PNE AGCuxhavenHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 30.06.2021KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 20211. RAHMENBEDINGUNGENPolitische RahmenbedingungenDeutschland steht vor einer Bundestagswahl, bei der
Klima und Energie im Fokus sein werden. Die nach der Wahl
in Regierungsverantwortung stehenden Parteien werden die
große Aufgabe haben, das Land wirtschaftlich sinnvoll
und zügig im Rahmen der Klimavereinbarungen zu
führen. Ein historisches Urteil des
Bundesverfassungsgerichtes verpflichtet den Staat,
künftige Generationen vor dem Klimawandel zu
schützen und zu verhindern, dass Lasten unnötig
auf zukünftige Generationen verschoben werden. Mit der
kürzlich beschlossenen Änderung des
Klimaschutzgesetzes verschärft die Bundesregierung
daher die Klimaschutzvorgaben und verankert das Ziel der
Treibhausgasneutralität bis 2045, vormals bis 2050.
Bereits bis 2030 will sie die Emissionen um 65 Prozent
gegenüber dem Stand von 1990 senken.
Daneben gab es diverse regulatorische Änderungen,
beispielsweise im novellierten Erneuerbare-Energien-Gesetz
(EEG) 2021, die von PNE positiv bewertet werden. Dazu
zählen die Vollbefreiung von der EEG-Umlage für
Grünen Wasserstoff oder die Änderungen im
Ausschreibungsdesign für Photovoltaik-Dachanlagen und
Sonderausschreibungen für Wind an Land.
Insgesamt befinden sich die internationalen Märkte
für Erneuerbare Energien weiterhin in einem Wandel, an
den sich die Aktivitäten der PNE-Gruppe anpassen
müssen, um Risiken zu minimieren und neue Chancen zu
nutzen. Der Vorstand ist unverändert zuversichtlich,
durch die erweiterte Unternehmensstrategie und weitere
Internationalisierung, unter anderem in Europa sowie auf
neuen Märkten, die Unternehmensentwicklung positiv
voranbringen zu können.
Weitere Rahmenbedingungen / COVID-19-PandemieDie Folgen der von der weltweiten COVID-19-Pandemie
ausgelösten krisenhaften Entwicklung für die
Wirtschaft insgesamt können derzeit immer noch nicht
abschließend eingeschätzt werden. Dazu
zählen mögliche Auswirkungen auf Lieferwege und
Lieferanten, der für die Projekte benötigten
Anlagen und Komponenten. Lieferzeiten von
Windenergieanlagen haben sich verlängert. Wir mussten
uns daher darauf einstellen, dass es in der
Projektentwicklung zeitliche Verschiebungen geben kann. Im
Servicebereich gab es während der Lockdown-Phase
Einschränkungen unter anderem beim Angebot von
Schulungen. Hingegen gab es bei den Stromerlösen in
den von uns betriebenen Projekten keine ungeplanten
negativen Auswirkungen als Folge der Pandemie.
Aufgrund der vorhandenen technischen Infrastruktur und
der Flexibilität der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen
konnte die Verlagerung der Bürotätigkeit ins
Homeoffice (Mobiles Arbeiten) im ersten Halbjahr 2021
weiterhin reibungslos vollzogen werden. Dadurch wurde unter
anderem eine mögliche Infektionsgefahr deutlich
verringert. Interne Kontrollprozesse wurden nicht
beeinträchtigt.
2. UNTERNEHMENSSTRUKTURDie Änderungen der in den Konzernabschluss
einbezogenen Unternehmen gegenüber dem 31. Dezember
2020 werden im verkürzten Konzernanhang unter "3.
Konsolidierungskreis" erläutert.
3. ALLGEMEINE RECHNUNGSLEGUNGSGRUNDSÄTZEIm Finanzbericht über die ersten sechs Monate des
Geschäftsjahres 2021 zum 30. Juni 2021 wurden die
gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt
wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020. Die seit 1.
Januar 2021 geänderten IFRS Standards haben für
den Halbjahresabschluss keine Relevanz.
Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit
den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Steueraufwand
wird in der PNE-Gruppe basierend auf einer Schätzung
des in den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden
Einkommens ermittelt.
4. ORGANISATION UND MITARBEITERIm Konzern der PNE AG waren zum 30. Juni 2021 insgesamt
458 Personen (im Vorjahr: 450) einschließlich der
Vorstände beschäftigt.
Von den Konzernmitarbeitern waren 182 Personen (im
Vorjahr: 182 Personen) direkt bei der PNE AG und 276
Personen (im Vorjahr: 268 Personen) bei den
Tochtergesellschaften der PNE AG beschäftigt.
Aufgeteilt auf das In- und Ausland sind
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5. ÜBERBLICK GESCHÄFTSTÄTIGKEITZusammenfassungDas operative Geschäft der PNE-Gruppe im
Windbereich war im ersten Halbjahr 2021 von der Entwicklung
und Realisierung von Windparks an Land sowie dem weiteren
Aufbau der Entwicklung von Photovoltaikprojekten in
verschiedenen Ländern geprägt.
Fertiggestellt und in Betrieb genommen wurden die
deutschen Windparks "Langstedt" (12,6 MW/ davon 4,2 MW im
Auftrag der Landeigentümer), "Lentföhrden" (8,4
MW) und das verkaufte Projekt "Erfurt-Ost" (5,5 MW).
Im Berichtszeitraum wurde in Deutschland mit dem Bau von
zwei weiteren Windparks mit einer Nennleistung von zusammen
30,4 MW begonnen, die für den Eigenbetrieb vorgesehen
sind.
In Deutschland, Schweden und Polen befanden sich zum 30.
Juni 2021 Windparks mit einer Nennleistung von insgesamt
rund 259,5 MW in Bau. Davon ist PNE in bereits verkauften
Projekten mit 73,2 MW als Dienstleister für die
Käufer tätig.
In Rumänien wurden die Rechte an drei
Windparkprojekten verkauft. In den Projekten können
Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 221 MW
errichtet werden. Bei der weiteren Entwicklung werden PNE
und der Käufer zusammenarbeiten.
Dem Ziel, den Eigenbetrieb von Windparks kräftig
auszubauen und bis Ende 2023 ein Windparkportfolio im
Eigenbestand mit bis zu 500 Megawatt (MW) zu erreichen,
sind wir erneut nähergekommen. Am 30. Juni 2021 hatte
PNE bereits Windparks mit einer installierten Nennleistung
von 151,6 MW im Eigenbetrieb. Weitere Projekte mit rund 128
MW befinden sich in Bau. Basis für den künftigen
weiteren Ausbau ist die gut gefüllte Projektpipeline,
denn PNE entwickelt derzeit national und international
Windparks an Land mit einem Volumen von 5.679 MW in
unterschiedlichen Phasen der Projektentwicklung. Einzelne
Projekte werden auch weiterhin in die Vermarktung gehen.
Die PNE AG ist als Bestandshalter vermehrt abhängig
vom Windangebot. Mit steigender MW-Zahl im eigenen
Portfolio wirken sich schwächere Windangebote auf die
Finanzkennzahlen des Segments "Stromerzeugung" und damit
auch auf die Finanzkennzahlen des Konzerns aus. Im
Vergleich zum Vorjahresberichtszeitraum war in 2021 ein
schlechteres Windangebot zu verzeichnen und führte zu
negativen Abweichungen zu den Vergleichszahlen im Segment
"Stromerzeugung" gegenüber dem Vorjahr.
Die Entwicklung von nationalen und internationalen
Photovoltaikprojekten wurde im Berichtszeitraum ebenfalls
fortgesetzt und erneut deutlich ausgeweitet.
Die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie spüren auch
Unternehmen, die am Ausbau der Erneuerbaren Energien
arbeiten. PNE geht derzeit davon aus, dass es aufgrund der
aktuellen Entwicklung der Pandemie im operativen
Geschäft zu Verschiebungen von
Projektrechtsverkäufen und Projektumsetzungen von 2021
nach 2022 kommen kann. Dies ist in der Guidance bereits
berücksichtigt. Derzeit geht die Gesellschaft davon
aus, dass es mittel- bis langfristig jedoch zu keiner
wesentlichen Auswirkung auf unser Geschäft kommen
sollte. Die gute Liquiditätsposition lässt der
Gesellschaft genügend Spielraum, um auch
längerfristigen Einschränkungen gut begegnen zu
können.
SegmentberichterstattungDie Ermittlung und Darstellung der
Segmentberichterstattung zum 30. Juni 2021 hat sich
gegenüber dem 31. Dezember 2020 nicht verändert.
Segment "Projektentwicklung"Im Segment "Projektentwicklung" wird über die
Teilbereiche Windkraft an Land national und international,
Windkraft auf See national und international,
Photovoltaikprojekte national und international sowie
weitere Projekte berichtet.
Teilbereich Windenergie an LandDie Entwicklung und Realisierung von Windparkprojekten
an Land wurde im ersten Halbjahr 2021 sowohl in Deutschland
als auch in den Auslandsmärkten, trotz der
Einschränkungen durch die COVID-19-Pandemie und den
damit verbundenen Folgen, kontinuierlich fortgeführt.
