![]() PNE WIND AGCuxhavenBericht über die ersten neun Monate 2015Neun-Monats-Finanzbericht und Bericht über das dritte Quartal 2015Verkürzter Konzernzwischenlagebericht für die ersten neun Monate 20151. Markt / gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenEnergie aus Windkraft hat sich in den vergangenen Jahren zu einer wichtigen Stütze der Stromerzeugung entwickelt. Der jährliche Kapazitätszuwachs ist dabei in einigen der weltweit wichtigsten Volkswirtschaften höher als bei jeder anderen Art der Energieproduktion. Seit 2000 hat die kumulierte installierte Leistung pro Jahr um durchschnittlich 24 Prozent zugenommen. In 2014 wurden weltweit 51.477 MW zusätzliche Windenergieleistung installiert, insgesamt sind damit bereits 369.553 MW am Netz¹. Das jährliche Investitionsvolumen in diesem Bereich beläuft sich auf mehrere zehn Milliarden Euro und sorgt gemeinsam mit starken Wachstumsperspektiven dafür, dass immer mehr internationale Mischkonzerne in den Markt eintreten. Dies führt wiederum zu einer Beschleunigung bei Innovationen. Energiespeicherlösungen und weitere Investitionen in die Stromnetze sorgen für eine zusätzliche Entfaltung des Potenzials dieser Industrie. 1
GWEC: Global Wind Statistics 2014 Weltweite Entwicklung von Kapazität und Kosten der On- und Offshore-Windkraft![]() Verbesserungen an der Windturbinen-Technologie haben deren Energieausbeute deutlich
gesteigert - bei gleichzeitig geringeren Aufwendungen für Betrieb und Wartung. Diese
Entwicklungen haben zu einer Kostenreduktion geführt, womit Windstrom auf einigen
Märkten - selbst ohne Subventionen - bereits konkurrenzfähig ist. Unter Berücksichtigung dieser technologischen Fortschritte prognostiziert die Internationale
Energieagentur (IEA) einen Anstieg des Anteils der Windenergie am weltweiten Energiemix
zur Stromerzeugung von aktuell rund 2,5 Prozent auf 15 bis 18 Prozent im Jahr 2050.
Länder wie Dänemark (39,0 Prozent Windstromanteil), Spanien (20,4 Prozent), Portugal
(23,7 Prozent) und Deutschland (rund 9 Prozent) zeigen, dass Windkraft einen erheblichen
Beitrag zur Stromerzeugung liefern kann. Und das ganz ohne die von Kritikern befürchteten
Versorgungsengpässe und -unterbrechungen. Die Windkraft ist nicht mehr nur für einzelne Märkte relevant. Vielmehr müssen zum
Erreichen der Prognosen der IEA weltweit bis 2050 insgesamt 2.300 bis 2.800 GW Windenergieleistung
installiert werden. Diese Zahlen belegen die immensen Möglichkeiten der PNE WIND-Gruppe.
Im internationalen Geschäft konzentriert sich die Gruppe auf die Entwicklung, die
Errichtung sowie den Verkauf von Windparks in Deutschland, Großbritannien, Frankreich,
Polen, Italien, Schweden, Rumänien, Bulgarien, Ungarn, der Türkei, Kanada, den USA
sowie Südafrika. Die politischen Rahmenbedingungen in diesen Märkten werden im folgenden
Kapitel dargestellt. Insgesamt stehen die Länder, in denen die Gruppe aktiv ist, für rund 34 Prozent der
2014 neu errichteten Kapazität sowie 44 Prozent der weltweit installierten Gesamtnennleistung.
Um die Nachfrage nach Windparks heute und in den kommenden Jahren zu decken, investiert
die PNE WIND-Gruppe kontinuierlich in ihre Projekt-Pipeline. Aktuell arbeiten wir
an Projekten mit weit mehr als 9.000 MW (onshore: rund 4.900 MW und offshore: rund
4.800 MW) in verschiedenen Phasen der Entwicklung. scroll
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Quellen: GWEC Global Wind Statistics 2014 / EWEA "Wind in Power - 2014 European statistics" Die hier dargestellten Zahlen beziehen sich hauptsächlich auf Onshore-Windparks. Daneben
machen Offshore-Windparks einen immer größeren Anteil der jährlich fertiggestellten
Projekte aus. Der Bau von Offshore-Windparks wird als ein wesentlicher Wachstumstreiber für den Windenergiemarkt gesehen. Nach Angaben des europäischen Windenergieverbands (EWEA) verzeichnete der europäische Offshore-Markt im Jahr 2014 einen Zubau von 1.483 MW. Damit stehen insgesamt bereits 8.045 MW Nennleistung aus Offshore-Windturbinen im europäischen Stromnetz zur Verfügung². In den Seegebieten vor der deutschen Küste von Nord- und Ostsee waren Ende 2014 nunmehr 258 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von rund 1.049 MW in Betrieb. Für weitere 285 Offshore-Windenergieanlagen mit rund 1.303 MW Nennleistung waren die Netzanschlüsse in Bau³. Vor den deutschen Küsten speisten im Jahr 2014 142 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Leistung von 528,9 MW erstmalig in das Netz ein. 2
The European offshore wind industry - key trend and statistics 2014 2. Politische RahmenbedingungenIn vielen Märkten, in denen die PNE WIND-Gruppe aktiv ist, wurde die Windenergie weiter
stark ausgebaut, während in anderen eine gewisse Abschwächung zu verzeichnen war,
die in erster Linie auf Unsicherheiten hinsichtlich der politischen Rahmenbedingungen
zurückzuführen ist. Obwohl sich die Stromerzeugung aus Windkraft in den letzten Jahren
deutlich weiterentwickelt hat und ihre Kosten gesunken sind, bleibt in vielen Märkten
eine Abhängigkeit von politischen Vorgaben bestehen. Im Gegensatz zum Vorgehen bei
erneuerbaren Energien spiegeln sich bei konventionellen Energieträgern die tatsächlichen
Gestehungskosten einschließlich der Kosten für Umweltverschmutzung bzw. für den Rückbau
und die Endlagerung atomarer Abfälle nicht in den Verkaufspreisen wider. Somit ist
eine anhaltende politische Unterstützung notwendig, um für ausgewogene Wettbewerbsbedingungen
zu sorgen. EU-ZieleDer Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energiequellen kommt in der Europäischen
Union (EU) aus Gründen der Versorgungssicherheit und der Diversifizierung der Energieversorgung,
des Umweltschutzes sowie des wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalts eine der
höchsten Prioritäten zu. Die Richtlinie 2009/28/EG zur Förderung der Nutzung von Energie
aus erneuerbaren Quellen sieht ehrgeizige Ziele für alle Mitgliedstaaten vor, damit
die EU bis 2020 einen Anteil von 20 Prozent am Endenergieverbrauch aus erneuerbaren
Quellen erreicht. Im Oktober 2014 hat die Europäische Union neuen Rahmenrichtlinien für Klima und Energie
im Zeitraum zwischen 2020 und 2030 zugestimmt. Diese Rahmenbedingungen bauen auf dem
bisherigen bis 2020 beschlossenen Rahmen auf und beziehen die längerfristige Zielsetzung
der EU ein, den Ausstoß von Treibhausgasen bezogen auf den Stand von 1990 bis zum
Jahr 2050 um 80 bis 95 Prozent zu vermindern. Wesentliche Punkte der neuen Rahmenrichtlinie
sind die Reduzierung klimaschädlicher Abgase um mindestens 40 Prozent gegenüber dem
Jahr 1990, der Ausbau des Anteils der erneuerbaren Energien am Energieverbrauch auf
27 Prozent und eine Steigerung der Energieeffizienz um 30 Prozent bis zum Jahr 2030.
Diese EU-Vorgaben für das Ausbauziel der erneuerbaren Energien werden mit kontinuierlichen
Investitionen und einer Steigerung des Anteils der Windenergie an der Stromerzeugung
verbunden sein. Es liegt in der Verantwortung der einzelnen Mitgliedsstaaten, die EU-Ziele in nationale
Politik umzusetzen. DeutschlandIn Deutschland beträgt die installierte Gesamtleistung bereits mehr als 40.000 MW.
Damit gilt der deutsche Windenergiemarkt als etabliert. Von besonderer Bedeutung für die weitere Entwicklung der Windenergie sind die rechtlichen
Rahmenbedingungen, die im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) festgelegt sind. Das EEG
wurde zuletzt in 2014 novelliert und gibt die Vergütung für Strom aus Windenergie
onshore und offshore vor und legt den Einspeisevorrang für Strom aus erneuerbaren
Energien in das Stromnetz fest. Die bisherige ausschließlich feste Vergütung für die
Einspeisung von Windstrom soll ab 2017 mit einem Ausschreibungsmodell neu geregelt
werden. Diese Änderung wird derzeit von Politik und Verbänden intensiv diskutiert.
Im Detail stehen die neuen Rahmenbedingungen noch nicht fest. In dem Gesetz formulierte die Bundesregierung die Vorgabe, den Anteil des Stroms aus
erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von derzeit ca. 25 Prozent bis zum Jahr
2025 auf 40 bis 45 Prozent und bis zum Jahr 2035 auf 55 bis 60 Prozent auszubauen.
Diese Ziele stehen in etwa im Einklang mit dem nationalen Allokationsplan der EU,
der einen Anteil von 38,6 Prozent der erneuerbaren Energien am Stromsektor bis 2020
vorsieht. Das jährliche Ausbauziel der Bundesregierung für Onshore-Windenergie liegt
in einem Korridor von 2.400 bis 2.600 MW, wobei die Nennleistung alter Windenergieanlagen,
die im Zuge eines Repowerings zurückgebaut werden, vom Bruttozubau abgezogen wird. Im Repowering werden ältere Windenergieanlagen mit geringerer Leistung durch neue,
leistungsfähigere Anlagen ersetzt. Nach Schätzungen des Bundesverbands für Windenergie
(BWE), ist mittel- bis langfristig ein deutlicher Anstieg im Repowering zu erwarten.
Der BWE schätzt den Markt für Repowering-Maßnahmen auf bis zu 1.000 MW pro Jahr über
die nächsten Jahrzehnte hinweg. In 2014 wurde dieser Wert erstmals leicht überschritten. Die Offshore-Windenergie soll von bisher etwa 2.777 MW einspeisender Nennleistung
auf rund 6.500 MW im Jahr 2020 und in der Folge bis zum Jahr 2030 auf 15.000 MW ausgebaut
werden. BulgarienIn Bulgarien wurden im Jahr 2014 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt
9 MW neu installiert. Damit hat sich die Neuinstallation im Vergleich zum Vorjahr
nicht wesentlich verändert. Ende 2014 waren in Bulgarien 690 MW (2013: 681 MW) installiert. Laut dem bulgarischen National Renewable Energy Action Plan (NREAP) will die Regierung
bis zum Jahr 2020 rund 20,6 Prozent des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen
erzeugen, verglichen mit 10,6 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen
1.256 MW Windenergie bis 2020 installiert werden. Der wichtigste politische Fördermechanismus in Bulgarien basierte auf einem Einspeisevergütungssystem.
Im Jahr 2012 hat die Regierung die Vergütungen für in Windenergieanlagen erzeugten
Strom im Rahmen des Programms erheblich reduziert und erschwert die Weiterentwicklung
von Windenergieprojekten. In 2015 erfolgte eine weitere Gesetzesänderung, wonach neu
errichtete Windenergieanlagen zukünftig den Strom ausschließlich am freien Markt veräußern
müssen. FrankreichIn Frankreich wurden im Jahr 2014 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt
1.042 MW neu installiert. Damit sind die Neuinstallationen im Vergleich zum Vorjahr,
in dem Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 630 MW neu installiert
wurden, deutlich angestiegen. Ende 2014 waren in Frankreich 9.285 MW installiert.
Im ersten Halbjahr 2015 wurden etwas mehr als 500 MW neu installiert. Laut dem französischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 27 Prozent
des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen generieren, verglichen
mit 15,5 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 25.000 MW Windenergie
bis 2020 installiert werden. Mit dem 2015 in Kraft getretenen Energiewende-Gesetz bekräftigen französische Regierung
und Parlament ihre ambitionierten Ziele über 2020 hinaus. Demnach soll der Anteil
erneuerbarer Energien bis ins Jahr 2030 auf 32 Prozent erhöht und der Stromanteil
der Kernenergie bis 2025 von 75 auf 50 Prozent reduziert werden. Die Förderung von
Windkraftanlagen wird ab Anfang 2016 auf eine verpflichtende Direktvermarktung umgestellt. GroßbritannienZweitgrößter Markt für Windenergie in der Europäischen Union war in 2014 das Vereinigte
Königreich mit einer neu installierten Gesamtleistung von 1.736 MW. Damit sind die
Neuinstallationen im Vergleich zum Vorjahr, in dem Windkraftanlagen mit einer Nennleistung
von insgesamt 2.075 MW neu installiert wurden, leicht zurückgegangen. Ende 2014 waren
in Großbritannien 12.440 MW installiert. Laut dem britischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 30 Prozent des
Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen generieren, verglichen mit
9 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 28.000 MW Windenergie
bis 2020 installiert werden. Im Rahmen einer Energiemarktreform ist in 2014 ein neues "contracts-for-difference"-
Modell (CFD) für erneuerbare Energien eingeführt worden. CFDs sind langfristige Verträge
zwischen dem Stromerzeuger und einem staatlichen Ausgleichsunternehmen. Unter dem
CFD-System sind Zahlungen an den Stromproduzenten vorgesehen, wenn der Marktpreis
für Strom unter dem festgesetzten Referenzpreis (strike price) liegt. Damit soll die
Wirtschaftlichkeit der Projekte sichergestellt werden. Die Gesamthöhe der Zahlungen
ist begrenzt auf eine jährlich festzulegende Summe. Liegt der Marktpreis für Strom
über dem Referenzpreis, soll eine Rückzahlung durch den Stromproduzenten erfolgen.
Die Vergütungsdauer liegt bei 15 Jahren. Nach der Wahl im Juni 2015 hat die britische
Regierung die geplante nächste CFD-Runde auf Anfang 2016 verschoben. ItalienIm Jahr 2014 wurden in Italien Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt
107 MW neu installiert. Damit hat sich die Zahl der Neuinstallationen im Vergleich
zum Vorjahr, in dem Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 437 MW neu
installiert wurden, deutlich vermindert. Ende 2014 waren in Italien 8.663 MW installiert. Laut dem italienischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 26,4 Prozent
des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen generieren, verglichen
mit 18,7 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 12.680 MW Windenergie
bis 2020 installiert werden. Die wichtigsten politischen Fördermechanismen in Italien wurden von einem System mit
grünen Zertifikaten zu einem System mit Einspeisevergütungen und schließlich zu einem
wettbewerbsbasierten Auktionssystem für Netzeinspeisekapazitäten verändert. Nach dem
Dekret von 2012 sind in den Jahren 2012 bis 2014 jährlich bis zu 500 MW vergeben worden.
Ein neues Dekret zum zukünftigen Ausbau der Nutzung erneuerbarer Energiequellen wurde
von der Regierung im Januar 2015 angekündigt und wird in Kürze erwartet. PolenIn Polen wurden im Jahr 2014 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt
444 MW neu installiert. Damit sind die Neuinstallationen im Vergleich zum Vorjahr,
in dem Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 894 MW neu installiert
wurden, erheblich zurückgegangen. Ende 2014 waren in Polen 3.833 MW installiert. Laut dem polnischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 15 Prozent des
Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen decken. Um dieses Ziel zu
erreichen, sollen 6.650 MW Windenergie bis 2020 installiert werden. Das bereits seit längerem diskutierte neue Gesetz zur Förderung erneuerbarer Energien
wurde am 11. März 2015 unterzeichnet und tritt zum 1. Januar 2016 in Kraft. Von diesem
Zeitpunkt an erfolgt die Förderung erneuerbarer Energien über ein Auktionsverfahren.
Für Projekte, die bis Ende 2015 ans Netz gehen, gelten die bisherigen Regelungen des
Quotensystems mit grünen Zertifikaten. RumänienIn Rumänien wurden im Jahr 2014 Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt
354 MW neu installiert. Damit sind die Neuinstallationen im Vergleich zum Vorjahr,
in dem Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 695 MW neu installiert
wurden, erheblich zurückgegangen. Ende 2014 waren in Rumänien 2.953 MW installiert. Laut dem rumänischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 42,6 Prozent
des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen, verglichen mit
27,5 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 4.000 MW Windenergie
bis 2020 installiert werden. Die in der "Emergency Ordinance" vom Juli 2013 vorgeschlagenen gesetzlichen Änderungen
sind im ersten Quartal 2014 in Kraft getreten. Wesentliche Punkte dieser Änderung
sind Reduzierungen bei der Zahl der "grünen Zertifikate", die an Energieerzeuger ausgegeben
werden. Derzeit gibt es in Rumänien sowie zwischen Rumänien und der EU-Kommission erhebliche
politische Diskussionen über eine positive Änderung des Vergütungssystems für erneuerbare
Energien. SchwedenIm Jahr 2014 wurden in Schweden Windkraftanlagen mit einer Gesamtnennleistung von
insgesamt 1.050 MW neu installiert. Dies stellt eine deutliche Steigerung gegenüber
dem Vorjahr dar, in dem Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von insgesamt 689
MW installiert wurden. Ende 2014 waren in Schweden 5.424 MW installiert. Laut dem schwedischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 63 Prozent des
Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen decken, verglichen mit 54,9
Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollten 4.547 MW Windenergie bis
2020 installiert werden, wobei diese MW-Zahl bereits übertroffen wurde und weiterhin
Neuinstallationen erfolgen. Der wichtigste politische Fördermechanismus in Schweden basiert auf einem Quotensystem
mit grünen Zertifikaten, die sowohl in Schweden als auch in Norwegen gehandelt werden
können. Die neue Schwedische Regierung hat in ihrer ersten Regierungserklärung das
Ziel formuliert, langfristig 100 Prozent der Energie Schwedens aus erneuerbaren Quellen
erzeugen zu wollen. SüdafrikaIn Südafrika waren im Jahr 2013 Windkraftanlagen mit einer Gesamtnennleistung von
10 MW installiert. Aufgrund des Tenderverfahrens ist die installierte Kapazität bis
Ende 2014 auf 570 MW gestiegen. Der südafrikanische "Integrated Resource Plan", der im Mai 2010 von der nationalen
Energiebehörde (DoE) verkündet wurde, sieht ein 18 GW-Programm für erneuerbare Energien
bis 2030 vor. Davon sollen 8.400 MW aus der Windenergie kommen. Mit dem "Renewable Energy Independent Power Producer Programme" (REIPPP) hat die Regierung
ein Ausschreibungssystem für erneuerbare Energien eingeführt. In der vierten Runde
haben 13 Erneuerbare-Energien-Projekte mit einer Gesamtkapazität von 1,1 GW einen
Zuschlag erhalten. Unter diesen Projekten befanden sich sieben Onshore-Windparks mit
insgesamt 676 MW. Im November 2015 soll eine "Expedited Submission Phase" stattfinden,
in der 650 MW für Windkraft-Projekte ausgeschrieben sind. TürkeiIn der Türkei wurden im Jahr 2014 insgesamt Windkraftanlagen mit einer Nennleistung
von 804 MW neu in Betrieb genommen, wodurch die in der Türkei installierte Gesamtnennleistung
von 2.958 MW Ende 2013 auf 3.762 MW Ende 2014 angestiegen ist. Die Regierung strebt bis zum Jahr 2023 einen Anteil von 30 Prozent erneuerbarer Energien
am Gesamtenergieverbrauch an, im Vergleich zu 9 Prozent in 2010. Um dieses Ziel zu
erreichen, sollten 20.000 MW Windenergie bis 2023 installiert werden. Der wichtigste politische Fördermechanismus in der Türkei basiert auf einem Einspeisevergütungssystem.
Daneben wurde 2013 ein Lizensierungsverfahren für Netzeinspeisekapazitäten vorgestellt,
das die Zugänge zu den einzelnen Netzeinspeisepunkten im Rahmen eines jährlich stattfindenden
Auktionsverfahrens ermöglicht. UngarnDie Entwicklung des Windenergiemarktes in Ungarn hat seit 2012 einen Stillstand erfahren.
