![]() PNE WIND AGCuxhavenHalbjahresfinanzbericht zum 30.06.2016Halbjahresfinanzbericht und Bericht über das zweite Quartal 2016Verkürzter Konzernzwischenlagebericht für das erste Halbjahr 20161. Politische RahmenbedingungenDie politischen Rahmenbedingungen haben sich gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht
in den folgenden Ländern verändert. DeutschlandWindenergie-Onshore (EEG 2017)Im ersten Halbjahr 2016 wurde die Reform des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG 2017)
auf politischer Ebene debattiert und nach Ende des Berichtszeitraums am 8. Juli 2016
vom Bundestag beschlossen. Auch nach dem EEG 2017 ist es weiterhin Vorgabe der Bundesregierung,
den Anteil des Stroms aus Erneuerbaren Energien an der Stromerzeugung von derzeit
ca. 33 Prozent bis zum Jahr 2025 auf 40 bis 45 Prozent und bis zum Jahr 2035 auf 55
bis 60 Prozent auszubauen. Im Jahr 2050 soll der Anteil der Erneuerbaren Energien
an der Stromversorgung mindestens 80 Prozent betragen. Zukünftig wird die Förderung für Erneuerbare-Energien-Anlagen über Ausschreibungen
erfolgen. Dabei sollen laut dem EEG 2017 in den Jahren 2017, 2018 und 2019 jeweils
2.800 Megawatt (MW) ausgeschrieben werden. Anschließend sieht das neue Gesetz eine
Erhöhung der jährlichen Ausschreibungsmenge auf 2.900 MW brutto vor, das beutet, dass
Repowering-Projekte in das Ausschreibungsvolumen einbezogen sind. Windparks, die bis Ende 2016 eine Genehmigung erhalten und in 2017 oder 2018 in Betrieb
genommen werden, können jedoch noch die gesetzlich festgelegte Vergütung erhalten
(Übergangsregel des EEG 2014). Zur Vermeidung von Vorzieheffekten in der Übergangszeit,
wird es von März bis August 2017 eine Sonderdegression der Vergütung von jeweils 1,05
Prozent pro Monat geben. Sollte der Zielwert von 2.500 MW überschritten werden, greifen
zusätzliche Degressionsstufen pro Quartal. Aufgrund fehlender und notwendiger Investitionen in das Übertragungsnetz, wird der
Windenergieausbau in sogenannten Netzengpass-Regionen, die noch benannt werden müssen,
angepasst. Für Projekte in diesen Regionen wird die Ausschreibungsmenge vorübergehend
auf den Wert von 58 Prozent des durchschnittlichen Zubaus der Jahre 2013 bis 2015
in den Netzengpass-Regionen festgelegt. Windenergie-Offshore - Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG)Ebenfalls am 8. Juli 2016 wurde das Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) vom Bundestag
verabschiedet. Bei der Offshore-Windenergie hält das neue WindSeeG an dem politisch bestätigten Ausbauziel
von 15 GW bis zum Jahr 2030 fest. Um diese Planung einzuhalten, sieht das neue Gesetz in den Jahren 2021 und 2022 einen
Zubau von 500 MW und anschließend ein jährliches Zubauvolumen von 700 MW bis 2025
vor. Ab 2026 erhöht sich das Volumen auf durchschnittlich 840 MW pro Jahr. Im Jahr
2021 sollen jedoch aufgrund von Netzengpässen an Land zunächst nur Windparks in der
Ostsee in Betrieb genommen werden. Offshore-Windparks, die bis Ende 2020 in Betrieb genommen werden, können noch die
gesetzlich festgelegte Vergütung beziehen (Übergangsregel des EEG 2014). Für Offshore-Windparks, welche nach dieser Frist in Betrieb gehen wollen, sieht das
Gesetz, wie auch im Onshore-Bereich, eine Umstellung auf das Ausschreibungssystem
vor. Diese soll in zwei Schritten erfolgen: Offshore-Windparks, welche ab 2021 in
Betrieb genommen werden, haben über zwei Ausschreibungsrunden (März 2017, März 2018)
im Umfang von jeweils 1.550 MW die Möglichkeit eine staatliche Förderung zu erhalten.
Teilnehmen dürfen hierbei Windparks, für die vor dem 1. August 2016 nach der Seeanlagenverordnung
eine Genehmigung erteilt worden ist oder ein Plan festgestellt wurde bzw. ein Erörterungstermin
nach dem Verwaltungsverfahrensgesetz durchgeführt worden ist. Das Projekt "Atlantis
I" der PNE WIND AG sowie die bereits verkauften Projekte "Gode Wind 3 und 4" an deren
Entwicklung die PNE WIND AG als Dienstleister weiter beteiligt ist, erfüllen dieses
Kriterium. Mit dem 1. Januar 2017 enden sämtliche laufenden Planfeststellungs- oder Genehmigungsverfahren
zur Errichtung und zum Betrieb von Windenergieanlagen auf See, soweit die Projekte
nicht unter den oben genannten Anwendungsbereich der Ausschreibungen für bestehende
Projekte fallen. Diese Gesetzesänderung betrifft voraussichtlich die Projekte "Atlantis"
II und III, "Jules Verne", "Nemo" und "Nautilus". Bezüglich der Auswirkungen auf die
Projekte verweisen wir auf die Ausführungen im Kapitel 10 "Risiko- und Chancenbericht". Nach Ablauf dieses Übergangssystems werden Flächen im Rahmen der Umstellung auf das
"zentrale Modell" künftig staatlich voruntersucht und ausgeschrieben. ItalienItalien arbeitet mit einem wettbewerbsbasierten Auktionssystem für Netzeinspeisekapazitäten.
Nach einem Dekret vom Juni 2016 sollen nach einer Ausschreibung Ende 2016 im nächsten
Jahr 800 MW vergeben werden. Der zukünftige Ausbau der erneuerbaren Energiequellen
wird von der Regierung in jedem Jahr per Dekret neu festgelegt. PolenIn 2016 wurde das polnische Erneuerbare-Energien-Gesetz neu reguliert und ein Ausschreibungsverfahren
eingeführt. Hiernach müssen die Erneuerbaren Energien ihren Strom an der Strombörse
verkaufen und erhalten einen Ausgleich bis zu ihrem gebotenen Preis. Zusätzlich wurde
eine Abstandsregelung eingeführt, nach der zukünftige Windparks das zehnfache ihrer
Höhe von anderer Bebauung entfernt sein müssen. Dies verschlechtert die Rahmenbedingungen
für Windenergie in Polen. Bezüglich der Auswirkungen auf die Projekte verweisen wir
auf die Ausführungen im Kapitel 10 "Risiko- und Chancenbericht". TürkeiDer Windenergiemarkt in der Türkei basiert auf einem System von staatlich garantierten
Einspeisevergütungen. Daneben wurde 2013 ein Lizensierungsverfahren für Netzeinspeisekapazitäten
vorgestellt, welches die Zugänge zu den einzelnen Netzeinspeisepunkten im Rahmen eines
Auktionsverfahrens ermöglicht. Die Bedingungen des Verfahrens werden derzeit überarbeitet.
