![]() PNE AGCuxhavenHalbjahresfinanzbericht 2019Halbjahresfinanzbericht und Bericht über das zweite Quartal 2019Konzernzwischenlagebericht für das erste Halbjahr 20191. Politische RahmenbedingungenDie politischen Rahmenbedingungen haben sich gegenüber der Darstellung im Konzernlagebericht
2018 nicht wesentlich verändert. Insgesamt befinden sich die internationalen Märkte weiterhin in einem Wandel, an den
sich die Aktivitäten der PNE-Gruppe anpassen müssen, um Risiken zu minimieren und
neue Chancen zu nutzen. Während die Rahmenbedingungen für den Ausbau der Windenergie
in Ungarn, Bulgarien und Rumänien schwierig bleiben, sind sie in Frankreich, Schweden
und Polen besser geworden. Für den wirtschaftlichen Ausbau der Photovoltaik sind die
Rahmenbedingungen in ausgewählten Märkten gegeben. Der Vorstand ist zuversichtlich,
durch die erweiterte Unternehmensstrategie und weitere Internationalisierung unter
anderem in Europa sowie auf neuen Märkten in Lateinamerika die Unternehmensentwicklung
positiv voranbringen zu können. 2. UnternehmensstrukturDie Änderungen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen gegenüber dem
31. Dezember 2018 werden im verkürzten Konzernanhang unter 3. Konsolidierungskreis
erläutert. 3. Allgemeine RechnungslegungsgrundsätzeIm Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2019 zum 30. Juni
2019 wurde erstmalig der neue Rechnungslegungsstandard "IFRS 16 Leasingverhältnisse"
angewendet. Darüber hinaus wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
angewandt wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018. Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt.
Der Steueraulwand wird in der PNE-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in den
jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommens ermittelt. 4. Organisation und MitarbeiterIm Konzern der PNE AG waren zum 30. Juni 2019 insgesamt 386 Personen (im Vorjahr:
366) inkl. Vorstände beschäftigt. Die Mitarbeiter der Beteiligungsunternehmen sind
in dieser Zahl enthalten. 5. Überblick GeschäftstätigkeitZusammenfassung der operativen EntwicklungDas operative Geschäft der PNE-Gruppe war im ersten Halbjahr 2019 geprägt von der
Entwicklung, Realisierung und dem Verkauf von Windparkprojekten an Land in Deutschland,
Schweden, Polen, Italien und Frankreich. Besonders bemerkenswert ist im Berichtszeitraum
der Verkauf von Projekten in Schweden und Polen mit zusammen 245 MW, für die PNE im
Auftrag der Käufer das Baumanagement übernehmen und sie später im Betrieb betreuen
wird. Darüber hinaus wurden in Italien die Rechte an Projekten mit zusammen 44,4 MW
Nennleistung veräußert. Fertiggestellt und in Betrieb genommen wurden im ersten Halbjahr vier Windparkprojekte
mit zusammen 72,5 MW in Deutschland, Frankreich und Schweden. Aufgrund der Fertigstellung von Projekten hat sich die Nennleistung der im Eigenbetrieb
befindlichen Windparks auf 83,4 MW erhöht. Davon sind Windparks mit zusammen 71,3
MW für das im Aufbau befindliche "Windparkportfolio 2020" vorgesehen. Weitere befinden
sich im Bau und in den Genehmigungsverfahren. In Bau befanden sich zum 30. Juni 2019 in Deutschland, Polen und Schweden sieben Windparks.
In diesen werden insgesamt 92 Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von zusammen
331,7 MW errichtet. Vier dieser Projekte (290,4 MW) wurden bereits verkauft. Für diese
ist PNE im Rahmen des Baumanagements als Dienstleister für die Käufer tätig. Bereits im ersten Quartal 2019 hat PNE die Geschäftstätigkeit durch den Eintritt in
den Markt in Panama ausgeweitet. In Panama wurden fünf Projekte übernommen, die sich
zum Teil bereits in einer sehr fortgeschrittenen Phase der Entwicklung befinden. Wesentliche
Schritte zum Erreichen der Genehmigungen sind für die Mehrheit der Projekte bereits
erfüllt. PNE sieht gute Chancen, von Panama aus auch in anderen Märkten in Mittel-
und Südamerika tätig zu werden. Weiter ausgebaut wurde die Kompetenz bei Dienstleistungen rund um Windenergieanlagen.
Das Konzernunternehmen "MEB Safety Services GmbH" übernahm im ersten Quartal 2019
Materialbestände und Personal der "argus GmbH", die auf Dienstleistungen bei der Hinderniskennzeichnung
von Windenergieanlagen spezialisiert ist. Neuordnung der SegmenteDie strategische Erweiterung des Geschäftsmodells mittels des Konzepts "Scale up"
hat Auswirkungen auch auf die Segmente und die Segmentberichterstattung. Die bisherigen
zwei Segmente "Projektierung von Windkraftanlagen" und "Stromerzeugung" sind auf jetzt
drei erweitert worden: "Projektentwicklung", "Services" und "Stromerzeugung". Das
bisherige Segment "Projektierung von Windkraftanlagen" wurde aufgeteilt, und die beiden
Segmente "Projektentwicklung" und "Services" sind daraus neu entstanden. Aufgrund der Neugestaltung der Segmentstruktur im Konzern sind die Werte der Segmente
(siehe u. A. Segmentberichterstattung) mit dem Vorjahr nur noch teilweise vergleichbar. Segment ProjektentwicklungTeilbereich Windenergie an LandDie Entwicklung und Realisierung von Windparkprojekten an Land wurde im ersten Halbjahr
2019 sowohl in Deutschland als auch in den Auslandsmärkten kontinuierlich fortgeführt. Überblick über den Stand der Projektaktivitäten Windenergie an Land der PNE-Gruppe
per 30. Juni 2019 in MW: scroll
Phase I - II = Erkundung und Entwicklung Phase III = Planung Phase IV = Errichtung bis Übergabe DeutschlandIn Deutschland bearbeitete die PNE-Gruppe zum 30. Juni 2019 Windparks mit einer Nennleistung
von rund 1.628 MW in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung. Davon befanden
sich zum Ende des Berichtszeitraums die Windparks "Kittlitz" (20,7 MW), "Neuenwalde"
(7,2 MW) sowie "Wölsickendorf" (16,8 MW) in Bau. Im Projekt "Kittlitz" wurde eine
der Windenergieanlagen verkauft, die von uns für den Käufer errichtet wird. Die Windparks
in Bau haben vorher erfolgreich die Ausschreibungen durchlaufen. Zwei Projekte konnten im Berichtszeitraum fertiggestellt und in Betrieb genommen werden.