In 2012, 2013 und 2014 wurden keine Windkraftanlagen neu installiert. Damit beträgt
die installierte Gesamtnennleistung weiterhin 329 MW. Laut dem ungarischen NREAP will die Regierung bis zum Jahr 2020 rund 10,9 Prozent
des Strombedarfs des Landes aus erneuerbaren Energiequellen erzeugen, verglichen mit
6,7 Prozent im Jahr 2010. Um dieses Ziel zu erreichen, sollen 750 MW Windenergie bis
2020 installiert werden. Der wichtigste politische Fördermechanismus in Ungarn basiert auf einem System von
Einspeisevergütungen. Trotz dieses Programms ist die Entwicklung der Windenergie in
Ungarn aufgrund der unzureichenden Vergabe von Stromnetzkapazitäten seit einiger Zeit
beschränkt. USA / KanadaIn den USA wurden im Jahr 2014 insgesamt Windkraftanlagen mit einer Nennleistung von
4.854 MW neu in Betrieb genommen, wodurch die in den USA installierte Gesamtnennleistung
auf 65.879 MW Ende 2014 angestiegen ist. In den USA wurde die staatliche Förderungspolitik Ende 2014 verlängert. Projekte,
die sich bis Ende 2014 im Bau befanden und bis Ende 2016 fertiggestellt werden, sind
dazu berechtigt, Steuererleichterungen (PTC) zu erhalten. Viele einzelne Staaten haben
Renewable Portfolio-Standards erlassen, die einen bestimmten Anteil festlegen, der
aus erneuerbaren Energien bezogen werden muss. Die politischen Rahmenbedingungen in allen Ländern, in denen die PNE WIND-Gruppe tätig
ist, beobachten wir laufend, um kurzfristig auf Veränderungen reagieren zu können. Der Vorstand der PNE WIND AG sieht in der Länderdiversifikation, die regelmäßig überprüft
wird, und in den nationalen und internationalen gesetzlichen Grundlagen die Voraussetzungen
für eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung in den kommenden Jahren. 3. UnternehmensstrukturDie Unternehmensstruktur hat sich in den ersten neun Monaten 2015 gegenüber dem 31.
Dezember 2014 verändert. Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernkreis einbezogen: scroll
Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus
diesem Vorgang nicht ergeben. Im Berichtszeitraum veränderte sich die Anteilsquote bei der folgenden Gesellschaft,
die in den Konzernkreis einbezogen wird: scroll
Durch die Veränderung der Anteilsquote und dem damit einhergehenden Verlust der Kontrolle
über die PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd. sind Vermögenswerte aus dem Konzern
in Höhe von insgesamt 3,8 Mio. Euro, sowie Schulden aus dem Konzern in Höhe von 0,1
Mio. Euro zzgl. Gesellschafterdarlehen in Höhe von 2,1 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene
Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaftsanteile betrug 1,6 Mio. Euro. Die im
Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 3,0 Mio.
Euro. Seit dem Verlust der Kontrolle wird die Gesellschaft als assoziiertes Unternehmen
at equity in den Konzernabschluss einbezogen. Aus der Neubewertung gemäß IFRS 10.25(b)
der weiterhin gehaltenen Anteile an der Gesellschaft im Rahmen des Übergangs auf die
Einbeziehung als assoziiertes Unternehmen hat sich ein Ertrag in Höhe von EUR 0,8
Mio. ergeben, der ertragswirksam vereinnahmt wurde. Im Berichtszeitraum sind folgende Gesellschaften aufgrund der im Geschäftsjahr erfolgten
Veräußerung endkonsolidiert worden: scroll
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND UK Ltd. sind Vermögenswerte aus dem Konzern
in Höhe von insgesamt 17,6 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen
der Projekte bestanden, sowie Schulden aus dem Konzern in Höhe von 1,5 Mio. Euro zzgl.
der Gesellschafterdarlehen in Höhe von 31,3 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt
für die Veräußerung der Gesellschaftsanteile betrug 22,1 Mio. Euro. Die im Rahmen
der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 0,4 Mio. Euro. Durch die Endkonsolidierung der WKN GmbH & Co. Windpark Looft II KG sind Vermögenswerte
aus dem Konzern in Höhe von insgesamt 24,5 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den
aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Schulden aus dem Konzern in Höhe
von 24,0 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft
betrug 1 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft
betrugen 2,0 Mio. Euro. Durch die Endkonsolidierung der BGZ Solarpark Passauer Land GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte
aus dem Konzern in Höhe von insgesamt 11,1 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den
technischen Anlagen des Solarparks bestanden, sowie Schulden aus dem Konzern in Höhe
von 10,7 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft
betrug 809 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft
betrugen 2,2 Mio. Euro. 4. Allgemeine RechnungslegungsgrundsätzeIm Finanzbericht über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2015 zum 30. September
2015 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2014. Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt.
Der Steueraufwand wird in der PNE WIND-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in
den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommens ermittelt. 5. Organisation und MitarbeiterIm Konzern der PNE WIND AG waren zum 30. September 2015 insgesamt 389 Personen (im
Vorjahr: 413) beschäftigt. Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen sind in dieser
Zahl enthalten. Von diesen Mitarbeitern (einschließlich Vorstände und Auszubildende)
waren zum Stichtag 146 (im Vorjahr: 143) bei der PNE WIND AG beschäftigt. Insgesamt
243 Mitarbeiter waren bei den inländischen Tochtergesellschaften (192 Mitarbeiter)
und ausländischen Tochtergesellschaften (51 Mitarbeiter) beschäftigt. Der Rückgang
der Anzahl der Mitarbeiter ist insbesondere auf die Veräußerung der PNE WIND UK Ltd.
zurückzuführen. Mit der vorhandenen Mitarbeiterzahl sollte die Basis für die weitere
Entwicklung des Konzerns geschaffen sein. 6. Überblick GeschäftstätigkeitDie PNE WIND-Gruppe führte in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2015 das
operative Kerngeschäft der Windparkprojektierung onshore wie offshore in Deutschland
sowie im Ausland kontinuierlich fort. Veräußert wurde im zweiten Quartal das Tochterunternehmen
PNE WIND UK mit der darin enthaltenen kompletten in der Entwicklung befindlichen Projektpipeline. Die Entwicklung der Segmente im Einzelnen:Segment Projektierung von WindkraftanlagenTeilbereich Windkraft onshoreDie Entwicklung und Realisierung von Windpark-Projekten an Land wurde in den ersten
neun Monaten 2015 sowohl in Deutschland als auch auf den Auslandsmärkten, in denen
die PNE WIND AG über Tochtergesellschaften oder Joint Ventures tätig ist, kontinuierlich
fortgeführt. Überblick über die Onshore-Projektaktivitäten der PNE WIND AG per 30. September 2015
in MW: scroll
Überblick über die Onshore-Projektaktivitäten der WKN AG per 30. September 2015 in
MW: scroll
Phase I - II = Erkundung und Entwicklung Projekte, die zum Stichtag 30. September 2015 im Bau oder komplett errichtet waren,
aber noch nicht an die Käufer übergeben wurden, sind in der Phase 4 der Tabelle dargestellt. Deutschland:Im Bereich "Windkraft onshore Deutschland" der PNE WIND AG wurde der Windpark "Chransdorf"
(Brandenburg, 57,6 MW) im dritten Quartal komplett in Betrieb genommen. Dieser Windpark
wurde in die YieldCo eingebracht. Darüber hinaus befanden sich zum 30. September 2015
zwei Windparks mit rund 33,3 MW Nennleistung in Bau. Dabei handelt es sich um den
Windpark "Köhlen" (Niedersachsen, 21,3 MW) sowie das Repowering-Projekt "Waldfeucht/Selfkant"
(Nordrhein-Westfalen, 12 MW). In "Waldfeucht" werden Windenergieanlagen ersetzt, die
ebenfalls bereits von der PNE WIND AG projektiert worden waren. Auch für die mehrheitlich zur PNE WIND AG gehörende WKN-Gruppe bleibt Deutschland
weiterhin ein Kernmarkt. Im dritten Quartal 2015 wurde der Windpark "Siebenbäumen"
(Schleswig-Holstein, 6 MW) in Betrieb genommen. Dieser wurde bereits Ende 2014 an
einen Investor verkauft. Der Windpark Looft (Schleswig-Holstein, 10 MW) wurde bereits
im Mai 2015 in Betrieb genommen und jetzt an den Investor übergeben. Dieser Windpark
war ebenfalls bereits Ende 2014 verkauft worden. Im dritten Quartal 2015 wurde außerdem
mit dem Bau des Windparks "Apensen II" (Niedersachsen, 6 MW) begonnen. Bereits im ersten Quartal 2015 wurden zwei der drei Windkraftanlagen im Windpark Nentzelsrode
(Thüringen, 6,9 MW), welcher bereits in 2013 an einen Investor veräußert wurde, in
Betrieb genommen. Für die dritte Anlage liegt die Genehmigung vor und das Projekt
soll im Laufe des Geschäftsjahres 2016 in Betrieb genommen werden. Insgesamt bearbeitete die PNE WIND-Gruppe (PNE WIND AG und WKN AG) zum Ende des dritten
Quartals 2015 in Deutschland Onshore-Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von
mehr als 1.300 MW in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung. Um Windpark-Projekte in Deutschland an Land nach der Genehmigung zeitnah realisieren
zu können, steht die PNE WIND AG ständig mit verschiedenen namhaften Herstellern von
Windenergieanlagen in Kontakt. Mit den Herstellern Enercon, Senvion (vormals Repower)
und Nordex sowie Vestas wurden außerdem zum Teil langfristige Wartungsverträge für
bereits errichtete Windenergieanlagen abgeschlossen. Auch im Ausland wurde von der PNE WIND-Gruppe das Kerngeschäft der Projektentwicklung
kontinuierlich weitergeführt. Bulgarien:Die politischen und ökonomischen Rahmenbedingungen in Bulgarien sind derzeit weiterhin
schlecht. Dies erschwert es, Windpark-Projekte dort rentabel zu errichten und zu betreiben.
Für die von der PNE WIND AG bearbeiteten Windparks werden die erreichten Projektrechte
mit möglichst geringen Kosten erhalten, um Möglichkeiten der Vermarktung zu sichern. Frankreich:Bereits in 2014 hat die WKN-Gruppe in Frankreich die Bau- und Umweltgenehmigung für
ein Projekt mit 10 MW Nennleistung erhalten. Zusätzlich zum bereits im ersten Halbjahr
2015 genehmigten Projekt mit 19,2 MW hat die WKN-Gruppe im dritten Quartal die Genehmigung
für ein weiteres Projekt mit einer Nennleistung von 6 MW erhalten. Somit hält die
WKN-Gruppe insgesamt Genehmigungen für 35,2 MW. Diese befinden sich derzeit im Widerspruchsverfahren.
Die Aussichten für die Erlangung der Baugenehmigungen sind trotz der Widersprüche
hoch, weshalb die Vermarktung vorbereitet wird. Außerdem befanden sich zum Ende des dritten Quartals 2015 weitere Projekte mit einer
Gesamtleistung von ca. 53 MW im Genehmigungsverfahren. Hier findet derzeit die amtliche
Prüfung statt. Großbritannien:Die Anteile an der britischen Tochtergesellschaft PNE WIND UK Ltd. und damit die von
ihr in den vergangenen Jahren entwickelte gesamte Projekt-Pipeline wurden im Juni
2015 zu einem sehr günstigen Zeitpunkt verkauft. Der Kaufpreis für 100 Prozent der
Gesellschaftsanteile inkl. der Rückführung der Gesellschafterdarlehen an die PNE WIND
Ausland GmbH liegt bei insgesamt bis zu 103 Mio. britischen Pfund (zum Zeitpunkt der
Transaktion ca. 141,5 Mio. Euro), von denen rund 40,1 Mio. britische Pfund (zum Zeitpunkt
der Transaktion ca. 54,8 Mio. Euro) sofort gezahlt wurden (wovon PNE WIND rund 38,3
Mio. britische Pfund / rund 52,8 Mio. Euro erhalten hat). Der weitere Betrag ist als
Meilenstein-Zahlungen von bis zu 63 Mio. britische Pfund (zum Zeitpunkt der Transaktion
ca. 86,4 Mio. Euro) bis 2020 vereinbart. Die bisherigen Mitarbeiter der PNE WIND UK
werden mit dem Projekt-Portfolio übernommen. Der Käufer hat außerdem eine Option für
den Kauf eines 66 MW-Projektes erhalten. Bei Wahrnehmung dieser Option durch den Käufer
wird eine weitere Zahlung erfolgen. Die umfangreichen Vorleistungen in die Entwicklung der britischen Projekte einschließlich
des Erreichens von Genehmigungen sowie des Zuschlags im staatlichen Förderungssystem
"contract for differences" (CfD) für ein baureifes Projekt zahlten sich damit aus. PNE WIND hatte im Februar diesen Jahres mit der Suche nach einem finanzstarken Partner
begonnen, um die von PNE WIND UK entwickelten Windparkstandorte mit einer schnell
gewachsenen Projekt-Pipeline von nahezu 1.200 MW Nennleistung gemeinsam zügig weiterzuentwickeln.
Im Zuge der Gespräche mit Interessenten wurde deutlich, dass Investoren ein großes
Interesse an der Übernahme der Mehrheit der Anteile an PNE WIND UK und damit auch
der gesamten Projekt-Pipeline hatten, was zur Veräußerung des gesamten Geschäfts führte,
an dem die PNE WIND AG 90 Prozent hielt. Die restlichen bisher vom Joint Venture Partner
gehaltenen 10 Prozent der Anteile wurden von diesem ebenfalls verkauft. Für ein Projekt der WKN-Gruppe mit einer geplanten Nennleistung von bis zu 66 MW wird
weiterhin eine Entscheidung zur Baugenehmigung durch den schottischen Energieminister
erwartet. Das Projekt genießt lokale und regionale Akzeptanz und ist aufgrund seiner
positiven Arbeitsweise mit den Gemeinden in einer von der Regierung erarbeiteten Studie
als Vorzeige-Beispiel benannt worden (Scottish Government Good Practice Principles
for Community Benefits from Onshore Renewable Energy Developments). Italien:In Italien verfügt die WKN-Gruppe über ein baugenehmigtes Projekt mit einer Nennleistung
von 30 MW. Für zwei weitere Projekte mit jeweils 13 Windenergieanlagen liegt die Umweltgenehmigung
vor und eine Entscheidung der für die Erteilung der Baugenehmigung zuständigen Behörde
wird in den nächsten Monaten erwartet. Darüber hinaus wurde für einen weiteren WKN-Windpark
mit 6 Windkraftanlagen die Umwelt- und Baugenehmigung positiv entschieden. Für die Teilnahme an den potentiellen Tenderverfahren 2015/2016 werden die Projekte
vorbereitet, so dass Unternehmen der WKN-Gruppe mit einem oder mehreren Projekten
an diesem Tender teilnehmen könnten. Derzeit liegt noch keine offizielle Bestätigung
darüber vor, dass es im Jahr 2015 in Italien ein Tenderverfahren für Onshore-Windenergieprojekte
geben wird. Ein weiteres Projekt mit 40 MW hat bereits im dritten Quartal 2013 eine Umweltgenehmigung
erhalten. Offen für die erforderliche Baugenehmigung ist eine Einigung mit dem Netzbetreiber
und den Mitbewerbern bezüglich des Netzanschlusses. Eine Einigung konnte bisher nicht
erzielt werden. Polen:Die WKN-Gruppe verfügt in Polen über ein baugenehmigtes Projekt mit einer Nennleistung
von ca. 32 MW. Zurzeit wird intensiv an der Optimierung des Projektes für die erste
Ausschreibung in 2016 gearbeitet. Gleichzeitig finden Gespräche mit potenziellen Investoren
statt. WKN entwickelt in Polen Projekte mit rund 285 MW zu installierender Nennleistung.
Ab 1. Januar 2016 wird das polnische Erneuerbare Energien Gesetz neu reguliert und
ein Ausschreibungsverfahren eingeführt. Das Gesetz wurde im März 2015 verabschiedet. Rumänien:In Rumänien wurde die Entwicklung von Windparks durch die PNE WIND AG mit minimierten
Kosten fortgesetzt. Änderungen des Vergütungssystems sorgten in 2013 und 2014 für
Unsicherheit. Seit der Präsidentschaftswahl im November 2014 und dem Wahlsieg des
EU-nahen Kandidaten wird mit einer Überarbeitung der Gesetzgebung für erneuerbare
Energien gerechnet. In Rumänien werden von der PNE WIND AG derzeit Windpark-Projekte
mit einer Nennleistung von bis zu 157 MW im fortgeschrittenen Stadium der Entwicklung
bearbeitet. Für zwei dieser Projekte mit einer Nennleistung von insgesamt 102 MW wurden
bereits die Genehmigungen erteilt. Die Vermarktung der Projekte ist jedoch aufgrund
der regulatorischen Unsicherheiten schwierig. Schweden:Derzeit entwickelt die WKN-Gruppe in Schweden vier Windpark-Projekte mit bis zu 240
MW Nennleistung. Die Antragsunterlagen zur Umweltgenehmigung für diese Projekte wurden
in 2013/2014 eingereicht und es wurden im Berichtszeitraum insgesamt 26 Windkraftanlagen
genehmigt. Diese Genehmigungen sind derzeit noch nicht widerspruchsfrei. Südafrika:In Ausschreibungsverfahren (Tender) seit 2014 hat sich die WKN-Gruppe mehrfach mit
dem Projekt "Banna Ba Pifhu" mit 30 MW beteiligt, jedoch keinen Zuschlag erhalten.
Anfang September 2015 wurde das Projekt im Rahmen eines bedingten Kaufvertrags (Conditional
SPA) an einen Investor veräußert, welcher das Projekt bei der nächsten Tenderrunde
im November 2015 erneut einbringt. Das Ubuntu-Projekt befindet sich derzeit in der Umplanung, um an einer der folgenden
Ausschreibungsrunden teilzunehmen. Türkei:In der Türkei entwickelt die PNE WIND AG derzeit Windpark-Projekte mit bis zu 700
MW zu installierender Nennleistung. Anfang April 2014 vereinbarten die PNE WIND AG
und die STEAG GmbH, zukünftig gemeinsam Windpark-Projekte in der Türkei zu entwickeln.