Die nächste Auktion ist frühestens für Ende 2016 vorgesehen. Die politischen Krisen
dieses Sommers wirken sich aktuell nicht auf den vorgesehenen Ausbau der Erneuerbaren
Energien in der Türkei aus. 2. UnternehmensstrukturDie Änderungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gegenüber dem
31. Dezember 2015 werden im verkürzten Konzernanhang unter 3. Konsolidierungskreis
erläutert. 3. Allgemeine RechnungslegungsgrundsätzeIm Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2016 zum 30. Juni
2016 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2015. Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt.
Der Steueraufwand wird in der PNE WIND-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in
den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommens ermittelt. 4. Organisation und MitarbeiterIm Konzern der PNE WIND AG waren zum 30. Juni 2016 insgesamt 360 Personen (im Vorjahr:
383) beschäftigt. Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen sind in dieser Zahl
enthalten. 5. Überblick GeschäftstätigkeitTeilbereich Windkraft onshoreDie Entwicklung und Realisierung von Windpark-Projekten an Land (onshore) wurde im
ersten Halbjahr 2016 sowohl in Deutschland als auch in den Auslandsmärkten kontinuierlich
fortgeführt. Überblick über die Onshore-Projektaktivitäten der PNE WIND-Gruppe per 30. Juni 2016
in MW: scroll
scroll
DeutschlandIn Deutschland bearbeitete die PNE WIND-Gruppe zum Ende des zweiten Quartals 2016
Onshore-Windpark-Projekte mit einer Nennleistung von rund 1.383 MW in den verschiedenen
Phasen der Projektentwicklung. Im ersten Halbjahr 2016 hat die PNE WIND-Gruppe Windparks mit insgesamt 97,8 MW in
Betrieb genommen, mit dem Bau begonnen oder sie veräußert. Komplett errichtet und
in Betrieb genommen wurden die Windparks "Westerengel" und "Apensen II" mit zusammen
29,1 MW. Während "Westerengel" (23,1 MW) schlüsselfertig an die Hamburger Beteiligungsgesellschaft
CEE übergeben werden konnte, wurde "Apensen II" (6 MW) in das Portfolio der Windparks
im Eigenbestand übernommen. In Bau befinden sich derzeit drei Windparks mit einer
Nennleistung von insgesamt 53,1 MW. Dies sind die von der PNE WIND AG entwickelten
Projekte "Köhlen" (21,3 MW), "Holzthaleben" (4,8 MW) und "Altenbruch Repowering" (27
MW, von denen 12 MW in das Projekt-Portfolio eingebracht werden). Diese Windparks
sollen noch in 2016 fertiggestellt werden. Nach Ende des Berichtszeitraums wurden
für "Altenbruch Repowering" weitere 6 MW genehmigt. Darüber hinaus wurden im ersten Halbjahr 2016 Projektrechte im Volumen von 15,6 MW
an Projektpartner veräußert. AuslandsmärkteAuch im Ausland wurde von der PNE WIND-Gruppe das Kerngeschäft der Projektentwicklung
kontinuierlich weitergeführt. Gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2015 gab
es in den folgenden Ländern Veränderungen. FrankreichAnfang des Jahres wurde ein Rahmenvertrag über den zukünftigen Verkauf internationaler
Windenergie-Projekte geschlossen. Der Rahmenvertrag mit John Laing Investments Limited
umfasst ein Investment in Frankreich mit einem Gesamtvolumen von mehr als 50 MW. Mit
dem Bau des ersten dieser Windparks mit 21,6 MW soll noch in 2016 begonnen werden.
Die weiteren Projekte sollen sukzessive innerhalb der nächsten zwei Jahre Baureife
erlangen. Mit entsprechender Baureife wird jeweils der bereits vereinbarte Kaufvertrag
wirksam. Die WKN AG ist für den Bau der Projekte verantwortlich und wird seitens John
Laing Group plc als Generalunternehmerin (EPC-Contractor) beauftragt. Darüber hinaus wurde eine weitere Windpark-Genehmigung mit 10,3 MW rechtskräftig. PolenAnfang des Jahres hat die WKN AG mit John Laing eine Vereinbarung über die geplante
Investition in ein polnisches Projekt mit einem Gesamtvolumen von rund 40 MW geschlossen.
Dieses Projekt soll an der nächsten Ausschreibungsrunde für Erneuerbare-Energie-Systeme
in Polen teilnehmen. Ende Juni 2016 wurde die Umweltgenehmigung für ein weiteres Projekt
mit 132 MW erteilt. Beide Projekte sind nicht von der neuen verschärften Abstandsregelung
betroffen. Die Projektpipeline wurde um betroffene Projekte reduziert. SchwedenIn Schweden wurde im Juni 2016 die Umweltgenehmigung für ein Projekt mit 99 MW erteilt.
