmbH, Cuxhaven | 100,0 | 75 | 387 | 01.01.2002 |
| 7 | PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,0 | -119 | -255 | 29.12.2004 |
| 8 | PNE Gode Wind II GmbH, Cuxhaven | 100,0 | -29 | 605 | 13.08.2007 |
| 9 | PNE WIND GM Hungary Kft., Pusztahencse, Ungarn | 100,0 | -51 | -33 | 28.09.2007 |
| 10 | PNE WIND Ausland GmbH, Cuxhaven | 100,0 | -111 | -293 | 16.11.2007 |
| 11 | PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd., Istanbul, Türkei | 99,0 | -87 | -218 | 27.02.2008 |
| 12 | PNE WIND UK Ltd., Eastbourne, Großbritannien | 67,5 | -586 | -921 | 02.07.2008 |
| 13 | NH North Hungarian Windfarm Kft., Gödöllö, Ungarn | 100,0 | -87 | -83 | 07.08.2008 |
| 14 | Plambeck GM Windfarm Pusztahencse Kft., Pusztahencse, Ungarn | 100,0 | -2 | -4 | 07.08.2008 |
| 15 | PNE WIND Straldja-Kamenec OOD (vormals PNE WIND Yambol OOD), Nessebar, Bulgarien |
70,0 | -22 | -36 | 15.08.2008 |
| 16 | PNE WIND BE Development OOD (vormals PNE WIND Bulgaria OOD), Nessebar, Bulgarien |
80,0 | -51 | -241 | 15.08.2008 |
| 17 | PNE WIND USA Inc., Delaware, USA | 100,0 | -1.558 | -2.553 | 27.10.2008 |
| 18 | S.C. PNE WIND Romania S.R.L., Bukarest, Rumänien | 80,0 | -222 | -289 | 27.11.2008 |
| 19 | HKW Silbitz GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 0,0 | -598 | -59 | 01.07.2009 |
| 20 | PNE WIND Renewable Solutions LLC, Delaware, USA | 75,0 | -178 | -122 | 01.10.2009 |
| 21 | Underwood Windfarm LLC, Minnesota, USA | 75,0 | -94 | -97 | 01.10.2009 |
| 22 | Butte Windfarm LCC, Minnesota, USA | 75,0 | -655 | -677 | 01.10.2009 |
| 23 | PNE-BCP WIND Inc., Saskatoon, Kanada | 75,0 | -119 | -117 | 26.01.2010 |
| 24 | PNE Gode Wind I GmbH, Cuxhaven | 100,0 | -20 | 3.230 | 10.02.2010 |
| 25 | PNE WIND PARK Dobrudzha OOD, Stara Zagora, Bulgarien | 51,0 | -70 | -70 | 26.03.2010 |
| 26 | PNE WIND Jules Verne GmbH, Cuxhaven | 100,0 | -15 | 1.146 | 30.06.2010 |
| 27 | PNE WIND Nemo GmbH, Cuxhaven | 100,0 | -15 | 1.146 | 30.06.2010 |
| 28 | PNE WIND Nautilus GmbH, Cuxhaven | 100,0 | -15 | 1.146 | 30.06.2010 |
| 29 | PNE WIND Bulgaria EOOD, Sofia, Bulgarien | 100,0 | -13 | -13 | 09.11.2010 |
| II. | Nicht einbezogene Unternehmen aufgrund unwesentlicher Bedeutung |
|
|
||
| 1 | Plambeck Neue Energien Windpark Fonds VI GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,0 | -5 | -61 |
|
| 2 | Plambeck Neue Energien Windpark Fonds LXXXVIII GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,0 | -3 | -1 |
|
| 3 | Plambeck Neue Energien Windpark Fonds XCI GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,0 | -5 | -21 |
|
| 4 | Plambeck Neue Energien Windpark Fonds XCII GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,0 | -4 | -21 |
|
| 5 | Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CIII GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,0 | -1 | -4 |
|
| 6 | Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CV GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,0 | -1 | -1 |
|
| 7 | PNE WIND Park I GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,0 | 0 | 3 |
|
| 8 | PNE WIND Park II GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 100,0 | 0 | 2 |
|
| 9 | Netzanschluss Genthin GbR, Nielebock | 52,0 | -25 | 10 |
|
| 10 | Windkraft Stade GmbH & Co. Frischer Wind KG, Cuxhaven | 50,0 | -4 | 0 |
|
| 11 | Windkraft Stade GmbH, Cuxhaven | 50,0 | -3 | 21 |
|
| 12 | Windpark Altenbruch GmbH, Cuxhaven | 50,0 | 17 | 75 |
|
| 13 | Cherokee Chilocco WIND FARM LCC, Delaware, USA | 100,0 | 0 | 0 |
|
| 14 | Pilger Wind Farm Inc., Saskatoon, Kananda | 75,0 | 0 | 0 |
|
| 15 | Climax Wind Farm Inc., Saskatoon, Kananda | 75,0 | 0 | 0 |
|
| 16 | Watson Wind Farm Inc., Saskatoon, Kananda | 75,0 | 0 | 0 |
|
| 17 | Wadena Wind Farm Inc., Saskatoon, Kananda | 75,0 | 0 | 0 |
|
| 18 | Eston Wind Farm Inc., Saskatoon, Kananda | 75,0 | 0 | 0 |
|
| 19 | Whiska Wind Farm Inc., Saskatoon, Kananda | 75,0 | 0 | 0 |
|
| III. | Sonstige Unternehmen |
|
|
|
|
| 1 |
Windpark Offshore Testfeld GmbH & Co. KG, Cuxhaven | 33,3 | -2 | 26 |
|
Die PNE WIND AG (im Folgenden auch "Gesellschaft") hat ihren Sitz in Cuxhaven, Peter-Henlein-Straße
2-4, Deutschland. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 110360 in das Handelsregister
beim Amtsgericht Tostedt eingetragen. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.
Die Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft umfassten im Berichtsjahr im Wesentlichen
die Projektierung, Errichtung und den Betrieb von Windparks und Umspannwerken zur
Stromerzeugung, den Service von Windkraftanlagen sowie die Eigenkapitaleinwerbung
für Windparkbetreibergesellschaften.
Im Geschäftsjahr 2010 wurden keine Geschäftsbereiche eingestellt.
Die Bilanzierung erfolgt unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Auf Risiken,
die den Bestand des Unternehmens möglicherweise gefährden könnten, wird im zusammengefassten
Lage- und Konzernlagebericht der Gesellschaft eingegangen.
Der Konzernabschluss der PNE WIND AG wird nach den International Financial Reporting
Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt,
wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Vom IASB verabschiedete neue Standards
werden grundsätzlich ab dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens angewendet, wie sie in
der EU zu berücksichtigen sind.
Der Konzern hat im Geschäftsjahr 2010 die nachfolgend aufgelisteten neuen und überarbeiteten
IFRS-Standards und -Interpretationen angewandt:
|
|
Inkrafttreten | Datum des EU- Endorsements |
| Änderungen von Standards |
|
|
| Änderung zu IFRS 1: Zusätzliche Ausnahmen für erstmalige Anwender | 01.01.2010 | 23.06.2010 |
| Änderung zu IFRS 2 | 01.01.2010 | 23.03.2010 |
| IFRS 3: Unternehmenszusammenschlüsse: Neufassung | 01.07.2009 | 03.06.2009 |
| Änderung zu IAS 27: Konzern und separate Abschlüsse | 01.07.2009 | 03.06.2009 |
| Änderung zu IAS 39: Geeignete Grundgeschäfte | 01.07.2009 | 15.09.2009 |
| Jährliche Verbesserungen an verschiedenen Standards (2009) | 01.01.2010 | 23.03.2010 |
| Neue Interpretationen |
|
|
| IFRIC 12: Dienstleistungskonzessionen | 01.01.2010 | 25.03.2009 |
| IFRIC 15: Vereinbarungen über die Errichtung von Immobilien | 01.01.2010 | 22.07.2009 |
| IFRIC 16: Absicherung einer Nettoinvestition in einen ausländischen Geschäftsbetrieb | 01.07.2009 | 04.06.2009 |
| IFRIC 17: Sachdividenden an Eigentümer | 01.11.2009 | 26.11.2009 |
| IFRIC 18: Übertragung von Vermögenswerten durch einen Kunden | 01.11.2009 | 27.11.2009 |
IFRS 3 (überarbeitet) führt wesentliche Änderungen bezüglich der Bilanzierung von
Unternehmenszusammenschlüssen ein, die nach dem Anwendungszeitpunkt stattfinden. Es
ergeben sich Auswirkungen auf die Bewertung bereits ohne beherrschenden Einfluss gehaltener
Anteile, die Bilanzierung von Transaktionskosten, die erstmalige Erfassung und die
Folgebewertung einer bedingten Gegenleistung sowie sukzessive Unternehmenserwerbe.
Diese Neuregelungen wirken sich auf die Ansatzhöhe des Geschäfts- oder Firmenwerts,
auf das Ergebnis der Berichtsperiode, in der ein Unternehmenszusammenschluss erfolgt,
und auf künftige Ergebnisse aus.
Der neue IAS 27 schreibt vor, dass eine Änderung der Beteiligungshöhe, die nicht den
Verlust der Beherrschung nach sich zieht, als Eigenkapitaltransaktion zu bilanzieren
ist. Aus einer solchen Transaktion kann daher weder ein Geschäfts- oder Firmenwert
noch ein Gewinn oder Verlust resultieren. Außerdem werden Vorschriften zur Verteilung
von Verlusten auf die Eigentümer des Mutterunternehmens und die Anteile ohne beherrschenden
Einfluss und die Bilanzierungsregeln für Transaktionen, die zu einem Beherrschungsverlust
führen, geändert.
Die Neuregelungen aus IFRS 3 (überarbeitet) und IAS 27 (überarbeitet) werden sich
auf künftige Erwerbe oder Verluste der Beherrschung an Tochterunternehmen und Transaktionen
mit Anteilen ohne beherrschenden Einfluss auswirken.
Die Änderung konkretisiert, wie die in IAS 39 enthaltenen Prinzipien zur Abbildung
von Sicherungsbeziehungen auf die Designation eines einseitigen Risikos in einem Grundgeschäft
sowie auf die Designation von Inflationsrisiken als Grundgeschäft anzuwenden sind.
Sie hat jedoch keinen Einfluss auf die im Konzernabschluss erfassten Transaktionen.
Im April 2009 hat das IASB im Rahmen des Annual Improvements Process-Projekts den
zweiten Sammelstandard "Improvements to IFRSs" veröffentlicht. Hierdurch werden an
bestehenden zehn Standards und zwei Interpretationen insgesamt fünfzehn kleinere Änderungen
vorgenommen. Soweit im Einzelfall nichts anderes geregelt, sind die Änderungen anzuwenden
auf Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2010 beginnen; eine frühere Anwendung
ist zulässig. Die Einzeländerungen haben keinen wesentlichen Einfluss auf die im Konzernabschluss
dargestellte Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Die übrigen neuen Rechnungslegungsvorschriften und Interpretationen haben weder einen
wesentlichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Konzerns noch führt das Geschäftsmodell der PNE WIND AG zu deren Anwendung.
Des Weiteren wurden vom IASB oder IFRIC weitere neue Standards oder Interpretationen
veröffentlicht beziehungsweise geändert, deren verpflichtender Anwendungszeitpunkt
noch in der Zukunft liegt oder die von der Europäischen Kommission noch nicht zur
Anwendung anerkannt wurden:
| Standard / Interpretation | Inkrafttreten | Datum des EU-Endorsement |
Erwarteter Anwendungszeitpunkt |
| Änderung IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben | 01.07.2011 | ausstehend | 01.01.2012 |
| IFRS 9 Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten | 01.01.2013 | ausstehend |
|
| Änderung IAS 12 Ertragssteuern | 01.01.2012 | ausstehend | 01.01.2012 |
| Änderung IAS 24 Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen | 01.01.2011 | 19.07.2010 | 01.01.2011 |
| Änderung IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung | 01.02.2010 | 23.12.2009 | 01.01.2011 |
| Änderung IFRIC 14: IAS 19 - Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswertes | 01.01.2011 | 19.07.2010 | 01.01.2011 |
| IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente | 01.07.2010 | 23.07.2010 | 01.01.2011 |
| Jährliche Verbesserungen an verschiedenen Standards (2010) | 01.07.2010 | 18.02.2011 | 01.01.2011 |
Der erwartete Anwendungszeitpunkt stellt dabei den Beginn des Geschäftsjahres der
PNE WIND AG dar, in dem die neue Rechnungslegungsvorschrift erstmals berücksichtigt
wird.
IFRS 9 Finanzinstrumente: Klassifizierung und Bewertung von Finanzinstrumenten soll
in Zukunft IAS 39 ersetzen. Dabei werden die vier möglichen Kategorien an finanziellen
Vermögenswerten des IAS 39 auf zwei Gruppen an Kategorien an Finanzinstrumenten reduziert.
Einerseits sollen finanzielle Vermögenswerte zu fortgeführten Anschaffungskosten und
andererseits zum beizulegenden Zeitwert bilanziert werden. Die Einordnung in eine
der Kategorien erfolgt in Abhängigkeit des verfolgten Geschäftsmodells des Unternehmens
sowie unter Würdigung der individuellen Eigenschaften eines Instruments. Unter bestimmten
Voraussetzungen ist auch eine ergebnisneutrale Bilanzierung von Eigenkapitalinstrumenten
zum beizulegenden Zeitwert möglich. Während die grundsätzliche Klassifikation finanzieller
Verpflichtungen zur Bilanzierung zu fortgeführten Anschaffungskosten oder zum beizulegenden
Zeitwert aus IAS 39 beibehalten wird, enthält IFRS 9 für die Bilanzierung finanzieller
Verpflichtungen die Vorschrift, Änderungen des beizulegenden Zeitwerts bestimmter
Finanzinstrumente aufgrund des eigenen Bonitätsrisikos im Gesamtergebnis zu erfassen.
Des Weiteren wurde die Ausnahme des IAS 39 in IFRS 9 aufgehoben, derivative Finanzinstrumente
auf nicht notierte Eigenkapitalinstrumente nicht zum beizulegenden Zeitwert bewerten
zu müssen.
Weitere wesentliche Rechnungslegungsvorschriften des IFRS 9, die derzeit im Standardsetzungsprozess
des IASB entwickelt werden, betreffen die Bilanzierung von Verbindlichkeiten, die
Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen sowie die Bilanzierung von Wertberichtigungen.
Diese Themen haben den Standardsetzungsprozess noch nicht vollständig durchlaufen.
Nach Vorstellungen des IASB sollen die Änderungen des IFRS 9 für Geschäftsjahre ab
dem 1. Januar 2013 verpflichtend angewandt werden. Eine frühzeitige Anwendung ist
demnach möglich. Der EU-Endorsement-Prozess soll allerdings erst beginnen, wenn umfassende
Änderungen der Bilanzierung und Bewertung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen
Verpflichtungen in weiteren Projektstufen des IASB abgeschlossen ist. Der Anwendungszeitpunkt
der Neuerungen des IFRS 9 sowie die endgültigen Auswirkungen für die Bilanzierung
sind vor diesem Hintergrund noch nicht verlässlich absehbar.
Weitere veröffentlichte Standards und Interpretationen, die zum Teil noch einer Übernahme
in der EU bedürfen, haben nach den derzeitigen Einschätzungen keine wesentliche Auswirkung
auf die Bilanzierung erfasster Transaktionen und Geschäftsvorfälle.
Soweit nichts anderes angegeben ist, wird der vorstehende Konzernabschluss in Euro
(EUR) aufgestellt und grundsätzlich auf Tausend Euro (TEUR) gerundet. Aufgrund dieser
Rundungen kann es bei Darstellungen innerhalb dieses IFRS Konzernanhangs möglich sein,
dass sich einzelne Zahlen nicht genau zur angegebenen Summe aufaddieren.
Der Konzernabschluss entspricht den Anforderungen des § 315 a HGB.
Dem Konzernabschluss liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zu
Grunde.
Der vom Vorstand zum 31. Dezember 2010 aufgestellte Konzernabschluss und Konzernlagebericht
wurde in der Vorstandssitzung am 3. März 2011 zur Weitergabe an den Aufsichtsrat freigegeben.