Im April 2015 hat die PNE WIND 50 Prozent ihrer Anteile an der PNE WIND Yenilibir
Enerjiler Ltd. an die STEAG verkauft und zusammen mit STEAG Ende April 2015 Anträge
auf eine Vorlizenz für 6 Projekte mit maximal 230 MW gestellt. Bei dieser Runde wurden
3.000 MW Windkapazität vom staatlichen Netzbetreiber TEiAŞ zur Verfügung gestellt.
Zurzeit werden die Vorbereitungen zur nächsten Ausschreibungsrunde (2.000 MW), mit
der im ersten Quartal nächsten Jahres gerechnet wird, vorgenommen. Ukraine:Aufgrund der anhaltend äußerst schwierigen politischen Situation in der Ukraine wurden
die Projektierungsaktivitäten bereits in 2014 vorerst gestoppt und ein Marktausstieg
in 2015 beschlossen. Ungarn:In Ungarn waren zwei von Tochterunternehmen der PNE WIND AG entwickelte Windpark-Projekte
bereits genehmigt. Die ungarische Regierung blockiert allerdings seit einiger Zeit
den weiteren Ausbau unter anderem der Windenergie. Durch die zwischenzeitliche Errichtung
einer militärischen Radaranlage konnte eine Baugenehmigung für einen Windpark mit
36 MW nicht verlängert werden. Daher hat das verbliebene ungarische Tochterunternehmen
seine Aktivitäten minimiert und wartet darauf, sich mit einem genehmigten Windpark
mit 42 MW Nennleistung an Ausschreibungen für Netzanschlüsse an das Höchstspannungsnetz
in Ungarn beteiligen zu können. USA / Kanada:Im vierten Quartal 2013 hat die PNE WIND USA mit dem Bau des Windpark-Projekts "Chilocco"
im US-Bundesstaat Oklahoma begonnen. In mehreren Projektphasen können Windenergieanlagen
mit einer Nennleistung von bis zu 150 MW errichtet werden. Erste Bau- und Erschließungsarbeiten
wurden durchgeführt, so dass für das Projekt die steuerlichen Fördermechanismen PTCs
gesichert wurden. Diese wurden für Projekte gewährt, die sich Ende 2013 bereits in
Bau befanden und deren Fertigstellung bis Ende 2015 erfolgt. Ende 2014 wurde die Regelung zum PTC analog um ein Jahr verlängert. Damit verlängert
sich die Fertigstellungsfrist für das Projekt "Chilocco" bis Ende 2016. In den USA verfügt die WKN-Gruppe über ein Projekt im Bundesstaat Montana, in dem
in mehreren Phasen Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 165 MW errichtet
werden können. In Kanada arbeitet die PNE WIND AG derzeit an sieben Windpark-Projekten, die sich
in einem frühen Entwicklungsstadium befinden. Ausland gesamt:Insgesamt entwickelten die Unternehmen der PNE WIND-Gruppe zum Stichtag 30. September
2015 in den Auslandsmärkten, in denen sie mit Tochtergesellschaften oder über Joint
Ventures tätig sind, nach dem Verkauf der Projektepipeline in Großbritannien noch
Projekte mit rund 3.600 MW zu errichtender Nennleistung. Diese befinden sich in unterschiedlichen
Phasen des mehrjährigen Entwicklungsprozesses. Insgesamt befinden sich die internationalen
Märkte derzeit in einem Wandel, an den sich auch die Aktivitäten der PNE WIND-Gruppe
anpassen müssen, um Risiken zu minimieren. Während sich die Rahmenbedingungen in Ungarn,
Bulgarien und Rumänien in den vergangenen Jahren verschlechtert haben, sind sie in
Frankreich deutlich besser geworden. Der Vorstand ist weiterhin zuversichtlich, durch
eine Fokussierung einerseits und weitere Internationalisierung der Windpark-Projektierung
andererseits die Unternehmensentwicklung weiter vorantreiben zu können. Erweiterung der Geschäftstätigkeit / YieldCoDie PNE WIND AG hat seit 2014 wesentliche Schritte vollzogen, um ihr Geschäftsmodell
zu erweitern. Dazu gehört die Gründung der YieldCo-Gesellschaften, in denen eigenentwickelte
und fertiggestellte Windparks gebündelt werden. In den Bau und die Fertigstellung
der Windparks muss die PNE WIND AG zunächst zwar erheblich investieren, sie schafft
damit jedoch werthaltige Vermögensgegenstände und erhält ab der Inbetriebnahme langfristig
kalkulierbare Renditen aus dem Stromverkauf sowie dem Betriebsmanagement. Ziele des
YieldCo-Geschäfts sind neben der Steigerung des Ertragspotenzials sowie der Stärkung
der Wettbewerbsposition des Konzerns vor allem der Aufbau einer neuen Tochtergesellschaft
(YieldCo), die ihren Investoren stabile und attraktive Renditen bieten soll. Damit
stellt die YieldCo eine klassische Win-win-Situation, mit großem Potenzial sowohl
für PNE WIND als auch für die Investoren und Eigentümer der YieldCo dar. YieldCos - also Gesellschaften, die Portfolios vorrangig aus Erneuerbare Energien-Projekten
halten und Erträge per Dividende an ihre Eigner ausschütten - sind insbesondere im
angelsächsischen Raum eine erprobte und erfolgreiche Ergänzung zum Kerngeschäft von
Projektierern. YieldCos wurden in diesen Märkten besonders gut angenommen, da sie
Investoren die Möglichkeit bieten, direkt in komplett fertiggestellte Projekte der
erneuerbaren Energien zu investieren. Eine Asset-Klasse, die zuvor eher Versorgern
und anderen institutionellen Investoren vorbehalten war. Für PNE WIND als Projektierer
sind YieldCos ein möglicher Weg, um das Geschäft durch die Erschließung neuer Vertriebs-
und Finanzierungsmöglichkeiten auszuweiten. Sie bieten das für die Realisierung neuer
Projekte benötigte Eigenkapital zu attraktiven Konditionen. In der YieldCo der PNE WIND AG sollen ausschließlich bereits fertiggestellte Windparks
zu einem Portfolio zusammengefasst werden. Die YieldCo enthält somit vollständig in
Betrieb befindliche Windparks, die an verschiedenen Standorten verlässlich Strom produzieren
und über die gesicherte Einspeisevergütung nachhaltige Erträge generieren. Die PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH soll vornehmlich deutsche Windparks mit einer
Gesamtnennleistung von bis zu 150 MW umfassen. Dabei wird es sich um Projekte handeln,
die von der PNE WIND-Gruppe in den vergangenen Jahren entwickelt wurden. Windparks
mit 93,9 MW Nennleistung wurden bereits in Betrieb genommen oder befinden sich im
Bau. Für weitere für die YieldCo vorgesehene Projekte wurde die Genehmigung beantragt.
Mit ihrer Fertigstellung sollen die Windparks nach und nach in die deutsche YieldCo-Gesellschaft
eingebracht werden. Profitieren will die PNE WIND AG durch diese Erweiterung des Geschäftsmodells in vielfältiger
Weise: So geht das Unternehmen davon aus, die YieldCo, d.h. das gebündelte und fertiggestellte
Windpark-Portfolio, zu besseren Konditionen veräußern zu können als einzelne Projekte
im Rahmen des bisherigen Geschäftsmodells. Hintergrund dieser Überlegung ist, dass
Investoren fertige Projekte mit nachgewiesenen Erträgen erwerben. Projekt-Risiken
werden dadurch und durch die Streuung auf mehrere Parks minimiert. Zudem honorieren
die Investoren, dass sie ihre Anteile einer börsennotierten YieldCo deutlich schneller
kaufen oder verkaufen können, als bei einem Direktinvestment in einen Windpark. Die
PNE WIND AG sieht die Möglichkeit einer Beteiligung auch für Ihre Aktionäre gegeben,
so dass diese später von dem Profit der PNE WIND AG aus dem YieldCo Geschäft und von
den Erträgen der YieldCo profitieren können, wenn sie sich im Falle eines Börsengangs
an der YieldCo beteiligen. Daneben plant die PNE WIND AG, sowohl durch das Management der YieldCo als auch durch
die kaufmännische und technische Betriebsführung der Windparks des Portfolios zusätzliche
Erträge zu erzielen. Außerdem wird durch den Aufbau der YieldCo ein Absatzkanal für weitere Projekte der
PNE WIND-Gruppe geschaffen, da Überschüsse aus der YieldCo auch zur Erweiterung des
Portfolios genutzt werden sollen. Über einen potentiellen Minderheitenanteil an der
YieldCo könnte die PNE WIND AG zudem auch langfristig am angestrebten Erfolg der YieldCo
partizipieren. Wir wollen damit unser Modell erweitern und als Gruppe nachhaltig davon profitieren.
Wir haben aber auch in Kauf genommen, dass dieses Vorhaben steigende Investitionen
(bisher investierte Liquidität durch PNE WIND in die Windpark Gesellschaften seit
2014 bis 30. September 2015 von rund 54,8 Mio. Euro) und eine zeitliche Verschiebung
unserer Erträge aus 2014 und 2015 bis in das Jahr 2016 bedeutet. Durch das YieldCo-Modell
werden zwar Windpark-Verkäufe an konzernexterne Dritte zeitlich nach hinten geschoben
und damit im Konzern auch der Umsatz und das Ergebnis aus diesen Verkäufen, dennoch
wiegen die genannten Potenziale diese Verschiebung mehr als auf. Die bisher aufgelaufenen
- auf Konzernebene eliminierten - Gewinne vor Steuern betragen seit 2014 bis zum 30.
September 2015 rund 22,8 Mio. Euro (davon rund 17,1 Mio. Euro in 2015). Die PNE WIND-Gruppe
schafft mit dieser strategischen Erweiterung erhebliche Werte und stellt sich damit
für die Zukunft noch breiter auf. Die nachfolgende Tabelle und die entsprechenden Erläuterungen geben Aufschluss über
den aktuellen Status der für das YieldCo-Portfolio vorgesehenen Windpark-Projekte,
die in Betrieb sind, sich in Bau befinden oder bereits genehmigt sind: scroll
Windpark ChransdorfDer Windpark "Chransdorf" befindet sich in einem Waldgebiet zwischen den brandenburgischen
Gemeinden Großräschen und Altdöbern. Das Projekt hat in 2014 die Baugenehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz
(BImSchG) erhalten und wurde im dritten Quartal 2015 in Betrieb genommen. Im Windpark
wurden 24 Windenergieanlagen von Typ Nordex N117/2400 mit einer Nabenhöhe von jeweils
141 Metern errichtet. Die Gesamtnennleistung des Parks beträgt 57,6 MW. Windpark WaldfeuchtDas Projekt hat in 2014 die Baugenehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz
(BImSchG) erhalten und befindet sich derzeit im Bau. Im Windpark "Waldfeucht/Selfkant" bei Heinsberg (Nordrhein-Westfalen) werden Windenergieanlagen
repowert, die bereits von der PNE WIND geplant und 1999 in Betrieb genommen wurden.
Neu gebaut werden dort vier Windenergieanlagen mit einer Gesamtnennleistung von 12,0
MW, von denen drei Anlagen (9,0 MW) für die YieldCo vorgesehen sind. Die Fertigstellung
des Windparks ist für die zweite Jahreshälfte 2015 geplant. Windpark Apensen IIDas Projekt hat in 2015 die Baugenehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz
(BImSchG) erhalten, sodass im dritten Quartal 2015 mit dem Bau begonnen werden konnte. Im Windpark "Apensen II" werden zwei Windenergieanlagen von Typ Nordex N117/3000 mit
einer Nabenhöhe von jeweils 141 Metern errichtet. Die Gesamtnennleistung des Parks
beträgt 6,0 MW. Die Fertigstellung des Parks ist für Mitte nächsten Jahres geplant. Windpark KöhlenDas Projekt hat in 2015 die endgültige Baugenehmigung nach dem Bundes-Immissionsschutzgesetz
(BImSchG) erhalten, sodass im September 2015 mit dem Bau begonnen werden konnte. Im Windpark "Köhlen" werden für die PNE WIND AG sieben Windenergieanlagen von Typ
Enercon E101 mit einer Nabenhöhe von jeweils 149 Metern errichtet. Die Nennleistung
pro Windenergieanlage beträgt 3,05 MW. Die Fertigstellung des Parks ist für das vierte
Quartal 2016 geplant. Teilbereich Windkraft offshoreÜberblick über die Offshore-Projektaktivitäten der PNE WIND AG per 30. September 2015: Eigene Projektescroll
Verkaufte Projektescroll
Phase 1 = Projektfindungsphase Im März 2015 hat das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)
Post an Dutzende Windpark-Entwickler verschickt. In dem Schreiben informiert das BSH
darüber, dass für die Projekte in den sogenannten Zonen 3, 4 und 5 in der Nordsee
bis auf weiteres kein Verfahren zur Planfeststellung fortgeführt wird. Es handelt
sich dabei um etwa 40 geplante Parks, u.a. auch die bei der PNE WIND AG in der Entwicklung
befindlichen Offshore Parks "Nemo", "Nautilus I", "Nautilus II / HTOD5", "Jules Verne"
sowie "Atlantis" II und III, die in der Regel mehr als 100 Kilometer von der Küste
entfernt liegen. PNE WIND ist dazu in Diskussion mit dem BSH sowie anderen Betroffenen
und prüft die weitere Vorgehensweise. "Atlantis I" liegt in Zone 2 und ist daher davon
nicht direkt betroffen. Die planmäßige Realisierung von "Atlantis I" ist jedoch -
wie bei allen Offshore-Projekten - abhängig vom Netzanschluss, der durch das Umspannwerk
BorWin 4 realisiert werden soll, über dessen Umsetzungszeitraum derzeit diskutiert
wird. Darüber hinaus werden im Rahmen der Novellierung des EEG Ausschreibungen zur
Ermittlung der Förderhöhe diskutiert. "Borkum Riffgrund"-ProjektePositiv entwickelte sich das in früheren Jahren an den dänischen Energiekonzern DONG
Energy verkaufte Offshore-Windpark-Projekt "Borkum Riffgrund I", an dessen Entwicklung
die PNE WIND AG als Dienstleister weiter beteiligt ist. Nachdem DONG Energy im Jahr
2011 die Investitionsentscheidung für "Borkum Riffgrund I" getroffen hat, ist 2013
mit dem Bau des Offshore-Windparks begonnen worden. Die ersten Windenergieanlagen
wurden bereits in 2014 installiert, mittlerweile sind alle 78 Turbinen errichtet und
in Betrieb genommen worden. Das für den Netzanschluss vorgesehene Umspannwerk DolWin
alpha wurde von ABB im Auftrag von TenneT für eine Leistung von 800 MW ausgelegt und
in 2013 installiert. Für das benachbarte Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund II" erteilte das BSH im Dezember
2011 die Baugenehmigung. In 2013 hat der Übertragungsnetzbetreiber TenneT den Auftrag
für den Bau der Umspannstation DolWin3, mit der Windparks in der Nordsee an das Höchstspannungsnetz
an Land angebunden werden, an Alstom vergeben. Nach Fertigstellung kann mit diesem
Netzanschluss der geplante Offshore-Windpark "Borkum-Riffgrund II" von DONG Energy
ans Netz gebracht werden. Die Fertigstellung des Netzanschlusses ist für 2017 vorgesehen.
Erste Schritte in Richtung Baubeginn wurden jetzt mit der Unterzeichnung eines Turbinenliefervertrages
mit MHI Vestas für den Windpark gemacht. Beim Erreichen festgelegter Projektfortschritte in dem Offshore-Windparkprojekt "Borkum
Riffgrund II" werden Teilzahlungen aus den Projektverkäufen von kumuliert rund 7,0
Mio. Euro von DONG Energy an die PNE WIND AG erfolgen. Weitere wesentliche Projektfortschritte
sind die finale Investitionsentscheidung und die Inbetriebnahme des Projektes. "Gode Wind"-ProjekteBereits im August 2012 wurden die Offshore-Windparks "Gode Wind" 1 bis 3 an den dänischen
Energiekonzern DONG Energy verkauft, der diese inzwischen auf die Projekte "Gode Wind"
1 bis 4 aufteilte. Die Anteile an den Projekten "Gode Wind" 1, 2 und 4 sind zu 100
Prozent an DONG Energy übergegangen. DONG Energy hat in diesem Jahr auf See mit dem
Bau der Projekte "Gode Wind" 1 und 2 begonnen. Die vollständige Inbetriebnahme dieser
Projekte soll in 2016 abgeschlossen werden. Die PNE WIND AG hat bisher für die Anteile,
die verauslagten Projektentwicklungskosten und für erreichte Milestones Zahlungen
in Höhe von insgesamt 129 Mio. Euro erhalten. Beim Erreichen festgelegter Projektfortschritte werden darüber hinaus weitere wesentliche
Teilzahlungen aus den Projektverkäufen von kumuliert bis zu 25 Mio. Euro erfolgen.
Ein nächster Meilenstein wird mit der Genehmigung des BSH für das Projekt "Gode Wind
3" erreicht. Der Erörterungstermin für dieses Projekt wurde im September 2014 durchgeführt.
Damit hat das Projekt die Phase 3 in der Projektentwicklung erreicht. Ein weiterer
wichtiger Projektschritt ist die Entscheidung zum Bau und zur Finanzierung des zweiten
Bauabschnitts von "Gode Wind 2" (dem jetzigen "Gode Wind 4"), die eine Zahlung von
15 Mio. Euro auslösen wird. Im Rahmen der Transaktion wird die PNE WIND AG darüber hinaus DONG Energy mindestens
bis 2017 als Dienstleister bei der Realisierung der Projekte unterstützen. Das Volumen
dieses Dienstleistungsvertrages beläuft sich im Zeitraum 2012 bis 2017 auf bis zu
8,5 Mio. Euro. "Atlantis"-ProjekteÜber die Tochtergesellschaften "Atlantis" I bis III wurden in 2013 drei Offshore-Projekte
von der BARD Engineering GmbH erworben, um am erwarteten weiteren Ausbau der Offshore-Windenergie
in Deutschland zu partizipieren. Die Zulassungsunterlagen der Projekte werden von
der PNE WIND AG überarbeitet und auf andere Antragsparameter umgestellt (u.a. Turbine
und Gründungsstrukturen) sowie an die aktuellen Anforderungen des Planfeststellungsverfahrens
angepasst. Die PNE WIND AG will die erworbenen Projekte über die Planfeststellung
hinaus bis zur Baureife weiter entwickeln. Aufgrund der Erfahrungen im Offshore-Bereich
verfügt die PNE WIND AG über die Kompetenz zur werthaltigen Entwicklung solcher Vorhaben. Die PNE WIND-Tochtergesellschaften "Atlantis" I bis III leisteten bei Vollzug des
Kaufvertrags eine erste Kaufpreiszahlung. Darüber hinaus wurden mit dem Verkäufer
variable Teilzahlungen vereinbart, die jeweils zu festgelegten Projektfortschritten
oder bei einem Verkauf der Projekte fällig werden. In den drei erworbenen Offshore-Windparkprojekten können nach derzeitiger Planung
insgesamt bis zu 240 Offshore-Windenergieanlagen der 5 MW-Klasse errichtet werden.
Die Projektgebiete befinden sich in der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone
(AWZ) in der Nordsee. Zurzeit arbeitet die PNE WIND AG unter anderem auf juristischem Weg daran, einen Netzanschluss
für das am weitesten fortgeschrittene Projekt "Atlantis I" zu einem frühen Zeitpunkt
zu erreichen. In diesem Zusammenhang kann auf die Überarbeitung des Offshore-Netzentwicklungsplans
(O-NEP) 2015 verwiesen werden, deren Ergebnis voraussichtlich Anfang 2016 erwartet
wird. Projekte "Nemo", "Nautilus I" und "Jules Verne"Die Projekte "Nemo", "Nautilus I" und "Jules Verne" befinden sich in der Nordsee innerhalb
der deutschen Ausschließlichen Wirtschaftszone (AWZ) rund 180 Kilometer nordwestlich
der Insel Helgoland. Nach derzeitigem Planungsstand können in den Projektgebieten
jeweils 80 Standorte von Offshore-Windenergieanlagen geplant und genehmigt werden.
Diese Offshore-Projekte werden in Abhängigkeit des von der Bundesregierung vorgegebenen
Netzanbindungsregimes weiter entwickelt. Aufgrund der verringerten Vorgaben der Bundesregierung
für den Ausbau der Offshore-Windenergie sind diese Projekte erst langfristig zur Genehmigung
vorgesehen und befinden sich noch in einer frühen Planungsphase. Projekt "Nautilus II" bzw. "HTOD5"Das von der PNE WIND AG entwickelte Offshore-Projekt "Nautilus II", das in der Zwischenzeit
in "HTOD5" umbenannt wurde, befindet sich ebenfalls in der Planungs- und Antragsphase.
Auch nach dem Verkauf des Projekts im November 2011 an Ventizz/HOCHTIEF ist die PNE
WIND AG zunächst bis zum Erhalt der Planfeststellung als Projektentwickler tätig.
Das Projekt wird für bis zu 68 Offshore-Windenergieanlagen mit einer Nennleistung
von jeweils bis zu 7 MW in Abhängigkeit des von der Bundesregierung vorgegebenen Netzanbindungsregimes
geplant. Das Projektgebiet befindet sich in der Nordsee innerhalb der Ausschließlichen
Wirtschaftszone der Bundesrepublik Deutschland rund 180 Kilometer nordwestlich von
Helgoland. Aufgrund der verringerten Vorgaben der Bundesregierung für den Ausbau der
Offshore-Windenergie ist dieses Projekt erst langfristig zur Genehmigung vorgesehen
und befindet sich noch in einer frühen Planungsphase. Offshore gesamtInsgesamt bearbeitete der Offshore-Bereich der PNE WIND AG 13 Offshore-Projekte zum
Stichtag 30. September 2015, davon sechs eigene sowie sieben weitere als Dienstleister.
Das von der PNE WIND AG entwickelte und verkaufte Projekt "Borkum Riffgrund I" mit
78 WEA, 312 MW Nennleistung und einem Investitionsvolumen von rund 1,2 Milliarden
Euro wurde im dritten Quartal in Betrieb genommen. Die ebenfalls bereits verkauften
Projekte "Gode Wind" 1 und 2 befinden sich derzeit in Bau: Nach dem gegenwärtigen
Planungsstand können in den eigenen Offshore-Windparks insgesamt bis zu 480 Windenergieanlagen
errichtet werden. Maßgeblich für die genaue Zahl ist unter anderem die Nennleistung
der auszuwählenden Anlagen, die zwischen 3 und 8 MW betragen kann. Insgesamt liegt
die geplante realistische Nennleistung der sechs eigenen Offshore-Projekte bei bis
zu 2.640 MW. Segment StromerzeugungIm Segment Stromerzeugung sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt,
die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus erneuerbaren Energien befasst
sind. Dieser Bereich beinhaltet unter anderem die von der PNE WIND AG selbst betriebenen
Windparks "Altenbruch II", und "Laubuseschbach", die YieldCo-Gesellschaften mit ihren
Projekten wie z.B. "Chransdorf" sowie die PNE Biomasse GmbH, die per Geschäftsbesorgungsvertrag
das Personal für das Holzheizkraftwerk in Silbitz stellt, welches ebenfalls in diesem
Segment erfasst wird. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften,
in denen künftige Onshore-Windpark-Projekte umgesetzt werden sollen. Weiterhin gehörte
der Solarbetrieb BGZ Solarpark Passauer Land GmbH & Co. KG bis zu seiner Veräußerung
zum Geschäftsbereich Stromerzeugung. Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden
im Segment Stromerzeugung im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen
dieser Windparks ausgewiesen. Das Segment Stromerzeugung hat in den ersten neun Monaten 2015 ein EBIT von 1,3 Mio.