Dies sind die Windparks "Gerdau-Repowering" (Niedersachsen) mit sechs Windenergieanlagen
(21,6 MW) und "Schlenzer" (Brandenburg) mit zwei Windenergieanlagen (6,5 MW). Diese
Windparks werden seitdem im Rahmen des "Windparkportfolios 2020" zunächst im Eigenbetrieb
betrieben. AuslandsmärkteAuch im Ausland hat die PNE-Gruppe das Kerngeschäft der Projektentwicklung kontinuierlich
weitergeführt. Gegenüber der Darstellung im Geschäftsbericht 2018 gab es in den Auslandsmärkten
folgende Veränderungen: PanamaIm Februar 2019 ist PNE in den lateinamerikanischen Markt für Erneuerbare Energien
eingetreten. Panama soll das Eingangstor des PNE-Konzerns für die Entwicklung des
Geschäftes in dieser Region werden. Im Rahmen der strategischen Erweiterung des Geschäftsmodells
mittels des Konzepts "Scale up" hat PNE die Erschließung ausländischer Märkte als
einen der wichtigen Eckpfeiler der zukünftigen wirtschaftlichen Entwicklung definiert. Über Tochtergesellschaften wurden in Panama fünf Projekte von der innoVent Central
America S.A., Panama, einer Tochtergesellschaft der innoVent GmbH in Varel, Deutschland,
übernommen. Zum Teil befinden sich die Projekte bereits in einer sehr fortgeschrittenen
Phase der Entwicklung. Sie werden von uns jetzt optimiert und weiterentwickelt. PNE setzt in Panama auf den sich entwickelnden Markt für Erneuerbare Energien. Die
Vermarktung des in den Projekten nach der Inbetriebnahme erzeugten Stroms soll über
privatrechtliche direkte Stromlieferungsverträge (PPA) erfolgen. FrankreichWeiterhin erfolgreich ist die PNE-Gruppe auf dem französischen Markt mit einer eigenen
Projektpipeline von rund 522 MW. Abgeschlossen wurde der Bau des bereits früher veräußerten
Windparks "Laperriere", mit acht Windenergieanlagen (19,2 MW). SchwedenIn Schweden konnte bereits im ersten Quartal 2019 das von der PNE-Gruppe entwickelte
und in 2017 veräußerte Windparkprojekt "Laxaskogen" (25,2 MW) komplett errichtet und
in Betrieb genommen werden. Die Bauphase wurde von PNE im Rahmen eines Dienstleistungsvertrages
mit dem Käufer des Windparks betreut. Im zweiten Quartal wurde das Projekt "Malarberget" (113 MW) veräußert. Im Auftrag
des Käufers wird PNE für den Windpark das Baumanagement übernehmen und ihn anschließend
in der Betriebsphase weiter betreuen. PolenIn Polen wurde innerhalb weniger Monate der zweite Projekterfolg erreicht. Nachdem
Ende 2018 das Projekt "Barwice" (42 MW) veräußert werden konnte, war dies im Berichtszeitraum
für das Windparkprojekt "Jasna" (132 MW) der Fall. Auch für dieses Projekt hat PNE
im Auftrag des Käufers das Baumanagement übernommen und wird den Windpark anschließend
in der Betriebsphase weiter betreuen. USAIn den USA wurden die Rechte an dem von PNE entwickelten Windparkprojekt "Burleigh"
veräußert. Das Projekt "Burleigh" befindet sich im amerikanischen Bundesstaat North
Dakota. Es umfasste Landpachtverträge von über 15.000 Hektar mit privaten Landbesitzern.
Das Projekt befand sich zudem in der Warteposition für den Netzanschluss für 298 MW. Teilbereich Windenergie auf SeeDie hohe Kompetenz der PNE-Projektentwicklung auf See führt zu sichtbaren Erfolgen:
PNE konnte in den vergangenen Jahren bereits acht Windparkprojekte auf See nach der
Entwicklung veräußern. Hierzu gehören die Projekte "Atlantis I", "Borkum Riffgrund"
und "Gode Wind". PNE ist weiterhin für die veräußerten Projekte als Dienstleister
tätig. Vier von PNE entwickelte und nach der Genehmigung veräußerte Windparks auf See wurden
bereits von den Käufern errichtet und in Betrieb genommen: "Borkum Riffgrund 1", "Gode
Wind 1" sowie "Gode Wind 2" und zuletzt in 2019 "Borkum Riffgrund 2" mit zusammen
1.344 MW Nennleistung. Im Bereich Windenergie auf See prüft PNE auch Möglichkeiten zur Erzeugung von anderen
Energieträgern wie etwa Wasserstoff. PNE prüft weiterhin die Möglichkeit des Einstiegs in die Entwicklung von Meereswindparks
vor den Küsten der USA. Die US-amerikanische Meeresenergiebehörde "United States Bureau
of Ocean Energy Management (BOEM)" arbeitet derzeit daran, weitere Flächen für Windparks
auf See in den bundesstaatlich kontrollierten Küstengewässern zu verpachten. In 2018
wurde eine Ausschreibung für drei Flächen vor der US-amerikanischen Ostküste (Massachussetts)
durchgeführt. Diese endete mit Zuschlägen für Gebote von zusammen 405 Mio. US-Dollar.
Dies belegt den Wert von Windprojekten auf See vor der US-Küste und zeigt, dass sich
dieser Markt künftig weiter entwickeln wird. PNE beteiligte sich nach erfolgreicher
Präqualifikation als eines von elf Unternehmen an der Ausschreibung. Derzeit bereitet
PNE sich auf zukünftige Ausschreibungen vor. Teilbereich PhotovoltaikPhotovoltaik ist in den vergangenen Jahren immer kostengünstiger und damit auch in
der Stromerzeugung marktfähiger geworden. Die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
für die Entwicklung von Photovoltaikprojekten sind zudem in vielen Ländern gegeben.
Daher ist die Entwicklung von Photovoltaikprojekten Bestandteil der strategischen
Erweiterung des Geschäftsmodells. Derzeit werden zahlreiche Märkte konkret geprüft.