Da die Umweltgenehmigung in Schweden gleichzeitig der Betriebsgenehmigung entspricht,
ist die Erreichung der Umweltgenehmigung ein entscheidender Schritt in der Projektentwicklung. In Deutschland sowie auf den Auslandsmärkten bearbeiteten die Unternehmen der PNE
WINDGruppe somit zum Ende des zweiten Quartals 2016 Windpark-Projekte mit insgesamt
rund 4.733 MW zu errichtender Nennleistung in unterschiedlichen Phasen des mehrjährigen
Entwicklungsprozesses. Gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2015 gab es darüber hinaus keine weiteren wesentlichen
Änderungen. Projekt-PortfolioSeit 2014 werden fertiggestellte Windparks, die an verschiedenen Standorten verlässlich
Strom produzieren und über die gesicherte Einspeisevergütung nachhaltige Erträge generieren,
zu einem Portfolio zusammengefasst, in dem vornehmlich deutsche Windparks mit einer
Gesamtnennleistung von bis zu 150 MW gebündelt werden sollen. Es ist vorgesehen, das
Projekt-Portfolio in 2016 ganz oder anteilig im Rahmen eines Börsengangs oder über
einen Direktverkauf zu veräußern. Die nachfolgende Tabelle gibt Aufschluss über den aktuellen Status der für das Portfolio
geplanten Windparks, die in Betrieb sind oder sich in Bau befinden: scroll
Teilbereich Windkraft offshoreÜberblick über die Offshore-Projektaktivitäten der PNE WIND AG per 30. Juni 2016: Eigene Projektescroll
Verkaufte Projektescroll
scroll
Für das Offshore-Projekt "Borkum Riffgrund II", an dessen Entwicklung die PNE WIND
AG als Dienstleister weiter beteiligt ist, erteilte das Bundesamt für Seeschiffahrt
und Hydrographie (BSH) im Dezember 2011 die Baugenehmigung. Im Juni 2016 veröffentlichte
DONG Energy, dass sie die Entscheidung zum Bau und zur Finanzierung der Offshore-Windparks
"Borkum Riffgrund II" getroffen hat. Damit wurde eine Meilensteinzahlung in Höhe von
rund 3,2 Mio. Euro fällig. Eine letzte Meilensteinzahlung für dieses Projekt in Höhe
von rund 4,1 Mio. Euro steht der PNE WIND AG zu, wenn der Windpark in Betrieb genommen
wird. Für das Offshore-Projekt "Atlantis I" wurden die Zulassungsunterlagen von der PNE
WIND AG überarbeitet und auf andere Antragsparameter umgestellt (u.a. Turbinen und
Gründungsstrukturen) sowie an die aktuellen Anforderungen des Planfeststellungsverfahrens
angepasst. Der Erörterungstermin erfolgte bereits in 2014. Zusammen mit einem starken
Partner will sich die PNE WIND AG mit diesem Projekt an der kommenden Offshore-Ausschreibung
in 2017 beteiligen. Das Projekt wurde auf bis zu 584 MW erweitert. Insgesamt bearbeitete der Offshore-Bereich der PNE WIND AG zum Stichtag 30. Juni 2016
unverändert 12 Offshore-Projekte, davon sechs eigene sowie sechs als Dienstleister.
Nach dem gegenwärtigen Planungsstand können in den eigenen Offshore-Windparks insgesamt
bis zu 473 Windenergieanlagen errichtet werden. Maßgeblich für die genaue Zahl ist
unter anderem die Nennleistung der auszuwählenden Anlagen, die zwischen 3 und 8 MW
betragen kann. Insgesamt liegt die geplante realistische Nennleistung der sechs eigenen
Offshore-Projekte bei bis zu 2.824 MW. Gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2015 gab es im operativen Bereich darüber hinaus
keine weiteren wesentlichen Änderungen. Zu Änderungen im regulatorischen Rahmen gelten
die Aussagen im Kapitel "Politische Rahmenbedingungen". Segment StromerzeugungIm Segment Stromerzeugung sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt,
die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus erneuerbaren Energien befasst
sind. Dieser Bereich beinhaltet unter anderem den von der PNE WIND AG selbst betriebenen
Windpark "Laubuseschbach", die fertigen Projekte des Projektportfolios "Altenbruch
II", "Chransdorf", "Apensen II" und "Waldfeucht-Selfkant" sowie die PNE Biomasse GmbH,
die per Geschäftsbesorgungsvertrag das Personal für das Holzheizkraftwerk in Silbitz
stellt, welches ebenfalls in diesem Segment erfasst wird. Außerdem umfasst das Segment
Anteile an Kommanditgesellschaften, in denen künftige Onshore-Windpark-Projekte umgesetzt
werden sollen. Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden
im Segment Stromerzeugung im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen
dieser Windparks ausgewiesen. Das Segment Stromerzeugung hat in den ersten sechs Monaten des Jahres 2016 ein EBIT
von 3,8 Mio. Euro (im Vorjahr 1,5 Mio. Euro) erreicht. 6. WirtschaftsberichtDie im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS ermittelt und
dargestellt. Die Zahlen im Text und in den Tabellen wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige
Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich. a. Umsatz und ErtragslageGesamt Leistung/Umsatz![]() Der PNE WIND AG-Konzern erzielte gemäß IFRS im ersten Halbjahr 2016 eine Gesamtleistung
von 61,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 89,8 Mio. Euro). Davon entfallen 44,8 Mio. Euro auf
Umsatzerlöse (im Vorjahr: 71,9 Mio. Euro), 12,2 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen
(im Vorjahr: 15,8 Mio. Euro) sowie 4,1 Mio. Euro auf sonstige betriebliche Erträge
(im Vorjahr: 2,0 Mio. Euro). Der Rückgang der Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum
ist im Wesentlichen darin begründet, dass im Vorjahreszeitraum die Umsätze in Höhe
von rund 37,4 Mio. Euro aus dem Verkauf der Anteile an der PNE WIND UK Ltd. in den
Umsatzerlösen enthalten waren. Die Aktivitäten des Konzerns in der Projektentwicklung im In- und Ausland, onshore
wie offshore, spiegeln sich auch in den Aufwandspositionen wider. Der Konzern-Gesamtleistung
steht ein Materialaufwand von 32,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 35,6 Mio. Euro) gegenüber.
Die im Vergleich zum Vorjahr höhere Materialaufwandsquote im Konzern liegt darin begründet,
dass sich im Vorjahr in den Umsatzerlösen auch die Verkaufserlöse aus dem Verkauf
der PNE WIND UK Ltd. widerspiegeln und diesen keine oder nur unwesentliche Materialaufwendungen
gegenüber standen. Der Personalaufwand belief sich im Berichtszeitraum auf 13,1 Mio. Euro im Konzern
und reduzierte sich damit im Vergleich zum Wert der Vorjahresperiode (13,8 Mio. Euro).
Die Mitarbeiteranzahl per 30. Juni 2016 im Konzern belief sich auf 360 Personen (per
30. Juni 2015: 383 Mitarbeiter). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Konzern in Höhe von 11,0 Mio. Euro (im
Vorjahr: 12,5 Mio. Euro) gliedern sich im Wesentlichen auf in Aufwendungen aus Wertberichtigungen
auf Forderungen oder sonstige Vermögenswerte, Rechts- und Beratungskosten, Werbe-
und Reisekosten, Versicherungen und Beiträge, Reparatur- und Instandhaltungsaufwand,
im Wesentlichen bei "Altenbruch II" und "Silbitz", sowie Miet-, Pacht- und Leasingaufwendungen.