Euro (im Vorjahr 1,6 Mio. Euro) erreicht. 7. Wirtschaftsberichta. Umsatz und ErtragslageDie im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS ermittelt und
dargestellt. Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige
Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich. Der PNE WIND AG-Konzern erzielte nach IFRS in den ersten neun Monaten 2015 eine Gesamtleistung
von 189,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 201,5 Mio. Euro). Davon entfallen 80,5 Mio. Euro
auf Umsatzerlöse (im Vorjahr: 184,1 Mio. Euro), 104,9 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen
(im Vorjahr: 15,0 Mio. Euro) sowie 4,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,4 Mio. Euro) auf sonstige
betriebliche Erträge. Der Rückgang der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum
2014 ist dabei im Wesentlichen auf die schwerpunktmäßig in den ersten neun Monaten
2015 erfolgte konzerninterne Entwicklung von Projekten für die YieldCo zurückzuführen.
Da es sich dabei um konzerninterne Umsätze handelt, werden diese im Konzern eliminiert
und die erbrachten Leistungen über die Bestandsveränderungen gezeigt. In Höhe von
97,1 Mio. Euro entfallen somit Bestandveränderungen auf die Errichtung des YieldCo-Projekts
"Chransdorf", das nach der Inbetriebnahme an die PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH
veräußert wurde. Erläuterung:Da die YieldCo die erworbenen Windparks unabhängig von ihrer aktuellen oder künftigen
Gesellschafterstruktur selbst betreiben und zur Stromerzeugung nutzen wird, erfolgt
der Ausweis der Windparks ab dem Zeitpunkt der Veräußerung an die YieldCo gem. IAS
16 als Anlagevermögen. Die Umgliederung aus dem Konzernvorratsvermögen in das Konzernanlagevermögen
erfolgte dabei ohne Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung und führte dementsprechend
zu keiner Verringerung der Bestandsveränderung. Die Aktivitäten des Konzerns in der Projektentwicklung im In- und Ausland, onshore
wie offshore, spiegeln sich auch in den Aufwandspositionen wider. Die im Vergleich
zum Vorjahreszeitraum niedrigere Materialaufwandsquote im Konzern liegt darin begründet,
dass sich in den Umsatzerlösen auch die Verkaufserlöse aus dem Verkauf der PNE WIND
UK widerspiegeln und diesen keine oder nur im Verhältnis unwesentliche Materialaufwendungen
gegenüber stehen. Der Personalaufwand belief sich in den ersten neun Monaten 2015 auf 22,3 Mio. Euro
im Konzern und lag damit rd. 2,7 Mio. Euro über dem Wert der Vorjahresperiode (19,6
Mio. Euro). Hintergrund des Anstiegs ist im Wesentlichen die Aufhebungsvereinbarung
mit dem ehemaligen CEO der PNE WIND AG. Die Mitarbeiteranzahl per 30. September 2015
reduzierte sich im Konzern, im Wesentlichen durch den Verkauf der PNE WIND UK, gegenüber
dem Vorjahreszeitraum auf 389 Personen (per 30. September 2014: 413 Mitarbeiter). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr
auf 19,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 15,7 Mio. Euro). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen
gliedern sich im Wesentlichen auf in Aufwendungen aus Wertberichtigungen auf Forderungen
oder sonstige Vermögenswerte, Rechts- und Beratungskosten, Werbe- und Reisekosten,
Versicherungen und Beiträge, Reparatur und Instandhaltungsaufwand im Wesentlichen
bei "Altenbruch II" und "Silbitz" sowie Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen. Der
Anstieg der sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegt im Wesentlichen begründet in
den gestiegenen Rechts- und Beratungskosten aufgrund des Verkaufs der PNE WIND UK,
des Anteilsverkaufs in der Türkei, des Aufbaus der YieldCo, der Netzanbindung für
das Offshore-Projekt "Atlantis 1", der Schiedsgerichtsklage WKN und der Neuaufstellungen
der WKN-Bilanzen für das Geschäftsjahr 2012. Die Abschreibungen beliefen sich auf 7,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 5,7 Mio. Euro). Im
Wesentlichen sind die Abschreibungen auf den im Eigenbetrieb befindlichen Windpark
"Altenbruch II", das Holzheizkraftwerk Silbitz sowie dem YieldCo-Projekt "Chransdorf"
angefallen. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr resultiert insbesondere aus den laufenden
Abschreibungen des neu hinzu gekommenen YieldCo-Projekts "Chransdorf". Die Zinsaufwendungen reduzierten sich im Konzern gegenüber dem Vorjahreszeitraum von
10,9 Mio. Euro auf 10,4 Mio. Euro. Im Wesentlichen ist der Zinsaufwand aufgrund der
Mitte und Ende 2014 ausgelaufenen Wandelanleihe 2009/2014 und der Wandelanleihe 2010/2014,
welche im Vorjahreszeitraum noch zu Zinsaufwand führten, geringer ausgefallen. Auf Konzernebene wurde in den ersten neun Monaten 2015 ein Betriebsergebnis (EBIT)
von 16,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 7,7 Mio. Euro) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
(EBT) in Höhe von 7,3 Mio. Euro (im Vorjahr: -1,3 Mio. Euro) ausgewiesen. Das Konzern-Ergebnis
nach Minderheitenanteilen belief sich auf 9,8 Mio. Euro (im Vorjahr: -0,1 Mio. Euro).
Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie belief sich auf 0,13 Euro (im Vorjahr:
0,0 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf 0,13 Euro (im Vorjahr:
0,0 Euro). Aufgrund des positiven Geschäftsergebnisses erhöhte sich der Bilanzgewinn im Konzern
im Berichtszeitraum auf 20,4 Mio. Euro (per 31. Dezember 2014: 10,7 Mio. Euro). Bei den im Konzern konsolidierten Tochtergesellschaften wurden in den ersten neun
Monaten 2015 die wesentlichen Umsätze aus Managementvergütung und Serviceleistungen
in Höhe von 4,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,8 Mio. Euro), aus Umspannwerknutzungsentgelten
in Höhe von 1,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,2 Mio. Euro) und aus Stromverkaufserlösen
im Bereich Stromerzeugung in Höhe von 10,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 8,7 Mio. Euro) erzielt.
Der Teil-Konzern WKN AG wurde nach IFRS mit folgenden Werten (vor Konsolidierungseffekten)
im Konzern der PNE WIND AG einbezogen: scroll
In den Ergebnissen des Konzerns in den ersten neun Monaten 2015 spiegeln sich u.a.
die Vorleistungen für die Weiterentwicklung der Projektpipeline im In- und Ausland
für On- und Offshore-Projekte wider, die bisher insbesondere in Großbritannien zu
Ergebnissen geführt haben. Die Vorleistungen für inländische Projekte, die sich derzeit
in der Realisierung befinden, im Konzern konsolidiert werden und für die geplante
YieldCo vorgesehen sind, haben auf Konzernebene noch nicht zu Ergebnissen geführt.
Die bisher aufgelaufenen - auf Konzernebene eliminierten - Gewinne vor Steuern betragen
seit 2014 bis zum 30. September 2015 rund 22,8 Mio. Euro (davon rund 17,1 Mio. Euro
in 2015). Mit Blick auf die erfreuliche Gesamtentwicklung der Gruppe bestätigen wir erneut unsere
EBIT-Prognose von kumuliert 110 bis 130 Mio. Euro für die Geschäftsjahre 2014 bis
2016 und stellen in Aussicht, mit der Realisierung des YieldCo-Konzepts eine Anhebung
dieser Prognose vorzunehmen.. Für das Geschäftsjahr 2015 erwarten wir eine weitere positive Entwicklung des Konzern-EBIT's,
so dass sich das Konzern-EBIT bis zum Jahresende in Richtung 30 bis 40 Mio. Euro entwickeln
sollte. Voraussetzungen hierfür sind, dass die geplanten Realisierungen und Verkäufe
von Onshore-Projekten im In- und Ausland, insbesondere durch die Genehmigung für ein
UK-Projekt und die Realisierung eines diesbezüglichen Optionsvertrags für dieses Projekt
sowie die erwartete Meilensteinzahlung aus dem Offshore-Geschäft eintreten. b. Finanzlage / LiquiditätDie Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige
Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich. Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung
Aufschluss. Zum 30. September 2015 stand den Konzernunternehmen eine Liquidität inklusive
zur Verfügung stehendender Konsortial-Betriebsmittellinien der WKN AG (siehe Erläuterung
unten) und Kreditlinien für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 207,7 Mio. Euro
zur Verfügung, die in Höhe von 3,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (im
Vorjahr: 75,4 Mio. Euro, davon 1,5 Mio. Euro verpfändet). Die zur Verfügung stehende Liquidität gliedert sich auf in
Die PNE WIND AG verfügt zudem über eine Avalkredit-Fazilität für Gewährleistungs-
und Vertragserfüllungsavale in Höhe von 3,0 Mio. Euro (Inanspruchnahme 3,0 Mio. Euro)
und die WKN AG über insgesamt 10,0 Mio. Euro (Inanspruchnahme 6,9 Mio. Euro). Erläuterung:Die WKN-Gruppe finanziert sich im Wesentlichen aus einem Betriebsmittel-Konsortialkredit
über insgesamt 29,0 Mio. Euro sowie einem endfälligen Betriebsmitteldarlehen über
6,0 Mio. Euro als Sockelfinanzierung. Der Betriebsmittel-Konsortialkredit enthält
übliche Regelungen, wie z.B. Verpflichtungen zur Einhaltung von Finanzkennzahlen und
Kündigungsrechte etc.. Diese Finanzkennzahlen wurden von der WKN zum 30. September
2015 eingehalten. Aufgrund des Wegfalls einer Avalkredit-Fazilität von 5,0 Mio. Euro
bestand jedoch zum 30. September 2015 laut Konsortialkreditvertrag, welcher einen
Passus zum Thema "Bestand der vorhandenen Avalkredit-Fazilitäten" beinhaltet, für
die Banken die grundsätzliche Möglichkeit zur Beendigung der Gesamtkreditzusage. Die
Kreditgeber haben nach Gesprächen mit dem WKN Vorstand zunächst ein Aussetzen der
Kündigungsmöglichkeit bis zum 30. November 2015 vereinbart. Bis dahin will die WKN
AG eine Vereinbarung mit den Banken erreichen, die einen Verzicht auf die oben genannte
Kündigungsmöglichkeit vorsieht. Die WKN AG geht davon aus, dass die Verhandlungen
zu einem erfolgreichen Abschluss geführt werden können. Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
in Höhe von -78,1 Mio. Euro (im Vorjahr: -35,2 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt
Beim Cash Flow aus Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Ein- bzw. Auszahlungen
für Investitionen in das Konzernanlagevermögen sowie aus Verkäufen von konsolidierten
Einheiten in Höhe von in Summe 19,6 Mio. Euro (im Vorjahr: in Summe -3,5 Mio. Euro)
getätigt bzw. erhalten. Die Investitionen in Sachanlagen bezogen sich im Wesentlichen
auf Investitionen in Umspannwerke für die in der Realisierung befindlichen Windparkprojekte.
In den ersten neun Monaten 2015 wurden Desinvestitionen in Höhe von rund 23,7 Mio.
Euro im Cash Flow aus Investitionstätigkeit ausgewiesen. Im Wesentlichen betrifft
dies den Verkauf der Anteile an der PNE WIND UK Ltd. Im Berichtszeitraum war der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 103,6
Mio. Euro (im Vorjahr: 6,1 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt durch
Zum Stichtag 30. September 2015 betrug das Grundkapital der PNE WIND AG somit 76.555.361,00
Euro. Zum Stichtag 30. September 2015 verfügte der Konzern über einen Finanzmittelfonds
in Höhe von insgesamt 111,7 Mio. Euro (Vorjahr: 41,0 Mio. Euro). Der PNE WIND AG stand zum 30. September 2015 eine Liquidität in Höhe von 64,8 Mio.
Euro (im Vorjahr: 29,7 Mio. Euro, davon 1,5 Mio. Euro verpfändet) zur Verfügung, die
in Höhe von 3,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist. Weitere Informationen zur Liquiditätssituation und zur finanziellen Lage des Konzerns
finden sich in den jeweiligen Tabellen zur Kapitalflussrechnung im Anschluss an diesen
Lagebericht. c. VermögenslageDie Zahlen im Text und den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige Rundungsdifferenzen
sind jedoch möglich. scroll
Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE WIND AG insgesamt 508,8 Mio. Euro.
Damit erhöhte sich der Wert um 22,1 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2014. Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von 149,8 Mio. Euro zum Jahresende
2014 auf aktuell 239,2 Mio. Euro zu. Zum 30. September 2015 summierten sich die immateriellen
Vermögenswerte auf 63,7 Mio. Euro und blieben damit ungefähr auf dem Stand vom 31.
Dezember 2014. Die mit Abstand größten Einzelposten dieser Position sind dabei die
Firmenwerte im Segment Projektierung Windkraft in Höhe von 60,2 Mio. Euro (davon Projektierung
von Windkraftanlagen PNE 20,0 Mio. Euro und Projektierung von Windkraftanlagen WKN
40,2 Mio. Euro). Im selben Zeitraum erhöhten sich die Sachanlagen um 83,8 Mio. Euro
auf 157,4 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 73,6 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen
Grundstücke und Bauten (16,9 Mio. Euro ohne Grundstücke und Bauten von "Silbitz"),
im Besitz oder im Bau befindliche Umspannwerke (11,4 Mio. Euro) sowie die technischen
Anlagen und Maschinen des YieldCo-Projekts "Chransdorf" (95,6 Mio. Euro), des Windparkprojekts
Altenbruch II (24,3 Mio. Euro) und des Holzheizkraftwerks Silbitz (4,6 Mio. Euro inklusive
Grundstücke und Bauten in Höhe von 2,9 Mio. Euro). Die Veränderung der Sachanlagen
ist im Wesentlichen auf die Umgliederung des YieldCo-Projekts "Chransdorf" in Höhe
von 97,1 Mio. Euro (vor laufenden Abschreibungen in 2015) aus dem Vorratsvermögen
in das Sachanlagevermögen zurückzuführen. Erläuterung:Da die YieldCo die erworbenen Windparks unabhängig von ihrer aktuellen oder künftigen
Gesellschafterstruktur selbst betreiben und zur Stromerzeugung nutzen wird, erfolgt
der Ausweis der Windparks ab dem Zeitpunkt der Veräußerung an die YieldCo gem. IAS
16 als Anlagevermögen. Die Umgliederung erfolgt aus dem Konzernvorratsvermögen in
das Konzernanlagevermögen. Unter der Position "Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte" werden die Anlagen im
Bau aus dem Offshore-Projekt "Gode Wind 3" in Höhe von 1,1 Mio. Euro ausgewiesen. Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum ein Anstieg von 266,0
Mio. Euro (31. Dezember 2014) auf 268,5 Mio. Euro per 30. September 2015 zu verzeichnen.
Im Wesentlichen ist diese Veränderung auf die Reduzierung des Vorratsvermögen (-22,7
Mio. Euro) und dem Anstieg der Zahlungsmittel (+39,5 Mio. Euro) zurückzuführen. Von
den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 8,8 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen (31. Dezember 2014: 20,1 Mio. Euro). Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen verringerten sich von 130,5
Mio. Euro (31. Dezember 2014) auf 119,7 Mio. Euro. Im Wesentlichen ist die Reduzierung
durch die mit der Fertigstellung des YieldCo-Projekts "Chransdorf" einhergehende Umgliederung
des Vorratsvermögens per 31. Dezember 2014 in Höhe von 29,6 Mio. Euro, welche in dem
Stand von 130,5 Mio. Euro per 31. Dezember 2014 enthalten waren, in das Sachanlagevermögen
(siehe Erläuterung zu den Sachanlagen) sowie der unfertigen Leistungen durch die im
Bau befindlichen Onshore-Projekte in Deutschland und die Weiterentwicklung der Projektpipelines
On- und Offshore im In- und Ausland geprägt. Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf
Im Übrigen haben sich die Vorratsbestände aufgrund der Verringerung der geleisteten
Anzahlungen für im Bau befindliche Onshore-Projekte von 21,7 Mio. Euro um 11,8 Mio.
Euro auf 9,9 Mio. Euro verringert. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 111,7 Mio. Euro zum 30.
September 2015 (per 31. Dezember 2014: 72,2 Mio. Euro). Die Veränderung resultiert
insbesondere aus den Einzahlungen aus der Veräußerung der PNE WIND UK Ltd. scroll
Auf der Passivseite erhöhte sich das Konzerneigenkapital von 160,1 Mio. Euro (31.
Dezember 2014) auf 178,7 Mio. Euro zum 30. September 2015. Bedingt war diese Entwicklung
im Wesentlichen durch das positive Ergebnis des Konzerns und die im Mai 2015 durchgeführte
Eigenkapitalerhöhung. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 30. September
2015 ca. 35 Prozent (per 31. Dezember 2014: ca. 38 Prozent) und die Fremdkapitalquote
ca. 65 Prozent (per 31. Dezember 2014: ca. 62 Prozent). Die langfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich von 151,0 Mio. Euro Ende 2014 auf
206,9 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus Finanzverbindlichkeiten in
Höhe von 204,4 Mio. Euro (per 31. Dezember 2014: 148,8 Mio. Euro). Darunter befindet
sich die Verbindlichkeit aus der im Mai und September 2013 begebenen Unternehmensanleihe
in Höhe von netto 96,9 Mio. Euro. Die Bruttoeinnahme der Anleihe betrug 100,0 Mio.
Euro, nach IFRS wurden die direkt mit der Anleihe zusammenhängenden Aufwendungen in
Höhe von 5,1 Mio. Euro mit den Verbindlichkeiten aus der Anleihe im Geschäftsjahr
2013 verrechnet. Die Erfassung dieser Aufwendungen erfolgt über die Laufzeit der Anleihe
im Zinsaufwand (seit Ausgabe der Anleihe ist hieraus ein Zinsaufwand von 2,1 Mio.
Euro, davon in den ersten neun Monaten 2015 in Höhe von 0,8 Mio. Euro, erfasst worden).