Besonderes Augenmerk liegt dabei zunächst auf Deutschland, Frankreich und Rumänien
sowie weiteren internationalen Märkten. Das Segment "Projektentwicklung" hat im ersten Halbjahr 2019 ein EBITDA von 13,3 Mio.
Euro (im Vorjahr: 8,3 Mio. Euro) und ein EBIT von 12,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 7,4
Mio. Euro) erreicht. Segment ServicesIm Segment Services wird künftig zusammenfassend über Dienstleistungen berichtet.
Hierzu zählen unter anderem technisches und kaufmännisches Betriebsmanagement, Baumanagement,
Umspannwerksdienstleistungen, Windmessungen, Finanzierungs- und Stromvermarktungsdienstleistungen. Das internationale Geschäft des Betriebsmanagement wurde im Berichtszeitraum durch
Aktivitäten in Frankreich, Schweden und Polen ausgeweitet. Im schwedischen Windpark "Laxaskogen", der von PNE entwickelt und verkauft wurde,
haben Konzernunternehmen bis zur Inbetriebnahme Dienstleistungen im Baumanagement
erbracht. Mit diesem Projekt setzte PNE einmal mehr erfolgreich die Strategie um,
den Anteil von Dienstleistungen zu erhöhen. Dies soll bei dem im zweiten Quartal 2019
verkauften schwedischen Projekt "Malarberget" ebenfalls erfolgen. Auch für die polnischen
Projekte "Barwice" und "Jasna", die von Konzernunternehmen entwickelt, erfolgreich
durch die Ausschreibung geführt und verkauft ("Barwice" Ende 2018, "Jasna" im April
2019) wurden, ist die Übernahme von Dienstleistungen während der Bau- und der Betriebsphase
vertraglich gesichert. Das Segment "Services" hat im ersten Halbjahr 2019 ein EBITDA von 2,0 Mio. Euro (im
Vorjahr: 2,2 Mio. Euro) und ein EBIT von 0,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,6 Mio. Euro)
erreicht. Segment StromerzeugungIm Segment Stromerzeugung sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt,
die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus sauberen Energien befasst sind.
Dieser Bereich beinhaltet im Wesentlichen die von PNE selbst betriebenen Windparks
"Laubuseschbach", "Gerdau-Repowering", "Pülfringen", "Erfeld", "Kührstedt-Alfstedt"
und "Schlenzer" mit einer Nennleistung von zusammen rund 83,4 MW sowie das Holzheizkraftwerk
in Silbitz mit rund 5,6 MW. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften,
in denen künftige Projekte umgesetzt werden sollen. Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden
im Segment "Stromerzeugung" im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen
dieser Projekte ausgewiesen. Das Segment "Stromerzeugung" hat im ersten Halbjahr 2019 ein EBITDA von 6,0 Mio. Euro
(im Vorjahr: 4,7 Mio. Euro) und ein EBIT von 2,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,5 Mio. Euro)
erzielt. VeränderungenGegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2018 gab es im operativen Bereich darüber hinaus
keine weiteren wesentlichen Änderungen. 6. Vermögens-, Finanz- und ErtragslageDie im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS ermittelt und
dargestellt. Für die Konzern-Finanzinformationen über das erste Halbjahr des Geschäftsjahres
2019 zum 30. Juni 2019 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden,
mit Ausnahme der erstmaligen Anwendung des nachfolgenden IFRS-Standards, angewandt
wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018. Die Zahlen im Text und in den Grafiken wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige
Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich. Die Angaben und Zahlen zu den Segmenten sind
aufgrund der Neugestaltung der Segmente nur noch teilweise mit dem Vorjahr vergleichbar. IFRS 16 LeasingverhältnisseIFRS 16 regelt die Bilanzierung von Leasingverhältnissen und ersetzt den Vorgängerstandard
IAS 17. Nach dem neuen Standard besteht nunmehr eine grundsätzliche Bilanzierungspflicht
von Rechten und Pflichten aus Leasingverhältnissen beim Leasingnehmer. Demzufolge
bilanzieren Leasingnehmer künftig das Nutzungsrecht aus einem Leasinggegenstand (sog.
right-of-use asset) sowie eine korrespondierende Leasingverbindlichkeit. Es handelt
sich bei den "Leasingverhältnissen" im PNE-Konzern u.A. um Leasingverträge (z.B. KfZ-Leasing),
Mietverträge (z.B. für das Gebäude in Husum) und Pachtverträge (z.B. im Zusammenhang
mit dem "Windparkportfolio 2020"). Die PNE-Gruppe hat erstmalig zum 1. Januar 2019 unter Anwendung der modifiziert retrospektiven
Übergangsmethode Leasingverhältnisse nach den Vorgaben des IFRS 16 bilanziert. Aufgrund
der erstmaligen Erfassung der Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten, die in
den Bilanzpositionen "kurzfristige und langfristige Finanzverbindlichkeiten" ausgewiesen
werden, in gleicher Höhe hat sich die Bilanzsumme um rund 42,5 Mio. Euro zum 30. Juni
2019 erhöht. Der Anstieg der Finanzschulden wirkt sich negativ auf die Nettoliquidität
der PNE-Gruppe aus. Aufgrund der Erhöhung der Bilanzsumme durch die erstmalige Anwendung
des IFRS 16, bei fast gleichgebliebenem Eigenkapital gegenüber dem 31. Dezember 2018,
reduziert sich die Eigenkapitalquote im Konzern um rund 3 bis 4 Prozent. Im Gegensatz
zur bisherigen Vorgehensweise, nach der Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse
vollständig im operativen Ergebnis gezeigt wurden, werden nach IFRS 16 nur noch die
Abschreibungen auf die Nutzungsrechte dem operativen Ergebnis zugerechnet (im Berichtszeitraum:
1,6 Mio. Euro). Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Leasingverbindlichkeiten
werden im Finanzergebnis ausgewiesen (im Berichtszeitraum: 0,5 Mio. Euro). Auf Basis
der zum 1. Januar 2019 bestehenden Leasingverhältnisse hat sich im operativen Ergebnis
(Konzern-EBIT) des Berichtszeitraums eine Verbesserung im Bereich von rund 0,3 Mio.