Der zum 31. Dezember 2010 aufgestellte Konzernabschluss wird beim Betreiber des elektronischen
Bundesanzeigers elektronisch eingereicht.
In den Konzernabschluss werden im Wege der Vollkonsolidierung alle Unternehmen einbezogen,
über welche die Konzernobergesellschaft die Kontrolle ausübt. Ausübung der Kontrolle
wird angenommen, sobald die Muttergesellschaft im Besitz von mehr als 50 % der Stimmrechte
der Tochtergesellschaft ist oder die Finanzierungs- und Geschäftspolitik einer Tochtergesellschaft
bestimmen oder eine Mehrheit des Aufsichts- beziehungsweise Verwaltungsrats einer
Tochtergesellschaft stellen kann. Darüber hinaus werden Windparkbetreibergesellschaften,
die nach wirtschaftlicher Betrachtung vom Mutterunternehmen oder damit verbundenen
Unternehmen beherrscht werden, in den Konsolidierungskreis einbezogen.
Im Berichtsjahr wurden neben dem Unternehmenszusammenschluss der Gode Wind I GmbH,
Cuxhaven, folgende neu gegründete Gesellschaften erstmalig in den Konzernabschluss
einbezogen (in Klammern Erstkonsolidierungszeitpunkt und Anteilshöhe):
| ― |
PNE-BCP WIND Inc., Saskatoon, Kanada (26.01.2010 / 75 %) |
| ― |
PNE WIND PARK Dobrudzha OOD, Stara Zagora, Bulgarien (26.03.2010 / 51 %) |
| ― |
PNE WIND Jules Verne GmbH, Cuxhaven (30.06.2010 / 100 %) |
| ― |
PNE WIND Nemo GmbH, Cuxhaven (30.06.2010 / 100 %) |
| ― |
PNE WIND Nautilus GmbH, Cuxhaven (30.06.2010 / 100 %) |
| ― |
PNE WIND Bulgaria EOOD, Sofia, Bulgarien (9.11.2010 / 100 %) |
Gegenstand der Unternehmen ist die Projektierung und Realisierung von Windparks im
jeweiligen Land. Kern der operativen Tätigkeit ist die Erkundung geeigneter Standorte
für Windparks sowie deren anschließende Projektierung und Realisierung.
Die Buchwerte beziehungsweise beim Erwerb angesetzten beizulegenden Zeitwerte der
identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden der Gesellschaft waren zum Erstkonsolidierungszeitpunkt
für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage unwesentlich.
Danach umfasst der Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2010 neben der PNE WIND AG
die weiteren in der "Aufstellung der in den Konzernabschuss einbezogenen Gesellschaften"
aufgeführten Unternehmen.
Gesellschaften die nicht im Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2010 einbezogen
wurden, sind in der "Aufstellung der in den Konzernabschuss einbezogenen Gesellschaften"
unter dem Punkt II "nicht einbezogene Unternehmen aufgrund unwesentlicher Bedeutung"
aufgeführt.
Folgende Beteiligungsquoten an Konzern-Gesellschaften wurden im Geschäftsjahr 2010
erhöht:
| ― |
PNE WIND GM Hungary Kft., Puztahencse, Ungarn, von 79 % auf 100 % |
Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus
diesem Vorgang nicht ergeben.
Die PNE WIND AG konnte am 10. Februar 2010 90 % der Anteile an der PNE Gode Wind I
GmbH erwerben. Die Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses beliefen sich
insgesamt auf TEUR 11.417. Diese beinhalten den Kaufpreis in Höhe von EUR 1 für 90
% der Anteile. Da die Anteile des bisherigen Eigentümers an die The Royal Bank of
Scotland N.V., Amsterdam, Niederlande, (RBS) verpfändet waren, muss beziehungsweise
musste die PNE WIND AG des Weiteren Zahlungen in Höhe von bis zu TEUR 9.327 (Barwert)
zu deren Freigabe leisten. Die Gesellschaft hält die Projektrechte zur Errichtung
des offshore Windparks "Gode Wind I" in der Nordsee. Durch den Erwerb konnte die Fortführung
des Projektes selbst gesichert und sein Nutzen günstig internalisiert werden. Die
Projektrechte liegen als immaterielle Vermögenswerte weiterhin bei der Projektgesellschaft
PNE Gode Wind I GmbH, an der die PNE WIND AG im Geschäftsjahr 2009 zu 10 % beteiligt
war. Die Beteiligung hatte vor dem Erwerb der restlichen Anteile einen beizulegenden
Zeitwert von rund EUR 2 Mio.
Die Transaktion wird als Unternehmenszusammenschluss klassifiziert, da es sich um
die Übertragung eines Geschäftsbetriebes im Sinne des IFRS 3 handelt.
Die im Rahmen der Erstkonsolidierung angesetzten identifizierbaren Vermögenswerte
und Schulden der Gesellschaft betrugen zum 10. Februar 2010 (jeweils für 100 %):
| Alle Angaben in Mio. EUR | Buchwert | Beizulegender Wert |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 0,0 | 0,0 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 0,0 | 17,4 |
| Sachanlagen | 3,7 | 3,7 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 0,1 | 0,1 |
| Verbindlichkeiten ggü. Beteiligungsunternehmer | 0,5 | 0,0 |
| Passive latente Steuern | 0,0 | 0,2 |
Erworbene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen oder sonstige Forderungen waren
voll werthaltig, jedoch in ihrer Summe unwesentlich. Durch die Einbeziehung der Gesellschaft
in den Konzernabschluss haben sich im Berichtszeitraum die Umsatzerlöse nicht verändert.
Das EBIT hat sich durch die Einbeziehung um EUR 11,2 Mio., die als sonstige betriebliche
Erträge erfasst wurden, erhöht. Die sonstigen betrieblichen Erträge setzen sich zusammen
aus der Neubewertung der bereits gehaltenen Anteile in Höhe von EUR 1,7 Mio. sowie
dem Ertrag aus dem Erwerb in Höhe von 9,5 Mio. Euro. Im Rahmen des Erwerbs fielen
Transaktionskosten in Höhe von TEUR 105 an, die als sonstiger betrieblicher Aufwand
erfasst wurden.
Im Geschäftsjahr 2010 wurde eine Windparkgesellschaft endkonsolidiert:
| ― |
Plambeck Neue Energien Windpark Fonds CVI GmbH & Co. KG, Cuxhaven |
Durch die Endkonsolidierung der Gesellschaft sind Vermögenswerte in Höhe von insgesamt
EUR 2,0 Mio. sowie Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 2,0 Mio. abgegangen. Die Gesellschaft
hat bis zum Zeitpunkt der Endkonsolidierung (Ende erstes Quartal 2010) Umsatzerlöse
von EUR 0,1 Mio. und ein EBIT von EUR 0,0 Mio. ausgewiesen.
Hinsichtlich der Auswirkungen auf den Konzernerfolg verweisen wir auf die Erläuterungen
unter VII. Gewinn- und Verlustrechnung, sowie die Segmentberichterstattung.
Grundlage für den Konzernabschluss sind die zum 31. Dezember 2010 nach einheitlichen
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellten, teilweise von Abschlussprüfern
geprüften Jahresabschlüsse der in den Konzern einbezogenen Gesellschaften.
Die Kapitalkonsolidierung der Tochterunternehmen erfolgt nach der Erwerbsmethode durch
Verrechnung der Anschaffungskosten des Unternehmenszusammenschlusses mit dem auf das
Mutterunternehmen entfallenden anteiligen Eigenkapital zum Erwerbszeitpunkt. Das Eigenkapital
ermittelt sich dabei als Saldo der beizulegenden Zeitwerte der Vermögenswerte und
Schulden im Erwerbszeitpunkt (vollständige Neubewertung). Die Gesellschaft erfasst
Unternehmen, über die sie gemeinsam mit anderen Unternehmen gemeinsame Kontrolle ausübt,
beteiligungsproportional mittels Quotenkonsolidierung.
Wesentliche konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und
Verbindlichkeiten zwischen den zu konsolidierenden Gesellschaften werden eliminiert.
Zwischenergebnisse werden, soweit sie wesentlich sind, eliminiert und bei der Steuerabgrenzung
berücksichtigt.
Werden Beteiligungsquoten bereits konsolidierter Unternehmen (ohne Kontrollerlangung
oder Kontrollverlust) erweitert oder reduziert, erfolgt dies ergebnisneutral zu Gunsten
beziehungsweise zu Lasten der Minderheitenanteile innerhalb des Eigenkapitals.
Die Rechnungslegung erfolgt bei sämtlichen Gesellschaften des Konzerns originär nach
den national geltenden gesetzlichen Vorschriften sowie den diese ergänzenden Grundsätzen
ordnungsmäßiger Buchführung.
Die Abschlüsse aller einbezogenen Unternehmen werden auf der Basis einheitlicher Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden einbezogen. Die entsprechend der jeweils geltenden Vorschriften
erstellten Jahresabschlüsse (HB I) werden in IFRS-konforme Jahresabschlüsse (HB II)
übergeleitet. Die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften wurden gegenüber dem Vorjahr
unverändert angewandt.
Die Erstellung des Konzernabschlusses unter Beachtung der Verlautbarungen des IASB
erfordert bei einigen Positionen, dass Annahmen getroffen und Schätzungen verwendet
werden, die sich auf die Höhe und den Ausweis bilanzierter Vermögenswerte und Schulden,
der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten auswirken.
Annahmen und Schätzungen beziehen sich insbesondere auf die Festlegung wirtschaftlicher
Nutzungsdauern bei den Sachanlagen, die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen,
die Realisierbarkeit zukünftiger Steuerentlastungen bei latenten Steuern, die Ermittlung
von Fertigstellungsgraden bei Forderungen aus langfristiger Auftragsfertigung sowie
die Festlegung von Cash Flows, Wachstumsraten und Diskontierungsfaktoren im Zusammenhang
mit Wertminderungsprüfungen der Geschäfts- oder Firmenwerte.
Die verwendeten Annahmen und Schätzungen beziehen sich auf Erfahrungswerte, die während
der zurückliegenden Geschäftstätigkeit des PNE Wind Konzerns gesammelt werden konnten,
und orientieren sich an im jeweiligen Markt öffentlich zugänglichen relevanten Erwartungen.
Somit können die verwendeten Annahmen und Schätzungen grundsätzlich nicht von allgemeinen
Markterwartungen und damit bei zukunftsorientierten Werten am Markt ablesbaren Preisentwicklungen
abweichen. Das maximale Risiko einer vollständigen Wertabweichung wird durch die jeweiligen
bilanzierten Buchwerte der immateriellen und materiellen sowie finanziellen Vermögenswerte
repräsentiert. Für eine Darstellung der durch die verwendeten Annahmen und Schätzungen
hervorgerufenen historischen Wertentwicklung der Vermögenswerte wird insbesondere
auf den Anlagenspiegel verwiesen.
Die tatsächlich eintretenden Werte und Wertentwicklungen können jedoch von den getroffenen
Annahmen und Schätzungen abweichen. Solche Änderungen werden zum Zeitpunkt einer besseren
Erkenntnis ergebniswirksam berücksichtigt.
Konzessionen, Schutzrechte und Lizenzen werden zu Anschaffungskosten und Anschaffungsnebenkosten
angesetzt. Auf Grund ihrer endlich bestimmbaren Nutzungsdauer werden sie um planmäßige
Abschreibungen nach der linearen Methode über die zu erwartende wirtschaftliche Nutzungsdauer
vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt in der Regel zwei bis vier Jahre. Soweit notwendig,
wird eine außerplanmäßige Abschreibung vorgenommen, die bei späterem dauerhaftem Wegfall
der Gründe rückgängig gemacht wird. Außerplanmäßige Wertkorrekturen (Minderungen und
Mehrungen) waren im Berichtsjahr nicht erforderlich.
Nach IFRS 3 werden Geschäfts- und Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung nicht
mehr planmäßig über die voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Soweit erforderlich
werden außerplanmäßige Abschreibungen nach IAS 36 ("impairment only approach") vorgenommen.
Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten gemäß IAS 16 abzüglich
der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert. Außerplanmäßige Abschreibungen gemäß
IAS 36 waren nicht erforderlich.
Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer
wie folgt abgeschrieben:
|
|
In Jahren |
| Gebäude einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken | 20 bis 50 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 5 bis 20 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 bis 10 |
Wesentliche Restwerte waren bei der Bemessung der Abschreibungshöhe nicht zu berücksichtigen.
Gemietete beziehungsweise geleaste Vermögenswerte, bei denen sowohl das wirtschaftliche
Risiko als auch der wirtschaftliche Nutzen bei der jeweiligen Konzerngesellschaft
liegt ("finance lease"), werden gemäß IAS 17 aktiviert und über die geschätzte Nutzungsdauer
des Leasinggegenstandes durch planmäßige und ggf. außerplanmäßige Abschreibungen vermindert.
Die Zahlungsverpflichtung wird mit dem Betrag passiviert, der dem niedrigeren Wert
aus dem Fair Value des Vermögensgegenstandes und dem Barwert aller künftigen Leasingraten
entspricht. Die Leasingzahlungen werden so auf Zinsaufwendungen und Veränderungen
der Verbindlichkeit aufgeteilt, dass eine konstante Verzinsung der verbleibenden Verbindlichkeit
erzielt wird. Zinsaufwendungen werden sofort in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgswirksam
erfasst.
Mietzahlungen bei operativen Leasingverhältnissen werden im Periodenergebnis linear
über die Laufzeit des entsprechenden Leasingverhältnisses verteilt.
Fremdkapitalkosten werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst. Die direkt dem Erwerb,
dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordneten Fremdkapitalkosten
werden aktiviert.
Zu jedem Bilanzstichtag wird beurteilt, ob Anhaltspunkte für einen Wertminderungsbedarf
für in der Bilanz ausgewiesene Vermögenswerte vorliegen. Sind solche Anhaltspunkte
erkennbar beziehungsweise ist eine jährliche Überprüfung eines Vermögenswertes vorgeschrieben,
wird der erzielbare Betrag des Vermögenswertes geschätzt, um den Umfang des eventuell
erforderlichen Wertminderungsaufwands zu ermitteln. Ist die Beurteilung der Werthaltigkeit
einzelner Vermögenswerte individuell nicht möglich, werden zusammen eingesetzte Vermögenswerte
zu zahlungsgenerierenden Einheiten zusammengefasst, auf deren Ebene Zahlungsströme
abschätzbar sind. Der erzielbare Betrag ist dabei der höhere Wert aus dem Zeitwert
eines Vermögenswertes oder einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit abzüglich Veräußerungskosten
und dem Nutzungswert. Zur Ermittlung des Nutzungswertes werden die geschätzten zukünftigen
Zahlungsströme aus diesem Vermögenswert beziehungsweise der zahlungsmittelgenerierenden
Einheit unter Zugrundelegung eines risikoadjustierten Abzinsungssatzes vor Steuern
auf den Barwert abgezinst. Ergebniswirksam erfasste Abwertungen auf Geschäfts- oder
Firmenwerte werden in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter der Position
"Wertminderungsaufwand Geschäfts- oder Firmenwerte" ausgewiesen.
Eine ertragswirksame Korrektur einer in früheren Jahren für einen Vermögenswert aufwandswirksam
erfassten Wertminderung wird vorgenommen (mit Ausnahme der Geschäfts- oder Firmenwerte),
wenn Anhaltspunkte dafür vorliegen, dass die Wertminderung nicht mehr besteht oder
sich verringert haben könnte. Die Wertaufholung wird als Ertrag in der Gewinn- und
Verlustrechnung erfasst. Die Werterhöhung beziehungsweise Verringerung der Wertminderung
eines Vermögenswertes wird jedoch nur insoweit erfasst, wie sie den Buchwert nicht
übersteigt, der sich unter Berücksichtigung der Abschreibungseffekte ergeben hätte,
wenn in den vorherigen Jahren keine Wertminderung erfasst worden wäre. Wertaufholungen
auf Abschreibungen, die im Rahmen von Wertminderungsprüfungen auf den Geschäfts- oder
Firmenwert erfasst wurden, dürfen nicht vorgenommen werden.