Des Weiteren ist in den langfristigen Finanzverbindlichkeiten die im Geschäftsjahr
2014 ausgegebene Wandelanleihe 2014/2019 mit 6,1 Mio. Euro enthalten. Bei dieser Anleihe
sind die im Zusammenhang mit der Platzierung entstandenen Aufwendungen in Höhe von
0,3 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2014 mit den Verbindlichkeiten verrechnet worden, sie
werden über die Laufzeit über "Zinsaufwand" wieder erfasst. Zudem wurde ein Teil der
Wandelanleihe in Höhe von 0,2 Mio. Euro als Eigenkapital ausgewiesen. Darüber hinaus
sind langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 93,4
Mio. Euro (per 31. Dezember 2014: 38,7 Mio. Euro) enthalten. Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten (langfristig und kurzfristig)
enthalten:
Erläuterung 1:Die Betriebsmittellinien der WKN AG haben eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2016 und
somit beträgt die Restlaufzeit per 30. September 2015 weniger als 1 Jahr. Aus diesem
Grund erfolgt die Einstufung unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten. Zum Vorjahreszeitpunkt
wurden die in Anspruch genommenen Betriebsmittellinien der WKN aufgrund der Laufzeit
von mehr als 1 Jahr und entsprechend IAS 1.73 als langfristig eingestuft und unter
den langfristigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Im Rahmen eines langfristigen Konsortialkredites
bestand ein Anspruch auf eine Refinanzierung dieser Verbindlichkeiten und der Konzern
beabsichtigte, von dieser Möglichkeit Gebrauch zu machen. Erläuterung 2:Die Finanzierung des Windpark-Projekts "Chransdorf" der YieldCo erfolgte teilweise
durch öffentliche KFW-Darlehen, die zu einem Zinssatz unter dem Marktzinssatz gewährt
wurden. Die Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert und dem Nominalwert der
Darlehen in Höhe von 8,6 Mio. Euro wurde mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
der entsprechenden Vermögenswerte (Windenergieanlagen) saldiert und wird über die
Nutzungsdauer dieser Vermögenswerte erfolgswirksam erfasst. Erläuterung 3:Die Projektfinanzierungen für einige Projekte (insbes. das Projekt Apensen II und das Projekt Waldfeucht Repowering) sind derzeit noch Zwischenfinanzierungen und werden erst nach Fertigstellung der Windparks in langfristige Projektfinanzierungen umgewandelt. Obwohl die Langfristfinanzierung gesichert ist, werden die Projektzwischenfinanzierungen bis zur Umwandlung unter den kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten ausgewiesen. Am 30. September 2015 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG
76.555.361 Stück. Die Erhöhung der Aktienzahl gegenüber dem 30. Juni 2015 (76.553.439
Stück) ergibt sich aus der Ausgabe von 1.922 neuen Aktien, die durch Wandlung von
2014/19 Wandelschuldverschreibungen entstanden sind. Die PNE WIND AG hat den an der Betreiber-Gesellschaft des HKW Silbitz beteiligten
Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis
in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurück zu erwerben. Aufgrund dieser Zusage
wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit
zum 30. September 2015 in Höhe von 6,8 Mio. Euro ausgewiesen. Zudem hat die PNE WIND
AG den Kommanditisten der HKW Silbitz GmbH & Co. KG eine Ausschüttungsgarantie bis
2016 angeboten, welche mit einem abgezinsten Wert von 0,4 Mio. Euro in den Rückstellungen
bilanziert ist. In den ersten neun Monaten 2015 erhöhten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten
von 79,4 Mio. Euro (31. Dezember 2014) auf 94,8 Mio. Euro. Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten,
welche die kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten beinhalten, erhöhten sich von 38,4
Mio. Euro (31. Dezember 2014) auf 63,0 Mio. Euro. Die Veränderung beruht hier im Wesentlichen
auf den Zugängen von kurzfristigen Projektzwischenfinanzierungen für die in Realisierung
befindlichen Projekte mit Laufzeiten unter einem Jahr, welche mit Projektrealisierung
in Anspruch genommen werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
verringerten sich von 21,5 Mio. Euro (31. Dezember 2014) auf 18,0 Mio. Euro. Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung (nach DVFA
- Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) am 30. September 2015
somit 155,7 Mio. Euro (31. Dezember 2014: 115,0 Mio. Euro). 8. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und PersonenIm Berichtszeitraum ergaben sich neben der nachfolgend dargestellten Vergütung für
die Aufsichtsratstätigkeit bei der WKN AG keine Transaktionen mit nahe stehenden Personen. Die Aufsichtsräte Dieter K. Kuprian und Dr. Peter Fischer waren bis zum 31. Oktober
2015 sowie der Vorstandsvorsitzende Martin Billhardt bis zum 30. September 2015 als
Aufsichtsräte der WKN AG tätig. Für diese Tätigkeit hätten sie fixe Vergütungen bis
zum 31. Oktober 2015 in folgender Höhe erhalten:
Der gesamte Aufsichtsrat hat in der Hauptversammlung der WKN AG am 30. September 2015
auf seine fixe Vergütung für das Geschäftsjahr 2015 verzichtet und die Gesellschaft
hat diesen Verzicht angenommen. Dementsprechend wurde die entsprechende Rückstellung
für die fixe Vergütung des Geschäftsjahres 2015 aufgelöst. Der Aufsichtsrat der WKN AG hat bis zum 30. September 2015 insgesamt 13 Sitzungen
abgehalten und dafür Sitzungsgelder in Höhe von insgesamt netto 97,5 TEUR (je Aufsichtsratsmitglied
netto 32,5 TEUR) erhalten. Per 30. September 2015 bestand noch eine Rückstellung für die Aufsichtsratsvergütung
des Geschäftsjahres 2014 für das Aufsichtsratsmitglied Herr Dr. Peter Fischer (60
TEUR), welche Anfang Oktober 2015 ausgezahlt wurde. 9. Vertrieb und MarketingDer Vertrieb der Windpark-Projekte, die an Land errichtet werden, stützt sich weiterhin
auf den Direktverkauf an Einzel- und Großinvestoren. Mit diesem Direktvertrieb hat
die PNE WIND AG in den vergangenen Jahren positive Erfahrungen gemacht und wird diesen
bewährten Weg daher auch weiterhin verfolgen. Darüber hinaus erfolgt derzeit eine Ergänzung des Geschäftsmodells: fertiggestellte
Windparks werden in einer neuen Tochtergesellschaft, einer sogenannten YieldCo, gebündelt,
um sowohl durch das Management der YieldCo als auch durch die kaufmännische und technische
Betriebsführung der Windparks zusätzliche Erträge zu erzielen. Die PNE WIND AG strebt
an, die Anteile an dieser Tochtergesellschaft später ganz oder anteilig an Investoren
zu veräußern. Darüber hinaus ist auch der Verkauf größerer Projektportfolien möglich, wenn es dafür
auf Investorenseite Interesse gibt. Zur Realisierung der Offshore-Windpark-Projekte ist weiterhin die Zusammenarbeit mit
starken Partnern vorgesehen. 10. Entwicklung und InnovationenForschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im Konzern der PNE WIND AG im Berichtszeitraum
nicht statt. 11. Wesentliche Ereignisse nach Ende des BerichtszeitraumsWesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums waren:
Ansonsten hat es keine wesentlichen Ereignisse mit Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz-
und Vermögenslage des Konzerns nach Ablauf des Berichtszeitraums gegeben. 12. Immaterielle Unternehmenswerte / Nachhaltige EntwicklungDer Erfolg bei der Entwicklung von Windpark-Projekten onshore und offshore basiert
wesentlich auf dem Wissen und den Erfahrungen langjähriger qualifizierter Mitarbeiter
sowie einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit allen an einem Projekt Beteiligten.
Dabei sind unsere Mitarbeiter besonders gefordert: Ihre Kreativität und individuelles
Vorgehen sind häufig die Schlüssel zur Lösung der oft komplexen Fragestellungen während
der Entwicklungsphase eines Windparks. Der Wert eines Windpark-Projektes, von dem
dann wieder der unternehmerische Erfolg der PNE WIND AG abhängt, wird im Wesentlichen
in der Planungsphase bis zur Genehmigung geschaffen. Hierzu können wir auf die Fähigkeiten
und Erfahrungen unserer in der Regel langjährig im Unternehmen tätigen Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter zurückgreifen. Sie verfügen nicht nur über eine hervorragende Expertise
in der Branche, sondern sind darüber hinaus auch sehr gut vernetzt. So kann sichergestellt
werden, dass in allen Phasen der Entwicklung, Realisierung und Vermarktung aber auch
beim Betrieb von Windpark-Projekten auf hohe Fachkompetenz vertraut werden kann. Darüber hinaus legen wir großen Wert darauf, dass die Potenziale unserer Mitarbeiter
durch eine effektive interne Organisation und ein hohes Maß an Eigenverantwortung
optimal genutzt werden können. Regelmäßige Bewertungen der Mitarbeiter und ihrer Aufgaben
ermöglichen es uns, leistungsorientiert und auf die jeweiligen Aufgaben speziell zugeschnittene
Anforderungsprofile immer wieder anzupassen. Auf diese Weise können hohe Standards
in den unterschiedlichen Aufgabenbereichen erreicht und gehalten werden. Durch die
Sicherstellung der Qualifizierung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter sowie die
laufende Optimierung der Verfahrensprozesse soll unsere Expertise im Markt weiter
gestärkt werden. Aus der Praxis heraus haben wir langjährige Erfahrungen in der Projektentwicklung
in Prozesse übergeführt, die es uns ermöglichen, zielgerichtet und intensiv von der
Standortakquisition bis zur schlüsselfertigen Errichtung alle Phasen der Windpark-Projektierung
erfolgreich zu planen und abzuschließen. Auch im Zuge der internationalen Expansion wissen wir um die große Bedeutung erfahrener
Partner. Daher gilt der Grundsatz, dass wir möglichst nur dann in neue Märkte eintreten,
wenn wir dies gemeinsam mit einheimischen und dort gut vernetzten Partnern machen
können. Auch hier gilt der Grundsatz der fachlich-qualifizierten und von Vertrauen
getragenen Zusammenarbeit mit den Projektpartnern und an einem Projekt Beteiligten. Wichtig ist außerdem die Pflege des in vielen Jahren aufgebauten Netzwerkes von Partnern
und Unterstützern unseres Geschäftsmodells. Da die Windpark-Projektierung auf politischen
Rahmenbedingungen basiert, sind diese eng in die Aktivitäten von Branchenverbänden
eingebunden und pflegen den ständigen Dialog. Mit der kontinuierlichen Ausbildung und Qualifizierung junger Menschen sichern wir
Ausbildungsplätze und übernehmen gesellschaftliche Verantwortung. In der Regel bleiben
die jungen Mitarbeiter auch nach der Ausbildung im Unternehmen. Um die Fokussierung auf das Kerngeschäft der Windparkprojektierung und die damit verbundene
Kompetenz stärker im Markt zu dokumentieren, wird der Unternehmensname "PNE WIND"
im Zuge kontinuierlichen Marketings zunehmend zu einer Marke entwickelt. Das Ziel
ist es, national wie international unsere "Passion for Energy" noch intensiver nach
außen zu dokumentieren und damit den Wert der Marke zu steigern. Mit den von uns projektierten und betriebenen Windparks leisten wir einen erheblichen
Beitrag zur Verminderung von klimaschädlichen Abgasen und damit zum Schutz von Mensch,
Umwelt und Natur. Allein der Windpark "Altenbruch II" vermeidet die Emission von jährlich
rund 38.000 Tonnen Kohlendioxid, 197 Tonnen Schwefeldioxid sowie 49 Tonnen Stickoxid.
Die Stromerzeugung aus Windenergie leistet jedoch nicht nur positive Umweltbeiträge,
sondern trägt auch dazu bei, die begrenzten Vorräte fossiler Energieträger zu schonen,
denn diese sind viel zu wertvoll, um einfach verbrannt zu werden. Volkswirtschaftlich
wirkt sich positiv aus, dass die Stromerzeugung dezentral erfolgt und damit teure
Importe von Energieträgern vermindert und vermieden werden. Die Wertschöpfung findet
dort statt, wo Strom aus Windenergie erzeugt wird. Somit sichern die von uns projektierten
und in Betrieb genommenen Windparks eine ökologisch sinnvolle und ökonomisch richtige
Stromerzeugung in der Zukunft. 13. Risiko- und ChancenberichtAllgemeine FaktorenDer Konzern und mit ihm die konsolidierten Einzelgesellschaften sind durch die Geschäftstätigkeit
Risiken ausgesetzt, die nicht vom unternehmerischen Handeln zu trennen sind. Durch
das interne Risikomanagementsystem minimiert die Gesellschaft die mit der Geschäftstätigkeit
verbundenen Risiken und geht sie nur dann ein, wenn ein entsprechender Mehrwert für
das Unternehmen bei beherrschbarem Risiko geschaffen werden kann. Risikomanagement
ist ein kontinuierlicher Prozess. Aufbauend auf der Analyse der Kernprozesse erfolgt
eine Bewertung der erfassten Risiken. Die Risikoberichterstattung an den Vorstand
und Aufsichtsrat erfolgt regelmäßig. Sofern im Folgenden nicht anders angegeben, hat
sich die Einschätzung der jeweiligen Risiken gegenüber dem 31. Dezember 2014 nicht
geändert. Risiken aus operativer TätigkeitEin wesentliches Risiko ist das Genehmigungsrisiko von Projekten. Bei zeitlichen Verzögerungen
der Genehmigungen können sich Verschiebungen in den Liquiditätsflüssen, höhere Anzahlungserfordernisse
und Ausfälle von geplanten Mittelrückflüssen ergeben. Außerdem können Projekte in
diesen Fällen unwirtschaftlich werden, was zu Ausbuchungen von bereits aktivierten
unfertigen Erzeugnissen führen kann. Neben dem Vorratsvermögen kann dieses Risiko
auch die Werthaltigkeit der Forderungen betreffen. Sollten sich die Offshore-Projekte
nicht realisieren lassen, hätte dies zur Folge, dass Ausbuchungen von Vermögenswerten
von bis zu 41,5 Mio. Euro vorgenommen werden müssten. Bei Nichtrealisierung würden
jedoch gleichzeitig auch die zukünftigen vereinbarten Meilensteinzahlungen aus dem
Kaufvertrag für den Erwerb der Atlantis-Projekte entfallen und somit könnte eine gebildete
Rückstellung in Höhe von bis zu 9,4 Mio. Euro aufgelöst werden. Risiken bestehen auch
bei den Projektvorräten für In- und Ausland-Projekte in der Bilanz, sollten Projekte
unwirtschaftlich werden bzw. eine Realisierung nicht möglich sein. Die operativen
Chancen in der Projektierung von Windparks an Land und auf See können jedoch nur realisiert
werden, wenn solche unternehmerischen Risiken in Kauf genommen werden. Zeitliche Verzögerungen können sich in der Projektumsetzung unter anderem wegen des
ungewissen Zeitpunkts der Erteilung von Genehmigungen und Netzanschlusszusagen, möglicher
Widersprüche/Klagen gegen bereits erteilte Genehmigungen, der rechtzeitigen Verfügbarkeit
von Windenergieanlagen oder der rechtzeitigen Verfügbarkeit sonstiger für die Errichtung
eines Windparks erforderlicher Voraussetzungen und Komponenten ergeben. Durch ein
umfangreiches Projektcontrolling versucht die Gesellschaft, diesen komplexen Anforderungen
zeitgerecht Rechnung zu tragen. Die Zahl der für die Errichtung von Windkraftanlagen geeigneten Standorte in Deutschland
ist begrenzt. Dies kann in Zukunft zu einem verstärkten Wettbewerb um diese Standorte
und damit erhöhten Akquisitionskosten sowie zu höheren Betriebskosten, wie z.B. Nutzungsentschädigungen,
führen, die den erzielbaren Deckungsbeitrag entsprechend mindern würden. Im Zuge der Projektrealisierung bleibt die Gesellschaft darauf angewiesen, den aus
zukünftig entstehenden oder zukünftig fällig werdenden Verbindlichkeiten resultierenden
Kapitalbedarf zu decken. Außerdem könnte weiterer Kapitalbedarf entstehen, wenn und
soweit die PNE WIND AG aus von ihr unmittelbar oder mittelbar gegebenen Bürgschaften
oder vergleichbaren Zusagen in Anspruch genommen werden sollte oder sich sonstige
in diesem Abschnitt beschriebene Risiken realisieren sollten. Ein Risiko für die künftige Entwicklung liegt - wie bei allen Unternehmen, die Windparks
projektieren - im Bereich der Finanzierung und des Vertriebs von Windpark-Projekten.
Um dem zu begegnen, hat die PNE WIND AG bereits seit mehreren Jahren auf den Vertriebsweg
"Einzel- und Großinvestoren" gesetzt. Negative Auswirkungen steigender Zinssätze auf
die Projektvermarktung können jedoch nicht ausgeschlossen werden, da steigende Zinsen
eine Erhöhung der Projektkosten zur Folge haben. Zudem können steigende Kapitalmarktzinsen
gleichzeitig zu sinkenden Verkaufspreisen führen, da die Anforderungen der Einzel-
und Großinvestoren an eine Projektverzinsung in diesem Fall steigen dürften. Die der WKN AG zur Verfügung gestellten Finanzierungsmittel unterliegen teilweise
einer variablen Verzinsung, die überwiegend an den 3-Monats-EURIBOR, bzw. den EONIA
gekoppelt sind. Bis auf einen geringfügigen Teilbetrag hat sich die WKN AG nicht gegen
steigende kurzfristige Zinsen abgesichert. Risiken für die Projektrealisierung können sich bei einer Finanzkrise und daraus resultierender
Zurückhaltung von Banken bei der Projektfinanzierung ergeben. Die bisherige Praxis
zeigt jedoch ein großes Interesse von Infrastrukturfonds, Versicherungen und Pensionskassen
an der Beteiligung an Offshore-Windparks. Risiken der Finanzierung bestehen auf Seiten der Partnerunternehmen (DONG Energy sowie
Ventizz/Hochtief) auch für die Offshore-Windpark-Projekte. Je nach Projektfortschritt
stehen der PNE WIND AG noch Zahlungen für die Projekte "Borkum Riffgrund II", "Nautilus
II" sowie "Gode Wind" 3 und 4 zu. Die Käufer der Projekteanteile haben bisher noch
keine Entscheidungen, die Projekte bauen zu wollen, getroffen. Es kann nicht sicher
davon ausgegangen werden, dass die Projekte realisiert werden. Ein Scheitern dieser
Projekte hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen auf die kurz- bzw. mittelfristige
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG, auch wenn die geplanten Zahlungen
nicht mehr fließen würden, da diese entweder im einstelligen Millionen-Bereich oder
außerhalb der kurz- bzw. mittelfristigen Planung erwartet werden. Liquiditätsrisiken, das operative Geschäft unterjährig finanzieren zu können, bestehen
insbesondere, wenn sich Closings bei Projektverkäufen im Rahmen des Direktverkaufs
an externe Investoren verzögern sollten. Ein Risiko kann auch entstehen, wenn die
geplante YieldCo Projekte nicht wie geplant übernehmen kann oder die Anteile an der
YieldCo nicht ganz oder teilweise veräußert werden können. Diese Liquiditätsrisiken
werden zwar als gering eingestuft, hätten beim Eintreten jedoch Auswirkungen auf die
künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG und des Konzerns. Refinanzierungsrisiken können sich unter Berücksichtigung der mehrjährigen Projektentwicklungs-Zeiträume
ergeben, wenn das KfW-Darlehen der WKN AG im Juni 2016 ausläuft. Refinanzierungsrisiken können sich ergeben, wenn der Betriebsmittel-Konsortialkreditvertrag
der WKN AG im Juni 2016 ausläuft. Der Betriebsmittel-Konsortialkredit enthält übliche
Regelungen, wie z.B. Verpflichtungen zur Einhaltung von Finanzkennzahlen und Kündigungsrechte
etc.. Diese Finanzkennzahlen wurden von der WKN zum 30. September 2015 eingehalten.
Aufgrund des Wegfalls einer Avalkredit-Fazilität von 5,0 Mio. € bestand jedoch zum
30. September 2015 laut Konsortialkreditvertrag, welcher einen Passus zum Thema "Bestand
der vorhandenen Avalkredit-Fazilitäten" beinhaltet, für die Banken die grundsätzliche
Möglichkeit zur Beendigung der Gesamtkreditzusage. Die Kreditgeber haben nach Gesprächen
mit dem WKN Vorstand zunächst ein Aussetzen der Kündigungsmöglichkeit bis zum 30.
November 2015 vereinbart. Bis dahin will die WKN AG eine Vereinbarung mit den Banken
erreichen, die einen Verzicht auf die oben genannte Kündigungsmöglichkeit vorsieht.
Die WKN AG geht davon aus, dass die Verhandlungen zu einem erfolgreichen Abschluss
geführt werden können. Bei Windparks innerhalb Deutschlands, welche die PNE-WIND Gruppe zunächst im Eigenbetrieb
halten will, hätte eine verringerte Förderung nach dem EEG zur Folge, dass die PNE
WIND nur noch geringere Erträge aus dem Betrieb des Windparks erzielen kann. Daneben
sieht das EEG bestimmte Verringerungstatbestände vor, bei deren Vorliegen die Förderungshöhe
bis auf null sinken kann. Im ungünstigsten Fall können Verzögerungen bei der Fertigstellung
eines Windparks oder der Eintritt bestimmter Ereignisse sogar zu der Unwirtschaftlichkeit
und damit zur Unveräußerbarkeit eines Windparks führen. Dies könnte die Geschäftstätigkeit
sowie die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND-Gruppe wesentlich beeinträchtigen. Risiken für den geplanten Zeitrahmen zur Umsetzung der Offshore-Windparkprojekte "Nemo",
"Jules Verne", "Nautilus" sowie der Projekte "Atlantis I - III" können sich auch aus
zeitlichen Verschiebungen bei der Planung und Erstellung der Netzanschlüsse ergeben.