Die höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vorjahreszeitraum hingen im Wesentlichen
mit dem Verkauf der PNE WIND UK Ltd. zusammen. Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 6,0 Mio. Euro
(im Vorjahr: 3,9 Mio. Euro). Im Wesentlichen sind die Abschreibungen auf den im Eigenbetrieb
befindlichen Windpark "Altenbruch II", das Holzheizkraftwerk Silbitz sowie die Portfolio-Projekte
"Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant" angefallen. Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr
resultiert insbesondere aus den laufenden Abschreibungen der Portfolio-Projekte, welche
in 2015, entgegen 2016, aufgrund der unterjährigen Fertigstellung der Windparks nur
anteilig in den ersten 6 Monaten angefallen waren. Die Zinsaufwendungen erhöhten sich im Konzern gegenüber dem Vorjahreszeitraum von
6,6 Mio. Euro auf 8,4 Mio. Euro. Im Wesentlichen sind die Zinsen und ähnliche Aufwendungen
aufgrund der Projektfinanzierungen der im Konzern befindlichen Portfolio-Projekte
angestiegen. EBIT und EPS![]() Auf Konzernebene wurde im Berichtszeitraum ein Betriebsergebnis (EBIT) von -1,4 Mio.
Euro (im Vorjahr: 24,0 Mio. Euro) und ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
(EBT) in Höhe von -9,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 18,1 Mio. Euro) erzielt. Im Vorjahreszeitraum
wurde aus dem Verkauf der PNE WIND UK Ltd. ein Konzern-EBIT-Beitrag von rund 35 Mio.
Euro erzielt. Dies ist der wesentliche Grund für die Veränderung des Konzern-EBIT's
gegenüber dem Vorjahr. Das Konzern-Ergebnis nach Minderheitenanteilen belief sich
auf -7,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 18,4 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis
je Aktie belief sich auf -0,10 Euro (im Vorjahr: 0,25 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis
je Aktie auf -0,10 Euro (im Vorjahr: 0,24 Euro). Aufgrund des negativen Geschäftsergebnisses und der im Berichtszeitraum durchgeführten
Dividendenzahlung in Höhe von 3,1 Mio. Euro reduzierte sich der Bilanzgewinn im Konzern
im Berichtszeitraum auf 0,1 Mio. Euro (31. Dezember 2015: 10,9 Mio. Euro). Bei den im Konzern konsolidierten Tochtergesellschaften wurden im Berichtszeitraum
die wesentlichen Umsätze aus Managementvergütung und Serviceleistungen in Höhe von
2,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,7 Mio. Euro), aus Umspannwerknutzungsentgelt in Höhe
von 1,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,3 Mio. Euro) und aus Stromverkaufserlösen im Bereich
Stromerzeugung in Höhe von 12,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,3 Mio. Euro) erzielt. Der
Teil-Konzern WKN AG wurde nach IFRS mit folgenden Werten (vor Konsolidierungseffekten)
in den Konzern der PNE WIND AG einbezogen: scroll
In den Ergebnissen des Konzerns spiegeln sich u.a. die Vorleistungen für die Weiterentwicklung
der Projektpipeline im In- und Ausland für On- und Offshore-Projekte wider. Die Vorleistungen
für inländische Projekte, die sich derzeit in der Realisierung befinden, werden im
Konzern konsolidiert und haben auf Konzernebene noch nicht zu Ergebnissen geführt.
Die bisher aufgelaufenen -auf Konzernebene eliminierten - Gewinne vor Steuern betragen
seit 2014 bis zum 30. Juni 2016 rund 33,1 Mio. Euro (davon rund 2,5 Mio. Euro in 2016). b. Finanzlage / LiquiditätÜber die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung
Aufschluss. Zum 30. Juni 2016 stand den Konzernunternehmen eine Liquidität und Kreditlinien
für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von 89,0 Mio. Euro zur Verfügung, die in
Höhe von 3,9 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (im Vorjahr: 197,1 Mio. Euro,
davon 2,5 Mio. Euro verpfändet). Die zur Verfügung stehende Liquidität gliedert sich auf in
Die PNE WIND AG verfügt zudem über eine Avalkredit-Fazilität für Gewährleistungs-
und Vertragserfüllungsavale in Höhe von 3,0 Mio. Euro (Inanspruchnahme 3,0 Mio. Euro). Erläuterung:Die WKN-Gruppe finanzierte sich im Wesentlichen aus einem Betriebsmittel-Konsortialkredit
über insgesamt 20 Mio. Euro sowie endfälligen Betriebsmitteldarlehen über 6 Mio. Euro
als Sockelfinanzierung. Die Konsortialkredite und die Betriebsmitteldarlehen hatten
eine Laufzeit bis zum 30. Juni 2016. Die Finanzierungen wurden fristgerecht durch
die WKN AG zurückgeführt und sind aufgrund des Laufzeitendes 30. Juni 2016 nicht mehr
in der Betrachtung mit aufgenommen worden. Während des Berichtszeitraums haben die
PNE WIND AG und die WKN AG über eine neue Konsortialkreditlinie mit einem Bankenkonsortium
verhandelt und diese vertraglich nach Ende des Berichtszeitraums abgeschlossen (siehe
hierzu unter Punkt 9 "Wesentliche Ereignisse nach Ende des Berichtszeitraums). Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
in Höhe von -40,4 Mio. Euro (im Vorjahr: -52,8 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt
Beim Cash Flow aus der Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Ein- bzw.
Auszahlungen für Investitionen in das Konzernanlagevermögen sowie aus Verkäufen von
konsolidierten Einheiten in Höhe von in Summe -0,4 Mio. Euro (im Vorjahr: in Summe
21,6 Mio. Euro) erhalten bzw. getätigt. Die Investitionen in Sachanlagen bezogen sich
im Wesentlichen auf Investitionen in Umspannwerke für die in der Realisierung befindlichen
Windparkprojekte. Im Vorjahr wurden Desinvestitionen in Höhe von 23,7 Mio. Euro im
Cash Flow aus der Investitionstätigkeit ausgewiesen. Im Wesentlichen betraf dies den
Verkauf der Anteile an der PNE WIND UK Ltd. Im Berichtszeitraum war der Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -5,8
Mio. Euro (im Vorjahr: 70,3 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt durch
Durch die Wandlung von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2014/2019 wurden
im Berichtszeitraum weitere 185 neue Aktien ausgegeben. Zum Stichtag 30. Juni 2016
betrug das Grundkapital der PNE WIND AG somit 76.555.619,00 Euro. Zum Stichtag 30. Juni 2016 verfügte der Konzern über einen Finanzmittelfonds in Höhe
von insgesamt 39,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 105,8 Mio. Euro). c. Vermögenslagescroll
Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE WIND AG insgesamt 481,8 Mio. Euro.