Überblick über den Stand der
Projektaktivitäten Windenergie an Land der PNE-Gruppe
per 30. Juni 2021 in MW:
scrollen
Phase I - II = Erkundung und Entwicklung
Windenergie an Land nationalIn Deutschland bearbeitete die PNE-Gruppe zum Ende des
zweiten Quartals 2021 Windparks mit einer Nennleistung von
rund 1.882 MW in den verschiedenen Phasen der
Projektentwicklung.
Fertiggestellt wurden im Berichtszeitraum die deutschen
Windparks "Langstedt" (12,6 MW, davon 4,2 MW für
Landeigentümer) und "Lentföhrden" (8,4 MW), die
in das Portfolio im Eigenbetrieb übernommen wurden.
Ebenfalls fertiggestellt wurde der bereits verkaufte
Windpark "Erfurt-Ost" (5,5 MW).
Zum Ende des Berichtszeitraums wurde mit dem Bau von
zwei weiteren Windparks mit einer Nennleistung von zusammen
30,4 MW in Deutschland begonnen. Beide Projekte sollen nach
der Fertigstellung in den Eigenbetrieb übernommen
werden. Einer dieser Windparks ist ein Projekt in
Niedersachsen mit vier Windenergieanlagen und einer
Nennleistung von insgesamt 22,0 MW. Der zweite Windpark
befindet sich in Schleswig-Holstein, besteht aus zwei
Anlagen und hat insgesamt 8,4 MW Nennleistung. Die
Inbetriebnahme der beiden Windparks, die im Mai 2021 in der
Ausschreibung der Bundesnetzagentur Zuschläge
erhielten, ist im kommenden Jahr vorgesehen. Zum Ende des
Berichtszeitraums befanden sich in Deutschland sieben
Windparks mit einer Nennleistung von rund 128 MW in Bau.
Darüber hinaus erhielt PNE im ersten Halbjahr die
Genehmigungen für weitere Windparks in Deutschland.
Windenergie an Land internationalIm Ausland wurde von der PNE-Gruppe das
Kerngeschäft der Projektentwicklung und -realisierung
ebenfalls kontinuierlich weitergeführt. Gegenüber
der Darstellung im Geschäftsbericht 2020 gab es in den
Auslandsmärkten folgende Veränderungen:
FrankreichDer Verkauf eines Windparkprojektes mit sechs
Windenergieanlagen und 13,2 MW Nennleistung konnte in
Frankreich abgeschlossen werden. PNE bleibt in diesem
Projekt weiterhin als Dienstleister für den
Käufer tätig. Das Projekt soll im kommenden Jahr
fertiggestellt werden. Zudem haben wir in Frankreich die
Genehmigungen für zwei weitere Projekte (16,8 MW)
erreicht.
PolenFür den bereits früher verkauften Windpark
"Jasna" mit einer Gesamtnennleistung von 132 MW lief die
Inbetriebnahme. In dem Projekt wurden 39
Windenergieanlagen, davon 22 vom Typ Vestas V126 mit
jeweils 3,45 MW und 17 vom Typ Vestas V126 mit jeweils 3,3
MW errichtet. Die Bauleitung wurde dabei im Auftrag des
Investors übernommen.
Im Berichtszeitraum wurde der Bau der Windparks "Kuslin"
(39,6 MW) und "Krzecin" (19,2 MW) weitergeführt. Beide
Projekte befinden sich per 30. Juni 2021 im Vertrieb.
RumänienDie PNE AG hat die Rechte an drei Windparkprojekten in
Rumänien verkauft. In den Projekten können
Windenergieanlagen mit einer Nennleistung von bis zu 221 MW
errichtet werden. Bei der weiteren Entwicklung werden PNE
und der Käufer zusammenarbeiten. Der Markt entwickelt
sich zunehmend positiv. PNE wird sich in Rumänien
künftig auch auf die Entwicklung von
Photovoltaikprojekten konzentrieren.
SchwedenDer Bau des bereits früher verkauften Windparks
"Malarberget" (113 MW) wurde im Berichtszeitraum
abgeschlossen. Im Auftrag des Käufers wird PNE den
Windpark auch in der Betriebsphase weiter betreuen.
Im Berichtszeitraum erfolgte der Baubeginn für den
Windpark "Hultema" mit einer Nennleistung von rund 60 MW.
Auch dieser Windpark wurde bereits veräußert und
wird während der Bauphase von PNE im Auftrag des
Käufers betreut.
Teilbereich Windenergie auf SeeWindenergie auf See nationalDie hohe Kompetenz der PNE-Projektentwicklung auf See
zeigt sich darin, dass PNE in den vergangenen Jahren
bereits acht Windparkprojekte auf See nach der Entwicklung
veräußern konnte. Hierzu gehören die
Projekte "Atlantis I", "Borkum Riffgrund" und "Gode Wind".
PNE ist weiterhin für die veräußerten
Projekte als Dienstleister tätig.
Viervon PNE entwickelte und nach der Genehmigung
veräußerte Windparks auf See wurden bereits von
den Käufern errichtet und in Betrieb genommen: "Borkum
Riffgrund 1", "Gode Wind 1", "Gode Wind 2" und "Borkum
Riffgrund 2" mit zusammen 1.344 MW Nennleistung.
Im Bereich Windenergie auf See prüft PNE auch
Möglichkeiten zur Erzeugung von anderen
Energieträgern wie etwa Wasserstoff auf See. Hierzu
werden grundlegende Berechnungen und Untersuchungen
durchgeführt, auf deren Basis bei positiver
Perspektive mögliche weitergehende
Projektaktivitäten stattfinden können.
Windenergie auf See internationalIm Berichtszeitraum hat PNE weitere Anstrengungen zum
Einstieg in die Entwicklung von Meereswindparks im Ausland
unternommen. Insbesondere prüfen wir derzeit in
Vietnam die Möglichkeiten zur Projektierung von
Windparks auf See.
Teilbereich PhotovoltaikPhotovoltaik ist in den vergangenen Jahren immer
kostengünstiger, effizienter und damit auch in der
Stromerzeugung marktfähiger geworden. Die rechtlichen
und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die
Entwicklung von Photovoltaikprojekten sind zudem in vielen
Ländern gegeben. Daher ist die Entwicklung von
Photovoltaikprojekten Bestandteil der strategischen
Ausrichtung des Geschäftsmodells der PNE-Gruppe.
Derzeit werden neue Märkte konkret geprüft und
Sicherungen von Rechten in bereits ausgewählten
Märkten vorgenommen. Besonderes Augenmerk liegt dabei
zunächst auf Deutschland, Frankreich, Italien,
Rumänien und den USA sowie weiteren internationalen
Märkten. Das Volumen der von uns in derzeit sieben
Ländern bearbeiteten Photovoltaikprojekte konnte bis
zum Ende des Berichtszeitraums auf 794 MWp ausgebaut
werden.
Überblick über den Stand der
Projektaktivitäten Photovoltaik der PNE-Gruppe per 30.
Juni 2021 in MWp:
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Phase I - II = Erkundung und Entwicklung
Die oben aufgeführten operativen Leistungen
führten im Segment "Projektentwicklung" im ersten
Halbjahr 2021 zu den positiven Ergebnissen. Die aktuelle
COVID-19-Pandemie hat auf die Geschäftstätigkeit
des Segments "Projektentwicklung" Auswirkungen in Form von
zeitlichen Projektverschiebungen gehabt. Diese
Verschiebungen hatten nur geringe Auswirkungen auf die
Ergebnisse des Segments "Projektentwicklung" im
Berichtszeitraum. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass
dies im Verlauf des Geschäftsjahres 2021 zu
Ergebnisverschiebungen im Segment "Projektentwicklung" und
im Konzern von 2021 nach 2022 führen könnte.
Das Segment "Projektentwicklung" hat im ersten Halbjahr
2021
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Segment "Services"Im Segment "Services" wird zusammenfassend über
Dienstleistungen berichtet. Hierzu zählen unter
anderem technisches und kaufmännisches
Betriebsmanagement von Windparks und Umspannwerken,
Baumanagement, Windmessungen, Stromvermarktungsmanagement
und ähnliche Dienstleistungen.
Das internationale Geschäft des Betriebsmanagements
wurde im ersten Halbjahr 2021 in den Märkten Schweden
und Polen ausgeweitet.
Im polnischen Windpark "Jasna", der von PNE entwickelt
und verkauft wurde, haben Konzernunternehmen bis zur
Inbetriebnahme Construction Management Leistungen im
Baumanagement erbracht. Mit diesem Projekt setzte PNE
einmal mehr erfolgreich die Strategie um, neben der
Projektentwicklung auch Dienstleistungen in diesen
Projekten zu erbringen.
Auch für das schwedische Projekt "Hultema" wird
bzw. für das Projekt "Malarberget" wurde während
der laufenden Bauphase Dienstleistungen erbracht. In den
Windparks "Malarberget" und "Hultema" wird PNE auch
während der späteren Betriebsphase das
kaufmännische und technische Betriebsmanagement
übernehmen.
Die aktuelle COVID-19-Pandemie hat auf die
Geschäftstätigkeit des Segments "Services" nur
geringfügige Auswirkungen gehabt, da der
größte Teil der Auftragslage im Servicesegment
auf Basis von langfristigen Serviceaufträgen erfolgt.
Im ersten Halbjahr 2021 konnten zudem aufgrund der
Übernahme von Baumanagementdienstleistungen, wie z. B.
in Schweden, bessere Ergebnisse als im ersten Halbjahr 2020
erzielt werden.
