![]() PNE AGCuxhavenHalbjahresfinanzbericht 2020 Halbjahresfinanzbericht
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| Land | Phase I-II | Phase III | Phase IV | Total MW | Verkauft / Dienstleister |
| Deutschland | 1.262 | 371 | 49 | 1.682 | 0 |
| Frankreich | 271 | 261 | 0 | 532 | 0 |
| Großbritannien | 43 | 0 | 0 | 43 | 0 |
| Italien | 40 | 0 | 0 | 40 | 0 |
| Kanada | 505 | 0 | 0 | 505 | 0 |
| Panama | 345 | 0 | 0 | 345 | 0 |
| Polen | 132 | 19 | 0 | 151 | 132 |
| Rumänien | 54 | 102 | 0 | 156 | 0 |
| Südafrika | 500 | 30 | 0 | 530 | 0 |
| Schweden | 0 | 59 | 0 | 59 | 113 |
| Türkei | 629 | 71 | 0 | 700 | 0 |
| USA | 266 | 167 | 0 | 433 | 0 |
| Total | 4.047 | 1.080 | 49 | 5.176 | 245 |
Phase I - II
= Erkundung und Entwicklung
Phase III
= Planung
Phase IV
= Errichtung bis Übergabe
Verkauft/Dienstleister
= Bereits verkaufte Projekte, in denen PNE aktuell Baumanagementleistungen erbringt
In Deutschland bearbeitete die PNE-Gruppe zum Ende des zweiten Quartals 2020 Windparks
mit einer Nennleistung von rund 1.682 MW in den verschiedenen Phasen der Projektentwicklung.
In Bau befanden sich zum Ende des Berichtszeitraums fünf Windparks. Damit erhöhte
sich die Zahl der in Bau befindlichen Windparks um zwei auf fünf mit einer Nennleistung
von 48,7 MW.
Für weitere Windparks liegen die erforderlichen Genehmigungen für die Realisierung
vor.
Auch im Ausland wurde von der PNE-Gruppe das Kerngeschäft der Entwicklung und Realisierung
von Projekten kontinuierlich weitergeführt. Gegenüber der Darstellung im Konzernlagebericht
2019 gab es in den Auslandsmärkten folgende Veränderungen:
Der bereits früher verkaufte Windpark "Barwice" im Nordwesten von Polen wurde fertiggestellt.
In dem Projekt wurden 14 Anlagen des Typs Siemens SWT-3.0-113 mit einer Gesamtnennleistung
von 42 MW errichtet. Die Bauleitung wurde dabei im Auftrag des Investors übernommen.
Der Bau des Windparks "Jasna" (132 MW) wurde im Auftrag des Käufers planmäßig fortgesetzt.
Der Bau des bereits früher verkauften Windparks "Malarberget" (113 MW) ging planmäßig
voran. Im Auftrag des Käufers hat PNE für den Windpark das Baumanagement übernommen
und wird ihn anschließend in der Betriebsphase weiter betreuen.
Die hohe Kompetenz der PNE-Projektentwicklung auf See führt zu sichtbaren Erfolgen:
PNE konnte in den vergangenen Jahren bereits acht Windparkprojekte auf See nach der
Entwicklung veräußern. Hierzu gehören die Projekte "Atlantis I", "Borkum Riffgrund"
und "Gode Wind". PNE ist weiterhin für die veräußerten Projekte als Dienstleister
tätig.
Im Bereich Windenergie auf See prüft PNE auch Möglichkeiten zur Erzeugung von anderen
Energieträgern wie etwa Wasserstoff auf See. Hierzu werden grundlegende Berechnungen
und Untersuchungen durchgeführt, auf deren Basis bei positiver Perspektive mögliche
weitergehende Projektaktivitäten stattfinden können.
PNE hat einen weiteren Meilenstein zum Einstieg in die Entwicklung von Meereswindparks
vor den Küsten der USA erreicht. In diesem Zusammenhang wurde eine Gesellschaft gegründet
und in Boston ein Büro eingerichtet. Die US-amerikanische Meeresenergiebehörde "United
States Bureau of Ocean Energy Management" (BOEM) arbeitet derzeit daran, weitere Flächen
für Windparks auf See in den bundesstaatlich kontrollierten Küstengewässern zu verpachten.
In 2018 wurde eine Ausschreibung für drei Flächen vor der US-amerikanischen Ostküste
(Massachusetts) durchgeführt. Diese endete mit Zuschlägen für Gebote von zusammen
405 Mio. US-Dollar. Dies belegt den Wert von Windprojekten auf See vor der US-Küste
und zeigt, dass sich dieser Markt künftig weiter entwickeln wird. Derzeit bereitet
PNE sich auf zukünftige Ausschreibungen vor.
Photovoltaik ist in den vergangenen Jahren immer kostengünstiger und damit auch in
der Stromerzeugung marktfähiger geworden. Die rechtlichen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen
für die Entwicklung von Photovoltaikprojekten sind zudem in vielen Ländern gegeben.
Daher ist die Entwicklung von Photovoltaikprojekten Bestandteil der strategischen
Erweiterung des Geschäftsmodells der PNE AG. Derzeit werden zahlreiche Märkte konkret
geprüft und erste Sicherungen von Rechten vorgenommen. Besonderes Augenmerk liegt
dabei zunächst auf Deutschland, Frankreich, Italien, Rumänien und den USA sowie weiteren
internationalen Märkten.
Der Umfang der Projekte, die zum Ende des Berichtszeitraums bearbeitet wurden, konnte
auf 232 MWp ausgebaut werden.
Überblick über den Stand der Projektaktivitäten Photovoltaik der PNE-Gruppe per 30.
Juni 2020 in MWp:
| Land | Phase I-II | Phase III | Phase IV | Total MWp |
| Deutschland | 19 | 0 | 0 | 19 |
| Rumänien | 112 | 0 | 0 | 112 |
| USA | 101 | 0 | 0 | 101 |
| Total | 232 | 0 | 0 | 232 |
Phase I - II
= Erkundung und Entwicklung
Phase III
= Planung
Phase IV
= Errichtung bis Übergabe
Die oben aufgeführten operativen Leistungen führten dazu, dass im Segment "Projektentwicklung"
positive Ergebnisse im ersten Halbjahr 2020 erwirtschaftet wurden. Die aktuelle Corona-Pandemie
hat auf die Geschäftstätigkeit des Segments "Projektentwicklung" nur geringe Auswirkungen
in Form von geringen zeitlichen Projektverschiebungen gehabt. Diese Verschiebungen
hatten nur geringe Auswirkung auf die Ergebnisse des Segments "Projektentwicklung"
im ersten Halbjahr. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, wie im Zusammenhang mit der
veröffentlichten Guidance 2020 erläutert, dass dies im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres
zu Ergebnisverschiebungen im Segment "Projektentwicklung" und im Konzern von 2020
nach 2021 führen könnte.
Das Segment "Projektentwicklung" hat im ersten Halbjahr 2020
| ― |
eine Gesamtleistung von 67,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 74,6 Mio. Euro) |
| ― |
ein EBITDA von 6,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 13,3 Mio. Euro) und |
| ― |
ein EBIT von 5,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 12,1 Mio. Euro) erreicht. |
Im Segment "Services" wird zusammenfassend über Dienstleistungen berichtet. Hierzu
zählen unter anderem technisches und kaufmännisches Betriebsmanagement, Baumanagement,
Umspannwerksdienstleistungen, Windmessungen, Stromvermarktungsmanagement und ähnliche
Dienstleistungen.
Das internationale Geschäft des Betriebsmanagements wurde im ersten Halbjahr 2020
durch Aktivitäten in Frankreich und Polen ausgeweitet. Unter anderem um die Ausweitung
auf die beiden Märkte vornehmen zu können, mussten im Segment "Services" Investitionen
in Personal und Equipment getätigt werden, die die Ergebnisse des ersten Halbjahres,
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum, negativ beeinflusst haben.
Im polnischen Windpark "Barwice", der von PNE entwickelt und verkauft wurde, haben
Konzernunternehmen bis zur Inbetriebnahme im ersten Quartal 2020 Dienstleistungen
im Baumanagement erbracht. Mit diesem Projekt setzte PNE einmal mehr erfolgreich die
Strategie um, vermehrt Dienstleistungen insbesondere im internationalen Rahmen zu
erbringen.
Auch für das polnische Projekt "Jasna", das von Konzernunternehmen entwickelt, erfolgreich
durch die Ausschreibung geführt und verkauft wurde, sowie für das schwedische Projekt
"Malarberget" werden während der laufenden Bauphase Dienstleistungen erbracht. Im
Projekt "Jasna" wird PNE auch während der späteren Betriebsphase Aufgaben übernehmen.