Damit verringerte sich der Wert um 1,3 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2015. Bilanz Aktiva![]() Die langfristigen Vermögenswertenahmen insgesamt von 251,1 Mio. Euro zum Jahresende 2015 auf aktuell 246,6 Mio. Euro
ab. Zum 30. Juni 2016 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 63,0 Mio.
Euro und blieben damit ungefähr auf dem Stand vom 31. Dezember 2015. Die mit Abstand
größten Einzelposten dieser Position sind dabei die Firmenwerte im Segment Projektierung
Windkraft in Höhe von 60,2 Mio. Euro (davon Projektierung von Windkraftanlagen PNE
20,0 Mio. Euro und Projektierung von Windkraftanlagen WKN 40,2 Mio. Euro). Im selben
Zeitraum verringerten sich die Sachanlagen um 5,4 Mio. Euro auf 162,0 Mio. Euro (31.
Dezember 2015: 167,4 Mio. Euro). Hierunter fallen im Wesentlichen Grundstücke und
Bauten (16,3 Mio. Euro ohne Grundstücke und Bauten von "Silbitz"), im Besitz oder
im Bau befindliche Umspannwerke (10,7 Mio. Euro) sowie die technischen Anlagen und
Maschinen der bereits fertigen Portfolio-Projekte "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant"
(104,2 Mio. Euro), des Windparkprojekts "Altenbruch II" (22,4 Mio. Euro) und des Holzheizkraftwerks
Silbitz (4,3 Mio. Euro inklusive Grundstücke und Bauten in Höhe von 2,9 Mio. Euro). Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum ein Rückgang von 236,1
Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 234,0 Mio. Euro per 30. Juni 2016 zu verzeichnen.
Im Wesentlichen ist diese Veränderung auf die Reduzierung der Zahlungsmittel (-46,7
Mio. Euro) und den Anstieg des Vorratsvermögens (+41,3 Mio. Euro) zurückzuführen.
Von den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 8,9 Mio. Euro auf Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2015: 8,0 Mio. Euro). Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen erhöhten sich von 114,2
Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 137,8 Mio. Euro. Im Wesentlichen ist die Erhöhung
durch die in der Umsetzung befindlichen Onshore-Projekte in Deutschland und die Weiterentwicklung
der Projektpipelines On- und Offshore im In- und Ausland geprägt. Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf
Im Übrigen haben sich die Vorratsbestände aufgrund der Erhöhung der geleisteten Anzahlungen
für im Bau befindliche Onshore-Projekte von 6,9 Mio. Euro um 17,8 Mio. Euro auf 24,7
Mio. Euro verändert. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 39,4 Mio. Euro zum 30. Juni
2016 (per 31. Dezember 2015: 86,1 Mio. Euro). Die Veränderung resultiert insbesondere
aus der Vorfinanzierung von Projekten und der vertraglichen Rückführung der Konsortialkredit-
und Betriebsmittellinien der WKN AG. scroll
Bilanz Passiva![]() Auf der Passivseite verringerte sich das Konzerneigenkapital von 165,9 Mio. Euro (31.
Dezember 2015) auf 152,8 Mio. Euro zum 30. Juni 2016. Bedingt war diese Entwicklung
im Wesentlichen durch das Ergebnis des Konzerns und die Dividendenausschüttung im
Mai 2016. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum 30. Juni 2016 ca. 32 Prozent
(per 31. Dezember 2015: ca. 34 Prozent) und die Fremdkapitalquote ca. 68 Prozent (per
31. Dezember 2015: ca. 66 Prozent). Die langfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich von 227,2 Mio. Euro Ende 2015
auf 217,7 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus Finanzverbindlichkeiten
in Höhe von 213,8 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 223,7 Mio. Euro). Darunter befindet
sich die Verbindlichkeit aus der im Mai und September 2013 begebenen Unternehmensanleihe
in Höhe von netto 97,7 Mio. Euro. Des Weiteren ist in den langfristigen Finanzverbindlichkeiten
die im Geschäftsjahr 2014 ausgegebene Wandelanleihe 2014/2019 mit 6,2 Mio. Euro enthalten.
Darüber hinaus sind langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen
von 109,2 Mio. Euro (per 31. Dezember 2015: 112,5 Mio. Euro) enthalten. Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten (langfristig und kurzfristig)
enthalten:
Erläuterung 1:Die Finanzierungen der Windpark-Projekte "Chransdorf" und "Waldfeucht-Selfkant" erfolgten
teilweise durch öffentliche KfW-Darlehen, die zu einem Zinssatz unter dem Marktzinssatz
gewährt wurden. Per 30. Juni 2016 betrug die Differenz zwischen dem beizulegenden
Zeitwert und dem Nominalwert der Darlehen 12,3 Mio. Euro, welche mit den Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten der entsprechenden Vermögenswerte (Windenergieanlagen) saldiert
wurde und über die Nutzungsdauer dieser Vermögenswerte erfolgswirksam erfasst wird. Erläuterung 2:Die Projektfinanzierungen für einige Projekte (z.B. für das Projekt "Köhlen") sind
derzeit noch Projektzwischenfinanzierungen und werden erst nach Fertigstellung der
Windparks in langfristige Projektfinanzierungen umgewandelt. Obwohl die Langfristfinanzierung
gesichert ist, werden die Projektzwischenfinanzierungen bis zur Umwandlung unter den
kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten ausgewiesen. Am 30. Juni 2016 betrug die Gesamtzahl der ausgegebenen Aktien der PNE WIND AG 76.555.619
Stück. Die Erhöhung der Aktienzahl gegenüber dem 31. Dezember 2015 (76.555.434 Stück)
ergibt sich aus der Ausgabe von 185 neuen Aktien, die durch Wandlung von Wandelschuldverschreibungen
entstanden sind. Die PNE WIND AG hat den an der Betreiber-Gesellschaft des HKW Silbitz beteiligten
Kommanditisten vertraglich zugesagt, deren Kommanditanteile Anfang 2017 zu einem Preis
in Höhe von 110 Prozent des Nominalbetrags zurück zu erwerben. Aufgrund dieser Zusage
wird unter den sonstigen Finanzverbindlichkeiten eine abgezinste Kaufpreisverbindlichkeit
zum 30. Juni 2016 in Höhe von 7,2 Mio. Euro ausgewiesen. Im ersten Halbjahr 2016 erhöhten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten von 68,3
Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 85,1 Mio. Euro, im Wesentlichen da die abgezinste
Kaufpreisverbindlichkeit "Silbitz" nicht mehr unter den langfristigen Verbindlichkeiten
ausgewiesen wird (Fälligkeit Anfang 2017). Die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten,
welche die kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten beinhalten, erhöhten sich von 36,6
Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 45,1 Mio. Euro. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen verringerten sich von 16,9 Mio. Euro (31. Dezember 2015) auf 15,7 Mio.