Das Segment "Services" hat im ersten Halbjahr 2021
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Segment "Stromerzeugung"Im Segment "Stromerzeugung" sind alle Aktivitäten
von Konzernunternehmen gebündelt, die unmittelbar mit
der Erzeugung von Elektrizität aus sauberen Energien
befasst sind.
Dieser Bereich beinhaltet im Wesentlichen die von PNE
selbst betriebenen Windparks mit einer Nennleistung von
derzeit rund 151,6 MW (zum 30. Juni 2020: rund 130,1 MW)
sowie das Holzheizkraftwerk in Silbitz mit rund 5,6 MW.
Außerdem umfasst das Segment Anteile an
Kommanditgesellschaften, in denen künftige Projekte
umgesetzt werden sollen.
Bis zum erfolgreichen Verkauf von Windparks und der
Übergabe an die Betreiber werden im Segment
"Stromerzeugung" im Rahmen der Segmentberichterstattung
laufende Einnahmen dieser Projekte ausgewiesen.
Die saisonale Windverteilung bei gleichbleibenden
Abschreibungen und Kosten pro Quartal, führt von
Quartal zu Quartal dazu, dass in windstarken Quartalen sehr
positive Ergebnisse und in windschwachen Quartalen leicht
negative bis leicht positive Ergebnisse in Windparks
erzielt werden. Im ersten Halbjahr 2021 wurden im Vergleich
zum langjährigen Mittel schwächere Windergebnisse
verzeichnet, so dass im Segment "Stromerzeugung" Ergebnisse
unter den Prognosen erwirtschaftet wurden. Das Windangebot
schwankt von Jahr zu Jahr. PNE-Projekte im Eigenbestand
sind auf Basis von zwei unabhängigen Windgutachten
kalkuliert. Diese Windprognosen beziehen sich auf einen
mittleren jährlichen Wert, der im Laufe von 20 Jahren
mit einer definierten Wahrscheinlichkeit erreicht wird. Das
heißt statistisch gesehen gleichen sich
Unterschreitungen und Übererfüllung von
Windangeboten im Laufe der Betriebszeit aus.
Gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöhten sich
die Abschreibungen im Segment "Stromerzeugung" aufgrund der
höheren Zahl an im Betrieb befindlichen MW, wodurch in
Verbindung mit den geringeren Umsätzen das
EBIT-Ergebnis des Segments gegenüber dem Vorjahr
negativ beeinflusst wurde.
Ein über mehr als zwei Monate dauernder
planmäßiger Stillstand des Holzheizkraftwerkes
Silbitz, aufgrund der erforderlichen Zehn-Jahres-Wartung,
wirkte sich zudem negativ auf die Ergebnisse des Segments
im Vergleich zu den Ergebnissen des
Vorjahresberichtszeitraums aus.
Die aktuelle COVID-19-Pandemie hat auf die
Geschäftstätigkeit des Segments "Stromerzeugung"
keine Auswirkungen gehabt.
Das Segment "Stromerzeugung" hat im ersten Halbjahr 2021
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6. VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGEDie im Folgenden aufgeführten Zahlen wurden
für den Konzern nach IFRS ermittelt und dargestellt.
Für die Konzern-Finanzinformationen über das
erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2021 zum 30. Juni
2021 wurden die gleichen Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden angewandt wie im Konzernabschluss zum
31. Dezember 2020. Die seit 1. Januar 2021 geänderten
IFRS Standards haben für den Halbjahresabschluss keine
Relevanz.
Die Zahlen im Text und in den Grafiken wurden
kaufmännisch gerundet, geringfügige
Rundungsdifferenzen sind jedoch möglich.
Bei der Umsatz- und Ertragslage sind den Werten per 30.
Juni 2021 die Werte per 30. Juni 2020 bzw. bei der
Vermögens- und Finanzlage die Werte vom 31. Dezember
2020 gegenübergestellt.
a. Umsatz- und ErtragslageDer PNE-Konzern erzielte gemäß IFRS in den
ersten sechs Monaten 2021 eine Gesamtleistung von 93,9 Mio.
Euro (im Vorjahr: 77,0 Mio. Euro). Davon entfallen 40,7
Mio. Euro auf Umsatzerlöse (im Vorjahr: 62,4 Mio.
Euro), 52,0 Mio. Euro auf Bestandsveränderungen (im
Vorjahr: 12,5 Mio. Euro) sowie 1,2 Mio. Euro auf sonstige
betriebliche Erträge (im Vorjahr: 2,2 Mio. Euro).
Im ersten Halbjahr 2021 wurden:
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Der Anstieg der Umsätze gegenüber dem
Vorjahreszeitraum ist u. a. begründet in den
zusätzlichen Dienstleistungen im Baumanagementbereich
bei bereits veräußerten Projekten und dem
Anstieg der zu betreuenden Erneuerbaren Energieprojekte in
kaufmännischen und technischen Betriebsmanagement.
Bemerkenswert ist dabei, dass ein signifikanter Teil der
internen Leistungen / Umsätze zur Vermeidung von
externen Kosten im Konzern führte.
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Die erbrachten Leistungen für die im Eigenbesitz
geplanten und im Bau befindlichen Windparkprojekte wurden,
wie im Vorjahresberichtszeitraum, über die
Bestandsveränderungen gezeigt.
Die sonstigen betrieblichen Erträge resultierten in
den ersten sechs Monaten 2021 im Wesentlichen aus
Auflösung von Rückstellung im Zusammenhang mit
dem Bau von Windparkprojekten.
Der Aufwand für das Personal stieg im Konzern
gegenüber dem Vorjahr aufgrund der im Vergleich
höheren Mitarbeiterzahl (458 Mitarbeiter inkl.
Vorstände per 30. Juni 2021 gegenüber 450
Mitarbeiter inkl. Vorstände per 30. Juni 2020), der
gestiegenen Gehälter für qualifiziertes Personal
und einmaligen Personalkosten bei der Personalorganisation
an. Die Erhöhung der Mitarbeiterzahl erfolgt im Rahmen
der Anpassung der Organisation an die neue Strategie, die
der Konzern mit dem "Scale up"-Programm verfolgt. Der
Personalaufwand verteilt sich auf die Segmente wie folgt:
scrollen
Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte
des Anlagevermögens, Sachanlagen und Nutzungsrechte
erhöhten sich im Wesentlichen aufgrund der
durchschnittlich höheren Anzahl an Windenergieanlagen
im Konzern (11,0 Mio. Euro im Berichtszeitraum 2021
gegenüber 8,4 Mio. Euro im Vorjahrzeitraum). Die
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des
Anlagevermögens, Sachanlagen und Nutzungsrechte
verteilten sich auf die Segmente wie folgt:
scrollen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe
von 8,5 Mio. Euro (im Vorjahr: 9,1 Mio. Euro) liegen im
Konzern unter dem Vorjahreswert und gliedern sich im
Wesentlichen auf in Aufwendungen aus Rechts- und
Beratungskosten, Werbe- und Reisekosten, Versicherungen und
Beiträge, Reparatur- und Instandhaltungsaufwand (im
Wesentlichen beim Holzheizkraftwerk "Silbitz" sowie bei den
im eigenen Bestand gehaltenen Windparks). Die sonstigen
betrieblichen Aufwendungen, vor Konsolidierungseffekten,
verteilten sich auf die Segmente wie folgt:
scrollen
Die Zinsen und ähnliche Erträge
veränderten sich gegenüber dem Vorjahrszeitraum
von 0,1 Mio. Euro auf 3,8 Mio. Euro. Im Wesentlichen liegt
die Veränderung an der Bewertung der abgeschlossenen
Zins-SWAPs im Rahmen der Projektfinanzierungen. Steigende
Marktzinsen führen bei einer Bewertung der ZinsSWAPs
zu einem Zinsertrag, welcher im ersten Halbjahr 2021 in
Höhe von 3,5 Mio. Euro im Konzern (Segment
"Stromerzeugung") verbucht wurde.
Die Zinsen und ähnliche Aufwendungen
veränderten sich gegenüber dem Vorjahrszeitraum
von 6,5 Mio. Euro auf 4,2 Mio. Euro. Im Berichtszeitraum
2020 führten sinkende Zinsen bei der Bewertung der
Zins-SWAPs zu einem Zinsaufwand (2,4 Mio. Euro), hingegen
führten steigende Marktzinsen im Berichtszeitraum 2021
zu einem Zinsertrag (siehe oben unter "Zinsen und
ähnliche Erträge"). Die Zinsen und ähnlichen
Aufwendungen fielen im Wesentlichen an im Zusammenhang mit
scrollen
Es wurden Werte ("Stille Reserven") geschaffen, die
nicht sofort erkennbar sind. Diese stehen im Zusammenhang
mit dem Aufbau unseres Windparkportfolios im Eigenbesitz.
Aufgrund der Investitionen in eigene Projekte sind auf
Konzernebene insgesamt 100,3 Mio. Euro, davon im
Berichtszeitraum 18,7 Mio. Euro (im Vorjahr: 6,9 Mio.