Die aktuelle Corona-Pandemie hat auf die Geschäftstätigkeit des Segments "Services"
mittlere Auswirkungen gehabt, da zwar der größte Teil der Auftragslage im Servicesegment
auf Basis von langfristigen Serviceaufträgen erfolgt, jedoch in bestimmten Servicebereichen
wie z.B. den Schulungen zur Arbeitssicherheit in der Höhe, die Durchführung von Lehrgängen
aufgrund von Abstandsregeln und anderen Schutzmaßnahmen vorübergehend nicht möglich
waren.
Das Segment "Services" hat im ersten Halbjahr 2020
| ― |
eine Gesamtleistung von 9,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 7,8 Mio. Euro) |
| ― |
ein EBITDA von 1,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,0 Mio. Euro) und |
| ― |
ein EBIT von 0,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 0,7 Mio. Euro) erreicht. |
Im Segment "Stromerzeugung" sind alle Aktivitäten von Konzernunternehmen gebündelt,
die unmittelbar mit der Erzeugung von Elektrizität aus sauberen Energien befasst sind.
Dieser Bereich beinhaltet im Wesentlichen die von PNE selbst betriebenen Windparks
mit einer Nennleistung von zusammen rund 130,1 MW sowie das Holzheizkraftwerk in Silbitz
mit rund 5,6 MW. Außerdem umfasst das Segment Anteile an Kommanditgesellschaften,
in denen künftige Projekte umgesetzt werden sollen.
Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der Übergabe an die Betreiber werden
im Segment "Stromerzeugung" im Rahmen der Segmentberichterstattung laufende Einnahmen
dieser Projekte ausgewiesen.
Im ersten Halbjahr 2020 spiegelten sich die erwarteten Windverläufe wider. Konnten
im ersten Quartal gute Windergebnisse verzeichnet werden, so war das zweite Quartal
von den üblichen schwächeren Windergebnissen geprägt. Die saisonale Windkurve bei
gleichbleibenden Abschreibungen und Kosten pro Quartal, führt von Quartal zu Quartal
dazu, dass in windstarken Quartalen sehr positive Ergebnisse und in windschwachen
Quartalen leicht negative bis leicht positive Ergebnisse in Windparks erzielt werden.
Die aktuelle Corona-Pandemie hat auf die Geschäftstätigkeit des Segments "Stromerzeugung"
bisher keine Auswirkungen gehabt.
Das Segment "Stromerzeugung" hat im ersten Halbjahr 2020
| ― |
eine Gesamtleistung von 12,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 8,3 Mio. Euro) |
| ― |
ein EBITDA von 9,9 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,0 Mio. Euro) und |
| ― |
ein EBIT von 4,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 2,9 Mio. Euro) erzielt. |
Veränderungen in der Konzernstruktur sind im verkürzten Konzernanhang unter "3. Konsolidierungskreis"
erläutert.
Gegenüber dem Stand vom 31. Dezember 2019 gab es im operativen Bereich darüber hinaus
keine weiteren wesentlichen Änderungen.
Die im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden für den Konzern nach IFRS ermittelt und
dargestellt. Für die Konzern-Finanzinformationen über das erste Halbjahr des Geschäftsjahres
2020 zum 30. Juni 2020 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt
wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2019. Die seit 1. Januar 2020 geänderten
IFRS Standards haben für den Halbjahresabschluss keine Relevanz.
Die Zahlen im Text und in den Grafiken wurden kaufmännisch gerundet, geringfügige
Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.

Der PNE-Konzern erzielte gemäß IFRS in den ersten sechs Monaten 2020 eine Gesamtleistung
von 77,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 85,6 Mio. Euro). Davon entfallen 62,4 Mio. Euro auf
Umsatzerlöse (im Vorjahr: 65,6 Mio. Euro), 12,5 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen
(im Vorjahr: 18,8 Mio. Euro) sowie 2,2 Mio. Euro auf sonstige betriebliche Erträge
(im Vorjahr: 1,2 Mio. Euro).
Im ersten Halbjahr 2020 wurden:
| ― |
im Segment "Projektentwicklung" interne Umsätze von 16,4 Mio. Euro (im Vorjahr: 34,3 Mio. Euro) u.a. für Generalunternehmer- und Projektentwicklungsleistungen für die geplanten eigenen Windparks "Langstedt", "Lentföhrden" und "Erfurt Ost" sowie externe Umsätze von 44,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 50,6 Mio. Euro) u.a. aus vertraglichen Meilensteinzahlungen von im In- und Ausland bereits in 2018/2019 verkauften Windparkprojekten, z.B. in Frankeich und den USA sowie von Projektentwicklungs- und Generalunternehmerleistungen bei Windparkprojekten abgerechnet. Die "echte" Leistung des Segments "Projektentwicklung" zeigt sich bei der Betrachtung der Nennleistung der Projekte, die fertiggestellt oder veräußert wurden oder sich in Bau befanden. Diese summierte sich in 2020 auf rund 336 MW (im Vorjahr: rund 404 MW). Bei einem angenommenen mittleren Investitionsvolumen von rund 1,4 bis 1,8 Mio. Euro pro installiertem MW Nennleistung für Windenergieprojekte wurden damit Investitionen von rund 470 bis 605 Mio. Euro (im Vorjahr: 565 bis 727 Mio. Euro) initiiert. |
| ― |
im Segment "Services" externe und interne Umsätze von 8,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 7,6 Mio. Euro) abgerechnet. Die wesentlichen Umsätze wurden aus kaufmännischem und technischem Betriebsmanagement in Höhe von 5,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 4,7 Mio. Euro) und aus Umspannwerksdienstleistungen mit 2,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,8 Mio. Euro) erzielt. |
| ― |
im Segment "Stromerzeugung" im Berichtszeitraum 11,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 7,7 Mio. Euro) an externen Umsätzen erzielt. Im Wesentlichen entfielen diese Umsätze auf die Stromerlöse der Windparks im Eigenbestand in Höhe von 10,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 5,0 Mio. Euro) sowie auf die Umsätze des HKW "Silbitz" mit 1,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,9 Mio. Euro). Ein wesentlicher Grund für die höheren Umsätze gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist, dass die Anzahl der bereits seit 1. Januar 2020 im Eigenbetrieb befindlichen Windenergieanlagen größer war als im Vorjahr am 1. Januar 2019 und daher in 2020 eine höhere Strommenge produziert werden konnte. |
Die erbrachten Leistungen für die im Eigenbesitz geplanten und im Bau befindlichen
Windparkprojekte wurden, wie im Vorjahresberichtszeitraum, über die Bestandsveränderungen
gezeigt, was im Wesentlichen die Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen erklärt.
Der Aufwand für das Personal stieg im Konzern gegenüber dem Vorjahr aufgrund der
im Vergleich höheren Mitarbeiterzahl (450 Mitarbeiter inkl. Vorstände per 30. Juni
2020 gegenüber 386 Mitarbeiter inkl. Vorstände per 30. Juni 2019) und der gestiegenen
Gehälter für qualifiziertes Personal an. Die Erhöhung der Mitarbeiterzahl erfolgt
im Rahmen der Anpassung der Organisation an die neue Strategie, die der Konzern mit
dem "Scale up"-Programm verfolgt. Der Personalaufwand verteilt sich auf die Segmente
"Projektentwicklung" mit 11,2 Mio. Euro (im Vorjahr: 10,9 Mio. Euro), "Services" mit
4,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,1 Mio. Euro) und "Stromerzeugung" mit 0,4 Mio. Euro (im
Vorjahr: 0,5 Mio. Euro).
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen
erhöhten sich um 2,8 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf 8,4 Mio. Euro (im
Vorjahr: 5,6 Mio. Euro). Die Erhöhung lag im Wesentlichen an der durchschnittlich
höheren Anzahl an Windenergieanlagen im Konzern (Segment "Stromerzeugung") gegenüber
dem Vorjahreszeitraum. Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens
und Sachanlagen verteilen sich auf die Segmente "Projektentwicklung" mit 1,0 Mio.
Euro (im Vorjahr: 1,2 Mio. Euro), "Services" mit 1,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,4 Mio.
Euro) und "Stromerzeugung" mit 5,8 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,0 Mio. Euro).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von 9,1 Mio. Euro (im Vorjahr: 8,2
Mio. Euro) liegen im Konzern über dem Vorjahreswert und gliedern sich im Wesentlichen
auf in Aufwendungen aus Rechts- und Beratungskosten, Werbe- und Reisekosten, Versicherungen
und Beiträge, Reparatur- und Instandhaltungsaufwand (im Wesentlichen beim Holzheizkraftwerk
"Silbitz" sowie bei den im eigenen Bestand gehaltenen Windparks. Die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen, vor Konsolidierungseffekten, verteilen sich auf die Segmente "Projektentwicklung"
mit 6,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,7 Mio. Euro), "Services" mit 1,3 Mio. Euro (im Vorjahr:
1,1 Mio. Euro) und "Stromerzeugung" mit 2,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 1,5 Mio. Euro).