Euro ergeben. Auf das Ergebnis vor Steuern (EBT) hat sich eine Verschlechterung von
-0,2 Mio. Euro ergeben. In diesen Positionen der Gesamtergebnisrechnung ist dadurch
ein Vergleich mit dem Vorjahr nur teilweise möglich. Veränderte SegmentberichterstattungDie Ermittlung und Darstellung der Segmentberichterstattung zum 30. Juni 2019 hat
sich gegenüber dem 31. Dezember 2018 verändert. Die strategische Erweiterung des Geschäftsmodells mittels des Konzepts "Scale up"
hat Auswirkungen auch auf die Segmente und die Segmentberichterstattung. Die Segmente
sind auf jetzt drei erweitert worden: "Projektentwicklung", "Services" und "Stromerzeugung". Im Segment "Projektentwicklung" wird über die Teilbereiche Windkraft an Land national
und international, Windkraft auf See national und international, Photovoltaikprojekte
national und international sowie weitere Projekte berichtet. Im Segment "Services" wird zusammenfassend über Dienstleistungen berichtet. Hierzu
zählen unter anderem technisches und kaufmännisches Betriebsmanagement, Baumanagement,
Umspannwerksdienstleistungen, Windmessungen, Finanzierungs- und Stromvermarktungsdienstleistungen. Im Segment "Stromerzeugung" bleiben wie bisher alle Aktivitäten von Konzernunternehmen
gebündelt, die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus sauberen Energien
befasst sind. a. ErtragslageGesamtleistung / Umsatz![]() Der PNE-Konzern erzielte gemäß IFRS in den ersten sechs Monaten 2019 eine Gesamtleistung
von 85,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 38,2 Mio. Euro). Davon entfallen 65,6 Mio. Euro auf
Umsatzerlöse (im Vorjahr: 28,4 Mio. Euro), 18,8 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen
(im Vorjahr: 6,2 Mio. Euro) sowie 1,2 Mio. Euro auf sonstige betriebliche Erträge
(im Vorjahr: 3,5 Mio. Euro). Gegenüber dem ersten Halbjahr 2018 wurden im Berichtszeitraum 2019 Projekte mit größeren
MW-Zahlen verkauft, was im Wesentlichen zu der Umsatzsteigerung im Konzern geführt
hat. Im ersten Halbjahr 2019 wurden:
Im 1. Halbjahr 2019 wurden die erbrachten Leistungen für die im Eigenbesitz befindlichen
Windparkprojekte "Gerdau-Repowering" und "Schlenzer" über die Bestandsveränderungen
gezeigt, was die Erhöhung des Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
erklärt. Der Aufwand für das Personal stieg im Konzern gegenüber dem Vorjahr aufgrund der im
Vergleich höheren Mitarbeiterzahl (386 Mitarbeiter inkl. Vorstände per 30. Juni 2019
gegenüber 366 Mitarbeiter inkl. Vorstände per 30. Juni 2018) und der gestiegenen Gehälter
für qualifiziertes Personal an. Die Erhöhung der Mitarbeiterzahl erfolgt im Rahmen
der Anpassung der Organisation an die neue Strategie, die der Konzern mit dem "Scale-up"-Konzept
verfolgt. Die erstmalige Anwendung des "IFRS 16 Leasingverhältnisse" hat Auswirkungen auf die
Werte der Abschreibungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen und des Zinsaufwands
in der Gesamtergebnisrechnung. Im ersten Halbjahr 2019 wurden sonstige betriebliche
Aufwendungen von rund 1,9 Mio. Euro an Leasingaufwendungen aufgrund des IFRS 16-Standards
nicht ausgewiesen, dafür wurden rund 1,6 Mio. Euro Abschreibungen und rund 0,5 Mio.
Euro Zinsaufwand in der Gesamtergebnisrechnung erfasst. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 8,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 8,3
Mio. Euro) liegen im Konzern geringfügig unter dem Vorjahreswert und gliedern sich
im Wesentlichen auf in Aufwendungen aus Rechts- und Beratungskosten, Werbe- und Reisekosten,
Versicherungen und Beiträge, Reparatur- und Instandhaltungsaufwand (im Wesentlichen
beim Holzheizkraftwerk "Silbitz" sowie bei den Windparks des "Windparkportfolios 2020"). Die Abschreibungen erhöhten sich um 0,9 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum
auf 5,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,7 Mio. Euro). Im Wesentlichen sind die Abschreibungen
im Segment "Stromerzeugung" beim Holzheizkraftwerk "Silbitz" sowie bei den im Konzern
konsolidierten Projekten des "Windparkportfolios 2020" angefallen. Der höhere Wert
gegenüber dem Vorjahreswert liegt im Wesentlichen an der Anwendung des "IFRS 16 Leasingverhältnisse"
(siehe Erläuterung bei der Einleitung zur "Vermögens-, Finanz- und Ertragslage"). Beeinflusst wurden die operative Leistung und die Ergebnissituation des Konzerns durch
den Aufbau des "Windparkportfolios 2020", da durch den Aufbau des Portfolios komplette
oder teilweise Verkäufe an konzernexterne Dritte zeitlich nach hinten verschoben werden
und damit im Konzern auch das Ergebnis aus diesen Verkäufen. Die in dem "Windparkportfolio
2020" bisher aufgelaufenen - auf Konzernebene eliminierten - Gewinne vor Steuern betrugen
nach unserer bisherigen Berechnung kumuliert 26,0 Mio. Euro seit 2017. Diese Gewinne
werden zum Zeitpunkt eines Verkaufs des "Windparkportfolios 2020" in der Gesamtergebnisrechnung
realisiert. EBIT und EPS![]() Auf Konzernebene wurden im Berichtszeitraum, ohne die zeitlich nach hinten verschobenen
Ergebnisse aus dem Aufbau des "Windparkportfolios 2020", folgende Ergebnisse erzielt:
Das Konzern-Ergebnis nach Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter belief sich
auf 3,4 Mio. Euro (im Vorjahr: -0,3 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis
je Aktie belief sich auf 0,05 Euro (im Vorjahr: 0,00 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis
je Aktie auf 0,04 Euro (im Vorjahr: 0,00 Euro). Aufgrund des Halbjahresergebnisses in Höhe von rund 3,4 Mio. Euro und der im Berichtszeitraum
durchgeführten Dividendenzahlung in Höhe von rund 3,0 Mio. Euro wird ein Bilanzgewinn
im Konzern zum Ende des Berichtszeitraums von rund 77,9 Mio. Euro (31. Dezember 2018:
77,5 Mio. Euro) ausgewiesen. b. Vermögens- und Finanzlagescroll
Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE AG insgesamt 521,9 Mio. Euro.