Geschäfts- oder Firmenwerte werden mindestens einmal jährlich zum 31. Dezember oder
dann auf Wertminderung getestet, wenn Anzeichen vorliegen, dass der Buchwert gemindert
sein könnte. Eine eventuelle Wertminderung wird sofort aufwandswirksam als Bestandteil
der Abschreibungen erfasst.
Zur Ermittlung eines eventuellen Wertminderungsbedarfes auf Geschäfts- oder Firmenwerte
sowie auf immaterielle Vermögenswerte mit unbestimmter Nutzungsdauer wird der Buchwert
der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, welcher der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet
ist, mit dem erzielbaren Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit verglichen.
Bei der Veräußerung eines Tochterunternehmens wird der zurechenbare Betrag des Geschäfts-
oder Firmenwertes in die Berechnung des Gewinns oder Verlusts aus der Veräußerung
einbezogen.
Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten angesetzt,
gegebenenfalls vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen auf einen niedrigeren
beizulegenden Zeitwert, da es sich um Investitionen in Eigenkapitalinstrumente handelt,
für die kein notierter Marktpreis zur Verfügung steht. Somit ist eine verlässliche
Bewertung zum beizulegenden Zeitwert nicht möglich. Unverzinsliche beziehungsweise
niedrig verzinsliche Ausleihungen werden mit dem Barwert angesetzt.
Latente Steuern werden nach der "liability method" entsprechend IAS 12 auf temporäre
Differenzen zwischen der Steuerbilanz und dem Konzernabschluss angesetzt. Für die
steuerlich nicht abzugsfähige Abschreibung der Geschäfts- oder Firmenwerte aus der
Kapitalkonsolidierung wird keine latente Steuerschuld angesetzt.
Latente Steueransprüche und latente Steuerschulden sind aufgrund der zum Bilanzstichtag
gültigen Gesetze und Verordnungen berechnet. Die latenten Steuern auf Bewertungskorrekturen
werden grundsätzlich mit den landesspezifischen Steuersätzen für die einzelnen Konzernunternehmen
ermittelt.
Ein Aktivposten für steuerliche Verlustvorträge wird in dem Umfang aktiviert, in dem
es wahrscheinlich ist, dass zukünftiges zu versteuerndes Einkommen zur Verrechnung
zur Verfügung stehen wird.
Aktive und passive latente Steuern werden in der Konzernbilanz saldiert ausgewiesen,
sofern ein einklagbares Recht besteht, tatsächliche Steuerschulden aufzurechnen und
die latenten Steuern sich auf dasselbe Steuersubjekt und dieselbe Steuerbehörde beziehen.
Vermögenswerte des Anlagevermögens und Abgangsgruppen, deren Veräußerung innerhalb
von 12 Monaten geplant ist, werden gemäß IFRS 5 in einer separaten Position erfasst.
Die Bewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten beziehungsweise zum niedrigeren
beizulegenden Wert abzüglich Veräußerungskosten. Zum Jahresende liegen keine zur Veräußerung
bestimmten Vermögenswerte vor.
Die Vorräte werden grundsätzlich mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- und Herstellungskosten
und Nettoveräußerungswert angesetzt. Die Herstellungskosten beinhalten Materialeinzelkosten,
Fertigungseinzelkosten sowie angemessene Teile der produktionsbezogenen Gemeinkosten.
Darüber hinaus werden die direkt dem Erwerb oder der Herstellung eines qualifizierten
Vermögenswertes zugeordneten Fremdkapitalkosten aktiviert. Der Nettoveräußerungswert
ist der geschätzte, im normalen Geschäftsgang erzielbare Veräußerungserlös abzüglich
geschätzter Kosten bis zur Fertigstellung und der geschätzten Vertriebskosten.
Bei langfristigen Fertigungsaufträgen, welche die Erstellung von Windparks betreffen,
erfolgt eine Teilgewinnrealisierung nach den Vorschriften von IAS 11. Dabei wird der
aus einem Fertigungsauftrag erwartete Ergebnisbeitrag anhand der voraussichtlich anfallenden
Auftragserlöse und Auftragskosten geschätzt und die Erlöse und Aufwendungen entsprechend
dem Leistungsfortschritt am Bilanzstichtag erfasst. Der Fertigstellungsgrad der einzelnen
Aufträge wird dabei anhand der bis zum Bilanzstichtag erbrachten Leistungen ermittelt,
die mit dem gesamten erwarteten Leistungsvolumen verglichen wird. Von Subunternehmern
erbrachte Leistungen werden bei der Bestimmung des Fertigstellungsgrades berücksichtigt.
Insgesamt wird der Fertigstellungsgrad projektindividuell anhand der erbrachten Leistungen
ermittelt.
Soweit die Summe aus angefallenen Auftragskosten und ausgewiesenen Gewinnen die Anzahlungen
übersteigt, erfolgt der Ausweis der Fertigungsaufträge aktivisch unter den künftigen
Forderungen aus langfristigen Fertigungsaufträgen als Bestandteil der Position "Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen". Ein negativer Saldo wird unter den "Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen" ausgewiesen.
Ein erwarteter Gesamtverlust aus einem Fertigungsauftrag wird sofort als Aufwand erfasst.
Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden zu den fortgeführten Anschaffungskosten
ggf. abzüglich erforderlicher Wertberichtigungen bewertet.
Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden zu marktgerechten
Konditionen diskontiert.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in der Bilanz umfassen den Kassenbestand,
Bankguthaben und kurzfristige Einlagen mit ursprünglichen Fälligkeiten von weniger
als 12 Monaten.
Finanzinstrumente werden grundsätzlich gemäß IAS 39 in die folgenden Kategorien eingeteilt:
| ― |
zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte |
| ― |
bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen |
| ― |
vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen |
| ― |
zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
Finanzielle Vermögenswerte mit festgelegten oder bestimmbaren Zahlungen und festen
Laufzeiten, die das Unternehmen bis zur Endfälligkeit zu halten beabsichtigt und halten
kann, ausgenommen vom Unternehmen ausgereichte Kredite und Forderungen, werden als
bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen klassifiziert. Finanzielle Vermögenswerte,
die hauptsächlich erworben wurden, um einen Gewinn aus der kurzfristigen Wertentwicklung
zu erzielen, werden als zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte klassifiziert.
Derivative Finanzinstrumente werden auch als zu Handelszwecken gehalten klassifiziert,
es sei denn, es handelt sich um Derivate, die als Sicherungsinstrument designiert
wurden und als solche effektiv sind. Gewinne und Verluste aus finanziellen Vermögenswerten,
die zu Handelszwecken gehalten werden, werden erfolgswirksam erfasst. Alle sonstigen
finanziellen Vermögenswerte, ausgenommen vom Unternehmen ausgereichte Kredite und
Forderungen, werden als zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte eingestuft.
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen werden unter den langfristigen
Vermögenswerten bilanziert, es sei denn, sie werden innerhalb von 12 Monaten ab dem
Bilanzstichtag fällig. Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte werden
unter den kurzfristigen Vermögenswerten bilanziert. Zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte werden als kurzfristige Vermögenswerte ausgewiesen, wenn die Unternehmensleitung
die Absicht hat, diese innerhalb von 12 Monaten ab dem Bilanzstichtag zu realisieren.
Käufe oder Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden nach der Methode der Bilanzierung
zum Handelstag bilanziert, das heißt zu dem Tag, an dem das Unternehmen die Verpflichtung
zum Kauf oder Verkauf eingegangen ist.
Bei der erstmaligen Erfassung eines finanziellen Vermögenswerts wird dieser mit den
Anschaffungskosten angesetzt. Diese setzen sich aus dem Zeitwert der Gegenleistung
und - mit Ausnahme der zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerte -
den Transaktionskosten zusammen.
Veränderungen des beizulegenden Zeitwerts von zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen
Vermögenswerten werden erfolgswirksam erfasst. Als Zeitwert eines Finanzinstruments
gilt dabei der Betrag, der im Geschäftsverkehr zwischen vertragswilligen und unabhängigen
Vertragspartnern unter aktuellen Marktbedingungen erzielt werden kann. Der beizulegende
Zeitwert entspricht dem Markt- oder Börsenpreis, sofern die zu bewertenden Finanzinstrumente
an einem aktiven Markt gehandelt werden. Sofern kein aktiver Markt für ein Finanzinstrument
besteht, wird der beizulegende Zeitwert mittels geeigneter finanzmathematischer Methoden,
wie zum Beispiel anerkannten Optionspreismodellen oder der Diskontierung zukünftiger
Zahlungszuflüsse mit dem Marktzinssatz, errechnet.
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen werden mit ihren fortgeführten
Anschaffungskosten unter Verwendung der Effektivzinsmethode bewertet. Ist es wahrscheinlich,
dass bei zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanzierten finanziellen Vermögenswerten
eine Wertminderung eintritt, so wird diese ergebniswirksam erfasst. Eine zuvor aufwandswirksam
erfasste Wertminderung wird ertragswirksam korrigiert, wenn die nachfolgende teilweise
Werterholung (beziehungsweise Verringerung der Wertminderung) objektiv auf einen nach
der ursprünglichen Wertminderung aufgetretenen Sachverhalt zurückgeführt werden kann.
Eine Werterhöhung wird jedoch nur insoweit erfasst, wie sie den Betrag der fortgeführten
Anschaffungskosten nicht übersteigt, der sich ergeben hätte, wenn die Wertminderung
nicht erfolgt wäre.
Vom Unternehmen ausgereichte Forderungen und Kredite, die nicht zu Handelszwecken
gehalten werden, werden zu ihren fortgeführten Anschaffungskosten oder dem am Bilanzstichtag
niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte werden zum Marktwert bilanziert.
Unrealisierte Gewinne und Verluste werden abzüglich eines Steueranteils im Eigenkapital
in der Position "Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen" ausgewiesen.
Die erfolgswirksame Auflösung der Position "Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge
und Aufwendungen" erfolgt entweder mit der Veräußerung oder bei Vorliegen einer Wertminderung.
Zum beizulegenden Zeitwert bewertete Finanzinstrumente können nach der Bedeutung der
in ihre Bewertungen einfließenden Faktoren und Informationen klassifiziert und in
(Bewertungs-) Stufen eingeordnet werden. Die Einordnung eines Finanzinstruments in
eine Stufe erfolgt nach der Bedeutung seiner Inputfaktoren für Gesamtbewertung und
zwar nach der niedrigsten Stufe, deren Input für die Bewertung als Ganzes erheblich
ist. Die Bewertungsstufen untergliedern sich hierarchisch nach ihren Inputfaktoren:
| Stufe 1 | die auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten notierten (unverändert übernommenen) Preise |
| Stufe 2 | Inputfaktoren, bei denen es sich nicht um die auf Stufe 1 berücksichtigten notierten
Preise handelt, die sich aber für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (d.h. als Preis) oder indirekt (d.h. in Ableitung von Preisen) beobachten lassen |
| Stufe 3 | nicht auf beobachtbaren Marktdaten basierende Faktoren für die Bewertung des Vermögenswerts oder der Verbindlichkeit (nicht beobachtbare Inputfaktoren) |
Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes sämtlicher in der Konzernbilanz erfassten
und in diesem Anhang erläuterten Finanzinstrumente beruht auf Informations- und Inputfaktoren
der oben umschriebenen Stufe 2. Durch die Verwendung beobachtbarer Marktparameter
weicht die Bewertung nicht von allgemeinen Marktannahmen ab.
Weitere erfasste Finanzinstrumente verfügen weder über an Märkten notierte Preise
noch über vergleichbare Transaktionen, die zu ihrer verlässlichen Wertermittlung herangezogen
werden könnten, so dass sie zu ihren (historischen) Anschaffungskosten ausgewiesen
werden.
Im Einzelnen verweisen wir auf die Erläuterungen zu den jeweiligen Bilanzpositionen.
Rückstellungen werden für sämtliche externen Verpflichtungen gebildet, soweit die
Inanspruchnahme eher wahrscheinlich ist und die Höhe der Rückstellung zuverlässig
geschätzt werden kann. Daneben werden Drohverlustrückstellungen für sog. "onerous
contracts" entsprechend der Vorschriften von IAS 37 gebildet.
Bei der Bewertung der Rückstellung wird der wahrscheinlichste Wert, bei einer Bandbreite
unterschiedlicher Werte deren Erwartungswert, angesetzt. Die Ermittlung und Bewertung
erfolgt, sofern möglich, anhand vertraglicher Vereinbarungen; ansonsten basieren die
Berechnungen auf Erfahrungen aus der Vergangenheit und Schätzungen des Vorstands.
Langfristige Rückstellungen werden mit dem Barwert angesetzt, die Abzinsung erfolgt
mit Marktzinssätzen, die dem Risiko und dem Zeitraum bis zur Erfüllung entsprechen.
Der Konzern verfügt in sehr geringem Umfang über Pensionspläne in Form von beitragsorientierten
Zusagen. Zahlungen für beitragsorientierte Zusagen werden bei Fälligkeit als Aufwand
erfasst.
Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihren fortgeführten Anschaffungskosten
angesetzt. Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden zu Beginn des Leasingverhältnisses
mit dem Barwert der künftigen Leasingraten während der unkündbaren Grundmietzeit bilanziert.
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden grundsätzlich
zu marktgerechten Konditionen verzinst.
Eventualverbindlichkeiten sind nicht in der Bilanz ausgewiesen. Eine Aufstellung der
am Bilanzstichtag bestehenden Eventualverbindlichkeiten erfolgt unter Gliederungspunkt
XI.1.
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden im Zeitpunkt des Zuflusses mit dem Nominalbetrag
erfolgsneutral in einem separaten Posten erfasst und entsprechend der Abschreibungen
der geförderten Vermögenswerte erfolgswirksam aufgelöst.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.
Verkäufe wurden zum Zeitpunkt der Lieferung beziehungsweise der Erbringung der Dienstleistung
beim Kunden als Erlöse dargestellt. Die Umsatzrealisierung bei langfristigen Fertigungsaufträgen
ist unter V.8. erläutert.
Zinserträge werden periodengerecht unter Berücksichtigung der Effektivzinsmethode
abgegrenzt.
Die in den Abschlüssen der einzelnen Gesellschaften des Konzerns erfassten Posten
werden auf der Grundlage der jeweiligen funktionalen Währung bewertet. Der Konzernabschluss
wird in Euro erstellt, der Berichtswährung und funktionale Währung der Gesellschaft
ist.
Transaktionen in Fremdwährung werden zum aktuellen Kurs am Tag der Transaktion in
die jeweils funktionale Währung umgerechnet. Monetäre Vermögenswerte und Schulden
in Fremdwährung werden mit dem Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Umrechnungsdifferenzen
werden ergebniswirksam berücksichtigt und in der Gewinn- und Verlustrechnung unter
"Sonstige betriebliche Erträge" oder "Sonstige betriebliche Aufwendungen" erfasst.
Nicht monetäre Vermögenswerte und Schulden, die zu historischen Anschaffungs- oder
Herstellungskosten in einer Fremdwährung bewertet wurden, werden mit dem Kurs am Tag
des Geschäftsvorfalls umgerechnet.
Umrechnungsdifferenzen aus zu erhaltenden beziehungsweise zu zahlenden monetären Posten
von beziehungsweise an einen ausländischen Geschäftsbetrieb, deren Erfüllung weder
geplant noch wahrscheinlich ist, welche Teil einer Nettoinvestition in einen ausländischen
Geschäftsbetrieb sind und welche in der Rücklage aus Währungsumrechnungsdifferenzen
erfasst werden, werden bei Abgang der Netto-investition erfolgswirksam erfasst. Die
Umrechnung des Eigenkapitals erfolgt zu historischen Kursen.
Zur Aufstellung eines Konzernabschlusses sind die Vermögenswerte und Schulden der
ausländischen Geschäftsbetriebe des Konzerns in Euro (EUR) umzurechnen, wobei die
am Bilanzstichtag gültigen Wechselkurse herangezogen werden. Erträge und Aufwendungen
werden zum Durchschnittskurs der Periode umgerechnet. Die entstandenen Umrechnungsdifferenzen
werden als Bestandteil des Eigenkapitals in die Rücklage aus der Währungsumrechnung
eingestellt. Bei Veräußerung eines ausländischen Geschäftsbetriebes werden diese Beträge
erfolgswirksam erfasst. Die Umrechnung des Eigenkapitals erfolgt zu historischen Kursen.