Die Zinsaufwendungen veränderten sich nur geringfügig gegenüber dem Vorjahreszeitraum
von 6,8 Mio. Euro auf 6,5 Mio. Euro. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen fielen
im Wesentlichen an im Zusammenhang mit
| ― |
der Anleihe 2018/2023 (1,0 Mio. Euro), |
| ― |
den Eigen- und Fremdkapitalfinanzierungen im Zusammenhang mit Windparkprojekten (1,9 Mio. Euro) und der Bewertung der abgeschlossenen Zins-SWAPs im Rahmen der Projektfinanzierungen von Windparkprojekten (2,4 Mio. Euro). |

Anmerkung: Die EBITDA-Säule ist als Gesamtbetrachtung beider Säulen (inkl. EBIT)
zu verstehen.
Auf Konzernebene wurden im Berichtszeitraum folgende Ergebnisse erzielt:
| ― |
ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA = EBIT zzgl. Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen, Nutzungsrechte sowie auf Geschäfts- oder Firmenwerte) in Höhe von 9,0 Mio. Euro (im Vorjahr: 18,5 Mio. Euro), |
| ― |
ein Betriebsergebnis (EBIT = entspricht dem in der Konzern-Gesamtergebnisrechnung ausgewiesenen Wert in der Zeile "Betriebsergebnis") von 0,6 Mio. Euro (im Vorjahr: 12,9 Mio. Euro). |
Das Konzern-Ergebnis nach Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter belief sich
auf -5,3 Mio. Euro (im Vorjahr: 3,4 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis
je Aktie belief sich auf -0,07 Euro (im Vorjahr: 0,05 Euro) und das verwässerte Konzern-Ergebnis
je Aktie auf -0,07 Euro (im Vorjahr: 0,04 Euro).
Aufgrund des Halbjahresergebnisses in Höhe von -5,3 Mio. Euro, der im Berichtszeitraum
durchgeführten Dividendenzahlung in Höhe von 3,1 Mio. Euro und den Veränderungen im
Zuge der Anteilserhöhung an der Sevivon Sp. z.o.o., Koszalin, Polen (von 80,0 Prozent
auf 100 Prozent, Segment "Projektentwicklung") wird ein Bilanzgewinn im Konzern zum
Ende des Berichtszeitraums von 62,2 Mio. Euro (31. Dezember 2019: 75,2 Mio. Euro)
ausgewiesen.
| 30.06.2020 | 31.12.2019 | |
| Mio. EUR | Mio. EUR | |
| Aktiva | ||
| Summe der langfristigen Vermögenswerte | 321,9 | 300,6 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 64,5 | 64,7 |
| Sachanlagen | 172,2 | 174,1 |
| Nutzungsrechte | 59,8 | 39,4 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 2,0 | 2,0 |
| Latente Steuern | 23,4 | 20,4 |
| Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte | 0,0 | 0,0 |
| Summe der kurzfristigen Vermögenswerte | 240,6 | 267,0 |
| Vorräte | 115,2 | 101,4 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 26,0 | 51,7 |
| Steuerforderungen | 1,3 | 2,0 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 98,1 | 111,9 |
| Bilanzsumme | 562,5 | 567,6 |
Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE AG insgesamt 562,5 Mio. Euro.
Damit erhöhte sich der Wert um rund 0,9 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember 2019.

Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt von 300,6 Mio. Euro zum Jahresende
2019 auf aktuell 321,9 Mio. Euro zu. Wesentlicher Grund für diese Entwicklung ist
die Zunahme der Nutzungsrechte (+20,4 Mio. Euro) im Zusammenhang mit dem "IFRS 16
Leasingverhältnisse". Zum 30. Juni 2020 werden 59,8 Mio. Euro an Nutzungsrechten (31.
Dezember 2019: 39,4 Mio. Euro) unter den langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen.
Die Nutzungsrechte verteilen sich per 30. Juni 2020 auf die Segmente "Projektentwicklung"
(10,2 Mio. Euro), "Services" (6,2 Mio. Euro) und "Stromerzeugung" (43,4 Mio. Euro).
Zum 30. Juni 2020 summierten sich die immateriellen Vermögenswerte auf 64,5 Mio.
Euro (davon 63,3 Mio. Euro Firmenwerte) und blieben damit ungefähr auf dem Stand vom
31. Dezember 2019. Die Firmenwerte verteilen sich per 30. Juni 2020 auf die Segmente
"Projektentwicklung" (52,8 Mio. Euro), "Services" (10,4 Mio. Euro) und "Stromerzeugung"
(0,1 Mio. Euro).
Für alle im Anwendungsbereich von IAS 36 liegenden Vermögenswerte (insb. immaterielle
Vermögenswerte (IAS 38), Geschäfts- oder Firmenwerte (IFRS 3), Sachanlagen (IAS 16)
sowie als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, die zu Anschaffungskosten bewertet
werden (IAS 40)) hat der Bilanzierende zu jedem Abschlussstichtag einzuschätzen, ob
ein Anhaltspunkt (triggering event) für eine Wertminderung (impairment loss) vorliegt.
Obgleich die durch Corona bedingten Auswirkungen auf die Wirtschaft auch gewisse Implikationen
für die PNE AG mit sich bringen, ergeben sich nach Ansicht des Vorstands keine Hinweise
darauf, dass die Werthaltigkeit der ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte zum
30. Juni 2020 gemindert sein könnte.
Im selben Zeitraum veränderten sich die Sachanlagen um -1,9 Mio. Euro auf 172,2 Mio.
Euro (31. Dezember 2019: 174,1 Mio. Euro).
Unter die Sachanlagen fallen im Wesentlichen:
| ― |
Grundstücke und Bauten (10,9 Mio. Euro ohne Grundstücke und Bauten von "Silbitz"), |
| ― |
im Besitz oder im Bau befindliche Umspannwerke (14,8 Mio. Euro), |
| ― |
die technischen Anlagen und Maschinen der im eigenen Besitz befindlichen Windparks (139,9 Mio. Euro) sowie das HKW "Silbitz" (2,9 Mio. Euro inkl. Grundstücke und Bauten in Höhe von 2,6 Mio. Euro). |
Erläuterung:
Da die Windparks in Eigenbesitz unabhängig von ihrer aktuellen oder künftigen Gesellschafterstruktur
selbst betrieben und zur Stromerzeugung genutzt wurden, erfolgte der Ausweis der Windparks
ab dem Zeitpunkt der konzerninternen Veräußerung als Anlagevermögen.
Die langfristigen finanziellen Vermögenswerte veränderten sich im Berichtszeitraum
kaum und betrugen zum Ende des ersten Halbjahres 2020 rund 2,0 Mio. Euro (31. Dezember
2019: 2,0 Mio. Euro).
Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im Berichtszeitraum eine Veränderung von
267,0 Mio. Euro (31. Dezember 2019) auf 240,6 Mio. Euro per 30. Juni 2020 zu verzeichnen.
Im Wesentlichen ist diese Veränderung auf den Aufbau des Vorratsvermögens (+13,8 Mio.
Euro), die Verringerung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente (-13,8 Mio.
Euro) und dem Rückgang von Forderungen und sonstigen Vermögenswerte (-25,7 Mio. Euro)
zurückzuführen. Von den kurzfristigen Vermögenswerten entfallen 12,5 Mio. Euro auf
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember 2019: 34,3 Mio. Euro).
Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen erhöhten sich von 77,6
Mio. Euro (31. Dezember 2019) auf 96,2 Mio. Euro. Die Erhöhung der Vorräte ist im
Wesentlichen auf die im Konzern getätigten Investitionen für die im Bau befindlichen
Projekte an Land und für die Weiterentwicklung der Projektpipelines On- und Offshore
im In- und Ausland zurückzuführen. Die im Konzern getätigten Investitionen für die
im Bau befindlichen Projekte an Land und für die Weiterentwicklung der Projektpipelines
On- und Offshore im In- und Ausland führten dazu, dass sich die unfertigen Leistungen
um rund +18,5 Mio. Euro veränderten.
Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen wie folgt auf:
| ― |
Projekte auf See (17,4 Mio. Euro), |
| ― |
Projekte an Land / national (52,4 Mio. Euro), |
| ― |
Projekte an Land / international (26,4 Mio. Euro). |
Im Übrigen haben sich die unter den Vorräten ausgewiesenen geleisteten Anzahlungen
für im Bau befindliche Projekte an Land von 23,4 Mio. Euro um -4,6 Mio. Euro auf 18,8
Mio. Euro verändert.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 98,1 Mio. Euro zum 30.