Damit erhöhte sich der Wert um rund 15,3 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2018. BILANZ AKTIVA![]() Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von 179,7 Mio. Euro zum Jahresende
2018 auf aktuell 245,8 Mio. Euro zu. Der wesentliche Grund für die Zunahme liegt in
der Erstanwendung des "IFRS 16 Leasingverhältnisse". Zum 30. Juni 2019 werden aufgrund
der Anwendung des IFRS 16 rund 42,5 Mio. Euro an Nutzungsrechten (31. Dezember 2018:
0,0 Mio. Euro) unter den langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen. Zum 30. Juni 2019 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 64,8 Mio. Euro,
welche die Firmenwerte enthalten, und blieben damit ungefähr auf dem Stand vom 31.
Dezember 2018. Im selben Zeitraum erhöhten sich die Sachanlagen um 22,0 Mio. Euro auf 118,1 Mio.
Euro (31. Dezember 2018: 96,1 Mio. Euro). Im Wesentlichen ist die Veränderung auf
die Umgliederung des Vorratsvermögens des Windparkprojekts "Gerdau-Repowering" mit
Fertigstellung in das Sachanlagevermögen zurückzuführen. Erläuterung: Da die Windparks in Eigenbesitz unabhängig von ihrer aktuellen oder künftigen Gesellschafterstruktur
selbst betrieben und zur Stromerzeugung genutzt wurden, erfolgte der Ausweis der Windparks
ab dem Zeitpunkt der Veräußerung im Konzern als Anlagevermögen. Die Umgliederung aus
dem Konzernvorratsvermögen in das Konzernanlagevermögen erfolgte dabei ohne Berührung
der Gesamtergebnisrechnung und führte dementsprechend zu keiner Verringerung der Bestandsveränderung. Unter die Sachanlagen fallen im Wesentlichen:
Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte veränderten sich im Berichtszeitraum
kaum und betrugen zum Ende des ersten Halbjahres 2019 rund 2,0 Mio. Euro (31. Dezember
2018: 2,0 Mio. Euro). Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum eine Erhöhung von 272,9
Mio. Euro (31. Dezember 2018) auf 276,1 Mio. Euro per 30. Juni 2019 zu verzeichnen.
Im Wesentlichen ist diese Veränderung auf den Abbau des Vorratsvermögens (-10,8 Mio.
Euro) bei gleichzeitiger Erhöhung von den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände
(+3,1 Mio. Euro) und Zahlungsmitteln (+10,9 Mio. Euro) zurückzuführen. Von den kurzfristigen
Vermögenswerten entfallen 18,2 Mio. Euro auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
(31. Dezember 2018: 6,4 Mio. Euro). Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen verringerten sich von 90,0
Mio. Euro (31. Dezember 2018) auf 84,1 Mio. Euro. Die Reduzierung der Vorräte ist
im Wesentlichen auf die Umgliederung des Vorratsvermögens des Windparks "Gerdau-Repowering"
in das Anlagevermögen zurückzuführen. Die im Konzern getätigten Investitionen für
die im Bau befindlichen Projekte an Land und für die Weiterentwicklung der Projektpipelines
On- und Offshore im In- und Ausland führten dazu, dass sich die unfertigen Leistungen
nur um rund 5,9 Mio. Euro reduzierten. Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf:
Im Übrigen haben sich die unter den Vorräten ausgewiesenen geleisteten Anzahlungen
für im Bau befindliche Projekte an Land von 27,2 Mio. Euro um -5,0 Mio. Euro auf 22,2
Mio. Euro verändert. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 140,0 Mio. Euro zum 30.
Juni 2019, die in Höhe von 4,3 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet waren (per
31. Dezember 2018: 129,1 Mio. Euro, davon 10,0 Mio. Euro verpfändet). scroll
BILANZ PASSIVA![]() Das Konzerneigenkapital erhöhte sich zum 30. Juni 2019 geringfügig von 216,3 Mio.
Euro (31. Dezember 2018) auf 217,4 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug
zum 30. Juni 2019 rund 42 Prozent (per 31. Dezember 2018: rund 48 Prozent). Die Verschlechterung
der Eigenkapitalquote bei positivem Konzernergebnis ist im Wesentlichen auf die Bilanzsummenerhöhung
durch die erstmalige Anwendung des "IFRS 16 Leasingverhältnisse" zurückzuführen (Auswirkungen
rund 3 - 4 Prozentpunkte) . Am 30. Juni 2019 betrug das Grundkapital der PNE AG 76.559.742,00 Euro (aufgeteilt
in 76.559.742 Aktien). Das Grundkapital hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2018 (76.557.803,00
Euro) aufgrund der Wandlung von Teilschuldverschreibungen aus der Wandelanleihe 2014/2019
um 1.939,00 Euro verändert. Die langfristigen Verbindlichkeiten veränderten sich von 140,1 Mio. Euro (31. Dezember
2018) auf 186,7 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus langfristigen Finanzverbindlichkeiten
in Höhe von 183,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2018: 136,7 Mio. Euro). Im Wesentlichen
ist die Veränderung auf die erstmalige Anwendung des "IFRS 16 Leasingverhältnisse"
zurückzuführen. Aufgrund der Anwendung des IFRS 16 werden rund 41,2 Mio. Euro Verbindlichkeiten
aus Leasingverhältnissen unter den langfristigen Verbindlichkeiten und rund 1,5 Mio.
Euro unter den kurzfristigen Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2019 (31. Dezember 2018:
jeweils 0,0 Mio. Euro) ausgewiesen. In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten ist neben den erläuterten Verbindlichkeiten
aus Leasingverhältnissen die im Geschäftsjahr 2018 platzierte Anleihe 2018/2023 mit
einem Buchwert von 48,7 Mio. Euro enthalten. Nach IFRS werden die Transaktionskosten
mit den Verbindlichkeiten aus der Anleihe verrechnet und über die Laufzeit der Anleihe
als "Zinsaufwand" wieder erfasst. Darüber hinaus sind langfristige Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 89,4 Mio. Euro (per 31. Dezember 2018: 86,1
Mio. Euro) enthalten. Die wesentlichsten langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten betreffen die "non-recourse" Projektfinanzierungen des "Windparkportfolios
2020". Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2019 veränderten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten
von 67,7 Mio. Euro (31. Dezember 2018) auf 90,4 Mio. Euro. Die in dieser Position
enthaltenen kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich
aufgrund der Aufnahme von Zwischenfinanzierungen für Windparks an Land von 18,3 Mio.