Ein aus dem Erwerb eines ausländischen Geschäftsbetriebs entstehender Geschäfts- oder
Firmenwert sowie Anpassungen an die beizulegenden Zeitwerte werden als Vermögenswerte
oder Schulden des ausländischen Geschäftsbetriebs behandelt und zum Stichtagskurs
umgerechnet.
Hinsichtlich der Zusammensetzung und Entwicklung der einzelnen Werte des Anlagevermögens
wird auf den Konzernanlagespiegel verwiesen. Hinsichtlich der Verfügungsbeschränkungen
von Vermögenswerten des Anlagevermögens wird auf den Verbindlichkeitenspiegel verwiesen.
Die immateriellen Vermögenswerte betreffen mit TEUR 20.340 (im Vorjahr TEUR 20.379)
Geschäfts- oder Firmenwerte aus der Erstkonsolidierung der in den Konzernabschluss
einbezogenen Tochtergesellschaften.
Die im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen erworbenen Geschäfts- oder Firmenwerte
werden zur Überprüfung der Werthaltigkeit den zahlungsmittelgenerierenden Einheiten
zugeordnet.
Der künftig erzielbare Betrag wurde als Barwert zukünftiger Cash-Flows (Nutzungswert)
definiert.
Zur Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwertes der zahlungsmittelgenerierenden
Einheit Projektierung von Windkraftanlagen, der den wesentlichen Anteil dieser Bilanzposten
ausmacht, wurden die zukünftigen Cash-Flows aus detaillierten Planungen für die nächsten
3 Jahre abgeleitet. Für den Zeitraum danach wurde kein Wachstumsabschlag berücksichtigt.
Der für die Diskontierung der prognostizierten Cash-Flows verwendete durchschnittlich
gewichtete Kapitalkostensatz beträgt für die Detailplanungsphase und für den anschließenden
Zeitraum 6,95 %.
Zur Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwertes der zahlungsmittelgenerierenden
Einheit Stromerzeugung wurden die zukünftigen Cash-Flows aus detaillierten Planungen
für die nächsten 3 Jahre abgeleitet. Für den Zeitraum danach wurde eine kumulierte
Planung über die jeweilige erwartete Restnutzungsdauer bis 2026 zu Grunde gelegt.
Der für die Diskontierung der prognostizierten Cash-Flows verwendete durchschnittlich
gewichtete Kapitalkostensatz beträgt für die Detailplanungsphase und für die anschließenden
Zeitraum 4,59 %.
Geplante Bruttogewinnmargen - Die Bruttogewinnmargen werden anhand der durchschnittlichen
Bruttogewinnspannen, die in vorhergehenden Geschäftsjahren erzielt wurden, ermittelt
und unter Berücksichtigung der erwarteten Effizienzsteigerung erhöht.
Zur Ermittlung des zukünftigen Cash-Flows werden von den so ermittelten Bruttogewinnen
die zu erwartenden operativen Kosten abgezogen. Finanzierungskosten und Steuern bleiben
unberücksichtigt. Der danach verbleibende Betrag stellt die Ausgangsbasis der Diskontierung
dar.
Durchschnittlich gewichteter Kapitalkostensatz - Die Ermittlung der Eigenkapitalkosten
erfolgte durch Anwendung des Capital Asset Pricing Models (CAPM). Die Kosten des Fremdkapitals
vor Steuern wurden mit einem Zinssatz von 5,50 % angesetzt.
| Alle Angaben in TEUR | Projektierung von Windkraftanlagen |
Stromerzeugung | Summe | |||
|
|
2010 | 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 |
| Buchwert des Geschäfts- oder Firmenwertes | 20.000 | 20.000 | 340 | 379 | 20.340 | 20.379 |
Der erzielbare Betrag der CGU Laubuseschbach (Stromerzeugung) liegt unterhalb des
Buchwertes der Vermögenswerte der CGU, so dass eine außerplanmäßige Abschreibung in
Höhe von TEUR 39 für diesen Windpark vorgenommen wurde.
Unter den technischen Anlagen und Maschinen ist ein im Rahmen eines Finanzierungsleasings
erworbenes Umspannwerk mit fortgeführten Anschaffungskosten in Höhe von TEUR 1.032
(im Vorjahr TEUR 1.113) aktiviert. Zum Ende des Finanzierungsleasings geht das rechtliche
Eigentum an dem Umspannwerk auf den Konzern über. Die zugehörigen Mindestleasingverpflichtungen
sowie die Barwerte der Mindestleasingverpflichtungen sind unter den Finanzverbindlichkeiten
dargestellt.
Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte enthalten neben den Beteiligungen der
Gesellschaft diejenigen Anteile an Unternehmen, die wegen ihrer geringen Bedeutung
nicht im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden.
Die Beteiligungen sollen auf langfristige Sicht nicht veräußert werden. Darüber hinaus
sind in dem Posten Darlehensforderungen in Höhe von TEUR 136 (im Vorjahr TEUR 116)
enthalten.
Im Geschäftsjahr 2010 wurden keine Wertminderungen auf langfristige finanzielle Vermögenswerte
vorgenommen.
| Alle Angaben in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 30 | 11 |
| Unfertige Erzeugnisse und Leistungen | 10.438 | 8.702 |
| Fertige Erzeugnisse und Warer | 139 | 139 |
| Geleistete Anzahlungen | 2.239 | 1.720 |
|
|
12.846 | 10.572 |
Im Geschäftsjahr 2010 wurden Wertminderungen der Vorräte in Höhe von TEUR 562 (im
Vorjahr TEUR 933) als Aufwand erfasst. Der Aufwand ist in den Bestandsveränderungen
enthalten.
In den unfertigen Erzeugnissen und Leistungen sind Vermögenswerte in Höhe von TEUR
1.224 (im Vorjahr TEUR 2.417) enthalten, die voraussichtlich nach mehr als zwölf Monaten
realisiert beziehungsweise erfüllt werden.
Die Forderungen aus der langfristigen Auftragsfertigung sowie die Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen betreffen im Wesentlichen Forderungen gegen Windparkgesellschaften
aus der Errichtung von Windparks.
Vor Saldierung mit erhaltenen Anzahlungen betragen die Forderungen aus der langfristigen
Auftragsfertigung TEUR 1.326 (im Vorjahr TEUR 17.116). Nach Saldierung mit den erhaltenen
Anzahlungen ergibt sich folgender Saldo, der unter den Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen ausgewiesen wird:
| Alle Angaben in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Aufgelaufene Kosten einschließlich Teilgewinner | 1.326 | 17.116 |
| Erhaltene Anzahlungen | 0 | 0 |
|
|
1.326 | 17.116 |
Im Geschäftsjahr 2010 wurden Wertminderungen in Höhe von TEUR 256 (im Vorjahr TEUR
593) auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte vorgenommen. Die ermittelten Wertminderungen
beruhen individuell auf Erfahrungswerten im Zahlungsverkehr mit den jeweiligen Gesellschaften.
Das Wertberichtigungskonto hat sich wie folgt entwickelt (in TEUR):
| 31.12.2009 | 2.704 |
| Zuführungen | 256 |
| Inanspruchnahmen (-) | 0 |
| Auflösungen (-) | 331 |
| 31.12.2010 | 2.629 |
Von den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten waren zum Bilanzstichtag keine wesentlichen
Beträge überfällig. An den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden Eigentumsvorbehalte
in geschäftsüblichen Umfang vereinbart, darüber hinaus wurden keine weiteren Sicherheiten
für die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte vereinbart.
Das Grundkapital der Gesellschaft betrug zum 1. Januar 2010 EUR 44.524.966,00, eingeteilt
in 44.524.966 Namensstückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von
EUR 1,00je Aktie. Im Berichtszeitraum hat sich das Grundkapital der Gesellschaft wie
folgt geändert:
Im Geschäftsjahr 2010 gab die Gesellschaft 1.360 Aktien aus dem bedingten Kapital
2009 / I nach Ausübung entsprechender Wandlungsrechte aus.
Aufgrund der durch Beschluss der Hauptversammlung vom 11. Juni 2008 erteilten Ermächtigung
- Genehmigtes Kapital 2008 / I - wurde eine Erhöhung des Grundkapitals um EUR 1.249.500,00
durchgeführt. Dies wurde am 16. Juni 2010 in das Handelsregister eingetragen. Durch
die Barkapitalerhöhung veränderte sich auch die Kapitalrücklage nach Berücksichtigung
von Transaktionskosten und deren Steuereffekte um EUR 1.090.225,16.
Am Bilanzstichtag betrug das Grundkapital der Gesellschaft EUR 45.775.826,00, eingeteilt
in 45.775.826 Namensaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von EUR
1,00 je Aktie.
Die Hauptversammlung hat am 11. Juni 2008 unter Aufhebung des bisherigen genehmigten
Kapitals in dem Umfang, wie dieses noch nicht ausgenutzt war, ein neues genehmigtes
Kapital geschaffen. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats
das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 10. Juni 2013 durch Ausgabe neuer auf den
Namen lautender Stückaktien gegen Sach- und / oder Bareinlagen einmalig oder mehrmals
um bis zu insgesamt EUR 20.623.338,00 zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2008 / I). Der
Vorstand wurde ferner ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats
| ― |
das Bezugsrecht der Aktionäre bis zu einem Betrag, der 10 % des zum Zeitpunkt der Ausnutzung dieser Ermächtigung bestehenden Grundkapitals nicht überschreitet, auszuschließen, um die neuen Aktien gegen Bareinlagen zu einem Betrag auszugeben, der den Börsenpreis der bereits börsennotierten Aktien gleicher Ausstattung nicht wesentlich unterschreitet. Auf diese 10 %-Grenze werden die Aktien angerechnet, die nach § 71 Absatz 1 Nr. 8 AktG aufgrund einer Ermächtigung der Hauptversammlung erworben und unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG veräußert werden. Ferner sind Aktien anzurechnen, die zur Bedienung von Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen ausgegeben wurden oder auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen in entsprechender Anwendung des § 186 Absatz 3 Satz 4 AktG unter Ausschluss des Bezugsrechts ausgegeben wurden; |
| ― |
das Bezugsrecht der Aktionäre zum Zwecke der Gewinnung von Sacheinlagen, insbesondere durch den Erwerb von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen oder durch Erwerb sonstiger Wirtschaftsgüter, auszuschließen, wenn der Erwerb oder die Beteiligung im wohlverstandenen Interesse der Gesellschaft liegt und gegen die Ausgabe von Aktien vorgenommen werden soll; |
| ― |
das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen, soweit es erforderlich ist, um Inhabern von Wandel- und / oder Optionsschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft oder ihren Tochtergesellschaften ausgegeben wurden, ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang zu gewähren, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- beziehungsweise Optionsrechts zustehen würde. |
Sofern der Vorstand von den vorgenannten Ermächtigungen keinen Gebrauch macht, kann
das Bezugsrecht der Aktionäre nur für Spitzenbeträge ausgeschlossen werden.
Das genehmigte Kapital wurde am 8. August 2008 in das Handelsregister der Gesellschaft
eingetragen.
Der Vorstand hat erstmals am 18. Juni 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen
Tage beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft unter Ausnutzung des genehmigten
Kapitals um bis zu EUR 4.127.496,00 zu erhöhen und den Aktionären ein Bezugsrecht
auf die neuen Aktien einzuräumen. Auf der Grundlage dieses Beschlusses wurde eine
Kapitalerhöhung im Umfang von EUR 3.250.000,00 durchgeführt und es wurden 3.250.000
neue Aktien ausgegeben. Das genehmigte Kapital betrug somit zum 31. Dezember 2009
noch EUR 17.373.338,00.
Unter nochmaliger teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung vom 11. Juni 2008 hat der
Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom selben Tage beschlossen,
das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 1.249.500,00 zu erhöhen und den Aktionären
ein Bezugsrecht auf die neuen Aktien einzuräumen. Auf der Grundlage dieses Beschlusses
wurde eine Kapitalerhöhung im Umfang von EUR 1.249.500,00 durchgeführt und es wurden
1.249.500 neue Aktien ausgegeben. Das genehmigte Kapital betrug somit zum 31. Dezember
2010 noch EUR 16.123.838,00.
Die Hauptversammlung vom 14. Mai 2009 hat eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals
der Gesellschaft um bis zu EUR 15.000.000,00 beschlossen:
Das Grundkapital ist um weitere bis zu EUR 15.000.000,00, eingeteilt in bis zu 15.000.000
auf den Namen lautende Stückaktien mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen
Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00, bedingt erhöht (Bedingtes Kapital I / 2009).
Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Options-
oder Wandlungsrechten aus Options- oder Wandelschuldverschreibungen, die von der Gesellschaft
oder einem hundertprozentigen unmittelbaren oder mittelbaren Beteiligungsunternehmen
der Gesellschaft aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14.
Mai 2009 bis zum 13. Mai 2014 ausgegeben beziehungsweise garantiert werden, von ihren
Options- beziehungsweise Wandlungsrechten Gebrauch machen. Die neuen Aktien nehmen
jeweils vom Beginn des Geschäftsjahres an, in dem sie durch Ausübung von Wandlungs-
oder Optionsrechten entstehen, am Gewinn teil. Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung
des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Durchführung der bedingten Kapitalerhöhung
festzulegen.
Von dieser Ermächtigung machte der Vorstand erstmals mit Beschluss vom 18. Juni 2009
und Zustimmung des Aufsichtsrats vom 18. Juni 2009 Gebrauch und beschloss die Ausgabe
einer Wandelanleihe (die "Wandelanleihe 2009 / 2014") von bis zu EUR 37,5 Mio. nominal.
Die Wandelschuldverschreibungen wurden zu einem Kurs von 100 % ausgegeben. Der Wandlungspreis
je künftig durch Ausübung des Wandlungsrechts erworbener Aktie liegt bei EUR 2,50.
Die Wandelanleihe wurde im Umfang von EUR 3.850.000 nominal gezeichnet. Dies entspricht
Bezugsrechten auf bis zu 1,54 Mio. neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals
von je EUR 1,00. Damit wurde das bedingte Kapital in Höhe von EUR 1.540.000 teilweise
ausgenutzt.
Unter nochmaliger Ausnutzung dieser Ermächtigung hat der Vorstand mit Zustimmung des
Aufsichtsrats am 18. Mai 2010 beschlossen, eine Wandelanleihe im Gesamtnennbetrag
von bis zu EUR 29,5 Mio. eingeteilt in bis zu 295.000 auf den Inhaber lautende Teilschuldverschreibungen
auszugeben (die "Wandelanleihe 2010 / 2014"). Die Teilschuldverschreibungen wurden
zu einem Ausgabebetrag von EUR 100,00 ausgegeben. Der Wandlungspreis beträgt im Falle
der wirksamen Ausübung des Wandlungsrechts EUR 2,20. Die Wandelanleihe wurde im Umfang
von EUR 26.000.000,00 nominal gezeichnet. Dies entspricht Bezugsrechten auf bis zu
11.818.181 neue Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je EUR 1,00.
Unter Einbeziehung der erstmaligen Ausnutzung der Ermächtigung der Hauptversammlung
vom 14. Mai 2009 wurde das bedingte Kapital 2009 / I damit insgesamt in Höhe von EUR
13.358.181,00 teilweise ausgenutzt.
Aus der Kapitalkonsolidierung der Windparkbetreibergesellschaften und der Beteiligungen
im Ausland sowie den Ergebnissen aus laufenden und vergangenen Geschäftsjahren resultieren
negative Minderheitenanteile in Höhe von TEUR 1.072 (im Vorjahr TEUR 243). Seit dem
Geschäftsjahr 2010 wendet die Gesellschaft die geänderten Regelungen des IAS 27 dahingehend
an, dass neu entstandene negative Minderheitenanteile in der Bilanz ausgewiesen werden.
Zum Bilanzstichtag ergab sich ein negativer Anteil von TEUR 737.
Die Gesellschaft hat seit dem Jahr 2000 Investitionszuschüsse in Höhe von insgesamt
TEUR 1.746 für den Anbau eines Bürogebäudes, die Erweiterung des Geschäftsgebäudes
und dessen Einrichtung erhalten.