Juni 2020, (per 31. Dezember 2019: 111,9 Mio. Euro) und verteilten sich per 30. Juni
2020 auf die Segmente "Projektentwicklung" mit 87,3 Mio. Euro, "Stromerzeugung" mit
10,1 Mio. Euro und "Services" mit 0,7 Mio. Euro.
| 30.06.2020 | 31.12.2019 | |
| Mio. EUR | Mio. EUR | |
| Passiva | ||
| Eigenkapital | 210,0 | 220,0 |
| Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand | 0,7 | 0,8 |
| Rückstellungen | 12,2 | 9,4 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 252,6 | 232,2 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 66,2 | 84,9 |
| Abgegrenzte Umsatzerlöse | 20,8 | 20,3 |
| Bilanzsumme | 562,5 | 567,6 |

Das Konzerneigenkapital verringerte sich zum 30. Juni 2020 von 220,0 Mio. Euro (31.
Dezember 2019) auf 210,0 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum
30. Juni 2020 rund 37 Prozent (per 31. Dezember 2019: rund 39 Prozent).
Am 30. Juni 2020 betrug das Grundkapital der PNE AG 76.603.334,00 Euro (aufgeteilt
in 76.603.334 Aktien). Das Grundkapital hat sich gegenüber dem 31. Dezember 2019 nicht
verändert.
Die langfristigen Verbindlichkeiten veränderten sich von 232,2 Mio. Euro (31. Dezember
2019) auf 252,6 Mio. Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus langfristigen Finanzverbindlichkeiten
in Höhe von 247,4 Mio. Euro (per 31. Dezember 2019: 226,2 Mio. Euro).
In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten sind im Wesentlichen
| ― |
die im Geschäftsjahr 2018 platzierte Anleihe 2018/2023 mit einem Buchwert von 49,0 Mio. Euro (per 31. Dezember 2019: 48,9 Mio. Euro), |
| ― |
langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten im Volumen von 134,8 Mio. Euro (per 31. Dezember 2019: 135,6 Mio. Euro) und |
| ― |
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen in Höhe von 56,8 Mio. Euro (per 31. Dezember 2019: 37,2 Mio. Euro) enthalten. |
Die wesentlichen langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betreffen
die "non-recourse" Projektfinanzierungen von Windparkprojekten, die im eigenen Bestand
gehalten werden.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verteilen sich per 30. Juni 2020
auf die Segmente wie folgt:
| ― |
Segment "Projektentwicklung" 4,1 Mio. Euro (davon langfristig 3,8 Mio. Euro), |
| ― |
Segment "Stromerzeugung" 158,0 Mio. Euro (davon langfristig 131,0 Mio. Euro), |
| ― |
Segment "Services" 0,0 Mio. Euro (davon langfristig 0,0 Mio. Euro). |
Aufgrund des "IFRS 16 Leasingverhältnisse" werden rund 56,8 Mio. Euro (per 31. Dezember
2019: 37,2 Mio. Euro) Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen unter den langfristigen
Verbindlichkeiten und rund 4,2 Mio. Euro (per 31. Dezember 2019: 3,1 Mio. Euro) unter
den kurzfristigen Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2020 ausgewiesen.
Die Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen teilen sich per 30. Juni 2020 auf
die Segmente wie folgt auf:
| ― |
Segment "Projektentwicklung" 10,8 Mio. Euro (davon langfristig 9,7 Mio. Euro), |
| ― |
Segment "Services" 6,4 Mio. Euro (davon langfristig 5,7 Mio. Euro), |
| ― |
Segment "Stromerzeugung" 43,8 Mio. Euro (davon langfristig 41,4 Mio. Euro). |
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020 veränderten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten
von 84,9 Mio. Euro (31. Dezember 2019) auf 66,2 Mio. Euro. Die in dieser Position
enthaltenen kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich
aufgrund der Aufnahme von Zwischenfinanzierungen für Windparks an Land von 10,3 Mio.
Euro (31. Dezember 2019) auf 27,3 Mio. Euro. Im Berichtszeitraum veränderten sich
die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen im Rahmen des normalen operativen
Geschäfts von 35,3 Mio. Euro (31. Dezember 2019) auf 20,7 Mio. Euro.
Es wurden "non-recourse" Finanzierungen in Höhe von rund 18,7 Mio. Euro sowie rund
1,2 Mio. Euro aus der vorhandenen Projekteigenkapitalzwischenfinanzierungslinie im
ersten Halbjahr aufgenommen und trugen zu den oben geschilderten Veränderungen bei
den kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bei.
Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug die Nettoverschuldung (Zahlungsmittel
und Zahlungsmitteläquivalente abzüglich der kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten)
am 30 Juni 2020 rund -182,3 Mio. Euro (31. Dezember 2019: -129,0 Mio. Euro).
Über die Liquiditätssituation und die finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung
Aufschluss. Zum 30. Juni 2020 standen den Konzernunternehmen eine Liquidität und Kreditlinien
für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von zusammen 122,3 Mio. Euro zur Verfügung,
die in Höhe von 2,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet ist (per 31. Dezember
2019: 139,3 Mio. Euro, davon 6,5 Mio. Euro verpfändet).
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente betrugen 98,1 Mio. Euro zum 30.
Juni 2020, die in Höhe von 2,1 Mio. Euro an Kreditinstitute verpfändet waren (per
31. Dezember 2019: 111,9 Mio. Euro, davon 6,5 Mio. Euro verpfändet).
Weiterhin standen den Konzerngesellschaften Liquidität aus noch nicht in Anspruch
genommenen
| ― |
Betriebsmittellinien in Höhe von 8,7 Mio. Euro, |
| ― |
Projekteigenkapitalzwischenfinanzierungslinien in Höhe von 1,5 Mio. Euro und |
| ― |
Projektfremdkapitalzwischenfinanzierungen in Höhe von 14,0 Mio. Euro |
per 30. Juni 2020 zur Verfügung.
Die PNE AG und die WKN GmbH verfügten zum 30. Juni 2020 über Linien für Gewährleistungs-
und Vertragserfüllungsavale in Höhe von 14,3 Mio. Euro (per 31. Dezember 2019: 14,3
Mio. Euro). Die Linien für Gewährleistungs- und Vertragserfüllungsavale waren per
30. Juni 2020 mit 2,9 Mio. Euro (per 31. Dezember 2019: 1,9 Mio. Euro) in Anspruch
genommen.
Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit
in Höhe von -20,7 Mio. Euro (im Vorjahr: -13,8 Mio. Euro) war im Wesentlichen geprägt
| ― |
von dem Konzernergebnis des Berichtzeitraums, |
| ― |
von den Ausgaben für die Umsetzung der Portfolioprojekte, der Weiterentwicklung der Projektpipeline und der in der Realisierung befindlichen Windparkprojekte, welche sich in den Vorräten abzeichnen und im Wesentlichen durch Projektfinanzierungen finanziert wurden (siehe auch Cashflow aus Finanzierungstätigkeit). |
Beim Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurden im Berichtszeitraum Aus- bzw.
Einzahlungen für Investitionen in das Konzernanlagevermögen in Höhe von in Summe -4,5
Mio. Euro (im Vorjahr: -0,7 Mio. Euro) erhalten bzw. getätigt. Die Investitionen in
Sachanlagen bezogen sich im Wesentlichen auf Investitionen in Umspannwerke für die
in der Realisierung befindlichen Windparkprojekte.
Im Berichtszeitraum war der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von 11,3
Mio. Euro (im Vorjahr: 25,5 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt durch
| ― |
die Inanspruchnahme von Bankkrediten in Höhe von 19,9 Mio. Euro, die im Wesentlichen zur Windparkprojektfinanzierungen verwendet wurden, |
| ― |
die Tilgung von Kreditverbindlichkeiten in Höhe von -3,9 Mio. Euro, |
| ― |
dem Ausweis von Leasingzahlungen in Höhe von -1,6 Mio. Euro und |
| ― |
die Dividendenzahlung in Höhe von -3,1 Mio. Euro. |
Es haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2019 keine wesentlichen Änderungen ergeben.
Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im Konzern der PNE AG im Berichtszeitraum
nicht statt.
Ende Juli hat die WKN GmbH die Bescheide aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2010
- 2013 erhalten (siehe Erläuterungen dazu unter "10. Risiko- und Chancenbericht").
Weitere wesentliche Ereignisse mit Auswirkung auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
hat es nach Ende des Berichtszeitraums nicht gegeben.
Informationen zu Chancen und Risiken von PNE AG finden sich im Kapitel "Risiko- und
Chancenbericht" des Konzernlageberichts im Geschäftsbericht 2019, der auf der Internetseite
der Gesellschaft unter www.pne-ag.com verfügbar ist.