Euro. Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung (nach DVFA
- Deutsche Vereinigung für Finanzanalyse und Asset Management) am 30. Juni 2016 somit
219,5 Mio. Euro (31. Dezember 2015: 174,2 Mio. Euro). 7. Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und PersonenEs haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2015 keine wesentlichen Änderungen mit Ausnahme
der Bestellung von Frau Dr. Isabella Niklas zur Aufsichtsrätin ergeben. 8. Entwicklung und InnovationenForschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im Konzern der PNE WIND AG im Berichtszeitraum
nicht statt. 9. Wesentliche Ereignisse nach Ende des BerichtszeitraumsAm 8. Juli 2016 hat der Deutsche Bundestag die Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes
(EEG) und das Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) beschlossen. Damit treten die
im Kapitel "Politische Rahmenbedingungen" beschriebenen Veränderungen der Rahmenbedingungen
für den weiteren Ausbau der Windenergie onshore und offshore in Deutschland in Kraft. Am 25. Juli 2016 haben die PNE WIND AG und die WKN AG mit einem Konsortium, bestehend
aus mehreren Banken und einer Versicherungsgesellschaft, unter Führung der Commerzbank
AG, einen neuen Konsortialkredit mit einem Volumen von 30 Mio. Euro sowie eine Avalkreditlinie
mit einem Volumen von 10 Mio. Euro abgeschlossen. Der Konsortialkreditvertrag sieht
eine Laufzeit der Linien bis Ende 2017 vor. Im Vertrag ist eine Reduzierung der Konsortiallinie
um 20 Mio. Euro bei Umsetzung des Projekt-Portfolios, spätestens jedoch per 31. März
2017, enthalten. Am 29. Juli 2016 hat der Aufsichtsrat beschlossen, den Vertrag des Finanzvorstands
Jörg Klowat um drei Jahre bis zum 31. März 2020 zu verlängern. Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat mit Bescheid vom 29.
Juli 2016 festgestellt, dass der Konzernabschluss der PNE WIND AG zum 31. Dezember
2013 und der zusammengefasste Lagebericht für das Geschäftsjahr 2013 in Bezug auf
die durchgeführte Kaufpreisallokation der WKN AG zum Zeitpunkt der erstmaligen Einbeziehung
zum 4. Juli 2013 sowie die Angabe einer Dreijahresprognose für das EBIT ohne Angabe
des prognostizierten EBIT für das Folgejahr fehlerhaft ist. Eine entsprechende offizielle
Veröffentlichung der festgestellten Fehler wird nach Eingang der BaFin-Anordnung zur
Veröffentlichung unverzüglich erfolgen. Die zunächst von der Deutschen Prüfstelle
für Rechnungslegung e.V. (DPR) als fehlerhaft eingestufte Anwendung der Percentage-of-Completion
(PoC)-Methode wurde durch die BaFin nicht als fehlerhaft eingestuft. Aus den Feststellungen
der BaFin ergeben sich keine Auswirkungen auf den Halbjahresfinanzbericht zum 30.
Juni 2016, da die PNE WIND AG die Kaufpreisallokation der WKN AG bereits im Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2014 korrigiert hat und die Prognoseberichterstattung seit dem Halbjahresfinanzbericht
zum 30. Juni 2015 angepasst und um eine Prognose des EBIT für das Folgejahr ergänzt
hat. Darüber hinaus hat es keine wesentlichen Ereignisse mit Auswirkung auf die Ertrags-,
Finanz- und Vermögenslage des Konzerns nach Ablauf des Berichtszeitraums gegeben. 10. Risiko- und ChancenberichtInformationen zu Chancen und Risiken von PNE WIND AG finden sich im Kapital "Risiko-
und Chancenbericht" des Geschäftsberichts 2015, der auf der Internetseite der Gesellschaft
unter www.pnewind.com verfügbar ist. Gegenüber dem Risiko- und Chancenbericht aus dem Geschäftsbericht 2015 haben sich
die folgenden Risiken wesentlich verändert. Entfallen ist das Risiko "Schiedsgerichtsklage gegen die Volker Friedrichsen Beteiligungs-GmbH",
da es hier zu einer gütlichen Einigung gekommen ist. Das im Geschäftsbericht 2015 enthaltene rechtliche Risiko in Bezug auf die laufende
DPR- bzw. BaFin-Prüfung ist durch den am 29. Juli 2016 ergangenen Bescheid entfallen. Deutlich erhöht haben sich die Risiken für die Offshore-Projekte der PNE WIND AG durch
die Änderung des EEG und das neue Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG), die der Deutsche
Bundestag am 8. Juli 2016 beschlossen hat. Dadurch kann die Realisierung der Projekte
entweder deutlich verzögert oder vollkommen verhindert werden. Die PNE WIND AG prüft
derzeit die Auswirkungen der Gesetzesänderungen sowie die Möglichkeiten einer Verfassungsklage
gegen das EEG 2017 oder auch das Windenergie-auf-See-Gesetz. Laut einem Rechtsgutachten
von Prof. Martin Schulte, Universität Dresden, sind Teile des WindSeeG verfassungswidrig.