Die Auflösung der Investitionszuschüsse orientiert sich an der Nutzungsdauer der zugrunde
liegenden Vermögenswerte. Im Berichtsjahr wurde insgesamt ein Betrag in Höhe von TEUR
47 (im Vorjahr TEUR 115) aufgelöst. Die Veränderung der Vorjahresauflösung zur Auflösung
im Geschäftsjahr 2010 lag an einer Feststellung aus der durch das Finanzamt Cuxhaven
durchgeführten Betriebsprüfung für die Jahre 2002-2005.
Die Steuerrückstellungen enthalten laufende Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sowie
sonstige betriebliche Steuern, die für abgelaufene Geschäftsjahre sowie für das Geschäftsjahr
2010 gebildet wurden.
Die sonstigen Rückstellungen haben sich wie folgt entwickelt:
| Alle Angaben in TEUR |
|
|
|
|
Konso.Kreis / | |
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|
1.1.2010 | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | Umglieder. | 31.12.2010 |
| Ausschüttungsgarantien "Silbitz" | 955 | 361 | 0 | 898 | 0 | 1.492 |
| Prozesskosten | 674 | 380 | 37 | 100 | 0 | 357 |
| Investitionszuschuss | 515 | 0 | 0 | 47 | 0 | 562 |
| Übrige | 55 | 0 | 0 | 2 | 25 | 82 |
|
|
2.199 | 741 | 37 | 1.047 | 25 | 2.493 |
Die Verzinsung der Ausschüttungsgarantie ist in unwesentlichem Umfang in den Zuführungen
enthalten, bei den übrigen Rückstellungen handelt es sich um kurzfristige Rückstellungen.
Die Rückstellung für Ausschüttungsgarantien "Silbitz" betrifft eine Garantie der PNE
WIND AG. Die PNE WIND AG hat den Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG eine
Ausschüttungsgarantie angeboten, welche mit einem abgezinsten Wert von EUR 1,5 Mio.
in den Rückstellungen bilanziert ist. Außerdem hat die PNE WIND AG den an der Betreiber-Gesellschaft
des HKW "Silbitz" beteiligten Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile
Anfang 2017 zu einem Preis in Höhe von 110 % des Nominalbetrags zurück zu erwerben.
Aufgrund dieser Zusage wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste
Kaufpreisverbindlichkeit zum 31. Dezember 2010 in Höhe von EUR 4,6 Mio. ausgewiesen.
Der Ausweis betrifft ausgegebenes Genussrechtskapital, Wandelschuldverschreibungen,
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, sonstige Finanzverbindlichkeiten und
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen.
Die Finanzverbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf beziehungsweise gliedern
sich nach Zinsvereinbarungen wie folgt:
| Alle Angaben in TEUR | Gesamt | Bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | Mehr als 5 Jahre | |
| Per 31.12.2010 |
|
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| Festverzinslich |
|
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Genussrechtskapital | 882 | 0 | 882 | 0 |
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|
Anleihen | 28.097 | 0 | 28.097 | 0 |
|
|
Verb. gegenüber Kreditinstituten | 45.561 | 5.186 | 17.674 | 22.701 |
|
|
Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 4.762 | 143 | 0 | 4.619 |
|
|
Verb. aus Leasingverhältnissen | 820 | 106 | 425 | 289 |
| Variabel verzinslich |
|
|
|
|
|
|
|
Verb. gegenüber Kreditinstituten | 1.359 | 1.359 | 0 | 0 |
|
|
Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 3.387 | 3.387 | 0 | 0 |
| Derivate |
|
|
|
|
|
|
|
Zinsswap | 1.063 | 401 | 607 | 55 |
|
|
|
85.931 | 10.582 | 47.685 | 27.664 |
| Per 31.12.2009 |
|
|
|
|
|
| Festverzinslich |
|
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|
|
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Genussrechtskapital | 900 | 0 | 900 | 0 |
|
|
Anleihen | 3.645 | 0 | 3.645 | 0 |
|
|
Verb. gegenüber Kreditinstituten | 27.033 | 6.054 | 11.472 | 9.507 |
|
|
Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 4.256 | 0 | 0 | 4.256 |
|
|
Verb. aus Leasingverhältnissen | 926 | 106 | 425 | 395 |
| Variabel verzinslich |
|
|
|
|
|
|
|
Verb. gegenüber Kreditinstituten | 26.357 | 26.357 | 0 | 0 |
|
|
Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 6.765 | 6.765 | 0 | 0 |
| Derivate |
|
|
|
|
|
|
|
Zinsswap | 791 | 234 | 430 | 127 |
|
|
|
70.673 | 39.516 | 16.872 | 14.285 |
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 4. November 2003 war der Vorstand ermächtigt,
bis zum 30. September 2008 mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmalig oder mehrfach
Genussrechte zu begeben. Die Laufzeit der Genussrechte kann bis zu 20 Jahren betragen.
Der Gesamtnennbetrag der gewährten Genussrechte darf EUR 100.000.000,00 nicht überschreiten.
Die aufgrund der Ermächtigung ausgegebenen Genussrechte dürfen keine Wandlungs- oder
Optionsrechte auf Aktien der PNE WIND AG vorsehen. Die Genussrechte können ausschließlich
in Euro begeben werden. Den Aktionären steht das gesetzliche Bezugsrecht zu. Die Genussrechte
können auch einem Dritten, insbesondere einer Bank oder einem Bankenkonsortium mit
der Verpflichtung angeboten werden, sie den Aktionären zum Bezug anzubieten. Der Vorstand
wurde jedoch ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre
für Spitzenbeträge auszuschließen.
In teilweiser Ausnutzung der Ermächtigung hat der Vorstand am 18. März 2004 mit Zustimmung
des Aufsichtsrats vom 24. März 2004 Genussscheine begeben. Im Berichtszeitraum wurden
keine Genussscheine begeben.
Die Genussscheine haben folgende wesentliche Ausstattungsmerkmale: Die begebenen Genussscheine
lauten auf den Inhaber und sind eingeteilt in untereinander gleichberechtigte Genussscheine
im Nennbetrag von je EUR 100,00. Die Inhaber der Genussscheine erhalten eine dem Gewinnanteil
der Aktionäre der Emittentin vorgehende Ausschüttung für jedes Geschäftsjahr innerhalb
der Laufzeit, die wie folgt ermittelt wird: a) Ausschüttungsbetrag von 7 % des Nennbetrags
der Genussscheine und b) eine Erfolgsverzinsung von bis zu 3 % des Nennbetrages der
Genussscheine. Durch die Erfolgsverzinsung können sich die Ausschüttungen abhängig
von der Höhe des erzielten Ergebnisses der Emittentin auf bis zu 10 % des Nennbetrages
der Genussscheine erhöhen. Grundlage für die Berechnung der Erfolgsverzinsung ist
der Jahresüberschuss gemäß § 275 Abs. 2 Nr. 20 Handelsgesetzbuch (HGB) zuzüglich Steuern
vom Einkommen und vom Ertrag (§ 275 Abs. 2 Nr. 18 HGB) des nach den Vorschriften des
HGB aufgestellten Jahresabschlusses der PNE WIND AG für das jeweils abgelaufene Geschäftsjahr.
Ein Anspruch auf eine Ausschüttung steht den Genussscheininhabern nicht zu, soweit
der im vorangegangenen Geschäftsjahr erzielte Jahresüberschuss der Emittentin, erhöht
um Gewinnvorträge und gemindert um Verlustvorträge und Zuführungen zur gesetzlichen
Rücklage, nicht dazu ausreicht. Reicht er nicht aus, erhöhen Fehlbeträge die Ausschüttung
des Folgejahres, gegebenenfalls späterer Folgejahre, soweit der nach Satz 1 korrigierte
Jahresüberschuss des Folgejahres beziehungsweise der Folgejahre ausreicht. Die Nachzahlungspflicht
besteht nur während der Laufzeit der Genussscheine. Die Genussscheine sind vom 1.
April 2004 an ausschüttungsberechtigt.
Die Laufzeit der Genussscheine endet am 31. Dezember 2014. Vorbehaltlich der Bestimmungen
über die Verlustteilnahme werden die Genussscheine zum Ende der Laufzeit oder nach
dem Wirksamwerden ihrer Kündigung zum Nennbetrag zurückgezahlt.
Wird ein Bilanzverlust ausgewiesen oder das Grundkapital der Emittentin zur Deckung
von Verlusten herabgesetzt, vermindert sich der Rückzahlungsanspruch jedes Genussscheininhabers
um den Anteil am Bilanzverlust, der sich aus dem Verhältnis seines Rückzahlungsanspruchs
zum Eigenkapital (einschließlich Genussscheinkapital) errechnet. Die Forderungen aus
den Genussscheinen gehen den Forderungen aller anderen nicht nachrangigen Gläubiger
der Emittentin im Rang nach.
Entsprechend den Regelungen in IAS 32 werden die Genussrechte als Fremdkapital ausgewiesen.
Im Berichtsjahr hat die Gesellschaft 177 Genussscheine im Nominalwert von EUR 17.700
zurückgekauft.
Die Anleihen haben sich wie folgt entwickelt:
| Alle Angaben in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
| Wandelanleihe 2009: |
|
|
|
|
|
- Stand 1. Januar | 3.645 | 0 |
|
|
- Ausgegeben / Aufzinsung | 39 | 3.645 |
|
|
- Eingezogen | 0 | 0 |
|
|
- Gewandelt | 3 | 0 |
|
|
- Stand 31. Dezember | 3.681 | 3.645 |
| Wandelanleihe 2010: |
|
|
|
|
|
- Stand 1. Januar | 0 | 0 |
|
|
- Ausgegeben / Aufzinsung | 24.416 | 0 |
|
|
- Eingezogen | 0 | 0 |
|
|
- Gewandelt | 0 | 0 |
|
|
- Stand 31. Dezember | 24.416 | 0 |
| Gesamt | 28.097 | 3.645 | |
Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009
hat der Vorstand am 18. Juni 2009 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag
beschlossen, bis zu 375.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte
Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag
von bis zu EUR 37.500.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss
des Vorstands vom 10. Juli 2009 insgesamt 38.500 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander
gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00
und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 3.850.000,00 begeben. Die Wandelanleihe 2009
wurde am 17. Juli 2009 in den Freiverkehr an der Frankfurter Wertpapierbörse einbezogen.
Die Teilschuldverschreibungen werden für ihre gesamte Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde
verbrieft. Die Laufzeit der Teilschuldverschreibungen begann am 17. Juli 2009 und
endet am 17. Juli 2014. Die Teilschuldverschreibungen werden in Höhe ihres Nennbetrags
mit 7 % p. a. verzinst, und zwar während der gesamten Laufzeit, sofern sie nicht vorher
zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam ausgeübt worden ist. Jeder
Anleihegläubiger hat nach Maßgabe der Anleihebedingungen das unentziehbare Recht,
seine Teilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf den Namen lautende Stückaktien
der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Teilschuldverschreibung berechtigt vorbehaltlich
einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch in je 40 auf den Namen
lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der Wandlungsrechte dient das
Bedingte Kapital I / 2009 (vergleiche hierzu oben unter 6.). Das Wandlungsrecht kann
innerhalb bestimmter Ausübungszeiträume, die jeweils nach der ordentlichen Hauptversammlung
liegen, ausgeübt werden. Des Weiteren besteht ein Ausübungszeitraum am Laufzeitende.
Die Anleihebedingungen sehen ferner Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises
bei Kapitalerhöhungen und Verwässerungsschutzklauseln vor.
Im Berichtsjahr haben die Inhaber von insgesamt 34 Teilschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag
von EUR 3.400,00 ihr Wandlungsrecht ausgeübt, so dass insgesamt 1.360 neue auf den
Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG ausgegeben wurden.
Im Berichtsjahr wurde der Buchwert der Wandelanleihe um TEUR 39 aufgezinst.
Auf der Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 14. Mai 2009
hat der Vorstand am 18. Mai 2010 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag
beschlossen, bis zu 295.000 Stück auf den Inhaber lautende, untereinander gleichberechtigte
Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag
von bis zu EUR 29.500.000,00 zu begeben. Sodann hat die Gesellschaft durch Beschluss
des Vorstands vom 14. Juni 2010 insgesamt 260.000 Stück auf den Inhaber lautende,
untereinander gleichberechtigte Teilschuldverschreibungen mit einem Nennbetrag von
je EUR 100,00 und somit einem Gesamtnennbetrag von EUR 26.000.000,00 begeben. Die
Wandelanleihe 2010 / 2014 wurde am 16. Juni 2010 in den Freiverkehr an der Frankfurter
Wertpapierbörse einbezogen. Die Teilschuldverschreibungen werden für ihre gesamte
Laufzeit durch eine Inhaberdauerglobalurkunde verbrieft. Die Laufzeit der Wandelanleihe
begann am 16. Juni 2010 und endet am 31. Dezember 2014. Die Teilschuldverschreibungen
werden in Höhe ihres Nennbetrags mit 6,5 % p. a. verzinst, und zwar während der gesamten
Laufzeit, sofern sie nicht vorher zurückgezahlt wurden oder das Wandlungsrecht rechtswirksam
ausgeübt worden ist. Jeder Anleihegläubiger hat nach Maßgabe der Anleihebedingungen
das unentziehbare Recht, seine Teilschuldverschreibungen in stimmberechtigte, auf
den Namen lautende Stückaktien der PNE WIND AG umzutauschen. Je eine Teilschuldverschreibung
berechtigt vorbehaltlich einer etwaigen Anpassung des Wandlungspreises zum Umtausch
in je 45,4545 auf den Namen lautende Stückaktien der Gesellschaft. Zur Sicherung der
Wandlungsrechte dient das Bedingte Kapital I / 2009 (vergleiche hierzu oben unter
6.). Das Wandlungsrecht kann jederzeit ausgeübt werden. Die Anleihebedingungen sehen
ferner Bestimmungen über die Anpassung des Wandlungspreises bei Kapitalerhöhungen,
Verwässerungsschutzklauseln und eine Änderung der Anleihebedingungen durch Beschluss
der Anleihegläubiger vor.
Im Berichtsjahr wurden von Inhabern von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe
2010 / 2014 keine Wandlungsrechte ausgeübt.
Der Buchwert der Wandelanleihe wurde im Berichtsjahr um TEUR 181 aufgezinst.
Die Anleihen sind in voller Höhe konvertibel.
Die Zinssätze für die festverzinslichen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
liegen zwischen 2,51 % - 6,85 %. Bei den variabel verzinslichen Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten ist das Unternehmen einem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt.
Die Zinssätze hierfür lagen 2010 bis zu 14,0 % (Kontokorrentzinssatz). Die variablen
Zinssätze werden in Abständen von weniger als einem Jahr angepasst. Die Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten haben Laufzeiten bis 2026.
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind TEUR 47.322 (im Vorjahr
TEUR 54.046) gesichert durch:
| 1. | Eingetragene Grundschuld i.H.v. TEUR 10.007 auf dem Objekt Peter-Henlein-Str. 2-4, Cuxhaven (valutierter Betrag TEUR 4.507). |
| 2. 3. | Abtretung der Mietansprüche bzgl. Objekt Peter-Henlein-Str. 2 - 4, Cuxhaven. Eingetragene Grundschuld i.H.v. TEUR 1.100 auf dem Objekt Humphry-Davy-Str. 1, Cuxhaven (valutierter Betrag TEUR 389). |
| 4. | Sicherungsübereignung des Umspannwerkes Granzow (valutierter Betrag TEUR 299). |
| 5. | Sicherungsübereignung des Windparks "Laubuseschbach" (valutierter Betrag TEUR 713) sowie Abtretung aller Forderungen dieses Windparks. |
| 6. | Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Projekt "Altenbruch II", sowie Abtretung aller Forderungen dieses Windparks (valutierter Betrag TEUR 35.141). |
| 7. | Sicherungsabtretung aller Rechte aus Verträgen im Zusammenhang mit dem Holzheizkraftwerk "Silbitz", sowie Abtretung aller Forderungen dieses Holzheizkraftwerkes (valutierter Betrag TEUR 6.273). |
Zum 31. Dezember 2010 standen dem Konzern nicht in Anspruch genommene zugesagte Kreditlinien
für Projektzwischenfinanzierung von rund EUR 10,4 Mio. zur Verfügung.