Wesentlicher Bestandteil der Risikovorsorge der PNE ist das Interne Kontrollsystem
(IKS). Wichtig war uns daher, die darin verankerten Mechanismen und Abläufe auch während
der Corona bedingten Zeit des Homeoffices sicherzustellen. Dies hat aufgrund der vorhandenen
technischen Voraussetzungen funktioniert. Das gilt insbesondere auch für das Vier-Augen-Prinzip
bei Vertragsabschlüssen. Die Vorgaben zur Einschätzung und Minderung von Risiken konnten
damit auch in dieser Zeit eingehalten werden.
Weiterhin werden von der Gesellschaft alle erkennbaren Risiken aus der aktuell weltweit
vorhandenen Corona-Pandemie laufend hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage sowie dem Wohlergehen der Mitarbeiter abgewogen und sind in
diesen Halbjahresfinanzbericht bzw. dem Ausblick eingeflossen.
Ende Juli erhielt die WKN GmbH die Bescheide aus der Betriebsprüfung 2010 - 2013
zugesandt. Das Finanzamt hat seine bisher vertretende Sichtweise zu steuerlichen Themen,
die die Geschäftsführung der WKN GmbH und deren Steuerberater anders sehen, nicht
geändert. Die Gesellschaft bzw. die Geschäftsführung der WKN GmbH wird in den nächsten
Wochen mit ihren Steuerberatern die Bescheide final analysieren und dann gegen die
Bescheide vorgehen.
Der Vorstand hat im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2020 darüber
hinaus keine wesentlichen Ergänzungen oder Veränderungen zu den im Konzernlagebericht
des Geschäftsberichts für das Geschäftsjahr 2019 dargestellten Risiken festgestellt.
Die mit der Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f HGB zusammengefasste Erklärung
zur Unternehmensführung nach § 315d HGB ist auf unserer Internetseite www.pne-ag.com
im Bereich "Investor Relations" unter "Corporate Governance" veröffentlicht und kann
dort heruntergeladen werden.
Die PNE-Gruppe ist ein international tätiger und einer der erfahrensten Projektierer
von Projekten für saubere Energien an Land und auf See. Dabei vereinen wir wirtschaftlichen
Erfolg mit ökologischer Verantwortung. Wir bearbeiten die Wertschöpfungskette von
der Entwicklung, Projektierung, Realisierung und dem Vertrieb über den Betrieb von
Wind- und Photovoltaikparks und Umspannwerken bis hin zum Repowering - also dem Ersatz
älterer Windenergieanlagen durch neue auf dem aktuellen Stand der Technik. Die dabei
erworbenen Kompetenzen bieten wir auch Dritten als Dienstleistung an. Diese Öffnung
gegenüber Kunden ist Bestandteil der strategischen Ausrichtung zu einem Anbieter von
Lösungen für saubere Energien - einem "Clean Energy Solution Provider".
Wir wollen Projekte entwickeln, deren hohe Qualität internationale Standards erfüllt
und eine gesicherte Projektfinanzierung auf internationalem Niveau möglich macht.
Erreicht wird eine solche Projektqualität durch die Sicherstellung der Prognose für
den Projektzeitplan und den Kostenrahmen von der Entwicklung bis zur Inbetriebnahme.
Nach dem erfolgreichen Aufbau von Windparks in den letzten Jahren haben wir das Ziel
erreicht, ein neues Portfolio mit Windparks von insgesamt 130,1 MW zu realisieren.
Diese fertiggestellten Windparks werden im Eigenbetrieb gehalten, um durch den Stromverkauf
laufende Erträge zu erzielen.
Darüber hinaus ist die Verbindung von Kraftwerken mit sauberen Energien und Speichertechnologien
ein Zukunftsthema. Wir haben daher die strategische Ausrichtung der Unternehmensgruppe
mittels des Programms "Scale up" erweitert. Das operative Geschäft wird neu ausgerichtet
und die Aktivitäten werden national wie international auf eine deutlich breitere Basis
gestellt. Unser Ziel ist es, PNE vom Spezialisten für Windparks zum breit aufgestellten
Anbieter von Lösungen für saubere Energien weiterzuentwickeln. Grundzüge dieser erweiterten
Strategie eines "Clean Energy Solution Provider" sind die Ausweitung des Service-Angebots
und die Erschließung neuer Märkte sowie Technologien.
Wir reagieren mit der neuen strategischen Ausrichtung auf Veränderungen in den Märkten
der sauberen Energien. Während saubere Energien weltweit in den kommenden Jahren dynamisch
wachsen werden, sind in einzelnen, etablierten Märkten gegenläufige Entwicklungen
zu beobachten. Förderungen für Windenergie werden gekürzt, Vergütungssysteme auf Ausschreibungen
(zunehmend werden Stromabnahmeverträge von Einzelunternehmen ausgeschrieben) oder
andere Marktmechanismen umgestellt und der Zubau der Windenergie in manchen Ländern
dadurch begrenzt. Das verschärft den Wettbewerbsdruck. Die Optimierung der Kosten
rund um ein Projekt gewinnt daher immer mehr an Bedeutung. Dabei haben wir auch Photovoltaikprojekte
und Hybridlösungen sowie Speichertechnologien im Blick.
Mit dieser breiteren Aufstellung minimieren wir Marktrisiken, eröffnen PNE neue Potenziale
und Märkte und werden mittelfristig vor allem die bisher volatilen Ergebnisse verstetigen.
Nach einer Übergangsphase, in der mit Investitionen die Weichen zur Umsetzung des
Programms "Scale up" gestellt werden, soll dies bis 2023 zu einem Anstieg des durchschnittlichen
operativen Ergebnisses (EBIT) führen. Dieses strategische Ziel soll auch durch den
verstärkten Eigenbetrieb von Windparks erreicht werden.
Die nachfolgenden Prognosen beruhen auf den Ergebnissen
| ― |
aus der Umsetzung der operativ geplanten Projekte im In- und Ausland (Onshore, Offshore, Photovoltaik), |
| ― |
aus dem Dienstleistungs- und Servicegeschäft sowie |
| ― |
aus dem Stromerzeugungsgeschäft. |
Im Geschäftsjahr 2020 werden wir weitere Vorleistungen im unteren einstelligen Millionenbereich
für die strategische Erweiterung des Geschäftsmodells und die Vorbereitung des Eintritts
in neue Märkte erbringen. Aufgrund der anhaltenden weltweiten Ausbreitung vom Corona-Virus
müssen wir weiterhin davon ausgehen, dass es im operativen Geschäft zu Verschiebungen
von Projektrechtsverkäufen und Projektumsetzungen von 2020 nach 2021 und von 2021
nach 2022 kommen kann. Dennoch bestätigen wir unsere Guidance des Geschäftsjahres
2020 mit einem positiven EBITDA im Konzern in Höhe von 15 bis 20 Mio. Euro und mit
einem EBIT in Höhe von 5 bis 10 Mio. Euro.