Insbesondere liegt hiernach die Entwertung einer gutgläubig geschaffenen Rechtssituation
und damit eine sogenannte "echte Rückwirkung" auf die bereits in Projektierung befindlichen
Projekte vor, was zu einer "kalten Enteignung" führt. Basierend auf dieser Einschätzung
ist der Vorstand der PNE WIND AG zum Zeitpunkt der Aufstellung dieses Halbjahresfinanzberichts
der Auffassung, dass das Gesetz in der vom Bundestag beschlossenen Fassung in Teilen
verfassungswidrig ist und keinen Bestand haben wird. Darüber hinaus geht der Vorstand
davon aus, dass -sofern das Gesetz vom Bundespräsidenten unterzeichnet und nicht bereits
aufgrund von Verfassungsbedenken eine Unterzeichnung unterbleibt -eine Verfassungsbeschwerde
mit überwiegender Wahrscheinlichkeit zumindest einen Ersatz des der PNE WIND AG entstandenen
Schadens und damit einer Erstattung der bereits angefallenen Aufwendungen zur Folge
hätte. Unabhängig vom Windenergie-auf-See-Gesetz sowie von möglichem Schadensersatz und einer
Verfassungswidrigkeit des Gesetzes entwickelt die PNE WIND AG seit einiger Zeit Lösungen
für eine alternative Verwendung der gegebenenfalls betroffenen Offshore-Projekte. Zum 30. Juni 2016 hat der Vorstand aufgrund der vorstehend beschriebenen bestehenden
Möglichkeiten keine Wertberichtigung auf die Vermögenswerte der möglicherweise betroffenen
Offshore-Projekte "Nemo", "Nautilus", "Jules Verne"" Atlantis II - III" vorgenommen.
Sollte sich ergeben, dass die Gesellschaft entgegen der aktuellen Auffassung des Vorstands
keinen Anspruch auf einen Schadensersatz für bereits getätigte Investitionen bei diesen
Offshore-Projekten hat, auch sonst keine entsprechende Kompensationsleistungen erhält
sowie die alternativen Verwendungsmöglichkeiten der Offshore-Projekte nicht verwirklicht
werden können, so wäre gegebenenfalls eine Wertberichtigung der Vermögenswerte vorzunehmen.
In der Konzernbilanz zum 30. Juni 2016 sind Vermögenswerte in Höhe von 22,6 Mio. Euro
und Rückstellungen in Höhe von 1,1 Mio. Euro der möglicherweise betroffenen Offshore-Projekte
ausgewiesen. Das polnische Parlament hat eine deutlich verschärfte Abstandsregelung für Windkraftanlagen
verabschiedet. Das Gesetz sieht verbindliche Abstände von Windkraftanlagen zu Wohnhäusern
und schützenswerten Naturgebieten und Nationalparks von zehnfacher Gesamthöhe der
Windenergieanlage (Nabenhöhe plus Rotorlänge) vor. Dies kann die Entwicklung und Vermarktung
weiterer Windparks in Polen deutlich erschweren. In einem ersten Schritt wurden im
Konzern die in der Entwicklungspipeline "Polen" befindlichen Projekte überprüft. Bei
zwei Projekten wurde aufgrund der neuen Gesetzgebung ermittelt, dass diese nicht wirtschaftlich
umsetzbar sind und die vorhandenen Vermögenswerte in Höhe von rund 1,4 Mio. Euro zum
30. Juni 2016 wertberichtigt. Der Vorstand hat im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2016 darüber
hinaus keine wesentlichen Ergänzungen oder Veränderungen zu den im Geschäftsbericht
zum Geschäftsjahr 2015 dargestellten Risiken festgestellt. 11. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289a HGB)Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auf unserer Internetseite www.pnewind.com
im Bereich "Investor Relations" unter Corporate Governance veröffentlicht und kann
dort heruntergeladen werden. 12. Ausblick / PrognoseDie PNE WIND-Gruppe hat seit 2014 wesentliche Schritte vollzogen, um ihr Geschäftsmodell
zu erweitern. Dazu gehört die Bündelung eines Portfolios von Windparks im Eigenbestand,
die bereits in Betrieb genommen wurden oder sich in Bau befinden. Windparks mit einer
Nennleistung von bis zu 150 MW sollen gebündelt und als Portfolio vermarktet werden.
Dies soll im laufenden Geschäftsjahr 2016 abgeschlossen werden. Parallel dazu werden
aber auch Windparks entwickelt, gebaut und im Wege des Direktvertriebs an Investoren
veräußert. Die künftige Entwicklung wird aber wesentlich von den in einigen Märkten veränderten
politischen Rahmenbedingungen beeinflusst. In Deutschland zählen das EEG 2017 sowie
das neue Windenergie-auf-See-Gesetz dazu. Effekte aus geänderten Rahmenbedingungen
und Marktveränderungen können zu Konsequenzen führen, die jeweils analysiert werden
müssen. Darauf muss die Konzernstrategie immer wieder neu ausgerichtet und an diese
angepasst werden. Die Prognose für das Finanzergebnis im Geschäftsjahr 2016 hat sich gegenüber der Einschätzung
zum 31. Dezember 2015 nicht wesentlich verändert. Das für das Geschäftsjahr 2016 erwartete
Konzern-EBIT soll unverändert im Bereich von bis zu 100 Mio. Euro liegen unter der
Voraussetzung, dass die Vermarktung der im Portfolio gebündelten Onshore-Projekte
von bis zu 150 MW wie vorgesehen gelingt und die politischen Rahmenbedingungen in
den einzelnen Märkten keine wesentlichen positiven oder negativen Auswirkungen auf
die Entwicklungsleistungen und die geplanten Verkaufs- und Umsetzungen der Onshore-
und Offshore-Projekte im Konzern haben. Cuxhaven, 11. August 2016 PNE WIND AG, Vorstand Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG (IFRS)scroll
KONZERN-BILANZ (IFRS)Aktivascroll
Passivascroll
KAPITALFLUSSRECHNUNG KONZERN (IFRS)scroll
Ergänzende Angaben: Der Wert des Finanzmittelfonds entspricht zum 30. Juni der Bilanzposition
"Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente". KONZERN-EIGENKAPITALSPIEGEL (IFRS)scroll
scroll
Verkürzter Konzernanhang der PNE WIND AG, Cuxhaven, für die ersten sechs Monate 20161. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2016 der PNE WIND
AG und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den International Financial Reporting
Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt,
wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Vom IASB verabschiedete neue
Standards werden grundsätzlich ab dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens angewendet, wie
sie in der EU zu berücksichtigen sind. Im Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2016 zum 30. Juni
2016 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2015. Aus den erstmals zum 1. Januar 2016 verpflichtend anzuwendenden
Änderungen an Standards ergaben sich mit einer Ausnahme keine Änderungen zum 30. Juni
2016. Im Rahmen des jährlichen Verbesserungsprojekts "Improvements to IFRSs 2012-2014
Cycle" wurde durch eine Ergänzung von IAS 34.16A klargestellt, dass Angaben entweder
im Zwischenabschluss erfolgen sollen oder anderswo im Zwischenbericht, dann aber muss
der Zwischenabschluss einen entsprechenden Querverweis enthalten. Als Folge dessen
wurden am verkürzten Konzernanhang Streichungen vorgenommen und Querverweise auf den
Konzernzwischenlagebericht ergänzt. Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt.