Zum Bilanzstichtag lagen keine Verzugs- oder sonstigen Leistungsstörungen bei Zinsen
oder Tilgung vor.
Die sonstigen Finanzverbindlichkeiten enthalten variabel verzinsliche Darlehensverbindlichkeiten
gegenüber der EnBW Erneuerbare Energien GmbH, Stuttgart, die der PNE WIND AG im Zusammenhang
mit der Umsetzung von Onshore-Windparks für EnBW gewährt wurden. Die variablen Zinsen
werden anhand des jeweils aktuellen Drei-Monats-EURIBOR bei Fertigstellung und Übergabe
der Windpark-Projekte ermittelt.
Zum Bilanzstichtag lagen keine Verzug- oder sonstigen Leistungsstörungen bei Zinsen
oder Tilgung vor.
Der Konzern hat für verschiedene Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung
Finanzierungsleasingverhältnisse und Mietkaufverträge abgeschlossen. Die Verträge
beinhalten keine Verlängerungsoptionen, Kaufoptionen oder Preisanpassungsklauseln.
Die Nettobuchwerte der Vermögenswerte aus Finanzierungsleasing von TEUR 820 (im Vorjahr
TEUR 926) entfallen in voller Höhe auf technische Anlagen und Maschinen.
Die künftigen Mindestleasingzahlungen aus Finanzierungsleasingverhältnissen und Mietkaufverträgen
können auf deren Barwert wie folgt übergeleitet werden:
| Alle Angaben in TEUR | Mindestleasingzahlungen | Barwert der Mindestleasingzahlungen | |||
|
|
|
31.12.2010 | 31.12.2009 | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverhältnissen: |
|
|
|
|
|
|
|
Mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr | 172 | 172 | 106 | 106 |
|
|
Mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr und bis zu fünf Jahren | 688 | 688 | 425 | 425 |
|
|
Mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren | 360 | 532 | 289 | 395 |
|
|
|
1.220 | 1.392 | 820 | 926 |
| abzüglich: |
|
|
|
|
|
|
|
Zukünftige Finanzierungskosten | -400 | -466 |
|
|
| Barwert der Leasingverpflichtungen | 820 | 926 |
|
|
|
| Zur Rückzahlung innerhalb von zwölf Monaten fälliger Betrag (unter den kfr. Schulden ausgewiesen) |
|
|
106 | 106 | |
| Zur Rückzahlung nach mehr als zwölf Monaten fälliger Betrag |
|
|
714 | 820 | |
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften sind TEUR 820 (im Vorjahr
TEUR 926) gesichert durch die Abtretung des juristischen Eigentums am Umspannwerk
Kletzke.
Der Posten in Höhe von TEUR 8.025 (im Vorjahr TEUR 8.417) resultiert im Wesentlichen
aus von Windparkbetreibergesellschaften geleisteten Vorauszahlungen für die Nutzung
von Umspannwerken. Der Betrag wird über die Laufzeit der Nutzungsverträge (20 bis
25 Jahre) ertragswirksam aufgelöst.
Der Konzern unterliegt hinsichtlich seiner Vermögenswerte, Verbindlichkeiten und geplanten
Transaktionen neben Adressenausfallrisiken und Liquiditätsrisiken unter anderem Risiken
aus der Veränderung von Wechselkursen und Zinssätzen. Ziel des finanziellen Risikomanagements
ist es, diese Risiken durch die laufenden operativen und finanzorientierten Aktivitäten
zu begrenzen.
Bezüglich der Marktpreisrisiken werden je nach Einschätzung des Risikos derivative
Sicherungsinstrumente eingesetzt. Derivative Finanzinstrumente werden ausschließlich
als Sicherungsinstrumente genutzt, d. h. für Handels- oder andere spekulative Zwecke
kommen sie nicht zum Einsatz.
Die Grundzüge der Finanzpolitik werden vom Vorstand festgelegt und vom Aufsichtsrat
überwacht. Die Umsetzung der Finanzpolitik sowie das laufende Risikomanagement obliegen
der Abteilung Finanzen und Controlling. Bestimmte Transaktionen bedürfen der vorherigen
Genehmigung durch den Vorstand, der darüber hinaus regelmäßig über den Umfang und
den Betrag des aktuellen Risiko-Exposures informiert wird. Die Grundsätze des Risikomanagements
wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht verändert.
Die Gesellschaft ist aus ihrem operativen Geschäft und aus bestimmten Finanzierungsaktivitäten
einem Adressenausfallrisiko ausgesetzt. Dem Ausfallrisiko finanzieller Vermögenswerte
wird durch angemessene Wertberichtigungen unter Berücksichtigung bestehender Sicherheiten
Rechnung getragen. Zur Reduzierung des Ausfallrisikos bei originären Finanzinstrumenten
werden verschiedene Sicherungsmaßnahmen getroffen, wie z.B. Einholung von Sicherheiten
oder Bürgschaften, wenn dies auf Grund von Bonitätsprüfungen angemessen erscheint.
Das maximale Ausfallrisiko wird im Wesentlichen durch die Buchwerte der in der Bilanz
angesetzten finanziellen Vermögenswerte (einschließlich derivativer Finanzinstrumente
mit positivem Marktwert) wiedergegeben. Zum Abschlussstichtag liegen keine wesentlichen,
das maximale Ausfallrisiko mindernden Vereinbarungen (wie z. B. Aufrechnungsvereinbarungen)
vor.
Derzeit erfolgt eine Absicherung des Zinsrisikos in Bezug auf Veränderungen des Marktzinsniveaus
bei Zinszahlungen für bestehende und erwartete variabel verzinsliche Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten innerhalb der Gesellschaft PNE WIND Altenbruch II GmbH
& Co. KG, zu der diese Gesellschaft aufgrund eines Darlehensvertrages im Rahmen der
Zusage eines KfW-Förderkredites verpflichtet ist. Der beizulegende Zeitwert dieses
Derivates ist mit TEUR 1.063 unter den sonstigen finanziellen Verpflichtungen erfasst.
Da ansonsten grundsätzlich fest verzinsliche Finanzinstrumente zur Finanzierung des
Geschäftsbetriebs eingesetzt werden, entsteht des Weiteren kein Zinsrisiko.
Nicht genutzte, dem Konzern zur Verfügung stehende Kreditlinien (ohne Projektzwischenfinanzierungslinien)
stellen die Liquiditätsversorgung sicher. Um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sowie
die finanzielle Flexibilität des Konzerns sicherzustellen, wird eine revolvierende
Liquiditätsplanung erstellt, welche die Liquiditätszu- und Liquiditätsabflüsse sowohl
auf kurzfristige als auch auf mittel- und langfristige Sicht abbildet. Von dem insgesamt
dem Konzern zur Verfügung stehenden Volumen an Kreditlinien in Höhe von TEUR 0 (im
Vorjahr TEUR 0) werden zum Bilanzstichtag 0 % (im Vorjahr 0 %) genutzt.
Die Fristigkeitenanalyse der finanziellen Verbindlichkeiten mit vertraglichen Restlaufzeiten
ist unter "11. Finanzverbindlichkeiten" abgebildet.
Im Bereich der Marktpreisrisiken ist die Gesellschaft Währungsrisiken, Zinsrisiken
und sonstigen Preisrisiken ausgesetzt.
Die Währungskursrisiken der Gesellschaft resultieren primär aus der operativen Tätigkeit
und Investitionen. Risiken aus Fremdwährungen werden gesichert, soweit sie die Cash
Flows des Konzerns wesentlich beeinflussen.
Im operativen Bereich resultieren die Fremdwährungsrisiken primär daraus, dass bilanziell
erfasste aber auch geplante Transaktionen in einer anderen Währung als der funktionalen
Währung (EUR) abgewickelt werden.
Fremdwährungsrisiken im Finanzierungsbereich resultieren aus finanziellen Verbindlichkeiten
in Fremdwährung und aus Darlehen in Fremdwährung, die zur Finanzierung an Konzerngesellschaften
ausgereicht werden. Zum Jahresende bestehen kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen im Konzern, die aus Sicht der Gesellschaft zu keinem
wesentlichen Risiko führen.
Fremdwährungsrisiken im Investitionsbereich resultieren im Wesentlichen aus dem Erwerb
und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen.
Zur Sicherung gegen wesentliche Fremdwährungsrisiken setzt die Gesellschaft Devisenderivate
in Form von Devisentermingeschäften und Devisenoptionsgeschäften ein. Mittels dieser
Devisenderivate werden die Zahlungen bis maximal ein Jahr im Voraus gesichert. Die
Gesellschaft war zum Abschlussstichtag keinen wesentlichen Währungskursrisiken im
operativen Bereich ausgesetzt. Sicherungsgeschäfte waren zum Bilanzstichtag daher
nicht abgeschlossen worden.
Gemäß IFRS 7 erstellt die Gesellschaft Sensitivitätsanalysen in Bezug auf die Marktpreisrisiken,
mittels derer die Auswirkungen hypothetischer Änderungen von relevanten Risikovariablen
auf Ergebnis und Eigenkapital ermittelt werden. Die periodischen Auswirkungen werden
bestimmt, indem die hypothetischen Änderungen der Risikovariablen auf den Bestand
der Finanzinstrumente zum Abschlussstichtag bezogen werden. Dabei wird unterstellt,
dass der Bestand zum Abschlussstichtag repräsentativ für das Gesamtjahr ist.
Den Währungssensitivitätsanalysen liegen grundsätzlich die folgenden Annahmen zu Grunde:
| ― |
Wesentliche originäre Finanzinstrumente (Wertpapiere, Forderungen, flüssige Mittel, Schulden) sind entweder unmittelbar in funktionaler Währung valutiert oder werden durch den Einsatz von Derivaten in die funktionale Währung transferiert. Währungskursänderungen haben daher keine Auswirkungen auf Ergebnis oder Eigenkapital. |
| ― |
Zinserträge und -aufwendungen aus Finanzinstrumenten werden ebenfalls entweder direkt in funktionaler Währung erfasst oder mittels Derivateeinsatz in die funktionale Währung überführt. Daher können auch diesbezüglich keine Auswirkungen auf die betrachteten Größen entstehen. |
Der Konzern ist aufgrund geringen Fremdwährungsvermögenswerte und -schulden keinem
wesentlichen Währungsrisiko ausgesetzt. Andere, für den Konzern relevante Währungen
als in Euro lagen zum Bilanzstichtag in Britischen Pfund und Amerikanischen Dollar
vor.
Die Gesellschaft unterliegt Zinsrisiken hauptsächlich in der Eurozone. Unter Berücksichtigung
der gegebenen und der geplanten Schuldenstruktur setzt die Gesellschaft grundsätzlich
Zinsderivate (Zinsswaps, Zinscaps) ein, um Zinsänderungsrisiken entgegen zu wirken.
Zinsänderungsrisiken werden gemäß IFRS 7 mittels Sensitivitätsanalysen dargestellt.
Diese stellen die Effekte von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, Zinserträge
und -aufwendungen, andere Ergebnisteile sowie gegebenenfalls auf das Eigenkapital
dar. Den Zinssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zu Grunde:
| ― |
Marktzinssatzänderungen von originären Finanzinstrumenten mit fester Verzinsung wirken sich nur dann auf das Ergebnis aus, wenn diese zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Demnach unterliegen alle zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente mit fester Verzinsung keinen Zinsänderungsrisiken im Sinne von IFRS 7. |
| ― |
Marktzinssatzänderungen wirken sich auf das Zinsergebnis von originären variabel verzinslichen Finanzinstrumenten, deren Zinszahlungen nicht als Grundgeschäfte im Rahmen von Cash-Flow-Hedges gegen Zinsänderungen designiert sind, aus und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt. |
| ― |
Marktzinssatzänderungen von Zinsderivaten, die nicht in eine Sicherungsbeziehung nach IAS 39 eingebunden sind, haben Auswirkungen auf das Zinsergebnis (Bewertungsergebnis aus der Anpassung der finanziellen Vermögenswerte an den beizulegenden Zeitwert) und werden daher bei den ergebnisbezogenen Sensitivitätsberechnungen berücksichtigt. |
Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2010 um 100 Basispunkte höher (niedriger)
gewesen wäre, hätten sich nur unwesentliche Effekte in Bezug auf eine Neubewertungsrücklage
im Eigenkapital ergeben. Darüber hinaus wäre das Zinsergebnis um TEUR 58 niedriger
/ höher gewesen.
IFRS 7 verlangt im Rahmen der Darstellung zu Marktrisiken auch Angaben darüber, wie
sich hypothetische Änderungen von sonstigen Preisrisikovariablen auf Preise von Finanzinstrumenten
auswirken. Als Risikovariable kommen insbesondere Börsenkurse oder Indizes in Frage.
Zum 31. Dezember 2010 und 31. Dezember 2009 hatte die Gesellschaft keine wesentlichen,
sonstigen Preisrisiken unterliegende Finanzinstrumente im Bestand.
Über die allgemeinen (Kapitalmarkt-) Marktrisiken hinaus bestehen aus Sicht des Managements
keine wesentlichen Risikokonzentrationen.
Die nicht zum Zeitwert bilanzierten Finanzinstrumente des Konzerns umfassen in erster
Linie Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten
aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten, Kontokorrentkredite
und langfristige Darlehen.
Der Buchwert der Zahlungsmitteläquivalente sowie der Kontokorrentkredite kommt ihrem
Zeitwert aufgrund der kurzen Laufzeit dieser Finanzinstrumente sehr nahe. Bei Forderungen
und Schulden, denen normale Handelskreditbedingungen zugrunde liegen, kommt der auf
historischen Anschaffungskosten beruhende Buchwert dem Zeitwert ebenfalls sehr nahe.
Der Zeitwert der langfristigen Schulden beruht auf den derzeit verfügbaren Zinssätzen
für Fremdkapitalaufnahmen mit dem gleichen Fälligkeits- und Bonitätsprofil.
In Abhängigkeit vom Marktwert am Bilanzstichtag werden derivative Finanzinstrumente
als sonstiger Vermögenswert (bei positivem Markwert) oder als sonstige Verbindlichkeit
(bei negativem Marktwert) ausgewiesen.
Die Ziele des Kapitalmanagements der Gesellschaft liegen
| ― |
in der Sicherstellung der Unternehmensfortführung, |
| ― |
in der Gewährleistung einer adäquaten Verzinsung des Eigenkapitals sowie |
| ― |
in der Aufrechterhaltung einer optimalen, die Kapitalkosten möglichst gering haltenden Kapitalstruktur. |
Um die Kapitalstruktur aufrecht zu erhalten oder zu verändern, gibt die Gesellschaft
je nach Erfordernis neue Anteile heraus, nimmt Verbindlichkeiten auf oder veräußert
Vermögenswerte, um Verbindlichkeiten zu tilgen.
Die Überwachung der Kapitalstruktur erfolgt auf Basis des Verschuldungsgrades, berechnet
aus dem Verhältnis von Nettofremdkapital zu Gesamtkapital. Das Nettofremdkapital setzt
sich aus den kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten (Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten, Genussscheine / Wandelanleihe, Verbindlichkeiten gegenüber Leasinggesellschaften,
sonstige Finanzverbindlichkeiten) abzüglich Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten
zusammen. Das Gesamtkapital besteht aus dem Eigenkapital zuzüglich Nettofremdkapital.
Einzelne Gesellschaften des Segments Stromerzeugung unterliegen Vorgaben hinsichtlich
ihrer Liquiditätsreserven durch Banken, die zwar bei der Überwachung der Kapitalstruktur
berücksichtigt werden, in der Summe jedoch keine wesentlichen Auswirkungen auf die
Kapitalstruktur und ihrer Verfügbarkeit auf Konzernebene haben.
Die Strategie der Gesellschaft besteht darin, einen Verschuldungsgrad bis 80 % einzugehen,
um weiterhin Zugang zu Fremdkapital zu vertretbaren Kosten durch Beibehaltung eines
guten Kreditratings zu gewährleisten.
| Alle Angaben in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
| Finanzschulden | 85.930 | 70.673 | |
| - | Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 39.176 | 41.500 |
| = | Nettofremdkapital | 46.754 | 29.173 |
| + | Eigenkapital | 81.688 | 70.507 |
| = | Gesamtkapital | 128.442 | 99.680 |
| Verschuldungsgrad | 36,40 % | 29,27 % | |
Die im Vergleich zum Vorjahr unveränderte Strategie zur Überwachung der Kapitalstruktur
hat insofern ihre Ziele weiterhin erreicht, als dass sowohl der Verschuldungsgrad
als auch sämtliche externen Vorgaben der Liquiditätssicherung eingehalten wurden.