Euro), an Gewinnen vor Steuern eliminiert worden. Mit einem
Portfolio von Projekten im Eigenbesitz werden komplette
oder teilweise Verkäufe an konzernexterne Dritte
zeitlich nach hinten verschoben und damit im Konzern auch
das Ergebnis aus diesen möglichen Verkäufen. Ob
diese Gewinne bei einem Verkauf in der Zukunft auch so wie
aktuell kalkuliert erzielt werden können, hängt
davon ab, dass die unterstellten Marktbedingungen der
Projektkalkulationen (z. B. Renditeerwartung der
Investoren) sich nicht verändern. Die geschaffenen
Werte ("Stille Reserven") aus den konzerneigenen Projekten
werden über die Nutzungsdauer der Projekte nach und
nach, durch die geringere Abschreibungsbemessungsgrundlage
im Konzern, aufgedeckt. Diese Aufdeckung der Werte ("Stille
Reserven") führt über die Laufzeit zu
Ergebnisverbesserungen und entsprechend in der Höhe
der Auf-deckung zu einer Verbesserung der
Konzern-Eigenkapitalquote.
Auf Konzernebene wurden im Berichtszeitraum 2021, ohne
die eliminierten Gewinne vor Steuern ("Stille Reserven")
aus dem Aufbau des Windparkportfolios, folgende Ergebnisse
erzielt:
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Das Konzern-Ergebnis nach Anteilen nicht beherrschender
Gesellschafter belief sich auf 1,0 Mio. Euro (im Vorjahr:
-5,3 Mio. Euro). Das unverwässerte Konzern-Ergebnis je
Aktie belief sich auf 0,01 Euro (im Vorjahr: -0,07 Euro)
und das verwässerte Konzern-Ergebnis je Aktie auf 0,00
Euro (im Vorjahr: -0,07 Euro).
Im Wesentlichen aufgrund des Halbjahresergebnisses, in
Höhe von +1,0 Mio. Euro und der im Berichtszeitraum
durchgeführten Dividendenzahlung in Höhe von -3,1
Mio. Euro, wird im Konzern ein Bilanzgewinn zum Ende des
Berichtszeitraums von 49,3 Mio. Euro (31. Dezember 2020:
51,4 Mio. Euro) ausgewiesen.
b. Vermögens- und FinanzlageAktivascrollen
Zum Stichtag betrug die Konzern-Bilanzsumme der PNE AG
insgesamt 731,0 Mio. Euro. Damit veränderte sich der
Wert um rund 10,1 Prozent im Vergleich zum 31. Dezember
2020.
Die langfristigen Vermögenswerte nahmen insgesamt
von 317,3 Mio. Euro zum Jahresende 2020 auf aktuell 346,8
Mio. Euro zu.
Zum 30. Juni 2021 summierten sich die immateriellen
Vermögenswerte auf 64,2 Mio. Euro, welche im
Wesentlichen die Firmenwerte in Höhe von 63,3 Mio.
Euro (31. Dezember 2020: 63,3 Mio. Euro) enthalten, und
blieben damit ungefähr auf dem Stand vom 31. Dezember
2020.
Im selben Zeitraum veränderten sich die Sachanlagen
um +20,3 Mio. Euro auf 196,8 Mio. Euro (31. Dezember 2020:
176,5 Mio. Euro). Der Anstieg der Sachanlagen ist im
Wesentlichen auf das "wachsende" Windparkportfolio bei
einhergehenden Abschreibungen auf die Sachanlagen der
Windparks zurückzuführen.
Unter die Sachanlagen fallen im Wesentlichen:
scrollen
Da die Windparks in Eigenbesitz unabhängig von
ihrer aktuellen oder künftigen Gesellschafterstruktur
selbst betrieben und zur Stromerzeugung genutzt wurden,
erfolgte der Ausweis der Windparks ab dem Zeitpunkt der
konzerninternen Veräußerung als
Anlagevermögen.
Zum 30. Juni 2021 werden 43,6 Mio. Euro an
Nutzungsrechten (31. Dezember 2020: 39,1 Mio. Euro) unter
den langfristigen Vermögenswerten ausgewiesen. Die
Nutzungsrechte verteilten sich per 30. Juni 2021 auf die
Segmente wie folgt:
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IFRS 16 regelt die Bilanzierung von
Leasingverhältnissen. Nach dem Standard besteht eine
grundsätzliche Bilanzierungspflicht von Rechten und
Pflichten aus Leasingverhältnissen beim Leasingnehmer.
Demzufolge bilanzieren Leasingnehmer das Nutzungsrecht aus
einem Leasinggegenstand (sog. right-of-use asset) entweder
im Anlagevermögen unter der Bilanzposition
"Nutzungsrechte" (langfristige Vermögenswerte wie z.
B. Windparks im Eigenbetrieb oder für den Eigenbetrieb
geplante Windparks) oder unter der Bilanzposition
"Vorräte" (kurzfristige Vermögenswerte wie z. B.
Windparkprojekte die während oder nach dem Bau
verkauft werden sollen). Es handelt sich bei den
"Nutzungsrechten" im PNE- Konzern u. a. um Rechte aus
Leasingverträgen (z. B. KfZ-Leasing),
Mietverträgen (z. B. für das Gebäude in
Husum) und Pachtverträgen (z. B. im Zusammenhang mit
den Windparks im eigenen Bestand oder Windparks im Bau).
Für alle im Anwendungsbereich von IAS 36 liegenden
Vermögenswerte (insb. immaterielle Vermögenswerte
(IAS 38), Geschäfts- oder Firmenwerte (IFRS 3),
Sachanlagen (IAS 16) sowie als Finanzinvestition gehaltene
Immobilien, die zu Anschaffungskosten bewertet werden (IAS
40)) hat der Bilanzierende zu jedem Abschlussstichtag
einzuschätzen, ob ein Anhaltspunkt (triggering event)
für eine Wertminderung (impairment loss) vorliegt.
Obgleich die durch die COVID-19-Pandemie bedingten
Auswirkungen auf die Wirtschaft auch gewisse Implikationen
für die PNE AG mit sich bringen, ergeben sich nach
Ansicht des Vorstands keine Hinweise darauf, dass die
Werthaltigkeit der ausgewiesenen Geschäfts- oder
Firmenwerte zum 30. Juni 2021 gemindert sein könnte.
Bei den kurzfristigen Vermögenswerten war im
Berichtszeitraum eine Veränderung von 346,5 Mio. Euro
(31. Dezember 2020) auf 384,2 Mio. Euro per 30. Juni 2021
zu verzeichnen. Im Wesentlichen ist diese Veränderung
auf den Aufbau des Vorratsvermögens (+35,8 Mio. Euro)
und der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
(+5,3 Mio. Euro) bei gleichzeitigem Rückgang der
Forderungen und sonstigen Vermögenswerte (-2,5 Mio.
Euro) zurückzuführen. Von den kurzfristigen
Vermögenswerten entfallen 36,5 Mio. Euro auf
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (31. Dezember
2020: 40,2 Mio. Euro).
Die unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen
Leistungen erhöhten sich von 144,1 Mio. Euro (31.
Dezember 2020) auf 169,6 Mio. Euro. Die Erhöhung der
Vorräte ist im Wesentlichen auf die im Konzern
getätigten Investitionen für die im Bau
befindlichen Projekte an Land, für die
Weiterentwicklung der Projektpipelines Wind Onshore und
Photovoltaik im In- und Ausland und auf die Nutzungsrechte
im Zusammenhang mit der Umsetzung der eigenen
Windparkprojekte zurückzuführen.
Die unfertigen Leistungen gliedern sich im Wesentlichen
wie folgt auf:
scrollen
Im Übrigen haben sich die unter den Vorräten
ausgewiesenen geleisteten Anzahlungen für im Bau
befindliche Projekte an Land von 29,6 Mio. Euro um +10,4
Mio. Euro auf 40,0 Mio. Euro verändert.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
betrugen 116,9 Mio. Euro zum 30. Juni 2021, die in
Höhe von 3,1 Mio. Euro an Kreditinstitute
verpfändet waren (per 31. Dezember 2020: 111,6 Mio.
Euro, davon 3,0 Mio. Euro verpfändet).
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
verteilten sich per 30. Juni 2021 auf die Segmente wie
folgt:
scrollen
Die im Segment "Stromerzeugung" vorhandenen
Zahlungsmittel werden, bei den im Bau befindlichen
Windparkprojekten in den folgenden Quartalen, im
Wesentlichen für die Leistungen aus den
Projektentwicklungs- und Generalunternehmerverträgen
mit dem Segment "Projektentwicklung" verwendet werden.
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Das Konzerneigenkapital veränderte sich zum 30.
Juni 2021 von 200,6 Mio. Euro (31. Dezember 2020) auf 197,8
Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote des Konzerns betrug zum
30. Juni 2021 rund 27 Prozent (per 31. Dezember 2020: rund
30 Prozent).
Die langfristigen Verbindlichkeiten veränderten
sich von 354,3 Mio. Euro (31. Dezember 2020) auf 431,1 Mio.
Euro. Die Position besteht hauptsächlich aus
langfristigen Finanzverbindlichkeiten in Höhe von
418,7 Mio. Euro (per 31. Dezember 2020: 343,3 Mio. Euro).
In den langfristigen Finanzverbindlichkeiten sind im
Wesentlichen
scrollen
Die wesentlichen langfristigen Verbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten betreffen "non-recourse"
Projektfinanzierungen von Windparkprojekten, die im eigenen
Bestand gehalten werden (Segment "Stromerzeugung").