Der Steueraufwand wird in der PNE WIND-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in
den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommens ermittelt. Das verwässerte
Ergebnis pro Aktie berücksichtigt gemäß IAS 33 die potentiellen Aktien aus den Wandelanleihen. 2. FinanzinstrumenteDie langfristigen finanziellen Vermögenswerte enthalten neben den Beteiligungen der
Gesellschaft diejenigen Anteile an Unternehmen, die wegen ihrer geringen Bedeutung
nicht im Rahmen der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen werden,
sowie Darlehensforderungen und Ausleihungen. Die kurzfristigen finanziellen Vermögenswerte enthalten neben den liquiden Mitteln
im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Darlehensforderungen. Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente wurden grundsätzlich basierend auf
den am Bilanzstichtag verfügbaren Marktinformationen ermittelt und sind einer der
drei Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten gemäß IFRS 13 zuzuordnen. Finanzinstrumente der Stufe 1 zeichnen sich durch eine Bewertung auf Basis quotierter
Preise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus.
Innerhalb der Stufe 2 wird die Bewertung der Finanzinstrumente auf Basis von Inputfaktoren,
die aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, oder anhand von Marktpreisen für
ähnliche Instrumente durchgeführt. Finanzinstrumente der Stufe 3 werden auf Basis
von Inputfaktoren, die nicht aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, bewertet. Die Ermittlung des beizulegenden Zeitwertes sämtlicher in der Konzernbilanz erfassten
und in diesem Anhang erläuterten Finanzinstrumente beruht entweder auf quotierten
Preisen der Stufe 1 oder auf Informations- und Inputfaktoren der oben umschriebenen
Stufe 2. Durch die Verwendung beobachtbarer Marktparameter weicht die Bewertung nicht
von allgemeinen Marktannahmen ab. Weitere Details zur Fair-Value-Bewertung sind dem
Geschäftsbericht 2015 zu entnehmen. Die nachfolgenden Tabellen zeigen, unter Angabe der Kategorien, die Buchwerte und
beizulegenden Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten.
Die Tabelle enthält keine Fair Value Informationen für finanzielle Vermögenswerte
und finanzielle Verbindlichkeiten, welche nicht zum Fair Value bilanziert wurden und
bei denen die Buchwerte wegen marktüblicher Verzinsung und/oder kurzfristiger Laufzeit
zum Bilanzstichtag annähernd den beizulegenden Zeitwerten entsprechen. scroll
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Die zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerte enthalten nicht börsennotierte
Eigenkapitalinstrumente, deren beizulegende Zeitwerte nicht zuverlässig bestimmbar
waren und die daher am 30. Juni 2016 in Höhe von TEUR 1.921 (31. Dezember 2015: TEUR
1.961) zu Anschaffungskosten bewertet worden sind. Für sie bestand am Bilanzstichtag
keine Verkaufsabsicht. Die Finanzverbindlichkeiten betreffen Wandelschuldverschreibungen, Anleihen, Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten sowie sonstige Finanzverbindlichkeiten. scroll
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Zum 30. Juni 2016 sind zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten in
Höhe von TEUR 1.189 (per 31. Dezember 2015: TEUR 1.334) der Stufe 2 der Fair-Value-Hierarchie
zuzuordnen. 3. KonsolidierungskreisDer Konsolidierungskreis hat sich in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres verändert. Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernkreis einbezogen: PNE WIND Park XII GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), PNE WIND Park XIII GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent). Es handelt sich hierbei um vor kurzem durch die PNE-Gruppe gegründete Projektgesellschaften.
Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage haben sich aus
diesem Vorgang zum 30. Juni 2016 nicht ergeben. 4. Wesentliche Ereignisse nach Ende des BerichtszeitraumsHinsichtlich der wesentlichen Ereignisse nach Ende des Berichtzeitraums verweisen
wir auf Tz. 9 des Konzernzwischenlageberichts. SEGMENTBERICHTERSTATTUNGDie Ermittlung und Darstellung der Segmentberichterstattung zum 30. Juni 2016 hat
sich lediglich in der Zusammensetzung der einzelnen Segmente geändert. Das Segment
"Stromerzeugung" wurde um die erstmalig konsolidierten Gesellschaften PNE WIND Park
XII GmbH & Co. KG, PNE WIND Park XIII GmbH & Co. KG erweitert. Für weitere Details
zur Segmentberichterstattung verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2015. Den Werten per 30. Juni 2016 sind die Werte vom 30. Juni 2015 bzw. beim Segmentvermögen/Segmentschulden
die Werte vom 31. Dezember 2015 gegenübergestellt. scroll
Von den Werten im Geschäftsbereich Projektierung von Windkraftanlagen entfällt auf 1. den Teilbereich Windkraft onshore Deutschland
2. den Teilbereich Windkraft onshore Ausland
Cuxhaven, 11. August 2016 PNE WIND AG, Vorstand Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die PNE WIND AG, Cuxhaven Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss -bestehend aus verkürzter Gesamtergebnisrechnung,
verkürzter Bilanz, verkürzter Kapitalflussrechnung, verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung,
verkürzter Segmentberichterstattung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben
- und den Konzernzwischenlagebericht der PNE WIND AG, Cuxhaven, für den Zeitraum vom
1. Januar bis 30. Juni 2016, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach §
37w Abs. 2 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des
verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den International Financial Reporting Standards
(IFRS) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts
nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in
der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung
zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und zu dem Konzernzwischenlagebericht auf
der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden ist. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
der PNE WIND AG, Cuxhaven, in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den
IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der
Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den
für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden
ist. Hamburg, den 11. August 2016 Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. PNE WIND AG, Vorstand scroll
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