Die Aufteilung der Umsatzerlöse erfolgt nach den Produkt- und Leistungsbereichen im
Konzern. Es erfolgten im Berichtszeitraum im Wesentlichen Umsätze aus dem Geschäftsbereich
Projektierung von Windkraftanlagen, Management und Serviceleistungen von Windkraftanlagen
sowie Umsätze aus Umspannwerknutzungsentgelt. Im Geschäftsbereich Stromerzeugung wurden
im Wesentlichen Umsätze aus dem Verkauf von Strom aus dem laufenden Betrieb des Windparks
"Altenbruch II" und dem Holzheizkraftwerk "Silbitz" erzielt.
Den Umsatzerlösen aus langfristiger Fertigung für das Geschäftsjahr 2010 liegen vier
Projekte zu Grunde (siehe Abschnitte V Nr. 8 und VI Nr. 5). Von diesen vier Projekten
wurden drei Projekte im Geschäftsjahr 2010 für den Auftragsgeber vollständig erstellt
und übergeben.
| Alle Angaben in TEUR | 2010 | 2009 |
| Umsatzerlöse vor HB II-Überleitung | 81.379 | 180.335 |
| Umsatzerlöse aus Teilgewinnrealisierung | 1.326 | 17.116 |
| Umkehreffekt aus der Teilgewinnrealisierung | -17.116 | -60.149 |
| Umsatzanteil aus der Teilgewinnrealisierung | -15.790 | -43.033 |
|
|
65.589 | 137.302 |
Den Umsatzanteilen aus Teilgewinnrealisierung stehen Auftragskosten i. H. v. TEUR
-12.796 (im Vorjahr TEUR -40.728) gegenüber, so dass sich gegenüber der Teilgewinnrealisierung
zum Vorjahr (TEUR 3.500) eine um TEUR 2.994 geringere Teilgewinnrealisierung ergibt.
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen folgende Einmaleffekte
enthalten:
| ― |
Erträge aus der Erstkonsolidierung der PNE Gode Wind I GmbH in Höhe von TEUR 11.244 (im Vorjahr TEUR 0) |
| ― |
Die Auflösung von Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte trugen mit TEUR 341 (im Vorjahr TEUR 107) zu den sonstigen betrieblichen Erträgen bei. |
| ― |
Aus Schadensersatzansprüchen wurde ein betrieblicher Ertrag in Höhe von TEUR 0 (im Vorjahr TEUR 94) erzielt. |
| ― |
Im Geschäftsjahr 2010 konnten Rückstellungen in Höhe von TEUR 182 (im Vorjahr TEUR 304) aufgelöst werden, da die Gründe zur Passivierung nicht mehr bestanden. |
| ― |
Erträge aus Versicherungsentschädigungen in Höhe von TEUR 33 (im Vorjahr TEUR 385) |
Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen:
| Alle Angaben in TEUR | 2010 | 2009 |
| Löhne und Gehälter | 9.105 | 7.991 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | 1.115 | 919 |
|
|
10.220 | 8.910 |
| Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt | 154 | 133 |
| Personalaufwand je Mitarbeiter | 66 | 67 |
Im Geschäftsjahr 2010 ist ein Betrag in Höhe von TEUR 17 als Aufwendungen für Altersversorgung
(beitragsorientierte Versorgungspläne) im Personalaufwand enthalten (im Vorjahr TEUR
17).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen folgende Aufwendungen:
| ― |
Rechts- und Beratungskosten TEUR 2.496 (im Vorjahr TEUR 2.132) |
| ― |
Miet- und Leasingkosten TEUR 1.242 (im Vorjahr TEUR 1.358) |
| ― |
Wertberichtigungen auf Forderungen oder Forderungsverluste TEUR 266 (im Vorjahr TEUR 593) |
| ― |
Werbe- und Reisekosten TEUR 1.162 (im Vorjahr TEUR 1.153) |
| ― |
Kraftfahrzeugkosten TEUR 538 (im Vorjahr TEUR 502) |
| ― |
EDV-Kosten TEUR 408 (im Vorjahr TEUR 272) |
| ― |
Schadenersatz TEUR 22 (im Vorjahr TEUR 422) |
| ― |
Versicherungen und Beiträge TEUR 751 (im Vorjahr TEUR 444) |
| ― |
Reparatur / Instandhaltungskosten ("Silbitz" und "Altenbruch") TEUR 491 (im Vorjahr TEUR 738) |
In den Zinserträgen sind Darlehens- und Kontokorrentzinsen in Höhe von TEUR 476 (im
Vorjahr TEUR 106) enthalten.
In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Zinsen auf die Wandelschuldverschreibung
TEUR 1.185 (im Vorjahr TEUR 37), Darlehens- und Kontokorrentzinsen TEUR 2.494 (im
Vorjahr TEUR 3.813) sowie die Wertänderung derivativer Finanzinstrumente TEUR 272
(im Vorjahr TEUR 791) enthalten. Im Geschäftsjahr wurden bei einem Kapitalisierungssatz
von 3,81 % Fremdkapitalzinsen in Höhe von TEUR 248 (im Vorjahr TEUR 74) aktiviert.
Der Ertragsteueraufwand setzt sich wie folgt zusammen:
| Alle Angaben in TEUR | 2010 | 2009 | |
| Laufende Steuern | -1.688 | -9 | |
| Latente Steuern |
|
|
|
|
|
- aus Konsolidierungseffekten und HBII-Anpassungen | 186 | -380 |
|
|
- aus Einzelabschlüssen | -311 | 178 |
|
|
|
-125 | -202 |
|
|
|
-1.813 | -211 |
Unter den laufenden Steueraufwendungen werden bei den inländischen Gesellschaften
Körperschaftsteuer zuzüglich Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer sowie bei den
ausländischen Gesellschaften vergleichbare ertragsabhängige Steuern ausgewiesen.
Für die inländischen Gesellschaften betrug die Körperschaftsteuer 15 %, der Solidaritätszuschlag
betrug unverändert 5,5 %. Unter Berücksichtigung der Gewerbesteuer belief sich damit
die Gesamtsteuerbelastung der inländischen Gesellschaften auf rund 30 %.
Bei den Auslandsgesellschaften kommen die individuellen landesspezifischen Steuersätze
zur Anwendung.
Wesentliche Änderungen des Steueraufwandes durch Änderung der jeweiligen nationalen
Steuersätze ergaben sich nicht.
Zum Bilanzstichtag verfügte der Konzern über geschätzte steuerliche Verlustvorträge
von ca. 90 Mio. EUR (im Vorjahr ca. 80 Mio. EUR) zur Verrechnung mit zukünftigen Gewinnen.
Ein latenter Steueranspruch auf diese Verluste wurde in Höhe von TEUR 0 erfasst (im
Vorjahr TEUR 1.873). Angesichts der Verlustsituation in der jüngeren Vergangenheit
werden lediglich latente Steueransprüche auf Verlustvorträge in Höhe des Betrags aktiviert,
der künftig sicher durch positive Ergebnisdifferenzen realisiert werden kann. Die
Verluste können für unbegrenzte Zeit vorgetragen werden.
Nachfolgende Tabelle zeigt eine Überleitung des rechnerischen auf den in der Konzern-Gewinn-
und Verlustrechnung ausgewiesenen Steueraufwand:
| Alle Angaben in TEUR | 2010 | 2009 |
| Konzernergebnis vor Ertragsteuern | 5.416 | 9.891 |
| Steuersatz | 30,0 % | 30,0 % |
| Ertragsteueraufwand - rechnerisch | 1.625 | 2.967 |
| Zuführung zur Wertberichtigung auf steuerliche Verlustvorträge | 1.389 | 0 |
| Nichtansatz von latenten Steuern | 1.884 | 1.110 |
| Nutzung von Verlustvorträgen | 0 | -908 |
| Steuerfreie Veräußerungsgewinne | -1.824 | -1.664 |
| Sonstige steuerfreie Erträge | -3.233 | -1.707 |
| Periodenfremder Steuerertrag | -1.654 | 0 |
| Sonstige Differenzen | 0 | -9 |
| Ausgewiesener Steueraufwand | -1.813 | -211 |
Die latenten Steuern auf Bewertungskorrekturen werden mit den landesspezifischen Steuersätzen
ermittelt. Da sämtliche mit Steuerlatenzen behafteten Sachverhalte im Inland begründet
sind, wurde ein durchschnittlicher Steuersatz von 30,0 % (im Vorjahr 30,0 %) angenommen.
Steuerlatenzen aufgrund von Bewertungsunterschieden entstanden bei den folgenden Bilanzpositionen:
| Alle Angaben in TEUR | Aktive latente Steuern |
Passive latente Steuern |
Aktive latente Steuern |
Passive latente Steuern |
|
|
31.12.2010 | 31.12.2009 | ||
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 11 | 398 | 0 | 1.181 |
| Vorräte | 30 | 0 | 273 | 0 |
| Sachanlagevermögen | 0 | 318 | 4 | 223 |
| Finanzanlagen | 0 | 42 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten | 339 | 525 | 237 | 62 |
| Sonstige Rückstellungen | 931 | 0 | 0 | 204 |
|
|
1.311 | 1.283 | 514 | 1.669 |
| Verlustvorträge | 1.389 | 0 | 1.632 | 0 |
| Übrige Konsolidierungseffekte inkl. Wertberichtigungen | -1.255 | 0 | -273 | 0 |
|
|
1.445 | 1.283 | 1.873 | 1.669 |
| Saldierungsfähiger Anteil | -418 | -418 | 0 | 0 |
| Latente Steuern | 1.027 | 865 | 1.873 | 1.669 |
Ein aufgegebener Geschäftsbereich ist ein Unternehmensbestandteil, der veräußert beziehungsweise
eingestellt wurde. Ein Unternehmensbestandteil bezeichnet einen Geschäftsbereich und
die dazugehörigen Cash Flows, die betrieblich und für Zwecke der Rechnungslegung vom
restlichen Unternehmen klar abgegrenzt werden können.
Im Geschäftsjahr 2010 lag kein entsprechender Sachverhalt vor.
Die Anzahl der Aktien betrug im Jahresdurchschnitt 2010 insgesamt 45.186.354 Namensaktien
(im Vorjahr 42.760.683).
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie beträgt damit EUR 0,17je Aktie (im Vorjahr EUR
0,24 je Aktie).
|
|
2010 | 2009 |
| Konzernjahresüberschuss (in TEUR) | 7.895 | 10.102 |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien | 45.186.354 | 42.760.683 |
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,17 | 0,24 |
Das verwässerte Ergebnis je Aktie ermittelt sich wie folgt:
|
|
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2010 | 2009 |
| Konzernergebnis vor Eliminierung von Verwässerungseffekten (in TEUR) | 7.895 | 10.102 | |
|
|
- Zinsaufwendungen auf Wandelschuldverschreibung (in TEUR) | 830 | 0 |
| Ergebnis nach Eliminierung (in TEUR) | 8.725 | 10.102 | |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien vor Verwässerungseffekten | 45.186 | 42.761 | |
|
|
+ gewogener Durchschnitt wandelbarer Aktien | 7.987 | 0 |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien nach Verwässerungseffekten | 53.173 | 42.761 | |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (in EUR) | 0,16 | 0,24 | |
Die Kapitalflussrechnung wird nach der indirekten Methode aufgestellt.
Der Finanzmittelfonds zum 1. Januar 2010 und zum 31. Dezember 2010 entspricht jeweils
der in der Bilanz ausgewiesenen Position "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente".
In den in der Kapitalflussrechnung ausgewiesenen Zahlungsströmen aus der operativen
Geschäftstätigkeit sind folgende Beträge für Zins- und Steuerzahlungen enthalten:
| Alle Angaben in TEUR | 2010 | 2009 |
| Zinseinnahmen | 485 | 480 |
| Zinsausgaben | 2.816 | 3.818 |
| Steuerzahlungen und -erstattungen | 55 | 106 |
Im Geschäftsjahr erfolgten Auszahlungen aus dem Kauf des Geschäftsbetriebs der PNE
Gode Wind I GmbH für einen Kaufpreis von in Höhe von EUR 1. Da die Anteile des bisherigen
Eigentümers an The Royal Bank of Scotland N.V., Amsterdam, Niederlande, (RBS) verpfändet
waren, musste die PNE WIND AG eine erste Zahlung in Höhe von bis zu TEUR 5.000 zu
deren Freigabe leisten. Mit dem Kauf wurden liquide Mittel von TEUR 88 mit erworben.
Die Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich der Zahlungsmittelbestand im Laufe des Berichtsjahres
durch Mittelzuflüsse und -abflüsse verändert hat. In Übereinstimmung mit IAS 7 wird
zwischen Zahlungsströmen aus operativer, investiver und aus Finanzierungstätigkeit
unterschieden. Die Auswirkungen von Veränderungen des Konsolidierungskreises sind
dabei eliminiert.
Als Transaktionskosten wurden im Geschäftsjahr 2010 TEUR 180 (im Vorjahr TEUR 259)
(nach latenten Steuern) direkt vom Eigenkapital (Kapitalrücklage) abgezogen. Neben
der Barkapitalerhöhung wurden hier auch die Transaktionskosten der Eigenkapitalkomponente
der Wandelanleihe 2010 / 2014 anteilig erfasst.
Die operativen Geschäftsaktivitäten der Gesellschaft umfassten im Berichtsjahr im
Wesentlichen die auf Deutschland fokussierte Projektierung, Errichtung und den Betrieb
von Windparks und Umspannwerken zur Stromerzeugung, den Service von Windkraftanlagen
und die Eigenkapitaleinwerbung für Windparkbetreibergesellschaften. Darüber hinaus
wird auch eine umweltschonende Stromerzeugung zu ökonomisch nachhaltigen Bedingungen
betrieben.
Die interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung
an Vorstand und Aufsichtsrat bilden die Grundlage zur Bestimmung des Segmentberichtsformats
der PNE WIND AG. Danach wird in die beiden Bereiche Projektierung von Windkraftanlagen
und Stromerzeugung unterschieden.
Den Geschäftsbeziehungen zwischen den Gesellschaften des PNE WIND AG-Konzerns liegen
grundsätzlich Preise zu Grunde, die auch mit Dritten vereinbart werden. Die interne
Berichterstattung, der die Segmentberichterstattung zu Grunde liegt, basiert ausschließlich
auf Werten der in diesem Konzernabschluss erläuterten IFRS-Rechnungslegung des Konzerns.
Sowohl Onshore- wie Offshore-Windanlagen werden nach einem einheitlichen Prozessablauf
projektioniert.
Die Geschäftstätigkeiten der ausländischen Einheiten befinden sich in einem Projektstand,
der nur künftige Umsatzerlöse erwarten lässt, so dass die segmentierten Umsatzerlöse
geografisch im Wesentlichen in Deutschland erwirtschaftet werden.
Langfristige Vermögenswerte werden regional wie folgt eingesetzt:
| Alle Angaben in TEUR | 2010 | 2009 |
| Deutschland | 124.879 | 99.470 |
| Übrige Länder | 542 | 211 |
|
|
125.421 | 99.681 |
Im Segment Projektierung von Windkraftanlagen konzentriert sich ein jeweils wesentlicher
Anteil der externen Erlöse auf Kunden, mit denen langfristige und nachhaltige Geschäftsbeziehungen
gepflegt werden. Der im Segment Stromerzeugung produzierte Strom wird in das öffentliche
Netz eingespeist.