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
verteilen sich per 30. Juni 2021 auf die Segmente wie
folgt:
scrollen
Im Wesentlichen aufgrund von "IFRS 16
Leasingverhältnisse" werden rund 85,7 Mio. Euro (per
31. Dezember 2020: 70,4 Mio. Euro) Verbindlichkeiten aus
Leasingverhältnissen unter den langfristigen
Verbindlichkeiten und rund 6,4 Mio. Euro (per 31. Dezember
2020: 4,6 Mio. Euro) unter den kurzfristigen
Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2021 ausgewiesen.
Die Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen
teilen sich per 30. Juni 2021 auf die Segmente wie folgt:
scrollen
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
2021 veränderten sich die kurzfristigen
Verbindlichkeiten von 81,6 Mio. Euro (31. Dezember 2020)
auf 70,2 Mio. Euro. Die in dieser Position enthaltenen
kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten veränderten sich von 22,7 Mio. Euro
(31. Dezember 2020) auf 29,3 Mio. Euro. Im Berichtszeitraum
veränderten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen im Rahmen des normalen operativen
Geschäfts von 31,4 Mio. Euro (31. Dezember 2020) auf
23,1 Mio. Euro.
Es wurden "non-recourse" Finanzierungen in Höhe von
rund 72,4 Mio. Euro sowie rund 3,1 Mio. Euro aus der
vorhandenen Projekteigenkapitalzwischenfinanzierungslinie
in den ersten sechs Monaten 2021 aufgenommen und die
vorhandene Betriebsmittellinie in Höhe von rund 8,9
Mio. Euro in Anspruch genommen, sowie kurzfristige
Projektzwischenfinanzierungen, Betriebsmittellinien und
planmäßige Tilgungen von Projektfinanzierungen
von rund 11,1 Mio. Euro vorgenommen.
Unter Berücksichtigung der liquiden Mittel betrug
die Nettoverschuldung (Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente abzüglich der kurz- und
langfristigen Finanzverbindlichkeiten) am 30. Juni 2021
somit -338,9 Mio. Euro (31. Dezember 2020: -260,5 Mio.
Euro).
Über die Liquiditätssituation und die
finanzielle Lage des Konzerns gibt die Kapitalflussrechnung
Aufschluss. Zum 30. Juni 2021 standen den
Konzernunternehmen eine Liquidität und Kreditlinien
für Projektzwischenfinanzierungen in Höhe von
zusammen 237,8 Mio. Euro zur Verfügung, die in
Höhe von 3,1 Mio. Euro an Kreditinstitute
verpfändet ist (per 31. Dezember 2020: 218,1 Mio.
Euro, davon 3,0 Mio. Euro verpfändet).
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
betrugen 116,9 Mio. Euro zum 30. Juni 2021, die in
Höhe von 3,1 Mio. Euro an Kreditinstitute
verpfändet waren (per 31. Dezember 2020: 111,6 Mio.
Euro, davon 3,0 Mio. Euro verpfändet).
Weiterhin standen den Konzerngesellschaften
Liquidität aus noch nicht in Anspruch genommenen
scrollen
per 30. Juni 2021 zur Verfügung.
Für Eigenkapitalzwischenfinanzierungen von
Projekten besteht zudem eine Vereinbarung (Letter of
Intent) mit einer Bank in Höhe von bis zu 27,1 Mio.
Euro, auf deren Basis jeweils nach Inbetriebnahme der
Projekte gesonderte Eigenkapitalzwischenfinanzierungen
abgeschlossen werden können. Per 30. Juni 2021 waren
davon bereits 2,5 Mio. Euro in Anspruch genommen worden.
Der in der Kapitalflussrechnung ausgewiesene Cashflow
aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe
von -38,8Mio. Euro (im Vorjahr: -20,7Mio. Euro) war im
Wesentlichen geprägt
scrollen
Beim Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurden
im Berichtszeitraum Aus- bzw. Einzahlungen für
Investitionen in das Konzernanlagevermögen in
Höhe von in Summe -23,2 Mio. Euro (im Vorjahr: -4,5
Mio. Euro) erhalten bzw. getätigt. Die Investitionen
in Sachanlagen bezogen sich im Wesentlichen auf
Investitionen für die Umsetzung der Windparks für
das im Aufbau befindliche Windparkportfolio (Segment
"Stromerzeugung") und in Umspannwerke (Segment "Services")
für die in der Realisierung befindlichen
Windparkprojekte.
Im Berichtszeitraum war der Cashflow aus der
Finanzierungstätigkeit in Höhe von 67,3 Mio. Euro
(im Vorjahr: 11,3 Mio. Euro) im Wesentlichen geprägt
durch
scrollen
7. BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONENEs haben sich gegenüber dem 31. Dezember 2020 keine
wesentlichen Änderungen ergeben.
8. ENTWICKLUNG UND INNOVATIONENForschungs- und Entwicklungsaktivitäten fanden im
Konzern der PNE AG im Berichtszeitraum nicht statt.
9. WESENTLICHE EREIGNISSE NACH ENDE DES BERICHTSZEITRAUMSWesentliche Ereignisse mit Auswirkung auf die Ertrags-,
Finanz- und Vermögenslage hat es nach Ende des
Berichtszeitraums nicht gegeben.
10. RISIKO- UND CHANCENBERICHTInformationen zu Chancen und Risiken von PNE AG finden
sich im Kapital "Risiko- und Chancenbericht" des
Geschäftsberichts 2020, der auf der Internetseite der
Gesellschaft unter www.pne-ag.com verfügbar ist.
Alle erkennbaren Risiken aus der aktuell weltweit
vorhandenen COVID-19-Pandemie werden von der Gesellschaft
laufend hinsichtlich möglicher Auswirkungen auf die
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie dem
Wohlergehen der Mitarbeiter abgewogen und sind in diesen
Halbjahresfinanzbericht bzw. den Prognosebericht
eingeflossen.
Der Vorstand hat im Laufe der ersten sechs Monate des
Geschäftsjahres 2021 darüber hinaus keine
wesentlichen Ergänzungen oder Veränderungen zu
den im Geschäftsbericht für das
Geschäftsjahr 2020 dargestellten Risiken festgestellt.
11. ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG (§ 289f bzw. 315d HGB)Die mit der Erklärung zur Unternehmensführung
nach § 289f HGB zusammengefasste Erklärung zur
Unternehmensführung nach § 315d HGB ist auf
unserer Internetseite www.pne-ag.com im Bereich "Investor
Relations" unter "Corporate Governance" veröffentlicht
und kann dort heruntergeladen werden.
12. PROGNOSEBERICHTDie PNE-Gruppe ist ein international tätiger und
einer der erfahrensten Projektierer für saubere
Energien an Land und auf See. Dabei vereinen wir
wirtschaftlichen Erfolg mit ökologischer
Verantwortung. Wir bearbeiten die Wertschöpfungskette
von der Entwicklung, Projektierung, Realisierung und dem
Vertrieb über den Betrieb von Wind- und
Photovoltaikparks und Umspannwerken bis hin zum Repowering
- also dem Ersatz älterer Windenergieanlagen durch
neue auf dem aktuellen Stand der Technik. Die dabei
erworbenen Kompetenzen bieten wir auch Dritten als
Dienstleistung an.
Wir wollen Projekte entwickeln, deren hohe Qualität
internationale Standards erfüllt und eine gesicherte
Projektfinanzierung auf internationalem Niveau
ermöglicht. Erreicht wird eine solche
Projektqualität durch die Sicherstellung der Prognose
für den Projektzeitplan und den Kostenrahmen von der
Entwicklung bis zur Inbetriebnahme.
Nach dem erfolgreichen Aufbau von Windparks in den
letzten Jahren folgen wir unserem Ziel, ein Portfolio mit
Windparks von bis zu 500 MW bis Ende 2023 zu realisieren.
Die fertiggestellten Windparks werden vorerst im
Eigenbetrieb gehalten, um durch den Stromverkauf laufende
Erträge zu erzielen.
Darüber hinaus ist die Verbindung von Kraftwerken
mit sauberen Energien und Speichertechnologien ein
Zukunftsthema. Wir haben die strategische Ausrichtung der
Unternehmensgruppe mittels des Konzepts "Scale up"
weiterentwickelt. Das operative Geschäft wird national
wie international auf eine deutlich breitere Basis
gestellt. Unser Ziel ist es weiterhin, PNE vom Spezialisten
für Windparks auch zum Spezialisten von
Photovoltaikparks und zum breit aufgestellten Anbieter von
Lösungen für saubere Energien weiterzuentwickeln.
Grundzüge dieser Strategie eines "Clean Energy
Solution Provider" sind die Ausweitung des Service-Angebots
und die Erschließung neuer Märkte sowie
Technologien.