Die im März 2015 erfolgte Ankündigung des zuständigen Bundesamtes für Seeschifffahrt
und Hydrographie, Genehmigungsverfahren in den Gebieten, in denen sich die Projekte
"Nemo", "Jules Verne", "Nautilus" sowie die Projekte "Atlantis" II und III befinden,
vorerst nicht mehr durchzuführen und laufende Verfahren vorerst nicht abzuschließen,
kann zu Verzögerungen oder einem völligen Scheitern dieser Projekte führen. Eine Verzögerung
oder Nichtberücksichtigung der Projekte beim Netzanschluss hätte ebenso wie ein Scheitern
der Projekte kurzfristig wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags- und Vermögenslage
aufgrund von Ausbuchungen von Vermögenswerten und zusätzlich langfristig auf die künftige
Finanzlage der PNE WIND AG. Zurzeit arbeitet die PNE WIND AG unter anderem auf juristischem
Weg daran, einen Netzanschluss für das am weitesten fortgeschrittene Projekt "Atlantis
I" zu einem frühen Zeitpunkt zu erreichen. Bei allen von der PNE WIND AG im Geschäftsbereich Windkraft offshore projektierten
Offshore-Windparks ist es von großer Bedeutung, einen kapitalkräftigen Investor zu
gewinnen, da die Realisierung eines Offshore-Windparks mit sehr hohen Investitionskosten
verbunden ist. Ein Lieferantenrisiko im Bereich Windenergieanlagen ergibt sich aus der starken weltweiten
Nachfrage im Verhältnis zu den vorhandenen Kapazitäten. Trotz eines raschen Ausbaus
der Kapazitäten bei den Herstellern von Windenergieanlagen können Lieferengpässe bei
steigender internationaler Nachfrage nicht ausgeschlossen werden. Solche Lieferengpässe
könnten zu verzögerter Realisierung von Windpark-Projekten führen. Die Gesellschaft
legt daher großen Wert auf den möglichst frühzeitigen Abschluss von Lieferverträgen
mit namhaften Herstellern von Windenergieanlagen sowie Zulieferern (z.B. Fundamente)
und die Vereinbarung der fristgerechten Lieferung. Aus den Projekten im internationalen Bereich können sich mittel- und langfristig Währungsrisiken
ergeben. Im operativen Bereich resultieren Fremdwährungsrisiken vorrangig daraus,
dass geplante Transaktionen in einer anderen Währung als dem Euro abgewickelt werden
können. Im Investitionsbereich können sich Fremdwährungsrisiken im Wesentlichen aus
dem Erwerb und der Veräußerung von Beteiligungen an ausländischen Unternehmen ergeben.
Es ist geplant, soweit möglich und wirtschaftlich, die Absicherung wesentlicher konzernexterner
Fremdwährungsgeschäfte durch Währungssicherungsgeschäfte vorzunehmen. In der PNE WIND-Gruppe gibt es Joint Venture-Gesellschaften, die Auslandsaktivitäten
bereits eingegangen sind oder künftig gegebenenfalls eingehen werden, und daher Risiken
darstellen können. Es besteht das Risiko, dass die Zusammenarbeit mit Partnern bereits
bestehender Joint Ventures scheitert, etwa im Falle des Ausstiegs eines Joint Venture
Partners mit der Folge, dass die Beziehungen und Kenntnisse des Joint Venture Partners
über den betreffenden Auslandsmarkt nicht mehr genutzt werden können oder es zum Stillstand
oder Scheitern bereits begonnener ausländischer Windparkprojekte kommt. Auch könnte
es - insbesondere dann, wenn sich die von dem Joint Venture Unternehmen bearbeiteten
Projekte nicht wie zunächst geplant realisieren lassen - zu Rechtsstreitigkeiten mit
dem Joint Venture Partner kommen. Dies könnte zur Folge haben, dass in der Bilanz
der PNE WIND-Gruppe Abschreibungen auf den Beteiligungsansatz bzw. auf das Vorratsvermögen
der betreffenden Joint Venture-Gesellschaft erfolgen müssen. All dies kann die Tätigkeit
der Gesellschaft in dem betreffenden Auslandsmarkt deutlich erschweren und im ungünstigsten
Fall sogar zu einem vollständigen Scheitern der Aktivität in diesem Land führen. Dies
hätte Auswirkungen auf die zukünftigen Ergebnisse der PNE WIND-Gruppe. Die PNE WIND-Gruppe plant und entwickelt im Ausland Projekte, welche in der Planung
des Konzerns mit den entsprechenden Erträgen aus der jeweiligen Windparkkonfiguration
enthalten sind. Sollten Investoren im Ausland grundsätzliche Änderungen, z.B. eine
Veränderung der Windkraftanlagenanzahl oder des Windkraftanlagentyps, als Bedingung
für den Kauf des Projekts fordern und der PNE WIND-Gruppe keine weiteren geeigneten
Investoren zur Verfügung stehen, so könnte dies beim Projekt und damit bei den wirtschaftlichen
Kennzahlen der PNE WIND-Gruppe zu Wertberichtigungen auf das Vorratsvermögen führen,
die für die PNE WIND-Gruppe nicht geplante negative Ergebnisse nach sich ziehen könnten. PNE WIND hat für 2015 eine Jahresprognose und eine Drei-Jahres-Guidance für 2014 bis
2016 für ihre Konzern-EBIT-Ziele veröffentlicht. Diese Prognosen sind auf Basis der
Planung für die Geschäftsjahre 2014 bis 2016 bzw. für das Geschäftsjahr 2015 getroffen
worden. Sollten sich Planungsannahmen im Zeitverlauf ändern, könnte dies dazu führen,
dass die veröffentlichte Prognose für den Zeitraum der Geschäftsjahre 2014 bis 2016
(Konzern EBIT von 110 bis 130 Mio. Euro) bzw. für das Geschäftsjahr 2015 (Konzern-EBIT
von 30 bis 40 Mio. Euro) nicht erreicht wird. Die Verfehlung einer veröffentlichten
Prognose könnte für die Gesellschaft bzw. den Aktienkurs nachteilige Auswirkungen
haben. Aus dem Risiko von langfristigen Darlehensverpflichtungen und daraus bestehenden Zinszahlungen
werden zur Absicherung in Einzelfällen Zinssicherungsgeschäfte (SWAPs) abgeschlossen,
welche bei negativer Zinsentwicklung zu einer zusätzlichen Liquiditätsbelastung für
die Gesellschaft werden können. Aus der Ausgabe der Anleihe 2013/2018 und den in den Anleihebedingungen enthaltenen
Covenants zur Eigenkapitalquote kann es aufgrund der Nichteinhaltung der Covenants
zu erhöhten Zinszahlungen oder einem Kündigungsrecht der Anleihezeichner vor fristgemäßem
Ablauf der Anleihe kommen. Eine erhöhte Zinszahlung für die Anleihe hätte keine schwerwiegenden
Auswirkungen auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG.
Eine Kündigung der Anleihe durch die Anleihezeichner vor fristgerechtem Ablauf der
Anleihe hätte erhebliche Auswirkungen auf die künftige kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG. Das Rating der PNE WIND AG wurde zuletzt
im April 2015 erneuert. Negative Änderungen der Ratingeinstufung können bei einem
Projektierer aufgrund der langfristigen Projektentwicklungszeiten bei unvorhergesehenen
kurzfristigen Veränderungen im Umfeld eintreten. Dies könnte möglicherweise negative
Auswirkungen auf Refinanzierungskosten der Gesellschaft haben. Tritt ein Kontrollwechsel ein, hat jeder Anleihegläubiger nach Maßgabe der Anleihebedingungen
der Unternehmensanleihe 2013/2018 das Recht, von der PNE WIND AG als Emittentin die
vorzeitige Rückzahlung seiner Schuldverschreibungen zu verlangen. Ein Kontrollwechsel
gilt in diesem Zusammenhang dann als eingetreten, wenn die Emittentin davon Kenntnis
erlangt hat, dass eine Person oder eine gemeinsam handelnde Gruppe von Personen im
Sinne von § 2 Abs. 5 des Wertpapiererwerbs- und Übernahmegesetzes der rechtliche oder
wirtschaftliche Eigentümer einer solchen Anzahl von Aktien der Emittentin geworden
ist, auf die 30 % oder mehr der Stimmrechte entfallen. Dies hätte erhebliche Auswirkungen
auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND AG. Risiken aus dem Mehrheitsanteil an der WKN AGDer von der PNE WIND AG für den Erwerb der Gesamtbeteiligung an der WKN AG gezahlte
Kaufpreis könnte sich als zu hoch herausstellen und hohe Mittelabflüsse sowie Ergebnisbelastungen
durch Abschreibungen zur Folge haben. Die von der PNE WIND AG getroffenen Annahmen zu den Gegebenheiten und zur geschäftlichen
Entwicklung der WKN AG könnten sich als zu optimistisch erweisen und/oder die PNE
WIND AG könnte Risiken im Zusammenhang mit der Geschäftstätigkeit der WKN-Gruppe fehlerhaft
oder zu optimistisch eingeschätzt haben. Im Zuge einer Detailuntersuchung und Projektauswertung
durch unabhängige Wirtschaftsprüfer wurden Ungereimtheiten in der Bewertung von Projekten
der WKN zum Zeitpunkt der Übernahme durch die PNE WIND AG festgestellt. Diese wurden
erst nach der Übernahme sichtbar. Die PNE WIND AG macht Ansprüche gegen die Volker
Friedrichsen Beteiligungs-GmbH, den ehemaligen Hauptaktionär der WKN AG und jetzigen
Aktionär der PNE WIND AG, geltend. Die geltend gemachten Rückzahlungsansprüche in Höhe von 6,2 Mio. Euro würden zu einer
Herabsetzung des Beteiligungsansatzes sowie einer nachträglichen Anschaffungspreisminderung
führen. Bei der WKN AG handelt es sich um ein eigenständiges Unternehmen innerhalb der PNE
WIND-Gruppe, auf dessen Geschäftstätigkeit seitens der PNE WIND AG nicht unmittelbar
Einfluss genommen werden kann. Hierdurch sowie durch den Umstand, dass die WKN AG
über außenstehende Aktionäre verfügt, könnten sich Schwierigkeiten bei der Umsetzung
der mit dem Erwerb der Gesamtbeteiligung an der WKN AG verfolgten Strategie ergeben
und die Nutzung von Synergieeffekten erschwert werden. Die WKN-Gruppe könnte zukünftig nicht in der Lage sein, ihren Finanzierungsbedarf
- insbesondere bei Fälligwerden größerer Fremdverbindlichkeiten - zu decken. Dies
könnte zu erhöhten Aufwendungen oder nichtvertraglichen, freiwilligen Unterstützungszahlungen
der PNE WIND AG führen. Die Risikoeinschätzung hat sich im Vergleich zum Vorjahr geändert,
da zwischenzeitlich eine Avalkredit-Fazilität weggefallen ist. Aus der Inanspruchnahme des Konsortialkredits über 29,0 Mio. Euro und den in den Kreditvertrag
enthaltenen Covenants u.A. zur Einhaltung einer Eigenkapitalquote, eines Zinsdeckungsgrades
oder eines Gearingfaktors kann es aufgrund der Nichteinhaltung der Covenants zu erhöhten
Zinszahlungen oder einem Kündigungsrecht der Banken vor fristgemäßem Ablauf (30. Juni
2016) des Konsortialkredits kommen. In diesem Zusammenhang sind neben der an die Covenants
des Konsortialkreditvertrages angelehnten Betriebsmittel-Sockelfinanzierung über 6,0
Mio. Euro auch die 10,0 Mio. Euro aus Avalkreditlinien der WKN AG zu betrachten. Eine
erhöhte Zinszahlung für die Kreditinanspruchnahme hätte keine schwerwiegenden Auswirkungen
auf die künftige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND-Gruppe. Eine Kündigung
des Konsortialkreditvertrags durch die Banken vor fristgerechtem Ablauf des Konsortialkredits
könnte, je nach der dann in Anspruch genommen Höhe des Konsortialkredits, erhebliche
Auswirkungen auf die künftige kurz- bzw. mittelfristige Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der WKN AG und somit auch auf die PNE WIND AG haben. Politische Risiken / MarktrisikenUnkalkulierbare Risiken können auch von außen in den Markt getragen werden. Hierzu
würde insbesondere eine plötzliche Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen in
Deutschland oder den Auslandsmärkten zählen. Der Vorstand der PNE WIND AG ist der
Ansicht, dass Windparks auch zu den aktuellen Vergütungen und gesetzlichen Rahmenbedingungen
wirtschaftlich projektiert und betrieben werden können. In Märkten, in denen die Unternehmen der PNE WIND-Gruppe tätig sind, können Risiken
künftiger Ausschreibungsverfahren für Windparks on- und offshore derzeit noch nicht
bewertet werden, da z.B. in Deutschland konkrete Informationen über die Ausgestaltung
im Gesetz vorgesehener Ausschreibungen für die Windenergie bisher nicht vorliegen. Die politischen Risiken und die Marktrisiken im Ausland, wie etwa in den USA und Rumänien,
können Auswirkungen auf die geplanten Projektumsetzungen in den nächsten Jahren haben.
Die PNE WIND AG und ihre Tochtergesellschaften beobachten die aktuellen Entwicklungen
im Ausland intensiv, um mögliche Veränderungen der Marktlage oder der politischen
Ausrichtung frühzeitig erkennen und rechtzeitig Maßnahmen einleiten zu können. Bei
abrupten Änderungen der Vergütungssysteme sowie bei gesetzgeberischen rückwirkenden
Eingriffen können sich aufgrund der mehrjährigen Projektentwicklungszyklen gleichwohl
Risiken für die PNE WIND-Gruppe verwirklichen. Rechtliche RisikenAlle erkennbaren Risiken werden laufend abgewogen und sind in diesen Bericht bzw.
in die Unternehmensplanung eingeflossen. Der Vorstand schätzt die Risiken als überschaubar
ein und geht derzeit davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf
die Entwicklung der Gesellschaft haben werden. Dazu zählen auch Risiken aus noch nicht
rechtskräftig abgeschlossenen Verfahren. Die Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung ("DPR") hat der Gesellschaft im August
2014 mitgeteilt, den Konzernabschluss, den Jahresabschluss sowie den zusammengefassten
Lage- und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2013 einer Stichprobenprüfung zu
unterziehen. Die Gesellschaft hat ihre Bereitschaft erklärt, an der Prüfung mitzuwirken
und angeforderte Unterlagen und Informationen zu übersenden sowie etwaige Fragen im
Zusammenhang mit der Stichprobenprüfung zu beantworten. Es kann nicht ausgeschlossen
werden, dass es aufgrund der Stichprobenprüfung zu Fehlerfeststellungen seitens der
DPR kommt, die Auswirkungen auf die Finanzkennzahlen der PNE WIND AG haben könnten.
Dies könnte die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der PNE WIND-Gruppe wesentlich
beeinträchtigen. Steuerliche RisikenDie PNE WIND AG und ihre Tochter- sowie sonstige Konzerngesellschaften sind derzeit
auf drei Kontinenten der Welt tätig und unterliegen damit vielfältigen steuerlichen
Gesetzen und Regelungen. Änderungen in diesen Bereichen können zu einem höheren Steueraufwand
und zu höheren Steuerzahlungen führen. Außerdem können Änderungen der steuerlichen
Gesetze und Regelungen auch Einfluss auf Steuerforderungen und Steuerverbindlichkeiten
sowie die aktiven und passiven latenten Steuern haben. Die PNE WIND-Gruppe agiert
in Ländern mit komplexen steuerlichen Regelungen, die unterschiedlich ausgelegt werden
könnten. Zukünftige Auslegungen und Entwicklungen steuerlicher Gesetze und Regelungen
könnten Steuerverbindlichkeiten, Rentabilität und Geschäftsbetrieb beeinflussen. Um
diese Risiken zu minimieren, wird konzernübergreifend laufend mit länderspezifischen
Steuerberatern zusammengearbeitet und die aktuelle Steuersituation analysiert. Seit April 2015 findet eine körperschaft-, gewerbe- und umsatzsteuerliche Außenprüfung
der wesentlichen inländischen Gesellschaften der PNE WIND AG-Gruppe, ohne die WKN
AG und deren Tochtergesellschaften, für den Veranlagungszeitraum 1. Januar 2011 bis
einschließlich 31. Dezember 2013 statt. Für die WKN AG ist die Außenprüfung jetzt
auch angekündigt und soll im letzten Quartal 2015 beginnen. Die letzte Außenprüfung
berücksichtigte die Veranlagungszeiträume vom 1. Januar 2006 bis einschließlich 31.
Dezember 2010 bei den wesentlichen inländischen Tochtergesellschaften der PNE WIND-Gruppe,
die der WKN AG und deren Tochtergesellschaften den Zeitraum bis zum 31. Dezember 2006.
Bei steuerlichen Außenprüfungen besteht immer das Risiko, dass sich die Ergebnisse
der Außenprüfung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage einer Gesellschaft in
zukünftigen Jahres- und Konzernabschlüssen auswirken. ChancenAls Projektierer von Onshore- und Offshore-Windparks agiert die PNE WIND-Gruppe in
einem attraktiven internationalen Wachstumsmarkt. Unabhängige Studien gehen aufgrund
der Endlichkeit der fossilen Energieträger, dem Zwang zur Verminderung von Klimaschadstoffen
sowie dem Bedarf an sicheren Energiequellen von weiterhin hohen Zuwachsraten der Windkraft
in den kommenden Jahren aus. Die Unternehmen in der PNE WIND-Gruppe verfügen aufgrund
ihrer langjährigen Tätigkeit im Markt über die Voraussetzungen und die Erfahrungen,
um von dieser Entwicklung langfristig zu profitieren. Die ständige Weiterentwicklung des Geschäftsmodells setzt die PNE WIND AG mit der
Gründung einer sogenannten YieldCo fort. In dieser Tochtergesellschaft sollen fertiggestellte,
in Betrieb genommene deutsche Onshore-Windparks mit einer Gesamtleistung von bis zu
150 MW gebündelt werden. Anschließend kann die Tochter möglichst bis Ende 2016 ganz
oder anteilig an Investoren veräußert. Von dieser in den USA und Großbritannien bereits erprobten Strategie kann das Unternehmen
gleich mehrfach profitieren: So rechnen wir damit, bereits in Betrieb befindliche
Windpark-Portfolios zu einem höheren Preis veräußern zu können als Einzelprojekte.
Der Grund hierfür ist, dass YieldCo-Investoren - vornehmlich größere Infrastruktur-
und Nachhaltigkeitsfonds - im Durchschnitt eine geringere Renditeerwartung haben,
als die Käufer von Windparks, die gerade in Betrieb gehen. Dies auch, da bei der Veräußerung
von ganzen Paketen honoriert wird, dass keine Baurisiken mehr übernommen werden müssen
und zudem in verschiedene Standorte investiert, also diversifiziert, werden kann.
Darüber hinaus kann die PNE WIND AG durch das Management der YieldCo und die nach
Möglichkeit langjährige kaufmännische und technische Betriebsführung der Windparks
weitere Erträge erzielen. Schließlich soll PNE WIND dadurch profitieren, in der YieldCo
- auch nach deren Verkauf - einen Abnehmer für weitere Windpark-Projekte zu erhalten. Die PNE WIND AG schafft zurzeit im Rahmen des Aufbaus der YieldCo ein Portfolio von
Windparks im Eigenbestand, das schon jetzt signifikante regelmäßige Erträge durch
Stromverkäufe erzeugt. Besondere Chancen liegen in den Auslandsaktivitäten des Konzerns. PNE WIND-Gruppe
ist bereits in einer Reihe attraktiver Wachstumsmärkte tätig. Dabei erfolgt die Expansion
primär in Länder mit stabilen politischen Rahmenbedingungen und mit verlässlichen
Vergütungs- und Förderregeln oder auch in Länder mit einem vergleichsweise hohen Marktpotential.
Um die jeweiligen örtlichen Bedingungen hinreichend zu berücksichtigen, erfolgt der
Markteintritt vielfach in Kooperation mit einem lokalen Partner, wobei sich die Unternehmen
der PNE WIND-Gruppe mittels hoher Beteiligungsquoten die notwendigen Mitsprache- und
Kontrollrechte sichern und im Gegenzug die Projektentwicklungsleistungen im Wesentlichen
vollständig finanzieren. Diese Art der Internationalisierung hat sich als kosteneffiziente
und zugleich erfolgversprechende Strategie bewährt. So wurden nach diesem Muster Joint-Ventures
in mehreren Ländern geschlossen. Auch künftig wird die PNE WIND AG diesen bewährten
Weg der selektiven Auslandsexpansion weiter verfolgen und vorhandene Marktchancen
entschlossen nutzen. Die Kernkompetenz der PNE WIND-Gruppe liegt in der Projektentwicklung, der Finanzierung
und dem Bau von Windprojekten auf hohem internationalen Niveau. Diese Kompetenz kann
auch in weiteren Auslandsmärkten mit Ausbaupotential genutzt werden. Solche Märkte
werden daher kontinuierlich beobachtet und die Chancen für einen Markteintritt sorgfältig
geprüft. Neben den Chancen der Internationalisierung bietet auch der etablierte deutsche Markt
weiterhin eine Reihe von Perspektiven. Hier ist mit jährlichem Zubau in einem Korridor
von rund 2.400 bis 2.600 MW in den kommenden Jahren sowie zusätzlich mit einem verstärkten
Austausch von veralteten Windenergieanlagen durch modernere, leistungsfähigere Anlagen
zu rechnen (so genanntes Repowering). Der Bundesverband WindEnergie (BWE) rechnet
dafür mit einem jährlichen Volumen von rund 1.000 MW. In der Regel befinden sich Windparks,
die sich für ein Repowering eignen, bereits in Vorranggebieten für Windenergienutzung,
was die Planung vereinfacht und mit einer Akzeptanz der Windenergie verbunden ist. Hinzu kommt der geplante Ausbau der deutschen Offshore-Windenergie, der inzwischen
auch in Deutschland an Dynamik gewinnt. Die ehrgeizigen Klimaziele der Bundesregierung
und die Notwendigkeit zur Erhöhung der Versorgungssicherheit erfordern den beschleunigten
Ausbau von Windparks auf See. Die PNE WIND AG zeichnet sich dadurch aus, dass sie
bereits fünf Offshore-Windpark-Projekte durch den gesamten Genehmigungsprozess beim
Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie führte, von denen drei eine unbedingte
Netzanbindungszusage von TenneT erhalten haben. Zwei dieser Offshore-Projekte befinden
sich in Bau, das dritte wurde bereits komplett errichtet und in Betrieb genommen.