Cuxhaven, 12. August 2020
PNE AG, Vorstand
| Alle Angaben in T€ | II. Quartal | II. Quartal | Periode | Periode | |
| (Rundungsdifferenzen möglich) | 01.04.2020 - 30.06.2020 | 01.04.2019 - 30.06.2019 | 01.01.2020 - 30.06.2020 | 01.01.2019 - 30.06.2019 | |
| 1. | Umsatzerlöse | 46.609 | 37.669 | 62.354 | 65.636 |
| 2. | Bestandsveränderungen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 5.858 | 3.768 | 12.468 | 18.827 |
| 3. | Sonstige betriebliche Erträge | -571 | -204 | 2.188 | 1.166 |
| 4. | Gesamtleistung | 51.896 | 41.233 | 77.009 | 85.629 |
| 5. | Materialaufwand / Aufwand für bezogene Leistungen | -36.647 | -17.625 | -43.174 | -44.534 |
| 6. | Personalaufwand | -8.467 | -7.943 | -15.671 | -14.407 |
| 7. | Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens, Sachanlagen, Nutzungsrechte und langfristige finanzielle Vermögenswerte | -4.323 | -2.998 | -8.423 | -5.597 |
| 8. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | -4.135 | -4.049 | -9.117 | -8.211 |
| 9. | Betriebsergebnis | -1.676 | 8.618 | 624 | 12.880 |
| 10. | Erträge aus Beteiligungen und assoziierten Unternehmen | 21 | 5 | 27 | 18 |
| 11. | Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 94 | 58 | 125 | 130 |
| 12. | Aufwendungen aus Verlustübernahme von assoziierten Unternehmen | -1 | 45 | -28 | -13 |
| 13. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -2.817 | -4.807 | -6.542 | -6.776 |
| 14. | Ergebnis vor Steuern | -4.379 | 3.919 | -5.794 | 6.239 |
| 15. | Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1.114 | -1.194 | -191 | -1.764 |
| 16. | Sonstige Steuern | -47 | -85 | -102 | -177 |
| 17. | Ergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen | -5.540 | 2.640 | -6.086 | 4.299 |
| 18. | Anteile nicht beherrschender Gesellschafter am Ergebnis | 9 | 897 | -755 | 947 |
| 19. | Konzernergebnis | -5.549 | 1.743 | -5.331 | 3.353 |
| Ergebnis pro Aktie (unverwässert), in EUR | -0,07 | 0,02 | -0,07 | 0,05 | |
| Ergebnis pro Aktie (verwässert), in EUR | -0,07 | 0,02 | -0,07 | 0,04 | |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (unverwässert), in Mio. | 76,3 | 74,4 | 76,3 | 74,4 | |
| Gewogener Durchschnitt der ausgegebenen Aktien (verwässert), in Mio. | 76,3 | 76,6 | 76,3 | 76,6 | |
| 19. | Konzernergebnis | -5.549 | 1.743 | -5.331 | 3.353 |
| Übriges Ergebnis / Posten, die möglicherweise zukünftig in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | |||||
| 20. | Währungsdifferenzen | -1.217 | -560 | -800 | -251 |
| 21. | Sonstige | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 22. | Übriges Ergebnis der Periode (nach Steuern) | -1.217 | -560 | -800 | -251 |
| 23. | Gesamtergebnis der Periode | -6.757 | 2.080 | -6.886 | 4.048 |
| Zurechnung des Konzernergebnisses der Periode | |||||
| Anteilseigner der Muttergesellschaft | -5.549 | 1.743 | -5.331 | 3.353 | |
| Anteile anderer Gesellschafter am Konzernergebnis | 9 | 897 | -755 | 947 | |
| -5.540 | 2.640 | -6.086 | 4.299 | ||
| Zurechnung des Gesamtergebnisses der Periode | |||||
| Anteilseigner der Muttergesellschaft | -6.766 | 1.183 | -6.131 | 3.102 | |
| Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis | 9 | 897 | -755 | 947 | |
| -6.757 | 2.080 | -6.886 | 4.048 | ||
| per 30.06.2020 | per 31.12.2019 | |
| (Rundungsdifferenzen möglich) | T€ | T€ |
| Immaterielle Vermögenswerte | 64.544 | 64.720 |
| Sachanlagen | 172.197 | 174.081 |
| Nutzungsrechte | 59.804 | 39.376 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | 1.996 | 2.026 |
| Latente Steuern | 23.352 | 20.401 |
| Langfristige Vermögenswerte, gesamt | 321.893 | 300.604 |
| Vorräte | 115.178 | 101.357 |
| Forderungen, sonstige Vermögenswerte und Steuerforderungen | 27.260 | 53.702 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 98.127 | 111.935 |
| Kurzfristige Vermögenswerte, gesamt | 240.565 | 266.994 |
| Aktiva, gesamt | 562.458 | 567.598 |
| per 30.06.2020 | per 31.12.2019 | |
| (Rundungsdifferenzen möglich) | T€ | T€ |
| Gezeichnetes Kapital | 76.603 | 76.603 |
| Kapitalrücklage | 82.953 | 82.953 |
| Eigene Anteile | -707 | -707 |
| Gewinnrücklagen | 51 | 51 |
| Fremdwährungsrücklage | -1.619 | -819 |
| Konzernbilanzgewinn | 62.178 | 75.216 |
| Nicht beherrschende Anteile | -9.480 | -13.283 |
| Eigenkapital, gesamt | 209.979 | 220.014 |
| Sonstige Rückstellungen | 1.060 | 1.060 |
| Abgegrenzte Zuwendungen der öffentlichen Hand | 738 | 761 |
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 247.377 | 226.160 |
| Latente Steuerverbindlichkeiten | 5.209 | 5.966 |
| Langfristige Schulden, gesamt | 254.384 | 233.947 |
| Steuerrückstellungen | 7.107 | 4.604 |
| Sonstige Rückstellungen | 3.985 | 3.777 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 33.013 | 14.762 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 20.651 | 35.276 |
| Sonstige Verbindlichkeiten und Steuerverbindlichkeiten | 33.339 | 55.217 |
| Kurzfristige Schulden, gesamt | 98.095 | 113.636 |
| Passiva, gesamt | 562.458 | 567.598 |
| 2020 | 2019 | ||
| T€ | T€ | ||
| Konzernergebnis | -6.086 | 4.299 | |
| -/+ | Ertragsteuerertrag/-aufwand | 191 | 1.764 |
| -/+ | Gezahlte/erhaltene Ertragsteuern | -651 | -4.922 |
| -/+ | Zinserträge und Zinsaufwendungen | 6.418 | 6.647 |
| - | Gezahlte Zinsen | -4.163 | -3.606 |
| + | Erhaltene Zinsen | 125 | 130 |
| +/- | Abschreibungen/Zuschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens, Sachanlagen, Nutzungsrechte und langfristige finanzielle Vermögenswerte | 8.423 | 5.597 |
| +/- | Zu-/Abnahme der Rückstellungen | 2.711 | -2.006 |
| +/- | Zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | -770 | -248 |
| -/+ | Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens und aus der Endkonsolidierung | 0 | 350 |
| +/- | Ab-/Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva | -12.080 | -8.415 |
| +/- | Ab-/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Teilgewinnrealisierung | 22.216 | -8.709 |
| +/- | Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva | -37.028 | -4.719 |
| Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit | -20.694 | -13.839 | |
| + | Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 64 | 203 |
| - | Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und in immaterielle Vermögenswerte | -4.425 | -948 |
| + | Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen | 1 | 0 |
| - | Auszahlungen für Investitionen in konsolidierte Einheiten | -95 | 0 |
| Cash Flow aus Investitionstätigkeit | -4.456 | -745 | |
| + | Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 19.897 | 31.850 |
| - | Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten | -3.947 | -1.706 |
| - | Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -1.554 | -1.629 |
| - | Auszahlung für Dividende | -3.053 | -2.975 |
| Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit | 11.343 | 25.540 | |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -13.807 | 10.956 | |
| + | Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds | 0 | 2 |
| + | Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 111.934 | 129.071 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode * | 98.127 | 140.029 | |
| * davon als Sicherheit verpfändet | 2.073 | 4.283 | |
Ergänzende Angaben: Der Wert des Finanzmittelfonds entspricht zum 30. Juni der Bilanzposition
"Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente".
| Alle Angaben in T€ (Rundungsdifferenzen möglich) |
Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Eigene Anteile | Gewinnrücklagen | Fremdwährungsrücklage | Konzernbilanzergebnis |
| Stand am 1. Januar 2019 | 76.558 | 82.292 | -5.803 | 51 | -385 | 77.499 |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 3.353 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | -251 | 0 |
| Gesamtperiodenergebnis 01-06/2019 | 0 | 0 | 0 | 0 | -251 | 3.353 |
| Dividende | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -2.975 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2014/2019 | 2 | 4 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Stand am 30. Juni 2019 | 76.560 | 82.295 | -5.803 | 51 | -636 | 77.877 |
| Stand am 1. Januar 2020 | 76.603 | 82.953 | -707 | 51 | -819 | 75.216 |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -5.331 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | -800 | 0 |
| Gesamtperiodenergebnis 01-06/2020 | 0 | 0 | 0 | 0 | -800 | -5.331 |
| Dividende | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -3.053 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -4.654 |
| Stand am 30. Juni 2020 | 76.603 | 82.953 | -707 | 51 | -1.619 | 62.178 |
| Alle Angaben in T€ (Rundungsdifferenzen möglich) |
Eigenkapital vor nicht beherrschenden Anteilen | Nicht beherrschende Anteile | Eigenkapital gesamt |
| Stand am 1. Januar 2019 | 230.212 | -13.938 | 216.274 |
| Periodenergebnis | 3.353 | 947 | 4.300 |
| Sonstiges Ergebnis | -251 | 0 | -251 |
| Gesamtperiodenergebnis 01-06/2019 | 3.102 | 947 | 4.049 |
| Dividende | -2.975 | 0 | -2.975 |
| Wandlung der Wandelanleihe 2014/2019 | 6 | 0 | 6 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 |
| Stand am 30. Juni 2019 | 230.345 | -12.991 | 217.353 |
| Stand am 1. Januar 2020 | 233.297 | -13.283 | 220.014 |
| Periodenergebnis | -5.331 | -755 | -6.086 |
| Sonstiges Ergebnis | -800 | 0 | -800 |
| Gesamtperiodenergebnis 01-06/2020 | -6.131 | -755 | -6.886 |
| Dividende | -3.053 | 0 | -3.053 |
| Sonstige Veränderungen | -4.654 | 4.559 | -95 |
| Stand am 30. Juni 2020 | 219.460 | -9.480 | 209.979 |
Der Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2020 der PNE AG
und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den International Financial Reporting Standards
(IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt, wie sie in
der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Vom IASB verabschiedete neue Standards
werden grundsätzlich ab dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens angewendet, wie sie in
der EU zu berücksichtigen sind.
Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den Vorschriften des IAS 34 erstellt.
Der Steueraufwand wird in der PNE-Gruppe basierend auf einer Schätzung des in den
jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden Einkommens ermittelt. Das verwässerte Ergebnis
pro Aktie berücksichtigt gemäß IAS 33 die potenziellen Aktien aus den Wandelanleihen.
Für alle im Anwendungsbereich von IAS 36 liegenden Vermögenswerte (insb. immaterielle
Vermögenswerte (IAS 38), Geschäfts- oder Firmenwerte (IFRS 3), Sachanlagen (IAS 16)
sowie als Finanzinvestition gehaltene Immobilien, die zu Anschaffungskosten bewertet
werden (IAS 40)) hat der Bilanzierende zu jedem Abschlussstichtag einzuschätzen, ob
ein Anhaltspunkt (triggering event) für eine Wertminderung (impairment loss) vorliegt.
Obgleich die durch Corona bedingten Auswirkungen auf die Wirtschaft auch gewisse Implikationen
für die PNE AG mit sich bringen, ergeben sich nach Ansicht des Vorstands keine Hinweise
darauf, dass die Werthaltigkeit der ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwerte zum
30. Juni 2020 gemindert sein könnte.
Im Finanzbericht über die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2020 zum 30. Juni
2020 wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2019. Die seit 1. Januar 2020 geänderten IFRS Standards haben für
den Halbjahresabschluss keine Relevanz.
Im Laufe der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2020 sind keine wesentlichen
Ergänzungen oder Veränderungen im Konzernzwischenlagebericht für das erste Halbjahr
2020 zu den im Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2019 aufgeführten Werten aufgetreten.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen, unter Angabe der Kategorien, die Buchwerte und
beizulegenden Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten.
| Kategorie gem. IFRS 9 | Gesamt | Fair Value | |
| Per 30.06.2020 | TEUR | TEUR | |
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC | 98.127 | 98.127 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | AC | 12.495 | 12.495 |
| Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen | AC | 0 | 0 |
| Forderungen gegen verbundenen Unternehmen | AC | 2.848 | 2.848 |
| Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen und solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | AC | 159 | 159 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | FVOCI | 119 | 119 |
| Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | FVOCI | 1.207 | 1.207 |
| Sonstige Ausleihungen | AC | 178 | 178 |
| Sonstige langfristige Darlehensforderungen | AC | 28 | 28 |
| 115.161 | 115.161 | ||
| Summe AC | 113.835 | 113.835 | |
| Summe FVOCI | 1.326 | 1.326 |
| Kategorie gem. IFRS 9 | Gesamt | Fair Value | |
| Per 31.12.2019 | TEUR | TEUR | |
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC | 111.935 | 111.935 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | AC | 34.251 | 34.251 |
| Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen | AC | 5.457 | 5.457 |
| Forderungen gegen verbundenen Unternehmen | AC | 1.621 | 1.621 |
| Forderungen gegenüber assoziierten Unternehmen und solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | AC | 163 | 163 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | FVOCI | 121 | 121 |
| Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | FVOCI | 1.208 | 1.208 |
| Sonstige Ausleihungen | AC | 178 | 178 |
| Sonstige langfristige Darlehensforderungen | AC | 32 | 32 |
| 154.966 | 154.966 | ||
| Summe AC | 153.637 | 153.637 | |
| Summe FVOCI | 1.329 | 1.329 |
AC
= zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet
FVOCI
= zum beizulegenden Zeitwert bewertet (Wertänderung im OCI)
Die in die Kategorie "FVOCI" eingestuften Anteile an verbundenen Unternehmen sowie
Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden in Höhe
von TEUR 1.326 (31. Dezember 2019: TEUR 1.329) zu Anschaffungskosten, welche eine
geeignete Schätzung des Fair Values darstellen, bewertet. Nettoergebnisse und Dividenden
entfallen aktuell auf die Kategorie "FVOCI" nicht. Für sie bestand am Bilanzstichtag
keine Verkaufsabsicht.
Bei den finanziellen Vermögenswerten der Kategorie "zu fortgeführten Anschaffungskosten
bewertet" (AC) entsprechen die Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd den beizulegenden
Zeitwerten.
Der Ausweis der Finanzverbindlichkeiten betrifft Unternehmensanleihen, Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten, sonstige Finanzverbindlichkeiten, Verbindlichkeiten aus
Leasingverhältnissen sowie Derivate.
Die beizulegenden Zeitwerte der in den Tabellen aufgeführten Finanzinstrumente wurden
auf Basis der am Stichtag zur Verfügung stehenden Marktinformationen ermittelt. Der
beizulegende Zeitwert wird in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsmodellen
basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen und unter Verwendung von beobachtbaren
aktuellen Marktpreisen für ähnliche Instrumente bestimmt. In der aktuellen Berichtsperiode
wurden wie in der Vergleichsperiode keine Umgliederungen zwischen den Hierarchiestufen
vorgenommen.
Für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sowie der sonstigen Finanzverbindlichkeiten werden aktuelle Zinssätze herangezogen,
zu denen vergleichbare Darlehen mit identischen Fristigkeiten zum Bilanzstichtag hätten
aufgenommen werden können.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Anleihen basiert auf beobachtbaren
Preisnotierungen zum Bilanzstichtag.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Zinsswaps basierte auf Forward-Zinssätzen
(beobachtbare Zinsstrukturkurven am Bilanzstichtag) und den geschätzten kontrahierten
Zinssätzen, welche anhand der Zinsstrukturkurve zum Stichtag diskontiert werden.
Es wird angenommen, dass bei Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und
den sonstigen Finanzverbindlichkeiten die beizulegenden Zeitwerte aufgrund der kurzen
Restlaufzeiten den Buchwerten dieser Finanzinstrumente entsprechen.
Die Buchwerte der Finanzverbindlichkeiten weisen folgende Restlaufzeiten auf bzw.
haben den folgenden beizulegenden Zeitwert:
| Kategorie gem. IFRS 9 | gesamt | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre | Fair Value | |
| in TEUR | in TEUR | in TEUR | in TEUR | in TEUR | ||
| Per 30.06.2020 | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | AC | 20.651 | 20.651 | 0 | 0 | 20.651 |
| Festverzinslich | ||||||
| Anleihen | AC | 49.020 | 0 | 49.020 | 0 | 50.000 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | AC | 144.991 | 10.191 | 50.085 | 84.714 | 146.287 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | AC | 1.057 | 1.057 | 0 | 0 | 1.057 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | AC | 61.013 | 4.206 | 11.383 | 45.424 | 61.013 |
| Variabel verzinslich | ||||||
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | AC | 17.110 | 17.110 | 0 | 0 | 17.110 |
| Derivate | ||||||
| Zinsswap | FVPL | 7.200 | 449 | 1.795 | 4.956 | 7.200 |
| 301.041 | 53.664 | 112.284 | 135.094 | 303.317 | ||
| Per 31.12.2019 | ||||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | AC | 35.276 | 35.276 | 0 | 0 | 35.276 |
| Festverzinslich | ||||||
| Anleihen | AC | 48.858 | 0 | 48.858 | 0 | 51.188 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | AC | 145.933 | 10.350 | 47.434 | 88.149 | 147.585 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | AC | 1.057 | 1.057 | 0 | 0 | 1.057 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | AC | 40.264 | 3.057 | 10.115 | 27.093 | 40.264 |
| Variabel verzinslich | ||||||
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | AC | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Derivate | ||||||
| Zinsswap | FVPL | 4.810 | 298 | 1.191 | 3.322 | 4.810 |
| 276.198 | 50.037 | 107.598 | 118.563 | 280.180 |
AC
= zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet
FVPL
= erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet
Die nachstehende Tabelle analysiert die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns
in die jeweiligen Laufzeitbänder:
| Summe vertragliche Cashflows | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre | Buchwert | |
| Per 30.06.2020 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Verb. aus Lieferungen und Leistungen | 20.651 | 20.651 | 0 | 0 | 20.651 |
| Anleihe | 55.689 | 2.005 | 53.683 | 0 | 49.020 |
| Verb. ggü Kreditinstituten | 192.645 | 30.659 | 60.535 | 101.451 | 162.100 |
| Sonstige Finanzverb. | 1.089 | 1.089 | 0 | 0 | 1.057 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | 74.015 | 5.328 | 15.849 | 52.837 | 61.013 |
| Zinsswap | 7.200 | 449 | 1.795 | 4.956 | 7.200 |
| 351.288 | 60.182 | 131.863 | 159.244 | 301.041 |
| Summe vertragliche Cashflows | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als 5 Jahre | Buchwert | |
| Per 31.12.2019 | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR | TEUR |
| Verb. aus Lieferungen und Leistungen | 35.276 | 35.276 | 0 | 0 | 35.276 |
| Anleihe | 57.527 | 2.000 | 55.527 | 0 | 48.858 |
| Verb. ggü Kreditinstituten | 176.139 | 13.674 | 57.453 | 105.012 | 145.933 |
| Sonstige Finanzverb. | 1.089 | 1.089 | 0 | 0 | 1.057 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | 51.981 | 3.956 | 14.630 | 33.396 | 40.264 |
| Zinsswap | 4.810 | 298 | 1.191 | 3.322 | 4.810 |
| 326.821 | 56.292 | 128.800 | 141.729 | 276.198 |
Die Tabelle analysiert die finanziellen Verbindlichkeiten des Konzerns in die jeweiligen
Laufzeitbänder, basierend auf ihren vertraglichen Laufzeiten für:
(a) alle nicht derivativen finanziellen Verbindlichkeiten, und
(b) derivativen Finanzinstrumente, die auf Nettobasis abgerechnet werden und deren
vertragliche Fälligkeiten wesentlich für ein Verständnis des zeitlichen Anfalls der
Cashflows sind.