Euro (31. Dezember 2018) auf 44,8 Mio. Euro. Im Berichtszeitraum veränderten sich
die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen des normalen operativen
Geschäfts von 14,9 Mio. Euro (31. Dezember 2018) auf 15,2 Mio. Euro. Es wurden "non-recourse" Finanzierungen in Höhe von rund 28,1 Mio. Euro sowie rund
3,7 Mio. Euro aus der vorhandenen Projekteigenkapitalzwischenfinanzierungslinie im
ersten Halbjahr aufgenommen und trugen zu den oben geschilderten Veränderungen bei
den kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bei. Im Wesentlichen sind in den Kreditverbindlichkeiten (lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten)
enthalten:
Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung (Zahlungsmittel
und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich der kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten)
am 30 Juni 2019 rund -97,3 Mio. Euro (31. Dezember 2018: -33,7 Mio. Euro). Die erstmalige
Anwendung des "IFRS 16 Leasingverhältnisse" führt zum 30. Juni 2019 zu einer Verschlechterung
der Nettoverschuldung von rund 42,6 Mio. Euro. Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung
Aufschluss. Zum 30. Juni 2019 standen den Konzernunternehmen eine Liquidität und Kreditlinien
für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von zusammen 163,7 Mio. Euro zur Verfügung,
die in Höhe von 4,3 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (im Vorjahr: 117,7
Mio. Euro, davon 2,1 Mio. Euro verpfändet). Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 140,0 Mio. Euro zum 30.
Juni 2019, die in Höhe von 4,3 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet waren (per
31. Dezember 2018: 129,1 Mio. Euro, davon 10,0 Mio. Euro verpfändet). Weiterhin standen den Konzerngesellschaften Liquidität aus noch nicht in Anspruch
genommenen
per 30. Juni 2019 zur Verfügung. Die PNE AG und die WKN GmbH verfügten zum 30. Juni 2019 über Linien für Gewährleistungs-
und Vertragserfüllungsavale in Höhe von 23,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2018: 23,3
Mio. Euro). Die Linien für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale waren per
30. Juni 2019 mit 3,2 Mio. Euro (per 31. Dezember 2018: 3,9 Mio. Euro) in Anspruch
genommen. Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
in Höhe von -13,8 Mio. Euro (im Vorjahr: -36,4 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt
Beim Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Aus- bzw. Einzahlungen
für Investitionen in das Konzernanlagevermögen in Höhe von in Summe -0,7 Mio. Euro
(im Vorjahr: -1,4 Mio. Euro) erhalten bzw. getätigt. Die Investitionen in Sachanlagen
bezogen sich im Wesentlichen auf Investitionen in Umspannwerke für die in der Realisierung
befindlichen Windparkprojekte. Im Berichtszeitraum war der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 25,5
Mio. Euro (im Vorjahr: -41,3 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt durch
7. Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenEs haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2018 keine wesentlichen Änderungen ergeben. 8. Entwicklung und InnovationenForschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im Konzern der PNE AG im Berichtszeitraum
nicht statt. 9. Wesentliche Ereignisse nach Ende des BerichtszeitraumsWesentliche Ereignisse mit Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
hat es nach Ende des Berichtszeitraums nicht gegeben. 10. Risiko- und ChancenberichtInformationen zu Chancen und Risiken von PNE AG finden sich im Kapitel "Risiko- und
Chancenbericht" des Konzernlageberichts im Geschäftsbericht 2018, der auf der Internetseite
der Gesellschaft unter www.pne-ag.com verfügbar ist. Der Vorstand hat im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2019 darüber
hinaus keine wesentlichen Ergänzungen oder Veränderungen zu den im Konzernlagebericht
des Geschäftsberichts für das Geschäftsjahr 2018 dargestellten Risiken festgestellt. 11. Erklärung zur Unternehmensführung (§ 289f bzw. 315d HGB)Die mit der Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB zusammengefasste Erklärung
zur Unternehmensführung nach § 315d HGB ist auf unserer Internetseite www.pne-ag.com
im Bereich "Investor Relations" unter "Corporate Governance" veröffentlicht und kann
dort heruntergeladen werden. 12. Ausblick / PrognoseDie PNE-Gruppe vereint als international tätiger und als einer der erfahrensten Projektierer
von Windparks an Land und auf See wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer Verantwortung.
Wir bearbeiten bisher die Wertschöpfungskette von der Entwicklung, Projektierung,
Realisierung und dem Vertrieb über den Betrieb von Windparks und Umspannwerken bis
hin zum Repowering - also dem Ersatz älterer Windenergieanlagen durch neue auf dem
aktuellen Stand der Technik. Die dabei erworbenen Kompetenzen bieten wir auch Dritten
als Dienstleistung an. Diese Öffnung gegenüber Kunden ist Bestandteil der strategischen
Ausrichtung zu einem Anbieter von Lösungen für saubere Energien -einem "Clean Energy
Solution Provider". Wir wollen Projekte entwickeln, deren hohe Qualität internationale Standards erfüllt
und eine gesicherte Projektfinanzierung auf internationalem Niveau möglich macht.
Erreicht wird eine solche Projektqualität durch die Sicherstellung der Prognose für
den Projektzeitplan und den Kostenrahmen von der Entwicklung bis zur Inbetriebnahme. Nach dem erfolgreichen Aufbau und Verkauf eines ersten Windparkportfolios verfolgen
wir das Ziel, bis 2020 ein neues europäisches Portfolio mit Windparks von insgesamt
bis zu max. 200 MW zu realisieren ("Windparkportfolio 2020"). Bis der Aufbau des neuen
Portfolios abgeschlossen ist, werden fertiggestellte Windparks in einer Tochtergesellschaft
gebündelt, um durch den Stromverkauf laufende Erträge zu erzielen. Darüber hinaus ist die Verbindung von Kraftwerken mit sauberen Energien und Speichertechnologien
ein Zukunftsthema. Wir haben daher die strategische Ausrichtung der Unternehmensgruppe
im Zuge der Umsetzung unserer Strategie mittels des Konzepts "Scale up" erweitert.