Sechs weitere eigene Offshore-Projekte sowie weitere zwei Projekte, in denen die PNE
WIND AG als Dienstleister tätig ist, werden derzeit entwickelt, um auch hier die Genehmigungen
zügig zu erreichen. Schließlich bietet das Wachstum des Windenergie-Sektors in Deutschland erhöhte Perspektiven
bei der Erbringung von Dienstleistungen. Die PNE WIND AG versteht sich als verlässlicher
Partner der Betreiber von Windparks und betreut diese oftmals auch nach erfolgter
Übergabe im technischen und kaufmännischen Betriebsmanagement. Mit einer Ausweitung
der Windkraft-Projektierung entsteht damit die Möglichkeit einer Steigerung des After-Sales-Geschäfts,
woraus entsprechend günstige Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragslage der Gesellschaft
resultieren können. Mit der Zusammenführung der Betriebsführungsgesellschaften der
PNE WIND AG und der WKN AG in der "energy consult GmbH" hat sich die Gruppe in diesem
Geschäftsbereich neu aufgestellt. Mehr als 760 Windenergieanlagen mit mehr als 1.400
MW Nennleistung sowie Photovoltaikanlagen werden betreut. Mit Sitz in Cuxhaven und
ihrer Betriebsstätte in Husum ist die energy consult GmbH sowohl auf dem deutschen
Markt als auch international im technischen Betriebsmanagement präsent. Insgesamt haben sich Umfang und Gefährdungspotential der Risiken nach Einschätzung
des Vorstandes, mit Ausnahme der im Text erwähnten Veränderungen, gegenüber dem 31.
Dezember 2014 nicht wesentlich verändert. Die zukünftigen Perspektiven für die Entwicklung
des Unternehmens sind aus Sicht des Vorstandes jedoch mit dem Aufbau von Projekten
im Eigenbestand / YieldCo und den zu erwartenden Meilenstein-Zahlungen gut. Somit
ist nach Einschätzung des Vorstandes auch in den kommenden Geschäftsjahren mit einer
positiven Unternehmensentwicklung zu rechnen. 14. SteuerungssystemDie Steuerung der PNE WIND-Gruppe erfolgt über regelmäßige Erörterungen zwischen dem
Vorstand und den Unternehmenseinheiten; Vorstandssitzungen finden regelmäßig statt.
Das interne Steuerungssystem umfasst alle Unternehmensbereiche. So können kurze Reaktionszeiten
auf Veränderungen in allen Bereichen und auf allen Entscheidungsebenen der PNE WIND-Gruppe
gewährleistet werden. Bei wesentlichen ergebnisrelevanten Veränderungen wird unverzüglich
an den Vorstand berichtet. Ausgangspunkt für die Steuerung des Gesamtkonzerns bzw. der Unternehmenseinheiten
sind die Zielvorgaben des Vorstands, die sich aus Vision, Mission und der Gesamtstrategie
der PNE WIND-Gruppe ableiten. Ein wesentliches Instrument für die Umsetzung der Ziele
und Vorgaben ist die Gesamtheit an internen Regelungen der PNE WIND-Gruppe. Die Unternehmenseinheiten berichten monatlich über aktuelle Entwicklungen bzw. Zielabweichungen.
Darüber hinaus werden operative Frühindikatoren kontinuierlich analysiert. Zwischen Vorstand und den Geschäftsbereichen findet regelmäßig ein Austausch statt,
in dem ein Überblick über die jeweils aktuelle Marktsituation gegeben wird. Darüber
hinaus werden im Verlauf des Jahres u.a. Schwerpunktthemen wie die Festlegung der
Strategie und deren systematische Umsetzung im Rahmen der Jahres- und Mittelfristplanung
sowie die Zielvereinbarung und Zielerreichung diskutiert. Die Steuerung der Aktivitäten unserer operativen Einheiten erfolgt auf Basis der genannten
Steuerungskennzahlen; dabei kommt der Ergebnisgröße EBIT eine besondere Bedeutung
zu, da diese aus unserer Sicht die geeignete Größe zur Beurteilung der Ertragskraft
der PNE WIND-Gruppe ist. Weiterhin wird als nichtfinanzielle Steuerungsgröße das Projektierungsvolumen
on- und offshore im In- und Ausland verwendet. Auf der Basis der Steuerungskennzahlen
EBIT und Projektierungsvolumen erfolgt in der PNE WIND-Gruppe der Vergleich des tatsächlichen
mit dem prognostizierten Geschäftsverlauf. 15. Beschreibung der wesentlichen Merkmale des IKS/RMS der Muttergesellschaft und des GesamtkonzernsInternes Kontrollsystem (IKS)Ziel der von uns eingerichteten Methoden und Maßnahmen ist es, das Vermögen des Unternehmens
zu sichern und die betriebliche Effizienz zu steigern. Die Zuverlässigkeit des Rechnungs-
und Berichtswesens sowie die Einhaltung der internen Vorgaben und der gesetzlichen
Vorschriften sollen durch das installierte Interne Kontrollsystem (IKS) gewährleistet
werden. Im Rahmen der Implementierung des IKS haben wir die einzelnen Funktionsbereiche der
Gesellschaft und des Konzerns einer sorgfältigen Analyse unterzogen und entsprechend
der Wahrscheinlichkeit und der Möglichkeit eines Schadenseintritts bewertet. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen bzw. den vorgenommenen Bewertungen haben
wir den Aufbau der einzelnen Einheiten organisiert. Daneben haben wir die Arbeitsabläufe
im Rahmen eines internen Qualitätsmanagementsystems an die gewonnenen Erkenntnisse
angepasst. Beispielsweise achten wir auf eine konsequente Trennung von unvereinbaren
Tätigkeiten, zudem haben wir angemessene Kontrollspannen eingeführt. Darüber hinaus
legen wir besonderen Wert auf überschneidungsfreie Verantwortlichkeiten, mit der Maßgabe,
dass Aufgabe, Kompetenz und Verantwortung gebündelt werden. Gleichzeitig haben wir
Kontrollen in die Arbeitsabläufe eingebaut. Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des IKS finden in allen Funktionsbereichen
der Muttergesellschaft und des Gesamtkonzerns Anwendung. Die Implementierung der aufbau-
und ablauforganisatorischen Kontrollen im Bereich des Internen Kontrollsystems stellt
im Rechnungslegungsprozess die Datenintegrität der in die Finanzberichte eingehenden
Angaben sicher. Neben diesen im System implementierten Kontrollen werden die einzelnen Funktionsbereiche
ebenfalls durch Vorgesetzte überwacht. Wesentliche Merkmale des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und RisikomanagementsystemsZiel des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den (Konzern-)
Rechnungslegungsprozess ist es, sicherzustellen, dass die Rechnungslegung einheitlich
und im Einklang mit den gesetzlichen Vorgaben, den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung
und den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie (konzern)internen
Richtlinien erfolgt und dadurch den Adressaten des Konzern- und des Einzelabschlusses
zutreffende und verlässliche Informationen zur Verfügung gestellt werden. Hierfür
hat PNE ein rechnungslegungsbezogenes internes Kontroll- und Risikomanagementsystem
eingerichtet, das alle dafür relevanten Leitlinien, Verfahren und Maßnahmen umfasst. Das interne Kontrollsystem besteht aus den Bereichen Steuerung und Überwachung. Der Vorstand und der Aufsichtsrat (hier insbesondere der Prüfungsausschuss) sind mit
prozessunabhängigen Prüfungsmaßnahmen in das interne Überwachungssystem eingebunden. Für spezielle fachliche Fragestellungen und komplexe Bilanzierungssachverhalte fungiert
das Konzernrechnungswesen als zentraler Ansprechpartner. Falls erforderlich, wird
auf externe Sachverständige (Wirtschaftsprüfer, qualifizierte Gutachter etc.) zurückgegriffen. Darüber hinaus werden die rechnungslegungsbezogenen Kontrollen durch das Controlling
des Konzerns durchgeführt. Alle Posten und wesentlichen Konten der Gewinn- und Verlustrechnungen,
der Bilanzen des Konzernabschlusses und der in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften
werden in regelmäßigen Abständen auf Richtigkeit und Plausibilität überprüft. In Abhängigkeit
davon, wie die rechnungslegungsbezogenen Daten durch das Rechnungswesen erstellt werden,
erfolgen die Kontrollen monatlich oder quartalsweise. Das rechnungslegungsbezogene Risikomanagementsystem ist Bestandteil des Risikomanagements
des Konzerns. Die für die Richtigkeit der rechnungslegungsbezogenen Daten relevanten
Risiken werden von dem für den Risikobereich Finanzen zuständigen Risikobeauftragten
überwacht und quartalsweise vom Risikomanagementgremium identifiziert, dokumentiert
und beurteilt. Geeignete Maßnahmen zum Monitoring sowie zur Risikooptimierung von
rechnungslegungsbezogenen Risiken sind durch das Risikomanagement des Konzerns eingerichtet. Risikomanagement (RMS)Die Risikopolitik des Konzerns und der Gesellschaft ist in die Unternehmensstrategie
eingebettet und darauf ausgerichtet, den Bestand des Konzerns sowie der Gesellschaft
zu sichern und gleichzeitig deren Werte systematisch und kontinuierlich zu steigern. Die Risikostrategie basiert auf einer Bewertung der Risiken und der mit ihnen verbundenen
Chancen. In den Kernkompetenzfeldern des Konzerns und der Gesellschaft gehen wir angemessene,
überschaubare und beherrschbare Risiken bewusst ein, wenn sie gleichzeitig einen angemessenen
Ertrag erwarten lassen oder unvermeidbar sind. Risiken in unterstützenden Prozessen
übertragen wir gegebenenfalls auf andere Risikoträger. Andere Risiken, die keinen
Zusammenhang mit Kern- und/oder Unterstützungsprozessen haben, werden dagegen - soweit
dies möglich ist - vermieden. Im "Risikomanagementhandbuch" hat der Konzern die Rahmenbedingungen für ein ordnungsgemäßes
und zukunftsgerichtetes Risikomanagement formuliert. Das Handbuch regelt die konkreten
Prozesse im Risikomanagement. Es zielt auf die systematische Identifikation, Beurteilung,
Kontrolle und Dokumentation von Risiken ab. Dabei werden unter Beachtung klar definierter
Kategorien Risiken der Geschäftsfelder, der operativen Einheiten, der bedeutenden
assoziierten Unternehmen sowie der zentralen Bereiche identifiziert und hinsichtlich
ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und möglichen Schadenshöhe bewertet. Die Berichterstattung
wird durch vom Management festgelegte Wertgrenzen gesteuert. Die einzelnen Risiken werden im Rahmen der internen Risikoberichterstattung innerhalb
des Konzerns anhand der Eintrittswahrscheinlichkeit und der möglichen Auswirkung klassifiziert. Klassifizierung der Eintrittswahrscheinlichkeitscroll
Klassifizierung nach Auswirkungsgradscroll
Aus der Kombination der erwarteten Eintrittswahrscheinlichkeit und der erwarteten
Auswirkung des Risikos erfolgt die Klassifizierung des Risikos in hoch, mittel und
gering. scroll
Aufgabe der Verantwortlichen ist es auch, Maßnahmen zur Vermeidung, Reduzierung und
Absicherung von Risiken zu entwickeln und gegebenenfalls zu initiieren. Die wesentlichen
Risiken sowie eingeleitete Gegenmaßnahmen werden turnusmäßig überwacht. Das zentrale
Risikomanagement berichtet regelmäßig über die identifizierten Risiken an den Vorstand
und den Aufsichtsrat. Zusätzlich zur Regelberichterstattung gibt es für unerwartet
auftretende Risiken eine spontane konzerninterne Berichterstattungspflicht. Das Risikomanagementsystem
ermöglicht es dem Vorstand, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen und gegensteuernde
Maßnahmen einzuleiten. Die zuvor beschriebenen wesentlichen Merkmale des Risikomanagementsystems finden konzernweit
Anwendung. Bezogen auf die Prozesse in der (Konzern-)Rechnungslegung bedeutet dies,
dass die identifizierten Risiken insbesondere hinsichtlich ihrer möglichen Auswirkungen
auf die Berichterstattung in den jeweiligen Finanzberichten untersucht und bewertet
werden. Hierdurch werden frühzeitig wichtige Informationen über potentiell mögliche
Fair-Value-Änderungen von Vermögenswerten und Schulden generiert, drohende Wertminderungen
angezeigt und wichtige Informationen zur Einschätzung der Notwendigkeit der Bildung/Auflösung
von Rückstellungen gewonnen. In regelmäßigen Zeitabständen werden auf Vorstandsebene die Angemessenheit und Effizienz
des Risikomanagements sowie die dazugehörigen Kontrollsysteme kontrolliert und entsprechend
angepasst. Aufgrund der besonderen Bedeutung einer vorbildlichen Handlungsweise in
allen geschäftlichen Belangen werden verantwortliche Mitarbeiter gezielt in Fragen
der Compliance geschult. Abschließend ist darauf hinzuweisen, dass weder IKS noch RMS absolute Sicherheit bezüglich
des Erreichens der damit verbundenen Ziele geben können. Wie alle Ermessensentscheidungen
können auch solche zur Einrichtung angemessener Systeme grundsätzlich fehlerhaft sein.
Kontrollen können aus simplen Fehlern oder Irrtümern heraus in Einzelfällen nicht
greifen oder Veränderungen von Umgebungsvariablen können trotz entsprechender Überwachung
verspätet erkannt werden. Aktuell werden im Rahmen des Risikomanagementprozesses insbesondere die folgenden
Einzelrisiken intensiv verfolgt:
16. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf unserer Internetseite www.pnewind.com
im Bereich "Investor Relations" unter Corporate Governance veröffentlicht und kann
dort heruntergeladen werden. 17. Ausblick / PrognoseDie PNE WIND-Gruppe ist ein international tätiger Windkraft-Pionier aus Deutschland
und einer der erfahrensten On- und Offshore Windpark-Projektierer. Das Unternehmen
vereint wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung. Dabei bietet es die
gesamte Wertschöpfungskette an: von Entwicklung, Projektierung, Realisierung, Finanzierung,
Betrieb, Vertrieb und Repowering von Windparks im In- und Ausland, an Land sowie auf
See aus einer Hand. Die Projektierung und Realisierung von Windparks sind und bleiben das Kerngeschäft
der Unternehmen in der PNE WIND-Gruppe. Hinzu kommt der Betrieb von immer mehr Windparks. Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist ein weltweit diskutiertes Thema. Die PNE
WIND-Gruppe ist in einem Markt tätig, der weltweit jährlich im Schnitt um etwa 15
Prozent wächst. Das Unternehmen ist international bestens positioniert, um von dem
enormen Wachstumspotenzial des Windenergiemarktes zu profitieren. Immer mehr Staaten
betonen die dringende Notwendigkeit einer Wende in der Energieversorgung hin zu den
erneuerbaren Energien und schaffen Rahmenbedingungen, mit denen der ökologisch richtige
Ausbau auch ökonomisch sinnvoll wird. Davon profitiert die Windenergie, da sie aufgrund
der technischen Entwicklung bereits besonders effektiv und preisgünstig zur Sicherung
der künftigen Stromerzeugung beiträgt. Europa bleibt für uns ein Kernmarkt und wir begrüßen die neuen Europäischen Rahmenrichtlinien
für Klima und Energie im Zeitraum zwischen 2020 und 2030. Diese EU-Vorgaben für das
Ausbauziel der erneuerbaren Energien werden mit kontinuierlichen Investitionen und
einer Steigerung des Anteils an der Stromerzeugung verbunden sein. Auch in 2014 haben
Bundesregierung, Bundestag und Bundesrat im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ein
Ausbauziel für den Anteil der erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von 55 bis
60 Prozent im Jahr 2035 und mindestens 80 Prozent im Jahr 2050 festgeschrieben. Dieses
erfordert in etwa eine Verdoppelung der zu diesem Zeitpunkt installierten Leistung
bis zum Jahr 2035 und einen anschließenden weiteren Ausbau. Onshore und Offshore-Windenergie
sind tragende Säulen dieses Ausbaus zum Erreichen der Ziele. Die PNE WIND AG hat seit 2014 wesentliche Schritte vollzogen, um ihr Geschäftsmodell
zu erweitern. Dazu gehört die Gründung der YieldCo-Gesellschaften, in denen fertiggestellte
eigene Windparks gebündelt werden. In den Bau und die Fertigstellung der Windparks
muss die PNE WIND AG zunächst zwar erheblich investieren, sie schafft damit jedoch
werthaltige Vermögensgegenstände und erhält ab der Inbetriebnahme langfristig kalkulierbare
Renditen aus dem Stromverkauf sowie dem Betriebsmanagement. Ziele des YieldCo-Geschäfts sind neben der Steigerung des Ertragspotenzials sowie
der Stärkung der Wettbewerbsposition des Konzerns vor allem der Aufbau einer neuen
Tochtergesellschaft (YieldCo), die ihren Investoren stabile und attraktive Renditen
bieten soll. Damit stellt die YieldCo eine klassische Win-win-Situation dar, mit großem
Potenzial sowohl für PNE WIND als auch für die möglichen Investoren der YieldCo. In
diese Tochtergesellschaft sollen fertiggestellte, vornehmlich deutsche Onshore-Windparks
mit einer Gesamtleistung von bis zu 150 MW eingebracht werden, bevor die Tochter möglichst
bis Ende 2016 ganz oder anteilig an Investoren veräußert werden soll. Die Internationalisierung unserer Aktivitäten eröffnet uns zusätzliche Wachstumsmöglichkeiten,
bedeutet jedoch auch, dass wir Risiken besser verteilen können. Geografische Diversifikation
ermöglicht uns in der PNE WIND-Gruppe den Zugang zum globalen Windenergiemarkt ebenso
wie die Minimierung auf einzelne Märkte bezogener Risiken. Während unsere Referenzliste
die im Konzern bereits erfolgreich realisierten Projekte mit mehr als 2.300 MW ausweist,
zeigt unsere Pipeline sowohl onshore als auch offshore, national wie international
eine Fülle von Projekten in verschiedenen Phasen der Projektentwicklung als Basis
für künftiges Wachstum. Leidenschaft für erneuerbare Energien und Technik sowie das Streben, wirtschaftlichen
Erfolg mit ökologischer Verantwortung zu vereinbaren, zeichnet die Mitarbeiter der
PNE WIND-Gruppe aus - vom Auszubildenden bis zum Vorstand. Damit ist die PNE WIND-Gruppe
insgesamt sehr gut aufgestellt. Wir sind sehr zuversichtlich, auch künftig die Chancen
im Wachstumsmarkt "Wind" nutzen zu können. Zum Ende des dritten Quartals 2015 waren Windparks mit rund 52,2 MW Nennleistung in
Bau. Im Laufe des Jahres 2015 konnten bereits Windparks mit 67,6 MW fertig gestellt
und in Betrieb genommen werden. Im Ausland verfügen Unternehmen der Gruppe über genehmigte Projekte in Frankreich,
Italien, Polen, Rumänien und den USA, die realisiert oder verkauft werden können. Die Prognosen und sonstigen Aussagen zur voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns in den Geschäftsjahren 2014 bis 2016 haben sich gegenüber der Einschätzung zum 31. Dezember 2014 nicht verändert. Die PNE WIND AG erwartet für den Zeitraum der drei Geschäftsjahre 2014 bis 2016 auf EBIT-Basis weiterhin positive Ergebnisse aus dem operativen Geschäft. Zusammen mit den Beteiligungsergebnissen aus dem In- und Ausland wird dies nach unseren Erwartungen den größeren Teil des kumulierten Konzern-EBIT ausmachen. Im Konzern erwarten wir in den Geschäftsjahren 2014 bis 2016 ein EBIT von kumuliert 110 bis 130 Mio. Euro und stellen in Aussicht, mit der Realisierung des YieldCo-Konzepts eine Anhebung dieser Prognose vorzunehmen. Für das Geschäftsjahr 2015 erwarten wir eine weitere positive Entwicklung des Konzern-EBITs, sodass sich das Konzern-EBIT bis zum Jahresende in Richtung 30 bis 40 Mio. Euro entwickeln sollte. Voraussetzungen hierfür sind, dass die geplanten Realisierungen und Verkäufe von Onshore-Projekten im In- und Ausland, insbesondere durch die Genehmigung für ein UK-Projekt und die Realisierung eines diesbezüglichen Optionsvertrags für dieses Projekt sowie die erwartete Meilenstein-Zahlung aus dem Offshore-Geschäft eintreten. Cuxhaven, 6. November 2015 PNE WIND AG, Vorstand Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 30. September 2015KONZERN GESAMTERGEBNISRECHNUNG (IFRS)scroll
KONZERN-BILANZ (IFRS) AktivaAktiva
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KONZERN-BILANZ (IFRS) PassivaPassiva
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KAPITALFLUSSRECHNUNG KONZERN (IFRS)Konzernabschluss vom 1. Januar bis zum 30. September
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Ergänzende Angaben: Der Wert des Finanzmittelfonds entspricht zum 30. September der
Bilanzposition "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente" KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL (IFRS)scroll
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Verkürzter Konzernanhang der PNE WIND AG, Cuxhaven, für die ersten neun Monate 20151. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Finanzbericht über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2015 der PNE WIND
AG und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den International Financial Reporting
Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt,
wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Vom IASB verabschiedete neue
Standards werden grundsätzlich ab dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens angewendet, wie
sie in der EU zu berücksichtigen sind. Im Finanzbericht über die ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2015 zum 30. September
2015 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2014. Aus den unten aufgeführten erstmals zum 1. Januar 2015 verpflichtend
anzuwendenden Standards ergaben sich keine Änderungen zum 30. September 2015. scroll
Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt.