Bei den in der Tabelle ausgewiesenen Beträgen handelt es sich um die vertraglichen
nicht abgezinsten Cashflows. Innerhalb von 12 Monaten fällige Salden entsprechen deren
Buchwerten, da der Einfluss der Abzinsung nicht signifikant ist. Bei Zinsswaps wurden
die Cashflows unter Verwendung der Terminzinssätze geschätzt, die am Ende der Berichtsperiode
galten.
Die Unternehmensstruktur hat sich im ersten Halbjahr 2020 gegenüber dem 31. Dezember
2019 verändert.
Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften erstmalig in den Konzernkreis
einbezogen:
| ― |
WKN WERTEWIND Windpark Langstedt GmbH & Co. KG, Husum (100 Prozent), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht eingezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
WKN WERTEWIND Windpark Lentföhrden GmbH & Co. KG, Husum (100 Prozent), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht eingezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
WKN Windkraft Nord GmbH & Co Windpark Kleinbüllesheim KG, Husum (100 Prozent), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht eingezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
PNE WIND Park XVIII GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht eingezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
PNE WIND Park XXVI GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht eingezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
WKN Wertewind Betriebsgesellschaft mbH, Husum (100 Prozent), Segment "Projektentwicklung" (Umgegliedert von "Nicht eingezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
WKN Wertewind Verwaltungs GmbH, Husum (100 Prozent), Segment "Projektentwicklung", (Umgegliedert von "Nicht eingezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
WKN Wertewind Bürgerbeteiligungsgesellschaft mbH, Husum (100 Prozent), Segment "Projektentwicklung", (Gegründet). |
| ― |
WKN Wertewind Bürgerprojekt GmbH, Husum (100 Prozent), Segment "Projektentwicklung", (Gegründet). |
Eine Umgliederung von Tochterunternehmen, von "Nicht eingezogene Gesellschaften aufgrund
unwesentlicher Bedeutung" zur Vollkonsolidierung wird generell vorgenommen sobald
klar ist, dass die geschäftliche Tätigkeit oder die Projektierungs- / Umsetzungsphase
in naher Zukunft beginnt.
Aus den Umgliederungen ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Im Berichtszeitraum veränderte sich die Anteilsquote bei den folgenden Gesellschaften,
die in den Konzernkreis einbezogen werden bzw. im Vorjahr einbezogen wurden:
Sevivon Sp. z.o.o., Koszalin, Polen (von 80,0 Prozent auf 100 Prozent, Segment "Projektentwicklung")
Durch die Veränderung der Anteilsquote hat sich keine Veränderung der Konsolidierungsmethode,
sondern lediglich eine Veränderung der nicht beherrschenden Anteile von rd. EUR 4,6
Mio. ergeben. Das gezahlte Entgelt für den Erwerb der Anteile betrug rd. EUR 0,1 Mio.
Der Unterschiedsbetrag wurde direkt im Eigenkapital erfasst.
Im Berichtszeitraum wurde folgende Gesellschaften, die in den Konzern einbezogen
wurden, auf konsolidierte Gesellschaften verschmolzen:
| ― |
PNE WIND Middle East GmbH, (100 Prozent), bisher Segment "Projektentwicklung", |
| ― |
PNE WIND Middle East Verwaltungs GmbH, (100 Prozent), bisher Segment "Projektentwicklung", |
| ― |
Wind Kapital Invest Verwaltungs GmbH, (100 Prozent), bisher Segment "Stromerzeugung", |
| ― |
Wind Kapital Invest GmbH & Co. KG, (100 Prozent), bisher Segment "Stromerzeugung". |
Aus den Verschmelzungen ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Hinsichtlich der wesentlichen Ereignisse nach Ende des Berichtzeitraums verweisen
wir auf den Konzernzwischenlagebericht.
| (Rundungsdifferenzen möglich) | Projektierung | Services | Stromerzeugung | Konsolidierung | PNE AG Konzern |
| in T€ | in T€ | in T€ | in T€ | in T€ | |
| 2020 | 2020 | 2020 | 2020 | 2020 | |
| 2019 | 2019 | 2019 | 2019 | 2019 | |
| Umsatzerlöse extern | 44.020 | 6.631 | 11.702 | 0 | 62.354 |
| 50.579 | 7.393 | 7.665 | 0 | 65.636 | |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 16.399 | 2.143 | 120 | -18.662 | 0 |
| 34.268 | 225 | 515 | -35.008 | 0 | |
| Bestandsveränderungen | 6.405 | 0 | 0 | 6.063 | 12.468 |
| -11.091 | 0 | 0 | 29.918 | 18.827 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 595 | 491 | 1.102 | 0 | 2.188 |
| 872 | 182 | 112 | 0 | 1.166 | |
| Gesamtleistung | 67.420 | 9.265 | 12.925 | -12.599 | 77.009 |
| 74.628 | 7.800 | 8.291 | -5.091 | 85.629 | |
| Abschreibungen | 1.042 | 1.542 | 5.839 | 0 | 8.423 |
| 1.160 | 1.393 | 3.044 | 0 | 5.597 | |
| Betriebsergebnis | 5.288 | 108 | 4.098 | -8.869 | 624 |
| 12.149 | 656 | 2.944 | -2.869 | 12.880 | |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 2.500 | 230 | 39 | -2.644 | 125 |
| 2.536 | 232 | 27 | -2.665 | 130 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -4.190 | -237 | -4.760 | 2.644 | -6.543 |
| -6.398 | -226 | -2.818 | 2.665 | -6.776 | |
| Steueraufwand und -ertrag | 2.732 | 31 | -300 | -2.271 | 191 |
| 2.825 | 43 | -244 | -861 | 1.764 | |
| Investitionen | 833 | 2.498 | 1.189 | 0 | 4.520 |
| 610 | 172 | 166 | 0 | 948 | |
| Segmentvermögen | 468.025 | 48.733 | 268.348 | -222.647 | 562.458 |
| 556.966 | 50.703 | 222.531 | -262.603 | 567.597 | |
| Segmentschulden | 314.476 | 34.679 | 232.886 | -229.563 | 352.478 |
| 339.375 | 38.242 | 193.415 | -223.449 | 347.583 | |
| Segmenteigenkapital | 153.548 | 14.054 | 35.461 | 6.915 | 209.979 |
| 217.591 | 12.461 | 29.116 | -39.154 | 220.014 |
Den Werten per 30. Juni 2020 sind die Werte per 30. Juni 2019 bzw. beim Segmentvermögen/Segmentschulden
die Werte vom 31. Dezember 2019 gegenübergestellt.
Cuxhaven, 12. August 2020
PNE AG, Vorstand
An die PNE AG, Cuxhaven
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus der verkürzten
Bilanz zum 30. Juni 2020, der verkürzten Gesamtergebnisrechnung, der verkürzten Kapitalflussrechnung,
der verkürzten Eigenkapitalveränderungsrechnung, der verkürzten Segmentberichterstattung
sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht
der PNE AG, Cuxhaven, für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2020, die Bestandteile
des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den International Financial
Reporting Standards (IFRS) für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss
und zu dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach haben wir die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden ist. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft sowie auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
der PNE AG, Cuxhaven, in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS
für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte
anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Ohne unser Urteil einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass wir die mit der Erklärung
zur Unternehmensführung nach § 289f HGB zusammengefasste Konzernerklärung zur Unternehmensführung
nach § 315d HGB, auf die im Konzernzwischenlagebericht hingewiesen wird, nicht unserer
prüferischen Durchsicht unterzogen haben.
Hamburg, den 12. August 2020
Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| (Christian Dinter) | (Dr. Arno Probst) |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen
und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind.
PNE AG, Vorstand
Markus Lesser
Jörg Klowat