Wir reagieren mit der strategischen Ausrichtung auf
Veränderungen in den Märkten der sauberen
Energien. Während erneuerbare Energien weltweit in den
kommenden Jahren dynamisch wachsen werden, sind in
einzelnen, etablierten Märkten gegenläufige
Entwicklungen zu beobachten. Förderungen für
Windenergie werden gekürzt, Vergütungssysteme auf
Ausschreibungen (zunehmend werden Stromabnahmeverträge
von Einzelunternehmen ausgeschrieben) oder andere
Marktmechanismen umgestellt und der Zubau der Windenergie
in manchen Ländern dadurch begrenzt. Das
verschärft den Wettbewerbsdruck. Die Optimierung der
Kosten rund um ein Projekt gewinnt daher immer mehr an
Bedeutung. Dabei haben wir auch Photovoltaikprojekte und
Hybridlösungen sowie Speichertechnologien im Blick.
Mit dieser breiteren Aufstellung minimieren wir
Marktrisiken, eröffnen PNE neue Potenziale und
Märkte und werden mittelfristig vor allem die bisher
volatilen Ergebnisse verstetigen.
Nach einer Übergangsphase, in der mit Investitionen
die Weichen zur Umsetzung des Konzepts "Scale up" gestellt
werden, soll dies bis Ende 2023 zu einem Anstieg des
durchschnittlichen operativen Ergebnisses (EBIT bzw.
EBITDA) führen.
Die nachfolgenden Prognosen beruhen auf den geplanten
Ergebnissen
scrollen
Im Geschäftsjahr 2021 werden wir weitere
Vorleistungen im unteren einstelligen Millionenbereich
für die strategische Erweiterung des
Geschäftsmodells erbringen. Wir bestätigen
weiterhin unsere Guidance des Geschäftsjahres 2021 mit
einem positiven EBITDA im Konzern in Höhe von 24 bis
32 Mio. Euro. Aufgrund der Auswirkungen der anhaltenden
COVID-19-Pandemie könnte es im operativen
Geschäft zu Verschiebungen von
Projektrechtsverkäufen und Projektumsetzungen von 2021
nach 2022 kommen.
Cuxhaven, 11. August 2021
PNE AG, Vorstand
KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG (IFRS)scrollen
KONZERNBILANZ (IFRS)Aktivascrollen
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KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG
(IFRS)
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| in TEUR | 2021 | 2020 |
| Ergebnis vor nicht beherrschenden Anteilen | 908 | -6.086 |
| -/+ Ertragsteuerertrag/-aufwand | 1.086 | 191 |
| -/+ Gezahlte / erhaltene Ertragsteuern | -2.001 | -651 |
| -/+ Zinserträge und Zinsaufwendungen | 342 | 6.418 |
| - Gezahlte Zinsen | -4.253 | -4.163 |
| + Erhaltene Zinsen | 309 | 125 |
| +/- Abschreibungen / Zuschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte | ||
| des Anlagevermögens, Sachanlagen, Nutzungsrechte und | ||
| langfristige finanzielle Vermögenswerte | 10.966 | 8.423 |
| +/- Zu-/Abnahme der Rückstellungen | 2.530 | 2.711 |
| +/- Zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | -686 | -770 |
| -/+ Gewinn / Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | ||
| und aus der Endkonsolidierung | -4.034 | 0 |
| +/- Ab-/Zunahme der Vorräte sowie anderer Aktiva | -40.740 | -12.080 |
| +/- Ab-/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und | ||
| Leistungen und Teilgewinnrealisierung | 7.672 | 22.216 |
| +/- Zu-/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und | ||
| Leistungen sowie anderer Passiva | -10.899 | -37.028 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -38.800 | -20.694 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 87 | 64 |
| - Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und | ||
| in immaterielle Vermögenswerte | -27.589 | -4.425 |
| + Einzahlungen aus Abgängen von Finanzanlagen | 5 | 1 |
| - Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | -124 | 0 |
| + Einzahlungen aus Verkäufen von konsolidierten Einheiten | 4.416 | 0 |
| - Auszahlungen für Investitionen in konsolidierte Einheiten | 0 | -95 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -23.205 | -4.456 |
| + Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzkrediten | 84.335 | 19.897 |
| - Auszahlungen für die Tilgung von Finanzkrediten | -11.223 | -3.947 |
| - Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -2.741 | -1.554 |
| - Auszahlung für Dividende | -3.053 | -3.053 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 67.318 | 11.343 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 5.312 | -13.807 |
| + Konsolidierungskreisbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds | -46 | 0 |
| + Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 111.618 | 111.934 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode* | 116.884 | 98.127 |
| *davon als Sicherheit verpfändet | 3.096 | 2.073 |
Ergänzende Angaben: Der Wert des Finanzmittelfonds
entspricht zum 30. Juni der Bilanzposition "Zahlungsmittel
und Zahlungsmitteläquivalente".
| in TEUR
(Rundungsdifferenzen möglich) |
Gezeichnetes
Kapital |
Kapital-
rücklage |
Eigene
Anteile |
Gewinn-
rücklagen |
Fremd-
währungs- rücklage |
Konzern-
bilanz- ergebnis |
| Stand am 1.1.2020 | 76.603 | 82.953 | -707 | 51 | -819 | 60.322 |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -5.331 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | -800 | 0 |
| Gesamtperiodenergebnis
01-06 / 2020 |
0 | 0 | 0 | 0 | -800 | -5.331 |
| Dividende | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -3.053 |
| Sonstige
Veränderungen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -4.654 |
| Stand am
30.6.2020 |
76.603 | 82.953 | -707 | 51 | -1.619 | 47.284 |
| Stand am 1.1.2021 | 76.603 | 82.953 | -707 | 51 | -2.692 | 51.425 |
| Periodenergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.040 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | -702 | 0 |
| Gesamtperiodenergebnis
01-06 / 2021 |
0 | 0 | 0 | 0 | -702 | 1.040 |
| Dividende | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -3.053 |
| Sonstige
Veränderungen |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -116 |
| Stand am
30.6.2021 |
76.603 | 82.953 | -707 | 51 | -3.394 | 49.296 |
| in TEUR
(Rundungsdifferenzen möglich) |
Eigenkapital
vor nicht be- herrschenden Anteilen |
Nicht be-
herrschende Anteile |
Eigenkapital
gesamt |
| Stand am 1.1.2020 | 218.403 | -13.283 | 205.120 |
| Periodenergebnis | -5.331 | -755 | -6.086 |
| Sonstiges Ergebnis | -800 | 0 | -800 |
| Gesamtperiodenergebnis
01-06 / 2020 |
-6.131 | -755 | -6.886 |
| Dividende | -3.053 | 0 | -3.053 |
| Sonstige
Veränderungen |
-4.654 | 4.559 | -95 |
| Stand am
30.6.2020 |
204.565 | -9.479 | 195.086 |
| Stand am 1.1.2021 | 207.633 | -7.070 | 200.563 |
| Periodenergebnis | 1.040 | -131 | 909 |
| Sonstiges Ergebnis | -702 | 0 | -702 |
| Gesamtperiodenergebnis
01-06 / 2021 |
338 | -131 | 207 |
| Dividende | -3.053 | 0 | -3.053 |
| Sonstige
Veränderungen |
-116 | 154 | 38 |
| Stand am
30.6.2021 |
204.803 | -7.047 | 197.756 |
Der Finanzbericht über die ersten sechs Monate des
Geschäftsjahres 2021 der PNE AG und ihrer
Tochtergesellschaften ist nach den International Financial
Reporting Standards (IFRS) des International Accounting
Standards Board (IASB) aufgestellt, wie sie in der
Europäischen Union (EU) anzuwenden sind. Vom IASB
verabschiedete neue Standards werden grundsätzlich ab
dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens angewendet, wie sie in
der EU zu berücksichtigen sind.
Der Zwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit
den Vorschriften des IAS 34 erstellt. Der Steueraufwand
wird in der PNE-Gruppe basierend auf einer Schätzung
des in den jeweiligen Gesellschaften zu versteuernden
Einkommens ermittelt.
Für alle im Anwendungsbereich von IAS 36 liegenden
Vermögenswerte (insb. immaterielle Vermögenswerte
(IAS 38), Geschäfts- oder Firmenwerte (IFRS 3),
Sachanlagen (IAS 16) sowie als Finanzinvestition gehaltene
Immobilien, die zu Anschaffungskosten bewertet werden (IAS
40), hat der Bilanzierende zu jedem Abschlussstichtag
einzuschätzen, ob ein Anhaltspunkt (triggering event)
für eine Wertminderung (impairment loss) vorliegt.
Obgleich die durch COVID-19-Pandemie bedingten Auswirkungen
auf die Wirtschaft auch gewisse Implikationen für die
PNE AG mit sich bringen, ergeben sich nach Ansicht des
Vorstands keine Hinweise darauf, dass die Werthaltigkeit
der ausgewiesenen Vermögenswerte zum 30. Juni 2021
gemindert sein könnte.
Im Finanzbericht über die ersten sechs Monate des
Geschäftsjahres 2021 zum 30. Juni 2021 wurden die
gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt
wie im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020. Die seit 1.
Januar 2021 geänderten IFRS Standards haben für
den Halbjahresabschluss keine Relevanz.
Im Laufe der ersten sechs Monate des
Geschäftsjahres 2021 sind keine wesentlichen
Ergänzungen oder Veränderungen im
Konzernzwischenlagebericht für das erste Halbjahr 2021
zu den im Konzernlagebericht für das
Geschäftsjahr 2020 aufgeführten Werten
aufgetreten.