Der Steueraufwand wird in der PNE WIND-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in
den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommens ermittelt. Das verwässerte
Ergebnis pro Aktie berücksichtigt gemäß IAS 33 die potentiellen Aktien aus den Wandelanleihen. Wie im Konzernanhang zum 31. Dezember 2014 dargestellt, wurde im Rahmen der erstmaligen
Einbeziehung des WKN-Teilkonzerns zum 4. Juli 2013 eine Kaufpreisallokation nach IFRS
3 vorgenommen. Das der Kaufpreisallokation zugrunde liegende Bewertungsgutachten basierte
auf den Konzernabschlüssen der WKN AG zum 31. Dezember 2012 und zum 30. Juni 2013.
In 2014 stellte sich heraus, dass die Bewertung der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte,
der übernommenen Schulden und aller nicht beherrschenden Anteile an dem erworbenen
Unternehmen als Folge von Fehlinformationen nicht gem. IFRS 3.18ff. zum korrekt ermittelten
beizulegenden Zeitwert zum Erwerbsstichtag erfolgte. Die Fehlinformationen führten
zu Fehlinterpretationen von Sachverhalten, für welche Informationen zum Zeitpunkt
der Kaufpreisallokation vorlagen. Als Folge dessen wurden die im Konzernanhang zum
31. Dezember 2014 dargestellten Korrekturen gem. IAS 8.41ff. der Kaufpreisallokation
und des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2013 vorgenommen. In Bezug auf die im
Neun-Monats-Finanzbericht zum 30. September 2015 dargestellten Angaben haben sich
Anpassungen der in der Eigenkapitalveränderungsrechnung ausgewiesenen Vortragswerte
zum 1. Januar 2014 für das Konzernbilanzergebnis, das Eigenkapital vor Minderheiten,
die Anteile im Fremdbesitz sowie das Eigenkapital gesamt ergeben. Entsprechend haben
sich die Werte dieser Posten ebenfalls zum 30. September 2014 geändert. Bezüglich der Ermittlung der Korrekturwerte bestand zum 31. Dezember 2014 insofern
noch eine Unsicherheit, als dass die Nachtragsprüfung des geänderten Konzernabschlusses
der WKN AG zum 31. Dezember 2012 noch nicht abgeschlossen war und infolge dessen auch
noch kein endgültig überarbeitetes Bewertungsgutachten zur Kaufpreisallokation zum
Zeitpunkt der Erstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2014 vorlag. Diese
Unsicherheit besteht zum Zeitpunkt der Erstellung des Neun-Monats-Finanzbericht zum
30. September 2015 aufgrund der Beendigung der Nachtragsprüfung des Konzernabschlusses
der WKN AG zum 31. Dezember 2012 sowie des Vorliegens eines endgültig überarbeiteten
Bewertungsgutachtens zur Kaufpreisallokation nicht mehr. Änderungen gegenüber der
zum 31. Dezember 2014 vorliegenden (vorläufigen) Fassung des überarbeiteten Bewertungsgutachtens
und damit der vorgenommenen Korrekturen der Kaufpreisallokation haben sich nicht ergeben. 2. FinanzinstrumenteDie langfristigen finanziellen Vermögenswerte enthalten neben den Beteiligungen der
Gesellschaft diejenigen Anteile an Unternehmen, die wegen ihrer geringen Bedeutung
nicht im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden,
sowie Darlehensforderungen und Ausleihungen. Die kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte enthalten neben den liquiden Mitteln
im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehensforderungen. Die nachfolgende Tabelle zeigt, unter Angabe der Kategorien, die Buchwerte und beizulegenden
Zeitwerte sämtlicher finanzieller Vermögenswerte: scroll
LaR = Kredite und Forderungen Bei den Krediten und Forderungen entsprechen die Buchwerte wegen marktüblicher Verzinsung
und/oder kurzfristiger Laufzeit zum Bilanzstichtag annähernd den beizulegenden Zeitwerten. Die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte enthalten nicht börsennotierte
Eigenkapitalinstrumente, deren beizulegende Zeitwerte nicht zuverlässig bestimmbar
waren und die daher am 30. September 2015 in Höhe von TEUR 2.609 (31. Dezember 2014:
TEUR 1.687) zu Anschaffungskosten bewertet worden sind. Für sie bestand am Bilanzstichtag
keine Verkaufsabsicht. Die Finanzverbindlichkeiten betreffen Wandelschuldverschreibungen, Anleihen, Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten sowie sonstige Finanzverbindlichkeiten. Die folgende Tabelle stellt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzverbindlichkeiten
gegenüber: scroll
FLHfT = zur Veräußerung verfügbar Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente wurden grundsätzlich basierend auf
den am Bilanzstichtag verfügbaren Marktinformationen ermittelt und sind einer der
drei Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten gemäß IFRS 13 zuzuordnen. Finanzinstrumente der Stufe 1 zeichnen sich durch eine Bewertung auf Basis quotierter
Preise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus.
Innerhalb der Stufe 2 wird die Bewertung der Finanzinstrumente auf Basis von Inputfaktoren,
die aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, oder anhand von Marktpreisen für
ähnliche Instrumente durchgeführt. Finanzinstrumente der Stufe 3 werden auf Basis
von Inputfaktoren, die nicht aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, bewertet. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes sämtlicher in der Konzernbilanz erfassten
und in diesem Anhang erläuterten Finanzinstrumente beruht entweder auf quotierten
Preisen der Stufe 1 oder auf Informations- und Inputfaktoren der oben umschriebenen
Stufe 2. Durch die Verwendung beobachtbarer Marktparameter weicht die Bewertung nicht
von allgemeinen Marktannahmen ab. Zum 30. September 2015 sind zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente in Höhe von
TEUR 1.408 (per 31. Dezember 2014: TEUR 2.040) der Stufe 2 der Fair-Value-Hierarchie
zuzuordnen. 3. KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis hat sich in den ersten neun Monaten des Berichtsjahres verändert. Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernkreis einbezogen: scroll
Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus
diesem Vorgang nicht ergeben. Im Berichtszeitraum veränderte sich die Anteilsquote bei der folgenden Gesellschaft,
die in den Konzernkreis einbezogen wird: scroll
Durch die Veränderung der Anteilsquote und dem damit einhergehenden Verlust der Kontrolle
über die PNE WIND Yenilenebilir Enerjiler Ltd. sind Vermögenswerte aus dem Konzern
in Höhe von insgesamt 3,8 Mio. Euro, sowie Schulden aus dem Konzern in Höhe von 0,1
Mio. Euro zzgl. Gesellschafterdarlehen in Höhe von 2,1 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene
Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaftsanteile betrug 1,6 Mio. Euro. Die im
Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 3,0 Mio.
Euro. Seit dem Verlust der Kontrolle wird die Gesellschaft als assoziiertes Unternehmen
at equity in den Konzernabschluss einbezogen. Aus der Neubewertung gemäß IFRS 10.25(b)
der weiterhin gehaltenen Anteile an der Gesellschaft im Rahmen des Übergangs auf die
Einbeziehung als assoziiertes Unternehmen hat sich ein Ertrag in Höhe von 0,8 Mio.
Euro ergeben, der ertragswirksam vereinnahmt wurde. Im Berichtszeitraum sind folgende Gesellschaften aufgrund der im Geschäftsjahr erfolgten
Veräußerung endkonsolidiert worden: scroll
Durch die Endkonsolidierung der PNE WIND UK Ltd. sind Vermögenswerte aus dem Konzern
in Höhe von insgesamt 17,6 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den aktivierten Leistungen
der Projekte bestanden, sowie Schulden aus dem Konzern in Höhe von 1,5 Mio. Euro zzgl.
der Gesellschafterdarlehen in Höhe von 31,3 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt
für die Veräußerung der Gesellschaftsanteile betrug 22,1 Mio. Euro. Die im Rahmen
der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen 0,4 Mio. Euro. Durch die Endkonsolidierung der WKN GmbH & Co. Windpark Looft II KG sind Vermögenswerte
aus dem Konzern in Höhe von insgesamt 24,5 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den
aktivierten Leistungen des Projekts bestanden, sowie Schulden aus dem Konzern in Höhe
von 24,0 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft
betrug 1 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft
betrugen 2,0 Mio. Euro. Durch die Endkonsolidierung der BGZ Solarpark Passauer Land GmbH & Co. KG sind Vermögenswerte
aus dem Konzern in Höhe von insgesamt 11,1 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den
technischen Anlagen des Solarparks bestanden, sowie Schulden aus dem Konzern in Höhe
von 10,7 Mio. Euro abgegangen. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft
betrug 809 TEUR. Die im Rahmen der Transaktion abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft
betrugen 2,2 Mio. Euro. Wir verweisen auf die Angaben zum Überblick der Geschäftstätigkeit, zur Entwicklung
des Umsatzes sowie zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage im verkürzten Konzernzwischenlagebericht
über die ersten neun Monate 2015. 4. HaftungsverhältnisseDie Gesellschaft hat den Gesellschaftern des Holzkraftwerkes "Silbitz" eine jährliche
Garantiedividende auf das eingesetzte Eigenkapital vertraglich bis ins Jahr 2016 zugesichert
für den Fall, dass das Holzkraftwerk "Silbitz" entsprechende Dividendenzahlungen nicht
aus eigenen Mitteln bestreiten kann. Aufgrund der vorliegenden Planungen für das Holzkraftwerk
"Silbitz" hat die Gesellschaft Rückstellungen in Höhe von 0,4 Mio. Euro gebildet. 5. Wesentliche Ereignisse nach Ende des BerichtszeitraumsWesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums waren:
Ansonsten hat es keine wesentlichen Ereignisse mit Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz-
und Vermögenslage des Konzerns nach Ablauf des Berichtszeitraums gegeben. SEGMENTBERICHTERSTATTUNGSegmentberichterstattung gemäß IFRS 8 nach BereichenDie interne Organisations- und Managementstruktur sowie die interne Berichterstattung
an Vorstand und Aufsichtsrat bilden die Grundlage zur Bestimmung der operativen Segmente
der PNE WIND AG. Danach wird in die zwei Bereiche Projektierung von Windkraftanlagen
und Stromerzeugung unterschieden. Der Geschäftsbereich "Projektierung von Windkraftanlagen" umfasst zum einen die Projektierung
und Realisierung von Windparks in Deutschland und dem Ausland ("onshore") sowie die
Projektierung von Windparks auf hoher See ("offshore"). Daneben gehören zu diesem
Geschäftsbereich auch die Erbringung von Serviceleistungen im Zusammenhang mit dem
Betrieb von Windparks sowie die Errichtung und der Betrieb von Umspannwerken. Kern
der operativen Tätigkeit ist die Erkundung geeigneter Standorte für Windparks sowie
deren anschließende Projektierung und Realisierung. Zum Geschäftsbereich "Stromerzeugung" gehört zum einen der Betrieb der Windparks "Laubuseschbach"
und "Altenbruch II", sowie das YieldCo-Projekt "Chransdorf". Weiterhin gehört zu diesem
Geschäftsbereich die Beteiligungsgesellschaft PNE Biomasse GmbH, die auf der Grundlage
eines entsprechenden Geschäftsbesorgungsvertrags Mitarbeiter an die Betriebsgesellschaft
Holzheizkraftwerk "Silbitz" verleiht und über die auch die weiteren vertraglichen
Verpflichtungen der PNE WIND AG im Hinblick auf das Holzheizkraftwerk "Silbitz" gesteuert
werden. Dazu gehört insbesondere die Belieferung der Betriebsgesellschaft Holzheizkraftwerk
"Silbitz", welche ebenfalls diesem Segment zugeordnet ist, mit Brennstoffen. Weiterhin
gehörte der Solarbetrieb BGZ Solarpark Passauer Land GmbH & Co. KG bis zu seiner Veräußerung
zum Geschäftsbereich Stromerzeugung. Schließlich gehören zum Geschäftsbereich "Stromerzeugung"
die Gesellschaften in der Rechtsform der GmbH & Co. KG, die bis zur Umsetzung eines
Windparkprojekts als dessen Trägergesellschaft fungieren und anschließend an den jeweiligen
Investor veräußert werden. Die Zuordnung dieser Gesellschaften zu dem Geschäftsbereich
"Stromerzeugung" erfolgt somit vor dem Hintergrund, dass sie - wenn zum Teil auch
erst nach ihrem Ausscheiden aus der PNE WIND-Gruppe - als künftiger Betreiber eines
Windparks stromerzeugend tätig sein werden. Die Bewertung der angegebenen Beträge der Erträge und Aufwendungen sowie des Segmentvermögens
und -schulden erfolgt in Übereinstimmung mit den Vorschriften zur externen Rechnungslegung.
Die separate Überleitung einzelner angegebener Segmentinformationen auf die entsprechenden
Werte im Konzernabschluss ist daher nicht erforderlich. Den Geschäftsbeziehungen zwischen den Gesellschaften des Konzerns liegen grundsätzlich
Preise zu Grunde, die auch mit Dritten vereinbart werden. Den Werten per 30. September 2015 sind die Werte vom 30. September 2014 bzw. beim
Segmentvermögen/Segmentschulden die Werte vom 31. Dezember 2014 gegenübergestellt. scroll
In die einzelnen Segmente sind folgende Gesellschaften einbezogen: Projektierung von Windkraftanlagen:PNE WIND AG, PNE WIND Betriebsführungs GmbH, PNE WIND Verwaltungs GmbH, PNE WIND Netzprojekt
GmbH, PNE Gode Wind III GmbH, PNE WIND Nemo GmbH, PNE WIND Jules Verne GmbH, PNE WIND
Nautilus GmbH, PNE WIND Atlantis I GmbH, PNE WIND Atlantis II GmbH, PNE WIND Atlantis
III GmbH, PNE WIND Ausland GmbH, PNE WIND GM Hungary Kft., PNE WIND Pusztahencse Kft.,
NH North Hungarian Windfarm Kft., PNE WIND NEH/I Kft., PNE WIND Yenilenebilir Enerjila
Ltd. (bis 16.4.15), PNE WIND Elektrik Üretim Ltd., PNE WIND Bati Rüzgari Elektrik
Üretim Ltd., PNE WIND Güney Rüzgari Elektrik Üretim Ltd., PNE WIND Development EOOD,
PNE WIND Straldja-Kamenec OOD, PNE WIND PARK Dobrudzha OOD, PNE WIND Bulgaria EOOD,
PNE WIND Ventus Praventsi OOD, PNE WIND Romania S.R.L., PNE WIND Romania Energy Holding
S.R.L., EVN WINDPOWER DEVELOPMENT & CONSTRUCTION S.R.L., S.C. PNE WIND MVI SRL, PNE
WIND USA Inc., PNE WIND Central States LLC, PNE WIND DEVELOPMENT LLC, Underwood Windfarm
LLC, Butte Windfarm LLC, Chilocco WIND FARM LLC, PNE-BCP WIND Inc., PNE WIND UK Ltd.
(bis 12.6.15), Wind Kapital Invest Verwaltungs GmbH, Wind Kapital Invest GmbH & Co.
KG, WKN AG, Windkraft Nord USA Inc., WKN Italia S.R.L., Aero Sol S.R.L., Aero-Tanna
S.R.L., ATS Energia S.R.L., WKN Basilicata Development S.R.L., WKN France S.A.S.U.,
Parc Eolien de Crampon S.A.S.U. (bis 31.12.2014), TOV WKN Ukraine, Ukrainische Windenergie
Management GmbH, New Energy Association International GmbH, Sevivon Sp. z o.o., VKS
Vindkraft Sverige AB, WKN Windcurrent SA (Pty) Ltd., NordStrom New Energy GmbH, WKN
Windkraft Nord GmbH & Co., BGZ Fondsverwaltung GmbH, energy consult GmbH Stromerzeugung:PNE Biomasse GmbH, PNE WIND Grundstücks GmbH, PNE WIND Laubuseschbach GmbH & Co. KG,
PNE WIND Altenbruch II GmbH & Co. KG, Holzheizkraftwerk Silbitz GmbH & Co. KG, PNE
WIND Park I GmbH & Co. KG (bis 7.4.14), PNE WIND Park III GmbH & Co. KG (bis 3.6.14),
PNE WIND Park VI GmbH & Co. KG (bis 23.12.14), PNE WIND Park VII GmbH & Co. KG (bis
16.12.14), PNE WIND Park Altdöbern A GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Altdöbern B GmbH
& Co. KG, PNE WIND Park Altdöbern C GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Großräschen A GmbH
& Co. KG, PNE WIND Park Großräschen B GmbH & Co. KG, PNE WIND Infrastruktur Chransdorf-West
GmbH & Co. KG, PNE WIND Infrastruktur Chransdorf Vewaltungs GmbH, PNE WIND Park Calau
II B GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Calau II C GmbH & Co. KG (bis 30.6.14), PNE WIND
Park Calau II D GmbH & Co. KG (bis 30.9.14), PNE WIND Park Köhlen I GmbH & Co. KG,
PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt A GmbH & Co. KG, PNE WIND Park Kührstedt-Alfstedt
B GmbH & Co. KG, PNE WIND Park IX GmbH & Co. KG, PNE WIND Infrastruktur Calau II GmbH
(bis 30.6.14), WKN Windpark Hedendorf GmbH & Co. KG, WKN Windpark Groß Niendorf GmbH
& Co. KG, WKN Windpark Hedendorf GmbH & Co. KG, WKN Sallachy Ltd., NordStrom Solar
GmbH, NordStrom Bioenergie GmbH, BGZ Solarpark Passauer Land GmbH & Co. KG (bis 31.7.15),
PNE WIND YieldCo Deutschland GmbH, PNE WIND YieldCo Verwaltungs GmbH, PNE WIND YieldCo
International ltd., Kommanditgesellschaften Von den Werten im Geschäftsbereich Projektierung von Windkraftanlagen entfällt auf 1. den Teilbereich Windkraft onshore Deutschland
2. den Teilbereich Windkraft onshore Ausland
Die Umsatzerlöse mit externen Kunden und das Segmentvermögen der Segmente "Projektierung
Windkraftanlagen" und "Stromerzeugung" entfallen im Wesentlichen auf Deutschland.
Im Berichtszeitraum wurden mit Kunden Umsätze getätigt, die mehr als 10 Prozent vom
Konzernumsatz ausmachten. Mit einem Kunden wurde ein Umsatz von 38,7 Mio. Euro und
damit größer 10 Prozent des Konzernumsatzes gemacht (im Vorjahr mit verschiedenen
Kunden rund 25,5 Mio. Euro, rund 23,3 Mio. Euro, rund 23,2 Mio. Euro, rund 21,6 Mio.
Euro und rund 20,1 Mio. Euro). Keine weiteren einzelnen Kunden haben 10 Prozent oder
mehr zum Konzernumsatz beigetragen. Die Basis der Rechnungslegung für Transaktionen zwischen berichtspflichtigen Segmenten entspricht den für den Konzernabschluss geltenden Bilanzierungsvorschriften. Cuxhaven, 6. November 2015 PNE WIND AG, Vorstand |
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