Das operative Geschäft wird neu ausgerichtet und die Aktivitäten werden national wie
international auf eine deutlich breitere Basis gestellt. Ziel ist es, PNE vom Spezialisten
für Windparks zum breit aufgestellten Anbieter von Lösungen für saubere Energien weiterzuentwickeln.
Grundzüge dieser erweiterten Strategie eines "Clean Energy Solution Provider" sind
die Ausweitung des Service-Angebots und die Erschließung neuer Märkte sowie Technologien. Wir reagieren mit der neuen strategischen Ausrichtung auf Veränderungen in den Märkten
der sauberen Energien. Während saubere Energien weltweit in den kommenden Jahren dynamisch
wachsen werden, sind in einzelnen, etablierten Märkten gegenläufige Entwicklungen
zu beobachten. Förderungen für Windenergie werden gekürzt, Vergütungssysteme auf Ausschreibungen
(zunehmend werden Stromabnahmeverträge von Einzelunternehmen ausgeschrieben) oder
andere Marktmechanismen umgestellt und der Zubau der Windenergie in manchen Ländern
dadurch begrenzt. Das verschärft den Wettbewerbsdruck. Die Optimierung der Kosten
rund um ein Projekt gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Dabei haben wir auch Photovoltaikprojekte
und Hybridlösungen sowie Speichertechnologien im Blick. Damit minimieren wir Marktrisiken, eröffnen PNE neue Potenziale und Märkte und werden
mittelfristig vor allem die bisher volatilen Ergebnisse verstetigen. Nach einer Übergangsphase,
in der mit Investitionen die Weichen zur Umsetzung des Konzepts "Scale up" gestellt
werden, soll dies bis 2023 zu einem Anstieg des durchschnittlichen operativen Ergebnisses
(EBIT) führen. Für das Geschäftsjahr 2019 bestätigen wir unsere Guidance: Wir werden zwar weitere
Vorleistungen im unteren einstelligen Millionenbereich für die strategische Erweiterung
des Geschäftsmodells und die Vorbereitung des Eintritts in neue Märkte haben, rechnen
aber dennoch mit einem deutlich positiven EBITDA im Konzern in Höhe von 25 bis 30
Mio. Euro und mit einem EBIT in Höhe von 15 bis 20 Mio. Euro. In diesen Werten sind
keine Gewinne aus Projekten berücksichtigt, die in 2019 für das im Aufbau befindliche
"Windparkportfolio 2020" errichtet werden sollen. Cuxhaven, 7. August 2019 Verkürzter Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2019KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG (IFRS)scroll
KONZERNBILANZ (IFRS)Aktivascroll
Passivascroll
KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG (IFRS) für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juniscroll
Ergänzende Angaben: Der Wert des Finanzmittelfonds entspricht zum 30. Juni der Bilanzposition
"Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente". KONZERN-EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG (IFRS)scroll
scroll
Verkürzter Konzernanhang der PNE AG, Cuxhaven, für die ersten sechs Monate 20191. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2019 der PNE AG
und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den International Financial Reporting Standards
(IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt, wie sie in
der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Vom IASB verabschiedete neue Standards
werden grundsätzlich ab dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens angewendet, wie sie in
der EU zu berücksichtigen sind. Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt.
Der Steueraufwand wird in der PNE-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in den
jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommens ermittelt. Das verwässerte Ergebnis
pro Aktie berücksichtigt gemäß IAS 33 die potentiellen Aktien aus den Wandelanleihen. Im Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2019 zum 30. Juni
2019 wurde der neue Standard "IFRS 16 Leasingverhältnisse" erstmalig angewendet. Darüber
hinaus wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018. IFRS 16 LeasingverhältnisseIFRS 16 regelt die Bilanzierung von Leasingverhältnissen und ersetzt den Vorgängerstandard
IAS 17. Nach dem neuen Standard besteht nunmehr eine grundsätzliche Bilanzierungspflicht
von Rechten und Pflichten aus Leasingverhältnissen beim Leasingnehmer. Demzufolge
bilanzieren Leasingnehmer künftig das Nutzungsrecht aus einem Leasinggegenstand (sog.
right-of-use asset) sowie eine korrespondierende Leasingverbindlichkeit. Es handelt
sich bei den "Leasingverhältnissen" im PNE-Konzern u.A. um Leasingverträge (z.B. KfZ-Leasing),
Mietverträge (z.B. für das Gebäude in Husum) und Pachtverträge (z.B. im Zusammenhang
mit dem "Windparkportfolio 2020"). Die PNE-Gruppe hat erstmalig zum 1. Januar 2019 unter Anwendung der modifiziert retrospektiven
Übergangsmethode Leasingverhältnisse nach den Vorgaben des IFRS 16 bilanziert. Aufgrund
der erstmaligen Erfassung der Nutzungsrechte und Leasingverbindlichkeiten, die in
den Bilanzpositionen "kurzfristige und langfristige Finanzverbindlichkeiten" ausgewiesen
werden, in gleicher Höhe hat sich die Bilanzsumme um rund 42,5 Mio. Euro zum 30. Juni
2019 erhöht. Der Anstieg der Finanzschulden wirkt sich negativ auf die Nettoliquidität
der PNE-Gruppe aus. Aufgrund der Erhöhung der Bilanzsumme durch die erstmalige Anwendung
des IFRS 16, bei fast gleichgebliebenem Eigenkapital gegenüber dem 31. Dezember 2018,
reduziert sich die Eigenkapitalquote im Konzern um rund 3 bis 4 Prozent. Im Gegensatz
zur bisherigen Vorgehensweise, nach der Aufwendungen für Operating-Leasingverhältnisse
vollständig im operativen Ergebnis gezeigt wurden, werden nach IFRS 16 nur noch die
Abschreibungen auf die Nutzungsrechte dem operativen Ergebnis zugerechnet (im Berichtszeitraum:
1,6 Mio. Euro). Die Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Leasingverbindlichkeiten
werden im Finanzergebnis ausgewiesen (im Berichtszeitraum: 0,5 Mio. Euro). Auf Basis
der zum 1. Januar 2019 bestehenden Leasingverhältnisse hat sich im operativen Ergebnis
(Konzern-EBIT) des Berichtszeitraums eine Verbesserung im Bereich von rund 0,3 Mio.