Die nachfolgenden Tabellen zeigen, unter Angabe der
Kategorien, die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der
finanziellen Vermögenswerte und finanziellen
Verbindlichkeiten.
| in TEUR | Kategorie
gem. IFRS 9 |
Gesamt | Fair Value |
| Per 30.6.2021 | |||
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC | 116.884 | 116.884 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | AC | 36.517 | 36.517 |
| Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen | AC | 0 | 0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | AC | 2.069 | 2.069 |
| Forderungen
gegenüber assoziierten Unternehmen
und solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
AC | 161 | 161 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | FVOCI | 234 | 234 |
| Anteile an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht | FVOCI | 1.208 | 1.208 |
| Sonstige Ausleihungen | AC | 178 | 178 |
| Sonstige langfristige Darlehensforderungen | AC | 0 | 0 |
| 157.251 | 157.251 | ||
| Summe AC | 155.809 | 155.809 | |
| Summe FVOCI | 1.442 | 1.442 | |
| Per 31.12.2020 | |||
| Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | AC | 111.617 | 111.617 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | AC | 40.171 | 40.171 |
| Kurzfristige sonstige Darlehensforderungen | AC | 2.002 | 2.002 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | AC | 1.315 | 1.315 |
| Forderungen
gegenüber assoziierten Unternehmen und
solchen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht |
AC | 160 | 160 |
| Langfristige finanzielle Vermögenswerte | |||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | FVOCI | 115 | 115 |
| Anteile an Unternehmen,
mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht |
FVOCI | 1.208 | 1.208 |
| Sonstige Ausleihungen | AC | 178 | 178 |
| Sonstige langfristige Darlehensforderungen | AC | 0 | 0 |
| 156.767 | 156.767 | ||
| Summe AC | 155.443 | 155.443 | |
| Summe FVOCI | 1.323 | 1.323 |
AC = zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet
FVOCI = zum beizulegenden Zeitwert bewertet
(Wertänderung im OCI)
Die in die Kategorie "FVOCI" eingestuften Anteile an
verbundenen Unternehmen sowie Anteile an Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, wurden in
Höhe von TEUR 1.442 (31. Dezember 2020: TEUR 1.323) zu
Anschaffungskosten, welche eine geeignete Schätzung
des Fair Values darstellen, bewertet. Nettoergebnisse und
Dividenden entfallen aktuell auf die Kategorie "FVOCI"
nicht. Für sie bestand am Bilanzstichtag keine
Verkaufsabsicht.
Bei den finanziellen Vermögenswerten der Kategorie
"zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet" (AC)
entsprechen die Buchwerte zum Bilanzstichtag annähernd
den beizulegenden Zeitwerten.
Der Ausweis der Finanzverbindlichkeiten betrifft
Unternehmensanleihen, Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten, sonstige Finanzverbindlichkeiten,
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen sowie
Derivate.
Die beizulegenden Zeitwerte der in den Tabellen
aufgeführten Finanzinstrumente wurden auf Basis der am
Stichtag zur Verfügung stehenden Marktinformationen
ermittelt. Der beizulegende Zeitwert wird in
Übereinstimmung mit allgemein anerkannten
Bewertungsmodellen basierend auf
Discounted-Cashflow-Analysen und unter Verwendung von
beobachtbaren aktuellen Marktpreisen für ähnliche
Instrumente bestimmt. In der aktuellen Berichtsperiode
wurden wie in der Vergleichsperiode keine Umgliederungen
zwischen den Hierarchiestufen vorgenommen.
Für die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie der
sonstigen Finanzverbindlichkeiten werden aktuelle
Zinssätze herangezogen, zu denen vergleichbare
Darlehen mit identischen Fristigkeiten zum Bilanzstichtag
hätten aufgenommen werden können.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Anleihen
basiert auf beobachtbaren Preisnotierungen zum
Bilanzstichtag.
Die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der Zinsswaps
basiert auf Forward-Zinssätzen (beobachtbare
Zinsstrukturkurven am Bilanzstichtag) und den
geschätzten kontrahierten Zinssätzen, welche
anhand der Zinsstrukturkurve zum Stichtag diskontiert
werden.
Es wird angenommen, dass bei Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen und den sonstigen
Finanzverbindlichkeiten die beizulegenden Zeitwerte
aufgrund der kurzen Restlaufzeiten den Buchwerten dieser
Finanzinstrumente entsprechen.
Die Buchwerte der Finanzverbindlichkeiten weisen
folgende Restlaufzeiten auf bzw. haben den folgenden
beizulegenden Zeitwert:
| in TEUR | Kategorie
gem. IFRS 9 |
Gesamt | bis zu 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | mehr als
5 Jahre |
Fair Value |
| Per 30.6.2021 | ||||||
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen
und Leistungen |
AC | 23.086 | 23.086 | 0 | 0 | 23.086 |
| Festverzinslich | ||||||
| Anleihen | AC | 49.352 | 0 | 49.352 | 0 | 50.900 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | AC | 293.982 | 15.202 | 87.117 | 191.663 | 299.437 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | AC | 1.057 | 1.057 | 0 | 0 | 1.057 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | AC | 92.097 | 6.421 | 15.366 | 70.309 | 92.097 |
| Variabel verzinslich | ||||||
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | AC | 14.096 | 14.096 | 0 | 0 | 14.096 |
| Derivate | ||||||
| Zinsswap | FVPL | 5.212 | 349 | 1.397 | 3.466 | 5.212 |
| 478.881 | 60.212 | 153.232 | 265.438 | 485.885 | ||
| Per 31.12.2020 | ||||||
| Verbindlichkeiten aus
Lieferungen
und Leistungen |
AC | 31.364 | 31.364 | 0 | 0 | 31.364 |
| Festverzinslich | ||||||
| Anleihen | AC | 49.183 | 0 | 49.183 | 0 | 50.850 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | AC | 227.176 | 10.611 | 69.128 | 147.437 | 228.273 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | AC | 1.057 | 1.057 | 0 | 0 | 1.057 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | AC | 75.014 | 4.626 | 12.711 | 57.677 | 75.014 |
| Variabel verzinslich | ||||||
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | AC | 12.070 | 12.070 | 0 | 0 | 12.070 |
| Derivate | ||||||
| Zinsswap | FVPL | 7.624 | 485 | 1.869 | 5.270 | 7.624 |
| 403.487 | 60.213 | 132.891 | 210.383 | 406.252 |
AC = zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet
FVPL = erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert
bewertet
Die nachstehende Tabelle analysiert die finanziellen
Verbindlichkeiten des Konzerns in die jeweiligen
Laufzeitbänder:
| in TEUR | Summe
vertragliche Cashflows |
bis zu
1 Jahr |
1 bis
5 Jahre |
mehr als
5 Jahre |
Buchwert |
| Per 30.6.2021 | |||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 23.086 | 23.086 | 0 | 0 | 23.086 |
| Anleihe | 54.015 | 1.995 | 52.020 | 0 | 49.352 |
| Verb. gegenüber Kreditinstituten | 357.364 | 33.974 | 101.632 | 221.758 | 308.078 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 1.089 | 1.089 | 0 | 0 | 1.057 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | 109.965 | 8.012 | 21.063 | 80.891 | 92.097 |
| Zinsswap | 5.212 | 349 | 1.397 | 3.466 | 5.212 |
| 550.731 | 68.504 | 176.112 | 306.114 | 478.881 | |
| Per 31.12.2020 | |||||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 31.364 | 31.364 | 0 | 0 | 31.364 |
| Anleihen | 53.846 | 1.995 | 51.851 | 0 | 49.183 |
| Verb. ggü Kreditinstituten | 276.173 | 27.015 | 83.449 | 165.709 | 239.246 |
| Sonstige Finanzverbindlichkeiten | 1.089 | 1.089 | 0 | 0 | 1.057 |
| Verb. aus Leasingverhältnissen | 92.547 | 5.868 | 18.042 | 68.636 | 75.014 |
| Zinsswap | 7.624 | 485 | 1.869 | 5.270 | 7.624 |
| 462.642 | 67.815 | 155.211 | 239.615 | 403.487 |
Die Tabelle analysiert die finanziellen
Verbindlichkeiten des Konzerns in die jeweiligen
Laufzeitbänder, basierend auf ihren vertraglichen
Laufzeiten für:
(a) alle nicht derivativen finanziellen
Verbindlichkeiten, und
(b) alle derivativen Finanzinstrumenten, die auf
Nettobasis abgerechnet werden und deren vertragliche
Fälligkeiten wesentlich für ein Verständnis
des zeitlichen Anfalls der Cashflows sind.
Bei den in der Tabelle ausgewiesenen Beträgen
handelt es sich um die vertraglichen nicht abgezinsten
Cashflows. Innerhalb von zwölf Monaten fällige
Salden entsprechen deren Buchwerten, da der Einfluss der
Abzinsung nicht signifikant ist. Bei Zinsswaps wurden die
Cashflows unter Verwendung der Terminzinssätze
geschätzt, die am Ende der Berichtsperiode galten.
Die Unternehmensstruktur hat sich im ersten Halbjahr
2021 gegenüber dem 31. Dezember 2020 verändert.