Es bestehen zum Bilanzstichtag Haftungsverhältnisse aus der Bereitstellung von Bürgschaften
für:
| Alle Angaben in TEUR | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
| Diverse Windkraftprojekte | 708 | 0 |
| Übrige | 0 | 3 |
|
|
708 | 3 |
Eventualverbindlichkeiten bestehen im Konzern im Wesentlichen aus den finanziellen
Risiken aus der gegen die PNE WIND AG erhobenen Klage auf Rückabwicklung des Verkaufs
der Anteile an der dänischen SSP Technology A/S. Die PNE WIND AG hat in erster Instanz
den Prozess gewonnen, jedoch wurde Berufung eingelegt. Es handelt sich bei dem Prozess
um die Rückabwicklung der Veräußerung der zuvor von der PNE WIND AG gehaltenen Mehrheitsbeteiligung
an der SSP Technology A/S, wobei die PNE WIND AG neben der Rückzahlung des Kaufpreises
von ca. EUR 34,54 Mio. weitere EUR 19,74 Mio. sonstige Aufwendungen der Klägerin,
somit insgesamt ca. 54,28 Mio. Euro, erstatten soll. Begründet wird der geltend gemachte
Anspruch vor allem mit der angeblichen Fehlerhaftigkeit der seinerzeit im Zuge der
Vertragsverhandlungen vorgelegten Unternehmensplanung für die SSP Technology A/S.
Hilfsweise verlangt die Klägerin mit der Klage eine Zahlung von ca. EUR 8,64 Mio.
wegen einer angeblichen Verletzung einer in dem im Juni 2008 geschlossenen Anteilskaufvertrag
vereinbarten, die Bilanz der SSP Technology A/S betreffenden Garantie. Der Vorstand
der PNE WIND AG ist der festen Auffassung, dass die Berufung wenig Aussicht auf Erfolg
hat.
Es bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Mietleasing in Höhe von TEUR
967 (im Vorjahr TEUR 937). Die Fälligkeit der Miet- und Leasingverpflichtungen gliedert
sich wie folgt:
| Miet- und Leasingverpflichtungen | TEUR |
| Restlaufzeit bis 1 Jahr | 530 |
| Restlaufzeit 1 - 5 Jahre | 437 |
| Restlaufzeit über 5 Jahre | 0 |
|
|
967 |
Darüber hinaus bestehen Verpflichtungen aus dem Bestellobligo betreffend Windkraftanlagen
in Höhe von netto TEUR 37.405 (im Vorjahr TEUR 38.245). Das Bestellobligo ist in voller
Höhe innerhalb eines Jahres fällig.
Weiterhin bestehen aus Zusammenarbeit bei der Projektentwicklung im Ausland sonstige
finanzielle Verpflichtungen in Höhe von TEUR 1.710 (im Vorjahr TEUR 0).
Die PNE WIND AG bearbeitet derzeit sechs Offshore-Windpark-Projekte, die sich in unterschiedlichen
Entwicklungsphasen befinden. Die Projektgebiete liegen innerhalb der Ausschließlichen
Wirtschaftzone (AWZ) der Bundesrepublik Deutschland in der Nordsee. Die Entwicklung
dieser Projekte bis zur Genehmigungsreife ist mit nicht unerheblichen Aufwendungen
für zahlreiche ökologische Untersuchungen sowie Sicherheitsanalysen verbunden. Ohne
diese Vorarbeiten ist eine Genehmigung durch das Bundesamt für Seeschifffahrt und
Hydrographie (BSH), Hamburg, jedoch nicht zu erlangen. Auch nach der Genehmigung sind
zur Vorbereitung der technischen Baureife dieser Projekte weitere kostenintensive
Untersuchungen, beispielsweise des Baugrundes am jeweiligen Standort einer Offshore-Windenergieanlage
notwendig. Sollte ein Offshore-Windpark-Projekt nicht verkauft oder realisiert werden
können, hätte dies Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
Sollten Projekte, in denen die PNE WIND AG als Dienstleister für die Projektentwicklung
tätig ist, nicht realisiert werden, besteht das Risiko, dass bereits vereinbarte Milestone-Zahlungen
nicht erfolgen. Daher werden diese Risiken kontinuierlich abgewogen. Gänzlich auszuschließen
sind sie nicht. Die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) formulierten Zielvorgaben
für den Ausbau der Erneuerbaren Energien in Deutschland sowie die multinationalen
Planungen für den Aufbau eines Hochspannungs-Verbundnetzes in der Nordsee zeigen jedoch
die Erwartung des großflächigen Ausbaus der Offshore-Windenergie. Zur Planungssicherheit
trägt ferner die von der Bundesregierung im September 2009 in Kraft gesetzte Raumordnung
für die AWZ in der Nordsee bei. Dies erhöht die Planungssicherheit für vom BSH noch
nicht genehmigte Offshore-Projekte und stärkt die Werthaltigkeit der bereits genehmigten
Vorhaben.
Die Financiere de Champlain, Paris, Frankreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt,
dass der Anteil von Financiere de Champlain an den Stimmrechten der PNE WIND AG am
22. Dezember 2009 die Schwelle von 3 % überschritten hat und an diesem Tag 3,073 %
(1.368.349 Stimmrechte) der Stimmrechte betrug.
Cuxhaven, 6. Januar 2010
Die Financiere de Champlain, Paris, Frankreich, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt,
dass der Anteil von Financiere de Champlain an den Stimmrechten der PNE WIND AG am
6. Januar 2010 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und an diesem Tag 2,963 % (1.319.399
Stimmrechte) der Stimmrechte betrug.
Cuxhaven, 8. Januar 2010
| 1. | Die Close Securities (Germany) Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21
Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am
14. Juli 2009 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und
zu diesem Tag 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) betrug. Davon sind der Close Securities
(Germany) Limited 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG
zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Close Securities
(Germany) Limited kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE WIND
AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten: • Close Brothers Seydler Bank AG |
| 2. | Die Close Securities Holdings Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21
Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am
14. Juli 2009 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und
zu diesem Tag 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) betrug. Davon sind der Close Securities
Holdings Limited 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG
zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Close Securities
Holdings Limited kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE WIND
AG jeweils 3 % oder mehr beträgt, gehalten: • Close Securities (Germany) Limited • Close Brothers Seydler Bank AG |
| 3. | Die Close Brothers Holdings Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs.
1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 14.
Juli 2009 die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem
Tag 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) betrug. Davon sind der Close Brothers Holdings
Limited 7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.
Zugerechnete Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Close Brothers Holdings
Limited kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG jeweils
3 % oder mehr beträgt, gehalten: • Close Securities Holdings Limited • Close Securities (Germany) Limited • Close Brothers Seydler Bank AG |
| 4. | Die Close Brothers Group plc., London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG
mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 14. Juli 2009
die Schwellen von 3 % und 5 % der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag
7,30 % (3.250.000 Stimmrechte) betrug. Davon sind der Close Brothers Group plc. 7,30
% (3.250.000 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete
Stimmrechte wurden dabei über folgende von der Close Brothers Group plc. kontrollierte
Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG jeweils 3 % oder mehr beträgt,
gehalten: • Close Brothers Holdings Limited • Close Securities Holdings Limited • Close Securities (Germany) Limited • Close Brothers Seydler Bank AG |
| 5. | Die Close Securities (Germany) Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 21. Juli 2009 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) betrug. |
| 6. | Die Close Securities Holdings Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 21. Juli 2009 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) betrug. |
| 7. | Die Close Brothers Holdings Limited, London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 21. Juli 2009 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) betrug. |
| 8. | Die Close Brothers Group plc., London, United Kingdom, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der PNE WIND AG, Cuxhaven, am 21. Juli 2009 die Schwellen von 5 % und 3 % der Stimmrechte unterschritten hat und zu diesem Tag 0,00 % (0 Stimmrechte) betrug. |
Cuxhaven, 15. April 2010
Bezüglich der in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der PNE WIND AG und
ihrer Tochterunternehmen verweisen wir auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes.
Im Geschäftsjahr 2010 ergaben sich folgende Transaktionen mit nahe stehenden Personen:
| ― |
Die PNE WIND AG hat mit der net.curity InformationsTechnologien GmbH, deren geschäftsführender Gesellschafter der Aufsichtsrat Herr Rafael Vazquez Gonzalez ist, Beratungsverträge zur Erbringung von EDV-Dienstleistungen abgeschlossen. Im Geschäftsjahr 2010 erfolgten daraus Transaktionen mit einem Volumen von netto 201.510,32 Euro. Die Geschäftsvorfälle entsprechen denen mit unabhängigen Geschäftspartnern. |
Die Vergütung und der Anteilsbesitz des Aufsichtsrats und der Vorstände sind unter
Gliederungspunkt XI.5 erläutert.
| ― |
Herr Dieter K. Kuprian, Berlin, Bankkaufmann (Vorsitzender) |
| ― |
Herr Dr. Peter Fischer, Cuxhaven, Unternehmensberater (stellvertretender Vorsitzender) |
| ― |
Herr Horst Kunkel, Bietigheim, Kaufmann (bis 31. August 2010) |
| ― |
Herr Professor Reza Abhari, Zürich, Schweiz, Universitätsprofessor |
| ― |
Herr Alfred Mehrtens, Cuxhaven, Landwirt (bis 31. August 2010) |
| ― |
Herr Rafael Vazquez Gonzalez, Cuxhaven, Kaufmann |
| ― |
Herr Alain Huberty, Leudelange, Luxemburg, Executive Director und Generalsekretär der Luxempart S.A. (seit 1. September 2010) |
| ― |
Herr Jacquot Schwertzer, Leudelange, Luxemburg, Member of the Management Committee der Luxempart S.A. (seit 1. September 2010) |
Herr Dieter K. Kuprian ist beziehungsweise war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied
oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des
AktG:
| ― |
ERLAU AG, Aalen / Unterkochen |
| ― |
Intersoft Consulting Services GmbH, Hamburg |
| ― |
RUD Ketten Rieger & Dietz GmbH & Co. KG, Aalen |
Herr Professor Reza Abhari ist beziehungsweise war noch bei folgenden Gesellschaften
Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des §
125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
| ― |
First Climate AG, Schweiz |
Herr Alain Huberty ist beziehungsweise war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied
oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des
AktG:
| ― |
Luxempart S.A., Leudelange, Luxemburg |
| ― |
Poweo S.A., Paris, Frankreich, |
| ― |
Utopia S.A., Leudelange, Luxemburg, |
| ― |
European United Bakeris S.A., Leudelange, Luxemburg |
Herr Jacquot Schwertzer ist beziehungsweise war noch bei folgenden Gesellschaften
Aufsichtsratsmitglied oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des §
125 Abs. 1 Satz 3 des AktG:
| ― |
Poweo S.A., Paris, Frankreich |
| ― |
Foyer S.A., Leudelange, Luxemburg |
| ― |
Indufin Capital Partners SICAR, Leudelange, Luxemburg |
| ― |
Luxempart Capital Partners SICAR, Leudelange, Luxemburg |
| ― |
QUIP AG, Baesweiler |
Im Geschäftsjahr 2010 hat die fixe Vergütung an den Aufsichtsrat TEUR 220 (im Vorjahr
TEUR 203) betragen. Der Vorsitzende erhält TEUR 14, sein Stellvertreter TEUR 10,5
und die übrigen Mitglieder des Aufsichtsrates TEUR 7 als feste Bezüge. Darüber hinaus
erhält jedes Aufsichtsratsmitglied TEUR 2,5 pro Sitzung. Eine variable Vergütung wurde
im Berichtsjahr in Höhe von TEUR 112 (im Vorjahr TEUR 165) ausgezahlt beziehungsweise
zurückgestellt. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats belief sich im Geschäftsjahr
2010 auf TEUR 332 (im Vorjahr TEUR 368). Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die
Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung für sämtliche Aufsichtsratsmitglieder.
Von den Mitgliedern des Aufsichtsrates hielt Herr Jacquot Schwertzer am 31. Dezember
2010 5.704 Aktien.
| ― |
Herr Martin Billhardt, Cuxhaven (Vorstandsvorsitzender) |
| ― |
Herr Bernd Paulsen, Schiffdorf (Vorstand). |
Herr Martin Billhardt ist beziehungsweise war noch bei folgenden Gesellschaften Aufsichtsratsmitglied
oder Mitglied eines anderen Kontrollgremiums im Sinne des § 125 Abs. 1 Satz 3 des
AktG:
| ― |
PNE Biomasse AG, Cuxhaven |
| ― |
Deutsche Rohstoff AG, Heidelberg |
Die Mitglieder des Vorstandes erhielten für ihre Tätigkeit im Geschäftsjahr 2010 Gesamtbezüge
in Höhe von TEUR 1.274 (im Vorjahr TEUR 1.170), die sich wie folgt verteilen:
| Alle Angaben in TEUR | Fixes Gehalt | Variables Gehalt | Sonstige Vergütungen | Gesamtbezüge |
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2010 | 2010 | 2010 | 2010 |
| Martin Billhardt | 295 | 390 | 144 | 829 |
| Bernd Paulsen | 180 | 150 | 115 | 445 |
|
|
475 | 540 | 259 | 1.274 |
Darüber hinaus trägt die Gesellschaft die Kosten einer Vermögensschadenhaftpflichtversicherung
für sämtliche Vorstandsmitglieder.
Von den Mitgliedern des Vorstands der Gesellschaft sind am 31. Dezember 2010 Herrn
Martin Billhardt 400.000 Aktien zuzurechnen, außerdem hält Herr Bernd Paulsen 2.500
Aktien der Gesellschaft.
Vom Konzernabschlussprüfer wurde im Geschäftsjahr 2010 folgendes Honorar berechnet:
| Abschlussprüfungsleistungen (Einzel- und Konzernabschluss) | TEUR 198 |
| Sonstige Bestätigungsleistungen | TEUR 161 |
| Sonstige Leistungen | TEUR 0 |
Der Corporate Governance Kodex ist eine gesetzliche Richtlinie zur Leitung und Überwachung
börsennotierter Gesellschaften in Deutschland. Er fasst die international wie national
anerkannten Standards für verantwortungsvolle Unternehmensführung zusammen. Ziel der
Richtlinie ist es, das Vertrauen von Investoren, Kunden, Mitarbeitern und der Öffentlichkeit
in die deutsche Unternehmensführung zu fördern.
Der Vorstand hat am 29. November 2010 und der Aufsichtsrat der PNE WIND AG hat am
6. Dezember 2010 gemäß §161 Aktiengesetz (AktG) erklärt, dass dem Corporate Governance
Kodex mit Ausnahme der Regel, dass kein Abfindungs-CAP bei vorzeitiger Beendigung
der Vorstandstätigkeit ohne besonderen Grund besteht (Regel 4.2.3), was in laufenden
Vorstandsverträgen begründet ist, entsprochen wurde.
Vorstand und Aufsichtsrat erklärten weiterhin, gemäß §161 AktG, dass dem Corporate
Governance Kodex mit Ausnahme der oben genannten Regel auch künftig entsprochen wird.
Diese Entsprechenserklärung bezieht sich auf den Deutschen Corporate Governance Kodex
in der Fassung vom 26. Mai 2010.
Der Corporate Governance Bericht ist im Geschäftsbericht und auf der Homepage der
PNE WIND AG unter www.pnewind.com im Bereich Investor Relations unter Corporate Governance
hinterlegt.
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2010 | 2009 |
| Gewerbliche Arbeitnehmer | 15 | 15 |
| Angestellte | 113 | 98 |
| Leitende Angestellte (ohne Vorstand PNE WIND AG) | 24 | 18 |
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152 | 131 |
Cuxhaven, 15. März 2010
PNE WIND AG, Vorstand
| Martin Billhardt | Bernd Paulsen |
| Vorsitzender des Vorstands | Vorstand |
Wir haben den von der PNE WIND AG, Cuxhaven, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend
aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Kapitalflussrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung,
Anhang sowie Segmentberichterstattung - sowie den mit dem Lagebericht zusammengefassten
Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft.
Die Aufstellung von Konzernabschluss und zusammengefasstem Konzernlagebericht nach
den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden
sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften
liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es,
auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss
und über den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung gemäß § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut
der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung
vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten
und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung
der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten
Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender
Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse
über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des
Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der
Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems
sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend
auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse
der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises,
der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen
Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses
und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend
sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht
der Konzernabschluss der PNE WIND AG, Cuxhaven, den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden
sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften
und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht
steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes
Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen
Entwicklung zutreffend dar."
Hamburg, den 15. März 2011
Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| (Reiher) | (ppa. Feldhaus) |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind,
dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie
die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns
im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
PNE WIND AG, Vorstand
| Martin Billhardt | Bernd Paulsen |