Euro ergeben. Auf das Ergebnis vor Steuern (EBT) hat sich eine Verschlechterung von
-0,2 Mio. Euro ergeben. In diesen Positionen der Gesamtergebnisrechnung ist dadurch
ein Vergleich mit dem Vorjahr nur teilweise möglich. 2. FinanzinstrumenteIm Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2019 sind keine wesentlichen
Ergänzungen oder Veränderungen im Konzernzwischenlagebericht für das erste Halbjahr
2019 zu den im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2018 aufgeführten Werten aufgetreten. Die nachfolgenden Tabellen zeigen, unter Angabe der Kategorien, die Buchwerte und
beizulegenden Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten. scroll
AC = zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet FVOCI = zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Wertänderung im OCI) Die in die Kategorie "FVOCI" eingestuften Anteile an verbundenen Unternehmen sowie
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden in Höhe
von TEUR 1.297 (31. Dezember 2018: TEUR 1.331) zu Anschaffungskosten, welche eine
geeignete Schätzung des Fair Values darstellen, bewertet. Nettoergebnisse und Dividenden
entfallen aktuell auf die Kategorie "FVOCI" nicht. Für sie bestand am Bilanzstichtag
keine Verkaufsabsicht. Bei den finanziellen Vermögenswerten der Kategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten
bewertet" (AC) entsprechen die Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd den beizulegenden
Zeitwerten. Der Ausweis der Finanzverbindlichkeiten betrifft ausgegebene Wandelschuldverschreibungen
und Unternehmensanleihen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, sonstige Finanzverbindlichkeiten
sowie Derivate. Die beizulegenden Zeitwerte der in den Tabellen aufgeführten Finanzinstrumente wurden
auf Basis der am Stichtag zur Verfügung stehenden Marktinformationen ermittelt. Der
beizulegende Zeitwert wird in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsmodellen
basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen und unter Verwendung von beobachtbaren
aktuellen Marktpreisen für ähnliche Instrumente bestimmt. In der aktuellen Berichtsperiode
wurden wie in der Vergleichsperiode keine Umgliederungen zwischen den Hierarchiestufen
vorgenommen. Für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sowie der sonstigen Finanzverbindlichkeiten werden aktuelle Zinssätze herangezogen,
zu denen vergleichbare Darlehen mit identischen Fristigkeiten zum Bilanzstichtag hätten
aufgenommen werden können. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Anleihen basiert auf beobachtbaren
Preisnotierungen zum Bilanzstichtag. Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Zinsswaps basierte auf Forward-Zinssätzen
(beobachtbare Zinsstrukturkurven am Bilanzstichtag) und den geschätzten kontrahierten
Zinssätzen, welche anhand der Zinsstrukturkurve zum Stichtag diskontiert werden. Es wird angenommen, dass bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und
den sonstigen Finanzverbindlichkeiten die beizulegenden Zeitwerte aufgrund der kurzen
Restlaufzeiten den Buchwerten dieser Finanzinstrumente entsprechen. Die nachstehende Tabelle analysiert die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns
in die jeweiligen Laufzeitbänder: scroll
AC = zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet 3. KonsolidierungskreisDie Unternehmensstruktur hat sich im ersten Halbjahr 2019 gegenüber dem 31. Dezember
2018 verändert. Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernkreis einbezogen:
Es handelt sich hierbei um vor kurzem durch die PNE-Gruppe gegründete Gesellschaften
bzw. bisher inaktive Gesellschaften. Wesentliche Auswirkungen auf die Ertrags-, Finanz-
und Vermögenslage haben sich aus diesen Vorgängen zum 30. Juni 2019 nicht ergeben. Im Berichtszeitraum wurde folgende Gesellschaft bzw. Anteile an der Gesellschaft veräußert:
Durch die Entkonsolidierung der Aero-Tanna s.r.l. sind Vermögenswerte aus dem Konzern
in Höhe von insgesamt rund 1,9 Mio. Euro, die im Wesentlichen aus den Projektrechten
bestanden, sowie Schulden und Rückstellungen aus dem Konzern in Höhe von rund 1,5
Mio. Euro inkl. der Gesellschafterdarlehen in Höhe von rund 1,5 Mio. Euro abgegangen.
Aus der Entkonsolidierung der Gesellschaft ergab sich ein Verlust von rund -0,4 Mio.
Euro. Das erhaltene Entgelt für die Veräußerung der Gesellschaft betrug rund 1,5 Mio.
Euro, inkl. der Rückführung der Gesellschafterdarlehen. Die im Rahmen der Transaktion
abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen rd. TEUR 2. 4. Wesentliche Ereignisse nach Ende des BerichtszeitraumsHinsichtlich der wesentlichen Ereignisse nach Ende des Berichtzeitraums verweisen
wir den Konzernzwischenlagebericht. KONZERN-SEGMENTBERICHTERSTATTUNG (IFRS)scroll
Seit dem 1. Januar 2019 stellt sich der Konzern nach den Segmenten "Projektentwicklung",
"Services" und "Stromerzeugung" auf. So können wir die neuen Strukturen des Konzerns
klarer darstellen. Den Werten per 30. Juni 2019 sind die Werte per 30. Juni 2018 bzw. beim Segmentvermögen/Segmentschulden
die Werte vom 31. Dezember 2018 gegenübergestellt. Aufgrund der Neugestaltung der
Segmentstruktur im Konzern sind die Werte mit dem Vorjahr nur noch teilweise vergleichbar. Cuxhaven, 7. August 2019 PNE AG, Vorstand Bescheinigung nach prüferischer DurchsichtAn die PNE AG, Cuxhaven Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus verkürzter Bilanz
zum 30. Juni 2019, verkürzter Gesamtergebnisrechnung, verkürzter Kapitalflussrechnung,
verkürzter Eigenkapitalveränderungsrechnung, verkürzter Segmentberichterstattung sowie
ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der PNE
AG, Cuxhaven, für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2019, die Bestandteile
des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den International Financial
Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss
und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben. Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach haben wir die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden ist. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen. Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
der PNE AG, Cuxhaven, in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS
für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist. Ohne unser Urteil einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass die mit der Erklärung
zur Unternehmensführung nach § 289f HGB zusammengefasste Konzernerklärung zur Unternehmensführung
nach § 315d HGB, auf die im Konzernzwischenlagebericht hingewiesen wird, nicht inhaltlich
geprüft ist. Hamburg, den 6. August 2019 Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft scroll
Versicherung der gesetzlichen VertreterWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind. PNE AG, Vorstand scroll
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