Im Berichtszeitraum wurden folgende Gesellschaften
erstmalig in den Konzernkreis einbezogen:
| ― |
PNE WIND Park XXIV GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht eingezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
PNE WIND Park XXIX GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht eingezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
PNE WIND Park XXX GmbH & Co. KG, Cuxhaven (100 Prozent), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht eingezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"), |
| ― |
WKN WERTEWIND Windpark Gnutz Eins GmbH & Co. KG, Husum (100 Prozent), Segment "Stromerzeugung", (Umgegliedert von "Nicht eingezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher Bedeutung"). |
Eine Umgliederung von Tochterunternehmen, von "Nicht
einbezogene Gesellschaften aufgrund unwesentlicher
Bedeutung" zur Vollkonsolidierung wird generell vorgenommen
sobald klar ist, dass die geschäftliche Tätigkeit
oder die Projektierungs- / Umsetzungsphase in naher Zukunft
beginnt.
Aus den Umgliederungen ergaben sich keine wesentlichen
Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Im Berichtszeitraum wurde folgende Gesellschaften, die
in den Konzern einbezogen wurden, auf konsolidierte
Gesellschaften verschmolzen:
| ― |
PNE WIND Jules Verne GmbH, (100 Prozent), bisher Segment "Projektentwicklung", |
| ― |
PNE WIND Nemo GmbH, (100 Prozent), bisher Segment "Projektentwicklung", |
| ― |
PNE WIND Nautilus GmbH, (100 Prozent), bisher Segment "Projektentwicklung", |
| ― |
PNE Erneuerbare Energien Offshore I GmbH, (100 Prozent), bisher Segment "Projektentwicklung". |
Die ersten drei Gesellschaften sind auf das
Mutterunternehmen, die PNE AG, verschmolzen und die PNE
Erneuerbare Energien Offshore I GmbH auf die PNE
Erneuerbare Energien Offshore II GmbH.
Aus den Verschmelzungen ergaben sich keine wesentlichen
Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Im Berichtszeitraum sind folgende Gesellschaften bzw.
Anteile an Gesellschaften veräußert worden:,
| ― |
100 Prozent der Anteile an der S.C. PNE WIND Romania S.R.L., Bukarest, Rumänien, (Abgang aus dem Segment "Projektentwicklung"), |
| ― |
100 Prozent der Anteile an der S.C. PNE WIND MVI S.R.L., Bukarest, Rumänien, (Abgang aus dem Segment "Projektentwicklung"), |
| ― |
100 Prozent der Anteile an der S.C. EVN WINDPOWER DEVELOPMENT & CONSTRUCTION S.R.L., Bukarest, Rumänien, (Abgang aus dem Segment "Projektentwicklung"). |
Der "Paket"-Verkaufspreis für 100 Prozent der
Gesellschaftsanteile an den drei aufgeführten
Gesellschaften kann bis zu einem niedrigen zweistelligen
Millionenbetrag betragen. Bei Übertragung der Anteile
an den Gesellschaften wurde ein Betrag von rund 4,4 Mio.
Euro gezahlt. Weitere Zahlungen werden in Abhängigkeit
der Erreichung von Meilensteinen in der
Projektentwicklungs- und Bauphase fällig.
Durch die Entkonsolidierung der drei aufgeführten
Gesellschaften sind Vermögenswerte aus dem Konzern in
Höhe von insgesamt rund 0,5 Mio. Euro, sowie Schulden
und Rückstellungen aus dem Konzern in Höhe von
rund 0,3 Mio. Euro abgegangen. Aus dem erhaltenen Entgelt
und der Entkonsolidierung der Gesellschaft ergab sich ein
Gewinn von rund 4,0 Mio. Euro. Das erhaltene Entgelt
für die Veräußerung der Gesellschaften
betrug rund 4,4 Mio. Euro. Die im Rahmen der Transaktion
abgegangenen Zahlungsmittel der Gesellschaft betrugen rund
0,2 Mio. Euro. Der Veräußerungsgewinn ist in den
Umsatzerlösen im Konzern enthalten.
Hinsichtlich der wesentlichen Ereignisse nach Ende des
Berichtzeitraums verweisen wir auf den
Konzernzwischenlagebericht.
| Projektentwicklung | Services | Stromerzeugung | ||||
| in TEUR
(Rundungsdifferenzen möglich) |
2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 |
| Umsatzerlöse extern | 21.356 | 44.020 | 8.137 | 6.631 | 11.236 | 11.702 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 45.138 | 16.399 | 2.141 | 2.143 | 120 | 120 |
| Bestandsveränderungen | 31.498 | 6.405 | 4 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 573 | 595 | 342 | 491 | 242 | 1.102 |
| Gesamtleistung | 98.566 | 67.420 | 10.624 | 9.265 | 11.598 | 12.925 |
| Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) | 22.799 | 6.330 | 3.389 | 1.649 | 7.968 | 9.937 |
| Abschreibungen | -1.050 | -1.042 | -1.622 | -1.542 | -8.294 | -5.839 |
| Betriebsergebnis | 21.749 | 5.288 | 1.767 | 108 | -325 | 4.098 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | 2.474 | 2.500 | 209 | 230 | 4.288 | 39 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -4.067 | -4.190 | -323 | -237 | -2.924 | -4.760 |
| Steueraufwand und -ertrag | -6.227 | -2.732 | -499 | -31 | -312 | 300 |
| Investitionen | 1.250 | 833 | 2.866 | 2.498 | 23.597 | 1.189 |
| Segmentvermögen | 549.704 | 536.703 | 52.228 | 51.509 | 506.627 | 397.751 |
| Segmentschulden | 318.756 | 311.809 | 37.333 | 38.638 | 465.558 | 363.007 |
| Segmenteigenkapital | 230.948 | 224.894 | 14.895 | 12.871 | 41.069 | 34.744 |
| Konsolidierung | PNE AG Konzern | |||
| in TEUR
(Rundungsdifferenzen möglich) |
2021 | 2020 | 2021 | 2020 |
| Umsatzerlöse extern | 0 | 0 | 40.730 | 62.354 |
| Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | -47.398 | -18.662 | 0 | 0 |
| Bestandsveränderungen | 20.500 | 6.063 | 52.003 | 12.468 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 0 | 0 | 1.158 | 2.188 |
| Gesamtleistung | -26.898 | -12.599 | 93.890 | 77.009 |
| Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) | -20.843 | -8.869 | 13.314 | 9.047 |
| Abschreibungen | 0 | 0 | -10.966 | -8.423 |
| Betriebsergebnis | -20.843 | -8.869 | 2.347 | 624 |
| Zinsen und ähnliche Erträge | -3.150 | -2.644 | 3.821 | 125 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 3.150 | 2.644 | -4.163 | -6.543 |
| Steueraufwand und -ertrag | 5.951 | 2.271 | -1.086 | -191 |
| Investitionen | 0 | 0 | 27.713 | 4.520 |
| Segmentvermögen | -377.547 | -322.154 | 731.011 | 663.809 |
| Segmentschulden | -288.390 | -250.208 | 533.256 | 463.246 |
| Segmenteigenkapital | -89.157 | -71.946 | 197.755 | 200.563 |
Den Werten per 30. Juni 2021 sind die Werte per 30. Juni
2020 bzw. beim Segmentvermögen / Segmentschulden die
Werte vom 31. Dezember 2020 gegenübergestellt.
Erstmalig wurde zum 30. Juni 2021 das EBITDA in der
Konzern-Segmentberichterstattung mit aufgenommen.
Cuxhaven, 11. August 2021
PNE AG, Vorstand
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss -
bestehend aus der verkürzten Bilanz zum 30. Juni 2021,
der verkürzten Gesamtergebnisrechnung, der
verkürzten Kapitalflussrechnung, der verkürzten
Eigenkapitalveränderungsrechnung, der verkürzten
Segmentberichterstattung sowie ausgewählten
erläuternden Anhangangaben - und den
Konzernzwischenlagebericht der PNE AG, Cuxhaven, für
den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2021, die
Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115
WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Die Aufstellung des verkürzten
Konzernzwischenabschlusses nach den International Financial
Reporting Standards (IFRS) für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des
WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter
der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung
zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und zu dem
Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer
prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des
verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des
Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom
Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten
deutschen Grundsätze für die prüferische
Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach haben
wir die prüferische Durchsicht so zu planen und
durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung
mit einer gewissen Sicherheit ausschließen
können, dass der verkürzte
Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in
Übereinstimmung mit den IFRS für
Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden
sind, oder der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des
WpHG aufgestellt worden ist. Eine prüferische
Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf
Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft sowie auf
analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die
durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da
wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung
vorgenommen haben, können wir einen
Bestätigungsvermerk nicht erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht
sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu
der Annahme veranlassen, dass der verkürzte
Konzernzwischenabschluss der PNE AG, Cuxhaven, in
wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den
IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU
anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.
Ohne unser Urteil einzuschränken, weisen wir darauf
hin, dass wir die mit der Erklärung zur
Unternehmensführung nach § 289f HGB
zusammengefasste Konzernerklärung zur
Unternehmensführung nach § 315d HGB, auf die im
Konzernzwischenlagebericht hingewiesen wird, nicht unserer
prüferischen Durchsicht unterzogen haben.
Hamburg, den 11. August 2021
Deloitte GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| (Christian Dinter) | (Dr. Arno Probst) |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Halbjahresfinanzberichterstattung der
Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im
Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im
verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
PNE AG, Vorstand
| Markus Lesser | Jörg Klowat |